öffnen - Ultras Frankfurt

uf97.de

öffnen - Ultras Frankfurt

UF­Stände

Am Container bzw. an unserem Stand direkt vor Block 40 gibt es auch heute wieder massig Material

zu kaufen. Es gibt wie immer verschiedene Aufkleber, den Nordwestkurve Schal, Restexemplare

des Meister­Shirts, Bauchtaschen, Pullover und allerhand anderen Kram. Das Frankfurt­Shirt ist

wieder in allen Größen erhältlich. Heute wird es auch weiterhin die Nordwestkurve­Shorts geben. Es

lohnt sich also wie immer am Stand vorbei zu kommen!

Aktuelle Situation bei Waldhof Mannheim

Da der Waldhof nach wie vor in großen finanziellen Problemen steckt, weisen wir hier auf das eingerichtete

Spendenkonto hin.

Pro Waldhof ­ Konto: 370 020 5826 ­ BLZ: 670 900 00 (VR Bank Rhein Neckar) ­ Betreff "SVW"

Waldhof und die SGE!

ULTRAKAOS SOLI­EP

Leider müssen wir euch mitteilen, dass es die Ultrakaos Soli­EP heute noch nicht zu kaufen gibt.

Der Vorgang im Presswerk zieht sich etwas in die Länge, somit kann der angekündigte Termin nicht

eingehalten werden. Die Chancen fürs nächste Heimspiel stehen gut, also nicht verzweifeln! Checkt

das Video zu "Ultrakaos­Wenn der Adler einfliegt" auf www.UF97.de!

Tracklist:

1. Intro

2. Sound aus der Kurve

3. Aus der Dunkelheit

4. Flügel am Waldrand feat. Vega

5. Angriff

6. Am Rand feat. Albowholik

7. Für euch

+ 2 Bonus Tracks

Termine:

Sa, ­ 09.05 ­ 15:30Uhr Hannover 96 ­ SGE (Niedersachsen Stadion)

Mi, ­ 13.05 ­ 20:00Uhr SGE ­ SV Werder Bremen (Waldstadion)

Sa, ­ 16.05 ­ 15:30Uhr VfL Bochum ­ SGE (Ruhrstadion)

Sa, ­ 23.05 ­ 15:30Uhr SGE ­ Hamburger SV (Waldstadion)

So, ­ 24.05 ­ 14:00Uhr SGE U23 ­ 1.FC Nürnberg U23 (Bornh. Hang)

Kontakt: SAW@ultras­frankfurt.de // Internet: www.ultras­frankfurt.de & www.droogs99.de


Gude Nordwestkurve!

Viel ist in den letzten 2 Wochen in der Presse über unsere Fanszene geschrieben worden.

Ein großer Riss sei entstanden zwischen Funkel­Gegnern und Funkel­Freunden. Ein Riss,

der in dieser entscheidenden Phase der Saison schädlich für die Mannschaft und die Außendarstellung

der Eintracht sein könnte.Sicherlich sind Meinungsverschiedenheiten nicht

von der Hand zu weisen. Beide Seiten haben gute und nachvollziehbare Argumente, wie

man in zahlreichen Gesprächen rund ums Stadion und abseits der Spieltage erfahren

kann. Die jeweils andere Seite zu überzeugen, ist wohl eine schwere Arbeit. Doch wozu

wir als Fanszene von Eintracht Frankfurt trotz der Differenzen in der Lage sind, hat der

letzte Samstag in Stuttgart gezeigt. Während die Mannschaft wieder einmal sich leidenschaftslos

in ihr Schicksal ergeben hat, haben wir mit einem halbstündigen Dauergesang

von „Mein Leben dir vermacht“ gezeigt, wer hier wirklich den Verein lebt und liebt, auch

wenn uns gerne unterstellt wird, wir würden ihn einigen Personen wegnehmen. Personen,

die nach uns zur Eintracht gekommen sind und vor uns wieder gehen werden. Doch wer

am Samstag im Gästeblock des Neckarstadions diese Emotionen erlebt hat, der weiß, wo

das Herz von Eintracht Frankfurt schlägt!Heute geht es gegen Borussia Dortmund. Wieder

einer der Vereine aus der oberen Tabellenhälfte, es dürfte somit eigentlich nichts zu holen

geben. Warten wir’s mal ab… Die Fanszene der Borussia wurde kürzlich von 119 teilweise

sehr fragwürdigen Stadionverboten erschüttert, mal sehen, wie sich die Gäste heute im

