Qualitätsbericht 2010 (PDF/723 KB) - Knappschaft-Bahn-See

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Qualitätsbericht 2010 (PDF/723 KB) - Knappschaft-Bahn-See

medizinisches netz

knappschafts-klinik borkum

Qualitätsbericht 2010


Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patientinnen und Patienten,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Klinik und unserem Qualitätsbericht, mit dem wir Ihnen einen

übersichtlichen Einblick in die Struktur- und Leistungsmerkmale unserer Klinik geben.

Die Knappschaftsklinik Borkum ist eine moderne Rehabilitationsklinik der Deutschen Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See.

Wir führen Rehabilitationsmaßnahmen und Anschlussheilbehandlungen in den Schwerpunktindikationen

Innere Medizin (Schwerpunkt Pneumologie), gynäkologisch-onkologische und allergologisch-dermatologische

Erkrankungen durch. Hier verfügen wir über eine moderne und professionelle medizinische Ausstattung in den

einzelnen Bereichen.

Aus dem gesamten Leistungsspektrum unserer Klinik stellen wir Ihren Therapieplan zusammen. Unser freundliches

und kompetentes Team unterstützt Sie in Ihrem Bestreben, Ihre angegriffene Gesundheit im angenehmen

Ambiente unserer Klinik dauerhaft wiederherzustellen.

Die angebotenen Rehabilitationsleistungen entsprechen dem aktuellen Stand der Wissenschaft sowie den

Leitlinien der Fachgesellschaften und der Deutschen Rentenversicherung.

Die Klinik ist in das bundesweite medizinische Netz des Trägers Knappschaft-Bahn-See mit weiteren Rehabilitationskliniken,

Krankenhäusern, sozialmedizinischen Dienststellen und integrierten Versorgungsnetzen eingebunden

und bietet so ein innovatives, breit gefächertes Gesamtumfeld. Die Knappschafts-Klinik Borkum liegt absolut ruhig

am nördlichen Stadtrand, eingebettet im Dünengelände, direkt am Meer. Die Lage unserer Klinik bürgt für einen

entspannten Rehaaufenthalt in gesunder Luft. Die Nordseeinsel Borkum ist mit Ihren 36 Quadratkilometern die

größte der Ostfriesischen Inseln. Im reinen und milden Hochseeklima zwischen den beiden Ems Armen gelegen, ist

sie bereits seit 1890 Nordseebad. Die Luft auf Borkum ist besonders pollenarm und jodhaltig und ermöglicht eine

optimale Behandlung von Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen sowie Allergien. Borkum bietet ein vielfältiges

Kultur- und Freizeitangebot, das keine Langeweile aufkommen lässt. So verfügt Borkum über 120 Kilometer

Wander- und Fahrradwege, die durch eine vielfältige Insellandschaft führen.

Mit dem vorliegenden Qualitätsbericht für das Jahr 2010 möchten wir Sie gerne einladen, einen Einblick in die

Angebote und Leistungen der Knappschafts-Klinik Borkum zu nehmen. Er ist aufgegliedert in einen Basisteil und

einem Systemteil, gestützt auf der Grundlage des vom Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

(IPMQG) herausgegebenen Manuals. Der Basisteil enthält allgemeine und fachspezifische Informationen. Im

Systemteil wird das Qualitätsmanagementsystem der Klinik vorgestellt.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung und freuen uns über Ihre Rückmeldung.

Albert Bakker Martin Geibel Corinna Kokot

Verwaltungsleiter Chefarzt QM Beauftragte

Vorwort 3


inhaltsverzeichnis

Basisteil B: Merkmale der Struktur- und Leistungsqualität

B1 Allgemeine Klinikmerkmale .................................................. 6

B1.1 Anschrift der Klinik ............................................................................................... 6

B1.2 Institutionskennzeichen ...................................................................................... 6

B1.3 Träger der Klinik ..................................................................................................... 6

B1.4 Organisationsstruktur .......................................................................................... 7

B1.5 Kaufmännische Leitung ....................................................................................... 7

B1.6 Medizinische Leitung ............................................................................................ 7

B1.7 Qualitätsmanagement ......................................................................................... 8

B1.8 Patientendisposition ............................................................................................. 8

B1.9 Fachabteilungen .................................................................................................... 8

B1.10 Kooperationen ....................................................................................................... 9

B1.11 Leistungsformen ................................................................................................. 10

B1.12 Belegungsstatistik ............................................................................................... 11

B2 Medizinisches Leistungsspektrum ....................................... 13

B2.1 Leistungsvolumen ................................................................................................ 13

B2.1.1 Medizinische Behandlungsschwerpunkte/Indikationen ................................. 13

B2.1.2 Die häufigsten Hauptdiagnosen ........................................................................ 17

B2.1.3 Therapeutische Behandlungsschwerpunkte ..................................................... 18

B2.1.4 Therapeutisches Behandlungsspektrum .......................................................... 23

B3 Personelle Ausstattungsmerkmale der Klinik ......................... 29

B3.1 Ärztlich-psychologisches Personal .................................................................... 29

B3.2 Medizinisch-therapeutisches Personal ............................................................. 29

B4 Diagnostische Ausstattungsmerkmale der Klinik ................... 35

B5 Räumliche Ausstattungsmerkmale der Klinik ........................ 37

B5.1 Patientenzimmer ................................................................................................. 37

B5.2 Patientenaufenthaltsräume ............................................................................... 38


Systemteil S: Qualitätsmanagement

S1 Qualitätspolitik und Qualitätsziele ....................................... 39

S1.1 Qualitätspolitik ................................................................................................... 39

S1.2 Qualitätsziele ...................................................................................................... 39

S2 Konzept des Qualitätsmanagements ..................................... 40

S2.1 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements ........................... 40

S3 Qualitätssicherung – Verfahren und Ergebnisse ..................... 41

S3.1 Zertifizierung ....................................................................................................... 41

S3.2 Ergebnisse der internen Qualitätssicherung .................................................... 41

S3.3 Ergebnisse der externen Qualitätssicherung .................................................... 42

S4 Qualitätsmanagementprojekte ............................................ 44

Weitere Rehabilitationskliniken der

Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See .......... 45

Abkürzungsverzeichnis ...................................................... 46

Inhaltsverzeichnis 5


Basisteil B:

Merkmale der Struktur- und Leistungsqualität

B1 Allgemeine

Klinikmerkmale

B1.1 Anschrift der Klinik Knappschafts-Klinik Borkum

Boeddinghausstraße 25

26757 Borkum

Die Knappschafts-Klinik Borkum wurde 1991 neu eröffnet und verfügt über 150

komfortabel ausgestattete Einzelzimmer mit Dusche/WC, Satelliten-TV, Radio,

Notruf und Durchwahltelefon. Von diesen Zimmern ist eines behindertengerecht

ausgestattet und zusätzlich kann hier eine Begleitperson mit aufgenommen werden.

Weitere Begleitpersonen können im Bedarfsfall auch in den anderen Zimmern mit

aufgenommen werden.

Telefon: 04922/ 301-0

Telefax: 04922/ 301-491

E-Mail: knappschaftsklinik.borkum@t-online.de

Internet: www.knappschafts-klinik-borkum.de

B1.2 Institutions kennzeichen Unser Institutionskennzeichen lautet 269 780 081

B1.3 Träger der Klinik Deutsche Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See

Pieperstraße 14-28

44789 Bochum

Telefon: 0234 304-0

Telefax: 0234 304-66050

E-mail: zentrale@kbs.de

Internet: www.kbs.de


B1. Allgemeine Klinikmerkmale 7

B1.4 Organisationsstruktur Die Knappschafts-Klinik Borkum ist ein Eigenbetrieb der Deutschen Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See und der Abteilung VIII - Versorgungsmanagement und Betriebsführung

der Eigenbetriebe der Kranken- und Rentenversicherung der KBS, Dezernat

VIII.6, Zentrale Steuerung der Reha-Kliniken, zugeordnet.

Der Hauptsitz der DRV Knappschaft-Bahn-See ist Bochum. Mit rund 150 Dienst stellen

vor Ort ist das Unternehmen in allen Regionen Deutschlands präsent. Sie verfügt über

vier eigene Krankenhäuser und ist an sieben weiteren Krankenhausgesellschaften

B1.5 Kaufmännische Leitung Albert Bakker

Verwaltungsleiter

beteiligt. Darüber hinaus gehören zehn Rehabilitationseinrichtungen, sowie eine Reha-

Beteiligung und ein eigener Sozialmedizinischer Dienst zum Verbund.

