Schulinternes Curriculum Biologie - Gymnasium Herkenrath

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Schulinternes Curriculum Biologie - Gymnasium Herkenrath

Fach Biologie

Jahrgangsstufe 5

Stand: Dezember 2011, Kürzel Wi

Unterrichtseinheit

Inhaltsbereich Inhaltsfelder /

Fachliche Kontexte

Schulinterner Lernbegriffskatalog

Kompetenzen

Konzeptbezogene Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

Prozess-

Bezogene

Kompetenzen

Vielfalt

von Lebewesen

Pflanzen und Tiere in verschiedenen Lebensräumen

Haus- und Nutztiere

Bsp. Hund-Wolf; Zehengänger, Fleischfressergebiss,

Fangzähne, Reißzähne, Hetzjäger, Haus- und Wildtier,

Abstammung, Rasse, Art, Züchtung, Rudel, Rangordnung,

Revier, Kommunikation

Bau, Lebensweise und Verwandtschaft ausgewählter Säugetiere

(Aspekte Ernährung und Fortbewegung)

Massentierhaltung, artgerechte Haltung, Zehenspitzengänger,

Pflanzenfressergebiss, Wiederkäuer, Pansen, Netzmagen

Blättermagen, Labmagen, Allesfressergebiss, Paar-,

Unpaarhufer;

Säugetier, Milchdrüse, Fell, Wirbelsäule, Gattung, Familie,

Ordnung, Klasse, Stamm, Reich Systematik

Sinnesleistungen bei Tieren und Mensch im Vergleich

Grundorganisation der Blütenpflanzen

Organ, Haupt- und Nebenwurzel, Spross, Blüte, Kelchblatt,

Kronblatt, Staubblatt, Stempel, Narbe, Griffel, Fruchtblatt,

Fruchtknoten, Blütenstand, Pflanzenfamilie (Rosen-, Kreuz-,

Lippenblütengewächse), Blütenformel, Tulpen-, Kirsch- und

Rapsblüte

Fortpflanzung und Verbreitung von

Samenpflanzen

Pollen, Nektar, Bestäubung, Befruchtung, Pollenkorn,

Pollenschlauch, Samenanlage, Eizelle, Selbst- und

Fremdbestäubung, einhäusig, zweihäusig

• beschreiben die Veränderung von Wild- zu Nutzformen an

einem Beispiel.

• beschreiben Vorgänge der Kommunikation zwischen PE 06

Lebewesen an einem Beispiel (z. B. innerhalb eines Rudels).

PK 04

• nennen verschiedene Blütenpflanzen, unterscheiden ihre

Grundorgane und nennen deren wesentliche Funktionen.

• beschreiben und vergleichen die Individualentwicklung

ausgewählter Wirbeltiere.

PE 03

PK 06

PE 07

PK 05

• beschreiben exemplarisch den Unterschied zwischen

PB 01

einem Wirbeltier und Wirbellosen, z. B. Insekten, Schnecken.

PB 03

• stellen die Veränderungen von Lebensräumen durch den

Menschen dar und erläutern die Konsequenzen für einzelne

PB 09

Arten.

PB 11

PK 01

PK 11


Biotop und Artenschutz

„Rote Liste“

PE 01

Bau und

Leistungen

des

menschlichen

Körpers

Gesundheitsbewusstes Leben

Bewegung (Bewegungssystem)

Skelett, Wirbelsäule, Wirbel, Bandscheiben, Schulterund

Beckengürtel, Brustkorb, Arm-, Hand-, Bein- und

Fußskelett, Schädel, Knochen, Knorpel, Scharnier-,

Kugel- und Sattelgelenk, Muskel, Band, Sehne, Beuger,

Strecker, Gegenspielerprinzip, Kontraktion,

Entspannung, Muskelfaser

• beschreiben Aufbau und Funktion des menschlichen

Skeletts und vergleichen es mit dem eines anderen

Wirbeltiers

PE 03

PE 04

PK 03

PE 02

PE 10

Ernährung und Verdauung

Nährstoff, Kohlenhydrat, Stärke, Glukose, Zellulose,

Protein, Aminosäure, Fett, Fettsäure, Vitamin,

Ballaststoff, Mineralstoff, Bau- und Betriebsstoff,

Kalorien, Kilojoule, Ernährungspyramide, Energie,

Baustoff, Stoffwechsel,

Zahnformel, Schneide-, Eck-, Backen- und Mahlzahn,

Milchgebiss, Zahnkrone, Zahnhals, Zahnwurzel,

Zahnschmelz, Zahnbein, Zahnzement, Zahnhöhle,

Karies, Parodontose,

Organ, Speichel, Speicheldrüsen, Speiseröhre,

Ringmuskel, Magen, Magensaft, Salzsäure, Dünndarm,

Leber, Bauchspeicheldrüse, Galle, Gallenblase, Blinddarm,

Wurmfortsatz, Dickdarm, Enddarm, After, Kot

Darmzotte, Oberflächenvergrößerung, Blutkapillare

• beschreiben den Weg der Nahrung bei der Verdauung

und nennen die daran beteiligten Organe.

• beschreiben die Bedeutung von Nährstoffen, Mineralsalzen,

Vitaminen, Wasser und Ballaststoffen für eine

ausgewogene Ernährung und unterscheiden Bau- und

Betriebsstoffe.

• beschreiben die Bedeutung einer vielfältigen und

ausgewogenen Ernährung und körperlicher Bewegung

• beschreiben Organe und Organsysteme als Bestandteile

des Organismus und erläutern ihr Zusammenwirken,

z. B. bei Verdauung, Muskeln.

PE 12

.

PB 08

PE 08

PK 01

PK 02

PB 05

PB 07

PK 06

Angepassheit

von Pflanzen

und Tieren an

die Jahreszeiten

Tiere und Pflanzen im Jahresverlauf

Angepasstheit von Pflanzen an den Jahreszyklus

Zwiebel, Speicherorgan, Knospe, Blattfarbstoff, Laubfall,

Frühblüher

Beziehungen zwischen Pflanzen und Mensch

Wärmehaushalt und Überwinterung

gleichwarm, wechselwarm, Winterschlaf, Winterruhe,

Winterstarre

Wärmehaushalt

Entwicklung exemplarischer Vertreter der Wirbeltierklassen

• stellen einzelne Tier- und Pflanzenarten und deren

Angepasstheiten an den Lebensraum und seine

jahreszeitlichen Veränderungen dar.

• beschreiben exemplarisch Organismen

• im Wechsel der Jahreszeiten und erklären deren Angepasstheit.

