Protokoll der 2. Lenkungskreissitzung - Zukunft Erkrath

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Protokoll der 2. Lenkungskreissitzung - Zukunft Erkrath

Stadtentwicklungskonzept

Erkrath

Protokoll der

2. Lenkungskreissitzung

Ort und Zeit:

-Montag, 16.05.2011 im Kleinen Ratssaal, Rathaus Erkrath

Dauer: 17.00 – 21.00 Uhr

Protokoll:

- Tanja Tenhofen (plan-lokal)

Begrüßung und Allgemeines:

Bürgermeister Werner begrüßt die anwesenden Lenkungskreismitglieder. Es wird

festgehalten, dass die Fragen von Frau Schimke und Herrn Pauly, die im Vorfeld

der Sitzung an die Stadtverwaltung übermittelt wurden, unter dem Punkt „Verschiedenes“

am Ende der Sitzung geklärt werden.

Anschließend übergibt Bürgermeister Werner das Wort an Herrn Scholle. Bevor

dieser mit der Präsentation der Bevölkerungsprognose sowie ersten Zahlen zur

Wohnflächenbedarfsprognose beginnt, bittet er die Anwesenden auftauchende

Fragen sofort zu stellen.

Präsentation:

Die genauen Inhalte der von Herrn Scholle und Frau Tenhofen gehaltenen Präsentation

können dem Anhang dieses Protokolls entnommen werden. Auf Nachfrage

der Lenkungskreismitglieder sind im Anhang darüber hinaus folgende Informationen

zu finden:

Annahmen zur Wohnflächenbedarfsprognose

Dichtewerte Erkrath, Kreis Mettmann, NRW im Vergleich

Vergangene Wanderungsbewegungen nach Städten

Diskussion:

Bevölkerungsentwicklung:

Inwiefern ist Erkrath attraktiv für Zuwanderer aus Düsseldorf, gibt es dazu

Zahlen?

- Es gibt eine Statistik über die Wanderungsbewegungen in den

letzten Jahren aus den jeweiligen Städten. Sie wird dem Protokoll

angehängt.

- Ein Indiz ist auch die gute Vermarktbarkeit von Bestandsimmobilien

zu marktgerechten Preisen.

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Erkrath









Bei den Wanderungen spielen auch Imagefragen eine Rolle, daher ist es

bedenklich, dass aus allen Bereichen über Imageprobleme berichtet wird.

- Das Außenimage ist in Erkrath und den einzelnen Stadtteilen (z.B.

Hochdahl) jedoch deutlich schlechter als das Innenimage.

Kann man vorhersagen, welchen sozialen Hintergrund die Zuzügler nach

Erkrath haben werden?

- Darüber lässt sich keine genaue Aussage treffen, ein Blick in die

Vergangenheit und Gegenwart zeigt jedoch, dass es in Alt-Erkrath

eine erhöhte Nachfrage gibt, während in Straßen mit großem Geschosswohnungsanteil

mehr Leerstände zu verzeichnen sind.

Man muss die schwächeren Bevölkerungsgruppen unbedingt in die Betrachtungen

einbeziehen, denn die Situation in der Sandheide und am

Stadtweiher wird sich dauerhaft noch verschlimmern.

Nach einer aktuellen Studie des Kreises Mettmann verliert Erkrath überproportional

viele Einwohner mit Migrationshintergrund.

- Es ist zu beachten, dass diese Zahlen auch auf statistische Ungenauigkeiten

zurückzuführen sein können.

- Auf der anderen Seite sind die Zahlen nachvollziehbar, wenn

Hochdahl der Stadtteil mit den meisten Einwohnern mit Migrationshintergrund

ist und gleichzeitig die meisten Einwohner verliert.

Es sollten unbedingt qualitative Maßnahmen zur Verbesserung der Stadtteile

ergriffen werden, der Verein Integral könnte dafür ein gutes Beispiel

sein.

Man muss vorsichtig sein, dass sich beim Thema Wohnen im Alter keine

Zielkonflikte ergeben: einerseits wird überlegt, Anreize zum Umzug von

Senioren zu schaffen, andererseits gibt es heute schon Unterstützung um

zu ermöglichen, dass die Senioren möglichst lange im eigenen Heim bleiben

können.

Es sollten zentrumsnahe Wohnangebote für Senioren geschaffen werden.

Problematik beim Verkauf der Häuser: Senioren haben evtl. überzogene

Preisvorstellungen bezüglich ihrer Häuser (psychologische Dimension).