Block präsentieren.Ebenfalls im Einsatz ist heute unsere U23­Mannschaft. Gegner sind

die Lilienschweine aus Darmstadt. Es war zu erwarten, dass diese Partie zeitgleich mit

einem Profi­Spiel angesetzt wird, so dass uns ein kollektiver Besuch am Bornheimer Hang

nicht möglich sein würde. Hoffen wir, dass die Jungs auch ohne unsere Unterstützung das

Derby gewinnen und so den Hinspielerfolg wiederholen können. Weiter geht’s dann hoffentlich

zeitnah mit dem Nachholspiel in Schweinfurt gegen den TSV Großbardorf, haltet

die Ohren offen, wann dieses Spiel genau stattfindet.Jetzt heißt es durchdrehen in der

Nordwestkurve! Zeigt allen, dass wir Eintracht Frankfurt sind und eben keine graue Maus,

sondern ein ganz besonderer Verein mit einer einzigartigen Fanszene!

MEIN LEBEN DIR VERMACHT!

Jugendspiel oder so was in der Nähe an. Ganz sportliche Gesellen betätigten sich sogar noch als

Schiedsrichter... ;)Bis zum Spielbeginn hatte der größte Teil also noch keinen Stuttgarter erblickt,

diese hatten sich offenbar massiv auf den Wasen gesammelt, aber da war in größeren Gruppen

wirklich kein Weg hin zu finden. Nachdem die ein oder andere Ingewahrsamnahme dann auch

pünktlich zum Anpfiff beendet war,

erblickte eine kleine Choreo das

Licht der Welt im Gästeblock. Das

„YOU BETTER RUN!“ – Motto wurde

von weiß­schwarz­weißen Luftballons

umrahmt. Sonneneinstrahlungen,

Fahnen in der Choreo und der

miese Neigungswinkel im Neckarstadion

trübten das Bild ein wenig, aber

was solls. Message sollte angekommen

sein...Wie zu erwarten war auf

dem Rasen nix zu holen, der Gästeblock

blieb die erste Halbzeit auch

echt blass, Sonne und Alkohol hatten da wohl ihren Tribut gefordert. Stuttgart zwar, wie gewohnt,

nicht viel zu hören, dürfte aber echt an dem Scheiß­Stadion liegen, die Beteiligung aber zumindest

am Anfang relativ gut, auch im Oberrang der Heimkurve gibt’s da scheinbar jetzt ein Grüppchen.

Sicherlich eine der besseren Heimkurven der Liga, so von außen betrachtet. Nachdem man dann

schließlich Anfang der 2.Halbzeit endgültig das Spiel mal wieder verloren hatte, konzentrierte sich

der Block dann auch aufs Singen und startete in einen 30minütigen Dauergesang­ nicht schlecht!

Von Heimseite kam, trotz der günstigen Ergebnisse der anderen Spiele und der damit verbundenen

realistischen Meisterschaftschance, nicht mehr allzu viel, etwas seltsam... Normalerweise müsste da

doch das ganze Stadion durchdrehen!Irgendwann hatte man die Tortur auf dem Rasen dann durchgestanden

und begab sich auf den schier endlosen Fußweg Richtung Untertürkheim. Auch hier wurde

man von keinem Stuttgarter behelligt, anderswo wurde aber der EFC Rodgau seines Banners

entledigt. Ob der EFC Rodgau ein adäquater Gegner ist, ist natürlich fraglich, trotzdem immer wieder

sehr bedauerlich, dass auch bei uns einzelne Fanclubs völlig sorglos durch andere Städte marschieren.

