SONDERAUSGABE 9. - Kompack

kompack.info

SONDERAUSGABE 9. - Kompack

2

2007

Magazin für Verpackung -


Umwelt und Gemeinde -


Erzeugung, Analyse und Lösung


„P.b.b.“ G.Z. 02Z032071 M Verlagspostamt A- 1030 Wien, Vertriebspostamt A- 2120 Wolkersdorf / e 4,36

®

w w w . k o m p a c k . i n f o

Hochleistungs-Maschinen

NEU

zum Umreifen mit Kunststoffband

NEU

Innovative Lösungen

für die

Ladegut-Sicherung

5 Highlights

Geschwindigkeit

· Bis zu 70

Umreifungen

pro Minute

Touchpanel

· Sehr einfache

Bedienung

Einfache

Technologie

· Wenige bewegliche

Teile

· Optimale

Zugänglichkeit

(ohne Werkzeuge)

Konstante

Spannung

· Für kleine bis

grosse Packgüter

· Für weiche und

harte Produkte

Ausziehbarer

Bandabroller

· Einfacher, schneller

Bandwechsel

Für Produktion,

Handel und Logistik

· Umreifen mit Kunststoffband

und Stahlband

· Umwickeln mit Stretchfolie

Strapex Austria Ges.mbH

Gewerbeparkstrasse 45, A-3500 Krems, Strapex Telefon Austria 0 2732 Ges.mbH 73 501, Fax 0 2732 74 960, www.strapex.com

Gewerbeparkstrasse 45, A-3500 Krems, Telefon 0 2732 73 501, Fax 0 2732 74 960, www.strapex.com

S O N D E R A U S G A B E



9. - 11. Mai 2007 / Messegelände Salzburg


An&fürsich 4

Meine Meinung

INHALT

Österreich

Getränkeindustrie 6

Interview

Papier 8

Öko-Wunder

Neuer Schweißverschluss 12

Innovation

Etikettenmarkt 16

Interview

PPV 20

Entwicklung

Messeverbund 22

Produkte/Lösungen von Ausstellern

Magazin 60

News aus aller Welt

Salzburg

International

30

Namensänderung

62

PEZ

35

A.Pack

Impressum Cover

Cover

Redaktions‐ und Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, A -1030 Wien • Telefon:

Strapex Austria Ges.m.b.H.

01/712 20 36 FAX: 01/712 20 70 • e-mail: kompack@chello.at • homepage: www.packlist.at Objekt‐ und

Redaktionsleitung: Harald Eckert Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz Ver‐

kaufsmarketing: Walter G. Klima Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert,

Gewerbeparkstraße 25

Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A-1030 Wien Grafik&Gestaltung: Enzo F. A. Krendl • Tel: 01/922

A-3500 Krems

99 44 • e-mail: enzo.krendl@chello.at Belichtung und Druck: Samson-Druck, 5581 St. Margarethen

Tel.: 02743/73501

im Lungau, Versand: Schwölberger, A-2120 Wolkersdorf Einzelpreis: EURO 4,36 Jahresabo Inland:

FAX: 74 960

EURO 21,80, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398

www.strapex.at

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen übernimmt der

Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender im Falle der vollständigen und

teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

Sie möchten mehr über eine erwähnte Firma ‐ wissen ‐ Ihren Kennziffernbon finden Sie auf ‐ Seite 82

■ Der Umschlag wurde gedruckt auf Galerie Card 225 g/m2 von M-real, erhältlich bei Map Austria.

2 • 2007


MEINEMEINUNG

Neuer Rekord

Austria Glas Recycling (AGR),

in Österreich für die Sammlung

und Verwertung von gebrauchten

Glasverpackungen verantwortlich,

Diverse Lebensmittelskandale in

der Vergangenheit haben die

Europäische Union dazu veranlasst,

auf der Basis von zwei neuen Richtlinien

die Transparenz und Nachvollziehbarkeit

für Lebensmittel

deutlich zu erhöhen.

Inhalt

Das Seminar beschäftigt sich intensiv

mit dieser Thematik und

beleuchtet Ansätze zur Umsetzung

sowohl aus Sicht der Forschung

und Beratung als auch der Praxis.

Nach einer Einführung in die The-

2 • 2007

kann für das Jahr 2006 wieder neue

Rekordergebnisse verkünden. Insgesamt

213.450 Tonnen Altglas haben

die Österreicher im vergangenen

Jahr gesammelt,

das ist im Vergleich

zum Jahr

2005 eine Steigerung

von 6860

Tonnen. 2005:

206.590 Tonnen.

Mit einer Recyclingquote

von

deutlich über 80

Prozent ist Österreich

europaweit

in der Riege der

Besten zu finden.

Die Unterschiede

zwischen den

Bundesländern

werden von Konsumverhalten

und

Tourismusaufkommen

beeinflusst.

Außerdem zeigen

diese Ergebnisse

Optimierungspotenziale

auf. 1

RFID in der Lebensmittelrückverfolgung

Am 6. Juni gibt es das VVL-Seminar „RFID in der Lebensmittelrückverfolgung

– die EU-Richtlinien und ihre Folgen“

in Dortmund. Der Verein zur Förderung innovativer Verfahren

in der Logistik (VVL) e.V. widmet sich am 6. Juni

2007 im Rahmen seiner fortlaufenden Fachseminarreihe

mit einer Veranstaltung zur Lebensmittelrückverfolgung

einem hochaktuellen und vieldiskutierten Thema.

matik durch Jochen Schneider vom

Fachgebiet Logistik der Universität

Dortmund referiert Carsten Diekmann

von der Firma LINPAC über

den RFID-Einsatz in Mehrwegsystemen,

während Stephan Vogler

von Bizerba Systemlösungen für

die Lebensmittelbranche vorstellt.

Den aktuellen Flyer zum Seminar

und damit auch eine Möglichkeit

zur Anmeldung erhalten Sie im Internet

auf den Seiten des Veranstalters

(http://www.vvl-ev.de/veranstaltungen/fachseminare.html).

Die

Teilnehmerzahl ist begrenzt. 2

AN&FÜRSICH ...

... höre ich gerne auf gute Tips - selbst wenn ich sie via Fernsehgerät

bekomme.

Als ich vor rund einem Monat aber einen Beitrag über Nachhaltigkeit

sah, war dies schwer.

Im Zuge der Diskussion über Ozon und die negativen Auswirkung

von LKW- und Flugverkehr auf die Umwelt war da auch ein

Beitrag zu sehen - der einleuchtend empfahl Obst und Gemüse aus

Österreich zu kaufen.

Also wollte ich am nächsten Tag im Supermarkt um die Ecke

(ein Eurospar) so viel österreichisches Gemüse wie möglich kaufen

- überaus erfolgreich war ich allerdings nicht - gerade grünen

Salat fand ich - woraufhin ich beschloß mein Gemüse woanders zu

kaufen.

Wenn schon gesund, dann richtig - also ging ich in den Bioladen

Maran. Dort gab es immerhin Radischen und Zwiebel aus

Österreich - fast das ganze restliche Gemüse kommt aus Peru,

Venezuela oder anderen Ländern mit in etwa dieser Entfernung.

Eigentlich schon pervers - da werden Bioprodukte gekauft, weil

man seinem Körper etwas Gutes tun möchte - man kauft aber

gleichzeitig fast nur Gemüse, das mit Flugzeug importiert werden

muß - was wiederum meiner Gesundheit schadet.

Aber so leicht gebe ich eben nicht auf - mittlerweile motorisiert

unterwegs begebe ich mich in die Markthalle - hier erhalte ich

stolz grünen Paprika aus Österreich und sonst ... nichts (zumindes

kein Gemüse aus Österreich).

Nachdem ich dann am Rochusmarkt wenigstens Paradeiser aus

Österreich bekommen habe, beim Billa den netten Hinweis am

Regal lesen konnte, daß bei allen Sorten Paprika das Herkunftland

auf dem Etikett steht - nur doof, daß der Paprika offen in einer

Schütte - ohne Etiketten verkauft wird - landete ich nach lächerlichen

rund 2,5 Stunden wieder beim Spar - wo ich zu guter Letzt

doch noch (nein er war nicht ausverkauft) das Häupl Salat gekauft

habe - da es woanders nicht zu bekommen war.

Ich habe also, um etwas Gutes für die Umwelt zu tun, nicht nur

2,5 Stunden für einen Einkauf gebraucht, der sicher in 20 Minuten

zu erledigengewesen wäre, gleichzeitig habe ich auch mit dem

Auto die Umwelt verschmutzt und die Einsicht erlangt - es gibt

also Gemüse aus Österreich auch in der kalten Jahreszeit (dank

Gewächshäusern) nur es bietet eben keiner das ganze Gemüse auf

einmal an.

Lieber Handel - liebe Marktleute -ich bin sicher nicht der einzige

Mensch, der diese Sendung gesehen hat - und sicher auch nicht

der Einzige, der es bevorzugen würde, österreichische Ware zu

kaufen - aber bitte gebt uns auch die Chance - auch im Sinne einer

besseren Umwelt.

Danke - meint ihr

Harald Eckert


MEINEMEINUNG

Neuer Rekord

Austria Glas Recycling (AGR),

in Österreich für die Sammlung

und Verwertung von gebrauchten

Glasverpackungen verantwortlich,

Diverse Lebensmittelskandale in

der Vergangenheit haben die

Europäische Union dazu veranlasst,

auf der Basis von zwei neuen Richtlinien

die Transparenz und Nachvollziehbarkeit

für Lebensmittel

deutlich zu erhöhen.

Inhalt

Das Seminar beschäftigt sich intensiv

mit dieser Thematik und

beleuchtet Ansätze zur Umsetzung

sowohl aus Sicht der Forschung

und Beratung als auch der Praxis.

Nach einer Einführung in die The-

2 • 2007

kann für das Jahr 2006 wieder neue

Rekordergebnisse verkünden. Insgesamt

213.450 Tonnen Altglas haben

die Österreicher im vergangenen

Jahr gesammelt,

das ist im Vergleich

zum Jahr

2005 eine Steigerung

von 6860

Tonnen. 2005:

206.590 Tonnen.

Mit einer Recyclingquote

von

deutlich über 80

Prozent ist Österreich

europaweit

in der Riege der

Besten zu finden.

Die Unterschiede

zwischen den

Bundesländern

werden von Konsumverhalten

und

Tourismusaufkommen

beeinflusst.

Außerdem zeigen

diese Ergebnisse

Optimierungspotenziale

auf. 1

RFID in der Lebensmittelrückverfolgung

Am 6. Juni gibt es das VVL-Seminar „RFID in der Lebensmittelrückverfolgung

– die EU-Richtlinien und ihre Folgen“

in Dortmund. Der Verein zur Förderung innovativer Verfahren

in der Logistik (VVL) e.V. widmet sich am 6. Juni

2007 im Rahmen seiner fortlaufenden Fachseminarreihe

mit einer Veranstaltung zur Lebensmittelrückverfolgung

einem hochaktuellen und vieldiskutierten Thema.

matik durch Jochen Schneider vom

Fachgebiet Logistik der Universität

Dortmund referiert Carsten Diekmann

von der Firma LINPAC über

den RFID-Einsatz in Mehrwegsystemen,

während Stephan Vogler

von Bizerba Systemlösungen für

die Lebensmittelbranche vorstellt.

Den aktuellen Flyer zum Seminar

und damit auch eine Möglichkeit

zur Anmeldung erhalten Sie im Internet

auf den Seiten des Veranstalters

(http://www.vvl-ev.de/veranstaltungen/fachseminare.html).

Die

Teilnehmerzahl ist begrenzt. 2

AN&FÜRSICH ...

... höre ich gerne auf gute Tips - selbst wenn ich sie via Fernsehgerät

bekomme.

Als ich vor rund einem Monat aber einen Beitrag über Nachhaltigkeit

sah, war dies schwer.

Im Zuge der Diskussion über Ozon und die negativen Auswirkung

von LKW- und Flugverkehr auf die Umwelt war da auch ein

Beitrag zu sehen - der einleuchtend empfahl Obst und Gemüse aus

Österreich zu kaufen.

Also wollte ich am nächsten Tag im Supermarkt um die Ecke

(ein Eurospar) so viel österreichisches Gemüse wie möglich kaufen

- überaus erfolgreich war ich allerdings nicht - gerade grünen

Salat fand ich - woraufhin ich beschloß mein Gemüse woanders zu

kaufen.

Wenn schon gesund, dann richtig - also ging ich in den Bioladen

Maran. Dort gab es immerhin Radischen und Zwiebel aus

Österreich - fast das ganze restliche Gemüse kommt aus Peru,

Venezuela oder anderen Ländern mit in etwa dieser Entfernung.

Eigentlich schon pervers - da werden Bioprodukte gekauft, weil

man seinem Körper etwas Gutes tun möchte - man kauft aber

gleichzeitig fast nur Gemüse, das mit Flugzeug importiert werden

muß - was wiederum meiner Gesundheit schadet.

Aber so leicht gebe ich eben nicht auf - mittlerweile motorisiert

unterwegs begebe ich mich in die Markthalle - hier erhalte ich

stolz grünen Paprika aus Österreich und sonst ... nichts (zumindes

kein Gemüse aus Österreich).

Nachdem ich dann am Rochusmarkt wenigstens Paradeiser aus

Österreich bekommen habe, beim Billa den netten Hinweis am

Regal lesen konnte, daß bei allen Sorten Paprika das Herkunftland

auf dem Etikett steht - nur doof, daß der Paprika offen in einer

Schütte - ohne Etiketten verkauft wird - landete ich nach lächerlichen

rund 2,5 Stunden wieder beim Spar - wo ich zu guter Letzt

doch noch (nein er war nicht ausverkauft) das Häupl Salat gekauft

habe - da es woanders nicht zu bekommen war.

Ich habe also, um etwas Gutes für die Umwelt zu tun, nicht nur

2,5 Stunden für einen Einkauf gebraucht, der sicher in 20 Minuten

zu erledigengewesen wäre, gleichzeitig habe ich auch mit dem

Auto die Umwelt verschmutzt und die Einsicht erlangt - es gibt

also Gemüse aus Österreich auch in der kalten Jahreszeit (dank

Gewächshäusern) nur es bietet eben keiner das ganze Gemüse auf

einmal an.

Lieber Handel - liebe Marktleute -ich bin sicher nicht der einzige

Mensch, der diese Sendung gesehen hat - und sicher auch nicht

der Einzige, der es bevorzugen würde, österreichische Ware zu

kaufen - aber bitte gebt uns auch die Chance - auch im Sinne einer

besseren Umwelt.

Danke - meint ihr

Harald Eckert


getränkewirtschaft

50jährige Erfolgsstory geht weiter

INTERVIEW

KOMPACK: Wie hat sich das

Geschäft in Österreich im 51. Jahr

entwickelt?

Wolfgang Niestroj: In Österreich

entwickelt es sich weiter sehr gut.

Gerade im Milchbereich konnten

wir wieder punkten. Nach Jahren,

in denen die Glasflasche gerade

in diesem Bereich stark punkten

konnte, hat sich der Markt wieder

zu unseren Gunsten entwickelt. Ich

muß zu der positiven Entwicklung

natürlich sagen, daß sich in diesem

Bereich noch immer die Akquisition

der größten österreichischen

Molkerei (Berglandmilch) positiv

für uns auswirkt - nicht zu unterschätzen

ist aber auch das Konsumentenverhalten

der Österreicher.

KOMPACK:

Wie meinen sie das?

Wolfgang Niestroj: Wie ich Ihnen

schon früher erzählt habe, haben

die Österreicher eine im Vergleich

zu anderen Ländern sensationelle

Markentreue - gerade wenn es um

regionale Produkte geht - so trinkt

der Tiroler „seine“ Tiroler Milch

und der Kärntner „seine“ Kärntner

Milch. Da spielt dann auch der

Preis keine so große Rolle. Wobei

im Milchbereich in Österreich

- im Vergleich zu anderen Ländern

wir ja fast paradiesische Zustände

haben. Die Qualität ist hier hervorragend

und diese wird auch

bezahlt. Im EU-Vergleich erhalten

unsere Landwirte gutes Geld für

ihre Milch.

KOMPACK:

Das ist international also nicht so?

Wolfgang Niestroj: Sie brauchen

hier gar nicht allzu weit gehen.

Nehmen sie zum Beispiel Deutschland

oder Ungarn - unsere direkten

Nachbarländer - hier kann von

Markentreue wirklich nicht die Rede

sein. In diesen Länder entscheidet

der Preis über den Kauf. Von

2 • 2007

Auch nach dem letztjährigen 50 Jahr Jubiläum der Tetra

Pak GmbH Österreich konnte der Erfolgskurs weiter

fortgesetzt werden. Gerade im Milchbereich konnte

Tetra Pak im letzten Jahr wieder punkten. Über Erfolge,

das internationale Trinkverhalten und Trends in der

Getränkebranche sprach KOMPACK mit Wolfgang Niestroj/Managing

Director Tetra Pak Österreich-Ungarn.

der Qualität her möchte ich hier

ein Beispiel aus dem EU-Land

Rumänien nennen: hier laufen

viele Kühe ganz einfach frei herum

- was im ersten Moment nach

„Bio“ klingt ist unreinere Milch.

Während in Österreich in einem

Liter Rohmilch 50.000 - 100.000

Keime zu finden sind gibt es hier

ein Keimvorkommen in Millionenhöhe.

Aber weg von der Milch - interessant

entwickelt sich aber auch

der Fruchtsaftbereich in Österreich.

KOMPACK:

Inwiefern?

Wolfgang Niestroj: In diesem

Markt gibt es sowohl ein Plus bei

den Handelksmarken als auch

beim allgemeinen Fruchtsaftverbrauch.

KOMPACK: Zu einem anderen

Thema - in Österreich ist immer

wieder das Thema der längeren

Öffnungszeiten im Gespräch - was

halten Sie davon - glauben sie, daß

dies mehr Absatz bringen könnte?

Wolfgang Niestroj/Managing Director

Tetra Pak Österreich-Ungarn.

Wolfgang Niestroj: Man sollte

sich hier vielleicht zuerst die

Lebensmittelmärkte prinzipiell

ansehen. In Österreich haben wir

ein extrem hohes Niveau. In all

unseren großen Lebensmittelmärkten

(Österreich) macht einkaufen

ganz einfach Spaß. International

gesehen habe ich dieses Gefühl

nicht überall. Nehmen wir nur das

Beispiel Deutschland - hier gibt es

eine riesige Schere - entweder es

gibt echte Billigläden oder - um in

Österreich zu bleiben Meinl.

So gesehen kaufe ich lieber in Österreich

ein. 24 Stunden Öffnungszeiten

finde ich eigentlich nicht

sinnvoll. Intelligente Öffnungszeiten

sollten diskutiert werden. Wer

sagt, daß die heutigen Öffnungszeiten

nicht verschoben werden können

- so daß „normale“ Angestellte

ohne Stress einkaufen können. Ich

spreche hier nicht von längeren Arbeitszeiten

für die Arbeitnehmer im

Handel - aber warum soll ein freier

Tag für manche unter der Woche

schlecht sein, wenn er dafür an einem

anderen Tag später arbeitet.

Seien wir uns doch ehrlich: einen

Polizisten oder einen Landwirt

fragt auch keiner, ob es Tage gibt,

an denen er praktisch rund um die

Uhr arbeitet.

KOMPACK: Nochmals zurück zu

der Treue der Österreicher zu Marken

- insbesondere mit Regionalbezug

- glauben Sie, daß dies ein Phänomen

im Getränkebereich ist oder

daß dies allgemein Gültigkeit hat.

Wolfgang Niestroj: Sicher allgemein.

Ich bin mir sicher, daß

Österreicher auch gewillt sind,

österreichische Frischprodukte zu

kaufen.

KOMPACK: Wie erklären Sie

es dann, daß oft - gerade im Gemüsebereich

heutzutage mehr

„Jubiläumsfeier im letzten Jahr“

ausländische Ware als inländische

angeboten wird?

Wolfgang Niestroj: Dies hat sicher

mit der Globalisierung zu

tun - ich sehe hier aber eindeutig

Marketingfehler - österreichisches

Gemüse kann in Österreich sicher

zu einem besseren Preis verkauft

werden als ausländisches.

KOMPACK: Marketing - ein

Stichwort - gibt es Ihrerseits neue

Marketingideen?

Wolfgang Niestroj: Immer - es

geht natürlich oft nur in Verbindung

mit den Wünschen der Kunden.

So gibt es eine neue Verpackung

von uns in „Häuschenform“,

womit wir auch die Vorteile der

Giebelverpackungen mit unseren

Tetra Pak Produkten bieten können.

Man muß das auch so sehen

- durch immer mehr convenience

(Schraubverschlüsse gibt es heute

praktisch schon auf allen Verbundkartonverpackungen

- selbst auf

den Handelsmarken) haben unsere

„alten Klassiker“ den Vorteil in

der Lagerung verloren. Mit unser

neuen Verpackung bieten wir den

Kunden aber auch den Vorteil, daß

selbst bei vollen Verpackungen

- vom ersten Schluck weg gemütliches

Einschenken möglich ist.

KOMPACK: Gibt es Neuigkeiten

in der Größe der Verpackungen?

Wolfgang Niestroj: Ja. Sehen Sie

sich zum Beispiel die neuen Kleinverpackungen

an. Mit unserem

Duropack-Trakia Papir S.A. 4400 Pazardzhik, Bulgarien


Kunden Zott mit seinem Produkt

Monte haben wir hier ein ideales

Beispiel. Vor einigen Jahren wäre

eine solche Verpackung praktisch

undenkbar gewesen. Während in

den letzten Jahren in dem Kleinbindebereich

eindeutig die PET-

Verpackungen erfolgreich waren,

punkten jetzt auch wir in diesem

Bereich. Jetzt ist eben unser Produkt

das trendige Produkt. Der Erfolg

von Monte zeigt uns eindeutig,

daß hier ein Trend ist. Gleichzeitig

steigen aber auch die Großgebinde.

1,5 und 2 Literverpackungen sind

weiter im Vormarsch.

KOMPACK: Gibt es auch noch

Neuerungen bei den Schraubverschlüssen?

Wolfgang Niestroj: Diese werden

eindeutig immer größer. Ein weiterer

Trend setzt sich fort - während

früher eindeutig die Schrift auf

den Getränkeverpackunge dominiert

hat, sind es heute Photos. Bei

anderen Neuerungen muß man

allerdings vorsichtig sein.

KOMPACK: Wie darf man das

verstehen?

Wolfgang Niestroj: Es gibt immer

wieder Ideen - wie zum Beispiel

vor kurzer Zeit ein Getränk, daß

beim Trinken kleine „Blitzer“ im

Mund verursacht - dies war den

Leuten so fremd, daß es nicht gekauft

wurde - man muß aber auch

nicht immer gleich das Rad neu

erfinden. Die meisten Innovationen

sind ja ohnedies Kombinationen

von vorhandenen Ideen. Selbst

Red Bull war so eine Kombination.

Wenn wir aber von Trends reden,

sollten, wir gesunde Getränke

nicht vergessen.

KOMPACK: Fruchtsäfte und

Milch sind ja eigentlich gesunde

Getränke.

Wolfgang Niestroj: Ja aber ich

spreche hier von Produkten, die

Cholesterin senken oder gut für

das Herz sind, etc. Die ersten

Produkte in diesem Bereich sind

bereits am Markt und schon jetzt

zeigt sich, daß magenschonende

Produkte oder Nahrungsergänzungsmittel

in der heutigen Zeit

eindeutig dem Trend entsprechen.

Gleichzeitig sind aber auch auf

Altersgruppen abgezielte Produkte

sicher ein Markt für die Zukunft.

KOMPACK: Sehen sie auch

Trend aus dem Ausland?

Wolfgang Niestroj: Natürlich. Gerade

den asiatischen Raum sollte

man hier nicht aus den Augen

lassen - deswegen beobachte ich

diesen Markt auch sehr gerne.

„Funktionsgetränke“ sind hier „in“.

Gleichzeitig wird uns die technische

Entwicklung sicher weitere

Möglichkeiten bieten. Nehmen wir

die Sterilisierung - wir kennen hier

klassisch die Wärmebehandlung.

Vielleicht gibt es bald praktikable

Lösung mittels Bestrahlung oder

Druckbehandlung oder Elektronen.

KOMPACK: Zurück nach Österreich

- was erwarten Sie sich von

diesem Jahr für Tetra Pak?

Wolfgang Niestroj: Ich sehe hier

in Österreich gute Chancen, daß

wir weiter wachsen - aber auch in

Ungarn - wie sie ja wissen, bin ich

seit einiger Zeit auch hier zuständig

- sehe ich grünes Licht. Vor

einiger Zeit hatten wir hier unsere

Kundenbasis noch zu klein aufgestellt.

Dies haben wir jetzt geändert

- und ich bin guter Dinge, daß

auch hier erstmals ein Plus herauskommen

wird. Ich bin überzeugt,

daß wir unsere Leistungsmöglichkeiten

in beiden Ländern auch

im heftigen Mitbewerb verkaufen

werden.

KOMPACK: Danke für das Gespräch.


Schauen Sie auf Seite 34 und finden Sie mehr heraus.



2 • 2007


PAPIER

Papierverpackungen, das „Öko-Wunder“

Neuer Rekord: Schon 88 Prozent aller Papierverpackungen

werden wiederverwertet. „Die Österreicher

sind bei der Sammlung von gebrauchten Papierverpackungen

besonders diszipliniert. Schon 88 Prozent

der Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe

werden zu neuen Papierprodukten verarbeitet.

Das ist ein neuer Rekord. Zu

dieser hohen Quote tragen

Handel, Gewerbe und

Industrie sowie Konsumenten bei“,

stellte der Geschäftsführer der Altpapier-Recycling-Organisationsgesellschaft

(ARO), Ing. Werner

Knausz, anlässlich der Präsentation

des ARO-Reports 2006 fest.

Im Jahr 2006 kamen in Österreich

575.000 Tonnen Verpackungen

aus Papier, Karton, Pappe

und Wellpappe auf den Markt.

Diese Verpackungen finden nach

Gebrauch bis zu sechsmal Verwendung

als Rohstoff zur Erzeugung

neuer Papierverpackungen:

504.000 Tonnen wurden im Vorjahr

bundesweit in österreichischen

Papierfabriken wiederverwertet.

Die Sammelmenge stammt zu

etwa drei Vierteln aus Handel, Gewerbe

und Industrie und zu einem

Viertel aus Österreichs Haushalten.

Nur noch 71.000 Tonnen landeten

im Hausbrand und im Restmüll.

Im Gewerbe erreichte die Sam-

melquote im Vorjahr 90 Prozent,

bei den Haushalten stolze 81 Prozent.

Papierverpackungen - ein

wertvoller Rohstoff

Marktführer bei der Sammlung und

Verwertung von Verpackungen aus

Papier, Karton, Pappe und Wellpappe

ist in Österreich die ARO:

Sie sammelte 2006 zwei Drittel

aller Papierverpackungen, nämlich

336.000 Tonnen, das sind um

3,7 Prozent mehr als im Jahr 2005.

Die Finanzierung

erfolgt über ARA-

Lizenzgebühren,

die von den Inverkehrsetzern

entrichtet werden.

Die ARO sorgt

dabei für Effizienz.

Knausz: „Seit

dem Jahr 2000

haben wir in enger

Kooperation

mit Kommunen

und Entsorgern

die durchschnittlichen

Lizenzgebühren

je Tonne

Papierverpackungen

fast halbiert.

Zu Jahresbeginn

2007 trat eine neuerliche

Tarifsenkung

für Transportverpackungen

um sieben Prozent

in Kraft. Damit

ersparen sich die

österreichische

Wirtschaft und die Konsumenten

jährlich 20 Millionen Euro.

Das ist unser Beitrag zu volkswirtschaftlicher

Effizienz und

ökologischem Wirtschaften.“ Die

außerhalb des ARO-Systems anfallenden

Papierverpackungen werden

großteils von den Anfallstellen

selbst gesammelt und an die Papierfabriken

zur Verwertung geliefert.

867.000 Sammelbehälter

Die im ARA/ARO-System organisierte

Sammlung und Wiederverwertung

von Papierverpackungen

ist ein wesentlicher Teil des gesamten

Altpapier-Kreislaufes. In der

haushaltsnahen Altpapiersammlung

werden von den Vertragspartnern

der ARO (Städte, Gemeinden und

Abfallverbände) neben Verpackungen

vor allem Zeitungen, Illustrierte,

Kataloge und Prospekte erfasst.

Die Haushaltssammlung von Altpapier

erbrachte im Jahr 2006 bundesweit

583.000 Tonnen Altpapier,

das sind um 22.000 Tonnen oder 4

Prozent mehr als im Vorjahr.

13 Prozent der Sammelmenge waren

Papierverpackungen, der Rest

Zeitungen, Kataloge und anderes

Altpapier. Für die Sammlung stehen

österreichweit 867.000 Behälter

zur Verfügung. ARO-Geschäftsführer

Ing. Werner Knausz: „Die

Steigerung der Altpapiermenge

aus Haushalten ist zu einem Gutteil

darauf zurück zu führen, dass

wir in Österreich das bequemste

Sammelsystem der Welt haben:

Österreichweit steht ein Behälter

je vier Haushalte zur Verfügung,

das ist Weltspitze.

Darüber hinaus belegt das stetige

Ansteigen der Altpapier-Sammelmenge,

dass Städte, Gemeinden

und Entsorgungspartner vor Ort

hervorragende Arbeit leisten.“ Die

Sammelleistung der österreichischen

Haushalte kann sich auch pro

Kopf der Bevölkerung sehen lassen:

Jeder Österreicher sammelte im

Vorjahr im Schnitt 70,5 kg Altpapier.

Mit dem „Umweltbewusstsein“

der Bevölkerung haben die unterschiedlichen

Ergebnisse in den

Bundesländern nichts zu tun. In

Wien und in Vorarlberg beeinflusst

der Tourismus entscheidend die

Sammelmenge. In Salzburg und

Tirol werden nennenswerte Altpapiermengen

aus Haushalten in Recyclinghöfen

erfasst. 3

2 • 2007


Wie ein Wellpappekarton den Garten erobert:

Industrial Design zeigt

den Transport-Klassiker

in „grünem“ Kontext

Erstaunlich, wie es kreative Köpfe immer wieder schaffen, Althergebrachtes

und Gewohntes hinter sich zu lassen und neue Ideen zu

realisieren: Ein Beispiel dafür – zwei Studenten haben Wellpappe

„Outdoor“ als Gartenhaus in Szene gesetzt.

Das Verpackungsmaterial Wellpappe ist bekannt

dafür, dass es Waren aller Art optimal

vor Lager- und Transportschäden schützt. Nicht

umsonst sind rund 70% aller Transportverpackungen

weltweit aus Wellpappe. Immer öfter überzeugt

Wellpappe aber auch als innovatives Material

in neuen Bereichen – etwa als Gartenbox im

Grünen. Das Forum Wellpappe Austria unterstützt

als Branchenplattform der österreichischen Wellpappe-Industrie

ausgewählte Projekte, welche die

vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Wellpappe

dokumentieren.

Foto: Alexander Gufler & Gregor Stolz

Foto: Alexander Gufler & Gregor Stolz

Frühlingsgefühle:

Wellpappe drängt ins Grüne

„Unsere Aufgabe war, ein Gartenhaus zu konstruieren“,

berichten Gregor Stolz und Alexander

Gufler von einem eher ungewöhnlichen Semesterprojekt

an der Universität für angewandte

Kunst Wien. Die beiden Studenten – Studienrichtung

Industrial Design – entschieden sich auf

Anregung von Architekt Peter Michael Schultes

vom universitätsbegleitenden Hyper-Netzwerk

)experimonde( für Wellpappe als Gestaltungsmaterial.

Und entdeckten bald Unerwartetes:

„Wellpappe ist ein interessantes Material, dessen

Einsatzmöglichkeiten oft unterschätzt werden.

Entlang der Wellenrichtung bietet sie eine verblüffende

Eigenstabilität und Widerstandsfähigkeit.

Das kostengünstige, ökologische Material

lässt sich obendrein hervorragend bedrucken“,

so Stolz. Gleichzeitig waren aber auch einige

Herausforderungen zu bewältigen, um die Wellpappe

„gartentauglich“ zu machen: Knifflig war

vor allem, eine ideale Grundform zu finden. Für

die optimale Lagerung wurde eine Lösung gesucht,

die im zusammengelegten Zustand wenig

Platz benötigt. Der Einsatz im Freien machte es

weiters notwendig, die Schnittkanten der Wellpappe

so weit wie möglich zu reduzieren, weil

diese eine Angriffsfläche für Feuchtigkeit bieten.

„Schlussendlich ist es ein klassischer Kubus geworden

– sehr passend, da der Geräteschuppen

im Grunde ja nichts anderes ist als eine große

Schachtel, in der man die Geräte sicher verstaut“,

erklärt Gufler.

Schutz vor Feuchtigkeit

Im Garten soll alles wachsen und sprießen, wofür

Wasser unbedingt notwendig ist. Um die

Wellpappe für diese Bedingungen fit zu machen,

wurde die verwendete dreiwellige Wellpappe mit

Silikonharz imprägniert.

Wellpappe-Gartenbox:

Praktischer Ordnungshüter

Beim Entwurf der Gartenbox wurde auch auf optimale

Stapel- und Transportfähigkeit geachtet; das

verhältnismäßig geringe Gewicht der Wellpappe

erleichtert den Aufbau. „Und die intelligente Inneneinrichtung

lässt dem Chaos keine Chance“,

weiß Gregor Stolz. Die beiden Studenten können

sich vorstellen, dass ihre Gartenbox z. B. auch als

Informations- bzw. Verkaufsstand bei Events zum

Einsatz kommt. Hier könnten auch die Wände als

bedruckte Werbefläche ideal genutzt werden. „Wir

haben bei der Entwicklung der Gartenbox viel

über Wellpappe gelernt und werden dieses Material

bestimmt auch bei künftigen Projekten einsetzen“,

so die engagierten „Jungdesigner“.

Foto: P. Michael Schultes ©

Nanna Neudeck 2006

Wellpappe

in Design &

Architektur

Im Gespräch mit

Architekt DI Peter

Michael Schultes

Das Projekt „Gartenbox“ entstand auf Ihre

Anregung hin. Warum haben Sie Wellpappe

dafür ausgewählt?

Unser Hyper-Netzwerk )experimonde( unterstützt

Studierende dort, wo der normale Universitätsbetrieb

keine Hilfe bietet. Uns geht

es u. a. auch darum, das Querdenken der Studenten

zu fördern, damit sie unkonventionelle

Lösungen überhaupt finden. Die Arbeit mit

neuen, für sie noch ungewohnten Materialien

- wie z. B. Wellpappe - führt auch junge Designer

oft zu ganz überraschenden Antworten.

Wo sehen Sie die Stärken der Wellpappe?

Das Ausbildungsziel war bei diesem Projekt

die Ausführung von Modellen im Maßstab 1:1.

Wellpappe ist dabei ein ideales Produkt für die

Herstellung von sogenannten vektor-aktiven

Elementen, das sind stabile, steife Elemente.

Besonders interessant wird es, wenn diese in

ein Wechselspiel mit form-aktiven Elementen

wie etwa Textilien treten. Wellpappe ist

darüber hinaus leicht, kostengünstig, umweltfreundlich

und – für uns besonders wichtig

– schnell und unkompliziert zu verarbeiten.

Werden Sie Wellpappe auch bei künftigen

Projekten einsetzen?

Ja, auf alle Fälle – ich arbeite mit StudentInnen

aus aller Welt, fächer- und fakultätsübergreifend

und mit allen Materialien. Wellpappe

wird auch bei zukünftigen Projekten eine

wichtige Rolle spielen.

Danke für das Gespräch.

DI Peter Michael Schultes ist Lehrbeauftragter für experimentelle

Architektur (Technische Universität Wien,

Universität Innsbruck) und für textile Gebäudehüllen

(Universität für angewandte Kunst Wien). Er ist Gründungsmitglied

von )experimonde( die welt des experiments

), research in architecture I solutions for a better

world. Kontakt: pmschultes@experimonde.eu

Eine Information des Forums Wellpappe Austria

Das Forum Wellpappe Austria ist eine Initiative der österreichischen Wellpappe-Industrie, die sich als unabhängige Informations- und Kommunikationsplattform versteht.

Aufgabe des Forums ist es, durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit den Informationsstand über Wellpappe zu heben und das Produktimage zu pflegen. Dadurch soll langfristig die

Führungsposition von Wellpappe als Transportverpackung Nummer 1 weiter ausgebaut werden. Mehr über Wellpappe erfahren Sie unter www.wellpapppe.at.

Das Forum Wellpappe Austria hat im Rahmen seiner kontinuierlichen Sponsoring-Aktivitäten das Projekt „Gartenbox“ unterstützt.

Forum Wellpappe Austria, 1061 Wien, Gumpendorfer Straße 6, Tel.: 01 588 86-233, Fax: DW 222, E-Mail: forum@wellpappe.at, www.wellpappe.at


RECYCLING

Auf den „Punkt“ gebracht

INTERVIEW

KOMPACK: Sie sind ja seit Beginn

der ARA dabei - was waren

die schwierigsten Zeiten - auf was

sind sie besonders stolz?

Dkfm. Stiglitz: Schwierig war natürlich

der Start. Einige wollten die

Verpackungen ja überhaupt abschaffen.

Heute haben erfreulicherweise

alle eingesehen, daß Verpackung

notwendig ist und Verpackungsvermeidung

ohne Funktionsstörung

funktionieren muß. Neben dem klaren

Auftrag seitens der Gesetzgeber

gab es zu Beginn eben noch viele

Unbekannte. Da hat uns mit der

Zeit erst die Erfahrung geholfen.

Man darf sich nach Erreichtem aber

nicht auf den Lorbeeren ausruhen

- gerade in einer Zeit wo die technische

Entwicklung so rasch voranschreitet,

muß man auch flexibel

sein. Wichtig ist hiebei allerdings,

daß man nichts überstürzt.

KOMPACK:

Hätten Sie ein Beispiel?

Dkfm. Stiglitz: Nehmen Sie als

Beispiel die thermische Verwertung.

Von den ersten Versuchen in

Zementwerken bis hin zur heutigen

thermischen Verwertung war es ein

breiter Weg. Aktuell sehe ich das

Projekt PET to PET Recycling Österreich

GmbH. Hier haben die Unternehmen

Coca-Cola Beverages

Östereich, Radlberger Fruchtsäfte,

Spitz und Vöslauer ein bis jetzt in

Österreich einmaliges Projekt in

Angriff genommen und errichten

gemeinsam eine Bottle-to-Bottle-

Recyclinganlage. 2007 sollen hier

6.000 Tonnen recycliertes PET-Mateial

bei der Produktion von neuen

PET-Flaschen beigemengt werden.

Bis vor kurzer Zeit wäre dies technisch

noch nicht möglich gewesen.

Gerade im Kunststoffbereich gibt

es hier rasante Fortschritte. Unsere

Aufgabe ist es, auf veränderte

10 2 • 2007

Als 1993 die Altstoff Recycling Austria Aktiengesellschaft

auf Initiative der österreichischen Wirtschaft

gegründet wurde konnte noch keiner ahnen, daß 2007

diese Firma der kompetente internationale Vertreter in

Fragen der Verpackungssammlung und -verwertung

sein wird. Über die schwierige Anfangsphase vor rund

15 Jahren bis hin zum heute erfolgreichen System und

die internationalen Consultingtätigkeiten im Ausland

sprach KOMPACK mit Vorstand Dkfm. Christian Stiglitz.

technische Voraussetzungen zu reagieren.

Mit Hilfe von Innovationen

kann die Sammlung- und verwertung

günstiger werden - man muß

die Innovationen aber auch zum

richtigen Zeitpunkt nützen.

KOMPACK: Die laufende Optimierung

der Kreisläufe ist also

wichtig.

Dkfm. Stiglitz: Das ist es, was unsere

Aufgabe seit fast 15 Jahren ist.

Gleichzeitig unterstützen wir aber

auch Ideen zur Abfallvermeidung.

KOMPACK: Inwieweit?

Dkfm: Stiglitz: Mit unserer Förderungsinitiative.

Gemeinsam mit der

Stadt Wien und seit kurzem auch

mit NÖ fördern wir Investitionen

zur Umsetzung von Abfallvermeidungsmaßnahmen

vor allem in

kleinen und mittleren Betrieben.

So einfach wie möglich, ohne viel

Bürokratie gibt es hier Zuschüsse

von bis zu 30.000 Euro. Gefördert

werden Projekte zur Vermeidung

gefährlicher und nicht gefährlicher

Abfälle. Dazu zählen Maßnahmen

zur Vermeidung von Einsatzstoffen

und Betriebsmitteln, die sich auf

die Abfallqualität des Produkts

und/oder allfälliger Nebenprodukte

auswirken. Ebenso gefördert wird

die Reduktion von Produktionsabfällen

bzw. Verpackungsabfällen

und die Optimierung der Abfalllogistik,

sowie Bewusstseinsbildung,

Weiterbildung und zum Aufbau

von geeigneten Netzwerken, die

Abfallvermeidung bewirken. Interessenten

klicken sich hierzu im

Web unter www.publicconsulting.

at/abfallvermeidung ein.

KOMPACK: Wo sehen Sie heute

die wichtigste Aufgabe der ARA?

Dkfm. Stiglitz: Für uns ist die

Aufklärung nach wie vor am wichtigsten

- und damit meine ich die

Aufklärung aller Beteiligten. Von

der Bevölkerung bis hin zur Wirtschaft

und den Kommunen. In der

Verpackungswirtschaft gibt es im

Prinzip viele Interessengruppen

- wichtig ist, daß alle sehen, daß nur

ein gemeinsamer Weg funktioniert.

Wenn Kommunen sehen, daß man

auch in diesem Bereich wirtschaftlich

arbeiten kann, funktioniert

auch hier die Zusammenarbeit mit

der Wirtschaft. Das Gleichgewicht

zwischen Handel und Abfüller ist

natürlich ebenso immens wichtig.

Unsere Aufgabe ist es natürlich

auch alle Beteiligten immer über

die neuesten Trend zu informieren.

Die Österreicher sind ja als Sammelweltmeister

bekannt - Sie sind

das natürlich aber nur geworden da

sie immer richtig informiert waren -

und hier sehen wir unsere Aufgabe.

KOMPACK:Apropos Weltmeister

- Sie haben einmal gesagt: „Wir Österreicher

sind nicht nur Sammelweltmeister

- wir haben auch das

beste Sammelsystem der Welt.“

Dkfm. Stiglitz: Das sage ich auch

jetzt noch.Nicht umsonst können

wir stolz darauf sein, uns als umfassender

Consulting-Dienstleister

im Bereich der Abfallwirtschaft

etabliert und in den letzten Jahren

zahlreiche Projekte in verschie-


RECYCLING

denen Ländern Europas sowie in

Asien erfolgreich durchgeführt

zu haben. Auftraggeber für diese

Projekte mit unterschiedlichen abfallwirtschaftlichen

und teils interdisziplinären

Fragestellungen sind

Regierungsstellen, nationale bzw.

EU-Behörden, Institutionen sowie

privatwirtschaftlich organisierte

Sammel- und Verwertungssysteme.