Wohnungsmarkt:

Es muss beachtet werden, dass es zukünftig auch weiter Entwicklungen

in den Nachfragestrukturen geben wird – es werden mehr Einfamilienhäuser

nachgefragt, dafür weniger Geschosswohnungen.

Es werden Neubauflächen für unterschiedliche Haustypen benötigt, auch

für Fertighausbau. Diese Bauform ist vor allem für junge Familien attraktiv

und diese sollten, vor allem in Anbetracht des demographischen Wandels

unbedingt angesprochen werden. Evtl. sollte man sogar über finanzielle

Anreize für junge Familien nachdenken. In der Schweiz gibt es solche

Modelle, die sehr gut funktionieren.

Derzeit sind in Erkrath die Leerstände tatsächlich gering und Verkäufe im

Bestand laufen gut.

Wenn die Flächennachfrage erst ansteigt und dann, wie gezeigt deutlich

wieder abfällt und wir diesem Trend nachgeben, versiegeln wir heute Flä-

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Erkrath

chen von denen wir wissen, dass wir sie in 10 Jahren nicht mehr brauchen!

- Man muss sich vor Augen halten, dass später bestimmt nicht entsiegelt

wird.

- Man sollte überprüfen, inwiefern das Flächenwachstum in Erkrath

mit dem 30 ha Ziel der Bundesregierung vereinbar wäre.







So einseitig kann man diese Frage nicht betrachten! Es ist so, dass die

Region Düsseldorf wächst und es an anderer Stelle Schrumpfung gibt, so

relativiert sich der Flächenverbrauch landes- bzw. bundesweit betrachtet.

Auch wenn es wichtig ist, auch über den Tellerrand hinaus zu schauen,

machen wir vor allem ein Stadtentwicklungskonzept für Erkrath und nicht

für ganz NRW!

Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 1,4 pro Frau laufen alle gezeigten

Varianten der Bevölkerungsprognose doch dauerhaft auf das

gleiche hinaus. Wir müssen überlegen, ob wir dafür wertvolle Flächen opfern

und verantworten können, dass Menschen langfristig in Immobilien

investieren.

Wenn man die Flächenentwicklungen regional betrachtet, kann man sagen,

dass die Nachfrage die in Erkrath nicht befriedigt wird, in Hilden oder

Mettmann befriedigt wird.

"Wenn soviel Bedarf an Neubau besteht, ist noch unklarer, warum, das

Projekt Pose Marre offensichtlich Vermarktungsschwierigkeiten hat.

Es wird vermutet, dass insbesondere der sehr hohe Preis und eine fehlende

Zielgruppenanlayse zu den Problemen führen.

Das Projekt Fabershof in Alt-Erkrath wurde vor einigen Jahren problemlos

vermarktet.

Ausschuss:

Mit dem nicht-öffentlichen Teil sollte ab 17 Uhr begonnen werden, evtl. im

kleinen Raum, Veranstaltung anschließend

Die Präsentation sollte am Stück, in max. 60 Minuten vorgestellt werden.

Für die Veranstaltung sollte gezielt Werbung gemacht werden.

Stadtverteiler bedienen!

Verschiedenes:

Die Besetzung der Fachgruppen ist fragwürdig: es wurden zu wenig

Frauen beteiligt

Öffentlichkeitsarbeit gefordert:

- stetige Pressearbeit

- Verlinkung von der Internetseite der Stadt

- Auf die Stadtteilfeste gehen


„Schwarzes Brett“ auf der Internetseite:

- Layout: Alle Themen sollten angezeigt werden

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Erkrath

- Das „weiße Brett“ hemmt, um die Diskussion anzuregen, schreiben

die Lenkungskreismitglieder erste Beiträge zu den Themenfeldern






Es ist nicht gelungen mit der Internetseite Jugendliche anzusprechen

Jugendliche sollten stärker beteiligt werden

- Dazu könnte in die Schulen gegangen werden

- Workshop für Jugendliche ist geplant

Um die Stadtteilwerkstätten zu bewerben, könnten Plakate gut genutzt

werden

Überlegung eines Stands auf den Stadtteilfesten, Politik könnte sich auch

einbringen (Verwaltung wird diese über den Vorschlag unterrichten)

Es werden Handzettel für Ideen zum Stadtentwicklungskonzept auf dem

Interkulturellen Frühlingsfest ausgelegt

Verabschiedung:

Bürgermeister Werner bedankt sich bei den Anwesenden für die Teilnahme und

verabschiedet sie.

