14.11.2014 Aufrufe

AUDIO Überlegenes Konzept (Vorschau)

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MUSIK-CD<br />

12 / 2014<br />

HIFI · SURROUND · HIGH END · MUSIK<br />

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<strong>Überlegenes</strong> <strong>Konzept</strong><br />

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volldigitale High-End-Kette von Linn<br />

Röhrenzauber ohne Reue<br />

Musikalisch wie technisch perfekt: Die neue<br />

Super-Vorstufe von Octave<br />

Analog-Einstieg mit Spaß<br />

TD203: der neue „kleine“ Thorens<br />

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Österreich € 6,70 - Schweiz sfr 12,00<br />

Spanien € 7,95 - BeNeLux € 7,00<br />

Griechenland € 9,00 - Italien € 7,95<br />

Finnland € 8,85 - Slowenien € 7,95


Sonos Your Home<br />

The Wireless HiFi System


Bernhard Rietschel<br />

brietschel@wekanet.de<br />

MEHR HAT NICHT REINGEPASST<br />

Meinung › EDITORIAL<br />

Zugegeben – unser Hefttitel sieht diesmal etwas boulevardesk aus. Wir wollten uns<br />

aber auf keinen Fall vorwerfen lassen, nicht deutlich genug auf das wahrscheinlich<br />

tollste Gewinnspiel der gesamten HiFi-Welt hingewiesen zu haben. Eine Verlosung,<br />

bei der jeder hier in der Redaktion liebend gerne mitgemacht hätte, weil die Preise<br />

und Gewinnchancen einfach traumhaft sind. Oder kennen Sie viele Gewinnspiele,<br />

in denen noch der 19. Preis ein Traumgerät wie der T+A Music Player Balanced ist?<br />

Oder der 31. Preis das verblüffende All-In-One-System Naim Muso – das ganz<br />

nebenbei in diesem Heft seine Test-Premiere feiert.<br />

Im Gegenzug für diese wahre Preisflut wünschen wir und die auch diesmal wieder<br />

extrem großzügigen HiFi-Hersteller und -Vertriebe uns nur eine kleine Gegenleistung:<br />

Geben Sie uns ihre Meinung. Geben Sie Ihre Stimme bei unserer Leserwahl<br />

„Geräte des Jahres“ ab und helfen Sie wieder mit, diesen Award zum glaubwürdigsten<br />

und stärksten zu machen, den die HiFi-Szene kennt. Wir, die Redaktion,<br />

enthalten uns dabei ganz bewusst. Wir schlagen Ihnen, der Jury, alle im vergangenen<br />

Jahr getesteten Geräte gleichberechtigt zur Wahl vor, wir verlangen keine<br />

Start- oder Nominierungsgebühren von den Herstellern, auch die Preis-Spenden<br />

haben keinen Einfluss. Umgekehrt bleibt logischerweise auch Ihr Wahlverhalten<br />

ohne Einfluss darauf, ob und was Sie gewinnen.<br />

Und selbst, wenn Sie weder unseren Hauptpreis – eine phantastische Komplettanlage<br />

von Linn – noch einen der 88 anderen Preise gewinnen, können Sie eines auf<br />

jeden Fall direkt nach Ihrer Leserwahl-Teilnahme mitnehmen beziehungsweise<br />

herunterladen: Die „Super Audio Collection Vol. 7“ des vielfach preisgekrönten<br />

Labels Linn Records. 18 Tracks, 71 Minuten Musik in der Auflösung Ihrer Wahl, in<br />

MP3, FLAC oder Apple Lossless bis 192kHz/24bit. Ein audiophiler Schatz für Ihr<br />

iTunes oder Ihren Netzwerkplayer, absolut kostenlos. Auf eine Anleitung und den<br />

Link zur Linn-Seite führen wir Sie automatisch, sobald Sie Ihre Leserwahl-Stimmen<br />

abgegeben haben.<br />

Ach so, eine superspannende CD aus unserer <strong>AUDIO</strong>phile-Pearls-Reihe haben wir<br />

auch noch zusammengestellt, gemastert, gepresst und auf Ihre <strong>AUDIO</strong>-Ausgabe<br />

geklebt. Mit nagelneuen Songs etwa von Annie Lennox, Tony Allen / Damon Albarn<br />

und Jackson Browne. Geholfen hat uns dabei diesmal Vincent, die deutsche Marke<br />

mit den bulligen Hybridverstärkern, deren jüngst bei uns getesteter SV-700 dann<br />

auch das Cover in sein feierliches Röhrenlicht taucht.<br />

Mehr als das und jede Menge spektakuläre, überraschende und informative Tests<br />

aus allen HiFi-Klassen haben wir auf den 180 Seiten dieser Ausgabe einfach nicht<br />

untergebracht. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Sie an all dem Spaß haben. Wir<br />

hatten ihn ja bereits bei der Produktion dieses Hefts.<br />

nuBox 683<br />

Testsieger – breitbandig,<br />

pegelfest, bassstark Audio 8/14<br />

nuBox 683:<br />

Erhältlich in<br />

3 attraktiven<br />

Designs.<br />

115 cm hoch,<br />

450/350 Watt,<br />

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und Dynamik?<br />

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Einen schönen Herbst und allzeit guten Klang wünscht<br />

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Rückgaberecht ■ Hörstudios in D-73525 Schwäbisch Gmünd,<br />

D-73430 Aalen und D-47249 Duisburg ■ Bestell-Hotline mit<br />

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Sounds beautiful.<br />

Die neue CM-Serie bietet Ihnen feinste Details und Klangfarben. Überzeugen Sie sich live vom einzigartigen Sound der neuen CM-Serie:<br />

Radio Körner<br />

Könneritzstr. 13<br />

01067 Dresden<br />

Radio Hanel<br />

Bahnhofstr. 70a<br />

01259 Dresden<br />

media@home Pohl<br />

Hüfnerstr. 13<br />

03042 Cottbus<br />

Uni Hifi<br />

Goldschmidtstr. 14<br />

04103 Leipzig<br />

media@home Schöne<br />

Hainstr. 1<br />

04109 Leipzig<br />

Hifi am Leipziger Turm<br />

An der Waisenhausmauer 6<br />

06108 Halle<br />

Saturn Alexanderplatz<br />

Alexanderplatz 3<br />

10178 Berlin<br />

King Music<br />

Uhlandstr. 20-25<br />

10623 Berlin<br />

Saturn Europa-Center<br />

Tauentzienstr. 9<br />

10789 Berlin<br />

HiFi im Hinterhof<br />

Großbeerenstr. 65<br />

10963 Berlin<br />

Saturn Schloßstrasse<br />

Treitschkestr. 7<br />

12163 Berlin<br />

Triangle Trading Enterprise<br />

Gardeschützenweg 86<br />

12203 Berlin<br />

RAE-Akustik GmbH<br />

Dahlenburger Landstr. 72<br />

21337 Lüneburg<br />

Hifi Studio Bramfeld<br />

Bramfelder Chaussee 332<br />

22175 Hamburg<br />

Fidelity Acker & Buck<br />

Frohmestr. 5<br />

22457 Hamburg<br />

Projekt Akustik<br />

Tremskamp 51-51a<br />

23611 Bad Schwartau<br />

media@home Begehr<br />

Kieler Str. 62-64<br />

24119 Kiel-Kronshagen<br />

Coldewey TEC<br />

Burgstr. 6<br />

26655 Westerstede<br />

Uni Hifi<br />

Königsworther Str. 8<br />

30167 Hannover<br />

Musikus<br />

Hildesheimer Str. 119<br />

30173 Hannover<br />

EP Unger<br />

Mindener Str. 85<br />

32049 Herford<br />

Knicker & Wortmann<br />

Königstr. 45<br />

32423 Minden<br />

Sound Systems<br />

Detmolder Str. 192<br />

33100 Paderborn<br />

Beckhoff Technik & Design<br />

Uhlandstr. 2<br />

33415 Verl<br />

Hifi - Studio Unger<br />

Paderborner Tor 102<br />

34414 Warburg<br />

Sound Studio Allendorf<br />

Besenacker 8<br />

35108 Allendorf<br />

Alternate<br />

Konrad-Zuse-Str. 7<br />

35440 Linden<br />

Expert Herfag<br />

Am Kaufpark 2<br />

37079 Göttingen<br />

Dickmann TV&Hifi Studio<br />

Am Lessingplatz, Arndtstr. 39<br />

39108 Magdeburg<br />

Hifi-Referenz<br />

Steinstr. 31<br />

40210 Düsseldorf<br />

Hifi Spezialist<br />

Werner Pawlak<br />

Schwarze Meer 12<br />

45127 Essen<br />

Audio Fidelity<br />

Am Luftschacht 7<br />

45886 Gelsenkirchen<br />

Hifi Schluderbacher<br />

Schmelzerstr. 26<br />

47877 Willich<br />

MSP-HIFI-STUDIO<br />

Cäcilienstr. 48<br />

50667 Köln<br />

Saturn<br />

Maybachstr. 115<br />

50670 Köln<br />

Rheinklang<br />

Olpener Str. 955<br />

51109 Köln<br />

Loewe Galerie<br />

Webergasse 3<br />

09111 Chemnitz<br />

media@home Wuntke<br />

Bahnhofstr. 33-38<br />

12555 Berlin<br />

Hifi City Bremen<br />

Martinistr. 57<br />

28195 Bremen<br />

Hört sich gut an<br />

Zimmerstr. 8<br />

33602 Bielefeld<br />

Hifi-Audio Ulrike Schmidt<br />

Eulerstr. 50<br />

40477 Düsseldorf<br />

Klangpunkt<br />

Karlsgraben 35<br />

52064 Aachen<br />

EP:R+C Elektronik<br />

Herrenwiese 3<br />

08209 Auerbach<br />

Heuer Hifi-TV-Video<br />

Behmenstr. 6<br />

17033 Neubrandenburg<br />

Uni Hifi<br />

Am Dobben 23<br />

28203 Bremen<br />

Jupit Audiovision<br />

Artur-Ladebeck-Str. 115<br />

33647 Bielefeld<br />

Amadeus Hifi Studio<br />

Hindenburgstr. 31<br />

42853 Remscheid<br />

Hifi Linzbach<br />

Adenauerallee 124<br />

53113 Bonn<br />

media@home Hifi Böhm<br />

Unterer Steinweg 8<br />

08523 Plauen<br />

Saturn Hamburg<br />

Mönckebergstr. 1<br />

20095 Hamburg<br />

Saturn Hannover<br />

Ernst-August-Platz 3<br />

30159 Hannover<br />

A E S<br />

Oberste Gasse 17<br />

34117 Kassel<br />

RAE Akustik Dortmund<br />

Märkische Str. 125<br />

44141 Dortmund<br />

Hifi Kohr + Roensch<br />

Jüdemerstr. 28-32<br />

54290 Trier<br />

AVR Resch<br />

Auerstr. 11a<br />

09366 Stollberg<br />

Audiophonie<br />

Rentzelstr. 10<br />

20146 Hamburg<br />

Thorenz<br />

Karmarschstr. 43<br />

30159 Hannover<br />

Maurer e.K.<br />

Fünffensterstr. 2a<br />

34117 Kassel<br />

HiFi Center Liedmann<br />

Harpener Hellweg 22<br />

44805 Bochum<br />

Hifi-Profis<br />

Rheinstr. 4<br />

55116 Mainz


Die neue CM-Serie<br />

Perfekt bis ins Detail<br />

In neuem eleganten schmalen Design<br />

verkörpert die neue CM-Serie mehr denn<br />

je die fast 50-jährige High-End-Erfahrung<br />

von Bowers & Wilkins. Neben dem Einsatz<br />

innovativer Technologien, überzeugt<br />

die optisch schönste Serie durch die<br />

Liebe zum Detail, wie dem neuen Schutz<br />

des Hochtöners und dessen gelungene<br />

Einfassung. Das Resultat des Strebens<br />

nach Perfektion ist ein zurückhaltendes<br />

Design bei voller klanglicher Präsenz –<br />

das ist Beautiful Sound.<br />

Verbesserte Chassis-Positionen<br />

Neue nicht sichtbare Befestigungen<br />

der Chassis ermöglichen den Einsatz<br />

größerer und stärkerer Schrauben. Das<br />

hat eine positive Auswirkung auf die<br />

akustische Leistung, ohne dabei das<br />

harmonische Design zu beeinträchtigen.<br />

Frequenzweichen<br />

Hochleistungskondensatoren von<br />

Mundorf und Verkabelung von Van den<br />

Hul in sämtlichen Modellen der Reihe.<br />

Hochtöner<br />

Entkoppelte doppellagige<br />

Hochtöner in allen Modellen,<br />

mit Tweeter on top-Technologie<br />

bei den Modellen<br />

CM6 S2 und CM10 S2.<br />

Mitteltöner<br />

Mitteltöner mit FST-Technologie,<br />

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Premiummodell CM10 S2.<br />

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Satinweiß<br />

Nussbaum rot<br />

(Echtholzfurnier)*<br />

Schwarz glänzend<br />

*außer ASW10CM S2<br />

Mehr Infos zur neuen CM-Serie auf:<br />

www.bowers-wilkins.de<br />

und www.gute-anlage.de<br />

Klangstudio Pohl<br />

Mainzer Str. 73<br />

55294 Mainz/Bodenheim<br />

Expert Axel Ulmcke<br />

Talzentrum/ Talstr. 38b<br />

66424 Homburg<br />

Hifi und Wohnen<br />

Cheruskerstr. 6/1<br />

71101 Schönaich<br />

Hifi Treffpunkt<br />

Albert-Roßhaupter-Str. 40<br />

81369 München<br />

Audioviel<br />

Gustavstr. 12<br />

90762 Fürth<br />

Hifi Senf<br />

Oppenheimstr. 17<br />

99817 Eisenach<br />

Schmitz Hifi-Video<br />

Emil-Schüller-Str. 37-39<br />

56068 Koblenz<br />

Auditorium<br />

Feidikstr. 93<br />

59065 Hamm<br />

Media Seller OHG<br />

Cranestr. 10<br />

59590 Geseke<br />

Hifi-Profis<br />

Große Friedberger Str. 23-27<br />

60313 Frankfurt<br />

HiFi im Hinterhof<br />

Geleitsstraße 50<br />

63067 Offenbach<br />

Hifi Dillity<br />

Würzburger Str. 33<br />

63739 Aschaffenburg<br />

HiFi Belzer<br />

Handwerker Str. 2<br />

66740 Saarlouis<br />

Hirsch + Ille<br />

Hedwig-Laudien-Ring 21<br />

67071 Ludwigshafen<br />

Hirsch + Ille<br />

N5, 11-13<br />

68161 Mannheim<br />

Media Profis<br />

N4, 21-23<br />

68161 Mannheim<br />

Expert Esch<br />

Brückeswasen 36-40<br />

68199 Mannheim<br />

Expert Esch<br />

Sofienstr. 3<br />

69115 Heidelberg<br />

Akustik Studio Biegler<br />

Kanzleistr. 53<br />

72764 Reutlingen<br />

Visions & More<br />

Reichenbachstr. 47/1<br />

73326 Deggingen<br />

SG-Akustik<br />

Amalienstrasse 45<br />

76133 Karlsruhe<br />

Audio-Box<br />

Hauptstr. 87<br />

77855 Achern<br />

Hifimarket Esser<br />

Gauchstr. 17<br />

79098 Freiburg<br />

Akustik Studio Herrmann<br />

Wallbrunnstr. 57<br />

79539 Lörrach<br />

Hifi Concept<br />

Wörthstr. 45<br />

81667 München<br />

Sound Reference<br />

Pasinger Str. 16<br />

82166 Gräfelfing<br />

M&K Hifi<br />

Neidenburgerstr. 6<br />

84030 Landshut<br />

media@home Ostermeier<br />

Freyberger Str. 27<br />

85055 Ingolstadt<br />

HEW<br />

Münchner Strasse 191<br />

85757 Karlsfeld<br />

High Fidelity Studio<br />

Dominikanergasse 7<br />

86150 Augsburg<br />

Radio Haberzettl<br />

Rathgeber Str. 41<br />

91074 Herzogenaurach<br />

Hifi Forum<br />

Breslauer Str. 29<br />

91083 Baiersdorf<br />

media@home Mose<br />

Äußere Nürnbeger Str. 14<br />

91301 Forchheim<br />

Klang Galerie<br />

Haidplatz 7<br />

93047 Regensburg<br />

Audioladen<br />

Kliebertstr. 3<br />

97072 Würzburg<br />

Euronics XXL Schlegelmilch<br />

Godelstatt 8<br />

97437 Haßfurt<br />

ÖSTERREICH:<br />

Media Markt Wien III<br />

Landstrasser Hauptstrasse<br />

1b/Top 20<br />

1030 Wien<br />

Sound Gallery Wien<br />

Garnisongasse 9<br />

1090 Wien<br />

HeimkinoWelt<br />

Lemböckgasse 63<br />

1230 Wien<br />

Der Gross<br />

Bahnhofstr. 31<br />

4050 Traun<br />

Cinema Audio<br />

und Videotechnik<br />

Ischlerbahnstr. 23a<br />

5301 Eugendorf<br />

Hifi-Profis<br />

Grafenstr. 29<br />

64283 Darmstadt<br />

Hifi-Profis<br />

Rheinstr. 29<br />

65185 Wiesbaden<br />

Saturn Stuttgart<br />

Königstr. 26<br />

70173 Stuttgart<br />

Multimedia 26<br />

Sophienstr. 26<br />

70178 Stuttgart<br />

Akustik Studio Huber<br />

Rheinstr. 15<br />

79761 Waldshut-Tiengen<br />

home entertainment<br />

concept store<br />

Kardinal-Döpfner-Str. 5<br />

80333 München<br />

Hifi Hartmann<br />

Heiligenkreuzer Str. 16+17<br />

87439 Kempten<br />

Blank Hifi<br />

Anton-Gies-Str. 2<br />

88131 Lindau<br />

MD Sound<br />

Im Wiesgarten 5<br />

97783 Karsbach-Weyersfeld<br />

Hifi am Kaisersaal<br />

Futterstr. 17<br />

99084 Erfurt<br />

Sound Gallery Innsbruck<br />

Pembaurstr. 14<br />

6020 Innsbruck<br />

Visions for you Kreil<br />

Rathausplatz 4<br />

6850 Dornbirn<br />

Elektro R.Meyer<br />

Holzer Str. 54<br />

66265 Heusweiler<br />

Euronics Elsässer<br />

Schwertstr. 37-39<br />

71065 Sindelfingen<br />

Sound Reference<br />

Schellingstr. 103<br />

80798 München<br />

Hifi Kemper<br />

Neue Str. 52<br />

89073 Ulm<br />

Hifi Senf<br />

Rollplatz 7<br />

99423 Weimar<br />

Hifi Team Czesany GmbH<br />

Am Fuße des Schloßberges 4<br />

8010 Graz


Inhalt › <strong>AUDIO</strong> 12/2014<br />

144<br />

So klingt analog natürlich<br />

VIER GÜNSTIGE<br />

PHONO-VORSTUFEN<br />

24<br />

...wenn die Quelle stimmt:<br />

KOMPLETTLAUFWERK<br />

THORENS TD 203<br />

150<br />

Lautsprecher für Hülle und<br />

Fülle und für diesen und<br />

jeden Raum: Große und<br />

kleine Jamo und Boxen<br />

von anderen Herstellern.<br />

Ganz groß raus<br />

MAGAZIN<br />

8<br />

12<br />

News <strong>AUDIO</strong> durchleuchtet die Geschichte<br />

von HiFi-Pionier Bose in einem<br />

vollständigen Firmenportrait. Lesen Sie wie<br />

Gründer und Mastermind Omar Bose vor 50<br />

Jahren seinen Traum nach hochwertiger<br />

Musik-Wiedergabe mit HiFi-Geräten<br />

realisieren wollte.<br />

Kurztest: Velodyne baut mit dem SPL<br />

800i einen hochpotenten Tiefton-Spezialisten<br />

– ein vollaktives Modell versteht sich.<br />

Kostenpunkt 1300 Euro.<br />

Szene HiFi-Events und Termine<br />

RUBRIKEN<br />

3 Editorial<br />

81 Markt<br />

164 Bestenliste<br />

176 Leserbriefe<br />

176 Impressum<br />

178 <strong>Vorschau</strong><br />

LAUTSPRECHER<br />

24<br />

28<br />

156<br />

160<br />

Test: Boxen-Familien Jamo<br />

Jamo Concert C 103, das klingt nach Musik<br />

und Concert C 109 sogar nach etwas mehr.<br />

Auf jeden Fall kamen die jungen Dänen den<br />

<strong>AUDIO</strong>-Testern höchst sympathisch vor.<br />

Test: Boxen-Familie B&W<br />

Eine süße B&W und eine größere<br />

Schwester – beide aus der CM S2-Serie:<br />

Wer will da nicht wissen, wie's klingt.<br />

Test: Rundstrahler von Duevel<br />

Die Duevel Planets bringt für 1000 Euro eine<br />

exquistite Note ins Haus – optisch und nicht<br />

zuletzt auch klanglich.<br />

Test: Grüße vom See<br />

Endlose Weite, dunkelste Tiefe, grenzenlose<br />

Dynamik – Piegas neue 40.2 will den<br />

Hörer in eine einzigartige neue Welt von<br />

Musik eintauchen lassen. Und das für nicht<br />

mehr und nicht weniger als 5000 Euro.<br />

VERSTÄRKER<br />

32<br />

144<br />

152<br />

Vergleichstest: Vorverstärker<br />

In einer hochwertigen Kette unumgänglich,<br />

gibt es trotzdem nur noch wenige Vorstufen.<br />

Fantastischer, dass <strong>AUDIO</strong> eine<br />

wohlklingende zum Freundschaftspreis und<br />

eine Zauberhafte fand. Und eine dritte, die<br />

ohne wenn und aber neue Referenz wird!<br />

Vergleichstest: Phono-Vorstufen<br />

Im Gegensatz zu kompletten Vorverstärkern,<br />

gibt es derzeit Phono-Preamps wie<br />

Sand am Meer. Umso wichtiger die<br />

Auswahl: Mit Vertretern von Creek,<br />

Musical Fildelity und einem Duo von<br />

Pro-Ject hat <strong>AUDIO</strong> vier maßgebliche und<br />

überdies erschwingliche herausgesucht.<br />

Test: Vor- und Endverstärker<br />

Stopp, jetzt kommt doch noch eine Vorstufe<br />

und zwar keine geringere als die NAC 252<br />

von Naim. Und der brandneue Endverstärker<br />

NAP 300 gleich dazu.<br />

6<br />

www.audio.de ›12 /2014


42<br />

ONE-BOX, BIG SURPRISE<br />

Wer glaubt, das eine einzige Box nicht<br />

klingt, unterschätzt die Akustikkünste der<br />

Platzhirsche. <strong>AUDIO</strong> konnte die Klangfülle<br />

der Systeme von Bose, Canton, Geneva,<br />

JBL, Marshall und Naim nicht fassen.<br />

VERY BRITISH<br />

Wohl als erster Endverstärker dieser Welt tritt<br />

der neue Naim-Amp mit selbst gemachten<br />

Endtransistoren an. Die schöne Vorstufe<br />

bietet nicht minder gesunden Klang.<br />

152<br />

1. Annie Lennox Summertime 5:12<br />

mit freundlicher Genehmigung von Universal Music International<br />

2. Initiative H Deus Ex Machina 3:12<br />

mit freundlicher Genehmigung von Neuklang<br />

3. Tony Allen feat. Damon Albarn Go Back 5:38<br />

mit freundlicher Genehmigung von Harmonia Mundi / JazzVi lage<br />

4. Jackson Browne The Birds Of St. Marks 4:25<br />

mit freundlicher Genehmigung von Inside Recordings / Warner Music Germany<br />

5. Addys Mercedes No Queda Nada 4:07<br />

mit freundlicher Genehmigung von Media Luna GbR<br />

6. Elizabeth Shepherd Willow: 44:37<br />

mit freundlicher Genehmigung von Linus Entertainment Inc.<br />

7. Marie Fisker & Kira Skov as The Cabin Project Oxygen4 4:16<br />

mit freundlicher Genehmigung von Sundance Music<br />

8.Funny van Dannen One Day 2:37<br />

mit freundlicher Genehmigung von jkp / Warner Music Germany<br />

9. Traditional: Gaudeat ecclesia<br />

Ensemble Peregrina 2:24<br />

mit freundlicher Genehmigung von Tacet Musikproduktion<br />

10. Traditional: Ora pro nobis, beate Nicolae<br />

Ensemble Peregrina 2:19<br />

mit freundlicher Genehmigung von Tacet Musikproduktion<br />

<strong>AUDIO</strong>phile<br />

Pearls<br />

11. Ludwig van Beethoven: 15 Variationen & Fugen in E-Dur, op 35 (Eroica Variationen):<br />

Finale alla Fuga 4:47<br />

Liudmila Georgievskaya, Klavier<br />

12.-17. Alexander Scriabin Préludes op.11, Part II: Allegro assai / Allegro agitato /<br />

Andantino / Andante / Allegro assai / Andante 8:43<br />

Javier Negrín, Klavier<br />

Titel 11-17: mit freundlicher Genehmigung von Odradek Records / in-akustik GmbH & Co. KG<br />

Volume 11<br />

Produktion & <strong>Konzept</strong>: Christof Hammer; Mastering: Alexandros Mitropoulos. Weitere Infos: wwwuniversal-music.de/<br />

www.neuklangrecords.de / www.jazzvi lagemusic.com / www.insiderecordings.com / www.media-luna.com /<br />

www.linusentertainment.com / www.sundance.dk / www.jkp.de / www.tacet.de / www.odradek-records.com. Foto: Archiv<br />

Gesamtspielzeit: 52:23<br />

<strong>AUDIO</strong>PHILE PEARLS<br />

VOL. 11<br />

<strong>AUDIO</strong> proudly presents: Annie<br />

Lennox! Jackson Browne!! Tony Allen<br />

& Damon Albarn!!! Ja, das Programm<br />

von „AP11“ gleicht in Teilen wirklich<br />

einer kleinen Gala der Topstars. Dazu:<br />

tolle Geheimtipps aus Folkpop, Jazz<br />

und Weltmusik plus Piano- und<br />

Vokal-Perlen für Klassik-Fans.<br />

<strong>AUDIO</strong><br />

sale. for<br />

12/14<br />

not<br />

This<br />

– copy<br />

Promotional<br />

compilation<br />

(P) 2014<br />

prohibited.<br />

WEKA<br />

broadcasting<br />

MEDIA and<br />

PUBLISHING<br />

performances<br />

Unauthorizedcopying,publicperformances<br />

GmbH.<br />

public<br />

GEMA. Made<br />

copying,<br />

by<br />

Unauthorized<br />

Optimal Media, reserved.<br />

Germany<br />

music recorded the<br />

Musik von:<br />

Jackson Browne,<br />

Annie Lennox,<br />

Tony Allen,<br />

Addys Mercedes,<br />

Elizabeth Shepherd,<br />

Funny van Dannen,<br />

Ludwig van Beethoven ...<br />

of<br />

owner rights All<br />

the of Volume 11<br />

<strong>AUDIO</strong>phile<br />

Pearls<br />

aud_12_14_CD_Cover.indd 1-2 20.10.14 13:31<br />

broadcasting prohib<br />

aud_12_14_CD_Label.indd 1 20.10.14 13:32<br />

58<br />

134<br />

LESERWAHL 2015<br />

Einmal im Jahr dürfen nicht die Tester,<br />

sondern die Leser über die HiFi-Geräte<br />

befinden. Die Branche dankt's: Sie<br />

bietet eine Unmenge von Preisen mit<br />

einmalig hoher Gewinnchance an.<br />

IM TEST<br />

ENDSTUFEN<br />

Inhalt › <strong>AUDIO</strong> 12/2014<br />

Naim NAP 300 ....................................152<br />

KOMPLETTANLAGEN<br />

Linn Exakt Akudorik ............................16<br />

Bose Sound Touch 20 / Sound Touch<br />

30, Canton Musicbox Air, Geneva Aerosphere<br />

Small / Large, JBL Authentic<br />

L16, Marshall Woburn, Naim Muso ...42<br />

KOMPAKTBOXEN<br />

Jamo Concert C103 .............................24<br />

Bowers & Wilkins CM10 S2 ................28<br />

KOPFHÖRER<br />

Bose Quiet Comfort 25 .......................56<br />

PHONOVERSTÄRKER<br />

Creek OBH 15 MK2, Musical Fidelity<br />

M1 LPS, Pro-Ject Phonobox DS und<br />

Tube Box DS .......................................144<br />

PLATTENSPIELER<br />

Thorens TD 203 ..................................150<br />

STANDLAUTSPRECHER<br />

Jamo Concert C109 .............................24<br />

Bowers & Wilkins CM6 S2 ..................28<br />

Duevel Planets ...................................156<br />

Piega Classic 40.2 ..............................160<br />

SUBWOOFER<br />

Velodyne SPL 800i ...............................13<br />

VOLLVERSTÄRKER<br />

Marantz PM 7005 ...............................158<br />

VORSTUFEN<br />

Octave HP 700, Opera Linear 1, Pure<br />

Sound L10 .............................................32<br />

Naim NAC 252 ....................................152<br />

DIE BESTENLISTE<br />

Alle Tests im Überblick .....................164<br />

Bilder: Titel: J. Bauer, MPS; Inhalt: J. Bauer, H. Härle, MPS, Andrew MacNaughtan, Archiv<br />

158<br />

KOMPLETTANLAGEN<br />

16<br />

42<br />

Test: Marantz PM 7005<br />

Für 1000 Euro eine komplette Elektronik, mit<br />

potentem Vollverstärker und höchst<br />

vollwertigem DAC plus USB... Unmöglich?<br />

Doch, siehe neuen Marantz PM 7005.<br />

Test: Streaming-Anlage von Linn<br />

Sie kostet 20 000 Euros! Dafür bietet Linn<br />

aber nicht fish & chips, sondern Netzwerk-<br />

Elektronik vom aller-allerfeinsten. Gekrönt<br />

wird der kostbare Set von Schallwandler-<br />

Aktivisten namens Akudorik.<br />

Vergleichstest: One-Box-Systeme<br />

Mit ausgetüftelten One-Box-Systemen<br />

strengen sich auch Bose, Canton, Geneva<br />

JBL, Mashall und Naim an, design-bewusste<br />

HiFiisten für sich zu gewinnen.<br />

ANALOG-QUELLEN<br />

150<br />

KOPFHÖRER<br />

56<br />

REPORT<br />

58<br />

Test: Plattenspieler<br />

Angesichts eines neuen Plattenspielers<br />

von Thorens bekommt der wahre HiFi-Fan<br />

Herzklopfen. Die Nachricht, dass der neue<br />

TD 203 nur 700 Euro kostet, treibt den Puls<br />

noch weiter an.<br />

Test: Noise-Cancelling Kopfhörer<br />

Wenn einer den Trick beherrscht, akustischen<br />

Müll von musikalischem Manna zu<br />

trennen, dann Bose! Beziehungsweise der<br />

nagelneue Kopfhörer QC 25 dieser Firma.<br />

Firmenportrait: Vincent<br />

<strong>AUDIO</strong> stellt die Firmengeschichte des<br />

Sponsor der elften <strong>AUDIO</strong>phile-Ausgabe<br />

vor. Gestatten: Elektronik-Spezialist<br />

Vincent.<br />

MUSIK<br />

64<br />

65<br />

68<br />

72<br />

76<br />

77<br />

79<br />

Pop-CDs<br />

Pink Floyd, Annie Lennox, Jackson Browne,<br />

Prince, Lucinda Williams, Weezer, Stars,<br />

Stevie Nicks, Counting Crows, Lary ...<br />

Die Audiophilen<br />

Submotion Orchestra, The Cabin Project:<br />

deepe Elektrosounds und luftiger Folk in<br />

ohrenfreundlichem Wohlklang<br />

Geheimtipp<br />

The Magic Numbers: erwachsen, vielseitig,<br />

intensiv – diese Band meint es ernst und<br />

macht zugleich enorm viel Spaß<br />

Vinyl Special<br />

Alles über das große Beatles-LP-Paket<br />

Oldies<br />

Gallagher, Ry Cooder, ABBA ...<br />

Jazz-CDs<br />

Famos: Die Jazz-Elite huldigt Nina Simone<br />

Klassik-CDs<br />

Russlands Igor Levit: Bach in Bestform<br />

www.audio.de ›12/2014 7


ZERO 1<br />

UNZÄHLIGE SUPERLATIVE.<br />

REVOLUTIONÄRER PREIS.<br />

DAS NEUE ALL-IN-ONE-SYSTEM VON AVANTGARDE ACOUSTIC<br />

Die ZERO 1 ist das erste digitale All-in-One-Wireless-Hornsystem der Welt. In ihm verbinden sich 104 dB Hornlautsprecher, Subwoofer,<br />

Multi-Kanal Digitalprozessoren, sechs 24 Bit DA Converter, Funkmodule und sechs Endstufen mit insgesamt 1.000 Watt<br />

zu einem vollintegrierten, kabellosen Plug & Play-System. Alles in einer Qualität der Superlative. Bestätigt durch Messresultate,<br />

die selbst erfahrene Experten staunen lassen. Und das zu einem Preis, der zweifellos als Revolution gelten darf.<br />

Endstufe mit bis zu 6 Eingängen<br />

Fernbedienung<br />

REINSTES HORNPRINZIP<br />

Die Hornlautsprechertechnologie orientiert sich an der trichterartigen Physis des menschlichen Ohrs und gilt als die<br />

reinste Form der Schallverstärkung. Sie ermöglicht den Einsatz wesentlich kleinerer Membranen und reduziert dadurch<br />

die Trägheitsmomente der bewegten Masse. Hörner sprechen wesentlich schneller an und sind das leistungsfähigste<br />

aller Lautsprecherprinzipien.<br />

KRAFTVOLLSTE VERSTÄRKERTECHNOLOGIE<br />

Die ZERO 1 ist ein 6-Wege Vollaktiv-System. Neben den beiden 400 Watt Bass-Endstufen werden im Mittel- und Hochtonbereich<br />

vier gegenkopplungsfreie Class A Verstärker mit aktiver Spannungsregulierung eingesetzt – unter Kennern<br />

die Crème de la Crème im Verstärkerbau. Die Ausgangsstufen aller Endstufen sind direkt mit den jeweiligen Schwingspulen<br />

verbunden. Im Signalweg sind somit keinerlei Bauteile, die sich negativ auf den Klang auswirken können.<br />

INNOVATIVSTES PROCESSING<br />

Das digitale FIR Signalprocessing der ZERO 1 ist konventioneller passiver Filtertechnik weit überlegen. Filterkurven,<br />

Frequenzgang und Zeitverhalten werden mit dem derzeit wohl leistungsfähigsten 6-kanaligen 66 Bit FPGA Prozessor<br />

korrigiert. Die Linearität der Wiedergabe und die Kohärenz des Phasenverlaufs garantieren, dass alle 3 Wege nicht nur<br />

gleich laut, sondern auch absolut zeitgleich ertönen. Darüber hinaus sorgt ein Weltnovum für eine außergewöhnlich<br />

präzise Basswiedergabe: Die Korrektur der Phase erstreckt sich über den gesamten Frequenzbereich, inkl. dem sehr<br />

rechenintensiven Tiefbass bis 30 Hz.


ZERO 1 – 9.990,- Euro/Paar<br />

JETZT LIVE ERLEBEN!<br />

www.avantgarde-acoustic.de/zero1-live<br />

Das aktuell meistausgezeichnete High-End-Audiosystem<br />

» Umso erfreulicher in diesem Zusammenhang<br />

ist der Preis, der für das hier gebotene<br />

schon fast unglaublich erscheint «<br />

Prof. Anselm Goertz, Universität Aachen (FIDELITY Magazin)<br />

» Das hier ist keine<br />

normale „Box“. Es ist die<br />

Zukunft des Musikhörens «<br />

FIDELITY Magazin 3/2014<br />

» Die wohl dynamischsten<br />

aktiven HiFi-Boxen mit schier<br />

unglaublichem Druck «<br />

stereoplay 12/2013


Magazin › NEWS<br />

DEZEMBER 2014<br />

FORSCHUNGS-<br />

ERFOLG<br />

Bose wird 50 – mit diesem Jubiläum<br />

können die amerikanischen Audio-<br />

Spezialisten viele über die Dekaden<br />

hinweg entwickelte, patentierte<br />

Technologien und Produkte feiern:<br />

Dank des Pionier- und Forschergeistes<br />

von Firmengründer Dr. Amar<br />

Bose.<br />

Es war an einem Winterabend in denn<br />

80er Jahren. Damals trafen wir uns<br />

als HiFi-Fans im Freundeskreis mit der<br />

neuesten <strong>AUDIO</strong> im Gepäck gern zu<br />

Haus-Hörsessions, um neue HiFi-Errungenschaften<br />

zu begutachten. Günther<br />

schwärmte damals von seinen neuen<br />

Bose 901-Boxen (Foto rechte Seite<br />

oben), denen der Ruf spezieller Klangeigenschaften<br />

vorauseilte. Schließlich<br />

handelt(e) es sich um eine Breitbandkonstruktion,<br />

die mit einem gehörigen Anteil<br />

an indirektem Schall den Ton angeben<br />

wollte und will. Bei einem Glas Rotwein<br />

lauschten wir gespannt den Monitoren<br />

– und waren schnell beeindruckt<br />

von deren Dynamik und ganzheitlich<br />

körperhafter Präsenz. Es war Neuland<br />

für Ohr und Geist, abseits vom konventionellen<br />

Stereoambiente. Günther<br />

empfand das als besonders natürlich. Er<br />

war Konzergänger. Und er war blind –<br />

guter Klang war für ihn immens wichtig.<br />

Warum diese Geschichte? Weil Bose<br />

seit seiner Gründung vor 50 Jahren stets<br />

dafür stand, gerne akustisches Neuland<br />

zu betreten, ordentlich fundiert durch<br />

die unermüdliche Forschungsarbeit von


HiFi<br />

Vento Serie<br />

Fotos: Archiv, Shutterstock.com<br />

Firmengründer Dr. Amar Gopal Bose,<br />

der seine Karriere am renommierten<br />

Massachusetts Institute Of Technology<br />

(MIT) startete. 1953 wurden seine Mentoren<br />

am Forschungslabor für Elektronik<br />

(RLE) Jerome Wiesner, Yuk Wing Lee<br />

und Norbert Wiener. Der Sohn eines<br />

bengalischen Vaters und einer US-amerikanischen<br />

Mutter mit deutschen und<br />

englischen Vofahren, war bereits früh<br />

fasziniert von Musik und gutem Klang.<br />

Als Kind spielte der kleine Amar Violine,<br />

reparierte im Keller des Elternhauses<br />

fleißig Radiogeräte und entwickelte<br />

schließlich selbst Lautsprecher und HiFi-<br />

Geräte. Seine Maxime als Erwachsener:<br />

„Halten Sie an Ihrer Vorstellungskraft<br />

fest. Wir müssen stets von Dingen<br />

träumen, die noch besser sind, und dann<br />

über Möglichkeiten nachdenken, diese<br />

zu erreichen“. Sein selbst gestellter<br />

Auftrag: Vorstellungen hinterfragen und<br />

Musikhörern generationsübergreifend<br />

ein tonangebendes Musikerlebnis zu<br />

verschaffen.<br />

Heute arbeiten rund 10.500 Menschen<br />

daran, um diesen Auftrag und dessen<br />

Philosphie zu erfüllen, auch über den<br />

Tod von Dr. Bose im Jahr 2013 hinaus.<br />

Im Laufe der Dekaden entwickelte das<br />

Entwicklungsteam diverse patentierte<br />

Audio-Hightlights, vielfach bewundert,<br />

von der Konkurrenz kritisch hinterfragt –<br />

und zigfach gekauft. Wie die 901 eben.<br />

Und es sollten weitere Klanglösungen<br />

und Produkte in verschiedensten Audio-<br />

TONANGEBEND: Seit seinen<br />

Gründerjahren entwickelt<br />

Bose im Audio- und Musikbereich<br />

innovative Klanglösungen<br />

– 1993 definierte die<br />

patentierte Waveguide-<br />

Technologie das Radio neu.<br />

Für jeden<br />

Anspruch<br />

die passende<br />

Klanglösung<br />

Ideal für Klangästheten:<br />

unsere hochwertigen<br />

Vento Lautsprecher für<br />

anspruchsvollen Musikgenuss.<br />

Entdecken Sie Ihren Klang.<br />

Im Fachhandel und unter<br />

www.canton.de


Magazin › NEWS<br />

bereichen ihren Platz finden: zuhause,<br />

in Konzertsälen, in der Raumfahrt, im<br />

Flugzeug und in öffentlichen Räumen<br />

wie in Kirchen oder Restaurants.<br />

Als erstes kommerzielles Produkt betrat<br />

1966, noch vor dem 901 (1968), der<br />

„2201 Speaker“ die Klangbühne – unkonventionell<br />

gebogen gestylt (siehe<br />

Fotoleiste Seite 8). 1972 gründete Dr.<br />

Bose dann die „Professional Products Division“,<br />

mit den PA-Lautsprechersystem<br />

800, ausgestattet mit acht Treibern und<br />

einem Equalizer. 2003 konnten sich dann<br />

Musikprofis vom zwei Meter hohen und<br />

13 Zentimeter schmalen Soundleistensystem<br />

L1 auf der Bühne beschallen<br />

lassen. 1975 sollte einer der meistverkauften<br />

Lautsprecher der HiFi-Welt debütieren,<br />

die Regalbox 301. Und nur drei<br />

Jahre später legte Dr. Bose, während<br />

eines Transatlantikfluges genervt vom<br />

Turbinenlärm, den Grundstein für seine<br />

Noise-Cancelling-Kopfhörer „QuietComfort“,<br />

die lästiges Umgebungsgeräusche<br />

quasi ausfiltern – was heute längst auch<br />

Piloten im Cockpit als Sicherheitsfaktor<br />

schätzen, zum Beispiel mit dem A20<br />

„Aviation Headset“. Im Automotivebereich<br />

feierte 1982 Boses erstes Premium-Soundsystem<br />

Premiere, das auf<br />

die individuellen Akustikanforderungen<br />

des jeweiligen Modells einging. Heute<br />

beschleunigt Bose in 100 Automodellen<br />

die mobile Klangkultur. Vor 30 Jahren<br />

definierten die Ingenieure dann das<br />

gute alte Radio neu: Mit der patentierten<br />

„Acoustic Waveguide“-Technologie<br />

KLANG-VIELFALT: Vom SoundDock<br />

Digital Music System (oben), über Noise-<br />

Cancelling-Kopfhörer bis zum Acoustimass-System<br />

mit den markanten, in sich<br />

drehbaren Würfel-Satellitenboxen (rechts<br />

mit der Anlage Lifestyle 10) entwickelte<br />

Bose Audio-Technologien für Musik-<br />

Sessions verschiedenster Art.<br />

kreierte Bose ein All-In-One-System,<br />

das selbst Mehrkomponentensystemen<br />

Konkurrenz machte. 1987 stellten kleine<br />

würfelartige Böxchen die HiFi-Welt auf<br />

den Kopf – das Acoustimass-System<br />

hielt Einzug in die HiFi- und in die<br />

aufstrebende Homecinema-Welt. Und<br />

als Apple mit iPod & Co in neue Digital-<br />

Musik-Galaxien vorstieß, avancierte das<br />

SoundDock zum Session-Partner. Vor<br />

zehn Jahren sorgte die Enthüllung eines<br />

bis dato geheimen Forschungsprojekts<br />

im Nicht-Audio-Bereich für Aufsehen:<br />

Wer hätte das gedacht – eine Auto-<br />

Federungstechnologie mit elektomagnetischen<br />

Aktoren – revolutionär, jedoch zu<br />

schwer und zu teuer. Immerhin schützt<br />

heute das „Ride“-Sitzfederungssystem<br />

Fernfahrer vor Fahrbahnvibrationen.<br />

Und für den guten Ton zuhause sorgen<br />

aktuelle Komponenten wie das stylishe<br />

SoundTouch 20 (siehe Seite 8). Die<br />

Zukunft dürfte spannend bleiben – happy<br />

birthday, Bose! www.bose.de cd<br />

CHEF-SACHE:<br />

Dr. Amar Bose<br />

lebte und forschte<br />

für den guten<br />

Klang. 2013 verstarb<br />

der<br />

Firmengründer.<br />

DRIVER'S SEAT: 2004<br />

gab Bose die Ergebnisse<br />

einer revolutionären, elektromagnetischen<br />

Auto-<br />

Federungstechnologie<br />

bekannt. Heute federt das<br />

neue Bose Ride-System<br />

Lkw-Sitze komfortabel ab.<br />

12<br />

www.audio.de ›12 /2014


HiFi<br />

KURZTEST<br />

VELODYNE SPL-800I 1300 EURO<br />

Chrono SLS Serie<br />

■ Test: Fritz I. Schwertfeger<br />

Der Velodyne SPL-800i gibt sich als<br />

wahrer Purist zu erkennen: Elemente<br />

wie ein Mikro-Einmesssystem<br />

oder eine Fernbedienung sucht der Highender<br />

vergebens. Der Sub gefällt im<br />

Gegenzug mit seinem ultra-stabilen geschlossenem<br />

Gehäuse auf. Fehlende<br />

Membranfläche und Volumen gleicht<br />

Velodyne mit einem sehr hubfreudigen,<br />

kevlarverstärkten Acht-Zoll-Chassis aus<br />

– eine enorm leistungsfähige Class D-<br />

STECKBRIEF<br />

VELODYNE<br />

SPL-800I<br />

Vertrieb<br />

Audio Refence<br />

0 40 / 533 203 59<br />

www.<br />

audio-reference.de<br />

Listenpreis<br />

1 300 Euro<br />

Garantiezeit<br />

2 Jahre<br />

Maße B x H x T<br />

26,4 x 27,7 x 32,5 cm<br />

Gewicht<br />

15 kg<br />

Furnier/Folie/Lack – / • / –<br />

Farben<br />

Schwarz /weiß<br />

Arbeitsprinzip<br />

Geschlossen<br />

AUSSTATTUNG<br />

Standby-Automatik •<br />

Phase Invers/regelb. – / •<br />

Fernbedienung –<br />

Raumanpassung –<br />

Input Cinch/XLR/LS • / – / •<br />

Output Cinch/XLR/LS • / – / –<br />

Hochpassweiche • (80Hz)<br />

Besonderheiten –<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

ÅEnorm tief und kraftvoll<br />

aufspielend, dabei pfundigpräzise,<br />

geht für Stereo-,<br />

und Surround gleich gut.<br />

Í –<br />

Klang Musik 87<br />

Klang Film 87<br />

Ausstattung/Bedienung gut/gut<br />

Verarbeitung<br />

sehr gut<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

MESSLABOR<br />

87 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

Gen höhere Frequenzen filtert der Velodyne<br />

SPL-800i enorm wirksam (Abb, 1),<br />

so dass Überlagerungen im Mittelton<br />

erst gar nicht entstehen können. Die<br />

untere Grenzfrequenz liegt bei – für dieses<br />

Volumen erstaunlichen – 34Hz (bezogen<br />

auf -3dB)! Die Maximallautstärke<br />

liegt bei durchschnittlichen 102dB. Vernachlässigbarer<br />

Klirr ab 95dB erkennbar<br />

(o. Abb).<br />

ALLES DA: Auf der Rückseite beherbergt der<br />

Velodyne alle wichtige Anschlüsse. Optisch<br />

gibt sich der Sub elegant-schlicht.<br />

Endstufe treibt den Kevlar-Bass an.<br />

Ob als Partner von Kompaktlautsprechern<br />

oder mit HiFi-Querdenkern wie etwa<br />

Elektrostaten – der Velodyne fügte<br />

sich stets nahtlos in das musikalische<br />

Geschehen ein. Dabei tauchte der Sub<br />

akkurat, füllig und mit Nachdruck in tiefste<br />

Klang-Regionen ein und stellte Details<br />

heraus, die vorher verborgen blieben.<br />

Das selbe im Heimkino-Setup: Der SPL-<br />

800i wandelte beispielsweise Explosionen<br />

mit nachbarschaftskritischen Pegeln<br />

scheinbar vollkommen mühelos<br />

und verwöhnte die <strong>AUDIO</strong>-Tester mit<br />

seiner chirurgischen Präzision und kultivierter<br />

Spielweise bei markerschüttender<br />

Urgewalt.<br />

100 dB<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

Velodyne SPL-800i<br />

Groundplane fmax fmin<br />

Frequenzgang<br />

50 dB<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

Für jeden<br />

Anspruch<br />

die passende<br />

Klanglösung<br />

Ideal für Extravagante:<br />

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Magazin › SZENE<br />

13. 11. - 6. 12. Diverse Händler in Deutschland<br />

Große Deutschland-Tournee von Linn: Die Schotten präsentieren einige<br />

ihrer attraktivsten Produkte in verschiedenen Studios. Los geht’s am 13.<br />

11. bei HiFi Achterholt (28195 Bremen) und bei Cimerus (01189 Dresden)<br />

mit dem vollaktiven Digital-Komplettsystem Akudorik Exakt (siehe S. 14).<br />

Am 14. 11./15. 11. in der Steiner Box (91052 Erlangen) zu hören: die<br />

Player-Vorverstärker-Kommandozentrale Akurate Exakt. Das Klangstudio<br />

Rainer Pohl (55294 Mainz/Bodenheim) zeigt am 20. 11. dann den LP12<br />

als Klinik-Version und am 21. 11. die Akurate-Exakt-Komplettlösung<br />

(Vorverstärker + Streamer + Lautsprecher). Und bei Hifi4life (72172 Sulz<br />

am Neckar) am 28./29. 11. sowie bei Radio Ferner (38100 Braunschweig)<br />

zu Gast: die volldigitale Aktivbox Exakt Akubarik (übrigens Teil des<br />

Hauptgewinns unserer Leserwahl „Das Goldene Ohr“ – siehe S. 132!).<br />

14./15. 11. MuSiCa NoVa, 90571 Schwaig<br />

(bei Nürnberg)<br />

zeigt neben den Kompaktlautsprechern Minorca und Bora auch die<br />

raffinierten Koaxial-Lautsprecher von Cabasse: Die Modelle Riga, IO² und<br />

Eole (auch als STREAM-3-Set) spielen mit den Subwoofern Santorin 21,<br />

25 und 30 an Komponenten von Pro-Ject. Weiter im Fokus: der Vollstverstärker<br />

