Allgemeiner Teil der Prüfungsordnung für den Master of Science in ...

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Allgemeiner Teil der Prüfungsordnung für den Master of Science in ...

Amtliche Bekanntmachungen

DER ALBERT-LUDWIGS-UNIVERSITÄT FREIBURG IM BREISGAU

Jahrgang 36

Nr. 46

Seiten 269 - 293

19. August 2005

Prüfungsordnung für den

Studiengang Master of Science (M.Sc.)

Aufgrund von § 34 Absatz 1 Satz 3 des Landeshochschulgesetzes (LHG) vom 1. Januar 2005 (GBl. S.

1) hat der Senat in seiner Sitzung am 29. Juni 2005 die nachstehende Prüfungsordnung für den

Studiengang Master of Science (M.Sc.) beschlossen.

Der Rektor hat seine Zustimmung am 18. August 2005 erteilt.

Gemäß Erlass des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vom 26.

Juli 2005 ist die Einrichtung der Masterstudiengänge „Forests, Environment and Bioresources“ und

„Environmental Governance“ auf 5 Jahre, d.h. bis zum 30. September 2010, befristet.

A. Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Profil des Studiengangs, Graduierung

(1) Die fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung legen fest, ob der jeweilige Masterstudiengang

„stärker forschungsorientiert“ oder „stärker anwendungsorientiert“ ist. Des Weiteren legen sie fest, ob

der Masterstudiengang als konsekutiver oder nicht konsekutiver oder weiterbildender Studiengang

konzipiert ist.

(2) Aufgrund der bestandenen Master-Prüfung wird der akademische Grad „Master of Science

(abgekürzt: „M.Sc.“) verliehen.

§ 2 Zugangsvoraussetzungen

Die Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang werden in der jeweiligen fachspezifischen

Zulassungsordnung geregelt.

§ 3 Aufbau des Studiengangs

(1) Der Masterstudiengang bezieht sich auf ein von dem/der Studierenden zu wählendes Fach

gemäß Anlage A.

(2) Der Studienumfang entspricht in der Regel 120 ECTS-Punkten.

(3) Für den erfolgreichen Abschluss einer Veranstaltung bzw. eines Moduls werden ECTS-Punkte in

der im fachspezifischen Teil der Prüfungsordnung festgelegten Anzahl vergeben. Sie werden nach

dem voraussichtlich erforderlichen Arbeitsaufwand der Studierenden berechnet.

(4) Im Master-Studium sind die Lehrveranstaltungen in Module zusammengefasst. Art, Umfang und

Inhalt der Module bestimmen die jeweiligen fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung.

(5) Die Regelstudienzeit einschließlich der für das vollständige Ablegen der Prüfungen und der zur

Anfertigung der Masterarbeit erforderlichen Zeit beträgt vier Semester.

(6) In den jeweiligen fachspezifischen Teilen dieser Prüfungsordnung sind die Studieninhalte so

auszuwählen und zu begrenzen, dass das Studium innerhalb der Regelstudienzeit abgeschlossen

werden kann.


§ 4 Englischsprachige Masterstudiengänge

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Wird der Masterstudiengang als englischsprachiger Studiengang durchgeführt, enthalten die

fachspezifischen Bestimmungen hierzu nähere Regelungen.

§ 5 Lehrveranstaltungen und Prüfungen auf Englisch

Auch in nicht englischsprachigen Masterstudiengängen können ausgewählte Lehrveranstaltungen

einschließlich der zugehörigen Prüfungen ganz oder teilweise auf Englisch abgehalten werden. Näheres

regeln die jeweiligen fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung.

§ 6 Berufspraktikum

(1) Die Fakultäten können ein Berufspraktikum verpflichtend vorschreiben. Umfang und Ausgestaltung

des Berufspraktikums regeln die jeweiligen fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung.

(2) Ist ein Berufspraktikum im Rahmen eines Masterstudiengangs vorgeschrieben, unterstützt die

Fakultät den Studenten/die Studentin bei der Suche nach einem Praktikumsplatz.

§ 7 Studienberatung

Die Fakultäten können in dem jeweiligen fachspezifischen Teil der Prüfungsordnung eine

verpflichtende Studienberatung oder ein Mentorensystem für die Studierenden vorsehen.

§ 8 Fachspezifische Bestimmungen

(1) Die wählbaren Fächer ergeben sich aus der Anlage A.

(2) Die fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung sind in Anlage B enthalten.

§ 9 Fachprüfungsausschuss

(1) Der jeweilige Fachprüfungsausschuss ist zuständig für die Organisation der Prüfungen und die

Durchführung der ihm durch diese Prüfungsordnung zugewiesenen Aufgaben. Er achtet auf die

Einhaltung der Bestimmungen dieser Prüfungsordnung und fällt die Entscheidungen in

Prüfungsangelegenheiten. Er entscheidet über die Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen

und Prüfungsleistungen und übernimmt die Gleichwertigkeitsfeststellung gem. § 11 Absatz 1.

Der Fachprüfungsausschuss berichtet der jeweiligen Fakultät regelmäßig über die Entwicklung der

Prüfungs- und Studienzeiten einschließlich der Bearbeitungszeiten für die Masterarbeiten und die

Verteilung der Fach- und Gesamtnoten.

Der Fachprüfungsausschuss stellt für die jeweilige Fakultät sicher, dass die Prüfungen in den

festgesetzten Prüfungszeiträumen abgelegt werden können. Er informiert die Prüfungskandidaten und

-kandidatinnen über Art und Zahl der zu absolvierenden Prüfungen und die Prüfungstermine sowie

den Aus- und Abgabezeitpunkt für Masterarbeiten.

Der jeweilige Fachprüfungsausschuss ist zuständig für Anregungen zur Reform der Prüfungsordnung

und der Modulbeschreibung, sofern damit nicht eine Studienkommission beauftragt wird.

(2) Die Mitglieder des Fachprüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme von Prüfungen

beizuwohnen.


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(3) Die Fachprüfungsausschüsse bestehen aus jeweils 4 Professoren/Professorinnen, einem

wissenschaftlichen Mitarbeiter/einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin und einem Studenten / einer

Studentin mit beratender Stimme. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre für Professoren und Professorinnen

sowie für wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen und 1 Jahr für das studentische Mitglied.

(4) Die Mitglieder des Fachprüfungsausschusses, der/die Vorsitzende des Fachprüfungsausschusses

und seine/ihre Stellvertreter/-in werden vom jeweiligen Fakultätsrat bestimmt.

(5) Der jeweilige Fachprüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn die Hälfte aller Mitglieder

anwesend ist.