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Stadtentwicklungskonzept

Erkrath

Anhang 1: Dichtewerte Erkrath

Nutzungsart Erkrath Kreis

Mettmann

Nordrhein-

Westfalen

Alle Gemeinden

des gleichen

Typs

(NRW)

ha %

Fläche insgesamt 2686 100 100 100 100

Siedlungs- und 1169 43,5 39,7 22,3 18,6

Verkehrsfläche

Gebäude- und Freifläche,

691 25,7 24,4 13,2 11,0

Betriebsfläche

Erholungsfläche, 153 5,7 5,9 2,1 1,3

Friedhofsfläche

Verkehrsfläche 325 12,1 9,4 7,0 6,3

Freifläche außerhalb

der Siedlungsund

Verkehrsfläche

1517 56,5 60,3 77,7 81,4

Landwirtschaftsfläche 1044 38,9 38,3 49,1 51,2

Waldfläche 425 15,8 18,5 25,5 27,2

Wasserfläche 27 1,0 1,8 1,9 2,0

Moor, Heide, Umland 5 0,2 0,2 0,4 0,3

Abbauland 3 0,1 1,0 0,6 0,5

Flächen anderer Nutzung

14 0,5 0,4 0,2 0,2

Tabelle 1: Fläche nach Nutzungsarten, Stand 2009, Quelle: IT.NRW 2011

Erkrath

Kreis

Mettmann

Nordrhein-

Westfalen

Alle

Gemeinden

des

gleichen

Typs (NRW)

Bevölkerungsdichte 1715,5 1219,5 524,3 350,0

Siedlungs- und 3941,8 3072,9 2348,4 1879,5

Verkehrsdichte

Tabelle 2: Bevölkerungs- sowie Siedlungs- und Verkehrsdichte, Stand 2009, Quelle: IT.NRW

2011

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Erkrath

Anhang 2: Wanderungsbewegungen nach Städten

Zuzüge von Insgesamt 18 bis unter 65

Jahre

Überschuss der Zu-

(+) bzw. Fortgezogenen

(-)

Düsseldorf 783 589 +257

Hilden 171 125 -11

Wuppertal 90 66 +4

Mettmann 80 61 -63

Haan 74 55 -64

Köln 53 49 +4

Solingen 31 22 -39

Duisburg 28 23 -3

Ratingen 25 17 -6

Essen 23 17 +1

Neuss 22 17 -9

Velbert 19 12 +11

Leverkusen 19 14 +8

Monheim am

Rhein

Langenfeld

(Rhld.)

17 12 +3

17 16 -17

Tabelle 3: Die 15 größten Zuwanderungsströme nach Erkrath 2009, Quelle: IT.NRW 2011

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Erkrath

Fortzüge nach Insgesamt 18 bis unter 65

Jahre

Überschuss der Zu-

(+) bzw. Fortgezogenen

(-)

Düsseldorf 526 443 +257

Hilden 182 131 -11

Mettmann 143 96 -63

Haan 138 94 -64

Wuppertal 86 69 +4

Solingen 70 51 -39

Köln 49 42 +4

Langenfeld (Rhld.) 34 29 -17

Duisburg 32 25 -3

Ratingen 31 28 -6

Neuss 31 24 -9

Essen 22 20 +1

Mönchengladbach 19 13 -5

Aachen 18 16 -2

Krefeld 16 14 -4

Monheim am

Rhein

14 11 +3

Tabelle 4: Die 15 größten Fortwanderungsströme 2009, Quelle: IT.NRW 2011

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Erkrath

Anhang 3: Annahmen zur Wohnflächenbedarfsprognose

Grundlage der Wohnflächenbedarfsprognose sind die Anzahl der Wohnungsbedarfsträger

sowie die Anzahl der verfügbaren Wohneinheiten.

Wohnungsbedarfsträger

Um die Anzahl der Wohnungsbedarfsträger zu bestimmen, werden zunächst die

Bevölkerungszahlen betrachtet. Die Bevölkerungszahlen sind der Bevölkerungsprognose

bis 2030 entnommen. Diese unterscheidet zwischen Status Quo und

drei Szenarien:

Status Quo: konstante Fortführung des Ist-Zustandes

Szenario I: Geringe Zuwanderung

Szenario II: Mittlere Zuwanderung

Szenario III: Erhöhte Zuwanderung.

