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Evangelisch-

Lutherische

Jesajakirche

München

Februar – März 2008

esaja Brief


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Lutherische

Jesajakirche

München

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Viele von uns sehnen sich nach Ruhe

und Stille. Doch wo bleibt die Zeit, einmal

über sich, über sein Leben und über

Gott in der Stille nachzudenken? Wenn

uns das Wort vom Kreuz mehr ist als eine

Theorie, so werden wir die Bilder des

Kreuzweges Jesu Christi in uns eindringen

lassen und dabei unseren eigenen

Schritt mit dem Schritt Christi durch die

Passion zusammensehen.Ist das zu fern?

Zu merkwürdig?

Glauben heißt nicht, etwas zu meinen,sondern

heißt, den ganzen Menschen

versammeln und mit allen Kräften

und in allen Schichten unseres Wesens

vor Gott treten:

Nichts beiseite schieben, weder die Gedanken

noch die Träume,weder die Hoffnungen

noch das Wissen noch die Angst.

Nun kann man fragen, warum sollte ich

mich so gründlich und ungeschützt mit

dem Bild des Hingerichteten am Kreuz

befassen?

Einmal steht hinter dem Versuch, dem

Bild des Todes standzuhalten, die Notwendigkeit,

unsere Wirklichkeit ins Auge

zu fassen. Die Zeit rückt vor, Tag um Tag.

Wer nicht selbst gehen will, mit dem

wird gegangen,den schleift die Zeit

durchs Leben.Im christlichen Glauben

liegt der elementare Wille, selbst zu gehen.

Die Passionsgeschichte aber ist die

hohe Schule, gehen zu lernen, wo sich alles

in uns sträubt.

Zum anderen gehört zu jeder Erfahrung

des Leidens auch eine Einsamkeit,in der

wir niemandem mehr begegnen als uns

selbst und dem, der uns dieses Schicksal

zumutet.

C.F. Meyer lässt den von Schmerzen gequälten

Reformator Ulrich von Hutten

sprechen:

„Fernab der Welt.

Im Reiche meines Blicks an nackter Wand

allein das Kruzifix.

In heilen Tagen liebt in Hof und Saal ich

nicht das Bild des Schmerzes und der

Qual;

Doch Qual und Schmerz ist auch ein irdisch

Teil, das wusste Christ und schuf am

Kreuz das Heil.

Je länger ich`s betrachte, wird die Last mir

abgenommen um die Hälfte fast, denn

statt des einen leiden unsrer zwei:

Mein dorngekrönter Bruder steht mir bei.“

Liebe Gemeinde, Ostern ist ein Ereignis,

das gegen alle menschliche Erwartung

und Vernunft geht. Denn am Ostertag vor

fast 2000 Jahren wurde unwiderruflich offenbar:

Über dieser Welt und ihrem oftmals rätselhaften

Gang steht Gott.

Seit Ostern geht der Blick von der Erde

zum Himmel, vom Dunklen zum Hellen,

vom Tod zum Leben.

Diese tiefe österliche Gewissheit wünsche

ich uns allen!

Ihre Katrin Krocker

Prodekanatsentwicklung – Jesaja-Pfarrstelle

Liebe Gemeinde,

in den vergangenen Wochen sind zahlreiche sehr besorgte Nachfragen eingegangen, ob es

tatsächlich zu einer Stellenhalbierung in unserer Gemeinde kommen wird.

Der Verfahrensstand zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses ist folgender:

Der Kirchenvorstand ist in seiner Mehrheit nicht einverstanden mit einer Halbierung der

Pfarrstelle und hat das Anliegen einer Erhaltung der (ganzen) Pfarrstelle vor den Landeskirchenrat

gebracht.

Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (8. Januar 2008) ist noch keine Entscheidung des

Landeskirchenrates, dem unser Landesbischof Friedrich vorsitzt, gefallen.

Ein gutes neues Jahr wünschen im Namen des Kirchenvorstandes

Uwe Schwengelbeck, Edda Brehorst und Norbert Tietgen

Titelseite:

Holzskulpturen

„Abendmahlgruppe“

Die zwischen 1732 und 1735 von Johann Baptist

Gunetzrhainer erbaute Klosterkirche des

St.-Anna-Damenstifts wurde im 2. Weltkrieg

bis auf die Außenmauern und die Fassade

völlig zerstört. In den 50er Jahren wurde die

Kirche wieder aufgebaut und erstrahlt nun

in alter Schönheit: Der Kirchenraum, stimmungsvoll

in Rosa, Blau, Weiß und Gold gehalten,

wird von weit gespannten Bögen gegliedert

und von Flachkuppeln überwölbt.

Die Altäre konnten mit Hilfe von geretteten

Figuren rekonstruiert werden. Bemerkenswert

sind die wiederhergestellten Stuckarbeiten

von Egid Quirin Asam sowie die Fresken

seines Bruders Cosmas Damian.

Foto: Gerhard Koehler 2008

Letzter Aufruf!

Kinder, die noch Lust haben, an

dem neuen Kindermusical

„Der Fall Minzpfeffer“

von Heike Haas und Hans-Peter

Hartgen mitzuwirken, sollen sich

bitte bis spätestens 12. Februar

bei Heike Haas

anmelden:

Telefon 680 94 600 oder

Heike.Haas@Gruselmusi.de


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München

Das Abendmahl

Der Herr Jesus in der Nacht, als er verraten

wurde, nahm er das Brot, dankte und brach

es und sprach: Nehmt, esst, das ist mein

Leib, der für euch gegeben wird; solches

tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso nahm er

auch den Kelch nach dem Mahl und sprach:

Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem

Blut; solches tut, so oft ihr trinkt, zu meinem

Gedächtnis. Denn so oft ihr von diesem Brot

esst und von diesem Kelch trinkt, verkündigt

ihr des Herrn Tod, bis er kommt.

Berichtet Paulus in seinem 1. Brief an die

Korinther.

In den Evangelien von

Markus, Matthäus und Lukas

sind diese Worte in ähnlicher

Form niedergelegt.

Es sind die Einsetzungsworte

des Sakraments, dass

allen christlichen Glaubensrichtungen

als das wichtigste

gilt.

Ausgangspunkt unseres

Abendmahlsverständnisses

sind diese Worte, die Jesus

während des letzten Passah

– Mahles zu seinen Jüngern

sprach. Das Passah – Mahl

feiern die Juden einmal im

Jahr zur Erinnerung daran,

dass sie von Gott aus der Gefangenschaft

in Ägypten befreit

wurden.

Die als „Gedächtnismahl“ gefeierte Wiederholung

des letzten Passah-Mahles Jesu

durch die Urchristen wurde im Mittelalter

zum Sakrament erklärt, d.h. zu einer für die

Kirche grundlegenden Form der Vermittlung

göttlicher Gnade. Sie steht damit im

Zentrum von Messe bzw. Gottesdienst aller

großen christlichen Glaubensgemeinschaften.

Auslegung und Bedeutung des Abendmahles

werden aber in den verschiedenen

christlichen Glaubensrichtungen unterschiedlich

wahrgenommen und stellen

gerade in der Ökumene zwischen römischkatholischer

und evangelischer Lehre einen

annähernd unüberwindlichen Gegensatz

dar.

Durch die 4. allg. Lateransynode (1215)

und das tridentinische Konzil (1551) wurde

die Lehre von der „Transsubstantiation“ als

Glaubenssatz festgelegt. Das bedeutet,

dass bei der Feier des Abendmahles durch

die Wandlungsworte des Priesters eine

substantielle Verwandlung von Brot und

Wein unter Wahrung ihrer äußeren Gestalt

in Leib und Blut Christi erfolgt, und Christus

dadurch zwar unsichtbar, aber „wirklich

leibhaftig“ in der Gemeinde gegenwärtig

ist und sich „unblutig“ wieder für die Sünden

der Menschen opfert.

Die Reformatoren verwarfen die katholische

Abendmahlslehre, kamen aber zu keiner

einheitlichen Auffassung (Abendmahlsstreit

von 1523).

In der lutherischen Lehre von der „Kosubstantiation“

stehen zwar Brot und Wein

einer „Realpräsenz“ Christi in geistig-geistlicher

Art ausgehen, sieht die Lehre Zwinglis

das Abendmahl als Symbol für das Sterben

Christi und führt es damit auf das Fundament

des Gedächtnis – Mahles der Urchristengemeinde

zurück.

Viele Freikirchen folgen in ihrer Lehre

dieser Auffassung.

Die Diskussion um die richtige Deutung

des Abendmahles schwelt bis in die Gegenwart

fort. Bis zum heutigen Tag konnten

sich die unterschiedlichen christlichen Glaubensgemeinschaften

nicht auf eine einheitliche

Auffassung einigen. Ökumenische

Gottesdienste sind zwar keine Ausnahme

mehr, die gemeinsame Feier des heiligen

Abendmahles stößt aber insbesondere aus

römisch – katholischer Sicht auf unüberwindliche

Hürden.

Für die Gemeinschaft aller Christen wäre

die einvernehmliche Lösung diese Jahrhundertkonflikts

ein Meilenstein in der Ökumene.

Enver Hirsch

auch für die reale Präsenz von Leib und Blut

Christi, ohne dass es aber zu einer

„neuerlichen Opferung“ kommt. Foto: Gemälde von

Die anderen reformierten Kirchen

sehen in Brot und Wein nur um 1495 – 1498, Wandgemälde, 4,6 x 8,56 m

Leonado da Vinci, „Abendmahl“

ein Symbol für Leib und Blut Christi. Santa Maria delle Grazie, Mailand

Während die Calvinisten noch von


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Singe, wem Gesang gegeben …

Wenn ich mir (zum Beispiel im Gottesdienst

zur Verabschiedung von Herrn Pfarrer von

Egloffstein) unseren wackeren Jesaja-Chor

betrachte, dann will ich nicht so recht glauben,

daß nur so einer kleinen Anzahl von

Leuten in Fasangarten der Gesang gegeben

sein soll!

Dieser Gottesdienst war nämlich die

letzte Gelegenheit, wo unser Chor zu hören

war, ist Ihnen das schon aufgefallen? Nun

liegt diese Tatsache natürlich nicht in der

Verantwortung der Sangeswilligen, denn

durch eine Verkettung unglücklicher Umstände

war unsere Chorleiter-Stelle monatelang

unbesetzt und wir waren sehr froh,

daß Herr Geyer von der Gustav-Adolf-Gemeinde

einen Teil der Proben übernommen

hat. Da Herr Geyer ein ebenso fähiger

wie gewinnender Dirigent und Chorleiter

ist, ist es gut zu verstehen, daß Einzelne, die

eben gerne im Chor singen wollen, in der

Zwischenzeit mal in anderen Chören „hineingeschnuppert“

haben. Ich würde das

genauso machen, wenn ich mit dem Singen

nicht aufhören will, in meiner eigenen

Gemeinde aber gerade keine Chorproben

stattfinden!

Nun hoffen wir immer noch, daß sich für

unsere Gemeinde ein eigener Chorleiter finden

lässt. Die Sache ist an mehreren Stellen

in energischer Arbeit, das kann ich versichern.

Aber: jetzt kommt der Punkt, wo Sie,

liebe Gemeindeglieder und Musikinteressierte,

gefragt sind! Es ist einfach nötig

und davon abgesehen auch viel schöner,

wenn viele unterschiedliche Stimmen sich

in ihrem Kirchenchor engagieren. Es muß

doch noch mehr Leute geben, die ein wenig

Zutrauen zu ihrer eigenen Stimme haben.

Es kann doch nicht sein, daß die Leute

nur noch bei „Deutschland sucht den

Superstar“ singen. Oder ist es unbedingt

nötig, daß man zum Singen eine „Jury“

braucht, bestehend aus mehreren flapsigtaktlosen

Zeitgenossen, die keineswegs

den Gesang, sondern nur ihre Selbstdarstellung

im Kopf haben?!

