Sabel Wirtschaftsschule Nürnberg. E-Book 2014- Eine Reise in die Vergangenheit: Von der Steinzeit bis zum alten Rom

Sabel.Bildungsgruppe

Sabel Wirtschaftsschule Nürnberg. E-Book 2014- Eine Reise in die Vergangenheit: Von der Steinzeit bis zum alten Rom

E-Book

Eine Reise in die Vergangenheit:

Von der Steinzeit bis

zum alten Rom

1

Band 1


Unsere Autoren

„Chef-Redakteur“:

Autoren:

Herr Charisteas

Philipp Gr.

Rami Bu.

Özge Gö.

Larissa La.

Anna Mo.

Svenja Ri.

Nelly Bö.

Verena Cu.

Rosario P.

Michael Se.

Firat Ka.

Philipp Ge.

Giancarlo Pi.

Nikolai Ho.

Peter Po.

Florian Bu.

Dennis Se.

Jenny He.

Denice Pr.

Kenan To.

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Vorwort

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

dieses E-Book ist das Ergebnis der Arbeit unserer siebten Klasse an unserer

Wirtschaftsschule im Fach Geschichte/Sozialkunde. Mit dem vorliegenden Buch

begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise in Epochen, die lange vor unserer

Zeit waren. Dabei erhalten Sie Einblicke aus dem Leben der Menschen in der

Steinzeit, im frühgeschichtlichen Ägypten, im antiken Griechenland und im alten

Rom. Hierbei ist natürlich wichtig zu wissen, dass die vorliegende Lektüre keinen

Anspruch auf Vollständigkeit hat, sondern im Rahmen einer Wiederholung des

Schulstoffes des vorliegenden Schuljahres entstanden ist. Ich bin mir jedoch

sicher, dass Ihnen sofort auffallen wird, dass hinter diesem E-Book sehr viel

Arbeit steckt, welche das Aussprechen eines großen Lobs an unsere Schüler, die

so jung schon so viel leisten können, rechtfertigt.

An dieser Stelle möchte ich noch einen besonderen Dank an meine lieben

Kolleginnen Fr. Ammour, Fr. Bofinger und Fr. Wagner richten, die uns bei diesem

Projekt unterstützt haben.

Nun wünsche ich Ihnen eine spannende Reise in die Vergangenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Aggelos Charisteas

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Inhaltsverzeichnis

1. Wie haben die Menschen in der Steinzeit gewohnt? 5

2. Was haben die Menschen in der Steinzeit gegessen? 6

3. Frauen in der Steinzeit. 7

4. Wie haben die alten Ägypter gelebt? 8

5. Die Nahrung im alten Ägypten. 9

6. Kleidung im alten Ägypten. 10

7. Die Familie im alten Ägypten. 12

8. Die Rolle der Frau und des Mannes im alten Ägypten. 13

9, Die Rolle der Frau im alten Griechenland. 14

10 Die Rolle des Mannes im alten Griechenland. 15

11. Die Familie im antiken Griechenland. 16

12. Wohnen im alten Rom. 17

13. Was haben die Römer früher gegessen? 18

14. Kleidung im alten Rom. 19

15. Frauen in Rom. 21

16. Die Familie im alten Rom. 22

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1. Wie haben die

Menschen in der

Steinzeit gewohnt?

In Höhlen fand man zwar Malereien, doch gewohnt

haben die Menschen der Steinzeit dort wohl nicht.

Schließlich war es dort recht kalt und außerdem

dunkel. Höhleneingänge und Felsüberhänge dürften

aber schon einen gewissen Schutz geboten haben.

Quelle:

http://www.abendblatt.de/img/stormarn/crop11034053

5/8318723221-ci3x2l-w620/Hoehlenleben-zur-Steinzeit-

Schulwandbild-Cave-Life-in-Stone-Age-Picture-Board-.jpg

Lange Zeit hat man die Steinzeitmenschen als

Höhlenmenschen bezeichnet. Das ist aber völlig

falsch. Die Menschen der Steinzeit haben

hauptsächlich in Zelten gewohnt.

