Alle weiteren Informationen finden Sie hier. - Wasserland Steiermark

wasserland.steiermark.at

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DIE PARTNER DES WELTWASSERTAGES 2007

LADEN EIN:

DONNERSTAG, 22. MÄRZ 2007


WASSER- UND KANALLAUF 2007


ABENDVERANSTALTUNG


„DIE ANOMALIE DES WASSERS IM UNIVERSUM VS.

DIE ANOMALIE DER KUNST IN DER GESELLSCHAFT.“

Wasser ist kein Normalfall sondern ein Sonderfall im Universum.

In den Anomalien des Wassers im Rahmen der naturgesetzlichen

Normen sehen wir eine Metapher für Anomalien bezüglich

gesellschaftlicher Normen. Der Tematisierung dieses fundamentalen

Zusammenhanges widmet sich Teil 1 des Projektes anlässlich

des Weltwassertages 2007.

Idee und Konzeption: © Richard Kriesche.

In Kooperation mit Studierenden der FH-Joanneum Graz,

Informationsdesign und Studierenden der Kunstuniversität Graz.

Realisation und künstlerische Beiträge von Andiel Arian, Hueter

Lukas, Zirm Konrad und Kerstin Rosenzopf.


COPING WITH WATER SCARCITY

Jedes Jahr findet am 22. März der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN)

festgelegte Tag des Wassers statt. Der Weltwassertag wird jährlich im Wechsel von einer anderen

UN-Sonderorganisation mit unterschiedlichem Thema ausgetragen.

Auf diese Weise können viele Facetten der Wasserressourcen und ihrer Bewirtschaftung beleuchtet und

dargestellt werden. Für das Jahr 2007 hat die Landwirtschaftsorganisation der UN, die Food and

Agriculture Organization (FAO) die Schirmherrschaft über den Tag des Wassers übernommen.

Schwerpunktthema ist die WATER SCARCITY, also Wassermangel-Situationen. Es gibt verschiedene

Ansätze zu Water Scarcity. Water Scarcity wird in diesem Zusammenhang definiert als der Vorgang, bei

dem die Einflüsse aller Wassernutzer auf die Wasserversorgung und die Wasserqualität derart aufeinander

prallen, dass in der Folge der Bedarf aller Nutzer-Sparten einschließlich der Umwelt nicht mehr

ausreichend bedient werden kann. Water Scarcity ist ein relativer Begriff und kann auf allen Ebenen der

Versorgung und des Bedarfs auftreten. Besonders brisant ist Water Scarcity in ariden und semiariden

Gebieten.

Das Thema weist auf die Bedeutung der Zusammenarbeit und eines integrierten Ansatzes bei der

Bewirtschaftung der Wasserressourcen hin, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.

Gleichberechtigung und Rechtssicherheit, kulturelle und ethnische Fragen, Ungleichgewichte zwischen

Verfügbarkeit und Bedarf, eine qualitative Verschlechterung von Grund- und Oberflächenwasser,

intersektoraler Wettbewerb um das Wasser, regionale und internationale Streitfragen, all diese Aspekte

müssen berücksichtigt werden, wenn nur sehr begrenzte Wasserressourcen zur Verfügung stehen.

Die Themen der letzten Weltwassertage:

2000 – Wasser für das 21. Jahrhundert

2001 – Wasser für die Gesundheit

2002 – Wasser für die Entwicklung

2003 – Wasser für die Zukunft

2004 – Wasser und Katastrophen

2005 – Wasser für das Leben

2006 – Wasser und Kultur

Auch 2007 bieten die Veranstalter des Weltwassertages in Graz ein anspruchsvolles Programm, am

Nachmittag sportlich bei der dritten Auflage des Wasser- und Kanallaufes und am Abend im Bad zur

Sonne eine künstlerische Annäherung an das Thema.

Mehr zum Weltwassertag 2007 unter http://www.unwater.org/wwd07


LEBENSRESSORT STEIERMARK

Landhaus, 8010 Graz

T: (0316) 877-2210 F: (0316) 877-2247

E: pbseitinger@stmk.gv.at, www.lebensressort.steiermark.at

BEWÄLTIGUNG DER WASSERKNAPPHEIT

Wasserknappheit ist ein globales Problem und somit auch immer wieder ein Thema in Europa und

auch in der Steiermark. Die Ansprüche an das Wasser sind dabei vielfältig und beziehen sich auf

eine ausreichende Menge ebenso wie auf eine gute Qualität. So könnte eine Verunreinigung z.B.

von Grundwasserkörpern die Nutzung für Trinkwasser ausschlie-ßen und somit auch eine

Ressourcenverknappung bringen. Einwandfreies Trinkwasser in ausreichender Menge und zu

leistbaren Gebühren ist unser vorrangiges Interesse.

Auch für die Steiermark stellen daher die Bewusstseinbildung zum verantwortungsvollen Umgang

mit Wasser, eine nachhaltige Wassernutzung und die Zusammenarbeit auf lokaler und regionaler

Ebene wichtige Instrumente zur Sicherung der Wasserbedarfsdeckung dar.