Muss man sich nicht wundern, wenn man eben abseits von allen anderen mit ein paar

Leuten rumläuft, dann passiert so was eben!

Die Leute müssten eigentlich auch lange

genug zum Fussball fahren, um das zu wissen...

Neben einer relativ peinlichen Stellungnahme

fertigte man dort wohl auch noch

eine Anzeige. Ziemlich traurig, und wirft echt

kein gutes Licht auf die Frankfurter Szene.

Passt einfach mal auf und guckt, wo ihr

langlauft, wenn ihr unsicher seid – fahrt mit

dem Mob! Dann passiert auch nix, und man

muss danach nicht rumheulen!Auf der Rückfahrt

flogen dann noch einige Schwaben aus

der Bahn, bis Frankfurt hatte man äußerst

nervige Polizeibegleitung, und der eigene Mob war teilweise ein echter Hühnerhaufen, wenn’s ums

Ein­ und Umsteigen ging. Unfassbar, dass die Leute nicht mal die einfachsten Dinge auf die Reihe

kriegen und immer jeder irgendwo rumschreien muss, und seinen Senf dazugibt. Wirklich peinlich,

ein Wunder, dass der ein oder andere unter der Woche nicht verhungert, manch einer macht den

Eindruck, als würde er daran scheitern, sich unfallfrei ein Brötchen zu schmieren. Dazu ließ sich

dann wohl noch eine Kleingruppe, die unbedingt extra laufen musste, noch ne halbe Ewigkeit in

Stuttgart kesseln. Passte allerdings auch zum Bild des Tages...Im Endeffekt wirklich die schäbigste

Fahrt der Saison (nach Cottbus und den dortigen Begleitumständen..), echt zum Abgewöhnen das

Ganze. Naja, drauf geschissen, nächstes Mal wird’s wieder besser­ aber was kostet die Schlampe

eigentlich?Danke an die anwesenden Gäste aus Bergamo(2x)und Leutzsch(5x)!


umhampelten und uns damit tierisch auf den Sack

gingen.Bevor es dann losgehen konnte, überreichten

wir der Eintracht­Legende Kurt E. Schmidt eines

der neuen Meister­Shirts der Nordwestkurve,

was ihn – ein Zeitzeuge des Finales – sichtlich

rührte.Die Mannschaft wurde dann nur von ein

paar Fähnchen empfangen, dafür konnte sich die

anschließende akustische Unterstützung durchaus

hören lassen, besonders in Anbetracht der geringen

Anzahl an Leuten. Quasi ohne Pause sang

man die ersten 45 Minuten durch. Die Elf auf dem

Rasen gingen mit 1:0 in Führung, bekamen dann

den Ausgleich und hatten wenige Minuten später

die erneute Führung auf dem Fuß. Doch Angelo

Vaccaro vergab den Elfmeter kläglich, so dass es

mit einem Remis in die Pause ging. Am Ergebnis

änderte sich bis zum Abpfiff nichts mehr. So kam

man zwar nicht wie erhofft an die Heidenheimer

heran, wurde andererseits von ihnen aber auch nicht abgehängt. Noch ist der Aufstiegszug damit

nicht abgefahren, zumal auch die anderen Konkurrenten für uns spielten. Der Support im zweiten

Durchgang erlebte dann doch die eine oder andere Schwächephase, war aber im Großen und Ganzen

OK. Zwischendurch verlegte man seine Bemühungen – wie schon im Heimspiel gegen Fürth 2

in der Hinrunde – darauf, jeden Ballkontakt und Pass der Eintracht frenetisch zu bejubeln, die der

Heidenheimer gnadenlos auszubuhen und niederzupfeifen.Nach Spielende feierte man die Mannschaft

für den verdienten Punktgewinn, auch Kurt E. Schmidt verneigte sich noch einmal vor uns,

und bei herrlichstem Sonnenschein ließ man den Tag ausklingen.