Genug der Polemik!

Überlegen wir lieber noch einmal, welche

Aufgabe ein Chor im Gottesdienst hat.

So sehr ich es verstehe, wenn ein Laienchor

Hemmungen hätte, sich im Konzert

vor einem geschmäcklerischen Publikum zu

präsentieren – hier geht es um etwas gänzlich

anderes. In einem Gottesdienst ist mir

jeder noch so kleine, vielleicht auch erkältete

oder unsichere Kirchenchor lieber als

eine noch so perfekte Aufnahme. Wieso?

Eine Aufnahme ist IMMER eine Konserve

und eine Konserve kann unmöglich den

Höchsten loben und besingen. Nein, das

müssen wir schon persönlich mit unseren

eigenen Stimmen tun!

Persönlich, was heißt das, wenn

man sich die Bedeutung des Wortes

einmal genau anschaut?

Es

kommt

aus dem lateinischen „personare“ und das

heißt „durchtönen“. Da haben wir`s! Beim

Gesang ist jeder von uns ein einmaliges

und unverwechselbares Instrument, weil

unser Körper das Instrument ist. Jeder von

uns ist ein bisschen anders gebaut, hat eine

persönlich geformte Nase, einen ganz eigenen

Hals, Brustkorb usw. Deswegen gibt

es keine zwei identischen Stimmen auf

der Welt. Jeder kann mit der Atemluft, die

durch ihn/sie beim Gesang hindurchtönt,

etwas ganz Persönliches zeigen und hergeben.

Aber das muß man dann eben auch

selber machen! Keine Aufnahme und kein

anderer Chorsänger kann das für mich erle-

digen, wenn ich mit meiner Stimme etwas

äußern will.

Fühlen Sie sich für den Chorgesang in

diesem Sinne persönlich angesprochen, denn

jede Stimme ist unverwechselbar und unersetzlich

und verdient es, im Gesang erhoben

zu werden. Und: es wird daran gearbeitet,

daß möglichst bald ein Chorleiter zur

Verfügung steht, großes Ehrenwort! Aber

wenn es (hoffentlich bald) soweit ist, wäre

es schön, wenn viele von Ihnen im Chor dabei

wären.

Bettina Hermann

Musik zur Passionszeit

Im März wird es in unserer Kirche zwei

musikalische Veranstaltungen geben, die

mit ihrem ernsten Programm die Fastenund

Passionszeit widerspiegeln.

Am Samstag, dem 8. März um 18 Uhr

dürfen wir den Geiger Miguel Simarro aus

Barcelona wieder hier begrüßen, den wir

schon vom ersten Adventskonzert her kennen.

Herr Simarro ist ein hervorragender

Spezialist für alte Musik, der mit den Kapazitäten

(z. B. Jordi Savall in Spanien) auf diesem

Gebiet zusammenarbeitet. Wir haben

die wirklich einmalige Gelegenheit, eines

seiner Programme, die er auf großen Fes-


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Weltgebetstag am 07. März 2008

tivals alter Musik spielt, in unserer Kirche

hören zu können. – Am 8. März spielt Miguel

Simarro zwei große Werke

von Johann Sebastian Bach

für Violine solo: die Sonate

in a-moll und die Partita in d-

moll, zu der die berühmte Chaconne gehört.

Diese Werke von Bach sind das Großartigste,

was je für Violine solo komponiert

wurde. Sie loten die Möglichkeiten dieses

Instruments bis in`s letzte aus, sind natürlich

entsprechend anspruchsvoll und es ist

vor allem Musik von einer Größe und Tiefe,

die gerade in diese Zeit des Kirchenjahrs

passt.

In der Karwoche wird es am Gründonnerstag,

den 20. März um 18 Uhr ein kurzes

Konzert zur Passionszeit geben, wo das gesungene

Wort den Bezug zum Kirchenjahr

herstellt. Diese Abendmusik ist weniger als

Konzert und mehr als musikalische Meditation

zu verstehen – wie eine Einstimmung

auf den Gründonnerstags-

Gottesdienst, der direkt um 19

Uhr folgt. Veronika Gillitzer (Alt),

Bettina Haubold (Sopran) und Bernhard

Gillitzer an der Orgel bieten ein

Programm mit Kompositionen des

Frühbarock. Hören Sie, wie die Komponisten

Carissimi, Viadana und Heinrich Schütz

Worte zur Passionszeit in Musik gesetzt haben.

Außerdem erklingt ein Orgelwerk, dessen

Thema genau in die Karwoche passt:

Samuel Scheidts Choralvorspiel mit Variationen

zum Choral „Da Jesus an dem Kreuze

stund“.

Karwoche und Ostertage sind, was die

Gottesdienste betrifft, wichtigste Feiertage.

Deswegen wird in den stattfindenden Gottesdiensten

immer besondere Orgelmusik

erklingen. Darauf möchte ich genauso wie

auf ein Konzertereignis hinweisen und dazu

einladen.

Bettina Hermann

Jedes Jahr wird von Frauen eines Landes

ein Gottesdienst vorbereitet, der am 1. Freitag

im März weltweit abgehalten wird. „Informatives

Beten – betendes Handeln“

heißt das Motto der Weltgebetstagsbewegung.

Ein Aspekt des Handels ist die finanzielle

Unterstützung, die durch die Kollekte

in jedem Jahr an viele Frauenprojekte in aller

Welt gegeben werden kann.

Der diesjährige Weltgebetstag wurde von

Frauen aus Guyana vorbereitet und findet

statt am 07. März 2008 unter dem Motto

„Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“

Die Weltgebetstagsfrauen aus elf Konfessionen

sind voller Zuversicht, dass sie

mit Gottes Hilfe neue Wege im Zusammenleben

ihrer verschiedenen Bevölkerungsgruppen

finden werden.

„Gott, lass uns deiner Weisheit vertrauen

und Werkzeuge werden, die unsere

Gesellschaft so umgestalten, wie du sie gewollt

hast“, heißt es in ihrer Liturgie. Die

Weltgebetstagsfrauen in Guyana rufen uns

weltweit zum Gebet in Ehrfurcht und Vertrauen

zu Gott auf und ermutigen uns zu

weisem Tun zum Wohl der Menschen!

Der ökumenische Gottesdienst, den wir

gemeinsam mit der Gemeinde St. Bernhard

veranstalten, findet dieses Jahr in der Jesaja-Kirche

statt. Sie erhalten Informationen

zum Land Guyana, zum Leben der Menschen

und können landestypische Küche

kennenlernen – lassen Sie sich überraschen.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns

am 07. März 2008 um 19 Uhr in der Jesaja-

Kirche sehen.

C. Engel

JesajaBrief

Redaktionssitzung

Liebe JesajaFreunde und Gemeindeglieder,

den nächsten JesajaBrief-Redaktionstreff haben wir als öffentliche Sitzung

geplant.

Wir laden alle herzlich ein, die sich für die Redaktionsarbeit, das Gestalten

und Schreiben interessieren.

Gerne wollen wir Kritik, Lob und Anregungen besprechen und natürlich

auch in unsere weitere Arbeit einfließen lassen.

Datum: 14. Februar 2008 um 20 Uhr im Jesaja-Gemeindesaal

Ihr JesajaBrief-Team

Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen


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Karwoche

Kar-Woche

Palm-Sonntag,

Grün-Donnerstag,

Kar-Freitag

O Woche, Zeugin heiliger Beschwerde!

Du stimmst so ernst zu dieser Frühlingswonne,

Du breitest im verjüngten Strahl der Sonne

Des Kreuzes Schatten auf die lichte Erde,

Und senkest schweigend deine Flöre nieder;

Der Frühling darf indessen immer keimen,

Das Veilchen duftet unter Blütenbäumen

Und alle Vöglein singen Jubellieder.

O schweigt, ihr Vöglein auf den grünen Auen!

Es hallen rings die dumpfen Glockenklänge,

Die Engel singen leise Grabgesänge;

O still, ihr Vöglein hoch im Himmelblauen!

Ihr Veilchen kränzt heut keine Lockenhaare,

Euch pflückt mein frommes Kind zum dunklen Strauße,

Ihr wandert mit zum Muttergotteshause,

Da sollt ihr welken auf des Herrn Altare.

Ach dort, von Trauermelodien trunken

Und süß betäubt von schweren Weihrauchdüften,

Sucht sie den Bräutigam in Todesgrüften,

Und Lieb` und Frühling, alles ist versunken!

Eduard Mörike

Die Kar-Woche, auch stille oder heilige

Woche genannt, leitet ihren Namen vom

althochdeutschen kara =Wehklage,Trauer

ab. In dieser Woche versenkt sich die christliche

Gemeinde in ganz besonderer Weise

in die Leidensgeschichte Jesu. Sie beginnt

mit dem Einzug Jesu in Jerusalem, wie sie

im Matthäus-Evangelium geschildert wird

(Kapitel 21). In diesem Text heißt es unter

anderem: „Eine sehr große Menge breitete

ihre Kleider auf den Weg; andere hieben

(Palm-) Zweige von den Bäumen und streuten

sie auf den Weg“. Von diesem biblischen

Text leitet sich dann auch der Name dieses

Sonntages ab: Palmarum: Palm-Sonntag. Bis

weit hinein in dieses Jahrhundert war der

Palm-Sonntag übrigens der klassische Konfirmationstermin.

Was den Grün-Donnerstag

betrifft, so wird dieser in der Kirche als

Tag der Einsetzung des Abendmahls durch

Christus begangen. Woher die seit dem 12.

Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung

„Grün“-Donnerstag stammt, ist wissentschaftlich

umstritten. Einige meinen, der

Name leite sich von dem lateinischen „dies

viridium“ = „Tag der Grünen ab“. Mit „Grünen“

wären dann die Büßer gemeint, die an

diesem Tag, in grüne Gewänder gekleidet,

wieder in die Kirche aufgenommen wurden.

Andere Erklärungen verweisen auf den

Gebrauch grüner Paramente oder das Essen

grüner = bitterer Kräuter an diesem Tag.

Auch wird bisweilen eine Ableitung von

dem althochdeutschen „grinen“ = Klagen

angenommen.

In jedem Fall läßt sich aber sagen, dass

mit der Liturgie dieses Tages, dem Vorbild

Christi entsprechend (Johannes 13,1-11),

schon früh die Fußwaschung verbunden

war. Sie wurde zunächst nur in Bischofskirchen

an 12 Alten vollzogen. Inzwischen ist

sie allgemein in die Liturgie des Gründonnerstages

eingefügt worden. Im Gedenken

an diese „mandatum“ genannte Fußwaschung

,der „Mandat-Feier“, bürgerten

sich diverse Bräuche ein. So wurden seit

dem 13. Jahrhundert Brot-Spenden, das sogenannte

„Mandat-Brot“, von Klöstern oder

auch Stadtobrigkeiten an Arme verteilt.

Kinder erhielten Honigbrote und Lebkuchen.

Den Höhepunkt der Kar- Woche bildet

der Kar-Freitag,an dem der Kreuzigung

Christi gedacht wird. Gottesdienste zur Todesstunde

Jesu (15.00 Uhr) werden dazu in

vielen Kirchengemeinden angeboten. In

der Reformation wurde dieser Tag als halber

Feiertag mit Lesen und Predigen der

Leidensgeschichte begangen. In Preußen

war er später zeitweilig auch Konfirmationstag.

Seit dem 19. Jahrhundert ist man in der

evangelischen Kirche bestrebt, den Karfreitag

als höchsten Feiertag im Bewußtsein

der Gläubigen zu verankern. Zur Tradition

dieses Tages gehört dabei auch das Singen

der Passionsgeschichte, das seit dem 4.

Jahrhundert bezeugt ist. Auch heute werden

an diesem Tag Passions-Kompositionen,

etwa von J.S.Bach, aufgeführt. Mit dem

Kar-Samstag, dem Gedächtnis der Grabesruhe

Jesu, geht dann die Kar-Woche zuende.

Bis Kar-Samstag schweigen auch die

Glocken. Von daher leitet sich auch der früher

in ländlichen Gegenden gepflegte

Brauch ab, dass Gruppen von Knaben mit

hölzernen Klappern von Haus zu Haus zogen

und damit zum Gottesdienst einluden.

Als „Lohn“ erhielten sie dafür Eier oder dergleichen.

Die Feier der Osternacht eröffnet

dann die österliche Freudenzeit, die in dem

Osterruf: „Der Herr ist auferstanden, er ist

wahrhaftig auferstanden“ ihren jubelnden

Ausdruck findet.

Jörg Buchna

Christen der Jesajagemeinde

treffen sich jeden 2. und 4.

Donnerstag um 19.30 Uhr

im Gemeindehaus zu einem

Bibel-Gesprächskreis

Unsere nächsten Termine:

14. und 28. Februar,

13. und evtl. 27. März.

Wir werden Abschnitte aus der

Apostelgeschichte lesen.

Bei Rückfragen 682602 anrufen


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München

Freude und Dank

Im Mai dieses Jahres 2008 vor 30 Jahren stimmte der

Kirchenvorstand unserer Gemeinde unter der Leitung von

Herrn Pfarrer Ulrich Seiler einstimmig dem Antrag von Frau

Charlotte Fricke, schon damals Missionsbeauftragte der Jesaja-Gemeinde,

zu, im Dekanat Makambako (Tansania) um

eine dortige Gemeinde als Partner für unsere Gemeinde zu bitten. Der dortige Dekan Mgovano

stimmte zu und nannte uns die Mawande-Gemeinde mit ihrem Pfarrer Mbugi: „Diese

Gemeinde ist geeignet als Partner für Euch“ So entstand noch im Jahre 1978 die erste Gemeindepartnerschaft

im damaligen Prodekanat München-Ost.

Natürlich waren die ersten Kontakte zögerlich und schwierig, da beide Seiten wenig von

einander, von den Situationen, den Problemen, den Traditionen usw. wussten. Aber beide

Seiten waren bemüht und so wuchs im Laufe der Zeit, insbesondere seit unserem ersten

Besuch dort 1983, ein starkes gegenseitiges Vertrauen, das es uns ermöglicht, gemeinsam

auch sehr schwierige Situationen anzugehen.

Das war nicht immer einfach. Gerade deshalb erfüllt es uns mit Freude und Dankbarkeit,

dass wir auf diese Weise im Sinne unseres Vaters im Himmel unseren Schwestern und Brüdern

in Mawande auf vielerlei Weise helfen können und im Gebet miteinander verbunden

sind.

Beispiele für aktuelles in der Partnerschaft

Stärkung der Rolle der Frauen:

Die traditionell untergeordnete Stellung

der Frau – im Vergleich zu den Männern

– ist in vielerlei Hinsicht ein schwierig

zu überwindendes Problem. Aber mit

unserer Unterstützung und mit der notwendigen

Geduld gelingt es unseren Partnern

mehr und mehr, das allgemeine Ansehen

und Selbstvertrauen der Frauen zu

stärken. Dazu hilft auch seit mehr als sechs

Jahren unsere gemeinsame intensive und

inzwischen für die ganze Diözese vorbildliche

Bekämpfung der Ausbreitung von HIV,

für die viele Männer und Frauen (alle Lehrer,

Evangelisten und sonstigen Mitarbeiter

der Gemeinde) gewonnen werden konnten.

Sie alle haben inzwischen eingesehen, dass

eine geringe Stellung der Frauen in Familie

und in der Öffentlichkeit ein bedeutender

Faktor in der Ausbreitung dieser Pandemie

ist.

Mit unserer Unterstützung konnte in der

Gemeinde eine Genossenschaft gegründet

werden, die auch Kleinkredite an Frauen

gibt, um ihnen die Möglichkeit für ein eigenes

Einkommen und mehr Unabhängigkeit

zu bieten. Auch konnte die Frauengruppe

der Gemeinde mit unserer Hilfe Ochsengespanne

und Pflüge erhalten, um einerseits

die Landarbeit der Frauen (bisher nur

mit Hacke) zu erleichtern und andererseits

Geld für die Gruppenarbeit zu verdienen.

Das Selbstbewusstsein der Frauen ist in den

letzten Jahren wesentlich besser geworden.

Verbesserung der Einkommen:

Die Genossenschaft ist auch sonst

wichtig: Man bedenke, dass die Bevölkerung

in den Dörfern von Mawande im südlichen

Hochland von Tansania sehr mageren

Boden auf ihren Äckern hat und viel

Geld für teuren Kunstdünger ausgeben

muss, so dass von dem Erlös der Ernte nur

wenig übrig bleibt. Über die staatlich anerkannte

Genossenschaft können sie Unterstützung

vom Staat und fachkundige Beratung

durch staatliche Spezialisten erhalten.

Wir konnten ihnen über die Genossenschaft

ausreichend Samen für guten Gründünger

beschaffen, um ihre Abhängigkeit vom

Kunstdünger zu senken.

Förderung der Ausbildung:

Ausbildung ist generell wichtig, um der

armen Land-Bevölkerung in Mawande den

Zugang zur Entwicklung in Tansania zu erleichtern.

So haben wir die Schulen mit

Lehrmaterial und Möbel ausgestattet, leisten

jedes Jahr einen Zuschuss zum Schulgeld

für alle Mädchen und Jungen (ca. 50

Schüler), welche die Reife für einen Besuch

der Oberschule erreicht haben. Ferner

unterstützen wir die Aus- und Weiterbildung

von Mitarbeitern, z.B. Schwestern der

Krankenstation, Evangelisten, Betreuer der

Waisenkinder, Leiter von Jugendgruppen,

den Schatzmeister der Gemeinde, Mitarbeiter

beim Kampf gegen HIV/AIDS usw. In

Briefen und bei unseren häufigen Besuchen

werden wir oft um unsere Erfahrungen und

um Ratschläge in vielerlei Bereichen gebeten,

Sie sind hoch geschätzt.

Stärkung der Arbeit mit Jugendgruppen in

der Gemeinde:

Heranwachsende Jugendliche sind gefährdet,

wenn sie nicht zu sinnvollem Handeln

angehalten und beschäftigt werden,

was am Besten innerhalb von Jugendgruppen

geschieht. Wir unterstützen diese

Arbeit, z.B. indem wir Sportgeräte, wie Fußoder

andere Bälle, zur Verfügung stellen,

durch finanzielle Hilfe bei der Anschaffung

von Ziegen oder Schafen, welche von den

jungen Leuten betreut werden, oder die Eröffnung

kleiner Läden für Dinge, welche

bevorzugt von Jugendlichen benötigt werden.

Sicherung der Funktion der Krankenstation

in Mawande:

Die Förderung der Weiterbildung der

Schwestern wurde oben schon erwähnt.

Ein Problem ist, dass die Kirchen – im Vergleich

zum Staat – ihre Mitarbeiter in Krankenhäusern

und dörflichen Krankenstationen

– nicht angemessen bezahlen können.

Wir helfen deshalb bei der Ausstattung der

Krankenstation und der dem Personal zur

Verfügung gestellten Wohnungen, z.B. mit

Solarstrom.

Schlussbemerkung:

Freude und Dankbarkeit erfüllt uns

auch, da es uns in den ersten 8 Jahren unserer

Partnerschaft mit Unterstützung durch

Dekan Mgovano gelungen ist, durch per

Fortsetzung Seite 15


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Hallo Kinder

Schon sind wir wieder mitten drin im

Neuen Jahr! War nicht das Vergangene aufregend?

Hattet Ihr beim Übergang ins Neue

nicht diese freudige Erwartung?

Wir hatten schöne Weihnachten, tolle

Winterferien, klare frostige Wintertage. So

wie der Schnee schon langsam verschwindet,

verblassen manche unserer Erlebnisse.

Aber gerne erinnern wir uns

an Momente, die besonders schön

waren. Vielleicht ist uns eine gute Tat

in Erinnerung geblieben. Ein Moment,

wo wir einem anderen Kind

oder einem Erwachsenen eine Freude

bereitet haben. Etwas Sonstiges ist

uns gut gelungen, ein Bild, eine Bastelei,

eine Schulaufgabe, ein Spiel.

Viel Neues wartet auf uns, jeder

Tag ist ein Abenteuer, wird zum Erlebnis.

Wir lernen jeden Tag Neues

hinzu, und werden jeden Tag auf`s

Neue an die überwältigende Schönheit

der Natur und der Schöpfung erinnert,

wir haben besinnliche Momente

und Zeiten, zu denen wir

gemeinsam feiern und uns freuen.

Auch im Kindergottesdienst wollen

wir weiterhin zusammen feiern, basteln

und uns freuen. Habt Ihr noch die

selbstgebastelten Sterne, Bilder oder die Kerze?

Wir wollen aber auch zusammen wieder

ein paar Geschichten von Jesus hören. Im Februar

werden wir erfahren, wie Jesus Anstoß

erregt. Er handelt anders als man von ihm

erwartet, anders als die anderen Menschen

handeln würden. Wir wollen darüber reden,

wie das wirkt.

Die Gottesdienstreihe im März handelt

von der Leidensgeschichte Jesu. Wir werden

Menschen kennenlernen, die Jesus am Kreuzweg

getroffen hat.

Wir freuen uns auf Euch.

Euer Kindergottesdienstteam

Unser Geschenk an den Pfarrer von Egloffstein

sehen und Selbstvertrauen der Frauen zu

stärken. Dazu hilft auch seit mehr als sechs

Jahren unsere gemeinsame intensive und

inzwischen für die ganze Diözese vorbildliche

Bekämpfung der Ausbreitung von HIV,

für die viele Männer und Frauen (alle Lehrer,

Evangelisten und sonstigen Mitarbeiter

der Gemeinde) gewonnen werden konnten.

Sie alle haben inzwischen eingesehen, dass

Stärkung der Rolle der Frauen:

Die traditionell untergeordnete Stellung

der Frau – im Vergleich zu den Männern

– ist in vielerlei Hinsicht ein schwierig

zu überwindendes Problem. Aber mit

unserer Unterstützung und mit der notwendigen

Geduld gelingt es unseren Partnern

mehr und mehr, das allgemeine Aneine

geringe Stellung der Frauen in Familie und in der Öffentlichkeit ein bedeutender Faktor

in der Ausbreitung dieser Pandemie ist.

Mit unserer Unterstützung konnte in der Gemeinde eine Genossenschaft gegründet

werden, die auch Kleinkredite an Frauen gibt, um ihnen die Möglichkeit für ein eigenes Einkommen

und mehr Unabhängigkeit zu bieten. Auch konnte die Frauengruppe der

Gemeinde mit unserer Hilfe Ochsengespanne und Pflüge erhalten, um einerseits die Landarbeit

der Frauen (bisher nur mit Hacke) zu erleichtern und andererseits Geld für die Grup-

Bayern

Frühjahrssammlung

vom 03. – 09. März 2008

Kinder und Jugendhilfe

Wenn Erziehung nicht gelingen will –

die Diakonie hilft. Helfen Sie mit!

Viele Kinder und Jugendliche wachsen unter schwierigen

Umständen auf – in Armut oder in einer Familie, in der Gewalt

oder Alkohol zur Tagesordnung gehören. Aber auch in so

genannten „normalen Familien“ kann es zu Krisensituationen

kommen.

Gravierende Alltagsprobleme, Entwicklungsauffälligkeiten

des Kindes, Erziehungsfragen, Beziehungsprobleme oder

gar Trennung und Scheidung können intensive Hilfe auf Zeit

notwendig machen. Durch pädagogische Betreuung werden

Familien und Eltern begleitet und entlastet. Die Diakonie

fördert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, stärkt

ihre Eigenverantwortlichkeit und soziale Kompetenz.

Für diese Betreuungsangebote der Kinder- und Jugendhilfe

bittet das Diakonische Werk Bayern anlässlich der

Frühjahrssammlung vom 03. bis 09. März 2008 um Ihre

Unterstützung.

20% der Spenden verbleiben direkt in der Kirchengemeinde

für die diakonische Arbeit vor Ort.

45% der Spenden verbleiben direkt im Dekanatsbezirk zur

Förderung der diakonischen Arbeit im Dekanat.

35% der Spenden werden vom Diakonischen Werk Bayern

für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt.

Weitere Informationen im Internet unter www.diakonie-bayern.de,

bei Ihrem örtlichen Diakonischen Werk sowie beim Diakonischen

Werk Bayern, Herrn Bernhard Zapf, Tel.: 0911/93 54-283


Lutherische

Jesajakirche

München

Gute Adressen

Pfarramt/Gemeindebüro Balanstr. 361 · 81549 Mü. jesaja.kirche@t-online.de Fax 60 66 52 26 Tel/ Anrufbeantw. 68 39 61

Aliya von Ribaupierre, Sekretärin, Montag, Dienstag, Donnerstag 9.15 - 12.00 Uhr

Mittwoch 9.15 - 13.00 Uhr,

Freitag Werner Stützel 9.15 - 12.00 Uhr

Pfarrer Sebastian Herzog, sebastian.herzog@gustav-adolf.de 68 72 53

Pfarrerin Katrin Krocker, n_nick@web.de 15 76 92

Diakon Oliver Skerlec, jugend@gustav-adolf.de 0177 717 98 36

Kirchenvorstand Vertrauensmann Dr. Uwe Schwengelbeck 64 25 43 16

Kantor Bernhard Gillitzer 61 68 61

Mesnerin Viorica Moyrer 6 89 25 37

Kindergarten Petra Engl, Roswitha Ernst-Meyer, Ulrike Gruber, Birgit Müller-Ehrle 68 09 92 40

Montag bis Freitag 7.45 - 13.15 Uhr

Beratung/Sozialarbeit Martinus Bot, Montag 18.00 - 19.00 Uhr 68 39 61

Seniorenarbeit Dorothea Hasel 690 52 70, Margit Heynemann 68 60 10, Elisabeth Ligmanowski 97 39 47 70

Besuchsdienst und Seniorenerholung Edith von der Marwitz 68 25 08, Ingrid Quitt 40 99 12

Missionsbeauftragte Dr. Joachim Fricke 68 26 02

Kirchenpfleger Helmut Haber 68 22 58

Lektoren-Koordination Birgit Philipp 6 90 11 94

Konten Jesaja-Kirchengemeinde, Stadtsparkasse München, BLZ 701 500 00

Haushalt 94 128 998, Spenden 94 127 800

Mawande-Missions-Partnerschafts-Spenden 94 139 292

Herzlichen Dank, an alle Sammler

Herzlichen Dank für Ihre Spenden vom

26. Oktober 2007 bis 10. Januar 2008

für Kirchenmusik € 385,–

für Mawande € 1.380,–

Bestattung

25.01.08 Anna Kruse, 75 Jahre, Görzer Str.

7.12.07 Harald Konopka, 51 Jahre, Puechberger Str.

Tausend Dank

für Kirchenschmuck € 110,–

für Seniorenarbeit € 100,–

für Gemeindehaus € 1.100,–

Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin.

Büchermarkt - Brot für die Welt

Der Büchermarkt im November, die Sammlung und die Kollekten im Dezember 2007 erbrachten

für „Brot für die Welt“ 10.035,10 Euro.

Vielen Dank für die Unterstützung der außerordentlich erfolgreichen Sammlung.

Werner Stützel

Familiennachrichten

Impressum

Bitte sammeln Sie auch weiterhin Briefmarken

für die Behinderten-Arbeit der

Herzogsägmühle.

Herr Stützel leitet die im Jesaja büro abgegebenen

Briefmarken zuverlässig weiter.

Übrigens – die Marken sollen nicht vom

Kuvert abgelöst sein.

Reißen Sie sie einfach großzügig aus

dem Briefkuvert.

Abgeben im Jesajabüro

16 Evangelisch-

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Evangelisch-

Lutherische

Jesajakirche

München

Redaktion Evang.-Luth. Pfarramt Jesajakirche München -Fasangarten · Balanstraße 361 · 81549 München · Tel. 68 39 61

Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes Pfarrerin Katrin Krocker, Pfarrer Sebastian Herzog

Redaktion

Sylvia Brinkmann, Monika von Berg-Koehler, Bettina Hermann, Enver Hirsch, Gerhard Koehler

Layout + Produktion

Gerhard Koehler

Verteilung

Sylvia Brinkmann, Monika von Berg-Koehler, Austräger-Team

Termine

Pfarramt

Druck

Gemeindebriefdruckerei, 29393 Groß Oesingen

Auflage

1.350 Exemplare

im Internet

http://www.jesajakirche.de

e-mail: JesajaBrief@jesajakirche.de

Redaktionsschluss für Jesaja Brief »April / Mai 2008« ist der 27. Februar 2008

Später eintreffende Artikel, Bilder und Daten können nicht mehr berücksichtigt werden!


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Lutherische

Jesajakirche

München

Jesaja Kalender

Wöchentliche Angebote – nicht während der Schulferien

Gottesdienste und andere Gemeindeveranstaltungen

Jesaja Kalender

Montag - Freitag 7.45 – 13.15 Kindergarten 68 09 92 40

Montag 9.00 – 12.00 Kindergarten-Turnen (Saal) 68 09 92 40

14.00 – 17.00 Kinder-Ballett (Saal) Maria Glas – 6 89 10 93

jeden 2. Dienstag/Monat 15.00 – 17.00 Senioren-Treff oder Fahrt Dorothea Hasel – 690 52 70

Elisabeth Ligmanowski – 97 39 47 70

Dienstag 9.00 – 11.30 Kinderbetreuung ab 1 ½ Jahre Martina Thiel – 60 08 63 97

Katharina Waßmann – 72 63 78 93

jeden 4. Mittwoch 9.00 – 11.00 Frühstück Gemeinsam (Saal) Dor0thea Hasel – 690 52 70

Elisabeth Ligmanowski – 97 39 47 70

Donnerstag 9.00 – 11.30 Mutter/Vater-Kind-Gruppe, Kinder ab 1 Jahr Daniela von Hoppen – 66 01 19 94

jeden 1. + 3. Donnerstag/Monat 20.00 Donnerstags-Treff« für junge Erwachsene Bettina Zahn – 69 99 83 77

Freitag 9.30 – 10.30 Musikalische Früherziehung (Saal)

10.30 – 11.30 Kindergarten – 68 09 92 40

Jesaja Kalender

So 27.01.08 9.30 Gottesdienst mit Prädikant Herr von Blomberg

Mi 30.01.08 15.-18.00 Kinderfasching in Jesaja, Katja Friedrich

Gottesdienste und andere Gemeindeveranstaltungen

Sexagesimä Sechzig Tage vor Ostern

ESTOMIHI „Sei mir ein starker Fels“ Psalm 31

So 03.02.08 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Katrin Krocker

Kindergottesdienst fällt aus wegen Faschingsferien

INVOKAVIT „Er rufet mich an, darum will ich ihn erhören“ Psalm 91,15

So 10.02.08 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Katrin Krocker

Kindergottesdienst mit Alexandra Häfner

Mo 11.02.08 20.00 KV-Sitzung, Gemeindesaal, Dr. Schwengelbeck

Di 12.02.08 15.00 Seniorennachmittag, Hasel / Heynemann / Ligmanowski

Do 14.02.08 20.00 JesajaBrief April/Mai, Anfang-Redaktion, öffentliche Sitzung

15-17.02.08 KonfiFreizeit in Josephstal

Fr 15.02.08 18-20.00 Musical-Probe, Dr. Hartgen (HP)

REMINISZERE „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit“ Psalm 25,6

So 17.02.08 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Katrin Krocker

Kindergottesdienst mit Hildegund Siegling

Fr 22.02.08 18-20.00 Musical-Probe, Dr. HP. Hartgen

Sa 23.02.08 9-13.00 KonfiTag in Jesaja

OkULI „Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten“ Psalm 34,16

So 24.02.08 9.30 Gottesdienst mit Prädikant Herr von Blomberg

Kindergottesdienst mit Katharina Waßmann

Mi 27.02.08 9.00 Frühstück Gemeinsam im Saal, Hasel/Ligmanowski/Team

JesajaBrief April/Mai, Redaktionsschluss

Fr 29.02.08 18-20.00 Musical-Probe, Dr. HP. Hartgen

LAETARE „Es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen“ Psalm 105,3

So 02.03.08 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl, Prädikant Herr Hespelt

Kindergottesdienst mit Alexandra Häfner

Do 06.03.08 20.00 JesajaBrief April/Mai, End-Redaktion

Fr 07.03.08 18-20.00 Musical-Probe, Dr. HP. Hartgen

19.00 Weltgebetstag in jesaja, Claudia Engel

Sa 08.03.08 14-18 KonfiTag in Jesaja

18.00 Bach-Konzert für Violine solo, Miguel Simarro

JUDIKA „Gott, schaffe mir Recht“ Psalm 26,1 / 43,1

So 09.03.08 9.30 Konfirmanden-Gottesdienst mit Pfarrer Herzog

Kindergottesdienst mit Claudia Engel

Mo 10.03.08 20.00 KV-Sitzung, Gemeindesaal, Dr. Schwengelbeck

Di 11.03.08 12.30 Seniorenausflug, Hasel/ Heynemann / Ligmanowski

Fr 14.03.08 18-20.00 Musical-Probe, Dr. HP. Hartgen

Sa 15.03.08 9-13.00 KonfiTag in Jesaja

PALMSONNTAG „Sie nahmen Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen“ Johannes 12.13

So 16.03.08 9.30 Familien-Gottesdienst mit Pfarrerin Katrin Krocker

Kindergottesdienst fällt aus wegen Osterferien

Do 20.03.08 18.00 Konzert zur Passionszeit, Bettina Haubold, Bernhard Gillitzer

19.00 Gründonnerstag Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Katrin Krocker

19.00 Gottesdienst in Gustav Adolf zur Einführung von Diakon Oliver Skerlec, Dekan Mathis Steinbauer

Fr 21.3.08 9.30 Karfreitag Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Katrin Krocker

15.00 Karfreitag „Sterbestunde Jesu“ , Pfarrer Hans-Georg Staedter

OSTERN „Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasst uns freuen“ Psalm 118,24

So 23.03.08 5.00 Osternacht mit Abendmahl, Pfarrerin Katrin Krocker, anschließend gemeinsames Frühstück

9.30 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Hans-Georg Staedter

Kindergottesdienst fällt aus wegen Osterferien

Mo 24.3.08 9.30 Ostermontag Gottesdienst in St. Paulus

Mi 26.03.08 09.00 Frühstück Gemeinsam im Saal, Egl/Hasel/Ligmanowski/Team

Fr 28.03.08 20.00 JesajaBrief April/Mai liegt für Austräger bereit

QUASIMODOGENITI „... als die jetzt geborenen Kindlein...“ 1. Petrus 2,2

So 30.3.08 9.30 Gottesdienst, Prädikant Herr von Blomberg


Johann Sebastian Bach

8. März 2008 · 18 Uhr

Miguel Simarro spielt Werke für Violine solo

Sonate in a-moll

Partita in d-moll

Kompositonen des

Konzert zur Passionszeit

„Musikalische Meditation“

Veronika Gillitzer Alt

Bettina Haubold Sopran

Bernhard Gillitzer Orgel

Werke von

Carissimi

Viadana

Heinrich Schütz

Frühbarock

20. März 2008 · 18 Uhr

Eintritt frei –

um Spenden wird gebeten

Jesajakirche München

Balanstrasse 361

S-Bahn S 5 · Bus 145

Evangelisch-

Lutherische

Jesajakirche

München

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