koeln auto 13 - bei Polizeifeste.de

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LIZEI

EIN

ARTNER

P

Kreisgruppe Autobahnpolizei/

Verkehr Köln

G e w e r k s c h a f t d e r Po l i z e i

Karnevalssitzung

der Autobahnpolizei Köln

2014


Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Autobahnpolizei/

Verkehr Köln

01.02.2014,

14.00 Uhr

Heeresamt Köln

Brühler Str. 300

POLIZEI –

DEIN PARTNER

42. und letzte

Karnevalssitzun g

Impressum

Verantwortlich für den redaktionellen Teil:

xxxx Dieter Königs, Köln

Fotos: Die Verfasser

Nachdruck des redaktionellen Teils nur nach

ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers

Sämtliche hier veröffentlichte Anzeigen, die im

Kundenauftrag für die Drucklegung vom Verlag

gestaltet wurden, sind urheberrechtlich geschützt.

Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische

Speicherung ist nur mit Zustimmung des Anzeigenkunden

und des Verlages erlaubt. Verstöße

hiergegen werden vom Verlag, auch im Auftrag

des Anzeigenkunden, unnachsichtig verfolgt.

Verlag, Anzeigenwerbung und Gestaltung:

VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH

Anzeigenverwaltung

Ein Unternehmen der Gewerkschaft der Polizei

Forststraße 3 a • 40721 Hilden

Telefon 02 11/71 04-0 • Telefax 02 11/71 04-174

AV@VDPolizei.de

Geschäftsführer:

Bodo Andrae, Joachim Kranz

Anzeigenleiterin: Antje Kleuker

Gestaltung und Layout: Jana Kolfhaus

Satz und Druck:

DTP KUK & GmbH, Druck Düsseldorf GmbH & Co. KG, Düsseldorf

© 2014

..

der Autobahnpolizei Koln

Grußworte

Programm

3

11

05/2014/01

VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH

© 2011

Anzeigenverwaltung

www.VDPolizei.de

Artikel

Danksagung

17

24


Grußwort

Die Organisatoren

Dieter Königs

Literat

HP Klein

Festkommtee

Herry Wilden

Festkomitee

Manni Linden

Ehrenvorsitzender

Rolf Wirtz

Präsident

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Sitzung der

Autobahnpolizei Köln!

Der Fortbestand einer Karnevalssitzung

von der Größenordnung unserer Veranstaltung

unterliegt bestimmten Gesetzmäßigkeiten,

die wir alle nicht beeinflussen

können.

Zum einen sind es finanzielle Gründe

zum anderen gewerkschaftsinterne Abläufe

– wie z.B. der Zusammenschluss zweier

Kreisgruppen zu einer. Eine Zwangsläufigkeit

ergibt sich für uns aus dem

Umstand, dass die Autobahnpolizei Köln

in die Kreispolizeibehörde Köln integriert

wurde, was logischerweise irgendwann

auch die Vereinigung der beiden jetzigen

Kreisgruppen der GdP zur Folge hat.

Daraus ergeben sich möglicherweise

Organisationsansprüche der Leitung der

dann neuen Kreisgruppe zum Fortbestand

unserer Sitzung. Es bleibt abzuwarten,

welche Entscheidungen nunmehr

getroffen werden.

Die bisherigen Verantwortlichen sind

somit nicht mehr in der Pflicht. Wir werden

heute unsere letzte Sitzung zu einem

gemeinsamen Fest machen.

Das haben Sie und auch die bisherigen Verantwortlichen

mehr als verdient. Alles

Gute für Sie alle, verbunden mit einem

ganz ganz herzlichen Danke für viele

gemeinsame schöne Stunden!!

Mit „Kölle Alaaf“

Eure Organisatoren

2


Grußwort

Feiern Sie Karneval und genießen Sie

die Session. Aber bleiben Sie bitte

nüchtern, wenn Sie sich ans Steuer

setzen! Denn die „Zokunf – mer

spingkse wat kütt“ möchte auf keinen

von uns verzichten.

