Geschäftsbericht 2012 - Wien Holding

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Geschäftsbericht 2012 - Wien Holding

Geschäftsbericht 2012


Geschäftsbericht 2012

Wien Holding GmbH

1010 Wien

Universitätsstraße 11

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Fax: +43 (1) 408 25 69-37

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Kontakt

Brigitte Holper

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und

Wolfgang Gatschnegg

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Fax: +43 (1) 408 25 69-97

E-Mail: w.gatschnegg@wienholding.at


Inhalt

Vorworte 04

Organe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

Gesellschafterstruktur 07

Bericht der Geschäftsführung 08

Beteiligungsspiegel der Konzernunternehmen 20

Immobilienmanagement 28

Kultur- und Veranstaltungsmanagement 50

Logistik und Mobilität 60

Umweltmanagement 70

Medien und Service 74

Corporate Social Responsibility 82

Impressum 84


VORWORT

Vielfalt und Lebensqualität

Bürgermeister und

Landeshauptmann

von Wien

Dr. Michael Häupl

Wien ist eine besonders vielfältige Stadt, in der

es sich ausgezeichnet leben lässt. Diese Vielfalt

spiegelt sich auch in den Unternehmen der Wien

Holding wider, denn der Konzern ist in so gut wie

allen Bereichen tätig, die unmittelbar mit der Vielfalt

und der Lebensqualität Wiens zu tun haben.

So bieten die Kulturbetriebe der Wien Holding

die Vereinigten Bühnen Wien, die Wiener Stadthalle,

die Wien-Ticket und die vier Wien Holding-

Museen – ein breites Angebot an Kultur und

Unterhaltung. Der Hafen Wien spielt eine zentrale

Rolle für die Versorgung der Stadt mit Waren und

Gütern aller Art. Der Twin City Liner und die Flotte

der DDSG Blue Danube Schifffahrt befördern Fahrgäste

auch über die Landesgrenzen hinaus.

Mit der neuen Therme Wien hat die Wien Holding

eine der modernsten und größten Stadtthermen in

Europa geschaffen. Die ebswien hält mit der Wiener

Hauptkläranlage die Natur und die Gewässer

sauber – und das nach höchsten Umweltstandards.

Und die Immobilien des Konzerns – von der Messe

Wien über den Ausbau des Areals in Neu Marx bis

hin zu lokalen Projekten wie dem Wirtschaftspark

Breitensee – tragen maßgeblich zur Stärkung des

Wirtschaftsstandortes Wien bei, genauso wie die

Unternehmen des Konzerns im Medienbereich.

Lebensqualität und Vielfalt sichern. Genau dafür

steht die Wien Holding mit ihren rund 75 Unternehmen.

In der Praxis heißt das effizient wirtschaften

und mit den Projekten und Unternehmen das

Wirtschaftswachstum ankurbeln, Arbeitsplätze

schaffen, die Infrastruktur verbessern und die Lebensqualität

insgesamt weiter steigern. Nicht die

Gewinnmaximierung um jeden Preis ist die primäre

Triebfeder für den Konzern, sondern es geht vor

allem um den Mehrwert, also die Vorteile, die die

Projekte und Unternehmen für die Stadt und die

Menschen bringen.

Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

des Wien Holding-Konzerns ganz besonders für

ihr Engagement und ihre Leistungen, die sie für

die Stadt und ihre Bevölkerung erbringen und

wünsche für kommende Aufgaben viel Energie

und Erfolg.

Dr. Michael Häupl

04


VORWORT

Wien braucht starke Unternehmen

Wien ist eine Stadt, in der man sich wohlfühlt.

Bei vielen internationalen Rankings wie dem UN-

HABITAT „City Prosperity Index“ ist Wien die Nummer

eins, noch vor so namhaften Metropolen wie

New York, Toronto, London oder Stockholm.

Neben der wirtschaftlichen Produktivität sind bei

dieser Studie auch Faktoren wie Lebensqualität,

Infrastruktur, Verteilungsgerechtigkeit oder ökologische

Nachhaltigkeit Gradmesser für den Erfolg.

Studien wie diese sind ein riesiges Kompliment an

alle, die mit ihrem Engagement die Stadt Wien zu

dem machen, was sie ist: eine der attraktivsten

Metropolen der Welt. Die Wien Holding mit ihren

75 Unternehmen und ihren rund 2.280 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern leistet dazu einen wertvollen

Beitrag.

Der Konzern entwickelt die Stadt nachhaltig weiter,

ganz im Sinne der Menschen, die hier leben.

Für die Wien Holding geht es immer um den

Mehrwert, also die Vorteile, die mit den Projekten

des Konzerns für die Stadt und ihre Bevölkerung

verbunden sind. Diese Mehrwert-Strategie ist die

Unternehmensphilosophie, an der sich die Wien

Holding orientiert.

Um den Wohlstand und die Lebensqualität für

Wien nachhaltig zu sichern, braucht die Stadt

Unternehmen wie die Wien Holding, deren Gesellschaften

effizient arbeiten und auf das Gemeinwohl

ausgerichtet sind, und mit ihren gemeinwirtschaftlichen

Aufgaben auch vernünftige

Partnerschaften mit privaten Investorinnen und

Investoren eingehen.

Genau das ist das Modell, auf das wir mit unseren

Unternehmen der Stadt setzen. Mit diesem

Wiener Weg“ unterstützen wir die Wirtschaft,

schaffen Arbeitsplätze und verbessern die Lebensqualität

für die Wienerinnen und Wiener weiter.

Ich möchte mich vor allem bei den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des Wien Holding-Konzerns

für die ausgezeichneten Leistungen und den tollen

Einsatz im Jahr 2012 bedanken. Eine Leistung, die

jeder Wienerin und jedem Wiener Tag für Tag zugutekommt.

Vizebürgermeisterin

Mag. a Renate Brauner,

Finanz- und Wirtschaftsstadträtin

Mag. a Renate Brauner

05


VORWORT

Stark und erfolgreich

Vorsitzender des

Aufsichtsrates

o. Univ.-Prof.

DDr. Walter Barfuß

Vor zehn Jahren – im Jahr 2002 – hat die Wien

Holding jene Strukturen erhalten, die für ein gemeinwirtschaftliches

Unternehmen notwendig

sind, um auch in einer globalisierten Welt bestehen

zu können. Das Jahr 2012 ist damit eine gute

Gelegenheit, einen Blick darauf zu werfen, wie sich

das Unternehmen in dieser Dekade entwickelt hat.

Seit der Neustrukturierung ist die Wien Holding

zu einem vielfältigen, modernen, starken und

dynamischen Konzern geworden. Die einzelnen

Unternehmen der Wien Holding haben eine

Vielzahl an Projekten realisiert, von denen man

durchaus behaupten kann, dass sie das Bild der

Stadt und das Leben der Menschen sehr positiv

beeinflusst haben: der Neubau der Messe Wien,

die Twin City Liner, die Schiffsstation City, das

Hafenausbauprogramm, Neu Marx als moderner

Wirtschaftsstandort für Technologie, Forschung

und Medien oder die vielen Projekte im Kulturbereich

von der „Erfindung“ des Mozarthaus Vienna,

der Übernahme des Haus der Musik oder des Kunst

Haus Wien bis hin zur Generalsanierung des Jüdischen

Museum Wien. Fazit: Die Wien Holding

investiert in der ganzen Stadt in realwirtschaftliche

Projekte und schafft damit Arbeitsplätze,

Wachstum und Lebensqualität. Auch in wirtschaftlicher

Hinsicht zeigen die aktuellen Kennzahlen

einen gesunden und kraftvollen Konzern. Beim

Neustart im Jahr 2002 gehörten 33 Unternehmen

zur Wien Holding, zehn Jahre später sind es rund

75. Der Umsatz ist heute eineinhalb Mal höher

als vor zehn Jahren, und die Bilanzsumme hat sich

verfünffacht. Die Kraft des Unternehmens spiegelt

sich auch in der hohen Eigenmittelquote wider,

welche im Jahr 2012 bei über 40 Prozent lag.

Mit gutem Gewissen kann man sagen, dass der

Weg, den die Wien Holding vor zehn Jahren eingeschlagen

hat, der richtige war. Der Kurs ist auch

für die Zukunft klar: Die Wien Holding wird konsequent

und mit ganzer Kraft für Wien arbeiten, als

Motor für die Wirtschaft, als Dynamo für die Modernisierung

der Stadt und als Garant für höchste

Lebensqualität in Wien.

Ganz besonders möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der Wien Holding

für ihr außergewöhnlich hohes Engagement und

ihre ausgezeichneten Leistungen, die letztendlich

den Erfolg des Unternehmens erst möglich machen,

bedanken.

o. Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß

06


Organe der Gesellschaft und Team

Geschäftsführung

Direktor Komm.-Rat Peter Hanke

Direktorin Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Prokurist Dr. Kurt Gollowitzer

Prokuristin Mag. a Doris

Rechberg-Missbichler

Aufsichtsrat

Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß

(Vorsitzender)

Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner

(1. Stellvertreter)

Bereichsdirektor Dr. Roland Kassar

(2. Stellvertreter)

Vorstandsdirektorin Dr. in Gabriele

Domschitz

Generaldirektor Dr. Günter Geyer

OSR Mag. Dietmar Griebler, MBA

Hermann Gugler

Mag. Stefan Leeb, MSc

Finanzdirektor Richard Neidinger

Direktorin Dr. in Gertrude

Tumpel-Gugerell

Arbeitnehmervertretung

Gabriele Malik

Eva Resch

Silvia Riegler

Karl Schmid

Ing. Robert Strehn

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mag.ª (FH) Christine Andert

Mag. a Elisabeth Bauer

Dario Bjelanovic, MA (seit 1. 3. 2013)

Dipl.-Ing. in Michaela Benesch

(bis 14. 10. 2012)

Angela Djuric, BA

Andrea Fekete

Nina Eidler

Gabriele Fiel

Klaus Fischer

Wolfgang Gatschnegg

Mag.ª Tina Gschossmann

Mag.ª Daniela Hametner

Anneliese Hierzenberger

Kevin Holik

Brigitte Holper

Barbara Holzbauer

Mag. Gunter Jochum

Mag. a (FH) Andrea Kladensky

Renate Klinger

Helga Kogelnik

Gertrude Kolek

Sabine Koller

Gabriele Kopp

Seit 1. 1. 2013 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Mag.ª Cecile-Veronique Brunner

Tamara Fraberger

Dipl.-Ing. Heribert Fruhauf

Dominik Lang

Katharina Rücker-Primas

Mag. (FH) Harald Kristinar

Barbara Langreiter (bis 28. 2. 2013)

Günther Leber

Ulrike Leeb

Andrea Lörincz

Mag. Kurt Löwy

Mag. Michael Maier

Gabriele Malik

Mag. Michael Prohaska

(bis 31. 8. 2012)

Mag. (FH) Christian Raab

Mag. Manuel Raab

Simon Ragette

Eveline Scheibelreiter

Sylvia Schuller

Mag.ª Elisabeth Schwarzinger

Mag.ª Ewa Slunecko

Christine Spitzhütl

Sabine Stacher

Nadja Trulp, PGD

Gabriele Ulrich (seit 7. 1. 2013)

Marlies Wammerl

Jacqueline Weihmann

Mag. Georg Wurz

Mag.ª (FH) Judit Staufer

Michael Stöckl, BA

Dr. Herbert Szirota

Dipl.-Ing. in Tanja Wailzer

Evelyne Walleck

Gesellschafterstruktur Wien Holding GmbH

Stammkapital EUR 13.000.000,00

Stadt Wien 99,99 %

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft, Gemeinnützige

Wohnbau-, Planungs- und Betreuungsges.m.b.H. 0,01 %

07


WIEN HOLDING

Lebensqualität für Wien

Das Geschäftsjahr 2012

Projekte, die den Logistik- und Wirtschaftsstandort

Wien aufwerten, dem Umweltschutz zugutekommen

oder die Vielfalt der Medienlandschaft bereichern:

Unternehmen der Wien Holding arbeiten

in diesen Bereichen erfolgreich für die Stadt und

die Menschen. Der Mix aus gewinnbringenden

Wirtschaftsunternehmen und Unternehmen mit

gemeinwirtschaftlichen Aufgaben sowie die Strategie,

Partnerschaften mit privaten Investorinnen

und Investoren einzugehen, sind die Bausteine für

den Erfolg und werden auch 2013 beibehalten.

Zukunftsorientiert und nachhaltig zu wirtschaften

– mit genügend Spielraum für Investitionen

bei höchster wirtschaftlicher Stärke –, das ist und

bleibt die Strategie des Unternehmens.

Das Ziel des Wien Holding-Konzerns liegt auch

weiterhin in der wirtschaftlichen Stärkung der

Unternehmensgruppe. Die wesentlichen Faktoren,

um den Wirtschaftsstandort Wien nachhaltig

zu stärken, sind ein weiterer Ausbau des Beteiligungsportfolios,

die Erarbeitung und Umsetzung

neuer Projektideen und die Optimierung des kommunikativen

Profils.

Die wesentlichen Faktoren,

um den Wirtschaftsstandort

Wien nachhaltig zu verbessern,

sind ein weiterer Ausbau des

Beteiligungsportfolios, die

Erarbeitung und Umsetzung

neuer Projektideen und der

Aufbau eines kommunikativen

Profils.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak,

Geschäftsführerin der Wien Holding

Die Wien Holding leistet mit ihren rund 75 Unternehmen

einen wesentlichen Beitrag zum Wirtschafts-

und Wohlfühlstandort Wien. Sie steht für

zukunftsorientierte und nachhaltige Projekte, die

Arbeitsplätze schaffen, das Wirtschaftswachstum

ankurbeln, den Wirtschaftsstandort sichern und

damit die Lebensqualität für die Menschen insgesamt

erhöhen. Der Konzern zählt zu den größten

Unternehmen in der Bundeshauptstadt Wien.

Zu den wichtigsten Aufgaben gehören die strategische

und operative Führung der gehaltenen

Beteiligungen, die Verwaltung von Unternehmen

der Stadt Wien sowie die Bewirtschaftung und die

Entwicklung der Wien Holding-eigenen Liegenschaften.

Egal ob es um das Kulturangebot in der Stadt

geht, um erstklassige Immobilienprojekte oder um

Fünf Geschäftsbereiche zum Erfolg

Immobilienmanagement

Hier kam es am Ende des Berichtsjahres zu einer

Umstrukturierung. Grund dafür war, dass sich im

Laufe der Jahre eine große Anzahl von Projektgesellschaften

auf unterschiedlichen Hierarchie-

Im Jahr 2012 wurde das Beteiligungsportfolio der

Wien Holding um fünf neue Gesellschaften erweitert,

folgende Unternehmen kamen neu hinzu: die

TINA International GmbH, die WTS Wien Ticket

Service GmbH, die Neu Leopoldau Entwicklungs

GmbH, die WH-Interactive GmbH und die W24

Produktion GmbH.

Die Wien Holding befindet sich im Eigentum der

Stadt Wien, erfüllt kommunale Aufgaben, ist

privatwirtschaftlich organisiert und auf Ertrag

ausgerichtet, unter Berücksichtigung gemeinwirtschaftlicher

Ziele. Der Konzern ist klar auf fünf

strategische Geschäftsfelder ausgerichtet, die Unternehmen

arbeiten in den Bereichen Kultur- und

Veranstaltungsmanagement, Immobilienmanagement,

Logistik und Mobilität, Medien und Service

sowie im Umweltmanagement.

ebenen entwickelt hat, wobei es zu Parallelstrukturen

kam. Ziele der Neustrukturierung waren die

Fokussierung der Wien Holding im Geschäftsbereich

Immobilien auf das strategische Immo-

08


ilienbeteiligungsmanagement und die Auslagerung

des operativen Immobiliengeschäfts auf eine

Töchterstruktur.

So wurden per Ablauf des 31. 12. 2012 die Anschützgasse

Entwicklungs- GmbH, die Neu Leopoldau

Entwicklungs GmbH, die Rechenzentrum

der Stadt Wien GmbH, die STAR Entwicklungs-

GmbH samt Untergesellschaften, die UNIT-Service

GmbH und die Wien Oberlaa Projektentwicklung

GmbH mit ihrem vollen Anteil in die Wiener

Stadtentwicklungsges.m.b.H. übertragen, die base -

homes for students GmbH, die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH sowie die MG immo

GmbH zu jeweils 95 Prozent. Hierdurch ist eine

bessere Transparenz der Struktur gegeben, es kam

zu einer Kompetenz- und Ressourcenbündelung,

was eine Professionalisierung der Dienstleistungen

sichern wird.

Retrospektive“ hochgelobt wurde. Nicht zu vergessen

auch das Jüdische Museum Wien, das mit

der Ausstellung „Vienna‘s Shooting Girls“ viele

Besucherinnen und Besucher begeisterte.

Mit der Tochtergesellschaft Wien-Ticket hat die

Wien Holding auch eines der größten Ticketing-

Service-Unternehmen Österreichs im Konzern. Die

Wien Holding gehört zu den größten Entertainment-Konzernen

in Europa.

Derzeit werden gemeinsam mit unterschiedlichsten

Partnerinnen und Partnern rund fünfzehn

große Immobilienprojekte realisiert. Damit ist die

Wien Holding maßgeblich an der dynamischen

Entwicklung der Stadt beteiligt. Ebenfalls im

Geschäftsbereich Immobilien sind die ARWAG

Holding-AG und die GESIBA Gemeinnützige Siedlungs-

und Bauaktiengesellschaft, zwei große

Wohnbauunternehmen, zu finden. Alle Immobilienprojekte

haben eines gemeinsam: Die Immobilienentwicklung

durch die Wien Holding erfolgt

immer unter dem Gesichtspunkt, das Umfeld und

ganze Stadtteile aufzuwerten. Der Immobilienbereich

ist das umsatzstärkste Geschäftsfeld im Wien

Holding-Konzern.

Kultur- und Veranstaltungsmanagement

Zum Kulturbereich zählen die Vereinigten Bühnen

Wien mit ihren Spielstätten Ronacher, Theater an

der Wien und Raimund Theater genauso wie die

Wiener Stadthallen-Gruppe mit dem Hallenkomplex

am Vogelweidplatz. Mit den Musicals „Elisabeth“

und „Ich war noch niemals in New York“

im Raimund Theater und „Sister Act“ im Ronacher

konnten die Vereinigten Bühnen Wien auch im

Jahr 2012 erneut große Erfolge verbuchen.

Im Kulturbereich befinden sich auch vier Museen,

zum Beispiel das Mozarthaus Vienna, wo im

Herbst der original Anton-Walter-Hammerflügel

von Wolfgang Amadeus Mozart für zwei Wochen

als Leihgabe zu sehen war. Weiters das Haus der

Musik, das im September die virto|stage (Oper

zum Selbermachen) eröffnete und das Kunst Haus

Wien, das im Jahr 2012 mit seiner „Elliott Erwitt.

Logistik und Mobilität

Im Zentrum dieses Bereiches steht die Hafen Wien-

Gruppe. Der Ausbau des Hafen Wien zu einem

großen europäischen Logistik- und Umschlagknoten

verlief im Jahr 2012 planmäßig. Seit dem

Jahr 2006 wurden bereits 170 Millionen Euro in

die Modernisierung investiert. Die Bedeutung des

Hafen Wien als nationale und internationale Warendrehscheibe

an der Donau steigt konsequent.

Nun geht das Ausbauprogramm bis 2018 in seine

zweite Phase. Der Hafen Wien wird damit zu einem

der größten und modernsten quatromodalen

Logistikzentren an der Donau hochgerüstet.

Die Central Danube Region Marketing und Development

GmbH konnte mit den beiden Twin

City Linern, der seit 2006 bestehenden Schnellbootverbindung

zwischen Wien und Bratislava,

im Geschäftsjahr 2012 bereits den 900.000sten

Fahrgast begrüßen.

Nun geht das Ausbauprogramm

des Hafen Wien bis

2018 in seine zweite Phase.

Der Hafen Wien wird damit

zu einem der größten und

modernsten quatromodalen

Logistikzentren an der Donau

hochgerüstet.

Komm.-Rat Peter Hanke,

Geschäftsführer der Wien Holding

09


WIEN HOLDING

Auch die DDSG Blue Danube, die die Personenschifffahrt

auf der Donau betreibt, gehört mit den

vier Schiffen in Wien (MS Admiral Tegetthoff, MS

Vindobona, MS Vienna und MS Schlögen) und den

beiden Schiffen in der Wachau (MS Prinz Eugen

und MS Wachau) zum Konzern der Wien Holding.

Auf strategischer Ebene hat die Wien Holding mit

der TINA VIENNA ein anerkanntes, auch international

tätiges Kompetenzzentrum für europäische

Verkehrsplanung im Portfolio.

Umweltmanagement

Die ebswien hauptkläranlage ist das wichtigste

Unternehmen im Umweltbereich. Die ebswien, die

im Auftrag der Stadt Wien von der Wien Holding

verwaltet wird, betreibt die Wiener Hauptkläranlage,

die in den letzten Jahren zur modernsten

Kläranlage Europas ausgebaut wurde. Die Hauptaufgabe

des Unternehmens lag auch im Jahr 2012

in der mechanisch-biologischen Reinigung der gesamten

Wiener Abwässer.

Medien und Service

Im Mittelpunkt des Bereiches Medien und Service

steht die WH Medien GmbH. Die Gesellschaft ist

in drei Tätigkeitsfeldern aktiv: in der Medien- und

Journalistenausbildung, in der TV- und Online-Produktion

(W24 als Fernsehformat und www.w24.at)

sowie in der Weiterentwicklung des Medienbereiches

der Wien Holding.

Ebenfalls zu diesem Bereich gehören die WH-

Beschaffungs- und Service GmbH, die in den Geschäftsfeldern

IT-Service und EU-Finanz- und -Fördermanagement

tätig ist, die OEKO Media, eine

Filmproduktions- und Werbegesellschaft, sowie

die EU-Förderagentur.

Stabile positive wirtschaftliche Entwicklung

Die Wien Holding konnte auch im Jahr 2012 wieder

ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr verzeichnen.

Das lässt sich nicht nur an der Ausweitung

der Aktivitäten feststellen, sondern auch daran,

dass die relevanten betriebswirtschaftlichen Indikatoren

einen klaren Wachstumstrend zeigen. Die

nachfolgenden Kennzahlen beziehen sich auf den

Gesamtkonzern unter Einbeziehung aller Konzernunternehmen

und der verwalteten Gesellschaften,

wie der GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und

Bauaktiengesellschaft und der ebswien hauptkläranlage

Ges.m.b.H.

Beeindruckende Kennzahlen – Erfolg auf

der ganzen Linie

Die Beteiligungsunternehmen der Wien Holding

erwirtschafteten auch im Berichtsjahr wieder einen

Rekordumsatzerlös in Höhe von TEUR 403.184,

das ist eine Steigerung von 0,62 Prozent zum vorangegangenen

Jahr.

Die Investitionen konnten auf TEUR 150.199 gesteigert

werden, das ist ein Plus von 14,31 Prozent,

und die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

erhöhte sich um 4,48 Prozent auf 2.284.

Unternehmenskennzahlen TEUR 2012 2011 +/-

Umsatzerlöse 403.184 400.681 + 0,62 %

Investitionen 150.199 131.399 + 14,31 %

MitarbeiterInnen 2.284 2.186 + 4,48 %

Umsatzerlöse erneut auf Rekordniveau

Der Immobilienbereich führt die Umsatzerlöse

mit einem Anteil von 51,4 Prozent an, gefolgt

vom Umweltmanagement mit 20,1 Prozent, dem

Kulturmanagement mit 16,6 Prozent sowie dem

Bereich Logistik und Mobilität mit 10,8 Prozent.

Umsatzsteigerungen waren im Immobilienmanagement,

im Bereich Kultur und im Umweltbereich

zu verzeichnen. Spitzenreiter waren die GESIBA

im Immobilienmanagement sowie die Vereinigten

Bühnen Wien und die Wiener Stadthalle im Kulturund

Veranstaltungsmanagement.

Umsatzerlöse der Umsatzerlöse Umsatzerlöse

Geschäftsbereiche TEUR 2012 TEUR 2011

+/-

Immobilien 207.352 200.808 + 3,26 %

Kultur 66.794 63.514 + 5,16 %

Logistik & Mobilität 43.567 50.930 - 14,46 %

Umwelt 80.892 78.797 + 2,66 %

Medien & Service 4.579 6.632 - 30,96 %

10


Konsequent auf hohem Niveau investieren

Mit einem Anteil von 68,1 Prozent der Gesamtinvestitionssumme

wurde am kräftigsten im Geschäftsfeld

Immobilienmanagement investiert, gefolgt

vom Bereich Kulturmanagement mit 19,1 Pro-

zent, der auch die größte Steigerung zu verzeichnen

hat. Der Anteil des Bereiches Logistik und Mobilität

beträgt 7,4 Prozent, gefolgt vom Umweltmanagement

mit 4,4 Prozent.

Investitionen der Investitionen Investitionen

Geschäftsbereiche TEUR 2012 TEUR 2011

+/-

Immobilien 102.307 106.301 - 3,76 %

Kultur 28.802 11.211 + 156,91 %

Logistik & Mobilität 11.162 10.764 + 3,70 %

Umwelt 6.564 2.789 + 135,35 %

Medien & Service 1.364 334 + 308,39 %

Personalstand leicht erhöht

Die Zahl der Beschäftigten beträgt im Berichtsjahr

2.284 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer, das

sind um 4,48 Prozent mehr als im Vorjahr. Spitzen-

reiter ist hier nach wie vor der personalintensive

Geschäftsbereich Kultur mit den Vereinigten Bühnen

Wien und der Wiener Stadthalle.

Personalstand der Personalstand Personalstand

Geschäftsbereiche 2012 2011

+/-

Immobilien 554 523 + 5,93 %

Kultur 1.166 1.143 + 2,01 %

Logistik & Mobilität 277 250 + 10,80 %

Umwelt 180 178 + 1,12 %

Medien & Service 108 92 + 17,39 %

Risikomanagement ist im Konzern gut etabliert

Da die Wien Holding Aufgaben der Stadt Wien

im Wirtschafts- und Dienstleistungsbereich wahrnimmt

sowie über ein großes Beteiligungsportfolio

verfügt, ist der Bestand der Wien Holding langfristig

gesichert. Die Abwicklung dieser Aufgaben

erfolgt teilweise in Form von Public-Private-Partnership-Konzepten.

Dadurch wird die Funktion der

Gesellschaft als Bindeglied im Netzwerk der Stadt

Wien, der Regionen und privater Partnerinnen und

Partner optimiert.

Im Berichtsjahr wurde das Risikomanagement-

Reporting weitergeführt. Quartalsweise werden

die Risiken beurteilt und die entsprechenden Maßnahmen

zur Verminderung bzw. Vermeidung aktualisiert.

Damit wird ein Beitrag zur stetigen Weiterentwicklung

und Kontinuität der Zielerreichung

der Wien Holding gewährleistet. Das Risikomanagement

unterstützt auch bei internen und externen

Veränderungen und muss selbst aber auch

immer wieder den gegenwärtigen und möglichen

zukünftigen Entwicklungen in einem dynamischen

Prozess kontinuierlich angepasst werden.

Im Jahr 2012 wurde auch das interne Kontrollsystem

(IKS) implementiert. Die organisatorischen

Maßnahmen sind in die Betriebsabläufe integriert

und erfolgen arbeitsbegleitend. Im Zuge der

Umsetzung des IKS werden die Prozesse in den

jeweiligen Abteilungen regelmäßig evaluiert und

entsprechende dokumentierte stichprobenartige

Prüfungen durchgeführt.

Laufendes internes Berichtswesen im Bereich Beteiligungscontrolling

und permanente Soll-Ist-Vergleiche

decken die Risiken im Finanz- und Rechnungswesen

ab. Durch effizientes Mahnwesen

und Debitorenmanagement wird das Ausfallrisiko

minimiert.

11


WIEN HOLDING

Zuversichtlich in die Zukunft

Der Konzern

Um den Expansionskurs

und die Investitionen des

Konzerns nachhaltig zu

sichern und weiter

voranzutreiben, wird die

Wien Holding eine neue

Anleihe mit einem Volumen

von 180 Millionen Euro

begeben.

Komm.-Rat Peter Hanke,

Geschäftsführer der Wien Holding

Aufgabe des Wien Holding-Konzerns ist es, mit

seinen Unternehmen und Projekten das Wirtschaftswachstum

anzukurbeln, Arbeitsplätze zu

sichern, die Infrastruktur zu verbessern und die Lebensqualität

in Wien weiter zu steigern. Mehrwert

für Wien schaffen, das ist die Unternehmensphilosophie.

In diesem Sinn spielt die Wien Holding

eine wichtige Rolle, vor allem auch, wenn es darum

geht, Projekte zu realisieren, die aus stadtentwicklungspolitischer

und wirtschaftsstrategischer

Sicht am Beginn des Ausbaus und der Entwicklung

stehen.

Deshalb versteht sich die Wien Holding auch als

Motor für Wien, der in allen Geschäftsbereichen

Initiativen setzt, mit Projekten beginnt und den

Boden für die Wiener Wirtschaft aufbereitet.

Wien Holding-Anleihe 2013–2023

Auch im Jahr 2013 wird die Wien Holding das

hohe Niveau ihrer Investitionen in konkrete Projekte

beibehalten. Die geplante Investitionssumme

für 2013 beträgt rund 139 Millionen Euro. Und

auch in den kommenden Jahren soll das hohe

Investitionsniveau konsequent gehalten werden.

Um den Expansionskurs und die Investitionen des

Konzerns nachhaltig zu sichern und weiter voranzutreiben,

wird die Wien Holding eine neue Anleihe

mit einem Volumen von 180 Millionen Euro

begeben.

Den Weg einer Anleihen-Emission hat die Wien

Holding bereits zwei Mal erfolgreich beschritten.

Im Jahr 2005 wurde eine Anleihe mit einer Laufzeit

von sieben Jahren und einem Volumen von

70 Millionen Euro aufgelegt. Die zweite Anleihe

hat die Wien Holding im Jahr 2010 angeboten,

mit einer fünfjährigen Laufzeit und einem Volumen

von 120 Millionen Euro. Und auch das mit

großem Erfolg: Innerhalb von 23 Stunden war das

komplette Volumen auf dem Markt platziert.

Flughafen Wien AG

Zur weiteren Stärkung der Finanzkraft übernimmt

die Wien Holding als Finanzbeteiligung die 20 Prozent

der Aktienanteile von der Stadt Wien an der

Flughafen Wien AG.

Die Flughafen Wien-Gruppe (FWAG) gewährleistet

mit ihrem diversifizierten Leistungsportfolio

den reibungslosen Betrieb des Flughafen Wien.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1992 teilprivatisiert,

die Aktien sind seitdem an der Wiener Börse

gelistet. Damit ist die FWAG einer der wenigen

börsennotierten Airports Europas. Als Entwickler,

Errichter und Komplettbetreiber leitet die FWAG

den operativen Flughafenbetrieb.

Zudem fungiert sie als umfassender Infrastrukturanbieter.

Das Unternehmen und seine Tochter-

und Enkelgesellschaften steuern nahezu alle

Aktivitäten am Standort Flughafen Wien. Von der

Weiterentwicklung und Instandhaltung der Infrastruktur,

der Bodenabfertigung, den Sicherheitsdienstleistungen

über vielfältige Tätigkeiten rund

um Retail, Gastronomie und Parkraumbewirtschaftung

bis hin zur Immobilienvermarktung wird

beinahe der gesamte Wertschöpfungsprozess am

Standort durch die Flughafen Wien-Gruppe abgedeckt.

Die Übertragung der Aktien erfolgt aufgrund der

Neustrukturierung der strategischen Finanzbeteiligungen

der Stadt Wien.