Die Klinikleitung der Knappschafts-Klinik Borkum bilden der Verwaltungsleiter und der

Chefarzt.

Der Verwaltungsleiter ist für den Verwaltungs-, Wirtschafts- und technischen Dienst der

Rehabilitationseinrichtung zuständig. Er ist Dienststellenleiter und in dienstrechtlichen

sowie tarifrechtlichen Belangen Dienstvorgesetzter des gesamten, der Klinikleitung

nachgeordneten Personals.

Der Chefarzt ist für den medizinischen, therapeutischen und diagnostischen Bereich der

Rehabilitationseinrichtung als Fachvorgesetzter zuständig und weisungsberechtigt. In

seinen Entscheidungen ist er unabhängig und eigenverantwortlich tätig.

Telefon: 04922/ 301-370

Telefax: 04922/ 301-491

E-Mail: albert.bakker@kbs.de

B1.6 Medizinische Leitung Martin Geibel

Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin

Zusatzbezeichnungen: Pneumologie und Somnologie

Telefon: 04922 301-400

Telefax: 04922 301-417

E-Mail: martin.geibel@kbs.de


B1.7 Qualitätsmanagement Corinna Kokot

Qualitätsmanagementbeauftragte

Telefon: 04922 301-378

Telefax: 04922 301-491

E-Mail: corinna.kokot@kbs.de

B1.8 Patientendisposition Ute Scholtissek,

Antje Georgs

Verwaltungsangestellte

Telefon: 04922 301-375

Telefax: 04922 301-439

E-Mail: borkum-info@kbs.de

B1.9 Fachabteilungen Die Knappschafts-Klinik Borkum hat mit der Inneren/Pneumologie, der Gynäkologie/

Onkologie und der Dermatologie drei eigenständige Fachabteilungen, die jedoch im

Reha-Team auch interdisziplinär zusammenarbeiten.

Indikationsbereiche

Anzahl

der Betten

Innere Medizin 60 1.123

Gynäkologie 50 977

Dermatologie 40 425

Anzahl

Patienten 2010


B1. Allgemeine Klinikmerkmale 9

B1.10 Kooperationen Die Knappschafts-Klinik Borkum ist ein Eigenbetrieb der Deutschen Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See. Nach der Fusion der Sozialversicherungsträger Bundesknappschaft,

Bahnversicherungsanstalt und Seekasse im Jahr 2005 bildet die Deutsche

Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See neben der Deutschen Rentenversicherung

Bund den zweiten Versicherungsträger auf Bundesebene. Die Fusionspartner verfügen

über eine lange Tradition im Bereich der Sozialversicherung.

Heute sind wir nicht mehr nur für Versicherte aus den Branchen Bergbau, Bahn oder

See zuständig, sondern auch für Versicherte außerhalb dieser Berufszweige, d. h. für

Versicherte aller Kostenträger und für Selbstzahler.

Die Träger der Deutschen Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung

Rheinland und Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See haben 1991

(novellierte Fassung 29.09.2006) eine Kooperationsvereinbarung für ihre Rehabilitationskliniken

auf der Insel Borkum getroffen. Mit der Kooperation ist die Entwicklung der drei

gleichberechtigten Kooperationspartner zum gemeinsamen Rehabilitationszentrum der

Insel Borkum eingeleitet worden, welches nun Bestand hat.

Durch die Zusammenarbeit der drei Rehabilitationskliniken wird die Versorgung

der Patienten optimiert, die Qualität und die Wirtschaftlichkeit der medizinischen

Rehabilitation verbessert. Die Kooperation umfasst den medizinischen sowie den

Verwaltungs- und Wirtschaftsbereich der drei Kliniken.

Für zahlreiche Krankheitsbilder existieren im Rahmen des medizinischen Netzes der

DRV KBS sogenannte transsektorale Pfade. Der knappschaftlich versicherte Patient wird

in einer Akutklinik der KBS operiert und im Folgenden in eine, auf sein Krankheitsbild

spezialisierte Rehabilitationsklinik der KBS verlegt und dort nach einem insbesondere

ärztlicherseits abgestimmten Konzept weiterbehandelt.

Kooperationspartner unserer Klinik sind:

Brustzentrum des Marien-Hospitals der St. Vincenz Gruppe Ruhr

Marienhospital Witten

Brustzentrum des Luisenhospitals Aachen, Akademisches Lehrkrankenhaus der

medizinischen Fakultät der RWTH Aachen.

Es bestehen Kooperationsvereinbarungen über Transsektorale Pfade im Bereich

der Gynäkologie mit dem Knappschaftskrankenhaus Püttlingen, im Bereich der

Dermatologie und der Gynäkologie mit der Klinikum Vest GmbH, im Bereich der

Pneumologie und Gynäkologie mit dem Knappschaftskrankenhaus Dortmund.

Die Knappschafts-Klinik Borkum hat darüber hinaus eine Belegungskooperation mit der

DRV Braunschweig-Hannover und der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung

in NRW.


B1.11 Leistungsformen Unser Haus bietet folgendes Leistungsspektrum:

Leistungsformen Kostenträger

Medizinische Leistungen Gesetzliche Rentenversicherung (GRV)

zur Rehabilitation (Heil­ Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

verfahren)

Private Krankenversicherung (PKV)

Selbstzahler

Beihilfeberechtigte

Sozialhilfeberechtigte

Versorgungsamt

Berufsgenossenschaften(BG)

Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung NRW

Anschluss­

Gesetzliche Rentenversicherung (GRV)

heilbehandlungen (AHB)/ Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Anschluss­

Private Krankenversicherung (PKV)

rehabilitationen (AR) Berufsgenossenschaften (BG)

Selbstzahler

Privatpatienten

Beihilfeberechtigte

Sozialhilfeberechtigte

Versorgungsamt

Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung NRW

Berufsgenossen­

Gesetzliche Unfallversicherung (GUV)

schaftliche Stationäre

Weiterbehandlung

(BGSW)

Ambulanz Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Selbstzahler


Die Knappschafts-Klinik Borkum hat einen Versorgungsvertrag nach § 111SGB V

B1. Allgemeine Klinikmerkmale 11

(Sozialgesetzbuch) mit den Krankenkassenverbänden der Gesetzlichen Krankenkassen für

die Indikationen:

Rehabilitation Krankheiten des Herzens

Krankheiten der Atmungsorgane

Hauterkrankungen

Rehabilitation und

Anschlussrehabilitation

Bösartige Geschwulsterkrankungen/Maligne

Systemerkrankungen

Brustdrüse

Weibliches Genitale

Gynäkologische Erkrankungen

B1.12 Belegungsstatistik Im Berichtsjahr 2010 wurden in der Knappschafts-Klinik Borkum 2428 stationäre

Rehabilitationsmaßnahmen mit insgesamt 54218 Berechnungstagen durchgeführt.

Kostenträgerseitig schlüsseln sich diese folgendermaßen auf:

Kostenträger Anzahl Patienten Berechnungstage

DRV Knappschaft­Bahn­See (RV) 873 19.636

Knappschaft (KV) 132 2.941

Andere RV­Träger 338 7.526

Andere Krankenkassen 71 1.664

Berufsgenossenschaften und 911 20.172

sonstige öffentliche Kostenträger,

incl. ARGE NRW

Selbstzahler 103 2.279

Zwischensumme Patienten 2.428 54.218

+ Begleitpersonen 61 999

Gesamtsumme 2.489 55.217


Belegungsstatistik Anzahl Patienten

3.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

2.500 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

2.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

1.500 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

1.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

500 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

0 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

DRV KBS Knappschaft Andere Andere Berufsge­ Selbst­ Zwischen­ Begleit­

(RV) (KV) RV­Träger Kranken­ nossenschaften zahler summe personen

kassen und sonstige Patienten

öffentliche Kostenträger

incl. ARGE NRW

Belegungsstatistik Anzahl der Berechnungstage

60.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

50.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

40.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

30.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

20.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

10.000 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

0 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

DRV KBS Knappschaft Andere Andere Berufsge­ Selbst­ Zwischen­ Begleit­

(RV) (KV) RV­Träger Kranken­ nossenschaften zahler summe personen

kassen und sonstige Patienten

öffentliche Kostenträger

incl. ARGE NRW

Von den 2428 stationären Rehabilitationsmaßnahmen waren 1925 (79,28%) Heilverfahren

und 503 (20,72%) Anschlussheilbehandlungen/Anschlussrehabilitationen.

Im Kalenderjahr 2010 wurde eine Auslastung der belegbaren Patientenbetten von 97,30

Prozent erzielt.