Somit hat sich das Geschäftsfeld

Consulting inzwischen zu einem

gefragten Exportartikel entwickelt.

Das aktuellste Projekt in diesem

Bereich war Estland. Mit Hilfe

österreichischer Experten startete

Estland 2005 ein Projekt zum

Aufbau eines Sammel- und Verwertungssystems

für Verpackungsabfälle.

Nun ist die Arbeit des österreichischen

Teams abgeschlossen

und Estland auf dem richtigen Weg

zur erfolgreichen Sammlung und

Verwertung.

KOMPACK: Was war hier die besondere

Herausforderung?

Dkfm. Stiglitz: 2005 richtete Estland

ein Pfandsystem für Getränkeverpackungen

ein. Gleichzeitig

starteten die zwei Sammelsysteme

ETO und Pakendiringlus ihre Aktivitäten

und begannen jeweils mit

dem Aufbau ihrer eigenen Sammelsysteme

für Haushalt sowie für

Industrie und Gewerbe. Die Sammlung

von Verpackungsabfällen bedeutet

in den ländlichen Regionen

Estlands allerdings eine besondere

Herausforderung: 25 % der 1,4

Mio. Esten leben in der Hauptstadt

Tallinn, die übrige Bevölkerung

verteilt sich auf ein Gebiet von rd.

45.000 m2 – das entspricht einer

Bevölkerungsdichte von rund 20

Einwohnern pro Quadratkilometer.

Erschwerend kam hinzu, daß es

in Estland noch keine flächendeckende

Restmüllsammlung gibt.

Dementsprechend war auch das

Sammelergebnis in den Sammelbehältern

für die Verpackungssammlung.

Die Bevölkerung nutzte die

Behälter auch für den Restmüll.

Ein Fehlwurfanteil von 40 % und

mehr in der gemischten Kunststoff-

, Metall- und Glassammlung war

damit die Regel. Das österreichische

Team stand damit gleich zu

Beginn des Twinning-Projekts im

Juni 2005 vor einer großen und

interessanten Herausforderung.

„Gemeinsam mit Estlands Umweltministerium,

Kommunen und Sammel-

und Verwertungssystemen

entwickelten wir Strategien für die

Optimierung der Sammlung und

Sortierung. Entsprechende Kommunikationsmaßnahmen

wurden

erfolgreich umgesetzt und

beeinflussten die Motivation der

KonsumentInnen zur getrennten

Sammlung besonders positiv.

KOMPACK: Auf was sind sie außerdem

noch sehr stolz?

Dkfm. Stiglitz: Daß unser System

offensichtlich funktioniert. Im

Vergleich zu anderen Systemen

können wir nicht nur jedes Jahr

die Tarife senken sondern auch die

Fehlwürfe - wir haben weltweit

die wenigsten Fehlwürfe - auf das

können wir stolz sein. Sorgen

macht mir zur Zeit allerdings die

Entwicklung in Deutschland - wo

die Preise mittlerweile eindeutig

höher sind und auch die Fehlwürfe.

Trotz allem müssen wir aber weiter

unsere Botschaft hinaustragen: Du

tust Gutes - mach weiter - außerdem

setzen wir natürlich auf die

heutigen Kinder.

KOMPACK: Sie meinen diese

wachsen schon aufgeklärt auf?

Dkfm. Stiglitz: Genau für die

jüngste Generation ist das Sammeln

selbstverständlich - aber trotz

allem ist es wichtig, ihnen zu erklären,

warum gesammelt wird - sonst

könnte die Einstellung zur Sammlung

daran leiden. Genauso leisten

wir Motivationsarbeit im Bereich

der Zuwanderer. Denn - wie sie

wissen - ein verlorenes Prozent bei

der Sammlung oder bei den Fehlwürfen

wieder zurückzubekommen

ist schwieriger als gute Werte zu

halten.

KOMPACK: Wir dürfen uns für

das Gespräch bedanken und wünschen

noch weitere erfolgreiche 15

Jahre.

Dkfm. Stiglitz: Danke.


2 • 2007

11


INNOVATION

Einzigartiger Ultraschall‐Schweißverschluss

Da Transportgüter unter den unterschiedlichsten Bedingungen

zuverlässig gesichert sein müssen, ist in der

modernen Umreifungstechnik die Verschlusstechnik ein

wichtiges Thema, denn die Verbindungsstelle der offenen

Enden der Bandschlaufe kann gleich in zweifacher Hinsicht

zum Problempunkt werden. Zum einen ist der Verschluss

immer der schwächste Punkt der Transportgutsicherung,

der letztendlich die Wahl der Bandbreite bestimmt. Zum

anderen erfordert das Verschließen die meiste Zeit.

Deswegen stellt die Firma Gigant jetzt ein neues Verfahren,

das mit Ultraschall arbeitet, in Österreich vor.

Eine spezielle Sonotrode macht

den Verschluss sehr stabil.

Die Reißfestigkeit an der Verschlussstelle

beträgt bis zu 90 % der

Reißfestigkeit des verwendeten Bandes.

In vielen Applikationen lassen

sich dadurch schmalere und damit

kostengünstigere Bänder verwenden.

Das Verfahren, das sich für Polyester-

wie auch Propylen-Bänder eignet,

arbeitet praktisch verschleißfrei

und schnell. So sind im Gegensatz

zum Heizkeil-Verfahren keine Aufwärmzeiten

erforderlich. Auch die

Verschlusszeit selbst verkürzt sich

extrem. Der Verschluss wird reißfester,

der benötigte Zeitaufwand

sinkt und im Gegensatz zu anderen

Verfahren gibt es praktisch keinen

Verschleiß.

20 umreIfungen mehr

Dadurch sind z.B. bei einer Standardmaschine

mit einer Rahmengröße

von 600 x 800 mm statt bisher

40 Umreifungen pro Minute

bis zu 60 Umreifungen realisierbar.

Die Bedienung ist einfach: Das

prozessorgesteuerte System überwacht

und regelt alle notwendigen

Funktionen automatisch. Vor Ort

muss daher nichts eingestellt oder

angepasst werden. Die Markteinführung

in Österreich durch GI-

GANT Verpackungstechnik startete

mit der offiziellen Präsentation der

Rahmenmaschine SONIXS-MP auf

der Dataprint 2007 in Linz. Um

die Enden der Kunststoffbänder

miteinander zu verbinden, haben

sich bei modernen Umreifungsmaschinen

heute fast ausschließlich

Schweißverfahren durchgesetzt:

D.h. man nutzt Wärme, um ein

festes Verpressen der Bandenden

zu erreichen. (Die früher übliche

Klammertechnik gehört bei Kunststoffbändern

mittlerweile endgültig

der Vergangenheit an.) Die notwendige

Wärmeenergie lässt sich auf

unterschiedliche Arten erzeugen:

Zu den üblichen Schweißverfahren,

die ein festes Verbinden der Bandenden

ermöglichen, gehören die

Reibschweißtechnik und das millionenfach

bewährte Heizkeilschweißverfahren

(Bild 1)

nachteIle

Beim Heizkeilschweißverfahren

erhitzt ein Heizsystem vor dem Verpressen

die Bandenden. Die Systeme

erreichen ihre Betriebstemperatur

innerhalb weniger Sekunden; die

Temperatur lässt sich elektronisch

regeln. Bei der Reibschweißtechnik

werden die Bandenden durch

Reibungsenergie erhitzt und dann

zusammengepresst, was einen sehr

haltbaren, je nach Maschinentyp

unterschiedlich langen Friktionsverschluss

ergibt. Vor allem Umreifungsmaschinen

für schwere Güter

oder zur Palettensicherung arbeiten

deshalb mit dieser Verschlusstechnik.

Beide Methoden haben jedoch

Make A Difference

Shape Your Label

Dive Into The WaterLabelWorld

12

www.waterlabelworld.

2 • 2007


INNOVATION

auch Nachteile. Beim Heizkeilschweißverfahren

mit ungeregelten

Heizsystemen verklebt der Heizkeil

über kurz oder lang durch Materialrückstände;

Wartungsarbeiten müssen

von vornherein einkalkuliert

werden. Außerdem entwickeln sich

Dämpfe, die je nach örtlichen Ge-

Zu den üblichen Schweißverfahren,

die ein festes

Verbinden der Bandenden

ermöglichen, gehören die

Reibschweißtechnik und

das millionenfach bewährte

Heizkeilschweißverfahren

gebenheiten oft sogar abgesaugt

werden müssen.

Deshalb dürfen unter

bestimmten Voraussetzungen

Polyesterbänder

nicht mit Heizkeilen

verschweißt werden. Außerdem

ist, wenn sehr

kurze Taktzeiten gefordert

werden, die Aufwärmzeit

nicht zu vernachlässigen;

immerhin

sind Temperaturen von

ca. 270 °C zu erreichen,

die dann bei der neuen

Technik auch problemlos

gehalten werden können.

Beim Reibschweißverfahren,

das sich sowohl für PP als

auch für PET-Bänder eignet, sind

die Reibflächen einem hohen Verschleiß

ausgesetzt und müssen deshalb

mehr oder weniger regelmäßig

ersetzt werden.

ultraschall

Um diese Probleme von vornherein

auszuschließen, setzt der Maschinenbauspezialist

Mosca (in

Österreich durch die Firma Gigant

vertreten) in den Umreifungsmaschinen

der jüngsten Generation

jetzt ein neues, zum Patent angemeldetes

Ultraschall-Schweißverfahren

ein (Bild2-Seite14). Auf

der letzten Interpack in Düsseldorf

wurden gleich drei neue Maschinen

- unter anderem die SONIXS-MP

(Bild 3-Seite 14) - vorgestellt, die

mit dieser Technik arbeiten und unterschiedliche

Anwendungsbereiche

abdecken. Betrachtet man sich

die prinzipielle Funktionsweise der

Ultraschall-Verschlussaggregate,

leuchten die praktischen Vorteile

der Methode gegenüber den beiden

beschriebenen Schweißverfahren

schnell ein: Als Verbindungsverfahren

für technische Thermoplaste

hat sich die Ultraschall-Schweißtechnik

schon in vielen Branchen

Fortsetzung Seite 14

Dive into the WaterLabelWorld

by B&B

LabelManagement

by B&B

for

Water, Softdrinks &

Near Water Beverages

com

3 • 2005

1


INNOVATION

Ultraschall-Verschluss-

Aggregat: Eine spezielle,

Sonotrode macht den

Verschluss sehr stabil.

Das Verfahren, das sich

für Polyester- wie auch

Propylen-Bänder eignet,

arbeitet praktisch verschleißfrei

und schnell.

einen festen Platz erobert, z.B. in

der Kfz-Branche, Medizin und

auch in der Verpackungstechnik.

Das grundlegende Prinzip ist dabei

immer gleich: Mechanische

Schwingungen werden unter Druck

auf Kunststoffteile übertragen, also

beim Umreifen auf die Enden des

Kunststoffbandes. Dadurch entsteht

Wärme, der Kunststoff beginnt zu

erweichen und die Bandenden werden

verpresst. Eine spezielle Sonotrode

macht den Verschluss sehr

stabil. Die Reißfestigkeit an der

Verschlussstelle beträgt bis zu 90 %

der Reißfestigkeit des verwendeten

Bandes.

In der Praxis bedeutet das nicht

nur, dass die Transportgutsicherung

höheren Belastungen standhält. In

vielen Fällen kann der Anwender

auch schmälere oder dünnere Bänder

verwenden. Dadurch ergeben

sich beachtliche Einsparungen.

Beim Wechsel von 12-mm- auf 9-

mm-Band kann sich eine Maschine

so oft schon innerhalb eines Jahres

amortisieren. Gleichzeitig ist die

Reproduzierbarkeit der Werte besser

als bei anderen Verfahren, d.h.,

die Qualität der Verbindung ist bei

allen Schweißverbindungen nahezu

identisch.

Schnell, sauber

und praktisch

verschleissfrei

Für die Praxis bringt die

Ultraschalltechnik aber

noch weitere Vorteile.

So sind im Gegensatz

zum Heizkeil-Verfahren

keinerlei Aufwärmzeiten

erforderlich. Auch

die Verschlusszeit selbst

verkürzt sich drastisch.

Ohne andere Maßnahmen

sind dadurch beispielsweise

bei einer

Standardmaschine bei

gleicher Rahmengröße

(800 x 600 mm) statt 40

Umreifungen pro Mi-

Neue Umreifungsmaschine

SONIXS-MP mit Ultraschall-Verschlussaggregat

Alle Fotos: MOSCA

nute bis zu 60 Umreifungen

realisierbar.

Dabei entstehen

keine Dämpfe und

Gerüche, da sich das

Kunststoffband nur

im Innern erwärmt.

Die Betriebstemperatur

des Wandlers

liegt lediglich bei ca.

60 bis 70 ° C. Es gibt

also keine Ablagerungen

durch Schmelzrückstände,

wie es bei

ungeregelten Heizsystemen

vorkommt,

und sowohl PP- als

auch PET-Bänder können verarbeitet

werden. Auch die Leistungselektronik

für das Ultraschall-Schweißaggregat

wurde im Hause Mosca

entwickelt. Für die Praxis brachte

das gleich zwei Vorteile. Die Lösung

bleibt trotz ihrer Komplexität

im wirtschaftlichen Rahmen und ist

gleichzeitig perfekt auf die Applikation

abgestimmt.

Die Bedienung ist denkbar einfach:

Das prozessorgesteuerte System,

das mit modernster Technik

arbeitet, ist selbstregelnd. Temperaturschwankungen

beispielsweise

werden automatisch kompensiert;

der Anwender braucht dadurch vor

Ort nichts mehr einzustellen. Eine

Funktionsüberwachung ist integriert;

Leuchtdioden signalisieren

den Status des Wandlers. Das komplette

Aggregat, also sowohl die

Ausricht- als auch die Umreifungseinheit,

arbeitet ausschließlich mit

bürstenlosen Gleichstromantrieben

mit integrierter Ansteuer- und Leistungselektronik.

Die wartungsfreien

Direktantriebe lassen sich

höchst präzise steuern und der Verdrahtungsaufwand

ist gering. Die

elektronische Kommutierung der

Antriebe zusammen mit bewährter

Lagertechnik garantiert darüber

hinaus geringe Laufgeräusche. Bei

den Umreifungsmaschinen bleibt der

Geräuschpegel während des Betriebs

deshalb verhältnismäßig niedrig. 4

Mehr unter www.gigant.at

14 2 • 2007


MESSE













































































































































































































































































































































































2 • 2007

15


ETIKETTENMARKT

Investitionen in Maschinenpark

INTERVIEW

Bereits in der letzten Ausgabe berichtete KOM-

PACK kurz über die neuesten Investitionen der Firma

Ulrich Etiketten sowohl im Gebäude- als auch

im Maschinenbereich. Über die Hintergründe

der Investitionen und die Zukunft sprach KOM-

PACK jetzt mit Geschäftsführer Dr. Karl Ulrich.

KOMPACK: Sie kommen gerade

von einer wichtigen Vertragsunterzeichnung?

Dr. Karl Ulrich:

Ja, nach längeren Verhandlungen ist

es uns gelungen, das zum Verkauf

stehende Nachbargebäude zu kaufen.

Das erleichtert unsere derzeitige

Situation ungemein.

KOMPACK: Inwieweit?

Dr. Karl Ulrich: In unseren jetzigen

Gebäuden wird der Platz schon

sehr eng - vor einigen Jahren konnten

wir unsere Expansion ja noch

nicht voraussehen. Dadurch mussten

wir einige externe Lagerplätze

schaffen. Mit dem Kauf der rund

1.630 Quadratmeter (Anm.: womit

die Gesamtfläche in Strebersdorf

auf rund 13.000 Quadratmeter erweitert

wurde) können wir unseren

Lagerbereich vor Ort zirka verdoppeln.

Wir hoffen dadurch alle

bisherigen externen Lager hier zu

konzentrieren.

KOMPACK: Das ist natürlich vor

allem eine logistische Hilfe.

Dr. Karl Ulrich: Natürlich! Wenn

alles an einem Standort ist, ist das

natürlich ein logistischer Vorteil.

Aber durch den gewonnenen Platz

können wir auch den bisherigen

Platz besser nutzen und daher die

internen Abläufe noch verbessern.

KOMPACK: Apropos interne

Abläufe - Sie haben ja auch in eine

Videokontrolle investiert.

Dr. Karl Ulrich: Ja - wobei ich

sagen muß, daß wir ja bereits eine

Videokontrolle in Betrieb haben.

Es ist auch das gleiche System.

Die neue Maschine wurde aber

zusätzlich mit einer Code-Lesbarkeitsprüfung

in Form einer Nikka-

Kamera ausgestattet. Somit können

wir jetzt Codes gleichzeitig mit der

Videokontrolle überprüfen. Das ist

vor allem für den sensiblen Pharma-

Bereich notwendig. Der kleinste

Fehler in diesem Bereich kann ja

schreckliche Folgen haben.

KOMPACK: Sie haben aber auch

in eine neue Druckmaschine investiert.

Dr. Karl Ulrich: Ja, in unsere

bereits neunte Druckmaschine seit

dem Jahr 2000 (Gesamt 18 Druckmaschinen).

Diese Investition

wird uns einerseits bei den immer

beliebter werdenden Multi-Labels

zugute kommen, welche wir nun

einfacher und rationeller produzieren

können. Die MPS EF 410 ist

eine servogesteuerte Maschine und

die erste dieses Typs in Österreich.

Andererseits unterscheiden wir uns

durch unseren hohen Qualitäts-

Level noch stärker von etwaigen

Billiganbietern ..

KOMPACK: Sie sprechen damit

die „Billiglohnländer“ an?

Dr. Karl Ulrich: Genau - dem

Angebot aus diesen Ländern kann

man am besten mit höchster Qualität

antworten.

KOMPACK: Sehen Sie aktuelle

Trends?

Dr. Karl Ulrich: Ja, wobei viele

davon nicht neu sind - wie z. B. der

No-Label-Look, der nach wie vor

im Trend liegt. Gleichzeitig werden

immer mehr die verschiedenen

Möglichkeiten der Etiketten-Veredelung

ausgenutzt: Siebdruck in

Kombination mit Heißfolienprägung,

Kaltprägung, Reliefprägung

- heute ist eben fast alles möglich.

Was früher oft in ein richtiges

Abenteuer ausgeartet ist, kann mit

den heutigen Maschinen mühelos

umgesetzt werden. Das wissen

mittlerweile auch die Kunden und

nutzen die vorhandenen Techniken

immer mehr. Gerade deswegen ist

es notwendig, daß wir immer in die

neuesten Technologien investieren.

Unsere Kunden wissen, welche

16 2 • 2007


ETIKETTENMARKT

Qualität sie

erhalten - das

ist unsere Stärke,

die belohnt

wird.

KOMPACK:

Wie wächst der

Markt?

Dr. Karl Ulrich:

Gut,

der Markt

innerhalb der

EU steigt im

Selbstklebeetikettenbereich

um

rund 8%. Das

erklärt auch

der vermehrte

Umstieg von

Nassleimetiketten

auf Selbstklebeetiketten.

Es wurden in

Australien oder

Amerika schon

viel mehr Produkte

umgestellt

als in Europa - das klassische

„Kracherl“, Fruchtsaft, Bier, etc.

wird in diesen Ländern zum Großteil

bereits mit Selbstklebeetiketten

verschönert.

KOMPACK: Was sind die Ziele

für heuer?

Dr. Karl Ulrich: Unsere erfreulichen

Wachstumsraten möchten

wir selbstverständlich beibehalten.

Gleichzeitig wollen wir vor unserem

nächstjährigen Jubiläum (140

Jahre) unsere Abläufe im Lager

(deswegen auch die Expansion)

und im digitalen Bereich (Druckvorstufe/Flexo

und Offset) weiter

verbessern. Zu unseren nächsten

Zielen gehört die sinnvolle Zusammenführung

unserer Liegenschaften.

Zusätzliche Verkaufsaktivitäten

erwarten wir uns natürlich wieder

im Herbst von der für uns mittlerweile

schon zum Fixpunkt gewordenen

Teilnahme an der FachPack.

KOMPACK: Ein kleiner Blick in

die Vergangenheit - Sie feiern ja

nächstes Jahr 140 Jahre Ulrich Etiketten

- einige wichtige Eckpunkte

in der Geschichte der Firma?

Dr. Karl Ulrich: Im Selbstklebeetikettenbereich

sind wir seit rund

50 Jahren tätig. In den 30er Jahren

lieferten wir bis Paris Etiketten für

Parfums und Kosmetika - mit wertvollen,

geprägten Leimetiketten

hatte sich in diesem Bereich mein

Großvater einen Namen gemacht.

Ansonsten sind die letzten Jahre besonders

erwähnenswert - seit Jänner

2000 neun Maschinenzukäufe,

davon drei im letzten Jahr; und alle

sind bereits voll in die Produktion

integriert. Was will man mehr?

Immerhin produzieren wir mit

unserem Maschinenpark derzeit ca.

19.000 Aufträge im Jahr.

KOMPACK: Wünsche an das

kommende Jahr?

Dr. Karl Ulrich: Unterm Strich

- es soll genauso gut weitergehen

wie bisher.

KOMPACK: Danke für das Gespräch.


linde_inserat_kompack 13.03.2007 9:36 Uhr Seite 1

C M Y CM MY CY CMY K

Excellence at work.

Bei Produktivität und Wirtschaftlichkeit immer

im grünen Bereich.

Diesel-, Treibgas-, Elektrostapler und Lagertechnikgeräte von Linde Fördertechnik entlasten Sie in jeder Beziehung.

Mit technischer Innovationskraft, ergonomischem Bedienungskomfort, servicefreundlicher Bauweise und

energiesparendem Betrieb nehmen Linde Stapler jede Last von Ihnen - auch jene hoher Folgekosten.

Tun Sie was zu Ihrer Entlastung - informieren Sie sich jetzt.

Linde Fördertechnik GmbH, 4030 Linz, Franzosenhausweg 35, Telefon +43.50.38 95 1-0, Telefax +43.50.38 95 1-100, info@linde-mh.at, www.linde-mh.at

2 • 2007

17

w w w . f r e u n d - a g e n t u r . c o m


NEWS

Neue Akku‐Kunststoffband‐Umreifungsgeräte Generation

Die Firma Fromm (in Österreich durch die Firma Zaruba

vertreten) hat mit Fromm P325 eine neue Gerätegeneration

auf den Markt gebracht. Mag. Zaruba

zu dem neuen Gerät: „Das neue Gerät hat eine sehr

hohe Bandspannung. Mit einer Spannung bis maximal

3.500 N ist es das stärkste Akkugerät am Markt.“

Die mobil einsetzbaren Kunststoffbandgeräte

ermöglichen

das Verarbeiten von Kunststoffbändern

bis zu einer Dicke von 1.35 mm

und Breite 16 oder 19 mm. Damit

können neue, anspruchsvolle Stahlbandanwendungen

mit StarStrap-

Polyesterbänder ersetzt werden.

beDIenbarkeIt

Der ergonomische Griff, die neu

angeordneten Drucktasten, das

geringe Gewicht und die einfache

Bedienbarkeit garantieren eine

hohe Benutzerfreundlichkeit. Erhebliche

Zeiteinsparungen bei der

Verarbeitung der Kunststoffbänder

werden durch das gleichzeitige

Einlegen der Bänder und das Arretieren

des Drucktasters während

dem Verschlusszyklus erreicht. Die

gewohnt hohe Produktionsqualität,

die Robustheit und die große Wartungsfreundlichkeit

der Geräte führen

dazu, dass die Unterhaltskosten

auch im Dauereinsatz gering sind.

Diese Geräte ermöglichen ein perfektes

Sichern des Packgutes in den

verschiedensten Industrien - für eine

Vielfalt von Umreifungsanwendungen.

5Mehr unter:

www.zaruba.eu

Technischen Daten:

P325

Bandqualitäten: Polypropylen (PP) und Polyester (PET)

Banddimensionen: 16.0 - 19.0 x 0.40 - 1.35 mm

Gewichte: 4.4 kg (inkl. Batterie)

Verschluss: Reibschweissverschluss mit ca. 75% durchschnittlicher Verschlussfestigkeit,

abhängig von der Bandqualität

Bandspannungen: 650 - 3500 N, abhängig von der Bandqualität

GRAMILLER erweitert PRODUKTPORTFOLIO

Die Maschinen zeichnen sich

durch ihre robuste Konstruktion,

eine hochwertige Verarbeitung

und ihre besonders lange Lebens-

1 2 • 2007

Die Firma Gramiller erweitert ihr Produktportfolio

mit Leonhardt Dosiermaschinen. Leonhardt

ist ein renommierter Hersteller und kompetenter

Partner für komplette Dosierlinien und Dosiermaschinen

für Feinkost und Fertigmenüs.

FROHE OSTERN!

dauer aus. Durch die Kombination

bewährter Komponenten mit

innovativer Technik ist es möglich,

individuelle Kundenwünsche perfekt

umzusetzen. FRANZ

GRAMILLER & SOHN

GMBH. hat mit Jahresbeginn

2007 die exklusive

Vertretung in Österreich

der Maschinenfabrik

Leonhardt GmbH. übernommen.

© Regina Lustig

eInsatzgebIete

Die Einsatzgebiete der

Dosiermaschinen sind

vielfältig wie Saucen,

Suppen, Eintopfgerichte,

Öl, Marinaden, Feinkostsalate

in Mayonnaise,

Sauerkraut, Gemüsesalate,

Ready Meal

- Komponenten und viele

weitere Füllgüter. Auch

schwierige Füllgüter wie

gekochte Pasta, Reis,

Pilze, blanchiertes Gemüse, Oliven

Meeresfrüchtesalat, Nudeln etc.

stellen für Leonhardt Dosiermaschinen

kein Problem dar. Dabei ist

die Schonung der zu verarbeitenden

Nahrungsmittel oberstes Gebot.

Die schon vielfach im Handwerk

und der Industrie bewährten Maschinen

zeichnen sich durch eine

hohe Dosiergenauigkeit mittels des

internen Vakuumsystems aus.

hygIene

Auch im Bereich Hygiene setzt

Leonhardt Akzente - schnelle und

effektive Reinigung durch hohen

konstruktiven Hygienestandard.

Mobiler und flexibler Einsatz an

verschiedenen Verpackungslinien

ist ebenso möglich wie industrieller

Dauerbetrieb. Die Bedienung ist

durch das Touchscreen intuitiv und

einfach. Die Steuerung beinhaltet

eine Rezepturverwaltung für 100

verschiedene Füllgüter, sowie eine

Synchronisation und Dateneingabe

über WLAN ist als Option möglich.

Abstapler und Stülpdeckelaufleger

für Trays, Becher und Eimer runden

das Lieferprogramm ab.

DosIerlInIen

Der Vorteil liegt somit auf der Hand

- komplette Dosierlinien für Ready

Meal oder Feinkost mit möglicher

Integration von Mehrkopfwaagen

und Verpackungslösungen wie Tray-

Sealer, Tiefziehmaschinen oder

vertikalen Beutelmaschinen sind

einfach nach Kundenwünschen realisierbar.

LEONHARDT ergänzt

somit das umfangreiche GRAMIL-

LER Produktportfolie wo bereits

mit den namhaften LIEFERAN-

TEN CFS, BILWINCO & WEBER

im Bereich „VERPACKUNG &

SLICEN“ gearbeitet wird. LEON-

HARDT Dosiermaschinen exklusiv

erhältlich bei: FRANZ GRAMIL-

LER & SOHN GMBH. 6

Mehr unter www.gramiller.at


GLAS

Malwettbewerb

In Österreich sammelt die AGR seit rund 30 Jahren

gebrauchte Glasverpackungen. Das österreichische

Sammelsystem für Glasverpackungen

zählt zu den erfolgreichsten weltweit. Die Austria

Glas Recycling GmbH hält den österreichischen

Kreislauf von Verpackungsglas in Schwung.

Damit dies auch in Zukunft so bleibt - arbeitet

die AGR immer wieder auch bewußt mit Kindern

zusammen.

Die richtige Glassammlung erfahren die Kinder

seit Jahren erfolgreich von Bobby Bottle - der die

Kinder in der Schule besucht und all ihre Fragen

beantwortet. Wie sehr sich Kinder mit diesem

Thema auseinandersetzten können bewies auch

der kürzlich durchgeführte Malwettbewerb - wo

die Kinder die Aufgabe hatten ein „zu Hause“ für

Bobby Bottle zu malen. Aus den unzähligen Einsendungen

möchten wir hier einige zeigen. 7

Mehr zu den zahlreichen Aktivitäten der AGR

auch unter www.agr.at.



Ihre Vorteile mit Linx 6900:

Intuitive, farbige Benutzeroberfläche zur leichten Navigation,

bis zu fünf Zeilen Text, Barcodes oder Grafiken,

Codiergeschwindigkeit bis zu 8,4 m pro Sekunde,

robustes Gehäuse, kompaktes Design, Schutzklasse IP65,

automatische Druckkopfreinigung und Druckerabschaltung.









Wir freuen uns auf Ihren Besuch während der A.Pack

2 • 2007

19


PAPIERVERARBEITUNG

Hier gibt es noch Arbeitsplätze

Während auf der einen Seite immer wieder darüber

gejammert wird, daß es zu wenig Arbeitsplätze gibt,

gibt es Branchen wo es nach wie vor Arbeitsplätze

gibt, ja Fachpersonal geradezu gebraucht wird.

Dazu gehört auch die Papierverarbeitende Industrie

(PPV). Die Papier und Pappe verarbeitende Industrie

ist eine dynamisch und erfolgreich, international

tätige Branche. Dies beweist auch das letzte Jahr.

Nach der Festigung der Konjunktur

konnte im letzten

Jahr die Produktmenge um

5% auf rund 1,05 Millionen Tonnen

gesteigert werden. Es gibt allerdings

bezüglich der Rahmenbedingungen

vermehrt negative Stimmen aus der

Papierverarbeitenden Industrie die

sich in die Bereiche Herstellung von

Verpackungen (der größte Bereich

mit 54% des Produktionswertes),

Büro/Organisationsmitteln, Hygienischen

Papierwaren, Erzeugung

von Büchern und Broschüren, die

Papierveredelung und in sonstige

Kleinbereiche aufgliedert.

Kostenentwicklung

In den einzelnen Branchen unterschiedlich,

doch insgesamt massiv

war die Kostenentwicklung bei den

Rohstoffen Papier und Karton, bei

Energie und Transport sowie beim

Personal. Angesichts der guten Auslastung

konnte bei Auftragsspitzen

nur mit hohen Kosten produziert

werden. Bei einem Materialanteil

von rund 50% und einem Personalkostenanteil

von rund 24% konnten

die Kostensteigerungen nicht vollständig

über die Produktpreise weitergegeben

werden. Die Betriebsergebnisse

waren daher trotz der

Mengensteigerungen bei vielen Betrieben

trotz allem unbefriedigend.

Da die Kostenentwicklung auf der

Rohstoffseite nicht abgeschlossen

ist und weitere Preiserhöhungen bei

Rohpapieren und Karton angekündigt

sind, werden auch die Papierverarbeiter

weitere Preisanpassungen

vornehmen müssen.

2007

2007 wird angesichts der positiven

gesamtwirtschaftlichen Prognosen

mit Zuwächsen im Ausmaß der Steigerung

des Bruttonationalproduktes

gerechnet. Allerdings müssen

Maßnahmen zur Verbesserung der

Wertschöpfung gesetzt werden. Ein

mal mehr appelliert die Papierverarbeitende

Industrie an die Regierung.

Eine Anpassung der Rahmenbedingungen

muß heute angesichts der

östlichen Produktionsstätten aber

auch der westlichen Mitbewerber

erfolgen. Wie auch der Kenner der

Szene und heutige Operation Manager

der Alfred Wall AG Dipl.Ing.

Roman Lampeter beim Branchendialog

2007 der PPV bestätigte:

„Neue Investitionen in Österreich

sind innerhalb der Wall Gruppe immer

schwerer durchzusetzen. (die

Wall Gruppe gehört mit 5 Unternehmen

zum Konzern MeadWestvaco

und macht mit 1280 Mitarbeitern einen

Umsatz von rund 230 Millionen

EURO). Die Rahmenbedingungen

in Österreich fehlen ganz einfach

während es diese 400 km links und

rechts von uns gibt.“

Arbeitszeit

Hier kommt natürlich wieder das

Thema Arbeitszeit auf den Tisch.

Keiner will, daß an der prinzipiellen

Länge der Arbeitszeit gerüttelt

wird - aber die Arbeitszeit sollte

- nein muß über kurz oder lang

flexibler einteilbar sein. Gerade in

einer Industrie wie der Papierverarbeitenden

Industrie gibt es Spitzenproduktionszeiten

und ruhigere

Zeiten. Mit einem einfachen flexiblen

Modell wäre der ganzen Industrie

schon gedient. „Es darf nicht

vergessen werden, wie sehr sich die

Märkte allein in den letzten zehn

Jahren geändert haben - wir arbeiten

heute aber noch mit Kollektivverträgen

die 30 Jahre alt sind“ so

KommR Mag. Georg Dieter Fischer/Obmann

Fachverband PPV

(+GF Smurfit Kappa Interwell)

Österreichische Standorte

„Im sich ständig verstärkenden

Wettbewerb der Standorte

geht es um Produktionen,

Investitionen und

letztlich um Arbeitsplätze.

Die international tätige

PPV Industrie steht

zu ihren österreichischen

Standorten. Sie setzt auf

eine Verbesserung der

Wettbewerbsfähigkeit

durch Erhöhung der Produktivität,

Anpassung der Rahmenbedingungen,

Arbeitssicherheit und Gesundheit

der Mitarbeiter und eine

Qualifikationsoffensive. Die Sozialpartner

sind eingeladen, diesen

Weg mitzugehen!“ so Mag. Rudolf

Bergolth /Geschäftsführer PPV. Gerade

in einem Bereich der international

erfolgreich tätig ist und wo

junge Verpackungstechniker reelle

Aufstiegschancen haben (Verpackungsentwickler,

Qualitätsmanager,

Verpackungsberater, ...) ist zu

hoffen, daß dieser Appell auch gehört

wird.

Die Herstellung von Verpackung

erfordert hoch qualifizierte Mitarbeiter,

die bereit sind, ihr Wissen

ständig zu erweitern. Daß in diesem

Bereich österreichische Firmen

dank deren Mitarbeitern seit

Jahren zu den innovativsten und

erfolgreichsten zählen beweisen

nicht nur zahlreiche internationale

Preise (gerade der Wellpappenindustrie

aus Österreich). Wäre doch

schade, wenn diese zukunftsträchtige

Branche, die noch Mitarbeiter

sucht in einigen Jahren auf Grund

nicht geänderter Rahmenbedingungen

diese Chance der Jugend nicht

mehr bieten könnte. 8

Bleiben die starren Arbeitszeiten ...

... oder wird es flexibler?

Fotos Offsetdruckerei Schwarzach

20 2 • 2007


Wir freuen uns auf Ihren Besuch während der A.Pack


ESSERUNDGANG

Austropressen bringt Abfälle in Form

Mit einem neu entwickelten Pressensystem verdichtet die

DA-A- 700 vollautomatisch in wenigen Sekunden Blechgebinde

oder Stanzgitter zu stahlwerksfähigen Ballen

Durch den erhöhten Fremdanteil

bei der automatischen sortierung

ist die Verdichtung mit herkömmlichen

Gebindepressen nicht

zufriedenstellen - die Blöcke zerfallen.

Äußerst erfolgreich dagegen

wird in Sortieranlagen bei Cleanaway,

Sulo, Can Pack etc. die mit

3 Hydraulikklappen ausgerüstete

DS A 700 eingesetzt. Diese Presse

ermöglicht ein Arbeiten ohne Messer

und ist dadurch störungsfrei und

verschleißarm.

Die Überwachung erfolgt mitt

einer SPS Steuerung von Siemens,

die auch an einen Datahighway

oder Profibus angebunden werden

kann. Wechselbare genutete

Verschleißbleche gewährleisten

eine hohe Standzeit der maschine.

Mit einem Pressdruck von 80

t wird bei Weißblech eine Dichte

von 1400 kg/m3 erzielt und mit

entsprechender Materialbeschickung

eine Durchsatzleistung von

3t/Stunde erreicht. Die DS-A 700

ist für Stanzgitter aus der Getränkedosenerzeugung

und für Sortieranlagen

bei Entsorgungsbetrieben

bestens geeignet.

Verpackungen mit Abwehrkraft

Massgeschneidert

Austropressen beschäftigt sich seit

über 30 Jahren mit der Verdichtung

von Abfällen und bietet für

jedes Material und jeden Betrieb

die maßgeschneiderte Lösung.

Aufgrund langjähriger Erfahrung

können auch bei besonders stark

expandierenden Materialien wie

Schaumstoff hohe Automatisierung

und maximale Ballengewichte

erzielt werden. Viele namhafte

Schaumstoffproduzenten und

-verwerter in ganz Europa schätzen

die Zuverlässigkeit dieser Anlagen.

Von der kleinsten Müllpresse über

Dosen- und Fasspressen sowie vertikale

nd horizontale Ballenpressen

bis zu vollautomatischen Kanalballenpressen

gibt es eine umfangreiche

Produktpalette. 56

Mehr während der A.Pack

oder unter www.austropressen.com

Die Eurofoam pactec entwickelt

für ihre Kunden maßgeschneiderte

Verpackungslösungen unterschiedlichster

Einsatzgebiete in den

Bereichen Sicherheits- und Transportschutz

sowie Mehrweg-Logistik-

22 2 • 2007

Als führendes Weichschaumstoff-Produktionsunternehmen

Mitteleuropas mit 45 Niederlassungen präsentiert

Eurofoam auch heuer wieder ein breites Spektrum an

Weichschaumstoffen für eine Vielzahl von Anwendungen.

Systeme. – Ganz nach dem Motto

„Wertvolles gehört geschützt!“

Die umfassende Produktpalette erstreckt

sich von der individuellen

Verpackungslösung mit überzeugenden

logistischen Vorzügen über

maßgeschneiderte Formschnitte

und Einlagen hin zu Werbeartikeln.

Mit diesem breit gefächerten Angebot

ist die Eurofoam pactec neben

ihrer klaren Positionierung in der

Automobilbranche in vielen weiteren

Branchen erfolgreich vertreten.

Anwendungsgebiete

Klassische, kombinationsfähige

Schaumstoff-Schutz-Verpackungen

(Rahmen, Schutzecken), Einlagen

und Formschnitte gehören ebenso

zum Angebot wie Einsätze aus PE

und PUR für individuelle Kofferlösungen.

Gefäche oder Behälter

aus Steg- und Noppenplatten, Protection

Cases und Holzkisten mit

Inneneinausstattung erleichtern

das Leben der Kunden ebenso wie

Mehrwegtrays. Von A wie Auto bis

Z wie zahntechnische Industrie werden

den Kunden auch im Bereich

der Werbung/Promotion innovative

Lösungen und Artikel in höchster

Qualität geboten.

Perfekte Technik

Von der Rohstoffverarbeitung bis

hin zum Fertigprodukt entwickeln

die Fachkräfte gemeinsam mit den

Kunden den individuellen und produktspezifischen

Transport- und

Verpackungsschutz.

Für die Optimierung der Konstruktions-

und Entwicklungsarbeit

stehen Computerprogramme und

Computersimulationen der neuesten

Generation zur Verfügung

– dies gewährleistet, dass sich die

Verpackungslösung passgenau und

schützend um die sensiblen Produkte

legt. Das repräsentative Äußere

wird dabei ebenso berücksichtigt

und punktet mit einer ansprechenden

Optik.

Die Firma verfügt über CNC gesteuerte

Schneidemaschinen, Laminieranlagen,

Thermoverformung

sowie automatisierte Wasserstrahl-

, Fräs- und Stanztechnologie. Eine

Vibrations- und Fallversuchsanlage

simuliert die zu erwartenden

Transportbelastungen zur Optimierung

der Dämpfungseigenschaften.

9

Mehr unter: www.eurofoam.at oder

während der A.Pack.


a.pack

Verpackungstechnik

im Kinderzimmer

Die Spiegel an der Wand strahlen im hellsten Silberglanz

- dies ist mit den bei Deuschle Druckveredelung

in einem hochglänzenden Silber geprägten Tapetenbordüren

in vielen Kinderzimmern schon zur traumhaften

Realität geworden. Der Verpackungspezialist

zeigt auch bei alltäglichen Dingen sein Know-How.

Auf der Suche nach neuen innovativen

Ideen der Tapetengestaltung

setzt die Firma RASCH

Tapeten nach dem grossen Erfolg

der holografisch veredelten Tapetenbordüre

„Regenbogenfisch“ auch bei

der neuen Bordüre für die Kinderzimmer

auf den auffallenden Effekt

des Prägefoliendrucks von Rolle zu

Rolle. In bewährter Zusammenarbeit

mit dem Prägefolienspezialisten aus

Süssen konnte innerhalb kurzer Zeit

die besondere Optik bei der in Kinderkreisen

heißgeliebten „Lillifee“-

Tapetenbordüre realisiert werden.

Effekte

„Unsere kleinen Kunden „fliegen“

förmlich auf diese phantastischen

Effekte, schwärmt Petra Weyh von

Rasch Tapeten. Die Diplom-Designerin

sieht die Möglichkeiten bei

der Gestaltung sowohl im Bordürenwie

auch im hochwertigen Tapetenbereich

noch nicht ausgereizt.

„Auf der Suche nach einer weiteren

Individualisierung im privaten

Bereich sind unsere Kunden für

ausgefallene Wandgestaltungen

sehr dankbar.Bei der Umsetzung

der Kundenwünsche sind wir bei

unseren Creationen auf die gute

Zusammenarbeit mit Spezialisten

wie Deuschle Druckveredelung angewiesen

um auch zukünftig einer

der führenden Tapetenhersteller zu

sein.“

Hier sind noch viele Möglichkeiten

denkbar um die verschiedenen

Prägevarianten zu einem Glanzpunkt

im häuslichen

Bereich werden zu

lassen. Wie diese

phantastischen Effekte

auch Ihre Verpackungen

verschönern,

können Sie am Stand

der Deuschle Druckveredelung

während

der A.Pack in Salzburg

erfahren.

Mehr unter

www.ddv-suessen.de

f l e x i b l e p r i n t i n g s o l u t i o n s

Ihr Spezialist

für direkte Bedruckung von Verpackungen ohne Etiketten

AMACO Ing. Vonach GmbH

Nesselweg 4 | 6850 Dornbirn | Austria

+43 (0)5572 31733 | amaco@amaco.at

Thermotransferdrucker

Flexodrucker

Coder

Thermotransferbänder

Druckfarben, Kartuschen

Polymerklischees, Gummitypen

Zubehör


















2 • 2007

23


A.PACK

Weinerzeugung in Österreich

Beginnend beim Rebschnitt

und weiter über die Bodenbearbeitung

bis hin zur Ernte

und der erzieherischen Begleitung

des Mostes zum fertigen Wein,

wirkt jeder getane oder vernachlässigte

Handgriff auf die Qualität des

Weines ein. Es liegt in der Hand des

Winzers, ob ein Wein dünn oder voll

ist, ob er im Aroma zurückhaltend

und verschlossen ist oder sein volles

Sortenaroma zur Entfaltung bringen

kann. Der Winzer ist dafür verantwortlich,

dass alle Weininhaltsstoffe

in Harmonie den Gaumen des Weinfreundes

erfreuen. Die Winzer in

Illmitz sind sich dessen bewußt. So

wie der Winzer Kroiss, der mit sich

seinen Weinen längst einen Namen

weit über das Burgenland hinaus

gemacht hat.

