Software as a Service – Verträge richtig abschließen

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Software as a Service – Verträge richtig abschließen

NIST definiert Cloud Computing zunächst durch das notwendige

Vorhandensein von 5 EIGENSCHAFTEN (Essential Characteristics), unterscheidet

3 verschiedene SERVICE MODELLE (Service Models) und schlussendlich

4 unterschiedliche BETRIEBSMODELLE (Deployment Models): Im

Einzelnen be inhalten diese Bezeichnungen Folgendes:

EIGENSCHAFTEN

• Breitbandnetzwerkzugang – der Cloud-Nutzer kann in Echtzeit unter

Einsatz von Standardtechnologie über Mobiltelefone, Laptops und PDAs auf

die verschiedenen Cloud-Dienste zugreifen.

• Schnelle Elastizität – die notwendigen Ressourcen werden schnell und elastisch

– in manchen Fällen auch automatisch – dem Cloud-Nutzer bedarfsgerecht

zur Verfügung gestellt. Der Cloud-Nutzer gewinnt dadurch die Illusion,

dass er unbeschränkten Zugriff auf die Ressourcen hat.

• Messbare Dienste – die Cloud-Systeme verfügen über eingebaute Kontrollund

Messfunktionen, die – abhängig von der Art des Cloud-Dienstes – den

Ressourcenverbrauch optimieren. Dadurch wird sowohl dem Cloud-Provider

als auch dem Cloud-Nutzer entsprechende Transparenz in Bezug auf die in

Anspruch genommenen Dienste gewährleistet.

• On-Demand Self-Service – der Cloud-Nutzer kann Dienste und Ressourcen

selbständig anfordern, ohne dass eine menschliche Interaktion mit dem

Cloud-Provider notwendig ist.

• Ressourcen-Pooling – die Ressourcen des Cloud-Anbieters werden gebündelt

und den Cloud-Nutzern entsprechend ihren Anforderungen dynamisch

zur Verfügung gestellt. Die angebotenen Dienste sind durch eine

Ortsunabhängigkeit gekennzeichnet. Das bedeutet, dass der Cloud-Nutzer

weder eine Kontrolle hat, noch über das Wissen verfügt, woher die ihm angebotenen

Dienste geografisch kommen. Im besten Fall kann er den Ort der

Dienstleistung auf einem höheren Abstraktionsniveau feststellen (z.B. Land,

Staat oder Rechenzentrum).

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