Länderinformation Sri Lanka - Weltweitwandern

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Länderinformation Sri Lanka - Weltweitwandern

SRI LANKA

Länderinfo

Klima

Gepflogenheiten

Einreise

Unterkunft

Mitnahmeempfehlung

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Die Ihnen nun vorliegende Informationsbroschüre gibt Ihnen einen kleinen Einblick in das

vielfältige und einzigartige Sri Lanka und versucht Sie möglichst gut auf Ihren Urlaub

vorzubereiten. Das Team von Weltweitwandern wird sich nach allen seinen Kräften bemühen,

Ihnen eine unvergesslich schöne Zeit zu bereiten. Letztlich aber hängt ein erfolgreiches Gelingen

einer Reise auch immer von den Reisenden selbst ab. Ihr Mittun und Verhalten ist entscheidend für

eine gelungene Begegnung mit diesem wunderschönen Land.

„Ein kleines Reisfeld, ein Wasserbüffel, ein Brotfruchtbaum und einige gute

Kokospalmen – das ist alles was man zum Leben braucht.“

altes Sprichwort aus Sri Lanka

Allgemeines über Sri Lanka

Fläche: 65.610 km²

Hauptstadt: Colombo

Einwohner: ca. 20.650.000 (Stand 2010)

Währung: Sri Lanka Rupie (LKR)

Amtssprache: Sinhala und Tamil

Zeitdifferenz

Sri Lanka ist unserer Winterzeit 4,5 Std. und unserer Sommerzeit 3,5 Std. voraus.

Sprache

Die Inselbewohner sprechen Singhalesisch. Wenn man schon bei der Ankunft ein paar Phrasen

kennt, hinterlässt dies einen positiven Eindruck. Hier ein paar, um gleich damit anzufangen:

Guten Tag

Ja

Nein

Bitte

Danke

Wie heißen Sie?

Ich heiße…

Wie viel kostet das?

Zu viel.

Wo ist…?

Hotel

Flughafen

Kein Geld

Ayubowan

Öu


Karunakara

Es thu ti

Obeh nameh monawada?

Mage nam me…

May kay gana kee yada?

Vadi

Kohedhe…?

hotalaya

guvan thotapula

Salli nä

Da Sri Lanka ehemalige britische Kronkolonie ist, ist Englisch auf der ganzen Insel ebenfalls weit

verbreitet.

Reisezeit & Klima

Die klimatisch beste Reisezeit ist von Anfang Dezember bis Ende März mit Temperaturen in

Colombo zwischen ca. 25-30°C und im hügeligen Landesinneren zwischen 12-20°C. Im Februar

und März ist Hauptreisezeit auf der Insel. Die tatsächlichen Witterungsbedingungen lassen sich

jedoch genau so wenig bei uns vorhersagen.

Oktober und November sind am regenreichsten und somit am wenigsten für Inselaufenthalt

geeignet. Von April bis September ist das Wetter sehr heiß.

Kleidung

Für den Großteil der Reise werden Sie leichte Kleidung benötigen. In den hügeligen Gebieten, wo

es in der Nacht mitunter auch sehr kalt werden kann, brauchen Sie warme Pullover/Fleece.

Um sich vor der intensiven Sonne und am Abend vor Moskitos zu schützen, sollten Sie ein leichtes,

langärmeliges Shirt und lange Hosen mitbringen. In Tempeln und anderen heiligen

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Sehenswürdigkeiten müssen Sie Ihre Beine und Schultern bedecken (am Besten lange, weiße

Bekleidung) und Ihre Schuhe ausziehen. Auch in den Häusern von Einheimischen ist es höflich für

Frauen, ihre Schultern zu bedecken (T-Shirts reichen) und knielange Röcke zu tragen.

Schwimmen

Es werden sich immer wieder verschiedene Gelegenheiten zum Schwimmen ergeben. Nehmen Sie

unbedingt Ihre Badesachen mit!

Reiseleiter

Alle unsere Reisen werden von einheimischen, Englisch sprechenden Führern geleitet. Unsere

einheimischen Führer und Begleiter sind wertvolle Vermittler ihrer Kultur und ihres Landes.

Visum & Ankunft in Colombo

Zur Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der noch mind. 6 Monate gültig ist und seit dem

1.1.2012 ein Visum. Dieses müssen Sie unter www.eta.gov.lk beantragen. Bei der Einreise nach Sri

Lanka wird das Visum dann in Ihren Pass gestempelt.

Unterkünfte & Gepäcktransport

Während Ihrer Reise werden Sie vorzugsweise in kleinen, meist familiär geführten Unterkünften

untergebracht. Etwas, dass Sie sofort bemerken werden, ist die Gastfreundlichkeit, die Ihnen als

Gast widerfahren wird.

Eine Nacht werden Sie in einem Kloster verbringen:

Die Unterkunft und die sanitäre Einrichtung im Kloster sind einfach und zweckmäßig. Das Essen

buddhistisch und liebevoll gekocht, einfach und schmackhaft. In der Gemeinschaftshalle wird auf

dem Boden geschlafen. Campingmatten, Decken, Kissen und Moskitonetze werden zur Verfügung

gestellt. Es gibt einen Brunnen für frisches Wasser und ein Plumpsklo (Pit-Toilet).

Es ist nicht möglich bis ganz zum Kloster zu fahren. Daher haben Sie während Ihres

Aufenthaltes im Kloster keinen Zugriff auf Ihr transportiertes Gepäck! Sie müssen alle

Dinge, die Sie für diese eine Nacht benötigen in Ihren Tagesrucksack packen und selbst

tragen! Der Weg zum Kloster ist etwa 3 km lang. (Am darauf folgenden Tag, ca. gegen Mittag,

werden Sie wieder Zugriff auf Ihr transportiertes Gepäck haben.)

Auf dieser Reise gibt es eine weitere Nacht, die Sie auf ganz besondere Weise verbringen werden,

nämlich bei den Veddha’s, den Ureinwohnern der Insel:

Wahlweise können Sie zwischen der Übernachtung in einem Baumhaus im Lichtwald oder in einer

Lehmhütte wählen. Bei guten Witterungsverhältnissen können Sie auch unter freiem

Sternenhimmel schlafen.

In dieser Nacht gibt es keinen Strom. Vorhanden ist die ortstypische, notwendige

Grundausstattung. Fließwasser gibt es nur zeitweise. Campingmatten, Decken, Kissen und

Moskitonetze werden zur Verfügung gestellt und sind je nach Wunsch von den Gästen selbst

anzuordnen. Geschlafen wird sowohl im Baumhaus, als auch in den Lehmhütten am Boden.

Bitte geben Sie Ihren Wunsch bei Reisebuchung bekannt. Wenn nichts bekannt gegeben wird,

schlafen Sie automatisch in einer Lehmhütte. (Für diese Nacht haben Sie vollen Zugriff auf Ihr

transportiertes Gepäck.)

