connect Apple gegen Samsung (Vorschau)

186061.u4ou5

12/2014

www.connect.de

Deutschland € 5,90

EUROPAS GRÖSSTES MAGAZIN ZUR TELEKOMMUNIKATION

Vier neue Smartphones – welches ist top?

APPLE GEGEN

SAMSUNG

IM LABORTEST

DISPLAY-

FOLIEN

Test: eklatante

Qualitätsunterschiede

ONLINE-

VIDEOTHEKEN

Netflix gegen

Amazon, Watchever

und Co

iPhone

6

Galaxy

Alpha

Galaxy

Note 4

iPhone

6 Plus

5 TABLETS

Die Neuen von

Apple und Amazon

– alle im Praxistest

< BLACKBERRY

PASSPORT

Smartes Werkzeug

für Professionals

20 SEITEN SPEZIAL

Mieser Empfang im Zug

NETZBETREIBER

MÜSSEN HANDELN!

< AMAZON

FIRE PHONE

Gutes Handy oder

nur Kaufmaschine?

Österreich € 6,80 / Schweiz sfr. 11,80

Benelux € 6,95

Italien € 7,95 / Spanien € 7,95 / Finnland € 8,65

Slowakei € 7,95 / Griechenland € 8,85


Fotos: Anna Drabinski

Offen

für Neues?

Meine Güte, was rollt da auf uns zu? Wider

jede Markttheorie verdichtet sich der

Smartphone-Markt nicht auf eine Handvoll

Marken, sondern schüttet fast wöchentlich

neue Hersteller aus dem Ärmel. Das ist

möglich, weil im Prinzip nur um eine bestehende

Prozessorarchitektur von Qualcomm

oder Mediatek herum Bauteile angeflanscht

werden müssen. Viele neuen

Marken sparen sich im Kern die Entwicklungsarbeit

und bringen so preisattraktive

und verlässliche, aber nicht unbedingt innovative

Produkte auf den Markt, wie der

Bericht ab Seite 62 zeigt. Die Innovationskraft

steuern nach wie vor die großen Player

bei. Wer iPhone und S5 nicht mag, weil

sie jeder mag, sollte sich mal den Blackberry

Passport näher anschauen. Zumindest

zog Technikchef Bernd Theiss während

der Testphase jede Menge Blicke auf

sich und das Testgerät. Ob die alle neidvoll

waren, ist nicht bestätigt. Dass der jüngste

Wurf der angeschlagenen Blackberrys

technisch ohne Tadel ist, hingegen schon.

Mit großem Erstaunen verfolgen wir auch

die zunehmende Zahl an Netztests, deren

Ergebnisse oft nur den Schluss zulassen,

dass die Messmethodik fragwürdig oder

die Messergebnisse von den Testanden

beeinflussbar sind – was sich bei App-basierten

Bewertungen so einfach nicht ausschließen

lässt. Deshalb haben wir uns mit

eigener Messtechnik und unter Berücksichtigung

statistischer Vorgaben auf den

Weg gemacht und können Ihnen in der

nächsten connect sagen, was wirklich

Sache ist. Bleiben Sie gespannt!

Dirk Waasen,

Bereichsleiter Telekommunikation

und Chefredakteur connect

NAVIS ZUM

NACHRÜSTEN

Die besten portablen

Navis und Navi-Apps

Klickparade

Top Ten im Web

Die aktuellen

connect.de-Charts im September:

1. Die 10 besten Smartphones

2. Die 10 besten Tablets

3. Sony Xperia Z3 Compact im Test

4. Handy- und Smartphone-Vorschau

5. Die besten Smartph. bis 200 Euro

6. Sony Xperia Z3 im Test

7. Galaxy Note 4 – alle Infos

8. connect-Netztest 2013/2014

9. Galaxy S5 mini vs. Galaxy S4

10. Alle Windows Phones

01 –

2015

INFOTAINMENT IM AUTO

Übersicht: Das bieten die Autohersteler

Mi rorlink oder Carplay – was ist besser?

FAHRERASSISTENZ

VERNETZUNG

MULTIMEDIA

APPS

TREND-MOBILITÄT

5000-KM-TESTFAHRT

Carsharing – wie es geht, was es kostet

Test: Apps, die sämtliche Wege kennen

NEUE INTELLIGENZ

FÜRS AUTO

Google Maps gegen Audi, BMW, Mercedes,

VW, Garmin, iGo und Tomtom

WER HAT DIE BESTE NAVIGATION?

ELEKTRISCH UNTERWEGS

So gut ist der VW E-Up im A ltag

BMW i: Starkes Konzept aus München

Deutschland 4,50 Euro

Öste reich € 5,20, Schweiz sfr 9, 0

BeNeLux € 5,30

Noch am Kiosk?

Die Themen rund um Fahrerassistenz,

Vernetzung, Multimedia und

Apps – kurz die neue Intelligenz im

Auto – waren so spannend, dass die

neue car connect mancherorts bereits

vergriffen ist. Wer sein persönliches

Exemplar nicht mehr ergattern

konnte, hat aber unter folgendem

Link eine Chance:

www.connect.de/car

document 7374 1497087 84898.in d 1 15.09.14 15:19

5G

The next big thing

Hartmut Kremling, ehemals Technikchef

bei Vodafone und heute dort

Ambassador mit dem Blick nach

vorne, hielt im Rahmen der connect

App Awards einen Vortrag über 5G

– die nächste Mobilfunkgeneration,

die mit Ping-Zeiten von wenigen

Millisekunden und Datenraten bis

10 Gbit/s schon 2018 im Versuch

starten soll. Wer’s genau wissen

will: http://goo.gl/Cp4Exl.

Werden

Sie unser

Fan!

www.facebook.com

/connect.magazin

3


INHALT

Magazin

Google-Smartphones ..........................................................................................6

Kopfhörer Teufel Airy, HTC Desire Eye, Kamera

HTC Re, Lautsprecher B&W T7 und vieles mehr

Bahn-

Spezial

In der Heftmitte:

Was der Empfang

im Zug taugt –

und wie er besser

werden kann

14

Gut und teuer:

iPhone 6 und

6 Plus müssen

im Labor

zeigen, was

sie können

Smartphones

iOS

Apple iPhone 6 und 6 Plus ________________________________14

Sind die aber groß geworden! Die zwei neuen

iPhone-Modelle im ausführlichen Test

iOS

iPhone-Tarife ______________________________________________________________________________________22

Neue iPhones, neue Tarife: So zahlen Sie

wirklich nur genau so viel, wie Sie müssen

Android

Samsung Galaxy Alpha_____________________________________________24

Elegantes Gehäuse mit Aluminiumrahmen, gute

Funkeigenschaften – das neue Alpha ist top

Android

Motorola Moto G ______________________________________________________________________36

Ein Hit wie der namensgleiche Vorgänger?

Titelillu: © Andresr – shutterstock.de

54

Warum der Blackberry

Passport optimal fürs

Business ist

Android

Samsung Galaxy Note 4 _________________________________________42

Display, Speicher, Kamera: Samsung liefert mit

dem Note 4 wieder ein Phablet der Extraklasse

Fire OS

Amazon Fire Phone ____________________________________________________________50

Gutes Phone für Amazon- und Telekom-Kunden

Blackberry OS

Blackberry Passport _______________________________________________________54

Alte Schule, neues Format – das Ding bringt’s

Android

Prestigio Grace ____________________________________________________________________________60

Schlank, schick und flott ist das neue Prestigio

42

Das neue Samsung-

Phablet Galaxy Note 4

trumpft groß auf

Alle Betriebssysteme

Handy-Exoten __________________________________________________________________________________62

Was Geräte von Phicomm oder Xiaomi können

Windows Phone

Nokia Lumia 830 ________________________________________________________________________68

Das erste bezahlbare Flaggschiff – wirklich?

4 12/2014


Ausgabe 12/2014

Zubehör

So gut sind Displayschutzfolien _________30

Ein Folie soll den Screen schützen, aber nicht

die Sicht trüben. Nicht jeder Folie gelingt das

Report

Project Ara _______________________________________________________________________________________________38

Alles über das Smartphone zum Selberbauen,

das man immer wieder aktualisieren kann

App Awards

Die Sieger-Apps 2014 ___________________________________________________46

Sie haben abgestimmt, und wir haben Ihre

Lieblings-Apps bei einer Feier in Berlin gekürt

Netze

VoLTE – so steht’s __________________________________________________________________70

Voice over LTE bedeutet Telefonie über den

vierten Mobilfunkstandard. Bald geht’s los

Benefit

E-Books total ____________________________________________________________________________________91

Handytarif von GMX und Web.de; Telekom nimmt

Handys in Zahlung; Spotify für Familien günstiger

Tablets & Co

Apple iPad Air 2 und iPad mini 3 ________94

Wie dünn ist zu dünn? Die neuen iPads sind

aber nicht nur schlank, sondern auch stark

Die Amazon-Fire-Tablets _____________________________________96

Von 99 bis 379 Euro: Die Amazon-Fire-Tablets

in 6, 7 und 9 Zoll bilden ein gutes Team

Ionik TM3 7.85 _________________________________________________________________________________98

Solides deutsches 8-Zoll-Tablet für nur 159 Euro

home connect

Flatrate-Online-Videotheken_________________100

Netflix, Amazon, Watchever, Maxdome, Sky Snap

D-Link Music Everywhere _____________________________106

Ein WLAN-Extender, der Musik streamt

Horizon von Kabel BW __________________________________________108

Vor dem Marktstart ausprobiert: Live-TV und

Filme auf Fernseher, Smartphone und Tablet

car connect

VW Passat ____________________________________________________________________________________________110

Das Infotainment im neuen Passat ist erstklassig

30

Bitte keine Kratzer!

13 Displayschutzfolien

im Test

100

Was kommt im Fernsehen? Was ich will!

Flatrate-Online-Videotheken im Test

96

Mit Feuereifer:

Drei Fire-Tablets

von Amazon im

connect-Check

50

Amazon Fire

Phone: Gutes

Handy oder nur

Kauf maschine?

SCHNELLFINDER

SMARTPHONES

Alcatel Onetouch Fire E .............................11

Alcatel Onetouch Hero 2 ............................62

Allview X2 Soul mini ..................................11

Amazon Fire Phone ..................................50

Apple iPhone 6 ........................................14

Apple iPhone 6 Plus .................................14

Blackberry Passport ..................................54

CAT S50 .................................................66

Cyrus CS18 ............................................66

Doro Liberto 820 .....................................13

Fairphone ................................................62

Google Nexus 6 .........................................6

Hannspree SN50MC1 ...............................11

HTC Desire Eye ..........................................8

Kazam Thunder 350L ...............................62

Motorola Moto G ......................................36

Nokia Lumia 830 .....................................68

Oneplus One ...........................................63

Phicomm Passion .....................................63

Prestigio Grace ........................................60

Ruggear RG700 ......................................66

Samsung Galaxy Alpha ..............................24

Samsung Galaxy Note 4 ............................42

Wiko Highway Signs .................................63

Xiaomi Mi4 ..............................................64

Yotaphone ...............................................64

ZTE Blade Vec 4G ....................................64

TABLETS

Amazon Fire HD 6 ....................................96

Amazon Fire HD 7 ....................................96

Amazon Fire HDX 8.9 ...............................96

Apple iPad Air 2 .......................................94

Apple iPad mini 3 .....................................95

Google Nexus 9 .........................................6

Ionik TM3 7.85 ........................................98

DISPLAY-SCHUTZFOLIEN

3M Natural View Anti-Glare .........................31

Crocfol No 03 Anti Reflex...........................31

Crocfol Anti Shock ....................................31

Crocfol Premium ......................................31

Dipos DSF kristallklar ................................32

Dispex Ultra Clear .....................................32

Mumbi Crystalclear ...................................32

Myscreen Diamond Film ............................32

Myscreen Diamond Glass ..........................32

Nexascreen entspiegelnd ...........................34

Nexascreen glänzend klar ..........................32

Somikon glasklare Folie .............................34

Zagg Invisible Shield .................................34

WLAN-MUSIC-STREAMER

D-Link Music Everywhere ........................106

ONLINE-VIDEOTHEKEN

Amazon ................................................102

Maxdome .............................................103

Netflix ...................................................101

Sky Snap ..............................................103

Watchever .............................................102

TV-BOX

Kabel BW Horizon ..................................108

INFOTAINMENT

VW Passat .............................................110

STANDARDS

3 > Editorial

76 > Bestenliste

82 > Lexikon

86 > Tarifdurchblick

58 > Leserbriefe/Impressum

114 > Vorschau

5


MAGAZIN

Fotos: © Yuriy Seleznev, Ruth Black, de2marco – shutterstock.de

Das neue Google-Smartphone heißt

Nexus 6, wird von Motorola hergestellt

und ist mit seinem 6-Zoll-Bildschirm

eigentlich ein ausgewachsenes

Phablet. Die Ausstattung ist

State of the Art: Das Display bietet

die superscharfe Auflösung von

2560 x 1440 Pixeln, der Vierkern-

Prozessor Snapdragon 805 taktet

mit 2,7 GHz und kann auf 3 GB RAM

zugreifen, auch die 13-Megapixel-

Hauptkamera gehört zur Oberklasse,

schließlich ist sie mit einem optischen

Bildstabilisator ausgestattet.

Der Akku fällt mit 3220 mAh angemessen

leistungsstark aus.

Am Gehäuse wird die Verwandtschaft

zu Motorolas Moto X sehr

deutlich: Das Nexus 6 hat den gleichen

geschwungenen Aluminiumrahmen

und bietet ebenfalls Stereo-

Lautsprecher auf der Front. Einen

Die neue Android-Version Lollipop wurde

am 3. November veröffentlicht. Ihren Einstand

feiert sie auf zwei neuen Nexus-Modellen,

die mit einer Top-Ausstattung glänzen.

GOOGLES

HEISSER, SÜSSER HERBST

wichtigen Unterschied gibt es aber:

Während man beim Moto X das Material

der Rückseite über Motorolas

Smartphone-Baukasten MotoMaker

selbst bestimmen kann, besteht sie

beim Nexus 6 aus Kunststoff.

Das Nexus 9 kommt ebenfalls mit

einem Rahmen aus Metall und

einem Kunststoffrücken. Das von

HTC gebaute Tablet trägt einen

starken Akku (6700 mAh) unter der

Haube und hat mit einem 8,9-Zoll-

Bildschirm im für Android untypischen

4:3-Format mit einer Auflösung

von 2048 x 1536 Pixeln. Ungewöhnlich

ist auch, was unter dem

Display steckt: Der Tegra K1 von

Nvidia hat zwar nur zwei Hauptkerne,

kann aber 64-Bit-Befehlssätze

verarbeiten. Laut Hersteller soll

es sich um den „schnellsten Mobilprozessor

der Welt“ handeln. Dass

Google auf Nvidias neue Recheneinheit

setzt, überrascht kaum, schließlich

ist Lollipop die erste Android-

Version, die 64 Bit unterstützt.

Während das Nexus 9 bereits im

Play Store für 389 Euro (16 GB) beziehungsweise

479 Euro (32 GB)

erhältlich ist, muss man auf das

Nexus 6 noch warten. Es gibt zwar

schon Preise (649 Euro für 32 GB,

699 Euro für 64 GB), aber der Starttermin

für den Verkauf in Deutschland

stand bei Redaktionsschluss

noch aus. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich,

dass es noch im November

so weit sein wird. Alles über das

neue Android 5 Lollipop lesen Sie in

der nächs ten connect.

6 12/2014


MOBILE

SOUNDMASCHINE

Der englische Lautsprecherspezialist Bowers & Wilkins bringt mit dem T7

seinen ersten Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt. Das extravagante

Design des T7 wird von der sichtbaren Wabenstruktur des kompakten

Gehäuses bestimmt. Sie soll für ein besonders resonanzarmes Klangbild

sorgen, während der aptX-Audiocodec CD-Qualität und niedrige Latenzzeiten

bei der Bluetooth-Übertragung gewährleistet. Für die Soundwiedergabe

hat das T7 zwei 50-mm-Breitbandspeaker mit Glasfasermembran

sowie zwei gegenläufig arbeitende Hochleistungs-Basstreiber an Bord.

Der integrierte Lithium-Ionen-Akku soll zudem Laufzeiten von bis zu

15 Stunden ermöglichen. Der Bowers & Wilkins T7 ist ab sofort verfügbar

und geht für stolze 349 Euro über die Ladentheke.

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EIGENSTÄNDIGER

TAKTGEBER

LG macht den nächsten Schritt in seiner Historie und präsentiert den

ersten eigenen Prozessor für Mobilgeräte. Der Achtkerner hört auf

den Namen Nuclun und arbeitet nach der big.LITTLE-Technologie von

ARM. Nuclun besitzt vier 1,5 GHz-Kerne für hohe Leistung und vier

1,2 GHz-Kerne für weniger intensive Aufgaben. Die Kerne lassen sich

je nach geforderter Aufgabe zwischen maximaler Leistung und maximaler

Energieeffizienz nutzen. Der Prozessor unterstützt zudem LTE-

A Cat 6 mit bis zu 225 Mbps im Download. Seine Premiere feiert Nuclun

dieser Tage im LG G3 Screen, einem Phablet mit 5,9 Zoll großem

Display, das speziell für den koreanischen Markt entwickelt wurde.

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MAGAZIN

FÜR AMBITIONIERTE

HTC DESIRE EYE

Das neue Top-Modell von HTC

überrascht gleich zweifach: Die

Frontkamera ist genauso stark

wie der Bilderfänger auf der

Rückseite, außerdem ist es der

in Kunststoff gegossene Beweis

dafür, dass der Name One nicht

mehr stellvertretend für die

High-End-Produkte von HTC

steht. Denn nur ein Metallgehäuse

macht ein HTC-Smartphone zu

einem Mitglied der One-Serie,

wie uns Fabian Nappenbach,

Product Director bei HTC für Zentraleuropa,

bei der Präsentation in

New York erklärte.

Die Taiwaner definieren ihre

Premium-Serie also ausschließlich

über das Design, denn technisch

steht das Desire Eye sogar

noch über dem One M8. Das Full-

HD-Display ist größer (5,2 statt

5 Zoll), die Kamera auf der Front

kommt wie die auf dem Rücken

mit einem 13-Megapixel-Sensor

und wird bei schlechten Lichtverhältnissen

von einem Doppel-

LED-Blitzlicht unterstützt. Beim

ersten Ausprobieren wirkten die

Fotos beider Kameras sehr scharf

und lichtstark. Wie gut das Kamera-Duo

wirklich ist, wird aber erst

ein ausführlicher Test zeigen.

Was auffällt: Bei der Optik auf

der Rückseite verzichtet HTC auf

3-D-Funktionen und die Ultrapixel-Technologie

– ein Schritt,

den wir begrüßen, denn am Ende

ist die Bildqualität entscheidend

– und da machte das One M8

zwar keine schlechte Figur, lag

aber regelmäßig hinter den Top-

Smartphones der Konkurrenz,

genannt seien hier nur stellvertretend

das Galaxy S5 und das

Xperia Z3.

Das Gehäuse des Desire Eye

besteht aus mattem Polycarbonat,

das haptisch zwar nicht mit einem

Metallgehäuse mithalten kann,

aber einen sehr robusten Eindruck

hinterlässt und obendrein

wasserdicht ist. Rahmen und

Rückseite sind farblich voneinander

abgegrenzt (wir haben die

Kombination mit knallrotem

Rahmen und weißer Rückseite

ge tes tet), die Tasten bieten klare

Druckpunkte, die linksseitig angeordneten

Kunststoffdeckel, die

die Einschübe für Nano-SIM und

Micro-SD-Slot schützen, sitzen

bombenfest. Ein Nachteil, der für

die Gehäuseintegrität vorteilhaften

Unibody-Bauweise: den

Akku kann man nicht wechseln.

PRAXISTEST

HTC Desire Eye

Preis 529 Euro

Maße 152 x 74 x 9 Millimeter; 154 Gramm

Pro robuster und wasserdichter Kunststoff-

Unibody mit Topverarbeitung; beste

Smartphone-Frontkamera auf dem

Markt; Display und Prozessor stark;

Stereo-Lautsprecher auf der Frontseite;

bewährte HTC-Oberfläche Sense

Contra hoher Preis; Akku nicht wechselbar

Praxistest

Ausstattung

Handhabung

★★★★★

★★★★★

★★★★★

ACTION!

HTC RE

Zusammen mit dem

Desire Eye hat HTC auch seine

erste Action-Cam RE vorgestellt.

Die wie ein U-Boot-Ausguck geformte

16-Megapixel-Kamera

steckt in einem wasserdichten

Gehäuse und punktet mit einem

optischen Bildstabilisator sowie

einem Ultraweitwinkelobjektiv und

nimmt Videos im Full-HD-Format

mit 30 Bildern pro Sekunde auf.

Der interne 8-GB-Speicher kann

mit Micro-SD-Karten erweitert

werden. Die Bedienung ist praktisch

und simpel: Beim Berühren

des Handsensors wird das Gerät

automatisch aktiviert, ein Antippen

der großen Auslösetaste genügt,

um Fotos (kurzes Drücken) oder

Videos (längeres Drücken) aufzunehmen.

Die Aufnahmen werden

kabellos per App an Android-

Smartphones oder iPhones übertragen

und in der Cloud gesichert.

Möglich ist auch die Steuerung per

Smartphone. Später soll die Kamera

das Echtzeit-Videostreaming auf

Youtube unterstützen. HTC bringt

die Action-Cam Anfang November

nach Deutschland, der Preis wird

bei 199 Euro (UVP) liegen.

8 12/2014


INNOVATIVSTER HERSTELLER

DES JAHRES 2014

LASER IST

IMMER

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MAGAZIN

TELENAV RÜSTET AUF

Skobbler war die erste Navigations-

App, die auf dem freien Kartenprojekt

Open Street Map (kurz OSM) basiert

und gehört seit Anfang 2014 zum

amerikanischen Anbieter Telenav. Die

nun Scout genannte App startet Ende

Oktober in einer überarbeiteten Version.

connect konnte die neue App

bereits ausprobieren – und war begeistert:

Sie liefert jetzt auch Staumeldungen,

ist inklusive einem Länder-Download

kostenlos und konnte

vor allem mit dem schnellen Kartenbetrachter

überzeugen. Mit im Boot

bei Telenav ist auch OSM-Gründer

Steve Coast (siehe Interview rechts).

OSM wird immer besser: Schon 2010

bescheinigte eine Studie der OSM

eine bessere Abdeckung als den Karten

der kommerziellen Anbieter. Auch

die Autoindustrie interessiert sich

zunehmend für das Kartenprojekt.

INTERVIEW

Hatten Sie von Beginn an die

Gründung einer freien, offenenen

Karte im Sinn?

Nein, überhaupt nicht. Es war

2004, ich war Student in London

und hatte einen GPS-Empfänger

und einen Computer. Ich wollte

eine ordentliche Karte meiner Umgebung,

also habe ich eine Kartensoftware

programmiert und

angefangen, selbst zu kartografieren.

Etwas später habe ich gedacht,

es wäre doch netter, eine

Webseite aus diesen Daten zu

machen, damit alle etwas davon

haben. Das war alles.

Wann haben Sie gemerkt, dass

Ihr Projekt diese riesigen Dimensionen

annehmen könnte?

Eigentlich erst drei bis vier Jahre

später, als mich ein Bekannter darauf

aufmerksam gemacht hat,

„Das hat mich

total überrascht“

Steve Coast, Gründer Open Street

Map und Head of OSM bei Telenav

dass inzwischen Kuba komplett

kartografiert war. Da war ich wirklich

platt. Heute überrascht mich

hingegen nichts mehr – wir haben

bald zwei Millionen Mitglieder, es

gibt Stammtische und Mapping

Partys. Es ist wirklich Wahnsinn,

was die Community leistet.

Was sind die nächsten Schritte

für die OSM, woran arbeiten

Sie heute?

Die Open Street Map hat eine fantastische

Qualität, vor allem auch

abseits der Straßen. Aber um ein

Navigationssystem fürs Auto wirklich

ans Laufen zu bekommen,

sind auch andere Dinge wichtig –

neben der Genauigkeit der Geometrien

vor allem die Zugänglichkeit

und Korrektheit der Adressen.

Darum kümmere ich mich heute

bei Telenav.

PRAXISTEST

Honor 6

Preis

Maße

Pro

Contra

Praxistest

299 Euro

140 x 70 x 8 Millimeter; 130 Gramm

Full-HD-Display; starker Prozessor;

3 GB RAM; umfangreiche Connectivity

mit LTE Cat 6 und IrDA; starker Akku mit

intelligenten Stromsparmechanismen

haptisch und optisch kein Leckerbissen;

Android 4.4.2 und Emotion UI 2.3 sind

nicht mehr ganz frisch

Ausstattung

Handhabung

★★★★★

★★★★★

★★★★★

HUAWEI

STARTET HONOR

Mit seiner Marke Honor will Huawei nach eigener Aussage die

„Digital Natives“ erreichen, die einen Großteil ihrer Zeit online

verbringen. Dementsprechend setzt man auf den Online-Direktvertrieb

und legt großen Wert auf das Feedback der Kunden. Bisher

war Honor nur in China präsent, doch am 29. Oktober fiel der

Startschuss der Marke in Europa, seitdem kann man das Flaggschiff

Honor 6 auch in Deutschland kaufen – natürlich ausschließlich

online. Amazon führt es für 299 Euro, was in Anbetracht

der Austattung ein unverschämt günstiger Preis

ist. Denn Huawei hat im Prinzip alles hineingebaut, was

gerade in der Oberklasse Standard ist: Ein 5 Zoll großes

Display mit Full-HD-Auflösung, einen Achtkern-Prozessor,

der nach dem modernen big.LITTLE-Prinzip von

ARM arbeitet und einen Akku, der mit 3100 mAh lange

Laufzeiten verspricht. Auch 3 GB Arbeitsspeicher sind in

dieser Preisklasse eher unüblich. Gespart wurde allerdings

beim Design: Obwohl es nur 7,5 Millimeter dick

ist, wirkt das Honor 6 klobig, und dass der metallisch

glänzende Rahmen nur aus Kunststoff besteht, spürt

man gleich beim ersten Anfassen.

10 12/2014


SCHLANK

UND RANK

Mit dem X2 Soul Mini für 199 Euro legt der rumänische

Handybauer Allview ein Smartphone mit

gerade mal 5,15 Millimeter Tiefe vor. Damit gehört

das Android-Phone zu den dünnsten und mit

nur 97 Gramm auch zu den leichtesten Modellen

weltweit. Neben der ultra schlanken Silhouette

verfügt es über eine 8-Megapixel-Kamera mit

Autofokus und LED-Blitz sowie eine Front-Kamera

mit 5 Megapixeln. Für Power sorgt ein mit 1,7 GHz

getakteter Octa-Core-Prozessor. WLAN, HSPA+ sowie

Bluetooth sind Standard, 16 GB Speicher mager.

NEUER PLAYER

AM MARKT

Monitor und Tablet-Spezialist Hannspree bringt

mit dem SN50MC1 für 239 Euro sein erstes

Smartphone auf den Markt. Das Android-4.4-

Modell verfügt über ein 5 Zoll großes IPS-Display

mit HD-Auflösung und wird von einem 1,7 GHz

schnellen Octa-Core-Prozessor angetrieben.

Neben der Dual-SIM-Funktion hat das Hannspree

auch eine 8-Megapixel-Kamera sowie

16 GB internen Speicher zu bieten. Letzterer

lässt sich über einen Micro-SD-Slot erweitern.

ALCATEL FIRE E

Mit dem Fire E tritt die zweite Generation

der Smartphones mit Firefox OS an. An der

Plattform der Mozilla Foundation hat sich

gar nicht so viel verändert, auf dem Fire E

ist die Version 1.3 installiert. Die ist mit

etwas Eingewöhnung gut und sicher zu

bedienen, wer von Android oder iOS

kommt, wird allerdings viele gängige Apps

im vorinstallierten

„Marketplace“

vermissen. Die

Hardware ist

deutlich besser

als bei der ersten

Generation, das

4,5-Zoll-Display

brillant. Doch

auch das Fire E

bleibt ein Smartphone

für preisbewusste

Einsteiger.

PRAXISTEST

Alcatel One Touch Fire E

Preis rund 130 Euro

Maße 129 x 63 x 8 Millimeter; 120 Gramm

Pro sehr leicht und kompakt; erweiterbarer

Speicher; keine Bindung an Google oder

Apple nötig; gute Verarbeitung

Contra Akku fest verbaut; wenig Prozessorleistung;

viele gängige Apps sind nicht

für Firefox OS verfügbar; Kamera nur

für einfache Schnappschüsse geeignet

Praxistest

Ausstattung

Handhabung

★★★★★

★★★★★

★★★★★


MAGAZIN

KURZ

MELDUNGEN

GOODBYE NOKIA

Nach mehr als einem Jahrzehnt

mit phasenweise deutlicher Dominanz

verabschiedet sich ein großer

Name aus dem Mobiltelefonmarkt:

Nokia. Die Smartphones

kommen nun als Microsoft Lumias

auf den Markt. Und die Finnen

bleiben als Nokia Solutions and

Networks (NSN) weiterhin als

Netzwerk-Infrastrukturhersteller

tätig. Auch als Navianbieter bleibt

Nokia der Branche mit dem guten

Dienst „Here“ erhalten.

VR-BRILLE FÜR 25 EURO

Dass Virtual Reality (VR) ein großes

Zukunftsthema ist, wissen wir

spätestens seit Samsung seine

VR-Brille Gear VR präsentierte.

Jetzt zieht Archos nach – mit einer

Brille, die zwar nicht besonders

hübsch aussieht, aber dafür nur

25 Euro kostet

und mit vielen ak-

tuellen Smartpho-

nes kompatibel

ist. Der Markt-

start soll im Novem-

ber erfolgen.

O2 BRINGT HOMEBOX 2

Der Münchner Netzbetreiber will

sein DSL-Geschäft ankurbeln und

verstärkt sein Geräteport-

folio mit einem neu-

en

WLAN-Router.

Die in schickem

Weiß

gehaltene

Homebox 2 ist

nach dem neues-

ten

WLAN-Stan-

dard 802.11ac ge-

baut und schießt die Daten mit

bis zu 1,3 Gbit/s durch die Leitung.

Zudem bietet die Box zwei

USB-Anschlüsse, an die sich ein

Drucker und eine externe Festplatte

als zentraler Datenspeicher

andocken lassen. Auch hat die

Homebox 2 eine DECT-Basisstation

eingebaut, an die man bis zu

fünf Schnurlostelefone anbinden

kann. Die Homebox 2 gibt’s in Verbindung

mit einem O2-DSL-Vertrag

für einmalig 69,90 Euro.

GOOGLE

INBOX

Mit der iOS- und Android-App Inbox

will Google die E-Mail nicht neu erfinden,

aber den Posteingang besser

organisieren. Nachrichten werden

clever sortiert, an darin enthaltene

Termine wird automatisch

erinnert. Noch steckt Inbox in der

geschlossenen Beta, Neugierige

können über inbox@google.com

einen Zugang anfordern.

TEUFLISCH

GUTER SOUND

SELFIES

DE LUXE

Michelle Obama mag sie, Lukas Podolski auch – und

selbst die deutsche Kanzlerin kann Selfies was abgewinnen:

Das bleibt dem japanischen Kameraspezialisten

Olympus nicht verborgen, der nun ebenfalls

auf den Zug springt und mit der PEN E-PL7, einer

kompakten Systemkamera, ins Rennen geht. Das

Herzstück des stylishen Hinguckers ist ein ausklappbarer

Bildschirm, mit dem man hochauflösende

Selbstporträts schießen kann: Dazu wird der neigbare

3-Zoll-Touchscreen einfach nach unten geklappt.

Das LCD-Display verfügt auch über Buttons

für Selbstauslöser sowie Porträt-Modi. Praktisch: Die

kleine Schönheit im edlen Metallgehäuse lässt sich

per Olympus OI.Share-App via Smartphone fernsteuern.

Für gestochen scharfe Bilder soll der

Bildsensor mit 16 Megapixeln und Bildstabilisator

sorgen, mit 16 Filtern lassen sich die digitalen

Schnappschüsse kreativ aufhübschen. Die Pen gibt’s

in Weiß, Silber oder Schwarz inklusive schlankem

Pancake-Zoomobjektiv für 599 Euro.

Mit dem BT Airy für etwa 150 Euro bringt der Berliner Lautsprecherspezialist

Teufel seinen ersten Bluetooth-Kopfhörer auf den Markt.

Das On-Ear-Modell lässt sich mit optionalen Ohrpolstern und Silikoneinlagen

in acht verschiedenen Farben der Garderobe und/oder Lau-

ne anpassen. Auch technisch kann der BT Airy mit praktischer NFC-

Koppelung, Bluetooth 4.0 inklusive aptX-Codec für astreine Hi-Fi-

Qualität und Steuertasten am Lauscher

aufwarten. Einmal über die Micro-

USB-Buchse geladen, soll

der BT Airy bis zu 20

Stunden für Klangvergnügen

sorgen.

12 12/2014


SENIOREN-

GERECHT

Das Liberto 820 von Doro, Marktführer bei

Senioren-Handys, ist ein voll ausgestattetes

Smartphone, das aufgrund seiner

Ausrichtung aber außer Konkurrenz antritt.

Zwei Beispiele: Das Gehäuse rund

ums 4,5-Zoll-Display könnte kompakter

sein, liegt dadurch aber sicher und bequem

in der Hand. Die Tutorials, die sich

beim ersten Start einer Funktion nach

vorne drängen, werden geübte Smartphone-Nutzer

nerven, sind Einsteigern

aber eine gute Hilfe. Und tatsächlich sind

es nicht die typischen Hardware-Features

wie die Notruftaste auf der Rückseite, die

das Liberto 820 zu einer Option für ältere

Smartphone-Einsteiger macht. Es ist vor

allem die spezielle Oberfläche mit großen Bedienfeldern, die Doro

über Android 4.4.2 stülpt und dessen Funktionsvielfalt so einfach

nutzbar macht. Und wenn doch etwas zu kompliziert ist, kann man

einer Vertrauensperson auch aus der Ferne Zugang zum Smartphone

gewähren. Beschränkungen bei der Nutzung gibt es übrigens

keine: Doro empfiehlt spezielle Apps, doch letztlich lässt sich

dank Zugang zu Google Play jedes Android-Programm installieren.

PRAXISTEST

Doro Liberto 820

Preis rund 280 Euro

Maße 138 x 71 x 10; 131 Gramm

Pro griffiges Gehäuse; laute Signal- und

Klingeltöne; einfache Bedienoberfläche;

aus der Ferne konfigurierbar;

Tischladestation im Lieferumfang; alle

Android-Funktionen nutzbar

Contra kleinere Übersetzungsfehler im Menü;

virtuelle Tastatur recht klein

Ausstattung ★★★★★

Handhabung ★★★★★

Praxistest

_0D8MH_Artwizz_connect_1214.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);28. Oct 2014 08:39:50

★★★★★

SKY ONLINE

OHNE ABO

Kurz vor Drucklegung startete ein neuer

Netflix-Konkurrent: Sky Online liefert aktuelle

Pay-TV-Inhalte von Sky ohne Vertragsbindung.

Für 9,99 Euro im Monat

(Sky Starter) gibt’s Sky Snap plus aktuelle

Filme und Serien aus RTL Crime, TNT

Serie, Fox, Disney XD & Co – und die

Livestreams der Sender. Für 19,99 Euro

(Sky Film) sind zusätzlich Blockbuster

und Top-Serien aus Sky Cinema, Sky Atlantic

und Disney Cinemagic zu sehen.

Sky Snap (Seite 103) läuft als Einstiegsangebot

weiter. skyonline.sky.de


SMARTPHONES

DIE NEUEN

SUPERLATIVE?

M

it 6,9 (iPhone 6) beziehungsweise

7,1 Millimeter

(iPhone 6 Plus) Bauhöhe

gehören die neuen iPhones

zu den dünnsten Smartphones,

die der Markt derzeit zu

bieten hat – selbst ein Flachmann

wie das Sony Xperia Z3

(7,3 Millimeter) muss sich

geschlagen geben. Was sofort

auffällt: Von der kantigen Formensprache

der Vorgänger hat

Apple sich verabschiedet, die

Neuen zeigen ein viel runderes

Profil. Und weil die Seiten

so gewölbt sind, liegt vor allem

das 6er sehr gut in der

Hand – die Anfassqualität des

eloxierten Alumiums ist bei

beiden ohnehin fantastisch.

Dabei geht die Rundung des

Aluminiumgehäuses direkt in

die Glas oberfläche des Displays

über, die zu den Rändern

hin leicht abfällt. Eine

fühlbare Trennung von Rahmen,

Rückseite und Bildschirm

gibt es nicht, was den

Eindruck erweckt, dass das

Gehäuse nur aus einem einzigen

Bauteil besteht.

Kein Bentgate bei connect

Dementsprechend ist die Verarbeitung

herausragend: Bei

beiden 6ern knarzt, wackelt

und biegt sich nichts. Apropos

biegen: Kurz nach dem Verkaufsstart

machten Fotos von

deformierten 6-Plus-Modellen

im Internet die Runde, die

unter dem Hashtag #bentgate

schnell zum Skandal aufgeblasen

wurden. Die Theorie:

Weil Apple den Rahmen nicht

stabil genug konstruiert habe,

verbiege sich das Gerät leichter

als vergleich bare Smartphones,

wenn man Druck auf

eine bestimmte Stelle des Gehäuses

ausübt, etwa beim Tragen

des Smartphones in der

Hosen tasche. Apple streitet

das ab und verweist auf Einzelfälle,

auch wir haben im

Testzeitraum keine Verformungen

beobachtet, obwohl

wir das Gerät nicht mit Samthandschuhen

angefasst haben.

Die hohen Verkaufszahlen

und die geringe Anzahl

der bisher bekannten Fälle

sprechen ebenfalls gegen einen

Konstruk tions fehler.

Was uns nicht gefallen hat:

Die Kameralinse ragt etwa

einen Millimeter aus dem

Gehäuse, sodass die Geräte

immer schief aufliegen. Und

während Sony und Samsung

ihre Topklasse mittlerweile

wasserfest bauen, sollte man

die Apples nicht im Platzregen

auf dem Gartentisch

liegen lassen. Das ist ein

Nachteil – vor allem im Hinblick

auf die hohen Preise.

Welche Größe soll es sein?

Die Displayauflösung beträgt

beim kleinen Modell 1334 x

750 Pixel, beim Plus 1920 x

1080 Pixel, was bei einer Diagonalen

von 4,7 und 5,5 Zoll

zu einer Pixeldichte von 326

und 401 ppi führt – das ist nominell

nicht rekordverdächtig,

sondern guter Durchschnitt.

Trotzdem bewegt sich

die Qualität der Darstellung

auf einem sehr hohen Niveau

und Inhalte sehen so aus, als

wären sie auf das Display gedruckt.

Verantwortlich dafür

sind die sehr hohe Leuchtdichte,

herausragende Kontrastwerte

und die außerordentlich

hohe Blickwinkelstabilität

(mehr dazu

zeigen die Diagramme

auf

Seite 18).

Die neue

Größenordnung

hat

Fol gen. Während

sich das

iPhone 6 mit seinem

4,7-Zoll-Display

bequem einhändig

bedienen lässt und

mit 129 Gramm auch

nach längerer Nutzung nicht

zu schwer wird, geht beim

6 Plus eigentlich nichts mehr

ohne die zweite Hand. Apple

hat zwar softwareseitig einen

speziellen Einhandmodus implementiert,

der den Displayinhalt

nach unten in Daumenreichweite

schiebt, wenn man

zwei Mal kurz auf die Home-

Taste tippt, aber das ist im

Alltag kaum praktikabel.

Hinzu kommt, dass die meisten

Hosentaschen zu klein für

14 12/2014


Die neuen 6er sind die teuersten,

größten und bestverkauften

iPhones aller Zeiten. Aber gelten

diese Superlative auch außerhalb

des Apple-Universums? Im

connect-Test mussten iPhone 6

und 6 Plus einen harten Prüfparcours

durchlaufen.

15


SMARTPHONES

Apple

iPhone 6 Plus

Preis: 799 – 999 Euro

Maße: 158 x 78 x 7 mm;

172 Gramm

Aluminiumgehäuse

im Premiumdesign

mit Topverarbeitung

brillantes und helles

Display

hervorragende

Hauptkamera mit

optischem Bildstabilisator

leistungsfähiger

64-Bit-Prozessor

Fingerabdruck-

Sensor mit sehr hoher

Erkennungsrate

Apple

iPhone 6

Preis: 699 – 899 Euro

Maße: 138 x 67 x 7 mm;

129 Gramm

kompakt und leicht

Aluminiumgehäuse

im Premiumdesign

mit Topverarbeitung

brillantes und helles

Display

hervorragende

Hauptkamera

leistungsfähiger

64-Bit-Prozessor

Fingerabdruck-

Sensor mit sehr hoher

Erkennungsrate

das Phablet sind und dass das

Gewicht von 172 Gramm

nach längerer Benutzung

spürbar wird. Im Gegenzug

profitiert man von dem größeren

Display gleich doppelt,

weil Webseiten und Videos

mehr Platz haben und Apple

einige Apps mit einer speziellen

Querformat-Ansicht anreichert,

die die größere Fläche

clever ausnutzt. Im Posteingang

etwa wird die Oberfläche

wie auf dem iPad zweigeteilt,

die Tastatur zeigt

Sonderzeichen und Extratasten

zum Ausschneiden und

Fetten von Text. Hier wird

bereits deutlich: Beide Geräte

gleichen sich zwar formal wie

ein Ei dem anderen, sind aber

technisch nicht identisch ausgestattet.

Die Unterschiede

sind größer als man denkt, sie

betreffen auch die Kamera

und vor allem den Akku.

Weniger ist manchmal mehr

Beiden 6er-Modellen gemein

ist Apples neuer A8-Prozessor,

der auf dem Papier überhaupt

nicht beeindruckt, im

Gegenteil: Zwei Kerne, 1,4

Gigahertz und 1 GB RAM –

das sind eigentlich Werte von

vorgestern. Aber Apple zeigt,

dass weder die Anzahl der

Kerne noch die Taktrate und

die Größe des Arbeitsspeichers

ausschlaggebend für die

Leistungsfähigkeit sein müssen,

wichtig ist vielmehr die

optimale Anpassung des Betriebssystems

an die Hardware.

Denn Apples Zweikerner

kann locker mit den höher

getakteten Vier- und Achtkernern

der Konkurrenz mithalten

und hat in einigen Benchmarks

sogar die Nase vorn.

Die Ergebnisse werden durch

den Alltag bestätigt: Apps

starten fix, die Oberfläche reagiert

butterweich und grafisch

anspruchsvolle Spiele

flitzen über den Bildschirm.

Auch die Kamera tritt den

Beweis an, dass große Zahlen

nicht viel bedeuten müssen.

Obwohl der iPhone-Sensor

nur maximal 8 Megapixel aufzeichnet,

lassen die Fotos die

meisten anderen Smartphone-

Kameras hinter sich, weil sie

rauschärmer und schärfer

sind. Im Gegensatz zum iPhone

6 ist das Plus-Modell zusätzlich

mit einem optischen

Bildstabilisator ausgestattet,

der Verwackler besser ausgleicht,

was vor allem bei

schlechten Lichtverhältnissen

noch einmal sichtbare Verbesserungen

bringt.

Stark sind auch die neuen

Möglichkeiten der Videokamera,

von denen beide profitieren:

1080p-Clips werden

mit 60 Bildern pro Sekunde

(fps) aufgezeichnet und lassen

sich danach in Zeitlupe

abspielen, noch eindrucksvoller

ist die extreme Zeitlupe

mit 240 fps bei 720p – die

sehr gute

Ausdauer

sehr teuer und hoher

Aufpreis für Speicher

sehr teuer und hoher

Aufpreis für Speicher

Gehäuse nicht

wasserdicht

Das Aluminium wird oben und

unten von schmalen Kunststoffstreifen

unterbrochen, damit die

Funkwellen durch das Gehäuse

kommen.

Gehäuse nicht

wasserdicht

Schwächen im

UMTS-Netz

Speicher nicht

erweiterbar

Speicher nicht

erweiterbar

keine Stereo-

Lautsprecher

keine Stereo-

Lautsprecher

16 12/2014


*





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SMARTPHONES

Aufnahmen wirken dann fast

schon surreal. Wer auf eine

gute Kamera Wert legt, macht

mit den neuen iPhones also

nichts verkehrt – mit einer

Ausnahme: Selfie-Fans werden

anderswo glücklicher.

Apple spendiert der Frontkamera

nur 1,2 Megapixel,

und auch wenn die Aufnahmen

recht lichtstark sind, liefern

andere Hersteller hier

mehr Pixel und Funktionen.

6 Plus mit starker Ausdauer

Weil das Plus-Modell höher

und breiter ist, kann Apple einen

größeren Akku einbauen,

was man deutlich merkt: Mit

einer Laufzeit von 10:12

Stunden im normierten Nutzungsmix

kratzt es ganz nahe

an der aktuellen Spitzenposition,

die von Huaweis Dauerläufer

Ascend Mate 7 gehalten

wird. Das ist ein klarer

Vorteil gegenüber dem 6er,

das mit 6:56 Stunden zwar

mehr als eine Stunde länger

durchhält als der Vorgänger

5s, im direkten Vergleich mit

der Smartphone-Oberklasse

aber keine Glanzpunkte setzt.

Auch die Funkleistungen des

6 Plus sind besser: Während

das kleinere iPhone im

UMTS-Netz nur mäßige 21

von 30 Punkten erreicht, liefert

der große Bruder eine solide

Vorstellung mit 25 Punkten

ab. Im LTE- und im GSM-

Netz sind die Messergebnisse

Auf dem iPhone 6 Plus lässt

sich eine Ansicht aktivieren, die

Icons und Schrift vergrößert.

Apple-typisch bietet die Kamera

kaum Einstellungen – neu ist

die Belichtungskorrektur.

Der Einschalter

ist von oben auf

die rechte Seite

gewandert – in

Anbetracht der

Größe eine gute

Entscheidung.

dagegen bei beiden ausgezeichnet,

auch die Sprachqualität

bewegt sich auf einem

guten Niveau. Wenn man auf

Lautsprecher umschaltet, hört

man allerdings, dass Apple

nur einen Speaker an der Unterseite

einbaut – andere

Oberklässler wie das Xperia

Z3 kommen mit Stereo-Lausprechern

auf der Front, die

auch beim Videos schauen

den besseren Klang liefern.

Fazit: Gut, aber teuer

Das Plus-Modell ist das bessere

iPhone 6, es hat das größere

Display, die bessere Kamera

und die längere Akkulaufzeit.