Wieder einmal hat der Karneval in Köln

auch die Autobahnpolizei veranlasst, Närrinnen

und Narren zum Feiern zusammen

zu trommeln.

Diese wunderbare Sitzung ist keine junge

Tradition, sie wird bereits zum 42. Mal ausgerichtet.

Leider finden jedoch auch gute

Traditionen manchmal ein Ende, und diese

Veranstaltung wird wohl die letzte in

ihrer Reihe sein.

Das erfüllt mich mit Wehmut, denn das

Engagement, eine solche Veranstaltung

auszurichten, ist heute nicht mehr selbstverständlich.

Dafür bedanke ich mich ausdrücklich

bei den Organisatoren, die auch

in diesem Jahr ein buntes Programm voller

jecker Höhepunkte auf die Beine

gestellt haben.

Jedes Ende birgt aber auch die Chance für

einen Neuanfang. Deswegen hege ich die

Hoffnung, dass das Erbe dieser Tradition

uns auf andere Art und Weise am Leben

erhalten bleiben wird und halte es getreu

dem diesjährigen Motto des kölschen Karnevals:

„Zokunf – mer spingkse wat kütt“.

Dieses Motto habe ich mir jetzt auch persönlich

zu eigen gemacht. Seit nunmehr

sechzehn Jahren arbeite ich im Verkehrsbereich,

zunächst als Leiter der Autobahnpolizei

in Köln und seit acht Jahren als Leiter

der Direktion Verkehr. Nun werde ich

in diesem Jahr in den Ruhestand gehen,

dem ich mit einem lachenden, aber auch

mit einem weinenden Auge entgegen

sehe.

Ich habe einen Wunsch: Feiern Sie Karneval

und genießen Sie die Session. Aber

bleiben Sie bitte nüchtern, wenn Sie sich

ans Steuer setzen! Denn die „Zokunf – mer

spingkse wat kütt“ möchte auf keinen von

uns verzichten.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die mit

der Autobahnpolizei feiern, einen „tollen

Tag“ in der fünften Jahreszeit!

Helmut Simon

Direktionsleiter Verkehr

3


Grußwort

Während sich viele Jecken auf das

ausgelassene und fröhliche Miteinander

im Karneval freuen, fiebern Einbrecher

und Taschendiebe ihren ganz

persönlichen Highlights entgegen, die

ihnen die fünfte Jahreszeit bietet.

Leev Gewerkschaftler der GdP-

Kreisgruppe Regio Köln, verehrte Gäste,

alle Freunde, Verehrerinnen und Verehrer

sowie Mitglieder Ihrer GdP-Kreisgruppe

verspüren bestimmt schon ein leichtes

Prickeln im Bauch, das sich bei allen Karnevalsfreunden

mit dem Bevorstehen der

fünften Jahreszeit peu à peu einstellt.

Diese Leidenschaft und Begeisterung, die

alle bekennenden Jecken schon Wochen

vor dem offiziellen Start in die kommende

Session mit einer gewissen Leichtigkeit

beschwingt, spiegelt sich auch in dem

diesjährigen Sessionsmotto „Zokunf – mer

spingkse wat kütt" treffend wieder. Es

passt aber auch sehr gut zu einem Anliegen,

das der Polizei Köln ganz besonders

am Herzen liegt: Lassen Sie nicht nur die

Liebe zum Karneval in Fleisch und Blut

übergehen – „spingkse“ Sie mit demselben

Herzblut auf Ihre Gesundheit aber

auch auf Ihr Eigentum!

Während sich viele Jecken auf das ausgelassene

und fröhliche Miteinander im Karneval

freuen, fiebern Einbrecher und

Taschendiebe ihren ganz persönlichen

Highlights entgegen, die ihnen die fünfte

Jahreszeit bietet. Auch sie leben nach dem

Motto, „mer spingkse wat kütt“ und richten

ihren Blick dabei eher gezielt auf die

Wertgegenstände anderer. Denn die mit

allerlei Tricks agierenden Kriminellen nutzen

jede sich bietende Gelegenheit, um

sorglos feiernde Passanten zu bestehlen

oder in deren Abwesenheit den dann menschenleeren

vier Wänden einen ungebetenen

Besuch abzustatten.