Damit die modernsten wissenschaftlichen

Erkenntnisse und

Geräte aber auch gebraucht werden

können, muß zuerst investiert

werden. Deswegen gibt es hier die

Illmitzer Weinbaumaschinengenossenschaft,

wo die einzelnen Winzer

ihren Wein abfüllen und abpacken

können.

Abfüllanlage

Erst vor einem Jahr wurde hier wieder

investiert. Mit Hilfe der Firma

Kraft wurde eine Verpackungslinie

neu angeschafft. Die Firma Kraft

Ges.m.b.H. hat sich seit über 40

Jahren auf die Erfordernisse selbstvermarktender

Weinproduzenten

spezialisiert.

Sie ist in Österreich Generalrepräsentant

von renommierten Firmen,

die international in der Weinwirtschaft

und Getränkeindustrie

tätig sind. Die Firma verfügt über

eine gutsortierte Auswahl an qualitativ

hochwertigen Maschinen. Für

die Etikettierung der fertig gefüllten

Weinkartons steuerte die Firma

Bluhm Systeme ihr Wissen bei.

Sortenvielfalt

Viele Winzer sind hier Familienbetriebe.

Wie auch der Winzer Kroiss,

24 2 • 2007

Die Erzeugung eines edlen Qualitätsweines stellt eine

Kunst dar. Es ist die Verbindung eines alten Handwerks,

basierend auf langem, traditionsreichen Können, mit

der Ausnutzung modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Erst durch die optimale Vereinigung dieser beiden

scheinbaren Gegensätze wird der Winzer zum Gestalter

und Former des Weines und damit zum Künstler.

der erzählt: „Wir sind ein reiner

Familienbetrieb, der seit Generationen

Weinbau betreibt und bei

dem immer die Qualität an erster

Stelle steht. Unsere wichtigsten

Weinrieden befinden sich direkt

am Ostufer des Weltkulturerbes

Neusiedlersee im Nationalpark

Neusiedlersee, wo auf sehr naturschonende

Weise produziert wird.

Es wird darauf geachtet, dass jeder

Traubensorte ihre Eigenheit

belassen und bei der Vinifizierung

herausgearbeitet wird. Daher ist

unser Welschriesling ein fruchtiger,

feiner und eleganter Wein, unser

Weißburgunder ein körperreicher,

vollmundiger Typ. Rotweine

lagern und reifen ausschließlich

in Holzfässern. Die Milde und

Samtigkeit erhalten sie durch einen

biologischen Säureabbau. Bei

einigen ausgewählten Rotweinen

wird auch der Barriqueausbau zur

zusätzlichen Bereicherung und

Verfeinerung eingesetzt.“

Anforderungen

Da hier allerdings viele verschiedene

Weinbauern ihre Produkte

abfüllen, sind auch die Anforderungen

an die Kartonetikettieranlage

unterschiedlich. Unterschiedlich

gestaltete Kartons verlangen auch

unterschiedliche Etikettierung -

manche sollen auf der Stirnseite,

manche auf der Oberseite etikettiert

werden. Mit dem Legi-Air 4000

fand die Firma Bluhm Systeme die

richtige Lösung. Diese preiswerte

und einfach zu integrierende Lösung

zur Etikettierung von Produkten

ist ein Thermotransfer- und

Thermodirektdrucker kombiniert

mit einen vollautomatischen Etikettenspender

der höchste Druckqualität

und Lesbarkeit der Etiketten

garantiert.

Dank eines Schwenkarmes kann

auch auf der Stirnseite etikettiert

werden. Ein Sensor an der Legi-Air

4000 erkennt, wann das

Produkt kommt und spendet die

Etiketten. Das Etikettendruck-

Spendersystem ist dabei auf einem

fahrbaren Untersatz aufgebracht,

damit die Verpackungsanlage jederzeit

wieder frei zugängig ist.

Seit rund einem Jahr sind sowohl

die neuen Geräte der Firma Kraft

als auch der Legi-Air 4000 von

Bluhm Systeme jederzeit zum Abfüllen

bereit. 10

Mehr unter

www.bluhmsysteme.com

oder www.kraft-co.at


A.PAcK

SX‐7/16 ‐ Neue Generation

DOT-Printer GmbH freut sich, die neuen Großcodiersysteme

SX-7 und SX-16 zu präsentieren! Das SX-7/16

System ist eine leistungsfähige und flexible Lösung für

poröse Markierungsanwendungen und in zwei Varianten

erhältlich: Das SX-7 Modell für den einzeiligen

und das SX-16 Modell für den zweizeiligen Druck.

Jedes System wird

so ausgeliefert, dass

es innerhalb weniger

Minuten in die Fertigungslinie

integriert

werden kann, denn das

Steuersystem bildet mit

dem Druckkopf und

dem Tintensystem eine komplette Einheit.

Außerdem benötigt das System

nur sehr wenig Platz und kann, falls

gewünscht, mit wenigen Handgriffen

so umgebaut werden, dass Sie von der

anderen Seite oder von oben markieren

können. Das SX-System ist nicht

nur einfach zu montieren, sondern

auch unglaublich einfach zu bedienen.

fleXIbel

Schriftgrößen können von 10 mm bis

13 mm mit dem SX-7 und von

10 - 32 mm mit dem SX-16 eingestellt

werden, abhängig von ein- oder

zweizeiligem Druck und der Auswahl

der unterschiedlichsten Schriftgrö-

Neuer Utz Katalog

ßen. Der unter Druck

stehende Tintentank

erspart dem System

die Notwendigkeit

einer externen Druckpumpe.

Ein integrierter

Niedrigstandalarm

fordert den Bediener

zeitgerecht zum wechseln des Tintentanks

auf.

zuverlässIgkeIt

Der wichtigste Bestandteil des Systems

ist natürlich der patentierte

Drop-on-Demand Düsendruckkopf.

Sehr zuverlässig, wenig Wartungsarbeit

und dazu noch sehr langlebig.

Der geringe Tintenverbrauch spart

dazu noch teure laufende Kosten für

dieses tolle preisgünstige System.

Weitere Informationen erhalten Sie

unter office@dot-printer.at oder im

Internet unter www.dot-printer.com

oder am stand der Firma während der

A.Pack. 11

Logistiker, Spediteure, Verpacker, Einkäufer und die

Konkurrenz werden sich freuen: Der neu gestaltete

Utz Katalog 2007 mit knapp 200 Seiten bietet einen

ganzheitlichen Überblick über Behälter und Paletten

zum Lagern, Fördern und Kommissionieren.

nsgesamt Stark ausgebaut wurde auch das

Ienthält das Angebot an Behältern mit Gefahrgutzulassung

Werk

rund

der Verpackungsgrup-

1.300 Artipen

I bis III.

kel für die

moderne

Mehrweglogistik.

In

lÖsungen

Im Katalog zeigt die Georg Utz AG

eindrücklich, dass neben dem umfassenden

beinahe

allen

Standardsortiment auch

bekannten Behälterprogrammen wie

RAKO, EUROTEC, SGL, Falt- und

Klappboxen sowie POOLBOX und

NESCO sind Neuheiten dazugekommen.

eine rasch wachsende Zahl an kundenspezifischen

Lösungen, also Behälter

in Sonderabmessungen oder

mit speziellen Funktionen, entwickelt

Weitere neue Produkte finden

sich bei den Paletten und vor allem werden.

Der neue Katalog 07 kann

12

bei der Familie der faltbaren Palettenbehältern

KLAPA, die um verschiedene

Grössen erweitert wurden.

kostenlos bezogen werden bei:

Georg Utz AG, 5620 Bremgarten,

info@ch.georgutz.com

CALL: +43 662 876 443 0

oder email: salzburg@zaruba.eu

2 • 2007

25


A.PACK

Packaging Software

Esko, weltweiter Anbieter von Lösungen für die digitale

Bebilderung von Flexoplatten und die Produktionsvorbereitung

in der Verpackungsindustrie, zeigt auf

der Messe schwerpunktmäßig die Esko Packaging

Software sowie den Kongsberg XL20 Schneideplotter.

Esko nutzt die lokale Messe, um

seinen österreichischen Kunden

noch näher zu sein und den aktuellen

Stand der Technik und Zukunftslösungen

für die Verpackungsindustrie

zu zeigen.

„Wir präsentieren eine Vielzahl an

Lösungen, um im Rahmen des Supply

Chain Managements eine rationelle

und wirtschaftliche Produktion

zu ermöglichen. Die einmalige

Eingabe von Auftrags- und Produktionsdaten,

die optimale Verbindung

von grafischen und strukturellen

Daten im gesamten Produktionsprozess,

aber auch deren Nutzung

in der Branchensoftware und der

Kundenkommunikation - das sind

heute wichtige Erfolgsfaktoren für

den Produktionsstandort Österreich“,

erklärt Wolfram Verwüster,

Account Manager Austria. Vor Ort

zeigt das Expertenteam mit Gerald

Horner, Ulli Goll und Michael Haase

anhand klarer Anforderungen

von Markenartiklern und Einzelhandel,

dass bereits heute durch die

Nutzung aufeinander abgestimmter

technischer Lösungen und optimaler

Geschäftskonzepte eine enorme

Rationalisierung der Arbeitsabläufe,

eine Erhöhung der Produktivität

und die Steigerung der Profitabilität

machbar sind.

Schneller

„Wir wissen, dass der Erfolg eines

Unternehmens von intelligenteren,

schnelleren und besseren Workflows

abhängt.

Esko steht bereit,

um seine

Kunden in diesem

Bereich

zu unterstützen

und mit einem

intelligenten Integrationskonzept

als Partner

zur beraten“,

schließt Wolfram

Verwüster

ab. Weitere Themen, die auf der

A.Pack zur Sprache kommen, sind

moderne und umweltschonende

CDI-Technologien für den Flexound

Buchdruck sowie der Digitaldruck

in der Verpackungs- und Etikettenproduktion.

13

Mehr während der Messe oder

unter www.esko.com

Neue Generation von Tiefziehmaschinen

Das Hygiene-Konzept bezieht

dabei konsequent alle Bereiche

ein, außen und innen: Hygienesicherheit

lässt sich nur erreichen, wenn es

bei der Reinigung keine Schwachstellen

gibt. Das neue Design vereinfacht

und beschleunigt den Reinigungsvorgang,

und zwar nicht nur

bei den sichtbaren Baugruppen, sondern

auch bei den Innenteilen, bis

26 2 • 2007

Hygienisch bis in die kritischen Bereiche. Auf der IFFA

2007 stellt Multivac das erste Modell der neuen Generation

von Multivac-Tiefziehmaschinen vor. Im Fokus steht

ein vollständig neues Basisdesign, das den hohen Hygiene-Standard

der Multivac-Maschinen um eine neue

Dimension an Wirtschaftlichkeit und Effizienz erweitert.

in kritische Bereiche wie Kette und

Kettenführung. Das ist in diesem

Umfang derzeit einzigartig. Unterstützt

wird dies durch eine teilweise

automatische Reinigung. So lassen

sich die Maschinen schnell und

effizient reinigen und hochgradig

hygienisch halten, auch bei starker

Beanspruchung. Hinzu kommen

Weiterentwicklungen bei der Ergonomie,

etwa beim Formatwechsel,

sowie eine IPC-Steuerung mit neuen

Möglichkeiten. Auf der IFFA

können die Besucher die Maschine

„live“ erleben und sich über die

Details informieren.

LipFORM

Die andere Revolution ist eine „Trayvolution“:

LipFORM - tiefgezogene

Verpackungen, aber mit einem gerollten

Rand wie ein vorgefertigter

Tray. Die Herstellung im Multivac-Tiefziehverfahren

vereinfacht

das Handling und senkt die Material-

und Lagerkosten. Gleichzeitig

bietet LipFORM aber die Optik von

vorgefertigten Trays, einschließlich

Inline-Cut. Auf der Messe wird diese

Maschine in Aktion gezeigt, eingebunden

in eine komplette Linie,

mit Befülleinheit von Handtmann

und Übergabeeinheit von Weber

- zwei führende Unternehmen, mit

denen Multivac schon häufiger Projekte

realisiert hat.

Schrumpf- und

Skinverpackungen

Großen Raum am Messestand werden

Schrumpf- und Skin- Verpackungen

einnehmen - Bereiche, in denen

das Unternehmen seit Jahrzehnten

führend ist. Die Skin-Technologie ist

jetzt auch mit der gesamten Traysealer-Palette

von Multivac realisierbar,

wobei sich alle am Markt verfügbaren

Skin-Trays verarbeiten lassen. In

exklusiver Kooperation mit Cryovac

Sealed Air bietet Multivac seit vielen

Jahren die tiefgezogenen Darfresh-

Skin-Verpackungen an.

Schrumpfverpackungen

Im Bereich Schrumpfverpackungen

hat Multivac zusammen mit Krehalon

das innovative FormShrink-

Verfahren entwickelt, das auf der

Tiefzieh-Technologie basiert und

sich ideal zur Automatisierung

des Verpackens bei großen Produktmengen

eignet. Eine Lösung

für großvolumige Produkte ist die

neue Schrumpflinie, die auf dem

Messestand in Aktion zu sehen ist:

die Bandmaschine B 400 mit darauf

abgestimmtem Schrumpftank

SE130 und Trocknereinheit TE 130.

Multivac stellt auch neue Lösungen

für Betriebe mit kleineren Verpackungskapazitäten

vor, etwa den

halbautomatischen Traysealer T250

mit vergrößerter Siegelfläche für

höhere Leistung, die kleinste „echte

Multivac”-Tiefziehmaschine R120

und mehrere einfach zu bedienende

Vakuum-Kammermaschinen. 14

Mehr Infos auch unter

www.multivac.at oder während der

A.Pack in Salzburg.


A.PACK

Programmvorstellung auf der A.Pack

Die Firma Gobatin ist auch heuer wieder auf der A.Pack

in Salzburg vertreten. Neben altbewährten Produkten

wie dem Programm der Walther Faltboxen zeigt die

Firma auch neue Produkte in ihrem Programm. Dazu

gehören bunte Aufbewahrungsboxen und Signode-Umreifungs-geräte.

Damit wird das gezeigte Programm

vier Schwerpunkte

umfassen. Neben dem breiten Programm

der Firma Walther (DIN EN

ISO 9001:2000 zertifiziert), die seit

1979 auf dem Mehrwegmarkt zuhause

ist und für den Bereich der faltbaren

Mehrwegbehälter Experte mit

der längsten Markterfahrung ist, ist

ein Schwerpunkt das Thema Sicherheitstaschen.

Sicherheitstaschen

Debasafe Sicherheitstaschen erfüllen

schon lange die Sicherheitsstandards

im weltweiten Geld- und

Werttransport. Durch die neuen

Bestimmungen im Flugverkehr

(Handgepäck) kommen die Sicherheitstaschen

mit Siegelband seit einiger

Zeit auch am Flughafen zum

Einsatz. Beim DutyFree-Einkauf

(und Bordverkauf) gewährleisten

diese Taschen die geforderte Sicherheit

für Käufer und Verkäufer.

Die fortlaufende Nummerierung

der Taschen und die Möglichkeit

einer farbigen Gestaltung der Taschenkörper

aus LDPE-Folie sowie

der Aufbringung eines Barcodes

macht diese Lösung aber auch interessant

für den medizinischen Bereich

(insbesondere Laboranwendungen).

Die Beförderung

für diagnostische Proben gemäß

der Gefahrgutverordnung wird

auch dadurch garantiert, da dieses

Produkt flüssigkeitsdicht ist und

dadurch Infektionsgefahren verhindert.

Aufbewahrungsboxen

Ein weitere Schwerpunkt werden

Aufbewahrungsboxen in unter-

schiedlichsten Größen und

Farben sein, die auch das

Gewicht einer Person aushalten.

Mit rutschfesten

Griffen und abgerundeten

Ecken sind diese leicht zu

handhabenden Boxen sowohl

für den

privaten als

auch für den

f ir menmäßigen

Gebrauch

sicher eine

Bereicherung.

Die Boxen

sind sowohl in transparenten als

auch in deckenden Farben erhältlich.

Abgerundet wird das gezeigte

Programm der Firma wie schon angesprochen

durch eine Umreifungsmaschine

der Firma Signode. 15

Mehr während der Messe in Salzburg

oder unter www.gobatin.at.































































2 • 2007

27


A.PAcK

„Stastnik ist Salamimeister“

Die 1898 gegründete Firma Stastnik, die 1972 von

Karl Ludwig Schweisfurth in den deutschen Hertha-

Konzern eingegliedert wurde und seit 1998 eine

100%ige Radatz Tochter ist, hat sich seit ihren Anfängen

der Produktion von „edler“ Salami verschrieben.

Noch heute wird hier nach

traditionsreicher Art Salami

hergestellt. Die klassische

Salami wird mit Hand bespritzt,

damit der Edelschimmel auf der

Wurst dann einige Wochen in Ruhe

reifen kann. Zum Stastnik Sortiment

gehören auch Schinken, Speck und

Dauerwürste, außerdem die berühmte

Arlberger und eine Vielzahl von

Putenprodukten. Stastnik beschäftigt

140 Mitarbeiter am Standort Gerasdorf,

Radatz rund 500 Mitarbeiter in

Erlaa (Wien). Die 25 Radatz Eigenfilialen

im Raum Wien haben rund

220 Beschäftigte.

zertIfIzIert

Radatz & Stastnik sind nach IFS

(international food standard) für

das höhere Niveau zertifiziert. Es

werden jährlich 35.000 t Schinken,

Würste und andere Fleischspezialitäten

produziert. Der Umsatz des

Gesamtkonzerns (inkl. Filialen) beträgt

140 Mio. Euro.

InnovatIonen

Innovativ zeigt sich Stastnik beispielsweise

mit der „Puten-Kantwurst

pur!“ Diese Putenrohwurst

hat probiotische Kulturen, die auch

die Verdauung fördern.

Damit sollen besonders die gesundheitsbewussten

Käufer angesprochen

werden.

technIk

Damit der immer größeren Nach-

frage nach den verschiedensten

Stastnik-Produkten nachgekommen

werden kann, wird Ende April eine

neue Maschine von Multivac in

Betrieb genommen. Auf dieser Maschine

gibt es eine Beschriftungslösung,

die sich auch jetzt schon

auf dem „alten“ Multivac Modell

bewährt hat. Für die Bedruckung

der Etiketten und der Folie ist ein

Hitachi-Gerät im Einsatz. Diese

Lösung von incos arbeitet seit über

einem Jahr problemlos. Werksleiter

Michael Mühl: „Mit dieser Lösung

sind unsere Techniker wirklich zufrieden

- während unsere bisherige

Lösung vor allem bei Verwendung

von den Geräten auf Etiketten und

Folie immer wieder verschmiert hat

- gibt es hier seit einem Jahr kein

Problem.“.

hItachI serIe PX

Der frei programmierbare PX Ink

Jet Drucker ist für industrielle Anwendungen

entwickelt worden. Die

Funktionsweise der Drucker basiert

auf dem Continuous Ink Jet (CIJ)

Prinzip. Der optimierte Druckkopf

läßt sich in jeder Lage einbauen und

produziert ein 1-4zeiliges Druckbild

- in gleichbleibender Qualität selbst

auf unebenen oder strukturierten

Oberflächen. Die Viskositätskontrolle

sorgt in unterschiedlichen

Umgebungsbedingungen immer für

optimalen Tintenfluß und das bei

einer Bandlaufgeschwindigkeit von

bis zu 6m/sec. Die Hitachi Ink Jet

Drucker, die seit mehr als 25

Jahren entwickelt und produziert

werden, können in Österreich

bei der Firma Incos

bezogen werden. 16

Mehr unter www. incos.co.at

oder unter www.radatz.at

Zufriedene Partner

2 2 • 2007


A.PACK

Verpackungslösungen aus einer Hand

Verpackungslösungen aus einer Hand sind die Spezialität

des Verpackungsmittelhändlers Brangs + Heinrich/

Antalis. Seit September 2004 gehört das Unternehmen

zur Antalis-Gruppe und kann daher sämtliche Produkte

und Leistungen europaweit koordiniert anbieten.

Das Produktsortiment umfasst

sämtliches Verpackungsmaterial

für die Industrie - vom

einfachen Klebeband bis hin zur

vollautomatischen Stretchanlage.

Dienstleistungen wie Laboruntersuchungen,

Papierverarbeitung und

Anwenderschulungen runden das

Leistungsprofil ab.

A.Pack

Konstruktive Verpackungslösungen

(Behälter, Gefache etc.) der Abteilung

für Verpackungsentwicklung

werden auf der A.PACK ebenso

ausgestellt wie moderne Methoden

der Korrosionsschutzverpackung

mit Papier (BRANOROST) und

Folien (BRANOFOL) sowie Lamiflex,

die Schwergutverpackung aus

Hartfaserstreifen. Folgende Verpackungsmaschinen

können auf dem

Messestand in Betrieb erlebt werden:

Stretchmaschine

SpinoWraptor Pro

Die moderne Stretchmaschine

SpinoWraptor überzeugt nicht nur

durch ihr Design, auch die technischen

Eigenschaften und Sicherheitsvorrichtungen

können sich

sehen lassen. Alle Parameter können

individuell eingestellt werden:

Drehtellergeschwindigkeit, Anzahl

Wicklungen, Wicklungsart, Anlegespannung

etc. In der Ausführung

SpinoWraptor Pro erfolgt die Folienanlage,

-verschweißung und -abtrennung

vollautomatisch.

Neue Generation FillPak TT

Das System besteht aus gefaltetem

Papier, das durch einen Konverter

(mietfrei!) zu einem Papierstrang

geformt wird. Die Bedienung erfolgt

per Fußpedal, so dass die Hände

frei sind, um den Papierstrang

in den Hohlraum im Karton zu

lenken. Ein großer

Vorteil ist

neben der Geschwindigkeit

der geringe Lagerplatzbedarf

des Papiers z.B.

im Vergleich zu

Loose fill.

Der neu gestaltete

Konverter

arbeitet schnell

und ist einfach

zu installieren.

Ein Bodenständer

und eine

Ti s c h k l e m m e

werden mitgeliefert.

Der Betrieb

kann über

Stromnetz oder

Akku erfolgen,

was noch mehr

Flexibilität bei

der Platzierung

bietet.

AirSpeed Smart

Die neue Air-

Speed Smart erzeugt

aus einem

Folienschlauch

Mehrschichtige Multi-Labels

Duftetiketten

Drucker & Zubehr

Etikettiersysteme

Lasercodierung

Ulrich Etiketten Multilabels_100x140ver2.ap Cyan Magenta Yellow Black

Luftpolsterkissen. Dabei wird kein

Druckluftanschluss benötigt. Die

Bedienung wurde extrem vereinfacht:

Einschalten, Folie einlegen,

Luftmenge eingeben, Start drücken.

Auch der Wechsel der Folie oder des

Teflonbands sind bei dieser Maschine

kinderleicht. Durch den geringen

Platzbedarf von 26 x 40 cm und das

Gewicht von 9 kg kann die Maschine

überall eingesetzt werden. 17

Mehr auf der A.Pack:

Halle 1 Stand 105 oder unter

www.brangs-heinrich.at

Fordern Sie Ihr duftendes

Apfel-Etikett an!

ulrich@ulrich.at

2 • 2007

29


A.PACK

Allclick Austria GmbH auf der A.Pack

Die Firma Dexion Austria GmbH ist seit 50 Jahren

für ihre fünf Standbeine bekannt. Diese sind:

Lagereinrichtung, Betriebsausstattung, Lagerhilfsmittel,

Inneneinrichtung und Schallschutz. Die Zentrale

in Pfaffstätten bei Baden mit eigenem Lager und

Werkstätte, hat auch noch Verkaufsniederlassungen

in Graz, Linz und Salzburg damit die Kundenbetreuung

österreichweit garantiert werden kann.

Die Firma Dexion Austria

GmbH arbeitet bereits seit

1990 unabhängig vom international

tätigen Dexion Konzern.

Um diese Selbstständigkeit stärker

als bisher herauszustreichen,

wird die Firma mit Stichtag 1. Mai

2007 in ALLCLICK Austria GmbH

umfirmiert und somit auch auf der

Interlog einen neuen Namen tragen

- Allclick Austria GmbH. Hauptschwerpunkt

der Geschäftstätigkeit

der Firma bleibt der Bereich Lagereinrichtung.

Lagereinrichtung

Hier werden unter anderem Palettenregale,

Fachbodenregale, Palettenmobilregale,

Fachbodenmobilregale,

Einschubregale, Einfahrregale

und Durchlaufregale angeboten.

Die Laufzeit der Produkte ist

wohl einzigartig und gewährleistet

den Kunden, auch noch Jahrzehnte

nach der Anschaffung problemlos

aus- oder umbauen zu können.

Inneneinrichtung

Ein wesentlicher Teil der Geschäftstätigkeit

ist auch der Bereich

Inneneinrichtung. Mit einem

breiten Programm bis ins Detail

durchdachter Produkte bietet

Allclick Austria GmbH (vormals

Dexion Austria GmbH) für

jeden Raum die maßgeschneiderte

Lösung. Mit versetzbaren

Trennwänden etwa können neue

Räumlichkeiten geschaffen beziehungsweise

vorhandene unterteilt

werden. Zur Komplettierung dieser

entstandenen Räumlichkeiten

sind abgehängte Decken, Wandschränke

und eine attraktive Büromöbel-Kollektion

lieferbar. Im

Programm der Firma sind darüber

hinaus auch Lager- und Bürokabinen,

Theken, Doppelböden

und WC-Trennwände lieferbar.

Gleichzeitig unterstützt die Firma

seit mehreren Jahren ihre Kunden

auch im Bereich des industriellen

Raumschallschutzes.

Raumschallschutz

Lärm mindert die Arbeitsleistung

und stellt eine beträchtliche

gesundheitliche Gefährdung dar.

Daher sind Lärmschutzmaßnahmen

am Arbeitsplatz unablässig.

Nach dem Gesetz steht der kollektive

Schutz der Mitarbeiter vor

dem individuellen Schutz. Das

bedeutet, bevor dem einzelnen

Dienstnehmer ein Gehörschutz

verabreicht wird, müssen alle

technischen Möglichkeiten ausgeführt

werden, um den Lärm zu

30 2 • 2007


Promotion (P) Kompack (A) 5.4.2007 11:30 Uhr Seite 1

A.PACK

mindern. Schallschutzpaneele absorbieren

den Schall und schaffen

damit für alle Mitarbeiter/innen

ein positives Arbeitsumfeld. Produkte

der Firma Allclick Austria

GmbH (vormals Dexion Austria

GmbH) haben sich in diesem Bereich

unter anderem auch bei einem

Motorradhersteller bewährt.

An mehreren Prüfständen produziert

dort die Überprüfung der

Motoren einen hohen Lärmpegel

im Raum, zusätzlich reflektierten

Betonmauern den Lärm und verstärkten

ihn dadurch sogar noch.

Die Lösung

Die Lösung von Allclick Austria

GmbH (vormals Dexion Austria

GmbH) ist eine Wand, die den

Schall schluckt und damit einen

kollektiven Schallschutz garantiert

(KOMPACK berichtete darüber).

Aber nicht nur kleinere Räume

sondern schon ganze Hallen wurden

dank Allclick Austria GmbH

(vormals Dexion Austria GmbH)

umgerüstet. Bei einer Ölfirma

konnte der Dauerschallpegel von

88dBA unter die vorgeschriebene

Höchstgrenze von 85dBA gesenkt

werden. Gleichzeitig konnte die

Nachhallzeit von 1,1 Sekunden auf

0,43 Sekunden mit Hilfe von PL-

Absorbern reduziert werden.

Ganzheitliche Projekte

Das traditionsreiche Unternehmen

steht aber auch für Gesamtlösungen

wie ein aktuelles Beispiel bei

einem der führenden Lebensmittellieferanten

für italienische Restaurants,

Pizzerias, Hotels, Gasthöfe

und türkische Restaurants in

Wien und Umgebung beweist. Hier

wurde eine leere Halle zu einem

modernen Cash & Carry Markt

umgebaut. Von Speedclick Palettenregalen

für den Lagerbereich

sowie optimierten Speedclick Palettenregalen

für die Verkaufsfläche

und das Herzstück des Projektes,

eine Stahlbühne über zwei Drittel

der Querseite der Halle, in welche

noch die gesamte benötigte Bürofläche

des Unternehmens integriert

wurde, zeichnet die Firma Allclick

Austria GmbH (vormals Dexion

Austria GmbH) verantwortlich.

Aus dem besonders flexiblen Allclick

Trennwandsystem wurden

die einzelnen Büros der Größe

angepasst. Dazu kamen noch die

Click Mineralfaserdecken inklusive

Beleuchtung. Da man nun mehr

Bürofläche hatte, dementsprechend

mehr Arbeitsplätze, kam noch

ein Anschlußauftrag über Allclick

Büromöbel, welche durch Styling

und Wertigkeit auch den Zuspruch

des Partners fanden.

Umfirmierung

„Mit der Umfirmierung wollen

wir unseren Kunden, die vielleicht

noch nicht unser ganzes

Lieferprogramm kennen, ein Signal

setzen“, so Mag. Christian

Wild von Allclick Austria GmbH.

Selbstverständlich stehen die gewohnten

Produkte, Dienstleistungen

und Ansprechpartner des

Dexion-Austria Spezialistenteams

auch weiterhin jederzeit zur Verfügung.

Die Firmendaten und Telefonnummern

bleiben unverändert.

Die E-Mailadresse ändert sich zu

office@allclick.at . 18

Mehr auch unter: www.allclick.at

oder während der A.Pack, A.Print,

interlog am Messestand (Halle 15

Stand 106/205) der Firma Allclick

Salzburg, 9.-11. Mai 2007

Stand 402

Etiketten für Sportpromotionen

– spielend

zum Erfolg am POS

Attraktive und vielseitige Etikettenlösungen setzen

Sportpromotionen verkaufswirksam auf dem

Produkt um. Ob Pagomedia mit integrierten

Wackelbildern, Fingerfarben, Sammelstickern,

SMS-Gewinnspielen, Spielplänen oder Tattoos, ob

auffällige Wobbler-Etiketten, ablösbare Fensterkleber,

oder «sportliche» Sleeves – Etiketten

machen das Spiel am Point of

Sale. Und dank dem Pago Etikettierservice

kann jedes Unternehmen

diese Vorteile auch ohne

eigene Etikettiertechnik für temporäre

Aktionen nutzen.

Pago Etiketten und Etikettiersysteme GmbH

Kantnergasse 49/1 • 1210 Wien

Tel. 01 294 32 34 • Fax 01 294 67 10

info@pago-austria.at

Pago AG • Etiketten • Etikettiersysteme

Werdenstr. 85 • Postfach 145 • CH-9472 Grabs

Tel. +41 (0)81 772 35 11 • Fax +41 (0)81 772 36 55

info@pago.ch

www.pago-austria.at www.pago.ch www.pago.com

2 • 2007

31


A.PACK

Perfekt gelagert.

KOMPACK:

Herr Täubel, unit-IT

hat in den letzten

Monaten eine Vielzahl

von Aufträgen

zur Realisierung

von SAP Warehouse

Management

(WMS) erhalten

und etabliert sich

gerade als DER

Spezialist zu diesem

Thema. Was

macht den Erfolg

von unit-IT aus?

TÄUBEL:

„Nun, erstens bietet

SAP mit dem

inzwischen höchst

ausgereiften Lagerlogistikmodul

SAP WMS die Möglichkeit, alle

relevanten Lagerprozesse

innerhalb des ERP-Systems abzudecken.

Dies war vor wenigen Monaten

nicht in dieser exzellenten

Form möglich.

Parallel dazu verfügt unit-IT über

ein echtes Alleinstellungsmerkmal

im Markt: wir haben in den letzten

20 Jahren mehr als 150 mobile

IT-Lösungen zur Optimierung von

Logistikschritten realisiert. Dazu

verfügen wir über ein einzigartiges

SAP-Beratungs Know-how. Wir

haben also ganz einfach unsere

Kernstärken fusioniert und uns so

einen echten USP im Markt geschaffen.

Wir sind heute tatsächlich

die erste Adresse, wenn es um Umsetzen

von Lageranforderungen im

SAP-Umfeld geht.”

KOMPACK: Wie gelingt es Ihnen,

mit der ERP-Lösung SAP in den

von Spezialsoftware-Anbietern dominierten

Markt der Lagerlogistik

vorzudringen?

TÄUBEL: „In sehr vielen Industriebetrieben

werden heute

Speziallösungen im Lagerbereich

eingesetzt, die letztlich Insellösungen

darstellen. Bislang war es ganz

einfach erforderlich, diesen Weg

32 2 • 2007

Als erfolgreichstes österreichisches SAP-Systemhaus

erhielt unit-IT kürzlich die begehrte Auszeichnung „SAP

Reseller des Jahres 2006”. Neben der Implementierung

gesamter „SAP All-In-One”-Lösungen stellt die Abbildung

von Lagerprozessen in bestehenden SAP-Systemen

einen wichtigen Schwerpunkt von unit-IT dar.

Karl-Heinz Täubel, Geschäftsführer unit-IT

zu gehen, da die führenden ERP-

Hersteller nicht in der Lage waren,

die hohen Anforderungen der Logistik

zu erfüllen. Doch die Zeiten

haben sich massiv geändert - allen

voran hatder ERP-Marktführer

SAP in den letzten Monaten in den

Logistikprozessen immens an Funkionalität

zugelegt und bietet heute

eine Lösung an, die keine Wünsche

offen läßt.”

KOMPACK: Welche Funktionalitäten

sind es, die SAP Warehouse

Management auszeichnen?

TÄUBEL: „SAP unterstützt den

planmäßigen und effizienten Ablauf

aller logistischen Prozesse im

Lager und ermöglicht die Abbildung

des gesamten Lagerkomplexes

im SAP-System - detailliert bis

auf die Lagerplatzebene.

Man gewinnt nicht nur Überblick

über die Gesamtbestandsmenge

der Materialien, sondern

kann exakt feststellen, auf welchen

Lagerplätzen sich welche Teilmengen

befinden. Einlagerungsstrategien

steuern die Lagerplatzbelegung

und optimieren die Kapazitätsbelastung.

Auslagerungsstrategien

und unterschiediche Kommissioniertechniken

dienen der Verbesserung

der Warenflüsse im Bereich

des Warenausgangs. Geschäftsvorgänge,

die in anderen SAP-Anwendungskomponenten

angestoßen

werden, führen schließlich zu physischen

Warenbewegungen im Lager,

die von SAP WMS organisiert,

gesteuert und überwacht werden.

SAP WMS erlaubt die lagerplatzbezogene

Bestandsführung aller

SAP Warehouse

Management bei

Brenntag CEE

Materialbestände, unterschiedlichste

Sonderbestandsformen, die

Verwaltung von Mindesthaltbarkeitsdatum,

lagerplatzbezogene Inventurabwicklung

und echter integrierter

Chargenführung. Auch die

Abwicklung von Gefahrenstoffen

im Lager ist Bestandteil der WMS-

Lösung, die beim führenden Chemiedistributor

Brenntag von unit-IT

implementiert wurde.”

Mobile Datenerfassung

Zum vereinfachten Handling werden

in der Lösung von unit-IT alle

Warenbewegungen mit mobilen

Datenerfassungsgeräten durchgeführt.

Die entsprechende erfasste

Information wird mittels einfachem

Scan eines Barcodes eingelesen.

Um Fehler auszuschliessen, werden

Materialien in ihren unterschiedlichen

Ausprägungen (zB. Mindesthaltbarkeit,

Charge) identifiziert,

wie auch Lagerplätze in der Kommissionierung

verifiziert.

Mobiles Datenmanagement ermöglicht

schließlich die Kommunikation

mit dem zentralen SAP-

System in Echtzeit. Somit sind alle

exakten Bestands- und Verfügbarkeitsinfor-mationen

aller Materialien

zu jedem Zeitpunkt

gewährleistet.

Der Erfolg gibt unit-IT recht

„Wir konnten in den letzten Monaten

acht Projekte abwickeln und

bekommen derzeit wöchentlich

neue Anfragen. Die Vorteile eines

derartigen integrierten Systems liegen

auf der Hand: neben der hohen

Aktualität der durchgestochenen

Daten kann man zukünftig auf die

Schnittstellenpflege und Wartung

der Insellösungen verzichten. Und

die Kosten für die Lizenzen von

SAP Warehouse Management sind

bereits in den SAP-Lizenzen abgedeckt,

weshalb unsere Lösung auch

äußerst preisattraktiv für

den Mittelstand ist,” betont

TÄUBEL.

Zu den regionalen Kunden

im Bereich SAP WMS gehören

neben der Welser

Molkerei Landfrisch und

dem Küchenhersteller

EWE der Astener „Kornspitz”-Erfinder

Backaldrin

und der Welser Seile-Erzeuger

Teufelberger.

Derzeit implementiert

unit-IT SAP Warehouse

Management beim Trauner

Retailer C+C Pfeiffer.

unit-IT ist ein Tochterunernehmen

des heimischen

Marktführers im

IT-Dienstleistungsbereich,

Siemens IT Solutions and

Services 19


A.PACK

Perfekt gelagert.

KOMPACK:

Herr Täubel, unit-IT

hat in den letzten

Monaten eine Vielzahl

von Aufträgen

zur Realisierung

von SAP Warehouse

Management

(WMS) erhalten

und etabliert sich

gerade als DER

Spezialist zu diesem

Thema. Was

macht den Erfolg

von unit-IT aus?

TÄUBEL:

„Nun, erstens bietet

SAP mit dem

inzwischen höchst

ausgereiften Lagerlogistikmodul

SAP WMS die Möglichkeit, alle

relevanten Lagerprozesse

innerhalb des ERP-Systems abzudecken.

Dies war vor wenigen Monaten

nicht in dieser exzellenten

Form möglich.

Parallel dazu verfügt unit-IT über

ein echtes Alleinstellungsmerkmal

im Markt: wir haben in den letzten

20 Jahren mehr als 150 mobile

IT-Lösungen zur Optimierung von

Logistikschritten realisiert. Dazu

verfügen wir über ein einzigartiges

SAP-Beratungs Know-how. Wir

haben also ganz einfach unsere

Kernstärken fusioniert und uns so

einen echten USP im Markt geschaffen.

Wir sind heute tatsächlich

die erste Adresse, wenn es um Umsetzen

von Lageranforderungen im

SAP-Umfeld geht.”

KOMPACK: Wie gelingt es Ihnen,

mit der ERP-Lösung SAP in den

von Spezialsoftware-Anbietern dominierten

Markt der Lagerlogistik

vorzudringen?

TÄUBEL: „In sehr vielen Industriebetrieben

werden heute

Speziallösungen im Lagerbereich

eingesetzt, die letztlich Insellösungen

darstellen. Bislang war es ganz

einfach erforderlich, diesen Weg

32 2 • 2007

Als erfolgreichstes österreichisches SAP-Systemhaus

erhielt unit-IT kürzlich die begehrte Auszeichnung „SAP

Reseller des Jahres 2006”. Neben der Implementierung

gesamter „SAP All-In-One”-Lösungen stellt die Abbildung

von Lagerprozessen in bestehenden SAP-Systemen

einen wichtigen Schwerpunkt von unit-IT dar.

Karl-Heinz Täubel, Geschäftsführer unit-IT

zu gehen, da die führenden ERP-

Hersteller nicht in der Lage waren,

die hohen Anforderungen der Logistik

zu erfüllen. Doch die Zeiten

haben sich massiv geändert - allen

voran hatder ERP-Marktführer

SAP in den letzten Monaten in den

Logistikprozessen immens an Funkionalität

zugelegt und bietet heute

eine Lösung an, die keine Wünsche

offen läßt.”

KOMPACK: Welche Funktionalitäten

sind es, die SAP Warehouse

Management auszeichnen?

TÄUBEL: „SAP unterstützt den

planmäßigen und effizienten Ablauf

aller logistischen Prozesse im

Lager und ermöglicht die Abbildung

des gesamten Lagerkomplexes

im SAP-System - detailliert bis

auf die Lagerplatzebene.

Man gewinnt nicht nur Überblick

über die Gesamtbestandsmenge

der Materialien, sondern

kann exakt feststellen, auf welchen

Lagerplätzen sich welche Teilmengen

befinden. Einlagerungsstrategien

steuern die Lagerplatzbelegung

und optimieren die Kapazitätsbelastung.

Auslagerungsstrategien

und unterschiediche Kommissioniertechniken

dienen der Verbesserung

der Warenflüsse im Bereich

des Warenausgangs. Geschäftsvorgänge,

die in anderen SAP-Anwendungskomponenten

angestoßen

werden, führen schließlich zu physischen

Warenbewegungen im Lager,

die von SAP WMS organisiert,

gesteuert und überwacht werden.

SAP WMS erlaubt die lagerplatzbezogene

Bestandsführung aller

SAP Warehouse

Management bei

Brenntag CEE

Materialbestände, unterschiedlichste

Sonderbestandsformen, die

Verwaltung von Mindesthaltbarkeitsdatum,

lagerplatzbezogene Inventurabwicklung

und echter integrierter

Chargenführung. Auch die

Abwicklung von Gefahrenstoffen

im Lager ist Bestandteil der WMS-

Lösung, die beim führenden Chemiedistributor

Brenntag von unit-IT

implementiert wurde.”

Mobile Datenerfassung

Zum vereinfachten Handling werden

in der Lösung von unit-IT alle

Warenbewegungen mit mobilen

Datenerfassungsgeräten durchgeführt.

Die entsprechende erfasste

Information wird mittels einfachem

Scan eines Barcodes eingelesen.

Um Fehler auszuschliessen, werden

Materialien in ihren unterschiedlichen

Ausprägungen (zB. Mindesthaltbarkeit,

Charge) identifiziert,

wie auch Lagerplätze in der Kommissionierung

verifiziert.

Mobiles Datenmanagement ermöglicht

schließlich die Kommunikation

mit dem zentralen SAP-

System in Echtzeit. Somit sind alle

exakten Bestands- und Verfügbarkeitsinfor-mationen

aller Materialien

zu jedem Zeitpunkt

gewährleistet.

Der Erfolg gibt unit-IT recht

„Wir konnten in den letzten Monaten

acht Projekte abwickeln und

bekommen derzeit wöchentlich

neue Anfragen. Die Vorteile eines

derartigen integrierten Systems liegen

auf der Hand: neben der hohen

Aktualität der durchgestochenen

Daten kann man zukünftig auf die

Schnittstellenpflege und Wartung

der Insellösungen verzichten. Und

die Kosten für die Lizenzen von

SAP Warehouse Management sind

bereits in den SAP-Lizenzen abgedeckt,

weshalb unsere Lösung auch

äußerst preisattraktiv für

den Mittelstand ist,” betont

TÄUBEL.

Zu den regionalen Kunden

im Bereich SAP WMS gehören

neben der Welser

Molkerei Landfrisch und

dem Küchenhersteller

EWE der Astener „Kornspitz”-Erfinder

Backaldrin

und der Welser Seile-Erzeuger

Teufelberger.