MaiA, die STREAM-Boxen, die neue RS-Linie, die DAC BOX RS<br />

mit Röhren/Transistor-Ausgangsstufe und das CD-Laufwerk CD Box RS<br />

mit I²S-Bus. Auch die neue Head Box RS, die Stereo-Box RS, die<br />

Phono-Box RS und Plattenspieler wie z.B. der Xtension 9 sind zu sehen/<br />

hören. Geöffnet: Fr. 14-20 Uhr / Sa. 10-16 Uhr. musicanova-ihp.de.<br />

15. 11. RAE Akustik, 21337 Lüneburg<br />

zeigt „High End Streaming“ mit Streamern von Aria an der Aktiv-Box<br />

ZERO 1 von Avantgarde Acoustic. Beginn: 10 Uhr, Anmeldung per mail<br />

(info@rae-akustik.de) oder Tel. 04131 / 684 281 erbeten. rae-akustik.de<br />

15./16. 11. / 27. 11. HiFi-Bauernhof, 87452 Altusried<br />

lädt zu den Tagen der offenen Tür (15./16. 11.; ab 10:00 Uhr). Gefeiert wird<br />

in sechs Hörräumen, mit hochmusikalischen Anlagen – und mit vielen<br />

Gästen aus der HiFi-Branche. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Am 27.<br />

11. gibt’s dann den 63. Musikabend. Ab 19 Uhr zeigen Firmen wie Rega<br />

Project-Audio, Dali oder Tannoy, wie preiswert gutes HiFi sein kann.<br />

Voranmeldung erbeten: mail@hifi-bauernhof.de. hifi-bauernhof.de<br />

14. 11. - 12. 12. PhonoPhono,10961 Berlin<br />

informiert jeden Freitag (Bergmannstr. 17; 17-19 Uhr; Eintritt frei) über<br />

hochwertige Klangkultur. Die nächsten Termine – 14. November:<br />

Phono-Vorverstärker – Infos, Tipps, Hörvergleiche. 21. 11.: Alt gegen Neu<br />

– ältere Plattenspieler contra aktuelle Modelle. 28. 11.: High-End für<br />

Kenner und Genießer – Lautsprechertipps- und Elektronik-Tipps für<br />

anspruchsvolle Ohren! 5. Dezember: Plattenspieler justieren – Tipps,<br />

Tricks, Hörbeispiele. 12. 12.: Digital Audio – wie digitale Audiosysteme<br />

funktionieren, wie sie klingen, was sie können. phonophono.de<br />

14./15. 11. HiFi + Wohnen, 71101 Schönaich<br />

HIFI-TERMINE<br />

lädt zu den „Audio Reference Vorführtagen“: AR-Chef Mansour<br />

Mamaghani kommt ins idyllische Schönaich bei Stuttgart und präsentiert<br />

eine Fülle von Produkthightlights. Los geht’s am Freitag ab 17 und bis 21<br />

Uhr. Eingeklinkt in diese Zeitschiene sind zwei Workshop-Slots zum<br />

Thema „Meridian-Sooloos Netzwerkstreaming“ und „Velodyne<br />

Subwoofer“ (17.30 Uhr / 19.30 Uhr; nur mit Voranmeldung). Am Samstag<br />

von 10-18 Uhr stehen dann Lautsprecher der italienischen Nobelschmiede<br />

Sonus Faber (Amati Futura, Guarneri Evolution, Olympica-/Venere-<br />

Serie) im Mittelpunkt. Außerdem spielen auf: das Aktiv-/Digital Lautsprechersystem<br />

DSP 7200SE von Meridian, Subwoofer von Velodyne und<br />

Elektronik von Audio Research, Wadia, Krell und Meridian. Auch hierzu gibt<br />

es zwei Workshops um 17.30 Uhr und 19.30 Uhr. hifi-wohnen.de<br />

15. 11. Visions & More, 73326 Deggingen (nahe<br />

Stuttgart, Ulm und München)<br />

lässt „Die Wölfe im Schafspelz“ von der Leine: Gerhard Tuchscher,<br />

Vertriebsrepräsentant bei Audio Components, und visions&more-Geschäftsführer<br />

Jörg Gansloser stellen das neue Devialet-Verstärkerkonzept<br />

anhand der neuen 120er-, 200er- und 400er-Monos vor. Showtime ist von 11<br />

bis 17 Uhr in netter Atmosphäre und mit audio philer Musik. Anmeldung erbeten:<br />

Tel.: 07334 / 6080 716 / info@visionsandmore.eu. visionsandmore.eu<br />

21./22. 11. Black Forest Audio, 76316 Malsch (nahe<br />

Karlsruhe)<br />

veranstaltet (je 11 bis 18 Uhr) eine Hausmesse mit Elektronik von Kondo,<br />

Computer Audio Design (das Plug & Play Set CAD 1543 DAC!; Scott Berry*),<br />

Lautsprechern von Living Voice (Benjamin Schmieding*), sowie Produkte<br />

von 47 Lab, ViV Laboratory, Tiglon und BFA (Volker Kühn*). Vorgeführt wird<br />

in drei Studios; die mit Sternchen markierten Entwickler und Berater sind<br />

persönlich in der Rosenstr. 50. Anmeldung: blackforestaudio.com.<br />

21./22. 11. HiFi-Studio Bramfeld, 22175 Hamburg<br />

bittet zu einem Naim-/Focal-Event. Spannung verspricht dabei die Frage,<br />

welche Unterschiede zwischen einem guten Vollverstärker und einer Vor-/<br />

Endstufen-Kombination bestehen – Antworten liefern verschiedene<br />

Vollverstärker/Vor-Endstufen-Kombis von beiden Herstellern. Und<br />

zusätzlich zeigt Naim mit dem Muso ein klanglich, technisch und qualitativ<br />

interessantes All-in-one-Wire less-System. hifi-studio-bramfeld.de<br />

21. 11. / 5. 12. HiFi Studio in Falkensee, 14612<br />

Falkensee<br />

setzt seine herbstlichen Hörabende fort. Am 11. 11. (19 Uhr) auf dem<br />

Programm: ein „Kabel Special“ mit Signal-, Lautsprecher-, Digital- und<br />

Netzkabeln. Am 5. Dezember (19 Uhr) treten dann aktuelle hochwertige<br />

Digitalquellen zum Klang-Wettstreit an. Anmeldung erbeten unter Tel.<br />

03322 / 2131 655 bzw. info@berlin-hifi.de.<br />

Außerdem schickt die Firma von Uwe Heile einige ihrer Vertriebsprodukte<br />

auf Tour. So gastieren am 28. 11. (ab 16:30 Uhr) / 29. 11. (10 Uhr) bei Studio 45,<br />

28195 Bremen Digitalquellen (Ayon CD 3 SX), Verstärker von NAT (NAT<br />

Audio Transmitter / NAT SE 1 GMI 83 V usw. ) und von KRON Audio (Kronzilla<br />

VA 680/VA 830i) plus Lautsprecher von Graham Audio. Und am 12. 12. (ab<br />

16:30 Uhr) / 13.12. (10 Uhr) spielen bei Isar Audio, 81543 München auf: Digitalquelle<br />

Lector CDP 707 (neue Version!). Plattenspieler Origin Live Sovereign,<br />

Phonovorstufe Allnic Audio H 3000, die oben genannte NAT-Flotte plus<br />

Kronzilla VA 680 und VA 300 B XLR i plus Lautsprecher Aucantus V 8 F /<br />

Living Voice IBX/RW und Zu Audio Druid. berlin-hifi.de<br />

21./22. 11. / 28.11. / 5./6. 12.<br />

Hört sich gut an, 33602 Bielefeld<br />

erwartet am 21./22. November die britische Firma Monitor Audio. Am 28. 11.<br />

verwandelt sich die Zimmerstr. 8 dann zur Linn Lounge – es streamen die<br />

besten Songs des „thin white duke“ als Studio-Master-Files über eine<br />

Netzwerksytem der schottischen High-End-Company. Außerdem öffnet die<br />

Linn Lounge noch am 14. 11. bei Multimediakombinat (06110 Halle) sowie am<br />

4. 12. bei Sound & Vision (20249 Hamburg) – dann mit Songs von Pink Floyd.<br />

Und am 5./6. 12. zeigt die badische Firma Ascendo einige Produkthighlights<br />

aus ihrer High-End-Lautsprecher-Range – das wieder in Bielefeld!<br />

hsga-gmbh.de<br />

14 www.audio.de ›12 /2014<br />

www.audio.de ›09/2014


HiFi<br />

GLE Serie<br />

22. 11. Luna Audio, 90471 Nürnberg<br />

veranstaltet ein Vinyl Special mit Plattenspieler-Träumchen von Transrotor.<br />

Stargast: der Transrotor Crescendo bianco – unterstützt von den Lautsprechern<br />

Dali Epicon und Sonus Faber Olympica. An der gleichen Kette wird auch der Zet1<br />

mit MC-Tonabnehmer Merlo sein Klasse demonstrieren. Und der Rossini zeigt sein<br />

Können in der Einstiegsklasse. Drum herum spielen Phono-Vorverstärker von<br />

Vincent, Pro-Ject und ASR. Eigene Vinyl-Schätze können mitgebracht werden,<br />

und auch Einzeltermine sind möglich. luna-audio.de<br />

22. 11. Akustik Tune, A.2722 Winzendorf/Wien<br />

lädt zum Studio-Event „Streaming & More“. Andreas Milkovits, Inhaber und<br />

Chefentwickler von AMI HiFi, präsentiert von 11 bis 17 Uhr das neue Streamer-/<br />

Netzwerkplayer-/Server-/ClientRipNas-all-in-one-Einstiegsmodell Purist Micro.<br />

Weiterhin werden Komponenten von Audia Flight und Luxman sowie Lautsprecher<br />

von Audes vorgeführt. Infos, ein Online-Anmeldungsformular usw. gibt es auf<br />

akustiktune.at<br />

22. 11. Sprint Service GmbH, 50389 Wesseling<br />

tourt mit den Aktiv-Boxen von Backes & Müller durch’s Land und zeigt die Stars der<br />

Linien BL Line und BM Prime in Hannover bei der HIGH END ON TOUR – siehe<br />

nächste Meldung. aktiv-backesmueller24.de.<br />

22./23. 11. HIGHEND ON TOUR, 30175 Hannover<br />

Alles „HOT“ oder was? Die Niedersachsen-Metropole freut sich jedenfalls<br />

mächtig auf die HIGHEND ON TOUR. Im Hannover Congress Centrum (HCC;<br />

Theodor-Heuss-Platz 1-3) zeigen über 30 Aussteller mehr als 70 Marken und<br />

Fabrikate und informieren über Trends, Technik und Themen aus HiFi und High End:<br />

in allen Preisklasse und in angenehm-relaxter Atmosphäre. Dazu geben Fachhändler<br />

aus der Region Einblicke in ihr Sortiment und ihre Servicebereitschaft.<br />

Öffnungszeiten: Sa. 10 bis 18 Uhr / So. 10 bis 16 Uhr; Eintritt: 5 Euro (Tageskarte).<br />

Infos, Anfahrtsskizze usw.: highendsociety.de<br />

28./29. 11. Musicus HiFi, 30173 Hannover<br />

voeranstaltet eine Hausmesse. Vorgestellt wird Neues der Hersteller Music<br />

Fidelity, Triangle, B+W, Aurum (Quadral) und Arcam. Weiter im Fokus: die Themen<br />

Streaming, Multiroom und Digitale Medien – und fürs leibliche Wohl wird auch<br />

gesorgt. musicus-hifi.de<br />

28./29. 11. Aktivstudio Christoph Zingel, 45130 Essen<br />

Christoph Zingel, langjähriger Verfechter von Aktivlautsprechern, freut sich auf<br />

einen Besuch von Daniela Manger. Die Chefin des Biegewellenspezialisten<br />

Manger bringt die Aktivsysteme s1 und c1, tolle Musik und viele Hintergrundinfors<br />

in die Isenbergstr. 20. christophzingel.de<br />

28./29. 11. / 12./13. 12. HiFi 4 Life, 72172 Sulz am<br />

Neckar<br />

holt schottisches High End ins Schwabenland: Am Freitag (17 und 19.00 Uhr) und<br />

Samstag (11 und 13 Uhr) zeigt Linn-Mitarbeiter Manuel Neitzel die komplette<br />

„Exakt“-Range, die kompakte Akudorik, die Akubarik und die Exakt 350. Am 12./13.<br />

12. in den neuen Räumen (Aistaiger Str. 70) zu hören: die Standbox S3 von Magico<br />

S3 an Verstärkern von Pass und Devialet (400 Dual Mono). Anmeldung erbeten:<br />

Tel.: 07454 / 8781216 oder info@hifi4life.de. hifi4life.de<br />

28. 11. / 6. 12. Radio Ferner, 38100 Braunschweig<br />

informiert mit seinen Veranstaltungsreihe „Im Fokus“ (jeden zweiten Samstag des<br />

Monats; Vorführungen: 11, 14 und 16 Uhr) und „Die Kleine Hörprobe“ (an jedem<br />

letzten Freitag im Monat) über aktuelle HiFi-Trends. Am 28. 11. gehört dieser<br />

Termin der Berliner Firma Burmester, die unter dem Motto „Leidenschaft für ein<br />

ganzes Leben“ ihre faszinierenden High-End-Geräte präsentiert. Und am 6. 12.<br />

feiert das Team von Stefan Sander dann „A scottish Xmas-Party“: Zu Gast sind die<br />

High-Ender von Linn mit ihren schlauen Netzwerk-/Streaming-/Server- Systemen<br />

und den nicht minder spannenden Lautsprecher. radio-ferner.com<br />

Für jeden<br />

Anspruch<br />

die passende<br />

Klanglösung<br />

Ideal für Einsteiger:<br />

unsere attraktiven<br />

GLE-Lautsprecher für<br />

preisbewussten Klanggenuss.<br />

Entdecken Sie Ihren Klang.<br />

Im Fachhandel und unter<br />

www.canton.de


Magazin › XXXXXXXXXXXXXXX<br />

SZENE<br />

29. 11. HiFi Concept, 81667 München<br />

erwartet die Firma T+A in der Wörthstr. 45+38. Die Herforder zeigen<br />

einige 2014er-Neuheiten wie den neuen DSD-/SACD-Player aus der<br />

HV-Serie. Auf Lautsprecher-Freunde warten zudem Modelle von Dali<br />

aus Dänemark. Vertreter beider Firmen sind vor Ort. hificoncept.de<br />

29. 11. TV+Hifi-HIGH END Weichlein, 96138<br />

Bamberg/Burgebrach<br />

Hoher Besuch: Markus Pajonk, Produkt-Manager der britischen<br />

Lautsprecherspezialisten Monitor Audio, und Matthias Roth, in gleicher<br />

Funktion bei der norwegischen Elektronikfirma Elektrocompaniet,<br />

kommen nach Bamberg. Gezeigt werden die Monitor-Audio-Serien<br />

Silver, Gold und Platinum an Streamern von Elektrocompaniet. Und,<br />

aufgepasst: Alle beteiligten Firmen laden zu einem 7-Gänge-Burg-Menü<br />

mit leckeren fränkischen Weinen – und zwar, die Gastgeber haben’s<br />

versprochen, kostenlos und unverbindlich. Anmeldung für Übernachtung<br />

(auf eigene Kosten!) und Teilnahme erbeten – mail: juergenweichlein@tonline.de<br />

oder unter Tel. 09546 / 5241. weichlein-electronic.de<br />

29. 11. hörkultur HiFi-Studio, 77654 Offenburg<br />

feiert Hausmesse. Mit dabei: der Jadis-Vollverstärker I 50 RC, Stromversorgungsprodukte<br />

von Audioplan und Amps von Tsakiridis (Orpheus,<br />

Apollon). Gast: Thomas Kühn von Audioplan. hoerkultur.de<br />

29./30. 11. / 12./13. 12. eyphonyum, 71737<br />

Kirchberg/Murr<br />

lädt zu Open-End-Hörtagen ein. Am 28./29.11. musizieren die kanadischen<br />

Lautsprecher von Totem Acoustic (darunter die Totem Earth) an<br />

Elektronik von YBA. Am 12./13.12. sind dann die Speaker von Apertura<br />

aus Frankreich zu Gast. Anmeldung unter 0172 / 725 7711 / info@eyphonyum.de<br />

erbeten. Showtime: Fr.: 16 Uhr; Sa.: 14 Uhr. eyphonyum.de<br />

29./30. 11. House Of HiFi, 60386 Frankfurt/M.<br />

startet eine eigene Devialet-Dependance. Eröffnet wird der in der<br />

„Klassikstadt“ ansässige „Premium-Dealer-Store“ am 29./30. 11. (10-19<br />

Uhr) von Jochen Fiedler und Ulf Berghaus (House Of HiFi) sowie<br />

Manuel Pinke von Devialet mit Devialet-Geräten (Modelle 120, 200, 250,<br />

400, 800) an den Lautsprechern AudioPhysic Classic 30, Tempo 25+ und<br />

Cardea Splus. <strong>AUDIO</strong> wünscht viel Erfolg! house-of-hifi.de<br />

3. 12. Bauer Studios, 71634 Ludwigsburg<br />

laden zu einem ihrer kultigen Studiokonzerte. Die griechisch-holländische<br />

Sängerin Maria Markesini und die Classical-Crossover-Band<br />

Klazz Brothers präsentieren ein Set aus Eigenkompositionen,<br />

Filmmusik-Klassikern undJazzstandards, bei dem Leidenschaft auf<br />

Virtuosität und feinste Klangkultur trifft. Einlass: 18:30 Uhr, Beginn:<br />

19:30 Uhr. Eintritt: 20/17 Euro. www.bauerstudios.de<br />

13. 12. audio-area, 51379 Leverkusen<br />

heißt ein neuer Händler für HiFi und HighEnd zwischen Bergischem<br />

Land und Rheinland. Adresse: Auestr. 1, 51379 Leverkusen (Opladen;<br />

nahe Autobahn A3); Tel.: 02171 / 743 95 16. <strong>AUDIO</strong> wünscht viel Erfolg!<br />

Am 13. 12. (11-18 Uhr) zeigt Inhaber Carsten Rettler mit dem B&T-<br />

Vertrieb Speaker von Davis (u. a. Karla, Stentaure LE). audio-area.com<br />

MUSIK IM HANDEL<br />

Service-Wüste Plattenladen? Keineswegs – es gibt sie noch, die engagierten und kompetenten<br />

Tonträger-Händler. <strong>AUDIO</strong> stellt in Zusammenarbeit mit der Handels gemeinschaft<br />

Aktiv Music Marketing regelmäßig spannende record shops vor und fragt nach Hörtipps.<br />

CD LOUNGE<br />

Wilhelminenstr. 25<br />

64283 Darmstadt<br />

Telefon: 06151-291705<br />

cdlounge@amm.de<br />

<strong>AUDIO</strong>: Welche (Wieder-)Veröffentlichung können<br />

Sie aus klanglicher Sicht besonders empfehlen?<br />

Georg Kruse: Domnerus/Hallberg/Riedel: „Jazz<br />

At The Pawnshop“: Diese Produktion dürfte nicht<br />

umsonst den Rekord für die am häufigsten<br />

remasterte Aufnahme halten. 1976 entstanden,<br />

zählt diese Einspielung auch heute noch zu den<br />

audiophilen Referenzaufnahmen schlechthin.<br />

?: Welche Neuerscheinung sticht für Sie musikalisch<br />

hervor?<br />

!: Quatuor Ébène & Stacey Kent: „Brazil“ (Erato): Von den vielen<br />

Veröffentlichungen, die sich 2014 mit Brasilien beschäftigten,<br />

überzeugt diese besonders. Nicht nur, das man auf jeden<br />

Fußball-Bezug verzichtet hat, nein, es wird interessante Musik<br />

geboten, die auch wirklich mit Brasilien zu tun hat. Das renommierte<br />

Streich-Quartett Quatuor Ébène, die Jazz-Sängerin Stacey<br />

Kent und der Bossa-Nova-Legende<br />

Marcos Valle verwandeln hier Evergreens von Tom Jobim<br />

und Astor Piazolla ebenso wie Pop-Hits von Stevie<br />

Wonder oder Sting in ganz eigenen Interpretationen zu<br />

einem facettenreichen musikalischen Karneval.<br />

Der Laden<br />

Nicht nur aus Darmstadt, auch aus dem Odenwald und<br />

dem Rhein-Main-Kreis kommen Kunden, um sich hier<br />

beraten zu lassen – und sie wissen genau warum: Auf etwa 100<br />

Quadratmetern bietet die CD Lounge ständig 10.000 Titel von Klassik<br />

bis Jazz und Pop auf CD und DVD. „Wir verkaufen gute Musik aus<br />

jedem Bereich“, fassen Georg Kruse und Tobias Gutting die Philosophie<br />

des Hauses zusammen: „Qualität spielt die entscheidende Rolle.“ Das<br />

macht die CD Lounge zu einem El Dorado für Musikfans – ein großer<br />

Bereich ist übrigens Raritäten und Vinyl-Schätzen gewidmet.<br />

16<br />

www.audio.de ›12 /2014


PDP 3000 HV<br />

DSD-PCM Player mit SACD-Laufwerk<br />

Der PDP 3000 HV ist der neueste Player der HV-Serie und wurde speziell für die kompromisslose Wiedergabe von hochauflösenden Audiodaten<br />

entwickelt. Sein einmaliges Wandlerkonzept besteht aus dem T True-1Bit-DSD-Converter für DSD-Daten bis zu DSD 512 und dem<br />

T 32-Bit-Doppel-Differential-Quadrupel-Converter für PCM-Daten bis zu 384 kSps. Um dieses außergewöhnliche Wandlerkonzept zusätzlich<br />

für externe Quellen nutzen zu können, ist der PDP 3000 HV auch als DAC mit sieben Digitaleingängen (inkl. USB Class-2-Mode) konzipiert!<br />

Das hochwertige SACD-Laufwerk des PDP 3000 HV befindet sich<br />

vollkommen abgeschirmt in einem massiven, aus dem Vollen gefrästen<br />

Aluminiumgehäuse.<br />

Der Laufwerksblock lagert nur auf zwei eng tolerierten Schubstangen<br />

und ist somit komplett vom schweren Außengehäuse entkoppelt.<br />

Der Loader-Mechanismus erlaubt das schonende Auflegen der Discs,<br />

die durch einen Antiresonanzpuck arretiert werden.<br />

01067 Dresden, Radio Körner (0351/4951342).04105 Leipzig, Klangvilla (0341/3034580).10559 Berlin, Hifi Play (030/3953022).10623 Berlin, King Music (030/88550600).<br />

10623 Berlin, Hifi Studio 10 GmbH (030 / 3125656).20095 Hamburg, Lichtenfeld Media GmbH (040/30805-10).26125 Oldenburg, Hifi + Hifi GmbH (0441/3900060). 28211<br />

Bremen, Willi Schönborn Hifi (0421/239033). 30159 Hannover, Alex Giese Hi-Fi +TV-Technologie (0511/35399737). 30167 Hannover, Uni HifiAudio & Video GmbH (0511/703737).<br />

32049 Herford, Hifi Studio Unger (05221/2017). 32423 Minden, Knicker & Wortmann (0571/8299000). 40210 Düsseldorf, Hifi Referenz (0211/325152). 40477 Düsseldorf,<br />

HiFi Audio Ulrike Schmidt (0211/787300). 42103 Wuppertal, Audio 2000 KG (0202/454019). 44805 Bochum, HiFi-Center Liedmann (0234/3849697). 45127 Essen, Hifi<br />

Spezialist Werner Pawlak (0201/236389). 47051 Duisburg, Hifi Studio am Stadttheater (0203/25014). 50667 Köln, MSP Hifi Studio GmbH (0221/2575417). 53113 Bonn, HiFi<br />

Linzbach OHG (0228/222051). 53797Lohmar-Wahlscheid,Musik&AkustikNorbertMaurer(02206/9074361).54290Trier,HiFiKohr+RönschGmbH(0651/40100).55116Mainz, DieHiFi<br />

Profis (06131/275609-0). 56068 Koblenz, Schmitz HiFi Video (0261/38144). 60318 Frankfurt, Die HiFi Profis (069/92004111). 60437 Frankfurt, media@home Technik<br />

Galerie Jilg (069/586075160). 63067 Offenbach, media@home HiFiimHinterhof(069/888609).63225Langen,Klang&BildWild(06103/977777).63739Aschaffenburg, HifiDillityOHG<br />

(06021/24188).64283Darmstadt,DieHiFiProfis(06151/1710-0). 65185 Wiesbaden, Die HiFi Profis (0611/373839). 65185 Wiesbaden, www.fair-kaeuflich.de (0611/4503262). 65527<br />

Niedernhausen, HiFi Kaus (06127/3791). 68161 Mannheim, Media Profis Handels GmbH (0621/3098110). 68199 Mannheim, Expert Esch (0621/1239836). 69115 Heidelberg,<br />

ExpertEschGalerie(06221/65665501).70178Stuttgart,MultiMedia26(0711/294444).70182Stuttgart,GrafHören&Sehen(0711/2348686).71101Schönaich,Hifi+WohnenSchild<br />

(07031/754242). 71636 Ludwigsburg, Talmon Gros (07141/96000). 72764 Reutlingen,Akustik Studio Biegler (07121/748450). 76131 Karlsruhe, Löb High Fidelity (0721/22341).<br />

77855Achern,AudioBoxBüchele(07841/669688).79098Freiburg,HifiStudioPolansky(0761/31186).79104Freiburg,media@home Velde(0761/25764).79588Efringen-Lörrach,<br />

Puls Musik& Wohnen(07628/1786). 79761 Waldshut,Akustik Studio Huber (07751/6427). 80333 München, Home Entertainment Concept Store (089/20186691). 81667 München,<br />

Hifi Concept (089/4470774). 81925 München, Life Like (089/9577113). 95213 Münchberg, HIFI REGLER (09251/8790). 97437 Haßfurt, Euronics Schlegelmilch (09521/94880).<br />

A-4632 Pichl, Hifi TV Hubert Steiger (0043 (0) 7247/6691).<br />

CH-8005 Zürich, Aug & Ohr (0041 (0) 44/2711222). CH-8006 Zürich, Audio Insider (0041 (0) 44/3636036). CH-8400 Winterthur, Dietiker + Humbel (0041 (0) (52/2125558).<br />

+ T+A | Planckstraße 9-11 | D- 32052 Herford | Tel. 05221/76760<br />

e-mail: info@ta-hifi.com | Internet: www.ta-hifi.com +


Anlagen › LINN EXAKT-KETTE<br />

Zukunftsweisend<br />

Volldigitaler Player-Preamp, Vierwege-Kompaktlautsprecher,<br />

Boxenständer mit Software-Updatefähigkeit<br />

und kein einziges<br />

HiFi-Kabel in der ganzen Kette – diese Anlage<br />

lässt High End extrem alt aussehen.<br />

■ Test: Bernhard Rietschel<br />

Fotos: Julian Bauer, Archiv<br />

18<br />

Wie viele tiefgreifende Veränderungen<br />

können auch die EX-<br />

AKT-Komponenten von Linn<br />

zunächst Verwirrung und Verunsicherung<br />

erzeugen. Der erfahrene Audiophile spürt,<br />

wie sich alte, vertraute Begriffe und technische<br />

Rollenmodelle um ihn herum aufzulösen<br />

beginnen: Ist die Linn Akudorik<br />

noch eine Aktivbox oder schon etwas<br />

ganz Anderes? Kann man den Akurate Exakt<br />

DSM noch als Vorverstärker bezeichnen,<br />

wo er doch eigentlich gar nicht mehr<br />

verstärkt, außer in seinem integrierten<br />

Phonoteil? Oder ist der Akurate eigentlich<br />

ein Player, dessen D/A-Wandlung jedoch<br />

im Lautsprecher stattfindet?<br />

Mit EXAKT löst Linn die traditionellen<br />

Grenzen zwischen den einzelnen Geräten<br />

auf. In der getesteten Anlage etwa verschmelzen<br />

Player und Vorverstärker zu einem<br />

neuen Gerät namens Akurate Exakt<br />

DSM, das in Funktion und Qualität dem<br />

bisherigen Streamer-Preamp Akurate<br />

DSM entspricht, aber keine analogen Pre-<br />

Outs mehr hat. Dafür aber ein Quartett<br />

sogenannter Exakt-Links: ultrapräzise,<br />

von Linn entwickelte Digitalschnittstellen,<br />

die nano sekundengenau, jitter- und latenzfrei<br />

Musiksignale über ein hundsgewöhnliches<br />

CAT5-Netzwerkkabel beliebiger<br />

Länge schicken.<br />

Ihr Ziel ist kein normaler D/A-Wandler,<br />

sondern ein „Exakt Engine“ getaufter<br />

Hochleistungs-Signalrechner, der unter<br />

anderem als digitale Frequenzweiche,<br />

Raumkorrektur, Lautstärkeregler und<br />

Mehrwege-DAC dient. Es fehlen danach<br />

nur noch Endstufen in ausreichender Zahl,<br />

um jedes Chassis eines Mehrwegelautsprechers<br />

separat mit einem jeweils maßgeschneiderten<br />

Signal anzutreiben. Exakt-Systeme<br />

sind also immer vollaktiv,<br />

Engine und Amps müsssen aber nicht im<br />

Lautsprecher eingebaut sein, sondern<br />

können auch separat stehen. Für letzte-<br />

www.audio.de ›12 /2014<br />

TEST<br />

Komplettanlage mit Digital-Aktivboxen<br />

LINN AKURATE EXAKT / AKUDORIK 20800 €


www.audio.de ›12 /2014 19


Anlagen › LINN EXAKT-KETTE<br />

UNGEWÖHNLICHES<br />

ANSCHLUSSFELD:<br />

Musik, Steuerung, Settings<br />

und Updates bekommt der<br />

Dorik Stand über Exakt Link.<br />

VERWECHSELN<br />

UNMÖGLICH: Ein<br />

Spezialstecker verbindet<br />

die Endstufen im Ständer<br />

mit den Chassis in der Box.<br />

ren Fall bekommt das Exakt Engine ein<br />

eigenes Gehäuse mit zehn unabhängigen<br />

Ausgängen, ausreichend also zur Aktivierung<br />

von bis zu zweimal fünf Wegen.<br />

NICHT NUR FÜR LINN-SPEAKER<br />

Das Exakt Engine lässt sich für jeden beliebigen<br />

Lautsprecher programmieren,<br />

auch für Linn-fremde Modelle, und sogar<br />

für ursprünglich passiv konstruierte Boxen<br />

– bei denen die Originalweiche mit<br />

einem kleinen, reversiblen Eingriff umgangen<br />

wird. <strong>AUDIO</strong>-Redakteur Alexandros<br />

Mitropoulos jettete für eine der ersten<br />

Exakt-Vorführungen an Fremdboxen – in<br />

dem Fall mehrere B&W-Topmodelle – eigens<br />

nach Glasgow und kehrte tief beeindruckt<br />

zurück: Der Gewinn an Durchhörbarkeit<br />

und Dynamik war drastisch, ohne<br />

dass sich der tonale Charakter der hochgeschätzten<br />

Bowers-Speaker änderte.<br />

Bleibt zu hoffen, dass möglichst schnell<br />

möglichst viele Lautsprecher unterstützt<br />

werden – allzu rasant wird es nicht gehen,<br />

weil jedes Filter- und Korrekturdatensatz<br />

von den Linngenieuren programmiert und<br />

getestet werden muss, und weil man sich<br />

zunächst natürlich auf die eigenen Modelle<br />

der letzten Jahrzehnte konzentriert. So<br />

bekommen sogar Besitzer alter Isobarik,<br />

Keltik, Kaber oder Trikan noch die Möglichkeit,<br />

ihre geliebten Boxen in einer<br />

zweiten Blüte neu zu genießen.<br />

DA FEHLT DOCH WAS:<br />

Das Anschlussfeld des<br />

Exakt DSM trägt zwar<br />

analoge Eingänge, hinaus<br />

geht es aber nur über vier<br />

Exakt-Link-Schnittstellen.<br />

Für 2000 Euro mehr gibt es<br />

das Gerät als Akurate<br />

DSM mit zusätzlichen<br />

Analogausgängen<br />

VIER WEGE FÜR EIN HALLELUJA<br />

In unserer Kette spielte die brandneue<br />

Akudorik, eine Kompaktbox mit sage und<br />

schreibe vier Wegen: Mittel-, Hoch- und<br />

Superhochtöner, allesamt in Kalottenbauweise,<br />

sitzen eng aneinander geschmiegt<br />

als „3K-Array“ auf einem eleganten,<br />

akustisch nahezu unsichtbaren Aluträger,<br />

darunter sitzt ein 16er Bass mit Polymermembran.<br />

Für aktiven Betrieb braucht die<br />

Akudorik also das Exakt Engine plus jeweils<br />

vier Endstufen-Kanäle – zu viel Material,<br />

um es in oder an das kleine Gehäuse<br />

bauen zu können. Stattdessen haben<br />

sich die Entwickler den Dorik Stand ausgedacht,<br />

einen bildschönen Boxenfuß<br />

aus Aluprofilen und massivem Guss, in<br />

dem die gesamte Exakt-Elektronik, also<br />

Engine samt Endstufen, an einem weich<br />

schwingenden Subchassis hängt.<br />

Akudorik und Dorik werden fest miteinander<br />

verschraubt, ein spezieller Achtpol-<br />

Stecker am Boxenboden stellt die elektri-<br />

MESSLABOR<br />

Mangels analoger Ausgänge kann man<br />

am Akurate Exakt DSM nicht viel messen.<br />

Der Frequenzgang des kompletten Systems<br />

zeigt aber, dass analoge Eingänge mit<br />

24bit/192kHz digitalisiert werden. Die Akudorik<br />

misst sich sehr ausgewogen (1), bei<br />

abgeschalteter Raum anpassung mit linearem,<br />

aber nicht besonders tiefreichendem<br />

Bass; der Klirr könnte niedriger sein, der<br />

Maximalpegel liegt bei guten 100dB.<br />

Linn Exakt Akudorik<br />

Pegel- & Klirrverlauf<br />

110 dB<br />

85 dB 90 dB 95 dB 100 dB<br />

100 dB<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

20 Hz 50 Hz 100 Hz 200 Hz 500 Hz 1 kHz 2 kHz 5 kHz<br />

20<br />

www.audio.de ›12 /2014


Anlagen › LINN EXAKT-KETTE<br />

WEISS ALLES: Das<br />

Exakt Engine lädt sich alle<br />

Daten der zugeordneten<br />

Box über Konfig vom Linn-<br />

Server herunter.<br />

FEIN ANPASSBAR:<br />

Tiefton- und Zeitverhalten<br />

lassen sich je nach akustischen<br />

Gegebenheiten und<br />

Aufstellung korrigieren.<br />

sche Verbindung her. All das macht zuhause<br />

natürlich der Linn-Händler, der im<br />

nächsten Schritt dann die Boxen und den<br />

Akurate Exakt DSM mit Strom versorgt<br />

und zwischen deren Exakt-Link-Buchsen<br />

CAT5-Kabel passender Länge verlegt. Ob<br />

diese Kabel 1000 oder 1 Euro gekostet<br />

haben, ob sie 2 oder 20 Meter lang sind<br />

und ob sie dabei um eine oder 100 Ecken<br />

verlegt werden müssen, ist dabei vollkommen<br />

egal. Entwickler Philip Budd, der<br />

unsere Akudorik aus Glasgow nach Stuttgart<br />

brachte und installierte, griff willkürlich<br />

zu den nächstbesten Strippen, die im<br />

Hörraum herumlagen und würdigte das<br />

Thema fürderhin keines einzigen Wortes.<br />

Exakt Link funktioniert sicher auch mit<br />

High-End-Kabeln, die dann aber hauptsächlich<br />

ästhetische Vorteile bringen.<br />

EXAKT PASST SICH AN<br />

Ist alles verstöpselt und der DSM mit dem<br />

Heimnetzwerk verbunden, fragt das Setup-Programm<br />

„Konfig“ zunächst nach<br />

Modell und Seriennummer der verwendeten<br />

Boxen und lädt anschließend die<br />

Datensätze für exakt dieses Paar herunter.<br />

Denn bei der Herstellung wird tatsächlich<br />

jeder verbaute Treiber einzeln vermessen<br />

und dessen Eigenschaften archiviert.<br />

Sollte einmal ein Ersatztreiber nötig sein,<br />

wird auch dieser vermessen und der Datensatz<br />

entsprechend aktualisiert. So ist<br />

garantiert, dass ungeachtet der unvermeidlichen<br />

Chassis-Toleranzen jede Akudorik<br />

genau so klingt wie das „goldene“<br />

Entwicklungsmuster.<br />

Nun folgt, wenn gewünscht, die Anpassung<br />

an den Hörraum. Und zwar auf unkonventionelle<br />

Weise: Statt mit Messmikrofonen<br />

und Rauschsignalen herumzufuhrwerken,<br />

baut der Spezialist die Laut-<br />

EXAKT FÜR ALLE: Die „Exaktbox“ (4800€) enthält ein Exakt Engine mit zehn Line-Ausgängen. Damit<br />

lässt sich ein Paar Boxen mit bis zu fünf Wegen aktivieren – bei freier Endstufenwahl.<br />

www.audio.de ›12 /2014 21


Anlagen › LINN EXAKT-KETTE<br />

ZWEISTÖCKIG:<br />

Zwei hochverdichtete<br />

Hauptplatinen tragen<br />

die komplexe<br />

Schaltung des Akurate<br />

Exakt DSM. Am linken<br />

Rand das exzellente,<br />

MM- und<br />

MC-taugliche<br />

Phonoboard, ganz<br />

rechts das gekapselte<br />

Schaltnetzteil.<br />

sprecher zunächst so auf, dass sie mit<br />

Musik optimal klingen. Dabei nimmt er<br />

keine Rücksicht darauf, ob die Speaker an<br />

der optimalen Stelle stehenbleiben können<br />

oder nicht. Diese Position wird, zusammen<br />

mit den Raumabmessungen,<br />

ins Konfig eingegeben. Dann können die<br />

Boxen dahin wandern, wo sie der Hausherr<br />

gerne stehen hätte. Konfig errechnet<br />

automatisch Korrekturwerte, die einerseits<br />

raumakustische Grundprobleme berücksichtigen,<br />

andererseits die reale,<br />

nicht-ideale Aufstellung kompensieren.<br />

Diese Anpassungs-Optionen, die zudem<br />

ständig weiterentwickelt werden, sollen<br />

auch in weniger idealen Bedingungen<br />

möglichst viel von dem unglaublich natürlichen,<br />

lebendigen Klang garantieren, den<br />

wir im akustisch perfekten <strong>AUDIO</strong>-Hörraum<br />

erlebten. Es war einer jener Hörtests,<br />

die viel länger dauerten als geplant,<br />

weil man eine Platte nach der anderen<br />

aus dem Server fischte und jede, ausnahmslos<br />

jede vom ersten Takt weg klarer,<br />

präsenter, anders, aber stets besser<br />

klang, als wir sie in Erinnerung hatten.<br />

Tonal absolut neutral, in Dynamik und<br />

Bandbreite selbst in unserem extrem<br />

energieschluckenden Hörraum durch<br />

nichts zu erschüttern, lenkte die Akudorik<br />

unsere Aufmerksamkeit schnell weg von<br />

banalen HiFi-Sorgen und hin zu den Reizen<br />

jeder einzelnen Aufnahme: Zum knochentrocken<br />

und monolithisch schnörkellos<br />

von Steve Albini eingefangenen Goth-<br />

Rock der neuen Esben And The Witch<br />

etwa („A New Nature“, Nostromo Records),<br />

zum zärtlich-nah mikrofonierten<br />

Gesang von Claudia Göhler (Talking to Turtles<br />

– „Split“), den die Linns wie eine große,<br />

warme Stimm-Kugel direkt vor den<br />

Hörer projizierten, um David Gilmour auf<br />

dem letzten Track von Pink Floyds „Division<br />

Bell“ dann wieder in ein Klangdiorama<br />

zu versetzen, das bis weit nach hinten ins<br />

benachbarte Boxenlager zu reichen<br />

schien. Und das alles mit einer mühelosen<br />

Genauigkeit bis zum letzten Grashalm<br />

durchgezeichnet, die passive – und<br />

die meisten aktiven – Systeme nicht mal<br />

im Ansatz hinbekommen.<br />

FAZIT<br />

Bernhard Rietschel<br />

<strong>AUDIO</strong>-Chefredakteur<br />

Preis- und größenunabhängig gehört<br />

die Akudorik-Kette zu den<br />

besten Anlagen, die ich je gehört<br />

habe. Die ganzheitliche, in jeder<br />

Etappe des Signalwegs auf Verlust-<br />

und Fehlerfreiheit optimierte<br />

Herangehensweise des Exakt-<br />

Systems zeigt hier ihre Stärken in<br />

fast schon arroganter Deutlichkeit.<br />

Für sehr große Räume noch<br />

geeigneter ist das Standboxen-<br />

Pendant dieser Kette – das es übrigens<br />

als Hauptpreis in unserer<br />

Leserwahl zu gewinnen gibt.<br />

IM MESSLABOR: Linn-Entwickler Phil<br />

„Philbo“ Budd (vorne) brachte die Akudorik persönlich<br />

nach Stuttgart, wo Laborchef Peter<br />

Schüller sie gleich im reflexionsarmen Messraum<br />

auf Hertz und Dezibel untersuchte.<br />

STECKBRIEF KOMPLETT-SYSTEM<br />

LINN<br />

AKURATE EXAKT DSM /<br />

AKUDORIK<br />

Vertrieb<br />

Linn Deutschland<br />

040 / 890 660 0<br />

www.<br />

Listenpreis<br />

Garantiezeit<br />

Maße B x H x T<br />

Gewicht<br />

linn.co.uk<br />

EMPFEHLUNG<br />

20800 Euro<br />

PRÄZISER KLANG<br />

5 Jahre<br />

Box incl. Ständer 30,5 x 96 x<br />

39 cm, DSM 38 x 9 x 38 cm<br />

DSM 5kg / Box kpl. 23kg<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Laufwerk CD/DVD/BD – / – / –<br />

Analog In/Out<br />

3 (Cinch + XLR + Phono<br />

MM&MC) / –<br />

USB –<br />

Digital In koax/optisch 3 / 3 + 4x HDMI (+ je 1 Ausg.)<br />

Netzwerk<br />

Ethernet<br />

FUNKTIONEN<br />

Display / OSD • / –<br />

Schneller Vor/Rücklauf • / •<br />

Erweiterte Playlists (Queue) • (speicher- und editierbar)<br />

Bluetooth/AirPlay<br />

– / •<br />

Coveranzeige<br />

• (über App / PC / Mac)<br />

Internetradio/Anbieter • / TuneIn<br />

Formate Streaming FLAC, WAV, MP3, AAC, ALAC,<br />

AIFF, Ogg<br />

Formate Surround –<br />

Benötigter Server UPnP/AV<br />

Gapless<br />

•<br />

Vollw. Steuerung via App •<br />

... überträgt ganze Playlist •<br />

Max. Abtastrate<br />

192kHz (Netzwerk)<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

Klang<br />

Bedienung<br />

Verarbeitung<br />

KLANGURTEIL 1 125 PUNKTE 1<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

SEHR GUT<br />

ÅGeschmeidiger, ultrapräziser<br />

Klang, erstklassiges<br />

Phonoteil.<br />

ÍKeine Kopfhörer oder KH-<br />

Verstärker anschließbar<br />

125 (als Komplettsystem)<br />

sehr gut<br />

überragend<br />

11/14<br />

22<br />

www.audio.de ›12 /2014<br />

1<br />

Einstufung als Stereo-Komplett-System


DER NÄCHSTE SCHRITT DER MENSCHHEIT<br />

WIRD UNSER GRÖSSTER SEIN.<br />

VOM REGISSEUR VON DER “THE DARK KNIGHT”-TRILOGIE UND INCEPTION<br />

AB 6. NOVEMBER IM KINO!<br />

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Wie bei allen aktuellen Movies, macht auch beim heiß ersehnten<br />

“Interstellar” der Soundtrack die Hälfte des Filmvergnügens aus.<br />

Und um den auch zu Hause voll genießen zu können, benötigen<br />

Sie ein System, das Sie in dieselbe hochauflösende<br />

Klanglandschaft entführt wie das Kino.<br />

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von “Interstellar” (ab dem 6. November im Kino) nicht nur ein<br />

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auch gemeinsam mit WARNER BROS. eine Traumreise nach Island,<br />

wo Sie die Schauplätze der Dreharbeiten entdecken und<br />

Polarlichter bestaunen werden. *<br />

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Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Besuchen Sie unsere<br />

Website www.kef.com/de, um diese nachzulesen.