Die durchschnittliche Verweildauer lag im Jahr 2010 bei 22,32 Tagen. Davon entfielen im

Durchschnitt 22,30 Tage auf Heilverfahren und 23,42 Tage auf Anschlussheilbehandlungen/

Anschlussrehabilitationen.


B2 Medizinisches

Leistungsspektrum

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 13

B2.1 Leistungsvolumen Entsprechend der behandelten Hauptindikationen wurden folgende Maßnahmen im

Jahr 2010 durchgeführt:

B2.1.1 Medizinische

Behandlungsschwerpunkte/

Indikationen

Fachabteilung Innere

Medizin und Pneumologie

Indikationen Heilverfahren AHB/AR

Innere Medizin 1.015 8

Gynäkologie 499 494

Dermatologie 402 10

Gesamt 1916 512

Für unsere drei Fachabteilungen liegen spezielle Rehabilitationskonzepte vor. In diesen

Reha-medizinischen Konzepten werden unter anderem die notwendigen Rahmenbedingungen

und die konzeptionellen Grundlagen der Behandlung sichergestellt. Sie sind

übereinstimmend mit den Anforderungen der deutschen Gesellschaft für medizinische

Rehabilitation e.V. (DEGEMED) erstellt worden.

Schwerpunkt Atemwegserkrankungen:

Asthma bronchiale jedweder Genese

Chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) aller Stadien

Lungenemphysem mit oder ohne Diffusionsstörungen

Lungengerüsterkrankungen bzw. Pneumokoniosen

Obstruktive Schlafapnoe und Hypoventilationssyndrome

Folgezustände nach Pneumonien

Silikosen und Asbestosen

Sarkoidosen aller Stadien, auch mit Hautbeteiligung

Bronchiektasenkrankheit

Autoimmunerkrankungen mit Lungenbeteiligung (LE; Sklerodermie)

Pulmonalarterielle Hypertonie; z.B.. nach LE (te paH)

Folgezustände nach EAA oder BOOP

Vorbehandelte NSCLC und SCLC aller Stadien


Häufige internistische Haupt- bzw. Begleitdiagnosen:

Koronare Herzerkrankung

Zustand > 1 Jahr nach Myokardinfarkt

Hypertonie bzw. Hypertensive Herzerkrankung

Ventrikuläre Extrasystolie

Chronisches Vorhofflimmern

Praeexzitationssyndrome

Diabetes mellitus Typ 2

Alimentäre Adipositas

Fettstoffwechselstörung

Hyperurikimie mit/Ohne Gicht

Niereninsuffizienz ( nicht dialysepflichtig)

Schilddrüsenüberfunktion; kompensiert

Schilddrüsenunterfunktion; kompensiert

Morbus Basedow oder Hashimodo Thyreoiditis

Chronische entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Osteoporose oder Osteopenie

Fettleber und Leberfibrose

Chron. Aktive Virushepatiden

Arterielle Verschlusskrankheiten

Zustand nach TIA oder Apoplexie

Die Knappschaftsklinik Borkum nutzt insbesondere für die o.g. Indikationen den

regionalen Standortvorteil aktiv durch Einbindung in die Reha-Konzepte. Die salzhaltige

Meeresluft trägt durch die Befeuchtung der Atemwegsschleimhäute zu einer

wesentlichen Verbesserung des Selbstreinigungsprozesses der Bronchien und der

Nasennebenhöhlen bei. Als weiterer positiver Faktor gilt die immunstimulierende, entzündungslindernde

Wirkung des Seeklimas, bedingt durch Temperaturschwankungen,

Luftdruckveränderungen, UV-Einstrahlung und Windverhältnisse.


Fachabteilung Gynäkologie Indikationen:

nach Primär- oder Rezidiv Therapie von malignen Tumoren

bzw. nach oder während einer palliativen Therapie bei:

Mammakarzinom

Corpus-/ Zervixkarzinom

Ovarialkarzinom

Übrige genitale Karzinome (Tuben-, Vulva- u. Vaginalkarzinom)

Fachabteilung

Dermatologie

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 15

nach erweiterten vaginalen oder abdominalen Operationen mit erheblichen

Funktionsstörungen

gynäkologisch bedingte Erkrankungen mit erheblich somatopsychischen Folgen

Die Begleitdiagnosen entsprechen denen aus dem internistischen und dermatologischen

Bereich.

Schwerpunkt berufsbedingter Hauterkrankungen, Phlebologie

Indikationen

Dermatologische Hauptindikationen

atopische Dermatitis

Rhinokonjunktivitis allergica

Ekzeme

alle Formen der Psoriasis vulgaris corporis et capitis

Psoriasisarthritis

berufsbedingte Dermatosen

chronische Urtikaria

Lichen ruber planus

Parapsoriasis en plaque

maligne Hauttumoren (AHB)

Morbus Darière

Prurigo-Erkrankungen

Pruritus


Dermatologische

Begleitdiagnosen

Akne vulgaris

Alle Formen einer Tinea corporis et capitis

Nagelerkrankungen

Vitiligo

Mastozytose

Ichthyosis

Bindegewebserkrankungen

Kontraindikationen alle akut infektiösen Erkrankungen der Haut

alle nicht operierten bösartigen Hautumore

Xeroderma pigmentosa (gesteigerte Lichtempfindlichkeit)

Folgende Erkrankungen können in der Knappschafts-Klinik Borkum nicht

behandelt werden:

Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall in den letzten 6 Monaten

schwere neurologische Erkrankungen

schwere Schilddrüsenüberfunktion

Thyreotoxikose

akute Psychosen

akute parasitäre Krankheit und infektiöse Tuberkulosen

primäre Medikamenten-/ Alkohol-/ Drogenabhängigkeit

alle akut infektiösen Erkrankungen der Haut

Xeroderma pigmentosa (gesteigerte Lichtempfindlichkeit)

alle nicht operierten bösartigen Hauttumore


B2.1.2 Die häufigsten

Nebendiagnosen

Nachfolgend werden die Fallzahlen des Jahres 2010 aufgeschlüsselt für die

Schwerpunktindikation der drei Fachabteilungen

Innere Medizin

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 17

ICD 10 Anzahl

C00 – C97

30

Bösartige Neubildungen an genau bezeichneten Lokalisationen, als

primär festgestellt oder vermutet, ausgenommen lymphatisches,

blut bildendes und verwandtes Gewebe

J30 – J99

729

Sonstige Krankheiten der oberen und unteren Atemwege

M50 – M54

73

Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens

Sonstige 113

Gesamt 1.005

Gynäkologie

ICD 10 Anzahl

C50

816

Bösartige Neubildungen der Brustdrüse [Mamma]

C51 – C58

75

Bösartige Neubildungen der weiblichen Genitalorgane

C76 – C80

24

Bösartige Neubildungen ungenau bezeichneter, sekundärer und

nicht näher bezeichneter Lokalisationen

D00 – D09

42

In­situ­Neubildungen

Sonstige 84

Gesamt 999


B2.1.3 Therapeutische

Behandlungsschwerpunkte

Dermatologie

ICD 10 Anzahl

L20 – L30

Dermatitis und Ekzem

161

L40 – L45

papulosquamöse Hautkrankheiten

194

C43 – C44

Melanom und sonstige bösartige Neubildungen der Haut

52

Sonstige 17

Gesamt 424

Im Zentrum unseres Therapiegeschehens steht der Patient unter Berücksichtigung aller

Facetten seines gesellschaftlichen Lebens. Ziel ist die möglichst rasche und vollständige

Reintegration in die gewohnte Soziosphäre und Arbeitswelt. Hierbei sollen durch die

Erkrankung bedingte funktionelle Defizite und Handicaps im Rahmen der Rehabilitation

ausgeglichen werden. Wir gehen dazu auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten

umfassend ein und fördern unter Berücksichtigung individueller Ressourcen Fertigkeiten

und Fähigkeiten.

Im Rehabilitationsprozess beziehen wir unsere Patienten aktiv mit ein und fördern dabei

ihre Eigeninitiative.

Wir leisten durch gezielte Beratung und Information einen Beitrag zu einer bewussteren

Lebensweise. Dabei berücksichtigen wir mögliche Komplikationen ebenso wie das

individuelle Risikoprofil des Patienten. Durch erlebte Entscheidungs- und Handlungskompetenz

soll dieser, parallel zum Behandlungsfortschritt während des Reha-Prozesses

neues Selbstbewusstsein entwickeln und dabei vom Behandelten zum Handelnden, zum

eigenverantwortlichen Manager seiner Gesundheit werden.

