Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen - wbv-Fachtagung

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Vorstellung des Konzept „Pflege“


Agenda

1. Personenvorstellung

2. Unternehmensvorstellung

3. Personalstrategie

4. Vorstellung Konzept „Pflege“

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Zur Person

Person:

• Name: Volker Wilde, *1961

Familienunternehmen: 2 Erwachsene 2 Töchter

Werdegang:

• 1. Phase: Elektrotechnik

• 2. Phase: Mitbestimmung/BR

• 3. BWL, Personal + Organisation

Tätigkeit:

• Gesamtprokurist

• Leiter GB Personal und Zentrale Dienste

• Personalbetreuung: 34

• Ausbildung:

8 / 188 Azubi

• Elektrotechn. Dienste: 15

• Haustechn. Dienste: 16

• Fuhrpark: 14

• Immobilien: 33

• Service: 24

• Arbeitsschutz: 13

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Agenda

1. Personenvorstellung

2. Unternehmensvorstellung

3. Personalstrategie

4. Vorstellung Konzept „Pflege“

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Mio. €

Umsatz (einschl. Energiesteuer)

Das Unternehmen

800

700

600

500

400

300

200

100

324,3 329,0 324,1 318,5 312,4 331,2 396,8 409,0 445,7 459,3

538,4 598,1 601,2 660,2 669,8 679,1

0

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Konzern

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Das Unternehmen

Konzern gesamt

1838 1784 1792 1776

1864 1880 1945 2068 2086 2143 2176 2206 2229 2194 2231 2192

1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009

Anzahl MA gesamt inkl. zugewiesener MA der Stadt Bielefeld jeweils zum 31.12.

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Das Unternehmen

Ausbildungsberufe

Azubi Konzern gesamt

10

11

4

5

6

7

123

142 138 146

183 188

1997 2000 2003 2006 2009 2010

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Das Unternehmen

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Das Unternehmen

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Agenda

1. Personenvorstellung

2. Unternehmensvorstellung

3. Personalstrategie

4. Vorstellung Konzept „Pflege“

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Personalstrategie

Unser Unternehmensleitbild:

Wir sind der kompetente Partner rund um

Strom, Wasser, Wärme, Mobilität und Kommunikation

in Bielefeld und darüber hinaus.

Unsere Kunden können sich auf uns verlassen.

Mission Personal:

Dazu brauchen wir engagierte, qualifizierte und in ihrer

Tätigkeit zufriedene Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

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Personalstrategie

Herausforderungen der Personalarbeit

• Um 5 bis 10 Jahre steigende Lebensarbeitszeit

• Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität nimmt wegen demografischem Wandel zu

Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird stärker eingefordert

Ziele der Personalarbeit

• Nachhaltige Unterstützung der Unternehmensstrategie durch Veränderung der

Unternehmenskultur

• Engagierte, qualifizierte und in ihrer Tätigkeit zufriedene Mitarbeiter

• Sicherung und Ausbau tarifgebundener, wirtschaftlicher Arbeitsplätze

• Ausbildung qualitativ und quantitativ über dem betrieblichen Bedarf

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Personalstrategie

Handlungsfelder der Personalarbeit

• Veränderungsbereitschaft steigern/konstruktiver Umgang mit Widerständen

• Klare Rückmeldekultur zu Leistungen, Zielerreichung und Verhalten

• Systematische Personalentwicklung für Fach- und Führungskräfte

• Entwicklung von Arbeitsmodellen für ältere Mitarbeiter

• Entgeltsystem an persönlichen Leistungen und Unternehmenserfolg orientiert

• Hochflexible Arbeitszeitmodelle nach betrieblichen und persönlichen Belangen

• Aus- und Weiterbildung auf hohem qualitativen und quantitativen Niveau

• Fortschrittliche Leistungen für Familien und ältere Mitarbeiter

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Agenda

1. Personenvorstellung

2. Unternehmensvorstellung

3. Personalstrategie

4. Vorstellung Konzept „Pflege“

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Konzept „Pflege“

• Viele MA haben Kinder, alle MA haben Eltern

• Demografischer Wandel trifft Unternehmen auf verschiedene Art und Weise

• 2,5 Mio. Pflegebedürftige in Deutschland ≈ 3% der Bevölkerung

• SWB-Unternehmensgruppe bei 2.200 MA entsprechen 3% ≈ 69 Pflegefälle

• Pflegefälle sind nicht vorhersehbar - Zeitpunkt, Dauer, Intensität

• Hohe emotionale, psychische und physische Belastung für Pflegende

• Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen

• Erziehungsurlaube gut geregelt, gleiches ist für Pflege zu etablieren

• Ganzheitlicher Ansatz

• Sensibilisierung der Führungskräfte

• Angebote für die Pflegenden

• Regelmäßige Informationsangebote

• Interne/externe Ansprechpartner

• BV Pflege = notwendiger Baustein im Leitbild Familienfreundliche Unternehmen

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Konzept „Pflege“

• Regelung für alle Unternehmen des gemeinsamen Betriebes

Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachhaltig steigern

Berufliche Anforderungen und Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger besser

vereinbaren können

• über die gesetzlichen Regelungen hinaus besteht Handlungs-/Unterstützungsbedarf

• unbezahlte Freistellung in akuten Pflegesituationen für 10 Tage

• unbezahlter Urlaub für max. sechs Monate

• gesetzliche Regelungen bedeuten in der Praxis:

• vollständiger Verlust des MA

• nur kurzfristige Perspektive; Pflegefälle dauern durchschnittlich > 2 Jahre

• hoher Handlungsdruck lastet auf Pflegenden

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Konzept „Pflege“

• Wesentliche Ziele der Betriebsvereinbarung

• Vermeidung des vollständigen Ausscheidens wegen Betreuungsaufgaben

• Alternativen zu Verlust von Arbeitskraft und Know-how aufzeigen

• MA in der Situation nicht alleine lassen

• Einkommensprobleme vermeiden und Handlungsdruck nehmen

• Schaffung flexibler Beurlaubungsmöglichkeiten und Arbeitszeitmodelle

• verbesserte finanzielle Absicherung der Pflegenden durch Teilzeit

• Vereinbarung eines Arbeitzeitmodell „Pflege“ befristet bis zu 5 Jahre

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Konzept „Pflege“

• Arbeitszeitmodell „Pflege“/Zeitwertkonto

• Befristete Teilnahme maximal 5 Jahre

• Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 50 - 75% der Soll-AZ

• Entgelt auf Basis Teilzeit

• Freischaltung eines Zeitwertkonto

• Zeitwertrahmen: 250h Zeitguthaben und 400h Zeitschuld

• Ausgleich bis Ende des Vereinbarungszeitraums

• Beispiel:

• Aktive Pflege 2,5 Jahre: Arbeitsleistung 0-20 Std./Woche bei 20 Std.

Entgelt und Aufbau einer Zeitschuld bis 400h

• Ausgleichsphase 2,5 Jahre: Arbeitleistung 20-39 Std./Woche bei 20 Std.

Entgelt und Ausgleich Zeitwertkonto

• Beendigung der Vereinbarung bei Ausgleich des Zeitwertkonto

innerhalb der 5 Jahre

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Vorstellung des Konzept „Pflege“

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