Samstag. 25.04.09 (1.Bundesliga)

VFB Stuttgart – SG Eintracht Frankfurt (2:0)

Neckarstadion, Stuttgart ­ 55.000 Zuschauer (3.500 Frankfurter)

Stuttgart. Frühlingsfest. Da war doch was? Richtig, den spaßigen Tag unseres letzten Spiels im

Schwabenländle noch in netter Erinnerung, gings in aller Frühe ab in Richtung Süden.Bis kurz vor

Stuttgart hatte mans dann auch herrlich entspannt und die ca. 150 – 200 Zugfahrer waren nicht den

dauernden Belehrungen der Polizei ausgesetzt. Spätestens

ab Stuttgart HBF

war das dann allerdings

passé, auch alle erdach­

ten Tricks halfen nicht mehr

viel. Der größte Teil des

Haufens wurde dann auch

direkt gekesselt und gen

Stadion gebracht, während

sich ungefähr 60 Leute

doch nicht nehmen lassen

wollten, mal gepflegt ne

Runde Autoscooter zu fahren.

Mangels Geschlos­

senheit wurde dieses Unterfangen

aber von äußerst

gereizten Stuttgarter Beamten

unterbunden, an­ schließend gabs für einige

ein Wasenverbot und tüchtig Rumgeschreie... Da

war der ein oder andere Staatsdiener scheinbar

noch angepisst vom letz­

ten Jahr. Auch der Zugang

zur Heimkurve war merk­

lich besser gesichert, als

gewohnt...Also hieß es eben ein paar Stunden in

der Sonne rumlungern, der eine Teil tat dies vorm

Gästeblock, wieder andere Schlingel schlichen sich doch noch aufs Frühlingsfest oder sahen sich in

aller Ruhe ein E­Jugendspiel oder so was in der Nähe an. Ganz sportliche Gesellen betätigten sich

Freitag, 17.04.09 (2. Österreichische Bundesliga)

FC Wacker Innsbruck – FC Pax Gratkorn (4:1)

Tivoli, Innsbruck – 3.700 Zuschauer

Bereits Donnerstagmorgen starteten die ersten 8 Frankfurter in Richtung Innsbruck, die restlichen 9

folgten am Freitagmorgen. Die lustige Fahrt zeichnete sich u.a. durch diverse stibitzte Würstchen,

fliegende Salate und ausgebaute Autoradios aus und letztendlich wurde bereits dort jede Menge

Schabernack getrieben. Auch ein letztendlich gut überstandener unfreiwilliger „Elchtest“ auf der Autobahn

wurde erfolgreich gemeistert.In unserer Zielstadt angekommen, wurden wir von 2 Innsbruckern

am Stadion in Empfang genommen. Nach kurzem Abstellen der Autos folgte unser Stadtprogramm.

Begonnen wurde in einer Brauerei, dessen

Angebot reichlich getestet wurde bis es den

Besitzern zu bunt wurde und wir leider der Lokalität

verwiesen wurden. Nach einem hervorragenden

Essen, wurden wir in den Raum der V.K. gebeten,

um den Abend standesgemäß ausklingen

zu lassen. Den Abschluss fand man im Raum der I

Furiosi. Danach stand noch eine etwas längere

und außerplanmäßige Nachtwanderung zu unserer

Unterkunft auf dem Programm, welche jedoch

problemlos gemeistert wurde. Am nächsten Morgen

traf man sich in der Stadt und ging gemeinsam

sehr lecker essen. Das Stadion war mit 3700

Zuschauern besetzt, rund 500 sollten sich durchgängig am Support beteiligen, wie gewohnt angelehnt

an den italienischen Stil. Wacker konnte in der 23. Min in Führung gehen, jedoch gelang Gratkorn

kurz danach der Anschluss. Innsbruck drehte nun weiter auf und zur Halbzeitpause stand es