(6) Die Mitglieder des Fachprüfungsausschusses unterliegen der Amtsverschwiegenheit. Sofern sie

nicht im öffentlichen Dienst stehen, sind sie durch den Vorsitzenden/die Vorsitzende zur

Verschwiegenheit zu verpflichten.

(7) Belastende Entscheidungen des Fachprüfungsausschusses sind dem Kandidaten/der Kandidatin

schriftlich mitzuteilen. Sie sind zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

Widersprüche gegen Entscheidungen des Fachprüfungsausschusses sind innerhalb eines Monats

nach Zugang der Entscheidung schriftlich oder zur Niederschrift an den Fachprüfungsausschuss zu

richten. Hilft der Fachprüfungsausschuss dem Widerspruch nicht ab, ist er zur Entscheidung dem für

die Lehre zuständigen Mitglied des Rektorats vorzulegen.

§ 10 Prüferinnen und Prüfer / Beisitzerinnen und Beisitzer

(1) Der Fachprüfungsausschuss bestellt die fachlich zuständigen Prüfer/-innen und auf Vorschlag der

Fakultäten/Institute die Beisitzer/-innen. Die Bestimmung der Beisitzer/-innen kann vom

Fachprüfungsausschuss auf die jeweiligen Prüfer /-innen delegiert werden.

(2) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen, die nicht studienbegleitend in Verbindung mit einzelnen

Lehrveranstaltungen durchgeführt werden, sind in der Regel nur Professoren/Professorinnen,

Hochschul- oder Privatdozenten/-dozentinnen, sowie diejenigen wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen

befugt, denen die Prüfungsbefugnis übertragen wurde. Wissenschaftliche Assistenten/innen,

wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben können

nur dann ausnahmsweise zu Prüfern/Prüferinnen bestellt werden, wenn Professoren, Professorinnen,

Hochschuldozenten und -dozentinnen nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen.

(3) Zum Beisitzer/Zur Beisitzerin darf nur bestellt werden, wer in demselben Fach mindestens eine

Masterprüfung oder eine gleichwertige Prüfung erfolgreich abgelegt hat.

(4) Soweit die jeweiligen fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung nichts anderes regeln, kann

der/die Kandidat/in Prüfer und Prüferinnen für die Master-Arbeit und eine sonstige Zusatzleistung (§

12 Absatz 2) vorschlagen. Ein Rechtsanspruch auf die Bestellung eines bestimmten Prüfers/einer

bestimmten Prüferin besteht nicht.

(5) Die studienbegleitenden Prüfungen werden von dem Leiter/der Leiterin der jeweiligen

Lehrveranstaltung abgenommen.

§ 11 Anerkennung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen

(1) Studienzeiten sowie Studien- und Prüfungsleistungen eines Masterstudiengangs und/oder eines

anderen Studiengangs werden als solche anerkannt, soweit sie gleichwertig sind. Gleichwertigkeit ist

festzustellen, wenn Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Inhalt, Umfang und in

den Anforderungen denen des entsprechenden Faches im Masterstudiengang der Universität

Freiburg im Wesentlichen entsprechen. Bei der Feststellung der Gleichwertigkeit ist kein

schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen.


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(2) Bei der Anerkennung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die außerhalb der

Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, sind die von der Kultusministerkonferenz und der

Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen

von Hochschulpartnerschaften zu beachten.

(3) Für Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudien,

in staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien und Fachhochschulen sowie an Fach- und

Ingenieurschulen und Offiziershochschulen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik gilt

Absatz 1 entsprechend.

(4) Die Anerkennung von Teilen der Masterprüfung kann versagt werden, wenn

in einem Fach mehr als die Hälfte aller studienbegleitenden Prüfungsleistungen und /oder

in einem Fach mehr als die Hälfte der erforderlichen ECTS-Punkte und/oder

• eine Prüfungsleistung der Abschlussprüfung anerkannt werden soll/en.

(5) Werden Prüfungsleistungen anerkannt, sind die Noten, soweit die Notensysteme vergleichbar sind,

zu übernehmen und in die Berechnung der Modulnoten und der Gesamtnote einzubeziehen. Bei

unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk „bestanden“ aufgenommen. Eine Kennzeichnung

der Anerkennung im Zeugnis ist zulässig.

(6) Die Anerkennung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die in Deutschland erbracht

wurden, erfolgt von Amts wegen. Der/Die Studierende hat die für die Anerkennung erforderlichen

Unterlagen vorzulegen. Bei Vorliegen der in Absatz 1 bis 3 genannten Voraussetzungen besteht ein

Rechtsanspruch auf Anerkennung.

(7) Studien- und Prüfungsleistungen, die in dem Studiengang erbracht worden sind, der

Zugangsvoraussetzung zum Masterstudiengang ist, können im Masterstudiengang weder

angerechnet noch anerkannt werden.

B. Die Prüfungen im M.Sc.-Studiengang

§ 12 Die Masterprüfung

(1) Durch die Masterprüfung soll festgestellt werden, ob der Kandidat/die Kandidatin die im Studium

vermittelten vertieften Fachkenntnisse erworben hat, die Zusammenhänge seines/ihres Fachs

überblickt und die Fähigkeit besitzt, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse selbständig

anzuwenden.

(2) Die Masterprüfung besteht aus studienbegleitenden Prüfungen und der Masterarbeit sowie evtl.

einer Präsentation der Masterarbeit, einem Kolloquium oder einer sonstigen Zusatzleistung. Näheres

regeln die fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung.

§ 13 Studienleistungen

(1) Studienleistungen sind individuelle Leistungen, die von einem/einer Studierenden im

Zusammenhang mit Lehrveranstaltungen erbracht werden. Art, Zahl und Umfang der

Studienleistungen sind so festzulegen, dass der für ihre Erbringung erforderliche Zeitaufwand den der

jeweiligen Lehrveranstaltung zugeordneten ECTS-Punkten entspricht. Die zu erbringenden

Studienleistungen werden den Studierenden spätestens mit Beginn der jeweiligen Lehrveranstaltung

bekannt gegeben.

(2) Die erbrachten Studienleistungen sind von dem/der jeweiligen Lehrveranstaltungsleitenden zu

bewerten, aber nicht notwendigerweise auch zu benoten.


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(3) Die fachspezifischen Teile dieser Prüfungsordnung regeln, in welchen Lehrveranstaltungen

Studienleistungen zu erbringen sind und welche Studienleistungen als Zulassungsvoraussetzung für

die einzelnen Prüfungsleistungen nachzuweisen sind.

(4) Macht ein Kandidat/eine Kandidatin durch Vorlage eines ärztlichen Attests glaubhaft, dass er/sie

wegen länger andauernder oder ständiger gesundheitlicher Beschwerden nicht in der Lage ist,

Studienleistungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so gestattet ihm/ihr

der/die Vorsitzende des Fachprüfungsausschusses, die Studienleistungen innerhalb einer

verlängerten Bearbeitungszeit oder gleichwertige Studienleistungen in einer anderen Form zu

erbringen.