Die sahen ähnlich aus wie die Tipis der

Indianer. Aus Kiefern und Birken bauten

sie sich das Zeltgerüst und mit Fellen

von Renntieren und Bisons deckten sie

das Gerüst ab. In der heutigen Ukraine

hat man Reste von besonders großen

Zelten gefunden. Deren Gerüst war aus

Mammutunterkiefern und Stoßzähnen

gebaut. In der Mitte des Zeltes gab es

eine Feuerstelle. Der Begriff

"Höhlenmensch" entstand, weil man in

Höhlen gut erhaltene Höhlenmalereien aus

Quelle:

http://www.kinderzeitmaschine.de/uploads/tx_sgkzm/Stone_age_

projekt_in_Sweden_7.jpg

der Steinzeit entdeckte. 30.000 Jahre haben diese Malereien überdauert. Von den Zelten ist

wegen der Verwitterung in dieser langen Zeit aber so gut wie nichts übrig geblieben. Deshalb

dachten die Forscher früher, die, Menschen der Steinzeit hätten in diesen Höhlen gelebt.

Das ist aber ein Trugschluss. In den Höhlen haben sie Zeremonien gefeiert oder sich vor

extrem schlechten Wetter geschützt.

5


Quelle: http://www.apothekenumschau.de/multimedia/296/268/291/81250344977.j

pg

2. Was haben die Menschen in der

Steinzeit gegessen?

Fisch

Bei vielen Steinzeitmenschen war der Fisch

sehr beliebt. Sie haben die Fische im

Wasser mit ihren bloßen Händen gefangen.

Aber natürlich haben sie auch Harpunen

benutzt für die

größeren Fische.

Vegetarier

Die ersten Steinzeitmenschen waren Vegetarier, sie aßen nur Pflanzen,

Früchte und nicht nur das sondern auch Blätter, die sie in der Nähe

ihrer Höhlen fanden. Die Menschen, die in den Wald gingen, hatten

einen Korb oder einen Behälter aus Tierhaut.

Quelle: Nahrung der Steinzeitmenschen -

Kinderindex Seite

Quelle:http://www.tierkost24.de/images/

product

Trinken

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In der Steinzeit hatten sie noch keine Behälter in denen sie das Wasser holen konnten,

deswegen mussten sie jedes Mal wenn sie Durst hatten ihre Höhlen verlassen und eine Quelle

oder einen Bach aufsuchen. Da sie keine Gefäße hatten, haben sie nur ihre Hände zur

Verfügung gehabt. Später benutzten sie dann Schädel und Hörner von Tieren. Nach einer

langen Zeit kam jemand auf die Idee Körbe mit Harz oder Lehm abzudichten. Dann kamen sie

auf die Idee Gefäße aus Ton zu formen und zu brennen.

Zubereitung der Nahrung

Die ersten Gefäße der Menschen waren nicht

hitzebeständig, stattdessen erhitzte man Steine und

warf sie in eine Flüssigkeit zum Kochen. Man lernte erst

zur späteren Zeit aus zerstampften Nüssen, Körnern,

Grünpflanzen, Wurzeln und Fleischstücken Suppen

zumachen. Die Hausfrau der Steinzeit bearbeitete das

Fleisch mit Hämmern, damit es weich wurde, dann würzte

sie es mit Salz und Kräutern und legte es auf die

glühenden Steine. Das ganze Tier wurde am Spieß über

dem Feuer gebraten. Zum Zerkleinern hatte man Messer

aus Stein und sie haben selbstverständlich mit den Fingern gegessen.

Große, kräftige Blätter dienten den Steinzeitmenschen als Teller.

Quelle: Nahrung der

Steinzeitmenschen - Kinderindex

Seite

6


3. Frauen in der

Steinzeit

Die Frauen in der Steinzeit mussten auf das

Lager und auf das Feuer aufpassen bis die

Männer aus der Jagd kamen. Die Frauen

mussten auch schwanger werden, Kinder auf

die Welt bringen und auf die Kinder aufpassen.

Wenn der Mann nicht auf Jagd war, passte er

auf das Lager auf und die die Frau ging mit ihren

Bären, Pilzen und Kräutern sammeln.

Quelle:

http://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fhexesofia.fil

Kindern

es.wordpress.com%2F2013%2F09%2Fki_...

Nicht nur die Männer gingen immer zum Jagen. In Schöniger Speeren fand man einen

kleineren Speer, der vermutlich von einer Frau geführt wurde. Und das könnte beweisen,

dass die Frauen vermutlich mit ihren Männern auch zum Jagen gingen.

Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.planetwissen.de%2Fbilder%2Fmediendb%2Fplanetwissen%2Fbilder%2Falltag_gesundheit%2Fesse

n%2Ffleisch%2Fdoku_fleisch_gemeinsam.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.planetwissen.de%2Falltag_gesundheit%2Fessen%2Ffleisch%2Fjagen_sammeln.jsp&h=540&w=960

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7


4. Wie haben die alten Ägypter gelebt?

Die alten Ägypter heben vor aber tausenden

von Jahren in Städten oder Dörfern gelebt.

Damals gab es noch nicht so richtige Städte

wie wir sie heute kennen. Damals waren die

größten Städte Memphis und Theben.

Quelle: http://www.kinderzeitmaschine.de/uploads/tx_sgkzm/Egypte_Deir_el_Medinah_met_tempel_Hathor.JPG

Das Einzelhaus: Während die Tempel aus Stein für die Ewigkeit gebaut wurden, errichteten

die Ägypter ihre Wohnhäuser aus getrocknetem Nilschlamm-Ziegel, genauso die Paläste und

Villen. Die Wohnhäuser waren eher einfach gebaut und hatten eine rechteckige Form. Es gab

Unterschiede zwischen

den Häusern des

Großbürgertums und des

Kleinbürgertums. Je

nach Epoche

veränderten sich auch

die Häuser merklich. Ab

dem Mittleren Reich ist

sogar ein zweites

Stockwerk/Dachgeschoß

Quelle: http://www.mein-altaegypten.de/internet/Alt_Aegypten_2/Volk/Bilder/as-

Anwesen.gif

belegt. Häuser in

Städten hatten auch

mehrere Stockwerke. Große Landhäuser besaßen verschiedene Anbauten: Bäckereien,

Brauereien, Schlachthäuser, Tischlereien, Ateliers für Weberei und Spinnerei,

Vorratsspeicher und Ställe. Der Hausherr wohnte mit seiner Familie und seinen Bediensteten

auf einem großen Areal. Wenn man den Haupteingang, vorbei an den Pförtnern, passiert hatte

führte ein Weg zur Hauskapelle, welcher dann abbog zur Vorhalle des Herrenhauses. Diese

Vorhalle war überdacht und führte in die innere Halle, den Mittelpunkt des Hauses. Im Haus

selbst gab es Schlafräume, mit Duschzellen und Toiletten. Die Küche lag außerhalb des

Wohnhauses. Die Bediensteten wohnten in ihren eignen Wohnungen auf dem Hof. Ein

wesentlicher Bestandteil der ägyptischen Villen war der Garten und darin ein Wasserbecken.

Büsche, Palmen und Früchte tragende Bäume gab es zuhauf sowie eine Fülle von Blumen.

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Die Häuser der Arbeiter und der kleinen Leute bestanden im Allgemeinen aus drei Räumen

(Eingang, Aufenthaltsraum, Küche). Der

erste Raum kann in zwei unterschiedliche

Räume gegliedert sein: Flur und Wohnraum.

Der zweite Bereich kann auch die

Werkstatt enthalten, der dritte umfasst

die Speisekammer sowie den Vorrats- und

Quelle: http://www.mein-altaegypten.de/internet/Alt_Aegypten_2/Volk/Bilder/asbm-wohnhaus-modell.gif

Geräteraum. Die Küche ist oft mit einem

Herd mit Kamin in einer Ecke ausgestattet

oder mit einer Steinplatte für das Kohlenfeuer in der Mitte. Keller sind unter der Küche und

anderswo ausgehoben zur sicheren Aufbewahrung von Lebensmitteln.

5. Die Nahrung im alten Ägypten

Die alten Ägypter aßen ohne Zweifel mindestens zwei Mahlzeiten am Tag, womöglich sogar

drei. Alle Speisen wurden mit den Fingern gegessen. Man stellte aber Wasserschalen zum

Reinigen der Finger auf den Tisch. Brot und Bier waren die Grundnahrungsmittel des Volkes.

Es gab verschiedene Getreidesorten: den Weizen, das Korn und den Emmer. Der Weizen, der

der Herstellung von Brot diente und die Gerste, die zur Herstellung von Bier benutzt wurde.