Damit Sie trotz allen Frohsinns nicht Opfer

von Einbrechern, Taschendieben oder

anderen Kriminellen werden, wende ich

mich an Sie mit dem Appell „Jecke opjepass

– luure präzis hin“. Sorgen Sie mit

Ihrer Achtsamkeit dafür, dass Sie und Ihre

Lieben eine unbeschwerte Zukunft und

eine fröhliche Session 2014 erleben.

Wolfgang Albers

Polizeipräsident

4


Grußwort

Zukunft – ich hoffe, dass wir uns nun

trotz Allem auch in der Zukunft nicht

aus den Augen verlieren und unsere

gemeinsam erlebte Zeit immer in

wunderschöner Erinnerung behalten

werden.

Liebe Närinnen und Narren,

leeve Jecke!

„Zokonf – mer spingkse wat kütt.“ So lautet

das diesjährige Motto des Kölner Karnevals.

Welches Motto könnte besser zu

der heutigen Sitzung der Autobahnpolizei

Köln passen? Nun feiern wir hier

gemeinsam die 42. Sitzung, leider zum

letzten Mal.

Nach 42 erfolgreichen Veranstaltungen

möchte mich ich hier mit einer Träne im

Auge bei den langjährigen Organisatoren

und Machern bedanken:

Allen voran bei unserem Manni Linden,

der als Mitbegründer der Sitzung 1970 mit

dabei war. Heute noch ist er als Ehrenvorsitzender

aktiv an der Durchführung

beteiligt.

Besonderer Dank gilt natürlich auch Dieter

Königs, der als Literat, Planer und

eigentliches Herz dieser Sitzung hervorragende

Leistungen erbracht hat.

In seinem Team bedanke ich mich auch bei

Herry Wilden und H.-P. Klein, die als Festkomitee

stets dafür sorgten, dass wir hier

alle immer wieder perfekt unterhalten

wurden. Selbstverständlich bedanke ich

mich auch bei Rolf Wirtz, der als Sitzungspräsident

nach wie vor unübertroffen ist.

Seine unnachahmliche Art und seine

unglaubliche Stimme sind mit ein Grund

dafür, dass er schon einige Male abgeworben

werden sollte. Wir sind stolz darauf,

dass er uns über so viele Jahre hinweg souverän

und professionell durch die Sitzung

geführt hat. Auch der Elferrat hat immer

tatkräftig diesen Sitzungssaal mit auf- und

wieder abgebaut und für die reibungslose

Logistik gesorgt.

DANKE!

Leider ist es nun an der Zeit, Abschied zu

nehmen. Abschied von einer seit 42 Jahren

erfolgreichen Veranstaltung, die

sicherlich mit der Zeit auch immer professioneller

wurde und weit über die

Grenzen der Autobahnpolizei hinaus

bekannt war.

Zukunft – ich hoffe, dass wir uns nun trotz

Allem auch in der Zukunft nicht aus den

Augen verlieren und unsere gemeinsam

erlebte Zeit immer in wunderschöner Erinnerung

behalten werden.

Ich rufe an dieser Stelle ein letztes, aber

dennoch zuversichtliches Alaaf in die

Gemeinde der Autobahnpolizei Köln aus.

Tanja Klein

Kreisgruppenvorsitzende

5


Programm

Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Autobahnpolizei/Verkehr

Köln

Programm

Ratsbläser

Bauchredner Gerard

mit Dino und Freddy

Günter Missenich

Funken rot weiß Hürth Gleuel

Marc Metzger, dä Blötschkopp

Wicky Jungeburth

Paveier

Martin Schopps

3 Colonias

Wir wünschen allen Besuchern

des heutigen Karnevalssitzung

frohe Stunden in beschwingter

und heiterer Atmosphäre.