Beide Geräte können

trotz exzellentem Design und

überwiegend guter bis sehr

guter Testergebnisse keine

Spitzenplätze in der connect-

Bestenliste abräumen, und

daran sind die typischen

Nachteile schuld, die man als

Apple-Kunde in Kauf nehmen

muss. Statt auf Micro-USB

setzt Apple auf einen proprietären

Anschluss, der Akku ist

nicht wechsel-, der Speicher

nicht erweiterbar. Bitter: Weil

Apple bei der 6er-Generation

erstmals auf eine 32-GB-Variante

verzichtet und stattdessen

die Größen 16, 64 und 128

GB anbietet, wird man in Zeiten

immer anspruchsvollerer

Apps fast gezwungen, die

64-GB-Variante zu kaufen –

natürlich mit einem saftigen

Aufpreis: In der Topvariante

ist das 6 Plus mit 999 Euro

teurer als ein gutes Notebook.

ANDREAS SEEGER >>

Das Design ist top, einen kleinen

Patzer leistet sich Apple aber:

Die Kameralinse ragt etwa einen

Millimeter aus dem Gehäuse.

DISPLAYMESSUNG

Mit einer Leuchtdichte von 553 cd/

m 2 gehört das Display des iPhone

6 Plus zu den hellsten überhaupt,

auch die Kontrastwerte sind durch

die Bank hervorragend. Und wie

auf dem Kontrastdiagramm unten

zu sehen ist, leidet die Bildqualität

selbst bei einem schrägen

Blickwinkel kaum. Das ist absolute

Spitzenklasse.

Kontrast bei


SMARTPHONES

AUSSTATTUNG

MARKE Apple Apple

Modell iPhone 6 Plus iPhone 6

SYSTEM

Betriebssystem iPhone OS 8.0.2 iPhone OS 8.0.2

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz) Apple A8/2/1400 Apple A8/2/1400

interner Speicher (MB) 114000 114500

Steckplatz für Speicherkarte Í Í

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å Í/Å/Å

SIM-Format/Dual-SIM Nano-SIM/Í Nano-SIM/Í

Akku-Typ/wechselbar Li-Ionen/Í Li-Ionen/Í

LIEFERUMFANG

Headset/Datenkabel Å/Å Å/Å

Größe Speicherkarte Í Í

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto Í/Í Í/Í

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900 Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å

UMTS 900/2100 Å/Å Å/Å

LTE 800/1800/2600 Å/Å/Å Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76 42,0/5,76

WLAN-Standard 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac

Bluetooth... Å Å

...Headset/Handsfree/A2DP Å/Å/Å Å/Å/Å

...Object Push/OBEX/AVRCP Í/Í/Å Í/Í/Å

...Phone Book/SIM Access/HID Å/Í/Å Å/Í/Å

Micro-USB-Typ/Massenspeicher/Ladefunktion Å/Í/Í Å/Í/Í

DISPLAY

Typ/Diagonale (Zoll) TFT/5,5 TFT/4,7

Auflösung (Pixel) 1080x1920 750x1334

Anzahl der Farben 16,7 Mio. 16,7 Mio.

TELEFONFUNKTION

Anrufliste/Sprachanwahl Å/Å Å/Å

Makeln Å Å

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 3/Å/Å 3/Å/Å

Freisprechen/Stummschalten Å/Å Å/Å

MESSAGING

E-Mail/POP3/IMAP/HTML Å/Å/Å/Å Å/Å/Å/Å

SMS/MMS Å/Å Å/Å

PIM

Kontaktverwaltung Å Å

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3 7/3/3

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum Å/Å/Å Å/Å/Å

Terminverwaltung Å Å

Tages-/Wochen-/Monatsansicht Å/Å/Å Å/Å/Å

wöchentliche/jährliche Termine Å/Å Å/Å

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät Í Í

Sync: Outlook/Mac optional/Å optional/Å

Notizen: Outlook-Sync Å Å

To-do-Liste Å Å

OFFICE

Word betrachten/bearbeiten Å/Å Å/Å

Excelbetrachten/bearbeiten Å/Å Å/Å

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Å Å/Å/Å

BROWSER

Web/Frame/Java/Java-Scripting Å/Å/Í/Å Å/Å/Í/Å

Flash/https/Home/Favoriten Í/Å/Å/Å Í/Å/Å/Å

MULTIMEDIA

Audio-Format:MP3/WMA/M4A/AAC Å/Í/Å/Å Å/Í/Å/Å

UKW-Radio/RDS Í/Í Í/Í

Videoplayer/Vollbild-Darstellung Å/Å Å/Å

Video-Format:3GP/MP4/WMV Å/Å/Í Å/Å/Í

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8 Å/8

NAVIGATION

GPS-Empfänger/A-GPS Å/Å Å/Å

Navi-Software/onboard/offboard Apple Karten/Í/Å Apple Karten/Í/Å

Navi-Lizenz/Routenplaner Vollversion/Å Vollversion/Å

MESSWERTE

MARKE Apple Apple

Modell iPhone 6 Plus iPhone 6

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT

LTE 800

LTE 800

Abstrahl-

Diagramm

Wie gut ein Smartphone Signale

in welche Richtung strahlt, zeigen

LTE 1800

LTE 1800

Abstrahldiagramme, bei denen

Rot die höchsten Pegel repräsentiert,

Grün mittlere und Blau die

niedrigsten.

LTE 2600

LTE 2600

GSM/UMTS D-Netz E-Netz UMTS D-Netz E-Netz UMTS

effektive Strahlungsleistung (dBm) 23,4 24,1 16,7 23,4 24,6 14,9

Empfindlichkeit (dBm) -100 -107 -108 -101 -105 -108

LTE

LTE800 LTE1800 LTE2600 LTE800 LTE1800 LTE2600

effektive Strahlungsleistung (dBm) 17,1 17,8 15,4 18,0 17,2 15,8

Empfindlickeit (dBm) -96, -97, -95, -98, -97, -95,

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,42/0,910

AKUSTIK-MESSUNG

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)

Lautstärkewert (dB) 10,6/21,0 10,3/18,6 11,7/19,3 11,6/19,5

Geräuschunterdrückung Senden Straße 2,8 3,2

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,2 2,5

Frequenzgang (Punkte v. 5) 4/4 4/5 5/4 5/4

AUSDAUER

Gesprächszeit (Stunden) 21:08 28:51 11:20 10:41 13:56 6:19

typische Ausdauer (Stunden) 10:12 6:56

DISPLAY

Helligkeit (cd/m²) 553 544

GRÖSSE UND GEWICHT

Abmessungen (LxBxHinmm) 158x78x7 138x67x7

Gewicht (Gramm) 172 129

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist eine Herstellerangabe.

TESTERGEBNISSE

MARKE Apple Apple

Modell iPhone 6 Plus iPhone 6

Preis (Euro) 1 799 699

AUSDAUER max. 125 überragend (123) gut (100)

AusdauerGespräch 35 35 28

Ausdauer Display-Betrieb 90 88 72

AUSSTATTUNG max. 175 gut (134) befriedigend (131)

System und Lieferumfang 65 40 40

Display 40 36 33

Connectivity 20 15 15

Telefon und PIM 10 10 10

MessagingundOffice 10 9 9

Web-Browser 10 9 9

Kamera 10 7 7

Musik und Video 5 5 5

Navigation 5 3 3

HANDHABUNG max. 75 gut (60) sehr gut (66)

Handlichkeit 40 29 35

User Interface 20 16 16

Verarbeitungsqualität 15 15 15

MESSWERTE max. 125 gut (104) gut (102)

Akustik-MessungenSenden 30 22 24

Akustik-Messungen Empfangen 20 17 17

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 13 13

Sende-undEmpfangsqualitätUMTS 30 25 21

Sende-undEmpfangsqualitätLTE 30 27 27

URTEIL max. 500

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

421

gut

399

gut

20 12/2014


iOS MACHT DAS iPHONE STARK

Auf den ersten Blick hat sich bei iOS 8 nicht viel getan, aber der Eindruck

täuscht: Apple macht das System für Entwickler attraktiver und vernetzt

iPhone und iPad noch stärker mit den Mac-Computern. Die Stoßrichtung ist

klar: Apple-Geräte sollen die Schaltzentralen des digitalen Lebens werden.

Für Fotos gibt es

neue tools, dabei werden

Bearbeitungsalle

Änderungen

geräteübergreifend

synchronisiert.

Die Health-App ist die

neue Fitnesszentrale.

Gesundheitlich relevante

Daten werden

hier gesammelt und

analysiert.

In Apples Chat-App

iMessage sind jetzt

alle Funktionen integriert,

die man auch

von Messengern wie

Whatsapp kennt.

Das Multitasking-

Menü mit den lich geöffneten An-

kürzwendungen

zeigt

auch die zuletzt angerufenen

Kontakte.

Auf die im oberen

Bildschirmbereich

eingeblendeten

Benachrichtigungen

kann man direkt

reagieren.

Mit Blick auf die Testergebnisse stellt sich

einmal mehr die Frage nach dem Erfolgsgeheimnis

von Apple. iPhone 6 und 6 Plus

sind ohne Zweifel gute Smartphones, aber

sie stehen nicht an der Spitze, im Gegenteil:

Andere Hersteller bieten eine bessere Akkulaufzeit

oder eine bessere Ausstattung. Aber

ein iPhone kauft man nicht primär wegen

der Hardware, sondern wegen der Software,

die darauf läuft – und wegen den zahlreichen

Apple-Diensten, die daran angebunden

sind. Und die neueste iOS-Version 8

macht das Apple-Ökosystem für Nutzer

noch einmal deutlich attraktiver.

Alle Apple-Geräte werden vernetzt

Unter dem Namen „Continuity“ fasst Apple

eine ganze Reihe neuer Funktionen zusammen,

die iOS noch enger mit Apples Desktop-System

Mac OS X Yosemite verbindet.

Vereinfacht gesagt teilen sich alle Apple-

Geräte eines Nutzers die gleichen Funktionen,

wenn sie sich im selben WLAN-Netz

befinden: Ein auf dem iPhone eingehender

Anruf wird auch auf dem MacBook angezeigt

und kann dort entgegengenommen

werden. Eine SMS, die auf dem iPhone eingeht,

wird auch auch dem iPad angezeigt

und kann dort beantwortet werden. Weil viele

Apple-Programme in Echtzeit geräteübergreifend

synchronisiert werden, reicht die

Vernetzung sogar noch tiefer: Eine auf dem

Mac begonnene E-Mail lässt sich auf dem

iPad nahtlos weiterschreiben, eine auf dem

iPad geöffnete Webseite wird auch auf

dem iPhone angezeigt. Wenn eine solche

„Continuity“-Aktion verfügbar ist, werden

die entsprechenden Icons auf dem Sperrbildschirm

angezeigt, unter Mac OS Yosemite

ist ein neuer Bereich am linken Rand

der Dockleiste dafür reserviert.

In der Praxis funktioniert Continuitiy meist

reibungslos und bringt einen echten Zuwachs

an Bedienkomfort. Der Vorteil für

Apple (und für den Nutzer) liegt auf der

Hand: Apple-Geräte werden umso besser,

je mehr man davon besitzt. Ein iPad alleine

ist schön, doch im Verbund mit einem

iPhone wird es auch zum Telefon, kann SMS

empfangen und versenden und die Internetverbindung

ohne fummeliges Tethering-

Setup mitbenutzen.

Das System wird offener

Entwicklern stellt Apple mit iOS 8 mehr als

4000 neue Schnittstellen (API) zur Verfügung,

die Zugriff auf Bereiche von iPhone

und iPad ermöglichen, die Apps bisher verschlossen

waren. Das bringt jetzt schon

handfeste Verbesserungen für die Nutzer.

Der Touch-ID-Sensor wird von immer mehr

Apps zur Authorisierung genutzt, und auch

die iOS-Tastatur, seit acht Jahren fest in der

Hand von Apple, kann neuerdings ausgewechselt

werden – die unter Android beliebten

Keyboards Swype und Swiftkey sind bereits

im App Store erhältlich. Viele Gründe

zum Umstieg gibt es aber nicht mehr, denn

Apple hat seine Drücker gründlich verbessert:

Eine vorausschauende Wort erkennung

schlägt Passendes vor, sodass man nach

ein paar Tagen Training ganze Sätze mit

wenigen Fingertipps schreiben kann.

Vorteil gegenüber Android

Die Liste der weiteren Neuerungen von

iOS 8 ist lang, aber wenig spektakulär. Stark

ist die Möglichkeit, Einkäufe in der Familie

kostenlos zu teilen, auch die neuen Tools

der Fotos-App können sich sehen lassen. In

der Summe handelt es sich fraglos um eines

der besten und ausgereiftesten mobilen

Betriebssysteme, das die Schwächen der

Hardware locker wegbügelt.

Dabei stehen die Continuity-Funktionen

stellvertretend für die große Stärke von

Apple: Als einziger Spieler im Mobilfunkmarkt

kontrolliert man nicht nur das Software-

und Dienste-Ökosystem, sondern

auch die Hardware-Basis – und wird damit

in die Lage versetzt, beides perfekt aufeinander

abzustimmen und zu vernetzen. iOS 8

ist ein großer Wurf. ANDREAS SEEGER

21


SMARTPHONE-TARIFE

TARIFE

FÜRS iPHONE

Und ewig lockt das

Apple-Phone: Wer

sich für das neue Flaggschiff

iPhone 6 entscheidet,

braucht einen

passenden Tarif. Wir

haben die Angebote

der Netzbetreiber

verglichen.

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Premium Premium Premium 1,5 GB

Monatspreis ohne Smartphone 26,95 € 1 35,95 € 1 44,95 € 1 71,95 € 1 Í Í Í 44,99 €

Monatspreis mit iPhone 6 und 6 Plus 44,95 € 1 /49,95 2 53,95 € 1 /59,95 2 62,95 € 1 /69,95 2 89,95 € 1 /99,95 2 79,95 5 109,95 € 5 149,95 € 5 54,99 €

Sprachflat in alle dt. Netze Å Å Å Å Å Å Å Å

SMS-Flat in alle dt. Netze Å Å Å Å Å Å Å Å

Datenflat/Datendrosselung ab Å/500 MB 3 Å/1,5 GB 3 Å/3 GB 3 Å/5 GB 3 Å/3 GB 3 Å/5 GB 3 Å/20 GB 2 Å/1,5 GB 6

Datentempo im Download/Upload (Mbit/s) 16/2 50/5 100/10 150/10 100/10 150/10 150/10 100/10

SpeedOn-Option

(nach Verbrauch des Highspeed-Volumens)

250 MB für 4,95 €

pro Buchung

250 MB für 4,95 €

pro Buchung

250 MB für 4,95 €

pro Buchung

250 MB für 4,95 €

pro Buchung

250 MB für 4,95 €

pro Buchung

250 MB für 4,95 €

pro Buchung

250 MB für 4,95 €

pro Buchung

250 MB für 3 € pro

Buchung 6

1 GB für 10 €

2 GB für 20 €

3 GB für 30 €

4 GB für 40 €

5 GB für 50 €

6 GB für 60 €

7 GB für 70 €

8 GB für 80 €

9 GB für 90 €

10 GB für 100 €

VoIP-Nutzung erlaubt Å Å Å Å Å Å Å Å

Hotspot-Flat Í Í Í Å 4 Í Å 4 Å 4 Í

Multi-SIM Í Í Í Å (2 inklusive) Í Å (2 inklusive) Å (2 inklusive) Í 7

Musikstreaming-Flat 3 Monate inklusive 3 Monate inklusiv 3 Monate inklusive 3 Monate inklusive 3 Monate inklusive 3 Monate inklusive 3 Monate inklusive 6 Monate inklusive

AUSLANDSNUTZUNG

Sprach-, SMS- und Datenflat im EU-Ausland

inklusive Schweiz nutzbar

Í Í Í Å Í Å

16 x Travel & Surf

Week Pass mit 50 MB

Inklusivminuten ins EU-Ausland Í Í Í Í Í Í 1000 Í

Inklusivminuten im EU-Ausland Í Í Í 100 Í 100 250 Í

Inklusiv-SMS im EU-Ausland Í Í Í 100 Í 100 1000 Í

Datenvolumen inklusive im EU-Ausland Í Í Í Í Í Í Í Í

6 Monate inklusive.

Danach 5 € pro

Monat. 8

einmaliger Preis für iPhone 6/6 plus 16 GB 179,95 €/279,95 € 99,95 €/199,95 € 1 €/ 99,95 € 1 €/ 1 € 1 €/ 99,95 € 1 €/ 1 € 1 €/ 1 € 49,90 €/ 149,90 €

einmaliger Preis für iPhone 6/6 plus 64 GB 279,95 €/379,95 € 199,95 €/299,95 € 99,95 €/ 199,95 € 1 €/ 99,95 € 1 €/ 199,95 € 1 €/ 99,95 € 1 €/ 99,95 € 49,90 € / 249,90 €

einmaliger Preis für iPhone 6/ 6 plus 128 GB 379,95 €/479,95 € 299,95 €/399,95 € 199,95 €/ 299,95 € 99,95 €/ 199,95 € 99,95 €/ 299,95 € 99,95 €/199,95 € 99,95 €/ 199,95 € 249,90 €/ 349,90 €

Alle Angaben ohne Gewähr. 1 Gilt die ersten 12 Monate. 2 Gilt ab dem 12. Monat. 3 Doppeltes Volumen und maximales Datentempo im ersten Monat. 4 Gilt an über 11 000 Telekom-Hotspots bundesweit. 5 Alle 12 Monate auf Wunsch ein neues Top-Smartphone bei

Vertragsverlängerung. 6 Datenautomatik: Nach Verbrauch des Highspeed-Volumens werden automatisch bis zu drei Mal monatlich jeweils 250 MB gegen Aufpreis von je drei Euro nachgebucht. Der Vodafone-Red-Kunde erhält eine SMS-Info vorab und kann die

22 12/2014


P

ünktlich zum Marktstart des iPhone 6 haben die D-Netz-

Riesen ihre Tarife optimiert. So offeriert die Telekom in

den neuen Magenta-Mobil-Paketen mehr Tempo und mehr

Highspeed-Volumen. Die Monatspreise liegen bei der SIMonly-Variante

zwischen 26,95 und 71,95 Euro. Darin sind neben

einer Sprach- und SMS-Flat auch bis zu 5 GB LTE-Nutzung

inklusive. Schade jedoch: Inklusiveinheiten fürs Ausland,

Multi-SIMs fürs Tethering sowie eine Hotspot-Flat gibt’s neuerdings

erst ab dem Tarif Magenta Mobil L Plus. Wer ein

Smartphone dazu ordert, zahlt bis zu 20 Euro mehr pro Monat.

In den Premium-Varianten gibt’s zwar alle zwölf Monate ein

neues Topmodell, doch das lässt sich der Marktführer mit monatlichen

Fixkosten bis rund 150 Euro auch teuer bezahlen.

Vodafone mit Datenautomatik

So opulent wie die Telekom gibt sich Vodafone beim neuen

Tarifportfolio nicht: Die Düsseldorfer gehen nur mit vier neuen

Red-Bundles ins Rennen. Preislich stehen sie dem Netzrivalen

indes nicht nach: So kassiert Vodafone bei seinen Vertragstarifen

in Verbindung mit dem jüngsten iPhone-Modell zwischen

55 und 200 Euro pro Monat. Dafür geizt der Komplettanbieter

ebenfalls nicht mit Inklusivleistung und hat seine Bundles vor

allem ordentlich mit Volumen und LTE-Tempo aufgestockt:

Selbst im kleinsten Red-Paket stehen dem Kunden 1,5 GB mit

bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung. Von der Datenflatrate verabschieden

sich die Rheinländer jedoch langsam, aber sicher: So

folgt Vodafone dem Prinzip von Base und führt im neuen Red-

Portfolio eine Datenautomatik ein. Sobald der Kunde 90 Prozent

seines Highspeed-Volumens verbraucht hat, informiert

ihn der Anbieter, dass ihm automatisch ein ungedrosseltes

Speedpaket mit 250 MB für drei Euro nachgebucht wird. Wer

nicht per SMS widerspricht, erhält das automatische Daten-

Upgrade bis zu drei Mal innerhalb eines Abrechnungszeitraums

und zahlt so bis zu neun Euro mehr im Monat.

E-Netzbetreiber nicht mit hohen Handysubventionen

Mit der Datenautomatik hantiert Base schon seit Juli dieses

Jahres. Auf Druck der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

muss nun auch die E-Plus-Marke den Kunden fragen, bevor

sie das Volumen gegen Aufpreis erweitert. Doch aufgepasst: Im

Gegensatz zu Vodafone werden Base-Kunden, die die Datenautomatik

in drei aufeinanderfolgenden Monaten nutzen, automatisch

in den nächsthöheren Datentarif hochgestuft. Damit

müssen sich O2-Kunden noch nicht plagen: Derzeit bieten die

Münchner bei ihren Blue-All-In-Paketen kein automatisches

Daten-Upgrade an. Im Schnitt ist O2 vor allem für Powernutzer

günstiger als die D-Netzbetreiber – aber auch deutlich langsamer

via LTE. Auch setzt O2 wie Base nicht auf höhere Handysubventionen,

sondern stellt den Kunden die Endgeräte per

monatlicher Ratenzahlung in Rechnung. JOSEFINE MILOSEVIC

Vodafone Base O2

Red Black All-In Blue All-In

3 GB 8 GB 20 GB Plus M L XL Premium

54,99 € 74,99 € 99,99 € Í 25 € 40 € 21,99 € 1 / 24,99 2 25,99 € 1 / 29,99 2 34,99 € 1 /39,99 2 61,99 € 1 /69,99 2

64,99 € 74,99 € 99,99 € 200 € 5 keine Angaben 11 keine Angaben 11 bis 61,99 € 1 /

bis 64,99 2

bis 65,99 € 1 / bis

69,99 2 bis 74,99 € 1 /

bis 79,99 2 bis 96,99 € 1 /

bis 104,99 2

Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å

Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å

Å/3 GB 6 Å/8 GB 6 Å/20 GB 6 Å/30 GB Å/500 GB 12 Å/2 GB 12 Å/1 GB Å/3 GB Å/5 GB Å/10 GB

100/10 100/10 100/10 100/10 42,2/5,7 42,2/5,7 21,1/2 50/25 50/25 50/25

250 MB für 3 € pro

Buchung 6

1 GB für 10 €

2 GB für 20 €

3 GB für 30 €

4 GB für 40 €

5 GB für 50 €

6 GB für 60 €

7 GB für 70 €

8 GB für 80 €

9 GB für 90 €

10 GB für 100 €

250 MB für 3 € pro

Buchung 6

1 GB für 10 €

2 GB für 20 €

3 GB für 30 €

4 GB für 40 €

5 GB für 50 €

6 GB für 60 €

7 GB für 70 €

8 GB für 80 €

9 GB für 90 €

10 GB für 100 €

250 MB für 3 € pro

Buchung 6

1 GB für 10 €

2 GB für 20 €

3 GB für 30 €

4 GB für 40 €

5 GB für 50 €

6 GB für 60 €

7 GB für 70 €

8 GB für 80 €

9 GB für 90 €

10 GB für 100 €

1 GB für 19,99 €

3 GB für 29,99 €

6 GB für 39,99 €

750 MB für 15 €

2 GB für 20 €

5 GB für 25 €

750 MB für 15 €

2 GB für 20 €

5 GB für 25 €

3 GB für 19,99 € 3 GB für 9,99 € Í Í

Å Å Å Å Í Í Í Í Í Í

Í Í Í Í Í Í Í Í Í Í

Í 9 Å (1 inklusive) 10 Å (2 inklusive) Å (2 inklusive) Í Í Í 13 Å(1 inklusive) Å(2 inklusive) Å(2 inklusive)

6 Monate inklusive 6 Monate inklusive 6 Monate inklusive Í Í Å Í Í Í Í

6 Monate inklusive.

Danach 5 € pro Monat. 8

6 Monate inklusive.

Danach 5 € pro Monat. 8

6 Monate inklusive.

Danach 5 € pro Monat. 8 Í Í Í Í Í Í Í

Í Í Í 1000 Í Í Í Í Í Í

Í Í Í 1000 Í Í Í Í Í Í

Í Í Í 1000 Í Í Í Í Í Í

Í Í Í

1 GB/Monat; 8 Wochen

im Jahr weltweit Í Í 50 MB/Monat 300 MB/Monat 500 MB/Monat 500 MB/Monat

surfen

1 €/ 49,90 € 199,90 €/ 299,90 € 199,90 €/ 299,90 € 1 €/ 1 € keine Angaben 11 keine Angaben 11 29 €/19 € 29 €/ 19 € 29 €/ 19 € 29 €/ 19 €

49,90 €/ 149,90 € 299,90 €/ 399,90 € 299,90 €/ 399,90 € 1 €/ 1 € keine Angaben 11 keine Angaben 11 19 €/ 19 € 19 €/ 19 € 19 €/ 19 € 19 €/ 19 €

149,90 €/ 249,90 € 399,90 €/ 499,90 € 399,90 €/ 499,90 € 1 €/ 1 € keine Angaben 11 keine Angaben 11 19 €/ 139 € 19 €/ 139 € 19 €/ 139 € 19 €/ 19 €

Fotos: © GaudiLab – shutterstock.com

Datenoption abbestellen. 7 Bis zu zwei Red-Data-SIMs mit je 200 MB buchbar. 8 Gilt auch in der Türkei. 9 Bis zu zwei Red-Data-SIMs mit jeweils 500 MB buchbar. 10 Eine Red-Data-SIM mit 500 MB inklusive. 11 Base konnte bis zum Redaktionsschluss keine Preise liefern.

12

In der zubuchbaren Datenautomatik-Option werden bis zu drei Mal monatlich nach Verbrauch des Highspeed-Volumens jeweils 100 MB gegen Aufpreis von je 2 Euro nachgebucht. Wird das maximale zusätzliche Datenautomatik-Volumen in drei aufeinanderfolgenden

Monaten ausgeschöpft, wird der Kunde automatisch in die nächsthöhere Datenoption hochgestuft. 13 Bis zu zwei Multicards zusätzlich für jeweils einmalig 29,99 Euro und jeweils monatlich 4,99 Euro buchbar.

23


SMARTPHONES

Das Galaxy Alpha läutet eine

Zeitenwende ein: Mit dem

kompakten Premium-Smartphone

verabschiedet sich

Samsung vom ewig gleichen

Kunststoff-Look und setzt

verstärkt auf Metall. Die

richtige Entscheidung?

Samsung

Galaxy Alpha

Preis: 649 Euro

Maße: 132 x 66 x 7 mm;

114 Gramm

kompakt und sehr

leicht

ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE

Kleiner geht es eigentlich

nicht mehr: Das Galaxy Alpha

verschwindet problemlos auch in

engen Hemd- und Hosentaschen.

Dort vergisst man es allerdings

schnell, weil man die 114 Gramm

kaum spürt.

elegantes Gehäuse

mit Aluminiumrahmen

starke Kameraausstattung

Extras wie Pulssensor

und Fingerabdrucksensor

moderner und

leistungsfähiger

Prozessor

sehr gute Funkeigenschaften

hoher Preis

Gehäuse nicht

wasserdicht

Speicher nicht

erweiterbar

Display nicht sehr

leuchtstark

überladene und

nicht immer intuitive

Benutzeroberfläche

D

ass Samsung technisch

hochklassige Telefone

bauen kann, ist seit Jahren

bekannt, die Koreaner sind

schließlich nicht ohne Grund

Smartphone-Weltmarktführer.

Die Geräte mit dem Samsung-

Schriftzug gelten allerdings

nicht gerade als Hingucker,

und daran ist vor allem der

dünne Kunststoff schuld, aus

dem sie gefertigt sind. Natürlich

setzt Samsung nicht ohne

Grund auf dieses Material, es

ermöglicht leichte und gleichzeitig

robuste Telefone. Und

es lässt Funkwellen viel besser

durch als Metall. Kunststoff

ist aber auch der Grund,

dass die Produkte nicht als

edel und hochwertig wahrgenommen

werden.

Mit dem Galaxy Alpha soll

sich das ändern. Es ist das erste

Smartphone von Samsung

mit einem Aluminiumrahmen,

und es wird nicht das

einzige bleiben. Die neue De-

24 12/2014


DER RAHMEN GLÄNZT

Das Einstellungsmenü kommt im

modernen Flatdesign, ist mit über

50 Einträgen aber unübersichtlich.

Wenn man die Statuszeile herunterzieht,

hat man bequemen Zugriff auf

viele wichtige Systemfunktionen.

Praktisch: Dank Samsungs Multi-

Window-Ansicht kann man in zwei

Apps gleichzeitig arbeiten.

Mittlerweile auf vielen Galaxy-

Smartphones vorinstalliert: die

Gesundheits-App S Health.

signsprache, die damit verbunden

ist, erkennt man auch

in anderen aktuellen Topprodukten

der Koreaner, zum

Beispiel dem Galaxy Note 4

(siehe Seite 42).

Fühlt sich gut an

Beim Alpha macht der Rahmen

tatsächlich den Unterschied.

Mit dem blankpolierten

Metall sieht das Smartphone

viel eleganter aus als

das 2014er-Flaggschiff Galaxy

S5, und es liegt auch besser

in der Hand. Wer genauer

hinschaut, entdeckt, dass der

Rahmen fein angeschliffen ist

und außerdem an den langen

Seiten etwas schmaler wird –

kleine, aber feine Details, die

zeigen, dass Samsung viel Arbeit

in sein erstes Schmuckstück

investiert und nichts

dem Zufall überlassen hat.

Die Rückseite besteht zwar

wieder nur aus Kunststoff,

aber die samtene und ganz

fein im Kreuzchenmuster gerasterte

Oberfläche sieht sehr

hochwertig aus und fühlt sich

auch genauso an.

Mit 132 x 66 Millimetern

liegt das Galaxy Alpha perfekt

in der Hand, dabei fällt

schnell auf, dass Einschalttaste

und Lautstärkewippe genau

in der richtigen Höhe positioniert

wurden und knackige

Druckpunkte bieten. Es handelt

sich um ein außerordentlich

kompaktes Smartphone,

das mit nur 6,7 Millimeter

sogar noch dünner aufträgt als

das iPhone 6 (Seite 14). Mit

114 Gramm Gewicht bringt es

außerdem noch einmal 15

Gramm weniger auf die Waage

als das Apple-Phone – uns

ist kein Modell in dieser Größenklasse

bekannt, das so

leicht ist wie das Alpha.

Die Verarbeitung ist einmal

mehr hervorragend, Spalte

oder Unregelmäßigkeiten gibt

es nicht – da verwundert es,

dass das Smartphone nicht

wasser- und staubdicht nach

IP67 ist, so wie das vergleichbare

Sony Xperia Z3 Compact

oder das Schwestermodell

Galaxy S5 mini. Ein weiterer

Kritikpunkt: Auch wenn

sich das Design sehr stimmig

und gelungen präsentiert,

muss man ganz klar sagen:

Auch das Galaxy Alpha kann

weder optisch noch haptisch

mit Apples iPhone 6 gleichziehen.

Diesen Vergleich

muss sich Samsung einfach

gefallen lassen, weil das Alpha

mit einer Preisempfehlung

von 649 Euro alles andere

als ein Schnäppchen ist.

Prozessor und Kamera stark

Das Display misst 4,7 Zoll

und bietet mit 1280 x 720 Pixeln

die für diese Diagonale

übliche Auflösung. Zum Einsatz

kommt wieder die von

Samsung maßgeblich mitentwickelte

AMOLED-Technologie,

die für eine sehr kontrast-

und farbstarke Darstellung

sorgt. Mit 343 Candela

ist das Panel allerdings nicht

so leuchtstark wie die LCDs

eines iPhone 6 oder Z3 Compact,

die beide mit über 500

Candela strahlen, was vor allem

in einer hellen Umgebung

einen Unterschied macht.

Die Android-Oberfläche

reagierte während des Tests

flüssig und verzögerungsfrei,

was kein Wunder ist, schließlich

hat Samsung den brandneuen

Chipsatz Exynos 5430

eingebaut, der wie das Display

aus eigener Produktion

stammt. Er arbeitet nach dem

modernen big.LITTLE-Prinzip

von ARM: Vier sparsame

A7-Kerne (1,3 GHz) erledigen

Routine-Aufgaben wie

das System-Standby, bei anspruchsvollen

Aufgaben werden

vier rechenstarke A15-

Kerne (1,8 GHz) zugeschaltet.

Die Performance reicht

25


SMARTPHONES

NEUER SAMSUNG-MIX

Der Aluminiumrahmen vermittelt

ein Premiumgefühl, der abnehmbare

Kunststoffrücken stellt sicher, dass

der Akku austauschbar ist. An die

Haptik eines iPhone 6 reicht das

Alpha so aber nicht heran.

für den Alltag völlig aus, echte

Poweruser, die Wert auf

ganz viel (Grafik-)Leistung

legen, sind allerdings mit einem

Galaxy S5 oder einem

Xperia Z3 stärker motorisiert

– das legen zumindest die einschlägigen

Benchmarks nahe.

Die Fotos der 12-Megapixel-Kamera

halten auch einem

Vergleich mit dem Top-

Smartphone Galaxy S5 stand.

Sie sind verhältnismäßig

rauscharm, bieten knackige

Kontraste und stimmige Farben.

Hervorheben möchten

wir außerdem noch den sehr

schnellen Autofokus und den

HDR-Modus, der den HDR-

Filter in Echtzeit in der

Kameravorschau einblendet.

Videos zeichnet das Galaxy

Alpha auf Wunsch in 4K in

einer guten Qualität auf –

wenn man die Auflösung

reduziert, sind sogar Zeitlupen-

und Zeitraffer-Sequenzen

möglich.

Viele Extras inklusive

Die Bedienung der Kamera

gelingt auch Smartphone-

Einsteigern problemlos, die

Menüs sind übersichtlich

aufgebaut, alle Funktionen

schnell zugänglich. Wer bereits

ein Samsung-Smartphone

hatte, wird sich schnell zu

Hause fühlen, die gesamte

System-Oberfläche wurde 1:1

vom Galaxy S5 und S5 mini

übernommen. Für den Anwender

bedeutet das: Zahlreiche

Extrafunktionen, die in

dieser Breite kein anderer

Hersteller bietet – genannt

seien der Samsung-eigene

App Store mit Sonderangeboten

oder der Sprachassistent

S Voice – aber auch eine

bunt-verspielte Oberfläche,

die nicht auf jeder Ebene intuitiv

zugänglich ist. Ein gutes

Beispiel ist das Einstellungsmenü,

das mehr als 50 Einträge

umfasst und selbst versierten

Smartphone-Nutzern

eine gewisse Einarbeitungszeit

abverlangt.

Viele Extras bietet aber

nicht nur die Software, auch

die technische Ausstattung ist

Samsung-typisch sehr umfangreich

und geht über den

marktüblichen Standard hinaus.

So findet man unter dem

Fotolicht auf der Rückseite

einen Pulssensor, der recht

zuverlässig arbeitet und seine

Daten direkt an die Samsungeigene

App S Health sendet.

Der Fingerabdruck-Sensor,

der in die Home-Taste integriert

ist, lässt sich für Paypal-

Zahlungen oder Passwörter

von Webseiten verwenden.

Weil die Erkennungsrate höher

ist als beim Galaxy S5 und

S5 mini, kann man den Sensor

auch zum Entsperren des Displays

benutzen, ohne dabei zu

verzweifeln. Nach wie vor ist

die Lösung von Samsung aber

unkomfortabler als bei der

Konkurrenz. Bei Apples iPhones

oder bei Huaweis Ascend

Mate 7 reicht es aus, den Daumen

oder Finger einfach

draufzuhalten, während man

beim Galaxy Alpha in einem

bestimmten Winkel darüberstreichen

muss, was Übung

erfordert und nicht immer

klappt.

Stark im Labor

Bei der Präsentation des Galaxy

Alpha wurde vor allem

der Akku kritisiert, und tatsächlich

verspricht eine Kapazität

von 1860 mAh kein

besonders langes Durchhaltevermögen.

Doch unser Testlabor

gibt Entwarnung: Mit

26 12/2014


Bis zu 100 Mbit/s.

Jetzt in jedem

Vodafone Red. *

Z. B. mit dem Sony Xperia Z3.

Vodafone

Power to you

* Bei Red ist eine Flatrate für Standardgespräche in alle dt. Mobilfunknetze und ins dt. Festnetz inklusive (exklusive Konferenz-Verbindungen und Anrufe zu Sondernummern). SMS-Flat und MMS-Flat in alle dt. Netze inklusive (exklusive SMS

und MMS zu Sondernummern und im Internet). Du kannst zwischen folgenden Inklusiv-Daten wählen: 1,5 GB für mtl. 44,99€, 3 GB für mtl. 54,99€, 8 GB für mtl. 74,99€ und 20 GB für mtl. 99,99€. Je nach vergünstigtem Handy zahlst Du mtl.

5, 10 oder 20€ mehr. Das Vodafone LTE-Netz kannst Du mit einem LTE-fähigen Smartphone mit bis zu 100 Mbit/s nutzen. LTE von Vodafone mit 100 Mbit/s ist bereits in 116 Städten und Gemeinden nutzbar. Wir informieren Dich per SMS bei

Verbrauch von 90% Deiner Inklusiv-Daten und schalten bei 100% weitere 250 MB frei. Maximal 3-mal in Folge für je 3€. Du kannst immer per SMS ablehnen – dann surfst Du ab Verbrauch von 100% mit bis zu 32 kbit/s. Alle Preise inkl. MwSt.

Vodafone GmbH · Ferdinand-Braun-Platz 1 · 40549 Düsseldorf

vodafone.de


SMARTPHONES

FEINES MUSTER

Der Kunststoff auf der Rückseite ist

mit einem feinen Kreuzchenmuster

gerastert. Die Oberfläche fühlt sich

samtig an und ist sehr rutschfest.

einer Laufzeit von 6:14 Stunden

im genormten connect-

Nutzungsmix ist das Alpha

zwar nicht gerade ein Marathonläufer,

bringt seinen Nutzer

aber sicher durch den Tag.

Auch die Funkleistungen und

die Sprachqualität enttäuschen

nicht, im Gegenteil, sie

sind sogar durchweg sehr gut.

Die Zukunft heißt Alpha

Wenn das Galaxy Alpha die

Blaupause für die künftige

Smartphone-Oberklasse von

Samsung ist, dann haben die

Koreaner gute Chancen, ihre

Spitzenposition zu verteidigen.

Der handliche Allrounder

überzeugt in nahezu allen

Bereichen und sieht obendrein

besser aus als alles, was

Samsung bisher gebaut hat.

Schade nur, dass ein Micro-

SD-Einschub nicht mehr in

das ultraschlanke Gehäuse

gepasst hat – knapp 25 GB

Speicher müssen ausreichen.

ANDREAS SEEGER

AUSSTATTUNG

MARKE

Modell

SYSTEM

Samsung

Galaxy Alpha

Betriebssystem Android 4.4.4

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)

Samsung Exynos

5430/8/1800

interner Speicher (MB) 25320

Steckplatz für Speicherkarte

Í

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å

SIM-Format/Dual-SIM

Nano-SIM/Í

Akku-Typ/wechselbar

Li-Ionen/Å

LIEFERUMFANG

Headset/Datenkabel

Å/Å

Größe Speicherkarte

Í

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto

Í/Í

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900

Å/Å/Å/Å

UMTS 900/2100

Å/Å

LTE 800/1800/2600

Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76

WLAN-Standard

802.11 a/b/g/n/ac

Bluetooth...

Å

...Headset/Handsfree/A2DP

Å/Å/Å

...Object Push/OBEX/AVRCP

Å/Å/Å

...Phone Book/SIM Access/HID

Å/Å/Å

USB/Massenspeicher/Ladefunktion

Å/Å/Å

DISPLAY

Typ/Diagonale (Zoll) OLED/4,7

Auflösung (Pixel) 720 x 1280

Anzahl der Farben

16,7 Mio.

TELEFONFUNKTION

Anrufliste/Sprachanwahl

Å/Å

Makeln

Å

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm

3/Å/Å

Freisprechen/Stummschalten

Å/Å

MESSAGING

E-Mail/POP3/IMAP/HTML

Å/Å/Å/Å

SMS/MMS

Å/Å

PIM

Kontaktverwaltung

Å

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum

Å/Å/Å

Terminverwaltung

Å

Tages-/Wochen-/Monatsansicht

Å/Å/Å

wöchentliche/jährliche Termine

Å/Å

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät

Í

Sync: Outlook/Mac

optional/Å

Notizen: Outlook-Sync

Í

To-do-Liste

Å

OFFICE

Word betrachten/bearbeiten

Å/Í

Excel betrachten/bearbeiten

Å/Í

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo

Å/Å/Å

BROWSER

Web/Frame/Java/Java-Scripting

Å/Å/Í/Å

Flash/https/Home/Favoriten

Í/Å/Å/Å

MULTIMEDIA

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC

Å/Å/Å/Å

UKW-Radio/RDS

Í/Í

Videoplayer/Vollbild-Darstellung

Å/Å

Video-Format: 3GP/MP4/WMV

Å/Å/Å

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/11,9

NAVIGATION

GPS-Empfänger/A-GPS

Å/Å

Navi-Software/onboard/offboard

Google Maps

Navigation/Í/Å

Navi-Lizenz/Routenplaner

Vollversion/Å

MESSWERTE

MARKE

Modell

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT

GSM 900

LTE 800

GSM 1800

LTE 1800

TESTERGEBNISSE

MARKE

Samsung

Modell

Galaxy Alpha

Preis (Euro) 1 649

AUSDAUER max. 125 gut (102)

Ausdauer Gespräch 35 33

Ausdauer Display-Betrieb 90 69

AUSSTATTUNG max. 175 gut (143)

System und Lieferumfang 65 49

Display 40 34

Connectivity 20 19

Telefon und PIM 10 10

Messaging und Office 10 8

Web-Browser 10 9

Kamera 10 6

Musik und Video 5 5

Navigation 5 3

HANDHABUNG max. 75 sehr gut (65)

Handlichkeit 40 36

User Interface 20 14

Verarbeitungsqualität 15 15

MESSWERTE max. 125 sehr gut (109)

Akustik-Messungen Senden 30 24

Akustik-Messungen Empfangen 20 17

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 13

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 26

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 29

URTEIL max. 500

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

Samsung

Galaxy Alpha

UMTS

LTE 2600

Wie gut ein Smartphone Signale in welche Richtung

strahlt, zeigen die Abstrahldiagramme, bei denen Rot

die höchsten Pegel repräsentiert, Grün mittlere und

Blau die niedrigsten.

GSM/UMTS

D-Netz E-Netz UMTS

effektive Strahlungsleistung (dBm) 23,3 25,2 17,4

Empfindlichkeit (dBm) -100 -104 -106

LTE

LTE 800 LTE1800 LTE2600

effektive Strahlungsleistung (dBm) 19,1 19,4 19,0

Empfindlickeit (dBm) -95, -94, -87,

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,82/0,370

AKUSTIK-MESSUNG

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)

Lautstärkewert (dB) 12,1/22,2 11,7/21,6

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,5

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,9

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/3

AUSDAUER

Gesprächszeit (Stunden) 13:31 15:16 7:37

typ. Ausdauer (Stunden) 6:14

DISPLAY

Helligkeit (cd/m²) 343

GRÖSSE UND GEWICHT

Abmessungen (L x B x H in mm) 132 x 66 x 7

Gewicht (Gramm) 115

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist

eine Herstellerangabe.

419

gut

28 12/2014


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Smartphone +

LTE-Allnet-Flat

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*LTE: LTE ist in den O2 Blue All-in-Tarifen mit bis zu 50 Mbit/s (L, XL, Premium) bzw. 21,1 Mbit/s (S, M) enthalten (beim S ab 13. Monat 7,2 Mbit/s), Zusatzkosten fallen für die LTE-Nutzung nicht an. Weitere Tarifdetails vgl. nachfolgenden Hinweistext

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Geschwindigkeit bis 1 GB (statt 500 MB) pro Abrechnungsmonat 21,1 MBit/s, danach 32 KBit/s; gilt nur für paketvermittelte nationale Datenverbindungen, nicht VoIP- und Peer-to-Peer-Dienste.


ZUBEHÖR

KRATZER?

NEIN DANKE!

M

an könnte es sich so einfach machen

– Folie aufs Handy auftragen,

anschauen, bewerten. Oder aufwendig:

Folie auftragen, unters Mikroskop

legen, optische Eigenschaften mit dem

Originaldisplay vergleichen, dann mit

definierten Kratztests im Labor die tatsächliche

Belastbarkeit testen, alle Daten

in eine Bewertungsformel einfließen lassen

und ein Urteil bilden, das wortwörtlich

hieb- und stichfest ist.

Stresstest für Schutzfolien

Wir haben uns für den professionellen

Ansatz entschieden und 13 Folien echtem

Stress ausgesetzt. Eine in Härte und

Durchmesser festgelegte Filzscheibe bewegte

sich auf den Displayfolien mit in

Stufen steigender Hubzahl und Kraft.

Nach jeder der neun Stufen überprüften

die Techniker die Folie unter spezieller

Beleuchtung auf Kratzspuren. Waren solche

sichtbar, warteten sie eventuell auftretende

Selbstheilungseffekte ab und

prüften nach einigen Stunden erneut.

Unbeschadete Folien kamen solange in

die nächs te Runde, bis die Prüfung bei

einer Kraftwirkung von 8 Newton (mehr

als fester Daumendruck) mit extremen

30 000 Hüben als bestanden galt. Zwar

gingen acht Kandidaten ohne Blessuren

durch diese Extremprozedur hindurch,

bei einem registrierten wir aber sehr starken

Abrieb, bei zweien starken Abrieb

und bei zwei weiteren leichten Abrieb.

Immerhin: Es ist sicher einfacher und

günstiger, die Folie zu wechseln als ein

Smartphone mit verkratztem Display

verkaufen zu wollen.

Doch weil niemand dafür wie durch

Milchglas sehen will, haben wir auch die

optische Qualität im Detail geprüft. Zahllose

Mess werte erfasste das connect-Labor

mit dem eigenen, mehrere 100 000

Euro teuren Messplatz.

Drei Kandidaten fielen durch

Während etwa bei der Leuchtdichte (Helligkeit)

die Unterschiede zwischen einem

Smartphone mit und ohne Schutzfolie

gering waren, zeigten sich diesmal größere

Unterschiede beim Kontrast, beim

Gloss-Wert, der aussagt, wie sehr das

Display spiegelt, und auch beim Haze,

einem Wert, der die durch die Folie verursachte

Trübung des Displays ausdrückt.

Drei Folien fielen aufgrund ihrer

Auslegung als Antireflexfolie durchs

Raster: Ihre Spiegelungswerte waren

zwar extrem gut, dafür mussten sie prinzipbedingt

bei Trübung und Kontrast

passen. DIRK WAASEN, BERND THEISS

30 12/2014


Schutzfolien dienen dem Werterhalt des

Smartphones, manche trüben aber wortwörtlich

das Bild, andere sind nicht besonders

kratzresistent. Wir haben seriös getestet.

3M Natural View Anti-Glare

um 20 Euro (1 Stück)

„Gib Spiegelungen keine Chance“ lautet die

Devise der Anti-Glare von 3M. Sie bringt zwar

perfekte Entspiegelung sowie Kontrastverstärkung

mit und unterbindet auch die Sichtbarkeit

von Fingerabdrücken effektiv, trübt aber das

Display durch den Matt-Effekt extrem ein. Und

da sich die Entspiegelung mit der angerauten

Optik nicht mit besonders harten Folienmaterialien

realisieren lässt, notiert der Belastungstest

sehr starken Abrieb. Ein Testurteil entfällt

ohnedies aufgrund der speziellen Konzeption.