Wir möchten, dass uns unsere Patienten als ein ganzheitlich agierendes Team erleben,

dessen Zusammenarbeit von Kollegialität, Offenheit und gegenseitigem Respekt

geprägt ist. Hierarchische Strukturen werden auf ein notwendiges Maß begrenzt, ein

offe-ner Informationsaustausch schafft Transparenz und fördert richtige therapeutische

Entscheidungen.

Diesen Anspruch erfüllen wir durch ein Qualitätsmanagement, durch ständige

Weiterentwicklung unseres hohen Niveaus mit Fort- und Weiterbildungen für alle unsere

Mitarbeiter und nicht zuletzt durch eine zeitgemäße Ausstattung und den freundlich

zuvorkommenden Service einer modernen Einrichtung.


Physiotherapie,

Bewegungstherapie und

balneophysikalische

Therapie

Massagen Marnitz Therapie

klassische Massage

manuelle Lymphdrainage

Hydrojet

Balneophysikalische Therapie

Die Abteilung „Physikalische Therapie” bietet folgende Behandlungen an:

Hydrotherapie Kneipp-Therapie

Hydroelektrische Bäder

Salzwasserbäder, ggf. mit therapeutischem Zusatzstoffen

Packungen Schlick

Wärmepackungen

Quarkpackungen

Aerosol­Therapie Klima-Aerosol/Meerwasserinhalation

Einzelinhalationen, feucht, mit Medikamenten

mobile Inhalationsgeräte für die Patientenzimmer

Kryo­Therapie Kältepackungen

Elektro­Therapie Mikrowelle

Ultraschall

Rotlicht

Interferenz

Iontophorese

Reizstromstimulation

Computergesteuerte UV- Bestrahlungsanlagen (Waldmann)

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 19


Krankengymnastik In der Physiotherapieabteilung werden folgende Behandlungen angeboten:

Sporttherapie/

Sportrehabilitation

manuelle Therapie

Funktionsanalysen, funktionelle Bewegungslehre

_ spezifische Therapien im Bewegungsbad (Arbeit mit Auftriebskörpern,

problemorientiertes Schwimmen)

Sportphysiotherapie

Körperwahrnehmungstraining

Atemtherapie

Wirbelsäulengymnastik

Gangschulung auf der Treppe

Indikationsgruppentherapie

Funktionstraining

Ergometertraining

spezifische Therapie im Bewegungsbad

In der Sportabteilung werden folgende Behandlungen angeboten:

Frühgymnastik (Strand bzw. Vorplatz)

Ausdauertraining als

Ergometertraining

Walking

Nordic-Walking

Radfahren

Schwimmen

Spezielle Sportrehabilitation

Schwimmtraining (auch Anfänger)

Koordinationstraining

Strand-/Hallengymnastik

Tai Chi

Yoga


Gesundheitsförderung und

Entwöhnungsprogramm

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 21

Die Bereitschaft des Patienten zur Mitarbeit bei der Diagnostik und Therapie ist erfahrungsgemäß

entscheidend davon abhängig, welches Wissen er selbst über seine

Erkrankung besitzt. Nur durch ausreichendes Wissen können auch Verhaltensänderungen

über das Heilverfahren hinaus langfristig erreicht, somit Risikofaktoren beseitigt

bzw. minimiert werden und ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. An den

Schulungsprogrammen sind sowohl Ärzte, Diätassistentinnen, Psychologen, Physiotherapeuten

beteiligt:

Folgende Foren (Vortrag/Gesprächskreis) werden in der Klinik durchgeführt:

(es sind einige Beispiele aufgeführt)

Neurodermitis

Psoriasis

Cortison

Wirbelsäule

Brustkrebs

Asthma

Bronchitiker

Bewegung und körperliches Training

Nikotinentwöhnung

Onkologische Gesprächsgruppe

Komplementärtherapien

Lymphödem

Gesunde Ernährung

Gynäkologische Karzinome

Fettstoffwechselstörung

.Therapieschwerpunkte sind:

Nikotinentwöhnung

Gesprächspsychotherapie

Stressbewältigung und Krisenintervention

Krankheitsbewältigung

Konfliktberatung und Trauerarbeit


Gesundheitsbildung Gesundheitliches Risikoverhalten - es handelt sich dabei meistens um Fehlverhaltenskomplexe

- ist ursächlich oder fördernd an der Entwicklung fast aller chronischen

Erkrankungen beteiligt.

Bei verhaltensabhängigen Erkrankungen bedeutet daher eine Gesundheitsbildung die

beste Kausaltherapie.

Gesundheitsbildung zielt darauf ab, gesundheitsgefährdende durch gesundheitsfördernde

Lebensgewohnheiten zu ersetzen.

Im zeitgemäßen Konzept der Knappschafts-Klinik Borkum wird der Information, der

Motivation und der Schulung der Patienten eine große Bedeutung zugemessen. Der

langfristige Erfolg rehabilitativer Maßnahmen hängt ganz entscheidend davon ab, ob es

gelingt, den Patienten dauerhaft über den stationären Aufenthalt hinaus für eine aktive

Mitarbeit zu gewinnen. Aufklärung, Beratung und gesundheitsförderndes Verhaltenstraining

sind integraler Bestandteil unseres ganzheitlich am Patientenwohl orientierten

Rehabilitationskonzeptes.

Indikationsspezifische Schulungen (z.B. Bronchitikerschulung, Asthmatikerschulung,

Forum Psoriasis, Forum Neurodermitis, Forum Mamma Karzinom, Forum gyn. Karzinome)

werden ergänzt durch allgemein gesundheitsbildende Programme. Indikationsspezifisches

Gesundheitstraining stellt nicht nur eine passive Informationsaufnahme

durch den Patienten dar, sondern wird in unserem Hause als eine Kombination aus der

Vermittlung von Kenntnissen über die Ursache und Auswirkungen einer Erkrankung und

aktiven Trainingsinhalten verstanden und vermittelt.

Psychologische Begleitung Alle chronischen Krankheiten mit ihrer vielschichtigen Begleitsymptomatik bergen eine

erhebliche psychische Problematik in sich. Hinzu kommen die Nebenwirkungen der

teils sehr belastenden Therapien. Eine psychologische Betreuung und Begleitung des

Patienten ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil des Heilverfahrens und wird in der

Knappschafts-Klinik einerseits durch zwei Diplompsychologinnen, andererseits durch

das erfahrene Fachärzteteam in enger Zusammenarbeit gewährleistet.

Psychologische Einzelgespräche

Psychologische Gruppengespräche (Asthma- und COPD- Gruppe, Onkologische/

gynäkologische Gesprächsgruppen, Raucherentwöhnung)