KAPELLE

Frank Maubach

SITZUNGSPRÄSIDENT

Rolf Wirtz

6


Programm

RATSBLÄSER

GERARD

FUNKEN ROT WEISS HÜRTH GLEUEL

GÜNTER MISSENICH

MARC METZGER,

DÄ BLÖTSCHKOPP

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Programm

WICKY JUNGGEBURTH

PAVEIER

MARTIN SCHOPPS

3 COLONIAS

8


Spende

Bitte an den

Sitzungsleiter

weitergeben.

9


Prävention

pressto gmbh, Köln

Smartphones

sind Wertsachen

Die Polizei ruft zu besonderer Wachsamkeit

gegenüber Handy-Dieben auf

Handys – das waren früher bloße Gebrauchsgegenstände von überschaubarem Wert. Das ist heute völlig anders.

Die Smartphones, die schon Jugendliche ständig mit sich herumtragen, sind nicht selten mehr als 500 Euro wert. Doch

vielen ist nicht bewusst, wie attraktiv diese Gegenstände für Diebe sind. Im Umgang mit dem Mobiltelefon – oder

besser „mobilen Computer“, denn darum

handelt es sich mittlerweile ja – sollte man

einige Vorsichtsregeln berücksichtigen.

„Können Sie mir sagen, wie spät es ist?“ Als Antwort

auf diese Frage blickt heute kaum jemand mehr aufs

Handgelenk, um die Zeit von der Armbanduhr abzulesen.

Die meisten zücken das Mobiltelefon – und

machen dabei möglicherweise einen schweren Fehler.

„Ein Smartphone ist ein kleiner PC“, unterstreicht

Ulrich Heffner vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg.

Und so ein handlicher Wertgegenstand ist

für Kriminelle natürlich besonders attraktiv. „Auf

moderne Mobiltelefone sollte man ebenso achten

wie auf Bargeld oder die EC-Karte, da zeige ich ja

auch nicht jedem, wo ich sie aufbewahre“, warnt

Heffner. Wenn man mit Polizeibeamten über das

Thema Smartphone-Diebstahl spricht, zeigt sich

dieses Muster immer wieder: Es geht vor allem

um eine Veränderung der Grundeinstellung zum

guten alten Mobiltelefon, um eine Steigerung der

Sensibilität, ein höheres Problembewusstsein.

Gerätedaten notieren!

fotogestoeber/Fotolia.com

Die Hosentasche ist der falsche

Platz fürs Smartphone

Die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Handydiebstahl

beginnen schon ganz früh – beim

Auspacken des neuen Schmuckstücks. „Sie sollten

sich auf jeden Fall die Gerätedaten notieren“,

empfiehlt Ulf Merker, Präventionsexperte der

Hamburger Polizei. Denn wenn das Smartphone

gestohlen werden sollte, dann werden diese

Informationen bei einer Anzeige unbedingt benötigt.

Auch die voreingestellten PIN-Nummern sollten

geändert werden. Das sind zumeist einfache

vierstellige Zahlenkombinationen, die von Kriminellen

durch einfaches Ausprobieren rasch geknackt

10


Prävention

werden können. „Gleich bei der Konfiguration

sollte man aber auch Funktionen

wie eine Sperrung oder Datenlöschung

aus der Distanz einrichten“, rät auch

Ulrich Heffner vom LKA in Stuttgart, „die

nötigen Informationen dazu findet man

auf den entsprechenden Herstellerwebseiten“.

Die Sperrung durch PINs sollte man

übrigens nicht nur für die SIM-Karte, sondern

auch für das Gerät selbst aktivieren,

so sind beide besser geschützt.

Gefahrenquelle Social Media

Wer Facebook, Google+ oder Xing auch

auf dem Smartphone immer verfügbar

haben will, der muss die Passwörter auf

dem Gerät speichern. Doch gerade davon

raten alle Experten dringend ab. Wenn das

Handy weg ist, haben die Diebe dann

freien Zugriff auf die Konten, können

Zugangsdaten verändern und im Namen

arrow/Fotolia.com

des Opfers Nachrichten schreiben oder

posten.