Für die Dauer Ihrer Reise wird Ihr Gepäck mit Fahrzeugen von Unterkunft zu Unterkunft

transportiert, wo Sie dann auch Zugriff auf dieses haben. (Ausnahme: Bei der einen Nacht im

Kloster gibt es keinen Zugriff auf das transportierte Gepäck. Untertags nehmen Sie bitte alle für Sie

erforderlichen Gegenstände in Ihren Tagesrucksack.

Gepäcksbegrenzung für die Reise:

*) 1 Koffer, Tasche, Rucksack oder Seesack mit ca. 55x75x30 cm, damit das Gepäck im Fahrzeug

verstaut werden kann (Gewichtsbeschränkungen gibt es nicht)

*) 1 Tagesrucksack

Strom

Die Netzspannung auf Sri Lanka beträgt 220 Volt.

In der Regel findet man in den Unterkünften Steckdosen für Dreipunktstecker vor. Unsere

zweipoligen Stecker passen zwar auch in die Steckdosen, sitzen aber meist recht locker (egal ob

mit oder ohne Adapter).

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Essen und Trinken

Sri Lanka ist bekannt für seine gute Küche, doch unsere europäischen Mägen benötigen oft etwas

Zeit, um sich auf die neue, oft scharfe Kost, einzustellen. Das Essen, dass Ihnen während Ihrer

Reise serviert wird, ist sehr nähr- und schmackhaft. Alle Gerichte werden jeweils frisch und mit

frischen Zutaten zubereitet. In Flaschen abgefülltes Mineralwasser ist überall erhältlich. Bitte

trinken Sie kein Leitungswasser! (Für Notfälle können Sie auch Tabletten (z.B. Mikropur) zur

Sterilisation des Wassers mitnehmen.)

Das Essen wird von Ihren Gastgebern eigens für Sie frisch vorbereitet und gekocht – daher besteht

wenig Risiko für Ihre Gesundheit. Wenn Sie Ihr eigenes Essen, Snacks oder Getränke kaufen

wollen, ist Ihnen Ihr Guide gerne behilflich. Im Allgemeinen können heiße Getränke wie Tee und

Kaffee bedenkenlos konsumiert werden. Fruchtsäfte sollten vermieden werden, außer sie sind

frisch gepresst (und Sie sollten sich über die Sauberkeit des Glases vergewissern). Frische Früchte,

die geschält werden können (z.B. Bananen, Ananas, Orangen), können Sie bedenkenlos genießen.

Snacks, die in Öl frittiert werden, sind okay, vorausgesetzt dass das Öl frisch ist.

Rund ums liebe Geld

Die Währung in Sri Lanka ist die Sri Lanka Rupie.

Über den Daumen gerechnet ist 1 Euro = 150 Sri Lanka Rupien. So lassen sich Beträge relativ

leicht im Kopf umrechnen.

Was das Geldwechseln anbelangt, so gibt es bei den Schaltern in der Ankunftshalle des Flughafens

in Colombo die Möglichkeit Geld umzutauschen. Bitte unbedingt gleich nachzählen. Es wird sich

gerne „verzählt“. Lassen Sie sich nicht nur große (1.000 und 500 Rupien) Scheine geben, da es

häufig schwierig ist mit ihnen zu zahlen. Auch Bankomaten stehen dort zur Verfügung.

Wir empfehlen die ersten 150 - 200 Euro gleich nach Ihrer Ankunft in Colombo zu wechseln. Ihr

Guide/Fahrer wird Ihnen hierbei gerne behilflich sein.

Unterwegs gibt es immer wieder Wechselstuben (autorisierte Geldwechsler wie Juweliere,

Geschäfte, etc.) bei denen Sie einen besseren Wechselkurs bekommen, als in der Bank.

Mit Ihrer Bankomatkarte haben Sie unterwegs auch immer wieder die Möglichkeit Geld abzuheben.

Ebenso mit Ihrer Kreditkarte. Die Gebühren für Kreditkarten sind aber meistens relativ hoch.

Euro werden überall gerne gewechselt, US-Dollar werden daher nicht benötigt.

Für nicht inkludierte Speisen und Getränke müssen Sie täglich etwa mit EUR 10-15,- rechnen.

Auch gibt es unzählige Souvenirs. Da auf der Insel Edelsteine geschürft werden, wird

dementsprechend viel Schmuck angeboten. Auch Holzschnitzereien, Batiken und Masken sind

beliebte Mitbringsel.

Trinkgeld

In Asien und somit auch auf Sri Lanka erwarten Führer, Fahrer, Hotelpersonal etc. Trinkgeld.

Wir empfehlen Trinkgeld in Höhe von EUR 70-90 pro Teilnehmer einzukalkulieren, je nach Größe

der Reisegruppe.

Obwohl in den meisten Hotels und Restaurants eine Service-Charge inkludiert ist, geht dieses Geld

in der Regel geradewegs zum Inhaber anstatt zum Arbeiter. Daher ist es üblich, durch das Geben

von Trinkgeld Wertschätzung zu zeigen.

Im Allgemeinen sollten Geschäftspersonen, die von Ihnen ein Entgelt bekommen haben auch ein

Trinkgeld erhalten (bspw. Unterkunft-Eigentümer, Ärzte, etc.). Angestellte, wie Führer, Fahrer,

Träger, Köche, Wäscher etc. sollten beim Trinkgeld aber ebenfalls bedacht werden.

Trinkgeld zu geben, ist vor allem auf Touren, die außerhalb des Massentourismus stattfinden,

wichtig. Führer und Fahrer auf herkömmlichen Touren verdienen den Hauptteil ihres Gehalts

dadurch, dass sie Reisende in Bussen zu Shops und Hotels bringen, von welchen sie eine

Vermittlungsgebühr bekommen. Unsere Führer hingegen werden angespornt, solche Shops zu

vermeiden, so dass Sie nicht abgezockt und die lokalen Geschäfte unterstützt werden.

Weiters sind viele Plätze, an die wir Sie führen werden, klein und werden von Familien geführt. –

Das Essen wird zu Hause gekocht, Kleidung wird von Hand gewaschen, Tee wird extra für Sie

zubereitet und lokale Führer kommen aus dem Dorf. Für diese Leute trägt jedes Trinkgeld einen

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wesentlichen Teil dazu bei, sie in Ihrem Alltag zu unterstützen. So sind 20 Rupien für einen

Hotelportier okay, 100 Rupien für eine Frau, die Ihre Wäsche wäscht, jedoch sinnvoller.

Bitte fühlen Sie sich nicht gezwungen Trinkgeld zu geben! Schlussendlich ist dieses nämlich von

Ihrer Zufriedenheit und dem Bemühen der Crew abhängig!!!