-Urteil

keine Wertung

Crocfol No 03 Anti Reflex

um 9 Euro (1 Stück)

Wer bei Crocfol nach einer matten, entspiegelnden

Folie sucht, wird bei der No 03 Anti Reflex

fündig. Sie verleiht dem Display einen samtigen

Touch und lässt sich problem loser aufbringen

als die 3M, trübt auch das Bild weit weniger

und bringt nette Nass- und Trockentücher zur

Reinigung des Displays vor dem Aufbringen mit.

Auf Dauer empfiehlt sich die Folie aber nur all

jenen, die es unbedingt matt mögen. Sie ist zwar

kratzfester als die 3M, aber immer noch starkem

Abrieb unterworfen.

-Urteil

keine Wertung

Fotos: © LANTERIA – shutterstock.com

Crocfol Anti Shock

um 13 Euro (1 Stück)

Jedem Topf sein Deckelchen, jeder Anwendung

ihre Folie – Crocfol schöpft aus dem Vollen.

Ein Beispiel dafür ist die Anti Shock, die über

ihre höhere Materialstärke neben Kratzern auch

Stößen trotzen soll. Wunder mag man dem

Versprechen zuordnen, aber angesichts der

Tatsache, dass die Messungen der optischen

Eigenschaften und der Stresstest durchweg sehr

gute Ergebnisse lieferten, kann das kleine Extra

sicher nicht schaden. Am Ende ein klarer Kauftipp

für alle, die auf Nummer sicher gehen.

-Urteil

sehr gut (427 Punkte)

Crocfol Premium

um 13 Euro (2 Stück)

Heißt Premium, ist preislich aber eher Economy.

Schließlich liegen hier zwei Folien im hart kartonierten

Päckchen zum Preis einer Anti Shock

oder Anti Reflex. Die Nachfolgerin des Vorjahres-

Testsiegers ist aber nicht nur preislich erste

Wahl, sie bewegt sich bei allen optischen

Messungen an der Spitze, hält auch massiven

Kratzattacken stand und muss sich nur der

echt gläsernen Diamond Glass von Myscreen

geschlagen geben – die kostet aber pro Folie

gerechnet mehr als das Dreifache. Preistipp.

-Urteil

sehr gut (450 Punkte)

31


ZUBEHÖR

Dipos Displayschutzfolie

kristallklar um 4 Euro (2 Stück)

Wer die Dipos als Billigfolie bezeichnet, tut

ihr garantiert unrecht. Zwar gibt es hier keine

Reinigungstüchlein oder sonstige Aufbringhilfen,

aber immerhin zwei ordentliche Folien

für nur 4 Euro. Deren optische Werte geben

gegenüber denen der Top folien zwar geringfügig

nach, halten aber trotzdem jede Menge

aus; connect notierte somit auch „kein Abrieb“

im Prüfprotokoll. Für Smartphones ohne

High-End-Display sind die Dipos somit eine

wirklich sehr gute Wahl.

-Urteil

gut (385 Punkte)

Displex Ultra Clear

um 7,50 Euro (2 Stück)

Besonders stylish sieht die Verpackung der

Displex-Folien Ultra Clear nicht gerade aus,

aber die inneren Werte stimmen: Eine Winzigkeit

weniger Leuchtdichte, ein Hauch weniger

Kontrast als bei den Spitzenfolien, das war’s

dann aber auch, was es an der Ultra Clear zu

bemängeln gibt – denn nicht nur angesichts

des günstigen Preises ist diese Folie top. Sogar

ein Reinigungstüchlein liegt in der Schachtel.

Da lässt sich das etwas fummelige Auftragen

locker verschmerzen.

-Urteil

gut (424 Punkte)

Mumbi Crystalclear

um 12,50 Euro (6 Stück)

Sechs schlicht verpackte Folien entdeckten

wir online für gerade mal 12,50 Euro. Wie bei

allen Produkten dieser Welt gibt es beste Qualität

nicht zum Dumpingpreis, bei Mumbi aber

immerhin gute. Optisch ließ ihr Kontrast zwar

etwas nach, sie hielt dafür aber den Dauerstrapazen

des Belastungstests stand. Die Adhesivkraft

wirkte nicht besonders hoch, doch

dafür gibt es ja fünfmal Nachschub, falls sich

die erste Folie zu schnell löst. Alles in allem eine

gute Folie für wenig Geld.

-Urteil

gut (416 Punkte)

Myscreen Diamond Film

um 15 Euro (1 Stück)

Nomen ist bei der Myscreen Diamond Film ausnahmsweise

nicht Omen – die Folie kam mit

leichtem Abrieb aus dem Stresstest und konnte

so den Eindruck der Diamanthärte nicht bestätigen.

Auch optisch lag sie vor allem wegen

ihrer leichten Trübung etwas unter dem Durchschnitt

des Testfeldes. Da connect keine Bonuspunkte

für die wirklich sehr aufwendige Verpackung

und das Zubehör aus Reinigungs- und

Poliertuch vergibt, reicht es der Myscreen Diamond

Film am Ende nur für ein „befriedigend“.

-Urteil

befriedigend (369 Punkte)

Myscreen Diamond Glass

um 20 Euro (1 Stück)

Um es vorwegzunehmen: Diese Folie ist der

Hammer, auch wenn sie eigentlich keine Folie,

sondern ein Glas ist. Obwohl das Glas bauartbedingt

stärker spiegelt, sind die optischen

Parameter, vor allem der Kontrast und die quasi

nicht vorhandene Displaytrübung, die besten im

Testfeld. Als störend mag allenfalls empfunden

werden, dass das flexible Glas im engsten Sinn

etwas dick aufträgt. Dennoch wird die Folie

förmlich zur exklusiven zweiten Haut, die sich

ob des Preises für teure Smartphones empfiehlt.

-Urteil

sehr gut (465 Punkte)

Nexascreen glänzend klar

um 9 Euro (1 Stück)

„Praktisch unsichtbar“ nennt Nexascreen seine

Folie und meint damit geringste Eintrübung der

Optik, was sich im Test dann auch bestätigte.

Ungewöhnlich ist zudem das Garantieversprechen

von Nexascreen: Bis zu vier Folien liefert

der Hersteller binnen eines Jahres nach, sollten

sich die Folien lösen, zerkratzen oder nicht

ordentlich aufbringen lassen – wenn es denn

nötig sein sollte. Kein Abrieb und optische Werte

leicht über dem Durchschnitt notierte das Prüflabor,

ein solides „sehr gut“ die Redaktion.

-Urteil

sehr gut (437 Punkte)

32 12/2014


®

Traveler Kit für das neue

iPhone6 & iPhone 6Plus


ZUBEHÖR

Somikon Glasklare Displayschutzfolie

um 3 Euro (1 Stück)

Vom Versender Pearl kommt die Somikon Glasklare

Displayschutzfolie, die es außer als Einzelfolie

für 2,90 Euro auch für günstige 4,90 Euro

im 5er-Set gibt. Murks ist die Folie deshalb

nicht. Im Gegenteil: Sie liefert gute Kontrastwerte

und trübt auch kaum ein. So strapazierfähig

wie die besten im Test ist sie indes nicht

– leichter Abrieb lautete das Fazit der Prüfung.

Optisch leicht über dem Schnitt und mit immer

noch ordentlicher Kratzfestigkeit reicht es der

Somikon immer noch zu einem knappen „gut“.

-Urteil

gut (378 Punkte)

Zagg Invisible Shield

um 19 Euro (1 Stück)

„Klotzen statt kleckern“ lautet das Motto von

Zagg: 25 Jahre Garantie (hat noch jemand ein

Handy Baujahr 1989?), militärtauglich, Nano-

Memory-Technologie, Bestseller, Preisträger –

das alles verspricht der Text auf der hochwertigen

Verpackung. Im Labor trat die Invisible

Shield dann weniger selbstbewusst auf: Sie

zeigte im Umfeld der klaren Folien nur durchschnittliche

Werte, eine Empfehlung vermasselte

ihr aber die geringe Kratzresistenz, die in

der Prüfung zu starkem Abrieb führte.

-Urteil

ausreichend (307 Punkte)

Nexascreen entspiegelnd

um 9 Euro (1 Stück)

Wie die Schwester von der glasklaren Fraktion

verpackt Nexascreen auch die entspiegelnde

Folie in eine Kartontasche, in der sich ausschließlich

die Folie befindet. Auch hier gibt es

die einjährige Austauschgarantie, falls die Folie

irgendwelche Mucken macht. Da die leicht matte

Oberfläche zwangsläufig mit einer messtechnisch

feststellbaren Eintrübung und schlechten

Abriebwerten einhergeht, die die bessere Entspiegelung

am Ende nicht wettmachen kann,

entfällt auch bei der Nexascreen eine Wertung.

-Urteil

keine Wertung

MARKE 3M Crocfol Crocfol Crocfol Dipos Displex Mumbi

Modell

Natural View No 3 Anti

Displayschutzfolie

kristallklar

Anti Shock Premium

Anti-Glare Reflex

Ultra Clear Crystalclear

Preis pro Folie 20 Euro 9 Euro 13 Euro 6,50 Euro 2 Euro 3,80 Euro um 2 Euro

Helligkeit relativ zum Originaldisplay 98,2% 98,6% 97,5% 99% 96,8% 96,1% 96,5%

Kontrastverhältnis (0°/15° gemittelt) 9,2% 10,2% 62,2% 75,3% 36,2% 60,5% 55,9%

Spiegelung zu Referenz -96,7% -87% +4,1% +13% +7,3% +11,4% +11,4%

Haze (Streuverhalten/Trübung) 71,7 14,9 2,1 2,0 1,9 1,8 1,8

optische Wertung (max. 250) 107 113 177 200 135 174 166

Kratzbeständigkeit (max. 250) 63 125 250 250 250 250 250

URTEIL max. 500

keine

Wertung

keine

Wertung

427

sehr gut

450

sehr gut

385

gut

424

gut

416

gut

MARKE Myscreen Myscreen Nexascreen Nexascreen Somikon Zagg

Modell Diamond Film Diamond Glass entspiegelnd glänzend klar Glasklare DSF Invisible Shield

Preis pro Folie 15 Euro 20 Euro 9 Euro 9 Euro 3 Euro 19 Euro

Helligkeit 97,7% 98,4% 98,5% 98,8% 97,6% 98,5%

Kontrastverhältnis (0°/15° gemittelt) 64,5% 84,2% 9,9% 67,8% 69,7% 64,8%

Spiegelung zu Referenz +4,9% +20,3% -90,2 +8,1% -3,3% -3,3%

Haze (Streuverhalten/Trübung) 3,1 1,9 13,6 1,9 1,9 2,5

optische Wertung (max. 250) 181 215 113 187 190 182

Kratzbeständigkeit (max. 250) 188 250 250 250 188 125

URTEIL max. 500

369

befriedigend

465

sehr gut

keine

Wertung

PREISTIPP

437

sehr gut

378

gut

307

ausreichend

34 12/2014


Brillante Momente erleben.

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Leistungsstarke Quad-Core Power.

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SMARTPHONES

WAS SOLIDES

Motorola

Moto G (2014)

Preis: 199 Euro

Maße: 142 x 71 x 11 mm;

149 Gramm

top verarbeitetes

Dual-SIM-Phone

nahezu natives

Android 4.4.4

8-Megapixel-Kamera

mit ansprechender

Fotoqualität

einfache Bedienung

und ordentliche

Performance

Slot für Micro-SD-

Karten bis 32 GB

geringe Ausdauer

automatische

Display-Hintergrundbeleuchtung

zu

dunkel eingestellt

nur 5 GB interner

Speicher verfügbar

kein LTE

Schwächen im

UMTS-Betrieb

Netzteil und Headset

nicht mitgeliefert

Das neue Moto G

beerbt Motorolas

meistverkauftes

Android-Phone.

Hat der Nachfolger

ebenfalls das Zeug

zum Bestseller?

connect ist im Bild: Die Kamera im

Moto G bietet nicht viele Funktionen,

die Fotoqualität geht in Ordnung.

G

enerationswechsel bei

Motorola: Die Amerikaner

haben an ihrem Bestseller

Moto G einiges geändert, den

Namen aber beibehalten. Warum

auch nicht? Schließlich

war der Vorgänger wegen seines

hervorragenden Preisgegenwerts

sehr beliebt. In diesem

Glanz sonnt sich auch das

neue, Dual-SIM-fähige Moto

G. Dass es zwei Micro-SIM-

Karten schluckt, erleichtert

unter anderem die Trennung

zwischen privatem und beruf-

lichem Handy-Gebrauch. Was

immer noch fehlt, ist LTE:

Auch das neue Moto G kann

also die Geschwindigkeitsvor-

teile der 4G-Mobilfunknetze

leider nicht ausreizen.

Das HD-Display hat zugelegt

Das blickwinkelstabile IPS-

Panel ist bei unveränderter

HD-Auflösung von 720 x

1280 Pixeln auf 5 Zoll Bild-

diagonale angewachsen; da-

durch sinkt die Punktedichte

von 328 auf 294 ppi. Auch die

ermittelte Helligkeit ging zu-

rück – von enormen 466 auf

318 cd/m

2 . Gemessen am

Preis von 199 Euro gefällt die

Anzeige: Die Farben sind klar

und natürlich, Schriften auch

draußen gut ablesbar. Da die

Anzeige bei automatischer

Anpassung der Hintergrund-

beleuchtung oft etwas zu dun-

kel war, sollte man die Hellig-

keit manuell erhöhen.

Hohe Anfassqualität

Das mit 149 Gramm normal-

gewichtige Android-Phone ist

erstklassig verarbeitet, alle

Komponenten sind exakt zu-

sammengefügt und wirken

äußerst robust. Dem gewölb-

ten, abnehmbaren Backcover

und dessen matter, gummi-

ähnlicher Oberfläche ist es zu

verdanken, dass das in Weiß

oder Schwarz erhältliche Moto

G gut in der Hand liegt. Die

Frontseite besteht aus kratzfestem

Corning Gorilla Glass

3. Vorne neu sind zwei Lautsprecher,

die einen akzeptablen

Sound liefern. Schön ausgereift

klingt die Musik über

ein höherwertiges Headset,

das im Lieferumfang allerdings

ebenso fehlt wie ein Ladegerät.

Eine UKW-Radio-

App ist dagegen vorinstalliert.

Das Arbeitstempo bestimmen

weiterhin ein klassentypischer

Snapdragon 400 samt

1,2 GHz schneller Quad-

Core-CPU und 1 Gigabyte

Arbeitsspeicher. Damit kann

das Moto G zumindest in seinem

Preisumfeld locker mithalten.

Nur 8 GB Flash-Speicher

sind hingegen nicht mehr

ganz zeitgemäß, im Einsteigerbereich

aber noch weit

verbreitet. Gut, dass jetzt ein

Slot für günstige Micro-SD-

Karten hinter der Abdeckung

Speicher-Engpässe abfedert.

Voll auf Google eingestellt

Ein nahezu originäres Android

4.4.4 und das vorgeschriebene

App-Paket zur Nutzung

der Google-Webdienste sorgen

für ein gutes, aufgeräumtes

Programmangebot, das

Motorola noch ergänzt. So

kann die Assist-App sogar anpassbare

Situationsprofile wie

Nachtruhe, Autofahren oder

Zuhause automatisch aktivieren.

Ohnehin läuft die Bedienung

rund, auch wenn sich

das vorinstallierte Quickoffice

zum Öffnen komplexer

Excel- oder Powerpoint-Dokumente

schon mal etwas Zeit

nimmt. Die meisten Menschen

dürften mit der Performance

prima klarkommen,

auch weil der Touchscreen

schon auf sanfte Fingerberührungen

fix reagiert.

36 12/2014


Anpassungsfähige Profile: Dank

der Assist-App meistert das Moto G

Alltagssituationen souverän.

Brauchbare Fotokamera

Im Fotomodus können die

hohe Berührungsempfindlichkeit

des Bildschirms und die

Lautstärkewippe, die dann als

Auslösetaste dient, zu unbeabsichtigten

Schnappschüssen

führen. Die flotte 8-Megapixel-Kamera

bringt zwar den

Kontrastverstärker HDR mit,

aber sonst kaum Features. Ein

Selbstauslöser fehlt hier ebenso

wie umfassende manuelle

Einstellmöglichkeiten. Bei

gutem Licht gefielen die Fotos

mit einer wärmer temperierten

Farbdarstellung und

respektabler Schärfe.

Konditionelle Defizite

Der fest eingebaute Akku mit

unveränderten 2070 mAh

hielt im praxistypischen connect-Nutzungsmix

nur 4:09

Stunden durch. Trotz punktueller

Schwächen verdiente

sich der Bestseller-Nachfolger

im Messlabor die Gesamtnote

„gut“. Wer sein Smartphone

nicht so häufig nutzt,

der findet im neuen Motorola

Moto G ein grundsolides,

preiswertes Android-Smartphone,

das ehrgeizigen Mitbewerbern

aber mehr Profilierungschancen

gibt als sein

Vorgänger. JOACHIM BLEY

AUSSTATTUNG

MARKE

Motorola

Modell Moto G (2014)

SYSTEM

Betriebssystem Android 4.4.4

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)

Qualcomm

MSM8626/4/1200

interner Speicher (MB) 5090

Steckplatz für Speicherkarte

MicroSD

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å

SIM-Format/Dual-SIM

Mikro-SIM/Å

Akku-Typ/wechselbar

Li-Ionen/Í

LIEFERUMFANG

Headset/Datenkabel

Í/Å

Größe Speicherkarte

Í

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto

Í/Í

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900

Å/Å/Å/Å

UMTS 900/2100

Å/Å

LTE

Í

HSDPA/HSUPA 21,0/5,76

WLAN-Standard

802.11b/g/n

Bluetooth...

Å

...Headset/Handsfree/A2DP

Å/Å/Å

...Object Push/OBEX/AVRCP

Å/Í/Å

...Phone Book/SIM Access/HID

Å/Í/Å

USB/Massenspeicher/Ladefunktion

Å/Å/Å

DISPLAY

Typ/Diagonale (Zoll) TFT/5

Auflösung (Pixel) 720x1280

Anzahl der Farben

16,7 Mio.

TELEFONFUNKTION

Anrufliste/Sprachanwahl

Å/Å

Makeln

Å

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 4-6/Å/Å

Freisprechen/Stummschalten

Å/Å

MESSAGING

E-Mail/POP3/IMAP/HTML

Å/Å/Å/Å

SMS/MMS

Å/Å

PIM

Kontaktverwaltung

Å

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum

Å/Å/Å

Terminverwaltung

Å

Tages-/Wochen-/Monatsansicht

Å/Å/Å

wöchentliche/jährliche Termine

Å/Å

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät

Í

Sync: Outlook/Mac

Í/Í

Notizen: Outlook-Sync

Í

To-do-List

Í

OFFICE

Word betrachten/bearbeiten

Å/Å

Excelbetrachten/bearbeiten

Å/Å

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Í

BROWSER

Web/Frame/Java/Java-Scripting

Å/Å/Í/Å

Flash/https/Home/Favoriten

Í/Å/Å/Å

MULTIMEDIA

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC

Å/Í/Å/Å

UKW-Radio/RDS

Å/Å

Videoplayer/Vollbild-Darstellung

Å/Å

Video-Format: 3GP/MP4/WMV

Å/Å/Í

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8

NAVIGATION

GPS-Empfänger/A-GPS

Å/Å

Navi-Software/onboard/offboard

Google Maps

Navigation/Í/Å

Navi-Lizenz/Routenplaner

Vollversion/Å

MESSWERTE

MARKE

TESTERGEBNISSE

MARKE

Motorola

Modell Moto G (2014)

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT

GSM 900

Abstrahl-

Diagramm

Wie gut ein Smartphone Signale

in welche Richtung strahlt, zeigen

GSM 1800

Abstrahldiagramme, bei denen

Rot die höchsten Pegel repräsentiert,

Grün mittlere und Blau die

niedrigsten.

UMTS

GSM/UMTS

D-Netz E-Netz UMTS

effektive Strahlungsleistung (dBm) 23,4 23,2 17,2

Empfindlichkeit (dBm) -101 -104 -102

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,49/0,687

AKUSTIK-MESSUNG

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)

Lautstärkewert (dB) 9,9/17,5 9,8/17,8

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,7

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,8

Frequenzgang (Punkte v. 5) 4/4 5/5

AUSDAUER

Gesprächszeit (Stunden) 14:32 20:14 5:13

typ. Ausdauer (Stunden) 4:09

DISPLAY

Helligkeit (cd/m²) 318

GRÖSSE UND GEWICHT

Abmessungen (LxBxHinmm) 142x71x11

Gewicht (Gramm) 149

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist

eine Herstellerangabe.

Motorola

Modell Moto G (2014)

Preis (Euro) 1 199

AUSDAUER max. 125 ausreichend (81)

Ausdauer Gespräch 35 25

Ausdauer Display-Betrieb 90 56

AUSSTATTUNG max. 175 befriedigend (115)

System und Lieferumfang 65 35

Display 40 31

Connectivity 20 11

Telefon und PIM 10 9

MessagingundOffice 10 8

Web-Browser 10 9

Kamera 10 4

Musik und Video 5 5

Navigation 5 3

HANDHABUNG max. 75 befriedigend (50)

Handlichkeit 40 26

User Interface 20 13

Verarbeitungsqualität 15 11

MESSWERTE max. 95 gut(74)

Akustik-Messungen Senden 30 23

Akustik-Messungen Empfangen 20 17

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 13

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 21

URTEIL max. 500

320

befriedigend

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

37


REPORT

REVOLUTION

AUS DEM BAUKASTEN

M

it seiner Größe, Intelligenz

und Farbenpracht

wirkt der Ara auf viele Menschen

anziehend. Doch wer

solch einen Papagei als Haustier

haben möchte, braucht

massig Platz: Der Ara liebt

den Freiflug – im engen Käfig

würde er rasch verenden.

Cleverness, Vielfalt und

Freiheit sind auch die Stichworte

bei „Project Ara“, der

modularen Smartphone-Revolution.

Es geht um ein Mobiltelefon,

das sich nach Gusto

(und Geldbeutel) bestücken

lassen soll – vom Bildschirm

über den Prozessor bis zum

Pulsmesser. Hinter dem Konzept

steht nicht irgendein

Startup aus dem Silicon Valley,

sondern Google, weshalb

die IT-Branche aufhorchte,

als der Gigant das Konzept an

die Öffentlichkeit brachte.

Schon Anfang 2015 will

Google einen voll funktionsfähigen

Prototypen vorführen.

Bei der ersten Vorstellung

im September musste die Revolution

noch kurzfristig verschoben

werden, weil während

der Live-Demonstration

der Bildschirm einfror. Dennoch

sparte Projektleiter Paul

Eremenko bei seinem Vortrag

vor der „Ara Developer Community“

nicht mit Superlativen:

Schon bald sollen „Hunderte

von Entwicklern“ die

passenden Module und Apps

für das Smartphone zum Zusammenpuzzeln

liefern, dem

Eremenko ein Käuferpotenzial

„von sechs Milliarden

Menschen“ bescheinigte. Der

Mann ist das Hantieren mit

großen Zahlen gewohnt: Vor

seinem Einstieg in die IT-

Branche war er bei der USamerikanischen

Militärforschungsbehörde

DARPA beschäftigt

– dort wurde einst

das Arpanet entwickelt, aus

dem dann das Internet wurde.

Die Idee eines Niederländers

Das Konzept eines Handys,

dessen Innenleben sich wie

mit Legosteinen verändern

lässt, hat sich aber keineswegs

Eremenkos Mannschaft ausgedacht;

es stammt von Dave

Hakkens. Der Niederländer

war 2012 derart über das Dahinscheiden

seiner geliebten

Kompaktkamera betrübt, dass

er sie unbedingt wieder instandsetzen

wollte. Doch ein

neuer Linsenmotor ließ sich

nirgendwo auftreiben.

Dieses Negativerlebnis

brachte den Handy- und Ökofan

auf ein spannendes Thema

für seine Abschlussarbeit an

der Design Academy Eindhoven:

„A Phone Worth Keeping“

– ein Telefon, das sich

zu behalten lohnt. Nun besaß

Dave weder das Wissen noch

die Patente, um seine Idee in

die Tat umzusetzen. Aber er

produzierte ein Konzeptvideo

und veröffentlichte es im September

2013 unter dem Namen

„Phone bloks“ auf dem

Videokanal Youtube.

24 Stunden später war der

Film ein Topthema in den sozialen

Netzwerken und hatte

schon mehr als eine Million

Klicks. Hakkens wurde mit E-

Mails von Unternehmen überschüttet,

darunter auch Motorola.

Der einst ruhmreiche

Handyhersteller gehörte damals

zum Google-Konzern,

wurde dann aber an Lenovo

verscherbelt. Das Ara-Projektteam,

das bei Motorola

aufgebaut wurde, ging jedoch

nicht an die Chinesen. Inzwischen

weiß man, warum.

Tatsächlich ist die Vorstellung

verlockend, ein Smartphone

für überschaubares

Geld immer wieder auf den

aktuellen Stand der Technik

bringen zu können. Elektronik-Multis

wie Samsung, Sony

oder LG rollen im halbjährigen

Rhythmus neue Modelle

in den Handel und ködern

die Kunden oft nur mit wenigen

neuen Features oder einem

etwas schnelleren Prozessor.

Dadurch verlieren die

meisten Mobiltelefone zügig

an Wert und landen bei Ebay,

in irgendeiner Schublade –

und schließlich im Müll. Dabei

enthält eine Tonne Handyschrott

rund 240 Gramm

Gold und sogar 2,5 Kilogramm

Silber.

Eremenko möchte die aktive

Lebenszeit der rohstoffhaltigen

Geräte auf fünf bis

sechs Jahre verlängert sehen.

Um dieses Ziel zu erreichen,

will Google für das upgradefähige

Ara-Smartphone spezielle

Alurahmen in drei Größen

anbieten. Diese Rahmen

– im Fachjargon: Endoskelette

– sollen bereits über einen

Mikro-Akku und einen Einfachstprozessor

verfügen, um

im Alltag den fliegenden

Wechsel der Module zu ermöglichen

(Hot Swapping).

Die technischen Zutaten,

also Hauptprozessor, Display

oder Kamerachip, sollen elegant

mit Elektromagneten gesichert

werden, sodass deren

Austausch kinderleicht fällt.

Bei der Herstellung von Teilen

für das Baukasten-Handy

sollen auch innovative Startups

zum Zuge kommen, die

bei den großen Handyproduzenten

keine Chance haben,

als Zulieferer gelistet zu wer-

38 12/2014


Ein Smartphone zum

Zusammenpuzzeln,

das sich jederzeit

upgraden oder

erweitern lässt?

Google will diesen

Traum wahr machen.

Ein Blick hinter

die Kulissen von

„Project Ara“.

Googles Puzzle-Phone im Detail

Die Rahmengrößen

Drei Rahmenvarianten sind für das smarte

Baukasten-Phone geplant. Die sogenannten

Endoskelette (im Entwicklerjargon „Endos“)

aus Aluminium sollen in den Formaten

Mini (4 Zoll), Medium (4,7 Zoll) und

Large (6 Zoll) erhältlich sein und etwa 15

Euro kosten. Enthalten sind immer ein Mini-

Akku und ein einfacher Prozessor. Diese

Bauteile ermöglichen dann das sogenannte

Hot Swapping: In die unterschiedlich großen

Steckplätze lassen sich Module nach

Wunsch einschieben. Diese Module sollen

wie Apps über einen Internetshop vertrieben

werden (Ara-Marketplace).

den. Für Entwickler steht unter

www.projectara.com ein

„Module Developers Kit“

(MDK) bereit.

Die größte Herausforderung

wird das Zusammenspiel

von Modulen unterschiedlichster

Herkunft. Schließlich

soll das Endprodukt in der

Hand des Kunden geschmeidig

funktionieren. Google

selbst will nur den Grundstein

für die Entwicklung legen und

seine Alu-„Endos“ über einen

Ara-Marketplace verkaufen.

Ungewisse Marktchancen

Experten rätseln, ob dem

Netzriesen und seinen künftigen

Partnern mit „Project

Ara“ der große Wurf gelingen

kann. Alle bisherigen Versuche,

ein modulares Handy zur

Serienreife zu bringen, sind

gescheitert, obwohl ein Upgrade

von Festplatte, Grafikkarte

oder Arbeitsspeicher bei

PCs als millionenfach bewährtes

Mittel gilt, um einen

teuren, Ressourcen verbrauchenden

Neukauf hinauszu-

Die technische Ausstattung

Das smarte Styling

Google will mit dem Ara-Phone nicht nur

die Herstellung und die Lebenszyklen moderner

Mobilgeräte revolutionieren, sondern

auch deren Optik: Während vorne der

berührungsempfindliche Bildschirm mit

Android im Mittelpunkt steht, kann man die

auf der Rückseite sichtbaren Module nach

Das auf Nachhaltigkeit bedachte Konzept

des modularen Smartphones soll alle

Käufergruppen zufriedenstellen

– vom Einsteiger bis zum

Techfreak. Neben unterschiedlich

schnellen

Prozessoren werden auch

Sound- und Kamerachips

unterschiedlicher Herkunft und

Güte zu haben sein. Es sind jedoch

auch ungewöhnlichere Funktionen denkbar,

beispielsweise um den Blutdruck oder

sportliche Aktivitäten zu überwachen.

Die standardisierten Modulgrößen liegen

bei 20 und 40 Millimetern. Im Alu-Skelett

gehalten werden die Bauteile von elektrischen

Permanentmagneten, die

per Stromimpuls ein- und ausschaltbar

sind. Damit wird

der Modulaustausch sogar

für Laien zur einfachen

Übung.

eigenen Vorstellungen mit aufwendigen

3-D-Prints verschönern – entweder aus

Stylingvorlagen, die im Web zum Download

angeboten werden sollen, oder mit Fotos,

Grafiken und anderem mehr. So wird jedes

Gerät zum Einzelstück, das sich immer

wieder neu stylen lässt.

Fotos: © Maryutin Maxim – shutterstock.com

39


REPORT

Paul Eremenko, Ara-

Projektleiter bei Google

„Die potenzielle

Zielgruppe unseres

Konzepts sind

sechs Milliarden

Menschen!“

zögern. „Ich halte die Baukastenidee

für eine spannende

Geschichte. Ich gebe ihr aber

keine Chance, solange wir

eine Marktdynamik haben,

bei der Handys überwiegend

mit Mobilfunkverträgen verkauft

und alle zwei Jahre ausgetauscht

werden“, erklärt

Florian Kerkau, Mobilfunk-

Insider und Geschäftsführer

der Beratungsfirma Goldmedia.

Zudem stelle sich die Frage,

welche Interessen Google

mit dem modularen Handykonzept

verbinde – außer die

Daten von noch mehr Menschen

einsammeln zu können.

Auch sonst bleiben momentan

noch einige Fragen

beim Project Ara offen. So

musste Paul Eremenko bei

einer Präsentation im September

zugeben, dass die Akku-

Power noch verbesserungswürdig

ist; auch könne das

Gerät aufgrund der vorgegebenen

Rahmenstruktur

schwerer und dicker ausfallen

als ein Phone von der Stange.

Angepasstes Android 5

Klarheit besteht hingegen

schon heute beim Betriebssystem:

Das Ara-Phone soll

mit einem angepassten Android

5 ausgerüstet werden,

das von der Open-Source-

Software schmiede Linaro

verantwortet wird. Die Spezialversion

soll auf die Möglichkeit

vorbereitet sein, auch

noch nachträglich Treiber einbinden

zu können.

Fertigung mit 3-D-Druckern

Spannung verspricht die Ankündigung

Eremenkos, dass

ein großer Teil der Module

des Puzzle-Phones von 3-D-

Druckern ge fertigt werden

soll. Mit der US-Firma 3D

Systems ist ein Spezialist an

Bord, der nicht nur Kunststoffteile

herstellen, sondern

auch leitende Tinten für die

Antennen entwickeln will.

Ohne die Einführung solch

neuartiger Produktionsprozesse

dürfte es kaum gelingen,

modulare Smartphones

zu attraktiven Preisen herzustellen.

Rechnen kann sich

das Ganze trotzdem erst,

wenn es sich auch verkauft.

An den Erfolg glauben aber

nicht nur beteiligte Unternehmen

wie Linaro oder Toshiba,

sondern auch die Akustik-

Päpste von Sennheiser, die

Soundchips für das Future-

Phone anbieten wollen. „Der

innovative Ansatz dieses Projekts

stellt den Endnutzer in

den Mittelpunkt“, freut sich

CEO Daniel Sennheiser.

„Dank unserer jahrzehntelangen

Erfahrung mit Audio-Produkten

im Premiumbereich

glauben wir, dass wir der ideale

Partner für solche Konzepte

sind.“ Zuerst muss der

Ara-Vogel von Google aber

fliegen lernen. FRANK ERDLE

Project Ara

Wichtige Fragen und Antworten

Wann wird das modulare Smartphone zu kaufen sein?

Google-Projektleiter Paul Eremenko verspricht momentan einen

Marktstart im zweiten Quartal 2015. Zum Start soll ein einfaches

Feature-Phone verfügbar sein, das als graufarbenes „Greyphone“

mit CPU, Display, Akku plus WLAN-Connectivity etwa 50 Euro

kosten wird und vor allem auf dem afrikanischen Kontinent und

Ländern wie Indien angeboten werden soll. Später sind auch

höherwertige Geräte geplant. Unternehmen wie Rockchip (System-on-a-Chip),

Toshiba (Prozessoren), 3D Systems (druckfähige

Module) oder Sennheiser (Soundchips) haben bereits angekündigt,

das Konzept mit eigenen Entwicklungen zu unterstützen.

Der Vertrieb soll ausschließlich online erfolgen.

Was soll das Baukasten-Phone kosten?

Eremenko nannte für Geräte mit guter Connectivity eine Preisspanne

„von 100 bis 1000 US-Dollar“ – je nach Ausstattung.

Die Ara Developer Community besteht schon jetzt aus mehreren

Hundert Entwicklern, das offizielle Module Developers Kit (MDK)

verzeichnete nach Google-Angaben bereits mehr als 10 000

Downloads. Als „Nerd-Spielzeug“ soll Project Ara laut Eremenko

auf keinen Fall in die Google-Geschichte eingehen, sondern als

smarte Revolution, die sich im Markt durchsetzt.

Mit welchem Betriebssystem läuft das Gerät?

Um alle technischen Möglichkeiten ausreizen zu können, soll

eine angepasste Version der neuen Android-Oberfläche („Lollypop“)

zum Einsatz kommen. Details will Google auf der nächsten

Project-Ara-Entwicklerkonferenz bekanntgeben, die innerhalb der

nächsten drei Monate stattfinden soll.

Was spricht für das revolutionäre Konzept?

Google will den Innovationszyklus bei Smartphones beschleunigen

und dafür sorgen, dass neue Technologien, die zu den Geschäftsmodellen

des Internetgiganten passen, schnellstmöglich auf den

Markt kommen, ohne an Komplettanbieter wie Samsung gebunden

zu sein. Künftig könnten auch Firmen am Smartphone-Boom

teilhaben, die nicht zum Zuliefererkreis der großen Hersteller

zählen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der ökologische. „Warum

ein neues Phone wegen seiner Kamera kaufen, wenn man sich

ein cooles neues Kameramodul für sein vorhandenes Phone

besorgen kann?“, bringt Google-Projektleiter Paul Eremenko

die aktuelle Marktproblematik auf den Punkt.

… und was dagegen?

Konzeptbedingt wird das Ara-Smartphone etwas dicker sein als

viele aktuelle Modelle. Zwar dürfen die einzelnen Module laut

Google-MDK nur 4 Millimeter dünn sein, aber mit dem Alu-Skelett

kommt das komplette Handy trotzdem auf rund 10 Millimeter

(Samsung Galaxy S5: 8,1 mm). Schwerer wiegt jedoch, dass das

Zusammenspiel der Funktionen genauso gut funktionieren muss

wie bei handelsüblichen Geräten – an gesichts der angestrebten

Lieferantenvielfalt keine einfache Auf gabe. Außerdem stellt sich

die Frage, wie vielen Menschen letztlich die Idee schmeckt, dass

sie sich ihr Handy-Menü selbst zusammenstellen sollen.

40 12/2014


Eigenwillig

exzellent.

• Hochkarätig zusammengestellt

Metallrahmen und Corning ® Gorilla ® Glass 3

auf Vorder- und Rückseite

• Für Videoanalysen und Momentaufnahmen

8 Megapixel-Frontkamera und 13 Megapixel-Hauptkamera

• Für mehr Power in entscheidenden Situationen

LTE-Speed und starker 1,8 GHz Quad-Core-Prozessor

www.facebook.com/HUAWEIDACH

www.huaweidevice.com/de

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eingetragenes Warenzeichen der Firma Facebook Inc. Alle anderen genannten oder abgebildeten

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SMARTPHONES

Samsung

Galaxy Note 4

Preis: 769 Euro

Maße: 154 x 79 x 9 mm;

175 Gramm

elegantes Gehäuse

mit Metallrahmen

brillantes und hochauflösendes

Display

Bedienstift samt toller

Software an Bord

enorme Ausstattung

mit vielen Sensoren

Kamera macht

gute Bilder

starke Performance

dank potenter CPU

rund 25 GB freier

Nutzerspeicher

Speichererweiterung

via Micro-SD

helle OLED-Anzeige

hoher Preis

Funktionsumfang

kann den Nutzer

überfordern

Mit dem Galaxy Note 4 will

Samsung die Phablet-Krone

zurückerobern und treibt

dazu den Funktionsumfang

in ungeahnte Höhen. Geht

der Plan auf?

UKW-Radio und USB-

3.0-Anschluss fehlen

nicht wasserdicht

42 12/2014


EINE FEINE NOTE

Die Multitaskingfunktion lässt sich

nun direkt in der App-Übersicht über

ein kleines Symbol aktivieren.

Die App „S Health“ wurde enorm

erweitert und nutzt die starke

Sensorik des Galaxy Note 4 perfekt.

Mit der App „Smart Remote“ und der

integrierten Infrarotdiode lassen sich

Audio- und Videogeräte steuern.

Das Diktiergerät bietet einen Interview-

und einen Besprechungsmodus

– Nachbearbeitung ist möglich.

U

nglaublich, aber wahr:

Die beliebten Galaxy-

Note-Phablets mit dem integrierten

Bedienstift S Pen gehen

bereits in die vierte Generation,

denn mit dem Galaxy

Note 4 für stramme 769 Euro

steht nun das jüngste Modell

dieser Serie am Start.

Schon optisch ist der Generationswechsel

nicht nur zu

sehen, sondern auch deutlich

zu spüren, denn genau wie das

Galaxy Alpha (Test ab Seite

24) besitzt auch das Galaxy

Note 4 nun einen eleganten

Metallrahmen. Dieser ist bei

unserem weißen Testgerät in

mattem Weiß gehalten und

wird von einer chromfarbenen

Anfasung umrandet.

Folglich liegt das Note 4

sehr angenehm in der Hand.

Obwohl es also zum Teil aus

Metall besteht, ist es mit 176

Gramm nur 8 Gramm schwerer

als der ähnlich große Vorgänger

Galaxy Note 3, der

rein aus Kunststoff gefertigt

war (Test in connect 12/2013).

Anders als beim Smartphone-

Topstar der Koreaner, dem

Galaxy S5, ist das Gehäuse

des Note 4 allerdings weder

staub- noch wasserdicht.

Großer Akku mit Turbolader

Vom Vorgänger bekannt ist

die abnehmbare Kunststoffrückseite

in Lederoptik, unter

der sich nun ein Akku mit satten

3220 mAh sowie die Slots

für die Micro-SIM- und die

Micro-SD-Speicherkarte befinden.

Der Energieriegel

lässt sich über das mitgelieferte

und besonders potente

Netzteil deutlich schneller

laden als der des Vorgängers.

Samsung spricht hier von etwa

30 Prozent Zeitersparnis,

bis der Akku geladen ist. Das

ist ein Trumpf im Zeitalter der

Smartphone-Dauernutzung.

Insgesamt wirkt das Samsung

Galaxy Note 4 äußerlich

deutlich erwachsener und

hochwertiger als seine Vorgänger.

Die Verarbeitung ist

wie von Samsung gewohnt

top. Hier wackelt und knarzt

einfach nichts.

Das Display des Galaxy

Note 4 ist genauso groß wie

beim Note 3, es misst also

stattliche 5,7 Zoll in der Diagonalen.

Diese Größe hat sich

als geeignet erwiesen, denn so

bleibt das Phablet immer noch

handlich, wenngleich es logischerweise

nicht mehr mit

einer Hand zu bedienen ist.

Die Auflösung der OLED-

Anzeige hat Samsung auf

1440 x 2560 Pixel erhöht, sodass

der Screen eine enorm

feine Pixeldichte von 519 ppi

erreicht. Noch wichtiger als

das Mehr an Auflösung ist

aber die Helligkeit der Anzeige,

die mit 337 cd/m 2 bei vollflächiger

und starken 374 cd/

m 2 bei kleinflächiger Weißdarstellung

hervorragende

Werte für ein OLED-Display

erzielt. Somit taugt das neue

Samsung-Phablet auch in heller

Umgebung.

Top sind auch die Ergebnisse

der Benchmarktests. Kein

Wunder, verrichtet doch die

potente Plattform Qualcomm

APQ8084 Pro mit einer 2,7

GHz schnellen Quad-Core-

CPU samt 3 Gigabyte Arbeitsspeicher

ihren Dienst im Galaxy

Note 4. Dazu gesellen

sich rund 25 GB Nutzerspeicher,

die sich per Micro-SD-

Karte um 128 GB aufstocken

lassen. Das sollte reichen!

Features ohne Ende

Unglaube herrscht zunächst

beim Blick auf die nicht enden

wollende Ausstattungsliste

des Galaxy Note 4. Sowohl

in puncto Connecti vity

43


SMARTPHONES

ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE

S PEN: Der praktische

Bedienstift versteckt

sich auf der Rückseite

des Galaxy Note 4. Wird

er herausgezogen,

erscheint eine kleine

Einblendung mit den

S-Pen-Befehlen Aktionsmemo,

intelligente

Auswahl, Bildclip und

Screenshot-Notiz.

mit LTE, HSPA+, Bluetooth

4.1, ac-WLAN und NFC als

auch mit seinen Sensoren

setzt das Galaxy Note 4 neue

Maßstäbe. So sind nicht nur

die üblichen Fühler für Helligkeit,

Lage, Geoposition,

Beschleunigung und Gesten

an Bord, es sitzt auch noch

ein Finger abdruckscanner im

Homebutton. Über diesen

kann man sogar Paypal-Zahlungen

tätigen oder den privaten

Bereich für Dateien und

Bilder aufrufen.

Auf der Rückseite des neu-

en Phablets findet sich ein

Pulsmesser, der nicht nur die

Herzfrequenz des Nutzers ermittelt,

sondern über die vorinstallierte

Gesundheits- und

Fitness-App S Health 3.5

auch die Sauerstoffsättigung

des Blutes, die UV-Strahlung

der Sonne sowie den aktuellen

Stressfaktor des Users.

Das ist schon stark. Gut zugehört,

Tim Cook?

Selfie-Fans freuen sich

Großes Augenmerk haben die

Samsung-Ingenieure auch auf

die 15,9-Megapixel-Kamera

gelegt. Sie kommt mit einer

im Test gut funktionierenden

optischen Bildstabilisierung

gegen unscharfe Wackelbilder,

bei Tages- und Kunstlicht

geschossene Fotos sind qualitativ

erstklassig. Auch der

Blitz arbeitet gut und leuchtet

einen großen Bereich aus. Bei

schlechten Lichtverhältnissen

kämpft die Kamera allerdings

mit einem stärkeren Rauschanteil

im Bild.

Auch für Selfie-Freunde hat

das Galaxy Note 4 einiges zu

bieten: Die Frontkamera löst

mit 3,7 Megapixeln auf, der

Pulssensor dient praktischerweise

als optionaler Auslöser.

Außerdem gibt es einen Panorama-Modus

für Gruppen-

Selfies. Es kann also geknipst

werden, was das Zeug hält!

S Pen jetzt noch besser

Die intuitiv bedienbare und

nach Gusto konfigurierbare

Benutzeroberfläche ist vom

Galaxy S5 bekannt. Das Besondere

beim Galaxy Note 4

ist jedoch der Bedienstift S

Pen: Dieser Stift reagiert nun

noch feiner auf die Eingaben

seines Nutzers. Auch neue

Schriftstile sind an Bord. Zudem

gelingt die Interaktion

mit der deutlich verbesserten

und erweiterten Multitaskingfunktion

„Multi Window“

noch komfortabler.

So lassen sich mit dem S

Pen bequem Inhalte per Drag

& Drop von einem Fenster ins

andere kopieren. Der S Pen

kann jetzt aber auch nach PC-

44 12/2014


Vorbild als Maus-Ersatz dienen,

sodass man gleichzeitig

mehrere Objekte anwählen

kann – es lassen sich etwa

Bilder oder Textpas sagen direkt

markieren. Die Möglichkeiten

sind hier enorm.

Alles gut im Labor

Im connect-Labor ließ sich

das Galaxy Note 4 nicht zweimal

bitten, um Topleistungen

zu erzielen. So bietet das Phablet

Gesprächszeiten von über

22 Stunden im GSM-Einsatz

und über zwölf Stunden bei

UMTS. Mit 9:23 Stunden

liegt auch die Laufzeit im praxisnahen

Mischbetrieb im

grünen Bereich. Dazu gesellen

sich eine gute Akustik sowie

tolle Sende- und Empfangs

eigenschaften im LTE-

Betrieb. Diese Bereiche fallen

im GSM- und UMTS-Einsatz

jedoch etwas ab.

Mission geglückt: Mit einem

Top-Ergebnis von 430

Punkten erobert das neue Galaxy

Note 4 die Phablet-Krone

für Sam sung zurück. Der

User bekommt hier ein High-

End-Telefon, das auch haptisch

auf ganzer Linie überzeugt.

MICHAEL PEUCKERT

DISPLAYMESSUNG

Das OLED-Display überzeugt mit

einer guten Helligkeit von 337 cd/

m 2 bei vollflächiger Weißdarstellung.

Während der Kontrast in

dunkler Umgebung hervorragend

ist, nimmt der Kontrastumfang

stark ab, je heller die Umgebung

wird. Auch eine deutliche

Blick winkelabhängigkeit ist im

Diagramm zu erkennen.