Derzeit implementiert

unit-IT SAP Warehouse

Management beim Trauner

Retailer C+C Pfeiffer.

unit-IT ist ein Tochterunernehmen

des heimischen

Marktführers im

IT-Dienstleistungsbereich,

Siemens IT Solutions and

Services 19


M. J. Maillis auf der A.Pack

Die 1968 gegründete M.J. Maillis Gruppe ist

heute einer der international führenden Anbieter

für Gesamtlösungen im Verpackungsbereich,

dies umfasst unter anderem Umreifungsbänder,

Stretchfolien und Klebebänder, Umreifungsgeräte

und –maschinen, Wickel-, Schrumpf- und

Klebeautomaten sowie Spezialbänder. Unter

dem Namen M. J. Maillis Österreich wird sich die

ehemalige Contipak auf der A.Pack präsentieren.

Der Sprecher der M.J. Maillis

Gruppe, Stefanos Sargologos,

bemerkt: „Die letztjährige

Namensänderung von Contipak

in M.J. Maillis Österreich GmbH

zeichnet den Beginn eines spannenden

neuen Stadiums in der Entwicklung

unserer österreichischen

Vertriebsorganisation. Wir haben

in Contipak über die letzten Jahre

bedeutend investiert und die Organisation

ist nun voll ausgestattet um

unsere gesamte Palette an Umwicklungs-

und Umreifungstechnologie

sowie das dazugehörige Verbrauchsmaterial

und ein gutes Service

anbieten zu können.“ Genau dieses

breite Spektrum an Verpackungslösungen

freut sich das Team von M.J.

Maillis Österreich den Besuchern

der A.Pack in Salzburg zeigen zu

können. Lassen Sie sich von dem

großen Angebot und den speziellen

Messepreisen überraschen. 20

Clemens Hautzinger,

Ing. Roland Pichlmeier,

Elke Blümel-

Zalokar, Sissy Fennes,

Michael Fischer

vorne: Erwin Kucera,

Reinhard Tauscher

PR 502 - Mobiler Stretchroboter

mit elektromagnetischer Bremse

Der selbstfahrende Stretchroboter ist

für die Palettenladung aller Formen und

Abmessungen geeignet. Er ist mit einem

einfach zu bedienenden digitalen Bedienpedal

ausgestattet, welches verschiedene

Wickelprogramme ermöglicht.

PR 202 - Halbautomatische

Palettenwickler mit vordehnsystem

und digitalem Bedienpanel

Der PR 202 wurde für die kontinuierliche

Produktion entwickelt und ist mit einem

Folienvordehnsystem zur Optimierung

des Folienverbrauchs ausgestattet

(standardmäßig auf 200% Vordehnung

eingestellt - andere Übersetzungen sind

im Lieferumfang enthalten).

SP 4000 - Kompakte Standard Umreifungsmaschine

Die M. J. Maillis SP 4000 ist eine

kompakte und zuverlässige Schmalband-Umreifungsmaschine,

die Poliflex

Kunststoffbänder der Breiten 5-9 mm

sicher durch Thermoschweißung

verarbeitet. Komfortabel im

Handling und am neuesten Stand

der Technik.

TH 20 Halbautomatische Schrumpffolien-Verpackungsmaschine

Die TH 20 ist für eine Leistung bis zu 600 Pakete/Stunde ausgelegt.

Das Produkt wird im ersten

Schritt in Folie eingeschweißt.

Die Folienreste werden dabei

abgetrennt. Im Tunnel wird die

Folie dann thermisch geschrumpft.

Die Maschine kann einfach und

schnell an verschiedene Größen

angepaßt werden.

M.J. Maillis SM 10

Halbautomatisches Kartonverschluss-

System für uniforme Kartongrößen mit

manueller Formateinstellung und seitlicher

Zentrierung. Einfach zu nutzen und

einzustellen ist die Maschine SM 10 in

wenigen Minuten betriebsbereit.

Der Bediener hat lediglich die seitlichen

Zentrierarme und die Höhe der

oberen Antriebseinheit auf die

entsprechenden Kartonmaße

einzustellen.

MJM Vario Master

Der Hochleistungsautomat zum Umreifen von

Paletten oder palettenloser Ware ist geeignet

zum Einbau in angetriebene und nicht angetriebene

Förderelemente. Der Hubwagen mit

dem Aggregat senkt über einen Zahnriemenantrieb

auf die Packstückoberkante ab. Durch

das Teleskopreifsystem ist die Maschine in der

Lage, bei niedrigen sowie bei hohen Packstücken

in jeder Position das Band einzuschießen

und verleiht der Maschine so eine hohe Umreifungsleistung.

Mehr unter www.maillis.at

34 2 • 2007


A.PAcK

Weltneuheit im Schrumpffolienbereich...

... wird erstmals auf der A.Pack

von der Firma Saropack - dem

Schrumpffolienspezialisten präsentiert.

Nach der erfolgreichen

Einführung der Minipack Galileo

- der Haubenschrumpfmaschine

par excellence mit dem unschlagbaren

Preis kommt jetzt Galaxy.

Galaxy ist der modular zusammenstellbare

Bruder von Galileo - beginnend beim Einsteigermodel

- Galaxy Basic (ohne Rolle - hier

wird in vorgefertigte Beutel verpackt) kann dieses

Produkt jederzeit aber auch leicht aufgerüstet

werden. Die Folienschrumpfverpackung ist damit

auch für gewerbliche Betriebe mit geringen und

mittleren Mengen erschwinglich!

erste erfolge

Fa. Saropack - der Schrumpffolienspezialist Nr.1

hat mit dieser Maschine mit kunststoffgespritztem

Gehäuse bereits erste Erfolge erzielen können

obwohl sie das erste Mal der breiten Öffentlichkeit

erst während der A.Pack gezeigt werden

wird. In Deutschland arbeitet

mittlerweile eine Pizzakette mit

Galaxy Basic (die Kette orderte

gleich 1.000 Exemplare. Der

Vorteil des Basismodells ist die

kleine Größe - das Einsteigermodell

mit enormer Schrumpfleistung

dank einer besonders geformten

Haube - eignet sich ideal

für Betriebe mit wenig Platz.

folIe

Die Basismaschine (ein kleines Tischmodell)

kann problemlos mit wenigen Handgriffen aufgerüstet

werden - womit auch von der Rolle

gearbeitet werden kann und ein fahrbares Untergestell

ganz einfach angebracht wird. Neben der

neuen Galaxy und den neuesten Entwicklungen

im halb- und vollautomatischen Bereich können

sich die Besucher der A.Pack am Stand von Saropack

natürlich auch über die geeignete Folie

für ihr Produkt erkundigen.

Ein neues übersichtliches Folienprospekt

hilft dem Kunden schon seine Anforderungen

an die Folie selbst bestimmen zu können. Der

Schrumpffolienspezialist (auch Fleischbeutelspezialist),

der auch die alleinige Vertretung von

Cryovac in Österreich ist, hat wirklich für jedes

Produkt die richtige Folienwahl.

Die Firma Saropack, die immer mehr der Spezialist

für die Lebensmittelindustrie ist, verzeichnet

auch im Sleevebereich starke Zuwächse. Für

kleinere und mittlere Anwendungsbereiche finden

Betriebe auch in diesem Bereich ihren richtigen

Ansprechpartner.

servIcenetz

Mit dem engen Servicenetz für ganz

Österreich gewährleistet die Firma

ihren Kunden auch rascheste Hilfe

falls diese einmal notwendig werden

sollte.

21

Mehr über die Firma Saropack im

Internet unter www.saropack.at oder

während der A.Pack in Salzburg oder

im Herbst auf „die genuss“ in Wels.

2 • 2007

5


A.PACK

Taktzahlsteigerungen bei PP Verarbeitung

Mit der Entwicklung der Druckluftformautomaten

RDK 54 und RDK 80 entstand eine eigenständige

Maschinenbaureihe, die den Marktforderungen nach

hoher Verfügbarkeit, optimalem Kundennutzen und

einfacher Bedienbarkeit gerecht wird. Hohe Formteilqualität

und Reproduzierbarkeit der Packmittel

sind seit Jahrzehnten auf das engste mit der sog.

Form-/Stanztechnik verbunden, die von ILLIG quasi

zu einem Industriestandard entwickelt wurde.

Die erwärmte Folie mittels

Vorstrecker und Druckluft zu

verformen und im gleichen

Takt das Formteil aus der Folie auszustanzen

ermöglicht die Fertigung

von Formteilen ohne Stanzversatz

im Randbereich, der insbesondere

für die automatische Verarbeitung

der Packmittel von Bedeutung ist.

Der hohe Anspruch an den Form-/

Stanzbetrieb sowie die im Hochleistungs-

Thermoformen mit RDM-

Maschinen gewonnenen Erkenntnisse

konnten auf die Maschinentechnik

des Formens und Stanzens mit

Bandstahlschnittlinien (RDK Technik)

in allen wesentlichen Punkten

übertragen werden.

Anforderungen

Um dem Verarbeiter den wirtschaftlichen

Erfolg auch langfristig

sichern zu können, muss die Maschine

auch eine breite Palette von

Kundenforderungen erfüllen. Einfache

Maschinenbedienbarkeit, ein

flexibles Maschinenkonzept sowie

eine hohe Reproduzierbarkeit aller

am Prozess beteiligten Funktionselemente

sind notwendige Voraussetzungen

dazu. Die von ILLIG zur

Anwendung kommende Vor- und

Fertigheiztechnik (Kontaktheizung

kombiniert mit Keramik- Flächenstrahlern

für das Fertigheizen des

Halbzeuges) bietet schon immer die

idealen Voraussetzungen für die PP-

Verarbeitung, die insbesondere bei

Menüschalen immer häufiger zur

Anwendung kommt.

pelkniehebel in die Tische eingebracht

und über Servomotoren mit

Gewinderollenschraubtrieb erzeugt.

Damit keine Querkräfte auf die Säulenführungen

der Formtische entstehen,

erfolgt die Krafteinleitung

zentral am Doppelkniehebelgelenk.

Das exakt ausgelegte Geschwindigkeitsprofil

der Doppelkniehebel

erlaubt eine maximale Krafteinleitung

während des Stanzvorgangs.

Durch variable Einstellmöglichkeiten

für die Tischfahrwege und

Geschwindigkeiten in Verbindung

mit den separat angetriebenen Oberund

Unterspannrahmen sind zehn

unterschiedliche Formprogramme

möglich, damit sind alle Formteilvarianten

problemlos realisierbar.

Servoantrieb

Durch die von ILLIG verwendete

Servoantriebstechnik, mit der die

Bewegungen von Formtisch und

Vorstreckstempel sehr fein aufeinander

abgestimmt werden können,

ist eine optimale Wanddickenverteilung

an der Seitenwand des Produktes

erzielbar. Die bessere Materialverteilung

erlaubt außerdem

die gleiche Stabilität des Produktes

bei dünnerer Ausgangsfoliendicke.

Dies führt zu einer qualitativen Verbesserung

der Produkte, wie zum

Beispiel höherer Formteilsteifigkeit

und absolut exakten und ebenen

Siegelrändern über die gesamte

Siegelfläche, die durch gekühlte

Niederhalter im Werkzeug erreicht

werden.

Taktzahlsteigerung

Deutlich wird, dass Taktzahlsteigerungen

nur über optimal geformte

Teile zulässig sind, deren Qualität

mit Hilfe der bereits bekannten

„rechnergestützten Grundeinstellung“

an der Maschine erzielt wird.

Die hierbei ermittelten Einstelldaten

und Prozesszeiten lassen sich so

weit optimieren, dass kontrollierte

Überschneidungen der Maschinenabläufe

möglich sind. Ohne den

Thermoformprozess zu verändern,

werden die Einzelsektionen rechnergestützt

zusammengefasst und

der optimale Maschinenabläufe

ermittelt. Dies wirkt sich leistungssteigernd

auf die Taktzeit aus, ohne

dass Einbußen bei der Produktqualität

entstehen.

1 Direkte Anordnung der Ventile am Formtisch – 2 Stapelstation mit zweigeteilten Stapelkäfig –

3 Stapelstation mit Handlingsystem - 4 Stapelstation mit Handlingsystem - 5 Prozessoptimierung

beim Formen, Stanzen und Stapeln - 6 Druckluftformautomaten RDK 54, die 3. Generation wird derzeit

mit einer Produktionstaktzahl von 55 Takten/ min. den Kunden vorgestellt

4

1

5

2

3

Steifigkeit

Um den Anforderungen des Form-/

Stanzbetriebes gerecht zu werden

sind hohe Steifigkeit der Form-/

Stanzstation und maximale Planparallelität

der Formtische zwingende

Voraussetzung. Für optimale Schnittergebnisse

sind Kniehebel, Tische

und Führungssäulen für die maximalen

Schließ- und Stanzkräfte

optimiert. Diese werden über Dop-

36 2 • 2007

6


A.PACK

Freie Potentiale

Die 3. Generation der Thermoformer

erlaubt bei den Druckluftformautomaten

durch die neuartige,

funktionale Programmstruktur eine

Optimierungsstrategie, mit der beim

Kunden Leistung, Produktqualität

und Produktionssicherheit gezielt

verbessert werden können. Die

Komplexität des Prozesses beim

Formen, Stanzen und Stapeln setzt

eine neue Steuerungstechnik voraus,

bei der mehrere Einzelantriebe

geregelt und optimiert werden. Eine

Novität ist die neu entwickelte Benutzeroberfläche,

die eine gezielte

Bedienerführung durch die einzelnen

Optimierungsphasen zulässt.

Das bedeutet, für die Optimierung

werden dem Bediener die leistungsrelevanten

Parameter gezielt

je nach Formprogramm von der

Maschine automatisch vorgegeben,

deren Auswirkungen auf einer neu

entwickelten Benutzeroberfläche

dargestellt werden.

Bedeutender Vorteil dieser Visualisierung

ist die gezielte Darstellung

der notwendigen Informationen und

Hilfefunktionen nach den Prinzipien

des professionellen Industriedesigns.

Die Benutzeroberfläche ist

einfach zu verstehen. Sie vermeidet

Bedienfehler durch ihre klare

und einfache Menüstruktur. Die

Navigation selbst erfolgt komfortabel

über die einzelnen Menüseiten

und kann am Bedienfeld angewählt

werden. Zum Dialogsystem gehört

auch eine elektronische Hilfe, die

im Bediensystem enthalten ist.

Steuerungstechnik

Neue Steuerungstechniken erlauben

die getrennte Optimierung aller

Betriebszustände sowie eine präzise

Zuordnung aller Prozessparameter

zu den einzelnen Formprozessphasen.

Start- und Endpunkte sowie

Absolutwerte für Druck, Vakuum

etc. können präzise bestimmt und

dokumentiert werden.

Alle Maßnahmen sind speicherbar,

so dass diese bei Produktwiederholung

zur Verfügung stehen. Kurze

Taktzeiten, und hoher Automatisierungsgrad

durch Verknüpfen von

Lochstanz-, Bandstahlstanz- und

Stapeleinheiten sowie eine ausgefeilte

Werkzeugschnellwechseltechnik

sind Voraussetzungen für die

geforderte Produktivität und die

Reproduzierbarkeit aller Prozessparameter.

Um die Belastungen und damit

die Standzeiten der Werkzeugtisch-

Antriebsspindel bei schnelleren

Schließbewegungen zu realisieren,

wird eine neue Antriebstechnik verwendet.

Das dynamische Grundverhalten

der hier verwendeten Antriebe

mit elektronischer Ansteuerungstechnik

erlaubt steilere Beschleunigungsrampen

und damit kürzere

Beschleunigungs- und Bremsphasen.

Die dabei eingesparte Zeit wird für

einen weicheren Übergang beim

Richtungswechsel verwendet.

Leistungssteigerungen

Das Leistungsspektrum der Werkzeuge

konnte durch die symmetrische

Anordnung der Medien in den

wesentlichen Bereichen verbessert

werden. Die Voraussetzungen hierfür

müssen allerdings nicht nur

werkzeug- sondern auch maschinenseitig

erfolgen. Eine direkte Anordnung

der Vakuum- und Druckluftventile

an der Formstation erlauben

kürzeste Füllzeiten für die einzelnen

Kavitäten kürzeste Zykluszeiten.

Um eine verbesserte Werkzeugkühlung

zu erreichen müssen alle

Potentiale des Kühlsystems ausgereizt

werden. Konfiguration der

Kühlkanäle und Werkzeugaufbau

müssen weiter so optimiert werden,

dass dem Formteil die Wärme rasch

entzogen werden kann. Ein optimales

Kühlsystem sorgt für eine einheitliche

Temperatur auf der gesamten

Werkzeugoberfläche.

Konstante Temperaturen sollen

auch bei kürzesten Zykluszeiten

gewährleistet, sowie eine Wärmeansammlung

von Zyklus zu Zyklus

ausgeschlossen sein.

Werkzeugwechsel

Die Maschinen sind so gebaut, dass

diese schnell für neue Produkte umgerüstet

werden können.

Ein in die Steuerung integriertes

Umrüstprogramm macht den Werkzeugwechsel

einfacher und schneller.

Dafür sind nur einige wenige

Einzelschritte notwendig. Der Folientransport

öffnet sich beim Umrüsten

automatisch und stellt sich später

wieder auf die neue Folienbreite ein.

Zusätzlich werden die Stanz- und

Stapeleinrichtung auf die richtige

Position zur Formstation gefahren.

Das Maschinenkonzept berücksichtigt

auch, dass alle Formatteile

von der Bedienseite aus gewechselt

werden können. Das Formwerkzeug

wird zum Beispiel bei den RDKP

Maschinen komplett im Paket gewechselt.

Bandstahlschnitte, Stanzgegenlagen

und Stapelformatteile

sind mit Schnellspannvorrichtungen

versehen, so dass ein kompletter

Formatwechsel in kürzester Zeit

möglich ist.

Prozessoptimierung

Um die kürzeren Zykluszeiten bei

55 Produktionstakten/min optimal

realisieren zu können wurde ein neues

Stapelkonzept mit einem zweigeteilten

(beweglicher und feststehender)

Stapelkäfig realisiert. Während

der Ausschiebebewegung erfolgt die

Befüllung des beweglichen Stapelkäfigs,

der nun als Puffer dient.Die dabei

gewonnene Zeit steht für das Ausschieben

der Produktstapel zur Verfügung.

Die vorwiegend zum Einsatz

kommende Servoantriebstechnik, mit

der die Stapelbewegungen synchronisiert

und sehr fein aufeinander abgestimmt

werden können, gewährleistet

bei jeder Taktzahl eine sichere und

zuverlässige Stapelung der Produkte.

Synchronisierte Fahrbewegungen

führen zu sicheren Stapelbewegungen

und damit zu einem optimaleren

Stapelprozess. Alle Stapelbewegungen

sind im Teach- In Verfahren programmier-

und speicherbar.

Handlingsystem

Für den Stapelvorgang werden

die Formteile in der Stapelstation

Branding erfordert Vielfalt:

Etikettierer HERMA 400

Baubreiten

80, 160, 240, 320mm

Spendegeschwindigkeiten

bis 120m/min

e-mail: office@herma.at

http://www.herma.at

Wir freuen uns auf Ihren Besuch während der A.Pack

durch einen Ausbrechstempel aus

dem Formband getrennt und an die

Saugerplatte des Handlingsystems

übergeben. Das sieht einfach aus

geht aber mit maximaler Geschwindigkeit

in mehreren Ebenen vonstatten.

Aufgabe des Systems ist, dass

einheitlich hohe Produktstapel gebildet

werden.

Die Integration aller Funktionen

in die Maschinensteuerung

gewährleistet eine exakte Abstimmung

der Stapelbewegungen in

den Ablauf des Gesamtsystems.

Im Verhältnis zu seiner Funktionalität

bleibt das kompakte System

einfach bedienbar. Die Variantenvielfalt

der Stapelmöglichkeiten

erlaubt durch die zwei Lineareinheiten

das Absetzen der Formteile

auf einem Förderband. A/B/C-Stapelung

oder Teile, die in W-Anordnung

geformt wurden, lassen sich

problemlos stapeln. Die Summe

aller Maßnahmen der 3. Generation

Thermoformer bringt dem Anwender

Kostenvorteile durch sparsamen

Energieverbrauch und noch

kürzere Zykluszeiten. 22

HERMA Etikettiersysteme

Gesellschaft m.b.H.

Hohe Brücke 1

A-3124 Unterwölbling

Telefon: 02786 / 25 55-0

Telefax: 02786 / 25 55-22

2 • 2007

37


A.PACK

2000er Tintenstrahldrucker für Tetra Pak

Mit der Auslieferung des 2000sten A-Serie Tintenstrahldrucker

feiert Domino Printing Sciences plc, der

Spezialist für Laser- und Inkjet- Kennzeichnungslösungen,

einen weiteren Höhepunkt in seiner langjährigen globalen

Partnerschaft mit Tetra Pak, dem Technologieführer

bei der Entwicklung und Fertigung von Systemen für

die Verarbeitung, Verpackung und Verteilung flüssiger

Nahrungsmittel.

Kennzeichnungslösung nahtlos in

die jeweilige Verpackungslinie integriert.

Das ungebrochene Engagement

beider Seiten und der Wille,

den Kunden von Tetra Pak effektive

und kosteneffiziente Lösungen und

optimalen Service zu bieten, sind

die Grundlage für den Erfolg dieser

Partnerschaft.“

Mit über 80.000 Installationen

sind die Drucker der

A-Serie die weltweit meistverkauften

CIJ-Drucker. Als Ergebnis

der intensiven Zusammenarbeit,

mit dem Ziel, den Kunden eine Komplettlösung

aus einer Hand zu bieten,

entwickelten Domino und Tetra Pak

ein integriertes Lösungskonzept für

Unternehmen, welche auf die Verarbeitung

und Herstellung flüssiger

Nahrungsmittel spezialisiert sind.

Dieser Lösungsansatz kombiniert

die zuverlässigen Kennzeichnungstechnologien

von Domino mit den

bewährten Befüllungs- und Verpackungssystemen

von Tetra Pak.

Zuverlässigkeit

„Das weltweit renommierte technologische

Know-how, die hohe Qualität

und Zuverlässigkeit der innovativen

A-Serie und der globale After-Sales-Service

waren die Gründe,

weshalb wir uns vor Jahren für die

Geschäftspartnerschaft mit Domino

entschieden haben“, erklärte Ola

Holmqvist, der für Domino zuständige

Purchasing Manager bei Tetra

Pak. „Daran hat sich bis heute, sie-

beneinhalb Jahre später, nichts geändert.

Unsere Geschäftsbeziehungen

sind enger denn je. Domino ist

für Tetra Pak der strategische Partner

wenn es darum geht, Komplettpakete

für unser Unternehmen und

unsere Kunden sowie den entsprechenden

Support in umfassender

Weise und auf höchstem Qualitätsniveau

bereitzustellen.“

Partnerschaft

„Es geht nicht nur darum, einen

Drucker für eine Verpackungslinie

zu liefern“, ergänzte John Traub,

der für Tetra Pak zuständige Account

Manager bei Domino. „Domino

und Tetra Pak haben eine ganz

ähnliche Firmenphilosophie. Durch

unsere enge Kooperation wollen

wir sicherstellen, dass sich unsere

Links: Peter Carlsson, Director Supplier

Management Capital Equipment -

Supply Chain Operations

Rechts: Nigel Bond, Group Managing

Director, Domino Printing Sciences plc

Weltweit

Die integrierten Kennzeichnungsund

Verpackungslösungen werden

auf der ganzen Welt vertrieben und

installiert. Auch hierbei verfolgen

Domino und Tetra Pak – zum Vorteil

für die Kunden – einen ganzheitlichen

Ansatz. Dieser sieht vor, dass

Domino seine Kennzeichnungssysteme

an Tetra Pak liefert und für den

umfassenden Support und den Service

rund um die Drucker zuständig

bleibt. Dieser Ansatz und das globale

Vertriebs- und Servicenetz von Domino,

das 16 Tochtergesellschaften

und 75 Distributoren umfasst, geben

jedem Kunde in jedem Land die Gewissheit,

dass hochqualifiziertes Personal

für ihn bereitsteht, welches ihn

in umfassender Weise und auf dem

hohen Qualitätsniveau des Domino

Global Service Standards betreut

und unterstützt.

Echtzeiteingabe

Die CIJ-Drucker der A-Serie von

Domino können für alle Anwendungen

eingesetzt werden, bei denen es

auf eine zuverlässige Produktkennzeichnung

ankommt. Mit den Druckern

können bis zu vier Zeilen Text

sowie Logos, Barcodes/Data Matrix

Codes, automatisch generierte Serien-

und Chargennummern und Echtzeitangaben

auf die Produkte aufgebracht

werden. 23

Mehr Infos auch am Stand der Firma

Wallasch Kennzeichnungssysteme

(Vertretung der Firma Domino

in Österreich) während der A.Pack

oder unter www.domino-printing.

com.

38 2 • 2007

Von links nach rechts:

Ola Holmqvist, Manager Module

Purchasing Lund - Supply Chain

Operations - Capital Equipment, Peter

Carlsson, Director Supplier Management

Capital Equipment - Supply

Chain Operations und 3. Person von

rechts: John Traub, Account Manager

Tetra Pak, Domino UK Ltd.


A.PACK

Dichtstromförderung -

Flexibel und schonend

Die pneumatische Dichtstrom-Förderung von AMMAG

zeichnet sich durch einen besonders niedrigen Luftverbrauch

und geringe Fördergeschwindigkeiten von

0,5 bis 3 m/sec über die gesamte Förderstrecke aus.

Die Förderung erfolgt somit sehr

produktschonend und verursacht

wenig Verschleiß an der Rohrleitung.

Minimierter Wartungsaufwand ist

die Folge. Die Dichtstromförderung

verläuft semi-kontinuierlich.

Eine Sendegefäß wird mit Produkt

gefüllt, geschlossen, und mit Druckluft

beaufschlagt. Dadurch wird das

Produkt durch die Förderleitung

geschoben. Am Ende der Förderung

wird das Sendegefäß entlüftet und

kann dann erneut befüllt werden.

Flexibel

Mit dieser Technik lassen sich sehr

flexible, auf das jeweilige Produkt

sowie auf die baulichen Gegebenheiten

abgestimmte Fördersysteme

realisieren. Dabei sind auch Förderwege

von mehr als 1000 Meter Länge

möglich. Von den über 500 bisher

getesteten und geförderten Produkten

seien beispielhaft genannt: Quarz,

Kaolin, Kalk, Aluminiumoxid, Flugasche,

Schlacke, Soda, Glas, Zement,

Zucker, Milchpulver, Cous-Cous,

Reis, Kaffeebohnen, Mehl, Kümmel,

Koriander, … . 24

Mehr am Stand der Firma AMMAG

aufSchüttTech oder

unter www.ammag.com.

Packende

Lösungen für Lager

und Transport.

EUROTEC mit

EUROTEC mit

Werkstückträger

Werkstückträger

Palettenbehälter

Palettenbehälter

KLAPA

KLAPA

UPAL-H 1210

UPAL-H 1210

Thermogeformter

Thermogeformter

Werkstückträger

Werkstückträger

1200x800 mm

1200x800 mm

• Entwicklung

Entwicklung

individueller

individueller

Mehrweg-Behältersysteme

Mehrweg-Behältersysteme

aus

aus

Kunststoff

Kunststoff

• Breites

Breites

Standard

Standard

Behältersortiment

Behältersortiment

ab

ab

Lager

Lager

• Individuelle

Individuelle

thermogeformte

thermogeformte

Werkstückträger

Werkstückträger

und

und

spritzgegossene

spritzgegossene

Trays

Trays

• Perfekt

Perfekt

abgestimmte

abgestimmte

Ladungseinheiten

Ladungseinheiten

• Eigene

Eigene

Entwicklungs-

Entwicklungsund

und

Prototyping-

Prototyping-

Abteilung

Abteilung

Besuchen Sie uns an der

Besuchen Sie uns an der

Salzburg, 9.-11. Mai 2007

Salzburg, 9.-11. Mai 2007

Kunststoff-Technik

Kunststoff-Technik

für Lager

für Lager

und Transport

und Transport

Georg Utz AG CH-5620 Bremgarten

Georg Utz AG • CH-5620 Bremgarten

Tel. 0041 56 648 77 11 Fax 0041 56 648 79 12

Tel. 0041 56 648 77 11 • Fax 0041 56 648 79 12

info@ch.georgutz.com www.georgutz.com

info@ch.georgutz.com • www.georgutz.com

2 • 2007

39


A.PACK

Die asymetrische Ölflasche

Als 1830 ein gewisser Marcus Samuel einen Importhandel

von Muscheln und Antiquitäten führte, konnte

man noch nicht ahnen, daß daraus einmal eine der

bekanntesten Firmen im Mineralölbereich werden

würde, welche sogar in Filmklassikern wie „Wie angelt

man sich einen Millionär“ eine Rolle spielte. 67 Jahre

später wurde aus seinem Unternehmen „The Shell

Transport and Trading Comp. Ltd. (London), die sich

im Jahre 1907 mit der 1890 gegründeten Royal

Dutch Gesellschaft (Den Haag) zusammenschloss.

Beide Unternehmen kamen

überein, ihre Interessen zu

bündeln, gleichzeitig aber

ihre jeweilige Identität beizubehalten.

Aus diesem Zusammenschluss

entstand die Royal Dutch / Shell

Gruppe, eine der größten Unternehmensgruppen

der Welt. Im Jahr

2005 wurden beide Unternehmen

zur Royal Dutch Shell plc. Mit

einem gemeinsamen Vorstandsvorsitzenden

fusioniert. Das Firmenlogo

wählte Marcus Samuel

in Erinnerung an seinen Vater, der

mit dem Import und Handel dekorativer

Kammmuscheln aus Fernost

sein Geld verdiente. Im Jahre 1900

erfunden, damals noch als Zeichen

seiner Importfirma, entwickelte es

sich über die Jahrzehnte

zu einem der bekanntesten Warenzeichen

der Welt. Die Royal Dutch

/ Shell Gruppe hat heute fünf Geschäftsbereiche:

Exploration und

Förderung von Öl und Erdgas, Verarbeitung

und Vertrieb von Mineralöl,

Erdgas/Strom, Chemie und

Erneuerbare Energien und beschäftigt

rund 112.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter weltweit. An mehr

als 45.000 Tankstellen werden täglich

mehr als 25 Millionen Kunden

weltweit bedient.

Österreich

Die Shell Austria wurde 1924 gegründet.

Zweck des Unternehmens

ist der Handel mit Mineralölprodukten.

Der Hauptfirmensitz eines

der bekanntesten Unternehmen in

diesem Bereich ist in der Lobau in

Wien. Derzeit betreibt die Firma

235 Tankstellen in Österreich, eine

Schmierstofferzeugung in der Lobau

sowie einen Schmierstoffverkauf.

Das Endverbrauchergeschäft wird

über die Tochterfirma Shell Direct

Austria abgewickelt. Bei Shell Austria

sind derzeit rund 250 Mitarbeiter

beschäftigt und bei Shell Direct

200 Mitarbeiter. Zu den wichtigsten

der rund 700 Produkte am Standort

Lobau gehören bekannte Motoröle

wie Helix, Rimula, Harvella und

Getriebeöle wie Spirax, Omala oder

Donax. Ebenfalls gehören dazu Hydrauliköle

wie Vitrea oder Tellus.

Abgefüllt werden die verschiedenen

Öle in unterschiedlichste Gebindegrößen

und Farben.

Gebinde

So werden im Jahr 3.462.000 Stück

1Liter und 1.860.000 4 Liter Kunststoffflaschen

mit Öl befüllt. Neben

den Flaschen werden auch noch 20

Liter Kanister (Kunststoff) und 55

und 209 Liter Fässer (Stahlblech)

sowie 1.000 Liter Container abgefüllt.

Damit die 1 und die 4 Liter

40 2 • 2007


A.PACK

Gebinde auch korrekt und sicher

etikettiert werden können, war man

auf der Suche nach einem geeigneten

Partner. Wobei auf die besondere

Form der Behälter hingewiesen

werden muß - womit auch die

Etikettenform sich daran anpassen

muß.

Die Firma Herma hatte den richtigen

Lösungsansatz. Die Produkte

(leer, schmale Kanisterseite voraus)

werden jetzt von der Vormaschine

übernommen, durch einen Rollenvereinzler

vereinzelt und durch ein

HOE - Zentriersystem zur Mittelachse

ausgerichtet. Danach werden

sie zwischen dem Transportband

und dem Oberband stabilisiert und

auf der Vorder- und Rückseite im

Durchlauf etikettiert. Die Übergabe

erfolgt mit Andrückeinheit. Der

Etikettierstart erfolgt durch eine

Lichtschranke. Während die 4 Liter

Anlage neu aufgebaut wurde,

mußte die Etikettieranlage für die

1 Liter Flaschen auf einer bestehende

Linie rundherum gebaut werden.

Auch hiefür hatte die Firma Herma

die richtige Lösung.

Etikettierer

Zum Einsatz kommen für die 1

Liter Flaschen 2 Herma 400V16

und bei den 4 Liter Flaschen 2

Herma 400V24R mit Andrückeinheit.

Auch die Umkartons, in der

die Gebinde transportiert werden,

werden von Herma etikettiert. Die

Überkartonetikettierung besteht

aus einem Druckspender mit Teleskopübergabe

und einem Unterbau.

Der Etikettenspender ist liegend in

eine Schutzverkleidung eingebaut.

Das Etikett wird gedruckt und

mittels eines Kurzhubzylinders von

der Spendekante abgeholt, auf eine

Saugplatte gespendet und mit Vakuum

gehalten. Ein Produktlichttaster

erkennt den gefüllten Karton

und das Etikett wird mittels Teleskop

auf die Seitenfläche Karton

geklebt.

Das Layout wird im Druckmodul

abgespeichert. Die Druckdaten

werden via Shell Netzwerk zum

Drucksystem gesendet. In den Kartons

punkten die Ölflaschen dann

nicht nur durch ein optisch schönes

Aussehen mit perfekten Etiketten,

sondern sie erweisen sich auch als

sehr platzsparend schlichtbar.

Etikettieranlage Herma DS 110

Hier kommt ein Herma 300 dpi

Druckspender zum Einsatz. Ein

Etikettierer mit elektronischer

Thermo/Thermotransfer-Druckeinheit

und direkter Übergabe

des letztbedruckten Etiketts - bestehend

unter anderem aus: Industriedruckmodul

Zebra PAX

- Auflösung: 12 Dot/mm, Druckgeschwindigkeit

bis 200 mm/s und

Folienlänge bis 900 lfm, Druckbreite

bis 104 mm. 25

Mehr unter:

www.herma.at oder www.shell.at

2 • 2007

41


A.PACK

Etikettieren im Zeichen des Fussballs

Vom 9 .- 11. Mai 2007 präsentiert Pago auf der A.Pack

in Salzburg am Stand 402 die neuesten Trends für

Etiketten und Etikettiertechnik. Im Vorfeld der Euro‘08

bilden dabei Etikettenlösungen für die Umsetzung von

Sportpromotionen am POS einer der Schwerpunkte.

Fussball regiert die Welt oder

zumindest die Medien. Diesen

Eindruck werden Schweizer

und Österreicher in den nächsten

Monaten bestimmt erhalten. Viele

Unternehmen werden dank geeigneter

Marketingmassnahmen von

diesem Grossanlass profitieren, sei

es mit Sponsoring oder mit verschiedensten

Promotionen. Pago zeigt ein

breites Spektrum an Verkaufsförderungs-

und Dekorations-Etiketten,

die direkt am Produkt und damit am

Point of Sale (POS) die Verbindung

zum bevorstehenden Fussball-Event

herstellen.

Am Ball bleiben

Ob Pagomedia Etiketten mit Fussball-Wackelbildern,

Sammelklebern,

auf Kleinstformat gefalteten

Spielplänen, SMS-Gewinnspielen,

Tattoos und Fingerfarben oder

sportlich getrimmte Schrumpfsleeves

- dank Pago Etiketten wird

Fussball auch am POS ganz vorne

mitspielen im Kampf um Marktanteile.

(Sport-) Promotionsetiketten

sind aber nur eines der vielen Themen

am Pago Stand. Im weiteren

zeigt Pago, wie sich Produkte mit

verkaufsstarker Etikettenoptik, speziellen

Druck- und Veredelungseffekten

oder dank Etiketten-Funktionalität

am Verkaufspunkt

erfolgreich in Szene

setzen.

Technik

Wie beim Fussball

bestimmen auch

beim Etikettieren

nicht nur Ideen das

Spiel, sondern auch

die richtige Technik.

Diese präsentiert

Pago anhand einer

Auswahl an Etikettendruckern,

Etikettierautomaten

und -systemen. Die

neusten Druck- und Etikettiermaschinen

aus der Linie Pagomat 16

E-i und Pagomat 15 E-i werden

ebenso demonstriert wie die Etikettierautomaten

der Serie Pagomat 3

Beispiel einer Fussball-Promotionsidee anhand

eines Wackelbildes „Pagopicture Move

und 6. Anhand eines RFID-Etikettiersystems

wird Etikettiertechnik

für reibungslose Warenflusssteuerung

gezeigt. 26

Mehr am Stand der Firma Pago

oder unter www.pago.ch

Anfang des Jahres gab der langjährige

Geschäftsführer Hans

Vetsch die operative Führung der Pago

Schweiz an Mathias Engler ab. Die

Nachfolgeregelung wurde von langer

Hand geplant und intensiv vorbereitet.

Ebenfalls per 1 .1 .2007 hat sich

die Pago Gruppe mit der Gründung

der Pago International AG eine neue

Führungsstruktur gegeben und die

Managementkapazität verstärkt. Der

bisherige CEO der Pago Holding AG

Fritz Beglinger führt die Gruppe weiterhin

an.

Geschäftsführung

Seit 1993 leitete Hans Vetsch das

Stammhaus der Pago Gruppe mit

grosser Weitsicht und viel Erfolg. Unter

seiner Führung stieg der Umsatz kontinuierlich

auf rund 124 Mio Schweizerfranken

im Jahr 2006. Damit gehört

das Grabser Unternehmen zu den

umsatzstärksten und ertragreichsten

der Pago Gruppe. Nach mehr als vier

Jahrzehnten Tätigkeit bei Pago verfügt

Hans Vetsch über ein immenses

Know-how im Etikettierbereich. Zu den

ausgezeichneten Branchenkenntnissen

paart sich aber auch ein fundiertes

betriebswirtschaftliches Wissen mit

starkem Kundenfokus.

Nach über 45 Jahren im Dienst der

Pago zieht sich der 63jährige Hans

Vetsch allmählich aus der operativen

Führung zurück und übergibt die

Verantwortung seinem Nachfolger.

Der Gruppe steht Hans Vetsch aber

weiterhin für Coaching, strategische

Aufgaben und als Verwaltungsrat der

Pago International zur Verfügung. Die

Übergabe der Geschäftsführung an

Mathias Engler wurde von langer

Hand geplant und sorgfältig vorbereitet.

Mathias Engler ist seit 1989 in der

Pago tätig. Als eidgenössisch diplomierter

Buchhalter/Controller startete

er im Rechnungswesen, übernahm

dann die Leitung der gesamten

Managementdienste mit Rechnungswesen,

Informatik und Personalwesen.

Seit Anfang 2003 ist er Mitglied der

Geschäftsleitung der Pago Schweiz.

Markterfahrung sammelte er sich vor

allem als interimistischer Geschäftsführer

der Pago Ltd. Colchester/England.

Geschäftsleitung

Der Geschäftsleitung der Pago

Schweiz gehören die bisherigen

Mitglieder Ruedi-Enrico Saluz, Leiter

Entwicklung und Produktion Druck,

Roland Grünig, Leiter Entwicklung und

Produktion Maschinen und Fritz Beglinger,

Delegierter des Verwaltungsrates

an. Verantwortlich für Marketing und

Verkauf zeichnet neu Alexander Muxel.

Er ersetzt in dieser Funktion Emanuel

Schäpper, der nun für das Marketing

in der Gruppe zuständig ist. Mitglieder

der erweiterten Geschäftsführung sind

die bisherigen Leiter der Verkaufsorganisation

Dimitrios Kotsis und Kurt

Schwendener. Neu dazu gekommen

A

A Hans Vetsch (links) übergab per 1.1.2007

die operative Führung der Pago Schweiz an

Mathias Engler.

B Der Verwaltungsrat der Pago International

AG: v.l.n.r. Rodolfo Saluz (Präsident), Hans

Vetsch (Mitglied), Fritz Beglinger (Delegierter),

Markus Schildknecht (Mitglied), Giacumin

Saluz (Mitglied), Kurt Lautenschlager (Mitglied)

C Geschäftsleitung der neu gegründeten

B

Pago International AG, v.l.n.r. sitzend: Hans

Vetsch, Fritz Beglinger, Emanuel Schäpper,

v.l.n.r. stehend: Mathias Engler, Urs Schwenk,

Markus Rüttimann, Manfred Macht, Dirk Lautenschlager

D Die neu formierte Geschäftsleitung der

Pago Schweiz: v.l.n.r. vorne: Alexander Muxel,

Mathias Engler, Roland Grünig v.l.n.r. hinten:

Andreas Hofmänner, Ruedi Enrico Saluz, Fritz

Beglinger, Dimitrios Kotsis, Kurt Schwendener

D

C

42 2 • 2007


A.PACK

Aus RSS wird GS1 DataBar!

Der GS1 DataBar wurde bereits vor einigen Jahren

entwickelt und war bisher unter dem Begriff RSS (Reduced

Space Symbology) bekannt. Das Besondere dieser

neuen Strichcodefamilie ist einerseits der verringerte

Platzbedarf der Symbole, andererseits die größere

Menge an Information, die darin enthalten sein kann.

Dateninhalte, die jetzt bereits

im GS1-128 (EAN-128)

dargestellt werden können (wie

Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummer…),

sind mit dem

GS1 DataBar in Zukunft auch am

POS verwertbar. Besonders für

sehr kleine Artikel, aber auch im

Frischebereich und bei gewichtsvariablen

Artikeln ergeben sich

dadurch neue Anwendungsmöglichkeiten.

Namensänderung

Die Namensänderung von RSS

auf GS1 DataBar wurde notwendig,

um eine Verwechslung mit

dem Begriff RSS aus der Internettechnologie

auszuschließen. Darüber

hinaus wird mit der neuen Bezeichnung

die Zugehörigkeit der

Symbologie zu GS1 verdeutlicht.

Ab dem 1. Jänner 2010 ist der DataBar

zur Auszeichnung von Handelseinheiten

freigegeben.

Herausforderung

Die Einführung eines neuen

Strichcodes stellt eine große Herausforderung

dar (KOMPACK berichtete).

Das hat Auswirkungen

auf alle Stellen in den Systemen

des Handels an denen Handelseinheiten

gescannt werden. Dies

betrifft nicht nur die Kassa sondern

auch alle davor liegenden

Abläufe.

Wareneingang, Inventur und Bestellprozesse

in der Filiale sind

davon ebenso betroffen wie die

Kommissionierung in Zentralund

Regionallägern. Hardware,

z.B. Scanner, Drucker, Waagen…,

muss überprüft werden ob der

Strichcode gelesen werden kann,

in der Software sind Schnittstellen

und Datenfelder anzupassen,

mit Kunden und Lieferanten ist

Art und Zeitpunkt der Einführung

abzustimmen, Personal muss informiert

und geschult werden und

der Aufbau von Know-how im

Unternehmen ist sicherzustellen.

