Download Ausgabe 89 - Bundesverband Parken e.V.

parken.de

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75632 Jahrgang 23 · Juni 2013 · Ausgabe 89

Parken aktuell

Das Magazin für Parkraum • Management, Konzeption, Technik

Messe-Spezial

Alles zur PARKEN 2013: Hallenplan,

Programme, Ausstellerverzeichnis

Seite 22-39

Theorie + Praxis

Parkplatzüberdachung: Carports

sollten ‚gut bedacht‘ werden

Seite 44

Ratgeber

Crash im Parkhaus: Wer haftet?

Seite 62

Im Fokus

Messevorschau S. 10

Titelfoto:

siehe auch Seite 20


Auf ein Wort

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gerhard Trost-Heutmekers,

Geschäftsführer

Bundesverband Parken e.V.

45-jähriges Jubiläum

Entwicklungen

Garagenverordnungen

wir befinden uns im Jahr 2013; eine

Jahreszahl, die ihrer äußeren Erscheinung

nach nicht besonders spektakulär

erscheint.

Doch, wenn man einmal in die Vergangenheit

schaut und einige Jahre

zurück geht, bis in das Jahr 1968, dann

werden Erinnerungen wach. Nicht unbedingt

an die „wilden Zeiten der 68er“,

wie man meinen könnte. Nein, etwas

ganz anderes hat sich in diesem legendären

Jahr zugetragen: Die Gründung unseres

Verbandes; damals noch unter dem

Namen „Verband der Park- und Garagenhäuser

e.V.“ Es war im September

1968, als die Gründungsversammlung in

Frankfurt/Main stattgefunden hat.

Ja, und es stimmt auch: Vor kurzem

noch, im Jahr 2008, haben wir unser

40-jähriges Jubiläum in Berlin gefeiert,

und schon wieder sind fünf Jahre ins

Land gezogen. Die Zeit vergeht wie im

Fluge.

Wir haben viel erreicht in dieser Zeit;

ich selbst kann das für die letzten 21

Jahre sagen. Allein, wie sich die Messe

Parken“ entwickelt hat, oder das Fachmagazin

Parken aktuell“, ist äußerst

bemerkenswert.

Bei genauer Betrachtung ist das Thema

Parken“ etwas, das besonders auf der

lokalen Ebene seine Bedeutung hat. Je

mehr man diese in Richtung Region,

Land oder Bund verlässt, desto schwieriger

wird es, das Interesse der Politik

für die Belange der Parken Branche zu

gewinnen.

Wir haben dies wieder kürzlich erlebt,

als man unsere Initiative zur Anpassung

der Garagenverordnungen an die Zunahme

der Fahrzeuggrößen ablehnend

beschieden hat. Unter anderem hieß es

in der Begründung, dass die Gemeinden

unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten

die Möglichkeit hätten, Anforderungen

zum Beispiel an Größe und

Beschaffenheit der Stellplätze zu stellen.

Wir sind Realisten; die Welt werden

wir nicht aus den Angeln heben, geschweige

denn retten. Trotzdem, wir

bleiben am Ball und lassen nicht locker.

Wir werden uns weiterhin für Ihre

Belange und Interessen einsetzen, wo

immer es geht.

Bleiben Sie uns treu.

Herzlichst, Ihr

Gerry Trost-Heutmekers

Parken aktuell · Juni 2013 3


Inhalt

Auf ein Wort 3

Nachrichten 6

Im Fokus

Messevorschau der Unternehmen zur PARKEN 2013 10-19

Vorgestellt

DESIGNA feiert Verkaufsstart der neuen Kasse Pay|ONE 20

Messe PARKEN 2013

Sonderteil mit Hallenplan und Ausstellerverzeichnis 22-39

Theorie+Praxis

Parken aktuell vor Ort – Fleischhauer Datenträger 40

Dauerhaftigkeit von Oberflächenschutzsystemen 42

Carports sollten „gut bedacht“ werden 44

40.000 qm Bodenfläche in Bonner Tiefgarage saniert 46

Produkte+Dienstleistungen 48

Rundblick

Interview: Parkhäuser als Kapitalanlage 52

ADAC: Tiefgarage „Luisenplatz“ beste Parkgarage 2012 54

Gute Aussichten für kontaktloses und mobiles Zahlen 55

Parkdeck-Sanierung: 70 Stellplätze in Bestform 56

Gewachsenes System an Ostfrieslands Küste 58

Mobiles Zahlen: Am Smartphone kommt niemand vorbei 60

ePayment: PayPass erobert die Schweiz 61

Ratgeber 62

Verbandsnachrichten

Bericht: Risikobewertung von LED 64

Seite 10-19

Vorberichte aus den Unternehmen: Auf der

PARKEN 2013 trifft sich das Who-is-Who der Branche

und präsentiert Produkte und Dienstleistungen.

IMPRESSUM

Parken aktuell“ erscheint in

Kooperation mit dem

Bundesverband Parken e.V.

Richartzstraße 10

D-50667 Köln

www.parken.de

Telefon +49(0)221/2 57 10 16

HERAUSGEBER, VERTRIEB,

REDAKTION, ANZEIGEN,

HERSTELLUNG

Dr. Wieland Mänken

Maenken Kommunikation GmbH

Von-der-Wettern-Straße 25

D-51149 Köln

www.maenken.com

Telefon +49(0)2203/35 84-0

Telefax +49(0)2203/35 84-185

Frequenz: vier Mal pro Jahr

Auflage: 3.720 Exemplare

Einzelbezugspreis: 6,– Euro

Objektleiter

Wolfgang Locker

Telefon +49(0)2203/35 84-182

wolfgang.locker@maenken.com

Redaktion

Marko Ruh (v.i.S.d.P)

Telefon +49(0)2203/35 84-114

marko.ruh@maenken.com

Sandra Ziemons

Telefon +49(0)2203/35 84-181

sandra.ziemons@maenken.com

Anzeigen

Roland Schulz

Telefon +49(0)2203/35 84-151

roland.schulz@maenken.com

Laura Fischer

Telefon +49(0)2203/35 84-129

laura.fischer@maenken.com

Seite 40

Familienunternehmen Fleischhauer:

Thomas Halbach (links), Technischer Leiter,

Philipp Halbach, Geschäftsführer

4

Parken aktuell · Juni 2013


Inhalt

Seite 46

In der Tiefgarage des Bundesministeriums für

Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Bonn

wurden 40.000 Quadratmeter Bodenfläche saniert.

Seite 52

Marko Ruh (l.) sprach für Parken aktuell mit Ruud

Roosen und Evert den Outer (r.) von Bouwfonds REIM.

Parken aktuell · Juni 2013 5


Nachrichten

Solides Wachstum

APCOA verbucht 5,4 Prozent Umsatzanstieg

Die APCOA PARKING Group hat im

Jahr 2012 ihren soliden Wachstumsweg

mit stark gestiegener Profitabilität fortgesetzt.

Das Unternehmen erwirtschaftete

in 12 Ländern einen Konzernumsatz von

701 Mio. Euro. Dies bedeutet einen Umsatzanstieg

von 5,4 Prozent gegenüber

dem Vorjahr.

Erstmals überschritt der Wert der für

Vertragspartner realisierten Umsätze mit

Parkraumservices die Schwelle von einer

Milliarde Euro. Zudem konnte die AP-

COA PARKING Group die Anzahl der

Standorte um 7,9 Prozent auf 7.321 steigern.

Zum Jahresende 2012 beschäftigte

das Unternehmen 4.821 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

„Das starke wirtschaftliche Ergebnis ist

das Gesamtresultat aus solidem Wachstum,

fortgesetzter Portfolio-Optimierung

sowie strikter Kostenkontrolle“, erklärte

Ralf Bender, CEO von APCOA PAR-

KING, im Rahmen der europäischen

Jahrespressekonferenz in Wien. Für 2013

visiert APCOA ein Umsatz- und Ergebnisanstieg

von rund 5 Prozent an, vor

allem getragen von einer Ausweitung des

Geschäftsvolumens durch Neugeschäft.

Im Zuge der strategischen Neuausrichtung

im vergangenen Jahr wurden

die Weichen für eine neue Produkt- und

Markenstrategie gestellt. Alle Ländergesellschaften

treten nunmehr unter

dem gemeinsamen Namen „APCOA

PARKING“ auf. Erfolgreiche Produkte

und standardisierte Dienstleistungen für

private, institutionelle und öffentliche

Immobilieneigner werden erstmals europaweit

angeboten.

n

Ausrüstung von belgischen Bahnhofsparkplätzen

NMBS und SKIDATA setzen Zusammenarbeit fort

SKIDATA hat den Zuschlag für die

Ausrüstung von belgischen Bahnhofsparkplätzen

der nächsten fünf Jahre erhalten.

Ausgeschrieben wurde der Auftrag

im vergangenen Jahr von der NMBS-

Holding und ihrer Tochtergesellschaft

ICTRA. Die Entscheidung für SKIDATA

bestätigt die seit 2008 bestehende

Zusammenarbeit mit der NMBS-

Holding.

Im kommenden Projekt wird SKIDATA

als Generalunternehmen fungieren und

wurde mit allen organisatorischen und

technischen Aspekten in Zusammenarbeit

mit den Abteilungen der NMBS-Holding

beauftragt. Diese betreibt Parkplätze in

den 37 wichtigsten belgischen Bahnhöfen

sowie unbewachte Halteplätze. Im Jahr

2008 hat die NMBS-Holding ihre Filiale

B-Parking gegründet und sie mit der Bewirtschaftung

ihrer Parkplätze beauftragt.

Zwischen 2008 und 2012 wurden bei 21

Bahnhöfen insgesamt 16.600 Parkplätze

mit SKIDATA Produkten ausgestattet.

Für 2013 sind etwa zehn neue Installationen

geplant.

Für die NMBS-Holding und die B-Parking

hat SKIDATA Services bereitgestellt, die eine

zentralisierte Verwaltung von drei Kontrollräumen

aus ermöglichen. Dank sweb.

Control können Überwachungsteams alle

Parkplätze von der Ferne aus verwalten

und bei Bedarf eingreifen. Alle Standorte

wurden mit Kameras ausgestattet, die in der

Verwaltungsplattform sweb.Control integriert

sind.

Mit dem neuen Rahmenvertrag wurde

SKIDATA auch damit beauftragt, das

Lesen der MOBIB Karten zu integrieren.

Diese Mobilitätspässe ermöglichen, in die

Parkplätze zu gelangen, mit dem Zug zu

fahren und die öffentlichen Transportmittel

von Brüssel zu benutzen. Ab April

wird diese Entwicklung vor Ort eingesetzt.

Eine der wichtigen Innovationen dieses

Projektes ist die Virtualisierung der Server,

die den verschiedenen Parkplätzen zugeordnet

werden. Mit Hilfe eines Glasfasernetzes

der NMBS-Holding hat SKIDATA eine

Private Cloud aufgebaut, die eine virtuelle

Integration der verschiedenen Parkplätze

ermöglicht. Dieser elektronische Aufbau

ermöglicht auch eine beliebige Anzahl von

dezentralisierten Verkaufspunkten zu integrieren,

wie zum Beispiel Schalter an verschiedenen

Bahnhöfen, über welche Parkprodukte

verkauft werden.

n

6

Parken aktuell · Juni 2013


Nachrichten

Mobilitätsplattform im VRR

An Rhein und Ruhr

wird „gemoovelt“

Entwicklungen im Individualverkehr und öffentlichen

Personennahverkehr haben immer auch Auswirkungen

auf das gesamte Mobilitätskonzept einer Stadt und somit

auch auf den ruhenden Verkehr. Mit dem Ausbau der

Daimler Mobilitätsplattform moovel im Verkehrsverbund

Rhein Ruhr werden sich nun auch dort Änderungen ergeben,

die von der Parken Branche aufmerksam beobachtet

werden dürften.

Nach dem erfolgreichen Start in Stuttgart und Berlin erobert

die Mobilitätsplattform moovel nun auch das Gebiet

des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr (VRR). Die Daimler

Mobilitätsplattform „moovel“ bündelt die Angebote unterschiedlicher

Mobilitätsanbieter für den optimalen Weg von

A nach B. So entsteht ein transparentes und intelligentes

Mobilitätsnetzwerk. Dabei verknüpft die benutzerfreundliche

App Individualverkehr und ÖPNV.

Seit Juli 2012 im Einsatz

Gestartet wurde moovel im Juli 2012 in Stuttgart, im Oktober

2012 kam mit Berlin die zweite Pilotstadt hinzu. Nutzer

können mit der moovel App ab sofort die Angebote des

VRR, von myTaxi und mitfahrgelegenheit.de und in Düsseldorf

darüber hinaus auch mit dem Daimler Mobilitätsdienst

car2go vergleichen.

„Der Öffentliche Personennahverkehr ist in der moovel

App ein ganz zentrales Element. Vor diesem Hintergrund

freuen wir uns sehr, dass wir mit dem VRR die Angebote des

größten Verkehrsverbundes in Europa in moovel einbinden

können.“ so Robert Henrich, Geschäftsführer der Daimler

Mobility Services GmbH.

„Über eine kostenfreie App und mobile Webseite

(m.moovel.com) kann moovel auf vielen Smartphones

genutzt werden. Das Besondere an moovel: verschiedene

Mobilitätsoptionen wie car2go, Taxi, mitfahrgelegenheit.de

oder öffentliche Verkehrsmittel können hinsichtlich verschiedener

Kategorien wie Fahrtdauer und Kosten bequem

und auf einen Klick miteinander verglichen werden. Die

Fahrtoptionen werden auf einen Blick transparent und nutzerfreundlich

präsentiert. Im laufenden Jahr wird moovel in

weiteren Städten und mit zusätzlichen Mobilitätsdienstleistungen

angeboten werden.

n

Parken aktuell · Juni 2013 7


Nachrichten

Mobile Payment wird sich in Deutschland vorläufig nicht durchsetzen

eco: Handy-Bezahlen zum Scheitern verurteilt

Mobile Payment wird sich in Deutschland

noch nicht durchsetzen. Zu dieser

Einschätzung kommt der eco-Verband

der deutschen Internetwirtschaft e.V. aufgrund

einer aktuellen Analyse.

„Deutschland wird im internationalen

Vergleich das Schlusslicht beim Bezahlen

mit dem Handy sein“, prognostiziert

Dr. Bettina Horster, Leiterin der Kompetenzgruppe

Mobile im eco-Verband.

Sie begründet ihre Einschätzung mit der

großen Vielfalt funktionierender Zahlungssysteme

und der Skepsis gegenüber

einer „virtuellen Geldbörse, aus der das

Geld per Funk entschwindet“.

„Mit Bargeld, Überweisung, Schecks,

Lastschriftverfahren, EC- und Kreditkarten

wird der Großteil der Bevölkerung auf

absehbare Zeit keinen Bedarf an einem

neuen Zahlungsmittel haben. Zudem sind

die Vorteile des Handy-Bezahlens gering:

Ob ich nun meine Karte oder mein Handy

zücke ist in der Praxis kein großer Unterschied“,

verdeutlicht Dr. Bettina Horster

die Problematik.

Die Mobile-Expertin gibt ein konkretes

Beispiel, wie Mobile Payment funktionieren

könnte: „Wenn ich über eine App ein Ticket

mobil kaufe und bezahle, es direkt aufs

Handy erhalte, vor Veranstaltungsbeginn

einen freien Parkplatz und den Weg zum

nächstgelegenen Eingang mit der kürzesten

Schlange angezeigt bekomme – dann hat

sich das mobile Bezahlen für mich gelohnt.“

Laut eco-Analyse mangelt es den Anbietern

an phantasievollen Ideen für sinnvolle

Nutzungsmöglichkeiten. Die derzeitigen

Ansätze würden lediglich die Abwicklungskosten

erhöhen ohne Mehrwert für den

Verbraucher. Ihre Prognose: „Erst wenn ein

Big Player wie Amazon, Apple, Google, die

Deutsche Telekom, Vodafone, O2 oder die

Visa- oder Mastercard-Organisation eine

durchgängige Lösung für Mobile Payment

anbietet, gibt es eine Chance für das Bezahlen

mit dem Handy in Deutschland.“ n

Weitere Informationen

Das Interview mit Dr. Horster findet

man online unter:

www.eco.de/2013/news/m-paymentscheitert-der-durchbruch-indeutschland.html

Saniertes Parkhaus „Osterstraße“ in Hannover

ADAC-Zertifikat „Benutzerfreundliches Parkhaus“

Dieter Cordes (l.), Geschäftsführer unionboden,

nimmt die Zerti fi zierung von

Reinhard Manlik, ADAC Niedersachsen/

Sachsen-Anhalt e. V., entgegen

Das Parkhaus „Osterstraße“ in Hannover

hat nach der Sanierung das

ADAC-Zertifikat „Benutzerfreundliches

Parkhaus“ erhalten.

Unter der Marke „cityparken Hannover“

betreibt die städtische union-boden

GmbH in der Innenstadt von Hannover

sieben Parkhäuser und Tiefgaragen mit

insgesamt rund 3.800 Parkplätzen.

Nach gründlicher Vorplanung werden

die Parkhäuser, die teilweise in

den sechziger Jahren erbaut wurden,

saniert sowie modernisiert und somit

kundenfreundlicher bewirtschaftet und

gestaltet. Als erstes umfassend saniertes

Objekt mit einem Investitionsvolumen

von rund 1,9 Millionen Euro präsentiert

sich das Parkhaus „Osterstraße“ hell und

übersichtlich auf den Parketagen und den

Ein- und Ausfahrten und mit moderner

Sicherheitstechnik.

Neue Produktpalette

Ergänzt werden die baulichen Aktivitäten

durch eine erweiterte neue Produktpalette

von Parkkarten, die im zentralen Service-

Center im neugestalteten kundenfreundlichen

Eingangsbereich des Parkhaus

„Osterstrasse“ angeboten wird.

Die Verbesserungen im Parkhaus trugen

unmittelbar Früchte: Der ADAC hat

Anfang März als erstes Bestandsobjekt in

Deutschland das Parkhaus „Osterstraße“

in Hannover als „Benutzerfreundliches

Parkhaus“ zertifiziert.

n

8 Parken aktuell · Juni 2013


Nachrichten

BREPARK

Praktische Bezahlkarte mit Kunstmotiv

Ein Gemälde der Bremer Künstlerin

Colette Boberz schmückt die neue limitierte

Sonderedition der easy-Karte der

BREPARKhäuser. Boberz ist Mitglied

des Bremer Blaumeier-Ateliers, einem

Verein für Künstler mit und ohne

Behinderung.

Bereits im vierten Jahr in Folge bringt die

BREPARK eine limitierte Sonderedition

ihrer easy-Karte mit einem Kunst-Motiv

heraus. Dieses Jahr ziert ein Bild von

Colette Boberz 500 Exemplare der Karte

zum bargeldlosen Bezahlen in den BRE-

PARKhäusern. Boberz ist Künstlerin des

Bremer Blaumeier-Ateliers, einem Verein,

in dessen Werkstatt seit über 20

Jahren Künstler mit und ohne Behinderung

oder psychischer Erkrankung gemeinsam

arbeiten.

Bequeme Alternative

Die BREPARK bietet ihren Kunden mit

der easy-Karte eine komfortable Alternative

zur Kleingeldsuche am Kassenautomat.

Beim Ein- und Ausfahren ins Parkhaus

registriert die Karte – vor das

Terminal gehalten – automatisch die

Parkzeit und das entsprechende Entgelt.

Bezahlt wird bequem am Monatsende per

Rechnung und Bankeinzug.

BREPARK-Geschäftsführerin Erika

Becker (m.), Malerin Colette Boberz (r.)

und Hellena Harttung vom Blaumeier-

Atelier bei der Präsentation der neuen

Kunstedition der easy-Karte.

Die in limitierter Auflage erscheinende

Sonderedition der easy-Karte können

Kunstfreunde für zehn Euro auch als exklusives

Sammlerstück erwerben. Die

diesjährige künstlerische Edition der BRE-

PARK easy-Karte wurde im Mai und damit

drei Monate früher als in den Vorjahren

herausgegeben. Passend zum Wonnemonat

erscheint die Karte mit einem bunten

Motiv, das gute Laune macht und Fernweh

aufkommen lässt: Das farbenfrohe Bild von

Colette Boberz trägt den Titel „Brautpahr

in Venedig“ und ist im Bremer Blaumeier-

Atelier entstanden.

Typisch bremisch

Widmete die BREPARK die easy-Karten-

Sondereditionen bisher vor allem international

bekannten Künstlern – wie der

Pop-Art-Ikone James Rizzi, der französischen

Impressionistin Eva Gonzalès und

dem Jugendstil-Künstler Heinrich Vogeler

– präsentiert das diesjährige Motiv eine

erfolgreiche Bremer Künstlerin und mit ihr

eine typisch bremische Institution. „Wir

freuen uns, dass wir dieses Jahr das Blaumeier-Atelier

in den Fokus rücken können,

das genauso tief in Bremen verwurzelt ist

wie die BREPARK, und dessen Arbeit wir

sehr schätzen“, sagt Erika Becker, Geschäftsführerin

der BREPARK. n


Im Fokus

Moderne und anspruchsvolle

Fassade: Beispiel eines

HUBER-Parkhauses

Das flexible Parkhaussystem von HUBER

Bedarfsgerechte Stellplatzbreiten nach Maß

Parkhäuser entwickeln sich zu immer attraktiver

und komfortabler werdenden

Nutz bauten. Moderne Beleuchtungseinrichtungen

und durchdachte Gestaltungs

konzep te verwandeln die Parkebe

nen in helle, freundliche und offene

Flächen. Adäquate Stellplatzmaße und

neueste Beschichtungs- und Markierungstechniken

vereinfachen den Parkierungsvorgang

und die Orientierung im Gebäude.

Wer kennt nicht die Suche nach einem

Parkplatz, der breit genug für den komfortablen

Familien-Van oder die extravagante

Limousine ist? HIB Huber Integral Bau

(HUBER) bietet hier die optimale Lösung.

Das flexible Parkhaussystem des national

und international erfolgreichen Parkhausbauunternehmens

offeriert Stellplatzbreiten

zwischen 2,50 Meter und 2,80

Meter für Standardstellplätze.

Die Anpassungsfähigkeit des

Systems auf die Bedürfnisse

der Parkkunden ist

bezeichnend für die

Qualität von HU-

BER-Parkhäusern.

Ausschlaggebend hierfür sind die entsprechende

Dimensionierung des Stahlbaus und

der tragende Verbund mit einem flexiblen

Deckensystem, der Hoesch Additiv Decke®,

die vor Ort verlegt, bewehrt und betoniert

wird.

HUBER baut seit Unternehmensgründung

im Jahr 1990 bereits Stahlverbundparkhäuser

mit individueller Note,

immer nah am Kunden und qualitativ

hochwertig. Doch mit der Entscheidung,

Stellplätze neu am Bedarf zu orientieren,

setzt HUBER Akzente. Das Bemessungsfahrzeug,

das für die Planung der

Parkhäuser als Grundlage dient, wurde

der Fahrzeugentwicklung angepasst. Die

Parkhausbaubranche verharrt bisher weitestgehend

beim Maximalmaß von 2,50

Meter Stellplatzbreite, welches laut Garagenverordnung

ausreichend ist.

Stellplatzkomfort entscheidet

Bezieht man den demographischen Wandel

in der Gesellschaft ein, wird in Zukunft

der Beliebtheitsgrad von Parkhäusern

zunehmend am Komfort der Stellplätze

bemessen werden. Ob Familien mit Kleinkindern,

Geschäftsleute, Menschen mit

Handicap oder Senioren – in durchdachten

Parkhäusern finden alle auf Anhieb

einen Stellplatz.

Gut durchlüftete Ebenen ohne Zwischenstützen,

CO 2 -optimierte Verkehrswege,

attraktive, moderne Fassaden und helle

Treppenhäuser sind nur Beispiele weiterer

Komfortkriterien. HIB Huber Integral Bau

plant und baut Parkhäuser, bietet darüber

hinaus ebenfalls die Bewirtschaftung an

und erarbeitet bei Bedarf Finanzierungskonzepte.

n

10 Parken aktuell · Juni 2013

Amerikanische Markierung

an einem HUBER-Objekt


– Messe-Sonderveröffentlichung –

Im Fokus

Messeauftritt

Nagels Druck auf der PARKEN 2013

Auf der PARKEN 2013 ist Nagels Druck,

Hersteller von RFID-Ticketlösungen,

wieder vertreten und präsentiert die aktuellen

Produkte.