Lautsprecher › JAMO-BOXEN<br />

■ Test: Name<br />

Die Traditions-Marken Klipsch<br />

und Jamo gehören schon seit<br />

Jahren zum selben, riesigen<br />

US-Konzern. Glücklicherweise wissen<br />

die Firmenbosse genau, dass Klipsch-,<br />

und Jamo-Kunden unterschiedlicher<br />

nicht sein könnten: Verlangen die einen<br />

riesige Horn-Ur-Viecher mit irrsinniggroßen<br />

30er-Bässen, suchen die anderen<br />

nicht nur Highend-Klang sondern<br />

auch eine ästhetisch-moderne Optik –<br />

eben einen Lautsprecher für Feingeister.<br />

Die kürzlich vorgestellte Jamo Concert<br />

10-Serie folgt dieser Firmen-Doktrin<br />

TEST<br />

Kompakt-, und Standbox von Jamo<br />

JAMO CONCERT C103 1500 €<br />

JAMO CONCERT C109 3000 €<br />

24 www.audio.de ›12 /2014


Lautsprecher › JAMO-BOXEN<br />

Doppelkonzert<br />

Design-Freunde werden sich an der Kompakten C103 und der Standbox C109 aus<br />

Jamos neuer Concert 10-Serie nicht so schnell satt sehen. Alles schön, aber auch alles<br />

gut? Deshalb prüft <strong>AUDIO</strong> die klanglichen Kompetenzen in diesem Zweiertest.<br />

■ Test: Alexandros Mitropoulos<br />

Wort für Wort. Die neue Boxen-Familie<br />

ordnet sich hierarchisch über der Studio-<br />

Line ein und setzt sich aus fünf Mitgliedern<br />

zusammen: einem Dipol, einem<br />

Center, einem aktiver Subwoofer und<br />

zwei klassischen passiven Stereo-Modellen.<br />

Surround-Fans kommen somit<br />

voll auf ihre Kosten, und wir Stereo-Anhänger<br />

freilich auch.<br />

Gestatten: die Kompakte C103 und die<br />

Standbox C109. Beide Jamos machen<br />

mit ihren geschwungenen Gehäuse-Seiten<br />

eine enorm gute Figur und sorgen<br />

mit ihrer tadellosen Verarbeitung für anerkennendes<br />

Kopfnicken von allen AU-<br />

DIO-Kollegen. Die C103 eignet sich in<br />

erster Linie für kleinere, bis mittel-große<br />

Wohnräume, wohingegen die C109 mit<br />

ihrem üppigen Gehäusevolumen deutlich<br />

mehr Platz in Anspruch nimmt. Egal,<br />

ob klein, oder groß: Alle Concert 10-Jamos<br />

sind in drei Ausführungen erhältlich.<br />

In schwarz oder im zur Zeit angesagten<br />

Weiß jeweils hochglänzend und am Beispiel<br />

der Testmuster erkennbar, perfekt<br />

lackiert. Selbst auf den elegant-abgerundeten<br />

Gehäusekanten ist das Lack-Make-Up<br />

gleichmäßig aufgetragen. Jamos<br />

Sorgfalt und Liebe zum Detail kommt<br />

auch bei der klassischeren Variante mit<br />

Echtholz Walnuss-Furnier zum Vorschein,<br />

die sich genau so wertig präsentiert<br />

wie ihr lackiertes Pendant dafür<br />

aber nur gegen Aufpreis erhältlich ist.<br />

Die Kompakte arbeitet als klassischer<br />

Zweiwegerich. Ein Woofer im 17,8cm-<br />

Format wandelt nicht nur den untersten<br />

Frequenzbereich sondern auch den Mittelton.<br />

Ein ausgefuchster dreilagiger<br />

Sandwich-Aufbau der Membran (der<br />

Klangmeriten von Alu, Titan und Papier<br />

vereint), eine große Gummi-Sicke und<br />

RAUM UND AUFSTELLUNG<br />

Jamo Concert C103<br />

Jamo Concert C109<br />

Fotos: Julian Bauer, Archiv<br />

Raumgröße<br />

K<br />

Akustik<br />

T<br />

M<br />

A<br />

Aufstellung<br />

D<br />

W<br />

G<br />

H<br />

Gerade oder nur ganz leicht<br />

aufstellen und der Box etwa<br />

20cm Platz zur Rückwand<br />

lassen. Hörabstand ab 2m.<br />

F<br />

Raumgröße<br />

K<br />

Akustik<br />

T<br />

D<br />

M<br />

A<br />

Aufstellung<br />

W<br />

G<br />

H<br />

F<br />

Gerne etwas stärker<br />

anwinkeln; definitiv<br />

freistehend mit Platz zu den<br />

Seiten. Hörabstand ab 3m.<br />

Die Aufschlüsselung der Symbole finden Sie auf Seite 164.<br />

www.audio.de ›12 /2014<br />

25


Lautsprecher › JAMO-BOXEN<br />

UMGEBAUT: Selbes Format, unterschiedlicher Arbeitsbereich. Der Woofer (links) ist auf<br />

Belastbarkeit getrimmt, der Mitteltöner mit leichterer Schwingspule auf Agilität.<br />

ein leistungsfähiger Antrieb fördern Belastbarkeit<br />

und Klirrarmut. Jamo setzt<br />

hier keine Staubschutzkalotte ein sondern<br />

einen Phaseplug aus Aluminium<br />

der nebenbei auch die Kühlung der<br />

Schwingspule verbessert. Das selbe<br />

Chassis kommt gleich in doppelter Ausführung<br />

im Concert-Topmodell zum Einsatz<br />

– muss hier jedoch nur den Bassbereich<br />

wiedergeben. Denn in der C109<br />

eine durch dickem MDF getrennte Etage<br />

höher wohnt ein waschechter Mitteltöner<br />

– was normalerweise Garant für<br />

eine lockerere Stimmen-Wiedergabe ist.<br />

Das Membran-Format und ihre Beschaffenheit<br />

sind quasi identisch mit dem<br />

Bass; Jedoch optimierten die Jamo-Entwickler<br />

den Antrieb des Mitteltöners auf<br />

Agilität und weniger auf hohe Kraftreserven<br />

wie beim langhubig-arbeitenden<br />

Bass. Ein konventionelles Reflexsystem<br />

unterstützt in beiden Jamos den Tieftonbereich.<br />

Die Überdimensionierung des<br />

Rohres soll Luftgeräusche während des<br />

Betriebes verhindern.<br />

Ebenfalls bei Kompakt-, und bei Standbox<br />

identisch: Der Hochtöner. Eine neuartige<br />

Aufhängung entkoppelt ihn weitestgehend<br />

akustisch vom Rest des Gehäuses.<br />

Der Sinn der Isolierung: Vibrationen<br />

können die 25mm-Kalotte nicht<br />

mehr (oder nur vernachlässigbar) stören,<br />

weshalb sie Signale theoretisch sauberer,<br />

sprich klirrärmer wandelt. Eine in die<br />

Montageplatte integrierte Schallführung<br />

hilft dabei, das Abstrahlverhalten optimal<br />

zu kontrollieren und eine gleichmäßigere<br />

Ausbreitung höherer Frequenzen<br />

zu erreichen.<br />

Zu Beginn des Hörtests imponierten sowohl<br />

C103 als auch C109 mit einer voluminösen<br />

Bühnen-Abbildung – wirkten<br />

jedoch frisch aus dem Karton vor allem<br />

im Mittelton noch etwas verschnupft.<br />

Kein Ding: Schon nach einem Wochenende<br />

Dauerbetrieb klangen die beiden<br />

wie verwandelt und die leicht verhaltene<br />

Art hatte beide komplett abgelegt. Besonders<br />

die C103 hatte es den <strong>AUDIO</strong>-<br />

Testern angetan. Es gelang ihr, Musik<br />

MESSLABOR C103<br />

Auf Achse gemessen, ist eine gen Hochton<br />

ansteigende Tendenz im Frequenzgang<br />

der Jamo C103 erkennbar (Abb. 1).<br />

30 Grad seitlich beruhigt sie sich jedoch<br />

wieder. Mustergültiges Wasserfalldiagramm<br />

(o. Abb.), das für die Qualität der<br />

Treiber spircht. Die Klirrmessung ergab bis<br />

95dB vernachlässigbaren Klirr, der erst bei<br />

100dB leicht – vor allem im Bass –, aber<br />

harmonisch ansteigt (Abb. 2). AK=65.<br />

Jamo C103<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

16 Ohm<br />

8 Ohm<br />

60 dB<br />

4 Ohm<br />

2 Ohm<br />

Impedanzverlauf<br />

50 dB<br />

1 Ohm<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

Jamo C103<br />

Pegel- & Klirrverlauf<br />

110 dB<br />

85 dB 90 dB 95 dB 100 dB<br />

100 dB<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

20 Hz 50 Hz 100 Hz 200 Hz 500 Hz 1 kHz 2 kHz 5 kHz<br />

26<br />

www.audio.de ›12 /2014


Lautsprecher › JAMO-BOXEN<br />

FAZIT<br />

Alexandros Mitropoulos<br />

<strong>AUDIO</strong>-Redakteur<br />

ANGEBAUT: Jamo platziert die Weiche service-freundlich auf die Rückseite des Kabel-<br />

Terminals. Die Schaltung selbst ist auf Phasenlinearität bei der Signaltrennung optimiert.<br />