„Besonders Jugendliche müssen sich im

Klaren darüber sein, wie gefährlich es ist,

das Handy aus der Hand zu geben“, unterstreicht

der Hamburger Kriminalhauptkommissar

Ulf Merker. Es muss dabei

nicht immer um Diebstahl gehen, gerade

in Schulen kann auch Cybermobbing eine

Motivation sein, um fremde Smartphones

missbräuchlich zu verwenden. Aber nicht

nur Passwörter haben auf dem Handy

nichts verloren. Auch vertrauliche Dateien

oder private Bilder sollte man nicht dort

hinterlegen sondern auf externen Speichermedien

sichern.

Spione immer dabei

Es gibt noch eine weitere Quelle für den

Verlust von Daten bei der Nutzung von

Smartphones: Zahlreiche Apps, die im Alltag

durchaus hilfreich sind, übermitteln

Die wichtigsten Tipps zum Schutz

vor Smartphone-Dieben

• Nach dem Kauf Gerätedaten notieren

und bei der Konfiguration Sicherheitsfunktionen

aktivieren.

• Smartphones wie Bargeld oder Kreditkarten

diskret behandeln, nicht jedem

zeigen und sicher verwahren.

• Passwörter für Online-Banking oder

Soziale Netzwerke, vertrauliche

Dateien oder Fotos nicht auf dem

Gerät sondern auf externen Speichermedien

sichern.

Was tun, wenn das Smartphone

gestohlen wurde?

• Durch einen Anruf sicherstellen, ob

das Gerät nur verlegt oder von einem

ehrlichen Finder in Sicherheit gebracht

wurde.

• Anzeige erstatten, dabei alle Daten

parat haben und angeben.

• Diebstahl beim Provider melden und

eine Sperrung veranlassen, Sicherheitsfunktionen

wie Fernortung, Sperrung

aus der Ferne oder Löschung von

Daten ausführen.

Daten an Dritte weiter – ohne dies vorab

kenntlich zu machen. Die Stiftung Warentest

kam bei einem umfangreichen Test

von beliebten Smartphone-Apps im

Jahr 2012 zu bedenklichen Resultaten:

Von 63 getesteten Angeboten

wurden gleich neun im

Zusammenhang mit dem

Datenschutz als „sehr kritisch“

und immerhin noch 28 weitere

als „kritisch“ beurteilt.

So übertragen zahlreiche Anbieter

den Standort des Nutzers oder

Teile seines Adressbuchs ungefragt ins

Netz oder kommunizieren mit Servern

anderer Firmen. Sicherheitsbedenken gibt

es auch bei neuen Technologien wie der

Near Field Communication (NFC), RFID

oder den so genannten Smartcards. Diese

ermöglichen es Smartphone-Nutzern, ihr

Gerät rasch und unkompliziert etwa zum

bargeldlosen Bezahlen oder als Autoschlüssel

einzusetzen. Bevor eine derartige

Funktion erstmals aktiviert wird, sollte

man sich die Frage stellen, ob der Hersteller

ausreichend für die Sicherheit des

Dienstes gesorgt hat. Die Zeit für die

Recherche auf Anbieterwebseiten ist gut

investiert, denn Kriminelle können mit

erbeuteten Daten schnell großen Schaden

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pressto gmbh, Köln

Computer

Passwörter

Ein Passwort regelt in Verbindung mit einem Nutzernamen den Zugang zu verschlüsselten Online-Verbindungen.

Passwörter werden auch zur Sicherung diverser elektronischer Geräte vor unbefugter Nutzung eingesetzt.

Laxer Umgang

mit Passwörtern

Ein Passwort besteht idealerweise aus einer

sogenannten „alphanumerischen“ Kombination

von Ziffern und Zahlen und ist allein

im Kopf des Zugriffsberechtigten gespeichert.

Neben der Sicherung des Zugriffs auf

einen Computer werden Passwörter auch

zur Anmeldung bei vielen Internetdiensten

benötigt, so

beim Internetbanking

bei kostenpflichtigen Abos

bei Shopping- und Datingportalen.

In Unternehmen werden oft Passwörter

für mehrere Personen oder Abteilungen vergeben,

die in gewissem zeitlichem Abstand

geändert werden. Viele private Nutzer

gehen jedoch recht lax mit ihren Passwörtern

um:

• Sie hinterlegen sie auf einem Postit

am Computerbildschirm oder

auf ihrer Arbeitsfläche.

• Auch werden viel zu einfach zu

erratende Passwörter gewählt.

• Oft wird dasselbe Passwort für

alle Dienste eingesetzt, die im

Internet genutzt werden.

• Auch werden Passwörter über

Jahre hinweg nicht geändert.

Diese Fehler sollten Internetnutzer

möglichst vermeiden: Die Ziffern und

Buchstaben der Passwörter sollten für

Dritte nicht leicht zu erraten sein; sie

sollten in regelmäßigen Abständen verändert

werden un d für jeden Dienst

sollte ein anderes Passwort verwendet

werden.

Wer seine aktuellen Passwörter nicht

im Kopf parat hat, sollte sie auf Papier

unter Verschluss halten bzw. auf dem

Rechner in einer verschlüsselten Datei ablegen.

Wer viele Online-Accounts hat, für den

empfiehlt sich ein Passwort-Verwaltungsprogramm.

Auf der Internetseite des Bundesamts für

Sicherheit in der Informationstechnik findet

man ausführliche Tipps zum Thema Passwörter.

Passwörter merken

Ein sicheres Passwort sollte aus einer

Mischung von Ziffern, Buchstaben, Sonderzeichen

und Groß- und Kleinschreibung

bestehen. Man kann sich selbst ein gutes Passwort

generieren, indem man sich einen Merksatz

aussucht, in dem Ziffern und Worte vorkommen,

so zum Beispiel: „14 Kühe gaben

an sechs Tagen sieben Liter Milch.“ Daraus

ergibt sich das Passwort „14Kga6T7LM“.

Eisenhans/Fotolia.com

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pressto gmbh, Köln

Betrug

Manipulierte Geldautomaten

Betrüger lassen sich immer neue Methoden einfallen, um Menschen um ihr

Geld zu bringen. Auch das Manipulieren von Geldautomaten gehört dazu.

Durch das so genannte „Skimming“ oder „Cash-Trapping“ werden immer wieder

Bankkunden geschädigt.

Beim Skimming (engl. „to skim“ =

abschöpfen) bringen die Täter ein eigenes

Kartenlesegerät oder sogar eine ganze

Frontplatte an dem Automaten an.

Diese gefälschten Bauteile sind dem Original

so gut nachempfunden, dass man

als Kunde den Unterschied nicht

bemerkt. Zusätzlich wird eine Mini-

Kamera über dem Tastenfeld installiert.

Hebt ein Kunde mit seiner Bankkarte

Geld ab, werden die Kontodaten über

den Magnetstreifen ausgelesen und entweder

auf dem Kartenlesegerät gespeichert

oder direkt per Funk an die Datendiebe

weitergeleitet. Die installierte

Kamera filmt parallel dazu die eingegebene

PIN des Karteninhabers. Mit diesen

Informationen stellen die Betrüger

im Anschluss Kartendubletten her, mit

denen sie dann im Ausland Geld vom

Konto ihres Opfers abheben. Der Kartenbesitzer

bemerkt den Betrug meist erst,

wenn er seine Kontoauszüge prüft oder

die Bank ihn wegen des überzogenen

Kontos informiert. Die Betrüger manipulieren

dabei nicht nur Bankautomaten –

zunehmend sind auch Kontoauszugdrucker,

Überweisungsterminals, Fahrkarten-

oder Zapfsäulenautomaten an Tankstellen

von der Skimming-Methode

betroffen. Eine weitere Möglichkeit des

Betrugs: Die Türöffner zu Banken werden

manipuliert. Der Kunde soll seine

Karte in spezielle, von den Betrügern

angebrachte Aufsätze, durchziehen und

seine PIN eingeben. Die Daten werden

dann in dem Aufsatz gespeichert.