3:1. Die Halbzeitpause wurde kurzerhand durchgesungen und in der 2. Halbzeit wurde die Stimmung

stets besser. Auch die Mannschaft würdigte das Bemühen auf den Rängen und sorgte kurz

vor Schluss für das endgültige 4:1.Es tat durchaus gut wieder einmal so einen Sieg zu sehen und

keiner konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass auch die Eintracht dies am Folgetag wieder einmal

schaffen sollte. Nach dem Spiel verweilte man noch ein wenig am Stadion, machte letzte Erinnerungsfotos,

setzte sich dann in die Autos und trat gemütlich die Heimfahrt an. Der andere Teil der

anwesenden Frankfurter verbrachte den Abend noch in den Räumlichkeiten der Verrückten Köpfe,

ehe auch diese am Samstagmorgen Frankfurt erreichen sollten.Abschließend lässt sich nur sagen,

einfach grandiose Tage in Innsbruck und eine Gastfreundschaft die man nur an wenigen Orten dieser

Welt erfahren darf. Hierfür ein großes DANKESCHÖN und bis zum nächsten Mal!

Samstag, 18.04.09 (1. Bundesliga)

SG Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach (4:1)

Waldstadion, Frankfurt – 51.500 Zuschauer (6.000 Gladbacher)

Heimspiel gegen einen Abstiegskandidaten, laut Funkel und Bruchhagen eine sichere Angelegenheit,

schließlich kann man gegen die Teams von unten gewinnen. So kam es letztendlich auch, dennoch

sorgte diese Partie im Nachhinein für einigen Wirbel.Schon vor Spielbeginn hallten erste

„Funkel raus“­Rufe durchs weite Rund, die auch im weiteren Spielverlauf zunächst nicht leiser werden

sollten. Als Höhepunkt wurde der Spruch „Funkel raus – Hools rein. Wir haben das Mauern satt,

wir wollen Mauern durchbrechen!“ am Zaun präsentiert und – entgegen der späteren Berichterstattung

in manchen Medien – natürlich nicht vom Sicherheitsdienst entfernt. Nach dem 2:0 verstummten

die Rufe allmählich, doch im medialen Nachgang gab es kein anderes Thema. Warum rufen

eigentlich nicht gerade wenige Leute im Stadion „Funkel raus“? Sind wir alle größenwahnsinnig und

träumen von Meisterschaften und anderen Titeln? Bekommen wir Geld von Caio? Leben wir alle an

der Realität vorbei? Nein! Wir wollen einfach mal wieder attraktiven Fußball sehen. Wir wollen Ver­


sehen. Wir wollen Verantwortliche im Verein,

die Visionen haben, die eine Perspektive vorgeben,

die über Platz 12 oder 13 hinausreicht.

Wir wissen natürlich, dass die Eintracht von

heute einfach nicht mehr die Eintracht aus den

90ern oder noch früher ist. Aber das ist noch

lange kein Grund, uns kleiner zu machen als

wir sind, jeden Gegner stark und die eigene

Mannschaft stets schwach zu reden. Das ist

noch lange kein Grund, unattraktiven Mauer­

Fußball zu spielen. Das ist noch lange kein

Grund, jedes Spiel gegen einen so genannten

Großen aus der Liga von vornherein als verloren anzusehen. Das ist noch lange kein Grund, sich

Jahr für Jahr – Verletzungsmisere hin oder her – mit Platz 12 oder 13 zufrieden zu geben und keinerlei

Ansprüche nach oben zu stellen, die – siehe letzte Saison nach dem Spiel in Leverkusen – so

abwegig nicht sein können. Das ist noch lange kein Grund, einen Sieg gegen erbärmlich schwache

