Dezember 2013 - Februar 2014 - Alsterbund

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Dezember 2013 - Februar 2014 - Alsterbund

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Dezember 2013 - Februar 2014


2INHALT

Ausgabe 04/2013

Geistliches Wort 3

Zeitansage 4

Auf der Suche nach der heilen Familie

Interview

„Ich war fremd, ihr habt

mich aufgenommen!“

Fanny Dethloff zur Situation von

Flüchtlingen 6

Aus der Gemeinde 8

Gottesdienste 15-17

Aus der Region 20-27

Regelmäßige

Veranstaltungen 28

Kontakte 31

Zu guter Letzt 32

Auf der Suche nach der heilen Familie

Seite 4-5

IMPRESSUM

Herausgegeben von den Ev.-Luth. Kirchengemeinden

Martin-Luther, Alsterdorf und St. Martinus-Eppendorf

Redaktion M+M: Antje Holst, Susanne Kaiser, Remmer Koch,

Angelika Schwalm, Barbara Süle, Florian Theuerkauff, Ulrich

Thomas, Sven Vogel, Andreas Witt

Redaktion Regionalseiten: Anne Benz, Sabine Burke,

Susanne Kaiser, Manfred Keil, Christina Rübenkamp

Fotos: fotolia.com (Titelbild, S. 4, 11, 32), Der Gemeindebrief

( S. 2, 15), Dietrich Gerstner (S.2), Susanne Kaiser (S. 5, 14, 15),

Fanny Dethloff ( S. 6), Armin Bansleben (S. 8), Wolfgang_Mozart_posthumously_by_Kraft_1819_edited

(S. 9), Bastei Lübbe

Verlag (S. 10), Peter Cohn (S. 12), Weltgebetstag (S. 15), Antje

Holst (S. 19), Kanzlit, www.novuprint.de (S. 30).

Auflage: 3.000 Expl., Erscheinungsweise: 4 x jährlich

Produktion: www.kirchendruckportal.de

Tel.: 040 - 23 51 28 68

v.i.S.d.P.: Susanne Kaiser, Bebelallee 156, 22297 HH

E-Mail: martin-luther@alsterbund.de

Redaktionsschluss für 01/2014:

18. Januar 2014

Interview mit der Beauftragten für Migrations-,

Asyl- und Menschenrechtsfragen

Seite 8

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Ein bewegtes Jahr geht zu Ende.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie

ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen

guten Start in ein gesundes, friedvolles

Jahr - mit der Jahreslosung für

2014: Gott nahe zu sein, ist mein Glück.

(Ps 73,28)

Ihre

-Redaktion.


GEISTLICHESWort3

Liebe Leserin und lieber Leser!

Um Mitternacht ist es wieder

so weit: Der Himmel

über Hamburg erhellt sich

und der Zufall sorgt dafür,

dass sich Farben und

Formen des Feuerwerks

ständig ändern und neu erfinden.

So endet ein altes

und ein neues Jahr beginnt

mit einem Ritual, das ganz

auf den Augenblick setzt,

in dem am Himmel prächtige

und leuchtende Bilder

entstehen und wieder

vergehen, um neuen Eindrücken

Platz zu machen.

Für meine persönliche Begrüßung

des neuen Jahres

ist es völlig unwichtig,

ob mit diesem Ritual nun

„wirklich“ gerade dann ein

neuer Zeitabschnitt beginnt

oder ein Jahreskreis sich

schließt. Mein innerer Kalender

sagt es mir einfach,

ich glaube es und richte

mein Leben darauf ein.

Aber das Jahr könnte genauso

gut eine Woche

später oder früher oder

im Hochsommer anfangen.

Nun ist der Jahreswechsel

so von Menschenhand

gesetzt und

Tradition geworden. Es

ist ein scheinbar unverrückbarer

Fixpunkt geschaffen,

der in Schicksale

und den Lauf der

Geschichte eingebettet

ist. Ich kann mich

diesem Fixpunkt nicht entziehen

oder ihm nicht ausweichen.

Er verbindet mich

schicksalhaft mit den anderen

Menschen, solange

ich lebe. Ich kann ihn

als Übergang in meinem

Leben deuten, für den ich

Gottes Schutz und Segen

brauche. So kann er mich

auch mit Gott verbinden.

Fast noch mächtiger steht

das Weihnachtsfest wie

ein Pfeiler, vom Strom der

Zeit umspült. Ich kann an

ihm Halt suchen oder es

als Hindernis betrachten,

nur „wegzudenken“ ist es

nicht aus dem Leben. Nicht

zuletzt werden unsere Jahre

nun auch noch von

Christi Geburt an gezählt.

Damit ist jedes alte und

neue Jahr – unausgesprochen

– mit der Überzeugung

verknüpft, dass mit

Jesu Geburt eine neue Zeit

angebrochen ist. In dieser

neuen Zeit wird demnach

auch die Welt beginnen,

sich von Grund auf erneuern.

Hell, friedlich und gerecht

soll sie spätestens an

dem Tag werden, an dem

der einmal wiederkommt,

der seinen Weg als Kind

in der Krippe begann.

Vielleicht bin ich dann

schon am Kern des Weihnachtsfestes.

Es setzt

noch einen ganz anderen

Fixpunkt in den Strom

der Zeit. Dieser Fixpunkt

verheißt eben, dass dieser

Strom für einen Augenblick

angehalten wurde.

Im Lichtkreis um die

Krippe herum begann ein

Leben, das aus einer andern

Welt, aus Gottes Welt

kam. Deren Zeit wird kommen,

sie beginnt schon

verborgen im Lauf der

Jahre überall dort, wo der

Funke von Frieden und

Gerechtigkeit aufleuchtet

unter den Menschen.

Ulrich Thomas,

St. Martinus - Eppendorf


4ZEITANSAGE

AUF DER SUCHE

NACH DER HEILEN FAMILIE

Die Familie bleibt die wichtigste Lebens- und Solidargemeinschaft.

Sie ist und bleibt auch Lebensgemeinschaft

von mindestens zwei Generationen.

Trennungen und die Abbrüche von Partnerschaften

können aber ebenso unterschiedliche Wirkungen haben

wie die Kontinuität.

Ein einfaches Spiel in einer

Kindergruppe verrät mehr

als ein Vortrag. Die Kinder

stellen mit Hilfe anderer

Kinder ihre Familie nach, in

der sie aufwachsen. Für einen

Moment schlüpfen die

anderen Kinder in die Rolle

von einem Verwandten

oder Freund. Oder sie nehmen

kleine Puppen, Holzstücke

oder Korken. Sie erklären,

wo Mutter und Vater

stehen, wo die Geschwister,

die Großeltern, die weitere

Familie und Freunde.

Dazu brauchen sie nicht

viel Zeit. Manchmal kostet

es einiges Nachdenken

und schließlich eine Entscheidung,

wie nahe oder

fern sich die einzelnen Familienmitglieder

stehen.

Viele haben zwei Familien,

zwischen denen sie pendeln.

Die wohnen mal weiter,

mal näher zusammen.

Die Eltern haben sich in

diesen Fällen getrennt, ein

neues Leben angefangen,

sind neu verwurzelt. Es

kommt vor, dass die neuen

Partner vom gleichen

Geschlecht sind. Oder jüngere

Geschwister kommen

aus neuen Verbindungen.

Andere leben nur mit Mutter

oder Vater, der andere

Elternteil ist aus ihrem

Leben mehr oder weniger

verschwunden. Auf der

anderen Seite haben viele

Kinder beide Elternteile

zusammen wie viele Generationen

vor ihnen. Alle

stellen ihre Familien, so

wie sie nun jetzt sind, mit

großer Selbstverständlichkeit

auf, selten kommen

Bewertungen. Glück und

Unglück gibt es in jeder

Konstellation. Die „richtige

Familie“ oder „heile Familie“

ist nicht (mehr) an ihrer

Lebensform zu erkennen.

Von den Kindern wird

es dargestellt, wie es eben

ist: Bunt und vielfältig, einige

Aufstellungen sind mit

einem Blick zu verstehen,

viele sind so komplex, dass

sie eine Erklärung brauchen.

Es wäre interessant,

die Familien aus der Sicht

der mittleren und älteren

Generation stellen und erklären

zu lassen. Welche

Unterschiede in der Sichtweise

würden dann deutlich

werden? Würde eine

Bewertung über die Beziehungen

und Verhältnisse

ausgesprochen? Aber

zu allererst sind die heranwachsenden

Kinder gefragt

zu bewerten. Fühlen

sie sich aufgehoben, geliebt,

gefördert und gefordert

in ihrer Familie – wie

immer diese aussieht? Danach

bleibt eine ganz allge-


ZEITANSAGE 5

meine, wertfreie Beobachtung:

Patchworkfamilien

sind ganz offensichtlich

Familien, die einen tiefgreifenden

Wandel vollzogen

haben. Damit sind oft

Risiken persönlicher wie

wirtschaftlicher Art verbunden.

Diese können Ängste

auslösen, die bewältigt

werden müssen. Es können

Probleme entstehen,

deren Lösung die eigenen

Kräfte übersteigt. Am Ende

kann eine neues, tragfähiges

und vertrauensvolles

Familiengefüge oder eine

„Notlösung“ stehen. Wahlverwandtschaften

und

Freundschaften bekommen

eine Chance, die sie

in der traditionellen Familie

vielleicht so nicht bekommen

hätten. Kinder lernen

mit den neuen Bezugspersonen

neue Lebensstile

kennen und haben einen

Vergleich. Die Ursprungsfamilie

kann an prägender

Kraft verlieren oder

neu gewinnen. Aus dem

Wandel können Vorteile

wie Nachteile für die Kinder

wie für die Erwachsenen

entstehen. Bei genauerem

Hinsehen ist es bei

der traditionellen Familie

nicht grundsätzlich anders,

auch wenn der Wandel

nicht vom Abbruch vonBeziehungen

ausgelöst ist, es

verändern sich allein durch

das Heranwachsen der

Kinder die Rollen und Verantwortlichkeiten.

Auch sie

ist von Risiken und Scheitern

in Frage gestellt.In der

Bibel stehen höchst unterschiedliche

Einstellungen

und Bilder der Familie

gleichberechtigt nebeneinander.

In den Väter- und

Müttergeschichten des

Ersten Testaments prägen

die Geschicke der Großfamilien

die Geschichte Israels,

Mose als Sohn israelitischer

Sklaven wächst

in einer Patchworkfamilie

auf, in der die Pharaonentochter

seine Stiefmutter

und der Pharao sein Stief-

Großvater ist. König David

begründet seine Dynastie

durch einen Ehebruch mit

Batseba, der Frau eines

untergebenen Offiziers.