Um die Anwender an der einen

oder anderen Stelle zu entlasten,

bietet GS1 Unterstützung bei der

Einführung von GS1 DataBar an

und stellt dafür eine Reihe von

Hilfsmitteln zur Verfügung, die

auf die verschiedenen Anwendergruppen

abgestimmt sind.

Starterkit

Das erste dieser Reihe ist ein Starterkit

für Händler, welches auf

der Homepage

von GS1 Austria

(www.gs1austria.

at ) kostenlos

zur Verfügung

gestellt wird.

Am Beginn steht

die Bestandsaufnahme

bei den

Scannern. Viele

neuere Modelle

können den GS1

DataBar bereits lesen, es muss

nur die entsprechende Funktion

aktiviert werden. Andere Modelle

benötigen lediglich ein Software

Update, während manche Scanner

nicht nachrüstbar sind und auf lange

Sicht hin ausgetauscht werden

müssen. GS1 hat eine Testkarte

entwickelt, mit der auf einfache

Weise festgestellt werden kann, ob

ein Scanner GS1 DataBars lesen

kann.

Diese Testkarte kann samt Beschreibung

kostenlos über die GS1

Austria Homepage bestellt werden.

Um die Fortschritte in der Einführung

von GS1 DataBar sowohl

regional als auch global zu dokumentieren,

wird der Status jährlich

mittels Fragebogen und Testkarte

erhoben werden. Fragen werden

natürlich gerne während der Messe

beantwortet. 27

2 • 2007

43


A.PACK

Schnellstes Druckmodul seiner Klasse

44 2 • 2007

SATO, der Spezialist für Etiketten- und Barcode-Drucker

sowie für Data Collection Systems und RFID-

Labeltechnologie, stellt vom 9. bis 11. Mai 2007 auf

der A.PACK in Salzburg, der internationalen Fachmesse

für Verpackung und Kennzeichnungstechnik, sein

umfangreiches Lösungs- und Produktportfolio vor

(Halle 1, Stand 408).

Eines der großen Highllgths

auf der A.PACK 2007 ist der

Launch des Hochleistungsdruckmoduls

S84xx, das SATO für

modernste Print & Apply-Anlagen

entwickelt hat. Das S84xx bedruckt

Label mit einer Breite von bis zu 4

Zoll mit einer Druckgeschwindigkeit

von bis zu 400mm/Sek. Außerdem

präsentiert SATO in Verbindung

mit einer komplett mobilen Trolley-

Lösung einen völlig neuen Desktop-

Printer. Die Trolley-Lösung ist ein

vollständig mobiles Barcode-Etikettiersystem,

das sich ideal für die

mobile Slap & Ship-Kennzeichnung

in Lagerumgebungen eignet.

Auch RFID-Technik von SATO

ist auf der A.PACK zu sehen: eine

speziell entwickelte RFID-Kennzeichnungslösung

mit integrierter

Waage, die bereits bei Kunden aus

den unterschiedlichsten Branchen

im Einsatz ist. Diese integrierte

Lösung von SATO ermöglicht unter

anderem den Druck eines Summenetiketts

für die Kartonetikettier-ung,

auf dem die unterschiedlich schweren

Inhalte abgebildet werden.

Ebenfalls zu sehen ist der handliche

und leichte SATO MB200i: eine Picking-Label-Lösung

für die Lagerumgebung.

Auch Beispiele für das

umfangreiche Sortiment verschiedenster

Etiketten, die SATO kundenindividuell

entwickelt und in

eigener Produktion fertigt, werden

auf der A.PACK gezeigt. Die SATO

Etiketten-Produktpalette reicht vom

NVE-Etikett für die Logistik über

den RFID-UHF-FlagTag mit seinen

optimalen Leseeigenschaften

bis hin zu Spezialetiketten für den

Green-Market, wie beispielsweise

Schlaufenetiketten, die vom SATO

CT400 bedruckt werden können.

Druckerzubehör

Als Kennzeichnungsspezialist entwickelt

SATO auch Druckerzubehör

wie den Label-Rewinder RWG500.

Der überaus leise Etikettenaufwickler

RWG500 zeichnet sich durch

seine präzise Feinabstimmung aus:

Der Nutzer kann seine automatisch

einstellbare Aufwickelgeschwindigkeit

optimal an die Geschwindigkeit

des Etikettendruckers anpassen.

In Kombination mit dem SATO

CL608e Drucker entsteht so eine

ideale Lösung zur Palettenetikettierung

mit NVE-Etiketten. Der SATO

HT200, ein tragbarer Stand-alone-

Drucker, ist ein weiteres Beispiel

aus dem umfassenden Produkt- und

Lösungsportfolio von SATO auf

der A.PACK. Das Hochleistungs-

Druckmodul S84xx hat SATO speziell

für den industriellen Einsatz

im 24-Stunden-Betrieb in automatischen

Etikettieranlagen konzipiert.

Die integrierte Farbbandkassette

des S84xx ist weltweit einmalig: sie

reduziert die Stillstandszeit beim

Farbbandwechsel auf ein Minimum.

Durch eine sparsame Ribbon Saver

Funktion sorgt das Druckmodul

dafür, dass bei nicht zu bedruckenden

Teilen das Farbband nicht mehr

automatisch mitläuft.

Die äußerst

robusten Hochleistungs-Drucker

GTe408e und

GTe412e schließlich

hat SATO für

höchste Ansprüche

an den industriellen Etikettendruck

entwickelt. Mit Druckgeschwindigkeiten

bis zu 300mm/Sek. sind sie

die schnellsten industriellen Labeldrucker

am Markt.

RFID Center

Die SATO Labelling Solutions

Europe GmbH betreibt ab sofort

auch ein eigenes RFID-Testcenter

am neuen Standort in Heppenheim.

SATO ist als Partner der großen

RFID-Initiativen von Einzelhandelsriesen

wie METRO, REWE

und Wal-Mart einer der Technologieführer

im RFID-Bereich. Mit

dem Umzug des Testcenters von

Hirschhorn nach Heppenheim hat

SATO seine RFID-Testcenter-Umgebung

deutlich vergrößert. Dank

der lagerähnlichen Umgebung des

neuen RFID-Testcenters können

SATO Ingenieure kundenspezifische

Lösungen in nahezu jeder Größe

und für jede Branche entwickeln.

Auch das RFID-Konsortium, eine

mittelständische Initiative

des Verbands der EDV-

Software- und Beratungsunternehmen

e.V. (VDEB), nutzt

das SATO RFID-

Testcenter für seine

Tests. RFID ist eine

beratungsintensive

Technologie, daher

profitieren Kunden

von dem in zahlreichen

RFID-Installationen

erworbenen

Know-how von SATO. Der Kennzeichnungsspezialist

SATO bietet

seinen Kunden RFID-Komplettlösungen

aus einer Hand. „Wir beraten

unsere Kunden, testen mit ihnen

die Produkte in unserem Testcenter

und am Ende erhalten sie von uns

eine maßgeschneiderte RFID-Lösung“,

so SATO RFID-Spezialist

Martin Wellsandt.

Neben RFID-Druckern, -Druckmodulen,

-Etiketten und RFID-

FlagTags vertreibt SATO auch

RFID-Gates und -Antennen. Das

von SATO für die Tests genutzte

RFID-Gate ist eine Spezialanfertigung.

Es ist transportabel und kann

daher auch für Tests unter realen

Betriebsbedingungen bei den Kunden

vor Ort verwendet werden. 28

Mehr am Stand der Firma

während der A.Pack oder

unter www.satoworldwide.com


A.PACK

Ludwig Piffer GmbH

Im Jahr 1991 gründete Ludwig Piffer die gleichnamige

Firma mit den Bereichen: Werkstätte,

Landmaschinen, Gabelstapler.

Neben dem An- und Verkauf von

Gabelstaplern galt das Hauptaugenmerk

der Reparatur von Staplern.

Die Aufgabenbereiche für das

qualifizierte Service-Team wurden

immer größer und so haben sich

dieMitarbeiter zu gefragten Spezialisten

auf diesem Gebiet entwickelt.

Erfolg

Der große Erfolg des Unternehmens

ist primär auf die seriöse und individuelle

Beratung beim Kauf und die

Die wichtigsten Eckdaten der Firma:

1991 Gründung der Fa. Ludwig

Piffer - Generalvertretung Fa.

Zapi, -

Vertretung für Stöcklin für Tirol

• 2001 Umwandlung in eine

GmbH

• ab 2006 Generalimporteur

Österreich für Doosan Daewoo

kompetente Wartung und Reparatur

der Geräte zurückzuführen. Zu den

angebotenen Produkten und Dienstleistungen

gehören heute: Handhubwagen,

Neu und Gebraucht – Gabelstapler,

Service und Reparaturen,

Ö-Norm Prüfungen nach § M9801,

Baumaschinenprüfungen, Ersatzteile,

Zapi Steuerungen, Sonderbau für

Bergwerksloken. 29

Mehr unter: www.staplerservice.

at oder am Stand der Firma Piffer

während der Messe in Salzburg.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch während der A.Pack

2 • 2007

45


A.PACK

Hotmelt-Klebstoffauftragssysteme

Wurden vor wenigen Jahren noch verstärkt Nassleim-Papieretiketten

auf Standard-Glasflaschen

aufgebracht, wird nun auch im Getränkebereich

zunehmend auf eine ansprechende Flaschenform und

Etikettengestaltung Wert gelegt. Durch die wachsende

Beliebtheit der PET-Flaschen, die unter anderem

auch eine grössere Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten

bieten, sind Rundumetiketten sehr gefragt.

realisiert. Hierzu wird ein Leimstreifen

mittels einer Schlitzdüse

aufgetragen.

Klebstoff sparen

Neben der Präzision beim Auftragen

sorgt auch das geschlossene Düsen-

geringen Reinigungs- und Wartungsaufwand

aus.

Komplett montiert

Zum einfachen Integrieren der Robatech-Klebstoffauftragssysteme

in

bestehende Etikettierer liefert das

Unternehmen eine Komplettlösung,

die alle notwendigen Komponenten

zum Nachrüsten enthält. Dies sind

neben Schmelzgerät, Auftragsköpfen,

Anschlüssen und Schläuchen

auch spezielle Halterungssysteme

und eine unabhängige Leimsteuerung,

die Platz sparend ins Schmelzgerät

integriert ist. Das Einbauen

des Klebstoffauftragssystems in

bestehende Etikettierer

erfolgt durch Robatech-Spezialisten

in

ein bis zwei Arbeitstagen.

Kunststoffetiketten

und mehr

Die schnellen und

sauber arbeitenden

Klebstoffauftragssysteme

von Robatech

eignen sich zwar für

alle Arten von Rundumetiketten,

doch gerade bei anspruchsvollen

Anwendungen wird die Überlegenheit

der Robatech-Auftragsmethode

besonders offensichtlich. So lassen

sich damit z.B. glasklare Kunststoffetiketten

aus PET besonders

vorteilhaft im „No-Label-Look“ auf

Flaschen leimen.

Präziser Leimauftrag

Robatech präsentiert auch rieseldicht

verklebte Faltschachteln

während der Messe. Die ideale Verpackung

für pulverförmige und rieselfähige

Produkte sollte standfest

und stabil sein, damit eine bequeme

Produktentnahme bis zum letzten

Pulverrest möglich ist. Zudem sollte

sie absolut rieseldicht sein, um

Produktverluste auszuschliessen.

Zu den Verpackungen, die die genannten

Kriterien erfüllen, gehören

rieseldicht verklebte Faltschachteln,

die sich mit dem Sift Proof-Leimauftragskopf

der Robatech AG, herstellen

lassen. 30

Mehr am Stand der Firma

während der A.Pack

oder unter www.robatech.at

Speziell für die Rundumetikettierung

bietet die Robatech AG,

CH-Muri, Schmelzklebstoffsysteme

an, die den Anforderungen

für präzise und saubere Etikettierung

aufs Beste gerecht werden: Mit der

Düsentechnologie und der elektronischen

Steuerung lässt sich der Klebstoff

gezielt und sauber auf Flaschen

und andere Behälter aufbringen

– und das auch, wenn mit Höchstleistung

etikettiert wird.

Rundumetikettierung

Robatech-Systeme fixieren Rundumetiketten,

die von einem Magazin

bereitgestellt werden, zuverlässig

auf Getränkeflaschen und andere

Behälter. Die Anfangsbeleimung

wird in Form eines spiralförmigen

Leimbildes auf die Flasche aufgesprüht.

Diese läuft anschliessend

am Magazin vorbei und nimmt nun

dank dieser so genannten Pick-up-

Beleimung ein Etikett aus dem Magazin.

Das Etikett wird vom Etikettierer

um die Flasche gelegt und mit

einer Endbeleimung präzise fixiert.

Die Endbeleimung wird – ebenfalls

wie die Anfangsbeleimung – vom

Robatech-Klebstoffauftragssystem

46 2 • 2007

system dafür, dass

Klebstoffauftragssysteme

von Robatech

als äusserst

Klebstoff sparende,

saubere Sache

bezeichnet werden

können. Ein

weiterer Vorteil,

den das Düsensystem

bietet: Die

Umstellung auf

andere Flaschenund

Behälterformate

lässt sich

sehr schnell und

einfach durchführen.

Robatech-

Technologie ist

aus den genannten

Gründen jederzeit

einsatzbereit

und zeichnet sich

durch besonders


SATO positioniert

sich in Österreich

„S

Manfred Linder (43), Managing Director SATO

Österreich, leitet jetzt die Geschicke der SATO

Labelling Solutions Europe GmbH in Österreich.

ATO ist Weltmarktführer

für

Etiketten- und Barcode-

Drucker und Spezialist

für Data Collection

Systems (DCS) und

RFID-Labeltechnologie.“

So Manfred Linder

der zuvor von 2001

bis 2006 als Business

Manager bei der Checkpoint

Systems GmbH in Österreich

für den Barcode-Sektor verantwortlich

war. Als Managing Director

SATO Österreich sieht Manfred

Linder eine klare Richtung: „SATO

positioniert sich in Österreich als

umfassender Lösungsanbieter für

DCS & Labelling. Als Kennzeichnungsspezialist

bieten wir Lösun-

gen von der einfachen

Produktkennzeichnung

über traditionelle Barcode-Etikettierungen

mit Tischgeräten und

Druckmodulen für

Print- & Apply-Systeme

bis zur RFID-Technologie

an. Außerdem

können wir auf ein

umfangreiches Etikettenprogramm

aus eigener Produktion

zurückgreifen. Zu unseren Leistungen

gehört aber ebenso, dass wir

unseren Kunden neben der Ausstattung

mit Hard- und Software auch

fachkundige Beratung von der Konzeption

bis zur Umsetzung liefern

und darüber hinaus einen erstklassigen

Service bieten.” 31





























2 • 2007

47


A.PACK

Widerstandsfähige Etikettenlösungen

Passt?

Auf der diesjährigen A.Pack präsentiert die MARKEM GmbH widerstandsfähige,

energiesparende und zukunftsweisende Kennzeichnungslösungen

für die Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackung. Besonderes Augenmerk

legt MARKEM dabei auf Lösungen zur Karton- und Palettenkennzeichnung

sowie deren Anbindung an interne Kundendatenbanken

48 2 • 2007

Sicher.

Industrielles

Kleben, Dichten

und Beschichten

www.nordson.at

Die Systeme der Cimjet- und Cimpak-Familien

bedrucken Haftetiketten mit Texten, Barcodes,

Echtzeitinformationen und Grafiken und

applizieren diese direkt auf Paletten, Kartons

und Kisten. Die Systeme sind in der Lage, die

korrekte Platzierung der Etiketten, die Lesbarkeit

der Barcodes sowie die Richtigkeit der Daten zu

bestätigen, bevor die Produkte weiter-befördert

werden. Etiketten für Paletten können gleichzeitig

auf bis zu drei benachbarte Seiten angebracht

werden. Cimjets und Cimpaks verarbeiten alle

gängigen Standardcodes wie EAN 128, UCC, E-

centre, ANA, RSS, Data Matrix, NVE, GTIN und

EPC. Alle Geräte sind als Stand-alone-Systeme

zu nutzen oder können in bestehende Netzwerke

integriert werden. Durch ihre stabile Konstruktion

arbeiten sie auch unter rauesten Bedingungen

reibungslos.

Qualität

Die Systeme der MARKEM Serie 5000 dienen

zur individuellen Gestaltung von Kartons, Trays

und Schrumpffolien. Die Möglichkeiten reichen

vom einzeiligen Druck bis hin zu einer Druckhöhe

von 260 mm. Durch die feste, thermoplastische

und lösungsmittelfreie Farbe werden alle

Informationen in Druckvorstufenqualität aufgebracht.

Mit bis zu vier Druckköpfen pro System

lassen sich gleichzeitig mehrere Seiten eines

Kartons bedrucken. Ein interner Encoder sorgt

für eine konstante Druckgeschwindigkeit von

maximal 55 m pro Minute.

Primärkennzeichnungen

Ob Etiketten, Laminate, Folien oder Faltschachteln

- die Systeme der SmartDate- und SmartLa-

se-Familien bedrucken beziehungsweise lasern

zuverlässig, schnell und kostenbewusst. Beide

Systeme lassen sich aufgrund ihres kompakten

Designs problemlos in bestehende Verpackungsanlagen

integrieren. In ständigem Kontakt mit

den Kunden verschiedenster Industrien werden

die Systeme regelmäßig weiterentwickelt und

neuen Anforderungsbedingungen angepasst.

Druckbildgestaltung und zentrales

Kennzeichnungsmanagment

Mit der MARKEM CoLOS Software lassen

sich u. a. Druckbilder individuell gestalten, z.

B. mit Logos, Barcodes, Datumsfeldern und

unterschiedlichen Schriften. Die fertigen Layouts

können dann auf die jeweiligen Kennzeichnungssysteme

übertragen werden. Die CoLOS

Software basiert auf der Microsoft .NET Plattform,

sodass die Bedienung eingängig und nahezu

selbsterklärend ist. Ein weiterer Pluspunkt:

Durch die Microsoft .NET Plattform besitzen

die Systeme eine kontinuierliche Sicherheit und

eine hohe Integrität der Daten.

Um Rückrufaktionen und Vertragsstrafen auf

ein Minimum zu reduzieren, sorgt die COLOS-

Serie dafür, dass jederzeit die richtige Verpackung

mit der entsprechenden Kennzeichnung

versehen wird. Damit Bedienerfehler so gut wie

unmöglich sind, erfolgt die Eingabemöglichkeit

über die Zuweisung von User-ID´s . So erhalten

nur autorisierte Anwender Zugang zu den Systemen.

Die COLOS Produkte können problemlos

an Oracle und SQL- Datenbanken angebunden

werden. 32

Mehr während der Messe

oder unter wwww.markem.at


A.PAcK

Cooles Design

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Lagerlogistik, Einzelhandel

und Außendienst bietet der neue, sehr

modern aussehende SQ31 aus dem Hause Gotive

und lässt damit Kundenherzen höher schlagen.

Auf der CeBit in Hannover

präsentierte das slowakische

Erfolgsunternehmen

GOTIVE sein neuestes Produkt, den

SQ31. Das handliche und dennoch

robuste Terminal verbindet Design

und Funktionalität in einem. Mit

dem unverkennbaren Rot bleibt das

Gerät ein Eyecatcher und reiht sich

mit seinem farblichen Konzept in

die Riege des GOTIVE Produktportfolios

ein. „GOTIVE hat uns bei










Das große Display und das Navi-

Keypad unterstützen den User im

alltäglichen Gebrauch.

der Vorstellung des neuen Terminals

wieder einmal überrascht“, meint

Manuela Hagenauer, Geschäftsleitung

für Vertrieb & Marketing

beim österreichischen Generaldistributor

BARCOTEC. „Wir sind ja

bereits von Gotives erstem Gerät

- dem

H.42 - was das Design betrifft,

beeindruckt gewesen.


Aber das SQ31 übertrifft

alles


da gewesene.

Das Gerät ist




stylisch, ergonomisch


und repräsentiert



das Unternehmen


des Kunden in bester


Weise als innovatives,

modernes Unternehmen“,

ist sich Hagenauer

sicher.

eInsatzbereIche

Einsetzbar ist der

SQ31 in jeder Umgebung

- egal ob in

einer Boutique oder

im Frischebereich eines

Lagers - und ist

sowohl für Lagermit-
















Der neue SQ31 von

Gotive passt perfekt in

jede Hand.


Minipack Galaxy


arbeiter als auch für Verkäuferinnen

im Alltag ein optimaler Begleiter.

Ausgestattet ist das Gerät standardmäßig

mit einem integriertem Barcodescanner,

Wireless LAN und

Windows CE 5.0 als Betriebssystem.

Grundlegende Bedarfserhebungen

des Marktes trugen maßgeblich

zur Entwicklung und Konzeption

des Geräten bei: „Wir spielten mit

dem Design und der Form, um ein

ergonomisch perfektes Gerät herzustellen,

das in jede Hand passt.“ so

beschreibt die Vizepräsidentin für

Corporate Communication, Anna

Rosilova, die Entstehung.

leIstungsstärke

Ebenfalls ausschlaggebend für die

Entwicklung des neuen Gotives

























beDIenbarkeIt

Um eine einfache Handhabung für

den User zu gewährleisten, wurde

für den neuen Gotive das Navi-Keypad

entwickelt. Es besitzt nur genau

so viele Tasten wie notwendig und

kann durch die intuitive Anordnung

einhändig bedient werden.



war die Leistungsfähigkeit, die das

Gerät mitbringen sollte. Ziel war

es dabei, sich vom Mitbewerb zu

unterscheiden. Mit einem Hochleistungsakku,

einem robusten und

dennoch auffälligem Gehäuse sowie

einem starken Prozessor und großer

Speicherkapazität wurde dies umgesetzt.

Diese Features bieten dem

Benutzer eine hohe Zuverlässigkeit

und Flexibilität. Zur Unterstützung

der Mobilität verfügt der SQ31 zusätzlich

über WLAN und ermöglicht

dem Benutzer mittels „Voice

over IP“ zu kommunizieren.

Aufgrund dessen, verkürzt sich die

Einarbeitungsphase der User auf

ein Minimum. Auch das geringe





Die nächste geniale Innovation:

Die Haubenschrumpfmaschine, die

mit Ihrem Unternehmen mitwächst

■ Unschlagbarer Preis

■ Tischgerät erweiterbar zu fahrbarer Haubenmaschine

■ Unvergleichlich effizient und schnell

■ Verblüffend

leichte Handhabung

■ Verarbeitung


vom Beutel oder Folienrolle


■ Absolut faltenfreies


Schrumpfergebnis

■ Weniger Verschleiß,

weniger Unterhalt

■ Einführungsaktion bis 30. Juni 2007











Saropack Handels GmbH


AT-2355 Wr. Neudorf, IZ NÖ Süd, Strasse 2, Obj. M06


Tel.: 02236/23422,

Fax: 02236/26965, E-Mail: saropack@saropack.at



A.Pack - wir sind dabei

Gewicht von 235g und das ansprechende

Design überzeugen. 33

Mehr unter: www.barcotec.at

oder am Stand der Firma Barcotec

während der A.Pack/interlog.




2 • 2007

9


A.PACK

Artwork Systems auf der A.Pack

Als wichtige Erweiterung ihrer

erfolgreichen Produktreihe

für die Druckvorstufe neben

ArtPro und Nexus hat Artwork

Systems im vergangenen September

eine neue Version von Odystar

Packaging für den Verpackungsund

Etikettendruck vorgestellt. Der

Odystar Workflow für den Akzidenzmarkt

wurde auf der Drupa

2004 vorgestellt und hat sich seitdem

zu dem perfekten Werkzeug

für den Verpackungs- und Etikettendruck

entwickelt.

Odystar Technologie

Odystar ist ein hochautomatisierter

digitaler Workflow. Das System ist

in RIPs und

Workflows

von anderen

Herstellern leicht zu integrieren

und verwandelt so bestehende Ausgabegeräte

- Proofgeräte, Film- und

Plattenbelichter - in PDF 1.6-fähige

Geräte. Odystar läuft unter Macintosh

OS X und ist ein nativer PDF

1.6 Workflow. Es bietet eine breite

Auswahl an automatischen Werkzeugen

für die Druckvorstufe, inklusive

Preflight, Korrektur, Trapping,

Repetieren, Proofing, Rasterung

und Drucken. Das System beinhaltet

sogenannte ‚Gateways’ (Module

oder Prozesse), die die Anwender

über eine benutzerfreundliche graphische

Bedieneroberfläche leicht

aneinander reihen kann, um automatische

Workflows zu bilden.

Diese Gateways bieten ein breites

Spektrum an Funktionalität für PDF

Dokumente und beinhalten sowohl

allgemeine Gateways für Proofing-

Funktionen, FTP und E-Mail, als

auch spezifische Druckvorstufen-

Gateways für die Konvertierung

der Elemente, Verzerrung,

Überfüllung, Text

in Pfade, Überdrucken,

Sprachwechsel, u.s.w.. Sowohl für

die interne Kommunikation zwischen

den Prozessen sowie für die

externe Kommunikation benutzt

Odystar JDF-Technologie. Workflow-Einstellungen

und Prozessinformationen

können über JDF

ebenso kommuniziert werden wie

50 2 • 2007

Artwork Systems zeigt auf der A.Pack neben den

neusten Versionen seiner bekannten Produkte ART-

PRO und NEXUS seine einzigartige, zertifizierte Technologie

für den Verpackungs- und Etikettendruck.

Ausschieß- und Step-and-Repeat-

Angaben. Odystar beinhaltet ein

Repetiermodul, das es dem Anwender

ermöglicht, JDF Vorlagen zu

erstellen. Für komplexere Aufgaben

kann der Anwender die Repetierfunktionen

von ArtPro oder Power-

Layout verwenden und über JDF

mit Odystar kommunizieren.

Überfüllung

Die Überfüllungsfunktion in Odystar

basiert auf einem hochentwickelten

Four-Stage-Prozess,

das alle PDF 1.6 Transparenzen

ohne Flattening beibehält. Die

Überfüllungsfunktion kann jetzt auf

Farbbibliotheken zurückgreifen, um

deckende, weiße und technische

Farben sowie Lacke

zu differenzieren. Innerhalb

eines Certified PDF Dokumentes

können Überfüllungen in einer eigenen

Ebene angelegt werden oder

als separate Sitzung (Inkrementelles

sichern) gespeichert werden.

Jobs mit Überfüllungen können

anschließend über das neue inPDF

Plug-In in Illustrator entweder

als getrennte Ebene

oder als PDF-Datei mit

Überfüllungen eingelesen

werden, um die Bearbeitbarkeit mit

Illustrator zu verbessern.

Shuttle

Um die Automatisierungsanforderungen

der Verpackungs- und Etikettenhersteller

zu erfüllen,

beinhaltet Odystar eine neue Technologie

mit Namen „Shuttle“. Diese

Technologie erlaubt die Kommunikation

zwischen Front-end-Anwendungen

und dem Workflow basierend

auf „SOAP“ – „Simple, Object

Access Protocol“. Unter Anwendung

von Shuttles kann

der Anwender die Jobparameter

kontrollieren, während

jede beliebige Workstation Jobs an

den Workflow geben und sie wieder

zurückholen kann.

Certified PDF

Odystar 2.5 ist mit der neuesten

Certified PDF 1.5/1.6 Bibliothek

von Enfocus ausgestattet. So-mit

sind alle damit verbundene Preflight-

Zertifizierungs- und Korrekturfunktionalitäten

an jedem Punkt

des Workflows verfügbar. Die Implementierung

von Certified PDF

innerhalb von Odystar garantiert

die vollständige Nachvollziehbarkeit

für das

PDF, da alle Änderungen

am PDF inkrementell gespeichert

werden. Hieraus resultieren die

Rollback- und Vergleichsfunktionen,

die eine enorm erweiterte Datensicherheit

mit sich bringen.

InPDF

Artwork Systems schätzt, dass ca.

80 Prozent der Design-Arbeiten für

Verpackungen im Adobe

Illustrator CS erstellt werden.

Aus diesem Grund hat die Firma ein

intelligentes Plug-In für

Illustrator entwickelt. Dieses Plug-

In, inPDF, verbessert den Datenaustausch

zwischen Illustrator

und nativen PDF-Umgebungen in

der Druckvorstufe. inPDF ist eine

neues herausragendes Produkt von

Artwork Systems und läuft optimal

in Kombination mit Odystar. Es erlaubt

dem Illustrator-Anwender unseren

nativen PDF-Workflow ohne

Informationsverlust zu verwenden.

Unser Plug-In schützt die Bearbeitbarkeit

der Adobe-Illustrator-Dokumente,

während

sie den Workflow

durchlaufen und stellt die ursprüngliche

Illustrator-Bearbeitungseigenschaften

wieder her, sobald diese

Daten an den Workstation zurückgehen.

Da Editierbarkeit für die Akzidenz

und Verpackungsumgebung

von größter Wichtigkeit ist, gibt es

optional für alle Odystar Konfigurationen

eine Netzwerklizenz für

das intelligente PDF Plug-In. Somit

können alle Adobe Illustrator

CS (oder CS2) Anwender im

lokalen Netzwerk mit dieser

Technologie arbeiten. Das

neue Plug-In gibt dem Anwender

„the best of both worlds“

in dem es die umfangreichen Fähigkeiten

von Illustrator beibehält,

während er gleichzeitig die Vorteile

der Arbeit in der PDF- Umgebung

geniesst.

Eine der Schwierigkeiten, die bei

der Konvertierung einer Illustrator-

Datei in eine PDF-Datei auftreten

kann, ist, dass Informationen über

solche Elemente wie z.B. Ebenen,

Gruppierungen, Textblöcke oder

Bildverweise bei der Rückführung

der Datei in Illustrator verloren

gehen können. Das InPDF Plug-In

erlaubt es dem Anwender, native

PDF-Dokumente

aus anderen

Druckvorstufenumgebungen

und Workflows, wie

z.B. ArtPro, Nexus und Odystar,

(inklusive Dokumente, die nicht

ursprünglich in Illustrator erstellt

wurden) zu öffnen und sie als native

Illustrator-Dateien zu bearbeiten

und zu speichern. Das neue Plug-In

übernimmt PDF 1.6 Dokumente,

inklusive Device-N Farbraum, und

wandelt sie in Jobs, die in Illustrator

bearbeitet werden können, unter

Beibehaltung aller Ebenen, Gruppierungen,

Bildverweise usw.

WEBWAY

Artwork Systems wird auf der A-

Pack 2007 auch eine neue Version

von WebWay vorstellen.

PA:CT

Nachdem PDF allgemein als Standarddatenformat

für die graphische

Industrie akzeptiert wird und es

inzwischen immer dringender wird,

Fehlerquellen zu identifizieren und

eliminieren, ist Artwork Systems

der Meinung, dass die Certified PDF

Technologie einen entscheidenden

Vorteil für Verpackungsworkflows

bedeutet. In den sechs Monaten seit

der Einführung haben über 50 Firmen

die PDF Technologie in ihren

Produktionsvorgang integriert.

In einer PA:CT Umgebung garantiert

die „Certified PDF“ Markierung

nicht nur die Qualität sondern

bietet ArtPro, Nexus und Odystar

Anwendern vollständige Verarbeitungsprotokolle

und Historie ihrer

PDF Dokumente. Da die

Artwork Systems Produkte

die Certified PDF

Technologie auf einer einzigartigen

Weise umsetzen,

bedeutet dies, dass

die Nachvollziehbarkeit der eingehenden

PDF Datei ununterbrochen

bleibt, auch wenn sie umfassend

bearbeitet wird. 34

Mehr auch über die neue Rastertechnologie

von Artwork Systems

während der Messe oder unter www.

artwork-systems.com


A.PACK

Herma auf der A.Pack

Eine neue Generation des HERMA 400 ist auf dem

Markt. Durch die Ausstattung mit einem Servomotor

mit geringerer Massenträgheit des Rotors und

kleinen Einbaumaßen (25% weniger Platzbedarf)

wurde es möglich, die thermische Belastung im Etikettierer

wesentlich zu verbessern, was bedeutet, dass

dieser Etikettierer der dritten Generation einer um

20% höheren thermischen Belastung standhält.

Unter anderem resultiert dies

bei hohen Geschwindigkeiten

in einer höheren Genauigkeit bei

geringerer Wärmeentwicklung. Alle

Modelle sind mit dem neuen Weitbereichseingang

von 100V AC ...

240V AC (±10%), 50 ... 60 Hz ausgestattet!

Als offenkundiges neues

Merkmal sind alle Etikettierertypen

mit einem Display ausgestattet, über

das nicht nur die Potentiometer für

Geschwindigkeit, Stopp- und Startverzögerung

ersetzt (am Etikettierergehäuse

befinden sich keine

solchen mehr), sondern in naher

Zukunft auch viele andere Parameter

bereitgestellt werden, mit deren

Hilfe jeder HERMA 400 individuell,

bequem und leicht konfiguriert

werden kann. Die Displaysprache ist

Deutsch oder Englisch.

Compact Line

Die Etikettieranlagen der Compact

Line sind eine optimal auf den Anwendernutzen

ausgerichtete Maschinengeneration.

Die Anlagen

sind insbesondere für „einfache“

Etikettieraufgaben konzipiert. Dies

drückt sich unter anderem im geringen

Platzbedarf, in der flexiblen Ar-

und technische Zusätze, die für

kleinere Anwendungen und Losgrößen

nicht benötigt werden.

Entsprechend optimal können

die Maschinen dann auch auf die

Bedürfnisse kleiner und mittlerer

Unternehmen abgestimmt werden.

Auf der A.Pack werden eine Maschine

HERMA 652C zur Obenauf-

und Bodenetikettierung und

eine HERMA 152C zur Rundumetikettierung

ausgestellt. Eine

Neuheit wird im Druckspendebereich

vorgestellt. Die HERMA DS

Druckspenderserie ist nicht nur

leistungsstark und robust, sie ist

auch universell einsetzbar.

Mit den neuen Modellen der A4+

Serie erweitert HERMA seine

Druckerpalette. Druckgeschwindigkeiten

von bis zu 250 mm/s

und Druckbreiten bis 216 mm

sind bei Druckauflösungen von

203/300 und 600 dpi möglich.

Weiters wird der neue Drucker

MACH4 vorgestellt. Der erste

mittenzentrierte Etikettendrucker

im Herma Programm erübrigt

Justagen und vermeidet Faltenwurf

am Tansferband. Auf dem

Elektronikboard sind serienmäßig

alle erforderlichen Schnittstellen

(Ethernet, USB und seriell) integriert

und für jeden Anschluss

vorbereitet. 35

Mehr während der A.Pack

oder auf www.herma.at

Verpackungen für die Industrie

Verpackungen für die Industrie

Verpackungen für die Industrie

A.PACK Halle 1 Stand 105

A.PACK

A.PACK

Halle

Halle

1 Stand

Stand

105

105

www.brangs-heinrich.at

www.brangs-heinrich.at

www.brangs-heinrich.at

beitsweise und den

günstigen Preisen

aus. Die Etikettiersysteme

der Compact

Line arbeiten

in einem Leistungsbereich

von 30-150

Etikettierungen pro

Minute und werden

modular nach dem

Baukastenprinzip

gefertigt. Sie verzichten

auf überflüssigen

Komfort

9.- 11.Mai 2007

Messezentrum Salzburg

Halle H1, Stand 104

2 • 2007

51


t

Der TrueCoat

Die TrueCoat Schlitzdüsen - Flächenauftragsköpfe

von Nordson bieten eine außergewöhnliche thermische

Leistung und Auftragsgenauigkeit bei kontinuierlichen

und intermittierenden Schmelzklebstoff-Flächenaufträgen.

Das kompakte, konfigurierbare Design ist

ideal um verschiedenste

Substrate wie Papier,

Folien/ Filme oder

Nonwoven Materialien

zu beschichten.

TrueCoat Flächenauftragsköpfe

sind einfach

zu handhaben. Ein

V-förmiger Grundkörper erlaubt eine flexible Bahnführung.

Schnelle Formatwechsel werden durch austauschbare Schnellwechseldüsen

ermöglicht. Mehr unter www.nordson.de.

Kennzeichnen

leicht gemacht!

Auf der Intervitis Interfructa

2007, der bedeutendsten

Technologiemesse für Wein,

Obst und Fruchtsaft in Stuttgart,

stellte Wolke Inks & Printers

ihre innovativen High-tech

Produkte rund um das Thema industrielle Kennzeichnung

aus.

Die m600 Codiersysteme arbeiten mit den Standard

Hewlett-Packard-Kartuschen, die für ihre einfache

Handhabung und die hervorragende Druckqualität

(bis zu 600 dpi) auch bei hohen Geschwindigkeiten

(bis zu 300m/Min.) bekannt sind. Ein besonderes

Augenmerk gilt dem sparsamen Verbrauch und

dem einfachen Kartuschenwechsel, bei welchem

die Drucktechnologie quasi jedes Mal automatisch

erneuert wird. Mehr unter: www.m600.com

Mattenkette

Um die ständig wachsenden Ansprüche

in der Lebensmittelindustrie

zu erfüllen, stellte Rexnord im

Jahr 2006 die 1010-Serie vor, eine

hervorragend reinigbare 1 Zoll

modulare Mattenkette. Zur Ausdehnung

dieser erfolgreichen Serie

gibt es jetzt ganz neue Mitnehmer für den Transport von

Stückgut auf Schrägförderern. Dieser Mitnehmer hat eine

maximale Höhe von 4 Zoll und ist besonders geeignet für

den Lebensmitteltransport auf Schrägförderern. Fordern

Sie die spezielle Broschüre für diesen Bereich unter www.

rexnordflattop.com, mcc@rexnord.com an.

Rondo investiert

Die Rondo-Ganahl AG hat auf die

Anforderungen auf dem Markt reagiert

und weiter massiv in ihren Maschinenpark

investiert. Wie schon in den letzten

Jahren investierte die Firma auch heuer.

Seit Feber 2007 läuft im Wellpappewerk

der Rondo Ganahl AG in Frastanz eine Bobst Masterflex.

Ihr vorgeschaltet ist eine Bobst Masterflex L mit drei Druckwerken.

„Diese beiden Maschinen garantieren eine sehr präzise

Stanzung und einen optimalen Druck“, erklärt Mag. Hubert

Marte, Geschäftsleiter des Wellpappewerks Frastanz und

weiters: „Die präzise Ausführung der Verpackung führt bei

unseren Kunden zu sehr guten Laufeigenschaften im automatischen

Abpackprozess und damit zu einer Optimierung der

Verpackungslogistik“.

Für Rondo selbst hat diese Art der Fertigung den Vorteil einer

hohen Produktivitätssteigerung, da das Endprodukt just in

time, ohne Zwischenlagerung hergestellt wird. Von der Wellpappenherstellung

bis zur Verladung auf den LKW wird das

Produkt nicht mehr angegriffen. Vier Millionen Euro investierte

Rondo in die neue Inline-Anlage.

Mehr unter: rondo-ganahl.com

52 2 • 2007

STORK PRINTS NOMINIERT

Stork Prints wurde aufgrund seines Beitrags zur Entwicklung und Einführung

der Direktlasergravurtechnologie in der Etikettenindustrie für den

prestigeträchtigen „Label Industry Global Awards 2007“ in der Kategorie

„New Innovation“ (innovativer Vorreiter) nominiert. Der von Stork entwickelte

Direktlasergravurprozess bedeutet eine Revolution in den Druckvorstufen

des Flexo-, Schablonen- und Buchdrucks. Als Alternative zum

konventionellen Belichtungsprozess wird die Direktlasergravur aufgrund

der Bedienungsfreundlichkeit (Plate-on-Cylinder, Plate-on-Sleeve oder

Endloshülsen), der Kompatibilität mit unterschiedlichen Materialarten und

der Kontrollierbarkeit von Punktformen, steilen Flanken und Gravurtiefen

von Kunden gerühmt. Mehr unter www.stork.com


A.PAcK

Tinten von Wolke

Inks&Printers

Für eine reibungslose Produktkennzeichnung spielt

die Wahl der richtigen Tinte eine entscheidende

Rolle. Die Firma Wolke bietet hierfür die optimale

Lösung. Der zuverlässige Vertriebspartner der Firma

Wolke in Österreich für die Bereiche Tinten, Solvent

und Reiniger ist die Firma „euro” Handelsges.m.b.H

Die Firma „euro” Handelsges.

m.b.H. vertreibt seit mehr als 10

Jahren erfolgreich die Qualitätstinten

und Solvents des Hauses Wolke in

Österreich. So konnten insbesondere

in der Lebensmittel- und Verpackungsbranche

langjährige Partnerschaften

aufgebaut werden und alle

Kennzeichnungsfragen zur vollsten

Zufriedenheit gelöst werden. „Durch

tatkräftige Unterstützung des Hauses

Wolke war es möglich den Kunden

immer die wirtschaftlichsten

und effektivsten Tinten anzubieten.

Sowohl in punkto Preis als auch in

punkto Qualität konnten wir immer

wieder Punkten und unseren Kundenstamm

sukzessive ausbauen.”so

Geschäftsleiter Andreas Wotschke.

PhIlosoPhIe

Die Firmenphilosphie des Hauses

Wolke lässt sich kurz folgendermaßen

skizzieren:

Fortschritt und Innovation in der

Produktion und kundenorientiertes

Handeln machen die Firma Wolke

Inks & Printers seit mehr als 15

Jahren zu einem starken Partner

für die Produktkennzeichnung. Die

Entwicklung der Tintenprodukte erfolgte

zunächst unter der Lizenz der

Firma Pelikan. Die Rezepturen der

Tinten wurden bei Wolke verbessert

und weiterentwickelt. Inzwischen

stellt Wolke die Tinte

unter eigenem Namen

her und erweitert kontinuierlich

das Sortiment.

Die firmeninterne

Produktionsstätte,

in der Tinten, Solvent

und Reiniger nach

modernstem technischen

Standard hergestellt werden,

ist ein Garant für den weltweiten

Erfolg. Die in Deutschland produzierten

Tinten sind für alle gängigen

Industrie-Kennzeichnungsgeräte

(CIJ und LCP) geeignet und in

verschiedenen Farben, Basen und

Gebindegrößen erhältlich. Wolke

deckt mit seiner Produktpalette die

verschiedensten Anwendungen der

unterschiedlichsten Industriezweige

ab. Eine breite Palette an Tinten und

Solvent steht zur Bedruckung von

Glas, Metall, Aluminium, Kartonagen,

Kunststoff und vielen anderen

Materialien zur Verfügung. Das gesamte

Sortiment unterliegt strengen

und regelmäßigen Qualitätskontrollen

und zeichnet sich durch hohe

Zuverlässigkeit und beste Qualität

aus. Auf Grund der firmeneigenen

Produktionsstätte ist Wolke ein sehr

flexibler Partner, der sich auch durch

kurze Lieferzeiten auszeichnet.

neu Im sortIment

Seit kurzem können verschiedene

Tinten und Solvents passend für

Rea-Leibinger-Jet angeboten werden.