Code of Conduct 2013

Zur Reputation von Unternehmen und Konzernen

trägt nicht nur die wirtschaftliche Leistung bei,

sie wird vor allem auch von Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern geschaffen. Diese bilden die Basis des

heutigen und zukünftigen Erfolges als Unternehmen.

Den Konzernmitarbeiterinnen und -mitarbeitern

der Wien Holding wurde schon im Jahr 2012

ein Ethik-Kodex als Grundlage für ihr berufliches

Handeln und Miteinander zur Verfügung gestellt.

Dieser enthält unter anderem Richtlinien zum Verhalten

gegenüber Kolleginnen und Kollegen, dem

geistigen Eigentum Dritter und dem Datenschutz.

Im Jahr 2013 wird an einem umfassenden konzernweiten

„Code of Conduct“ gearbeitet.

12


Immobilien für Wien

Die Immobilienentwicklung durch die Wien Holding

erfolgt grundsätzlich immer unter dem Gesichtspunkt,

das Umfeld und ganze Stadtteile

aufzuwerten. Dabei setzt die Wien Holding auch

vielfach auf eine intensive Zusammenarbeit mit

starken Unternehmen aus der Immobilienbranche

und namhaften Investorinnen und Investoren im

Rahmen von sogenannten Public-Private-Partnership-Modellen.

Die Unternehmen im Konzern

entwickeln oder betreiben Büro-, Gewerbe- und

Spezialimmobilien – im innerstädtischen Bereich

genauso wie in den Stadtentwicklungszonen in

den Außenbezirken – oder halten entsprechende

Beteiligungen an den jeweiligen Entwicklungsgesellschaften.

Höchste Qualität beim Wohnbau

Für Wohnbau und urbane Infrastruktur stehen die

beiden Wohnbauträger im Wien Holding-Konzern,

die GESIBA und die ARWAG. Ziel ist es, auch weiterhin

hochqualitativen, nachhaltigen, umweltschonenden

und energiesparenden Wohnraum

zu fairen Mieten zu schaffen. Für 2013 sind bei

der GESIBA Wohnanlagen in der Seestadt Aspern

als Teil der Wiener Wohnbauoffensive sowie ein

Geriatriezentrum auf dem Areal des ehemaligen

Elisabeth-Spitals geplant und bei der ARWAG wird

mit den Bautätigkeiten von gesamt 1.000 Wohneinheiten

begonnen.

Highlight in der Stadt – die Therme Wien

Die im Jahr 2010 neu eröffnete Therme Wien bietet

auf einer Gesamtfläche von 75.000 Quadratmetern

etwa 4.000 Quadratmeter Wasserfläche,

rund 3.000 Quadratmeter Saunaareal und einen

über 6.000 Quadratmeter umfassenden Gesundheitsbereich.

Mit dem Therme Wien Forum wird eine neue

Plattform für Dialog im Gesundheitsbereich ins

Leben gerufen. Expertinnen und Experten, Entscheidungsträgerinnen

und Entscheidungsträger

sowie Betroffene können sich hier austauschen

und Angehörigen und Interessierten wird damit

der Zugang zu Gesundheitsinformationen erleichtert.

2013 setzt die Therme Wien weiterhin klar

auf den bisher eingeschlagenen Weg.

First Class Palais Hansen Kempinski Hotel

Das geschichtsträchtige Palais Hansen an der Wiener

Ringstraße geht in eine neue Ära. Im März 2013

wurde das neue Hotel eröffnet. Das Haus bietet

152 Zimmer und Suiten sowie großzügige Seminarräumlichkeiten,

einen Ballsaal und einen Spa-

Bereich.

U2 – spannende Projekte in der Stadt

Auf dem Areal rund um die Messe Wien treibt die

U2 Stadtentwicklung GmbH die Entwicklung der

Union-Gründe voran. Bis Herbst 2013 soll eine

völlig neue Wohnform für Studierende entstehen.

Das innovative Wohnkonzept bietet eine attraktive

Alternative zum klassischen Studierendenheim.

Ein Wirtschaftspark in Breitensee

Auf dem Areal eines alten Gewerbehofes in der

Goldschlagstraße im 14. Bezirk entsteht unter

dem Titel „Wirtschaftspark Breitensee“ ein neues

Zentrum für die Wiener Wirtschaft. Die Wien Holding

realisiert hier einen attraktiven Gebäudekomplex

mit Büros, Ateliers, Veranstaltungsräumen,

Lager und Werkstätten. Im Sommer 2013 wird der

gesamte Wirtschaftspark Breitensee eröffnet.

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

Die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE)

entwickelt mit ihren Tochterunternehmen Immobilien

und ganze Standorte. Durch die Immobilienumstrukturierung

wurde eine Vielzahl von Unternehmen

in die WSE übertragen: die Anschützgasse

Entwicklungs- GmbH, die base - homes for students

GmbH, die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH, die MG immo GmbH, die Neu

Leopoldau Entwicklungs GmbH, die Rechenzentrum

der Stadt Wien GmbH, die STAR Entwicklungs-

GmbH samt Untergesellschaften, die

UNIT-Service GmbH sowie die Wien Oberlaa Projektentwicklung

GmbH. Hierdurch ist eine bessere

Transparenz der Struktur gegeben, es kam zu einer

Kompetenz- und Ressourcenbündelung und einer

Professionalisierung von Dienstleistungen.

Die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft selbst

erarbeitet zum Beispiel im Auftrag des Wiener

Krankenanstaltenverbunds (KAV) Konzepte unter

anderem für die Areale des Geriatriezentrums

Am Wienerwald, des Preyer’schen Kinderspitals,

des Orthopädischen Krankenhauses Gersthof und

der Semmelweis Klinik. Das teilweise denkmalgeschützte

Geriatriezentrum in Lainz wird ab 2015

zur „Parkstadt Hietzing“, einem hochwertigen

Wohnstandort.

Auf dem Gelände des ehemaligen

Schlachthofes entsteht

mit Neu Marx ein moderner

Medien-, Technologie- und

Forschungsstandort. Die Wiener

Stadtentwicklungsgesellschaft

hat die Gesamtkoordination

für die Entwicklung des Areals

übernommen. Die Ansiedelung

von Unternehmen aus dem

Medienbereich ist mit der

Fertigstellung des Projekts

Media Quarter Marx weit

fortgeschritten.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak,

Geschäftsführerin der Wien Holding

13


WIEN HOLDING

Ein Zentrum für die Biotechnologie

Beim Biotechnologiezentrum Muthgasse im 19. Bezirk

treibt die WSE nach dem Verkauf des Biotech 1

den weiteren Ausbau des Gebäudekomplexes Life

Sciences Vienna voran. Der zweite Bauteil, das

Biotech 2, steht kurz vor der Realisierung. Weitere

Labor- und Büroflächen sind im Gebäude White

Space vorgesehen.

Neu Marx wächst

Auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes

entsteht mit Neu Marx ein moderner Medien-,

Technologie- und Forschungsstandort. Die WSE

hat die Gesamtkoordination für die Entwicklung

des Areals übernommen. Die Ansiedelung von Unternehmen

aus dem Medienbereich ist mit der Fertigstellung

des Projekts Media Quarter Marx weit

fortgeschritten.

Die denkmalgeschützte Marx Halle ist das Wahrzeichen

von Neu Marx. 2013 werden zahlreiche

Adaptierungsarbeiten an der ehemaligen Rinderhalle

durchgeführt. Geplant ist, in Ausbaustufen

bis 2016 einen Mix aus Gastronomie, Nahversorgung

und flexiblen Veranstaltungs- und Medienproduktionsflächen

zu etablieren.

Das Projekt NXT Marx setzt ein Zeichen für Offenheit

gegenüber Menschen und neuen Technologien.

Das Gebäude verbindet die historische Marx

Halle mit dem benachbarten T-Center und ist maßgeschneidert

für Technologie- und Kreativunternehmen.

NXT Marx berücksichtigt die historischen

Verbindungsachsen des Areals. Bis Ende 2013 soll

auch entschieden sein, ob der ORF hier seine neue

Zentrale errichten wird.

Büroimmobilie Anschützgasse

Direkt an der Linken Wienzeile, in unmittelbarer

Nähe von Schloss Schönbrunn, befindet sich die

Büroimmobilie Anschützgasse der Wien Holding.

Sie zeichnet sich durch attraktive Büroeinheiten

und durch ihre optimale Erreichbarkeit aus. Der

Standort soll nun weiter ausgebaut werden. 2013

sollen die wichtigsten baurechtlichen Rahmenbedingungen

für die Projektentwicklung gesichert

werden.

Ausbau der Studierendenheime

Die base - homes für students GmbH hat 2012 mit

der Generalsanierung von zwei Gebäudetrakten

des base19 und mit dem Bau der neuen Standorte

base11 und base22 begonnen. Die Rohbauten

wurden erfolgreich errichtet. Im September 2013

werden die Standorte bezugsfertig sein. Bei beiden

Projekten tritt die Gesellschaft als Generalmieter

und Betreiber auf.

Neu Leopoldau

Die im Jänner 2012 gegründete Gesellschaft ist für

die Verwertung beziehungsweise Entwicklung des

ehemaligen Gaswerks Leopoldau verantwortlich.

Im Frühjahr 2013 soll das kooperative Planungsverfahren

abgeschlossen sein, die Ergebnisse werden

als Grundlage für eine Umwidmung herangezogen.

In der Übergangsphase bis zur Verwertung

des Areals wird eine temporäre Zwischennutzung

angedacht.

STAR22 sehr weit fortgeschritten

Aus dem ehemaligen Gewerbegebiet in Stadlau

im 22. Bezirk wird ein modernes Zentrum zum

Wohnen, Arbeiten und zum Wohlfühlen. Eines

der Kernprojekte ist STAR22: Dabei handelt es sich

um zwei neue Bürokomplexe, die von der Wien

Holding und der Wirtschaftsagentur Wien gemeinsam

mit Partnerinnen und Partnern errichtet

werden. Nach Fertigstellung der beiden Gebäude

im Jahr 2013 werden hier bis zu 1.100 Menschen

arbeiten. Die beiden Bürokomplexe werden das

Rechenzentrum der Stadt Wien und die IT-Abteilung

des Krankenanstaltenverbunds beherbergen.

Das Rechenzentrum wird im zweiten Quartal 2013

übergeben werden und den Produktivbetrieb aufnehmen.

Maßgeschneiderte Kleinbüros

Die UNIT-Service GmbH bietet flexibel gestaltbare

Kleinbüros, Bürolofts, Produktionsstätten und

komplett möblierte Wohnappartements auf Zeit.

In Oberdöbling und in Breitensee gibt es jeweils

14 Büroeinheiten, die individuell eingerichtet werden

können und eine komplette Infrastruktur bieten.

In der UNIT-Döbling in der Gymnasiumstraße im

19. Bezirk stehen acht komplett möblierte Wohneinheiten

auf Zeit für Gastprofessorinnen und

-professoren und Studierende zur Verfügung.

14


Kultur für Wien

Zum Geschäftsfeld Kultur- und Veranstaltungsmanagement

gehören neben den Vereinigten

Bühnen Wien und der Wiener Stadthallen-Gruppe

auch vier Museen: das Mozarthaus Vienna, das

Haus der Musik, das Jüdische Museum Wien und

das Kunst Haus Wien. Mit der Tochtergesellschaft

Wien-Ticket hat die Wien Holding auch eines der

größten Ticketing-Service-Unternehmen Österreichs

im Konzern.

„Natürlich Blond“ und „Fidelio“

Musical und Oper sind die Standbeine der Vereinigten

Bühnen Wien. Das Musical ist im Ronacher

und im Raimund Theater beheimatet. Im Ronacher

stehen seit Februar die Zeichen auf pink. Mit der

Premiere von „Natürlich Blond“, dem preisgekrönten

Broadway-Musical, ist ein absoluter Publikumshit

entstanden. Im Raimund Theater wird bis Jänner

2014 „Elisabeth“ zu sehen sein, das anlässlich

seines 20-jährigen Jubiläums im September 2012

nach Wien auf die Bühne zurückkehrte und aufgrund

des großen Publikumszuspruchs verlängert

wurde.

Das traditionsreiche Theater an der Wien wird

seit dem Mozartjahr 2006 als Opernhaus geführt.

Auch 2013 stehen dort auserlesene Musiktheaterwerke

auf dem Programm:

„Radamisto“ von Georg Friedrich Händel, „Fidelio“

von Ludwig van Beethoven, „Béatrice et Bénédict“

und „Attila“ mit der Musik von Giuseppe Verdi.

Alle Stücke sind Neuproduktionen des Theater an

der Wien. Seit der Spielzeit 2012/2013 bespielt

das Theater an der Wien auch die Kammeroper

am Wiener Fleischmarkt. Hier sind unter anderem

„La Bohème“ von Giacomo Puccini, diverse Porträtkonzerte

und „Orlando“ mit der Musik von

Georg Friedrich Händel zu sehen.

need is love“, „Apassionata“, „Rock me Amadeus –

Die große Falco Show“ und „Der Herr der Ringe mit

Live-Orchester“ stehen im Jahr 2013 auf dem Programm.

Absolute Topstars wie P!NK, Justin Bieber,

Rihanna, Zucchero, Eric Clapton, Alicia Keys, Peter

Gabriel, Andreas Gabalier sowie Elton John und

Leonhard Cohen haben sich angesagt.

Die besten Tickets der Stadt

Wien-Ticket verkauft rund drei Millionen Tickets

für nahezu alle Events in und rund um Wien über

das Wien-Ticket-Webportal, einen Shop beim

Pavillon vor der Wiener Staatsoper und über Kooperationen

mit vielen Theatern, Reise- und Kartenbüros.

Das Unternehmen hat sich als einer der

größten Ticketverkäufer in Österreich etabliert.

Darüber hinaus bietet Wien-Ticket eine eigene Ticketing-Software

sowie sein perfektes Know-how

und die zentrale Serverinfrastruktur für Verkäuferinnen

und Verkäufer sowie Veranstalterinnen und

Veranstalter an.

Mit der neu erworbenen Premium-URL „Ticket.at“

ist Wien-Ticket einen wichtigen Schritt in Richtung

österreichweiter Relevanz gegangen.

Mit der Wien-Ticket

gehört der Wien Holding

eines der größten Ticketing-

Service-Unternehmen

Österreichs, das pro Jahr

rund drei Millionen Tickets

verkauft.

Komm.-Rat Peter Hanke,

Geschäftsführer der Wien Holding

Topstars auf Österreichs größter Showbühne

Die Wiener Stadthalle zählt zu den größten innerstädtischen

Veranstaltungszentren in Europa. Von

der großen Arena (Halle D), die bis zu 16.000 Personen

fasst, bis zur neuen Showbühne (Halle F),

die eine der modernsten Showstages in Europa ist.

2012 erlebten mehr als eine Million Besucherinnen

und Besucher das Haus als Konzertsaal, Zirkuszelt,

Kabarettbühne, Messezentrum und Sportarena.

Auch für 2013 kann die Wiener Stadthalle auf Top-

Acts verweisen. Tolle Shows und Veranstaltungen

wie „Holiday on Ice“, das Beatles-Musical „All you

15


WIEN HOLDING

Das Kunst Haus Wien

beherbergt die weltweit einzige

permanente Hundertwasser-

Präsentation. Im Mittelpunkt

stehen Hundertwassers

Philosophie und sein Schaffen

als Maler, als Druck-Grafiker

und in der Architektur.

Zusätzlich bietet das Haus

viel beachtete Ausstellungen

internationaler Künstlerinnen

und Künstler.

Komm.-Rat Peter Hanke,

Geschäftsführer der Wien Holding

Die neue virto|stage im Haus der Musik

Mit der Eröffnung der virto|stage im Oktober 2012

konnte das Haus der Musik eine neue interaktive

Attraktion präsentieren. Die ganze vierte Etage

des Hauses wurde umgebaut und neu gestaltet.

Das Publikum kann nun erleben, wie sich Gesang,

Musik und Vision multidimensional miteinander

verbinden und wie man zum unverzichtbaren Teil

einer Operninszenierung wird.

Eines der Highlights im Jahr 2013 ist das Spring-

Break-Festival, das bereits in die dritte Runde geht.

Im Herbst wird als Pendant dazu das HdM Home-

Coming stattfinden.

Alle MESCHUGGE? und das Jüdische Wien

Mit dem Jüdischen Museum Wien setzt die Stadt

Wien seit Jahren ein Zeichen, dass die Geschichte

der Stadt untrennbar mit seiner jüdischen Bevölkerung

verbunden ist und dass das Zusammenleben

verschiedener Kulturen und Gemeinschaften

in Wien heute und in der Zukunft einen zentralen

Stellenwert hat. 2013 feiert das Haus 25 Jahre

Jüdisches Museum Wien und 20 Jahre im Palais

Eskeles. Daher wird am 18. November die neue

Dauerausstellung eröffnet, die neben der Wiener

jüdischen Geschichte auch wesentliche Kapitel der

Nachkriegszeit bis heute beleuchten wird.

Zudem hat das Palais Eskeles 2013 auch zwei

tolle Wechselausstellungen zu bieten. „Alle ME-

SCHUGGE? Jüdischer Witz und Humor“ läuft von

März bis September und „Richard Wagner und

das jüdische Wien“ ist ab 24. September zu sehen.

Fotografen aller Epochen im Kunst Haus Wien

Das Kunst Haus Wien beherbergt die weltweit

einzige permanente Hundertwasser-Präsentation.

Im Mittelpunkt stehen Hundertwassers Philosophie

und sein Schaffen als Maler, als Druck-Grafiker

und in der Architektur. Zusätzlich bietet das

Haus viel beachtete Ausstellungen internationaler

Künstlerinnen und Künstler. Konsequent widmet

sich das Programm des Kunst Haus Wien seit vielen

Jahren insbesondere dem Medium Fotografie.

So auch 2013. Den Anfang machte am 31. Jänner

eine Retrospektive über Saul Leiter, der sich selbst

immer als Maler und Fotograf verstanden hat und

in beiden Bereichen deutlich zur Abstraktion tendierte.

Am 6. Juni folgt die „Linda McCartney“-

Ausstellung, in der das Kunst Haus Wien in einer

weltweit ersten umfassenden Retrospektive das

einzigartige Lebenswerk der Künstlerin präsentiert,

ihre ikonischen Porträts des Rock and Roll der

1960er, Fotos ihres Familienlebens und der Natur.

Mozart und Goethe

Gleich hinter dem Stephansdom in der Domgasse

befindet sich das Mozarthaus Vienna, das die einzige

erhaltene Wiener Wohnung Mozarts, in der

er zwischen 1784 und 1787 lebte, beherbergt. In

diesen Räumen schuf er eines seiner bedeutendsten

Opernwerke: „Die Hochzeit des Figaro“.

Im Jahr 2013 widmet sich die Ausstellung „Im Labyrinth

der Farben und Töne – Reflexionen zu Mozart

und Goethe mit einem Bilderzyklus von Bernd

Fasching“ den vielfältigen Verbindungen von Musik

und Farbe und von Wolfgang Amadeus Mozart

und Johann Wolfgang von Goethe.

16


Logistik für Wien

Die Wien Holding ist mit ihren Unternehmen im

Geschäftsfeld Logistik und Mobilität ein kräftiger

Motor für den Wirtschaftsstandort Wien: Egal, ob

Hafen Wien, die Twin City Liner, die DDSG Blue

Danube, die Schiffsstation City oder die TINA

VIENNA als Kompetenzzentrum für Verkehrsplanung

und Stadttechnologien.

Logistikdrehscheibe Hafen Wien

Kaum ein anderes Logistikzentrum in Österreich

kann qualitativ und quantitativ eine derartige Infrastruktur

in diesem Ausmaß bieten wie der Hafen

Wien. Etwa die Hälfte der Güter kommen per Lkw,

35 Prozent per Bahn und 15 Prozent per Schiff. Im

Hafen Wien läuft seit dem Jahr 2006 das größte

Ausbauprogramm in der Geschichte dieses Logistikzentrums.

Bereits 170 Millionen Euro wurden in

die Modernisierung und den Ausbau der Hafenanlagen

investiert. Nun geht das Ausbauprogramm

bis 2018 in seine zweite Phase. Der Hafen Wien

wird damit zu einem der größten und modernsten

quatromodalen Logistikzentren an der Donau

hochgerüstet.

Das größte Projekt läuft unter dem Titel „Landgewinnung

Freudenau“. Hier konnten in der ersten

Phase bereits 35.000 Quadratmeter Nutzfläche

gewonnen werden; eine zweite Phase mit weiteren

35.000 Quadratmetern ist vorgesehen. Auf

den gewonnenen Flächen wird dann die Optimierung

und Integrierung des „Terminal drei“ erfolgen.

Im operativen Geschäft wird der Hafen Wien

verstärkt versuchen, durch strategische Partnerschaften

mit großen Seehäfen und Logistikzentren

Kundinnen und Kunden zu gewinnen, um sich

noch stärker international zu positionieren und

eine nachhaltige Auslastung seiner Ressourcen zu

erreichen.

insgesamt 600.000 TEU erhöht, wodurch die

Schwungeinfahrt dann noch optimaler genutzt

werden kann.

Neues Schiff für die DDSG Blue Danube

Über den Hafen Wien hält die Wien Holding auch

Anteile an der DDSG Blue Danube. Dieses Unternehmen

betreibt die Personenschifffahrt auf der

Donau und bietet Ausflugsfahrten sowie themenorientierte

Rundfahrten an. Nach der Erneuerung

der MS Admiral Tegetthoff im Jahr 2012 wird

weiter in die Qualität der Flotte investiert. Im April

2013 wird ein neues Schiff, die MS Wien, in Dienst

gestellt. Dadurch werden vor allem für die Linien-,

Themen- und Charterschifffahrten in Wien sehr

positive Impulse erwartet.

Twin City Liner

Mit der Central Danube Region GmbH ist die Wien

Holding auch an einem Unternehmen beteiligt, das

Infrastrukturprojekte in Wien und den angrenzenden

Nachbarstaaten entwickelt. Die beiden Twin

City Liner, die Schnellbootverbindung zwischen

Wien und der slowakischen Hauptstadt Bratislava,

sind das Vorzeigeprojekt der Gesellschaft. Die Donauboliden

steuern 2013 bereits in die achte Saison.

2013 wird der millionste Fahrgast erwartet.

Schifffahrtszentrum im Blickpunkt

Die Aufgabe der Wiener Donauraum Länden und

Ufer Betriebs- und Entwicklungs GmbH ist die Erneuerung

und Erweiterung des Ländenbetriebes

Containergeschäft wächst weiter

Die Wiencont ist als Tochterunternehmen des

Hafen Wien Betreiber der Containerterminals am

Hafen Wien. Dazu kommen noch die Standorte in

Graz, Wels und Villach, wo die Wiencont jeweils

ein Leercontainerdepot betreibt. Die Wiencont ist

an allen vier Standorten im Containerhandel und

in der Containerreparatur tätig. Das Unternehmen

bietet darüber hinaus Zoll- und Truckingleistungen

am Standort Hafen Wien an.

Im Jahr 2013 wird mit der Inbetriebnahme des

dritten Containerkrans die Kapazitätsgrenze auf

17


WIEN HOLDING

für Personenschiffe an der Reichsbrücke, die

Verbesserung des Services für mit Schiffen ankommende

Touristinnen und Touristen sowie die

Entwicklung von Projekten an Wiens Uferflächen.

2013 wird die Sanierung der Vorkaifläche an der

Reichsbrücke geplant und begonnen, ein wichtiger

Schritt zur Konzentration aller Personenhafenaktivitäten

im Wiener Raum. Neben der Ansiedlung

einer neuen Gastronomie soll das Ufer vor allem

durch eine neue Grünraumgestaltung gewinnen.

Wiener Know-how für die Welt

Mit der TINA VIENNA Urban Technologies & Strategies

verfügt die Wien Holding über eine kompetente

Dienstleistungsorganisation zum Thema

Stadt- und Umwelttechnologien der Stadt Wien.

Vor allem vor dem Hintergrund des „Smart City“-

Projekts und der damit verbundenen Förderschienen

der Europäischen Union ist es Ziel der TINA

VIENNA, verstärkt Projekte in europäischen Kommunen

zu akquirieren, bei denen Wiener Stadtund

Umwelttechnologien eingesetzt und von Wiener

Unternehmen realisiert werden. Schwerpunkte

im Jahr 2012 waren der Aufbau und die Koordination

der „Smart City Agentur Wien“ und ihrer Aktivitäten.

2013 wird die TINA VIENNA als „Smart

City Agentur Wien“ die Leistungen der Stadt national

und international sichtbar machen, die Energieagenden

bestmöglich unterstützen und sich aktiv

für neue internationale Projekte bewerben.

Auch die VIENNA Technology, Transfer Corporation

GmbH (VTTC) widmet sich unter anderem

der Vermarktung der international anerkannten

Umweltstandards der Stadt Wien. Im Jahr 2013

startet der Beginn der Detailverhandlungen zur

Errichtung einer Biogasanlage in Pisarovina, Kroatien.

Die neue Homepage des Unternehmens ist

seit Anfang des Jahres 2013 online.

Umwelt für Wien

Im Fokus für das Jahr

2013 steht bei der ebswien

hauptkläranlage der Fortschritt

beim Projekt EOS.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak,

Geschäftsführerin der Wien Holding

Das wichtigste Unternehmen im Geschäftsbereich

Umweltmanagement ist die ebswien hauptkläranlage

Ges.m.b.H. Im Auftrag der Stadt Wien verwaltet

die Wien Holding dieses Unternehmen. Die

ebswien betreibt die Hauptkläranlage Wiens, die

in den letzten Jahren zur modernsten Kläranlage

Europas ausgebaut wurde und die das gesamte

Abwasser der Stadt reinigt. Die Technologien, die

hier eingesetzt werden, gelten als Vorbild für viele

andere europäische Städte. Im Fokus für das Jahr

2013 steht bei der ebswien hauptkläranlage der

Fortschritt beim Projekt EOS (Energie Optimierung

Schlammbehandlung) zur energetischen Nutzung

des Klärgases.

Das UVP-Verfahren, die Detailplanung und die Zusammenarbeit

mit der TU Wien zur Erforschung

der optimalen Betriebsweise der Schlammfaulung

sind hier besonders zu nennen.

18


Medien für Wien

Die Gruppe wird vor allem

den Bereich Multimedia und

Bewegtbild weiter ausbauen,

Videos und Clips machen bereits

85 Prozent des Datenvolumens

im Internet aus.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak,

Geschäftsführerin der Wien Holding

Zum Geschäftsfeld Medien und Service gehören

die WH Medien-Gruppe mit der W24 Programm

GmbH, der WH Medien Beteiligungs GmbH und

der WH Digital GmbH, die OEKO Media, die EU-

Förderagentur und die WH-Beschaffungs- und

Service GmbH.

Innovationen in der WH Medien GmbH

Die WH Medien GmbH wurde vollkommen neu

strukturiert und besteht nunmehr aus vier Produktbereichen:

W24, das Standbein „Stadtfernsehen“

mit einer Programm- und einer Produktionsgesellschaft;

WH Digital und WH-Interactive, das

Standbein „Multimedia“; die WH Medien Beteiligungs

GmbH und die Medienausbildungsschiene

„FJUM“ – Forum für Journalismus und Medien

sowie IMIM und die Kooperation mit der FH des

bfi Wien.

Die Gruppe wird vor allem den Bereich Multimedia

und Bewegtbild weiter ausbauen, Videos und

Clips machen bereits 85 Prozent des Datenvolumens

im Internet aus.

Neue Projekte im Rahmen der Filmproduktion

Auch das Jahr 2013 steht bei der OEKO Media

ganz im Zeichen der Filmproduktion. Mit neuen

Projekten und Kooperationen in dieser Sparte soll

die Umsatzabhängigkeit vom ORF weiter reduziert

werden. Auch im Bereich Werbung und Marketing

konnten bereits neue Aufträge verbucht werden.

Aktivitäten im Bereich der EU-Förderungen

Die EU-Förderagentur arbeitet bereits intensiv für

die nächste EU-Förderperiode 2014–2020 und ist

durch die immer umfangreicher werdenden Erfahrungen

und Netzwerke gut gewappnet.

Mehr Sicherheit und neue Projekte

Im Bereich IT-Services wird im Jahr 2012 ein umfassendes

Prozess- und Sicherheitshandbuch erstellt

werden, das allen den Umgang mit den Themen

Datenschutz, EDV-Sicherheit und Social Media

erläutert. Im Bereich EU-Finanz- und -Fördermanagement

wird im Jahr 2013 verstärkt an neuen

Projekten gearbeitet.

Die Geschäftsführung der Wien Holding GmbH ist sich der ausgezeichneten Gesamtleistung aller Teams

im Konzern bewusst. Sie dankt allen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern sowie allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern für den im Jahr 2012 erbrachten Einsatz.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Komm.-Rat Peter Hanke

19


WIEN HOLDING

Die Geschäftsbereiche der Wien Holding im Überblick

WIEN

Immobilienmanagement

Kultur- und Veranstaltungsmanagement

ARWAG Holding-Aktiengesellschaft

base - homes for students GmbH

GESIBA Gemeinnützige Siedlungsund

Bauaktiengesellschaft

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH

MG immo GmbH

Oberlaa Standortmarketing GmbH

Palais Hansen Immobilienentwicklung

GmbH

Haus der Musik Betriebsgesellschaft

m.b.H.

Jüdisches Museum der Stadt Wien

Ges.m.b.H.

KunstHausWien GmbH

MOZARTHAUS VIENNA Errichtungsund

Betriebs GmbH

Vereinigte Bühnen Wien Ges.m.b.H.

Wiener Stadthalle Betriebs- und

Veranstaltungsges.m.b.H.

WTH Wien Ticket Holding GmbH

Schloss Laxenburg

Betriebsges.m.b.H.

TECH GATE VIENNA Wissenschaftsund

Technologiepark GmbH

Therme Wien Ges.m.b.H.

Therme Wien GmbH & Co KG

U2 Stadtentwicklung GmbH

Wiener

Stadtentwicklungsges.m.b.H.

20


HOLDING

Logistik und Mobilität

Umweltmanagement

Central Danube Region Marketing

& Development GmbH

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.

TINA VIENNA Urban Technologies

and Strategies GmbH

VIENNA Technology, Transfer

Corporation GmbH

Wiener Hafen Management GmbH

Medien und Service

Wiener Hafen, GmbH & Co KG

EU-Förderagentur GmbH

ÖKO Media & Marketing Services

Ges.m.b.H.

WH-Beschaffungs- und

Service GmbH

WH Medien GmbH

21


WIEN HOLDING

Die Unternehmen der Wien Holding im Detail

Immobilienmanagement

ARWAG Holding-Aktiengesellschaft

Grundkapital

Wien Holding

EUR 3.000.000,00

28,65 %

ARWAG Bauträger Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 40.000,00 100,00 %

ARWAG Living in Town GmbH

ARWAG Urban Home GmbH

ARWAG Objektvermietungsgesellschaft

m.b.H.

ARWAG „Wohnhaus Hardtmuthgasse”

Vermietungsgesellschaft m.b.H.