Seit Jahren ist die Nagels Druck GmbH

regelmäßig als Aussteller auf der PAR-

KEN vertreten. Die Fachmesse bietet dem

Unternehmen die Gelegenheit, aktuelle

Produktlösungen und Konzepte im Bereich

Ticketing vorzustellen. Besonders

steht aber auch der persönliche Kontakt

und Erfahrungsaustausch mit Fachbesuchern,

Branchenexperten und Kunden im

Vordergrund.

Gerade die RFID-Technologie zeigte

in den letzten Jahren interessante Trends

und neue Möglichkeiten in den Bereichen

ÖPNV, Events, Warensicherung oder

Sicherung von Zutrittsbereichen. Hier

werden auch zukünftig Ideen und Konzepte

benötigt. Themen wie Fälschungssicherheit

von Tickets sowie Datenschutz

werden weiterhin von Bedeutung sein.

Als zertifizierter Hersteller mit langjähriger

Erfahrung stellt Nagels Druck sich

der Herausforderung und bietet vielfältige

RFID-Ticketprodukte an: Zum Beispiel

Einzelkarten, Tickets auf Rolle, endlos gefaltet,

mit Codierung oder Nummerierung.

Trotz zunehmender globaler Technisierung

und knapper werdender Ressourcen

muss dabei wirtschaftliches Produzieren

dem Umweltschutz nicht im Wege stehen:

Seit Dezember 2011 ist Nagels Druck zertifiziert

nach FSC. Durch den Einsatz von

FSC-zertifiziertem Papier wird ein Beitrag

zum schonenden Umgang mit der Natur

im Sinne nachfolgender Generationen

geleistet. Seit zwei Jahren nutzt Nagels

Druck regenerative Energien: Auf der

Dachfläche des Firmengebäudes wurden

900 Solarmodule installiert, die etwa ein

Achtel des jährlichen Gesamtstrombedarfs

des Unternehmens erzeugen können. n

Sensati GmbH

Innovative Anzeige findet großen Zuspruch

Ein neues Parkleitsystem und eine

Anzeige für Sonderstellplätze sorgen im

Freiburger Parkhaus Karlsbau für mehr

Orientierung und somit auch Komfort.

System und Anzeige stammen von der

Münchner Sensati GmbH.

Der Karlsbau in Freiburg (Breisgau) ist

das größte Parkhaus der Stadt mit bester

Lage direkt im Zentrum. Doch die Betreibergesellschaft

ruht sich darauf nicht aus.

Sie hat kräftig investiert, um das Parkhaus

noch attraktiver zu machen. Dabei standen

Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit

und Familienkomfort im Mittelpunkt.

Das spiegelt sich in verbreiterten Parkplätzen,

heller Beleuchtung und der neuen

Video-Überwachung wieder.

Eine Besonderheit ist das neue Parkleitsystem

und die Anzeige der Behindertenund

Familien-Parkplätze: Bereits an jeder

Zufahrt einer Parkebene wird nicht nur

die Anzahl freier Sonderstellplätze angezeigt,

sondern auch deren Nummer. Da

es eine solche Anzeige bisher noch nicht

gab, suchte man nach einem Partner für

die Realisierung.

„Dabei sind wir auf die Firma Sensati gestoßen.

Glücklicherweise: Denn unsere Ideen

für die Anzeige wurden gleich aufgegriffen,

verfeinert und so ein neues maßgeschneidertes

Produkt für uns entwickelt. Und das

zu einem sehr guten Preis“ freuen sich die

beiden Geschäftsführer der Karlsbau Betriebsgesellschaft,

Klaus Ch. Lampel und Jürgen

Lichterfeld. Vor allem Familien sind von

der neuen Anzeige begeistert und nutzen die

entsprechenden Parkplätze besonders rege.

ADAC-Zertifizierung

Lob kommt auch von anderer Seite. Carl-

Heinz Schneider vom örtlichen ADAC

begleitet die Zertifizierung zum Benutzerfreundlichen

Parkhaus und bemerkt: „Der

ADAC fordert schon länger eine klare Anzeige

und Orientierungshilfe insbesondere

für Behinderten- und Sonderstellplätze.

Das ist hier beim Sensati Parkleitsystem

vorbildlich gelöst.“

Die Sensati GmbH ist ein junges Unternehmen

aus München und bietet neben

Parkleitsystemen auch LED-Leuchten an. n

Die neue Anzeige von Sensati weist

Sonderstellplätze im Freiburger

Karlsbau nutzerfreundlich aus.

Parken aktuell · Juni 2013 11


Im Fokus

– Messe-Sonderveröffentlichung –

GOLDBECK Parkhäuser – wirtschaftlich, schnell, dauerhaft

GOLDBECK auf der Parken 2013

Als führender Parkhausbauer in

Deutschland präsentiert sich GOLDBECK

auf der PARKEN 2013 in Wiesbaden

in Halle 1, Stand D 02. Dort zeigt das

Unternehmen zeitgemäßen Parkhausbau

von der nutzenorientierten Konzeption

über die schlüsselfertige Bauleistung bis

zur werterhaltenden Objektbetreuung.

Seit 25 Jahren baut GOLDBECK Parkhäuser

mit industriell vorgefertigten Systemelementen

aus Stahl, Beton, Aluminium

und Glas. Über 550 Parkhäuser mit mehr

als 200.000 Stellplätzen sind in dieser

Zeit entstanden. Das Bausystem führt in

besonders kurzen Bauzeiten und damit

höchst wirtschaftlich zu hellen und offenen

Parkbauten. Dank ihrer hochfesten

Betondeckenplatten kommen GOLD-

BECK Parkhäuser weitgehend ohne Beschichtung

aus. Das macht sie besonders

wartungsarm. Die gesamte Ingenieurleis-

Beispiel eines GOLDBECK-Objekts: Das Parkhaus IVG Nordostpark in Nürnberg mit

437 Stellplätzen und Solaranlage.

tung kommt aus dem eigenen Hause, den

kompletten Rohbau – das sind circa 70

Prozent des gesamten Parkhauses – fertigt

und montiert das Unternehmen selbst.

Der Einsatz modernster Parkhaustechnik

wie zum Beispiel LED-Beleuchtung und

regenerative Energiegewinnung durch

integrierte Solaranlagen schafft zukunftsorientierte

Gesamtlösungen. Darüber

hinaus führen unterschiedlichste Gestaltungsmöglichkeiten

im Fassadenbereich

zu einer individuellen Architektur.

Ein bundesweites, flächendeckendes

Niederlassungsnetz der GOLDBECK

Gruppe an 30 Standorten in Deutschland

und weiteren Niederlassungen im europäischen

Ausland bietet Kompetenz und

Kundennähe – direkt vor Ort. n

Tiefgaragen-Rollgitter MRTG PLUS

Patentiert und kindersicher

Der Torhersteller Meißner aus dem badischen

Kehl bringt ein vollautomatisches

Tiefgaragen-Rolltor/Rollgitter mit einer

Kraftabschaltung und somit ohne störanfällige

Lichtschranken auf den Markt.

„Das Jahr hat wirklich super für uns

begonnen“, freut sich Geschäftsführer

Günther Meißner von Meißner Toranlagen.

„Uns erreichte endlich die

Patent-Urkunde für unser innovatives

Tiefgaragen-Rollgitter MRTG PLUS, das

seit Markteinführung bereits drei Innovationspreise

einheimsen konnte. Nun ist es

amtlich, da hat sich unsere Entwicklungsarbeit

der letzten Jahre wirklich gelohnt.“

„Das MRTG PLUS® ist für den Einsatz

in Tiefgaragen einzigartig. Es hat eine

extrem kompakte Bauform, braucht also

weniger Platz als jedes andere Tor in

diesem Bereich. Es stoppt seinen Lauf

bei Gewichtsveränderung (zum Beispiel

aufsteigenden Kindern) sofort und lässt

keine Gefahrensituation mehr entstehen.

Mit seinen integrierten Akkus

kann auch bei Stromausfall eine

Notöffnung jederzeit stattfinden

und das barrierefreie Verlassen der

Garage, zum Beispiel im Brandfall, wird

ermöglicht.

„In viele Tiefgaragen, vor allem bei der

Tor-Sanierung, passt das Tor aufgrund

seiner Bauform ideal, weil es so wenig Platz

benötigt. Das haben unsere Fachhändler

längst erkannt und nutzen diesen Vorteil als

Ver kaufs argument. Dass wir eine Garantie

von mindestens 200.000 Zyklen gewähren,

beeindruckt die Betreiber von Tiefgaragen

natürlich genauso. Und jetzt können wir

Ihnen auch noch die Patent-Urkunde zeigen

– ein weiteres Argument, damit sich in Zukunft

noch mehr Kunden für ein Meißner-

Tiefgaragentor entscheiden“, sagt Günther

Meißner abschließend.

n

Patentiert und kindersicher: das

Tiefgaragen-Rollgitter MRTG PLUS

12 Parken aktuell · Juni 2013


Im Fokus

– Messe-Sonderveröffentlichung –

Life-Cycle-Kostenrechner für Planer und Bauherren von Parkhäusern

Günstig wird am Ende oft teuer

Oberflächenschutzsysteme für Parkbauten

müssen hohen Beanspruchungen standhalten

und über viele Jahre sicherstellen,

dass kein Niederschlags– und Schmelzwasser

in die Betondecken eindringt. Daher

müssen Betreiber von Parkbauten ein

Vielfaches der Herstellungskosten für die

Inspektion, Wartung und Instandhaltung

der Fahrbahnoberflächen aufwenden, um

die Gebäude über Jahre zu nutzen. Somit

ist es unabdingbar, neben den Investitionskosten

auch die Life-Cycle-Kosten

verschiedener Oberflächenschutzsysteme

zu kennen.

Nach dem DBV-Merkblatt „Parkhäuser

und Tiefgaragen“ haben sich drei Oberflächenschutzsysteme

bewährt: rissüberbrückende

polymerhaltige Beschichtungen

(OS 11), starre polymerhaltige Beschichtungen

(OS 8) und Gussasphaltabdichtungen

nach DIN 18195.

DW Systembau, ein Hersteller von Spannbeton-Fertigdecken

und Anbieter von Deckensystemen

für Parkbauten, hat nun einen

Life-Cycle-Kostenrechner entwickelt. Dieser

berücksichtigt ganzheitlich alle relevanten

Einflussfaktoren – von den Herstellungskosten

über die Betriebskosten und Mietausfälle

bis hin zu den Entsorgungskosten – der verschiedenen

Oberflächenschutzsysteme bis zu

einer Nutzungsdauer von 50 Jahren.

Das Tool ist online auf www.dw-systembau.de

für die Kostengegenüberstellung

verfügbar. Zunächst kann man die Rahmenbedingungen

eingeben, dann zwischen drei

Decken- und Oberflächenschutzsystemen

wählen. Der Kostenrechner ermittelt dafür

die Herstellungs- und Life-Cycle-Kosten mit

hinterlegten Datensätzen. Alternativ kann der

Benutzer alle Datensätze mit eigenen Erfahrungswerten

überschreiben und individuelle

Kostenszenarien darstellen.

Auf der PARKEN 2013 wird DW Systembau

das anwenderfreundliche Programm an

Stand B23 in Halle 3 vorstellen. n

14 Parken aktuell · Juni 2013


Im Fokus

MSR-Traffic GmbH

Innovatives Park- und

Leitsystem für Wien

Bei der Zufahrt zu den Parkplätzen des Wiener

Einkaufszentrums Shopping City Süd gilt es, unnötigen

Stellplatz-Suchverkehr zu vermeiden. Ein

Parkinformations- und Leitsystem (PILS) der deutschen

MSR-Traffic GmbH soll helfen, dieses Ziel zu erreichen.

In Wien hat die MSR-Traffic GmbH ein Großprojekt am

südlichen Stadtrand umgesetzt. Das dynamische PILS des

jungen deutschen Unternehmens informiert Besucher des

Einkaufszentrums Shopping City Süd über freie Stellplätze

im Außenbereich, erleichtert die Parkplatzsuche und reduziert

somit CO 2 -Emissionen. Es führt den Verkehrsteilnehmer

nicht nur zu einem Parkplatzbereich, sondern bis zu

einem einzelnen freien Stellplatz. Dynamische Wegweiser

rund um das Gelände und farbig unterschiedliche Totems

mit dynamischen LED-Displays an jeder Parkplatzreihe

sorgen für die nötige Übersichtlichkeit des Leitsystems.

Foto: MSR-Traffic GmbH

Dynamische

Wegweiser und

Totems mit

LED-Displays

an jeder Parkplatzreihe

sorgen für

Übersicht.

Die Einzelplatzerfassung übernehmen innovative Magnetfeldsensoren,

welche jederzeit über den Belegungsstatus (frei

oder belegt) der einzelnen Stellplätze Auskunft geben. Die

Sensoren mit integrierter Batterie sind kabellos im Boden

installiert und senden die Informationen an den örtlichen

Leitrechner. Die gesammelten Stellplatzinformationen

werden gespeichert, analysiert und an die dynamischen

Wegweiser weitergeleitet.

Die Software ermöglicht außerdem eine stellplatzgenaue

Auswertung der jährlich 20 Millionen Parkvorgänge, Trendanalysen,

das Auffinden von Dauer- oder Falschparkern

und visualisiert die gesamten Parkflächen übersichtlich auf

einem Monitor.

Auf der PARKEN präsentiert MSR-Traffic seine Technologien

für Verkehrsleittechnik in Halle 1 an Stand E04. n

Parken aktuell · Juni 2013 15


Im Fokus

– Messe-Sonderveröffentlichung –

Embedded Design und Kiosk Assemblierung aus einer Hand

SKIDATA setzt auf Zusammenarbeit mit Kontron

Die Fabless-Strategie ist im Elektronikbereich

bei vielen Halb leiterherstellern etabliert.

SKIDATA, ein Anbieter von Schranken

an lagen sowie Ticket ing- und Bezahl-

Systemen, hat ein vergleichbares Unternehmenskonzept,

das sich auf Forschung,

Entwicklung und Sales konzentriert. Ein

Lieferant, der für SKIDATA die erforderlichen

Original Design & Manufacturing

Services (ODM) umsetzt, ist der Embedded

Computing Spezialist Kontron.

Lösungen für gewinnbringendes Parkraummanagement

zu entwickeln und zu

vertreiben, ist in den letzten Jahren zu einer

komplexen Gesamtaufgabe geworden.

Die Ansprüche von Parkhausbetreibern

und -benutzern sind in den letzten Jahren

deutlich gestiegen. Ziel ist es, das Parken

für die Kunden so einfach zu machen,

dass sie gerne kommen. Die angebotenen

Features sollen daher die Attraktivität des

Parkraums steigern, um so Umsatz und

Gewinn zu optimieren.

Als Anbieter von Schrankenanlagen und

passenden Ticketing- und Bezahl-Systemen

setzt SKIDATA dabei auf Gesamtlösungen,

die vom effektiven Zufahrtsmanagement

über die Systemsteuerung und

Überwachung bis hin zu Administration

und Marketing reichen. Basis für die

innovativen Gesamtlösungen liefert der

Unternehmensfokus auf Forschung und

Entwicklung. Eine eigene Fertigung für

Schranken, Säulen oder Kassensysteme

hat SKIDATA nicht, diese Leistungen

werden ausgelagert.

Alles aus einer Hand

Die Parkticket-Automaten Easy.Cash und

Credit.Cash lässt SKIDATA beim Original

Design & Manufacturing Dienstleister

Kontron fertigen. Da Kontron auch die

Verantwortung für das eingebettete Design

hat, liegt die Hardwareentwicklung

des eingebetteten Systems sowie die Assemblierung

des gesamten Kiosksystems

somit in einer Hand.

Kontron bietet Herstellern von Kundenterminals,

Kiosk-Systemen und weiteren

komplexen Systemen mit eingebetteter

Computertechnologie hierfür sogenannte

Original Design und Manufacturing

Services an. Die Servicedienstleistungen

erstrecken sich von der Entwicklung der

eingebetteten Computing Intelligenz über

die Assemblierung der Systeme bis zum

Management der gesamten Lieferantenkette

– und dies weltweit und inklusive

Lifecycle-Support. Kunden wie SKIDATA

können sich so fabless (engl. „fabriklos“,

ohne Herstellung) aufstellen, was geringe

Investitionskosten und damit geringe Kapitalbindung

in Fertigungsstätten bedeutet.

Die Zusammenarbeit zwischen Kontron

und SKIDATA gestaltet sich so

positiv, dass Kontron jüngst mit dem

SKIDATA Supplier Performance Award

ausgezeichnet wurde. Der Award zeichnet

Kontrons langjährig hohe Produkt- und

Servicequalität sowie Lieferbereitschaft

aus. Mit einem Vendor Performance

Rating von durchschnittlichen 99,98%

erreichte Kontron Spitzenwerte in dem

SKIDATA-Lieferantenranking 2012 und

die A-Lieferanten Klassifizierung.

Die technologische Basis für die eingebettete

Hardware liefert dabei ein

Standardprodukt nach dem Computeron-Module

Formfaktor ETX, aktuell

das ETX-DC Modul mit 1,6 GHz Intel®

Atom Prozessor N270. Das Board wurde

im Jahr 2008 gelauncht und soll noch bis

2016 gefertigt werden.

Hohe Wiederverwertbarkeit

Seit dem Launch der Easy.Cash- und

Credit.Cash-Produkte in 2006 ist zudem

das Carrierboard im Einsatz, welches von

Kontron individuell für SKIDATA entwickelt

wurde. Diese Plattformstrategie

aus zugekauftem Standard Computeron-Module

und individuellem Carrierboard

ermöglicht es SKIDATA, eine hohe

Wieder verwertbarkeit einmal entwickelter

Lösungen zu erzielen.

n

Der Embedded Computing Spezialist Kontron setzt die Original Design &

Manufacturing Services für SKIDATA um.

16 Parken aktuell · Juni 2013


Parken aktuell · Juni 2013 17


Im Fokus

– Messe-Sonderveröffentlichung –

Luxstream und Ludwig Leuchten stellen ENEC-zertifizierte LED-Leuchten vor

Neuer Meilenstein in der LED-Branche

Der Hersteller von LED-Leuchtmitteln,

Luxstream, stellt auf der Fachmesse

PARKEN erstmals komplett ENECzertifizierte

LED-Leuchten vor. Diese

werden in Zusammenarbeit zwischen

Luxstream und der Ludwig Leuchten

GmbH & Co. KG, die sich seit über 60

Jahren mit der Entwicklung, Fertigung

und dem Vertrieb von technischer

Beleuchtung beschäftigt, gefertigt.

Die Ludwig

Leuchten GmbH & Co. KG und Luxstream

bieten nicht nur innovative, nach

dem neuesten Stand licht-, elektro- und

sicherheitstechnischer Erkenntnisse gefertigte

Komplettlösungen an, sondern

die in Zusammenarbeit produzierten

LED-Röhren INNOVATION stehen für

die Sicherheit in der industriellen Anwendung.

„Die ENEC-Zertifizierung war in

diesem Prozess ein konsequenter Schritt“,

erläutert Luxstream Geschäftsführer Daniel

Hermann. „Denn das ENEC-Zeichen

(European Norms Electrical Certification)

beurkundet die europäische Sicherheit

und Normenkonformität der Produkte

hinsichtlich elektrischer, mechanischer,

thermischer, elektromagnetischer und

sonstiger Gefährdungen. Somit können

Luxstream-Kunden auf sichere Komplettsysteme

für die Beleuchtung Ihrer Objekte

setzen.“

LED-Komplettleuchten

Luxstream und Ludwig haben bereits

zahlreiche Projekte gemeinsam umgesetzt:

So wurde nicht nur das Parkhaus

in Kronberg/Taunus auf die effizienten

Das Züricher Parkhaus mit LED-

Komplett leuchten von Luxstream

und Ludwig Leuchten

LED-Komplettleuchten umgerüstet, auch

eines der modernsten Parkhäuser Europas

in Zürich wurde im Zuge einer Modernisierung

komplett auf LED-Beleuchtung

umgestellt. „Das Beispiel des Parkhauses

‚Hohe Promenade’ in Zürich zeigt auf,

wie intelligente Lichtlösungen aussehen

können“, so Ludwig Leuchten Geschäftsführer

Alexander Ludwig. „Das Parkhaus

wurde mit dem sogenannten DALI

Bussystem ausgestattet. Dies ist

ein weltweiter, herstellerübergreifender

Schnittstellenstandard,

über den die LED-Komplettleuchten

einzeln angesteuert

und auch gedimmt werden können. Zusätzlich

sorgen Bewegungsmelder dafür,

dass nur dort Licht leuchtet, wo es gerade

benötigt wird. Damit entsteht zusätzliches

Einsparpotential beim Einsatz der LED-

Komplettleuchten.“

Kontinuierliche Entwicklung

Das Züricher Parkhaus ist ein Musterbeispiel

für den Einsatz innovativer Leuchtkonzepte,

die auf die Bedürfnisse der Nutzer

abgestimmt sind und ein Maximum an

Energie einsparen. Durch die Ausstattung

mit den stromsparenden LED-Leuchtmitteln

werden im Parkhaus „Hohe Promenade“

pro Jahr mehr als 342 Tonnen

CO 2 eingespart. Luxstream setzt bei seinen

Produkten auf kontinuierliche Entwicklung:

So wird seit Kurzem die neueste Generation

der Luxstream LED-Röhre mit intelligentem

LED-EVG verbaut. Die Luxstream INNO-

VATION Generation 14 hat ein nochmals

verbessertes Wärmemanagement, so konnte

die Leuchtkraft auf bis zu 120 Lumen/Watt

gesteigert werden. Zudem erreicht die LED-

Röhre in der neuen Ecoline-Variante eine

mittlere Leuchtdauer von 70.000 Stunden,

die neben den niedrigen Betriebskosten auch

Wartungszyklen einspart.

Optimale Raumausleuchtung

Mit dem ebenfalls vergrößerten Abstrahlwinkel

von 200° für eine optimale

Raumausleuchtung und der neuen semitransparenten

Röhrenabdeckung, die

ein blendfreies, der Leuchtstoffröhre sehr

ähnliches Licht erzeugt, hat Luxstream

auf Kundenbedürfnisse reagiert und die

Alltagstauglichkeit seiner LED-Röhre noch

weiter verbessert. Daniel Hermann sieht

in diesen Verbesserungen eines bewährten

Produkts die Innovationskraft seines Unternehmens

bestätigt: „Unsere Leuchtmittel

sind bereits tausendfach in Parkhäusern,

Industrieanlagen oder Logistikanlagen im

Einsatz – doch die ständige Entwicklung,

die kleinen und großen Verbesserungen

machen uns zu einem Technologieführer

auf dem LED-Leuchtmittelmarkt.“ n

18

Parken aktuell · Juni 2013


Vorgestellt

Interview mit Dr. Thomas Waibel und Stefan Ille

DESIGNA feiert Verkaufssta

Nach jahrelanger Entwicklung und monatelanger Feinabstimmung feierte DESIGNAs innovative neue Kasse Pay|ONE am

1. Mai ihren offiziellen Verkaufsstart. Parken aktuell interviewte Dr. Thomas Waibel und Stefan Ille und sprach mit den beiden

DESIGNA Geschäftsführern über den Entwicklungsprozess.

Parken aktuell: Herr Dr. Waibel, Herr

Ille, Ihre BlueEditon Familie ist mit der

neuen Kasse Pay|ONE nun komplett.

Erleichtert?

Dr. Waibel: Nun ja, „erleichtert“ trifft meinen

Gemütszustand nicht so ganz. Darf ich

etwas anderes vorschlagen?

Dr. Thomas Waibel

Gerne.

Dr. Waibel: „Stolz auf das Geleistete unseres

Unternehmens.“ Dass wir auf einem guten

Weg waren, war mir bereits bewusst. Doch

bevor nicht das letzte Schräubchen angebracht,

der letzte Designschliff ausgeführt

wurde, befand ich mich zugegebenermaßen

unter Anspannung. Aber nun sind wir alle

vollends überzeugt vom Ergebnis. Und das

bisherige Feedback unserer Kunden, welches

außergewöhnlich positiv ist, trägt natürlich

in erheblichem Maße mit dazu bei.

Vier Jahre Entwicklungszeit – war dies

so geplant?

Ille: Im Großen und Ganzen entsprach

dies unserer Vorstellung. Wenn Sie eine

Kasse von Grund auf neu konzipieren,

betrachte ich diese Entwicklungszeit als

angemessen. Wir haben dem gesamten

BlueEdition Projekt, wozu im Übrigen

auch unsere neuen In&Out Terminals

gehören, den Raum und die Zeit gegeben,

die solch ein intensiver Entwicklungsprozess

ganz einfach braucht.

Es war uns bewusst, dass dies ein langer,

ein sehr langer Weg wird – und dass man

diesen nur mit einem exzellenten Team

bewältigen kann. In unserem Fall bestand

er aus den Abteilungen Produktmanagement

(Projektleitung), Konstruktion,

Produktion, Vertrieb, Marketing und

externen Designern, zum Beispiel frog

Design aus München und Teams Design

aus Hamburg. Wäre nur ein Glied dieser

Kette während der gesamten Zeit der Entwicklung

ausgeschert, hätte dies ein echtes

Problem zur Folge gehabt.

Lassen sich wirklich alle verschiedenen

Abteilungen so einfach unter einen Hut

bringen?

Dr. Waibel: Sicherlich gab es auch intensiv

geführte Diskussionen, stand manches auf

der Kippe. Jeder argumentiert nun einmal

zuerst aus seinem Korridor heraus. Doch irgendwann

hat jedes Teammitglied verstanden,

dass solch ein Projekt nur gemeinsam

zu stemmen ist. Und so haben sich am Ende

alle Beteiligten der Leitidee „den Bedienvorgang

so leicht und intuitiv wie möglich zu

gestalten“ mit Begeisterung verschrieben.

Ille: Dies ist im Nachhinein nicht hoch

genug zu bewerten. Für manche bedeutete

dies schließlich, Zugeständnisse machen.

Für andere wiederum, eine nie zuvor dagewesene

Lösung zu kreieren. Natürlich fiel

auch des Öfteren die Aussage „ geht nicht“

und „gibt’s nicht“. Aber – so etwas wird

exakt so lange behauptet, bis der Erste es

beweist, dass es auch anders geht. Und wir

wollten die ersten sein – und haben es dann

auch geschafft.

Nehmen wir z.B. den intuitiven Aufbau

des Bedienvorgangs. Bei bestehenden

Kassenmodellen ist es in der Regel

schwer, neue Komponenten aufgrund

des fehlenden Platzes so einzubauen, dass

sie sich an der logischen Bedienung des

Kunden orientieren. Der Parkhauskunde

muss sich folglich im Bedienungsablauf

den technischen Gegebenheiten der

Kasse anpassen. Unser Ziel aber war es,

mit der neuen Kasse einen intuitiven

Bezahlvorgang zu ermöglichen. Deshalb

war es unumgänglich, die Anordnung der

technischen Einheiten entsprechend der

intuitiven Bedienreihenfolge zu gewährleisten.

Was für allerlei Gesprächsstoff

unter den Konstrukteuren und den Lieferanten

sorgte. Aber schlussendlich haben

wir es geschafft.

Stefan Ille

Was zeichnet die BlueEdition Familie

und im Speziellen die Pay|ONE in Ihren

Augen aus?

20 Parken aktuell · Juni 2013


Vorgestellt

rt der neuen Kasse Pay|ONE

ersten Praxistest kommt, werden Sie stets

mit Betrachtungsweisen und Ansichten

konfrontiert, die für Sie erst einmal überraschend

daherkommen. Ja, die mitunter

sogar ein gesamtes Projekt in Frage stellen

können. Das liegt nicht etwa daran, dass

man einen Fehler gemacht hat, sondern

schlicht daran, dass der Mensch so vielschichtig

ist, dass alles nur bis zu einem

gewissen Maße vorher in der Theorie

abgehandelt werden kann.

Selbsterklärende Icons sorgen für eine einfache Bedienung von Pay|ONE.

Ille: Neben den offensichtlichen Dingen stimmte Funktionen, wie beispielsweise

wie dem außergewöhnlichen Design und das Aufladen von Wertkarten, statt an

der intuitiven Bedienung über Icons birgt der Kasse über das Internet zu lösen. Das

die BlueEdition Familie einen großen neuen

Systemgedanken (Funktionen) in sich, denn der gesamte administrative Auf-

freut zum einen den Parkhausbetreiber,

welchen ich Ihnen gerne erklären möchte. wand entfällt für ihn. Und zum anderen

Es gibt heutzutage eine Vielzahl an Funktionen,

die Kassensysteme in Parkhäusern abhängig von Öffnungszeiten der Park-

den Kunden, der nun endlich völlig un-

leisten. Neben dem klassischen Bezahlen der häuser oder dem eigenen Standort seine

Parkgebühr mit Bargeld, EC-, Kredit- oder Wertkarte aufladen oder erneuern kann.

Kundenkarten erfüllt die Kasse mittlerweile Bequem und einfach, über seinen Laptop,

auch erweiterte Funktionen, wie beispielsweise

das Aufladen von Wertkarten. immer. Dies ist auch der Grund warum

das Handy – mit welchem Medium auch

Bevor wir mit der Entwicklung der die Pay|One keinen TFT-Screen mehr

Pay|ONE begonnen haben, haben wir benötigt.

uns zunächst die Frage gestellt, welche

Funktionen denn tatsächlich jetzt und in Gab es auch Stolpersteine während der

Zukunft über die neue Kasse abgewickelt Entwicklung?

werden müssen. Und welche Funktionen Dr. Waibel: Glauben Sie mir, Sie können

im Vorwege noch so akkurat testen,

eventuell über andere Lösungen in die

Familie integriert werden könnten. Da alle konzipieren, vermuten, auswerten und

Geräte der BlueEdition Familie als Basis verwerfen. Egal wie ausführlich Sie Ihre

unser bewährtes ABACUS-Betriebssystem Markt- und Produktforschungen auch

nutzen, haben wir die Möglichkeit, be-

immer vorantreiben mögen, wenn es zum

Was nehmen Sie persönlich mit aus

diesem außergewöhnlich erfolgreichen

Projekt?

Dr. Waibel: Nun, ein Erfolg lässt sich

hinterher immer einfach erklären. Jetzt ist

es an unseren Kunden, sich für oder gegen

das ganz neue Kassenkonzept zu entscheiden.

Es gibt niemanden der Erfolg im

Vorwege mit 100-prozentiger Sicherheit

garantieren kann. Das liegt daran, dass es

entgegen einiger Versprechen dafür keine

Universalformel gibt. Zunächst müssen

die Hausaufgaben penibel genau erledigt

werden. Dann sollte man genügend

Entwicklungspufferzonen einplanen, die

die nötige Zeit geben, wenn etwas bereits

fertig Konstruiertes mit einem Wisch bzw.

Argument vom Tisch gefegt wird, und

man wieder bei Null anfangen muss.

Ille: Mein Dank gilt daher allen Beteiligten

die dieses Projekt mit Leidenschaft vorangetrieben

haben – und sich auch bei Rückschlägen

nicht haben entmutigen lassen.

Gerade im menschlichen Bereich war es für

mich eine beeindruckende Erfahrung, denn

es zeigt, zu was man imstande ist, wenn man

gemeinsam an einem Ziel arbeitet. n

Weitere Informationen:

www.designa.de

Parken aktuell · Juni 2013 21


PARKEN 2013

Grußworte zur Fachausstellung und Messe PARKEN 2013

„Das Auto auch einmal stehen lassen“

Dr. Helmut Müller

Oberbürgermeister

Wiesbaden

Am 19. und 20. Juni findet die Messe

PARKEN erneut in den Wiesbadener

Rhein-Main-Hallen statt. Dazu begrüße

ich die Besucherinnen und Besucher ganz

herzlich in der hessischen Landeshauptstadt.

Wiesbaden ist mit seiner Stadtstruktur

ein gutes Beispiel dafür, dass der zunehmende

Individualverkehr intelligente

Konzepte braucht, um den ruhenden

Verkehr zu organisieren. Der öffentliche

Raum kann längst nicht mehr all die parkenden

Fahrzeuge aufnehmen und gerade

im historisch geprägten Innenstadtbereich

sind kreative, aber vor allem auch finanzierbare

Parkplatzprojekte nötig.

Und genau solchen Projekten nimmt

sich die Messe PARKEN an: Als einzige

Fachausstellung ihrer Art bietet sie

Fachleuten die Möglichkeit, sich über

aktuelle Trends und Problemstellungen

sowie kreative Ansätze rund ums Parken

auszutauschen. Sie ist zugleich eine Fachtagung

des Bundesverbandes Parken e.V.

und ist deshalb auch die ideale Plattform

für Anbieter und Dienstleister in den

Bereichen Planung, Bau und Betrieb von

Parkraum. Damit bietet die Ausstellung

den passenden Rahmen für Experten

und Interessierte, um gemeinsam über

die neuesten Konzepte für aktuelle und

künftige Herausforderungen der Branche

zu diskutieren und zu informieren.

Ich wünsche den Organisatoren, Ausstellern

sowie allen Teilnehmerinnen und

Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt

in der hessischen Landeshauptstadt

und kann ihnen nur empfehlen, das

Auto – passend zum Thema – einmal

stehen zu lassen und unsere schöne Stadt

zu Fuß zu entdecken. Es lohnt sich!

Dr. Helmut Müller

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsort

Tel. +49 (0)711 61946-0

Rhein-Main-Hallen Wiesbaden

Fax +49 (0)71161946-91

info@mesago.com

Öffnungszeiten

www.mesago.de

Mittwoch, 19.06., 9-17 Uhr

www.parken-messe.de

Donnerstag, 20.06., 9-15 Uhr

Ideeller Träger und Ausrichter des

Fachprogramms

Bundesverband Parken e.V.

Richartzstraße 10, D-50667 Köln

Tel. +49 (0)221 257 10 16

Fax +49 (0)221 257 10 19

office@parken.de

www.parken.de

Eintrittspreise

Tageskarte: 20 Euro

10 Euro (ermäßigt)

Dauerkarte: 30 Euro

Nur für Fachbesucher!

Messeveranstalter

Mesago Messe Frankfurt GmbH

Rotebühlstraße 83-85

D-70178 Stuttgart

22 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Liebe Leserin, lieber Leser,

liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

im Juni 2013 ist es wieder einmal soweit,

die Parken Branche trifft sich!

Am 19. und 20. Juni 2013 findet in

Wiesbaden die diesjährige Fachausstellung

PARKEN 2013 sowie die Fachtagung

für Planung, Bau und Betrieb von Einrichtungen

des ruhenden Verkehrs statt.

Die Messe und die Fachtagung bieten die

Möglichkeit, sich über aktuelle Trends

und Innovationen im Bereich des ruhenden

Verkehrs zu informieren.

Die Messe PARKEN ist die einzige nationale

Veranstaltung, die sich ausschließlich

mit den Themen der Parkraumbewirtschaftung

beschäftigt. Es werden in

diesem Jahr wieder rund 90 Aussteller

erwartet, die alle relevanten Themen und

Arbeitsgebiete der Branche abdecken. Die

hohe Zahl der ausstellenden Firmen zeigt

das ungebrochene Interesse der Industrie

rund um das Thema Parken. Durch die

Einbeziehung von weiteren Ausstellungsflächen

wird in diesem Jahr die Möglichkeit

geschaffen, zusätzlichen Ausstellern

eine Präsentationsmöglichkeit zu bieten.

Mit unserem Partner, der Mesago Messe

Frankfurt GmbH, setzen wir auch in diesem

Jahr eine bereits in der Vergangenheit

erfolgreiche Zusammenarbeit fort.

Der Bundesverband Parken e.V. als

ideeller Träger der Messe steht für das

Konzept der Ausstellung sowie der

parallel stattfindenden Fachtagung. In

diesem Jahr kann die Fachtagung mit den

Schlagworten Nachhaltigkeit bei Verkehrsinfrastruktur

und Mobilität sowie

Preisgestaltung oder „wie Kunden über

Preise denken“ umschrieben werden.

Bei der Auswahl der Fachthemen legen

wir bewusst nicht den Schwerpunkt auf das

Tagesgeschäft in unserer Branche. Wir widmen

uns vielmehr gesellschaftlichen, politischen

und rechtlichen Entwicklungen,

die unsere Branche mittel- und langfristig

beeinflussen können oder die Konsequenzen

auf strategische Überlegungen haben.

Die Beschäftigung mit diesen Spannungsfeldern

ermöglicht es uns, künftige Entwicklungen

aufzuzeigen und Schlüsse für

die Zukunft unserer Branche abzuleiten.

Zu diesen Themen haben wir kompetente

Referenten aus Politik und Wissenschaft

eingeladen. Ich bin überzeugt, dass

Sie spannende und interessante Vorträge

erwarten, die in dieser Form auf keiner

Dr. Karl-Ludwig Ballreich

Vorstandsvorsitzender des

Bundesverbandes Parken e.V.

Veranstaltung, die sich mit den Themen

unserer Branche beschäftigt, vorgestellt

werden.

Die Fachtagung und die Messe bieten

darüber hinaus die Möglichkeit zu qualifiziertem

Erfahrungsaustausch zu allen die

Branche betreffenden Themen. Daneben

ermöglicht die Veranstaltung die Pflege

von Kontakten und erleichtert den Aufbau

von Netzwerken in einer ungezwungenen

Atmosphäre.

Nutzen Sie die Chance, seien Sie auf der

PARKEN 2013 dabei.

Herzlichst, Ihr

Karl-Ludwig Ballreich

Johann Thoma

Vorsitzender der Geschäftsführung

Mesago Messe Frankfurt GmbH

Liebe Aussteller, liebe Besucher,

Messen, Kongresse und Fachtagungen bringen

immer dann den meisten Nutzen, wenn

sie einen Ausblick in die Zukunft geben.

Wenn Sie den Akteuren frühzeitig die Szenarien

zeigen, in denen sie Entscheidungen

zu treffen haben.

Entscheiden bedeutet in der Parken

Branche, oft auch auf lange Sicht zu denken,

manchmal für Jahrzehnte. Gleichzeitig

werden die Szenarien immer komplexer.

Der Bedarf an Mobilität findet – vor

allem in den Ballungsräumen – ein immer

breiteres Angebot. Bestens informiert zu

sein, sowohl über technologische als auch

gesellschaftliche Entwicklungen, ist daher

Pflicht für jeden Entscheider und Experten

des ruhenden Verkehrs.

Die PARKEN 2013 ist hierfür die ideale

Quelle. Die Fachtagung zeigt Trends in

der individuellen Mobilität und Ziele der

Politik. Die Fachausstellung präsentiert

als einzige in Deutschland umfassend

die Produkte und Lösungen, die Parkraumbewirtschaftung

zukunftsfähig und

effizient gestalten. Diese Kombination aus

Fachtagung und Fachausstellung macht

die PARKEN 2013 so lohnend.

Wir wünschen allen Teilnehmern interessante

Gespräche, neue Kontakte und Erkenntnisse,

gute Geschäfte und viel Erfolg.

Johann Thoma

Parken aktuell · Juni 2013 23


Hier PARKEN steht die 2013 Rubrik

Fachtagung 19. Juni 2013

8.00 Uhr Öffnung des Tagungsbüros

Foyer Rhein-Main-Hallen

9.00 Uhr Eröffnung der Fachausstellung PARKEN

und Begrüßung der Aussteller

Foyer Rhein-Main-Hallen

Dr. Karl-Ludwig Ballreich, Vorsitzender des

Vorstandes des Bundesverbandes Parken e.V.

Johann Thoma, Geschäftsführer Mesago Messe

Frankfurt GmbH

10.00 Uhr Eröffnung der Fachtagung und

Begrüßung der Teilnehmer

Saal 11

Dr. Karl-Ludwig Ballreich, Vorsitzender des

Vorstandes des Bundesverbandes Parken e.V.

10.30 Uhr Nachhaltige Mobilität – Car Sharing

und Parkraummanagement

Saal 11

Michael Glotz-Richter,

Referent für nachhaltige Mobilität

beim Senator für Umwelt, Bau und

Verkehr, Bremen

Der Referent gehört zum Urgestein

der Car-Sharing Geschichte

– in der Bremer Stadtentwicklungsbehörde

bereits seit 20 Jahren für Car-Sharing zuständig.

Mittlerweile hat das (privatwirtschaftlich betriebene)

Car-Sharing in Bremen rund 8.000 Nutzer,

über 2.000 private Autos ersetzt und auch weiterhin

stetes Wachstum. Anhand der Erfahrungen

in Bremen zeigt Glotz-Richter die Potenziale

des Car-Sharing für Städte in Deutschland und

Europa auf und schildert die Rolle für ein effizientes

Parkraummanagement.

11.30 Uhr Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur

Saal 11

Dr. Anton Hofreiter MdB

Vorsitzender im Verkehrsausschuss

des Deutschen Bundestages und

Abgeordneter von Bündnis 90/Die

Grünen.

„Mein Ziel ist, allen Bürgerinnen und Bürgern

umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen“,

so Dr. Hofreiter auf seiner Webseite.

Als Abgeordneter der Grünen stellt er

besondere Ansprüche an eine nachhaltige

Verkehrsentwicklung. Wie sich dies im Einzelnen

gestaltet und welche Konsequenzen dabei auf

Sektoren wie die Parken Branche zukommen können,

dazu wird sich der Referent äußern.

14.00 Uhr 16. Kongress der European Parking Association

Parking and Urban Mobility,

11.-13. September 2013, Dublin, Irland

Saal 11

Michael Kesseler

Mitglied im Vorstand der

European Parking Association

Vom 11. bis zum 13. September

veranstaltet die European Parking

Association ihren 16. europäischen

Kongress. Dazu werden

wieder mehr als 300 Delegierte erwartet.

Michael Kesseler stellt die Highlights des

Fachprogramms vor und erläutert die gegenwärtigen

Arbeitsschwerpunkte des Dachverbandes

der Parken Branche, der in Europa 20 nationale

Mitgliedsverbände repräsentiert.

14.30 Uhr NeuroPricing® – Wie Kunden über Preise denken

Saal 11

Dr. Kai-Markus Müller

Geschäftsführer und Gründer der

Neuromarketing Labs

Dr. Kai-Markus Müller nutzt

die Verfahren der modernen

Hirnforschung im Auftrag der

Wirtschaft. Unter anderem

misst der Neurobiologe und Psychologe, wie

das Kundengehirn auf Preisveränderungen

reagiert, welche Preise akzeptiert werden und

wo die Grenzen liegen. In seinem Vortrag

wird er überraschende Erkenntnisse aus der

Verhaltensökonomie und der Hirnforschung auf

das Marketing und Pricing der Parken Branche

übertragen und erläutern, wo sich ungenutzte

Gewinnpotenziale verstecken.

17.00 Uhr Ende des ersten Tages

24 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Fachtagung im Zeichen nachhaltiger Mobilität

Der Bundesverband Parken e.V. organisiert

parallel zur Messe am 19. Juni 2013

erneut eine Fachtagung mit Experten aus

Wissenschaft und Politik. „Unsere Tagung

behandelt Themen von grundsätzlicher

Relevanz für die Branche, der Schwerpunkt

in diesem Jahr liegt auf nachhaltiger

Verkehrspolitik und nachhaltiger

Verkehrsinfrastruktur und wir freuen uns

auf viele neue Anregungen“, sagt Dr. Karl-

Ludwig Ballreich, Vorstandsvorsitzender

des Bundesverbandes Parken e.V.

Dr. Anton Hofreiter MdB, Vorsitzender

im Verkehrsausschuss des Deutschen

Bundestages und Abgeordneter der Bundestagsfraktion

Bündnis 90/Die Grünen

spricht in seinem Vortrag „Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur“

über umweltfreundliche

Mobilität, seine Ansprüche an nachhaltige

Verkehrsentwicklung, deren Gestaltung und

zeigt mögliche Konsequenzen für Sektoren

wie die Parken-Branche auf.

Michael Glotz-Richter ist Referent für

nachhaltige Mobilität beim Senator für

Umwelt, Bau und Verkehr in Bremen

und gehört mit zu den Pionieren des Car-

Sharing. Er schildert in seinem Vortrag

„Nachhaltige Mobilität - Car Sharing und

Parkraummanagement“ die Entwicklung

des Car-Sharing in Deutschland und

Europa und beschreibt die Rolle eines

effizienten Parkraummanagements.

Neben diesen verkehrspolitischen Themen

referiert der Geschäftsführer und

Gründer des Neuromarketing Labs Dr.

Kai-Markus Müller über „Neuro-Pricing®

- Wie Kunden über Preise denken“. Der

Neurobiologe und Psychologe stellt Erkenntnisse

aus Verhaltensökonomie und

Hirnforschung dar und wie diese sich auf

das Marketing und die Preisgestaltung

übertragen lassen.

Einen Blick auf Trends und Themen im

internationalen Kontext gibt Michael Kesseler,

Mitglied im Vorstand der European Parking

Association EPA, der das Programm

des 16. internationalen EPA Kongresses im

September 2013 vorstellt.

n

Mitgliederversammlung 20. Juni 2013

8.00 Uhr Öffnung des Tagungsbüros

Foyer Rhein-Main-Hallen

9.00 Uhr Eröffnung der Fachausstellung PARKEN

Foyer Rhein-Main-Hallen

10.00 Uhr Interne Mitgliederversammlung des

Bundesverbandes Parken e.V.

Saal 11

Tagesordnung

1. Genehmigung der Tagesordnung

2. Genehmigung des Protokolls

der Mitgliederversammlung vom

15. Juni 2012 in Leipzig

3. Tätigkeitsbericht des Vorstandes

4. Finanzbericht des Vorstandes

5. Bericht der Rechnungsprüfer

6. Aussprache über die Berichte

7. Vorstellung und Beschlussfassung

über den Haushaltsplan 2014

8. Entlastung des Vorstandes

9. Wahl der Rechnungsprüfer

10. Tagungsort 2014

11. Verschiedenes

15.00 Uhr Ende der PARKEN 2013

Foto: Shutterstock

Rahmenprogramm

18. Juni Ab 18.00 Uhr: Zwangloses Treffen

Für die bereits angereisten Teilnehmer besteht

die Möglichkeit, sich im Restaurant Käfer’s im

Kurhaus Wiesbaden zu treffen. Dort sind ca. 150

Plätze reserviert. Die Gäste sind Selbstzahler.

Adresse: Kurhausplatz 1

65189 Wiesbaden

www.kurhaus-gastronomie.de

www.wiesbaden.de/kurhaus

19. Juni Ein Abend auf Schloss Johannisberg

18.00 Uhr Bustransfer von den Rhein-Main-

Hallen zum Schloss Johannisberg

24.00 Uhr Bustransfer zu den Rhein-Main-

Hallen

Parken aktuell · Juni 2013 25


PARKEN 2013

Aussteller

Halle Stand

Aussteller

Halle Stand

Alphatronics nv 1 E20

ATB AutomatenTechnik Baumann GmbH 1 C02

BASF Polyurethanes GmbH 3 B24

bebarmatic Parksysteme GmbH 1 A09

Buchberger GmbH Profilsysteme 3 A11

Cale Deutschland GmbH 1 D08

Castellan AG 1 A05

CFD Concrete Floor Diagnostic UG 3 B31

CFTicket GmbH 1 A15

deister electronic GmbH 1 E07

DELite GmbH 1 E14

DESIGNA Verkehrsleittechnik GmbH 1 D11

Deutsche Industrie- und Parkhausbau GmbH 1 C05

Deutsche Telekom AG 1 E01

Franz Dietrich AG 3 A25

DISBON 3 A20

DPS Deutsche Parkdeck Sanierungsgesellschaft mbH 3 B12

DW Systembau GmbH 3 B23

ebm elektro-bau-montage GmbH & Co.KG 1 B03

Edelstahl Technik Ulm GmbH 3 B14

ELKA-Torantriebe GmbH & Co. Betriebs KG 1 C18

epoflor GmbH 3 A14

Exaland GmbH 1 C04

FAAC GmbH 1 C17

FEIG ELECTRONIC GmbH 1 E17

Fleischhauer Datenträger GmbH 1 B08

GNR Technologies 1 E05

GOLDBECK GmbH 1 D02

Großmann & Stühmeier GmbH 3 B15

Grothe GmbH 1 D19

Haering GmbH Lackfabrik 3 A22

Hella KGaA Hueck & Co. 1 B01

HIB Huber Integral Bau GmbH 1 D05

HOCHTIEF Solutions AG formart Leipzig 1 B07

HOFMEISTER Gussasphalt GmbH & Co. KG 3 B21

HWP Handwerkspartner AG 3 B25

ICA Chipkartensysteme GmbH & Co. KG 1 C01

Innovative Technology Ltd. 1 A16

Jung Bauflächentechnik GmbH & Co. KG 3 A10

Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH 3 A13

Kathrein RFID GmbH 1 B17

Krauth technology GmbH 1 A04

LED WATT GmbH & Co. KG 1 D16

LedNed B.V. 1 E02

LEDORA Electronics GmbH 1 E12

Lichtline GmbH 1 C06

Ludwig Leuchten GmbH & Co.KG 1 B04

LUG Light Factory Sp. z o.o. 1 E15

Luxstream GmbH 1 B04

Maenken Kommunikation GmbH 1 A17

Magnetic Autocontrol GmbH 1 D18

MCS Micronic Computer Systeme GmbH 1 E01

MEI Inc. 1 D17

Meyer - electronic GmbH 1 C08

MIGUA Fugensysteme GmbH + Co. KG 3 B10

MSR Traffic GmbH 1 E04

Multicomsystem GbR B.+ D. Goßen 1 C08

Nagels Druck GmbH 1 D07

Nedap AVI 1 B30

Nycon Energy AG 1 B01

Parkeon GmbH 1 E11

Parking Network BV 1 E16

PARKPLAN AG 1 E08

Precision Logistica S.L.U. 3 B31

Protector KKS GmbH 3 A23

Remmers Fachplanung GmbH 3 B11

Rentalite 1 A30

S-CARD Service GmbH 1 C31

SchahlLED Lighting GmbH 1 D06

Scheidt & Bachmann GmbH 1 C11

SCHNEIDER INTERCOM GmbH 1 D31

Schreiner Group GmbH & Co. KG 1 B15

Sensati GmbH 1 B05

Sika Deutschland GmbH 3 B20

SKIDATA AG 1 B11

Skyline Parking AG 1 A03

SMT Sheet Metal Technologies GmbH 1 A04

Steinberg Verkehrstechnik GmbH 1 E06

StoCretec GmbH 3 A21

sunhill technologies GmbH 1 C02

Tennant GmbH & Co. KG 3 A24

Triflex GmbH & Co. KG 3 B13

VeriFone GmbH 1 A08

VIATAG I motionID technologies AG 1 D01

Planungsgemeinschaft voplan 1 C03

WestWood Kunststofftechnik GmbH 3 A12

Wöhr + Bauer Parking GmbH 1 A07

WSA electronic GmbH & Co. KG 1 A01

ZEAG AG 1 C17

26 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Halle 1

HALLENPLAN

Halle 3

Parken aktuell · Juni 2013 27


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

Alphatronics nv

Alphatronics nv

Brandstraat 8 a

B-9160 Lokeren

Tel. +32 9/340-5470

Fax +32 9/253-5368

info@alphatronics.be

www.alphatronics.be

• Barcodesysteme

• Dauerparkverwaltung

• Drehkreuze

• Schranken

• Verwaltung von Parkanlagen / Parkservice

• Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 E20

ATB AutomatenTechnik

Baumann GmbH

ATB AutomatenTechnik Baumann

GmbH

An der Bahn 11

D-92706 Luhe-Wildenau

Tel. +49 9607/9222-0

Fax +49 9607/9222-235

info@atb-online.eu

www.atb-online.eu

1 C02

BASF Polyurethanes GmbH

BASF Polyurethanes GmbH

Elastogranstr. 60

D-49448 Lemförde

Tel. +49 5443/12-0

Fax +49 5443/12-2201

pu-eu@basf.com

www.polyurethanes.basf.de/pu/solutions/de

• Abdichtungen

• Bodenbeschichtungen

• Oberflächenbeschichtungen

3 B24

bebarmatic

Parksysteme GmbH

bebarmatic Parksysteme GmbH

Vinckeweg 15

D-47119 Duisburg

Tel. +49 203/80023-0

Fax +49 203/80023-33

info@bebarmatic.de

www.bebarmatic.de

• Barcodesysteme

• Drehkreuze

• Kassenautomaten

• Parkhausabfertigungsanlagen

• Parkhaussysteme

• Poller / Bügel

• Schranken

1 A09

Buchberger GmbH

Profilsysteme

Buchberger GmbH PROFILSYSTEME

Pfünzer Str. 15

D-85122 Hofstetten

Tel. +49 8406/9294-0

Fax +49 8406/9294-20

info@buprofile.de

www.buprofile.de

• Fugenprofile 3 A11

Cale Deutschland GmbH

Cale Deutschland GmbH

Im Grunde 11

D-31582 Nienburg/Weser

Tel. +49 5021/911330

Fax +49 5021/65418

info@caledeutschland.de

www.caledeutschland.de

• E-Mobility

• Parkscheinautomaten

• Parkuhren

• Schranken

• Verkehrstechnik

1 D08

Castellan AG

Castellan AG

Landstr. 20

D-57223 Kreuztal

Tel. +49 2732/553070

Fax +49 2732/5530722

info@castellan-ag.com

www.castellan-ag.com

• Parkhaussysteme 1 A05

CFD Concrete Floor

Diagnostic UG

CFD Concrete Floor Diagnostic UG

Schlavenhorst 82

D-46395 Bocholt

Tel. +49 2871/99848-110

Fax +49 2871/99848-120

info@cfd-deutschland.de

• Abdichtungen

• Beleuchtung

• Betonsanierung

• Brandschutz

• Bodenmarkierungen, Bodenbeschichtungen

• E-Mobility, Energiesparsysteme

• Fugenprofile, Intelligente Energiesteuerung

• Oberflächenbeschichtungen

3 B31

28 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

CFTicket GmbH

CFTicket GmbH

Am Gutshof 50

D-13059 Berlin

Tel. +49 30/55493293

Fax +49 30/55493294

seher@cfticket.de

www.cfticket.de

• Chipkarten

• Magnetkarten

• Tickets

• Transpondertechnologie - Karten und Münzen

1 A15

deister electronic GmbH

deister electronic GmbH

Hermann-Bahlsen-Str. 11

D-30890 Barsinghausen

Tel. +49 5105/516-01

Fax +49 5105/516-217

info.de@deister.com

www.deister.com

• Berührungslose Ein- und Ausfahrtstechniken

• Chipkarten

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Sicherheitseinrichtungen

• Transpondertechnologie - Karten und Münzen

• Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

1 E07

DELite GmbH

DELite GmbH

Cassellastr. 30 – 32

D-60386 Frankfurt

Tel. +49 69/57709971

info@delite-led.com

www.delite-led.com

• Beleuchtung 1 E14

DESIGNA

Verkehrsleittechnik GmbH

DESIGNA Verkehrsleittechnik GmbH

Faluner Weg 3

D-24109 Kiel

Tel. +49 431/5336-0

Fax +49 431/5336-260

info@designa.de

www.designa.de

• Dauerparkverwaltung

• Kassenautomaten

• Leitsysteme

• Parkhausabfertigungsanlagen

• Parkhaussysteme

• Schranken

• Sprech- und Meldesysteme

• Verwaltung von Parkanlagen / Parkservice

1 D11

Deutsche Industrie- und

Parkhausbau GmbH

Deutsche Industrie- und

Parkhausbau GmbH

Lohfelder Str. 15

D-53604 Bad Honnef

Tel. +49 2224/911-0

Fax +49 2224/911-333

info@dip-bau.com

www.dip-bau.com

• Beratung in Finanzierung, Bau und Betrieb von

Garagenanlagen

• Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

• Finanzierung / Beratung

• Parkhaussysteme

• Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und

Parkdecks

1 C05

Deutsche Telekom AG

Deutsche Telekom AG

T-Online-Allee 1

D-64295 Darmstadt

Tel. +49 6151/6803627

Fax +49 6151/680153627

t.deppe@telekom.de

www.telekom.com

1 E01

Dietrich, Franz AG

Franz Dietrich AG

Korrosionsschutz Bautenschutz

Industrieanstriche

Eichenstr. 11, D-65933 Frankfurt

Tel. +49 69/380105-0

Fax +49 69/380105-20

fd.frankfurt@dietrich.de

www.dietrich.de

• Abdichtungen

• Betonsanierung

• Brandschutz

• Bodenmarkierungen

• Bodenbeschichtungen

• Farben und Lacke (Graffiti-Entfernung)

• Fugenprofile

• Markierungsfolien

• Oberflächenbeschichtungen

3 A25

DISBON

DISBON

Roßdörfer Str. 50

D-64372 Ober-Ramstadt

Tel. +49 6154/71-1188

Fax +49 6154/71-996889

info@disbon.de

www.disbon.de

• Betonsanierung

• Bodenmarkierungen

• Bodenbeschichtungen

• Oberflächenbeschichtungen

3 A20

Parken aktuell · Juni 2013 29


Hier PARKEN steht die 2013 Rubrik

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

DPS Deutsche Parkdeck

Sanierungsgesellschaft mbH

DPS Deutsche Parkdeck

Sanierungsgesellschaft mbH

Brieger Str. 38

D-47443 Moers

Tel. +49 2841/5027-41

Fax +49 2841/5091-38

info@dps-parkdeck.de

www.dps-parkdeck.de

• Abdichtungen

• Bodenbeschichtungen

• Oberflächenbeschichtungen

3 B12

DW Systembau GmbH

DW Systembau GmbH

Stockholmer Str. 1

D-29640 Schneverdingen

Tel. +49 5193/85-0, Fax +49 5193/85-55

info@dw-systembau.de

www.dw-systembau.de

• Parkhaussysteme

• Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und

Parkdecks

3 B23

ebm elektro-bau-montage

GmbH & Co.KG

ebm elektro-bau-montage

GmbH & Co. KG

Karmannstr. 13

D-49084 Osnabrück

Tel. +49 541/95700-0

Fax +49 541/95700-68

info@ebm-os.de

www.ebm-os.de

• Beleuchtung

• Einzelplatzzählsysteme

• Kassenautomaten

• Leitsysteme

• Parkhaussysteme

• Sensoren

• Sprech- und Meldesysteme

• Videosysteme

1 B03

Edelstahl Technik

Ulm GmbH

Edelstahl Technik Ulm GmbH

Messerschmittstr. 51

D-89231 Neu-Ulm

Tel. +49 731/97833-0

Fax +49 731/97833-72

info@edelstahl-ulm.de

www.edelstahl-ulm.de

• Betonsanierung

• Bodenbeschichtungen

• Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

• Oberflächenbeschichtungen

3 B14

ELKA-Torantriebe

GmbH & Co. Betriebs KG

ELKA-Torantriebe GmbH & Co.

Betriebs KG

Dithmarscherstr. 9

D-25832 Tönning

Tel. +49 4861/9690-0

Fax +49 4861/9690-90

info@elka-torantriebe.de

www.elka-torantriebe.de

• Schranken 1 C18

epoflor GmbH

epoflor GmbH

Industriestr. 7

D-87477 Sulzberg

Tel. +49 8376/9203-0

Fax +49 8376/9203-24

info@epoflor.de

www.epoflor.de

• Abdichtungen

• Betonsanierung

• Bodenmarkierungen

• Bodenbeschichtungen

• Oberflächenbeschichtungen

3 A14

Exaland GmbH

Exaland GmbH

Wilhelm-Raabe-Straße 11

D-38855 Wernigerode

Tel. +49 3943/625151

Fax +49 3943/625159

info@exaland.com

www.exaland.com

• Poller / Bügel

1 C04

FAAC GmbH

FAAC GmbH

Breslauer Str. 46

D-83395 Freilassing

Tel. +49 8654/49810

Fax +49 8654/66906

de.info@faacgroup.com

www.faac.de

• Barcodesysteme

• Dauerparkverwaltung

• Kassenautomaten

• Parkhaussysteme

• Poller / Bügel

• Schranken

• Transpondertechnologie - Karten und Münzen

1 C17

30 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

FEIG ELECTRONIC GmbH

FEIG ELECTRONIC GmbH

Lange Str. 4

D-35781 Weilburg

Tel. +49 6471/3109-0

Fax +49 6471/3109-99

info@feig.de

www.feig.de

• Berührungslose Ein- und Ausfahrtstechniken

• Bewegungsmelder, Chipkarten, Sensoren

• Einzelplatzzählsysteme

• Elektronische Parkmünzen

• Kartengeschützte Bezahlsysteme

• Sicherheitseinrichtungen, Türen/Tore

• Transpondertechnologie - Karten und Münzen

• Verkehrstechnik, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

1 E17

Fleischhauer Datenträger GmbH

Fleischhauer Datenträger GmbH

Forellstr. 120

D-44653 Herne

Tel. +49 2323/98779-0

Fax +49 2323/98779-499

info@fleischhauer-id.com

www.fleischhauer-id.com

• Barcodesysteme

• Berührungslose Ein- und Ausfahrtstechniken

• Chipkarten

• Magnetkarten

• Tickets

• Transpondertechnologie - Karten und Münzen

1 B08

GNR Technologies

GNR Technologies

990 Upton St.

CDN-H8R 2T9 Lasalle,Quebec

Tel. +1 51/4-366-6116

Fax +1 51/4-366-6440

info@gnrgroup.eu

www.gnrgroup.eu

• Poller / Bügel

• Verkehrstechnik

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 E05

GOLDBECK GmbH

GOLDBECK GmbH

Ummelner Str. 4-6

D-33649 Bielefeld

Tel. +49 521/9488-0

Fax +49 521/9488-1029

messe@goldbeck.de

www.goldbeck.de

• Beratung in Finanzierung, Bau und Betreibung

von Garagenanlagen

• Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und

Parkdecks

1 D02

Großmann & Stühmeier GmbH

Großmann & Stühmeier GmbH

Moorwiese 5

D-32549 Bad Oeynhausen

Tel. +49 5731/98-29-683

Fax +49 5731/98-29-684

info@grossmann-stuehmeier.de

www.grossmann-stuehmeier.de

• Abdichtungen

• Betonsanierung

• Bodenmarkierungen

• Bodenbeschichtungen

3 B15


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

Grothe GmbH

Grothe GmbH

Löhestr. 22

D-53773 Hennef

Tel. +49 2242/8890-0

Fax +49 2242/8890-36

info@grothe.de

www.grothe.de

• Sicherheitseinrichtungen

• Sprech- und Meldesysteme

• Videosysteme

1 D19

Haering GmbH Lackfabrik

Haering GmbH

Mühlstr. 2-10

D-74199 Untergruppenbach

Tel. +49 7130/4702-0

Fax +49 7130/4702-10

info@haering.de

www.haering-lacke.de

• Bodenmarkierungen

• Dach- und Fassadengestaltung

• Farben und Lacke (Graffiti-Entfernung)

• Oberflächenbeschichtungen

3 A22

Hella KGaA Hueck & Co.

Hella KGaA Hueck & Co.

Rixbecker Str. 75

D-59552 Lippstadt

Tel. +49 2941/38-1133

Fax +49 2941/38-47-1133

industryline@hella.com

www.hella.com/industryline

• Beleuchtung 1 B01

HIB Huber Integral Bau GmbH

HIB Huber Integral Bau GmbH

Arienheller 5

D-56598 Rheinbrohl

Tel. +49 2635/9544-0

Fax +49 2635/9544-44

info@huber-integralbau.de

www.huber-integralbau.de

• Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und

Parkdecks

1 D05

HOCHTIEF Solutions AG

formart Leipzig

HOCHTIEF Solutions AG

formart Leipzig

Diezmannstr. 12

D-4207 Leipzig

Tel. +49 341/4141-428

Fax +49 341/4141-450

formart.leipzig@hochtief.de

www.formart.hochtief.de

• Beratung in Finanzierung, Bau und Betreibung

von Garagenanlagen

1 B07

HOFMEISTER Gussasphalt

GmbH & Co. KG

HOFMEISTER Gussasphalt GmbH

& Co. KG

Hohe Warth 23

D-32052 Herford

Tel. +49 5221/996-990

Fax +49 5221/996-99-10

hofmeister@hofmeister-asphalt.de

www.hofmeister-asphalt.de

• Abdichtungen

• Betonsanierung

• Dach- und Fassadengestaltung

• Fugenprofile

• Oberflächenbeschichtungen

3 B21

HWP Handwerkspartner AG

HWP Handwerkspartner AG

Betoninstandsetzung- Beschichtungen

Breslauerstr. 6

D-61130 Nidderau

Tel. +49 162/2405715

Fax +49 6187/27445

k.noss@handwerkspartner.de

www.handwerkspartner.de

• Abdichtungen

• Betonsanierung

• Bodenmarkierungen

• Bodenbeschichtungen

• Dach- und Fassadengestaltung

• Fugenprofile

• Kathodischer Korrosionsschutz

• Oberflächenbeschichtungen

3 B25

ICA Chipkartensysteme

GmbH & Co. KG

ICA Chipkartensysteme

GmbH & Co. KG

Walter-Welp-Str. 25

D-44149 Dortmund

Tel. +49 231/917044-0

Fax +49 231/171383

info@ica.de

www.ica.de

• Barcodesysteme

• Berührungslose Ein- und Ausfahrtstechniken

• Chipkarten

• Kassenautomaten

• Parkhausabfertigungsanlagen

• Parkhaussysteme

• Schranken

1 C01

32 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

Innovative Technology Ltd.

Innovative Technology Ltd.

Derker Street

GB-Oldham OL1 4EQ

Tel. +44 161/626-9999

Fax +44 161/620-2090

sales@innovative-technology.co.uk

www.innovative-technology.co.uk

• Banknotenprüfgeräte

• Münzprüfer

1 A16

Jung Bauflächentechnik

GmbH & Co. KG

JUNG BAUFLÄCHENTECHNIK

Dipl.-Ing. M. Jung GmbH & Co. KG

Raffaelstr. 10

D-42719 Solingen

Tel. +49 212/317339

Fax +49 212/315822

info@jung-bauflaechentechnik.de

www.jung-bauflaechentechnik.de

• Abdichtungen

• Betonsanierung

• Bodenmarkierungen

• Bodenbeschichtungen

• Dach- und Fassadengestaltung

• Farben und Lacke (Graffiti-Entfernung)

• Fugenprofile

• Oberflächenbeschichtungen

3 A10

Kärcher, Alfred

Vertriebs-GmbH

Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH

Friedrich-List-Str. 4

D-71364 Winnenden

Tel. +49 7195/903-0

Fax +49 7195/903-2980

info@vertrieb.kaercher.com

www.kaercher.de

• Reinigungsgeräte und -maschinen 3 A13

Kathrein RFID GmbH

Kathrein RFID GmbH

Am Kroit 25-27

D-83123 Amerang

Tel. +49 8075/914-933-0

Fax +49 8075/914-933-99

rfid-sales@kathrein-sachsen.de

www.kathrein-rfid.de

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Parkhausabfertigungsanlagen

• Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

1 B17

Krauth technology GmbH

Krauth technology GmbH

Ohrsbergweg 1+2

D-69412 Eberbach

Tel. +49 6271/805-0

Fax +49 6271/805-39

info@krauth-online.de

www.krauth-technology.de

• E-Mobility

• Kassenautomaten

• Parkhaussysteme

• Parkscheinautomaten

1 A04

Parken aktuell · Juni 2013 33


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

LED WATT GmbH & Co. KG

LED WATT GmbH & Co. KG

Mostgasse 17

D-90402 Nürnberg

Tel. +49 911/9322-999

Fax +49 911/9322-998

info@ledwatt.de

www.ledwatt.de

• Energiesparsysteme

• Leuchtwerbung

• Beleuchtung

• Bewegungsmelder

• Leuchtwerbung

1 D16

LedNed B.V.

LedNed B.V.

Zuiddijk 9

NL-5705 Helmond

Tel. +31 492/751333

Fax +31 492/751335

info@ledned.nl

www.ledned.nl

• Beleuchtung 1 E02

LEDORA Electronics GmbH

LEDORA Electronics GmbH

Felix-Wankel-Straße 70

72108 Rottenburg

Tel. +49 7472/9419100

Fax +49 7472/9419101

info@ledora.de

www.ledora.de

• Beleuchtung

• Energiesparsysteme

• Finanzierung / Beratung

• Intelligente Energiesteuerung

1 E12

Lichtline GmbH

Lichtline GmbH

Ritter von Eitzenbergstraße 24

D-95448 Bayreuth-

Tel. +49 921/50737890

Fax +49 921/507378929

info@lichtline.com

www.lichtline.com

• Beleuchtung

• Leuchtwerbung

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 C06

LUDWIG LEUCHTEN

GMBH & CO.KG

LUG Light Factory Sp. z o.o.

Ludwig Leuchten GmbH & Co.KG

Frühlingsstr. 15

D-86415 Mering

Tel. +49 8233/387-0

Fax +49 8233/387-200

zen@ludwig-leuchten.de

www.ludwig-leuchten.de

LUG Light Factory Sp. z o.o.

Gorzowska 11

65-127 Zielona Góra

POLEN

Tel. +48 68 4533200

Fax +48 68 4533201

export@lug.com.eu

www.lug.com.pl

• Beleuchtung 1 B04

• Beleuchtung 1 E15

LUXSTREAM GMBH

Luxstream GmbH

Hilpertstr. 16-18

D-64295 Darmstadt

Tel. +49 6151/3684-880

Fax +49 6151/3684-879

info@luxstream.de

www.luxstream.de

• Beleuchtung

• Bewegungsmelder

• Energiesparsysteme

• Finanzierung / Beratung

• Intelligente Energiesteuerung

• Sensoren

1 B04

MAENKEN KOMMUNIKATION

GMBH

Maenken Kommunikation GmbH

Von-der-Wettern-Str. 25

D-51149 Köln

Tel. +49 2203/35840, Fax +49 2203/3584185

info@maenken.com

www.maenken.com

1 A17

MAGNETIC AUTOCONTROL

GMBH

Magnetic Autocontrol GmbH

Grienmatt 20

D-79650 Schopfheim

Tel. +49 7622/695-5

Fax +49 7622/695-604

marketing@ac-magnetic.com

www.ac-magnetic.com

• Drehkreuze

• Schranken

• Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

1 D18

34 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

MCS MICRONIC COMPUTER

SYSTEME

MCS Micronic Computer Systeme GmbH

Ullsteinstr. 114

D-12109 Berlin

Tel. +49 30/690003-0

Fax +49 30/690003-12

info@mcsberlin.de

www.mcsberlin.de

• Barcodesysteme, Chipkarten, E-Mobility

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Kassenautomaten, Kreditkartensysteme

• Kartengeschützte Bezahlsysteme

• Parkscheinautomaten

• Softwareprogramme für diverse Anwendungen

• Tickets

• Transpondertechnologie - Karten und Münzen

1 E01

MEI INC.

MEI Inc.

PO Box 2650

CH-1211 Geneve 2

Tel. +41 22/8840506

Fax +41 22/8840504

www.meigroup.com

• Banknotenprüfgeräte

• Barcodesysteme

• Kartengestützte Bezahlsysteme

• Münzprüfer

1 D17

MEYER ELECTRONIC GMBH

Meyer – electronic GmbH

Sonnenhang 2

D-34582 Borken

Tel. +49 5682/730007

Fax +49 5682/730008

info@meyer-electronic.de

www.meyer-electronic.de

• Beschilderung

• Notrufanlagen

• Sprech- und Meldesysteme

• Videosysteme

1 C08

MIGUA FUGENSYSTEME

GMBH & CO. KG

MIGUA Fugensysteme GmbH + Co. KG

Dieselstr. 20

D-42489 Wülfrath

Tel. +49 2058/774-0

Fax +49 2058/774-48

info@migua.de

www.migua.com

• Fugenprofile 3 B10

MSR TRAFFIC GMBH

MSR Traffic GmbH

Würdinger Str. 27 A

D-94060 Pocking

Tel. +49 8531/9004-0

Fax +49 8531/9004-44

info@msr-traffic.de

www.msr-traffic.de

• Leitsysteme

• Lüftung / CO-Warnanlagen

• Sensoren

1 E04

MULTICOMSYSTEM

GBR B.+ D. GOßEN

Multicomsystem GbR B.+ D. Goßen

Otto-Hahn-Str. 9 b

D-40721 Hilden

Tel. +49 2103/258180

Fax +49 2103/2581829

info@multicomsystem.de

www.multicomsystem.de

• Beschilderung

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Leitsysteme

• Notrufanlagen

• Softwareprogramme für diverse Anwendungen

• Sicherheitseinrichtungen

• Sprech- und Meldesysteme

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 C08

NAGELS DRUCK GMBH

Nagels Druck GmbH

Am Selder 21

D-47906 Kempen

Tel. +49 2152/2099-0

Fax +49 2152/2099-22

info@nagels.de

www.nagels.de

• Chipkarten

• Computerzubehör und -systeme

• Magnetkarten

• Tickets

• Transpondertechnologie - Karten und Münzen

• Werbung

1 D07

NEDAP AVI

Nedap AVI

Parallelweg 2

NL-7141 DC Groenlo

Tel. +31 544/471-111

info-avi@nedap.com

www.nedapavi.com

• Berührungslose Ein- und Ausfahrstechniken

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Leitsysteme, Parkhaussysteme

• Sensoren

• Softwareprogramme für diverse Anwendungen

• Sicherheitseinrichtungen

• Transpondertechnolgoie - Karten und Münzen

• Verkehrstechnik, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

1 B30

NYCON ENERGY AG

Nycon Energy AG

Friedensstraße 11

D-60311 Frankfurt

Tel. +49 69/175372320

Fax +49 69/25577465

info@nyconenergy.com

www.nyconenergy.com

1 B01

Parken aktuell · Juni 2013 35


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

PARKEON GMBH

Parkeon GmbH

Schreberweg 1

D-24119 Kiel-Kronshagen

Tel. +49 431/3059-0, Fax +49 431/3059-100

info@parkeon.com

www.parkeon.com

• E-Mobility

• Parkscheinautomaten

1 E11

PARKING NETWORK BV

Parking Network BV

Adelbert van Scharnlaan 180

NL-6224 JX Maastricht

Tel. +31 43/3628042

Fax +31 43/3628061

info@parking-net.com

www.parking-net.com

• Consulting services 1 E16

PARKPLAN AG

PARKPLAN AG

Viktoriastr. 28

D-68165 Mannheim

Tel. +49 621/180677-0

Fax +49 621/180677-99

info@parkplan-ag.de

www.parkplan-ag.de

• Parkhaussysteme 1 E08

PRECISION LOGISTICA S.L.U.

Precision Logistica S.L.U.

Apdo de Correos 17301

E-41020 Sevilla

Tel. +34 625/141-967

tploetz@precisionlogistica.com

• Abdichtungen

• Beleuchtung

• Betonsanierung, Fugenprofile

• Brandschutz

• Bodenmarkierungen, Bodenbeschichtungen

• E-Mobility, Energiesparsysteme

• Intelligente Energiesteuerung

• Oberflächenbeschichtungen

3 B31

PROTECTOR KKS GMBH

Protector KKS GmbH

Maybachstr. 27

D-71686 Remseck

Tel. +49 7141/29897-0

Fax +49 7141/29897-25

info@protector-kks.de

www.protector-kks.de

• Betonsanierung

• Kathodischer Korrosionsschutz

• Sensoren

3 A23

REMMERS FACHPLANUNG

GMBH

Remmers Fachplanung GmbH

Bernhard-Remmers-Str. 13

D-49624 Löningen

Tel. +49 5432/83-156

Fax +49 5432/83-708

info@remmers-fachplanung.de

www.remmers-fachplanung.de

• Abdichtungen

• Betonsanierung

• Bodenbeschichtungen

• Dach- und Fassadengestaltung

• Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

• Farben und Lacke (Graffiti-Entfernung)

• Oberflächenbeschichtungen

3 B11

RENTALITE

Rentalite

Groot Tegeler 9a

NL-7535 EB, Enschede

Tel. +31 53/7555333

Fax +31 53/434-1043

info@rentalite.com

www.rentalite.com

• Beleuchtung 1 A30

S-CARD SERVICE GMBH

S-CARD Service GmbH

Am Wallgraben 125

D-70565 Stuttgart

Tel. +49 711/78299-0

Fax +49 711/78299-121

scard@scard.de

www.scard.de

• Chipkarten

• Kassenautomaten

• Kartengeschützte Bezahlsysteme

1 C31

36 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

SCHAHLLED LIGHTING GMBH

SchahlLED Lighting GmbH

Max-Planck-Str. 9

D-85716 Unterschleißheim / München

Tel. +49 89/90119820

Fax +49 89/901198240

info@schahlled.de

www.schahlled.de

• Beleuchtung

• Bewegungsmelder

• Energiesparsysteme

• Finanzierung / Beratung

• Intelligente Energiesteuerung

• Sensoren

1 D06

SCHEIDT & BACHMANN GMBH

Scheidt & Bachmann GmbH

Breite Str. 132

D-41238 Mönchengladbach

Tel. +49 2166/266-335

Fax +49 2166/266-555

admin@scheidt-bachmann.de

www.scheidt-bachmann.de

• Berührungslose Ein- und Ausfahrtstechniken

• Dauerparkverwaltung

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Intelligente Energiesteuerung

• Kassenautomaten

• Parkhausabfertigungsanlagen

• Parkhaussysteme

• Schranken, Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 C11

SCHNEIDER INTERCOM GMBH

SCHNEIDER INTERCOM GmbH

Kommunikations- und Sicherheitssysteme

Heinrich-Hertz-Str. 40

D-40699 Erkrath

Tel. +49 211/88285-0,

Fax +49 211/88285-211

info@schneider-intercom.de

www.schneider-intercom.de

• Aufzüge - Personen

• Leitsysteme

• Notrufanlagen

• Parkhaussysteme

• Sicherheitseinrichtungen

• Sprech- und Meldesysteme

1 D31

SCHREINER GROUP

GMBH & CO. KG

Schreiner Group GmbH & Co. KG

Schreiner PrinTrust

Bruckmannring 22

D-85764 Oberschleißheim

Tel. +49 89/31584-5428

Fax +49 89/31584-5317

info@schreiner-printrust.com

www.schreiner-printrust.com

• Berührungslose Ein- und Ausfahrtstechniken

• E-Mobility

• Kartengeschützte Bezahlsysteme

• Tickets

• Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 B15

SENSATI GMBH

Sensati GmbH

Xaver-Weismor-Str. 79

D-81829 München

Tel. +49 89/8895-2324

Fax +49 89/8895-2325

info@sensati.eu

www.sensati.eu

• Beleuchtung

• Einzelplatzzählsysteme

• Energiesparsysteme

• Leitsysteme

• Sensoren

• Softwareprogramme für diverse Anwendungen

1 B05


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

SIKA DEUTSCHLAND GMBH

Sika Deutschland GmbH

Kornwestheimer Str. 107

D-70439 Stuttgart

Tel. +49 711/8009-0

Fax +49 711/8009-321

info@de.sika.com

www.sika.de

• Abdichtungen, Betonsanierung

• Brandschutz

• Bodenbeschichtungen

• Dach- und Fassadengestaltung

• Farben und Lacke (Graffiti-Entfernung)

• Kathodischer Korrosionsschutz

• Oberflächenbeschichtungen

• Parkhaussysteme

3 B20

SKIDATA AG

SKIDATA AG

Untersbergstr. 40

A-5083 Grödig/Salzburg

Tel. +43 6246/888-0

Fax +43 6246/888-7

info@skidata.com

www.skidata.com

• Barcodesysteme, Kassenautomaten

• Drehkreuze, mechanische Parkanlagen

• Münzprüfer

• Parkhaussysteme, Schranken

• Softwareprogramme für diverse Anwendungen

• Tickets, Magnetkarten

• Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 B11

SKYLINE PARKING AG

Skyline Parking AG

Lagerhausstr. 3

CH-8400 Winterthur

Tel. +41 52/203-0003

Fax +41 52/202-7521

info@skyline-parking.com

www.skyline-parking.com

• Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

• Parkhaussysteme

• Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und

Parkdecks

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 A03

SMT SHEET METAL

TECHNOLOGIES GMBH

SMT Sheet Metal Technologies GmbH

Hertzstr. 6

D-77694 Kehl

Tel. +49 7851/7410

Fax +49 7851/741490

sales@sm-t.de

www.sm-t.de

1 A04

STEINBERG

VERKEHRSTECHNIK GMBH

Steinberg Verkehrstechnik GmbH

Grüner Weg 5

D-65614 Beselich

Tel. +49 6484/890-309

Fax +49 6484/892-904

info@steinberg-traffic.com

www.steinberg-traffic.com

• Einzelplatzzählsysteme

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Leitsysteme

• Sensoren

• Softwareprogramme für diverse Anwendungen

• Verkehrstechnik

1 E06

STOCRETEC GMBH

StoCretec GmbH

Gutenbergstr. 6

D-65830 Kriftel

Tel. +49 6192/401-104

Fax +49 6192/401-105

stocretec@sto.com

www.stocretec.de

• Abdichtungen, Betonsanierung

• Brandschutz

• Bodenmarkierungen, Bodenbeschichtungen

• Dach- und Fassadengestaltung

• Farben und Lacke (Graffiti-Entfernung)

• Kathodischer Korrosionsschutz

• Oberflächenbeschichtungen

• Parkhaussysteme

3 A21

SUNHILL TECHNOLOGIES GMBH

sunhill technologies GmbH

Am Weichselgarten 34

D-91058 Erlangen

Tel. +49 9131/62599-10

Fax +49 9131/62599-26

info@sunhill-technologies.com

www.sunhill-technologies.com

• Computerzubehör und -systeme, Handcomputer,

Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Kartengestützte Bezahlsysteme

• Kredit kartensysteme

• Parkhaussysteme, Parkhausabfertigungsanlagen

• Softwareprogramme für diverse Anwendungen

• Verkehrstechnik, Videosysteme, Zufahrts- und

Abfahrtskontrollen

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 C02

TENNANT GMBH & CO. KG

Tennant GmbH & Co. KG

Karl-Arnold-Str. 5

D-73230 Kirchheim

Tel. +49 7021/504040

Fax +49 7021/504090

info@tennantco.com

www.tennantco.com

• Reinigungsgeräte und -maschinen 3 A24

38 Parken aktuell · Juni 2013


PARKEN 2013

Aussteller Name und Adresse Produktgruppen Halle Stand

TRIFLEX GMBH & CO. KG

Triflex GmbH & Co. KG

Karlstr. 59

D-32423 Minden

Tel. +49 571/38780-0

Fax +49 571/38780-738

info@triflex.de

www.triflex.de

• Abdichtungen 3 B13

VERIFONE GMBH

VeriFone GmbH

Konrad-Zuse-Str. 19 - 21

D-36251 Bad Hersfeld

Tel. +49 6621/84500

Fax +49 6621/84529

info-germany@verifone.com

www.verifone.de

• Kassenautomaten

• Kreditkartensysteme

• Kartengeschützte Bezahlsysteme

1 A08

VIATAG | MOTIONID

TECHNOLOGIES AG

VIATAG | motionID technologies AG

Baierbrunner Str. 35

D-81379 München

Tel. +49 89/744244-70

Fax +49 89/744244-729

info@viatag.eu

www.viatag.eu

• Berührungslose Ein- und Ausfahrtstechniken

• Chipkarten

• Dauerparkverwaltung

• Elektronische Parkmünzen

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Tickets

• Zufahrts- und Abfahrtskontrollen

• Zusatzeinrichtungen in Parkhäusern

1 D01

Voplan Ingenieurgesellschaft

mbH

Planungsgemeinschaft voplan

Kornhausgasse 3

D-88212 Ravensburg

Tel. +49 751/36602603

Fax +49 751/36602604

info@voplan.de

www.voplan.de

• Abdichtungen

• Beratung in Finanzierung, Bau und Betreibung

von Garagenanlagen

• Betonsanierung

• Bodenbeschichtungen

• Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

• Kathodischer Korrosionsschutz

• Oberflächenbeschichtungen

1 C03

WESTWOOD

KUNSTSTOFFTECHNIK GMBH

WestWood Kunststofftechnik GmbH

An der Wandlung 20

D-32469 Petershagen

Tel. +49 5702/8392-0

Fax +49 5702/8392-22

vertrieb@westwood.de

www.westwood.de

• Abdichtungen

• Bodenmarkierungen

• Bodenbeschichtungen

• Farben und Lacke (Graffiti-Entfernung)

• Fugenprofile

• Oberflächenbeschichtungen

3 A12

WÖHR + BAUER

PARKING GMBH

Wöhr + Bauer Parking GmbH

Pforzheimer Str. 134

D-76275 Ettlingen

Tel. +49 7243/3587850

Fax +49 7243/3587851

parking@woehrbauer.de

www.woehrbauer-parking.de

• Erstellung von Parkhäusern und Parkdecks

• Schlüsselfertige Erstellung von Parkhäusern und

Parkdecks

1 A07

WSA ELECTRONIC

GMBH & CO. KG

WSA electronic GmbH & Co. KG

Am Wildengrund 1

D-98553 Altendambach

Tel. +49 3681/45538-0

Fax +49 3681/45538-11

wsa@wsa-electronic.de

www.wsa-electronic.de

• Parkscheinautomaten 1 A01

ZEAG AG

ZEAG AG

Pfadackerstr. 7

CH-8957 Spreitenbach

Tel. +41 56/4188111

Fax +41 56/4011478

info@zeag.com

www.zeag.com

• Barcodesysteme

• Dauerparkverwaltung

• Hard- und Software (Verwaltung und Leittechnik)

• Kassenautomaten

• Magnetkarten

• Parkhausabfertigungsanlagen

• Parkhaussysteme

1 C17

Parken aktuell · Juni 2013 39


Theorie+Praxis

Parken aktuell vor Ort – Fleischhauer Datenträger

„Das Parkticket ist

kein triviales Produkt“

Qualität, Sicherheit, Umwelt: Das sind

die drei tragenden Säulen der Fleischhauer

Datenträger GmbH. Als Unternehmen

der Halbach Gruppe mit 300

Mitarbeitern stellt Fleischhauer Datenträger

Tickets und Karten für Parksysteme,

Personenverkehr sowie Identifikations-

und Zutrittsanwendungen her.

Der Firmensitz des traditionsreichen

Unternehmens befindet sich in Herne,

ein weiterer deutscher Standort liegt mit

Schwerte ebenfalls im Ruhrgebiet.

Als Unternehmen der Halbach Gruppe ist

Fleischhauer Datenträger Teil eines Familienunternehmens,

dessen Gründungsjahr

1832 mehr als 180 Jahre zurückreicht.

Das Unternehmen wird heute in sechster

Generation von Philipp Halbach geführt

und kann allein schon wegen seiner

weitreichenden Firmenhistorie mit Fug

und Recht als Traditionsunternehmen

bezeichnet werden. In den ersten Jahrzehnten

seiner Geschichte machte sich

Fleischhauer als Zeitungsdruckerei einen

Namen. Über die Jahrzehnte musste sich

die Druckerei jedoch immer wieder neu

erfinden. So war Fleischhauer Datenträger

in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

eines der ersten europäischen Unternehmen,

das sich mit der Produktion von

Lochkarten befasste, also den ersten maschinenlesbaren

Datenträgern.

Für die Parken Branche erlangte die Firma

Fleischhauer Bedeutung als Begleiter

und Innovationstreiber der Automation

von Parksystemen. In den 1970er-Jahren

war die Spezialdruckerei einer der ersten

Hersteller von Parktickets mit Magnetstreifen

– daher auch der Firmenbeiname

„Datenträger“. Geschäftsführer Philipp

Halbach erklärt: „Es war immer unser

Anspruch, Entwicklungspartner der Gerätehersteller

zu sein.“ Geht man heute

durch die Hallen der zertifizierten Sicherheitsdruckerei,

so sieht man dort auf den

ersten Blick, was Halbach meint: Am Start

der Produktionslinien stehen Rollen parat

mit Beschriftungen wie „Scheidt & Bachmann“,

„Skidata“ oder „Designa“. Für alle

führenden Hersteller von Parkautomaten

stellt Fleischhauer speziell konfektionierte

Parktickets her – natürlich auch für Geräte

im Außeneinsatz, also Parkscheinautomaten

für den On-Street-Bereich.

Komplexe Produktanforderung

Wer glaubt, ein Parkticket sei ein einfaches

Stück Papier, sieht sich bei einer

Werksführung am Standort Herne alsbald

getäuscht. „Das Parkticket ist kein triviales

Produkt“, sagt Thomas Halbach, technischer

Leiter bei Fleischhauer Datenträger.

Blick in die Produktionshalle

von Fleischhauer Datenträger

40 Parken aktuell · Juni 2013


Theorie+Praxis

Familienunternehmen Fleischhauer:

Thomas Halbach (links), Technischer

Leiter, Philipp Halbach, Geschäftsführer

Der Laie und vor allem der Endverbraucher

begreift das Ticket sicher als schnödes

Alltagsprodukt, in Wahrheit steckt der

Teufel im Detail. Es fängt schon an mit der

Papierwahl. Nur ganz spezielle Kartons

eignen sich für den Einsatz als Parkticket.

Mit der Definition einer bestimmten

Grammatur, also Papierdicke, ist es dabei

längst nicht getan. So muss berücksichtigt

werden, dass die Tickets problemlos

durch das Automatensystem codiert und

beschriftet werden können. Am Bezahlautomaten

müssen Magnetstreifencodierung

oder Barcode fehlerfrei automatisch

ausgelesen werden können. All dies gelingt

nur bei sorgfältiger Abstimmung von Automatensystem

und Ticket.

Doch damit nicht genug. Längst haben

Marketingstrategen das Parkticket

als Werbemedium entdeckt. Hier haben

Kunden teilweise sehr hohe ästhetische

Ansprüche an das Druckbild. Philipp Halbach

zeigt als Beispiel den Aufdruck eines

Unternehmens aus der Modebranche.

Beim Druck der Werbeanzeige und des

Logos auf dem Parkticket ist höchste Präzision

hinsichtlich der Bildauflösung und

der verbindlichen Farbvorgaben gefragt.

Toleranzen würden von den Kunden

nicht akzeptiert, so Philipp Halbach.

Auch bei den Parkscheinen im Außenbereich

gibt es hinsichtlich der Papierwahl

einiges zu bedenken. So soll der Aufdruck

auf dem Thermopapier möglichst lang

lesbar sein und trotz heftiger Sonneneinstrahlung

hinter der Windschutzscheibe

nicht verblassen. Je nachdem, wo das

Papier eingesetzt wird, sind jedoch unterschiedliche

Qualitäten gefragt. Ob klirrende

Minusgrade oder sengende Hitze im

Einsatzgebiet vorherrschen, macht einen

großen Unterschied bei der Papierwahl

und wirkt sich auf einen möglichst störungs-

und damit wartungsfreien Betrieb

der Parkscheinautomaten erheblich aus.

Hoher Qualitätsanspruch

Da Fleischhauer seine Parkscheinprodukte

in über 50 Länder weltweit exportiert,

spielen solche Aspekte auch eine Rolle bei

der Produktion. In diesem sehr wettbewerbsintensiven

Umfeld müsse man sich

durch eine besonders hohe Qualität behaupten

und immer bereit sein, Technologieführerschaft

zu beanspruchen, erklärt

Halbach. Dies sei nur durch eine ständige

Investitionsbereitschaft und einen hohen

Qualifikationsstand der Mitarbeiter möglich.

Kompetenz und Know-how machten

den vermeintlichen Standortnachteil

Deutschland wett.

In seiner ständigen Neuausrichtung an

den Trends von heute und den Innovationen

von morgen beschäftigt sich Fleischhauer

Datenträger auch mit Ticketingund

Identifikationstechnologien, die über

das Trägermedium Papier hinausgehen. In

einem besonders geschützten Bereich der

Produktion entstehen Plastikkarten, die

RFID-Chips enthalten. Diese kontaktlose

Technologie findet sich in immer mehr

Anwendungen, in der Parken Branche

insbesondere im Bereich der Dauerparker.

Neben dem technischen „Innenleben“ des

mehrschichtigen Trägermediums sind auf

den äußeren Flächen wiederum Drucklösungen

gefragt.

Dreiklang von Zertifizierungen

Um die eigenen Ansprüche zu untermauern,

zu dokumentieren und sich in einer

führenden Marktposition zu behaupten,

legt Halbach Wert auf einen „Dreiklang

von Zertifizierungen“, wie er die erfolgreich

absolvierten Prüfungen umschreibt.

Damit sind konkret Qualität, Sicherheit

und Umwelt gemeint. In allen drei Bereichen

kann Fleischhauer Datenträger

Zertifikate vorlegen, die dem Unternehmen

geprüfte industrielle Standards

bescheinigen.

Das Thema Umwelt liegt Philipp Halbach

dabei offenkundig besonders am

Herzen – nicht nur wegen der Photovoltaikanlage

auf dem Firmendach, die im

Jahr immerhin 250.000 Kilowattstunden

Solarstrom produziert. Gefragt nach den

Motiven für diese ökologische Ausrichtung

des Unternehmens, antwortet der

Geschäftsführer: „Wir sind ein Familienunternehmen,

für das Nachhaltigkeit

keine Worthülse ist.“ Neben dem Bekenntnis

zur Schonung der natürlichen

Ressourcen, gehöre dazu das Bekenntnis

zu den beiden Standorten Schwerte und

Herne des Traditionsunternehmens aus

dem Ruhrgebiet.

In diesem Zusammenhang verweist

Philipp Halbach auch auf die überdurchschnittlich

lange Mitarbeiterzugehörigkeit,

die bei Fleischhauer vorherrsche.

Ein Bekenntnis zum Unternehmen, aber

auch von Arbeitgeberseite, wenn Philipp

Halbach sagt: „Wir verschwenden keinen

Gedanken daran, unsere Fertigung ins

Ausland zu verlagern. Mit der Leistungsfähigkeit

unserer beiden Produktionsstandorte

sind wir für die Aufgabenstellungen

unserer Kunden – auch im internationalen

Wettbewerb – bestens gerüstet.“ n

Präzisionsarbeit: Die hochwertigen

Parktickets aus Herne unterliegen einer

ständigen Qualitätskontrolle.

Parken aktuell · Juni 2013 41


Theorie+Praxis

Teerfreie, günstige und robuste Oberflächenschutzsysteme

Dauerhaftigkeit von

Oberflächenschutz

Seit dem Erscheinen des DBV-Merkblatts Parkhäuser und Tiefgaragen, Ausgabe September

2010, wird in der Fachwelt kontrovers über das Thema „Maßnahmen zur Sicherstellung der

Dauerhaftigkeit bei Parkbauten“ diskutiert. Ein wichtiger Bestandteil dieser Maßnahmen sind

die begeh- und befahrbaren Oberflächenschutzsysteme.

Die heute meist verwendeten Oberflächenschutzsysteme

OS 8 und OS 11 haben

gegensätzliche Eigenschaften: die OS 8

zeichnet sich durch hervorragende Verschleißfestigkeit

aus, ist aber nicht rissüberbrückend.

Umgekehrt hat die OS 11 gute

Rissüberbrückungseigenschaften, ist jedoch

nicht bei starker bis sehr starker mechanischer

Belastung geeignet. Eine Abdichtung

mit Schweißbahn und Gussasphalt vereint

diese beiden Eigenschaften; Nachteile sind

jedoch das hohe Gewicht und die Einbauhöhe,

was sich vor allem bei mehrgeschossigen

Parkbauten bemerkbar macht.

Das richtige System wählen

Vor einigen Jahren hat deshalb die tedema

GmbH Systeme entwickelt, die

sich aus einer hoch rissüberbrückenden

Polyurethan-Flüssigfolie und einer Kaltbitumenschicht

zusammensetzen. Diese

OS 10 Systeme haben eine sehr hohe Rissüberbrückung

(Gesamtsystem IVT+V)

und sind für sehr starke mechanische Belastungen

ausgelegt. Die Gesamtschichtdicke

liegt je nach System zwischen 8 und

20 mm.

Für Bereiche, in denen aus optischen

Gründen eine Farbigkeit der Bodenflächen

gewünscht ist, stehen OS 10 Systeme

mit Kunststoffdeckschicht anstatt bituminöser

Schutzschicht zur Verfügung. Als

Kunststoffdeckschicht wird eine Epoxi-

Polyurethan-Kombination eingesetzt, diese

hat ein besseres Korneinbindeverhalten

als übliche, aus den OS 11 Systemen

bekannten Polyurethan-Deckschichten.

Bei einer Epoxi-Polyurethan-Kombination

handelt es sich um keine neue

Technologie. Vielmehr war das in der Anfangszeit

der elastischen

Parkhaussysteme

bei den

führenden Herstellern

das Standardbindemittel.

In den 80er-Jahren

wurden zuerst

Teerhaltige Epoxi-

Bis auf die Grundierung abgeriebenes

OS 11b-Polyurethan-System im

Kurvendrehbereich eines stark frequentierten

Kaufhaus-Parkhauses

Polyurethane – woraus der seinerzeit

am Markt sehr bekannte Markenname

Concretin TEP entstand – eingesetzt.

Schon damals bestand das System

aus einer Epoxidharzgrundierung, einer

Schwimmschicht aus teerhaltigem Epoxi-

Polyurethan und einer Deckschicht mit

Einstreuung aus demselben Bindemittel.

Eine Deckversiegelung war zu der Zeit

nicht üblich. Die Systeme hatten aber

auch ohne diese heutzutage obligatorische

Systemkomponente eine gute Verschleißfestigkeit.

Nachdem teerhaltige Produkte aus

gesundheitlichen Gründen Anfang der

90er-Jahre nicht mehr eingesetzt werden

durften, wurden teerfreie Epoxi-Polyure-

Öffentliches Parkhaus mit 686 Stellplätzen,

Kurvendrehbereich 2011 nach 14 Jahren Betrieb

42 Parken aktuell · Juni 2013


Theorie+Praxis

than-Kombinationen entwickelt, die sich

ebenfalls durch ihre Robustheit viele Jahre

bewährt haben, wie zum Beispiel. StoPox

TEP Multi Top.

Bewährte Zuverlässigkeit

Im Laufe der 90er-Jahre wurden von mehr

und mehr Herstellern reine Polyurethansysteme

als OS 11 Systeme angeboten, da

dieses Bindemittel günstiger herzustellen

ist. Mit Inkrafttreten der Rili-SIB 2001

wären für bestehende OS 11 Systeme,

wie StoPox TEP Multi Top, umfangreiche

und teure Prüfungen notwendig

geworden. Nachdem sich die günstigeren

Polyurethansysteme am deutschen

Markt durchgesetzt hatten, wurde dies

aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nicht

durchgeführt. Im europäischen Ausland

sowie von einzelnen Parkhausbetreibern,

die auch ohne Allgemeines bauaufsichtliches

Prüfzeugnis (AbP) auf ein bewährtes

Deckversiegelung im Bereich kurvenäußeres

Rad abgerieben – Abstreukorn

noch komplett eingebunden

System nicht verzichten wollten, wird das

System bis heute eingesetzt.

Insbesondere in den letzten beiden

Jahren wurde von Betreibern und Planern

wieder verstärkt der Ruf nach robusteren

OS 11 Systemen laut. Dies bewog die

StoCretec GmbH, Parkbauten, die von

1997 bis 2003 mit StoPox TEP Multi Top

beschichtet wurden, auf ihren Zustand hin

zu untersuchen.

Die größte mechanische Beanspruchung

in Parkbauten tritt in den Kurvendrehbereichen

der äußeren Räder

in der Nähe der Aus- oder Einfahrt auf.

Die Erfahrung zeigt, dass bei reinen

Polyurethansystemen, sobald die Deckversiegelung

abgefahren ist, ein rascher

Verschleiß der hauptsächlich wirksamen

Oberflächenschutzschicht (hwO) erfolgt.

Im Gegensatz dazu konnte auf keiner der

untersuchten Flächen, trotz bereits seit

längerer Zeit abgefahrener Deckversiegelung,

ein Kornabtrag der Deckschicht festgestellt

werden. Diese Art von Abnutzung

lässt sich relativ einfach ohne Entfernung

der Beschichtung instand setzen, da die

Einstreuschicht und der Verbund zum

Untergrund intakt sind. Aufgrund dieser

positiven Erfahrungen hat StoCretec mit

StoPox TEP Multi Top ein OS 11a und ein

OS 11b wieder zur Prüfung eingereicht.

Auf der PARKEN 2013 ist StoCretec in

Halle 3 an Stand A21 zu finden. n


Theorie+Praxis

Parkplatzüberdachung

Carports sollten ‚gut bedacht‘ werden

Parkplatzüberdachungen sind nur schein­

„Schon in der Ideenphase werden

Aus diesen Bildern gehen Details hervor,

bar ‚einfache‘ Projekte. Die Beteiligten

die Grundlagen für einen effizienten

die auf Zeichnungen für Nicht-Techniker

müssen ihre Zusammenarbeit gut planen

Projektablauf geschaffen“, weiß Peter

nur schwer erkennbar sind. Ein wichtiger

und koordinieren.

Gröber, Geschäftsführer der Holzbau

Aspekt ist die Art und die Ausführung

Gröber GmbH mit Sitz in Eberhardzell.

der Fundamente. Sind Betonierarbeiten

Die Fundamente sind erstellt, die als

Diese projektiert und erstellt großflächige

erforderlich, muss anschließend oft der

Dachfläche vorgesehenen Solarmodule

Parkplatzüberdachungen für Industrie

Parkplatzbelag ausgebessert werden; dies

und die Gleichrichter lagern bereits vor

und Handel. Es ist zwar oft von ‚Carport-

ist im Ablauf- und Budgetplan ebenfalls

Ort. Doch die Baustelle ruht erst einmal.

Systemen‘ die Rede, was jedoch nicht

zu berücksichtigen. Alternativ gibt es

Es fehlen die Tragegestelle. Geringste

‚Schema F‘ bedeutet. Es bestehen Gestal-

Bohrfundamente, bei denen dieses Prob-

Verzögerungen wie diese können eine

tungsspielräume zum Beispiel bei den

lem nicht entsteht. Zeit und Kosten sparen

Kettenreaktion auslösen. Lieferanten und

Dachneigungen und -formen und bei den

könnte man, so Peter Gröber, auch beim

Handwerker müssen womöglich nicht

Unterkonstruktionen. Je nach Nutzung

Bauantrag, indem der Architekt eine prüf-

nur unverrichteter Dinge wieder abrü-

sind unterschiedliche Parkplatz-Breiten

fähige statische Berechnung vom Ersteller

cken; sie lassen auch ihr Material zurück.

realisierbar. Solarmodule können auf ein

der Konstruktion erhält.

‚Zwischenlagerungen‘ auf der Baustelle

bergen hohe Risiken durch Diebstahl oder

fertiges Dach montiert werden oder selbst

die – transparente – Eindeckung bilden;

Zehn Wochen für 1.000 qm

Sachbeschädigung.

vom Energiebedarf hängen wiederum

Mit der Zahl der Lieferanten und Unter-

Viele Beteiligte

Anzahl und Gewicht der Elemente ab.

Nicht zuletzt gilt es, die von Standort zu

lieferanten wachsen die Anforderungen an

die Projektkoordinierung. Alle Beteiligten

An größeren Projekten, wie sie etwa zur

Standort unterschiedlichen Wind- und

müssen jederzeit über den Projektfort-

Überdachung von Parkplätzen im öffent-

Schneelasten zu berücksichtigen.

schritt und über eventuelle Änderungen

lichen Raum oder von Gewerbeobjekten

entstehen, sind je nach Auftragskonstellati-

Spätere Umplanungen teuer

informiert sein. Der Bauherr sollte sich

vergewissern, dass sein Baupartner –

on mitunter sechs bis acht Firmen beteiligt:

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann

egal ob Architekt, Planungsbüro oder

Ein Generalunternehmer, ein Planungsbü-

ein verbindlicher Konstruktionsvorschlag

Generalunternehmer – auf einem pro-

ro und der Errichter des Carports, der sich

erstellt und ein Projekt seriös kalkuliert

fessionellen, eingespielten Level arbeitet

nicht selten externer Partner, etwa für die

Herstellung und den Aufbau der Gerüste,

bedient. Viele gewerbliche Auftraggeber

bevorzugen inzwischen Dächer mit Solartechnik,

die Strom für den Eigenbedarf

produzieren. Dadurch wird die Liste der

werden. Teuer wird es immer dann, wenn

im späteren Verlauf Ergänzungs- oder

Änderungswünsche aufwändige Umplanungen

erfordern. Der Bauherr sollte sich

zusammen mit dem Angebot auch CAD-

Zeichnungen geben lassen, um einen

und nicht einfach ‚per Zuruf‘. Experte

Gröber: „Die Planungs- und Bauzeit für

einen 1.000 qm großen Carport beträgt

etwa zehn Wochen. Dies setzt allerdings

einen optimalen Ablauf und ein zügiges

Baugenehmigungsverfahren voraus.“ n

Foto: Sunside / Holzbau Gröber GmbH

Lieferanten noch erweitert.

Eindruck vom fertigen Objekt zu erhalten.


(mg)

Parkplatzüberdachungen sind eine beliebte

Service-Komponente: Die Projekte selbst

müssen ebenfalls ‚gut bedacht‘ werden.

44 Parken aktuell · Juni 2013


Theorie+Praxis

Die Einfahrt zur Tiefgarage des

Bundesministeriums für Umwelt,

Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Tiefgarage des Bundesumweltministeriums in Bonn

40.000 m 2 Boden saniert

Bei der Sanierung der Tiefgarage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

in Bonn galt es Risse dauerhaft dynamisch rissüberbrückend vor Tausalzen zu

schützen. Die technisch sinnvollste Lösung konnte durch den Systemaufbau Sika CarDeck Elastic II

der Sika Deutschland GmbH wie gewünscht erreicht werden.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz

und Reaktorsicherheit (BMU)

wurde 1986 gegründet, nachdem zuvor

insgesamt drei Bundesministerien für die

Belange des Umweltschutzes zuständig

waren. Der erste Dienstsitz des BMU

befindet sich nach wie vor in Bonn. 2000

bezogen die ca. 815 Beschäftigten einen

an der Parklandschaft Rheinaue gelegenen

dreiachsigen Bürobau aus dem Jahr 1987.

Der Innenhof wurde nach dem Konzept

eines japanischen Gartens mit einer

großzügigen Teichanlage gestaltet. Der

gesamte Bürokomplex ist von Rasen- und

Wiesenflächen umgeben, unter denen sich

ein Teil der Tiefgarage verbirgt.

Sanierung der Tiefgarage

Die Betonierabschnitte der Bodenfläche

in der Tiefgarage wiesen Risse auf, die

dauerhaft dynamisch rissüberbrückend

vor Tausalzen geschützt werden sollten.

Außerdem mussten einige Bereiche nach

dem Instandsetzungskonzept kathodischer

Korrosionsschutz saniert werden,

um die vorhandene Chloridkonzentration

im Beton zu begrenzen und eine Möglichkeit

des Bewehrungsmonitorings zu

erhalten.

Das BMU betonte, dass die technisch

sinnvollste Lösung gewünscht wird. Mit

der Planung wurde die Planungsgesellschaft

PL2 Pluralis aus Meerbusch beauftragt.

Das ausführende Unternehmen, die

Essener Massenberg GmbH, Spezialist für

Die Tiefgarage nach den Sanierungsarbeiten.

Insgesamt wurden 40.000

Quadratmeter Bodenfläche saniert.

die Modernisierung und Instandsetzung

von öffentlichen oder gewerblichen Gebäuden,

setzte für die Sanierungsarbeiten

die Systemlösungen der Sika Deutschland

GmbH, einer der weltweit führenden

Anbieter von bauchemischen Produktsystemen

und industriellen Dicht- und Klebstoffen,

ein.

Die Betonierabschnitte der Bodenfläche

in der Tiefgarage wiesen Risse auf, die

dauerhaft dynamisch rissüberbrückend

vor Tausalzen geschützt werden sollten.

46 Parken aktuell · Juni 2013


Theorie+Praxis

Nach einer gründlichen Untergrundvorbereitung mittels

Kugelstrahlen kam das Oberflächenschutzsystem OS 11a

mit der Rissüberbrückungsklasse II T+V zum Einsatz. Die

Konformität mit der europäischen Norm DIN EN 1504-2,

sowie mit der deutschen Norm DIN V 18026 wird durch

den Systemaufbau Sika CarDeck Elastic II erfüllt. Er besteht

aus einer Epoxidharzgrundierung, der Polyurethandichtungsschicht

Sikafloor-350 N Elastic, der Verschleißschicht

Sikafloor-375, ebenfalls ein Polyurethan, und einer anschließenden

Kopfversiegelung.

Sikafloor-350 N Elastic ist ein hochelastisches, 2-komponentiges

Polyurethanbindemittel. Es dient in den Bereichen

Parkhaus und Brücke zur Herstellung von elastischen Dichtungsschichten

auf Beton oder zementösen Untergründen,

bei denen Risse bereits vorhanden sind oder wo von einer

Rissbildung auszugehen ist. Die Dichtungsschicht ist nicht

nur witterungsbeständig und flüssigkeitsdicht, sondern auch

sehr wirtschaftlich, da mit Sikafloor-350 N Elastic eine hohe

Schichtdicke bei geringem Materialverbrauch erreichbar ist.

Als darauffolgende Verschleißschicht dient Sikafloor-375:

Das niedrigviskose und lösemittelfreie Bindemittel ist ein neu

entwickeltes Produkt, das für ein Polyurethanmaterial sehr

unempfindlich gegenüber Luftfeuchte ist. Dies erhöht die Verarbeitungsqualität

bei unsicheren Wetterlagen.

Schwierige Fälle gelöst

In einigen Bereichen waren die Risse in der BMU-Tiefgarage

dynamisch so stark belastet, dass die Rissüberbrückungsklasse

II T+V und ein OS 11a System nicht mehr ausreichten.

Hier musste nach Rili DafStb OS 10 mit der Rissüberbrückungsklasse

IV T+V eingebaut werden. Dazu kam das stark

rissüberbrückende Sika CarDeck Professional Plus System

zur Anwendung. Es setzt sich aus einer Grundierung, der

Flüssigkunststoffabdichtung Sikalastic 821 LV mit einer

Dehnfähigkeit von über 400 Prozent, der Verschleißschicht

Sikafloor-375 und einer Kopfversiegelung nach Wahl zusammen.

Die Polyurethanflüssigfolie verbindet sich schubfest

mit der anschließend folgenden Verschleißschicht und

ist schnell härtend. Durch die maschinelle Verarbeitung des

Sikalastic 821 LV ist eine hohe Flächenleistung sowie eine

schnelle Überarbeitung möglich.

Die Sanierungsarbeiten wurden nach zwei Jahren Bauzeit für

40.000 Quadratmeter Bodenfläche abgeschlossen. Alle Schäden

wurden sorgfältig beseitigt und die neue Beschichtung schützt

die verkehrsbelasteten Flächen nun dauerhaft gegen Umwelteinflüsse.

Der Anspruch der Verantwortlichen im Bundesumweltministerium

wurde zur allseitigen Zufriedenheit erfüllt. n

Parken aktuell · Juni 2013 47


Produkte+Dienstleistungen

Scheidt & Bachmann

Systemübergreifendes

Couponing für Parkhäuser

Von „State of the Art“ Parking-Management-Lösungen erwarten Parkhausbetreiber heutzutage

Funktionen, die weit über die Kernbereiche eines Parkhauses hinausgehen. Dem Trend nach

systemübergreifenden Lösungen folgend, zeigt Scheidt & Bachmann neue Möglichkeiten und

Wege auf, Parkhaus-Marketing konsequent und kreativ zu gestalten.

Die grundlegende Motivation für mehr als

die Hälfte aller Parkvorgänge ist das Einkaufen.

Beim Einzelhändler sind nahezu

alle Produkte mit Barcodes ausgestattet

und an der Ladenkasse werden mit dem

Bezahlvorgang Quittungen mit einem

Barcode versehen. Diesen Umstand macht

sich Scheidt & Bachmann zu Nutze und

hat hier eine bequeme und komfortable

Lösung entwickelt: Das Retail Campaign

Management.

Zusätzlich zu den zahlreichen Schnittstellen,

die Scheidt & Bachmann seit vielen

Jahren anbietet, wird mit dem neuen

Retail Campaign Management ein Modul

angeboten, das explizit eine Partnerschaft

von Parkhausbetreibern mit dem Einzelhandel

(Retail) im Fokus hat.

Effektives Werkzeug

Das Retail Campaign Management ist ein

effektives Werkzeug für die Verwaltung

von Retail-Barcodes im Parkraum Management

System. Es erlaubt den Einzelhändlern,

ihre eigenen Barcodes als komfortables

Medium zur Rabattierung von

Parkgebühren einzusetzen. Es kann dabei

als hilfreiches Marketing-Instrument zur

langfristigen Kundenbindung dienen und

durch spezielle und zeitlich begrenzte

Vergünstigungen die Aufmerksamkeit auf

bestimmte Produkte lenken (zum Beispiel

im Rahmen einer Markteinführung oder

Promotion).

Das Konzept

Die Einzelhändler können Rabatte über

bereits existierende Medien wie Quittungen

oder Produkt-EAN-Codes – dies sind

die Strichcodes auf Verpackungen und

Etiketten – gewähren. Diese Barcodes werden

als Rabatt-Gutscheine im Parkraum

Beim Einscannen eines Barcodes vom

Einkaufsbeleg erhält der Kunde mit

dem Retail Campaign Management

von Scheidt & Bachmann einen Nachlass

auf sein Parkticket.

48 Parken aktuell · Juni 2013


Produkte+Dienstleistungen

Management System akzeptiert. Dieses

einfache Prinzip ermöglicht die unterschiedlichsten

Arten von Kampagnen zur

Kundengewinnung und -bindung der

Parkhausbetreibern und Einzelhändlern

mit dem Ziel die Auslastung bzw. Verkäufe

zu steigern.

Die Technik

Um die verschiedenen Barcodes verarbeiten

zu können, kann entervo um das

Retail Campaign Management erweitert

werden. Dieses Modul bietet die Fähigkeit

zur Interpretation der Barcodes und Zuordnung

zu einem Parking Produkt (zum

Beispiel eine Stunde freies Parken). entervo

unterstützt sowohl einmalige Barcodes,

die heute schon auf vielen Einkaufsbelegen

zu finden sind, als auch EAN-Codes,

die produktspezifisch sind.

Der Betreiber kann in Abstimmung

mit dem Retail-Partner im Parkraum

Management System mit wenigen Klicks

selber die Zuordnung der Barcodes zum

jeweiligen Parking Produkt konfigurieren.

Die Praxis

In der Praxis gestaltet sich das für den

Parkhausnutzer so: An der Einfahrt zieht

der Kunde wie üblich das Parkticket.

Während seiner Shopping-Tour erhält er

Barcodes auf Einkaufsbelegen und EAN-

Codes. Im Parkhaus wieder angekommen,

bezahlt der Kunde sein Ticket am Kassenautomaten:

Zunächst steckt er das Ticket

in den Automaten, die Parkgebühr wird

angezeigt.

Anschließend hält der Kunde die Barcodes

vor den Scanner und nutzt diese

als Rabatt-Gutscheine. Die Parkgebühr

wird jeweils um den Rabatt verringert,

der im Retail Campaign Management

definiert wurde. Der noch verbleibende

Betrag kann ganz normal mit Bargeld

oder Kreditkarte bezahlt werden. Mit

dem bezahlten Parkticket fährt der Kunde

wieder aus dem Parkhaus. Die eingelösten

Rabatt-Gutscheine werden dem entsprechenden

Einzelhändler vom Parkhausbetreiber

gemäß vorheriger Vereinbarung in

Rechnung gestellt.

Zukunftsweisendes

Parkhaus-Marketing

Mit dem entervo Retail Campaign Management

weist Scheidt & Bachmann

den Weg in die Zukunft des modernen

Parkhaus-Marketings. Systemübergreifendes

Couponing bleibt damit nicht nur

eine Domäne von Gastronomie, Getränke-

und Lebensmittelhandel, Kinos und

anderen, sondern steht nun auch Parkhausbetreibern

für Kooperationen mit

dem Einzelhandel zur Verfügung. Das ist

der Beginn einer langen und erfolgreichen

Partnerschaft.

n

Parken aktuell · Juni 2013 49


Produkte+Dienstleistungen

– PR-Beitrag –

High-End-Technologie und Expertenwissen vereint

Parkhausbeschilderung nach Kundenwunsch

Die Wiener Firma Decolite hat sich auf

die Herstellung hochwertiger Parkhaus-

Hinweisschilder spezialisiert und bietet

Betreibern eine Vielzahl an Möglich keiten,

ihr Park objekt zu beschildern.

Langjährige Erfahrung und Expertenwissen

im Bereich Beschilderung zeichnen die

Decolite Werbe GmbH aus. Das Wiener

Unternehmen bietet Konzeption, Entwicklung,

Produktion und Installationen

von Hinweisschildern sowie Signalanzeigen

im High-End-Bereich.

Die hochwertigen Parkhaus-Hinweisschilder

werden aus unbehandeltem,

gehärtetem Aluminium-Profil hergestellt.

Veredelungen des Profils durch Eloxierung,

Pulverbeschichtung oder Lackierung

sind zusätzlich möglich. Die Rahmenteile

sind innenseitig verschweißt und

werden gegebenenfalls mit einer zusätzlichen

Aluminium-Konstruktion verstärkt.

Montagevorrichtungen werden wahlweise

aus Aluminium oder verzinktem Stahl

am Schild befestigt. Für durchleuchtete

Fronten ver wendet Decolite bruchfestes,

glasklares oder opales Acrylglas, welches

mit Hochleistungsfolien beklebt wird.

Um ein Beschlagen der Innenseite zu

verhindern, versieht Decolite alle Schilder

werksseitig mit Lüftungsschlitzen. Durch

serienmäßig eingebaute Ventilatoren wird

außerdem für ausreichende Durchlüftung

gesorgt. Die Ausleuchtung erfolgt wahlweise

mittels TFL LONG-LIFE Lampen,

Standard TL-Lampen oder Hochleistungs-

LEDs. Die Dimmung ist stufenlos sowohl

manuell als auch vollautomatisch möglich.

Individuell und hochwertig: Park haus-

Hinweisschild von Decolite

Nach 48-stündigem Probebetrieb verschickt

der Hersteller das bestellte, individuell

gefertigte Produkt an den Kunden.

Der einfache, werkzeuglose Ein-/Ausbau

der Parking Signs ist bereits für den Kunden

vorbereitet. Die Hinweisschilder sind

kompatibel mit Systemen aller führenden

Parkleitsystemhersteller.

Auf alle Schilder gewährt Decolite eine

zweijährige Vollgarantie sowie ein zusätzliches

Jahr Austauschgarantie. n


Produkte+Dienstleistungen

Kathrein RFID stellt neues

SmartShelf Antennenmodul vor

Neue ©KRAI RFID UHF

SmartShelf Antenne

Bei dem neuen intelligenten

SmartShelf Modul SMSH handelt

es sich um eine extrem

dünne und leichte RFID

Flachantenne, welche zur

Integration im Kanban Bereich,

in Regalanwendungen

oder PoS-Anwendungen optimiert

ist. Durch das spezielle

Antennen-Design

kann auf ein Gehäuse

verzichtet werden, auch der

Einsatz in metallischer Umgebung ist störungsfrei

möglich, so dass dem Systemintegrator alle Freiheiten bei der

Einbindung in branchenspezifische Lösungen gegeben sind.

Das SmartShelf Modul SMSH verfügt über eine intelligente

Bypass-Funktion, so dass pro Reader bis zu 32 SMSH Module

kaskadiert werden können. Neben dem Lese-Ergebnis

steht auch die räumliche Zuordnung des Transponders zur

Verfügung.

Im Vergleich zu nicht-intelligenten Multiplex Schaltern

oder sogenannten Antenna-Hubs liegt immer die gleich

hohe Sendeleistung am jeweiligen SMSH Modul an, damit

der Anwender mit einer gleichbleibenden

Leseperformance an jeder Einzelantenne

rechnen kann. Zur

einfachen Installation

und Zuordnung

werden alle an

einen ©KRAI Reader

angeschlossenen SMSH

Antennen samt Eigenschaften

automatisch erkannt und stehen in

der Konfigurationssoftware ReaderStart

zur Konfiguration zur Verfügung.

n

Weitere Informationen:

• Im neuen RFID Katalog 2013 von KA-

THREIN RFID

• Online unter www.kathrein-rfid.de

• Auf der Messe PARKEN 2013 – Halle 01,

Stand B17.