§ 14 Studienbegleitende Prüfungsleistungen

(1) Studienbegleitende Prüfungsleistungen im Sinne dieser Prüfungsordnung sind:

• Modulabschlussprüfungen, die in einer Prüfung jeweils alle Komponenten eines Moduls

abprüfen,

• Modulteilprüfungen in einer oder mehreren Komponenten eines Moduls.

(2) Die jeweiligen fachspezifischen Teile dieser Prüfungsordnung legen die Art und den Umfang der

zu erbringenden studienbegleitenden Prüfungsleistungen fest. Nähere Einzelheiten zu den

studienbegleitenden Prüfungsleistungen werden den Studierenden zu Beginn der jeweiligen

Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

(3) Sind die für ein Modul erforderlichen Prüfungsleistungen erbracht, können in diesem Modul keine

weiteren Prüfungen absolviert werden. Die Regelung zur Notenverbesserung gemäß § 24 Absatz 6 bleibt

hiervon unberührt.

(4) Macht ein Kandidat/eine Kandidatin durch Vorlage eines ärztlichen Attests glaubhaft, dass er/sie

wegen länger andauernder oder ständiger gesundheitlicher Beschwerden nicht in der Lage ist,

Prüfungsleistungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so gestattet ihm/ihr

die/der Vorsitzende des Fachprüfungsausschusses, die Prüfungsleistungen innerhalb einer

verlängerten Bearbeitungszeit oder gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu

erbringen.

§ 15 Meldung und Zulassung zu studienbegleitenden Prüfungsleistungen

(1) Zu den studienbegleitenden Prüfungen kann nur zugelassen werden, wer

• an der Universität Freiburg im entsprechenden Masterstudiengang eingeschrieben ist und

• seinen Prüfungsanspruch nicht verloren hat.

(2) Der Antrag auf Zulassung zu den studienbegleitenden Prüfungen ist innerhalb einer vom jeweiligen

Fachprüfungsausschuss festzulegenden Frist vor der Anmeldung zur ersten studienbegleitenden

Prüfung schriftlich an den Fachprüfungsausschuss zu richten. Dem Antrag ist eine Erklärung darüber

beizufügen, ob der Kandidat/die Kandidatin in dem gewählten Fach des Masterstudiengangs oder in

einem verwandten Fach 1 bereits eine Master-, Magister- oder Diplomprüfung oder eine

Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien nicht bestanden hat oder sich in einem

Prüfungsverfahren befindet.

(3) Eine Ablehnung des Zulassungsantrags wird dem Kandidaten/der Kandidatin vom

Fachprüfungsausschuss schriftlich bekannt gegeben. Die Ablehnung ist mit einer Begründung und

einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

1 Verwandte Fächer sind im fachspezifischen Teil zu deklarieren →


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Die Zulassung ist zu versagen, wenn

• die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind,

• die Unterlagen unvollständig sind und trotz Aufforderung nicht fristgemäß vervollständigt

worden sind,

der Kandidat/die Kandidatin in dem gewählten Fach des Masterstudiengangs oder in einem

verwandten Fach bereits eine Master-, Magister- oder Diplomprüfung oder eine

Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien endgültig nicht bestanden hat oder

den Prüfungsanspruch verloren hat oder sich in einem Masterprüfungsverfahren befindet.

Hiervon können im jeweiligen fachspezifischen Teil der Prüfungsordnung Ausnahmen

zugelassen werden.

(4) Für die einzelnen studienbegleitenden Prüfungen muss sich jeder/jede Studierende bis zu einem

vom Fachprüfungsausschuss festzusetzenden Termin schriftlich oder per Online-Anmeldung beim

Prüfungsamt anmelden. Hierbei sind die gemäß den fachspezifischen Teilen dieser Prüfungsordnung

für die jeweilige studienbegleitende Prüfung notwendigen Voraussetzungen nachzuweisen. Falls

der/die Studierende diese Voraussetzungen nicht erfüllt und deshalb an der Prüfung nicht teilnehmen

kann, wird ihm/ihr dies schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung ist mit einer Begründung und einer

Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 16 Studienbegleitende mündliche Prüfungsleistungen

(1) Mündliche Prüfungsleistungen sind mündliche Prüfungen und Referate.

(2) Mündliche Prüfungen werden als Gruppen- oder Einzelprüfung abgelegt. Die Dauer der Prüfung

beträgt je Kandidat/in mindestens 10 Minuten, bei Modulteilprüfungen höchstens 20 Minuten, bei

Modulabschlussprüfungen und sonstigen Zusatzleistungen (§ 12 Absatz 2) höchstens 45 Minuten.

Näheres regeln die jeweiligen fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung.

(3) Mündliche Prüfungen, die nicht studienbegleitend in Verbindung mit einer einzelnen Lehrveranstaltung

erbracht werden, werden in der Regel von einem Prüfer/einer Prüferin gemäß § 10 in

Gegenwart eines sachkundigen Beisitzers/einer sachkundigen Beisitzerin oder vor zwei

Prüfern/Prüferinnen (Kollegialprüfung) abgelegt.

(4) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der Prüfung sind in einem Protokoll festzuhalten.

Das Ergebnis der Prüfung ist dem Kandidaten/der Kandidatin im Anschluss an die mündliche Prüfung

bekannt zu geben. Das Protokoll wird von dem/ der Prüfer/-in und dem/ der Beisitzer/-in unterzeichnet

und ist Teil der Prüfungsakten.

(5) Studierende, die sich zu einem späteren Prüfungstermin der gleichen Prüfung unterziehen wollen,

sollen nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörer/-innen zugelassen werden, es sei

denn, der Kandidat/die Kandidatin widerspricht. Die Zulassung erstreckt sich jedoch nicht auf die

Beratung und Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse an den Kandidaten/die Kandidatin. Aus wichtigen

Gründen oder auf Antrag des Kandidaten/der Kandidatin ist die Öffentlichkeit auszuschließen.

(6) In einem Referat soll der Kandidat/die Kandidatin nachweisen, dass er/sie erfolgreich in der Lage

ist, sich im Rahmen eines Vortrags mit einem bestimmten Gegenstandsbereich seines Fachgebiets

auseinander zu setzen. Die Dauer eines Referats soll 15 Minuten nicht unter- und 90 Minuten nicht

überschreiten.

(7) Mündliche Prüfungen und Referate werden in Deutsch oder in der Sprache durchgeführt, in der die

entsprechende Lehrveranstaltung durchgeführt wurde.