Krankheitsbewältigungsprogramme

Autogenes Training

Stressverarbeitung

Krisenintervention


B2.1.4 Therapeutisches

Behandlungsspektrum Leistungsbereich Physiotherapie

Therapieangebote

Krankengymnastik Einzel KTL­Code Anzahl

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 23

Dauer der

Behandlung

KG Atemgymnastik Einf. B011F 836 30 min

KG Wassergymnastik B049F 625 30 min

KG Atemgymnastik C060L 955 30 min

KG Einzelgymnastik B013F 3282 30 min

Bewegungsvortrag C060J 1903 60 min

Autogenes Training F091F 2423 30 min

Frühgymnastik Gr. B A029F 11648 30 min

Frühgymnastik Gr. C A029F 6812 30 min

Beckenbodengruppe B035F 745 30 min

Fitnesstraining A A069L 756 60 min

Terraingruppe A A023Q 399 120 min

Terraingruppe B A021Q 295 120 min

Terraingruppe C A021Q 1102 120 min

Fitnesstraining B A069L 441 60 min

Entspannungstraining F0921L 5260 45 min

Wirbelsäulen Gymn. A B034F 1886 30 min

Wirbelsäulen Gymn. B B034F 2481 30 min

Nordic­Walking A029L 2301 60 min

Aufbau­Gruppe A069F 1105 30 min

Atemgruppe A B031F 1982 30 min

Atemgruppe B B031F 2417 30 min

Einf. Nordic­Walking A029L 707 30 min

Rücken­Schwimmkurs A049F 15 30 min

Anfänger­Schwimmkurs A049F 7 30 min

Wassergymnastik A B063F 3193 30 min

Wassergymnastik B B063F 2966 30 min

Kryotherapie K021A 212 10 min

Autogene Drainage B011F 945 30 min

Nachsorgegymnastik B B036F 2442 30 min

Nachsorgegymnastik A B036F 3198 30 min

Nachsorgegymnastik C B036F 114 30 min


Therapieangebote

Krankengymnastik Einzel KTL­Code Anzahl

Dauer der

Behandlung

Wassernachsorge B B064F 2419 30 min

Wassernachsorge A B064F 2078 30 min

Wassernachsorge C B064F 73 30 min

Einweisung Laufband A021D 114 20 min

Laufbandtraining A021Z 550 20 min

Hydrojetanwendung K150D 7305 15 min

Einweisung Hydrojet K150D 863 20 min

Sauna Damen K250N 345 120 min

Sauna Herren K250N 1149 120 min

Leistungsbereich Balneophysikalische Therapie

Therapieangebot KTL­Code Anzahl

Dauer der

Behandlung

Meerwasserinhalation K220B 22349 10 min

Schlickpackung K040F 2678 15 min

Schlick Handschuh kalt K040F 126 15 min

Schlickhandschuh warm K040F 236 15 min

Schlickstiefel kalt K040F 236 15 min

Schlickstiefel warm K040F 124 15 min

Teilmassage einzeln K230D 1925 20 min

Marnitztherapie einzeln K230D 950 20 min

Bindegewebsmassage K300D 689 20 min

Lymphdrainage Wickel K300D 68 20 min

Lymphdrainage manuell K321D 1925 40 min

Lymphdrainage extra K322D 186 20 min

Unterwassermassage K240F 55 30 min

Starksolebad K090F 763 20 min

Stangerbad K110D 175 30 min

Meerwasserbad K090F 582 20 min

Med. Vollbad mit Zusatz K090F 1099 20 min


Therapieangebot KTL­Code Anzahl

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 25

Dauer der

Behandlung

Med. Bad danach UV K090F 2019 40 min

UV danach Med. Bad K090F 596 40 min

PUVA­Teilkörperbestr. K430G 142 20 min

CO2­Bad K090F 116 20 min

O2­Bad K090F 26 20 min

Vierzellen­Bad K120D 141 20 min

Arm­Bad ansteigend K080C 17 15 min

Arm­Bad wechselnd K080C 73 15 min

Fuß­Bad ansteigend K080C 44 15 min

Fuß­Bad wechselnd K080C 320 15 min

Bestrahlung Mikrowelle K150D 1253 15 min

Kneipp­Guss ansteigend Da. K060C 434 5 min

Kneipp­Unterguß Damen K060C 401 5 min

Kneipp­Oberguß Damen K060C 11 5 min

Kneipp­Blitzguß K060C 12 5 min

Da. Kneipp wechselnd K060C 148 5 min

Herren Kneipp wechselnd K060C 1036 5 min

Herren Kneipp ansteigend K060C 369 5 min

Herren Kneipp Blitzguß K060C 110 5 min

Puva Teilkörperbestrahl. K430G 142 20 min

UVB/UVA Bestrahlung K430G 2206 20 min

UVB/UVA Lichtkamm K430G 1830 20 min

Ultraschall im Wasser K090F 439 15 min

Ultraschall und Reizstrom K090F 308 15 min

Creme­Puva K430G 322 20 min

Puva­Vollbad K430G 118 20 min

Mikrowelle NNH K090F 415 15 min


Leistungsbereich Foren und Vorträge

Therapieangebot KTL­Code Anzahl

Dauer der

Behandlung

Forum­Reizarme Kost C082H 139 60 min

Forum Juckreiz C391I 262 60 min

Nichtraucher F055L 1021 60 min

Forum gesunde Ernährung C082L 1383 60 min

Forum Neurodermitis C391L 178 60 min

Forum Psoriasis C391L 203 60 min

Cortisonschulung C391F 376 45 min

Forum Hautpflege K360F 474 60 min

BCN­Beratung C472J 31 30 min

Onkologische Gruppe C461L 1769 60 min

Forum Gyn­Ca C461L 62 60 min

Forum Mamma­Ca. C461L 769 60 min

Forum Stress F051L 112 60 min

Forum Wirbelsäule C050I 527 30 min

Bewegungsvortrag C060I 1903 60 min

Reha­Beratung D031C 194 30 min

Asthmatikerschulung C060I 995 45 min

Bronchitikerschulung C060I 1307 45 min

Forum Lymphoedem C461L 280 60 min

Forum Komplemantär­Therapie C060I 497 45 min

Leistungsbereich Kreativtherapie

Therapieangebot KTL­Code Anzahl

Dauer der

Behandlung

Tai­Chi F162F 1326 45 min

Einweisung Rapstherapie F152D 244 20 min

Kreativtherapie Tanzen A099N 1449 90 min

Kreativtherapie E230Q 1878 120 min


Leistungsbereich Ernährungsberatung

Therapieangebot KTL­Code Anzahl

B2. Medizinisches Leistungsspektrum 27

Dauer der

Behandlung

Forum gesunde Ernährg. C082L 1903 60 min

Fettstoffwechselstörung C060L 507 60 min

Diät­Gruppe Reduktion C100L 893 45 min

Lehrküche C119S 368 180 min

Diätberatung C090F 251 30 min

Diätgruppe Reduktion C060L 508 60 min

Leistungsbereich Pflege

Therapieangebot KTL­Code Anzahl

Dauer der

Behandlung

Überwachung Schlaflabor B_F 33

Beratung lang C010C 598 30 min

Maßnahme akut MA 120 10 min

Maßnahme elektiv ME 882 10 min

Wundmanagement H170 13 25 min

Behandlungspflege H170C 500 70 min

Beratung/Betreuung B_B 9387 10 min

Zytostatika Vorbereitung BP_F 31 30 min

Anleitung zur dermatologischen

Basispflege

H010B 154 20 min

Externe Dermatotherapie H150C 12045 10 min

Interne Dermatotherapie H150B 810 10 min

Med. Vollbad K090C 26 10 min

Begleitung zum Essen H099 66 5 min

Kompressionsverband BP 198 15 min

Einreibung BPA 152 10 min

Anleitung sonstige KF 82 10 min

Infusionstherapie IV 48 20 min

Wundmanagement Salbe H170B 196 15 min

Wundmanagement Pflast H170A 158 15 min

RR­Kontrolle BP 7344 10 min


Therapieangebot KTL­Code Anzahl

Dauer der

Behandlung

Temp­Kontrolle BP 256 10 min

HF­Kontrolle BP 3355 10 min

Med. Portionierung H150D 5409 10 min

BZ­Kontrolle LE_A 66 5 min

Injection s.c IV_B 229 5 min

Injection i.M. IV_B 16 5 min

Gewichtskontrolle BP 563 5 min

Wundmanag. einfach H170D 35 15 min

Ssauerstoffinsufflation H170 15 10 min

Anl. zur Narbenpflege H094 32 10 min

Anl. Peak­Flow H050L 156 10 min

Anl. Inhalationstechnik H050L 199 10 min

BCN Beratung C472I 256 30 min


B3 Personelle

Ausstattungsmerkmale

der Klinik

B3.1 Ärztlich­psychologisches

Personal

B3.2 Medizinischtherapeutisches

Personal

B3. Personelle Ausstattungsmerkmale der Klinik 29

Die Anwesenheit unseres ärztlichen Dienstes sowie unseres Pflegedienstes ist

24 Stunden am Tag gewährleistet.

Berufsbezeichnung Qualifikation ggf. Zusatzqualifikation Anzahl

Chefarzt FA f. Innere Medizin, Pneumologie 1

Leitender Abteilungsarzt FA f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1

Leitender Abteilungsarzt FA f. Haut­ und Geschlechtskrankheiten, 1

Allergologie und Phlebologie

Oberarzt FA f. Innere Medizin, Sportmedizin 1

Fachärztin FÄ f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1

Facharzt FA f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe 1

Assistenzärztin/arzt 4

Psychologin Diplom­Psychologin 1

Psychologin Diplom­Psychologin 1

Pflegedienst

In der Knappschafts-Klinik Borkum erfolgt der Einsatz der Pflegekräfte nach dem

Rotationsprinzip, d. h. die Pflegekräfte sind flexibel auf jeder Station einsetzbar. Dadurch ist

eine hohe Transparenz gewährleistet.

Der Einsatz der Pflegekräfte im Dreischichtsystem garantiert eine umfassende Absicherung

der Grund- und/oder Behandlungspflege. Es steht immer das Ziel der aktivierenden Pflege

im Vordergrund,

Die im Akutkrankenhaus begonnenen therapeutischen Maßnahmen werden, falls

erforderlich, fortgesetzt, bei Bedarf zeitnah den Erfordernissen angepasst.


