GEIST und GLAUBEN, Oktober 2009 - Montanuniversität Leoben

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GEIST und GLAUBEN, Oktober 2009 - Montanuniversität Leoben

Zugestellt durch Post at | Erscheinungsort und Verlagspostamt Leoben

»Die Welt hat nie eine gute Definition für das

Wort Freiheit gefunden.« Schon Abraham Lincoln

erkannte die Schwierigkeit einer adäquaten Definition

des komplexen Begriffs »Freiheit«.

Wir assoziieren mit »Freiheit« oftmals

bedeutende historische Ereignisse:

Im Zuge des »Zusammenbruchs« des

Ostblocks war die Sehnsucht nach Freiheit

ein zentrales Thema, vor 70 Jahren wurde der

Freiheitsbegriff missbraucht, als die deutsche

Wehrmacht in Polen einmarschierte. Obwohl in

der Französischen Revolution 1789 die Sehnsucht

nach »Freiheit« neben »Gleichheit« und

»Brüderlichkeit« die oberste Maxime war, folgte

ein Terrorregime. Damit erhebt sich das alltägliche

Problem: Wo endet die Freiheit des einen und

wo beginnt die Freiheit des anderen?

Wenn es um so zentrale Probleme oder Fragen

des Lebens geht, tendieren wir oftmals dazu, auf

historische oder weltpolitisch relevante Ereignisse

zu verweisen. Wir übersehen dabei jedoch, dass

es all das auch im Kleinen gibt, wir verdrängen

manchmal unser unmittelbares Umfeld wie Familie,

Nachbarschaft, Arbeitsplatz.

Ein weiterer Aspekt, der sich in unserer

hochtechnologischen Welt stellt, ist die

Frage, inwieweit wir überhaupt frei sind

oder sein können? Können wir unsere Privatsphäre

im Informationszeitalter noch schützen oder haben

wir unser Recht auf selbstbestimmtes Leben

bereits eingebüßt? Machen uns all jene Kommunikationsmöglichkeiten

wie Handy oder PC, die

uns eine Steigerung persönlicher Freiheit »vorgaukeln«,

nicht unfreier und kontrollierbarer?

Freiheit verbinden wir mit Unabhängigkeit,

Selbstständigkeit, mit Freisein von Zwängen

und Pflichten. Viele fühlen sich aber

mit dieser Freiheit überfordert, sie wissen nicht

damit umzugehen und verlieren sich angesichts

der vielen (Gestaltungs-)Möglichkeiten. Freiheit

setzt nämlich ein Maß an Verantwortungsbewusstsein

voraus, die Fähigkeit, zu erkennen und

zu akzeptieren, dass die eigene Freiheit als logische

Grenze die Freiheit des anderen hat. Dabei

geht es um Respekt und Gestaltungsverantwortung,

denn die persönliche Freiheit besteht nicht

nur als Privilegien, sondern auch aus Pflichten.

MJP

| KHG/KHJ | Rektorat St. Jakob | Josefinum |

Freiheit?!

NR. 15 – JAHRGANG 5 | AUSGABE Oktober 2009 | www.stadtpfarre-leoben.at | Preis pro Ausgabe . 2,–


EDITORIAL

Aus der Mappe des Pfarrers

Wie Sie vermutlich sofort erkannt

haben, wurde unsere

Zeitschrift »Geist und Glauben«

mit der Zeitschrift der Katholischen Hochschulgemeinde

Graz zusammengelegt. Es

ist mir ein besonderes Anliegen, dass die

steirischen Hochschulgemeinden zusammenwachsen,

da wir auch gemeinsame

Interessen und Ziele verfolgen. Mit der

Herausgabe einer gemeinsamen Zeitung

unterstreichen wir einerseits die Bedeutung

der Hochschulgemeinde für unsere

Markus J. Plöbst

Pfarre, andererseits wird das Leben in der

Pfarre auch auf der Universität intensiver wahrgenommen.

Ein neues Jahr bringt auch so manche Veränderungen mit sich.

Auf Wunsch von vor allem älteren Kirchgehern wird die Heilige

Messe, die bislang am Sonntag Abend um 19:00 Uhr in St. Jakob

stattfand, auf 17:00 Uhr in die Stadtpfarrkirche verlegt. Alle

weiteren Gottesdiensttermine bleiben unverändert.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Im Jahre 2010

feiern wir das 350-Jahr-Jubiläum unserer Jesuitenkirche und das

200-Jahr Jubiläum unserer Stadtpfarrkirche. Nicht zu vergessen

sei in diesem Zusammenhang, dass Leoben bzw. Göss bis zum

Jahre 1859 eine eigene Diözese war. Seither sind genau 150

Jahre vergangen. All diese wichtigen historischen Ereignisse sind

würdiger Anlass für ein Gedenkjahr. Eingeläutet wird es mit der

Segnung der Wandlungsglocke, die jahrelang, vermutlich sogar

jahrzehntelang, unbenützt im Dachreiter unserer Kirche hing.

Sowohl Dachreiter, Gebälk als auch die Glocke wurden generalsaniert.

Die Glocke stammt – wie auch unsere Marienglocke - aus

dem Jahre 1772, also aus der Zeit kurz vor der Auflösung des

Jesuitenordens, und trägt das Bildnis des Heiligen Franz Xaver.

So liegt es nahe, den Provinzial der Jesuiten, P. Gernot Wisser SJ,

einzuladen und ihn zu bitten, diese Glocke auf den Tag genau 50

Jahre nach der Weihe unseres großen Geläutes am 11. Oktober

um 10:00 Uhr zu segnen und wieder in Betrieb zu nehmen. Die

Patenschaft für die Restaurierung hat die Frauenrunde von St.

Xaver übernommen.

Nach jahrelanger Planung wird zur Zeit die große symphonische

Orgel auf der Empore unserer Stadtpfarrkirche errichtet. Näheres

dazu finden Sie im Blattinneren. Ich lade Sie sehr herzlich am

29. November um 10:00 Uhr zur Weihe mit Diözesanbischof DDr.

Egon Kapellari in die Stadtpfarrkirche ein. Mein herzlicher Dank

gilt in diesem Zusammenhang unserem Stadtpfarrorganisten

MMag. Martin Österreicher und Univ.-Prof. Dr. Johann Trummer,

die für das Orgelkonzept verantwortlich zeichnen. Die Orgel ist

noch nicht gänzlich finanziert und so bitte ich Sie herzlich um

Ihre Spende und Unterstützung.

Mit Oktober beginnt das Wintersemester an unserer ehrwürdigen

Montanuniversität. Wieder hat sich die Anzahl der Stu-

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dierenden erhöht. Diese positive Entwicklung unterstreicht die

Richtigkeit unserer Entscheidung, das alte Josefinum zu einem

Studentenheim umzubauen. Die Bauarbeiten sind derzeit voll

im Gang, sodass wir mit der Eröffnung des Hauses zu Beginn

des Wintersemesters 2010 rechnen dürfen.

Mit dem Christkönigssonntag beginnt auch die Firmvorbereitung.

Die Anmeldung dafür erfolgt am 27. und 28. Oktober,

jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr in der Pfarrkanzlei. Der Firmvorbereitungsgottesdienst

wird wie immer am Samstag vor dem

Christkönigssonntag, also am 21. November, um 18:00 Uhr in

der Stadtpfarrkirche St. Xaver gefeiert.

In unserer Pfarre hat sich ein »Referat für Bildung und Kultur«

unter der Leitung von Frau Sonja Hörl herauskristallisiert. Wie Sie

unserem Terminkalender entnehmen können, hat diese Gruppe

viel vor.

Für viele Menschen ist das Entzünden von Kerzen eine besondere

Art des Gottesdienstes. Dieses tief religiöse Empfinden möchten

wir unterstützen, indem wir die Kerzen, die wir zu Allerheiligen

auf die Gräber unserer Lieben stellen, am Sonntag, dem 25.

Oktober, um 10:00 Uhr und um 17:00 Uhr segnen.

Zu einem äußerst beliebten Kinder- und Jugendfest hat sich das

Martinsspiel entwickelt. Mit den Kindern des Josefinum und den

SchülerInnen des Alten Gymnasiums werden bereits die ersten

Proben getätigt. Auch für die Adventzeit wurde ein hoffentlich

ansprechendes Programm vorbereitet.

Nach Weihnachten werden die Sternsinger am 02., 04. und 05.

Jänner 2010 die Botschaft von der Geburt Christi zu Ihnen nach

Hause bringen. Wir suchen noch Kinder, Begleiter und Gastfamilien,

bitte melden Sie sich in der Pfarrkanzlei, wenn Sie unsere

Aktion unterstützen wollen.

Mit der Lichtmessfeier am 2. Februar wird nach 40 Tagen das

Weihnachtsfest abgerundet und nochmals das Licht betont, das

durch Christus in unser Leben kommt. Ähnlich verhält es sich mit

dem Blasiussegen am 3. Februar. Mit dem Aschermittwoch endet

nicht nur die Faschingszeit, sondern wir werden an unsere Vergänglichkeit

erinnert, wodurch auch die Bedeutung unseres

irdischen sowie des Ewigen Lebens durch die Auferstehung

durch Jesus Christus zu Ostern betont wird.