WASSERVERSORGUNG IN DER STEIERMARK

Rd. 90% der Steirischen Bevölkerung beziehen ihr Trinkwasser aus öffentlichen Wasserversorgungsanlagen.

Nur einwandfreies Trinkwasser gelangt zu den Verbrauchern. 2006 wurden rd.

€ 25,0 Mio. in die Errichtung von Wasserversorgungsanlagen investiert.

Das Schlüsselprojekt zur Sicherung der Trinkwasserversorgung ist der Ausbau eines ge-meindeund

regionenübergreifenden, zukunftsfähigen Wassernetzwerkes. Auf Basis des

Wasserversorgungsplans Steiermark werden dabei örtliche Verbindungsleitungen und regi-onale

Transportleitungen umgesetzt. Das gesamte Programm „Wassernetzwerk Steiermark“ umfasst

Investitionen von knapp € 50 Mio.. Die örtlichen Verbindungen mit Gesamtkosten von rd. € 24

Mio. wurden bisher zur Hälfte realisiert. Fertig gestellt wurden auch die Transportleitungen durch

den Plabutsch und für die Weststeiermark.

Mit dem größten Projekt, der „Transportleitung Oststeiermark“, wurde in ersten Teilab-schnitten

begonnen. Diese Leitung von Graz nach Hartberg mit einem geschätzten Investi-tionsvolumen von

€ 15. Mio. wird in spätestens 3 Jahren in Betrieb gehen.

RESSOURCENSICHERUNG

Sauberes Trinkwasser kann nur durch nachhaltigen Gewässerschutz sichergestellt werden.

Investitionen in die Reinigung von Abwässern dienen somit auch der Sicherung der Trinkwasserversorgung,

vor allem aber auch der Erhaltung ökologisch wertvoller Fließgewässer. Allein

im Jahr 2006 wurden rd. € 120,0 Mio. in die Errichtung von Abwasserentsorgungs-anlagen

investiert.

Ständiger Anstrengungen bedarf es auch für eine grundwasserverträgliche Landbewirt-schaftung.

Zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte z.B. bei Nitrat, ist einerseits die

Ausweisung von Schongebieten erforderlich und andererseits durch Beratung eine

ordnungsgemäße landwirtschaftliche Bewirtschaftung anzustreben.

Der Schutz der Ressource Wasser erfordert aber auch Maßnahmen des Rückhaltes von Wasser in

der Landschaft zur Unterstützung einer bestmöglichen Grundwasserneubildung.

LANDESRAT JOHANN SEITINGER


GRAZER STADTWERKE AG, BEREICH WASSER

Körösistraße 20, 8010 Graz

T: (0316) 887-223, F: (0316) 887-786

E: wasser@gstw.at, www.grazer-stadtwerke.at

GRAZER WASSER - HOHE QUALITÄT BEI GROßER VERSORGUNGSSICHERHEIT

Der Bereich Wasser der Grazer Stadtwerke AG ist nach Wien, EVN-Wasser und der Linz AG der

viertgrößte Wasserversorger Österreichs mit einer Jahresförderung von 19,1 Mio. m³, 30.000

Hausanschlüssen mit einer Gesamtlänge von 428 km und 835 km Versorgungs- und

Transportleitungen. Der Versorgungsgrad liegt bei über 95%.

- Versorgungssicherheit

Mit den Wasserwerken Andritz und Friesach, sowie den Bezugsrechten von Wasser aus dem südlichen

Hochschwabgebiet von der Zentral-Wasserversorgung Hochschwab Süd GmbH, den

Reservekapazitäten im Wasserwerk Feldkirchen und Bezugsrechten beim Wasserverband Umland Graz

steht die Grazer Wasserversorgung auf fünf sicheren Beinen und bietet höchste Versorgungssicherheit,

auch in Zeiten extremer Trockenheit.

- Hohe Qualität bei günstigem Preis

Das Grazer Wasser ist von so hoher Qualität, dass es weder desinfiziert, noch sonst wie aufbereitet

werden muss. Die Grazer Stadtwerke liefern Natur pur! Das erfordert großen Aufwand für den

Gewässerschutz durch Wasserschutz- und –schongebiete und tägliche Qualitätskontrollen des Wassers.

Der Durchschnitts-Grazer benötigt täglich 140 Liter Wasser und zahlt dafür 20 Cent, frei Haus und rund

um die Uhr.

- Austausch von Bleianschlussleitungen

Bis Ende des Jahres werden sämtliche Hausanschlussleitungen ausgewechselt sein.

Das Erneuerungsprogramm für Blei-Hausanschlüsse kommt hiermit sechs Jahre vor der Senkung des

Blei-Grenzwertes auf 10 Mikrogramm/Liter zum Abschluss. Insgesamt wurden in den letzten Jahren ca.

3.000 Blei-Hausanschlüsse ausgewechselt, die Kosten lagen bei 11,0 Mio. €.

WICHTIGE WASSERPROJEKTE 2007

- Ausbauprojekt Dürrgraben

Mit der Realisierung des Projektes an der Stadtgrenze von Graz im Bezirk Andritz wird im März

begonnen. Es umfasst die Verlegung von 4.200 lfm Versorgungsleitungen, die Herstellung von bis zu

102 möglichen Hausanschlüssen und die Errichtung einer Pumpstation.