Parken aktuell · Juni 2013 51


Rundblick

Interview mit Immobilienfondsgesellschaft Bouwfonds REIM

Parkhäuser als Kapitalanlage

Parken aktuell sprach mit Ruud Roosen, Director Parking Fund II, und Evert den Outer, Senior Acquisition Manager, von der

holländischen Immobilienfondsgesellschaft Bouwfonds REIM über attraktive Kapitalanlagemöglichkeiten im Bereich Parken.

Parken aktuell: Wer ist und was macht

Bouwfonds REIM?

Roosen: Bouwfonds REIM steht für „Real

Estate Investment Management“ und ist

eine Tochtergesellschaft der Rabo Real Estate

Group, welche zur Rabobank gehört.

Eine Schwestergesellschaft von Bouwfonds

REIM, genannt Bouwfonds Property

Development, ist zum Beispiel einer

der größten Entwickler von Wohnungen

in Europa. In Holland und Deutschland

sind wir darin bereits die Nummer eins,

in Frankreich die Nummer zwei oder

drei. Zur Gruppe gehört auch noch die

zweit größte Immobilienbank Hollands.

Dann haben wir auch noch die MAB, die

Einkaufszentren in Europa entwickelt.

Was genau machen Sie in der Parken

Branche?.

den Outer: Bouwfonds REIM legt für

institutionelle und private Anleger Fonds

auf. Das machen wir schon seit mehr als

einem Jahrzehnt. Wir wurden im Jahr

2000 gegründet und haben bisher ungefähr

fünf bis sechs Milliarden Euro im

„Assets under Management“. Wir sind

in Nischen tätig, zum Beispiel Parken

oder Studentenwohnheime. Aber wir

sind auch tätig im Wohnungsbereich. Im

Retail-Bereich rechnen wir damit, dieses

Jahr einen Fonds aufzulegen, der sich

auf die Revitalisierung von existierenden

Einkaufszentren konzentriert.

Ist die Nische Parken dabei ein sehr

kleiner Bereich? Wie wichtig ist dieser

Sektor für Sie?

den Outer: Sehr wichtig. Unsere Struktur

sieht momentan so aus, dass Parken eines

von vier Departments darstellt, in denen

wir tätig sind. Im Bereich Parken sind wir

seit 2005 tätig.

Und für die Branche ist das auch neu,

wenn ich mich nicht täusche.

den Outer: Wir waren damals in 2005 der

erste Fonds für institutionelle Anleger, der

sich nur auf Parkhäuser konzentrierte. Im

Moment sind wir immer noch die einzigen,

die das pan-europäisch für unsere

institutionellen Anleger tun.

Im Bereich Airport Parking gibt es Ähnliches.

Ist das in etwa vergleichbar?

den Outer: Nein, unser Modell ist anders:

Wir sind keine Betreiber und sehen uns

nicht als Betreiber. Was wir machen: Wir

kaufen das Parkhaus und vermieten es

dann an die Betreiber. Das ist ein sehr

wichtiger Unterschied, und deswegen

sehen wir uns auch nicht als Konkurrent

der Parkhausbetreiber. Wir sind nur am

Eigentum interessiert, nicht am Betreiben.

Darin sind andere Firmen besser.

Damit helfen Sie einem Betreiber im

Grunde zu expandieren. Denn wer Eigentum

hat, braucht Kapital – und das hat ein

Betreiber oftmals nicht in dem Umfang.

den Outer: Genau. Wir halten das Modell

für vergleichbar mit dem, was vor 15

Jahren im Hotelbereich geschah. Da gibt

es nun auch Hotelbesitzer und Hotelbetreiber.

Das sehen wir auch im Parkhausbereich.

Den Unterschied zwischen dem

Besitz von den Parkhäusern und dem

Betrieb. Und der Besitz hat ein anderes

Risiko-Rendite-Profil als der Betrieb. Das

ist ein ganz anderes Geschäft.

Wo stehen Sie heute konkret mit Ihren

Parking-Aktivitäten?

Roosen: Stand heute haben wir 35 Parkhäuser

in sechs verschiedenen Ländern in

Europa. Insgesamt haben wir rund 400

Millionen Euro in „Assets under Management“.

Das ist das Gesamtvolumen aller

35 Parkhäuser.

den Outer: Wir erwarten, dass wir in den

nächsten zwei Jahren auch noch wachsen

werden, bis 600, 800 Millionen Euro.

Gibt es da eine zeitliche Komponente?

Roosen: Wie üblich am Markt werden die

Fonds für zehn bis zwölf Jahre aufgelegt.

Und am Ende dieser Periode können die

Anleger entscheiden, ob sie weitermachen

möchten oder verkaufen. Wir haben

verschiedene Immobilienfonds aufgelegt:

für institutionelle Anleger – deutsch und

Marko Ruh (l.) von Parken aktuell

interviewte Ruud Roosen und Evert

den Outer (r.) von Bouwfonds REIM.

52 Parken aktuell · Juni 2013


Rundblick

für europäische Anleger

niederländisch –, und für private Anleger

– deutsch und niederländisch.

den Outer: Das größte Vehikel, das wir

heute haben, ist der Parking Fonds Nummer

zwei, ein institutioneller Fonds. Gerade

hatten wir dafür das finale Closing. Der

Fonds ist jetzt gefüllt mit 187 Millionen

Euro Eigenkapital. Das gibt uns die Möglichkeit,

anzukaufen ohne von Fremdkapital

abhängig zu sein. Deshalb sind wir

auch für Verkäufer sehr interessant.

Worin unterscheidet sich dieser zweite

Fonds vom ersten?

Roosen: Im Unterschied zum ersten gibt

es im zweiten Fonds sechs deutsche institutionelle

Anleger.

den Outer: Wir haben das als deutsche

Kapitalanlagegesellschaft strukturiert, die

unter das deutsche Investmentgesetz fällt.

Für deutsche Anleger ist das sehr günstig.

Deshalb konnten wir da auch zulegen. Mit

187 Millionen ist das der größte Fonds in

Europa im Parken Bereich. Wir werden

auch noch Fremdfinanzierung hinzunehmen,

dann haben wir für etwa 300 bis 400

Millionen Euro Kapital, um Akquisitionen

zu machen. Ungefähr 90 Millionen

haben wir davon bereits investiert.

Geht das alles Hand in Hand, oder

schließen Sie erst ab und machen dann

die Akquisition?

den Outer: Das funktioniert etwas anders.

Wir haben das erste Closing im September

des letzten Jahres gemacht und in dieser

Woche das letzte Closing. In der Periode

dazwischen haben wir die 90 Millionen

Euro schon investiert.

Wer entscheidet, welche Objekte man

akquiriert?

Roosen: Das machen wir von Bouwfonds

zunächst einmal selbst. Wir haben einen

Akquisitionsleiter in verschiedenen europäischen

Regionen, der passende Objekte

sucht und schaut, ob sie in den Fonds

hineinpassen. Herr den Outer ist zum

Beispiel verantwortlich für Deutschland.

Danach entscheiden wir intern. Wenn

wir alle sagen, es ist ein gutes Produkt,

legen wir es den Anlegern vor. Sie haben

sich natürlich schon entschieden, in diese

Form zu investieren. Sie haben Vertrauen

in unsere Erfahrung, die wir seit 2005 aufgebaut

haben. Aber am Ende sind es die

Anleger, die definitiv entscheiden.

Wer sind eigentlich die institutionellen

Anleger genau?

den Outer: Das sind größere Pensionsfonds

und Versicherungsgruppen in

Deutschland, die da investiert haben.

Was bewog diese Anleger dazu? Sie sind

ja so etwas wie ein Exot am Markt.

den Outer: Die „bottom line“ der ganzen

Sache ist, dass wir im Parken Bereich noch

Wachstumspotenzial sehen. Nicht nur bei

den Tarifen, sondern auch vom Volumen

her, weil immer mehr Autos dazu kommen.

Auch weil die Leute älter werden

und die Anzahl der Haushalte in Europa

wächst. Laut Untersuchungen gibt es eine

große Korrelation zwischen der Anzahl

der Haushalte und der Anzahl an Autos.

Und das ist das Wichtigste. Hiervon konnten

wir unsere Anleger überzeugen. n


Rundblick

ADAC: Tiefgarage „Luisenplatz“ beste Parkgarage Deutschlands 2012

Auszeichnung für CONTIPARK und WÖHR + BAUER

Strahlender Sieger des deutschlandweiten

ADAC-Parkhaustests 2012 ist die

Tiefgarage „Luisenplatz“ in Potsdam.

Sie befindet sich, wie auch die beiden

Vorjahressieger, im Eigentum der

CONTIPARK Unternehmensgruppe und

wurde von WÖHR + BAUER errichtet.

Die CONTIPARK-Tiefgarage „Luisenplatz“

in Potsdam ist Testsieger des

ADAC-Parkhaustests 2012. Die Tiefgarage

– von der WÖHR + BAUER GmbH

entwickelt, geplant und errichtet sowie gemeinsam

mit CONTIPARK gestaltet – hat

überzeugt: „Das Parkhaus besticht durch

Übersichtlichkeit und Helligkeit. Aber

auch die gute Beschilderung, die schräg

angeordneten, breiten Parkplätze und der

besonders preiswerte Tarif zeichnen das

Haus aus“, heißt es im Testbericht.

Zusammenarbeit seit 1998

Ein wesentlicher Bestandteil des erfolgreichen

Parkraummanagements ist die

optimale Planung und Gestaltung von

Parkobjekten und deren harmonische

Integration in Stadtbilder. Die Tiefgarage

„Luisenplatz“ in Potsdam ist nur eines

von zahlreichen gemeinsam konzipierten

und erfolgreichen Neubaukooperationen

von CONTIPARK und WÖHR + BAUER.

Im Jahr 1998 hatte WÖHR + BAUER

einen von der Stadt Potsdam ausgelobten

Investorenwettbewerb gewonnen.

Mit dem Investitionsvolumen in Höhe

von rund acht Millionen Euro wurde

unter dem Potsdamer Luisenplatz auf

zwei Ebenen eine moderne Garage mit

270 Stellplätzen errichtet. Hier konnte

WÖHR + BAUER auf das Know-how seiner

strategischen Partnerschaft mit dem

Tiefbauexperten BAUER bauen. Seit der

Eröffnung im Jahr 2000 wird die Tiefgarage

auf höchstem Niveau betrieben.

Erfolgsgeschichte

Mit der ADAC-Auszeichnung schreiben

die beiden Unternehmen ihre gemeinsame

Erfolgsgeschichte fort: Bereits 2010

wurde in München die CONTIPARK-

Tiefgarage „Oberanger“ unter dem von

WÖHR + BAUER errichteten Wohn- und

Geschäftshaus Angerhof vom ADAC zur

Nummer 1 in Deutschland gewählt.

Bei diesem Projekt wurde das Areal

zwischen Viktualienmarkt und Sendlinger

Tor nahezu komplett städtebaulich neu

gestaltet. So konnte für das nur teilweise

ausgelastete und sanierungsbedürftige

Sieger des ADAC-Parkhaustests 2012:

Das Parkhaus „Luisenplatz“ in Potsdam

oberirdische Parkhaus am Platz eine Lösung

gefunden werden, die wegweisend

für innerstädtisches Parkraummanagement

ist. Die neue Tiefgarage mit vier

Ebenen ist eine der modernsten Parkeinrichtungen

Deutschlands.

Ausgewiesener Experte ist die WÖHR

+ BAUER GmbH auch in der Stadtraumgestaltung.

So zeigen sowohl der Potsdamer

Luisenplatz als auch der Münchner

Angerhof: „Tiefgaragen haben immer

doppelten Nutzen: Der eine ist die Verfügbarkeit

qualitativ hochwertiger Stellplätze,

wenn es richtig gemacht wird – und der

andere ist die Stadtentwicklung, weil

damit hochwertige öffentliche Aufenthaltsräume

im Stadtbild erst geschaffen

werden können“, erklärt Geschäftsführer

Wolfgang Roeck.

Komplexe Aufgabe

Auch für CONTIPARK ist Parken schon

immer eine logistische und komplexe

Aufgabe, nicht das bloße Bewirtschaften

von Abstellplätzen. „Wir wissen, was eine

moderne Parkeinrichtung ausmacht. Und

wir wissen, wie man Parkeinrichtungen

erfolgreich bewirtschaftet,“ so Michael

Kesseler, Geschäftsführer der CONTI-

PARK-Unternehmensgruppe. „Wir sind

sehr stolz, dass unsere Parkgaragen und

damit auch unsere Leistungen und die

Leistungen von WÖHR + BAUER vom

ADAC zum wiederholten Male ausgezeichnet

wurden.“

n

54 Parken aktuell · Juni 2013


Rundblick

Aktuelle EHI-Studie

Gute Zukunftsaussichten für kontaktloses

und mobiles Bezahlen zeichnen sich ab

Kunden lieben Karten. Das bequeme bargeldlose

Bezahlen legt weiter zu. Erstmals

hat der Anteil des Kartenumsatzes am

Gesamtmix der Zahlungsarten im deutschen

Einzelhandel die 40-Prozent-

Hürde überschritten. Händler bereiten

sich auf neue mobile Bezahlsysteme vor

und investieren deutlich mehr als in

den vergangenen Jahren in innovative

Kassentechnologie. Dabei genießt die

Datensicherheit der Systeme höchste

Priorität. Dies sind Ergebnisse der aktuellen

Studie „Zahlungsarten im Handel

2013“.

„Die bestehenden Systeme werden optimiert,

neue Bezahlverfahren klar nach

den Richtwerten Sicherheit und Bedarf der

Konsumenten ausgerichtet“, kommentiert

Horst Rüter, Leiter Forschungsbereich

Zahlungssysteme und Mitglied der Geschäftsleitung

EHI, die aktuelle Studie

„Zahlungsarten im Handel 2013“.

EC-Karte am beliebtesten

Während der Bargeldanteil im deutschen

Einzelhandel auf 55,6 Prozent gesunken

ist, legen Zahlungskarten weiter zu. Ihr

Umsatz im deutschen Handel ist 2012

auf 159 Mrd. Euro gestiegen, was einer

Steigerung von rund 8 Mrd. Euro entspricht.

Dabei hat die EC- bzw. Debit-

Karte die Nase vorn. 84,5 Prozent (134

Mrd. Euro) des gesamten Umsatzes mit

Zahlungskarten tätigten die Kunden mit

ihrer EC-Karte.

Vom Handel kassiert die Deutsche

Kreditwirtschaft über ihr PIN-gestütztes

girocard-System für die EC-Karten-

Transaktionen jedes Jahr 292 Mio. Euro

an Gebühren – mit steigender Tendenz.

Seit Kurzem sind diese Gebühren frei

verhandelbar. Allerdings mit unzureichender

Wirkung, wie das Bundeskartellamt

meint und daher die Vorgehensweise

der Kreditwirtschaft prüfen will. Umso

wichtiger ist daher die Bedeutung des für

den Handel deutlich preiswerteren und

beim Handel wie beim Kunden ebenso

beliebten EC-Lastschriftverfahrens, das

Bezahlen mit Karte und Unterschrift.

Immerhin wird aktuell jede dritte EC-

Karten-Zahlung mit Unterschrift geleistet.

Mobiles Bezahlen ist im

Kommen

Dem kontaktlosen sowie dem mobilen

Bezahlen bescheinigt der Handel vielversprechende

Zukunftsperspektiven. Über

70 Prozent der großen Unternehmen

planen, in innovative Bezahlverfahren wie

NFC-Technologie (Near Field Communication)

oder QR-Code-Scanner zu investieren.

Damit schafft der Einzelhandel

die Voraussetzung für kontaktloses und

mobiles Bezahlen und reagiert auf die immer

größere Beliebtheit von Smartphones.

Bei allen Überlegungen des Handels zu

erfolgreichen Zahlungssystemen genießt

die Datensicherheit die höchste Priorität.

63 Prozent der Händler nannten Sicherheit

an erster Stelle, gefolgt von den

Themen Kosten und Geschwindigkeit.

Weniger wichtig ist den Händlern die

Investitionssicherheit. Deutlich verbessert

hat sich die Sicherheit bei dem etablierten

EC-Lastschriftverfahren. Die Zahlungsausfälle

sind mit 0,42 Promille auf den

bisher niedrigsten Stand gesunken. Dazu

beigetragen hat das vom EHI verwaltete

Sperrsystem KUNO der Polizei, über das

im letzten Jahr mehr als 142.000 Meldungen

gestohlener oder verlorener Karten an

den Handel weitergegeben wurden.

Gutschein- und Geschenkkarten

auch im Angebot

Der Vorliebe für Karten folgend bieten

über 90 Prozent der großen Händler ihren

Kunden auch eigene Gutschein- oder

Geschenk-Karten an. Eine nicht unerhebliche

Zahl erlaubt sogar das Einlösen von

fremden Karten in ihrem Geschäft.

An der Erhebung des EHI haben sich

in diesem Jahr 572 Unternehmen mit

70.000 Betrieben aus 36 Branchen beteiligt.

Der Umsatz der befragten Unternehmen

macht mit 212,8 Mrd. Euro rund

55 Prozent des Einzelhandelsumsatzes in

Deutschland aus.

n

Foto: EURO Kartensysteme GmbH

Kontaktloses Zahlen, zum

Beispiel über girogo, hat laut

einer EHI-Studie Zukunft.

Parken aktuell · Juni 2013

55


Rundblick

Auf dem sanierten Parkdeck vor

dem Bochumer Fitness-Studio

finden 70 Autos Platz.

Bochumer Parkdeck mit Triflex Flüssigkunststoff saniert

70 Stellplätze in Bestform

Schnelligkeit zählt im Sport und auch bei der Sanierung von Pkw-Stellplätzen. Um eine Bochumer

Parkfläche rechtzeitig zur Eröffnung des angrenzenden Fitness-Studios nutzen zu können,

war eine schnelle Systemlösung gefragt. Die Spezialisten für Parkhaussanierungen der KTK

GmbH aus Warstein haben sich deshalb für eine Abdichtung mit Triflex ProPark entschieden.

Dank der schnellen Reaktionszeiten konnte die Parkfläche innerhalb eines Monats instand

gesetzt und pünktlich zur Eröffnung wieder befahren werden.

70 Parkplätze stellt ein ausländischer Immobilienfonds

dem Fitness-Studio in Bochum-Wattenscheid

und dessen Kunden

zur Verfügung. Die 1500 Quadratmeter

große Fläche war bereits seit Jahren durch

Schäden beeinträchtigt. Witterungseinflüsse

hatten zu Verschleiß in der Altbeschichtung

geführt und Undichtigkeiten

an Fläche, Fugen und Detailanschlüssen

verursacht. Eine regelkonforme Abdichtungslösung

war erforderlich, um das

Parkdeck langzeitsicher vor eindringender

Feuchtigkeit zu bewahren und die darunter

liegende Tiefgarage zu schützen.

Zur Eröffnung des Fitness-Centers sollten

auch die Parkplätze fertig sein. Daher

war eine zügige Sanierung gefragt, die

selbst durch Wetter so wenig wie möglich

beeinträchtigt wird. Die exponierte Lage

der Parkfläche erforderte ein dauerhaft

witterungsbeständiges Abdichtungssystem.

Startklar auch bei

wechselnder Witterung

Das Abdichtungssystem Triflex ProPark

auf Polymethylmethacrylatbasis (PM-

MA), zertifiziert durch ein allgemeines

bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) der

Klasse OS 10 nach Bauregelliste A Teil

2, erfüllt die hohen Anforderungen an

eine Parkdecksanierung. Speziell für Verkehrsflächen

entwickelt, zeichnet sich die

Abdichtung durch mechanische Widerstandsfähigkeit

und dynamische Rissüberbrückung

aus. Die flüssige Verarbeitung

sorgt dafür, dass auch Anschlüsse und Details

nahtlos in die Fläche integriert werden.

Mit seinen kurzen Trocknungs- und

Fotos (3): Triflex GmbH & Co. KG

Die Fachverarbeiter applizieren die

vliesarmierte Abdichtung Triflex ProPark

auf den Untergrund.

56 Parken aktuell · Juni 2013


Rundblick

Sperrzeiten ist Triflex ProPark die ideale

Lösung für das Bochumer Parkdeck: Die

Abdichtung Triflex ProPark mit der systemintegrierten

Detaillösung Triflex Pro-

Detail ist nach einer Stunde regenfest und

kann überarbeitet werden. Drei Stunden

nach dem Aufbringen der letzten Schicht,

der Reibeplastik Triflex Cryl M 264, ist das

System bereits befahrbar.

„Sobald die Flächen grundiert sind, ist

ein Witterungswechsel unproblematisch.

Aufgrund der schnellen Aushärtung des

Triflex Flüssigkunststoffs sind die frisch

beschichteten Flächen außerdem nach

kurzer Zeit witterungsunempfindlich“,

sagt Michael Apel, Geschäftsführer der

verarbeitenden KTK GmbH. Darüber hinaus

wirkt das System rutschhemmend und

ist in verschiedenen Farben applizierbar.

Etappenweise zum

dichten Parkdeck

Die erfahrenen Fachverarbeiter der KTK

GmbH bereiteten die mineralischen

und kunststoffvergüteten Schichten des

vorhandenen Untergrunds durch Fräsen

und Kugelstrahlen auf und schliffen die

Details an. Anschließend reprofilierten sie

starke Schichten mit PCC-Mörteln und

glichen geringere Unregelmäßigkeiten mit

Epoxidharzmörteln aus. Als Grundierung

der mineralischen Schichten applizierten

die Abdichtungsspezialisten Triflex Cryl

Primer 287.

Langzeitsicher und

rutschhemmend

Um die Flächen auszugleichen, trugen

sie eine Kratzspachtelung auf und bauten

neue Fugenprofile in der gesamten

Längsrichtung sowie vor dem Treppenhaus

ein. Zahlreiche Details dichteten sie

mit vliesarmiertem Triflex ProDetail ab:

Anschlüsse an Fugenflanken, aufgehende

Wandbauteile und Brüstungen mussten

ebenso nahtlos in die Abdichtungsfläche

einbezogen werden wie Durchdringungen

und die neuen Entwässerungsanlagen.

Für einen langzeitsicheren Schutz des

Bauwerks applizierten die Verarbeiter

die Abdichtung Triflex ProPark ebenfalls

mit Vliesarmierung auf die Fläche. So ist

sichergestellt, dass keine Feuchtigkeit in

die Tiefgarage eindringt. Die Versiegelung

Triflex Cryl Finish 209 erhöht die chemische

und mechanische Widerstandsfähigkeit

der Anschlüsse und Details. Als

rutschhemmende Nutzschicht dient die

Reibeplastik Triflex Cryl M 264 auf der

gesamten Parkfläche.

Wandanschlüsse und weitere Details wie

Brüstungen und Fugenflanken werden in

die Abdichtungsfläche integriert.

Dank der kurzen Reaktionszeiten und

der einfachen Verarbeitung des Flüssigkunststoffs

hat die KTK GmbH das Ziel

einer hoch belastbaren Abdichtung mit

erhöhter dynamischer Rissüberbrückung

und rutschhemmender Oberfläche in

Bestzeit erreicht. Auch das wechselhafte

Wetter hat den Zeitplan für die Sanierung

aufgrund der schnellen Aushärtung des

Materials nicht gefährdet. Weiße Markierungen

kennzeichnen die 70 Parkplätze

vor dem Eingang des Fitness-Studios, wo

die Sportler ihren Pkw nun sicher auf dem

Parkdeck abstellen können. n


Rundblick

Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel

Gewachsenes Syst

Als idyllischer Urlaubsort zieht Carolinensiel

jedes Jahr über 130.000 Übernachtungsgäste

aus ganz Deutschland

an. Verbunden sind Carolinensiel und

Harlesiel durch den Fluss Harle. Harlesiel

ist bekannt für sein pulsierendes

Strandleben und durch den typischen

Kutterhafen.

Zusammenarbeit seit 2004

Um den Gästen ein zentrales System

für die Bezahlung der Kurtaxe und für

den Zutritt zu Strand, Schwimmbad

sowie Camping- und Parkplatz zu ermöglichen,

entschloss sich Carolinensiel

2004 für eine Zusammenarbeit mit

der SCHROIFF GmbH & Co. KG aus

Bremen.