So berührt uns jede dieser geprägten Zeiten auf eine gewisse

Weise. Sie sind uns eine besondere Hilfe, den tiefen Sinn unseres

Lebens zu erkennen.

Herzlichst Ihr Pfarrer

Markus J. Plöbst

Jede Woche »Das Wort zum Sonntag«

mit Markus J. Plöbst auch unter:

www.TV1-Steiermark.at


Freude dieser Stadt bedeute -

Friede sei ihr erst Geläute!

50 Jahre Glocken von St. Xaver

von Johannes Gsaxner

Wenn am 11. Oktober im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes die neue alte Wandlungsglocke wieder

gesegnet wird, sind es auf den Tag genau 50 Jahre, dass auch unsere großen Glocken, die, gemäß eines

Aufsatzes von Stadtpfarrer a.D., Dr. Oskar Veselsky, »einem Stifts- bzw. Domgeläute durchaus gleichkommen«,

eingeweiht und aufgezogen wurden.

Nachdem die Aggressoren des Ersten

wie des Zweiten Weltkrieges

alle Glocken – mit Ausnahme der

Marienglocke – als Tribut für ihre sinnlosen

Schlachten forderten, war es dem damaligen

Dechant und Stadtpfarrer, Kanonikus

Alex Schöller, ein Anliegen, möglichst

rasch wieder zu einem neuen Geläute zu

kommen. Es ist eine hohe Auszeichnung

für die damalige Gesellschaft, dass nur 10

Jahre nach Kriegsende, also in einer Zeit,

da noch keinesfalls Wohlstand herrschte,

ein solch prachtvolles Geläute angeschafft

werden konnte, das noch heute in ursprünglicher

Schönheit erklingt und die

Bevölkerung unserer Stadt Leoben erfreut.

Dechant Schöller begann 1953 seine Initiative

»Glocken für St. Xaver im Erzherzog-Johann-Jahr«.

Unter dem Leitspruch

»Freude dieser Stadt bedeute - Friede sei

ihr erst Geläute« wurde ein Glockenkomitee

gegründet. Das Plenum bestand, ebenfalls

Zeichen für eine neue, bessere Zeit,

aus Vertretern aller

gesellschaftlicher

Schichten.

Vom Universitätsprofessor

bis zum

Bergmann

bot das Gremium

eine

breite Palette

unterschiedlicher

Menschen,

INHALT

die aber alle das gleiche Ziel verfolgten:

Glocken anzuschaffen, »die verkünden

vom Opfermut der Leobener, die sich der

Taten der Ahnen würdig erwiesen und das

edle Werk zustande brachten«. In der Mitgliederliste

des Glockenkomitees lesen sich

so bekannte Namen wie Gottfried Heindler

(Bürgermeister), Dr. Karl Schröckenfuchs

(Gymnasialdirektor), Dir. Leopold

Posch (städt. Finanzreferent) und Dr.

Matthias Wieland (Gymnasialprofessor).

Die Kosten der Anschaffung, in Summe

über 400.000 Schilling, wurden durch

Spenden der Leobener Bevölkerung und

durch Förderungen der öffentlichen Hand

bestritten. Im Fundus des Pfarrarchivs der

Stadtpfarre St. Xaver ist eine ganze Reihe

an entsprechenden Dokumenten erhalten,

Werbung, Zeitungen und auch Auflistungen

von Spendern und Spenden. Bezeugter

Weise wurde von Privatpersonen und

Firmen ein Betrag von weit über 100.000

Schilling gespendet. In einem großen

Zeremoniell, einigen Pfarrmitgliedern

noch in Erinnerung, wurden die Glocken

am Hauptplatz aufgestellt und vom damaligen

Diözesanbischof, Dr. Josef Schoiswohl,

gesegnet. Im Anschluss folgten die

Überstellung zur Kirche und der Aufzug

auf die Türme. Danach konnten die Glocken

erstmals läuten. Sie sind, der Größe

nach, dem Heiligen Franz Xaver, Barbara,

Josef, Johannes dem Täufer und Hubertus

geweiht; ergänzt wird das Programm

durch die alte Marienglocke, die am

2 | Aus der Mappe des Pfarrers Markus J. Plöbst

3 | Glockenweihe Johannes Gsaxner

4 | Von der Lieferung zum Klangerlebnis Martin Österreicher

5 | Orgelbau Herbert Tischhardt

6 – 7 | Kalendarium

Glockensegnung

8 – 10 | Chronik Sonja Hörl und Herbert Tischhardt

11 | Josefinum Harald Rechberger

12 – 13 | St. Jakob Peter Ondrich, Fritz Hempel

15 | Service

Johannes Gsaxner

19. Juni 1772 im Leobener Stadtgraben

unter schwierigen Bedingungen gegossen

wurde und wegen ihres lokalhistorischen

Wertes erhalten blieb. Die Franz-Xaver-

Glocke wird auch Friedensglocke genannt,

ein Sinnbild für die Hoffnung, dass nie wieder

das Metall von Kirchenglocken für Geschosse

verwendet wird! Einschließlich der

Wandlungsglocke verfügt unsere Stadtpfarrkirche

über 7 Läutwerke; eine Klangfülle,

die ihresgleichen über die Grenzen

unserer Region hinaus sucht. So wollen

wir 50 Jahre nach dieser großen Tat wieder

eine Glocke weihen. Auch diese möge

ihren ursprünglichsten Zweck, nämlich zur

größeren Ehre Gottes zu läuten, für heute

und in alle Zukunft erfüllen!

Diözesanbischof Dr. Schoiswohl bei der Weihe

der Glocken (11. Oktober 1959)

Zum Autor:

Johannes Gsaxner, geb. 1989, ist Mitglied des

Pfarrgemeinderates und des Dekanatsrates.

Er maturierte im Juni 2008 am Gymnasium

Leoben, war von September 2008 bis Juli 2009

Zivildiener in der Stadtpfarre Leoben und

studiert ab Herbst Lehramt für Deutsch und

Geschichte an der Universität Graz.

3


4

Orgelprojekt

Die Emporenorgel -

ein Jahrhundertprojekt

Der Beginn des Aufbaues der

neuen, großen symphonischen

Emporenorgel am 31. August

dieses Jahres ist ein Ereignis von herausragender

Bedeutung für unsere Pfarre.

Symbolisch kann man sagen, dass dieses

Ereignis den Beginn des von Stadtpfarrer

Dr. Plöbst bereits in der vorigen Ausgabe

von »Geist und Glauben« angekündigten

»Reigens von Festen« markiert.

Folgen werden der 50. Jahrestag der

Glockenweihe (siehe dazugeh. Artikel),

die Weihe der Wandlungsglocke durch

den Provinzial der Jesuiten, die Weihe

der neuen Orgel am 29. November und

schließlich das Jubiläumsjahr 2010 mit

den Feiern zum Anlass »350 Jahre Jesuitenkirche«

und zur 200. Jährung der

Ernennung zur Stadtpfarrkirche. So Gott

will, wird dann auch unsere Fassade fertig

sein. Ein derartiges Programm an Anlässen

zum Feiern und Danken ist wohl

selten in der Pfarrgeschichte und gewiss

ein Höhepunkt im kulturellen und

geistlichen Leben in der Stadt Leoben.

von Johannes Gsaxner

Über die Geschichte der Emporenorgel

hat Stadtpfarrorganist

MMag. Martin Österreicher bereits

in der G.u.G. Ausgabe »Musik zum

Glauben« einen ausführlichen Artikel

geschrieben. Hier sei kurz vermerkt, was

seit damals geschah: Nach der Einweihung

der Chororgel wurde die große

Orgel im Juni 2008 letztmalig gespielt.

Dies geschah recht unspektakulär,

im Rahmen einer Hochzeit im privaten

Kreise. Im November 2008 wurde

schließlich die Emporenorgel unter tatkräftiger

Hilfe von Pfarrgemeindemitgliedern

abgebaut, die Orgelpfeifen

wurden in den Kreuzgang verfrachtet.

Dort begann bald darauf der äußerst

erfolgreiche Verkauf. Durch die geniale

Idee, die Pfeifen gegen Spenden abzugeben,

haben sich viele eine persönliche

Erinnerung an ein Stück Pfarrgeschichte

mit nach Hause genommen. Unter

großer Staubentwicklung wurde auch

der Holzfußboden der Empore entfernt.

An dieser Stelle sei ein längst überfälliger

Dank an all jene Damen (und auch

Herren) ausgesprochen, die wöchentlich,

zur Zeit des »Bodenaufrisses« sogar

öfter, die Kirche putzen, in ihrer Freizeit

waschen, bügeln und an Schmutz in der

Kirche niemals vorbeigehen, ohne ihn zu

beseitigen. Eine Arbeit, deren Erledigung

für viele zu selbstverständlich ist!

Herbert Tischhardt, Mitglied des

Pfarrgemeinderates, hat viele

die Orgel betreffende Aktivitäten

mit der Filmkamera festgehalten.