Gladbacher als riesigen Triumph zu verkaufen. Das ist noch lange kein Grund, eigene Fehler wie die

grandiosen Fehleinkäufe – Bellaid, Petkovic, Kweuke, um nur 3 zu nennen ­ stets zu verneinen. Und

das ist vor allem kein Grund – und gerade diese Aktion war vielen im Vorfeld der Gladbach­Partie

aufgestoßen ­, sich über die Tradition und die Meisterschaft der Eintracht – einer unserer größten

Trümpfe ­ lustig zu machen, so wie es Herr Funkel in der Pressekonferenz am Donnerstag gemacht

hat. Leider ist der Platz in einem solchen Spielbericht zu begrenzt, um eine umfassende Analyse der

Situation rund um Funkel zu betreiben. Aber ich hoffe, dass in Ansätzen klar wurde, was zumindest

mich und sicher auch viele der anderen „Fremdkörper“ und „Saboteure“ bewegt, wenn es um den

Trainer geht. Was gibt es sonst noch zum Tag zu sagen? Das Frühschobbe in Alt­Sachsenhausen

hätten durchaus mehr Leute besuchen können, jedoch kam uns hier das Wetter in die Quere. Der

anschließende Marsch zum Stadion wurde mit ca. 300 Eintrachtfans bewältigt und es wurde sich

schonmal gesangstechnisch auf das Spiel eingestimmt. In Halbzeit eins empfand ich den Support

als sehr gezwungen und aufgesetzt, da es einfach vielen schwer fiel, komplett aus sich herauszugehen,

wenn man sich die Darbietung auf dem Rasen angesehen hat. Im zweiten Durchgang wurde es

dann zum Glück besser, was wie gesagt auch an dem wirklich schwachen Gegner lag. Der Support

besserte sich und konnte streckenweise wirklich überzeugen. Für etwas Abwechslung sorgte auch

ein auf einmal aufgetauchter Plastik­Penis – Achtung: Sexismus! – im Block.Die Gladbacher Ultrà­

Szene traf schon vor Toreöffnung im Gästeblock ein, setzte sich dann mit ihren 50­60 Hanseln unten

auf die Stufen und harrte der Dinge. Während des Spiels folgte dann nicht die erwartete Abspaltung

zwischen Ultras und restlicher Fanszene, überzeugen konnten die Gäste aus dem Rheinland trotzdem

nicht. Ein paar Fähnchen zu Spielbeginn, danach durchschnittlicher Support, mehr nicht.Nach

der Partie ging es dann für einige Autobesatzungen nach Leipzig zum Auftritt von Ultrakaos, andere

ließen den Tag bei einem Abendessen mit den heute anwesenden Innsbruckern – ein Dank an euch

– ausklingen.

Sonntag, 19.05.09 (3.Kreisklasse)

Grün­Weiß Miltitz II – BSG Chemie Leipzig (0:5)

Sportplatz Miltitz, Leipzig ­ 250 Zuschauer (200 Chemiker)

Einweihung des neuen Fanprojekts in Leipzig, unsere Rapper um Ultrakaos + Vega hatten dort einen

Auftritt, folgerichtig traten um die 30 Leute aus der Mainmetropole mit Autos und Neunern direkt

nach dem Heimspiel gegen Gladbach die Reise in den Osten an.Nachdem alle Platzprobleme und

Querelen beseitigt waren, und jeder seinen, mehr oder minder komfortablen, Platz in einem der Gefährte

gefunden hatte, war man ungefähr gegen halb elf in Leipzig angekommen. Der Neuner hatte

bei der Ankunft etwas Hektik, da man nicht sofort zugeordnet werden konnte, schließlich war aber

auch das ohne Verluste geklärt. ;)Das neue Fanprojekt ist wirklich eine kleine Perle, alles, was das