Kontrast bei 1:2000

Kontrast bei 500 Lux..............................1:360

Kontrast bei 20 000 Lux ...................1:7,4

Displayhelligkeit ............................337 cd/m 2

Angular Graph: Contrast Ratio

AUSSTATTUNG

MULTIMEDIA

Parameters

No Scheme MPX Bias S Freq. Volt. Delay Temp ThStart ThEnd ThInc PhStart PhEnd PhInc X Y Title

Project User Date

1 DC 1 1.00 - 100.0 5.000 0.00 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 SGH-X600_dunkel_blk (1) connect bg 2014-10-21

2 DC 1 1.00 - 100.0 5.000 0.00 20.0 0.00 60.00 10.00 0.00 360.00 10.00 0.00 0.00 SGH-X600_dunkel_blk (1) connect bg 2014-10-21

3 Contrast SGH-X600_dunkel_blk (1), NSel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Sel: SGH-X600_dunkel_blk (1), Negative contrast display

MARKE

Samsung

Modell Galaxy Note 4

SYSTEM

Betriebssystem Android 4.4.4

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)

Qualcomm APQ8084

Pro/4/2700

interner Speicher (MB) 24600

Steckplatz für Speicherkarte

MicroSD

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å

SIM-Format/Dual-SIM

Mikro-SIM/Í

Akku-Typ/wechselbar

Li-Ionen/Å

LIEFERUMFANG

Headset/Datenkabel

Å/Å

Größe Speicherkarte

Í

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto

Í/Í

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900

Å/Å/Å/Å

UMTS 900/2100

Å/Å

LTE 800/1800/2600

Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76

WLAN-Standard

802.11 a/b/g/n/ac

Bluetooth...

Å

...Headset/Handsfree/A2DP

Å/Å/Å

...Object Push/OBEX/AVRCP

Å/Å/Å

...Phone Book/SIM Access/HID

Å/Å/Å

USB/Massenspeicher/Ladefunktion

Å/Å/Å

DISPLAY

Typ/Diagonale (Zoll) OLED/5,7

Auflösung (Pixel) 1440 x 2560

Anzahl der Farben

16,7 Mio.

TELEFONFUNKTION

Anrufliste/Sprachanwahl

Å/Å

Makeln

Å

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm

3/Å/Å

Freisprechen/Stummschalten

Å/Å

MESSAGING

E-Mail/POP3/IMAP/HTML

Å/Å/Å/Å

SMS/MMS

Å/Å

PIM

Kontaktverwaltung

Å

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum

Å/Å/Å

Terminverwaltung

Å

Tages-/Wochen-/Monatsansicht

Å/Å/Å

wöchentliche/jährliche Termine

Å/Å

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät

Í

Sync: Outlook/Mac

optional/Å

Notizen: Outlook-Sync

Í

To-do-Liste

Å

OFFICE

Word betrachten/bearbeiten

Å/Å

Excel betrachten/bearbeiten

Å/Å

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo

Å/Å/Å

BROWSER

Web/Frame/Java/Java-Scripting

Å/Å/Í/Å

Flash/https/Home/Favoriten

Í/Å/Å/Å

ViPer Evaluation, V1.61.0

Company: autronic-MELCHERS GMBH

Audio-Format:

Date of plot: 2014-10-21

MP3/WMA/M4A/AAC

12:16:08

Å/Å/Å/Å

Driver:

Gen

UKW-Radio/RDS

Í/Í

Videoplayer/Vollbild-Darstellung

Å/Å

Video-Format: 3GP/MP4/WMV

Å/Å/Å

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/15,9

NAVIGATION

GPS-Empfänger/A-GPS

Å/Å

Navi-Software/onboard/offboard

Google Maps

Navigation/Í/Å

Navi-Lizenz/Routenplaner

Vollversion/Å

MESSWERTE

MARKE

TESTERGEBNISSE

MARKE

Samsung

Modell Galaxy Note 4

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT

GSM 900

LTE 800

GSM 1800

LTE 1800

UMTS

LTE 2600

Wie gut ein Smartphone Signale in welche Richtung

strahlt, zeigen die Abstrahldiagramme, bei denen Rot

die höchsten Pegel repräsentiert, Grün mittlere und

Blau die niedrigsten.

GSM/UMTS

D-Netz E-Netz UMTS

effektive Strahlungsleistung (dBm) 22,0 25,6 17,6

Empfindlichkeit (dBm) -97 -105 -101

LTE

LTE 800 LTE1800 LTE2600

effektive Strahlungsleistung (dBm) 17,9 18,9 17,3

Empfindlickeit (dBm) -88, -96, -94,

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,86/0,315

AKUSTIK-MESSUNG

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)

Lautstärkewert (dB) 11,3/23,9 11,5/23,4

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,5

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,7

Frequenzgang (Punkte v. 5) 4/3 5/3

AUSDAUER

Gesprächszeit (Stunden) 18:19 22:17 12:23

typ. Ausdauer (Stunden) 9:23

DISPLAY

Helligkeit (cd/m²) 337

GRÖSSE UND GEWICHT

Abmessungen (L x B x H in mm) 153 x 79 x 9

Gewicht (Gramm) 176

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist

eine Herstellerangabe.

Samsung

Modell Galaxy Note 4

Preis (Euro) 1 769

AUSDAUER max. 125 überragend (119)

Ausdauer Gespräch 35 35

Ausdauer Display-Betrieb 90 84

AUSSTATTUNG max. 175 sehr gut (157)

System und Lieferumfang 65 57

Display 40 37

Connectivity 20 19

Telefon und PIM 10 10

Messaging und Office 10 9

Web-Browser 10 9

Kamera 10 8

Musik und Video 5 5

Navigation 5 3

HANDHABUNG max. 75 befriedigend (56)

Handlichkeit 40 25

User Interface 20 16

Verarbeitungsqualität 15 15

MESSWERTE max. 125 gut (98)

Akustik-Messungen Senden 30 24

Akustik-Messungen Empfangen 20 17

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 11

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 20

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 26

URTEIL max. 500

430

sehr gut

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

45


CONNECT APP AWARDS

21 930 Leser und eine hochkarätige Expertenjury

haben erstmalig die besten mobilen Anwendungen

des Jahres gekürt – damit stehen die Sieger der

connect App Awards 2014 fest.

46 12/2014


DIE

ENTSCHEIDUNG

IST

GEFALLEN

Gut gelaunt: Hartmut Kremling

(Ambassador Vodafone; rechts)

im Gespräch mit connect-Chefredakteur

Dirk Waasen.

Achtung Sicherheit: In der

Podiumsdiskussion wurde

kontrovers über den Datenschutz

diskutiert.

D

ie Preisträger der ersten connect

App Awards stehen fest: In Anwesenheit

von Telekommunikations- und

App-Experten, Fachredakteuren und Entwicklern

fand die Bekanntgabe der App

Awards 2014 anlässlich eines App-

Tages in Berlin statt. Neben den besten

Smartphone-Programmen stand am Veranstaltungsort

Kalkscheune im Rahmen

eines Branchentreffens der Austausch

über aktuelle App- und Mobilfunktrends

im Mittelpunkt: Bevor die Sieger prämiert

wurden, standen zunächst zwei Keynotes

und eine Gesprächsrunde auf dem Programm.

In einem visionären, fesselnden

Vortrag beleuchtete Hartmut Kremling,

Ambassador bei der Vodafone D2 GmbH,

schon die nächste Mobilfunkgeneration

5G und deren Bedeutung für die Zukunft

von Smartphones, Tablets und Apps –

Stichworte waren hier extrem kurze Pingzeiten

und gigantische Datenraten.

Damjan Stamcar, Product Marketing

Manager von Sony Mobile, gab einen

Ausblick darauf, wie Sony den Mobilfunknetzen

und Apps von morgen begegnen

wird. Beim App Award Talk rückte

der Datenschutz in den Mittelpunkt: Neben

den Keynote-Rednern äußerten sich

Nico Kaartinen von Medisana Space

Technologies GmbH und Sebastian Wolters

von mediaTest digital GmbH durchaus

kritisch. Nur positiv lief schließlich

die Bekanntgabe der Gewinner und das

anschließende Get-together ab. Wir freuen

uns auf die App Awards 2015! >>

Auftaktveranstaltung: Die App

Awards wurden in diesem Jahr

erstmalig verliehen.

47


CONNECT APP AWARDS

An der richtigen Adresse: Wer’s ganz genau wissen will, fragt Inan Koc (rechts) vom

Callnet-Shop in Gladbeck, denn der hat das Zertifikat „connect Premium-Verkäufer“.

Die haben was vor: Damjan Stamcar präsentierte

anschaulich, wie sich Sony Mobile die Interaktion

von Smartphones, Apps und Netztechnik vorstellt.

Das ist es: Nico Kaartinen (Medisana) und Tim Ende-Styra (Simyo)

finden Bestellen per Tablet-App offensichtlich cool.

BILDUNG & WISSEN

User-Urteil

1.

Babbel

2. dict.cc Wörterbuch

3. Wissenstraining

Jury-Urteil

1.

Führerschein 2014

2. Wissenstraining

2. busuu

ENTERTAINMENT

User-Urteil

1.

Youtube

2. Spotify

3. Shazam

Jury-Urteil

1.

Deezer

2. Shazam

3. Spotify

Belesen: Hartmut Kremling, Dirk Ellenbeck (beide

Vodafone) und Franzisca Hertwig (connect).

NACHRICHTEN

User-Urteil

2. n-tv

3. N24

1.

Tagesschau

REISE & VERKEHR

User-Urteil

1.

DB-Navigator

2. Tom Tom Europe

3. Blitzer.de

Großzügig: Drive now stellte den Gästen knuffige Autos für die Fahrt

vom Veranstaltungsort zum Hotel zur Verfügung – vielen Dank!

Jury-Urteil

1.

Tagesschau

2. Bild News App

3. Focus Online

Jury-Urteil

1.

Trip Advisor

2. DB-Navigator

3. HRS

48 12/2014


Mitfahrgelegenheit:

Ein abfahrbereiter

1er

BMW aus

dem Drivenow-Fuhrpark.

Es durfte gelacht werden: Tom Henkel (Tomtom; rechts)

und Dirk Ellenbeck (Vodafone; links daneben) bei einem

offensichtlich weniger ernsten Gesprächsthema.

FAMILIE & LIFESTYLE

FINANZEN & BUSINESS

FOTOGRAFIE

GESUNDHEIT & FITNESS

User-Urteil

User-Urteil

User-Urteil

User-Urteil

1.

Chefkoch.de

2. Mobile.de

3. Lieferheld

1.

Paypal

2. Sparkasse

3. Mein Haushaltsbuch

1.

Photoshop Touch

2. Photo Studio Pro

3. Cewe Photowelt

1.

Vitadock+

2. Runtastic Pro

3. Map my Run

Jury-Urteil

Jury-Urteil

Jury-Urteil

Jury-Urteil

1.

Chefkoch.de

2. Lieferheld

2. Lieferando

1.

Xing

2. Finanzblick

3. Finanzen 100 Börse

1.

Camera 360 Ultim.

2. Procamera 7

3. Pho.to Lab Pro

1.

Runtastic Pro

2. Erste Hilfe DRK

3. Nike+ Running

SHOPPING & TRADING

User-Urteil

SOZIALE NETZWERKE &

KOMMUNIKATION

User-Urteil

SPIELE

User-Urteil

TOOLS & UTILITIES

User-Urteil

1.

Amazon

2. Ebay

3. Netto

1.

Whatsapp

2. Facebook

3. Skype

1.

Fifa 14

2. Minecraft

3. Clash of Clans

1.

Dropbox

2. Avira Mobile Security

3. Weather Pro

Jury-Urteil

Jury-Urteil

Jury-Urteil

Jury-Urteil

1.

Edeka

2. Zalando

3. Otto

1.

Threema

2. Whatsapp

3. Instagram

1.

Clash of Clans

2. Threes!

2. Wo ist mein Wasser? (2)

1.

Dropbox

2. Wunderlist

3. Weather Pro

49


SMARTPHONES

SHOPPING-

CENTER

Das Amazon Fire Phone macht mobiles

Einkaufen zum Kinderspiel und will

zudem Entertainer und Telefon sein.

Ob dieser ambitionierte Spagat gelingt,

zeigt der connect-Test.

W

enn ein Riese wie

Amazon ein Smartphone

an den Start bringt,

schaut die Branche genau hin,

denn bereits mit seinen Tablets

und vor allem E-Book-

Readern konnte Ama zon weit

mehr als Achtungserfolge erzielen.

Ob das Fire Phone

ähnlich auftrumpfen kann?

Teuer und mit SIM-Lock

In puncto Preisgestaltung

stellt der Handelsriese hierzulande

allerdings eine sehr

hohe Hürde für potenzielle

Käufer auf, denn das Fire

Phone ist ausschließlich mit

Telekom-SIM-Lock zu haben.

Das heißt für den Nutzer:

entweder einen 24-monatigen

Telekom-Vertrag für mindestens

49,95 Euro pro Monat

abschließen oder das Fire

Phone für stramme 449 Euro

mit 32 GB Speicher (549 Euro

für 64 GB) kaufen – und trotz-

Amazon

Fire Phone

Preis: 449 Euro (32 GB)

Maße: 139 x 67 x 9 mm;

157 Gramm

einfache Bedienung

brillantes und

helles Display

gelungene Shopping-

Integration

knapp 25 GB

interner Speicher

gute

Gesprächszeiten

sehr guter UMTSund

LTE-Empfang

eigene Fototaste für

Kamera und Firefly

hoher Preis

Telekom SIM-Lock

triste Optik

Speicher nicht

erweiterbar

schwache

typische Ausdauer

hohes Gewicht

Akku fest verbaut

dem einen zweijährigen SIM-

Lock zu akzeptieren. Die

Zwangsehe mit dem Telekom-

Netz kann man nur scheiden,

wenn man weitere 100 Euro

zahlt und damit einen Code

zum Aufheben der Netzsperre

ersteht. Da ist es kein Trost,

dass alle, die noch 2014 kaufen,

den Service Amazon Prime

im Gegenwert von 49 Euro

für ein Jahr geschenkt bekommen.

Mauer Look, helles Display

Die erste Kontaktaufnahme

mit dem Fire Phone ist aber

auch abseits der Preispolitik

wenig feurig. Das schwarz in

schwarz gehaltene Gehäuse

wirkt sehr trist; auch wenn die

Verarbeitung tadellos ist, geht

das Smartphone haptisch

nicht als wertig durch. Dank

der abgerundeten, gummierten

Seiten liegt das Fire Phone

aber rutschfest und angenehm

in der Hand – wenn auch

ziemlich schwer: 157 Gramm

bringt es auf die Waage.

Beim Display lässt sich

Amazon nicht lumpen und

verbaut ein mit 550 cd/m 2 sehr

leuchtstarkes, 4,7 Zoll großes

Exemplar. Angesichts des hohen

Preises hätte es anstelle

der 720 x 1280 Pixel aber

schon Full-HD-Auflösung

sein dürfen. Sei’s drum: Die

Inhalte werden farbstark und

scharf wiedergegeben.

Auch die restliche Hardware

kann sich mit einer 2,2

GHz schnellen Qualcomm-

CPU, 2 GB Arbeitsspeicher

und knapp 25 GB Nutzerspeicher

sehen lassen. Dazu beherrscht

das Fire Phone alle

relevanten Connectivity-Standards.

Ein Micro-SD-Slot

fehlt aber ebenso wie ein

wechselbarer Akku.

Clevere Features an Bord

Doch genug der Schelte, denn

das Fire Phone bringt auch Innovationen

mit. Etwa die vier

Zusatzkameras auf der Front

für die Funktion „Dynamic

Perspective“. Sie sorgen je

nach Neigung des Gerätes für

einen 3-D-Effekt oder blenden

Zusatzinformationen in

Menüs oder im Kartenmodus

ein. Bei Spielen erlaubt die

Technik ganz neue Blickwinkel

auf den Gameverlauf.

Dreh- und Angelpunkt im

Amazon-Kosmos ist aber die

App Firefly, die über die Kamera

gescannte Produkte erkennt

und den direkten Link

zum Amazon-Shop herstellt.

Das funktioniert auch mit

vom Fernseher gescannten

Film- oder Serien sequenzen

und akustisch mit Musik. Telefonnummern,

E-Mail- und

50 12/2014


Webadressen – auch von Visitenkarten

– erkennt Fire fly

ebenfalls meist zuverlässig.

Dazu gesellt sich die perfekte

Integration der Amazon-

Dienste wie Audible für Hörbücher,

die Serien- und Filmflatrate

Instant Video (siehe

Test Seite 100) und natürlich

der Amazon Shop. Kurz: Das

Fire Phone ist von Kopf bis

Fuß auf Shopping eingestellt,

aber das dürfte nun nicht

wirklich verwundern.

Auch das Bedienkonzept

mit Neigen, Schwenken, Kippen

und Wischen geht bereits

nach kurzer Zeit in Fleisch

und Blut über. Zumal der von

den Kindle-Tablets bekannte

Homescreen mit der Karusell-

Oberfläche, die die zuletzt

aufgerufenen Apps mit Zusatzinfos

anzeigt, clever ist.

Ebenso erfreulich: Das Betriebssystem

Fire OS basiert

auf Android – somit finden

sich im Amazon-App-Shop

fast alle wichtigen Apps, die

aus Googles Play Store bekannt

sind. Eine gute App-

Versorgung ist also gesichert.

Kleine Schwäche im Labor

Im Labor leistet sich das Fire

Phone bei den Messungen für

die typische Ausdauer einen

Lapsus. Die vier zusätzlichen

Frontkameras scheinen kräftig

am Akku zu saugen – nur

so ist die schwache Ausdauer

im praxisnahen Mischbetrieb

von 4:46 Stunden zu erklären.

Die Gesprächszeiten liegen

dafür mit knapp 22 Stunden

im GSM-Betrieb und etwa

sechs Stunden bei UMTS im

grünen Bereich. Auch die

Sende- und Empfangseigenschaften

sind top.

Für Hardcore-Amazon- und

Telekom-Kunden ist das Fire

Phone eine Überlegung wert.

Für alle anderen sind die genannten

Hürden aber zu hoch

– wie die zahlreichen negativen

Kundeneinträge auf der

Amazon-Webseite eindeutig

belegen. MICHAEL PEUCKERT

AUSSTATTUNG

MARKE

Amazon

Modell

Fire Phone

SYSTEM

Betriebssystem proprietär Fire OS 3.6.2

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)

Qualcomm

MSM8974/4/2200

interner Speicher (MB) 24600

Steckplatz für Speicherkarte

Í

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å

SIM-Format/Dual-SIM

Nano-SIM/Í

Akku-Typ/wechselbar

Li-Ionen/Í

LIEFERUMFANG

Headset/Datenkabel

Å/Å

Größe Speicherkarte

Í

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto

Í/Í

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900

Å/Å/Å/Å

UMTS 900/2100

Å/Å

LTE 800/1800/2600

Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76

WLAN-Standard

802.11 a/b/g/n/ac

Bluetooth...

Å

...Headset/Handsfree/A2DP

Å/Å/Å

...Object Push/OBEX/AVRCP

Å/Í/Å

...Phone Book/SIM Access/HID

Å/Í/Å

USB/Massenspeicher/Ladefunktion

Å/Å/Å

DISPLAY

Typ/Diagonale (Zoll) TFT/4,7

Auflösung (Pixel) 720 x 1280

Anzahl der Farben

16,7 Mio.

TELEFONFUNKTION

Anrufliste/Sprachanwahl

Å/Å

Makeln

Å

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm

3/Å/Å

Freisprechen/Stummschalten

Å/Å

MESSAGING

E-Mail/POP3/IMAP/HTML

Å/Å/Å/Å

SMS/MMS

Å/Å

PIM

Kontaktverwaltung

Å

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum

Å/Å/Å

Terminverwaltung

Å

Tages-/Wochen-/Monatsansicht

Å/Í/Å

wöchentliche/jährliche Termine

Å/Å

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät

Í

Sync: Outlook/Mac

Í/Í

Notizen: Outlook-Sync

Í

To-do-Liste

Í

OFFICE

Word betrachten/bearbeiten

Å/Å

Excel betrachten/bearbeiten

Å/Å

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo

Å/Å/Í

BROWSER

Web/Frame/Java/Java-Scripting

Å/Å/Í/Å

Flash/https/Home/Favoriten

Í/Å/Å/Å

MULTIMEDIA

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC

Å/Í/Å/Å

UKW-Radio/RDS

Í/Í

Videoplayer/Vollbild-Darstellung

Å/Å

Video-Format: 3GP/MP4/WMV

Å/Å/Å

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/13

NAVIGATION

GPS-Empfänger/A-GPS

Å/Å

Navi-Software/onboard/offboard

Maps/Í/Å

Navi-Lizenz/Routenplaner

Vollversion/Å

MESSWERTE

MARKE

Modell

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT

GSM 900

LTE 800

GSM 1800

LTE 1800

TESTERGEBNISSE

MARKE

Amazon

Modell

Fire Phone

Preis (Euro) 1 449

AUSDAUER max. 125 befriedigend (89)

Ausdauer Gespräch 35 29

Ausdauer Display-Betrieb 90 60

AUSSTATTUNG max. 175 befriedigend (129)

System und Lieferumfang 65 41

Display 40 32

Connectivity 20 18

Telefon und PIM 10 8

Messaging und Office 10 8

Web-Browser 10 9

Kamera 10 5

Musik und Video 5 5

Navigation 5 3

HANDHABUNG max. 75 gut (57)

Handlichkeit 40 31

User Interface 20 13

Verarbeitungsqualität 15 13

MESSWERTE max. 125 sehr gut (109)

Akustik-Messungen Senden 30 23

Akustik-Messungen Empfangen 20 17

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 11

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 30

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 28

URTEIL max. 500

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

Amazon

Fire Phone

UMTS

LTE 2600

Wie gut ein Smartphone Signale in welche Richtung

strahlt, zeigen die Abstrahldiagramme, bei denen Rot

die höchsten Pegel repräsentiert, Grün mittlere und

Blau die niedrigsten.

GSM/UMTS

D-Netz E-Netz UMTS

effektive Strahlungsleistung (dBm) 22,5 23,6 19,8

Empfindlichkeit (dBm) -96 -106 -107

LTE

LTE 800 LTE1800 LTE2600

effektive Strahlungsleistung (dBm) 18,1 19,6 19,7

Empfindlickeit (dBm) -90, -95, -95,

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,66/0,480

AKUSTIK-MESSUNG

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)

Lautstärkewert (dB) 10,8/24,9 10,7/22,8

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,1

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,4

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/3

AUSDAUER

Gesprächszeit (Stunden) 14:48 21:57 6:06

typ. Ausdauer (Stunden) 4:46

DISPLAY

Helligkeit (cd/m²) 550

GRÖSSE UND GEWICHT

Abmessungen (L x B x H in mm) 139 x 67 x 9

Gewicht (Gramm) 157

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist

eine Herstellerangabe.

384

gut

51


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WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH,

Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar,

Handelsregister München, HRB 154289

Ich bin damit einverstanden – jederzeit widerruflich –, dass mich der Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

künftig per E-Mail und telefonisch über interessante Vorteilsangebote, sowie die seiner Werbepartner informiert.

Datum


Unterschrift

Ändert sich meine Adresse, erlaube ich der Deutschen Post AG, dem Verlag meine neue Anschrift mitzuteilen. Die Prämie wird nach erfolgter Bezahlung des Abo-Preises zugesandt. Sie haben ein gesetzliches

Widerrufsrecht, die Belehrung können Sie unter www.connect.de/abo/widerruf abrufen.

WK 4000 E12


SMARTPHONES

Mit dem Passport bringt Blackberry

ein Smartphone, das sich optisch

von der gesamten Konkurrenz abhebt.

Diese Extravaganz ergibt Sinn.

W

er ein Smartphone haben

möchte, das Aufmerksamkeit

erregt, der liegt

mit dem Blackberry Passport

richtig. Sowohl seine ungewöhnlichen

Maße im Format

eines deutschen Reisepasses

als auch das in den letzten

Jahren seltener anzutreffende

Betriebssystem Blackberry

OS bieten Anlass zu angeregten

Diskussionen.

Blackberry

Passport

Preis: 599 Euro

Maße: 128 x 90 x 9 mm;

195 Gramm

großes, hochauflösendes

Display

ergonomische

Tastatur mit

Trackpad-Funktion

hohe Ausdauer

exzellente Messwerte

absolut solide, hochwertige

Bauweise

sehr leistungsfähige

Hardware

überraschend

gute Kamera

Blackberry-Hub

ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE

Im Format eines Reisepasses

Diese zielen oft auf die Breite

des Geräts ab, denn mit seinen

90 Millimetern übertrifft der

Passport selbst viele Phablets.

Doch wie der Reisepass passt

der 9 Millimeter dünne Blackberry

letztlich in jede normale

Jackett- oder Jacken tasche;

auch in der Hose findet er

leicht Unterschlupf. Auf der

Breite bringt Blackberry ein

4,5-Zoll-Display unter, das

dank quadratischer Proportionen

spürbar mehr Fläche aufweist

als normale Displays

mit gleicher Diagonale.

Die Anzeige verwöhnt die

Augen mit einer großzügigen

Vom Format entspricht

der Passport recht genau

einem Reisepass. Das

sichert seine Tragbarkeit

und bietet genug Platz für

ein großes Display und

eine praktische Tastatur.

hervorragende

Worterkennung

groß und schwer

fest verbauter Akku

leicht eingeschränktes

App-Angebot

Die Wortvorhersage des Blackberry

stimmt ihre Vorschläge mit der

Zeit präzise auf die Bedürfnisse des

Benutzers ab.

54 12/2014


QUADRATISCH,

PRAKTISCH, SEHR GUT

Auflösung von 1440 x 1400

Pixeln. Die Abbildungsqualität

und die Helligkeit sind

ebenfalls top.

Auch flinke Finger erfreut

der Passport, denn unterhalb

des Displays sitzt die typische

Blackberry-Tastatur, ergonomisch

wie eh und je. Der knackige

Druckpunkt der Tasten

ermöglicht es dem User, auch

unter schwierigen Bedingungen

wohlformulierte Texte zu

verfassen. Wenn doch mal ein

Finger daneben landet, kann

man über die kapazitive Tastatur

wischen und sie als

Touchpad nutzen – das ist einzigartig.

Und praktisch, denn

so lässt sich der Cursor zielgenau

auf dem Fehler platzieren.

Da es auch noch eine

Wortvorhersage gibt, die die

Schreibgewohnheiten des

Users lernt, ist der Passport

das Gerät für alle, die viel mitzuteilen

haben.

Das großzügige User Interface

braucht Raum, der sich

auch im überdurchschnittlichen

Gewicht von 195 Gramm

widerspiegelt. Wer einfachen

Transport und Einhandbedienung

ganz oben auf der Prioritätenliste

stehen hat, wird

mit dem Passport nicht glücklich.

Diesen Umstand dokumentiert

die Rubrik Handlichkeit:

Nur in dieser verfehlt der

neue Blackberry ein Top-Ergebnis

deutlich. Doch dafür

ist das Gehäuse mit stabilem

Edelstahlrahmen und Gorilla

Glass ungemein solide und

wirkt außergewöhnlich hochwertig.

Zum Gewicht trägt

auch ein mit 3400 Milliamperestunden

richtig potenter,

aber fest installierter Akku

bei, der dem Passport bei typischen

Betriebszeiten von fast

acht Stunden eine sehr gute

Ausdauer verleiht.

Absoluter Top-Empfang

Sehr gut schlägt sich der Novize

auch in den anderen Messungen.

Blackberry demonstriert

hier die hohe Kunst des

Smartphone-Baus – die Funkeigenschaften

sind in allen

Bändern über jeden Zweifel

erhaben. Der gute Empfang

zeigte sich auch im über viele

Groß- und Kleinstädte führenden

Test im Vodafone-

Netz mit weit überwiegender

LTE-Versorgung.

Ebenfalls auf höchstem Niveau

liegt die Akustik beim

Telefonieren: In der beim Anrufen

aus lauter Umgebung

wichtigen Unterdrückung von

Umgebungsgeräuschen erzielt

der Blackberry Passport

Höchstwerte. Seine Audio-

Wiedergabe überzeugt mit

sehr guter Rausch- und Verzerrungsfreiheit

und einem

linealglatten Freuqenzgang.

Und so steht unter den Laborwerten

am Ende ein „sehr

gut“ – hinter Blackberry stehen

viele fähige Ingenieure.

Diese haben für den Passport

eine wahrlich leistungsstarke

Qualcomm-801-Basis

gewählt, der im Testgerät eine

satte Speichergrundlage zur

Verfügung stand: 3 Gigabyte

RAM und 32 GB ROM. Noch

dazu ist die Erweiterung um

bis zu 128 GB per Micro-SD-

Karte möglich.

Und als ob das nicht genug

wäre, bringt der Passport auch

die beste Kamera mit, die wir

je in einem Blackberry testen

durften. Hier ist man für den

unwiederbringlichen Augenblick

gut gerüstet – selbst die

schnellen Bewegungen eines

züngelnden Feuers fängt das

13-Megapixel-Modell ohne

Unschärfe ein.

Solide Software-Basis

Doch die beste Hardware liegt

brach, wenn Betriebssystem

und Software sie nicht nutzen

können. Hier bietet Blackberry

OS 10.3 eine erstklassige

Grundlage; die Nachrichtenzentrale

Black berry Hub

unterstützt kommunikationsfreudige

Menschen perfekt.

Auch surfen lässt sich mit

dem neuen Gerät bestens.

Wer mehr will, findet Apps

in der Blackberry World, aber

auch im Amazon-App-Store.

So lassen sich neben vielen

Standardapplikationen auch

exotischere Anwendungen

aufs Smartphone holen: Eine

von Amazon herausgegebene

Kindle-App verwandelt den

Passport in einen besonders

Neue Nachrichten im Blackberry-

Hub lassen sich erspähen, wenn

man den gerade aktiven Screen ein

wenig zur Seite schiebt.

Software kann der Passport-Besitzer

nicht nur in der Blackberry World

beziehen, auch der App-Store von

Amazon steht ihm offen.

Schritt in die richtige Richtung:

Wenn es darauf ankommt,

schießt die Kamera des Passport

richtig gute Bilder.

Seine hohe Ausdauer und das

große quadratische Display

machen den Blackberry Passport

zu einem tollen E-Book-Reader.

55


SMARTPHONES

guten E-Book-Reader – das

Display ist dafür ideal. Und

wer zu Hause gern drahtlos

Musik hört, wird sich freuen,

dass für das bequeme Sonos-

System eine Black berry-OS-

10.3-App angeboten wird,

sogar in beiden App-Stores.

Das App-Angebot für Blackberry

wird also breiter, wobei

Android und iOS hier ohne

Frage weiter führen.

Neu bei Blackberry ist das

Feature Blend, über das sich

der Passport per Notebook

oder Tablet bedienen lässt.

Der Blackberry Assistant ermöglicht

die Steuerung vieler

Funktionen per Sprache und

per eingetipptem Stichwort.

Einen Versuch wert

Doch solche Erweiterungen

sind nur das Tüpfelchen auf

dem i für ein Smartphone, das

sich dank leistungsfähiger,

gut erweiterbarer Software,

exzellenter Verarbeitung und

einer über jeden Zweifel erhabenen

Hardware völlig zu

Recht unter den Top 5 der

Smartphones in der

connect-Bestenliste

einreiht. Wenn das

kein Anreiz ist, mal

wieder etwas Neues

auszuprobieren!

BERND THEISS

9 Millimeter

dick, solides

Metall – der

Passport

sieht auch

von der Seite

gut aus.

AUSSTATTUNG

MARKE

Modell

SYSTEM

Betriebssystem

Blackberry

Passport

Blackberry 10 OS

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz) MSM8974-AA/4/2200

interner Speicher (MB) 25000

Steckplatz für Speicherkarte

MicroSD

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Å/Å/Å

SIM-Format/Dual-SIM

Nano-SIM/Í

Akku-Typ/wechselbar

Li-Ionen/Í

LIEFERUMFANG

Headset/Datenkabel

Å/Å

Größe Speicherkarte

Í

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto

Í/Í

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900

Å/Å/Å/Å

UMTS 900/2100

Å/Å

LTE 800/1800/2600

Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76

WLAN-Standard

802.11 a/b/g/n/ac

Bluetooth...

Å

...Headset/Handsfree/A2DP

Í/Å/Å

...Object Push/OBEX/AVRCP

Å/Í/Å

...Phone Book/SIM Access/HID

Å/Å/Å

USB/Massenspeicher/Ladefunktion

Å/Å/Å

DISPLAY

Typ/Diagonale (Zoll) LCD/4,5

Auflösung (Pixel) 1440 x 1400

Anzahl der Farben

16,7 Mio.

TELEFONFUNKTION

Anrufliste/Sprachanwahl

Å/Å

Makeln

Å

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 4-6/Å/Å

Freisprechen/Stummschalten

Å/Å

MESSAGING

E-Mail/POP3/IMAP/HTML

Å/Å/Å/Å

SMS/MMS

Å/Å

PIM

Kontaktverwaltung

Å

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum

Å/Å/Å

Terminverwaltung

Å

Tages-/Wochen-/Monatsansicht

Å/Å/Å

wöchentliche/jährliche Termine

Å/Å

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät

Í

Sync: Outlook/Mac

Í/Í

Notizen: Outlook-Sync

Í

To-do-Liste

Å

OFFICE

Word betrachten/bearbeiten

Å/Å

Excel betrachten/bearbeiten

Å/Å

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo

Å/Å/Å

BROWSER

Web/Frame/Java/Java-Scripting

Å/Å/Í/Å

Flash/https/Home/Favoriten

Å/Å/Å/Å

MULTIMEDIA

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC

Å/Å/Å/Å

UKW-Radio/RDS

Í/Í

Videoplayer/Vollbild-Darstellung

Å/Å

Video-Format: 3GP/MP4/WMV

Å/Å/Å

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/13

NAVIGATION

GPS-Empfänger/A-GPS

Å/Å

Navi-Software/onboard/offboard

Blackberry Navigation/

Í/Å

Navi-Lizenz/Routenplaner

Vollversion/Å

MESSWERTE

MARKE

Modell

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT

GSM 900

LTE 800

GSM 1800

LTE 1800

TESTERGEBNISSE

MARKE

Blackberry

Modell

Passport

Preis (Euro) 1 599

AUSDAUER max. 125 sehr gut (112)

Ausdauer Gespräch 35 35

Ausdauer Display-Betrieb 90 77

AUSSTATTUNG max. 175 gut (148)

System und Lieferumfang 65 53

Display 40 33

Connectivity 20 19

Telefon und PIM 10 9

Messaging und Office 10 10

Web-Browser 10 9

Kamera 10 7

Musik und Video 5 5

Navigation 5 3

HANDHABUNG max. 75 gut (59)

Handlichkeit 40 24

User Interface 20 20

Verarbeitungsqualität 15 15

MESSWERTE max. 125 sehr gut (111)

Akustik-Messungen Senden 30 25

Akustik-Messungen Empfangen 20 17

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 12

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 29

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 28

URTEIL max. 500

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

Blackberry

Passport

UMTS

LTE 2600

Wie gut ein Smartphone Signale in welche Richtung

strahlt, zeigen die Abstrahldiagramme, bei denen Rot

die höchsten Pegel repräsentiert, Grün mittlere und

Blau die niedrigsten.

GSM/UMTS

D-Netz E-Netz UMTS

effektive Strahlungsleistung (dBm) 22,6 24,8 18,7

Empfindlichkeit (dBm) -99 -103 -110

LTE

LTE 800 LTE1800 LTE2600

effektive Strahlungsleistung (dBm) 18,3 19,0 18,3

Empfindlickeit (dBm) -96, -95, -91,

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,82/0,330

AKUSTIK-MESSUNG

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)

Lautstärkewert (dB) 11,1/19,0 10,9/19,4

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,7

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 3,1

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/4 5/4

AUSDAUER

Gesprächszeit (Stunden) 21:39 24:27 11:16

typ. Ausdauer (Stunden) 7:45

DISPLAY

Helligkeit (cd/m²) 534

GRÖSSE UND GEWICHT

Abmessungen (L x B x H in mm) 128 x 90 x 9

Gewicht (Gramm) 195

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist

eine Herstellerangabe.

430

sehr gut

56 12/2014


PREISAKTION!

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LESERBRIEFE / IMPRESSUM

Datentracking

Anregung zur connect-App

Ich finde es interessant, über

die connect-App den Datenverkehr

und auch andere Daten

für den Netztest zu erfassen.

Doch dabei geht ein Aspekt

verloren, nämlich wie

Bereichsleiter Telekommunikation

und Chefredakteur: Dirk Waasen (v.i.S.d.P.)

Stellvertretende Chefredakteurin

und Textchefin: Monika Klein

Redaktion:

Dipl.-Ing. Bernd Theiss (Leiter Test + Technik),

Josefine Milosevic, Michael Peuckert, Andreas

Seeger, Dipl.-Ing. Oliver Stauch; Markus Eckstein

(connect.de)

Textredaktion: Sebastian Schmidt,

Irmhild Tieck (Schlussredaktion)

Grafikleitung: Sergio Coca

Redaktionsassistenz: Jasmin Köbele

IMPRESSUM

Freie Mitarbeiter:

Joachim Bley, Frank Erdle, Jan Fleischmann,

Reinhard Otter, Hannes Rügheimer, Inge Schwabe;

Sebastian Berger, Peter Fenyvesi (Fotografie)

connect-Labor: Erhard Schinker

Leitung Herstellung: Marion Stephan

Druck: Mohn Media, Gütersloh

connect erscheint monatlich. Bei höherer Gewalt

entfällt die Lieferpflicht; Ersatzansprüche werden

nicht anerkannt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte

übernimmt der Verlag keine Haftung.

Alle Rechte vorbehalten. Gerichtsstand: Stuttgart

Preise: Einzelheft 5,90 Euro,

Jahresabonnement (12 Hefte) 67,90 Euro.

Studenten erhalten gegen Vorlage einer

Immatrikulationsbescheinigung einen Nachlass

von 10 Prozent auf den Abopreis.

Jahresabo Schweiz sfr 135,80, EU-Ausland

77,90 Euro, weitere Auslandspreise auf Anfrage.

Redaktionsadresse:

Redaktion connect, Leuschnerstr. 1,

70174 Stuttgart

Tel. 0711/20 70 30-5500, Fax: -5501

Leseranfragen bitte nur per Mail an

redaktion@connect.de; www.connect.de

Abonnementservice

(Bestellungen, Kündigungen, Änderungen),

Einzelheftbestellungen (auch ältere Ausgaben):

Burda Direct GmbH

Postfach 180

77649 Offenburg

Telefon: 0781 6394548

Fax: 0781 6394549

E-Mail: weka@burdadirect.de

Bestell-E-Mail: weka-bestell@burdadirect.de

Vertrieb Einzelverkauf:

MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co.KG

Ohmstr. 1, 85716 Unterschleißheim

Postfach 12 32, 85702 Unterschleißheim

Tel. 089 31906-0, Fax -113; mzv@mzv.de

Director Marketing & Sales B2C: Hans Stübinger

Vertrieb/Marketing: Bettina Huber

(089 25556-1491); bhuber@wekanet.de

ISSN: 0944-6141

© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

viele Daten und Datenvolumen

ein Smartphone ohne Zutun

des Nutzers verbraucht,

indem es Statusmeldungen an

Apple oder Google sendet.

Dies wäre für jeden Nutzer

interessant zu wissen, schon

allein welches Datenvolumen

Director Marketing & Sales B2B:

Martin Schmiedel

Anzeigenleitung (verantwortlich für Anzeigen):

Vasili Tsialos (089 25556-1197);

vtsialos@wekanet.de

Mediaberatung: Dominique Markovic;

dmarkovic@extern.wekanet.de

Head of Sales Corporate Publishing & Lifestyle:

Richard Spitz (089 25556-1108);

rspitz@wekanet.de

Head of Digital Sales:

Franzisca Hertwig (089 25556-1119)

fhertwig@wekanet.de

International Sales Manager:

Mr Vasili Tsialos; phone 0049 89 25556-1197,

fax: 0049 89 255 56-1196, vtsialos@wekanet.de

International Representatives:

UK/Ireland/France

Huson International Media,

Ms Rachel Di Santo, Cambridge House,

Gogmore Lane, Chertsey,

GB - Surrey, KT16 9AP,

phone 0044 1932-564999,

fax 0044 1932-564998,

rachel.disanto@husonmedia.com

USA/Canada – West Coast

Huson International Media,

Ms Katya Alfaro, Pruneyard Towers,

1999 South Bascom Avenue, Suite #450,

USA - Campbell, CA 95008,

phone: 001 408-8796666, fax: 001 408-8796669,

katya.alfaro@husonmedia.com

USA/Canada – East Coast

Huson International Media,

Mr Jorge Arango, The Empire State Building, 350

5th Avenue, Suite #4610,

USA - New York, NY 10118,

phone: 001 212-2683344, fax: 001 212-2683344,

Jorge.arango@husonmedia.com

Korea

Young Media Inc.,

Mr Young J. Baek, 407 Jinyang Sangga,

120-3 Chungmuro 4 ga, Chung-ku,

Seoul, Korea 100-863, phone 0082 2 2273-4818,

fax 0082 2 2273-4866, ymedia@ymedia.co.

Anzeigendisposition:

Nelli Schulz (089 25556-1483);

nschulz@wekanet.de

Sonderdrucke:

Vasili Tsialos (089 25556-1197);

vtsialos@wekanet.de

Anzeigengrundpreise:

Es gilt die Preisliste Nr. 25 vom 1.1.2014

Verlagsanschrift:

WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH;

Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart

Geschäftsführer:

Kurt Skupin, Werner Mützel, Wolfgang Materna

das Smartphone nutzt, um

nach Hause zu telefonieren.

Gleichzeitig hätten Ihre Leser

einen Überblick, inwieweit

die Nutzer durch die beiden

Firmen ausgespäht werden.

Ihre Zeitung ist wie immer

sehr aufschlussreich und ich

lese sie im Abo. Es ist schon

erstaunlich, welche Sprünge

in den letzten Jahren möglich

waren. Vielleicht war dies eine

Anregung für Sie, in Zeiten

wo so viel über Datenschutz

geredet wird.

HARALD ZIMMERMANN, PER E-MAIL

Das ist eine sehr gute Idee.

Leider scheitert sie daran,

dass eine App meist nicht

sehen kann, welcher Traffic

durch den Nutzer verursacht

wird und welcher vom Betriebssystem

zum Nutzen von

Apple oder Google stattfindet.

Im Einzelfall fällt das sogar

zusammen. Konkret kommunizieren

etwa Wetter-Apps,

Mail-Apps, Navigations-Apps,

News-Feed-Apps und das Betriebssystem

sehr häufig „im

Auftrag“ des Kunden im Hintergrund

mit Servern im Internet.

Das erfolgt oft verschlüsselt,

was im Sinne der Datensicherheit

auch so sein sollte.

Doch von daher ist dies kaum

von ungewollten Transfers zu

unterscheiden, wobei die Unterscheidung

zwischen „gewünscht“

und „ungewollt“

sowieso bei unterschiedlichen

Menschen sehr unterschiedlich

ausfällt.

Apple – wohin?

iPhone 6 und Apple Watch, Heft 11

Als Apple-Anhänger seit

1991 (mein erster Computer

war ein Macintosh Classic II)

frage ich mich, wohin meine

Lieblingsfirma heute eigentlich

will. Nichts gegen das

größere iPhone 6, ebenfalls

nichts gegen das 6 Plus, das

sind beides wieder einmal

Topgeräte, die sich nicht umsonst

bereits jetzt rekordverdächtig

oft verkauft haben.

Der Schritt hin zu größeren

Screens war überfällig und

richtig; nur schade, dass die

Kamera heraussteht. Was aber

in drei Teufels Namen soll

diese Watch? Wer braucht eine

Armbanduhr, die er jeden

Abend aufladen muss, die

nur richtig funktioniert, wenn

man sein iPhone dabeihat und

die einen Haufen winziger

App-Icons auf einem zwergenhaften

Display versammelt?

Smartwatches sind Unfug,

das wird Apple nicht ändern.

Wie lästerte David Letterman:

„A watch that’s also a

portable clock.“ Recht hat er.

H. WEYHUSEN, PER E-MAIL

Sofa-Surfer

Zum Thema TV-Streaming

Darauf hat die Welt gewartet:

Endlich kann man sich sein

Fernsehprogramm selbst zusammenstellen,

indem man

streamt, streamt und nochmal

streamt. Natürlich in HD.

Netflix, Lovefilm, Maxdome,

Watchever und wie sie alle

heißen liefern Programm bis

zum Umfallen. War bisheriges

Fernsehen in den meisten

Fällen reine Zeitverschwendung,

so wird die Zeitverschwendung

jetzt veredelt –

man muss kein schlechtes

Gewissen mehr haben, wenn

man stundenlang vor der

Glotze klebt, weil man ja

„hochwer tige“ Serien schaut.

Quatsch mit Soße!

M. HOLZMANN, PER E-MAIL

Schreiben

Sie uns!

Redaktion connect

Leuschnerstr. 1

70174 Stuttgart

E-Mail: redaktion@connect.de

Fax: 0711/20 70 30-5501

Facebook: de-de.facebook.com/

connect.magazin

Forum: www.connect.de

Die Leserbriefe spiegeln nicht die Meinung

der Redaktion wider. connect behält sich

das Recht auf Kürzungen vor.

58 12/2014


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■ Rutschfeste, gummierte Oberfläche

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■ Betrieb mit 4 x AA (Mignon) Batterien

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erhalte ich umgehend nach Zahlungseingang. Dieses Angebot gilt nur in Deutschland und solange der Vorrat reicht.

Bei großer Nachfrage der Prämie kann es zu Lieferverzögerungen kommen. Auslandskonditionen auf Anfrage: weka@burdadirect.de

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connect android erscheint im Verlag

WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH,

Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar,

Handelsregister München, HRB 154289

Ich bin damit einverstanden – jederzeit widerruflich –, dass mich der Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

künftig per E-Mail und telefonisch über interessante Vorteilsangebote, sowie die seiner Werbepartner informiert.

Datum


Unterschrift

WK 40A0 E04

Ändert sich meine Adresse, erlaube ich der Deutschen Post AG, dem Verlag meine neue Anschrift mitzuteilen. Die Prämie wird nach erfolgter Bezahlung des Abo-Preises zugesandt. Sie haben ein gesetzliches

Widerrufsrecht, die Belehrung können Sie unter www.connect.de/abo/widerruf abrufen.


SMARTPHONES

GUT IN FORM

Das Prestigio Grace achtet auf die schlanke Linie. Ob das edle,

kaum 6 Millimeter hohe 5-Zoll-Android-Phone im Test umso kräftiger

punkten kann, klärt connect hier.

ABBildunG in oriGinAlGröSSe

Prestigio

Grace

Preis: 349 Euro

Maße: 145 x 71 x 6 mm;

132 Gramm

schlanke Bauform

gute Verarbeitung,

wertiger Materialmix

kontrastreiches

5-Zoll-AMOLED-

Display mit Full-HD-

Auflösung

flotte Performance

durch 8-Kern-

Prozessor und 2 GB

Arbeitsspeicher

respektable Sende-/

Empfangsleistungen

einfache Bedienung

durch Extras

wie MultiStart

UKW-Radio mit RDS

geringe Ausdauer

im Praxismix

dünner Klang

16 GB Speicher

nicht lokal

erweiterbar

Akku fest eingebaut

kein LTE

P

restigio? Die Firma mit

Sitz in Zypern ist erst

zehn Jahre jung, aber bereits

in 85 Ländern aktiv. Jetzt soll

das in Schwarz oder Weiß erhältliche

Smartphone Grace

die Marke hierzulande bekannt

machen. Das schlanke

Gerät auf Android-4.4-Basis

entstand zusammen mit dem

chinesischen Hersteller Gionee

und geht auf dessen superdünnes

Elife S5.5 zurück.

Edle Anmutung

Das extrem stabile, tadellos

gefertigte Gehäuse zeigt klare

Kanten, ist kaum 6 Millimeter

stark und trägt kaum auf. Die

ein wenig ungünstig in der

Ecke platzierte Kamera mit

13-Megapixel-CMOS-Sensor

von Sony und mit LED-Licht

beansprucht gut einen Millimeter

mehr in der Höhe.

Beim Fotografieren stellte

der Autofokus schnell scharf,

die Auslöserverzögerung war

kurz. Aufnahmen bei Tageslicht

boten eine ansprechende

Qualität mit tendenziell etwas

kühler Farbgebung und solider

Detailarbeit. In dunklerer

Umgebung und bei Kunstlicht

trübten die unempfindliche

Blitzautomatik und Bildrauschen

den Fotospaß. Selbstporträts

schießt die 5-Megapixel-Frontkamera

mit Weitwinkel-Optik.

Das Grace hat neben dem Google-

Programmpaket auch Apps für die

Prestigio-Web-Angebote an Bord.

Ansehnliches Full-HD-Display

Als Blickfang dient eine kontraststarke

Super-AMOLED-

Anzeige mit 1920 x 1080

Bildpunkten und 266 cd/m 2

Helligkeit. Der Touchscreen

reagiert wie gewünscht unverzüglich

auf Fingerberührungen.

Die angekündigte Bedienung

mit Handschuhen klappte

indes nicht wie erhofft.

Gorilla Glass 3 macht das

gegen Fingerabdrücke anfällige,

ansonsten gut ablesbare

12,7-cm-Display fit für den

Alltag, zudem veredelt 0,4

mm starkes Corning-Schutzglas

die Rückseite. Den noblen

Materialmix vervollständigt

ein Rahmen aus Magnesiumlegierung,

der die Antennen

bereitstellt: Eine sendet

und empfängt in den gängigen

3G/2G-Mobilfunkstandards,

HSDPA wird mit bis zu 21

Mbit/s unterstützt, LTE bleibt

außen vor. Antenne zwei ist

zuständig für den Austausch

mit den GPS-Satelliten sowie

für die Funkübertragung in

den Standards Bluetooth 4.0

und WLAN 802.11 b/g/n.

Sowohl über den rückseitigen

Lautsprecher als auch

60 12/2014


über das mitgelieferte Headset

hätte sich Musik pegelfester

und basskräftiger anhören

können. So klingt es, wie es

aussieht: schlank.

Genügend Rechenpower

Hardware und Performance

überzeugen: Der Mediatek-

Systemchip enthält acht Prozessoren

des Typs ARM Cortex

A7, die mit bis zu 1,7 GHz

getaktet sind. Mit 2 GB ist der

Arbeitsspeicher großzügig

bemessen. Da kein Micro-

SD-Einschub vorhanden ist,

erscheinen die 16 GB Flashspeicher

knapp.

Das kaum modifizierte Android

4.4.2 und gängige Anwendungen

laufen rund. Und

es gibt praktische Neuerungen:

So führt ein behutsamer

Fingerwisch vom Sperrbildschirm

direkt zum favorisierten

Programm. Auch stellt die

Multistart-Oberfläche eine

anpassbare Startleiste bereit,

über die unter anderem Facebook,

der Musik-Player oder

die Websuche über den Lock-

Screen ohne Umwege erreichbar

sind.

Dass Prestigio mehr als eine

Smartphone-Marke ist, zeigen

vorinstallierte Apps für

das hauseigene Web-Angebot.

Ein Beispiel: Wer sich bei

Prestigio registriert, erhält für

ein Jahr satte 200 GB Onlinespeicher

gratis. Ein eigener

App-Shop sowie ein E-Book-

Store ergänzen die Palette.

Mehr Licht als Schatten

Das Grace punktete satt mit

guten Sende- und Empfangsleistungen

in den GSM- und

UMTS-Netzen. Die Ergebnisse

der Akustikmessungen fielen

magerer aus, und im praxis

orientierten connect-Nutzungsmix

hielt der fest eingebaute

2300-mAh-Akku nur

4:39 Stunden durch. Die Gesprächszeiten

waren aber vorzüglich.

Unterm Strich macht

das smarte Grace im Test eine

gute Figur. JOACHIM BLEY

AUSSTATTUNG

MARKE

Prestigio

Modell

Grace

SYSTEM

Betriebssystem Android 4.4.2

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz) MT6592/8/1700

interner Speicher (MB) 12145

Steckplatz für Speicherkarte

Í

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å

SIM-Format/Dual-SIM

Mikro-SIM/Í

Akku-Typ/wechselbar

Li-Ionen/Í

LIEFERUMFANG

Headset/Datenkabel

Å/Å

Größe Speicherkarte

Í

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto

Í/Í

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900

Å/Å/Å/Å

UMTS 900/2100

Å/Å

LTE

Í

HSDPA/HSUPA 21,0/5,76

WLAN-Standard

802.11b/g/n

Bluetooth...

Å

...Headset/Handsfree/A2DP

Å/Å/Å

...Object Push/OBEX/AVRCP

Å/Å/Å

...Phone Book/SIM Access/HID

Å/Å/Å

USB/Massenspeicher/Ladefunktion

Å/Å/Å

DISPLAY

Typ/Diagonale (Zoll) OLED/5

Auflösung (Pixel) 1080x1920

Anzahl der Farben

16,7 Mio.

TELEFONFUNKTION

Anrufliste/Sprachanwahl

Å/Å

Makeln

Å

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 4-6/Å/Å

Freisprechen/Stummschalten

Å/Å

MESSAGING

E-Mail/POP3/IMAP/HTML

Å/Å/Å/Å

SMS/MMS

Å/Å

PIM

Kontaktverwaltung

Å

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum

Å/Å/Å

Terminverwaltung

Å

Tages-/Wochen-/Monatsansicht

Å/Å/Å

wöchentliche/jährliche Termine

Å/Å

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät

Í

Sync: Outlook/Mac

Í/Í

Notizen: Outlook-Sync

Í

To-do-List

Í

OFFICE

Word betrachten/bearbeiten

Å/Å

Excelbetrachten/bearbeiten

Å/Å

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Å

BROWSER

Web/Frame/Java/Java-Scripting

Å/Å/Í/Å

Flash/https/Home/Favoriten

Í/Å/Å/Å

MULTIMEDIA

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC

Å/Í/Å/Å

UKW-Radio/RDS

Å/Å

Videoplayer/Vollbild-Darstellung

Å/Å

Video-Format: 3GP/MP4/WMV

Å/Å/Í

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/13

NAVIGATION

GPS-Empfänger/A-GPS

Å/Å

Navi-Software/onboard/offboard

Google Maps

Navigation/Í/Å

Navi-Lizenz/Routenplaner

Vollversion/Å

MESSWERTE

MARKE

Modell

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT

TESTERGEBNISSE

MARKE

Prestigio

Modell

Grace

Preis (Euro) 1 349

AUSDAUER max. 125 befriedigend (93)

Ausdauer Gespräch 35 34

Ausdauer Display-Betrieb 90 59

AUSSTATTUNG max. 175 befriedigend (125)

System und Lieferumfang 65 39

Display 40 35

Connectivity 20 12

Telefon und PIM 10 9

MessagingundOffice 10 9

Web-Browser 10 9

Kamera 10 5

Musik und Video 5 4

Navigation 5 3

HANDHABUNG max. 75 gut (61)

Handlichkeit 40 35

User Interface 20 12

Verarbeitungsqualität 15 14

MESSWERTE max. 95 gut(74)

Akustik-Messungen Senden 30 22

Akustik-Messungen Empfangen 20 13

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 12

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 27

URTEIL max. 500

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

Prestigio

Grace

GSM 900

Abstrahl-

Diagramm

Wie gut ein Smartphone Signale

in welche Richtung strahlt, zeigen

GSM 1800

Abstrahldiagramme, bei denen

Rot die höchsten Pegel repräsentiert,

Grün mittlere und Blau die

niedrigsten.

UMTS

GSM/UMTS

D-Netz E-Netz UMTS

effektive Strahlungsleistung (dBm) 22,9 24,1 18,4

Empfindlichkeit (dBm) -100 -106 -105

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,84/0,243

AKUSTIK-MESSUNG

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)

Lautstärkewert (dB) 15,1/10,3 15,1/10,0

Geräuschunterdrückung Senden Straße 2,0

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 1,6

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/3

AUSDAUER

Gesprächszeit (Stunden) 19:01 20:55 7:08

typ. Ausdauer (Stunden) 4:39

DISPLAY

Helligkeit (cd/m²) 266

GRÖSSE UND GEWICHT

Abmessungen (LxBxHinmm) 145x71x6

Gewicht (Gramm) 132

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist

eine Herstellerangabe.

353

gut

61


SMARTPHONES

SMARTE

Fotos: © Jürgen Fälchle – fotolia.de

P

reisbewusste Smartphone-Käufer

können derzeit viel Geld sparen.

Wer mangels echter technischer Innovationen

nicht bereit ist, 500 Euro oder

mehr für eine Premium-Marke auszugeben

oder über einen teuren Mobilfunkvertrag

abzubezahlen, der findet attraktive

Modelle unter 300 Euro, ohne auf einen

fixen Prozessor oder den Datenturbo

LTE verzichten zu müssen. Einfachere

Feature-Phones sind sogar bereits ab 120

Euro zu haben. Wir stellen Ihnen die attraktivsten

Underdogs vor.

ALCATEL ONE TOUCH

Schon vor 20 Jahren war Alcatel mit

seiner One-Touch-Reihe auf dem Handymarkt

präsent. Unter chinesischer

Leitung greift die Marke wieder an.

Drei Produktfamilien sind am Start:

„Pop“ für Einsteiger, „Idol“ für Designliebhaber

und „Hero“ für kreative Hightech-Fans.

Mit Erfolg: Nach eigenen Angaben

belegen die Chinesen auf dem

weltweiten Handymarkt Platz 5. Insgesamt

will man in diesem Jahr 80 Millio-

Smartphones bauen –

das können nicht nur

Samsung, Sony oder

Apple. Wir stellen Ihnen

alternative Hersteller vor,

die in anderen Regionen

der Welt längst zu den

etablierten Marken zählen.

Aus gutem Grund.

nen Geräte absetzen – 45 Prozent mehr

als 2013. In Europa greift Alcatel One

Touch im unteren Preissegment mit dem

Pop 2 an, das über einen Quad-Core-Prozessor

von Snapdragon, ein 4,5-Zoll-

Display sowie LTE-Funk verfügt und

demnächst für 120 Euro erhältlich sein

soll. Für Anspruchsvolle steht das neue

Hero-2-Smartphone mit Octa-Core-Prozessor

bereit, dessen 6 Zoll großes HD-

Display 90 Prozent der Geräteoberfläche

ausfüllt. Zudem soll das Hero 2 zum

Herzstück eines smarten Ökosystems

werden: Das „MagicFlip DJ-Cover“ verwandelt

das Gerät in ein Mischpult, mit

dem man Tracks mixen, sampeln und

Soundeffekte hinzufügen kann. Ein

LED-Cover gibt visuell Auskunft über

verpasste Anrufe, Benachrichtigungen

oder die Uhrzeit. Und mit dem „Smart-

Book“ lassen sich Inhalt per TV-Link auf

dem Fernseher darstellen. LTE und eine

13,1-Megapixel-Kamera mit vielen Aufnahme-Extras

sind für das Android-4.4-

Phablet selbstverständlich. Kostenpunkt:

knapp 440 Euro.

FAIRPHONE 2013 brachte die

Firma aus Holland das erste weitgehend

politisch korrekt produzierte Mobiltelefon

auf den Markt. Das Fairphone

lässt aber noch Raum für Verbesserungen

– in mehrerlei Hinsicht. Wenn Handyanbieter

ihre Produkte beschreiben,

dreht sich alles um schnelle Prozessoren,

hochauflösende Displays oder exklusive

Features. Bei Fairphone stehen andere

Dinge im Mittelpunkt: faire Arbeitsbedingungen,

konfliktfreie Rohstoffe und

nach haltig produzierte Materialien . Die

Entwickler geben aber zu, dass es bis

ALCATEL ONE TOUCH

Die einstmals französische

Marke greift von

Hongkong aus mit dem

Hero 2 an – inklusive

Octa-Core-Prozessor

und Full-HD-Display.

FAIRPHONE Das

nachhaltig produzierte

Android-Phone aus

Holland ist ein ökologischer

Trendsetter.

Technisch bietet es

guten Durchschnitt.

KAZAM Hinter der

Marke stehen ehemalige

Manager von HTC.

Mit günstigen Phones

wie dem Thunder 350 L

wollen sie auch in Europa

Furore machen.

62 12/2014


zum komplett „fair“ hergestellten Smartphone

noch ein weiter Weg ist. Technisch

bietet das Fairphone (Preis: 310 Euro;

bestellbar online über www.fairphone.

com) solide Mittelklasse (Android 4.2.2,

Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz,

4,3- Zoll-Display, Dual-SIM-Funktion).

Rund 50 000 Käufer konnten die Niederländer,

hinter denen kein potenter Kapitalgeber

steht, weil sie ihre Unabhängigkeit

wahren wollen, bisher von ihrem

zukunftsweisenden Konzept überzeugen.

Ein weiteres Fairphone ist für 2015 geplant.

Es soll den Wunsch der Käufer

nach strengeren Produktionsvorgaben

erfüllen, aber auch nach einer stärkeren

technischen Ausstattung.

KAZAM Ehemalige HTC-Führungskräfte

haben 2013 diese Marke gegründet,

die für hochwertige Smartphones

zu erschwinglichen Preisen steht. Erst

vor Kurzem stellte Kazam das edle Thunder

350L mit leistungsstarkem Vierkern-

Prozessor, 5 Zoll großem QHD-IPS-

Bildschirm, schneller Internetanbindung

per LTE und wechselbarem Akku vor –

zum Discountpreis von 200 Euro. Zu den

Neuheiten des Unternehmens zählt außerdem

das Feature-Phone Life B6 für

Anwender, die keinen technischen Firlefanz

wollen, sondern ein ansehnliches

Zweitgerät für wenig Geld (70 Euro).

Um den Markteinstieg zu beschleunigen,

lockt Kazam seine Smartphone-Kunden

mit ungewöhnlichen Serviceangeboten

– beispielsweise einem einmaligen Gratisaustausch

des Displays bei Schäden

innerhalb der ersten zwölf Monate, wenn

das Gerät korrekt registriert ist. Zudem

verspricht der Kazam-Support bei Problemen

Hilfe per Fernwartung.

ONEPLUS. Das Super-Phone aus

China kann es auf dem Papier glatt mit

dem Samsung Galaxy S5 aufnehmen –

und das ab 300 Euro. Bis vor Kurzem

durfte den Shootingstar aus Shenzhen

nur kaufen, wer einen „Invite Code“ besaß,

was zu einem regelrechten Hype um

das 162-Gramm-Schwergewicht in den

sozialen Netzwerken führte. Bei Erscheinen

dieses Hefts soll das OnePlus One

auf der Website des Start-ups (www.one

plus.net) für jedermann zu haben sein –

mit 64 GB Speicher für rund 350 Euro

plus Versand. Im Test mit der Gesamtnote

„gut“ attestierte connect dem 5,5 Zoll

großen Display des XL-Phones eine

Full-HD-Auflösung, die nur von wenigen

High-End-Handys übertroffen wird.

Auch in Sachen Helligkeit und Kontrast

machte das OnePlus One seine Sache

gut: Qualcomms Snapdragon 801 ließ

sich im Test kaum an seine Grenzen bringen.

Zudem beherrscht der Unibody-

Underdog mit der auf Android 4.4 basierenden

Oberfläche Cyanogen 11S (Upgrade

auf Android 5 ist angekündigt) die

Funkstandards LTE, WLAN 802.11 ac

und NFC. Übrigens: Die 13-Megapixel-

Cam mit doppeltem LED-Blitz auf der

Rückseite zeichnet 4K-Videos mit erstaunlichen

3840 x 2160 Bildpunkten

auf. Da darf man auf das OnePlus Two

gespannt sein, das 2015 kommen soll!

PHICOMM Der chinesische Hersteller

hat ehrgeizige Pläne für Europa

und lässt mit seinem neuen Octa-Core-

Phone die Muskeln spielen. Phicomm

gehört zur Firmengruppe Shanghai Feixun

Communication mit 4000 Mitarbeitern

und mehreren Forschungszentren im

Reich der Mitte. Um in Europa mehr Beachtung

zu finden, feierte das Edelhandy

Passion auf der Berliner Funkausstellung

Premiere – nach Herstellerangaben als

erstes Smartphone mit dem neuen, 1,6

GHz starken Snapdragon-Octa-Core-

Prozessor von Qualcomm mit 64-Bit-

Architektur. Sehen lassen können sich

auch die weiteren technischen Daten des

Newcomers: Das 5 Zoll große IPS-Display

stellt Inhalte mit 1920 x 1080 Pixeln

dar (Full-HD) und soll Farben mehr Tiefe

verleihen. Dass Phicomm, mit dem Passion

voll auf die Smartphone-Oberklasse

zielt, unterstreichen zudem die 13-Megapixel-Kamera

mit Sonys IMX214-Sensor,

die lückenlose Connectivity und das

geringe Gewicht von 114 Gramm.

WIKO In Frankreich belegt diese

Marke schon Platz zwei bei den Handyverkäufen

ohne Vertrag. Das günstige

Preis-Leistungs-Verhältnis von Wiko

soll jetzt auch Kunden diesseits des

Rheins überzeugen. Während Wiko zwischen

Straßburg und Marseille schon seit

2011 aktiv ist, geben die Franzosen bei

der Vermarktung in Deutschland erst in

diesem Jahr Gas. Die ersten Resultate

sind beachtlich: Laut GfK erreichte Wiko

im August hierzulande einen Handymarktanteil

von immerhin 1,4 Prozent,

Tendenz: steigend. Dabei konzentriert

sich das Unternehmen, das mehrheitlich

der chinesischen Großhandelskette Tinno

gehört und Niederlassungen in 18

Ländern unterhält, auf das untere Preissegment.

Wiko bietet ausschließlich Android-Geräte

wie das 85 Euro teure Modell

Ozzy mit 3,5-Zoll-Anzeige an, hat

aber hochwertige Smartphones im Programm

wie das brandneue Highway

Signs, das mit Achtkern-Power und

ONEPLUS Der selbsternannte

„Flaggschiff-

Killer“ One aus China

lockt mit einem tollen

Preis-/Leistungsverhältnis

und limitierter

Auflage.

PHICOMM Der

chinesische Anbieter

zeigte auf der IFA das

High-End-Smartphone

Passion mit Achtkern-

Prozessor plus 64-Bit-

Architektur für 400 €.

WIKO In Frankreich

belegt der Hersteller

bei den Verkäufen

schon Platz 2. Das

LTE-Gerät Highway

Signs soll ein internationaler

Hit werden.

63


SMARTPHONES

5-Zoll-HD-Display ausgerüstet ist und

lediglich 200 Euro kostet. Sein Vorgänger

Highway holte im connect-Test in

Heft 8/14 die Note „gut“. Alle Produkte

des Unternehmens, das mit originellen

Marketing-Gags auffällt (siehe Abbildung

rechts), sind mit Steckplätzen für

zwei SIM-Karten ausgestattet. Als erstes

LTE-Modell der fran zösisch-chinesi schen

Allianz durchlief das Wiko Wax für 200

Euro den connect-Test. Dabei schaffte

der Preisbrecher im Sommer mit der Note

„befriedigend“ den Sprung in die Top

40 unserer Smartphone-Bestenliste. Negativ

fielen lediglich der geringe interne

Speicher (Micro-SD-Steckplatz vorhanden)

und die magere Ausdauer auf.

XIAOMI Hinter der in Europa nur

Insidern bekannten Marke steht Googles

einstiger Android-Entwicklungschef

Hugo Barra. In China zählt Xiaomi schon

zu den Topmarken der Mobilfunkbranche.

In seiner Heimat konnte der erst vor

vier Jahren gestartete Hersteller aus Beijing

bereits Apple überholen. Nach einer

Marktanalyse der Unternehmensberatung

Strategy Analytics hat Xioami allein

im zweiten Quartal dieses Jahres 15,1

Millionen Smartphones ausgeliefert und

sich damit einen Platz unter den Top-

Playern auf dem Weltmarkt gesichert.

Das aktuelle Erfolgsmodell Mi4 erinnert

allerdings so stark an das iPhone 5, dass

Apple-Designchef Jonathan Ive Richtung

Xiaomi von dreistem Diebstahl

sprach. Barra entgegnete, Apple habe

sich für die Formensprache des iPhone 6

auch bei HTC bedient. Nach Europa

trauen sich die Chinesen vorerst nicht,

wie Mitgründer Bin Lin in einer Videobotschaft

verriet. Zunächst soll die Marke

in Südamerika aufgebaut werden.

Marketing-Charme à la française: Mit diesem Google-Ranking will der französische Hersteller Wiko

beweisen, dass seine Produkte in Deutschland gefragter sind als viele beliebte Exportgüter.

YOTAPHONE Das Smartphone

aus Russland bietet zwei 4,3-Zoll-Displays

– eins vorne, eins hinten. Obwohl

die Idee clever ist, blieb der Wow-Effekt

im connect-Test aus. Das Frontdisplay

ist die Schaltzentrale des Yotaphones.

Der Touchscreen bietet eine Auflösung

von 720 x 1280 Pixeln (HD), reagierte im

Test flüssig auf Eingaben und stellte Inhalte

scharf und kontrastreich dar. Das

rückseitige Display arbeitet wie ein E-

Book-Reader mit elektronischer Tinte,

was für hohen Lesekomfort sorgt. Die

Auflösung des Graustufenschirms beträgt

aber nur 360 x 640 Pixel. In erster

Linie soll das E-Ink-Display verpasste

Anrufe, Nachrichten oder Kalendereinträge

zeigen, ohne dass man das Gerät

aus dem Ruhezustand wecken muss; die

passenden Apps sind bereits vorinstalliert.

Anfang 2015 soll die zweite Yotaphone-Generation

erscheinen.

ZTE Der überaus erfolgreiche chinesische

Netzwerkausrüster will mit

seiner umfangreichen Produktpalette

auch in Deutschland wachsen – bisher

jedoch mit mäßigem Erfolg. Zur Funkausstellung

im September brachte der IT-

Multi neben dem stylishen Einsteigerhandy

Kis 3 Max mit 4,5-Zoll-Display,

Dual-Core-Technik und Android 4.4.2

für knapp 100 Euro auch sein neues Topmodell

Blade Vec mit, das es wahlweise

als 4G mit schnellem LTE-Funkmodul

oder als 3G mit UMTS gibt. Die optisch

identischen Phones sollen durch ihr elegantes

Design und ein 5 Zoll großes HD-

Display auffallen, das sich gut zum mobilen

Surfen, für Onlinegames oder für

Foto- und Videoaufnahmen eignet. Attraktiv

sind zweifellos auch die Preise

der beiden Geräte: Das Blade Vec 3G

kostet knapp 180 Euro, das LTE-Modell

gerade mal 50 Euro mehr. >>

XIAOMI Hochwertige

Android-Modelle für

wenig Geld wie das Mi4

sollen den Newcomer

nach vorn bringen.

Boss ist der Ex-Google-

Manager Hugo Barra.

YOTAPHONE

Die Russen ließen mit

ihrem Doppeldisplay-

Smartphone aufhorchen.

Jetzt steht der

Nachfolger in den

Startlöchern.

ZTE International

sehr erfolgreich, hat

sich ZTE bei uns als

Handyhersteller noch

nicht durchgesetzt.

Das Blade Vec 4G soll

die Wende bringen.

64 12/2014


2 MIO. FAHRZEUGE – WORAUF

SIE SICH VERLASSEN KÖNNEN.

Hand drauf: Wer bei AutoScout24

unter 2 Millionen Fahrzeugen

ein Auto sucht, kann sicher sein,

genau das richtige zu finden.

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auch kostenlos.


SMARTPHONES

DIE SUV UNTER DEN SMARTPHONES

Toughe Technik ist gefragt wie nie: Viele Autofahrer lieben

ihren Range Rover oder BMW X5, Naturfans ihr Outdoor-Handy.

Früher waren Outdoor-Telefone

häufig grobschlächtige Kommunikationsprügel,

die eher nach Baumarkt

aussahen als nach einem

attraktiven Stück Technik. Doch

die Designer haben dazugelernt.

Zuletzt ist das Angebot an robusten

Smartphones sprunghaft gestiegen

– nicht zuletzt durch das

Engagement von Herstellern wie

Samsung oder Sony, deren Modelle

teilweise spritzwasser- und

staubgeschützt sind, zu erkennen

an der Zertifizierung mit dem internationalen

Protect Code IP57.

Wenn’s bei der Arbeit oder beim

Sport aber richtig rau zugeht, sind

Spezialisten wie CAT, Cyrus oder

RugGear gefragt. Ihre Produkte

erfüllen die strenge IP67-Norm.

CAT Der Grundstein für die

Marke Caterpillar wurde vor

mehr als 100 Jahren mit einem

Traktor gelegt. Seither

steht die Langlebigkeit bei der

Entwicklung aller CAT-Produkte

im Mittelpunkt – vom Radlager bis

zum Handy. Schon das Android-4.4-Smartphone

CAT B15 Q

übersteht Stürze aus bis zu 1,80

Metern Höhe und 30-minütige

Tauchbäder in bis zu einem Meter

tiefen Wasser. Auch Temperaturen

von -20 bis +55 Grad Celsius lassen

das Gerät kalt. Darüber hinaus

verfügt das B15 Q über einen

schnellen Vierkernprozessor und

gute Connectivity. Noch mehr

kann das Topmodell S50: Es besitzt

einen 4,7-Zoll-Screen aus

Gorilla-Glas 3 und unterstützt den

Highspeed-Datenfunk LTE. Zu haben

ist der 185 Gramm schwere

Android-Naturbursche für rund

480 Euro.

CYRUS Das deutsche

Unternehmen hat sich auf

die Produktion von Telefonen

für raue Einsatzfelder spezialisiert.

Wasserdichtigkeit, Stoßfestigkeit,

Schmutz- und Staubresistenz

nach der Industrienorm

IP67 sind Attribute, die für das

aktuelle Programm der Westfalen

stehen. Dazu kommt ein Double-

Layer-Display, das die Bedienung

des Touchscreens mit Handschuhen

ermöglicht – auch bei Nässe.

Die Preise bewegen sich zwischen

80 Euro für das CM 5 und knapp

200 Euro für das Flaggschiff CS

20, das mit Android 4.2.2, einem

Dual-Core-Prozessor, ordentlicher

Connectivity (UMTS, WLAN, Bluetooth,

Push To Talk) und einer

5-MP-Kamera ausgestattet ist.

Einzig das kümmerliche 3,5-Zoll-

Display enttäuscht; dafür verspricht

der 3600 mAh starke Akku

des 210-Gramm-Modells eine

Sprechzeit von 18 Stunden und

300 Stunden Standby.

RUGGEAR. Auch bei

RugGear stehen robuste Mobiltelefone

für den Einsatz

in Industrie, Handwerk oder

Freizeit im Fokus. Das Entwicklerteam

um Geschäftsführer

Martin Haaf bringt mehr als 15

Jahre Industrieerfahrung ein. Die

Entwicklung erfolgt teilweise noch

in Deutschland, produziert wird

in China. Das zur IFA vorgestellte

Topmodell RG700 kann tauchen

(bis zu 30 Minuten in zwei Meter

tiefem Wasser) und soll weder bei

tiefgekühlten noch bei wüstenheißen

Temperaturen schlapp machen.

Kompass, Barometer und

ein Höhenmesser sind ebenfalls

an Bord. Ausgeliefert wird das

245 Gramm schwere RG700 mit

Android 4.1.2, einer Notruf-App

und einer Taschenlampe. Ungewöhnlich

für diese Gerätegattung

ist der üppige Bildschirm mit 5,3

Zoll und 960 x 540 Pixeln.

FRANK ERDLE

RUGGEAR Das mit Android 4.1.2

ausgestattete RG700 ist auch für

rustikale Jobs geeignet.

CYRUS Der deutsche Anbieter

setzt mit dem CS18 auf Android 4.2,

gutes Design und günstige Preise.

CAT Robuste Mobilität steht

auch bei Caterpillar im Fokus.

Das neue S50 mit 4,7-Zoll-Display

funkt sogar im LTE-Netz.

66 12/2014


Dennis Schröder - Atlanta Hawks NBA


SMARTPHONES

STARKER

NACHWUCHS

ABBILDUNG IN ORIGINALGRÖSSE

Microsoft

Nokia Lumia 830

Preis: 399 Euro

Maße: 140 x 71 x 10 mm;

150 Gramm

Jung, fotogen und

talentiert kommt

Microsofts Nokia

Lumia 830 für

399 Euro daher.

Wie gut kann sich

das neue Windows-

Phone tatsächlich

in Szene setzen?

Einfach bessere Bilder: Die

Lumia Creative Studio-App

holt aus Fotos mehr heraus.

P

asst auch eine Nummer

kleiner? Das wird sich

zeigen. Jedenfalls scheint sich

das jüngste Windows-Phone

das Lumia-Topmodell zum

Vorbild zu nehmen. Das ist

kein schlechter Plan, konnte

das Lumia 930 doch bereits

im connect-Test (Ausgabe

9/2014) überzeugen. Beide

Modelle spielen in der wichtigen

5-Zoll-Liga und setzen

auf das inzwischen sehr variable

Betriebssystem Windows

Phone 8.1. Qualitativ hinterlässt

auch das Gehäuse des

Lumia 830 einen starken Eindruck.

Das alltagsresistente

Gorilla-Glas ist perfekt in den

edlen Metallrahmen eingepasst.

Die drei mechanischen

Tasten wirken hochwertig.

Nur die abnehmbare Plastikrückwand

und deren filigrane

Fixierclips fallen etwas ab.

Nominell in der Mittelklasse

Während das Topmodell auf

Qualcomms High-End-Chip

frisches Design in

vier Farben, saubere

Verarbeitung

flexibles, leicht bedienbares

WP-8.1-OS

exzellente Foto- und

Videoqualität

LTE Kat. 4 und HSD-

PA bis 42 Mbit/s

austauschbarer Akku,

hohe Ausdauer

hervorragende

Sende-/Empfangsleistungen

im Labor

Micro-SD-Kartenslot

Offline-Navigation

kein Full-HD-Display

Mittelklasse-

Systemchip

etwas magere

Speicherausstattung

Kamera-App war

etwas langsam

kein Headset

Wie es euch gefällt: Der WP-

8.1-Homescreen ist so anpassungsfähig

wie noch nie.

Snapdragon 800 baut, begnügt

sich das Lumia 830 mit

der Brot-und-Butter-Variante

Snapdragon 400. Mit 1 GB

RAM und 16 GB Flashspeicher

hat sich das Platzangebot

je um die Hälfte verringert.

Dafür steckt unter der Haube

ein Fach für Micro-SD-Karten.

Bis zu 128 GB können so

auf einmal für Fotos, Musikdateien,

Dokumente und auch

Apps bereitstehen. Das speicherintensive

Kartenmaterial

der Offline-Navigation Here

weigerte sich dagegen, ins

Exil zu gehen und beanspruchte

Platz im internen

Handyspeicher.

Beim Display spart Microsoft:

Die brillante 5-Zoll-

OLED-Anzeige mit Full HD-

Auflösung weicht hier einem

IPS-LCD-Bildschirm mit

„nur“ 720 x 1280 Pixeln. Die

vermeintlich ernüchternden

Daten bremsen das Lumia

830 aber nicht aus. Im Gegenteil:

Selbst draußen ist die

720p-Anzeige relativ problemlos

ablesbar. Die bunten

Farben der Windows-Kacheln

werden kräftig und wirklichkeitsgetreu

abgebildet. Und

im Labor gefiel zudem die gute

Helligkeit von 414 cd/m 2 .

Supereinfache Bedienung

Die Inhalte des Startbildschirms

spontan umgestalten,

in der langen Anwendungsliste

scrollen oder im App-Switcher

fix ein Programm erneut

aufrufen: Alle fingergesteuerten

Routineaufgaben erledigt

das Lumia 830 unverzüglich.

Eine schnelle Datenverbindung

vorausgesetzt, klappte

mit dem mobilen Internet Explorer

11 selbst das Laden

komplexer Webseiten zügig.

Die ausgezeichnete Performance

ist auch als Kompliment

für den geringen Leistungshunger

des bedienfreundlichen

Windows-Phone-OS

zu verstehen. Einen

kleinen Kritikpunkt gibt’s:

68 12/2014


Beim Hantieren besteht die

Gefahr, dass man die sensible

„Suchen“-Taste länger berührt

und dadurch die Spracherkennung

ab und zu unbeabsichtigt

aktiviert.

Tolle Foto- und Videoqualität

Die „PureView“-Kamera mit

feiner Zeiss-Optik, optischer

Bildstabilisierung und mechanischem

Auslöser liefert bei

Tag bestechend klare Fotos.

Die Farben? Natürlich, fein

differenziert und damit ebenfalls

top. Selbst Aufnahmen

mit dem Single-LED-Licht

und die rauscharmen Full-

HD-Videoaufnahmen lagen

auf bemerkenswert hohem Niveau.

Das Öffnen der Kamera-

App, die Microsoft demnächst

runderneuern will, und das

Abspeichern der Fotos, die bis

zu 9,3 Millionen Pixel enthalten,

dauert aber relativ lange.

Schnell im Netz unterwegs

Über eine Nano-SIM-Mobilfunkkarte

bringen LTE der

Kategorie 4 und DC-HSPA+

den Datentransfer in Fahrt. Im

Labor ließ das Lumia 830 seinen

großen Bruder locker hinter

sich. Die Sende- und Empfangsqualität

fiel in allen

Mobilfunkdisziplinen sehr gut

oder – so im wichtigen

UMTS-Netz – gar überragend

aus. Mangelnde Kondition?

Mitnichten: Der tauschbare

2200-mAh-Akku musste im

connect-Mix erst nach knapp

7,5 Stunden zum Nachladen.

Wer einen Prozessor aus der

Spitzenliga, Full-HD-Bildschärfe

und eine hochauflösende

Top-Kamera erwartet,

wird zum Lumia 930 greifen.

Mit noch höherer Ausdauer,

durch gängig erstklassigen

Sende- wie Empfangsleistungen

und bildschönen Fotos

passt aber auch die Nummer

kleiner. Und zwar so gut, dass

das Lumia 830 als derzeit bestes

Windows-Phone ins Rampenlicht

tritt. Eine schöne

Überraschung. JOACHIM BLEY

AUSSTATTUNG

MARKE

Microsoft

Modell Nokia Lumia 830

SYSTEM

Betriebssystem Windows Phone 8.1

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz) MSM8926/4/1200

interner Speicher (MB) 10820

Steckplatz für Speicherkarte

MicroSD

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å

SIM-Format/Dual-SIM

Nano-SIM/Í

Akku-Typ/wechselbar

Li-Ionen/Å

LIEFERUMFANG

Headset/Datenkabel

Í/Å

Größe Speicherkarte

Í

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto

Í/Í

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900

Å/Å/Å/Å

UMTS 900/2100

Å/Å

LTE 800/1800/2600

Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76

WLAN-Standard

802.11a/b/g/n

Bluetooth...

Å

...Headset/Handsfree/A2DP

Í/Å/Å

...Object Push/OBEX/AVRCP

Å/Í/Å

...Phone Book/SIM Access/HID

Å/Í/Í

USB/Massenspeicher/Ladefunktion

Å/Å/Å

DISPLAY

Typ/Diagonale (Zoll) LCD/5

Auflösung (Pixel) 720 x 1280

Anzahl der Farben

16,7 Mio.

TELEFONFUNKTION

Anrufliste/Sprachanwahl

Å/Å

Makeln

Å

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm

2/Å/Å

Freisprechen/Stummschalten

Å/Å

MESSAGING

E-Mail/POP3/IMAP/HTML

Å/Å/Å/Å

SMS/MMS

Å/Å

PIM

Kontaktverwaltung

Å

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum

Å/Å/Å

Terminverwaltung

Å

Tages-/Wochen-/Monatsansicht

Å/Å/Å

wöchentliche/jährliche Termine

Å/Å

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät

Í

Sync: Outlook/Mac

Í/Í

Notizen: Outlook-Sync

Í

To-do-Liste

Å

OFFICE

Word betrachten/bearbeiten

Å/Å

Excel betrachten/bearbeiten

Å/Å

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo

Å/Å/Å

BROWSER

Web/Frame/Java/Java-Scripting

Å/Å/Í/Å

Flash/https/Home/Favoriten

Í/Å/Å/Å

MULTIMEDIA

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC

Å/Å/Å/Å

UKW-Radio/RDS

Å/Å

Videoplayer/Vollbild-Darstellung

Å/Å

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MESSWERTE

MARKE

TESTERGEBNISSE

MARKE

Microsoft

Modell Nokia Lumia 830

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT

GSM 900

LTE 800

GSM 1800

LTE 1800

UMTS

LTE 2600

Wie gut ein Smartphone Signale in welche Richtung

strahlt, zeigen die Abstrahldiagramme, bei denen Rot

die höchsten Pegel repräsentiert, Grün mittlere und

Blau die niedrigsten.

GSM/UMTS

D-Netz E-Netz UMTS

effektive Strahlungsleistung (dBm) 23,4 24,9 19,4

Empfindlichkeit (dBm) -101 -107 -109

LTE

LTE 800 LTE1800 LTE2600

effektive Strahlungsleistung (dBm) 18,0 19,9 19,1

Empfindlickeit (dBm) -96, -93, -95,

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 1 -0,76/0,460

AKUSTIK-MESSUNG

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)

Lautstärkewert (dB) 9,0/22,1 9,0/21,9

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,6

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,9

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/3

AUSDAUER

Gesprächszeit (Stunden) 15:48 20:40 8:34

typ. Ausdauer (Stunden) 7:27

DISPLAY

Helligkeit (cd/m²) 414

GRÖSSE UND GEWICHT

Abmessungen (L x B x H in mm) 140 x 71 x 10

Gewicht (Gramm) 150

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist

eine Herstellerangabe.

Nokia

Modell Lumia 830

Preis (Euro) 1 399

AUSDAUER max. 125 sehr gut (110)

Ausdauer Gespräch 35 35

Ausdauer Display-Betrieb 90 75

AUSSTATTUNG max. 175 gut (136)

System und Lieferumfang 65 42

Display 40 32

Connectivity 20 18

Telefon und PIM 10 9

Messaging und Office 10 9

Web-Browser 10 9

Kamera 10 7

Musik und Video 5 5

Navigation 5 5

HANDHABUNG max. 75 befriedigend (53)

Handlichkeit 40 29

User Interface 20 13

Verarbeitungsqualität 15 11

MESSWERTE max. 125 sehr gut (111)

Akustik-Messungen Senden 30 23

Akustik-Messungen Empfangen 20 17

Sende- und Empfangsqualität GSM 15 13

Sende- und Empfangsqualität UMTS 30 30

Sende- und Empfangsqualität LTE 30 28

URTEIL max. 500

410

gut

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

69


NETZE

ANRUF

DER

VIERTEN

GENERATION

Circuit Switched versus All-IP

GSM- und UMTS-Telefonie

In 2G/3G-Mobilfunknetzen muss zwischen den

Teilnehmern für jedes Telefongespräch eine feste

Verbindung (CS = Circuit Switched) geschaltet

werden, die der Sprachübertragung Vorrang garantiert.

Die dafür nötigen Ressourcen sind für die

Dauer des Gesprächs blockiert.

Mit Voice over LTE

bekommt die vierte

Mobilfunkgeneration

endlich einen eigenen

Telefoniestandard.

Wie weit Netzbetreiber

und Gerätehersteller

mit der Einführung

sind, erfahren Sie hier.

LTE-Telefonie

In den All-IP-Netzen von LTE (4G) werden Gesprächsteile

nacheinander in kleine Datenpakete

komprimiert und einzeln auf den Weg geschickt

(PS = Packet Switched). Die Pausen zwischen

den IP-Paketen können für andere Übertragungen

genutzt werden, was Ressourcen schont.

70

12/2014


Fotos: © Mario Savoia, nenetus – shutterstock.de / Peter Fenyvesi

V

on Zeit zu Zeit ist die

Mobilfunkbranche auch

für Kuriositäten gut. So gaben

die deutschen Netzbetreiber

im Jahr 2000 in einer mit

Spannung verfolgten Auktion

die Rekordsumme von rund

100 Milliarden Mark für

UMTS-Lizenzen aus. Kaum

war die Versteigerung gelaufen,

begann die fieberhafte

Suche nach Killerapplikationen,

mit denen sich die nach

heutigen Maßstäben bescheidenen

384 Kilobit pro Sekunde

überhaupt nutzen lassen

würden. Doch erst 2008 hob

der mobile Datenverkehr dann

schließlich ab – dem iPhone

3G und den Android-Smartphones

sei Dank.

Ebenso erstaunlich, dass

über LTE, den im Jahr 2010

ein geführten Mobilfunkstandard

der vierten Generation

(4G), mobile Telefonie überhaupt

nicht möglich war. Ein

Mobilfunkstandard, über den

niemand angerufen werden

kann, löste bei Branchenkennern

Kopfschütteln aus. LTE-

Smartphones, die nicht erreichbar

sind, ergeben eigentlich

keinen Sinn.

Telefonie auf Umwegen

Die Lösung hieß Circuit-

Switched Fallback (CSFB).

Ein im LTE-Betrieb initiierter

oder ankommender Anruf

schaltet das Telefon auf GSM

oder UMTS zurück, wo dann

das Gespräch geführt wird.

Dieser Umschaltvorgang kostet

Zeit, und so stiegen bei der

seit Ende 2012 verfügbaren

Technik die Rufaufbauzeiten

zunächst erheblich.

Überdies birgt das Handover

von LTE auf GSM/

UMTS eine zusätzliche Fehlerquelle,

was auch der erste

LTE-Netztest zeigte – die Erfolgsraten

waren gesunken.

Doch mittlerweile haben die

Netzbetreiber den Rufaufbau

und den nötigen Netzwechsel

so optimiert, dass sich die

komplizierte CSFB-Prozedur

Nizar Zalila,

Director Network

Core & Service

Platforms,

Telefónica

Deutschland

LTE-Netze waren bisher nur für

Datendienste ausgelegt, doch mit

VoLTE steht nun eine neue Technik

zur Verfügung, die auch IP-gestützte

Sprachtelefonie über

das LTE-Netz ermöglicht. VoLTE

ist deswegen ein Meilenstein

auf dem Weg zum Mobilfunk

der Zukunft. LTE wird erst durch

VoLTE komplett.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Der bisher für Telefonate benötigte

Wechsel auf 3G oder 2G entfällt.

Dadurch wird der Rufaufbau stark

beschleunigt, während die Datenübertragung

parallel im Hintergrund

mit Höchstgeschwindigkeit

weiterläuft. Ein weiterer Nebeneffekt:

VoLTE schont den Akku, weil

für Anrufe kein Wechsel mehr auf

andere Funkfrequenzen nötig ist.

Im O2-Netz ist VoLTE bereits

deutschlandweit technisch verfügbar,

und auch E-Plus hat ausgewählte

Basisstationen in Mönchengladbach

für ein Pilotprojekt

damit ausgerüstet. In den nächsten

Monaten kommt es vor allem

darauf an, die neue Technik weiter

ausgiebig zu testen und ihr Zusammenspiel

mit Komponenten

und Endgeräten verschiedenster

Hersteller zu optimieren.

Außerdem müssen wir VoLTE

für den kommerziellen Start in

unsere IT-Systeme integrieren,

um die Aufschaltung der Kunden

und die Abrechnung der Dienste

gewährleisten zu können.

bei Telefonaten kaum noch

bemerkbar macht. Nur im

Hintergrund laufende Datensessions

müssen vom System

beendet werden, sobald telefoniert

werden soll – also

noch ohne VoLTE.

Die Mobilfunkbranche arbeitete

weiter an einem reinen

LTE-Telefoniestandard. Und

das nicht nur, um unter LTE

Telefonate und Datensessions

parallel laufen lassen zu können

– der neue Standard kann

die mittlerweile stark frequentierten

2G- und 3G-Netze entlasten.

Da 4G-Netze einfacher

strukturiert sind, sinken auch

die Rufaufbauzeiten. Und

dank der hohen LTE-Bandbreite

kann sogar der Klang

noch verbessert werden.

Doch vor der Einführung

der Voice over LTE (VoLTE)

genannten Technik galt es,

Hürden zu überwinden. So arbeitet

ein LTE-Netz mit All-

IP-Technik (siehe Illustration

linke Seite), bei der jede Form

von Daten in kleinen Paketen

verpackt und verschickt wird.

Ein einzelnes Paket kann

dabei auch mal ein bisschen

länger unterwegs sein.

Eine Fünftelsekunde Verzögerung

für ein Datenpaket

spielt beim Download einer

Internetseite keine Rolle, solange

alle Daten innerhalb der

üblichen Ladezeit ankommen.

Beim eigentlich auch

zeitkritischen Audio- und Videostreaming

wird die Verzögerung

durch lange Puffer

ausgeglichen. Bei einem Telefonat

jedoch ist das kritisch,

denn hier wirken sich Verzögerungen

ab einer Fünftelsekunde

negativ aus: Der

Mensch neigt bei längeren

Pausen dazu, dem Gesprächspartner

ins Wort zu fallen. Das

haben viele schon einmal bei

einem Übersee-Ferngespräch

selbst feststellen können.

Zusammenspiel mit Tücken

Bei VoLTE-Telefonaten hingegen

muss der Netzbetreiber

eine hohe Quality of Service

(QoS) sicherstellen und bei

starker Auslastung seines

Netzes die Sprachdatenpakete

gegebenenfalls gegenüber anderen

Paketen priorisieren.

Um den problemlosen Rufaufbau

und gute Ge sprächs -

bedingungen zu garantieren,

ist im VoLTE-Standard zudem

die sogenannte Precondition

vorgesehen. Hier tauschen

sich die beiden an einem Gespräch

beteiligten Telefone

zunächst über die Bedingungen

aus (etwa Voice Codec

oder QoS), bevor das Gespräch

durchgestellt wird.

Doch Precondition kostet

Zeit und wird im Moment, darauf

deutet vieles hin, nur von

einem Betreiber eingesetzt.