Auch dafür ein herzliches »Danke«, verbunden

mit der Bitte um Weiterführung

dieser für die Pfarrgeschichtsschreibung

so wichtige Arbeit! Nunmehr zeigt sich

die Empore bereits mit neuem Holzfußboden,

auch die elektrische Installation

wurde erneuert; kurz gesagt, es ist alles

bereit für den Aufbau der Orgel. Doch

fehlen hierfür immer noch Gelder, daher

sind alle Mitglieder, Freunde, Gönner und

Bewunderer unserer Stadtpfarrkirche

aufgerufen, ihren Teil zu diesem großen

Werk beizutragen!

Lieferung der Orgel

Von der

Lieferung

zum

Klangerlebnis

von Martin Österreicher

Am 31. August 2009 wurde die

neue Hauptorgel geliefert und

in nur zwei Wochen von der

Orgelbaufirma Pflüger aus Vorarlberg

auf der Empore aufgestellt.

Bis Ende September werden nun das alte

Gehäuse sowie das neue Rückpositiv an

den Kirchenraum angepasst. Danach

folgt die Intonation der Pfeifen (2619

Stück), d.h. die letzte Klanggebung und

Stimmung der Pfeifen unter Berücksichtigung

der akustischen Gegebenheiten der

Kirche. Diese Arbeiten werden ungefähr

acht Wochen dauern.

Am Sonntag, den 29. November 2009

(1. Adventsonntag) wird die Orgel dann

feierlich von Diözesanbischof DDr. Egon

Kapellari geweiht. Beim Einweihungskonzert

am 29. November um 15:00 Uhr

werden Werke von J. S. Bach, M. Reger

u.a., dargebracht vom neuen Grazer Domorganisten

Christian Iwan, zu hören sein.

Im Rahmen des Konzerts wird die neue

Orgel auch vorgestellt werden.


Intensive Einblicke in die Arbeit einer

Orgelbaufirma (Dienstag 14. bis Mittwoch 15.07.2009)

Im Juli besuchten Stadtpfarrer Dr. Markus J. Plöbst und Stadtpfarrorganist MMag. Martin Österreicher

gemeinsam mit Elisabeth Hintz, Emmi und Herbert Tischhardt und dem Schwiegervater unseres Organisten

die Orgelbaufirma Pflüger in Feldkirch, Vorarlberg.

Orgelprojekt

von Herbert Tischhardt

Das überaus erfolgreiche Unternehmen konnte sich neben

Aufträgen in Österreich auch in Deutschland, der

Schweiz, in Italien, Polen, in der Slowakei, Weißrussland

und sogar in Japan einen Namen machen.

Die Leobner Delegation hatte die weite Anreise wahrlich nicht

zu bereuen. Was die interessierten Besucher aus dem Munde der

drei Orgelbaumeister Bernhard, Hans-Jörg und Michael Pflüger

erfuhren, gewährte einen tiefen Einblick in die umfangreiche und

komplexe Arbeitswelt dieses traditionsreichen Berufsstandes.

Die Belegschaft setzt sich aus nur 9 Personen zusammen, mehr

als die Hälfte davon sind Familienmitglieder.

Die Fertigung wird bei der Firma Pflüger auf zwei Betriebsstätten

aufgeteilt. Eine Werkstätte (Sonnengasse 10 a) ist der

Fertigung der Metallorgelpfeifen vorbehalten und stellt somit

die eigentliche Keimzelle der im Jahre 1981 von Orgelbaumeister

Martin Pflüger gegründeten Firma dar. 1988

erfolgte der Bau der neuen und um einiges

größeren Werkstätte (Im Letten 6).

tallpfeifenfertigung gewidmet. Bernhard

Pflüger erläuterte anhand praktischer

Beispiele und theoretischer Erklärungen

das Entstehen einer Metallpfeife von der

Walzung der Zinn-Blei-Bleche über den

Zuschnitt bis hin zur Verlötung der Teile.

Anschließend erfolgt der Feinschliff bis

zur Stimmung der jeweiligen Pfeife.

Herbert Tischhardt

Mehr als 2600 Pfeifen - von wenigen Milimetern bis einigen

Metern Höhe - füllten den Raum, die alle für unsere Orgel bestimmt

sind.

Am 31. August wird die neue Orgel nach Leoben überstellt und

zusammengebaut. Wenn alles gut geht, soll am 29. November

dieses Jahres die Orgelweihe stattfinden. Die kleine Delegation

wird dieses Ereignis wohl besonders intensiv erleben!

In der Halle »Im Letten 6« nahm auch die Exkursion

ihren Anfang. Fast das gesamte Innenareal

füllen die Gehäuseteile, Windladen

etc. für die Emporenorgel von St. Xaver! Zu

einem großen Teil werden die Gehäuseteile,

die Windladen und die gesamte Mechanik

neu angefertigt. Mit den Schnitzarbeiten,

wie Putti, Säulen, Eierstäben und anderen

Ornamenten wurde ein Schnitzer aus dem

Montafon betraut. Die originalen Gehäuseelemente

werden fach- und stilgerecht

restauriert. Die Bearbeitungsmaschinen erfüllen

die Anforderungen einer modernen,

zeitgerechten Werkstätte.

Der zweite Teil der Führung war der Me-

IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: Röm.-kath. Stadtpfarramt Leoben-St. Xaver, Kirchplatz 1, A-8700 Leoben ;

Telefon: +43 (0)3842/432 36, Fax DW 22, E-Mail: leoben-st-xaver@graz-seckau.at oder stadtpfarre.leoben@netway.at.

Verantwortliche Chefredaktion: Stadtpfarrer Dr. Markus J. Plöbst, s.o.; Fotos: ©Sonja Hörl

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(mäserzentrum), A-8700 Leoben. Tel.: 03842/422 37, Fax: 03842/451 11, E-Mail: office@ kastner-partner.com

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Kto. Nr.: 24000011791 bei der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG, BLZ: 20815.

Nächste Ausgabe: Jänner 2010

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KALENDARIUM

Donnerstag 01.10. 17:00 Uhr Anbetung (Anbetungstag)

18:00 Uhr Hl. Messe

Freitag 02.10. 10:00 Uhr Erntedankfest des Josefinum

Samstag 03.10. Klausurtagung des PGR St. Xaver und des Seelsorgekreises St. Jakob in der Pfarre Lerchenfeld

Donnerstag 08.10. Gösser Kirtag - wir bitten um Mehlspeisspenden für den Stand der Frauenrunde. Bitte bringen Sie

diese bis Mittwoch, 07.10., in die Pfarrkanzlei.

Freitag 09.10. 15:00 Uhr Seniorennachmittag im Barbarasaal

Sonntag 11.10. 10:00 Uhr Weihe der Wandlungsglocke mit dem Provinzial der Jesuiten, P. Gernot Wisser SJ

Sonntag 25.10. 10:00 Uhr Hl. Messe mit Kerzensegnung für Allerheiligen

17:00 Uhr Hl. Messe mit Kerzensegnung für Allerheiligen

Montag 26.10. 09:00 Uhr Hl. Messe (Nationalfeiertag)

Dienstag 27.10. und Mittwoch 28.10. Firmanmeldung in der Pfarrkanzlei

Freitag 30.10. 15:00 Uhr Vortrag »Leben hinter Klostermauern?« Kreuzschwester Romana (Josefinum Leoben) und Kapuzinerpater Albert

(Wien) berichten Wissenswertes über ihre Orden und erzählen über das Leben in einer Ordensgemeinschaft -

im Barbarasaal

Samstag 31.10. 09:00 Uhr Hl. Messe im Seniorenwohnhaus Roseggerstraße 4 mit Kerzensegnung

17:00 Uhr Totenehrung am Zentralfriedhof

Sonntag 01.11. 10:00 Uhr Allerheiligen Hl. Messe

15:00 Uhr Gräbersegnung am Zentralfriedhof

17:00 Uhr Kleine Orgelsolomesse für Soli, Chor, Streicher und Orgel mit Schülern der Gesangsklasse Sarah Kettner

Montag 02.11. 09:00 Uhr Allerseelen Hl. Messe für die Verstorbenen der Pfarre

Freitag 06.11. 15:00 Uhr »Leistungen der Herzchirurgie, gestern, heute, morgen«, Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Karlheinz

Tscheliessnigg, Vorstand der Univ.Klinik für Chirurgie, Graz, im Barbarasaal

Mittwoch 11.11. 17:00 Uhr Martinsfest - Martinsspiel mit Beginn vor der VS Stadt

Anschl. Martinsbrezen, Kindertee und Glühwein am Kirchplatz

Freitag 13.11. 15:00 Uhr Seniorennachmittag im Barbarasaal

Dienstag 17.11. 08:00 Uhr - Exkursion zum traditionsreichen Unternehmen

14:00 Uhr »Hornig Kaffee und Tee« in Graz. Preis: ca. € 17,–. Anmeldungen bis Ende Oktober im Pfarramt, Tel. 03842/43236

Freitag 20.11. 15:00 Uhr »ChristInnen in Europa – Gestaltung und Verantwortung für die europäische Gesellschaft«, Vortrag von

Frau Dr. Claudia Unger, Bildungs- und Europareferentin der Diözese Graz-Seckau – im Barbarasaal