Die heilige Familie Jesu

lebt mit dem Geheimnis

und der Irritation seines

Ursprungs, Jesus selbst

sagt sich später von seiner

Ursprungsfamilie los

und entdeckt in der Jüngergemeinschaft

seine

neue Familie. Paulus baut

später seine Mission auf

den Familien und Hausgemeinschaften

auf, lebt aber

selbst konsequent ohne

jede persönliche Bindung.

In allen Familiengeschichten

lässt sich Heilsgeschichte

entdecken, denn

Gottes Handeln versteckt

sich in den wechselhaften

persönlichen Schicksalen,

um zu befreien und

zu erlösen. Auf der Suche

nach der heilen Familie

kann diese Überzeugung

eine Richtung weisen.

Pastor Ulrich Thomas,

St. Martinus - Eppendorf


6INTERVIEW

„Ich war fremd, ihr habt mich

aufgenommen“

Dieses Jesuswort nimmt die Beauftragte für Migrations-,

Asyl- und Menschenrechtsfragen Fanny Dethloff

ernst. Antje Holst interviewte sie zur ihren Erfahrungen.

Antje Holst: Liebe Fanny,

vielleicht kannst du als erstes

etwas zu deiner Person

und deiner Funktion und

Aufgaben sagen:

Fanny Dethloff: Ich heiße

Fanny Dethloff, bin

54 Jahre alt, geschieden,

habe 3 Kinder und

lebe in einer Wohngemeinschaft.

Ich arbeite als

Pastorin seit 2002 als Beauftragte

der Kirchenleitung

der Evangelisch-

Lutherischen Kirche in

Norddeutschland in der

Arbeitsstelle „Ökumene -

Menschenrechte - Flucht

– Friedensbildung“. Ich bin

Beauftragte für Migrations-,

Asyl- und Menschenrechtsfragen,

Commissioner

for Human Rights and

Refugees. Seit 2004 bin

ich Bundesvorsitzende der

Ökumenischen BAG Asyl

in der Kirche e.V. Mitglied

im Flüchtlingsrat Schleswig

Holstein und in der

BAG Proasyl. Darüber hinaus

bin ich über die Organisationen

im Forum

Menschenrechte vernetzt.

Durch die sogenannten

„Lampedusa-Flüchtlinge“

und die vielen Ertrunkenen

im Mittelmeer – die es

ja auch schon länger gab -

ist das Thema etwas in den

Vordergrund gerückt.

Es ist unglaublich, dass,

während Flüchtlinge zu

Hunderten im Mittelmeer

ertrinken, die Überlebenden

immer schäbiger behandelt

werden, sei es in

Italien oder auf Hamburger

Straßen. Es sind Menschen

darunter, die Angehörige

verloren haben, die

auf der Flucht Familienmitglieder

haben ertrinken

sehen. Sie werden nicht

als „vulnerable“ Personen

mit einem besonderen

Schutz ausgestattet,

sondern, wie im Moment,

wieder durch Polizeieinsätze

in Angst und Schrecken

versetzt. Das ist einer

Stadt wie Hamburg unwürdig.

Die kirchliche Haltung

in der Flüchtlingsarbeit erfüllt

mich nach all diesen

Jahren wirklich mit innerer

Freude und Respekt. Die

vielen Ehrenamtlichen in

der St. Pauli Kirche, wo 80

der Lampedusa-Hamburg-

Gruppe übernachten, tun

einfach gut. Mit so viel Unterstützung

hat niemand

gerechnet.

Welches sind die häufigsten

Beweggründe für eine

Flucht nach Europa?

Fluchtursachen für Eritrea,

Somalia und Syrien

sind ein totalitäres System

und Bürgerkriege. Permanent

zu meinen, dass man

Fluchtursachen bewerten

und gar in legitim oder „illegal“

unterscheiden könnte,

heißt die Situation vollkommen

zu verkennen. Menschen

fliehen nur dann,

wenn ihre Situation unhaltbar

ist. Sie riskieren dabei

immer mehr, sieht man die

steigenden Todeszahlen.

Was erwartet die Menschen,

wenn sie es lebend

bis Europa geschafft haben?

Die Abschottung Europas

wird immer weiter perfektioniert,

Drohnen, Infrarotkameras,

militärische

Instrumente- es gibt an

der Land- und Seegren-


INTERVIEW 7

ze nichts, was ausgelassen

würde. Und im Inneren

Europas herrscht ein

abschreckendes Asylregime,

das Menschen zuerst

nach ihren Fluchtwegen

befragt und erst dann

zu den Fluchtursachen etwas

zu Protokoll nimmt.

Vulnerable Gruppen, also

besonders verwundbare

Menschengruppen, bleiben

da gleich außen vor,

also behinderte Menschen,

Kinder, unbegleitete Minderjährige,

Menschen mit

Traumatisierungen sowie

schwangere und allein reisende

Frauen mit Kindern.

Hier werden internationale

Schutzmechanismen nicht

eingehalten oder ganze

Gruppen ohne jede Asylanhörung

zurück aus Europa

abgewiesen.

Ist die Abriegelung der

Grenzen – mit Hilfe von

„Frontex“ eine Option oder

die Öffnung der Grenzen?

Frontex ist eigentlich eine

Grenzschutzagentur. Sie

soll die nationalen Systeme

unterstützen und lediglich

mit Rat und Tat zur Verfügung

stehen. Da sie aber

Geheimdienstmaterialien

verwenden, wurde diese

Agentur immer mächtiger

und unkontrollierbarer.

Man braucht keine Grenzsicherung,

wenn Menschen

legal das Land betreten

dürften. Wenn es

Möglichkeiten gäbe, nach

Europa einzureisen, dann

würden Menschenhandel-

und -schmuggel keine

Milliarden schwere Einnahmequelle

mehr sein.

Umgekehrt würden Menschen

viel eher registrieren,

dass sie es nicht in

Europa schaffen und wieder

ausreisen. Im Moment

ist Europa eine Falle:

jeder versucht reinzukommen

unter lebensgefährlichen

Bedingungen – kaum

jemand schafft es wieder

legal raus, da er dann zukünftig

kaum wiederkommen

kann. Die Grenzen

zu öffnen hieße, vielen

kriminellen Machenschaften

den Grund ihres Einkommens

zu entziehen

und der Humanität wieder

eine Chance zu eröffnen.

Im Übrigen fehlen 2015 in

Deutschland 6 Millionen

Menschen, die arbeiten.

Wem genau nützt denn

diese tödliche Abschreckung

wirklich?

Du wirst für einen christlichen

Gemeindebrief interviewt.

Daher die Frage. Was

können wir Menschen hier

in Hamburg konkret tun?

Jede und jeder kann sich

engagieren: Wir können

uns informieren, Patenschaften

übernehmen,

etwas für die gerechten

wirtschaftlichen Grundbedingungen

mit versuchen

zu initiieren: jeder Transfair-Laden

hilft und sei er

noch so klein. Aber auch

jeder Besuch in einem

Asylbewerberheim hilft,

den Menschen dort und

uns auf die Sprünge. Es

mangelt an vielem um uns

herum, so hilft es schon,

dies wahrzunehmen, in

den Gottesdienst, unserer

spirituellen Mitte, mit hineinzunehmen.

Es sind die

Fremden, die wir aufnehmen,

die die Gottesbeziehung

mit ausmachen, nicht

der schöne Chorgesang

allein oder das Gebet für

sich. „Ich war fremd, ihr

habt mich aufgenommen“

fangen wir an- ob mit einer

Gästewohnung, im Gottesdienst

oder mit Besuchsgruppen.

Da präsent sein,

wo Menschen uns brauchen,

heißt mit all seiner

Kraft und Liebe, Gottesbegegnungen

wagen.

Vielen Dank für das Interview.

Antje Holst,

St. Martinus-Eppendorf

www.nordkirche.de

www.hamburgasyl.de

www.kirchenasyl.de

www.proasyl.de

www.forum-menschenrechte.de


8AUSDERGEMEINDE

Singen tut gut!

Martin-Luther-Gemeinde

Singen tut gut - und das

vor allem in Gemeinschaft.

Wenn wir gemeinsam unsere

Stimmen erklingen

lassen, kann etwas Großartiges

entstehen, was jeder

für sich allein nicht

erreichen kann. Insbesondere,

wenn wir mehrstimmig

singen. Singen ist gut

für unsere physische und

psychische Gesundheit,

es verbessert unsere kognitiven

Fähigkeiten. Im

Singen können wir unseren

Emotionen auf besondere

Weise Ausdruck verleihen.

Mit Musik können

wir andere unmittelbar ansprechen.

Studien belegen

das. Oder Sie probieren es

einfach aus. Lassen Sie

sich ein auf die ganzheitliche

Erfahrung des Singens

in Gemeinschaft. Die

Martin-Luther-Kantorei lädt

alle interessierten Sängerinnen

und vor allem Sänger

zum Mitsingen ein. Bei

uns kann sich jeder ausprobieren.

Voraussetzungen

sind die Bereitschaft

zum regelmäßigen Proben

und ein gutes Gehör.

Wir sind ein gemischter

Chor mit ca. 40 Mitgliedern.

Unser Repertoire

reicht von der Barockmusik

bis zur klassischen

Moderne. Mit Motetten,

Chorälen, Kantaten und

Oratorien gestalten wir

Gottesdienste und Konzerte.

Für die Auftritte kooperieren

wir mit der St.

Peter-Kantorei aus Groß

Borstel bzw. Chorsängerinnen

und Chorsängern

aus dem ganzen Alsterbund.

Neben den Auftritten

gibt es Gelegenheit zum

geselligen Beisammensein.

Einmal im Jahr findet

Weihnachten überall

St. Martinus - Eppendorf

ein Probenwochenende

statt. Wir proben donnerstags

von 20 - 22 Uhr, gelegentlich

gibt es dienstags

eine Regionalprobe.

Größere Werke im Jahr

2014: Reinhard Keiser:

Markuspassion im April,

Bach Weihnachtsoratorium;

günstiger Einstiegstermin:

Jan. 2014

Kontakt: Kirchenmusikerin

Nicola Bergelt, Tel.:

51491875; Mail: nicola bergelt@alsterbund.de

Das Vokalensemble Hamburger Mozarteum lädt Sie

herzlich zu dem Konzert „WEIHNACHTEN ÜBER-

ALL“ ein. Sie hören Weihnachtsmotetten, Weihnachtsgedichte,

Weihnachtsgeschichten und internationale

Weihnachtslieder – Mitsingen gewünscht.

Leitung und Orgel: Matthias Bensch

Lesung: Paul Schmolke

Freitag, den 13. Dezember um 19.30 Uhr

St. Martinus-Eppendorf, Martinistraße 33;

Spende erbeten!


AUSDERGEMEINDE 9

Weihnachtskantorei

-

wer möchte

mitsingen?

Martin-Luther-Gemeinde

Die „Weihnachtskantorei“

singt am Heiligabend um

23 Uhr in der Christmette.

Wer hat Lust, in diesem

besonders stimmungsvollen

Weihnachtsgottesdienst

mitzusingen? Dies ist ein

Angebot an alle, die gern

singen, aber nicht regelmäßig

zu den Kantoreiproben

kommen können. Die

Stücke werden in nur zwei

Proben einstudiert.

Auf dem Programm stehen

eine Weihnachtskantate

von Andreas Hammerschmidt,

sowie Chormusik

von Händel und Willcocks.

Auch Instrumentalisten sind

nach Absprache willkommen

(vor allem Streicher).

Die Proben sind am 12.

und 19. Dezember jeweils

von 20 - 22 Uhr in der Martin-Luther-Kirche.

Anmeldung bei Kirchenmusikerin

Nicola Bergelt,

Tel.: 51 49 18 75, nicola.

bergelt@alsterbund.de

Plattdüütsch Kark

St. Martinus - Eppendorf

Plattdüütsch Kark in St. Martinus Eppendorf. Wi sünd op

den Weg mit Maria und Elisabeth am 3. Advent, den 15.

Dezember um 10 Uhr. Der Posaunenchor St. Martinus

spielt. Vorbereitet wird der Gottesdienst von Lieselotte

Stelter und dem Plattdeutschkreis.

Mozart

St. Martinus - Eppendorf

Ein Chor-Orchesterkonzert

„MOZART“ mit dem Vokalensemble

Hamburger Mozarteum

und dem Neuen

Orchester Hamburg

Sie hören die „KRÖ-

NUNGSMESSE“ und „AVE

VERUM“ von W.A. Mozart,

Orchesterstücke von A.

Bruckner und Motetten von

F. Mendelssohn-Bartholdy

und A. Bruckner.

Leitung: Kathrin Wacker

Sonntag, den 16. Februar

2014 um 18 Uhr.

St. Martinus Eppendorf,

Martinistr. 33; Eintritt 10/6 €

Gemeindeversammlung

Martin-Luther-Gemeinde

Der Kirchengemeinderat lädt die Gemeindeglieder

am Sonntag, dem 9. Februar 2014, gegen

11.15 Uhr nach dem Gottesdienst in die Kirche

ein. Wir werden unseren Jahresbericht 2013 vortragen

und würden uns in einer anschließenden

Aussprache über Ihre Fragen, Anregungen und

Kritik freuen. Mit Ihrem Kommen und Ihrem Engagement

würden Sie unsere Arbeit sehr unterstützen.

Marianne Kirsten,

Vorsitzende des Kirchengemeinderates


10AUSDERGEMEINDE

Bibel

mit Lego

- logo!

Die Bibel ist in ihren unzähligen

verschiedenen Ausgaben

das auflagenstärkste

Buch der Welt. Doch

neulich fiel mir eine ungewöhnliche

Bibelausgabe in

die Hände: Der Titel „Das

Alte Testament“ war mit Legosteinen

auf dem Cover

„geschrieben“. Beim neugierigen

Aufschlagen entpuppte

sich dieses Buch

als eine Art „Bibel-Comic“,

bei dem die biblischen Geschichten

in einer „Legowelt“

spielen - detailreich

gestaltet und professionell

fotografiert, so dass das Anschauen

und Lesen mir

Spaß machte - und ich bin

kein Legofreak! Wer kommt

auf eine solche Idee? Brendan

Powell Smith ist amerikanischer

Webdesigner.

Und im Internet begann

auch die Geschichte seiner

„Lego-Bibel“. Zunächst

baute er einzelne biblische

Szenen mit Lego nach und

veröffentlichte Fotos dieser

Szenen auf seiner privaten

Homepage (www.thebricktestament.com).

Nach fast

zwei Millionen Klicks innerhalb

von nur zwei Jahren

erwuchs die Idee einer

„Lego-Bibel“. Brendan Powell

Smith bezeichnet sich

selbst allerdings als Atheist

und er hat offensichtlich

eine Vorliebe für die

blutrünstigen Geschichten

des Alten Testaments. So

erklärt es sich auch, dass

seine Legoszenarien die

biblischen Geschichten überwiegend

im Stil eines „Sandalenfilms“

illustrieren ohne

sie tiefgründiger zu deuten,

wie zum Beispiel die

Bilder guter Kinderbibeln.

Dass dies auch mit Legosteinen

geht, zeigt das religionspädagogische

„Lego-Bibel-Projekt“

der kath.

Jugendkirche „sam“ aus

Berlin (www.youtube.com/

user/LegoBibel). Fazit: „Das

Alte Testament“ von Brendan

Powell Smith ist vor

allem ein Buch für Legound/oder

Bibelfreaks, als

Kinder- oder Jugendbibel

hingegen scheint das Werk

nur bedingt geeignet. Aber

es ist ohne Frage eine „abgefahrene“

Bibelausgabe,

die Spaß macht!

Andreas Witt,

Martin-Luther-Gemeinde

Brendan Powell Smith,

Das Alte Testament, Bastei

Lübbe Verlag 2013, 18 Euro

Ich möchte gern glauben…. Martin-Luther-Gemeinde

Dieser Wunsch kann ein zarter Anfang sein

– für eine erweiterte Sicht auf das Leben und

eine Welt, die Glauben heißen könnte. Für

den Glauben gibt es ja keinen Lichtschalter.

Es gibt aber Lebens- und Glaubensgeschichten

von Menschen. Die Bibel ist voll davon –

menschennah und in Echtzeit. Ich lade Sie

ein, sich mit anderen auf den Weg zu machen

– suchend und offen. Der Weg ist das

Ziel. Diese Reihe richtet sich an Menschen

im berufstätigen Alter. Die Zugehörigkeit zu

einer Konfession oder biblische Vorkenntnisse

sind keine Voraussetzung. Wir treffen uns

am Dienstag, den 14. Januar, 21. Januar

und 28. Januar, jeweils um 19.30 Uhr in der

Kirche. Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie

mich bitte an unter 51 49 18 74.

Pastorin Susanne Kaiser,

Martin-Luther-Gemeinde


AUSDERGEMEINDE 11

Wassersegnung am 6. Januar

Die meisten Kalender

bezeichnen den 6. Januar

als „Heilige Drei

Könige“ und in einigen

Bundesländern ist der

6. Januar ein Feiertag.

Die Medien berichten dann

regelmäßig über Kinder,

die als „Caspar, Melchior

und Balthasar“ verkleidet

mit einem großen Stern

singend und segnend von

Haus zu Haus ziehen. Dies

ist katholische Tradition. In

den orthodoxen Kirchen

hingegen gibt es für diesen

Tag ein Ritual, das uns

recht fremd anmutet: Die so

genannte Wassersegnung

bzw. Wasserweihe. Traditionell

wirft dabei der orthodoxe

Priester ein Kreuz in

ein Gewässer hinein, und

anschließend springen

meistens Jugendliche in

die kalten Fluten, um ebendieses

Kreuz wieder herauszuholen.

Auch bei uns

in Hamburg lädt die griechisch

orthodoxe Gemeinde

regelmäßig zur Wassersegnung

ein, bei der ein

Kreuz in die Elbe getaucht

und wieder herausgezogen

wird - mit Hilfe einer

vorher befestigten Schnur.

In der griechisch-orthodoxen

Tradition wird der 6.

Januar auch nicht - wie bei

uns in der evangelischen

Kirche - „Epiphanias“ [Erscheinung

des Herrn] genannt,

sondern es wird das

Wort „Theophanie“ (Gotteserscheinung)

für dieses

Fest verwendet. Denn in

den orthodoxen Kirchen

erinnert der 6. Januar vor

allem an die Taufe Jesu

im Jordan durch Johannes

den Täufer, bei der

sich die heilige Dreieinigkeit

von Vater, Sohn und

heiligem Geist der Welt offenbarte

(=> Theophanie).

Die Wurzeln aller christlichen

Festivitäten am 6.

Januar liegen vermutlich

im Alten Ägypten. Denn

hier wurde am 6. Januar

der Geburtstag des Gottes

Äon, des Gottes von

Zeit und Ewigkeit, gefeiert,

wobei Wasser aus dem Nil

eine wichtige Rolle spielte.

Die ersten christlichen

Gemeinden Ägyptens deuteten

dann offensichtlich

dieses „heidnische“ Fest

christlich neu, um die Erscheinung

ihres Herrn Jesus

Christus zu feiern.

Daraus entwickelten sich

in den unterschiedlichen

christlichen Kirchen verschiedene

Traditionen: Erinnerung

an die Geburt

Jesu (=> Lk 2), an die Taufe

Jesu (=> Mt 3,13-17), an

das Weinwunder zu Kana

(=> Joh. 2,1-11) oder an

die Anbetung Jesu durch

die „Heiligen drei Könige“

(=> Mt 2). Bei der orthodoxen

Tradition der Wasserweihe

gilt der ausgesprochene

Segen dem

Gewässer und der ganzen

Schöpfung für das gerade

neu begonnene Jahr.

Andreas Witt,

Martin-Luther-Gemeinde


12AUSDERGEMEINDE

Zur Erinnerung an Gerd Rölleke

Am 23. September 2013 verstarb Gerd Rölleke, der

von 1962 bis 1976 als Diakon in der St. Martinus Gemeinde

tätig war.

Sein Tod weckt viele Erinnerungen

in mir. Als ich

1960 nach Hamburg Eppendorf

zog, gab es viele

Kinder in meinem Alter,

die sich tagsüber oft

selbst überlassen waren,

da beide Elternteile arbeiten

mussten. Diese Gelegenheit

nutzte Gerd Rölleke

und begann 1962 direkt

nach seiner Ausbildung am

Rauhen Haus als frisch gebackener

Diakon eine lebhafte

und intensive Kinderarbeit

in St. Martinus. Wir

trafen uns in sogenannten

„Jungscharen“. Unvergessen,

die Nachmittage mit

„Feudelschlachten“, Kreisspielen,

gemeinsamen Singen

und Bibelarbeit. Die

Gruppenstunden waren

so beliebt, dass es zuweilen

an Räumlichkeiten fehlte,

alle Treffen abzuhalten.

Höhepunkte waren die

jährlich auf der „Heideburg“

in Hausbruch stattfindenden

Jungschartreffen aller

Jungscharen aus Hamburg.

Zu hunderten fuhren

wir mit der S-Bahn dorthin,

mit Halstuch und Wimpel

gewappnet und genossen

die Treffen. Da Gerd auch

musikalisch und schauspielerisch

ein Phänomen

war, übte er mit uns ein

kleines Theaterstück ein.

Mit dem Stück „An allem ist

die Katze schuld“ heimsten

wir viele Preise auf diesen

Treffen ab. Gerd brachte

uns die Kirche nah und festigte

unsere Beziehung zur

Gemeinde, so dass viele

auch als Jugendliche nach

der Konfirmation der Gemeinde

aktiv treu blieben.