Therapiekonzept der

Pflegeabteilung: Personelle Ausstattung

Physiotherapie/

Kreativtherapie Personelle Ausstattung

Berufsbezeichnung Qualifikationen Anzahl

Pflegedienstleitung Examinierter Krankenpfleger 1

Stell.

Pflegedienstleitung

Examinierte Krankenschwester 1

Pflegeexpertin für

Brusterkrankungen

Examinierte Krankenschwester 1

Pflegeexpertin für

Schmerzmanagement

Examinierte Krankenschwester 1

Pflegeexpertin

Umgang Zytostatika

Examinierte Krankenschwester 2

Pflegekräfte Examinierte Krankenschwester 3

Arzthelferin Arzthelferin 2

Berufsbezeichnung Qualifikationen Anzahl

Leitung der

Physiotherapie

Physiotherapeut, Masseur, med. Bademeister,

Sportphysiotherapie

1

Stellvertretende Physiotherapeutin, Masseurin und med.

1

physiotherapeutische

Leitung

Bademeister

Physiotherapeut Physiotherapeut/in 7

Masseur und med.

Bademeister

Masseur und med. Bademeister 4

Badehelferin 1

Kreativhelferin 1


Das therapeutische Personal besitzt Qualifikationen für:

Manuelle Therapie

Marnitztherapie

Postoperative Behandlung beim Mammakarzinom

Autogene Drainage

Kinesiologische Tapetechniken

Rückenschule

Manuelle Lymphdrainage

Triggerpunktbehandlung

Manuelle Extension der HWS

Skoliosetherapie

Feldenkrais/Konzentrative Entspannung

Medi-Taping

Schlingentischbehandlung

Nordic Walking

Sportphysiotherapie

Funktionsanalyse

Niederfrequente Elektrotherapie

Rettungsschwimmer

Elektrotherapie und Diagnostik

Ultraschalltherapie

Bewegungstherapie bei Osteoporose

Muskelrelaxation nach Jacobsen

B3. Personelle Ausstattungsmerkmale der Klinik 31

Sozial­ und Rehaberatung Zur Gewährleistung und Optimierung des Schnittstellenmanagements wird der Patient

auf Borkum durch Reha-Berater im Zusammenwirken mit Fachkräften der Klinik betreut.

Die Themenbereiche umfassen:

Kontaktaufnahme zu Behörden und Beratung zur wirtschaftlichen Grundsicherung

zur Kompensation behinderungsbedingter Nachteile

Einbringung von regionalen Lösungsstrategien im Falle psychosozialer Konflikte und

Notlagen

Hinweise und Kontakte bei ambulanter Hilfe für den häuslichen Bereich wie

Krankenpflege, Essen auf Rädern, Notrufsysteme, Selbsthilfegruppen

Einleitung von Arbeitsplatzsicherungsmaßnahmen, berufsfördernden Maßnahmen

wie Anpassung, leidensgerechte Umsetzung, Umschulung und berufliche

Reintegration

Kontaktpflege mit regional zuständigen Institutionen

Organisation weiterer sozialtherapeutischer Belange


Berufliche und soziale

Beratung

Die sozialmedizinische Beurteilung und ggf. die Einleitung beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen

muss aus o.a. Gründen dem spezialisierten Facharzt vorbehalten bleiben

und hat grundsätzlich den Charakter eines begründeten Gutachtens.

Zum Abschluss der Rehabilitationsbehandlung wird auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse

ein Leistungsbild des Patienten erstellt. Unter Berücksichtigung der

beruflichen Anforderungen wird dann ggf. in Zusammenarbeit mit dem Rehabilitationsberater

des Versicherungsträgers, eine berufliche Rehabilitationsmaßnahme eingeleitet,

wenn diese erforderlich und erfolgversprechend erscheint.

Personelle Ausstattung

Berufsbezeichnung Qualifikationen Anzahl

Rehaberatung 1

Kreativtherapie Es besteht im Hause die Möglichkeit, im Rahmen von Kreativtherapien wie Acryl- oder

Aquarellmalkursen, Speckstein-Bearbeitung, Seidenmalerei oder Serviettentechniken

verborgene Talente zu entwickeln oder wieder zu entdecken. Damit auch die Seele

Ernährungsbezogene

Angebote

gesundet bieten wir therapeutisches Tanzen und Anfängerkurse in Tai Chi an. Die Kreativtherapie

wird auch in das psychologische Konzept eingebunden.

Das Konzept orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für

Ernährung.

Die ballaststoffreiche, vollwertige Normalkost hat, wenn auf schnell resorbierbare

Kohlehydrate verzichtet wird, einen hohen Sättigungswert. Im Rahmen des Gesundheitsbildungsprozesses

lernen die übergewichtigen Patienten, die Sättigungssignale

besser zu erkennen und auch zu bewerten. Sie lernen zunehmend eigenverantwortlich,

Ihr Ernährungsverhalten langfristig zu ändern.


Standarddiäten im Hause:

Vollkost

Reduktionskost (1200kcal)

Diabeteskost (1200- 1900kcal)

cholesterinarme Kost

Laktosefreie Kost

purinarme Kost

Milcheiweißfreie Kost

Glutenfreie Kost

Schonkost

Spezielle Speisen bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Pseudoallergenarme Kost

B3. Personelle Ausstattungsmerkmale der Klinik 33

Die krankheitsspezifische Diät wird vom Arzt verordnet und in einem Gespräch

zwischen Arzt, Diätassistentin und dem Patienten abgestimmt. In weiterführenden

Einzelgesprächen mit der ernährungsmedizinischen Beraterin bzw. der Diätassistentin

werden die Patienten geschult.

Für bestimmte ernährungsabhängige oder ernährungsbeeinflusste Erkrankungen

werden Schulungsprogramme oder Foren durchgeführt. Z.B. zu folgenden Themen:

Diätgruppe - Reduktion

Forum Fettstoffwechselstörungen

Forum Gesunde Ernährung bei Psoriasis und Atopie

Forum Gesunde Ernährung nach einer Krebserkrankung (Gynäkologie)

Forum Reizarme Kost

Einzelberatung Übergewicht /Adipositas

Es besteht auch die Möglichkeit an der Lehrküche teil zu nehmen, die wöchentlich

stattfindet.

Personelle Ausstattung

Berufsbezeichnung Qualifikationen Anzahl

Ernährungsberatung Diätassistentin 1

Ernährungsbeauftragte

Ärztin

Ernährungsassistentin 1

Diätetisch geschulte

Köche

Abschlußqualifikation 3


Gruppen­ und Einzelbehandlungen Ernährungstherapie

Therapieangebot KTL­Code Anzahl

Dauer der

Behandlung

Seminar Gesundheitsbildung C082L 1661 60 min

Seminar Adipositas C100L 444 60 min

Seminar Diabetiker C259L 572 60 min

Seminar Stoffwechselstörungen C239L 1402 60 min

Seminar Hyperurikämie C239L 392 60 min

Seminar Sonderkost C100L 184 60 min

Einzelberatung C090C 1314 15 min

Lehrküche C119S 430 180 min

Schulung Abendbuffett Anreise C132Z 768 30 min

Schulung Abendbuffett Nachverordnung C132Z 216 30 min


B4 Diagnostische

Ausstattungsmerkmale

der Klinik

Herz­ Kreislauf­

Diagnostik

B4. Diagnostische Ausstattungsmerkmale der Klinik 35

Die Funktionsdiagnostik entspricht dem neuesten medizinischen Standard:

Ruhe-EKG

Langzeit- EKG

Belastungs-EKG

Spiroergometrie

Ruhe- und Belastungs-Blutgase

Langzeitblutdruckmessung

Lungenfunktionstest

Weitere Diagnostik: Röntgen

Ultraschalluntersuchungen (z. B.: Schilddrüse, Abdomen, vaginaler- und Brustultraschall)

Duplex Sonographie

Medizinisches Zentrallabor (z. B.: Blutbild, Blutzuckertagesprofil, Stuhluntersuchung)

Allergietestung (Prick-, Scratch- und Reibeteste, Intracutantest, Epicutantest, bronchiale

Provokationstest)

Beurteilung von Leberflecken mit dem Dermatoskop

Lichttreppen (UVA, UVB, TL01) zur Bestimmung der Lichtempfindlichkeit

Schlaflabor Die Klinik ist seit 2002 mit einem Schlaflabor mit 2 Meßplätzen ausgestattet (Heinen

u. Löwenstein; Alice 3.0), so dass neben Pulsoximetrien und Screening auf nächtliche

Störungen der Atemregulation auch komplette Polysomnographien incl. Schlaf-EEG

ausgeführt werden können. Auch die Atemphysiologie mit verschiedenen Parametern

sowie entsprechenden Quotienten kann gemessen und verlaufskontrolliert werden. Es

handelt sich hierbei um wichtige prognostische Parameter und Indikatoren eines Rehabilitationsfortschritts.