Jamo bietet mit seiner Concert-<br />

Serie den Design-verliebten Hifiisten<br />

unter uns eine amtliche<br />

Lautsprecher-Lösung. Aber Optik<br />

mit quasi perfekter Verarbeitung<br />

hin oder her: Sowohl die Kompakte<br />

C103 als auch die Concert-<br />

Standbox C109 lieferten nach<br />

kurzer Einspielzeit einen vollwertigen<br />

Highend-Klang.<br />

jeglicher Couleur mit bezaubernder<br />

Spielfreude wiederzugeben – blieb dabei<br />

aber so neutral – nicht analytisch –,<br />

dass sich selbst eingefleischte Monitor-<br />

Fans mit der Kleinen sofort anfreundeten.<br />

Die Abbildung geriet immer noch<br />

groß, besaß nun aber auch den Detailreichtum<br />

oben herum, der ihr im uneingespielten<br />

Zustand noch fehlte. Und<br />

aus ihrem gar nicht mal so kompakten<br />

42cm-Gehäuse kam bei Marcus Millers<br />

„Free” sogar richtig pfundiger Bass heraus<br />

– heidenei, Jamos C103 sorgte für<br />

richtig gute Laune! Ihre große Schwester<br />

legte bei allem noch ein Schippe<br />

drauf und trat insgesamt und speziell im<br />

Bass selbstbewusster auf – und präziser<br />

zugleich. Dank des Mitteltöners löste<br />

die C109 beispielsweise Stimmen<br />

noch ein ganzes Stück feiner auf – der<br />

Gesang auf „Super Critical” (aus dem<br />

gleichnamigen Ting Tings-Album) klang<br />

noch natürlicher als bei der kleinen<br />

Schwester und konnte sich einfacher<br />

vom Gehäuse lösen.<br />

STECKBRIEF<br />

Vertrieb<br />

www.<br />

Listenpreis<br />

Garantiezeit<br />

Maße B x H x T<br />

Gewicht<br />

Furnier/Folie/Lack<br />

Farben<br />

Arbeitsprinzipien<br />

Raumanpassung<br />

Besonderheiten<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

Neutralität (2x)<br />

Detailtreue (2x)<br />

Ortbarkeit<br />

Räumlichkeit<br />

Feindynamik<br />

Maximalpegel<br />

Bassqualität<br />

Basstiefe<br />

Verarbeitung<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

JAMO<br />

EMPFEHLUNG<br />

CONCERT C103 AUSGEWOGENHEIT<br />

Osiris Audio<br />

0 61 22 / 72 76 00<br />

osirisaudio.de<br />

1500 Euro<br />

5 Jahre<br />

22,5 x 42 x 29,7 cm<br />

11,4 kg<br />

• / – / •<br />

Schwarz od. Weiß glänzend,<br />

Walnuss natur.<br />

2 Wege, Bassreflex<br />

–<br />

–<br />

ÅEnorm ausgewogener und<br />

kultivierter Klang, der tonal in<br />

keiner Lage überfordert wirkt,<br />

spielfreudig und dynamisch.<br />

Í –<br />

85<br />

85<br />

85<br />

85<br />

85<br />

85<br />

85<br />

85<br />

sehr gut<br />

85 PUNKTE<br />

ÜBERRAGEND<br />

12/14<br />

JAMO<br />

EMPFEHLUNG<br />

CONCERT C109<br />

KLANGSTARK<br />

Osiris Audio<br />

0 61 22 / 72 76 00<br />

osirisaudio.de<br />

3000 Euro<br />

5 Jahre<br />

23,4 x 113,2 x 41,7 cm<br />

36,3 kg<br />

• / – / •<br />

Schwarz od. Weiß glänzend,<br />

Walnuss natur.<br />

3 Wege, Bassreflex<br />

–<br />

–<br />

ÅFeinauflösender deiailreicher<br />

Klang, der Genre-unabhängig<br />

neutral und dynamisch wirkt.<br />

Í –<br />

90<br />

95<br />

90<br />

95<br />

90<br />

95<br />

90<br />

95<br />

sehr gut<br />

93 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

12/14<br />

MESSLABOR C109<br />

Das Concert 10-Topmodell besitzt einen<br />

linearen, quasi-brettgeraden Frequenzverlauf<br />

(auf Achse, rote Kennline, Abb. 1) und<br />

reicht tief in den Bass (35Hz bei -3dB). 30<br />

Grad seitlich tritt hingegen ab 15kHz ein<br />

gutmütiger Hochtonabfall ein (blau). Prinzipbeding<br />

klirrt die Standbox noch weniger<br />

als die Kompakte C103: Selbst bei 100 Dezibel<br />

ist der Klirr vollkommen vernachlässigbar.<br />

<strong>AUDIO</strong>-Kennzahl=61.<br />

Jamo C109<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

16 Ohm<br />

8 Ohm<br />

60 dB<br />

4 Ohm<br />

2 Ohm<br />

Impedanzverlauf<br />

50 dB<br />

1 Ohm<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

Jamo C109<br />

Pegel- & Klirrverlauf<br />

110 dB<br />

85 dB 90 dB 95 dB 100 dB<br />

100 dB<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

20 Hz 50 Hz 100 Hz 200 Hz 500 Hz 1 kHz 2 kHz 5 kHz<br />

www.audio.de ›12 /2014 27


Lautsprecher › STANDBOXEN<br />

Klassiker in Bestform<br />

Der britische Boxenspezialist B&W hat seine teilweise noch aus<br />

dem Jahr 2006 stammende CM-Serie überarbeitet. Unangetastet<br />

blieb nur das 2013 erschiene Topmodell CM10 mit seinem separat<br />

gelagerten Hochtöner. Den technologischen Leckerbissen gibt es<br />

nun auch in der neuen, kompakten CM6 S2.<br />

■ Test: Wolfram Eifert<br />

28 www.audio.de ›12 /2014


Lautsprecher › STANDBOXEN<br />

Gut Ding braucht Weile, so heißt<br />

ein bekanntes Sprichwort, doch<br />

der britische Boxenspezialist<br />

B&W scheint bei seiner CM10 eine Ausnahme<br />

zu machen und bringt bereits<br />

nach nur rund einjähriger Bauzeit eine<br />

S2-Version auf den Markt. Kunden, die<br />

die Box auch im Vertrauen auf die allgemein<br />

eher behutsame Modellpolitik des<br />

Hauses erworben haben, haben deshalb<br />

aber keinen Anlass zur Sorge, denn beim<br />

Topmodell der Serie wurde lediglich die<br />

Befestigung der Tieftöner geändert.<br />

Dass sie nun den Zusatz "S2" trägt, hat<br />

rein formale Gründe.<br />

RAUM UND AUFSTELLUNG<br />

B&W CM6 S2<br />

Raumgröße<br />

K<br />

Akustik<br />

T<br />

M<br />

A<br />

Aufstellung<br />

D<br />

W<br />

Für kleine und mittlere Räume.<br />

Frei oder wandnah aufstellen.<br />

Hörabstand ab 2m, für höchste<br />

Präzision leicht anwinkeln.<br />

Als die Standbox 2013 in die CM-Serie<br />

aufgenommen wurde, waren die kleineren<br />

Modelle teilweise bereits sieben<br />

Jahre am Markt. Bei der nun vollzogenen<br />

Überarbeitung wollte der Hersteller<br />

den Eindruck vermeiden, die erst vor gut<br />

einem Jahr erschienene CM10 hätte<br />

nicht den neuesten technologischen<br />

Stand. Tatsächlich besaß die Standbox<br />

bereits 2013 alle klangrelevanten Neuerungen,<br />

die erst jetzt auch den übrigen<br />

Modellen zu Gute kommen.<br />

TEST<br />

CM-Modelle mit Tweeter on Top<br />

B&W CM6 S2 1 900 €<br />

B&W CM10 S2 3 600 €<br />

G<br />

H<br />

F<br />

Die Aufschlüsselung der Symbole finden Sie auf Seite 164.<br />

B&W CM10 S2<br />

Raumgröße<br />

K<br />

Akustik<br />

T<br />

D<br />

M<br />

A<br />

Aufstellung<br />

W<br />

G<br />

H<br />

Für mittlere und große Räume.<br />

Frei aufstellen, anwinkeln für<br />

höchste Präzision. Hörabstand<br />

ab 2,5 bis über 4 m.<br />

F<br />

Mit dem Generationswechsel wurden<br />

Zierblenden eingeführt, die an den Körben<br />

der Konustreiber die Köpfe der<br />

Schrauben verdecken. So gibt es keine<br />

störenden Einbuchtungen mehr und die<br />

Schallwand zeigt sich durchgehend<br />

glattflächig. Gleichzeitig wurde der<br />

Durchmesser der Schrauben vergrößert.<br />

Dies soll zu einem festeren Sitz der<br />

energetisch stark belasteten Konuschassis<br />

beitragen und im Verbund mit<br />

den besonders steif und klangneutral<br />

ausgeführten Schallwänden (siehe Simulation<br />

auf der folgenden Seite) die<br />

Klangreinheit fördern. Bei der CM10 ohne<br />

"S2" lagen die Köpfe der Schrauben<br />

noch offen, weshalb sich die ansonsten<br />

baugleichen Boxen optisch dann doch<br />

etwas unterscheiden. Die stoffbezogenen<br />

Schutzrahmen, die im Gegensatz zu<br />

manchen High-End-Boxen serienmäßig<br />

mitgeliefert werden, werden wie gehabt<br />

durch kleine versteckt montierte Magnete<br />

getragen. Dieser Kniff bringt mehr<br />

Ruhe ins Design und verstärkt den Eindruck<br />

klassenuntypischer Wertigkeit.<br />

Während die kleineren Modelle (mehr<br />

dazu später) in erheblicher Weise von<br />

neuen Treibern und besseren Frequenzweichen<br />

profitieren, blieb die CM10<br />

akustisch unverändert, zumal das Topmodell<br />

der CM-Reihe am Markt hervorragend<br />

ankommt. Ein Indiz ihrer Beliebtheit<br />

ist sicher auch der Erfolg bei der<br />

letztjährigen <strong>AUDIO</strong>-Leserwahl, wo die<br />

Box auf Anhieb den ersten Platz in der<br />

Klasse bis 5000 Euro belegte, mit deutlichem<br />

Abstand zu den Verfolgern.<br />

Nachdem bis vor kurzem nur die größte<br />

Standbox über einen freistehenden<br />

Hochtöner verfügen durfte, gibt es nun<br />

in Gestalt der CM6 S2 auch bei den<br />

Kompakten ein hervorgehobenes Spitzenmodell<br />

mit "Tweeter on Top". Damit<br />

wollen die Briten speziell jene Kunden<br />

ansprechen, die den anerkannt feinen<br />

und räumlichen Klang der CM10 schätzen,<br />

deren Schalldruck- und Bassfähigkeiten<br />

aber nicht benötigen oder es generell<br />

zierlicher mögen. Merkantil reizvoll<br />

ist diese Art Downsizing allemal,<br />

denn bei der CM6 S2 sparen Interessenten<br />

nahezu die Hälfte des Kaufpreises.<br />

<strong>AUDIO</strong> hat deshalb beide Modelle bestellt<br />

und miteinander verglichen.<br />

Die neuen CM-Modelle sind wie ihre<br />

Vorgänger wahlweise aufwendig lackiert<br />

oder echtholzfurniert und mit einer<br />

Garantie über 10 Jahre ausgestattet,<br />

die bei einem Besitzerwechsel erhalten<br />

bleibt. Dieses Qualitätsversprechen ist<br />

letztlich bares Geld wert, denn es sorgt<br />

für stabile Preise bei einem eventuellen<br />

Wiederverkauf. Eine Besonderheit zeigt<br />

sich bei den Lackfarben. Die schwarzen<br />

Versionen sind glänzend ausgeführt, die<br />

weißen hingegen matt.<br />

Die neuen CM-Hochtöner, auch die der<br />

kleineren Modelle, verfügen über eine<br />

zweilagige Membran aus Aluminium,<br />

wobei ein Teil lediglich ringförmig ausgeführt<br />

ist. Mit diesem Kniff erzielt B&W<br />

gegenüber der bisherigen Konstruktion<br />

eine höhere Steifigkeit bei dennoch geringerem<br />

Gewicht. Als direkte Folge verschiebt<br />

sich die bei Hartmembranen übliche<br />

Aufbruchresonanz von 30 auf 38<br />

Kilohertz und entfernt sich damit noch<br />

weiter als bisher von der oberen Wahrnehmbarkeitsgrenze.<br />

Durch die höhere Stabilität entwickelt<br />

die Doppelmembran ein geringeres Eigenleben<br />

und kann die Befehle der<br />

Schwingspule exakter in Schall verwandeln.<br />

Von dieser Technik profitieren alle<br />

neuen CM-Modelle bis hinunter zur kleinen<br />

CM1 S2 für 900 Euro das Paar. Bei<br />

www.audio.de ›12 /2014 29


Lautsprecher › STANDBOXEN<br />

den günstigeren Modellen ist der Hochtöner<br />

flächenbündig in die Schallwand<br />

integriert. CM6 und CM10 verfügen<br />

über eine Nobelversion, die aufwendiger<br />

gedämmt ist und frei auf dem Gehäuse<br />

lagert. Davon verspricht sich der<br />

Hersteller Vorteile beim Rundstrahlverhalten,<br />

gepaart mit einem reineren<br />

Klang. Das rundliche Extra-Gehäuse ist<br />

weich gelagert, was sich durch vorsichtiges<br />

Anfassen leicht erfühlen lässt. Passieren<br />

kann dabei nicht viel, denn die<br />

empfindliche Membran ist durch eine<br />

klanglich vollkommen unkritische Gitterhaube<br />

geschützt, welche sich nur mit<br />

Spezialwerkzeug entfernen lässt.<br />

Bei den CM-Frequenzweichen folgt<br />

B&W der bei den vornehmen 800er Modellen<br />

erstmals eingeschlagenen Philosophie<br />

der zweigabhängigen Flankensteilheiten.<br />

Für Bässe und Mitten sind<br />

deshalb mehr frequenzabhängig wirkende<br />

Elemente im Einsatz als in den Höhen.<br />

Die Weichenbauteile, speziell die<br />

Kondensatoren, sind von höchster Qualität<br />

und stammen aus der Evo-Reihe der<br />

Kölner Nobelmarke Mundorf.<br />

Von der deutlich preiswerteren 600er<br />

Baureihe (Test der 683 in Heft 5/2014)<br />

können sich die CM-Modelle durch anspruchsvollere<br />

Membranmaterialien<br />

und Antriebe absetzen. In besonderem<br />

Maße gilt dies für den aufwendig von<br />

der Gehäuserückwand aus gestützten,<br />

ALT GEGEN NEU: Die zweiteilige Membran des neuen Hochtöners (rechts)<br />

folgt der Schwingspule in der Simulation präziser und schwingt vollflächig<br />

mit nahezu gleicher Intensität, ablesbar an der konstanteren Färbung.<br />

sickenlos arbeitenden Mitteltöner der<br />

CM10, der ebenfalls die Gene der 800er<br />

Serie in sich trägt. Der Tiefmitteltöner<br />

der CM6, der ein breiteres Frequenzspektrum<br />

verarbeiten muss, ist dagegen<br />

mit einer herkömmlichen, langhubigen<br />

Randaufhängung ausgestattet.<br />

Im Vergleich mit den Gehäusen der<br />

600er Baureihe sind die CM-Kabinette<br />

deutlich steifer und klangneutraler ausgeführt.<br />

Auf eine Anregung mit Störschall<br />

(siehe Simulation auf der folgenden<br />

Seite) reagieren sie sehr viel gelassener.<br />

Der Anwender hört so mehr von<br />

den hochwertigen Chassis und weniger<br />

Trübungen vom Gehäuse.<br />

Als weitere Besonderheit verfügt die<br />

CM10 über drei parallel geschaltete Tieftöner<br />

mit extrem verwindungssteifen<br />

Membranen aus Papier- und Kevlar. Die<br />

gegenüber der CM6 ungleich üppigere<br />

Bestückung verhilft der CM10 zu deutlichen<br />

Vorteilen bei Empfindlichkeit,<br />

Basstiefe und Schalldruckreserven.<br />

Stets um Ausgewogenheit und natürliche<br />

Klangfarben bemüht, bewies die<br />

CM10 einmal mehr ihre Eignung für<br />

akustische Klangkörper, die nur mit effektfrei<br />

arbeitenden Boxen überzeugend<br />

klingen. Auch und gerade tonal heikle<br />

Gesangstimmen und Streichinstrumente<br />

klangen mit der Dreiwegebox fein und<br />

ausdruckstark, ganz ohne Verbissenheit<br />

im Diskant.<br />

Die ungleich zierlichere CM6 S2 stand<br />

ihrer großen Schwester bei Temperament<br />

und Geschmeidigkeit kaum nach<br />

und offenbarte zarte Verästelungen<br />

kaum weniger bereitwillig. Herrlich exakt<br />

und dreidimensional gestalteten die<br />

beiden die räumliche Darstellung, mit<br />

leichten Vorteilen für die Standbox, wo<br />

sich das Geschehen noch etwas deutlicher<br />

von den Gehäusen löste.<br />

Das Adagietto aus der 1924 entstandenen<br />

Klaviersonate von Igor Strawinsky<br />

gelang beiden Bowers-Modellen wunderbar<br />

fließend, unaufgeregt und doch<br />

MESSLABOR<br />

CM6 S2<br />

Die CM6 zeigt sich gegenüber der CM10<br />

etwas weniger linear und ziemlich genau<br />

2 dB leiser. Die Impedanz (o. Abb) verläuft<br />

etwas hochohmiger. Die Grenzfrequenz im<br />

Bass liegt 4 Hz höher. Die CM6 S2 kann<br />

104 dB laut werden und verzerrt nur sehr<br />

wenig, dennoch etwas mehr als die CM10<br />

S2. Wegen der geringeren Empfindlichkeit<br />

liegt die AK etwas höher bei 64.<br />

CM10 S2<br />

Bei der Frequenzgangmessung liefert die<br />

CM10 S2 bis auf Winzigkeiten das gleiche<br />

Ergebnis wie vor einem Jahr. Die doppelte<br />

Alu-Kalotte zeigt einen Resonanzpeak bei<br />

38 kHz, weit oberhalb der Hörgrenze. Die<br />

Impedanz erreicht ihr Minimum mit 3,0<br />

Ohm bei 120 Hz. Die CM10 S2 kann bis zu<br />

110 dB laut werden und verzerrt besonders<br />

in den Mitten vorbildlich wenig. AK=60.<br />

B&W CM6 S2<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

16 Ohm<br />

8 Ohm<br />

60 dB<br />

4 Ohm<br />

2 Ohm<br />

Impedanzverlauf<br />

50 dB<br />

1 Ohm<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

Bowers&Wilkinson CM10 S2<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

B&W CM6 S2<br />

Pegel- & Klirrverlauf<br />

110 dB<br />

85 dB 90 dB 95 dB 100 dB<br />

100 dB<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

20 Hz 50 Hz 100 Hz 200 Hz 500 Hz 1 kHz 2 kHz 5 kHz<br />

Bowers&Wilkinson CM10 S2<br />

Pegel- & Klirrverlauf<br />

110 dB<br />

85 dB 90 dB 95 dB 100 dB<br />

100 dB<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

20 Hz 50 Hz 100 Hz 200 Hz 500 Hz 1 kHz 2 kHz 5 kHz<br />

30<br />

www.audio.de ›12 /2014


Lautsprecher › STANDBOXEN<br />

FAZIT<br />

Wolfram Eifert<br />

<strong>AUDIO</strong>-Mitarbeiter<br />

fern jeder Mattigkeit. Solange sich die<br />

Tester mit zivilen Pegeln zufrieden gaben,<br />

waren Spielfreude und Differenzierungsvermögen<br />

bei der CM6 kaum geringer.<br />

Doch keimte der Wunsch nach<br />

gefühlten Orignallautstärken, geriet die<br />

Kompaktbox sehr deutlich ins Hintertreffen<br />

und wirkte genervt. Andererseits<br />

wusste die zierliche CM6 S2 mit den<br />

temporeichen Housetracks des dänischen<br />

DJs Anders Trentemøller eine<br />

Menge Druck und Emotionen zu erzeugen,<br />

so dass viele Anwender den<br />

Wunsch nach einer höherwertigen Box<br />

kaum verspüren werden.<br />

Doch das Bessere ist bekanntlich der<br />

Feind des Guten, und so dürfte die uneingeschränkte<br />

Freude an der CM6 nur<br />

solange anhalten, bis die CM10 mit ihrer<br />

ungleich maskulineren Spielweise auftrumpfen<br />

darf. Füttern Sie das CM-Topmodell<br />

einfach mal mit Trentemøllers Album<br />

"Last Resort". Die Dreiwegebox<br />

lässt die mit komplexen Basslinien untermauerten<br />

Tracks derart variantenreich<br />

donnern, dass es jedem Technokenner<br />

Tränen der Freude in die Augen<br />

treibt. Dass der feine Clubsound bei aller<br />

Wucht so herrlich vornehm klingt, liegt<br />

zu einem nicht geringen Teil an diesem<br />

traumhaft guten Ausnahmehochtöner,<br />

den es so günstig nur in den beiden CM-<br />

Königsmodellen zu kaufen gibt.<br />

KLANGNEUTRALE GEHÄUSE: Bei einer<br />

Anregung mit 350 Hz (Grundtonbereich mit<br />

hoher Energiedichte) schwingt die weniger<br />

aufwendige Schallwand der preiswerteren<br />

683 (oben) deutlich intensiver mit als die<br />

deutlich steifere Front einer CM10 S2.<br />

STECKBRIEF<br />

Vertrieb<br />

www.<br />

Listenpreis<br />

Garantiezeit<br />

Maße B x H x T<br />

Gewicht<br />

Furnier/Folie/Lack<br />

Farben<br />

Arbeitsprinzipien<br />

Raumanpassung<br />

Besonderheiten<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

Neutralität (2x)<br />

Detailtreue (2x)<br />

Ortbarkeit<br />

Räumlichkeit<br />

Feindynamik<br />

Maximalpegel<br />

Bassqualität<br />

Basstiefe<br />

Verarbeitung<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

B&W<br />

CM6 S2<br />

B&W Group Germany<br />

0 52 01 / 87 17 0<br />

gute-anlage.de<br />

1 900 Euro<br />

10 Jahre (übertragbar)<br />

20 x 34 x 30,1 cm<br />

8,9 kg<br />

• / – / •<br />

Schwarz glänzend, Weiß matt,<br />

Nussbaum rot<br />

2 Wege, Bassreflex<br />

–<br />

Tweeter on Top<br />

ÅEntspannte und doch flinke<br />

Spielweise ohne Künstlichkeit,<br />

detailreich, raumgenau, für eine<br />

Kompaktbox hoch belastbar.<br />

Í –<br />

90<br />

90<br />

95<br />

85<br />

90<br />

80<br />

75<br />

75<br />

überragend<br />

86 PUNKTE<br />

ÜBERRAGEND<br />

Bei Lautsprechern gibt es für die<br />

Entwickler stets Spielräume bei<br />

der Feinabstimmung. Für echte<br />

Profis ist es ein Leichtes, Boxen<br />

so abzustimmen, dass spezielle<br />

Klangeigenschaften besonders<br />

deutlich hervortreten. Oft reicht<br />

zum Beispiel eine angedeutete<br />

Betonung der Mitten und schon<br />

wirkt eine Box lebendiger, doch<br />

darunter leidet die Neutralität.<br />

B&W verzichtet bei CM6 S2 und<br />

CM10 S2 vollständig auf solche<br />

Tricks. Beide Modelle sind nicht<br />

vordergründig auf Temperament<br />

getrimmt und wirken dennoch<br />

wunderbar vital. Wenn Sie Ihre<br />

Boxen wandfern stellen können,<br />

greifen Sie am besten zur CM10,<br />

ansonsten reicht die CM6.<br />

B&W<br />

CM10 S2<br />

B&W Group Germany<br />

0 52 01 / 87 17 0<br />

gute-anlage.de<br />

3 600 Euro<br />

10 Jahre (übertragbar)<br />

20 x 99 x 36,4 cm (ohne Sockel)<br />

33,5 kg<br />

• / – / •<br />

Schwarz glänzend, Weiß matt,<br />

Nussbaum rot<br />

3 Wege, Bassreflex<br />

–<br />

sickenloser Mitteltöner<br />

ÅFeinfühliger Klangcharakter,<br />

sehr neutral, ohne dynamische<br />

Übertreibungen, großartiger<br />

Bass, auffallend pegelfest.<br />

Í –<br />

95<br />

105<br />

95<br />

90<br />

110<br />

95<br />

85<br />

85<br />

überragend<br />

96 PUNKTE<br />

ÜBERRAGEND<br />

www.audio.de ›12 /2014 31


Verstärker › Vorverstärker<br />

Test<br />

Bezeichnung Test<br />

Octave HP 700 ab 14 000 €<br />

Opera Linear 1 6000 €<br />

Pure Sound L 10 2800 €<br />

32 www.audio.de ›12 /2014


Verstärker › Vorverstärker<br />

Überhaupt kein Problem: Ein bisschen<br />

Eingangswahl, ein oder<br />

mehrere Regelpotentiometer,<br />

„klirrfreie” ICs, ein kleines Netzteil und<br />

ein Gehäuse drumherum: Und schon haben<br />

wir eine Vorstufe gebaut. Der einzige<br />

kleine Haken – unbhängig von Ansichten,<br />

Philosphien und Highend-Ketten:<br />

Das Ding wird in 999 von 1000 Fällen<br />

schauderhaft klingen.<br />

Die Folge: Selbst die erfolgsreichsten<br />

Entwickler verweisen wohl triumphierend<br />

auf ihre Endverstärker. Die Vorstufe<br />

„kommt noch”, heißt es dann aber oftmals<br />

anschließend. Sprich an das Thema<br />

gehen sie nur mit Manschetten ran.<br />

„Es reicht ein einziger schräger Blick”,<br />

um schon klangliches Unheil heraufzubeschwören,<br />

und „man hört alles”, gibt<br />

selbst der wahrlich mit allen Technik-<br />

Wassern gewaschene Octave-Chef Andreas<br />

Hoffmann zu. Umso schöner,<br />

dass sich der Schöpfer der legendären<br />

HP 500 nun mit der HP 700 wieder einer<br />

Neuentwicklung annahm. Ähnliches gilt<br />

für Operas Chefentwickler Liu Shihui<br />

und seine Linear 1. Und auch für den<br />

Fuchs Guy Sergeant und seine preisgünstige<br />

L 10. Das die Cracks alle Röhren<br />

verwenden, kann nur ein Zufall sein!<br />

Fotos: Julin Bauer, Shutterstock, Archiv<br />

Gut im Singen<br />

Vorstufe ≠ schwierig! Drei Röhren-Vorarbeiterinnen versuchen trotzdem<br />

die Kreis-Quadratur: Ordnung in der Anlage schaffen sowie laut und<br />

leise zu reglen, ohne dass dem Highender Hören und Sehen vergeht.<br />

■ Test: Johannes Maier<br />

www.audio.de ›12 /2014<br />

33


Verstärker › VORVERSTÄRKER<br />

Opera<br />

Linear 1, 6000 Euro<br />

Pure Sound<br />

L 10, 2800 Euro<br />

Die Opera sieht fraglos wunderbar<br />

aus, und sie ziert sich zu alledem<br />

mit kostbaren, zeitlosen<br />

Schmuck. Als Steigerung wäre nur mit<br />

Quecksilberdampf gefüllte Flasche in<br />

Frage gekommen, die Robert von Lieben<br />

im Jahre 1906 zum Patent anmeldete.<br />

Vernünftiger Weise zogen die Schöpfer,<br />

um ihre Linear 1 für 6000 Euro zu<br />

krönen, Vakuum-Röhren der zweiten<br />

Generation vor. So durften für den rechten<br />

und linken Stereokanal je eine Triode<br />

des Typs 101D die Verstärkungsgeschäfte<br />

übernehmen. Aha, da glüht<br />

weithin sichtbar der von zwei Federbügeln<br />

gespannte Kathoden-Heizdraht,<br />

der die Elektronen emittiert. Die ovale,<br />

darum herum gewickelte Spirale steuert<br />

den Ladungsfluß. Das runde Anodenblech,<br />

das von dicken, aus einem Glas-<br />

Quetschfuß ragenden Dumet (FeCrCu)-<br />

Metall-Stiften gehalten wird, fängt den<br />

Segen auf. Es braucht keine weiteren Erklärung,<br />

dass dieses Spiel, selbst wenn's<br />

mit dem Teufel zuginge, nie und nimmer<br />

unmusikalisch werden kann.<br />

Und schon gar nicht, wenn die Umgebung<br />

dazu passt! Deswegen stehen die<br />

101D – um auf Massebahnen vegitierenden<br />

und sonstigen unbotmäßigen Störenfrieden<br />

den Ein- und Austritt zu verwehren<br />

– über Transformatoren mit der<br />

Außenwelt in Verbindung. Und zwar<br />

nicht mit irgendwelchen, sondern – eingangsseitig<br />

– mit antimagnetisch gekapselten<br />

und mit Anti-Statik-Schutzschirmen<br />

zwischen den Wicklungen versehenen<br />

Lundahls. Ausgangsseitig agieren<br />

Schnittband-Eisenkern-Kollegen<br />

aus dem gleichen schwedischen Hause,<br />

bei dem auch der ambitionierte Studioausrüster<br />

oder auch die NASA kauft.<br />

Ganz nebenbei spannen diese Übertrager<br />

auch noch symmetrisch auf koaxial<br />

oder umgekehrt um.<br />

Nun gut, um den Weg über die Goldkontakte<br />

der Wahlrelais kommen die Eingangsschwingungen<br />

nicht herum. Sie<br />

müssen sich außerdem nach vorne zu<br />

dem Alps-Lautstärkepoti durchschlagen.<br />

Doch keine Sorge, in der Linear sorgen<br />

massive, dick versilberte und von<br />

einer Art Seidenschal umschlungene<br />

Leiter dafür, dass die Reise nicht wehtut.<br />

Nun könnte nur noch...? Kann nicht,<br />

denn die Opera besitzt eine Stromversorgung,<br />

die von und zu genannt werden<br />

kann. Auf der Von-Seite steht ein riesiger,<br />

hundertfach überdimensionierter<br />

Netztrafo im eigenen Stahl-Abschirmkabinett.<br />

Und müssen die 4,3 Volt, die<br />

an der Kathode anliegen, „nur” mit Halbleiter-Gleichrichtung<br />

und elektronischer<br />

Stabilsierung auskommen, strömt den<br />

Anoden ein geradezu himmlisches Manna<br />

zu. Statt mit Silizium–Sägen wird der<br />

Wechselstrom mit sanften Röhrendioden<br />

(als Dioden eingesetzte 6SL7-Trioden)<br />

zu gleichmäßigem umgeformt.<br />

Glättungs-Elkos gibt es auch, im wesentlichen<br />

stellen aber keine geringeren<br />

als zwei 2A3-Leistungstrioden des<br />

Edel-Herstellers Full Music – bei der Linear<br />

als Regler eingespannt – die vollendete<br />

Ebenmäßigkeit her. Zu guter Letzt<br />

filtern Folienkondensatoren des englischen<br />

Spezialisten LCR die allerletzten<br />

Störschnippsel – bevor sie auch nur in<br />

die Nähe des Signalwegs geraten – aus<br />

der Versorgungsleitung heraus.<br />

Umso weniger Mist, umso prächtiger<br />

darf sich die Musik entfalten. Und so<br />

tönte die Opera schon beim ersten Röhren-Licht<br />

verführerisch. Nach einigen Ti-<br />

REINER KLANG, KLARER FALL: Bei der Pure<br />

Sound wählt ein Drehschalter einen von fünf Line-<br />

Eingängen an. Neben zwei Pre-Outs steht auch ein<br />

nicht geregelter Aufnahmeausgang zur Verfügung.<br />

MEISTER LAMPE: Egal ob die Line-Ins oder die<br />

XLR-Anschlüsse benutzt werden, bei der Linear 1<br />

führt der Weg zu den<br />

Röhren (zu denen<br />

rechts) über Trafos<br />

hinein und über solche<br />

wieder hinaus.<br />

34<br />

www.audio.de ›12 /2014


Verstärker › VORVERSTÄRKER<br />

TECHNIK<br />

teln wuchs sie dann bereits über sich hinaus.<br />

Nun eröffnete sie gigantisch große<br />

Räume (fast so große wie die teurere<br />

Octave von Seite 34). Und nicht etwa<br />

irgendwelche grauen mathematische<br />

Dimensionen oder diese oder jene Freiheitsgrade.<br />

Nein, die Opera wollte – klar<br />

spürbar – darin körperhaftes und atmendes<br />

Leben sehen. Mit größter Freude<br />

schmückte sie dann ganze Konzertparadiese<br />

aus. Den Geigen gönnte sie frischen,<br />

hellbraun leuchtenden Firnis, den<br />

Saiten eine Extraportion Kollophonium.<br />

Die Bässe grummelten bärig, die Klavierläufe<br />

glitzerten vor Freude. Und kam<br />

bei Jazz und Pop noch elektronische<br />

Vorab-Verstärkung dazu, ging die Linear<br />

1 keinesfalls in die Knie, es blitzte und<br />

donnerte, die Spot-Sonnen schienen, es<br />

sah nicht minder schön aus.<br />

Möglicher zu schön, wandten nun die<br />

ewigen Kritikaster ein. Trug die Opera<br />

etwa bei dem feinen Mündchen einer Vienna<br />

Teng nicht doch zuviel Lippenstift<br />

auf, und nicht auch da einen Farbstrich,<br />

zuviel Bass-Fett oder eine allzuz bunt<br />

schillernde Patina auf?<br />

Seid doch ruhig, wehrten sich die Optimisten<br />

sodann: Uns bereitet die Linear 1<br />

von Opera die größte Freude und darauf<br />

kommt's uns an!<br />

KURZ, PURE UND BÜNDIG<br />

Vorstufen-Schaltpläne füllen Ordner oder<br />

lassen sich – wie im Fall der L 10 von Pure<br />

Sound – in Sekunden auf Bierdeckel kritzeln.<br />

Trotzdem steckt Gerhinschmalz drin.<br />

So hilft der 91-Kiloohm-Widerstand, der auf<br />

den mechanischen Eingangswahlschalter<br />

und auf Teflon-Solid-core-<br />

Verbindungskäbelchen folgt, die angeschlossenen<br />

Quellen nicht zu sehr, und vor<br />

allem nicht frequenzabhängig zu belasten.<br />

Im Gegensatz zu einem Fix-Resistor bedeutet<br />

die von elektrisch aktiven Kohlekristall-<br />

Spitzen gespickte Kratzbahn eines Normalpotentiometers<br />

für Musikschwingungen der<br />

Graus. Daher wurde das Poti so angeordnet,<br />

dass die Signale zwar gedämpft, aber<br />

dennoch nicht am direkten Zutritt zum<br />

Steuergitter gehindert werden. Weil die<br />

Triode dank Ausgangstrafo stets eine<br />

Röhren-gerechte hohe Ausgangsimpedanz<br />

sieht, darf sie überdies stets stressfreiharmonisch<br />

zu Werke gehen.<br />

KEINE KOMPROMISSE.<br />

Vollverstärker M6i Eingänge: 4 x Cinch, 1 x XLR, 1 x USB; Ausgänge:<br />

1 x Lautsprecher, Tape-Out, Pre-Out; Leistung 200 Watt/Kanal, silber<br />

oder schwarz, 17Kg, 2.549,-€<br />

MEHR PRODUKTE UND HÄNDLER:<br />

TELEFON 077 28 - 10 64 · WWW.REICHMANN-<strong>AUDIO</strong>SYSTEME.DE


Verstärker › VORVERSTÄRKER<br />

Die L 10 von Pure Sound sieht vielleicht<br />

nicht wunderschön, auf jeden Fall aber<br />

sturzsymphatisch aus. Kein Schnickschnack,<br />

kein pittoresker Röhrenzauber,<br />

sondern stattdessen ein urstabiles<br />

Stahlgehäuse, eine schlicht-dicke Alu-<br />

Front und vier Metallknöpfe vornedran.<br />

Und trotz des vergleichsweise moderaten<br />

Preises von 2800 Euro hat es zu vergoldeten<br />

und einzeln mit der Rückwand<br />

verschraubten Cinchbuchsen für fünf<br />

Hochpegeleingänge, einen Tape- und<br />

zwei Pre-Outs gereicht. Und außerdem<br />

für einen Kippschalter, der im Brummschleifen-Notfall<br />

für eine Trennung zwischen<br />

der Schaltungs- und Gehäuse-<br />

Masse sorgt.<br />

Die wahren Schätze dieser Vorstufe<br />

nimmt der Kenner aber erst nach dem<br />

Deckel-Abheben wahr. Aha, zwecks<br />

Verstärkung suchte Guy Sergeant eine<br />

russische Doppeltriode des Typs 6N6<br />

heraus, die eingangseitig immer noch<br />

genug Rauschabstand wahrt, aber – im<br />

Gegensatz zu den allgegenwärtigen<br />

ECC-Typen – deutlich mehr Dampf entwickeln<br />

kann. Und wird bei Normalschaltungen<br />

dieser Dampf in einem Anodenwiderstand<br />

gleich wieder zum großen<br />

Teil vernichtet – was summa summarum<br />

mindestens eine zweistufige Auslegung<br />

erfordert – strömt er bei der L 10 Ausgangsübertragern<br />

zu. Und zwar zu Vertretern<br />

mit erstaunlich großen Eisenkernen!<br />

Das sehen wir aber gerne, weil die<br />

6N6 ja im A-Betrieb laufen muss und<br />

solch ein Dauerstrom kleinere Kernchen<br />

in die Sättigung treiben kann. Wie auch<br />

immer und Verfechter kurzer Signalwege<br />

nicken freudig: Die Signale fließen –<br />

von den Umformern verlustarm von<br />

Dampf auf Musik-Liquor umgespannt,<br />

bereits den Cinch-Ausgängen zu.<br />

Verspricht die Schaltung auch bei der<br />

unvermeidlichen Lautstärkeregelung<br />

Schadensbegrenzung (siehe Kasten),<br />

geht die L 10 auch bei der Versorgung<br />

eigene Wege. Spannungsauberkeit allein<br />

Elektrolytkondensatoren herbeizuzwingen,<br />

gefällt Sergeant offenbar nicht.<br />

Zunächst spannte er nicht einen, sondern<br />

zwei Netztransformatoren ein.<br />

Diese geben geben ihre<br />

Spannung jeweils an ein<br />

Diodensystem einer Doppelröhre<br />

names 6Z4 ab.<br />

Nach geleisteter Zweiweg-Gleichrichtung<br />

folgt<br />

nicht etwa gleich ein Elko-<br />

Chemiekloben, sondern<br />

ein gesünderes, abrupte<br />

Ladevorgänge verhinderndes<br />

Säuberungsfilter,<br />

das aus zwei Eisenkerndrosseln<br />

und zwei<br />

kleineren Kondensatoren<br />

besteht.<br />

In der Tat, die L 10 hörte<br />

sich wunderbar stressfrei<br />

und doch äußerst lebenslustig<br />

an: Unten rum<br />

stramm und voll, oben<br />

1<br />

tieffarbig, prall und rund. Wirklich schlau,<br />

die L 10 suchte aus dem allgemeinen<br />

Vorstufen-Klangmenü mit Vorzug die<br />

warmen und in sich konsistenten Happen<br />

heraus. Strähniges, metallisches,<br />

pfeffriges oder gar giftiges ließ sie wohlbedacht<br />

liegen. Fehlt's deshalb unten an<br />

letzter Attacke, oben an Glanz? „Wurschtegal”<br />

dünkte es da die Tester, sie gestanden<br />

sich – vice versa L 10 – ebenfalls<br />

Gutmütigkeit zu. Also bitteschön,<br />

wer lieber symphatischer, runder Musik<br />

als einer fiesen Silikose erliegen will,<br />

nehme sich Pure Sound zur Brust.<br />

3<br />

4<br />

2<br />

MESSLABOR<br />

OPERA LINEAR 1<br />

Au weiha! Für das Geld, dass sie kosten,<br />

weisen die Luhndal-Übertrager – zu bedenken<br />

gilt's, dass sich die Ein- und Ausgangseinflüsse<br />

addieren – einen unübersehbaren<br />

Höhentick auf. Der perfekt harmonische,<br />

besonders „warme” Klirrverlauf<br />

steuert aber erfolgreich dagegen, so<br />

dass – wie der Hörtest bestätigt – nicht<br />

nur ein musikalischer, sondern auch ein<br />

ausgeglicherer Gesamteindruck ensteht.<br />

Spricht der knappe Rauschabstand nicht<br />

ür die Uralt-Röhren, holt die Opera-Vorstufe<br />

mit der erstmals bei Vorstufen angewendeten<br />

Klirrstabilitätsmessung auf: Bis<br />

auf im Bass ein erfreuliches Bild.<br />

36<br />

www.audio.de ›12 /2014


Verstärker › VORVERSTÄRKER<br />

FAZIT<br />

Johannes Maier<br />

<strong>AUDIO</strong>-Redakteur<br />

Ad eins zeigen die getesteten<br />

Röhren-Vorstufen, dass sich die<br />

Gerätegattung – um klangverlustfrei<br />

regeln und wählen zu können<br />

– immer noch lohnt. Ad zwei bringen<br />

sowohl die Linear 1 von Opera<br />

als auch die L 10 von Pure<br />

Sound röhrentypische klangliche<br />

Gelöstheit und Athmospäre mit<br />

ein. Und auch jeweils etwas eigenen<br />

Charakter. Das betrachten die<br />

einen als Abfall von der reinen<br />

Lehre, die musikliebende Mehrheit<br />

nimmt dies aber gern in Kauf.<br />

STECKBRIEF<br />

4<br />

1<br />

Vertrieb<br />

www.<br />

Listenpreis<br />

Garantiezeit<br />

Maße B x H x T<br />

Gewicht<br />

OPERA<br />

LINEAR 1<br />

Opera<br />

0 72 31 / 29 88 368<br />

opera-online.de<br />

6000 Euro<br />

2 Jahre<br />

43 x 22,5 x 40 cm<br />

25 kg<br />

PURE SOUND<br />

L 10<br />

Black<br />

0 72 46 / 63 30<br />

blackforestaudio.de<br />

2800 Euro<br />

2 Jahre<br />

42 x 18 x 32 cm<br />

17 kg<br />

3<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Phono MM / MC<br />

Hochpegel Cinch / XLR<br />

Festpegel Eingang<br />

TapeOut<br />

Pre Out Cinch / XLR<br />

Kopfhörer<br />

– / –<br />

5 / 1<br />

–<br />

–<br />

2 / 1<br />

–<br />

• / • (optional)<br />

5 / –<br />

–<br />

1<br />

2 / –<br />

–<br />

FUNKTIONEN<br />

Aufnahmewahlschalter<br />

Klangregler / abschaltbar<br />

Loudness<br />

Besonderheiten<br />

–<br />

–<br />

–<br />

Lundahl-Übertrager für<br />

Cinch- und XLR-In /Out.<br />

–<br />

–<br />

–<br />

Transformator-Ausgang.<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

ÜBERTRAGENDER SINN: Die L 10 entlässt die Ausgangssignale<br />

über zwei Übertrager (1). Für die Aufbereitung der kritischen Anoden-<br />

Gleichspannung benutzt die Pure Sound zwei Netztrafos (2),<br />

Röhrengleichrichter (3) und zwei Eisenkern-Siebdrosseln (4).<br />

ALTE SCHWEDEN: Um den Wirkungsgrad zu erhöhen, um Symmetrie<br />

zu bieten und um sich gegen Masse-Verkopplungen abzuschotten,<br />

setzt die Opera sowohl im Ein- als auch Ausgang Übertrager ein (1 und<br />

2). Und zwar berühmt-bewährte von Lundahl. Die von einer 6SL7 (3)<br />

gleichgerichtete Spannung wird von zwei 2A3-Trioden (4) stabilisiert.<br />

Phono MM/MC<br />

Klang Cinch/XLR<br />

Ausstattung<br />

Bedienung<br />

Verarbeitung<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

ÅWunderbar<br />

lebendiger, bunter, feinschillernder<br />

Paradiesvogelklang,<br />

..<br />

Í .. der manchmal fast<br />

„to much” erscheint.<br />

(– / –)<br />

123/123<br />

gut<br />

sehr gut<br />

überragend<br />

123 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

ÅSpontan ansprechender,<br />

warmer und im<br />

Bass symphatisch-knorrig-herzhafter<br />

Klang.<br />

Í Abbildung könnte<br />

breiter sein.<br />

(– / 115)<br />

115/115<br />

gut - sehr gut<br />

sehr gut<br />

sehr gut<br />

115 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

PURE SOUND L 10<br />

Ähnlich wie bei der Opera erscheint auch<br />

bei der Vorstufe von Pure Sound der Frequenzgang<br />

maßgeblich Transformatorbestimmt.<br />

Der sanfte Höhen-Roll-off bekommt<br />

der üblichen Digital-Kost aber eher<br />

gut, der schmale kleine Notch beí 10 kHz<br />

dürfte kaum zu erahnen sein. Der Vorteil<br />

der Trafo-Ankopplung: Der Klirr verhält<br />

sich mustergültig harmonisch. Die stark<br />

dominante zweite Oberwelle lässt den<br />

Schluss auf außerordentlich runde und<br />

warme Klänge zu. Derlei ändert sich kaum<br />

bei wechselnder Belastung. Wie bei der<br />

Opera beginnen die Verhältnisse – trafobedingt<br />

– erst im Bass an zu wackeln.<br />

www.audio.de ›12 /2014 37


Verstärker › VORVERSTÄRKER<br />

Octave<br />

HP 700 ab 11 000 Euro<br />

Allein für das finale Hörtest-Tuning<br />

der neuen HP 700 haben wir<br />

mehr als ein Jahr gebraucht",<br />

jammert Andreas Hoffmann fast mit Tränen<br />

in den Augen. „Jawoll, das war harte<br />

Arbeit”, sekundiert der den Chef begleitende<br />

Jung-Octavianer Marcel Lang<br />

lächelnd und packt die Vorstufe aus.<br />

Wow! Im Vergleich zu der optisch vierschrötigeren<br />

Vorgängerin HP 500 (AU-<br />

DIO 3/06 und 10/11) besticht die neue<br />

700er allein schon mit ihrer Optik. Die<br />

im Schwarzwald gebürstete, deutlich<br />

schwerere Alu-Front, die einen Quellenund<br />

Betriebsartenwahl-, sowie auf einem<br />

mittleren Vorsprung einen Lautstärke-Rundling<br />

trägt, sieht auf jeden<br />

Fall schöner aus. Die Beschriftung bei<br />

dem linken Vollmetallknopf verweist<br />

dann auch schon auf weitere moderne<br />

Errungenschaften. Mit „Gain H”, „M”<br />

und „L” passt sich die Vorstufe mit Bedacht<br />

unterschiedlich lauten Quellen an.<br />

Bypass signalisiert, dass die HP 700<br />

Surround-Tonkanäle ungeregelt durchschleifen<br />

kann. „TC on” deutet schließlich<br />

auf etwas völlig neues: Auf ein zusätzliches,<br />

größeres Vorstufen-Segment,<br />

dass oben-vorne auf der HP700<br />

eingelassen werden kann. Angesichts<br />

der kanalgetrennten, bei Bedarf einer<br />

zentimetergenauen Balanceverschiebung<br />

dienenden 0,5-Dezibel-Stufenschalter<br />

stöhnt Hoffmann wieder auf:<br />

„Wir haben die von Präzisonswiderständen<br />

avisierten Einstellungen alle genauestens<br />

mit Hilfe von kleinen Filtern im<br />

Frequenzgang kompensiert.” Fraglos eine<br />

Heidenarbeit, die der Bediener –<br />

wenn er mag – mit den für Rechts und<br />

Links separat vorhandenen Klangreglern<br />

ad absurdum führen kann. Oder er<br />

schaltet diese Stufen, die von einer zusätzlichen<br />

Doppeltrioden-Stufe unterstützt<br />

werden und unvermeidlicher Weise<br />

doch zu einer minimalen Eintrübung<br />

führen, per Druckknopf wieder aus.<br />

INNENANSICHT<br />

Die Tester empfehlen die 2600-Euro-<br />

Option trotzdem. Denn sie offeriert im<br />

gegensatz zur Grundversion die dezidierte<br />

Auswahl diverser Ausgänge. Äußerst<br />

praktisch, um beispielsweise mal<br />

die Endstufen X oder den Kopfhörer-<br />

Amp Y zum Einsatz aufzurufen. Zum anderen<br />

bringt die Möglichkeit, von der<br />

Gesamttätigkeit auf die Aktivierung eines<br />

Ausgang (oder bestimmte Kombinationen<br />

zweier) zu wechseln, ausprobierter<br />

Maßen einen kleinen aber feinen<br />

Klanggewinn.<br />

Im Fall Cinch-Out 1 und/oder 2 schlafen<br />

die strom- und hochfrequenz-tüchtigen<br />

Transistor-Pufferverstärker, welche die<br />

LUXUSOPTIONEN FÜRS ENTRÉE: Die<br />

gekapselten Step-up-Übertrager auf dem<br />

Einschub ganz links helfen sensiblen<br />

MC-Signalen auf die Sprünge, das Modul<br />

daneben verwöhnt MM-Ankömmlinge.<br />

38<br />

www.audio.de ›12 /2014


Verstärker › VORVERSTÄRKER<br />

Octave zur Speisung der Symmetrier-<br />

Ausgangsübertrager benutzt. Koaxiale<br />

Abnehmer koppelt die HP 700 über neuartige,<br />

durch ein Kupferblech von Hochfrequenz<br />

und Nachahmer-Blicken abgeschirmte<br />

Industrie-Folienkondensatoren<br />

direkt an den Anoden ihrer EF-<br />

184-Ausgangsentoden an (aktuell On-<br />

Stock-Versionen von Mullard, laut Hoffmann<br />

klingen auch D3A von Siemens<br />

gut). Einst dafür entwickelt, um Megahertz-breite<br />

TV-Zwischenfrequenzbänder<br />

sowohl gleichmäßig als auch mit<br />

Schmackes zu verstärken, muss ihnen<br />

der Musikdienst in der Octave wie ein<br />

leichtes Spiel vorkommen. Und dieses<br />

gleich zweimal, weil ihnen jeweils ein<br />

Stromquellen-Halbleiter (wirkt wie ein<br />

variabler, verlustfreier Arbeitswiderstand)<br />

bei der Aussteuerung hilft. Außerdem<br />

dürfen sich die EF 184 auch bei<br />

einer ECC-82-Doppeltriode von Tung<br />

Sol für den korrekten Antrieb bedanken.<br />

Letztendlich trifft aber wie selten die alte<br />

Highender-Weisheit zu: Eine Vorstufe<br />

ist, was sie frisst! In puncto Anoden-<br />

Hochspannung darf sich die HP 700 auf<br />

den emsigen, unter hohem Ruhestrom<br />

laufenden Einsatz ausgesucht rauscharmer<br />

Hochleitungs-Transistoren verlassen.<br />

Und ebenso auf insgesamt vier<br />

1500-Mikrofarad-Speicherelkos von Siemens/Epcos,<br />

die aller-allerletzte Wogen<br />

glätten. Ähnliches gilt für die Heiz- und<br />

für sonstige Hilfspannungen, nur eben<br />

ein oder zwei Nummern kleiner. Und da<br />

Octave den in der Firma selbst gewickelten<br />

Netztrafo, also die letzte verbleibende<br />

potenzielle Störfeldquelle, in ein abgesetztes<br />

Gehäuse verbannte, darf der<br />

Schluss gezogen werden: Außer bewundernden<br />

Blicken kriegt die bezaubernde<br />

junge Karlsbaderin von ihrer Umwelt<br />

nichts mit.<br />

Soweit wahrt auch der Highend-Einsteiger<br />

die Übersicht. Dieser nimmt unter<br />

anderem auch die drei Line-Ins oder die<br />

von „Instrumentations”-ICs unterstützten<br />

XLR-Eingänge mit. Doch spätestens<br />

bei der Frage nach der Bestückung der<br />

beiden Eingangsschächte wird klar,<br />

dass es sich bei der HP 700 um eine Vorstufe<br />

für Erwachsene handelt. Denn nur<br />

mit solchen lässt sich – beginnend mit<br />

den Stichworten „galvanische Trennung”<br />

– über die Vorteile der Symmetrie-Einschuboptionen<br />

diskutieren, die<br />

rein passiv mit gekapselten Octave-<br />

Übertragern arbeiten (890 Euro für Line,<br />

2000 für Moving-Coil-Übertrager). Wie<br />

auch immer, für diese oder jene Ketten<br />

bietet Octave – neben der fest zu installiernden,<br />

mit drei Doppeltrioden arbeitenden<br />

RIAA-Option für 1200 Euro –<br />

nicht weniger als acht Wechsel-Baugruppen<br />

an.<br />

Hinsichtlich weiterer Optionen wagten<br />

die Tester nun ein „D”-Wort zu äußern,<br />

was bei dem Meister Unmut erregte.<br />

_0D8DN_Ultrasone_Audio_ad_210x137_Perf_Nov2014.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);27. Oct 2014 14:28:28<br />

kompetent<br />

professionell<br />

unvergleichlich<br />

THE headphone company<br />

www.ultrasone.com


Verstärker › VORVERSTÄRKER<br />

„Fast alle CD-Spieler klingen katastrophal",<br />

gestand der Meister dann aber ein.<br />

Also, hoffentlich bietet Octave bald einen<br />

Digital/Analog-Wandel-Baustein an!<br />

Immerhin, es gelang auch schon mit AU-<br />

DIOs Arbeitsplayer CX 5 XE von Ayre<br />

und dem T+A-Endverstärker PA 3000<br />

HV als Komparsen die Qualitäten der HP<br />

700 zu „erahnen”. Qualitäten? Die Octave<br />

lieferte zum eigentlich schon vergilbten<br />

weggeschobenen Vorhang eine<br />

neue Erfahrung. Hoppla, da gab es ja<br />

noch mal einen dahinter und voila, den<br />

schob die HP 700 jetzt erstmals weg.<br />

Dahiner eröffnete sich eine neue Dimension<br />

an Tiefe, Ruhe und Klarheit.<br />

Beim Preis von 7000 Euro hat die im Juliheft<br />

getestete Symmetrical von NAT<br />

nach wie vor höchstes Lob verdient – die<br />

Octave setzte egal ob in koaxialer oder<br />

symmetrischer Verbindung an Großräumigkeit<br />

und fitzelgenauer Abbildung,<br />

einfach in jeder Beziehung einen drauf.<br />

Keine andere aktive Vorstufe – nur die<br />

passiv arbeitende Ypsilon PST 100 von<br />

12/12 klang vergleichbar – agierte bei<br />

<strong>AUDIO</strong> je so neutral, so erhaben rein<br />

und so grenzenlos dynamisch.<br />

Eine Leichtigkeit also, mit der HP 700<br />

Klavierläufe brillanter und behender dahinschießen<br />

zu lassen denn je. Noch genauer<br />

zu beobachten, wie sich die Schlegel-Köpfe<br />

in die Trommelfelle stemmen<br />

oder Funken aus den Becken schlagen.<br />

Oder ein Syphonieorchester auf einer<br />

luftigen, riesigen Bühne aufzustellen..<br />

Nehmen wir noch eine Bass dazu, der<br />

selsbt in dunkelsten Tiefen seine Wohlgestalt<br />

nicht verliert..: Die HP 700 sagt<br />

zu alledem ungerührt Bitteschön.<br />

Jegliche Art von Schönfärberei und<br />

künstlicher Gemütlichkeit verkneift sie<br />

sich allerdings. Stattdessen lädt sie eher<br />

mal zu Aufnahmevergleichen ein. Also<br />

auch zu professionellerem Engagement.<br />

Das nehmen Ihr wahrscheinlich einige<br />

übel, andere aber mit Sicherheit nicht!<br />

FAZIT<br />

Johannes Maier<br />

Redakteur<br />

Ein Schenkelklopf-Blitzjubel, mit<br />

dem proppere Geräte oftmals angepriesen<br />

werden, wäre bei der<br />

HP 700 nicht passend. Sie verlangt<br />

intensive Beschäftigung<br />

und echte highendige Ambition.<br />

Die Vorstufe klingt wohl auch auf<br />

Anhieb gut, Octave hat sie aber<br />

nicht fürs kurze, sondern für's<br />

Jahrzehnte-Glück ausgelegt.<br />

KRONE DER SCHÖPFUNG: Mit<br />

der Oben-auf-Regeloption erlaubt die<br />

Octave neben einer Klangregelung auch die<br />

dezidierte Anwahl der diversen Ausgänge.<br />

STECKBRIEF<br />

Vertrieb<br />

www.<br />

Listenpreis<br />

Garantiezeit<br />

Maße B x H x T<br />

Gewicht<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Phono MM / MC<br />

Hochpegel Cinch / XLR<br />

Festpegel Eingang<br />

TapeOut<br />

Pre Out Cinch / XLR<br />

Kopfhörer<br />

FUNKTIONEN<br />

Aufnahmewahlschalter<br />

Klangregler / abschaltbar<br />

Loudness<br />

Besonderheiten<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

Phono MM/MC<br />

Klang Cinch/XLR<br />

Ausstattung<br />

Bedienung<br />

Verarbeitung<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

OCTAVE<br />

HP 700<br />

Octave<br />

0 72458 / 32 78<br />

octave.de<br />

ab 11000 Euro<br />

2 Jahre<br />

46,2 x 13 x 48 cm<br />

ab 10 kg + 3,8 kg (Netzt.)<br />

div. Optionen<br />

3 / 2 + Optionen<br />

1<br />

1<br />

2 / 1<br />

–<br />

–<br />

–<br />

–<br />

Praktisch beliebige Anpass/Ausbau-Optionen.<br />

ÅAuf jegliche Art von<br />

Schönfärberei verzichtende,<br />

in puncto Tonalität<br />

und Abbildung einmalig<br />

perfekte Wiedergabe<br />

Í –<br />

folgt in späteren Tests<br />

135/135 (Grundversion)<br />

überragend<br />

sehr gut<br />

überragend<br />

135 PUNKTE<br />

ÜBERRAGEND<br />

MESSLABOR<br />

Was erwarten sie von der Messtechnik<br />

bei einer Topp-Vorstufe a la Octave? Richtig,<br />

nichts. Über die Line-Eingänge liefert<br />

die Octave keine Frequenzgang-Aberrationen,<br />

kein nennenswertes Rauschen, sowieso<br />

keinen Brumm (woher sollte er bei<br />

der Gleichspannungsaufbereitung auch<br />

herkommen) und bis auf homöopathische<br />

Spuren der völlig harmlosen ersten Oberwelle<br />

keine Verzerrungen. Die Eigenschaften<br />

der MC-Optionen wird <strong>AUDIO</strong><br />

in einem späteren Test diskutieren. Übrigens:<br />

Die Tester arbeiten gerade an neuen<br />

Lastwechsel-Klirrstabilitätsdiagramm<br />

für Vorstufen, wie es für Leistungs-Amps<br />

schon existiert. In vorläufigen 2-D-Diagramme<br />

malte die HP 700 gerade Linien!<br />

Die Vorstufe verhält sich auch hier perfekt.<br />

40<br />

www.audio.de ›12 /2014


DIE NEUE FOCUS XD SERIE<br />

Das ist kein Lautsprecher.<br />

Das ist die offizielle High-End-Anlage des 21. Jahrhunderts. Vollaktiv. Volldigital. Verlustfrei. Kabelfrei.<br />

Mit 24 Bit/192 kHz von der Quelle bis zur Membran. Das ist die totale digitale Revolution.<br />

Das ist die neue Focus XD. Die einzige Anlage, die Sie je brauchen werden.<br />

www.dynaudio.com/focusxd


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

TEST<br />

ACHT AUSSERGEWÖHNLICH ONE-BOX-SYSTEME<br />

Frohes Fest<br />

MARSHALL WOBURN 500 €<br />

Schon mal ein Paket HiFi zu Weihnachten verschenkt? Wer<br />

noch musikalische Geschenkideen sucht, ist bei diesen<br />

sechs One-Box-Systemen genau richtig. Viel Klang und<br />

Funktionalität im herausragenden Design. Da ist für jeden<br />

Wunschzettel was dabei – auch für den eigenen.<br />

■ Test: Christine Tantschinez<br />

BOSE SOUNDTOUCH 20 400 €<br />

BOSE SOUNDTOUCH 30 700 €<br />

CANTON MUSICBOX AIR 3 800 €<br />

GENEVA AEROSPHÈRE LARGE 800 €<br />

GENEVA AEROSPHÈRE SMALL 400 €<br />

So zehn Jahre dürfte er schon<br />

her sein, der erste große Test<br />

in der <strong>AUDIO</strong> von einer völlig<br />

neuen, irgendwie fremdartigen Gerätegattung.<br />

iPod-Dockingstationen<br />

waren damals der große Renner<br />

und lange Zeit war man in der<br />

Redaktion um dieses Thema vorsichtig<br />

herumgeschlichen. War das<br />

überhaupt HiFi? Oder handelte es<br />

sich größtenteils doch nur um spätere<br />

Plastikentsorgungsprobleme?<br />

<strong>AUDIO</strong> entschied sich für einen<br />

großen Massentest, jedoch mit einer<br />

eigenen Punkteskala – so recht<br />

traute man der Sache dann doch<br />

nicht. Aber schon damals stachen<br />

einige Docking-Player aus der zugegeben<br />

großen unbefriedigenden<br />

Masse mit beindruckend tollem<br />

Klang hervor und manche verblüfften<br />

zudem mit erstaunlichen Features.<br />

Eine gewisse Jungredakteurin<br />

betreute damals den Test und<br />

viele folgende danach und ist heute,<br />

– nicht mehr ganz so jung – immer<br />

wieder erstaunt, wie gut diese<br />

Kombinationen aus Amp und Speaker<br />

in einem Gehäuse klingen können.<br />

Nur dockt heute niemand seinen<br />

iPod oder iPhone an (Apple<br />

könnte ja mal wieder die Schnittstelle<br />

ändern), sondern standardisierte<br />

Funk-Übertragungswege<br />

wie Bluetooth (gerne in der etwas<br />

besseren Variante apt-x) und<br />

WLAN / Airplay sind gefragt. Die<br />

Kommunikation mit dem Heimnetzwerk<br />

und dem Internet ist sowieso<br />

ein Muß, schließlich sind<br />

Webradio und auch zunehmend<br />

Musikstreamingdienste wie Spotify<br />

oder Deezer der zeitgemäße Ersatz<br />

für das überholte UKW.<br />

Diese acht One-Box-Systeme sind<br />

jedenfalls vielfältiger und klanggewaltiger<br />

als je zuvor. Sie sind nicht<br />

die billigsten, aber können locker<br />

die Rolle der Zweit-, ja der Erstanlage<br />

übernehmen. Falls also noch<br />

Geschenkideen gefragt sind, hier<br />

sind unsere Vorschläge.<br />

Fotos: Julian bauer, Shutterstock, Archiv<br />

JBL AUTHENTICS L16 1000 €<br />

NAIM MUSO 1225 €<br />

42 www.audio.de ›12 /2014


Komplettanlage › One Box System<br />

www.audio.de ›12 /2014<br />

43


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

Marshall<br />

Woburn, 500 Euro<br />

MESSLABOR<br />

Hier klirrt nichts. Beim Pegel- und<br />

Klirrverlauf (Abb.) glänzt der Woburn<br />

mit erstaunlicher Stabilität bis hin zu<br />

gewaltigen 100dB – immerhin sind in<br />

einem relativ kleinen Gehäuse viele<br />

Teile untergebracht. A propos Gehäuse:<br />

Das überzeugte im Wasserfall-Diagramm<br />

(o.Abb.) mit einer geradezu<br />

highendigen Ressonanzarmut.<br />

Es ist ein Klischee, aber ein verdammt<br />

cooles: Der Marshall Woburn setzt<br />

ganz gezielt auf den Retro-Look der 50er<br />

und 60er Jahre. Stilecht im cremeweißen<br />

oder pechschwarzen Vinylgehäuse,<br />

mit goldenen Klangreglern und Knöpfen,<br />

samt der charakteristischen Blende und<br />

dem weltbekannten Schriftzug. Kein<br />

Frage, der Woburn ist ein echter Hingucker.<br />

Nach Hanwell und Stanmore (AU-<br />

DIO Test 12/13) ist es das dritte One-<br />

Box-Musiksystem von Marshall Headphones,<br />

die eigentlich nur indirekt mit<br />

den ursprünglichen berühmten Gitarrenverstärkern<br />

zu tun haben, aber voll und<br />

ganz auf deren Image setzen. Sogar an<br />

das Spiralkabel hat man gedacht, dass<br />

aber beim Woburn nicht in der Gitarre<br />

endet, sondern einen beliebigen Player<br />

wie etwa Smartphone oder Porti per Mini-Klinke<br />

anschließt. Dazu vermag der<br />

Woburn via Bluetooth Musik von einem<br />

Mobiltelefon oder Computer empfangen.<br />

Das war´s aber schon an moderner<br />

Kommunikation, alles weitere muss –<br />

ganz Old School – per Kabel über den<br />

analogen Cinch – oder in Form von digital-PCM<br />

über den optischen Eingang andocken.<br />

Auch die Treiberbestückung ist klassisch:<br />

Ein Stereo-System mit jeweils<br />

13cm-Bässen und 2,5cm-Dome-Tweeter,<br />

angetrieben von unempfindlichen<br />

Class-D-Endstufen. Die Bedienung ist<br />

genau wie man es von einem Retro-<br />

Amp erwartet: kinderleicht und selbsterklärend.<br />

Bis auf das Bluetooth-Pairing<br />

muss nix initialisiert, keine Amp installiert<br />

und keine Anmeldprozedur durchlaufen<br />

werden. Anstecken und loslegen,<br />

das ist das Motto.<br />

ROCK N´ROLL<br />

Und der Woburn kann ordentlich loslegen.<br />

Wo Marshall drauf steht, da ist<br />

Rock n' Roll drin, denn der knapp 40 Zentimeter<br />

breite Musikkasten rockte die<br />

Hütte und spielte auf wie so manch reinrassige<br />

Box es nicht vermag. Atmosphärisch<br />

dicht, mit präzisen Bass im Electro/<br />

Indie-Stück "A Dog´s Life" von den Wild<br />

Beasts. In den Vibrationen der Gitarrensaiten<br />

schwelgend bei Finks „Perfect<br />

Darkness“ Akustik-Version. Und in dynamischer<br />

Bestform beim Pink Floyd-<br />

Klassiker „Money“, mit genau dem passenden<br />

Hauch schmutziger Rockattitüde.<br />

Wobei man den Woburn nicht allein<br />

in die Rockschublade stecken sollte:<br />

Auch bei Bachs „English Suits“ glänzte<br />

er mit Dynamik und warmer Körperhaftigkeit.<br />

Bis zu einem erstaunlichen Maximalpegel<br />

von 100 dB bleibt der Woburn<br />

übrigens völlig unbeeindruckt und klirrstabil<br />

– genug für wilde Partynächte und<br />

authentisches Rocker-Feeling.<br />

110 dB<br />

100 dB<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

Marshall Woburn<br />

Pegel- & Klirrverlauf<br />

85 dB 90 dB 95 dB 100 dB<br />

50 dB<br />

20 Hz 50 Hz 100 Hz 200 Hz 500 Hz 1 kHz 2 kHz 5 kHz<br />

ROCKER´S HIFI: Eingelassen im robusten<br />

Vinylgehäuse findet sich das Bedienfeld mit<br />

klassischen Klangreglern und Kippschalter.<br />

Das passende Spiralkabel verleiht zusätzliches<br />

Gitarren-Amp-Flair.<br />

STECKBRIEF<br />

MARSHALL<br />

WOBURN<br />

Vertrieb<br />

Zounds Vertriebs UG<br />

www.<br />

marshallheadphones.com<br />

Listenpreis<br />

500 Euro<br />

Garantiezeit<br />

1 Jahr<br />

Abmessungen B x H x T 40 x 30 x 30 cm<br />

Gewicht<br />

7,9 kg<br />

Fernbed. / App – / –<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Eingänge<br />

2 x Line-In<br />

LAUTSPRECHER<br />

Kanalzahl / Wege 2 / 2.0<br />

FUNKTIONEN<br />

Bluetooth / Apt-x • / •<br />

Netzwerk / Airplay – / –<br />

DNLA – / –<br />

Überträgt ganze Playlist – / –<br />

Musikstreamingdienste –<br />

App –<br />

Klangregler / Raumanpassung • / •<br />

Besonderheiten<br />

inkl. Spiral-Klinkenkabel<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

ÅEchter Rock n`Roller mit<br />

warmer Seele, dynamisch<br />

und pegelfest<br />

Í nur Bluetooth und Line-In<br />

Klang 85<br />

Pegelfestigkeit<br />

sehr gut<br />

Praxis<br />

sehr gut<br />

Verarbeitung<br />

überragend<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

Ich wünsche mir<br />

eine coole, robuste<br />

Anlage für unsere<br />

WG und legendären<br />

Partys<br />

85 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

44<br />

www.audio.de ›12 /2014


Kompromisslos<br />

und authentisch<br />

Wo auch immer Sie in Ihre Lieblings-Musik abtauchen wollen, bietet der Fidelio L2<br />

Kopfhörer natürlich klaren und ausgewogenen Klang, begleitet von tiefen Bässen und<br />

hervorragender Geräuschisolierung. Ausgezeichnete Handwerkskunst und Akustik-<br />

Design sorgen für akustische Präzision und langanhaltenden Tragekomfort. Mit Philips<br />

Fidelio genießen Sie Musik genauso, wie es sich der Künstler vorgestellt hat.<br />

Teilen Sie unsere Begeisterung auf philips.com/fidelio<br />

PHILIPSSOUND<br />

@PHILIPS_SOUND<br />

_GERMANY<br />

Philips Fidelio L2BO<br />

Kopfhörer mit Headset


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

Bose<br />

SoundTouch 20/30, 400/700€<br />

Es könnt‘ alles so einfach sein, isses<br />

aber nicht!“ Oft genug kommt auch<br />

dem Hifi-Tester diese Liedzeile der Fantastischen<br />

Vier in den Sinn, mit einem<br />

abschließenden Seufzer begleitet. Bei<br />

Bose in Framingham ist dieses Lied vermutlich<br />

absolut unbekannt, aber ähnliche<br />

Gedanken hatte man dort offensichtlich<br />

auch und als Lösung, zumindest<br />

in Bezug auf Musikwiedergabe, die<br />

SoundTouch-Familie ins Leben gerufen.<br />

Die kompakten One-Box-Systeme sind<br />

spezialisiert auf WLAN und Ethernet,<br />

können aber auch per Bluetooth und<br />

Line-In Daten empfangen und sogar<br />

USB-Festplatten durchforsten. Einfacher<br />

machen sie das Leben auf ganz<br />

simple Weise: per Knopfdruck – also<br />

touch – auf einen der sechs Preset-Tasten<br />

kann es schon losgehen mit der Musik.<br />

Keine App, kein Rechner muss dazu<br />

bemüht werden – wie einst das treue<br />

Küchenradio sprudelt das SoundTouch<br />

einfach los.<br />

ZWEI VON DREI: SoundTouch 30 und 20<br />

bringen jeweils eine Fernbedienung mit. Es<br />

gibt noch ein drittes System im Bunde, das<br />

SoundTouch Portable Serie II.<br />

EINMAL SCHAFFEN<br />

Einmal davor muss man sich aber die<br />

Mühe machen und die Systeme einrichten.<br />

Ohne Computer und Internet<br />

kommt man an diesem Punkt nicht weiter<br />

– für das erstmalige Setup verlangt<br />

Bose diese Mindestausstattung. Aber<br />

wer ein WiFi-System zu Hause braucht,<br />

wird auch beides zwingend besitzen.<br />

Auf die sechs Preset-Tasten lassen sich<br />

jederzeit beliebige Quellen zum Schnellabruf<br />

legen – beispielsweise der Lieblings-Internetradiosender,<br />

eine gespeicherte<br />

Playlist, ein einzelnes Lied oder<br />

auch die Musiksstreaming-Dienste Deezer<br />

und Spotify, die seit dem letzten Update<br />

an Board sind. Für neugierige, aber<br />

noch unentschlossene Nutzer gibt es<br />

auch eine Deezer-Testphase.<br />

Die SoundTouch Familie kann auch auf<br />

einen Medienserver im Netzwerk zugreifen<br />

und dortige Musik spielen – Alben<br />

und ganze Playlisten und die App<br />

muß dazu nicht zwingend aktiv sein. Einzig<br />

und allein das FLAC-Format unterstützt<br />

der SoundTouch momentan nicht.<br />

Das steht aber auf der ToDo-Liste der<br />

Entwickler und wird sicher mit einem<br />

der nächsten Updates erledigt sein.<br />

DANN FÜSSE HOCH<br />

Funktional gibt es beim SoundTouch 20<br />

und 30 keine Unterschiede, jedoch akus-<br />

TOUCH IT: Die SoundTouch-Systeme sind per<br />

Fernbedienung, PC-Software und natürlich App bedienbar.<br />

Für das Setup braucht es zwingend einen Computer.<br />

46<br />

www.audio.de ›12 /2014


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

Ich wünsche mir<br />

unkompliziert, auf<br />

Knopfdruck meine<br />

Lieblingssender und<br />

-Musik zu hören<br />

tisch. Im kleineren Gerät arbeiten zwei<br />

Breitbänder, im großen sitzt zusätzlich<br />

noch ein amtlicher Woofer, der über eine<br />

Kombination aus Passivmembranen<br />

und verwinkelten Bassreflexkanal für<br />

deutlich mehr Kraft im Tiefton sorgt.<br />

DSP-gesteuert und per Digitalamps befeuert<br />

sind alle beide.<br />

Das SoundTouch 20 ist von Größe und<br />

Klang der ideale Kollege für Büroschreibtisch<br />

oder Küchentheke. Der Klang war<br />

MESSLABOR<br />

BOSE SOUNDTOUCH 30<br />

Bose Sound Touch<br />

Pegel- & Klirrverlauf<br />

110 dB<br />

85 dB 90 dB 95 dB 100 dB<br />

100 dB<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

20 Hz 50 Hz 100 Hz 200 Hz 500 Hz 1 kHz 2 kHz 5 kHz<br />

BOSE SOUNDTOUCH 20<br />

Bose Sound Touch<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl. -30*seitl.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

Laut Klirramplitudenmessung (Abb.)<br />

bleibt der SoundTouch 30 bis zu 95dB<br />

ganz souverän – das deckt sich mit<br />

den Erfahrungen aus dem Hörraum.<br />

Der SoundTouch 20 geht mit 85dB<br />

nicht ganz so laut. Er zeigt in der Frequenzgangmessung<br />

(Abb.), wie auch<br />

der 30er, eine sanfte Loudness-Delle.<br />

absolut harmonisch und in sich stimmig,<br />

warm und erstaunlich voluminös, größer<br />

als es die Abmessungen vermuten lassen.<br />

Kommt die hintere Bassreflexöffnung<br />

allerdings einer Wand zu nahe,<br />

kann es schon mal etwas dröhnen.<br />

Ähnlich beim SoundTouch 30, nur machte<br />

der Woofer hier ganze Arbeit und das<br />

Klangbild spürbar erwachsener und größer.<br />

Er erinnerte an das Bose Sound-<br />

Dock 10, nach wie vor eines der besten<br />

iPod-Dock-Systeme, das jemals in der<br />

Redaktion zum Test war.<br />

STECKBRIEF<br />

Vertrieb<br />

www.<br />

Listenpreis<br />

Garantiezeit<br />

Abmessungen B x H x T<br />

Gewicht<br />

Fernbed. / App<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Eingänge<br />

BOSE<br />

SOUNDTOUCH 20/30<br />

Bose Deutschland<br />

bose.de<br />

400/700 Euro<br />

2 Jahre<br />

31,4 x 19 x 10,4 cm / 43,4 x<br />

25 x 18<br />

3,2 kg / 8,4 kg<br />

• / •<br />

Line-In, USB<br />

LAUTSPRECHER<br />

Kanalzahl / Wege 2 / 1 (20) und 1.1 (30)<br />

FUNKTIONEN<br />

Bluetooth / Apt-x<br />

• / •<br />

Netzwerk / Airplay • Ethernet/WLAN / •<br />

DNLA / HiRes • / –<br />

Überträgt ganze Playlist •<br />

Musikstreamingdienste Spotify, Deezer integriert<br />

Klangregler / Raumanpassung • / –<br />

Besonderheiten<br />

6 Preset-Tasten am Gerät<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM SOUNDTOUCH 20<br />

Åstimmiges, harmonisches<br />

Klangbild, einfache Bedienung<br />

Í spielt (noch) kein Flac<br />

Klang 82<br />

Pegelfestigkeit<br />

gut<br />

Praxis<br />

sehr gut<br />

Verarbeitung<br />

gut<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

82 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM SOUNDTOUCH 30<br />

ÅKann auch größere<br />

Räume beschallen, Bass und<br />

Grundton stark<br />

Í spielt (noch) kein Flac<br />

Klang 88<br />

Pegelfestigkeit<br />

sehr gut<br />

Praxis<br />

sehr gut<br />

Verarbeitung<br />

sehr gut<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

88 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

Wir sind ein international<br />

renommiertes Unternehmen<br />

der Unterhaltungselektronik -<br />

und Lautsprecherbranche mit<br />

Sitz in Pulheim im Raum Köln.<br />

Mit unseren langjährig etablierten<br />

Marken Magnat, Heco, Mac Audio<br />

und Oehlbach sind wir einer der<br />

europäischen Marktführer auf<br />

dem Gebiet der Lautsprecher.<br />

Zu unserem Portfolio gehören<br />

aktive und passive Lautsprechersysteme,<br />

Audio-/ Video-Elektronikkomponenten<br />

sowie Connected Audio.<br />

Zur Verstärkung unserer Technik-/<br />

Entwicklungsabteilung suchen wir<br />

eine/n<br />

Entwicklungsingenieur/in<br />

Ihr Profil:<br />

• Erfolgreich abgeschlossenes<br />

Hochschulstudium (Uni / FH)<br />

• Möglichst Erfahrung in der<br />

Lautsprecherbranche<br />

• Selbstständiges, zielorientiertes<br />

und methodisches Vorgehen<br />

• Gute englische Sprachkenntnisse<br />

• Teamfähigkeit<br />

• Begeisterung für Audiound<br />

Soundsysteme<br />

Weitere Informationen<br />

Wir freuen uns auf Ihre vollständige<br />

und aussagekräftige Bewerbung!<br />

Audiovox German Holdings GmbH<br />

Birgit Biskupek<br />

Lise-Meitner-Str. 9<br />

50259 Pulheim<br />

www.audio.de ›12 /2014<br />

47


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

Canton<br />

Musicbox Air 3, 800 Euro<br />

Flexidelity heißt bei Canton die Produktsparte<br />

mit den „Klanglösungen<br />

für Smartphones, Tablets, PC und Mac“.<br />

Und in der Tat, die Musicbox Air 3 verbindet<br />

sich problemlos und – wie es<br />

der Beiname suggeriert – kabellos<br />

mit all diesen Geräten per Bluetooth<br />

und WLAN. Zusätzlich stehen noch ein<br />

Line-Eingang und eine USB-Schnittstelle<br />

zur Verfügung. Der Verbindungsaufbau<br />

mit dem heimischen Netzwerk ist<br />

extrem einfach. Ist kein WLAN-Netz<br />

vorhanden, lässt sich die Musicbox direkt<br />

auch über das eigene ad-hoc-Funknetz<br />

erreichen und bespielen. Egal auf<br />

welchen Weg, die eintreffenden Signale<br />

werden automatisch erkannt und abgespielt,<br />

was eine manuelle Quellenwahl<br />

und damit einen entsprechenden Schalter<br />

überflüssig macht. So findet sich auf<br />

dem in wahlweise weißen oder schwarzen<br />

Hochglanzlack erstrahlenden Gehäuse<br />

auch nur ein minimales Bedienfeld<br />

für Volume und Power. Den aktuellen<br />

Betriebsmodus signalisiert ein LED-<br />

Ring unter der Speaker-Abdeckung.<br />

Dort sitzt natürlich auch das Lautsprecherquartett,<br />

jeweils ein Hoch- und Mitteltieftöner<br />

im Zweiwege-System mit<br />

MESSLABOR<br />

Der Frequenzgang der Musicbox Air<br />

3 zeigt sich in der Messung sehr ausgewogen.<br />

Der Einbruch bei 4 kHz, gemessen<br />

-30 Grad seitlich, ist schmalbandig<br />

und akustisch nicht auffällig.<br />

Vermutlich liegt hier die Übergangsfrequenz<br />

von Tief- auf Hochtöner, bei<br />

der es aus bestimmten Winkeln zu<br />

solchen Auslöschungen kommen kann.<br />

Maximalpegel liegt bei 97dB.<br />

100 dB<br />

Ich wünsche mir<br />

Ein System, so<br />

flexibel wie ich und<br />

mein Musikgeschmack<br />

nach hinten feuernden Bassreflex.<br />

Und weil Canton sich mit<br />

Chassis und Lautsprechern bestens<br />

auskennt, klingt das komplette<br />

System auch rund und homogen.<br />

Mit der empfohlenen Einspielzeit von<br />

15-20 Betriebsstunden schälte sich aus<br />

dem anfangs etwas unkontrolliert wirkenden<br />

Hochton eine elegante Feinheit<br />

und Geschmeidigkeit. Nicht ganz so<br />

groß in der Stereo-Abbildung wie Naim<br />

oder basspotent wie etwa das JBL-System,<br />

aber mit einer Canton-typischen<br />

Lebendigkeit und Auflösung. Neutral<br />

und dynamisch und – das Wichtigste –<br />

mit jedem Musikstil kompatibel. Von<br />

Pink Floyd bis Bach zeigte die Musikkiste,<br />

warum sie diesen Namen trägt. Ersteres<br />

dargeboten mit rockigem Verve,<br />

letzteres quicklebendig und furios dynamisch.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

Canton Musicbox Air3<br />

Frequenzgang<br />

axial 10*hoch 30*seitl. -30*seitl.<br />

50 dB<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

STECKBRIEF<br />

CANTON<br />

MUSICBOX AIR 3<br />

Vertrieb<br />

Canton<br />

www.<br />

canton.de<br />

Listenpreis<br />

800 Euro<br />

Garantiezeit<br />

2 Jahre<br />

Abmessungen B x H x T 50 x 18 x 24 cm<br />

Gewicht<br />

8,5 kg<br />

Fernbed. / App – / –<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Eingänge<br />

Line-In, USB<br />

LAUTSPRECHER<br />

Kanalzahl / Wege 2 / 2.0<br />

FUNKTIONEN<br />

Bluetooth / Apt-x<br />

• / •<br />

Netzwerk / Airplay • WLAN / •<br />

DNLA / HiRes • / –<br />

Überträgt ganze Playlist –<br />

Musikstreamingdienste über Apps<br />

Klangregler / Raumanpassung – / –<br />

Besonderheiten<br />

automatische Signalerkennung<br />

und Quellumschaltung<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

ÅLebendig, fein, dynamisch<br />

wie eine große Box<br />

Í bildet relativ kompakt ab<br />

Klang 92<br />

Pegelfestigkeit<br />

sehr gut<br />

Praxis<br />

sehr gut<br />

Verarbeitung<br />

sehr gut<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

AD-HOC: Die Musicbox<br />

Air ist auch direkt über<br />

ihr eigenes Ad-Funknetz<br />

ansprechbar.<br />

AM DOC: USB, Line-In<br />

und WPS-Setup-Knopf<br />

finden sich auf der<br />

Rückseite, neben den<br />

Bassreflexöffnungen.<br />

92 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

48<br />

www.audio.de ›12 /2014


Beratung & Bestellung 030/3009300<br />

METAL<br />

HEAVEN<br />

LT 4<br />

Wenn die Konzertbühne oder der Kinosaal ins eigene Wohnzimmer sollen, muss es das<br />

neue LT 4 sein. Denn mit den resonanzarmen Säulen aus gebürstetem Aluminium, insgesamt<br />

5 Tönern pro Lautsprecher und einem riesigen 250-mm-Tieftöner im Subwoofer schweben Sie<br />

bereits ab dem ersten Ton im Metal Heaven.<br />

11/14<br />

TEUFEL LT 4<br />

KAUFTIPP<br />

Neu Heimkino THX Blu-ray Soundbar Stereo Streaming Bluetooth Kopfhörer & Portable PC<br />

8 Wochen Probezeit. Bis zu 12 Jahre Garantie. Direkt vom Hersteller. Online Only. www.teufel.de


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

Geneva<br />

AeroSphère Small/Large , 400/800 Euro<br />

Von Geneva stammt eines jener spektakulären<br />

ersten One-Box-Systeme,<br />

das nachhaltig Eindruck in der Redaktion<br />

hinterließ. Das Model XL verblüffte<br />

2007 mit damals neuartigen Design –<br />

ein großer Lackwürfel mit CD-Schlitz<br />

und LED-Anzeige – und Funktionen, wie<br />

dem „Embracing Sound“, einem DSPgesteuerten<br />

Rundum-Klang, der unabhängig<br />

von Standort des Hörers einen<br />

beeindruckenden Stereo-Effekt erzielte.<br />

STECKBRIEF<br />

GENEVA<br />

AEROSPHÈRE LARGE/<br />

SMALL<br />

Vertrieb<br />

Trendzone<br />

www.<br />

genevalab.com<br />

Listenpreis<br />

780 /400 Euro<br />

Garantiezeit<br />

2 Jahre<br />

Abmessungen B x H x T 40,5 x 40,5 x 32 cm / 23,2 x<br />

23,2 x 19cm<br />

Gewicht<br />

8 / 2 kg<br />

Fernbed. / App<br />

• / •<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Eingänge<br />

Line-In<br />

LAUTSPRECHER<br />

Kanalzahl / Wege Large: 2 / 2.1 Small: 1 / 2.0<br />

FUNKTIONEN<br />

Bluetooth / Apt-x<br />

• / •<br />

Netzwerk / Airplay • WLAN / •<br />

DNLA / Hires • / –<br />

Überträgt ganze Playlist –<br />

Musikstreamingdienste über Apps<br />

Klangregler / Raumanpassung<br />

Besonderheiten<br />

Embracing Sound, Aerosphére<br />

Base optional mit<br />

weiteren Quellen<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM AEROSPHÈRE SMALL<br />

ÅCooler Raum-Effekt,<br />

kultige Box, kann zu Stereo-<br />

Paar gebundelt werden<br />

Í wenig Bass<br />

Klang 78<br />

Pegelfestigkeit<br />

gut<br />

Praxis<br />

sehr gut<br />

Verarbeitung<br />

sehr gut<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

78 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM AEROSPHÈRE LARGE<br />

ÅGenialer Raumeffekt,<br />

coole Box<br />

Í kann nicht so laut<br />

Klang 85<br />

Pegelfestigkeit<br />

gut<br />

Praxis<br />

sehr gut<br />

Verarbeitung<br />

sehr gut<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

85 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

Auch 2014 können die Schweizer<br />

mit ausgefallenen Kreationen beeindrucken.<br />

Die kugelförmigen AeroSphère-Systeme<br />

sind echte Hingucker<br />

und auf den optionalen<br />

Ständern montiert könnte man sie<br />

leicht für flauschige Retro-Barhocker<br />

halten. Vorsicht also, lassen Sie niemals<br />

Fremde allein mit der AeroSphère,<br />

es wäre schade drum.<br />

Die Kugeln gibt es in zwei Größen,<br />

Small und Large. Drinnen stecken im<br />

Grunde die gleichen Funktionen, einzig<br />

bei der Chassisanzahl liegt das größerer<br />

Modell deutlich vorne. Dort kommt ein<br />

Stereo-Zwei-Wege-System mit unterstützenden<br />

Woofer zum Einsatz, in der<br />

kleineren Variante sind es nur ein Hochund<br />

Mitteltieftöner. Alle Treiber werden<br />

aber von jeweils einem eigenen Digitalamp<br />

angetrieben, und in jeder Kugel<br />

steckt auch ein DSP, der sich mit dem<br />

Geneva-eigenen Algorithmus um das<br />

Audioprocessing kümmert. Zwei AeroSphère<br />

Small können auch im Verbund<br />

als Stereo-Paar arbeiten.<br />

GIB DIR DIE KUGEL<br />

In erster Linie verstehen sich die<br />

AeroSphères auf Musik über Funksignale<br />

aller Art. Sie beherrschen<br />

Bluetooth und WiFi, darunter speziell<br />

AirPlay und auch DNLA, also das<br />

Streaming von einem im Netzwerk<br />

ansäßigen Mediaserver. Dazu<br />

braucht es aber eine passende Controller-App,<br />

die zur Wiedergabe auch<br />

zwingend aktiv blieben muss. Darüber<br />

hinaus findet sich an jeder Kugel ein analoger<br />

Line-Eingang. Wer noch mehr Zuspieler<br />

braucht, könnte sich die ebenfalls<br />

zum Programm gehörenden AeroSphère<br />

Base (500 Euro) holen, eine Art<br />

Sender für CD, FM-Radio, DAB/DAB+<br />

und zusätzlich weitere, am Line-Eingang<br />

angeschlossene Quellen, die sie<br />

dann per WLAN weiterleitet, sogar an<br />

bis zu vier Musikkugeln gleichzeitig.<br />

Klanglich ähnelten sich die beiden Kugelspeaker<br />

tonal sehr, mit einer schönen<br />

Luftigkeit nach oben und leichter<br />

LOCKER VOM<br />

HOCKER: Die<br />

wahlweise mit<br />

roten, schwarzen<br />

oder weißen Tuch<br />

bezogenen<br />

Kugeln wirken auf<br />

den optionalen<br />

Ständern einfach<br />

kultig.<br />

APP ROT-WEISS: Reduziert und klar wirkt<br />

die Geneva-App, die das ganze System fernbedienen<br />

kann – hier inklusive AeroSphère Base.<br />

50<br />

www.audio.de ›12 /2014


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

Ich wünsche mir<br />

endlich mal keine<br />

eckigen langweilligen<br />

Boxen, sondern was<br />

neues, frisches<br />

MESSLABOR<br />

AEROSPHÈRE LARGE<br />

FAMILIENBILD: Gestatten, Large, Small und<br />

Base, von links nach rechts im Größenbvergleich<br />

AEROSPHÈRE SMALL<br />

Enge in den Mitten, wobei der Large<br />

deutlich mehr Bass und Grundton lieferte.<br />

„Embracing Sound“ zauberten alle<br />

beide, besonders deutlich im Large-System:<br />

egal wohin sich der Hörer bewegt,<br />

die Räumlichkeit und Stereo-Abbild<br />

brach nicht zusammen. Dass dieser Effekt<br />

aber ausgerechnet bei Klavierkonzerten<br />

zu besonders schönen Raumhall<br />

führte, war dann doch eine schöne<br />

Überraschung.<br />

Geneva Aerosphere L<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl. -30*seitl.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

Geneva AeroSpere S<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl. -30*seitl.<br />

50 dB<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

Die Frequenzgangmessung zeigt bei der großen Kugel (Abb. links) deutlicher einen<br />

unruhigen Hochton, das könnten Artefakte des „Embracing Sound“ sein. Der Small<br />

bleibt insgesamt ausgewogener, geht aber nicht so tief in den Bass. Den Maximalpegel<br />

von 90dB traut man dem kleinen Schweizer äußerlich gar nicht zu.<br />

_0D8D1_Magnat_HECO_Celan_GTS_210x137_4.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);27. Oct 2014 14:23:56<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

HECO CELAN GT – MODERN. ELEGANT. SCHLANK.<br />

High End Lautsprecher-Serie im “Slim Fit”<br />

Die neuen Komponenten der Celan GT Serie sind auf den ersten Blick als solche erkennbar.<br />

Sie bringen zwar die edle Hochglanz-Lackierung und die gerundeten Gehäusekanten<br />

der Serie mit, platzieren sich aber durch ihre schlanke Formensprache sofort zentral<br />

im Blickfeld. Exklusive Materialien und innovative Technologie sorgen auch bei den<br />

schlanken Modellen für ein überragendes Klangerlebnis.<br />

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.heco-audio.de.