„Kabelwerk” Bauträger GmbH

Stammkapital

Stammkapital

ARWAG Immobilientreuhand

Stammkapital

ARWAG Immobilientreuhand

Stammkapital

ARWAG Holding-AG

Stammkapital

EUR 40.000,00 100,00 %

EUR 508.690,00 99,99 %

0,01 %

EUR 40.000,00 99,20 %

0,80 %

EUR 40.000,00 99,00 %

1,00 %

EUR 500.000,00 17,00 %

ARWAG Wohnpark Errichtungs-, Vermietungs-

Stammkapital

und Beteiligungsgesellschaft m.b.H. ARWAG Immobilientreuhand

EUR 40.000,00 99,20 %

0,80 %

ARWAG Immobilientreuhand Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 40.000,00 98,00 %

ARWAG Wohnen im schönsten Wien GmbH

Stammkapital

ARWAG Immobilientreuhand

EUR 40.000,00 99,00 %

1,00 %

ARWAG„Wohnhaus Mühlweg” Vermietungsgesellschaftm.b.H. Stammkapital EUR 40.000,00 100,00 %

ARWAG Wohnpark Eurogate Vermietungsgesellschaft

m.b.H.

Stammkapital

ARWAG Immobilientreuhand

EUR 35.000,00 99,00 %

1,00 %

ARWAG Wohnpark Immobilienvermietungsgesell- Stammkapital

schaft m.b.H. ARWAG WP Errichtungs-, Vermietungs- und BeteiligungsgesmbH

ARWAG Park & Ride Errichtungs- und Betriebsgesell- Stammkapital

schaft m.b.H.

ARWAG Wohnen im schönsten Wien GmbH

EUR 40.000,00 75,00 %

25,00 %

EUR 40.000,00 99,00 %

1,00 %

ARWAG Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 400.000,00 100,00 %

ARWAG Wohnpark Errichtungs-, Vermietungs- und BeteiligungsgmbH

& Co „Wohnhaus Braunhubergasse” KG Kommanditeinlage

ARWAG WP Err.-, Verm.- u. Beteil.gesmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

Wohnpark Sandleiten „Arbeiten und Wohnen im Grünen”

Gesellschaft m.b.H. & Co. OG

ARWAGWP Err.-, Verm.- u. Beteil.gesmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

ARWAG BRATISLAVA – bývanie nárocných s.r.o. Stammkapital

ARWAG Objektvermietungsgesellschaft m.b.H.

EUR 100.000,00 100,00 %

65,64 %

34,36 %

EUR 66.387,84 98,50 %

1,50 %

Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft

MIGRA Gesellschaft m.b.H.

Stammkapital

EUR 36.336,41 25,00 %

base - homes for students GmbH

Stammkapital

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Wien Holding

EUR 36.336,42

95,00 %

5,00 %

22


GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft Grundkapital

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

EUR 85.640.600,00

99,97 %

GASOMETER-MALL Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 42.000,00 50,00 %

GASOMETER-MALL Errichtungsund

Betriebsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

EUR 72.672,83 100,00 %

GSE „Gasometer“ Shopping- und

Entertainment Center Vermietungs GmbH

Stammkapital

EUR 72.800,00 100,00 %

Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft

Wohnpark Alt-Erlaa

Stammkapital

EUR 3.640.000,00 65,85 %

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft, Gemeinnützige

Wohnbau-, Planungs- und Betreuungsges.m.b.H.

Stammkapital

EUR 2.180.185,03 99,97 %

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH Stammkapital

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Wien Holding

MG immo GmbH Stammkapital

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Wien Holding

EUR 36.000,00

EUR 35.000,00

95,00 %

5,00 %

95,00 %

5,00 %

Oberlaa Standortmarketing GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

20,00 %

Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 436.037,00

50,00 %

TECH GATE VIENNA Wissenschaftsund

Technologiepark GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 440.000,00

20,00 %

Therme Wien Ges.m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

19,99 %

Therme Wien GmbH & Co KG

Kommanditeinlage

Wien Holding

EUR 1.500.600,00

19,99 %

U2 Stadtentwicklung GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 100.000,00

20,00 %

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 400.000,00

100,00 %

Anschützgasse Entwicklungs- GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

base - homes for students GmbH

Stammkapital

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Wien Holding

EUR 36.336,42

95,00 %

5,00 %

Immobilienentwicklung St. Marx GmbH Stammkapital EUR 80.000,00 100,00 %

ENGELSBOX Liegenschafts entwicklungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 40,00 %

Fleischmarkt St. Marx Liegenschafts entwicklung GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

MARXBOX Liegenschaftsentwicklungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 40,00 %

Neu Marx Standortmarketing GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 50,00 %

NXT MARX Liegenschaftsentwicklungs Eins GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

NXT MARX Liegenschaftsentwicklungs Zwei GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Realitäten-Development GmbH Stammkapital EUR 35.010,00 20,00 %

(Fortsetzung „Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.“ auf Seite 24)

23


WIEN HOLDING

Die Unternehmen der Wien Holding im Detail

Immobilienmanagement

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

(Fortsetzung von Seite 23)

Stammkapital

Wien Holding

EUR 400.000,00

100,00 %

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 40,00 %

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH Stammkapital

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Wien Holding

MG immo GmbH Stammkapital

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Wien Holding

EUR 36.000,00

EUR 35.000,00

95,00 %

5,00 %

95,00 %

5,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Eins GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

IMU Immobilienentwicklung

Muthgasse GmbH & Co KG

Kommanditeinlage

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

EUR 2.500,00 40,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Zwei GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 20,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Drei GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co

„Beta“ KG

Kommanditeinlage

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

LiSciV Muthgasse GmbH & Co KG

Kommanditeinlage

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

EUR 10.000,00 20,00 %

EUR 10.000,00 20,00 %

Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 49,00 %

Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 20,00 %

STAR Entwicklungs- GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 50,00 %

STAR22 Planungs- und ErrichtungsGmbH Stammkapital EUR 35.000,00 20,00 %

STAR22 eins Planungs- und ErrichtungsGmbH

Stammkapital

EUR 35.000,00 100,00 %

STAR22 drei Planungs- und ErrichtungsGmbH & Co KG Stammkapital

STAR22 Planungs- und ErrichtungsGmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

EUR 10.000,00 100,00 %

STAR22 zwei Planungs- und ErrichtungsGmbH

Stammkapital

EUR 35.000,00 100,00 %

STAR22 Planungs- und ErrichtungsGmbH & Co KG Stammkapital

STAR22 Planungs- und ErrichtungsGmbH als unbeschr. haft. Gesellschafter

EUR 10.000,00 100,00 %

UNIT-Service GmbH

Stammkapital

EUR 35.000,00 50,00 %

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Wiener Messe Besitz GmbH Stammkapital EUR 2.100.000,00 94,88 %

24


Kultur- und Veranstaltungsmanagement

Haus der Musik Betriebsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

Jüdisches Museum der Stadt Wien Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

EUR 36.336,41

49,00 %

51,00 %

KunstHausWien GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 36.336,42

100,00 %

MOZARTHAUS VIENNA Errichtungs- und Betriebs GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 50.000,00

100,00 %

Vereinigte Bühnen Wien Ges.m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 335.966,51

97,34 %

VBW International GmbH

Stammkapital

EUR 36.336,42 100,00 %

WTH Wien Ticket Holding GmbH

Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadthalle

VBW International

EUR 35.000,00

15,00 %

40,00 %

45,00 %

WTS Wien Ticket Service GmbH

Stammkapital

WTH Wien Ticket Holding GmbH

Wiener Stadthalle

VBW International

EUR 35.000,00

98,00 %

1,00 %

1,00 %

Wiener Stadthalle Betriebs- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 13.000.000,00

100,00 %

Erste Bank - Wiener Stadthalle Marketing GmbH

StH-Garagenbetriebs GmbH

Stammkapital

Stammkapital

EUR 35.000,00 40,00 %

EUR 36.336,42 99,21 %

WTH Wien Ticket Holding GmbH

Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadthalle

VBW International

EUR 35.000,00

15,00 %

40,00 %

45,00 %

WTS Wien Ticket Service GmbH

Stammkapital

WTH Wien Ticket Holding GmbH

Wiener Stadthalle

VBW International

EUR 35.000,00

98,00 %

1,00 %

1,00 %

WTH Wien Ticket Holding GmbH

Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadthalle

VBW International

EUR 35.000,00

15,00 %

40,00 %

45,00 %

WT Wien Ticket GmbH

Stammkapital

EUR 100.000,00 100,00 %

WTS Wien Ticket Service GmbH

Stammkapital

WTH Wien Ticket Holding GmbH

Wiener Stadthalle

VBW International

EUR 35.000,00

98,00 %

1,00 %

1,00 %

25


WIEN HOLDING

Die Unternehmen der Wien Holding im Detail

Logistik und Mobilität

Central Danube Region Marketing & Development GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 200.000,00

50,00%

TINA VIENNA Urban Technologies and Strategies GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 72.672,83

100,00 %

TINA International GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

United TINA Transport Consulting LLC Stammkapital Dirham 150.000,00 48,67 %

VIENNA Technology, Transfer Corporation GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

20,00 %

Wiener Hafen Management GmbH (WHM)

Stammkapital

Wien Holding

EUR 36.000,00

100,00 %

Wiener Hafen, GmbH & Co KG (WHG)

Kommanditeinlage

Wien Holding als Kommanditist

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft als Kommanditist

Wiener Hafen Management GmbH als unbeschränkt haftender Gesellschafter

EUR 63.158.003,36

94,99 %

0,01 %

DDSG-BLUE DANUBE SCHIFFFAHRT GMBH. Stammkapital EUR 1.453.460,00 50,00 %

Marina Wien GmbH Stammkapital EUR 200.000,00 100,00 %

Wiener Donauraum Länden und

Ufer Betriebs- und Entwicklungs GmbH

Stammkapital

WHG

WHV

EUR 35.000,00

99,00 %

1,00 %

Wiener Hafen und Lager Ausbau- und

Vermögensverwaltung, GmbH & Co KG (WHV) Kommanditeinlage

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft als Kommanditist

Wiener Hafen Management GmbH als unbeschränkt haftender Gesellschafter

EUR 3.700.000,00 99,96 %

0,04 %

GYÖR-GÖNYÜ KIKÖTÖ BEFEKTETÉSI ÉS

Beruházasszervezési AG Stammkapital HUF 177.500.000,00 1,69 %

PKM – Muldenzentrale GmbH Stammkapital EUR 177.000,00 2,03 %

Wiencont Container Terminal Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 908.450,00 94,24 %

TerminalSped Speditionsgesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 72.672,83 100,00 %

Wiencont Management Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 72.000,00 100,00 %

26


Umweltmanagement

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.

Stammkapital

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

ebswien tierservice Ges.m.b.H. Nfg KG

Kommanditeinlage

Stadt Wien als Kommanditist

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H. als unbeschränkt haftender Gesellschafter

EUR 11.658.539,42

EUR 4.505,72

100,00 %

100,00 %

Burgenländische Tierkörperverwertungsgesellschaft

m.b.H. Stammkapital ATS 500.000,00 10,00 %

Burgenländische Tierkörperverwertungsgesellschaft

m.b.H. & Co KG

Kommanditeinlage

Burgenl. Tierkörperverwertungsges.m.b.H. als unbeschr. haft. Gesellschafter

EUR 290.691,33 10,00 %

Tierfriedhof Wien GmbH Stammkapital EUR 72.000,00 15,00 %

Wiener Tierkrematorium GmbH

Stammkapital

ebswien wiener wassertechnologie & infrastruktur Ges.m.b.H.

EUR 72.000,00 15,00 %

19,00 %

ebswien wiener wassertechnologie & infrastruktur Ges.m.b.H. Stammkapital EUR 36.000,00 100,00 %

Wiener Kommunal-Umweltschutzprojektgesellschaft mbH

Stammkapital

Stadt Wien, MA 48

EUR 60.000,00 1,00 %

99,00 %

Wiental-Sammelkanal Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 399.700,59 50,00 %

Medien und Service

EU-Förderagentur GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

ÖKO Media & Marketing Services Gesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

ATS 1.500.000,00

33,33 %

WH-Beschaffungs- und Service GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

WH Medien GmbH

Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

EUR 654.055,51

99,99 %

0,01 %

W24 Programm GmbH

Stammkapital

EUR 72.672,83 100,00 %

W24 Produktion GmbH Stammkapital EUR 40.000,00 100,00 %

WH Medien Beteiligungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

WH Digital GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

WH-Interactive GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 60,00 %

UPC Telekabel Wien GmbH Stammkapital EUR 24.512.546,97 5,00 %

27


Immobilien

Der Geschäftsbereich Immobilienmanagement der

Wien Holding mit mehr als 15 bedeutenden Unternehmungen

hat im Jahr 2012 rund 102 Millionen Euro investiert

und für einen Umsatz von 207 Millionen gesorgt.

Dabei wurde ein erheblicher Mehrwert für die Stadt

Wien und die Menschen realisiert. Bei der Wien Holding erfolgt

Immobilienentwicklung immer unter dem Gesichtspunkt,

das Umfeld, ja sogar ganze Stadtteile, aufzuwerten.

ARWAG Seite 30

GESIBA Seite 31

Therme Wien Seite 32

Palais Hansen Seite 33

Oberlaa Standortmarketing Seite 34

Schloss Laxenburg Seite 35

Tech Gate Vienna Seite 36

U2 Stadtentwicklung Seite 37

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft Seite 38

Wiener Messe Besitz Gesellschaft Seite 39

Immobilienentwicklung St. Marx Seite 40

Anschützgasse Seite 42

base - homes for students Seite 43

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklung Seite 44

Wien Oberlaa Projektentwicklung Seite 44

MG immo Seite 45

Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH Seite 46

Rechenzentrum der Stadt Wien Seite 47

STAR Entwicklungsgesellschaft Seite 48

UNIT-Service Seite 49

29


ARWAG

Wohnen, sozial und repräsentativ

ARWAG Holding-

Aktiengesellschaft

1030 Wien, Würtzlerstraße 15

Tel.: +43 (1) 797 00-0

Infotelefon: +43 (1) 797 00-117

Fax: +43 (1) 797 00-293

E-Mail: info@arwag.at

Web: www.arwag.at

Vorstand

Mag.ª Rosa Maria Dopf

Mag. Dr. Norbert Fuchs

Aufsichtsrat

DDr. Werner Klepp (Vorsitzender)

Mag. Meinhard Eckl (1. Stellvertreter)

Dir. Dipl.-Ing. Thomas Jakoubek

(2. Stellvertreter)

Landesdir. Mag. Hermann Fried

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Dir. MMag. Dr. Erlefried Olearczick

Mag. a Gertrude Schwebisch, MBA

SR in Mag. a Marion Winkler

Das Geschäftsjahr 2012 war für die ARWAG – so

wie das Vorjahr – wirtschaftlich zufriedenstellend.

Die Situation in der Projektakquisition war von

gebesserten, wenn auch immer noch schwierigen

Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Beim

Bauträgerwettbewerb für die „Seestadt Aspern“

erzielte die ARWAG den Zuschlag. Die Verwertung

der Wohnungen lief gut. So wurden im Berichtsjahr

159 Eigentumswohnungen verkauft. Das Bauvolumen

aus Eigen- und Dienstleistungsprojekten

kam auf rund 68 Millionen Euro.

kostengünstigen Projekts und sehr guter Mieterinnen-

und Mieterkonditionen leider nicht reüssieren.

Nach Ansicht des Vorstands wurde dem

Aspekt „Städtebau/Architektur“ von der Wettbewerbsjury

nach wie vor eine zu hohe Bedeutung

zugemessen.

Arbeitnehmervertretung

BM Ing. Friedrich Köllner

Mag. a Leopoldine Renée Resch

Otto Schmied

Wolfgang Tröscher

Das Eigenkapital der

ARWAG per 31. 12. 2012

erhöhte sich auf 87,0 Millionen

Euro oder 21,0 Prozent

der Bilanzsumme. Der

Konzerngewinn lag bei

acht Millionen Euro.

Mag. a Rosa Maria Dopf

Mag. Dr. Norbert Fuchs

519 Wohneinheiten fertiggestellt

2012 wurden 217 Wohneinheiten der ARWAG

fertiggestellt, weiters 302 Wohneinheiten, die von

der ARWAG für Dritte betreut wurden. Die Errichtungskosten

dieser zusammen rund 38.200 m²

Nutzfläche lagen bei circa 103 Millionen Euro.

Die bekanntesten dieser fertiggestellten Objekte

sind das grüne Passivhaus „Wohnpark Eurogate“

im 3. Bezirk, das Pflegewohnhaus Liesing sowie

das frei finanzierte Projekt „Wohnen am Maurer

Berg“ auf dem Gelände der ehemaligen Liesinger

Brauerei im 23. Bezirk.

Weitere Aktivitäten

Zum 31. Dezember 2012 waren 783 Wohneinheiten

in Bau, davon 181 Wohneinheiten der

ARWAG und 602 Wohneinheiten für Dritte.

Beim Bauträgerwettbewerb „Smart-Wohnen im

Sonnwendviertel“ konnte die ARWAG trotz eines

Konzernbilanz 2012

Der Konzerngewinn 2012 betrug plus rund acht Millionen

Euro. Das Eigenkapital des Konzerns per

31. 12. 2012 beläuft sich auf plus rund 87,0 Millionen

Euro (2011: plus rund 82,4 Millionen) oder

rund 21,0 Prozent der Bilanzsumme.

Verwertung und Verwaltung

Die Immobilienverwertung war mit Schwerpunkt

bei den Projekten 1030 Wien, Blattgasse/Kegelgasse,

und 1130/1140 Wien, Stadt des Kindes,

erfolgreich tätig.

Die Verwaltungstätigkeit konnte 2012 gegenüber

dem Vorjahr auf 20.172 verwaltete Einheiten (plus

rund 5,7 Prozent) gesteigert werden.

Ausblick

Der Beginn der Bautätigkeiten im heurigen Geschäftsjahr

von insgesamt über 1.000 Wohneinheiten

ist in Vorbereitung. Beinhaltet sind geförderte

Projekte, Projekte im Rahmen der „Wiener

Wohnbauinitiative 2011“ sowie auch frei finanzierte

Projekte.

30


GESIBA

In den Neubau und in urbanes Leben investieren

Wien wächst dynamisch. Jährlich steigt die Einwohnerzahl

um knapp 20.000 Menschen. Im Jahr

2035 wird Wien eine 2-Millionen-Stadt sein. Das

bedeutet: Es muss genügend leistbaren Wohnraum

auf möglichst hohem Standard geben.

Expertinnen und Experten sind sich darin einig,

dass in Wien pro Jahr zwischen 7.000 und 8.000

neue Wohnungen errichtet werden müssen, um

den steigenden Bedarf abzudecken und die Immobilienspekulation

einzudämmen. Die GESIBA spielt

dabei eine wichtige Rolle: nicht nur im Wohnbau,

Betriebskosten aus wie optimale Raumnutzung.

Deshalb arbeitet die GESIBA eng mit zukunftsdenkenden

und realitätsbewussten Architekten zusammen.

Im Berichtsjahr wurden von der GESIBA

unter anderem folgende Projekte fertiggestellt

und übergeben: Das Tagesbetreuungszentrum

OASE22, die Bike & Swim-City, ein Musterbeispiel

ökologisch ausgewogenen Wohnens, sowie der

Pelargonienweg, eine Anlage, die ruhiges, grünes

und kinderfreundliches Wohnen ohne Autos und

mit großzügigen Freiflächen bietet.

GESIBA

Gemeinnützige Siedlungs- und

Bauaktiengesellschaft

1013 Wien, Eßlinggasse 8–10

Tel.: +43 (1) 534 77-0

Fax: +43 (1) 534 77-600

E-Mail: office@gesiba.at

Web: www.gesiba.at

Vorstand

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner

Dr. Klaus Baringer

Aufsichtsrat

Mag. a Karin Ramser

(Vorsitzende)

OSCHR Dir. i. R. Erwin Miggl

(1. Stellvertreter)

SR in Mag. a Helene Miksits

(2. Stellvertreterin)

OMR Dr. Kurt Peter Chylik

SR in Dr. in Cordula Donner

OMR Mag. Sandro Forst

Eveline Larisch

Magistratsdirektor-Stellvertreter

Mag. Wolfgang Müller, MBA

OSR Mag. Dipl.-Ing. Dr.

Franz Oberndorfer, MAS

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Arbeitnehmervertretung

Ewald Doleschal

Werkmeister Walter Schmölz

Ing. Robert Strehn

Peter Strenn

Johanna Weninger-Schuh

auch in der Errichtung von städtischer Infrastruktur

und in der Betreuung und Verwaltung: Schulcampusanlagen

des neuen integrierten Typus, geriatrische

Zentren und Pflegehäuser, Studierendenhostels

und Ambulanzen sowie Rehab-Zentren.

Wohnbauleistung gesteigert

Im Jahr 2012 hat die GESIBA ihre Wohnbauleistung

und die Investitionen weiter gesteigert. Die

Wohnmobilität ist gestiegen, Menschen ziehen

öfter um, der Anteil an Singles steigt weiter, junge

Familien haben andere Wohnbedürfnisse als ältere

Menschen, unterschiedliche Lebenszyklen sind zu

berücksichtigen.

Das bedeutet: einerseits thematisches und differenziertes,

flexibles und ökologisches Bauen bei

hoher Nachhaltigkeit, anderseits rationelles, Raum

sparendes Bauen. Geringe Energiekosten wirken

sich ebenso positiv auf die Gesamtmiete und die

Weiterhin und verstärkt wird sich die GESIBA neben

dem Wohnbau der urbanen Infrastruktur widmen.

Auch im Jahr 2013 setzt die GESIBA deutliche

Akzente: zweite Etappe des Studierendenheims

base19, ein Geriatriezentrum auf dem Areal des

ehemaligen Elisabeth-Spitals sowie Wohnanlagen

in der Seestadt Aspern als Teil der Wiener Wohnbauoffensive

und das MARS als neue Form eines

Ambulatoriums im Umfeld des SMZ Nord.

Ausblick – Rückblick

Bis Ende 2012 hatte die GESIBA Projekte mit Gesamtbaukosten

von circa 107 Millionen Euro im

Bau, 2013 werden zusätzliche Projekte mit einem

Gesamtkostenvolumen von 123 Millionen Euro in

Angriff genommen. 2012 wurden insgesamt 320

Wohneinheiten und der Schulcampus mit einer

neunklassigen Volksschule und einem 13-gruppigen

Kindergarten übergeben.

In urbane Infrastruktur

investieren ist das Motto. Die

Stadt als sozialen Lebensraum

für die Zukunft sichern.

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner

31


Therme Wien

Therme Wien – Motor für Freizeit und Wirtschaft

Therme Wien GmbH & Co KG

vertreten durch die Therme Wien

Ges.m.b.H.

1100 Wien, Kurbadstraße 14

Tel.: 43 (1) 680 09

Fax: 43 (1) 680 09-9088

E-Mail: office@thermewien.at

Web: www.thermewien.at

fb.me/thermewien

Geschäftsführung

Dr. Edmund Friedl

Mag. a Martina Lutterschmied

Mag. Michael Maier

(seit 6. 9. 2012)

Mag. Michael Prohaska

(bis 30. 8. 2012)

Therme Wien Forum – neue Plattform für

Dialog im Gesundheitsbereich

Die Therme Wien ruft mit dem Therme Wien Forum

eine Plattform für einen intensiveren Dialog

im Gesundheitsbereich ins Leben. Selbsthilfegruppen,

Branchenvertretungen und andere Interessierte

werden eingeladen, das Therme Wien Forum

als Location für ihre Tagungen, Seminare und

Diskussionsrunden zu nutzen.

Die Auslastung der neuen

Therme Wien ist auch im

Sommer deutlich höher und

hat bereits erstaunliche 65

Prozent der Gästezahlen der

Wintermonate erreicht.

Dr. Edmund Friedl

Die Therme Wien entwickelte sich definitiv zu einem

Highlight im großen Freizeitangebot der Stadt

Wien. Auf einer Gesamtfläche von 75.000 m 2

bietet die Stadttherme etwa 4.000 m 2 Wasserfläche,

rund 3.000 m 2 Saunaareal und einen über

6.000 m 2 umfassenden Gesundheitsbereich.

Nicht nur in der Herbst- und Wintersaison waren

die Besucherzahlen bislang rekordverdächtig. An

Spitzentagen konnte die Therme Wien über 5.300

Gäste verzeichnen. Die Auslastung der neuen

Therme Wien ist auch im Sommer deutlich höher

(bis zu 3.600 Gäste am Wochenende) und hat damit

bereits erstaunliche 65 Prozent der Gästezahlen

der Wintermonate erreicht. Dr. Edmund Friedl

dazu: „Unsere Gäste wissen die Therme Wien

auch im Sommer zu schätzen.“

Therme Wien Med – Kompetenzzentrum

für Vorsorge, Therapie und Rehabilitation

Die Therme Wien Med etablierte sich als modernstes

medizinisches Kompetenzzentrum Österreichs

für den Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates

einerseits und seit Start der „Ambulanten

Pneumologischen Rehabilitation“ im Jahr 2012 für

Lungen- und Atemwegserkrankungen andererseits.

Auf einem Areal von circa 6.000 m 2 bietet die

Therme Wien Med über 200 Behandlungs- und

Therapieplätze und steigerte die Behandlungen im

Jahr 2012 auf insgesamt 315.757.

Informationen und Erfahrungsaustausch stehen

im Zentrum dieses Gesundheitsprojektes, in dessen

Rahmen die Expertinnen und Experten der

Therme Wien Med aktiv als Vortragende eingebunden

werden.

Dr. Edmund Friedl erläutert die Gründe für die

Initiative: „Die Therme Wien möchte eine weitere

Säule als Gesundheitsstandort etablieren – mit

dem Ziel, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten

den Zugang zu Gesundheitsinformationen

zu erleichtern.“

Blick in die Zukunft

2013 wird der bisher eingeschlagene Weg konsequent

weiterverfolgt. Es gilt weiterhin, die Therme

Wien klar zu positionieren, die Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen

in alle Richtungen nachhaltig

umzusetzen und die langjährigen Stammgäste

an das Unternehmen zu binden.

32


Palais Hansen

First Class Kempinski Hotel am Schottenring

Das geschichtsträchtige Palais Hansen an der Wiener

Ringstraße geht nun in eine neue Ära. Ein

Konsortium aus Strauss & Partner Development,

Warimpex, Wiener Städtische Versicherung und

Wien Holding revitalisiert das denkmalgeschützte

Palais schonend und baut es zu einer exklusiven

Hotelimmobilie aus.

Die nach den Plänen Theophil Hansens und Heinrich

Försters errichteten acht Zinshäuser mit gemeinsamer

Fassade bilden noch heute ein homogenes

Ensemble. Anlässlich der Weltausstellung

1873 wurde das Bauwerk zu einem Hotel umgebaut.

Zuletzt waren Magistrate der Stadt Wien

und Büros in der Immobilie untergebracht. Das

Ringstraßenjuwel wurde sanft um- und ausgebaut

und wird erneut einer Hotelnutzung zugeführt.

Zukünftiger Betreiber ist das international renommierte

Hotelunternehmen Kempinski, eine der ältesten

Hotelgruppen Europas mit Häusern auf der

ganzen Welt. Mit rund 152 Zimmern und Suiten,

großzügigen Seminarräumlichkeiten sowie einem

Ballsaal und einem Spabereich bietet das Hotel seit

März 2013 seinen Gästen ein unvergleichbares

und exklusives Ambiente.

Im Jahr 2012 wurde die Dachgleiche gefeiert und

der Großteil der Renovierungsarbeiten – wie zum

Beispiel die sehr aufwendige Säuberung der denkmalgeschützten

Fassade – fertiggestellt. So konnte

man im Frühjahr 2012 die Vermarktung der exklusiven

Residenzen im 4. Obergeschoß sowie Dachgeschoß

starten. Das Interesse an den 130 m² bis

340 m² großen Wohnungen ist nach wie vor im

nationalen wie auch im internationalen Bereich

sehr groß.

Das Palais Hansen wurde im ersten Quartal 2013

fertiggestellt. Bereits im März 2013 eröffnete

Kempinski das neue Hotel und die verkauften

Wohnungen werden ihren Eigentümerinnen und

Eigentümern fertig ausgebaut übergeben.

Palais Hansen Immobilienentwicklung

GmbH

1100 Absbergasse 47

Tel.: +43 50 626-1079

Fax: +43 50 626-2620

E-Mail: office@palaishansen.com

Web: www.palaishansen.com

Geschäftsführung

Mag. a Petra Podivin-Bauernfeind

Mag. Florian Petrowsky

(seit 29. 6. 2012)

Ing. Mag. Christoph Roiser

Dipl.-Ing. in Tanja Wailzer

(bis 25. 6. 2012)

Mag. Michael Wurzinger

Eine der traditionsreichsten

Hotelgruppen der Welt,

Kempinski, lässt sich in

Wien nieder.

Mag. Florian Petrowsky

33


Oberlaa Standortmarketing

Oberlaa – das Freizeitparadies im Süden Wiens

Oberlaa Standortmarketing GmbH

1100 Wien, Kurbadstraße 14

Tel.: +43 (1) 68 00-99 761

E-Mail: info@oberlaa.eu

Web: www.oberlaa.eu

Geschäftsführung

Simon K. Posch

Die Oberlaa Standortmarketing GmbH hat es sich

auch im Jahr 2012 zur Aufgabe gemacht, die

Vielfalt in Oberlaa miteinander zu verbinden und

einen Mehrwert für Besucherinnen und Besucher,

Bewohnerinnen und Bewohner, ansässige Betriebe

und die Region zu schaffen. Die Entwicklung

des Gebietes ist noch nicht abgeschlossen, das

Potenzial entsprechend groß. Der Standort soll ab

2017 auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser

erreichbar sein – so wird die U-Bahn-Linie U1 bis

2017 bis zur Therme Wien unterwegs sein. Die

Oberlaa Standortmarketing GmbH organisierte

als einen der Höhepunkte im Jahr 2012 das

Pflegeserie OBERLAA Thermal

weiterentwickelt

Mit der Einführung der Körperpflegelinie „OBERLAA

Thermal“ wurde 2010 die wohltuende Wirkung

des wertvollen Thermalwassers aus der Quelle

OBERLAA erstmals für die Herstellung hochwertiger

Pflegeprodukte genutzt. Das Thermalwasser

aus der Quelle OBERLAA ist besonders reich

an Schwefelverbindungen und enthält wertvolles

Kalzium, Natrium und Magnesium. Die Pflegelinie

umfasst mittlerweile sechs hochwertige Pflegeprodukte,

die ohne Parabene, Silikonöle, PEG-Derivate

und Paraffinöle hergestellt werden. Die Pflegelinie

Oberlaa – die Freizeitregion

im Süden Wiens –

erweist sich mehr denn je

als Magnet für Tausende

Besucherinnen und Besucher

täglich.

Simon K. Posch

dritte OBERLAA-fest. Am 8. September traten

ausschließlich Künstlerinnen und Künstler aus Favoriten

auf und präsentierten ein abwechslungsreiches

Programm für die ganze Familie.

Die Therme Wien, der Kurpark Oberlaa, die Kurkonditorei

Oberlaa und die Kurapotheke Oberlaa,

aber auch Partnerinnen und Partner aus der Region

Oberlaa, etwa die Weinbäuerinnen und -bauern,

der Musikverein, die Kinderfreunde Favoriten und

der Samariterbund Favoriten, präsentierten sich

dem Publikum. Mit einer Bandbreite von stimmiger

Heurigenmusik bis zum Violinkonzert war das

OBERLAA-fest auch 2012 ein Publikumsmagnet.

wurde durch ein neues Produkt erweitert – den

OBERLAA Thermal Sonnenschutz SPF 25. Ziel von

„OBERLAA Thermal“ ist es, mit dem wertvollen

Wasser aus OBERLAA hochwertige Pflegeprodukte

herzustellen und OBERLAA so noch bekannter und

attraktiver zu machen.

Die Produkte werden über Apotheken und die

Shops der Therme Wien und der Therme Wien Fitness

vertrieben.

Der Ausblick auf 2013 beinhaltet eine weitere Bekanntheitssteigerung

der Marke „OBERLAA Thermal“

und einen Ausbau der Vertriebswege.

34


Schloss Laxenburg

Südlich von Wien: ideal für Familienausflüge

Das Schloss Laxenburg ist ein geschütztes barockes

Bauwerk mit weitläufiger Parklandschaft, das als

Ausflugsziel sehr beliebt ist und viele Aktivitäten

im Freizeit- und Eventbereich setzt. Der Schlosspark

Laxenburg, in dem schon Kaiserin Elisabeth,

die legendäre „Sisi“, mit ihrem Gatten Kaiser Franz

Joseph viel Zeit verbrachte und Erholung fand, hat

für jeden Geschmack etwas zu bieten.

gerinnen und Spaziergänger auf einem zehn Kilometer

langen Wegenetz, das sich hervorragend

zum Joggen, Nordic Walken oder Inlineskaten eignet.

Beeindruckende Bauten wie das Alte Schloss,

umgeben von einem Wassergraben, oder der prächtige

Blaue Hof versetzten auch im Jahr 2012 eine

Million Besucherinnen und Besucher in Staunen.

Der Bootsverleih am Stapelplatz, früher mit Holzkähnen

und einer kaiserlichen Jacht ausgestattet,

bietet heute ein modernes Sortiment an Ruder-,

Tret- und Elektrobooten an. Kulturinteressierte

Besucherinnen und Besucher erfahren bei den

täglichen Museumsführungen innerhalb der

mächtigen Mauern der Franzensburg mit ihren 20

prunkvoll ausgestatteten Schauräumen alles über

Glanz und Schicksal der Habsburger Dynastie.

Attraktiv für die ganze Familie ist weiters die Fähre

zur Franzensburg, der 6.000 m 2 umfassende

Kinderspielplatz mitten in der Natur, eine Panoramabahn,

Ponyfuhrwerke und der Minigolfplatz.

Veranstaltungen wie zum Beispiel historische Parkführungen

oder „Kinderabenteuer Waldpädagogik“

runden das Angebot noch ab.

Neu im Berichtsjahr

Bei der Rittergruft wurde die historisch belegte Bepflanzung

mit Säulenpappeln wiederhergestellt.

Ein Relaunch sowie die Kompatibilität der Homepage

für alle mobilen Geräte wurden ebenfalls im

Jahr 2012 umgesetzt.

Schloss Laxenburg

Betriebsgesellschaft mbH

2361 Laxenburg, Schlossplatz 1

Tel.: +43 (2236) 712 26-0

Fax: +43 (2236) 727 30

E-Mail: office@schloss-laxenburg.at

Web: www.schloss-laxenburg.at

fb.me/schloss.laxenburg

Geschäftsführung

Ing. Robert Dienst

LAbg. a. D. Günther Reiter

Aufsichtsrat

MMag. Robert Spazek

(Vorsitzender)* (seit 6. 11. 2012)

Dr. Peter Pillmeier

(Vorsitzender)* (bis 26. 6. 2012)

GR Peter Maschat

(Stellvertreter)*

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(bis 26. 6. 2012)

Ing. Michael Heidenreich

(ab 6. 11. 2012)

Ing. Walter Heidenreich

(bis 31. 10. 2012)

Mag. Helmut Miernicki

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

SR in Mag. a Marion Winkler

(seit 27. 6. 2012)

(*im Jahreswechsel alternierend)

Attraktiv für Groß und Klein

Unter den Hunderte von Jahren alten Bäumen –

vorbei an Wiesen- und Wasserflächen – tummeln

sich heute Sportlerinnen und Sportler, Spaziergän-

Höhepunkte 2013

Buntes Sonntagsprogramm an den ersten drei

Sonntagen in den Monaten April, Mai, Juni, September

und Oktober: Parkführungen, Matineen

im Grünen Lusthaus der Musikschule sowie waldpädagogische

Führungen des Vereins „Die Spur“.

Weiters das „Mercedes Benz SL Club“-Treffen am

1. Mai, das „Erlebnis im Park – Naturgartenfest“

am 15./16. Juni und der Gartensommer Niederösterreich.

Ein großes Kinderfest, nämlich „Spiel &

Spaß der Habsburger“, ist am 18. August geplant,

das Mittelalterevent am Turnierplatz 21./22. und

28./29. September. Die Komödienspiele auf der

Franzensburg finden von 22. Juni bis 18. August

unter der Intendanz von Adi Hirschal statt. Am Programm

steht „Eine Nacht in Venedig oder die wundersamen

Abenteuer des Commissario Pinzetti“,

eine Verwechselungskomödie.

Museumsbetrieb in der Franzensburg während

der Saison von 23. März bis 3. November, Führungen

durch das Museum täglich um 11.00, 12.00,

14.00 und 15.00 Uhr, Turm- und Dachführung

täglich um 13.00 und 16.00 Uhr.

Mehr als eine Million

Besucherinnen und Besucher

im Jahr geben ein sehr gutes

Zeugnis für die Vielseitigkeit

und die Attraktivität von

Laxenburg.

Ing. Robert Dienst

LAbg. a. D. Günther Reiter

35


TECH GATE

Zentrum für Hightech in Wien

TECH GATE VIENNA

Wissenschafts- und

Technologiepark GmbH

1220 Wien, Donau-City-Straße 1

Tel.: +43 (1) 205 01 11-0

Fax: +43 (1) 205 01 11-900

E-Mail: office@techgate.at

Web: www.techgate.at

Geschäftsführung

Dr. in Ingrid Fitzek

Ing. Mag. Christoph Roiser

Lage des Unternehmens

Tech Gate Vienna ist als Wiens größter und wichtigster

Wissenschafts- und Technologiepark bestrebt,

innovativen technologieorientierten Unternehmen

beste Bedingungen für ihre wirtschaftlichen

Aktivitäten zu bieten.

Die beiden Hauptaktivitäten von Tech Gate Vienna

sind einerseits die Vermietung von hochwertigen

Büro- und Laborflächen und andererseits

die Vermietung von optimalen Konferenz- und

Laufender Betrieb des Tech Gate Gebäudes

Mit Stichtag 31. Dezember 2012 ergibt sich für

den Bauteil GATE eine Auslastung von 84,5 Prozent.

Im Laufe des Jahres 2012 wurde auch die

letzte, von Tech Gate Vienna mieterspezifisch ausgebaute,

Laborfläche auf der Ebene -3 von der

Mieterin mit Reinraumeinrichtungen versehen und

so zu einem High-End-Hightechlabor aufgewertet.

Letzte Nacharbeiten an den komplexen Lüftungs-,

Kühlungs- und Reinraumbedingungen einschließlich

Abluftführung über Dach wurden im Jahr

2012 durchgeführt.

Ausbau und Vermietung des Bauteils TOWER

Die meisten der auslaufenden Mietverträge für

die Kleinbüros im Bauteil TOWER konnten verlängert

werden oder neue Mieterinnen und Mieter

für die, durch Beendigung einzelner Mietverträge

frei gewordenen, Flächen konnten gefunden werden.

Die Auslastung des Bauteils TOWER liegt mit

Stichtag 31. Dezember 2012 unverändert bei rund

Mit dem Tech Gate

Vienna wurde ein Zentrum

für Hightech geschaffen und

gleichzeitig ein Bürogebäude

errichtet, das sowohl großen als

auch kleinsten Unternehmen

moderne Büros mit Anschluss

an die Forschung bietet.

Dr. in Ingrid Fitzek

Veranstaltungsflächen, die ebenfalls eine bessere

Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen

untereinander fördern soll. 2012

wurde die neue Marke „The Stage“ gegründet,

um verstärkt neue Unternehmen und Privatpersonen

als Mieterinnen und Mieter für die Eventflächen

gewinnen zu können.

Dritter Punkt ist die Organisation eigener Veranstaltungen

(Talk Gate), die Tech Gate Vienna als

wichtigen „Ort der Technologie“ im Bewusstsein

der Öffentlichkeit verankern soll.

82 Prozent. Für die noch nicht ausgebauten Flächen

auf den beiden Ebenen +17 und +18 gibt

es derzeit ernsthafte Verhandlungen mit einem

Interessenten.

Talk Gate

Im Rahmen der Reihe „Talk Gate“ wurde am

5. Dezember 2012 eine Veranstaltung zum Thema

„Higgs Boson – Was nun?“ durchgeführt. Für den

einführenden Vortrag konnte der Generaldirektor

des CERN, Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer, gewonnen

werden, der über die Tätigkeitsbereiche des CERN

im Allgemeinen und die Entdeckung des Higgs

Boson im Speziellen sprach.

Im Anschluss diskutierte Prof. Dr. Rolf-Dieter Heuer

mit o. Univ. Prof. in Dipl.-Ing. in Dr. in Sabine Seidler

(Rektorin TU Wien), Thomas Hahn (Siemens München)

und Mag. Thomas Kramar (Die Presse) unter

anderem über die Bedeutung dieser Entdeckung,

den Nutzen von Grundlagenforschung und die

Rolle von Industrie und universitären Einrichtungen

bei naturwissenschaftlichen Großprojekten.

36


U2 Stadt

Best Practice für Public-Private-Partnership

Die U2 Stadtentwicklung ist ein PPP-Projekt der

Wien Holding gemeinsam mit der IC Projektentwicklung

und der IG Immobilien Invest. Im Rahmen

dieses Vorzeigeprojektes für erfolgreiches PPP

entstanden im 2. Wiener Gemeindebezirk beim

Grünen Prater das Einkaufszentrum Stadion Center

und das Viertel Zwei.

Viertel Zwei und Stadion Center

Das VIERTEL ZWEI wurde auf einem etwa 40.000

Quadratmeter großen Grund errichtet und besteht

aus dem 4-Sterne-Hotel Courtyard by Marriott

Wien Messe, mehreren Bürogebäuden, 78

Eigentumswohnungen und zwei Kindergärten mit

insgesamt 98.000 Quadratmetern Nettonutzfläche

für 3.000 bis 4.000 Arbeitsplätze. Das VIERTEL

ZWEI ist zu 100 Prozent vermietet. Der Grünraum

mit einem 5.000 Quadratmeter großen See ist das

Herzstück des Viertels und schafft gemeinsam mit

der Architektur der Gebäude und der einmaligen

Lage höchste Arbeits- und Lebensqualität im städtischen

Raum.

Das Stadion Center feierte 2012 seinen fünften

Geburtstag und konnte Zuwächse bei den Besucherfrequenzen

verbuchen. Beispielsweise ist die

Besucherfrequenz im Dezember 2012 im Vergleich

zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegen; mit einem

Frequenzplus von nicht weniger als 52 Prozent

zum Vorjahr konnte auch der stärkste 8. Dezember

seit der Eröffnung festgestellt werden.

Ausblick

An der Adresse Ausstellungsstraße 40 in Wien-

Leopoldstadt – den sogenannten „Union-Gründen“

– werden bis Herbst 2013 ein Hotel mit

rund 350 Zimmern, ein öffentlicher Kindergarten

und eine soziale Einrichtung für Menschen mit

Behinderung (CBMF) entstehen. Architektonisch

zeichnet sich das Haus durch helle und freundliche

Erdgeschoßzonen und Arkaden entlang der Ausstellungsstraße

aus und belebt so das Straßenbild

im Abschnitt zwischen Prater und Wiener Messe.

Den Betrieb des Hotels wird die internationale Hotelgruppe

Motel One übernehmen. Mit mehr als

30 Häusern in Deutschland – aber bereits auch

mit drei Hotels in Österreich (zwei in Salzburg

und eines in Wien) – verfolgt Motel One ein zukunftsweisendes

Hotelkonzept im boomenden

Low-Budget-Segment. Das Motel One in der Ausstellungsstraße

wurde bereits von der Österreichischen

Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft

(ÖGNI) mit dem Vorzertifikat in Silber

ausgezeichnet.

Auf den Union-Gründen soll bis Herbst 2013 eine

völlig neue Wohnform für Studierende entstehen.

Das innovative Wohnkonzept bietet eine attraktive

Alternative zum klassischen Studentenheim.

Es ermöglicht jungen Studierenden Unhabhängigkeit

und die eigenen vier Wände, trotzdem können

sie in Gemeinschaft mit anderen Studierenden

wohnen. Weg vom Bild des Studentenheims hin

zum trendigen Wohnen unter Gleichgesinnten.

Ein Waschsalon, Learning-Lounges, ein Fitnessraum

und eine Dachterrasse runden das Angebot

ab. Der Baubeginn dieses Projektes mit circa 429

Einzelapartments erfolgte im August 2012.

U2 Stadtentwicklung GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-28

Fax: +43 (1) 408 25 69-92

E-Mail: office@u2stadt.at

Web: www.u2stadt.at

Geschäftsführung

Mag. Gunter Jochum

Mag. Michael Griesmayr

Ing. Hermann Klein

Beirat

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner

(Vorsitzender)

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

(Stellvertreterin)

Dipl.-Ing. Bernhard Engleder

(bis 7. 4. 2013)

Dipl.-Ing. Robert Doppler

Gerhard Grünert

Dir. in Mag. a Karin Assem-Honsik

OAR Andreas Kubin (bis 7. 4. 2013)

Karlheinz Hora (seit 8. 4. 2013)

Andreas Hutflesz

OStBR in Dipl.-Ing. in Andrea

Kreppenhofer

Gerhard Kubik

Dipl.-Ing. in Alexandra Madreiter

(seit 8. 4. 2013)

Dr. Ferdinand Podkowicz

(bis 7. 4. 2013)

Mag. Anatol Richter

(seit 8. 4. 2013)

Dipl.-Ing. in Ute Schaller

(seit 8. 4. 2013)

OSR Dipl.-Ing. Klaus Vatter

(bis 7. 4. 2013)

Mag. a Dr. in Katharina Weishaupt

(bis 7. 4. 2013)

Noch mehr Mehrwert für

den 2. Wiener Gemeindebezirk;

die neuen Projekte sind auf

Schiene!

Mag. Gunter Jochum

37


WSE

Nachhaltige Immobilien- und Stadtentwicklung

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

m.b.H. (WSE)

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 30 50

Fax: +43 (1) 720 30 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Web: www.wse.at

Geschäftsführung

Monika Freiberger

Mag. Josef Herwei

Aufsichtsrat

Dipl.-Ing. Eduard Winter

(Vorsitzender)

OAR Gerhard Kammerer (Stellvertreter)

SR in Dipl.-Ing. in Susanne Lettner

Mag. a Alexandra Loidl-Kocher

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Ing. Gerhard Schmid

Dir. in Dr. in Daniela Strassl, MBA

Die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE)

entwickelt mit ihren Tochterunternehmen Immobilien

und ganze Standorte. Neben Neu Marx, der

Muthgasse und Entwicklungen im Auftrag des

Wiener Krankenanstaltenverbunds sind dies ab

2013 auch die neu übernommenen Projekte der

Immobilienabteilung der Wien Holding.

Optimierung der Wien Holding-Immobilien

Im Zuge der Optimierung der Immobilienstruktur

wird die Rolle dieses Bereichs im Gesamtkonzern

Neu Marx

Auf dem rund 37 Hektar großen, ehemaligen

Schlachthofareal in Wien 3 entsteht ein moderner

Medien-, Technologie- und Forschungsstandort.

Bereits etabliert ist der Campus Vienna Biocenter

(VBC). Die Ansiedelung von Unternehmen aus

dem Medienbereich hat ebenfalls schon begonnen.

Mit T-Mobile ist ein großer Nutzer aus der

Technologiebranche vor Ort. Die WSE wickelt ihre

Projekte in Neu Marx über die Immobilienentwicklung

St. Marx GmbH ab.

Mit der Optimierung

der Immobilienstruktur der

Wien Holding wächst die

Verantwortung der WSE.

Gleichzeitig wird der Bereich

Immobilien innerhalb des

Konzerns weiter gestärkt.

Monika Freiberger

Mag. Josef Herwei

weiter gestärkt. Zahlreiche Projekte der Immobilienabteilung

der Wien Holding werden in die Wiener

Stadtentwicklungsgesellschaft integriert. Ab Jänner

2013 sind folgende neue Tochtergesellschaften

unter dem Dach der WSE versammelt: die base -

homes for students GmbH, die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH, die Anschützgasse

Entwicklungs-GmbH, die Wien Oberlaa Projektentwicklungs

GmbH, die STAR Entwicklungs- GmbH,

die STAR22 Planungs- und Errichtungs-GmbH, die

Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH, die MG

immo GmbH, die Neu Leopoldau Entwicklungs

GmbH sowie die UNIT-Service GmbH.

Die WSE wurde von der Stadt Wien 2001 für die

Entwicklung, Umsetzung und Verwaltung wichtiger

Immobilien- und Stadtentwicklungsprojekte

gegründet. Im Jahr 2003 wurde sie in die Wien

Holding eingegliedert. Im Jahr 2012 standen die

Entwicklungen in Neu Marx, in der Muthgasse und

für den Wiener Krankenanstaltenverbund im Fokus

des Unternehmens.

Muthgasse

Nach dem Verkauf des „Biotech 1“ treibt die WSE

mit ihren Partnern den weiteren Ausbau des Gebäudekomplexes

LifeSciences Vienna in Wien 19

voran. Der zweite Bauteil, das Biotech 2, steht

kurz vor der Realisierung. Weitere Labor- und Büroflächen

sind im Gebäude „White Space“ vorgesehen,

das nach dem Bau des Biotech 2 errichtet

werden soll.

Projekte für den Wiener Krankenanstaltenverbund

(KAV)

Im Auftrag des KAV werden Nachnutzungskonzepte

unter anderem für die Areale des Geriatriezentrums

Am Wienerwald, des Preyer’schen Kinderspitals,

des Sophienspitals, des Orthopädischen

Krankenhauses Gersthof und der Semmelweis

Klinik erarbeitet.

Das teils denkmalgeschützte Geriatriezentrum in

Lainz wird ab 2015 zur „Parkstadt Hietzing“, einem

hochwertigen Wohnstandort.

38


Wiener Messe

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Der Messe- und Kongressstandort in der Leopoldstadt

entwickelt sich stetig weiter. Die Wiener

Messe Besitz GmbH (MBG) investiert in technische

Verbesserungen und begleitet die baulichen Entwicklungen

im Umfeld.

Die Herausforderungen für die MBG liegen nicht

allein in der Verwaltung und Weiterentwicklung

des Messeareals und der darauf stehenden Gebäude.

Mit dem Neubau der Wiener Wirtschaftsuniversität

in direkter Nachbarschaft verändert sich

zehn solchen Objekten erfolgreich ist. Im Erdgeschoß

und im ersten Obergeschoß sind Flächen für

Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen.

Investitionen in die Zukunft

Im Messe- und Kongresszentrum selbst hat die

MBG auch 2012 zahlreiche technische Verbesserungen

umgesetzt, die sowohl dem Betreiber Reed

Exhibitions als auch den Besucherinnen und Besuchern

zugutekommen. Besonderen Wert legen die

MBG und Reed bei ihren Investitionen weiterhin

Wiener Messe Besitz GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: office@mbg.at

Web: www.mbg.at

Geschäftsführung

Mag. a Dr. in Katharina Weishaupt

Aufsichtsrat

Dr. Klaus Baringer (Vorsitzender)

SR in Mag. a Helene Miksits

(Stellvertreterin)

SR Mag. Dr. Gerhard Cech, LL.M

Mag. Josef Herwei

Präsidentin Komm.-Rät in Brigitte Jank

Mag. a Jutta Löffler

Ing. Gerhard Schmid (seit 19. 6. 2012)

das Umfeld derzeit massiv. Die MBG hat in diesem

Bereich im Jahr 2012 die bauliche Einfriedung des

Grundstücks abgeschlossen, selbstverständlich in

enger Zusammenarbeit mit der Projektgesellschaft

Wirtschaftsuniversität Wien GmbH. Im Zuge dieser

Arbeiten wurde ein Übergang zwischen den Arealen

geschaffen, der künftige räumliche Synergien

zwischen Messe und Universität ermöglichen wird.

Grundstücke werden bebaut

Die Grundstücke auf der Nordseite der Messe

werden nun Schritt für Schritt ebenfalls bebaut.

Auf dem Bauplatz C des „Messecarrees“ hat das

Österreichische Siedlungswerk mit dem Bau von

190 Kurzzeit-Apartments begonnen, die 2014 bezugsfertig

sein sollen. Der Bauplatz B ist für studentisches

und universitäres Wohnen und Leben

reserviert. Hier baut die Corestate Studierendenapartments

und Kleinwohnungen für universitätsnahe

Personen in unmittelbarer Nähe zum neuen

WU-Campus. Betrieben wird das Gebäude von der

Youniq AG, die in Deutschland bereits mit mehr als

auf „grüne Technologien“. Die Einrichtung von

insgesamt 23 Stromtankstellen in allen Parkhäusern

etwa waren mit ein Grund für die Auszeichnung

mit dem „ÖkoBusinessPlan Wien“ für Reed.

Umweltfreundlichkeit ist inzwischen ein wichtiger

Aspekt vieler Kongressveranstalter für die Auswahl

der Veranstaltungsorte. Die MBG leistet hier einen

wichtigen Beitrag, um den Messe- und Kongressstandort

Wien international wettbewerbsfähig

und attraktiv zu halten.

Attraktiv und flexibel

Die Messehallen A, B und C sowie die Multifunktionshalle

D haben gemeinsam eine Nutzfläche von

knapp 60.000 Quadratmetern. Verbunden sind

die Hallen durch verglaste Gänge beziehungsweise

die rund 450 Meter lange Mall.

Mit dem ebenfalls über die Mall erreichbaren Kongresszentrum

stehen überdies insgesamt 7.000 m 2

mit bis zu 18 Raumeinheiten für Veranstaltungen

von 100 bis 3.000 Gästen zur Verfügung.

Die MBG wird auch in

Zukunft gezielte Investitionen

tätigen, um den Messe- und

Kongressstandort Wien

international attraktiv zu

positionieren.

Mag. a Dr. in Katharina Weishaupt

39


NEU MARX

Dynamischer Zukunftsstandort Neu Marx

Immobilienentwicklung

St. Marx GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Web: www.wse.at

Geschäftsführung

Monika Freiberger

Mag. Josef Herwei

Fleischmarkt St. Marx Liegenschaftsentwicklung

GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Web: www.wse.at

Die Immobilienentwicklung St. Marx GmbH (IEM),

ein Tochterunternehmen der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

m.b.H, ist der zentrale Ansprechpartner

für die Entwicklung des Stadtteils

Neu Marx in Wien-Landstraße.

Marx Halle

Das Wahrzeichen von Neu Marx ist die denkmalgeschützte

Marx Halle. Die ehemalige Rinderhalle

mit einer Gesamtfläche von 20.000 m 2 wurde von

der IEM in den Jahren 2006 bis 2007 generalsaniert.

In den vergangenen drei Jahren wurde das

Architekturjuwel für zahlreiche Veranstaltungen

vermietet. Darüber hinaus hat die WSE das Kunstprojekt

mediaOpera in einem Teilbereich der Marx

Halle ermöglicht und unterstützt – eine temporäre

Spielstätte für Medienkünstlerinnen und -künstler,

die im Jahr 2012 ihre vorerst letzte Spielzeit mit

Geschäftsführung

Mag. Martin Kalaschek

MARXBOX Liegenschaftsentwicklungs

GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Web: www.wse.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Reinhard Schertler

Ing. in Karin Strini

Die Immobilienentwicklung

St. Marx GmbH ist die zentrale

Stelle für die Entwicklung des

Stadtteils Neu Marx.

Monika Freiberger

Mag. Josef Herwei

Neu Marx

Auf dem rund 37 Hektar großen, ehemaligen

Schlachthofareal in Wien 3 entsteht mit Neu Marx

ein moderner Medien-, Technologie- und Forschungsstandort.

Bereits etabliert ist der Campus

Vienna Biocenter (VBC), wo rund 1.700 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sowie Studierende in

international erfolgreichen Unternehmen und Institutionen

aus dem Bereich Biotechnologie ihrer

Forschungsarbeit nachgehen.

Die Ansiedelung von Unternehmen aus dem Medienbereich

ist mit der Fertigstellung des Projekts

Media Quarter Marx weit fortgeschritten. Mit

T-Mobile ist ein großer Nutzer aus der Technologiebranche

vor Ort. Zentraler Ansprechpartner für

die Entwicklung des Areals ist die IEM als Tochterunternehmen

der WSE.

Sie ist auch seit Sommer 2008 als Gesamtkoordinatorin

für Neu Marx tätig. Diese Funktion beinhaltet

die Planung und den Ausbau der Infrastruktur

– von der Entwicklung von Verkehrskonzepten

bis hin zu deren Umsetzung und den gesamten

Leitungsbau.

zahlreichen Kunstevents absolvierte. Ende 2012

wurde mit dem Ausbau der Halle zum Zentrum

des Areals begonnen. 2013 werden zahlreiche

Adaptierungsarbeiten durchgeführt. Geplant ist,

in Ausbaustufen bis 2016 einen Mix aus Gastronomie,

Nahversorgung und flexiblen Veranstaltungsund

Medienproduktionsflächen zu etablieren.

Fleischmarkt St. Marx Liegenschaftsentwicklung

GmbH

Die FML ist eine 100-Prozent-Tochter der IEM und

verantwortlich für das Grundstück Karl-Farkas-

Gasse 1. Bis 2009 stand auf diesem 40.000 m 2

großen Areal der Fleischzerlegebetrieb des früheren

Schlachthauses. Im Sommer 2011 hat Österreichs

größter Medienbetrieb, der Österreichische

Rundfunk (ORF), eine Option auf dieses größte

zusammenhängende Grundstück im innerstädti-

40


NEU MARX

schen Bereich in Wien unterschrieben, die inzwischen

bis Ende 2013 verlängert wurde. Bis dahin

soll entschieden sein, ob der ORF hier seine neue

Zentrale errichten wird.

In der Zwischenzeit wird die Karl-Farkas-Gasse

temporär vor allem für Großveranstaltungen genützt.

Anfang 2012 war zum Beispiel das Musical

„Cats“ für mehrere Monate am Areal.

Marxbox Liegenschaftsentwicklungs GmbH

Die Marxbox, ein flexibel nutzbares Labor- und Bürogebäude,

ist das Bindeglied zwischen dem Campus

Vienna Biocenter und dem restlichen Areal in

Neu Marx. Auf insgesamt 11.700 m 2 Labor- und

Büroflächen haben sich zahlreiche Nutzer aus dem

NXT Marx Liegenschaftsentwicklung Eins

GmbH, NXT Marx und Liegenschaftsentwicklung

Zwei GmbH

Direkt neben der Rinderhalle setzt das Projekt NXT

Marx ein Zeichen – für Offenheit gegenüber Menschen

und neuen Technologien.

Das Gebäude verbindet die historische Marx Halle

mit dem benachbarten T-Center und ist maßgeschneidert

für Technologie- und Kreativunternehmen.

NXT Marx berücksichtigt die historischen Verbindungsachsen

des Areals. Von den großzügigen

Grünflächen vor dem Gebäude tritt man direkt ein

in den Boulevard der künftig pulsierenden Marx

Halle. Effiziente Haustechnik, eine wirtschaftliche

Bauweise für flexible, individuelle Nutzungen, unterschiedlich

gestaltete Dachgärten, die die Hitze

an Sommertagen draußen halten und für die Erholung

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in

den Pausen nutzbar sind: Das sind nur einige der

nachhaltigen Highlights von NXT Marx.

NXT Marx Liegenschaftsentwicklung

Eins GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Web: www.wse.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. in Mag. a Manuela

Moser-Ritzinger

Ing. in Karin Strini

NXT Marx Liegenschaftsentwicklung

Zwei GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Web: www.wse.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. in Mag. a Manuela

Moser-Ritzinger

Neu Marx Standortmarketing

GmbH

1030 Wien, Karl-Farkas-Gasse 18

Tel.: +43 (1) 890 15 57

E-Mail: office@neumarx.at

Web: www.neumarx.at

Geschäftsführung

Mag. a Ursula Eripek

Biotechnologie- und Forschungsbereich angesiedelt.

Nach der Fertigstellung wurde die Immobilie

als erstes Laborgebäude Österreichs vom U.S.

Green Building Council mit dem LEED-Zertifikat in

Gold ausgezeichnet und im Sommer 2012 an die

Wüstenrot-Gruppe verkauft.

Die Marxbox wurde von der IEM gemeinsam mit

der privaten S+B Gruppe entwickelt.

Neu Marx Standortmarketing GmbH

2012 hat die Neu Marx Standortmarketing GmbH

unterschiedliche Aktivitäten und Events umgesetzt,

zum Beispiel in der Location Marx Halle. Eines

der Highlights war das Kunstprojekt „sprache

im raum“, wo mit 17 Exponaten die drei Branchen

Medien, Forschung und Technologie verschmolzen

wurden – sichtbar gemacht durch Objekte und

Wandbeklebungen am gesamten Areal.

2012 wurde auch das Leitsystem außerhalb des

Areals abgeschlossen sowie die Beschilderung für

Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen

und Radfahrer. 2,20 Meter hohe Orientierungstafeln

mit Lageplänen werden demnächst

innerhalb von Neu Marx installiert.

Im Jahr 2013 wird die Neu Marx Standortmarketing

GmbH weiterhin ihre Aufgabe erfüllen, den

Stadtteil dynamisch zu halten und Synergieeffekte

zu forcieren. Unterstützend wird das Know-how

der Standortbetreuung in weitere Projekte der

WSE-Gruppe einfließen.

41


Anschützgasse

Wertsteigerung und Optimierung als Ziele

Anschützgasse Entwicklungs- GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stefan Sima

Die „Anschützgasse Entwicklungs- GmbH“ wurde

im Geschäftsjahr 2011 gegründet und ist – mit der

Neustrukturierung der Wien Holding-Immobilienaktivitäten

– mit 1. Jänner 2013 ein Tochterunternehmen

der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

m.b.H. Unternehmensgegenstand ist die

Entwicklung der Liegenschaft Anschützgasse 1.

Das Areal befindet sich im 15. Bezirk, direkt an

der Linken Wienzeile. Die Wien Holding GmbH ist

Baurechtsnehmerin, Grundstückseigentümerin ist

die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH.

Geschichte

Bis zum Jahr 2006 diente das Bürogebäude größtenteils

als Firmenzentrale einer Wiener Baufirma.

Nach der Absiedlung des Unternehmens erfolgte

sukzessive eine Modernisierung des Gebäudebestands

zum Zweck einer Neuvermietung. Die

Räumlichkeiten wurden hochwertig ausgestattet.

Zudem ermöglichte es die Gebäudesubstanz, auf

Mieterwünsche bezüglich Raumaufteilung und Innenausstattung

optimal einzugehen. Neben den

bestehenden Raumstrukturen wurden auch Open-

Space-Varianten für Bereiche mit erhöhter Kommunikations-

oder Teamorientierung angeboten.

Mit der Planung und Umsetzung

eines klar definierten

Immobilienprojekts wird das

Potenzial der Liegenschaft

erkannt und soll optimal

ausgeschöpft werden.

Dipl.-Ing. Stefan Sima

Auf der Liegenschaft befinden sich zurzeit ein Bürogebäude

aus den späten 1980er-Jahren sowie

eine Lagerhalle. Die Liegenschaft soll mit dem Ziel

einer nachhaltigen Wertsteigerung optimiert werden.

Für die bisherige Projektentwicklung standen

zwei Schwerpunkte im Fokus: die Adaptierung

des bestehenden Bürogebäudes sowie die Vorbereitung

der baulichen Umnutzung des Areals der

ehemaligen Lagerhalle.

Überlegungen zur Neubebauung

Zunehmende Bedeutung erlangt nun der zweite

Schwerpunkt: eine mögliche Neubebauung ergänzend

zu dem bereits bestehenden Bürogebäude

auf dem Areal der derzeit ungenutzten Lagerhalle.

Die planerischen Voraussetzungen, die hohe Publikumsfrequenz

der Linken Wienzeile sowie das

Nachfragepotenzial der im Umfeld ansässigen

Bevölkerung machen die Liegenschaft besonders

interessant. Verschiedene Varianten und Kombinationen

der Nutzungen als Büros, als Hotel und

als Wohnraum werden evaluiert, ergänzt um ein

großzügiges Nahversorgungsangebot. Durch die

direkte Nähe zur U-Bahn und zur Linken Wienzeile

ist die Verkehrsanbindung ins Stadtzentrum optimal.

Ausblick

Im Jahr 2013 sollen aufbauend auf den erarbeiteten

Bebauungs- und Nutzungsstudien die wichtigsten

baurechtlichen Rahmenbedingungen für

die Projektentwicklung gesichert werden. Gleichzeitig

werden die Gespräche mit Investoren- und

Nutzergruppen intensiviert und zu einem frühen

Zeitpunkt entscheidungsreif diskutiert.

42


ase

Der Neubau west-base19 erfolgreich in Betrieb

Das Jahr 2012 war für die base - homes for students

GmbH vor allem deshalb besonders spannend, da

einerseits mit den umfassenden Bautätigkeiten zur

Generalsanierung von zwei Gebäudetrakten am

Areal der base19 begonnen wurde, andererseits

wurde mit dem Bau der neuen Heimstandorte

base11 und base22 gestartet, die im Herbst 2013

in Betrieb gehen.

Die Sanierung des Altbestandes am Areal der

base19, welcher in den 1970er-Jahren errichtet

100-prozentige Auslastung möglich war. Parallel

zur base19 befinden sich weitere Projekte im 11.

und 22. Bezirk in der Realisierungsphase. Die Rohbauten

wurden im Jahr 2012 erfolgreich errichtet.

Bezugsfertigstellung wird für base11 und für

base22 September 2013 sein, wobei bei beiden

Heimen base als Generalmieter und Betreiber auftritt.

Die base - homes for students GmbH hat 2012

die Vermarktung der neuen Standorte vorangetrieben.

Die Homepages mit den Anmeldefeatures

für die neuen Heime gingen bereits im 2. Quartal

base - homes for students GmbH

1190 Wien, Gymnasiumstraße 85

Tel.: +43 (1) 369 54 90-16

Fax: +43 (1) 369 54 90-25

E-Mail: office@base19.at

Web: www.base19.at

Geschäftsführung

Mag. a Carola Lindenbauer

wurde, erfolgt etappenweise, um den Betrieb

möglichst effizient aufrechterhalten zu können.

Neben der teilweisen Entkernung erfolgt eine

komplette Neugestaltung des Innenraums sowie

der Gebäudetechnik.

Weiters wird die Außenhaut zur Gänze erneuert

und thermisch saniert. Die Bautätigkeit zur obengenannten

Totalsanierung von zwei Gebäuden,

die über 200 Wohneinheiten beherbergen, wurde

im Juli gestartet und wird planmäßig im Sommer

2013 abgeschlossen sein. Zug um Zug wird dann

mit der Revitalisierung eines weiteren Trakts (126

Einheiten) begonnen, die bis Herbst 2014 abgeschlossen

sein wird.

Neue Projekte in der Realisierung

Der bereits entstandene und 2010 eröffnete

Neubau am Areal der base19 erfreute sich auch

2012 großer Beliebtheit, sodass wiederum eine

2012 online. Weiters wurden bereits 2012 Kontingente

für Erasmus-Studierende vereinbart, die

zu Beginn des Wintersemesters 2013/14 in base22

und base11 einziehen werden.

Neuer Standort – Donau-base

Geplant wird derzeit ein zusätzlicher Heimstandort

mit 400 Mini-Apartments, die Donau-base, die

im Herbst 2014 eröffnet werden soll. Es handelt

sich um ein von der Bank Austria Real Invest zu

errichtendes Studierendenheim unmittelbar an der

U-Bahn-Station „Donaustadtbrücke“, nur vier U-

Bahn-Stationen von der neuen Wirtschaftsuniversität.

Der Standort ist durch die verkehrsgünstige

Lage direkt an der U2 für künftige Studentinnen

und Studenten sehr interessant. Für base als Betreiber

ist vor allem die Nähe zur base22 sehr effizient,

da die Bewirtschaftung der beiden Heimstandorte

ressourcenschonend erfolgen kann.

Die Expansion des

Studierendenheim-Bereichs in

der Wien Holding beruht auf

der großen Nachfrage nach

sozial erschwinglichen Wohnmöglichkeiten

für Studierende

auf höchstem Standard und in

verkehrsoptimaler Lage.

Mag. a Carola Lindenbauer

43


LSE / WOP

Bedeutende Liegenschaftsentwicklungen

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 30 50-21

Fax: +43 (1) 720 30 50-25

Geschäftsführung

Mag. Josef Herwei

Wien Oberlaa Projektentwicklung

GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 30 50-11

Fax: +43 (1) 720 30 50-25

E-Mail: office@wien-oberlaa.at

Web: www.wien-oberlaa.at

das Studierendenheim und das Hotel, künftiger

Betreiber ist die Hotelkette „Motel One“, war im

Oktober 2012.

Ausblick

Im Hinblick auf die Entscheidung der Stadt Wien,

die zukünftige Endstelle der U-Bahn-Linie U1 im

Bereich des Vorplatzes der Therme Wien in Oberlaa

zu situieren, werden die künftigen städtebaulichen

Rahmenbedingungen neu definiert werden

müssen.

Geschäftsführung

Monika Freiberger

Mit Beständigkeit und

Konsequenz können die übertragenen

städtischen Vorgaben

umgesetzt werden.

Mag. Josef Herwei

Die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH

wurde im Geschäftsjahr 2004 als eine 100-prozentige

Tochter der Wien Holding GmbH gegründet.

Primär als strategische Besitzgesellschaft konzipiert,

bedient sie sich zur gesamtplanerischen

Entwicklung von städtebaulich bedeutsamen Liegenschaftsprojekten

für die Erledigung operativer

Aufgaben weiterer Partnergesellschaften.

Im Rahmen der Ausgliederung von Aufgaben von

Körperschaften öffentlichen Rechts an juristische

Personen des Privatrechts wird die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH von der Stadt

Wien beauftragt, Liegenschaften der Stadt zu entwickeln

und zu verwerten.

Wien Oberlaa

Im Geschäftsjahr 2012 erwarb die LSE das Baurecht

an der ehemaligen AUA-Stammliegenschaft

in der Fontanastraße 1 und leitete den Abbruch

des sich auf dieser Liegenschaft befindlichen ehemaligen

AUA-Headquarters ein. Weiters wurde die

Bestandsfreimachung der Ladenzeile Oberlaa umgesetzt,

wobei zwei Nahversorger im Geschäftsjahr

2013 ihre Geschäfte vor Ort weiterbetreiben.

U2-Flächen

Hinsichtlich der Flächen Ausstellungsstraße/Perspektivstraße

wurde in Abstimmung mit der U2

Stadtentwicklung GmbH die vertragsgemäße Abwicklung

der Projekte begleitet beziehungsweise

der Verkauf der Flächen finalisiert. Gegen Ende

des Berichtsjahres 2012 wurde mit der konkreten

Umsetzung der Projekte begonnen. Baubeginn für

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH

Die Tätigkeit der Wien Oberlaa Projektentwicklung

GmbH bestand im abgelaufenen Jahr aus

der Schaffung von Umsetzungsstrukturen und der

Neukonzeption für das Teilprojekt Hotel. Der Standort

wird durch die verbesserte öffentliche Verkehrsanbindung

deutlich an Attraktivität gewinnen.

Die Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH übernahm

weiterhin die Vertretung des Gesellschafters

Wien Holding GmbH im Gesellschafterausschuss

der Therme Wien GmbH.

Es gilt nun, die Gespräche mit Investorinnen und

Investoren unter den verbesserten Rahmenbedingungen

wieder aufzunehmen und die städtebaulichen

Auswirkungen auf die Teilprojekte gemäß

Masterplan 2005 zu evaluieren. Der Schwerpunkt

liegt auf der Evaluierung einer Beherbergungsform,

die Synergien mit dem Gesundheitszentrum

und der Therme findet, und sollte abklären, ob

eine Sondernutzung im Sinne des Gesamtkonzeptes

realisierbar erscheint.

44


MG immo

31.000 Quadratmeter Betriebsbaugebiet

Der Unternehmensgegenstand der Gesellschaft

umfasst die Errichtung, den Betrieb und die Verwaltung

von Immobilien am Standort Wien. Das Unternehmen

hat aktuell in seinem Verwertungsportfolio

ein 31.000 Quadratmeter großes Betriebsbaugebiet

des Projektes UNIT22 im 22. Bezirk.

Flexibilität für Unternehmen, die sich hier ansiedeln

wollen. Da das Areal unbebaut ist, können

die einzelnen Teilflächen auf den Bauplätzen noch

getrennt oder zusammengelegt werden. Die endgültigen

Grundstücksgrößen können somit auf

den konkreten Flächenbedarf und auf die Bedürfnisse

der Unternehmen abgestimmt werden.

Die Grundstücke der MG immo GmbH sind als

gemischtes Baugebiet/Betriebsbaugebiet in den

Bauklassen II und III in geschlossener Bauweise

MG immo GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-18

Fax: +43 (1) 408 25 69-92

E-Mail: office@wienholding.at

Web: www.wienholding.at

Geschäftsführung

Mag. a Elisabeth Schwarzinger

Wie bereits im Vorjahr lag der Verwertungsschwerpunkt

dieser Liegenschaft im Bereich Informationstechnologien.

Im Speziellen eignet sich dieser

Standort aufgrund seine Lage und der guten infrastrukturellen

Erschließung mit Strom sowie mit

Telekommunikations- und Daten-Carriern hervorragend

für Rechenzentren und IT-Dienstleister.

Bis zur endgültigen Verwertung werden die Bereiche

entlang der Adelheid-Popp-Gasse vorübergehend

als Pkw-Abstellflächen für die Büromieterinnen

und -mieter von STAR22 verwendet. Auch andere

vorübergehende Nutzungen werden geprüft.

UNIT22 bietet höchste Flexibilität

Das auch verkehrstechnisch optimal erschlossene

Projektgebiet UNIT22 bietet nicht zuletzt

durch seine entsprechenden Widmungen höchste

vorgesehen. Je nach Bauklasse sind Gebäudehöhen

zwischen mindestens 2,5 Meter und maximal

16 Meter zulässig. Das bedeutet für die Unternehmen,

die sich auf dem Areal ansiedeln, höchste

Flexibilität bei der Gestaltung der Gebäude.

Hervorragende Lage

Die Lage an allen wichtigen Verkehrswegen, die

kurzen Distanzen in die City, aber auch zum Hafen

Wien und zum Vienna International Airport machen

UNIT22 nicht nur für Wiener Betriebe, sondern

auch für Unternehmen interessant, die Wien

als Sprungbrett in die neuen Erweiterungsländer

nutzen wollen.

UNIT22 – Ein Betriebsbaugebiet

am Rande der Stadt

mit optimaler Infrastruktur,

insbesondere für IT-

Unternehmen.

Mag. a Elisabeth Schwarzinger

45


Neu Leopoldau

Wir entwickeln Neu Leopoldau

Neu Leopoldau

Entwicklungs GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-36

Fax: +43 (1) 408 25 69-92

E-Mail: office@neu-leopoldau.at

Web: www.neu-leopoldau.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Dipl.-Ing. Peter Ruso

Am 12. 1. 2012 wurde zum Ziel der Verwertung

beziehungsweise Entwicklung der im Eigentum

der Wien Energie Gasnetz GmbH stehenden Liegenschaft

in 1210 Wien, Pfendlergasse 1, im Ausmaß

von etwa 135.000 m² an derzeit verwertbarer

Fläche mit der Bezeichnung „Gaswerk Leopoldau“

die Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH gegründet.

In dieser Gesellschaft sind die Anteile folgendermaßen

geregelt: Wien Energie Gasnetz GmbH

hält 51, die Wien Holding GmbH 49 Prozent.

Neben Expertinnen und Experten verschiedenster

Fachrichtungen, wie Wohnbau, Energie, Verkehr,

Landschaft, Denkmalschutz, Architektur, Wirtschaft

und städtebauliche Nutzungen, sind auch

politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger,

Architektenteams sowie drei

Anrainervertreter in den Prozess integriert. Dieser

Expertenkreis arbeitete an acht Workshop-Tagen

intensiv an einem städtebaulichen Entwurf für das

Gebiet Neu Leopoldau.

Die Abwendung vom

kompetitiven traditionellen

Planungsansatz darf als

Besonderheit dieses Verfahrens

herausgestrichen werden.

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Dipl.-Ing. Peter Ruso

Unternehmensgegenstand

Für die im Eigentum von Wien Energie Gasnetz

verbleibenden Flächen steht nach der Entwicklung

des Gebietes die Suche nach potenziellen Käuferinnen

und Käufern im Mittelpunkt. Diese umfasst

insbesondere folgende Leistungen: Masterplanung,

Evaluation für eine Flächenumwidmung,

Flächenumwidmung, Flächenteilung, Markenaufbau,

Erstellung von Verwertungsunterlagen und

Projektmarketing.

Planungsfortschritte 2012

Für die Entwicklung des Gebietes nördlich der

Thayagasse, zwischen den S2-Stationen Siemensstraße

und Leopoldau, wurde im Herbst das neu

in der Stadtplanung verankerte kooperative Planungsverfahren

gestartet. In dem Verfahren arbeiten

in etwa 30 Personen an der Entwicklung eines

städtebaulichen Entwurfes, der in weiterer Folge

als Grundlage für die Umwidmung dienen soll.

Ausblick

Im ersten Quartal 2013 soll das kooperative Planungsverfahren

abgeschlossen und dessen Ergebnis

als Grundlage für eine Umwidmung herangezogen

werden. Die Ergebnisse werden neben den

Anrainerinnen und Anrainern auch der Stadtpolitik

präsentiert. Der Umwidmungsprozess soll im

Sommer 2013 gestartet und ein Jahr später abgeschlossen

werden.

Eine temporäre Zwischennutzung wird in der

Übergangsphase bis zur Verwertung des Areals

angestrebt. Dabei steht die partielle Öffnung des

Areals für die breite Bevölkerung im Mittelpunkt

der Überlegungen. Für das Jahr 2013 hat sich die

Neu Leopoldau Entwicklungs GmbH zum Ziel gesetzt,

sich passende und attraktive Nutzungen für

das Gebiet zu überlegen. Diese werden mit der

Stadt abgestimmt, um im Jahr 2014 erste Schritte

umsetzen zu können.

46


Rechenzentrum

RZW – Rechenzentrum für die Stadt Wien

Die Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH errichtet

die Infrastruktur für ein neues Rechenzentrum

der Stadt Wien am Standort Star22 im 22. Bezirk.

In diesem Rechenzentrum stehen auf zwei

Geschoßebenen circa 900 m² Fläche für die EDV-

Komponenten zur Verfügung.

Das neue Datacenter liefert eine hoch verfügbare

und qualitativ hochwertige Versorgung der IKT-

Komponenten. Es ist so modular aufgebaut, dass

und einem Probebetrieb von zwei Monaten, soll

das fertige Rechenzentrum im 2. Quartal 2013

übergeben werden und den Produktivbetrieb aufnehmen.

Ausblick

Unter Berücksichtigung aller momentan bekannten

Faktoren und Rahmenbedingungen lässt der

aktuelle Projektstatus keinen Zweifel daran, dass

die Errichtung der Infrastruktur planmäßig mit

Rechenzentrum der

Stadt Wien GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-45

Fax: +43 (1) 408 25 69-37

Web: www.rz-wien.at

Geschäftsführung

Ing. Christian Altenberger

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

erforderliche Erweiterungen über eine Nutzungsdauer

von über 15 Jahren sichergestellt sind, ohne

bereits frühzeitig überdimensioniert betrieben

werden zu müssen.

Projektumsetzung

Für den Bau des Rechenzentrums wurden zwei

Untergeschoße des neu errichteten Objektes

Stadlauer Straße 56, 1220 Wien, angemietet. Im

Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung nach

BVG erfolgte kurz vor Jahreswechsel 2012 die

Auftragserteilung über die Errichtung der Rechenzentrum-Infrastruktur

an den Generalunternehmer

IBM. Nach einer Bauzeit von zwölf Monaten

Ende Februar fertiggestellt sein wird und dass

nach dem anschließenden zweimonatigen Probebetrieb

das Rechenzentrum „live gehen“ kann.

In dem anschließenden Soft-Migrationszyklus wird

dann bis Ende 2013 ein Großteil der EDV-Ressourcen

der Stadt Wien an diesen Standort, ohne

merkbare Beeinträchtigung der bereitgestellten

Kundenleistungen, übersiedelt und zentralisiert.

Im Rahmen dieser Inbetriebnahme wird auch das

ECO Data Center Audit durchgeführt, um zu gewährleisten

und zu dokumentieren, dass das neue

Rechenzentrum den internationalen Standards

entspricht.

Das neue Rechenzentrum

der Stadt wird den aktuellen

internationalen Standards für

Datacenter gerecht. Dies wird

uns das ECO Data

Center Audit bestätigen.

Ing. Christian Altenberger

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

47


STAR

STAR – Impulse für die Wiener Wirtschaft

STAR Entwicklungs- GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 1 408 25 69-96

Fax: +43 1 408 25 69-97

E-Mail: s.barasits@star22.at

Web: www.star22.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Mag. Fritz Kittel

Eine gemeinsame Initiative der Wien Holding und

der Wirtschaftsagentur Wien. Ziel ist die Entwicklung

von impulsgebenden Immobilienprojekten

zur Stärkung und zum weiteren Ausbau des Wirtschaftsstandortes

Wien und dessen Lebensqualität.

Dies beinhaltet insbesondere den Aufbau und

Betrieb von Netzwerken, Managementstrukturen

sowie Infrastrukturen zur Projektentwicklung.

errichtet werden. Der gesamte Komplex ist offen

konzipiert, es gibt mehrere flaniermeilenähnliche

Zugänge und großzügige, gartenarchitektonisch

gestaltete Grünflächen sowie die Piazza nach italienischem

Vorbild als Relaxing- und Kommunikationszentrum.

2012 wurde der Bau fortgesetzt.

Die Übergabe an die Mieterinnen und Mieter ist

im März 2013 erfolgt.

Wir setzen Impulse für die

Wiener Wirtschaft, damit auch

in wirtschaftlich schlechten

Zeiten konjunkturbelebende

Projekte gemeinsam mit

Projektpartnern umgesetzt

werden können.

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Mag. Fritz Kittel

Projekt STAR22

Das Projekt wird durch die STAR22 Planungs- und

ErrichtungsGmbH realisiert. An dieser Gesellschaft

sind auch die Bank Austria Real Invest GmbH und

die HGS Industrieanlagenerrichtungs- und Verwertungs-GmbH

beteiligt. Ziele sind der Erwerb von

Liegenschaften für das Projekt STAR22, deren Planung,

Errichtung und Verwertung.

Dies beinhaltet zwei Büroobjekte entlang der

Erzherzog-Karl-Straße und der Stadlauer Straße,

wobei in unmittelbarer Nachbarschaft ein geriatrisches

Pflegeheim und ein Studierendenheim

Die zwei Bauplätze nördlich von STAR22 werden

für eine Wohnbebauung genutzt werden. Ein

Bauplatz wurde von der GESIBA erworben, die

Errichtung nach den Plänen von Arch. Scheifinger

& Schönfeld hat begonnen, eine Fertigstellung ist

für 2013 geplant. Der andere Bauplatz wurde von

der GEWOG erworben, die Planung wurde 2012

abgeschlossen und mit der Errichtung wird 2013

begonnen werden, die Fertigstellung wird 2014

sein. Das Gebiet ist verkehrstechnisch optimal mit

Straßenbahn, Autobus, Schnellbahn und der U2

erschlossen.

48


UNIT-Service

Erfolg braucht Raum – drei Jahre UNIT-Service

Flexibel gestaltbare und kombinierbare Kleinbüros,

Bürolofts, Produktionsstätten und komplett möblierte

Wohnapartments auf Zeit – all das und viele

zusätzliche Services bringt UNIT seit nunmehr drei

Jahren erfolgreich unter ein Dach, an individuell

einzigartigen Standorten in Wien.

der alten Fabrikshalle und bieten damit optimalen

Raum für Technologie und Kreativität.

Raum für Individualität

Das UNIT Bürostandortkonzept setzt auf funktionale

Architektur mit Flair: Einzelraum, Praxis, Atelier,

Werkstatt oder Loft – Raum, der individuell

gestaltet werden und mit seiner Mieterin oder seinem

Mieter mitwachsen kann. Die einzelnen UNITs

können dabei auch individuell nach den Wünschen

ihrer Nutzerinnen und Nutzer eingerichtet

werden. Komplette EDV-Verkabelung, Filesharing-

Server, WLAN, gemeinsame Multifunktionsgeräte

beziehungsweise tageweise vermietbare Seminarräume

ergänzen das Serviceangebot.

UNIT-Service GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 89 01 203

Fax: +43 (1) 89 01 203-990

E-Mail: office@unit-wien.at

Web: www.unit-wien.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Dipl.-Ing. in Michaela Benesch

(bis 30. 9. 2012)

Mag. a Cécile-Veronique Brunner

(seit 1. 10. 2012)

UNIT Oberdöbling

Unternehmen, die für ihre tägliche Arbeit und ihre

Kundinnen und Kunden eine ruhige Umgebung

inmitten herrlicher Grünflächen suchen, bieten

die 14 hellen und freundlichen Büroeinheiten ab

10 m 2 mit angeschlossenen Terrassen am Standort

UNIT Oberdöbling optimale Rahmenbedingungen.

Durch die Lage an der Hofzeile verfügt der Standort

auch über eine ausgezeichnete öffentliche

Verkehrsanbindung. Die unmittelbare Nähe zur

Privatklinik Döbling und dem Rudolfinerhaus ist

für Dienstleister aus dem Gesundheits- und Wellnessbereich

zusätzlich interessant.

UNIT Breitensee

Insgesamt 14 Büroeinheiten ab 22 m 2 befinden

sich in der UNIT Breitensee, einem revitalisierten

Backsteinbau aus dem neunzehnten Jahrhundert

inmitten des pulsierenden Gewerbeparks Breitensee

an der Ecke Missindorfstraße/Goldschlagstraße.

Bis zu 3,5 m hohe, lichtdurchflutete und

flexibel gestaltbare Räume mit großen Fenstern

und versiegeltem Industrieboden vermitteln trotz

modernster Ausstattung bis heute den Charme

Lebensraum

Im Herbst 2010 hat die UNIT-Service GmbH ihr

Angebot erweitert und bietet im 19. Bezirk acht

komplett möblierte Wohneinheiten von 29 m 2 bis

56 m 2 an. Der Standort in der Gymnasiumstraße

ist öffentlich sehr gut erreichbar und liegt zudem

in unmittelbarer Nähe verschiedener Universitäten.

Das hochwertig ausgestattete „Wohnen auf

Zeit“ per Jahresvertrag ist damit optimal auf die

Bedürfnisse von Gastprofessorinnen und Gastprofessoren

und Studierenden zugeschnitten.

Für das Geschäftsjahr 2013 sollen bestehende Kooperationen

weiter ausgebaut und neue Standorte

für eine zukünftige Erweiterung in alle Richtungen

evaluiert werden.

Das Angebot der UNIT-

Standorte ist maßgeschneidert.

Funktionale Architektur

verbunden mit Shared Services

bieten Flexibilität und schaffen

für Selbständige ebenso wie für

Klein- und Kleinstunternehmen

Raum für Individualität und

unternehmerischen Erfolg.

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Mag. a Cécile-Veronique Brunner

49


KULTUR

Das Kultur- und Veranstaltungsmanagement der

Wien Holding sorgt dafür, dass jährlich 2,5 Millionen

Menschen die Kulturbetriebe der Stadt Wien besuchen.

Das ist ein bedeutender Wirtschafts- und Tourismusfaktor

und erhöht die Lebensqualität. Nicht nur für alle

Wienerinnen und Wiener, sondern auch für die vielen

Touristinnen und Touristen. Kultur ist also eine unserer

wichtigsten Güter, sowohl in gesellschaftlicher als auch

in wirtschaftlicher Hinsicht und die Menschen profitieren

von den facettenreichen Unternehmen der Stadt.

Vereinigte Bühnen Wien Seite 52

Wiener Stadthalle Seite 53

Haus der Musik Seite 54

Jüdisches Museum Wien Seite 55

Kunst Haus Wien Seite 56

Mozarthaus Vienna Seite 57

Wien-Ticket Seite 58

51


Vereinigte Bühnen

Zwei Hits: „Elisabeth“ und „Natürlich Blond“

Vereinigte Bühnen Wien

Ges.m.b.H. (VBW)

1060 Wien, Linke Wienzeile 6

Tel.: +43 (1) 588 30-0

Fax: +43 (1) 588 30-33

E-Mail: info@vbw.at

Web: www.vbw.at

fb.me/Musicalvienna

Geschäftsführung

Gen.-Dir. Mag. Thomas Drozda

Intendanz

Dipl-Ing. Roland Geyer

Oper Theater an der Wien

Mit 1. Mai 2012 übernahm Christian Struppeck

die Musical-Intendanz und folgte damit Kathrin

Zechner nach. Während sich das Musical „Ich war

noch niemals in New York“ nach erfolgreicher

Spielzeit mit 592 Vorstellungen verabschiedete,

begeisterte im Ronacher noch bis Ende 2012 das

himmlische Musical „Sister Act“ sein Publikum.

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums kehrte das erfolgreichste

deutschsprachige Musical „Elisabeth“

im September zurück nach Wien auf die Bühne

International erfolgreichstes Jahr

Mit über 1,4 Millionen Besucherinnen und Besuchern

im Ausland verzeichnen die Vereinigten

Bühnen Wien 2012 das erfolgreichste Jahr in der

Geschichte der internationalen Musicalexporte.

Die Eigenproduktionen „Elisabeth“, „Tanz der

Vampire“, „Rebecca“, „Mozart!“ und „Rudolf“

feierten im Jahr 2012 insgesamt 35 Premieren in

30 Städten und sieben Ländern. Allein die Erfolgsproduktion

„Elisabeth“ wurde in ihrem 20. Jubiläumsjahr

von über 570.000 Besucherinnen und

Besuchern in Japan, Korea, Deutschland, Italien

und Ungarn gesehen. Ein weiteres Jubiläum feierte

das Musical „Tanz der Vampire“, das seinen 15.

Jahrestag mit großem Erfolg in Berlin beging. Parallel

dazu wurde in Stuttgart ebenfalls bei ganzjähriger

Bespielung „Rebecca“ gezeigt. Gemeinsam

erreichten die beiden Musicals in Deutschland

über 655.000 Zuseherinnen und Zuseher. In Korea

waren die drei Produktionen „Mozart!“, „Elisabeth“

und „Rudolf“ zu sehen, seit Jänner 2013

steht auch „Rebecca“ im südkoreanischen Seoul

auf dem Programm.

Im Inland zählten die drei Theater der VBW insgesamt

629 Vorstellungen und 547.214 Besucherinnen

und Besucher, wodurch eine Gesamtauslastung

von 82,8 Prozent erreicht wurde.

Christian Struppeck

Raimund Theater & Ronacher

Aufsichtsrat

Gerhard Weis (Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

Mag. Stephan Auer-Stüger

(seit 22. 11. 2012)

Wolgang Fischer (seit 22. 11. 2012)

Mag. Stefan Leeb, MSc

(bis 31. 10. 2012)

SR in Mag. a Helene Miksits

Dr. Karl Newole

Mag. a Eva Rosenauer-Albustin

Dr. Christian Strasser, MBA

OMR Mag. Rainer Wendel

Neben der Entwicklung

und dem Export von großen

Musicals stehen die künstlerisch

erstklassigen deutschsprachigen

Erstaufführungen von

international erfolgreichen

Musicals. Dieses Image konnte

weiter ausgebaut und gestärkt

werden, wie die Besucherzahlen

im In- und Ausland belegen.

Zusätzlich erweitern wir durch

die Bespielung der Kammeroper

durch das Theater an der

Wien das Genre Oper für neue

Zielgruppen.

Generaldirektor

Mag. Thomas Drozda

des Raimund Theaters. Ein weiterer Musical-Höhepunkt

folgte im November mit „Das Phantom der

Oper“, das in konzertanter Aufführung für zehn

Vorstellungen im Ronacher gezeigt wurde.

Theater an der Wien und Kammeroper

Im Theater an der Wien waren insgesamt 126 Vorstellungen

zu sehen und zu hören: zehn Musiktheaterproduktionen

der Sparte Oper, Konzerte

und Sonderprojekt. Die Gesamtauslastung der

Opernprojekte lag dabei bei 93 Prozent. Besonders

zu erwähnen sind die Opern „Telemaco“ und

„Iphigénie en Aulide“ von Christoph Willibald

Gluck, „Hamlet“ von Ambroise Thomas sowie die

Oper „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith, die

ein breites Publikum angesprochen hat.

Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 und der Gründung

des Jungen Ensembles (JET) bespielt das

Theater an der Wien als weitere Spielstätte die

Kammeroper. Gezeigt wurden Neuproduktionen,

wie etwa „La cambiale di matrimonio“ und „Verkehr

mit Gespenstern“.

Ausblick

Im Ronacher steht 2013 die deutschsprachige Erstaufführung

des preisgekrönten Broadway-Musicalhits

„Natürlich Blond“ auf dem Programm. „Elisabeth“

wurde aufgrund des großen Publikumszuspruchs

verlängert und wird bis Jänner 2014 im

Raimund Theater zu sehen sein. Im Theater an der

Wien stehen 2013 wieder erlesene Musiktheaterproduktionen

mit Weltstars wie René Jacobs oder

Nikolaus Harnoncourt auf dem Spielplan.

52


Wiener Stadthalle

Österreichs größte Showbühne mit neuer Regie

Nach dem traditionellen Tennisturnier, dem Erste

Bank Open, wurde die größte internationale Tanzsportveranstaltung

Mitteleuropas mit der Weltmeisterschaft

in den Latein-Tänzen abgehalten.

Am 16. und 18. November zeigten 2.300 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer aus 45 Ländern in 20

Bewerben ihr Können.

Davor ritterten gleich drei Olympiasieger aus London

am „Wiener Pferdefest“ um die Gunst der

10.600 jüngeren und älteren Fans sowie um hoch

dotierte Turnierpreise.

Wiener Stadthalle - Betriebs- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H.

1150 Wien, Vogelweidplatz 14

Tel.: +43 (1) 981 00-0

Fax: +43 (1) 981 00-376

E-Mail: service@stadthalle.com

Web: www.stadthalle.com

fb.me/WienerStadthalleFan

Geschäftsführung

Wolfgang Fischer

MMag. a DDr. in Sandra Hofmann

Aufsichtsrat

Dr. Walter Schwartz (Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

Mag. Thomas Drozda

(seit 9. 7. 2012)

Mag. a Ulrike Huemer

(bis 30. 6. 2012)

SR Gerhard Mörtl (seit 9. 7. 2012)

OAR Wolfgang Prochaska

(seit 9. 7. 2012)

Mag. a Eva Rosenauer-Albustin

Arbeitnehmervertretung

Eva Resch

Karl Stubenvoll

Josef Weissenburger

Als wichtigstes Veranstaltungszentrum Österreichs

ist die Wiener Stadthalle ein starker Eckpfeiler

im Kultur-, Sport- und Unterhaltungssektor. Mit

1. Februar 2012 wurde mit DDr. in Sandra Hofmann

als CFO und Wolfgang Fischer als CEO die Geschäftsführung

der Wiener Stadthalle neu besetzt.

Das Führungsteam möchte die Wiener Stadthalle

zukunftsweisend in puncto Programm und Service

entwickeln.

Das Jahr 2012 war mit 350 Veranstaltungen sehr

abwechslungsreich, die Halle begeisterte eine große

Anzahl von Besucherinnen und Besuchern mit

ihrem vielfältigen Programm. Mehr als eine Million

Menschen erlebten letztes Jahr die Wiener Stadthalle

als Konzertsaal, Zirkuszelt, Kabarettbühne,

Messezentrum oder Sportarena.

Künstlerische und sportliche Höhepunkte

Die Genesung George Michaels führte zu zwei Folgekonzerten.

Lionel Richie signierte sein Porträtfoto

nach dem November-Konzert, das anschließend

für „Licht ins Dunkel“ gespendet wurde. Diana Krall

präsentierte ihr neues Album „Glad Rag Doll“ und

Die Toten Hosen lieferten mit „Ballast der Republik“

einen Rückblick auf ihr musikalisches Schaffen.

Wie schon die Jahre zuvor waren Andreas

Gabalier, David Garrett und der Cirque du Soleil

Stammgäste in der Halle. Freundinnen und Freunden

von Kabarett und Comedy wurden im Sommer

mit Michael Niavarani das zehn Tage lang ausverkaufte

„Desaster Dinner“ serviert. Eine Sternstunde

des österreichischen Humors erlebte die große

Kleinkunst, als Lukas Resetarits das Beste aus

35 Bühnenjahren feierte. Der „Tribute“ wurde am

8. Dezember 2012 im ORF-Hauptabendprogramm

mit 600.000 Zuseherinnen und Zusehern übertragen.

Neue Akzente im B2B-Geschäft

Auch andere Veranstaltungen wie die Medientage

oder Hauptversammlungen großer Unternehmen

haben 2012 an Bedeutung gewonnen. So wurden

Dutzende Incentive-Veranstaltungen und

Produktpräsentationen für 500 bis 10.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sowie Kundinnen

und Kunden abgewickelt, wie die Vorstellung des

neuen Golfmodells oder ein weltweites Incentive-

Treffen für 10.000 Vertriebsmitarbeiterinnen und

-mitarbeiter der Firma Lyoness.

Vorschau aufs Jubiläumsjahr

2013 wird zweifelsohne ein besonderes Jahr.

P!NK, OneRepublic, Justin Bieber, Rihanna, Elton

John, Zucchero, Alicia Keys, Peter Gabriel, Andreas

Gabalier und viele weitere Star-Auftritte sind bereits

fixiert.

Das erste Mal seit zehn Jahren war „Wetten,

dass..?“ wieder in Wien, diesmal mit dem Moderator

Markus Lanz. Nach 15 Jahren Pause konnten

auch Konzerte des Jazzfest Wien wieder für die

Wiener Stadthalle gewonnen werden.

Im Jahr 2013 feiert die Wiener Stadthalle ihr 55-

jähriges Bestehen.

Wir sind stolz, dass die

Wiener Stadthalle zu den

Top-5-Arenen in Europa

zählt. Erfolgsfaktoren sind das

internationale Programm,

die vielfältige Publikumsstruktur

sowie die Flexibilität

unserer Hallen und Stadien.

Entscheidend sind unsere circa

200 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, die täglich

mit ihrer Erfahrung und Einsatzfreude

ein Service bieten,

damit sich Künstlerinnen und

Künstler, aber auch das Publikum

bei uns wohlfühlen.

Wolfgang Fischer

MMag. a DDr. in Sandra Hoffmann

53


Haus der Musik

Neues aktives Musiktheater

Haus der Musik

Betriebsges.m.b.H.

1010 Wien, Seilerstätte 30

Tel.: +43 (1) 513 48 50

Fax: +43 (1) 513 48 50-48

E-Mail: info@hdm.at

Web: www.hdm.at

fb.me/hausdermusik

Mit einem Rekordergebnis ging im Haus der Musik

das Jahr 2012 zu Ende. Über 165.000 Besucherinnen

und Besucher im Klangmuseum sowie rund

48.000 Gäste bei Konzerten und Veranstaltungen

bescherten dem Klangmuseum das erfolgreichste

Jahr seit seiner Eröffnung – zudem konnte der

zweimillionste Besucher begrüßt werden.

Für die Künstlergespräche, moderiert von Philharmoniker-Vorstand

Prof. Dr. Clemens Hellsberg,

konnten wieder einige der weltweit gefragtesten

Dirigenten eingeladen werden.

In den Sommermonaten fanden jeden Sonntag im

Innenhof die bereits traditionellen „Classical Sundays”

statt.

Geschäftsführung

Simon K. Posch

Um den internationalen Bekanntheitsgrad des

Hauses zu erhöhen, wurden die großen touristischen

Leitmessen besucht und die Zusammenarbeit

mit touristischen Partnern sowie den Kulturbetrieben

der Wien Holding wurde intensiviert.

virto|stage als neue Attraktion

Mit der virtuellen Bühne virto|stage präsentierte

das Haus der Musik im Oktober 2012 eine neue interaktive

Attraktion. Dafür wurde die vierte Etage

Ein buntes Programm konnte das Haus der Musik

auch seinen jungen Besucherinnen und Besuchern

bieten. Marko Simsa und Bernhard Fibich sowie

Timna Brauer begeisterten mit abwechslungsreichen

Kinderkonzerten.

Ausblick

Im März geht das „HdM SpringBreak Festival“ in

die bereits dritte Runde. Als Ergänzung zum Frühlingsfestival

wird im September auch ein Pendant

Als modernes, interaktives

Klangmuseum sind wir

bekannt dafür, immer wieder

neue und innovative Zugänge

zur Musik zu bieten. Mit der

neuen virto|stage erweitern

wir unser bestehendes Angebot

um eine weltweit einzigartige

Installation und bringen uns

aktiv in die internationale

Debatte um neue Wege

der Medialisierung von

Musik ein.

Direktor Simon K. Posch

des Klangmuseums umgebaut und neu gestaltet.

In der neuen virto|stage kann das Publikum nun

erleben, wie sich Musik, Gesang und Vision multidimensional

miteinander verbinden und man zum

unverzichtbaren Teil der Inszenierung wird.

Neben den regelmäßig stattfindenden „Live on

Stage“-Konzerten, für die das Haus der Musik das

ganze Jahr über Stars der Singer-Songwriter-Szene

einlädt, fand im Frühling zum zweiten Mal das

„HdM SpringBreak Festival“ statt. An zwei Tagen

bespielten nationale und internationale Acts die

große Konzertbühne im Innenhof.

dazu unter dem Namen „HdM HomeComing”

stattfinden.

An je einem Tag im Frühling und im Herbst sind

nationale und internationale Bands zu Gast. Die

„Live on Stage“-Konzertreihe in Zusammenarbeit

mit der Vienna Songwriting Association, die Kinderkonzertreihe

sowie die Künstlergespräche sind

auch für 2013 geplant.

Zu den „Classical Sundays” in den Sommermonaten

sind weiters auch spezielle Weihnachts-Chorkonzerte

an den Adventsonntagen geplant.

54


Jüdisches Museum

25 Jahre Jüdisches Museum

Das Jüdische Museum Wien blickt auf ein erfolgreiches

Jahr zurück. Insgesamt kamen 95.000 Besucherinnen

und Besucher zu den Ausstellungen

und den Veranstaltungen in das Palais Eskeles und

an den zweiten Standort, das Museum Judenplatz.

Nach der großen Wechselausstellung „Bigger

than life. 100 Jahre Hollywood. Eine jüdische

Erfahrung“ präsentierte das Museum Werke aus

der Sammlung Pomeranz in „FREMDE ÜBERALL.

Zeitgenössische Kunst aus der POMERANZ COL-

LECTION“.

Die Ausstellung „Vienna’s Shooting Girls. Jüdische

Fotografinnen aus Wien“ rückte ein fast vergessenes

Kapitel Wiener jüdischer Kulturgeschichte

wieder in das Bewusstsein und präsentierte 70

ausgesuchte Wiener jüdische Fotografinnen, die

vor 1938 in Wien und danach in vielen anderen

Städten der Welt tätig waren. Erstmals seit der

der jüdischen Gemeinde fotografisch erfasst. Die

Fotografien geben Einblick in das vielfältige jüdische

Leben in Wien heute.

Umfangreiches Veranstaltungsprogramm

2012 waren viele große Persönlichkeiten zu Gast

im Jüdischen Museum: Ari Rath und Eric Pleskow,

Jessica Durlacher, Cornelius Obonya oder Michael

Heltau traten im Museum auf.

Erstmals veranstaltete das Jüdische Museum Wien

ein „Jüdisches Neujahrskonzert“. Der Wiener Jüdische

Chor unter der Leitung von Roman Grinberg

sorgte gemeinsam mit Timna Brauer für einen ausverkauften

Saal und ausgelassene Stimmung.

Im Dezember 2012 fand im Palais Eskeles die Verleihung

des Donauland-Sachbuchpreises an den

Schriftsteller Robert Menasse statt. Im Rahmen

von Führungen und Vermittlungsangeboten hat

Jüdisches Museum der

Stadt Wien GmbH

1010 Wien, Dorotheergasse 11

1010 Wien, Judenplatz 8

Tel.: +43 (1) 535 04 31

Fax: +43 (1) 535 04 24

E-Mail: info@jmw.at

Web: www.jmw.at

fb.me/JuedischesMuseumWien

Geschäftsführung

Dr. in Danielle Engelberg-Spera

Aufsichtsrat

Komm.-Rat Dr. Thomas Lachs

(Vorsitzender)

Präsident Dr. Ariel Muzicant

(1. Stellvertreter)

Mag. Christian Kircher

(2. Stellvertreter)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Mag. a Bettina Leidl

Dr. Doron Rabinovici

Robert Sperling

Dr. in Lilly Suchapira

Arbeitnehmervertretung

Beata Haczkowska

Andreas Sperlich

Mag. a Eva Wosobe

Neugestaltung wurden auch Ausstellungen im Extrazimmer

des Palais Eskeles gezeigt. Nach „110

Jahre Keren Kayemeth Leisrael“ bot eine Ausstellung

Einblicke in die unmittelbare Nachkriegsgeschichte:

„Wartesaal der Hoffnung. Das Rothschild-Spital

im November 1947 – Fotos von Henry

Ries“ zeigte die Situation der jüdischen Flüchtlinge

und Shoa-Überlebenden in Wien auf.

Museum am Judenplatz

Das Museum Judenplatz verzeichnete 2012 mit

26.000 Gästen aus dem In- und Ausland einen

Besucherrekord. Vor allem die Ausstellung „Jüdische

Genies – Warhols Juden“ sorgte für großes

Interesse. Die Dauerausstellung über das jüdische

Wien im Mittelalter mit der Möglichkeit, die Fundamente

der mittelalterlichen Synagoge zu besuchen,

wird immer mehr zu einem Fixpunkt der

Museumsbesucherinnen und -besucher. In „Wien

Heute 2012“ hat Josef Polleross das heutige Leben

das Jüdische Museum 25.000 Personen betreut. Das

Jüdische Museum nahm auch erstmals am „Wiener

Töchtertag“ teil: Mädchen konnten sich im Museum

ein Bild von verschiedenen Berufen machen.

2013 begeht das Jüdische Museum Wien ein ganz

besonderes Jubiläum! Vor 25 Jahren wurde es

gegründet, vor 20 Jahren – im November 1993 –

fand das Museum sein Zuhause im Palais Eskeles in

der Dorotheergasse im Herzen von Wien.

Anlässlich dieses Jubiläums wird das Museum seine

neue Dauerausstellung eröffnen, die neben der

Wiener jüdischen Geschichte auch wesentliche Kapitel

der Nachkriegszeit bis heute beleuchten wird.

2013 sind im Palais Eskeles zwei große Ausstellungen

und einige Kabinettausstellungen zu sehen:

Von 20. März bis 8. September 2013 zeigt

das Museum „Alle meschugge? Jüdischer Witz

und Humor“. „Richard Wagner und das jüdische

Wien“ ist von 24. September 2013 bis Februar

2014 zu sehen.

Insgesamt kamen im

Jahr 2012 rund 100.000

Besucherinnen und Besucher zu

den beiden Standorten und zu

den Veranstaltungen. Das ist

eine schöne Zahl!

Dr. in Danielle Engelberg-Spera

55


Kunst Haus Wien

Plakate und Fotografien

KunstHausWien GmbH

1030 Wien,

Untere Weißgerberstraße 13

Tel.: +43 (1) 712 04 95

Fax: +43 (1) 712 04 94

E-Mail: info@kunsthauswien.com

Web: www.kunsthauswien.com

fb.me/kunsthauswien

Geschäftsführung

Dr. Franz Patay

die Welt der „Ästhetik hinter dem Vorhang“. Dabei

wurden die Maschine selbst und ihre „ursprüngliche“

Funktion ebenso gezeigt wie das künstlerische

Spiel mit Identitäten, das Erzählen kurzer Geschichten

oder das Schaffen eigener Welten.

2012 war ein Jahr

strategischer Ausstellungspartnerschaften

und

-kooperationen. Diesen

erfolgreichen Weg setzen

wir 2013 fort.

Dr. Franz Patay

Head 2 Head. Politik und Image

Von Lenin bis Timoschenko, 8. 3. bis 3. 6. 2012

Die Ausstellung gab Einblick in die wesentlichen

Strategien der politischen Imagebildung. Politische

Plakate aus den letzten 100 Jahren beleuchteten

den gesamten „Lebenszyklus“ einer Politikergestalt

von der Kampagne über die Repräsentation

bis zur bissigen Satire der Demontage. Fallstudien

aus verschiedenen Epochen und Systemen zeigten

den Wandel des Politikerbildes: von Lenin bis

Timoschenko – ergänzt um einzigartige fotografische

Serien und Kunstprojekte aus allen Kontinenten

sowie um Bezüge zur österreichischen

Politik.

Elliott Erwitt. Retrospektive

14. 6. bis 30. 9. 2012

In den Fotografien Elliott Erwitts, der seine Beobachtungsgabe

dem Tierischen ebenso gerne widmet

wie dem Menschlichen und Allzumenschlichen,

verbinden sich ein ironischer Blick und ein wacher

Geist voll tiefgründiger Leichtigkeit. Diese umfassende

Retrospektive zeigte einen höchst aktiven

und vielseitigen Fotografen, der auch als „Woody

Allen der Fotografie“ charakterisiert wurde.

Foto-Automaten-Kunst

Von den Surrealisten bis Rainer und Warhol,

11. 10. 2012 bis 13. 1. 2013

Die Surrealisten waren die Ersten, die das Potenzial

der Fotoautomaten für die Kunst erkannten, viele

andere Künstlerinnen und Künstler sollten ihnen

folgen, wie zum Beispiel Cindy Sherman, Arnulf Rainer,

Andy Warhol oder Thomas Ruff. Diese Ausstellung

führte mit mehr als 300 Exponaten von rund

60 internationalen Künstlerinnen und Künstlern in

Programm 2013

Saul-Leiter-Retrospektive

31. 1. bis 26. 5. 2013

Saul Leiter hat sich immer als Maler und Fotograf

verstanden. Sowohl in seiner Malerei als auch in

seiner Fotografie tendiert er deutlich zur Abstraktion.

Leiter ist ein Pionier der Farbfotografie. In

seinen Aufnahmen fließen die Genres der Street-,

Porträt-, Still-Life-, Mode- und Architekturfotografie

zusammen.

Linda McCartney

6. 6. bis 6. 10. 2013

In der weltweit ersten umfassenden Retrospektive

von Linda McCartneys Fotografien präsentiert das

KUNST HAUS WIEN das einzigartige Lebenswerk

der Künstlerin: ikonische Porträts von Stars der

„Swinging Sixties“ wie The Beatles, Janis Joplin,

Jimi Hendrix, Aretha Franklin und Bob Dylan.

Michel Comte

17. 10. 2013 bis 16. 2. 2014

Der 1954 geborene Schweizer Fotograf Michel

Comte ist ein Meister des Spontanen und der

Wandlung. In mehr als 30 Jahren hat er Filmstars,

Größen der Kunst- und Musikszene und Supermodels

– wie etwa Sophia Loren, George Clooney,

Louise Bourgeois, Miles Davis, Helena Christensen

oder Naomi Campbell – ebenso abgelichtet wie

Menschen auf den Krisenschauplätzen der Welt.

56


Mozarthaus

Kulturhighlights vom Mozarthaus Vienna

Das Mozarthaus Vienna konnte im Wirtschaftsjahr

2012 eine weitere Steigerung seiner Besucherzahlen

verzeichnen. Insgesamt lösten rund 133.000

Personen im vergangenen Jahr eine Eintrittskarte.

Diese positive Entwicklung ist auf die laufende

intensive Betreuung der Herkunftsmärkte und

Großkundinnen und Großkunden sowie ein breitgefächertes

Veranstaltungsprogramm, Führungsangebote

sowie Konzerte namhafter Künstlerinnen

und Künstler zurückzuführen.

Im Shop wurde, wie in den Vorjahren, durch selektive

Produkte das Sortiment gezielt erweitert und

komponierten Werken, interpretiert vom Grammynominierten

Pianisten Alexander Melnikov. Ein anlässlich

des 250. Geburtstages von Constanze Mozart

durchgeführtes Fachsymposium präsentierte

die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu

diesem Thema.

Aus musikalischer Sicht erfreuten sich Auftritte

weltbekannter Pianisten oder ein Programm anlässlich

des 200. Todestages von Emanuel Schikaneder

zu Mozarts „Zauberflöte“ großer Beliebtheit.

Insgesamt konnte der Bekanntheitsgrad des

Mozarthaus Vienna Errichtungsund

Betriebs GmbH

1010 Wien, Domgasse 5

Tel.: +43 (1) 512 17 91

Fax: +43 (1) 512 17 91-91

E-Mail: office@mozarthausvienna.at

Web: www.mozarthausvienna.at

fb.me/mozarthausvienna

Geschäftsführung

Dr. Gerhard Vitek

auf inhaltlich wie touristisch hohem Niveau gehalten.

Ebenso konnte die Erlössituation aus Vermietungen

des Veranstaltungsbereichs am guten

Vorjahresniveau gehalten werden.

Alexander Melnikov am Hammerflügel

Für auch international großen Zuspruch sorgten

die Sonderausstellung mit dem Titel „Zwischen

Angst und Hoffnung – Mozarts Aufstieg und Fall

in der Wiener Gesellschaft“, in der der wechselhafte

Erfolg Mozarts in Wien thematisiert wurde,

sowie die Präsentation des originalen Hammerflügels

Mozarts, seines Hauptinstruments in Wien.

Dieses kehrte nun an den Ort zurück, wo es Mozart

fast jeden Tag gespielt hatte. Im Jahr 2012

war es erstmals überhaupt seit der Mozartzeit in

Wien zu sehen und zu hören, mit hier im Haus

Bösendorfer-Saals im Mozarthaus Vienna weiter

ausgebaut werden.

Ausblick

Die Ausstellung „Im Labyrinth der Farben und

Töne – Reflexionen zu Mozart und Goethe mit

einem Bilderzyklus von Bernd Fasching“ wird sich

mit den vielfältigen Verbindungen von Musik und

Farbe und von W. A. Mozart und J. W. von Goethe

sowie deren erstaunlich parallel laufender Beschäftigung

mit Wissenschaft und Natur befassen.

Der neue Konzertzyklus „Mozart Akademie“ steht

2013 unter dem Motto „Magic Moments – Magische

Momente in den Werken großer Meister“

und wird Werke präsentieren, die von besonderer

Genialität geprägt sind.

Die erstmalige

Präsentation von Mozarts

originalem Hammerflügel in

Wien, an dem Ort, wo ihn

das Musikgenie fast jeden

Tag gespielt hat, verbunden

mit Aufführungen der hier

und an diesem Instrument

komponierten Werke, war für

unsere Besucherinnen und

Besucher ein herausragendes

und emotionales Ereignis.

Dr. Gerhard Vitek

57


Wien Ticket

WIEN-TICKET-Gruppe auf Erfolgskurs

WTH Wien Ticket Holding GmbH

WTS Wien Ticket Service GmbH

WT Wien Ticket GmbH

1150 Wien, Hütteldorfer Straße 2f

Tel.: +43 (1) 58885-590

Fax: +43 (1) 58885-550

office@wien-ticket.at

Web: www.wien-ticket.at

fb.me/WienTicket

Geschäftsführung

Mag. Matthäus Zelenka

Aufsichtsrat

Generaldirektor Mag. Thomas Drozda

(Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

MMag. a DDr. in Sandra Hofmann

Nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2011 konnte die

WIEN-TICKET-Gruppe auch 2012 alle relevanten

Leistungsindikatoren steigern beziehungsweise

konstant auf hohem Niveau halten.

Die WIEN-TICKET-Direktbuchungen konnten gegenüber

2011 weiter gesteigert werden und das

österreichweite WIEN-TICKET-Vorverkaufsstellennetz

wurde auf rund 650 Standorte ausgebaut.

Mit rund 3,4 Millionen Tickets konnte die WIEN-

TICKET-Gruppe das abgewickelte Ticketvolumen

gegenüber 2011 steigern. Die laufenden Investitionen

in den Bereich „Online“ haben dazu geführt,

dass auch 2012 der Anteil der online abgewickelten

Tickets weiter gesteigert werden konnte.

Im August hat WIEN-TICKET unter der erworbenen

Premium-URL „ticket.at“ ein neues Ticketportal

gelauncht und ist einen wichtigen Schritt

Richtung österreichweite Relevanz gegangen. In

Kooperation mit der Verlagsgruppe News und der

News Networld bietet WIEN-TICKET Veranstaltern

eine zusätzliche Marketingplattform an.

Die Angebotspalette von WIEN-TICKET (Rock/Pop,

Musical, Kabarett, Show, Familie, Klassik/Oper,

Theater/Tanz, Schlager, Sport bis Ausstellungen)

konnte 2012 ausgebaut werden. So erhielt WIEN-

TICKET etwa den Zuschlag für den neuen Konzertsaal

der Wiener Sängerknaben im Augarten.

WIEN-TICKET war exklusiver Ticketingpartner des

Wiener Wiesn-Fests, welches von über 100.000

Gästen besucht wurde.

Ausblick

Am 21. 2. 2013 feierte das 11-fach preisgekrönte

Broadway-Musical „Natürlich Blond“ im Ronacher

Theater seine deutschsprachige Erstaufführung.

In der Wiener Stadthalle geben sich auch 2013

Stars wie Joe Cocker, P!NK, Justin Bieber, Alicia

Keys und Rihanna die Klinke in die Hand. Der

Shootingstar der deutschen Hip-Hop/Pop-Szene

Cro kommt Ende August im Rahmen seiner Open-

Air-Tour auf die Donauinsel. Darüber hinaus bietet

das Jahr 2013 auch viel Action und Spannung im

Bereich Sport.

Auch 2012 war für die

WIEN-TICKET-Gruppe

ein sehr erfolgreiches

Jahr. Das Engagement des

WIEN-TICKET-Teams

gepaart mit laufenden

Produktverbesserungen und

Investitionen haben dazu

geführt, dass die WIEN-

TICKET-Gruppe sich konstant

positiv entwickelt.

Mag. Matthäus Zelenka

58


Wien Holding

Begeisternde Kulturhöhepunkte für die Stadt.

59


LOGISTIK

Wien an der Donau ist seit Jahren eines der großen

politischen Anliegen der Stadt Wien. Die Menschen näher

an den Fluss bringen oder den Fluss näher an die

Menschen, die Donau spielt dabei naturgemäß eine

große Rolle. Und der Hafen Wien ist ein unverzichtbarer

Bestandteil, wenn es darum geht, Wien als bedeutende

internationale Wirtschaftsdrehscheibe in Mitteleuropa zu

positionieren. Bis zum Ende des Jahres 2012 wurden

mehr als 170 Millionen Euro investiert. Beim Projekt

„Landgewinnung“ ist die erste Phase mit 35.000 Quadratmetern

abgeschlossen und die zweite ist mit weiteren

35.000 gestartet.

Hafen Wien-Gruppe Seite 62

Wiencont Seite 64

Wiener Donauraum Seite 65

DDSG - Blue Danube Seite 66

Central Danube Seite 67

TINA VIENNA Seite 68

Vienna Technology, Transfer Corporation Seite 69

61


hafen wien

Hafen Wien setzt auf Partnerschaften

Wiener Hafen Management

GmbH (WHM)

1023 Wien, Seitenhafenstraße 15

Tel.: +43 (1) 727 16-0

Fax: +43 (1) 727 16-200

E-Mail: office@hafenwien.com

Web: www.hafenwien.com

Geschäftsführung

Dir. Ing. Rudolf Mutz (bis 28. 2. 2013)

Mag. Friedrich Lehr, MBA

Mag. a Karin Zipperer, MBA

(seit 1. 6. 2013)

Aufsichtsrat

Bereichsdirektor SR Mag. Karl Pauer

(Vorsitzender)

OSR MMag. Robert Spacek

(Vorsitzender) (bis 6. 6. 2012)

OAR Gerhard Kammerer

(1. Stellvertreter)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(2. Stellvertreter)

Dipl.-Ing. in Andrea Faast (seit 6. 6. 2012)

Mag. a Katharina Kammerer

Dipl.-Ing. Mag. Dr. Peter Kunisch

(bis 6. 6. 2012)

Planungsdirektor Dipl.-Ing.

Thomas Madreiter (seit 11. 3. 2013)

SR Gerhard Mörtl (bis 6. 6. 2012)

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

(bis 6. 6. 2012)

Planungsdirektor

Dipl.-Ing. Dr. Kurt Puchinger

(bis 31. 12. 2012)

Ing. Gerhard Schmid

Dir. Senator h. c. Prof. Mag. Dr.

Günther Schön (bis 6. 6. 2012)

Vorst.-Dir. Dr. Martin Simhandl

Zuwächse in wichtigen Geschäftsbereichen

Im Geschäftsjahr 2012 kann der Hafen Wien trotz

konjunkturell schwieriger Rahmenbedingungen

ein erfreuliches Ergebnis und Zuwächse in wichtigen

Geschäftsbereichen vermelden. In der Geschäftssparte

Umschlag wurde ein Volumen von

1,25 Millionen Tonnen (+ 9 Prozent gegenüber

2011) erreicht. Die durchschnittliche Auslastung

der hafeneigenen Lagerhallen konnte auf einem

hohen Niveau von knapp 80 Prozent gehalten

werden. Der Autoterminal konnte das Jahr mit einem

leichten Plus von drei Prozent gegenüber dem

Vorjahr abschließen.

Der Containerterminal des Hafen Wien verzeichnete

einen Gesamtumschlag von 425.000 TEU. Das

Ergebnis liegt mit vier Prozent unter dem starken

Rekordergebnis des vorherigen Jahres, aber mit

einer Steigerung von 33 Prozent im Vergleich zu

2010 immer noch auf einem der höchsten Werte

in der Geschichte des Terminals Wien-Freudenau.

Die Sparte Immobilien konnte mit einer leichten

Steigerung von zwei Prozent das schon sehr gute

Niveau des Vorjahres noch übertreffen.

Der Hafenausbau verlief im Jahr 2012 planmäßig.

Seit dem Jahr 2006 wurden im Rahmen des größten

Ausbauprogramms bereits 170 Millionen Euro

in die Modernisierung investiert. Nun geht das

Ausbauprogramm bis 2018 in seine zweite Phase.

Der Hafen Wien wird damit zu einem der größten

multimodalen und modernsten Logistikzentren an

der Donau hochgerüstet.

Projekt Landgewinnung

Zur Erschließung neuer Betriebsansiedlungsflächen

wurde im Zuge des Projektes Landgewinnung das

Hafenbecken um rund 20 Prozent verkleinert. Die

in der ersten Landgewinnungsphase verlandete

Fläche von 35.000 Quadratmetern wird seit Oktober

2012 zu jeweils 50 Prozent für den Auto- und

Containerterminal genutzt. Auch die neue Anlegestelle

inklusive des Vorplatzbereiches für die MS

Eisvogel wurde Ende 2012 fertiggestellt.

Internationale Kooperationen intensiviert

Mit dem Ziel einer stärkeren internationalen Vernetzung

präsentierte sich der Hafen Wien 2012

in Bremen. Als Nordseehafen mit weltweiten Verbindungen

nach China und in die USA ist Bremerhaven

ein wichtiger Kooperationspartner. Im Rahmen

des EU-Projektes INWAPO, dessen Ziel die Verbesserung

der Transportleistungen von Binnen- und

Seehäfen und eine besser entwickelte Infrastruktur

für intermodale Transportketten ist, konnten

geplante Studien und Aktivitäten erfolgreich umgesetzt

werden.

Arbeitnehmervertreter

Patrick Degiampietro

Robert Fabro

Anton Hagl

Michael Pistracher (bis 6. 6. 2012)

Silvia Riegler

Wolfgang Steindl (bis 6. 6. 2012)

Die Zufriedenheit

unserer Kunden hat für uns

oberste Priorität. Durch

ständige Entwicklung unserer

Infrastruktur, unserer

Verkehrsanbindung und

unserer Dienstleistungen

werden wir diese auch in

Zukunft sicherstellen.

Mag. Friedrich Lehr, MBA

62


hafen wien

Wiener Hafen, GmbH &

Co KG (WHG)

Wiener Hafen und Lager Ausbauund

Vermögensverwaltung,

GmbH & Co KG (WHV)

1023 Wien, Seitenhafenstraße 15

Tel.: +43 (1) 727 16-0

Fax: +43 (1) 727 16-200

E-Mail: office@hafenwien.com

Web: www.hafenwien.com

Ausblick

Mit der Gründung der Abteilung „Unternehmensplanung

& -steuerung, Beteiligungsmanagement“

wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um die Kompetenzen

des Hafens zu erweitern.

Die Hauptaufgaben der Abteilung bestehen in der

Koordination und Pflege der neuen, auf Entwicklung

und Absicherung des Hafen Wien ausgerichteten

Unternehmensstrategie sowie dem Beteiligungsmanagement

seiner Tochterfirmen.

Der Hafenausbau – Investitionsplan von 95 Millionen

Euro bis 2015 – wird auch 2013 fortgesetzt.

Neben dem Projekt Landgewinnung von weiteren

35.000 Quadratmetern sind die Optimierung und

Integrierung des Terminals 3 auf der Landgewinnungsfläche

vorgesehen.

Im operativen Geschäft wird der Hafen Wien

verstärkt versuchen, durch strategische Partnerschaften

mit großen Seehäfen und Logistikzentren

Kunden zu gewinnen, um sich noch stärker international

zu positionieren und eine nachhaltige

Auslastung seiner Ressourcen zu erreichen.

Mit diesen Maßnahmen wird der Hafen Wien auch

in Zukunft zu einem multimodalen Logistikzentrum

hochgerüstet.

Der Hafen Wien ist ein

wichtiger Faktor für die

Wiener Wirtschaft. Gemeinsam

mit seinen Partnern

schlägt er jährlich bis zu

zwölf Millionen Tonnen Güter

um. Um diesen Erfolgskurs

in einem dynamischen

Umfeld weiter fortzusetzen,

brauchen wir eine moderne

Unternehmensstrategie.

Mag. Friedrich Lehr, MBA

63


Wiencont

WienCont bleibt auf Erfolgskurs

Wiencont Container Terminal

Gesellschaft m.b.H.

1020 Wien

Freudenauer Hafenstraße 12

Tel.: +43 (1) 727 72-0

Fax: +43 (1) 727 72-19

E-Mail: office@wiencont.com

Web: www.wiencont.com

Geschäftsführung

Robert Groiß

Mag. a Karin Zipperer, MBA

Aufsichtsrat

Mag. Friedrich Lehr, MBA

(Vorsitzender)

Dir. Dr. Herbert Szirota

(Vorsitzender) (bis 7. 3. 2012)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

Dir. Lars Hedderich

Dir. Ing. Rudolf Mutz

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Leistungen und Standorte

Die Wiencont Container Terminal GmbH ist Betreiber

des trimodalen Containerterminals am Hafen

Freudenau. Neben einem Depot in Wien betreibt

das Unternehmen außerdem Depots in Graz, Wels

und Villach. An sämtlichen Standorten werden der

Containerhandel sowie Containerreparaturen angeboten.

Zoll- und Truckingleistungen werden in

Wien angeboten. Im Oktober 2012 beendeten die

WienCont und der Mierka Donauhafen in Krems

ihre langjährige Zusammenarbeit.

Zweitbestes Ergebnis der Firmengeschichte

mit 425.000 TEU

Trotz der wirtschaftlich schwachen Lage konnte

die Firma WienCont im Jahr 2012 ein gutes

Ergebnis einfahren, welches nur vier Prozent

hinter dem Rekord-Vorjahresergebnis liegt. Das

im März 2013 in Betrieb gehen. Des Weiteren

wurden ein 2,5-Schicht-Betrieb eingeführt und die

Betriebszeiten des Terminals verlängert.

Seit dem Jahr 2012 präsentiert sich die WienCont

in einem neuen Corporate Design. Dies soll den

Außenauftritt verstärken und Einheitlichkeit schaffen.

Im Zuge dessen wurde auch der Internetauftritt

vollständig erneuert. Neben der Umsetzung

des Corporate Designs bietet die Homepage nun

mehr Informationen rund um die WienCont sowie

Services wie etwa Downloads, Fotos, Videos, Containershop

und Referenzen des Containerhandels.

Ein weiteres Highlight stellte dieses Jahr der erstmalige

Lehrlingsaustausch dar. In Zusammenarbeit

mit dem Flughafen Wien hatten zwei Lehrmädchen

die Möglichkeit, für drei Monate in dem jeweils

anderen Unternehmen zu arbeiten, wertvolle

Arbeitnehmervertreter

Doris Gehri

Thomas Heindl

Heinz Pumm

Das WienCont Highlight

2012 war die Terminalerweiterung

durch unseren

dritten Containerkran

und damit ein weiterer,

großer Schritt Richtung

Terminalausbau.

Robert Groiß

Mag. a Karin Zipperer, MBA

diesjährige Ergebnis liegt noch immer 33 Prozent

über dem von 2010 und ist damit das zweitbeste

Ergebnis seit Bestehen.

Das gute Jahresresultat der WienCont unterstreicht

die Tatsache, dass sich der Standort Wien

zur zentralen Drehscheibe Europas und zentralen

Verbindung von Ost-West und Nord-Süd entwickelt.

Um die zunehmenden Kapazitäten bewältigen

zu können, wird an mehreren Stellschrauben

gedreht: Zum einen findet ein laufender Ausbau

des Terminals statt. Die teilweise Verlandung des

Hafenbeckens am Hafen Freudenau sowie die zusätzliche

Errichtung eines Containerkrans waren

diesjährige Maßnahmen. Mit dem neuen Kran verfügt

das Terminal nun über drei moderne Hochleistungscontainerkräne.

Der Kran wird planmäßig

Erfahrungen zu machen und den persönlichen Horizont

zu erweitern. Die Kooperation stieß auf große

Begeisterung, sowohl seitens der Unternehmen

als auch der Lehrlinge. WienCont und der Flughafen

Wien stehen einer erneuten Zusammenarbeit

offen gegenüber.

Ausblick

Mit der Inbetriebnahme des dritten Containerkrans

wird die Kapazitätsgrenze des Umschlags

am Terminal ab 2013 um 20 bis 30 Prozent, auf

insgesamt 600.000 TEU, erhöht. Die Schwungeinfahrt

kann dann noch besser genutzt werden. Mit

diesem Schritt sowie der bereits teilweise abgeschlossenen

Verlandung des Hafenbeckens wird

bereits ein großer Teil der Erweiterungsmaßnahmen

am Hafen Freudenau erreicht sein.

64


Wiener Donauraum

Wien bekommt ein neues Gesicht am Wasser

Im Jahr 2012 wurde mit 365.000 Passagierinnen

und Passagieren bei 3.466 Schiffsanlegungen wieder

eine sehr erfreuliche Steigerung verzeichnet.

Touristinnen und Touristen sind bei den drei Anlegestellen

im Schifffahrtszentrum Handelskai, in

der Schiffsstation City sowie in Nussdorf ein- beziehungsweise

ausgestiegen.

Es setzt sich freilich in der Kabinenschifffahrt der

schon in den Vorjahren begonnene Trend zu größeren

Schiffen und längeren Anlegezeiten fort.

Die Ausflugsschifffahrt des Twin City Liners und

der DDSG Blue Danube haben zweifellos durch die

Schiffsstation Wien City eine bedeutende Aufwertung

erfahren, was sich an den Auslastungszahlen

deutlich ablesen lässt. 2012 wurde weiters die

Ausmietung des Schifffahrtszentrums erreicht und

die Generalsanierung zügig vorangebracht.

Ausblick

2013 wird die Sanierung der Vorkaifläche an der

Reichsbrücke geplant und begonnen, ein wichtiger

Schritt zur Konzentration aller Personenhafenaktivitäten

im Wiener Raum. Neben der

Ansiedlung einer neuen Gastronomie soll das Ufer

beiderseits der Reichsbrücke vor allem durch eine

neue Grünraumgestaltung gewinnen, und für die

großen Reedereien der Kabinenschifffahrt sollen

attraktive Terminals gestaltet werden.

Diese Maßnahmen dienen nicht nur der Kundinnen-

und Kundenbindung, sondern sollen auch

Anrainerinnen und Anrainer sowie Tagesgäste an

das Donauufer locken. Für in Wien auf der Donau

ankommende Touristinnen und Touristen ist ein

einladendes und modernes Stadtbild am Wasser

ebenfalls ein Gebot der heutigen Zeit.

Wiener Donauraum Länden und

Ufer Betriebs- und

Entwicklungs GmbH

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 727 10-201

Fax: +43 (1) 727 10-290

E-Mail: office@donauraum.at

Web: www.donauraum.at

Geschäftsführung

Dr. Ronald Schrems

Nunmehr wird der

Fokus der Gesellschaft

auf der Entwicklung der

Ländenflächen oberhalb

und unterhalb der Wiener

Reichsbrücke liegen.

Dr. Ronald Schrems

65


DDSG

Gute Rahmenbedingungen für die Schifffahrt

DDSG – BLUE DANUBE

SCHIFFFAHRT GMBH.

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 588 80

Fax: +43 (1) 588 80-440

E-Mail: info@ddsg-blue-danube.at

Web: www.ddsg-blue-danube.at

fb.me/ddsg.blue.danube

Geschäftsführung

Wolfgang Hanreich

Ing. Rudolf Mutz (seit 1. 3. 2013)

Mag. Helmut Richter (bis 28. 2. 2013)

Aufsichtsrat

Dir. Mag. Harald Nograsek

(Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

Dir. Ing. Rudolf Mutz (bis 28. 2. 2013)

Mag. Robert Wildling (bis 1. 3. 2013)

Mag. Helmut Richter (seit 1. 3. 2013)

Das Jahr 2012 ist generell sehr zufriedenstellend

verlaufen. Erneut gab es eine Schifffahrtsaison, die

weder durch Hochwasser noch durch technische

Gebrechen negativ beeinflusst wurde. Kombiniert

mit teilweise sehr lang anhaltenden Schönwetterperioden,

hier vor allem im Herbst, kann man nach

2011 erneut von äußerst guten Rahmenbedingungen

für die Schifffahrt sprechen.

Nach vielen Jahren der stets steigenden Passagierinnen-

und Passagierzahlen im Bereich der Linienschifffahrt

in Wien gab es 2012 erstmals einen

leichten Rückgang. Die Anzahl der beförderten

Personen war jedoch nur im Rekordjahr 2011 höher.

Die Linienschifffahrt in der Wachau hingegen

konnte neuerlich einen leichten Gästezuwachs

Themenfahrten und Charter

Auch heuer wieder erfreuten sich unsere Themenfahrten

in all ihren Variationen starker Beliebtheit.

Die Erneuerung der Inneneinrichtung sowie der

Bild- und Tontechnik der MS Admiral Tegetthoff

fand bei allen Fahrgästen großen Anklang. Die

Wachauer Sonnenwende mit über 2.000 Passagierinnen

und Passagieren auf unseren Schiffen zählte

zu den Höhepunkten der Schifffahrtsaison 2012.

Der Bereich Schiffscharter verspürt nach vielen

Jahren gebremster Auslastung wieder Aufwind.

Nachdem bereits 2011 eine vermehrte Nachfrage

privater Kundinnen und Kunden zu verzeichnen

war, so gab es 2012 auch ein gutes Charteraufkommen

im Sektor Firmenkundinnen und Firmenkunden.

Die Renovierung der MS Admiral Tegetthoff

und einige Veränderungen der Vertriebswege

haben sich sehr positiv ausgewirkt.

Wir freuen uns auf das

neue Schiff und hoffen, mit

dem Schiff die Vitalisierung der

Flotte fortzusetzen.

Wolfgang Hanreich

verzeichnen. Nach Krems wurde nun auch in Spitz

seitens der Gemeinde ein moderner, zentral platzierter

Ticketcounter errichtet und somit die landseitige

Präsenz der Schifffahrt im Herzen der Wachau

wesentlich verbessert.

Treibstoff und nautischer Nachwuchs

Negatives Highlight der Saison war neuerlich der

wiederum gestiegene Treibstoffpreis. Nach einer

24-prozentigen Steigerung im Vorjahr erhöhte

sich der Aufwand für Betriebsstoffe um weitere

zehn Prozent.

Die Förderung des nautischen Nachwuchses ist

ein wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche

Zukunft der Reederei. Auch 2012 standen insgesamt

13 Lehrlinge in Ausbildung, um den Beruf

Binnenschifferin bzw. Binnenschiffer zu erlernen.

Nach dreijähriger Ausbildung bestanden

drei von vier Lehrlingen die Abschlussprüfung

mit sehr gutem beziehungsweise gutem Erfolg.

Gute Rahmenbedingungen für die Schifffahrt,

eine flexible Tarifgestaltung und ein konsequentes

Kostenmanagement haben 2012 zu einem weiteren

sehr guten Geschäftsergebnis geführt.

Ausblick

Die Reiseindustrie hat sich im vergangenen Jahr

vor allem in Wien recht positiv entwickelt. Trotz

magerer Konjunkturaussichten in den Herkunftsländern

unserer Kundinnen und Kunden sollte bei

dementsprechend schifffahrtsfreundlichen Wetterbedingungen

der positive Trend anhalten.

Ab Frühjahr 2013 wird ein neues Schiff in Dienst

gestellt. Nach der Erneuerung der MS Admiral

Tegetthoff im Jahr 2012 wird weiter in die Qualität

der Flotte investiert. Vor allem für die Linien-,

Themen- und Charterschifffahrten in Wien werden

dadurch sehr positive Impulse erwartet.

66


Central Danube

Twin City Liner – Rekord nochmals übertroffen

In der Saison 2012 wurde die Auslastung nochmals

auf 77 Prozent gesteigert. Es gibt in Europa

wohl kaum ein Ausflugsschiff, welches solche Auslastungszahlen

erreicht.

Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass diese

Branche überaus wetterabhängig ist. Die eingeführten

Rabattaktionen für Seniorinnen und Senioren,

Studierende und Familien haben sich bewährt

und werden im Jahr 2013 fortgesetzt. 2013

wird im achten Betriebsjahr der millionste Fahrgast

gefeiert werden.

Energieprojekte

Mit einem Rekordergebnis in der Geschäftssparte

endete das Geschäftsjahr 2012 sehr erfreulich.

„mycentrope.com“

Mycentrope.com, seit Oktober 2010 die Plattform

für das grenzenlose Freizeitvergnügen in Tschechien,

der Slowakei, Ungarn und (Ost-)Österreich,

hat es mithilfe konsequenter, kontinuierlicher Redaktionsarbeit

in allen vier Ländern der Centrope-

Region geschafft, bekannt zu werden.

Neben der gut angenommenen Gewinnspiel-

Schiene, in der Genusserlebnisse aus der Centrope-

Region zur Verlosung kamen, sollen drei Säulen

das Jahr 2013 prägen:

1. Die Erlebniskarte ohne Grenzen

Die neue Erlebniskarte von mycentrope.com bietet

ab 1. 4. 2013 Genusskostbarkeiten und Freizeitjuwelen

der Region Centrope zu attraktiven Preisen.

Der Vertrieb der Karte erfolgt online sowie

Central Danube Region Marketing

und Development GmbH

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 727 10-201

Fax: +43 (1) 727 10-290

E-Mail: office@centraldanube.at

Web: www.centraldanube.at

fb.me/twincityliner

Geschäftsführung

Dr. Ronald Schrems

Dr. Andreas Hopf

Maßgeblich dafür waren mehrere Faktoren: die

strukturierte Ansprache von Gemeinden beziehungsweise

Unternehmen zum Thema (LED-)Beleuchtungscontracting;

die erfolgreiche weitere

Umsetzung des Projekts „EffiCent“ mit in Summe

circa 250 Raiffeisenstandorten in Niederösterreich

und Wien; die Personalaufstockung im Bereich

Energiemonitoring mit damit neu gewonnen

Marktzugängen.

Die Bandbreite abgewickelter Projekte reichte

dabei von Kleinaufträgen, wie zum Beispiel der

Messung des Energieverbrauchs mit anschließender

Schulung einzelner Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in Bankfilialen, bis hin zu Großaufträgen,

wie LED-Umstellungen HELVETIA, Universität

Innsbruck, Wiener Donauinsel und sämtliche RLB-

Filialen in Wien.

über die Verkaufsstellen von Raiffeisen in Wien

und Niederösterreich. Der Preis der jeweils ein Jahr

gültigen Karte beginnt bei 12,- Euro.

2. Shoppen ohne Grenzen

Für das zweite Halbjahr 2013 ist geplant, im Rahmen

eines Onlineshops den Verkauf von in der Region

stark nachgefragten Produkten aufzubauen

und auch zu betreiben.

Analog zum Freizeiterlebnis ohne Grenzen soll hier

ein Produkt-Konsum-Erlebnis ohne Grenzen geboten

werden. Fokuszielgruppe: Frauen aus Österreich

und der Slowakei.

3. Region ohne Grenzen

Die bewährte Onlinedatenbank mit über 3.000

suchmaschinenoptimierten Artikeln über die

Freizeithighlights der Region wird kontinuierlich

hinsichtlich Zeitlosigkeit adaptiert und steht allen

Besucherinnen und Besuchern von mycentrope.

com als eine Art modernes Lexikon über empfehlenswerte

Tourismusziele in Centrope weiterhin

zur Verfügung.

MyCentrope.com ist

die neue Homepage, die

mittlerweile gut eine Million

Unique-Clients pro Monat

generiert, und täglich werden

es mehr.

Dr. Ronald Schrems

Dr. Andreas Hopf

67


TINA VIENNA

TINA Vienna – wir verstehen Stadt

TINA VIENNA Urban Technologies

and Strategies GmbH

1150 Wien, Anschützgasse 1

Tel.: +43 (1) 4000-84260

Fax: +43 (1) 4000-7997

E-Mail: office@tinavienna.at

Web: www.tinavienna.at

Geschäftsführung

Dr. Kurt Gollowitzer

Mag. a Veronika Haunold

Aufsichtsrat

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Vorsitzender)

Dipl.-Ing. Thomas Madreiter

(Stellvertreter)

Ing. Georg Lammel

Mag. Stefan Leeb, MSc

2012 war ein aufregendes und erfolgreiches Jahr

für das Team von TINA Vienna. Die Gesellschaft

erhielt den Zuschlag für drei internationale Projekte

und gründete das neue Unternehmen „TINA

International GmbH“.

TINA VIENNA unterstützt die Stadt Wien

Auch in diesem Jahr unterstützte das Team von

TINA Vienna die Stadt Wien bei ihren Bemühungen,

die hohe Lebensqualität national und international

bekannt zu machen.

Schwerpunkte unserer Arbeit waren der Aufbau

und die Koordination der „Smart City Agentur

Im Rahmen des Workshops in Novi Sad galt es,

eine Perspektive zur Entwicklung der Freizeit- und

Erholungsgebiete Fisherman & Kamenica Islands

sowie für das Areal des ehemaligen Industriegeländes

„Chinese Quarter“ zu erarbeiten, der

Workshop in Odessa hatte die Erhaltung der Parkanlagen

zum Inhalt.

Wir handeln nach

ökonomischen Grundsätzen

sowie im Interesse unseres

Eigentümers und überzeugen

durch Kompetenz und

Engagement.

Dr. Kurt Gollowitzer

Mag. a Veronika Haunold

Wien“ und ihrer Aktivitäten. Im Rahmen der

Smart-City-Steuerungsgruppe unter der Leitung

von Herrn Magistratsdirektor Dr. Erich Hechtner

wurden die Weichen für die „Smart City Agentur

Wien“, die 2013 operativ starten wird, gelegt.

Wiener Wissen international

Der „Best Practices Hub Wien“, koordiniert von

TINA Vienna, präsentierte ein Handbuch für

energieeffiziente Lösungen in Neapel. Im Rahmen

eines Networking-Events anlässlich des World-

Urban-Forums von UN-HABITAT präsentierte sich

Wien als Partner für energieeffiziente Lösungen im

kommunalen Wohnbau.

Im Projekt CUPA (Cooperative Urban Planning

Approaches) werden Workshops organisiert, bei

denen multidisziplinäre Teams aus den teilnehmenden

Städten Wien, Bratislava, Krakow, Lublin,

Novi Sad, Vidin, Lviv und Odessa an gemeinsamen

Lösungen für spezifische Stadtplanungsthemen

arbeiten. Im vergangenen Jahr wurden zwei Workshops

durchgeführt, in Novi Sad und Odessa.

Architekturbewertung in Wien und Brünn

Abreißen, umbauen oder unter Denkmalschutz

stellen? Fragen, die sich Stadtplanerinnen und

-planer täglich stellen. Aber wie bewerte ich ein

Gebäude und welche Indikatoren wende ich an?

Im Rahmen des EU-Projektes arch4579 „Entwicklung

einer Bewertungsmethodik der Architektur

von 1945 bis 1979“ unter der Projektleitung von

TINA Vienna haben sich die Städte Wien und

Brünn mit diesen Fragen beschäftigt. Die Autorinnen

und Autoren der Studie untersuchten 130

Gebäude unter den Aspekten der Geschichte, Architektur

und Physik und entwickelten so einen

Kriterienkatalog mit dem Ziel, ein Gebäude in seiner

Gesamtheit zu bewerten.

Pläne für 2013

TINA Vienna wird als Smart City Agentur Wien

die Leistungen der Stadt national und international

sichtbar machen, die Energieagenden bestmöglich

unterstützen und sich aktiv für neue

internationale Projekte bewerben. Im grenzüberschreitenden

Projekt „INNOSPIRIT – Enabling and

Capitalising of Urban Technologies“ mit Partnerinnen

und Partnern aus Österreich und Ungarn werden

wir uns über eine praktikable Methodik zur

Technologieauswahl und Technologiebewertung,

die zukünftig wiederholt und dauerhaft genutzt

wird, Gedanken machen.

68


VTTC

Umweltstandards state of the art

Im Geschäftsjahr 2012 wurden die bereits 2011

betriebenen Projekte weiterverfolgt und neue Projekte

entwickelt.

In Österreich wurde das Projekt „Kindergarten

Stadtpark“ fertig gestellt und den Nutzern übergeben.

Die Errichtung erfolgte – erstmalig für

einen Kindergarten – mit einem Leasingmodell.

Der Standort an prominenter Stelle im Stadtpark

unterstreicht die Bedeutung, die seitens der Stadt

Wien der vorschulischen Betreuung von Kindern

beigemessen wird.

Es entstand ein „offener Kindergarten“, das heißt

die Kinder können sich im Gebäude frei bewegen.

In Kroatien hat sich aufgrund des nur zögerlich

eintretenden Wirtschaftsaufschwungs und der geringen

Finanzkraft der an umweltrelevanten Projekten

– insbesondere Biogasanlagen – interessierten

Gebietskörperschaften die Realisierung dieser

Projekte verzögert. Zusätzlich müssen durch die

Aufnahme Kroatiens in die EU sämtliche Projekte

an den europäischen Förderkriterien orientiert

werden, ein Umstand, der mit erheblicher zeitaufwändiger

Aufbereitung und umfangreichem

Schriftverkehr verbunden ist. Notwendige Projektvoraussetzungen

wie Liegenschaftsbereitstellungen,

Einholung behördlicher Genehmigungen,

Abklärung mit finanzierenden Banken etc. wurden

konsequent weiterverfolgt.

Während in Tinjan/Istrien die notwendigen Besicherungen

der beabsichtigten Investitionen derzeit

zu einem Projektstillstand führten, sind in anderen

kroatischen Gemeinden diese Problemstellungen

bewältigt.

VIENNA Technology,

Transfer Corporation GmbH

1110 Wien, Wienerbergstraße 25 b

Tel.: +43 (1) 533 62 97

E-Mail: office@vienna-ttc.at

Web: www.vienna-ttc.at

Geschäftsführung

Mag. Christoph Kecht

Aufsichtsrat

OSR i. R. Dr. Josef Kramhöller

(Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

(Stellvertreter)

Wilhelm Fleck

Mag. a Katharina Kraus

Mag. a Sigrid Semlitsch

(seit 11. 9. 2012)

Die Architektur des Kindergartens soll die Kommunikation

und Kooperation der Gruppen untereinander

fördern.

Ausblick

Weiterverfolgung der begonnenen Projekte und

Beginn der Detailverhandlungen zur Errichtung

einer Biogasanlage in Pisarovina/Kroatien. Andere

Projekte sind derzeit in Entwicklung, können aber

aus Konkurrenzgründen erst nach erfolgreichem

Abschluss dargestellt werden.

Die Vienna Technology, Transfer Corporation

GmbH wird ihre Geschäftsstrategie, die international

anerkannten Umweltstandards der Stadt

Wien zu vermarkten, konsequent weiterbetreiben.

Aufgrund der Komplexität

der jeweiligen Projekte sind die

Vorlaufphasen naturgemäß

sehr zeitintensiv und den

Maßgaben der wirtschaftlichen

Situation unterworfen.

Mag. Christoph Kecht

69


UMWELT

Das wichtigste Unternehmen im Geschäftsbereich

Umweltmanagement ist die ebswien hauptkläranlage,

die von der Wien Holding im Auftrag der Stadt Wien

verwaltet wird. Die ebswien betreibt die Hauptkläranlage,

wo die gesamten Wiener Abwässer mechanisch-

biologisch gereinigt werden. In den letzten Jahren wurde

die Kläranlage zu einer der modernsten Kläranlagen der

Welt ausgebaut. Die nachhaltigen, energiesparenden

Technologien gelten als Vorbild für viele andere europäische

Millionenstädte.

ebswien hauptkläranlage Seite 72

ebswien tierservice Seite 73

ebswien wiener wassertechnologie

& infrastruktur Ges.m.b.H. Seite 73

71


EBS wien

200 Milliarden Liter Abwasser pro Jahr gereinigt

ebswien hauptkläranlage

Ges.m.b.H.

1110 Wien, 11. Haidequerstraße 7

Tel.: +43 (1) 760 99-0

Fax: +43 (1) 760 99-5800

E-Mail: info@ebswien.at

Web: www.ebswien.at

Geschäftsführung

Gen.-Dir. Ing. Christian Gantner

Aufsichtsrat

Dr. Josef Kramhöller (Vorsitzender)

Dir. Dipl.-Ing. Andreas Ilmer

(1. Vorsitzender-Stellvertreter)

Mag. Anatol Richter

(2. Vorsitzender-Stellvertreter)

Dir. Dipl.-Ing. Gerhard Fida

Mag. a Ulrike Löschl

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

Dipl.-Ing. Günther Schmalzer

Arbeitnehmervertreter

Alexander Bögl

Petra Piesel

Gabriele Pöll

Dipl.-Ing. Dr. Gerald Wandl

Die ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H. betreibt

im Auftrag der Stadt Wien die Hauptkläranlage in

Simmering. Der mit der Stadt abgeschlossene Vertrag

über die Betriebsführung der Hauptkläranlage

sichert die Bedeckung der betrieblichen Aufwendungen.

Die ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.

ist mit 99 Prozent an der ebswien tierservice

Ges.m.b.H. Nfg KG beteiligt.

Schwerpunkte 2012

Die Hauptaufgabe der ebswien hauptkläranlage

Ges.m.b.H. lag auch im Jahr 2012 in der mechanisch-biologischen

Reinigung der gesamten Wiener

Abwässer. Pro Sekunde gelangten mehr als

6.000 Liter Abwasser, der Inhalt von 30 randvoll

gefüllten Badewannen, in die Anlage. Die mittlere

Reinigungsleistung der Anlage lag im Jahr 2012

bei mehr als 98 Prozent (bezogen auf die biologische

Schmutzfracht) und übertraf den gesetzlich

geforderten Wert von 95 Prozent damit deutlich.

Pro Tag wurden mehr als 100.000 Kilogramm

Schmutzstoffe aus dem Abwasser entfernt, die

eine erhebliche ökologische und hygienische Belastung

für die Donau darstellen würden. Dank

des Einsatzes der 168 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Hauptkläranlage verlässt die Donau

Wien in derselben guten Qualität, in der sie in die

Stadt gekommen ist.

Fokus auf erneuerbare Energie

Die Abwasserreinigung auf diesem hohen Niveau

erfordert viel Energie, die Hauptkläranlage verbraucht

rund ein Prozent des gesamten Wiener

Strombedarfs. Durch Effizienzsteigerungen und

das Projekt „SternE – Strom aus erneuerbarer

Energie“ konnte der Energieeinsatz um 11 Prozent

reduziert werden.

Neben Windkraft und Sonnenenergie nutzt die ebswien

die Kraft gereinigten Abwassers: Neben der

bestehenden Kaplanturbine wurde im Jahr 2012

eine 13 Meter lange und 26 Tonnen schwere Wasserkraftschnecke

im Ablaufgerinne eingebaut, die

das Gefälle zur Erzeugung sauberen Stroms nutzt.

Mit der Zertifizierung

unseres Energiemanagementsystems

nach ISO 50001

nehmen wir in Österreich eine

Vorreiterrolle ein.

Gen.-Dir. Ing. Christian Gantner

72


EBS wien

ebswien tierservice Ges.m.b.H. Nfg

KG

(bis 14. 12. 2012: ebswien tierkörperbeseitigung

Ges.m.b.H. Nfg KG)

1110 Wien

Alberner Hafenzufahrtsstraße 8

Tel.: +43 (1) 767 61 76

Fax: +43 (1) 767 61 76-17

E-Mail: office@ebswien.at

Web: www.ebswien.at

Geschäftsführung

ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H.

als persönlich haftende Gesellschafterin

„EOS – Energieoptimierung Schlammbehandlung“

heißt das bedeutendste Projekt der ebswien

hauptkläranlage im Energiebereich, dessen Durchführung

der Wiener Gemeinderat im Februar 2012

einstimmig beschlossen hat. Die Vorarbeiten dafür

laufen schon auf Hochtouren. Klärschlamm

bleibt in erheblichen Mengen als „Restprodukt“

des Abwasserreinigungsprozesses übrig, im Jahr

2012 insgesamt 2.035.877 Tonnen Dünnschlamm

bzw. 61.157 Tonnen Trockensubstanz. Im Werk

Simmeringer Haide der Wien Energie Fernwärme

entsteht daraus derzeit bei der thermischen Verwertung

Fernwärme.

In Zukunft wird der Klärschlamm direkt auf dem

Gelände der Hauptkläranlage zur Energieproduktion

genutzt: Das in sechs jeweils 35 Meter hohen

Faultürmen daraus entstehende Klärgas wird

in einem Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme

umgewandelt werden. Die neue Schlammbehandlungsanlage

wird ab 2015 in sechsjähriger Bauzeit

bei voller Aufrechterhaltung des Betriebs errichtet.

Ab 2020 kann die Hauptkläranlage ihren Energiebedarf

selbst aus dieser erneuerbaren Energiequelle

decken. Ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der

Wiener Klimaschutzziele.

Seit 2007 ist die ebswien hauptkläranlage als erste

Kläranlage Österreichs nach ISO 9000 (Qualität),

OHSAS 18001 (Arbeitssicherheit), ISO 14001 und

EMAS (Umwelt) zertifiziert bzw. validiert. Seit Mai

2012 ist das Unternehmen als eines der ersten österreichischen

Unternehmen auch nach ISO 50001

(Energiemanagementsysteme) zertifiziert.

Ausblick

Der Fortschritt beim Projekt EOS steht im Jahr

2013 im Fokus der ebswien hauptkläranlage: Das

UVP-Verfahren, die Detailplanung und die Zusammenarbeit

mit der TU Wien zur Erforschung der

optimalen Betriebsweise der Schlammfaulung sind

besonders zu nennen. Im Jahr 2013 steht die Rezertifizierung

unseres Integrierten Managementsystems

an.

ebswien tierservice Ges.m.b.H. Nfg KG

Die wichtigste Aufgabe der ebswien tierservice

Ges.m.b.H. Nfg KG ist der Betrieb der städtischen

Wasenmeisterei. Sie ist vertraglich verpflichtet, für

das Land Wien die Sammlung und Entsorgung

von Abfällen tierischer Herkunft durchzuführen.

Insbesondere im Seuchenfall sind die im Katastrophenplan

des Landes Wien geregelten Maßnahmen

einzuleiten, die seuchensichere Entsorgung

ist zu gewährleisten. Im Jahr 2012 wurden 3.748

Tonnen Abfälle tierischer Herkunft abgeholt und

der Burgenländischen Tierkörperverwertungsgesellschaft

(BTKV) zur weiteren Verarbeitung übergeben.

Das neu errichtete Wiener Tierkrematorium wird

von den Wienerinnen und Wienern sehr gut angenommen,

die Zahl der Kremierungen ist im

Vergleich zu den Vorjahren im Jahr 2012 um 25

Prozent gestiegen.

ebswien wiener wassertechnologie

& infrastruktur

Ges.m.b.H.

1110 Wien, 11. Haidequerstraße 7

Tel.: +43 (1) 760 99-0

Fax: +43 (1) 760 99-5800

E-Mail: info@ebswien.at

Web: www.ebswien.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Franz Klager

73


MEDIEN

Zum Geschäftsfeld Medien und Service gehören

die WH Medien-Gruppe, die OEKO Media & Marketing

Services, die EU-Förderagentur und die WH-Beschaffung

und Service. Im Mittelpunkt des Bereiches Medien und

Service steht die WH Medien, die in vier Tätigkeitsfeldern

aktiv ist: in der Medien- und Journalistenausbildung, in

der TV- und Online-Produktion (W24 als Fernsehformat

und www.w24.at), im Bereich Mulitmedia (WH Digital

und WH-Interactive) sowie in der Weiterentwicklung des

Medienbereiches der Wien Holding.