Außerdem verstärkt eine breitere

Farbpalette an LCP-Tinten und eine

Vielfalt an neuen Stempelfarben seit

kurzem das Sortiment. Die Firma

„euro” Handelsges.m.b.H. steht Ihnen

für Ihre Kennzeichnungsfragen jederzeit

zur Verfügung.

Lassen Sie sich einOffert

erstellen und überzeugen

Sie sich von

dem ausgezeichnetem

Preis-Leistungs-Verhältnis.

36

Mehr unter www.euro-gmbh.at

SATO.

More than labelling!

SATO Labelling Solutions Europe GmbH

Jochen-Rindt-Straße 13 • 1230 Wien • Austria

Tel.: +43 161 624 11 48

Fax: +43 161 624 11 29

Email: manfred.linder@at.satoeurope.com

Von Barcode bis RFID,

Ihr Partner für Auto-ID!

• Drucker: Barcode und RFID (Gen2)

• Etiketten: Barcode/RFID und Standard

• RFID: Beratung, Test und Installation

• Kennzeichnung: Kundenindividuell

• Auto-ID Lösungen: Aus einer Hand

• Service: Support von A bis Z

www.satoworldwide.com

2 • 2007

5

Kompack-100x140mm-070405-DE.indd1 1

4/5/07 12:39:43 PM


A.PAcK

transport logistic 2007

Die transport logistic ist weiter auf Wachstumskurs. 2007

werden zur 11. Internationalen Fachmesse für Logistik,

Telematik und Verkehr (12. bis 15. Juni 07 in München)

rund 1.400 Aussteller aus mehr als 50 Ländern erwartet.

Zum Vergleich: 2005 verzeichnete

die Messe 1.333 Aussteller. Wie

bei der Vorveranstaltung rechnet die

Messe München mit über 40.000

Besucher aus rund 100 Ländern.

Das Wachstum macht sich auch flächenmäßig

bemerkbar: 86.000 Quadratmeter

wird die transport logistic

2007 belegen, was einer Zunahme

von 15 Prozent entspricht. Vor

allem das Thema Globalisierung

durchdringt die transport logistic

2007: Bereits 2005 kamen mehr

als 40 Prozent der Aussteller aus

dem Ausland. Damit war die Veranstaltung

internationaler denn je.

„Diese Entwicklung wird die Messe

2007 fortführen. Logistik ist der

Motor der Globalisierung und die

transport logistic als Leitmesse ihr

Schrittmacher“, sagt Eugen Egetenmeir,

Mitglied der Geschäftsführung

der Messe München. 37

Mehr unter www.transportlogistic.de

Fertiggerichte im Fischbereich

Auf der Basis seiner Fachkenntnis

und des erfolgreichen Markennamens

sucht Delicius nach neuen

Marktsegmenten, wobei es gilt,

sowohl die Gewinne als auch Anerkennung

der Marke abzustützen. Im

Bewusstsein der Bedürfnisse und

Nachfragen urteilsfreudiger Konsumenten

setzt Delicius den Schwerpunkt

auf qualitativ hochwertige

Lebensmittel, imstande, sowohl

einen Zuwachs an Service (wie

leichtes Öffnen und Zubereitung) als

auch neue Eigenschaften hinsichtlich

Inhalt, Zufriedenstellung und

Präsentation anzubieten. Die Verpackung

hatte hierbei von Anfang an

eine Schlüsselrolle.

DIe lÖsung

Die neue Palette an leicht zuzubereitenden

Fischgerichten ohne Zusätze

wird unter dem Namen “Oggi

Pesce” (heute gibt‘s Fisch) vertrieben,

und sie wurde in der zweiten

Jahreshälfte 2005 mit dem berühmten

Delicius-Werbespruch „Simply

the Best. Simply Delicius” (Einfach

das Beste. Einfach Delicius) auf

den Markt gebracht. Um die geeigneteste

Verpackung für das Produkt

5 2 • 2007

Viele Jahre lang befand sich Delicius Rizzoli S.p.A. an

der vordersten Front des italienischen Markts für Fischkonserven

dank seines führenden Markennamens für

Sardellen, Sardinen und Makrelenfilets. Gestützt auf

eine starke Unternehmenstradition mit einem exzellenten

Angebot an Meeresprodukten, hat Delicius vor kurzer Zeit

sein Fischsortiment ausgeweitet (Lachs, Tunfisch, Dorsch,

Muscheln, Venusmuscheln, Garnelen) und sich dem Markt

für leicht zuzubereitende Fertiggerichte zugewendet,

basierend auf Frischfisch mit Gemüse

(Seebarsch, Goldbarsch, Lachs, Kabeljau).

auszuwählen, bildete

das Unternehmen mit

seinem globalen Verpackungspartner

Sealed Air

Cryovac ein Team. Zwecks

Gewährleistung einer optimalen

Konservierung, völliger

Frische und einer ansprechenden

Erscheinung wählte das

Team die Cryovac Lid-

Sys® Schalen-Technologie

mit Deckelfolie:

bedruckte Cryovac®

LID2050-Folie und

schwarze, abziehbare Cryovac®

EFT 182 525 Barriere-Schaumschalen,

gefertigt

mit einer Mondini-Ausrüstung

für die Verdeckelung.

Die Cryovac® Schale-Deckel-

Technologie basiert auf einer

dünnen, hochgradig barrierewirksamen,

Anti-Beschlagfolie

mit höchstem

Glanz, die für Schalen mit

Verdeckelung benutzt wird.

Ihre spezielle Schrumpfleistung

sorgt für eine auslaufsichere,

faltenfreie Verpackung

mit ausgezeichneter Erscheinung

für den Verbraucher, missbrauchsicher,

sowie einer ausgedehnten

Regallebensdauer. Die von

der Deckelfassung zur Verfügung

gestellte Oberfläche erzeugt eine

bequeme Fläche für das Bedrucken

mit hoher Durchschlagskraft (high

impact printing).

DIe vorteIle

Schalen mit Deckelfolien haben

sich als sehr erfolgreich erwiesen,

wenn es um die beste Konservierung,

Vertrieb und Präsentation

von Fertiggerichten mit ausgezeichneter

Konsumentenerscheinung

geht. Die neuen Verpackungen

offerieren eine Qualitätskonservierung,

optimale

Frische, und sie

erhalten die traditionelle

Präsentation,

wie sie von

den Verbrauchern

bevorzugt

wird. Sie

sind ein besonderer

Blickfang und heben

sich in Regal oder Truhe

des Einzelhandels heraus.

„Cryovac®-Schalen mit

Foliendeckeln haben

uns geholfen, alle

Versprechen an

den Verbraucher

zu erfüllen,

welche

sich auf ein

frisches, qualitativ

hochwertiges Produkt

beziehen, das die

Regallebenszeit und

alle organoleptischen

Qualitäten von der

Produktion bis

zum Konsumententeller

erhält“,

sagt

Stefano

Capelli, Marketingdirektor

bei Delicius. 38

Mehr unter

www.sealedair-emea.com


etiketten

HIER TREFFEN SICH DIE INTERESSEN

VON 14.000 UNTERNEHMEN IN ÖSTERREICH.

Seit seiner Gründung im Jahr 1993 hat sich das ARA System als kompetenter Partner der österreichischen Wirtschaft bei der Erfüllung der

Verpackungsverordnung etabliert. Es sammelt und verwertet jährlich rund 750.000 Tonnen Verpackungsabfälle und 14.000 Unternehmen

schätzen die nachhaltig günstigsten Preise. Denn alle Überschüsse, die das ARA System erwirtschaftet, fließen über Tarifsenkungen an

die Kunden zurück. Und das bedeutet für 2007 eine Einsparung von 142 Mio. Euro gegenüber 1995. Kein Wunder, dass diese einzigartige

österreichische Erfindung ein Vorbild für ganz Europa ist.

www.arasystem.at

2 • 2007

55


A.PACK

Golden Label

Dabei wird auch die Rolle

des Etiketts in der nachhaltigen

Markenkommunikation

einer besonders kritischen

Beurteilung durch die Expertenjury

unterzogen. „Es entspricht unserer

Verantwortung für den Papier-Etikettenmarkt,

diesen Wettbewerb zu

veranstalten. Wir schätzen es auch,

Partner in der Wertschöpfungskette

gefunden zu haben, die dieses Interesse

mit uns teilen und diesen Wettbewerb

unterstützen.“ so Friedrich

Tschoggl/Brigl&Bergmeister und

weiters: „Wir laden alle, die an der

Etikettenherstellung beteiligt sind,

ein sich in einem fairen Wettbewerb

zu messen. Der „Golden Label – the

„international paper label award“ -

ist ein Papieretiketten-Wettbewerb.

Somit sind alle Etiketten zugelassen,

56 2 • 2007

Als einer der weltweit führenden Hersteller von Nassleimetikettenpapieren

veranstaltet B&B bereits zum 6.

Mal den „Golden Label – the international paper label

award“. Einerseits mit dem Ziel, das Papieretikett als

innovatives und modernes Marketinginstrument zu fördern,

andererseits soll damit auch ein Forum geschaffen

werden, auf dem die unterschiedlichen Anforderungen

und Fähigkeiten von Etiketten demonstriert werden.

die aus Papier hergestellt worden

sind. Eingereicht können daher alle

Papieretiketten von marktgängigen

Produkten (fertig gedruckte Etiketten)

werden.

Der „Golden Label – the international

paper label award“ bietet allen

Einreichern die Möglichkeit, über

die eigenen Bereiche hinauszublicken

und ihren Leistungen auf einer

internationalen Plattform Gewicht

zu verleihen. Einsendeschluß für

heuer ist der 31 08 2007“

Papieretiketten

Als weltweit einziger Wettbewerb

haben hier Papier - Etiketten die

Chance, von einer anerkannten und

unabhängigen Expertenjury aus

den jeweiligen Bereichen beurteilt

zu werden. Die Summe der Beurteilungen

bestimmt den Erfolg. Die

hohe internationale Bedeutung des

Golden Label Awards sowie die

zahlreiche Beteiligung an diesem

Wettbewerb machen ihn zu einer

wichtigen Plattform, die eigene

Leistung messen zu lassen. Die

Teilnahme beim „Golden Label –

the international paper label award“

ist kosten- und gebührenfrei.

Water Label World

Daran, daß sich dieser Wettbewerb

bei den Teilnehmern einer

immer größeren Beliebtheit erfährt

ist natürlich auch die Firma

Brigl&Bergmeister selbst schuld.

Ob im Wein oder Biersegment - so

haben die Marketingexperten von

Brigl&Bergmeister die Märkte

durchleuchtet und das richtige Sortiment

an Etikettenpapieren zusammengestellt.

Seit der letzten Brau

(2006 in Nürnberg) gibt es auch die

Water Label World.

Dabei hat das Unternehmen Einiges

zu bieten. Mit WaterLabel-

World soll allen, die mit der Wasservermarktung

beschäftigt sind,

eine Entscheidungshilfe für die

Wahl des richtigen Etikettenmaterial

geboten werden.

B&B als Hersteller

von Etikettenpapieren

hat dazu ein

Papiersortiment

zusammengestellt,

das sowohl die

hohen technischen

Anforder ungen

von Druck, Etikettierung

und Logistik,

aber auch die

Anforder ungen

des Marketing und

Design berücksichtigt.

Das Besondere

an WaterLabel-

World ist, dass

diese Broschüre in

Zusammenarbeit

mit der Lieferkette

entstanden ist.

Mit Partnern aus

der internationalen

Designerszene

sowie Druck und

Veredelung wurden

Beispiele auf

charakteristischen

Etikettenpapieren

hergestellt, die zu

Anregungen für weitere innovative

Ideen führen sollen (KOMPACK

berichtete)

Etikett von der Rolle

Gerade auch die technische Entwicklung

in den letzten Jahren

hat das Papieretikett wieder viel

interessanter gemacht. So war

man lange der Meinung, daß eine

Rundumetikettierung von PET-Flaschen

von der Rolle nur mit Folie

möglich ist - wie bereits berichtet,

zeigten die Firmen Krones AG und

Brigl&Bergmeister die Lösung bereits

auf diversen Messen.

Womit der Anreiz mehr Papieretiketten

zu verwenden und zu

gestalten natürlich weiter gestiegen

ist. „Natürlich spricht für das

Papieretikett auch seine Nachhaltigkeit

- immerhin besteht es wie

wir wissen aus nachwachsenden

Rohstoffen“ so Friedrich Tschoggl.

Die Broschüre kann natürlich über

das Internet bei Brigl&Bergmeister

bestellt werden. Ebenfalls über das

Internet ist eine Anmeldung zum

Golden Label möglich. 39

Mehr unter:

www.brigl-bergmeister.com

Papier und CO 2

Gerade wegen der vielen Diskussionen

in der letzten Zeit bezüglich

CO 2 gibt es internationale interessante

Entwicklungen - so jetzt auch

in Belgien. Die belgische Regierung

hat kürzlich beschlossen eine

neue Steuer auf Verpackungen mit

Wirkung ab 1.7.2007 einzuführen.

Neben dem Effekt das Steuerbudget

Belgiens aufzubessern, sind es

vor allen Dingen Umweltgründe

die dafür angeführt werden. Die

neue Steuer sieht im Entwurf vor,

ähnlich wie in Dänemark, den C0 2

Ausstoß der bei der Herstellung

entsteht als Basis für die Bemessung

zu nehmen.

Die Bemessung erfolgt pro kg /

0,35 E, mit einem Multiplikator bei

den Materialien wie folgt:

◆ Glas x 1

◆ Stahl x 5

◆ Plastik x 7

◆ Polystyrene und PVC x 11

◆ Aluminium x 18

◆ Papier und Karton ist

befreit


UPAKOVKA /

UPAK ITALIA

2008

etiketten

16th International Trade Fair

Machinery and Equipment

for the Manufacture of Packaging,

Packaging Machinery,

Confectionery Machinery,

Packaging and Packaging Aids,

Logistics

January 29 – February 01, 2008

Moscow/Russia

Contact in Austria:

Gesell GmbH & Co. KG

Sieveringer Str. 153

1190 Vienna, Austria

Phone +43/1/320-50 37

Fax +43/1/320-63 44

office@gesell.com

www.gesell.com

ZAO Expocentr Exhibitions Centre

at Krasnaya Presnya

www.upakovka-upakitalia.com

In Co-operation with:

Organized by:

OOO Messe Düsseldorf Moscow

Messe Düsseldorf GmbH

Centrexpo S.p.A.

Krasnopresnenskaya nab. 14

P.O. Box 10 10 06

Corso Sempione 4

str. 2, Pavilion 7

D-40001 Düsseldorf

20154 Milan, Italy

Moscow 123100, Russia

Germany

Phone +39/02/3 19 10 91

Phone +7/495/2 56 73 95

Phone +49/211/45 60-01

Fax +39/02/34 1677

www.centrexpo.it

Fax +7/495/2 552771

www.messe-duesseldorf.ru

Fax +49/211/45 60-77 40

www.messe-duesseldorf.de

2 • 2007

57


A.PACK

Komplettlösungen aus einer Hand

Im Bereich Etikettierung und

Codierung verfügt die Firma über

ein umfangreiches Sortiment. Sie

bietet Etikettiermaschinen welche

als Sonderkonstruktion konzipiert

werden können, ebenfalls Thermound

Thermotransferdruckeinrichtun-

58 2 • 2007

Die Firma Pauer Maschinenbau GesmbH vertreibt

seit 2000 hochwertige Etikettendrucker sowie Etiketten

und Thermotransferfolien. Mit ihren Thermotransferdruckern

sowie deren Entwicklungen auf dem Sektor

im Bereich der Einbindung in Netzwerken gewährleistet

die Firma einen optimalen Einsatz in der Produktion,

wo eine Kennzeichnung benötigt wird.

gen auf verpackungslinien - auch in

Verbindung mit Direktbeschriftungsanlagen

an.

Flexible Bauweise

Alle von Pauer eingesetzten Modelle

basieren auf einer flexiblen

Modulbauweise. Für die Pharmasowie

die Lebensmittelindustrie

werden sämtliche Maschinen und

Aggregate hinsichtlich Hygienedesign

und Reinigungsfreundlichkeit

getestet. Der industrielle Einsatz in

allen Leistungsbereichen und die

klare, einfache Bedienung der konzipierten

Anlagen sind bei Pauer

Maschinen selbstverständlich.

Produktrange

Bei Pauer Maschinenbau gibt es

eine breite Produktrange welche

als Komplettlösungen angeboten

werden: Etikettiermaschinen, Verpackungs-,

Abfüll-, Verschließ-,

Sonderanlagen und Codiersysteme

für die Bereiche Lebensmittel-,

Pharma- und Kosmetikindustrie sowie

Chemikalienerzeugung, technische-

und Textilindustrie.

Engineering

Pauer Engineering garantiert Komplettlösungen

aus einer Hand - diese

sind in der heutigen Zeit immer

mehr gefragt. Die Kunden suchen

einen Ansprechpartner, der die geforderten

Kriterien umsetzt. Ob es

um die Anlagenplanung mittels

CAD, um die Verknüpfung mit

übergeordneten Steuerprogrammen

sowie IQ/OQ-Dokumentationen

oder um den Einsatz von Bildverarbeitung

und Erkennungssoftware

geht - hier finden Anwender ein

Komplettservice von der Ausarbeitung

bis zur Durchführung. Dazu

gehören natürlich auch Beratungstätigkeiten

in Bezug auf Wirtschaftlichkeit

und Rentabilität.

POS

Neu ist bei der Firma der Beratungsbereich

POS (Point of Sale)

und Auto-ID. Auch hier ist man auf

individuelle Lösungen spezialisiert.

Der POS umfaßt Bereiche wie Kassenladen,

Bondrucker, Barcodescanner,

Touch-Monitore, modulare

Systeme und All-In-One geräte. Im

Bereich Auto-ID gibt es Lösungen

für Barcodescanner, Wireless LAN,

mobiler Datenerfassung sowie beim

Etiketten- und Kartondruck und der

Kartonkodierung. Funkausbreitungsmessungen

(SITE-SURVEY)

inklusive detaillierter Dokumentation

werden auch angeboten

Reinraumtechnik

Besonders in der Pharmaindustrie

und in der Reinraumtechnik ist das

Angebot von Pauer Maschinen sehr

gefragt. Das nicht nur auf die Reinraumtechnik

fokussierte Wissen aus

der Pharmazie bietet Kunden durch

den Einsatz von Reinraumtechnik

und begleitenden Maßnahmen (Kühlprozesse

können vermieden werden)

oft die Senkung der Betriebskosten

für den Lebensmittelproduzenten.

Mehr über eine Erhöhung der Haltbarkeit,

eine Qualitätssteigerung der

Produkte und niedrigeren Betriebskosten

finden sie auch unter www.

pauer-maschinen.com oder während

der A.Pack 40


etiketten

2 • 2007

59


MAGAZIN

30 Jahre: === ing. alfred paral ===

Angefangen hat alles mit Emulsionsspaltanlagen. Diese

wurden entwickelt und auch eine Anlage gebaut. Auslöser

für die Selbstständigkeit,- die Ing. Alfred Paral

am 27. Juni 1977 als technisches Büro für Elektrotechnik

und Maschinenbau anmeldete, war eine Kooperation

mit einem Tiroler Unternehmen am Umwelschutzsektor.

Aus heutiger Sicht kann man

sagen – die Zeit war damals

noch nicht reif für diese

neue Technologie. Außerdem hatte

der Umweltschutz noch nicht

den Stellenwert von heute. Nach

anfänglichen Schwierigkeiten

Kunden zu finden, welche einem

jungen Unternehmer ohne viel

Erfahrung und Referenzen Aufträge

erteilen, wurde versucht eine

zweite Basis aufzubauen.

Weltleitmesse

Auf der Interpack gab es die ersten

Kontakte mit Firma Engelhardt

(heute Fa. DOWITEC)und Firma

Iveco. Diese beiden namhaften

Unternehmen sind auf dem Bereich

Wägen und Verpacken tätig.

Somit war der Anfang in dieser

Branche gemacht und die damals

gestartete Zusammenarbeit ist bis

heute aufrecht.

Sonderanlagenbau

Unabhängig von diesem Aufgabenzweig

wurden auch weiterhin

die unterschiedlichsten Lösungen

im Sonderanlagenbau reali-

siert. Bald hatte sich Ing. Alfred

Paral in diesem Bereich einen

Namen gemacht. Für die Wiener

Verkehrsbetriebe und ähnliche

Betriebe wurden z.B. drehbare

Hebebühnen angefertigt und auf

LKW Aufbauten für Wartungsarbeiten

montiert. In Gießereien

wie Grundmann oder Steyr entstanden

Sandtransportanlagen

oder Roboter für Kokillenguß

Marke Paral.

Gemeinsam mit einem österreichischen

Hydraulik Unternehmen baute

man ein Schienenaufzugsfahrzeug

welches bis zu 120 m lange

Schienen auf einem Wartungszug

manipulierte. Für die „Semperit „

entstanden 40 m lange Transportund

Hebeanlagen für die Schlauchproduktion.

Auch ins Ausland wurde exportiert

– noch heute sind Pflanzen- und Insekten-züchtungsanlagen

in Afrika

in Betrieb.

Automatisierung

Nach und nach entfernte man

sich jedoch von dem schweren

Maschinenbau und schwenkte

1

in den Bereich der Automatisierungstechnik.

Hier wurden z.B.

Traymanipulatoren für die Handyproduktion

gebaut, oder Fördertechnik

für Kartonagen etc.

Dieser Automatisierungsbereich

ergänzte sich auch besser mit

dem Bereich Wägen und Verpacken,

sodaß zur Abrundung des

Lieferprogrammes diese um die

Sparte Fördertechnik erweitert

wurde.

Italien

Auf diversen Messen gab es auch

Kontakte mit italienischen Herstellern

und die Palette wurde

mehr und mehr abgerundet. Es

konnten nun auch horizontale

Verpackungsmaschinen, Clipmaschinen,

Kartonieranlagen und

vieles andere angeboten werden.

Durch das breit gefächerte Lieferprogramm

wurde auch der

Kundenstock immer vielfältiger

und die Lösungen teilweise sehr

komplex.

Es seien hier nur einige

Beispiele angeführt:

ROTO FRANK bekam eine Wäge

und Kartonbefüllanlage für

Kunststoffteile.

METUSAN installierte eine Folienverpackungsanlage

für Fittings

mit Zuführstrecke, ,Abtransportband

und Kontrollwaage.

AGRU rüstete viele Maschinen mit

2

horizontalen Winkelschweißern

aus wobei hier als Besonderheit

die Folie direkt vor der nächsten

Verpackung bedruckt wird.

KE-KELIT stellte zwei Verpackungslinien

mit automatischer

Zuführung auf.

WERTHEIM bekam eine Zuführanlage

mit drei Vibrationstöpfen

und anschließender Verpackungsmaschine.

HAUBI´s verpackt verschweißte

Folienbeutel in Überkartons im

Tiefkühlbereich.

MACO besitzt zur Zeit 3 Verpackungslinien

mit automatischer

Kartonbefüllung.

Diese Aufzählung ließe sich

beliebig fortsetzen. In 30 Jahren

kommt schon einiges zusammen.

Seit rund 20 Jahren ist die Firma

Ing. Alfred Paral auch selbst als

Aussteller auf vielen Fachmessen

vertreten und auch eigene Hausmessen

wurden schon erfolgreich

durchgeführt. Wie dieses Jubiläumsjahr

gestaltet wird ist noch

nicht fix, es ist auf jeden Fall ein

Grund zum feiern. 41

Mehr unter: www.paral.at.

1 Steigförderband und Waage für

Kunststoffteile

2 Folienverpackung mit automatischer

Kartonbefüllung

3 Verpackungsmaschine mit Flachfolie

für Kettenbeutel

3

60 2 • 2007


etiketten

INTERPLASTICA

2008

11th International

Trade Fair

Plastics and Rubber

January 29 – February 01, 2008

Moscow/Russia

Exhibition ZAO Expocentr

in Krasnaya Presnya

www.interplastica.de

Contact in Austria:

Gesell GmbH & Co. KG

Sieveringer Str. 153

1190 Vienna, Austria

Phone +43/1/320-50 37

Fax +43/1/320-63 44

office@gesell.com

www.gesell.com

OOO Messe Düsseldorf Moscow

Krasnopresnenskaya nab. 14

str. 2, Pavilion 7

Moscow 123100, Russia

Phone +7/495/2 567395

Fax +7/495/2 552771

www.messe-duesseldorf.ru

Messe Düsseldorf GmbH

P.O. Box 10 10 06

D-40001 Düsseldorf

Germany

Phone +49/211/45 60-01

Fax +49/211/45 60-77 40

www.messe-duesseldorf.de

2 • 2007

61


MAGAZIN

Für Süße und Sammler

Was an Inhaltsstoffen drin ist, steht auf der Verpackung.

Aber nicht nur das ist vorgeschrieben, sondern

auch Angaben wo und wann das Produkt

hergestellt wurde und wie lange es haltbar ist. Die

zuverlässige Rückverfolgbarkeit der Produkte ist

heute gesetzlich festgelegt. Flexible Kennzeichnungsverfahren

und -systeme gewährleisten die

notwendige Zuverlässigkeit im Produktionsablauf.

Jeder kennt sie, die PEZ-Bonbons

mit den lustigen Spenderboxen

mit Köpfen von Walt Disney-Helden

und anderen bekannten

Comic-Figuren. Nicht nur die Bonbons

sind weltweit begehrt, auch die

unzähligen Serien von Spenderboxen

erfreuen eine stattliche Sammlergemeinde.

Einer Legende zufolge

soll es die PEZ-Sammelleidenschaft

seiner Frau gewesen sein, die Pierre

Omidyar zur Gründung von eBay

veranlasst hat.

ort in Traun/Österreich, wo auch

Geschäftsführung und Verwaltung

angesiedelt sind, sowie an zwei Produktionsstandorten

in Ungarn und

einem in den USA. 2005 wurde mit

weltweit 770 Mitarbeitern ein Umsatz

von 65,9 Mio. € erwirtschaftet.

Am Hauptstandort in Traun arbeiten

ca. 104 Personen, davon 40 im Zwei-

Schicht-Betrieb in der Produktion.

1 2


gut gemIscht

In einer Mischanlage werden am

Produktionsstandort in Traun pro

Jahr ca. 1200 Tonnen des Zuckergranulats,

der Grundstoff der Bonbons,

hergestellt. Das entspricht

etwa 100 Tonnen pro Monat. In

drei Pressmaschinen werden daraus

pro Stunde zwischen 250.000

und 300.000 Bonbons gepresst. In

vier sogenannten Wickelmaschinen

werden die Bonbons anschließend

in Verbundfolie verpackt. Nun geht

es in die Konfektionierung, hier

werden die Bonbons in unterschiedlichen

Einheiten, z.B. mit oder ohne

Spender, als Nachfüllpackungen mit

acht oder sechs Bonbonpackungen,

in Blister (z.B. vorne Blisterhaube,

hinten Karton) verpackt und versandfertig

gemacht. In der Endverpackung

werden pro Schicht 30.000

bis 40.000 Blisterverpackungen

konfektioniert.

tIntenstrahl für

hohe fleXIbIlItät

Hier kommt auch das Thema Kennzeichnung

ins Spiel. Lange Zeit

wurden die früher in sogenannten

Skinpackungen verpackten Produkte

bei PEZ mit Blind- und z. T.

mit Heiß-Prägemaschinen gekennzeichnet.

Spätestens mit den heutigen

Verpackungen haben diese

Verfahren ausgedient. Außerdem

waren diese Kennzeichnungen mitunter

schlecht lesbar und die Flexibilität

der Kennzeichnungsinhalte

war immer abhängig von den ver-

80 jahre Pez-bonbons

1927 war die Geburtsstunde der

PEZ-Produkte im österreichischen

Traun. Damals wurde das mit wertvollem

Pfefferminzaroma versehene

Bonbon als „Das Mint der vornehmen

Welt“ positioniert. Erst als

PEZ, dessen Name übrigens eine

Kombination aus dem ersten, mittleren

und letzten Buchstaben der Ur-

Geschmacksrichtung Pfefferminze

darstellt, in Amerika Fuß fasste,

wurden Kinder als Zielgruppe entdeckt.

1950 folgte die erste Spenderbox,

die einem Feuerzeug zum

Verwechseln ähnlich sah. Um das

Produkt noch attraktiver zu machen,

setzte man auf die Spender kleine

Köpfe. So steigerte sich der Attraktivitätsgrad

für Kinder.1962 kaufte

man die Lizenzen für die Walt

Disney Comicfiguren. Die Boxen

wurden mit Mickey Mouse, Donald

und Goofy geschmückt. Die Marke

PEZ entwickelt sich mit jeder Serie

immer mehr zum Sammlerkult und

fasziniert jung und alt auf der ganzen

Welt. Heute gibt es PEZ in den

leckeren Geschmacksrichtungen

Erdbeere, Zitrone, Orange, Kirsch

und Cola. Es werden jährlich rund

4,2 Mrd. PEZ Bonbons konsumiert,

die aneinandergereiht den Äquator

1,5 Mal umrunden würden.

90 länDer

PEZ-Produkte werden heute in 90

Ländern vertrieben. Produziert werden

die Bonbons am Hauptstand-

2 2 • 2007


5

1 PEZ-Bonbons für Kinder und Erwachsene

2 Kennzeichnung auf unterschiedlichsten

Materialien

An den Wickelmaschinen werden

350 PEZ-Packungen pro Minute einzeln

gekennzeichnet

In der Hin- und Her-Bewegung

werden jeweils drei oder sechs Blisterverpackungen

über den an einem

Linearsystem befestigten Druckkopf

gleichzeitig gekennzeichnet

5 Die Tintenstrahldrucker werden

einfach neben der Anlage platziert,

über einen flexiblen Schlauch wird

der Druckkopf in der Anlage mit Tinte

versorgt


MAGAZIN

fügbaren Prägestempeln. Als Kennzeichnungstechnologie

für die unterschiedlichen

Verpackungsarten

und Materialien (Karton, PET-Folie

und Verbundfolie) wurde daher die

Kennzeichnung mit Tintenstrahlsystemen

bei PEZ eingeführt. „Jetzt

haben wir überall die gleichen S8-

Tintenstrahldrucker von Imaje“, erläutert

Rudolf Ondrouch aus dem

Technik-Bereich bei PEZ. „Verschiedene

Schriftgrößen, verschiedene

Ländersprachen, die Texte

sind einfach zu erstellen, genau das

Richtige für unsere auftragsbezogene

Produktion“. Je nach Kundenvorgabe

werden ein- oder zweizeilig

ein Ziffern- und Buchstabencode

sowie das MHD auf die Rückseiten

der Blisterverpackungen (Karton

oder PET-Folie) gedruckt.

„Durch den Export und die damit

verbundenen unterschiedlichen

Kennzeichnungsanforderungen der

einzelnen Länder müssen die Kennzeichnungsinhalte

sehr oft geändert

werden, das ist für die flexiblen

Imaje-Geräte kein Problem,“ so Rudolf

Ondrouch. Auch die einzelnen

Bonbonpackungen (Verbundfolie)

werden mit einem fünfstelligen Ziffern-Code

für die interne Rückverfolgbarkeit

gekennzeichnet.

Die Flexibilität der Tintenstrahldrucker

zeigt sich auch, wenn man

die unterschiedlichen Geschwindigkeiten

bei den einzelnen Produktionsschritten

betrachtet. Bei der

Konfektionierung der Blisterverpackungen

ist die Taktgeschwindigkeit

durch das Einbinden von Sondermaschinen

in der Verpackungslinie

relativ niedrig. Hier werden in

14 bis 16 Takten pro Minute jeweils

drei oder sechs Blisterverpackungen

über den an einem Linearsystem

befestigten Druckkopf gleichzeitig

gekennzeichnet. Bei den Wickelmaschinen,

wo die Einzelverpackungen

gekennzeichnet werden,

werden dagegen 350 Packungen

pro Minute einzeln bedruckt.

Kleinzeichendrucker

Insgesamt acht Imaje-Kleinzeichendrucker

der Serie S8 mit

Ein-Düsen-Druckköpfen plus ein

Reserve-Gerät sind bei PEZ nun

im Einsatz: vier an den Wickelmaschinen,

drei an den Blister-Verpackungsmaschinen

und ein Gerät an

einer Schlauchbeutelmaschine für

ein Neben-Produkt. Alle Drucker

arbeiten, sowohl bei der Verbund-

Folie als auch bei der Karton und

PET-Folie, mit einer schwarzen,

schnelltrocknenden Standardtinte.

Die Drucksysteme haben ein robustes

Edelstahlgehäuse und eine

hermetisch verschlossene und solventbeständige

Tastatur. Der Tintenkreislauf

der Tintenstrahldrucksysteme

enthält einen Peltier-Condensor.

Durch Rückgewinnung der

Additivdämpfe wird der Verbrauch

an Additiv bis zu 30 % gesenkt. Neben

der automatischen Anpassung

des Tintendrucks werden auch die

Tintenkonzentration und die Tintentemperatur

kontinuierlich reguliert.

Das im Tintenkreislauf eingebaute

Anti-Puls-System verhindert

Vibrationen und Schwingungen

im Tintenkreislauf. Diese Maßnahmen

sind mit entscheidend für

eine gleichbleibend gute

Kennzeichnungsqualität.

Drei unterschiedliche

Druckköpfe, der G-Kopf

für Standardzeichen in der

Größe von 1,8 bis 8,5 mm,

der M-Kopf für Kleinzeichen

in der Größe von

1,1 bis 5,3 mm oder der

P-Kopf für Kleinstzeichen

in der Größe von 0,7 bis

3,4 mm können eingesetzt

werden.

Je nach Druckkopftyp

werden maximale Geschwindigkeiten

von 5,4

m/s, 3,6 m/s bzw. 1,7 m/s

erreicht. Das große Display

mit WYSIWYG-Anzeige

und Hintergrundbeleuchtung

sorgt für gute

Lesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen.

Scroll-down-

Menüs ermöglichen die

einfache und intuitive Bedienung.

Durch den Einsatz

von PCMCIA-Karten

können Logos und andere

Informationen leicht in

die Drucksysteme geladen

werden. So sind auch die

schnelle identische Programmierung

verschiedener

Drucksysteme und

ein einfaches Backup zur

Produktionsabsicherung

möglich.

Verbesserungen

Bei PEZ in der Produktion

arbeiten auch viele

„angelernte“ Kräfte, daher

ist die einfache Bedienung

der Tintenstrahldrucker

besonders wichtig. Natürlich

wurden die Mitarbeiter

in entsprechenden

Schulungen mit den Geräten

vertraut gemacht. Da

bei PEZ alle Tintenstrahlgeräte

gleich sind, können





A.Pack - wir sind dabei

die Mitarbeiter auch ohne Probleme

flexibel an den unterschiedlichen

Verpackungslinien eingesetzt werden.

Die Kennzeichnung mit Tintenstrahl

hat sich in der Produktion bei

PEZ positiv ausgewirkt. Zum einen

hat sich die Flexibilität erhöht.

Dadurch ist es nun möglich ohne

Umstände und zusätzliche Kosten

durch das Anfertigen von immer

neuen Prägestempeln alle von den

Kunden gewünschten Kennzeichnungsinhalte

und Schriftgrößen,

auch mehrzeilig umzusetzen. „Die

Qualität der Kennzeichnung und

die Lesbarkeit für den Konsumenten

ist nun wesentlich besser als früher,“

resümiert Rudolf Ondrouch.

„Und der After-Sales-Service von

Imaje funktioniert auch gut.“ Auch

das neueste Produkt aus dem Hause

PEZ wird mit Imaje-Geräten gekennzeichnet.

Diese Produkt zielt

wieder mehr auf Erwachsene als

Konsumenten: ein zuckerfreies Mint-

Bonbon. Es wird in einer Spenderbox

ohne Kopf angeboten und mit Motiven

des Künstlers Andy Warhol dekoriert.

Also auch wieder ein Produkt

für Genießer und Sammler. 42

Mehr unter:

www.pez.com oder www.imaje.de

(Autor: Dipl.-Ing. Christa Weil/

Fachjournalistin in Trebur)

2 • 2007

63


MAGAZIN

Gramiller auf der IFFA




























64 2 • 2007

Auf der weltweit wichtigsten Fleischerei-Fachmesse

präsentieren Maschinenhersteller als Partner und

Lieferanten von Franz Gramiller & Sohn, Salzburg -

vor allem in Halle 8 - eine Vielzahl von Innovationen.

BAADER zeigt eine neue Maschinengeneration

zur Entsehnung und Restfleischgewinnung

von Rotfleisch, Geflügel und Fisch, zur Pulpengewinnung

von Obst und Gemüse sowie Technologien

zum Trennen von Produkt und Verpackung.

BILWINCO Mehrkopfwaagen zum grammgenauen

Befüllen von Schlauch- und Tiefziehverpackungen,

Gläser, Karton oder Trays - selbstverständlich

sind alle Anlagen komplett aus rostfreien

Edelstahl.






CFS

CFS Convenience Food Systems, bekannt für

Komplettlösungen in der Verarbeitung, Weiterverarbeitung

sowie im Schneiden und Verpacken

aller Arten von Nahrungsmitteln, ist nicht nur

ein namhafter Maschinenlieferant sondern bietet

auch die Vorteile einer eigenen Produktion

von diversen Verpackungsmaterialen. CFS zeigt

auf einem multimedialen Messestand alles zum

Thema „Life Cycle Performance“ inkl. der neuen

COST FOX Software. Als Highlight wird

am Messestand der neue Tiefziehrollenautomat

„POWERPAK NT“ der Öffentlichkeit präsentiert.

Um dem Messebesucher einen Eindruck des gesamten

Produktportfolios geben zu können, bietet

CFS morgens und abends Gratisflüge direkt

ins Technologie Zentrum nach Bakel. ELOMA

“Die Messebeteiligung -

ein Instrument des Exportmarketings”

























..................................................................................................

Unterschrift

stellt seine neue Geräteserien von Heißluftdämpfern

- GeniusT und Backtechnik sowie die neuen

Verkaufskonzepte „Bake-Bistro“ vor. Mit dem

wieder geborenen Unternehmen FESSMANN

holen sie das Beste aus ihren Rauch-, Koch- und

Backanlagen in Handwerk und in der Industrie.

GIESSER Messer sind immer einen Schnitt voraus

und haben alles im Griff. Gutes Essen fängt

beim Schneiden an. Die HOLAC Schneidetechnik

perfektioniert Würfel, Scheiben und Streifen.

K+G WETTER, der zuverlässige Partner für

den Fleischer, zeigt erstmals den Vakuum Cutmix

550 für die Fleischwarenindustrie, sowie die

bewährten Schneidmischer von 33 bis 200 Liter

Schüsselinhalt - mit und ohne Vakuum für Handwerk

und Großgewerbe. Weiters werden Elektround

Automatenwölfe vom Tischmodell für den

Laden bis zu Industriemaschinen mit Mischeinrichtung,

Kühlmöglichkeit und ganz besonderer

Hygieneausstattung für Babyfood u.ä. angeboten.

KOMET ergänzt das Gramiller Programm

mit Vakuum Kammermaschinen, manuellen und

automatischen Schalensieglern und Vakuum

Schrumpfkombinationen. LEONHARDT, neu

im Produktportfolio bei Gramiller, ist ein weltweit

bekannter Hersteller von Dosiermaschinen

für besonders anspruchsvolle Anwendungen.

Bestens geeignet für empfindliche Feinkostsalate,

Saucen, Suppen, Menükomponenten und

viele weitere Füllgüter. PÖKOMAT von Koch

produziert den einzigen Pökelinjektor mit Membranpumpe,

welche zuverlässiger und genauer ist

als andere Pumpen. Sowohl der Nadelantrieb als

auch die Steuerung oberhalb des Spritzraumes

garantieren lange Lebensdauer und vereinfachtes

Service. VEMAG - Coming together for better

solutions - bringt die neue Generation von Vakuumfüllern

der Serie Robot HP-E mit Förderkurve

für anspruchvollste Aufgaben. Die HP-E Serie

bietet optimale Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit,

hohe Prozess- und Produktionssicherheit,

gesteigerte Anwendungssicherheit sowie optimale

Hygiene. Das überzeugende Förderkonzept -

die Vemag Förderkurven u.ä. eignen sich bestens

zum: Abdrehen, Aufhängen und Trennen, Füllen

großkalibriger Ware, Portionieren, Formen, Wolfen

und Trennen.

WEBER - die Hightech Company seit mehr als

25 Jahren - bringt neue Modelle von Entschwartungs-,

und Entvliesmaschinen, Eiserzeuger und

Rotationsverdampfer in Halle 9.

Die Slicertechnologie wird täglich durch neue

Anwendungen gefordert. Weber zeigt vom Einstieg

in das automatische Schneiden und Wiegen

mit einer preisgünstigen Linie MLC 304

- ev. auch mit Interleaver über SLC 604 bis zum

Hochleistungsslicer MCS 904 sein komplettes

Slicerprogramm zum Schneiden in der allerhöchsten

Präzision in Halle 8. Alle Lieferanten

als Partner und die Gramiller Mannschaft erwarten

Sie gerne auf der IFFA in Frankfurt und freuen

sich auf Ihren Besuch. 57

Mehr unter www.gramiller.at


MAGAZIN

STI gewinnt Design‐Oscar in Gold

Die Entwicklung einer kindergesicherten Gefahrgutverpackung

aus Wellpappe stellt in der Verpackungsbranche

ein Novum dar, für das die STI Group auch gleich mit

einem Preis ausgezeichnet wurde - und zwar nicht mit

irgendeinem, sondern mit dem begehrten iF product

design award. Doch damit nicht genug: Aus allen Gewinnern

wurden die limitierten iF gold awards, die „Design-

Oscars“ gekürt. Und auch hier - also unter den Besten

des iF product design award - ist STI mit dabei und erhielt

im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 15. März

2007, dem ersten Tag der CeBIT, die goldene iF Skulptur.

fast kein Kraftaufwand dazu nötig

ist. Das Wiederverschließen der

Verpackung gestaltet sich ebenso

einfach, denn beim Aufdrücken des

Deckels rasten die anhängenden Sicherheitslaschen

automatisch und

hörbar ein. Besonders überzeugt hat

die Jury das „universal Design“ der

Verpackung - d.h. die Eignung der

Lösung für verschiedene Zielgruppen

über alle Altersgrenzen hinweg.

Dass die europaweit zum Patent gemeldete Verpackungslösung un-

anabhängig

von der Verpackungsgröße

funktioniert, hat die produzierte

Serie bereits bewiesen: Sowohl das

Fünf- als auch das 10 und 20-kg-

Gebinde erhielten das erforderliche

Zertifikat durch die Bundesanstalt

für Materialforschung und -prüfung

(BAM) in Berlin. 43

Mehr unter www.sti-group.com

Wie begehrt diese Auszeichnung

ist, lässt sich an der Zahl der

Einsendungen ablesen: 2.293 Produkte

aus 35 Ländern wurden der

Jury beim traditionellen Wettbewerb

der Produktdisziplinen im vergangenen

Jahr vorgelegt, so viel wie nie

zuvor. Der iF product design award,

der seit 1954 von iF International

Forum Design ausgelobt wird, ist

einer der drei weltweit bedeutendsten

Designwettbewerbe.