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§ 17 Studienbegleitende schriftliche Prüfungsleistungen

(1) Schriftliche Prüfungsleistungen sind Klausuren, Hausarbeiten und Protokolle.

(2) Die für schriftliche Prüfungsleistungen zulässigen Hilfsmittel werden rechtzeitig durch Aushang

bekannt gegeben.

(3) Die Dauer der Klausuren soll in der Regel mindestens 60 Minuten und höchstens 240 Minuten

betragen. Näheres regeln die jeweiligen fachspezifischen Teile der Prüfungsordnung.

(4) In einer Hausarbeit soll der Kandidat/die Kandidatin nachweisen, dass er/sie erfolgreich in der

Lage ist, sich schriftlich mit einem bestimmten Gegenstandsbereich eines Fachgebiets auseinander

zu setzen.

(5) In einem Protokoll soll der Kandidat/die Kandidatin in Form eines schriftlichen Berichts

nachweisen, dass er/sie mit Erfolg an einem Seminar, Projekt, Praktikum oder einer anderen

Lehrveranstaltung teilgenommen hat.

(6) Klausurarbeiten, Hausarbeiten und Protokolle sind in Deutsch oder in der Sprache anzufertigen, in

der die entsprechende Lehrveranstaltung durchgeführt wurde. Die Bearbeitung einer Klausur mit nicht

deutschsprachiger Aufgabenstellung kann in Deutsch erfolgen.

(7) Das Verfahren der Bewertung schriftlicher Arbeiten soll vier Wochen nicht überschreiten; § 20

Absatz 9 bleibt hiervon unberührt.

§ 18 Bewertung der studienbegleitenden Prüfungsleistungen

(1) Jede Modulabschlussprüfung und Modulteilprüfung wird mit einer der folgenden Noten bewertet:

1,0/1,3 sehr gut eine Leistung, die erheblich über den

durchschnittlichen Anforderungen liegt

1,7/2,0/2,3 gut eine Leistung, die über den durchschnittlichen Anforderungen liegt

2,7/3,0/3,3 befriedigend eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen genügt

3,7/4,0 ausreichend eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt

5,0 nicht

ausreichend

eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht

mehr genügt

(2) Ist in einem Modul eine Modulabschlussprüfung abzulegen, so bildet die Note der Modulabschlussprüfung

die Note für dieses Modul.

Sind in einem Modul Modulteilprüfungen abzulegen, so ist die ungewichtet gemittelte Note aller

Modulteilprüfungsnoten die Modulnote für dieses Modul, es sei denn, die fachspezifischen Teile dieser

Prüfungsordnung sehen gewichtete Mittel vor. Jede der einzelnen Modulteilprüfungen muss

mindestens mit der Note „ausreichend (4,0)“ bewertet sein. Bei der Berechnung der Modulnote wird

nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ohne

Rundung gestrichen.

Die Modulnoten der endnotenrelevanten Module sind mit ihrem numerischen Wert Grundlage für die

Berechnung der Gesamtnote der Master-Prüfung.


§ 19 Zulassung und Meldung zur Masterarbeit

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(1) Zur Masterarbeit kann nur zugelassen werden, wer

• an der Universität Freiburg im entsprechenden Masterstudiengang eingeschrieben ist,

• seinen Prüfungsanspruch in diesem Masterstudiengang nicht verloren hat und

• eine im fachspezifischen Teil der Prüfungsordnung festgelegte Mindest-ECTS-Punktzahl

erlangt hat.

(2) Der Antrag auf Zulassung zur Masterarbeit ist schriftlich an den Fachprüfungsausschuss zu

richten. Dem Antrag sind beizufügen:

• Nachweise der in Absatz 1 genannten Zulassungsvoraussetzungen und

• eine Erklärung darüber, ob der Kandidat/die Kandidatin in dem gewählten Fach des

Masterstudiengangs bereits eine Master-, Magister- oder Diplomprüfung oder eine

Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien nicht bestanden hat oder sich in

einem laufenden Prüfungsverfahren befindet.

(3) Der Antrag auf Zulassung zur Masterarbeit ist spätestens drei Monate nach Ablegung der letzten

Teilprüfung zu stellen. Versäumt der Kandidat/die Kandidatin diese Frist ohne triftige Gründe, so gilt

die Masterarbeit im ersten Versuch als mit „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet.

(4) Die Entscheidung über die Zulassung trifft der Fachprüfungsausschuss aufgrund der eingereichten

Unterlagen. Die Entscheidung ist dem Kandidaten/der Kandidatin innerhalb von vier Wochen

schriftlich mitzuteilen.

(5) Die Zulassung zur Masterarbeit ist zu versagen, wenn

• die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind,

• die Unterlagen unvollständig sind und trotz Aufforderung nicht vervollständigt worden sind

oder

der Kandidat/die Kandidatin in dem gewählten Fach des Masterstudiengangs die Master-,

Magister- oder Diplomprüfung oder eine Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an

Gymnasien endgültig nicht bestanden hat oder den Prüfungsanspruch verloren hat oder sich

in einem Prüfungsverfahren befindet.

§ 20 Die Masterarbeit

(1) Die Masterarbeit hat einen Umfang von 15-30 ECTS-Punkten und ist eine Prüfungsarbeit, in der

der Kandidat/die Kandidatin zeigen soll, dass er/sie in der Lage ist, innerhalb der vorgegebenen Frist

ein Thema aus seinem/ihrem Hauptfach nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die

Ergebnisse adäquat darzustellen.

(2) Gruppenarbeiten sind nur zulässig, wenn die fachspezifische Anlage B dies ausdrücklich vorsieht.

Der individuelle Beitrag muss in jedem Fall klar abgrenzbar, bewertbar und benotbar sein. →

(3) Das Thema der Arbeit wird von einem/einer Prüfungsberechtigten gemäß § 10 Absatz 2 Satz 1

gestellt. Ausgabe und Betreuung können mit vorheriger Genehmigung des Prüfungsausschusses

auch durch einen Professor/eine Professorin oder einen Hochschul- oder Privatdozenten/eine

Hochschul- oder Privatdozentin erfolgen, der/die nicht der Fakultät angehört, wenn die

Themenstellung im Einvernehmen mit einer im Hauptfach in Forschung und Lehre tätigen Person

erfolgt, die der Gruppe der Professoren/Professorinnen oder der Hochschul- oder

Privatdozenten/Hochschul- oder Privatdozentinnen der Fakultät angehört. Mit der Ausgabe des

Themas übernimmt der/die jeweilige Prüfungsberechtigte auch die Betreuung der Masterarbeit. Dem

Kandidaten/der Kandidatin ist Gelegenheit zu geben, für das Thema Vorschläge zu machen. Auf

Antrag sorgt der/die Vorsitzende des Fachprüfungsausschusses dafür, dass ein Kandidat/eine

Kandidatin spätestens sechs Wochen nach Antragstellung ein Thema für eine Masterarbeit erhält.