Insgesamt seien die Skimming-Betrugsfälle

im Jahr 2011 zurückgegangen, sagte

Margit Schneider, Leiterin des Sicherheitsmanagements

bei Euro Kartensysteme,

dem gemeinsamen Karten-Management-

Unternehmen der deutschen Kreditwirtschaft,

der „Welt“. Dies liege an der flächendeckenden

Einführung des so

genannten EMV-Chips, der sich nun

zusätzlich zu dem Magnetstreifen auf den

Karten befindet. Der kleine goldene Chip

kann von Betrügern bislang nicht ausgelesen

werden. In Deutschland und den

Nachbarländern ist eine Kartenzahlung

mittlerweile nur noch möglich, wenn sich

auf der Karte ein solcher Chip befindet.

Der Magnetstreifen allein reicht dazu nicht

mehr. Im weiter entfernten Ausland wie

zum Beispiel den USA wird zum Geldabheben

und Bezahlen jedoch weiterhin der

Magnetstreifen benötigt.

Cash-Trapping

Eine weitere Betrugsmethode ist das so

genannte „Cash-Trapping“ („Bargeld-Fangen“).

Dabei versehen die Betrüger den

Geldausgabeschacht des Geldautomaten

mit einer unauffälligen Blende. Innen ist

diese mit einer selbstklebenden Folie

bestückt. An dieser Folie bleiben die Scheine

haften. So wird verhindert, dass das

vom Kunden abgehobene Geld an diesen

ausgezahlt bzw. dass es vom Automaten

wieder eingezogen wird. Der Kunde

bemerkt davon nichts. Er erhält auf dem

Automaten-Display lediglich den Hinweis

auf eine Automaten-Störung. Nachdem

der Kunde die Bank verlassen hat, entfernen

die Betrüger die angebrachte Blende

und holen sich das festgeklebte Geld aus

dem Ausgabeschacht.

So schützen Sie sich vor

Betrug am Geldautomaten:

• Geben Sie niemals Ihre PIN in den

Türöffner am Eingang der Bank ein.

Keine Bank verlangt als Zugang Ihre

persönliche PIN!

• Benutzen Sie, wenn möglich, zum

Türöffnen und Geld abheben jeweils

unterschiedliche Karten.

• Geben Sie grundsätzlich Ihre PIN nur

verdeckt ein – auch wenn keine anderen

Personen in der Nähe sind. Das

erschwert das Ausspähen der PIN per

Kamera erheblich.

• Achten Sie darauf, dass niemand Ihre

PIN-Eingabe beobachtet.

• Heben Sie, wenn möglich, immer am

gleichen Geldautomaten Bargeld ab.

Mögliche Veränderungen oder

Manipulationen am Automaten fallen

Ihnen dann schneller auf.

• Erfolgt der Abhebe-Vorgang an einem

Automaten soweit ganz normal, das

Geld wird aber nicht ausgezahlt,

wenden Sie sich an einen Bankmitarbeiter

oder rufen Sie die Polizei.

• Nutzen Sie keinen Geldautomaten,

an denen Ihnen etwas Ungewöhnliches

auffällt (z. B. nicht ganz fest

sitzende Teile und Verblendungen,

Klebespuren etc.)

• Informieren Sie umgehend die Polizei

und die Bank, wenn Sie den Verdacht

haben, dass ein Geldautomat manipuliert

wurde.

• Haben Sie die Vermutung, dass Sie

Opfer eines Automatenbetrugs geworden

sind, sperren Sie umgehend

Ihre Karte (Sperr-Notruf 116 116) und

erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

13


Danksagung

VIELEN

www.VDPolizei.de

DANK!

Liebe Inserenten!

Mit der Beteiligung in der Festschrift anlässlich unserer Karnevalssitzung

haben Sie uns sehr geholfen. Wir danken Ihnen dafür sehr

herzlich!

Liebe Leser!

Alle Inserate dieser Festschrift verdienen Ihre Aufmerksamkeit.

Bitte berücksichtigen Sie diese Unternehmen bevorzugt bei Ihrer

nächsten Disposition.

Ihre

Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Autobahnpolizei/

Verkehr Köln

14

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