• beschreiben Wechselwirkungen verschiedener

Organismen untereinander und in Ihrem Lebensraum

Das Curriculum mit den Inhaltsfeldern, fachlichem Kontext, inhaltlichen Schwerpunkten, den konzept- und prozessbezogenen Kompetenzen beruht auf dem Kernlehrplan für das Fach Biologie. Die

prozessbezogenen Kompetenzen sind nur teilweise konkret einzelnen Inhalten zugeordnet. Folgende prozessbezogenen Kompetenzen kommen an sehr vielen Stellen im Unterricht zur Anwendung und

wurden daher nur beispielhaft zugeordnet bzw. nicht explizit einem bestimmten Inhalt zugeordnet: PK1-7, PE1, 2, 7, 8, 10, 11, 13.

PE 01

PE 13

PK 03

PK 04

PB 09


Fach Biologie

Jahrgangsstufe 6

Stand: Dezember 2011, Kürzel Du

Unterrichtseinheit

Inhaltsbereich Inhaltsfelder /

Fachliche Kontexte

Schulinterner Lernbegriffskatalog

Kompetenzen

Konzeptbezogene Kompetenzen

Prozess-

Bezogene

Kompetenzen

Sinne

und

Wahrnehmung

Erfahrungen mit allen Sinnen

Aufbau und Funktion den menschlichen Auges

Lederhaut, Aderhaut, Netzhaut, Hornhaut, Regenbogenhaut,

Pupille, Linse, Sehnerv, Glaskörper, Augenmuskel, Tränenkanal

• Unterscheidung zwischen Sinnesorgan, Sinn und

Reiz

PE 01

PE 02

Reizaufnahme und Informationsverarbeitung beim Menschen

Reiz, Reaktion, Sinnesorgan, Nervensystem, Reizumwandlung,

Signal, Sinneszelle, UV-Strahlung, Pigment, Lichtschutzfaktor

• äußerer und innerer Aufbau des Auges

• Weg des Lichts durch das Auge(Linse)