Samstag 21.11. 09:00 Uhr - Weihnachtsbasar der Frauenrunde St. Xaver

17:00 Uhr im Barbarasaal

18:00 Uhr Hl. Messe mit den Firmkandidaten

Sonntag 22.11. 09:00 Uhr - Christkönigssonntag Weihnachtsbasar der Frauenrunde St. Xaver

12:00 Uhr im Barbarasaal

Freitag 27.11. 10:00 Uhr Adventkranzweihe des Josefinum

Samstag 28.11. 09:00 Uhr Adventkranzsegnung im Seniorenwohnhaus Roseggerstraße 6

14:30 Uhr Adventkranzsegnung im Pflegeheim Kaiser

16:00 Uhr »Adventeinsingen - Altes Brauchtum neu erleben«

Sonntag 29.11. 10:00 Uhr Orgelweihe durch Diözesanbischof DDr. Egon Kapellari und Adventkranzsegnung

15:00 Uhr Orgelkonzert mit dem Grazer Domorganisten Christian Iwan

17:00 Uhr Adventkranzsegnung

Donnerstag 03.12. 06:30 Uhr Hl. Franz Xaver Rorate mit Predigt und Orgelmusik

09:00 Uhr Hl. Messe

Freitag 04.12. 09:00 Uhr Hl. Barbara Barbaramesse mit der Bergkapelle Seegraben und dem Werkschor Donawitz

Samstag 05.12. 15:00 Uhr Nikolaus-Aussendung am Kirchplatz

Dienstag 08.12. 10:00 Uhr Mariä Empfängnis Festgottesdienst mit Festpredigt

18:00 Uhr »Leobener Advent« in der Stadtpfarrkirche

Donnerstag 10.12. 06:30 Uhr Rorate mit Predigt und Orgelmusik

Freitag 11.12. 15:00 Uhr Senioren-Adventfeier im Barbarasaal

Donnerstag 17.12. 06:30 Uhr Rorate mit Predigt und Orgelmusik

Donnerstag 24.12. 09:00 Uhr Heiliger Abend Hl. Messe

10:00 Uhr Hl. Messe im Seniorenwohnhaus Roseggerstraße 2

16:00 Uhr Kinderkrippenandacht

18:00 Uhr Weihnachtsmesse mit Eucharistischem Segen

22:00 Uhr Christmette

Freitag 25.12. 10:00 Uhr Christtag Feierliches Hochamt

Samstag 26.12. 10:00 Uhr Stefanitag Hl. Messe mit Salz- und Wassersegnung

Sonntag 27.12. 10:00 Uhr Hl. Messe mit Weinsegnung

Montag 28.12. 09:00 Uhr Hl. Messe Unschuldige Kinder

Donnerstag 31.12. 09:00 Uhr Silvester Hl. Messe

18:00 Uhr Hl. Messe mit Jahresrückblick

Freitag 01.01.10 10:00 Uhr Neujahr Festgottesdienst

02., 04. und 05.01.2010 Sternsingeraktion in der Stadtpfarre St. Xaver. Es werden dringend Sternsinger gesucht!

Mittwoch 06.01. 10:00 Uhr Hl. Drei Könige Hl. Messe mit den Sternsingern

Sonntag 31.01. 10:00 Uhr Hl. Messe mit Kerzensegnung

Dienstag 02.02. 09:00 Uhr Mariä Lichtmess Hl. Messe mit Kerzensegnung

Mittwoch 03.02. 09:00 Uhr Hl. Blasius Hl. Messe mit Erteilung des Blasiussegens

Mittwoch 17.02. 09:00 Uhr Aschermittwoch Hl. Messe mit Erteilung des Aschenkreuzes

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Jeden Sonntag Heilige Messe

um 10:00 Uhr und um 17:00 Uhr

Änderungen vorbehalten


KALENDARIUM

Donnerstag 01.10. Beginn des WS 2009/2010

Mittwoch 07.10. 18:00 Uhr Hl. Messe der K.Ö.St.V. Glückauf

Sonntag 11.10. 10:00 Uhr Hl. Messe in der Stadtpfarrkirche St. Xaver

Weihe der Wandlungsglocke mit Provinzial der Jesuiten, Pater Gernot Wisser

Mittwoch 14.10. 18:00 Uhr Stadtpfarrkirche St. Xaver – Semesterantrittsgottesdienst gemeinsam mit KHG, KHJ, K.Ö.St.V. Kristall,

K.Ö.St.V. Glückauf, KMV Lützow Leoben und C.Ö.St.V. Liupina. Im Anschluss Vollversammlung der KHG

Mittwoch 22.10. 19:00 Uhr Vesper in St. Jakob, anschließend KHJ-Treffen

Donnerstag 05.11. 19:00 Uhr Maronibraten in St. Jakob

Freitag 06.11. 15:00 Uhr Vortrag von Univ.Prof. Dr. KH. Tscheliessnigg, Leiter der Klinischen Abteilung für Transplantationschirurgie,

Leiter der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie, Vorstand der Univ.Klinik für Chirurgie Graz im

Barbarasaal Leoben »Leistungen der Herzchirurgie, gestern-heute-morgen«

Sonntag 08.11. 19:00 Uhr Konzert des Collegium Vocale »Totentanz« von Hugo Distler

Dienstag 17.11. 07:30 Uhr Feierliche Laudes - Kirchweihfest

19:00 Uhr Feierliche Vesper, anschließend KHJ-Treffen

Samstag 28.11. 18:00 Uhr Heilige Messe der K.Ö.St.V. Kristall

Sonntag 29.11. 10:00 Uhr Heilige Messe in St. Xaver, Orgelweihe mit Bischof DDr. Egon Kapellari

15:00 Uhr Orgelkonzert mit dem Grazer Domorganisten Christian Iwan

Donnerstag 03.12. 06:30 Uhr Rorate in der Stadtpfarrkirche St. Xaver

Freitag 04.12. 09:00 Uhr Barbaramesse in der Stadtpfarrkirche St. Xaver

mit der Bergkapelle Seegraben und dem Werkschor Donawitz

Donnerstag 10.12. 06:30 Uhr Rorate in der Stadtpfarrkirche St. Xaver

Mittwoch 16.12. 18:00 Uhr Adventmesse der K.St.V.Ö. Glückauf

Donnerstag 17.12. 06:30 Uhr Rorate in der Stadtpfarrkirche St. Xaver

Freitag 18.12. 10:00 Uhr Akademische Feier an der Montanuniversität Leoben

Mittwoch 27.01.2010 18:00 Uhr Semesterabschlussgottesdienst in der Stadtpfarrkirche

St. Xaver gemeinsam mit KHG, KHJ, K.Ö.St.V. Kristall,

K.Ö.St.V. Glückauf, KMV Lützow und C.Ö.St.V. Liupina

Laudes ab 13.10.2009 jeden Dienstag

um 07:30 Uhr

Heilige Messe jeden Sonntag

um 17:00 Uhr in St. Xaver

E-Mail: stadtpfarre.leoben@netway.at

www.vereine.unileoben.ac.at/khg

Samstag, 03.10. Klausurtagung gemeinsam mit St. Xaver in Lerchenfeld

Sonntag, 04.10. 08:30 Uhr Erntedankfest mit Agape im Kirchhof

Freitag, 16.10. 19:00 Uhr Bibelabend im Jakobiheim

An allen anderen Sonn- und kirchlich

Freitag, 23.10. 19:00 Uhr Bibelabend im Jakobiheim

gebotenen Feiertagen Messe laut

Sonntag, 01.11. 08:30 Uhr Allerheiligen Heilige Messe und Gräbersegnung

Gottesdienstordnung.

Freitag, 06.11. 19:00 Uhr Bibelabend im Jakobiheim

Freitag 13.11. 19:00 Uhr Bibelabend im Jakobiheim

Sonntag 22.11. 08:30 Uhr Christkönigsfest Heilige Messe

Montag, 23.11.bis 15:00 Uhr -

Mittwoch, 25.11. 18:00 Uhr Adventkranzbinden

Samstag, 28.11. 19:00 Uhr Heilige Messe mit Adventkranzsegnung

Sonntag, 29.11. 08:30 Uhr 1. Adventsonntag Heilige Messe, Musikalische Gestaltung: Singkreis St. Jakob

Sonntag, 06.12. 08:30 Uhr 2. Adventsonntag Heilige Messe, Bußgottesdienst, Herbergssuche

Dienstag, 08.12. 08:30 Uhr Mariä Empfängnis Heilige Messe

Mittwoch, 09.12. 06:00 Uhr Rorate - Musikalische Gestaltung: Singkreis St. Jakob, anschl. gemeinsames Frühstück

Freitag, 11.12. 19:00 Uhr Bibelabend im Jakobiheim

Sonntag, 13.12. 08:30 Uhr 3. Adventsonntag Heilige Messe, Musikalische Gestaltung: Stadtchor Leoben

Sonntag, 20.12. 08:30 Uhr 4. Adventsonntag Heilige Messe, »Auf, auf es kommt der Tag«, anschließend

Adventfeier im Jakobiheim

Donnerstag, 24.12. 16:00 Uhr Heiliger Abend Lebendige Krippe

Freitag, 25.12. 08:30 Uhr Christtag Hochamt

Samstag, 26.12. bis Winterlager in der Jakobihütte im Lachtal

Donnerstag, 31.12.