Gerd Rölleke war mein

geistiger Vater und hat

mich sehr geprägt. Auch

nach seinem Wechsel in

die Gemeinde St. Matthäus

Winterhude, mit einem

vollkommen neuen

Arbeitsgebiet, nämlich der

Seniorenarbeit, brach der

Kontakt nie ab. Gerd kam

zu allen Jubiläen, zu Konzerten

und Feierlichkeiten

gern nach St. Martinus

zurück. In St. Matthäus

gründete er vor 34 Jahren

den ersten kirchlichen

Seniorenchor in Hamburg

und die Art und Weise in

der er diesen Chor führte

brachte diesen Chor auf

ein hohes musikalisches

Niveau. Ich durfte manchmal

die Männerstimmen

ein bisschen unterstützen

und es hat mir viel Freude

bereitet, zu sehen, wie

aufmerksam die Mitglieder

des Chores ihren Leiter

anschauten. Gerd wird

mir und vielen, die ihn von

damals kannten, in immer

guter Erinnerung bleiben.

Hans - Joachim Holst,

St. Martinus - Eppendorf


AUSDERGEMEINDE 13

Nachruf für Liebgard Hill

St. Martinus - Eppendorf

Am Morgen des 22. September

ist unsere langjährige

Gemeindeälteste im

Alter von 88 Jahren verstorben.

Unsere Gemeinde hat

Frau Hill viel zu verdanken.

Zu Zeiten der Hamburgischen

Landeskirche gab

es im Kirchenvorstand das

Amt der Gemeindeältesten.

Sie wurden vom Plenum

auf Lebenszeit berufen und

blieben daher auch bei Neuwahlen

im Amt. Dadurch

konnte Frau Hill mehrere

Kirchenwahlen organisieren

und durchführen. Wenn ich

an die letzte Wahl zurück

denke, staune ich, was Liebgard

Hill alles geschafft hat!

Sie war Jahrzehnte lang

Vorsitzende der Beede

und verkaufte auf dem Basar

die Wohlfahrtsmarken.

Nach Frau Hill hat niemand

von uns diese große Arbeit

auf sich genommen.

Beeindruckend waren ihre

große Zuverlässigkeit und

die manchmal übergroße

Genauigkeit. Frau Hill vergaß

niemals etwas, wenn

eine Sache noch nicht erledigt

war, erinnerte sie mit

Sicherheit bei nächster Gelegenheit

daran. Geschmunzelt

haben wir oft darüber,

wie wichtig ihr die akkurate

Zeichensetzung in den Protokollen

war! Liebgard Hill

war ein Original im besten

Wortsinn. Ich vermisse sie.

Edith Klinge,

St. Martinus - Eppendorf

Familiennachrichten

Aus Gründen des Datenschutzes dürfen wir im

Internet keine Namen aus dem Bereich

„Familiennachrichten“ veröffentlichen.


14AUSDERGEMEINDE

Winter! Na und!

Winter. Sie denken vielleicht:

Oh, jeh? Ja, es trifft

wohl zu, dass er in der Regel

entweder geliebt oder

gehasst wird. Zugegeben,

der Winter ist die kälteste

unserer vier Jahreszeiten.

Tatsächlich ist uns

die Sonne in den Wintermonaten

der Nordhalbkugel

sogar näher! Die Erde

kreist in ihrer elliptischen

Bahn um die Sonne und

bestimmt dadurch die Länge

der Jahreszeiten. Daher

beginnt der Winter astronomisch

gesehen erst

mit der Wintersonnenwende

am 21. Dezember

und dauert 89 Tage.

In einer von mir (nicht repräsentativen)

durchgeführten

Umfrage wurden

neben den Nachteilen, wie

z. B. nasskaltes Schmuddel-Wetter,

frieren, Husten

und Schnupfen, glatte

Gehwege und Straßen,

überraschender Weise

viele positive Assoziationen

genannt. Die Einstellung

zum Winter scheint

- wie so manches - eine

Frage der inneren Einstellung

zu sein. Er beginnt

gefühlt mit Weihnachten,

gefolgt von Neujahr. Wunderbare

Feste, die jedoch

emotional unterschiedlich

wahrgenommen und gefeiert

werden. Und dann?

Danach scheinen einige

Mitmenschen in den sogenannten

„Winterblues“

zu fallen! Sie wollen nur

noch weg. Im Winter wird

das Leben scheinbar „von

außen nach innen“ verlagert.

Es gilt zur Ruhe zu

kommen, die Tage und vor

allem die langen Winternächte

schön und auch abwechslungsreich

zu leben

und Kraft zu sammeln. Die

Natur macht Pause, um

vital und neu im Frühling

durchzustarten. Und wir?

Winterzeit heißt aber auch:

Schnee, Ski und Schlittschuh

fahren, rodeln, einen

Schneemann bauen,

Kerzenschein, Kaminfeuer

und Erinnerungen an nasse

Schneeballschlachten

und heißer Kakao in der

Kindheit. Wir lieben Spaziergänge

an klaren Wintertagen.

Tage mit einem

strahlend blauen Himmel

– aus all seinen Weiten

und Höhen. Klare,

kalte Luft. Herrlich! Dazu

eine Wintersonne - mit ihrem

sanften oder kräftigen

Licht. Manchmal knirscht

Schnee unter unseren Füßen

und dessen weiße

Kristalle in der Sonne glitzern

und das Licht nochmals

reflektiert und stärker

strahlen lässt. Es berührt

uns der märchenhafte Anblick

von mit Raureif überzogenen

Sträuchern, Bäumen,

Wiesen, Parks, Autos

und Häusern; eine Landschaft

wie von Zauberhand

mit Puderzucker bestäubt.

Winter – wir können ihn

sehen, hören, fühlen und

schmecken. Nehmen wir

ihn an, mit all seiner Vielfalt

und freuen uns insgeheim

auf den Frühling!

Angelika Schwalm,

St. Martinus-Eppendorf


AUSDERGEMEINDE 15

Gottesdienste am Heiligen Abend

Martin-Luther-Gemeinde

14.30 Uhr

„Kommt alle her zum Stall“

ein Mitmachkrippenspiel;

Musik für Saxophon und

Orgel, Cornelia Schünemann-Gärtner,

Saxophon;

Pastorin Schuh-Bode und

Team

16 Uhr

Festlicher Familienweihnachtsgottesdienst

auf dem

Weg zum Heiligen Abend

mit Krippenspiel; Lieder

vom Kinderchor und Musik

für Trompete und Orgel;

Stephan Graf, Trompete;

Musikalische Leitung:

Nicola Bergelt; Pastorin

Schuh-Bode und Team

17.30 Uhr

Christvesper: „Das Geheimnis

von Weihnachten“

mit Austeilung des

Friedenslichtes. Bitte bringen

Sie eine feste Laterne

mit. Musik: Antonio Vivaldi:

„Canta in prato“, Solokantate

für Sopran, Streicher

und Orgel, Sonja Adam,

Sopran; Pastorin Susanne

Kaiser

23 Uhr

Christmette: Bildmeditation;

mit Musik von Andreas

Hammerschmidt: „Ihr lieben

Hirten, fürchtet euch nicht“

Kantate für Sopran, Chor

und Instrumente, Chormusik

von Händel und Willcocks,

Martin-Luther-Kantorei, Marianne

Bruhn, Sopran; Pastorin

Susanne Kaiser

Familien- und Kinderkirche

Martin-Luther-Gemeinde

Dezember 2013

1. Advent: 1. Dezember,

11 Uhr Familiengottesdienst

„Kommt alle her

zum Licht!“ mit Kinderchor;

Pastorin Schuh-Bode

Heilig Abend: 24. Dezember

um 14.30 Uhr „Kommt

alle her zum Stall!“ Weihnachtsgottesdienst

für kleine

Kinder und ihre Familien;

Pastorin Schuh-Bode

und Team

16 Uhr Weihnachtsgottesdienst

für Familien: „Auf

dem Weg zum Heiligen

Abend!“ mit Krippenspiel

und Kinderchor; Pastorin

Schuh-Bode und Team.

Januar 2014

Samstag: 25. Januar,

10 – 12.30 Uhr „Suchet

Gott, so werdet ihr leben.“

Der Prophet Amos aus

Thekoa. Wir machen eine

spannende Zeitreise zum

Propheten. Es gibt kleine

Wegstationen in der Kirche.

Essen und Trinken,

Spiel und Spaß sind auch

wieder mit dabei.

Februar 2014

Samstag: 15. Februar, 10

– 12.30 Uhr Wasserströme

in der Wüste - Weltgebetstag

aus Ägypten. Was wisst

ihr schon über das alte

Ägypten? Wir entdecken

mit euch das heutige Ägypten

aus der Sicht von Kindern,

die dort aufwachsen

und wie und was sie beten.


16 GOTTESDIENSTE

DATUM

Zeit Martin - Luther - gemeinde

Mi. 4. Dez. 16.00 Gottesdienst in der Seniorenresidenz Alsterpark Pn. Kaiser

So. 2. Advent 10.00 „...dass niemand deine Krone nehme“ Off 3, 7ff Pn. Kaiser

8. Dez.

So. 3. Advent 10.00 Von Vorboten und anderen Zeichen Lk 1, 67 - 79 Pn. Kaiser

15. Dez.

Mi. 18. Dez. 16.00 Weihnachtlicher Gottesdienst für die Kinderkrippe

Pn. Schuh - Bode und Team

Do. 19. Dez. 16.30 Weihnachtlicher Gottesdienst der Kita mit Krippenspiel

Pn. Schuh - Bode und Team

So. 4. Advent 10.00 Ein Freudenbote kommt! Jes 52, 7 – 10 Pn. Schuh - Bode

23. Dez.

Heilig Abend

Alle Gottesdienste am Heiligen Abend finden Sie auf S.15.

24. Dez.

1. Weihnachtstag

25. Dez.

2. Weihnachtstag

26. Dez.

11.00 Gottes Zeit ist da! Gal 4, 4 - 7 Pn. Kaiser

Weihnachtskantaten von Georg Philipp Telemann für Alt,

Instrumente und Orgel; Ida Aldrian, Alt

11.00 Regionaler Kantatengottesdienst, Martin-Luther-Gemeinde Franz

Xaver Brixi: Kantate „Pastores loquebantur“; Wolfgang Carl Briegel: Motette

„Es ist erschienen die heilsame Gnade“, Kammerchor des Alsterbunds;

Instrumentalensemble; Pn. Schuh - Bode

So. 29.Dez. 10.00 „Nicht vergessen!“ Jes 49, 13 – 16 Pn. Schuh - Bode

Altjahrsabend

Mo. 31. Dez.

17.00 Andacht zum Jahreswechsel Pn. Schuh - Bode

mit Jahreslosung für 2014

So. 5. Jan. 10.00 Der Stern begleitet uns! Pn. Schuh - Bode

Fr. 10. Jan. 16.00 Gottesdienst in der Seniorenresidenz Alsterpark Pn. Kaiser

So. 12. Jan. 10.00 Gott im Himmel und unten auf der Erde Dtn 4, 31ff Pn. Kaiser

So. 19. Jan. 10.00 Sichere Schritte und langer Weg Hebr 12, 12ff Pn. Kaiser

So. 26. Jan. 10.00 Religiöse Abgrenzung überwinden Apg 10, 21ff Pn. Schuh - Bode

So. 2. Feb. 10.00 Wenn Hoffnung sich auf den Weg macht... Gen 8, 1ff Pn. Kaiser

Fr. 7. Feb. 16.00 Gottesdienst in der Seniorenresidenz Alsterpark Pn. Kaiser

So. 9. Feb. 10.00 Prophetische Worte als feste Grundlage für den Glauben

2. Ptr 1, 1ff; Chormusik zum Ausklang des Weihnachtsfestkreises, Martin-Luther-Kantorei;

Pn. Schuh - Bode

im Anschluss Gemeindeversammlung

So. 16. Feb. 10.00 Von der Macht des Töpfers über den Ton Rö 9, 14f Pn. Schuh - Bode

So. 23. Feb. 10.00 Lydia - die erste Christin in Europa Apg 16, 9 - 15 Pn. Kaiser

Fr. 28. Feb. 16.00 Gottesdienst in der Seniorenresidenz Alsterpark Pn. Kaiser

So. 2. März 10.00 Wie sollen wir richtig fasten? Jes 58, 1 Pn. Schuh - Bode

Fr. 7. März 19.00 Regionaler Weltgebetstagsgottesdienst Vorbereitungsteam

St. Peter, Groß Borstel, Einsingen um 18.30 Uhr

= mit Abendmahls

P. = Pastor Pn. = Pastorin = musikalische Gestaltung


GOTTESDIENSTE

17

DATUM

Zeit St. martinus - Eppendorf

So. 1. Dez. 10.00 1. Sonntag im Advent P. Thomas

Hebräer 10, (19 - 22) 23 - 25

So. 8. Dez. 10.00 2. Sonntag im Advent Pn. Müsse

Offenbarung 3, 7 - 13

So. 15. Dez. 10.00 3. Sonntag im Advent Lilo Stelter /

Plattdeutscher Gottesdienst

Vorbereitungsteam

Fr. 20. Dez. 16.00 Familiengottesdienst P. Thomas + Kita

So. 22. Dez. 10.00 4. Sonntag im Advent Prädikantin Burke

Jesaja 52, 7 - 10

Di. 24. Dez. 15.00 Familieng. mit Krippenspiel Team mit P. Thomas

Heilig Abend 16.30 Familieng. mit Krippenspiel Team mit P. Thomas

18.00 Christvesper P. Fürstenau

23.00 Christnacht P. Thomas/S. Burke

Mi. 25. Dez. 10.00 1. Weihnachtstag Pn. Müsse

Gal 4, 4 - 7

Do. 26. Dez. 11.00 2. Weihnachtstag

Reg. Kantaten Gottesdienst Pn. Schuh-Bode, /

in Martin-Luther-Alsterdorf

P. Thomas/ P. Moser

So. 29. Dez. 10.00 1. Sonntag nach Weihnachten P. Thomas / S.Burke

an der Krippe

A.Holst

Di. 31. Dez. 18.00 Altjahresabend P. Thomas

Hebr. 13, 8 - 9b

So. 5. Jan. 10.00 2. Sonntag nach Weihnachten Propst Dr. Claussen,

Röm 16, 25 - 27

P. Ulrich Thomas

So. 12. Jan 10.00 1. Sonntag n. Epiphanias P. Thomas

Jesaja 42, 1 - 4 (5 - 9)

So. 19. Jan. 10.00 2. Sonntag nach Epiphanias Pn. Müsse / P. Thomas

Hebr 12, 12 - 18 (19-21) 22 - 25a

So. 26. Jan. 10.00 3. Sonntag nach Epiphania Prädikantin Burke

Apg 10, 21 - 35

So. 2. Feb. 10.00 4. Sonntag nach Epiphanias P. Thomas

1. Mose 8, 1 - 12

So. 9. Feb. 10.00 Letzter Sonntag nach Epiphanias P. Thomas / A.Holst

Hamburger Weltkirchenwoche

So. 16. Feb. 10.00 Septuagesimae Röm 9, 14 - 24 Prädikantin Burke

So. 23. Feb. 10.00 Sexagesimae Apg 16, 9 - 15 Pn. Müsse

So. 2. März 10.00 Estomihi Jes 58, 1- 9a P. Thomas

Fr. 7. März 19.00 Weltgebetstag Vorbereitungsteam

St. Peter, Groß Borstel, Einsingen um 18.30 Uhr.

= mit Kirchencafé

Regelmäßige Andachten finden Sie auf Seite 29.


18AUSDERGEMEINDE

SeniorInnenprogramm

in der Martin-Luther-Gemeinde

Donnerstags von 14.45 – 17 Uhr, Leitung: Pastorin Susanne Kaiser

Die Nachmittage sind abwechslungsreich mit Vorträgen, Gespräch, Spaß und

Bewegung gestaltet. Mit Kaffee und Kuchen machen wir es uns gemütlich.

Dezember

5. Dezember

Hoffnung - oder die Rose von Jericho

Pastorin Susanne Kaiser

12. Dezember

Kleiner Weihnachtsmarkt – mit Bratäpfeln

und anderen Leckereien

Pastorin Susanne Kaiser

19. Dezember

Weihnachtsfeier

Beginn: 14. 30 Uhr

Pastorin Susanne Kaiser und Team

Anmeldungen gern im Kirchenbüro unter:

51 49 18 73

Januar 2014

9. Januar

Bewegung und Musik

Renate Ulbricht

16. Januar

Jahreslosung 2014

„Gott nahe zu sein ist mein Glück“

Johanna Hampel

23. Januar

Die Hundertjährigen

Susanne Kaiser

30. Januar

Gedächtsnistraining

Dorothea Gewalt und Annemarie Ziegs

Februar 2014

6. Februar

Karpfenessen

Abfahrt: 11.30 Uhr; Anmeldung bitte

im Kirchenbüro unter 51 49 18 74.

Pastorin Kaiser und Team

13. Februar

Valentinstag

Dorothea Gewalt und Annemarie Ziegs

20. Februar

Von Steinen und Menschen

Susanne Kaiser

27. Februar

Spiel und Spaß zum Fasching

Renate Ulbricht

März 2014

6. März

Frühlingserwachen

Annemarie Ziegs


AUSDERGEMEINDE 19

Beheimatung oder kirchliches Zuhause

Bei der Überarbeitung seiner Leitidee konnten sich „neue“ und „alte“ Mitglieder

des Kirchengemeinderates nicht immer einigen. Beim „großen Ganzen“ einer Idee

für die Zukunft der Gemeinde blieben kleine und feine Unterschiede bei der Wahl

der Schlüsselworte erhalten.

Eine Leitidee ist der Versuch, gemeinsame

Werte und ein gemeinsames Selbstverständnis

festzuhalten. Sie kann daher

auch immer nur eine Momentaufnahme

sein. Vor zehn Jahren hatte der damalige

KGR über mehrere Tage hinweg sich

eine Leitidee erarbeitet, die bei der Entscheidung

für Ziele der Gemeindearbeit

leiten sollte. Sie prägte dann tatsächlich

die Beratungen über eine Amtsperiode.

Nun wurde es Zeit mit neuen Mitgliedern

im KGR zu überprüfen, ob die alte Formulierung

noch den gemeinsamen Überzeugungen

entspricht. Das Ergebnis kann

nun veröffentlicht werden:

Wir verstehen uns als eine profilierte Gemeinde,

die in der Region eingebunden

ist und die Teil eines Netzwerks ist.

Unser Profil bilden wir heraus im Dialog

mit den anderen Gemeinden der Region

und den anderen Institutionen im Stadtteil.

Als Gemeinde bieten wir Beheimatung

und ein kirchliches Zuhause an. Wir stehen

ein für das Priestertum aller Glaubenden,

Laien gehen bei uns auf die Kanzel.

Als Kirchengemeinderat agieren wir als

eine Gemeinschaft verantwortlich Handelnder

und teilen die anfallenden Aufgaben

nach unseren jeweiligen Möglichkeiten

und Fähigkeiten auf. Gemeinsam

tragen wir Verantwortung für das gottesdienstliche

Leben.

In der Gemeinderegion Alsterbund leben

und arbeiten wir in einem Haus mit eigenständigen

Wohnungen und Gemeinschaftsräumen.

Besonders die Frage, ob das Wort „Beheimatung“

wiedergibt, was Menschen erleben,

die sich in der Gemeinde zuhause

fühlen, wurde lange diskutiert.

Die Gemeindeversammlung 2014 findet

am 19. Januar nach dem Gottesdienst

statt.

Zum Ende des Jahres wird zum einen

Edith Klinge nach 23 Jahren als Kirchenvorsteherin

in St. Martinus aus gesundheitlichen

Gründen den Kirchengemeinderat

verlassen. Ihrem Engagement ist

wesentlich die Entstehung der Arbeitstelle

Leben im Alter und der Umbau von

Kirche und Gemeindehaus zu verdanken.

Ebenfalls ausscheiden wird Ralf

Hutter, da sich seine familiäre und berufliche

Situation sehr verändert hat. Ihre

Verabschiedung ist im Gottesdienst am

5. Januar geplant. Dazu sei schon an dieser

Stelle herzlich eingeladen

Pastor Ulrich Thomas,

St. Martinus - Eppendorf


20AUSDERREGION

Der Lebendige Adventskalender im Alsterbund

„In gemütlicher Runde bei Kaffee, Tee und Stollen… wir

freuen uns schon auf den Lebendigen Advent 2013“. „Ich

wünsche mir, dass die Adventsfeier zur Tradition in diesem

Hause gehört“. „Draußen vom Stadtpark komme ich her…als

überraschter Überraschungsgast“. „Posaunenklänge vom

St. Martinus Turm - eine schöne Adventsstimmung“.

Drei Partnergemeinden des Alsterbundes gestalten

gemeinsam mit Kooperationspartnern in der Adventszeit

eine kleine Feier oder Aktion. Es wird gesungen, musiziert,

gelesen und viel gelacht.

Anette Riekes

St. Peter-Gemeinde Groß Borstel 3. - 8. Dezember 2013

Di. 3. Dez. 15.30 Uhr „Fördern und Wohnen“, Frau Nusser, Borsteler Chaussee 301

Mi. 4. Dez. 15.30 Uhr LAB „Lange aktiv bleiben“, Frau Hintzer, Borsteler Chausse 49

Do. 5. Dez. 15.30 Uhr Borsteler Back-Shop, Manfred Stoltze, Borsteler Chaussee 100

Fr. 6. Dez. 15 Uhr Seniorenwohnanlage, Anja Petersen, Schwartauer Straße 4

Sa. 7. Dez. 17 Uhr Adventskonzert mit Nicola Bergelt, Schrödersweg 5

So. 8. Dez. 10 Uhr Adventsgottesdienst mit Kirchencafé, Schrödersweg 5

Paul-Gerhardt-Gemeinde Winterhude 9. - 15. Dezember 2013

Mo. 9. Dez. 15 Uhr DHU Nachbartreff, Braamkamp 20

Di. 10. Dez. 16 Uhr Bücher & Co, Forum Winterhuder Markt 6

Mi. 11. Dez. 16.30 Uhr

Sierichsches Forsthaus, (Stadtpark Verein e.V.)

Otto-Wels-Straße 3 (ehemals Hindenburgstraße)

Do. 12. Dez. 16 Uhr Hausgemeinschaft, Braamkamp, 38

Fr. 13. Dez. 17 Uhr

Sa. 14. Dez. 15.30 Uhr

So. 15. Dez. 11.30 Uhr

Advent bei Marina Remstedt, Klangmassagepraktikerin,

Alsterdorfer Straße 67

Marianne Vollert, Teestube im Gemeindehaus, Ohlsdorfer

Straße 67

Gundula Ketelaar, Kirchencafé nach dem Gottesdienst

Braamkamp 51


AUSDERREGION 21

St. Martinus-Gemeinde Eppendorf 16. - 22. Dezember 2013

Mo. 16. Dez. 17 Uhr Transparentsterne basteln, Antje Holst, Tarpenbekstraße 121

Di. 17. Dez. 15 Uhr

Mi. 18. Dez. 18 Uhr

„Momente genießen“ in der Sozialstation Eppendorf,

Hamburgische Brücke, Martinistraße 29

„Lieder und Gedichte für Jung und Alt“ MARTINIerLEBEN bringt

Glanz in die leere „Hütte“ (ehemals KH. Bethanien), Martinistraße

44

Do. 19. Dez. 17 Uhr „Spontanes Krippenspiel“, jeder kann mitmachen, Martinistraße 33

Fr. 20. Dez. 16.30 Uhr Weihnachtliches Turmblasen, Hans-Georg Spiegel, Martinistraße 31

So. 22. Dez. 10 Uhr Gottesdienst zum 4. Advent, Martinistraße 31

Adventsandachten

im Kerzenschein

40 Minuten Musik, Lesungen und

Gebet. Paul-Gerhardt-Kirche, Braamkamp

51, Donnerstags, 18 Uhr

5. Dezember

H.-U. von der Fecht - Cembalo

12. Dezember

R. Sawabe - Orgel

19. Dezember

Band PGW Family

Anschließend Begegnung

bei Glühwein /Tee und Gebäck.

Adventskonzert

Sonnabend, 14. Dezember, 18 Uhr,

Paul-Gerhardt-Kirche,

Braamkamp 51

G.Ph. Telemann: „Machet die Tore

weit“ und J.S. Bach: „Magnificat“

Kammerchor Vokalkolorit PG-Kammerorchester,

Leitung: Angela Voß

Regionaler

Kantatengottesdienst

2. Weihnachtstag, 26. Dezember, 11 Uhr,

Martin-Luther-Kirche Alsterdorf, Bebelallee 156

Die Alsterbundgemeinden laden am 2.

Weihnachtsfeiertag zu einem regionalen

Gottesdienst ein. Der Kammerchor des

Alsterbundes wird gemeinsam mit einem

Instrumentalensemble den Gottesdienst

musikalisch gestalten. Zu hören sind die

Kantate „Es ist erschienen die heilsame

Gnade“ von Wolfgang Carl Briegel

(1626-1712) und die Motette „Pastores

loquebantur“ von Franz Xaver Brixi (1732-

1771). Musikalische Leitung: Nicola Bergelt.

Pn. Schuh-Bode, P. Moser, P. Thomas

Kammerchorprojekt

Singen Sie mit!

Erfahrene Chorsänger und Sängerin-nen

mit Blattsingkenntnissen sind eingeladen,

mitzusingen. An zwei Probenterminen, 11.

und 20. Dezember, bereiten wir die Kantaten

für den 2. Weihnachtstag vor. Anmeldung

an Kirchenmusikerin Nicola Bergelt, Tel.

51491875, nicola.bergelt@alsterbund.de


22AUSDERREGION

Einweihung

mit Gottesdienst am 1. Advent, 10 Uhr

Paul-Gerhardt-Kirche, Braamkamp 51

Nach dem mehrmonatigen Umbau feiern die Ev. Kindertagesstätte

Paul-Gerhardt und die Gemeinde zusammen

mit den am Bau Beteiligten und Ehrengästen am

1. Advent die (Wieder-) Einweihung vom „Anna-Maria-

Gerhardt-Haus“ und dem „Haus am Turm“. Der bisherige

„Kindergarten“ hatte keinen Platz für eine Kinderkrippe.

Durch den Gebäudetausch bekommen jetzt alle

frisch renovierte Räume und auch schon Einjährige können

unterm Kirchturm groß werden. Aus dem ehemaligen

Kindergarten wird nun das „Haus am Turm“, in dem

in Zukunft Pastor Moser, Pastorin Henze, Frau Buttler

(Kitaleitung) und Frau Rübenkamp (Kirchenbüro) anzutreffen

sind. Für Konfirmandenunterricht, Kinderkirche,

Musik und Gespräch stehen die Türen im zugehörigen

Gruppenraum Groß und Klein offen.

„Zion‘s daughter, o rejoice -

Tochter Zion, freue dich!“

Englische und deutsche Adventslieder zum Zuhören

und Mitsingen sowie Kompositionen für Chor,

Saxophon und Orgel von Edward Elgar, Benjamin

Britten, Henry Purcell, John Rutter u.a.

Kantoreien der Gemeinden St. Peter und Martin-Luther,

Cornelia Schünemann-Gärtner, Saxophon

Franziska Leuschner, Orgel,

Nicola Bergelt, Leitung

Sonnabend, 7. Dezember, 17 Uhr

St. Peter-Kirche, Groß Borstel, Schrödersweg 5

Sonntag, 8. Dezember, 17 Uhr

Martin-Luther-Kirche Alsterdorf, Bebelallee 156

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

A Funky Praise

2. Auflage der Winterhuder

Gospelnacht.

Auf dem Programm stehen

neben alten und neuen

Gospels die dreiteilige

englischsprachige Gospelsuite

„My Fortress - A

funky praise“ von Christoph

Schoepsdau. In dieser

Vertonung des 31.

und 91. Psalms geht es

um Zuflucht, Schutz und

Geborgenheit. Musikalisch

begeistert das Werk

durch Jazzharmonien und

Funkrhythmen. „Denn er

hat seinen Engeln befohlen

über dir, dass sie dich

behüten auf allen deinen

Wegen“ bekommt in dieser

musikalischen Auslegung

eine ganz neue Perspektive.

Neben GospelFire

werden auch Solisten aus

dem Chor singen, als Gospelband

spielt das Lukas

Schick Friend‘tett; Musikalische

Leitung: Daniel Zickenrott.

In der Pause laden wir zu

Glühwein, Saft und kleinen

Snacks ein. Der Eintritt ist

frei(willig), wir bitten um

eine Spende.

Sonnabend,

14. Dezember, 20 Uhr

St. Peter-Kirche, Groß

Borstel Schrödersweg 5


AUSDERREGION 23

Weihnachtsoratorium

Johann Sebastian Bach, Teile 1-4

Mitwirkende:Studierende der Hochschule

für Musik und Theater Hamburg

Das Weihnachtsoratorium von Johann

Sebastian Bach ist wohl das am häufigsten

aufgeführte kirchenmusikalische

Werk Deutschlands. An der Hochschule

für Musik und Theater Hamburg findet

in diesem Semester ein Projekt zu

diesem Werk unter der Leitung von Isolde

Kittel-Zerer und Prof. Gerhart Darmstadt

mit anschließenden Aufführungen

statt. Die Studierenden wirken nicht nur

im Chor und Orchester mit, sondern werden

auch als Solisten und Dirigenten zu

erleben sein. Dabei werden die Gesangssolisten

auch die Chöre mitsingen, so

wie es zu Bachs Zeit üblich war.

Die Studierenden vertreten nicht nur vom

Ausbildungsgrad her verschiedene Stufen,

sondern gleichzeitig auch fast alle Kontinente

und viele Nationen. Es sind aber

nicht nur Studierende der Fächer Gesang

und Orchesterinstrumente, die gemeinsam

musizieren, sondern auch Studierende

der Kirchenmusik, die die Möglichkeit

bekommen, ein Orchester samt Chor

und Solisten dirigieren zu können und so

praktische Erfahrung für ihr späteres Tätigkeitsfeld

in der Kirche sammeln zu können-

jede Kantate wird von einem anderen

Dirigenten geleitet. Alle vereint unter

dem Motto: “Jauchzet, frohlocket!“

Montag, 16. Dezember, 19 Uhr

Martin-Luther-Kirche, Alsterdorf,

Bebelallee 156

Eintritt frei, Spenden erbeten.

Circle of Praise -

die Andacht

Die Paul-Gerhardt-Gemeinde lädt ab

Januar zu einer neuen monatlichen Andachtsform

ein. Jeder Abend wird dabei

unter einem bestimmten Thema stehen,

das in alten und neuen Liedern (sowohl

auf Deutsch als auch auf Englisch), in

Texten und im Gebet aufgegriffen wird.

Circle of Praise wird von einer zehnköpfigen

Gruppe vorbereitet, so dass jede

Andacht unterschiedlich ablaufen und

neue Elemente enthalten wird. Termin

ist an jedem dritten Sonntag im Monat

um 18 Uhr. Ansingen der neuen Lieder

ist um 17.30 Uhr möglich. Nach der Andacht

gibt es noch die Einladung zum

gemeinsamen Kaffee trinken und Kekse

essen. Wir freuen uns über viele bekannte

und noch unbekannte Gesichter

für diese neue Andachtsform.

19. Januar: New Beginning

16. Februar: Freiheit (mit GospelFire)

Paul-Gerhardt-Kirche, Braamkamp 51

Liederabend

Franz Schubert: Winterreise

Angelica Böttcher, Sopran

Andreas Fabienke, Klavier

Sonntag, 23. Februar, 18 Uhr

Martin-Luther-Kirche Alsterdorf,

Bebelallee 156

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird

gebeten.


24AUSDERREGION

Markus

passion

Reinhard Keiser –

Wer möchte mitsingen?

Anfang April 2014 wollen

die Kantoreien der Gemeinden

Martin-Luther und St.

Peter die „Passion nach

dem Evangelisten Markus“

des barocken Komponisten

Reinhard Keiser (1674-

1739) aufführen. Keiser –

zu seiner Zeit vor allem

bekannt als Opernkomponist

– lebte und wirkte lange

Zeit in Hamburg. Wenn Sie

dieses Werk gern kennenlernen

möchten und regelmäßig

zu unseren Proben

kommen, können Sie mitsingen.

Unsere Proben beginnen

am Dienstag 14.

Januar 20 - 22 Uhr in St.

Peter (Schrödersweg 5),

bzw. Donnerstag 16. Januar

20 - 22 Uhr in

Martin-Luther (Bebelallee

156). Ab und zu finden

gemeinsame Sonderproben

statt. Die Martin-Luther-Kantorei

sucht dringend

Bässe, die Kantorei

St. Peter freut sich besonders

über Tenöre.

Die genauen Probentermine

und weitere Informationen

erhalten Sie bei

Kirchenmusikerin Nicola

Bergelt, Tel.: 51491875,

E-Mail: nicola.bergelt@

alsterbund.de

„Ihr Lieben, viel zu weit

entfernten“ – Eine kurze

Jugend in Frankreich 1942

Eine inszenierte Lesung zur „Woche des Gedenkens“

im Bezirk Hamburg-Nord aus „Die Briefe der Louise

Jacobsen“, dargeboten von der Theatergruppe

„kirschkern&COMPES (Judith Compes und Sabine

Dahlhaus)

Paris 1942, Louise kommt von der Schule und wird

verhaftet. Louise wartet, hofft und schreibt Briefe an

ihre Familie. Im Februar 1943 wird die 18 jährige in

Ausschwitz umgebracht.. 1989 entschied sich Nadja

Kalushi-Jacobsen, die 32 erhaltenen Briefe ihrer

Schwester Louise „aus der Vergessenheit zu holen“.

1990 kamen die Texte erstmalig in Paris auf die Bühne, .

10. Februar, 20 Uhr, Stavenhagenhaus, Frustbergstraße 4

in Groß Borstel, Eintritt frei, Spenden willkommen.

„Wasserströme in der Wüste“ braucht das Land am Nil,

damit nach den gewaltsamen Ausbrüchen, die besonders

die Frauen und die christlichen Minderheiten betroffen

haben, wieder Vertrauen und Frieden wachsen kann.

Die ägyptischen Christinnen haben den Gottesdienst für

den nächsten Weltgebetstag vor dem Hintergrund der Ereignisse

auf dem Tahrir-Platz 2011 vorbereitet. Sie bitten

uns, dass wir uns nicht erst durch den Gottesdienst, sondern

schon jetzt über die aktuelle Situation der Frauen in

Ägypten informieren und für gerechtere Lebensmöglichkeiten

aller Ägypterinnen zu beten. Sie wünschen sich,

ernst genommen zu werden, und möchten den gesellschaftlichen

Wandlungsprozess in ihrem Land aktiv mitgestalten.

Wer bei den Vorbereitungen für den Gottesdienst

mitmachen oder sich informieren möchte, wende

sich an Lieselotte Stelter, Tel. + Fax: 54803553.

Freitag, 7. März, 19 Uhr, Einsingen ab 18.30 Uhr,

St. Peter-Kirche, Groß-Borstel, Schrödersweg 5


AUSDERREGION 25

Zuhause alt werden

- und aktiv bleiben

Zwei neue Angebote im Alsterbund

Gott und die Welt – Theologisches und

mehr – Gespräche über Themen an der

Schnittstelle von Religion und Gesellschaft.

Ein Angebot für alle Interessierten

aus den Gemeinden in der Region Alsterbund.

Geleitet von: Pastor Veit Buttler und

Pastorin Anna Henze.

Der Gesprächsabend

findet jeden vierten

Dienstag im Monat

um 19.30 Uhr in der

Begegnungsstätte St.

Martinus statt.

Start: 28. Januar

Kunst und Kultour

Ausflüge der etwas anderen

ART.

Museumsbesuche und

kulturelle Spaziergänge.

Geleitet von: Pastor

Veit Buttler und Anette

Riekes.

Die einzelnen Termine

werden über den Flyer

der Begegnungsstätte

bekannt gegeben.

Beatrice

Dettmann

Erreichen können Sie Pastor Veit Buttler

in seinem Büro in St. Martinus, unter

Tel: 040-46776095, oder Sie schreiben:

veit.buttler@alsterbund.de

Sprechstunde: Di 11 - 12 Uhr,

Martinistr. 33

Am ersten Sonntag im Monat in der

Paul-Gerhardt-Gemeinde, Ohlsdorfer

Str. 67. Eintritt frei!

1. Dezember, 11.30 - 15.30 Uhr

Adventsmarkt am 1. Advent

„Macht hoch die Tür“ – alte Tradition in

neuem Gewand: mit Kaffee, Waffeln, Glühwein,

Kuchen, Herzhaftem.

Zugabe: Alte und neue Livemusik

5. Januar, 17 Uhr

Songs direkt aus Winterhude:„BÖ“

Bö ist eine deutschsprachige Singer-Songwriter-Band.

„Unsere Konzerte sind lyrische

Reisen mit Musik.“ Regine Böge (Gesang),

Peter Voigt (Gitarre), Ron Vorpahl (Percussion),

Florian Moritz (Bass)

2. Februar, 17 Uhr

Geschichtserzählerin Tatjana Winter

unterhält mit Geschichten über

Heinrich VIII. von England

2. März, 17 Uhr

Violinabend „Von Moll nach Dur“

Werke von Bach, Beethoven, Dvorák

Martin Hübner – Violine

Klas Lorenz – Flügel

Die Beifallsstürmer

Theatergruppe der Paul-Gerhardt-Gemeinde:

Kreuzfahrt in den

Sonnenuntergang des Lebens

Paul-Gerhardt-Gemeindehaus

Ohlsdorfer Str. 67

Sonnabend, 15. Februar 19 Uhr (Premiere);

Sonntag, 16. Februar 17 Uhr;

Mittwoch, 19. Februar 19 Uhr;

Sonnabend, 22. Februar 19 Uhr;

Sonntag, 23. Februar 17 Uhr


26AUSDERREGION

Runter vom Sofa - zu Natur und Kultur

Wir treffen uns einmal im Monat, um unseren Horizont

zu erweitern und gemeinsam Dinge zu tun, für

die man alleine nicht vom Sofa kommt. Und so machen

wir gemeinsame Ausflüge, kleine und längere

Fahrten - und das einfach, weil es zusammen mehr

Spaß macht.

Januar 2014

Februar 2014

Im Januar besuchen wir die Bahnhofsmission

im Hamburger Hauptbahnhof.

Dienstag, 14. Januar

Treffen: 10 Uhr, Martinistraße 33

Der HVV informiert

Im Februar besuchen wir die Flughafenseelsorge

am Hamburger Flughafen.

Dienstag, 18. Februar

Treffen: 10 Uhr, Martinistraße 33

Kosten: Fahrt, Museumseintritte und Kaffeebesuch. Informationen und Anmeldung

unter Telefon 48 78 39

Anette Riekes

Der Hamburger Verkehrsverbund informiert

zu folgenden Themen:

„Sicherheit und Orientierung im öffentlichen

Nahverkehr“ und „Fahrkarten, Preise

und Automatenbedienung“.

Montag, 20. Januar, 15.30 Uhr,

Michael Krieger, Martinistr.33

Montag, 17. Februar, 15.30 Uhr,

Michael Krieger, Martinistr.33

Information unter Tel. 48 78 39.

Kegeln und Klönen

Wer Lust hat dabei zu sein, ist herzlich

eingeladen. Wir treffen uns jeden 1.

Montag im Monat, 14 Uhr, Martinistr. 33,

Kosten: ca. 3,- € plus Verzehr, Kegelbahn

an der Adolph-Schönfelder-Str. 49,

Anmeldung und Information unter Tel. 48

78 39.

Christel Jacobsen

Gesundheitsgspräch

Am Montag, 13. Januar steht uns Herr

Dr. Berg aus der St. Peter Gemeinde, Mediziner

i.R., wieder für ein Gesundheitsgespräch

zur Verfügung. In der Zeit von

15.30 - 16.30 Uhr wollen wir mit Ihm über

das Thema „Die Haut, mehr als nur natürliche

Verpackung“ ins Gespräch kommen.

Begegnungsstätte, Martinistr.33,

Information unter Tel. 48 78 39.

Ganzheitliches

Gedächtnistraining

Unter Einbeziehung aller Sinne erlernen

Sie spielerische Übungen zu Merkfähigkeit

und Konzentration, zur Wortfindung,

Formulierung, Kreativität und

Phantasie. Leichte Bewegungs- und Entspannungsübungen

lockern zudem Geist

und Körper. Jeden 1. und 3. Dienstag im

Monat, 10 - 11 Uhr, Martinistr. 31, Kostenbeitrag:

3,50 €/Stunde

Brigitte Kersten


AUSDERREGION 27

Wo andere Menschen Urlaub machen

- mein fsJ in der „Südsee“

Marie Wensien - eine Jugendleiterin aus St. Peter Groß Borstel

ist von ihrem freiwilligem sozialem Jahr auf Tarawa, drei Flugstunden

nördlich der Fidschi Inseln, zurückgekehrt. Beauftragt

vom ZMÖ (Zentrum für Mission und Ökomene) in Hamburg-Othmarschen,

waren ihre Haupttätigkeiten an der Highschool dort

Englisch zu unterrichten und Projekte z.B. über Umwelt- und Klimaschutz,

Veranstaltungen und Ausflüge zu organisieren und

durchzuführen. Svenja und Jana, zwei angehende Konfiteamerinnen

aus St.Peter haben ihr dazu einige Fragen gestellt.

Svenja (S): Wie hast du

dich gefühlt als du dort

angekommen bist?

Marie (M): Als ich die Insel

gesehen habe, dachte ich:

Wow! Hier kommt man ja

nicht so leicht weg. Der Empfang

war sehr herzlich und

ich habe mich von Anfang an

sehr wohl gefühlt.

Jana(J): Wie leben die Menschen

dort?

M: Sie leben in Großfamilien

zusammen, viele in Behausungen

aus Holz, mit Blättern

der Kokospalme als Dach.

S: Welche Glaubensrichtungen

gibt es dort?

M: Etwa 53% sind katholisch

und ca. 30% sind protestantisch.

Die Menschen

prak-tizieren ihren Glauben

sehr intensiv und feiern

z.B. jeden Abend eine

kleine Andacht in der

Familie. Es wird viel in

der Bibel gelesen, auch in

der Schule, wenn kein anderes

Buch vorhanden ist.

S: Wie hast du dort gelebt

und bist dort zurecht gekommen?

M: Ich habe auf dem

Hauptquartier der Protestantischen

Kirche gewohnt, Um

7 Uhr bin ich aufgestanden

und dann mit einem Kleinbus

zur Schule gefahren. Nach

dem Unterricht habe ich

z.B. zweimal in der Woche

„touch-rugby“ gespielt, bin

schwimmen gegangen oder

wurde zum Essen eingeladen.

S: Wie war das Wetter und

das Klima dort?

M: Tagsüber ist es immer um

die 32 Grad warm. Früher gab

es ausgeprägtere Regenund

Trockenzeit, jetzt hat sich

das etwas verändert, auch

wegen des Klimawandels.

J: Was ist typisch für den

Inselstaat Kiribati?

M: Wenn man in ein Haus

kommt, ist immer jemand

da. Überall sieht man kleine

Kinder. Die Freundlichkeit

der Menschen und immer

schön viel Essen, also Fisch

und Reis. Typisch sind auch

ganz bestimmte Ohrringe.

Wenn die jemand trägt,

dann weisst du, die ist aus

Kiribati

S: Wie und durch wen

wurdest du auf dein fsJ

vorbereitet?

M: Durch Vorbereitungsseminare

des ZMÖ, in denen wir

viel über andere Kulturen

und Verhalten in schwierigen

Situationen gelernt haben.

J: Was war eine tolle und ein

nicht so schöne Erfahrung?

M: Der Unterricht mit den

Jugendlichen und die Ausflüge

waren eine tolle Erfahrung.

Nicht so schön war es

von der Armut mancher Menschen

zu erfahren, z.B. wenn

ein Kind nicht zur Schule

kommen konnte, weil es kein

Geld für eine Busfahrkarte

hatte. Die Schüler haben mir

vertraut und mir sehr persönliche

Dinge erzählt.

S+J: Vielen Dank für das

Gespräch und wir wünschen

Dir alles Gute!

Zum Anhören des gesamten

Interviews:

www.jugend-alsterbund.de


28

REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN

Martin-Luther-Gemeinde

Bebelallee 156

PfadfinderInnengruppen

des VCP-Stammes

Hohenstaufen

Bebelallee 156

Gruppenstunde

Braune Erdmännchen

montags 17.30 -19 Uhr

für Mädchen und Jungen

zwischen 7 und 9 Jahren

Janika & Swenja

T.: 0177/385 88 20

Gruppenstunde

Waschbären

mittwochs, 17.30 – 19 Uhr

für Mädchen und Jungen

zwischen 10 und 11 Jahren;

Melena, Niklas und

Nils

Tel.: 51 31 45 65

Calabash

mittwochs, 17 – 18.30 Uhr

für Mädchen und Jungen

von 13-14 Jahre

Gesa Schloen und Florian

Schloen, Tel.: 0176/ 50 57

38 76

Stammesleitungsrunde

mittwochs, 19 Uhr

Moritz Wallbaum,

Tel.: 0170 / 6 81 34 43

moritz@vcphohenstaufen.de;

www.vcp-hohenstaufen.

de

Bibelstunde

dienstags, 3.12.; 7.1.;

21.1.; 4.2.; 18.2.; jeweils

um 16 Uhr im Gemeindehaus

Bebelallee 156,

Pastorin Susanne Kaiser

Geselliges Tanzen

montags, 10.30 – 12 Uhr

Erika Günther, Tel.: 516873

und Karin Mädje,

Tel.: 04192/9 06 21 88,

Gemeindehaus

KunsthandwerkerInnen

18.1.; 15.2. ab 10 Uhr; Infos

bei Helga Pech,

Tel.: 51 83 58,

Gemeindehaus

Kirchengemeinderat

mittwochs, 11.12.; 22.1.;

12.2.; jeweils um 19.30

Uhr im Gemeindehaus

Anonyme Alkoholiker

Dienstagsmeeting: 20 Uhr

Beratung und Hilfe bei Alkoholproblemen.

Helmut, Tel.: 46 48 43

Al-Anon Familiengruppe

Kontakt Helmut,

Tel.: 46 48 43

Kinderchöre

mittwochs im Gemeindehaus;

16 – 16.40 Uhr für

Jüngere;

16.45 – 17.30 für Ältere;

Eingang Alsterdorfer Straße

301; Leitung: Nicola

Bergelt,

Tel.: 51 49 18 75

Kantorei

donnerstags in der Kirche,

20 - 22 Uhr;

Leitung: Nicola Bergelt,

Tel.: 51 49 18 75

Spielgruppen

Mo bis Fr von 8 -13 Uhr

(ab ca. 1,5 Jahren)

Frau Belitz, Tel.: 51 17 399,

Gemeindehaus., Spielraum

Das Kirchenbüro der

Martin-Luther-Gemeinde

hat ab sofort auch dienstags

von 16 - 18 Uhr geöffnet.


REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN

29

St. Martinus-Eppendorf

Martinistraße 31/33

Gruppen und Kreise

Männerkreis

2. und 4. Mittwoch im Monat um 20.00 Uhr

Posaunenchor dienstags 20.00 Uhr

Orchester mittwochs 20.00 Uhr

Bibelstunde mittwochs 15.30 Uhr

Kongo-Gruppe

13.1.;17.2. 20.00 Uhr

Andachten

Friedensandacht

für an Demenz

erkrankte Menschen

Kindergottesdienst

jeden 2. Montag im Monat um 19.30 Uhr

jeden 1. Mittwoch im Monat um 10.30 Uhr

jeden 2. Samstag im Monat von 11-13 Uhr

Nachbarnetz-Café

jeden 1. Dienstag im Monat von 15 - 17 Uhr

…UND IST NOCH NICHT ERSCHIENEN, WAS SEIN WIRD.

St. Martinus-Eppendorf

Eine Predigt von Dorothee Sölle über

die Offenbarung 21, 1 - 7 hat uns neugierig

gemacht, diesem Text im Advent

mit Ihnen nachzugehen. Haben

Sie Erwartungen, hegen Sie Hoffnungen?

Wenn ja, wie sehen diese aus?

Wir hoffen auf einen interessanten

Abend und laden Sie herzlich zu einem

„Neuen Politischen Nachtgebet“

am 12. Dezember um 19.30 Uhr in

die Große Begegnungsstätte ein.

Antje Holst,

St. Martinus - Eppendorf


30KINDER

Hurra, es hat geschneit!

Wer hilft dem Jungen, den richtigen Weg zu seinem Schlitten zu finden?

Schneesterne selbst

gemacht

Schneesterne sind im

Winter ein schöner Fensterschmuck

und leicht zu

basteln:

Malt mit Hilfe eines Tellers

einen Kreis auf ein weißes

Papier auf und schneidet

ihn aus. Faltet ihn zur

Hälfte. Den Halbkreis faltet

ihr jetzt wieder zur Hälfte

und dann noch einmal.

Aus der nun entstandenen

Ecke schneidet ihr kleine

Dreiecke und Formen heraus

- ganz wie es euch

gefällt.Dann faltet ihr das

Papier wieder auseinander

bis zum Kreis vom Anfang

und ihr habt euren Schneestern.

Besonders schön

ist, das jeder Stern anders

aussieht.

Barbara Süle,

Martin-Luther-Gemeinde


KONTAKTE31

Martin - Luther

Kirchenbüro

Bebelallee 156, 22297 Hamburg

Büro Sylvia Krause

Telefon 040 / 51 49 18 73

Fax 040 / 51 49 18 76

E-Mail martin-luther@alsterbund.de

Web

www.martin-luther-alsterbund.de

Öffnungszeiten Mo., Do., Fr., 10 - 13 Uhr

Di. 16 - 18 Uhr

Bank HASPA, Kto.-Nr.:1221/130865

BLZ 200 505 50; auch Förderkreis

und Gemeindepflege

BIC

HASPADEXXX

IBAN-Nr. DE18 200 505 50 1221 130 865

Pastorinnen

Iris Schuh-Bode

Hindenburgstraße 119, 22297 Hamburg

Telefon 040 / 51 49 18 77

E-Mail Iris.Schuh-Bode@alsterbund.de

Susanne Kaiser

Telefon 040 / 51 49 18 74

E-Mail Susanne.Kaiser@alsterbund.de

Kirchenmusikerin

Nicola Bergelt 040 / 51 49 18 75

E-Mail Nicola.Bergelt@alsterbund.de

Kindertagesstätte

Bebelallee 156a, 22297 Hamburg

Christiane Kulling

Telefon Kita 040 / 51 49 18 78

Telefon Krippe 040 / 51 31 23 91

Diakoniestation

Forsmannstraße 19, 22303 Hamburg

Telefon 040 / 279 41 41

Regionale Jugendarbeit

Gemeindehaus St. Peter, Groß Borstel

Diakon Jens Friedrich

Telefon 040 / 55 34 91-0

Jugendbüro 040 / 98 23 38 77

Web

www.jugend-alsterbund.de

www.martin-luther-alsterbund.de

ST. MARTINUS-EPPENDORF

Kirchenbüro

Martinistraße 33, 20251 Hamburg

Büro Claudia Lemm

Telefon 040 / 48 78 39

Fax 040 / 48 74 52

E-Mail st.martinus@alsterbund.de

Web www.st-martinus-eppendorf.de

Öffnungszeiten Mo.- Do. 9 - 12 Uhr; Do. 16 - 18 Uhr

Bank HASPA, Kto.-Nr.:1234/125159

BLZ 200 505 50

BIC HASPDEHHXXX

IBAN-Nr. DE73 200 50 550 1234 1251 59

Pastorin und pastor

Ulrich Thomas

Telefon 040/48 14 04 und 0171- 497 78 33

E-Mail Ulrich.Thomas@alsterbund.de

Sprechstunde Do von 17.30-18.30 Uhr

Anna Henze

Telefon 040 / 673 00 986

E-Mail anna.henze@alsterbund.de

ZU HAUSE ALT WErden

besuchsdienst

Pastor Veit Buttler

Telefon 040 / 46 77 60 95

E-Mail Veit.Buttler@alsterbund.de

Sprechstunde: Di 11 - 12 Uhr, Martinistr. 33

Kindertagesheim

Kerstin H. Müller

Tarpenbekstraße 133, 20251 Hamburg

Telefon 040 / 46 46 32

Spielgruppe Kirchenmäuse

Nora Bach

nora.marie.bach@gmail.com

Anne-Maike Seggewies AMSeggewies@hotmail.de

Organist

Christian Palmer

Telefon 040 / 47 49 98

Leben im Alter

Anette Riekes und Claudia Lemm

Telefon 040 / 48 78 39

E-Mail leben@alsterbund.de

Web

www.lebenimalter-hh.de

www.st-martinus-eppendorf.de


32ZUGUTERLETZT

Von guten Mächten

treu und still und umgeben,

behütet und getröstet wunderbar.

So will ich diese Tage mit euch leben

und mit euch gehen

in ein neues Jahr.

Von guten Mächten

wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost,

was kommen mag.

Gott ist bei uns

am Abend und am Morgen

und ganz gewiss an

jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

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