Die Diagnostikabteilung unserer Klinik ist umfangreich und technisch auf dem neusten

Stand. Die Auswertung der erhobenen Befunde erfolgt zeitnah ausschließlich durch die

betreuenden Ärzte.


Personelle Ausstattung

Berufsbezeichnung Qualifikationen Anzahl

Lanorantin MTA L 1

Röntgenassistentin MTRA 1

Arzthelferin Arzthelferin 3


B5 Räumliche

Ausstattungsmerkmale

der Klinik

B5. Räumliche Ausstattungsmerkmale der Klinik 37

B5.1 Patientenzimmer Die Knappschafts-Klinik verfügt grundsätzlich über 150 Einzelzimmer. Von diesen

Zimmern ist eines behindertengerecht und zusätzlich kann eine Begleitperson mit auf-

genommen werden. Weitere Begleitpersonen können bei Bedarf und freien Kapazitäten

mit aufgenommen werden. Die dermatologische Station ist allergikergerecht ausgestattet.

Alle Einzelzimmer sind geschmackvoll und komfortabel eingerichtet; sie haben ein

eigenes Bad und eine Notrufanlage. Ein TV- Gerät und ein Radiowecker werden kostenlos

vom Haus gestellt. Ein Telefon ist in jedem Zimmer vorhanden.

Die Klinik hält Behindertenparkplätze auf dem Gelände des Hauses vor. Ein öffentlicher

Parkplatz ist ca. 300 Meter vom Haus entfernt.

Es besteht ein Bustransfer zwischen dem Fährhafen und der Klinik.

Art des Zimmers Ausstattung Anzahl

Einzelzimmer der

gynäkologischen und

Inneren Abteilung

Einzelzimmer

behindertengerecht

Einzelzimmer der

dermatologischen

Abteilung

Bett, Kleiderschrank, Schreibtisch, Tisch,

Stuhl, Fernsehgerät, Telefon, Radiowecker,

Schwesternruf, Bad, Teppichboden

Behindertengerechtes Bett, Kleiderschrank,

Schreibtisch, Tisch, Stuhl, Hocker, Fernsehgerät,

Telefon, Radiowecker, Schwesternruf,

behindertengerechtes Bad

Bett, Kleiderschrank, Schreibtisch, Tisch,

Stuhl, Fernsehgerät, Telefon, Radiowecker,

Schwesternruf, Bad, allergiegerechte Ausstattung

mit Kunststoffböden

109

1

40


B5.2 Patientenaufenthaltsbereiche

Räumlichkeiten Anzahl

Windgeschützte Sonnenterrasse 1

Cafeteria 1

Modern gestalteter Aufenthaltsraum mit Meeresblick 1

Gemütliche Sitzgelegenheiten auf den Stationen 3

Strandkörbe auf der Sonnenwiese

10

Freizeitraum Tischtennis

1

Patientenbücherei

1

Freizeitraum Billard, Kicker, Dart

1

Medizinischer Trainingsraum

1


Systemteil S:

Qualitätsmanagement

S1 Qualitätspolitik und

Qualitätsziele

S1. Qualitätspolitik und Qualitätsziele 39

Aus der Notversorgung für Bergleute gewachsen, hat sich der Renten- und

Krankenversicherungsträger KBS zu einem modernen und zukunftsorientierten

Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen entwickelt.

Das Leitbild der Kliniken und die Grundsätze zur Führung und Zusammenarbeit sind im

Verständnis zu der DIN EN ISO 9001 und DEGEMED die Qualitätspolitik.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter .... => LINK EINFÜGEN


S2 Konzept des

Qualitätsmanagements

S2.1 Aufbau des einrichtungsinternenQualitätsmanagements

Die Knappschafts-Klinik Borkum wurde im Dezember 2008 nach DIN EN ISO 9001:2000

und den Qualitätsgrundsätzen der DEGEMED 4.0 zertifiziert.

Die Qualitätspolitik der Knappschafts-Klinik Borkum zielt auf die kontinuierliche

Verbesserung ihrer Dienstleistungsprozesse, bezogen auf die ganzheitliche Betreuung

der Patienten. Dies fördert die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit. Eingeschlossen

darin ist die umfassende Erfüllung der Anforderungen der Kostenträger und aller

anderen am Rehabilitationsprozess beteiligten Partner.

Patienten und Partner beurteilen die Dienstleistungen der Klinik. Sie werden u. a. mit

Hilfe von Fragebögen ermittelt. Die Auswertung der Fragebögen, wie aber auch das

Beschwerdemanagement und das innerbetriebliche Vorschlagswesen, trägt dazu bei, die

Qualität der Dienstleistungsprozesse der Kliniken weiterzuentwickeln.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Klinik-Managements wird durch einen

Lenkungsausschuss (LA), einen QM-Beauftragten (QMB), ein QM-Team (QMT) und

Prozessverantwortliche (PV) mit spezifischen Aufgaben, Kompetenzen und Verantwort-

lichkeiten unterstützt.

Nachfolgend die klinikeigene Organisationsstruktur des Qualitätsmanagements

lenkungsausschuss

Verwaltungsleitung Chefarzt

Qualitätsmanagementbeauftragte

Personalrats-Vorsitzende

beauftragt Prozesse empfiehlt Prozesse

qm-team

QMB

Stellv. QMB Verwaltung

Therapie Pflegedienst

Küche

beauftragt Prozesse bearbeitet Prozesse

projektgruppen

zu Einzelprozessen unter Leitung/Moderation

eines Mitglieds des QM-Teams


S3 Qualitätssicherung –

Verfahren und

Ergebnisse

S3. Qualitätssicherung – Verfahren und Ergebnisse 41

S3.1 Zertifizierung Bereits 2006 entschloss sich die Klinik, ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen

S3.2 Ergebnisse der internen

Qualitätssicherung

und anzuwenden, um die Patientenorientierung während der Rehabilitation noch

deutlicher in den Mittelpunkt zu stellen und dies auch mit einem Zertifikat nach außen

zu dokumentieren und nachzuweisen.

Mit der bestandenen Prüfung im Dezember 2008 und dem daraus folgendem

Zertifikat wurde der Klinik von externen Prüfern bestätigt, dass sie über ein

Qualitätsmanagementsystem verfügt, das den in den Normen definierten

Anforderungen entspricht. Wir konnten insbesondere nachweisen, dass in unserer

Einrichtung ein Qualitätsmanagement systematisch und erfolgreich eingeführt wurde,

lückenlos dokumentiert ist und in den täglichen Abläufen umgesetzt wird.

Jährlich erfolgt die verfahrensmäßige Überwachung des Qualitätsmanagementsystems

durch die Zertifizierungsgesellschaft DIOcert.

Ein wichtiges Verfahren zur Beurteilung für das interne Qualitätsmanagement sind

Kennzahlen. Sie werden bei internen Audits, Patientenbefragungen, dem Beschwerdemanagement

und bei der Schulungsplanung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

erhoben.

Jeder Patient hat Gelegenheit, an der Patientenbefragung teilzunehmen.

Das Ergebnis für 2010 mit einer Gesamtbewertung von 1,74 (1 sehr gut – 6 ungenügend)

zeigt deutlich, dass in der Knappschafts-Klinik Borkum eine hohe Patientenzufriedenheit

besteht.

Nachfolgend ein Überblick über die Durchschnittswerte der internen Patientenbefragung

2010:

Unterbringung, Verpflegung, allgemeiner Service 1,43

Ärztliche Beratung 1,87

Therapie 1,79

Pflege 1,73

Schulungen und Beratungen 1,89


S3.3 Ergebnisse der externen

Qualitätsbewertung

Externe Patientenbefragung

der Deutschen

Rentenversicherung

Peer Review (Qualität der Entlassungsbriefe)

Die Knappschafts-Klinik Borkum beteiligt sich am Peer Review-Verfahren der Deutschen

Rentenversicherung.

Es wird die konkrete Behandlungsqualität (Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität

des gesamten Rehabilitationsprozesses) anhand der Bewertung der dokumentierten

Behandlungsprozesse dargestellt. Bei der Prüfung werden nach dem Zufallsprinzip Ent-

lassungsbriefe von Patienten der Knappschafts-Klinik Borkum ausgewählt. Anhand einer

Checkliste mit vorgegebenen qualitätsrelevanten Prozessmerkmalen werden Bereiche

wie Anamnese, Diagnostik, Therapieziele und Therapie, klinische Epikrise, sozialmedizinische

Epikrise und weiterführende Maßnahmen in den Entlassungsbriefen geprüft.

