zur Handlungshilfe

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Psychische Belastungen beurteilen – aber wie? Eine betriebliche Handlungshilfe für Gefährdungsbeurteilungen

angestrebt. Wie verhält sich der Betriebsrat nun sinnvoller

Weise in dieser Situation?

Sicherlich ist es einfacher, die Gefährdungsbeurteilung psychischer

Belastungen unter Nutzung voller Mitbestimmungsrechte

durchzuführen, wenn dies auch schon bei der

Beurteilung der physischen Belastungen so geschehen ist.

Aber dies ist in den wenigsten Betrieben der Fall. Natürlich

können Betriebsräte auch erst einmal nur die Mitbestimmung

bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

reklamieren. Dies wäre z.B. dann angesagt, wenn im

Betrieb das Thema „Psychische Belastungen“ dringend

angepackt werden muss, etwa weil der Arbeitgeber die wöchentliche

Arbeitszeit verlängern will. Dann kann nicht erst

eine Gefährdungsbeurteilung physischer Belastungen gemacht

werden. Allerdings sollte zumindest mittelfristig die

Beurteilung der physischen Belastungen ebenso nach den

vereinbarten Spielregeln durchgeführt und somit in den

Prozess der Gefährdungsbeurteilung integriert werden.

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