- Rohrnetzerneuerung

Das Rohrnetzerneuerungsprogramm für das bis zu 135 Jahre alte Rohrnetz wird im Jahr 2007 mit

weiteren 4,7 km Versorgungsleitungen in den Bezirken Geidorf, Gries, Jakomini, Liebenau, Ries,

Mariatrost und Eggenberg fortgesetzt.

- Hochbehälter Ragnitz

Mit Beginn der Bausaison wird mit den Erd- und Bauarbeiten für die Erweiterung des Hochbehälters

Ragnitz von 200 m³ auf 1.800 m³ Speichervolumen begonnen. Ende 2007 sollen eine Wasserkammer

und die Schieberkammer stehen. Die Gesamtfertigstellung und Inbetriebnahme ist für Mitte 2009

vorgesehen.


STADT GRAZ – KANALBAUAMT

Europaplatz 20, 8020 Graz,

T: (0316) 872-3703, F: (0316) 872-3709,

E: kanalbauamt@stadt.graz.at

DAS GRAZER KANALSYSTEM – AUF DEN SPUREN UNSERES ABWASSERS

Vor mehr als 150 Jahren wurden in unserer Landeshauptstadt die ersten Schritte in Richtung einer

geordneten Abwasserentsorgung vorgenommen. Sukzessive wurde das Kanalsystem erweitert, sodass es

nunmehr eine Länge von rund 814 km aufweist.

Verzweigt wie die Äste eines riesigen Baumes liegt das Rohrsystem in einer Tiefe von 2 bis 12 m, durch

das sich der/die interessierte BeobachterIn teils aufrecht gehend, teils kriechend fortbewegen kann. Der

Großteil der Kanäle – Rohrkanäle – bleibt aufgrund der geringen Durchmesser aber unerreicht für

Jedermann.

Von den Grazer Liegenschaften fließt das Abwasser über Hauskanäle und Sammelkanäle in die Nebensammler

und von dort über beidseits der Mur verlegte Hauptsammler zur Kläranlage nach Gössendorf.

In dieser Großkläranlage wird jährlich eine Abwassermenge von rund 25 Millionen Kubikmeter einer

biologischen Reinigung unterzogen und so ein äußerst wichtiger Beitrag zum Gewässerschutz geleistet.

Schwerpunkte der Zukunft des Kanalbauamtes sind:

- die Sanierung der bestehenden Kanäle

- die Verbesserung des hydraulischen Zustandes von Teilgebieten und des gesamten Kanalsystems

- der Ausbau der Mischwasserbewirtschaftung

Der Betrieb, die Sanierung und der Ausbau des Grazer Kanalsystems und der Kläranlage fallen in den

Aufgabenbereich des Kanalbauamtes, das mit seinen 113 Mitarbeitern dafür sorgt, dass die Abwasserentsorgung

für die Grazer Bevölkerung rund um die Uhr gewährleistet ist.


STADT GRAZ – GRÜNRAUM UND GEWÄSSER

Tummelplatz 9, 8010 Graz

T: (0316) 872-4001, F: (0316) 872-4009

E: stadtgartenamt@stadt.graz.at, www.wasser.graz.at

Neben ihrer Zuständigkeit für die Erhaltung, Gestaltung und Entwicklung der städtischen Grünräume

obliegen der Abteilung für Grünraum und Gewässer die Agenden des Hochwasserschutzes und der

Gewässerökologie im eigenwirtschaftlichen Bereich der Landeshauptstadt Graz.

Sachprogramm Grazer Bäche

Der Aufgabenbereich einer eigenen Gewässerkompetenz ermöglicht eine strategisch abgestimmte und

zielorientierte Bearbeitung des ca. 140 km langen städtischen Gewässernetzes als wichtigen Bestandteil

des „Grazer Grünraumsystems“. Die Basis dazu bietet das Sachprogramm Grazer Bäche. Dieses ist ein

auf 10 Jahre angelegtes Programm, welches in enger Kooperation mit den Dienststellen des Landes und

des Bundes umgesetzt wird. Der Schwerpunkt des Sachprogramms liegt, neben den Agenden der

Gewässerökologie, Raumordnung und Siedlungswasserwirtschaft, im Erreichen eines nachhaltigen

Hochwasserschutzes für die gefährdeten städtischen Siedlungsbereiche sowie in der Verbesserung der

gewässerökologischen Situation.