„Unser System ist über die Jahre

stetig gewachsen“, erklärt Kai Koch,

Geschäftsführer und Kurdirektor der

Nordseebad Carolinensiel-Harlesiel

GmbH. „Im Laufe der Jahre haben wir

unser Angebot kontinuierlich erweitert.

Erst letztes Jahr haben wir die komplette

Zufahrt zum Strand und zum Campingplatz

erneuert. Dementsprechend

mussten wir natürlich auch unsere

Park- und Zutrittslösungen anpassen

und ausbauen.“

Besondere Herausforderung bei Projektierung

und Installation waren für

SCHROIFF die lokalen Gegebenheiten.

„Ein Teil unserer Nutzfläche liegt

direkt an der Nordsee und damit vor

dem Deich“, verdeutlicht Kai Koch. „In

der Nebensaison müssen Wohnwagen,

Spielplätze und Kassenhäuschen abgebaut

werden, da dort keinerlei Schutz

besteht. Das trifft gleichermaßen auf

Parkautomaten und Schranken zu.“

Schrankensystem für

Kurzentrum Cliner Quelle

Bereits seit 1995 verfügt die Stadt Wittmund

über zwei Parkscheinautomaten

in Harlesiel. Für den Parkplatz des

Kurzentrums Cliner Quelle benötigte

das Nordseebad 2004 darüber hinaus

eine Schranke. „Die Einfahrt sollte automatisch

erfolgen, die Ausfahrt mit dem

Barcodeticket des Schwimmbads oder

über einen vorher definierten Betrag“,

erinnert sich Kai Koch. Mit der Erweiterung

des Kurangebots stiegen sukzessiv

die technischen Anforderungen an

Park- und Zutrittssysteme.

Für den Strandzutritt benötigte

Carolinensiel ein Dreh kreuz mit Kinderwagentür.

Diese Sonderlösung der

Firma Gotschlich aus Österreich ließ

sich ebenfalls über ein Barcodeticket bedienen.

Die hierfür benötigte Hardware

lieferte SCHROIFF, die Softwarean-

Ein Teil der Nutzfläche Carolinensiels

liegt vor dem Deich und muss in der

Nebensaison abgebaut werden.

58 Parken aktuell · Juni 2013


Rundblick

em an Ostfrieslands Küste

bindung erfolgte durch die Mitarbeiter

Carolinensiels.

Neue Zufahrt zu Strand

und Campingplatz

Im Jahr 2011 wurde die komplette Zufahrt

zum Strand und zum Campingplatz neu

errichtet. Dabei projektierte und implementierte

SCHROIFF eine Sonderlösung

für das neue Parksystem. Besondere

Herausforderung hierbei: Als Rabatt für

die Parkgebühr nahm das Bremer Unternehmen

eine Softwareanpassung der

bestehenden Kurkarten in das System

vor. Hinzu kam ein Kassenautomat für

Neu errichtet wurde der Tagesparkplatz direkt

neben dem Campingplatz.

Tageskarten. Diese werden im Carolinensiel-eigenen

System erkannt und erfasst.

Jeder Gast kann die Kurtaxe als Tageskarte

automatisiert lösen und diese in verschiedenen

Einrichtungen im Ort benutzen.

Zusätzlich stattete das Bremer Unternehmen

auch zwei Wohnmobilstellplätze

mit Schranken und Zufahrtssystem aus.

Diese sind ebenfalls kompatibel mit dem

Barcodesystem der Gemeinde Carolinensiel.

Zudem installierte SCHROIFF im

Wellenfreibad eine Drehsperre, die mit

einem Barcodeleser ausgestattet ist.

Auch künftig plant das Nordseebad

Erweiterungen des eigenen Leistungsspektrums

und kann sich dabei auf die Unterstützung

von SCHROIFF verlassen. n


Rundblick

Mobile Payment Spezialist baut seine Marktführerschaft weiter aus

Am Smartphone kommt

niemand mehr vorbei

Mit steigendem Erfolg der Smartphones ist auch das mobile Zahlen mit dem Handy nicht mehr

aufzuhalten. Hier setzt die sunhill technologies GmbH mit der Mobile Payment App „Travipay“

an: Das Smartphone wird zur Geldbörse und begleitet seinen Nutzer als einfaches und schnelles

Zahlungsmittel sowie Informationssystem für verschiedene Mobilitätsbereiche.

Mittlerweile sind es über 100 Standorte

allein in Deutschland, an denen die mobilen

Bezahlverfahren der sunhill technologies

GmbH als Alternative zum Bargeld

oder zur Kartenzahlung zur Verfügung

stehen. Tendenz stark steigend. Mit

Düsseldorf und Aachen sind Anfang

Juni zwei weitere deutsche Großstädte

gestartet – allein in Österreich nimmt das

Unternehmen in Zusammenarbeit mit

der A1 Telekom Austria und der APCOA

in diesem Jahr an knapp 40 weiteren

Start von sms&park im gesamten Stadtgebiet

der Landeshauptstadt Düsseldorf im Mai 2013:

Oberbürgermeister Dirk Elbers (li.) und sunhill-

Geschäftsführer Matthias Mandelkow stellen das

mobile Bezahlsystem auf der Königsallee vor.

Standorten im beschrankten und unbeschrankten

Parkraum den Betrieb auf.

Immer einen Schritt voraus

Der Vormarsch des Mobiltelefons als Zahlungsmittel

ist spätestens seit dem Erfolg

der Smartphones nicht mehr aufzuhalten.

Und genau hier setzt die sunhill technologies

GmbH mit ihren Neuentwicklungen

an, wie immer einen Schritt voraus. Mit

der Mobile Payment App „Travipay“

wird das Smartphone zur Geldbörse und

begleitet seinen Nutzer als einfaches und

schnelles Zahlungsmittel sowie Informationssystem

für verschiedene Mobilitätsbereiche

auch über das Parken hinaus.

Die Integration zusätzlicher mobiler

Bezahlkanäle wie der Kreditkarte kommt

auch den Betreibern der Parkflächen

zugute, da die Wirtschaftlichkeit somit

verbessert werden kann. Wer hier den

Trend verschläft, gilt bei seinen Kunden

schnell als altmodisch und nicht mehr „up

to date“. Gerade die jüngere Generation

fordert diese Art von Lösungen fast schon

intuitiv.

Der nächste logische Schritt ist die

Zusammenarbeit mit großen Automobilherstellern,

sowie die Verbindung mit

den „Onboard Units“ der Navigationsgerätehersteller.

Die Produkte der sunhill

technologies GmbH erleichtern also künftig

die Mobilität für die Nutzer – egal ob

über Systeme im Auto oder auf mobilen

„TraviPay“: So wird die neue sunhill

App aussehen.

Apps “unterwegs“. Für Parkraumbewirtschafter

ergibt sich die Chance, die neue

mobile Generation als attraktive Kunden

zu gewinnen und die Wirtschaftlichkeit

langfristig zu verbessern.

Eingabehilfe für Kennzeichen

Aber auch für die tägliche Arbeit auf den

Parkflächen bietet die Digitalisierung

noch großes Potenzial bei der Effizienzsteigerung.

Mit der neuen automatischen

Eingabehilfe für Autokennzeichen

erkennt der Kontrolleur mit Hilfe des

Smartphones das vor ihm geparkte Auto

und kann innerhalb von Sekunden prüfen,

ob ein gültiger Parkschein vorliegt

oder nicht. Dazu kommt neben der

Handybezahlung auch eine ganz neue

Generation von Parkscheinautomaten in

Kooperation mit ATB Automatentechnik

Baumann zum Einsatz.

Die neusten Entwicklungen stellt sunhill

technologies wieder im Rahmen der

Messe PARKEN in Wiesbaden vor. n

60 Parken aktuell · Juni 2013


Rundblick

ePayment

PayPass erobert

die Schweiz

MasterCard und das Handels unternehmen

Valora haben in der Schweiz

eine Kampagne gestartet, die das kontaktlose

Bezahlen mit der Kreditkarte

von MasterCard (PayPass) unterstützen

soll. Geworben wird an allen

k kiosk, Press&Books und avec.

Verkaufsstellen, indem diese verstärkt

auf die Möglichkeit des kontaktlosen

Bezahlens aufmerksam machen.

Das Handelsunternehmen Valora (Konsumgüter,

u.a. Conveniencebereich) hat

bereits vor zwei Jahren mit der flächendeckenden

Einführung des kontaktlosen

Bezahlens mit der PayPass-Kreditkarte

von MasterCard begonnen. Aktuell sind

in über 1.000 Valora-Verkaufsstellen

PayPass-fähige Terminals installiert, alleine

950 in den k kiosk-Verkaufsstellen.

Und auch die Akzeptanz bei den Kunden

steigt von Tag zu Tag: „Wir gehen

davon aus, dass die Akzeptanz aufgrund

der fortschreitenden Technologisierung

in Zukunft weiter zunehmen wird“, sagt

Dominic Stöcklin von Valora.

Das kontaktlose Bezahlen funktioniert

zunehmend auch bei anderen

Geschäften. In der Schweiz wurden

über 10.000 PayPass-fähige Terminals

installiert. Seit Neustem auch

in ersten Filialen von Migros und

Coop sowie an den ZVV-Automaten.

„Das Aufrüsten der Terminals führt

zu einer geringeren Bargeldmenge

an der Kasse, was die Kosten für das

Bargeldhandling reduziert und mehr

Sicherheit mit sich bringt“, so Antonio

Hernandez, Head of Marketing

bei MasterCard Schweiz.

Marco Hocke, Leiter Category Management/Marketing

bei k kiosk und

Press&Books ergänzt: „Die tägliche

Praxis zeigt uns, dass das kontaktlose

Bezahlen von allen Bezahlmöglichkeiten,

die mit Abstand schnellste ist“.

MasterCard PayPass kann weltweit in

48 Ländern bei rund 550.000 Händlern

eingesetzt werden. In der Schweiz unterstützen

unter anderem McDonalds,

k kiosk, Press&Books und avec. die

kontaktlose Bezahltechnologie. n

Key Facts zum kontaktlosen Bezahlen in der Schweiz

• Die kontaktlosfähige Kreditkarte muss nahe (maximal vier Zentimeter

Abstand)an das Bezahlterminal gehalten werden. Ungewollte Buchungen

aus der Distanz sind nicht möglich.

• Die Kreditkarte wird nur einmal belastet, auch wenn die Karte aus

Versehen zweimal über das Terminal gehalten wird.

• Code oder Unterschrift wird nur verlangt, wenn der Betrag

CHF 40.- übersteigt.

• Zur Erhöhung der Sicherheit wird zufällig und in unregelmäßigen

Abständen auch bei kleinen Beträgen unter CHF 40.- Code oder Unterschrift

verlangt.

Parken aktuell · Juni 2013 61


Ratgeber

Urteil des Oberlandesgerichts München

Crash im Parkhaus: Wer haftet?

Foto: Shutterstock

Auffahrten in Parkhäusern sind meist

steil. Rollt ein Autofahrer beim Anfahren

zurück und kracht mit seinem Wagen auf

das Fahrzeug hinter ihm, haftet er normalerweise

für den Schaden. Das gilt aber

nur, wenn das hintere Auto steht. Fährt

der andere

Fahrer gerade selbst die Rampe hinauf,

haftet der Vordermann nicht für den

Unfall – auch wenn er eine kurze Strecke

zurückgerollt ist.

Nach Ansicht des Oberlandesgerichts

München handelt es sich in diesem Fall

um einen typischen Auffahrunfall, wie der

ADAC mitteilt. Der Auffahrende haftet

vollständig. Der Automobilclub rät den

Unfallbeteiligten, vor Ort einvernehmlich

zu klären und schriftlich festzuhalten,

welches Fahrzeug gegen das andere

gestoßen ist. Außerdem sei es sinnvoll,

die Namen und Kontaktdaten

möglicher Augenzeugen zu notieren

(Aktenzeichen: 10 U 572/12). n

Quelle: dpa/ Frankfurter Neue Presse 08.04.2013

62 Parken aktuell · Juni 2013


Ratgeber

Foto: Sika

Wenn ein Parkhaus zwecks Sanierung komplett gesperrt werden muss, ergibt sich

für Dauermieter unter Umständen ein Nachteil.

Frage an die Geschäftsstelle des BV Parken e.V.

Ausweichmöglichkeiten für

Dauermieter im Sanierungsfall

?

Frage:

Die Stadtwerke N. N. möchten

eines Ihrer Parkhäuser

sanieren. Während dieser Zeit

muss das Parkhaus voll gesperrt

werden. Die Dauerparker müssen

auf andere Parkhäuser (mit günstigeren

Dauerparkkarten) aufgeteilt werden. Nun

wollte ich mich erkundigen, wie die übliche

Vorgehensweise ist: Sind die Stadtwerke

verpflichtet den Differenzbetrag zu

den günstigeren Dauerparkkarten rückzuerstatten

oder wird das anders geregelt?

!

Antwort:

Aus den Dauermietverträgen

entnehme ich, dass es Dauermieter

gibt, die in mehreren

Häusern parken können und

solche, die nur für eine bestimmte Garage

zugelassen werden. Eine Klausel, die den

hier vorliegenden Sachverhalt regelt, ist

nicht vorhanden.

Wenn im ersten Fall eins der mehreren

Parkhäuser geschlossen ist, müsste man

den Mietpreis anteilig kürzen, da der

Kunde ja in der Auswahl seiner Parkmöglichkeiten

beschränkt wird. Also

bei vier Häusern/Plätzen fällt ein Objekt

weg, dann würde sich der Mietpreis um

25 Prozent reduzieren. Muss ein Dauermieter

auf ein anderes Haus ausweichen,

dann hat er einen Nachteil, da er sein

gewähltes und vertraglich vereinbartes

Ziel nicht mehr erreichen kann. Auch hier

sollte man ihm den günstigeren Preis gewähren,

um den Nachteil auszugleichen.

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit,

alle Dauermietverträge für das betreffende

Haus zu kündigen und gleichzeitig

ein Angebot zum Abschluss eines neuen

Vertrages zu geänderten oder gleichen

Bedingungen zu unterbreiten.

Auf jeden Fall sollte im Vordergrund stehen,

dass die Dauermieter durch den Wegfall

der Nutzungsmöglichkeit einen Nachteil

haben werden und dieser im Rahmen der

bestehen bleibenden Verträge irgendwie

ausgeglichen werden sollte.

n

Parken aktuell · Juni 2013 63


Verbandsnachrichten

Risikobewertung von Licht-emittierenden Dioden (LED)

Arbeitsschützer untersuchen

Gefahren durch LED-Leuchten

Man sollte nicht länger als zehn Se -

kunden in eine LED-Leuchte schauen.

Foto: Shutterstock

Wer absichtlich aus kurzer Distanz

länger als zehn Sekunden in eine Lichtemittierende

Diode (LED) schaut,

die blaues oder weißes Licht aussendet,

kann seine Netzhaut gefährden.

Schon nach dieser kurzen Zeit kann

der Expositionsgrenzwert für die photochemische

Netzhautgefährdung überschritten

sein. Zu diesem Ergebnis

kom men For scher der Bundes anstalt

für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

(BAuA), die 43 LED im sichtbaren

Spektralbereich auf die photobiologische

Sicherheit hin untersucht haben.

Die BAuA hat den Bericht „Photobiologische

Sicherheit von Licht-emittierenden

Dioden (LED)“ veröffentlicht.

Aufgrund

ihrer Eigenschaften sind LED zwischen

Lasern und Quellen inkohärenter optischer

Strahlung wie Glüh-, Leuchtstoffund

Gasentladungslampen anzusiedeln

Weitere Informationen

Den Bericht kann man als PDF unter

folgender Adresse herunterladen:

www.baua.de/publikationen

und werden nach der Lampensicherheitsnorm

DIN EN 62471 bewertet. Die

Wissenschaftler der BAuA untersuchten

die Besonderheiten der Vorgehensweise

nach der Norm DIN EN 62471 und entwickelten

ein Verfahren zur Messung der

scheinbaren Quellengröße, die nicht mit

der tatsächlichen Größe der Lichtquelle

übereinstimmt. Ein Kamerasystem und

eine Spezialsoftware erleichtern dabei

die Berechnungen und vereinfachen den

gesamten Beurteilungsprozess.

Vier Risikogruppen

Dieses Verfahren lässt sich auch für

andere Quellen inkohärenter optischer

Strahlung anwenden. Diese Lichtquellen

senden Licht unterschiedlicher Wellenlängen

und/oder unterschiedlicher Phasen

aus.

Die Lampensicherheitsnorm unterteilt

die Quellen inkohärenter optischer

Strahlung in vier Risikogruppen: die Freie

Gruppe, bei der kein Risiko besteht, und

die Risikogruppen 1 bis 3 mit steigendem

Gefährdungspotenzial. Die BAuA-Experten

fanden heraus, dass die 43 untersuchten

LED im sichtbaren Spektralbereich

maximal die Risikogruppe 2 erreichen.

Bei LED steht vor allem die photochemische

Gefährdung im Vordergrund. Das

bedeutet, dass durch das Licht chemische

Reaktionen im Auge ausgelöst werden

und dadurch das Gewebe geschädigt

wird. Thermische Gefährdung, verursacht

durch die Erhitzung des Gewebes, spielt

bei LED eine untergeordnete Rolle.



Keine Gefährdung bei

Rot- und Gelblicht

Rot- und Gelblicht emittierende LED

stellen hingegen keine Gefährdung dar.

Auch bei einem kurzen Blick in Weißoder

Blaulicht emittierende LED werden

die Grenzwerte zur photochemischen

Gefährdung der Netzhaut nicht erreicht.

Diese Grenzwerte können bei Expositionen,

die länger als zehn Sekunden dauern,

jedoch überschritten werden. Wichtig

zu beachten ist hierbei, dass sich alle

Einzelexpositionen einer Arbeitsschicht

aufsummieren und so schnell die Grenzwerte

erreicht werden können. Dies kann

beispielsweise bei Arbeitsplätzen in der

LED-Industrie, bei der Installation von

Beleuchtungsanlagen oder in der Theaterund

Bühnenbeleuchtung vorkommen.

n

64 Parken aktuell · Juni 2013


Verbandsnachrichten

Auto steht neun Jahre in Münchner Parkhaus

Vor rund neun Jahren hat eine Frau ihr Auto in einem

Münchner Parkhaus abgestellt und den Wagen nie mehr abgeholt.

Vom Parkhausbetreiber, den Bavaria-Parkgaragen, erhielt

sie dafür eine Rechnung über 7.000 Euro. Wie verschiedene

Medien berichteten, soll dieser Betrag notfalls mit einem gerichtlichen

Mahnverfahren beigebracht werden.

Eigentlich sei inzwischen sogar eine Rechnung von 69.440 Euro

aufgelaufen, meldete die Münchner „Abendzeitung“ – seit November

2003 genau 3.472 Tagessätze à 20 Euro. Aber tatsächlich

sei daraus längst ein deutlich günstigeres Dauermietverhältnis

geworden, sagte der Geschäftsführer der Bavaria-Parkgaragen

und Mitglied im Vorstand des Bundesverbands Parken e.V., Claus

Schnell. Die Platzmiete für den längst abgemeldeten, nicht mehr

fahrtüchtigen Kleinwagen hätte er vor Jahren schon zwangsvollstrecken

lassen können. „Aber die Dame ist ja nicht insolvent.

Sie steht im Beruf und hat Geld“, so Schnell. So ließ er das Auto

stehen. Es sei zwar ungewöhnlich, dass jemand seinen Wagen gar

nicht mehr abhole – „aber solche Fälle gibt es immer wieder“. n

Termine

2013 | 2014

Parken 2013

19. Juni und 20. Juni 2013

Rhein-Main-Hallen

Wiesbaden

www.parken-messe.de

16. Kongress der European

Parking Association

11. bis 13. September 2013

Convention Centre Dublin

Dublin, Irland

www.epacongress.eu

Kompetenzforum Parken

13. November 2013

Maritim Hotel, Würzburg

6. Kolloquium Verkehrsbauten

– Schwerpunkt Parkhäuser –

28. und 29. Januar 2014

Ostfildern/Stuttgart

www.tae.de

Bundesverband Parken e. V.

Fachtagung und

Mitgliederversammlung

4. und 5. Juni 2014, Hamburg

Hotel Hafen Hamburg

und Empire Riverside Hotel

Parken aktuell · Juni 2013 65


PR-Beitrag

Schnell aushärtend und witterungsunempfindlich:

BASF Elastocoat® C

Hightech-Polyurea von BASF Polyurethanes

Parkflächen schnell abdichten und versiegeln

Sanierungsarbeiten in Parkhäusern bedeuten

oftmals eine längere Schließung

des Objekts. Mit dem besonders

schnell aushärtenden Hightech-Polyurea

Elastocoat® C von BASF Polyurethanes

lässt sich die Ausfallzeit verringern.

Ob Regen, Hagel, Schnee oder Hitze –

Parkhäuser sind über Jahre starken Witterungseinflüssen

ausgesetzt: Neben Wind

und Wetter sorgen aber auch Schwingungen

und der hohe mechanische Abrieb

durch Autoreifen für eine Belastung der

Bausubstanz. Die Korrosion der Armierung,

Risse oder undichte Dehnungsfugen

erfordern oft umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Etablierte Beschichtungsmethoden

zur Reparatur der Schäden haben dabei

oft den Nachteil, dass sie längere Schließungszeiten

der Anlage erfordern und dadurch

ein wirtschaftlicher Verlust eintritt.

Schnelle Aushärtung

Mit Elastocoat® C, dem Hightech-Polyurea

von BASF Polyurethanes, lassen sich

die Sanierungsarbeiten deutlich beschleunigen.

Die schnelle Aushärtungszeit des

Werkstoffs von nur 15 Sekunden und

der Auftrag in beliebiger Schichtdicke

in einem Arbeitsgang sparen Zeit und

verringern damit die Ausfallzeiten einer

Parkfläche.

Mit seinen besonderen Eigenschaften

punktet das OS 11a-zertifizierte Elastocoat®

C gegenüber herkömmlichen Materialien

und Anwendungen in vielerlei

Hinsicht: So ist der Werkstoff in der

An wendung weitgehend unempfindlich

gegenüber Umgebungsbedingungen. Das

Produkt kann bei Temperaturen um den

Gefrierpunkt und bei hoher Luftfeuchtigkeit

appliziert werden.

Nahtloser Übergang

Durch die kurze Aushärtungszeit kann

die Beschichtung nach wenigen Minuten

begangen und nach wenigen Stunden voll

belastet werden. Die schnelle Aushärtung

ermöglicht zudem einen nahtlosen

Übergang von vertikalen auf horizontale

Flächen. Das ist von besonderem Vorteil

für Ecken, Wandfugen und Durchbrüche,

die für herkömmliche Technologien oft

Probleme darstellen.

Elastocoat® C wird als Zweikomponenten-System

verarbeitet. Die beiden

Komponenten werden auf 65 bis 80°C

vorgeheizt und bei 150 bis 200 bar im

Verhältnis 1:1 versprüht. Dies erfordert

Dosiermaschinen und Sprühpistolen mit

einer hocheffizienten Mischkammer. Begleitbeheizte

Doppelschläuche mit bis zu

90 Metern Länge erlauben eine zügige

Bearbeitung großer Flächen.

Entscheidend für den Erfolg einer

Elastocoat® C-Beschichtung ist die sorgfältige

Vorbereitung der zu behandelnden

Oberfläche. Dazu gehören die gründliche

Reinigung, die Reparatur von Schäden

und der Ausgleich von Unebenheiten

sowie die Auswahl des geeigneten Primers

zur Haftungssteigerung.

Sanierung in nur vier Tagen

Mit Elastocoat® C ist die Sanierung eines

Parkdecks in nur vier Tagen möglich.

Ein typischer Ablauf der Arbeiten könnte

folgendermaßen verlaufen:

• 1. Tag: Reinigung der Oberfläche mit

einem Hochdruckreiniger

• 2./3. Tag: Sandstrahlen und

Bodenreparatur

• 4. Tag: Auftrag der Elastocoat® C-

Sprühbeschichtung

Die neue Beschichtung ist nahtlos, wasserdicht,

chemikalienbeständig und abriebfest

gegenüber dem Fahrzeugverkehr – so

bleibt die Bausubstanz lange geschützt

und das Parkhaus ist ohne weitere Einschränkungen

nutzbar.

n

66 Parken aktuell · Juni 2013

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