PE 03

PK 05

Sinnesleistung bei Tieren und Menschen im Vergleich

Facettenauge, Antenne

• Schutz des Auges

• Bau und Funktion des Auges

• Sehfehler – Sehhilfen

PE 07

PE 08

• Sinneszellen

PE 11

PK 01

PK 03

PK 04

PK 06


Fortpflanzung

und Entwicklung

beim Menschen

Sexualerziehung

Veränderungen in der Pubertät

Primäre + sekundäre Geschlechtsmerkmale, Pubertät, Hormon,

Ejakulation, Pollution, Menstruation, Eisprung, Zyklus, Tampon,

Binde

Bau und Funktion der Geschlechtsorgane

Keimzellen, Spermien, Sperma, Hoden, Nebenhoden,

Hodensack, Eichel, Vorhaut, Schwellkörper, Harn-

Spermienröhre, Schamlippen, Scheide, Kitzler, Gebärmutter,

Eileiter, Eierstock, Eizellen, Hymen, Schleimhaut

Paarbindung, Geschlechtsverkehr, Empfängnis,

Empfängnisverhütung

Geschlechtskrankheit, Kondom, Anti-Baby-Pille,

Empfängnisverhütung

• körperliche und seelische Veränderungen in der

Pubertät

• Liebe, Partnerschaft, Selbstbewusstsein

• primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale

• Lage, Bau und Funktion der Geschlechtsorgane

• u.a Kondom/ Pille als Schutz vor

Schwangerschaft und Krankheit

• Hygiene, Aids

PE 02

PE 03

PE 07

PB 02

PB 05

PB 06

PK 02

PK 07

Schwangerschaft und Geburt

Plazenta, Embryo, Fetus, Embryonalentwicklung, Nabelschnur,

Fruchtblase, Fruchtwasser, Ultraschall, eineiige + zweieiige

Zwillinge, Wehen, Nachgeburt, Entbindung, Muttermilch,

Kaiserschnitt

Entwicklung vom Säugling zum Kleinkind

Reflex

• Zeugung

• Befruchtung

• der Menstruationszyklus

• Schwangerschaft

• Geburt

• Entwicklung des Kindes im Mutterleib


Pflanzen in ihrer

Umwelt

Bauplan der Blütenpflanzen

Organ, Haupt- und Nebenwurzel, Spross, Stängel, Laubblatt,

Blütenpflanze, Blüte, Kelchblatt, Kronblatt, Staubblatt,

Staubfaden, Staubbeutel, Stempel, Narbe, Griffel, Fruchtblatt,

Fruchtknoten, Blütenstand, Tulpenblüte, Kirschblüte, Rapsblüte,

Pflanzenfamilien (Rosen- Kreuz- Lippenblütengewächse),

Blütenformel

Fortpflanzung, Entwicklung und Verbreitung bei Samenpflanzen

• Aufbau der Blütenpflanzen

• Keimung

• Quellung

• Befruchtung

• Bestäubung

PE 01

PE 02

PE 03

PK 05

Pollen, Nektar, Bestäubung, Befruchtung, Pollenkorn,

Pollenschlauch, Samenanlage, Eizelle, Selbst- und

Fremdbestäubung, einhäusig, zweihäusig, Tierverbreitung,

Windverbreitung, Selbstverbreitung, Wasserverbreitung,

Keimblatt, Keimstängel, Keimwurzel, Samenruhe, Keimung,

Frucht- + Samenschale, Quellung, vegetative Vermehrung

• Verbreitung von Samen und Früchten

Bestäubungstricks

PE 07

PE 08

PE 11

PK 01

PK 03

PK 04

PK 06


Angepasstheit

von Pflanzen

und Tiere an die

verschiedenen

Jahreszeiten

Tiere und Pflanzen im Jahresverlauf

Blattaufbau, Zellen, Fotosynthese, Produzenten, Konsumenten

Zelle, Zellkern, Zellplasma, Zellmembran, Zellwand, Vakuole,

Chloroplasten, Chlorophyll, Wasser + Kohlendioxid =

Traubenzucker + Sauerstoff, Zellulose, Licht- und

Schattenblätter, Kutikula, Epidermis, Leitbündel, Spaltöffnungen,

Produzent, Konsument, Energieumwandlung

Die Vögel

Gleitflug, Segelflug, Ruderflug, Auftrieb, Sog, Schnabel,

Brustbein, Brustbeinkamm, Wabenbauweise, Hohlknochen,

Luftsack, Schwung-, Schwanz-, Deck- und Daunenfeder, Kiel,

Schaft, Spule, Ast, Innen - + Außenfahne, Bogen- + Hakenstrahl,

Kropf, Drüsen- + Muskelmagen, Arm- + Handschwingen

• Zelle als Grundbaustein aller Lebewesen

• Gewebe-Organ-Organismus

• Aufgaben der Pflanzenorgane

• Fotosynthese und Zellatmung

• Zugvögel – Wanderer im Wechsel der

Jahreszeiten

• Schutz vor Kälte

PE 03

PE 06

PK 04

PK 06

PE 07

PK 05

PB 01

Angepasstheit von Pflanzen und Tieren an den Jahresrhythmus,

Wärmehaushalt, Überwinterung

Zwiebel, Speicherorgan, Steinfrucht (Kirsche), Knospe,

Blattfarbstoffe, Laubfall, Frühblüher

Wärmehaushalt, gleichwarm, wechselwarm, Winterschlaf,

Winterruhe, Winterstarre,

Zug-, Strich- + Standvogel, Beringung, Vogelwarte, innere Uhr,

Sonnen-, Sternen- + Magnetkompass, Gesang, Sonagramm,

Kulturfolger, Winterfütterung, Körner- + Weichtierfresser,

Nisthilfe

• Frühblüher mit verschiedenen Blüten

• Wer bestäubt die Blüten

PB 03

PB 09

PB 11

PK 01

PK 11

Das Curriculum mit den Inhaltsfeldern, fachlichem Kontext, inhaltlichen Schwerpunkten, den konzept- und prozessbezogenen Kompetenzen beruht auf dem Kernlehrplan für das Fach Biologie. Die

prozessbezogenen Kompetenzen sind nur teilweise konkret einzelnen Inhalten zugeordnet. Folgende prozessbezogenen Kompetenzen kommen an sehr vielen Stellen im Unterricht zur Anwendung und

wurden daher nur beispielhaft zugeordnet bzw. nicht explizit einem bestimmten Inhalt zugeordnet: PK1-7, PE1, 2, 7, 8, 10, 11, 13.


Fach Biologie

Jahrgangsstufe 7 (halbjährlich)

Stand: Dezember 2011, Kürzel Wb

Unterrichtseinheit

Kompetenzen

Inhaltsbereich

Inhaltsfelder /

fachliche Kontexte

schulinterner Lernbegriffskatalog

Konzeptbezogene Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

Prozessbezogene

Kompetenzen

Evolutionäre

Entwicklung

Vielfalt und

Veränderung –

eine Reise durch

die

Erdgeschichte

Erdzeitalter

Praekambrium, Kambrium, Ordovizium, Silur , Devon, Karbon,

Perm, Trias, Jura, Kreide, Tertiär, Quartär

Fossilien, Leitfossilien

Datierung

Biostratigrafie, relative Altersbestimmung,

14 C –Methode, absolute Altersbestimmung

• nennen Fossilien als Belege für Evolution

• beschreiben und erklären die

stammesgeschichtliche Verwandtschaft ausgewählter

Pflanzen oder Tiere.

PE 01,

PE 02

PE 03

PE 06

PE 12

Tiere und

Pflanzen in

verschiedenen

Lebensräumen

Stammesentwicklung der Wirbeltiere und des Menschen

Kennzeichen der Fische

Stromlinienform, Flossen, Seitenlinienorgan, Schuppen,

Schwimmblase, Kiemen: Kiemendeckel, Kiemenbogen,

Kiemenspalte, Kiemenblättchen, Kiemenkapillare,

Kiemenarterie, Kiemenreuse, Kiemenatmung,

Prinzip der Schwimmbewegung,

Rogen, Milch, äußere Befruchtung, Larve mit Dottersack,

Quastenflosser, lebendes Fossil

Kennzeichen der Amphibien

Amphibium, Metamorphose, Schleimschicht,

Mundbodenatmung, Lungenatmung, Hautatmung,

Froschlurch, Schwanzlurch, Laichwanderung, wechselwarm,

Winterstarre

• beschreiben und vergleichen die Individualentwicklung

ausgewählter Wirbelloser und Wirbeltiere.

• stellen die Angepasstheit einzelner Tier- und

Pflanzenarten an ihren spezifischen Lebensraum dar.

• stellen die Veränderungen von Lebensräumen durch den

Menschen dar und erläutern die Konsequenzen für

einzelne die Konsequenzen für einzelne Arten.

• erklären Angepasstheiten von Organismen an die Umwelt

und belegen diese, (z.B. Schnabelformen-Nahrung,

Blüten-Insekten.)

PB 01

PB 03

PB 06

PB 08

PB 09

PB 11


Kennzeichen der Reptilien

Hornschuppen, Häutung, Lungenatmung, wechselwarm,

innere Befruchtung, Dinosaurier, Archaeopteryx, Connecting-

Link

Evolutionsmechanismen

(Lebewesen und Lebensräume-dauernd in Veränderung;

Vielfalt der Lebewesen als Ressource)

Charles Darwin, Variabilität, Konstanz, Angepasstheit,

Selektion, Mutation, Modifikation

Wege der Erkenntnisgewinnung am Beispiel

evolutionsbiologischer Forschung

(Den Fossilien auf der Spur)

Primaten, Pongidae (Menschenaffen), Hominiden,

Überaugenwulst, Hinterhauptsloch, Greifhand, Greiffuß,

Präzisionsgriff, aufrechter Gang, Gehirnvolumen, „Lucy“,

Australopithecus, Neandertaler, kulturelle Evolution

• erläutern an einem Beispiel Mutationen und

Selektion als Beispiele von Mechanismen der

Evolution (z.B. Vogelschnäbel)

• beschreiben den Unterschied zwischen Mutation und

Modifikation

• beschreiben die Abstammung des Menschen.

PK 03

PK 04

PK 05

Das Curriculum mit den Inhaltsfeldern, fachlichem Kontext, inhaltlichen Schwerpunkten, den konzept- und prozessbezogenen Kompetenzen beruht auf dem Kernlehrplan für das Fach Biologie. Die

prozessbezogenen Kompetenzen sind nur teilweise konkret einzelnen Inhalten zugeordnet. Folgende prozessbezogenen Kompetenzen kommen an sehr vielen Stellen im Unterricht zur Anwendung und

wurden daher nur beispielhaft zugeordnet bzw. nicht explizit einem bestimmten Inhalt zugeordnet: PK1-7, PE1, 2, 7, 8, 10, 11, 13.


Fach Biologie

Jahrgangsstufe 8

(halbjährlich)

Stand: Dezember 2011, Kürzel Ka

Unterrichtseinheit

Kompetenzen

Inhaltsbereich

Inhaltsfelder /

fachliche Kontexte

schulinterner Lernbegriffskatalog

Konzeptbezogene Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler …

Prozessbezogene

Kompetenzen

Energiefluss

und

Stoffkreisläufe

• Erkundung und Beschreibung eines ausgewählten

Biotops

Biotop, abiotische & biotische Faktoren, Toleranzbereiche,

Biozönose, Symbiose, Kooperation, Parasitismus, Malaria,

Konkurrenz, Räuber-Beute, Ökosystem Wald, ökologische

Nische, Bestimmungsschlüssel

unterscheiden zwischen Sporen- und Samenpflanzen,

Bedeckt- und Nacktsamern und kennen einige typische

Vertreter dieser Gruppen.

beschreiben und erklären das dynamische Gleichgewicht

in der Räuber-Beute-Beziehung.

erklären Angepasstheiten von Organismen an die Umwelt

und belegen diese, z.B. an Schnabelformen-Nahrung,

Blüten-Insekten.

beschreiben ein ausgewähltes Ökosystem im Wechsel der

Jahreszeiten.

beschreiben einzellige Lebewesen und begründen, dass

sie als lebendige Systeme zu betrachten sind (Kennzeichen

des Lebendigen).

beschreiben die Zelle und die Funktion ihrer wesentlichen

Bestandteile ausgehend vom lichtmikroskopischen Bild

einer Zelle).

beschreiben die für ein Ökosystem charakteristischen

Arten und erklären deren Bedeutung im Gesamtgefüge.

erklären die Bedeutung ausgewählter Umweltbedingungen

für ein Ökosystem z. B Licht, Temperatur, Feuchtigkeit.

beschreiben die Merkmale von biologischen Systemen

mit den Aspekten: Systemgrenze, Stoffaustausch und

Energieaustausch, Komponenten und Systemeigenschaften.

PB 1-5; 7-11

PE 1-13

PK 1-7


(Die Schülerinnen und Schüler …)

• Nahrungsbeziehungen, Energieumwandlung,

Energiefluss, offene Systeme

Photosynthese, Zellatmung, autotroph, heterothroph, Energie,

Chloroplasten, Chlorophyll, Wasser + Kohlendioxid =

Traubenzucker + Sauerstoff, Zellulose, Licht- und

Schattenblätter, Kutikula, Epidermis, Schwamm- und

Palisadenparenchym, Leitbündel, Spaltöffnungen,

Produzenten, Konsumenten 1. + 2. Ordnung, Destruenten,

Kohlenstoffkreislauf, Nahrungskette, Nahrungsnetz,

biologisches Gleichgewicht, Biomasse, Nahrungspyramide,

Energie, Trophieebenen

• Veränderung von Ökosystemen durch Eingriffe des

Menschen

anthropogen, Pestizide, Mineraldünger, chemischer und

natürlicher Pflanzenschutz, Natur- und Wirtschaftswald,

Waldsterben, saurer Regen, Erosion, Monokultur, Holz,

Jahresringe, Xylem, Phloem, Kambium, Borke, Bast, Kork,

Kern- und Splintholz, Früh- und Spätholz, Markstrahlen,

Lignin

• Biotop- und Artenschutz an ausgewählten Beispielen

beschreiben verschieden differenzierte Zellen und deren

Funktion innerhalb von Organen.

beschreiben und erklären das Prinzip der Zellatmung als

Prozess der Energieumwandlung von chemisch gebundener

Energie in andere Energieformen.

erklären das Prinzip der Fotosynthese als Prozess der

Energieumwandlung von Lichtenergie in chemisch gebundene

Energie.

beschreiben exemplarisch den Energiefluss zwischen

den einzelnen Nahrungsebenen.

erklären die Wechselwirkung zwischen Produzenten,

Konsumenten und Destruenten und erläutern ihre Bedeutung im

Ökosystem.

beschreiben verschiedene Nahrungsketten und -netze.

beschreiben den Energiefluss als Einbahnstraße der

Energie in einem Ökosystem.

erklären Zusammenhänge zwischen den Systemebenen

Molekül, Zellorganell, Zelle, Gewebe, Organ, Organsystem,

Organismus.

beschreiben und bewerten die Veränderungen von Ökosystemen

durch Eingriffe des Menschen.

beschreiben an einem Beispiel die Umgestaltung

der Landschaft durch den Menschen.

beschreiben Eingriffe des Menschen in Ökosysteme und

unterscheiden zwischen ökologischen und ökonomischen

Aspekten.

• Treibhauseffekt und Nachhaltigkeit

natürlicher & anthropogener Treibhauseffekt, Treibhausgase,

globale Erwärmung, Atmosphäre, Emission, Nachhaltigkeit,

Biosphäre

beschreiben den Kohlenstoffkreislauf.

beschreiben die stofflichen und energetischen

Wechselwirkungen an einem ausgewählten Ökosystem und in

der Biosphäre.

beschreiben die langfristigen Veränderungen von Ökosystemen.

bewerten Eingriffe des Menschen im Hinblick auf

seine Verantwortung für die Mitmenschen und die Umwelt.

erläutern die Zusammenhänge von Organismus, Population,

Ökosystem und Biosphäre.


(Die Schülerinnen und Schüler …)

beschreiben den Treibhauseffekt, seine bekannten Ursachen

und beschreiben seine Bedeutung für die Biosphäre.

beschreiben den Schutz der Umwelt und die Erfüllung der

Grundbedürfnisse aller Lebewesen sowie künftiger Generationen

als Merkmale nachhaltiger Entwicklung.

analysieren Eingriffe des Menschen unter Berücksichtigung

der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension

lokalen und globalen Ausmaßes und bewerten

diese an einem ausgewählten Beispiel.

Individualentwicklung

des

Menschen

• Gefahren von Drogen

Legale-illegale Drogen, Sucht

Nikotin, Teer, Kohlenmonoxid, Krebs, Nervenzelle, Synapse,

Aktionspotential, Transmitter, Acetylcholin, Rezeptoren,

Bronchien, Bronchitis, Flimmerhärchen, Lungenbläschen,

Gasaustausch, Erythrozyten, Blutalkoholgehalt, Endorphine,

Alkoholvergiftung, Fettleber, körpereigenes

Belohnungssystem, Cannabis, Haschisch, Marihuana, Hanf,

THC, halluzinogen, körperliche-seelische Abhängigkeit,

Gedächtnis- und Motivationsstörungen,

Ecstasy, Designerdrogen, MDMA, Amphetamin, Serotonin

PB 1, 3, 5, 7

PE 1, 2, 4, 7, 10,

11, 12, 13

PK 1, 2, 3, 4, 7

Das Curriculum mit den Inhaltsfeldern, fachlichem Kontext, inhaltlichen Schwerpunkten, den konzept- und prozessbezogenen Kompetenzen beruht auf dem Kernlehrplan für das Fach Biologie. Die

prozessbezogenen Kompetenzen sind nur teilweise konkret einzelnen Inhalten zugeordnet. Folgende prozessbezogenen Kompetenzen kommen an sehr vielen Stellen im Unterricht zur Anwendung und

wurden daher nur beispielhaft zugeordnet bzw. nicht explizit einem bestimmten Inhalt zugeordnet: PK1-7, PE1, 2, 7, 8, 10, 11, 13