Allgemeiner Aufgabenbereich der Abteilung für Grünraum und Gewässer

- Behördliche Tätigkeiten in der Umsetzung der Grazer Baumschutzverordnung (Behörde 1. Instanz)

und des Pflanzenschutzgesetzes

- Erstellung, Fortführung und Umsetzung des Sachprogramms Grünraum

- Projektierung, Umsetzung und fachliche Betreuung von Grünanlagen, Parks und Spielplätzen

- Führung des Baumkatasters und Wahrung der „Verkehrssicherungspflicht“ für stadt-eigene Bäume

- Sachverständigentätigkeit in sämtlichen Grünraumfragen innerhalb des Magistrates sowie beim

Vollzug des Steiermärkischen Pflanzenschutzgesetzes, bei der Feuerbrandverordnung und in

naturkundlichen Fragen des Wasserschutzgesetzes

- Grünanlagenüberwachung nach der Grazer Grünanlagenverordnung

- Amtssachverständigentätigkeit nach dem Steiermärkischen Naturschutzgesetz

- Forstlicher Sachverständigendienst und Forstaufsicht im Rahmen der Hoheitsver-waltung.

- Gewässerkoordination und Umsetzung des Sachprogramms Grazer Bäche (Koordination der Agenden

des Hochwasserschutzes, der Bachökologie, der Siedlungswasserwirtschaft, etc.)


WKO STEIERMARK, FACHGRUPPE ABFALL- U.

ABWASSERWIRTSCHAFT

Körblergasse 111-113, 8010 Graz

T:( 0316) 601-512

E: elke.dorner@wkstmk.at

DIE STEIRISCHE ABFALL- UND ABWASSERWIRTSCHAFT ALS WERTFAKTOR FÜR WASSER UND NATUR

Wirtschaft und Gesellschaft brauchen eine funktionierende Nahversorgung genauso dringend wie

eine ebenso gut arbeitende, regionale „Nah-ENTsorgung“. Die steirische Abfall- und

Abwasserwirtschaft betreibt hohen Aufwand, um die Bedürfnisse der Bevölkerung und die

gesetzlichen Vorgaben mit innovativen Konzepten und modernsten Technologien zu erfüllen.

Neben der Sammlung, Verwertung und Entsorgung von Abfällen zählt der umfangreiche Bereich

„Abwasser“ zu den wichtigsten Aufgaben der Branche.

PILOTPROJEKT „SICHERES KANALNETZ“

In Zusammenarbeit mit der TU Graz, Institut für Siedlungswasserwirtschaft und

Landschaftswasserbau und der Steirischen Landesregierung sowie weiteren Partnern erstellen die

steirischen Entsorger den Gemeinden und Unternehmen eine Grundlagenermittlung für die

Überprüfung, Bewertung und Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Kanalsysteme, sowie für

die strategische Planung von Instandhaltungsmaßnahmen in Form einer Kanalkatastererstellung

inkl. Zustandserfassung und –bewertung der Netze. Im Rahmen des mehrjährigen Projekts

KANFUNK werden anhand von vier steirischen Abwasserverbänden Referenzprojekte erstellt, die

den Weg von der Vermessung, der Kanalkatastererstellung, der Hochdruckreinigung und TV-

Inspektion bis hin zu Inspektionsstrategien und der GIS-gestützten Zustandsanalyse beschreiben,

um in Zukunft die Kosten für die Erhaltung besser abschätzen bzw. zu budgetieren zu können.

Das Gesamtvolumen für dieses Vorhaben betrug rund 120.000,- Euro; das Lebensministerium und

das Land Steiermark tragen mit Fördermitteln maßgeblich zur Realisierung bei.

Das Projekt wird vom Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau der TU

Graz unter der Leitung von Univ.-Prof. DDI Dr. Harald Kainz in Zusammenarbeit mit dem Institut

für Siedlungswasserbau am Institut für Bodenkultur, der FA 19 des Landes Steiermark

(Wasserwirtschaft und Abfallwirtschaft) unter Hofrat DI Johannes Wiedner, mehreren steirischen

Zivilingenieurbüros und den Abwasserverbänden der Fachgruppe Abfall- und Abwasserwirtschaft

der steirischen Wirtschaftskammer erarbeitet. Seitens der Fachgruppe stehen Fachgruppenvorstand

Hans Roth sowie Michael Schöffel als Leiter der Arbeitsgruppe Abwasserwirtschaft mit Erfahrung

und Kompetenz zur Seite.


WILDBACH- UND LAWINENVERBAUUNG STEIERMARK

Conrad-von-Hötzendorf-Straße 127, 8010 Graz

T: (0316) 4258170

E: sektion.steiermark@die-wildbach.at

Naturgefahren durch Wildbäche, Muren, Lawinen, und Erosion bedrohen Leben und Gesundheit vieler

Menschen und deren Lebensgrundlagen im Gebirgsland Steiermark (Lawinenwinter 1999,

Jahrhundertflut 2002, Lawinenwinter und Hochwässer 2005).

Es ist unsere Aufgabe, die Menschen vor diesen Naturgefahren zu schützen.

In unseren Gefahrenzonenplänen weisen wir gefährdete Gebiete aus. Damit kann die Siedlungsentwicklung

vorbeugend in weniger gefährdete Bereiche gelenkt werden. Für 230 Gemeinden gibt es bereits

Gefahrenzonenpläne. Unser Ziel ist es bis 2010 diese Pläne fertig zu stellen.

Das zweite Standbein der WLV sind die Schutzprojekte. Bestehende Siedlungen oder Verkehrswege

werden dadurch vor Naturgefahren geschützt.