Das Ergebnis wird in Form eines Berichtes mitgeteilt. Anhand dieser Auswertung werden

mögliche Schwachstellen identifiziert und durch gezielte Maßnahmen verbessert.

Zuletzt wurden Ergebnisse, basierend auf Entlassungsberichten des Jahres 2008 übermittelt.

Mit dem Ergebnis von 64 Punkten gegenüber 74 Punkten der Vergleichsgruppe

sind wir nicht zufrieden und haben bereits Änderungen eingeführt. Wir gehen daher

davon aus, dass neuere Auswertungen auch bessere Ergebnisse für unsere Klinik bringen

werden.

Die Einbindung der Patienten in die Bewertung der durchgeführten Reha-Maßnahme ist

ein zentrales Anliegen der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung.

Die Patientenbefragung erfasst die subjektive Zufriedenheit mit der rehabilitativen

Versorgung und ermittelt den Therapieerfolg aus Patientensicht als Indikator der

Behandlungsqualität. Pro Reha- und Entlassungsmonat werden im Allgemeinen 20

Patienten zufällig ausgewählt und 8 bis 12 Wochen nach Beendigung der Rehabilitation

angeschrieben.

Die Befragungsergebnisse werden regelmäßig an die Knappschafts-Klinik Borkum

zurückgemeldet, zuletzt die des Zeitraumes 08/2008 bis 01/2010.

Die Knappschafts-Klinik Borkum gehört zu der Vergleichsgruppe: Pneumologische und

Dermatologische Rehaeinrichtungen. Es befinden sich 38 Kliniken in dieser Gruppe. Von

unseren Patienten wurden ca. 193 Patienten befragt.


S3. Qualitätssicherung – Verfahren und Ergebnisse 43

Ergebnisse

(in %)

Rehabilitandenzufriedenheit (adjustiert) 77 72,9

Subjektiver Behandlungserfolg (adjustiert) 70 71,5

Ergebnisse auf einer

Skala von 1 (sehr gut)

bis 5 (schlecht)

Rehabilitandenzufriedenheit 1,97 2,08

Exemplarische Unterpunkte

Pflegerische Betreuung 1,4 1,6

Einrichtungsangebote 1,7 1,9

Durchgeführte Behandlungen 1,8 1,8

Ärztliche Betreuung 1,7 1,9

Gesundheitsbildung 2,0 2,1

Vergleichsgruppe

Vergleichsgruppe


S4 Qualitätsmanagement-

projekte

In der Knappschafts-Klinik Borkum existieren im Rahmen des Qualitätsmanagements

mehrere Projekte.

Projekt 1: Optimierung der Beratungsmöglichkeiten für onkologische Patienten durch die

Ausbildung einer Breast Care Nurse

Ziel: Optimierung der Beratungsmöglichkeiten von Patientinnen nach Brustkrebs

Verlauf: Ausbildung einer Krankenschwester zur BCN

Ergebnis: Eine Krankenschwester hat die Ausbildung zur BCN erfolgreich abgeschlossen.

Seit Ende 2009 besteht die Möglichkeit zur Einzelberatung mit der Fachkrankenschwester

zum Thema „Brust“. Eine weitere Pflegekraft wird im Jahr 2011 ausgebildet.

Projekt 2: Implementierung der Behandlungspfade der Inneren­, gynäkologischen­ und

dermatologischen Abteilungen.

Ziel: Standardisiertes Vorgehen in Diagnostik und Therapie für 80% der Patienten auf

der Grundlage evidenzbasierter Medizin. Schaffung von Behandlungstransparenz und

optimaler Dokumentationsmöglichkeit.

Verlauf: Pfadauswahl für jede Abteilung, Benennung der Pfade und Festlegung des

Designs.

Ergebnis: Folgende Pfade wurden erstellt: „Asthma Bronchiale“, „COPD“, „Mamma-

Karzinom mit Lymphödem“, „Mamma-Karzinom ohne Lymphödem“, „Atopische Dermatitis“

und „Psoriasis vulgaris“. Alle damit arbeitenden Mitarbeiter wurden im Umgang

mit den Pfaden geschult.

Projekt 3: Implementierung eines 2. Anreisetages für die Patienten

Ziel: Schaffung von Flexibilität für Beleger, Zuweiser und Patienten

Verlauf: Anpassung aller betreffenden Prozesse

Ergebnis: Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt. Anreisetage sind Dienstag und

Mittwoch.

Projekt 4: Spezifische Patientenbefragung zur Speisenqualität aufgrund der

Küchenzusammenlegung

Ziel: Erfassen der Speisenqualität nach der Küchenzusammenlegung aus Sicht der

Patienten.

Verlauf: Die Befragung wurde 7 Wochen durchgeführt. Die Rücklaufquote betrug 45%.

Ergebnis: Die Bewertung ist gut ausgefallen. Alle Parameter (Menge, Temperatur,

Schmackhaftigkeit, Würze, Konsistenz) des Essens wurden positiv bewertet.


S4. Qualitätsmanagementprojekte 45

Arbeitsgruppen:

1. Ausbau des elektronischen Informationssystem für die Patienten innerhalb der

Klinik, durch Einführen eines Hauskanals, Screen im Foyer und weitere elektronische

Übertragungsmöglichkeiten

2. Abschaffung des Therapiehefts und Einführung der elektronischen Patientenakte

3. Möglichkeiten der Mitarbeiterprämierung/ -anerkennung schaffen

4. Durchführung des „Deutschen Rehatages“

5. Abbau von Zeitguthaben

6. Angebote für Patienten anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010

Weitere Rehabilitationskliniken der Deutschen Rentenversicherung

Knappschaft-Bahn-See

Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Knappschafts-Klinik Bad Neuenahr

Knappschafts-Klinik Bad Soden-Salmünster

Reha-Tagesklinik Schloss Bietschied Heusweiler

Knappschafts-Klinik Warmbad

Reha-Zentrum Prosper Bottrop

Chiemgau-Klinik Marquartstein

Paul-Ehrlich-Klinik Bad Homburg

Römerberg-Klinik Badenweiler


Abkürzungsverzeichnis

AHB Anschlussheilbehandlung

AR Anschlussrehabilitation

BE/KE Broteinheiten/Kohlehydrateinheiten

BG Berufsgenossenschaft

BMI Body-Mass-Index

BWS Brustwirbelsäule

bzw. beziehungsweise

CA Chefarzt

CT Computertomographie

DDG Deutsche Diabetesgesellschaft

DEGEMED Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation

DIN EN ISO 9001 Norm zur Beurteilung von Managementsystemen

DRV Bund Deutsche Rentenversicherung Bund

DRV KBS Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung

FBL Funktionelle Bewegungslehre

GKV Gesetzliche Krankenversicherung

GRV Gesetzliche Rentenversicherung

GUV Gesetzliche Unfallversicherung

GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

gGmbH gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung

HNO Hals-Nasen-Ohren (Arzt)

HWS Halswirbelsäule

HV Heilverfahren

INA Intensivierte Nachsorge

IQMG Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

IRENA Intensivierte Rehabilitationsnachsorge

KG Krankengymnastik

KTL Klassifikation therapeutischer Leistungen

KV Krankenversicherung

LA Lenkungsausschuss

LWS Lendenwirbelsäule

MRT Magnetresonanztomographie

OA/OÄ Oberarzt/Oberärztin

PKV Private Krankenversicherung


PNF Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation

PV Prozessverantwortliche(r)

QM Qualitätsmanagement

QMB Qualitätsmanagementbeauftragte(r)

QM­Team Qualitätsmanagement-Team

RV Rentenversicherung

SGB Sozialgesetzbuch

TENS Transkutane elektrische Nervenstimulation

u. a. unter anderem

usw. und so weiter

VDD Verband Deutscher Diätassistenten

VL Verwaltungsleitung

z. B. zum Beispiel


impressum

Herausgeber:

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft­Bahn­See

Referat Presse­ und Öffentlichkeitsarbeit, Marketing

in Zusammenarbeit mit der Abteilung Medizinisches Netz

und der Knappschafts­Klinik Borkum

Pieperstraße 14­28, 44781 Bochum

www.kbs.de

Nachdruck auch auszugsweise, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Herausgebers gestattet.

Stand: Juni 2012

Vordr. 81563 6. 12 – VIII.3 – 0 – 1796

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