Blutegel & Leech Socks

Möglicherweise werden Sie auf dieser Reise Bekanntschaft mit Blutegeln machen. Aber keine

Angst, von einem Blutegel gebissen zu werden ist ungefährlich. Meist werden sie erst

wahrgenommen, wenn man Schuhe und Socken auszieht. Angenehm ist diese Erfahrung trotzdem

nicht. Wir geben Ihnen, bei allen Wanderungen, wo es notwendig ist, sogenannte Leech-Socks

(Blutegel-Socken). Diese Socken bieten einen effektiven Schutz vor diesen unliebsamen Tierchen

und können bequem über der Kleidung getragen werden. (Die Leech-Socks erhalten Sie direkt vor

Ort von Ihrem Reiseleiter.)

Gesundheit und Impfungen

Es werden für die Einreise nach Sri Lanka keine speziellen Impfungen verlangt. Empfohlen sind

allerdings Impfungen gegen Hepatitis, Diphtherie, Polio, Tetanus und Typhus. Bitte informieren Sie

sich rechtzeitig beim tropenmedizinischen Institut, beim Gesundheitsamt oder Ihrem Hausarzt.

Malaria

Verbreitet werden Malaria-Erreger in erster Linie durch die, hauptsächlich in der Nacht aktiven,

Moskitos (Anopheles-Mücken). Neben dem Mitführen von Malaria-Medikamenten können Sie selbst

sehr viel tun um die Gefahr einer Erkrankung zu mindern. Hier die wichtigsten Tipps um sich vor

Moskitostichen zu schützen: Tragen Sie, vor allem abends, helle, lange Kleidung, die Ihre Haut gut

bedeckt. Halten Sie die Fliegengitter geschlossen. lassen Sie Türen nicht unnötig lange geöffnet

und benutzen Sie beim Schlafen, sofern vorhanden, Moskitonetze. Auch das einschalten der

Klimaanlage kann helfen, da Moskitos sich in kühlen Räumen nicht besonders wohl fühlen. Ein

wirkungsvolles Hilfsmittel ist die Behandlung von Kleidung und Haut mit moskitoabweisenden

Mitteln (Repellents). Wir empfehlen das Produkt Nobite. Nähere Informationen finden Sie unter

www.nobite.com.

Auf Ihrer Tour werden Sie stets frisch zubereitetes Essen von hoher Qualität und mit niedrigem

Risiko für Ihre Gesundheit erhalten. Das Wasser aus den Leitungen ist nicht zum Trinken geeignet.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man auch zum Zähneputzen darauf verzichten. Trinken Sie

nur Wasser aus gekauften Flaschen (mit Originalverschluss!), abgekochtes oder gefiltertes Wasser!

Was vorkommen kann, sind leichte Reisedurchfälle aufgrund der Umstellung. Häufig sind auch

Verstopfungen als Folge des Ortswechsels.

Eine persönliche Reiseapotheke mit eigenen Medikamenten ist unbedingt erforderlich und

erleichtert das Handeln im Krankheitsfall. Neben Ihren persönlichen Medikamenten, sollte sie auch

grundlegende Medikamente gegen Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Moskitostiche, etc.

beinhalten.

Auf dieser Reise brauchen Sie sich keine Sorgen über Ihre Gesundheit zu machen, solange Sie sich

an ein paar einfache Vorsorgemaßnahmen halten:

o Nehmen Sie alle wichtigen rezeptpflichtigen und –freien Medikamente mit. Merken Sie sich den

Marken- als auch den allgemeinen Namen der Medikamente.

o Wenn Sie der Sonne ausgesetzt sind, schützen Sie sich mit einem Sonnenschutz und einer

Kopfbedeckung.

o Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich. Trinken Sie jedoch kein Leitungswasser, sondern

ausschließlich Mineralwasser aus Flaschen, welches in der Regel immer im Kofferraum des

Autos zu finden ist.

o Tragen Sie stets Ihre Reiseapotheke und Insektenschutzmittel bei sich.

o Um Pilzkrankheiten und sonstigen parasitischen Infektionen vorzubeugen, halten Sie Ihre Füße

trocken und sauber und gehen Sie nicht barfuß.

Verhalten im Gastland: Bescheidenheit!

Wir sind für die Dauer unserer Tour Gäste in einem Land mit einer völlig anderen Kultur. Viele

Sitten und Bräuche sind uns fremd und unverständlich. Versuchen Sie aber nie zu werten, auch

wenn es ein hohes Maß an Toleranz erfordert. Je bescheidener man auftritt, desto mehr sieht und

erlebt man.

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Einige wichtige Regeln für Ihre Reise nach Sri Lanka:

• Schuhe sind oft schmutzig und gelten als absolut unrein. Sie sollten daher am Eingang von

Tempeln, Moscheen und Privathäusern ausgezogen werden.

• Da die linke Hand in Sri Lanka der Reinigung auf der Toilette dient, gilt sie als unrein und

sollte auf keinen Fall benutzt werden, besonders wenn es ums Essen mit den Händen geht.

• Die Bewohner Sri Lanka’s sind sehr gastfreundlich. Immer wieder werden Ihnen neue

Köstlichkeiten geboten. Nehmen Sie nur Portionen, die Sie auch wirklich essen können.

Etwas am Teller zu lassen gilt als unhöflich!

Unser Ziel ist es, Ihnen Authentizität und eine zwanglose und angenehme Zeit während Ihrer Reise

zu bieten. Es wird jedoch Zeiten geben, in denen die örtliche „organisierte Zügellosigkeit“

frustrierend wirken kann. Offenheit gegenüber Neuem kann Ihnen dabei helfen, Ihre Reise zu

genießen.

Fettnäpfchen passieren, es ist auch nicht wirklich schlimm, solange man diese nicht mit Absicht

begeht. Ihr Guide wird Ihnen alle wichtigen „Dos und Don’ts“ während Ihrer Reise erklären.

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Packliste für unsere Reise nach SRI LANKA

Bei der Auswahl der Bekleidung bitte nach dem Zwiebelprinzip vorgehen. Lieber viele dünnere Schichten, als

wenige Dicke. Am Tag ist es meist recht heiß, die Abende können, besonders im hügeligen Innenland, kühl

bzw. sogar recht kalt werden. Bitte richten Sie sich auf ein weites Spektrum an Temperaturen ein!

Gepäck

Koffer, Tasche, Rucksack oder Seesack

Ihr Gepäck wird per Fahrzeug von Unterkunft

zu Unterkunft transportiert und sollte ca. die

Abmessungen von 55x75x30 cm haben, damit

es gut verstaubar ist. (Gewichtsbegrenzung

gibt es keine.) Für Schäden wird nicht

gehaftet. Ev. Schlüssel zum Versperren

mitnehmen.

Tagesrucksack, ca. 20 - 30l

Regenhülle für den Tagesrucksack

Bekleidung / Wanderausrüstung

2 Wanderhosen (Als Ersatzhose geht auch

eine Short.)

ca. 5 T-Shirts (2-3 aus Transtex fürs Gehen

und 2-3 aus Baumwolle für danach)

Langarmhemd (auch als Sonnen- und

Moskitoschutz!)

Softshelljacke

Fleecejacke, ev. Pullover

Funktionsjacke (regendicht & atmungsaktiv)

Regenhose oder Regenponcho

Regenhose und Jacke ist in warmen Ländern

oft zu heiß. Ev. zus. kleiner Schirm.

Unterwäsche

WEISSE Bekleidung für Tempel!

Badebekleidung!

Trekkingsocken & normale Socken

Wanderschuhe

knöchelhohe, stabile, wasserfeste Trekkingschuhe

mit guter Sohle sind ideal

Ersatz-Turnschuhe

leichte Trekkingsandalen

Schlafbekleidung

Kopfbedeckung (Kappe, Tuch, Mütze)

Schutz gegen Kälte und gegen Sonne

dünnes Halstuch

Plastiksäcke (Schmutzwäsche, Regenschutz

der Sachen im Gepäck)

Teleskopwanderstöcke – schonen die Knie,

vor allem beim Bergabgehen (Bitte auch

Gummikappen als Geräuschschutz!)

ev. dünne Handschuhe

ev. schönere Kleidung für die Hotels

Sonnenschutz / Hygiene

Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz

Brille & Ersatzbrille für Brillenträger

(Ersatzbrille f. Linsenträger)

Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor (LSF

35!!)

Lippenschutz

Persönliche Toiletartikel

Diverses

Gültiger Reisepass & Visum!

Flugtickets / Ausweise / Reisedokumente

Literatur (Reiseführer, Buch, Sprachführer)

Insekten- bzw. Moskitoschutzmittel!

Moskitonetze sind in den meisten Unterkünften

vorhanden.

Ohrstöpsel! (Wände sind hellhörig)

Taschenmesser

Wecker / Uhr / Schreibzeug

Fotoapparat inkl. Speicherkarten & Akkus

Trinkflasche, total 1,5 l










ev. Bauchtasche für Geld & Dokumente

ev. Trinkbecher

ev. Snacks (Müsliriegel, Trockenfrüchte, etc.)

ev. Kleiderwaschmittel (biologisch)

ev. Notizbuch, Reisespiele

ev. Kompass, Höhenmesser, Taschenlampe

ev. Fernglas

ev. Mobiltelefon (Roaming-Infos einholen!)

Proviantsack

Medikamente

Durchfallerkrankung, Übelkeit, Kopfschmerzen,

Erkältung, Insektenstiche, Sonnenbrand,

Desinfektionsmittel, Kreislaufbeschwerden,

etc.

Verbandsmaterial, Pflaster, Blasenpflaster

Leukoplast (als Universalreparatur- und

Blasenvorbeugemittel)

persönliche Medikamente

ev. Wasserdesinfektionsmittel (z.B. Micropur)

ev. Vitamintabletten, Mineralstofftabletten

(Magnesium), Zwieback, Teebeutel

Ausrüstungsberatung:

Bei unserem Partner „Northland-Professional“

werden Sie bestens beraten. Unsere Kunden

bekommen mit der Buchungsbestätigung einen

-10% Gutschein.

Den nächstgelegenen Northland-Store finden Sie

unter: www.northland-pro.com

Zusätzlich für die Übernachtungen

Hüttenschlafsack (Leinen oder Seide)

Für die Nacht im Kloster und die Nacht bei den

Ureinwohnern)

(Unterlagsmatten werden bereitgestellt!)

LED-Stirnlampe inkl. Ersatzbatterien

Toilettenpapier (inkl. Feuerzeug zum

umweltfreundlichen Entsorgen durch

Verbrennen)

Kleines Hand- oder Badetuch, ev.

Waschlappen

ev. Feuchttücher

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GUT VORBEREITET IN DIE SCHÖNSTE ZEIT DES JAHRES

Informationen rund um Ihre Reise mit Weltweitwandern

Reiseabsage

Sollte die Mindestteilnehmeranzahl für die Reise nicht erreicht werden,

informieren wir Sie spätestens 3-4 Wochen vor Abreise von der Absage.

Den bereits bezahlten Betrag bekommen Sie dann umgehend retour

überwiesen.

Die Abreise

Es ist soweit, Ihr Urlaub beginnt. Viele unserer Reisen starten mit einem

Flug. Da die TeilnehmerInnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum

kommen, ergeben sich häufig unterschiedliche Abflughäfen und können

daher auch nicht von Ihrer Reiseleitung begleitet werden. Bitte achten Sie

darauf, Ihr Gepäck selbständig und rechtzeitig einzuchecken und zeitgerecht

umzusteigen.

„Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz.“

Hermann Löns (1866 - 1914)

Wer sich gut auf seine Reise vorbereitet, hat gute Chancen den besten

Urlaub seines Lebens zu erleben. Diese kleine Broschüre soll Ihnen dabei

behilflich sein.

Versicherung

Im Reisepreis ist keine Kranken- und Stornoversicherung enthalten. Wir

empfehlen Ihnen aber zu einem Abschluss, da bei einem Unfall in

entlegenen Gebieten möglicherweise hohe Bergungs- und Transportkosten

für Sie entstehen können. Wir bieten Ihnen ein Komplettschutzpaket inkl.

Stornoversicherung an, bei Wunsch bitte auf dem Anmeldeformular

ankreuzen. Auch Mitgliedschaften beim Alpenverein oder z.B. beim ÖAMTC

enthalten interessante Versicherungsleistungen. Bitte führen Sie Ihre

Versicherungsunterlagen auf der Reise immer mit sich. So kann im Notfall

schneller reagiert werden.

Die letzten Reiseunterlagen

Spätestens eine Woche vor Abreise bekommen Sie letzte Zusatzinfos

(Flugtickets, aktuelle Reisekurzübersicht mit den Kontaktinfos der örtlichen

AnsprechpartnerInnen.)

DAS KLEINE ABC DER REISEETIQUETTE

Fluggepäck

Bitte beachten Sie, dass Ihr Fluggepäck meist auf 20 Kilo beschränkt ist.

Zusätzlich ist ein Stück Handgepäck erlaubt. WICHTIG: Auf Flügen, die in

Europa starten, dürfen Flüssigkeiten/Gele mit einer Höchstfüllmenge von

100 ml pro Behältnis im Handgepäck nur in bestimmten 1-l-Beuteln

transportiert werden. Pro Person ist nur ein 1-l-Beutel zugelassen. Bitte

geben Sie auch keine Taschenmesser, Scheren, Nagelfeilen und Batterien

ins Handgepäck.

Da es leider zu Gepäcksverspätungen kommen kann, empfehlen wir Ihnen,

Ihre wichtigsten Ausrüstungsgegenstände in Ihrem Handgepäck zu

verstauen bzw. bei der Anreise zu tragen (z.B. Trekkingschuhe).

Die Ankunft

Bei der Ankunft im Zielland werden Sie am Flughafen (nach der

Passkontrolle) empfangen. Sie befinden sich nun in besten Händen.

