Geschäftsbericht 2007 - Wien Holding

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Geschäftsbericht 2007 - Wien Holding

Geschäftsbericht 2007

Wien Holding GmbH

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Inhalt

Vorworte 04

Organe, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

Gesellschafterstruktur 06

Bericht der Geschäftsführung 08

Beteiligungsspiegel der Konzernunternehmen 20

Immobilienmanagement 26

Freizeit-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement 42

Logistik und Mobilität 52

Umweltmanagement 60

Medien und Bildung 64

Konzernabschluss 70

Impressum 83


WIEN HOLDING – größer denken

Vorwort

Eine Studie der Oesterreichischen Nationalbank stellt fest: Wien ist die absolut erste

Adresse für Investoren. Die Internationalisierung Wiens schreitet kräftig fort und die

Bundeshauptstadt konnte ihre führende Stellung bei ausländischen Investoren innerhalb

Österreichs festigen. Rund 35 Milliarden Euro oder 60 Prozent des aus dem Ausland

nach Österreich geflossenen Kapitals werden in Wien investiert. Im Vergleich

zum Vorjahr sind die Auslandsinvestitionen in Wien um 44 Prozent gestiegen, bundesweit

waren es rund 28 Prozent. Dieser Zufluss ausländischen Kapitals ist ein klarer

Vertrauensbeweis für die ungebremste Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Wien.

Bürgermeister und Landeshauptmann von

Wien, Dr. Michael Häupl

Wien ist aber auch für ausländische Konzerne interessant. Allein 2007 siedelten

sich 252 Unternehmen an. Mit Managerinnen und Managern, die den ökologischen,

ökonomischen und kulturellen Standard Wiens schätzen. Für die Einen bedeutet diese

Lebensqualität die großartige Architekturlandschaft mit modernsten Gebäuden und

revitalisierter historischer Substanz, die zahlreichen Museen, Konzerte, Veranstaltungen

und Ausstellungen. Für die Anderen wieder sind die kommunalen Dienstleistungen

besonders wichtig. Sie machen Wien zu einer Musterstadt im Klima- und Umweltbereich,

zu einer der sichersten und saubersten Metropolen in ganz Europa und zu

einer Stadt, in der man nahezu jeden Ort mit den ausgezeichneten öffentlichen

Verkehrsmitteln schnell und problemlos erreichen kann.

Der Wien Holding-Konzern spiegelt mit seinen zahlreichen Tochtergesellschaften

diese vielfältigen Qualitäten der Stadt wider. Dies nicht nur in seiner effizienten strategischen

Arbeit, sondern vor allem auch im Setzen von Impulsen für eine innovative

und nachhaltige Stadtentwicklung. Der Umbau der Therme Oberlaa zu einer „Wellness-Oase“,

die Wiedereröffnung des Ronacher Theaters, der Ausbau des Wiener

Hafens und der geplante Universitätscampus der Wirtschaftsuniversität Wien bei der

Wiener Messe sind ausgezeichnete Beispiele dafür.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wien Holding-Konzerns haben durch ihre

Kompetenz und ihr Know-how das Unternehmen zum Erfolg geführt. Daher möchte

ich mich bei allen für ihren Einsatz bedanken und ihnen alles Gute für die Zukunft

wünschen.

Dr. Michael Häupl

04


Vorwort

Es ist die Vielfalt, die den Erfolg unserer Stadt ausmacht. Wien ist ein ausgezeichneter

Wirtschaftsstandort und hat die Chancen der EU-Erweiterung voll genutzt. Die

Stadt punktet als Wirtschaftsdrehscheibe, als Kulturhauptstadt und als besonders

sichere Stadt mit einem erstklassigen Gesundheits- und Bildungswesen.

Wien entwickelt sich immer stärker zu einem innovativen, wissensbasierten Produktions-

und Dienstleistungsstandort. Dafür haben wir hoch qualifizierte Arbeitskräfte

und eine ausgezeichnete Infrastruktur. Es sind viele unterschiedliche Faktoren, die

Wien erfolgreich machen. Nicht umsonst ist Wien die Stadt mit der höchsten Lebensqualität

unter den EU-Hauptstädten, wie auch eine Studie der Europäischen Kommission

zur Lebensqualität in 75 europäischen Städten vom Juni 2007 eindrucksvoll

nachweist.

Die Wien Holding spiegelt im Grunde die Vielfalt der Stadt wider. Die Unternehmen

des Konzerns arbeiten in Bereichen, die zur Lebensqualität und zum Erfolg der Stadt

beitragen. Der Konzern befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum der Stadt, ist nach

privatwirtschaftlichen Kriterien organisiert und auf Ertrag ausgerichtet. Die Unternehmen

haben aber auch kommunale Aufgaben zu erfüllen und müssen gemeinwirtschaftliche

Ziele mit privatwirtschaftlicher Orientierung verbinden.

Vizebürgermeisterin Mag. a Renate Brauner,

Finanz- und Wirtschaftsstadträtin

Wir werden das Unternehmen weiter stärken und ausbauen. Die Wien Holding ist

heute eine Unternehmensgruppe auf Expansions- und Wachstumskurs. Denn das

Unternehmen realisiert zukunftsfähige und nachhaltige Projekte, die dem Wirtschaftsstandort

guttun, Arbeitsplätze sichern und Aufträge für die Wiener Wirtschaft mit

sich bringen. Zudem leistet die Wien Holding mit ihrem reichhaltigen Kultur- und

Freizeitangebot einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in

der Stadt.

Für die im Jahr 2007 erbrachten Leistungen möchte ich mich daher bei allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der Wien Holding bedanken und für die kommenden

Jahre viel Erfolg wünschen.

Mag. a Renate Brauner

05


WIEN HOLDING – größer denken

Organe der Gesellschaft,

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Geschäftsführung

Komm.-Rat Peter Hanke

Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

Aufsichtsrat

Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß (Vorsitzender)

Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer

(1. Stellvertreter)

Bereichsdirektor Dr. Roland Kassar (2. Stellvertreter)

Generaldirektor Dr. Günter Geyer

Hermann Gugler

Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Holoubek

Finanzdirektor Richard Neidinger

Vorstandsdirektorin Dr. Gabriele Payr

Magistratsdirektor-Stellvertreter Dr. Franz Zörner

Arbeitnehmervertretung

Mag. Doris Rechberg-Missbichler

Silvia Riegler

Karl Schmid

Ing. Robert Strehn

Herbert Tegel

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Tamara Fraberger

Dr. Susanna Fuchs-Weißkircher (bis 29. 2. 2008)

Wolfgang Gatschnegg

Dr. Kurt Gollowitzer

Ingrid Göbel

Mag. Tina Gschossmann

Dipl.-Ing. Tanja Hanzl

Brigitte Holper

Barbara Holzbauer

Mag. Gunter Jochum

Bianca Köck

Helga Kogelnik (ab 10. 3. 2008)

Gertrude Kolek

Sabine Koller

Mag. (FH) Harald Kristinar

Günther Leber

Mag. Michael Maier

Gabriele Malik

Philip Plattner

Mag. Elisabeth Pöttler (ab 2. 5. 2008)

Mag. Christian Raab

Mag. Doris Rechberg-Missbichler

Eveline Scheibelreiter

Mag. Dr. Otto Schimpf

Sylvia Schuller

Mag. Ewa Slunecko

Christine Spitzhütl (ab 2. 5. 2008)

Sabine Stacher

Mag. (FH) Judit Staufer

Marianne Supa (bis 31. 3. 2008)

Mag. Dr. Herbert Szirota

Dr. Gerhard Vitek

Marlies Wammerl

Jacqueline Weihmann

Gesellschafterstruktur

WIEN HOLDING GmbH

Stammkapital

Stadt Wien

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft, Gemeinnützige Wohnbau-,

Planungs- und Betreuungsgesellschaft m.b.H.

EUR 13.000.000,00

99,99 %

0,01 %

06


Sich im Wettbewerb positionieren

Im Wettbewerb der europäischen Städte hat sich Wien ganz ausgezeichnet positioniert.

Wien ist zum Knotenpunkt zwischen Ost und West geworden, gilt als hervorragender

Wirtschaftsstandort, als Kulturhauptstadt, als Umweltmusterstadt und als

Stadt mit höchster Lebensqualität. Bei einer Meinungsbefragung der EU-Kommission

zur „Lebensqualität in 75 europäischen Städten“ im Juni 2007 wurde klar festgestellt:

Im Städtevergleich liegt Wien auf Platz eins beim „öffentlichen Nahverkehr“

und bei den „kulturellen Einrichtungen“, auf Platz zwei bei der „Zufriedenheit, in

dieser Stadt zu leben“, auf Platz drei beim Thema „Verantwortungsvoller Umgang

mit den Mitteln durch die Stadt“ und auf Platz vier bei den Themen „Sicherheit“

und „Schulen“. Das sind wichtige Wettbewerbsfaktoren, die die Qualitäten einer

Stadt bestimmen und sie im Wettbewerb positionieren.

Weit über die Landesgrenzen hinaus wirkt Wien als Zentrum innovativer Dienstleistungen

und unterschiedlichster Kompetenzen. Wien ist eine vielfältige, moderne,

dynamische, aufgeschlossene und soziale Stadt. Die Wien Holding mit ihren mittlerweile

70 Unternehmen und 1.945 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leistet dazu

einen wesentlichen Beitrag – steht aber ebenso im Wettbewerb wie die Stadt. Egal,

ob es um das Kulturangebot in der Stadt geht, um erstklassige, langfristige Immobilienprojekte,

die ganze Bezirke weiterentwickeln, um die Wiener Hafen-Gruppe,

die den Wirtschaftsstandort aufwertet, um den Umweltschutz oder um die Vielfalt

der Medien- und Bildungslandschaft.

Vorsitzender des Aufsichtsrates

o. Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß

Die Wien Holding steht für nachhaltige Projekte, die den Wirtschaftsstandort Wien

sichern und die Lebensqualität der Menschen erhöhen. Nicht kurzfristige Gewinnmaximierung

steht im Vordergrund, sondern die Beteiligung an nachhaltigen Projekten

für den wirtschaftlichen Erfolg in der Region. Kurzum: Die Wien Holding ist

Garant für Weitblick im Wettstreit der Ideen und ihrer Verwirklichung.

Im Namen des Aufsichtsrates möchte ich der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2007 geleistete Arbeit Dank und

Anerkennung aussprechen.

o. Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß

07


WIEN HOLDING – größer denken

Bericht der Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

Komm.-Rat Peter Hanke

Das Geschäftsjahr 2007

Die Wien Holding kann auch 2007 wieder auf ein

erfolgreiches Geschäftsjahr verweisen. Der Konzernumsatz

wurde im Vergleich zum Vorjahr auf die Rekordsumme

von TEUR 327.807 gesteigert, was einer Erhöhung

von 5,7 Prozent entspricht.

Die Investitionen belaufen sich auf TEUR 131.157.

Der Personalstand erhöhte sich gegenüber 2006 von

1.858 auf 1.945 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Waren im vergangenen Jahr noch 63 Unternehmen im

Konzern der Wien Holding vertreten, so wurde das

Beteiligungsportfolio nunmehr auf 70 Gesellschaften

ausgeweitet, an denen die Wien Holding direkt oder

indirekt beteiligt ist.

Der prominenteste Neuzugang ist das KunstHausWien.

Die Wien Holding hat damit ein gut geführtes Haus

übernommen, dessen Zukunft nun langfristig gesichert

ist. Eine Reihe neuer Unternehmen wurde auch im

Immobilienbereich gegründet, zum Beispiel die STAR

Entwicklungs- GmbH, die das Gebiet Neu Stadlau,

gleich beim Genochmarkt im 22. Bezirk, zu einem

neuen Zentrum für Arbeiten und Wohnen inklusive

Studentenwohnheim und neuen Formen des Wohnens

für ältere Generationen entwickelt.

Weiters die Palais Hansen Immobilienentwicklung

GmbH, die Therme Wien Ges.m.b.H. sowie die Therme

Wien GmbH & Co KG und die Wien Oberlaa Dachmarken

GmbH. Mit der Vienna International Exchange

GmbH hat sich die Wien Holding an einem Unternehmen

beteiligt, das unter anderem ein Lehreraustauschprogramm

mit dem US-Bundesstaat Georgia

abwickelt. Neu im Beteiligungskranz ist auch die EU-

Förderagentur GmbH.

Kernaufgaben

Zu den wichtigsten Aufgaben des Unternehmens gehören

die strategische und operative Führung der

gehaltenen Beteiligungen, die Verwaltung von Unternehmungen

aus dem Bereich der Stadt Wien sowie die

Bewirtschaftung und Entwicklung der unternehmenseigenen

Liegenschaften. Durch die daraus erwachsenden

Synergieeffekte profitieren die Konzerngesellschaften

sowohl in steuerlicher und wirtschaftlicher Hinsicht

als auch im Personalbereich.

08


Lebensqualität

als Auftrag

„ Für die Wien Holding ist der Mehrwert,

also der Wohlstand und die

Lebensqualität, die unsere Projekte

und Unternehmen der Stadt und

nach dem langfristigen und anhaltenden

Nutzen im Sinne der

Der Konzern befindet sich im

100-prozentigen Eigentum der

Stadt Wien, ist nach privatwirtschaftlichen

Kriterien organisiert

den Menschen bringen, von entscheidender

Bedeutung.“

Komm.-Rat Peter Hanke

Verbesserung der Lebensgrundlagen

und der Umweltqualität

für die Bewohnerinnen und Bewohner

der Region. Langfristig

und demgemäß auf Ertrag ausgerichtet. Es liegt im

Selbstverständnis der konzerneigenen Unternehmen,

als Dienstleister für die Stadt Wien zu fungieren, mitunter

auch kommunale Aufgaben zu erfüllen. Die Herausforderung

besteht darin, gemeinwirtschaftliche Ansätze

mit privatwirtschaftlicher Orientierung auf einen

Nenner zu bringen.

tragfähige Bedingungen zu schaffen, heißt, den heutigen

Bedürfnissen zu entsprechen ohne die zukünftigen

Generationen in ihren Möglichkeiten zu beeinträchtigen,

ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Die Wien Holding richtet ihr Handeln so aus, dass die

wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens stets gewährleistet

bleibt und alle Ressourcen sorgsam und

effizient eingesetzt werden. Risiken werden sorgfältig

Das Erfolgsmusical Rebecca im Raimund Theater, Rod

Stewart in der Wiener Stadthalle, der Ausbau des

Wiener Hafens, der Verkauf des Palais Hansen, der Bau

des Technologiezentrums in der Muthgasse oder der

evaluiert und minimiert. Die Verantwortung gegenüber

den Wienerinnen und Wienern, der städtischen Eigentümervertreterin

sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

wird bewusst wahrgenommen.

Twin City Liner, der auf der Donau die Städte Wien

und Bratislava miteinander verbindet. Diese Projekte

haben eines gemeinsam: Sie werden von der Wien

Holding realisiert.

Bei allen Projekten, insbesondere im Immobilienbereich,

behält die Wien Holding immer den Aspekt der Nachhaltigkeit

im Blick: Denn es geht nicht ausschließlich

um rasche und Gewinn bringende Lösungen. Die Projekte

Alle diese Beispiele zeigen, dass ein Unternehmen im

Besitz der öffentlichen Hand – wie die Wien Holding

profitabel, erfolgreich und zukunftsorientiert wirtschaften

kann. Außerdem wird dabei der Blick auf die Gesamtsituation

der Stadt gewahrt und es werden zentrale

gesellschafts-, umwelt- und kulturpolitische oder

städtebauliche Aspekte berücksichtigt.

sollen vielmehr dabei mitwirken, dass sich die

Stadt Wien langfristig positiv entwickeln kann. Erst die

Betrachtung der Zusammenhänge zwischen Einzelobjekten

und deren Umfeld ermöglicht das Entstehen

lebenswerter Quartiere. Diese Schwerpunktsetzung

unterscheidet die Wien Holding in ihrer Rolle als Entwicklerin

von anderen Playern auf dem Markt.

Nachhaltigkeit

Die Verbindung der vier Dimensionen der Nachhaltigkeit

– Kultur, Soziales, Ökologie und Ökonomie – ist

der Wien Holding als Dienstleistungsunternehmen der

Stadt Wien ständige Verpflichtung. Soziales und ökologisches

Engagement ist Kernaufgabe einiger Töchter.

Damit ist vielfach bewiesen, dass Nachhaltigkeit im

Wien Holding-Konzern mehr als ein Schlagwort darstellt.

Bei allen unseren Projekten stellen wir die Frage

Marketing und Kommunikation

„Größer denken“, so lautet der Slogan der Werbekampagne,

die im Frühjahr 2007 gestartet wurde. Ziel

der Kampagne ist es, die Wirtschaftskompetenz, die

Wirtschaftskraft und die Leistungen, die der Konzern

und seine Unternehmen für die Stadt Wien und die

Menschen erbringen, emotional zugänglich zu machen.

Die Wien Holding ist ein klassischer Mischkonzern, der

eine Bandbreite an Geschäftsfeldern abdeckt wie kaum

09


WIEN HOLDING – größer denken

einer solchen Themenvielfalt zu entwickeln, ist eine

besondere Herausforderung. Natürlich sind die Flaggschiffe

des Unternehmens den Wienerinnen und Wienern

ein Begriff: Die Wiener Stadthalle, die Vereinigten

Bühnen Wien, der Wiener Hafen oder die Kabel-TV-

Wien, um nur einige zu nennen. Doch die hohe Bekanntheit

einzelner Unternehmen kann die Sicht auf

das Ganze einschränken.

Bei der neuen Wien Holding-Werbekampagne rückt

deshalb der Blick auf das Ganze in den Mittelpunkt. Die

Kampagne will den Konzern und seine fünf Business-

Cluster genau so bekannt machen, wie die einzelnen

Unternehmen, die diese Projekte realisieren. Und sie soll

zeigen, dass die Wien Holding und ihre Unternehmen

für nachhaltige und zukunftsorientierte Projekte stehen,

die den Wirtschaftsstandort Wien sichern und die

Lebensqualität aller Wienerinnen und Wiener erhöhen.

„ Weitblick und visionäre Ideen sind

bei der Kampagne ‚größer denken’

ein anderer Konzern in Österreich:

vom Kulturmanagement

über Immobilienentwicklung und

den Bereich Logistik und Mobilität

bis hin zum Umweltmanagement

und zum Geschäftsfeld

gefragt. Projekte über die Stadtgrenzen

hinaus zu entwickeln, stets

die Zukunft der Stadt und der

Menschen im Blick zu haben und

an die Dinge offensiv herangehen.

Genau das zeichnet die Wien Holding

Das Angebot der Kulturunternehmen

der Wien Holding kann sich

sehen lassen. Bei der „kulttour

07“ zeigte die Wien Holding

diese kulturelle Bandbreite erstmals

gebündelt in einem zehn

Medien und Bildung. Eine Kampagne

für ein Unternehmen mit

aus.“

Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA Tage dauernden Festivalmarathon

mit mehr als 260 Künstlerinnen

und Künstlern bei mehr als 200 Stunden Programm

und 120 Vorstellungen. Insgesamt haben rund

100.000 Menschen diese Veranstaltungen besucht.

Der Konzern

Zum Profil des Konzernes gehört die Konzentration

auf fünf wesentliche Business-Cluster: Die Unternehmen

des Konzernes arbeiten in den Geschäftsfeldern

Immobilienmanagement, Kulturmanagement, Logistik

und Mobilität, Medien und Bildung sowie im Umweltbereich.

Sowohl der gelungene Mix aus Gewinn bringenden

Wirtschaftsunternehmen und Unternehmen

mit gemeinwirtschaftlichen Aufgaben als auch die

Strategie der Partnerschaft mit privaten Investoren haben

sich bewährt und werden weiterhin beibehalten.

Immobilienmanagement

Marketingaktivitäten wurden mit der „kulttour 07“ –

dem Kulturfestival der Wien Holding – verstärkt, die

im Herbst 2007 ihre Premiere feierte und mit der die

Kulturkompetenz des Konzernes unterstrichen und der

Bekanntheitsgrad weiter ausgebaut werden konnte.

An zehn Festivaltagen, von 21. bis 30. September

2007, präsentierte die Wien Holding erstmals die Programmvielfalt

ihrer Kulturbetriebe in einer Zeltstadt auf

dem Rathausplatz und bei vielen Festivalveranstaltungen

in ihren Häusern. Theater, Musical, Kabarett, Rockund

Popkonzerte, klassische Musik, Literatur, Mode,

bildende Kunst sowie Kunst und Kultur in den Museen:

Projekt Ville Verde im 11. Bezirk

Größter Umsatzbringer im Konzern ist der Immobilienbereich

mit einem Anteil von mehr als 43 Prozent am

Gesamtumsatz. Das Immobiliengeschäft entwickelt sich

10


esonders dynamisch. Auch hier

verfolgen die Unternehmen der

Wien Holding einen wesentlichen

Grundsatz: Es geht um

den Mehrwert für die Stadt. Die

Entwicklung erfolgt immer auch

unter dem Gesichtspunkt, das

„ Das derzeit größte Immobilienprojekt

der Wien Holding ist Neu

Stadlau – ‚ein Zentrum für alle’ – in

das mehr als 240 Mio. Euro investiert

werden. Wir sind sehr stolz,

dass es uns gelungen ist, die Brachflächen

zu aktivieren.“

Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

übergeben, sieben weitere Wohnprojekte

waren in Bau.

In der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

stand die weitere

Verwertung der „Rinderhalle“

im Vordergrund. Für das

Umfeld und ganze Stadtteile aufzuwerten.

Projekt Technologiezentrum Muthgasse wurden die

Bauarbeiten zur ersten Baustufe des „BOKU-BioTech

Die Strategie im Immobilien-Cluster besteht aus drei

Bausteinen. So wird das Portfolio im Bereich der einzelnen

Kleinobjekte durch Verkäufe bereinigt. Die größeren

Objekte der Wien Holding werden sowohl von

der Mieterseite als auch baulich optimiert. Und zum

Dritten bietet die Wien Holding als Dienstleister konkrete

Projektentwicklungspakete, häufig mit dem Ziel,

weitere private Partner hereinzuholen.

Zentrums“ im Juni begonnen.

Die Wiener Messe Besitz Gesellschaft betreibt die

Verwaltung und Weiterentwicklung des Standortes

Messe Wien, bei der Neugestaltung des Messe-

Carree_Nord kann nach Beendigung der Fußball-EM

und nach erfolgter endgültiger Flächenwidmung mit

der Realisierung der Projekte begonnen werden. Auf

dem MesseCarree_Süd wird ab 2010 ein Universitätscampus

der Wirtschaftsuniversität Wien errichtet.

Zu den aktuellen großen Immobilienprojekten der

Wien Holding zählen das neue Creative Center PROMIS

im 14. Bezirk, der Stadtteil Neu Stadlau als „Zentrum

für alle“ und das MesseCarree_Nord, das den benachbarten

Der Fokus der LSE Liegenschaftsstrukturentwicklung

lag einerseits auf der Umsetzung des Masterplans Oberlaa,

andererseits auf dem Projekt U2-Krieau.

neuen Standort der Wirtschaftsuniversität per-

fekt ergänzen wird. Oder die Projekte auf dem Areal

des ehemaligen Schlachthofes in St. Marx. Dort entsteht

mit der Marxbox in unmittelbarer Nähe des Campus

Vienna Biocenter eine neue Technologieimmobilie

mit Büro- und Laborflächen als Erweiterung des bereits

Die Palais Hansen Immobilienentwicklung wurde im

Berichtsjahr gegründet, mit dem Ziel, nach einem Tenderverfahren

die Liegenschaft zu verkaufen. Dies ist

auch Ende 2007 gelungen und mit einem bemerkenswerten

Finanztransfer finalisiert worden.

bestehenden und unmittelbar angrenzenden Biotechnologie-Clusters

in der Bohrgasse. Ein weiteres Beispiel:

Auf dem Gelände der Therme Oberlaa errichtet die

Wien Holding mit dem Partner VAMED sowie Investoren

aus dem Banken- und Versicherungsbereich bis

2010 eine einzigartige „Wellness-Oase“, wie es sie in

Die PROMIS Projektentwicklung Missindorfstraße

treibt die Revitalisierung des Gewerbehofes in Wien-

Penzing voran. Geplant ist eine Aufwertung durch

Aufstockung, Umbau, Sanierung, Teilabriss sowie einen

ergänzenden Neubau.

noch keiner anderen Millionenstadt in Europa gibt.

Neben der Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft

Die GESIBA versteht sich als Wohnbaugesamtdienstleister

und setzte ihre erfolgreiche Bautätigkeit auch

2007 fort. Insgesamt wurden vier Wohnhausanlagen

mit 445 Wohneinheiten an die Mieterinnen und Mieter

„Top-Ausflugsziele Niederösterreich“, wurde die Schloß

Laxenburg Betriebsgesellschaft im Berichtsjahr Mitglied

der Plattform „Die Gärten Niederösterreichs“.

Beide Faktoren werden die Vermarktung unterstützen.

11


WIEN HOLDING – größer denken

„ Immobilienentwicklung erfolgt prinzipiell

unter dem Gesichtspunkt, das

Eine neue Stadt in der Stadt entsteht

Umfeld und ganze Stadtteile aufzuwerten.“

Ausblick

mit dem Projekt STAR-City.

Drei große Immobilienprojekte

Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA Immobilienmanagement

Im Jahr 2008 gelangen zahlreiche

werden auf den ehemaligen Waagner-Biro-Gründen

realisiert: STAR22, OASE22 und BASE22.

Projekte von der Planungsphase zur Realisierung in

der Praxis. Einige Beispiele dafür: So steht der Spatenstich

für den Neubau der Therme Oberlaa bevor. Insgesamt

Das Studentenheim Döbling wird derzeit sukzessive

erneuert, mit behindertengerechten Appartements ergänzt

werden 220 Millionen Euro in das Gesamtprojekt

investiert.

und mit modernsten Standards versehen. Der

Namenswechsel in BASE19 trägt dem Rechnung und

legt den Grundstein für eine Reihe von Studierendenwohnheimen,

die mit BASE22 in Stadlau fortgesetzt

werden.

Das Projekt Neu Stadlau – „ein Zentrum für alle“ wird

zur Stadt in der Stadt. Die Gesamtgrundstücksfläche

beträgt mehr als 140.000 Quadratmeter – etwa so groß

wie 20 Fußballfelder. Das Projekt besteht aus vier großen

Immobilienpaketen, dem Büro-, Gewerbe- und

Im TECH GATE VIENNA konnten die rund 1.800 Quadratmeter

Veranstaltungsflächen im Jahr 2007 rund

700 Mal bei etwa 400 Veranstaltungen vermietet werden.

Auch einige Großevents fanden im Tech Gate statt.

Wohnpark STAR22, den Wohnanlagen der OASE22 mit

speziellen Angeboten für ältere Menschen samt einem

integrierten Sozialstützpunkt und dem Studierendenwohnheim

BASE22. Außerdem wird ein Teilgebiet für

Logistik und Produktion entwickelt. Der Baubeginn ist

Die U2 Stadtentwicklung war Patin des im August

2007 eröffneten Einkaufszentrums „Stadion Center“.

Mehrere Abschnitte des neuen Stadtteiles „Viertel

Zwei“ werden noch vor der Fußball-EM fertig gestellt.

für 2009 vorgesehen. Das Gesamtprojekt soll im Jahr

2014 abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestitionssumme

von bis zu 300 Millionen Euro bringen Investitionspartner

und Käufer auf.

So zum Beispiel wird das Hotel „Courtyard by Marriott“

noch im Mai 2008 eröffnet.

Nach dem erfolgreich finalisierten Verkauf des Palais

Hansen an ein österreichisches Bieterkonsortium bestehend

Die Wien Oberlaa Projektentwicklung konnte im

Berichtsjahr wichtige Fortschritte verzeichnen. Das

Gesamtprojekt wurde in drei Abschnitte gegliedert:

Therme, Thermen-Hotel und Erlebnisbereich „Life“.

Das Teilprojekt „Therme Wien“ wurde abgeschlossen.

Für die Realisierung der Markenstrategie wurde die

Wien Oberlaa Dachmarken GmbH gegründet.

aus der PORR Solutions Immobilien- und Infra-

strukturprojekte GmbH, der Warimpex Finanz- und

Beteiligungs-Aktiengesellschaft und der Wiener Städtischen

Versicherung AG Vienna Insurance Group, übernehmen

die drei Unternehmen der Bietergemeinschaft

nun in einem ersten Schritt 80 Prozent an der bereits

gegründeten Palais Hansen Immobilienentwicklung

GmbH. Die Gesellschaft wird die Liegenschaft revitalisieren

Im Geschäftsjahr wurden die Verträge zwischen der

Wien Holding, der Stadt Wien und der VAMED für die

Therme Wien unterzeichnet. Der Realisierungs- und

Betriebsführungsauftrag wurde an die VAMED erteilt.

Die formale Umgründung der Gesellschaft zum Einstieg

der Investoren wurde im Oktober vollzogen.

und bis Ende 2010 zu einer hochwertigen

Hotel- und Wohnimmobilie umbauen. Die Wien

Holding bleibt mit 20 Prozent an der Palais Hansen

Immobilienentwicklung GmbH beteiligt und begleitet

damit den Entwicklungsprozess als aktive Partnerin bis

zur Baueinreichung.

12


Kultur-, Freizeit- und

Veranstaltungsmanagement

nach urbanem, satirischem Musiktheater während der

Sanierung des Hauses verfolgt. Nach der Wiedereröffnung

im Sommer 2008 wird das Ronacher Theater

als zweite Musicalbühne neben dem Raimund Theater

zur Verfügung stehen.

Disneys „High School Musical“ war mit 12.000 Fans ein

echter Kassenschlager in der Wiener Stadthalle.

Mit den Vereinigten Bühnen Wien, der Wiener Stadthallen-Gruppe,

dem Mozarthaus Vienna, dem Haus

der Musik, dem KunstHausWien, dem Jüdischen

Museum und der Wien Ticket ist die Wien Holding

einer der größten Kultur- und Entertainment-Konzerne

in Europa. Diese Kulturbetriebe garantieren ein kontinuierliches

Programm auf höchstem Niveau für 2,5

Millionen Besucherinnen und Besucher pro Jahr, und

das zu fairen Preisen.

Die Wiener Stadthalle hatte wiederum ein sehr erfolgreiches

Jahr und konnte rund 1,2 Millionen Besucherinnen

und Besucher begrüßen. Die neue Halle F hat sich

hervorragend als Showbühne bei mehr als 200.000

Gästen positioniert. Die Highlights im Berichtsjahr waren

neben den Dauerbrennern wie „Holiday on Ice“,

„Bank Austria TennisTrophy“, „Fest der Pferde“ auch

die Auftritte von Ennio Morricone, Woody Allen und

The Police. Die Eigenproduktion „High School Musical“

sorgte für eine mehrfach ausverkaufte Halle F. Mit der

neu geschaffenen VIP-Lounge und dem neuen VIP-

Corner wurde der wichtige Bereich „Corporate Hospitality“

schon im Hinblick auf das 50-Jahr-Jubiläum im

Jahr 2008 etabliert und es konnten zusätzliche Großsponsoren

und Geschäftspartner gewonnen werden.

Mit annähernd 200.000 Besucherinnen und Besuchern

konnte das Haus der Musik – das Klangmuseum – ein

Spitzenergebnis erzielen. Die Marketinganstrengun-

Im Zeichen der Mozartpflege stand auch weiterhin das

Theater an der Wien. Programmatisch wurde 2007

gen hinsichtlich außerschulischer Veranstaltungen und

internationaler Tourismusaktivitäten wurden forciert.

die Trias der Da-Ponte-Oper mit „Le Nozze de Figaro“,

„La finta semplice“ und die Wiederaufnahme von

„Idomeneo“ aufgeführt. Auch bei Liebhaberinnen

und Liebhabern der Barock- wie auch der zeitgenössischen

Oper hat sich das Haus bestens positioniert.

Im Raimund Theater konnte das dramatische Musical

„Rebecca“ hervorragend beim Publikum reüssieren.

Mit 251 Vorstellungen und einer

Im Jüdischen Museum der Stadt Wien haben sich die

Gästezahlen stabil auf rund 100.000 eingependelt.

Dominiert wurde die Ausstellungstätigkeit 2007 von

zwei auch wissenschaftlich sehr beachteten Ausstellungen:

„Beste aller Frauen – Weibliche Dimensionen

im Judentum“ und der zeitgeschichtlichen Dokumentation

„Ordnung muss sein“.

Auslastung von 97 Prozent

war es eine der erfolgreichsten

Produktionen des Hauses.

Mit den Ronacher-mobile-Bespielungen

wurde der Anspruch

„ Die Unternehmen im Kultur-Cluster

punkten mit ihrer Umwegrentabilität.

Allein die beiden Flaggschiffe

Wiener Stadthalle und Vereinigte

Bühnen tragen pro Jahr rund 255

Das KunstHausWien wurde im

September von der Wien Holding

erworben. Dies wird es dem Museum

langfristig ermöglichen,

Millionen Euro zur Wertschöpfung

bei.“

Komm.-Rat Peter Hanke

13


WIEN HOLDING – größer denken

dringende Investitionen zu tätigen

und eine stringentere Positionierung

zu schaffen, damit

2,5 Millionen Menschen besucht.“

Komm.-Rat Peter Hanke

ganzjährig bespielte Musicalbühne

mit dem klassischen Familienmusical.

Das Theater an der

sich das KunstHausWien in der kompetitiven Wiener Wien wird erfolgreich als neues Opernhaus geführt.

Museumslandschaft behaupten kann.

Der Betrieb des Mozarthaus Vienna hat sich 2007

nach dem außerordentlich erfolgreichen Mozartjahr

konsolidiert. Um die zukünftige Nachfrage langfristig

zu stabilisieren, wurden neue Marketingaktivitäten in

Kooperation mit dem WienTourismus gesetzt und das

Angebot für die wichtigsten Ostmärkte ausgebaut.

Mit Wien Ticket hat die Wien Holding auch eines der

größten Ticketing-Service-Unternehmen Österreichs

im Konzern. Bei der Wien Ticket wurden im dritten

Geschäftsjahr nach der Gründung knapp drei Millionen

Tickets verkauft. Damit steht das Unternehmen auf

dem Sprung zur Nummer eins für Ticketing-Dienstleistungen.

Ausblick Kultur-, Freizeit- und

Veranstaltungsmanagement

Im Jahr 2008 werden bestehende Synergien im Kultur-

Cluster konsequent weiterentwickelt, um für alle Bereiche

übergreifende Dienstleistungen anbieten zu können.

Im Jahr 2008 beginnt für das Ronacher Theater eine

neue Ära. Die Funktionssanierung des traditionsreichen

Hauses wird abgeschlossen. Mit dem Umbau und

der Adaptierung des Hauses wurde eine der modernsten

Musikbühnen Europas geschaffen. Am 30. Juni

2008 wird das Haus mit Mel Brooks „The Producers“

wieder eröffnet. Damit bringen die Vereinigten Bühnen

Wien das erfolgreichste Musical der Welt als

deutschsprachige Welturaufführung in die Donaumetropole.

Das neue Ronacher Theater steht nun ganzjährig

für großes urbanes Musiktheater zur Verfügung

und wird dem Publikum die gesamte Vielfalt des Musicalgenres

bieten. Das Raimund Theater bleibt eine

„ Die Kulturbetriebe der Wien Holding

werden Jahr für Jahr von etwa

Die Wiener Stadthalle feiert im Jahr 2008 ihr 50-Jahr-

Jubiläum: Seit der Eröffnung des Roland-Rainer-Baues

im Jahr 1958 waren insgesamt 62 Millionen Menschen

bei tausenden Konzerten, Shows, Sportevents und

anderen Veranstaltungen zu Gast. Das Programmangebot

im Jubiläumsjahr reicht von Top-Konzerten und

Shows über Kabarett bis hin zum Musical. Ein Feuerwerk

an Stars, Shows und Events ist geplant. Zum

ersten Mal in ihrer Geschichte wird die Wiener Stadthalle

im Jubiläumsjahr auch im Sommer mit speziellen

Programmen für Kinder und Jugendliche durchspielen.

Und es wird noch mehr Service für die Besucherinnen

und Besucher geben: mit der neuen Stadthallen-Card

und neuen VIP-Bereichen. Im Jubiläumsjahr soll die

jährliche Besucherzahl nochmals um zehn Prozent gesteigert

werden. Ein Rekord wird auch für die Anzahl

der Veranstaltungstage erwartet.

Die vier Museen, die sich im Wien Holding-Konzern

befinden, starten 2008 mit einem ganz besonderen

Angebot. Unter dem Titel „Wiener Museumsmelange“

wird ein Kombiticket angeboten, das es möglich macht,

aus den vier Museen zwei auszuwählen und diese zum

Spezialpreis von nur 15 Euro zu besuchen.

Logistik und Mobilität

Im Zentrum des Business-Cluster Logistik und Mobilität

steht die Wiener Hafen-Gruppe mit ihren Beteiligungen.

Die Wiener Hafen-Gruppe zählt überhaupt zu

den dynamischsten und erfolgreichsten Unternehmen

im Portfolio der Wien Holding. Das Containergeschäft

wächst gewaltig. Mit 323.000 Containereinheiten

(TEU) wurden noch nie so viele Container im Wiener

Hafen umgeschlagen wie im Jahr 2007. Das sind mehr

als doppelt so viel als im Jahr 2000. Neue Unter-

14


wachsen und erreichte mit 323.000 Containereinheiten

einen Zuwachs von 17 Prozent und damit einen neuerlichen

Umschlagsrekord.

Fast zwölf Millionen Tonnen Güter werden im

Logistikzentrum Wiener Hafen pro Jahr umgeschlagen.

nehmen wie die Central Danube – ein Public-Private-

Partnership-Modell mit der Raiffeisenlandesbank NÖ-

Wien – vernetzen die Infrastrukturaktivitäten im europäischen

Donauraum. Der Twin City Liner ist das

erfolgreichste Beispiel für diese Strategie. Seit Juni

2006 verbindet der Twin City Liner die beiden Städte

Wien und Bratislava auf dem Wasserweg miteinander

und das mit so großem Erfolg, dass bereits der Bau

eines zweiten Schiffes an eine norwegische Werft in

Auftrag gegeben wurde. Schon in der Saison 2008

wird der Twin City Liner dann im Doppelpack unterwegs

sein.

Bei der DDSG BLUE DANUBE war das Berichtsjahr von

einer besonders erfreulichen Entwicklung der Passagierzahlen

geprägt. Dies ist nicht nur auf die Ausweitung

der Angebotspalette durch den Zukauf der MS

Schlögen zurückzuführen, sondern auch auf den forcierten

Bereich der Veranstaltungsfahrten in Wien.

Durch neue Themen sind neue Kundengruppen erschlossen

worden, sodass ein Zuwachs an Passagieren

in Wien von 45 Prozent erreicht werden konnte.

Im Bereich der Wiener Donauraum konnte die Anzahl

der abgefertigten Passagiere gegenüber dem Boom-

Vorjahr wieder um 15 Prozent auf rund 305.000 gesteigert

werden. Der Trend zur Kreuzfahrtschifffahrt

hielt auch 2007 weiter an, wie die etwa 200.000 abgefertigten

Passagiere deutlich zeigen.

Bei der Central Danube war der Linienbetrieb des Twin

City Liners ein voller Erfolg. Im zweiten Betriebsjahr

wurden bereits rund 108.000 Passagiere auf annähernd

1.400 Fahrten befördert. Mit dem Twin City Liner wird

ein attraktives und neues Service auf der Donau östlich

von Wien geboten.

Im Berichtsjahr wurde die Umschlagsmenge der

Im zweiten Geschäftsfeld, Energy Contracting, wurde

Hafengesellschaften um 16 Prozent auf mehr als 5,5

intensiv in der Central Danube Region akquiriert, wobei

sich 2007 neben Ungarn auch Wien und Wien-Um-

Millionen Tonnen gesteigert. Mit rund 72.000 Personenkraftwagen

konnte der Autoterminal im Wiener

gebung als interessante Märkte herauskristallisierten.

Hafen seine Position als wichtigster Verteilknoten der

Region bestätigen.

Zu den Höhepunkten des Geschäftsjahres bei TINA

Vienna zählten der Zuschlag für das Projekt „Frachthafenentwicklung

in Belgrad“ sowie der Auftrag für

Im Herbst wurde die dritte Rohstofflagerhalle mit einer

Lagerkapazität von 20.000 Tonnen im Hafen Freudenau

plangemäß fertig gestellt.

eine „Machbarkeitsstudie Krakauer

Kanal“. Außerdem gelang

„ Schon in der Saison 2008 wird der

Der von der Tochtergesellschaft

Twin City Liner ‚im Doppelpack’ es, einen in den Vereinigten

Wiencont betriebene Containerterminal

ist weiterhin stark ge-

zwischen Wien und Bratislava Arabischen Emiraten ansässigen

unterwegs sein.“

Komm.-Rat Peter Hanke

15


WIEN HOLDING – größer denken

Partner zur Gründung der „United TINA“ zu finden.

Damit ist die Voraussetzung für den Markteinstieg

in das lukrative Konsulentengeschäft im arabischen

Raum gegeben.

Ausblick Logistik und Mobilität

Der Wiener Hafen wird derzeit massiv zu einer der

modernsten und leistungsstärksten Logistikdrehscheiben

für Mittel- und Südosteuropa ausgebaut. Schon

heute laufen jährlich bereits nahezu zwölf Millionen

Tonnen Güter über den Wiener Hafen. Mit Investitionen

von 150 Millionen Euro wird gemeinsam mit den

ÖBB ein neuer Containerterminal errichtet, die Straßen-

und Schieneninfrastruktur optimiert und mit dem

Einbau eines riesigen Hafentores der Hochwasserschutz

im Hafen Freudenau verbessert.

rund 200 Millionen Kubikmeter pro Jahr, gereinigt.

Die Technologien, die hier eingesetzt werden, gelten

als Vorbild für viele andere europäische Städte.

Die Beteiligung an der Wiener Kommunal-Umweltschutzprojektgesellschaft,

die die Müllverbrennungsanlage

Pfaffenau und Biogas Wien errichtet hat,

wurde im Berichtsjahr von 33,33 Prozent auf ein

Prozent reduziert.

Mit Beginn 2008 wird die Buchbarkeit des DDSG-Angebotes

über Internet wesentlich erweitert und verbessert.

Der Betrieb des zweiten Twin City Liners wird

einen zusätzlichen Umsatzschub bewirken. Damit verbunden

ist auch das für 2009 geplante neue Schiffstationsgebäude

Wien City“ am Donaukanal.

Die Wiener Hauptkläranlage, eine der modernsten

Kläranlagen Europas.

TINA Vienna wird neben ihrer Kernkompetenz im verkehrskonsultativen

Bereich ein weiteres Geschäftsfeld

aufbauen und sich generell um die Repräsentanz und

Vermittlung von städtischen Know-hows in den

Regionen Zentral- und Südosteuropa sowie den Vereinigten

Weiters führt die EbS die Tierkörperbeseitigung Wien,

die die städtische Wasenmeisterei betreibt und verpflichtet

ist, die Sammlung und Entsorgung von Abfällen

tierischer Herkunft durchzuführen.

Arabischen Emiraten bemühen.

Ausblick Umweltmanagement

Umweltmanagement

Im Geschäftsfeld Umwelt verwaltet die Wien Holding

die Entsorgungsbetriebe Simmering (EbS). Mit der bereits

abgeschlossenen Erweiterung

2008 wird mit den Vorarbeiten für den Einbau einer

speziellen Turbine im Abwasserablauf der Hauptkläranlage

begonnen, um erneuerbare Energie zu gewinnen.

Mit der Turbine können rund

der Wiener Hauptkläran-

lage haben die EbS eine der modernsten

Kläranlagen in Europa

realisiert. Hier wird das gesamte

Abwasser der Stadt, das sind

„ Nach dem Ausbau der Hauptkläranlage

beträgt die Fläche nunmehr

44 Hektar. Das bietet genügend

Potenzial, um die Abwässer

Wiens auf Jahre hinaus sauber zu

900.000 Kilowattstunden Strom

jährlich erzeugt werden. Dadurch

kann der Ausstoß von

rund 500 Tonnen Kohlendioxid

eingespart werden.

entsorgen.“

Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

16


Medien und Bildung

Die Vienna International Exchange bietet unter dem

Titel „LIA – Lehren im Ausland“ österreichischen Pädagoginnen

und Pädagogen mit ausreichenden Englischkenntnissen

die Möglichkeit, für ein bis drei Jahre im

Südosten der USA, im Bundesstaat Georgia, zu unterrichten.

Möglich wurde dieses Programm durch ein

bilaterales Abkommen, das vom Stadtschulrat für

Wien und dem Georgia Ministerium für Bildung unterzeichnet

wurde.

Außerdem wurden mit zahlreichen österreichischen

und amerikanischen Bildungsinstitutionen Verträge

zum Schüler- und Studierendenaustausch geschlossen.

Studio bei W24

Im Geschäftsjahr 2007 wurden zwei neue Unternehmen

im Business-Cluster Medien und Bildung aufgenommen.

Es sind dies die Vienna International

Exchange GmbH und die EU-Förderagentur GmbH.

Das Kernunternehmen im Geschäftsfeld ist die Kabel-

TV-Wien. Mehr als 420.000 Haushalte sind an das

Kabelnetz angeschlossen und haben damit Zugriff auf

rund 40 analoge sowie rund 70 digitale TV-Programme

plus Zusatzprogramme und Premium-TV-Packages.

270.000 Haushalte sind mit einem Chello-Breitbandanschluss

versorgt und 140.000 Haushalte telefonieren

über das kabeleigene Festnetz oder Voice-over-IP.

Mit ihrem Fernsehkanal W24 bietet die Kabel-TV-Wien

zusätzlich einen mittlerweile umfassenden Wiener

Stadtfernsehkanal.

Die Ö.K.O. Media ist von Jahr zu Jahr erfolgreicher im

Sektor Fachmärkte unterwegs, für die konkrete Marketing-

und Eventaktivitäten angeboten werden. Dieses

Geschäftsfeld wird konsequent ausgebaut.

Die im August 2007 gegründete EU-Förderagentur

bildet den rechtlichen Rahmen für die von der Stadt

Wien (Magistratsabteilung 27) zu führenden Gemeinsamen

Technischen Sekretariate (GTS) in den Programmen

„Interreg III-C-East“, „CENTRAL EUROPE“ und

„SK-AT 2007–2013“.

Ausblick Medien und Bildung

Mit der weiteren Digitalisierung des Kabelnetzes und

auch der Beibehaltung des analogen Netzes bieten

sich der Kabel-TV-Wien als Content-Produzentin hervorragende

Möglichkeiten, diese Geschäftssparte weiter

auszubauen.

Für 2008 ist bei Ö.K.O. Media davon auszugehen, dass

sich der Umsatz in der Geschäftssparte Marketingund

Eventbetreuung von Fachmärkten zumindest um

das Fünffache erhöhen wird.

Bei Vienna International Exchange werden die ersten

Lehrerinnen und Lehrer intensiv auf ihre neuen Aufgaben

vorbereitet und im September 2008 nach

Atlanta übersiedeln. Anfang Juni kommen die ersten

Austauschgäste, die der Vienna Exchange vom KIIS

(Kentucky Institute for International Studies) anvertraut

wurden.

Die EU-Förderagentur wird die im Treuhandvertrag formulierten

Aufgaben der fixierten Programme effizient

und sorgfältig abwickeln.

17


WIEN HOLDING – größer denken

Wirtschaftliche Entwicklung

Die kräftige Expansion der Wien Holding lässt sich

nicht nur an der auch im Berichtsjahr wieder deutlichen

Ausweitung der Aktivitäten feststellen. Die betriebswirtschaftlichen

Indikatoren zeigen einen nachhaltigen

Wachstumstrend. Die nachfolgenden Kennzahlen beziehen

sich auf den Gesamtkonzern unter Einbeziehung

aller 70 Konzernunternehmungen. Die Beteiligungsunternehmen

der Wien Holding erwirtschafteten

im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR

327.807, das sind um 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Damit konnte ein neuer Rekordwert erreicht werden.

Die Investitionen belaufen sich auf die Summe von

TEUR 131.157. Der Personalstand ist gegenüber dem

Unternehmenskennzahlen

Umsatzerlöse

Tsd. EUR

327.807

310.082

Investitionen

Tsd. EUR

131.157

145.489

Personalstand

Vorjahr von 1.858 auf 1.945 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter gestiegen, was einer Erhöhung um 4,7 Prozent

entspricht.

Der Immobilienbereich führt die Liste der Umsatzerlöse

mit einem Anteil von 43,1 Prozent an, gefolgt vom

Umweltbereich mit 26,4 Prozent, dem Kulturmanagement

mit 15 Prozent sowie Logistik und Mobilität mit

13 Prozent.

Investitionen der Geschäftsbereiche

Geschäftsbereich Investitionen Investitionen +/- %

Tsd. EUR Tsd. EUR

2007 2006

Immobilien 94.772 75.313 +25,8

Freizeit/Kultur 15.526 43.412 -64,2

Logistik/Mobilität 14.754 10.214 +44,4

Umwelt 5.573 16.010 -65,2

Medien/Bildung 532 539 -1,3

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Investitionstätigkeit

insgesamt leicht reduziert. Im Bereich Logistik und

Mobilität dagegen stiegen die Investitionen massiv an,

was in erster Linie auf den weiteren Ausbau des Wiener

Hafens zurückzuführen ist. Ebenfalls massive Steigerungen

gab es im Bereich Immobilienmanagement.

1.945

1.858

Personalstand der Geschäftsbereiche

Geschäftsbereich Personalstand Personalstand +/- %

(Jahresdurchschnitt) 2007 2006

2007 2006 2007 2006 2007 2006

Umsatzerlöse der Geschäftsbereiche

Geschäftsbereich Umsatzerlöse Umsatzerlöse +/- %

Tsd. EUR Tsd. EUR

2007 2006

Immobilien 141.311 144.572 -2,3

Freizeit/Kultur 49.055 45.518 +7,8

Logistik/Mobilität 42.604 35.325 +20,6

Umwelt 86.518 77.217 +12,0

Medien/Bildung 8.319 7.396 +12,5

Immobilien 467 432 +8,1

Freizeit/Kultur 1.010 991 +1,9

Logistik/Mobilität 213 216 -1,4

Umwelt 168 168 +/-0,0

Medien/Bildung 87 51 +70,6

Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahr

auf 1.945, was einer Steigerung von 4,7 Prozent

entspricht. Spitzenreiter ist auch heuer wieder der

personalintensive Kulturbereich mit den Vereinigten

Bühnen Wien und der Wiener Stadthallen-Gruppe.

18


„ Der laufende Betrieb und die Investitionstätigkeiten

der Wien Holding

Motor für Wirtschaft

und Beschäftigung

Wie sehr das Land, die Stadt

Wien und die Wienerinnen und

und ihrer Gesellschaften bewirken

eine Wertschöpfung in Höhe einer

knappen Milliarde Euro.“

Komm.-Rat Peter Hanke

bau des Beteiligungsportfolios,

die Erarbeitung und Umsetzung

neuer Projektideen und der Aufbau

eines kommunikativen Profils

sind wesentliche Faktoren, um

Wiener von der Wien Holding profitieren, zeigen auch

die Daten einer WIFO-Studie. Mithilfe des Wirtschaftsmodelles

das Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Wien

nachhaltig zu stärken.

MultiREG hat das WIFO die volkswirtschaftli-

chen Auswirkungen der Wien Holding auf Basis der

Zahlen 2006 berechnet. Demnach bewirken der laufende

Betrieb und die Investitionstätigkeit des Wien

Holding-Konzerns insgesamt – inklusive der Ausgaben

der Besucherinnen und Besucher der kulturellen Einrichtungen

wie zum Beispiel der Wiener Stadthalle

oder der Vereinigten Bühnen Wien – eine Wertschöpfung

von 970 Millionen Euro. Von dieser Wertschöpfung

Im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit wird die

Wien Holding verstärkt als starke Marke für die Stadt

positioniert. Dazu wird die im Jahr 2007 gestartete

Imagekampagne fortgesetzt. Die Bildmarke und der

Slogan „größer denken“ werden beibehalten, die einzelnen

Sujets werden jedoch noch mehr die Leistungen

der Wien Holding in den einzelnen Geschäftsfeldern

stärker transportieren.

gehen 580 Millionen Euro nach Wien (60 Pro-

zent), weitere 139 Millionen Euro (14,3 Prozent) der

Wertschöpfung kommen dem Bundesland Niederösterreich

zugute.

Dazu werden ausgewählte „Leitunternehmen“ in den

Mittelpunkt gerückt, um den Wienerinnen und Wienern

zu zeigen, welche Unternehmen zum Konzern

gehören und wie sie von deren Leistungen unmittelbar

Mit der Wertschöpfung verbunden sind Steuereinnahmen

in der Höhe von rund 260 Millionen Euro, von

denen allerdings nur etwa 24 Millionen Euro an die

Stadt Wien gehen (9 Prozent). 170 Millionen Euro dieser

Steuergelder bekommt der Bund, der Rest verteilt

profitieren. Ziel der Kampagne ist es, neben der weiteren

Imageverbesserung und der strategischen Positionierung

der Wien Holding den Wirtschaftsfaktor des

gesamten Konzernes aufzuzeigen und emotional zugänglich

zu machen.

sich auf andere Bundesländer. Enorm profitiert auch

der Arbeitsmarkt: Durch die Wien Holding und ihre

Tätigkeit werden rund 15.000 Arbeitsplätze in Österreich

direkt oder indirekt gesichert, 58 Prozent davon

in Wien, das sind 8.600 Arbeitsplätze. An zweiter

Insgesamt ist für das Wirtschaftsjahr 2008 und die

Folgejahre mit einer positiven Geschäftsentwicklung

der Wien Holding und ihrer Tochtergesellschaften zu

rechnen.

Stelle liegt das Bundesland Niederösterreich, in dem

durch die Tätigkeit der Wien Holding 2.200 Arbeitsplätze

gesichert werden.

Die Geschäftsführung der Wien Holding GmbH ist sich

der hervorragenden Gesamtleistung der Teams des

Konzernes bewusst. Sie dankt allen Geschäftsführerinnen

und Geschäftsführern sowie allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern für den im Jahr 2007 erbrach-

Ausblick Konzern 2008

Das Ziel des Wien Holding-Konzernes für das Geschäftsjahr

ten Einsatz.

2008 liegt weiterhin in der wirtschaftlichen

Stärkung der Unternehmensgruppe. Ein stetiger Aus-

Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA Komm.-Rat Peter Hanke

19


WIEN HOLDING – größer denken

Die Unternehmen der Wien Holding im Überblick

Immobilienmanagement

GESIBA Gemeinnützige Siedlungsund

Bauaktiengesellschaft

Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft

Wohnpark Alt-Erlaa

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft,

Gemeinnützige Wohnbau-, Planungsund

Betreuungsges.m.b.H.

GASOMETER-MALL Beteiligungsges.m.b.H.

GASOMETER-MALL Errichtungs- und

Betriebsges.m.b.H.

GSE „Gasometer“ Shopping- und Entertainment

Center Vermietungs GmbH

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH

MG immo GmbH

Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH

PROMIS Projektentwicklung Missindorfstraße GmbH

Schloß Laxenburg Betriebsges.m.b.H.

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Wiener Messe Besitz GmbH

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH

Muthgasse Immobilienbeteiligung Eins GmbH

IMU Immobilienentwicklung

Muthgasse GmbH & Co KEG

Muthgasse Immobilienbeteiligung Zwei GmbH

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH

Muthgasse Immobilienbeteiligung Drei GmbH

Glamas Beteiligungsverwaltungs

GmbH & Co „Beta“ KEG

Immobilienentwicklung St. Marx GmbH

MARXBOX Liegenschaftsentwicklungs GmbH

Realitäten-Development GmbH

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH

STAR Entwicklungs- GmbH

Studentenheim Haus Döbling Betriebsges.m.b.H.

TECH GATE VIENNA Wissenschaftsund

Technologiepark GmbH

Therme Wien Ges.m.b.H.

Therme Wien GmbH & Co KG

U2 Stadtentwicklung GmbH

Vienna City Development Consortium GmbH

Wien Oberlaa Dachmarken GmbH

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH & Co KG

20


WIEN

HOLDING

Freizeit-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement

Haus der Musik Betriebsgesellschaft m.b.H.

Jüdisches Museum der Stadt Wien Ges.m.b.H.

KunstHausWien GmbH

Mozarthaus Vienna Errichtungs- und

Betriebs GmbH

Vereinigte Bühnen Wien Ges.m.b.H.

VBW-Kulturmanagement- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H.

Wiener Stadthalle - Betriebs- und

Veranstaltungsges.m.b.H.

StH - Garagenbetriebs GmbH

WT Wien Ticket GmbH

Logistik und Mobilität

Central Danube Region Marketing

& Development GmbH

TINA Vienna - Transport Strategies Ges.m.b.H.

VIENNA Technology, Transfer Corporation GmbH

Wiener Hafen Management GmbH

Wiener Hafen, GmbH & Co KG

Wiener Hafen und Lager Ausbau- und

Vermögensverwaltung, GmbH & Co KG

GYÖR-GÖNYÜ KIKÖTÖ BEFEKTETÉSI ÉS

Beruházasszervezési AG

PKM – Muldenzentrale GmbH

Wiencont Container Terminal Ges.m.b.H.

TerminalSped Speditionsges.m.b.H.

WienCont Krems Kombiterminal

Gesellschaft m.b.H.

Wiencont Management Ges.m.b.H.

DDSG - BLUE DANUBE SCHIFFAHRT GMBH.

Wiener Donauraum Länden und Ufer

Betriebs- und Entwicklungs GmbH


Umweltmanagement

Entsorgungsbetriebe Simmering Ges.m.b.H.

Tierkörperbeseitigung Wien GmbH Nfg KG

Burgenländische Tierkörperverwertungsgesellschaft

m.b.H.

Burgenländische Tierkörperverwertungsges.m.b.H.

& Co KG

Wiener Tierkrematorium GmbH

Wiener Kommunal-

Umweltschutzprojektgesellschaft mbH

Wiener Wasser Technologie GmbH

aqua plus Wasserversorgungs- und

Abwasserentsorgungs-GmbH

Medien und Bildung

EU-Förderagentur GmbH

Kabel-TV-Wien Gesellschaft m.b.H.

UPC Telekabel Wien GmbH


Kabel-TV-Wien Programmveranstaltungsund

Marketing Gesellschaft m.b.H.

KTV BeteiligungsgmbH

Salum Beteiligungsverwaltungs GmbH

Ö.K.O. MEDIA & MARKETING SERVICES Ges.m.b.H.

Vienna International Exchange GmbH

21


WIEN HOLDING – größer denken

Die Unternehmen der Wien Holding im Detail

Immobilienmanagement

GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft Grundkapital

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

EUR 85.640.600,00

99,97 %

Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft

Wohnpark Alt-Erlaa

Stammkapital

EUR 3.640.000,00 65,85 %

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft, Gemeinnützige

Wohnbau-, Planungs- und Betreuungsges.m.b.H.

Stammkapital

EUR 2.180.185,03 99,97 %

GASOMETER-MALL Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital EUR 42.000,00 50,00 %

GASOMETER-MALL Errichtungsund

Betriebsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

EUR 72.672,83 100,00 %

GSE „Gasometer“ Shopping- und

Entertainment Center Vermietungs GmbH

Stammkapital

EUR 72.800,00 100,00 %

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 36.000,00

100,00 %

MG immo GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

20,00 %

PROMIS Projektentwicklung Missindorfstraße GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

50,00 %

Schloß Laxenburg Betriebsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 436.037,00

50,00 %

STAR Entwicklungs- GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

50,00 %

Studentenheim Haus Döbling Betriebsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 36.336,42

100,00 %

TECH GATE VIENNA Wissenschaftsund

Technologiepark GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 440.000,00

20,00 %

Therme Wien Ges.m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

19,99 %

Therme Wien GmbH & Co KG

Stammkapital

Wien Holding

EUR 1.500.600,00

19,99 %

U2 Stadtentwicklung GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 100.000,00

20,00 %

Vienna City Development Consortium GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

20,00 %

Wien Oberlaa Dachmarken GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

22

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH & Co KG

Kommanditeinlage

Wien Holding

EUR 10.000,00

50,00 %


Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 400.000,00

100,00 %

Wiener Messe Besitz Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 2.100.000,00 94,88 %

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Eins GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

IMU Immobilienentwicklung

Muthgasse GmbH & Co KEG Kommanditeinlage EUR 1.000,00 100,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Zwei GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 20,00 %

Muthgasse Immobilienbeteiligung Drei GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co

„Beta“ KEG Kommanditeinlage EUR 10.000,00 20,00 %

Immobilienentwicklung St. Marx GmbH Stammkapital EUR 80.000,00 100,00 %

MARXBOX Liegenschaftsentwicklungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 40,00 %

Realitäten-Development GmbH Stammkapital EUR 35.010,00 20,00 %

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 20,00 %

Freizeit-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement

Haus der Musik Betriebsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

Jüdisches Museum der Stadt Wien Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

Wien Holding

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

EUR 36.336,41

49,00 %

51,00 %

KunstHausWien GmbH

Stammkapital

Wien Holding

ATS 500.000,00

100,00 %

Mozarthaus Vienna Errichtungs- und Betriebs GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 50.000,00

51,00 %

Vereinigte Bühnen Wien Ges.m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 335.966,51

97,34 %

VBW-Kulturmanagement- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

EUR 36.336,42 100,00 %

WT Wien Ticket GmbH Stammkapital EUR 100.000,00 45,00 %

Wiener Stadthalle - Betriebs- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 10.900.925,13

100,00 %

StH - Garagenbetriebs GmbH

WT Wien Ticket GmbH

Stammkapital

Stammkapital

EUR 36.336,42 99,21 %

EUR 100.000,00 40,00 %

WT Wien Ticket GmbH

Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadthalle

VBW-Kulturmanagement

EUR 100.000,00

15,00 %

40,00 %

45,00 %

23


WIEN HOLDING – größer denken

Die Unternehmen der Wien Holding im Detail

Logistik und Mobilität

Central Danube Region Marketing & Development GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 200.000,00

50,00%

TINA Vienna - Transport Strategies Ges.m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

EUR 72.672,83

100,00 %

VIENNA Technology, Transfer Corporation GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

20,00 %

Wiener Hafen Management GmbH (WHM)

Stammkapital

Wien Holding

EUR 36.000,00

100,00 %

Wiener Hafen, GmbH & Co KG (WHG)

Kommanditeinlage

Wien Holding als Kommanditist

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft als Kommanditist

EUR 63.158.003,36

94,99 %

0,01 %

Wiener Hafen und Lager Ausbau- und

Vermögensverwaltung, GmbH & Co KG (WHV) Kommanditeinlage

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft als Kommanditist

EUR 3.700.000,00 99,96 %

0,04 %

GYÖR-GÖNYÜ KIKÖTÖ BEFEKTETÉSI ÉS

Beruházasszervezési AG Stammkapital HUF 177.500.000,00 1,69 %

PKM – Muldenzentrale GmbH Stammkapital EUR 177.000,00 2,03 %

Wiencont Container Terminal Gesellschaft m.b.H.

Stammkapital EUR 908.450,00 94,24 %

TerminalSped Speditionsgesellschaft m.b.H. Stammkapital ATS 1.000.000,00 100,00 %

WienCont Krems Kombiterminal

Gesellschaft m.b.H. Stammkapital EUR 220.000,00 26,00 %

Wiencont Management Gesellschaft m.b.H.

Stammkapital

WienCont Krems

EUR 72.000,00 66,67 %

33,33 %

Wiener Donauraum Länden und

Ufer Betriebs- und Entwicklungs GmbH

Stammkapital

WHG

WHV

EUR 35.000,00

99,00 %

1,00 %

DDSG - BLUE DANUBE SCHIFFAHRT GMBH. Stammkapital EUR 1.453.460,00 50,00 %

24


Umweltmanagement

Entsorgungsbetriebe Simmering Gesellschaft m.b.H. Stammkapital

Stadt Wien (in Verwaltung der Wien Holding)

EUR 11.658.539,42

100,00 %

Wiener Wasser Technologie GmbH Stammkapital EUR 36.000,00 100,00 %

Wiener Kommunal-Umweltschutzprojektgesellschaft mbH

Stammkapital

Stadt Wien, MA 48

EUR 60.000,00 1,00 %

99,00 %

Tierkörperbeseitigung Wien GmbH Nfg KG Gesamtkapital EUR 450.571,58 99,00 %

Wiener Tierkrematorium GmbH Stammkapital EUR 72.000,00 30,00 %

Burgenländische Tierkörperverwertungsgesellschaft

m.b.H. Stammkapital ATS 500.000,00 10,00 %

Burgenländische Tierkörperverwertungsgesellschaft

m.b.H. & Co KG Stammkapital EUR 290.691,33 10,00 %

aqua plus Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs-GmbH

Stammkapital EUR 3.700.000,00 49,90 %

Medien und Bildung

EU-Förderagentur GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 35.000,00

100,00 %

Kabel-TV-Wien Gesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

EUR 654.055,51

99,99 %

0,01 %

UPC Telekabel Wien GmbH Stammkapital EUR 24.512.546,97 5,00 %

Kabel-TV-Wien Programmveranstaltungsund

Marketing Gesellschaft m.b.H.

Stammkapital

EUR 72.672,83 100,00 %

KTV BeteiligungsgmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Salum Beteiligungsverwaltungs GmbH Stammkapital EUR 35.000,00 100,00 %

Ö.K.O. MEDIA & MARKETING SERVICES Gesellschaft m.b.H.

Stammkapital

Wien Holding

ATS 1.500.000,00

33,33 %

Vienna International Exchange GmbH

Stammkapital

Wien Holding

EUR 69.722,00

24,90 %

25


GESIBA

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

Wiener Messe Besitz

Gesellschaft

Immobilienmanagement

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklung

Palais Hansen

Immobilienentwicklung

PROMIS Projektentwicklung

Missindorfstraße

Schloß Laxenburg

STAR Entwicklungs-

Gesellschaft

Studentenheim Döbling

(BASE19)

TECH GATE VIENNA

Therme Wien

U2 Stadtentwicklung

Wien Oberlaa

Projektentwicklung

Wien Oberlaa

Dachmarken Gesellschaft

26


IMMOBILIENMANAGEMENT

GESIBA

Gemeinnützige Siedlungs- und

Bauaktiengesellschaft

1013 Wien, Eßlinggasse 8–10

Tel.: +43 (1) 534 77-0

Fax: +43 (1) 534 77-600

E-Mail: office@gesiba.at

Web: www.gesiba.at

Vorstand

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner

Dr. Manfred Haas

Aufsichtsrat

OSR Dr. Josef Kramhöller (Vorsitzender)

Dir. Erwin Miggl (1. Stellvertreter)

SR Dr. Klaus Baringer (2. Stellvertreter)

OMR Dr. Kurt Peter Chylik

Ber.-Dir. OSR Dipl.-Ing. Dr. Franz Deix

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Dir. Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

SR Mag. Helene Miksits

Ber.-Dir. OSR Mag. Wolfgang Müller, MBA

Dr. Peter Pillmeier

Arbeitnehmervertreter

Ewald Doleschal

Günther Gersthofer

Walter Schmölz

Ing. Robert Strehn

Johanna Weninger-Schuh

Wiens Bevölkerung wächst deutlich rascher als die der meisten EU-Metropolen.

Gleichzeitig verändern sich die Wohnbedürfnisse der Menschen. 2030 wird Wien eine

Zwei-Millionen-Stadt mit einem hohen Anteil von über achtzigjährigen Menschen

sein. Darauf muss sich der Wohnbau einstellen, insbesondere der soziale Wohnbau.

Die Gesiba als einer der innovativsten und expansivsten Wohnspezialisten in Wien

hat sich auf diese Entwicklung eingestellt und errichtet mehr Wohnungen und

Wohnanlagen, gleichzeitig werden neue Wohnformen, die flexibel auf neue Bedürfnisse

und Notwendigkeiten eingehen, entwickelt.

Die Gesiba versteht sich als Wohnbaugesamtdienstleister und ist über den Kernbereich

hinaus im Facility-Management, in der Wohnbetreuung und Beratung und in

der Schaffung von neuen Infrastrukturen tätig. Die Gesellschaft betreut als All-inone-Dienstleister

rund 26.000 Wohnungen, zusammen mit Geschäften, Büros sowie

Sondernutzungen ergeben sich mehr als 45.000 Verwaltungseinheiten.

Alleine im Berichtsjahr wurden vier Wohnhausanlagen mit 445 Wohneinheiten,

drei SOS Kinderdorfwohngemeinschaften und ein Sozialzentrum an die Mieter und

Mieterinnen übergeben. Weiters waren mit Jahresende 2007 sieben Wohnprojekte

mit 822 Wohneinheiten und einem 4-gruppigen Kindertagesheim im Bau. Darunter

große Vorhaben wie im Umfeld des ehemaligen Nordbahnhofes (Alte Busgarage und

Wohnen am Park), die Ville Verde bei den Gasometern, um nur einige zu nennen.

Die Gesiba hat darüber hinaus auch zukunftsweisende Wohnformen in Planung und

Realisierung: 2008 wird das erste Passivhaus übergeben, die Bike-City ist europaweit

die erste Anlage, die spezifisch auf die Bedürfnisse von Radfahrern ausgerichtet ist.

Das Modell des betreuten Wohnens in Kombination mit geriatrischen Zentren nimmt

heute schon auf die demografischen Entwicklungen der nächsten Jahre Rücksicht.

„ Die Gesiba schafft Mehrwert für die

Stadt: nachhaltige Infrastruktur und

lebenswerte Umwelt, bei gleichzeitiger

Dynamisierung des Bauund

Baunebengewerbes.“

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner

Mit der Intensivierung des Wohnungsneubaues, des Facility-

Managements, mit den Sanierungen und weiteren Infrastrukturmaßnahmen

ist die Gesiba gemäß ihrem Motto „Fair Living“

wesentlicher wirtschaftspolitischer Motor und sozialpolitischer

Kommunikator: Sie schafft öffentlichen Mehrwert von hoher

Nachhaltigkeit und nicht nur Wohnungen.

Ausblick 2008

Die Gesiba wird 2008 ihre Bautätigkeit weiter intensivieren und neue Wohnareale

und gemischte Nutzungsgebiete erschließen. Auch die energie- und klimapolitischen

Herausforderungen bedingen ein neues Verständnis des Planens und Bauens. Per

Ende März 2008 befinden sich neun Projekte mit 939 Wohneinheiten im Bau. Das

Bauvolumen beläuft sich auf rund 117 Mio. Euro. Weiters ist für das Jahr 2008 der

Baubeginn für weitere sechs Projekte mit einem Gesamtbauvolumen von rund

96 Mio. Euro vorgesehen.

28


Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

Die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft ist Initiator und zentrale Ansprechstelle

wichtiger Stadtentwicklungsprojekte zur Förderung des Wirtschaftsstandortes Wien.

Für die Projektentwicklung der Gesellschaft standen im Jahr 2007 wiederum die

Etablierung eines Biotechnologiezentrums in der Muthgasse sowie das Vorwärtskommen

zur Verwertung von Grundstücken im Stadtentwicklungsgebiet St. Marx im

Vordergrund. Außerdem wurde 2007 ein weiteres Geschäftsfeld, Beratungsleistungen

im Immobiliensektor, erschlossen:

Mit dem KAV – dem Krankenanstaltenverbund Wien – wurden Dienstleistungsverträge

zur Entwicklung KAV-eigener Areale vereinbart. Die Aktivitäten beginnen im

Gebiet des Geriatriezentrums Wienerwald (Lainz) unter dem Projektnamen „SQL“.

Der Projektbeginn für das Areal des Preyerschen Kinderspitals und des Krankenhauses

Floridsdorf wird in den nächsten beiden Jahren erwartet.

St. Marx (Immobilienentwicklung St. Marx GmbH)

Die so genannte Ausbaustufe 1 im Stadtentwicklungsgebiet St. Marx, das zu 100

Prozent im Eigentum der IEM Immobilienentwicklung St. Marx GmbH steht, umfasst

die Bauplätze 1 bis 4, die zum Teil bereits verwertet wurden. Das Hauptaugenmerk

liegt derzeit auf der weiteren Entwicklung und Verwertung des Bauplatzes 3 „Rinderhalle“

mit einer Fläche von 29.874 Quadratmetern. Laufend werden Gespräche mit

potenziellen Nutzern geführt. Der Bauplatz 2ab „Parteiengebäude“

wurde in eine eigene Gesellschaft eingebracht. Nach „ Die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

kann stolz auf das Jahr 2007

Abbruch der am Grundstück liegenden Gebäude wurden 60 Prozent

an der Marxbox LiegenschaftsentwicklungsgmbH an einen zurückblicken. Besonders die weitere

privaten Investor abgetreten. Gemeinsam wird nun das Projekt Realisierung der Projekte in der

realisiert. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2008 vorgesehen. Muthgasse lässt für das Jahr 2008

optimistische Aussichten zu.“

Muthgasse – Glamas Entwicklungsflächen

für den Technologiecluster Muthgasse

Die gegenständlichen Flächen befinden sich im Eigentum eines Syndikats rund um

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft, BAI, Porr und Wiener Städtische. Mit den

Bauarbeiten zur ersten Baustufe, dem „BOKU-BioTech Zentrum“, wurde im Juni

2007 begonnen, Ende 2007 wurde der Rohbau fertig. Neben der BOKU werden in

einem gesonderten Bauteil Büro- und Laborflächen für Spin-off- und Start-up-Unternehmen

errichtet. Dafür werden aktiv Akquisitionsgespräche geführt.

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

mbH (WSE)

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 30 50

Fax: +43 (1) 720 30 50-25

E-Mail: wse@wse.at

Web: www.wse.at

Geschäftsführung

Ing. Rudolf Mutz

Mag. Josef Herwei

Aufsichtsrat

Ber.-Dir. OSR Dipl.-Ing.

Dr. Franz Deix (Vorsitzender)

OAR Gerhard Kammerer (Stellvertreter)

Dir. Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

OStBR Dipl.-Ing. Susanne Lettner

Dir. Dipl.-Ing. Dr. Bernd Rießland

Vorst.-Dir. Ing. Gerhard Schmid

Dir. Dr. Daniela Strassl, MBA

Mag. Josef Herwei

Muthgasse – IMU Entwicklungsfläche

(IMU Immobilienentwickung Muthgasse GmbH & Co KEG)

Im Jahr 2007 wurde das Eigentum grundbücherlich einverleibt. Eine Bebauungsstudie

und ein Nutzungskonzept wurden mit Schlüsselakteuren abgestimmt und sind Grundlage

für die Gespräche mit potenziellen Projektinteressenten und Stakeholdern.

29


IMMOBILIENMANAGEMENT

Wiener Messe Besitz Gesellschaft

Wiener Messe Besitz GmbH

(MBG)

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 40 50

Fax: +43 (1) 720 40 50-25

E-Mail: office@mbg.at

Web: www.mbg.at

Geschäftsführung

Gen.-Dir. Ing. Rudolf Mutz

Aufsichtsrat

OSR Dr. Josef Kramhöller (Vorsitzender)

SR Dr. Klaus Baringer (Stellvertreter)

Abteilungsdirektor SR

Mag. Dr. Gerhard Cech, LL.M.

Dr. Susanna Fuchs-Weißkircher

(bis 12. 4. 2008)

Vizepräs. Komm.-Rat Michael Hochenegg

SR Mag. Helene Miksits

Mag. Doris Rechberg-Missbichler

(ab 12. 4. 2008)

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 war bereits das vierte als neues Messezentrum

Wien. Die Wiener Messe Besitz Gesellschaft arbeitete intensiv an der Entwicklung

der Flächen nördlich und südlich der Bestandsobjekte.

MesseCarree_Nord

Die aus dem städtebaulichen Wettbewerb siegreich hervorgegangene ARGE

Architektinnen Tillner und Freimüller-Söllinger lieferte die Grundlage für die neue

Flächenwidmung des Gebietes nördlich der Messe Wien. Die Genehmigung der

Flächenwidmung wird im Laufe des Jahres 2008 erwartet. Erfreulich für die Messe

Besitz Gesellschaft als Liegenschaftsentwickler ist das große Echo

„ Unsere Entwicklungsflächen rund um

seitens potenzieller Investoren, die hohes Interesse an dem neu zu

die Messe werden den Angelpunkt

gestaltenden Areal auf der Entwicklungsachse in unmittelbarer

für die städtebauliche Achse bis zum

Nachbarschaft des Messezentrums zeigen.

Praterstadion bilden. Mit dem künftigen

Universitätscampus entsteht

MesseCarree_Süd

eine neue Facette in der vielfältigen

Mit dem Abbruch der letzten alten Hallen im Südbereich der

Architekturlandschaft des zweiten

Messe angrenzend an das Naherholungsgebiet des Grünen Praters

Bezirks.“ Gen.-Dir. Ing. Rudolf Mutz

sind die technischen Voraussetzungen für die weiteren Entwicklungsschritte

des neun Hektar großen Areals geschaffen worden.

Neben einer Machbarkeitsstudie über eine zukünftige Mischnutzung wurden auch

alternative Nutzungsszenarien überlegt. Für die Ansiedlung eines Universitätsbetriebes

sprach das maßgeschneiderte Standortpotenzial. Im Zusammenhang mit der

guten Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz (U2) deckt sich dieser Standort mit

den Vorstellungen und Bedürfnissen der Wiener Wirtschaftsuniversität. So ist es

gelungen, die Wirtschaftsuniversität Wien vom Vorteil des Areals für die Errichtung

ihres Universitätscampus zu überzeugen. Nach der Planungsphase und der ab 2010

beginnenden baulichen Umsetzung soll die neue Wiener Wirtschaftsuniversität 2012

den Betrieb aufnehmen.

30


LSE Liegenschaftsstrukturentwicklung

Die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH wurde im Geschäftsjahr 2004 als

eine 100-prozentige Tochter der Wien Holding GmbH gegründet. Primär als strategische

Besitzgesellschaft konzipiert, bedient sie sich zur gesamtplanerischen Entwicklung

von städtebaulich bedeutsamen Liegenschaftsprojekten für die Erledigung

operativer Aufgaben weiterer Partnergesellschaften. Im Rahmen der Ausgliederung

von Aufgaben von Körperschaften öffentlichen Rechtes an juristische Personen des

Privatrechtes wird die LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH von der Stadt

Wien beauftragt, Liegenschaften der Stadt zu entwickeln und zu verwerten.

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs

GmbH

1021 Wien, Messeplatz 1

Tel.: +43 (1) 720 30 50-21

Fax: +43 (1) 720 30 50-25

Geschäftsführung

Mag. Josef Herwei

Fokus Wien Oberlaa

Im Geschäftsjahr 2007 konzentrierten sich die Tätigkeiten der Gesellschaft vor allem

auf die Umsetzung des Masterplanes Wien Oberlaa. Dabei wurde ein Großteil der

Projektflächen angekauft sowie begleitende Vereinbarungen getroffen, wie zum

Beispiel mit der Wiener Stadthalle Betriebs- und Veranstaltungsges.m.b.H. hinsichtlich

des Abbruches der Kurhalle Oberlaa.

Weiters konnte der Vertrag über die Neuerrichtung und den Betrieb der Therme samt

Integriertem Gesundheitszentrum mit der Therme Wien GmbH & Co KG abgeschlossen

werden. Mit den Abbruch- und Vorbereitungsarbeiten wurde Mitte

Mit dem Abschluss des Vertrages zur

des Jahres begonnen. Die Arbeiten wurden in enger Zusammenarbeit

mit der Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH durchgeführt.

Neuerrichtung der Therme Wien wurde

der Grundstein zur Schaffung einer

zeitgemäßen und attraktiven Wellnessund

Gesundheitsoase gelegt.“

Fokus U2-Krieau

Hinsichtlich der Flächen des Liegenschaftskomplexes „U2-Krieau“

Mag. Josef Herwei

wurde in Abstimmung mit der U2 Stadtentwicklung GmbH die vertragsgemäße

Abwicklung der Projekte begleitet und die Bestandfreimachung der Liegenschaft 3

„Ausstellungsstraße“ in die Wege geleitet. Damit kann nach Ende der Fußball-

Europameisterschaft 2008 auch dieses Projekt in die Realisierungsphase eintreten.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2008 stehen die neue Therme Wien und die damit in Zusammenhang

stehenden Projekte weiterhin im Mittelpunkt der Aktivitäten der Gesellschaft.

© BOA.NET

31


IMMOBILIENMANAGEMENT

Palais Hansen Immobilienentwicklung

Palais Hansen

Immobilienentwicklung GmbH

Die Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH wurde im Geschäftsjahr 2007 als

100-prozentige Tochtergesellschaft der Wien Holding gegründet. Die Gründung

erfolgte mit dem Hintergrund der Beauftragung der Wien Holding mit der Entwicklung

und Verwertung der Liegenschaft Palais Hansen.

Das Palais Hansen am Schottenring ist eines der letzten großen Ringstraßenpalais,

erbaut von Theophil Hansen, dem bedeutendsten Architekten der Ringstraßenära,

Geschäftsführung

der unter anderem das Parlament, die Akademie der Wissenschaften und der

Dipl.-Ing. Tanja Hanzl bildenden Künste erbaute. Der Monumentalbau im Stil der Neorenaissance erschließt

drei Innenhöfe. Beeindruckend sind die charakteristischen Kuppeln, das wei-

Ing. Friedrich Gruber

testgehend erhaltene Fries sowie die klassizistische Fassadengestaltung. Auch die

Dimensionen des Gebäudes sind enorm bei einer Bruttogeschossfläche von etwa

23.000 Quadratmetern.

Die bislang im Gebäude untergebrachten städtischen Einrichtungen aus dem Gesundheitsbereich

wurden im Laufe des Jahres abgesiedelt. Als Strategie für die Verwertung

stand die Öffnung des Gebäudes für interessante Nutzungsformen mit einer

damit verbundenen Attraktivitätssteigerung des Schottenrings in diesem Abschnitt

im Vordergrund. Um dies zu garantieren, wurde im August ein internationales mehrstufiges

Tenderverfahren zur Veräußerung von Geschäftsanteilen an der Palais Hansen

Immobilienentwicklung GmbH eingeleitet. Parallel dazu erfolgte im November des

Geschäftsjahres der Ankauf der bisher im Besitz der Stadt Wien stehenden Liegenschaft

durch die Gesellschaft.

Beginnend mit der Interessentensammlung und -bewertung, einer anschließenden

Sondierung und Auswahl der finalen Interessenten sowie der Einrichtung des

Datenraumes erfolgte letztendlich Ende Dezember 2007 der Abschluss des Tenderverfahrens.

Den Zuschlag für den Gebäudekomplex erhielt ein österreichisches Bieterkonsortium

bestehend aus der PORR Solutions Immobilien- und

„ Mit dem erfolgreichen Abschluss des Infrastrukturprojekte GmbH, der Warimpex Finanz- und Beteiligungs

Aktiengesellschaft und der Wiener Städtischen Versicherung

Tenderverfahrens haben wir 2007

den optimalen Grundstein für eine AG Vienna Insurance Group. Die drei Unternehmen der Bietergemeinschaft

übernahmen in einem ersten Schritt 80 Prozent an

neue Ära des Juwels am Schottenring

gelegt.“ Dipl.-Ing. Tanja Hanzl der Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH.

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-36

Fax: +43 (1) 408 25 69-37

E-Mail: office@palaishansen.at

Web: www.palaishansen.at

Ausblick

Die Weichen für eine zukünftige Nutzung des Gebäudes wurden gestellt, der historisierende

Stil soll modern ergänzt und dem Baublock neues Leben eingehaucht werden.

Die Gesellschaft wird die Liegenschaft revitalisieren und bis Ende 2010 zu einer

hochwertigen Hotel- und Wohnimmobilie umbauen, wobei das Hotel voraussichtlich

dem gehobenen Vier-Stern-Segment entsprechen wird. Die Wien Holding bleibt mit

20 Prozent an der Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH beteiligt und begleitet

damit den Entwicklungsprozess als aktive Partnerin bis zur Baueinreichung.

32


PROMIS Projektentwicklung

Missindorfstraße

Der Gewerbehof in der Missindorfstraße im 14. Bezirk wird von der Wien Holding PROMIS Projektentwicklung

bis 2011 revitalisiert, umgebaut und erweitert. Ein attraktiver Komplex mit Wohnungen,

Büros, Lager und Werkstätten vor allem für Betriebe aus der Kreativwirtschaft 1010 Wien, Universitätsstraße 11

Missindorfstraße GmbH

Tel.: +43 (1) 408 25 69-45

entsteht. Rund zwanzig Millionen Euro investieren Wien Holding und die „at home“,

Fax: +43 (1) 408 25 69-97

ein Tochterunternehmen der gemeinnützigen Wohnbaugruppe „Neue Heimat – E-Mail: office@promis14.at

Gewog“, in den Um- und Ausbau des Gewerbehofes.

Web: www.promis14.at

Schon in den letzten Jahren haben sich im Gewerbehof mehrere innovative Unternehmen

angesiedelt. So der City-Channel W24, der zur Kabel-TV-Wien gehört, oder

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Okto TV, ein freier Wiener Stadtsender. Aber auch der auf Lasertechnologie spezialisierte

Unternehmensverband Lasergruppe produziert am Standort Medizin-Technik-

Susanne Reppé

Modelle aus Kunststoff und die Firma Gnad entwickelt erfolgreich Produkte wie

Folientastaturen für den IT-Bereich.

Im ersten Schritt wurde im Jahr 2007 der Innenhof des alten

Gewerbehofes entkernt, der Fabrikschlot stillgelegt sowie die bisher

mit Öl betriebene Heizungsanlage auf Fernwärme umgestellt. Kreativwirtschaft mit hoher Innova-

„ Den Bedürfnissen von Betrieben der

Anfang 2007 wurde ein geladener städtebaulicher Wettbewerb tionskraft wird Rechnung getragen,

gestartet, der als Grundlage für die neue Flächenwidmungs- und um eine nachhaltige Entwicklung in

Bebauungsplanung dient. Die Jury wählte zwei gleichrangig beurteile

Projekte aus, wobei die beiden Erstgereihten ersucht wurden,

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

diesem Segment zu ermöglichen.“

ein Gemeinschaftsprojekt zu erstellen, das realisiert werden soll.

Das Projekt Holodeck kennzeichnet sich laut Jurybeurteilung „durch die Erhaltung

eines großzügig zusammenhängenden Hofbereiches und erhält dadurch den für die

kreativen Milieus bevorzugten Charakter des derzeitigen Gewerbehofes am ehesten.

Die Anordnung der einzelnen Nutzungszonen für den Gewerbebereich ist gut strukturiert

und flexibel teilbar. Eine phasenweise Bebauung ist gut möglich. Mögliche

Beeinträchtigungen zwischen Wohnen und Gewerbehof sind weitestgehend minimiert.“

Das Projekt von fasch&fuchs zeigt laut Jury „als Wohnhaus eine wirtschaftliche

und variantenreiche Lösung hinsichtlich der Erschließung und der Grundrisslösung

in den einzelnen Geschossen.“

Ausblick

Für das Jahr 2008 ist die Fortsetzung der Sanierungsarbeiten vorgesehen. So wird

nach der Sanierung des Daches nunmehr eine neue Hofeinfahrt errichtet und ein

neuer Studiobereich für den Wiener Stadtsender Okto TV gebaut. Gleichzeitig wird

die Planung der Garage und weiterer Gewerbe- als auch Wohnneubauten in Angriff

genommen.

In vier Jahren stehen dann im Gewerbehof insgesamt 25.000 Quadratmeter Nutzfläche

für Büro- oder Betriebsflächen, 350 Garagenstellplätze sowie 70 geförderte

Mietwohnungen zur Verfügung.

© HOLODECK.AT

© HOLODECK.AT

33


IMMOBILIENMANAGEMENT

Schloß Laxenburg

Schloß Laxenburg

Betriebsgesellschaft m.b.H.

2361 Laxenburg, Schloßplatz 1

Tel.: +43 (2236) 71 226-0

Fax: +43 (2236) 72 730

E-Mail: office@schloss-laxenburg.at

Web: www.schloss-laxenburg.at

Geschäftsführung

Ing. Robert Dienst

LAbg. Günther Reiter

Aufsichtsrat

GR Peter Maschat (Stellvertreter)*

Dr. Peter Pillmeier (Vorsitzender)*

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Ing. Walter Heidenreich Gegenstand des Unternehmens ist die Wiederherstellung, die Erhaltung und der

Dir. Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

Ausbau des Schlosses Laxenburg einschließlich des dazugehörigen Schlossparks

Mag. Helmut Miernicki

sowie die Schaffung eines Erholungsgebietes im Bereich Laxenburg, um dadurch

(*im Jahreswechsel alternierend)

eine Förderung der Allgemeinheit auf geistigem und kulturellem Gebiet durch Denkmalpflege,

Gesundheitspflege, Pflege des Natur- und Tierschutzes, Heimatpflege

und dergleichen herbeizuführen.

Die Einzigartigkeit der Fauna und Flora, der Natur- und Baudenkmäler machten den

Schlosspark Laxenburg auch im Jahr 2007 für mehr als eine Million Besucherinnen

und Besucher zu einem Erlebnis. Attraktiv für die ganze Familie ist die Fähre zur Franzensburg,

der Riesen-Kinderspielplatz mit großem naturnahen Bereich, die Bootsvermietung,

eine Panoramabahn, Pferdefuhrwerke und Ponys. Sportlichen Aktivitäten

sind auf dem 10-km-Wegenetz kaum Grenzen gesetzt. Joggen,

„ Gärten werden als Tourismusziele

Nordic Walking, Inline-Skaten oder Orientierungslaufen sind im

immer beliebter. Der Schlosspark Zeitgeist und gesundheitsfördernd zugleich.

Laxenburg ist als englischer Landschaftsgarten

einzigartig in Europa. form „Die Gärten Niederösterreichs“ aufgenommen. Unter diesem

Im Sommer 2007 wurde der Schlosspark Laxenburg in die Platt-

Die Plattform ‚Die Gärten Niederösterreichs'

bietet eine hervorragende reich in Hinkunft auf. Partner sind dabei weitere prunkvolle Schloss-

Namen treten insgesamt 25 Gartenattraktionen in Niederöster-

Möglichkeit zur Vermarktung“. parks ebenso wie besinnliche Stiftsgärten oder experimentelle

Ing. Robert Dienst, LAbg. Günther Reiter Gartenprojekte.

Der Schlosspark Laxenburg hat sich neben der Gartenplattform

„Die Gärten Niederösterreichs“ schon in den TOP-Ausflugszielen Niederösterreichs

etabliert. Auch die Verleihung des Museumsgütesiegels für das Museum

Franzensburg zeigen die hohe Qualität und den großen Freizeitwert, die diese

280 Hektar große Anlage so interessant machen. Es darf auch festgehalten werden,

dass der Schlosspark zu den beliebtesten Destinationen zählt, die im Rahmen der

NÖ-CARD einladen.

34


STAR Entwicklungs- Gesellschaft

STAR ist eine gemeinsame Initiative der Wien Holding und des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds

(WWFF). Ziel ist die Entwicklung von Impuls setzenden Immobilienprojekten,

die der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Wien dienen und die gleichzeitig

die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener verbessern. Dies beinhaltet

insbesondere den Aufbau und Betrieb von Netzwerken, Managementstrukturen

sowie Infrastrukturen zur Entwicklung von multifunktionellen Projekten.

Neue Impulse für Neu Stadlau

Eine neue Stadt in der Stadt entsteht, gleich beim Genochplatz im 22. Bezirk. Wohnen,

arbeiten, einkaufen und die Freizeit in der neuen STAR-City verbringen: Ab 2009

beginnt die Wien Holding mit der Errichtung des Projektes. Rund 140.000 Quadratmeter

groß ist das Areal auf dem früheren Betriebsgelände der Waagner Biro.

STAR Entwicklungs- GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-45

Fax: +43 (1) 408 25 69-97

E-Mail: office@star22.at

Web: www.star22.at

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Stephan Barasits

Ing. Rainer Holzer

Drei große Immobilienprojekte werden hier realisiert: STAR22, OASE22 und BASE22.

Die Errichtung erfolgt in mehreren Etappen beginnend mit 2009. Die ersten Mieter

und Mieterinnen sollen bereits 2011 einziehen können. Das Gesamtprojekt

wird 2014 abgeschlossen sein. Das Gebiet ist verkehrstechnisch

optimal erschlossen: mit Straßenbahn, Autobus, Schnellbahn umgesetzt in einem zukunftsweisenden

„ Vielfalt, Komplexität und Effizienz,

und ab 2010 auch mit der verlängerten U2.

architektonischen Konzept, das ein

breites Spektrum von Nutzungen zu

STAR22 – Ein Zentrum für alle

einem harmonischen Ganzen verbindet.“

Zum Bürokomplex entlang der Erzherzog-Karl-Straße mit Lokalen

Ing. Rainer Holzer

und Geschäften im Erdgeschoss kommen ein geriatrisches Pflegeheim, ein

Studentenheim und ein großer Wohnkomplex dazu. Dieser ist auf mehrere Bauten

aufgeteilt, ist in sich architektonisch differenziert gestaltet und wird maximal neun

Geschosse haben.

Integrierter Bestandteil ist ein lokales Einkaufszentrum mit einer Verkaufsfläche von

insgesamt 4.000 Quadratmetern, das als Nahversorgungszentrum für den ganzen

Bezirk dient. Ein moderner Lebensmitteleinkaufsmarkt stellt auch eine deutliche

Verbesserung der Infrastruktur im Umfeld dar.

Der gesamte Komplex ist offen konzipiert, es gibt mehrere flaniermeilenähnliche

Zugänge und großzügige gartenarchitektonisch gestaltete Grünflächen sowie eine

„Piazza“ nach italienischem Vorbild als Relaxing- und Kommunikationszentrum.

Ausblick

Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Planungsphase und es werden alle

rechtlichen und bautechnischen Schritte vorbereitet. Die Gründung einer Tochter zur

Umsetzung der ersten Bauphase ist für 2008 vorgesehen. Die ersten Mieter und

Mieterinnen sollen bereits in vier Jahren einziehen können.

© BOA für BUSarchitektur © BOA für BUSarchitektur

35


IMMOBILIENMANAGEMENT

Studentenheim Döbling (BASE19)

Studentenheim Haus Döbling

Betriebsgesellschaft m.b.H.

1190 Wien, Gymnasiumstraße 85

Tel.: +43 (1) 369 54 90-16

Fax: +43 (1) 369 54 90-25

E-Mail: office.sth.doebling@netway.at

Web: www.haus-doebling.at

Geschäftsführung

Herbert Pretsch

Das Studentenheim Haus Döbling bietet Studenten und Studentinnen aus rund

35 Nationen einen Platz zum Studieren, Wohnen und Leben in Wien. Derzeit verfügt

das Heim über 700 Einzelzimmer in sechs Häusern, die wegen der vorteilhaften

Lage, des guten Heimklimas sowie des günstigen Preises sehr stark nachgefragt sind.

Der Normalpreis für ein Einzelzimmer beträgt 175,70 Euro pro Monat im Studienjahr

2007/08 und deckt die Betriebskosten zur Gänze.

Für die betriebsnotwendigen Investitionen in die Einrichtung des Neubaues wurden

eine Millionenförderung des Bundes und Zuschüsse der Bundesländer Burgenland

und Tirol lukriert.

Die Vollauslastung des Heimes ist trotz beginnender Arbeiten, wie der Abriss der

Mensa für die 3. Ausbaustufe, weiterhin aufrecht. Durch die hohe Nachfrage und die

nötigen Sanierungen an den Bestandsobjekten wurde ein Umbau- und Neubaukonzept

notwendig. Im Zuge dessen wird 2008 mit dem Neubau von 164 Appartements

begonnen. Somit können nach der Fertigstellung die bestehenden Gebäude sukzessive

saniert werden. Die Bauverhandlung ist erfolgt und das Behördenverfahren abgeschlossen.

Nach der Bescheiderstellung erfolgte die Ausschreibung der mit Plankosten

von rund 6,5 Mio. Euro projektierten neuen Appartements.

„ Durch die Verbreiterung der

Der gesamte Komplex wird in Zukunft BASE19 genannt werden.

Geschäftsbasis mit dem Projekt

Für die Sanierung des Altbereiches wird die Gesiba das Projektmanagement

übernehmen. Derzeit laufen die Arbeiten für die

BASE22 wird die positive

Gestionierung abgesichert.“

Standardanhebung einiger Wohnungen im Personalwohnhaus.

Herbert Pretsch

Ausblick

Zur Vorbereitung des von der Wien Holding entwickelten Projektes BASE22, ein

Heim für 400 Studentinnen und Studenten aus dem Raum Centrope in Stadlau, wird

eine Namensänderung der Gesellschaft im ersten Halbjahr 2008 erfolgen. Auch die

Website wird dann neu konzipiert werden.

36


TECH GATE VIENNA

Lagebericht

TECH GATE VIENNA

Ein großer Teil der im Jahr 2007 auslaufenden Mietverträge konnte verlängert werden. Wissenschafts- und

Technologiepark GmbH

Im Bauteil TOWER sind mit Ende 2007 die Ebenen 0 bis 15 sowie 19 ausgebaut und

1220 Wien, Donau-City-Straße 1

vermietet. Im Jahr 2007 wurden fast 40 neue Mietverträge, Änderungsverträge oder

Tel.: +43 (1) 20 50 111-0

Nachträge zu bestehenden Mietverträgen abgeschlossen. Damit konnten fast 7.700 Fax: +43 (1) 20 50 111-900

Quadratmeter mit einer durchschnittlichen Vertragslaufzeit von 30 Monaten vermietet E-Mail: office@techgate.at

werden. Das sind – die etwa 1.800 Quadratmeter Veranstaltungsflächen nicht eingerechnet

– rund 30 Prozent der vermietbaren Gesamtfläche von 25.800 Quadratmeter. Geschäftsführung

Web: www.techgate.at

Für die Veranstaltungsflächen wurde die Auslastung 2007 auf rund 700 Raumvermietungen

bei etwa 400 Veranstaltungen erhöht. Unter anderen konnten auch

Dipl.-Ing. Thomas Jakoubek

einige Groß-Events gewonnen werden, wie zum Beispiel das „Euro Brand Forum“,

die „Real Corp 007“, Europaforum „Waterfront“ oder die „Nanosense 07“.

Einige mit Partnern gemeinsam durchgeführte Veranstaltungen, wie zum Beispiel

der „Radiologenkongress 07“, die transnationale Tagung „Perspektive:

Bildung“, die „Viennano07“, die „i.convienna“ sowie die

„ Als Kooperationspartner der Außenwirtschaft

Österreich ist es Tech Gate

sechsteilige Veranstaltungsreihe „AWO | Horizonte – Megatrend

Vienna gelungen, die sechsteilige

Internationalisierung“ mit Diskussionsteilnehmern wie Jeremy

Veranstaltungsreihe ‚Horizonte –

Rifkin, Joseph Weizenbaum, John Naisbitt und vielen mehr waren

ebenfalls ein großer Erfolg.

Megatrend Internationalisierung’ im

Mit der Reduzierung der Geräte-Vermietung des Virtual Reality

Haus zu präsentieren.“

Centers gewinnt die Entwicklung des zweiten Standbeines des VRC,

Dipl.-Ing. Thomas Jakoubek

des Planverwaltungssystems PVS-ASP, auch 2007 weiter an Bedeutung. Neben den

bisher betreuten Bauprojekten konnten noch weitere dazugewonnen werden.

Als eigene Veranstaltungen wurde im Frühjahr 2007 ein gut besuchtes „Talk Gate“

über „Hochhausprojekte und Energiekonzepte“ durchgeführt. Und im Herbst erstmalig

ein „Open Gate“, bei dem etwa 30 Mieter im Tech Gate Vienna ihre Projekte und Produkte

präsentierten und das Networking zwischen den Mietern intensiviert wurde.

Noch im Berichtsjahr wurde mit der Überarbeitung der Website von Tech Gate

Vienna begonnen, der Relaunch soll im 2. Quartal 2008 erfolgen.

Von rund 935.000,- Euro Gesamtinvestitionen 2007 entfiel der Großteil auf den mieterspezifischen

Ausbau des Bauteiles TOWER. Der Umsatz sank von rund TEUR 5.187

Millionen im Jahr 2006 auf rund TEUR 5.096 Millionen, da bei der Verlängerung bestehender

Mietverträge häufig Abschläge für die Mietpreise gewährt werden mussten.

Das EGT sank dementsprechend auf einen negativen Wert von 601.000,- Euro.

Ausblick

Für das Jahr 2008 ist mit einer erhöhten Auslastung beider Bauteile zu rechnen, da

einige neue Mietverträge entweder bereits abgeschlossen oder unmittelbar vor Vertragsabschluss

stehen. Außerdem werden mit mehreren Interessenten derzeit intensive

Verhandlungen für große Mietflächen geführt.

37


IMMOBILIENMANAGEMENT

Therme Wien

Therme Wien GmbH & CO KG Für die Therme Oberlaa war das Jahr 2007 das Jahr der Entscheidungen und Weichenstellungen

für die Zukunft. Nach intensiven Vorbereitungen im Sinne einer

vertreten durch

Therme Wien Ges.m.b.H.

qualitativ hochwertigen Standortentwicklung durch die Wien Holding mit ihrem Partner

1100 Wien, Kurbadstraße 10

Tel.: +43 (1) 680 09-0 – der VAMED – und mit Unterstützung der Stadt Wien, wurden 2007 die Verträge

Fax: +43 (1) 680 09-9088 für die neue „Therme Wien“ unterzeichnet. Der Realisierungsauftrag (Totalunternehmerauftrag

zur Errichtung der „Neuen Therme Wien“) und auch ein Management-

E-Mail: office@oberlaa.at

Web: www.oberlaa.at

auftrag zur professionellen Führung der Anlage wurden an die VAMED erteilt.

Geschäftsführung Bereits im Juni wurde gemeinsam mit Vertretern der Stadt und den zukünftigen

Mag. Dr. Edmund Friedl Investoren der Beginn der Realisierungsarbeiten gestartet. Die Baureifmachung des

Mag. Martina Lutterschmied

Grundstückes wurde nach schonenden, teils komplizierten Abtragungsarbeiten bei

Mag. Christian Breitfuß

laufendem Betrieb bis Ende 2007 abgeschlossen.

Die formale Umgründung der Gesellschaft zum Einstieg der Investoren

wurde mit dem 4. Oktober 2007 vollzogen. Der Firmen-

„ Für die Therme Wien gilt es, in den

kommenden Jahren des Umbruchs

wortlaut ist nunmehr Therme Wien GmbH & Co KG mit folgenden

für das Wohlergehen der Gäste zu

Beteiligungsverhältnissen: die Wien Holding hält 19,992 Prozent

sorgen und ein hohes Ausmaß an

der Anteile, VAMED-KMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H.

weitere 19,992 Prozent, während die Wiener

Verständnis für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zu zeigen.“

Städtische Versicherung AG, die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die

Mag. Dr. Edmund Friedl

Bank Austria Uni Credit Group und die Erste Bank der österreichischen

Sparkassen AG mit je 15,004 Prozent beteiligt sind. Durch die Einsetzung

eines qualitativ hochrangig besetzten Baubeirates und die Beauftragung einer begleitenden

Kontrolle ist die Sicherstellung einer hohen Ausführungsqualität der neuen

Anlage gewährleistet.

Laufender Betrieb der Therme

Trotz der beträchtlichen Bauaktivitäten ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

sowie dem Management gelungen, dem erwarteten Rückgang in der Gästefrequenz

Einhalt zu bieten. Durch teils innovative Gegenstrategien im operativen Bereich konnten

die wirtschaftlichen Ziele für 2007 erreicht werden. Erwähnenswert ist auch die

erfolgreiche Durchführung der „Vollmondabende“ beziehungsweise der beliebten

Spezialaufgüsse mit Honig, Joghurt oder Salz im umgestalteten Saunabereich. Trotz

der allgemein bekannten schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen

wurde das hohe Niveau der Behandlungen im Kurmittelhaus gehalten.

Ausblick 2008

Die Herausforderungen der mittelbaren Zukunft liegen in der Aufrechterhaltung des

laufenden Betriebes bei qualitativ hochwertigem Dienstleistungsangebot für die Gäste

und nahtlosem Übergang in die neue Thermenanlage mit Ende 2010. Der erste

Schritt in eine neue Zukunft des Unternehmens wird bereits Ende 2009 durch die

Besiedelung des neu errichteten Gesundheitszentrums erbracht.

38


U2 Stadtentwicklung

Stadion Center

Im Berichtsjahr wurde das Einkaufszentrum „Stadion Center“ fertig gestellt und am

30. 8. 2007 eröffnet. Das Investitionsvolumen der Errichtergesellschaft Stadion Center

Einkaufszentrumserrichtungs GmbH und deren 50-Prozent-Partner, der BA-CA Real

Invest, lag bei 75 Mio. Euro, zusätzlich wurden 25 Mio. Euro seitens der Mieter für

Geschäfts- und Gastronomieflächen (23.000 Quadratmeter) sowie Büros investiert.

Zum Jahresende lag die vermietete Fläche bei einer Auslastung von 97 Prozent,

das entspricht 34.258 Quadratmetern. Die Innengestaltung besticht mit dem

23 Meter hohen, zentralen Element „Eisfall“, verbunden mit einer außergewöhnlichen

Lichtinszenierung. Das Einkaufszentrum hat 880 Parkplätze, die bei Veranstaltungen

im Praterstadion den Fußballfans zur Verfügung stehen. Dafür wird die

vorhandene Parkfläche erweitert und bietet somit Platz für 1.400 Personenautos.

Dies ist ein Teil der Kooperation mit der Stadt Wien, nachdem das Center auf einem

Teil der früheren Parkplätze des Ernst-Happel-Stadion errichtet wurde.

Das Projekt ist vollständig abgeschlossen und ist nach entsprechender finanzieller

Abwicklung auch aus der U2 Stadtentwicklung GmbH zur Gänze in das Eigentum

der Betreiberfirma übergegangen.

„Viertel Zwei“

Mehrere Abschnitte des neuen Stadtteiles „Viertel Zwei“ werden noch vor der Fußball-EM

fertig gestellt sein. Investor und Betreiber ist die IC Projektentwicklung GmbH.

Vor allem das Vier-Sterne-Hotel „Courtyard by Marriott“ wurde vor dem Hintergrund

dieses Termines in einer Rekordzeit von nur acht Monaten errichtet. Es verfügt

über 251 Zimmer, für Tagungen und Veranstaltungen gibt es 14 Konferenz- und

Banketträume für bis zu 500 Personen. Die Eröffnung findet im Mai 2008 statt.

U2 Stadtentwicklung GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-39

Fax: +43 (1) 408 25 69-93

E-Mail: office@u2stadt.at

Web: www.u2stadt.at

Geschäftsführung

Mag. Dr. Otto Schimpf (Vorsitzender)

Mag. Michael Griesmayr

Ing. Hermann Klein

Beirat

Gen.-Dir. Ing. Ewald Kirschner (Vorsitzender)

Dir. Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

(Stellvertreterin)

Dir. Mag. Karin Assem-Honsik

Dipl.-Ing. Bernhard Engleder

SR MMag. Dr. Sandra Hofmann

Andreas Hutflesz

Mag. Michael Prohaska

OStBR Dipl.-Ing. Winfried Kalss

(bis Oktober 2007)

Ing. Kurt Rudorfer (ab Oktober 2007)

OStBR Dipl.-Ing. Andrea Kreppenhofer

Bezirksvorsteher Gerhard Kubik

Gen.-Dir. Ing. Rudolf Mutz

Dr. Ferdinand Podkowicz

OSR Dipl.-Ing. Klaus Vatter

Von den Projektteilen „Hoch Zwei“ und „Plus Zwei“ ist der Rohbau

in Fertigstellung. Für die das Stadtviertel ergänzenden Bauteile

„Rund Vier“ und „Biz Zwei“ wurden die Baueinreichungen

2007 verabschiedet, der Baubeginn ist im Anschluss an die Fußball-

EM vorgesehen. Ebenfalls nach diesem Termin wird mit dem Bau

des Wohnprojektes „Stella Zwei“ begonnen. Mit der gesamten

Fertigstellung wird mit Ende 2010 gerechnet.

„ Mit diesem neuen Stadtteil, der für die

Themen Business, Freizeit, Sport und

Erholung steht, wird ein Meilenstein

innerhalb der Wiener Stadtentwicklung

gesetzt.“ Mag. Dr. Otto Schimpf

„Union-Gründe“

Für die Projekte der Baustufe 2 (Zeitraum 2008–2012), die Bebauung der so genannten

„Union-Gründe“ (Ecke Ausstellungsstraße/Perspektivstraße/Nordportalstraße), wurden

die entsprechenden Vorarbeiten noch im Berichtsjahr durchgeführt: Sie wurden

vor dem Hintergrund der benachbarten Bauvorhaben (Wirtschaftsuniversität Wien)

forciert, sodass mit einer vorgezogenen Fertigstellung gerechnet werden kann.

39


IMMOBILIENMANAGEMENT

Wien Oberlaa Projektentwicklung

Wien Oberlaa

Projektentwicklung GmbH

Wien Oberlaa Projektentwicklung

GmbH & Co KG

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-35

Fax: +43 (1) 408 25 69-93

E-Mail: office@wien-oberlaa.at

Web: www.wien-oberlaa.at

Geschäftsführung Die Tätigkeit der Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH im abgelaufenen Jahr

Monika Freiberger bestand aus der Geschäftsführungsfunktion in der Wien Oberlaa Projektentwicklung

Beirat der Co KG GmbH & Co KG, der Beratungstätigkeit im Rahmen des Werkvertrages mit der LSE

Stadtbaudirektor Dipl.-Ing. Gerhard Weber Liegenschaftsstruktur GmbH sowie der Erarbeitung der Umsetzungsstruktur für die

(Vorsitzender) Teilprojekte Therme und Hotel.

Mag. Gottfried Koos

(Stellvertreter) Die Umsetzungsstrukturen für das Teilprojekt „Therme Wien“ konnten erfolgreich

Prim. Univ.-Prof. Dr. Johann Bröll zum Abschluss gebracht werden. Die Tätigkeit der Wien Oberlaa Projektentwicklung

OStBR Dipl.-Ing. Bruno Domany GmbH umfasste hierbei die Verhandlung von Verträgen (Totalunternehmervertrag,

OSR Mag. Dietmar Griebler, MBA

Managementvertrag, Rahmenvereinbarung) sowie die Beratung beim Abschluss eines

Dr. Susanne Herbek

Dir. OAR Otto Müller neuen Bestands- und Baurechtsvertrages für das Thermenareal. Das Investitionsvolumen

beträgt für das Thermenprojekt rund 130 Mio. Euro Neben der Wien Holding

Dir. Ing. Walter Troger

und Vamed konnten langfristig planende Investoren aus dem Banken- und Versicherungsbereich

gewonnen werden. Mit dabei sind Wiener Städtische, Bank Austria

Uni Credit Group, Erste Bank und Raiffeisen Bank. Die Therme Wien GmbH & Co KG

übernimmt die Errichtung und den Betrieb. Das Bauvorhaben erfolgt in mehreren

Etappen. In der ersten Bauphase, die im Juni begonnen hat, wurden bis in den Oktober

2007 hinein die alte Kurhalle Oberlaa sowie die Tennis-, Squashund

Badmintonhallen abgetragen. Damit wurde die Baustelle für

„ Wir sind auf dem Weg zur ‚Health

Society’. Die Menschen beginnen

die Neubau- und Modernisierungsarbeiten vorbereitet.

sich zunehmend über Gesundheit

Für die Realisierung der Marketingstrategie wurde die Wien Oberlaa

zu definieren, Wohlfühlen wird zur

Dachmarken GmbH gegründet. Diese soll die nachhaltige Positionierung

des Gesamtstandortes Oberlaa sicherstellen, neue Ziel-

Schlüsselressource. Dabei steht

Prävention an erster Stelle. Statt

gruppen und Märkte erschließen und dadurch die bestmögliche

passiver Versorgungsmentalität

Wertschöpfung für das Gesamtprojekt erzielen.

wächst ein Bewusstsein für die

Synergie von Körper und Geist.“

Ausblick

Monika Freiberger

Neben dem Abschluss der Investorensuche für das Teilprojekt

Hotel und der Schaffung der rechtlichen Grundlagen für die Hotelprojektgesellschaft

wird die Tätigkeit der Gesellschaft um die Vertretung des Gesellschafters, der Wien

Holding GmbH, im Gesellschafterausschuss der Therme Wien GmbH bestimmt. Verstärkte

mediale Präsenz des Projektes ist mit der Präsentation der Investoren und des

Betreibers für das Hotel sowie der Grundsteinlegung für die neue Therme geplant.

40


Wien Oberlaa Dachmarken Gesellschaft

Standortmarketing für ein Jahrhundertprojekt – Oberlaa 2010

Die Wien Oberlaa Dachmarken GmbH wurde im Juni 2007 als 100-prozentiges

Tochterunternehmen der Wien Holding gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist

es, mit der Marketingarbeit den gesamten Standort bekanntzumachen, zu stärken

und zu einer entsprechend langfristigen, wirtschaftlichen Nachhaltigkeit beizutragen.

Die Erschließung neuer Zielgruppen und Märkte sind ebenso Teil des Aufgabenbereiches

wie die Entwicklung von Marken, Produkten und Waren aller Art – zum

Beispiel Merchandising – und die aktive Unterstützung der Partner und Unternehmen

am Standort.

Wien Oberlaa Dachmarken GmbH

1010 Wien, Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 516 48-50

Fax: +43 (1) 512 03 15

E-Mail: info@oberlaa.eu

Web: www.oberlaa.eu

Geschäftsführung

Simon K. Posch

Mit dem Agenturverbund unter Trimedia, Unique, Plansinn und

Wip-Marketing konnten starke Partner für die Umsetzung der

geplanten Aktivitäten gewonnen werden. In einem ersten Schritt

wurde eine neue Homepage geschaffen, die als Portal für den

Standort Oberlaa fungiert und sich neben aktuellen Informationen

auch die positive emotionale Aufladung des Themas zum

Ziel gesetzt hat. Ein erster Folder informiert über die wichtigsten

Eckdaten des Standortes und eine gebührenfreie Telefonnummer

gibt Auskunft über alle den Gesamtstandort betreffende relevante

Themen.

„ Mit dem einzigartigen Projekt Oberlaa

NEU bietet sich für den gesamten

Standort eine nie da gewesene

Chance. Eine Neu-Positionierung, von

der alle Partner, der Bezirk, die Stadt

Wien und alle Besucherinnen und

Besuchern aus dem In- und Ausland

profitieren werden. Nachhaltig und

langfristig.“

Simon K. Posch

Ausblick

Das Jahr 2008 wird von pro-aktiver Informationspolitik geprägt sein. Weitere

Informationsbroschüren sowie die kontinuierlich aktualisierte Kommunikation über

die Homepage und die Hotline sind geplant. Die nationale und internationale

PR-Arbeit wird auf den positiven Image-Aufbau fokussiert sein. Ein Schwerpunkt in

der zweiten Jahreshälfte wird der touristische Markt sein. Alle hierfür relevanten

Informationen werden bis zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehen. Einen erheblichen

Stellenwert wird auch die Koordination der Aktivitäten mit allen Partnern am

Standort darstellen. Hier ist das Ziel, höchste Effizienz mit den eingesetzten Mitteln

zu erreichen.

41


Vereinigte Bühnen Wien

Wiener Stadthalle

Haus der Musik

Jüdisches Museum Wien

Freizeit-, Kulturund

Veranstaltungsmanagement

KunstHausWien

Mozarthaus Vienna

Wien Ticket

42


FREIZEIT-, KULTUR- UND VERANSTALTUNGSMANAGEMENT

Vereinigte Bühnen Wien

Vereinigte Bühnen Wien

Ges.m.b.H. (VBW)

1060 Wien, Linke Wienzeile 6

Tel.: +43 (1) 58 830-0

Fax: +43 (1) 58 830-33

E-Mail: info@vbw.at

Web: www.musicalvienna.at

Geschäftsführung

Gen.-Dir. Komm.-Rat Franz Häußler

Intendanz

Mag. Kathrin Zechner

Musical & Entertainment

Dipl.-Ing. Roland Geyer

Neue Oper Theater an der Wien

In den Perspektiven der Stadt Wien, in ihrer Weltoffenheit, Toleranz und Internationalität

präsentierten sich die Vereinigten Bühnen in Ausrichtung auf einen

Zweispartenbetrieb mit einer erfolgreichen und künstlerisch ausdifferenzierten Programmgestaltung

in den Bereichen Oper sowie Musical und Entertainment.

Im Theater an der Wien stand die weitere Mozartpflege im Mittelpunkt des künstlerischen

Schaffens. Programmatisch wurde 2007 die Trias der Da-Ponte-Oper mit

„Le nozze di Figaro“, „La finta semplice“ und der Wiederaufnahme von „Idomeneo“

aufgeführt, die das neue Opernhaus an der Wien erneut als anerkanntes Mozarthaus

positionierte. Mit „Orlando paladino“ und der konzertanten Aufführung von

„L’Orfeo“ wurde das Haus auch zur ersten Adresse für Freunde der Barockoper.

Im Rahmen des Opern-Stagionebetriebes spannte sich der künstlerische Bogen vonbrisanten

Themen bis zu Sujets der zeitgenössischen Oper, wie der österreichischen

Aufsichtsrat

Erstaufführung der Oper „A Streetcar Named Desire“ und „Dead Man Walking“.

Gerhard Weis (Vorsitzender)

OSR Dr. Adelheid Bretterbauer

(Stellvertreterin) Unter dem Credo „Vielfalt der Bühne“ stand 2007 das Programm der Musicalintendanz

im Raimund Theater und der alternativen „Ronacher-mobile“-Bespielungen auf

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

SR Mag. Helene Miksits

Dr. Karl Newole dritten Spielstätten.

Mag. Marion Winkler Die Produktion des Drama-Musicals „Rebecca“ im Raimund Theater etablierte sich

mit 251 Vorstellungen bei einer Besucherauslastung von 97,05 Prozent als eine der

erfolgreichsten Musicalproduktionen des Hauses.

„ Der Zweispartenbetrieb weist in

seiner Bespielungsbilanz insgesamt Im Rahmen der „Ronacher-mobile“-Bespielungen kehrten die konzertante

10-Jahres-Jubiläumsfassung von „Tanz der Vampire“ mit

441 Vorstellungen bei 66 verschiedenen

Veranstaltungen aus. 2007 99,8 Prozent und die semikonzertanten Aufführungen von „Jesus

nahmen insgesamt 442.835 Personen Christ Superstar“ mit 99,6 Prozent Besucherauslastung auf die

an den Veranstaltungen der

Bühne zurück. Mit den „Ronacher-mobile“-Produktionen verfolgten

die Vereinigten Bühnen ihren künstlerischen Anspruch nach

Vereinigten Bühnen teil.“

Gen.-Dir. Komm.-Rat Franz Häußler urbanem, satirischem Musiktheater während der Dauer der

Funktionssanierung des Ronacher Theaters.

© Armin Bradel

Ausblick

Die Ronacher-Funktionssanierung stellt für Wien eine bedeutende bauliche

Maßnahme dar, um ihre Stellung als Musicalmetropole zu sichern. So wird es möglich

sein, eine auch mit Großproduktionen ganzjährig zu bespielende Bühne effizient

mit zeitgemäßen technischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen wirtschaftlich

zu führen. Mit der Wiedereröffnungspremiere am 30. Juni 2008 von „The Producers“

als deutsche Erstaufführung wird das neue Ronacher Theater seine Widmung

als urbanes Musiktheater in seiner wandlungsreichen Geschichte einnehmen.

44


Wiener Stadthalle

Österreichs größtes Veranstaltungszentrum hat sich innerhalb der vergangenen fünf

Jahrzehnte zu einem ganz wesentlichen Faktor im Kultur- und Freizeitgeschehen der

Bundeshauptstadt entwickelt und erfüllt alle Kriterien für ein Entertainment-Center

mit Weltformat: Hochqualitative Erlebnisangebote für die Wienerinnen und Wiener

sowie für die Gäste dieser Stadt zeichnen die Wiener Stadthalle aus.

Wiener Stadthalle – Betriebs- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H.

1150 Wien, Vogelweidplatz 14

Tel.: +43 (1) 981 00-0

Fax: +43 (1) 981 00-376

E-Mail: customer_care@stadthalle.com

Web: www.stadthalle.com

Als wichtiger Bestandteil des Kulturclusters der Wien Holding hat die von Prof. Roland

Geschäftsführung

Rainer gestaltete Wiener Stadthalle darüber hinaus ein wichtiges Kapitel der Wiener

Prof. Komm.-Rat. Mag. Dr. Gerhard Feltl

Architekturgeschichte geschrieben und geht – optimal vorbereitet – in das Jubiläumsjahr

2008.

Prof. Komm.-Rat Peter Gruber

Aufsichtsrat

Dr. Walter Schwartz (Vorsitzender)

Mit der im Jahr 2007 geschaffenen neuen VIP-Lounge und dem neuen VIP-Corner Dir. Komm.-Rat Peter Hanke (Stellvertreter)

wurde der wichtige Bereich „Corporate Hospitality“ etabliert und es konnten zusätzliche

Großsponsoren und Geschäftspartner gewonnen werden, die ihrerseits Gäste Mag. Ulrike Huemer

SR MMag. Dr. Sandra Hofmann

Mag. Bettina Klötzl

einladen und im attraktiven Ambiente Top-Events der Wiener Stadthalle genießen.

Arbeitnehmervertreter

Die Wiener Stadthalle ist jedoch nicht nur ein entscheidender Kultur-, Sport- und Walter Krizmanits

Herbert Tegel

Entertainment-Anbieter, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für diese

Josef Weissenburger

Stadt: Wie eine aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien eindrucksvoll feststellt,

generiert die Wiener Stadthalle auch eine jährliche Wertschöpfung von rund

70 Millionen Euro.

„ Im Jahr 2007 konnte die Wiener

Highlights 2007

Stadthalle eine ausgezeichnete

Neben den alljährlichen Programmfixpunkten wie Holiday on Ice, Buchungslage sowie eine deutliche

Masters of Dirt, der „BA-TennisTrophy“ oder dem „Fest der Pferde“ Erhöhung auf rund 460 Veranstaltungstage

verzeichnen.“

sind die Auftritte von Ennio Morricone, Woody Allen and his New

Orleans Jazz Band, Take That, The Police oder West Side Story als

Prof. Peter Gruber, Prof. Dr. Gerhard Feltl

besondere Highlights zu nennen.

Die Eigenproduktion des erfolgreichen Disney-Musicals „High School Musical“

sorgte im September 2007 mit mehr als 12.000 Besucherinnen und Besuchern

mehrmals für eine ausverkaufte Halle F.

Ausblick

Im Jahr 2008 feiert die Wiener Stadthalle ihren 50. Geburtstag. Das Jubiläumsjahr ist

zwar eine hervorragende Gelegenheit, auf eine imposante Erfolgsgeschichte zurückzublicken,

ist aber gleichzeitig auch der Start in eine neue Ära mit handfesten Zielen

und Vorhaben. So wird die Wiener Stadthalle ihr Unterhaltungsangebot weiter ausbauen

und auch verstärkt Eigen- und Koproduktionen anbieten. Der Anteil in diesem

Segment soll auf 25 Prozent ansteigen, wobei eine wichtige Zielgruppe die

Jugend und ein besonderes Anliegen die Förderung junger Musicaltalente sein wird.

45


FREIZEIT-, KULTUR- UND VERANSTALTUNGSMANAGEMENT

Haus der Musik – das Klangmuseum

Haus der Musik Auch das Jahr 2007 brachte nach der deutlichen Steigerung an Besucherinnen und

Betriebsges.m.b.H. Besuchern im Mozartjahr ein sehr erfreuliches Ergebnis für das Haus der Musik. Zum

1010 Wien, Seilerstätte 30 einen ist es gelungen, den touristischen Gästezuwachs aus dem Mozartjahr mitzunehmen

und zum anderen ist mit den umfangreicheren Live-Konzerten, Kinder-

Tel.: +43 (1) 516 48

Fax: +43 (1) 512 03 15

E-Mail: info@hdm.at programmen und Sonderausstellungen gerade für das Wiener Publikum ein attraktives

Angebot über das gesamte Jahr geschaffen worden.

Web: www.hdm.at

Somit konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 ein neuerliches Spitzenergebnis

Geschäftsführung

mit annähernd 200.000 Besucherinnen und Besuchern erzielt werden. Seit seiner

Simon K. Posch

Eröffnung im Jahr 2000 wurde das Haus von einer Million Gästen besucht.

Seinen Stellenwert als bedeutende außerschulische Bildungseinrichtung konnte das

Haus der Musik abermals unter Beweis stellen, indem es 2007 mehr als 1.000 Schulklassen

mit etwa 30.000 Schülerinnen und Schülern, vorwiegend aus Wien, begrüßen

konnte. Durch die gute Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht,

Kunst und Kultur können im Rahmen der „Wien Aktion“ mittlerweile aber auch

immer mehr Schulen aus den Bundesländern gezählt werden.

Der Gesamtanteil der Besucherinnen und Besucher, die nicht aus Wien stammen,

betrug 2007 rund 75 Prozent, wodurch auch der kulturtouristische

Stellenwert des Klangmuseums unterstrichen wurde. Um

„ Unsere Anstrengungen werden sich

in den kommenden Monaten vor auch vermehrt internationale Gäste zu erreichen, wurden sowohl

allem dahingehend ausrichten, die großen touristischen Leitmessen besucht als auch die Zusammenarbeit

mit Wien-Tourismus, Österreich Werbung und interna-

unsere Partnerschaft mit den österreichischen

Schulen und unseren tionalen Reiseveranstaltern forciert.

touristischen Partnern zu intensivieren

und weiter auszubauen.“ räumlichkeiten im Haus. Mit insgesamt 108 Fremdveranstaltun-

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch die Veranstaltungs-

Simon K. Posch gen, wie Firmenpräsentationen, Pressekonferenzen, Diskussionen,

Konzerten oder Events unterschiedlichster Art, konnte bei der Vermietung

eine Steigerung von zwölf Prozent verzeichnet werden.

Insgesamt wurden 56 Eigenveranstaltungen, zu denen zum Beispiel die Konzertreihe

„Live in Stage“ sowie die Simsa-Kinderkonzerte zählen, umgesetzt, die unter anderem

auch durch die neu eingeführte MemberCard sowie die Kinderclub-Card

bestens besucht waren.

Ausblick

Für das Jahr 2008 sind vermehrt Veranstaltungen mit den Wiener Philharmonikern,

die im Haus auch ihr eigenes Museum haben, geplant. Zusätzlich wird deren Ausstellungsbereich

überarbeitet und ein Schwerpunkt zum Thema „100 Jahre Herbert

von Karajan“ gesetzt. Weitere Adaptierungen sind für die dritte Etage geplant, auch

schon im Hinblick auf das Haydnjahr 2009. Der Innenhof wird 2008 mit neuem

Interieur für zeitgemäßeres Ambiente sorgen und somit auch dem gastronomischen

Bereich mehr Attraktivität verleihen.

46


Jüdisches Museum Wien

Jüdisches Museum der Stadt

Wien GmbH

1010 Wien, Trattnerhof 2/106

Tel.: +43 (1) 535 04 31

Fax: +43 (1) 535 04 24

E-Mail: info@jmw.at

Web: www.jmw.at

Geschäftsführung

Dr. Karl Albrecht-Weinberger

Mit sechs Ausstellungen im Haupthaus und zwei sehr erfolgreichen Präsentationen im Dipl.-Ing. Georg Haber

Museum Judenplatz konnte das Museum auch 2007 wieder die gewohnten 100.000

Aufsichtsrat

Besucherinnen und Besucher zählen. 97 Abendveranstaltungen und zahlreiche Führungen,

Kinder- und Schulprogramme mit fast 34.000 Teilnehmerinnen und Teil-

Präsident Dr. Ariel Muzicant (1. Stellvertreter)

Komm.-Rat Dr. Thomas Lachs (Vorsitzender)

nehmern trugen wesentlich zum wirtschaftlichen Gesamtergebnis des Museums bei: Hofrat Dr. Günter Düriegl (2. Stellvertreter)

Dominiert wurde die Ausstellungstätigkeit 2007 von zwei auch inhaltlich in wissenschaftlichen

Kreisen viel beachteten Ausstellungen: Die Schau „Beste aller Frauen.

Prof. Dr. Alexander Friedmann

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Dr. Johann Marte

Weibliche Dimensionen im Judentum“, welche die Rolle der jüdischen Frau im religiösen,

wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Kontext reflektierte, wurde vom

Robert Sperling

Arbeitnehmervertreter

Jüdischen Museum Frankfurt übernommen, wo sie noch bis zum Frühjahr 2008

Mag. Gerhard Milchram

gezeigt wird.

In der zeitgeschichtlichen Dokumentation „Ordnung muss sein“

wurde der sensationelle Fund von Akten und Archivalien der „ Die Gästezahlen haben sich in den

Israelitischen Kultusgemeinde aus der Nazizeit mit Beständen des letzten Jahren stabil auf rund 100.000

historischen Archivs der Israelitischen Kultusgemeinde Wien konfrontiert.

Im Jahr 2000 stieß ein Team der Israelitischen Kultusge-

die acht Einzelausstellungen und zahl-

eingependelt. Dies ist zum einen auf

meinde (IKG) Wien in einem Zinshaus im 15. Wiener Gemeindebezirk

auf 800 Umzugskartons gefüllt mit Akten und Dokumenten allem auf die sehr erfolgreiche Tätigreiche

weitere, zum anderen aber vor

aus dem Bestand der Wiener Kultusgemeinde. Bei näherer Untersuchung

stellte sich heraus, dass davon rund 500.000 Seiten aus lungstätigkeit für junge Menschen

keit der pädagogischen Vermitt-

der Zeit zwischen 1938 und 1945 stammten. Ein längst vergessener zurückzuführen.“

Teil des Archivs der IKG Wien war wieder gefunden worden.

Dr. Karl Albrecht-Weinberger

Damit ist die Wiener Jüdische Gemeinde in einzigartiger Weise in

der Lage, die eigene Geschichte zu dokumentieren. Dem steht die fast völlige

Vernichtung eines bedeutenden Teils des Wiener und österreichischen jüdischen

Gemeinwesens gegenüber. Der zur Ausstellung publizierte Katalog selbst wurde vom

Hauptverband des Österreichischen Buchhandels als „eines der schönsten Bücher

2007“ ausgezeichnet.

Die kunsthistorische Schau zum Phantastischen Realismus und die Personalien über

Felix Salten, Oscar Strnad, Wilhelm Reich, Paul Goldmann und die Korngolds sind

Bestandteil des vielfältigen Ausstellungsangebotes, zu dem auch kurzfristig eine Ausstellung

über Josef Frank vom Jüdischen Museum in Stockholm übernommen wurde.

47


FREIZEIT-, KULTUR- UND VERANSTALTUNGSMANAGEMENT

KunstHausWien

KunstHausWien GmbH

1030 Wien, Untere Weißgerberstraße 13

Tel.: +43 (1) 712 04 91

Fax: +43 (1) 712 04 96

E-Mail: information@kunsthauswien.com

Web: www.kunsthauswien.com

Geschäftsführung

Lagebericht

Mit dem Stichtag 17. September 2007 erwarb die Wien Holding 100 Prozent der

Anteile der KunstHausWien GmbH (vormals Museums-Betriebsgesellschaft m.b.H.)

vom alleinigen Gesellschafter Joram Harel zum symbolischen Kaufpreis von einem

Euro. Die Hundertwasser-Leihgaben stehen dem Museumsbetrieb für Ausstellungen

weiterhin zur Verfügung.

Dr. Franz Patay

In den Jahren vor der Übernahme durch die Wien Holding wurden nur die notwendigsten

Investitionen getätigt, sodass bei der gesamten Infrastruktur des Hauses

ein großer Nachholbedarf besteht, um das Museum betriebsfähig zu halten. Zur

Abdeckung nötigster Investitionen und zur Stärkung des Eigenkapitals wurden von

der Magistratsabteilung 7 für die Jahre 2008 und 2009 jeweils

„ Die langfristige, auf Nachhaltigkeit

100.000,- Euro Subvention in Aussicht gestellt.

für die Stadt Wien ausgerichtete

Unternehmenspolitik der Wien Holding

Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen zeigen, dass das Haus nur

ermöglicht es dem KunstHausWien,

annähernd ausgeglichen geführt werden kann, wenn dringend

dringend benötigte Investitionen zu anstehende Investitionen getätigt werden, die Wechselausstellungen

ökonomisch erfolgreich sind und die Geschäftstätigkeit des

tätigen und sich so langfristig in der

äußerst kompetitiven Museumslandschaft

zu behaupten.“

Investitionszuschuss wurde von der Magistratsabteilung 7 eine

Museumsshops ausgebaut werden kann. Zusätzlich zum einmaligen

Dr. Franz Patay jährliche Abgangsdeckung von maximal 50.000,- Euro zugesichert.

Die Übernahme durch die Wien Holding kann sicherlich als der Höhepunkt für das

Unternehmen KunstHausWien GmbH gelten und war ein ganz entscheidender

Einschnitt in der Geschichte des Unternehmens.

Ausblick

Die Wechselausstellungen (Guy Bourdin, Jean Tinguely, Der unbekannte Hundertwasser)

für das Jahr 2008 wurden noch von Joram Harel geplant. Die Programmierung

durch die neue Geschäftsführung wird erst im ersten Quartal 2009 beginnen.

Trotzdem wird das Jahr 2008 ein Jahr der Investitionen und des Neuaufbruches.

Neben den geplanten Umbauten des Museumsshops, der Neuverpachtung des

Restaurants/Cafés und der Erneuerung der technischen Infrastruktur wird es in

Zukunft vermehrt eine inhaltliche Ausrichtung auf Friedensreich Hundertwasser geben.

Die Tatsache, dass das KunstHausWien die weltweit einzige permanente Hundertwasser-Ausstellung

zeigt, soll in der Kommunikation stärker betont werden.

Die Ausstellung „Unbekannter Hundertwasser“ zum 80. Geburtstag des Meisters

zum Jahresende 2008 wird der Beginn einer Neupositionierung des KunstHausWien

als Hundertwasser Museum werden.

48


FREIZEIT-, KULTUR- UND VERANSTALTUNGSMANAGEMENT

Mozarthaus Vienna

Mozarthaus Vienna Errichtungsund

Betriebs GmbH

Nach dem außerordentlich positiven Ergebnis 2006, das deutlich über den Erwartungen

gelegen ist, hat sich der Betrieb des Mozarthaus Vienna im Jahr 2007 konsolidiert.

Um die zukünftige Nachfrage langfristig zu stabilisieren und um eine geordnete

Marktentwicklung zu gewährleisten, hat das Mozarthaus Vienna in Kooperation

mit dem Wien-Tourismus Marketinginitiativen in den östlichen Nachbarstaaten,

in Russland und den übrigen GUS-Staaten gesetzt und das Angebot für die wichtigsten

Ostmärkte weiter ausgebaut.

Geschäftsführung

Die inhaltlichen Aktivitäten wurden um vielfältige Angebote erweitert, die sich insbesondere

an Familien und Schulen wenden: Über eine Informationsdatenbank, das

Dr. Gerhard Vitek

Learning Center, haben Schulklassen und jugendliche Mozartfans die Möglichkeit,

umfangreiche Informationen abzurufen. Darüber hinaus sind projektorientierte Lehrund

Lernaktivitäten möglich, wo unter der Anleitung einer Museumspädagogin

interaktive Arbeitsstationen zur Verfügung stehen.

Weiters wurde ein eigener Audioguide für Kinder in den Sprachen

„ Mit der erfolgten Erweiterung seiner Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Polnisch, Russisch,

Leistungen insbesondere für Familien Ungarisch und Tschechisch entwickelt, der in der Besucherführung

und Schulen hat das Mozarthaus dem Guide für Erwachsene folgt. Mit diesen erweiterten Angeboten,

welche auch von der EU im Rahmen des Programmes „Kultur

Vienna sein umfangreiches Angebot

erfolgreich vervollständigt, um langfristig

alle vorhandenen Besucherschlossen

und mehrfache Besuche attraktiv gemacht werden.

2000“ gefördert werden, sollen weitere Besucherpotenziale erpotenziale

zu erschließen.“

Auch das wachsende Konzertangebot erfreut sich zunehmender

Dr. Gerhard Vitek Beliebtheit. Gemeinsam mit dem renommierten „Jess-Trio-Wien

etwa wurde im Konzertsaal des Hauses im Rahmen von Matineen

eine Auswahl aus dem Sonatenwerk Mozarts, das er für Klavier und Violine komponiert

hat, präsentiert. Im Rahmen der „kulttour“ der Wien Holding wurden Klavierkonzerte

mit den Siegerinnen und Siegern des AMADEUS Jugendmusikwettbewerbes

gemeinsam mit der Stadt Brünn durchgeführt.

Weiters konnte mit Themen zu „Wirtschaft und Kultur zur Zeit Mozarts und heute“

oder „Die Freimaurer und die Religion“ ein großer Publikumszuspruch erreicht

werden. Das gilt auch für Sonderausstellungen wie „Der ewige Don Juan, Mozart,

Da Ponte und Casanova“, in der sich das Mozarthaus Vienna der Beziehung von

Mozart zu Giacomo Casanova und Lorenzo Da Ponte und der Prager Premiere des

„Don Giovanni“ gewidmet hat.

1010 Wien, Domgasse 5

Tel.: +43 (1) 512 17 91

Fax: +43 (1) 512 17 91-91

E-Mail: office@mozarthausvienna.at

Web: www.mozarthausvienna.at

Ausblick

Aufgrund der Marketingaktivitäten, der erfolgreichen Verhandlungen spezieller

„Kultur-Packages“ mit Reiseveranstaltern sowie eines spürbar verstärkten Kulturinteresses

des Ostgeschäftes wird mit einer Stabilisierung der Nachfrage gerechnet,

sodass von einem Erreichen des Plansolls von 140.000 zahlenden Besucherinnen und

Besuchern für 2008 auszugehen ist.

50


Wien Ticket

Das Jahr 2007 der Wien Ticket war geprägt von einer Vielzahl von neuer Kundenbeziehungen

als Ergebnis des intensivierten Marktauftrittes. Darüber hinaus konnten

einige Großprojekte umgesetzt werden.

WT Wien Ticket GmbH

1060 Wien, Linke Wienzeile 6

Tel.: +43 (1) 588 30-529

Fax: +43 (1) 588 30-539

E-Mail: office@wien-ticket.at

Web: www.wien-ticket.at

Beim SK Rapid Wien wurden nach den Vorbereitungen des Jahres 2006 eine Vielzahl

von Modernisierungen durchgesetzt. Neben neuen Saisonkarten im neuen Design,

Geschäftsführung

einer neuen Beschilderung und Besucherführung sowie vielen neuen Möglichkeiten

Mag. Markus Weber

für Rapid-Fans sprengte vor allem das „print-at-home“-Ticket alle Erwartungen.

Bereits wenige Spiele nach seiner Einführung nützten pro Spiel bis zu 1.500 Rapid- Beirat

Fans das komfortable Service zum Ticketdruck daheim.

Mag. Erwin Molnar (Vorsitzender)

Dr. Herbert Szirota (Stellvertreter)

Die Bemühungen zur Reorganisation des Call-Centers wurden fortgesetzt und im

Mag. Wolfgang Hülbig

Sommer konnte mit der kompletten Telefonbetreuung für die Shows von Palazzo

einer der größten derartigen Aufträge gewonnen werden. Der Verkauf für „Rebecca“

und „We Will Rock You“ im Raimund Theater lief hervorragend, ebenso wie der

Verkauf für die Veranstaltungen in der Wiener Stadthalle.

Mit etwas Verzögerung konnte die Pratercard noch im Spätsommer 2007 eingeführt

werden. Dabei wurde ein völlig neuartiges Konzept zur Datenübertragung über das

Mobilfunknetz verwendet. Dies ermöglicht einen raschen Ausbau dieses Verbundkartensystems

in vielen anderen Bereichen der Stadt Wien. Ein Teil

der Erfahrungen der Pratercard konnte dann auch bei der Konzeption

der Stadthallen-Card im Herbst eingebracht werden.

„ Nach der Fertigstellung der Umgestaltung

der Theater der Vereinigten

Insgesamt konnten mit einer konstanten Anzahl von Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter über das Ticketsystem der Wien Ticket im

Bühnen Wien kehrt Wien Ticket im

Jahr 2008 ins ruhigere Fahrwasser

Jahr 2007 knapp unter drei Millionen Tickets verkauft werden.

zurück und kann sich voll dem kontinuierlichen

Ausbau der hervorragen-

Somit steht das Unternehmen nach nur drei Jahren auf dem Markt

nun vor dem Sprung zur Nummer eins für Ticketing-Dienstleistungen

in Österreich. Um diese Erfolge fortzusetzen, wird in

den Marktstellung widmen.“

Mag. Markus Weber

die Erweiterung der Ticketing-Software investiert.

Ausblick

Durch die Wiedereröffnung des Ronacher Theaters im Juni 2008 kehrt eine wichtige

Veranstaltungsstätte in den Kreis der von Wien Ticket betreuten Theater zurück.

Dadurch wächst die Anzahl der verkauften Tickets schlagartig an, ebenso wie durch

die große „Tutanchamun“-Ausstellung im Wiener Völkerkundemuseum. Wien Ticket

freut sich auch auf die große Anzahl von Veranstaltungen rund um die EM 2008.

Darüber hinaus wird die Gesamtstrategie in Abstimmung mit den Gesellschaftern

überarbeitet. Schließlich soll Wien Ticket 2008 als das Kompetenzzentrum für

Ticketing, Verbundkarten und Zutrittskontrolle für alle Abteilungen, Dienststellen

und Unternehmen der Stadt Wien positioniert werden.

51


Wiener Hafen-Gruppe

Central Danube

TINA Vienna

Logistik

und Mobilität

52


LOGISTIK UND MOBILITÄT

Wiener Hafen-Gruppe

Wiener Hafen Management

GmbH (WHM)

1023 Wien, Seitenhafenstraße 15

Tel.: +43 (1) 727 16-0

Fax: +43 (1) 727 16-200

E-Mail: office@wienerhafen.com

Web: www.wienerhafen.com

Geschäftsführung

Mag. Walter Edinger

Komm.-Rat Friedrich Pacejka

Aufsichtsrat

OSR MMag. Robert Spacek (Vorsitzender)

OAR Gerhard Kammerer (1. Stellvertreter)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke (2. Stellvertreter)

Präsident Paul Höfinger

Dipl.-Ing. Mag. Dr. Peter Kunisch

OAR Gerhard Mörtl

OSR Dr. Peter Pollak, MBA Mit den Frachthäfen Freudenau, Albern und Lobau, dem Personenhafen bei der

Vorst.-Dir. Ing. Gerhard Schmid Reichsbrücke und mehr als 120 hauptsächlich logistiknahen Unternehmen ist das

Dir. Senator h. c. Prof. Mag. Dr. Günther Schön

Logistikzentrum Hafen Wien das größte Güterverteilzentrum in Ostösterreich. Der

Vorst.-Dir. Dr. Martin Simhandl

Stadtbaudir. Dipl.-Ing. Gerhard Weber Güterumschlag von nahezu 12 Mio. Tonnen unterstreicht die weiter steigende

Bedeutung. Im Jahr 2007 konnte die Umschlagmenge der Hafengesellschaften um

Arbeitnehmervertreter

16 Prozent auf mehr als 5,5 Mio. Tonnen erhöht werden. Mit 1,6 Mio. Tonnen wurde

Anton Hagl

der Schiffsumschlag im Vergleich zu 2006 um 25 Prozent gesteigert. Im Herbst wurde

Silvia Riegler

die dritte Rohstofflagerhalle mit einer Lagerkapazität von 20.000 Tonnen im Hafen

Freudenau plangemäß fertig gestellt und in Betrieb genommen. Damit wurde die

Lagerkapazität für Schüttgüter in Hallen auf 36.000 Tonnen ausgebaut.

Auch die umgeschlagenen 72.000 Personenkraftwagen

„ Die Bedeutung trimodaler Güterverkehrszentren

wie der Wiener Hafen

bestätigen die Position des Autoterminals im Wiener Hafen als

wird auch durch die Diskussion über

wichtigster Verteilknoten Ostösterreichs.

Klimaveränderungen weiter zunehmen.“

Komm.-Rat Friedrich Pacejka

2007 fanden wiederum spektakuläre Schwergutumschläge im

Hafen Albern und im Hafen Freudenau statt. So zum Beispiel der

Umschlag von zwei Gasturbinen und zwei Generatoren für das Kraftwerk Simmering,

von Gleisbaumaschinen, die gleich auf Schiene gesetzt wurden, und von einer

18 Meter langen Motoryacht für eine Messeveranstaltung im Messezentrum Wien.

Ausblick

Im Jahr 2008 werden die Arbeiten zur Verlegung der B14/Freudenauer Hafenstraße

in die Seitenhafenstraße beginnen, um ab 2010 den Containerterminal vom Durchfahrtsverkehr

zu entlasten. Die 2007 begonnenen Bauarbeiten zur Errichtung des

Hafentores samt der erforderlichen Dammverstärkungen werden 2009 abgeschlossen

und damit der Hafen Freudenau zukünftig vor Hochwasser geschützt sein.

54


Wiener Hafen,

GmbH & Co KG (WHG)

Wiener Hafen und Lager Ausbauund

Vermögensverwaltung,

GmbH & Co KG (WHV)

1023 Wien, Seitenhafenstraße 15

Tel.: +43 (1) 727 16-0 Fax: DW 200

E-Mail: office@wienerhafen.com

Web: www.wienerhafen.com

Wiencont Container Terminal

Gesellschaft m.b.H.

1020 Wien,

Freudenauer Hafenstraße 12

Tel.: +43 (1) 727 72-0 Fax: DW 19

E-Mail: office@wiencont.com

Web: www.wiencont.com

Geschäftsführung

Mag. Walter Edinger

Aufsichtsrat

Dir. Komm.-Rat Friedrich Pacejka

(Vorsitzender)

Dir. Lars Hedderich (Stellvertreter)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Dir. Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

Arbeitnehmervertreter

Andrea Buchecker

WienCont

Thomas Haindl

Der Containerterminal der Wiener Hafen Tochter WienCont hat sich auch im Jahr

2007 wiederum erfolgreich weiterentwickelt und erreichte mit 323.000 Containereinheiten

(TEU) einen neuerlichen Umschlagrekord mit einem Zuwachs von

17 Prozent.

Der Terminal im Hafen Freudenau konnte damit nicht nur seine „ WienCont ist für die Erfüllung der

führende Marktposition im Überseeverkehr stärken, sondern höchsten Anforderungen an ein

gewinnt auch zunehmend an Bedeutung für „Kontinentale Kombiverkehre“.

Das dichte Netz an wöchentlichen Ganzzügen zwischen Kombiterminal bestens gerüstet und

modernes und zukunftsorientiertes

Wien und den großen europäischen Seehäfen wird laufend um kann seine zentrale Position als

Verbindungen nach Südosteuropa erweitert.

Kombiverkehrsdrehscheibe für

Ostösterreich weiter ausbauen.“

Ausblick

Mag. Walter Edinger

Die für Herbst 2008 geplante Fertigstellung der Erweiterung des Kombiterminals

inklusive der Inbetriebnahme von zwei neuen Containerkränen wird plangemäß

erfolgen und damit die wichtigste Voraussetzung für weiteres Wachstum schaffen.

55


LOGISTIK UND MOBILITÄT

DDSG - BLUE DANUBE

SCHIFFAHRT GMBH.

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 588 80

Fax: +43 (1) 588 80-440

E-Mail: info@ddsg-blue-danube.at

Web: www.ddsg-blue-danube.at

Geschäftsführung

Mag. Helmut Richter

Aufsichtsrat

Dir. Mag. Norbert Draskovits (Vorsitzender)

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke (Stellvertreter)

Dir. Mag. Harald Nograsek

Dir. Komm.-Rat Friedrich Pacejka

Dir. Dr. Ronald Schrems

Dir. Mag. Robert Wildling

DDSG Blue Danube

Durch den Erwerb eines zusätzlichen Rundfahrtschiffes für Wien im Jänner 2007

konnte die DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH die Position als Marktführer im

Bereich der Ausflugsschifffahrt in Österreich weiter ausbauen.

Insgesamt war das Jahr 2007 für das Unternehmen im Hinblick auf die beförderten

Passagiere und die daraus resultierenden Einnahmen ein Rekordjahr. Die größte Steigerung

mit mehr als 45 Prozent Zuwachs an Passagieren konnte – nicht zuletzt aufgrund

der Kapazitätserweiterung – in der Bundeshauptstadt erreicht werden.

Umsatzzuwächse bei fast allen Produktgruppen in der Höhe von rund neun Prozent

haben leider nicht zu der erwarteten positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses

geführt. Insbesondere gestiegene Energiekosten sowie getätigte Instandhaltungen

haben die Zuwächse bei den Einnahmen überkompensiert.

Höhepunkte 2007

Die bereits erwähnte erfolgreiche Ausweitung der Produktpalette in Wien durch den

Zukauf der MS Schlögen im Jänner 2007 hat in der Folge auch zu einer Optimierung

der Fahrzeiten und der Streckenführung geführt. Nunmehr können Donau-Rundfahrten

in Wien im 2-Stunden-Takt angeboten werden. Durch die zusätzlichen

Kapazitäten haben sich auch Anzahl und Vielfalt der abendlichen

„ Mit dem dritten Rundfahrtschiff in Eventfahrten zu unterschiedlichen Themen erhöht. Ein Highlight

Wien können wir optimale Abfahrtszeiten

anbieten und damit das lingsausbildung von den Nachwuchsnautikern des Unternehmens

war dabei die „Falco-Night“. Eine Fahrt, die im Rahmen der Lehr-

touristische Angebot der Stadt Wien selbstständig organisiert und zu einem sensationellen Erfolg wurde.

weiter ausbauen.“ Mag. Helmut Richter Wie jedes Jahr ist aber der absolute Höhepunkt der österreichischen

Ausflugsschifffahrt die Fahrt zur Sonnwendfeier in der

Wachau. Mit mehr als 2.000 Gästen war die Flotte der DDSG zwischen Melk und

Krems unterwegs. Dieses Event ist nicht nur für Schifffahrts- und Feuerwerksfanatiker,

sondern auch für alle Wienerinnen und Wiener ein absolutes Muss.

Ausblick

Auch in der Wintersaison hat das Unternehmen an der weiteren Verbesserung des

Angebotes gearbeitet. Diesmal lag der Fokus auf den internen Prozessen. Mit Beginn

2008 wird die Buchbarkeit der DDSG-Angebote im Internet wesentlich erweitert und

verbessert. Zusätzlich kommt ein neues Ticketsystem, das neben optisch ansprechenden

Fahrkarten auch eine Vereinfachung in der Handhabung bringen wird.

Nautische Herausforderung im Jahr 2008 wird der Betrieb des zweiten Twin City

Liners zwischen Wien und Bratislava. Die DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH. übernimmt

dabei – wie schon beim sehr erfolgreichen Twin City Liner 1 – die operative

und nautische Abwicklung des Schifffahrtsbetriebes.

56


Wiener Donauraum

Wiener Donauraum Länden

und Ufer Betriebs- und

In der Schifffahrt deutet derzeit vieles auf eine Renaissance der Kreuzfahrt hin.

Parallel dazu entwickelt sich die Ausflugsschifffahrt, belebt durch gezielte innovative

Impulse in den letzten Jahren, ausgezeichnet. Der Hafenbetrieb trug dieser Entwicklung

Rechnung und hat sich zu einem Multi-Servicezentrum für die Belange der

Schifffahrt entwickelt.

Unter Berücksichtigung der sehr erfolgreich operierenden regelmäßigen Linienverbindung

zwischen Wien und Bratislava, dem Twin City Liner, konnte die Anzahl der

Entwicklungs GmbH

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 727 10-201

Fax: +43 (1) 727 10-290

E-Mail: office@donauraum.at

Web: www.donauraum.at

Geschäftsführung

Dr. Ronald Schrems

abgefertigten Passagiere nach dem Boom-Jahr 2006 erneut gesteigert werden. Sie

betrug 2007 rund 305.000 Passagiere, was einer kräftigen Steigerung um 15 Prozent

zum Vorjahr entspricht. Bedingt durch die Schaffung mehrerer Anlegestellen im

Einzugsbereich von Wien reduzierte sich die Anzahl der Schiffsanlegungen

und lag mit 4.371 knapp unter dem Vorjahresniveau. „ Mit dem für 2009 geplanten neuen

In der Kreuzfahrtschifffahrt wurden etwa 200.000 Passagiere abgefertigt,

Schiffstationsgebäude ‚Wien City’ wird

was einer Steigerung von fünf Prozent entspricht.

ein neues ‚Landmark’ am Donaukanal

Das Bürogebäude der Wiener Donauraum Gesellschaft war im gesetzt.“

Dr. Ronald Schrems

Geschäftsjahr 2007 komplett ausgemietet, was zu einer Umsatzsteigerung

um fünf Prozent aus dem Mietengeschäft führte. In Summe konnte die

Gesellschaft dadurch ihr Ergebnis auf hohem Niveau stabilisieren und eine leichte

Umsatzsteigerung erzielen.

Die Aufgaben im Bereich der Entwicklung der Ländenflächen in Wien wurden konsequent

weitergeführt. Im April wurden im Rahmen einer Ausstellung im Architekturzentrum

Wien die interessantesten Beiträge und das Siegerprojekt des Architektenwettbewerbes

für das neu zu errichtende Schiffstationsgebäude „Wien City“ der

Öffentlichkeit präsentiert. Im Spätherbst des Jahres 2007 wurden die Planungen und

vorbereitenden Arbeiten für die Schiffstation beim Schwedenplatz abgeschlossen.

Ausblick

Der Spatenstich für das Stationsgebäude „Wien City“ ist für den Herbst des

Geschäftsjahres 2008 geplant. Bereits im Frühjahr wird der neu errichtete Doppel-

Ponton für die An- und Ablegungen des Twin City Liners eingeschwommen und in

Betrieb genommen. Damit wird der deutlichen Ausweitung der Personenschifffahrt

im Donaukanal Rechnung getragen.

Bei den Donauländen im Bereich der Reichsbrücke werden auch heuer im Gefolge

der Erweiterung des Schengenraumes über die österreichischen Grenzen hinaus weitere

Ländenflächen, insbesondere mit der obersten Schifffahrtsbehörde, getauscht

und damit der laufende Hafenbetrieb optimiert. Das Großprojekt „Waterfront –

Wien an die Donau“ wird weiter durch vorbereitende Maßnahmen vorangetrieben.

57


LOGISTIK UND MOBILITÄT

Central Danube

Central Danube Region

Marketing & Development GmbH

1020 Wien, Handelskai 265

Tel.: +43 (1) 727 10-201

Fax: +43 (1) 727 10-290

E-Mail: office@centraldanube.at

Web: www.centraldanube.at

Geschäftsführung

Dr. Ronald Schrems

Dr. Andreas Hopf

Geschäftsverlauf

Das Jahr 2007 war maßgeblich von zwei unabhängig voneinander betriebenen

Geschäftsfeldern geprägt, die beide eine dynamische Entwicklung genommen haben:

die strategische Weiterentwicklung und operative Umsetzung des Projektes Twin City

Liner und das Projektgebiet Energy Contracting. In beiden Geschäftsfeldern wurden

die Erwartungen übertroffen und schlugen sich in einer deutlichen Ausweitung des

Umsatzes auf rund drei Mio. Euro nieder. Die Gesellschaft agiert bei allen Aktivitäten

als Akquisitions- und Marketinginstrument zur Entwicklung von Infrastrukturprojekten

in der „Central Danube Region“ und kann diese Aufgaben eigenständig finanzieren.

Twin City Liner

Das Erfolgskonzept für den Twin City Liner war der reguläre Linienbetrieb mit dem

Schnellkatamaran über eine volle Saison. Um der starken Nachfrage gerecht zu werden,

wurde ein Frühjahrsfahrplan im März und ein Winterfahrplan im November sowie

Dezember eingeführt, die beide in eingeschränktem Betrieb an

„ Die operativ und finanziell erfolgreichen

Projekte Twin City Liner und

Wochenenden und Feiertagen abgewickelt wurden. In der Hauptsaison

von Anfang April bis Ende Oktober wurden täglich drei

Energy Contracting haben bestätigt,

Linienfahrten durchgeführt. Im Sommer verkehrte der Schnellkatamaran

zusätzlich testmäßig freitags und samstags im Spätabend-

dass aus der Vision einer länderübergreifenden

Europaregion gelebte

betrieb (Abfahrt Wien 20:30 Uhr, Abfahrt Bratislava 22:30 Uhr) und

Realität werden kann.“

erfreute sich dabei einer regen Nachfrage. Durch diese Maßnahmen

konnte die Zahl der beförderten Passagiere von rund 79.000

Dr. Andreas Hopf, Dr. Ronald Schrems

im Jahr 2006 auf nahezu 108.000 im Berichtsjahr gesteigert werden. Der Twin City

Liner verkehrte dabei rund 1.400 Mal zwischen Wien und Bratislava.

Energy Contracting

Das Geschäftsjahr war von intensiven Akquisitionen in der Central Danube Region

geprägt, wobei sich 2007 neben Ungarn auch die Stadt Wien und ihr Einzugsbereich

als interessanter Markt herauskristallisierten. Als Energiespezialist realisiert Central

Danube in den Ländern Ungarn, Slowakei, Tschechien und Österreich Energiesparpläne

für Kommunen und Gebäudekomplexe. So wurden 2007 vier Großprojekte

erfolgreich abgeschlossen. Neben Einspar-Contracting-Projekten wurden Ökoenergie-

Contracting-Projekte (Biomasse, Biogas, Solaranlagen) geplant und umgesetzt.

Ausblick

Im Frühjahr wird ein zweiter Schnellkatamaran in Betrieb genommen. Damit wird der

Twin City Liner bis zu fünf Mal täglich zwischen Wien und Bratislava pendeln und sich

ein Kundenpotenzial von mehr als 120.000 Passagieren jährlich erschließen. Des

Weiteren wird das Geschäftsfeld um die Ausarbeitung von Energieeffizienzkonzepten

bei der technischen Planung von Neubauten erweitert.

58


TINA Vienna

TINA Vienna, seit 2003 eine Tochter der Wien Holding, hat 2007 ihr zehntes Geschäftsjahr

erfolgreich abgeschlossen. In diesem Zeitraum wurden 30 Projekte mit einem

Umsatz von mehr als 12 Millionen Euro abgewickelt.

TINA Vienna - Transport

Strategies Ges.m.b.H.

1082 Wien, Lange Gasse 30

Tel.: +43 (1) 4000-84271

Fax: +43 (1) 4000-7997

E-Mail: office@tinavienna.at

Web: www.tinavienna.at

In- und ausländische Verkehrsprojekte

Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählten der Zuschlag für das Projekt

„Frachthafenentwicklung in Belgrad“. TINA Vienna ist es gelungen, aus einem internationalen

Bieterpool für die „Pre-Feasibility Study and Conceptual Design of the New

Geschäftsführung

Dr. Kurt Gollowitzer

Mechanized Cargo Port“ ausgewählt zu werden. Die Fortsetzung dieses Projektes Dipl.-Ing. Alexandra Vogl, MSc

wird 2008 die Studie für den Containerterminal Belgrad sein. Unter der Führung von

TINA Vienna arbeitet hieran ein österreichisch-serbisches Konsortium an der Vorstudie

für die Umsetzung des neuen Hafenkonzeptes in Belgrad.

„ Als TINA Vienna werden wir in Zukunft

verstärkt einen Beitrag dazu leisten,

Kanal Krakau

Wiener Know-how im Bereich der

Am 3. September 2007 fand in Krakau das Kick-Off-Meeting zum

Stadttechnologien international zu

Hochwasserschutz-Projekt „Machbarkeitsstudie Krakauer Kanal“

positionieren und zu verwerten.“

statt. Auftragnehmer der Stadt Krakau ist TINA Vienna, unterstützt

von DonauConsult, dem Zivilingenieurbüro Paula, dem

Dr. Kurt Gollowitzer, Dipl.-Ing. Alexandra Vogl, MSc

Architekturbüro IPG aus Krakau und Hydroprojekt Warschau. Hier wird seitens des

Wiener Konsortiums das bei der Errichtung des Hochwasserschutzes bzw. der

Donauinsel erworbene Wissen eingebracht.

CENTRAL (Central European Nodes for Transport and Logistics)

Nach mehr als vier Jahren geht das Projekt CENTRAL mit einem Abschlussevent am

4. April 2008 zu Ende. Dieses unter INTERREG IIIa laufende Projekt hat zum Ziel, den

Schienenverkehr zwischen den Verkehrsknoten der Region – Wien, Györ, Bratislava

– zu verbessern. So wurden im Rahmen des Projektes nicht nur Aktivitäten gesetzt,

die zum Aus- und Aufbau von logistischen Qualitätsangeboten in den Knoten selbst,

sondern auch zur Verbesserung der logistischen Vernetzung zwischen den Knoten

führen. Projektpartner sind bmvit, Land Wien, Wiener Hafen, ÖBB sowie die

Magistratsabteilung 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung) für die inhaltliche

Koordination und die Magistratsabteilung 27 (EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung)

für die förderungstechnische Koordination.