Der Getreideanbau war einer der größten Reichtümer der alten Ägypter. Es gab verschiedene

Gemüsesorten sowie frische und getrocknete Früchte. Ebenso eine Art Honig. Die Dum Palme

(Kokospalme) und die Dattelpalme wurden wegen ihrer Früchte gepflanzt. Die alten Ägypter

pflegten Obstgärten, wo z.B. Olivenbäume, Zitronenbäume und Granat-Apfelbäume sowie

Mandelbäume gezüchtet wurden. Obstbäume wuchsen auch wild. Gemüsesorten wurden auch

angebaut, dazu zählen zu den ältesten bekannten Sorten: Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, aber

auch Bohnen, Linsen, Erbsen und Kichererbsen. Salate gab es genau so reichlich wie Gurken,

Wassermelonen und Melonen.

Speiseliste











Zwiebeln, Lauch, Knoblauch

Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen

Ägyptische Gurken (eine Art Melone)

Salate, Lattich

Brote in vielerlei Sorten und Gebäck

Gänse, Enten, Tauben, Küken, Wachteln

Feigen, Datteln, Dumpalmenfrucht, Honig und zahlreiche Früchte

Fischsorten wie: Barsche, Barben, Welse

Fleisch: Schwein, Rind, Schaf, Ziege, Wild

Milchprodukte, Milch, Wein, Bier und Gewürze wie: Kümmel, Koriander

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6. Kleidung im alten Ägypten

Die höchsten Beamten im Land trugen eine Tunika, ein bis zu den Knöcheln

reichendes Hemd, das mit einem Band um den Nacken gehalten wurde.

Die Jugend der gehobenen Schicht trug über ihrem Schurz eine

durchsichtige Tunika.

Oft hatten die Kleidungsstücke farbige Verzierungen oder breite Gürtel

und Bänder.

Die Tracht des Pharaos wies selbstverständlich den aufwändigsten

Schnitt und die kompliziertesten Applikationen auf.

Die Kleidung der Frauen verhüllte ihren Körper fast vollkommen.

Meistens trugen die Frauen eine eng anliegende, glatte, lange Tunika, die

durch Träger gehalten wurde und bis an die Knöchel ging. In diesen

Gewändern hatten sie noch genug Bewegungsfreiheit für Tanz oder Gymnastik.

Die Männer im alten Ägypten waren in früher Zeit lediglich

mit einem Schurz bekleidet, der zu Beginn noch sehr kurz

war und im Laufe der Zeit wenigstens für die höhere

Gesellschaftsschicht immer länger wurde. Der einfache

Mann trug ganzjährig einen kurzen Schurz. Der Schurz der

vornehmen Gesellschaft reichte zunächst bis an die Waden,

ab dem Mittleren Reich sogar bis an die Knöchel.

Teilweise trug man zu dem Schurz noch ein Stück Stoff, das

frei über die Schulter gelegt wurde. Daraus entstanden

dann Hemden mit kurzen, später mit langen Ärmeln.

Feldarbeiter trugen nur einen kurzen Schurz. Manche

Arbeiter, zum Beispiel Bootsbauer, Fischer und Papyrusoder

Schilfpflücker, arbeiteten nackt!

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Die klimatischen Bedingungen - hohe Temperaturen - veranlassten die Ägypter

dazu, luftige und leichte Kleidung zu tragen.

Die Kleidung der alten Ägypter bestand meist aus Leinen, selten aus Schafwolle

oder aus Baumwolle und war als Symbol der Reinheit fast immer weiß.

Die Nähnadeln bestanden aus Kupfer oder Bronze, der Faden aus gezwirntem

Leinengarn. Der Wirtschaftsbereich Textilherstellung und Schneidern blieb

vorwiegend in den Händen der Frauen. Diese Tätigkeit wurde in jedem Haushalt

ausgeübt und vornehme Haushalte besaßen eigene Schneidereien und Webereien.

Alle Frauen und die hohen männlichen

Beamten sowie der Pharao trugen

Schmuck um Hals, Arme, Beine oder

am Kopf. Man verwendete dafür

vielfältige Materialien: Perlen,

Knochen, Eierschalen, Elfenbein,

Tierzähne, Muscheln, Kupfer, Gold,

Stein, Silber, Halbedelsteine, Bronze, Glas oder Keramik.

Frauen trugen oft üppige Halsbänder, Stirnbänder, Ohrringe und

Oberarmreifen.

Amulette, die von Frauen und Männern getragen wurden, hatten

auch eine magische, schützende Funktion.

Alle Bilder von: http://www.altes-aegypten.info/fw_kleidung.htm

11


7. Die Familie im alten Ägypten

Die Frauen werden als gleichrangig abgebildet, ihre

Aufgabe weist auf ihre Bedeutung im häuslichen

Bereich hin. Die traditionelle Farbgebung der

Statuen, ein dunkles Braun für die Haut des Mannes

und das Gelb für die der Frau charakterisiert die

Wirkungsbereiche der Geschlechter.