WH Medien Seite 76

W24 Produktion Seite 77

WH-Interactive Seite 78

OEKO Media & Marketing Seite 79

EU-Förderagentur Seite 80

WH-Beschaffung und Service Seite 81

75


WH MEDIEN

WH Medien GmbH

1010 Wien, Reichsratsstraße 11

Tel.: +43 (1) 368 34 24

Fax: +43 (1) 368 24 65

E-Mail: office@wh-m.at

Web: www.wh-m.at

Geschäftsführung

Mag. Marcin Kotlowski

Mag. Markus Pöllhuber

Aufsichtsrat

OSR Dr. Rudolf Gerlich

(Vorsitzender)

Dir. in Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak

(1. Stellvertreterin)

MMag. a DDr. in Sandra Hofmann

(2. Stellvertreterin) (bis 10. 10. 2012)

OMR in Mag. a Agnes Berlakovich, LL.M.

Mag. Nikolaus Gretzmacher

Mag. a Ursula Kainz

Hofrat Christoph Ronge

Mag. a Waltraud Rumpl

Mag. a Michaela Zlamal

(seit 3. 12. 2012)

OAR Peter Zupancic

(bis 31. 12. 2012)

Neue Struktur im Fokus

Für den Mediencluster der Wien Holding war 2012

ein sehr bewegtes und von Innovationen geprägtes

Jahr. Im April 2012 wurde der Relaunch von

W24, dem neuen Stadtfernsehen mit 14 neuen

Formaten, im Odeon-Theater vorgestellt. Der

erste Teil eines umfassenden Umbaus am Standort

des Senders wurde im Herbst durchgeführt,

weiterführende Arbeiten erfolgten zu Ostern

2013. Gleichzeitig wurde sehr stark an der internen

Struktur des Clusters gearbeitet. Die bisher

in Privatbesitz stehende Produktionsfirma von

W24 und wien.gv.at und wurde zu 100 Prozent

cluster der Wien Holding in österreichweite Bemühungen

um Lokal-TV und Internet stärker einzubinden.

Der Cluster ist der „Österreichischen Internetoffensive“

beigetreten. Die WH Medien ist seit

diesem Jahr auch Mitglied des „Verbandes Österreichischer

Privatsender“ und des neu ausgerichteten

„Lokal-TV Boards“ des Verbandes. Auf dieser Ebene

wird sehr intensiv an der Etablierung einer österreichweiten

Vermarktung für Lokal-TV gearbeitet.

Die RTR als Regulierungsbehörde unterstützt diese

Bemühungen offensiv und hat für W24 zusätzliche

Forschungsmittel im Jahr 2013 genehmigt.

w Im Jahr 2012 haben

wir W24 strategisch neu

positioniert und begonnen,

den Mediencluster auf

inhaltliche und wirtschaftliche

Herausforderungen der

Zukunft vorzubereiten.

Mag. Marcin Kotlowski

Mag. Markus Pöllhuber

übernommen und in „W24 Produktion GmbH“

umbenannt. Gleichzeitig wurden die „Kabel-TV-

Wien-Programmveranstaltungs- und Marketinggesellschaft“

in „W24 Programm GmbH“ und die

„Salum Beteiligungsverwaltungs GmbH“ in „WH

Digital GmbH“ umbenannt. Die „WH Medien“

wurde um die „WH-Interactive GmbH“ erweitert.

Somit bestehen heute vier Produktbereiche:

1. W24 – das Standbein „Stadtfernsehen“ mit einer

Programm- und einer Produktionsgesellschaft

2. WH Digital und WH-Interactive – das Standbein

„Multimedia“

3. WH Medien Beteiligungs GmbH

4. Die Medienausbildungsschiene „FJUM – Forum

Journalismus und Medien Wien“ sowie IMIM

und die Kooperation mit der FH des bfi Wien

Die Gruppe wird damit vor allem den Bereich „Bewegtbild“

und „Multimedia“ weiter ausbauen. Im

Internet machen Videos und Clips bereits 85 Prozent

des Datenvolumens aus.

Österreichweite Vernetzung

Gleichzeitig wurden 2012 mehrere Initiativen gestartet,

um W24 und damit auch den Medien-

Medienausbildung

Im Bereich der Medienausbildung konnten vor allem

in der Weiterbildungseinrichtung des „FJUM –

Forum Journalismus und Medien Wien“ große Fortschritte

erreicht werden. Das Ausbildungsangebot

wurde konstant erweitert, erstmals werden maßgeschneiderte

Ausbildungsschienen für Unternehmen

und Organisationen angeboten. IMIM, die spezialisierte

Master-Ausbildung, wird 2013 die zweite

Kohorte an Studentinnen und Studenten aufnehmen.

Hoher Akzeptanz erfreut sich das Angebot

der FH des bfi Wien. Die Anmeldungen für den

angebotenen Lehrgang überschritten die mögliche

Kapazität um das Dreifache. Dabei überstieg

der Anteil weiblicher Interessenten 60 Prozent.

Einheitliches Berichtswesen, Kostenträgerrechnung

in der Gruppe

Neben der inhaltlich stringenteren Ausrichtung

der Gruppe wurden auch im Bereich des betriebswirtschaftlichen

Fundaments neue Kapitel aufgeschlagen.

Die Buchhaltung wurde in die Wien

Holding übersiedelt, um vom Know-how und der

Vernetzung des Mutterkonzerns zu profitieren.

76


W24 Produktion

Massive Neuausrichtung des Medienclusters

Es war einmal mehr ein intensives Jahr. Äußerst

spannend und erfolgreich. Sowohl im Geschäftsbereich

„TV“ als auch im Bereich „Internet“.

„W24“, der im Jahr 2005 gegründete und von der

W24 Produktion GmbH (im Auftrag der WH Medien

GmbH) produzierte Wiener Kabel-TV-Sender,

war bis März 2012 ein eher unauffälliger Nachrichtendienst.

Ab April ging es dann „Schlag auf

Schlag“: Im Zuge eines großen Sender-Relaunchs

wurden nicht nur eine neue CI, sondern auch etliche

neue TV-Formate eingeführt. W24 vollführte

damit im zweiten Quartal 2012 einen großen

aus rund 35 Angestellten und etwa 20 freien Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern.

Der Geschäftsbereich „Internet“, der sich primär

auf die Erstellung der Inhalte der Internetplattform

„wien.at“ konzentriert, hat auch 2012 einen neuen

Seitenproduktionsrekord erzielt. Etwa 16.000

Seiten wurden für „wien.at“ hergestellt, weitere

rund 5.000 Seiten wurden direkt beauftragt, etwa

für die Wiener Bezirksvertretungen oder Internetprojekte

einzelner Magistratsabteilungen.

Das besonders engagierte Internetteam der W24

Produktion GmbH, das sich aufgrund der rasant

W24 Produktion GmbH

1140 Wien

Missindorfstraße 21/3/DG 3

Tel.: +43 (1) 367 83 70

Fax: +43 (1) 367 83 70-220

E-Mail: office@w24.at

Web: www.w24.at

fb.me/w24TV

Geschäftsführung

Mag. Gerhard Koller

Mag. Marcin Kotlowski

Sprung vom Nachrichtendienst zum nunmehr vollwertigen

Stadt-TV-Sender.

Täglicher Höhepunkt ist die abendliche 45-minütige

Livesendung „Guten Abend Wien“, die

werktags vom Redaktionsteam in Breitensee produziert

und von Montag bis Freitag ab 18.30 Uhr

live ausgestrahlt wird (Wiederholung 21.45 Uhr).

Viele weitere Formate runden das Programmangebot

ab: Etwa „Bezirksblatt TV“, „Zukunft im

Alltag“ (mit Josef Broukal), „Wien:null“, „Wien

International“, „beim Feicht“ oder „W24 Stadtgespräch“.

Ein neu gemixtes, aktuelles TV-Programm

wird täglich von 6.00 bis 24.00 Uhr produziert,

während der sechs Nachtstunden läuft die „W24

Nachtschiene“, ein Mix aus Straßenbahn- und U-

Bahn-Rundfahrten sowie Museumsführungen.

Die W24 Produktion GmbH, die im August 2012

den Eigentümer gewechselt hatte und von der

W24 Programm GmbH übernommen wurde, hat

im Jahr 2012 insgesamt 2.420 TV-Produktionen

hergestellt. Teils im Studio in der Missindorfstraße,

teils als Videoreportagen vor Ort. Das hoch motivierte

Team, das W24 von der Contentproduktion

bis zur finalen Senderabwicklung herstellt, besteht

wachsenden Anforderungen dieses Mediums immer

am aktuellsten Stand der Entwicklung befinden

muss, besteht aus 13 Angestellten und drei

freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Spannende Projekte im Jahr 2013

2013 steht ein weiteres spannendes Jahr ins Haus:

Bei W24 wird der Umstieg auf ein neues, hochtechnisches

Content-Management-System (CMS)

eine große Herausforderung. Außerdem wird der

Redaktionsumbau am Standort Missindorfstraße

abgeschlossen, damit die vielen (teils prominenten)

Gäste, die in die W24-Studios kommen, zeitgemäß

betreut werden können. Im Bereich „wien.at“

erfolgt heuer eine weitere Vertiefung der Anforderungen,

die Internetmannschaft am Standort

Reichsratsstraße ist dabei in die technische und

grafische Weiterentwicklung der Plattform voll integriert.

Die W24 Produktion GmbH mit ihrer hoch motivierten

Mannschaft ist für dieses Geschäftsjahr

somit bestens gerüstet – inhaltlich wird’s wohl

wieder ziemlich komplex, aber dafür umso herausfordernder

und spannender!

Der Sender-Relaunch

von W24 und der Seitenproduktionsrekord

bei „wien.at“

waren die Jahres-Highlights.

W24 hat sich als TV-Marke

bestens etabliert; wir sind stolz,

das mit unserem Topteam

geschafft zu haben.

Mag. Gerhard Koller

Mag. Marcin Kotlowski

77


WH-Interactive

Urban. Interactive. Communication.

WH-Interactive GmbH

1060 Wien

Mariahilfer Straße 23–25/3

Tel.: +43 (1) 526 53 53

Fax: +43 (1) 526 53 53-50

E-Mail: office@wh-i.at

Web: www.wh-i.at

Geschäftsführung

Mag. Markus Pöllhuber

Ing. Mag. (FH) André Reininger

Kommunikation ist die Grundlage des

Austausches. Interaktivität die Wechselseitigkeit.

Urbanität das Umfeld.

Die Notwendigkeit von optimierter und integrierter

Unternehmenskommunikation macht es erforderlich,

digitale und interaktive Kommunikation zum

Einsatz zu bringen. „Mehrwert für den Kunden“

und „Optimierung für das Unternehmen“ sind die

grundlegenden Begriffe effektiver und effizienter

Unternehmenskommunikation. Deshalb ist es für

einen Konzern wichtig, einerseits ganzheitlich zu

denken und diesen digitalen und interaktiven Bereich

optimal zu besetzen und andererseits auch in

Eigenentwicklungen zu investieren.

Digitale und interaktive

Kommunikation wird in

Zukunft noch wichtiger sein

als bisher. Die WH Medien

und die Wien Holding zeigen

damit als Konzern, dass diese

Entwicklung aktiv mitgestaltet

werden muss.

Mag. Markus Pöllhuber

Ing. Mag. (FH) André Reininger

Im Dezember 2012 wurde die WH-Interactive in

den Mediencluster der Wien Holding integriert.

Die als „media-acts communications“ 2002 gegründete

Agentur, die sich bis zur Übernahme im

Privatbesitz der Gründer befand, wurde mehrheitlich

übernommen.

Ursprünglich war die Agentur im Bereich der 3D-

Animation und des Multimedia-Designs (Grafik,

Web, Video) für Architektinnen und Architekten

sowie Immobilienentwicklerinnen und -entwickler

tätig. Immer mehr wandelte sich die Agentur zu

einem Kompetenzzentrum für Onlinemarketing.

Bisher wurden zahlreiche Projekte für Kundinnen

und Kunden, wie zum Beispiel Wien Holding, Wiener

Stadthalle, Wiener Stadtwerke, Wien Energie,

WienIT, Baumax, bwin, Neu Marx, WSE, Messe

Wien, IFPI Austria und viele weitere, umgesetzt.

Heute beschäftigt sich die Inhouse-Agentur mit der

Umsetzung von digitalen und interaktiven Kommunikationslösungen.

Dabei wird das gesamte Leistungsspektrum

– von der Ideenentwicklung, der

Beratung & Lösungsfindung sowie Konzeption &

Strategie, Grafik & Design, technische Umsetzung

wie auch laufende Betreuung & Betrieb für individuelle

Projekte – in den Bereichen ONLINE, MOBI-

LE, SOCIAL MEDIA, eBUSINESS und INTERAKTIVI-

TÄT erbracht.

Durch die Synergieeffekte mit anderen Gesellschaften

der Wien Holding ist es möglich, ein umfassendes

Leistungsportfolio für konzerninterne

und externe Kundinnen und Kunden umzusetzen.

Konzern-TV und Videostreaming

Aktuell wird gerade an der Umsetzung des neuen

Webportals für W24 – dem Wiener Stadtsender

– gearbeitet. Dies beinhaltet neben einem

kompletten grafischen und technischen Relaunch

einen neuen, modernisierten Live-Stream, eine

vernetzte Mediathek sowie die Integration von

Social-Media-Funktionen. Weitere Themen 2013

sind die Forcierung von „Konzern-TV“ für große

Unternehmen sowie Kundenbindung durch CRM-

Systeme, aber auch digitale Marketingkampagnen

im Internet, vermehrt mit Einbindung von sozialen

Kanälen wie Facebook.

Außerdem sind auch „Videostreaming“ und daran

gekoppelte individuelle Kundenlösungen ein großes

Thema, welches von der jungen und innovativen

Agentur bearbeitet wird.

78


OEKO media

Full Service für Filmproduktion und Werbung

Die 1987 gegründete Full-Service-Agentur OEKO

Media & Marketing Services Ges.m.b.H. hat sich

neben klassischer Werbekonzepterstellung auf

die Filmproduktion und die Durchführung von

Live-Events spezialisiert. Die Agentur gliedert sich

in drei Bereiche: Teamvermietung, Werbeagentur

und Filmproduktion. Diese Sparten greifen wie

Zahnrädchen ineinander und ergeben ein ganzheitlich

orientiertes Unternehmen, das seit nunmehr

25 Jahren viele Firmen durch kreative Werbung

und strategisches Marketing unterstützt.

Teamvermietung an den ORF

Die OEKO Media unterhält momentan sechs Kamerateams,

die in der aktuellen Berichterstattung

Realisierung von Kommunikationssituationen, mit

denen sowohl image- als auch verkaufsfördernde

Ziele verfolgt werden. Mit außergewöhnlichen

Konzepten und Maßnahmen setzt OEKO Media

Botschaften oder Marken aller Kunden auf besondere

und spektakuläre Art und Weise in Szene.

Filmproduktion

Seit Mai 2012 ist die OEKO Media wieder in der

Filmproduktion aktiv. Mit der Wiederbelebung

dieses Geschäftsfeldes wurde an die eigentliche

Grundidee der OEKO Media – die Filmproduktion

– angeknüpft. Hier konnten die Synergien innerhalb

des Wien Holding-Konzerns optimal genutzt

werden. So wurden in Zusammenarbeit mit der

OEKO MEDIA & MARKETING

SERVICES Gesellschaft m.b.H.

1014 Wien, Wallnerstraße 3

Postfach 3

Tel.: +43 (1) 803 50 50

Fax: +43 (1) 803 50 50-20

E-Mail: office@oekomedia.at

Web: www.oekomedia.at

Geschäftsführung

Dr. Michael Kraus

Mag. a Ines Pelz

sowie der Sparte Kultur und Wissenschaft beim

ORF-Fernsehen ständig im Einsatz stehen. So

werden im Kulturbereich aktuelle Theater-, Ballett-

und Konzertaufführungen, Literaturvorträge

sowie Kunst- und Kulturinterviews aufgezeichnet.

Dem „aktuellen Dienst“ stehen die Kamerateams

der OEKO Media für diverse Pressekonferenzen,

Interviews und Sendungen wie ZIB und diverse

Beiträge zur Verfügung.

Werbeagentur

Die Stärken im Agenturbereich liegen eindeutig

im Projektmanagement und in der Vorbereitung,

Organisation und Durchführung von öffentlichkeitswirksamen

Kampagnen, Veranstaltungen und

Messen. Durchdachte Marketinglösungen vereinigen

Konzeption, Planung, Organisation sowie

WH Medien GmbH etliche Fernsehbeiträge für

den konzerneigenen Wiener Stadtsender W24

produziert. Weiters wurden Filmproduktionen für

das weltweite TV-Netzwerk Eurovision Singapur,

die Schönbrunn BetriebsgmbH, 3SAT und ORF III

erfolgreich umgesetzt.

Ausblick

2013 steht weiterhin im Zeichen der Filmproduktion.

Mit neuen Projekten und Kooperationen in

dieser Sparte soll die Umsatzabhängigkeit vom ORF

reduziert werden. Auch im Bereich Werbung &

Marketing konnten bereits in den ersten Monaten

2013 neue Aufträge verbucht und einige Etats langjähriger

Kunden verlängert werden. In dieser Sparte

wird im ersten halben Jahr stark auf das Eventmanagement

– speziell im Immobilienbereich – gesetzt.

Filmproduktion und

Werbung bedeuten für uns

harte Arbeit im Detail,

Klarheit über die Ziele,

Nachhaltigkeit in den Mitteln,

Prägnanz in den Botschaften

und permanente Planung und

Koordination!

Dr. Michael Kraus

Mag. a Ines Pelz

79


EU-Förderagentur

Tag der Europäischen Zusammenarbeit

EU-Förderagentur GmbH

1070 Wien, Kellermanngasse 8/4

Tel: +43 (1) 4000-27030

E-Mail: office@eufa-wien.at

Web: www.eufa-wien.at

Geschäftsführung

Sylvia Fuchs

Seit dem Jahr 2012 zählt eine weitere Dienststelle

des Magistrates der Stadt Wien zum Kundenkreis

der Gesellschaft. Die Geschäftsstelle des

Koordinators des Schwerpunktbereiches 10 der

EU-Strategie für den Donauraum wurde in der

EU-Förderagentur mit zwei Mitarbeitenden angesiedelt.

Einzelne Abteilungen haben aufgrund gesteigerter

Aktivitäten neue Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter aufgenommen. Ebenfalls wurde das

Kernteam der Gesellschaft um eine Assistentin für

Sekretariat und Personal sowie eine Assistentin im

Rechnungswesen aufgestockt.

Aus den Abteilungen

Die Programmverwaltungen CENTRAL EUROPE sowie

Slowakei-Österreich, aber auch das interregionale

Projekt INTERACT Point Vienna leisteten im

Jahr 2012 wesentliche Vorarbeiten für die Vorbereitung

der neuen Strukturfondsperiode 2014–2020.

Ein besonderes Highlight war die Organisation des

Events „Tag der Europäischen Zusammenarbeit“,

bei dem über 70 ETZ-Programme mitmachten. Ziel

war es, die Bevölkerung auf die Bedeutung europäischer

territorialer Zusammenarbeit aufmerksam

zu machen. In Wien fand eine Pressekonferenz zu

diesem Thema mit Johannes Hahn, EU-Kommissar

für Regionalpolitik, sowie der Wiener Umweltstadträtin

Ulli Sima statt. Die Konferenz war sehr

gut besucht.

Im Programm CENTRAL EUROPE werden von den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EU-Förderagentur

und unter der Verwaltung der Stadt Wien

124 Projekte mit einer Fördersumme von über

230 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds

für Regionalentwicklung (EFRE) kofinanziert.

In den drei bilateralen Programmen Slowakei-

Österreich (SK-AT), Österreich-Ungarn (AT-HU)

und Österreich-Tschechien (AT-CZ) laufen 107 Projekte

mit Wiener Beteiligung. Das Gesamtbudget

der bis dato genehmigten Projekte Wiens beträgt

insgesamt 49 Millionen Euro Gesamtbudget, das

sind in allen drei Programmen 38,5 Millionen Euro

genehmigte EFRE-Mittel (rund 92 Prozent der verfügbaren

EFRE-Mittel Wiens).

Es wurden viele unterschiedliche Veranstaltungen

organisiert, um einerseits gesellschaftliche Herausforderungen

(zum Beispiel Active Ageing) zu thematisieren

und andererseits länderübergreifende

Projekte der breiten Masse zu präsentieren. Egal

ob es sich um die Initiative des RECOM-Projektes

handelt, in Wien kostenlose Slowakischsprachkurse

für Wiener Projektpartnerinnen und -partner

anzubieten, oder ob es ein gefördertes Projekt aus

dem Programm SK-AT ist, ein grenzüberschreitendes

Familienpass-System im Fördergebiet Slowakei-Österreich

einzuführen. Strukturfonds führen

Europa zusammen, weichen unsichtbare Grenzen

auf und tragen dazu bei, dass länderübergreifende

Barrieren abgebaut werden.

Durch unsere immer

umfangreicher werdenden

Erfahrungen und Netzwerke

sind wir gut gewappnet für

die nächste EU-Förderperiode

2014–2020.

Sylvia Fuchs

80


WH-Bus

Shared Services im Konzern implementiert

Im Geschäftsbereich IT-Services stellt die WH-BuS

den Konzernunternehmen einen kosteneffizienten

und technisch hochwertigen Betrieb der gesamten

IT-Infrastruktur zur Verfügung und bietet durch die

Kenntnisse der vielfältigen Anforderungen innerhalb

der Holding-Betriebe eine optimale Plattform

für konzernübergreifende Anwendungen und

Lösungen. Im Frühjahr 2012 wurde das Team um

zwei erfahrene IT-Techniker erweitert.

IT-Leistungen auf kompetenter Ebene

Im Mittelpunkt der Aktivitäten der Gesellschaft

stand im Jahr 2012 die Integration der WH Medien-Gruppe

in die Wien Holding-Infrastruktur. Die

ersten Schritte waren die Neukonzeptionierung

und die Umsetzung der IT-Infrastruktur. Die durch

den Sender-Relaunch notwendigen Erweiterungen

Umgang mit den Themen EDV-Sicherheit, Datenschutz

und Social Media erläutert. Im Bereich

der Telefonie ist eine Weiterentwicklung der klassischen

Telefonie unter Einbindung der aktuellen

Technologien in Richtung Unified Communications

geplant. Zusätzlich zum Standardtelefon wird es

auch möglich sein, Dienste wie Instant Messaging

oder computerunterstütztes Wählen zu beziehen.

Fördermittel für Projekte

Der Geschäftsbereich EU-Finanz- und -Fördermanagement

soll helfen, mehr Gelder aus den Strukturfonds

beziehungsweise Forschungstöpfen der

EU abzurufen. Projekte, die jedenfalls umgesetzt

würden, können dadurch bis zu 85 Prozent Förderung

erhalten. Aber auch Projekte, die aufgrund

administrativer Hürden nicht über ein EU-Projekt

WH-Beschaffungs- und

Service GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (0) 5 08 55

Fax: +43 (0) 5 08 55-995

E-Mail: office@wh-service.at

Web: www.wh-service.at

Geschäftsführung

Klaus Fischer

Sylvia Fuchs

wurden in Kooperation mit der W24-Technik geplant

und durchgeführt. Das neu entwickelte Play-

Out-System (16:9) und das neue Live-Streaming-

Konzept wurden gemeinsam erfolgreich umgesetzt

und in Betrieb genommen.

Bei WIEN-TICKET wurden neue Ticketingserver

und Webportale in Betrieb genommen, und für die

2013 angedachte Migration fanden bereits Tests

der Ticketingserver auf einer neuen Infrastruktur

statt. Bei der „base - homes for students GmbH“

fanden Projektbegleitung und Konzepterstellung

für die edv-technische Ausstattung, Vernetzung

und Anbindung von rund 600 Wohneinheiten für

base11 und base22 statt.

Mehr Sicherheit im neuen Jahr

Für das Jahr 2013 wird ein umfassendes Prozess-

und Sicherheitshandbuch für die gesamte

Wien Holding-IT-Infrastruktur erstellt, das allen eingebundenen

Benutzerinnen und Benutzern den

abgewickelt werden und nicht die verfügbaren finanziellen

Mittel zur Umsetzung haben, sind mithilfe

der WH-BuS EUFIN zukünftig bestens betreut.

Intensiv wurde an Maßnahmen zur Akquisition

neuer Kundinnen und Kunden gearbeitet, um im

Jahr 2013 verstärkt an neuen Projekten arbeiten

zu können. Es wurde ein Fragebogen an sämtliche

Wien Holding-Unternehmen versendet, um den

Unterstützungsbedarf bei der Abwicklung von

EU-Projekten abzuklären und die internen Services

entsprechend anzupassen.

An konkreten Projekten wurden umgesetzt: die Finanzabwicklung

des Förderprojektes „TWIST“ der

Krankenanstalt Rudolfstiftung, das Projekt Strategie-

und Budgetplanung für den Koordinator des

Schwerpunktbereichs 10 der Donauraumstrategie

und der Projektantrag für das Rehab-Zentrum

Liesing im Rahmen des ETZ-Programms „SK-AT

2007–2013“.

Im Berichtsjahr konnte

die Zusammenarbeit mit den

Unternehmen intensiviert

werden, es wurden diverse

Projekte mit den IT-Abteilungen

der eingebundenen Firmen

geplant und umgesetzt sowie

die gemeinsamen Strukturen

erweitert.

Klaus Fischer

81


CSR

In der Bandbreite der

unterstützten Projekte und

Organisationen spiegelt sich

die Vielfältigkeit der

Wien Holding und ihrer

Tochtergesellschaften wider.

Komm.-Rat Peter Hanke,

Geschäftsführer der Wien Holding

Unsere Verantwortung

Die Mission der Wien Holding ist es, zukunftsorientiert

und nachhaltig zu arbeiten und somit die

Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. Die primäre

Triebfeder dabei ist nicht die Gewinnmaximierung

um jeden Preis, sondern die Vorteile, die die

Projekte und Unternehmen für die Stadt und die

Menschen bringen. Passend zur Berücksichtigung

der gemeinwirtschaftlichen Ziele engagiert sich

die Wien Holding in vielen Bereichen im Zuge von

Corporate Social Responsibility-Maßnahmen, von

denen im Folgenden ein Auszug vorgestellt wird.

CSR in der Wien Holding

Corporate Social Responsibility (CSR) wird klassischerweise

in soziale, ökologische und ökonomische

Belange unterteilt, in denen sich Unternehmen

freiwillig und systematisch engagieren. Die

Aktivitäten finden sich entlang der Wertschöpfungskette

und passen zur allgemeinen Unternehmenstätigkeit.

Die Vielfältigkeit der Wien Holding im Hinblick auf

ihre Geschäftsfelder und ihre Tochterunternehmen

spiegelt sich in der Bandbreite der unterstützten

Projekte und Organisationen wider.

Im Zuge der Geschäftsführertagung im Jahr 2010

wurde das Thema CSR aktiv von der Wien Holding

aufgegriffen und tiefgehend behandelt. In

diesem Jahr entstanden auch die CSR-Grundsätze

des Konzerns, die sich konkret den vier Feldern

„Lebensraum Wien“, „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“,

„Wirtschaftsraum Wien“ und „ökologisches

und soziales Engagement“ widmen. Demnach

verpflichtet sich die Wien Holding mit ihren

Tochtergesellschaften zum Beispiel zur Integration

neuer Wienerinnen und Wiener, zur aktiven Förderung

von Menschen mit spezifischen Bedürfnissen,

zum Teilen des Wiener Wissens mit anderen

Städten und Regionen und zum ressourcenschonenden,

ökologischen und sozial nachhaltigen

Handeln.

Beispiel 2012: CEOs on Wheels

Die Wien Holding unterstützte zum Beispiel „CEOs

on Wheels“, eine private Initiative von Michael

Sicher, die sich für die Wahrnehmung von Menschen

im Rollstuhl als leistungsfähiger Teil der Gesellschaft

einsetzte.

Dazu setzte „CEOs on Wheels“ an drei wichtigen

Punkten an: dem persönlichen Kontakt zwischen

Menschen mit und ohne Rollstuhl inklusive Kon-

82


CSR

takt zwischen CEOs und beruflich erfolgreichen

Menschen im Rollstuhl, dem Verständnis über

Behinderung bei den für den Bereich Human Resources

Verantwortlichen sowie einem Mentoring-

Programm, bei dem Führungskräfte Menschen im

Rollstuhl an ihrem Arbeitsplatz begleiten.

Von Jänner bis September 2012 nahm die Wien

Holding am Mentoring-Programm von „CEOs on

Wheels“ teil. Top-Führungskräfte stellten sich hierbei

als Mentorinnen und Mentoren für Menschen

auf Basis des Erfolgs von „CEOs on Wheels“ von

Michael Sicher gegründeten Verein zur Kommunikation

der Leistungsfähigkeit von Menschen im

Rollstuhl.

Unterstützen, helfen, Verantwortung tragen

Neben „CEOs on Wheels“ engagiert sich die Wien

Holding auch bei anderen sozialen Organisationen

und Initiativen durch Geld- und Sachspenden

oder gemeinsame Projekte. Zum Beispiel wird das

GEZA-Projekt, das die Stärkung der Kapazitäten

im Rollstuhl zur Verfügung, und Verantwortliche

aus dem Personalmanagement befassten sich in

einem Workshop mit dem Thema „Behinderung

und Karrierechancen“. Der Schwerpunkt dabei lag

im Praxisteil, in dem sich die Teilnehmenden selbst

in einen Rollstuhl setzen und Alltagsaufgaben bewältigen

mussten. Alle, die an „CEOs on Wheels“

beteiligt waren, konnten bisherige Berührungsängste

abbauen und viele positive Erfahrungen

sammeln.

Dementsprechend wird die Wien Holding sich auch

weiterhin mit dem Thema befassen und unterstützt

nun „High Rollers“, den im September 2012

zur Friedenskonsolidierung, Versöhnungsarbeit

und friedlichen Konfliktlösung in Norduganda fördert,

aus Mitteln der OEZA, der Landesregierung

Oberösterreich, der Wien Holding und privaten

Spenden finanziert. Aber auch die Kinderfreunde,

die Aktionen „Ein Funken Wärme“ und „SAG’S

MULTI“ werden regelmäßig von der Wien Holding

unterstützt.

In Zukunft werden die Wien Holding und ihre

Tochtergesellschaften weiterhin an den CSR-

Grundsätzen festhalten und sich in vielfältigen Bereichen

engagieren, um der Mission des Konzerns

zuzuarbeiten.

Die Wien Holding und ihre

Tochtergesellschaften werden

auch in Zukunft an den CSR-

Grundsätzen festhalten und

sich in vielfältigen Bereichen

engagieren.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak,

Geschäftsführerin der Wien Holding

83


IMPRESSUM

Impressum

Herausgeber

Wien Holding GmbH

1010 Wien

Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-0

Tel.: +43 (1) 408 25 69-37

E-Mail: office@wienholding.at

Web: www.wienholding.at

Fotonachweise

Wien Holding, deren Tochtergesellschaften oder Gesellschaften in Verwaltung, Stadt Wien

Weiters: B18 Architekten TZ GmbH, Sonja Bachmayer, Armin Bardel, David Bohmann,

Brinkhoff/Mögenburg, Hubert Dimko, holodeck architects, Fotostudio Höfinger, Hoppe Architekten,

Hertha Hurnaus, Eva Kelety, Stefan Laub, LSK Konzertagentur, Felicitas Matern, Barbara Nidetzky,

oximoron.sk, Ludwig Schedl, Heinz Schmölzer/IC Projektentwicklung GmbH, Hannes Sallmutter,

Philipp Schuster, W. Simlinger, G. Szuklits, Jolande Varga, Albert Wimmer/ZT GmbH, Zolles


Wien Holding GmbH

1010 Wien

Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-0

Fax: +43 (1) 408 25 69-37

E-Mail: office@wienholding.at

Web: www.wienholding.at

fb.me/WienHolding

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