Sonntag, 27.12. 08:30 Uhr Johannestag Heilige Messe mit Salz- und Wassersegnung - Segnung des Jakobiweines

Donnerstag, 31.12. 18:00 Uhr Heilige Messe zum Jahresende in St. Xaver

Mittwoch, 06.01. 08:30 Uhr Hochamt mit den Sternsingern

Donnerstag, 07.01. 19:00 Uhr Vorstands- und Wirtschaftsratssitzung

Freitag, 22.01. 18:30 Uhr Heilige Messe und anschließend SSK-Sitzung

Montag 26.10. 08:00 Uhr Hl. Messe

Dienstag 08.12. 08:00 Uhr Maria Empfängnis Hl. Messe

Samstag 26.12. 08:00 Uhr Hl. Messe mit Salz- , Wasser- und Weinsegung

7


CHRONIK

8

Fastenzeit

Die Fastenpredigten ergeben zusammen

mit der qualitätsvollen musikalischen

Gestaltung der Kunst- und Musikschule

Leoben unter der Leitung von Martin

Österreicher eine der vorösterlichen Stimmung

Rechnung tragende Einheit.

Ein neuer Fixpunkt in der Fastenzeit ist

seit der Neuerrichtung der Kreuzgruppe

der Kreuzweg zur markanten historischen

Andachtsstätte auf den Kalvarienberg in

Göss.

Der Hochschulchor umrahmte die Fastenpredigt musikalisch

Segnung des Josefinum, 5.3.

Die Schließung des Josefinum konnte

nicht nur abgewendet werden - noch

besser - es wurde auf der Sportwiese

hinter der Stadthauptschule in nur

elfmonatiger Bauzeit ein völlig neues

Gebäude in symbolträchtiger Bauweise

eines Schiffes, einer Arche, in umweltfreundlicher

Holzbauweise errichtet.

Diese zukunftsweisende Stätte wurde

durch großzügige finanzielle Zuwendungen

seitens der Stadtgemeinde Leoben,

der Familie Mayr-Melnhof, der

Diözese Graz - Seckau sowie des Landes

Steiermark und zahlreicher privater Spender

ermöglicht. Diözesanbischof

DDr. Egon Kapellari

segnete im Beisein zahlreicher

Ehrengäste und Besucher

das vollendete und

gelungene Werk. Im alten

Baukomplex entstehen ein

Studentenheim sowie eine

Stätte der Begegnung. Die

Räumlichkeiten werden

somit einer sinnvollen weiteren

Nutzung zugeführt.

Vorträge in St. Xaver

Sonja Hörl ist es gelungen, im

Gedenkjahr von Erzherzog Johann

am 6.3. den anerkannten

Montanhistoriker DI. Dr. Hans

Jörg Köstler für den Vortrag

»Peter Ritter v. Tunner - ein

erfahrener und bewanderter

Montanist« - zu gewinnen.

Im bis zum letzten Platz besetzten

Barbaraheim hielt am

3.4. der ungebrochen populäre Altbischof

Johann Weber anlässlich seines

40-jährigen Jubiläums als Bischof

einen Vortrag unter dem

Motto »Kirche einst und jetzt«.

Um 18:00 Uhr feierte der rüstige

Jubilar gemeinsam mit

Pfarrer und Kaplan in der gut

besuchten Stadtpfarrkirche die

Heilige Messe.

Am 15.5. organisierten Sonja

Hörl und die Frauenrunde eine

Podiumsdiskussion im Schwurgerichtssaal

des Justizzentrums.

Podiumsdiskussion im Justizzentrum

Zum Thema »Verfolgung, Verhandlung,

Vollzug« diskutierten Dr. Ulrike Haberl-

Schwarz, Dr. Walter Plöbst, Mag. Sabine

Anzenberger, Oberst Ing. Manfred Giessauf

und Oberst Gerhard Plotho. Moderator

war Stadtpfarrer Dr. Markus Plöbst.

Segnung des Josefinum durch Diözesanbischof Kapellari

Altbischof Johann Weber beim Vortrag

»Kirche - einst und jetzt«

Jugendpreis Leoben, 25.3.

Die Stadtgemeinde Leoben vergab erstmals

einen Jugendpreis für innovative

Arbeit Jugendlicher in unserer Gesellschaft.

Es gab zwei Preisträger, über die

wir uns freuen dürfen. Den Preis teilten

sich das Jugendforum St. Xaver für seine

ehrenamtlichen Arbeiten in und rund um

die Kirchen von St. Xaver und St. Jakob

sowie Schüler und Schülerinnen der 4F-,

4BS- und 3B-Klasse der BiHS für ihr Sozialprojekt

in Pflege- und Seniorenheimen

unter der Leitung von Frau RL Rebekka

Stock. Mit dem Preisgeld unternahm

das Jugendforum eine

Exkursion nach Aquileia.

Pergolesi,

»STABAT MATER«, 2.4.

Mitglieder der Gesangsklassen

der Musikschulen Mautern und

Leoben unter der Leitung von

Sarah Kettner machten dieses

Konzert zu einem Erlebnis.

Passionslesung und Konzert, 4.4.

Dieses Konzert war hochkarätig besetzt.

Auf dem Programm standen die Passionskantate

»Weiche, Lust und Fröhlichkeit«

von Telemann sowie Werke von Pachelbel,

Michel Corette und Arvo Pärt.

Für dieses musikalische

Highlight

konnte der in New

York geborene Carl

Smith gewonnen

werden, der als weltweit

Einziger auf

die Viola da braccia

(Bratsche) spezialisiert

ist.


März 2009 – September 2009

Ebenso brillant präsentierte sich die Sopranistin

Julia Reichenmacher. An der

Orgel begeisterte wie immer unser Stadtpfarrorganist

Martin Österreicher.

Palmsonntag und Ostern,

5.4. – 13.4.

Die Palmweihe fand wie alljährlich vor der

Pestsäule auf dem Hauptplatz unter reger

Teilnahme der Bevölkerung statt. Diesmal

wurden wir von zwei Eseln überrascht, da

sich Nachwuchs eingestellt hatte.

Bereits Tradition: der Umzug am Palmsonntag

In der Osternacht empfing das Töchterchen

unseres Pfarrgemeinderatsmitglieds

Katrin Berger das Sakrament der Taufe

und erhielt den Namen Maria.

Die Karwochenliturgie wurde heuer erstmals

vom Leobener Bezirksfernsehen TV 1

aufgezeichnet und ausgestrahlt. Auch im

Internet waren die Videoclips abrufbar.

Bei dieser Gelegenheit wird darauf hingewiesen,

dass allwöchentlich am Montag

eine Kurzform der sonntäglichen Predigt

unseres Pfarrers auf TV1 (www.TV1-Steiermark.at)

zu sehen ist.

Vernissagen im Pfarrcafé

Unser Pfarrcafé im Anschluss an die Heilige

Messe ist jeden Sonntag ein wichtiger

Ort der Begegnung. Nach der Ausstellung

»Orgelpfeifen für St. Xaver« (15.2.) und

den Bildern von Wilhelm Bachler (15.3.)

Ein musikalisch hochkarätiges Passionskonzert

hat Prof. Werner Steiner (26.4.) seine

Photographien präsentiert.

Sanierung der Kirchenfassade

Mit Montag, 23.4., startete der zweite

Teilabschnitt der Restaurierung unserer

Kirchenfassade. Die Arbeiten an der Südfassade

sind weitgehend abgeschlossen,

an der Nordfassade wird noch gearbeitet.

Die Frontfassade sollte im Jubiläumsjahr

2010 fertiggestellt werden, sofern

der noch fehlende Betrag von rund

. 400 000,– aufgebracht werden kann.

Abbau der Orgel, 27. und 28.4.

Vom 27. bis 28.4. wurde das Orgelgehäuse

durch die Orgelbaufirma Pflüger behutsam

und fachgerecht zerlegt, in die Werkstätte

nach Feldkirch/Vorarlberg transportiert

und dort generalsaniert. Am 31.8. wurde

das alte Gehäuse wieder an seinem ursprünglichen

Ort aufgestellt. Derzeit wird

an der Errichtung der neuen Orgel in der

Stadtpfarrkirche gearbeitet.

Sofort nach Abbau der Orgel wurde der

Emporenraum generalsaniert, um für die

neue Orgel einen adäquaten Raum zu

schaffen.

Florianimesse, 3.5.

Eine wesentliche Stütze unserer Gesellschaft

ist die Freiwillige Feuerwehr. Sehr

gerne haben wir die Florianijünger zur

Florianimesse willkommen geheißen.

Kurat Markus Plöbst, BRdS Herbert Paier ,

ABI Helmut Paier

Andachten im Mai

Großer Beliebtheit erfreuten sich die

Maiandachten, die jeweils sonntags um

17 Uhr stattfanden, Martin Österreicher

zeichnete für die feierliche musikalische

Gestaltung verantwortlich. Zudem gab

es auch Wallfahrten, jeweils am 13. des

Monats, nach Maria Sieben Schmerzen

am Freienstein, die Bitttage (18. und

19.5.) vor Christi Himmelfahrt oder auch

die Maiandacht bei der Barbarakapelle

(29.5.). Darüber hinaus gab es im Juni die

schon tradtionelle Drei Kapellen-Wanderung

(7.6.) von der Barbarakapelle zur

Johanneskapelle mit dem Abschluss bei

der Veitsbergkapelle.