(4) Das Thema der Arbeit wird mit der Zulassung zur Masterarbeit über den Fachprüfungsausschuss

vergeben. Der Zeitpunkt der Ausgabe und das Thema der Arbeit sind aktenkundig zu machen. Die

Frist für die Anfertigung der Arbeit beginnt mit der Vergabe des Themas.


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(5) Die Bearbeitungszeit sowie die für die Masterarbeit zu vergebenden ECTS-Punkte werden in den

jeweiligen fachspezifischen Teilen der Prüfungsordnung festgelegt. Themenstellung und Betreuung

sind auf die Bearbeitungszeit abzustellen. Im Einzelfall kann der Fachprüfungsausschuss auf

begründeten Antrag die Arbeitszeit um höchstens vier Wochen verlängern. Der Antrag muss

spätestens zwei Wochen vor Ablauf der Bearbeitungszeit beim Fachprüfungsausschuss eingegangen

sein und bedarf der Zustimmung des Betreuers/der Betreuerin der Arbeit. § 27 Absatz 2 bleibt hiervon

unberührt.

(6) Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate der Bearbeitungszeit

zurückgegeben werden. Ein neues Thema ist binnen vier Wochen zu stellen und auszugeben.

(7) Die Arbeit ist fristgerecht beim Fachprüfungsausschuss einzureichen. Die Anzahl der

einzureichenden Anfertigungen wird in den jeweiligen fachspezifischen Bestimmungen festgelegt. Der

Abgabetermin ist aktenkundig zu machen. Wird die Arbeit nicht fristgerecht abgeliefert, so gilt sie als

mit „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet, es sei denn, der Kandidat/die Kandidatin hat das

Fristversäumnis nicht zu vertreten.

(8) Bei der Abgabe der Arbeit hat der Kandidat/die Kandidatin schriftlich zu versichern, dass er/sie die

Arbeit selbständig verfasst hat und keine anderen als die von ihm/ihr angegeben Quellen und

Hilfsmittel benutzt hat und dass die Arbeit noch nicht anderweitig als Masterarbeit eingereicht wurde.

(9) Die Arbeit ist innerhalb von sechs Wochen von zwei Prüfern oder Prüferinnen gemäß § 10 Absatz

2 Satz 1 zu bewerten. Einer/Eine der Prüfer/innen ist in der Regel der-/diejenige, der/die das Thema

gestellt hat. Der/Die zweite Prüfer/in wird im Benehmen mit dem/der Erstprüfer/in vom

Fachprüfungsausschuss bestimmt. Für die Bewertung der Arbeit gilt § 18 Absatz 1 entsprechend. Die

Note der Masterarbeit ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der beiden Einzelbewertungen. § 18

Absatz 2 Satz 4 gilt entsprechend.

Differieren die Beurteilungen durch die beiden Prüfer/Prüferinnen um zwei Noten oder mehr, so zieht

der Fachprüfungsausschuss einen dritten Gutachter/eine dritte Gutachterin hinzu; der Fachprüfungsausschuss

setzt sodann die Note im Rahmen der Beurteilung der vorliegenden Bewertungen fest.

(10) Sofern die fachspezifischen Teile nichts anderes festlegen, ist die Masterarbeit in deutscher

Sprache abzufassen. Der Fachprüfungsausschuss kann auf Antrag des Kandidaten/der Kandidatin

eine andere Sprache zulassen, wenn die Begutachtung sichergestellt ist. Der Antrag ist, zusammen

mit einer Stellungnahme des/der vorgeschlagenen Erstgutachters/Erstgutachterin, spätestens mit dem

Zulassungsantrag einzureichen. Ist die Arbeit in einer Fremdsprache verfasst, muss sie als Anhang

eine kurze Zusammenfassung in deutscher Sprache enthalten.

§ 21 Bewertung der Masterprüfung

(1) Die Masterprüfung ist bestanden, wenn alle Prüfungsteile mit mindestens „ausreichend (4,0)“

benotet worden sind.

(2) Die Gewichtung der Prüfungsteile bei der Bildung der Noten ergibt sich aus dem jeweiligen

fachspezifischen Teil der Prüfungsordnung.


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(3) Bei der Berechnung der Gesamtnote wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma

berücksichtigt, alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen.

Die Gesamtnote der Masterprüfung lautet:

bei einem Durchschnitt bis 1,5

sehr gut

bei einem Durchschnitt von 1,6 bis 2,5

gut

bei einem Durchschnitt von 2,6 bis 3,5

befriedigend

bei einem Durchschnitt von 3,6 bis 4,0

ausreichend

bei einem Durchschnitt über 4,0

nicht ausreichend

§ 22 Bestehen und Nichtbestehen von Prüfungsleistungen

(1) Eine Modulteilprüfung ist bestanden, wenn sie mindestens mit der Note „ausreichend (4,0)“

bewertet wurde und wenn in der betreffenden Lehrveranstaltung alle für den Erwerb der

vorgesehenen ECTS-Punkte (siehe fachspezifischer Teil) erforderlichen Studienleistungen mit Erfolg

erbracht wurden.

(2) Eine Modulabschlussprüfung ist bestanden, wenn sie mindestens mit der Note „ausreichend (4,0)“

bewertet wurde und wenn in allen Komponenten des betreffenden Moduls die vorgesehenen ECTS-

Punkte (siehe fachspezifischer Teil) erworben wurden.

(3) Die Masterarbeit, eine evtl. erforderliche Präsentation, ein Kolloquium oder eine sonstige

Zusatzleistung (12 Absatz 2) sind bestanden, wenn sie mindestens mit der Note „ausreichend (4,0)“

bewertet wurden.

(4) Ist eine studienbegleitende Prüfung oder eine andere Prüfungsleistung der Masterprüfung nicht

bestanden oder gilt sie als nicht bestanden, erteilt der Fachprüfungsausschuss der/dem Studierenden

hierüber einen schriftlichen Bescheid, der auch darüber Auskunft gibt, ob und gegebenenfalls in

welchem Umfang und innerhalb welcher Frist die Prüfung wiederholt werden kann und ob für die

Wiederholungsprüfung eine erneute Anmeldung erforderlich ist. Der Bescheid ist mit einer

Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 23 Endgültiges Nichtbestehen

(1) Besteht der/die Studierende eine Wiederholungsprüfung gemäß § 24 Absatz 1 nicht, so ist diese

Prüfung endgültig nicht bestanden.

(2) Ist eine studienbegleitende Prüfungsleistung endgültig nicht bestanden oder gilt sie als endgültig

nicht bestanden, so ist die Masterprüfung in diesem Fach endgültig nicht bestanden.

(3) Ist die Masterarbeit, eine evtl. erforderliche mündliche Präsentation, das Kolloquium oder eine

sonstige Zusatzleistung (§ 12 Absatz 2) endgültig nicht bestanden, so ist die gesamte Masterprüfung

endgültig nicht bestanden.


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§ 24 Wiederholung studienbegleitender Prüfungen

(1) Studienbegleitende Prüfungsleistungen, die mit „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet wurden oder als

nicht bestanden gelten, können mindestens einmal wiederholt werden. Darüber hinausgehende

Wiederholungsmöglichkeiten können in den jeweiligen fachspezifischen Teilen der Prüfungsordnung

geregelt werden. Der Fachprüfungsausschuss legt fest, ob für Wiederholungsprüfungen eine erneute

Anmeldung erforderlich ist oder ob die Prüfungsanmeldungen gemäß § 15 Absatz 4 zugleich als

bedingte Anmeldung zu den entsprechenden Wiederholungsprüfungen gelten.

(2) Die Wiederholungsprüfung ist spätestens bis zum Ende des auf die nicht bestandene Prüfung

folgenden Semesters abzulegen und findet in der Regel im Rahmen der Prüfungstermine des

folgenden Semesters statt. Bei Versäumnis dieser Frist erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn,

die/der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten.

(3) Wurde die nicht bestandene Prüfungsleistung spätestens 6 Wochen vor Beginn der Vorlesungszeit

des folgenden Semesters erbracht und ist das Bestehen der Wiederholungsprüfung Bedingung für die

Zulassung zu einer studienbegleitenden Prüfung des folgenden Semesters oder für den Besuch einer

Lehrveranstaltung des folgenden Semesters, ist der/dem Studierenden auf Antrag Gelegenheit zu

geben, die Wiederholungsprüfung so rechtzeitig abzulegen, dass er/sie zu dieser Prüfung zugelassen

werden kann bzw. die Lehrveranstaltung besuchen kann.

(4) Zwischen Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses der Erstprüfung und der Wiederholungsprüfung

müssen in der Regel mindestens 4 Wochen liegen.

(5) Bei einer Wiederholungsprüfung, die nicht im Rahmen der Prüfungstermine des auf die nicht

bestandene Prüfung folgenden Semesters abgelegt wird, kann die Art der zu erbringenden

Prüfungsleistung von der in den fachspezifischen Teilen festgelegten Prüfungsart abweichen, sofern

die fachspezifischen Gegebenheiten dies erfordern. Die Art der in der Wiederholungsprüfung zu

erbringenden Prüfungsleistungen ist der/dem Studierenden in diesem Fall spätestens bei der

Vereinbarung des Wiederholungstermins mitzuteilen.

(6) Die Möglichkeit zur Wiederholung bestandener studienbegleitender Prüfungen kann in dem

jeweiligen fachspezifischen Teil geregelt werden.

§ 25 Wiederholung von Masterarbeit/Präsentation/Kolloquium/sonstiger Zusatzleistung

(1) Eine Masterarbeit, die mit „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet worden ist oder als nicht bestanden

gilt, kann einmal wiederholt werden. Der Antrag auf Wiederholung muss spätestens 2 Monate nach

Bestandskraft des Prüfungsbescheides eingereicht werden; bei Versäumnis dieser Frist erlischt der

Prüfungsanspruch, es sei denn, die/der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten.

Wird bei der ersten Masterarbeit eine „nicht ausreichende“ Leistung festgestellt, bestimmt die/der

Vorsitzende des Fachprüfungsausschusses eine Frist, bis zu der durch den Kandidaten/ die

Kandidatin ein neues Thema vorzuschlagen ist und eine Ausgabe des Themas der Masterarbeit zu

erfolgen hat. Sofern diese Frist nicht eingehalten wird, weist der/die Vorsitzende des

Fachprüfungsausschusses innerhalb von zwei Wochen ein Thema zu und bestimmt den Zeitpunkt der

Ausgabe.

Eine Rückgabe des Themas ist nur dann zulässig, wenn der/die Kandidat/in bei der Anfertigung

seiner/ihrer ersten Arbeit von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.

(2) Eine mündliche Präsentation, die mit nicht ausreichend bewertet worden ist, kann einmal

wiederholt werden. Gleiches gilt für ein Kolloquium oder eine sonstige Zusatzleistung (§ 12 Absatz 2).

Die Wiederholungsprüfung ist spätestens 2 Monate nach der Bestandskraft des Prüfungsbescheides

abzulegen; bei Versäumnis dieser Frist erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, die/der

Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten.

(3) Die Wiederholung einer bestandenen Masterarbeit ist nicht zulässig.


§ 26 Prüfungszeugnis, Urkunde, Bescheinigung

- 280 -

(1) Aufgrund der bestandenen Masterprüfung erhält der Kandidat/die Kandidatin ein Zeugnis, das die

Gesamtnote der Masterprüfung (einschließlich Dezimalnote), den ECTS-Grad, die im Laufe des

Masterstudiums belegten Module, die endnotenrelevanten Modulnoten und die Note der Masterarbeit

ausweist. Das Zeugnis trägt das Datum der letzten Prüfungsleistung und wird von dem/der Vorsitzenden

des Fachprüfungsausschusses unterzeichnet.

Die Gesamtnote der Master-Prüfung wird folgenden ECTS-Graden zugeordnet:

- A - die besten 10 %

- B - die nächsten 25 %

- C - die nächsten 30 %

- D - die nächsten 25 %

- E - die nächsten 10 %

Bezugsgröße ist das Kollektiv aller Gesamtnoten der letzten 3 - 5 Jahre. Näheres regelt der jeweilige

fachspezifische Teil der Prüfungsordnung.

(2) Auf Antrag des Kandidaten/der Kandidatin fügt das Prüfungsamt dem Zeugnis eine

Leistungsübersicht in englischer Sprache bei (Transcript of Records). Das Prüfungsamt führt zu

diesem Zweck eine Übersicht über Bestehen und Nichtbestehen, die akkumulierten ECTS-Punkte

sowie die Benotung der jeweiligen Prüfungen und Studienleistungen.

(3) Dem Master-Zeugnis wird ein Diploma Supplement beigefügt. Dieses enthält neben persönlichen

Angaben zu dem Kandidaten/der Kandidatin Informationen über Art und „Ebene“ des Abschlusses, den

Status der Universität Freiburg sowie detaillierte Informationen über das Studienprogramm, in dem der

Abschluss erworben wurde. Das Diploma Supplement wird mit Verweis auf die Originaldokumente, auf

die es sich bezieht, „zertifiziert“. Im letzten Abschnitt enthält das Diploma Supplement einen einheitlichen

Text („National Statement“), in dem das deutsche Studiensystem beschrieben wird.