Herz begehrt, ein Fitnessraum, Büros, Couchräume und ein großer Partyraum inklusive Bühne­ einzig

der Standort in Leipzig­Großzschochern ist natürlich etwas verbesserungsfähig, aber ansonsten

ein Riesending... Von so was können wir leider nur träumen.Auf der Party dann um die 200 Leute,

ausnehmend faire Getränkepreise und eine durchaus begeisterte Meute. Der Ultrakaos­Auftritt war

leider durch das ein oder andere Technikproblem nicht perfekt, den Leuten hats aber offensichtlich

ziemlich gut gefallen!Nachdem der Teil des Abends also passé war, und ein Auto bereits den Rückweg

antrat, um zum U23­Spiel am Sonntag wieder in Frankfurt zu sein, waren nun die Freunde

elektronischer Musik an der Reihe, und so verweilte man sicherlich noch bis 4 Uhr in der Früh, ehe

man sich auf die einzelnen WGs aufteilte.Viel zu früh blinzelte man dort ins Sonnenlicht und bekam

noch ein schickes Frühstück hingestellt, ehe es auf zum Treffpunkt ging. Knapp 100 Chemiker

machten sich dann per Straßenbahn auf nach Miltitz, sehr idyllisch dort, irgendwie wars so, als wenn

wir ein Auswärtsspiel im tiefsten Kalbach hätten. Bei strahlendem Sonnenschein saß man also gemütlich

in der Sonne und lauschte den herrlichen Klängen der übelsten Eurotrash­Musik aus den

„Stadion“lautsprechern, bis die Idylle dann irgendwann dahin war. Knapp 15 Personen, die den Freien

Kräften Leipzig, der dortigen Naziszene, zuzurechnen waren, betraten das Sportplatzgelände. Ob

der eher schwierigen Verhältnisse in Leipzig und der Ereignisse der Vergangenheit eine Provokation

in Richtung der Chemiker. Schließlich wurden die guten Herren dann recht unsanft wieder vom

Sportplatz befördert. Mal gucken, was das für Auswirkungen auf die Situation in L.E. hat... Anschließend

begann schon das Spiel, die Stimmung litt allerdings unter den Vorkommnissen, gerade weil

nicht sicher war, ob der Trupp nicht nochmal anrücken würde, also wurden nur vereinzelt einige Lieder

gesungen­ darunter ein wirklich schönes neues­ während Chemie schlussendlich gegen den

abellenzweiten souverän gewann. Ansonsten passierte nichts mehr, und auch der Rückweg war

sehr entspannt, nach einem Abstecher ins Fanprojekt, wo willkommenerweise das Frühstück, das

eigentlich für den Morgen gedacht war, aus Zeitgründen aber nicht mehr verspeist wurde, auf uns

wartete – mit allem, was das Herz begehrt, ein Riesendank dafür – machte man sich dann auch gut

gestärkt wieder auf die Heimreise! Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft nach Leipzig!

Sonntag, 19.04.09 (Regionalliga Süd)

SG Eintracht Frankfurt U23 – 1.FC Heidenheim (1:1)

Bornheimer Hang, Frankfurt – 520 Zuschauer (50 Gäste)

Kaum aus Leipzig zurück, ging es schon wieder zum Bornheimer Hang, um die U23 im Aufstiegskampf

zu unterstützen. Gegner heute der Tabellenführer aus Heidenheim, der bei 1 Spiel weniger 4

Punkte mehr auf dem Konto hat. Ein Sieg also, und man wäre wieder dran an Heidenheim und dick

im Aufstiegsrennen.Am eigentlichen Treffpunkt – der Trinkhalle am Johanna­Tesch­Platz – war

nichts los, so dass man recht zügig gen Eingang schlenderte, wo dann der Rest der Truppe wartete.

Im Stadion erwartete uns ein leider doch recht spärlich besetzter Heimblock. Gut, ein Teil weilte in

Leipzig, aber dennoch war die Resonanz für ein derart wichtiges Spiel doch arg enttäuschend. Im

Gästeblock war endlich mal was los, eine Busladung hatte sich eingefunden. Teil dieser Reisegruppe

waren dann etwa 10 Jugendliche, die hinter einem Wellenbrecher rumhampelten und uns damit

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine