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EUS2.0

Innovative Einsatzunterstützung

für Feuerwehren

Fact Sheet


FACT SHEET

EUS 2.0

Das EUS System bietet viele Möglichkeiten

für Feuerwehren

Es gibt eine Vielzahl an Informationen, die im Einsatz- oder Übungsfall

für Feuerwehren von unschätzbarem Nutzen sind. Dazu zählen

Lagekarten, Hydrantenpläne, Wasserkarten, Objekt- und Brandschutzpläne,

Melderpläne und vieles mehr. Das EUS System, dessen

Entwicklung im Jahr 2002 für die Feuerwehr Lustenau begann erfüllt

die gestellten Anforderungen in einem hohen Maß.

Grund genug, um sich in Lustenau ernsthafte Gedanken einer digitalen

Einsatzunterstützung zu machen, zumal von öffentlicher Seite in

Vorarlberg/Österreich keine ähnlichen Systeme existieren. Zwischenzeitlich

setzt die innovative Software aus fünf Modulen zusammen, die

kontinuierlich in der Freizeit weiterentwickelt werden.

Entstehungsgeschichte

Das System wurde von zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr

Lustenau in ihrer Freizeit mit dem Ziel programmiert, die Ausrückzeit

der Feuerwehr auf ein Minimum zu reduzieren und den Einsatzleiter

bzw. bei größeren Ereignissen die Stabsführung zu unterstützen. Die

kontinuierliche Weiterentwicklung mit Anwendern und Führungskräften

aus dem Feuerwehrwesen gewährleistet eine bestmögliche und

effiziente Unterstützung. Die Praxisorientierung steht dabei im Mittelpunkt

aller Erweiterungen und Verbesserungen.

Die ersten Überlegungen begannen nach einem Unwetter und Hochwasser

auf Straßen und Gebäuden im Gemeindegebiet im Juli 2002.

Binnen fünfeinhalb Stunden wurden 165 Einsatzstellen von 150 Mann,

23 Fahrzeugen von insgesamt fünf Feuerwehren in Lustenau abgearbeitet.

Nachdem die Pager dazumal noch von Hand abgeschrieben

wurden ging die eine oder andere Einsatzstelle beim Übertragen auf

Papier verloren.

vollautomatisch auf Papier und Digital

Ausdruck aller notwendigen Lage- und Objektinformationen

und Anweisungen ersichtlich.

einsatzrelevante Informationen am PC öffnen

Die Datenpflege ist bequem von überall möglich

Merkmale, wie Photovoltaik, Lift, ...hinterlegt

auch koordinatenbasierte Einsatzunterstützung

webbasiert und plattformunabhängig.

Großschadenslage einfach zu verwalten.

einzelne Tablets ansprechbar

Das System verarbeitet zusätzlich SMS und Emails

Visualisierung auf Informationsscreens

Eigene Darstellung für Tablet und Smartphone

Sie glauben nicht, dass das alles möglich ist? Dann kennen

Sie unser EUS 2.0 noch nicht. Unsere Software erfüllt alle soeben

beschriebenen Facts und noch einiges mehr.


FACT SHEET

EUS 2.0

Modularer Aufbau

Jede Feuerwehr hat einen eigenen Wirkungsbereich. Jede Feuerwehr

hat individuelle Anforderungen an Mannschaft, Gerät und Infrastruktur.

Jede Feuerwehr hat individuelle Bedürfnisse. Um der Individualität

gerecht zu werden verfügt das EUS System über ein Basismodul und

derzeit Erweiterungsmodule

EUS Basismodul

EUS Basismodul: Alle Grundfunktionalitäten werden im Basismodul

abgedeckt. Wird die Feuerwehr zu einem Einsatz im Gemeindegebiet

oder zu einer nachbarlichen Hilfeleistung in den umliegenden Kommunen

gerufen, so werden vollautomatisch Objekt- und Einsatzinformationen

ausgedruckt sowie relevante Informationen auf definierten PCs

automatisch dargestellt. Dazu zählen Anfahrtsinformationen, allgemeine

Objektdaten, Hydrantenpläne, Standorte der Schlüsselboxen und

-safes, Brandschutzpläne, Merkmale von Objekten (Photovoltaik, Lift,

…) und vieles mehr.

Das Suchen von Informationen hat so ein Ende und die Mitglieder

können sich im Einsatz- und Übungsdienst auf ihre eigentliche Tätigkeit

konzentrieren. Durch eine schnellere Informationsgewinnung

lässt sich mit dem EUS Basismodul die Zeit für die Lagefeststellung im

Führungsvorgang optimieren bzw. verringern.

EUS Großschaden

EUS Großschaden: Vor allem Unwetter bescheren den Feuerwehren

alljährlich einige intensive Stunden, Tage und Nächte, bei welchen

von den Florianjüngern mehrere Einsatzstellen im Wirkungsbereich

in kurzer Zeit mit vielen Fahrzeugen abgearbeitet werden. Die

Einsatzleitung solcher Großlagen erfolgte früher per Hand mittels

Lageführungsmittel und Papier. Richtig kompliziert wurde es dann,

wenn Bürger zeitgleich direkt bei der Feuerwehr anriefen und um Hilfe

baten. Mit unserem innovativen Einsatzunterstützungssystem erfolgt

die Erfassung wie von Geisterhand.

Alle Alarmierungen der Feuerwehr werden vollautomatisch eingetragen,

analysiert und der Einsatzleitung zur Disposition vorgeschlagen.

Ähnliches gilt für direkte Anrufe im Gerätehaus. Ein Einsatzsachbearbeiter

nimmt die Telefonate in einem eigenen Raum entgegen

und erfasst diese im System. Dies vereinfacht die Disponierung der

Fahrzeuge, das Suchen hinterlassener Gegenstände am Einsatzort als

auch die gesamte Abwicklung um ein Vielfaches. So haben Sie jederzeit

einen Überblick über die aktuelle Einsatzstelle ihres jeweiligen

Fahrzeuges bzw. der Gesamtlage.

Daten die nicht gepflegt oder aktuell gehalten werden sind im

Feuerwehrwesen relativ nutzlos. Um dem gerecht zu werden ist die

Datenpflege von überall aus über ihren Browser zugänglich. Die

Verwaltung ist grundsätzlich webbasiert, je Objekt können Sie PDFs

mit Einsatz- und Objektdaten erzeugen und bei Ihnen lokal speichern

oder beispielsweise per Mail versenden.

F9 Großschaden im Einsatz, Verwaltung von

Einsatzstellen in einfacher Weise

das Herzstück - die EUS Verwaltung

Alle verwalteten Informationen im EUS System sind lokal am Server

gespeichert. Dies heißt, dass das System von sich aus grundsätzlich

nicht vom Internet abhängig ist. Alle Module * (bis auf Emailbereich

aus Kommunikationsmodul) funktionieren auch ohne Internet. Im

System ist eine Online-Hilfe integriert. Hier wird auf aktuelle Fragen

von Usern eingegangen und die Antworten der Öffentlichkeit zur Verfügung

gestellt. Hat ein User eine Frage, so reicht im Normalfall ein

rascher Blick in die Hilfe.

EUS Kommunikation

Das Kommunikationsmodul dient zum Senden und Empfangen von

SMS und Emails. Brandmeldeanlagen können mehr als man augenscheinlich

denken mag. So ist es heute möglich, dass Brandmeldeanlagen

den genauen Melder mit Gruppe und weiteren Informationen

per SMS an einen Empfänger weiterleiten. Diese werden von unserem

System ebenfalls empfangen, elektronisch verarbeitet und dem Einsatzleiter

als Information digital und auf Papier zur Verfügung gestellt.

So ist dieser bereits bei der Ausfahrt in Kenntnis der erwarteten Lage

vor Ort. Die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Vorarlberg sendet

bei Einsätzen ein sogenanntes Alarmfax per Email. Dieses wird ebenfalls

vom EUS System dem Einsatz zugeordnet und den Feuerwehrkameraden

zur Verfügung gestellt.


EUS Monitor

Im Übungs- oder Einsatzfall werden alle wichtigen Informationen

an einer Großanzeige dargestellt. Wir empfehlen als

Mindestgröße in einer Garage oder Bereitschaftsraum 55“ und

Full-HD Auflösung. Eine übersichtliche Lagekarte mit Hydranten,

Objektinformationen als auch die empfohlene Ausfahrordnung

runden das Programm der digitalen Einsatzanzeige an den

Monitoren ab.

Im Falle einer Großschadenslage werden alle Einsatzstellen als

auch ein Ausblick auf das Wetter und die aktuellen Pegelstände

in abwechselnder Weise dargestellt. Hierfür bedarf es einer

Individualprogrammierung mit den jeweiligen Notwendigkeiten

der Feuerwehr.

Im Standbybetrieb wird der Einsatzbildschirm für allgemeine Informationen

aus dem Feuerwehrwesen benutzt. Hierfür wird im

EUS System eine URL Adresse angegeben, die angezeigt wird.

EUS Monitor Einsatzanzeige

EUS Mobile

Die mobile Lösung wirkt nicht nur genial, sie ist es auch. Anhand

des EUS Mobile können Sie alle erfassten Daten zu Objekten

oder ihrem Wirkungsbereich am Tablet oder Smartphones

darstellen. Sie benötigen hierfür ein Tablet mit einer Auflösung

ab 800 Pixel in der Breite und einer Internetverbindung. Dabei

ist es egal, ob Tablets mit Android, Windows oder Apple verwendet

werden.

Im Einsatzfall werden alle einsatzrelevanten Informationen mit

Hilfe einer eigenen Software auf die mobilen Clients gepusht

dargestellt. Bei einem neuen Einsatz schaltet der Bildschirm des

Tablet automatisch ein und es öffnet sich der neuste Einsatz mit

den wichtigsten Informationen. Dazu gehören alle Objektdaten,

Lage- und Brandschutzpläne, Fotos von Schlüsselsafes, das

Datenblatt der Brandmeldeanlage als auch das Alarmierungsfax

der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle mit Zusatzinformation

zum Anrufer und alarmierter Einheiten.

Zusätzliche Anhand von zusätzlicher Software, welche nicht im

EUS Mobile enthalten ist können Einsatzinformationen zu Gefahrengut

oder Rettungskarten von Fahrzeugen abgerufen werden.

Erfolgt die Alarmierung überörtlich und somit nicht im eigenen

Wirkungsbereich, so verwendet das EUS System Google Maps

um den Fahrer zielsicher an die alarmierte Einsatzstelle zu

lotsen.

EUS Haussteuerung

Mit Hilfe dieser Schnittstelle können Daten von der Haussteuerung

über die SPS an das EUS System und umgekehrt

übertragen werden. So weiß beispielsweise das EUS System

ob jemand das Licht im Gerätehaus eingeschalten hat oder ob

ein bestimmtes Fahrzeug zum Zeitpunkt der Alarmierung im

Gerätehaus war.

Dieses Modul wird individuell an die Bedürfnisse der jeweiligen

Feuerwehr angepasst. In Lustenau beispielsweise verwenden

wir dieses Modul zum Anzeigen, ob die Florian-Station besetzt

ist oder dass keine weiteren Einsatzkräfte mehr am Einsatzort

notwendig sind.

Praxisbeispiel: EUS 2.0 in Lustenau, Österreich

Anwendung des EUS 2.0 in Lustenau / Österreich: In der Objektdatenbank

der Feuerwehr Lustenau befinden derzeit knapp

400 Objekte und über 1300 Dokumente, welche durch unser

kleines Team - bestehend aus drei Personen - bequem von

zu Hause oder im Gerätehaus gepflegt und erweitert werden.

Bisher wurden über 1500 Realeinsätze als auch 800 Übungsalarmierungen

über das System abgearbeitet.

EUS Mobile auf Tablet

Die Daten können von jedem aktiven Feuerwehrmitglied aus

Lustenau nach einem personifizierten Login von zuhause

aufgerufen und zur Objektschulung verwendet werden. Die Erfahrungen

zeigen, dass diese Möglichkeit neben den klassischen

Möglichkeiten gerne genützt wird. Die innovative Einsatzunterstützung

in Lustenau ist heute aus dem aktiven Einsatzgeschehen

kaum mehr wegzudenken. Wir haben gelernt dieses

System nicht als reine Softwarelösung zu betrachten, sondern

als Philosophie zu leben. Durch die zentrale, objektbezogene

Ablage von Informationen erleichtern sich Verwaltung als auch

das Einsatzwesen in einem.

Zur Entwicklung: Markus Hollenstein und Jürgen Hämmerle entwickelten

das Basissystem gemeinsam mit Führungskräften der

Feuerwehr Lustenau sowie weiteren Führungskräften aus dem

Feuerwehrwesen. Gerne präsentieren wir unser System nach

Absprache bei Ihnen oder live in Lustenau. Der Vorteil einer

Vorführung in Lustenau ist, dass Sie das System in Wirklichkeit

sehen – damit auch die Zeiten von der Alarmierung bis zur Darstellung

der Einsatzinformationen auf Informationsbildschirmen

oder Tablets (innert Sekunden) oder der Ausgabe auf einem

Duplex Drucker (bis zu einer Minute – abhängig vom Drucker).

Sie möchten unser System live sehen oder mehr Informationen

dazu? Kontaktieren Sie uns!

Jürgen Hämmerle, Mitglied Feuerwehr Lustenau

Tel. +43 650 7676 322, juergen.haemmerle@gmail.com

Markus Hollenstein, Mitglied Feuerwehr Lustenau

Tel. +43 664 163 69 43, mh@mhe.at

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