Fach Biologie

Jahrgangsstufe 9

Stand: Dezember 2011, Kürzel Me

Unterrichtseinheit

Kompetenzen

Inhaltsbereich

Inhaltsfelder /

fachliche Kontexte

schulinterner Lernbegriffskatalog

konzeptbezogene Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

prozessbezogene

Kompetenzen

Kommunikation

und Regulation

Erkennen und reagieren

Bau und Funktion des

Nervensystems (Signale: senden,

empfangen & verarbeiten)

Sinne, Reiz, Signal, Erregung, Informationsleitung,

Sinneswahrnehmung, Stäbchen, Zapfen, Sehpurpur,

Akkomodation, Farbsehen, räumliches Sehen, Sehfehler und

Korrektur, Kurz- und Weitsichtigkeit, ZNS, Regelung, Steuerung,

bedingter und unbedingter Reflex, Nervenzelle/-faser, Zellkörper,

Dendrit, Neurit, Axon, Synapse, synaptischer Spalt, Acetylcholin,

Muskel, motorische Endplatte, Erregungsleitung, Rückenmark,

Reflexbogen, Kniesehne, Lidschluss, Pupille, Gehirn, Großhirn,

Wahrnehmungs-, Erinnerungs- und motorische Felder, Gedächtnis,

Kleinhirn, Bewegungskoordination, Zwischenhirn, Mittelhirn,

Nachhirn, Sympathicus, Parasympathikus, Antagonisten

• beschreiben den Aufbau des Nervensystems einschließlich

ZNS und erklären die Funktion im Zusammenwirken mit

Sinnesorganen und Effektor (Reiz – Reaktionsschema)

• beschreiben das Prinzip des eigenen Lernvorganges über

einfache Gedächtnismodelle

• stellen das Zusammenwirken von Organen und

Organsystemen beim Informationsaustausch dar, u.a. bei

einem Sinnesorgan und bei der hormonellen Steuerung

PE1

PE2

PE4

PE10

PE12

PE13

PK1

PK3

PK6

PB8

Immunsystem und Impfung

(Krankheitserreger erkennen und

abwehren)

Immunreaktion, unspezifische (humorale) und spezifische

(zelluläre) Abwehr, Infektion, Immunität, Resistenz, Makrophagen,

B- und T-Lymphozyten, Plasmazellen, Gedächtniszellen, Antigen-

Antikörper-Reaktion, Schlüssel-Schloss-Prinzip, aktive und passive

Immunisierung, Schutzimpfung, Impfpass, Allergie, AIDS, HIV,

Therapie, Antibiotika, Penicillin, Virus, Bakterium, Hülle,

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• wesentliche Bestandteile des Immunsystems nennen und

ihre Funktion erläutern (humorale und zelluläre

Immunabwehr)

• die Antigen-Antikörper-Reaktion beschreiben und die aktive

und passive Immunisierung erklären

• die Überreaktion des Immunsystems (Allergie) schildern

PE3

PE11

PK4

PB5

PB6

PK1

PK3


Grundlagen der

Vererbung

Andockstelle, Erbgut, Kolonie, exponentielles Wachstum, Wirt,

Grippe, Parasit, Malaria, Generations- und Wirtswechsel, Eintrittspforte,

exponentielle Vermehrung

Regulation durch Hormone

Regelkreis

Hormon, Hormondrüsen, Rückkopplung, Regelkreis, Diabetes, Insulin

Gene- Bauanleitungen für Lebewesen

Chromosomen

Mitose, Pro-, Meta-, Ana-, Telo-, Interphase, Chromosom,

Chromatid, Zentromer, haploid, diploid, homologe Chromosomen,

autosomal, gonosomal, Äquatorialebene, Reduktionsteilung, DNA,

Nucleotid, Desoxyribose, Phosphorsäure, Adenin, Cytosin, Guanin,

Thymin, komplementäre Basen, Doppelhelix, Sequenz, Gen,

Merkmal

Gene- Puzzle des Lebens

Veränderungen des Erbguts, Veränderungen der

Chromosomenzahl, Trisomie 21, Mutation

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• das Zusammenwirken von Organen und Organismen beim

Informationsaustausch darstellen, u.a. bei einem

Sinnesorgan und bei der hormonellen Steuerung •die

Wirkungsweise der Hormone bei der Regulation zentraler

Körperfunktionen am Beispiel Diabetes mellitus und

Sexualhormone (Sexualerziehung) erklären

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• Chromosomen als Träger der genetischen Information und

deren Rolle bei der Zellteilung beschreiben

• den Vorgang der Mitose vereinfacht beschreiben und ihre

Bedeutung erklären •das Prinzip der Meiose am Beispiel

des Menschen beschreiben und ihre Bedeutung erklären

• genotypische Geschlechtsbestimmungen erklären

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• den Vorgang der Umsetzung vom Gen zum Merkmal an

einem Beispiel vereinfacht beschreiben (z.B. Blütenfarbe,

Haarfarbe)

• den Unterschied zwischen Mutation und Modifikation

beschreiben.

PE12

PE1

PE11

PE12

PK1

PB3

PB8

PE3

PE11

PE12

PK1

PK2

PE3

PE11

PK1

PK2

PB3

PB8

dominant/rezessive und kodominante Vererbung

(Genetische Familienberatung

alternativ s.u.)

Mendel’sche Regeln, Allel, reinerbig, mischerbig, Parental- und

Filialgeneration, Dominanz, Rezessivität, Kodominanz, Phänotyp,

Genotyp, mono- und dihybrider Erbgang, homozygot, heterozygot,

Kreuzungsschemata, Stammbaumanalyse, Konduktor

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• typische Erbgänge an Beispielen beschreiben und erläutern

• die Mendelschen Regeln auf einfache Beispiele anwenden

PE1

PE2

PK1

PB3

PB6

PE7

PE8

PK5

Sexualerziehung

(Es gelten die Richtlinien zur Sexualerziehung!)

