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Ausgangslage

1 Ausgangslage

Das Thema psychische Belastungen ist seit geraumer Zeit

hoch aktuell. Im betrieblichen Alltag nehmen Arbeitstempo,

Zeit- und Termindruck ständig zu. Stress durch Leistungsverdichtung

und überlange Arbeitszeiten sowie hohe Reibungsverluste

durch eine oft unzulängliche Arbeitsorganisation

nehmen den Beschäftigten die Luft zum Atmen.

Diese Einflüsse am Arbeitsplatz gehören zu den psychischen

Belastungen. Damit wird klar: Psychische Belastungen

haben nicht zwangsläufig mit psychischen Störungen

oder gar persönlichen Problemen einzelner Beschäftigter zu

tun. Vielmehr geht es um arbeitsbedingte Belastungen, die

den Menschen nervlich oder geistig beanspruchen.

Wesentliche psychische Belastungen in der Arbeit sind:

Überforderung (etwa durch ein zu großes Arbeitspensum

oder eine nicht genügende Qualifikation

für die jeweiligen Arbeitsanforderungen);

Unterforderung (nur ein Teil des menschlichen

Leistungsvermögens wird abverlangt, z.B. bei

eintöniger Montage- oder Fließarbeit);

unergonomische Arbeitszeiten (durch zu lange

Dauer, ungünstige Lage und Verteilung oder

mangelnde Planbarkeit);

soziale Konflikte (mit Vorgesetzten und/

oder KollegInnen);

Erschwernisse bei der Arbeitsausführung (etwa

durch schlechte Beleuchtung, Lärm).

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