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

JBL<br />

Authentics L16, 1000 Euro<br />

Was JBL unter Schirmherrschaft<br />

von Harman Kardon in diese Kiste<br />

gepackt hat, ist, salopp gesagt, ein<br />

Brett: Ein amtliches Stereo-Drei-Wege-<br />

System, verpackt in einem gediegenen<br />

Walnussgehäuse. Dazu jede Menge Anschlussmöglichkeiten:<br />

Bluetooth und<br />

WLAN beziehungsweise AirPlay für die<br />

kabellosen Zuspieler, analoge und optische<br />

Eingänge für alle anderen. Sogar an<br />

einen Phono-Eingang für MM und MCwurde<br />

gedacht. Unter einem dezenten<br />

Deckel findet sich ein hervorragendes<br />

Ruhe-Plätzchen für Smartphones und<br />

Tablets – inklusive zweier USB-Ladebuchsen.<br />

Per optionalen Adapter wird<br />

daraus sogar ein QI-fähiges Ladepad,<br />

um entsprechende Geräte ganz einfach<br />

über Berührung induktiv aufzuladen. Gesteuert<br />

wird der JBL entweder über die<br />

wunderschön ins Gehäuse integrierten<br />

Ich wünsche mir<br />

eine erwachsene<br />

Anlage für meine<br />

Musiksammlung -<br />

digital & analog<br />

Bedienelemente oder über das<br />

eigene App. Die Bekanntschaft<br />

mit dem heimischen Netzwerk<br />

macht der JBL höchst unkompliziert<br />

und schnell. Dort steht er auch als DN-<br />

LA-Streaming-Client zur Verfügung, allerdings<br />

leider nur solange die dafür nötige<br />

Controller-App auch aktiv ist. Klanglich<br />

legte er groß, gewaltig, breiter als es<br />

die Abmessungen vermuten lassen<br />

würden, mit einem wirklich tiefschwarzen,<br />

präzisen Bass völlig hemmungslos<br />

los. Saftig-dynamisch ging es zur Sache<br />

KONTROLLINSTANZ:<br />

Per JBL-App ist der<br />

Authentics L16 in allen<br />

wichtigen Bereichen<br />

steuerbar.<br />

bei Pink Floyd, das<br />

Klavier in Bachs Englischen<br />

Suiten zeichnete<br />

er fast schon überlebensgroß und<br />

bei „A Dog´s Life“ von den Wild Beasts<br />

fielen den Testern endgültig die Kinnladen<br />

herunter. So atmosphärisch dicht<br />

und trotzdem gut ausgeleuchtet hört<br />

man dieses langsame Elektro-Pop-<br />

Stück selten. Aufstellungstechnisch wäre<br />

eine freie Bahn für den nach unten<br />

abstrahlenden Bassreflex optimal –dank<br />

Klangregler geht´s aber auch gut auf<br />

dem Tisch.<br />

NEW OLD SCHOOL:Wem<br />

die Schaumstoffblende irgendwie<br />

bekannt vorkommt – das<br />

Vorbild dazu lieferte die JBL-<br />

Ikone Century L-100.<br />

STECKBRIEF<br />

Vertrieb<br />

www.<br />

Listenpreis<br />

Garantiezeit<br />

Abmessungen B x H x T<br />

Gewicht<br />

Fernbed. / App<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Eingänge<br />

JBL<br />

AUTHENTICS L16<br />

Harman Kardon<br />

jbl.de<br />

1000 Euro<br />

2 Jahre<br />

29 x 82 x 37 cm<br />

16.3 kg<br />

– / •<br />

Line-In, 2 x USB<br />

KUCKUCK:Mit dem Drei-Wege-Aufbau wirkt der JBL ohne Blende fast noch cooler.<br />

MESSLABOR<br />

LAUTSPRECHER<br />

Kanalzahl / Wege 2 / 3.0<br />

FUNKTIONEN<br />

Bluetooth / Apt-x • / •<br />

Netzwerk / Airplay • WLAN / •<br />

DNLA / HiRes •/ –<br />

Überträgt ganze Playlist –<br />

Musikstreamingdienste über Smartphone-Apps<br />

Klangregler / Raumanpassung • / •<br />

Besonderheiten<br />

USB-Ladeanschlüsse,<br />

optionales iQ-Pad<br />

Mit einer unteren Grenzfrequenz von<br />

33Hz schreibt der JBL-Riegel deutlich<br />

schwarze Zahlen im Bass. Das zeigt<br />

sich auch im Frequenzgang (Abb.), der<br />

schon bei 30 Hertz fast auf vollem Pegel<br />

arbeitet. Auch bei der Klirramplitude<br />

(o.Abb.) läuft alles stabil locker bis<br />

zu den maximal gemessenen 100dB.<br />

Leistung im Standby/Betrieb: 0,3 / 15<br />

Watt.<br />

JBL Authentics L16<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl. -30*seitl.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

ÅTiefschwarz geht´s hinab<br />

in den Frequenzkeller und<br />

groß und gewaltig ist der<br />

Sound<br />

Í kein HiRes<br />

Klang 95<br />

Pegelfestigkeit<br />

überragend<br />

Praxis<br />

sehr gut<br />

Verarbeitung<br />

überragend<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

95 PUNKTE<br />

SEHR GUT<br />

52<br />

www.audio.de ›12 /2014


HEOS by Denon<br />

ANYWHERE<br />

SOUNDS AMAZING<br />

MUSIK ...<br />

IN JEDEM<br />

RAUM.<br />

HEOS by Denon.<br />

Die neue Definition von Multiroom-Sound.<br />

Spielen Sie Ihre Lieblingsmusik in einem oder mehreren Zimmern zuhause –<br />

das HEOS by Denon Multiroom-Musiksystem ist überall dazu bereit. Mit<br />

überragender Soundqualität, intuitiver App-Steuerung und kinderleichtem<br />

Anschließen. Einmal reingehört macht HEOS süchtig nach mehr. Erhältlich in<br />

verschiedenen Größen und Farben sowie mit 90 Tagen Rückgaberecht, völlig<br />

unkompliziert. Probieren Sie es jetzt aus beim Fachhändler in Ihrer Nähe!<br />

www.HEOSbyDenon.com


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

Naim<br />

Muso, 1125 Euro<br />

Ganz ehrlich: die Bilder, die<br />

Sie hier sehen, beschreiben<br />

nicht annähernd die Realität.<br />

Der (oder das?) Muso ist in<br />

Natura einfach noch eindrucksvoller<br />

und schöner. Allein der Acrylglasfuss<br />

inklusive illuminiertem<br />

Naim-Logo fasziniert – er läßt<br />

den Hintergrund durchscheinen<br />

und das Gerät so optisch schweben.<br />

Vom übrigen, in eloxierte Aluminiumhaut<br />

gehüllten Holzgehäuse<br />

mit dem prominent an der Rückseite<br />

herausragenden Kühlrippen ganz zu<br />

schweigen. Und der Lichteffekt um<br />

Lautstärkeregler und Bedienpad erinnert<br />

zwar schwach an die bekannten<br />

Harman-Kardon-Leuchtkreise, ist aber<br />

deutlich eleganter und aufwendiger gemacht.<br />

Die Blende mit dem ungewöhnlichen<br />

Knick in vier erhältlichen Farben<br />

ist da fast nur Nebenbeiwerk. Kurz gesagt,<br />

äußerlich ist das Ding der Hammer.<br />

SCHÖN UND KLUG?<br />

Bei allzu schönen Dingen wird aber der<br />

Mensch und vor allem der Hifi-Fan gerne<br />

misstrauisch. Frauen können ja auch<br />

nicht gleichzeitig hübsch und intelligent<br />

sein. Ob das ausgerechnet eines dieser<br />

All-in-One-Systeme schafft?<br />

Bei Naim kann man sich zumindest sicher<br />

sein, dass die Entwickler was von<br />

HiFi und Streaming verstehen, stammen<br />

doch einige der besten aktuellen<br />

Netzwerk-Player aus Salisbury, England.<br />

Der Muso ist – als einziger übrigens in<br />

diesem Testfeld – ein vollwertiger, Hi-<br />

Res-fähiger Streamingclient inklusive eigener,<br />

hervorragender, runderneuerter<br />

App als Fernbedienung. Im Unterschied<br />

KUNSTWERK:Die sechs Chassis und antreibenden<br />

Digitalendstufen entstammen aus der<br />

Zusammenarbeit mit Bentley. Die Kühlrippen auf der<br />

Rückseite (unten) erinnern an Bauhaus-Architektur.<br />

zu den anderen DNLA-fähigen Systemen<br />

werden alle Befehle über die App<br />

direkt an den Muso übertragen – und<br />

sind folgerichtig auch noch aktiv, wenn<br />

die App es nicht mehr ist. Einmal ausgesuchte<br />

Alben und erstellte Playlisten<br />

bleiben also erhalten und der Muso<br />

spielt weiter, selbst wenn das Tablet<br />

oder Smartphone schon längst wieder<br />

andere Aufgaben übernommen hat. Zusätzlich<br />

liegt auch noch eine „echte“<br />

Fernbedienung bei. Über diese und die<br />

App lassen sich sowohl alle Klangparameter<br />

steuern als auch die mannigfaltigen<br />

Quellen auswählen, die der Muso<br />

bietet: Airplay, Bluetooth, WLAN<br />

und Ethernet für Musikstreaming<br />

aus dem Nezwerk, Internetradio<br />

oder Spotify bis hin zu<br />

APPLAUS: Die Naim-App ist durch<br />

und durch gelungen. Das Hauptmenü<br />

(1) ist sehr übersichtlich, mit eigenen<br />

Presets belegbar. Die Album-<br />

Kachelfunktion gibt es in dieser Art<br />

auf sonst keinen der Redaktion<br />

bekannten App (2). Und an Hilfe für<br />

Setup und Aufstellung (3) ist auch<br />

gedacht.<br />

54<br />

www.audio.de ›12 /2014


Komplettanlage › ONE BOX SYSTEM<br />

Ich wünsche mir<br />

einen Alleskönner fürs<br />

Wohnzimmer, der allen<br />

gefällt –aber auch echt<br />

Hifi kann.<br />

USB- sowie digitalen und analogen Audio-Eingang.<br />

Wer noch weitere Naim-<br />

Netzwerk-Player im Haushalt hat, kann<br />

diese zu einem Multi-Room-Kombinat<br />

verbinden, das bequem über die App gesteuert<br />

wird.<br />

SCHÖN VIEL POWER<br />

Die Bedienung über die App ist nicht nur<br />

leicht, sondern intuitiv. Genauso wie die<br />

Verbindung mit dem Heimnetzwerk.<br />

Einmal mit dem WLAN verbunden kann<br />

es denn auch schon losgehen mit dem<br />

Spaß. Der Muso profitiert dabei von den<br />

Erfahrungen aus der Car-HiFi-Kooperation<br />

mit Bentley. Sechs Digital-Amps treiben<br />

sechs eigenentwickelte Lautsprecher<br />

an, also jeweils ein Drei-Wege-System<br />

pro Kanal, mit Seidenhochtönern<br />

und Bassreflex-Öffnungen an den Seiten<br />

für mehr Schub in den unteren Frequenzen.<br />

Ein 32-Bit-DSP kümmert sich<br />

um die Signalverarbeitung und lotst die<br />

die jeweiligen Frequenzanteile zu den<br />

passenden Lautsprechern.<br />

Das Ergebnis kann sich nicht nur sehen,<br />

sondern vor allem auch hören lassen.<br />

Wer dem Muso einen Platz ungefähr auf<br />

Ohrhöhe zuweist, wird mit einem geradezu<br />

highendigen Klang belohnt. Präzise,<br />

mit breiter, homogener Stereobasis<br />

und vor allem mit einem eloquenten, feinen,<br />

geschmeidigen Mittelhochton, wie<br />

ihn normalerweise edle Standboxen vorweisen.<br />

Stimmen, Instrumente wie Klavier<br />

oder Gitarre, sie alle wirkten über<br />

den Muso authentisch und wie aus einem<br />

Guss. Die Englischen Suiten von<br />

Bach gewannen an allein durch diese<br />

Klarheit an Ausdruck und Kraft, die Geräuschkulisse<br />

eines springenden Balls in<br />

„A Dog´s Life“ von den Wild Beasts erfuhr<br />

eine ungeahnte Plastizität. Nicht<br />

durch übermäßigen Bass oder eine<br />

grundtonbetonte Körperhaftigkeit, sondern<br />

eine einfache Tugend: größtmögliche<br />

Wiedergabetreue.<br />

FAZIT<br />

KLANGFARBE: Standardmäßig ist die schwarze<br />

Abdeckung dabei, zusätzlich stehen noch drei<br />

weitere Farben kostenpflichtig zur Auswahl.<br />

Christine Tantschinez<br />

Stv. Chefredakteurin <strong>AUDIO</strong><br />

Ich staune immer noch, was diese<br />

leider oft unterschätzten Systeme<br />

können. Und vor allem, wie verdammt<br />

gut sie klingen. Nicht nur<br />

zu Weihnachten sind diese acht<br />

Musikkisten ein guter Einkaufstipp.<br />

Und wer wirklich wissen<br />

will, auf welchem Niveau wir uns<br />

hier mittlerweile bewegen, der<br />

muss den Muso probehören.<br />

STECKBRIEF<br />

Vertrieb<br />

www.<br />

Listenpreis<br />

Garantiezeit<br />

Abmessungen B x H x T<br />

Gewicht<br />

Fernbed. / App<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Eingänge<br />

NAIM<br />

MUSO<br />

Music Line<br />

music-line.biz<br />

1125 Euro<br />

2 Jahre<br />

63 x 12 x 25 cm<br />

13 kg<br />

• / •<br />

EMPFEHLUNG<br />

<strong>AUDIO</strong>PHILER KLANG<br />

Line-In, Digital-In, USB<br />

LAUTSPRECHER<br />

Kanalzahl / Wege 2 / 3.0<br />

FUNKTIONEN<br />

Bluetooth / Apt-x<br />

• / •<br />

Netzwerk / Airplay • WLAN/Ethernet / •<br />

DNLA /HiRes<br />

• / •<br />

Überträgt ganze Playlist •<br />

Musikstreamingdienste Spotify<br />

12/14<br />

MESSLABOR<br />

Der Frequenzgang des Muso (Abb.)<br />

misst sich ausgewogen, bassstark und<br />

breitbandig, mit einer leichten Präsenzbetonung.<br />

Beim Wasserfalldiagramm<br />

beweist sich sein Gehäuse als resonanzarm<br />

und bei der Klirramplitudenmessung<br />

bleibt das One-Box-System<br />

unerschütterlich bis 95dB, erst dann<br />

komprimiert er leicht um 250 Hz. Leistung<br />

Standby/Betrieb: 3,9 / 16,4 Watt<br />

Naim Muso<br />

Frequenzgang<br />

100 dB<br />

axial 10*hoch 30*seitl. -30*seitl.<br />

90 dB<br />

80 dB<br />

70 dB<br />

60 dB<br />

50 dB<br />

10 Hz 100 Hz 1 kHz 10 kHz 40 kHz<br />

Klangregler / Raumanpassung • / •<br />

Besonderheiten<br />

farbige Abdeckungen<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

ÅHighendig in Aussehen,<br />

Verarbeitung, Bedienung –<br />

und Klang<br />

Í-<br />

Klang 105<br />

Pegelfestigkeit<br />

sehr gut<br />

Praxis<br />

überragend<br />

Verarbeitung<br />

überragend<br />

KLANGURTEIL<br />

PREIS/LEISTUNG<br />

105 PUNKTE<br />

ÜBERRAGEND<br />

www.audio.de ›12 /2014 55


HiFi Stereo › NC-KOPFHÖRER<br />

Der Klassenprimus<br />

Der Bose QuietComfort 25 soll dank optimierter Noise-Cancelling-Elektronik und<br />

robusterer Mechanik seinen Vorgänger, den legendären QC15, in jeder Disziplin übertreffen.<br />

Alles nur PR oder hat der QC25 womöglich doch das Zeug zum Primus?<br />

■ Test: Alexandros Mitropoulos<br />

Ob beruflich oder privat: Wer oft<br />

und lange mit Bahn und Flugzeug<br />

reist und sein Gehör vor<br />

schädlichem Lärm schützen will, wird<br />

sich eher früh als spät für einen Noise-<br />

Cancelling-Kopfhörer entscheiden. Der<br />

ohrumschließende Bose Quiet Comfort<br />

15 führt die <strong>AUDIO</strong>-Bestenliste verdient<br />

bereits seit fünf Jahren an (Test in Ausgabe<br />

12/14). Kein Wunder, zählt das<br />

amerikanische Unternehmen zu den Pionieren<br />

bei aktiver Geräuschunterdrückung.<br />

Vor kurzem präsentierte Bose<br />

den Nachfolger, den Quiet Comfort 25.<br />

Optisch hat sich der Neue nicht radikal<br />

verändert, zum Glück: zwei Farben stehen<br />

nun zur Auswahl – unauffälliges<br />

Schwarz, oder elegantes Weiss.<br />

Die Bügelkonstruktion wirkt nun filigraner,<br />

während der Tragekomfort immer<br />

noch hervorragend ist. Wohl auch, weil<br />

das neue Topmodell der QC-Serie etwas<br />

Gewicht abspecken konnte und<br />

man schnell vergisst, einen Kopfhörer<br />

zu tragen. Herzstück des QC25 ist freilich<br />

die Schaltung der aktiven Lärmunterdrückung,<br />

die über einen kleinen<br />

Schiebeschalter auf der<br />

rechten Hörermuschel<br />

aktivierbar ist.<br />

Drei auf jeder Seite<br />

eingebaute Miniatur-<br />

Mikrofone verarbeiten<br />

die Außengeräusche<br />

und leiten diese als<br />

elektrisches Spannungs-Signal<br />

an die NC-Elektronik weiter. Die in-<br />

BLACK OR WHITE: Das Polstermaterial<br />

ist in beiden Ausführung kuschel-weich<br />

und dennoch strapazierfähig.<br />

TEST<br />

State-of-the-Art Noise-Canceller<br />

BOSE QUIET COMFORT 25 300 €<br />

vertiert die Phase und addiert das neue<br />

Signal dem eigentlichen Nutzsignal –<br />

sprich, der Musik. Was dann passiert ist<br />

reine Physik: Am Ohr löschen sich die<br />

akustisch eindringenden und die elektrisch<br />

hinzugefügten Schallanteile komplett<br />

aus. Das Nutzsignal bleibt im Idealfall<br />

von diesem Vorgang unberührt. Nur<br />

einen schmalbandigen Bereich im Mittelton<br />

– also dort, wo die Grundfrequenzen<br />

der menschlichen Stimme liegen –<br />

filtert die Elektronik nicht ganz weg, damit<br />

man im Flieger die Reisebegleiter<br />

und im Alltag seine Mitmenschen wahrnehmen<br />

und verstehen kann.<br />

Strom liefert eine einzige AAA-Batterie,<br />

die je nach Benutzung für satte 35 Betriebsstunden<br />

ausreicht. Die in diesem<br />

Zusammenhang wichtigste Neuerung<br />

im Vergleich zum QC15: Wenn der Saft<br />

der Batterie doch irgendwann mal ausgehen<br />

sollte, muss man auf die NC-<br />

Funktion (und freilich auch auf eine Fre-<br />

56<br />

www.audio.de ›12 /2014


HiFi Stereo › NC-KOPFHÖRER<br />

APPLE ONLY: Die Fernbedienung des<br />

QC25 wurde ausschließlich für iOS-Produkte<br />

optimiert.<br />

quenzgang-Linearisierung) zwar verzichten,<br />

kann aber nach wie vor im passiven<br />

Modus Musik hören. Toll!<br />

Und der Bose wirkte in ruhiger Umgebung<br />

im passiven Betrieb tonal ausgewogen,<br />

vielleicht etwas bedeckt im Mittelhochton.<br />

Egal, denn als die Tester einen<br />

Fuß vor die Tür setzten, waren sie<br />

froh, eine voll aufgeladene Batterie dabei<br />

zu haben. Während einer Dienstreise<br />

mit mehrstündiger Flugdauer etwa,<br />

sogar heilfroh. Denn als die Flughöhe erreicht<br />

war – der Autor war jetzt schon<br />

vom Lärm genervt – und die NC-Funktion<br />

endlich zum Einsatz kommen konnte,<br />

war die Verbesserung gegenüber dem<br />

QC15 schockierend-deutlich erkennbar:<br />

Der Neue filterte Außenlärm noch effektiver<br />

– ach, im Grunde perfekt aus (sofern<br />

das Polster die Ohren spaltfrei umschloss),<br />

und spielte klanglich noch highendiger<br />

als sein Vorgänger. Der Bose<br />

QC25 tönte beispielsweise bei Art Peppers<br />

legendären Interpretation des Cole<br />

Porter-Klassikers „You'd Be So Nice To<br />

Come Home To” (Art Pepper Meets the<br />

Rhythm Section, 1957) nicht nur enorm<br />

neutral und in sich stimmig, sondern<br />

auch erstaunlich dynamisch – erinnerte<br />

bereits nach den ersten Takten an die<br />

Abstimmung eines klassischen HiFi-<br />

Kopfhörers der gehobenen Sorte. Ob<br />

beruflich oder privat – erst so macht Reisen<br />

in Flieger und Co. wirklich Spaß.<br />

STECKBRIEF<br />

Vertrieb<br />

www<br />

Preis<br />

Garantiezeit<br />

Gewicht<br />

Zubehör<br />

<strong>AUDIO</strong>GRAMM<br />

MESSLABOR<br />

KAUFTIPP<br />

NC-KOPFHÖRER<br />

Bose Deutschland<br />

bose.de<br />

300 Euro<br />

2 Jahre<br />

207 Gramm<br />

Ein Kabel mit 3,5mm-Klinken-<br />

Stecker und integrierter iOS-<br />

Fernbedienung und Mikrofon,<br />

Transport-Case.<br />

ÅPräziser und sehr neutraler<br />

Bass, detailreicher und<br />

feinauflösender Hochton (im<br />

Aktivmodus), quasi perfekte<br />

NC-Funktion.<br />

ÍFernbedienung nur für iOS.<br />

Klang 75<br />

Verarbeitung<br />

sehr gut<br />

KLANGURTEIL 75 PUNKTE<br />

PREIS/LEISTUNG ÜBERRAGEND<br />

Im Passivmodus ist eine Bassbetonung<br />

mit Peak bei etwa 100Hz erkennbar. Der<br />

Klirr schaukelt sich ebenfalls im unteren<br />

Frequenzbereich hoch – bleibt sonst auf<br />

niedrigem Niveau. Maximallautstärke<br />

12/14<br />

KLAPPT GUT: Die Muscheln des QC25<br />

sind einklappbar. Somit lässt sich der Neue<br />

samt Transport-Tasche sogar noch kompakter<br />

als der Vorgänger verstauen.<br />

FAZIT<br />

Alexandros Mitropoulos<br />

<strong>AUDIO</strong>-Redakteur<br />

Boses neues QuietComfort-Topmodell<br />

übertrifft seinen Vorgänger<br />

in der NC-Funktion und klingt<br />

dabei sogar feinauflösender, dynamischer<br />

– sprich: highendiger.<br />

Dass er 50 Euro weniger als der<br />

QC15 kostet, setzt dem Ganzen<br />

quasi die Krone auf. Lange Rede<br />

kurzer Sinn: Der QC25 ist im Moment<br />

der beste NC-Kopfhörer.<br />

100dB, Impedanz: 51,6Ω. Mit aktivierter<br />

Elektronik linearisiert sich der Frequenzgang<br />

deutlich während sich aber der Klirr<br />

gen 3-5kHz verlagert und etwas größer<br />

wird. Maximalpegel aktiv: 103,5dB.<br />

Fotos: Archiv


f<br />

Titel-CD › <strong>AUDIO</strong>phile Pearls Volume 11<br />

BADISCH DYNAMITE<br />

Unweit der Trabrennbahn im badischen Iffezheim kam im Jahr 1995 eine Marke zur Welt, die die<br />

HiFi-Szene auf ihre ganz eigene Weise auf Trab bringen sollte: Vincent. High End aus China war damals<br />

ein abenteuerlicher Widerspruch, man durfte noch unwidersprochen über Reiskocher, China-Kracher<br />

und andere Klischees feixen. Den Spöttern blieb das Lachen bald im Hals stecken, denn die Vincent-<br />

Väter waren mehr als nur schlaue Importeure. Als studierte Elektrotechniker und mit Hilfe renommierter<br />

Entwickler nahmen sie immer mehr Einfluss auf die Produkte, holen Teile der Fertigung nun<br />

sogar zurück nach Deutschland. Zu unserer ebenso prallen wie kostenlosen CD voll neuer Musik passt<br />

Vincent jedenfalls bestens: Beide bieten massig Hörspaß bei optimalem Preis-Leistungsverhältnis.<br />

■ Text: Bernhard Rietschel und Christof Hammer; Claus Böhm, Claus Dick, Miguel Cabruja, Andreas Lucewicz<br />

Musik von:<br />

Jackson Browne,<br />

Annie Lennox,<br />

Tony Allen,<br />

Addys Mercedes,<br />

Elizabeth Shepherd,<br />

Funny van Dannen,<br />

Ludwig van Beethoven ...<br />

the recorded music reserved. Unauthorizedcopying,publicperformances an<br />

www.neuklangrecords.de / www.jazzvillagemusic.com / www.insiderecordings.com / www.media-luna.com /<br />

www.linusentertainment.com / www.sundance.dk / www.jkp.de / www.tacet.de / www.odradek-records.com. Foto: Archiv<br />

Produktion & <strong>Konzept</strong>: Christof Hammer; Mastering: Alexandros Mitropoulos. Weitere Infos: wwwuniversal-music.de/<br />

6<br />

7<br />

:24<br />

2:19<br />

4:47<br />

8:43<br />

52:23<br />

of<br />

owner rights the of d h<br />

the recorded music reserved. Unauthorized copying, public performances and broadcasting prohibited. Promotional copy – not for sale. <strong>AUDIO</strong> 12/14 This compilation (P) 2014 WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH. GEMA. Made by Optimal Media, Germany<br />

d<br />

Volume 11<br />

<strong>AUDIO</strong>phile<br />

Pearls<br />

20.10.14 13:31<br />

aud_12_14_CD_Label.indd 1 20.10.14 13:32<br />

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www.audio.de ›12 /2014


Titel-CD › <strong>AUDIO</strong>phile Pearls Volume 11<br />

GALA DER STARS, FORUM DER GEHEIMTIPPS<br />

Annie Lennox, Jackson Browne, Tony Allen & Damon Albarn: Diese Top-Acts sind nur drei prächtige<br />

Argumente für unsere neue „<strong>AUDIO</strong>phile Pearls“-CD. Es gibt aber noch weitere Gründe, „AP11“ zu lieben.<br />

gar von einer gewissen Ehrfurcht vor<br />

dem Evergreen des unvergesslichen<br />

George Gershwin. Zuleich aber beweist<br />

die Lennox Mut zu einer gewissen Brüchigkeit:<br />

2. INITIATIVE H: DEUS EX MACHINA<br />

(aus der CD „Deus Ex Machina“, Neuklang<br />

NCD4099 / Edel; siehe S. 75)<br />

Wer immer meint, Big Bands seien ausdefiniert<br />

und könnten nicht mehr für<br />

Überraschungen sorgen, hat dieses fran-<br />

1. ANNIE LENNOX: SUMMERTIME<br />

(aus der CD „Nostalgia“; Island Records 4705576<br />

/ Universal; siehe S. 66)<br />

Der meistgecoverte Jazz-/Popsong aller<br />

Zeiten, wie wikipedia behauptet? Richtig<br />

ist auf alle Fälle: Die Bearbeitungen von<br />

„Summertime“ gehen in den klar dreistelligen<br />

Bereich. Nun erfasste die Magie<br />

dieses Klassikers aus der Oper „Porgy<br />

And Bess“ auch Englands große Stimme<br />

Annie Lennox – die im Vorfeld ihrer Produktion<br />

übrigens bewusst nicht zu viele<br />

Coverversionen von berühmten Vorgängern<br />

anhören wollte: „Das hätte sich als<br />

Hindernis erweisen können. Wenn man<br />

mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug<br />

abspringen möchte, muss man einfach<br />

seinen Mut zusammennehmen und<br />

ins Ungewisse springen.“ So zeugt ihre<br />

finale Version trotz vordergründiger<br />

Feier lichkeit von großem Respekt, ja sozösische<br />

Ensemble noch nicht gehört:<br />

Initia tive H aus Toulouse beweist seit<br />

2012 das Gegenteil. Die Formation um<br />

den Saxofonisten und musikalischen Direktor<br />

David Haudrechy versteht die Big-<br />

Band-Formation als Basisaufstellung für<br />

aufregenden Modern Jazz, der Avantgarde-Tendenzen<br />

nicht scheut. Ihr Album<br />

„Deus Ex Machine“ ist denn auch angelegt<br />

als eine Klangreise durch ein imaginäres<br />

Amerika zwischen Glanz und Elend.<br />

Die gleichnamige Ouvertüre hebt sozusagen<br />

den Vorhang: Nach einem verhaltenen,<br />

klassisch angelegten Klarinetten-<br />

Intro übernehmen fette Bläser und quirlig-dynamische<br />

Schlagzeug- und Perkussionsinstrumente<br />

das Kommando. Die<br />

Musik wirkt straff, athletisch, wie auf<br />

dem Sprung – und bereitet den Boden für<br />

ein Opus voller Nervenkitzel, Intensität<br />

und unberechenbaren Wendungen.<br />

THE EARLY YEARS – ENTDECKUNG UND AUFSTIEG<br />

Die Ehre der ersten Tests von Vincent-Geräten geht zwar an unsere<br />

Schwesterzeitschrift stereoplay, ihr damaliger Entdecker arbeitet<br />

aber mittlerweile für <strong>AUDIO</strong>: Hannes Maier titelte in Ausgabe<br />

3/1996 unvermeidlich „China-Kracher“, ließ im Hörtest aber auch<br />

durchblicken, dass der Newcomer eine bewährte damalige Rotel-<br />

Preisklassenreferenz mühelos an die Wand spielte. Und orakelte<br />

angesichts des unbegreiflich niedrigen Preises von 880 Mark für<br />

den 25-Kilo-Brocken: „Sobald es die Mädchen im Reich der Mitte<br />

selber mal krachen lassen wollen, ist's mit solchen Preisen vorbei“.<br />

Die dazu passende Röhren-Vorstufe LS-1 kam erst einen Monat<br />

später ins Heft – das erste Testmuster fiel dem berüchtigten<br />

Stuttgarter Hörraumbrand zum Opfer, den aber ein ganz anderes<br />

Gerät ausgelöst hatte. Was den Siegeszug der Vincent-Komponenten<br />

zwar minimal verzögerte, aber nicht aufhielt. Denn die HiFi-<br />

Gemeinde war vom ersten Moment an Feuer und Flamme für das<br />

traumhafte Preis-Leistungsverhältnis der badischen Marke.<br />

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Titel-CD › <strong>AUDIO</strong>phile Pearls Volume 11<br />

3. TONY ALLEN FEAT. DAMON AL-<br />

BARN: GO BACK (aus der CD „Film Of Life“,<br />

Jazz Village JV 570032 / Harmonia Mundi; siehe S.<br />

66) „Ohne Tony Allen gäbe es den Afrobeat<br />

nicht“, befand einst Fela Kuti – der<br />

nigerianische Afro-Jazz-Impressario<br />

weiß genau um die Rolle seines Landsmannes<br />

und langjährigen Band-Schlagzeugers,<br />

Komponisten und Arrangeurs.<br />

Gestartet im typischen Afro-Gefilden, experimentiert<br />

der heute 74-Jährige seit<br />

langem auch mit Electronica, Dub und<br />

Hip-Hop. Den umgekehrten Weg hingegen<br />

beschritt Damon Albarn: Der Mann<br />

mit dem möglicherweise weitesten Horizont<br />

in der angelsächsischen Musikzene<br />

startete mit Blur beim Britpop und näherte<br />

sich dann weltmusikalischen Gefilden.<br />

Die Wege beider Cracks kreuzten sich<br />

schließlich in der Formation The Good,<br />

The Bad & The Queen, die in einem brillanten,<br />

selbstbetitelten Album 2007 beide<br />

Genres unter einen Hut brachten. Jetzt<br />

gibt’s eine Fortsetzung des Teamworks:<br />

Mit seiner distinguierten Stimme bringt<br />

Albarn eine wunderbare melancholische<br />

Noblesse in diese luftige, feingliedrige<br />

Komposition, die nicht ganz Reggae, nicht<br />

ganz Afro-Music, nicht ganz Britpop ist –<br />

aber das Beste aus allem miteinander vereint.<br />

4. JACKSON BROWNE: THE BIRDS OF<br />

ST. MARKS (aus der CD „Standing In The<br />

Breach“, Inside Recordings INR14107-1 / Warner;<br />

siehe S. 67)<br />

Ja, Jackson Browne ist ein wenig alt geworden:<br />

die Stimme nicht mehr ganz so<br />

jugendlich-vital und „charming“ wie einst,<br />

die Musik umweht von etwas herbstlicher<br />

Melancholie. Aber wie glänzend steht<br />

dem großen amerikanischen Lied-Autor<br />

diese Alterswehmut: Sein aktuelles Werk<br />

„Standing In The Breach“ wurde zum souveränen<br />

Spätwerk eines in sich ruhenden<br />

Musikers, der trotz vieler durch das Leben<br />

geschlagener Wunden unverändert<br />

mit der Kraft der Poesie und dem Herz<br />

des Humanisten textet und komponiert.<br />

Darauf auch zu finden: das vor fast einem<br />

halben Jahrhundert geschriebene „The<br />

Birds Of St Marks“, das die Kollegen von<br />

Spiegel Online kürzlich als „einen seiner<br />

allerschönsten Songs“adelten: ein Stück<br />

Melodic-(Westcoast-)Pop für’s Kaminfeuer,<br />

für den Adventsnachmittag – ein<br />

Song zum Traurig- und Glücklichsein zugleich.<br />

5. ADDYS MERCEDES: NO QUEDA<br />

NADA (aus der CD „Locomotora A Cuba“; Media<br />

Luna 994002 / Indigo, siehe S. 67) Addys Mercedes<br />

ist eine beeindruckende Künstlerin,<br />

die mehrere Ideale auf imposante Art verquickt:<br />

Qualität, Tiefe und Emotionalität.<br />

„No Queda Nada“ aus ihrem superben ak-<br />

CLASS A FÜR (FAST) ALLE<br />

<strong>AUDIO</strong> brauchte eine Weile, um der Vincent-Verlockung zu erliegen<br />

– wohl auch, weil stereoplay sich stets eifersüchtig nach vorne drängelte,<br />

wenn der Vertrieb Sintron Neuheiten ankündigte. Schließlich<br />

war es der mächtige Vollverstärker SV-238, der Lothar Brandt in<br />

<strong>AUDIO</strong> 8/2003 von geradezu „märchenhaftem“ Materialaufwand<br />

schwärmte. Und den 238er in einem durchaus illustren Umfeld (mit<br />

dabei waren T+A und Musical Fidelity) hervorragend abschneiden<br />

ließ. Klang-Geheimnis des Boliden war ein sehr hoher Ruhestrom seiner<br />

Endstufen, der den stolzen Frontplatten-Aufdruck „Class A“<br />

zumindest bis zu gehobener Zimmerlautstärke absolut rechtfertigte.<br />

Class A: Mit dem<br />

SV-238 für 2500€ brachte<br />

Vincent einen Amp<br />

mit sehr hohem Ruhestrom<br />

und sage und<br />

schreibe 32 Sanken-<br />

Endtransistoren in die<br />

Reichweite normaler<br />

Geldbeutel.<br />

60 www.audio.de ›12 /2014


Titel-CD › <strong>AUDIO</strong>phile Pearls Volume 11<br />

tuellen Album „Locomotora A Cub“ ist<br />

dafür ein schönes Beispiel. Die Kubanerin<br />

aus der Provinz Guantanamo, die seit<br />

Jahren in Essen lebt, ist hier nicht im heimischen<br />

Son-Terrain unterwegs, sondern<br />

eher pop-rockig-modern. Ihre kraftvoll-klare<br />

Stimme gibt den treibenden<br />

Grooves Charakter. Verbunden mit prägnanten<br />

Saitensounds von Blues-/ Westcoast-Provenienz,<br />

die partiell an Ry Cooder<br />

erinnern, und dem markanten, rollen-<br />

den Drive ist „No Queda Nada“ (etwa:<br />

„Nichts bleibt übrig“) ein hinreißendes<br />

Stück, das alle Optionen zum persönlichen<br />

Songfavoriten hat. Übrigens: In den<br />

kommenden Wochen ist diese tolle<br />

Künstlerin auch live zu erleben – ein rassiger<br />

Cuba-/Latin-Music-Abend ist garantiert:<br />

20. 11.: Rathenow / 22. 11.: Bremen<br />

/ 5. 1. 15: Biberach - / 7. 1.: München<br />

/ 8. 1.: Regensburg / 9. 1.: Niederstetten<br />

/ 10. 1.: Göppingen / 11. 1.:<br />

Heidenheim a. d. Brenz / 13. 1.: Zürich<br />

/ 16. 1.: Velbert (bei Essen) / 24. 1.:<br />

Dortmund / 30. 1.: Oldenburg / 6. 2.:<br />

Emden. Weitere Termine folgen im<br />

Frühjahr 2015.<br />

6. ELIZABETH SHEPHERD: WILLOW<br />

(aus der CD „The Signal“, Linus Entertainment Linus<br />

270197 / Alive; siehe S. 68) Der Beat: eine raffinierte<br />

Abwandlungen eines HipHop-<br />

Grooves. Der Gesang: beweglich zwischen<br />

Singer-Songwritertum und Jazz<br />

changierend. Die Gitarre: Fusion-/Crossover-beeinflusst.<br />

Alles zusammen: ein<br />

Klasse-Song, tänzelnd zwischen den<br />

Genres, anregend wie ein Glas Champagner.<br />

Was Elizabeth Shepherd auf „Willow“<br />

praktiziert, ist ein wunderbares Beispiel<br />

für stilsichere musikalische Experimentierlust<br />

und rückt die kanadische Sängerin<br />

in die Nähe großer Vorgängerinnen wie<br />

Rickie Lee Jones.<br />

7. MARIE FISKER & KIRA SKOV AS<br />

THE CABIN PROJECT: OXYGEN (aus der<br />

CD „The Cabin Project“, Stunt Records STUCD14102<br />

New Arts International; siehe S. 65) Zwei dänische<br />

Singer-Songwriterinnen (Marie Fisker<br />

und Kira Skov), zwei befreundete Begleitmusiker<br />

(Oliver Hoiness, git.; Ned<br />

SP-995: ARBEITSTIER MIT SUPERKLANG<br />

So wie in der Understatement-Abbildung unten bekam man die<br />

2010 erschienene Vincent-Kombi nur selten zu sehen. Meist gesellten<br />

sich nicht eine, sondern zwei der Endstufen SP-995 zu der<br />

Vorstufe SA-94 – es handelte sich bei den 995 schließlich um<br />

Monoblöcke. Die im Test in <strong>AUDIO</strong> 9/2010 getesteten 3300-Euro-<br />

Schwergewichte glänzten mit gigantischer Leistung und perfekter<br />

Laststabilität, die Vorstufe lockte mit symmetrischen Ein- und<br />

Ausgängen und Doppelmono-Aufbau inclusive zweier Netzteile.<br />

Gourmets konnten die SP-995 per Knopfdruck in einen etwas leistungsärmeren,<br />

dafür aber weitestgehend in Class A laufenden<br />

Modus versetzen – so liebten sie auch die <strong>AUDIO</strong>-Redakteure, die<br />

mit dem Pärchen mehrere Messevorführungen bestritten.<br />

Feinsinn auf<br />

Knopfdruck Der<br />

Class-A-Schalter an der<br />

SP-995 brachte eine<br />

mühelos hörbar verbesserte<br />

Feinauflösung.<br />

Ideal, um Verstärkerklang-Skeptiker<br />

zu<br />

überzeugen.


Titel-CD › <strong>AUDIO</strong>phile Pearls Volume 11<br />

Ferm, Saxophon) ein englischer Produzent<br />

(Mark Howard; Daniel Lanois, Peter<br />

Gabriel, U2, R.E.M.) und eine Hütte in<br />

den kanadischen Wäldern: Neun Tage<br />

dauerte im Frühjahr 2013 dieser ungewöhnliche<br />

„Versuchsaufbau“ namens<br />

„The Cabin Project“. Ergebnis: ein stilles<br />

Juwel des Modern Folk voll wunderbar<br />

atmosphärischer, tiefgründiger, mal erdiger,<br />

mal sphärischer Songs – und ungemein<br />

klangschön produziert dazu. Herausragend<br />

geriet „Oxygen“ mit seinen<br />

luftig-schillernden Vokalsätzen, einem<br />

zartbitteren, schwerelosen Refrain und<br />

minimalistischen Pianofiguren. Die Sahne<br />

auf diesem leckeren, nordisch-edlen<br />

Schnittchen Folkpop: schwerelose Rhythmen<br />

und dezente, atmosphärische Keyboardsounds,<br />

die das folkige Arrangement<br />

wie eine Wanne voller Eiswürfel herunterkühlen.<br />

8. FUNNY VAN DANNEN: ONE DAY<br />

(aus der CD „Geile Welt“, jkp/Warner 5245025922;<br />

siehe S. 68) Der deutsch-niederländische<br />

Liedermacher zählt zu den großen und leidenschaftlichen<br />

Querdenkern der heimischen<br />

Szene: Funny van Dannen arbeitet<br />

mit Mitteln der Satire und Ironie, kann<br />

sein Herz aber auch unverblümt auf der<br />

Zunge tragen. In ihm steckt das Herz eines<br />

Straßenmusikers ebeno wie ein<br />

waschechter Rocker, seine Poesie kann<br />

zu Tränen rühren – seine Scharfzüngigkeit<br />

nicht weniger. Kurz: Funny ist maximaler<br />

Fun + anarchischer Witz + musikalische<br />

Unberechenbarkeit – eimal mehr<br />

nachzuhören auf dem neuen Album<br />

„Geile Welt“. Eine der Zugnummern: der<br />

flotte bis unwiderstehliche Country-Reggae<br />

„One Day“, der den Prototyp des<br />

„deutschen Schwarz sehers“ beschreibt,<br />

der tief in seinem Herzen eigentlich ganz<br />

anders tickt und darum ringt, sich über<br />

sein pessimis tisches Ich und seine Umwelt<br />

zu erheben. Eine Nummer mit<br />

Suchtfaktor!<br />

9./10. ENSEMBLE PEREGRINA: GAU-<br />

DEAT ECCLESIA / Ora pro nobis, beate<br />

Nicolae (aus der CD „Miracula – Medieval Music<br />

For Saint Nicholas“, Tacet T213; siehe S. 77)<br />

„Gaudeat ecclesia“ („Es freue sich die<br />

Kirche“) ist ein von Fidel und Harfe begleiteter<br />

Rondellus, der im 13. Jahrhundert<br />

in Paris komponiert wurde und von<br />

den Wundern berichtet, die in zahlreichen<br />

Legenden über den Heiligen Nikolaus<br />

überliefert sind. Im Umkreis der<br />

Schule von Notre-Dame komponiert, ist<br />

er ein Beispiel für die frühe Mehrstimmigkeit,<br />

die sich im Mittelalter entwickelte.<br />

Das gilt auch für das im 12. Jahrhundert<br />

in Aquitanien entstandene „Ora pro nobis,<br />

beate Nicolae“ („Seliger Nikolaus,<br />

bitte für uns“) – eine Anrufung um Fürsprache<br />

des Heiligen. Auch wenn solche<br />

Stücke kaum vom Kult zu lösen sind, für<br />

die sie entstanden, vermittelt das Ensemble<br />

einen lebendigen Eindruck der<br />

einzigartigen Klangwelt, die sich im<br />

mittelalter lichen Frankreich entwickelte,<br />

um in den neuen, lichtdurchfluteten und<br />

himmelsstrebenden gotischen Kathedralen<br />

Gott und seine Heiligen zu preisen.<br />

11. LUDWIG VAN BEETHOVEN: 15 VA-<br />

RIATIONEN & FUGE IN ES-DUR, OP.<br />

35 („EROICA-VARIATIONEN“): FINA-<br />

LE ALLA FUGA (Liudmila Georgievskaja, Klavier,<br />

aus der CD „Beethoven Eroica Variations &<br />

TUBE LINE – NICHT OHNE MEINE RÖHREN<br />

Die 2008 vorgestellten Vor- und Endstufen der „Tube Line“ – hier<br />

abgebildet als komplette Kette mit ihren ebenfalls röhrenbestückten<br />

Zuspielern – zeigen in ihren Schaltungen schon deutlich die<br />

Handschrift des deutschen Entwickler-Genies Frank Blöhbaum.<br />

Während SA-T8 und SP-T800 noch in gemäßigten Preiszonen heranwachsen<br />

müssen, beweist Blöhbaum schon zwei Jahre früher, wozu<br />

er fähig ist, wenn Geld keine allzu große Rolle mehr spielt: Die legendären<br />

Thorens-Endstufen TEM-3200 (o.Abb.) zählen bis heute zu den<br />

besten Verstärkern der Welt. Blöhbaum ersann für diese<br />

Meisterstücke eine von russischen Spezialröhren angesteuerte<br />

„Circlotron“-Schaltung, in der zwei Hochleistungs-MOSFETs so<br />

beschaltet sind, dass sich ihre Kennlinien-Fehler exakt kompensieren.<br />

62 www.audio.de ›12 /2014


Titel-CD › <strong>AUDIO</strong>phile Pearls Volume 11<br />

Schumann Symphonic Etudes“, Odradek<br />

ODRCD304 / in-akustik; siehe S. 77)<br />

Diesen Klavierzyklus, verkürzt auch als<br />

„Eroica-Variationen“ bekannt, schrieb<br />

Ludwig van Beethoven im Jahr 1802, ein<br />

Jahr vor seiner gleichnamigen 3. Sinfonie.<br />

Die hier zu hörende und das Werk abschließende<br />

Fuge enthält als Hauptthema<br />

die Bassstimme aus der Einleitung.<br />

Als zweites (Final-)Thema folgt ein Andante<br />

con moto, das rhythmisch und reizvoll<br />

koloriert, ergänzt durch rauschendes<br />

Trillerspiel, das das Werk zu seinem kraftvollen<br />

Höhepunkt treibt – ein wunderbares,<br />

erstes Album-Statement dieser russischen<br />

Pianistin, die 2001 am staatlichen<br />

Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium<br />

mit „summa cum laude“ graduierte.<br />

12.-17. ALEXANDER SCRIABIN: 24<br />

PRÉLUDES OP. 11, TEIL II: ALLEGRO<br />

ASSAI / ALLEGRO AGITATO / ANDAN-<br />

TINO / ANDANTE / ALLEGRO ASSAI /<br />

ANDANTE (Javier Negrín, Klavier, aus der CD<br />

„Scriabin – The Trravel Préludes“, Odradek<br />

ODRCD305 / in-akustik; siehe S. 78) Kaum eines<br />

der sechs Préludes, die Alexander Skriabin<br />

zwischen den Jahren 1894 und 1896<br />

schrieb, dauert länger als anderthalb Minuten.<br />

Der Komponist entfaltet seine<br />

überreiche Imaginationskraft auf engstem<br />

Raum: Die aufbrandenden Gefühle<br />

des „Allegro assai“, die perlenden Arpeggien-Schauer<br />

des „Allegro agitato“, das<br />

spannungsvolle Innehalten des „Andantino“,<br />

das zarte Annähern im zweiten „Allegro<br />

assai“, die tastende Melancholie und<br />

die Zweifel der beiden „Andantes“ – Javier<br />

Negrín lässt sich ganz auf die tiefen<br />

Empfindungen ein, die Skriabin mit wenigen<br />

Strichen zeichnet, behält dabei aber<br />

Maß und Gleichgewicht im Blick. Der Pianist<br />

verweist auf das Erbe der großen, romantischen<br />

Klaviertradition, das den Rahmen<br />

für die Musik absteckt. In Auseinandersetzung<br />

damit zeigt er, welche neuen<br />

Wege Skriabin in seinem Werk beschreitet<br />

und dringt zum Wesenskern der Musik<br />

vor!<br />

„AP11“: DIE SCHNAPSZAHL-DISC<br />

Die elfte „<strong>AUDIO</strong>phile Pearls“-Disc, aber die<br />

ewiggleiche Spannung: Welche Ernte kann letztlich<br />

in die Scheune gefahren werden? Das Hin<br />

und Her aus Anfragen, Absagen und Zusagen<br />

wurde für „AP“-Produzent Christof Hammer diesmal<br />

zur wahren Achterbahnfahrt: Über die<br />

geplatzten Träume decken wir den Mantel des<br />

Vergessens – dafür fluteten Adrena linräusche<br />

durch seine Adern, als (<strong>AUDIO</strong> wagte kaum<br />

darauf zu hoffen) Grünes Licht für die Top stars<br />

Annie Lennox, Jackson Browne sowie Tony Allen<br />

& Damon Albarn gegeben wurde! Die schönsten<br />

Newcomer bei der „Schnapszahl“-Ausgabe:<br />

Kuba-Lady Addys Mercedes und das Modern-<br />

Folk-Duo Marie Fisker & Kira Skov. Danach:<br />

Routine im positiven Sinn. Master-Meis ter<br />

Alexandros Mitropoulos finalisierte das Re pertoire<br />

mit bewährtem Tontech niker-Know-How<br />

und auf einer von <strong>AUDIO</strong> bevorzugten 24-Karat-<br />

Gold-CD als Datenträger. Übrigens: Sie veking<br />

Sound fertigt die bisher von MFSL produzierten<br />

Gold-Rohlinge ab sofort in Eigenregie. Infos,<br />

Bezugsquellen usw.: www.sieveking-sound.de<br />

EIN BLICK IN DIE (NAHE) ZUKUNFT<br />

2011 erscheint der erste vollständig von Frank<br />

Blöhbaum entwickelte Vollverstärker. Der<br />

SV-237, natürlich wieder ein Röhren-Hybrid,<br />

wird zum bislang erfolgreichsten Modell der<br />

Marke und ist für 1900 Euro nach wie vor im<br />

Programm. Kurz vor der Fertigstellung ist aber<br />

bereits der nächste Coup: Die Vor-<br />

Endstufenkombi SA-T7 und SP-T700, von der es<br />

noch keine Bilder gibt, stammt wieder komplett<br />

aus der Feder des deutschen Ingenieurs. Die<br />

Endstufe soll – aufgepasst! – eine nur geringfügig<br />

vereinfachte Version der spektakulären<br />

Circlotron-Schaltung aus der Thorens-Kult-<br />

Endstufe enthalten, aber nach ersten<br />

Schätzungen nur ein Fünftel kosten – eine<br />

Weltklasse-Endstufe im kleinen vierstelligen<br />

Eurobereich? Im nächsten Heft werden wir es<br />

hoffentlich herausfinden: Die erste Kombi, die<br />

Sintron fertigstellt (die Endmontage passiert<br />

nun bereits in Deutschland), wird umgehend in<br />

unsere Hörräume und Labors in Stuttgart<br />

geschickt.<br />

KANN NICHT NUR HIFI:<br />

Hauptberuflich macht Frank<br />

Blöhbaum Grundlagenfor schung<br />

bei einem Hightech-Konzern.


| POP | OLDIES | JAZZ | KLASSIK | auf CD, SACD, LP und Blu-ray/DVD<br />

Folk-Pop, Songwriter<br />

Musik › POP & ROCK<br />

Lieblingsfarben und Tiere<br />

Vertigo/Universal (CD, LP+download)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

ELEMENT OF CRIME ODER: ANALOGISMUS IN VOLLENDUNG<br />

Zeilen wie„Im Schwachstromsignalübertragungsweg gibt es Durchleitungsprobleme / doch<br />

wer zu mir will, kommt damit klar“? Musik, die wohlig schrummelt und schnurrt? Der Kenner<br />

ahnt: Sven Regener & Co. feiern mal wieder den diskreten Charme des analogen Lebens<br />

POP-CD DES MONATS<br />

Das Albumformat, so die Vordenker<br />

des Digitalismus, sei in Zeiten von<br />

Downloadportalen und Streamingdiensten<br />

ein Anachronismus aus prä-digitalen<br />

Zeiten. Kein Mensch höre heute noch<br />

zehn, zwölf Songs von ein und demselben<br />

Künstler am Stück. Alles, was heute zähle,<br />

sei nicht der Act, sondern der Track. Und<br />

teils trifft das ja sogar zu – auf Bands und<br />

Akteure, die schlicht nicht das Format haben,<br />

um den Hörer über mehr als ein, zwei<br />

Titel bei der Stange zu halten.<br />

Aber es gibt sie noch, die andere Seite des<br />

Mondes – bewohnt von zeitlos agierenden<br />

Dichtern und Denkern vom Schlage, sagen<br />

wir: eines Leonard Cohen (siehe rechte<br />

Seite). Eines Tom Waits. Oder eines<br />

Sven Regener. Der musiziert mit seinen<br />

Mittätern Jakob Ilja (git., Mandoline), David<br />

Young (bass, git.) und Richard Pappik<br />

(drums, perc., Mundharmonika) seit bald<br />

30 Jahren so entspannt und unaufgeregt,<br />

als wohne die Element-Of-Crime-Brigade<br />

wirklich auf einem anderen Planeten. Den<br />

kann man sich vorstellen als eine Mischung<br />

als Beinahe-Balkan und Fast-Arizona (zwischen<br />

diesen beiden Antipoden schrummt<br />

und schrammelt die Musik der Berliner Band<br />

seit jeher), und Streamingdienste sind bis<br />

dorthin noch nicht vorgedrungen: Bis zum<br />

Redaktionsschluss dieser Ausgabe hatte<br />

man den meis ten der „1-Euro-Shops der<br />

Musikbranche“ (Regener) noch keinen Zugriff<br />

auf das neue Album gewährt. EOC hört<br />

man entweder ganz oder eher gar nicht.<br />

„Lieblingsfarben und Tiere“ hört der Freund<br />

entschleunigter Songwriter-Musik zwischen<br />

Folk, Chanson und Jazz nun wieder ganz bestimmt:<br />

ganz. Hach, wie der Bass brummelt,<br />

die Violinen walzern, die Trompete seufzt –<br />

alles mit unnachahmlicher Patina überzogen<br />

und wehmütig schön. Und auch wenn<br />

der Romanautor Regener inzwischen zur<br />

Kultfigur des Literaturbetriebs avancierte:<br />

Wie viel poetischer, trockener und angenehm<br />

skuril schreibt doch der Liedtexter<br />

Regener! Alles zusammen führt dann zu<br />

Songs wie „Dieselben Sterne“, „Schwert,<br />

Schild und Fahrrad“ oder „Wenn der Wolf<br />

schläft, müssen die Schafe ruhen“: herrliche<br />

Frühlings-Spätsommer-Herbstmusik,<br />

komponiert und gespielt im Geist der<br />

analogen Bohème und des überzeugten<br />

Modernitäts-Abstinenzlertums.<br />

Nach 37:13 stellt der Hörer dann fest:<br />

„Oh ... doch nur zehn neue Songs“. Und<br />

greift im Regal zu EOC-Meisterwerken<br />

wie „Weißes Papier“ oder „An einem<br />

Sonntag im April“ und schenkt sich ein<br />

Fläschchen Rotwein ein und hört: ein<br />

ganzes Album nach dem anderen ...<br />

Christof Hammer<br />

Damals hinterm Mond; Calexico, Giant Sand<br />

64<br />

www.audio.de ›12 /2014


<strong>AUDIO</strong>PHILE CDS DES MONATS<br />

Submotion Orchestra<br />

Alium<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Marie Fisker, Kira Skov<br />

The Cabin Project<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Musik › › POP & ROCK<br />

(Counter Records / Ninja Tune / Rough Trade (CD, 2 LPs + download)<br />

Dieses Septett aus Leeds hat sich einem lustvollen, filmischen Popentwurf<br />

verschrieben, der viel nostalgischen TripHop aufgesogen<br />

hat, aktuellen R´n`B nicht verschmäht und großzügig mit futuristisch-clubbiger<br />

Electronica liebäugelt. Mit Soul und Jazzelementen abgeschmeckt,<br />

gibt das einen eklektisch groovenden Stilmix inklusive breit gefächertem<br />

Instrumentarium und ziemlich variablen, auf den Punkt arrangierten<br />

Songs zwischen ambientigem Downtempo-Jazz („The Hounds“) und<br />

Hochglanzpop Marke Maroon 5 („City Lights“, „Trust/Lust“), der auch große<br />

Gesangsmelodien nicht<br />

scheut. Produziert ist das<br />

wuchtig, aber hochdifferenziert,<br />

samt schiebenden Bässen<br />

und einem bestechend<br />

klingenden Stereoraum voll<br />

samtiger Frequenzaufteilung.<br />

Das unterstreicht die molligmelancholische<br />

Verschmelzung<br />

von Mensch und<br />

Maschine, von Gespieltem<br />

und Programmiertem, Akustischem<br />

und Elektronischem.<br />

Alle Macht dem deepen<br />

Wohlklang! Daniel Vujanic<br />

Massive Attack, Morcheeba, Nils P. Molvaer<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Stunt Records / Sundance Music (CD, LP)<br />

Solo stemmten Marie Fisker und Kira Skov schon einige, teils experimentelle<br />

Musikprojekte. Für „The Cabin Project“ verzogen sich die<br />

beiden Däninnenn zusammen tief in die kanadischen Wälder: Neun Tage<br />

spielten sie in der rauschenden Einöde zusammen mit Gitarrist Oliver<br />

Hoiness und Multiinstrumentalist Ned Ferm zehn bemerkenswerte<br />

Songs ein. Pastellfarben-psychedelische Melodien, umgarnt von Flöte,<br />

Violine oder Keyboard, umgarnt von dezenten Indie- und Afro-Rhythmen<br />

– vor allem aber durchdrungen von schwebenden, in sich mäandernden<br />

und einander umschlingenden<br />

CocoRosie, Morcheeba<br />

Vokalsätzen, die dunkel<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

schimmernde Melancholie<br />

und zaghafte Vetrträumtheit<br />

atmen. Die zartbittere Roh-<br />

Melange hat Producer-Ass<br />

Mark Howard (Daniel Lanois)<br />

zur Finesse geführt. Schön<br />

plastisch und detailverliebt<br />

sowie klar schillert dazu das<br />

Klangbild – nachzuhören etwa<br />

im geheimnisvoll-intensiven,<br />

dezent elektrifizierten „Oxygen“,<br />

Track 7 von „<strong>AUDIO</strong>phile<br />

Pearls Vol. 11“. Claus Dick<br />

SCHÄTZE DES MONATS<br />

Leonard Cohen Popular Problems<br />

Columbia/Sony (CD, LP+CD)<br />

Manche Künstler müssen<br />

nur ein paar Sekunden den<br />

Mund aufmachen – und man hängt<br />

an ihren Lippen: Nick Cave. Van<br />

Morrison. Und: der Meister. Seit<br />

einem halben Jahrhundert fasziniert<br />

Leonard Cohen mit einer Eindringlichkeit,<br />

die einem in ihrer Poesie das<br />

Herz wärmt und in ihrer analytischen<br />

Präzision das Blut in den Adern<br />

gefrieren lässt. Wer aber der Illusion<br />

anhängt, Cohen habe ihm nach einer<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

zweistelligen Anzahl Alben nichts<br />

mehr zu sagen, ihn als Altmeister<br />

abtut, dessen Weisheiten man doch schon oft genug gehört hat ... der<br />

versteht wenig bis nichts vom Leben und der Musik. „Popular Problems“<br />

bringt neun neue Variationen von Cohens ewiglichen, ewig faszinierenden<br />

Song-Mantras, und immerhin zwei davon (das folkig trabende<br />

„Did I Ever Love You“ und „My Oh My“ mit Reggae-Bläsern) kommen<br />

als vergleichweise poppige Friedensangebote daher. Der Rest? Existenzialismus<br />

pur: sinister, melancholisch, vermeintlich beschaulich in der<br />

Musiksprache zwischen Blues und Folk, knallhart in der philosophischen<br />

Aussage: ein Griff tief in die Seele des Hörers. Christof Hammer<br />

Old Ideas (2012), Live In London (2004; veröffentlich 2009); Van Morrison<br />

Lucinda Williams Down Where The Spirit Meets The Bone<br />

Highway 20 / Alive (CD, 3 LPs)<br />

Die Songideen seien nur so geflossen, ohne Ende, erklärt<br />

Lucinda Williams die zwangsläufige Entscheidung für das erste<br />

Doppelabum ihrer Karriere. Der „kompositorische Groove“, in dem<br />

sich die 61-jährige Roots-Rock-Lady aus Louisiana auslebte, brachte<br />

19 neue Songs von höchster Güte hervor; darunter die erste Vertonung<br />

eines Gedichtes von Lucindas Daddy Miller Williams. Und nur<br />

auf eine Fremdkomposition griff die Sängerin mit der schmirgeligen<br />

Gefühlsstimme zurück: JJ Cales Alltime-Klassiker „Magnolia“, den<br />

sie bedächtig und mit emotionaler Intensität aufblühen lässt. Gefühl<br />

und Leidenschaft sind die markanten Triebfedern der neuen Aufnahmen,<br />

die von Ehemann Tom Overby als Mit-Produzent in einen<br />

schnörkellosen und griffigen Klang eingepasst wurden. In dieses<br />

offene Soundgewand schlüpften nahtlos Gastmusiker wie z. B. Pete<br />

Thomas (dr.) und Davey Faragher (bass) aus Elvis Costellos Band,<br />

Gitarrist Stuart Mathis von den<br />

Wallflowers, Wallflowers-Sänger<br />

Jakob Dylan himself sowie die Saitenmeister<br />

Tony Joe White und Bill<br />

Frisell – und erschufen einen fantastischen<br />

Trip durch die Tiefen und<br />

Spielarten der US-amerikanischen<br />

Heimatmusiken. Willi Andresen<br />

Car Wheels On A Gravel Road (2006)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Fotos: Charlotte Goltermann / Universal; Jeremy Young / Warner Music;<br />

Chris Saunders / Caroline; Felix Broede / Sony Classical


Musik › POP & ROCK<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Short Shots<br />

Bryan Adams Tracks Of My Years<br />

(Badman/Universal; CD, Deluxe-CD)<br />

Wer als Musiker in die Jahre<br />

kommt, hält oft Rückschau – so<br />

auch Bryan Adams: Für „Tracks Of<br />

My Years“ grub der Kanadier die<br />

Musik seiner Jugend aus. Seine<br />

Coverversionen von Klassikern der<br />

Beatles, Ray Charles oder Smokey<br />

Robinson klingen dabei trotz einer<br />

eher soullastigen Auswahl oft so<br />

kernig-krachledern, als wären es<br />

eigene (Rock-)Songs (also auch<br />

entsprechend überraschungsarm).<br />

Nicht nur in „I Can‘t Stop Lovin’<br />

You“ erinnert das an ähnliche<br />

Werke von Rod Stewart. ham<br />

Dry The River Alarms The Heart<br />

(PIAS / Rough Trade; CD, LP+CD)<br />

Folkig gestartet, dann scharf Richtung<br />

Rock abgebogen: Der Londoner<br />

Fünfer hat seinen Sound auf Album<br />

Nummer 2 kräftig elektrifiziert.<br />

Opulente Balladen, Stadion rock-<br />

Hymnen („Hidden Hand“!), dazu die<br />

ungewöhnliche Falsettstimme von<br />

Peter Liddle und Emma Pollock (The<br />

Delgados) als Gastsängerin: macht<br />

eine prima Britpop-Disc. ham<br />

Funk, Soul, Rock<br />

Prince<br />

Art Official Age<br />

NPG/Warner (CD)<br />

Sie küssten und sie schlugen sich: War ner<br />

Bros. und Prince. Nach langem Streit nun die<br />

Versöhnung – erst erhielt Mr. Nelson die Rechte<br />

an allen Warner-Werken zurück, nun gibt’s<br />

gleich zwei Discs für die neue, alte Firma;<br />

dieses Soloalbum und eine Bandproduktion<br />

(siehe rechts). Der Titelsong „Art Official<br />

Cage“ eröffnet den 13-Track-Trip mit Disco-Flair<br />

und extravaganter Elektronik als lupenreiner<br />

Hit. Danach: viel 70er-Soul, eher wenig<br />

Rock, Falsettgesang, erotisch aufgeladener<br />

Schwulst, Scratches im Retro-Style. Dass<br />

Prince dabei souveränst das R&B-Einerlei der<br />

2000er-Jahre ignoriert – wen wundert’s? Ein<br />

Fixstern richtet sich auch nicht nach irgendwelchen<br />

Sekundärtrabanten. Christof Hammer<br />

Sign O‘ The Times, 1999; Sly & The Family Stone<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Funk-Rock, Black Pop<br />

Prince & 3rdeyegirls<br />

Plectrumelectrum<br />

NPG/Warner (CD)<br />

Teil 2 des Doppelschlages von His Princeness:<br />

Mit den „3rdeyegirls“ Donna Grantis<br />

(git.), Hannah Ford Welton (dr.) und Ida Nielsen<br />

(bass) stehen die Zeichen deutlich stärker<br />

auf funky Rock und femininen R&B-Pop. Auch<br />

hier auffällig: klare Rhythmik, konventionelle<br />

Kompositionsstrukturen, keine Anbiederung<br />

ans Sounddesign der jüngeren Vergangenheit.<br />

An ihren Instrumen ten lassen es die<br />

drei Damen herzhaft krachen; rückt eine von<br />

ihnen ans Mikro („Aintturninround“), wird es<br />

hingegen etwas zu konventionell, mitunter<br />

gar banal („Stopthistrain“). Im Direktvergleich,<br />

da mit einer nur geringen Portion an Prince’-<br />

schem (Größen-)Wahn ausgestattet, das klar<br />

weniger zwingende Werk. Christof Hammer<br />

Lenny Kravitz, Wendy & Lisa<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Tosca Outta Here (!K7 / Alive; CD, LP)<br />

„Outta Here“ (also: raus hier) meint<br />

im Fall des Wiener Duos auch: raus<br />

aus der reinen Downbeat-Nische.<br />

Die 14 neuen Tracks der Herren<br />

Huber & Dorfmeister integrieren<br />

denn auch Elemente aus Pop, Soul,<br />

Jazz und Blues – in letzterem Fall inspiriert<br />

durch Zwölftakt-Ikone John<br />

Lee Hooker. Dazu die Stimmen von<br />

Earl Zinger und Cath Coffey (Stereo<br />

MCs) – fertig sind 48 (auch klanglich)<br />

raffinierte Minuten zwischen<br />

Club- und Lounge-Music. ham<br />

Andy Burrows Fall Together Again<br />

(PIAS / Rough Trade; CD, LP+CD)<br />

Komische CD: Der Ex-Razorlight-<br />

Musiker, momentan Mitglied der<br />

US-Band We Are Scientist, verwirrt<br />

auf seinem neuen Soloalbum mit<br />

einer verspielt-melancholischen,<br />

bisweilen schamlos poppigen<br />

Herbst-Musik. Doch kaum mosert<br />

das Ohr über zu viel musikalischen<br />

Süßstoff und fast schlagerhafte Anwandlungen<br />

(„City To Coast“ oder<br />

„You Won’t Find Love“ erinnern gar<br />

an Ronan Keating), kommt ein Track<br />

wie „As Good As Gone“ daher –<br />

und geht mit Gospel-Harmonien<br />

voll ins Gemüt. ham<br />

Entertainment, Swing<br />

Annie Lennox<br />

Nostalgia<br />

Island/Universal (CD,. LP)<br />

Mit ihrer Ausnahmestimme ist Annie Lennox<br />

eigentlich prädestiniert für die Songs des<br />

„great american songbook“. Doch der Respekt<br />

war groß, währte Jahrzehnte – und ist auch<br />

den finalen Versionen anzuhören. Und zwar<br />

im allerbesten Sinn. Die schiere Größe von<br />

Songs von „Georgia On My Mind“ bis „I Put<br />

A Spell On You“ veranlasste die Lennox zu<br />

einer dezenten Gangart: subtil die Orchesterarrangements,<br />

intim ihre gesangliche Herangehensweise.<br />

Doch wie Englands große<br />

Pop-Diva trotz hörbarer Zurückhaltung dieses<br />

Dutzend Evergreens mit immens viel Wärme<br />

und Seele auflädt: Das ist große Vokalkunst<br />

– nachzuhören etwa in Gershwins „Summertime“,<br />

Track 1 der <strong>AUDIO</strong>-Heft-CD. Christof Hammer<br />

George Michael: Songs From The Last Century<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Ethno-Pop<br />

Tony Allen<br />

Film Of Life<br />

Jazz Village / Harmonia Mundi (CD, 2 LPs + download)<br />

Erfinder des Afrobeat, menschliches Metronom:<br />

Seit über 40 Jahren ist Tony Allen eine<br />

der Kultfiguren im Ethno-Music-Segment.<br />

„Film Of Life“ zeigt den nigerianischen<br />

Drummer/Perkussionisten nun ganz nah am<br />

Puls der Zeit: irrlichternde Elektronik („Ewa“),<br />

„interdisziplinäre“, ins Jazzige aus greifende<br />

Rhythmik („Afro Kungfu Beat“) – und zwei<br />

Gastspiele von Damon Albarn: Der Blur-Vordenker<br />

bedient in „Tiger’s Skip“ die Melo dika<br />

– und prägt das elegant-schläfrige, aber subtil<br />

unter Spannung stehende „Go Back“ (Track<br />

3 von „<strong>AUDIO</strong>phile Pearls Vol. 11“) mit distinguierten<br />

Vocals. Und zwischendrin fährt der<br />

„Koko Dance“ fast Santana-arti ge Bläser-Perkussion-Power<br />

auf: prachtvoll! Christof Hammer<br />

Fela Kuti, The Good The Bad And The Ugly<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

66<br />

www.audio.de ›12 /2014


Pop<br />

<strong>AUDIO</strong> MUSIK:<br />

SO TESTEN WIR JEDEN<br />

MONAT DIE NEUEN CDS<br />

Musik › POP & ROCK<br />

Pink Floyd The Endless River<br />

Parlophone/Warner (CD, 2 LP, Deluxe CD + DVD, Deluxe CD + Blu-ray)<br />

Eine konsequente Entwicklung – hin zum<br />

letzten Kapitel in der Karriere von Pink<br />

Floyd. Mit „The Endless River“ knüpft<br />

die Band an die Aufnahmen ihres letzten<br />

Studioalbums „The Division Bell“ an, das<br />

kürzlich als Jubiläums-Edition neu aufgelegt<br />

wurde und beendet ihre Laufbahn endgültig.<br />

1993 hatten David Gilmour, Rick Wright<br />

und Nick Mason ein Doppelalbum mit den<br />

bereits bekannten „Bell“-Songs plus einer<br />

Serie von Ambient-Instrumentals geplant,<br />

wie Mason aktuell verriet. Es blieb beim<br />

Single-Album, so dass die unveröffentlichten<br />

Tracks 2013 von Mason und Gilmour<br />

(Wright war 2008 verstorben) gesichtet und<br />

auf ihre Verwertbarkeit geprüft wurden.<br />

The Division Bell<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Zusammen mit Phil Manzanera, Andy<br />

Jackson und Youth wurden neue Parts hinzugefügt,<br />

andere Passagen völlig neu eingespielt<br />

und das Niveau der heutigen Studiotechnologie<br />

angeglichen. Das Neuwerk<br />

beginnt mit einem atmosphärischen Intro,<br />

über dem gesprochene Worte schweben.<br />

Es folgen 17 Kompositionen im wuchtigen<br />

pop-sinfonischen Floyd-Sound, von denen<br />

nur das finale „Louder Than Words“ mit Gesang<br />

und einem neuen Text von Gilmours<br />

Frau Polly Samson abhebt. Darunter auch<br />

ein Track mit dem Titel „Talkin’ Hawkin’“, in<br />

den die Stimme aus dem Sprachcomputer<br />

des britischen Physik-Genies Stephen<br />

Hawking integriert wurde. Willi Andresen<br />

● <strong>AUDIO</strong> Musik stellt jeden Monat die<br />

wichtigsten neuen Tonträger vor.<br />

Erfahrene Rezensenten bewerten nach<br />

den folgenden Kriterien:<br />

● Musik (Pop, Oldies, Jazz) bzw. Interpretation<br />

(Klassik): für die künstlerische Leistung<br />

● Klang für die Aufnahmequalität<br />

● Bei DVDs nach Bild, Inhalt und Klang<br />

● <strong>AUDIO</strong>-Musik-Tipp: stilistisch verwandtes<br />

Album von hoher Qualität oder Interpret mit<br />

ähnlichem Musikstil<br />

● In allen Sparten vergibt <strong>AUDIO</strong> Musik<br />

null bis fünf Ohren.<br />

Das Raster:<br />

überragend<br />

sehr gut<br />

gut<br />

befriedigend<br />

ausreichend<br />

<strong>AUDIO</strong>-Musik-Tipp: stilistisch verwandtes<br />

Album von hoher Qualität oder Interpret<br />

mit ähnlichem Musikstil.<br />

Eine Kostprobe aus diesem Album finden<br />

Sie auf der <strong>AUDIO</strong>phile Pearls-CD<br />

zu diesem Heft<br />

Kuba-Son, Ethno-Pop<br />

Rock, Pop<br />

Jackson Browne<br />

Standing In The Breach<br />

Inside Recordings / Warner Music (CD)<br />

Das düstere Cover zeigt ein Paar in einem<br />

Trümmerfeld. Krieg? Chaos? Auf seinem<br />

14. Studioalbum behandelt Jackson Browne<br />

weiter die brisanten Themen unserer Zeit –<br />

ohne den Leuten ein „Strafpredigt“ zu halten,<br />

wie er sagt. „Keine Polemik“, nur „einen guten<br />

Song“ hat der linksliberale 66-Jährige heute<br />

im Sinn. In dem wütenden „Which Side?“<br />

wettert er dennoch gegen Firmen, die mit Fracking<br />

die Natur verwüsten. „Take the money<br />

out of politics and we might see“, lautet sein<br />

Credo. Die Stimme ist selbstbewusst wie eh<br />

und je, die Rhythmen und Melodien so frisch<br />

wie lange nicht, der Sound brillant. Kostprobe<br />

eines beachtliches Alterswerks: „The Birds Of<br />

St. Marks“; Track 4 der Heft-CD. Willi Andresen<br />

The Pretender (1976), Lawyers in Love (1983)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Addys Mercedes<br />

Locomotora A Cuba<br />

Media Luna / Sony (CD)<br />

Das vierte Soloalbum der Kubanerin ist quasi<br />

ein Familienunternehmen: Addys Mercedes,<br />

Jahrgang 1973, im Ruhrgebiet daheim, ist als<br />

Singer-Songwriterin-Multiinstrumentalistin der<br />

Fixpunkt. Partner Cae Davis firmiert als Co-<br />

Autor, Bassist und Gitarrist, Tochter Lia (Geige,<br />

key.) bringt zusätzliche Klangfarben ins Spiel.<br />

Ergänzt um Gitarre und Ukelele, könnte man<br />

diesen Sound „Nuevo Son“ nennen: die aktuelle<br />

Variante des traditionellen kubanischen<br />

Stils Son. Schön vital, im Tempo leicht forciert,<br />

erinnert das mal an Manu Chao („Mi Carrito<br />

De Cartón“), während „No Queda Nada“<br />

(Titel 5 der <strong>AUDIO</strong>-CD) mit dezent rockigen<br />

Saitenriffs glänzt. Dazu: eine pure, farbige<br />

Stimme, die jeden Song veredelt! Claus Böhm<br />

Omara Portuando (klassischer), Orishas, Manu Chao<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

... und läuft!<br />

Was zu Hause so rauf- und runterläuft:<br />

<strong>AUDIO</strong>-Redakteur Christof Hammer<br />

erinnert an vergessene Perlen und verrät<br />

Dauerbrenner sowie Platten für die Insel.<br />

Van Morrison: drei Alben (Polydor)<br />

Discs des Grantlers aus Belfast gehören<br />

zu meinen musikalischen<br />

Grundnahrungsmitteln. Meine<br />

Favoriten: „The Healing Game“,<br />

„Enlightenment“ und „Hymns<br />

To The Silence“: Morrisons<br />

Kosmos aus Blues, Celtic Soul<br />

und Pop erreichte hier immense<br />

Dichte und tränkt die Seele<br />

mit Songs von erlöserischer Kraft.<br />

Richard Hawley: drei Alben (Setanta/Parlophone)<br />

Und noch ein<br />

„Seelenheiler“: Lange verdingte sich<br />

der Typ aus Sheffield als Studio knecht<br />

(u. a. für Pulp); seit 2000 traut<br />

sich Mr. Hawley auch solo ins<br />

Rampenlicht – und bezaubert<br />

mit einem Mix aus Northern<br />

Soul, Doo-Wop und Folkpop,<br />

der das Flair von englischen<br />

Music Halls des letzten Jahrhunderts<br />

beschwört. Top: „Late Night<br />

Final“, „Lowedges“, „Cole’s Corner“.<br />

www.audio.de ›12/2014 67


Musik › POP & ROCK<br />

Deutshes Liedgut<br />

Post-R&B<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

R&B, Blues, Pop, Jazz<br />

Funny van Dannen<br />

Geile Welt<br />

JKP/Warner (CD, LP)<br />

Es ist eher ungewohnt, den famosen Macher<br />

von Alltags-Liedern und lustigsten Melancholiker<br />

des deutschen Liedguts in Begleitung<br />

einer Band zu hören. Für Solo-Album Nummer<br />

14 hat Funny van Dannen teils gestandene<br />

Musiker im Rücken. Dann wird satt gerockt<br />

(top: „Losgehen“), typisch Funny-mäßig<br />

geschrammelt oder balladisiert oder gar<br />

Reggae mit Country gemixt (wie im lässigen<br />

„One Day“, Track 8 der <strong>AUDIO</strong>-Heft-CD). Aber<br />

irgendwie ist die Stil- und Besetzungsfrage<br />

bei dem 56jährigen zweitrangig, denn Funnys<br />

Texte sind einfach eine Klasse für sich – ob<br />

merkwürdig-skuril („Lonely Stuhlbein“),<br />

augenzwinkernd („Lebensbejahend“) oder<br />

doppelbödig-knitz („Geile Welt“). Lothar Brandt<br />

Lassie Singers, Hannes Wader, Ludwig Hirsch<br />

Lary<br />

FutureDeutscheWelle<br />

Chimperator/Sony (CD, LP+CD)<br />

Aus Düsseldorf nach Berlin und mitten rein<br />

in die Erfolgsspur: Larissa Sirah Herden aka<br />

Lary schnappt sich mal eben aus dem Nichts<br />

den Titel als Deutschlands Pop-Newcomerin<br />

des Jahres. Hinter dem eher uneleganten<br />

Albumtitel verbirgt sich ein durchaus stylisher<br />

Sound, der das Lebensgefühl deutscher Spät-<br />

Twens (Lary ist im 28. Lebensjahr angekommen)<br />

an kühle „britische“ Elektronik im Stil<br />

von Post-R&B-Acts wie FKA twigs andockt.<br />

Ein Verdienst von Partnern wie Philip Böllhoff<br />

vom Berliner Producer-Kollektiv Beatgees<br />

oder dem australischen Schlagzeuger Will<br />

Russell, die tieffrequente, bis in Dubstep-<br />

Gefilde hineinreiche Saiten-, Electro- und<br />

Drumsounds auslegen: smart. Christof Hammer<br />

neue deutsche Szene-Acts von Laing bis Rhonda<br />

Elizabeth Shepherd<br />

The Signal<br />

Linus Entertainment / Alive (CD, LP)<br />

Ihr Debüt „Start To Move“ war 2006 die<br />

Lieblingsscheibe des britischen DJs und<br />

„Acid-Jazz“-Wegbereiters Gilles Peterson<br />

– und seither hat (sich) Elizabeth Shepherd<br />

tatsächlich viel bewegt. Mit ihrem fünften<br />

Album ist die Kanadierin nun bei einem Sound<br />

angekommen, der ungefähr dort startet,<br />

wo leicht verwandte Kolleginnen wie Norah<br />

Jones meist der Mut verlässt: Folkiges trifft<br />

auf Jazz und verwandelt sich mit Elementen<br />

aus Soul, Blues und HipHop zu spannungsreichen<br />

Songs mit vitalem, urbanem Atem – in<br />

vorzüglichem, bassfestem und straffem Klang<br />

übrigens – so wie in „Willow“ mit George-<br />

Benson-artiger Gitarre und Scatt-Vocals (Track<br />

6 der <strong>AUDIO</strong>-Heft-CD). Christof Hammer<br />

Norah Jones, Rickie Lee Jones, Al Jarreau,<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

College-Rock<br />

GEHEIMTIPP<br />

Christof Hammer<br />

<strong>AUDIO</strong>-Redakteur<br />

Vier Alben und noch immer ein Geheimtippp?<br />

Naja ... wer kennt schon<br />

die Magic Numbers? Spätes tens mit<br />

„Alias“ aber muss es heißen: Wer diese<br />

Londoner Indie-Band nicht kennt, hat<br />

etwas verpasst. Die Geschwis terpaare<br />

Romeo & Michele Stodart sowie Angela &<br />

Sean Gannon erbauen hier einen großartigen,<br />

kunstvollen Musikkosmos – der<br />

zudem so eigenständig daherkommt dass<br />

der Hörer mehrfach nachschaut, ob hier<br />

tatsächlich ein und dieselbe Band musiziert<br />

und nicht etwa ein Sampler im Player liegt.<br />

Denn zwischen dem dunklem Pop von<br />

„Wake Up“, dem psychedelischen Post-<br />

Rock von „You Know“, dem R.E.M.-artigen<br />

„Shot In The Dark“ oder Sixties-/Soul-Pop-<br />

Nummern wie „Roy Orbison“ und „E.N.D.“<br />

liegen wirklich kleine Welten. Auf geheimnisvolle<br />

Art gelingt es den Magic Numbers<br />

aber, jeden Song, jedes einzelnen Element<br />

– Vocalspuren, zarte bis kernige Gitarren,<br />

schwere Drumbeats – bemerkenswert packend<br />

klingen zu lassen. Wer poppigen Chic<br />

sucht, muss anderswo suchen – wer aber<br />

„ernsten“ Rock mit leichtem 70er-Flair liebt,<br />

wird hier 75:42 (inklusive vier Alternate-Versionen<br />

auf Deluxe-Edition) prächtig bedient.<br />

The Magic Numbers (2005); R.E.M., Portugal. The Man<br />

Weezer<br />

Everything Will Be Alright In The End<br />

Republic/Universal (CD, LP)<br />

Dem College-Alter sind sie längst entwachsen,<br />

aber College-Rock bleibt ihr Ding. Hört<br />

man dem Weezer-Sound (geboren immerhin<br />

bereits 1992) sein Alter also überhaupt nicht<br />

an? Doch: Mit Stammproduzent Ric Ocasek<br />

(ehemals Cars) spielen Rivers Cuomo & Co.<br />

zwar den bekannten Mix aus herzhaftem<br />

Pop-Punk und leicht wehmütigem Erwachsenenrock<br />

mit Beach-Boys-Flair. Aber leicht<br />

grau um die Schläfen herum wirkt das aktuelle<br />

Modell schon, und mancher Re frain kommt<br />

doch etwas ungelenk daher („The British Are<br />

Coming“). Im Leben jedes Vaters gibt es den<br />

Moment, an dem er besser nicht mehr bei<br />

der Party seiner Tochter vorbeischaut – Weezer<br />

sollten ihn nicht verpassen. Christof Hammer<br />

„Green“ Album (2001; Pinkerton (1996); Nada Surf<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Magic Numbers<br />

Alias<br />

Caroline/Universal (CD, Deluxe-CD + 4 Tracks, 3 LPs)<br />

Musik:<br />

Klang:


Psychedelic Rock<br />

Foxygen<br />

... And Star Power<br />

Jagjaguar/Cargo (2 CDs, 2 LPs)<br />

Nach dem Mini-Hype um Foxygens „We<br />

Are The 21st Century Ambassadors“ (2014)<br />

kommt nun der monumentale Nachschlag:<br />

eine Doppeldisc mit 24 Tracks in Form einer<br />

imaginären Radiosendung. Und natürlich gibt<br />

es auch auf „Star Power“ manch Gutes und<br />

viel Neues zu entdecken. Nur leider ist meist<br />

im Guten nichts Neues und im Neuen nichts<br />

Gutes vorzufinden. Das Duo bestellt weiter<br />

fleißig seinen Retrokräuter garten, verbeugt<br />

sich vor Todd Rundgren, den Stones, Byrds,<br />

Neil Young und Ikonen der Hippieära, es wird<br />

gedaddelt, gecroont, am Piano gejammt und<br />

die Garagenrock-Noisekeule ausgepackt. Das<br />

ist zwar viel Stoff, der aber, zu oft fahrig und<br />

beliebig, keine 80 Minuten trägt. Daniel Vujanic<br />

Olivia Tremor Cont. („Black Foliage“), Todd Rundgren<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Indie-Rock, Dance<br />

Stars<br />

No One Is Lost<br />

PIAS / Rough Trade (CD, 2 LPs + download)<br />

Die bei diesem Bandnamen recht naheliegende<br />

Faszination für die Zeit nach Sonnenuntergang<br />

thematisierten die Kanadier schon<br />

mehrfach („Nightsongs“ hieß das Debüt, „The<br />

Night Starts Here“ eine spätere Single). Jetzt<br />

singen sie (so in „From The Night“) gegen<br />

die Vergänglichkeit an: Elektronischer und<br />

club-freundlicher als bisher, karren sie die Synthesizer<br />

und Disco-Beats gleich sackweise an.<br />

Angeblich war es der Nachtclub unter ihrem<br />

Proberaum in Montreal, der sie dazu brachte,<br />

tanzbarere Sounds anzupacken. Melodische,<br />

bittersüße Balladen und traditionellen Indie-<br />

Rock mit treibenden Joy-Division-Flair beherrschen<br />

sie natürlich immer noch. Prädikat:<br />

großartig und abwechslungsreich! Michael Sohn<br />

Arcade Fire, alt-J<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Short Shots<br />

2:54 The Other I (Bella Union / Cooperative;<br />

CD, LP)<br />

Seinem 2012er-Debüt lässt dieses<br />

britisch-irische Quartett eine pas sable<br />

zweite Disc folgen. Der Mix aus<br />

Dream-Pop, Shoegaze und Indie-<br />

Rock kommt zwar weitgehend ohne<br />

Extravaganzen und klare Hits daher,<br />

und ähnliches wird etwa von der<br />

US-Frauenband Warpaint auch etwas<br />

klaustrophobisch-intensiver gespielt.<br />

Wer aber dunkle, postwavige<br />

Soundscapes mit Cure-Touch mag,<br />

liegt hier goldrichtig. ham<br />

Perfume Genius Too Bright (Matador/Indigo;<br />

CD, LP)<br />

Und wenn die ganze Welt sie schief<br />

anguckt: Manche Menschen ticken<br />

einfach etwas anders. Mike Hadreas<br />

etwa bewegt sich zwar grob in<br />

einem popmusikalischen Universum,<br />

aber was dabei entsteht, klingt<br />

extrem eigenständig und nonkonformistisch:<br />

Als Perfume Genius konfiguriert<br />

er sparsame Piano balladen<br />

und Elektrosoundscapes zwischen<br />

Ambient und tech noidem<br />

Soul: bizarr, „intersexuell“ in der Ästhetik.<br />

Verstörend und intensiv! ham<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik › POP & ROCK<br />

Genre<br />

Zola Jesus<br />

Taiga<br />

Good To Go / Domino (CD, LP)<br />

Zeichnet sich da eine Quarterlife Crisis ab?<br />

Die US-Amerikanerin spürt auf „Taiga“ ihren<br />

russischen Wurzeln nach. Dabei hat Frau Danilova<br />

mit ihren 25 Jahren schon genug erreicht,<br />

um dieser Identitätskrise die Stirn bieten zu<br />

können. Ihre weit tragende Stimme setzt sie<br />

sehr selbstsicher ein. Genug Raum bieten die<br />

elf neuen Tracks – orientierte sich Zola Jesus<br />

hier an der Weite der menschenleeren Taiga?<br />

Die durchschnittliche Temperatur der Songs<br />

liegt jedenfalls im Bereich einer sibirischen<br />

Winternacht. Der polarkalte, weitflächige Elektro-Pop<br />

spielt etwas zu oft mit dramatischen<br />

Elementen, mit schmetternden Bläsern und<br />

eifrigen Streichern. Etwas mehr Zurückhaltung<br />

hätte dem Album gut getan. Michael Sohn<br />

Austra, Kate Bush, Fever Ray<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Pop, Rock<br />

Stevie Nicks<br />

24 Karat Gold – Songs From The Vault<br />

Reprise/Warner (CD, Deluxe-CD + 2 Tracks; 2 LPs)<br />

Das Goldkehlchen des 70er-/80er-Jahre-Pop<br />

stöberte in ihrer privaten Schatzkammer und<br />

entdeckte 14 „liegengebliebene“ Songs aus<br />

den Jahren 1969 bis 1994, die es nie auf ein<br />

Fleetwood-Mac-Werk oder eines ihrer Soloalben<br />

geschafft hatten. Was wie eine Sperrmüllaktion<br />

anmutet, entpuppt sich als eine<br />

Arbeit von bewährter Klasse: Stevie Nicks<br />

reflektiert Liebeschmerz und Lebensleid in<br />

leidenschaftlichen Liedern und holt mit Cracks<br />

wie Waddy Wachtel, Dave Stewart sowie<br />

den Heartbreakers Mike Campbell ( (git.) und<br />

Benmont Tench (key.) in dunkel-glitzernden<br />

Gitarrten-Keyboard-Arrangements (top:<br />

„Starshine“, „Mabel Normand“) das Beste aus<br />

dem US-Softrock heraus. Christof Hammer<br />

FM: Rumors; In Your Dreams (2011); Eagles, Tom Petty<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

The Rua Essence (F.O.D./H’Art; CD)<br />

Wer den melodischen Poprock dieser<br />

Geschwisterband aus Irland einordnen<br />

will und es echt gut meint,<br />

der darf Vergleiche zu Fleetwood<br />

Mac oder den Cranberries ziehen.<br />

Umgekehrt gilt: Manches erinnert<br />

hier doch auch stark an Leichtgewichtspop<br />

Marke The Corrs. Zwar<br />

rockt das Trio mit Unterstützung<br />

von alten Hasen wie Nigel Harrison<br />

(Blondie) oder Portishead-Drummer<br />

Clive Dreamer ein klein wenig<br />

härter, bleibt aber oft ähnlich brav<br />

wie die Corr-Sisters. ham<br />

Erlend Øye Legao (Bubbles Records<br />

/ Groove Attack (CD, LP)<br />

Einmal kräftig umdenken, bitte: Der<br />

Ex-Whitest-Boy-Alive- und Kings-<br />

Of-Convenience-Chef ist jetzt,<br />

kein Witz, auf Lovers-Rock-Pfaden<br />

unterwegs. Fluffige Reggae- und<br />

swingende Rocksteady-Grooves geben<br />

den Takt für die zehn Songs vor,<br />

dazu kommen fein dosierte Bläser,<br />

etwas Folk-Feeling und die typische<br />

Melancholie von Øyes norwegischer<br />

Seele. Das funktioniert als<br />

Fingerübung recht gut, ist souverän<br />

arrangiert und toll gesungen – aber<br />

der „frühere“ Øye war uns doch<br />

irgendwie lieber ... ham<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

www.audio.de ›12/2014 69


Musik › POP & ROCK<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Short Shots<br />

The Ting Tings Super Critical (Finca /<br />

PIAS / Rough Trade; CD, LP)<br />

Das Debüt ein Hit, Album Nummer<br />

2 ein Flop – wohin schlägt der<br />

Zeiger für das britische Duo diesmal<br />

aus? Einige der neun neuen Tracks<br />

geben sich explizit noisig-kantig;<br />

anderes („Do It Again“) reitet auf<br />

Discogitarren im Chic-Stil daher<br />

oder zitiert gar den Dancepop der<br />

frühen Madonna („Wrong Club“).<br />

Eine eigentlich recht aparte, 31:42<br />

kurze Mischung – Irritationen sind<br />

freilich programmiert. ham<br />

Christopher Cross Secret Ladder<br />

(Ear Music / Edel; CD)<br />

In zwölf neuen Songs verbindet<br />

der Texas-Man seinen typischen,<br />

romantischen Westcoast-Stil mit<br />

Sounds von Blues bis Weltmusik<br />

(in „Light The World“ mit einem<br />

Refrain auf Suaheli) – und mit<br />

Referenzen an Joni Mitchell und<br />

Brian Wilson. Süffige Melodien<br />

gelingen „CC“ dabei noch immer<br />

so mühelos wie zu einstigen „Another<br />

Page“-Glanzzeiten – und das<br />

bei deutlich geschärftem Blick für<br />

gesellschaftliche Schieflagen. ham<br />

Pop, Rock<br />

Klaus Major Heuser Band<br />

57<br />

TRC/Alive (CD)<br />

Die „57“ prägt den Albumtitel: ‚57 wurde der<br />

Ex-BAP-Gitarrist geboren, ist also 57, und 1957<br />

wurde der Tonabnehmer PAF-Humbucker für<br />

Heusers prägenden Gibson-Les-Paul-Sound<br />

eingeführt. Genug der Symbole: Neben etablierten<br />

Recken wie Keyboarder/Gitarrist Matthias<br />

Krauss prägt der neue Sänger Thomas<br />

Heinen die Songs mit sonor-eigenständiger<br />

Stimme. Songs, die souverän zwischen pumpenden<br />

Rock-Rhythmen, country-geschwängerter<br />

Blues-Power, filigranem Saitenspiel und<br />

balladesken Melodien changieren. Und der<br />

„Major“ drückt den Kompositionen mit satter<br />

Gitarren-Tonage ihren typischen Charakter auf<br />

– Heuser-Style eben. Der Klang: für ein Rockalbum<br />

recht ausgewogen, homogen. Claus Dick<br />

Bap, Paul Carrack, Fury In The Slaughterhouse<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Dream-Pop<br />

Deptford Goth<br />

Songs<br />

PIAS / Cooperative / Rough Trade (CD, LP)<br />

Auf „Life After Defo“ (2013) suchte Daniel<br />

Woolhouse noch die Nähe eines Trends. Als<br />

„Indie-R&B“ ließen sich seine minimalistischen<br />

Tracks damals labeln. Mittlerweile hat<br />

sich der Londoner von derlei Strömungen<br />

komplett abgekoppelt. Seine neuen „Songs“<br />

verflüchtigen sich einfach, sind kaum mehr<br />

greifbare ätherische Kleinode. Mit Kopfstimme<br />

und ostentativ zur Schau gestellter<br />

Verletzlichkeit haucht und wispert Woolhouse,<br />

streicht jeden Piano-Akkord sanft hin, lässt die<br />

Beats nur zart anklopfen. Vermutlich hat er das<br />

Album eher erträumt als komponiert. Heraus<br />

kam ein Stück super-sanfter Pop für Harmoniebedürftige,<br />

frei von Kitsch und in synthetischem,<br />

aber detailreichen Klang. Michael Sohn<br />

The xx, Toro y Moi, James Blake<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Colbie Caillat Gypsy Heart (Republic/Universal;<br />

CD)<br />

Von Paul Simons „Graceland“ und<br />

„Cecilia“ von Simon & Garfunkel<br />

sei ihr neues Album beeinflusst,<br />

lässt die Kalifornierin wissen – hört<br />

man die 13 Tracks, braucht es freilich<br />

reichlich Phantasie, um dieser<br />

Behauptung folgen zu können. Mit<br />

„Babyface“ Edmonds als Produzent<br />

mischte „CC“ (Nummer 2)<br />

etwas mehr (ziemlich gewöhnliche)<br />

Beats in ihren Midtempo-Pop; die<br />

Balladen bewegen sich im üblichen<br />

Fahrwasser: eine überwiegend<br />

fade Mischung. ham<br />

Warm Graves Ship Will Come (This<br />

Charming Man / Cargo; CD, LP)<br />

Seit 2010 arbeitet im Münsterland<br />

ein Label, das Beachtung verdient.<br />

Nach Acts wie Messer oder Die<br />

Nerven schickt This Charming Man<br />

nun eine weitere couragierte Band<br />

ins Rennen. Warm Graves, ein Trio<br />

aus Leipzig, debütieren mit einem<br />

von Science-Fiction-Literatur inspirierten<br />

Sound aus Psychede lic-Rock<br />

und Sakral-Pop, der mit Chorgesängen<br />

und Keyboards epische, darkwavige<br />

bis surreale Stimmungen<br />

kreiert: spannend! ham<br />

Rock<br />

Counting Crows<br />

Somewhere Under Wonderland<br />

Capitol/Universal (CD)<br />

Irgendwie war die Band aus San Francisco<br />

vom Schirm. Okay, 2013 gab’s das Livealbum<br />

„Echoes Of The Outlaw Roadshow“ und 2012<br />

„Underwater Sunshine“, eine CD mit Coversongs<br />

von Dylan bis Faces à la „The Spaghetti<br />

Incident?“ von Guns N’ Roses. Doch was für<br />

eine Rückkehr feiern Adam Duritz & Co. mit<br />

ihrem elften Album, das mit komplett eigenen<br />

Songs im griffigen Sound aufwartet. Soft mit<br />

Piano und Trompete eröffnet das achtminütige<br />

„Palisades Park“ ein Set von wertigen Rhythmen<br />

und Melodien. Der Song nimmt Tempo<br />

auf, leitet über zu zehn weiteren Krachern,<br />

die rau und berührend ins Ohr drängen. Und<br />

manchmal an Highlights von Paul Wester berg<br />

und The Replacement erinnern. Willi Andresen<br />

August And Everything (1993), The Replacements<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Nouvelle-Chanson-Pop<br />

Coralie Clement<br />

La Belle Affaire<br />

naive / Indigo (CD, LP)<br />

Die Schwester von Nouvelle-Chanson-<br />

Ikone Benjamin Biolay emanzipiert sich: Die<br />

Texte für ihr viertes Album entstammen fast<br />

ausschließlich ihrer Feder und umkreisen<br />

mit feinen Anspielungen große Themen wie<br />

das Scheitern oder das Ausleben von Rollen.<br />

Im Team mit Multiinstrumentalist/Gitarrist<br />

Thomas Coeuriot entwirft Coralie Clement<br />

finessenreich arrangierte Pop-Chansons, teils<br />

mit schillernden Instrumenten wie Marimba<br />

oder Lap-Steel. So entstanden pianogetränkte<br />

Chansons (À la longue“), rockige Americana-<br />

Fetzer mit Henri-Mancini-Appeal („Eléphant<br />

noir“), Zartes wie „Rien ne reste“ oder pulsierende<br />

Salsa-Rhythmen („Sur mes yeux“) –<br />

alles in druckvoll-farbstarkem Klang. Claus Dick<br />

Francoiz Breut, Marianne Dissard<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

70<br />

www.audio.de ›12 /2014


Avantgarde<br />

Scott Walker + Sunn O)))<br />

Soused<br />

Folk<br />

4AD/ Beggars / Indigo (CD, LP)<br />

Soundtrack zu einer kleinen Exorzis mus-Session?<br />

Die 2014er-Tonspur zur Neuverfilmung<br />

von „Die Leiden Christi“ durch Lars von<br />

Trier und Wes Anderson? Scott Walker, das<br />

Engelsgesicht mit der schwarzen Seele, und<br />

Stephen O‘Malley & Greg Anderson von der<br />

Drone-Doom-Band Sunn O))) zelebrieren auf<br />

„Soused“ (deutsch: übergossen, getränkt)<br />

Wahnsinn in Tönen: Der Hörer wird übergossen<br />

mit Gitarren-Wimmern und -Splittern,<br />

metallischer bis wabernder Elektronik, Geräuschen<br />

von Peitschenschlägen und neurotischen<br />

Tenorgesängen – Avantgarde ist ein viel<br />

zu schwaches Wort hierfür. Ein Trip durch die<br />

Abgründe der menschlichen Seele, bizarr, psychopathisch,<br />

nicht zu bewerten. Christof Hammer<br />

The Drift (2006), Bish Bosch (2012);<br />

Musik:<br />

Sony (CD)<br />

Klang:<br />

Diverse Interpreten Look Again To The<br />

Wind – Johnny Cash‘s Bitter Tears Revisited<br />

1964 erinnerte Johnny Cash seine Landsleute<br />

mit der LP „Bitter Tears“ an das totgeschwiegene<br />

Schicksal der nordamerikanischen Indianer.<br />

Diese „Ballads Of The American Indian”<br />

wurden jetzt von Country-Stars wie Emmylou<br />

Harris und Kris Kristofferson sowie einigen<br />

Bluegrass-Hoffnungsträgern neu eingespielt.<br />

Allein schon für das eindringlich leise interpretierte<br />

„As Long As The Grass Shall Grow“ hat<br />

sich dieses Remake gelohnt; neun Minuten<br />

lang singen Gillian Welch und David Rawlings<br />

davon, wie der weiße Mann die Native Americans<br />

immer noch betrügt. Und trotz all der<br />

aufrüttelnden Texte klingt diese Unplugged-<br />

Musik fast unverschämt einschmeichelnd und<br />

angenehm durchhörbar. Winfried Dulisch<br />

Johnny Cash, Alison Krauss<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Soul, R&B, HipHop<br />

Macy Gray<br />

The Way<br />

Folk<br />

Kobalt / Rough Trade (CD, LP)<br />

Das ist ein Geschenk: eine Stimme wie sie<br />

sonst niemand hat, auf Anhieb erkennbar,<br />

leicht kratzig, ein bisschen verwittert. Seit ihrem<br />

furiosen 2000er-Debüt. „On How Life Is“<br />

hat Macy Gray zwar nicht immer das Beste<br />

aus diesem Alleinstellungsmerkmal gemacht,<br />

aber dennoch oft spannende Songs, die meist<br />

zwischen toughem R&B, smoothem Soul<br />

und Anflügen von hippen Hiphop-Grooves<br />

angesiedelt waren. Auf „The Way“ variiert sie<br />

gekonnt die bekannten Stilmuster. So zeigen<br />

etwa „Me With You“ und „Hands“ relativ fette,<br />

hiphop-geprägte Grooves. „Stoned“ stellt<br />

kratzige vocals heraus, und der sehnsuchtsvolle<br />

Liebesabgesang „I Miss The Sex“ klingt<br />

so groovy und lasziv, wie er heißt. Claus Böhm<br />

On How Life Is; TLC, Lauryn Hill, Erykah Badu<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Julian Casablancas + The Voidz<br />

Tyranny<br />

Cult Records / Rough Trade (CD, LP)<br />

Kunst oder Trash? Musik oder nur Lärm?<br />

Der Strokes-Sänger steuert mit neuer Crew<br />

auf einen riskanten Trip, der durch diverse<br />

Genres kachelt. Dabei droht mit der poppigen<br />

Eröffnung „Take Me In Your Army“ noch keine<br />

Gefahr, obwohl die Synthiemelodie schon mal<br />

schräge wegkippt. Dann folgt „Crunch Punch“,<br />

der erste Schlag aufs Ohr: Bass, Drum und<br />

Gitarre ziehen das Tempo als Steilvorlage zum<br />

Punk an, Casablancas kräht sich die Stimme<br />

aus dem Leib. Willkommen im scheppernden,<br />

fiependen und knatternden Musikkosmos der<br />

New Yorker Trash-Worker. Hier gibt es keinen<br />

Punkt der Ruhe, hier explodieren die Ideen<br />

und Klänge. Ohne Frage spannend, aber nur<br />

in Einzeldosen ertragbar. Willi Andresen<br />

TV On The Radio, Hüsker Dü, Nine Inch Nails<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Short Shots<br />

The Flaming Lips With A Little Help<br />

From My Fwends (Bella Union /<br />

Rough Trade; CD, LP+CD)<br />

Also doch. Die Lips liefern mit Miley<br />

Cyrus, Moby, MGMT und vielen<br />

anderen Gästen ihre persönliche<br />

„Sergeant Pepper ...“-Coverscheibe<br />

ab. Die Gangart: verpeilt, krachig<br />

und grell, Song für Song – aber im<br />

Großen und Ganzen eben doch fast<br />

unverändert. Ein typisches „macht<br />

Spass, aber brauchen tut man’s<br />

nicht wirklich“-Album. vu<br />

PeterLicht Lob der Realität (Staatsakt<br />

/ Rough Trade; 2 CDs, 2 LPs + 2 CDs)<br />

Im Studio ist PeterLicht jene Phantomgestalt,<br />

die mit Songs zwischen<br />

Poesie und Dadaismus, zwischen<br />

Elektropop und Songwriter-Rock<br />

verwirrt. Im Konzert ist er das auch<br />

– aber noch einiges mehr: Dieser<br />

als Crowdfundig-Projekt finanzierte<br />

Live-Doppeldecker zeigt ihn als sehr<br />

respektablen Musiker, der mit Bandverstärkung<br />

ordentlich Druck und<br />

Tanzbarkeit in seine Songs bringt<br />

(„Gerader Weg“), und als versierten,<br />

wortgewaltigten Entertainer:<br />

kurz: als jenen Typ von Künstlerpersönlichkeit,<br />

der das Leben um<br />

phantasievolles Querdenkertum<br />

bereichert. ham<br />

Kris Kristofferson An Evening With<br />

... (Proper / Rogh Trade; 2 CDs)<br />

Und noch ein Geschichtenerzähler<br />

– aber ganz anderer Natur: Die<br />

Country-Ikone Kris Kristofferson<br />

legte am 26. September 2013 ein<br />

wunderbares Set auf die Bretter<br />

des Londoner Union Chapel: Solo<br />

zur Akustikgitarre geht es durch<br />

Songs des jüngsten Studioalbums<br />

Feeling Mortal“ sowie Klassiker<br />

wie ” ...Bobby McGee“ und „Help<br />

Me Make It Throught The Night“:<br />

intim in der Atmosphäre, in tollem<br />

Liveklang und mit hörbarer Gelassenheit<br />

und Altersweisheit. ham<br />

The Pineapple Thief Magnolia<br />

(KScope/Edel; CD, 2 LPs)<br />

Mit ihrer Mischung aus Prog, Pop<br />

und Alternative-Rock Elementen<br />

haben sich die vier Briten bereits<br />

einen ordentlichen Ruf erspielt.<br />

„Magnolia“ führt den eingeschlagenen<br />

Weg nun fort in Richtung<br />

Stadionrock mit latentem Radiopop-<br />

Appeal und samtigen Streichersätzen.<br />

Fans von Muse, Biffy Clyro und<br />

den frühen Radiohead dürften bzw.<br />

sollten begeistert sein ... vu<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik › POP & ROCK<br />

www.audio.de ›12/2014 71


Musik › OLDIE SPECIAL<br />

NOCHMAL AUF 1<br />

Die haben gerade noch gefehlt: Jetzt kommt alles, was die Beatles in<br />

Mono produziert haben, nochmal auf Vinyl. Ob sich der Nachschlag<br />

lohnt? <strong>AUDIO</strong> hörte mit großem Aufwand ganz genau hin.<br />

■ Text: Lothar Brandt<br />

Apple lässt sich nicht lumpen. Auch<br />

unter dem neuen Eigner Universal<br />

Music beutet das Beatles-Label<br />

den Backkatalog der Fab Four weiter<br />

fröhlich aus. Dem 16-CD-Stereo-Set,<br />

dem 13-CD-Mono-Set und dem 16-LP-<br />

Stereo-Set folgt jetzt das vierzehnteilige<br />

Vinyl-Mono-Package. Das kostet: So um<br />

die 380 Euro darf der geneigte Käufer<br />

für 14 Scheiben Polyvinylchlorid à 180<br />

Gramm plus fest kartonierte 108 Seiten<br />

Papier in hochglanzweiss lackierter Schatulle<br />

berappen.<br />

Das Schatzkästlein steckt in einer weißen,<br />

rückwärtig mit der Inhaltsangabe<br />

von „The Beatles In Mono“ bedruckten<br />

Außenhülle. Nachdem die vorsichtig abgezogen<br />

ist, kann man die obere Klappe<br />

öffnen, und es zeigen sich erstmals<br />

die LPs und das zellophanierte Beibuch.<br />

Die LPs – alle Original-Longplayer, wie<br />

sie die Beatles bis einschließlich zum<br />

„White Album“ in Großbritannien auch<br />

in monauraler Abmischung veröffentlicht<br />

hatten – stecken ihrerseits in eigenen<br />

Klarsicht-Schutzhüllen mit Klebstreifen<br />

zum Wiederverschließen.<br />

Bis einschließlich „Revolver“ ruht das<br />

Kulturgut in originalgetreuen Flipback<br />

Sleeves mit umgeschlagenen Falzrändern<br />

– erstes Sonderlob. Zur „Magical<br />

Mistery Tour“ (umfasst die ursprüngliche<br />

Doppel-EP plus fünf weitere Songs) gibt<br />

VINYL-MENÜ: Die vom Beatles-Stammlabel<br />

Apple Records verantwortete LP-Box<br />

ist ein analoges Fest mahl in 14 Gängen.<br />

Gepresst wurde auf 180-Gramm-Vinyl, als<br />

Zugabe gibt’s ein tadelloses 108-sei tiges<br />

Buch. Das kostet – und lohnt sich doch.<br />

72<br />

www.audio.de ›12 /2014


es das ulkige 24-seitige Extra-Booklet<br />

im Klappcover, das Foldout Packaging<br />

von „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club<br />

Band“ beinhaltet den Schnittbogen, die<br />

beiden Longplayer des „White Album“<br />

entnimmt man wie die beigegebenen<br />

Porträt-Bilder sowie das Faltposter nach<br />

oben: nochmal top!<br />

Nicht original, dafür absolut unverzichtbar,<br />

ist noch das Triple-Album „Mono<br />

Masters“, hier im Doppel-Klappcover.<br />

Die Beatles leisteten es sich, Super-Single-Knaller<br />

wie „She Loves You“, „We<br />

Can Work It Out“ oder „Hey Jude“ in ihrem<br />

Heimatland eben nicht auf LP zu veröffentlichen.<br />

Zahlreiche „Non Album“-<br />

Hits sowie liebgewordene Raritäten wie<br />

die auf deutsch gesungenen Titel „Sie<br />

liebt dich“ und „Komm, gib mir deine<br />

Hand“ versammeln die drei Longplayer,<br />

inklusive der ganz späten Mono-Singles<br />

„Get Back“/ „Don’t Let Me Down“ und<br />

„Across The Universe“/ „You Know My<br />

Name“. Wichtigster Unterschied zu der<br />

Doppel-LP „Past Masters“, wie sie im<br />

Stereo-LP-Set steckt: „The Ballad Of<br />

John And Yoko“, „Old Brown Shoe“ und<br />

„Let It Be“ fehlen. Denn davon gab es<br />

eben keinen eigenständigen Mono-Mix,<br />

wie er Bedingung für die Aufnahme in<br />

dieses Box-Set war.<br />

Genau die berechtigen die prachtvolle<br />

LP-Box zu ihrer kostenintensiven Exis-<br />

MONO-KULTUR: Die frühen Aufnahmen von George, Paul, John und Ringo wurden im „dual<br />

mono“-Verfahren abgemischt. „Richtigen“ Stereoton gab es erst ab 1964.<br />

IN DEN 60ERN<br />

WAR MONO DIE<br />

REGEL<br />

tenz. Auch wenn’s heute nur noch<br />

schwer vermittelbar ist: In den 60er<br />

Jahren des letzten Jahrhunderts Mono<br />

war die Regel. Die seit Mitte der 50er<br />

kommerziell genutzte Stereophonie war<br />

PAUSE MUSS SEIN: Hier sieht man die Fab Four gelassen durch London schlendern –<br />

wahrscheinlich Anfang ´63 während einer Pause ihrer BBC-Aufnahme-Sessions.<br />

anfangs ein kostspieliges Hobby privilegierter<br />

Musikfans. Das Equipment und<br />

die entsprechenden Vinylscheiben waren<br />

so teuer wie rar. Plattenläden und<br />

Radio versorgten Mr. und Mrs Durchschnittsbürger<br />

und natürlich deren Kinder<br />

nahezu ausschließlich in Mono. Und<br />

entsprechend waren auch die Beatles<br />

sozialisiert. George Harrison: „Wir hatten<br />

alles aus einem Lautsprecher. Als sie mit<br />

Stereo kamen, dachte ich: Wozu braucht<br />

man zwei Boxen?“<br />

Dementsprechend verwandten die Pilzköpfe<br />

und ihr väterlicher musikalischer Erzieher<br />

und Produzent George Martin viel<br />

Zeit und Mühe für einen ansprechenden<br />

Mono-Mix. Ein verbürgtes Beispiel: Satte<br />

13 Stunden (für heutige Pop-Verhältnisse<br />

im Monats-Massstab freilich ein Witz)<br />

tüftelte das Team mit Techniker Norman<br />

Smith am einkanaligen Abschluss von<br />

„For Sale“. Vergleichsweise kurz angebundene<br />

vier Stunden brauchte man für<br />

den Stereo-Ton. In dessen Erscheinungsjahr<br />

1964 gab es (etwa in den USA) noch<br />

getrennte Charts für Mono- und Stereo-<br />

Scheiben. Für das Vereinigte Königreich<br />

ermittelten manche Beatles-Chronisten<br />

gar einen Marktanteil von 90 Prozent<br />

für die Monos noch im Jahr 1965. Als<br />

die Fab Four spätestens mit „Revolver“<br />

und erst recht mit „Sgt. Pepper“ die<br />

Studiotechnik auch als künstlerisches<br />

Musik › OLDIE SPECIAL<br />

www.audio.de ›12/2014 73


Musik › OLDIE SPECIAL<br />

Mittel begriffen und nutzten, blieben sie<br />

im Studio meist nur bis zum einspurigen<br />

Countdown – Stereo überließen sie vertrauensvoll<br />

Daddy George.<br />

Die wundervollen Songs wurden so abgemischt,<br />

dass sie auch aus dem Dampfradio<br />

und den plattenabspielenden Fräsmaschinen<br />

der Jugend gut tönten. Und<br />

bei der Fertigung wachte ein Team der<br />

produzierenden EMI darüber, dass der<br />

Sound das ärmliche Equipment auch<br />

nicht überforderte. Ein Aspekt, den sich<br />

im übrigen auch einige Einkanal-Jünger,<br />

welche alte Mono-Scheiben grundsätzlich<br />

für den Gipfel highfideler Klangkunst<br />

halten, hinter die Ohren schreiben sollten.<br />

Wichtiger für Musikfans: Die Mono-Abmischungen<br />

unterscheiden sich nur allzu<br />

oft von denen in Stereo. Mal im Detail,<br />

mal massiv wie in der unterschiedlichen<br />

Tonhöhe etwa von „Don’t Pass Me By“<br />

oder „When I’m Sixty Four“. Das alles erläutert<br />

anhand etlicher Beispiele der hervorragende<br />

Text von Kevin Howlett im<br />

englischsprachigen Buch. Das übrigens<br />

glücklicherweise keine Doublette des<br />

epochalen 252-Seiten-Beiwerks zur Stereo-LP-Box<br />

darstellt, sondern mit neuen<br />

alten Fotos und Zeitungsausschnitten erheblichen<br />

Mehrwert bringt. Ein eigenes<br />

Kapitel widmet sich zudem dem spannenden<br />

Thema „Cutting The Masters“.<br />

Das dokumentiert die (klang)technische<br />

Ausnahmestellung dieses LP-Sets. Denn<br />

sowohl die Stereo-CD- wie die Stereo-<br />

LP-Box gingen zwar auf die originalen<br />

Masterbänder zurück, übersetzten aber<br />

dieses „Alte Testament“ des Beatles-<br />

Katalog erst einmal aufwendig und sehr<br />

hochauflösend in die neuzeitliche digitale<br />

Sprache. Und selbst die CD-Box „The<br />

Beatles In Mono“ beruhte auf einem<br />

solchen digitalen Remastering mit amtlichen<br />

24 Bit Wortbreite und einer Abtastfrequenz<br />

von 192 Kilohertz in diesem Fall<br />

der Mono-Bänder. Dieses enorm reiche<br />

Datenmaterial – das „neue Testament“<br />

und über den Daumen 1000 mal feiner<br />

abgeschrieben als bei einer CD – hätte<br />

1/4“-MONO-<br />

BÄNDER KAMEN<br />

ZUM EINSATZ<br />

man ja nun auch re-analogisiert nutzen<br />

können für die LPs.<br />

Das hatten Sean Magee (viele Jahre<br />

Techniker am Beatles-Stamm-Mischtisch<br />

in den Londoner Abbey Road Studios<br />

und Mastering-Chef des Projekts) sowie<br />

der zur Verstärkung gerufene Studio-Veteran<br />

Steve Berkowitz (er betreute unter<br />

anderem Remaster von Johnny Cash,<br />

FAB FOUR BEI DER ARBEIT: Während John (rechts) noch seine erste Rickenbacker abfingert,<br />

werkelt Paul (ganz links) schon am zweiten Höfner-Bass seiner Karriere. Bei George in<br />

Benutzung: eine Gretsch Country Gentleman. Ringo spielt das bekannte Ludwig-Drumset.<br />

Miles Davis oder Paul Simon) ursprünglich<br />

auch vor. Doch angehörts einiger<br />

Mono-Original-LPs aus den Sixties entschieden<br />

sie sich um und gingen zurück<br />

auf die ursprünglichen Mono-Master auf<br />

Einviertelzoll-Tonband. Und griffen auch<br />

auf Schneide-Anweisungen („job files“)<br />

von Abbey-Road-Ingenieur Harry Moss<br />

zurück. In vorauseilender Kapitulation vor<br />

dem beschränkten Equipment der plattenkratzenden<br />

Jugend wurde zum Teil<br />

schwächer, etwa im Bass, geschnitten<br />

als es die Master hergegeben hätten. Öfter<br />

kamen die Schneidvorlagen übrigens<br />

mit dem ernüchternden Hinweis „unable<br />

to cut“ von den Presswerkern zurück.<br />

Ein Malheur wie den Rückzug der ersten<br />

Charge von „With The Beatles“ aus<br />

dem Handel wollte EMI nicht noch mal<br />

erleben. Die entsprechende Anzeige im<br />

New Musical Express lautete Ende Jahr<br />

1963: „EMI this week withdraw copies<br />

of the new album .... that had been made<br />

from a faulty (!) master. Dealers were urged<br />

to return copies on which the needle<br />

jumped“. Im Jargon der EMI-Techniker<br />

hießen solche Scheiben wie der – sehr<br />

viel später – so genannte „loud cut“ der<br />

zweiten Beatles-Langrille bezeichnenderweise<br />

„kangaroo records“.<br />

Tja, so viel zum Thema: Die erste Auflage<br />

aus dem Herkunftsland muss den besten<br />

Sound bringen. Und dass bei Vorbestellungen<br />

von einer halben Million Exemplare<br />

etwa für „Rubber Soul“ die Qualität<br />

der im Schweinsgalopp zu pressenden<br />

Vinyls nicht unbedingt die beste gewesen<br />

sein kann, liegt irgendwie auf der<br />

Hand. In einschlägigen Foren tummeln<br />

sich übrigens die abstrusesten – zum Teil<br />

sich diametral widersprechenden – Verteufelungen<br />

oder Beweihräucherungen<br />

zu diversen Cut-Varianten.<br />

Theoretisch hätten also die heute mit<br />

modernem Equipment in die Lack folien<br />

geschnittenen analogen Master die besseren<br />

Ausgangsbedingungen. Die einst<br />

mit einer Bandmaschine von BTR, einem<br />

Arbeitspferd der 60er, aufgenommenen<br />

Bänder wurden mit einer jeweils präzise<br />

nachjustierten Studer A 80, einer<br />

Top-Maschine der 70er abgespielt. Bis<br />

auf den Erstling „Please Please Me“,<br />

wo vom ursprünglichen, schon leicht<br />

ange rosteten Band doch noch eine<br />

74<br />

www.audio.de ›12 /2014


weniger tonkopfverdreckende Master-<br />

Kopie gezogen werden musste, ging<br />

es von diesen Bändern in die moderne<br />

Schneide anlage Neumann VMS 80,<br />

welche die Lackfolien ritzte (detailliert in<br />

einem frei zugänglicher Promotionsfilm<br />

im Internet anzuschauen). Die Endfertigung<br />

besorgte dann die deutsche Optimal<br />

Media in Röbel an der Müritz.<br />

Für den ausführlichen Hörvergleich nutzte<br />

der Autor, zugegeben ein Verrückter in<br />

dieser Beziehung, gleichfalls Equipment,<br />

von dem man in der Sixties nur träumen<br />

konnte. Ein exzellentes Schweizer<br />

Mono-Abtastsystem – ein von Albert Lukaschek<br />

speziell konfektioniertes Benz<br />

Ebony – am Tonarm Clearaudio Satisfy<br />

auf dem „Anniversary“-Laufwerk, über<br />

eine einschließlich des Phono-Preamp<br />

von Esoteric Audio Research ausschließlich<br />

mit Röhren bestückte Verstärker-<br />

Kette (Octave HP 500 SE, MRE 130) an<br />

sehr fein auflösenden Piega-Lautsprechern<br />

stellten den Hardware-Part. Als<br />

Software standen die CD-Mono-Box,<br />

die von der EMI per DMM-Verfahren<br />

Ende der 80er Jahre auf leichtem Vinyl<br />

nachgepressten Monoausgaben und die<br />

eine oder andere antike Mono-Scheibe<br />

aus angelsächsischen oder deutschen<br />

(bis „A Hard Days Night“) Landen parat.<br />

Als Vergleich kamen nur Mono-LPs<br />

in Frage, denn einfach per Summenschaltung<br />

auf mono getrimmte<br />

Stereos kamen<br />

aus oben genannten<br />

Gründen nicht in<br />

Frage.<br />

Doch bevor sich<br />

der Arm auf die<br />

erste neue Platte senken<br />

konnte, galt es noch<br />

ein Ärgernis zu beseitigen:<br />

Einige der LPs verließen das<br />

Presswerk mit zu eng gestanzten<br />

Mittellöchern. (Tipp:<br />

Bloß nicht mit Teppichmesser<br />

oder Schere vergrößern – das<br />

geht schnell schief. Sondern mit<br />

einem konisch zulaufenden Kugelschreiber<br />

oder ähnlichem mit<br />

sanftem Druck unter kegelförmigen<br />

Drehungen sanft weiten.) Doch das<br />

TEAMARBEIT: Bei aller Bedeutung der Beatles darf man George Martins (auf dem Hocker,<br />

dritter von rechts) Rolle beim Schaffen der Fab Four nicht unterschätzen. Die Tontechnik-<br />

Legende revolutionierte die Art mit der man in den 60ern Musik aufnahm und abmischte.<br />

war’s aber auch mit Ärger. Entgegen<br />

sonstiger Gewohnheit durchliefen die<br />

jungfräulichen LPs auch nicht erst die<br />

Platten-Waschmaschine – die Press- und<br />

Vinylqualität erwiesen sich beim Testmuster<br />

als durch die Bank exzellent. Kaum<br />

Knacker, geringe Oberflächengeräusche,<br />

kein Rumpeln: Optimal hat hier optimal<br />

gearbeitet.<br />

Seitenweise Hörtest-Notizen vermerken<br />

dann meist leichte Vorteile für die<br />

Neu-Auflage. Ohne in den Höhen zu<br />

DIE QUALITÄT<br />

ERWIES SICH<br />

ALS EXZELLENT<br />

übertreiben, klang es oft detailreicher, frischer,<br />

knackiger und spätestens ab dem<br />

Jahrhundertalbum „Revolver“ deutlich<br />

mächtiger und konturierter im Bass. Vor<br />

allem bei frühen Scheiben erstaunte die<br />

exzellente Dynamik und präzise Durchzeichnung.<br />

Toll, was die EMI-Techniker<br />

damals fertigbrachten. Zuweilen schlichen<br />

sich bei den Altvorderen indes<br />

Verzerrungen ins Klangbild, die bei den<br />

Frischlingen nicht mehr oder kaum noch<br />

auszumachen waren. Ob Abnutzungserscheinung<br />

oder von vornherein so<br />

geritzt, ließ sich nicht immer mit letzter<br />

Sicherheit seriös ausmachen. Weil ohnehin<br />

kein echter Beatles-Fan seine alten<br />

Parlophone- oder Odeon-Scheiben<br />

jemals entsorgen würde, kann er sie beruhigt<br />

weiter horten und schonen – und<br />

zum Hörgenuss jetzt die Nachpressung<br />

auflegen. Und erstaunlich wacker schlugen<br />

sich unverhofft übrigens die 88er-<br />

Nachpressungen.<br />

Definitiv keine Welten, aber Nuancen lagen<br />

auch zwischen den Mono-CDs und<br />

ihren schwarzen Pendants. Allerdings<br />

spielt hier natürlich auch das Equipment<br />

eine Rolle. Ein minimal analytischer abgestimmter<br />

CD-Spieler unterstreicht<br />

natürlich dieses Klang-Erleben gegenüber<br />

einem sehr rund und harmonisch<br />

intonierten Analog-Abtaster. Und umgekehrt.<br />

Aus purer Sympathie bevorzugt<br />

der Autor die bei ihm etwas lebendiger<br />

und runder tönenden Vinyls.<br />

Verpackung, Aufmachung, Ausstattung<br />

Buch, Fertigungsqualität und auch der<br />

Klang sprechen also recht eindeutig für<br />

dieses grandiose Set. Musikalisch ist<br />

das Ergebnis ohnehin klar: Das Denkmal<br />

der größten Pop-Band aller Zeiten steht<br />

unerschütterlicher denn je. Zuguterletzt,<br />

bevor diese Frage auftaucht: Ja, die Auslaufrille<br />

bei „Sgt. Pepper“ 2. Seite ist bespielt<br />

...<br />

Musik › OLDIE SPECIAL<br />

www.audio.de ›12/2014 75


OLDIE-CDs DES MONATS<br />

Musik › OLDIES<br />

George Harrison<br />

The Apple Years 1968-75<br />

Rory Gallagher<br />

Irish Tour ’74<br />

Apple/Universal (2 CDs mit (7 CDs 40 Songs + DVD; / 7 Box-Set Einzel-CDs) mit 6 CDs in Pappschubern + 44-Seiten-Buch)<br />

Bei den Meetings für diese zweite Box des „stillen“ Beatle wurden<br />

die hausinternen Kosten-Sheriffs in einem günstigen Moment offensichtlich<br />

mal kurz aus dem Raum geschickt – es entstand nämlich nicht<br />

die derzeit angesagte „Billig-Box“, sondern ein wertiges Kästchen, das<br />

man wirklich gerne anfasst – und öffnet. Darin: das Harrison’sche Frühwerk<br />

in schönen Digi-Paks und von Lurssen Mastering; Los Angeles<br />

überzeugend (rauschärmer, basstiefer, besser durchhörbar) remastert<br />

von den originalen Analogbändern. Zugaben: eine DVD mit teils unveröffentlichtem<br />

Material, ein Hardcover-Buch mit Essays und raren Fotos<br />

– und, yes, Bonustracks: im Fall von „Wonderwall Music“, „Living In<br />

The Material World“, „Dark Horse“, und „Extra Texture (Read All About<br />

It)“ Seltenes bis Unveröffentlichtes; im Fall von „All Things Must<br />

Pass“ immerhin jene fünf, schon 2001veröffentlichten Extratitel. Alles<br />

zusammen zeichnet das Porträt eines Visionärs, der von großem Pop<br />

bis zu purer Avantgarde alles ausprobierte, wovon viele Kollegen nicht<br />

mal zu träumen wagten – mit oft brillantem Ergebnis. Christof Hammer<br />

The Dark Horse Years 1976-92: die „Schwester-Box“; John Lennon<br />

Legacy/Sony (7 CDs + DVD)<br />

Die Ausstattung? Eher lau: Diese billige, nur leidlich stabile Kartonbox<br />

mit einer zwar ausführlichen, aber nicht sonderlich zum Schmökern animierenden<br />

Broschüre hat ungefähr das Charisma eines Dacia Sandero.<br />

Die Musik? Pures Dynamit! Nach einem (Wieder-)Hören mit Gallaghers<br />

„Irish Tour ´74“ kann das Fazit nur lauten: Hier wütete, zauberte<br />

der weiße Jimi Hendrix! Sieben CDs mit 43 unveröffentlichten Titeln,<br />

remastert im Rahmen der (aufgrund der Originalaufnahmen limitierten)<br />

Möglichkeiten, zeigen eindrucksvoll, welche Kraft der Bluesrock- Berserker<br />

aus dem County Donegal zu Glanzzeiten entwickelte – und eine<br />

Doku von Tony Palmer macht die äußeren Umstände dieser legendärer<br />

Konzertreise erlebbar. Die Route führte durch beide Teile eines zerrissenen,<br />

kulturell entkernten Landes und in kriegsähn liche Regionen von<br />

beklemmender Düsternis. Doch wie Gallagher und Co. hier das Licht<br />

der Hoffnung entzündeten und mit famosen Performances katholische<br />

und protestantische Kids miteinander versöhnte: Das ist trotz (weniger)<br />

musikalischer Längen von mitreißender Intensität! Christof Hammer<br />

Deuce (1976), Calling Card (‘76); Taste, Cream, Yardbirds, Johnny Winter, Jeff Healey<br />

Musik: Klang: Musik: Klang:<br />

Pop<br />

Blues<br />

Blues, Country, Rock<br />

ABBA<br />

Live At Wembley Arena<br />

Polar/Universal (2 CDs, 3 180-Gramm-LPs)<br />

Sooo viele Liveshows absolvierten ABBA<br />

während ihrer Karriere nicht, und Ende der<br />

70er Jahre waren die Schweden eine der<br />

Attraktionen im Pop-Biz. Entsprechend viel<br />

Prominenz (Ian Dury, Joe Strummer, Jimmy<br />

Page) wurde am 10. 11. ’79 in der Wembley<br />

Arena gesichtet. Zu sehen und zu hören: eine<br />

farbenprächtige 25 (davon elf unveröffentlichte)<br />

Tracks starke Hit-Revue mit vielen Höhen<br />

und leichten Schwächen: „Voulez-Vous“<br />

huldigt famos dem „Munich-Disco“-Sound,<br />

„Gimme! Gimme! Gimme!“ synthierockt zackig;<br />

„Knowing Me, Knowing You“ hingegen<br />

döst in totaler Schläfrigkeit. Der Tontechnik<br />

bekam den Sound nach kurzer Einpegelphase<br />

relativ ordentlich in den Griff. Christof Hammer<br />

Arrival (1976); Scissor Sisters, Madonna<br />

The Paul Butterfield Blues Band<br />

The Paul Butterfield Blues Band<br />

Audio Fidelity / Sieveking Sound / Fenn (Hybrid-SACD)<br />

Dieses Debüt der Paul Butterfield Blues<br />

Band wurde in Europa kaum beachtet. Denn<br />

zeitgleich mit dem weißen Sänger und<br />

Bluesharp-Spieler aus Chicago legte 1965<br />

auch der Brite John Mayall seine erste LP<br />

vor. Im Vergleich dazu klang Butterfield für<br />

europäische Ohren vielleicht zu sehr nach –<br />

damals nannte man es so – „Negermusik“.<br />

Heute wissen wir besser zu würdigen, wie<br />

gut die Butterfield Band den Tonfall ihrer afroamerikanischen<br />

Lehrmeister und Nachbarn<br />

traf. Durch Kevin Grays Remastering für Audio<br />

Fidelity kommen vor allem die Lead-Gitarre<br />

von Mike Bloomfield sowie die Mundharmonika<br />

des Bandleaders nun ausdrucksvoller und<br />

detailgenauer zum Vorschein. Winfried Dulisch<br />

John Mayall, Eric Clapton, Allman Brothers<br />

Ry Cooder<br />

Soundtracks<br />

Warner (7 CDs)<br />

„Da fehlt doch was“, analysierten Cooder-Kenner,<br />

als im Januar die 11-CD-Box des großen<br />

US-Slide-guitar-Querdenkers erschien (Heft<br />

2/14). Klar fehlte da was: nämlich diese jetzt<br />

nachgereichten Filmmusik-Aufnahmen. Zu<br />

cineastischen Arbeiten fand der Kalifornier<br />

erstmals 1968; ab 1980 avancierte er, begleitet<br />

oft von Jim Keltner (dr.), David Lindley (git.)<br />

und Van Dyke Parks, zu einem der Experten<br />

für Soundscapes von Blues bis Jazz. Die Billig-<br />

Box mit dem Septett „The Long Riders“, „Alamo<br />

Bay“, „Paris, Texas“, „Blue City“, „Crossroads“,<br />

„Johnny Hand some“ und „Trespass“<br />

ist ausstattungstechnisch eine Null nummer<br />

– aber musikalisch ein Vermächtnis in Sachen<br />

amerikanischer roots music. Christof Hammer<br />

1970-1987 – die 11-CD-Box; Van Dyke Parks, T. Petty<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

76<br />

www.audio.de ›12 /2014


Vocal Jazz<br />

Echt historisch: Roots<br />

Music von Bear Family<br />

Hochbetrieb im Bären-Hauptquartier:<br />

Die Backkatalog-Spezialisten von<br />

Bear Family haben schon wieder die<br />

Archive durchforstet und sind diesmal<br />

sogar bis in die Schellack-Zeitalter<br />

zurückgegangen. Viele Diamanten jener<br />

bis in die frühen 1950er reichenden Ära<br />

verdanken ihren späteren Digital-Schliff<br />

bekanntlich dem Tontechniker Bob Jones<br />

(1944-2009). Bear Family veröffentlichte<br />

nun Compilations, die der Brite für sein<br />

Oldie-Label „Detour Records“ remastert<br />

hatte. Die „Hillbilly Houn’ Dawgs And<br />

Honky-Tonk Angels” (BCD 17393) graben<br />

folkloristische Wurzeln des Country Rock<br />

aus, während „More Ballroom Kings“<br />

(BCD 17388) das Jazz-Feeling der weißen<br />

Musiker betonen. „Still Groove Jumping!”<br />

präsentiert afro-amerikanische Rock-LehrmeisterInnen,<br />

die auf dem – ursprünglich<br />

für den schwarzen US-Markt konzipierten<br />

– „Groove“-Label des RCA-Konzerns ihre<br />

Blues- und Soul-Stärken ausspielten.<br />

Und noch ein bisschen „Geschichtsunterricht“:<br />

Während weiße Country-Stars seit<br />

den 1940ern gute Arbeitsbedingungen<br />

genossen, arbeiteten afro-amerikanische<br />

Musiker in Nashville oft unter weit<br />

schwierigeren Verhältnissen und waren<br />

angewiesen auf kleine Studios und<br />

unabhängige Labels. Der Arbeit dieser<br />

Ur-Indies widmen die Oldie-Experten<br />

aus Hambergen nun eine satte 8-CD-Box<br />

mit Aufnahmen aus den Jahren 1947 bis<br />

1956: „A Shot In The Dark – Nashville Jumps<br />

/ Blues And Rhythm On Nashville’s<br />

Independent Labels 1945-1955”. Alle Pianisten<br />

auf CD1 klimpern virtuoser und unbeschwerter<br />

als viele ihrer Boogie-Woogie-<br />

Zeitgenossen, doch wegen des ruppigen<br />

Nashville-Sounds waren sie den Kollegen<br />

aus Memphis aufnahmetechnisch<br />

unterlegen. Das Repertoire der übrigen<br />

CDs reicht vom Rumba-Rock’n’Roll und<br />

Teenie-Schmalz bis zum Delta Blues.<br />

Mit Streetcorner-Folksongs und einigen<br />

lokalen Doowhop-Hits liefert CD 7 die<br />

meiste Abwechslung. Ein 284-seitiges,<br />

gebundenes Buch liefert jede Menge<br />

disko grafische Details und erhellt die<br />

Hintergründe dieses spannenden Kapitels<br />

amerikanischer Musikgeschichte.<br />

Winfried Dulisch<br />

Diverse Interpr. Still Groove Jumping!<br />

Bear Family (CD)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Diverse Interpr. A Shot In The Dark<br />