Erstkommunionen und Firmung

Am 21. und am 23.5. feierten 58 Kinder

(40 VS Stadt, 18 VS Seegraben) die Heilige

Erstkommunion.

Am 6.6. spendete Kanonikus Mag. Christian

Leibnitz 68 Kindern (31 Burschen, 37

Mädchen) das Sakrament der Firmung.

Kanonikus Mag. Christian Leibnitz

StudentInnen

Vielfältige Aktivitäten setzen unsere

StudentInnen der Montanuniversität. So

gab es eine Exkursion der Pro Scientia-

Stipendiaten zum EU-Ratsvorsitzenden

Fürst Karl Schwarzenberg nach Prag.

Unsere StudentInnen beteiligen sich auch

rege am Pfarrleben, sie begleiteten unsere

Firmlinge in der Vorbereitung, sind Lektoren

und helfen in der Pfarre mit.

Einige StudentInnen nahmen die Einladung

zum ersten Europäischen Studenten-

und Seelsorgertreffen vom 6. bis

11.7. in Rom an, andere nahmen an den

Salzburger Hochschulwochen vom 3. bis

9.8. in Salzburg teil, und ein Highlight war

einmal mehr die Sommerakademie der

Pro Scientisten vom 4. bis 10.9., diesmal

in Vsemina/Tschechien.

Welche Früchte die Studentenarbeit

bringt, wird vielleicht am ehesten dadurch

verdeutlicht, dass im Vorjahr neun Studenten

das Sakrament der Firmung empfingen

und heuer am 14.6. im Rahmen des

Fortsetzung Seite 10 9


Chronik

Pfarrfestes sechs Studenten gefirmt und

zwei davon auch getauft wurden.

Am 17.6. wurde Elisabeth Jäger zur neuen

Vorsitzenden der Katholischen Hochschuljugend

gewählt.

Oberlandler Kirchtag, 21.6.

Erstmals wurde der Oberlandler Kirchtag

dem Sinn entsprechend mit einer Heiligen

Messe begonnen. Es scheint der Beginn

einer neuen Tradition geworden zu sein.

großem Enthusiasmus dem Thema »Indianer«.

Pro Scientia-Stipendiaten beim EU-Ratsvorsitzenden

Fürst Karl Schwarzenberg in Prag

10

Lange Nacht der Kirchen, 5.6.

Selbstverständlich nahm auch unsere

Stadtpfarre in Zusammenarbeit mit der

Evangelischen Kirche Leoben an dieser

österreichweiten Aktion teil und präsentierte

an diesem Abend ihre Schätze der

Spiritualität, der Musik und der Bildung

und Kunst.

Fronleichnam, 11.6.

Immer größeren Anklang findet die Messe

mit allen Pfarren der Stadt Leoben auf

dem Kirchplatz und die anschließende

Prozession durch die Stadt. Es ist zu hoffen,

dass sich die Pfarre Göss nächstes

Jahr wieder daran beteiligt.

Woche der Begegnung, 14. – 21.6.

Die Woche der Begegnung widmete sich

heuer dem Thema »Homo ludens – Bring

Gott ins Spiel«. In diesem breit gefächerten

Kulturprogramm sind besonders

die Ausstellung von Prof. Mag. Herbert

Lerchegger und der Vortrag vom leitenden

Staatsanwalt, Dr. Walter Plöbst, hervorzuheben.

Baubeginn der neuen KHG, 19.6.

Unter zahlreicher Anwesenheit von Würdenträgern

wurden die Umbauarbeiten

des alten Kinder- und Jugendwerkes

Josefinum zu einem modernen Studentenzentrum

und -heim der Katholischen

Hochschulgemeinde begonnen. Voraussichtliche

Eröffnung ist im Oktober

2010.

Franz Xaver Brücke im Asia Spa, 26.6.

Franz Xaver, verstorben am 3.12.1552 vor

den Toren Chinas, ist der Stadtpatron von

Leoben. Ihm zu Ehren wurde die kleine

Brücke im Asia Spa geweiht.

Ernennung zum Monsignore

Mit 6.7. wurde Pfarrer Dr. Markus J. Plöbst

von Papst Benedikt XVI. zum Monsignore

ernannt. Das Dekret wurde ihm von Diözesanbischof

DDr. Egon Kapellari am 11.9.

feierlich überreicht.

Maria Himmelfahrt, 15.8.

Traditionell werden an diesem hohen Marienfeiertag

Kräuter gesegnet, so auch bei

uns. Wie schon in den Jahren davor gab

es auch die fachkundig begleitete Kräuterwanderung.

Ministrantenlager, Hölltal (15. – 22.8.)

21 Kinder mit sieben Begleitern und unserer

Köchin Resi Pachner stellten sich

beim diesjährigen Ministrantenlager mit

Abschiedsgottesdienst, 23.8.

Nach zweijähriger

Tätigkeit

wurde unser aus

Polen stammender

Kaplan Mag.

Gregor Poltorak

mit 1.9. nach

Radkersburg (mit Kaplan Gregor Poltorak mit

dem Pfarrverband

PGR-Vorsitzenden

Klöch und Halbenrain)

versetzt.

Paul Würzinger

Wir wünschen ihm Gottes Segen.

Krankensonntag, 13.9.

An diesem Sonntag, an dem wie jedes

Jahr die Krankensalbung gespendet wird,

wurde auch der barrierefreie Zugang an

der Südseite unserer Pfarrkirche eröffnet.

Die Kosten belaufen sich auf rund

. 40.000,–, wovon ein Teil vom Sozialhilfeverband

subventioniert wird.

Jakobikirche

Ein Juwel in unserer Stadt sind die Jakobikirche

und der Seelsorgekreis St. Jakob. Das

rege Gemeinschaftsleben beschränkt sich

nicht nur auf die Heilige Messe am Sonntag,

sondern spiegelt sich auch in vielen

Aktivitäten wie Bibelrunden, Jugendveranstaltungen,

Eisstockschießen, Jakobi-

Fasching, liturgischen Feierlichkeiten,

einem sehr erfolgreichen Jakobifest, einer

Jugendreise nach Paris und vielem mehr

wider. Es ist bewundernswert, was von diesen

vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern

unter der Leitung von Frau Helga Stock

kontinuierlich auf die Füße gestellt wird.

Dreifaltigkeitskirche

Ein Anliegen besonderer Art ist uns die

Dreifaltigkeitskirche in Trofaiach, die wir

vor der Profanierung gerettet haben. Die

regelmäßigen Gottesdienste finden rege

Beteiligung.

Fotos: Sonja Hörl | Text: Herbert Tischhardt


Gott ist im Spiel – auch im Josefinum

Josefinum

Dr. Harald Rechberger, Geschäftsführer

Schon wenn man den Namen »Josefinum«

hört oder liest, merkt

man, dass dieses Haus religiöse

Wurzeln hat. Für uns im Kindergarten ist

es selbstverständlich, die Feste im Jahreskreis

mit religiösem Hintergrund zu

feiern. Das Kindergartenjahr besteht aber

nicht nur aus Festen, sondern vielmehr

aus dem täglichen Miteinander. Gerade

hier werden die Grundzüge christlichen

Lebens dem Kind nahe gebracht.

Unsere Schwerpunkte dabei sind:

• Bitten und Danken

• Teilen

• Tischgebete

• Gespräche und Geschichten über Gott

und Jesus

• Religiöses Liedgut und Bücher

• Staunen über die Welt –

Gott als Urheber aller Dinge zu sehen

• Das Kreuz als deutlich sichtbares

Symbol

Wie das in der praktischen Arbeit aussieht,

möchten wir durch einige Beispiele

verdeutlichen.

Kindergeburtstag

Bei diesem Fest bedankt sich das Kind

bei Mama, Papa und dem lieben Gott für

sein Leben. Es leuchten nicht nur die Geburtstagskerzen,

sondern auch das Licht

der Jesuskerze wird entzündet.

Die Schöpfung

Wir staunen über das Erwachen der Natur

im Frühling und bedanken uns beim

lieben Gott, dass er so

Wunderbares für uns

erschaffen hat!

Tischgebet

Vor jeder gemeinsamen

Mahlzeit kommen wir

zur Ruhe, falten die

Hände und sprechen,

beginnend mit dem

Kreuzzeichen, ein

Tischgebet. Wir wollen damit vermitteln,

dass das tägliche Essen nicht selbstverständlich,

sondern Grund zum Dank an

Gott ist.

Wir hoffen auch, dass wir durch unsere

persönliche religiöse Einstellung und

durch unser Tun dazu beitragen, dass das

Kind die Liebe Gottes erfährt.

Wenn es uns gelingt, dem Kind zu vermitteln:

• Fürchte dich nicht!

• Gott beschützt dich.

• Er kennt dich bei deinem Namen

und hat dich lieb!

sind wir uns sicher, dass wir einen wesentlichen

Grundstein für die Glaubensentfaltung

jedes Einzelnen gelegt haben.

Dienst aus dem Glauben

»Nun sag‘, wie hast du’s mit der Religion?«

In irgendeiner Form ist die berühmte

»Gretchenfrage« Bestandteil jedes Vorstellungsgespräches

einer künftigen Mitarbeiterin

im Josefinum. Wenn Gott ins

Spiel gebracht werden soll, ist nämlich die

persönliche Einstellung des Betreuungspersonals

äußerst

wichtig. Religiöses

Verständnis und

christliche Inhalte

können Kindern nur

vermittelt werden,

wenn auch bei jeder

Mitarbeiterin eine

positive Grundeinstellung

gegenüber

der katholischen

Kirche gegeben ist. Für das Josefinum

gilt dies in jedem Fall. So sind viele Pädagoginnen

und Betreuerinnen auch in

ihren Pfarren aktiv und arbeiten so auch

außerhalb des Josefinum in der Kirche auf

verschiedenste Art und Weise mit.

Ein besonderer Vorteil ist die Erfahrung

des Personals. So versehen viele schon

etliche Jahre ihren Dienst an den Kindern

und haben noch von den Kreuzschwestern

viele Impulse für die religiöse Arbeit mit

Kindern erhalten. Dazu kommen immer

wieder Seminare und Schulungen der Diözese,

die von unseren Mitarbeiterinnen

regelmäßig besucht werden. Bei Fragen

und Problemen steht ihnen auch das bischöfliche

Amt für Schule und Bildung

jederzeit zur Verfügung.

Einen besonderen Stellenwert hat Gott

auch bei den gemeinsamen Feiern des

Personals. So beginnt und endet jedes

Arbeitsjahr mit einem Gottesdienst der

Mitarbeiter, der aber auch zu besonderen

Hochfesten wie Weihnachten nicht

fehlen darf. Diese Gottesdienste werden

vom Personal stets mit viel Liebe vorbereitet

und meistens geschlossen besucht.

Sie sind ein schöner Anlass für jeden

Einzelnen, den christlichen Auftrag des

Josefinum auch in der Gemeinschaft der

Mitarbeiter zu reflektieren.

Solcherart ist sichergestellt, dass auch im

neuen Haus des Josefinum, gleich wie im

alten, derselbe christliche Geist wirken

kann. Es bleibt zu hoffen, dass möglichst

viele Kinder davon profitieren können und

der einmal gesäte Samen auf guten Boden

fällt und reiche Frucht bringt.

11


REKTORAT ST. JAKOB - JUNGES LEBEN

Der Weg ist das Ziel

von Peter Ondrich

Die heurige Auslandsreise der katholischen Jugend führte 42 Jugendliche und ihre Begleiter PA Johannes

Brandl, PA Brigitte Hafenscherer, Peter Ondrich und Robert Sackmaier der katholischen Jugend der Dekanate

Mürztal und Leoben nach Paris.

Die bequeme,

wenn auch

lange Anreise

mit dem Autobus

konnten

wir erst richtig

schätzen, nachdem

wir in Paris 68783

Peter Ondrich Schritte von Sehenswürdigkeit

zu

Sehenswürdigkeit zurückgelegt hatten,

lag doch unser Quartier im Herzen von

Paris und ermöglichte uns so, alles mit

der Metro zu erreichen. Die Anzahl unserer

Schritte entspricht ungefähr der

Distanz Mürzzuschlag – Bruck an der

Mur. Und ist es so für uns unmöglich vorstellbar,

dass wir diese Strecke »freiwillig«

zurücklegen würden, so wurde das

Unmögliche in Paris möglich. Nach dem

Motto »der Weg ist das Ziel« ergaben sich

auf diesen Kilometern unzählige lustige,

tiefgehende, wertschätzende, religiöse

und politische Gespräche, die uns alle

ein neues gegenseitiges Kennenlernen

ermöglichten und die Wegstrecken beinahe

unbemerkt an uns vorübergehen ließ

(wären da am Abend nicht schmerzende

Füße spürbar gewesen). Neben Erlebnissen

auf den Wegen zu den Sehenswürdigkeiten

standen aber natürlich auch

die berühmten geschichtsträchtigen

Kulturdenkmäler wie z.B. Notre Dame,

Louvre (in dem wir freiwillig 3 Stunden

verbrachten!), Eiffelturm, Bootsfahrt auf

der Seine, Montmartre, Versailles etc. im

Mittelpunkt unserer Reise. Höhepunkt

war sicher auch der Besuch des spirituellen

Ortes Chartres mit seiner einzigartigen

Kathedrale sowie der anschließende

Gottesdienst im Sonnenuntergang.

Um unsere schmerzenden Füße bei »entspannenden«

Fahrten mit allerlei Achterbahnen

auszuruhen, verbrachten wir den

letzten Tag unserer Reise im Europapark

Rust. 68783 Schritte zu Fuß

und unzählige Kilometer mit

dem Bus haben wir gemeinsam

verbracht, ehe sich unsere

Wege wieder trennten,

aber ich bin mir sicher, viele

von uns haben sich die nächste

Jugendreise schon in ihrem

Kalender eingetragen,

um wieder gemeinsam den

Weg als Ziel ins Auge zu

fassen!

Weltgebetstag der Frauen

An der diesjährigen ökumenischen Veranstaltung

am 6. März im Jakobiheim

nahmen 30 Frauen teil. Sie kamen aus

der evangelischen Gemeinde, der evanvon

Rosemarie Hempel

Der Weltgebetstag der Frauen, der

jedes Jahr am 1. Freitag im März

gefeiert wird, ist etwas ganz

Besonderes. Zum einen ist er Ausdruck

der Soli-

Meditationsbild aus Papua-Neuguinea mit dem

Motto : » Viele sind wir, doch eins in Christus«

12

darität von Frauen, was normalerweise

nicht oft vorkommt. Zum anderen ist

er der Hintergrund für finanzielle Hilfe,

die Menschen aus allen Ländern ihren

Schwestern in unterprivilegierten Gegenden

zukommen lassen. Dennoch

kann man nicht von einer Almosen-Aktion

sprechen: Die Frauen – heuer sind

es Christinnen aus Papua-Neuguinea

stehen uns auf Augenhöhe gegenüber,

sie haben einen schönen Gottesdienst

gestaltet, in dem sie neben passenden

religiösen Texten auch die Probleme in

ihrem Land thematisieren.

gelisch-freikirchlichen Gemeinde, aus St.

Xaver, St. Jakob, Göss, Donawitz, Waasen,

Lerchenfeld und Niklasdorf.

Mit der Kollekte (Ergebnis: € 245,90)

werden zwei der vorgestellten Projekte

unterstützt: ein Fonds für den Schulbesuch

von Mädchen in Papua-Neuguinea

und der Solidaritätsfonds „Frauen in Not“

der evangelischen Kirche in Österreich.

Die an den Gottesdienst anschließende

Dia-Schau brachte den Anwesenden das

Land Papua-Neuguinea und seine Bewohner

optisch und akustisch näher.

Mit einem gemütlichen Beisammensein

bei Speis und Trank und mit netten Gesprächen

klang der Abend aus.


»Bitte Mama, spiel mit mir!«

Wie oft habe ich diese eindringliche Bitte meiner Kinder

nicht schon vernommen? von Barbara Seidl

Was bringt das gemeinsame Spielen

eigentlich für Kinder und Eltern?

Erstens einmal signalisiert die Bereitschaft

zum Spiel dem Kind: Du bist mir

wichtig, ich nehme mir Zeit für dich und

deine Bedürfnisse. Liebevoll geschenkte

Zeit und Aufmerksamkeit sind in dieser

hektischen Welt die wertvollsten Geschenke.

In vielen Spielen erwerben die Kinder

wertvolle Strategien für das Leben:

Sie lernen Regeln zu beachten und

manchmal auch sie zu umgehen und die

Konsequenzen daraus zu tragen. Misserfolge

müssen verkraftet werden, über

Siege wird gejubelt. Wie oft sind meine

Kinder viel besser als ich!

»Der Mensch ist nur dann ganz

Mensch, wenn er spielt« (Friedrich v. Schiller)

Spielen ist ein grundlegendes Bedürfnis

der Menschen aller Altersstufen

und ist so alt wie die Menschheit

selbst. Funde bei Ausgrabungen in Ägypten,

China, Griechenland, bei den Inkastätten

zeigen uns, dass Steine, Stöcke, Knochen,

Früchte und andere Naturmaterialien die

ersten Spielsachen waren.

Friedrich Fröbel (Gründer des 1. Kindergartens)

und Maria Montessori erdachten

neue Hilfsmittel zur Förderung des selbstständigen

Spielens. Meine Berufstätigkeit

als Kindergärtnerin liegt lange Zeit zurück.