Während der Reise

Wir bitten Sie während der gesamten Reise folgende Dinge immer bei sich

zu tragen (dabei empfiehlt sich eine sichere und körpernahe Aufbewahrung

bspw. in einem Bauchgürtel):

• Reisepass mit dem evtl. erforderlichen Visa

• Reiseübersicht mit Kontaktadressen der Partner

• Versicherung inkl. Notfallnummern

• Flugticket(s)

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„Reise mit Lust, doch reise bewusst - die Welt lädt Dich ein, doch ist sie

nicht Dein.“

Autor unbekannt

Weltweitwandern versteht sich als nachhaltig denkendes Unternehmen, das

versucht seine Reisen so zu gestalten, dass im Reiseland möglichst wenig

Schaden angerichtet wird. 100%e Nachhaltigkeit wird es nie geben können.

Wir sind aber sehr bemüht, unsere Reisen weiterhin in diese Richtung zu

entwickeln. Bei manchen Reisen sind wir in dieser Entwicklung weiter, bei

anderen ist noch ein längeres Wegstück zu gehen.

MENSCHEN & KULTUR

„Einen wichtigen Beitrag zum fairen Reisen tragen Sie als

unser Gast bei. Wer sich nur wenige Regeln zu Herzen

nimmt und mit in seine Tasche packt, tut damit nicht nur

Gutes, sondern gewinnt gewiss auch neue Einsichten und

Freundschaften.“

Christian Hlade, WWW-Geschäftsführer und Gründer

Eine Reise in ein neues, bisher unbekanntes Land ist immer auch eine Reise

zu fremden Menschen, die wir oft nicht verstehen, sei es nun sprachlich oder

(auch) sozial. Jede Kultur hat ihre eigenen Regeln und Normen, die von den

unsrigen stark abweichen können. Wer sich vorab ein wenig über das

Reiseland informiert, versteht die GastgeberInnen und ihre Kultur nicht nur

besser, sondern kann so auch peinliche Situationen vermeiden.

Fotografieren

Das Fotografieren im Urlaub gehört für die

meisten Reisenden einfach dazu. Neben

schönen Landschaften und eindrucksvollen

Bauten möchte man auch die netten

GastgeberInnen festhalten. Generell ist

nichts gegen das Fotografieren von

Menschen einzuwenden, an einige Regeln

sollte man sich dabei aber halten:

• Die Faustregel: Fotografiert wird nur, wer auch nichts dagegen hat!

Auch wenn ein Mensch für Ihr Auge noch so interessant aussieht,

ihn gegen seinen Willen abzulichten, wäre respektlos.

• Fotografieren

Sie Menschen nicht in peinlichen oder entwürdigenden Situationen.

• Bei vielen rituellen Handlungen oder in religiösen Stätten ist das

Fotografieren nicht erlaubt. Fragen Sie Ihren Guide.

• Vertrauen Sie auf Ihr Feingefühl!

Betteln

In vielen Ländern wird gebettelt. Die Ursachen und Hintergründe sind

vielfältig und können nicht verallgemeinert werden. Ihr Guide wird Ihnen

gerne Auskunft darüber geben. Was das Geben betrifft, so raten wir eher

davon ab, denn die wahren Probleme oder Ursachen können Sie dadurch

nicht lösen. Wenn Sie nachhaltig helfen möchten, unterstützen Sie besser

sinnvolle Projekte, die bspw. bettelnde Kinder von der Straße wegholen und

ihnen eine Ausbildung ermöglichen.

Schenken

Auf Reisen begegnet man Menschen, die. vergleichsweise unter einfachen

Verhältnissen leben. Viele Gäste wollen etwas zurückgeben, sich für die

Gastfreundschaft bedanken. Bevor Sie ins nächste Geschäft stürmen und

Mitbringsel für Ihre Reise erstehen, bedenken Sie aber Folgendes:

• Kaufen Sie vor Ort! Damit schonen Sie Ihre Geldbörse und stärken

auch die lokale Wirtschaft.

• Schenken Sie mit Maß! Sie vermitteln mit einer überschwänglichen

„Güterverteilung“ ein verfälschtes Bild vom unendlich reichen

Westen und erzeugen Unzufriedenheit bei den Beschenkten.

• Beschenken Sie nur Menschen, mit denen Sie eine Beziehung teilen

(z. B. Ihr Begleitteam oder die Kinder der Bäuerin, bei der Sie zu

Mittag gegessen haben.).

• Bitte keine Geldgeschenke! Diese verleiten zum Betteln.

• Schenken Sie Sinnvolles! Wir ersuchen, davon abzusehen,

Süßigkeiten zu verteilen. Viele Kinder benutzen keine Zahnbürsten

und ruinieren mit Süßem ihre Zähne. Schenken Sie lieber

Malbücher, Obst oder einen Ball!

Schenken ist kein Muss! Ein Lächeln, ein Lied aus der Heimat oder ein

„Danke“ in der Landessprache erfreuen ebenso.

Respekt und Verständnis

Bitte vergessen Sie nicht, dass Sie während Ihres Urlaubs Gast in einem

(zumeist) fremden Land sind. Den GastgeberInnen gilt es Respekt

entgegenzubringen, auch wenn ihre Handlungsweisen für Sie unverständlich

oder eigenartig anmuten. Es obliegt uns nicht zu richten und zu werten,

auch wenn es uns schwer fällt. Ein Beispiel: In einigen (muslimischen)

Weltweitwandern-Reiseinfos: Sri Lanka Seite 9 von 14


Ländern haben Männer mehrere Frauen. Das mag Ihnen nicht gefallen, weil

Ihnen die monogame Lebensweise vertraut ist, ABER versuchen Sie bitte

nicht Ihre GastgeberInnen zu missionieren und von Ihrer Meinung zu

überzeugen.

Kleidung

Wir bitten alle unsere Gäste, sich den kulturellen Verhältnissen angepasst zu

kleiden. Damit erst gar nicht unpassende Kleidung in den Koffer gelangt,

empfehlen wir, sich schon vor der Abreise darüber zu informieren. Vor Ort

rät es sich (gleichgeschlechtliche) Einheimische zu beobachten: Tragen Sie

Kleidung, die die Knöchel/Knie zeigen? Sind die Schultern stets bedeckt?

Gibt es besondere Kleidungsvorschriften beim Besuch von religiösen

Stätten? Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Guide.

Gastfreundschaft

Die Gastfreundschaft wird in fast allen Kulturen

groß geschrieben. Einladungen zum Essen oder

Trinken sind daher vielerorts fixe Bestandteile

des Reisens. Oft werden Speisen und Getränke

serviert, die nicht so ganz munden. Trotzdem

bitten wir Sie höflich zu bleiben, wenn Sie diese

nicht kosten wollen bzw. Sie Ihnen nicht

schmecken. Bedanken Sie sich für die

Einladung.