Bear Family (8 CDs)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Piano-Jazz<br />

JAZZ-CD DES MONATS<br />

Diverse Interpreten<br />

Round Nina: A Tribute To Nina Simone<br />

Emarcy/Universal (CD, LP, 2 LPs)<br />

Von dem Etikett „Jazz“ wollte Nina Simone zeitlebens nichts wissen. Die Amerikanerin<br />

mit einem Faible fürs Französische sprach lieber von „Black Classical Music“. In der Tat<br />

ist die Kunst der 2003 verstorbenen Sängerin und Pianistin ein Portfolio schwarzer Musikkultur,<br />

in dem Soul, Jazz, Gospel, Blues brillant miteinander verschmelzen.<br />

Diesen Geist bewahren auch die zehn Interpreten aus allen möglichen Stil-Biotopen, die<br />

dem großen Vorbild auf „Round Nina“ ein Ständchen singen. Assistiert von einem klasse<br />

Jazz-Trio mit Bojan Z (Piano), Christophe Minck (Bas) und Cyril Atef (Drums), zaubert die<br />

Runde eine schillernde Welt aus Tönen und Stimmungen herbei. Gleich zu Beginn, mit dem<br />

pumpenden Rhythmus von „Baltimore“, zieht die britische Folk-Novizin Lianne La Havas ins<br />

Geschehen hinein. Keziah Jones hält danach die Spannung hoch mit dem Hippie-Gospel<br />

„Sinnerman“. Suggestive intime Bekenntnisse über einem hypnotischen Takt – so fasziniert<br />

„Just Say I Love Him“ mit der Marokkanerin Hindi Zahra. Und Gregory Porter, der zurzeit<br />

wohl angesagteste Jazz-Sänger, legt pure Eleganz in „Black Is The Color (Of My True Love’s<br />

Hair)“. Hier wie in den Beiträgen von Melody Gardot, Youn Sun Nah oder Sophie Hunger<br />

bringen Orchestertupfer zusätzliche Farbe in die Klangkulisse – tontechnisch schön mit der<br />

Stimmenpracht ausbalanciert. Matthias Inhoffen<br />

Nina Simone „The Very Best Of“, Gregory Porter „Liquid Spirit“, Melody Gardot<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Abdullah Ibrahim<br />

The Song Is My Story<br />

Intuition / New Arts International (CD+DVD)<br />

Pianisten werden vor allem an der beigelegten<br />

DVD ihre Freude haben. Denn Abdullah<br />

Ibrahims Besuch im Fazioli-Studio im italienischen<br />

Sacile wurde umfassend gefilmt, teils<br />

aus der Vogelperspektive, so dass man genau<br />

nachvollziehen kann, wie der Meister des<br />

Schlichten seine Akkorde und Melodien setzt.<br />

Aber auch unabhängig davon ist „The Song<br />

Is My Story“ ein bemerkenswertes Album.<br />

Erschienen anlässlich seines 80.Geburtstags,<br />

ist das Set mehr als nur eine nostalgische<br />

Erinnerung an ein bewegtes Musikerleben. Inspiriert<br />

vom silbrigen Klang des Fazioli-Flügels<br />

pflegt Ibrahim vielmehr einen fast störrischen,<br />

dabei aber charmanten, packenden Reduktionismus<br />

voll inwendiger Kraft. Ralf Dombrowski<br />

Ran Blake, Randy Weston, Ahmad Jamal<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Avantgarde-Big-Band<br />

Initiative H<br />

Deus Ex Machina<br />

Neuklang/Edel (CD, LP)<br />

Bigbands sind audiophile Herausforderungen<br />

– vor allem, wenn wie hier jazzrockige<br />

Grooves auf Elektronik-Klänge prallen. Der<br />

französische Saxophonist und Bandleader<br />

David Haudrechy nahm mit seinem Ensemble<br />

in Toulouse „Deus Ex Machina” als Klanggemälde<br />

eines fiktiven Amerika auf – und<br />

lässt harsche Endzeit-Stimmungen mit leisen<br />

Lichtblicken kollidieren. Philipp Heck mischte<br />

diese Analogaufnahme in den Ludwigsburger<br />

Bauer Studios – und hatte ordentlich zu tun.<br />

Denn als Arrangeur konstruiert Haudrechy<br />

mit satten Tutti-Passa gen und pastellfarbenen<br />

Zwischentönen ständig veränderte Hör-Perspektiven;<br />

etwa in der Albumouvertüre, Track 2<br />

von „<strong>AUDIO</strong>phile Pearls Vol. 11“ Winfried Dulisch<br />

Ping Machine, Colours Jazz Orchestra<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik › JAZZ<br />

www.audio.de 12 /2014 77


Musik › JAZZ<br />

Kammer-Jazz<br />

Pablo Held<br />

The Trio Meets John Scofield<br />

Kammer-Jazz<br />

Pirouet / NRW Vertrieb (CD)<br />

Das Pablo Held Trio steht für Improvisationslust<br />

wie auch für ein schwebendes, melodien-<br />

und ideenreiches Zusammenspiel. Doch<br />

wie klappt das, wenn ein Gast hinzukommt?<br />

Der Gitarrist John Scofield fügte sich beim<br />

Kölner Konzert aber so sensibel in das Trio<br />

ein, als gehöre er schon immer dazu, und<br />

die drei behandeln ihren Gast mit derselben<br />

Aufmerksamkeit, mit der sie auch sonst aufeinander<br />

hören. Zwei Stücke von Held, zwei<br />

von Scofield und Joni Mitchells „Marcie“ sind<br />

Ausgangsmaterial für eine packende Stunde<br />

voll sanfter, tastender Momente und zupackenden<br />

Passagen, Leisem und Kräftigem,<br />

sich langsam aufbauenden Strukturen und<br />

kompakten Ensemblepassagen. Werner Stiefele<br />

Paul Motian: On Broadway 1-5<br />

Musik:<br />

ECM/Universal (CD)<br />

Klang:<br />

Marcin Wasilewski Trio With<br />

Joakim Milder Spark Of Life<br />

Als die Band The Police 1979 „Message In A<br />

Bottle“ veröffentlichte, war Marcin Wasilewski<br />

gerade vier Jahre alt. 35 Jahre später verwandelt<br />

sein Trio den Hit in eine pulsierende<br />

Jazznummer. Mit Herbie Hancocks „Actual<br />

Proof“, Krzysztof Komedas „Sleep Safe And<br />

Warm“ und Grazyna Bacewicz‘ „Largo“ hat<br />

das Ensemble drei weitere Fremdkompositionen<br />

im Angebot, und „Still“ stammt von<br />

Gast-Saxophonisten Joakim Milder. Dessen<br />

weicher Ton fügt sich in fünf der elf Stücke so<br />

organisch in den sanften Fluss der Melodien,<br />

als gehöre er schon immer zur Band, die hier<br />

und in fünf Trionummern dem federnden,<br />

kommunikativen Stil treu bleibt, der Wasilewskis<br />

Trio seit langem auszeichnet. Werner Stiefele<br />

Herbie Hancock: Thrust<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Vocal-Jazz<br />

Olivia Trummer<br />

Fly Now<br />

Crossover<br />

Contemplate/Finetunes (CD)<br />

Ein cleveres Mädchen: Die Pianistin Olivia<br />

Trummer hat sich schon mit ihren Aufnahmen<br />

für das audiophile Ludwigsburger Neuklang-<br />

Label ganz vorne unter Deutschlands<br />

Jazz-Frauen positioniert. Bei Studienreisen<br />

nach New York verfeinerte sie ihre Kunst,<br />

zuletzt deklamierte die Stuttgarterin zum<br />

hochvirtuosen Klavierspiel verspielt-flippige<br />

Verse in ihrer Heimatsprache. „Fly Now“ nun<br />

ist ganz und gar international, Olivia singt mit<br />

verführerischem Zungenschlag durchweg<br />

in Englisch. Dazu gibt’s klanglich fein ausbalancierten,<br />

makellosen Piano-Jazz mit Matt<br />

Penman, Kontrabass, Obed Calvaire, Drums,<br />

und originellen Gastauftritten von Gitarrist Kurt<br />

Rosenwinkel. Matthias Inhoffen<br />

„Poesiealbum“, „Westwind“<br />

Musik:<br />

ACT / Edel Kultur (CD)<br />

Klang:<br />

Nguyên Lê with M. Gibbs & NDR Big<br />

Band Celebrating The Dark Side Of The Moon<br />

Natürlich könnte Nguyên Lê spieltechnisch<br />

David Gilmour mühelos in die Tasche stecken.<br />

Aber darum geht es nicht. „The Dark Side Of<br />

The Moon“ ist ein derart komplexes Meisterstück,<br />

dass man noch wesentlich weiter gehen<br />

müsste als der exil-vietnamesische Gitarrist<br />

und sein Arrangeur Michael Gibbs, damit<br />

ein echtes Statement, nicht nur ein Kommentar<br />

entsteht. Orchestrale De- und Remontage,<br />

metrische Zerlegungen, instrumentale Artistik<br />

sind zu wenig, um die Wucht des Originals<br />

umzudeuten oder zu konterkarieren. Lediglich<br />

bei Youn Sun Nahs somnambul-pathetischer<br />

Version von „Brain Damage“ ahnt man, was<br />

möglich gewesen wäre: Eigenheit, Intimität,<br />

ein Hauch von Größenwahn. Ralf Dombrowski<br />

Jazzpaña, Flaming Lips, Pink Floyd<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Der gute Ton<br />

<strong>AUDIO</strong>-Mitarbeiter<br />

Ralf Dombrowski<br />

hört mit Freude Saxofonisten<br />

zu, die mit ihrem Instru ment<br />

etwas zu erzählen haben<br />

Branford Marsalis hat eine Wegmarke<br />

überschritten, die ihn von<br />

den Kollegen trennt, die sich von ihrem<br />

Instrument bestimmen lassen. „In<br />

My Solitude“, live und etwas verhallt<br />

aufgenommen in der Grace Cathedral<br />

von San Francisco, ist ein musikalisches<br />

Selbstgespräch eines Souveräns der Gestaltung,<br />

für den es in seinem System<br />

melodischer Opulenz kaum noch Beschränkungen<br />

gibt. Die meisten Stücke<br />

sind Improvisationen, ein bisschen Carl<br />

Phillip Emanuel Bach und Hoagy Carmichael<br />

ergänzt das Programm, das Marsalis<br />

mit voluminös-variablem Ton und<br />

grandioser Selbstverständlichkeit einfach<br />

knospen, wachsen, erblühen lässt.<br />

Ähnliches gilt für Joshua Redman, nur<br />

in anderem konzeptuellem Zusammenhang.<br />

Auch er ist ein phantasievoller Melodiker,<br />

kann faszinierend ausschweifend<br />

die großen Bogen spannen, ohne sich in<br />

Redundanzen zu verlieren. James Farm<br />

ist eine seiner Working Bands, die mit Pianist<br />

Aaron Parks, Bassist Matt Penman<br />

und Drummer Eric Harland drei meinungsstarke<br />

Partner umfasst, mit denen<br />

der Altist aus der Bay Area so kompakte<br />

wie direkte Programme entwickelt. Das<br />

zweite Album, „City Folk“, schwelgt in<br />

den Gegensätze von Lyrischem und auf<br />

rockmusikalischem Punch aufbauender<br />

Klarheit, getragen von einem Teamspirit,<br />

der den Hörer gebannt lauschen lässt.<br />

Gleich zwei Tenorsaxofonisten hat wiederum<br />

„Variations In Blue“ im Angebot.<br />

Denn der Däne Jan Harbeck hat den<br />

US-Kollegen Walter Smith III eingeladen,<br />

sich für ein Album seinem Quartett<br />

anzuschließen. Die Idee dahinter ist<br />

nicht am Muskelspiel, sondern an der<br />

Coolness der Sechziger orientiert. Und<br />

es gelingt den fünf Reduktionisten, die<br />

historische Atmosphäre mit einer Nonchalance<br />

einzufangen, dass man diese<br />

Aufnahme tatsächlich für eine verschollene<br />

Pretiose von damals halten könnte.<br />

Branford Marsalis In My Solitude<br />

Okeh/Sony<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

James Farm City Folk<br />

Nonesuch / Warner<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Jan Harbeck Quartet Variations In Blue<br />

Stunt / New Arts International<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

78<br />

www.audio.de ›12 /2014


KLASSIK-CD DES MONATS<br />

András Schiff (ECM)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Johann Sebastian Bach<br />

Partiten BWV 825-830<br />

Igor Levit, Klavier<br />

Sony (2 CDs)<br />

An Bach kommt keiner vorbei. Auch nicht Pianisten, die eher eine<br />

Affinität zu Beethoven und Liszt haben – wie der 1987 im russischen<br />

Gorki geborene Igor Levit, der seine Ausbildung u. a. bei Hans Leygraf<br />

am Mozarteum in Salzburg und bei Karl-Heinz Kämmerling an der<br />

Musikhochschule in Hannover erhielt. In seiner Einspielung der sechs<br />

Partiten für „Clavir“ verleugnet Levit durchaus nicht seine romantische<br />

Ader, packt gleichsam den Stier bei den Hörnern und schaut, was<br />

denn in diesen Stücken an „Romantik“ drin ist. Und das ist nicht wenig:<br />

Bachs Harmonik verschmäht das romantische Espressivo nicht,<br />

seine Verwandlungen vertragen gut das Laut-Leise, das Chiaroscuro,<br />

das Levit appliziert. Aus den Tanzsätzen der barocken Suite werden<br />

perlende Etüden und Studien; enorm, welche Luftigkeit, Farbigkeit,<br />

Leichtigkeit darin ist, wie der Flügel mitspielt bei Levits Klangfindungen.<br />

Das ist zwar weit entfernt von der ursprünglichen Cembalo-Idee,<br />

kommt aber heutigen Hörgewohnheiten auf sehr geschmeidige Art<br />

und wohlklingende Weise entgegen. Laszlo Molnar<br />

Musik › KLASSIK<br />

Oper<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Klavier<br />

Alte Musik<br />

Jacques Offenbach Fantasio<br />

Orchestra Of The Age Of Enlightenment, Mark Elder<br />

Opera Rara / Note 1 (2 CDs)<br />

Eine echter Coup: Offenbachs komische Oper<br />

„Fantasio“ (1872) liegt endlich als schlüssige<br />

Gesamtaufnahme vor. Es gibt zwar Anläufe<br />

unter Franz Marszalek (Line, 1957) und – in<br />

Auszügen – mit Anne Sofie von Otter (DG,<br />

2002). Doch Sir Mark Elder setzt nun Maßstäbe:<br />

mit revidiertem Notentext und einem brillanten<br />

Orchester. Eine bayerische Prinzessin,<br />

die nicht den verordneten Prinzen von Mantua<br />

ehelicht, sondern sich in den als Hofnarr<br />

glänzenden Studenten Fantasio verliebt – der<br />

Plot dürfte heute wieder Chancen haben.<br />

Elder geht so delikat wie schmissig zur Sache,<br />

Solistinnen wie Brenda Rae (Prinzessin) und<br />

Sarah Connolly (Fantasio) runden die Sache<br />

vollends ab. Ein Glücksfall. Otto Paul Burkhardt<br />

La Grande-Duchesse, Minkowski, Lott (Virgin)<br />

L. v. Beethoven / R. Schumann Eroica-<br />

Varia. op. 35; Symph. Etüden op. 13 L. Georgievskaya<br />

Odradek/in-akustik (CD)<br />

Liudmila Georgievskaya widmet sich auf ihrer<br />

ersten CD zwei gewichtigen Variationszyklen:<br />

den Eroica-Variationen op. 35 von Beethoven<br />

und den Symphonischen Etüden op. 13 von<br />

Schumann. Die russische, in Amerika lehrende<br />

Pianistin setzt sich damit immens starker<br />

Konkurrenz aus. Ihr Zugang und Spiel sind<br />

weich und lyrisch, zusammen mit einem frei<br />

schwingenden Rhythmus – man höre etwa<br />

das Beethoven-„Finale alla fuga“; Track 11 der<br />

Heft-CD. Was fehlt, sind (noch) Klangvolumen<br />

und pianistische Attacke, was sich vielleicht<br />

aus der Verwendung des kleineren Steinway-<br />

B-Modells und dem relativ nah abgebildeten<br />

Instrument erklären lässt. Beachtliches Potenzial<br />

ist aber unüberhörbar. Andreas Lucewicz<br />

Ax (Sony), Richter (Melodiya/Eurodisc)<br />

Div. Komponisten Miracula – Medieval Music<br />

for Saint Nicholas Ensemble Peregrina, A. Budziska-Bennett<br />

Tacet (CD)<br />

Das Ensemble Peregrina huldigt Sankt Nikolaus<br />

mit einer Auswahl lateinischer Hymnen<br />

und Liedern, die zwischen dem 12. und 15.<br />

Jahrhundert entstanden. Viele davon sind<br />

erstmals auf CD zu hören. Bisweilen wird das<br />

Vokalensemble von Fidel (Baptiste Romain)<br />

und Harfe (Agnieszka Budzinska-Bennett) begleitet,<br />

vieles erklingt jedoch a cappella. Wie<br />

nah die mit körperloser Stimmreinheit singenden<br />

Künstlerinnen den Klangidealen und Aufführungsgewohnheiten<br />

von einst kommen,<br />

ist schwer zu sagen; doch ist das Album eine<br />

spannende Reise zur Frömmigkeitskultur des<br />

europäischen Mittelalters – etwa in „Gaudeat<br />

ecclesia“ und „Oro pro nobis, beate Nicolae“;<br />

Track 9/10 der <strong>AUDIO</strong>-Heft-CD. Miguel Cabruja<br />

Diabolus in Musica, Antoine Guerber (Alpha)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

www.audio.de 12 /2014 79


Musik › KLASSIK<br />

Klavier<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Klavier<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Lieder<br />

Robert Schumann Variationen &<br />

Fantasiestücke Andreas Staier, Kavier<br />

harmonia mundi (CD)<br />

Ein ganzes Komponistenleben umspannt das<br />

Programm dieser CD: Schumanns Erstveröffentlichung<br />

op.1 und die posthum erschienenen<br />

„Geistervariationen“, dazu die beiden<br />

Zyklen der Fantasiestücke op. 12 und op. 111.<br />

Eine durchweg geglückte Tempo wahl, nie<br />

virtuos übersteigert oder verwischt, und der<br />

quasi „skelettierende“ Klang des Erard-Fügels<br />

von 1837 ermöglichen dem Hörer einen klar<br />

strukturierten Einblick in die fantasievoll-improvisierende<br />

Ideenwelt Schumanns. Eine völlig<br />

andere und veränderte Musik lässt Andreas<br />

Staier mit den beiden Spätwerken erklingen.<br />

Etwas Metaphysisches, ein Voraushören in<br />

das Unerklärliche ist da zu spüren und lässt<br />

den Hörer aufgewühlt zurück. Andreas Lucewicz<br />

Schiff (Teldec), Le Sage (Alpha), Demus (NuovoEra)<br />

W. A. Mozart Klavierkonzerte Nr. 17/24; Kla viersonaten<br />

Nr. 4, 5 /8 Lang Lang, Wiener Phil., N. Harnoncourt<br />

Sony (2 CDs)<br />

Sein erstes reines Mozart-Album hat Lang<br />

Lang mit den Wienern und Harnoncourt eingespielt.<br />

Die warme und natürliche Aufnahme<br />

erfüllt die hohen Erwartungen. Auf der<br />

ersten CD widmet sich der Tastenzauberer<br />

den Konzerten 17 und 24. Ihm und seinen<br />

Mitstreitern gelingt es, darin viel Neues zu<br />

entdecken: Witz, Eleganz, Nachdenklichkeit.<br />

Er entlockt dem Klavier eine fast impressionistische<br />

Farbpalette. Genau so reizvoll<br />

die zweite CD mit den Sonaten 4, 5 und 8.<br />

Lang Langs Differenzierungskunst erreicht<br />

hier ihren Höhepunkt. Das mitreißende<br />

Finale bilden kurze Stücke wie das Allegro<br />

F-Dur und das Rondo Alla Turca. Alles zusammen:<br />

Moz-Art in Vollendung. Andreas Fritz<br />

Klavierkonzerte: André Previn, Wiener Philharm. (Philips)<br />

Richard Wagner, Richard Strauss<br />

Lieder Roman Trekel (Bariton), Oliver Pohl (Klavier)<br />

Oehms Classics / Naxos (CD)<br />

Schon im ersten Lied („Heimliche Aufforderung“)<br />

umreißt er einen gigantischen Kosmos,<br />

von trunkener Freude bis zur gehauchten<br />

Ahnung. Roman Trekel, der von der Berliner<br />

Staatsoper aus Weltkarriere machte, erinnert<br />

mit Strauss und Wagner daran, dass er auch<br />

zu den herausragenden Lied-Interpreten zählt.<br />

Kraftvolle Höhen, weitgeschwungene Kantilenen,<br />

beseeltes Piano: Straussens „Vier letzte<br />

Lieder“ entwickeln mit Trekels sprechen dem<br />

Gesang einen ganz eigenen Zauber. Glanzpunkte<br />

der Disc aber, kongenial begleitet vom<br />

Oliver Pohl, sind Wagners Wesendonck-Lieder,<br />

Vorstufen des „Tristan“: wie Trekels Bariton in<br />

den Liebesnacht-Skizze „Träume“ schwerelos<br />

zu schweben beginnt ... Otto Paul Burkhardt<br />

Wagner, Wesendonck-Lieder; Kaufmann (Decca)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Sinfonik<br />

Oper<br />

Klavier<br />

KLANG<br />

TIPP<br />

Maurice Ravel Daphnis et Chloé WDR Rundfunkchor,<br />

Beethoven Orchester Bonn, Stefan Blunier<br />

MD+G / Naxos (SACD)<br />

Ravel war ein Meister der Instrumentationskunst.<br />

Mit seiner Ballettmusik „Daphnis<br />

und Chloé“, die er von 1909 bis 1912 für<br />

Diaghilews Ballets Russes schuf, erreichte er<br />

den Gipfel seiner nuancierten Schreibweise.<br />

Das Beethoven Orchester Bonn unter Stefan<br />

Blunier und der WDR Rundfunkchor nähern<br />

sich der Partitur mit hoher Sensibilität. Sie<br />

geben der Musik jene Zeit und Ruhe, die sie<br />

braucht, um wirken zu können – man höre<br />

dafür nur den berühmten Sonnenaufgang.<br />

Der Chor verstärkt gekonnt den grandiosen<br />

Gesamteindruck durch seine vierstimmigen<br />

Vokalisen. Auch das opulente und doch klare<br />

Klangbild lässt keine Wünsche offen. Très<br />

bien! Andreas Fritz<br />

London Symphony Orchestra, Abbado (DG)<br />

Nicola Porpora Arias<br />

Franco Fagioli, Academia Montis Regalis, de Marchi<br />

Naïve (CD)<br />

Ihm sei die Basis des Bel Canto zu verdanken,<br />

heißt es unter Stimmkennern. Nicola<br />

Porpora (1686-1768) war ein begnadeter<br />

Stimmlehrer und hat vor allem für Kastraten<br />

hinreißende Partien geschrieben. Altus-<br />

Star Franco Fagioli hat sich den vokalen<br />

Herausforderungen Porporas gestellt und<br />

lässt seine souverän geführte Stimme in<br />

allen Registern und Stimmungen schillern<br />

und jubilieren – seine Vokalkunst erfüllt<br />

so die eigentliche Bedeutung des Wortes<br />

„Koloratur“. Die Academia Montis Regalis<br />

unter der Leitung von Alessandro de Marchi<br />

begleitet sehr sensibel und farbig. Wahrlich<br />

eine prachtvolle CD (nicht nur) für Belcanto-<br />

Fans. Laszlo Molnar<br />

Arie per Caffarelli; Franco Fagioli (Naïve)<br />

Alexander Skriabin<br />

The Travel Préludes Javier Negrín (Klavier)<br />

Odradek/in-akustik (CD)<br />

Die frühen Préludes von Skriabin zählen zu<br />

den beliebtesten Klavierstücken des exzentrischen<br />

Komponisten. Javier Negrín hat 47<br />

dieser anspruchsvollen Miniaturen für das<br />

Non-Profit-Label Odradek eingespielt. Der<br />

Kanadier nähert sich den kleinen Meisterwerken,<br />

die noch deutlich der romantischen<br />

Tradition Chopins verpflichtet sind, mit großer<br />

Empfindsamkeit, subtilem Einsatz des Pedals<br />

und freiem Atem. Negrín liest die Musik nicht<br />

aus der Perspektive des Spätwerks des Komponisten,<br />

der im Laufe der Zeit immer mehr in<br />

außermusikalische Bereiche vordrang. Gerade<br />

dadurch entfaltet er ihren ganzen Reiz – wie in<br />

Teil 2 der Préludes op. 11; den Titeln 12-17 von<br />

„<strong>AUDIO</strong>phile Pearls Vol. 11“. Miguel Cabruja<br />

Scriabin: Complete Piano Sonatas, Ruth Laredo (Nonesuch)<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

Musik:<br />

Klang:<br />

80<br />

www.audio.de ›12 /2014


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M10 HiFi Markt 12/2014


HiFi Markt 12/2014<br />

M11


M12 HiFi Markt 12/2014


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HiFi Markt 12/2014<br />

M13


M14 HiFi Markt 12/2014


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HiFi Markt 12/2014<br />

M15


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4500,- €, für 1200,- €. Tel. 0157/36941231<br />

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schwarz, 50,- €. Silent Wire NF32XLR, 1m,<br />

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CD-Sammlung, 120 St., gemischt (Pop und<br />

Rock), z. B. Kate Bush, Seal, Madonna usw.,<br />

90,- €. Tel. 030/4936331, 0163/5006549<br />

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M16 HiFi Markt 12/2014


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HiFi Markt 12/2014<br />

M17


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innovative Technik der hauseigenen Referenzserie<br />

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verschiedenen DALI RUBICON Modelle überzeugen<br />

mit vielfältigen Lösungsmöglichkeiten.<br />

Wahlweise in folgenden Ausführungen erhältlich:<br />

Schwarz<br />

Hochglanz<br />

Weiß<br />

Hochglanz<br />

Walnuss<br />

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Rosso<br />

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Radio Körner<br />

Könneritzstr. 13<br />

01067 Dresden<br />

RAE-Akustik<br />

Dahlenburger Landstr. 72<br />

21337 Lüneburg<br />

Goethe Studio<br />

Reuterstr. 7<br />

30159 Hannover<br />

Sound Brothers Göttingen<br />

Kasseler Landstr. 44a<br />

37081 Göttingen<br />

Hi-Fi Center Liedmann<br />

Harpener Hellweg 22A<br />

44805 Bochum<br />

HiFitreff Warendorf<br />

Wilhelmstr. 2-4<br />

48231 Warendorf<br />

ACR HiFi-Studio Neugersdorf<br />

Hauptstr. 56<br />

02727 Ebersbach-Neugersdorf<br />

HASS TV &HiFi<br />

Hauptstr. 8<br />

21465 Hamburg /Wentorf<br />

Art &Voice<br />

Davenstedter Str. 111<br />

30453 Hannover<br />

Wyrwas Studiotechnik<br />

Humboldtstr. 23<br />

38106 Braunschweig<br />

Aura HiFi<br />

Rüttenscheider Str. 168-170<br />

45131 Essen<br />

Euronics Mo<br />

Hovestr. 20<br />

48351 Everswinkel<br />

Klangvilla Leipzig<br />

Karl-Rothe-Str. 4<br />

04105 Leipzig<br />

HiFi Studio am Hofweg<br />

Hofweg 11<br />

22085 Hamburg<br />

Knicker &Wortmann<br />

Königstr. 45<br />

32423 Minden<br />

HiFi Referenz<br />

Steinstr. 31<br />

40210 Düsseldorf<br />

Klangtreu Audiotechnik<br />

Eleonorastr. 32<br />

45136 Essen<br />

TV Bäumker<br />

Warendorfer Str. 31<br />

48361 Beelen<br />

HiFi-Lounge<br />

Marienthaler Str. 143<br />

08060 Zwickau<br />

Happy Cinema<br />

Wiesengrund 1<br />

22941 Delingsdorf<br />

Hört sich gut an<br />

Zimmerstr. 8<br />

33602 Bielefeld<br />

audio 2000<br />

Bundesallee 243-247<br />

42103 Wuppertal<br />

Ing. O. Moldenhauer<br />

Bochumer Str. 85<br />

45663 Recklinghausen<br />

Radio Television Leufkes<br />

Kley 5<br />

48366 Laer<br />

Audio Forum HiFi-Studios<br />

Kurfürstendamm 150<br />

10709 Berlin<br />

JessenLenz<br />

Wahmstr. 36<br />

23552 Lübeck<br />

EP: Unger<br />

Paderborner Tor 102<br />

34414 Warburg<br />

SKS-Media<br />

Hofkamp 19<br />

42103 Wuppertal<br />

Audio Fidelity<br />

Am Luftschacht 7<br />

45886 Gelsenkirchen<br />

Your HiFi<br />

Ellewick 24<br />

48691 Vreden<br />

System Reference<br />

Hohenfriedbergstr. 6<br />

10829 Berlin<br />

Hi-Fi-Studio „Hört-sich-gut-an“<br />

Hermann-Weigmann-Str. 12-16<br />

24114 Kiel<br />

Sound Studio Allendorf<br />

Besenacker 8<br />

35108 Allendorf<br />

RAE-Akustik<br />

Märkische Str. 125<br />

44141 Dortmund<br />

AVS Oymann<br />

Auf der Schanz 31<br />

47652 Weeze-Wemb<br />

Wolbeck-Medientechnik<br />

Schöppinger Str. 28<br />

48720 Rosendahl /Osterwick<br />

HiFi im Hinterhof<br />

Großbeerenstr. 65/66<br />

10963 Berlin<br />

hh hifi &hifi GmbH<br />

Haselerweg 2<br />

26125 Oldenburg<br />

Klang-Stark<br />

Konrad-Adenauer-Str. 19<br />

35440 Linden<br />

Analog HiFi Atelier<br />

Dorfstr. 70<br />

44143 Dortmund<br />

Radio Kox<br />

Uerdinger Str. 616<br />

47800 Krefeld<br />

TonArt-Studio<br />

Hannoversche Str. 99<br />

49084 Osnabrück<br />

Triangle Trading<br />

Gardeschützenweg 86<br />

12203 Berlin<br />

Studio 45<br />

Breitenweg 57-59<br />

28195 Bremen<br />

HiFi Gärber<br />

Abtstor 7-9<br />

36037 Fulda<br />

Drüke &Loskill<br />

Bahnhofstr. 9b<br />

44623 Herne<br />

Auditorium<br />

Alter Steinweg 22 - 24<br />

48143 Münster<br />

JBS-Großbildtechnik<br />

Dyckerhoffstr. 15<br />

49176 Hilter


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EPICON<br />

HELICON MK2<br />

RUBICON<br />

FAZON<br />

IKON MK2<br />

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Referenz<br />

RUBICON 8–der große<br />

Standlautsprecher und<br />

das neue Flaggschiff in<br />

der Oberklasse<br />

RUBICON 6–der mittlere<br />

Standlautsprecher überzeugt<br />

mit voluminösem und<br />

ausgewogenem Klangbild<br />

RUBICON 5–der kleine<br />

Standlautsprecher lässt<br />

den Hörer Größeres<br />

vermuten<br />

RUBICON 2–der 2-Wege<br />

Kompaktlautsprecher<br />

macht sowohl auf dem<br />

Ständer als auch im<br />

Regal eine gute Figur<br />

RUBICON LCR – ob Wandoder<br />

Regallautsprecher,<br />

ob Stereo oder Heimkino –<br />

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der RUBICON Serie<br />

Elektrowelt Weyrauch<br />

Linnicher Str. 64<br />

50933 Köln<br />

Auditorium<br />

Feidikstr. 93<br />

59065 Hamm<br />

Heimkino-Partner24.com<br />

Hauptstr. 3a<br />

66701Beckingen-Düppenweiler<br />

HiFi Studio Polansky<br />

Merianstr. 5<br />

79098 Freiburg<br />

Musikinsel Haslinger<br />

Milchstr.14<br />

85049 Ingolstadt<br />

Prosonare<br />

Untere Römer Str. 32<br />

94527 Aholming<br />

Radio Winzen<br />

Kölner Str. 94<br />

51379 Leverkusen-Opladen<br />

Radio-Ring GmbH am Dom<br />

Löhergraben 19-21<br />

52064 Aachen<br />

HiFi-Circle<br />

Lievelingsweg 106<br />

53119 Bonn<br />

Nelles TV HiFi<br />

Blumenstr. 12a<br />

53332 Bornheim<br />

HiFi Engelskirchen<br />

Hauptstr. 42<br />

53721 Siegburg<br />

Stecker-Center<br />

Hauptstr. 23-25<br />

56477 Rennerod<br />

HiFi 2000 Günther<br />

Freudenberger Str. 20<br />

57072 Siegen<br />

HiFi-Thek<br />

Cappeltor 17<br />

59555 Lippstadt<br />

Akustik Studio Gehrlein<br />

Willy-Brandt-Str. 35<br />

63450 Hanau<br />

Musik im Raum<br />

Taunusstr. 32<br />

65183 Wiesbaden<br />

Black Pearls<br />

Rathausstr. 8a<br />

65510 Hünstetten<br />

High End Wohnraumstudio<br />

Taunusstr. 55 F<br />

65760 Eschborn<br />

Expert Axel Ulmcke<br />

Talstr. 38b<br />

66424 Homburg<br />

HiFinesse<br />

Pariser Str. 8<br />

66482 Zweibrücken<br />

Der perfekte Klang<br />

Limburgstr. 10<br />

67354 Römerberg<br />

MT HiFi Tonstudio<br />

Q4, 12-16<br />

68161 Mannheim<br />

FINK IT-Systems<br />

Riedstr. 26<br />

71691 Freiberg /Neckar<br />

KellerGruppe<br />

Gottlieb-Daimler-Str. 37<br />

71711 Murr<br />

HiFi4Life<br />

Aistaiger Str. 70<br />

72172 Sulz am Neckar<br />

Audio Select<br />

Yorckstraße 53a<br />

76185 Karlsruhe<br />

Die HiFi Schmiede<br />

Morgenstr. 2<br />

76275 Ettlingen<br />

HiFi Video-Technik Gogler<br />

Niemensstr. 9<br />

79098 Freiburg<br />

Puls HiFi und Wohnen<br />

Hunnsgasse 6<br />

79588 Lörrach/Efringen<br />

MW-Audio HiFi Studio<br />

Tumblinger Str. 30<br />

80337 München<br />

HiFi Concept<br />

Wörthstr. 45<br />

81667 München<br />

Life Like<br />

Oberföhringer Str. 107<br />

81925 München<br />

Klang und Kunst<br />

Barbezieuxstr. 1<br />

82515 Wolfratshausen<br />

Impulse (ehem. M&K HIFI)<br />

Neidenburgerstr. 6<br />

84030 Landshut<br />

High-Fidelity Studio<br />

Dominikanergasse 7<br />

86150 Augsburg<br />

HiFi auf dem Bauernhof<br />

Äußere Kemptener Str. 3<br />

87452 Altusried<br />

EP: Blank<br />

Anton-Gies-Str. 2<br />

88131 Lindau<br />

HiFi Aktiv Radio Becker<br />

Brauerstr. 10<br />

88447 Warthausen<br />

Jürgen Grees<br />

Ehrmannstr. 1<br />

89081 Ulm-Jungingen<br />

Luna-Audio<br />

Euckenweg 17<br />

90471 Nürnberg<br />

Die Steiner Box HiFi<br />

Luitpoltstr. 30<br />

91052 Erlangen<br />

Fränkischer Lautsprechervertrieb<br />

Innere Löwenstr. 6<br />

96047 Bamberg<br />

AudioLaden<br />

Klieberstr. 3<br />

97072 Würzburg<br />

MD Sound<br />

Im Wiesgarten 5<br />

97783 Karsbach-Weyersfeld<br />

Kontakt:<br />

DALI GmbH,<br />

Tel: +49 (0)731 141 16 86 10,<br />

kontakt@dali.dk<br />

Vertrieb Österreich:<br />

<strong>AUDIO</strong>PHIL –SOUND AND VISIONS,<br />

Tel.: +43 (0)699 13 35 73 63,<br />

info@audiophil.at<br />

Vertrieb Schweiz:<br />

Horn Distribution CH AG,<br />

Tel: +41 (0)43 52 16 050,<br />

info@horndistribution.ch


Händleranzeigen sind mit<br />

H<br />

gekennzeichnet<br />

n Verkäufe<br />

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400,- €, nur Selbsabholer, Nähe Kiel. Tel.<br />

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CyrusPRE XVSCD8X, 2x XPower,3xPSX-R,<br />

Originalkarton, wenig genutzt, NP 8100,- €, VB<br />

3300,- €. Tel. 0171/1043860<br />

Brinkmann Anlage, Brinkmann LaGrange<br />

SME Tonarm mit Brinkm. EMT Der Vorverstärker<br />

Stereo Enstufe mit Kabel (Breuer), VB<br />

7999,- Euro, KEF Chassis KEF B139 aktiv<br />

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Naim Audio DAC, Ende 2010, top Zustand,<br />

OVP mit säml. Zubehör,incl. Naim Audio DC1<br />

Digitalkabel, 1,25 m, BNC-Stecker, VB1700,-<br />

€. Tel. 040/6036941<br />

Dynaudio Excite X32Black Glossy, ein Paar,<br />

gepflegt,Preis 1350,- EUR VB. Standort Münsterland,<br />

Kontakt: hbfilter-hifimarkt@yahoo.de<br />

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Gebrauchsspuren, Preis 1150,- €. Tel.<br />

0178/8786531<br />

Komplett-Anlage: bestehend aus Canton<br />

Vento 890 DC silber, Marantz PM-15S1 Platium.<br />

Marantz SA15S1 Platium für komplett<br />

2500,- €, 4Jahre alt, NP 6000,- €, nur an<br />

Selbstabholer. Tel. 02235/413500<br />

Burmester 101 Vollverstärker, 4Mo., OVP,<br />

Garantie 3900,- €, Piega Coax 70.2, 4Mo.,<br />

OVP,Garantie, Neuzustand, Probehören+ Versand<br />

möglich, 7800,- €, Krell FB 200c (cast),<br />

2700,- €. T. 0152-04426324 o. ohrenschmaus@<br />

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Vorverstärker Music Hall PA1.2 MM/MC, FPH<br />

Akustik-Dämpfer Füße, 10 Mon. Restgarantie,<br />

original Zubehör ist alles dabei, VB 750,- €. Tel.<br />

0172/7662792<br />

Vorstufe Mark Levinson ML10, 1981, Seriennr.<br />

0005, 1A Zustand, 1000,- €. Tel.<br />

05231/927456<br />

Onkyo Dig Apple Dock NS-1, f. 55,- €, AMP<br />

Base Audio Magic, VB 99,- €, Transrotor Netzteil,<br />

VB 35,- €, Yamaha Tape KX E100, VB 75,-<br />

€, LS Stand Atacama 600, VB 85,- €, Loewe<br />

Planus MII Fuss, VB 45,- €. Tel. 0170/5218245<br />

Bowers &Wilkins Lautsprecher 802 Diamond,<br />

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originalverpackt. Tel. 0231/9932557<br />

BOW Wazoo und BOW Wizard2V9(PRO2LF),<br />

beides einwandfrei und geprüft. Topzustand<br />

mit „Wand“ Fernbedienung, VB 3900,-. Tel<br />

0176/41692868<br />

Sonics Allegra 2, weiss, Bestzustand, wenig<br />

gespielt mit OVP und BA, VB 1550,-. Tel.<br />

017641692868, m.esse@web.de<br />

24bit/192Khz<br />

Jean-Francois LE Callec, Plattenspieler, ca.<br />

20 Kg, mit Holzzage, schwarz furniert, auf 4<br />

Federfüssen stehend, FME Tonarm (OVP vorhanden),<br />

System Elac D796H, Doppelglasteller<br />

mit Schraubgesicht, 1000,- €. Tel.<br />

0171/9298583<br />

Revox Tuner B760 mit BDA, 300,- €, Vollverstärker<br />

B750 MK II, überholt u. modifiziert, mit<br />

4Cinch Anschlüssen, BDA, für 500,- €. Tel.<br />

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Krell KPS 20i, CD-Player, mit Orig. FB, Reference<br />

Gerät in Topzustand, für 2500,- €, und<br />

Krell KRC 3Vorverstärker mit Orig. FB, für<br />

1200,- €. Tel. 0171/9298583<br />

JBL L90 Boxen, Topzustand, auf Ständern,<br />

mit BDA, für 600,- €, sowie Postl &Smid, Pre-<br />

Zision HM Phonomit sep. extrastarkem Netzteil,<br />

gegen Gebot. Tel. 0171/9298583<br />

Tonarm Audio Craft AC400, MK II, in Chrom<br />

und schwerer Anschraubmutter mit OVP,sowie<br />

MC System AP 3001 XE, OVP, 500,- €. Tel.<br />

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gutem Zustand, neuwertige bessere Röhren.<br />

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Bastanis Breitbänder in Handarbeit gefertigt<br />

94 dB/1W/1m Gemini Dipol-Hochtöner Horngehäuse<br />

Multiplex, matt-schwarz Linolum, VB<br />

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Zustand, von Okt. 2012, 300,- €. Tel.<br />

05824/952952<br />

Alleinunterhalterboxen Hughes &Kettner,<br />

Samtoberfläche, K&M Boxenständer, keine<br />

Gebrauchsspuren, Kabel, VB 380,- €. Tel.<br />

0160/4376501<br />

M20 HiFi Markt 12/2014


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HiFi Markt 12/2014<br />

M21


M22 HiFi Markt 12/2014


HiFi Markt 12/2014<br />

M23


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56220Umitz /KOBLENZ<br />

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Theodor-Lessing-Platz 1b<br />

30159Hannover<br />

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HiFi Treffpunkt<br />

Albert-Roßhaupter Str. 40<br />

81369München<br />

Hifi Studio Helmig<br />

Paulinenstrasse 12-14<br />

32756Detmold<br />

HiFi Dillity<br />

Würzburger Str. 33<br />

63739Aschaffenburg<br />

HiFi Concept*<br />

Wörthstr. 45<br />

81667München<br />

Wave GmbH<br />

Philipp-Reis-Str.9<br />

35440Linden<br />

American Audio Store<br />

Bahnhofstrasse 32<br />

65520Bad Camberg<br />

Life Like*<br />

Oberföhringer Str. 107<br />

81925München<br />

Wyrwas Studiotechnik*<br />

Humboldtstrasse 23<br />

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Taunusstrasse 55F<br />

65760Eschborn<br />

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Hifi Audio*<br />

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40477Düsseldorf<br />

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72172Sulza.Neckar<br />

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Salzburger Straße 18<br />

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Klang-Form*<br />

Willicher Str. 93<br />

47918Tönisvorst<br />

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Reichenbachstr.47/1<br />

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HiFi Team<br />

Am Fuße d. Schlossberges4<br />

A-8010Graz<br />

*McIntosh Referenz Händler habendie Referenz Geräte vonMcIntosh in derVorführung.<br />

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und Signalverarbeitung auch für USB<br />

Hochwertiger Kopfhörerverstärker<br />

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HiFi Markt 12/2014<br />

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M25


DerHiFi-Markt Händleranzeigen sind mit H gekennzeichnet<br />

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DIVID D‘Appolito Standlautsprecher,NP2800,-<br />

für 700,-, 2x NAD C375 BEE je 750,-, B&W<br />

Zeppelin 270,-, Onkyo T-9990 250,-, Finite<br />

Elements HOHRIZONTAL 51 neu 240,-. dieter.<br />

scheidhauer@gmx.de, Tel. 089/20083674<br />

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silber, Haube, Designe Mitlaufbesen, Benz<br />

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VB 6000,- €, keine OVP, nur Abholung. Tel.<br />

017522/8725453, ab 20 Uhr<br />

Thorens Phono MM Modell CTD165 Special,<br />

280,- €,Marantz Receiver Model 2220,<br />

mit Bedienungsanleitung., 260,- €, Marantz<br />

Receiver Model 27 (70er Jahre), 350,- €, Geräte<br />

sind in einem guten Zustand, nur an<br />

Selbstabholer,PLZ 45663, Tel. 0157/74267532<br />

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(SommerC.) Ambience High-End LS-Kabel m.<br />

Nakamichi Bananas, 2x4qm(6N CU) vers.,<br />

55 pF), div. L., z.B. 2x3 m, 109,- €. Tel.<br />

0531/1293794<br />

JVC Equ. SEA10, 60,-, Röhr. Vorverstärker,<br />

110,-, Telewatt Tuner FM, 50,-, Phil. CD Recorder<br />

+Rohl., 60,-. Tel. 03535929003<br />

Endstufe ChordSPN 5000, NP 54.400,- DM,<br />

8800,- €, Phase Linear 700-B, 960,-; Audienc-<br />

Delight-AD-2402, 38 kg, 3880 VA, 1480,-,<br />

QSC-1400, 230,-, Steinigke PA-1000, 240,-,<br />

Peivey CS-800, 4HEhoch, 960,-, Uralte Röhrenverstärker,<br />

Preis auf anfrage. Tel.<br />

05401/31176 ab 15 h<br />

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FP 590,- €. T+A Pulsar R2000 AC Receiver,<br />

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2x Ortofon 7N-8N, symm., XLR, 0,6 m, 95,- €,<br />

2x HMS Duetto, symm., XLR, 0,6 m, 25,- €,<br />

Kontakte vergold. Tel. 0341/8773672<br />

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Chrom, 680,- €, Audiodata Cadeau, 1490,- €.<br />

Tel. 0172/4151017<br />

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Tel. 0911/551051, ab 18 Uhr<br />

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60,- €. Tel. 0171/1006739<br />

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1,0 Meter,neuwertig, NP damals 565,- €, super<br />

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19-38 cm, 3Motoren 26,5 Spulen, 3Köpfe.<br />

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01733293848, hier ein Link zu diesem Gerät:<br />

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und 19 Geschwindigkeit, die Maschine funktioniert<br />

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26,5 cm Spulen betrieben werden. Preis VS.<br />

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ohne Gesprauchsspuren, Pr. 150,- €. Tel.<br />

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M27


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