Um die Zahl der Wohnungsbedarfsträger zu bestimmen, wird eine durchschnittliche

Haushaltsgröße angenommen, die Teil der Bevölkerungsprognose ist. Ferner

wird von einem Anteil an Untermieterhaushalten von 0,5 % ausgegangen,

welcher von der Gesamtzahl der Haushalte abgezogen wird. Ergebnis ist die

Zahl der Wohnungsbedarfsträger.

Verfügbare Wohneinheiten

Zunächst wird der Wohnungsbestand betrachtet. Es wird davon ausgegangen,

dass jährlich 0,5 % der Wohneinheiten ersatzlos wegfallen (altersbedingter Abriss

etc.). Außerdem wird eine Fluktuationsreserve (Ermöglichung von Umzügen

etc.) von 1 % angenommen. Unter Beachtung dieser Faktoren ergibt sich eine

Anzahl von Wohneinheiten, welche zur Wohnungsbedarfsdeckung zur Verfügung

stehen.

Die Differenz aus verfügbaren Wohneinheiten und der Anzahl der Wohnungsbedarfsträger

ergibt nun den Bedarf bzw. den Überhang an Wohneinheiten.

Auf dieser Grundlage kann nun die Wohnflächenbedarfsprognose erstellt werden.

Hierbei wird nicht von einer bestimmten Wohnungsgröße pro Person ausgegangen,

sondern vom Nettowohnbauland, das pro Wohneinheit in unterschiedlicher

Gebäudeform benötigt wird.

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Stadtentwicklungskonzept

Erkrath

Nettowohnbauland

Um die Anzahl der Wohneinheiten in Wohnbaufläche zu übertragen, muss die

Nachfrage nach Nettowohnbauland nach verschiedenen Wohngebäudetypen

berücksichtigt werden.

Folgende Annahmen werden gemacht:

Die Nachfrage nach Nettowohnbauland für Einfamilienhäuser/ Zweifamilienhäuser/

Reihenhäuser wird mit 75% der gesamten Nachfrage angesetzt; die für

Mehrfamilienhäuser mit 25%. Dies entspricht der zukünftig erwarteten Siedlungsstruktur

Erkraths.

Das Nettowohnbauland für Einfamilienhäuser/ Zweifamilienhäuser/ Reihenhäuser

wird mit 450 m² pro Wohneinheit angenommen, das für Mehrfamilienhäuser mit

130 m² pro Wohneinheit.

Der Bedarf bzw. Überhang an Wohnungen ergibt durch die Umrechnung in Flächengrößen

einen Bedarf bzw. Überhang an Nettowohnbauland.

Für das Bruttowohnbauland werden 25% an zusätzlicher Fläche (für Grün-/

Verkehrsflächen etc.) angenommen.

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2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

2. Sitzung | 16. Mai 2011


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Projektablauf


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Projektablauf


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Projektablauf


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bisherige Arbeitsschritte

• Sekundäranalyse - Sichtung der vorhandener Planungen, Gutachten und

Schriftstücke

• Erste Ortsbegehungen | Räumliche Bestandsanalyse

• Konstituierende Sitzung des Lenkungskreises

• Erstellung der Internetseite

• Durchführung des Auftaktforums

• Sammlung von Anregungen und Ideen aus der Bürgerschaft

• Durchführung von sieben Schlüsselpersonengesprächen

l h

• Durchführung einer Klausurtagung

• Druchführung der ersten Fachgruppen-Staffel


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Themenfelder des Stadtentwicklungskonzeptes Erkrath


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bisherige Bevölkerungsentwicklung


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Saldo natürliche Bevölkerungsentwicklung und Wanderung Stadt Erkrath (1990 – 09. 2010)

1990

1992

1994

1996

1998

2000

2002

2004

2006

2008

2010

1000

618

504

842 800

600

294 296

400

200

-23 -10

-107

-219 -258 -255

-347

-374

-616

0

-200

-400

-600

-800

Saldo Natürliche Bevölkerungsentwicklung Saldo Wanderung Gesamtsaldo


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Saldo natürliche Bevölkerungsentwicklung und Wanderung im Kreis Mettmann (1990 – 2009)

1991

1993

1995

1997

1999

2001

2003

2005

2007

2009

7000

6163

6000

5138

5000

4000

2382

3000

971

1324

2000

1000

0

-176 -320

-1000

-1424

-1106

-1448

-2000

-2744

-3000

-4000

Saldo Natürliche Bevölkerungsentw icklung Saldo Wanderung Gesamtsaldo


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bevölkerungsentwicklung im Kreisvergleich , Indexwert 1990 = 100 (1990 - 2009)

108

106

104,4

104

102

100,0

101,0

101,9

100

101,4

99,4

98

96

97,2

94

92

1990 1993 1996 1999 2002 2005 2008

Kreis Mettmann

Stadt Erkrath


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bevölkerungsprognose


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bevölkerungsmodellrechnung (Basisvariante mit Wanderung) für die Stadt Erkrath (IT.NRW)

Saldo natürliche Bevölkerungsentwicklung und Wanderung

2010

2012

2014

2016

2018

2020

2022

2024

2026

2028

2030

300

200

100

-50

-60

-30

0

-30

-50

-60

0

-100

-200

-300

Saldo Natürliche Bevölkerungsentw icklung Saldo Wanderung Gesamtsaldo


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bevölkerungsmodellrechnung (Basis- und Analysevariante) 2008 – 2030 im Kreis und

Landesvergleich (IT.NRW)

112

110

111,1

108

109,4

106

106,8

104

102

100

103,6

99,3

99,1

99,1

98,8

98

96

94

92

100,0

97,99

96,0

97,4

95,5

93,8

96,3

94,0

90

91,0

88

2008 2010 2012 2014 2016 2018 2020 2022 2024 2026 2028 2030

Indexwert 2008

Land NRW Kreis Mettmann Stadt Düsseldorf

= 100

Stadt Erkrath (ohne Wanderung) Stadt Erkrath (Zuwanderung)


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Bevölkerungsprognose bis 2030 (absolut)

50.000

49.000

48.767

48.000

47.432

47.000

46.000

45.000

44.000

43.000

46.084

44.924

44.623

44.322

44.329

44.460

43.703

43.372

42.305

41.731

42.000

41.000

42.945

42.630

40.493

40.000

39.000

38.000

41.238 39.255

40.660

38.479

2000 2003 2006 2009 2012 2015 2018 2021 2024 2027 2030

bisherige Bevölkerungsentwicklung

Status-Quo

Szenario I -"geringe Zuwanderung"

Szenario II -"mittlere Variante"

Szenario III -"erhöhte Zuwanderung"


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Indexwerte zur Bevölkerungsprognose bis 2030

100,0

100,0

98,0

97,5

96,8

96,5

96,0

94,0

92,0

90,0

96,2

96,2

94,8

93,2

92,5

94,1

91,8

89,5

90,6

87,9

88,0

86,0

88,2

85,2

84,0

82,0

83,5

80,0

2009 2011 2013 2015 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029

Status-Quo

Szenario II -"mittlere Variante"

Szenario I -"geringe Zuwanderung"

Szenario III -"erhöhte Zuwanderung"


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Altersstruktur


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Altersaufbau der Bevölkerung im Kreis- und Landesvergleich (IT.NRW, 31.12.2009)

100%

90%

80%

53% 5,3% 52% 5,2% 51% 5,1%

18,5% 17,6% 15,2%

70%

60%

21,0%

19,9%

19,1%

50%

40%

30%

16,3%

17,3%

15,5% 16,0%

17,0%

17,9%

20%

10%

0%

7,5% 7,4% 8,3%

7,7% 82% 8,2% 86% 8,6%

3,4%

3,6% 3,7%

2,5% 2,5%

2,3% 2,3% 2,5%

2,6%

Erkrath, Stadt Kreis Mettmann Nordrhein-Westfalen

unter 3 3 bis unter 6 6 bis unter 10 10 bis unter 18 18 bis unter 25

25 bis unter 40 40 bis unter 50 50 bis unter 65 65 bis unter 80 80 und älter


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Altersaufbau nach Bevölkerungsprognose Vergleich 2009 / 2030 (Variante Status Quo)


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Altersaufbau nach Bevölkerungsprognose Vergleich 2009 / 2030

(Szenario-Variante „Geringe Zuwanderung“)


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Altersaufbau nach Bevölkerungsprognose Vergleich 2009 / 2030

(Szenario-Variante „Mittlere Variante“)


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Altersaufbau nach Bevölkerungsprognose Vergleich 2009 / 2030

(Szenario-Variante „Erhöhte Zuwanderung)


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Prognose der Haushaltszahlen


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklung der Haushaltszahlen in den Prognosevarianten (absolut)

24.000

23.000

22.275

22.149

22.520

22.192

22.193

21.721

22.000

21.000

21.729

22.118

22.023

21.863

21.855

21.248

21.136

21.387

20.832

20.000

20.277

20.078

19.000

18.000

2009 2012 2015 2018 2021 2024 2027 2030

Status-Quo

Szenario II -"mittlere Variante"

Szenario I -"geringe Zuwanderung"

Szenario III -"erhöhte Zuwanderung"


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklung der Haushaltszahlen in den Prognosevarianten (Indexwerte)

110,0

108,0

106,0

104,0

102,0

102,5 103,6

101,9

102,1

102,1

100,0

98,0

96,0

100,0

101,4

101,8

100,00

100,6

100,6

97,8

97,3

98,4

95,9

94,0

93,3

92,0

92,4

90,0

2009 2011 2013 2015 2017 2019 2021 2023 2025 2027 2029

Status-Quo

Szenario II -"mittlere Variante"

Szenario I -"geringe Zuwanderung"

Szenario III -"erhöhte Zuwanderung"


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Erste Einschätzung des zukünftigen Wohnflächenbedarfs


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklung des Wohnflächenbedarfs in den Prognosevarianten

Bedarf an Bruttowohnbauland (in ha)

60,0

40,00

46,5 ha

30,1 ha

24,3 ha 31,4 ha

36,5 ha

20,0

0,0

-20,0

0

14,7 ha

22,9 ha

16,11 ha

43ha 4,3 18,5 ha

15,8 ha

2009 2015 2020 2025 2030

-0,2 ha

-21,4 ha

-7,2 72ha

-12,4 ha

-40,0

-60,0

-47, ha

-56,2 ha

-80,0

Status Quo

Szenario II "Mittlere Zuwanderung"

Szenario I "Geringe Zuwanderung"

Szenario III "Erhöhte Zuwanderung"


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Entwicklung des Wohnflächenbedarfs in den Prognosevarianten (inkl. Prognose IT.NRW)

140,0

120,0

100,0

80,0

Bedarf an Bruttowohnbauland (in ha)

97,9 ha

66,6 ha

112,2 ha 111,6 ha

60,0

40,0

20,0

0,0

-20,0

-40,0

0

-60,0

-80,0

30,1 ha

24,3 ha

46,5 ha

36,5 ha

17,5 ha

31,4 ha

14,7 ha

4,3 ha

22,9 ha

16,11 ha

18,5 ha

15,8 ha

2009 2015 2020 2025 2030

-0,2 ha

-7,2 ha

-12,4 ha

-21,4 ha

Status Quo

Szenario I "Geringe Zuwanderung"

Szenario II "Mittlere Zuwanderung"

Szenario III "Erhöhte Zuwanderung"

Bevölkerungsmodellrechnung IT.NRW (Basisvariante mit Wanderungen)

-47, ha

-56,2 ha


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Mögliche Auswirkungen von Schrumpfung und Überalterung


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Themenfeld Wohnen, Leben und Integration

• Veränderte Wohnraumnachfrage

• Steigende Leerstandszahlenahlen

• Sinkende Immobilienpreise

• …


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Themenfeld Soziales, Bildung und Sport

• Veränderung des sozialen Gefüges

• Schlechtere Auslastung von

Schulen, Kindertagesstätten etc.

• Veränderte Nachfrage bei Sportstätten

• …


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Themenfeld Wirtschaft, Gewerbe, Tourismus und Kultur

• Sinkendes Arbeitkräftepotenzial

• Sinkende Nachfrage nach

kulturellen Angeboten

• …


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Themenfeld Einzelhandel, Zentren und Stadtbild

• Abnahme der Mantelbevölkerung für die

Einzelhandelslagen

• Risiko: Verringerung des

Angebotsspektrums und dAbnahme der

Versorgung in der Fläche

• Veränderung der Nachfragestruktur

• …


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Themenfeld Natur, Umwelt und Klimaschutz

• Weniger Inanspruchnahme von

Freiflächen

• Geringerer Versiegelungsgrad

• Geringerer Co²-Ausstoß

• Höhere Freiraumqualität

• …


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gestaltung der Ausschusssitzung am 30. Juni 2011


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gestaltung der Ausschusssitzung am 30. Juni 2011


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

Gestaltung der Ausschusssitzung am 30. Juni 2011


2. Sitzung | Lenkungskreis Stadtentwicklungskonzept Erkrath

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