Das iF Label ist inzwischen selbst

eine internationale Marke mit hohem

Wiedererkennungswert, die

das Bewusstsein für exzellentes

Design schärft, auf sehr gute Gestaltungsleistungen

hinweist und

als Garant für aktuelle Tendenzen

im Design steht. Unter den 12 Produktkategorien

rückt der Bereich

Packaging zunehmend stärker in

den Blickpunkt. Auch die Anzahl

der Produkte, die die Jury überzeugt

hat, ist 2007 mit 26 ausgezeichneten

Verpackungslösungen

höher als je zuvor. Seit 2005 ist das

Deutsche Verpackungsmuseum in

Heidelberg Partner des iF product

design awards.

Das STI-Team freut sich über den

Gold-Oscar für eine kindergesicherte

Gefahrgutverpackung (v.l.n.r.)

Produktentwickler Oliver Gleim, Marketingleiter

Gerd H. Utz und Fachberater

Stefan Alsdorf.

kInDersIcher

Für einen Top-Hersteller von professionellen

Geschirrspülmitteln ist

es dem Entwicklungsteam von STI

erstmalig gelungen, eine kindersichere

Gefahrgutverpackung aus

Wellpappe zu produzieren. Mit dieser

neuen Verpackungslösung wird

die bisher eingesetzte Kombitrommel

mit einem Sicherheitsdeckel aus

Kunststoff durch eine quaderförmige

Wellpappverpackung abgelöst.

Die Umstellung der Verpackungsform

von rund auf eckig führt zu

einer deutlichen Verringerung der

Herstellungs- und Logistikkosten.

Da die Wellpappverpackung flachliegend

angeliefert wird, reduziert

sich das Packmittelvolumen bei

Transport und Lagerung um 80 %

- was, je nach Jahresbedarf - schnell

einigen hundert LKW-Zügen entsprechen

kann.

senIorengerecht

Der Clou der neuen Verpackung

aber ist ihr intelligenter Verschluss:

Er kann nur durch das gleichzeitige

und gleichmäßige Drücken von

vier Punkten im Deckel geöffnet

werden. Kinder, die jünger als fünf

Jahre sind, schaffen das mit ihren

kleinen Händen nicht, während es

für Erwachsene und auch für Senioren

kein Problem darstellt, zumal

A.Pack - wir sind dabei

2 • 2007

5


MAGAZIN

Verpackungszentrum fertiggestellt

Seit 2003 begleitete KOMPACK die Firma Pawel beim

Ausbau ihres Verpackungszentrums in Wien Freudenau.

Jetzt, mit der Fertigstellung der zwei neuen Hallen

konnte der Verpackungsspezialist Pawel sein Betriebsgelände

endgültig in Besitz nehmen. 15.000 m2 stehen

zur Verfügung, davon 5.000 m2 verbaute Hallenfläche.

sind damit das größte

Verpackungszentrum

„Wir

in Österreich“, ist Mag.

Michael Pawel, Geschäftsführer

der Karl Pawel Verpackungsunternehmen

GmbH, stolz. Die Gründe

für den Umzug vom Frachtenbahnhof

Wien-Süd an den Freudenauer

Hafen lagen vor allem in gestiegenen

Anforderungen der Kunden.

„Diesen mussten wir gerecht werden

und dank dem neuen Betriebsgelände

sind wir dazu auch in der Lage“,

so Mag. Pawel. Gerade der Containerumschlag

wurde am neuen

Standort stark ausgebaut. „Grund

dafür“, so Mag. Pawel „sind unsere

neuen Logistikkonzepte. Neben

umfassender Servicetätigkeit bieten

wir Unternehmen die Möglichkeit,

die Ware der Kunden bereits in

Wien in den Container zu stauen. Im

Anschluss kommen sie per Bahn in

die entsprechenden Häfen zur Verschiffung.

Zur Zeit stauen wir rund

zehn Container in der Woche.“

Verpackt wird alles

„Verpackt wird alles“, sagt Mag. Pawel

„von Industrieanlagen bis hin

zu ganze Museen.“ Individuelle

Verpackungslösungen sind gefragt.

Damit konnte das Unternehmen am

Markt reüssieren. Zahlreiche Auszeichnungen

spiegeln den Erfolg

wider. Sowie regelmäßige Nominierungen

für den österreichischen

Staatspreis für vorbildliche

Verpackung beweisen. Dieser konnte

auch schon gewonnen werden.

Aber nicht nur Industriegüter

werden verpackt.

Erst vor kurzem wurde

das Bösendorfer-Keybord

der Pianistin von Robbie

Williams verpackt

und nach Australien verschickt.

Outsourcing

Ein stark wachsender Bereich

ist auch die Verpackungslogistik.

„Viele Betriebe sehen Vorteile darin,

diesen Bereich an echte Spezialisten

auszulagern“, so Mag. Pawel.

„Auch diesen Aspekt können wir mit

unserem neuen Standort abdecken.

Die gesamte Verpackungslogistik

ist jetzt an einem Standort konzentriert“.

Ein Projekt in diesem Zusammenhang

ist die Zusammenarbeit

mit der Firma Schindler Fahrtreppen

und Aufzüge AG. Seit rund sieben

Jahren wickelt Pawel die gesamte

Verpackungslogistik ab (KOMPACK

- berichtete darüber). Dies ist sicher

ein Vorzeigebeispiel für erfolgreiches

supply chain Management.

Global agieren

Die Firma Pawel ist auch Mitglied

der INPRO – International Network

of Packaging and Routing Organisations.

„Es handelt sich dabei

um den größten global agierenden

Verpackungs- und Logistikverbund“,

erklärt Mag. Pawel. Die

Mitgliedfirmen sind führende Unternehmen

in den jeweiligen Ländern

und in der Lage, Aufträge

nach den verschiedenen internationalen

Verpackungsvorschriften

durchzuführen.

Letztes Jahr gab es das internationalte

treffen der Organisation auf

Einladung der Firma Pawel in Österreich.

Geschäftsführer Mag. Michael

Pawel: „INPRO bietet den Vorteil

der kompletten Verantwortung in

einer Hand, zentrale Kontrolle, eine

Sprache und eine Währung. Alle

Tätigkeiten werden mit derselben

Sorgfalt auf hohem Niveau durchgeführt

und, falls gewünscht, unter

einer einzigen Verwaltung und

Rechnungsstellung“. 44

Mehr unter www.pawel.at

66 2 • 2007


MAGAZIN

Robustes Fahrzeug-Terminal

Intermec stellt mit dem CV30 einen extrem flexiblen,

robusten, stationär befestigten Computer vor. Mit

einer Auswahl an Microsoft Windows CE.NET 5.0

oder Windows Mobile 5.0 Betriebssystemen, diversen

Befestigungsmöglichkeiten, Cisco® Compatible

WiFi®, Bluetooth® und RFID Support kann

der CV30 fast überall eingesetzt werden. Speziell

gebaut für Anwendungen in staubigen und schmutzigen

Umgebungen sowie bei Minusgraden.

Der Intermec CV30 ist um die Robert Müller, die Bedeutung des

Hälfte kleiner als die meisten

der fahrzeugmontierten Der im CV30 integrierte 802.11b/

neuen Intermec-Gerätes.

Terminals, so bietet das Gerät Arbeitern

ein sicheres, freies Sichtfeld. Es tible Extensions (CCX)-zertifiziert

g WLAN-Funk ist Cisco Compa-

entspricht den neuen OSHA (Occupation

Safety and Health Adminisläufe

und nahtlose Interoperabilität kabelloses Barcode-Scannen ohne

für vereinfachte Anwendungsab-


tration)-Standards für maximale, in Cisco Infrastrukturen. Der integrierte

Bluetooth-Funk unterstützt einem Bluetooth Headset bietet

Kabelwirrwarr. Zusammen mit

ungehinderte Sicht für Gabelstapler-

Fahrer ohne Haltbarkeit einzubüßen.

Der CV30 befreit die Arbeiter vom

lästigen Kabelsalat, hilft die Produktivität

zu steigern und ist in Gabelstapler,

Führerhaus oder als stationäres

Terminal einsetzbar. Das Terminal

verfügt über ein scharfes, 16,5

cm Full-Screen Farbdisplay sowie

ein leicht zu bedienendes Keyboard


für nahezu jede Anwendung. Das

berührungsempfindliche Display ist


beheizt - ideal für den Gebrauch im


Tiefkühllager.



Anpassbar

Der CV30 ist der erste fahrzeugmontierte

Computer, bei dem der

Kunde

die Wahl hat zwischen den

Betriebssystemen Windows Mobile

5.0 und Windows CE.NET 5.0.

Dadurch kann das

Gerät leicht an

bestehende Arbeitsprozesse ange-

passt werden. Es beinhaltet ebenso


Intermec‘s vorinstallierte TE2000

Terminalemulation, die für eine

schnelle Integration in jedes Unternehmen

sorgt. Der CV30 unterstützt


Intermec‘s SmartSystems, das in

der Industrie umfassendste System

für komplettes Geräte-Management.


Dies

hat eine enorme

Reduzierung

von Ausfallzeiten und eine Effizienzsteigerung

zur Folge.


Flexibel

„Flexible Plattformen sind grundlegend

für eine erfolgreiche Ge-


´euro` Handelsgesellschaft m.b.H.



In Österreich vertreten durch:

schäftsentwicklung. Wir freuen


Goethegasse 31, A-2340 Mödling

uns über Intermec‘s Kreation eines


Tel.: ++43 2236 320078,

Gerätes, das die Produktivität unter


FAX: ++43 2236 320078 22

Berücksichtigung der erforderlichen

Systemintegration verbessert,“

E-Mail: office@euo-gmbh.at


unterstreicht B&M Geschäftsführer

er Unterstützung bei der Spracherkennung

für „voice-command

picking“-Operationen sowie Voice

over IP (VoIP) - zwei revolutionäre

Anwendungen zur Unterstützung

von Arbeitsproduktivität und

Effizienz im Lagerbereich.

Der CV30 ist das Kernstück von

Intermec‘s RFID-fähigen Gabelstapler-Konzept

der Zukunft, das

aus den Fahrzeugen leistungsstarke,

Echtzeit-Datenübertragungsstellen

macht, die für einen

dramatischen Anstieg in puncto

Lagereffizienz und Produktivität


sorgen. Das Gerät bietet zwei verschiedene

Arten von Befestigungen

- im Fahrzeug sowie an der

Wand. 45

Mehr unter: www.bm-autoid.com






2 • 2007

67


MAGAZIN

LogIntern in neuer Halle 4A

Auch auf der Messe wächst

immer enger zusammen,

was zusammen gehört: die

Bereiche Packung und Transport.

128 Aussteller waren zuletzt direkt

in der LogIntern-Halle angemeldet.

Insgesamt zeigten aber beachtliche

330 Austeller ein LogIntern-relevantes

Angebot. Wie wichtig für eine

erfolgreiche Verpackungsmesse

eine Verzahnung mit der dazu gehörigen

Intralogistik ist, unterstreicht

auch die ab 2007 heraus gehobene

Positionierung der LogIntern: Die

Fachmesse für Interne Logistik zieht

in die nagelneue Tageslichthalle 4A

unmittelbar am Eingangsbereich

Ost um.

Intralogistik

Die Intralogistik verzeichnete in

den vergangenen Jahren einen weiteren

Entwicklungsschub. Deutschland

nimmt mittlerweile weltweit

eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung

und Umsetzung innovativer

Intralogistik-Technologien ein. Die

Vielfalt neuer Trends, die sowohl

von einzelnen fortschrittlichen

Unternehmen, der Wissenschaft

und Beratern als auch von neuen

technologischen Entwicklungen

angestoßen wurden, erfordern von

Logistikern in der täglichen Praxis

Weitblick, Intuition und Durchsetzungskraft.

Eine funktionierende

Logistik ist Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit

des Industrie- und

Wertschöpfungsstandortes Deutschland.

Kosten sparen

Fortschreitende Internationalisierung

der Märkte, zunehmender

Wettbewerbs- und Kostendruck,

wachsende Qualitäts- und Serviceanforderungen,

Individualisierung

und Dynamisierung der Nachfrage -

diese Schlagworte beeinflussen Alltag

und Handlungsfeld des Logistikers

maßgeblich. Dahinter steht

auch die Erkenntnis, dass in kaum

einem anderen Bereich der industriellen

Produktion das Potenzial

68 2 • 2007

Nach einem tollen Auftritt 2006 ist das Nürnberger

Messetrio rund ums Verpacken für die nächste

Runde vom 25. bis 27. September 2007 bestens

präpariert: FachPack (Verpackungslösungen), Print-

Pack (Verpackungsdruck/Packmittelproduktion) sowie

LogIntern (Interne Logistik) erwarten gut 1.300 Aussteller

(2006: 1.325) und über 33.000 Besucher.

für Kosteneinsparungen so groß ist

wie in der innerbetrieblichen Logistik.

Mehr als die Hälfte aller

Logistikleistungen in Deutschland

werden auf Werksgeländen und innerhalb

von Betrieben erbracht. Der

Neubau von Industriebauten ist

seit vielen Jahren rückläufig, die

meisten Investitionen in die Optimierung

der Prozesse

erfolgen in vorhandenen

Gebäuden; das heißt: Bei

Bestandswahrung steht

die Ausschöpfung vorhandener

Potenziale im

Vordergrund. Das stellt

besondere Herausforderungen

an die Planung der

einzusetzenden Systeme

und deren Einbindung in

die Intralogistik eines Unternehmens.

Die Aufgabenstellung

liegt klar auf der Hand:

Lagerbestandskontrolle,

Überprüfung der Systeme,

der Schnittstellen

von Lager, Transport und

Kommissionierung unter

Gesichtspunkten wie Platzeinsparung,

Erhöhung

der Pick-Leistung sowie

Einbindung in die dahinterstehende

Datenstruktur

und Integration in bestehende

IT-Systeme. Fachleute

gehen davon aus,

dass hier ein Rationalisierungspotenzial

von 10 bis

20 % der gesamten Logistikkosten

zu erzielen ist.

Fotos: Messe Nürnberg

Flexibilität - automatisierung

Stets nah am Kunden ist

die Branche beständiger

Vorreiter bei der Anwendung

und schnellen

Umsetzung zahlreicher

Schlüsseltechnologien,

wie z. B. Automatisierung

durch RFID oder Robotik.

Automatisierungslösungen

finden sich überwiegend

in der innerbetrieblichen Logistik,

wo vor allem Schnittstellen

nach wie vor manuelle Systeme

erfordern. Flexibilität und Automatisierung

stehen dabei nicht

zwangsläufig im Widerspruch:

Mengenschwankungen können

auch mit hoher Automatisierung

bewältigt werden; wohingegen hohe

Nutzungsflexibilität - hinsichtlich

Produkt, Kunden und Layout

- kaum mit einem hohen Automatisierungsgrad

darstellbar ist.

Packung und Transport

Hierbei spielen neben der Verzahnung

von Produktion, Packung

und Transport die Steigerung der

Effizienz der Prozessketten und

Vernetzung aller Beteiligten zu einer

Wertschöpfungspartnerschaft

eine entscheidende Rolle. Sowohl

Produktentwickler als auch

Marketingstrategen erkennen die

Chance, Produkt und Verpackung

stärker zu einer Nutzeneinheit

zu verschmelzen, d. h. die Verpackung

als Teil der Anwendung

darzustellen. Dadurch werden

Packmittelhersteller noch enger

an die nachgeschalteten Glieder

der Lieferkette gebunden.

Messe

Stärker als bisher steht deshalb das

Potenzial der Prozesskette FachPac

k+PrintPack+LogIntern

im Fokus der Messe. Im

Rahmen der FachPack

präsentiert die Sonderschau

„Robotik, Sortimentsbildung

und Automatisierung“

u. a. eine

Verpackungslinie, in der

vollautomatisch zugeführte

Produkte primär

und sekundär verpackt,

palettiert und für den

Transport endverpackt

werden – inklusive der

entsprechenden Kennzeichnungssysteme.

Fälschungssicherheit ist

Thema der PrintPack-

Sonderschau und eines

ganztägigen Seminars

am Vortag der Messe.

Die LogIntern widmet

sich in ihrer Sonderschau

dem engen Zusammenspiel

von Packung und

Transport. Sie setzt den

Schwerpunkt auf die

notwendige Kopplung

von Materialfluss über

Förder-, Lager- oder

Kommissioniertechnik

und geeignete Informationstechnologien.

Im

Rahmen der LogIntern-

Sonderschau, die in

bewährter Weise Marktplatz

und zentraler Treff

für Fachgespräche sein

wird, informieren wieder

Fachforen und zahlreiche

Unternehmen zu

aktuellen Themen der

internen Logistik. 46

Mehr unter:

www.fachpack.de


etiketten






































2




2007



69


MAGAZIN

Auf Erfolg programmiert

KHS-Technik begleitet neuen Start für Okertaler. Viele

kleine Schritte, so sagt der Volksmund, führen zum Erfolg.

Manfred Weydringer hat sich einerseits an diesem

Sprichwort orientiert, andererseits auch wirklich große

Schritte in die Erfolgsgeschichte einer Unternehmensgruppe

integriert, die auf Wachstum programmiert ist.

Die „Weydringer-Erfolgsgeschichte“ begann 1976 mit

der Übernahme eines Getränkefachgroßhandels und

Mineralbrunnens im nordrheinwestfälischen Höxter.

Heute gehören der Unternehmensgruppe

zwei Getränkefachgroßhandelsbetriebe

und zwei Brunnenbetriebe an. Dass

hier eine in sich logische Verzahnung

von Aktivitäten vorliegt, zeigt

bereits die räumliche Konstellation.

Das Distributionsgebiet des in

Holzminden angesiedelten Getränkefachgroßhandelsbetriebes

Weydringer

& Strohte ist mit etwa 100

Kilometer „um den Schornstein

herum“ definiert. Etwa 100 km „um

den Schornstein herum“ distribuiert

indes auch der Getränkefachgroßhandel

WVG in Siersleben (Sachsen-

Anhalt). So schließen Distributionsgebiete

so gut wie nahtlos aneinander

an. Mit der Übernahme des Bad

Harzburger Mineralbrunnens, Bad

Harzburg, verfügt die Unternehmensgruppe

seit 1999 über einen

Brunnenbetrieb, der räumlich exakt

zwischen Weydringer & Strohte

und der WVG angesiedelt ist. Seit

2005 gehört auch der Okertaler

Mineralbrunnen zur „Weydringer-

Unternehmensgruppe“.

Mehrere Standbeine harmonieren

perfekt

Während der Bad Harzburger Mineralbrunnen

mit einem Absatzanteil

von etwa 95 Prozent größtenteils

fachgroßhandelsorientiert ist

und Lieferungen des breiten Sortiments

unter anderem an die in eigene

Fachgroßhandelsbetriebe mit

integrierten 160 Getränkemärkte

vornimmt, bedient der Okertaler

Mineralbrunnen überwiegend

den Lebensmittelhandel. Fazit:

eine klare Trennung von Kompetenzen

und die damit verbundene

hervorragende Ergänzung. Jens

Weydringer, Geschäftsführender

Gesellschafter des Bad Harzburger

Mineralbrunnens sowie des Okertaler

Mineralbrunnens und Sohn

des Firmengründers: „Mit Mineralbrunnen

und Getränkefachgroßhandel

verfügen wir über mehrere

Standbeine, die bestens harmonieren.

Das ist das eigentlich Wichtige.

Es gibt in unserer von meinem

Vater, meinem Bruder und mir geführten

Gruppe kein bedeutenderes

und kein weniger bedeutendes

Unternehmensstandbein. Das Große

Ganze ist es, was zählt.“ Dass

dieses Große Ganze durchaus von

bedeutender Größe ist, verdeutlichen

einmal mehr Zahlen. Mit

dem Standbein Getränkefachgroßhandel

realisiert die Gruppe einen

Umsatz von etwa 100 Millionen

Euro/Jahr. Der in 1999 mit 35 Millionen

Füllungen übernommene

Bad Harzburger Mineralbrunnen

erbrachte im letzten Jahr knapp

100 Millionen Füllungen und zählt

zu den 40 größten Mineralbrunnen

Deutschlands.

Okertaler plant mit

100 Millionen Füllungen

Der Okertaler Mineralbrunnen verbuchte

bei Erwerb etwa 30 Millionen

Füllungen. Für 2007 sind hier

100 Millionen Füllungen geplant

- die Investition in eine neue PET-

Einweg-Linie macht‘s möglich.

Die Entscheidung fiel hier ganz klar

für KHS. Jens Weydringer: „Zum

einen, weil wir auf äußerst positive

Erfahrungen mit KHS-Technik zurückblicken

können, zum anderen,

weil wir mit KHS auf einen deutschen

Hersteller vertrauen, der den

hohen Servicestandard hält, den

wir erwarten.“

Vielfalt

Das Sortiment des Bad Harzburger

Mineralbrunnens besteht heute zu

etwa 70 Prozent aus Mineralwasser

der Marken Juliushaller und Urquell

und zu 30 Prozent aus unterschiedlichsten

Erfrischungsgetränken.

Ob Wellness-Getränke wie

beispielsweise Traube-Mango mit

Traube-Mango-Fruchtgeschmack

und Ginseng, Grün- sowie Kräutertee;

klassische Limonaden; aromatisierte

Mineralwässer; Fruchtsaftgetränke

oder auch das Sportgetränk

aktiv & fit - Bad Harzburger

bietet eine breite Auswahl an

Erfrischungsgetränken, die dem

Konsumenten im höchsten Maße

entgegen kommt.

Mit einem etwa 40prozentigen

Anteil am Erfrischungsgetränke-

Absatz ist aktiv & fit bei Bad Harzburger

klarer Renner. Dieter Bonitz,

Geschäftsführer Bad Harzburger

Mineralbrunnen und Okertaler Mineralbrunnen,

sieht das künftige

Sortiment von Okertaler ähnlich

vielfältig wie in Bad Harzburg. Bonitz:

„Hier sind wir gerade noch am

Aufbau eines Komplettsortiments,

das wir ganz auf die Wünsche unserer

Okertaler-Zielgruppe abstellen.

Allerdings gehen wir schon jetzt

davon aus, dass eine in etwa identische

prozentuale Verteilung von

Mineralwasser und Erfrischungsgetränken

erreicht wird, wie beim

Bad Harzburger Mineralbrunnen

gegeben.“

KHS-PET-Linie verarbeitet

25.000 Flaschen/h

Wie dem auch sei - mit der neuen

KHS-PET-Linie, deren Leistung

70 2 • 2007

Per Lufttransporteur Innoline LTR gelangen

die frisch geblasenen PET-Flaschen

direkt über eine Zuteilscheibe in den

mechanisch gesteuerten Zweikanal-

Rinser Innoclean FR-ZM.


MAGAZIN

Beim Füllsystem Innofill DRV-VF/N

handelt es sich um ein rechnergesteuertes,

volumetrisches Füllsystem,

das mit nur zwei pneumatisch betätigten

Membranzylindern für den

kompletten Füllprozess auskommt.

25.000 Flaschen/h beträgt, ist der

Okertaler Mineralbrunnen für alle

Eventualitäten gerüstet. Ob kohlensäurehaltiges

oder stilles Mineralwasser,

ob Wellness-Getränk

oder klassische Orangenlimonade

- alles ist möglich. Dazu kommt

höchste Flexibilität in Hinblick

auf eingesetzte PET-Flaschen. Momentan

realisiert: die Befüllung

von 1,5-l- und 0,5-l-PET-Flaschen.

Das muss nicht so bleiben. Bei

Ergänzung der Linie mit notwendigen

zusätzlichen Formatteilen

können unterschiedlichste PET-

Flaschengrößen und -formen zum

Einsatz gelangen.

Sanfter und sicherer

Lufttransport

PET-Flaschen werden von einer

in die Linie integrierten Blasmaschine

produziert und über den

KHS-Lufttransporteur Innoline

LTR, ausgestattet mit einer automatischen

Geländerverstellung für

verschiedene Flaschengrößen, in

Richtung Rinser-Füller-Verschließer-Block

geleitet. Der Innoline

LTR regelt einen sicheren und

sanften Transport der PET-Flaschen

mittels Neckhandling bei

besten hygienischen Bedingungen.

Ein speziell in den Luftkanal des

Lufttransporteurs integrierter Radialventilator

steht für die Reduzierung

von Strömungsverlusten und

für geringsten Energieverbrauch.

Des Weiteren vermindert eine

spezielle Kiemenform die für den

Transport benötigte Luftmenge erheblich.

Die seitliche Anordnung

der Kiemenreihen verhindert ein

direktes Einblasen von Luft in die

Flaschenmündung. Die Geschwindigkeit

des Transports lässt sich

über Frequenzregelung wunschgemäß

einstellen.

Rinsung mit zwei Medien

Der Innoline LTR führt die PET-

Flaschen über eine Zuteilscheibe

direkt in den mechanisch gesteuerten

Zweikanal-Rinser Innoclean

FR-ZM. Dieser Rinser ist für zwei

Rinsmedien ausgelegt. Auf die

Desinfektionsphase mit Chlordioxid

folgt die Spülung der Flaschen

mit Sterilwasser. Eventuell innerhalb

der Flasche befindliche Verunreinigungen

wie beispielsweise

Staub werden auf diese Art und

Weise zuverlässig entfernt. Bei der

Abfüllung von weniger sensiblen

Getränken, kann der Rinser einfach

über einen Transferstern umfahren

werden. Somit lassen sich

Betriebskosten senken.

Füllsystem mit

zahlreichen Besonderheiten

Geblockt ist das Rinssystem mit

dem Innofill DRV-VF/N, der über

120 Füllstellen verfügt. Beim Innofill

DRV-VF/N handelt es sich um

ein rechnergesteuertes, volumetrisches

Füllsystem, dessen Besonderheit

vor allem darin liegt, dass

es mit nur zwei pneumatisch betätigten

Membranzylindern für den

kompletten Füllprozess auskommt

- einschließlich Flaschenhub sowie

Anpressung der Flasche und Abdichtung

der Flaschenmündung

am Füllventil.

Das innovative Füllsystem arbeitet

folgendermaßen: Die PET-Flasche

wird in den Neckringhalter

am Füllventil übergeben. Gesteuert

über eine Kurve drückt eine im

Füllventil integrierte Feder die Flaschenmündung

mit niedriger Kraft

zentrisch an den Anpressgummi.

Diese Anpresskraft reicht aus, um

eine drucklose Abfüllung von stillen

Getränken zu realisieren. Bei

der Druckfüllung geschieht die

Vorspannung der Flasche mittels

Gas aus dem Ringkessel. Der eigentliche

Clou des Systems: Die

Kraft, die aus dem Vorspanndruck

resultiert, wird über einen Membrankolben

direkt auf den Neckringhalter

übertragen. Allein durch

diese Kraft erfolgt das Anheben

der Flasche und die Abdichtung

der Flaschenmündung am Füllventil.

Separate Hubelemente sind

nicht mehr erforderlich. Die Anpresskraft

regelt sich vollkommen

selbsttätig in Abhängigkeit vom

Vorspanndruck. Ist die PET-Flasche

vorgespannt, öffnet das Füllventil

elektropneumatisch.

Das Produkt wird über einen

Drallkörper an die Flaschenwandung

geleitet. Auf die Schnellfüllphase

im meist zylindrischen

Bereich der Flasche folgt eine Reduzierung

der Füllgeschwindigkeit

im Flaschenhals. Das Füllventil

schließt elektropneumatisch sobald

das vorgegebene Füllvolumen

erreicht ist. Der geregelte Entlastungsprozess

bei Füllende ermöglicht

es, auch Getränke mit hohem

Kohlensäureanteil bei geringer

Schaumbildung im Flaschenhals

abzufüllen. Der Innofill DRV-VF/

N ist konsequent mit aseptischer

Membran- und Dichtungstechnik

ausgestattet. Innerhalb des Füllventils

ebenso wie bei allen weiteren

produkt- und sterilgasführenden

Kanälen und Wegen. Die glattflächige

Auslegung des Füllers ist

unter anderem für die CIP- und

Außenreinigung von großem Vorteil.

Das Verschließen der PET-Flaschen

übernimmt der in Edelstahlausführung

gelieferte Innofill SV,

der ebenfalls hohen hygienischen

Maßstäben entspricht.

Mikrobiologische Sicherheit

Der Rinser-Füller-Verschließer-

Block ist ohne Vortisch ausgelegt.

Die offene und damit verbundene

ganz besonders hygienische Bau-

ETIKETTIEREN, CODIEREN, MARKIEREN

Mit einem Maximum an Lösungskompetenz in allen

Bereichen der Kennzeichnungstechnik






Etikettenproduktion Produktetikettierung

Inkjet- und Laserkennzeichnung

Anlagenbau






ECM-Bergauer GmbH • P.B.Rodlbergerstr. 59

A-4600 Thalheim • Tel +43 07242/ 677 55 • office@ecm.at • www.ecm.at

A.Pack - wir sind dabei

2 • 2007

71


MAGAZIN

weise ist gegeben. So lässt sich die

Reinigung des Komplettsystems

nicht nur sicher, sondern auch sehr

einfach realisieren. Darüber hinaus

verfügt der Block über eine

freistehende Sicherheitsverkleidung

aus Glas sowie über eine mit

HEPA-Filtereinheiten ausgestattete

Filterdecke.

Servotechnik im Einsatz

Der Antrieb innerhalb des Blockkonzepts

geschieht mittels Servotechnik.

Mechanische Antriebselemente

sind somit deutlich reduziert.

Weiterer entscheidender Vorteil

von Servotechnik: die Möglichkeit

der automatischen Synchronisation.

Finden Außeneinwirkungen

statt, lässt sich eine Synchronität

des Rinser-Füller-Verschließer-

Blocks über Software und Rechner

auf Knopfdruck stets automatisch

wieder herstellen. Der exakte Synchronlauf

ist über die gesamte

Lebensdauer der Anlage gegeben.

Zudem ein wesentlicher Aspekt:

die Möglichkeit der automatischen

Drehmomentabschaltung bei einer

Erkennung von Schwergang.

Ri nse r-Fülle r-Ve rsch li esse r-

Block als

„technisches Highlight“

Jens Weydringer ist stolz auf einen

Rinser-Füller-Verschließer-Block,

Das Verschließen der PET-Flaschen

übernimmt der Innofill SV.

der nicht nur höchst innovativ ist,

sondern gleichzeitig höchste Flexibilität

und maximale Zukunftssicherheit

in sich trägt. Jens Weydringer:

„Dieses Blockkonzept

betrachten wir als technisches

Highlight“.

Alles aus einer Hand

Alles aus einer Hand - das Motto

bei Okertaler. So lieferte KHS

Für den Fluss innerhalb der Linie

sorgt ein großzügig gestaltetes

Puffersystem.

mit CIP-Anlage und Innopro PA-

RAMIX CMX auch den Part Prozesstechnik.

Erster Schritt in der

Zwei-Komponenten-Mischanlage

Innopro PARAMIX CMX ist für

alle Produkte die Wasserentgasung,

die nach dem Prinzip der

zweistufigen Vakuum-Sprühentgasung

stattfindet. Ebenso wie Sirup

und andere Getränkekomponenten

wird entgastes Wasser anschließend

über Durchflussregelstrecken

in der Innopro PARAMIX CMX

rezepturgetreu dosiert. Die Innopro

PARAMIX CMX ist äußerst

bedienerfreundlich ausgelegt. In

einem Rezepturspeicher sind alle

notwendigen Produktdaten abgelegt

und jederzeit auf Knopfdruck

verfügbar. Die Dosiergenauigkeit

für Sirup liegt bei kleiner gleich

0,05° Brix, die Dosiergenauigkeit

für CO2 bei 0,1g CO2/l. Verlustfreies

Anfahren ist mit der Innopro

Paramix CMX gegeben.

Grosszügige Puffer für den

geregelten Fluss der Anlage

Um den Fluss der Anlage bei eventuellen

Störungen an einzelnen

Maschinen aufrecht zu erhalten,

wurde bei Okertaler innerhalb der

Gesamtlinie hoher Wert auf die

großzügige Puffergestaltung gelegt.

Auf Füllhöhen- und Verschlusskontrolle

folgt der Transport der

PET-Flaschen über entsprechend

großzügig dimensionierte Pufferstrecken

in Richtung Etikettiermaschine.

Mit in das Puffersystem

integriert: ein Puffertisch, der die

schonende Behandlung der PET-

Flaschen ebenso gewährleistet

wie die optimale Nutzung der Betriebsfläche.

Die Verteilung der PET-Flaschen

72 2 • 2007


8. bis 10. Mai 2007

EXPO XXI

Expocentre Köln

etiketten

Euro ID 2007

3. Internationale Fachmesse und Wissensforum

für automatische Identifikation

Special Events

User Forum

Tracking & Tracing Theatre (Live Demonstration)

European Auto ID Award

RFID-Systeme

und Smart Labels

Barcode-Scanner und

mobile Terminals

Druck- und Kennzeichnungssysteme

Anwendungs- und System-Integration

in allen Branchen

Internet: www.euro-id-tradefair.com

Tickets für Messebesucher

Registrieren Sie sich schon vorab und erhalten Sie Ihr Ticket

vor Ort schnell und bequem am Quick Check-in.

Internet: www.euro-id-tradefair.com

Messe-Hotline: +49 (0)2 11/ 96 86–37 54

Kenn-Nummer: Z0930

Veranstalter Träger

Kooperationspartner Premium-Medienpartner

2 • 2007

73


MAGAZIN

geschieht bei Einlauf auf den

Puffertisch durch die Trennung

des Behälterstroms in zwei Teilströme,

welche berührungsfrei an

einer fest installierten Keilspitze

vorbeigeführt werden. Durch eine

patentierte Kettenführung wird der

Behälterstrom automatisch geteilt.

Mehrere Antriebe sichern die optimierte

Geschwindigkeitsabstufung

beim Transport sowie die druckarme

Übergabe der PET-Flaschen

an den Auslauf des Puffersystems.

Es herrscht das First-In-First-Out-

Prinzip.

Exakte Etikettierung,

hoher Bedienkomfort

Die Rundumetikettierung der

PET-Flaschen mittels Folienetikett

übernimmt die KHS-Etikettiermaschine

Innoket RF 35. Die Behälterdrehung

der Flaschen geschieht

hier mittels Riemenantrieb. Dabei

wird der Riemen über einen Servo-

Motor gesteuert, der Geschwindigkeiten

dem Flaschendurchmesser

entsprechend regelt. Die Umstellung

der Flaschendrehung ist auf

Knopfdruck machbar.

Aufwändige Umrüstprozesse entfallen.

Hohe Verfügbarkeit wird

Mit in das Puffersystem integriert: ein

spezieller Puffertisch. Dort geschieht

die Verteilung der PET-Flaschen

durch die Trennung des Behälterstroms

im Reißverschlussverfahren

- vorbei an einer fest installierten

Keilspitze.

durch den automatischen Rollenwechsel

sowie durch die Ausrüstung

der Vakuumtrommel mit

Wechselpads erreicht. Diese Wechselpads

lassen sich bei Verschleiß

vor Ort einfach austauschen. Unterstützt

wird das gute Etikettierergebnis

durch den Einsatz des KHS-

Heißleims Innocoll. Insgesamt gesehen

setzt die Innoket RF 35 auf

exakte Rundum-Etikettierung bei

gleichzeitig hohem Bedienkomfort.

Der Handel fordert

Shrinkpacks

Im Anschluss an die Etikettenkontrolle

geht es für die PET-Flaschen

direkt in Richtung Shrinkpacker

Innopack Kisters SP 50 B. Der Innopack

Kisters SP 50 B arbeitet mit

einer Leistung von 50 Takten/Minute

und verwirklicht die zweibahnige

Verarbeitung der zugeführten

Packformationen. Gebildet werden

6er Packs mit 1,5-l- und 0,5-l-Flaschen

bei Einsatz von entweder

Der Handel fordert Shrinkpacks. Der

Shrinkpacker Innopack Kisters SP

50 B sorgt für die Bildung perfekter

Shrinkpacks.

transparenter oder bedruckter Folie.

Der Innopack Kisters SP 50

B lässt davon abweichende Formationen

auf Wunsch hin zu. Umstellungen

gehen zügig vonstatten.

Vereinfacht werden diese durch

reproduzierbare Verstellungen mittels

Spindeln und zentrale Positioniereinheiten.

Die Arbeitsweise des

Innopack Kisters SP 50 B: Die per

Drängelprinzip über trichterförmig

angeordnete Führungsschienen in

die Maschine eingebrachten und in

Gassen aufgeteilten PET-Flaschen

werden in entsprechend vorgegebene

Produktgruppen aufgeteilt.

Im Anschluss daran erfolgt die

Einspeisung der jeweiligen Produktgruppen

in eine Mitnehmerkette,

um die Flaschenformationen

in Maschinenteilung zu bringen.

Nach Folieneinschlag gelangen die

Packungen in Richtung Schrumpftunnel.

Dort geschieht eine Versiegelung

der unterhalb der Packung

befindlichen Folienabschnitte.

In einem nächsten Schritt wird

die Packung mit temperierter

Heißluft aufgeblasen und der anschließende

Schrumpfvorgang in

die Wege geleitet. Die Temperaturen

im Schrumpftunnel sind auf

die jeweilige Folienqualität ebenso

abgestimmt wie auf die Größe der

74 2 • 2007


MAGAZIN











zu verarbeitenden Verpackung. Individuelle

Temperaturwerte sind in

der SPS hinterlegt. Dadurch fallen

bei allgemeiner Formatumstellung

keine aufwändigen Umstellarbeiten

im Schrumpftunnelbereich an.

Um wechselnden Kundenanforderungen

auch künftig perfekt begegnen

zu können, ist innerhalb der

Linie Platz für einen Traypacker




vom Typ Innopack Kisters TP freigelassen.

Dieser würde die Shrinkpacks

in einer Tray-Verpackung

zusammenfassen.

Tragegriff-Applikator für

den bequemen Transport

Heute geschieht direkt nach dem

Schrumpfvorgang mittels Innopack

Kisters CSM die Aufbringung von

Von innovativer KHS-Anlagentechnik

begeistert (v. li n. re.): Jens Weydringer,

Geschäftsführender Gesellschafter

Bad Harzburger Mineralbrunnen und

Okertaler

Mineralbrunnnen; Lutz Engel,

Betriebsleiter

Bad Harzburger Mineralbrunnen

und Okertaler Mineral-

brunnen; Dieter Bonitz, Geschäftsführer


Bad

Harzburger Mineralbrunnen und

Okertaler Mineralbrunnen






Tragegriffen auf zweibahnig geführte

Shrinkpacks. Im Innopack

Kisters CSM findet der exakte

Transport der Gebinde über zwei

Transportbänder statt,

die hinsichtlich

der Geschwindigkeit minimal

differieren. Dadurch ergibt sich

eine Lücke zwischen den einzelnen

Gebinden. Genau in diese Lücke

taucht ein Applikationskopf, der

den Tragegriff präzise auf das jeweilige

Gebinde aufbringt.

Dieser Applikationskopf realisiert

sowohl horizontale als auch vertikale

Bewegungen und vereint alle


Vorteile moderner Servotechnik in

sich. Seitlich angetriebene Gurtbänder

stabilisieren die Shrink-

packs während der Tragegriff-Applikation.

Exakteste Palettierung

Bei der Palettierung

leistet der Innopal

PBN hervorragende Dienste.


Er ist gemäß KHS-Trockenteil-


Modulkonzept konzipiert und arbeitet

mit Roboter-PC-Steuerung.



Direkte Kommunikationswege und


rechnergesteuerte Bewegungsabläufe

in Echtzeit gewährleisten


höchste Genauigkeit. Weiterer


Vorteil der Roboter-PC-Steuerung

ist die automatische, an der Peripherie

orientierte Geschwindig-



keits-Regulierung. Vom Lagenvorbereitungstisch

aus wird die kom-



plette Lage auf das Schiebeblech



des Palettierers abgegeben. Nach

der Abgabe jeder einzelnen Lage


kommt der Zwischenlageneinleger


automatisch zum Einsatz.

Der Antrieb des Reihen- und

Schichtenschiebers ist über Zahnriemen

realisiert, was ein Material



schonendes Handling ebenso bein-

haltet wie minimalen Wartungsauf-



wand und geringen Verschleiß. Die


auf die Palettierung folgende Palettensicherung

übernehmen anschlie-


ßend Palettenwickler.




Neue Produkte


Treu Ihrem Grundsatz Qualität zu vernünftigen Preisen hat die Firma „Fair

Business“ wieder neue Produkte am Markt eingeführt.


Das neue ZAPAK ZP28 pneumatischen PP/PET Kunststoffbandumreifungsgerät


vereint alle Vorteile eines wirklich hochwertigen Umreifungswerkzeuges.


Hohe Spannkraft, „one step“ Bandeinlegen, geringes Gewicht,

und


vor allem wie es bei „Fair Business“ üblich ist der günstigste Preis am


Markt.


Die neue STB 118 ST Standardumreifungsmaschine hat alle Merkmale

einer


modernen Umreifungsmaschine wie elektronische Spannungseinstellung,


eigenem Bandfördermotor, automatischen Bandrückzug bei Einschussfehlern,


Bandspule in der Maschine integriert, usw. Und das zu einem

wirklich fairen Preis. Mit unter Euro 2000.— können wir von uns behaupten

die derzeit günstigste Standardumreifungsmaschine moderner Bauart am

Markt anzubieten.


Auch

der neue Webauftritt www.stadlbaer.com


mit einer der modernsten Verpackungsseiten führt den Kunden nicht über 25

verschiedene Stationen sondern direkt zu dem Produkt das gesucht wird.







2 • 2007

75


MAGAZIN

Teil eines Grossen Ganzen

Von innovativer KHS-Anlagentechnik

sind Jens Weydringer und

Dieter Bonitz begeistert. Neue

KHS-Anlagentechnik bildet indes

auch die Basis für eine künftige

Okertaler-Erfolgsgeschichte.

Der Handel wünscht PET-Einweg,

Okertaler liefert qualitativ hochwertiges

Mineralwasser und qualitativ

hochwertige Erfrischungsgetränke

in PET-Einweg.

Sogar wenn es in 2007 100 Millionen

Füllungen PET-Einweg sein

sollten, ist die KHS-Anlage noch

nicht an ihrer Auslastungsgrenze

Der Tragegriff-Applikator Innopack

Kisters CSM steht für maximale Convenience

beim Shrinkpack-Transport.

Ganz gemäß innovativem KHS-Trockenteil-Modulkonzept

konzipiert: der

Palettier-Roboter Innopal PBN.

angelangt. Bonitz: „Wir fahren

dann erst im Zweischichtbetrieb

und haben noch eine Schicht

„Reserve““. „Bei weiter steigender

Nachfrage des Handels nach

Okertaler Mineralwasser und Erfrischungsgetränken

ist innerhalb

des Betriebs zudem noch Platz für

neue Anlagentechnik vorhanden“,

meint dazu Jens Weydringer. In

einer auf Erfolg programmierten

Unternehmensgruppe, scheint das

Standbein Okertaler Mineralbrunnen

gut aufgehoben. Als Teil eines

Großen Ganzen. 47

K-die Lösung von Knapp

ls Martktführer von Blister-

bieten wir den Kunden

„Akarten

viele Verpackungslösungen“, so

Klaus Kunzmann/Verkaufsleiter der

Firma Knapp Kartonveredelung.

K-silver

Hiebei handelt es sich um Folieninlineverpackung.