Religion & Brauchtum

Fremde Länder, fremde Sitten. Man kennt sie

von fast allen Reisenden, die Geschichten von den unzähligen Fettnäpfchen

in die man auf Reisen getreten ist. Alle werden sich auch bei bester

Vorinformation nicht vermeiden lassen. Das ist aber auch nicht notwendig.

Vielmehr bitten wir Sie, Ihren GastgeberInnen zu zeigen, dass Sie sich um

die Einhaltung der lokalen Regeln bemühen und sich bei kleinen

Missgeschicken auch entschuldigen. Der wichtigste Tipp: Hören Sie Ihrem

Guide aufmerksam zu und fragen Sie ihn.

Trinkgeld

Vielerorts gehört das Geben von Trinkgeld dazu. Es ist eine symbolische

Anerkennung für den geleisteten Dienst, aber kein Ersatz für das Gehalt.

Eine durchschnittliche Dienstleistung ruft nach einem durchschnittlichen

Trinkgeld, Anpassungen nach oben oder unten reflektieren die (Un-)

Zufriedenheit der KundInnen.

UMWELT

Wer wandert, möchte nicht entlang eines Glasscherbenpfades gehen,

zwischen Plastikmüll Blumen suchen müssen und einen üblen Gestank in der

Nase haben. Wer wandert, möchte Natur - möglichst unberührt. Das

funktioniert aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen und sich an gewisse

Regeln halten:

Müll

Das A und O: Müll vermeiden, wo nur möglich! Insbesondere mit nicht

kompostier- und brennbaren (ökologisch vertretbar!) Abfällen sehr sparsam

umgehen. Wenn es keine Entsorgungsmöglichkeiten gibt, den Müll bitte

immer mitnehmen. Toxische Abfälle, wie Batterien und Spraydosen, sollten

wieder mit nach Hause genommen werden. Für RaucherInnen:

Zigarettenkippen bitte nicht einfach wegwerfen, sondern sammeln und mit

anderem Brennbaren verfeuern!

Wasser

In Ländern mit geringen Niederschlagsmengen, bitten wir um einen

besonders maßvollen Umgang mit Wasser! Achten Sie insbesondere darauf,

kein Trinkwasser zu verschmutzen (bspw. beim Wäschewaschen).

Essen & Getränke

Essen und Trinken Sie soweit es Ihnen möglich ist lokale Produkte! Dadurch

lässt sich viel Müll vermeiden, denn meist sind importierte Waren aufwändig

verpackt.

Kulturelles Erbe

Behandeln Sie bitte das kulturelle Erbe eines Landes mit viel Würde! Kaufen

Sie keine Antiquitäten, die älter als hundert Jahre alt sind oder

archäologische Fundstücke, denn damit betreiben Sie Raubbau an der

kulturellen Identität eines Landes. Berühren Sie bitte keine Malereien an

Felsen und Wänden, sie sind überaus filigran. Auch Blitzlicht behagt ihnen

meist nicht, deswegen rät es sich den natürlichen Lichteinfall zu nutzen.

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FAQ: Fragen VOR der Reise

„Der Sinn des Reisens ist, ans Ziel zu kommen, aber

Sinn des Wanderns unterwegs zu sein.“

Theodor Heuss (1884 - 1963)

1. Ich bin keine BergsteigerIn - kann ich

trotzdem bei Ihren Wandertouren mitfahren?

Ja! Unser Angebot richtet sich an Menschen, die mit

positiver Neugier die Welt entdecken und sich gerne

in der Natur bewegen. Bei unseren Wanderreisen

muss man nicht klettern. Unsere fünfstufige

Einteilung spiegelt den generellen Charakter der

Reise wider und hilft Ihnen, die für Sie optimale Tour

zu finden.

2. Wie wird die Gruppe sein?

Unsere Gruppen sind klein, die durchschnittliche

Größe liegt bei 6-12 Personen. So wird ein individuelles Erlebnis möglich.

Menschen, die bei unseren Wanderreisen mitmachen, haben meist viel

gemeinsam und passen in der Gruppe gut zusammen. Das gemeinsame Gehen

& Erleben wird von vielen unserer KundInnen als wertvolle Bereicherung ihrer

Reise erlebt.

3. Wie bereite ich mich auf eine Wanderreise vor?

Wir empfehlen, die Zeit vor der Abreise zu nutzen, um sich fit zu machen.

Jegliche Art von Ausdauertraining ist geeignet, denn je besser Sie trainiert

sind, desto mehr Vergnügen werden Sie beim Trekking haben.

4. Welche Ausrüstung brauche ich?

Stellen Sie sich auf einen großen Bereich an verschiedenen Temperaturen ein.

Oft durchlebt man alle Jahreszeiten an einem Tag, dazu kommen manchmal

auch wettermäßige Schwankungen. Wir empfehlen Ihnen, Kleidung nach dem

Zwiebelprinzip (viele dünne Schichten) anzuziehen. Nach dem Motto: „Es gibt

kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Ausrüstung,“ raten wir Ihnen,

hochwertige Ausrüstung zu verwenden. Bitte beachten Sie auch unsere genaue

Mitnahmeempfehlung!

7. Sicherheit auf den Touren?

Wie auch im Hochgebirge in Europa kann es auch auf einer Tour in unberührte

Naturlandschaften zu besonderen Gefahrensituationen kommen:

Wetterumschwünge, Steinschlag, Hochwasser, Verletzungen, etc. Da viele

unserer angebotenen Touren in einsame Naturgebiete führen, kann es bei

Unfällen unter Umständen etwas länger dauern, bis Hilfe von außen kommt.

Die Teilnahme an den angebotenen Touren erfolgt auf eigene Gefahr und auf

eigenes Risiko der TeilnehmerInnen. Niemand wird selbstverständlich bei einer

Erkrankung, oder einer Verletzung allein gelassen. Bei allen Touren wird im

Falle des Falls der kürzeste und sinnvollste Weg zur nächsten medizinischen

Versorgung organisiert und eine Begleitperson mitgeschickt.

TIPPS während der Tour

1. Kein zu schwerer Tagesrucksack!

Im Tagesrucksack tragen Sie die Dinge für Ihren

Bedarf untertags. Das restliche Gepäck wird von

Vehikeln, Tragtieren oder Trägern zum Zielort

gebracht. Sie haben während des Tages keinen Zugriff

auf diese Gepäckstücke.

Empfohlener Inhalt: Wasserflasche 1-1,5 Liter (wieder

befüllbar), Kamera mit Reservefilmen/Speicherkarten,

evtl. Reserve-T-Shirt, Fleece- und Goretexjacke,

Regenschutz, Sonnenbrille, Sonnencreme,

Lippenschutz, evtl. persönliche Medikamente

(Kreislauftropfen, Asthma, etc.), Kopfbedeckung.

2. Gehen Sie langsam!

Gerade die ersten 15-20 Min. sollte man langsam gehen, um den Kreislauf in

Schwung zu bringen.