Mensch und Partnerschaft

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• Grundlagen für partnerschaftlichen Umgang kennenlernen

und ihre Bedürfnisse erkennen und ggfls formulieren

PE7

PE11

PK2

PB3

PK7


Bau und Funktion der

Geschlechtsorgane

Primäre + sekundäre Geschlechtsmerkmale, Pubertät, Hormon,

Testosteron, LH, FSH, Menstruationszyklus, Östrogen,

Progesteron, ,Ejakulation, Pollution, Menstruation, Eisprung,

Zyklus, Tampon, Binde, Keimzellen, Spermien, Spermienbildung

Sperma, Hoden, Nebenhoden, Hodensack, Eichel, Vorhaut,

Schwellkörper, Harn-Spermienröhre, Schamlippen, Scheide,

Kitzler, Gebärmutter, Eileiter, Eierstock, Eizellen, Hymen,

Schleimhaut

Geschlechtskrankheit, ,

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• die Wirkungsweise der Hormone bei der Regulation zentraler

Körperfunktionen am Beispiel Sexualhormone erklären

• die Fachbegriffe sicher anwenden können

PE7

PE11

PK7

Individualentwicklung

des

Menschen

Familienplanung und Empfängnisverhütung (Genetische

Familienberatung alternativ s.o.)

„natürliche“, hormonelle, chemische, mechanische

Verhütungsmethoden, , Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch

Stationen eines Lebens - Verantwortung für das Leben

Fortpflanzung und Entwicklung

Meiose, Gameten, Befruchtung, Embryonalentwicklung, Zygote,

Plazenta, Fruchtwasser, Nabelschnur, Schwangerschaftstest,

Embryo, Fetus, Phasen der Geburt

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• Vor- und Nachteile verschiedener Verhütungsmethoden

benennen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• Befruchtung, Keimesentwicklung, Geburt sowie den

Alterungsprozess und den Tod als Stationen der

Individualentwicklung des Menschen beschreiben

PE7

PE11

PK2

PK7

PB3

PE2

PE11

PK1

PK2

PB8

PB2

PB4

Anwendung moderner

medizintechnischer Verfahren

Vorsorgeuntersuchungen, Ultraschall, humangenetische Beratung,

Pränataldiagnostik

Embryonen und

Embryonenschutz, Schwangerschaftskonflikte

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• diagnostische Verfahren in der Medizin beschreiben

Die Schülerinnen und Schüler sollen

• die ethische Dimension erkennen und die aktuellen

gesetzlichen Rahmenbedingungen verstehen

Das Curriculum mit den Inhaltsfeldern, fachlichem Kontext, inhaltlichen Schwerpunkten, den konzept- und prozessbezogenen Kompetenzen beruht auf dem Kernlehrplan für das Fach Biologie. Die

prozessbezogenen Kompetenzen sind nur teilweise konkret einzelnen Inhalten zugeordnet. Folgende prozessbezogenen Kompetenzen kommen an sehr vielen Stellen im Unterricht zur Anwendung und

wurden daher nur beispielhaft zugeordnet bzw. nicht explizit einem bestimmten Inhalt zugeordnet: PK1-7, PE1, 2, 7, 8, 10, 11, 13.

PE2

PE11

PK1

PK2

PB4

PB2


Fach Biologie

Jahrgangsstufe EPh

Stand: Dezember 2011, Kürzel: Sy

Fachinhalte

Begriffskatalog

Zelle - Gewebe – Organismus

EPh 1

Cytologie

• lichtmikroskopisches Bild der Zelle,

• Zellkern, Zellzyklus, Mitosestadien

• funktionsbezogene Zell- und Gewebedifferenzierung

Anaphase

Centrosom, Chlorophyll, Chloroplasten, Chromatiden, Chromatin,

Chromatographie, Chromosom, Cilien, Cuticula, Cytokinese,

Cytoplasma, Cytoskelett

Dictyosom, Differenzierung

Einchromatid-Chromosom, Einzeller, Endocytose, Endoplasmatisches

Reticulum, Endosymbiontentheorie, Epidermis, Epithel, Eukaryoten

Gewebe, Golgi-Apparat, G-Phase

Interphase, Interzellulare

Karyogramm, Kompartiment

Leitgewebe, Lysosomen

Meristem, Metaphase, Mikrofilamente, Mitochondrien, Mitose

Nucleolus, Nucleus

Organ, Organellen

Palisadenparenchym, Peroxisomen, Plastiden, Prokaryoten, Prophase

Ribosomen, RNA

Schwammparenchym, Spindelapparat, Stomata, S-Phase

Telophase, Tracheen, Transpiration

Vakuole, Vesikel

Zelle, Zellkern, Zellzyklus, Zwei-Chromatid-Chromosom, Zygote

Molekulare Grundlagen, Kompartimentierung, Transport

• Strukutur- Eigenschaftsbezeihungen von Bau- und

Inhaltsstoffen der Zelle

• Elektronenmikroskopisches Bild der Zelle:

Kompartimentierung/Zellorganellen

• Bau und Funktion von Biomembranen (Modelle)

Amylase, a-Helix, aktiver Transport, ATP, b-Faltblatt, Base

Bilayer-Modell, Biomembran, Brownsche Molekularbewegung

Carrier

Davson-Danielli-Modell, Deplasmolyse, Diffusion

FEHLING-Nachweis, Flüssig-Mosaik-Modell, Glykokalyx


• Diffusion und Osmose; Versuche zu Osmose, Plasmolyse,

zum Wasserhaushalt der Zelle

• Transportvorgänge an Membranen

Biokatalyse

• molekularer Bau und Wirkungsweise von Enzymen

• Abhängigkeit der Enzymaktivität von Umgebungsfaktoren

• Regulation der Umweltaktivität

• Modelle zur Enzymwirkung und -regulation

hypertonisch, hypotonisch, isotonisch

Kohlenhydrate, Kompartiment, Konzentration

Lipide, Lipiddoppelschicht, lipophil

Membran, Membranfluss, Membranproteine, -lipide, Modell

Osmose, osmotischer Druck

Passiver Transport, Proteine

Turgor

Endergonisch, exergonisch,Aktivierungsenergie,

Aminosäuren, ATP, ATP-Synthase

Biokatalysator, Coenzym, Cofaktor

Denaturierung

Energie

Enzyme

-pH-Wert-Abhängigkeit

-Substratkonzentration

-Temperaturabhängigkeit

Enzymhemmung

- allosterisiche, -irreversible, -kompetitive

Enzym-Substrat-Komplex (Schlüssel-Schloss, induced fit)