.

Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.meinaltaegypten.de%2Finternet%2FAlt_Aegypten_2%2FVolk%2FBilder%2Ffamil

ie.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.meinaltaegypten.de%2Finternet%2FAlt_Aegypten_2%2FVolk%2FFamilie.html&

h=227&w=270&tbnid=tab8jJHql_RONM%3A&zoom=1&docid=TNtS70qZBh

hTtM&ei=c643VKTzLMbfaMX5gZAC&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=362&

page=1&start=0&ndsp=31&ved=0CCUQrQMwAQ

Quelle:

http://www.bing.com/images/search?q=altes

+agypten&FORM=HDRSC2

Quelle. http://www.judithmathes.de/aegypten/familie/fraufam.htm

Der Mann wurde als Vorstand des Haushaltes angesehen. 182 Haushalte sind aufgeführt

mit Namen und Beruf des Hausherrn, oft auch dem Namen seines Vaters. Die Großfamilie,

die Ahnen, die etwa für Römer so wichtig gewesen sind, zählen in Ägypten wenig. Die

ägyptische Sprache kennt weder eine Bezeichnung für Großeltern, noch für Cousins,

Tanten oder Neffen, ja, es gibt nicht einmal ein Wort für Familie. Nur die Angehörigen

der Kleinstfamilie können überhaupt genannt werden: Vater, Mutter, Sohn, Tochter, sowie

Bruder und Schwester. Die beiden letzten Bezeichnungen haben zu viel Verwirrung in der

Analyse ägyptischer Familienbeziehungen geführt. "Bruder" und "Schwester" nannten sich

nämlich nicht nur Geschwister, sondern auch Liebende. Ägypter heirateten oft ihre

Schwestern.

12


8. Die Rolle der Frau und des Mannes im

alten Ägypten

Heirat

:

„Göttlicher Beistand oder auch Förmlichkeiten waren zum

Schließen des Ehebundes nicht erforderlich. Zwei Menschen

galten als verheiratet, sobald sie zusammen wohnten, das

heißt, sobald die Frau mit ihrem gesamten Besitz mit einem

Mann zusammen zieht. Teilweise wurden Eheverträge

abgeschlossen, besonders in der Spätzeit traten sie häufig

auf.“

Die Bedeutung der Kinder:

„Die Geburt eines Kindes war

ein freudiges Ereignis. Die

Mutter kümmerte sich um die

Erziehung der kleinen Kinder,

bis sie mit ca. 5-6 Jahren auf

dem Feld, Garten oder im Haus

mithelfen mussten. Kinder

reicher Familien gingen ab dem

6. Lebensjahr in den Palast/

Tempel in dem sie der

schulischen Ausbildung

unterzogen wurden.“

Familien:

Quelle:

http://www.pharaonen.info/bilder/frauen1.jp

g

„In jedem Haus wohnte eine Familie mit

Großeltern, Tanten und Neffen. Wegen

der hohen Sterblichkeitsrate wird

vermutet, dass diese Familienverbände

eher klein waren. Das Ideal waren

zahlreiche Kinder, auch wenn viele von

ihnen frühzeitig starben.“

Mann-Frau-Familie

Quelle:

http://www.pharaonen.info/bilder/fraue

n3.jpg

„Teil der göttlichen Vorgabe ist auch, dass Gegensätze nur

scheinbar sind. Sie sind Teil eines Ganzen, das sich immer in

Zweiheit auflösen kann. So umfasst die Wirklichkeit zum

Beispiel nicht nur alles was ist, sondern auch das, was nicht ist.

Dieses "duale", komplementäre Denken betrifft auch das

Verhältnis Mann - Frau. Männer und Frauen ergänzen sich in

ihrem Wesen und in ihren Aufgaben. Nichts davon ist

auswechselbar. Nur beides zusammen ermöglicht ein Leben, das

der Ma'at entspricht.“

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9. Die Rolle der Frau

im alten

Griechenland

Frauen und Sklaven hatten in Athen eines gemeinsam:

Sie waren politisch und juristisch rechtlos.

Heirat

Mädchen wurden im Alter von 12 - 15

Jahren mit doppelt so alten Männern verheiratet.