3. Gleichgewicht halten!

Wenn man aus dem Gleichgewicht gerät oder ausrutscht, sofort in die Knie

gehen. Damit senkt man den Schwerpunkt des Körpers und erleichtert das

Ausbalancieren.

4. Beim Bergabgehen NIE die Knie durchstrecken!

Immer mit leicht abgewinkelten Knien auftreten, das strapaziert zwar die

Oberschenkelmuskel und die Bänder, schützt aber die Kniegelenke. Vor allem

wenig trainierte Menschen neigen zur Schonhaltung und treten mit

gestrecktem Bein auf. Die Folge sind Schmerzen in den Gelenken. Verwenden

Sie zwei (!) Stöcke zur Unterstützung. Wissenschaftliche Untersuchungen

belegen, dass Stöcke auf mehrtägigen Wanderungen Hunderte Tonnen

Gewicht von den Knien nehmen.

5. Die Not am Tag vergraben!

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Wir bitten Sie, Überreste zu vergraben und sparsam mit dem Papier

umzugehen. In einem sensiblen Ökosystem verrottet selbst Papier jahrelang

nicht. Bitte nicht in oder in die Nähe von Bächen, Wasserstellen usw. pinkeln!

6. Die Not in der Nacht nicht hinauszögern!

Wenn Sie während einer Zeltübernachtungen aufs Klo gehen müssen: Nicht

hinauszögern! Wer nicht sofort geht, kann nicht mehr richtig schlafen,

gleichzeitig ist das Zurückhalten des Urins sehr schlecht für den Organismus.

Bitte verwenden Sie unbedingt – wenn vorhanden – das Toilettenzelt, um die

Umwelt zu schonen.

7. Pfurzen erlaubt!

Die Verdauung wird beim Gehen angeregt. Auch durch die ungewohnte Kost

entstehen „Darmwinde“. Halten Sie diese nicht verkrampft zurück, das ist

ungesund. Pfurzen ist beim Trekking erlaubt! Ein erhöhtes Gasvolumen ist

normal.

8. Bitte keine Diät!

Der Körper braucht Energie, besonders beim Trekking auf großen Höhen.

9. Viel trinken!

Trinken Sie je nach Temperatur und Höhenlage 3 - 6 Liter pro Tag! Je heißer

die Tagestemperatur und je höher die Route, desto mehr Flüssigkeit braucht

Ihr Körper. Auf das normale Durstempfinden kann man sich häufig nicht mehr

verlassen. Trinken Sie ruhig "einen über den Durst"! Zusätzlich wichtig: Eher in

kleinen Portionen und häufiger trinken, als in großen Mengen auf einmal.

10. Kein Alkohol!

Alkohol und Wandern sind (zumindest tagsüber) keine gute Kombination. Die

weit verbreitete Meinung, mit Alkohol verschiedenen Infektionen vorbeugen zu

können, ist medizinisch NICHT gesichert.

11. Wundheilsalbe für alle Fälle!

Wenn es in Folge von Schweißablagerungen zu unangenehmen

Wundscheuerungen kommt (deswegen besonders anfällige Stellen - wie den

Popo - täglich waschen) und/oder die Lippen aufgesprungen sind, hilft eine

Wundheilsalbe wie z.B. Bepanthensalbe.

12. Kopfbedeckung tragen!

Tragen Sie immer eine Kopfbedeckung, denn ein Sonnenstich ist sehr

unangenehm!

Mustapha, Führer aus Marokko: „In Marokko können Sie sich landestypisch

einen „cheches“ (blauer Turban) um den Kopf wickeln, der

sieht nicht nur gut aus, sondern schützt auch noch vor der

Sonne!“

13. Packen Sie lieber einen

zu warmen Schlafsack ein!

Bei der Übernachtung im Zelt ist nichts

schlimmer als ein zu dünner Schlafsack.

Die Angaben der Hersteller sind nicht

immer optimal. Orientieren Sie sich

unbedingt am angegebenen

Komfortbereich. Im Schlafsack wenig

anziehen, sonst kann sich der Schlafsack nicht erwärmen. Wir empfehlen bei

Kälte eine Goretexjacke über den Schlafsack zu legen.

14. Knöchelhohe, stabile Wanderschuhe mit guter Sohle!

Sie brauchen keinen schweren, steigeisenfesten Bergschuh. Treten Sie die Tour

nie mit fabriksneuen Schuhen an, sondern gehen Sie Ihre Schuhe vorher gut

ein.

15. Stellen Sie sich auf Hitze und Kälte ein!

Das Wetter spielt häufig verrückt. Angaben über Temperaturen im Zielland sind

nicht einfach und unzuverlässig. Gerade im Gebirge hat man oft alle

Jahreszeiten an nur einem Tag. Daher: Kleidung nach dem Zwiebelprinzip

einpacken und anziehen!

16. Niemals gehen und GLEICHZEITIG fotografieren!

Wer unkonzentriert ist, kann stolpern und das wiederum kann zu Verletzungen

führen.

17. Kamerahülle gegen nerviges Kramen nach dem Fotoapparat!

Nehmen Sie unbedingt eine Tasche mit, mit der Sie die Kamera außen am

Körper tragen können und so schneller fotografierbereit sind.

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FRISCH UND GESUND DURCH DEN URLAUB

Informationen rund um die Gesundheit bei Fernreisen

Eine Garantie, dass Sie auf Ihrer Reise nicht krank werden, können wir

Ihnen nicht geben. Ein paar Tipps aber, die helfen können schon im

Vorfeld Krankheiten und Unwohlsein zu verhindern. Denn Vieles ließe sich

mit ein wenig Vorsicht vermeiden …

Impfungen: Hepatitis, Diphtherie, Polio & Co

Für die Einreise in viele Länder werden spezielle Impfungen verlangt oder

zumindest empfohlen. Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Arzt, dem

tropenmedizinischem Institut oder beim Gesundheitsamt, welche

Impfungen Sie für Ihre Fernreise benötigen.

Ruhe zu Beginn

Besonders wenn die Anreise lang und anstrengend war, ruhen Sie sich am

Urlaubsort etwas aus, bevor Sie sich in anstrengende Unternehmungen

stürzen! Nicht gleich am ersten Tag voll losstarten.

Vorsicht beim Essen und Trinken

Besonders bei Reisen in warme, (sub-)tropische Länder gilt: Achtung beim

Essen und Trinken! Schälen – Kochen – Braten – Oder Vermeiden!

• Meiden Sie ungekochtes oder ungefiltertes Wasser (auch

Eiswürfel)!

• Kein rohes Gemüse, keine Salate und kein ungeschältes Obst

essen!

• Vorsicht bei Cremes, Speiseeis, Mayonnaise u. ä., auch wenn Sie

Ihnen in so genannten „besseren“ Lokalen geboten werden oder in

Plastik verpackt sind!