Manches hat sich in der Ausbildung und

im Kindergartenalltag geändert. Eines ist

sicher gleich geblieben – die Bedeutung des

Spieles! In erster Linie sollen Spiele Spaß

und Freude bereiten. Sie müssen dem Alter,

dem Entwicklungsstand und den Bedürfnissen

der Kinder individuell angepasst

werden. Leider haben manche Kinder durch

zuviel Fernseh- und Computergenuss das

Spielen verlernt. Wichtig ist es, die Spielfreude

zu wecken, auf Wünsche der Kinder

einzugehen, Erfolgserlebnisse zu vermitteln,

Wichtige Grundfertigkeiten werden spielerisch

geübt, lehrreiche Spiele erweitern

das Wissen des Kindes, Strategien werden

entworfen, Rollen ausprobiert, manche

Spiele helfen Aggressionen abzubauen,

andere wieder fördern die Konzentrationsfähigkeit.

Auf jeden Fall vertieft das gemeinsame

Spielen die Beziehung zwischen mir und

meinen Kindern. Es ist einfach LUSTIG

miteinander zu spielen, zu sprechen, Spaß

zu haben, zu lachen, Zeit miteinander zu

verbringen. Nicht nur meine Kinder freuen

sich, auch ich genieße die Momente,

in denen ich den Alltag von mir schiebe

und mit meinen Kindern beim Spielen für

eine Zeit lang unbeschwert wieder Kind

sein darf.

von Renate Käfer

Konflikte zu lösen (z.B. im Rollenspiel), Sicherheit

und Geborgenheit zu vermitteln,

die Phantasie zu fördern, Außenseiter

einzubinden und selber Freude am Spiel

zu zeigen. Gleichberechtigt zum gemeinsamen

Spiel sollen die Kinder genügend Zeit

für das »Freispiel« haben. Sie können ihr

Spielmaterial (soll reichlich und vielfältig

zur Verfügung stehen), die Mitspieler, den

Spielinhalt, den Spielverlauf und Spielraum

selbst wählen. Es gibt kein sinnloses Spiel!

Viele Jahre war ich in der außerschulischen

Jugendarbeit tätig. In Kursen für Jugendmitarbeiter

(18 – 30 jährige Personen) brachte

ich immer Spielblöcke unter. Anfangs waren

manche Teilnehmer verwundert oder sogar

gehemmt. Die Begeisterung griff bald um

sich und einige belegten diesen Kurs im

nächsten Jahr wegen der Spiele erneut.

Ich möchte Sie ermutigen: Spielen Sie mit

Ihren Kindern, Enkeln und Freunden. Organisieren

Sie einen Spielenachmittag und

Sie werden sehen, wieviel Lebensfreude sie

gewinnen!

Dr. Alois Scherübel

zum 75. Geburtstag

von Fritz Hempel

Am Sonntag, dem

26.04.2009, feierte

die Jakobigemeinde

mit Dr. Alois

Scherübel dessen

75. Geburtstag.

In der sehr gut

besuchten Jakobikirche

hielt der

Jubilar den Festgottesdienst.

In seiner

Predigt wies Dr. Scherübel

auf die essenzielle Bedeutung

von Ostern hin. Er zitierte

Kardinal Dr. König, der kurz vor seinem

Tode sinngemäß gesagt hat, dass die

Kirche weniger von Geboten oder Verboten

reden solle, sondern von Ostern.

Jeder sollte sich an die Stelle des nicht

namentlich genannten Emmausjüngers

setzen, den Christus begleitet hat.

Dr. Scherübel war 36 Jahre lang Rektor von

St. Jakob. Er war für seine Gemeinde ein

wunderbarer Hirte. Seine Gottesdienste,

Predigten und Bibelabende waren eine

große Hilfe auf dem Weg zu Gott. Zahlreichen

Menschen gab er in Krisenzeiten

Hoffnung. Viele Jugendliche führte er in

ein christliches Leben. Zwei davon wurden

Priester. Viele Gymnasiasten fanden

durch Dr. Scherübel zum Glauben. Ihm

gelang es, in der Jakobigemeinde eine

Gemeinschaft von Freunden heranreifen

zu lassen, die im Gottesdienst, im Gebet

aber auch in Festen gemeinsam Gott die

Ehre geben. In seiner Zeit wurde die Jakobikirche

renoviert, und es wurden das

Jakobiheim und die Jakobihütte gebaut.

Dies geschah mit größtem persönlichen

Einsatz und auch Opfer.

Die Vorsitzende des Seelsorgekreises Helga

Stock überbrachte Dr. Scherübel die

Glück- und Segenswünsche aller Anwesenden.

Nach dem Gottesdienst verbrachte Dr.

Scherübel noch viel Zeit im Gespräch mit

alten Freunden und Bekannten im bis auf

den letzten Platz gefüllten Jakobiheim.

13


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A-8700 Leoben | Scheiterbodenstraße 1

Telefon: 03842/823 80 | Fax: 03842/823 80-640

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Tel.: (03842) 422 37 ! www.kastner-partner.com

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SERVICE

Adressen & Telefonnummern

REKTORAT ST. JAKOB

Massenbergstraße 9, 8700 Leoben

Pfarrer Dr. Markus J. Plöbst

ist im Pfarramt St. Xaver erreichbar

Tel.: 03842/432 36 oder Helga Stock

(Vorsitzende des Seelsorgekreises)

Tel.: 0676/87 42 65 90

Studentenheim »Jakobi«

Susanna Reiff von der KHG

Pfarrkanzlei St. Xaver 03842/432 36

Vermietung Jakobihütte

Peter Ondrich

Dirnböckweg 15 | 8700 Leoben

Tel.: 0676/653 11 45

Vermietung Jakobiheim

Katharina Ondrich

Dirnböckweg 15 | 8700 Leoben

Tel.: 03842/431 58 oder

0664/655 69 00

KATHOLISCHE

HOCHSCHULGEMEINDE

Franz Josef-Straße 25

8700 Leoben

Tel.: 03842/432 36

www.vereine.unileoben.ac.at/khg

E-Mail: stadtpfarre.leoben@netway.at

Sprechstunde mit dem Studentenseelsorger

Dr. Markus J. Plöbst

jeden Dienstag von 07:45 – 08:30 Uhr

Franz Josef-Str. 25, 1. Stock, ansonsten im

Pfarramt erreichbar. Tel.: 03842/432 36

Vorsitzende der KHG

Primus: Wolfgang Ziegler

Stellvertreter: Daniel Möschl

Vorsitzende der KHJ

Primus: Elisabeth Jäger

Stellvertreter: Markus Secklehner

KINDER- UND JUGENDWERK

JOSEFINUM

Erzherzog Johann-Straße 1a, 8700

Leoben, Tel.: 03842/427 68, Fax DW 4

E-Mail: leitung@josefinum.com

Leiter: Dr. Harald Rechberger

Kanzleistunden

PFARRAMT St.Xaver

Kirchplatz 1, 8700 Leoben

Tel.: 03842/432 36, Fax: DW 22

E-Mail: leoben-st-xaver@graz-seckau.at

oder stadtpfarre.leoben@netway.at

Homepage: www.stadtpfarre-leoben.at

Pfarrer Dr. Markus J. Plöbst

Büroöffnungszeiten:

Mo - Fr

08:30 – 12:00 Uhr

Mi und Do

14:00 – 18:00 Uhr

Es betreuen Sie

Brigitte Walentich und Susanna Reiff

Begräbnisse in St. Xaver

04.03. – 18.09.2009

Margareta Alexopoulos

Katharina Lenker

Maria Jäger

Maria Wratscheg

Margarete Gratzer

Berta Hoffellner

Waltraud Payer

Anna Siegl

Oswald Dworschak

Theresia Steger

Theresia Sailer

Gisela Micheli

Rosina Gissing

Anna Schneeweis

Ingeborg Ramschek

Helga Bischelsberger

Willibald Kohnhauser

Christine Wagner

Taufen in St. Xaver

01.03. – 20.09.2009

Sebastian Herbert Schuller

Luca Maria Weber

Lena Groiss

Hanna Maria Triller

Jessica Sabine Reiter

Jana Ina Letonja

Maria Judit Berger

Angelina Julie Mahler

Victoria Holzer

Lena Antenreiter

Luna Pranjic

Lena Rohrer

Noah Hotter

Leonie Lenk

Mona Fritz

Laura Michele Trummer

Oliver Markus Karelly

Nina Karelly

Tamara Babka

Fabian Pollesböck

Elvis Fleury Doutio Nana

Julia-Fiona Maier

Danny Höfinger

Alexander Roland Gronald

Lorena Jakovljevic

Luna Wang

Lara Egger

Elena Frizberg

Luca Alexander Mirnegg

Susanne Kaufmann

Jan Brunner

Philipp Johannes Kaltenegger

Trauungen in St. Xaver

09.05. – 19.09.2009

Igor Pranjic u. Valerija Pranjic

Markus Grüner u. Silvia Kinnersberger

Patrick Hübl u. Silvia Portner

Markus Sonnberger u. Kerstin Köberl

Manuel Bleyer u. Birgit Pregartner

DI Erhard Katzianer u. Christina Derler

DI Hannes Menapace u. Ing. Lydia Andrle

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Dipl.-Ing. Hans Lamprecht leitet das Kompetenzzentrum

„grüne energie“ der Firma Mocharitsch.

Josef-Heißl-Straße 5 I 8700 Leoben I Tel.: (03842) 239 25 21 I Fax: (03842) 239 25 29 I Mobil: (0676) 84 38 00-620

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