Quelle:

http://www.malvorlagenwelt.com/ausmalbilderantikes-griechenland-malvorlagen_2.html

Quelle:

http://www.kinderzeitmaschine.

de

Es gab 2 Formen der Eheschließung: die Patrilokale und die Matrilokale.

Bei der ersten Form holte der Brautwerber die Braut in sein Haus, und

sorgte so für eine neue Bindung zwischen dem Haus des Brautvaters und dem

Haus des Bräutigams.

Bei der matrilokalen Form heiratete meist ein Krieger aus einem anderen

Land eine Prinzessin, aber nur des Thrones und Erbens willen.

Meist bewohnte die Frau die Räume im Obergeschoß (Gynaikon), wo sie

bereits als Kind - abgeschirmt von der Außenwelt - unter der Aufsicht der

Mutter, Amme und Sklavinnen aufwuchs.

Dort lernte die junge Athenerin jene Tätigkeiten, die von ihr als künftige

Ehefrau erwartet wurden: Kochen, Spinnen, Weben, manchmal lernte sie von

den Sklaven auch Rechnen, Lesen, Schreiben und Musizieren.

Frauen in der Männerwelt

Männer betrachteten die Frauen als ihr Eigentum.

Adelige Frauen und Sklavinnen verrichteten im Alltag

ähnliche Arbeiten, z.B.: Stoffe weben, der Unterschied

bestand nur darin, das Adelige diese Arbeit freiwillig

leisteten. Bäuerinnen konnten sich auch nicht leisten,

nur im Haus zu sein und zu Kochen, etc. Sie mussten auf

den Feldern genauso mithelfen wie die Männer.

Quelle:

http://www.nw.schule.de/m

h/luisegym/ew_projekte/sp

arta/seite3.htm

14


10. Die Rolle des Mannes im alten

Griechenland

Rechte und Pflichten des Mannes:

- Sie arbeiteten unter anderem als

Handwerker, Fischer und Schauspieler.

- Die Reparaturen am und im Haus wurden

auch von den Männern erledigt.

- Nicht nur Frauen gingen einkaufen sondern

auch Männer.

Bildquelle

http://info-regenten.de/?p=1098

- Bei einem Fest (z.B. Festmahl) musste der

Mann jegliche Verantwortung für die Gäste

übernehmen. Auch durfte er entscheiden,

wer erscheinen soll und wer nicht.

- Der Mann entschied darüber, ob die

Familie ein neues Kind bekommt.

- Das Vermögen der Familie verwaltete der

Ehemann.

Bildquelle:

http://www.kriegsreisende.de/antike/alexander.htm

15


11. Die Familie im antiken Griechenland

Die Frauen haben sich in der griechischen Familie damals eher zurückgezogen, vor allem in

reichen Familien. Sie hatten keine Rechte. Die Aufgabe der Frau war es die Kinder zu

erziehen, für die Familie zu kochen und Kleidung herzustellen.

Die Arbeit musste ruhen in Zeiten des Krieges. Die 14 jährigen Mädchen wurden mit 30

jährigen Männern verheiratet. In der Ehe gab es nur wenig Liebe zwischen Mann und Frau.

Quelle:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/co

mmons/2/2c/Children_games_Louvre_Ma

99_n2.jpg

Der Hauptzweck war Kinder zu zeugen, um den Bestand

der Familie zu sichern. Der Mann war untreu und

wendete sich von der Frau ab. Wenn man sich scheiden

ließ, wurde man streng bestraft.

Kinder wurden ausgesetzt, vor allem Mädchen wegen

der Mitgift. Aus erbrechtlichen Gründen wurden

weniger Jungen geboren.

Jungen konnten ab dem siebten Lebensjahr eine Privatschule besuchen, die von den Vätern

bezahlt wurde. Da sie keine Stifte hatten, haben sie mit einem Stilus (Griffel), das eine

Spitze und ein stumpfes Ende zum Löschen hatte, geschrieben und radiert.

Die Lehrer hatten thronartige Stühle. Die Schüler hatten dreibeinige Hocker. Sie schrieben

auf den Knien und hatten keine Tische.

Zum Spielen hatten die Kinder Kreisel, Puppen, Hüpfspiele, Schaukel, Bälle, Murmeln und Jo-

Jos.

Quelle: www.infograz.at/files/images/1228/21

744_spielwaren14_altes_rom

_120x.jpg

16


12. Wohnen im alten Rom

In einem großen Bauernhaus

lebten die reichen Römer.