Zum Schutz der Lebensgrundlage der steirischen Bevölkerung werden jährlich 15 Millionen € aufgewendet.

Die Wildbach- und Lawinenverbauung ist ein Unternehmen der Republik Österreich.

Wir beschäftigen in der Steiermark 14 Akademiker, 32 Techniker, Förster oder Angestellte und 110

Arbeiter. Jährlich führen wir Schutzmaßnahmen in ca. 70 Gemeinden durch.

In der Steiermark betreuen wir 346 Gemeinden mit über 3.000 Wildbächen und 1.100 Lawinen.

Unsere flächendeckende Organisation umfasst 4 Gebietsbauleitungen mit Bauhöfen und die Sektionsleitung

in Graz.

Unsere Kompetenzen liegen in der

- Beratung

- Sachverständigentätigkeit

- der Erstellung von Gefahrenzonenplänen

- der Planung, Förderung und Umsetzung unserer Schutzprojekte

- Wir wirken mit bei Katastropheneinsätzen.

Die WLV Steiermark versteht sich als Komplettanbieter im Rahmen eines umfassenden Naturgefahrenmanagements.

Herausforderungen für die Zukunft sind das Bewusstmachen von Naturgefahren, Risikokultur und

Eigenvorsorge stärken, verstärkter Hochwasserrückhalt, neue Techniken und Simulationen, Aufbau von

Partnerschaften im Bereich Naturgefahren.


STEIRISCHER WASSERVERSORGUNGSVERBAND

Am Ökopark 10, 8230 Hartberg,

T: (03332) 62250, F: (03332) 62250-20,

E: office@stwv.at, www.stwv.at

WASSER. SPIEGEL DES LANDES

Trinkwasser kann ausreichend, in bester Qualität und zu sozial verträglichen Preisen nur dann angeboten

werden, wenn Gewinnung und Verteilung auch in Zukunft im Aufgabenbereich der öffentlichen

Hand bleiben. Der Steirische Wasserversorgungsverband (StWV) vertritt diese Interessen im Auftrag

seiner Mitglieder. Diese sind steirische kommunale Wasserversorgungsunternehmen und Wassergenossenschaften

sowie die Wiener Wasserwerke.

Über deren Wasserversorgungsanlagen werden derzeit rund 750.000 Personen und kleingewerbliche

Betriebe in der Steiermark und die Stadt Wien mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt. Die jährlichen

Wasserabgabemengen hiefür betragen in der Steiermark rund 52 Millionen Kubikmeter bzw. rund 90

Millionen Kubikmeter steirisches Trinkwasser für die Stadt Wien.

Die kommunalen Wasserversorgungsunternehmen setzen auf folgende Qualitätskriterien:

- Die Ressourcensicherheit ist durch geeignete Wassernetzwerke ständig zu verbessern. Dies gilt

insbesondere für den Ausfall von größeren Wasserressourcen und klimatische Extremsituationen.

- Das sehr hohe Qualitätsniveau kann nur gehalten werden, wenn die Einzugsgebiete der Wasserspenden

vor diffusen Einträgen, insbesondere aus der Landwirtschaft, konsequent geschützt werden.

- Durch hohe Standards der Kundeninformation und -beziehung ist das Wasserbewusstsein der

Bevölkerung ständig anzuheben.

- Erhöhte Aufmerksamkeit ist in Zukunft den ökologischen Aspekten (flächendeckender Grundwasserschutz,

Schutzgebietsmanagement, Ankauf von Liegenschaften) und der ökonomischen Nachhaltigkeit

(Substanzerhaltung, Erneuerung der Leitungsnetze) zu widmen.

Schwerpunktmäßig wird sich der StWV im Jahr 2007 mit folgenden Themen befassen:

- Eigen- und Fremdüberwachung von Wasserversorgungsanlagen

- Notfall- und Krisenmanagement in der Wasserversorgung

- Auswirkungen des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes auf die Wasserversorgung

und hieraus resultierende Haftungsfragen

- Kostentransparenz in der Wasserversorgung

- Weitere Umsetzung der Wassernetzwerke Steiermark, insbesondere Baubeginn der Transportleitung

Oststeiermark Graz – Gleisdorf – Hartberg.

WASSER IST DAS WICHTIGSTE LEBENSMITTEL UND KANN DURCH NICHTS ERSETZT WERDEN!


JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH

Institut für WasserRessourcenManagement, Hydrogeologie und Geophysik

Elisabethstraße 16/II, 8010 Graz, T: (0316) 876-1373, F: (0316) 876-1321,

E: wrm@joanneum.at, www.joanneum.at/wrm

COPING WITH WATER SCARCITY – BEWÄLTIGUNG DER WASSERKNAPPHEIT

Graz ist Sitz der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, mit 14 Forschungseinheiten

eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Österreichs.

Mit Vernunft und wissenschaftlicher Verantwortung im Interesse der Sicherung der kostbaren Ressource

Wasser national und international zu agieren, ist Tradition der ForscherInnen der JOANNEUM

RESEARCH. Mehrere Institute der steirischen Forschungsgesellschaft sind hier interdisziplinär aktiv:

Denn über Wasser forschen bedeutet über die Welt forschen.

Wasser, das ist die Kernkompetenz des Instituts für WasserRessourcenManagement, Hydrogeologie und

Geophysik der JOANNEUM RESEARCH. Das Leistungsangebot reicht schwerpunktmäßig von der

Erkundung über die Erfassung bis zur Erarbeitung von Konzepten für Erschließung, Schutz und

Management von Wasserressourcen. Mit hydrologischen, hydrogeologischen und geophysikalischen

Methoden werden Fragestellungen der Nutzung und nachhaltigen Bewirtschaftung von Oberflächenwässern,

Grund-, Thermal- und Tiefenwässern, weiterer geogener Ressourcen sowie die Untergrundstruktur

und -eigenschaften untersucht (www.joanneum.at/wrm).

Als ExpertInnen auf diesem Gebiet sind die ForscherInnen auch maßgeblich am Aufbau entsprechender

Netzwerke beteiligt. Im Rahmen ihrer zahlreichen Auslandsprojekte tragen sie nicht nur zur Bewältigung

der Wasserknappheit bei, sondern leisten durch kontinuierliche (Weiter) Bildungsangebote auch

einen nachhaltigen Know-how-Transfer vor allem in wirtschaftlich benachteiligten Regionen.

AKTUELLE REFERENZPROJEKTE

- Water in Africa – Internationally Shared (Transboundary) Aquifers (ESA):

Satellitengestützte Auswertemethoden führen zu einer verfeinerten regional aufgelösten Schätzung der

gesamten Wasserentnahmen in den Einzugsgebieten des Lullemeden Aquifers im Gebiet von Mali,

Niger und Nigeria sowie im Systèm Aquifère du Sahara Septentrional zwischen Algerien, Libyen und

Tunesien. Entscheidungsträger werden in die Lage versetzt, die Ressourcen bestmöglich unter Vermeidung

von zwischenstaatlichen Verteilungskonflikten zu nutzen.

- Libyen – Grundwasser (GWA):

Hoher Trinkwasserbedarf und Bewässerung in der dicht besiedelten Jafarah Ebene führen zur ständigen

Absenkung des Grundwasserspiegels. Unzureichende Abwasserentsorgung, der Einsatz von Düngemittel

und Pestiziden in der Landwirtschaft und Meerwasserintrusion bedingen die Verschlechterung der

Grundwasserqualität. Unter Einsatz instationärer Grundwasserströmungsmodelle werden Empfehlungen

für einen Grundwasser-Management-Plan erarbeitet.


KOMPETENZNETZWERK WASSERRESSOURCEN GmbH

Elisabethstraße 16/II, 8010 Graz,

T: (0316) 876-1373, F: (0316) 876-1321,

E: office@waterpool.org, www.waterpool.org

WATERPOOL: RESSOURCENSICHERUNG DURCH KOMPETENZ

Graz ist Sitz des internationalen Kompetenznetzwerkes Wasserressourcen, mit Forschungs- und

Wirtschaftspartnern aus ganz Österreich und anderen Ländern der europäischen Zukunftsregion.

Das Kompetenznetzwerk Wasserressourcen (http://www.waterpool.org) führt wasserbezogene

Technologieunternehmen, die wassernutzende Industrie und die Wasserforschung in Österreich sowie

Mittel- und Osteuropa enger zueinander und erarbeitet innovative und integrative Problemlösungen

für eine optimierte Wasserressourcenbewirtschaftung. „Waterpool“ ist ein transnationales Kompetenznetzwerk

im Sinne des Kompetenznetzwerk Förderprogramms der Österreichischen Bundesregierung

gemäß den Richtlinien zur Förderung industrieller Kompetenzzentren. Neben dem BMWA treten die

Länder Kärnten, Steiermark und Tirol sowie Kroatien, Slowenien und die Provinz Pordenone als

Fördergeber auf.

Das primär österreichische Kompetenznetzwerk Wasserressourcen selbst ist bereits heute mit der

Teilnahme von strategisch wichtigen Partnern in den Nachbarländern Deutschland, Slowenien,

Kroatien und Italien bestens zur aktiven Mitgestaltung des europäischen Entwicklungsraumes geeignet.

Mittlerweile ist es mit über 80 Partnern zum größten Kompetenznetzwerk Mittel- und Südosteuropas

angewachsen.

Partner aus den Förderländern bringen Know-how ein und profitieren von der engen und integrativen

Zusammenarbeit im Kompetenznetzwerk. In den laufenden sechs Netzknoten werden 45 Work

Packages bearbeitet, wobei ein für vier Jahre geplantes Forschungsbudget von EUR 9,6 Mill. umgesetzt

wird.

Im Rahmen des Kompetenznetzwerkes Wasserressourcen werden die Wirtschaftspartner im Aufbau

ihrer Kompetenz durch Forschungspartner unterstützt. Durch diesen Kompetenzaufbau kann sowohl

die Entwicklung des nationalen Wassermarktes fundiert begleitet als auch österreichisches Know-how

international aktiv vermarktet und exportiert werden.

Der Gewinn des Energy Globe Styria Award 2006 in der Kategorie „Innovative Forschung“ bestätigt die

nationale und internationale Forschungstätigkeit der Partner des Kompetenznetzwerkes Wasserressourcen

und die durch die Projekte erarbeiteten Lösungsansätze im Bereich der Ressourcensicherung.

Die nachhaltige Bewirtschaftung und ein bedachter Umgang mit der Ressource Wasser trägt wesentlich

zur Versorgungssicherheit bei und wirkt so der bedrohlichen Wasserknappheit entgegen.


ZWHS - Zentral-Wasserversorgung Hochschwab Süd GmbH

Körösistraße 29, 8010 Graz

T: (0316) 887-284 F:(0316) 887-325

E: office@zwhs.at, www.zwhs.at

WASSERMANGEL BEWÄLTIGEN

„Wassermangel – Situationen“ in der öffentlichen Trinkwasserversorgung

Obwohl man in den steirischen Haushalten eine funktionierende Trinkwasserversorgung bis zum

Wasserhahn gewohnt ist, können verschiedene Ereignisse in der öffentlichen Trinkwasserversorgung

zu einem Wassermangel führen.

- In einigen steirischen Regionen verringern niederschlagsarme Jahre die für eine funktionierende

Trinkwasserversorgung so wichtige Grundwasserneubildung.

- Jede negative Beeinträchtigung der Grundwasser- oder Karstwasserqualität beeinträchtigt auch

die Nutzungsmöglichkeit für Trinkwasser.

- Das Auftreten von technischen Problemen in Trinkwasserversorgungsanlagen kann zu einer

Unterbrechung der Wasserversorgung führen.

„Wassermangel bewältigen“ in der öffentlichen Trinkwasserversorgung

Damit sich die oben angeführten Wassermangel–Situationen nicht auf die tägliche Nutzung des

Wasserhahnes auswirken, arbeiten die Verantwortungsträger der öffentlichen Trinkwasserversorgung

laufend an der Verbesserung des Wasserschutzes und der Wasserversorgungsanlagen.

- Erweiterung des steirischen Wassernetzwerkes zur Versorgung von Wassermangelgebieten aus

Regionen mit Wasserüberschuss.

- Festlegung von Wasserschutzgebieten zur Sicherung von Wasservorkommen gegen qualitative

Beeinträchtigungen des Trinkwassers und laufende, entsprechend der behördlichen Auflagen

durchgeführte Qualitätskontrollen.

- Laufende Kontrollen und Wartungen der Wasserversorgungsanlagen und, wenn erforderlich, dem

Stand der Technik entsprechende Erneuerungen von Anlagenteilen.

„Es ist ein schlimmes Ding, dann den Brunnen erst zu graben, wann der Durst den Schlund ergriff“.

(Plautus, um 254-184 v.Chr.)


SAS – STYRIAN AQUA SERVICE GmbH

Wasserwerkgasse 10, 8045 Graz,

T: (0316) 887-1061, F: (0316) 887-1078,

E: aqua@sas.or.at, www.sas.or.at

WASSER IST VERTRAUEN

Vertrauen braucht Ansprechpartner - www.sas.or.at

Jahrzehntelange Erfahrung, gekennzeichnet durch Verantwortung und Sorgfalt in der Qualität und

Versorgungssicherheit stehen bei uns im Mittelpunkt. Wir haben die Kraft gebündelt für die neue Welt

der Wasserwirtschaft. Das überregionale Anbieten von Wasserdienstleistungen in den Märkten

Südösterreich, Slowenien und Kroatien ist die Hauptaufgabe der Styrian Aqua Service GmbH.

Wir erarbeiten individuelle Pakete, die exakt auf die Anforderungen unserer Partner zugeschnitten sind.

DIE ANGEBOTE

Anlagenmanagement – Betriebsführung

Durch laufende Kontrolle und Wartung der Anlagen sichern wir für unsere Partner eine optimale

Wasserversorgung. Netzanalysen sind die Basis für den Maßnahmenkatalog, der die Qualität der

Wasserversorgung optimiert und garantiert. Mit einem der modernsten Messbusse Europas sind wir in

der Lage, rasch, flexibel und rund um die Uhr auch in den entlegendsten Gebieten zu arbeiten.

Projektabwicklung – Leitungsdokumentation

Für unsere Partner übernehmen wir die Planung, Ausschreibung, Bauleitung und Dokumentation von

Wasserversorgungsanlagen. Unsere Erfahrung aus über 1.200 Einzelbaustellen pro Jahr garantiert

unseren Partnern eine effiziente und allen Regeln der Technik entsprechende Projektabwicklung.

Qualitätskontrolle – Labor

Die Untersuchung und Überwachung der Trinkwasserqualität erfordert viel Erfahrung und eine

hochwertige analytische Ausrüstung. Mit dem Betriebslabor des größten steirischen Wasserversorgungsunternehmens

sind wir voll und ganz auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausgerichtet.


LANDESFISCHEREIVERBAND STEIERMARK

Hamerlinggasse 3, 8010 Graz

T: (0316) 8050-1219, Fax: (0316) 8050-1510

E: landesfischereiverband@lk-stmk.at, www.fischereiverband-steiermark.at

FISCHEREI UND ÖKOLOGIE

Der Weltwassertag soll daran erinnern, dass Wasser ein unverzichtbares, ein unendlich wertvolles

Gut darstellt. Natürlich denken wir dabei in erster Linie an die grundsätzliche Verfügbarkeit und an

die Qualität dieses kostbaren Lebensmittels.

Die Bedeutung von Wasser geht aber über die unmittelbaren biologischen Notwendigkeiten weit

hinaus, denn es bestimmt in vielfältiger Weise die sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten

sowie unsere kulturellen Errungenschaften. Die Art der Naturnutzung, auch wenn davon in erster

Linie „nur“ Tiere und Pflanzen betroffen sind, sagt viel über unsere Fähigkeit zur Bewältigung

komplexer Problemstellungen aus.

Obwohl uns klar ist, dass wir in einem besiedelten Gebiet immer einen Kompromiss zwischen

verschiedenen Nutzungsinteressen finden müssen, wissen wir, dass ein zufriedenstellender

Interessensausgleich ein differenziertes Verständnis für die vielfältigen Zusammenhänge in der

Natur voraussetzt. Die Beachtung des Prinzips der nachhaltigen Nutzung, eine durch Wissen

angereicherte Beobachtungsfähigkeit sowie die Verfeinerung aller Fertigkeiten, die mit Fischfang

und Fischhege zu tun haben, sind wichtige Bausteine dazu.

Als Fischer interessiert uns das Wasser zunächst als Lebensraum der wassergebundenen Fauna. Aus

dieser Perspektive sind gerade die unberechenbare Vielfalt des Wassers und die damit verbundenen

Phänomene von besonderer Bedeutung. Denn je vielfältiger ein Gewässer ist, umso höher ist in der

Regel auch dessen ökologische Qualität zu beurteilen.

Der Weltwassertag gibt uns Gelegenheit einen kritischen Blick auf die Realität zu machen. Wenn

wir uns erlauben über den Rand vordergründiger Vorlieben oder kurzfristiger wirtschaftlicher

Interessen hinaus zu blicken, dann könnte das Wasser geradezu ein Lehrmeister für einen

verantwortungsvollen Umgang mit knappen Ressourcen sein.


WASSERLAND STEIERMARK

Stempfergasse 7, 8010 Graz

T: (0316) 877-5801, F: (0316) 877-2480,

E: post@wasserland.at, www.wasserland.at

Die Steiermark verfügt über große Wasserressourcen, die es zu schützen und für zukünftige Generationen

zu erhalten gilt. Im Sinne dieses Strebens wurde 1999 unter der Schirmherrschaft der Fachabteilung

19A – Wasserwirtschaft des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung in Kooperation mit dem

Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark (UBZ) als Projektträger die Initiative „Wasserland Steiermark

ins Leben gerufen.

Die Initiative verfolgt folgende Ziele:

- Schaffung von Wasserbewusstsein in der steirischen Bevölkerung

- Aufbau eines öffentlich zugänglichen Informationsnetzwerkes

- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung, Interessensvertretungen, Bürgern,

Schulen und Gemeinden

- Mit der Projekthomepage www.wasserland.at wurde eine Plattform geschaffen, die der breiten

Öffentlichkeit alle wasserrelevanten Informationen der Steiermark in übersichtlicher Form zugänglich

macht.

- Die im Auftrag des Landes Steiermark erstellte Wasserprojekt-Datenbank beinhaltet Planungs- und

Projektsevidenzen der Fachabteilungen 19A (Wasserwirtschaftliche Planung und Siedlungswasserwirtschaft)

und 19B (Schutzwasserwirtschaft und Bodenwasserhaushalt). Abrufbar ist sie auf der

Projekthomepage.

- Mit dem Ziel, das Wasserbewusstsein in der Bevölkerung zu heben, unterstützt bzw. übernimmt

Wasserland Steiermark die Organisation von Veranstaltungen zum Thema Wasser, wie beispielsweise

jene zum Weltwassertag in Graz.

- Wasserland Steiermark bietet in Kooperation mit dem UBZ Lehrerseminare und diverse Workshops

zum Thema Wasser an und hält Wassererlebnistage in steirischen Schulen ab. Damit soll eine

Sensibilisierung zukünftiger Generationen für das Thema Wasser erreicht werden.

Wasserland Steiermark arbeitet interdisziplinär mit einem neunköpfigen Team von Wissenschaftlern

unterschiedlicher Fachrichtungen unter Führung eines Koordinationsausschusses, in dem die wesentlichen

Institutionen im Bereich Wasser der Steiermark vertreten sind.

Finanziell ermöglicht wird die Initiative durch die Steirische Wissenschafts-, Umwelt- und Kulturprojektträger

GmbH (St:WUK), das Arbeitsmarktservice Steiermark (AMS) und das Amt der Steiermärkischen

Landesregierung, Fachabteilung 19A.

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