Dieser weist darauf hin, dass

Precondition in den momentan

insbesondere mit Sprachübertragung

wenig ausgelasteten

Netzen noch wenig

Patrick Weibel,

Wireless Strategy,

Swisscom

Seit Sommer 2014 können bereits

94 Prozent unserer Kunden 4G/

LTE nutzen, und Swisscom baut

das Netz laufend weiter aus. Die

Kunden mit einem VoLTE-fähigen

Smartphone werden ab dem

dritten Quartal 2015 VoLTE für

Sprachanrufe nutzen können.

VoLTE bietet neben verkürztem

Anrufaufbau und verbesserter

Sprachqualität (HD Voice) auch

die Möglichkeit, die Telefongespräche

mit Zusatzfunktionen

anzureichern.

Durch den Verbleib in der

4G/LTE-Technologie auch während

eines Anrufes stehen dem

Kunden auch weiterhin die hohen

4G/LTE-Geschwindigkeiten zur

Verfügung, wenn er neben dem

Gespräch parallel weitere Datendienste

nutzt. VoLTE erhöht die

Effizienz für das Netz und das

Frequenzspektrum und reduziert

den Batteriekonsum der Endgeräte

(kein energieraubendes CSFB

auf 2/3G). In Zukunft werden wir

mit WLAN Interworking auch über

WLAN Telefongespräche führen,

damit erhöhen wir die Mobilnetz-

Coverage und -Kapazität nochmals

essenziell.

71


NETZE

bringen mag – doch das kann

sich mit der Einführung von

VoLTE schnell ändern.

Eine noch größere Hürde

stellt womöglich das sehr

komplexe Handover (SRV-

CC: Single Radio Voice Call

Continuity) zu konventionellen

Netzen dar (siehe Kasten

unten), das immer dann nötig

Dr. Eric Kuisch,

CTO, Vodafone

Deutschland

Voice over LTE – kurz VoLTE –

ist für Vodafone die natürliche

Evolution der mobilen Sprache

in Richtung paketvermitteltem

(packet-switched) IP-Netz. Bei der

Entwicklung von LTE (4G) wurde

der Schwerpunkt auf schnelle

mobile Datenübertragung gelegt,

weshalb Sprachtelefonate derzeit

noch über GSM und UMTS geführt

werden. Durch die Einführung von

VoLTE werden unsere Kunden von

stark verkürzten Rufaufbauzeiten

und einer Top-Gesprächsqualität

profitieren. Dafür hat Vodafone

sein Netz sowohl an den zentralen

Netzelementen als auch an den

Basisstationen bereits bundesweit

mit der nötigen Technologie ausgestattet

und testet VoLTE intensiv

in einem „Friendly-User-Trial“.

Auch die Übergabe eines VoLTE-

Gesprächs in Richtung des leitungsvermittelten

Netzes funktioniert

bereits, sodass auch bei

Verlassen des 4G-Netzes das

VoLTE-Gespräch nicht abbricht.

Darüber hinaus haben wir die

Architektur zukunftssicher in einer

„Private Cloud“ aufgesetzt und

setzen hier auf die „Telco over

Cloud“. Vor der Einführung für alle

Kunden müssen aber zunächst

noch einige Funktionen standardisiert

werden, damit künftig über

VoLTE genauso komfortabel telefoniert

werden kann wie heute

per Circuit-Switched-Telefonaten

über GSM und UMTS.

ist, wenn das LTE-Netz einmal

zu schwächeln beginnt.

Anders als bei bisherigen Formen

des Handovers wird hier

nicht allein der Funkübertragungskanal

gewechselt – also

von LTE auf UMTS oder

GSM –, nein, es muss völlig

synchron auch zwischen der

Paketvermittlung des 4G-Netzes

und der Leitungsvermittlung

von 2G-/3G-Netzen umgeschaltet

werden, sonst bekommt

das Telefongespräch

störende Lücken.

LTE-Ausbau gefragt

Wie häufig es zu SRVCC

kommt, hängt vom LTE-Ausbau

des jeweiligen Netzes ab,

wie Patrick Weibel von Swisscom

erläutert: „Wir erreichen

zurzeit 94 Prozent der Bevölkerung

mit LTE, und bis zur

Einführung von VoLTE im

Jahr 2015 werden es noch

mehr sein. Dann wird SRVCC

nur noch bei einem geringen

Anteil der VoLTE-Telefonate

eine Rolle spielen.“ Doch

dass dieser geringe Prozent-

Komplexes Handover

satz auch wichtig ist, stellt

Weibel nicht infrage.

Sind endlich alle Hürden

genommen, bietet VoLTE

einen noch einmal deutlich

besseren Klang als HD-Voice,

das in manchen 2G-/3G-Netzen

verfügbar ist. Wolfgang

Brandstätter, VoLTE-Trial-

Koordinator bei A1 Telekom

Austria, erläutert: „Die volle

HD-Qualität werden Sie nur

bei VoLTE-VoLTE-Calls bekommen,

doch auch die 2Gund

3G-Netze der A1 unter-

Beim SRVCC-Handover während eines Telefonats aus einem 4G- in ein

3G- oder 2G-Netz laufen mehrere komplizierte Prozesse zeitgleich ab.

a

b

SRVCC

LTE RAN

UMTS/GSM

RAN

Während eines LTE-Telefonats (a) sendet das

Smartphone die Sprachdaten in kleinen Paketen

an die Mobilfunkstation (LTE-RAN), von wo sie

über das Kernnetz (Evolved Packet Core, EPC) an

ein IP-Multimedia-Subsystem zur Weiterleitung

geschickt werden. Übertragungspausen nutzt das

Smartphone, um nach anderen empfangbaren

Mobilfunkstationen zu suchen. Wird die gerade zur

Übertragung genutzte 4G-Zelle schwach, weil das

Smartphone an den Rand der LTE-Coverage gerät,

so kann das Netzwerk den „Single Radio Voice

Call Continuity“ (SRVCC) genannten Handover in

a

b

Evolved

Packet

Core

Circuit

Switched

Core

IMS

ein GSM- oder UMTS-Netz (b) einleiten. Diesen

steuert das IMS, in dem es Befehle an das LTEund

das 2G-/3G-Netzwerk sendet. Der EPC und

das LTE RAN werden dabei angewiesen, den Anruf

an das Circuit-Switched-Netzwerk zu übergeben,

dieses bekommt den Befehl zu übernehmen.

Die Umschaltung des Radio Access Networks von

LTE auf UMTS oder GSM muss gleichzeitig mit

der Umschaltung der Übertragung von Packet

Switched auf Circuit Switched erfolgen. Die Unterbrechung

beim Umschalten darf nur wenige

Zehntelsekunden dauern.

a

b

72 12/2014


„Wir haben lange Erfahrung“

INTERVIEW

Georg Schweighofer,

Director Marketing, Qualcomm

Bald werden viele Netzbetreiber VoLTE freigeben.

Lässt sich mit allen LTE-Smartphones

über den neuen Standard telefonieren?

Georg Schweighofer: Nein, nur in den neuesten

Telefonen wird die nötige Software installiert sein,

ansonsten laufen Gespräche wie bisher über „Circuit

Switched Fallback“ (CSFB). Auch nach der

Einführung von VoLTE bleibt es dabei, dass sich

niemand Gedanken machen muss, Telefongespräche

werden also wie bisher über das 3G/

UMTS- oder GSM-Netz geführt. Das Telefon nutzt

automatisch den jeweils besten Standard.

Ist für VoLTE spezielle Hardware nötig?

Ich kann hier nur für Smartphones mit Qualcomm-

Chipsätzen und -Software sprechen. Qualcomm

bietet dazu einen sogenannten IMS-Stack an (IP

Multimedia Subsystem – System, das unter anderem

zur Bereitstellung von Sprachdiensten unter

LTE dient, Anm. d. Red.), den die Endgerätehersteller

in ihre Smartphones integrieren können.

Dieser Stack läuft im Modem, was besonders

stromsparend ist, weil der Application-Prozessor

teilweise abschalten kann, wenn er nicht noch

anderweitig gebraucht wird. Das ist beim Telefonieren

regelmäßig der Fall.

Wenn VoLTE bei Ihren Chipsätzen nur

eine Frage der Software ist, ist dann

auch das Update älterer Smartphones

auf VoLTE möglich?

Prinzipiell ja, letztendlich bleibt das allerdings

den Herstellern überlassen. Diese liefern mit

ihren Updates meist eine ganze Reihe von

Verbesserungen aus und beschränken sich nicht

nur auf ein Feature. Über einen längeren Zeitraum

gesehen gibt es dann für ein Gerät mehrere

größere Updates. Wollte ein Hersteller alle älteren

LTE-Geräte mit VoLTE nachrüsten, würde das

schnell sehr komplex.

Damit ein Telefongespräch nicht abgehackt

klingt, muss bei den paketorientierten

Datenübertragungen von VoLTE ein hoher

„Quality of Service“ (QoS) eingehalten werden.

Ein Problem für die Chipsatzhersteller?

Um den QoS-Level hochzuhalten, sind entsprechende

Geräte und Netzwerke gleichzeitig nötig.

Innerhalb der Netzwerke arbeiten unterschiedlichste

Komponenten verschiedener Infrastrukturhersteller

zusammen. Zusammen mit den Netzbetreibern

müssen wir unzählige Kombinationen

testen, um die Qualität zu sichern. Dabei ist nicht

nur die Beurteilung von Rufaufbauzeit, Verbindungsstabilität

und Sprachqualität gefragt, sondern

auch, dass alle bisherigen Dienste wie SMS

oder Supplementary Services reibungslos parallel

mit dem Telefonat laufen. Bei alldem muss das

Smartphone seinen Akku schonen. Um die Funktionalität

in den unterschiedlichsten Netzwerken zu

testen, arbeiten wir schon seit rund zwei Jahren

Hand in Hand mit den Netzbetreibern. Anfangs ist

der Testaufwand enorm, doch später zahlt sich

das aus, weil Smartphone-Entwicklungen dann

auf einer exzellenten Grundlage starten.

„Single Radio Voice Call Continuity“ – mit

nur einem aktiven Funkteil muss das Smartphone

gegebenenfalls auch einen Anruf

ohne Unterbrechung vom LTE- ins UMTSoder

GSM-Netz überstellen können. Wie

schwierig ist diese Herausforderung für

den Chipsatzhersteller?

Der größere Aufwand ist sicher im Netzwerk zu

finden, wo zwischen dem bei IP üblichen Paketdatenversand

und geschalteten Leitungen umgeschaltet

werden muss. Das muss während des

Gesprächs passieren, ohne dass der Kunde eine

Störung bemerkt. Auch die Endgeräte müssen

diesen Umschaltvorgang durchführen, was aber

gut machbar ist. Und sie müssen schnell vom

LTE-Netz ins 3G- oder 2G-Netz wechseln. Doch

das fällt unseren Chipsätzen, von denen es mittlerweile

die vierte LTE-Generation gibt, sehr leicht.

Da haben wir lange Erfahrung.

Um den Stand des

VoLTE-Ausbaus zu

überprüfen, hat

P3 communications

seine Messfahrzeuge

auf Tour geschickt.

stützen den besseren Klang

der AMR-WB-Codecs mit etwas

geringerer Bandbreite.“

Noch zu wenig VoLTE-Phones

Schwierig wird die Faktenlage,

wenn es um VoLTE-fähige

Smartphones geht. Auf

Nachfrage nennen die Netzbetreiber

Samsung, LG, Sony

und einmal auch Nokia. Klar

ist auch das Bekenntnis von

Apple zu VoLTE – iPhone 6

und 6 Plus sollen mit dem

Standard klarkommen.

Doch die Erfahrungen mit

der Technik sind nicht immer

positiv. „Die Firmware der

Smartphones ändert sich im

Wochenrhythmus, und nicht

immer nur zum Besseren“,

bringt ein Netzbetreiber eine

hinter vorgehaltener Hand immer

wieder gehörte Einschätzung

auf den Punkt. Ein anderer

Netzbetreiber nimmt die

Gerätehersteller in Schutz:

„Die Funktionalität muss mit

30 Netzwerkkomponenten

und einem Dutzend Endgeräten

getestet werden.“

Und Patrick Weibel von der

Swisscom gibt zu bedenken,

„dass der VoLTE-Standard

eher offen formuliert ist, sodass

umfangreiche End-toend-Tests

und viel Engineering

nötig sind, um ihn sauber

zu implementieren“. Dabei

sollte ein Smartphone mit seiner

auf einen Netzbetreiber

optimierten Firmware nicht

nur bei diesem funktionieren,

sondern auch beim Roaming

und nach einem Betreiberwechsel

einsetzbar bleiben.

Der Qualität auf der Spur

Wie weit die Einführung der

bisher nur in Friendly-Use-

Tests für ausgesuchte Nutzergruppen

laufenden VoLTE-

Netze ist, haben die Netztester

von P3 communications

für connect ermittelt. Die

deutschen Netzbetreiber Telekom,

Vodafone, E-Plus und

O2 sowie die Swisscom aus

der Schweiz und A1 Telekom

Austria aus Österreich nahmen

an dem Test teil.

Dabei glich die Testprozedur

der im Netztest. Sie be-

73


NETZE

schränkte sich aber auf von

den Netzbetreibern für Vo-

LTE-Messungen freigegebene,

teils ganz unterschiedlich

große Regionen, weshalb wir

die Ergebnisse anonymisiert

haben. Auch die zur Messung

gebrauchten Smartphones mit

ihrer VoLTE-Firm ware wurden

uns von den Netzbetreibern

zugewiesen.

Kaum Ausfälle

Bei der Erfolgsrate darf es

sich kein Netzbetreiber leisten,

hinter sein bisheriges Niveau

zurückzufallen – auch

das macht die Einführung von

VoLTE so kritisch. Es fällt

auf, dass die gemessenen Ausfallraten

bei vier von sechs

Netzbetreibern extrem gering

waren. Die übrigen Netzbetreiber

haben noch mehr (E)

oder minder (A) große Probleme

zu lösen, bevor sie an

den VoL TE-Start denken können

(siehe Tabelle unten).

Betrachtet man statt der reinen

VoLTE-VoLTE-Messungen

auch diejenigen mit mindestens

einem Handover ins

3G-Netz, so erreichen immerhin

noch drei der sechs Netzbetreiber

Erfolgsraten von um

die 99 Prozent. Auch der SR-

V CC-Handover ist also gut in

den Griff zu bekommen.

Herauszuheben sind die

kurzen Rufaufbauzeiten von

im Schnitt 2 ohne bis maximal

4 Sekunden mit Precondition.

Dass in den Messungen sogar

Werte von einer halben Sekunde

vorkamen, stieß bei

den Teilnehmern von Friendly-User-Tests

nicht immer auf

Begeisterung: „Wir haben

auch Feedback bekommen,

Dr. Bruno

Jacobfeuerborn,

CTO, Deutsche

Telekom

Unser Ziel ist es, durch VoLTE

eine für den Kunden unmittelbar

erlebbare Qualitätsverbesserung

bei der Mobiltelefonie

zu erzielen. Durch VoLTE wird

die Rufaufbauzeit im Vergleich

zur aktuellen Technik – dem

Circuit Switched Fallback

(CSFB) – deutlich reduziert.

Theoretisch können wir den

Wert mehr als halbieren. Außerdem

werden wir die ohnehin

hohe Sprachqualität im

Telekom-Netz durch VoLTE

noch einmal steigern. Bereits

heute können unsere Kunden

im gesamten Mobilfunknetz

HD-Voice nutzen. Mit der Einführung

von VoLTE werden

wir die Klangqualität von HD-

Voice noch einmal übertreffen,

quasi „4K für die Ohren“.

Wir haben die neue VoLTE-

Technologie bereits in unserem

gesamten Wirknetz implementiert.

Wir führen derzeit noch

letzte Tests zur endgültigen

Performance-Steigerung

durch. Wir rechnen damit, dass

in der ersten Jahreshälfte

2015 VoLTE-fähige Endgeräte

in einer relevanten Zahl am

deutschen Markt verfügbar

sein werden und wir das Angebot

starten können. Die Messergebnisse

von connect sind

für uns ein Beleg, dass wir auf

dem richtigen Weg sind. Auch

bei VoLTE ist es unser Anspruch,

die beste Netzqualität

in Deutschland zu bieten.

MESSWERTE LTE-ZU-LTE-TELEFONATE

dass einige Versuchsteilnehmer

bei VoLTE vom schnellen

Ruf aufbau irritiert sind. Wir

glauben aber, dass sich die

Menschen schnell daran gewöhnen

werden“, meint Wolfgang

Brandstätter von A1 Telekom

Austria. Es kann offenbar

verwirren, wenn man nach

der Wahl einer Nummer das

Telefon nicht schnell genug

zum Ohr führen kann, um

auch nur den Namen des Gesprächspartners

zu hören.

Zusätzlich geprüft hat P3

communications die Latenz

bei der Sprachübertragung.

Das ist die Zeit, die das von

einem Gesprächspartner kommende

Wort braucht, um beim

Gegenüber zu erklingen. Hier

blieben drei Netzbetreiber unter

maximal 150 Millisekunden.

Drei weitere lagen bei

rund 200 Millisekunden – ein

Bereich, der für die un gestörte

Konversation nicht überschritten

werden sollte.

Überragende Sprachqualität

Am radikalsten wirkt sich

VoLTE auf die Sprachqualität

aus. Mit einem Mean Opinion

Score von 3,3 bis 3,9 rückt die

Sprachqualität um etwa 0,8

Punkte näher an den Bestwert

von 5 heran, als wir es noch

im letzten Netztest 2013 gemessen

haben. Das ist ein

deutlicher Sprung nach vorn,

der den Gesprächspartner so

klar erklingen lässt, als stünde

man ihm gegenüber.

Die Messungen haben damit

bewiesen, dass VoLTE als

Standard geeignet ist, höchste

Ansprüche an Zuverlässigkeit

und Qualität zu erfüllen. Dass

mit VoLTE mehr Gesprächs-

NETZBETREIBER A B C D E F

Erfolgsrate (%) 95,8 100 99,3 99,4 87,6 100

Rufaufbauzeit (s) 2 2,1 2,1 2,1 3,7 1,9

Rufaufbauz. min./max. (s) 0,8/10,5 1,0/5,5 0,6/4,7 0,5/6,0 2,5/19,1 1,1/5,7

Sprachqualität (MOS-LQO) 3,5 3,8 3,6 3,8 3,3 3,9

partner denn je in einer Mobilfunkzelle

telefonieren können

und dass dank All-IP auch

das Core-Network für den

Netzbetreiber einfacher und

günstiger wird, sind Vorteile,

die die Innovationskraft der

Telekommunikationsbran che

zeigen. Wir werden es erleben

– spätestens 2015 kommt

VoLTE.

BERND THEISS

Marcus Grausam,

Technikvorstand

A1

Unsere Handys haben sich zu

unglaublich leistungsfähigen

Multifunktionsgeräten entwickelt

und ermöglichen dank starker

Datennetze ständigen Zugriff ins

Internet und zu Social-Media-

Plattformen. Auch bei der Sprachtelefonie

findet ein grundlegender

Wandel statt: Die Sprache wird im

LTE Netz ebenfalls als Datenstrom

übertragen und kann damit die

gleiche, auf IP basierende Übertragungstechnologie

nutzen wie

Datendienste. Um wie bisher eine

weltweit problemlos funktionierende

Sprachtelefonie in hoher Qualität

zu gewährleisten, musste eine

sorgfältige Standardisierung der

Übertragung vorgenommen werden.

Das Ergebnis lautet VoLTE,

Voice-over-LTE, und wird von allen

Smartphone Herstellern unterstützt

werden. VoLTE funktioniert

wie gewohnt mit den Rufnummern

öffentlicher Telefonnetze. Die

Sprachübertragung erfolgt mit

HD-Voice, das eine deutlich hörbare

Verbesserung der Sprachqualität

bringt. Daneben unterstützt

VoLTE auch die bekannten

Services wie Voicemail, SMS und

Notrufe mit automatischer Lokalisierung

des Geräts, von dem

der Notruf abgesetzt wurde. Die

Tests von VoLTE bei A1 verlaufen

sehr erfolgreich und wir planen

einen kommerziellen Einsatz,

sobald VoLTE von ausreichend

Geräten unterstützt wird.

74 12/2014


Einblick

Einblick

Durchblick

Das Entscheidende im


Smartphones

LTE gemessen

76

Phablets

78

Smartphones

LTE nicht gemessen oder

nicht vorhanden

78

Lexikon

82

Schnurlostelefone

84

Navigation

84

Tablets

85

Notebooks

85

Freisprecheinrichtungen

85

Tarife

86

BESTEN-

LISTE

Auf den folgenden

Seiten zeigen wir

Ihnen die besten

Geräte in jeder

Kategorie.

SMARTPHONES

LTE gemessen

MARKE Sony Samsung Blackberry Samsung

Modell

Xperia Z3

Compact

Galaxy S5 Passport

Galaxy

Note 4

Preis/Preis online (laut guenstiger.de) 499/427 609/409 599/577 769/691

AUSSTATTUNG

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Å Å/Í/Í

Betriebssystem Android 4.4.4 Android 4.4.2

Blackberry Blackberry

10 OS

Android 4.4.4

Prozessor/Kerne/Takt

(MHz)

Qualcomm MS- Qualcomm MS-

M8974AC/4/2500 M8974AC/4/2457

MSM8974-

AA/4/2200

Qualcomm APQ

8084 Pro/4/2700

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 11070/MicroSD 10810/MicroSD 25000/MicroSD 24600/MicroSD

Display transm. LCD selbstl. OLED transm. LCD selbstl. OLED

Diagonale/Auflösung (Zoll/Pixel) 4,6/720 x 1280 5,1/1080 x 1920 4,5/1440 x 1400 5,7/1440 x 2560

Display-Helligkeit (cd/m²) 547 339 534 337

LTE 800/1800/2600 MHz Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA (Mbit/s) 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76

WLAN-Standards

802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac

Bluetooth/GPS/NFC Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/20,7 Å/15,9 Å/13 Å/15,9

typische Ausdauer (Stunden) 8:05 8:17 7:45 9:23

wechselbarer Akku/Dual-SIM Í/Í Å/Í Í/Í Å/Í

Abmessungen (L x B x H in mm) 127 x 65 x 9 142 x 73 x 9 128 x 90 x 9 153 x 79 x 9

Gewicht (Gramm) 129 145 195 176

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert (-/W/kg) -0,29/0,950 -0,78/0,562 -0,82/0,330 -0,86/0,315

TESTERGEBNISSE

Ausdauer max. 125 113 114 112 119

Ausstattung max. 175 144 149 148 157

Handhabung max. 75 65 59 59 56

Senden und Empfangen GSM max. 15 13 15 12 11

Senden und Empfangen UMTS max. 30 30 28 29 20

Senden und Empfangen LTE max. 30 27 28 28 26

Akustik max. 50 41 39 42 41

Test in connect 11/14 06/14 12/14 12/14

URTEIL max. 500

433

432

430

430

sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut

NEU

NEU

SMARTPHONES

LTE gemessen

MARKE Samsung HTC LG Samsung Sony Sony Apple HTC Huawei

Modell Galaxy S4 One mini 2 G2

Galaxy S5

mini

Xperia Z1

Xperia Z1

Compact

iPhone 6 Desire 816

Ascend

G740

Preis/Preis online (laut guenstiger.de) 419/303 389/275 649/649 389/338 359/315 359/299 699/691 379/299 329/178

AUSSTATTUNG

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Betriebssystem Android 4.2.2 Android 4.4.2 Android 4.2.2 Android 4.4.2 Android 4.2 Android 4.3 iPhone OS 8.0.2 Android 4.4.2 Android 4.1.2

Prozessor/Kerne/Takt

Qualcomm Snapdragon Qualcomm Exynos Qualcomm Qualcomm

Qualcomm Qualcomm

(MHz)

Apple A8/2/1400

APQ8064T/4/1900 400/4/1200 MSM8974/4/2265 3470/4/1400 MSM8974/4/2200 MSM8974/4/2200 MSM8928/4/1600 MSM8930/2/1200

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 9820/MicroSD 10400/MicroSD 23500/Í 10950/MicroSD 11420/MicroSD 11410/MicroSD 114500/Í 3890/MicroSD 5230/MicroSD

Display selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT

Diagonale/Auflösung (Zoll/Pixel) 5/1080 x 1920 4,5/720 x 1280 5,2/1080 x 1920 4,5/720 x 1280 5/1080 x 1920 4,3/720 x 1280 4,7/750 x 1334 5,5/720 x 1280 4,8/720 x 1280

Display-Helligkeit (cd/m²) 287 457 413 315 432 517 544 338 350

LTE 800/1800/2600 MHz Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA (Mbit/s) 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76

WLAN-Standards 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11 a/b/g/n/ac 802.11b/g/n 802.11b/g/n

Bluetooth/GPS/NFC Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Í

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/12,8 Å/13,2 Å/13 Å/8 Å/20,7 Å/20,7 Å/8 Å/13,2 Å/8

typische Ausdauer (Stunden) 5:47 8:11 7:11 6:48 6:15 5:54 6:56 7:25 7:49

wechselbarer Akku/Dual-SIM Å/Í Í/Í Í/Í Å/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Å/Í

Abmessungen (L x B x H in mm) 137 x 70 x 8 137 x 65 x 11 139 x 71 x 10 131 x 65 x 9 145 x 75 x 9 127 x 65 x 10 138 x 67 x 7 157 x 79 x 8 140 x 72 x 9

Gewicht (Gramm) 129 137 142 120 174 137 129 165 145

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert (-/W/kg) -0,53/0,285 -0,05/1,460 -0,61/0,409 -0,46/0,970 -0,2/0,773 -0,57/0,740 -0,45/0,970 -0,88/0,257 -0,82/0,410

TESTERGEBNISSE

Ausdauer max. 125 101 113 109 105 104 93 100 110 112

Ausstattung max. 175 147 136 134 140 143 141 131 126 123

Handhabung max. 75 63 58 58 61 57 60 66 53 55

Senden und Empfangen GSM max. 15 13 10 14 15 14 13 13 13 14

Senden und Empfangen UMTS max. 30 23 25 24 19 19 30 21 30 30

Senden und Empfangen LTE max. 30 25 25 24 28 27 26 27 27 25

Akustik max. 50 40 40 41 36 39 40 41 40 39

Test in connect 07/13 08/14 11/13 10/14 12/13 04/14 12/14 08/14 06/14

412

407

404

404

403

403

399

399

398

URTEIL max. 500

gut

gut

gut

gut

gut

gut

gut

gut

gut

NEU

76 12/2014


NEU

NEU

Sony Huawei Samsung Samsung Sony Apple Samsung LG Huawei LG HTC

Xperia Z3

Ascend

Mate 7

Galaxy

Note 3

Galaxy

Note 3 Neo Xperia Z2 iPhone 6

Plus

Galaxy

Alpha

G Flex Ascend P7 G3 One M8

649/511 499/355 619/434 419/300 499/394 799/775 609/k.A 799/385 419/277 599/378 599/449

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Android 4.4.4 Android 4.4.2 Android 4.3 Android 4.3 Android 4.4.2 iPhone OS 8.0.2 Android 4.4.4 Android 4.2.2 Android 4.4.2 Android 4.4.2 Android 4.4.2

Qualcomm MS-

M8974AC/4/2500

HiSilicon Kirin

925/8/1800

Qualcomm

MSM8974/4/2300

Samsung Exynos

5260/6/1700

Qualcomm MS-

M8974AB/4/2265

Apple A8/2/1400

Samsung Exynos

5430/8/1800

Qualcomm

MSM8974/4/2265

Hisilicon Kirin

910T/4/1800

Qualcomm MS-

M8974AC/4/2457

Qualcomm MS-

M8974AB /4/2300

11150/MicroSD 10800/MicroSD 25150/MicroSD 11120/MicroSD 10160/MicroSD 114000/Í 25320/Í 23300/Í 11177/MicroSD 24100/MicroSD 10060/MicroSD

transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT

5,2/1080 x 1920 6/1080 x 1920 5,7/1080 x 1920 5,5/720 x 1280 5,2/1080 x 1920 5,5/1080 x 1920 4,7/720 x 1280 6/720 x 1280 5/1080 x 1920 5,5/1440 x 2560 5/1920 x 1080

535 456 306 249 375 553 343 222 429 477 473

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

42,0/5,76 42,0/11,5 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76

802.11 a/b/g/n/ac 802.11a/b/g/n 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac 802.11b/g/n 802.11 a/b/g/n/ac 802.11 a/b/g/n/ac

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

Å/20,7 Å/13 Å/12,8 Å/8 Å/20,7 Å/8 Å/11,9 Å/13 Å/13 Å/13 Å/4,1

6:46 10:37 8:00 8:23 9:16 10:12 6:14 9:44 6:54 6:50 7:13

Í/Í Í/Í Å/Í Å/Í Í/Í Í/Í Å/Í Í/Í Í/Í Å/Í Í/Í

146 x 72 x 7 157 x 81 x 8 151 x 79 x 9 149 x 78 x 9 147 x 74 x 8 158 x 78 x 7 132 x 66 x 7 161 x 82 x 9 140 x 69 x 7 146 x 75 x 9 146 x 71 x 9

152 185 168 163 163 172 115 175 125 149 161

-0,73/0,460 -0,08/1,540 -0,73/0,290 -0,77/0,536 -0,27/0,707 -0,42/0,910 -0,82/0,370 -0,74/0,481 -0,67/0,521 -0,76/0,291 -0,39/0,420

107 125 113 115 119 123 102 121 107 107 109

149 147 155 146 149 134 143 135 143 153 143

63 57 55 54 57 60 65 52 64 58 59

12 8 15 15 7 13 13 14 13 11 9

30 23 21 26 23 25 26 30 26 19 25

29 26 28 26 27 27 29 27 24 28 27

40 41 39 40 40 39 41 38 39 40 42

11/14 11/14 12/13 07/14 06/14 12/14 12/14 04/14 07/14 09/14 06/14

430

sehr gut

427

sehr gut

426

sehr gut

422

gut

422

gut

421

gut

419

gut

417

gut

416

gut

416

gut

414

gut

Porsche Design Nokia Acer Samsung Nokia HTC Sony Asus LG Apple Oneplus

P’9982 Lumia 1320 Liquid S2

Galaxy K Zoom

(SM-C115)

Lumia 930 One Xperia M2

New Pad-

Fone

G2 mini iPhone 5s One

1650/349 399/199 599/279 499/328 579/349 429/352 222/169 549/339 299/170 899/522 270/k.A

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Blackberry 10 Windows Phone 8 Android 4.2.2 Android 4.4.2 Windows Phone 8.1 Android 4.1 Android 4.3 Android 4.2.2 Android 4.4.2 iPhone OS iOS7 Android 4.4.2

Qualcomm MSM Qualcomm MS- Qualcomm 800 Samsung Exynos Qualcomm Qualcomm Qualcomm Qualcomm Qualcomm

Snapdragon

Apple A7 + M7/2/0

8960 S4+/2/1500 M8930AB/2/1700 MSM8974 /4/2150 5260/6/1700 MSM8974/4/2200 APQ8064T/4/1700 MSM8926/4/1200 MSM8974/4/2200 MSM8926/4/1200 801/4/2500

53400/MicroSD 4380/MicroSD 11860/MicroSD 4880/MicroSD 25420/Í 25220/Í 4390/MicroSD 10783/MicroSD 3390/MicroSD 55900/Í 11370/Í

transm. TFT transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transfl. TFT transm. LCD

4,2/768 x 1280 6/768 x 1280 5,9/1080 x 1920 4,8/720 x 1280 5/1080 x 1920 4,7/1080 x 1920 4,8/540 x 960 4,9/1080 x 1920 4,7/540 x 960 4/640 x 1136 5,5/1080 x 1920

580 460 333 344 321 494 438 373 329 542 407

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Í/Å/Å

42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76

802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11 b/g/n/ac 802.11a/b/g/n 802.11 a/b/g/n/ac 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11 a/b/g/n/ac 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11 b/g/n/ac

Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å

Å/8 Å/5 Å/12,8 Å/20,2 Å/19 Å/4,1 Å/8 Å/13 Å/8 Å/8 Å/13,1

4:07 9:13 7:31 6:52 6:11 6:24 7:33 5:03 9:06 5:25 7:00

Å/Í Í/Í Í/Í Å/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Å/Í Í/Í Í/Í

131 x 66 x 9 164 x 86 x 9 165 x 86 x 10 138 x 71 x 20 137 x 71 x 10 137 x 68 x 9 140 x 72 x 9 72 x 143 x 9 130 x 66 x 10 124 x 59 x 8 153 x 76 x 9

138 220 234 200 167 146 148 156 123 112 162

-0,7/0,860 -0,83/0,460 -0,68/0,530 -0,67/0,404 -0,62/0,600 0,74/0,863 -0,65/0,767 -0,08/0,690 -0,82/0,336 -0,03/0,800 -0,81/0,290

Testberichte, Datenbank & mehr auf

www.connect.de

79 119 110 107 101 102 106 94 118 98 108

144 119 138 144 136 132 118 145 115 123 126

61 43 38 34 55 62 51 58 58 68 55

14 15 9 12 10 10 15 9 14 11 12

30 30 30 27 27 23 30 17 18 22 28

29 28 27 28 22 21 29 22 24 23 14

39 41 41 40 40 40 38 41 39 40 42

04/14 04/14 04/14 10/14 09/14 05/13 11/14 08/14 07/14 12/13 10/14

396

gut

395

gut

393

gut

392

gut

391

gut

390

gut

387

gut

386

gut

386

gut

385

gut

385

gut

77


BESTEN-

LISTE

SMARTPHONES

LTE gemessen

MARKE HTC Samsung Nokia Motorola Apple

Modell

Desire 610

Galaxy Core

LTE

Lumia 925 Moto X iPhone 5c

Preis/Preis online (laut guenstiger.de) 289/230 169/149 599/218 349/255 699/411

AUSSTATTUNG

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Betriebssystem Android 4.4.2 Android 4.2.2 Windows Phone 8 Android 4.4.2 iPhone OS iOS7

Prozessor/Kerne/Takt

(MHz)

Snapdragon

400/4/1200

ARM Cortex

A9/2/1200

Qualcomm

MSM8960/2/1500

Snapdragon MS-

M8960DT/2/1700

Apple A6/2/0

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 3700/MicroSD 5080/MicroSD 12500/Í 10957/Í 27200/Í

Display transm. TFT transfl. TFT selbstl. OLED selbstl. OLED transfl. TFT

Diagonale/Auflösung (Zoll/Pixel) 4,7/540 x 960 4,5/540 x 960 4,5/768 x 1280 4,7/720 x 1280 4/640 x 1136

Display-Helligkeit (cd/m²) 308 330 289 346 530

LTE 800/1800/2600 MHz Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

HSDPA/HSUPA (Mbit/s) 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76

WLAN-Standards 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11 a/b/g/n/ac 802.11a/b/g/n

Bluetooth/GPS/NFC Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8 Å/4,9 Å/8 Å/10,5 Å/8

typische Ausdauer (Stunden) 6:29 6:19 4:39 5:01 5:29

wechselbarer Akku/Dual-SIM Í/Í Å/Í Í/Í Í/Í Í/Í

Abmessungen (L x B x H in mm) 143 x 71 x 10 132 x 66 x 10 129 x 70 x 9 130 x 65 x 10 125 x 60 x 9

Gewicht (Gramm) 145 137 140 132 132

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert (-/W/kg) -0,78/0,430 -0,8/0,399 0,18/0,810 -0,71/0,590 0,09/0,960

TESTERGEBNISSE

Ausdauer max. 125 101 101 88 85 89

Ausstattung max. 175 119 120 120 119 117

Handhabung max. 75 56 55 57 57 68

Senden und Empfangen GSM max. 15 13 12 13 14 12

Senden und Empfangen UMTS max. 30 29 27 23 28 22

Senden und Empfangen LTE max. 30 25 25 28 27 18

Akustik max. 50 41 40 40 38 41

Test in connect 09/14 06/14 08/13 05/14 12/13

URTEIL max. 500

384

380

369

368

367

gut

gut befriedigend befriedigend befriedigend

PHABLETS

LTE nicht gemessen

MARKE

Modell

Preis/Preis online (laut guenstiger.de)

AUSSTATTUNG

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur

Betriebssystem

Prozessor/Kerne/Takt

(GHz)

interner Speicher/Speicher-Slot

(MB)

Display

Diagonale/Auflösung

(Zoll/Pixel)

Display-Helligkeit

(cd/m²)

LTE 800/1800/2600

HSDPA/HSUPA

(Mbit/s)

WLAN-Standards

Bluetooth/GPS/NFC

Kamera/Auflösung

(Megapixel)

wechselbarer Akku/Dual-SIM

typische Ausdauer

(Stunden)

Abmessungen

(L x B x H in mm)

Gewicht

(Gramm)

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert (-/W/kg)

TESTERGEBNISSE

Ausdauer max. 125

Ausstattung max. 175

Handhabung max. 75

Senden und Empfangen GSM max. 15

Senden und Empfangen UMTS max. 30

Akustik max. 50

Test in connect:

URTEIL max. 470

SMARTPHONES

LTE nicht gemessen

MARKE Blackberry Samsung Sony Blackberry LG LG Sony Samsung

Modell

Q10

Galaxy S4

Active

Xperia Z Z30

Google

Nexus 5

Optimus G Xperia ZL

Galaxy S II

Plus

Preis/Preis online (laut guenstiger.de) 600/262 509/360 299/270 569/320 399/310 599/290 k.A/275 399/188

AUSSTATTUNG

Å/Å/Å Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Betriebssystem Blackberry 10 Android 4.2.2 Android 4.1 Blackberry 10.2 Android 4.4 Android 4.1.2 Android 4.1 Android 4.1.2

Prozessor/Kerne/Takt

(MHz)

Qualcomm

Qualcomm Qualcomm Snapdragon S4 Snapdragon Qualcomm Qualcomm Broadcom

MSM8960

APQ8064T/4/1900 APQ8064/4/1500 Pro/4/1700 800/4/2300 APQ8064/4/1500 APQ8064/4/1500 BCM28145/2/1200

S4+/2/1500

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 10600/MicroSD 10910/MicroSD 11370/MicroSD 11000/MicroSD 26830/Í 24700/Í 11320/MicroSD 3630/MicroSD

Display selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED

Diagonale/Auflösung (Pixel/Zoll) 3,1/720 x 720 5/1080 x 1920 5/1080 x 1920 5/720 x 1280 5/1080 x 1920 4,7/768 x 1280 5/1080 x 1920 4,3/480 x 800

Display-Helligkeit (cd/m²) 151 393 394 185 428 368 438 226

LTE 800/1800/2600 Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Í/Í/Í

HSDPA/HSUPA (Mbit/s) 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 21,0/5,76

WLAN-Standards 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n

Bluetooth/GPS/NFC Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8 Å/8 Å/11,5 Å/8 Å/8 Å/13,1 Å/12,8 Å/8

wechselbarer Akku/Dual-SIM Å/Í Å/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Å/Í

typische Ausdauer (Stunden) 6:07 5:06 4:41 5:02 5:02 4:49 4:23 9:00

Abmessungen (L x B x H in mm) 120 x 67 x 10 140 x 72 x 10 139 x 72 x 8 141 x 73 x 10 138 x 70 x 9 132 x 69 x 10 132 x 71 x 11 125 x 66 x 9

Gewicht (Gramm) 138 151 146 172 132 137 152 117

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert (-/W/kg) -0,08/1,090 -0,82/0,264 -0,14/0,550 -0,1/0,710 -0,66/0,486 -0,43/0,426 -0,29/0,630 -0,39/0,327

TESTERGEBNISSE

Ausdauer max. 125 103 97 92 95 97 95 91 113

Ausstattung max. 175 130 143 140 138 132 131 138 113

Handhabung max. 75 66 59 62 54 60 61 53 59

Senden und Empfangen GSM max. 15 15 14 13 14 13 12 13 13

Senden und Empfangen UMTS max. 30 26 22 28 30 28 26 30 25

Akustik max. 50 41 40 40 39 38 38 38 38

Test in connect 07/13 10/13 04/13 02/14 03/14 05/13 08/13 05/13

URTEIL max. 470

381

gut

375

gut

375

gut

370

gut

368

gut

363

gut

363

gut

361

gut

78 12/2014


Nokia Samsung Sony LG HTC Samsung Alcatel ZTE Huawei

Lumia 1520 Galaxy Note II Xperia Z Ultra Optimus G Pro One max Galaxy Mega

One Touch Grand Memo

Hero 8020D LTE

Ascend Mate

799/385 699/357 299/222 599/277 699/359 599/294 399/230 399/280 499/355

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Windows Phone 8 Android 4.1.1 Android 4.2 Android 4.1.2 Android 4.3 Android 4.2.2 Android 4.2.2 Android 4.1.2 Android 4.1.2

Qualcomm

MSM8974/4/2300

Samsung Exynos

4412/4/1600

Qualcomm

MSM8974/4/2200

Qualcomm

APQ8064T/4/1700

Snapdragon

600/4/1700

Qualcomm MS-

M8930AB/2/1700

k.A./4/1500

Qualcomm

APQ8064/4/1500

Hi-SiliconK3V2/4/1500

25830/MicroSD 10360/MicroSD 8920/MicroSD 9280/MicroSD 10510/MicroSD 4080/MicroSD 12380/Í 10770/MicroSD 4321/MicroSD

transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transfl. TFT

6/1080 x 1920 5,5/720 x 1280 6,4/1080 x 1920 5,5/1080 x 1920 5,9/1080 x 1920 6,3/720 x 1280 6/1080 x 1920 5,7/720 x 1280 6,1/720 x 1280

342 268 466 367 486 380 492 386 472

Å/Å/Å Í/Í/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Í/Í/Í Å/Å/Å Í/Í/Í

42,0/5,76 21,0/5,76 42,0/5,76 21,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/11,5 14,4/5,76 21,0/5,76

802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å

Å/16,3 Å/8 Å/8 Å/13 Å/4,1 Å/8 Å/13,4 Å/12,6 Å/8

Í/Í Å/Í Í/Í Å/Í Í/Í Å/Í Í/Å Í/Í Í/Í

7:14 6:46 6:06 5:38 6:56 6:03 6:53 6:44 7:01

162 x 86 x 9 151 x 81 x 10 179 x 92 x 7 151 x 77 x 11 165 x 83 x 11 168 x 89 x 9 159 x 81 x 10 162 x 83 x 12 163 x 85 x 10

212 182 214 171 220 201 178 191 198

-0,45/0,640 -0,8/0,171 -0,69/0,441 -0,65/0,286 0,76/1,290 -0,87/0,142 -0,95/0,142 -0,36/0,910 -0,73/0,606

109 107 103 100 107 103 107 106 108

147 139 136 143 143 127 128 136 121

45 49 50 47 39 44 44 33 37

12 13 15 14 9 15 12 15 15

23 28 30 26 18 26 23 23 28

41 39 40 38 42 39 39 39 39

03/14 12/12 11/13 10/13 01/14 10/13 05/14 10/13 android 2/13

377

gut

375

gut

374

gut

368

gut

358

gut

354

gut

353

gut

352

befriedigend

348

befriedigend

NEU

Samsung Huawei Wiko Huawei Sony Alcatel Blackberry Prestigio Samsung Blackberry Huawei

Galaxy S4

mini

Ascend

G700

Highway Ascend P6 Xperia SP

One Touch

Idol X 6040D

Z10 Grace Ativ S Q5 Ascend P2

279/220 299/190 349/290 449/230 199/189 329/190 530/235 349/333 549/249 400/164 449/195

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Å/Å Å/Í/Í

Android 4.2.2 Android 4.2 Android 4.2.2 Android 4.2 Android 4.1 Android 4.2.2 Blackberry 10 Android 4.4.2 Windows Phone 8 Blackberry 10 Android 4.1

Qualcomm

Qualcomm MS- MTK Cortex MediaTek Huawei Qualcomm MSM- Mediatek

Qualcomm Qualcomm Huawei

MSM8960 MT6592/8/1700

M8930AB/2/1700 A7/4/1200 MT6592/8/2000 K3V2/4/1500 8960Pro/2/1700 MT6589T/4/1500

MSM8960/2/1500 MSM8930/2/1200 K3V2/4/1500

S4+/2/1500

4840/MicroSD 5510/MicroSD 12300/Í 4820/MicroSD 4790/MicroSD 12600/Í 11000/MicroSD 12145/Í 12150/MicroSD 4500/MicroSD 11200/Í

selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT

4,3/540 x 960 5/720 x 1280 5/1080 x 1920 4,7/720 x 1280 4,6/720 x 1280 5/1080 x 1920 4,2/768 x 1280 5/1080 x 1920 4,8/720 x 1280 3,1/720 x 720 4,7/720 x 1280

215 364 328 449 316 479 750 266 239 481 367

Å/Å/Å Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Å/Å/Å Í/Í/Í Å/Å/Å Í/Í/Í Í/Í/Í Å/Å/Å Å/Å/Å

42,0/5,76 42,0/11,5 21,0/5,76 21,0/5,76 42,0/5,76 42,0/11,5 42,0/5,76 21,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 21,0/5,76

802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

Å/8 Å/8 Å/15,9 Å/8 Å/8 Å/13,4 Å/8 Å/13 Å/8 Å/4,9 Å/13,1

Å/Í Å/Å Í/Å Í/Í Í/Í Í/Å Å/Í Í/Í Å/Í Í/Í Í/Í

5:07 6:26 5:17 4:36 5:54 4:48 3:29 4:39 5:50 5:35 4:55

125 x 62 x 9 143 x 74 x 10 144 x 70 x 8 133 x 66 x 7 131 x 68 x 11 141 x 68 x 7 130 x 66 x 9 145 x 71 x 6 137 x 71 x 9 120 x 66 x 11 136 x 67 x 9

109 156 154 120 156 120 136 132 135 120 128

-0,48/0,332 -0,64/0,401 -0,77/0,409 -0,21/0,638 -0,08/0,790 -0,66/0,264 -0,2/0,990 -0,84/0,243 -0,62/0,274 0,63/1,280 -0,66/0,491

Testberichte, Datenbank & mehr auf

www.connect.de

92 105 98 89 102 91 72 93 101 97 94

128 128 125 125 121 122 136 125 125 116 122

68 51 57 65 52 63 61 61 54 63 57

12 15 10 13 14 13 15 12 12 14 15

19 23 30 26 27 27 30 27 24 22 27

40 36 38 38 40 39 40 35 37 40 37

09/13 02/14 08/14 09/13 08/13 02/14 04/13 12/14 04/13 10/13 08/13

359

gut

358

gut

358

gut

356

gut

356

gut

355

gut

354

gut

353

gut

353

gut

352

befriedigend

352

befriedigend

79


BESTEN-

LISTE

SMARTPHONES

LTE nicht gemessen

MARKE Nokia Asus Nokia Samsung Nokia HTC Huawei Huawei

Modell Lumia 1020

PadFone

mini 4.3

Lumia 720

Galaxy

Express

Lumia 630 One mini Ascend G6

Ascend

G730

Preis/Preis online (laut guenstiger.de) 699/300 379/k.A 379/300 489/180 159/99 439/275 249/144 229/153