Diese großen Villen hatten

zwei Haupteingänge.

Es gab eine Vorratskammer,

ein Sklavenzimmer, Schlafgemächer,

ein Wohnzimmer, ein Esszimmer

und manchmal ein (Wein-) Keller.

Quelle:

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fw

ww.nibis.ni.schule.de

In einem mehrstöckigen Mietshaus lebten

viele Bürger Roms, besonders die nicht so

reichen Familien. Im Erdgeschoss befanden

sich kasernenartige Räume in denen die Armen

lebten, ohne Heizung, Fenster oder Toiletten.

An fast jeder Ecke gab es einen Brunnen und

es gab öffentliche Bäder.

%2F~gymharen%2FFaecher%2Fgeschichte%2FRom%252520Projekt%2Fxxx%2F

stadthaus.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.nibis.ni.schule.de%2F~gymhar

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m_alten_rom.htm&h=349&w=372&tbnid=hmochrm7svCQpM%3A&zoom=1&d

ocid=cB_lw70H8XDYqM&ei=35w_VNPFEs7KPeqmgSA&tbm=isch&iact=rc&uact

=3&dur=166&page=1&start=0&ndsp=29&ved=0CCQQrQMwAA

Quelle:

http://www.google.de/imgres?imgurl=ht

tp%3A%2F%2Fwww.nibis.ni.schule.de

17


13. Was haben die Römer früher gegessen?

Mit dem Einfluss griechischer Traditionen und auch durch den zunehmenden Gebrauch

von importierter Ware wurde die cena (Mittagessen) auch erst am späteren Nachmittag

eingenommen. Es wurde ein zweites Frühstück zur frühen Mittagszeit eingenommen.

Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ac/Pompejanischer_Maler_um_70_001.jpg

Eigentlich wurden

morgens ein

ientaculum

(Frühstück), am

Nachmittag die

cena

(Mittagessen), und

abends die

vesperna

(Abendessen)

eingenommen.

Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ac/Pompejanischer_Maler_um_70_001.jpg

Ursprünglich

wurden brotartige

Fladen aus Spelt

(Dinkel) mit etwas

Salz gegessen, bei

den Wohlhabenden

auch Eier, Käse

und Honig. Hierzu

gab es Milch und

Obst. Gerne wurde

zum Brot auch

Moretum gegessen,

eine Art

Kräuterquark.

18


14. Kleidung im alten Rom

Zu Hause trugen sie eine Tunika, sie war kurz oder

lang. Außerdem trugen sie eine Stola mit oder ohne

Ärmel.

Im Freien trugen sie eine Palla (Mantel). Wenn es

warm war, trugen sie sie nur über die Schulter, bei

kaltem Wetter noch über den Kopf.

Reiche Römerinnen konnten sich teure Stoffe mit

Verzierungen leisten.

Arme Römerinnen hatten billige Stoffe ohne

Verzierungen.

Es gab noch die Lacerna (Wettermantel) und die

Paenula (so wie eine Poncho).

Quelle (Text und Bild):

http://home.arcor.de/mvcg/LEBEN/LEBEN.HTM

Männer trugen auch eine Tunika, die kurz oder lang

war, mit oder ohne Ärmel die aus ungefärbtem

Wollstoff hergestellt wurde.

Nur freigeborene Bürger durften eine Toga tragen.

Sie war sehr umständlich, daher wurde sie nur von der

Oberschicht bei offiziellen Anlässen angelegt.

Senatoren durften sie verzieren.

Mäntel waren Umhänge aus Wolle, sie hatten evtl. eine

Kapuze, außerdem trugen sie auch Hüte.

Quelle (Text und Bild):

http://home.arcor.de/mvcg/LEBEN/LEBEN.HTM

19


Schuhe

Im Haus wurden Sandalen getragen, die durch

Lederriemen gehalten wurden. Sie wurden manchmal

gefärbt. Frauenschuhe wurden mit Schmuck verziert.

Die Sculponea wurde nur von Bauern und Sklaven

getragen. Es waren Pantinen mit Holzsohlen.

Den Cakei trug man in der Öffentlichkeit, er war

verschlossen und manchmal verziert.

Die Caliga wurde von Soldaten getragen, ihre Sohlen

wurden dicht benagelt.