Verkehrsnetz für die Türkei

Von Dezember 2005 bis Sommer 2007 führte die TINA Vienna gemeinsam mit einem

internationalen Konsortium – Dorsch Consult, Geomatic, NEA, Nestear und Su-yapi

– im Auftrag der EU-Kommission eine Bedarfsanalyse für die Verkehrsinfrastruktur in

der Türkei durch. Ziel war es, wichtige Verkehrswege, die das transeuropäische Netz

in der Türkei fortsetzen sollen, zu definieren.

Ansicht Hafen Belgrad

59


Entsorgungsbetriebe

Simmering

Umweltmanagement

60


UMWELTMANAGEMENT

Entsorgungsbetriebe Simmering

Entsorgungsbetriebe Simmering

Gesellschaft m.b.H. (EbS)

1110 Wien, 11. Haidequerstraße 7

Tel.: +43 (1) 760 99-0

Fax: +43 (1) 760 99-5800

E-Mail: info@ebs.co.at

Web: www.ebs.co.at

Die Entsorgungsbetriebe Simmering Ges.m.b.H. betreiben im Auftrag der Stadt

Wien die Hauptkläranlage Wien. Die Bedeckung der betrieblichen Aufwendungen

wird durch den dazu abgeschlossenen Vertrag mit der Stadt Wien über die Betriebsführung

der Hauptkläranlage Wien sichergestellt.

Geschäftsführung

Gen.-Dir. Dipl.-Ing. Peter Bortenschlager

Aufsichtsrat

OSR Dr. Josef Kramhöller (Vorsitzender)

OstBR Dipl.-Ing. Peter Ruso

(Stellvertreter)

SR Dr. Klaus Baringer

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

Dir. Dr. Erich Haider

SR Mag. Karl Pauer

Arbeitnehmervertreter

Gerhard Maresch

Dipl.-Ing. Miklos Papp

Petra Piesel

62


Die Entsorgungsbetriebe Simmering sind mit 99 Prozent an der Tierkörperbeseitigung

Wien GmbH Nfg KG (TKB) und mit einem Prozent an der Wiener Kommunal-

Umweltschutzprojektgesellschaft m.b.H. (WKU) beteiligt.

Tierkörperbeseitigung Wien

GmbH Nfg KG (TKB)

1110 Wien, Simmeringer Lände 208

Tel.: +43 (1) 767 61 76

Fax: +43 (1) 767 61 76-17

E-Mail: tkb-wien@eunet.at

Lagebericht

Die Hauptkläranlage Wien reinigt das gesamte in Wien anfallende Abwasser – das

Geschäftsführung

sind jährlich rund 200 Millionen Kubikmeter – mit einem mittleren Reinigungsgrad

Entsorgungsbetriebe Simmering

von 95 Prozent bei den Kohlenstoffverbindungen und mehr als 85 Prozent bei Gesellschaft m.b.H.

den Stickstoffverbindungen. Bei der Reinigung der Abwässer fallen rund 1,9 Mio. als persönlich haftender Gesellschafter

Kubikmeter Klärschlamm an, die in der Schlammbehandlungsanlage im Werk

Simmeringer Haide der Wien Energie Fernwärme weiterbehandelt werden.

Im Jahr 2007 wurde bei den Entsorgungsbetrieben Simmering in der Hauptkläranlage

Wien ein integriertes Managementsystem eingeführt, in dem die Belange Qualität

(ISO 9001), Arbeitssicherheit (ISO OHSAS 18001) und natürlich Umwelt (ISO 14001

bzw. EMAS-II-Verordnung) gemäß den entsprechenden Normen verankert sind.

Im Juni 2007 wurde dieser Prozess mit der erfolgreichen Zertifizierung abgeschlossen.

Die Hauptkläranlage ist damit die erste Kläranlage Österreichs, in der ein integriertes

Managementsystem implementiert ist. Im Rahmen des Umweltprogrammes konnte

2007 bereits eine Reihe von Verbesserungen erzielt werden. So

„ Das Umweltprogramm zeigt die ersten

wurde durch verfahrenstechnische Maßnahmen der Energieverbrauch

um rund sieben Prozent gesenkt.

Erfolge: So wurde 2007 der Stromverbrauch

um sieben Prozent gesenkt.“

Ausblick

Im Jahr 2009 soll durch den Einbau einer speziellen Turbine im Abwasserablauf der

Hauptkläranlage erneuerbare Energie gewonnen werden. Die Erzeugung von Strom

in einer Größenordnung von ca. 900.000 kWh pro Jahr führt zu einer Einsparung

von einem Ausstoß von jährlich rund 500 Tonnen CO 2.

Gen.-Dir. Dipl.-Ing. Peter Bortenschlager

Tierkörperbeseitigung Wien

Die Tierkörperbeseitigung betreibt die städtische Wasenmeisterei und ist vertraglich

verpflichtet, für das Land Wien die Sammlung und Entsorgung von Abfällen tierischer

Herkunft durchzuführen. Insbesondere im Seuchenfall hat die Tierkörperbeseitigung

die im Katastrophenplan des Landes Wien geregelten Maßnahmen einzuleiten

und die seuchensichere Entsorgung zu gewährleisten.

Im Jahr 2007 wurden rund 4.200 Tonnen Abfälle tierischer Herkunft abgeholt und

der Burgenländischen Tierkörperverwertungsgesellschaft zur weiteren Verarbeitung

übergeben.

Auf dem Betriebsgelände wird auch ein Heimtierkrematorium betrieben, welches

den Tierbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit von Einzeleinäscherungen bietet.

Für das Jahr 2008 ist die Errichtung eines Tierfriedhofes am Standort geplant.

63


Kabel-TV-Wien

Ö.K.O. Media

EU-Förderagentur

Medien

und Bildung

Vienna International

Exchange

64


MEDIEN UND BILDUNG

Kabel-TV-Wien

Kabel-TV-Wien

Gesellschaft m.b.H.

1010 Wien, Reichsratsstraße 11

Tel.: +43 (1) 368 34 24

Fax: +43 (1) 368 24 65

E-Mail: office@ktv.co.at

Web: www.kabeltvwien.at

Die Kabel-TV-Wien ist die Programmgesellschaft des Wiener Kabelnetzes und mit

fünf Prozent an der UPC Telekabel Wien beteiligt. Als Programmgesellschaft ist sie

verantwortlich für das angebotene Programmbouquet der UPC Telekabel Wien, ist

aber als Programmgesellschaft auch Content-Produzent: Der Einstieg der Kabel-TV-

Wien in diesem Bereich erfolgte mit einem eigenen KabelText, der gerne und ausgiebig

über den Infokanal der UPC Telekabel Wien genutzt wird.

Geschäftsführung

W24

Mag. Christian Cap

Inzwischen bietet die Kabel-TV-Wien mit W24 einen umfassenden Wien-bezogenen

Aufsichtsrat

Stadt-Fernsehkanal an, der in einem 15-Minuten-Durchlauf das neueste aus Wien

Dr. Peter Pillmeier (Vorsitzender)

den Wiener Kabelhaushalten nahebringt. Nach 18:30 Uhr sendet W24 länger dauernde

Formate, die sich zum Teil mit Wiener Themen intensiver auseinandersetzen.

SR Mag. Elisabeth Miksch-Fuchs

(1. Stellvertreterin)

Dkfm. Klaus Stadler (2. Stellvertreter)

OSR Dr. Rudolf Gerlich

Wienweb.at

OSR Mag. Dietmar Griebler, MBA

Die 2007 erfolgte Umstellung von wienweb.at von einem vorwiegend textbasierten zu

OAR Peter Zupancic

einem stärker web-tv-orientierten Informationsdienst ist ein logischer Schritt in den Medien

der Kabel-TV-Wien. Erklärtes Ziel ist es, die crossmedialen Möglichkeiten zwischen

dem Internetdienst wienweb.at und dem Informationsprogramm W24 zu vertiefen und

auf beiden Plattformen schnelle präzise Informationen über Wien

„ W24 hat sich als Wiener Stadtinformationsprogramm

etabliert und

und darüber hinausgehend auch über Österreich bereitzustellen.

als exklusives UPC-Telekabel-Wien-

UPC Telekabel Wien als Partner

Programm eine konstante Sehergemeinde

erobert.“ Mag. Christian Cap

Die UPC Telekabel Wien wird weiterhin der bevorzugte Partner bei

der Entwicklung von Medienprodukten der Kabel-TV-Wien sein.

Dabei ist anzumerken, dass die wirtschaftlichen Perspektiven für Kabelbetreiber durch

neue Technologien und Preisstrategien von Konkurrenzanbietern unter Druck geraten

sind. In Zukunft müssen die technologischen Vorteile der Kabelnetze betreffend

Qualität und Ausfallssicherheit stärker herausgestellt werden.

Auch der weitere Fortschritt der Digitalisierung der Kabelnetze ist von großer

Bedeutung. Im Netz der UPC Telekabel Wien wird seit Ende 2007 auf eine neue digitale

Box umgestellt, wobei auch in Zukunft parallel dazu das analoge Programmangebot

erhalten bleiben soll. Dadurch ist gewährleistet, dass neben einem deutlich

ausgeweiteten Grundpaket auf der digitalen Box für Zweit-, Dritt- und Viertgeräte

das analoge Programmpaket ohne weitere Installationsaufwendungen und Kosten

wie bisher zur Verfügung stehen wird.

Derzeit werden auf der digitalen Box 59 Programme im Grundpaket, 92 Programme

im erweiterten Paket sowie zusätzliche acht Programmpakete angeboten. Mit der

Auswahl dieser Programme und der Verdoppelung der Anzahl der Programme im

Grundpaket hat sich die UPC Telekabel Wien bestens gegen die Satellitentechnologie

und kabelgebundene Mitbewerber in Wien positioniert.

66


Ö.K.O. Media

Lagebericht

Die wichtigste Geschäftssparte der Ö.K.O. Media, die im Jahr 2007 ihr 20-jähriges

Bestandsjubiläum feierte, sind die Dienstleistungen für den ORF. Der Umsatzanteil

beträgt weiterhin mehr als 80 Prozent. Die nach wie vor anhaltenden Sparmaßnahmen

haben auch zu einer geringfügigen Umsatzreduktion von knapp drei Prozent

geführt. Es ist allerdings zu erwarten, dass mit Abschluss der ORF-Restrukturierungsmaßnahmen

im Bereich der ausgelagerten Dienstleistungen die Umsätze auf dem

derzeitigen Niveau stabil bleiben werden. So konnte bereits gegenüber dem Vorjahr

der Umsatzrückgang deutlich eingebremst werden.

Ö.K.O. MEDIA & MARKETING

SERVICES Gesellschaft m.b.H.

1014 Wien, Wallnerstraße 3

Postfach 3

Tel.: +43 (1) 803 50 50

Fax: +43 (1) 803 50 50-20

E-Mail: office@oekomedia.at

Web: www.oekomedia.at

Geschäftsführung

Dr. Michael Kraus

Gleichzeitig ist die Ausweitung der Geschäftssparte Werbung & Marketing gut vorangekommen.

Das Unternehmen konnte das Berichtsjahr 2007 mit einer Umsatzrentabilität

von mehr als drei Prozent neuerlich positiv abschließen. Die für die Entwicklung

der Geschäftssparte Werbung & Marketing notwendigen Personal- und

Akquisitionskosten konnten durch die Einsparungen im Bereich ORF-Dienstleistungen

fast zur Gänze kompensiert werden.

„ Als Full-Service-Marketingagentur

Höhepunkte des Berichtsjahres

Die notwendige Ausweitung und Belebung der Aktivitäten im

Bereich Werbung & Marketing wurde durch einen kompletten

unterstützt Ö.K.O. Media bereits seit

mehr als 20 Jahren Firmen mit Strategien,

Konzepten und Ideen der ‚etwas

Relaunch des Logos und der Corporate Identity unterstützt. Unter

dem Motto „... erfrischend anders!“ ist es gelungen, innerhalb

anderen Art’.“

Dr. Michael Kraus

weniger Monate das Geschäftsvolumen auf mehr als 180.000 Euro anzuheben.

Schwerpunkt sind operative Umsetzungen im Rahmen von neuen Einzelhandelseinrichtungen

in den österreichischen Nachbarstaaten, wie zum Beispiel die Fachmarktzentren

STOP.SHOP. Dort konnte sich die Ö.K.O. Media als Full-Service-Agentur

etablieren. Dies geht einher mit der starken Marktpräsenz des Ö.K.O. Media Mehrheitseigentümers

Donau-Finanz, der in den CEE-Märkten im Bereich Immobilienentwicklung

tätig ist.

Ausblick

Schon jetzt konnten weitere Aufträge für die Marketing- und Eventaktivitäten in der

Fachmarktexpansion gebucht werden und es ist für 2008 davon auszugehen, dass

sich der Umsatz in dieser Geschäftssparte zumindest um das Fünffache erhöhen

wird. Da diese Umsätze mit dem bestehenden Mitarbeiterstab abgearbeitet werden

können, ist damit zu rechnen, dass sich die Profitabilität des Unternehmens gegenüber

dem Berichtsjahr 2007 erhöhen wird.

67


MEDIEN UND BILDUNG

EU-Förderagentur

EU-Förderagentur GmbH

1070 Wien, Museumstraße 3/A/III

Tel.: +43 (1) 4000-270 68

Fax: +43 (1) 4000-99 761 41

E-Mail: office@eufa-wien.at

Geschäftsführung

Sylvia Fuchs

Die im August 2007 gegründete EU-Förderagentur bildet den rechtlichen Rahmen

für die von der Stadt Wien (Magistratsabteilung 27) zu führenden Gemeinsamen

Technischen Sekretariate (GTS) in den Programmen „Interreg IIIC East“, „CENTRAL

EUROPE“ und „SK-AT 2007-2013“. Für das Projekt „MTEC“ wird das Personal ebenfalls

von der EU-Förderagentur geführt. Im Rahmen eines Treuhandvertrages verwaltet

die Gesellschaft die Budgetmittel der Technischen Hilfe der einzelnen EU-Programme.

Programm CENTRAL EUROPE (www.central2013.eu)

Hier geht es um ein neues Europäisches Kooperationsprogramm für Zentraleuropa.

Es unterstützt transnationale Kooperationsprojekte zum weiteren Zusammenwachsen

der Regionen in der Förderperiode 2007 bis 2013. Die Projekte werden von den

Institutionen in Regionen Zentraleuropas getragen und sollen sowohl die Wettbewerbsfähigkeit

stärken als auch zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Der

Programmraum umfasst Regionen aus Deutschland, Italien, der Tschechischen

Republik, Österreich, Polen, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und

„ Bis Ende 2007 besuchten rund 4.000 der Ukraine. Das Programm wird mit 246 Mio. Euro aus dem

Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Europäischen Fonds für Regionalentwicklung unterstützt. Die

von Managing Transition in Wien Verwaltungsbehörde dieses Programmes ist die Stadt Wien

und südost- beziehungsweise (Magistratsabteilung 27).

zentraleuropäischen Städten veranstalteten

Seminare, Workshops, Programm zur Zusammenarbeit Slowakei–Österreich

Konferenzen und Beratungen.“ (www.sk-at.eu)

Sylvia Fuchs Wien beteiligt sich in der Strukturfondsperiode 2007–2013 im

Rahmen des Zieles „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“

(Nachfolgeprogramm von INTERREG III) an drei grenzüberschreitenden Programmen

mit den Nachbarn Slowakei, Tschechien und Ungarn.

INTERACT (www.interact-eu.net/mt)

Der INTERACT Point Managing Transition and External Cooperation (MTEC), 2003–

2007, war das erste EU-mitfinanzierte Projekt, das die Magistratsabteilung 27 im Jahr

2004 implementierte. Das Projekt wurde zu 90 Prozent aus dem Europäischen Fonds

für regionale Entwicklung und zu zehn Prozent von den Mitgliedsstaaten finanziert.

2004 bis 2007 unterstützte Managing Transition (MT) die Beitrittsphase der zehn

neuen Mitgliedsländer und ihre Kooperation in den INTERREG-Programmen. Das

Hauptprojektziel war der Erfahrungsaustausch anhand von „good practice“ zwischen

den Programminstitutionen der „INTERREG III A, B, C“-Programme an der

alten (EU-15) und der neuen (EU-25) Außengrenze.

2006 und 2007 unterstützte MTEC die Vorbereitung und Implementierung der

Strukturfondsperiode 2007 bis 2013. Der Wirkungsbereich wurde um die Länder des

Westbalkans erweitert.

68


Vienna International Exchange

exChange Is Good

Gemäß dem Slogan des Unternehmens erlebte Vienna International Exchange (VIE)

2007 ein Jahr voller „Change“ durch Wachstum und Erfolge. VIE hat sich, seit dem

Eintritt in die Wien Holding im Februar 2007, beiderseits des Atlantiks als ein aufstrebendes,

professionelles Unternehmen etabliert. Das Unternehmen schaffte viele

neue Kooperationen und wird durch einen prominent besetzten Beirat unterstützt.

VIE hat 2007 die Entwicklung vom Start-Up zur renommierten Private Public Partnership-Drehscheibe

zwischen Wien und den USA geschafft. Das Unternehmen wurde

unter anderem vom US-Bildungsministerium für Georgia und dem Stadtschulrat

für Wien mit der Ausführung eines im September 2007 geschlossenen bilateralen

Bildungsabkommens beauftragt.

LIA – Lehren Im Ausland

Im September 2007 unterzeichneten der Stadtschulrat für Wien und das US-Bildungsministerium

für Georgia ein bilaterales Abkommen, das es unter anderem österreichischen

Pädagoginnen und Pädagogen ermöglicht, bis zu drei Jahre in den USA zu

unterrichten. Dieses „Lehren Im Ausland“-(LIA)-Programm ist von österreichischen

Lehrerinnen und Lehrern und amerikanischen Schulen sehr begeistert aufgenommen

worden. VIE kümmert sich seit September intensiv um das Programm und freut sich,

2008 ungefähr 25 Lehrpersonen nach Atlanta schicken zu können.

Vienna International

Exchange GmbH

1080 Wien, Auerspergstraße 15/12

Tel.: +43 (1) 236 74 56

Fax: +43 (1) 236 74 56-10

E-Mail: office@VIEprogramme.at

Web: www.VIEprogramme.at

Geschäftsführung

Mag. Thomas Enzendorfer

Mag. Dr. Herbert Szirota

Beirat

Com. Craig Lesser (Vorsitzender)

Univ.-Prof. Dipl.-Ing.

Dr. Edeltraud Hanappi-Egger (1. Stellvertreterin)

Dkfm. Ferdinand Lacina (2. Stellvertreter)

Dir. Dipl.-Ing. Thomas Hintze

Präs. Komm.-Rat Brigitte Jank

Dir. Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA

Dir. Dr. Dieter Kaiser

Dir. Dkfm. Peter Püspök

Dir. Dr. Bernd Rießland

Dir. Mag. Erich Rondonell

Weitere Höhepunkte

Das VIE-Internship-Programm hat sich überdurchschnittlich entwickelt.

In den USA arbeitet Vienna International Exchange exklusiv

mit dem Kentucky Institute for International Studies (KIIS) zusammen.

„ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

unseres Programmes sind Botschafterinnen

und Botschafter der Wiener

Kultur und der österreichischen

Bereits 2008 werden durch diese Kooperation Studierende

aus dem Südosten der USA nach Wien kommen. Hierzulande gibt

Bildung.“ Mag. Thomas Enzendorfer

es seit diesem Jahr zwei prestigeträchtige Kooperationen mit den Hertha-Firnberg-

Schulen für Wirtschaft und Tourismus und der Vienna Business School. Das heißt,

dass auch viele österreichische Studierende ihre Berufspraktika mithilfe des

VIE-Internship-Programmes in den USA absolvieren werden können.

Ausblick

Vienna International Exchange hat 2007 wichtige Meilensteine erreicht und hat vor,

auch 2008 kräftig weiterzuwachsen. Die ersten Studierenden und Lehrerinnen sowie

Lehrer werden im Sommer über den Atlantik fliegen und damit den Anfang eines

kontinuierlichen Bildungs-, Wirtschafts- und Kulturaustausches mit den USA bilden.

Vienna International Exchange schafft die Grundlage für einen regen Austausch

zwischen zwei Kulturen: „The more we understand the world, the more we understand

about one another.“

69


WIEN HOLDING – größer denken

Konzernabschluss der Wien Holding GmbH

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

Stand

31. 12. 2007

Vergleich

31. 12. 2006

EUR EUR EUR TEUR

A. Anlagevermögen 340.571.758,69 317.408

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.172.249,69 8.225

1. Konzessionen, Rechte, Lizenzen 1.637.523,73 1.469

2. Geschäfts- (Firmen-)wert 1.522.725,96 6.707

3. geleistete Anzahlungen 12.000,00 48

II. Sachanlagen 256.521.330,02 240.874

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte

und Bauten, einschließlich der Bauten

auf fremdem Grund 201.368.712,93 201.472

2. technische Anlagen und Maschinen 4.419.317,56 3.474

3. andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung 17.834.056,09 19.825

4. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 32.899.243,44 16.103

III.Finanzanlagen 80.878.178,98 68.309

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

(nicht konsolidiert) 5.142.072,83 5.072

2. Anteile an assoziierten Unternehmen 5.654.032,69 3.120

3. Beteiligungen 7.116.376,42 1.616

4. sonstige Ausleihungen 210.891,99 205

5. Wertpapiere des Anlagevermögens 62.754.805,05 58.296

B. Umlaufvermögen 150.540.000,50 167.288

I. Vorräte 9.391.687,47 8.656

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 199.491,26 301

2. unfertige Erzeugnisse 0,00 0

3. fertige Erzeugnisse und Waren 7.657.252,08 6.644

4. noch nicht abrechenbare Leistungen 1.506.144,13 1.709

5. geleistete Anzahlungen gegenüber Dritten 28.800,00 2

II. Forderungen und sonstige

Vermögensgegenstände 42.601.194,89 47.903

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.009.207,32 29.417

2. Forderungen gegenüber verbundenen

Unternehmen (nicht konsolidiert) 89.420,22 2.507

3. Forderungen gegenüber Unternehmen,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 643.762,32 1.180

4. sonstige Forderungen und

Vermögensgegenstände 13.858.805,03 14.799

III.Wertpapiere und Anteile 5.918.240,82 9.643

IV.Kassabestand, Schecks,

Guthaben bei Kreditinstituten 92.628.877,32 101.086

C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.863.971,61 8.340

Rundungsdifferenzen bei den Vorjahreswerten bleiben unbeachtet.

500.975.730,80 493.036

70


Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2007

PASSIVA

Stand

31. 12. 2007

Vergleich

31. 12. 2006

EUR EUR EUR TEUR

A.Eigenkapital 228.810.337,20 224.097

I. Stammkapital 13.000.000,00 13.000

II. Kapitalrücklagen 170.056.852,95 175.214

1. gebundene Kapitalrücklagen 560.253,13 560

2. nicht gebundene Kapitalrücklagen 105.000.490,17 117.259

3. Sonderrücklage 64.496.109,65 57.395

III.Gewinnrücklagen 39.300.858,78 30.073

1. andere Gewinnrücklagen 39.300.858,78 30.073

IV.Ausgleichsposten für Anteile

anderer Gesellschafter 6.239.989,67 4.175

V. Konzernbilanzgewinn 212.635,80 1.635

davon Konzernvortrag EUR 921.396,75

(im Vj: EUR 19.489,11)

B. Investitionszuschüsse

aus öffentlichen Mitteln 22.093.927,05 23.809

C. Unversteuerte Rücklagen 17.923.192,00 18.484

1. Bewertungsreserve aufgrund

von Sonderabschreibungen 17.923.192,00 18.484

2. sonstige unversteuerte Rücklagen 0,00 0

D.Rückstellungen 55.471.053,19 56.723

1. Rückstellungen für Abfertigungen 12.460.239,48 11.713

2. Rückstellungen für Pensionen 29.104.195,00 27.995

3. Steuerrückstellungen 503.777,19 614

4. sonstige Rückstellungen 13.402.841,52 16.400

E. Verbindlichkeiten 168.238.776,67 157.033

1. Anleihen 70.000.000,00 70.000

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 48.804.823,57 36.634

3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.033.265,48 1.394

4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen 15.001.161,03 10.970

5. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten

Unternehmen (nicht konsolidiert) 168.747,53 4.939

6. Verbindlichkeiten gegenüber

Beteiligungsunternehmen 112.249,58 565

7. sonstige Verbindlichkeiten 33.118.529,48 32.532

davon aus Steuern EUR 2.085.218,17

(im Vj: EUR 2.233.725,39)

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit

EUR 1.231.926,19

(im Vj: EUR 1.309.877,63)

F. Rechnungsabgrenzungsposten 8.438.444,69 12.889

500.975.730,80 493.036

Eventualverbindlichkeiten 3.501.408,00 1.319

71


WIEN HOLDING – größer denken

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

Stand

2007

Vergleich

2006

EUR EUR TEUR

1. Umsatzerlöse 107.458.571,98 109.115

2. Bestandsveränderungen -883.597,26 798

3. Andere aktivierte Eigenleistungen 35.651,00 181

4. Sonstige betriebliche Erträge 58.867.943,71 60.706

a) Erträge aus dem Abgang vom und der Zuschreibung zum

Anlagevermögen mit Ausnahme der Finanzanlage 1.376.925,63 461

b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 607.164,46 1.841

c) übrige sonstige betriebliche Erträge 56.871.214,37 58.391

d) Erträge aus der Schuldenkonsolidierung 0,00 13

e) Erträge aus der Ertrags- und Aufwandskonsolidierung 12.639,25 0

5. Aufwendungen für Material und sonstige

bezogene Herstellungsleistungen -35.851.862,29 -62.098

a) Materialaufwand -5.885.922,72 -23.843

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -29.965.939,57 -38.255

6. Personalaufwand -74.542.121,67 -70.195

a) Löhne -10.150.587,22 -10.053

b) Gehälter -44.879.580,07 -42.149

c) Aufwendungen für Abfertigungen -1.738.814,49 -1.721

d) Aufwendungen für Altersversorgung -3.130.078,39 -2.315

e) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben

sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge -13.756.395,49 -12.974

f) sonstige Sozialaufwendungen -886.666,01 -983

7. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen -18.460.497,83 -16.557

8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -53.094.810,01 -48.540

a) Steuern -1.516.293,99 -1.195

b) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen -51.570.818,13 -46.413

c) Aufwendungen aus der Ertrags- und Aufwandskonsolidierung 0,00 -931

d) Aufwendungen aus der Schuldenkonsolidierung -7.697,89 0

9. Ordentlicher Konzernbetriebsverlust -16.470.722,37 -26.591

10. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen

und sonstigen Beteiligungen 909.647,89 352

11. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 1.276.787,13 1.077

12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.203.531,79 4.129

13. Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu

Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens 455.794,73 918

14. Aufwendungen aus Finanzanlagen

davon Abschreibungen EUR -741.016,04 (im Vj: EUR -254.208,24) -1.045.993,76 -271

15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.300.588,56 -4.279

16. Finanzergebnis 2.499.179,22 1.927

17. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -13.971.543,15 -24.664

18. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -367.058,58 -555

20. Jahresfehlbetrag -14.338.601,73 -25.219

21. Anteile anderer Gesellschafter am Jahresergebnis -297.472,07 713

22. Konzernjahresfehlbetrag -14.636.073,80 -24.506

23. Auflösung unversteuerter Rücklagen 537.672,76 1.749

24. Auflösung von Kapitalrücklagen 21.271.883,33 0

25. Auflösung von Gewinnrücklagen 3.296.376,95 24.373

26. Zuweisung zu unversteuerten Rücklagen 0,00 0

27. Zuweisung zu Gewinnrücklagen -11.178.620,19 0

28. Konzernvortrag 921.396,75 19

29. Konzernbilanzgewinn 212.635,80 1.635

Rundungsdifferenzen bei den Vorjahreswerten bleiben unbeachtet.

72


Konzern-Anlagenspiegel vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

Anschaffungskosten

1. 1. 2007

Zugänge zu

Anschaffungskosten

Abgänge zu

Anschaffungskosten

Umbuchungen

Veränderung im

Konsolidierungskreis

Anschaffungskosten

31. 12. 2007

kumulierte

Abschreibungen

auf Veränderung

Konsol.kreis

kumulierte

Abschreibungen

laufend

Buchwert

31. 12. 2007

Buchwert

1. 1. 2007

Abschreibungen

2007

EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

I. Immaterielle

Vermögensgegenstände

1. Konzessionen,

Rechte, Lizenzen 8.730.481,64 748.704,99 0,00 160.647,13

2. Geschäfts- (Firmen-)wert 27.285.046,62 177.737,21 432.092,21 0,00

3. geleistete Anzahlungen 48.097,10 152.883,36 30.000,00 -158.980,46

95.519,00 9.735.352,76 70.595,59 8.097.829,03 1.637.523,73 1.469.299,67 766.051,47

254.355,00 27.285.046,62 0,00 25.762.320,66 1.522.725,96 6.707.247,49 5.184.521,52

0,00 12.000,00 0,00 0,00 12.000,00 48.097,10 0,00

Summe Immaterielle

Vermögensgegenstände 36.063.625,36 1.079.325,56 462.092,21 1.666,67

349.874,00 37.032.399,38 70.595,59 33.860.149,69 3.172.249,69 8.224.644,26 5.950.572,99

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte und Bauten,

einschließlich der Bauten auf

fremdem Grund

· Grundwert 42.058.511,08 1.958.633,34 634.846,53 4.878.145,29

· Baurecht 59.434,85 0,00 0,00 0,00

· Gebäudewert 277.101.316,53 1.902.817,79 21.685.000,86 4.155.625,56

· unbebaute Grundstücke 17.634.331,56 5.887,41 0,00 0,00

0,00 48.260.443,18 0,00 0,00 48.260.443,18 42.058.511,08 0,00

0,00 59.434,85 0,00 1.819,44 57.615,41 58.221,89 606,48

-634.610,20 260.840.148,82 0,00 125.429.713,45 135.410.435,37 141.720.611,09 7.379.267,52

0,00 17.640.218,97 0,00 0,00 17.640.218,97 17.634.331,56 0,00

336.853.594,02 3.867.338,54 22.319.847,39 9.033.770,85

-634.610,20 326.800.245,82 0,00 125.431.532,89 201.368.712,93 201.471.675,62 7.379.874,00

2. technische Anlagen und

Maschinen 15.268.168,37 2.377.744,53 5.740.383,21 508.250,29

3. andere Anlagen, Betriebsund

Geschäftsausstattung 54.300.840,08 1.746.452,63 1.778.805,70 522.852,52

4. geleistete Anzahlungen

und Anlagen in Bau 16.102.780,36 27.747.106,01 884.102,60 -10.066.540,33

0,00 12.413.779,98 0,00 7.994.462,42 4.419.317,56 3.474.329,60 959.474,08

883.261,51 55.674.601,04 717.723,70 37.840.544,95 17.834.056,09 19.825.217,55 4.170.576,76

0,00 32.899.243,44 0,00 0,00 32.899.243,44 16.102.780,36 0,00

Summe Sachanlagen 422.525.382,83 35.738.641,71 30.723.138,90 -1.666,67

248.651,31 427.787.870,28 717.723,70 171.266.540,26 256.521.330,02 240.874.003,13 12.509.924,84

III. Finanzanlagen

1. Anteile an verbundenen

Unternehmen (nicht konsolidiert) 5.093.199,70 70.000,00 0,00 0,00

2. Anteile an assoziierten

Unternehmen 3.156.272,52 2.809.234,22 763.581,24 506.701,72

3. Beteiligungen 1.629.707,43 6.006.997,00 0,00 -506.701,72

4. sonstige Ausleihungen 338.059,16 12.720,74 8.720,74 0,00

5. Wertpapiere des

Anlagevermögens 59.808.391,28 7.852.548,41 2.752.163,39 0,00

0,00 5.163.199,70 0,00 21.126,87 5.142.072,83 5.072.072,83 0,00

-17.804,84 5.690.822,38 0,00 36.789,69 5.654.032,69 3.119.936,10 0,00

0,00 7.130.002,71 0,00 13.626,29 7.116.376,42 1.616.081,14 453,27

0,00 342.059,16 0,00 131.167,17 210.891,99 205.157,28 -1.734,71

101.514,97 65.010.291,27 3.800,79 2.255.486,22 62.754.805,05 58.295.660,46 740.562,77

Summe Finanzanlagen 70.025.630,09 16.751.500,37 3.524.465,37 0,00

83.710,13 83.336.375,22 3.800,79 2.458.196,24 80.878.178,98 68.308.907,81 739.281,33

Summe Anlagevermögen 528.614.638,28 53.569.467,64 34.709.696,48 0,00

682.235,44 548.156.644,88 792.120,08 207.584.886,19 340.571.758,69 317.407.555,20 19.199.779,16


WIEN HOLDING – größer denken

Erläuterungen zum Konzernabschluss

per 31. Dezember 2007

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Konzernabschluss der Wien Holding GmbH zum 31. 12. 2007 ist nach den Vorschriften des UGB in der

aktuellen Fassung des EU-GesRÄG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden neben der Wien Holding GmbH zweiunddreißig Tochtergesellschaften im Rahmen

der Vollkonsolidierung einbezogen. Bei vier Tochtergesellschaften wurde auf die Einbeziehung in den konsolidierten

Abschluss verzichtet, da diese aufgrund ihrer untergeordneten wirtschaftlichen Bedeutung das möglichst getreue

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht beeinträchtigt.

Darüber hinaus wurden zehn assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Auf die Einbeziehung

von anderen assoziierten Unternehmen wurde aufgrund der Tatsache, dass die Beteiligungen für die Vermittlung

des möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von nur untergeordneter

Bedeutung sind (§ 263 (2) UGB), verzichtet.

Als Stichtag für die Erstkonsolidierung wurde das Jahr des Erwerbes der Anteile bzw. das Jahr der erstmaligen

Einbringung in den Konzernabschluss herangezogen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die vom Mutterunternehmen erstellten Konsolidierungsrichtlinien enthalten als Leitfaden eine Beschreibung der

Bewertungs- und Ausweisvorschriften, welche von allen einbezogenen Töchtern zu beachten waren.

Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der Generalnorm,

ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Konzerns ausgegangen.

Bei Vermögensgegenständen und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung angewandt.

Dem Vorsichtsgrundsatz wurde Rechnung getragen, indem insbesondere nur die am Abschlussstichtag verwirklichten

Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste, die im laufenden

Geschäftsjahr entstanden sind, wurden berücksichtigt.

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Gegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungsoder

Herstellungskosten bewertet und werden, soweit abnutzbar, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer

abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Teilwert angesetzt.

Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsenkurs zum Bilanzstichtag

bewertet.

74


2. Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken im

Forderungsbestand werden durch Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt.

3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen für Abfertigungen werden nach finanz- bzw. versicherungsmathematischen Grundsätzen mit

einem Zinssatz von 4 % gebildet.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Zinssatz

von 4 % gebildet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Betrag der erwarteten Inanspruchnahme

bilanziert.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht

angesetzt. Fremdwährungsbeträge werden zum Anschaffungskurs oder zum höheren Briefkurs per 31. 12. 2007

bewertet.

IV. Konsolidierungsgrundsätze

Verbundene Tochterunternehmen wurden nach der Buchwertmethode gemäß § 254 UGB vollkonsolidiert, assoziierte

Unternehmen entsprechend § 264 UGB at equity in den Konzernabschluss einbezogen.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung wurden die Anschaffungswerte der Tochterunternehmen mit dem anteiligen

Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung verrechnet. Ein bei der Erstkonsolidierung

entstehender aktivischer Unterschiedsbetrag wurde mit stillen Reserven im Anlagevermögen bzw.

als Firmenwert ausgewiesen. Aktivierte Firmenwerte werden in einem Zeitraum von fünf Jahren amortisiert bzw.

gegen Rücklagen verrechnet.

Die Anteile konzernfremder Dritter der konsolidierten Gesellschaften sind im Konzerneigenkapital enthalten.

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden nach der Equitymethode in den Konzernabschluss einbezogen.

Dies erfolgte nach der Buchwertmethode.

Weitere Konsolidierungsmaßnahmen betreffen die Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen

konsolidierten Gesellschaften und die Verrechnung konzerninterner Umsatzerlöse und anderen konzerninternen

Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen.

V. Währungsumrechnung

Eine Währungsumrechnung war nicht erforderlich, da keine einbezogene Tochtergesellschaft ihren Sitz im Ausland hat.

VI. Steuerabgrenzung

Durch die Anwendung unterschiedlicher Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften im Konzernabschluss gegenüber

den Einzelabschlüssen im Bereich der Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen kam es zu zeitlich befristeten

Ergebnisunterschieden. Von einer Aktivierung im Konzernabschluss wurde aufgrund von untergeordneter

Bedeutung abgesehen.

75


WIEN HOLDING – größer denken

VII. Übersicht konsolidierte Unternehmen

Vollkonsolidierte Gesellschaften

Konsolidierungsausmaß

in %

Tochtergesellschaften

Haus der Musik Betriebsgesellschaft m.b.H. 100,000% Wien Holding GmbH

Kabel-TV-Wien Gesellschaft m.b.H. 100,000% Wien Holding GmbH

KunstHausWien GmbH 100,000% Wien Holding GmbH

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH 100,000% Wien Holding GmbH

Studentenheim Haus Döbling Betriebsgesellschaft m.b.H. 100,000% Wien Holding GmbH

TINA Vienna - Transport Strategies Ges.m.b.H. 100,000% Wien Holding GmbH

Wien Oberlaa Dachmarken GmbH 100,000% Wien Holding GmbH

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH 100,000% Wien Holding GmbH

Wiener Hafen Management GmbH 100,000% Wien Holding GmbH

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H. 100,000% Wien Holding GmbH

Wiener Stadthalle - Betriebs- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H. 100,000% Wien Holding GmbH

Vereinigte Bühnen Wien Ges.m.b.H. 97,340% Wien Holding GmbH

Wiener Hafen GmbH & Co KG 95,000% Wien Holding GmbH

Mozarthaus Vienna Errichtungs- und Betriebs GmbH 51,000% Wien Holding GmbH

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH & Co KG 50,000% Wien Holding GmbH

Jüdisches Museum der Stadt Wien 49,000% Wien Holding GmbH

Enkelgesellschaften

Immobilienentwicklung St. Marx GmbH 100,000% Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH 100,000% Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

Kabel-TV-Wien Programmveranstaltungsund

Marketing Ges.m.b.H. 100,000% Kabel-TV-Wien Gesellschaft m.b.H.

Muthgasse Immobilienbeteiligung Eins GmbH 100,000% Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

Muthgasse Immobilienbeteiligung Zwei GmbH 100,000% Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

Muthgasse Immobilienbeteiligung Drei GmbH 100,000% Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

StH-Garagenbetriebs GmbH 100,000% Wiener Stadthalle - Betriebs- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H.

VBW-Kulturmanagement- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H. 97,340% Vereinigte Bühnen Wien Ges.m.b.H.

Wiener Donauraum Länden und

Ufer Betriebs- und Entwicklungs GmbH 95,000% Wiener Hafen, GmbH & Co KG

Wiener Hafen und Lager Ausbau- und

Vermögensverwaltung, GmbH & Co KG 95,000% Wiener Hafen, GmbH & Co KG

Wiener Messe Besitz GmbH 94,880% Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

Urenkelgesellschaften

IMU Immobilientwicklung Muthgasse GmbH & Co KEG 100,000% Muthgasse Immobilienbeteiligung Eins GmbH

WT Wien Ticket GmbH 98,803% VBW-Kulturmanagement- und

Veranstaltungsgesellschaft m.b.H.

Wiencont Container Terminal Ges.m.b.H. 89,528% Wiener Hafen und Lager Ausbau- und

Vermögensverwaltung, GmbH & Co KG

Ururenkelgesellschaften

TerminalSped Speditions Ges.m.b.H. 89,528% Wiencont Container Terminal Ges.m.b.H.

Wiencont Management Ges.m.b.H. 59,688% Wiencont Container Terminal Ges.m.b.H.

76


At equity konsolidierte Gesellschaften

Konsolidierungsausmaß

in %

Tochtergesellschaften

Central Danube Region Marketing & Development GmbH 50,000% Wien Holding GmbH

PROMIS Projektentwicklung Missindorfstraße GmbH 50,000% Wien Holding GmbH

STAR Enwicklungs- GmbH 50,000% Wien Holding GmbH

Ö.K.O. MEDIA & MARKETING SERVICES Gesellschaft mbH 33,330% Wien Holding GmbH

TECH GATE VIENNA Wissenschafts- und

Technologiepark GmbH 20,000% Wien Holding GmbH

U2 Stadtentwicklung GmbH 20,000% Wien Holding GmbH

Enkelgesellschaften

DDSG - BLUE DANUBE SCHIFFAHRT GMBH. 50,000% Wiener Hafen, GmbH & Co KG

Urenkelgesellschaften

MARXBOX Liegenschaftsentwicklung GmbH 40,000% Immobilienentwicklung St. Marx GmbH

WienCont Krems Kombiterminal Ges.m.b.H. 26,000% Wiencont Container Terminal Ges.m.b.H.

Realitäten-Development GmbH 20,000% Immobilienentwicklung St. Marx GmbH

VIII. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

A. Erläuterungen zur Konzern-Bilanz

Sachanlagen

Die Entwicklung ist im Anlagespiegel dargestellt.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremdem Grund

Unter diesem Posten sind im Wesentlichen Liegenschaftsanteile in Fünfhaus, in Rodaun (Wiener Stadthalle), in der

Anschützgasse, in der Missindorfstraße, in der Seilerstätte (Wien Holding), in der Freudenau, in Albern und in der

Lobau (Wiener Hafen, Ausbau und Vermögensverwaltung und Wiener Hafen, GmbH & Co KG) erfasst.

Finanzanlagen

Die Entwicklung ist im Anlagespiegel dargestellt.

Anteile an verbundenen (nicht konsolidierten) und assoziierten Unternehmen

77


WIEN HOLDING – größer denken

Der ausgewiesene Saldo des Postens Anteile an assoziierten Unternehmen setzt sich wie folgt zusammen:

Entwicklung der Beteiligungsbuchwerte

an

assoziierten Unternehmen

(konsolidiert)

Unterschieds-

Stand am betrag aus anteiliger Gewinn- Stand am

1. 1. 2007 Zugang der Erstkons. Umbuchung Gewinn/Verlust ausschüttung Abgang 31. 12. 2007

EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

Central Danube Region

Marketing & Development

GmbH 134.796,23 50.000,00 0,00 0,00 56.698,67 0,00 0,00 241.494,90

DDSG - BLUE DANUBE

SCHIFFAHRT GMBH. 1.886.376,97 0,00 0,00 0,00 406.790,12 -430.000,00 0,00 1.863.167,09

Realitäten-Development

GmbH 0,00 0,00 0,00 0,00 6.926,04 0,00 0,00 6.926,04

PROMIS Projektentwicklung

Missindorfstraße GmbH 14.846,59 0,00 0,00 0,00 -8.793,38 0,00 0,00 6.053,21

TECH GATE VIENNA

Wissenschafts- und

Technologiepark GmbH 822.307,34 0,00 0,00 0,00 -226.248,38 0,00 0,00 596.058,96

Ö.K.O. MEDIA & MARKETING

SERVICES Gesellschaft m.b.H. 77.558,23 0,00 0,00 0,00 50.003,78 -30.746,93 0,00 96.815,08

WienCont Krems Kombiterminal

Gesellschaft m.b.H. 165.519,17 0,00 0,00 0,00 8.192,76 -5.720,00 0,00 167.991,93

U2 Stadtentwicklung GmbH 0,00 0,00 0,00 0,00 9.544,42 0,00 0,00 9.544,42

MARXBOX Liegenschaftsentwicklungs

GmbH 0,00 361.252,24 -5.515,82 0,00 -22.234,64 0,00 0,00 333.501,78

STAR Entwicklungs- GmbH 0,00 17.500,00 0,00 0,00 -6.322,08 0,00 0,00 11.177,92

Entwicklung der Beteiligungsbuchwerte

an

assoziierten Unternehmen

(nicht konsolidiert)

3.101.404,53 428.752,24 -5.515,82 0,00 274.557,31 -466.466,93 0,00 3.332.731,33

Glamas Beteiligungsverwaltungs

GmbH 0,00 0,00 0,00 3.953,40 0,00 0,00 0,00 3.953,40

Glamas Beteiligungsverwaltungs

GmbH & Co

„Alpha“ KEG 0,00 1.580.003,51 0,00 421.996,49 0,00 0,00 0,00 2.002.000,00

Glamas Beteiligungsverwaltungs

GmbH & Co

„Beta“ KEG 0,00 63.558,63 0,00 76.798,56 0,00 0,00 0,00 140.357,19

Soleta Beteiligungsverwaltungs

GmbH 0,00 0,00 0,00 3.953,40 0,00 0,00 -453,40 3.500,00

Jüdisches Museum der Stadt

Wien Gesellschaft m.b.H. 17.804,84 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -17.804,84 0,00

Vienna International

Exchange GmbH 0,00 150.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 150.000,00

Palais Hansen Immobilienentwicklung

GmbH 0,00 7.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 7.000,00

United Tina Lcc. 0,00 13.764,04 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 13.764,04

Schloß Laxenburg Betriebsgesellschaft

m.b.H. 726,73 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 726,73

18.531,57 1.814.326,18 0,00 506.701,85 0,00 0,00 -18.258,24 2.321.301,36

Gesamt 3.119.936,10 2.243.078,42 -5.515,82 506.701,85 274.557,31 -466.466,93 -18.258,24 5.654.032,69

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen (nicht konsolidiert) ist der Beteiligungsbuchwert an der

KTV Beteiligungsges.m.b.H. ausgewiesen.

78


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

RESTLAUFZEIT

bis 1 Jahr über 1 Jahr Gesamt

EUR EUR EUR

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.328.532,32 9.680.675,00 28.009.207,32

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (nicht konsolidiert) 89.420,22 0,00 89.420,22

Forderungen gegenüber Unternehmen,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 451.612,32 192.150,00 643.762,32

sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 10.322.339,86 3.536.465,17 13.858.805,03

29.191.904,72 13.409.290,17 42.601.194,89

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den Abgrenzungen handelt es sich im Wesentlichen um Leasingentgeltvorauszahlungen (Bauzinsen) und eine

Rechtsgeschäftsgebühr für einen Leasingvertrag.

Eigenkapital

Eigenkapitalspiegel

Das Eigenkapital entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Kapital- Gewinn- Konzern-

Stammkapital rücklagen rücklagen Fremdanteile bilanzgewinn Eigenkapital

EUR EUR EUR EUR EUR EUR

Stand 1. 1. 2007 13.000.000,00 175.214.199,00 30.072.877,00 4.174.730,00 1.634.976,00 224.096.783,00

Gewinnausschüttungen -727.549,00 -727.549,00

Gesellschafterzuschüsse 16.114.537,00 16.114.537,00

Konzernjahresgewinn

2007 -708.761,00 -708.761,00

Veränderung Minderheiten

im Konzern 2.065.259,00 2.065.259,00

Dotierung sonstige

Rücklagen 11.178.620,00 11.178.620,00

Übertragung auf

Gewinnrücklage 0,00

Auflösung Rücklagen -21.271.883,00 -3.296.377,00 -24.568.260,00

Veränderung im

Konsolidierungskreis 13.969,00 13.969,00

Verrechnung aktiver

Unterschiedsbetrag -169.464,00 -169.464,00

Verrechnung passiver

Unterschiedsbetrag 1.515.202,00 1.515.202,00

Stand 31. 12. 2007 13.000.000,00 170.056.853,00 39.300.858,00 6.239.989,00 212.635,00 228.810.336,00

Zahlen gerundet

79


WIEN HOLDING – größer denken

Stammkapital (Grundkapital)

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 13.000.000,–. Es wird zu 99,9944 Prozent von der Stadt Wien und

zu 0,0056 Prozent von der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft, Gemeinnützige Wohnbau-, Planungs- und

Betreuungsgesellschaft gehalten.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklage beinhaltet die Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung sowie die laufenden Veränderungen

seit der erstmaligen Konzernberichterstellung.

Investitionszuwachsprämie und Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln

Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln wurden im Wesentlichen der Wiener Hafen, GmbH & Co KG, den

Vereinigten Bühnen Wien, der Immobilienentwicklung St. Marx, dem Mozarthaus Vienna und der Wiener Messe

Besitz GmbH gewährt.

Unversteuerte Rücklagen

Der ausgewiesene Saldo des Postens Bewertungsreserve aufgrund von Sonderabschreibungen ist den Konzerngesellschaften

wie folgt zurechenbar:

Grundstücke

andere

immaterielle grundstücksgl. technische Anlagen,

Vermögens- Rechte und Unbebaute Anlagen und Betriebs- und Finanzanlagegegenstände

Bauten Grundstücke Maschinen Geschäfts- vermögen Gesamt

EUR EUR EUR EUR ausstattung EUR EUR

Wiener Hafen,

Ausbau und

Vermögensverwaltung,

GmbH & Co KG 1.068.291,04 8.528.006,78 0,00 0,00 0,00 9.447,40 9.605.745,22

Wiener Hafen,

GmbH & Co KG 0,00 3.729.974,08 3.724.242,32 0,00 9.678,48 0,00 7.463.894,88

StH-Garagenbetriebs

GmbH 0,00 0,00 853.551,90 0,00 0,00 0,00 853.551,90

1.068.291,04 12.257.980,86 4.577.794,22 0,00 9.678,48 9.447,40 17.923.192,00

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Abfertigungen und für Pensionen werden nach finanz- bzw. versicherungsmathematischen

Grundsätzen mit einem Rechnungszinssatz von 4 % der fiktiven Ansprüche zum Bilanzstichtag gebildet.

Die Rückstellungen für Abfertigungen stammen im Wesentlichen von den Vereinigten Bühnen Wien, von der

Wiener Hafen, Ausbau- und Vermögensverwaltung und von der Wiener Stadthalle.

Die Rückstellungen für Pensionen betreffen im Wesentlichen die Wien Holding, die Wiener Donauraum Länden,

die Wiener Messe Besitz GmbH, die Wiener Hafen, GmbH & Co KG, die Wiener Stadthalle, die Kabel-TV-Wien und

die Vereinigten Bühnen Wien.

80


Verbindlichkeiten

RESTLAUFZEIT

über 1 Jahr

Gesamt

bis 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre 2007

EUR EUR EUR EUR

Anleihen 0,00 70.000.000,00 0,00 70.000.000,00

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.098.494,46 12.870.861,84 26.835.467,27 48.804.823,57

erhaltene Anzahlungen 201.259,19 0,00 832.006,29 1.033.265,48

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.960.372,02 23.006,18 17.782,83 15.001.161,03

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen (nicht konsolidiert) 168.747,53 0,00 0,00 168.747,53

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 112.249,58 0,00 0,00 112.249,58

sonstige Verbindlichkeiten 14.337.138,79 17.618.253,73 1.163.136,96 33.118.529,48

38.878.261,57 100.512.121,75 28.848.393,35 168.238.776,67

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen mit EUR 3,9 Mio. die Vereinigten

Bühnen Wien, mit EUR 2,2 Mio. die Wiener Hafen und Lager Ausbau- und Vermögensverwaltung, mit EUR 1,3 Mio.

die Wiener Messe Besitz GmbH, mit EUR 1,3 Mio. die Wiener Stadthalle und mit EUR 1,3 Mio. die Wien Holding.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, stammen im Wesentlichen

von der Wien Holding.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten seitens der LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH,

der Wiener Stadthalle, der Wien Holding und der Vereinigten Bühnen Wien enthalten.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der ausgewiesene Saldo ist im Wesentlichen mit EUR 2,8 Mio. dem Wiener Hafen, mit EUR 2,1 Mio. der Wiener

Messe Besitz, mit EUR 2,4 Mio. der Wiener Stadthalle und mit EUR 0,6 Mio. der Wiener Donauraum zuordenbar.

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WIEN HOLDING – größer denken

B. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

EUR 2007 2006

Umsätze gesamt 107.458.571,98 109.114.677,51

Gegliedert nach geographischen Märkten bzw. Branchen zeigt sich folgendes Bild:

EUR 2007 2006

Umsatz Österreich 98.894.231,23 102.916.240,35

EU-Länder 4.604.955,60 3.778.743,76

Rest 3.959.385,15 2.419.693,40

107.458.571,98 109.114.677,51

Umsatz Immobilien 10.856.977,21 23.196.229,75

Logistik/Mobilität 38.386.536,28 30.923.870,47

Medien/Bildung 9.166.834,72 9.658.655,38

Kulturmanagement 49.048.223,77 45.335.921,91

107.458.571,98 109.114.677,51

Personalaufwand

Der Personalstand im Jahresdurchschnitt setzt sich wie folgt zusammen:

2007 2006

Durchschnittliche Zahl der Arbeiter 332 337

Durchschnittliche Zahl der Angestellten 924 855

Durchschnittliche Zahl der Lehrlinge 23 -

1.279 1.192

Auflösung von sonstigen Kapitalrücklagen

Der ausgewiesene Posten resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung an den Konzernbilanzgewinn der Konzernmutter

mit EUR 21,3 Mio.

Konzernbilanzgewinn

Im Sinne einer möglichst klaren Kapitaldarstellung wird der ausgewiesene Konzernbilanzgewinn dem Bilanzgewinn

der Wien Holding (=Konzernmutter) angepasst.

Der Konzernabschluss der Wien Holding GmbH zum 31. Dezember 2007 wurde von der HLB Intercontrol Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

m.b.H. geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

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Impressum

Herausgeber

Wien Holding GmbH

1010 Wien

Universitätsstraße 11

Tel.: +43 (1) 408 25 69-0

Fax: +43 (1) 408 25 69-37

E-Mail: office@wienholding.at

Web: www.wienholding.at

Fotonachweise

Wien Holding, deren Tochtergesellschaften oder deren Gesellschaften in Verwaltung, Stadt Wien.

Weiters 4a Architekten, BOA für BUSarchitektur, BOA.NET, Armin Bradel, Rüdiger Ettl,

HOLODECK.at, IC CONSULTING, Palazzo, PP Architekten, Alexander Ch. Wulz, Zolles

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