AUSSTATTUNG

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Å

Betriebssystem Windows Phone 8 Android 4.3 Windows Phone 8 Android 4.1 Windows Phone 8.1 Android 4.2.2 Android 4.3 Android 4.2.2

Prozessor/Kerne/Takt

(MHz)

Qualcomm

MSM8960/2/1500

Qualcomm

MSM8226/4/1400

Qualcomm

MSM8227/2/1000

Qualcomm S400

MSM8930/2/1200

Qualcomm

MSM8226/4/1200

Qualcomm MSM Qualcomm Snapdragon

8930AB/2/1400 200 MSM 8212/4/1200

Mediatek

MT6852/4/1300

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 27500/Í 11162/MicroSD 4720/MicroSD 4330/MicroSD 4050/MicroSD 10900/Í 1628/MicroSD 2130/MicroSD

Display selbstl. OLED transm. TFT transm. LCD selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. LCD

Diagonale/Auflösung (Pixel/Zoll) 4,5/768 x 1280 4,2/540 x 960 4,3/480 x 800 4,5/480 x 800 4,5/480 x 854 4,3/1280 x 720 4,4/540 x 960 5,5/540 x 960

Display-Helligkeit (cd/m²) 306 337 704 244 343 456 384 448

LTE 800/1800/2600 Å/Å/Å Í/Í/Í Í/Í/Í Å/Å/Å Í/Í/Í Å/Å/Å Í/Í/Í Í/Í/Í

HSDPA/HSUPA (Mbit/s) 42,0/5,76 21,0/5,76 21,0/5,76 42,0/5,76 21,0/5,76 42,0/5,76 21,0/5,76 21,0/5,76

WLAN-Standards 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n

Bluetooth/GPS/NFC Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/38,2 Å/7,7 Å/6,1 Å/4,9 Å/5,1 Å/4,1 Å/8 Å/4,9

wechselbarer Akku/Dual-SIM Í/Í Å/Í Í/Í Å/Í Å/Í Í/Í Í/Í Å/Å

typische Ausdauer (Stunden) 4:44 3:42 6:00 5:40 5:41 4:14 5:55 6:37

Abmessungen (L x B x H in mm) 130 x 72 x 15 129 x 65 x 9 128 x 68 x 9 132 x 70 x 10 129 x 66 x 10 132 x 63 x 9 130 x 65 x 8 152 x 78 x 10

Gewicht (Gramm) 160 104 128 138 134 124 120 186

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert (-/W/kg) -0,33/0,760 -0,73/0,486 0,14/0,760 -0,52/0,329 -0,23/1,510 0,7/0,700 -0,72/0,560 -0,78/0,257

TESTERGEBNISSE

Ausdauer max. 125 90 75 98 96 99 83 102 106

Ausstattung max. 175 133 129 109 117 105 115 107 114

Handhabung max. 75 42 61 58 53 53 66 60 43

Senden und Empfangen GSM max. 15 15 11 13 13 13 10 14 12

Senden und Empfangen UMTS max. 30 28 29 25 22 30 24 16 28

Akustik max. 50 40 40 39 41 41 42 41 37

Test in connect 12/13 07/14 07/13 06/13 08/14 10/13 07/14 07/14

URTEIL max. 470

348

befriedigend

345

befriedigend

342

befriedigend

342

befriedigend

341

befriedigend

340

befriedigend

340

befriedigend

340

befriedigend

SMARTPHONES

LTE nicht gemessen

MARKE Acer HTC Icefox HTC Motorola Sony Sony Kazam

Modell

Liquid E2

Duo

Desire 500 X2 One SV Moto G Xperia L Xperia M

Thunder

Q4.5

Preis/Preis online (laut guenstiger.de) 249/k.A 239/170 /k.A 369/178 169/k.A 179/139 129/k.A 149/142

AUSSTATTUNG

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Betriebssystem Android 4.2.1 Android 4.1.2 Android 4.2.1 Android 4.1 Android 4.4.2 Android 4.1 Android 4.1.2 Android 4.4.2

Prozessor/Kerne/Takt

(MHz)

Mediatek Qualcomm MS-

Qualcomm Qualcomm Qualcomm Qualcomm Mediatek

MTK6582/4/1300

MT6589/4/1200 M8225Q/4/1200

S4/2/1200 MSM8626/4/1200 MSM8230/2/1000 MSM8227/2/1000 MT6582M/4/1300

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 2582/MicroSD 1085/MicroSD 1741/MicroSD 5210/MicroSD 3590/Í 4970/MicroSD 1120/MicroSD 1782/MicroSD

Display transm. TFT transfl. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transfl. TFT

Diagonale/Auflösung (Pixel/Zoll) 4,5/540 x 960 4,3/480 x 800 5/720 x 1280 4,3/480 x 800 4,5/720 x 1280 4,3/480 x 854 4/480 x 854 4,5/480 x 854

Display-Helligkeit (cd/m²) 276 443 420 366 466 424 432 460

LTE 800/1800/2600 Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Å/Å/Å Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í

HSDPA/HSUPA (Mbit/s) 42,0/11,5 7,2/5,76 21,0/5,76 42,0/5,76 21,0/5,76 21,0/5,76 21,0/5,76 21,0/5,76

WLAN-Standards 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n

Bluetooth/GPS/NFC Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8,3 Å/6,4 Å/12,6 Å/5,1 Å/5 Å/8 Å/5 Å/8,3

wechselbarer Akku/Dual-SIM Å/Å Å/Í Å/Å Å/Í Í/Í Å/Í Å/Í Å/Å

typische Ausdauer (Stunden) 5:03 4:36 5:35 4:20 5:41 4:42 4:46 4:22

Abmessungen (L x B x H in mm) 131 x 68 x 10 131 x 67 x 10 143 x 71 x 10 128 x 67 x 10 130 x 66 x 11 129 x 66 x 12 124 x 63 x 11 135 x 64 x 9

Gewicht (Gramm) 141 125 169 128 143 138 114 137

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert (-/W/kg) -0,61/0,227 -0,45/0,384 0,03/0,630 -0,16/0,536 -0,53/0,790 0,03/0,690 0,47/0,859 -0,79/0,231

TESTERGEBNISSE

Ausdauer max. 125 90 87 100 82 97 86 88 84

Ausstattung max. 175 113 107 120 118 93 111 103 111

Handhabung max. 75 54 55 51 53 54 48 55 57

Senden und Empfangen GSM max. 15 13 14 6 12 14 13 13 10

Senden und Empfangen UMTS max. 30 23 26 13 21 29 26 21 21

Akustik max. 50 37 41 39 41 39 40 42 37

Test in connect 09/13 android 1/14 10/14 08/13 04/14 08/13 android 1/14 08/14

URTEIL max. 470

330

befriedigend

330

befriedigend

329

befriedigend

327

befriedigend

326

befriedigend

324

befriedigend

322

befriedigend

320

befriedigend

80 12/2014


LG Alcatel LG Mobistel Alcatel Apple Samsung Acer LG Nokia Wiko

One Touch

L9 II Idol Alpha

P710 Optimus

L7 II

One Touch

6032X

Cynus T5 Idol Mini iPhone 5

Galaxy S4 Liquid E3 P875 Optimus

F5

6012D

Zoom Plus

Lumia 625 Cink Peax 2

349/126 369/203 299/155 269/146 179/124 899/459 249/214 249/169 399/129 299/k.A 175/134

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Android 4.1.2 Android 4.2.2 Android 4.1.2 Android 4.2 Android 4.2.2 iPhone OS 6 Android 4.2.2 Android 4.2.2 Android 4.1.2 Windows Phone 8 Android 4.1.2

Qualcomm

MSM8230/2/1400

Mediatek

MT6589/4/1200

Qualcomm

MSM8625/2/1000

k.A./4/1200

Mediatek

MT6572/2/1300

Apple A6/0

Samsung Exynos

4212/2/1500

Mediatek

MT6589/4/1200

Qualcomm MSM

8960 Lite/2/1200

Qualcomm

MSM8930/2/100

Mediatek

MT6589/4/1200

3280/MicroSD 12420/Í 1430/MicroSD 2690/MicroSD 5300/Í 57300/Í 4550/MicroSD 12770/MicroSD 5020/MicroSD 4660/MicroSD 1770/MicroSD

transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transfl. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. LCD

4,7/720 x 1280 4,7/720 x 1280 4,3/480 x 800 5/720 x 1280 4,3/480 x 854 4/640 x 1136 4,3/540 x 960 4,7/720 x 1280 4,3/540 x 960 4,7/480 x 800 4,5/540 x 960

395 450 322 459 467 585 215 384 339 383 377

Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Å/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Í/Í/Í

42,0/5,76 42,0/11,5 7,2/5,76 21,0/5,76 21,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 42,0/5,76 21,0/11,5

802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11a/b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n

Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Í

Å/8 Å/13,4 Å/8 Å/12,6 Å/5 Å/8 Å/15,9 Å/13 Å/5 Å/5 Å/8

Å/Í Í/Í Å/Í Å/Å Í/Å Í/Í Å/Í Í/Å Å/Í Í/Í Å/Å

5:26 5:05 6:10 5:32 5:32 4:22 5:21 4:13 4:39 5:25 5:13

128 x 67 x 10 140 x 67 x 8 121 x 67 x 10 145 x 74 x 12 127 x 62 x 8 124 x 59 x 8 126 x 64 x 16 138 x 69 x 9 126 x 65 x 9 133 x 72 x 10 133 x 68 x 11

120 120 121 154 98 112 203 135 131 166 128

-0,51/0,473 -0,62/0,575 -0,12/0,662 -0,63/0,398 -0,47/0,566 0,07/0,901 -0,77/0,144 -0,83/0,290 -0,32/0,467 0,15/0,950 -0,16/0,617

96 94 103 97 96 77 99 78 84 94 91

113 114 101 116 97 116 120 133 117 109 112

57 61 57 45 63 68 41 56 58 52 51

11 10 14 13 14 12 12 11 13 13 14

21 20 22 26 25 21 22 16 24 24 25

40 38 39 38 39 40 40 39 36 40 38

03/14 10/14 08/13 10/13 02/14 12/12 10/13 09/14 09/13 11/13 android 1/14

338

befriedigend

337

befriedigend

336

befriedigend

335

befriedigend

334

befriedigend

334

befriedigend

334

befriedigend

333

befriedigend

332

befriedigend

332

befriedigend

331

befriedigend

NEU

Motorola Alcatel Sony Nokia Samsung ZTE LG Caterpillar LG Sony Panasonic

Moto G

One Touch

(2014)

Idol Dual

Xperia E1

SIM

Dual

Lumia 530

Galaxy

Xcover 2

Grand X Pro

E460 Optimus

L5 II

CAT B15

E430 Optimus

L3 II

Xperia E KX-PRX150

199/180 249/120 99/95 99/89 179/149 279/99 229/83 329/248 149/50 89/71 200/k.A

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í

Android 4.4.4 Android 4.1.1 Android 4.3 Windows Phone 8.1 Android 4.1.2 Android 4.0.4 Android 4.1.2 Android 4.1.2 Android 4.1.2 Android 4.1.1 Android 4.0.4

Qualcomm

MSM8626/4/1200

MediaTek

MT6577/2/1000

Qualcomm

MSM8610/2/1200

Qualcomm

MSM8212/4/1200

NovaThor

U8500/2/1000

MediaTek

MTK6577T/2/1200

Mediatek

MT6575/1/1000

Mediatek

MT6577/2/1000

Qualcomm MS-

M7225A/1/1000

Qualcomm MS-

M7227A/1/1000

ARM Cortex

A9/1/1000

5090/MicroSD 13080/Í 1200/MicroSD 1321/MicroSD 651/MicroSD 2350/MicroSD 1680/MicroSD 1560/MicroSD 1640/MicroSD 2058/MicroSD 2048/MicroSD

transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT

5/720 x 1280 4,7/540 x 960 4/480 x 800 4/480 x 854 4/480 x 800 4,5/720 x 1280 4/480 x 800 4/480 x 800 3,2/240 x 320 3,5/320 x 480 3,5/320 x 480

318 400 356 250 315 323 374 349 414 306 402

Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í Í/Í/Í

21,0/5,76 7,2/5,76 21,0/5,76 21,0/5,76 14,4/5,76 14,4/5,76 7,2/5,76 7,2/5,76 7,2/nein 7,2/5,76 7,2/nein

802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n 802.11b/g/n

Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Í

Å/8 Å/8 Å/3,1 Å/5 Å/4,9 Å/8 Å/4,9 Å/5 Å/3,1 Å/3,1 Å/1,9

Í/Å Í/Å Å/Å Å/Í Å/Í Í/Í Å/Í Å/Å Å/Í Å/Í Å/Í

4:09 4:15 4:26 4:10 4:45 4:15 4:37 4:57 6:05 4:24 4:11

142 x 71 x 11 134 x 68 x 9 118 x 62 x 12 120 x 63 x 13 131 x 69 x 12 133 x 66 x 9 118 x 63 x 9 127 x 69 x 16 103 x 62 x 12 113 x 62 x 11 116 x 63 x 13

149 111 120 129 149 146 103 169 109 116 139

-0,49/0,687 -0,58/0,408 -0,53/0,870 -0,38/1,090 -0,55/0,503 -0,42/0,347 0,42/0,867 0,12/0,900 0,53/0,998 0,39/0,870 -0,15/0,580

Testberichte, Datenbank & mehr auf

www.connect.de

81 81 81 79 86 81 84 91 96 82 76

115 106 97 97 99 104 97 97 83 83 89

50 60 56 52 50 56 61 40 56 59 53

13 14 12 15 14 13 7 14 13 13 12

21 19 30 29 27 23 22 27 21 25 15

40 38 41 43 38 36 41 41 38 41 39

12/14 09/13 08/14 11/14 06/13 08/13 08/13 09/13 08/13 07/13 12/13

320

befriedigend

318

befriedigend

317

befriedigend

315

befriedigend

314

befriedigend

313

befriedigend

312

befriedigend

310

befriedigend

307

befriedigend

303

ausreichend

284

ausreichend

81


BESTEN-

LISTE

Lexikon

> 4G Wird oft als Synonym für

LTE gebraucht, wobei LTE streng

genommen nicht sämtliche Ansprüche

an den Mobilfunkstandard

der vierten Generation erfüllt

und von Fachleuten als 3.9G

bezeichnet wird. Die dritte Generation

namens 3G repräsentiert

UMTS. 2G steht für GSM, für die

erste Generation der heutzutage

schon seit langem abgeschaltete

ana loge Mobilfunk.

> Bluetooth Ein Funkstandard,

der hauptsächlich dem direkten

Datenaustausch zwischen einzelnen

Geräten und gegebenenfalls

deren Zubehör dient – zum Beispiel

zwischen Smartphone und

Freisprecheinrichtung.

> Bluetooth-Profile Die genauen

Details, wie zwei Geräte über

Blue tooth miteinander kommunizieren,

werden in Profilen festgelegt.

Wenn ein Smartphone

zum Beispiel das Phone-Book-

Profil beherrscht, kann es die

Namen und Telefonnummern seiner

Adressliste einer modernen

Auto-Freisprecheinrichtung zur

Verfügung stellen.

> Carrier Aggregation Normalerweise

wird jedem Nutzer für eine

Datenverbindung ein Träger zugewiesen,

über den die Daten

übertragen werden. Mit Carrier

Aggregation kann der Netzbetreiber

bei freien Ressourcen

einem Nutzer auch zwei und

mehr Kanäle zuweisen, zum Beispiel

einen LTE-Kanal bei 800

MHz und einen bei 2,6 GHz. So

kann sich im Idealfall die Übertragungsrate

vervielfachen. Unterschieden

wird hier zwischen

zwei Trägern im selben Band (intraband)

oder wie im Beispiel in

verschiedenen Bändern. Die Carrier

Aggregation kann besonders

an den Rändern einer Mobilfunkzelle

Vorteile bringen, wenn in

jedem einzelnen Band nur vergleichsweise

geringe Datenübertragungsraten

erreicht werden.

> CPU „Central Processing Unit“

– ein anderes Wort für Prozessor.

> Dual Core Normalerweise

steckt im Prozessor eines Smartphones

eine Recheneinheit, die

alle laufenden Programme abarbeitet.

Läuft Musik, während der

Nutzer E-Mails liest, kümmert

sich die Recheneinheit wechselweise

um die beiden aktiven

Apps. Moderne Prozessoren besitzen

zur Leistungssteigerung

jedoch häufig mehr als einen Rechenkern,

sodass sich jeder Kern

einer anderen Aufgabe widmen

kann. Betriebssystem und Apps

müssen solche Dual-Core-Prozessoren

allerdings auch unterstützen,

damit die Prozessaufteilung

reibungslos läuft. Tun sie

dies nicht, könnten beide Kerne

denselben Speicherbereich nutzen

und sich die Daten gegenseitig

kaputt schreiben.

> EDGE „Enhanced Data Rates

for GSM Evolution“ heißt der

Standard, der die Datenübertragungs

raten in GSM-Netzen auf

bis zu 384 kbit/s erhöht.

> Exchange Mit Exchange ist der

„Microsoft Exchange Server“ gemeint.

Er dient zur Verwaltung

von E-Mails und Kontakten, zur

Terminpflege und für viele andere

Formen des Informationsaustauschs

innerhalb einer Firma

oder einer Orga nisation. Über

das Protokoll „Exchange Ac tive

Sync“ können Mails, Kontaktdaten,

Aufgaben, Termine und

Notizen, aber auch Sicherheitseinstellungen

(Policies) direkt

auf ein Smartphone mit Datenverbindung

gesendet werden.

> Flash-Speicher siehe ROM.

> Gigabyte Einheit für Speicherplatz.

Ein Byte sind 8 Bit, also

acht der kleinsten speicherbaren

Informationseinheiten, die üblicherweise

als „0“ oder „1“ dargestellt

werden. Ein Gigabyte sind

eine Milliarde (oder ganz korrekt

1024 x 1024 x 1024) Byte.

> Gigahertz Einheit für die Anzahl

der Schwingungen pro Sekunde

bei einer Welle. Ein Gigahertz

steht für eine Milliarde

Schwingungen pro Sekunde.

> GPS (A-GPS) Das „Global Positioning

System“ dient in Smartphones

und anderen Geräten zur

Positionsbestimmung. Dazu müssen

die Daten vieler spezieller

GPS-Satelliten ausgewertet werden.

Prinzipiell sind keine zusätzlichen

Informationen zur Positionsbestimmung

nötig, doch

bei Assisted GPS (A-GPS) kann

die Zeit, die ein Gerät braucht,

um seinen Standort zu bestimmen,

verkürzt werden. Das geschieht

durch Informationen zur

aktuellen Position aller Satelliten

am Himmel, die via Internet

übertragen werden.

> GSM „Global System for Mobile

Communication“ heißt der

erste digitale Mobilfunkstandard,

der weltweit immer noch in vielen

Ländern in Betrieb ist, auch in

Deutschland. Mit ihm ist auch

Datenübertragung möglich –

dank der später hinzugekommenen

Erweiterung EDGE in Geschwindigkeiten,

die ein fache

Ansprüche befriedigen. Der

breitflächige Ausbau und die bei

den teilweise eingesetzten niedrigen

Funkfrequenzen gute Versorgungslage

lassen GSM weiterhin

unentbehrlich erscheinen.

> HSPA (HSPA+/HSPA+DC)

Ursprüng lich waren UMTS-Mobilfunkzellen

auf Übertragungsraten

von 384 kbit/s begrenzt,

was schnell nicht mehr reichte,

um alle User zufriedenstellend zu

bedienen. Durch das verbesserte

Übertragungsverfahren „High

Speed Packet Access“ wurde

UMTS auf 14,4 Mbit/s im Download

und auf 5,76 Mbit/s im Upload

aufgebohrt. Mit HSPA+ sind

gegenwärtig sogar 21 Mbit/s im

Download möglich. Können

Netzbetreiber und Endgerät zwei

Verbindungen gleichzeitig aufbauen

(HSDPA+DC – Dual Carrier),

können sogar 42 Mbit/s im

Download übertragen werden.

> LTE „Long Term Evolution“

(siehe auch 4G). Mobilfunkstandard,

der UMTS ergänzt. Die

Technik ermöglicht Transferraten

von bis zu 100 Mbit/s im

Download und 50 Mbit/s im Upload

– weit mehr als bei UMTS.

In Deutschland kommt LTE vorerst

in drei Frequenzbändern zum

Einsatz: bei 800 MHz (in den

Netzen von O2, Telekom und

Vodafone), bei 1800 MHz (Telekom

und bald auch E-Plus) und

bei 2,6 GHz (alle Netzbetreiber).

Um das LTE-Netz eines Netzbetreibers

überall, wo es vorhanden

ist, nutzen zu können, muss ein

Smartphone alle Frequenzbänder

des Betreibers unterstützen.

> HTML (HTML5) Die „Hypertext

Markup Language“ ist die wichtigste

Programmiersprache zum

Erstellen von Dokumenten des

World Wide Webs. Mit HTML5

steht eine Erweiterung bereit, die

in Bezug auf Video, Audio und

Animationen dem bislang weitverbreiteten

Flash den Rang ablaufen

wird.

> IMAP Leistungsfähiges Protokoll

zur Verwaltung von E-Mails

auf einem Server. Es kommt auch

mit komplexen Ordnerstrukturen

zurecht und ermöglicht es, E-

Mails nach Bedarf sowohl auf

dem Server als auch auf dem

Smartphone vorzuhalten.

> Mbit/s Maß für die Da tenübertragungsrate:

1 Mbit/s steht für 1

Million Bit pro Sekunde. Ein Bit

ist die kleinste Informationseinheit

in der Digitaltechnik.

> Megabyte Einheit für Speicherplatz.

Ein Byte sind 8 Bit, also

acht der kleinsten speicherbaren

Informationseinheiten, die üblicher

weise als „0“ oder „1“ dargestellt

werden. Ein Megabyte sind

eine Million (oder ganz korrekt

1024 x 1024) Byte.

> Megahertz Einheit für die Anzahl

der Schwingungen einer

Welle pro Sekunde. Ein Megahertz

(MHz) steht für eine Million

Schwin gungen pro Sekunde.

> Micro-SD Der Standard bei

Smartphones für die Datenspeichererweiterung.

Micro-SD-Karten

sind mit bis zu 128 Gigabyte

erhältlich.

> Modem Modulator-Demodulator

heißt die Einheit, welche Daten,

die über ein Netzwerk übertragen

werden sollen, so kodiert

und dekodiert, dass das Netz mit

seiner Bandbreite und seinen

vorher sehbaren Störeinflüssen

möglichst optimal genutzt werden

kann.

82 12/2014


MP3, eigentlich MPEG-1 Audio

Layer III, ist das erfolgreichste

Verfahren zur Kompression

von Audiodaten. Das MP3-Format

hat die Nutzung von Musik

zunächst auf PCs, später auf

MP3-Playern und Smartphones

eingeläutet.

> NFC „Near Field Communication“

ist ein drahtloser Kommunikationsstandard,

der auf kurze

Verbindungswege spezialisiert

ist. Zu möglichen Einsatzgebieten

gehören unter anderem das

schnelle Abschließen von Partnerschaften

zwischen Geräten,

Ausweisfunk tionen und der bargeldlose

Zahlungsverkehr.

> Organic Light-Emitting Diode

(OLED) OLED-Displays nutzen

kleine, aus organischen Materialien

aufgebaute Leuchtdioden,

um Bildinhalte darzustellen.

Meist bilden je eine LED in den

Farben Rot, Blau und Grün ein

Pixel, das je nach Lichtanteil der

einzelnen LEDs in fast beliebigen

Farben leuchten kann.

> Pixel Das Bild auf einem

Smartphone-Display setzt sich

aus vielen kleinen Bildpunkten,

den Pixeln, zusammen. Diese

können – über rote, grüne und

blaue Subpixel gesteuert – jede

beliebige Farbe annehmen. Sind

mehr als etwa 330 Pixel pro Zoll

(2,54 cm) des Displays vorhanden,

kann ein normales menschliches

Auge bei üblichem Smartphone-Abstand

einzelne Pixel

nicht mehr erkennen.

> POP3 ist ein bereits betagtes

Protokoll zum Abruf von E-Mails

von einem Server. Es ermöglicht

nur das Auflisten, Abholen und

Löschen von E-Mails.

> RAM „Random Access Memory“

ist ein Datenspeicher, der sehr

schnell und beliebig oft ausgelesen

und beschrieben werden

kann. Deshalb wird er vom Prozessor

eines Smartphones genutzt,

um die einzelnen Schritte,

aber auch die Daten eines Programms,

vorzuhalten. Nachteilig

an diesem Prozedere ist, dass

nach dem Abschalten der Spannungsversorgung

Daten verlorengehen.

> ROM ist eine umgangssprachlich

verwendete Kurzform für

„Electrically Erasable Programmable

Read-Only Memory“. Damit

wird ein Speicher bezeichnet,

der auch ohne Spannung seine

Daten behält. Ursprünglich war

er nur zum Auslesen gespeicherter

Inhalte gedacht (Read Only),

heute kann er auch erneut beschrieben

werden. Das Beschreiben

und Auslesen dauert bei

ROM wesentlich länger als bei

RAM. Zudem liegt die Zahl der

Schreibzyklen bei mindestens

10 000. Aus diesen beiden Gründen

eignet sich ROM nicht als

Arbeitsspeicher für den Prozessor.

Oft wird ROM auch als

Flash-Speicher bezeichnet. Dieser

Speichertyp kommt auch in

USB-Speichersticks, Micro-SD-

Karten und anderen Speichermedien

zum Einsatz und steht

mittlerweile in direkter Konkurrenz

zum magnetischen Speicher

von Festplatten.

> SIM-Karte (Micro-SIM/Nano-

SIM) Die „Subscriber Identity

Module“-Karte ist eine kleine

Plastikkarte mit einigen Anschlüssen,

einem Prozessor und

Speicher. In ein Mobiltelefon

oder Datenmodem eingesteckt,

dient sie der Identifikation ihres

Besitzers, anhand derer zum Beispiel

Anrufe an die zugeordnete

Telefonnummer weitergeleitet

werden und Abrechnungen erfolgen.

Folglich kann ein Mobiltelefon

ohne SIM im Netz nicht identifiziert

werden und erhält somit

auch keinen Zugang zu diesem.

Abweichend von der heute meist

gebräuchlichen Bauform, die

korrekterweise Mini-SIM heißt,

gibt es auch kleinere Micro- und

Nano-SIMs.

> SMTP Das „Simple Mail Transfer

Protocol“ ist ein Protokoll

zum Versenden und Weiterleiten

von E-Mails und damit eine Ergänzung

zu POP3 oder IMAP.

> TFT-Display (LCD) „Thin Film

Transistor Display“ bezeichnet

eine Anzeige, bei der ein Flüssigkristall

(deshalb auch „Liquid

Crystal Display“ – LCD) zwischen

zwei sogenannten Polarisationsfiltern

so gesteuert werden

kann, dass die Anordnung mehr

oder minder gut Licht durchlässt.

Als Steuerelemente dienen

Dünnfilmtransistoren, die jeweils

ein in Grün, Blau und Rot gehaltenes

Drittel eines Pixels des

Bildschirms steuern.

> Touchscreen Ein berührungsempfindlicher

Bildschirm. Man

unterscheidet zwischen Versionen,

die auf Druck reagieren (resistiv)

und solchen, die auf das

leitfähige Gewebe der Finger

direkt vor ihnen ansprechen (kapazitiv).

Resistive Touchscreens

reagieren genauer, sind aber nicht

ganz so zuverlässig und können

keine Mehrfachberührung detektieren,

weshalb sich kapazitive

Modelle durchgesetzt haben.

> Transmissive/Transflektive Displays

Moderne TFT-Displays

brauchen eine Beleuchtung, um

sichtbare Bilder zu erzeugen.

Diese erfolgt in aller Regel von

hinten durch das Display – aus

diesem Grund nennt man solche

Displays transmissiv. Ist die

Rückseite leicht verspiegelt, sodass

auch Licht von vorne zur

Bildaufhellung genutzt werden

kann, nennt man sie transflektiv.

Transflektive Bildschirme bieten

Vorteile im hellen Sonnenlicht.

> UMTS „Universal Mobile Telecommunications

System“ heißt

der mittlerweile in Deutschland

und großen Teilen der Welt etablierte

Mobilfunkstandard der

dritten Generation. Er ermöglicht

unter günstigen Voraussetzungen

ausgesprochen schnelle Datenübertragungen.

Weil allerdings

immer mehr Smartphone-, Tablet-

und Notebook-Nutzer sich

die Bandbreite teilen müssen, die

in einer Zelle begrenzt ist, beginnen

die Netze trotz Erweiterungen

wie HSPA zu verstopfen.

Abhilfe soll LTE schaffen.

> USB „Universal Serial Bus“

heißt das gebräuchlichste System

der kabelgebundenen Datenübertragung

zwischen Computern

und Peripheriegeräten wie etwa

Smart phones. Über den USB-

Anschluss können Geräte auch

ge laden werden.

SAGT MEHR ALS

DER SAR-WERT:

DER CONNECT-

STRAHLUNGS-

FAKTOR

Die Handyhersteller veröffentlichen

zur Einordnung der

Strahlenemission eines Handys

dessen SAR-Wert, der nach

einem europaweit einheitlichen

Standard gemessen wird. Doch

der SAR-Wert ist nur die halbe

Wahrheit. Wichtig ist auch die

effektive Sende leis tung, die für

die Kommunikation mit der

Basisstation zur Verfügung

steht und nicht vom Kopf absorbiert

wird oder durch ein

schlecht konstruiertes Handy

verloren geht. Denn weist das

Mobil telefon schlechte Sendeeigenschaften

auf, wird es vom

Handynetz angewiesen, in eine

höhere Sendeleistungsstufe zu

wechseln, und strahlt demnach

stärker. Aus diesem Grund

misst das connect-Labor die

effektive Sendeleistung. Die

Handys werden dazu an einem

künstlichen Kopf montiert, anschließend

wird in der Hochfrequenzkabine

ein Gespräch

aufgebaut. Aus dem SAR-Wert

und der Sendeleis tung errechnen

die Inge nieure den Strahlungsfaktor.

Werte unter Null

kennzeichnen überdurchschnittlich

strahlungsarme

Handys, über Null liegen die

überdurchschnittlich starken

Strahler. Wenn Sie besonders

vorsichtig mit Strahlung umgehen

wollen, wählen Sie also ein

Gerät mit niedrigem connect-

Strahlungsfaktor.

Eine nach dem Strahlungsfaktor

sortierte Liste aller

von connect getesteten

Handys und Smartphones

können Sie kostenlos auf

unserer Internetseite unter

www.connect.de/strahlung

herunterladen.

Testberichte, Datenbank & mehr auf

www.connect.de

83


BESTEN-

LISTE

SCHNURLOSTELEFONE

NAVIGATION

Marke

Modell

Preis in Euro

Routenberechnung

Anrufbeantworter

Strahlungsredukt.

Voll-Eco

Einträge im

Telefonbuch

Ausdauer

Ausstattung

Handhabung

Klang

Gesamtpunkte

Test in

connect

Marke

Modell

Preis in Euro

Ausstattung

Handhabung

Zielführung

Gesamtpunkte

Test in

connect

SCHNURLOSTELEFONE 50 175 175 100 500

Gigaset S820 A 140 Å Å 500 46 159 147 76 428 sehr gut 01/13

Gigaset SL400A 170 Å Å 500 41 158 150 78 427 sehr gut 08/11

Telekom Sinus A 806 100 Å Å 500 48 149 145 85 427 sehr gut 01/14

Gigaset C610 A IP 100 Å Å 150 40 146 156 84 426 sehr gut 11/11

Gigaset S810 A 100 Å Å 500 37 159 143 80 419 gut 08/11

Gigaset C610 A 80 Å Å 150 37 143 156 81 417 gut 06/11

Gigaset C620 A 80 Å Å 250 47 145 150 75 417 gut 09/13

Gigaset E630A 120 Å Å 200 40 146 151 79 416 gut 01/14

AVM FRITZ!Fon C4 79 Å Å 300 40 154 145 75 414 gut 05/14

Gigaset CL540A 80 Å Å 200 39 144 155 74 412 gut 09/14

Telekom Sinus A 606 80 Å Å 250 42 137 148 81 408 gut 04/13

Gigaset SL910A 170 Å Å 500 37 153 140 77 407 gut 01/12

AVM FRITZ!Fon MT-F 79 Å Å 300 37 147 147 75 406 gut 04/11

Gigaset S685IP 140 Å Í 250 35 152 141 77 405 gut 04/11

AVM Fritz!Fon M2 50 Å Å 300 42 144 134 84 404 gut 08/12

Gigaset E500 A 100 Å Å 150 50 134 141 79 404 gut 04/11

Panasonic KX-PRX150 200 Å Í 1000 40 152 136 76 404 gut 12/13

Panasonic KX-PRX120 170 Å Í 1000 40 152 137 73 402 gut 01/14

Telekom Sinus A 406 60 Å Å 200 40 137 145 80 402 gut 04/13

Gigaset E495 110 Å Å 150 37 139 145 79 400 gut 08/11

Philips CD496 60 Å Å 200 45 132 137 86 400 gut 07/12

Telekom Sinus A 405 60 Å Å 200 38 139 148 74 399 gut 07/12

Panasonic KX-TG8521 70 Å Í 200 39 138 142 78 397 gut 01/11

Telekom Speedphone 10 40 Å Å 100 42 141 140 74 397 gut 09/14

Telekom Sinus A 206 40 Å Å 150 44 131 138 82 395 gut 05/14

Gigaset SL930A 200 Å Å 2000 33 152 134 75 394 gut 01/14

Panasonic KX-TG6591 80 Å Í 100 42 134 133 85 394 gut 04/11

Panasonic KX-TGE220 50 Å Å 150 44 140 133 75 392 gut 09/14

Telekom Sinus A 605 80 Å Å 250 39 137 140 76 392 gut 06/11

Philips M8 100 Å Å 250 42 131 126 88 387 gut 05/14

Philips S10A 160 Å Å 1000 33 146 126 82 387 gut 05/14

Telekom Sinus A 205 40 Å Å 150 39 135 137 76 387 gut 02/12

Gigaset A400 A 40 Å Å 80 47 125 138 76 386 gut 01/11

Panasonic KX-TG8621 100 Å Í 500 39 143 131 73 386 gut 12/11

Philips SE888 140 Å Í 200 50 131 124 79 384 gut 01/12

Telekom Speedphone 700 150 Í Å 300 29 144 126 82 381 gut 04/12

AVM FRITZ!Fon C3 69 Å Å 300 30 146 133 70 379 gut 06/11

Panasonic KX-PRW120 100 Å Í 500 33 132 134 80 379 gut 01/14

Panasonic KX-TG6621 40 Å Í 100 40 130 136 73 379 gut 02/12

Panasonic KX-TG8161 60 Å Í 200 36 138 127 78 379 gut 07/12

Panasonic KX-TG8061 50 Å Í 200 39 133 134 71 377 gut 08/11

Panasonic KX-TG5521 40 Å Í 100 43 126 132 75 376 gut 01/11

Panasonic KX-PRS120 80 Å Í 300 29 130 137 78 374 befried. 01/14

Swissvoice eSense 70 Í Å 250 37 116 142 73 368 befried. 07/12

Philips CD685 80 Å Í 200 43 126 118 78 365 befried. 08/11

Philips XL 665 100 Å Í 100 42 112 123 83 360 befried. 04/11

Topcom Sologic B935 79 Í Í 50 40 109 134 75 358 befried. 04/11

Philips CD285 40 Å Í 100 39 116 123 76 354 befried. 02/12

Philips Mira M555 80 Å Å 100 40 122 115 75 352 befried. 09/14

Telekom Speedphone 100 60 Í Å 100 17 122 130 83 352 befried. 08/12

Peaq PDP250 60 Å Å 100 38 112 122 68 340 befried. 06/12

Grundig Scenos A 70 Å Í 100 31 112 125 64 332 befried. 01/11

Swissvoice ePure 70 Í Å 100 40 99 117 73 329 befried. 01/11

Die rot markierten Zahlen geben den jeweils besten Wert einer Kategorie an.

PORTABLE NAVIGATIONSGERÄTE 100 150 150 100 500

Garmin nüvi 3598LMT-D 329 87 148 145 98 478 überragend 05/14

Garmin nüvi 2599 LMT-D 219 87 148 142 98 475 überragend 10/14

Garmin nüvi 3597 LMT 319 85 148 145 96 474 sehr gut 06/13

TomTom Go Live 1015 299 85 148 136 98 467 sehr gut 01/12

TomTom GO 500 199 80 148 139 98 465 sehr gut 11/14

Becker Revo.1 349 84 145 138 95 462 sehr gut 03/13

Garmin nüvi 2595 LMT 219 83 148 135 94 460 sehr gut 03/12

Falk NEO 550 239 77 147 138 95 457 sehr gut 03/12

TomTom Via 135 Europe Traffic 179 78 148 135 95 456 sehr gut 08/12

Becker Active 50 229 79 146 135 94 454 sehr gut 03/12

Becker Professional 50 LMU 249 80 142 134 97 453 sehr gut 08/12

Becker Professional 43 Control 299 79 143 135 94 451 sehr gut 05/11

Garmin nüvi 2585 TV 299 84 139 134 94 451 sehr gut 08/12

Garmin nüvi 65 LMT 179 72 139 142 97 450 sehr gut 03/

Medion GoPal P5255 EU+ 229 77 143 137 93 450 sehr gut 08/11

Becker Ready 70 LMU 229 73 139 140 93 445 sehr gut 03/14

Becker Ready 43 Talk V2 150 74 143 130 94 441 sehr gut 01/12

TomTom Start 60 M Europe Traffic 199 72 139 135 94 440 sehr gut 03/14

Falk Flex 400 150 70 140 134 94 438 sehr gut 12/11

Becker Ready 50 189 71 136 135 94 436 sehr gut 12/11

Falk NEO 620 LMU 149 72 139 131 93 435 sehr gut 03/14

Medion GoPal E3240 EU 99 74 133 134 92 433 sehr gut 10/11

Medion GoPal E5255 EU+ 179 72 132 133 93 430 sehr gut 02/11

Blaupunkt Travel Pilot 50 CE 149 70 129 130 93 422 gut 04/13

NAVIGATIONS-APPS FÜRS iPHONE 100 150 150 100 500

Navigon Europe 2.2 89 91 138 136 92 457 sehr gut 01/12

TomTom App 89 91 136 127 96 450 sehr gut 01/12

ALK Copilot Live GPS 19 91 137 129 87 444 sehr gut 11/12

Sygic GPS Navigation iPhone 49 90 136 129 89 444 sehr gut 09/11

Bosch Navigation D-A-CH 49 89 128 135 89 441 sehr gut 09/11

Garmin Western Europe 79 89 133 128 89 439 sehr gut 04/12

Falk Navigator Europe 40 89 134 124 89 436 sehr gut 06/11

iGO Primo 79 89 138 122 86 435 sehr gut 09/11

Apple Karten iOS 7 0 84 127 126 77 414 gut 11/13

Wisepilot Navigation 39 88 121 115 80 404 gut 07/11

Navigon Select Telekom Edition 0 85 130 123 59 397 gut 03/11

Skobbler GPS Navi 2 8 85 122 120 56 383 gut 01/12

Dynavix GPS Navigation 59 89 131 109 52 381 gut 09/11

O2 Telmap Navigator 0 88 111 100 77 376 gut 03/11

Navfree GPS Live Germany 0 84 118 115 50 367 befried. 06/11

NAVIGATIONS-APPS FÜR ANDROID 100 150 150 100 500

Navigon Android 4.6 59 89 138 135 92 454 sehr gut 12/12

Google Maps Navigation 0 92 137 126 87 442 sehr gut 07/14

Sygic GPS Navigation for Android 50 89 134 130 82 435 sehr gut 07/11

Route66 Maps + Navigation Android 49 89 134 120 91 434 sehr gut 07/11

Skobbler GPS Navigation + Maps 1 86 131 122 56 395 gut A2/13

NDrive für Android 59 89 128 119 55 391 gut 07/11

Skobbler Android 0 79 117 118 57 371 befried. 07/11

NAVIGATIONS-APPS SONSTIGE 100 150 150 100 500

Nokia Maps Symbian 0 89 135 131 91 446 sehr gut 01/13

Nokia Here Drive+ Windows Phone 8 0 92 135 124 77 428 sehr gut 11/13

AC = Sonderheft auto connect, NC = Sonderheft naviconnect

84 12/2014


TABLETS

NOTEBOOKS

Marke

Modell

Preis in Euro

Ausdauer

Ausstattung

Handhabung

Messwerte

Gesamtpunkte

Test in

connect

Marke

Modell

Preis in Euro

Ausdauer

Ausstattung

Handhabung

Leistung

Gesamtpunkte

Test in

connect

TABLETS 75 150 175 100 500

Huawei Mediapad X1 7.0 399 73 115 153 88 429 sehr gut 11/14

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 LTE 899 72 130 146 78 426 sehr gut 05/14

Sony Xperia Z2 Tablet 649 64 126 150 86 426 sehr gut 07/14

Apple iPad Air 869 68 117 165 75 425 sehr gut 01/14

Samsung Galaxy Note 10.1 2014 Edition LTE 683 69 124 157 75 425 sehr gut 01/14

Samsung Galaxy Tab Pro 8.4 LTE 529 65 122 156 67 410 gut 07/14

Samsung Galaxy Tab S 10.5 599 65 126 155 59 405 gut 09/14

Apple iPad mini 2 779 49 112 168 74 403 gut 01/14

Acer Iconia W4-820 299 66 98 149 88 401 gut 05/14

Asus Nexus 7 2013 229 75 87 146 92 400 gut 12/13

Dell Venue 7 68 103 147 82 400 gut 10/14

Samsung Galaxy Tab 4 10.1 LTE 469 72 121 143 62 398 gut 08/14

Samsung Galaxy Tab S 8.4 499 59 120 158 60 397 gut 09/14

Amazon Kindle Fire HDX 8.9 379 61 80 161 94 396 gut 01/14

Dell Venue 8 Pro 269 62 95 145 94 396 gut 03/14

Lenovo Yoga Tablet 10 299 75 99 142 80 396 gut 02/14

LG G Pad 8.3 299 63 99 163 71 396 gut 02/14

Samsung Galaxy Tab 3 10.1 469 68 121 143 64 396 gut 11/13

Samsung Galaxy Tab 3 8.0 WiFi 302 68 96 158 74 396 gut 02/14

Dell Venue 11 Pro 868 55 119 135 86 395 gut 05/14

Samsung Galaxy Note 8.0 WiFi 499 62 104 155 72 393 gut 07/13

Sony Xperia Tablet Z 639 54 115 143 78 390 gut A2/13

Acer Iconia W701 999 48 114 139 87 388 gut 12/13

Samsung Galaxy Tab 2 10.1 GT-P5100 599 66 114 140 65 385 gut 09/12

Lenovo Yoga Tablet 10 HD+ 345 75 102 138 67 382 gut 10/14

Gigaset QV1030 369 67 103 152 59 381 gut 02/14

Huawei Mediapad 10 FHD 429 69 100 136 76 381 gut 05/13

Lenovo Thinkpad 8 20BQ 449 49 104 152 76 381 gut 05/14

Asus Transformer Pad TF103C 279 64 103 150 61 378 gut 09/14

Huawei Mediapad 10 Link 349 68 111 138 61 378 gut 10/13

i-onik TP7.85-1200QC-3G 169 51 112 139 76 378 gut 08/14

Lenovo Miix 2 299 51 94 147 86 378 gut 04/14

Toshiba Excite Write 699 53 119 148 57 377 gut A 2/14

Acer Iconia Tab W510 599 65 106 133 67 371 befried. 04/13

Toshiba Encore WT8-A-102 299 64 99 144 63 370 befried. 04/14

Samsung Ativ Tab 3 769 70 100 147 52 369 befried. 12/13

Acer Iconia Tab 8 199 55 98 155 60 368 befried. 11/14

Asus Fonepad 229 74 111 142 41 368 befried. 07/13

Blaupunkt Endeavour 1010 249 63 98 145 61 367 befried. A2/14

Asus Memo Pad HD 7 149 71 101 144 50 366 befried. A3/13

Asus Transformer Book T100 429 66 109 148 43 366 befried. 04/14

Asus Vivo Tab Note 8 349 62 101 150 53 366 befried. 05/14

Fujitsu TS Stylistic M702 999 71 123 134 38 366 befried. A3/13

Panasonic Toughpad JT-B1 951 68 83 147 63 361 befried. A3/13

Dell Latitude 10 689 54 110 126 69 359 befried. 05/13

Huawei MediaPad 7 Vogue 249 65 96 150 48 359 befried. 12/13

Apple iPad mini 529 48 89 155 66 358 befried. 01/13

Gigaset QV830 199 47 90 156 58 351 befried. 02/14

Acer Iconia A1-830 169 47 94 152 53 346 befried. 06/14

Hewlett-Packard Elitepad 900 849 54 109 133 48 344 befried. 06/13

Blaupunkt Polaris 199 43 88 144 68 343 befried. A4/13

Medion Lifetab S7851 169 53 92 147 51 343 befried. 09/14

Samsung Galaxy Tab 2 7.0 WiFi 459 61 80 147 55 343 befried. 04/13

Asus Vivo Tab Smart LTE 599 33 118 127 59 337 befried. 05/13

Lenovo Ideatab Lynx 599 59 102 127 44 332 befried. 05/13

Asus Transformer Book Trio TX201LA 1099 36 111 147 35 329 befried. 08/14

Hewlett-Packard Envy X2 899 59 100 131 38 328 befried. 04/13

Samsung Ativ Smart PC Pro 1499 41 120 122 42 325 befried. 04/12

Trekstor Surftab Ventos 8.0 199 44 82 141 49 316 ausreich. 04/13

Hewlett-Packard Slate 7 149 47 76 143 44 310 ausreich. A2/13

Acer Iconia B1 119 43 78 138 41 300 ausreich. 04/13

Die rot markierten Zahlen geben den jeweils besten Wert einer Kategorie an. A = Test in connect android.