Quelle (Text und Bild):

http://home.arcor.de/mvcg/LEBEN/LEBEN.HTM

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15. Frauen in Rom

Quelle:

http://www.imperiumromanum.com/kultur

/luxus/luxus_kleidung_ 01.jpg

Quelle: http://b-cwwaos.logoip.de:8079/fachbereiche/ethik/castraberolina/assets

/bilder/Frauen.jpg

Quelle: http://www.remote.org/frederik/projects/frau-rom/octavia.jpg

Die Frauen im alten Rom hatten den Männern

gegenüber nur wenige Rechte. Sie durften an

keine Wahlen teilnehmen oder selbst

aufgestellt werden, dies durften nur die

Männer, aber wenn ihr Mann ein politisches

Amt wollte, dann halfen sie ihm dabei. Sie

durften auch nicht vor Gericht klagen. Viele

Gesetze erschwerten es den Frauen eine

Privatsphäre zu führen. Frauen durften erst

ab drei Kindern über ihr Vermögen verfügen,

wenn sie weniger als drei Kinder oder gar keine

hatten brauchten sie sonst einen Vormund für

ihre Geschäfte. Der Vormund durfte nicht der

Ehemann oder der Großvater sein. Frauen

hatten eine hohe gesellschaftliche Bedeutung.

Sie waren relativ selbstständig. Wenn die

Familie arm war, arbeitete die Mutter als

Sklavin bei reicheren Familien, aber wenn sie

reich waren, arbeiteten sie nicht, denn der

Mann war früher für die Arbeiten zuständig.

Frauen waren nur da um Kinder zu bekommen,

den Haushalt zu führen, zu kochen, zu putzen

usw. Die Frauen/Mädchen heirateten mit 13

und die Männer/Jungen mit 18. Die Heirat war

nur eine Zwecksheirat, d. h. die Gefühle

spielten keine Rolle. Es kam auf das Geld an,

die Reichen heirateten die Reichen und die

Armen die Armen. So war es im alten Rom.

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16. Die Familie im alten Rom

An der Spitze der Familie stand der Vater als

unumschränkter Herrscher über die Ehefrau, die

Kinder und die Sklaven. Die wichtigsten

Charaktereigenschaften des Vaters sollten sein:

Autorität, Erfahrung, Rechtschaffenheit,

Selbstbeherrschung und Strenge. Immer stand das

Engagement für öffentliche Angelegenheiten im

Mittelpunkt. Wurde ein Kind geboren, so legte die Frau

das Kind auf den Boden und der Mann nahm es auf, so

wurde das Kind in die Familie aufgenommen. Für alle

Römer war es wichtig eine gute Bildung zu haben.

Lesen und Schreiben hatten Vorrang, aber auch

die Mathematik (jeder kennt die römischen Zahlen),

Sport und vor allem die Rhetorik (Redekunst)

kamen nicht zu kurz. Die Schule war nur für Knaben,

die Mädchen blieben Zuhause und lernten alles, was wichtig war um einen

Haushalt zu führen. Die Lehrer waren meist freigelassene Sklaven, die in

Säulengängen die Kinder unterrichteten.

Quelle:

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.fra

uenruhrgeschichte.de/uploads/tx_frgdatabases/Abb._

02_Lebensbild_r%C3%B6mische_Familie.jpg&imgrefurl

=http://www.frauenruhrgeschichte.de/frauenregion/p

ersonen/personensingle/?tx_frgdatabases_pi1[showUid]%3D51&h=400&

w=347&tbnid=a8T8IqOhp5WS0M:&zoom=1&docid=L

mAIILq9MK6tUM&ei=mtJIVPy_E8LUOezYgcAM&tbm=i

sch&iact=rc&uact=3&dur=442&page=1&start=0&ndsp

=28&ved=0CGoQrQMwFg

In den Häusern gab es Hausaltare, wo man sich zum Andenken an die

Verstorbenen versammelte. Die Römer glaubten an die gleichen Götter wie die

Griechen, nur hatten sie andere Namen.

Obwohl Frauen kaum Rechte hatten, waren sie sehr modebewusst. Sie trugen

Haarknoten, aber auch Zöpfe, Wellen und Locken waren in Mode. Man

verwendete Haarnadeln und Haarschmuck. In manchen Zeiten wurde das Haar

auch gefärbt. Augenbrauen wurden gezupft und mit Eyeliner nachgezogen.

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Rudolf Sabel gemeinnützige Schulbetriebsges. mbH

Eilgutstr. 10

90443 Nürnberg

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