Katalysator, Konformation

Michaelis-Menten-Konstante

Tertiärstruktur

Regulation, RGT-Regel, Quartärstruktur


Fachinhalte

Begriffskatalog

Stoffwechselphysiologie

EPh 2

Betriebsstoffwechsel und Energieumsatz

Stoffwechselphysiologie

⁃ anaerober Abbau von Glucose, Gärung

⁃ Zellatmung

⁃ Zusammehnag Atmung - Kreislauf - Bewegung

⁃ Aspekte der Gesundheitsvorsorge

⁃ Erstellen von Bilanzen

aerob,anaerob, Atmungskette, Atmungskettenphosphorylierung

Bakterien

Citratzyklus

Elektron, Elektronenakzeptor, Elektronentransportkette

Glycose, Glykolyse

Aktin , Myosin, Muskel

NAD+, NADP+, NADH, NADPH

Oxidation, oxidative Phosphorylierung

Proton, Protonengradient

Redoxpotenzial, Redoxreaktion, Reduktion, Reduktionsäquivalent

Nutzung der Lichtenergie zum Stoffaufbau

⁃ Fotosynthesefaktoren

⁃ Reaktionsorte und Ablauf der Fotosynthese

⁃ Erstellen von Bilanzen

Chromatographie

Absorption, -spektrum, autotroph

C3-Pflanzen, Calvinzyklus, Chemosynthese, ,Chlorophyll,

Chloroplasten, Chromatographie

Elektronenakzeptor, Elektronentransportkette

Fixierung, Fotosysteme, Fotolyse des Wassers, Fotophosphorylierung

Lichtkompensationspunkt, Lichtreaktion

Primärproduktion, Primärreaktion

Rubisco,

Thylakoide,

Wirkungsspektrum


Fach Biologie

Jahrgangsstufe Q1

Stand: Dezember 2011, Kürzel: Re

Inhaltliche Schwerpunkte

Auf der Grundlage der Obligatorik des Lehrplans Biologie sind hier die inhaltlichen Vorgaben für die schriftliche Abiturprüfung aufgeführt:

Abitur 2013 Begriffskatalog

Q 1.1

Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten

Molekulare Grundlagen der Vererbung und

Entwicklungssteuerung

• Replikation, Proteinbiosynthese bei Pro-und Eukaryonten,

Mutagene, Mutationen

• Regulation der Genaktivität am Beispiel der Prokaryonten

(Operomodell im Zusammenhang mit

Stoffwechselaktivitäten bei Bakterien)

DNA, Chromatin, Histone, Nucleosom, antiparallel, Nucleotid,

Matrizenstrang, komplementär,

semikonservative Replikation, Dichtegradientenzentrifugation, DNA-

Ligase, DNA-Polymerase,Primase, Helicase ,Okazaki-Fragment,

Primer,

Ein- Gen-Ein-Polypeptid-Hypothese, Gen, genetischer Code,

Transkription, codogener Strang, Codon,, Promotor, RNA, RNA-

Polymerase, mRNA

Translation, tRNA, Anticodon, A-Stelle, P-Stelle, Aminoacyl-tRNA-

Synthetase, Peptidyltransferase,

Intron, Exon, Spleißen, Prä-mRNA, Prozessing,

Regulatorgen, Repressor, Repression, Induktion, Operator,

Operon,Endproduktrepression,

Mutation, Mutagen, Carcinogen, Genmutation, Punktmutation,

Deletion, Insertion, Inversion, stumme Mutation, Nonsense-Mutation,

Missense-Mutation, DNA-Reparatur,

Aspekte der Cytogenetik mit humanbiologischen Bezug

• Stammbaumanalyse und Erbgänge in der

• humangenetischen Beratung

Angewandte Genetik

• Werkzeuge und Verfahrensschritte der Gentechnik am

Beispiel der PCR und des genetischen Fingerabdrucks

• Methoden der Bakteriengenetik (nur LK): Stempeltechnik,

Verdünnungsreihen

Chromosomen, Meiose, Karyogramm, Crossing Over, Inter- und

intrachromosomale Rekombination,,polygene Vererbung,

Chromosomenmutation, Genommutationen, , numerische und

strukturelle Chromosomenaberrationen, Trisomie 21, autosomal

rezessiver Erbgang, autosomal dominanter Erbgang, gonosomale

Vererbung, hemizygote Gene, Inversion, Deletion, repetitive DNA,

Translokation

PCR, Gelelektrophorese, Tracer-Methode, VNTR-/ RFLP-Analyse,

transgener Organismus, Transformation, Vektor, künstliche DNA-

Rekombination, sticky ends.


Abitur 2013 Begriffskatalog

Q 1.2

Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung

Umweltfaktoren, ökologische Nische - Untersuchungen in

einem Lebensraum:

• aquatisches Ökosystem - stehende Gewässer und

Aspekte des Fließgewässers: Zonierung, Eutrophie und

Oligotrophie, Methoden der Bestandsaufnahme,

Gewässergüte, Selbstreinigung

• nur LK: Anwenden des Saprobienindex, Erfassen

physikalischer und chemischer Faktoren (Licht,

Temperatur, ph-Wert)

Ökologie, Autökologie, Biosphäre, Ökosystem, Habitat, Biozönose,

Population, biotische, abiotische Faktoren

Gliederung/ Zonierung eines Sees/ Fließgewässers, Licht-/

Produktionsverhältnisse, Lebensgemeinschaften verschiedener Zonen,

Zirkulation, Stagnation und ökologische Relevanz, Winter-/

Sommerstagnation, physikalisch-chemische Eigenschaften des

Wassers, oligotroph, eutroph, Testkits,

Selbstreinigungsprozesse, Wassergüteklassen, Wasserblüte/

Algenblüte, organische Belastung, Saprobienstufe

Einfache Beziehungen zwischen Organismengruppen und

abiotischen Habitatfaktoren

• Anpassungen an Temperatur und Feuchtigkeit bei Tieren

und Pflanzen

physiologische und ökologische Potenz/ Optima, Toleranzbereich,

Reaktionsnorm

Winterruhe, Winterschlaf, Kältestarre, Kältetod, RGT Regel,

Kälteresistenz, homoiotherme, poikilotherme Tiere, morphologische

Klimaregeln: Bergmann und Allensche Regeln

Vegetationszonen, Frosttrocknis, Frostkeimer, morphologische

Anpassungen, T als Zeitgeber

Wasserhaushalt der Tiere, Osmoregulation Wassertiere,

Feuchtlufttiere, Landtiere, Transpiration, Rückkondensation,

Wasserhaushalt der Pflanzen, Turgor, Osmose, Transpiration, -sog,

Evaporation, Blattanatomie & Wurzelanatomie Trockenpflanze,

Feuchtpflanze, Wasserpflanze, Halophyten,

Wechselbeziehungen, Populationsdynamik

• Beziehungen zwischen Populationen, Lotka-Volterra-

Regeln, Konkurrenz, Koexistenz

Formen des Zusammenlebens, intra-/ interspezifische Konkurrenz,

Konkurrenzausschluss; -vermeidung,

Allelopathie, Neophyten, Neozoen, Räuber-Beute-Beziehungen,

Regelkreise, Regulationsmodelle ( Lotka-Volterra Regeln 1,2,3)

Modellkritik,

Symbiose, Parasitismus, Mutualismus, Schutztrachten, Mimikry,

Wachstumsrate, exponentielle, logistische, fluktuierende

Wachstumskurve, Kapazitätsgrenze, Fortfplanzungsstrategien: K-/ r-

Strategen,


Verflechtungen in Lebensgemeinschaften

• Biomasseproduktion, Trophieebenen, Energiefluss

• Biogeochemischer Kreislauf am Beispiel des

Stickstoffkreislaufs

nachhaltige Nutzung und Erhaltung von Ökosystemen

• nachhaltige Bewirtschaftung (chemische

Schädlingsbekämpfung, biologischer Pflanzenschutz)

Netto-/ Bruttoproduktion, Nahrungskette, Destruenten, Mineralisierer,

Saprovore, Konsumenten verschiedener Ordnungen, Herbivore,

Carnivore, Autotrophie, Heterotrophie

Nitrifikation, Nitratassimilation, Denitrifikation, mikrobiologische N 2 -

Fixierung

( Symbiosen), Ammonifikation


Fach Biologie

Jahrgangsstufe Q2

Stand: Dezember 2011, Kürzel: Eic

Inhaltliche Schwerpunkte

Auf der Grundlage der Obligatorik des Lehrplans Biologie sind hier die inhaltlichen Vorgaben für die schriftliche Abiturprüfung aufgeführt:

Abitur 2012 Begriffskatalog

Q 2.1

Grundlagen evolutiver Veränderung

- Genotypische Variabilität von Populationen (keine

Modellberechnungen)

Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten

Mutation, Rekombination, Heterozygotenanteil, polymorphe Gene,

Modifikation, Polymorphismus, stabilisierende/gerichtete/disruptive

Selektion, Fitness, Einnischung, Ko-Evolution, Gendrift,

Makroevolution, transspezifische Evolution, Phylogenese, Ontogenese,

Population, Progressionsregel/-reihe, Stammbaum, Dendrogramm

Industriemelanismus, Inselformen, Inzuchtdepression, Heterosis-

Effekt, Panmixie, Populationsgenetik, Migration, HARDY/WEINBERG-

Population, HARDY/WEINBERG-Gleichgewicht, Allelfrequenz

Verhalten, Fitness und Anpassung (nur Leistungskurs)

- Fortpflanzungsstrategien (einschließlich Partnerwahl und

Paarungssysteme)

Art und Artbildung

Sexuelle Selektion, Sexualdimorphismus, Handicap-Prinzip, Polygynie,

Polygamie, Monogamie, Polyandrie

Artbegriff, Grenzbeispiele, Rasse, Variante, Varietät, Speziation,

adaptive Radiation, balancierter Polymorphismus, Bastardierungszone,

Dimorphismus, endemisch, pandemisch, Gradualismus, Subspezies,

Zwischenformen, Brückentiere, geographische Separation, sympatrisch,

allopatrisch, ethologische/ökologische/zeitliche/

morphologische/prä- und postzygo-tische Isolationsmechanismen

Evolutionshinweise und Evolutionstheorie

- Rezente und paläontologische Hinweise (Homologie der

Wirbeltiergliedmaßen)

- Systematik und phylogenetischer Stammbaum (Grundlegende

Zusammenhänge innerhalb des Wirbeltierstammbaumes,

vertiefend: phylogenetische Stellung der Primaten)

- Vergleich und Beurteilung der Ergebnisse unterschiedlicher

Analysemethoden; bei der Analyse bzw. Erstellung eines

Stammbaumes sind Übereinstimmungen in der DNA-Sequenz

Paläontologie, Fossil, Fossilierung, Radiokarbonmethode,

Brückentiere, Kontinentaldrift, fossile DNA, Relikt, rezent,

Katastrophentheorie, Klimaschwankung, Homologie, Analogie,

Rudiment, Konvergenz, Atavismus, Biogenetische Grundregel, Hox-

Gene, Endosymbiontentheorie, Erdaltertum, Erdmittelalter, Erdneuzeit,

Kreide, Tertiär, Pleistozän, DNA-Hybridisierung, Aminosäuresequenzanalyse,

serologischer Test, Präzipitinreaktion, Antigen, Antikörper,

molekulare Uhr


und Aminosäure-Sequenz von Proteinen einzubeziehen.

- Präzipitintest (nur Leistungskurs)

- Synthetische Evolutionstheorie

Transspezifische Evolution der Primaten

- Einordnung von fossilen und rezenten Hinweisen zur

Evolution des Menschen

Alt-/Neuweltaffen, Menschenaffen, Ardipithecus, Austalopithecinen, A.

afrikanus/afarensis/robustus, boisei, Homo

habilis/erectus/ergaster/neanderthalensis/sapiens, Cromagnon-

Mensch, hominid, hominoid, pongid, biped, quadruped, kulturelle

Evolution, biolgische Evolution, „nackter Affe“, Savanne, Tier-Mensch-

Übergangsfeld, Out-of-afrika-Hypothese, multiregionaler Ursprung

Abitur 2012 Begriffskatalog

Q 2.2

Molekulare und cytologische Grundlagen mit den

Schwerpunkten

- Bau und Funktion des Neurons

- Erregungsentstehung, Erregungsleitung, Synapsenvorgänge

einschließlich molekularer Grundlagen

- Synaptische Verschaltung und Verrechnung.

Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus

Bau und Funktion des Neurons,Erregungsentstehung

Synapse (genau),Generatorpotential, Erregungsleitung,

Aktionspotential, Ruhepotential

synaptische Verschaltung, EPSP; IPSP

Reize, Ruhespannung, Axonhügel, Erregung, marklose und

markhaltige Nervenfaser im Vergleich, Tunnelproteine in der

Erregungsleitung,

Potentialveränderungen

Hyperpolarisation, Refraktärzeit, Depolarisation, Ionenpumpen,

Molekularer Bau der Synapsenmembranen, Synapsenfunktion,

Weitergabe und Verrechnung von Information zwischen Neuronen ,

Neurotransmitter, Medikamente und Drogen, Agonisten und

Antagonisten,

Tunnelproteine in der Synapse, G- Proteine, Na, K, Ca, Cl,

Spannungsabhängige und -unabhängige Tunnel

Membranpotential, Aufbau eines Ionenkanals, verschiedene

Aktivierungsarten (Spannung, Liganden etc),

Ionenselektivität, Kanalaktivierung bei Aktionspotentialen,

Funktionsweise des Na+-Kanals („Ball and chain“),

Toxine

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