NOTEBOOKS 125 125 125 125 500

Apple Mac Book Pro 15,1 Retina 2279 101 113 95 125 434 sehr gut 09/12

Sony Vaio Duo 11 1199 101 94 101 116 412 gut 01/13

Fujitsu TS Lifebook U772 0 107 90 98 112 407 gut 12/12

Toshiba Portégé Z930 1499 98 92 103 114 407 gut 12/12

Acer Aspire Timeline Ultra M5 581TG 799 107 96 91 112 406 gut 10/12

Toshiba Satellite U920t-100 1249 99 88 99 112 398 gut 03/13

Lenovo Ideapad Yoga 11s 1199 91 93 103 109 396 gut 09/13

Lenovo Ideapad Yoga 13 1299 103 88 100 102 393 gut 01/13

Hewlett-Packard ENVY 6-1000sg 799 108 85 87 112 392 gut 10/12

Hewlett-Packard Envy Spectre 14 1399 97 105 99 91 392 gut 07/12

Hewlett-Packard Folio 13 1096 110 85 102 94 391 gut 07/12

Dell Inspiron z14 5423 899 102 99 90 98 389 gut 10/12

Dell XPS13 1499 90 88 100 110 388 gut 07/12

Samsung Serie 9 - 900X3B 1549 101 94 110 82 387 gut 08/12

Sony SVT1311W1ES 899 103 83 94 107 387 gut 09/12

Lenovo IdeaPad U300s 1399 98 91 96 92 377 gut 07/12

Asus Zenbook UX32VD-R4002 1099 102 97 100 76 375 gut 09/12

Acer Aspire Timeline M3-581TG 799 100 99 86 89 374 befried. 07/12

Lenovo IdeaPad U310 699 94 82 92 103 371 befried. 09/12

Acer Aspire S3 391 599 95 82 100 91 368 befried. 09/12

Samsung Series 5 Ultra 530U3B A01 899 82 88 96 76 342 befried. 07/12

FREISPRECHEINRICHTUNGEN

Marke

Modell

Die rot markierten Zahlen geben den jeweils besten Wert einer Kategorie an.

Preis in Euro

Ausstattung

Handhabung

Übertragung

Gesamtpunkte

BLUETOOTH-FREISPRECHEINRICHTUNGEN 120 180 200 500

Test in

connect

Bury CC 9060 Plus 199 105 160 177 442 sehr gut 02/11

Funkwerk Dabendorf Audio 2010 149 103 163 175 441 sehr gut 02/11

Bury

UNI CarTalk BUSINESS mit

AD 9060

300 101 163 169 433 sehr gut 02/09

Bury CC 9068 App 199 101 151 180 432 sehr gut 10/12

Bury CV 9040 Plus 169 89 172 171 432 sehr gut 02/12

Jabra Freeway 119 70 169 183 422 gut 02/12

Parrot MKi9200 199 90 151 175 416 gut 03/09

Parrot MKi9100 159 88 149 175 412 gut 03/09

Funkwerk Dabendorf EGO Flash 169 97 137 172 406 gut AC3/07

Parrot Minikit Plus 69 85 155 164 404 gut 05/12

Parrot Minikit Smart 99 84 155 165 404 gut 04/11

Parrot MKi9000 129 84 137 175 396 gut 03/09

Nokia HF-510 99 69 149 175 393 gut 04/11

Seecode Vossor Business 149 77 147 165 389 gut 02/12

Jabra Cruiser 2 99 68 149 170 387 gut 02/11

Seecode Wheel V3 Business 149 76 152 152 380 gut 02/12

Bury Motion 129 64 139 168 371 befried. 11/10

Bury Easytouch 79 56 146 168 370 befried. 02/12

Jabra Drive 49 54 140 171 365 befried. 02/12

Seecode Wheel V3 129 64 149 151 364 befried. 02/11

Plantronics K100 59 63 143 157 363 befried. 04/11

Supertooth HD-L 75 67 143 152 362 befried. 05/12

D-Parts B-Speech Prim 40 50 143 165 358 befried. NC4/09

Supertooth Voice 99 61 143 154 358 befried. AC1/08

Sony Ericsson /

Car-Kits

HCB-108 59 55 137 161 353 befried. NC1/09

Funkwerk Dabendorf EGO Talk 99 68 111 168 347 befried. AC2/07

Supertooth One 59 60 145 141 346 befried. NC1/09

TomTom Car Kit für iPhone 99 60 124 153 337 befried. 11/10

Mio GPS Car Kit 99 60 127 149 336 befried. 11/10

Bluetrek Surface Sound Duo 90 41 134 131 306 ausreichend 03/08

Testberichte, Datenbank & mehr auf

www.connect.de

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BESTEN-

LISTE

TARIFDURCHBLICK

So haben Sie Ihre Kommunikationskosten im Griff: Tarife für

Mobilfunk und Internet auf einen Blick zum direkten Vergleich.

MOBILFUNKTARIFE

VERTRAGSTARIFE

Anbieter Tarifname Netz

monatlicher

Grundpreis

in €

Mindestlaufzeit

(Monate)

Sprachflat

in

alle

Netze

Sprachflat

in

ein oder

mehrere

Netze

Inklusiveinheiten

Freiminuten

SMS-

Flat /

Inklusiv-

SMS

Daten-Flat /

Drosselung

ab

Datentempo

in

Mbit/s

bis zu

Preis für

Folgeminute

Preis pro

SMS

Anmerkungen

All-Net-Flat Basic Vodafone bis 19,99 24 Å Í Í Í / Í Å / 500 MB 14,4 gratis 9,9 ct

All-Net-Flat Plus Vodafone bis 29,99 24

1&1

Å Í Í Å / Í Å / 1 GB 21.6 gratis gratis

All-Net-Flat Pro Vodafone bis 39,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 2 GB 42,2 gratis gratis

pro Monat 100 MB zum Surfen in

38 Ländern

pur E-Plus 7,50 24 Í Í 50 Í / 50 Å / 50 MB 7,2 29 ct 19 ct

Base

smart E-Plus 15,00 24 Í Å 1 100 Í / 100 Å / 200 MB 7,2 29 ct 19 ct

1

in ein Wunschnetz

all-in E-Plus 30,00 24 Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 7,2 gratis gratis

all-in plus E-Plus 40,00 24 Å Í Í Å / Í Å / 2 GB 7,2 gratis gratis Musik Flat; Kaspersky One

Blau Allnet-Flat E-Plus 19,90 Í Å Í Í Í / Í Å / 500 MB 7,2 gratis 9 ct

cleverSMART 100 Telekom 6,95 Í Í Í 50 Í / 50 Å / 100 MB 7,2 19 ct 19 ct

Callmobile cleverSMART 200 Telekom 9,95 1 Í Í Í 100 Í / 100 Å / 200 MB 7,2 19 ct 19 ct 1

Aktion 1 Monat gratis

cleverALLNET Telekom 24,95 1 Í Å Í Í Í / Í Å / 250 MB 7,2 gratis 9 ct 1

Aktion 1 Monat gratis

Smart S Telekom 6,99 24 1 Í Í 50 Í / 50 Å / 100 MB 7,2 9 ct 9 ct

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Smart M Telekom 9,99 24 1 Í Í 100 Í / 100 Å / 200 MB 7,2 9 ct 9 ct

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Surf Flat S Telekom 9,99 24 1 Í Í Í Í / Í Å / 500 MB 7,2 9 ct 9 ct

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Surf Flat M Telekom 12,99 24 1 Í Í Í Í / Í Å / 1 GB 7,2 9 ct 9 ct

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Congstar

Smart L Telekom 14,99 24 1 Í Í 200 Å / 200 Å / 250 MB 7,2 19 ct gratis

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Surf Flat L Telekom 19,99 24 1 Í Í Í Í / Í Å / 3 GB 7,2 9 ct 9 ct

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Allnet Flat S Telekom 19,99 24 1 Å Í Í Í / Í Å / 250 MB 7,2 gratis 9 ct

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Allnet Flat M Telekom 24,99 24 1 Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 7,2 gratis gratis

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Allnet Flat L Telekom 29,99 24 1 Å Í Í Å / Í Å / 1 GB 7,2 gratis gratis

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Deutschland-

SIM

Fonic

Smart 200 O2/Vodafone 4,95 / 6,95 1 Í Í Í 50 Í / 50 Å / 200 MB 7,2 15 ct 15 ct

1

O2- / Vodafone-Netz

Smart 300 O2/Vodafone 6,95 / 9,95 1 Í Í Í 100 Í / 100 Å / 300 MB 7,2 15 ct 15 ct

1

O2- / Vodafone-Netz

Smart 500 O2/Vodafone 9,95 / 16,95 1 Í Í Í 250 Í / 250 Å / 500 MB 7,2 15 ct 15 ct

1

O2- / Vodafone-Netz

Flat S O2/Vodafone 14,95 / 19,95 1 Í Å Í Í Í / Í Å / 500 MB 7,2 gratis 9 ct

1

O2- / Vodafone-Netz

Flat M O2/Vodafone 16,95 Í Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 1 7,2 gratis gratis

1

4,95/ 1GB

1

Insg. 400 Freieinheiten;

Smart S O2 9,95 Í Í Í 400 1 Í / 400 1 Å / 200 MB 7,2 9 ct 9 ct Fonic-Kostenschutz für Gespräche/SMS

in dt. Netze ab 40 €

1

insg. 500 Freieinheiten;

Smart O2 16,95 Í Í Í 500 1 Í / 500 1 Å / 500 MB 7,2 9 ct 9 ct Fonic-Kostenschutz für Gespräche/SMS

in dt. Netze ab 40 €

All-Net Flat O2 19,95 Í Å Í Í Í / Í Å / 500MB 7,2 gratis 9 ct

All-Net Flat + SMS O2 24,95 Í Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 7,2 gratis gratis

Fonic-Kostenschutz für Gespräche/SMS

in dt. Netze ab 40 €

GMX / WEB.DE All-Net Smart Vodafone 9,99 24 Í Í 200 1 Í / 200 1 Å / 500 MB 2 7,2 9,9 ct 9,9 ct

1

insg. 200 Freieinheiten; 2 Smart

Plus:1,5GB/ 14.99

Flat XS 500 Plus O2 14,95 Í Å Í Í Í / Í Å / 500 MB 1 7,2 gratis gratis

1

4,95 €/ 1GB

Flat XM 1000 Plus O2 14,95 Í Å Í Í Å / Í Å / 1 GB 1 14,4 gratis gratis

1

9,95 €/ 2GB

HelloMobil

Maxxim

Simply

Klarmobil

Lidl

Flat XM 2000 Plus O2 24,95 Í Å Í Í Å / Í Å / 2 GB 1 14,4 gratis gratis

1

9,95 €/ 3GB

All-in 500 Plus O2 9,95 Í Í Í 250 Í / 250 Å / 500 MB 1 7,2 15 ct 15 ct

1

4,95€/ 1GB

All-in 1000 Plus O2 12,95 Í Í Í 250 Í / 250 Å / 1 GB 1 7,2 15 ct 15 ct

1

9,95€/ 2GB

Flat XS 500 s Plus O2 16,95 Í Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 1 7,2 gratis gratis

1

4,95€/ 1GB

All in 300 Plus O2 6,95 Í Í Í 100 Í / 100 Å / 300 MB 1 7,2 15 ct 15 ct

1

4,95 €/ 1GB

Allnet-Starter

9,95 24 Í Í 100 Í / 100 Å / 400 MB 7,2 9 ct 9 ct

Surf-Spar-Tarif O2/Telekom 9,95 Í Í Í Í Í / Í Å / 500 MB 7,2 9 ct 9 ct

Allnet-Spar-Flat 19,85 24 Å Í Í Í / Í Å / 250 MB 7,2 gratis 9 ct

Smart S O2 7,99 Í Í Í 300 1 Í / 300 1 Å / 300 MB 7,2 9 ct 9 ct

All-Net-Flat O2 19,99 Í Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 7,2 gratis gratis

1

Inklusiv-Einheiten für Telefonate

und SMS; Community-Flatrate

86 12/2014


VERTRAGSTARIFE

Anbieter Tarifname Netz

Mobilcom-

Debitel

O2

Otelo

Simyo

Smartmobil

monatlicher

Grundpreis

in €

Mindestlaufzeit

(Monate)

Sprachflat

in

alle

Netze

Sprachflat

in ein oder

mehrere

Netze

Inklusiveinheiten

SMS-Flat /

Frei-SMS

Daten-Flat /

Drosselung ab

Freiminuten

Datentempo

in

Mbit/s

bis zu

Preis /

Folgeminute

Preis /

Folge-

SMS

Anmerkungen

classic Allnet

Vodafone,

O2, E-Plus

9,99 / 19,99 1 24 Å Í Í Í Í Í gratis 19 ct E-Plus u. O2 / 1 Vodafone

comfort Allnet alle 19,99 / 29,99 1 24 Å Í Í Í / Í Å / ab 300 MB 7,2 gratis 19 ct

E-Plus u. O2 / 1 Telekom u.

Vodafone

real Allnet alle 24,99 / 34,99 1 24 Å Í Í Å / Í Å / ab 500 MB 7,2 gratis gratis

E-Plus u. O2 / 1 Telekom u.

Vodafone

premium Allnet alle 39,99 / 49,99 1 24 Å Í Í Å / Í Å / ab 1,5 GB 14,4 gratis gratis

E-Plus u. O2 / 1 Telekom u. Vodafone.

100 Freiminuten für Anrufe im

EU-Ausland.

Basic O2 9,99 24 Í Å 1 50 Í / 200 Å / 200 MB 3,6 29 ct 19 ct

1

Sprachflat ins O2-Netz

1

Sprachflat ins O2-Netz sowie

Select O2 bis 19,99 24 Í Å 1 100 Å / Í Å / 500 MB 7,2 29 ct gratis eine Wunschflat ins Fest- oder

Fremdnetz inklusive

All-in S O2 19,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 50 MB 7,2 / 21,1 1 gratis gratis

1

21,1 Mbit/s nur im ersten Jahr, 50

MB im Ausland surfen inklusive

All-in M O2 bis 29,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 1GB 21,1 gratis gratis 50 MB im Ausland surfen inklusive

All-in L O2 bis 39,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 3 GB 50 gratis gratis 300 MB im Ausland inklusive

All-in XL O2 bis 49,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 5 GB 50 gratis gratis 500 MB im Ausland inklusive

All-in Premium O2 bis 79,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 10 GB 50 gratis gratis 500 MB im Ausland inklusive

Allnet-Flat M Vodafone ab 24,99 1 24 Å Í Í Í / Í Å / 500 MB 7,2 gratis 9 ct

1

Aktion:10%Online Rabatt +5€

Rabatt; 25€ Wechselbonus

1

Allnet-Flat L Vodafone ab 29,99 1 24 Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 7,2 gratis gratis

Aktion:10%Online Rabatt +5€

Rabatt; 25€ Wechselbonus

Allnet-Flat XL Vodafone ab 34,99 1 24 Å Í Í Å / Í Å / 1 GB 7,2 gratis gratis

1

Aktion:10%Online Rabatt +5€

Rabatt; 25€ Wechselbonus

Starter S E-Plus 7,90 24 Í Í 200 1 Í / 200 1 Å / 200 MB 7,2 9 ct 9 ct

1

Inklusiveinheiten für Telefonate

oder SMS.

All-on L E-Plus 11,90 24 Í Í 200 1 Í /200 1 Å / 1 GB 7,2 9 ct 9 ct 1

Inklusiveinheiten für Telefonate

All-on XL E-Plus 15,90 24 Í Í 400 1 Í /400 1 Å / 1 GB 7,2 9 ct 9 ct oder SMS. 2 Zugriff auf 20 Millionen

Starter M E-Plus 11,90 2 24 Í Í 400 1 Í /400 1 Å / 200 MB 7,2 9 ct 9 ct

Songs.

All- on Flat E-Plus 24,90 24 Å Í Í Å / Í Å / 1 GB 7,2 gratis gratis

All-in XS Vodafone 4,95 Í Í Í 250 250 Å / 100 MB 7,2 15 ct 15 ct

All-in XM Vodafone 7,95 Í Í Í 250 250 Å / 300 MB 7,2 15 ct 15 ct

All-in XL Vodafone 14,95 Í Í Í 250 Í / 250 Å / 500 MB 7,2 15 ct 15 ct

Flat XS 500 Vodafone 19,95 Í Å Í Í Í / Í Å / 500 MB 7,2 gratis 9ct

Flat XM Vodafone 27,95 Í Å Í Í Å / Í Å / 1 GB 14,4 gratis gratis

Tchibo Smartphone-Tarif O2 9,95 Í Í Í 200 200 Å / 300 MB 7,2 9 ct 9 ct

Tele2 Allnet Flat mit Internet Flat E-Plus bis 19,95 24 Å Í Í Í / Í Å / 500 MB 7,2 / 42 gratis 9 ct

Magenta Mobil S mit

Smartphone

Telekom bis 39,95 24 Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 16 gratis gratis

Magenta Mobil M mit

Smartphone

Telekom bis 49,95 24 Å Í Í Å / Í Å / 1,5 GB 50 gratis gratis

Magenta Mobil L mit

Smartphone

Telekom bis 59,95 24 Å Í Í Å / Í Å / 3 GB MB 100 gratis gratis

Telekom

Vodafone

Magenta Mobil L Plus

mit Top Smartphone

Magenta Mobil L Premium

mit Smartphone

Magenta Mobil L

Plus Premium mit

Smartphone

Complete Premium mit

Smartphone

Telekom bis 99,95 24 Å Í Í Å / Í Å / 5 GB 150 gratis gratis

Telekom bis 79,95 24 Å Í Í Å / Í Å / 3 GB 100 gratis gratis

Telekom bis 109,95 24 Å Í Í Å / Í Å / 5 GB 150 gratis gratis

Telekom 149,95 24 Å Í Í Å / Í Å / 20 GB 150 gratis gratis

Flatrate für WLAN-Nutzung an über

12000 dt. Hotspots der Telekom;

VoIP; 100min/SMS pro Monat im

EU-Ausland

alle 12 Monate neues Smartphone bei

Vertragsverlängerung

Flatrate für WLAN-Nutzung an über

12000 dt. Hotspots der Telekom; VoIP;

innerhalb von 24 Monaten 8 mal 50

MB zum Surfen im EU-Ausland; 100

Minuten pro Monat im EU-Ausland;

alle 12 Monate neues Smartphone bei

Vertragsverlängerung

Flatrate für WLAN-Nutzung an über

12000 dt. Hotspots der Telekom; VoIP,

innerhalb von 24 Monaten 16 mal 50

MB zum Surfen im EU-Ausland; 250

Minuten pro Monat im EU-Ausland;

1000 Minuten/SMS für Telefonate &

SMS ins Ausland; alle 12 Monate neues

Smartphone bei Vertragsverlängerung

Smart S Vodafone 12,99 24 Í Í 50 Í / 200 Å / 200 MB 7,2 29 ct 19 ct

Smart M Vodafone ab 19,99 24 Í Í 300 Å / Í Å / 300 MB 7,2 29 ct gratis

Red 8GB Vodafone 74,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 8 GB 100 gratis gratis Deezer inkl.; 6 Monate im Ausland

Red 1,5GB Vodafone 44,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 1,5 GB 100 gratis gratis Deezer inkl.; 6 Monate im Ausland

Red 3GB Vodafone 54,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 3 GB 100 gratis gratis Deezer inkl.; 6 Monate im Ausland

Red 20GB Vodafone 99,99 24 Å Í Í Å / Í Å / 20 GB 100 gratis gratis

Yourfone Allnet Flat E-Plus 19,90 1 /24,90 24 1 /0 Å Í Í Å / Í Å / 500 MB 7,2 gratis gratis

Basic Flat für 9,90€ /Monat:

9 ct /Minute und pro SMS in alle Netze

+ 500 MB HSDPA-Volumen; 1 MVL

87


BESTEN-

LISTE

MOBILFUNKTARIFE

PREPAID-TARIFE

Anbieter Tarifname Netz

einm.

Kartenpreis

in €

Startguthaben

ohne

Aktion in €

Gesprächsminuten SMS zubuchbare Optionen (Kosten/Monat in €)

in

Fremdnetze

netzintern

in

Fremdnetze

netzintern

Mail-

Fest-

Community-Flat

/ Paket

SMS-Flat

box-

abfrage flat in € in € in

netz-


Daten-Flat in € /

Drosselung ab

Anmerkungen

AldiTalk Basistarif E-Plus 12,99 0 11 ct 3 ct 11 ct 3 ct gratis 12,99 1 2,99 2 7,99 3 ab 3,99/150 MB 4 1

Community-Flat inkl. 2 Gilt auch für unbegrenzten

SMS-Versand

3

300 Inklusiveinheiten (Min./SMS) und andere Leistungen,

4 6,99 €/500 MB, 9,99 €/1,5 GB, 14,99 €/5

GB; Allnet-SMS-Flatrate für 19,99 € mit 500 MB

BigSim 8 ct Tarif Vodafone 4,95 30 8 ct 8 ct 8 ct 8 ct gratis 9,95 Í 14,95 1 1

ab 7,95/200 MB Gilt für 50 SMS pro Tag und max. 1000 SMS/Monat

Bildmobil Basistarif Vodafone 9,95 5 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis 9,99 3,99 1 9,99 2 9,99/300 MB

1

Gilt auch für unbegrenzten SMS-Versand; 2 300

SMS inklusive

Blau 9 ct Tarif E-Plus 9,90 0 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis 9,90 3,90 9,90 ab 9,90/200 MB 1

1

Smart Option 200 min,200 SMS; 300 min, 400 MB

u.300 SMS für 14,90/Monat;Allnet Flat Option für

19,90/Monat

Callmobile cleverFon Telekom 9,95 10 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis Í Í 9,95 ab 7,95/200 MB 1 1 9,95€ / 500 MB

Congstar Prepaid Telekom 9,99 10 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis 9,90 2,90 1 9,90 2 ab 7,90/200 MB 3 1

nur Min., für 3,90€ auch noch SMS, 2 für 3000

SMS, 3 9,90€ / 500 MB, 12,90€ / 1 GB, 19,90€ /

3 GB

Edeka Mobil Prepaid Vodafone 9,99 10 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis 9,95 2,95 1 9,95 ab 4,95/150 MB 2 1 Min./SMS, 2 9,95€ / 500MB

Fonic Classic O2 9,95 10 9 ct 9 ct 9 ct 9ct gratis Í Í Í 9,95/500 MB

HelloMobil 6 ct Tarif O2 9,95 5 6 ct 6 ct 6 ct 6 ct gratis Í Í Í 9,95/300 MB

Ja!Mobil

Easy

9 ct 9 ct 9 ct 9 ct

Telekom 9,95 5

Partner 11 ct 3 ct 11 ct 3 ct

gratis Í 2,95 9,95 1 ab 6,95/200 MB 2 1 für 3000 SMS, 2 9,99€ / 500 MB

Klarmobil 9 ct Tarif Telekom 9,95 10 9 ct 9ct 9 ct 9 ct gratis Í Í 9,95 ab 5,95/100 MB 1 1 7,95 € / 200 MB, 9,95 € / 500 MB

Lidl Mobile Classic O2 9,99 10 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis 7,99 2,99 1 Í 3,99/150 MB 1

Min./SMS, 2 6,95/500 MB

4,95 /

Maxxim 8 ct Tarif O2/Vodaf.

9,95

5 8 ct 8 ct 8 ct 8 ct gratis 9,95 1 Í 12,95 2 ab 4,95/100 MB 2 1

O2- / Vodafone-Netz , 2 nur im O2-Netz, 2 von O2 zu

Vodafone verschiedene Surfangebote

McSim McSpar Vodafone 4,95 5 8 ct 8 ct 8 ct 8 ct gratis 9,95 Í 14,95 1 7,95€ / 250MB

1

für 50 SMS/Tag, insg. 1000 und andere Leistungen

O2 Loop O2 0,00 1 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct /Min. 9,99 4,99 1 9,99 ab 6,99/ 50 MB 2 1 nur Min., 2 7,99/250 MB; 19.99/1GB

O.tel.o

Handy-

Vodafone 4,95 5 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis 9,99

Karte

Í 9,99 9,99 / 500 MB

Smartphone

300 Vodafone 9,95 0 9 ct 9ct 9 ct 9ct gratis 9,992 Å 1 9,99 2 1

8,99/ 300MB

Anrufe und SMS zu otelo inkl.; 2 300 Freiminuten/

SMS inkl.

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Telekom 9,95 5

gratis Í 2,95 1 9,95 2 ab 6,95/200 MB 3 1

nur im Partner-Tarif, 2 für 3000 SMS,

3

Partner 11 ct 3 ct 11 ct 3 ct

9,95 € / 500 MB

Simply Clever O2 4,95 5 8 ct 8 ct 8 ct 8 ct gratis 9,95 Í 12,95 ab 4,95/100 MB 1 1

7,95 €/200 MB, 9,95 €/500 MB, 14,95 €/ 1GB,

19,95 €/3 GB

Simyo 9 ct Tarif E-Plus 4,90 5 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis 4,90 1 Í 4,90 ab 4,90/200 MB 2 1 200 Min/SMS., 2 9,90 €/1GB, 14,90 €/3 GB

Tchibo Basistarif O2 9,95 10 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct gratis 9,95 2,95 1 9,95 ab 6,95/300 MB 2 1

nur Min., 2 9,95 €/500 MB,

19,95 €/5 GB

Telekom

Xtra Card

9,95 10 15 ct 5 ct 15 ct 5 ct 5 ct /Min. Í Í Í Í

Telekom

Xtra Triple 9,95/

Monat

15 9 ct gratis gratis gratis 29 ct/Min. Í Í Í Í Datenflat 250 MB

CallYa

Talk&SMS

0 Í 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct 9 ct 9,99 9,99 1 9,99 1 Í

1

gilt jeweils für 3000 Min/SMS ins deutsche

Vodafone-Netz

Vodafone

CallYa Sm

Vodafone

13,50/

Allnet

Monat

Í 9 ct 1 9 ct 1 gratis gratis 9 ct 1 9,99 Í 2 1

Í 400 MB

außerhalb der inkludierten Einheiten; 2 100

Freiminuten

CallYa Sm

Allnet Flat

22,50/

Monat

Í 9 ct 1 9 ct 1 gratis gratis 9 ct 1 9,99 Å Í 400 MB

1

außerhalb der inkludierten Einheiten

WeltbildMobil

8 ct

Special

Telekom 4,95 5 8 ct 8 ct 8 ct 8 ct gratis 9,95 Í 12,95 ab 4,95/100 MB 1 1 7,95€/200 MB, 9,95 €/500 MB, 14,95 €/1 GB

DATEN-TARIFE

Anbieter Tarif Preis

1&1

Aldi

Base

Bildmobil

Blau

Congstar

Fonic

Drosselung ab

Inklusivvolumen

Nutzung

mit

Handy/

Tablet-Flat Spezial ab 4,99 € / Mon. unbegrenzt 500 MB Í/Å

Tablet-Flat L ab 6,99 € / Mon. unbegrenzt 1,5 GB Í/Å

Tablet-Flat XL ab 14,99 € / Mon. unbegrenzt 5 GB Í/Å

24 h Flatrate 1,99 € / 24 h. unbegrenzt 1 GB Å/Å

Flat S/M/L/XL

3,99 € / 6,99 € / 9,99 €

/ 14,99 € / 30 Tage

unbegrenzt

150 MB/500 MB

1,5 GB/5 GB

Å/Å

Internet Flat M 10 € / Mon. unbegrenzt 250 MB Å/Å

Internet Flat L 15 € / Mon. unbegrenzt 750 MB Å/Å

Internet Flat XL 20 € / Mon. unbegrenzt 2 GB Å/Å

Internet Flat XXL 25 € / Mon. unbegrenzt 5 GB Å/Å

Minutenangebot 99 ct / 90 min unbegrenzt 1 GB Í/Å

Monatsangebot 19,99 € /Mon. bunbegrenzt 3 GB Í/Å

Internet-Flat

4,90 €/9,90 €/Mon unbegrenzt 100 MB/1 GB Å/Å

14,90 €/19,80 €/Mon unbegrenzt 3 GB/5 GB Å/Å

Surf Flat Option S 9,99 € / Mon. unbegrenzt 500 MB Í/Å

Surf Flat Option M 12,99 € / Mon. unbegrenzt 1 GB Í/Å

Surf Flat Option L 19,99 € / Mon unbegrenzt 3 GB Í/Å

Internet-Tagesflat 1,99 € / Tag 1;2 unbegrenzt 500 MB / Tag Í/Å

Handy-Internet-Flat 9,95 € / Mon. unbegrenzt 500 MB Å/Í

Maxxim

Klarmobil

Mobil-

com-

Debitel

02

Simyo

Tchibo

Telekom

Vodafone

Internet Flat 500 9,95 € / Mon. unbegrenzt 500 MB Í/Å

Internet Flat 1000 12,95 € / Mon. unbegrenzt 1 GB Í/Å

Internet Flat 5000 19,95 € / Mon. unbegrenzt 5 GB Í/Å

Maxxim data 1 GB 9,95 € / Mon. unbegrenzt 1 GB Í/Å

Maxxim data 5 GB 19,95 € / Mon. unbegrenzt 5 GB Í/Å

Internet Flat 1000 8,99/13,49 €/Mon unbegrenzt 1 GB Å/Å

Internet Flat 3000 17,99/Monat unbegrenzt 3 GB Å/Å

Internet Flat 5000 26,99/Monat unbegrenzt 5 GB Å/Å

Internet Flat 10000 35,99/Monat unbegrenzt 10 GB Å/Å

Go + Surf-Flat M bis 14,99 € / Mon. unbegrenzt 1 GB Í/Å

Go + Surf-Flat L bis 24,99 € / Mon. unbegrenzt 5 GB Í/Å

Go + Surf-Flat XL bis 34,99 € / Mon. unbegrenzt 7,5 GB Í/Å

Go + Surf-Flat XXL bis 44,99 € / Mon. unbegrenzt 10 GB Í/Å

Flat Internet

4,90€ / 9,90€ / 14,90€ /

30 Tage

unbegrenzt 200 MB / 1 GB /3 GB Å/Å

Daten-Tarif 9,95/ Monat unbegrenzt 1 GB Å/Å

Internet-Flatrates 99,00/ Jahr unbegrenzt 1GB Å/Å

Handy-Day-Flat 99 ct / Tag unbegrenzt 200 MB Å/Í

Mobile Data S eco 1; 5 bis 14,95 € / Mon. unbegrenzt 1 GB Í/Å

Mobile Data M eco 1;5 bis 19,95 € / Mon. unbegrenzt 2 GB Í/Å

Mobile Data L eco 1; 5 bis 29,95 € / Mon. unbegrenzt 5 GB Í/Å

Mobile Internet Flat 7,2 bis 14,99 € / Mon. unbegrenzt 1,GB Í/Å

Mobile Internet Flat 21,6 bis 19,99 € / Mon. unbegrenzt 3 GB Í/Å

Mobile Internet Flat 42,2 bis 29,99 € / Mon. unbegrenzt 6 GB Í/Å

88 12/2014


INTERNET-TARIFE

DSL-ANBIETER

Anbieter

1&1

Congstar

EasyBell

M-Net

NetCologne

O2

Primacall

Tarifname

monatl.

Grundpreis

in €

Mindestlaufzeit

(Monate)

Daten-Flat /

Drosselung ab

Bandbreite

in

Mbit/s

bis zu

Fest-

netz-

Flat

Sprachflat

in ein oder

mehrere

Netze

Entertainment-

Angebot

Anmerkungen

Surf & Phone Flat Special ab 19,99 24 Å / 100 GB 16 Å Í Í

Surf-Flat 6.000 ab 19,99 24 Å / Í 6 Å Å 1 Å

1

Community-Flat zu 1&1-Mobilkunden

Doppel-Flat 16.000 ab 29,99 24 Å / Í 16 Å Å 1 Å

1

Community-Flat zu 1&1-Mobilkunden

Doppel-Flat 50.000 ab 29,99 24 Å / Í 50 Å Å 1 Å

1

Community-Flat zu 1&1-Mobilkunden

Komplett 1 24,99 0/24 Å / Í 16 Í Í Í

Komplett 2 29,99 0/24 Å / Í 16 Å Í Í

Komplett 2 VDSL 34,99 0/24 Å / Í 50 Å Í Í

Komplett 2 Glasfaser 39,99 0/24 Å / Í 100 Å Í Í

Komplett basic 21,95 Í Å / Í 16 Í Í Í

Komplett easy 24,95 Í Å / Í 50 Å Í Í VDSL 50.000 Option für 5€ / Monat extra

Komplett allnet 29,95 Í Å / Í 50 Å Å 1 Í

1

Mobilfunk-Flatrate; VDSL 50.000 Option für 5€ / Monat extra

Surf & Fon-Flat 18 ab 19,90 24 1 Å / Í 18 Å Í Í

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Surf & Fon-Flat 50 ab 24,90 24 1 Å / Í 50 Å Í Í

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Surf & Fon-Flat 100 ab 34,90 24 1 Å / Í 100 Å Í Í

1

optional ohne Mindestvertragslaufzeit

Internet-Flat ab 19,90 24 Å / Í 25 Í Í Í

Doppel-Flat ab 19,90 24 Å / Í 25 Å Í Í

Doppel-Flat Premium ab 24,90 24 Å / Í 25 Å Å 1 Í

1

Flat ins NetMobil-Netz

DSL All-in S bis 24,99 0/24 Å / 100 GB 8 Å 1 Å 1 Í

1

Sprachflat ins Fest- und alle dt. Mobilfunk-Netze

DSL All-in M bis 29,99 0/24 Å / 300 GB 16 Å 1 Å 1 Í

1

Sprachflat ins Fest- und alle dt. Mobilfunk-Netze

DSL All-in L bis 34,99 0/24 Å / 300 GB 50 Å 1 Å 1 Í

1

Sprachflat ins Fest- und alle dt. Mobilfunk-Netze

DSL Star S 18,95 24 Å / Í 16 Í Í Í

DSL Star M 27,95 24 Å / Í 16 Å Í Í

DSL Star Flat XL 39,95 24 Å / Í 16 Å Å 1 Í

1

Telefonflatrate in alle deutschen Mobilfunknetze sowie

Sprachflat ins Festnetz von EU-Ländern, den USA und Kanada

DSL Star Speed bis 39,95 24 Å / Í 50 Å Í Í

Tele 2 Komplett 16 000 24,95 24 Å / Í 16 Å Í Í

Magenta Zuhause S bis 34,95 24 Å / Í 16 Å Í Í

Magenta Zuhause L bis 44,95 24 Å / Í 16 Å Í Í

Magenta Zuhause M bis 39,95 24 Å / Í 50 1 /200 2 Å Í Í 1

via VDSL / 2 via Glasfaser

Magenta Zuhause S

Enterain Comfort

Magenta Zuhause S

Entertain Premium

bis 44,90 24 Å / Í 16 Å Í

bis 49,90 24 Å / Í 16 Å Í

ca. 100 TV, ca. 16

HD TV-Sender u.

Video on demand

ca. 100 TV, ca. 34

HD TV-Sender u.

Video on demand

Versatel Doppel Flat Select 12 39,90 24 Å / Í 16 Å Í Í günstige Anrufe ins Ausland und zu Handyrufnummern inkl.

DSL Zuhause S bis 24,95 24 Å / Í 16 Í Í Í

DSL Zuhause M bis 29.95 12 bzw. 24 Å / Í 16 Å Í Í

Vodafone

ca. 50 TV-Sender,

DSL Zuhause L plus IP-TV

bis 39,95 24

Pakett

Å / Í 16

ca. 29 HD TV-

Å Í

Sender u. Video

on demand

KABELNETZ-BETREIBER

2play Smart 10 20,00 24 Å / Í 10 Å Í Í

umfasst das Kabel BW Sicherheitspaket für 3 Monate gratis

inklusive, danach kostet es 4,00 € / Monat

2play Plus 100 bis 35,00 24 Å / Í 100 Å Í Í

umfasst das Kabel BW Sicherheitspaket für 3 Monate gratis

inklusive, danach kostet es 4,00 € / Monat

Unitymedia

Kabel BW

Kabel

Deutschland

TeleColumbus

3play Smart 50 bis 33,00 24 Å / Í 50 Å Í

3play Plus 100

bis 37,00 /

40,00 1 24 Å / Í 100 Å Í

über 300 analoge/

digitale TV- u.

Radiosender

über 300 analoge/

digitale TV- u.

Radiosender

2play Premium 150 bis 42,00 24 Å / Í 150 Å Í Í

3play Premium 150

bis 47,00 /

50,00 1 24 Å / Í 150 Å Í

über 300 analoge/

digitale TV- u.

Radiosender

umfasst das Kabel BW Sicherheitspaket für 3 Monate gratis

inklusive, danach kostet es 4,00 € / Monat

1

Kabel-BW bzw. Unitymedia; umfasst das Kabel BW Sicherheitspaket

für 3 Monate gratis inklusive, danach kostet es

4,00 € / Monat

umfasst das Kabel BW Sicherheitspaket für 3 Monate gratis

inklusive, danach kostet es 4,00 € / Monat

1

Kabel-BW bzw. Unitymedia; umfasst das Kabel BW Sicherheitspaket

für 3 Monate gratis inklusive, danach kostet es

4,00 € / Monat

1

ab dem 3. Jahr 29,99 € 2 Kabel Deutschland drosselt ab 60

GB pro Tag auf 100 kbit/s

Internet & Telefon 25 19,90 1 24 Å / ab 60 GB 2 25 Å Í Í

Internet & Telefon 50 bis 32,90 24 Å / ab 60 GB 1 50 Å Í Í

1

Kabel Deutschland drosselt ab 60 GB pro Tag auf 100 kbit/s

Internet & Telefon 100 bis 39,90 24 Å / ab 60 GB 1 100 Å Í Í

1

Kabel Deutschland drosselt ab 60 GB pro Tag auf 100 kbit/s

2er Kombi 16 19,99 24 Å / Í 16 Å Í Í

umfasst das Tele-Columbus-Sicherheitspaket 3 Monate

gratis inklusive, danach optional 4 €/Monat

2er Kombi 50 bis 29,99 24 Å / Í 50 Å Í Í

2er Kombi 100 bis 39,99 24 Å / Í 100 Å Í Í

2er Kombi 150 bis 49,99 24 Å / Í 150 Å Í Í

umfasst das Tele-Columbus-Sicherheitspaket 3 Monate

gratis inklusive, danach optional 4 €/Monat

umfasst das Tele-Columbus-Sicherheitspaket 3 Monate

gratis inklusive, danach optional 4 €/Monat

umfasst das Tele-Columbus-Sicherheitspaket 3 Monate gratis

inklusive, danach optional 4 €/Monat

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■ Betrieb mit 4 x AA (Mignon) Batterien

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WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH,

Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar,

Handelsregister München, HRB 154289

Ich bin damit einverstanden – jederzeit widerruflich –, dass mich der Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

künftig per E-Mail und telefonisch über interessante Vorteilsangebote, sowie die seiner Werbepartner informiert.

Datum


Unterschrift

Ändert sich meine Adresse, erlaube ich der Deutschen Post AG, dem Verlag meine neue Anschrift mitzuteilen. Die Prämie wird nach erfolgter Bezahlung des Abo-Preises zugesandt. Sie haben ein gesetzliches

Widerrufsrecht, die Belehrung können Sie unter www.connect.de/abo/widerruf abrufen.

*inkl. MwSt. und Porto

WK 4002 M12


BENEFIT

VON JOSEFINE MILOSEVIC

Fotos: © Kubko, Giakita – shutterstock.de

ALL YOU

CAN READ

Das All-you-can-eat-Prinzip setzt sich

auch abseits der Schlemmergemeinde

immer mehr durch. Bei den Videostreaming-Diensten

Watchever oder Netflix

gibt’s gegen eine Monatspauschale

Filme und Serien bis zum Abwinken,

Musikfans bekommen via Flatrates

unbegrenzten Zugang zu unfassbar

vielen Titeln und Alben. Da wittert auch

der US-Riese Amazon ein gutes Geschäft

und ist seit Kurzem hierzulande

mit einer E-Book-Flatrate unterwegs.

Für 9,99 Euro pro Monat stehen den

Kunden im „Kindle Unlimited“-Angebot

720 000 E-Books zur Verfügung, davon

40 000 in deutscher Sprache. Leseratten

können maximal zehn E-Books

gleichzeitig ausleihen; wer nacheinander

liest, bekommt unbegrenzt Nach-

schub. Das Kindle-Abo ist monatlich

kündbar, lässt sich mit Kindle-E-Book-

Readern sowie via App mit Smart-

phones und Tablets nutzen. Neukunden

können die Bücher-Flatrate 30 Tage

kostenlos testen. In puncto Auswahl

kann Amazon zwar mit Quantität, aber

nicht mit Qualität punkten: Bei den

deutschsprachigen Romanen sind die

meisten Titel eher unbekannt – große

Prosa findet sich hier kaum.

Da ist die deutsche Konkurrenz, die

ebenfalls mit einer Flatrate für digitale

Bücher winkt, deutlich besser bestückt:

So hat der E-Book-Dienst Skoobe neben

Klassikern auch jede Menge Perlen

der Gegenwartsliteratur im Angebot,

darunter den diesjährigen Preisträger

der Leipziger Buchmesse Sasa Stanisic

mit seinem Roman „Vor dem Fest“. Drei

Flatrate-Varianten stehen zur Auswahl: Für

9,99 Euro pro Monat haben Skoobe-Nutzer

via App unbegrenzten Zugriff auf 75 000

E-Books, die sie jederzeit online und 24

Stunden offline auf zwei Geräten lesen können.

Für fünf Euro mehr im Monat verlängert

sich die Leihdauer für die Offline-Nutzung

auf 30 Tage, beim Premium-Abo für knapp

20 Euro kann man E-Books auf drei Geräte

laden und ebenfalls 30 Tage lang ohne Internetzugang

lesen. Beim tau frischen Anbieter

Readfy darf man sich unbegrenzt kostenlos

aus der 25 000 Titel starken Online-Bibliothek

bedienen. Dafür muss man Werbebanner

während des Lesevergnügens akzeptieren.

Derzeit bietet der junge Webdienst

seine Lese-App nur für Smartphones

und Tablets an, will aber bald werbefreie

Abos, eine Version für E-Book-Reader

sowie einen Offlinemodus einführen.

amazon.de, skoobe.de, readfy.de

91


BENEFIT

GMX & WEB.DE

mit Handytarif

Die großen deutschen Freemail-

Dienste GMX und Web.de mischen

nicht nur beim stationären Internet,

sondern auch im Mobilfunk

mit: So locken die

1&1-Töchter mit zwei

neuen Smartphone-Tarifen,

die wahlweise im E-Plusoder

Vodafone-Netz funken. Für

Wenignutzer eignet sich „All-Net &

Surf 500“ mit 200 Inklusiveinheiten

für Gespräche und SMS sowie 500

Megabyte Highspeed-Volumen ab

4,99 Euro pro Monat (siehe Tabelle

unten). Für ambitionierte Nutzer

gibt’s das gleiche Angebot mit

1,5 Gigabyte Datenvolumen

und deutlich schnellerem

Surftempo – je nach Mobilfunknetz

schon ab 9,99 Euro

pro Monat. Web.de-Club-Mitglieder

sowie GMX-Promail- und Topmail-Kunden

bekommen zu Beginn 30

Euro gutgeschrieben.

Fotos: © BlueOrange Studio, Kaspars Grinvalds – shutterstock.de

Altes Handy?

Ab zur Telekom!

Die Handyhersteller werfen ihre Smartphones

immer schneller auf den Markt. Wer zum neuen

Gerät greifen will, verschenkt sein altes entweder

in der Familie – oder verkauft es der Telekom:

Alte Handys kann man in den Telekom-

Shops in Zahlung geben und erhält den Restwert in Form eines Warengutscheins,

der für das ganze Shop-Sortiment gültig ist. Die Geräte

werden weiterverkauft oder fachgemäß entsorgt. Interessierte können

sich vorab unter www.telekom.de/handyankauf informieren – den

tatsächlichen Betrag ermittelt der Verkäufer im Telekom-Shop.

Here

Maps

goes

Android

Nokia gibt zwar bei Smartphones seinen

Markennamen an Microsoft ab, doch von

ihrem Navigationsdienst „Here Maps“

wollen sich die Finnen keineswegs verabschieden:

So bietet der ehemals größte

Handybauer die kostenlose Navi-App als

Betaversion für Android-Nutzer an. Nun

können auch sie Kartenmaterial von 100

Ländern gratis aufs Handy laden und sich

im Ausland ohne Roamingkosten navigieren

lassen – per pedes oder Auto. Noch

taucht die „Here Maps“-App nicht im Google

Play Store auf: Die Testversion für Android

ab 4.1 gibt’s unter www.here.com.

TARIF

All-Net-Surf

500 1500

Monatspreis im E-Plus-/ Vodafone-Netz

(die ersten zwölf Monate )

4,99 €/ 7,99 € 9,99 €/12,99 €

Monatspreis im E-Plus-/ Vodafone-Netz

(ab dem zwölften Monat )

9,99 €/ 9,99 € 14,99 €/14,99 €

Inklusiveinheiten für Telefonate und SMS 200 200

Folgepreis für Telefonate und SMS 9,9 ct 9,9 ct

Datenflat/ Datendrosselung ab Å/500 MB Å/1,5 GB

Datentempo 7,2 Mbit/s 25 Mbit via LTE 1 /21,6 Mbit/s 2

Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate

Alle Angaben ohne Gewähr. 1 Gilt im E-Plus-Netz. 2 Gilt im Vodafone-Netz.

Spotify

fördert Familien

Alle Welt hört Musik: Kein Wunder, Streamingdienste verschaffen

Fans gegen eine erschwingliche Monatspauschale unbegrenzten

Zugang zu Millionen von Songs. Der schwedische Anbieter Spotify

will nun Familien entlasten: So können Spotify-Nutzer mit dem neuen

„Spotify Family“-Angebot bis zu vier Konten führen und zahlen für

jeden zusätzlichen Account nur den halben Monatspreis. Wer das

Angebot mit fünf Konten nutzt, berappt also 30 statt 50 Euro pro

Monat. Die Abrechnung erfolgt über das Hauptkonto, so hat man die

Kosten klar im Blick und durch das Sharing-Prinzip keinen

Familienzwist: Alle Teilnehmer dürfen gleichzeitig

auf die 20 Millionen Titel von Spotify zugreifen

und individuelle Playlists erstellen. Das Familien-Abo soll

nach Spanien, Frankreich, Portugal und Irland in Kürze auch in

Deutschland ausgerollt werden. www.spotify.com

92 10/2011


Schlaue Stromspender

Wer in der Digitalwelt was auf sich hält, hantiert mit

mobilen Geräten unterschiedlicher Hersteller. Da kommt

Digipower mit seinen universellen USB-Ladern recht:

Die erkennen, welche Geräte angeschlossen sind und

versorgen bis zu vier zeitgleich mit der optimalen

Ladung. In verschiedenen Ausführungen für zu Hause

und unterwegs ab 26 Euro bei www.amazon.de.

Weihnachts

Schnäppchen


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Gruß mit

Verfallsdatum

VoIP-Urgestein Skype will für frischen

Wind sorgen: So kann man mit der

kostenlosen Android- und iOS-App

namens „Skype qik“ Videobotschaften

mit maximal 42 Sekunden Länge

versenden. Die Besonderheit: Die

Videoclips sind wie beim US-Messaging-Dienst

Snapchat nur zeitlich begrenzt

sichtbar – nach zwei Wochen

werden die Filmchen automatisch

gelöscht. Wem das zu lange ist, kann

seinen Gruß auch manuell vorzeitig

löschen. Dabei lässt sich aber nicht

verhindern, dass Empfänger die

Video messages an anderer Stelle abspeichern,

so Skype. Zudem gibt’s für

schnelle Antworten die Qik-Fliks –

GIF-Animationen mit fünf Sekunden

Dauer. www.skype.com

Tablet für Babys