• Achtung bei Meeresfrüchten, Fisch, Eiern und Fleisch: Was nicht

gut durchgebraten oder gekocht ist, nicht essen!

Christian Hlade (GF Weltweitwandern): „Ich bin beim Essen und Trinken

unterwegs sehr vorsichtig und verzichte gänzlich auf rohes Gemüse,

Salate und auch auf Nachspeisen, deren Kühlkette ich nicht kenne (v. a.

Cremen und Milchspeisen in Restaurants). Durch die konsequente

Anwendung unserer einfachen Regeln hatte ich in den letzten Jahren

überhaupt keine Darmprobleme auf meinen vielen weltweiten Reisen!“

Verhalten bei Durchfall und Verstopfung

Trotz aller Vorsicht lässt sich gerade im Magen-Darm-Bereich nicht jedes

Unwohlsein vermeiden. Die Umstellung auf fremde Kost macht unserem

Körper besonders am Beginn zu schaffen. Das häufige Resultat: Durchfall

oder Verstopfung. Nicht angenehm, aber auch nicht unbedingt schlimm.

Sollte es Sie erwischt haben, ist Schonkost angesagt: Reis, Zwieback,

Tee, usw.

Bei Durchfall: Nicht vergessen, dass Ihr Körper dehydriert, daher viel

trinken und gegebenenfalls Elektrolyte einnehmen. Wenn möglich auf

Imodium & Co verzichten, da die Ursachen nicht behoben werden und Sie

schnell Verstopfung bekommen könnten.

Bei Verstopfung: Ballaststoffreich essen (Getreide, Hülsenfrüchte, Obst

und Gemüse) und sich viel bewegen.

Achtung beim Sonnenbad

Gilt besonders in heißen Ländern und in größeren Höhen: Unterschätzen

Sie nie die Intensität der Sonne! Ein Sonnenstich ist unangenehm und

äußert sich in Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen. Besser mit hohem

Lichtschutzfaktor, Sonnenbrillen und Kopfbedeckung vorsorgen, auch

wenn es Ihrer Meinung nach nicht schick aussieht!

Tiere im Reiseland: Mücken, Flöhe & Co

Nicht jedes Tier im Urlaubsziel ist lieb und erwünscht! In (sub-)tropischen

Ländern gilt: Kleidungsstücke und Schuhe, die Sie abgelegt haben, vor

dem Anziehen ausschütteln!

Bei Reisen in südliche Länder kommen Sie in Regionen mit Malaria-Risiko.

Eine Malaria-Prophylaxe für einen kurzen Aufenthalt ist allerdings immer

gut abzuwägen, die Nebenwirkungen sind nicht ohne und haben schon

vielen Reisenden den Urlaub vermiest. Hier helfen auch

Antimückenlotionen und langärmlige Kleidung das Risiko von

Insektenstichen zu verringern.

Auch wenn so manches Tier noch so süß ist, raten wir unbedingt zur

Vorsicht beim Streicheln. Zutrauliche Hunde könnten unter Umständen

zubeißen und es kommt so ev. zu einem Tollwutrisiko. In weniger

schlimmen Fällen können auch Flöhe auf Sie überspringen.

Lieber mit Schuhen

Anstatt barfuss in Scherben, spitze Steine (besonders bei

Flussdurchquerungen), Unrat oder auf Tiere zu treten, die üble

Verletzungen nach sich ziehen könnten, raten wir Ihnen besser immer mit

Sandalen oder Schuhen zu wandern.

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Unsere Tipps für Ihre Reiseapotheke

Generelle Informationen:

• Eine Reiseapotheke für Gesunde sollte so eingerichtet sein, dass man für

eventuelle Überraschungen oder Unfälle unterwegs gewappnet ist. Wenn

Sie an einer chronischen Krankheit leiden, müssen Sie zusätzlich Ihre vom

Arzt verordneten Dauermedikamente mitnehmen.

• Wir raten, die in der Reiseapotheke enthaltenen Medikamente bereits zu

Hause zu erwerben. Die Gefahr von Arzneimittelfälschungen im Ausland

ist hoch, außerdem sind die Beipackzettel in der Landessprache abgefasst,

was die Handhabung der Medikamente erschwert.

• Eine Standard-Reiseapotheke gibt es nicht. Daher empfehlen wir Ihnen,

alle Medikamente, die Sie auch zu Hause einnehmen oder häufig

brauchen, auch im Urlaub mitzunehmen. Wenn Sie aus vergangenen

Urlauben bereits wissen, dass ein spezielles Präparat besonders geholfen

hat oder Sie es immer wieder gebraucht haben, besorgen Sie es auch für

diese Reise.

• Viele Medikamente müssen kühl gelagert werden. Bedenken Sie bitte,

dass Ihre Reiseapotheke unter Umständen starker Sonneneinstrahlung

ausgesetzt sein kann.

• Bei Flugreisen gehören die Medikamente, die Sie ständig brauchen, ins

Handgepäck – und zwar in der Menge, dass Sie den ganzen Urlaub damit

auskommen können.

• Beachten Sie bei der Erstellung Ihrer Reiseapotheke, dass medizinische

Versorgung von außerhalb bei Trekkingtouren oftmals nicht sofort

möglich ist.

• Es ist ratsam, zeitgerecht vor Ihrer Abreise einen Zahnarzttermin zu

vereinbaren, um Komplikationen während des Urlaubs gleich im Vorhinein

zu vermeiden.

• Wenn Sie Spritzen und Kanülen (z.B. für Diabetiker) mitnehmen, sollte die

Notwendigkeit von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt bescheinigt sein, um

Schwierigkeiten mit ausländischen Zollbehörden zu vermeiden.

• Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie verreisen. Entscheiden Sie

gemeinsam, welche Vorsichtsmaßnahmen Sie treffen sollten oder welche

zusätzlichen Medikamente Sie in Ihrer Reiseapotheke mitnehmen sollten.

Einige Medikamente sind rezeptpflichtig. Auch Wechselwirkungen mit

anderen Medikamenten sollten geklärt werden.

• Gleichzeitig sollten Sie aber auch über vorbeugende Maßnahmen

sprechen wie z. B. Impfungen oder Malariatabletten.

Die Basis:

o

o

o

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o

Pflaster, Blasenpflaster, Verbandszeug, Wundauflage, elastische Binde

Schere, Pinzette, Fieberthermometer

Wunddesinfektionsmittel,

Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor und Après-Soleil-Produkte

- Wund- und Heilsalbe bei Verletzungen

Je nach Destination: Insektenschutz

Empfohlene Arzneimittel:

o Gegen Durchfall und Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen

o Gegen Schmerzen

o Gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen

o Gegen Fieber

o Gegen Allergie und Juckreiz

o Mit ärztlicher Verordnung: Breitbandantibiotikum

o Augen-, Ohren- und Nasentropfen

o Elektrolytpräparat

o Medikamente, die Sie ständig einnehmen müssen

Je nach Destination: Malariamedikamente

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