(4) Aufgrund der bestandenen Masterprüfung erhält der Kandidat/die Kandidatin neben dem Zeugnis

eine Urkunde, die die Verleihung des akademischen Grades beurkundet. Die Urkunde wird von

dem/der Vorsitzenden des Fachprüfungsausschusses unterzeichnet. Die Urkunde trägt das Datum

des Zeugnisses und ist mit dem Siegel der ausstellenden Fakultät zu versehen.

(5) Kandidaten/Kandidatinnen, die ihre Masterprüfung endgültig nicht bestanden haben, erhalten

hierüber einen schriftlichen Bescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist. Hat der

Kandidat/die Kandidatin die Masterprüfung endgültig nicht bestanden, so wird ihm/ihr auf Antrag eine

schriftliche Bescheinigung ausgestellt, die die bestandenen Prüfungen und ggf. Studienleistungen

enthält und erkennen lässt, dass die Masterprüfung endgültig nicht bestanden ist.


- 281 -

C. Schlussbestimmungen

§ 27 Schutzfristen

(1) Auf Antrag einer Kandidatin sind die Mutterschutzfristen, wie sie im jeweils gültigen Gesetz zum

Schutz der erwerbstätigen Mutter (MuSchG) festgelegt sind, entsprechend zu berücksichtigen. Dem

Antrag sind die erforderlichen Nachweise beizufügen. Die Mutterschutzfristen unterbrechen jede Frist

nach dieser Prüfungsordnung; die Dauer des Mutterschutzes wird nicht in die Frist eingerechnet.

(2) Gleichfalls sind die Fristen der Elternzeit nach Maßgabe des jeweiligen gültigen Gesetzes

(BErzGG) auf Antrag zu berücksichtigen. Der Kandidat/Die Kandidatin muss bis spätestens vier

Wochen vor dem Zeitpunkt, von dem ab er/sie die Elternzeit antreten will, dem Fachprüfungsausschuss

unter Beifügung der erforderlichen Nachweise schriftlich mitteilen, für welchen Zeitraum

er/sie Elternzeit in Anspruch nehmen will. Der Fachprüfungsausschuss hat zu prüfen, ob die

gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, die bei einem Arbeitnehmer oder einer Arbeitnehmerin den

Anspruch nach Elternzeit nach BErzGG auslösen würden, und teilt dem Kandidaten/der Kandidatin

das Ergebnis sowie ggf. die neu festgesetzten Prüfungsfristen unverzüglich mit.

Die Bearbeitungsfrist der Masterarbeit kann nicht durch Elternzeit unterbrochen werden. Die gestellte

Arbeit gilt als nicht vergeben. Nach Ablauf der Elternzeit erhält der Kandidat/die Kandidatin ein neues

Thema.

§ 28 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß

(1) Eine Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet, wenn der/die Kandidat/in

einen Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumt oder wenn er/sie nach Beginn der Prüfung ohne

triftigen Grund von der Prüfung zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn die Masterarbeit oder eine andere

schriftliche Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgesehenen Bearbeitungszeit erbracht wird, es sei

denn, der/die Kandidat/in hat die Fristüberschreitung nicht zu vertreten.

(2) Der für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachte Grund muss dem

Fachprüfungsausschuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei

Krankheit des Kandidaten/der Kandidatin bzw. eines von ihm oder ihr allein zu versorgenden Kindes

oder pflegebedürftigen Angehörigen kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes und in Zweifelsfällen

ein Attest eines vom Fachprüfungsausschuss benannten Arztes bzw. einer vom

Fachprüfungsausschuss benannten Ärztin verlangt werden. Wird der Grund anerkannt, wird ein neuer

Termin anberaumt. Die bereits vorliegenden Prüfungsergebnisse sind in diesem Fall anzurechnen.

(3) Versucht der Kandidat/die Kandidatin, das Ergebnis seiner/ihrer Prüfungsleistung durch

Täuschung oder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, gilt die betreffende

Prüfungsleistung als mit „nicht ausreichend (5,0)“ bewertet.

(4) Ein Kandidat/Eine Kandidatin, der/die den ordnungsgemäßen Ablauf der Prüfung stört, kann von

dem/der jeweiligen Prüfer/in oder Aufsichtführenden von der Fortsetzung der Prüfungsleistung

ausgeschlossen werden. In diesem Fall gilt die betreffende Prüfungsleistung als mit „nicht

ausreichend (5,0)“ bewertet. In schwerwiegenden Fällen kann der Fachprüfungsausschuss den

Kandidaten/die Kandidatin von der Erbringung weiterer Prüfungsleistungen ausschließen.

(5) Der/Die Kandidat/in kann innerhalb einer Frist von vier Wochen verlangen, dass Entscheidungen

gemäß Absatz 3 und Absatz 4 Satz 1 vom Fachprüfungsausschuss überprüft werden. Belastende

Entscheidungen des Fachprüfungsausschusses sind dem Kandidaten/der Kandidatin unverzüglich

schriftlich mitzuteilen. Sie sind zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. Dem

Kandidaten/Der Kandidatin ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben.


- 282 -

§ 29 Ungültigkeit

(1) Hat der Kandidat/die Kandidatin bei einer Prüfungsleistung getäuscht und wird diese Tatsache

nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so können die Noten der Prüfungsleistungen, bei

deren Erbringung der/die Kandidat/in getäuscht hat, berichtigt werden. Gegebenenfalls kann die

Prüfungsleistung für „nicht ausreichend (5,0)“ und die Master-Prüfung für nicht bestanden erklärt

werden.

(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass der/die

Kandidat/in darüber täuschen wollte, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des

Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat der/die

Kandidat/in die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, so kann die Prüfungsleistung für „nicht

ausreichend (5,0)“ und die Masterprüfung für nicht bestanden erklärt werden.

(3) Dem Kandidaten/Der Kandidatin ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zu einer Äußerung zu

geben.

(4) Das unrichtige Zeugnis ist zu entziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem

unrichtigen Zeugnis ist auch die Master-Urkunde einzuziehen, wenn die Masterprüfung aufgrund einer

Täuschung für nicht bestanden erklärt wurde.

(5) Eine Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem

Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.

(6) Die Aberkennung des akademischen Grades richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

§ 30 Einsichtsrecht

Nach Abschluss der Masterprüfung wird dem Kandidaten/der Kandidatin auf Antrag innerhalb eines

Jahres Einsicht in seine/ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten der

Prüfer/-innen und in die Prüfungsprotokolle gewährt.

Für die Einsichtnahme in die studienbegleitenden schriftlichen Prüfungsleistungen bzw.

Prüfungsprotokolle gilt eine Frist von 4 Wochen nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses.

Der/Die Vorsitzende des Fachprüfungsausschusses bestimmt Ort und Zeit der Einsichtnahme.

§ 31 Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen

(1) Diese Prüfungsordnung tritt zum 1. Oktober 2005 in Kraft.

Gleichzeitig tritt die Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Sustainable Forestry and Land Use

Management“ vom 26. Juni 2000 (W.,F.u.K. 2000, Seite 634), zuletzt geändert am 2. Oktober 2002

(Amtliche Bekanntmachungen Jahrgang 33, Nr. 41, Seite 171 vom 10. Oktober 2002), außer Kraft.

(2) Studierende, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Prüfungsordnung bereits im

Masterstudiengang „Sustainable Forestry and Land Use Management“ an der Albert-Ludwigs-

Universität Freiburg immatrikuliert sind, können ihr Studium nach der Masterprüfungsordnung vom 26.

Juni 2000 (W.,F.u.K. 2000, Seite 634), zuletzt geändert am 2. Oktober 2002 (Amtliche

Bekanntmachungen Jahrgang 33, Nr. 41, Seite 171 vom 10. Oktober 2002), letztmalig bis zum 31.

März 2008 (Ausschlussfrist) ablegen.


- 283 -

Anhang zur Prüfungsordnung für den Studiengang Master of Science (M.Sc.)

Besondere Bestimmungen für Masterstudiengänge in Kooperation mit anderen Universitäten

§ 1 Masterstudiengänge in Kooperation mit anderen Universitäten

(1) Die fachspezifische Anlage B der Prüfungsordnung für den M.Sc. kann vorsehen, dass der

Masterstudiengang in einem Fach gemeinsam mit einer oder mehreren anderen in- oder

ausländischen Universität/-en durchgeführt wird.

(2) Sie kann ferner vorsehen, dass der akademische Grad gemeinsam mit einer oder mehreren der

beteiligten Universitäten verliehen wird.

(3) Voraussetzung hierfür ist in beiden Fällen, dass mit dieser bzw. diesen Universität/-en eine

entsprechende Kooperationsvereinbarung abgeschlossen wurde, der der Fachprüfungsausschuss

und der Fakultätsrat der zuständigen Fakultät/-en der Universität Freiburg zugestimmt haben.

§ 2 Die Masterprüfung

(1) Für die gemeinsame Masterprüfung mit einer anderen Universität gelten die allgemeinen

Bestimmungen der Prüfungsordnung für den M.Sc., soweit im Folgenden keine besonderen

Regelungen getroffen sind.

(2) Die fachspezifische Anlage B der Prüfungsordnung für den M.Sc. regelt, an welcher der beteiligten

Universitäten die Studienleistungen und studienbegleitenden Prüfungsleistungen zu erbringen sind

und an welcher Universität die Abschlussprüfung abzulegen ist.

(3) Wird die Abschlussprüfung an der Universität Freiburg abgelegt, kann die fachspezifische Anlage

B der Prüfungsordnung für den M.Sc. vorsehen, dass für die Begutachtung der Masterarbeit ein

Fachvertreter oder eine Fachvertreterin derjenigen Universität/en, die an der Verleihung des

akademischen Grades beteiligt ist/sind, als Zweitgutachter bzw. Zweitgutachterin bestellt wird und

dass eine modulübergreifende Abschlussprüfung oder eine sonstige Zusatzleistung als

Kollegialprüfung durchgeführt wird, an der diese Universität/en mit je einem Fachvertreter bzw. je

einer Fachvertreterin beteiligt ist/sind. Wird die Abschlussprüfung an einer anderen Universität

durchgeführt, kann die fachspezifische Anlage B der Prüfungsordnung für den M.Sc. vorsehen, dass

ein Fachvertreter der Universität Freiburg an der dortigen Abschlussprüfung beteiligt ist.

§ 3 Voraussetzungen für die Graduierung

Die Verleihung des Mastergrades durch die Universität Freiburg setzt voraus, dass der/die

Studierende

• mindestens zwei Semester im Masterstudiengang an der Universität Freiburg eingeschrieben

war,

• im Rahmen des Masterstudiums an der Universität Freiburg insgesamt mindestens 50 ECTS-

Punkte erworben hat,

• entweder mindestens 50% aller studienbegleitenden Prüfungsleistungen an der Universität

Freiburg erbracht hat oder mindestens 20% aller studienbegleitenden Prüfungsleistungen an

der Universität Freiburg erbracht und die Masterarbeit sowie die evtl. erforderliche

modulübergreifende Abschlussprüfung oder sonstige Zusatzleistung an der Universität

Freiburg abgelegt hat.


- 284 -

§ 4 Zeugnis und Urkunde

(1) Das Masterzeugnis enthält die Namen und Unterschriften der von den Prüfungsordnungen beider

Universitäten vorgesehenen Personen. Ergänzend zu den in § 26 Abs. 1 der Prüfungsordnung für den

M.Sc. genannten Angaben enthält es den Hinweis darauf, dass es sich um eine gemeinsame

Masterprüfung der beteiligten Universitäten handelt und Angaben darüber, an welcher der beteiligten

Universitäten die einzelnen Studien- und Prüfungsleistungen erbracht wurden. Bei Ausstellung

mehrerer Masterzeugnisse gelten die Sätze 1 und 2 entsprechend.

(2) Die Masterurkunde enthält die Namen und Unterschriften der von den Prüfungsordnungen beider

Universitäten vorgesehenen Personen und wird mit dem Siegel der beteiligten ausländischen

Fakultät/en und dem Siegel der Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg versehen. Sie enthält

die Bezeichnung des akademischen Grades eines "Master of Science (M.Sc.)" und den Hinweis

darauf, dass es sich um eine gemeinsame Masterprüfung der beteiligten Universitäten handelt. Bei

Ausstellung mehrerer Masterurkunden gelten die Sätze 1 und 2 entsprechend.

(3) Mit dem Empfang der Masterurkunde erhält der oder die Bewerber/in das Recht, in der

Bundesrepublik Deutschland und dem Staat bzw. den Staaten, dem bzw. denen die beteiligte/n

ausländische/n Fakultät/en angehört/angehören, den Grad eines "Master of Science (M.Sc.)" zu

führen. Die Masterurkunde erhält als Zusatz, dass der verliehene Grad kein im Ausland erworbener

akademischer Grad im Sinne des Gesetzes über die Führung akademischer Grade vom 7. Juni 1939

(RGBI. I S. 985) ist.

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