Besondere Produktmerkmale

dieser neuen Verarbeitungsmöglichkeit

sind: Höchste

Passergenauigkeit durch Inline

Verarbeitung sowie Folientransfer

plus 4-Farb-Druck in einem Produktionsschritt.

Sehr feine Elemente,

wie z.B. Negativschriften und

76 2 • 2007

Mit seinen vielfältigen Veredelungsmöglichkeiten begeistert

die Firma Knapp immer wieder ihre Kunden. Mit

dem Produktprokgramm K (K-silver, K- gold, K- gloss,

K- structure, K- pearl und K-emboss) bietet die Firma

aus Schwetzingen ihren Kunden eine gute Übersicht

über die verschiedensten Veredelungsmöglichkeiten.

Raster sind hier möglich. Es gibt

keine Einschränkungen der Folienfarbe

durch nachträgliche Bedruckbarkeit

und Applikationen von

verschiedensten Hologrammfolien

sind möglich. Erwähnenswert ist

sicher auch der Wegfall der Prägestempelkosten,

da nur eine Druckplatte

benötigt wird.

K-gold

Gleichzeitig möchten wir auch noch

die anderen Lösungsmöglichkeiten

kurz beschreiben: K- gold - mit

Goldfolie: Druck und Goldtransfer

gleichzeitig.

K- gloss - UV Hochglanzlackierung

flächig oder partiell,oder in

Kombination mit Mattlack. Logos,

Produkt-Abbildungen, können hervorgehoben

werden.

K- structure - Kombination verschiedener

Spot-Lackierungen.

Durch chemische Reaktion entsteht

eine Struktur zur Verbesserung der

Haptik.

K- pearl Perlmutteffekte - Gibt

dem Druck ein edles und attraktives

Outfit

K- emboss Hochprägung - Das

Bild erhält eine dreidimensionale

Wirkung.Die klar definierten Kanten

erzeugen ein Wechselspiel von

Licht und Schatten und das im Verbund

mit einer attraktiven Haptik

der Verpackung. 48

Mehr unter www.knapp-gmbh.de


MAGAZIN

Die größte interpack aller Zeiten

Die 1958 erstmals ausgerichtete

Messe wird sich zu ihrem

fünfzigsten Geburtstag gleich über

mehrere Superlative freuen können:

Auch die erwartete Beteiligung

ist rekordverdächtig und wird aus

heutiger Sicht über dem Niveau der

sehr erfolgreichen interpack 2005

liegen. „Die interpack 2008 hat

mit ihrem Konzept die Bedürfnisse

eines sich derzeit gut entwickelnden

Marktes aufgegriffen. Das zeigt

nicht nur die Flächenexpansion traditioneller

Aussteller, sondern auch

die hohe Zahl von Unternehmen,

die sich zum ersten Mal auf der

interpack präsentieren werden“, so

Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe

Düsseldorf.

Am Puls der Branche

Besucher können sich an den sieben Messetagen

der interpack 2008 umfassend über die neuesten

Prozesse und Verpackungstrends in den Bereichen

Nahrungsmittel und Getränke, Süß- und

Backwaren, Pharma und Kosmetik, Non-Food

Konsumgüter sowie Industriegüter informieren

und Branchenkontakte knüpfen.

Als bedeutendste Verpackungsmesse der Welt

präsentiert die interpack 2008 Innovationen der

gesamten Wertschöpfungskette. Somit bietet die

interpack ein weltweit einzigartiges Komplettpaket

für alle, die nach Lösungen für ihre aktuellen

Verpackungsanforderungen suchen oder

sich einen Innovationsvorsprung für die Zukunft

sichern möchten.

INNOVATIONPARC

Als Teil der interpack 2008 wird der INNO-

VATIONPARC PACKAGING den Messebesuchern

interaktiv Lösungen für die verschiede-

®

Vom 24. bis 30. April 2008 trifft sich die internationale Verpackungsbranche in

Düsseldorf zur größten interpack, die es je gegeben hat – das steht bereits nach

dem aktuellen Stand der Anmeldungen fest. Aussteller und Besucher profitieren

von der zusätzlichen Fläche der neuen Halle 8b. Mit 19 Hallen wird die interpack

2008 somit die gesamten Kapazitäten des Düsseldorfer Messegeländes belegen.

DIESER AUSGABE

LIEGT EIN

ZAHLSCHEIN

FÜR EIN ABO BEI.

SICHERN SIE SICH

DAMIT IHREN

VORSPRUNG IN DER

VERPACKUNGSWELT

nen Anforderungen von Haushalt, Einzelhandel,

Logistik und Produktion präsentieren. Der

Schwerpunkt liegt dabei auf Fast Moving Consumer

Goods, wobei die Innovationen jeweils

im Kontext der gesamten Wertschöpfungskette

vorgestellt werden. Teil dieses ganzheitlichen






















Konzeptes sind Aussteller der Rohstoffindustrie,

Packmittelhersteller, Verpackungsmaschinenhersteller

oder auch Designagenturen.

Als Partner beteiligen sich das EHI Retail Institute

stellvertretend für den Handel, PRO CAR-

TON international – eine europaweit arbeitende

Vereinigung der Karton- und Faltschachtelproduzenten

sowie Hersteller von Verkaufsverpackungen

aus Karton – und die Pan-European Brand

Design Association (PDA) für den Bereich Verpackungsdesign.

49

Mehr unter: www.interpack.com























2 • 2007

77


MAGAZIN

Produktkennzeichnung par excellence

Über eine erfolgreiche Messe mit einer Besuchersteigerungsrate

von über 13 Prozent informiert der

Abschlussbericht der zeitgleich stattgefundenen Fachmessen

POWTECH und TechnoPharm. Angeschlossen

an den Themenpavillon „Verpackung“ der Techno-

Pharm präsentierte KBA-Metronic Innovationen aus

ihrer Produktpalette der Kennzeichnungstechnologie.

Auf großes Interesse stieß hier die

Kombination aus dem Tintenstrahldrucker

alphaJET C und der

UV Codekontrolle von PCE, die über

den Pharmacontrol PILOT gesteuert

wird. Der mit unsichtbarer UV-Tinte

aufgetragene Code ist hervorragend

geeignet für Tracking-Anwendung,

da er das Verpackungsdesign nicht

beeinträchtigt.

Präziser Druckl

Dank des präzisen Druckes wird

die Kennzeichnung von der Kamera

einwandfrei gelesen. So können

beispielsweise individuelle Serienund

Chargennummern oder Codes

für die Nachverfolgung des Herstellungs-

und Verpackungsprozesses

verwendet werden. Der in nahezu

jede Produktionslinie integrierbare

Continuous Ink Jet Drucker ist

frei programmierbar und überzeugt

durch einfache Handhabung, Sparsamkeit

und Zuverlässigkeit. KBA-

Metronic bietet für seine Tintenstrahldrucker

eine große Auswahl

von Farbstoff- als auch von pigmentierten

Tinten.

Laser der K-Serie

Ein weiteres Highlight war die

Kennzeichnung von Kartonagen

mit CO2-Lasern der K-Serie. Ein

zu kennzeichnendes Textfeld wurde

hierfür mit lasersensitivem Lack

vorbehandelt. Die Verpackungen

verbrennen nicht mehr, sondern

reagieren beim Auftreffen des Laserstrahles

und hinterlassen ein

gestochen scharfes und maschinenlesbares

Druckbild. Barcodes, 2D-

Codes oder Klarschrift wie Haltbarkeitsdatum,

Chargennummer etc.

werden schnell und kostengünstig

aufgebracht, denn Verbrauchsmittel

wie Farbband oder Tinte entfallen.

Die bei Laserstrahl reagierenden

Pigmente können bereits bei einem

Faltschachteldrucker oder Kartonagenlieferant

über die Druckfarbe auf

die Verpackung aufgebracht werden.

Wie alle Geräte aus dem Hause KBA-

Metronic zeichnen sich auch die Lasersysteme

der K-Serie durch eine

platzsparende kompakte Bauweise,

eine hohe Kennzeichnungsqualität

und Zuverlässigkeit aus. 50

Mehr unter:

www.kba-metronic.com

Behälter mit einem Inmould-RFID-Transponderlabel

Im Bereich Transport- und Lagerbehälter

aus Kunststoff setzt sich

die Firma durch eine langjährige

Erfahrung und Know-how erfolgreich

für die Kunden ein. bekuplast

bietet nicht nur Standards, sondern

entwickelt für Sie projektbezogen

die richtigen Mehrweg-Transportlösungen,

die Ihre Produkte geschützt

und sicher ans Ziel bringen. Zu den

Kunden zählen namenhafte Firmen

wie EuroPoolSystems, der größte

78 2 • 2007

bekuplast ist es in Zusammenarbeit mit der Firma inotec

gelungen, ein haltbares und hochwertiges RFID Inmould Etikett

für Mehrwegtransportbehälter zu entwickeln. Seit mehr

als 20 Jahren überzeugt die Firma bekuplast, mit Hauptsitz

in 49824 Ringe, durch ihre optimale Leistungsfähigkeit.

europäische Vermieter von Mehrwegtransportbehältern

für Frischwaren.

Praxistests

Nach gemeinsamer Entwicklung

von inotec sowie ausführlichen

Praxistest des Behälterherstellers

kann nun ein RFID Inmould Etikett

produziert werden, welches

allen Anforderungen in der Prozeßkette

der Mehrwegtransportbehälter

wie z.B. Lesbarkeit, Lebensdauer,

Haltbarkeit sowie Hygiene

entspricht. Die Inmould Etiketten

können aus Polyolefin bestehen.

Die Barcodeinformation wird im

Digitaldruckverfahren auf die Materialoberfläche

gedruckt.

Durch eine spezielle Oberflächenbehandlung

erzielt man eine perfekte

Farbverankerung der Druckfarbe

und ein spezieller Schutzlack

macht die Etiketten abriebfest und

besonders widerstandsfähig gegen

mechanische Beanspruchung,

Umwelteinflüsse wie UV -Einstrahlung,

Reinigungsmittel, Säuren,

Laugen und Chemikalien. Es

kann somit garantiert werden, dass

die Barcodeinformation auch noch

nach Jahren des Einsatzes einwandfrei

gelesen werden kann und

die RFID Antenne im Schutz des

hochwertigen Etikettes funktionstüchtig

bleibt.

Widerstandsfähig

Das Etikett verbindet sich im IML

Verfahren mit dem eingespritzten

Kunststoff und schließt bündig mit

der Behälteroberfläche ab. Durch

die molekulare Verbindung mit

dem Behälter sind die Inmould

Etiketten widerstandsfähiger als

Klebeetiketten. Die Behälter, die

mit Diobond Inmould Etiketten

gekennzeichnet sind, können auch

mit Hochdruckreinigern gereinigt

werden.

Ein inmouldfähiges RFID Etikett,

dass sich im Spritzgußverfahren

mit dem Behälter verbindet, benötig

keine zusätzliche Produktionszeit

zum Bekleben der Behälter und

spart somit Kosten ein. Änderungen

in der Behälterproduktion der Firma

bekuplast werden durch das neue

RFID Inmould Etikett nicht notwendig.

51

Mehr unter www.bekuplast.com


MAGAZIN

Laserbeschrifter-

Kalibrierung

Die ALLTEC Laser Business Unit bringt mit der Laserbeschrifter-Kalibrierung

eine weltweit einzigartige Lösung

auf den Markt, mit der die Positionsgenauigkeit von

Laserbeschriftungen um ein Vielfaches erhöht wird.

Damit bietet ALLTEC die ersten

kalibrierbaren Laserbeschrifter

und eine Lösung, mit der alle

möglichen Fehler, die zu Ungenauigkeiten

während des Markierprozesses

führen können, registriert

und schließlich korrigiert werden.

Kunden erzielen so eine nahezu

100%ige Positionsgenauigkeit ihrer

Markierungen, produktionsinterne

Beschriftungsabläufe werden erheblich

vereinfacht und Kosteneinsparungen

sind zu verzeichnen.

Die neue Laserbeschrifter-Kalibrierung

ist prädestiniert für zahlreiche

Anwendungen in den Branchen

Elektronik und Semiconductor aber

auch in der Verpackungs- und Automobilindustrie.

Während mit Laser

zu beschriftende Bauteile und

Komponenten immer kleiner werden

- wie ICs, PCBs oder elektronische

Gehäuse u.ä. - oder nicht plan

sind - wie Flaschen, Rohre, Ventile

etc. - werden die Forderungen nach

absoluter Positionsgenauigkeit der

Markierung immer lauter, denn

schon kleinste Ungenauigkeiten

können zu kostspieligen Fehlbeschriftungen

führen. ALLTECs Laserbeschrifter-Kalibrierung

ist hier

die ideale Lösung: ob Kennzeichnungen

höchst akkurat auf großen

(z.B. in der Elektronik zur Beschriftung

von ICs oder großen Displays,

Frontplatten u.ä.) oder besonders

kleinen Markierfeldern (zur Beschriftung

von SMD Chipgehäusen

Leadless Packages in der Elektronik

und Semiconductor-Industrie)

platziert werden müssen oder ob

Beschriftungen auf gekrümmte und

wellige Oberflächen (z.B. zum Ausgleich

von Verzerrungen, die bei

der Beschriftung gewölbter Oberflächen

wie bei Werkzeugen, Verpackungen

oder Röhren auftreten)

aufzubringen sind: So verschieden

die Anwendungen, so ähnlich sind

die Vorteile, die ein kalibriertes Lasermarkiersystem

mit sich bringt:

Das Einrichten des Markierauftrags

und schließlich auch die Installation

wie Bedienung des Laserbeschrifters

sind erheblich vereinfacht was

u.a. zu einer geringeren Fehlerquote

der Markierungen und schließlich

mehr Effizienz führt. Das Lasermarkiersystem

ist einfacher und

schneller zu installieren, die Kosten

für die anfallenden Arbeitsstunden

verringern sich damit und der Produktionsdurchsatz

steigt.

Erstmalig können Laserbeschrifter

kalibriert werden und Kunden

können sicher sein, dass genau an

der Position beschriftet wird, die

sie zuvor festgelegt haben. ALL-

TECs Laserbeschrifter-Kalibrierung

eignet sich daher besonders

dazu, die Positionsgenauigkeit

von Markierungen in regelmäßigen

Abständen zu überprüfen. Das

trifft insbesondere auf zertifizierte

Unternehmen zu, die ihre Qualität

von Zeit zu Zeit kontrollieren müssen,

aber auch auf Firmen, in deren

Produktion häufige Produktwechsel

zu verzeichnen sind, nach denen

die Positionsgenauigkeit erneut zu

prüfen ist. Ein eindrucksvolles Beispiel:

Mit einem Standard-Laserbeschrifter

(254 mm Optik, (215x300)

mm2-Markierfeld) können Positionsabweichungen

von bis zu 1 mm

vorkommen. Mit demselben kalibrierten

System hingegen werden

Positionsgenauigkeiten bis zu 10

µm erzielt. 52

Mehr unter www.alltec.org









Wir freuen uns auf Ihren Besuch während der A.Pack

2 • 2007

79


MAGAZIN

Spritzgießen von Leder als Neuheit

Michael Hehl, Sprecher der

Arburg-Geschäftsführung und

Geschäftsführender Gesellschafter,

zeigte sich beeindruckt von

den Besucherzahlen. „Diese Resonanz

zeigt einmal mehr, was für

ein bedeutendes Branchen-ereignis

unsere Veranstaltung ist.“

Neue Maschinen

Um die Leistungsfähigkeit und das

breite Einsatzspektrum der Allrounder

zu demonstrieren, wurden

über 40 Maschinenexponate mit

unterschiedlichsten Anwendungen

gezeigt. Vertreten waren alle Allrounder-Baureihen

inklusive der

Neuheiten: dem größten Allrounder

920 S mit 5.000 kN Schließkraft,

dem vertikalen Allrounder 275 V

und dem großen Allrounder 720 S

Golden Edition.

Lederspritzguss

Anwendungstechnisches Highlight

war in diesem Jahr das Spritzgießen

von Lederfasern, das auf den Technologie-Tagen

erstmals der Fachwelt

präsentiert wurde. Die Haptik

80 2 • 2007

Loßburg. „Allrounder International“ lautet das aktuelle

Jahresmotto von Arburg, das auch punktgenau

auf die diesjährigen Technologie-Tage zutrifft: So

traf sich vom 22. bis 24. März 2007 die internationale

Kunststoffbranche anlässlich der Arburg

Technologie-Tage in Loßburg. 3.470 Gäste aus 41

Ländern besuchten die dreitägige Veranstaltung.

des spritzgegoßenen Bechers bot

das unverwechselbare typische

Leder-Feeling und begeisterte die

Fachbesucher wie auch die internationalen

Pressevertreter. Einsatzmöglichkeiten

dieses Materials

bieten sich zum Beispiel im Automobilbereich.

Mikro-Kardangelenk

Großes Interesse weckte auch die

komplette Herstellung eines Kardangelenks

auf einem Zwei-Komponenten-Allrounder

370 U. Diese

anspruchsvollen Teile wurden im

Mikro-Montagespritzguss komplett

hergestellt und durch den

Spritzvorgang schon im Werkzeug

miteinander verbunden. Neben dem

qualifizierten Gesamtablauf machen

auch das Teilegewicht von nur

1,6 Gramm und die Verbindung der

beiden Materialien PBT und POM

die Herstellung komplex.

„Golden Edition“

Im Showroom Golden Edition

wurden alle sechs Maschinen der

gleichnamigen Baureihe vorgestellt.

Nachhaltigkeit im Wald

Das Wort Nachhaltigkeit ist au dem

heutigen Sprachgebrauch nicht mehr

wegzudenken. Gerade heuer - wo der

Klimawandel in aller Munde ist - ist

Nachhaltigkeit mehr als nur mehr ein

Schlagwort. Mittlerweile gibt es auch Verbände

die die Nachhaltigkeit des waldes

zu ihrem Programm erkoren haben.

Die zwei bekanntesten sind zur

zeit PEFC (Programme for the

Endorsement of Forest Certification

schemes) und FSC (forest Stewardship

Council). Das prinzipielle Problem

- wie so oft bei guten Ideen ist

hier, daß sich diese zwei prinzipiell

von der selben Idee herausgewachsenen

Gruppen nach wie vor nicht

gegenseitig anerkennen.

M-REAL

Bei einer Veranstaltung

von M-real

wurden beiden Systeme

vorgestellt. Der

allgemeine Tenor

während der Veranstaltung

war aber

eindeutig - die Bitte

an beide Vereine

Die als Jubiläumsbaureihe aufgelegte

Allrounder Golden Edition

wird auch in diesem Jahr aufgrund

des überragenden Erfolgs weiter

auf dem Markt belassen.

Grund für deren Erfolg sind

neben der technologisch hochwertigen

Serienausstattung und

dem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis

auch die vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten der sechs

Maschinengrößen umfassenden

Serie.

Die wurde während der Technologie-Tage

mit der Produktion von Spritzteilen

für die Medizintechnik und die

Elektroindustrie und der Verarbeitung

eines voll recyclingfähigen Bio-Compounds

demonstriert.

Individuelle Automationslösungen

von Arburg

Ein Publikumsmagnet war auch der

Ausstellungsbereich für die großen

Allrounder bis 5.000 kN Schließkraft

und die kompletten Fertigungszellen.

Für

den Automationsbereich

hat Arburg

eine eigene

Projektabteilung,

die kundenspezifische

Anlagen

- bestehend aus

S p r i t z g i e ß m a -

schine, Robot-

System und Peripherie

- nicht

nur konzipiert, baut und in Betrieb

nimmt, sondern die Kunden auch

von A bis Z betreut.

Expertenwissen

Neben der Praxis kam bei den

Technologie-Tagen auch die Theorie

nicht zu kurz. So informierten

die vier Expertenvorträge, die jeweils

in deutscher und englischer

Sprache gehalten wurden, über

aktuelle Themen der Spritzgießbranche:

die Herstellung optischer

Linsen, das Umspritzen von Metallteilen

im Bereich der Mikrotechnik,

der Einsatz von elektri-schen

Maschinen anhand einer Fallstudie

aus den USA sowie die Integration

vor- und nachgeschalteter Arbeitsgänge

im Bereich kompletter Fertigungszellen.

Dass man mit der

Themenauswahl den richtigen Riecher

gehabt hat, belegte die Zahl

von insgesamt 1290 Teilnehmern

an drei Tagen. 53

Mehr unter www.arburg.com

sich gegenseitig anzuerkennen.

Denn wenn man auch nicht

überall gleicher Meinung ist

- der Grundgedanke - Holz nur

aus nachgewiesener nachhaltige

Waldhaltung zu verwenden

obliegt beiden. Prinzipiell darf

gesagt werden, daß Produkte

mit den jeweiligen Aufdrucken

der beiden Vereine sicher Zukunft

haben. Auch wenn man

in diesem Bereich noch in den

Kinderschuhen steckt - jeder

der ein Zeichen setzt - bringt

vielleicht wieder einen dazu

ein Zeichen zu setzen. Mehr zu

PEFC und FSC finden Sie unter

www.fsc-deutschland.de oder

www.pefc.at Mehr auch in der

nächsten Ausgabe. 54


ETIKETTEN

S i e s u c h e n ?

Die packlIsT fand!

aus www.packlist.at wird www.kompack.info

w w w . k o m p a c k . i n f o

Anz_PackExpDirect_200x140_1 26.02.2007 10:58 Uhr Seite 1

packaging

experts

directory

Der umfassende Branchenführer

der Verpackungstechnologie und

benachbarter Prozessindustrien

first edition

2006/2007

Anbieterverzeichnis mit mehr als 400 Firmen

zahlreiche Firmenprofile und Produktvorstellungen

umfangreiches Branchenverzeichnis

auf über 200 Seiten, zweisprachig (deutsch/englisch)

Die Erstausgabe 2007 ist ab sofort

kostenlos erhältlich.

Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar:

Fax: +49-(0)201-831-6228

E-Mail: katalogorder@sutter.de

Ihr Unternehmen ist noch nicht vertreten?

Registrieren Sie sich schon jetzt und fordern

Sie die Mediadaten für die Folgeausgabe an,

die im Oktober 2007 erscheint:

Fax: +49-(0)201-831-6099

E-Mail: packex@sutter.de

The comprehensive guide to packaging technology

and related processes

Der umfassende Branchenführer der Verpackungstechnologie

und benachbarter Prozessindustrien

Messe Düsseldorf GmbH

Postfach 1010 06

40001 Düsseldorf

Germany

Tel. +49(0)211/45 60-01

Fax +49(0)211/45 60-6 68

www.messe-duesseldorf.de

2 • 2007

1


MAGAZIN

High‐Tech Lager als High‐LIGHT bei XAL

Innovative Lagerlogistik trifft auf Design und Architektur

- derart konträr und trotzdem synergienbringend

gestaltete sich die geschäftliche Partnerschaft

zwischen den steirischen Unternehmen

XAL - Xenon Architectural Lighting und der KNAPP

Gruppe mit dem Hauptstandort in Hart b. Graz.

Im Zuge einer Betriebsflächenverdoppelung

bei XAL in Graz-

Puntigam wurde das Lager topmodernisiert.

KNAPP, zu rd. 99 %

überwiegend im Exportgeschäft tätig,

überzeugte mit einer Weltneuheit im

Lagerlogistikbereich. SPIDER, ein

revolutionäres Lagerautomationssystem,

modular im Aufbau und sensationell

bezüglich Leistung und Genauigkeit

kam bei XAL erstmals zum

Einsatz. „Wir haben uns für KNAPP

entschieden, weil mit dem neuen Spider

unsere hohen Anforderungen an

die Leistungsfähigkeit, die Flexibilität

und somit die Rentabilität eines

Lagersystems am besten erfüllt werden

können“, erzählt XAL Geschäftsführer

Mag. Michael Engel.

1 jahr

Im März 2006 fiel dann der Start-

schuss für das innovative Lagerprojekt.

Investitionsvolumen: 1,4

Mio. Euro. Auf einer Fläche von

rund 550 m2 installierte KNAPP

sowohl die Fördertechnik als auch

die dazugehörigen Kommissioniersysteme

inklusive Steuerung und

Anbindung an den kundenseitigen

HOST. Das Lager verfügt über

mehr als 14.000 Stellplätze, wobei

nahezu 40.000 Produktkomponenten

von Designerleuchten, Elektronikbauteilen,

Fassungen etc. in

unterschiedlichsten Gewichtsklassen

und Größen gelagert und kommissioniert

werden können. „Die Produktinnovation

Spider ist das erste und

einzige Regalbediengerät, das gezielt

auf Durchsatzanforderungen wie ein

Baukasten zusammen gesetzt werden

kann. Geringster Energieverbrauch

durch Energiemanagement und Umweltverträglichkeit

durch Geräuschvermeidung

sind wesentliche Neuerungen“,

betont DI Karl Freudelsperger,

KNAPP Geschäftsführer.

knaPP sPIDer-system

Das schienengeführte Einmastsystem

Spider dient der automatischen

Ein- und Auslagerung von Waren in

Hochregal- bzw. Durchlauflagern in

bis zu 4 Modulen übereinander. Das

Sensationelle am Spider-System

sind die mehreren kleinen Lagerbediengeräte,

die zeitgleich übereinander

operieren. Das System minimiert

Energiebedarf und laufende

Betriebskosten erheblich und kann

von 3 m bis 24 m hoch, mit so vielen

Gassen wie nötig, ausgestattet

werden. Durch die Skalierbarkeit

auf die vorhandenen Platzgegebenheiten

kann das System optimal an

vorhandene bauliche Gegebenheiten

angepasst werden. Jede Gasse

ist mit einem Lift ausgerüstet, der

Behälter bzw. Kartons vertikal zwischen

den Modulen bewegt und an

die Lastaufnahmemittel des Lagerbediengeräts

übergibt.

kombInatIon

Das Lastaufnahmemittel hat eine

Nutzlast bis zu 120 kg, wobei zur

besseren Ausnutzung der Lagerkapazität

doppeltief bis 60 kg/Behälter

bzw. 4-fach-tief mit 30 kg/Behältern

an jeder Seite der Regalgasse

gelagert werden können.

Der entscheidende Vorteil des Spider-Systems

ist seine Flexibilität im

Einsatz, seine modulare Bauweise

und seine Fähigkeit, die Leistung

eines Lagerbediensystems mit den

Möglichkeiten eines Kommissioniersystems

zu verbinden. Das Spider-System

ist die wirtschaftliche

Lösung für höchste Durchsätze bei

bester ROI Performance, ideal in

Kombination mit anderen Lagerlösungen

von KNAPP. 55

Mehr unter www.xal.com oder

www.knapp.com

leserservice

2 2 • 2007

Für unsere Leser bietet KOMPACK ein besonderes Service. Bei den meisten Artikeln finden

Sie am Ende eine Kennziffer ( kz ). Benötigen Sie mehr Material oder eine Firmenanschrift,

faxen Sie uns einfach die Kennziffern durch - oder senden Sie ein Mail an kompack@chello.at

und Sie erhalten genauere Auskünfte.

Fax. Nr.: 712 20 70

Ja ich möchte mehr über folgende Artikel wissen:..............................................................

Firma:...........................................................................................................................

Anschrift:.......................................................................................................................

Fax:..............................................................................................................................

Ansprechpartner:.................................................................................................................

Diese Seite einfach kopieren und faxen


AUF

BRILLIANZ

ZIELEN

Galerie Card stellt Ihre Verpackung ins Rampenlicht.

Verpackung spielt eine immer größere Rolle, Optik und Haptik müssen der Markenidentität entsprechen und

der Verbrauchermarkt wird immer komplexer. Mit erstklassigem Karton und Dienstleistungen trifft M-real diese

Anforderungen funktionell und visuell. Hervorragende Oberflächeneigenschaften, sehr hohe Steifigkeit und

ausgezeichnete Bedruckbarkeit machen den qualitativ hochwertigen Faltschachtelkarton zu einer zuverlässigen

Wahl für Verpackungen und Grafikanwendungen.

MAP Austria GmbH, Obachgasse 32, A-1220 Wien, Tel: +43 1 250 70-0, Fax: +43 1 250 70 -270, office.wien@mapaustria.at, www.mapaustria.at


Kennzeichnung

84 2 • 2007


®

L E S E R S E R V I C E

09. - 11. 05. 2007 / MESSEHALLE SALZBURG

AKO Armaturen und Separations

GmbH H15/405

Allclick

H15/106/205

AMMAG Ihr Partner für

Schüttguttechnik und

Sprühgranulieren H15/404

AppecAstro H15/307

ARA - Altstoff Recycling Austria AG Foyer

Artwork Systems GmbH & Co KG H1/407

Auer GmbH H10/101

Austria Plastics Gesellschaft m.b.H. H1/301

austropack H15/107

Austropressen Entsorgungstechnik H15/117

Automated Packaging Systems

Deutschland Ltd. H1/501

Axomatic Group s.r.l. H1/601

Axomatic Group s.r.l. H1/601

Barcotec mobile & auto-id solutions

VertriebsgmbH

H1/101/410

Bernsteiner GmbH Siloanlagen -

Fördertechnik H1/609

Bluetech Systems Barcodesysteme

H1/306A

Bluhm Systeme GmbH H1/503

Brangs+Heinrich GesmbH H1/105

IFE Aufbereitungstechnik GmbH H15/306

ifk Schüttgut-Technik, Ing. Franz Kaltseis GmbH H15/408

ILLIG, Adolf Maschinenbau GmbH & Co.KG H1/308

Inauen Maschinen GmbH/VC999 H15/303

INCOS - Industrial Coding Solutions H1/306

ION Pulse Limited Zweigniederlassung Deutschland H10/502

ITZ Itzlinger GmbH.

H15/206/305

Jaskapack 1/413

Kiefel AG H1/104

Kompack H1/101

Logismarket H1/412

Ludwig Piffer GmbH H15/416

M.B.T. GmbH H15/601

M.J. Maillis Österreich

H1/106/207

Markem GmbH H1/109



Capto IT Solutions GmbH

H1/209/108

Cyklop Austria GmbH H15/210

Dataphone GmbH H1/401

Datatronic Kodiertechnik H15/109

Deuschle Druck-Veredelung GmbH H1/111

Donaupac Verpackungstechnik GmbH H15/108

ECM Holding GmbH H1/409

Ekey biometric systems GmbH H1/607

EMDE Industrie-Technik GmbH H15/406

Esko-Graphics h1/210

Eurofoam GmbH . pactec

H1/304/406


Fair Business HandelsgmbH H1/305

FMLD - Förder - Misch - Mess - Lager und

Dosiertechnik Vertriebsges.m.b.H. H15/406

Foltec Gerhard Fink GmbH H15/302

FOSS GmbH H15/311

FPM Beograf Belgrade H1/209

Fuchspack H1/208

Geroldinger GmbH Schüttgut - Anlagen H15/407

GESA - Transporttechnik 15/505

GIKO Kartonagen H15/110

Gobatin Handels GmbH H1/203

GS1 Austria GmbH H1/204

Herma Etikettiersysteme GmbH H1/302

Hiebel & Hess Vertriebsgesellschaft m.b.H. H1/311

HLF Heiss GesmbH H15/111


MECS Engineering&Consulting GesmbH H15/607

Metasyst Informatik GmbH

Automation & Integration H1/603

mopack GmbH H15/308

MULTIVAC Maschinenbau GmbH & Co KG H1/307

PACK CON - Packaging Consulting H10/504

Pago AG H1/402

PFD Chemie H1/411

Print & Publishing International Verlags GmbH H1/608

Printronix Ges.m.b.H. H15/402

Robatech Austria H1/605

Rudholzer GmbH H15/310

Sanstrap Verpackungen GmbH H1/205

Saropack Handels GmbH H15/214

SATO Labelling Solutions Europe GmbH H1/408

Schenck Process Austria GmbH H15/213

Schoeller Arca Systems GmbH H15/101

Semket Etikettiersysteme GmbH

H1/110/211

SSI Schäfer GesmbH.

H15/209/309

Stangl Reinigungstechnik GmbH H15/207

Stematic Steuerungstechnik Gmbh H15/408

Stöffl Rudolf GmbH H1/601

Storsack Austria GmbH H1/505

Ströbel GmbH H10/508

Technoflex H1/404

TMS Automotion GmbH H15/202

TSC Printer Europe GmbH H15/202

Unit-IT- DienstleistungsgmbH & CO KG H15/301

UTZ Georg AG

H15/112/211

Vetroline H1/303

Videojet Technologies GmbH H1/410

VSL Mehrwegverpackungssysteme GmbH H1/202

Wallasch GmbH H1/109

Wanzl GesmbH H1/102

Werfring GmbH.

H15/102/104/

201/203

WERIT GesmbH H15/412

Winter Handhabungstechnik

H15/312/314/

411/413


Mit freundlicher Empfehlung von

®

GUTSCHEIN FÜR IHREN GRATIS-EINTRITT

weitere Gutscheine auf: www.schuetttech.at, www.apack.at, www.interlog.at, www.aprint.at,


R A H M E N P R O G R A M M

09.05.2007

Saal 1

10:30 -12:30 Lebensmittel - eine (ver)packende Herausforderung in Kooperation mit dem LC/Frau Mag. Jomrich

12:30 - 14:00 Staubexplosionsschutz in der Lebensmitteltechnik Auswirkungen der VEXAT/ Herr DI Hofer

14:00 offizielle Eröffnung des Messequartetts

Saal 2

09:30 Verpackungsdesign in der 3. Dimension -Von der Struktur bis zur Vorlage des veredelten Produktes - Gerald Horner/Esko

„Logistikzentrum Halle 10”

09:30-11:00 Verladesicherheit - Professionelle Ladungssicherheit - Schwerpunkt Speditionen/Herr Ing. Flöckinger

11.00-15.00 Logistikforum Brennpunkt Güterverkehr Schwerpunkt:Region Pinzgau, kleines deutsche Eck, Bayern

10.05.2007

Saal 1

09:30 ERP in der Logistik Fachforum: ERP System in der Logistik Moderation: Hans-Joachim Schlobach Chefredakteur Dispo

11:30 - 12:30 Gegenüberstellung der Vor und Nachteile von manuellen Kommisioniersystemen bei Pick by Voice/Hr. Kaufmann Metasyst

13:00 SAP Warehouse Management Neue Möglichkeiten mit einem voll ins ERP-System integrierten Lager. Ein Praxisvortrag

mit Aha-Effekt! unit-IT - a siemens company; Vortragender: Helmut Rumpf, unit-IT

14:00 Kratzer Automation: Werte schaffen - ein transportlogistischer Beitrag; Hr.DI Boris Thomaschewskii

Saal 2

09:30 CDI-Technologie: Die digitale Herstellung von Flexo-und Buchdruckklischees - Wolfram Verwüster/Esko

12:00 Explosionsschutz - Auswirkungen auf Klein und Mittelbetriebe der Kunststoffverarbeiter/Ing. Klaus Kopia

13:30 Dipl. Ing. Dr. Drobits Josef /Gefahrgutverpackungen,Ladegutvorschriften des ADR,Chem. Reaktionen des Ladegutes

mit Verpackung und deren Vermeidung

„Logistikzentrum Halle 10”

09:30 Verladesicherheit - Professionelle Ladungssicherheit - Schwerpunkt Klein LKW/Herr Ing. Flöckinger

11.00-15.00 Logistikforum Brennpunkt Güterverkehr Schwerpunkt:Pongau, Lungau

11.05.2007

Saal 1

10:30 Hochleistungsthermoformen mit Bandstahl - und Durchfallschnitt: Beispiele aus PP und PET - Uwe A. Heer/Fa. Kiefel

Saal 2

09:30 Verpackungsentwicklung mit virtuellen Mustern und Integration eines modernen Vepackungs-CAD-System in einen

Gesamtworkflow - Michael Haase/Esko

„Logistikzentrum Halle 10”

09:30 Verladesicherheit - Professionelle Ladungssicherheit - Schwerpunkt Anhänger

11.00-15.00 Logistikforum Brennpunkt Güterverkehr Schwerpunkt:Tennengau, Stadt Salzburg, Flachgau

Aussteller und Rahmenprogramm - Stand vom 18 04 07 - vorbehaltlich Änderungen bis Messebeginn


etiketten

2 • 2007

89


MEINEMEINUNG


Neuer Rekord

Austria Glas Recycling (AGR),

in Österreich für die Sammlung

und Verwertung von gebrauchten

Glasverpackungen verantwortlich,

Diverse Lebensmittelskandale in

der Vergangenheit haben die

Europäische Union dazu veranlasst,

auf der Basis von zwei neuen Richtlinien

die Transparenz und Nachvollziehbarkeit

für Lebensmittel

deutlich zu erhöhen.

Inhalt

Das Seminar beschäftigt sich intensiv

mit dieser Thematik und

beleuchtet Ansätze zur Umsetzung

sowohl aus Sicht der Forschung

und Beratung als auch der Praxis.

Nach einer Einführung in die The-

2 • 2007

kann für das Jahr 2006 wieder neue

Rekordergebnisse verkünden. Insgesamt

213.450 Tonnen Altglas haben

die Österreicher im vergangenen

Jahr gesammelt,

das ist im Vergleich

zum Jahr

2005 eine Steigerung

von 6860

Tonnen. 2005:

206.590 Tonnen.

Mit einer Recyclingquote

von

deutlich über 80

Prozent ist Österreich

europaweit

in der Riege der

Besten zu finden.

Die Unterschiede

zwischen den

Bundesländern

werden von Konsumverhalten

und

Tourismusaufkommen

beeinflusst.

Außerdem zeigen

diese Ergebnisse

Optimierungspotenziale

auf. 1

RFID in der Lebensmittelrückverfolgung

Am 6. Juni gibt es das VVL-Seminar „RFID in der Lebensmittelrückverfolgung

– die EU-Richtlinien und ihre Folgen“

in Dortmund. Der Verein zur Förderung innovativer Verfahren

in der Logistik (VVL) e.V. widmet sich am 6. Juni

2007 im Rahmen seiner fortlaufenden Fachseminarreihe

mit einer Veranstaltung zur Lebensmittelrückverfolgung

einem hochaktuellen und vieldiskutierten Thema.

matik durch Jochen Schneider vom

Fachgebiet Logistik der Universität

Dortmund referiert Carsten Diekmann

von der Firma LINPAC über

den RFID-Einsatz in Mehrwegsystemen,

während Stephan Vogler

von Bizerba Systemlösungen für

die Lebensmittelbranche vorstellt.

Den aktuellen Flyer zum Seminar

und damit auch eine Möglichkeit

zur Anmeldung erhalten Sie im Internet

auf den Seiten des Veranstalters

(http://www.vvl-ev.de/veranstaltungen/fachseminare.html).

Die

Teilnehmerzahl ist begrenzt. 2

AN&FÜRSICH ...

... höre ich gerne auf gute Tips - selbst wenn ich sie via Fernsehgerät

bekomme.

Als ich vor rund einem Monat aber einen Beitrag über Nachhaltigkeit

sah, war dies schwer.

Im Zuge der Diskussion über Ozon und die negativen Auswirkung

von LKW- und Flugverkehr auf die Umwelt war da auch ein

Beitrag zu sehen - der einleuchtend empfahl Obst und Gemüse aus

Österreich zu kaufen.

Also wollte ich am nächsten Tag im Supermarkt um die Ecke

(ein Eurospar) so viel österreichisches Gemüse wie möglich kaufen

- überaus erfolgreich war ich allerdings nicht - gerade grünen

Salat fand ich - woraufhin ich beschloß mein Gemüse woanders zu

kaufen.

Wenn schon gesund, dann richtig - also ging ich in den Bioladen

Maran. Dort gab es immerhin Radischen und Zwiebel aus

Österreich - fast das ganze restliche Gemüse kommt aus Peru,

Venezuela oder anderen Ländern mit in etwa dieser Entfernung.

Eigentlich schon pervers - da werden Bioprodukte gekauft, weil

man seinem Körper etwas Gutes tun möchte - man kauft aber

gleichzeitig fast nur Gemüse, das mit Flugzeug importiert werden

muß - was wiederum meiner Gesundheit schadet.

Aber so leicht gebe ich eben nicht auf - mittlerweile motorisiert

unterwegs begebe ich mich in die Markthalle - hier erhalte ich

stolz grünen Paprika aus Österreich und sonst ... nichts (zumindes

kein Gemüse aus Österreich).

Nachdem ich dann am Rochusmarkt wenigstens Paradeiser aus

Österreich bekommen habe, beim Billa den netten Hinweis am

Regal lesen konnte, daß bei allen Sorten Paprika das Herkunftland

auf dem Etikett steht - nur doof, daß der Paprika offen in einer

Schütte - ohne Etiketten verkauft wird - landete ich nach lächerlichen

rund 2,5 Stunden wieder beim Spar - wo ich zu guter Letzt

doch noch (nein er war nicht ausverkauft) das Häupl Salat gekauft

habe - da es woanders nicht zu bekommen war.

Ich habe also, um etwas Gutes für die Umwelt zu tun, nicht nur

2,5 Stunden für einen Einkauf gebraucht, der sicher in 20 Minuten

zu erledigengewesen wäre, gleichzeitig habe ich auch mit dem

Auto die Umwelt verschmutzt und die Einsicht erlangt - es gibt

also Gemüse aus Österreich auch in der kalten Jahreszeit (dank

Gewächshäusern) nur es bietet eben keiner das ganze Gemüse auf

einmal an.

Lieber Handel - liebe Marktleute -ich bin sicher nicht der einzige

Mensch, der diese Sendung gesehen hat - und sicher auch nicht

der Einzige, der es bevorzugen würde, österreichische Ware zu

kaufen - aber bitte gebt uns auch die Chance - auch im Sinne einer

besseren Umwelt.

Danke - meint ihr

Harald Eckert


Mehr dazu auf der

Halle 15, Stand 101


2

2007

Magazin für Verpackung -


Umwelt und Gemeinde -


Erzeugung, Analyse und Lösung


„P.b.b.“ G.Z. 02Z032071 M Verlagspostamt A- 1030 Wien, Vertriebspostamt A- 2120 Wolkersdorf / e 4,36

®

w w w . k o m p a c k . i n f o

Hochleistungs-Maschinen

NEU

zum Umreifen mit Kunststoffband

NEU

Innovative Lösungen

für die

Ladegut-Sicherung

5 Highlights

Geschwindigkeit

· Bis zu 70

Umreifungen

pro Minute

Touchpanel

· Sehr einfache

Bedienung

Einfache

Technologie

· Wenige bewegliche

Teile

· Optimale

Zugänglichkeit

(ohne Werkzeuge)

Konstante

Spannung

· Für kleine bis

grosse Packgüter

· Für weiche und

harte Produkte

Ausziehbarer

Bandabroller

· Einfacher, schneller

Bandwechsel

Für Produktion,

Handel und Logistik

· Umreifen mit Kunststoffband

und Stahlband

· Umwickeln mit Stretchfolie

Strapex Austria Ges.mbH

Gewerbeparkstrasse 45, A-3500 Krems, Strapex Telefon Austria 0 2732 Ges.mbH 73 501, Fax 0 2732 74 960, www.strapex.com

Gewerbeparkstrasse 45, A-3500 Krems, Telefon 0 2732 73 501, Fax 0 2732 74 960, www.strapex.com

S O N D E R A U S G A B E



9. - 11. Mai 2007 / Messegelände Salzburg

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine