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Küchenplaner Küchemöbel 2015 - Grau ist das neue Weiß (Vorschau)

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www.kuechenplaner-magazin.de<br />

Ausgabe 10/11 / 2014<br />

STROBEL VERLAG<br />

Küchenmöbel <strong>2015</strong> –<br />

<strong>Grau</strong> <strong>ist</strong> <strong>das</strong><br />

<strong>neue</strong> <strong>Weiß</strong> ▶ 12<br />

Hausgeräte <strong>2015</strong> –<br />

Die Berliner IFA im<br />

Vernetzungsfieber ▶ 52<br />

Küchenzubehör <strong>2015</strong> –<br />

Großes Einzelbecken<br />

statt Reste-Ausguss ▶ 78


PULLBOY<br />

SOFT COMFORT<br />

NEU<br />

In 2 Varianten: Standard oder mit Deckel-Ablage-System<br />

Der Abfallsammler zur Seitenwand-Montage<br />

<strong>ist</strong> ein echter<br />

Comfort-Abfallsammler. Die<br />

Montage erfolgt ganz einfach,<br />

mittels einer Comfort-Plus-<br />

Metall-Einbauschablone.<br />

MADE<br />

IN<br />

GERMANY<br />

Dank einer 3D-Verstellung <strong>ist</strong><br />

eine nachträgliche Justierung<br />

mit einem handelsüblichen 13er<br />

Maul-/Ringschlüssel problemlos<br />

möglich.<br />

Den Pullboy-Soft–Comfort gibt es in 2 Varianten für jeweils<br />

3 verschiedene Schrankbreiten (45, 50, und 60er).<br />

Entweder<br />

- mit einfach aufgelegtem Deckel oder<br />

- mit Deckel-Ablage-System als Auszugvariante inkl. Antirutschmatte.<br />

Bei dem Deckel-Ablage-System wird der bereits vorhandene<br />

Deckel für die Auszugsvariante genutzt. So ersparen sie dem<br />

Monteur Montagezeit und wie bei ähnlichen Systemen, unnütze<br />

doppelte Deckel-/Ablagemontagen. Durch die Antirutschmatte<br />

<strong>ist</strong> der Deckel als Universal-Ablage bestens geeignet.<br />

- Durch seine geringe Rahmentiefe von nur 330 mm<br />

(Schienen 435 mm) bietet er im Spülenunterschrank<br />

noch genug Platz für Siphon oder andere Untertischgeräte.<br />

- Vollauszugschienen „Quadro V6“ mit Selbsteinzug<br />

+ Dämpfer – inkl. Auszugssicherung, 50 kg Traglast,<br />

LGA geprüft.<br />

M. Westermann & Co. GmbH · Bahnhofstr. 205 · D-59759 Arnsberg · Tel. +49 (0) 2932 476-0 · www.wesco-kuechentechnik.de · www.wesco-aluments.de


Inhalt<br />

Impulse<br />

4 Die Küche zur Idee<br />

Markt + Menschen<br />

6 Küchenmöbelindustrie erwartet 2 % Plus<br />

7 Personalien<br />

8 Bosch übernimmt Siemens-Anteile<br />

Boloni kauft kuhlmann<br />

BMK-Innovationspreis 2014<br />

95 Pyramis: Neues Werk für Kompositspülen<br />

96/97 Meldungen<br />

Messe/Küchenmöbel<br />

12 nobilia macht’s gemütlich<br />

16 Mehr Schüller<br />

20 Leicht: Komplexes vereinfachen<br />

22 ff Neuheitenübersicht: Sachsenküchen, kuhlmann, Schröder<br />

24 Zeyko: Mehr Schwarzwald wagen<br />

26 Porsche Küche, die zweite<br />

28 Lang lebe Ballerina<br />

30 next125: Künstlerisch inszeniert<br />

31 Pronorm: Supermatte Fronten<br />

32 Drei Mal Nolte<br />

34 Häcker: Durchgehend Lavagrau<br />

35 Rational: Schwarz trifft Kupfer<br />

36 Alno hat <strong>das</strong> volle Programm<br />

37 tielsa geht voran<br />

38 Nieburg: Immer eine Spur anders<br />

39 Häcker und Grass im Schulterschluss<br />

40 ff Neuheitenübersicht: allmilmö, SieMatic, Brigitte,<br />

Warendorf, ewe, Störmer, Signia, KH Systemmöbel,<br />

Rotpunkt, Bax, Rempp<br />

Messe<br />

48 Übersicht: Die wichtigsten Messethemen<br />

50 Die LivingKitchen liegt auf Kurs<br />

94 area30: Gäste aus 43 Ländern<br />

Forum 26: Gelungener Start<br />

Messe/Hausgeräte<br />

52 Neuheitenübersicht: Bosch, Siemens, Novy, Miele, Neff,<br />

AEG, Bauknecht, Amica, Beko, Berbel, Gorenje, Falmec,<br />

refsta, Silverline, Gutmann, Liebherr, Samsung<br />

Foto: Siemens Foto: Plaßhenrich<br />

Foto: Nobilia<br />

10<br />

Mit<br />

50<br />

welchen Farben, Materialien und weiteren<br />

Ideen sich die Küchenmöbelhersteller<br />

auf <strong>2015</strong> vorbereiten.<br />

Das Team der Koelnmesse legt sich mächtig<br />

ins Zeug, um weitere internationale Besuchergruppen<br />

zur LivingKitchen zu holen.<br />

52<br />

Die ersten vernetzungsfähigen<br />

Hausgeräte drängen auf den<br />

Markt. Zu den Pionieren gehören<br />

Firmen wie Miele, Bosch, Siemens<br />

(Foto: Geschäftsführer Roland<br />

Hagen bucher), Amica und Candy.<br />

66<br />

In einem Sonderteil<br />

blicken wir auf die<br />

aktuelle Situation<br />

des Küchenmarktes<br />

in Österreich.<br />

Küchenmarkt Österreich<br />

66 News aus der Alpenrepublik<br />

Messe/Küchenzubehör<br />

78 Schock: Mehr Lifestyle<br />

80 Neuheitenübersicht: Blanco, Franke, Naber, Systemceram,<br />

Dekker, Spekva, Knauss, Sedia, Vogt, r Küchentechnik,<br />

Vetro, Granberg, Wesco, Lechner, Quooker, Danielmeyer,<br />

Villeroy & Boch<br />

99 Impressum<br />

Foto: Siemens<br />

Zum Titelbild<br />

Die iQ700 Einbaugeräte-Reihe von<br />

Siemens bietet noch mehr Flexibilität<br />

und Vielfalt: mit varioSpeed sparen<br />

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in vollem Glanz erstrahlen, und<br />

die einheitlichen Blendenhöhen des perfekt abgestimmten<br />

Designs ermöglichen eine unendliche<br />

Kombinierbarkeit aller Geräte. Erleben Sie, wie aus<br />

einer normalen Küche eine gehobene Küche wird.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 3


Impulse/Ansichten<br />

Die Küche zur Idee<br />

Die Top-Themen der Küchenmeile<br />

Wie viele Messe-Stationen haben Sie in diesem Herbst geschafft?<br />

Der Besuch beim Küchenmöbellieferanten Ihres Vertrauens<br />

dürfte gesetzt gewesen sein. Blieb darüber hinaus Zeit<br />

für <strong>neue</strong> Kontakte? Für einen weiteren Küchenmöbelhersteller,<br />

oder gar einen dritten? Und dann die Abwägung: Lieber Miele,<br />

Blanco und Bauknecht auf Gut Böckel? Oder doch Schüller, Leicht<br />

und Franke im house4kitchen? Oder beide Adressen? Die area30<br />

bietet Stoff für einen ganzen Tag. Die neu eröffnete Designwerkstatt<br />

hört sich interessant an. Neff <strong>ist</strong> auch mal wieder da – im<br />

Kaiserpalais von Bad Oeynhausen. Und natürlich die Aussteller<br />

rund um AEG und Groenje im MAZ. Und überhaupt: Wer intensiv<br />

mit Siemens, Bosch, Liebherr oder Samsung zusammenarbeitet,<br />

für den <strong>ist</strong> die IFA in Berlin eine weitere Reise wert. Der Messeherbst<br />

hat es in sich, und bis die wichtigsten Stationen abgeklappert<br />

sind, <strong>ist</strong> so mancher Liter Sprit durch die Leitung gerauscht.<br />

Aber was sind nun die Trends fürs Küchenjahr <strong>2015</strong>? Als erstes<br />

fallen einem dazu die modischen Aspekte ein. Bei den Farben<br />

<strong>ist</strong> viel <strong>Grau</strong> im Umlauf. Eiche weiß ihre Position zu behaupten,<br />

wenngleich es erste Versuche gibt, etwas helleres Holz zu<br />

verbauen. Die Bandbreite reicht traditionell von Massivholz über<br />

Furnier bis zum Kunststoff. Wobei selbst Fachleute immer mehr<br />

ins Zaudern geraten, wenn sie die Materialwahl ohne Hilfsmittel<br />

bestimmen sollen. Keramik, Stein und selbst Metall haben<br />

ebenfalls den Weg in die Produktion gefunden. Und natürlich<br />

Glas. Wobei es nicht ganz unproblematisch <strong>ist</strong>, ein starres Frontmaterial<br />

auf eine „arbeitende“ Trägerplatte zu bringen – und zu<br />

erwarten, <strong>das</strong>s dies in der feuchtigkeitsgeschwängerten Küchenluft<br />

keine Spannungen hervorruft. Bei den Herstellern hält man<br />

sich bedeckt und möchte nicht gern über Reklamationsquoten zu<br />

diesem Thema sprechen. Hinter den Kulissen wurde und wird<br />

indes munter an Lösungen gearbeitet.<br />

Einer der Messebegriffe schlechthin heißt Lacklaminat. Hält<br />

man sich rein am Begriff, handelt es sich um eine lackierte Laminatfläche.<br />

Doch gefehlt: Lacklaminat <strong>ist</strong> eine Holzwerkstoff-<br />

Trägerplatte mit Folienfinish. Damit können wahlweise extrem<br />

glänzende oder auffallend matte Oberflächen realisiert werden.<br />

Und preisgünstiger als die lackierte Variante soll es auch sein.<br />

Dennoch bleibt es eine Folie. Die Alltagstauglichkeit steht auf<br />

dem Prüfstand.<br />

Die Gestaltung der Nische <strong>ist</strong> ein weiteres starkes Thema:<br />

Mit Relingsystem, Licht und bedruckten Flächen aus Glas oder<br />

Schichtstoff. Gesprächsstoff bieten zudem vernetzungsfähige<br />

Hausgeräte, die auf der IFA einen unglaublichen Medienhype<br />

ausgelöst haben. Und ganz und gar nicht hintan zu stellen: Immer<br />

mehr Küchenmöbelhersteller werben ganz offensiv mit ihren<br />

Techniklieferanten. Da werden im Einzelfall Blum und Grass<br />

in einem Programm präsentiert, ohne <strong>das</strong>s es zu allergischen<br />

Schocks kommt, und selbst die gewöhnlich etwas geheimniskrämerisch<br />

agierenden Verantwortlichen von SieMatic präsentieren<br />

sich in aller Öffentlichkeit mit den Zulieferern von Vauth-Sagel.<br />

Modische Details bietet auch dieser Messeherbst zuhauf. Parallel<br />

gibt es Themen, die grundsätzlicher angesiedelt sind. Viel<br />

beachtet wurde zum Beispiel, wie Schüller die gute alte Landhausküche<br />

entstaubt hat. Der „Country Style“ made in Herrieden<br />

trifft mitten ins Herz der allgegenwärtigen Individualisierungswelle.<br />

Nieburg Küchen hat ebenfalls interessante Ideen<br />

dazu. Auch über die Neupositionierung von Nolte wurde viel geredet.<br />

Die Querdenker-Schiene „nolte neo“ wird sicherlich nicht<br />

ad hoc DER Umsatzbringer, doch sie kann als ein Baustein von<br />

vielen helfen, verkrustete Strukturen aufzubrechen, die sich im<br />

Zuge einer allzu dominierenden Komplettvermarktungsstrategie<br />

gebildet haben.<br />

„Die Küche zur Idee“ hatten Heidrun Brinkmeyer und ihr Team<br />

bei Ballerina. Konzipiert wurde eine generationenübergreifende<br />

Komfortküche, in der sich auch ältere Menschen oder Menschen<br />

mit Handicap wohlfühlen – die aber nicht aussieht wie eine Planung<br />

für <strong>das</strong> Altersheim um die Ecke.<br />

Die Headline „Die Küche zur Idee“ beschreibt auch die tielsa-<br />

Aktivitäten vortrefflich. Das Unternehmen der Alno-Gruppe hat<br />

die Strategie der beweglichen Küche deutlich verfeinert und um<br />

gesellschaftlich relevante Sicherheitsaspekte ergänzt. Wie kaum<br />

ein zweiter Küchenmöbelhersteller zeigt tielsa aktuell, wie der<br />

Begriff „Vernetzte Küche“ sinnvoll und vor allem finanziell für<br />

eine breite Käuferschicht umsetzbar mit Leben gefüllt werden<br />

kann.<br />

Inspirationen bot dieser Messeherbst en Masse. In dieser Ausgabe<br />

haben wir möglichst viele Ideen und Neuheiten dargestellt.<br />

Auf der LivingKitchen im Januar können diese dann praktisch<br />

inspiziert werden. Ganz übersichtlich und zeitlich beherrschbar<br />

an einem Ort. Dass namhafte Hersteller wie Alno, Nolte und<br />

Electrolux nicht mit dabei sind, <strong>ist</strong> bedauerlich. Viele andere nutzen<br />

die Chance. Dies wiederum <strong>ist</strong> erfreulich, meint<br />

Dirk Biermann, Chefredakteur<br />

d.biermann@kuechenplaner-magazin.de<br />

4 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Das Auge kocht mit.<br />

Die iQ700 Backöfen. Mit perfekt abgestimmtem Design<br />

für ein ästhetisches Küchenerlebnis und der zeitsparenden<br />

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Jedes Gericht <strong>ist</strong> nur so gut wie seine Zutaten. Beim Küchendesign<br />

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Die perfekt miteinander harmonierenden Fronten ermöglichen<br />

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Siemens. Die Zukunft zieht ein.


Markt + Menschen<br />

Küchenmöbelindustrie erwartet 2 % Plus<br />

„Die deutsche Küchenmöbelindustrie<br />

hat sich auch im Jahre 2014 deutlich besser<br />

entwickelt als andere Sparten der Möbelindustrie.“<br />

So <strong>das</strong> Fazit des VdDK-Vorsitzenden<br />

Stefan Waldenmaier zu den<br />

Umsatzergebnissen seiner Branche im<br />

laufenden Jahr 2014.<br />

Waldenmaier weiter: „Zur Jahresmitte<br />

am 30. Juni hatte die deutsche Küchenmöbelindustrie<br />

einen Umsatzzuwachs erwirtschaftet<br />

in Höhe von +3,09 %. Damit<br />

lag der Umsatzzuwachs der Küchenmöbler<br />

fast doppelt so hoch wie derjenige der<br />

Möbelindustrie insgesamt, der ebenfalls<br />

zur Jahresmitte bei +1,6 % lag.“<br />

Die besseren wirtschaftlichen Ergebnisse<br />

der deutschen Küchenmöbelindustrie<br />

resultieren nach Auffassung des<br />

Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie<br />

e.V., Herford, vornehmlich aus<br />

dem Inlandsgeschäft. Hierbei konnte der<br />

Branchenzweig seine Umsätze zur Jahresmitte<br />

um +3,04 % steigern, während der<br />

Zuwachs bei Möbeln bei lediglich +1,01 %<br />

lag – faktisch also auf Inflationsniveau.<br />

Annähernd Parallel verlief demgegenüber<br />

die Umsatzentwicklung im Bereich<br />

des Auslandsgeschäfts. Hier hat die Küchenmöbelindustrie<br />

<strong>das</strong> 1. Halbjahr mit<br />

+3,18 % abgeschlossen, die Möbelindustrie<br />

fast identisch mit +3,13 %.<br />

Waldenmaier wies zusätzlich darauf<br />

hin, <strong>das</strong>s im Küchenmöbelsektor<br />

die Entwicklung in der Eurozone deutlich<br />

besser verlaufen <strong>ist</strong> als in anderen<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Auslandsmärk ten. Der Zuwachs in der<br />

Eurozone lag bei +4,8 %, also annähernd<br />

50 % über der Entwicklung des Auslandsmarktes<br />

insgesamt.<br />

Zwei starke Monate<br />

Einen Wermutstropfen haben die positiven<br />

Zahlen trotzdem: Die Umsatzzuwächse<br />

resultieren schwerpunktmäßig<br />

aus den zwei ausgesprochen gut verlaufenden<br />

Monaten Februar und März 2014.<br />

Hier lag der Umsatzzuwachs der Küchenmöbelindustrie<br />

beispielsweise im Auslandsgeschäft<br />

bei +9 % bzw. +9,1 %. In den<br />

Folgemonaten hat sich die Entwicklung<br />

demgegenüber verlangsamt. Damit erklärt<br />

sich, <strong>das</strong>s zur Jahresmitte der Umsatzzuwachs<br />

„nur“ etwas über drei Prozent<br />

betrug.<br />

Für die Folgemonate <strong>ist</strong> der VdDK vorsichtig<br />

optim<strong>ist</strong>isch. Der Verband verwe<strong>ist</strong><br />

insbesondere auf die Ergebnisse der<br />

eigenen internen Auftragsstat<strong>ist</strong>ik. Waldenmaier:<br />

„Die Auftragseingänge von<br />

heute sind die Umsätze von morgen. Zum<br />

31. Juli liegt der Zuwachs der Auftragseingänge<br />

in der gesamten Küchenmöbelindustrie<br />

nach unseren internen Erhebungen<br />

bei +2,4 %. Jetzt“, so der Verbandsvorsitzende,<br />

„hebt sich <strong>das</strong> Auslandsgeschäft<br />

positiv gegenüber dem Inlandsgeschäft<br />

ab. Die Auftragszuwächse aus dem Ausland<br />

liegen zum selben Zeitpunkt bei<br />

+5,1 %, diejenigen aus dem Inland bei lediglich<br />

+0,9 %.“<br />

Sind vorsichtig optim<strong>ist</strong>isch: VdDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Lucas Heumann (Foto links)<br />

und VdDK-Vorsitzender Stefan Waldenmaier.<br />

Exportmärkte werden wichtiger<br />

Dies bestätigt die Einschätzung des<br />

VdDK, <strong>das</strong>s sich die Entwicklung zwischen<br />

Inlands- und Auslandsgeschäft<br />

tendenziell umzukehren beginnt. Stefan<br />

Waldenmaier: „Seit der Finanzkrise war<br />

im Wesentlichen ein stabiles Inlandsgeschäft<br />

die Basis für die wirtschaftliche<br />

Entwicklung unserer Branche. Aktuell<br />

haben wir allerdings den Eindruck, <strong>das</strong>s<br />

sich nun <strong>das</strong> Inlandsgeschäft tendenziell<br />

schwächer entwickelt, demgegenüber die<br />

Auslandsmärkte deutliche Erholungszeichen<br />

zeigen.“<br />

Dies wird zudem durch die Entwicklung<br />

in einer Reihe von Ländern und Regionen<br />

bestätigt. Erfreulich <strong>ist</strong> insbesondere,<br />

<strong>das</strong>s der holländische Markt einen<br />

Zuwachs von +2,0 % per 30. Juni gegenüber<br />

dem gleichen Zeitraum des Vorjahres<br />

aufwe<strong>ist</strong>. Der Markt der Niederlande<br />

hatte sich in den davorliegenden fünf<br />

Jahren faktisch halbiert. Erstmals im laufenden<br />

Jahr sind damit Erholungszeichen<br />

zu sehen, die allerdings auf einem niedrigen<br />

Niveau ansetzen.<br />

Erfreulich sei ebenfalls die Entwicklung<br />

in Belgien, wie Waldenmaier festhält.<br />

Hier liegt der Zuwachs der Handelsaktivitäten<br />

für Küchen bei exakten<br />

+6,0 %. Diese Zuwächse sind deshalb wichtig,<br />

weil die Niederlande und Belgien der<br />

zweit- bzw. der drittstärkste Exportmarkt<br />

für die deutsche Küchenmöbelindustrie<br />

sind. Diese positive Entwicklung wirkt<br />

sich auch nachhaltig auf die Gesamt-Exportstat<strong>ist</strong>ik<br />

aus.<br />

Darüber hinaus stark im Plus <strong>ist</strong> die<br />

Entwicklung des Auslandsgeschäftes mit<br />

Großbritannien. Hier liegt der Zuwachs<br />

sogar bei +14,5 %, also auf einem extrem<br />

hohen Niveau. Der VdDK we<strong>ist</strong> weiterhin<br />

darauf hin, <strong>das</strong>s deutliche Erholungszeichen<br />

schließlich für Spanien festzustellen<br />

sind, die im 1. Halbjahr 2014 mit +19,7 % abgeschlossen<br />

haben. Die Entwicklung des<br />

russischen Marktes mit +11,3 % <strong>ist</strong> zwar<br />

ebenfalls positiv, dürfte allerdings aufgrund<br />

der Ukraine-Krise in den verbleibenden<br />

Quartalen zurückgehen.<br />

Bis zum Jahresende erwartet der VdDK<br />

eine Fortsetzung dieser Trends. Stefan<br />

Waldenmaier: „Die Wachstumsimpulse<br />

im Inland beurteilen wir deutlich skeptischer<br />

als diejenigen im Ausland. Insgesamt<br />

werden wir nach unserer Einschätzung<br />

zum Jahresende mit einem leichten<br />

Umsatzzuwachs um +2 % abschließen.“<br />

www.vhk-herford.de<br />

6 KÜCHENPLANER 10/11/2014


WWW.LIVINGKITCHEN-COLOGNE.DE<br />

Foto: Blum<br />

Hubert Schwarz (Foto links) und Nachfolger André Dorner.<br />

Hubert Schwarz geht in Pension<br />

Beim österreichischen Beschlägehersteller Blum geht<br />

eine Ära zu Ende. Zum 31.12.2014 wird sich der langjährige<br />

Mitarbeiter und Deutschland-Geschäftsführer Hubert<br />

Schwarz, 61, verabschieden und seinen Ruhestand antreten.<br />

Nachfolger in der Betreuung des deutschen Marktes wird<br />

André Dorner, 33. Hubert Schwarz war mehr als 40 Jahre<br />

für Blum tätig und hat sich als Kenner des Marktes und der<br />

Produkte in der Möbelbranche einen hoch geschätzten Namen<br />

gemacht. Auch in zahlreichen Fachverbänden und Arbeitskreisen<br />

war er aktiv, unter anderem als AMK-Vorstand.<br />

www.blum.com<br />

Zum 1. Oktober vollzog sich planmäßig<br />

der im April angekündigte<br />

Wechsel in der Geschäftsleitung<br />

der Miele & Cie. KG. Dr. Heiner<br />

Olbrich übergibt den Stab an Dr. Axel<br />

Kniehl, 43.<br />

Foto: Miele<br />

Dr. Axel Kniehl (links),<br />

Dr. Heiner Olbrich.<br />

Sabrina Otremba hat zum 1. August<br />

<strong>das</strong> Produktmanagement für<br />

den Sortimentsbereich Elektro-Kochgeräte<br />

bei Franke übernommen.<br />

Foto: Franke<br />

Sabrina<br />

Otremba.<br />

Dr. Stefan Popp, 59, <strong>ist</strong> <strong>neue</strong>r<br />

Geschäftsführer der Küppersbusch<br />

Hausgeräte GmbH. Mark Lawrence<br />

weiterhin zweiter Geschäftsführer.<br />

Karsten K. Schönfeld, 43, hat zum<br />

1. September die Regionalverkaufsleitung<br />

Süddeutschland bei Franke<br />

übernommen. Damit übernimmt er<br />

die Verantwortung für die Bundesländer<br />

Baden-Württemberg, Bayern<br />

und Hessen. www.franke.de<br />

Seit August verstärkt Melanie<br />

Scherer, 39, als Gebietsverkaufsleiterin<br />

<strong>das</strong> Amica-Außendienstteam. Zuständig<br />

<strong>ist</strong> sie für die Regionen Oberbayern<br />

und Österreich.<br />

Als Regional Manager ergänzt<br />

Bettina Soder, 37, <strong>das</strong> Gorenje Vertriebsteam<br />

im Vermarktungskanal<br />

Elektrohandel.<br />

10/11/2014<br />

Foto: Küppersbusch<br />

Foto: Franke<br />

Foto: Amica<br />

Foto: Gorenje<br />

Dr. Stefan Popp.<br />

Karsten K.<br />

Schönfeld.<br />

Melanie<br />

Scherer.<br />

Bettina<br />

Soder.<br />

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Markt + Menschen<br />

kuhlmann-Übernahme perfekt<br />

„Es <strong>ist</strong> vollbracht, die Tinte <strong>ist</strong> trocken!“ Mit diesen Worten meldet<br />

Küchenmöbelhersteller kuhlmann am 1. Oktober den Vollzug der<br />

Übernahme durch den Investor Boloni Home Decor Co. Ltd., Peking.<br />

Beziehungsweise durch deren deutsche Tochter Tellmach GmbH.<br />

Das Unternehmen Tellmach aus Ludwigshafen stellt auch den <strong>neue</strong>n<br />

Geschäftsführer. Dieser heißt Ralf Marohn und <strong>ist</strong> in Personal union<br />

Tellmach-Geschäftsführer. Das Unternehmen Tellmach <strong>ist</strong> laut Internetauskunft<br />

im „Im- und Export sowie im Handel mit Küchenmöbeln<br />

und Kücheneinrichtungen sowie mit Waren aller Art, insbesondere<br />

Baumaterialien, aktiv“ (Quelle: http://www.genios.de/<br />

firmen/firma/TE/tellmach-gmbh.html). Der bisherige geschäftsführende<br />

Gesellschafter Dr. Erwald Barta gehört dem Unternehmen offensichtlich<br />

nicht mehr an. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es<br />

allerdings nicht. Ein am 1. Oktober versendetes Kundenschreiben <strong>ist</strong><br />

unterzeichnet von Carl-Helmuth Wegener (Kfm. Leitung), Chr<strong>ist</strong>ian<br />

Teutsch (Vertriebsleitung) und Ralf Marohn (Geschäftsführung<br />

Tellmach GmbH). Der chinesische Investor Boloni zählt zu Chinas<br />

führenden Küchen- und Wohnmöbelanbietern. Mit kuhlmann hat<br />

<strong>das</strong> Unternehmen nun eine eigene Marke „Made in Germany“ im<br />

Programm. Der Vertrieb in China soll über Boloni erfolgen, der Vertrieb<br />

in Europa weiterhin vom Firmensitz in Enger aus.<br />

www.kuhlmannkueche.de<br />

Bosch übernimmt alles<br />

Nun wird es amtlich: Sofern die Kartellbehörden zustimmen,<br />

wird der Bosch-Konzern im 1. Halbjahr <strong>2015</strong><br />

sämtliche Anteile am BSH-Joint-Venture übernehmen.<br />

Der künftige Ex-Partner Siemens wird dafür 3 Mrd.<br />

Euro einnehmen. Vorab erhalten beide Partner noch<br />

eine Ausschüttung von jeweils 250 Mio. Euro. Bosch<br />

will mit dieser Komplettübernahme die Idee des vernetzten<br />

Hauses vorantreiben. Siemens hingegen legt<br />

die Herstellung und Vermarktung von Konsumerprodukten<br />

ganz zu den Akten und konzentriert sich künftig<br />

auf Industrie- und Anlagentechnologien.<br />

Öfen und Waschmaschinen der Marke Siemens<br />

soll es jedoch weiterhin geben. Bosch habe <strong>das</strong> Recht,<br />

den renommierten Namen weiterhin zu nutzen, wird<br />

Bosch-Geschäftsführer Volkmar Denner in den Medien<br />

zitiert. „Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht.“<br />

Die Übernahme des 50-Prozentanteils durch Bosch<br />

<strong>ist</strong> die zweite große Übernahme in der Hausgerätebranche<br />

innerhalb weniger Wochen. Erst kürzlich hat<br />

Electrolux für 2,55 Mrd. Euro die Hausgerätesparte von<br />

General Electric übernommen.<br />

www.bsh-group.com<br />

Foto: BMK<br />

Innovationen prämiert<br />

Die Verleihung des BMK-Innovationspreises<br />

<strong>ist</strong> inzwischen fester Programmpunkt der Orderfachmesse<br />

area30. Mit Ballerina (Küchenmöbel)<br />

und Miele (Hausgeräte) standen bei der 9.<br />

Veranstaltung erneut zwei Seriensieger auf dem<br />

Treppchen ganz oben. Dazu gesellte sich Naber<br />

(Küchenzubehör).<br />

Eine Innovation von Ballerina<br />

stieß auch 2014 wieder auf viel<br />

Resonanz im Küchenfachhandel.<br />

In der Kategorie Küchenmöbel setzte sich der „Digitaldruck<br />

mit durchgehendem Verlauf“ an die Spitze.<br />

Auf den Plätzen folgen Häcker mit „systemat 2.0“<br />

und Ewe Küchen mit dem „Kaffeemodul“.<br />

In der Kategorie Küchengeräte überzeugte Miele<br />

mit „M Touch“, einem Bedienkonzept für Einbaugeräte.<br />

Berbel platzierte die Tischlifthaube „Moveline“<br />

und Siemens den „Studio Line“ Großraum-Geschirrspüler<br />

mit „openAss<strong>ist</strong>“-Funktion.<br />

Beim Küchenzubehör landete <strong>das</strong> „Cox Base-<br />

Board“ von Naber ganz vorn. Dahinter überzeugten<br />

Blanco mit dem Spülen-Duo „Adon“ und „Yova“ sowie<br />

Ewe Küchen mit dem „Soundmodul“.<br />

Wer seine Kunden mit alltagstauglichen und<br />

marktgängigen Produkten berührt, wird mit treuen<br />

und profitablen Beziehungen belohnt, so <strong>das</strong> Fazit<br />

der Veranstalter.<br />

Den Siegern übereichten BMK-Präsident Hans<br />

Hermann Hagelmann und BMK-Geschäftsführer<br />

RA Elmo Keller die Trophäe. Die Zweit- und Dritt-<br />

Platzierten erhielten die Urkunden. Durch die Veranstaltung<br />

führte die Radio- und Fernsehmoderatorin<br />

Stefanie Frenzel, die unter anderem für den Westdeutschen<br />

Rundfunk im Regionalstudio Bielefeld arbeitet.<br />

Ein aktueller Film steht auf YouTube unter http://youtu.be/<br />

emBRUVuhxgA<br />

In 3:30 Minuten <strong>ist</strong> <strong>das</strong> Ereignis von social & art.tv in lebhaften<br />

Szenen zusammengefasst. http://www.zhh.de/de/bmk-<br />

169.html<br />

Foto: Biermann<br />

Die Pre<strong>ist</strong>räger und Nominierten des BMK Innovationspreises 2014 (Foto von<br />

links): Berbel-Geschäftsführer Peter Ahlmer, Blanco PR-Referentin Antje<br />

Hilbert, Miele Key Account Manager Erik Swenson, BMK-Präsident Hans<br />

Hermann Hagelmann, Ballerina-Geschäftsführerin Heidrun Brinkmeyer, ewe-<br />

Marketingleiter Mag. Günter Schwarzlmüller, Naber-Marketingleiter Martin<br />

Staaks, ewe-Exportleiter Frank Woljem, Siemens Key Account Manager Tim<br />

Gördes und Marcus Roth, Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb bei Häcker.<br />

8 KÜCHENPLANER 10/11/2014


STEAK MIT ÖL, SALZ,<br />

ROSMARIN UND<br />

KNOBLAUCH<br />

VORBEREITEN.<br />

ALLES IN<br />

DEN BEUTEL<br />

LEGEN UND<br />

VAKUUMIEREN.<br />

ENTSPANNT DIE<br />

FREIE ZEIT<br />

GENIESSEN.<br />

DEN TISCH DECKEN,<br />

WÄHREND<br />

SOUS VIDE FÜR DEN<br />

ZAUBER SORGT.<br />

WASSERSCHUBLADE<br />

BEFÜLLEN UND DAS<br />

GANZE BEI EXAKT<br />

58°C GAREN.<br />

DEN VORBEREITETEN<br />

BEUTEL IN DEN OFEN<br />

LEGEN UND SOUS VIDE<br />

FUNKTION WÄHLEN.<br />

STEAK NOCH KURZ<br />

ANBRATEN, UM DIE<br />

PERFEKTE BRÄUNUNG<br />

ZU ERREICHEN.<br />

MEISTERWERK<br />

BEWUNDERN<br />

UND STOLZ<br />

SERVIEREN.


Schaufenster<br />

10 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Wer es dezent mag, <strong>ist</strong> mit den Farben aus der Natur gut beraten. Leichte, organische<br />

und warme Töne liegen derzeit beim Einrichten voll im Trend. Auch in<br />

urbaner Umgebung bringen sie ein natürliches Flair in die Wohnung und geben<br />

Räumen eine entspannte Note. So wie der <strong>neue</strong> Farbton Seidengrau in edler,<br />

hochglänzender Lackausführung aus der nobilia Kollektion <strong>2015</strong>. Die Kombination<br />

mit dem Dekor Maracaibo hell für Arbeitsplatten und Nischen setzt feine<br />

Akzente aus demselben Farbraum. Die beleuchteten Griffle<strong>ist</strong>en in seidengrauer<br />

Ausführung ergänzen <strong>das</strong> stimmungsvolle Ambiente um ein dezentes Highlight.<br />

www.nobilia.de<br />

Foto: nobilia<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 11


Messe/Küchenmöbel<br />

Foto: nobilia<br />

Eleganter Mix aus Fronten in Eiche San Remo und edlem Schwarzglas. Das <strong>neue</strong> Holzdekor mit Synchronpore verbindet innovative Oberflächen<br />

technik mit naturbelassener Optik. Das Modell Riva <strong>ist</strong> sowohl als grifflose Line N Küche wie auch konventionell mit Griffen lieferbar.<br />

nobilia macht’s gemütlich<br />

Eine Fülle von Neuheiten, ein sicheres Gespür für Formen und Farben und stilsichere Interpretationen<br />

aktueller Trends: Die nobilia Kollektion 2014/<strong>2015</strong> <strong>ist</strong> bestens geeignet, ein breites Publikum zu<br />

bege<strong>ist</strong>ern. Warme Farben und natürlich wirkende Dekore bringen wohltuende Gemütlichkeit in<br />

die Küche.<br />

Mit 26 <strong>neue</strong>n Fronten, drei <strong>neue</strong>n Programmen,<br />

sieben <strong>neue</strong>n Arbeitsplattendekoren,<br />

sieben zusätzlichen Nischenverkleidungen<br />

mit Digitalprintmotiven und<br />

jeder Menge Neuheiten bei Typen und Zubehör<br />

liefert nobilia alle Voraussetzungen,<br />

um erfolgreich auf Markströmungen und<br />

Kundenwünsche zu reagieren. Das Messemotto<br />

„Design meets nature“ kann<br />

gleichzeitig als Leitthema der <strong>neue</strong>n Kollektion<br />

verstanden werden und spiegelt<br />

sich in vielen Aspekten.<br />

Die <strong>neue</strong> Farbigkeit<br />

In der Küche hält eine <strong>neue</strong> Farbigkeit<br />

Einzug. Dabei spielen auch zunehmend<br />

kräftige Farben wieder eine stärkere Rolle.<br />

Der Trend zu natürlichem Wohnen<br />

macht organische Töne populär. nobilia<br />

hat seine Farbskala im Preis einstieg<br />

(SPEED) daher um ein sonniges Gelb<br />

und ein warmes Orange ergänzt. Außerdem<br />

erweitern zwei <strong>neue</strong>, besonders edle<br />

Nuancen <strong>das</strong> Farbspektrum: Blau Hochglanz<br />

in Preisgruppe 3 (FLASH) und<br />

Schwarz Ultra-Hochglanz in Preisgruppe<br />

4 ( FOCUS).<br />

Hinzu kommen drei <strong>neue</strong> Farbfamilien,<br />

die in verschiedenen Preisklassen und<br />

Ausführungsformen anzutreffen sind: ein<br />

warmes, organisches Seidengrau, die elegante,<br />

moderne Holznachbildung Pinie<br />

Montana und die ausdrucksstarke Holznachbildung<br />

Eiche San Remo, die dank<br />

hoher Astigkeit und Synchronpore ausgesprochen<br />

authentisch wirkt. Auch in diesen<br />

Farbfamilien hat nobilia den Trend zu<br />

natürlichem Wohnen aufgegriffen.<br />

Das <strong>neue</strong> Seidengrau <strong>ist</strong> sowohl im<br />

Preiseinstieg (SPEED, LASER, FLASH)<br />

als auch im Hochpreissegment anzutreffen<br />

(LUX). Eiche San Remo <strong>ist</strong> besonders<br />

vielfältig. Sie kommt auf geradlinigen<br />

Fronten (SPEED, RIVA) genauso zum Einsatz<br />

wie bei Rahmenfronten (COTTAGE)<br />

oder als Auszugs- bzw. Schubkastenband<br />

in Kombination zu Schwarz Ultra-Hochglanz<br />

(FOCUS). Pinie Montana erweitert<br />

den Bereich der hellen Hölzer und <strong>ist</strong> sowohl<br />

mit senkrechtem Maserungsverlauf<br />

(SPEED) wie auch mit waagerechter<br />

Struktur (RIVA) erhältlich.<br />

Zudem gibt es zwei Neuzugänge im<br />

Color Concept: Salsa und Nachtblau. Das<br />

Color Concept <strong>ist</strong> ein einzigartiges Baukastensystem<br />

zur Umfeldgestaltung. Es<br />

umfasst Regale, Nischenverkleidungen,<br />

Paneele oder Schiebetürenschränke.<br />

Renaissance des Landhauslooks<br />

Als Gegentrend zum digitalisierten<br />

Alltag wird der Wunsch nach einem naturverbundenen,<br />

geerdeten Leben immer<br />

stärker. Aus dem harmonischen Gegenklang<br />

von Modernität und Rückbesinnung<br />

zur Natürlichkeit leitet sich eine Renaissance<br />

im Landhausbereich ab. Ein<br />

moderner Landhauslook erfreut sich daher<br />

aktuell wachsender Beliebtheit. Diesem<br />

Trend entsprechend hat nobilia dieses<br />

Segment wieder stärker in den Fokus<br />

seiner Produktentwicklung gerückt.<br />

Die schlichte, geradlinige Rahmenfront<br />

COTTAGE <strong>ist</strong> jetzt neben Eiche Virginia<br />

und Nautic Pine auch in den Tönen <strong>Weiß</strong>,<br />

Magnolia und Eiche San Remo erhältlich.<br />

Damit eröffnet COTTAGE vielfältige Möglichkeiten<br />

für moderne Planungen mit<br />

wohnlicher Note.<br />

Die klassische Rahmenfront CASTELLO<br />

hat mit dem Farbton Magnolia gewischt<br />

ein zeitgemäßes Update erhalten. Zudem<br />

gibt es die hochwertige Rahmenfront<br />

CHALET nun auch in Lack, <strong>Weiß</strong> matt und<br />

mit interessanten zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Dank Pilastern, Weidenkorbauszügen<br />

und Sprossentüren lassen<br />

sich mit Chalet junge und moderne<br />

12 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Die Climber-Wandschränke wurden im Ober- und Unterboden mit der integrierten<br />

Lichtausführung NOVA Plus ausgestattet. Die LED-Spots schaffen eine gleichmäßige<br />

Ausleuchtung von Vitrinen und Arbeitsflächen. Beim Climber kann zwischen sechs<br />

Glasfarben gewählt werden.<br />

Landhausküchen mit ausgesprochenem<br />

Wohlfühlcharakter planen.<br />

Die fugenlose Lack-Rahmenfront<br />

SIGMA in <strong>Weiß</strong> Hochglanz rundet <strong>das</strong><br />

Sortiment in Preisgruppe 10 nach oben<br />

ab. SIGMA eignet sich für anspruchsvolle,<br />

moderne Landhausplanungen mit<br />

klassischem Akzent.<br />

Lieblingsthema Lack<br />

Der Trend zu Lackfronten bleibt weiterhin<br />

ungebrochen. Diesem Trend folgend<br />

hat nobilia sein Lacksortiment sowohl<br />

nach unten wie auch nach oben<br />

weiter ausgebaut. Das <strong>neue</strong> Programm<br />

FLASH aus Lacklaminat erschließt <strong>das</strong><br />

Thema nun bereits in Preisgruppe 3.<br />

FLASH zeichnet sich durch einen hervorragenden<br />

Glanzgrad aus und <strong>ist</strong> in<br />

vier Farben erhältlich. In den umsatzstarken<br />

Farben <strong>Weiß</strong> Hochglanz und<br />

Magnolia Hochglanz <strong>ist</strong> <strong>das</strong> Programm<br />

bereits seit Mai lieferbar, die Trendfarben<br />

Seidengrau Hochglanz und Blau<br />

Hochglanz werden ab dem 1. Oktober<br />

2014 lieferbar sein. In Preisgruppe 10 ergänzt<br />

<strong>das</strong> <strong>neue</strong> Programm SIGMA <strong>das</strong><br />

Angebot.<br />

Die drei HIGHLIGHT-Fronten haben<br />

ein Upgrade erhalten. Die verschiedenen<br />

Auszugsbänder in ausdrucksstarken<br />

Glasoptiken werden jetzt mit Focus-<br />

Fronten in Lack, <strong>Weiß</strong> Ultra-Hochglanz<br />

kombiniert und wirken so noch edler.<br />

Mehr Vielfalt bei LINE N<br />

Die grifflose Designküche LINE N<br />

gibt es in sechs zusätzlichen Frontausführungen.<br />

Neu sind <strong>Weiß</strong> im Programm<br />

LASER, Seidengrau in den<br />

Programmen LASER und LUX, Pinie<br />

Montana und Eiche San Remo im Programm<br />

RIVA sowie Schwarz Ultra-<br />

Hochglanz im Programm FOCUS. Damit<br />

stehen für LINE N insgesamt 17 Frontausführungen<br />

zur Auswahl.<br />

Neu bei LINE N sind zudem farbige<br />

Griffmulden in Premiumweiß, <strong>Weiß</strong>,<br />

Magnolia, Seidengrau und Sand. Auf<br />

Wunsch sind alle Varianten auch mit einer<br />

stimmungsvollen LED-Beleuchtung<br />

lieferbar.<br />

10/11/2014<br />

Stimmungsvolles Umfeld<br />

Für harmonische Küchengestaltungen<br />

sind die <strong>neue</strong>n Farben Seidengrau,<br />

Eiche San Remo und Pinie<br />

Montana auch als Korpusfarben und Arbeitsplatten<br />

erhältlich. Darüber hinaus<br />

bietet nobilia vier weitere <strong>neue</strong> Arbeitsplatten<br />

an: Maracaibo dunkel und Maracaibo<br />

hell, zwei Holznachbildungen im<br />

Used Look, Eiche Toronto in mittlerer<br />

Farbhöhe und Dekor Oxid, ein Mittelgrau,<br />

<strong>das</strong> an Stein oder Metall erinnert.<br />

Bei den beliebten Nischenverkleidungen<br />

mit Motiven im Digitalprint gibt<br />

es jetzt noch mehr Auswahl. nobilia bietet<br />

sieben weitere Motive an, teils inspiriert<br />

aus der Natur, teils aus der Küchenwelt.<br />

Die ansprechenden Verkleidungen<br />

zaubern ein besonderes Stimmungsbild<br />

in jede Küche.<br />

Hinzu kommen umfangreiche Ergänzungen<br />

im Typenspektrum, wie beispielsweise<br />

die Erweiterung der Auszugs-<br />

und Klappenschränke um die<br />

Ausführung in 120 cm Breite, oder lackierte<br />

Regale mit Facettenkante, <strong>neue</strong><br />

Beleuchtungssysteme und vielfältige<br />

<strong>neue</strong> Zubehöroptionen. Technische Verbesserungen<br />

im Detail, wie beispielsweise<br />

die Überarbeitung des Sockels<br />

und die Einführung eines <strong>neue</strong>n Bodenträgers,<br />

runden die Kollektion <strong>2015</strong> auch<br />

in qualitativer Hinsicht ab.<br />

Die nobilia Kollektion <strong>2015</strong> <strong>ist</strong> seit<br />

Okto ber 2014 lieferbar.<br />

www.nobilia.de<br />

Foto: Biermann<br />

Sonja Diermann, Marketingleiterin<br />

nobilia: „Eiche <strong>ist</strong> weiterhin prägend.“<br />

ARMATE ® Linea<br />

Armaturen-Komfortklasse<br />

neu interpretiert!<br />

Ein Eigenmarkenkonzept, <strong>das</strong> mit 50<br />

Modellen und überraschenden Lösungen<br />

den Markt impulsstark belebt. Zeitlos<br />

im Design und anspruchsvoll im Detail.<br />

Eine Klasse, die in allen Preisklassen die<br />

Komfortwünsche Ihrer Kunden berücksichtigt<br />

und sich harmonisch in jedes<br />

Küchenambiente einfügt.<br />

Naber GmbH<br />

www.naber.de<br />

Cico 1


Schaufenster<br />

Foto: Canto, Sandgrau Satinlack<br />

14 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Individueller Stil <strong>ist</strong> gefragter<br />

denn je. Für Schüller war dies der<br />

Beweggrund für die Entwicklung<br />

des <strong>neue</strong>n Country Style. Er unterscheidet<br />

sich vom bekannten<br />

Landhausstil durch eine modernere<br />

und klarere Auffassung. Mit<br />

unterschiedlicher Intensität: Die<br />

verschiedenen Fronten für sich<br />

alleine ge plant ergeben ein modernes<br />

und zurückhaltendes Bild.<br />

Werden zusätzlich Elemente wie<br />

Wangen mit Rille, Wangenbordstützen<br />

und ein Kamin eingesetzt,<br />

bekommt die Küche eine<br />

sympathische Ausrichtung, die<br />

an den beliebten nordischen Stil<br />

erinnert. Weitere Elemente, wie<br />

die Betonung offener Bereiche<br />

durch <strong>das</strong> Kochstellenregal oder<br />

<strong>das</strong> Abschlussregal, prägen dies<br />

zusätzlich. Noch typischer und<br />

stilprägender wird die Küche<br />

durch weitere C ountry Style Elemente.<br />

Sehr individuell und<br />

emotional sind <strong>das</strong> Tellerregal<br />

oder die geschwungenen Sockelfüße.<br />

Unterstützung findet der<br />

Schüller Country Style durch eine<br />

bewusste Farbauswahl. Es stehen<br />

6 neutrale Kreide-Farben<br />

zur Auswahl, die konsequent solitär<br />

eingesetzt werden.<br />

Diese werden in wertigen Satinoder<br />

Seidenglanz-Lacken angeboten.<br />

Nur die Arbeitsplatte<br />

sorgt für Kontrast.<br />

www.schueller.de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 15


Messe/Küchenmöbel<br />

Curry <strong>ist</strong> eine von 28 Satinlack-Farben<br />

im aktuellen Programm von<br />

schüller.C, hier kombiniert mit<br />

Fronten in Ellmau Eiche (NB).<br />

Mehr Schüller<br />

Mehr Style, mehr Durchgängigkeit und<br />

mehr Möglichkeiten – Schüller zeigte in<br />

Löhne, wie viel Planungsfreiraum der<br />

Küchenberater im Handel mit nur einem<br />

Verkaufshandbuch ausschöpfen kann.<br />

Foto: Schüller<br />

Das Thema Vielfalt stand unübersehbar<br />

im Mittelpunkt der<br />

Schüller-Präsentation im house-<br />

4kitchen. Die 38 <strong>neue</strong>n Fronten, 5<br />

Korpusfarben, 12 Arbeitsplatten-<br />

Ausführungen, die neutralen Glasrahmen<br />

in 11 Farben, die <strong>neue</strong><br />

Hochschrank-Tiefe 66 cm sowie<br />

weitere Artikelergänzungen und<br />

Produktverbesserungen machen<br />

die schüller.C Collection vielseitiger<br />

und bieten ein deutliches<br />

Mehr an Möglichkeiten.<br />

Unter dem Schlagwort „MORE“<br />

erfährt die schüller.C Collection<br />

zudem eine Systemerweiterung<br />

mit der Einführung der grifflosen<br />

Küche auf Basis der 71,5 cm Unterschrankhöhe.<br />

Dem <strong>Küchenplaner</strong><br />

stehen nun mit den beiden<br />

Korpushöhen 71,5 und 78 cm<br />

jeweils Programme mit Griff C1/<br />

C2 und ohne Griff X1/X2 zur Verfügung.<br />

„Das <strong>ist</strong> eine einzigartige<br />

Freiheit, auf Ergonomie und Architektur<br />

einzugehen, die es so nur<br />

bei Schüller gibt“, betont <strong>das</strong> Unternehmen.<br />

Und unkompliziert in der<br />

Anwendung, „da alles übersichtlich<br />

in einem Verkaufshandbuch und<br />

einem Software-Katalog gebündelt<br />

<strong>ist</strong>“.<br />

Das Auszugsystem C-Tandemplus<br />

bekommt zwei Jahre nach der<br />

kompletten Überarbeitung eine<br />

zusätzliche Ausstattungsoption:<br />

Die Ausstattungsvariante Designglas<br />

8 mm in zeitgemäßer Klarglas-Version.<br />

Basis <strong>ist</strong> bei der Bauhöhe<br />

71,5 cm C1/X1 der Vollauszug<br />

mit gerade gehaltener Außenwand<br />

und Rechteckreling. Sie lässt sich<br />

als Mehrwert durch eine Klarglasboxside<br />

aufstocken, die bei der Bauhöhe<br />

78 cm C2/X2 bereits als Standard<br />

enthalten <strong>ist</strong>. Noch moderner<br />

in der Gestaltung <strong>ist</strong> die <strong>neue</strong> Designglas-Optik.<br />

Das wertige 8 mm<br />

starke Klarglas hält <strong>das</strong> Staugut<br />

ohne obere Reling.<br />

Nordischer Country Style<br />

Für mehr Individualität in der<br />

Küche sorgt auch der Schüller<br />

Foto: Biermann<br />

Markus Schüller:<br />

„Raum für Individualität schaffen.“<br />

16 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Als konsequente<br />

Erweiterung<br />

des System-Gedankens<br />

bei<br />

schüller.C wird<br />

ab dem Collectionsjahr<br />

<strong>2015</strong><br />

die grifflose Küche<br />

X1 auf Korpusbasis<br />

71,5 cm<br />

eingeführt.<br />

Foto: Schüller<br />

Country Style. Damit stellt der Küchenmöbelhersteller<br />

aus dem fränkischen<br />

Herrieden <strong>das</strong> bekannte<br />

Landhausthema neu und modern<br />

dar – geradezu skandinavisch anmutend.<br />

Für Schüller gehe es dabei<br />

nicht nur darum, Trends zu erkennen,<br />

sondern Trends zu setzen,<br />

betont der geschäftsführende Gesellschafter<br />

Markus Schüller. Die<br />

umfangreichen Gestaltungselemente<br />

sowie die Frontenauswahl<br />

sind mit viel Sorgfalt gestaltet und<br />

prägen ein ganz <strong>neue</strong>s Bild (siehe<br />

zusätzlich S. 14/15).<br />

Vorbereitung im Netz<br />

Vollständig überarbeitet wurde<br />

<strong>das</strong> Küchen-Journal. Unter dem<br />

Schlagwort MORE wird die Kompetenz<br />

der Collection redaktionell<br />

herausgearbeitet. Der Magazincharakter<br />

des Journals stellt die<br />

Themen auf ansprechende Weise<br />

unterhaltsam dar und sorgt für weitere<br />

Differenzierung der schüller.C<br />

Collection. Im Internet kann sich<br />

der Endkunde nun noch besser auf<br />

<strong>das</strong> Planungsgespräch vorbereiten.<br />

Dafür steht ab sofort ein Küchen-<br />

Planer für Grundrissplanungen<br />

zur Verfügung sowie ein Küchen-<br />

Konfigurator für die Gestaltung<br />

der Oberflächen. Letzterer kann<br />

auch im Handel, in Form von einer<br />

Implementierung auf die Händler-<br />

Website, eingesetzt werden.<br />

www.schueller.de<br />

Es beginnt<br />

mit einer<br />

Dunsthaube<br />

NOVY-DUNSTHAUBEN.DE


Schaufenster<br />

10/11/2014


So zeigt sich die <strong>neue</strong> Wohnlichkeit in der Küche: die<br />

<strong>neue</strong> „Topos“-Front „Esche Madeira“ aus der LEICHT-<br />

Kollektion. Sie zeichnet sich durch ihr ausgewogenes,<br />

jedoch lebendig gemasertes Furnierbild aus und durch<br />

den graubraunen, eher dunklen Beizton, großflächig<br />

eingesetzt auf den Schiebetüren der <strong>neue</strong>n Etagenaufsatzschränke.<br />

Diese laufen frei über der Arbeitsplatte<br />

in einer oberen Führungsschiene und lassen sich flächenbündig<br />

verschließen. So bildet der Bereich über<br />

der Arbeitsplatte eine ruhige Wandfläche, auf der sich<br />

die Schönheit des Holzes voll entfalten kann. Die Funktion<br />

tritt in den Hintergrund. Küchenmöbel werden zu<br />

Wohnmöbeln.<br />

www.leicht.com<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 19


Messe/Küchenmöbel<br />

Leicht zeigt in diesem Herbst <strong>neue</strong> Ideen für alle<br />

Preisgruppen – und veranschaulicht gleichzeitig,<br />

wie sich die zunehmende Komplexität der<br />

Programme beherrschen lässt. Dafür wurde viel<br />

hinter den Kulissen gearbeitet.<br />

Individualität<br />

beherrschbar<br />

machen<br />

Im Grunde beißt sich die Katze bei der Küchenplanung<br />

manchmal in den Schwanz. Rein sinnbildlich betrachtet.<br />

Denn die Kunden wünschen individuelle Lösungen. Das wiederum<br />

fordert von den Herstellern ein hohes Maß an Flexibilität<br />

und die Fähigkeit für Sonderlösungen. Die Produktkataloge<br />

gewinnen deutlich an Umfang, was wiederum den<br />

Planer verzweifeln lassen kann. Angesichts dieses Mehr an<br />

Möglichkeiten – bei Möbeln, Geräten und Zubehör – entscheidet<br />

er sich „in der Not“ doch wieder für die wohlbekannten<br />

Artikel, deren Bestellnummern er schon auswendig kennt.<br />

Diese Schilderung <strong>ist</strong> zweifellos etwas überspitzt, verdeutlicht<br />

aber ein praktisches Dilemma, mit dem sich die anspruchsvolle<br />

Küchenplanung konfrontiert sieht. Auch bei der<br />

Leicht Küchen AG <strong>ist</strong> die hohe Komplexität der Programme<br />

ein Thema – schließlich steht der Hersteller für wohnliche<br />

und individuelle Planungen mit dem gewissen Extra. Stichworte<br />

sind offene Regallösungen mit eigenentwickelten LED-<br />

Lösungen, auf die Gerätefarbe abgestimmte Küchenfronten<br />

oder die Kombination von Farbe und Materialien mit dem<br />

Ziel, einen stil<strong>ist</strong>ischen Bezug zwischen einzelnen Planungselementen<br />

wie Zeile und Insel zu schaffen. Um diese Vielzahl<br />

an Möglichkeiten übersichtlicher zu gestalten, wurde<br />

im Vorfeld der Küchenmeile intensiv am Background gefeilt.<br />

Unter anderem wurden die Typenl<strong>ist</strong>en komplett neu gegliedert.<br />

Das sorgt für ein höheres Maß an Übersicht.<br />

Die <strong>neue</strong> Betonfront „Concrete“ gibt es in drei warmen <strong>Grau</strong>und<br />

Rosttönen: Manhattan, Brasilia (Foto) und Le’Havre. Der Thekenaufsatz<br />

aus Naturholz schafft bei diesem Beispiel einen markanten<br />

Kontrast.<br />

Aufgespachtelter Beton<br />

Im Reigen der Produktneuheiten nimmt die Betonfront<br />

„ Concrete“ einen besonderen Platz ein. Beton <strong>ist</strong> zeitlos und<br />

spricht eine designaffine Zielgruppe an. Mit der <strong>neue</strong>n „Concrete“<br />

wurde die Ästhetik dieses Materials in die Küche<br />

übertragen. Die charakter<strong>ist</strong>ische Oberflächenstruktur des<br />

Betons wird in einem handwerklichen Verfahren auf die Küchenfronten<br />

gebracht. Drei warme <strong>Grau</strong>- und Rosttöne sind<br />

hier lieferbar.<br />

Die ebenfalls neu präsentierte „Solara“ mit Laserkante<br />

markiert den Preiseinstieg in Hochglanz: eine Melaminharz-<br />

Hochglanzbeschichtung in fünf „gut verkäuflichen“ Farben.<br />

Die seidenmatt lackierte „Tao“ gibt es als „Tao-H“ jetzt auch<br />

in sieben Eiche-Beiztönen – von Natur bis Moor. Mit der <strong>neue</strong>n<br />

deckend lackierten Massivholzrahmenfront „Avenida“ in<br />

Esche wird der „Traditional Style“ zeitgemäß und wertig interpretiert.<br />

Neue Arbeitsplatten, Spülen und Armaturen vervollständigen<br />

<strong>das</strong> Programm.<br />

20 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Foto: Biermann<br />

Stefan Waldenmaier, Vorstand Leicht Küchen AG:<br />

„Den Raum oberhalb der Arbeitsfläche gestalten.“<br />

SUBWAY 60 S in Snow White<br />

COMO SHOWER Armatur in Snow White<br />

Eine besondere Raumatmosphäre schaffen <strong>neue</strong>, eher<br />

dunkle Holztöne in der Kollektion <strong>2015</strong>. Die Trendfarbe<br />

<strong>Grau</strong> kommt in <strong>neue</strong>n Nuancen und in Materialien zum<br />

Einsatz. Interessante Akzente setzt ein <strong>neue</strong>r warmer<br />

Farbton, Cayenne, ein dezentes, leicht vergrautes Orangerot.<br />

Auch die erfolgreiche Farbe Alpingrau wurde breiter<br />

aufgestellt. Zwei <strong>neue</strong> Synchron-Dekore (Limes Eiche und<br />

Eiche Havanna) werten den Preiseinstiegsbereich mit der<br />

„Synthia“ auf. Auch die mit Polymer glas hochglänzend beschichtete<br />

„Vitrea“ bietet nun mit Arktis und Mohair mehr<br />

Planungsfreiheit. Die „Topos“-Palette wurde mit Madeira<br />

Esche um ein <strong>neue</strong>s Furnier bereichert.<br />

Neue Korpuslinie Kanto 73<br />

Deutlich aufgewertet wurde <strong>das</strong> für den Einstieg bei<br />

LEICHT-Küchen konzipierte Kanto-Programm. Es wird als<br />

Korpuslinie 73 Kanto in die Kollektion integriert. Dafür entfällt<br />

der 66er-Korpus (dieser <strong>ist</strong> aber weiter lieferbar z.B. im<br />

Landhausbereich). Der Kunde hat mit der „preislich attraktiven“<br />

Korpuslinie 73 Kanto Zugriff auf <strong>das</strong> volle Typen- und<br />

Umfeldspektrum des Herstellers. LEICHT-Küchen können<br />

nun unter dem Label des Premiumherstellers für preisbewusste<br />

Kunden in der Korpushöhe 73 cm geplant werden –<br />

mit allen Extras und gestalterischen Möglichkeiten, die <strong>das</strong><br />

„reguläre“ Programm bietet. Mit dieser Strategie soll dem<br />

Handel noch mehr Flexibilität bei der Umsetzung individuell<br />

definierter Kundenbudgets gegeben werden. Und zwar ohne,<br />

<strong>das</strong>s dieser auf eine zweite Küchenmarke ausweichen muss.<br />

SNOW WHITE<br />

WEISSER ALS WEISS<br />

Extrem edel, fein und strahlend bietet der glänzende <strong>Weiß</strong>ton<br />

ein wohnliches Ambiente in der Küche und <strong>ist</strong> dabei vielseitig<br />

kombinierbar.<br />

Snow White ergänzt die Farbpalette von Villeroy&Boch auf<br />

insgesamt 15 lichtechte Keramikfarben und zwei Dekore – für<br />

eine perfekte Farbabstimmung in der Küche.<br />

Ideen für mehr Stauraum<br />

Ebenfalls in die Kollektion <strong>2015</strong> aufgenommen wurden<br />

Unter- und Etagenaufsatzschränke mit Schiebetüren. Diese<br />

Lösung fördert den wohnlichen Gesamteindruck der Planungen<br />

bei gleichzeitiger Funktionalität (Lesen Sie dazu<br />

auch den Bericht auf den Seiten 18/19). Zudem wurde die Innenausstattungsserie<br />

„Interior+“ ausgebaut. Ein <strong>neue</strong>r, filigraner<br />

Schwenkrahmen im Oberschrank bietet leicht zugänglichen<br />

Stauraum für Gewürze und andere, kleinteilige<br />

Utensilien. Oberschränke und Hochschränke auf einer Linie<br />

– möglich machen <strong>das</strong> <strong>neue</strong> 58 cm tiefe Oberschränke.<br />

www.leicht.de<br />

Alle Spülen verfügen über die<br />

innovative Oberflächen-Veredelung.<br />

10/11/2014<br />

WWW.VILLEROY-BOCH.DE


Messe/Küchenmöbel<br />

Neu im Angebot<br />

<strong>ist</strong> der<br />

Ton Diamantgrau<br />

– ebenso<br />

wie <strong>das</strong> Kollektionshighlight<br />

„Risseiche Silbergrau“<br />

als<br />

Furnierfront.<br />

Foto: Sachsenküchen<br />

„Versilberte“ Fronten<br />

Für die Hausmesse in Obercarsdorf hatte Sachsenküchen<br />

die Ausstellung auf 270 qm Fläche komplett<br />

neu gestaltet. Und <strong>das</strong> bewusst wohnlich anmutend<br />

mit den inhaltlichen Schwerpunkten <strong>neue</strong> Trendfarben<br />

und Dekore, edle Furniere sowie <strong>neue</strong> Beschläge und<br />

Systeme für mehr Komfort für die Küche und die angrenzenden<br />

Wohnbereiche. Dekoratives Highlight sind<br />

im Jahr 2014 die <strong>neue</strong>n Echtholzfurniere in silbergrauer<br />

Risseiche und in Spiegeleiche. Beide Furniere wurden<br />

mithilfe eines traditionellen Verfahrens auf natürliche<br />

und biologische Art „versilbert“. Das Ergebnis <strong>ist</strong><br />

ein dekoratives Highlight mit Unikatcharakter. Für<br />

alle, die es noch ausgefallener möchten, gibt es ab Oktober<br />

2014 Möbelfronten in Venedigeiche. Dabei handelt<br />

es sich um edles Altholzfurnier, dem seine lange<br />

Geschichte und seine Herkunft anzusehen <strong>ist</strong>.<br />

Außerdem wird die Farb- und Dekorpalette „Living<br />

Colors“ noch einmal massiv erweitert. Neben sieben<br />

<strong>neue</strong>n Standardfarben mit Melaminoberfläche gibt es<br />

zehn <strong>neue</strong> Standardfarben in Matt- und Hochglanzlack.<br />

Inszeniert werden die <strong>neue</strong>n Farben, Furniere<br />

und Dekore z.B. in Form eines ebenfalls <strong>neue</strong>n Schiebetürsystems<br />

sowie durch ein wohnlich anmutendes Regalsystem.<br />

Abgerundet wird <strong>das</strong> ganzheitliche Wohnkonzept<br />

durch die in Farbe und Dekor abgestimmten<br />

Tische und Sitzmöbel der Firma Schösswender, welche<br />

<strong>das</strong> Sortiment von Sachsenküchen ab sofort ergänzen.<br />

Mit der elektrisch höhenverstellbaren Küche „ERGOmatic“<br />

hat sich Sachsenküchen in den letzten zwei Jahren<br />

einen Namen als Ergonomie-Spezial<strong>ist</strong> gemacht. Mit<br />

Einführung des <strong>neue</strong>n „Baselift“ wird <strong>das</strong> Unternehmen<br />

sein Angebot für elektromotorisch höhenverstellbare<br />

Küchen ab Oktober 2014 noch einmal erweitern.<br />

Das <strong>neue</strong> „Baselift-System“ von Linak hat einen Höhenverstellbereich<br />

von 10 cm und wurde gegenüber dem<br />

„Komfortlift“ noch einmal deutlich im Preis optimiert.<br />

Ebenfalls für mehr Komfort sorgen auch die <strong>neue</strong>n Vorratsschränke<br />

wie z. B. der „Tandem Solo“. Für Apothekerschränke<br />

gibt es serienmäßig die Dämpfung auch<br />

beim Öffnen, und Kühlschränke lassen sich dank Servodrive<br />

jetzt auch durch Antippen automatisch öffnen.<br />

Um die <strong>neue</strong>n Dekore bestens in Szene zu setzen,<br />

gibt es ein <strong>neue</strong>s Beleuchtungssystem. Egal ob Einbauleuchte,<br />

Unterbaustrahler oder beleuchteter Unterboden,<br />

alle im Sortiment befindlichen LED-basierenden<br />

Beleuchtungselemente können über ein einheitliches<br />

System per Funk geschaltet werden. Das erleichtert<br />

nicht nur die Bestellung, sondern sorgt auch für mehr<br />

Möglichkeiten bei der Lichtplanung.<br />

Egal ob Licht, Video, Sound oder Gerätesteuerung<br />

via Handy oder Homeserver: Sachsenküchen präsentierte<br />

in einer „HiTech-Koje“ was im „vernetzten Haus“<br />

heute schon möglich <strong>ist</strong>. Auf Knopfdruck lassen sich<br />

vier Szenarien steuern, dabei werden Küchengeräte,<br />

Licht, Sound und Bild „wie von Ge<strong>ist</strong>erhand“ gesteuert.<br />

„Das <strong>ist</strong> sicher nur ein erster Eindruck, aber auch ein<br />

Trend für die Zukunft“, erläutert Geschäftsführer Elko<br />

Beeg.<br />

Auf der LivingKitchen im Januar <strong>2015</strong> wird sich<br />

Sachsenküchen ebenfalls präsentieren.<br />

www.sachsenkuechen.de<br />

22 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Extrem strapazierfähig<br />

Das Highlight in der Ausstellung von Schröder war eine Küche<br />

mit Fenix-Oberfläche. Der Kern von Fenix besteht aus mehreren Lagen<br />

Phenolkernpapieren, die mit duroplastischen Harzen getränkt<br />

werden. Das Thermolaminat wird in Italien mit Nanotechnologie<br />

hergestellt und veredelt. Dadurch <strong>ist</strong> die Oberfläche res<strong>ist</strong>ent gegen<br />

Säure, wirkt antibakteriell und ant<strong>ist</strong>atisch, <strong>ist</strong> scheuer- und<br />

kratzfest und man sieht auf ihr keine Fingerabdrücke. Durch seine<br />

matte und samtig wirkende Oberfläche erfüllt es einen besonderen<br />

Designanspruch und <strong>ist</strong> gleichzeitig extrem strapazierfähig.<br />

www.schroeder-kuechen.de<br />

Foto: Sachsenküchen<br />

Die Küche mit der Oberfläche Fenix bei Schröder in Kirchlengern.<br />

Wenig Aufwand, viel Effekt<br />

Es geht weiter bei kuhlmann Küchen!<br />

Dies war die wohl wichtigste Nachricht,<br />

die <strong>das</strong> Unternehmen für seine Händler<br />

zur Hausmesse parat hatte. Der seit Ende<br />

Juli in der Insolvenz befindliche Hersteller<br />

präsentierte mit dem chinesischen Küchen-<br />

und Möbelhersteller Boloni einen<br />

Investor, der <strong>das</strong> Unternehmen zu 100 %<br />

übernehmen wird. Zum Zeitpunkt der<br />

Hausmesse stand der 1. Oktober als Übernahmetermin<br />

im Raum. Dies wurde inzwischen<br />

bestätigt. Laut Dr. Erwald Barta,<br />

bis Ende September geschäftsführender<br />

Gesellschafter, will der <strong>neue</strong> Eigentümer<br />

Foto: Biermann<br />

<strong>das</strong> Unternehmen mit reduzierter Mitarbeiterzahl<br />

weiterführen. Von Enger aus<br />

sollen die bekannten Märkte in Eu ropa<br />

bearbeitet werden, Boloni selbst will die<br />

Küchen „Made in Germany“ in China vertreiben.<br />

Weitere Details zur kuhlmann-<br />

Übernahme durch Boloni lesen Sie in unserer<br />

Rubrik Markt + Menschen in dieser<br />

Ausgabe.<br />

Das Team in Enger hatte allen Insolvenz-Unwägbarkeiten<br />

zum Trotz eine beachtenswerte<br />

Ausstellung auf die Beine<br />

gestellt. Und <strong>das</strong> mit eigenständigen technischen<br />

sowie kreativen Aspekten. Für<br />

Dank MultiLevel lässt sich diese Kücheninsel mit den Maßen 3 x 1 Meter mit 36 Auszügen<br />

bestücken. Trotz der aktuellen Unwägbarkeiten des im Sommer laufenden Insolvenzverfahrens<br />

hatte <strong>das</strong> kuhlmann-Team um Dr. Erwald Barta (bis Ende September geschäftsführender<br />

Gesellschafter, Foto links) und Chr<strong>ist</strong>ian Teutsch (aktueller Verkaufsleiter) eine<br />

beachtliche Hausausstellung mit vielen eigenständigen Ideen auf die Beine gestellt. Und<br />

<strong>das</strong> innerhalb von nur wenigen Wochen. Dafür gab es viel Lob von den Handelspartnern.<br />

<strong>das</strong> aktuell so begehrte Maß an Individualität<br />

hat kuhlmann ein <strong>neue</strong>s Farbkonzept<br />

für Griffe entwickelt. „Damit lässt sich mit<br />

wenig Aufwand viel Effekt erzielen“, sagte<br />

Vertriebsleiter Chr<strong>ist</strong>ian Teutsch. Denn<br />

die Griffe können nach Wunsch in allen<br />

NCS-Farben lackiert werden. Wahlweise<br />

Ton in Ton oder als farblicher Kontrast.<br />

Bei den technischen Neuheiten stand die<br />

Höhenverstellbarkeit von Kücheninseln<br />

mit im Focus. Zum Einsatz kommt nun<br />

der Baselift von Linak, mit dem sich –<br />

ebenfalls mit wenig Aufwand – elektrisch<br />

initiierte Höhenunterschiede von bis zu<br />

10 cm realisieren lassen. Für die Öffnungsunterstützung<br />

ServoDrive von Blum für<br />

Kühlgeräte und Geschirrspüler haben die<br />

kuhlmann-Techniker eine ganz besondere<br />

Sicherheitsvorkehrung entwickelt. Per<br />

Knopfdruck kann der Öffnungsmechanismus<br />

für allzu forsche Kinderhände unkompliziert<br />

gesperrt werden.<br />

Eine Kücheninsel mit den Maßen 3 x 1<br />

Meter mit 36 Auszügen bestücken? Geht<br />

nicht? Geht doch: mit dem MultiLevel.<br />

Dieser kommt übrigens auch beim <strong>neue</strong>n<br />

und bislang einzigartigen Planungskonzept<br />

Tetris zum Einsatz. Dabei werden<br />

zwei Kücheninseln parallel versetzt. Auf<br />

kleinstem Raum können so alle nötigen<br />

Funktionsbereiche untergebracht werden.<br />

Und <strong>das</strong> in Kombination mit einem<br />

angegliederten Esstisch. „Tetris <strong>ist</strong> ein<br />

Kommunikationsmöbel, <strong>das</strong> mit nur fünf<br />

Korpussen realisiert werden kann und<br />

schnellen Zugriff auf den Stauraum erlaubt“,<br />

beschreibt Chr<strong>ist</strong>ian Teutsch die<br />

Idee dahinter. Tetris kann kostengünstig<br />

als Musterküche platziert werden. Laut<br />

Teutsch bereits ab 850 Euro.<br />

www.kuhlmannkueche.de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 23


Messe/Küchenmöbel<br />

Foto: Biermann<br />

Tobias Hollerbach, Marketingleiter<br />

zeyko: „Mit unserer Holz-<br />

Kompetenz haben wir eine eigenständige<br />

Identität.“<br />

Mehr Schwarzwald wagen<br />

Massivholz, Glas, Beton- und Metallspachtel sowie Lack in allen wünschenswerten<br />

Nuancen – <strong>das</strong> <strong>ist</strong> zeyko 2014/15. Bei aller Vielfalt besinnt sich <strong>das</strong> Unternehmen<br />

gleichzeitig wieder auf seine Wurzeln und will mehr Schwarzwald wagen.<br />

Marketingleiter Tobias Hollerbach drückt dies so<br />

aus: „Etwas weniger Italien, etwas mehr Schwarzwald.“<br />

Schließlich habe <strong>das</strong> Unternehmen mit seiner<br />

Massivholzh<strong>ist</strong>orie eine eigenständige Identität und<br />

müsse sich keineswegs damit verstecken. Ganz im<br />

Gegenteil: Im Zeitalter der immer wohnlicheren Einrichtungen<br />

und möglichst authentischen Materialien<br />

spielt Massivholz seine Stärken aus. Hollerbach: Die<br />

Kernkompetenz Holz <strong>ist</strong> unser Metier, <strong>das</strong> müssen wir<br />

nicht neu erfinden.“ 12 Hölzer und drei Dickfurniere<br />

stehen zur Auswahl. Hinzu kommt die anspruchsvolle<br />

Echtholzausstattung „inline“ sowie <strong>das</strong> Korpussystem<br />

„ exquisit“ aus furnierter Tischlerplatte.<br />

Im house4kitchen betonte <strong>das</strong> Unternehmen aus<br />

Mönchweiler seine Stärken als designorientierte Küchenmanufaktur.<br />

Dafür wurde in diesem Jahr vollkommen<br />

neu gestaltet. Sieben komplett neu konzipierte<br />

Küchen in einer betont offenen Gestaltung setzen die<br />

Architektur der Planungen in Szene.<br />

Neue Zeitrechnung<br />

Log<strong>ist</strong>isch und organisatorisch habe bei zeyko eine<br />

<strong>neue</strong> Zeitrechnung begonnen, so Hollerbach. Das gilt<br />

auch fürs Marketing: In exklusivsten Lifestyle- und<br />

Wohnjournalen wird eine komplett neu gestaltete Anzeigenkampagne<br />

gestartet – unter Einbeziehung interessierter<br />

und aktiver zeyko-Partner. „Animierende<br />

Anzeigenvorlagen für die Tagespresse werden dem<br />

Fachhandel helfen, sich regional mit zeyko zu profilieren“,<br />

<strong>ist</strong> der Marketingexperte überzeugt. Flankiert<br />

wird dies durch umfangreiche Web-Aktivitäten auf<br />

Facebook und Google.<br />

Auch rein technisch betrachtet weht in Mönchweiler<br />

ein <strong>neue</strong>r Wind. Die <strong>neue</strong> Fertigungssteuerung<br />

habe ihren Testlauf bereits bestanden. „Alle Messeküchen<br />

wurden in den organisatorischen und<br />

technischen Zukunftsstrukturen hergestellt. Die<br />

Manufaktur verknüpft ab sofort traditionelle Handwerklichkeit<br />

mit moderner Organisation.“ Und: Das<br />

komplette zeyko-Höhenmaßraster folgt jetzt ohne Ausnahme<br />

dem „ Raster K 13“ – also der Rasterung der Konstruktionshöhen<br />

in 13-Zentimeterschritten.<br />

Auch die zeyko Küchengalerie am Unternehmenssitz<br />

in Mönchweiler wird derzeit grundlegend er<strong>neue</strong>rt.<br />

Im Frühjahr <strong>2015</strong> soll alles fertig sein.<br />

Verkaufen mit Leidenschaft<br />

Für die nächste Zukunft kündigt Hollerbach zudem<br />

einen weiteren Seminarzyklus an. Unter anderem wird<br />

ein speziell auf zeyko zugeschnittenes Verkaufsseminar<br />

Premiere haben. „Es wird um <strong>das</strong> Thema Manufaktur<br />

gehen und es wird ganz besonders um <strong>das</strong> Verkaufen<br />

der Marke gehen – durchgeführt von einem<br />

anerkannten und beliebten Trainer und einem Veranstaltungsort,<br />

der den Teilnehmern sehr viel Freude<br />

und Wohlbefinden bereiten wird“, verspricht der Marketingleiter.<br />

www.zeyko.de<br />

24 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Die ideale Form <strong>ist</strong> einfach und klar:<br />

Vionaro – der schlanke<br />

Designklassiker von morgen.<br />

13 Millimeter, mehr<br />

braucht perfektes<br />

Design nicht.<br />

VIONARO<br />

Das kub<strong>ist</strong>ische Schubkasten-System<br />

kombiniert ein extrem schlankes<br />

Zargen-Design mit der <strong>neue</strong>sten<br />

Technologie des bewährten<br />

Führungs-Systems Dynapro.<br />

Neue Wege zu gehen bedeutet, mit alten Konventionen zu brechen. Schönheit, Liebe zum Detail, Präzision in der<br />

Bewegung und perfekte industrielle Fertigung – kaum ein anderes Bewegungs-System verbindet rationale und<br />

emotionale Aspekte so harmonisch wie <strong>das</strong> <strong>neue</strong> Vionaro Schubkasten-System von GRASS. Dabei wirken die<br />

feinen eloxierten Aluminiumzargen und die Stahlzargen in den Farben Snow white, Silver grey und Graphit wie<br />

gestalterische Ausrufezeichen, die auf schmückendes Beiwerk verzichten können. Die stabile Frontanbindung ermöglicht<br />

bei den Zargenhöhen 63 mm, 89 mm und 185 mm eine stufenlose Seiten- und Höhenanpassung und sorgt in Verbindung<br />

mit der in die Zarge integrierten Neigungsverstellung für einen optimalen Bedienungskomfort. Gemeinsam mit der<br />

millionenfach bewährten Führung Dynapro definiert Vionaro die Qualität für Schubkasten-Systeme neu. www.grass.eu


Messe/Küchenmöbel<br />

Fotos: Poggenpohl<br />

Poggenpohl im Porsche-Design Pʼ7350, hier in <strong>Grau</strong><br />

und <strong>Weiß</strong>. Die vertikale Linienführung <strong>ist</strong> Programm.<br />

Porsche, die zweite<br />

Vorhang auf für die Porsche Küche Pʼ7340. So hieß es vor sieben Jahren.<br />

Nun feierte als Fortführung <strong>das</strong> Modell Pʼ7350 Deutschlandpremiere.<br />

Anlässlich der Eurocucina 2014 in Mailand hatte Poggenpohl<br />

die Pʼ7350 Design by Porsche Design Studio<br />

erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, nun kann <strong>das</strong><br />

edle Küchenkonzept auch in der Herforder Hausausstellung<br />

des Küchenherstellers begutachtet und von<br />

den Poggenpohl-Händlern bestellt werden. Zwei Besonderheiten<br />

prägen die Küche im Porsche-Deisgn 2.0:<br />

Die Betonung der vertikalen Linienführung sowie der<br />

Preis. Schlägt die Planung einer P7340 schnell mit<br />

mehr als 100 000 Euro zu Buche, sei die P7350 laut Poggenpohl<br />

nun für einen deutlich größeren Kundenkreis<br />

erschwinglich.<br />

Konkrete Zahlen zu nennen, verbietet sich bei Küchen<br />

dieser Güte zwar, schließlich gleicht niemals<br />

eine Planung der nächsten, die Botschaft sei dennoch<br />

beim Fachhandel angekommen, so die Verantwortlichen.<br />

Der Hersteller betont aber ausdrücklich, <strong>das</strong>s<br />

die Pʼ7340 nach wie vor im Programm sei, geplant und<br />

bestellt werden könne.<br />

Grundsätzlich nimmt die Pʼ7350 die Philosophie der<br />

Pʼ7340 auf und führt sie fort. Entstanden <strong>ist</strong> eine Küchenarchitektur,<br />

die die horizontale Linienführung der<br />

klassischen Küche aufbricht und sie vollständig neu interpretiert.<br />

Dieser Effekt wird durch die Technik der<br />

industriellen Gehrungsbearbeitung von Front und Korpus<br />

möglich. Die Front läuft in der Gehrung mit dem<br />

Korpus zusammen und bildet eine filigrane, vertikale<br />

Linie. Der Gehrungsschnitt des Korpus wird zusätzlich<br />

mit einem Aluminiumprofil in Edelstahloptik belegt.<br />

„Poggenpohl <strong>ist</strong> der erste Küchenhersteller, der<br />

diese aufwendige Bearbeitung mithilfe von hochmodernen<br />

und außergewöhnlich präzisen Fertigungstechniken<br />

industriell produzieren kann“, heißt es. Sprich:<br />

Engineered, nicht einfach nur gestaltet!“<br />

Massive Designblenden<br />

Das zweite unverwechselbare Stilmittel der Pʼ7350<br />

sind die Blades. Das sind massive, vertikale Design-<br />

26 KÜCHENPLANER 10/11/2014


lenden aus gebürstetem Aluminium in Edelstahloptik.<br />

Sie unterbrechen die filigran gestalteten Frontflächen, setzen<br />

eine starke Betonung auf die Vertikale und können in<br />

allen Funktionsbereichen der Küche positioniert werden.<br />

„Spielt man mit dem Kontrast zwischen den massiven Blades<br />

und den filigranen Frontlinien, schöpft man die Möglichkeiten<br />

der Pʼ7350 voll aus“, betont Poggenpohl-Chefdesigner<br />

Manfred Junker.<br />

Innerhalb des exklusiven Farbkonzeptes bietet Poggenpohl<br />

drei neutrale Unifarbtönen in matter und glänzender<br />

Lackoberfläche an sowie ein elegantes Nussbaumfurnier im<br />

Farbton <strong>Grau</strong>. Die Pʼ7350 will nicht nur als unifarbene Küchenarchitektur<br />

beeindrucken. Manfred Junker: „Kombiniert<br />

man die Farbtöne untereinander oder ergänzt sie durch<br />

Fronten in Nussbaum <strong>Grau</strong>, entsteht eine völlig <strong>neue</strong> Atmosphäre,<br />

die aber immer den besonderen Charakter unterstreicht.“<br />

Groß im Nehmen.<br />

Cargo-Soft & Euro-Cargo-S<br />

Die großvolumigen Abfalltrennsysteme<br />

für Spülenunterschränke von 300mm<br />

bis 600mm Schrankbreite.<br />

Weitere Neuheiten<br />

Auf 1300 m² Ausstellungsfläche und zwei Ebenen präsentiert<br />

Poggenpohl dem Fachpublikum zur Küchenmeile und<br />

darüber hinaus weitere Neuheiten und Produkthighlights.<br />

Im Fokus steht der Trend „matte Oberflächen“, der in unterschiedlichen<br />

innovativen Frontmaterialien in neu gestalteten<br />

Ausstellungsküchen dokumentiert wird.<br />

Zudem ergänzt der Premiumhersteller sein Programm<br />

um 16 <strong>neue</strong> Glasfronten, die in matter oder hochglänzender<br />

Oberfläche erhältlich sind. Sie sind angepasst auf die acht<br />

Standardfarbtöne der Poggenpohl-Farbpalette. Diese Palette<br />

umfasst ausgewählte Unifarbtöne die so aufeinander abgestimmt<br />

sind, <strong>das</strong>s sie in einer Küche oder im gesamten<br />

Wohnbereich kombiniert werden können. Jede der Poggenpohl-Farben<br />

wird in einem breiten Spektrum von Oberflächenausführungen<br />

angeboten, die jeweils unterschiedlichen<br />

Einfluss auf die optische Wirkung der fertigen Küche<br />

haben.<br />

Luxuriöse Bewegung<br />

Auch im Bereich der Beschlagtechnik setzt Poggenpohl<br />

kompromisslos auf Qualität. Poggenpohl-Küchen sind traditionell<br />

mit der hochwertigen Schließmechanik + MOTION von<br />

Blum ausgestattet. Der Kunde kann dabei zwischen elektrischem<br />

und mechanischem Öffnen wählen. Jetzt optimiert ein<br />

<strong>neue</strong>r Selbsteinzug <strong>das</strong> mechanische Öffnen.<br />

Mit der Öffnungsunterstützung + MOTION DRIVE für<br />

Kühl- und Gefriergeräte bietet Poggenpohl zudem eine <strong>neue</strong><br />

Lösung für <strong>das</strong> grifflose Öffnen von integrierten Einbaukühlgeräten<br />

an. Durch kurzes Antippen wird der ausgeklügelte<br />

Öffnungsmechanismus gestartet, der u. a. <strong>das</strong> Vakuum<br />

zwischen Kühlgerät und geschlossener Tür mithilfe<br />

einer sogenannten „Stößeltechnik“ aufhebt. Starkes Ziehen<br />

zur Überwindung des Vakuums, <strong>das</strong> bisher Material und Benutzer<br />

belastet hat, sei nicht mehr erforderlich. Die Öffnung<br />

des Kühlschranks gelinge sanft und ohne Kraftaufwand.<br />

Poggen pohl bietet +MOTION DRIVE für alle Kühl- und Gefriergeräte<br />

an sowie für Kombigeräte bis zu einer Nischenhöhe<br />

von 178 cm.<br />

Im Programm <strong>2015</strong> bietet Poggen pohl alle Schränke mit<br />

Schubkästen und Auszügen auch in Sonderbreiten an. Je<br />

nach Kundenwunsch können diese Schränke zentimetergenau<br />

in den Küchengrundriss eingepasst werden.<br />

Hailo-Werk · Postfach 1262 · D-35702 Haiger · Tel.: 02773/82-0 · Fax: 02773/821261 · www.hailo-einbautechnik.de · info@hailo-einbautechnik.de<br />

SMOOTH<br />

TEC<br />

www.poggenpohl.de<br />

10/11/2014<br />

Selbsttragende Abfall trenn systeme – gedämpfte, abgedeckte<br />

Auszugsschienen mit gedämpftem Selbsteinzug –<br />

Alle Hailo- Systeme sind mit über 100000 Aus zugs zyklen getestet


Messe/Küchenmöbel<br />

Lang lebe Ballerina<br />

Was sich in der Überschrift wie der Segenswunsch<br />

anlässlich eines runden Jubiläums liest, <strong>ist</strong> in diesem<br />

Fall Ausdruck der Strategie des Küchenmöbelherstellers:<br />

Nämlich <strong>das</strong> Angebot an hochwertigen, stabilen und<br />

langlebigen Küchen konsequent auszubauen.<br />

Delphingrau <strong>ist</strong> neu auf der Ballerina-<br />

Farbpalette (hier in der Oberfläche Samt-<br />

Lack), ebenso die Möglichkeit, ganze Zeilen<br />

mit bodentiefen Schiebetüren auszustatten.<br />

Foto: Ballerina<br />

Dafür hat <strong>das</strong> Team um Geschäftsführerin<br />

Heidrun Brinkmeyer und Marketingleiter Andreas<br />

Predian ein griffiges Schlagwort gefunden und zum<br />

aktuellen Messe-Motto erkoren: MEHRWERT@<br />

ballerina. „Wir bauen unsere Mehrwert-Argumente<br />

weiter aus, diversifizieren die vorhandenen Alleinstellungsmerkmale<br />

und runden mit zusätzlichen<br />

Innovationen <strong>das</strong> Sortiment ab“, erläutert die Geschäftsführerin<br />

Marketing und Vertrieb den Slogan.<br />

Beispiele dafür gibt es satt in der aktuellen<br />

Ausstellung.<br />

Da <strong>ist</strong> als Grundlage zum Beispiel der erneut<br />

verbesserte Ultimative Korpus. Ab Oktober werden<br />

alle Korpuskanten mit PUR-Leim wasserfest angebracht<br />

und sind damit bestens gegen Feuchtigkeit<br />

geschützt. Da der unverwüstliche Korpus mit seinen<br />

19 mm starken Querböden und 8 mm starken<br />

verschraubten Rückwänden ein ganz besonderes<br />

Mehrwertargument für Ballerina <strong>ist</strong>, hat er nun<br />

auch einen Namen: „Der DUK“. Als Abkürzung von<br />

Der Ultimative Korpus.<br />

Weitere technische Neuheiten: Ab sofort stehen<br />

fünf verschiedene Auszugsysteme der Hersteller<br />

Grass und Blum zur Auswahl: Agantis, Agantis Top<br />

und Agantis Top Inox (Grass) sowie Legrabox pure<br />

und Legrabox free (Blum). Speziell für die Blum-<br />

Auszüge hat Ballerina auch die variable Inneneinteilung<br />

Ambia-Line ins Programm aufgenommen.<br />

Schiebetüren mit Hettich-Beschlägen (InLine<br />

XL und SlideLine M) ergänzen <strong>das</strong> Neuheitenspektrum<br />

ebenso. Was den Küchenmöbelhersteller an<br />

der Schiebetechnik besonders bege<strong>ist</strong>ert: Küche<br />

und Wohnräume können optisch wie aus einem<br />

Guss gestaltet werden, wobei <strong>das</strong> Design einen<br />

spielerischen Wechsel zwischen offenen und geschlossenen<br />

Flächen erlaubt. Für Marketingleiter<br />

Andreas Predian ein klarer Fall: „Das bringt Zusatzumsätze.“<br />

Dezent edle Farben<br />

Die <strong>neue</strong>n Farben Delphingrau und Steingrau<br />

sind zur Kombination auf <strong>das</strong> im vergangenen Jahr<br />

eingeführte Schneeweiß abgestimmt – sie wirken<br />

dezent edel. Auf einen ähnlichen Effekt mit wohnlichem<br />

Zusatznutzen setzen die <strong>neue</strong>n Dekore<br />

Calvados Pinie, Steineiche, Sherwood Eiche Kieselgrau,<br />

Sherwood Eiche Karbongrau und Sherwood<br />

Eiche schwarz. Hinzu kommen Marseille Nußbaum,<br />

Lärche Natur sowie Fichte Riegel Natur. Andreas<br />

Predian: „Diese Fronten wirken natürlich unaufdringlich<br />

und läuten nach der rustikalen Welle<br />

langsam eine feinere Ästhetik ein.“ „Hauptsache<br />

eigenwillig und urwüchsig“ heißt es hingegen bei<br />

der Bavaria-Eiche.<br />

Zu den beiden Dekoren Delphingrau und<br />

Calvados Pinie wird übrigens der komplette Innenkorpus<br />

angeboten. Damit erhöht Ballerina <strong>das</strong> Standard-Korpusfarben-Sortiment<br />

auf 26.<br />

Weiterhin fester Bestandteil des Programms<br />

sind Fronten in „Original Resopal“, laut Ballerina<br />

eins der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale<br />

schlechthin, sowie ein <strong>neue</strong>s Ritzenhoff Glas-Design.<br />

Die Neuheit <strong>2015</strong> kommt von Angela Schiewer,<br />

28 KÜCHENPLANER 10/11/2014


München, und setzt kompromisslos auf<br />

eine Schwarz-<strong>Weiß</strong>-Grafik mit feinen<br />

<strong>Grau</strong>nuancen.<br />

Komfort für alle<br />

Jenseits kurzfr<strong>ist</strong>iger Moden <strong>ist</strong> die generationenübergreifende<br />

Komfortküche<br />

angesiedelt. Hintergrund <strong>ist</strong> <strong>das</strong> ständig<br />

ansteigende Durchschnittsalter der deutschen<br />

Bevölkerung. Ballerina: „Derzeitig<br />

sind mehr als 38 % der Bevölkerung<br />

in Deutschland über 50 Jahre. Der Anteil<br />

wird in den nächsten Jahren auf 50 % ansteigen.<br />

In Gesamt-Europa sieht es ähnlich<br />

aus mit einem Anteil der über 65-Jährigen<br />

von rund 20 %.“ Alles in allem also: „Ein<br />

wachsender Markt mit vielen Chancen.“<br />

Zumal <strong>das</strong> Durchschnittsalter ständig ansteige.<br />

Die durchschnittliche Lebenserwartung<br />

liegt in Europa bei den Frauen<br />

bei 82,2 Jahren. Es gehöre inzwischen<br />

zum guten Ton, mit 60 noch einmal eine<br />

<strong>neue</strong> Küche zu kaufen. Allerdings lassen<br />

mit zunehmendem Alter Beweglichkeit,<br />

Sehen, Tasten und Hören nach. „Hier auf<br />

sollte eine Küche ausgerichtet sein“, sagt<br />

Andreas Predian. Und er ergänzt: „Aber<br />

ohne <strong>das</strong>s man es ihr ansieht.“<br />

Vor diesem Hintergrund hat Ballerina<br />

eine <strong>neue</strong> Komfort-Küche entwickelt, die<br />

sich durch spezielle Typen und einen eigenständigen<br />

Planungsstil darstellt. Dazu<br />

passend gibt es einen emotionalen Endverbraucher-Prospekt.<br />

Kennzeichen der Komfortküche sind<br />

kreative Planungsideen wie ein abgeschrägter<br />

Spülenunterschrank sowie<br />

teils neu entwickelte Innenausstattungen<br />

wie der Liftboy für den Oberschrank von<br />

Kesseböhmer. Ein praktisches Schüttenregal<br />

<strong>ist</strong> ebenso Bestandteil wie Schiebetüren,<br />

funktionale Griffe sowie eine<br />

durchgehende Planungsbreite von 60 cm.<br />

Auf Wunsch kann eine elektrisch höhenverstellbare<br />

Insel (per ergoAgent base)<br />

ebenso zum Komfortgewinn beitragen.<br />

Für alle Altersgruppen.<br />

www.ballerina.de<br />

Foto: Biermann<br />

Ballerina hat sich<br />

als ein Trendsetter<br />

der Küchenbranche<br />

etabliert.<br />

Auch in diesem<br />

Jahr präsentierten<br />

Heidrun Brinkmeyer<br />

(Geschäftsführung<br />

Vertrieb<br />

und Marketing)<br />

und Andreas<br />

Predian (Marketingleiter)<br />

viele<br />

frische Ideen.<br />

DAS PERFEKTE KLIMA FÜR IHR LIEBLINGSBRO T<br />

Der Miele Backofen mit Klimagaren<br />

Klimagaren von Miele:<br />

Temperatur:<br />

Luftfeuchtigkeit:<br />

180 °<br />

1<br />

Aussichten:<br />

Dampfstoß<br />

100%<br />

knusprige<br />

Kruste<br />

Weitere Informationen im Fachhandel<br />

oder unter www.miele.de


Messe/Küchenmöbel<br />

Die Tanne<br />

( Echtholz Natur<br />

gebürs tet) <strong>ist</strong><br />

hell mit gelblichweißem<br />

Schimmer<br />

und sehr<br />

gleichmäßig,<br />

fast linear gemasert.<br />

Sie wird<br />

als Frontmaterial<br />

eingesetzt,<br />

aber auch bei der<br />

Raumgestaltung.<br />

Foto: next125<br />

Künstlerisch in Szene gesetzt<br />

Hersteller Schüller nutzte die Hausmesse, um seine Premiummarke next125<br />

außergewöhnlich in Szene zu setzen: mit künstlerischen Anklängen.<br />

Natürlich gab es auch ganz <strong>neue</strong> next125-Planungen<br />

zu sehen, doch begleitet wurden diese ganz bewusst<br />

von Schaufenster-Präsentationen, die die Aufmerksamkeit<br />

der Besucher auf die vielen bereits umgesetzten<br />

Besonderheiten der Premiummarke lenkten. Da<br />

schwebten in speziell gestalteten Boxen Auszüge an fast<br />

unsichtbaren Nylonfäden, bereits errungene De signpreise<br />

zeigten sich im konzentrierten Nebeneinander,<br />

und großformatige Abbildungen veranschaulichten die<br />

Kreativität des Marketings der jüngeren Vergangenheit<br />

– mit den aufmerksamkeitsstarken tierischen Motiven<br />

im Mittelpunkt. „Wir haben mit next125 schon so<br />

viele Aspekte umgesetzt bei Produkt, Marketing und<br />

POS-Unterstützung – es wurde Zeit, <strong>das</strong>s wir dies einmal<br />

geballt in Erinnerung bringen“, sagte Marketingleiterin<br />

Annette Schumacher und ergänzte: „Die Themen<br />

vertiefen und verdeutlichen, wofür next125 steht.“<br />

Die Botschaft dahinter: next125 <strong>ist</strong> die Premium-Küche<br />

zu bezahlbaren Preisen. Diese Philosophie sei mit dem<br />

Anspruch verknüpft, internationales Design zu schaffen,<br />

<strong>das</strong> bewegt und fasziniert. Handwerklich perfekt<br />

umgesetzt und leidenschaftlich innovativ.<br />

Architektur aus Vorarlberg<br />

Auch die Collection <strong>2015</strong> positioniert die Marke klar<br />

im Bereich Premium. Sie orientiert sich an internationaler<br />

Architektur, klarer Linienführung und denkt in<br />

raumgreifenden Konzepten. Ein spezielles Augenmerk<br />

gilt dabei den hochwertigen Frontmaterialien.<br />

Abgeleitet aus zeitgenössischer Vorarlberger Architektur<br />

wurde <strong>das</strong> Echtholz Tanne in die Collection<br />

aufgenommen. Der Einsatz der Tanne soll sich jedoch<br />

nicht nur auf den Frontbereich beschränken, sondern<br />

vielmehr wie bei Architektur-Projekten ganze Räume<br />

auskleiden.<br />

Die handwerklich ambitioniert ausgeführten Glasfronten<br />

erfahren eine Erweiterung durch die Farben<br />

Kr<strong>ist</strong>allweiß und Kr<strong>ist</strong>allgrau – sowohl für Klar- als<br />

auch für Mattglas. Die <strong>neue</strong> Farbe Kr<strong>ist</strong>allgrau <strong>ist</strong> ein<br />

neutraler und doch warmer Ton in der fein abgestuften<br />

Palette der Frontausführungen.<br />

Endkunden ansprechen<br />

Bei der Ansprache an den Endkunden stellt next125<br />

seit Jahren hochwertige Medien zur Verfügung, die regelmäßig<br />

in <strong>das</strong> „Jahrbuch der Werbung“ aufgenommen<br />

werden. Nun wurde die „next times“, eine Zeitung<br />

im Berliner Format, mit dem „red dot Communication<br />

Design“ Preis ausgezeichnet, einem der größten<br />

Designwettbewerbe weltweit.<br />

www.next125.de<br />

30 KÜCHENPLANER 10/11/2014


KITCHEN<br />

SYSTEMS<br />

Foto: Nieburg<br />

Exklusive Partnerschaft<br />

Nieburg Küchen startet mit der Komplettvermarktung von<br />

Möbeln und Geräten. Und <strong>das</strong> ausgesprochen exklusiv mit<br />

dem Gerätehersteller KitchenAid. Während der Hausmesse des<br />

Küchen möbelherstellers präsentierten Mitarbeiter des US-amerikanischen<br />

Geräteherstellers <strong>das</strong> Produktportfolio von Backöfen<br />

über Kochfelder, Geschirrspüler, Mikrowellen bis hin zu<br />

Kleingeräten wie Toaster, Wasserkocher oder die berühmte<br />

Küchen maschine. „Die Marke KitchenAid passt zu 100 Prozent<br />

zu Nieburg“, sagt Michael Wicht, Vertriebsleiter Nieburg<br />

Küchen. „Beide Unternehmen stehen für qualitativ hochwertige<br />

Produkte. Nieburgs Außendienstmitarbeiter wurden in den<br />

vergangenen Wochen für die KitchenAid-Produkte geschult.<br />

Die Platzierung von Musterküchen erfolgt noch in diesem Jahr.<br />

www.nieburg.de<br />

Supermatte Fronten<br />

Glänzende Fronten haben nach wie vor viele Anhänger.<br />

Unübersehbar entwickelt sich aber eine stabile Anhängerschaft,<br />

die auf matte Optiken schwört. Pronorm nimmt diese<br />

Entwicklung mit <strong>neue</strong>n supermatten Lacklaminatoberflächen<br />

auf. „Deren Glanzgrad geht fast gegen Null“, schwärmt<br />

Geschäftsführer Heinz Hachme<strong>ist</strong>er. Fünf <strong>neue</strong> Farbtöne<br />

sind im Programm, allesamt in gedeckten, wohnlichen Farben.<br />

Wie alle anderen Fronten lassen sich auch die Neuheiten<br />

anstandslos kombinieren. Das gilt für sämtliche Produktlinien:<br />

Vom Standardprogramm ClassicLine („bewährt<br />

und trendgerecht“) über Pro Line128 im 128er-Raster („ergonomisch<br />

und vielseitig“) bis hin zur Y-line / X-line („grifflos<br />

und designorientiert“). „X-line?“ werden sich Kenner des<br />

Pronorm-Programms jetzt vielleicht fragen. Richtig. Dabei<br />

handelt es sich um eine der Messeneuheiten. Mit X-line lassen<br />

sich grifflose Planungen konzeptionell anders umsetzen,<br />

denn diese Plattform setzt auf <strong>das</strong> klassische C-Profil. Dahingegen<br />

werden grifflose Möbel der Y-line etwas aufwendiger<br />

mit einem Alu-Griff-Profil realisiert. Die Hausmesse nutzte<br />

<strong>das</strong> Pronorm-Team, um intensiv <strong>das</strong> vor rund vier Jahren installierte<br />

Produktlinienkonzept zu thematisieren. Mit der<br />

wichtigen Botschaft:<br />

„Es lässt<br />

sich alles kombinieren<br />

und<br />

verzahnen, weil<br />

in der hinteren<br />

Ebene alles baugleich<br />

<strong>ist</strong>.“<br />

www.pronorm.de<br />

Foto: Biermann<br />

Heinz Hachme<strong>ist</strong>er, Geschäfts führer<br />

Pronorm: „Noch mehr Flexibilität bei<br />

grifflosen Planungen.“<br />

ATTRAKTIVE<br />

KERAMIKSPÜLEN<br />

Edle und pflegeleichte Franke Keramikspülen<br />

aus Fraceram vereinen funktionalen Nutzen,<br />

modernes Design und optimale Beständigkeit.<br />

Armaturen, Abfalltrennsysteme und Dunstabzugshauben<br />

ergänzen die Franke-Spülen<br />

perfekt in Funktion und Qualität.<br />

www.franke.de<br />

10/11/2014


Messe/Küchenmöbel<br />

Drei Mal Nolte<br />

nolte eco, nolte und nolte neo: Mit diesen drei Produktlinien stellt sich der<br />

Küchenmöbelhersteller aus Löhne neu auf und formuliert ehrgeizige Ziele.<br />

Zwe<strong>ist</strong>ellige Zuwachsraten soll es künftig geben. Jedes Jahr.<br />

Nolte-Chefdesigner<br />

Rainer<br />

Kalesse erläutert<br />

<strong>das</strong> <strong>neue</strong><br />

Mattlackkonzept<br />

von nolte<br />

mit 16 Farben<br />

für vier<br />

Frontenprogramme.<br />

Geschäftsführer Andreas Kuipers wirkt wie ein<br />

Sportler kurz vor der alles entscheidenden, siegbringenden<br />

Aktion. Es blitzt in seinen Augen, <strong>das</strong> wirkt zuversichtlich<br />

und selbstbewusst. Dazu gestikuliert er<br />

weit und auslandend. Das signalisiert Offenheit und Zugewandtheit.<br />

Und er lächelt viel. Bei aller Konzentration.<br />

„Wir sind mit diversen Herausforderungen konfrontiert,<br />

sagt er und macht eine kurze Pause. Die wohlbekannten<br />

Details rund um Austauschbarkeit, Kos tenstruktur sowie<br />

Handels- und Lieferantenkonzentration erspart er<br />

sich und den Zuhörern und kommt stattdessen gleich<br />

auf Pläne und Ziele zu sprechen. „Wir wollen unsere<br />

Wettbewerbsfähigkeit dramatisch erhöhen und die<br />

nächsten fünf Jahre jeweils zwe<strong>ist</strong>ellig wachsen.“ Das<br />

<strong>ist</strong> eine Hausnummer, und die Versammlung der Fachjournal<strong>ist</strong>en,<br />

die von Nolte zu einer exklusiven Pressekonferenz<br />

eingeladen wurde, beginnt interessiert zu gucken.<br />

Andererseits: Bei einer vergleichsweise maßvollen<br />

Exportquote von 25 % kann man sich einiges vorstellen.<br />

„New Nolte“ heißt <strong>das</strong> Projekt, <strong>das</strong> Andreas Kuipers<br />

mit dem ihm eigenen Enthusiasmus vorstellt, und<br />

über <strong>das</strong> in der Branche bereits eifrig diskutiert wird.<br />

Denn Kuipers, seit April 2013 Geschäftsführer von Nolte<br />

Küchen mit den Ressorts Vertrieb und Marketing,<br />

hat dem Unternehmen kompromisslose Differenzierung<br />

verordnet. Dafür wurden die Programme neu geordnet<br />

und eigenständig präsentiert: Die Einstiegslinie<br />

nolte eco spricht künftig alle Kunden an, die Küchen<br />

im Endverbraucherpreis zwischen 3000 und 6000 Euro<br />

suchen. Das traditionelle nolte-Sortiment zielt auf die<br />

gehobene Mitte mit Küchen zwischen 6000 und 20 000<br />

Euro. Und dann gibt es noch nolte neo: eine progressive<br />

Linie mit avantgard<strong>ist</strong>ischem Design.<br />

Stets lebensnah<br />

„Indem wir drei getrennte Linien anbieten, können<br />

wir jetzt viel gezielter auf die Erfordernisse unserer<br />

Handelspartner eingehen“, erklärt Andreas Kuipers <strong>das</strong><br />

Foto: Biermann<br />

<strong>neue</strong> Kozept. „Gerade im Hinblick auf den Export war<br />

es uns wichtig, die ganze Bandbreite liefern zu können<br />

– von konsumig über wertig bis hochmodern.“ Mit der<br />

Neuausrichtung antwortet Nolte Küchen auf die wachsende<br />

Differenzierung des Marktes, der zunehmend<br />

maßgeschneiderte und individuelle Lösungen verlangt.<br />

Dabei soll es weder um eine Verschiebung in Richtung<br />

Discount noch um einen Vorstoß in den High-End-Bereich<br />

gehen. „Nolte Küchen bleibt seiner Identität treu<br />

und steht heute und morgen für lebensnahe, authentische<br />

und individuelle Küchen“, betont Kuipers. Und<br />

zwar in allen für den Möbel- und Fachhandel relevanten<br />

Preislagen von 3000 bis 20 000 Euro. „Wir wollen in jedem<br />

Segment <strong>das</strong> jeweils Bestmögliche bieten“, so der<br />

Geschäftsführer und ergänzt: „Jede der drei Linien <strong>ist</strong><br />

in ihrer jeweiligen Preislage ein Premium-Produkt.“<br />

Ausschließlich als Handelsmarke<br />

Die <strong>neue</strong> Einstiegslinie nolte eco steht für unkompliziertes<br />

und funktionales Design zum bestmöglichen<br />

Preis-Le<strong>ist</strong>ungs-Verhältnis. Bei einem avisierten<br />

Durchschnittspreis von 4000 - 5000 Euro will nolte eco<br />

die ideale Küchenlösung für alle Konsumenten sein,<br />

die Wert auf hohe Qualität legen, aber zugleich <strong>das</strong><br />

Budget im Blick behalten. Konkurrenz zur Unternehmenstochter<br />

Express Küchen sieht Kuipers nicht. „Express<br />

bedient den Discount unterhalt von 3000 Euro.“<br />

Die straffe Produktausstattung wurde bei nolte eco<br />

dennoch auf Basis der Endkundenrelevanz im Preiseinstiegssegment<br />

konzipiert und sieht die Komplettvermarktung<br />

inklusive E-Geräte vor. Auf der Verkaufsfläche<br />

soll der Name Nolte allerdings im Hintergrund<br />

bleiben: Die <strong>neue</strong> Produktlinie <strong>ist</strong> ausschließlich zum<br />

Vertrieb über Handelsmarken vorgesehen.<br />

Breit aufgestelltes Kernsortiment<br />

Unter der Überschrift „Mehr Küche in jeder Hinsicht“<br />

repräsentiert die zweite Produktlinie nolte <strong>das</strong><br />

<strong>neue</strong> Kernsortiment des Herstellers, <strong>das</strong> zur aktuellen<br />

Hausmesse vielschichtig erweitert und ergänzt wurde.<br />

Beispielsweise um die <strong>neue</strong> Korpushöhe 90 cm. Matrix<br />

900 heißt <strong>das</strong> bei Nolte. Zusammen mit einem 50-mm-<br />

Sockel und 12-mm-Glas- bzw. Vollkernarbeitsplatten ergibt<br />

sich hier neben mehr Stauraum eine ergonomische<br />

Arbeitshöhe mit „einzigartiger, harmonischer Designsprache<br />

innerhalb des Rasters“. In einer ersten Kundenumfrage<br />

sei diese Neuheit als „sehr gut“ bewertet<br />

worden, meldet <strong>das</strong> Unternehmen. Ebenso positiv sei<br />

<strong>das</strong> <strong>neue</strong> Mattlackkonzept aufgenommen worden, <strong>das</strong><br />

mit 16 Farben und zwei Farbpaletten für vier Frontenprogramme<br />

<strong>neue</strong> Wege geht.<br />

Die Kollektion nolte verkörpere eine innovative<br />

und hochwertige Küchenplanung für die „qualifizierte<br />

32 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Andreas<br />

Kuipers, Geschäftsführer<br />

Vertrieb und<br />

Marketing Nolte<br />

Küchen: „Unsere<br />

Wettbewerbsfähigkeit<br />

dramatisch erhöhen.“<br />

und gehobene Mitte“, so Kuipers, und sei damit auf<br />

<strong>das</strong> stärks te und wichtigste Marktsegment von Nolte<br />

Küchen ausgerichtet. Bei der Vermarktung orientiert<br />

man sich weiterhin an den Wünschen der Handelspartner.<br />

Diese dürfen selbst entscheiden, ob sie die zweite<br />

Produktlinie unter dem Markennamen nolte führen<br />

oder ein eigenes Küchenlabel verwenden – ein weiterer<br />

Faktor, mit dem <strong>das</strong> Unternehmen seinen B2B-Partnern<br />

noch mehr Flexibilität bieten möchte.<br />

Impulse geben<br />

Mit der dritten Produktlinie, nolte neo, setzt <strong>das</strong> Unternehmen<br />

einen <strong>neue</strong>n Maßstab und sorgte damit für<br />

reichlich Gesprächsstoff während der Messetage in Ostwestfalen.<br />

Denn nolte neo <strong>ist</strong> ambitioniert. Das Programm<br />

soll <strong>das</strong> Profil von Nolte Küchen schärfen: als<br />

Impulsgeber und Vordenker der Branche. Hinter dem<br />

auf einer Sonderfläche präsentierten Sortiment steht<br />

ein konsequentes modulares Konzept. Dieses sei jedoch<br />

keineswegs als „abgehobenes“ Programm für eine ausgesuchte<br />

Klientel konzipiert. Vielmehr sei nolte neo ein<br />

offenes System, <strong>das</strong> in jeder Küche die Möglichkeit bietet,<br />

eine ganz eigene Welt entstehen zu lassen. Einzelne<br />

Elemente können flexibel miteinander kombiniert<br />

werden oder auch eine bestehende Küche ergänzen. Die<br />

Module – darunter auch Möbel aus anderen Wohnbereichen,<br />

wie etwa ein Kamin, eine Bibliothek oder ein<br />

Sockel für Kunst – lassen sich in jede Umgebung individuell<br />

integrieren und schaffen einen fließenden Übergang<br />

zum Wohnraum. „Mit nolte neo potenziert Nolte<br />

Küchen die Individualisierungsmöglichkeiten für seine<br />

Kunden und entwirft ein <strong>neue</strong>s Verständnis des Lebens<br />

in der Küche“, <strong>ist</strong> Kuipers überzeugt.<br />

Individuell umgesetzt<br />

Dieser Anspruch kommt auch im <strong>neue</strong>n Slogan des<br />

Unternehmens zum Ausdruck. Dieser heißt: „Für <strong>das</strong><br />

Leben in der Küche“. Darin soll sich zum einen die Authentizität<br />

und Lebensnähe, die Nolte Küchen prägen,<br />

ausdrücken, zum anderen eine <strong>neue</strong>, am Endkunden<br />

orientierte Emotionalität in der Ansprache. Entsprechend<br />

präsentiert sich Nolte Küchen ab sofort in einem<br />

modernen Look. In drei <strong>neue</strong>n Messezeitschriften wurden<br />

die Produktlinien nolte eco, nolte und nolte neo in<br />

verschiedenen lebensnahen Settings in Szene gesetzt.<br />

Ein Konzept, <strong>das</strong> auf der neu gestalteten Website ebenfalls<br />

umgesetzt wird.<br />

„Das Schiff <strong>ist</strong> auf dem Wasser, jetzt müssen wir die<br />

Segel setzen“, fasste Geschäftsführer Andreas Kuipers<br />

die Messewoche zusammen und betont, <strong>das</strong>s er der<br />

Umsetzung des <strong>neue</strong>n Konzeptes über die nächsten<br />

Monate mit Spannung entgegensehe. Dieses Fazit lässt<br />

er zwar nur per Pressemeldung verlauten, aber man<br />

sieht es in seinen Augen förmlich dabei blitzen.<br />

nolte neo steht<br />

für eine modulare<br />

Küchenplanung<br />

im<br />

progressiven<br />

Design. Hier <strong>das</strong><br />

Beispiel Loft.<br />

www.nolte-kuechen.de<br />

Foto: Nolte Küchen<br />

Foto: Biermann


Messe/Küchenmöbel<br />

Das <strong>neue</strong> Lavagrau von<br />

Häcker, hier umgesetzt<br />

mit dem Modell AV 5090.<br />

Foto: Häcker<br />

Lavagrau in allen Programmen<br />

Neue Korpusfarben, <strong>neue</strong> Auszugvarianten, <strong>neue</strong> Innenorganisation – und gleich 50<br />

<strong>neue</strong> Designs: Häcker feilte mit Nachdruck an der hochwertigen Produktlinie systemat.<br />

Das ebenfalls neu angemischte Lavagrau zieht sich durch alle Modellfamilien<br />

Modern und dezent zugleich – den Farbton Lavagrau<br />

nimmt Häcker ganz neu ins Programm auf. Zum Beispiel<br />

wird die beliebte Modellfamilie AV 4030 im Hochglanzfinish<br />

ab sofort in diesem Ton angeboten. Auch in<br />

der Variante Mattlack bei den Modellen AV 6000 und<br />

AV 5007 sowie bei der Designglas-Front AV 5090 gibt<br />

es den <strong>neue</strong>n Farbton. Ob Kunststoff, Lack oder Glas:<br />

Lava grau eignet sich nach Meinung des Herstellers in<br />

seiner schlichten Eleganz perfekt für aktuelle Wohnstile.<br />

Also ähnlich wie <strong>Weiß</strong> oder andere helle Töne.<br />

Farbe spielt grundsätzlich eine große Rolle. Zum Beispiel<br />

bei der Modellfamilie AV 6000 in mattem Lack:<br />

Hier ergänzen ab sofort – neben Lavagrau – die Töne<br />

Weinrot, Schwarz, Petrol und Goldgelb <strong>das</strong> vorhandene<br />

Spektrum. Um auch preislich fein differenzieren zu<br />

können, bringt Häcker zudem die Fronten AV 1060 und<br />

AV 1065 mit einer Oberfläche aus einem Lacklaminat.<br />

Dabei handelt es sich um eine Melaminfront mit Finishfolie,<br />

wahlweise in matter (AV 1065) oder glänzender<br />

(AV 1060) Ausführung. Beide Modelle werden innerhalb<br />

des systemat-Programms in Preisgruppe 1 angeboten.<br />

Noch mehr Furnier<br />

Jenseits des preissensiblen Bereichs positioniert<br />

sich der Rödinghauser Hersteller mit einem breiten<br />

Furnierangebot. Zur Hausmesse zeigte Häcker<br />

13 <strong>neue</strong> Fronten in Echtholzfurnier, zume<strong>ist</strong> Ergänzungen<br />

sowie drei <strong>neue</strong> Designs. Diese drei Neuheiten<br />

unterscheiden sich in der Art des Holzes und in der<br />

Verarbeitung – die Auswahl reicht von reinem Wildeiche-Furnier<br />

(AV 5082) über Pinie gebürstet (AV 5083)<br />

bis hin zu Eiche-zimt gebürstet und mit betonter Pore<br />

(AV 5081). Jedes Modell wird darüber hinaus in drei unterschiedlichen<br />

Farbvarianten angeboten. Die querfurnierten<br />

Designs AV 5080 und AV 6080 werden um die<br />

Holzart Ebenholz bzw. Seekiefer ergänzt, wobei die feine<br />

Maserung bei dem Modell AV 6080 dank der Hochglanzlackierung<br />

noch einmal zusätzlich betont wird.<br />

Exklusives Granitfurnier<br />

Besondere Aufmerksamkeit zog <strong>das</strong> grifflose Modell<br />

AV 7030 GL auf sich. Beziehungsweise <strong>das</strong> außergewöhnliche<br />

Schiefer-Furnier in der Farbe Gold Green.<br />

Nach der Weltpremiere in Mailand wurde dieses exklusive<br />

Dekor den Gästen der Hausmesse präsentiert.<br />

Neu hinzugekommen <strong>ist</strong> die Variante Black Star. Für<br />

die Herstellung der Oberfläche wird eine Schieferplatte<br />

nur wenige Millimeter stark aufgespalten. Dann werden<br />

die Schichten auf der Rückseite mit Glasfaser verstärkt<br />

und mit der Trägerplatte aus MDF verbunden.<br />

Die offene Oberfläche wird zusätzlich versiegelt.<br />

Hinter den Fronten<br />

Neben den rein optischen Neuheiten und Ergänzungen<br />

feilte Häcker am Korpusdesign und an der Schrankinnenausstattung.<br />

Präsentiert wurden zwei <strong>neue</strong> Farben<br />

34 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Mit dem blauen Punkt<br />

Ein weiterer Messeschwerpunkt<br />

bei Häcker war die Einführung<br />

der Eigenmarke Blaupunkt.<br />

Damit will Häcker die<br />

Komplettvermarktung stärken<br />

und sich der Vergleichbarkeit<br />

im Internet entziehen.<br />

Zur Einführung stehen 57<br />

Modelle aus allen relevanten<br />

Gerätebereichen zur Verfügung.<br />

Mit Ausstattungsdetails<br />

wie Pyrolysebackofen (Foto),<br />

Kombi-Induktion, „Kopffrei-Hauben“, A++-Spüler sowie<br />

A++-Kühlgeräte mit Vita-Fresh und Super-Gefrierfunktion<br />

reichen die Ansprüche weit über den Einstiegsbereich hinaus.<br />

Auch anspruchsvolle Käufer sollen sich von Blaupunkt<br />

angesprochen fühlen.<br />

für den Korpus: Polarweiß und Edelstahlfarben. Damit<br />

hat der Kunde nun für den äußeren Korpus insgesamt<br />

15 Farbvarianten zur Auswahl. Im Inneren gibt es den<br />

Farbton Naturweiß als Standard, Lavagrau oder Champagner<br />

können diejenigen wählen, die sich für diese Farben<br />

auch beim Außenkorpus entschieden haben. Auch<br />

bei der Gestaltung der Auszüge und Schubkästen kann<br />

zwischen Champagner und Lavagrau gewählt werden.<br />

Zudem gibt es neben den Zargenvarianten Reling und<br />

Glas jetzt auch eine geschlossene und filigranere Metallzarge<br />

im Angebot. „Damit läuten wir eine völlig <strong>neue</strong><br />

Design-Ära ein“, sagte Marketingleiter Karsten Bäumer.<br />

Sämtliche weiteren Auszüge wie beispielsweise Vorratsund<br />

Tandemschwenkauszüge werden bei systemat nun<br />

designgleich mit einem geschlossenen Boden ausgestattet.<br />

Ein <strong>neue</strong>s Innenorganisationssystem mit Boxen aus<br />

massivem Holz in verschiedenen Höhen und Breiten sowie<br />

die Aufnahme des Kesseböhmer-Nischensystems<br />

Linero MosaiQ runden die Neuheitenshow ab.<br />

www.haecker-kuechen.de<br />

Foto: Biermann<br />

Marketingleiter Karsten Bäumer und Pressereferentin<br />

Ina Rodatz (Goos Communication) präsentieren eins der<br />

Highlights der aktuellen Häcker-Ausstellung: ein Granit-Furnier<br />

in der <strong>neue</strong>n Variante Black Star. Farblich<br />

darauf abgestimmt: der Lamellen-Schrank Climber.<br />

Foto: Häcker<br />

Foto: Biermann<br />

rational Geschäftsführer Andrea Lodetti und Marketingleiterin Elke<br />

Pfeiffer vor dem viel beachteten Küchenmodell „topas cafeteria“.<br />

Die Neuheit kombiniert Schwarz und Kupfer.<br />

Schwarz trifft Kupfer<br />

rational Geschäftsführer Andrea Lodetti <strong>ist</strong> mit der Hausmesse<br />

2014 rundum zufrieden: „Wir ziehen ein sehr positives Resümee und<br />

freuen uns über <strong>das</strong> hohe Auftragsvolumen und die vielen Fachbesucher.<br />

Der Riemsloher Hersteller kam in diesem Jahr auf ein deutliches<br />

Besucher-Plus und freut sich, <strong>das</strong>s die Präsentation seiner<br />

<strong>neue</strong>n Lifestyle-Küchen bei den Fachhandelspartnern eine rege Ordertätigkeit<br />

zur Folge hatte. Sehr positiv habe sich auch der Umsatz<br />

von rational einbauküchen entwickelt: + 7 % im 1. Halbjahr 2014. 3 %<br />

davon stammen aus dem Inland, 9 % aus dem Export.<br />

„Während sich die Hausmessebesuche in den Vorjahren traditionell<br />

mehr auf die Wochenenden konzentrierten, verteilten sie sich<br />

in diesem Jahr über den gesamten Messezeitraum“, ergänzt Andrea<br />

Lodetti. Neben einem starken Besucherandrang aus dem Inland kamen<br />

diesmal auch wieder viele Fachhändler aus den Benelux-Ländern<br />

nach Riemsloh.<br />

Besonders interessiert zeigten sie sich an der Designküche topaz<br />

cafeteria – ein glamouröser Material-Mix in Supermattlack Schwarz<br />

und Kupfer, sowie an der <strong>neue</strong>n tio zen edition in Arctisweiß, Bildfurnier<br />

Eiche Terra gekalkt, Beton und Stahl. Als Hin gucker schlechthin<br />

erwies sich die onda Orchid. Sie setze die „Trendfarbstellung<br />

des Jahres 2014“ in Kombination mit einem dynamisch geschwungenen<br />

Design auf einzigartige Weise um. Orchid <strong>ist</strong> ein pink-ähnlicher<br />

Ton, der fast schon an Magenta erinnert.<br />

„Sehr angetan waren die Fachhändler auch von unserer <strong>neue</strong>n<br />

hochwertigen Innenausstattung“, ergänzt Marketingleiterin<br />

Elke Pfeiffer. „Zum Beispiel von der Design-Legrabox von Blum,<br />

die wir ab sofort standardmäßig ohne Aufpreis in alle Programme<br />

mit aufgenommen haben. Auch die innovativen Kesseböhmer Ordnungssysteme<br />

– der Hochschrankauszug CONVOY Centro oder<br />

<strong>das</strong> Nischensystem Linero MosaiQ sowie der cookingAGENT und<br />

cleaning AGENT kamen gut an. Sie alle stehen für ein Upgrade bzw.<br />

die <strong>neue</strong>n Mehrwerte in rational Einbauküchen.“<br />

www.rational.de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 35


Messe/Küchenmöbel<br />

Alno hat <strong>das</strong> volle Programm<br />

Vom Einsteigermodell bis zur High-End Design küche präsentierte die Alno AG <strong>das</strong> gesamte<br />

Le<strong>ist</strong>ungsspektrum der Konzern marken Alno, Wellmann, Impuls und Pino.<br />

Und als besonderes Schmankerl: Die „Connected Kitchen“ von tielsa.<br />

Foto: Biermann<br />

Schwärmen von der Keramikfront<br />

Alno cera Concretto in Beton optik:<br />

Unternehmenssprecher Jürgen Schulze-<br />

Ferebee (Foto links) und Berthold<br />

Müller, Leiter Produktentwicklung<br />

der Alno AG.<br />

Material: Keramik,<br />

Optik: Beton – die Alnoneuheit Concretto.<br />

Foto: Alno<br />

36 KÜCHENPLANER 10/11/2014


58 Küchen erwarteten die Gäste der Hausmesse, die bei Alno Design-Tour<br />

heißt. Neben vielen kreativen Neuheiten und modischen<br />

Ergänzungen wurden die Stahlküchen aus dem Hause Forster besonders<br />

intensiv beachtet – und bis ins Detail inspiziert. Aus gutem<br />

Grund: Schließlich unterscheidet sich die Bauweise der Küchenelemente<br />

erheblich vom gängigen Spanplatten- oder Tischlerkorpus. Die<br />

„Sandwich“-Konstruktion aus Karton im Inneren der Fronten und Hängeelemente,<br />

kombiniert mit pulverbeschichtetem Edelstahl, sei weltweit<br />

einzigartig, betont <strong>das</strong> Unternehmen. Das Ergebnis: höchste Belastbarkeit<br />

und Pflegefreundlichkeit. Speziell konstruierte und in die<br />

Möbel eingelassene Scharniere verbinden ein Minimum an Material<br />

mit einem Maximum an Le<strong>ist</strong>ung. So können Schranktüren von bis<br />

zu 2,80 Metern Höhe mit nur zwei Scharnieren gehalten werden und<br />

benötigen darüber hinaus, „praktisch keine Wartung“, wie Berthold<br />

Müller, Leiter Produktentwicklung der Alno AG, betont. Die Alnoinox<br />

Küchen werden ab Anfang <strong>2015</strong> im ausgewählten Fachhandel erhältlich<br />

sein.<br />

Alno hat die Stahlküchen Alnoinix seit der Übernahme der Schweizer<br />

AFP Küchen AG im März dieses Jahres im Portfolio. In der Schweiz<br />

werden diese Küchen seit mehr als 50 Jahren unter dem Namen Forster<br />

Schweizer Stahlküchen vermarket. (Siehe auch KÜCHENPLANER 5/6<br />

2014, S. 28 ff.)<br />

Keramik in Betonoptik<br />

Eine weitere Neuheit aus dem Premiumsegment von Alno <strong>ist</strong> die<br />

Keramikfront Alnocera Concretto in Betonoptik. Diese Küchenfront<br />

sei bezüglich Widerstandsfähigkeit und Erscheinungsbild einzigartig.<br />

Die im Markt unter dem Namen Climber bekannten elektrisch betriebenen<br />

Lamellenschränke (Aufsatz- und Oberschränke) bietet Alno<br />

ebenfalls in der Keramikausführung an. Aber weiterhin auch in Glas.<br />

Bei der Gestaltung der Küchennische setzt <strong>das</strong> Unternehmen auf<br />

ein besonderes optisches Highlight: In Zusammenarbeit mit dem deutschen<br />

Künstler Hendrik Tuttlies, hat Alno die Glasnische „Galerie“ gestaltet.<br />

„Damit lassen sich ganz <strong>neue</strong> individuelle und farbenfrohe Kontraste<br />

in den modernen und minimal<strong>ist</strong>ischen Küchendesigns setzen“,<br />

erläutert Unternehmenssprecher Jürgen Schulze-Ferebee. Zahlreiche<br />

Werke sind sowohl als Vollformat als auch als Streifenmotiv auf weißem<br />

Grund erhältlich und bieten die Möglichkeit, verschiedene Farbwelten<br />

eindrucksvoll zu inszenieren.<br />

Um seinen Kunden ein möglichst hohes Maß an Individualität bieten<br />

zu können, wurde die Farbvielfalt erneut erweitert. Im Stammwerk<br />

in Pfullendorf produziert Alno alle Fronten der Serien Alnofinde<br />

(Mattlack), Alnosund (Strukturlack), Alnoshape (Strukturlack),<br />

Alnobrit (Strukturlack), Alnostar Fine (Mattlack) und Alnostar Sund<br />

(Strukturlack) in allen Farben der RAL- und NCS-Farbskala. Fronten<br />

mit Laserkante sind preisneutral zu haben.<br />

Fronten mit Lacklaminat<br />

Konzerntochter Wellmann thematisierte im Rahmen der Design-<br />

Tour die Kompetenz bei grifflosen Küchen und Glasfronten und präsentierte<br />

<strong>das</strong> zeitgemäße Landhausprogramm 570 Xenia sowie Motiv-Nischenrückwände<br />

in aktuellen Designs. Lacklaminatfronten sind<br />

ebenfalls neu im Programm bei Wellmann. Ebenso wie bei der Marke<br />

Impuls – in glänzender und matter Ausführung. Eine weitere Impuls-Neuheit<br />

<strong>ist</strong> die fünfteilige Melamin-Rahmenfront für Landhausküchen.<br />

Die <strong>neue</strong> Schrankbreite 100 cm soll die Planungsfreiheit<br />

erhöhen. Einsteigermarke Pino setzt ebenfalls auf die preisgünstigen<br />

Lacklaminatfronten. Und <strong>das</strong> in fünf <strong>neue</strong>n Farben. Neue Wangen in<br />

16 mm sowie Auszug- und Klappenschränke in der Breite 40 cm sollen<br />

auch bei Pino für mehr Möglichkeiten sorgen. Neue Nischenrückwände<br />

runden <strong>das</strong> Programm ab.<br />

www.alno.de<br />

tielsa geht voran<br />

Schon im vergangenen Jahr präsentierte Alno-Tochter<br />

tielsa die bewegte Küche. In diesem Jahr gingen die Verantwortlichen<br />

um Geschäftsführer Chr<strong>ist</strong>ian Hartmannsgruber<br />

einen großen Schritt weiter und ergänzten zahlreiche<br />

Sicherheits- und Komfortaspekte. Wie kaum ein<br />

anderer Küchenmöbelhersteller erweckt tielsa damit Zukunftsgedanken<br />

zur vernetzten Küche schon heute zum Leben<br />

und zeigt, wie sich eine moderne Haussteuerung mit<br />

der Küchentechnik verzahnen lassen könnte.<br />

Die elektrische Höhenverstellbarkeit der Arbeitsfläche<br />

steht weiterhin im Mittelpunkt. Diese sei nun für Wand und<br />

Insel komplett frei planbar, hebt Hartmannsgruber hervor.<br />

Und zwar mit Möbeln aus dem regulären Alno-Programm<br />

ohne Sonderbau. Was die Mehrkosten im Rahmen hält und<br />

die bewegliche Küche von tielsa zu einem massentauglichen<br />

Produkt macht. Aktuell wird eine App entwickelt,<br />

mit deren Hilfe sich personenbezogene Einstellungen speichern<br />

und abrufen lassen. Ein sanfter Druck auf die Smartphone-Oberfläche<br />

genügt, und schon schnurren Insel oder<br />

Zeile auf die Höhe des jeweiligen Nutzers, <strong>das</strong> Licht wird<br />

wie gewünscht gedimmt und es erklingt Musik bzw. der favorisierte<br />

Radiosender. „Im ersten Quartal <strong>2015</strong> werden wir<br />

die tielsa-App an den Markt bringen“, kün digt Alexander<br />

Post an. Post gehört als Chief Technology Officer zu einem<br />

aus mehreren Fachleute bestehenden Team, <strong>das</strong> die Software<br />

für die tielsa-Küche entwickelt.<br />

Weitere Sicherheits- und Komfortaspekte ergänzen <strong>das</strong><br />

Küchenkonzept. Diese Anwendungen zielen auf die Entwicklung<br />

der alternden Bevölkerung und bietet technische<br />

Lösungen an, die den Aufenthalt in der eigenen Wohnung<br />

ermöglichen sollen, auch wenn die ersten Handicaps bereits<br />

den Alltag erschweren. Eine Sturzerkennung sowie die<br />

Einbindung der Alarmanlage sind mögliche Themen. „Dabei<br />

bieten wir Handel und Handwerk ein umfassendes Partnermodell<br />

an“, erklärt Geschäftsführer Chr<strong>ist</strong>ian Hartmannsgruber.<br />

Dieses Modell basiere auf einer umfassenden Servicedienstle<strong>ist</strong>ung<br />

in den Bereichen Planung, Montage,<br />

Abwicklung und Endkundenservice. Ein spezielles Schulungsangebot<br />

für <strong>das</strong> tielsa-Konzept sei in Vorbereitung.<br />

Aktuell arbeitet der Hersteller mit 26 Händlern in Deutschland,<br />

Frank reich und der Schweiz zusammen.<br />

www.tielsa.de<br />

Foto: Biermann<br />

Ein sanfter Druck auf den jeweiligen Button genügt, um<br />

die Arbeitsfläche auf die vorab definierte Höhe zu fah ren.<br />

Licht und Musik können ebenfalls voreingestellt werden.<br />

Handy und Hand gehören zu Alexander Post, der bei tielsa<br />

für die Softwareentwicklung zuständig <strong>ist</strong>.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 37


Messe/Küchenmöbel<br />

Das Programm<br />

Oxford hat Nieburg<br />

zielgruppenspezifisch<br />

speziell nach<br />

Kundenwünschen<br />

entwickelt. die<br />

Rahmen verbinden<br />

mehrere Elemente,<br />

einstige<br />

reine Schmuckelemente<br />

wie Le<strong>ist</strong>en<br />

und Pilaster wurden<br />

mit Funktionen<br />

belegt.<br />

Foto: Nieburg<br />

Immer eine Spur anders<br />

Nieburg <strong>ist</strong> in Bewegung. Technisch, organisatorisch und beim Produkt. Deshalb<br />

konnte <strong>das</strong> Familienunternehmen zur Hausmesse 2014 erneut zahlreiche Neuheiten<br />

präsentieren.<br />

Schon im Anschluss an die Hausmesse 2013 berichtete<br />

der KÜCHENPLANER von den rasanten Veränderungen<br />

bei Nieburg. Diese Dynamik <strong>ist</strong> nach wie vor<br />

spürbar. Dem Geschäftsleitungsteam rund um Geschäftsführerin<br />

Alexandra Robeck <strong>ist</strong> die Einbindung<br />

der Handelspartner dabei besonders wichtig, denn im<br />

Elfenbeinturm wolle man nicht entwickeln. Die Planungsmöglichkeiten<br />

insgesamt wurden erweitert.<br />

„Und wir haben Produkte eigens für bestimmte Märkte<br />

entwickelt“, erläutert Vertriebsleiter Michael Wicht.<br />

Das Landhausprogramm „Oxford“ ziele zum Beispiel<br />

besonders auf die überproportional wachsende Kundschaft<br />

in England und Osteuropa. Das Betondesign<br />

der Küche „Stucco“ oder die Linie „Hardwood“ kommen<br />

dem vermehrten Wunsch nach erlebbaren Materialien<br />

mit Struktur nach. Technische Trends sind in<br />

allen Entwicklungen mit eingeflossen. USB-Ladestationen<br />

und die drahtlose Energieübertragung QI gehören<br />

zum Standard.<br />

Nieburg zeigt viele seiner Küchen in der aktuellen<br />

Modefarbe <strong>Grau</strong>. Dazu gibt es <strong>das</strong> warme <strong>Weiß</strong> „Cashmeer“,<br />

<strong>das</strong> zu allem kombinierbar <strong>ist</strong>. Nieburg lackiert<br />

seine Fronten in Eigenregie und kann deshalb alle<br />

RAL-, NCS- und Sikkens-Farben anbieten. Sonderfarben<br />

seien ebenfalls problemlos machbar. Ab sofort <strong>ist</strong><br />

auch die Glasfront der Serie „Verre“ in jeder Farbe lieferbar.<br />

Weitere Details zu aktuellen Neuheiten:<br />

<br />

Grad abgeschrägten Kanten in Furnier ausgestattet.<br />

fronten<br />

der Serie „Alpha“ <strong>ist</strong> <strong>das</strong> <strong>neue</strong> Preiseinstiegsprogramm<br />

von Nieburg.<br />

<br />

optik mit waagerechter Abwicklung und sehr tiefer<br />

Prägung. Dadurch erhält sie eine fühl- und sichtbare<br />

Struktur. „Oslo“ gibt es in den Farben Kiefer Natur,<br />

Kiefer <strong>Weiß</strong> und in der Trendfarbe Kiefer <strong>Grau</strong>.<br />

<br />

einem Gemisch aus Beton und Glasfaser. Die Kanten<br />

und Oberflächen werden handgespachtelt und<br />

anschließend lackiert. Vier Farben stehen zur Verfügung:<br />

<strong>Weiß</strong>, <strong>Grau</strong>, Anthrazit und Braun.<br />

<br />

gebürstetem Eichefurnier in senkrechter Abwicklung.<br />

Die Struktur <strong>ist</strong> fühl- und sichtbar. Es gibt die<br />

Front in Natur und in einem Cognac-Ton.<br />

Neuer Landhausstil<br />

Eine der prägenden Neuheiten <strong>ist</strong> <strong>das</strong> Landhausprogramm<br />

„Oxford“. Laut Alexandra Robeck war <strong>das</strong> Entwicklungsziel<br />

klar definiert: „Oxford muss optisch dem<br />

typischen Landhausstil entsprechen und trotzdem ein<br />

ganz <strong>neue</strong>s Profil haben. Gleichzeitig soll die Küche<br />

funktional und technisch auf dem <strong>neue</strong>sten Stand sein.“<br />

Das Ergebnis setzt auf klassische Rahmenfronten. Soweit<br />

so gewöhnlich. Doch <strong>das</strong> Besondere: Die Rahmen<br />

verbinden optisch verschiedene Einzelelemente. Wie<br />

Bilderrahmen gleich umspannen die Rahmen mehrere<br />

Schubkästen, Kranzle<strong>ist</strong>en, Gesims oder Pilaster.<br />

Letztere sind keine ausschließlichen Gestaltungselemente<br />

mehr, sondern haben nun eine Funktion. Hinter<br />

den schmalen Zierobjekten befinden sich Auszüge,<br />

die verschiedene Aufgaben übernehmen. Sie können<br />

beispielsweise als Handtuchhalter oder als Gewürzregal<br />

dienen. Die Arbeitsplatte mit Abbruchkante besteht<br />

wie die Nischenverkleidung aus dunklem Granit.<br />

Durch diese Elemente wirkt <strong>das</strong> <strong>neue</strong> Programm elegant,<br />

traditionell, ruhig und klar.<br />

www.nieburg.de<br />

38 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Foto: Häcker<br />

Doppelwandig und trotzdem filigran in der Optik.<br />

Das weiterentwickelte Schubkasten-Komplett-Programm<br />

Nova Pro (Hersteller Grass) für die Produktlinie<br />

systemat von Häcker Küchen.<br />

Die Weiterentwicklung der Nova Pro<br />

Foto: Plasshenrich<br />

Erfolgreiche Zusammenarbeit: Ronald Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung bei<br />

Grass, Dirk Krupka, technischer Leiter bei Häcker, Thomas Müller, Mitglied der Geschäftsführung<br />

und Leiter der Division Auszugs-Systeme bei Grass, sowie Michael Dittberner,<br />

Leiter Produktentwicklung und Produktmanagement bei Häcker.<br />

Häcker und Grass arbeiten seit 25 Jahren<br />

im engen Schulterschluss zusammen.<br />

Das Ziel: Die ständige Verbesserung von<br />

Auszugssystemen und Schubkästen. Ein<br />

weiteres Ergebnis dieser Kooperation<br />

stellten die beiden Unternehmen während<br />

der Küchenmeile vor: die Weiterentwicklung<br />

des doppelwandigen Programms<br />

Nova Pro, mit der ab <strong>2015</strong> Häckers hochwertige<br />

Produktlinie systemat ausgestattet<br />

<strong>ist</strong>. Mit einer Zargenhöhe von 194 mm<br />

und reduzierten Kantenradien gelang<br />

Grass optisch der Brückenschlag zu dünnwandigen<br />

Unterflur-Systemen, die weiterhin<br />

eine Alternative zu doppelwandigen<br />

Systemen darstellen. Angeboten wird der<br />

Schubkasten bei Häcker in den Farben<br />

Cham pagner und Lavagrau. Neben den<br />

Zargenvarianten Reling und Glas <strong>ist</strong> auch<br />

eine hohe geschlossene Metallzarge im<br />

Angebot. „Nova Pro <strong>ist</strong> mit unseren hohen<br />

qualitativen, optischen und funktionellen<br />

Anforderungen gewachsen und steht aus<br />

unserer Sicht dafür, <strong>das</strong>s Design bis ins<br />

letzte Detail gestaltbar <strong>ist</strong>“, sagt Michael<br />

Dittberner, Leiter Produktentwicklung<br />

und Produktmanagement bei Häcker. Ronald<br />

Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

bei Grass, ergänzt: „Nova Pro<br />

und <strong>das</strong> System DWD XP sind nach wie<br />

vor unsere umsatzstärksten Produkte.<br />

Hersteller aus der ganzen Welt vertrauen<br />

auf diese renommierten Systeme.“<br />

www.grass.eu<br />

www.haecker-kuechen.de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 39


Messe/Küchenmöbel<br />

Raus aus dem Einheitsbrei<br />

Rotpunkt will in Deutschland wieder<br />

stärker werden. Denn zurzeit beträgt der<br />

Exportanteil etwa 80 Prozent, davon gehen<br />

65 Prozent auf <strong>das</strong> Konto der Niederlande.<br />

Das sah jeder, der zur Hausmesse<br />

auf den rege frequentierten Parkplatz des<br />

Unternehmens fuhr. Denn der Großteil der<br />

Nummernschilder stammte aus Holland.<br />

Um dem formulierten Ziel näher zu<br />

kommen, hatte sich der Küchenmöbelhersteller<br />

ins Zeug gelegt. „Nie gab es so viele<br />

verschiedene Materialien, Farben und Dekore,<br />

nie gab es überzeugendere Technik“,<br />

heißt es vonseiten des Unternehmens.<br />

„Wir wollen aus dem Einheitsbrei<br />

heraus“, sagte auch der geschäftsführende<br />

Gesellschafter Andreas Wagner. Als Beispiel<br />

hierfür steht im Echtholzprogramm<br />

die Serie Oak Line mit gestrahlten und<br />

verschliffenen Fronten. Spannende Kontraste<br />

lassen sich mit den <strong>neue</strong>n hochglänzenden<br />

und matten Lackoberflächen erzielen.<br />

In Kombination mit Arbeitsflächen in<br />

verschiedenen Stärken sowie <strong>neue</strong>n Materialien<br />

wie Beton, Komposit und Keramik<br />

ergibt sich eine Vielzahl individueller Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Die <strong>neue</strong>n Oberflächenstrukturen in<br />

Real Oak in den Farben White, Grey und<br />

Dark komplettieren <strong>das</strong> Angebot im Bereich<br />

Kunststofffronten. Die drei Farbnuancen<br />

White, Grey und Dark Real Oak<br />

finden sich ebenfalls bei den Korpusfarben<br />

wieder. Diese wurden um fünf Farbtöne<br />

auf 25 erweitert. Bei ausgewählten<br />

Programmen gibt es ein zusätzliches Plus<br />

an der Front: Ober- und Unterkante werden<br />

mit einer Metallle<strong>ist</strong>e aus Inox veredelt.<br />

Neben <strong>neue</strong>n Griffen, beispielsweise<br />

im auffälligen Retrostyle, erweiterte Rotpunkt<br />

die Grifflos-Linie G78. Im aktuellen<br />

Programm gibt es zukünftig Griffmulden<br />

in Inox, Braun- und <strong>Grau</strong>stahl sowie in allen<br />

RAL- und NCS-Farben.<br />

Als Neuheit in diesem Bereich präsentiert<br />

sich die Linie G78 D. Das <strong>neue</strong><br />

Grifflosprofil Delta <strong>ist</strong> eine abgeschrägte<br />

Variante aus Inox, und die bekannte abgerundete<br />

Griffmulde G78 A gibt es auch<br />

in einer eckigen Version als G78 E. Diese<br />

kann mit einer ebenfalls eckigen LED-<br />

Griffmuldenbeleuchtung auf Wunsch zusätzlich<br />

in Szene gesetzt werden. Neu sind<br />

auch die Taschenfräsungen beim Korpus<br />

für Grifflosschränke. Für Insellösungen<br />

besteht zudem die Möglichkeit, die Griffmulde<br />

vertikal zu planen, um den Blockcharakter<br />

hervorzuheben.<br />

Im Sockelprogramm gibt es Inox nun<br />

auch in Massiv- und Lamellenoptik. Ein<br />

Spiegelsockel lässt die Küche optisch<br />

schweben. Im Gegensatz dazu stehen die<br />

<strong>neue</strong>n frontbündigen Sockel, die zur Verstärkung<br />

des Wohnraumcharakters beitragen.<br />

Auch funktionell hat sich einiges<br />

getan: Rotpunkt bietet optional eine <strong>neue</strong><br />

Rotpunkts geschäftsführender Gesellschafter<br />

Andreas Wagner zeigt die Front<br />

Zerox HL weiß kombiniert mit einer Arbeitsplatte<br />

aus Carbon.<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Aufteilung für Schränke mit Schubkästen<br />

an. Der <strong>neue</strong> Schubkasten <strong>ist</strong> höher<br />

und bietet mehr Stauraum und somit<br />

mehr Platz, beispielsweise für Gewürze.<br />

Dazu hat Rotpunkt komplett auf Blum-<br />

Scharniere umgestellt.<br />

www.rotpunkt-kuechen.de<br />

Frankfurter Küche neu interpretiert<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Das war ein echter Hingucker während der Küchenmeile: KH Systemmöbel<br />

in Melle interpretierte die Frankfurter Küche neu. Die Wiener Architektin<br />

Margarete Schütte-Lihotzky hat 1926 im Auftrag des damaligen<br />

Frankfurter Siedlungsdezernenten Ernst May die Küche entworfen, um<br />

die Handlungsabläufe zu rationalisieren und <strong>das</strong> Arbeiten zu vereinfachen.<br />

Sie galt als Urtyp der Einbauküche. Um sie modern zu gestalten, hat<br />

<strong>das</strong> familiengeführte Unternehmen in Melle die 3,44 m lange und 1,88 m<br />

breite Küche beispielsweise mit dem Blum-Auszugsystem „Legrabox pure“<br />

mit Dämpfung ausgestattet. Der Geschirrspüler befindet sich in ergonomischer<br />

Höhe, der Spülstein mit Doppelbecken <strong>ist</strong> in Betonoptik, die Arbeitsfläche<br />

aus blauen Fliesen. „Wir wollten uns mit diesem Storytelling<br />

abheben“, sagte Marketingleiter Sebastian Flint.<br />

Das Auszugssystem Blum Legrabox <strong>ist</strong> bei KH Systemmöbel nun als<br />

Standard im gesamten Programm erhalten. Die Fronten, Korpus und Böden<br />

mit Kanten werden in Nullfugenoptik gefertigt. „Bei uns gibt es auch<br />

keine Maßbegrenzung“, erklärte Flint. Neu sind auch die Betonfronten in<br />

<strong>Grau</strong>, Anthrazit und Rostbraun.<br />

Die Frankfurter Küche neu interpretiert: Marketingleiter<br />

Sebastian Flint zeigte während der Hausmesse die <strong>neue</strong><br />

Variante der 1926 erstmals entworfenen Einbauküche.<br />

www.kh-system-moebel.de<br />

40 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Arbeitsplatte mit Funktion<br />

Während sich entlang der Autobahn A30 die Küchenmöbler wie an<br />

einer Perlenschnur aneinanderreihten, stellte die Manufaktur Warendorf<br />

ihre Neuheiten bewusst im firmeneigenen Showroom eben in Warendorf<br />

vor. Das <strong>ist</strong> zwar abseits der Hauptmessewege, habe jedoch laut<br />

Geschäftsführer Henning Kantner den Vorteil, die Warendorf-Küchen<br />

auf einer großzügigen Fläche zeigen zu können. Dazu wird ein Teil<br />

der Neuheiten sowieso erst auf der LivingKitchen gezeigt. „Dort erreichen<br />

wir unsere internationalen Kunden viel besser. Das macht für uns<br />

mehr Sinn“, erklärt Kantner. Warendorf <strong>ist</strong> in 24 Ländern aktiv. Der Exportanteil<br />

liegt bei etwa 50 Prozent des Gesamtumsatzes.<br />

Während der Küchenmeile präsentierte Warendorf erstmals Naturstein-Arbeitsplatten<br />

mit Funktion. Dafür sind in den Arbeitsplatten<br />

Aussparungen vorgenommen worden, die beispielsweise als Stövchen<br />

dienen oder auch als Heimat für Behälter, die einen schnellen Zugriff<br />

auf Messer, Kochlöffel oder andere Utensilien zulassen. Dazu zeigte der<br />

Küchenmöbelhersteller <strong>neue</strong> Sitzplatzlösungen, die aus der Arbeits-<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Warendorf-Geschäftsführer Henning Kantner vor der Küche<br />

L14 in Deckweiß.<br />

platte hervorgehen und sich in den Wohnraum integrieren.<br />

Henning Kantner: „Dadurch machen wir die Küchen noch<br />

wohnlicher.“ Einen weiteren Schwerpunkt legte Warendorf<br />

auf besondere Schrank- und Regallösungen.<br />

www.warendorf.com<br />

Diamantweiß für die PIA<br />

Modern ART Manico und Modern ART<br />

Smart heißen die beiden allmilmö-Neuheiten<br />

für <strong>das</strong> kommende Kollektionsjahr.<br />

Auf dem idyllisch gelegenen Rittergut<br />

Böckel präsentierte der Premiumhersteller<br />

aber auch erfolgreiche Themen der<br />

letzten Zeit – wie zum Beispiel <strong>das</strong> preisgekrönte<br />

Schubkasten- und Auszugsystem<br />

a-box, <strong>das</strong> für den „German Design<br />

Award <strong>2015</strong>“ nominiert wurde. So wie<br />

auch <strong>das</strong> Küchenkonzept PIA, mit dem<br />

allmilmö seit der LivingKitchen 2013 für<br />

Gesprächsstoff sorgt. Charakter<strong>ist</strong>isch<br />

sind die innen liegenden Türen, die, aufgrund<br />

der filigranen Kante abgesetzt in<br />

Edelstahldekor, vergleichbar einem Passepartout<br />

wirken. Die dänische Industriedesignerin<br />

Pia Würtz verbindet so die Klarheit<br />

der Linienführung und die Weichheit<br />

der Rundungen mit den klassischen<br />

Form elementen Quadrat und Kreis zu einer<br />

<strong>neue</strong>n, zeitge<strong>ist</strong>igen Harmonie. Dabei<br />

<strong>ist</strong> es individuell produzierbar in jeder erdenklichen<br />

Wunsch- und Lieblingsfarbe<br />

nach RAL. Eine Umfeldgestaltung in Diamantlack<br />

Kr<strong>ist</strong>allweiß rundet <strong>das</strong> Designkonzept<br />

ab. Die Messeneuheit Manico<br />

hält sich in der Formensprach hingegen<br />

bewusst zurück und fokussiert praktische<br />

Details. Zum Beispiel den elegant<br />

integrierten Metallgriff. Auf Gut Böckel<br />

gezeigt wurde die Küche in der Kombination<br />

Ice White/Sandeiche. Die durchgängige<br />

Linienführung und die konsequente<br />

Grifflosigkeit ergeben bei der Neuheit<br />

Nummer zwei, Modern ART Smart, eine<br />

zeitlose Küchenarchitektur. Ton in Ton bei<br />

Fronten, Umfeld und Arbeitsplatte und<br />

dabei wohnlich inszeniert mit Regalböden<br />

und Kochinsel bietet die Küche viel Raum<br />

für die persönliche Entfaltung.<br />

www.allmilmoe.de<br />

Foto: Biermann<br />

Das Erfolgsmodell PIA gibt es nun auch mit Furnierfronten und einer Umfeldgestaltung<br />

in Diamantweiß.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 41


Messe/Küchenmöbel<br />

Bodenständigkeit trifft Zeitge<strong>ist</strong><br />

Anders, vor allem aber zuverlässig. So<br />

definiert Brigitte Küchen seine Unternehmensphilosophie<br />

– und <strong>das</strong> bereits seit<br />

1922. Ob klassisch exklusiv mit der Produktlinie<br />

EXCLUSIV oder grifflos modern<br />

in bewährter Handwerksqualität als variable<br />

Designlösung der XENIALine. Mit<br />

den aktuellen Neuheiten <strong>ist</strong> <strong>das</strong> Familienunternehmen<br />

auch ergonomisch auf Maximalhöhe:<br />

barrierefrei und generationsübergreifend.<br />

So bietet der Hersteller zum<br />

Beispiel für die altbewährte MAXI-Unterschrankhöhe<br />

jetzt auch zwei passende<br />

Maßvarianten für Hochschränke an. Die<br />

Maßerweiterungen und -anpassungen<br />

sind ein produktspezifisches Alleinstellungsmerkmal<br />

der Linie EXCLUSIV. „Unser<br />

<strong>neue</strong>s Programm <strong>ist</strong> nach ergonomischen<br />

Gesichtspunkten durchgängig<br />

körpergerecht konzipiert“, erläutert Geschäftsführer<br />

Edwin Scheer. „Wir bieten<br />

sämtliche Unterschrankmodelle jetzt<br />

auch in einer besonderen Arbeitshöhe<br />

von 93,5 cm an. Damit erfüllen wir <strong>das</strong><br />

Brigitte Küchen erweitert <strong>das</strong> Angebot an Glasfronten in den Programmen Saphir Print<br />

(Farbton Metallo titanblau) und Saphir Akzent (Farbton Beton beigegrau).<br />

Foto: Brigitte<br />

Bedürfnis nach gesundheitsorientiertem<br />

Komfort im Alltag und beim Freizeitvergnügen<br />

Kochen.“ Dazugehörende Planungskomponenten<br />

wie Nischenrückwände,<br />

Jalousieschränke oder Pilaster<br />

für die Landhaus-Topseller Romantic und<br />

Medley wurden maßlich angeglichen.<br />

Mit einem exklusiven Echtholzprogramm<br />

folgt Brigitte dem Wunsch vieler<br />

Kunden, pur<strong>ist</strong>isches Küchendesign<br />

mit Elementen aus Holz und erdigen Tönen<br />

wärmer und wohnlicher zu gestalten.<br />

„Unsere <strong>neue</strong>n, holzigen Materialien und<br />

Farben setzen gemütliche Akzente und<br />

schaffen einen warmen Kontrast zu den<br />

vorzugsweise hellen Fronten“, so Edwin<br />

Scheer. „Optische Highlights erzielen<br />

wir beispielsweise mit unserem Holzdekor<br />

Boston Timber, <strong>das</strong> besonders gut zu<br />

den derzeit beliebten Unifarbtönen (<strong>Weiß</strong>,<br />

Magnolia, Kaschmir) für Fronten passt.<br />

Dieses <strong>neue</strong> Dekor bieten wir für Fronten,<br />

aber auch für <strong>das</strong> komplette Umfeld, von<br />

Korpus über Stollenwände bis zur Arbeitsplatte<br />

an.“<br />

Größtmögliche Designvielfalt bietet<br />

Brigitte Küchen mit einer noch einmal erweiterten<br />

Modellauswahl an Fronten, optional<br />

in Kunststoff, Echtlack oder Glas,<br />

sowohl matt als auch glänzend. Für den<br />

besonderen Wohlfühleffekt sorgt Brigitte<br />

Küchen schließlich mit einer <strong>neue</strong>n<br />

Schalteinheit für LED-Beleuchtung. Damit<br />

lassen sich Farbe und Intensität des<br />

Lichts regulieren, nach Lust, Laune, Tätigkeit<br />

und Tagesform.<br />

www.brigitte-kuechen.de<br />

Blick nach innen<br />

Küchengenuss bis ins kleinste Detail:<br />

So präsentierte sich Rempp Küchen im<br />

Rahmen der Hausmesse Süd. Bei der Auswahl<br />

<strong>neue</strong>r Dekore legt <strong>das</strong> Unternehmen<br />

wie gewohnt Wert auf hochwertige sowie<br />

designorientierte dabei aber pflegeleichte<br />

Materialien. Die Neuheit Perth präsentiert<br />

sich in vier Standardfarben und mit hochglänzender<br />

UV-Lackfront samt passender<br />

Acryl-Kante. Das ebenfalls <strong>neue</strong> Modell<br />

Dublin bereichert die Modellvielfalt im<br />

Schichtstoff-Bereich mit einer Oberfläche,<br />

die gegen Fingerabdrücke und Schmutz<br />

unempfindlich <strong>ist</strong> und somit dem Wunsch<br />

nach einer pflegeleichten und dennoch angenehmen<br />

Haptik entspricht. Mit drei weiteren<br />

Standard-Außendekoren in den aktuellen<br />

Trendfarben Diamant-Graphit,<br />

Rauchgrau und Pinus White bietet Rempp<br />

nun eine noch größere Vielfalt. Für zeitgemäße<br />

Lichtakzente sorgen moderne LED-<br />

Leuchten.<br />

Besonders blickte Rempp in diesem Jahr<br />

auch auf <strong>das</strong> Innenleben der Küchen. Nachdem<br />

im vergangenen Jahr die Farbe Diamant-Graphit<br />

für Schubkästen und Auszugführungen<br />

präsentiert wurde, ergänzt<br />

nun ein passendes Korpusinnendekor <strong>das</strong><br />

Sortiment. Ebenfalls neu: hochwertige Hölzer<br />

für Innenleben und Auszugführungen.<br />

www.rempp-kuechen.de<br />

Foto: Rempp<br />

Wirkt edel: Auszug und Innenausstattung<br />

aus einem Guss, hier in Kernesche.<br />

42 KÜCHENPLANER 10/11/2014


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Ausgabe 2/2014 | D € 4,90 | A € 5,40 | L € 5,80 | CHF 8,90<br />

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Das sind die schönsten Küchen des Jahres<br />

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Messe/Küchenmöbel<br />

Flexibel mit MultiMatic<br />

SieMatic stellte die Küchenprogramme SE 3003 R und S2-R<br />

vor – mit eleganten Rahmenfronten in metallischen Materialien,<br />

edlem Holz und nuancierten Lackfarbtönen. Der 6,5 mm dünne<br />

Rahmen <strong>ist</strong> filigran gearbeitet und in allen Farbtönen des<br />

SieMatic ColorSystems sowie weiteren 1950 Sonderfarben erhältlich.<br />

Ebenso in den Metallvariationen Goldbronce, Nickel und<br />

Schwarzmatt. Dazu gibt es Arbeitsplatten in 6,5-mm-Optik sowie<br />

zwei <strong>neue</strong> Griffvarianten für <strong>das</strong> Programm SE 3003 R.<br />

Darüber hinaus wurde <strong>das</strong> Innenausstattungssystem<br />

„ MultiMatic Aluminium“ gezeigt. Nach der 2013 vorgestellten Sie-<br />

Matic Aluminium-Innenausstattung für Schubkästen und Auszüge<br />

wurde „MultiMatic Aluminium“ dem Design angepasst.<br />

„Eine gute Gestaltung im Detail <strong>ist</strong> traditionell ein wesentlicher<br />

Erfolgsfaktor unserer Unternehmensstrategie“, sagte Ulrich W.<br />

Siekmann, geschäftsführender Gesellschafter der SieMatic Möbelwerke.<br />

Das Innenausstattungssystem mit patentierter Multifunktionsschiene<br />

im 16-mm-Raster und Ausstattungsträger lassen<br />

sich einfach durch eine 90°-Drehung fixieren. Basis des <strong>neue</strong>n<br />

Systems sind Aluminiumschalen und Rahmen verschiedener Höhen<br />

und Breiten, die ohne sichtbare Befestigungselemente in die<br />

Multifunktionsschiene eingehängt werden. Die Schalen lassen<br />

sich mit Einsätzen in heller Eiche oder dunkler Rauchkastanie<br />

bestücken. „MultiMatic Aluminium“ wurde in Zusammenarbeit<br />

mit Vauth-Sagel entwickelt. „Mit dem System wurden Design und<br />

Funktionalität perfekt verbunden“, so Siekmann.<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Ulrich W. Siekmann, geschäftsführender Gesellschafter von<br />

SieMatic (Foto links), und Caus Sagel, Geschäftsführer von Vauth-<br />

Sagel, präsentierten <strong>das</strong> Innenausstattungssystem „MultiMatic<br />

Aluminium“.<br />

Auf der LivingKitchen wird Sie Matic ebenfalls vertreten sein.<br />

„Wir haben schon gebucht“, bestätigte Kommunikationschef Jörg<br />

Overlack. In Köln will <strong>das</strong> Löhner Unternehmen auf 400 Quadratmetern<br />

drei Stilwelten präsentieren. Neben Pure und Classic werden<br />

dort schwerpunktmäßig Lösungen für die Lebenswelt des<br />

Großstadtmenschen mit dem Programmnamen Urban vorstellen.<br />

www.siematic.de<br />

ewe bringt Musik in die Küche<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Marketingleiter Günter Schwarzlmüller zeigt <strong>das</strong> <strong>neue</strong> Soundmodul, <strong>das</strong>s über ein Tablet<br />

gesteuert werden kann.<br />

Der österreichische Küchenmöbelhersteller<br />

ewe präsentierte sein über Blue tooth<br />

steuerbares Soundmodul. „Dabei sind die<br />

Lautsprecher nach dem D’Appolito-Prinzip<br />

angeordnet, wodurch der Raumklang<br />

in jedem Punkt der Küche gleich wahrgenommen<br />

wird“, erklärte Günter Schwarzlmüller,<br />

Leitung Marketing & Kundenservice,<br />

„wir haben <strong>das</strong> Modul während der<br />

Küchenmeile <strong>das</strong> erste Mal in Deutschland<br />

vorgestellt und sehr positive Reaktionen<br />

erhalten.“ Das Soundmodul lässt sich auch<br />

in bestehende Küchen integrieren und <strong>ist</strong><br />

im Fachhandel erhältlich.<br />

Mit dem <strong>neue</strong>n Kaffeemodul hat ewe<br />

ein System entwickelt, <strong>das</strong> zur Unterbringung<br />

von Küchenmaschinen in einem Geräteschrank<br />

dient. Ausgestattet <strong>ist</strong> es mit<br />

einem Auszugfach, integrierten LED-Leuchten<br />

und einer Lade mit Holzeinsatz zur Unterbringung<br />

von Kaffeekapseln. Der Korpus<br />

des Moduls <strong>ist</strong> in sechs Farben erhältlich.<br />

Dazu hat der österreichische Hersteller<br />

ein Trendbook herausgebracht, <strong>das</strong> sich an<br />

Endkunden wendet. Das Buch liefert moderne<br />

Trends rund um die Küche sowie<br />

Fachkommentare von Experten aus den<br />

Bereichen Innenarchitektur, Design oder<br />

Kulinarik. Das Buch wurde in einer Auflage<br />

von 10 000 Stück gedruckt. „Wir werden<br />

in Österreich auch wieder Fernsehwerbung<br />

schalten. Denn die Profilierung geht<br />

nur über die Marke“, so Schwarzlmüller.<br />

www.ewe.at<br />

44 KÜCHENPLANER 10/11/2014


<strong>Weiß</strong> und <strong>Grau</strong><br />

SieMatic-Tochter Signia stellte ihre <strong>neue</strong>n Küchen erneut im<br />

MAZ in Löhne vor. Der Küchenmöbelhersteller nahm die Trendfarben<br />

Titanweiß und Achatgrau in allen Materialien ins Frontenprogramm<br />

auf. Zu den Neuheiten zählten außerdem Fronten mit<br />

echtholzähnlicher Optik und Haptik in Eiche Siena und Larix<br />

Terra. „Die Oberflächen punkten im Vergleich zu Echtholz mit<br />

Robustheit, Pflegeleichtigkeit und ihrem ausgezeichneten Preis-<br />

Le<strong>ist</strong>ungs-Verhältnis“, sagte Marketingleiter Stefan Nagel.<br />

www.signia-kuechen.de<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Stefan Nagel, Marketingleiter bei Signia, in der Küche mit den<br />

<strong>neue</strong>n matten Fronten in Achatgrau.<br />

Störmer setzt auf die Laserkante<br />

Michael Papenkordt, Marketingleiter Störmer: „Eine Kitchenklick-<br />

Küche stammt aus unserem Haus.“<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Mit 120 Mitarbeitern und einem Umsatz von etwa 25 Mio. Euro<br />

gehört die 1958 gegründete Firma Störmer aus Enger eher zu den<br />

kleineren Unternehmen der Branche, überzeugt aber immer wieder<br />

mit frischen Ideen abseits des puren Mainstreams. Bereits<br />

im preiswerten Sektor sieht man viel PUR-Hochglanz-Lack, aber<br />

keine Laminat- oder Folienfronten. Dafür setzt Störmer auf Laserkanten<br />

und bietet gegen Aufpreis Zusatzpakete mit der Legrabox<br />

pure von Blum – auch mit Edelstahlzarge. Im erweiterten,<br />

<strong>neue</strong>n Showroom zeigt Störmer hochwertige Küchen und exklusive<br />

Materialien, beispielsweise <strong>das</strong> <strong>neue</strong> Kompaktmodell Bridge,<br />

ein Designer-Küchenbuffet in Modulbauweise. Auf einer weiteren<br />

Fläche wurde <strong>das</strong> Projekt Kitchenclick den Kunden erklärt. Das<br />

Internet-Portal Kitchenclick, erstmals präsentiert auf der Jahreshauptversammlung<br />

der Küchen Partner AG im Mai 2014, will über<br />

Tipps und Online-Küchenplanung eine Brücke zum stationären<br />

Handel schlagen, indem Interessenten jeweils an den nächstgelegenen<br />

Händler weitergeleitet werden. Dabei werden jedoch bei<br />

der Auswahl am Bildschirm dem Küchenkäufer konkrete Preise<br />

für einzelne Schränke und Geräte transparent gemacht. „Denn<br />

eine Kitchenclick-Küche stammt aus dem Hause Störmer“, erklärte<br />

Marketingleiter Michael Papenkordt.<br />

www.stoermer-kuechen.de<br />

Landhaus im Industrial Style<br />

Das traditionsreiche Detmolder Unternehmen BAX wurde<br />

1890 gegründet und konzentrierte sich seit 1960 ausschließlich<br />

auf die Produktion von hochwertigen Küchen.<br />

Bax zeigte auf der area30 den modernen Landhausstil im<br />

Industrial Style. Fronten und Korpen sind „stone geölt“, die<br />

Stollen dünn, und auf den Kranz wird <strong>neue</strong>r Wert gelegt.<br />

Daneben zeigte die Küchenmanufaktur die Bax-Box, ein<br />

Schubkastensystem mit individueller Inneneinteilung, <strong>das</strong><br />

aus Massivholz gefertigt <strong>ist</strong>. Sie bietet individuelle Schubkasten-<br />

und Auszugsaufteilungen für Bestecke, Küchenzubehör<br />

und Utensilien. „Das Einteilungssystem <strong>ist</strong> flexibel,<br />

die Aluminiumführung von Grass“, sagt Marketingleiter<br />

Robert Woelk.<br />

www.bax-kuechen.de<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Bax-Marketingleiter Robert Woelk in der modernen Landhausstilküche.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 45


Messe/Küchenmöbel<br />

KOMFORT<br />

für alle<br />

Der zurückgesetzte Unterschrank<br />

verspricht<br />

zusätzliche Beweglichkeit<br />

am Arbeitsplatz Nr. 1 in<br />

der Küche.<br />

46 KÜCHENPLANER 10/11/2014


leichtert den Zugriff auf <strong>das</strong> Staugut im<br />

Oberschrank. Hinzu kommen ein speziell<br />

entwickeltes Schüttenregal, funktionale<br />

Griffe sowie eine durchgehende<br />

Planungsbreite von 60 cm. Wer es besonders<br />

komfortabel mag, kann die Kücheninsel<br />

auf Knopfdruck in der Höhe verstellen.<br />

Per ergoAgent base, der elektrischen<br />

Höhenverstellung von Kesseböhmer.<br />

www.ballerina.de<br />

Fotos: Ballerina<br />

Die generationenübergreifende Komfortküche wird durchgehend mit 60 cm breiten<br />

Schränken geplant. Mit der Wunsch-Front aus dem Ballerina-Programm.<br />

Es <strong>ist</strong> eine dieser zeitlosen Küchenweisheiten:<br />

Auszüge in Unterschränken, die<br />

hochgesetzte Spülmaschine, der Backofen<br />

auf Augenhöhe sowie die ergonomisch optimale<br />

Arbeitsplattenhöhe – all <strong>das</strong> sind<br />

Aspekte, die der Rücken und die Knie eines<br />

30-Jährigen ebenso zu schätzen wissen<br />

wie die Gelenke einer 60-Jährigen. Komfort<br />

und Ergonomie sind generationenübergreifende<br />

Themen. Auf Basis dieser Überlegungen<br />

hat Ballerina eine Komfortküche<br />

entwickelt, die mit relativ übersichtlichem<br />

Planungsaufwand hohen Nutzen verspricht.<br />

Ein abgeschrägter Spülenunterschrank<br />

sorgt für Beweglichkeit am Spülenarbeitsplatz,<br />

und der Liftboy von Kesseböhmer er-<br />

Erleichtert den Zugriff auf <strong>das</strong> Staugut im<br />

Oberschrank: der Liftboy.


Messe<br />

<br />

2014/<strong>2015</strong><br />

Küchenmöbel<br />

nobilia<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Schüller<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Leicht<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

next125<br />

<br />

<br />

<br />

Poggenpohl<br />

<br />

Ballerina<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Nolte<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Häcker<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Alno<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Wellmann<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Impuls<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Pino<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Tielsa<br />

<br />

<br />

Rational<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

allmilmö<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Pronorm<br />

<br />

<br />

<br />

Nieburg<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Brigitte<br />

<br />

<br />

<br />

kuhlmann<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Warendorf<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Ewe<br />

<br />

<br />

<br />

Rotpunkt<br />

<br />

<br />

<br />

Schröder<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Störmer<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Signia<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Bax<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

KH Systemmöbel<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Sachsenküchen<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Rempp<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

48 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Hausgeräte<br />

Küchen zubehör<br />

Siemens<br />

<br />

<br />

Bosch<br />

<br />

Miele<br />

<br />

<br />

<br />

Novy<br />

<br />

<br />

<br />

Neff<br />

<br />

Bauknecht<br />

<br />

<br />

<br />

Amica<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Beko<br />

<br />

<br />

Falmec<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Gutmann<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Silverline<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

refsta<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

berbel<br />

<br />

Gorenje<br />

<br />

Oranier<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Candy<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Falcon<br />

<br />

<br />

<br />

Blanco<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Franke<br />

<br />

<br />

Naber<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Systemceram<br />

<br />

Quooker<br />

<br />

r Küchentechnik<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Sedia Küchentechnik<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Vogt<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Villeroy & Boch<br />

<br />

Komet<br />

<br />

<br />

Brita<br />

<br />

<br />

Vetro<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Knaus<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Granberg<br />

<br />

<br />

<br />

Spekva<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Wesco<br />

<br />

Lechner<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Marktübersicht<br />

Küchenmöbel<br />

In der nächsten Ausgabe,<br />

KÜCHEN PLANER 12 / 2014, ergänzen<br />

wir die Berichterstattung von der<br />

Küchenmeile um eine ausführliche<br />

Marktübersicht mit vielen<br />

aktuellen Modellneuheiten.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 49


Messe/LivingKitchen <strong>2015</strong><br />

Die LivingKitchen liegt auf Kurs<br />

Das Bild passt perfekt. Die internationale Pressekonferenz zur LivingKitchen fand in Sichtweite eines<br />

Leuchtturms an der mallorquinischen Westküste statt. Denn dieser steht symbolisch für <strong>das</strong>, was die<br />

Kölner Messe sein will: ein Orientierungspunkt für die Navigation der internationalen Küchenbranche.<br />

Die Koelnmesse erwartet im Januar<br />

<strong>2015</strong> (19. - 25. 1.) mehr als 180 Unternehmen<br />

während der LivingKitchen. Anfang September<br />

waren bereits mehr als 90 Prozent<br />

der insgesamt 45 000 Quadratmeter<br />

Ausstellungsfläche in den Hallen 4.1,<br />

4.2 und 5.2 ausgelastet. Der Marktführer<br />

der Küchenmöbelhersteller, Nobilia, hat<br />

ebenso seine Zusage gegeben wie Häcker,<br />

Schüller, Leicht, SieMatic und Zeyko.<br />

Alno und Nolte werden im Januar allerdings<br />

nicht nach Köln kommen. Das <strong>ist</strong><br />

der Status quo bei den großen deutschen<br />

Küchenmöbelproduzenten.<br />

Zum Vergleich: Auf der Euro cucina<br />

in Mailand waren im vergangenen April<br />

aus Deutschland die Hersteller Nobilia,<br />

Häcker, Leicht und Alno sowie die<br />

Raublinger Manufaktur Werkhaus vertreten.<br />

Alno begründet sein Fernbleiben in<br />

der Rheinmetropole mit dem dichten Messekalender.<br />

Es sei nicht möglich, in einem<br />

Zyklus von nur wenigen Monaten immer<br />

wieder Produktneuheiten zu präsentieren.<br />

Zur Hälfte aus dem Ausland<br />

Neben der Küchenmöbelindustrie stellen<br />

während der LivingKitchen knapp 70<br />

Gerätehersteller ihre Produkte vor. „Die<br />

Anzahl von deutschen und internationalen<br />

Unternehmen wird sich dabei die<br />

Waage halten“, sagt Projektleiter Eike<br />

Fuchs. Marktführer wie die BSH Gruppe<br />

und Miele werden in Köln ausstellen. Dagegen<br />

hat Electrolux – wie bereits berichtet<br />

– in diesem Jahr die FTK während der<br />

Eurocucina, die IFA und die Küchenmeile<br />

vorgezogen. „Es <strong>ist</strong> nicht ungewöhnlich,<br />

<strong>das</strong>s Unternehmen ihre Messeschwerpunkte<br />

wechseln. Wir stehen mit allen<br />

in regelmäßigem und engem Kontakt.<br />

Gleichzeitig haben wir mehr als 50 <strong>neue</strong><br />

und wiederkehrende Aussteller aus 2011<br />

gewonnen“, erläutert Gerald Böse, Vorsitzender<br />

der Geschäftsführung der Koelnmesse<br />

GmbH. Die Hälfte davon kommt<br />

aus dem Ausland. Dazu gehören Grohe,<br />

Panasonic, Strasser Steine, Aga/Falcon<br />

oder Ewe Küchen und Ernestomeda.<br />

Besuch auch aus China<br />

Es sei gelungen, die Living Kitchen innerhalb<br />

der vergangenen sechs<br />

Jahre zu etablieren, sagt<br />

Böse und spricht von<br />

einer erfolgreichen<br />

Internationalisierungsstrategie.<br />

Besondere Schwerpunkte, um Besuchergruppen<br />

zu akquirieren, liegen auf<br />

Schlüsselmärkten wie Russ land, China<br />

und den USA. Die wurden in den vergangenen<br />

Monaten mit zahlreichen Aktivitäten<br />

kontinuierlich besucht, betreut<br />

und mit Informations- und Kommunikationsimpulsen<br />

wie speziellen PR-Kampagnen<br />

auf die Living Kitchen aufmerksam<br />

gemacht. Verschiedene chinesische Verbände<br />

haben ihren Besuch bereits angekündigt.<br />

Dazu wird erwartet, <strong>das</strong>s mehr<br />

als 50 Prozent der Besucher internationale<br />

Gäste sind. Vor zwei Jahren waren es<br />

bezogen auf die Fachbesuchertage 43 Prozent.<br />

Insgesamt rechnet der Veranstalter<br />

während des Messeduos LivingKitchen<br />

und imm cologne mit mehr als 150000<br />

Besuchern.<br />

Den Dialog fördern<br />

Ziel sei es, den Dialog zwischen<br />

Küchen planung und Wohngestaltung weiter<br />

zu fördern, erläutert Gerald Böse, „die<br />

Grenzen verschwimmen und <strong>das</strong> zeigt <strong>das</strong><br />

Messedoppel auf eine einzigartige Weise.“<br />

Das sieht auch Ursula Geismann so.<br />

„Die modernen Grundrisse wurden in den<br />

vergangenen Jahren so verändert, <strong>das</strong>s<br />

die Küche heute <strong>das</strong> Herzstück der Wohnung<br />

<strong>ist</strong>. Offen, verschmolzen und ästhetisch<br />

auf höchstem Niveau“, sagt<br />

die Pressesprecherin<br />

des Verbandes<br />

Fotos: Plaßhenrich<br />

50 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Machen sich für<br />

die LivingKitchen<br />

stark (Foto von<br />

links): Arne Petersen,<br />

Leiter des<br />

Koelnmesse-Geschäftsbereiches<br />

Messemanagement,<br />

AMK-Geschäftsführer<br />

Kirk Mangels,<br />

VDM-Pressesprecherin<br />

Ursula<br />

Geismann, der<br />

Vorsitzende der<br />

Geschäftsführung<br />

der Koelnmesse<br />

GmbH,<br />

Gerald Böse, und<br />

LivingKitchen-<br />

Projektleiter Eike<br />

Fuchs.<br />

der Deutschen Möbelindustrie. Drei Trends seien derzeit erkennbar:<br />

die absolute Individualität, die Energieeffizienz bei<br />

der weißen Waren und die Vernetzung der Hausgeräte. Kirk<br />

Mangels, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne<br />

Küche (AMK), ergänzt: „Nicht nur bei Neubauten <strong>ist</strong> die<br />

Kombination aus Kochen-Essen-Wohnen <strong>das</strong> Maß aller Dinge.<br />

Vielmehr fangen die Verbraucher immer mehr an, ihr Zuhause<br />

gezielt zu renovieren. Ganz oben auf der To-Do-L<strong>ist</strong>e steht<br />

dabei die Schaffung eines zur Küche offenen Wohnraumes.“<br />

Keine einfache Aufgabe<br />

Das Thema Küche wächst auch kontinuierlich im Ausland.<br />

„Für unsere Mitglieder <strong>ist</strong> die Internationalität eines der wichtigsten<br />

Kriterien zur Beurteilung der Living Kitchen. Daher<br />

freue ich mich sehr, <strong>das</strong>s es gelungen <strong>ist</strong>, für <strong>2015</strong> eine<br />

große Anzahl an Ausstellern aus dem Ausland zu gewinnen“,<br />

so Mangels. Die AMK wisse, <strong>das</strong>s dies keine einfache Aufgabe<br />

<strong>ist</strong>, da mehr als 96 Prozent der in Deutschland verkauften<br />

Küchen möbel auch im Inland produziert werden. Ergo: Der<br />

deutsche Markt <strong>ist</strong> für die ausländischen Produzenten von<br />

Küchenmöbeln nur schwer zu erobern.<br />

Dennoch treibt die Internationalisierung immer weiter voran.<br />

Und genau darin liegt die Daseinsberechtigung der Kölner<br />

Küchenmesse. Gerald Böse betont, <strong>das</strong>s die LivingKitchen<br />

sehr gut aufgestellt sei. Der Fokus liegt auf dem Dreiklang<br />

Küchen möbel-, Elektro- und Zubehörhersteller. „Denn <strong>das</strong> <strong>ist</strong><br />

der Schlüssel zur Internationalisierung“, sagt der Vorsitzende<br />

der Koeln messe. Deshalb soll die Living Kitchen ein reines<br />

Küchenevent bleiben. „Wir wollen nicht in Accessoires oder<br />

Kleingeräte abdriften“, so Böse.<br />

Die LivingKitchen liegt also durchaus auf Kurs. Am Ende<br />

der Pressekonferenz kreuzt ein Schiff die Bucht von Sóller.<br />

Ein Flaggschiff <strong>ist</strong> es aber nicht. Astrid Plaßhenrich<br />

www.livingkitchen-cologne.de<br />

Das Top-Event in China<br />

Bevor im Januar die Living Kitchen startet, findet vom 5.<br />

bis 7. November die China International Kitchen and Bathroom<br />

Expo (CIKB) im Shanghai World Expo Center statt.<br />

„Das <strong>ist</strong> <strong>das</strong> Top-Event der Küchenindustrie für den chinesischen<br />

Markt“, sagt Gerald Böse, Vorsitzende der Geschäftsführung<br />

der Koelnmesse GmbH. Die CIKB wird von<br />

der Koelnmesse in Zusammenarbeit mit der China National<br />

Hardware Association (CNHA) organisiert. Die AMK unterstützt<br />

<strong>das</strong> Projekt. „Nach der Premiere im vergangenen<br />

Jahr hat sich <strong>das</strong> Interesse potenzieller Aussteller an einer<br />

starken Messeplattform in China noch einmal intensiviert“,<br />

so Böse. Neben Küchenmöbeln werden dort auch Küchengeräte,<br />

Spülen, Armaturen, Arbeitsplatten, Lichtlösungen,<br />

weitere Zulieferprodukte und Accessoires vorgestellt.<br />

Wieder mit Cooktainment<br />

Während sich die Küchenmöbelproduzenten, Gerätespezial<strong>ist</strong>en<br />

und Zubehörhersteller darauf vorbereiten,<br />

in Köln ihre Produktneuheiten zu präsentieren, feilt <strong>das</strong><br />

Team der Koeln messe am Eventprogramm der LivingKitchen.<br />

Denn auch bei der dritten Auflage soll <strong>das</strong> klassische<br />

Messeformat der reinen Produktausstellung mit Shows und<br />

Events rund um <strong>das</strong> Thema Küche verschmelzen. „Das <strong>ist</strong><br />

seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2011 <strong>das</strong> Erfolgsrezept<br />

der LivingKitchen – natürlich werden wir auch jetzt<br />

daran festhalten“, erklärt Projektmanager Eike Fuchs. Im<br />

Mittelpunkt steht erneut die Cooktainment-Eventfläche in<br />

der Passage zwischen den Hallen 4 und 5. Dazu sind Quiz-,<br />

Koch- und Backshows geplant, bei denen Sterneköche und<br />

Prominente ein Kochteam bilden.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 51


Messe/Hausgeräte<br />

„Einfach zum perfekten Ergebnis“<br />

Die <strong>neue</strong> Serie 8 Hausgeräte stand klar im Mittelpunkt des IFA-Auftritts der Marke Bosch –<br />

allen voran die Backöfen der Serie 8, die mehrere neu entwickelte Technologien in sich vereinen.<br />

Bosch-Geschäftsführer Harald Friedrich erhielt auf<br />

der IFA fachkundige Unterstützung von Backexpertin<br />

Enie van de Meiklokjes.<br />

Foto: Bosch<br />

Unter dem Leitmotiv „Einfach<br />

zum perfekten Ergebnis“ machte<br />

Bosch die High-End-Technologien<br />

in den Geräten visuell und emotional<br />

greifbar. Der großzügigie Messestand<br />

bot durch architektonische<br />

Raffinesse noch mehr Nutzfläche<br />

und sollte mit seiner Dynamik auch<br />

die Innovationsfreude der Bosch-<br />

Philosophie widerspiegeln, wie die<br />

Verantwortlichen betonten. Mit Erfolg:<br />

Aufwendige multimediale Inszenierungen<br />

unterstrichen die einfache<br />

Bedienung der <strong>neue</strong>n Geräte.<br />

Patentierter Sensor<br />

Die <strong>neue</strong>n Backöfen der Serie 8<br />

verfügen über spektakuläre Features:<br />

Der patentierte PerfectBake<br />

Backsensor misst zum Beispiel permanent<br />

den Feuchtigkeitsgrad der<br />

Backwaren und passt den Backvorgang<br />

automatisch an. Ist <strong>das</strong> Gericht<br />

fertig gebacken, schaltet sich der<br />

Backofen selbsttätig aus. „Kuchen,<br />

Brot oder Quiche gelingen so auf<br />

den Punkt perfekt“, verspricht der<br />

Hersteller. Beim Braten wiederum<br />

sorgt <strong>das</strong> PerfectRoast Bratenthermometer<br />

dafür, <strong>das</strong>s Fleisch, Geflügel<br />

und Fisch mühelos ihren perfekten<br />

Garzustand erreichen. Diese,<br />

von Bosch weiterentwickelte Variante<br />

des Bratenthermometers kontrolliert<br />

die Kerntemperatur nicht mehr<br />

nur an einem Punkt, sondern an drei<br />

unterschiedlichen Stellen. Dadurch<br />

werden Fehlerwerte, etwa durch<br />

Messungen in Hohlräumen oder Füllungen,<br />

eliminiert und der Braten<br />

gelingt „à point“. Und bei den <strong>neue</strong>n<br />

Geschirrspülern sorgt neben einem<br />

hochauflösenden TFT-Display mit<br />

seinen informativen Anzeigen auch<br />

<strong>das</strong> durchdachte Design der <strong>neue</strong>n<br />

VarioFlex Pro-Körbe für eine optimale<br />

Gerätenutzung: Es schafft jetzt<br />

noch mehr Platz und Flexibilität im<br />

Innenraum.<br />

Wegweisendes Design<br />

Zu den <strong>neue</strong>n Hausgeräten der<br />

Serie 8 zählen Backöfen mit Dampfstoßfunktion<br />

und Mikrowelle sowie<br />

Back öfen mit integriertem Dampfgarer,<br />

Wärmeschubladen, ein intelligenter<br />

Kaffee-Vollautomat, Mikrowellengeräte<br />

mit Grillfunktion sowie<br />

Dampfgarer für die schonende und<br />

punktgenaue Zubereitung von kompletten<br />

Menüs. Ebenfalls zur Reihe<br />

zählen die <strong>neue</strong>n Dunstessen der Serie<br />

8, die über den cleveren EcoSensor<br />

verfügen, der die Lüfterle<strong>ist</strong>ung<br />

automatisch der Rauch- und Fettentwicklung<br />

anpasst. Alle Geräte sind<br />

durch ein übergreifendes Designkonzept<br />

miteinander verbunden und<br />

verfügen über dieselben markenspezifischen<br />

Design-Elemente. Dadurch<br />

bilden Sie zusammen in der Küche<br />

eine perfekte Einheit.<br />

Haushalt 2.0<br />

Um die Hausarbeit noch entspannter<br />

und einfacher zu machen, gab<br />

Bosch auf der IFA einen Blick auf<br />

die ersten vernetzbaren Geräte frei.<br />

Diese werden ab Dezember auf dem<br />

Markt erhältlich sein. Mit der App<br />

„Home Connect“ können einige Modelle<br />

unter den Backöfen und Geschirrspülern<br />

der Serie 8 vom Smartphone<br />

oder Tablet aus gesteuert<br />

werden. Im Mittelpunkt steht auch<br />

dabei wieder <strong>das</strong> Ziel, die Hausarbeit<br />

noch leichter zu machen. Ob die<br />

Einstellwerte für ein Rezept direkt<br />

vom Tablet aus an den Ofen gesendet<br />

werden oder ob der Geschirrspüler<br />

unterwegs beim Einkaufen per<br />

Smartphone daran erinnert, <strong>das</strong>s der<br />

Klarspüler leer <strong>ist</strong> – „bei Bosch dreht<br />

sich alles um den einfachsten Weg<br />

zum perfekten Ergebnis“, wie Geschäftsführer<br />

Harald Friedrich unmissverständlich<br />

klarstellt.<br />

www.bosch-home.com/de<br />

* 10 % sparsamer (158 kWh/Jahr) als der Grenzwert (177 kWh/Jahr) der Energieeffizienzklasse<br />

A+++ in der Kategorie 8 kg nach der EU-Verordnung 392/2012, 61 dB<br />

Betriebslautstärke. Vergleich Stand 6. August 2014.<br />

52 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Foto: Siemens<br />

Roland Hagenbucher,<br />

Geschäftsführer<br />

Siemens Electrogeräte<br />

GmbH:<br />

„Kein anderer<br />

Hausgerätehersteller<br />

<strong>ist</strong> in<br />

puncto Vernetzung<br />

weiter als<br />

wir.“<br />

„Die richtige Botschaft gesetzt“<br />

Die Hausgeräte-Marke Siemens fühlt sich durch die IFA 2014 im Kurs bestärkt und<br />

bestätigt. Zur wichtigsten Ordermesse der Branche präsentierte die Marke ihre ersten<br />

vernetzten Backöfen und Geschirrspüler.<br />

Zugleich enthüllte Siemens mit der iQ700 Reihe seine<br />

jüngste Einbaugerätegeneration. Weitere Schwerpunkte<br />

lagen auf den Themen Speed, Simplexity und<br />

Design.<br />

Der Startschuss für die Connectivity-Lösungen von<br />

Siemens <strong>ist</strong> gefallen, und <strong>das</strong> – laut Siemens Geschäftsführer<br />

Roland Hagenbucher – exakt zum richtigen Zeitpunkt.<br />

„Mit den ersten vernetzten Hausgeräten haben<br />

wir eindeutig die richtige Botschaft gesetzt: Connectivity<br />

war <strong>das</strong> überragende Thema dieser IFA. Wir haben<br />

uns in den letzten Jahren hier eine Poleposition erarbeitet<br />

und können heute stolz behaupten: Kein anderer<br />

Hausgerätehersteller <strong>ist</strong> in puncto Vernetzung weiter als<br />

wir.“ Entsprechend fiel auch <strong>das</strong> Medien- und Publikumsecho<br />

aus: Die Steuerung von Backofen, Dampfbackofen<br />

und Geschirrspüler via App auf Smartphone oder<br />

Tablet traf offensichtlich ins Schwarze. Das zeigt sich<br />

nicht zuletzt an den Orderzahlen, die schon nach den<br />

ers ten Tagen die internen Prognosen übertrafen. „Damit<br />

setzt sich der Trend der letzten Jahre ungebrochen fort:<br />

Jede IFA steht erneut für Superlative“, lobt Hagenbucher.<br />

„Wir sehen dem Herbst- und Weihnachtsgeschäft ebenso<br />

freudig entgegen wie dem kommenden Jahr.“<br />

Einbau-Design in <strong>neue</strong>r Präzision<br />

„Äußerst erfolgreich“ sei auch die Markteinführung<br />

der <strong>neue</strong>n Einbaugeräte-Reihe iQ700 verlaufen. Siemens<br />

zeigt eine über alle Gerätetypen lückenlos durchdefinierte<br />

Gestaltung. Unter dem Motto „Perfect-Builtin“<br />

erreiche die Marke damit eine <strong>neue</strong> Evolutionsstufe<br />

im Einbau, so die Einschätzung. „Ob übereinander oder<br />

nebeneinander: Die Geräte verschmelzen stets zu einer<br />

Einheit. So entstehen makellose Panoramen, die sich<br />

in jede Richtung unendlich fortsetzen lassen“, erläutert<br />

Siemens Chefdesigner Gerhard Nüssler. Das <strong>neue</strong> Design<br />

setzt vermehrt auf Glas; neben Schwarz sind ausgewählte<br />

Modelle erstmals auch in <strong>Weiß</strong> erhältlich.<br />

Schneller entschleunigen<br />

IFA-Highlight der <strong>neue</strong>n Reihe war der iQ700 Backofen.<br />

Neben der Möglichkeit, ihn über WLAN zu vernetzen,<br />

macht er mit weiteren Innovationen auf sich<br />

aufmerksam. Mit den Zeitverkürzungsoptionen<br />

varioSpeed und coolStart schenkt er seinen Besitzern<br />

mehr Zeit innerhalb des hektischen Alltags. So<br />

verkürzt varioSpeed die Zubereitungsdauer von Braten,<br />

Kuchen und Aufläufen laut Hersteller um bis zu<br />

50 Prozent, coolStart bringt Convenience-Produkte<br />

wie TK-Pizza in Weltrekordzeit auf den Tisch. Weitere<br />

Neuheiten sind 4D-Heißluft, Sensorprogramme für<br />

vollautomatisches Backen und Braten sowie die weiter<br />

optimierte Selbstreinigung activeClean.<br />

Komplexes einfach bedienen<br />

Ein wichtiges Augenmerk lag zudem auf Simplexity<br />

– der einfachen Bedienung komplexer Technologie. Siemens<br />

User Interfaces sind auf die spezifische Funktion<br />

jedes Geräts abgestimmt: ganz nach der Devise „so<br />

unkompliziert wie möglich, so umfassend wie nötig“.<br />

Für die <strong>neue</strong>n Geräte wurde ein eigenes, hybrides Bedienkonzept<br />

entwickelt. Es vereint <strong>das</strong> Beste aus zwei<br />

Welten: Präsente Drehwähler und Tasten treffen auf<br />

Volltouch-TFT für intuitives Navigieren.<br />

Futur<strong>ist</strong>ischer Stand<br />

Zeichen setzte die Marke aber auch durch <strong>das</strong> futur<strong>ist</strong>ische<br />

Standkonzept, <strong>das</strong> sich mit seiner außergewöhnlichen<br />

Formensprache aus der Messelandschaft<br />

abhob und den <strong>neue</strong>n Markenauftritt von Siemens unterstrichen<br />

hat. Besucher tauchten hier mit allen Sinnen<br />

in eine Markenwelt ein, die zu Recht für „a life<br />

less ordinary“ steht – für „<strong>das</strong> Außergewöhnliche im<br />

Leben“.<br />

www.siemens-home.de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 53


Messe/Hausgeräte<br />

Tobias Kruse,<br />

Geschäftsführer Novy:<br />

„85 % weniger.“<br />

Fit fürs Label<br />

Mit dem EcoSmart-Label stellte Novy<br />

auf der area30 eine Serie von fünfzehn<br />

Dunstabzugsmodellen vor, die 85 % weniger<br />

Energie verbrauchen. Herzstück der <strong>neue</strong>n<br />

Geräte <strong>ist</strong> ein sogenannter EC-Energiesparmotor,<br />

der zudem „außergewöhnlich leise“<br />

<strong>ist</strong>, wie Tobias Kruse, Geschäftsführer der<br />

Novy GmbH, betont. Durch die Kombination<br />

mit LED-Leuchten und einer optimierten<br />

Elektronik werde der Gesamtverbrauch der<br />

Dunstabzugshaube im Betrieb erheblich gesenkt.<br />

Hiermit garantiert Novy für EcoSmart<br />

eine A bzw. A+ Energieklasse, wenn <strong>das</strong> Energielabel<br />

für Dunsthauben am 1. Januar <strong>2015</strong><br />

eingeführt wird.<br />

Aber Novy geht noch weiter: EcoSmart-<br />

Geräte greifen im optionalen Umluftbetrieb<br />

<strong>das</strong> Gesamtkonzept von Niedrigenergie- und<br />

Passivhäusern auf. Dank der Novy-eigenen<br />

Umlufttechnik mit dem regenerierbaren Monoblock-Kohlefilter<br />

werde der indirekte Energieverbrauch<br />

(d. h. beheizte Raumluft wird bei<br />

Umluft nicht ins Freie geleitet) „auf Null reduziert“.<br />

Dabei hilft die hauseigene Belüftungsanlage<br />

der Dunsthaube, durch den täglich vielfachen<br />

Luftaustausch auch <strong>das</strong> Kondensat in der<br />

Raumluft zu reduzieren. „Die beim Kochen entstehenden<br />

drei Emissionsarten Fett, Geruch und<br />

Dampf werden auf diese Weise wirksam minimiert“,<br />

so Kruse. „Die Maßnahmen haben in ihrer<br />

Gesamtheit weit mehr Einsparpotenzial, als<br />

es die direkte Energieverbrauchsreduzierung einer<br />

Dunsthaube allein erreichen kann.“<br />

Novys EcoSmart-Geräte mit A bzw. A+ Energieklasse<br />

sind in zahlreichen Varianten erhältlich,<br />

von der Deckenhaube über Einbauhauben bis hin<br />

zu dekorativen Modellen.<br />

www.novy-dunsthauben.de<br />

Fotos: Biermann<br />

54 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Für perfekten Genuss: Weinschrank<br />

mit innovativer TipOpen-Technologie<br />

Die Temperaturen in den zwei Weinsafes sind unabhängig voneinander<br />

von + 5 °C bis + 20 °C regelbar<br />

Ideal geeignet zur Lagerung von Rotwein und <strong>Weiß</strong>wein<br />

Perfekte Lösung für den Einbau in griffl ose Küchenmöbel<br />

Innovative TipOpen-Technologie: Die Glastür öffnet sich durch leichtes Antippen<br />

von selbst<br />

SoftClosing-System schließt die Türe des Weinschranks automatisch<br />

Liebherr, die Technik für mehr Frische. Qualität<br />

und Le<strong>ist</strong>ung für Ihren Erfolg.<br />

wein.liebherr.com<br />

socialmedia.home. liebherr.com


Messe/Hausgeräte<br />

Foto: Biermann<br />

Mit den Aktionsbacköfen „CulinArt“ zeigte Miele auf Gut Böckel, <strong>das</strong>s der Premiumhersteller auch preislich attraktive Angebote im<br />

Köcher hat. Neue Kopffrei-Hauben gibt es ebenfalls.<br />

Miele gibt gute Argumente<br />

Hohe Besucherzahlen, sehr<br />

guter Zuspruch für die Neuheiten<br />

und eine positive Stimmung im<br />

Handel – mit der Ausstellung zur<br />

Küchenmeile knüpfte Miele nach<br />

eigener Einschätzung nahtlos an<br />

die erfolgreiche IFA an. „Wir hatten<br />

erneut über 5000 Besucher auf<br />

Gut Böckel und sind sehr zufrieden<br />

mit der Resonanz auf unsere Präsentation“,<br />

fasst Frank Jüttner, Leiter<br />

der Miele Vertriebsgesellschaft<br />

Deutschland, den Auftritt des Unternehmens<br />

zusammen.<br />

Der Schwerpunkt der Ausstellung<br />

lag auf Aktionsgeräten und<br />

<strong>neue</strong>n Modellen, die die Einbaugeräte-Generation<br />

6000 abrunden.<br />

Beispiel CulinArt-Backöfen: Mit 10<br />

Betriebsarten, darunter <strong>das</strong> Klimagaren,<br />

25 Automatikprogrammen<br />

und weiteren Ausstattungsfeatures,<br />

wie einem gelochten Backblech plus<br />

Kochbuch, bieten diese Aktionsmodelle<br />

nach Ansicht der Verantwortlichen<br />

„ausgezeichnete Argumente<br />

für <strong>das</strong> Verkaufsgespräch“. Und <strong>das</strong><br />

zu einem attraktiven Preis.<br />

Mehr Modelle mit PowerFlex<br />

Gleiches gilt für <strong>neue</strong> autarke<br />

Induktionskochfelder, bei denen<br />

jetzt auch 60 Zentimeter breite Modelle<br />

mit der variablen Kochzonenerweiterung<br />

PowerFlex zu haben<br />

sind, sowie für die Miele-Geschirrspüler.<br />

Neben einem <strong>neue</strong>n Einstiegsmodell<br />

legt Miele den Fokus<br />

hier auf den aktuellen StiWa-Testsieger.<br />

Dieser wird jetzt mit reduzierter<br />

Preisempfehlung angeboten<br />

und bekommt zusätzlich ein Aktionsgerät<br />

an die Seite gestellt, mit<br />

Salzgefäß in der Tür und noch höherwertiger<br />

Korbgestaltung.<br />

Bei den Dunstabzugshauben verleiht<br />

Miele dem Segment der Kopffrei-Hauben<br />

<strong>neue</strong>n Schub. Auch<br />

hier eine differenzierte Modellpolitik:<br />

Die Typen DA 6096 Black Wing<br />

und White Wing zu Einstiegspreisen,<br />

die unverwechselbare Shape<br />

(DA 6796) mit vorbildlichem<br />

Bedien komfort und bester Energieeffizienz<br />

im hochwertigen Bereich.<br />

„Wir haben jetzt in nahezu allen<br />

Produktbereichen einen sehr konsequenten<br />

Programmaufbau. Das<br />

honorieren unsere Handelspartner,<br />

weil sie die verschiedenen Ausstattungspakete<br />

gut argumentieren<br />

können“, so <strong>das</strong> Fazit von Frank<br />

Jüttner.<br />

Abgerundet wurde der Messeauftritt<br />

durch kulinarische<br />

Kostproben zweier Tafelkünstler.<br />

Chr<strong>ist</strong>oph Moser und Andrea<br />

Schirmaier Huber kochten und<br />

backten für die Gäste.<br />

www.miele.de<br />

56 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Nahtloser Einbau<br />

Großflächige Inszenierung, klare Linienführung<br />

und Reduktion auf <strong>das</strong> Wesentliche<br />

– <strong>das</strong> sind die grundlegenden Designmerkmale<br />

der <strong>neue</strong>n Premium-Backöfen<br />

von Neff. „Inspiriert hat uns der Trend zu<br />

offenen Küchen, in die wir unsere Geräte<br />

kompositorisch einfügen“, sagte Chefdesigner<br />

Joachim Grützke bei der Gerätevorstellung<br />

im Kaiserpalais von Bad Oeynhausen.<br />

Gegenüber früheren Neff-Backöfen<br />

<strong>ist</strong> der Edelstahlanteil deutlich reduziert.<br />

Stattdessen dominieren großzügige Flächen<br />

aus schwarzem Glas. Bedienblende<br />

und Tür verschmelzen in der hochwertigen<br />

MegaCollection ® zu einer Einheit. Einzig<br />

der ergonomisch geformte, schwenkbare<br />

Edelstahl-Griff mit einem Neff-Logo aus<br />

Chrom akzentuiert den Übergang zum reduzierten<br />

TFT-Farbdisplay. Im ausgeschalteten<br />

Zustand zeigt <strong>das</strong> Backofen-Display<br />

ausschließlich die Uhrzeit und zwei Touch-<br />

Tasten: zum Einschalten des Backofens<br />

und zum Programmieren eines Timers. Im<br />

eingeschalteten Zustand erwacht der Backofen<br />

dezent zum Leben und alle beleuchteten<br />

Tasten werden sichtbar. Je nach Gerätetyp<br />

tritt die Pfeilsteuerung ShiftControl<br />

Foto: Neff<br />

Viel schwarzes Glas prägt die <strong>neue</strong> MegaCollection von Neff.<br />

in Erscheinung. In der Topklasse revolutioniert<br />

<strong>das</strong> FullTouch Display den Komfort<br />

der <strong>neue</strong>n Backofengeneration. Es <strong>ist</strong> 50<br />

Prozent größer als <strong>das</strong> Display eines iPhone<br />

5. Schnell, einfach und präzise gelangt<br />

der Nutzer durch Fingertipp auf der Bedienoberfläche<br />

zum Ziel. Erstmals zeigen<br />

die Displays im Modus „Back- und Bratassis<br />

tent“ auch Farbbilder köstlicher Gerichte,<br />

z. B. Kuchen oder Braten.<br />

Zwei seitliche Lisenen aus gebürstetem<br />

Edelstahl komplementieren die schwarze<br />

Glasfläche des Backofens – auch, wenn<br />

zwei Geräte übereinander angebracht<br />

werden. Mit der SeamlessCombination<br />

bietet Neff in der MegaCollection ® zudem<br />

die, nach eigener Aussage, „weltweit erste<br />

nahtlose Einbaulösung für die Vertikale“.<br />

Zwei Geräte verschmelzen zu einer imposanten<br />

Einheit. Kein Spalt klafft mehr<br />

zwischen den Geräten, egal, ob man sie<br />

von vorne oder von der Seite betrachtet.<br />

Das im Rahmen der Küchenmeile neu<br />

präsentierte Einbauprogramm teilt sich<br />

in zwei Linien: Neben der hier beschriebenen<br />

MegaCollection gibt es noch <strong>das</strong><br />

unterhalb positionierte Liniensortiment.<br />

Begleitet wird die Einführung von einer<br />

aufwendigen und auf Genuss zielenden<br />

Marketingkampagne. Über diese Details<br />

berichten wir in der nächsten Ausgabe<br />

KÜCHENPLANER 12 / 2014.<br />

www.neff.de<br />

CERAN ® IST SCHWARZ.<br />

UND DIE ERDE IST EINE SCHEIBE.<br />

Manchmal lohnt es sich, über den Tellerrand zu gucken. Zum Beispiel bei<br />

SCHOTT CERAN ® : Wussten Sie schon, <strong>das</strong>s es heute schon transparentes<br />

CERAN ® gibt – in einer großen Vielfalt eleganter Farben und Veredelungen?<br />

Lernen Sie mehr über die unzähligen Facetten einer Kochfläche,<br />

die Design-Liebhaber und Qualitätsfanatiker gleichermaßen bege<strong>ist</strong>ert.<br />

Entdecken Sie mit uns <strong>das</strong> Kochen der Zukunft. www.schott-ceran.com


Messe/Hausgeräte<br />

Mit allen Sinnen<br />

Geräte nicht nur zeigen, sondern<br />

vor allem ein Gefühl für<br />

den Genuss vermitteln. Mit dieser<br />

Strategie re<strong>ist</strong>e AEG zur IFA<br />

und kurz darauf zur Küchenmeile<br />

ins MAZ Löhne. Im Tross stets<br />

vorne mit dabei: Koch-Allrounder<br />

Chr<strong>ist</strong>ian Mitter meier. Sein Thema:<br />

„Food Pairing“, also <strong>das</strong> Kombinieren<br />

etablierter Aromen zu<br />

einer für den Gaumen völlig <strong>neue</strong>n<br />

Geschmacksrichtung. „Lachs<br />

mit Schokoladen-Sauce“ zum Beispiel.<br />

Klingt ungewöhnlich und <strong>ist</strong><br />

es auch. Und dabei doch außergewöhnlich<br />

lecker. Fachhändler und<br />

Endverbraucher konnten die Messehighlights<br />

also mit allen Sinnen<br />

erleben. Ganz nach vorn hatte <strong>das</strong><br />

Messeteam den <strong>neue</strong>n ProCombi<br />

Plus gerückt, den „ersten Multi-<br />

Dampfgarer“, so AEG, „der automatisiert<br />

dampf gart, backt, schmort,<br />

brät und dazu noch eine Sous-vide-<br />

Funktion besitzt“. Bei den Kochvorführungen<br />

konnte sich jeder mit<br />

eigenem Gaumen von dem außergewöhnlichen<br />

Geschmackserlebnis<br />

überzeugen. Aktuelle Produktinformationen<br />

kamen dennoch zu ihrem<br />

Recht. Neben den Themen Wäsche-<br />

und Bodenpflege (auf der IFA)<br />

standen vor allem Neuheiten rund<br />

um Induktion, Geschirrspülen und<br />

Dunstabzug im Focus. Im Segment<br />

der Dunsthauben hat AEG sein Programm<br />

um die aktuell so beliebten<br />

Kopffrei-Hauben erweitert und bereits<br />

frühzeitig die technischen Voraussetzungen<br />

für die Einführung<br />

des Energielabels zum 1. Januar<br />

<strong>2015</strong> geschaffen.<br />

Auf „überwältigendes Interesse“<br />

seien zudem die Ideen zur Vernetzung<br />

von Hausgeräten gestoßen.<br />

„Zahlreiche Besucher nutzten auf<br />

der IFA die Möglichkeit, live zu erleben,<br />

wie unsere <strong>neue</strong> Koch-App<br />

mit dem AEG-Multidampfgarer interagiert“,<br />

berichtete Gerd Holl<br />

(Foto), General Manager Electrolux<br />

Deutschland und Österreich. Um<br />

<strong>das</strong> Potenzial der vernetzten Technologie<br />

voll auszuschöpfen, gab<br />

Electrolux jetzt seinen Beitritt zur<br />

AllSeen Alliance bekannt – dem<br />

umfassendsten Open-Source-Projekt<br />

für <strong>das</strong> Internet der Dinge.<br />

„Wir sind sicher, damit einen großen<br />

Schritt auf dem Weg in die vernetzte<br />

Welt getan zu haben“, so<br />

Holl.<br />

Dampfgart, backt, schmort und brät – und <strong>das</strong> alles automatisiert:<br />

der <strong>neue</strong> ProCombi Plus. Eine Sous-vide-Funktion<br />

hat er auch.<br />

Foto: AEG<br />

www.aeg.de<br />

58 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Raffiniert geschwungen<br />

berbel bereichert<br />

<strong>das</strong> Angebot<br />

der aktuell<br />

besonders<br />

beliebten Kopffreihaube<br />

mit<br />

dem <strong>neue</strong>n Modell<br />

Glassline.<br />

Besonderes Kennzeichen: Das Frontglas <strong>ist</strong> leicht<br />

geschwungen und der Abluftschlitz <strong>ist</strong> dezent in<br />

ein Edelstahlband eingefasst. Diese gesoftete Formgebung<br />

entspräche genau dem Zeitge<strong>ist</strong>, <strong>ist</strong> der Hersteller<br />

überzeugt. Gleichzeitig unterstütze der gebogene<br />

Glasschirm eine optimierte Wrasenerfassung.<br />

Das integrierte Bedienfeld „seamless“ unterstreicht<br />

die klare Optik, indem es sich nahtlos in<br />

<strong>das</strong> Design einfügt und erst bei Berührung wirklich<br />

sichtbar wird. Ist die Haube nicht in Betrieb,<br />

deutet lediglich die On/Off-Mulde auf die versteckte<br />

Elektronik hin.<br />

Wie alle berbel Abzugshauben arbeitet die<br />

Glassline nach dem patentierten Wirkprinzip, <strong>das</strong><br />

die fettigen Wrasenbestandteile mithilfe von Zentrifugalkraft<br />

in einer Edelstahl-Auffangschale separiert.<br />

Für eine kondensatfreie Glasdekorfläche<br />

sorgt die von berbel entwickelte und zum Patent<br />

angemeldete Back-Flow-Technologie. Mittels einer<br />

Foto: Biermann<br />

berbel-Marketingleiter Thorsten<br />

Lager: „LED-Beleuchtung mit<br />

verstellbarer Farbtemperatur.“<br />

Sekundärbelüftung werden so die Dunstwrasen erfasst<br />

und die Oberfläche der Haube bleibt sauber.<br />

Zum Einsatz kommt serienmäßig der besonders<br />

leise und sparsam arbeitende EC-Lüftermotor.<br />

Mit lediglich 45 dB(A) und einer Lüfterle<strong>ist</strong>ung<br />

von 630 m 3 /h in der 90er-Variante und 750 m 3 /h in<br />

der 110er-Variante <strong>ist</strong> die Haube dabei gewohnt le<strong>ist</strong>ungsstark.<br />

Für die gehobenen Ansprüche der Kunden bietet<br />

die Kopffreihaube eine weitere Innovation. Die<br />

LED-Beleuchtung des Kochfeldes <strong>ist</strong> von der Lichttemperatur<br />

einstellbar. Und zwar im Bereich von<br />

2700 bis 6500 Kelvin. Somit lässt sich die Beleuchtung<br />

des Kochfeldes an die Gesamtbeleuchtung<br />

der Küche anpassen. Die eingebaute Rückwand-<br />

Effektbeleuchtung setzt zudem optische Akzente<br />

und taucht den Bereich um die Haube in ein stimmungsvolles<br />

Licht.<br />

Die <strong>neue</strong> Glassline wird es zur Markteinführung<br />

in den Breiten 90 cm und 110 cm geben, jeweils<br />

in den Farben Schwarz und <strong>Weiß</strong>. Mögliche<br />

Betriebsarten sind Umluft-, Abluft- sowie Hybridbetrieb,<br />

bei dem über die Eco-Switch-Funktion flexibel<br />

zwischen Abluft- und Umluftbetrieb gewählt<br />

werden kann.<br />

www.berbel.de<br />

Sehr gut besucht<br />

Im Vergleich zum<br />

Vorjahr reg<strong>ist</strong>rierte<br />

berbel auf der area30<br />

nochmal rund 30 %<br />

mehr Besucher. „Eine<br />

überwältigende Resonanz“,<br />

freute sich Geschäftsführer<br />

Peter<br />

Ahlmer in seinem Messefazit.<br />

Und er ergänzt:<br />

„Wir sind sehr zufrieden<br />

– sowohl was die<br />

Ordertätigkeit betrifft<br />

als auch bezogen auf<br />

die Ausstellungsplatzierung<br />

der Neuheit<br />

Glassline.<br />

EINE FÜR ALLE:<br />

SCHOTT CERAN ® .<br />

Elektro, Gas oder Induktion? Das <strong>ist</strong> heute schon fast eine philosophische Frage.<br />

Gut, <strong>das</strong>s wir Ihnen eine Entscheidung schon abnehmen können.<br />

Denn auf der ultra hitzeres<strong>ist</strong>enten und haltbaren Glaskeramik sollte<br />

auf jeden Fall SCHOTT CERAN ® stehen – egal, bei welcher Herdart.<br />

Achten Sie einfach auf unser Logo.<br />

Entdecken Sie mit uns <strong>das</strong> Kochen der Zukunft. www.schott-ceran.com


Messe/Hausgeräte<br />

Amica trifft den Nerv<br />

Mit der <strong>neue</strong>n Designlinie „In.“, die als „Projekt“ präsentiert<br />

wurde und viel Beachtung fand, traf Amica den Hype der<br />

IFA 2014. Dort drehte sich schließlich sehr viel um <strong>das</strong> Thema<br />

„Vernetzung“. Schon Anfang <strong>2015</strong> werden die Geräte eingeführt:<br />

Zunächst aber in Polen. Deutschland soll voraussichtlich<br />

im Laufe des 2. Halbjahres <strong>2015</strong> folgen. Ideen rund um<br />

<strong>das</strong> vernetzte Hausgerät sind für Amica wichtig – aber nicht<br />

alles. Für Gesprächsstoff sorgten auf der IFA und der area30<br />

in Löhne darüber hinaus Dunstabzugshauben mit geringstem<br />

Stromverbrauch, Gaskochfelder mit „Gas auf Glas“ und „Gas<br />

auf Edelstahl“ sowie zahlreiche <strong>neue</strong> und sparsame Induktionskochfelder.<br />

Bei Einbaukochgeräten präsentierte Amica<br />

für die 45er-Nische zwei Kompakteinbaubacköfen mit Heißluft<br />

und Mikrowelle zum „Turbokochen“. Als vollintegriertes<br />

Modell stellte Amica zudem einen <strong>neue</strong>n Geschirrspüler in<br />

Klasse A+++ vor. Last but not least setzte Amica bei Einbaukühl-<br />

und Gefriergeräten sein erfolgreiches Trading Up durch<br />

zahlreiche Modelle mit verbesserter Innenausstattung fort.<br />

Foto: Biermann<br />

Marcel Kühn, Senior Key Account Manager bei Amica, präsentiert die<br />

<strong>neue</strong> Kommunikationssteckdose. Das Bauteil funktioniert herstellerübergreifend.<br />

www.amica-international.de<br />

Beko „auf der Überholspur“<br />

Beko sieht sich in Europa weiter auf<br />

der Überholspur und meldet „erneut <strong>das</strong><br />

stärks te Wachstum in ihrem Segment“.<br />

Aktuell belege <strong>das</strong> Unternehmen in Europa<br />

Rang zwei der <strong>Weiß</strong>e-Ware-Anbieter,<br />

wie Deutschland-Geschäftsführer Sühel<br />

Semerci im Rahmen der IFA in Berlin sagte.<br />

Ein <strong>neue</strong>s Logo und die jüngst geschlossene<br />

Partnerschaft mit dem Fußballclub FC Barcelona<br />

unterstreiche die dynamische Entwicklung<br />

der Marke. Konkrete Zahlen zu<br />

dieser Markteinschätzung nennt <strong>das</strong> Unternehmen<br />

nicht und belässt es bei vergleichenden<br />

Einschätzungen. So habe man innerhalb<br />

von fünf Jahren den Marktanteil in<br />

Deutschland um 150 % steigern können und<br />

sei im ersten Halbjahr 2014 mit sechs unter<br />

den jeweils zehn me<strong>ist</strong>verkauften Geräten<br />

über alle Produkte und Marken hinweg<br />

vertreten gewesen. So stelle <strong>das</strong> Unternehmen<br />

mit der WMB 71643 PTE die me<strong>ist</strong>verkaufte<br />

Waschmaschine und mit der GNE<br />

Erst Berlin, dann Gut Böckel: Sühel Semerci, Geschäftsführer Beko Deutschland GmbH,<br />

und Ebru Gener, Vertriebsleiterin Küchen- und Möbelfachhandel, haben für den Küchen-<br />

und Möbelfachhandel ein eigenes Team mit nun 10 Gebietsmanagern zusammengestellt.<br />

Im Portfolio sind die Marken Beko und Grundig.<br />

Foto: Biermann<br />

V 222S die beliebteste Side-by-Side-Kühl-/<br />

Gefrierkombination Deutschlands. Bei den<br />

Geschirrspülern liegt der Beko DSN 6634<br />

FX auf Rang zwei, so die Aussage.<br />

Auf der IFA präsentierte Beko sein Programm<br />

auf 2606 Quadratmetern Fläche.<br />

Das war doppelt so viel wie im Jahr zuvor.<br />

Inhaltlich dominierten ausgewählte<br />

Leitthemen wie z. B. „Inspired by nature“<br />

sowie smarte, ressourcenschonende<br />

und benutzerfreundliche Haushaltsgeräte,<br />

die <strong>das</strong> Leben im Alltag erleichtern sollen.<br />

Zu den Highlights zählten dabei eine<br />

<strong>neue</strong> Side-by-Side-Kühl/Gefrierkombination<br />

mit der höchsten Energieeffizienzklasse<br />

A+++. Die <strong>neue</strong> NeoFrost-Technologie<br />

vereint die NoFrost-Technologie und die<br />

Umluftkühlung mit zwei separaten Kühlkreisläufen.<br />

Ein weiteres Highlight im<br />

Segment der Kühl-/Gefriergeräte <strong>ist</strong> die<br />

Everfresh+ Schublade, die Obst und Gemüse<br />

bis zu 30 Tage knackig hält. Ausgewählte<br />

Beko Geschirrspüler glänzten zudem<br />

mit der Auto GlassShield-Technologie, die<br />

die Lebensdauer von Glaswaren „um <strong>das</strong><br />

Zwanzigfache erhöht“, so Beko. Gemeinsam<br />

mit der Designerin Patricia Urquiola<br />

entwickelte „CAST“-Kücheneinbaugeräte<br />

rundeten die Neuheitenshow ab.<br />

Ebenfalls präsent war Beko in diesem<br />

Jahr im Rahmen der Küchenmeile A30 auf<br />

Gut Böckel. Dort wurden zusätzlich die<br />

aktuellen Grundig-Einbaugeräte in den<br />

Mittelpunkt gerückt.<br />

www.beko-hausgeraete.de<br />

60 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Bauknecht neu erleben<br />

Erst die IFA-Premiere, dann die<br />

Einweihung eigener Räume auf Gut<br />

Böckel. Die Botschaft von Bauknecht<br />

lässt wenig Raum für Interpretationen<br />

und lautet prägnant: „Lieber<br />

Fachhandel, wir wollen uns wieder<br />

als zuverlässiger Partner empfehlen,<br />

denn wir haben tolle Produkte, eine<br />

zuverlässige Vertriebspolitik, ein exklusives<br />

Fachhandelsprogramm und<br />

eine starke Marke.“ Geschäftsführer<br />

Jens-Chr<strong>ist</strong>oph Bidlingmaier drückt<br />

dies etwas geschliffener aus. Und<br />

zwar so: Wir wollen den Fachhandel<br />

bitten, die Wahrnehmung für die<br />

Marke Bauknecht wieder objektiv zu<br />

schärfen.“<br />

Und dazu hatten die Experten<br />

aus den Elektro-, Küchen- und Möbelfachgeschäften<br />

reichlich Gelegenheit.<br />

Erst in Berlin, dann in Ostwestfalen.<br />

Auf Gut Böckel hat <strong>das</strong><br />

Unternehmen nun sogar eine Dauerausstellung<br />

eingerichtet. Die trägt<br />

den Titel „Bauknecht Akademie“ und<br />

<strong>ist</strong> laut Bidlingmaier auch ein Statement<br />

für den Wunsch nach Austausch<br />

mit seinen Partnern. Dafür<br />

hat Bauknecht eine nicht näher bezifferte<br />

Menge Geld in die Hand genommen<br />

und gleich am Eingang des<br />

Ritterguts ein wahres Schmuckkästchen<br />

geschaffen. 250 m 2 Fläche stehen<br />

nun zur Verfügung, davon werden<br />

160 m 2 im Erdgeschoss für die<br />

Produktschau genutzt. Das gesamte<br />

Obergeschoss steht für Schulungen<br />

und Events zur Verfügung. Ein weiteres<br />

Statement, diesmal für die Bereitschaft<br />

zum langfr<strong>ist</strong>ig angelegten<br />

Engagement: Der jüngst abgeschlossene<br />

Pachtvertrag läuft über 10 Jahre.<br />

Aktuelle Produktneuheiten ziehen<br />

sich durchs komplette Sortiment.<br />

Besonders wichtig <strong>ist</strong> Bauknecht der<br />

Induktionsbackofen. Dieser wurde<br />

zwar bereits vor gut zwei Jahren vorgestellt,<br />

doch noch immer handele es<br />

sich um eine Technik mit Alleinstellungsmerkmal.<br />

www.bauknecht.de<br />

Fotos: Biermann<br />

Raum für Neuheiten<br />

und Schulungen: Bauknecht<br />

empfängt seine Gäste gleich am Eingang<br />

zum Rittergut Böckel in Rödinghausen.<br />

Jens-<br />

Chr<strong>ist</strong>oph<br />

Bidlingmaier,<br />

Geschäftsführer<br />

Bauknecht:<br />

„Viele Händler<br />

wussten gar<br />

nicht, was wir<br />

alles haben.“<br />

Die <strong>neue</strong>n AirStream DownAir Koch- und Lüftungsstationen<br />

saugen Dämpfe und Gerüche dort ab wo sie entstehen.<br />

HANDELSVERTRETER<br />

gesucht!


Messe/Hausgeräte<br />

Gorenje+ im modernen Gewand<br />

Gorenjes Dauerausstellung 2014 im<br />

MAZ in Löhne steht ganz im Zeichen der<br />

<strong>neue</strong>n Generation von energieeffizienten<br />

Backöfen und Herden mit bis zu 75 l Innenraumvolumen,<br />

modernen Kochfeldern<br />

mit FlexInduktion oder Bridgefunktion<br />

sowie von Dunstabzugshauben in <strong>neue</strong>m<br />

Design. Neben den Highlights aus dem<br />

hochwertigen Gorenje Linienprogramm<br />

präsentiert der slowenische Hersteller<br />

den Relaunch seines speziell auf die Möbel-<br />

und Küchenspezial<strong>ist</strong>en zugeschnittenen<br />

Gorenje+ Sortiments.<br />

Die hochwertigen Gorenje+ Einbaugeräte<br />

in Edelstahl und Mattschwarz basieren<br />

auf einem nutzerfreundlichen und<br />

designorientierten Konzept. Alle <strong>neue</strong>n<br />

Modelle zum Backen verfügen über Anti-<br />

Fingerprint Beschichtung sowie einheitlich<br />

gestaltete Bedienblenden, die eine<br />

Edelstahl und vor allem Mattschwarz prägen <strong>das</strong> er<strong>neue</strong>rte Programm Gorenje+.<br />

vertikale oder horizontale Kombination<br />

aller Geräte, Standard- wie Kompaktformat,<br />

ermöglichen. Auch <strong>das</strong> Backofenzubehör<br />

<strong>ist</strong> standardisiert und somit durchgängig<br />

austauschbar. Daneben sind die<br />

Geräte mit der patentierten HomeMade-<br />

TM Technologie und der HomeChef Steuerung<br />

ausgestattet.<br />

Bei den Dampfgarern optimiert <strong>das</strong><br />

MultiSteam 360° Dampfzirkulationssystem<br />

den Garprozess der Speisen. Mikrowellen<br />

der <strong>neue</strong>n Generation sind mit energieeffizienter<br />

Inverter-Technologie für<br />

besonders gleichmäßige Hitzezufuhr ausgestattet.<br />

Das sensorgesteuerte Induktions-Kochfeld<br />

IQcook mit zum Patent<br />

angemeldeter IQ Sensor-Technologie ermöglicht<br />

die vollautomatische Kontrolle<br />

über den Kochprozess. Mittels erweiterbarer<br />

Kochzonen lässt sich die Kochfläche<br />

ausgewählter Gorenje+ Induktionskochfelder<br />

optimal an <strong>das</strong> jeweilige Kochgeschirr<br />

anpassen (FlexZone). PowerBoost<br />

sorgt für zusätzlichen Le<strong>ist</strong>ungsschub.<br />

Alle Gorenje+ Kühl-Gefrier-Kombinationen<br />

sind mit LED-Beleuchtung ausgestattet.<br />

Während die vollintegrierten Gorenje+<br />

Geschirrspüler sehr leise arbeiten<br />

und Platz für bis zu 17 Maßgedecke bieten,<br />

schaffen die <strong>neue</strong>n Gorenje+ Dunstabzugshauben<br />

mit dimmbarer LED-Beleuchtung,<br />

moderner P.A.S.-Filtertechnologie<br />

und PowerBoost eine besonders starke<br />

Abluftle<strong>ist</strong>ung.<br />

www.gorenje.de<br />

Foto: Gorenje<br />

Fährt aus der Decke, wenn er gebraucht wird : Deckenlüfter Eclisse.<br />

Foto: Falmec<br />

Ausfahrbarer Deckenlüfter<br />

„Die Ionisation <strong>ist</strong> sicher.“ Da im Markt immer wieder anderslautende<br />

Gerüchte gestreut werden, verwies Falmec-Vertriebsleiter<br />

Ahmet Haskic in seinen Messegesprächen unermüdlich<br />

auf <strong>das</strong> Zertifikat des TÜV-Süd. Die Organisation hatte<br />

im Frühjahr auf freiwilliger Initiative des Herstellers hin mehrere<br />

E.ion-Modell geprüft und für sicher befunden. „So können<br />

Verbraucher und Handelspartner darauf vertrauen, <strong>das</strong>s eine<br />

neutrale Prüfstelle die oben genannten Produkte in ganz besonderer<br />

Weise würdigt“, betonte Haskic. Auf der area30 präsentierte<br />

sich der Hersteller auf einem großzügigen Messestand.<br />

Neu sind unter anderem der ausfahrbare Decken lüf ter Eclisse.<br />

Das Modell benötigt eine Einbautiefe von nur 22,9 cm und <strong>ist</strong> flächenbündig<br />

in die Decke eingebaut. Bei laufendem Motor fährt<br />

der Haubenkörper um 89 mm heraus. Ebenfalls zu den Messe-<br />

Highlights zählte der Flachlüfter Move, der ebenso völlig unsichtbar<br />

bleibt, wenn er nicht gebraucht wird, sowie Induktionskochfelder<br />

mit integrierter Haubensteuerung. In Köln auf der<br />

LivingKitchen erweitert Falmec sein Angebot um Muldenlüftungen<br />

sowie um reine Luftreinigungsgeräte.<br />

www.falmec.de<br />

62 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Neue Form der Küchenkultur<br />

Silverline geht <strong>neue</strong> Wege in der Produktentwicklung und wird seine<br />

Innovationskraft in der Entwicklung und Fertigung von Dunstabzugshauben<br />

mit dem Projekt „Culture meets Innovation“ weiter ausbauen.<br />

Die Idee: eine Plattform für den interdisziplinären Austausch<br />

zwischen der Hausgeräteindustrie, den Küchenmöbelherstellern, dem<br />

Küchenfachhandel und kreativen Querdenkern und Künstlern zu<br />

schaffen. Das Ziel: in einen Dialog zu treten und gemeinsam eine <strong>neue</strong><br />

Form der Küchenkultur entstehen zu lassen. Im Rahmen des Kulturprogramms<br />

sollen Vordenker und Freige<strong>ist</strong>er zum interkulturellen<br />

Austausch ermutigt werden, um <strong>neue</strong> Impulse für die Produktentwicklung<br />

zu gewinnen. Dazu gehören die Förderung von Kreativen<br />

aus den Bereichen Kunst, Design, Musik und Literatur, die Zusammenarbeit<br />

mit Hochschulen und die Organisation von Workshops mit<br />

außergewöhnlichen Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Philosophie<br />

und Medien. Diskutiert wurden diese Ideen erstmals mit den Kunden<br />

auf der area30. Darüber hinaus hatte Silverline handfeste Neuigkeiten<br />

mitgebracht: 1. „Slide-Down Premium“, die Kopffreihaube, die gleichzeitig<br />

als Spritzschutz dient. 2. „To the Point Premium“ mit One-Touch-<br />

Bedienelektronik. 3. Kopffreihaube „Pop-Out Premium“. 4. „Lift-Up Isola<br />

Premium“: Inselhaube mit Liftfunktion.<br />

Foto: Silverline<br />

Slide-Down Premium: Die Schräghaube dient gleichzeitig als<br />

Spritzschutz.<br />

www.silverline24.de<br />

Foto: refsta<br />

Schwebende Planea. Per Fernbedienung lässt Dirk Brödel, Leitung<br />

Produkt Management bei Gutmann (Foto links), die Deckenhaube Planea<br />

gen Kochfeld schweben. Bei Nichtgebrauch entschwebt der Haubenkörper<br />

dem Blickfeld und verharrt flächenbündig mit dem Rahmen<br />

an der Zimmerdecke. Neben der direkten Kochfeldbeleuchtung<br />

<strong>ist</strong> auch eine indirekte Ambientebeleuchtung möglich. Die maximale<br />

Absenkung beträgt 85 cm. Neu im Gutmann-Programm <strong>ist</strong> zudem die<br />

Schräghaube Amplia in 90 cm Breite mit einer Doppel-Lüfterfunktion,<br />

die verhindern soll, <strong>das</strong>s Kondenswasser vom Glasschirm herabtropft.<br />

Die Sommer-Winter-Schaltung von Gutmann wurde jetzt um<br />

einen Temperatursensor im Mauerkasten ergänzt. Ab ca. 15 °C Außentemperatur<br />

wird automatisch umgeschaltet. Die manuelle Steuerung<br />

<strong>ist</strong> aber weiterhin möglich. www.gutmann-exklusiv.de<br />

Foto: Biermann<br />

Noch mehr Kopffreiheit. Da refsta ein exklusives Vertriebsrecht<br />

für Hauben mit plasmaNorm ® -Umluftfilter besitzt, stand<br />

diese Technik selbstverständlich erneut mit im Mittelpunkt der<br />

area30-Präsentation. Da <strong>das</strong> Plasma-Modul in seinen Maßen<br />

deutlich reduziert werden konnte, bieten sich nun sehr viel filigranere,<br />

sprich: flachere, Designlösungen an. Damit sei in Kürze<br />

zu rechnen, sagte Malte Stark. Parallel spielen auch bei refsta<br />

die sogenannten Kopffreihauben eine immer größere Rolle.<br />

Entsprechend wurde <strong>das</strong> aktuelle Sortiment um <strong>neue</strong> Modelle<br />

erweitert. Bevorzugt mit einer Vertikalfläche aus Glas. Zu<br />

den Produktneuheiten für <strong>2015</strong> zählt auch <strong>das</strong> Modell „Andro III<br />

Wand“ (Foto). Die Schräghaube <strong>ist</strong> mit zwei Filtern ausgestattet<br />

und in Schwarz oder Weiss erhältlich. www.refsta.de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 63


Messe/Hausgeräte<br />

Frische mit Konzept<br />

Der Fachhandel weiß vermutlich wovon die Rede <strong>ist</strong>, aber zu viele Endverbraucher sind immer noch<br />

ahnungslos, wenn es um den besonderen Nutzen einer Frischeschublade im Kühlgerät geht. Deshalb<br />

nutzte Liebherr die IFA und ging detailliert auf die Frischetechnologie ein. BioFresh <strong>ist</strong> für den<br />

Kältespezial<strong>ist</strong>en Frische mit Konzept.<br />

Moderne Kühl- und Gefriergeräte le<strong>ist</strong>en<br />

einen wichtigen Beitrag zur gesunden<br />

Ernährung. Um die wertvollen Vitamine<br />

und Nährstoffe in den Lebensmitteln zu<br />

erhalten, kann auch zu Hause die optimale<br />

Lagerbedingung geschaffen werden.<br />

Für die komfortable Nutzung im Alltag<br />

und längere Frische empfiehlt Liebherr<br />

die BioFresh-Technologie. Wichtigster Effekt:<br />

Lebensmittel werden, unterstützt<br />

durch eine präzise Elektronik, bei Temperaturen<br />

von knapp über 0 Grad gelagert.<br />

Wichtig für die superlange Haltbarkeit<br />

sind nicht nur die Frische der Lebensmittel,<br />

sondern auch die optimalen Klimabedingungen<br />

wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit.<br />

Fein reguliert<br />

Frisches Obst oder Saft, ein knackiger<br />

Salat oder eine leckere Gemüseportion<br />

<strong>ist</strong> auch für Berufstätige schnell zubereitet.<br />

Für die effiziente und bestmögliche<br />

Frischequalität der eingelagerten Lebensmittel<br />

sorgen die HydroSafes. Die Feuchtigkeitsregulierung<br />

ermöglicht die individuelle<br />

Einstellung der Luftfeuchtigkeit<br />

in den BioFresh-Fächern. Obst und Gemüse<br />

halten sich optimalerweise unverpackt<br />

im BioFresh HydroSafe. „Ist dieser gut gefüllt,<br />

herrscht ein taufrisches Klima mit<br />

einer Luftfeuchtigkeit bis zu maximal 90<br />

Prozent“, erläutert der Hersteller. Denn<br />

Obst und Gemüse hat natürlicherweise einen<br />

hohen Wassergehalt und den gelte es<br />

bei der Lagerung beizubehalten. Liebherr:<br />

„Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im HydroSafe<br />

bleibt die Feuchtigkeit in den Lebensmitteln<br />

– und die bleiben dadurch<br />

länger knackig und frisch.“<br />

DrySafes mit niedriger Luftfeuchtigkeit<br />

(trockene Umgebung) sind hingegen ideal<br />

zur Lagerung von Fleisch, Fisch und Milchprodukten.<br />

Eingelagerte Lebensmittel<br />

sollten luftdicht verpackt werden und können<br />

dadurch bei niedriger Luftfeuchtigkeit<br />

vor der Austrocknung geschützt werden.<br />

Für nahezu jeden Kundenwunsch, ob<br />

Stand- oder Einbaugerät, bietet Liebherr<br />

eine Lösung. Dass sich dabei Energieeffizienz<br />

und Frischekomfort nicht ausschließen<br />

müssen, zeigen die zahlreichen Modelle<br />

in der besten Energie-Effizienzklasse<br />

A+++, die auf der IFA gezeigt wurden.<br />

Blickfang BlackSteel<br />

Über gleich drei BioFresh-Schubladen<br />

verfügt eins der IFA-Highlights am Liebherr-Stand:<br />

der BlackSteel Side-by-Side.<br />

BlackSteel <strong>ist</strong> ein außergewöhnlicher<br />

schwarzer Edelstahl. Gepaart mit hochwertiger<br />

SmartSteel-Veredelung verleiht<br />

<strong>das</strong> Material der Side-by-Side-Kombination<br />

SBSbs 7263 Hightech-Design und zeitlose<br />

Eleganz. Die zusätzliche SmartSteel-<br />

Veredelung reduziere die Sichtbarkeit von<br />

Fingerabdrücken deutlich, betont <strong>das</strong> Unternehmen,<br />

sei besonders leicht zu reinigen<br />

und zudem wesentlich unempfindlicher<br />

gegen Kratzer. „Durch einen<br />

Ein Eyecatcher für die moderne Küche:<br />

BlackSteel Side-by-Side-Kombination<br />

SBSbs 7263 – ausgestattet unter anderem<br />

mit drei BioFresh-Safes für die punktgenaue<br />

Frischelagerung.<br />

besonderen Schliff erzeugt BlackSteel<br />

eine ansprechende und exklusive Optik<br />

und macht dieses Modelle zu einem echten<br />

Highlight in der Küche.“<br />

Die drei BioFresh-Safes sind auf Teleskopschienen<br />

gelagert und ausziehbar.<br />

Weitere Premium-Ausstattungsdetails:<br />

die hochwertige und variable Premium<br />

GlassLine mit 2 herausnehmbaren Vario-<br />

Boxen wird durch eine praktische Flaschenablage<br />

ergänzt; NoFrost-Gefrierteil<br />

mit IceMaker; präzise MagicEye-Steuerung<br />

mit dem Touch-Bedienkonzept.<br />

www.liebherr.com<br />

64 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Samsung bezog in Berlin eine eigene<br />

mehrstöckige Veranstaltungshalle<br />

direkt auf dem<br />

Messegelände neben<br />

dem Haupteingang:<br />

den CityCube.<br />

Klare Linien,<br />

schlichte Formen<br />

Foto: Biermann<br />

Immer mehr Technik, immer mehr Informationen<br />

– unser Leben wird täglich<br />

komplexer und nicht selten komplizierter.<br />

Daher bezieht Samsung sich bei seinen aktuellen<br />

Neuvorstellungen im Bereich Home<br />

Appliances auf ein geflügeltes Wort aus<br />

dem Jahr 1855: „Less is more“, von dem englischen<br />

Dichter Robert Browning. Ob Kühlschrank,<br />

Staubsauger oder Waschmaschine<br />

– weniger <strong>ist</strong> mehr: „Klare Linien und<br />

schlichte Formen stehen für hochwertige<br />

Ingenieurskunst und schlichte Eleganz“, betont<br />

der Hersteller. Das zeitlose Design des<br />

<strong>neue</strong>n Produktportfolios konzentriere sich<br />

daher auf <strong>das</strong> Wesentliche und unterstreiche<br />

so die intuitive Bedienung der Geräte.<br />

Auf einen Auftritt zur Küchenmeile verzichtete<br />

Samsung in diesem Jahr, trumpfte<br />

aber auf der IFA in Berlin groß auf. Fast <strong>das</strong><br />

gesamte Messegelände, so schien es, war in<br />

Samsung-Blau geflaggt. Mit einer eigenen<br />

Messehalle wollte sich der Technologiekonzern<br />

nicht begnügen und bezog stattdessen<br />

den neu errichteten CityCube – eine mehrstöckige<br />

Veranstaltungshalle gleich neben<br />

dem Haupteingang Süd. Wer die Akkreditierungsprozedur<br />

überwunden hatte, auf<br />

den warteten die bunten medialen Welten<br />

der vernetzten Unterhaltungselektronik<br />

und der Telekommunikation. Hausgeräte<br />

spielen bei Samsung im Vergleich naturgemäß<br />

eine eher untergeordnete Rolle, kamen<br />

aber dennoch zu ihrem Recht. Schließlich<br />

hat <strong>das</strong> Unternehmen sein Geschäft mit<br />

<strong>Weiß</strong>er Ware für Waschkeller und Küche zuletzt<br />

stark forciert und tüchtig in den Aufbau<br />

einer immer le<strong>ist</strong>ungsfähigeren Vertriebsorganisation<br />

investiert.<br />

Wohnen <strong>ist</strong> ein elementarer Bestandteil<br />

unseres Lebens – und die Einrichtung<br />

des Zuhauses Ausdruck der Persönlichkeit.<br />

„Warum sollte die kreative und ästhetische<br />

Gestaltung des wichtigsten Ortes auf der<br />

Welt beim Wäschewaschen oder in einem<br />

so zentralen Ort unseres Alltags wie der<br />

Küche aufhören?“, fragte <strong>das</strong> Unternehmen.<br />

Rein rhetorisch, versteht sich. Denn gerade<br />

Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und<br />

Kühlschrank spielten eine große Rolle im<br />

Alltag. Waschmaschinen zum Beispiel stehen<br />

– wenn nicht im Waschkeller – im Badezimmer<br />

oder in der Küche – passen optisch<br />

jedoch leider nur selten zum Ambiente.<br />

Mit der <strong>neue</strong>n Samsung WW9000 Crystal<br />

Blue habe man <strong>das</strong> geändert: Die Crystal<br />

Blue bietet ein klares, elegantes Design. Das<br />

große Bullauge, <strong>das</strong> als Tür fungiert, erinnert<br />

nicht nur an ein kr<strong>ist</strong>allblaues, klares<br />

Meer und assoziiert frische Seeluft.<br />

In einem ähnlichen Prozess wurde der<br />

Samsung Food ShowCase Kühlschrank mit<br />

der Idee entwickelt, die Aufbewahrung frischer<br />

Lebensmittel einfach und komfortabel<br />

sowie gleichzeitig so energieeffizient<br />

wie möglich zu gestalten. Dank des innovativen<br />

Designs mit der Aufteilung in Inner-<br />

Case und OuterCase können Nutzer Dinge,<br />

die häufig benötigt werden, schnell und einfach<br />

entnehmen. Der große Innenraum des<br />

Food ShowCase bleibt dabei durch eine Zwischentür<br />

verschlossen, so<strong>das</strong>s die Temperatur<br />

stabil bleibt. Dazu trägt auch die hochwertige<br />

Edelstahltür dabei, die die Kälte im<br />

Inneren konserviert.<br />

www.samsung.com/de.<br />

Foto: Samsung<br />

Kühlen mit der Zwischentür:<br />

Samsung Food ShowCase.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 65


Küchenmarkt Österreich<br />

<strong>Weiß</strong> <strong>ist</strong> immer<br />

noch die dominierende<br />

Farbe.<br />

Alles <strong>ist</strong> möglich<br />

Unter diesem Titel kann man die Trends für die nächste Zeit zusammenfassen.<br />

Glatte oder strukturierte Oberflächen, Vollholz oder Lack, die Küche in den Wohnraum<br />

integriert oder doch als eigenständiges Zimmer – derzeit scheint sich keine<br />

eindeutige Linie abzuzeichnen. Gut so, denn so <strong>ist</strong> für jede Idee <strong>das</strong> richtige Produkt<br />

auf dem Markt.<br />

Wohnlichkeit und Funktionalität,<br />

<strong>das</strong> sind die Schwerpunkte,<br />

die TEAM 7 für <strong>das</strong> nächste Jahr<br />

setzt. Es geht hier um <strong>das</strong> Gesamtkonzept<br />

Küche, um die Küche als<br />

Lebensraum, in dem man sich<br />

wie in einem Wohnzimmer wohlfühlen<br />

soll – <strong>das</strong> reicht vom Licht<br />

bis zur Ladeneinteilung. Offene,<br />

frei gestaltbare Küchen, die sich<br />

dank unterschiedlicher Holzarten<br />

harmonisch in den Wohnbereich<br />

einbinden, sind für <strong>das</strong> Unternehmen<br />

der Schwerpunkt. Naturgeölte<br />

Holz oberflächen sprechen<br />

die Sinne an, können die Feuchtigkeit<br />

der Raumluft ausgleichen<br />

und sogar antibakteriell wirken.<br />

Ursprüngliche, ausdrucksstarke<br />

Hölzer sind stark im Kommen. Als<br />

besonderes Highlight für die technischen<br />

Neuerungen darf sicher<br />

die höhenverstellbare Arbeitsplatte<br />

gelten. Sie ermöglicht allen Mitgliedern<br />

eines Haushaltes ein ergonomisches<br />

Arbeiten.<br />

Ton-in-Ton Konzepte für Frontfarbe,<br />

Arbeitsplatte und Griffmulden<br />

werden bei ewe immer<br />

beliebter. Strukturoberflächen<br />

werden als Gegenpol zu den<br />

glatten und glänzenden Oberflächen<br />

als klarer Trend erkennbar.<br />

Die beschichteten Colorfronten in<br />

Lederoptik sind mit einem speziellen<br />

Lack vorlackiert, der die<br />

spezielle Optik ermöglicht. Eine<br />

mit dem Lack vermengte Mattierungspaste<br />

bewirkt ein – beim<br />

manuellen Aufbringen des Lacks<br />

– entstehndes Reißen, <strong>das</strong> die charakter<strong>ist</strong>ische<br />

und unverwechselbare<br />

Lederoptik und -haptik ergibt.<br />

Technisch gesehen kann ewe<br />

mit einem Soundmodul sowie dem<br />

perfekten Genuss für Kaffeeliebhaber<br />

aufwarten.<br />

Offene Küchen mit einer Vielzahl<br />

von Gestaltungsmöglichkeiten<br />

sieht Warendorf als Zukunft der<br />

Küche. Dabei spielen Arbeitsplattenlösungen<br />

mit Naturstein und<br />

spannende Regallösungen eine<br />

Hauptrolle. Unterschiedliche Sitzplatzgestaltungen<br />

sorgen für ein<br />

Miteinander in der Küche und machen<br />

sie als <strong>das</strong> Herz des Hauses<br />

erlebbar. Ab <strong>2015</strong> wird der Hersteller<br />

auch dem Trend zur grifflosen<br />

Küche folgen und sein Portfolio<br />

in diesem Bereich entscheidend<br />

erweitern. Neben Farb- und Materialkombinationen<br />

und Kunst-<br />

66 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Die Küche wird immer mehr zum Lebensraum. Die Loft-Küche mit Nussbaum-Fronten<br />

bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten.<br />

Offene Raumplanung ermöglicht einen großen Spielraum<br />

bei der Gestaltung.<br />

Struktur-Ober flächen<br />

mit der Optik und<br />

Haptik von Leder bilden<br />

einen Gegenpol zu<br />

glatten und glänzenden<br />

Fronten.<br />

Impressum<br />

Special Österreich<br />

Echtlack kombiniert mit warmen Holzdekoren stehen im Vordergrund.<br />

stoffoberflächen mit Struktur setzt<br />

Warendorf auch auf Aluminium in<br />

der Farbe Titan.<br />

Sowohl Haka als auch DAN sehen<br />

weiterhin <strong>Weiß</strong> als dominierende<br />

Farbe – vor allem in Kombination<br />

mit verschiedenen Holzdekoren.<br />

DAN setzt auf eine Ausweitung des<br />

Anteils von Großraumkorpen. Für<br />

Anfang <strong>2015</strong> wurden hier einige<br />

Neuheiten angekündigt. Haka wird<br />

sich vor allem auf grifflose Fronten<br />

konzentrieren. Elektrische Türöffner<br />

werden dabei eine immer größere<br />

Rolle spielen. Das Thema Licht<br />

bekommt durch den Einsatz der<br />

LED-Technik beinahe einen <strong>neue</strong>n<br />

Stellenwert – hier wurden ebenfalls<br />

Neuentwicklungen angekündigt.<br />

Magazin für alle, die Küchen planen und produzieren,<br />

kaufen und verkaufen.<br />

www.kuechenplaner-magazin.de · www.strobel-verlag.de<br />

Herausgeber und Verleger<br />

Haustechnik-Fachverlag GmbH, Wolfganggasse 45-47,<br />

A-1120 Wien.<br />

Chefredakteurin<br />

Mag. Johanna Mitterbauer,<br />

Telefon: +43 17261 697-15, Telefax: +43 17261 697-59,<br />

E-Mail: johanna.mitterbauer@ikz-haustechnik.at<br />

Redakteurin<br />

Mag. Nicole Landsmann<br />

Telefon: +43 17261 697-20, Telefax: +43 17261 697-59,<br />

E-Mail: nicole.landsmann@ikz-haustechnik.at<br />

Redaktionsadresse<br />

Engerthstraße 257/4/40, A-1020 Wien<br />

Offenlegung<br />

gem. § 25 MedienG siehe http://www.ikz-haustechnik.at<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 67


Küchenmarkt Österreich<br />

Online oder Franchise –<br />

<strong>neue</strong> Vertriebsherausforderungen<br />

Der Online-Handel macht vor keiner Branche Halt. Auch im Küchenbereich gibt es immer mehr<br />

Anbieter, die die Kunden ins Internet locken. Gleichzeitig werden auch in Österreich Franchise-<br />

Konzepte für den Küchenvertrieb immer weiter ausgebaut. Beide Schienen stellen sowohl für<br />

Hersteller als auch für den Verkauf große Herausforderungen dar.<br />

Das sehen erwartungegemäß<br />

auch die Hersteller so. „Es gibt für<br />

alles einen Markt und eine Zielgruppe.<br />

Der Vorteil beim Online-<br />

Handel <strong>ist</strong> sicher die Markentreue,<br />

die einen sauberen Auftritt ermöglicht“,<br />

so Gerhard Hackl, Geschäftsführer<br />

von HAKA. Es <strong>ist</strong><br />

ganz sicher so, <strong>das</strong>s sich alle Hersteller<br />

diesem Thema stellen müssen.<br />

Am E-Commerce führt kein<br />

Weg vorbei. „Eine der größten Herausforderungen<br />

dabei <strong>ist</strong> sicher<br />

die Austauschbarkeit sowie die<br />

Vergleichbarkeit der Produkte.<br />

Kundenservice als Differenzierungsmerkmal<br />

wird daher immer<br />

weiter in den Vordergrund treten“,<br />

<strong>ist</strong> Gerhard Schwarzlmüller, Marketingleiter<br />

von ewe, überzeugt.<br />

„Da <strong>das</strong> Internet die Plattform<br />

für einen fast perfekten Markt bietet,<br />

mit unendlicher Reaktionsgeschwindigkeit<br />

und fast vollständiger<br />

Transparenz, <strong>ist</strong> aus meiner<br />

persönlichen Sicht die Online-Entwicklung<br />

eine logische, aber deshalb<br />

keine schlechte“, so DI Steffen<br />

Nagel, Leitung Projektgeschäft bei<br />

Warendorf. Diese Entwicklungen<br />

veranlassen aber auch den Fachhandel,<br />

nicht nur die eigenen Stärken<br />

genau zu überprüfen, sondern sich<br />

auch wieder auf diese zu besinnen.<br />

Der Online-Handel kann natürlich<br />

dazu genutzt werden, einen deutlich<br />

größeren Markt zu erschließen<br />

und so <strong>neue</strong> Vermarktungschancen<br />

zu finden. Die Frage, die sich dabei<br />

allerdings stellt, <strong>ist</strong>: Ist bei der<br />

Kaufentscheidung wirklich nur der<br />

Preis ausschlaggebend, oder haben<br />

qaulifizierte persönliche Beratung,<br />

Lieferung und Einbau keinen Stellenwert<br />

mehr? „Ganz im Gegenteil.<br />

Ein auf die Bedürfnisse des Käufers<br />

zugeschnittenes Produkt- und<br />

Le<strong>ist</strong>ungsportfolio macht <strong>das</strong> Angebot<br />

im stationären Handel mehr<br />

als wettbewerbsfähig“, <strong>ist</strong> Nagel<br />

überzeugt. Es muss nur für den<br />

Kunden erlebbar sein. Andernfalls<br />

läuft der Handel Gefahr, zu einer<br />

Art Verteilerstelle für Waren ohne<br />

68 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Indivduelle Küchenplanung <strong>ist</strong> am besten beim Fachhandel aufgehoben.<br />

Der Markt stellt sich der<br />

Heraus forderung mit Qualität<br />

und Individualität.<br />

Mehrwert zu verkommen. Wer allerdings<br />

einmal Reklamationen mit einem im Internet<br />

erworbenen Elektrogroßgerät erlebt hat, der<br />

kann sich zwar an die Strapazen beim Umtausch<br />

erinnern, aber wahrscheinlich nicht<br />

mehr an die Preisersparnis. „Ich bin der Meinung,<br />

<strong>das</strong>s wir in einer Branche arbeiten, in<br />

der <strong>das</strong> personenbezogene Verkaufsprinzip<br />

fast nicht ersetzbar <strong>ist</strong>. Jeder Kunde, der den<br />

Anspruch hat, seine Küche so individuelle<br />

wie seine Persönlichkeit zu planen, benötigt<br />

kompetente Unterstützung durch den erfahrenen<br />

Fachhandel“, so Nagel.<br />

Ähnlich sieht man diese Herausforderung<br />

bei TEAM 7. „Im hochwertigen Küchenbereich,<br />

in dem wir uns bewegen, wo es um Emotionen<br />

und Vertrauen geht und ein Zusammenspiel<br />

verschiedener Gewerke stattfindet, spielt der<br />

Online-Handel noch keine große Rolle“, meint<br />

Uwe Steinhorst, Key Accounter bei TEAM 7.<br />

Es steht bei einer solchen Küchenplanung eindeutig<br />

die persönliche Beratung und individuelle<br />

Planung im Vordergrund. Gerade bei<br />

den auftragsbezogen gefertigten Küchen nach<br />

Maß <strong>ist</strong> dies unverzichtbar. „Die geplante<br />

Küche wird immer der Fachhändler im persönlichen<br />

Gespräch mit dem Konsumenten<br />

verkaufen“, <strong>ist</strong> auch Georg Rieder, Geschäftsführer<br />

von DAN, überzeugt.<br />

Bietet Franchise <strong>neue</strong> Möglichkeiten?<br />

Bei dieser Frage scheiden sich naturgemäß<br />

die Ge<strong>ist</strong>er. Die me<strong>ist</strong>en Hersteller pflegen<br />

langjährige Partnerschaften mit ausgewählten<br />

Händlern. „Jedes Unternehmen muss im<br />

Markt seine Nische finden. Wir glauben an<br />

unsere 3-Marken-Politik und gehen auch in<br />

Zukunft in Richtung strategische Ausrichtung<br />

und verstärkte Markendifferenzierung.<br />

Diese Orientierung und den Fokus der Marken<br />

in den Vordergrund zu stellen, hat sich<br />

zum Endkonsumenten hin in der Vergangenheit<br />

für uns bestens bewährt“, so Schwarzlmüller.<br />

TEAM 7 hat ebenfalls sepzielle Partner<br />

für die Zusammenarbeit, „denn in keinem<br />

Marktsegement <strong>ist</strong> der Kunde so auf persönliche<br />

Beratung angewiesen wie in der Küche.<br />

Hier braucht es einfach einen kreativen<br />

Planer, der sich Zeit nimmt und die Wünsche<br />

seiner Kunden individuell umsetzt“, <strong>ist</strong><br />

Steinhorst überzeugt.<br />

Franchise kann ein gutes Konzept sein,<br />

wenn ein Unternehmen aufgrund der Marktsituation<br />

auch im Preiseinstiegssegment<br />

Kunden gewinnen möchte. Dabei kann ein<br />

vorgedachtes Franchise-Konzept für eine<br />

schnelle Marktdurchdringung durchaus vorteilhaft<br />

sein. „Wenn man sich diesen <strong>neue</strong>n<br />

Bereich erschließen will, ohne den eigenen<br />

Laden zu gefähren bzw. an Glaubwürdigkeit<br />

zu verlieren, <strong>ist</strong> Franchise oder die Anlehnung<br />

an Verbände sicher eine gute Chance“,<br />

so Nagel.<br />

Günter<br />

Schwarzlmüller,<br />

Marketingleiter<br />

ewe Küchen.<br />

DI Steffen<br />

Nagel, Leiter<br />

Projektgeschäft<br />

Warendorf.<br />

Uwe<br />

Steinhorst,<br />

Key Accounter<br />

TEAM 7.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 69


Küchenmarkt Österreich<br />

Keramik <strong>ist</strong> ein<br />

faszinierendes<br />

Material für den<br />

Einsatz in der<br />

eleganten Küche.<br />

Neuer Blickfang im<br />

Küchenhandel<br />

Das geheimnisvolle Farbenspiel des Meeres und<br />

der Mythos des griechischen Inselreiches standen<br />

Pate für „Atlantis“. Der <strong>neue</strong>ste Star unter den<br />

Küchenoberflächen von Strasser Steine wird Anfang<br />

<strong>2015</strong> zum Blickfang im Möbelhandel werden.<br />

„Stark und wild strukturiert und<br />

zugleich sanft und harmonisch in<br />

den Farbnuancen des Meeres“, so<br />

beschreibt Johannes Artmayr, Geschäftsführer<br />

von Strasser Steine,<br />

die jüngste Eroberung des Unternehmens<br />

im Bereich der Küchenarbeitsplatten.<br />

Atlantis wurde auf<br />

der heurigen „Küchentrends“ in<br />

München erstmals dem Möbelhandel<br />

präsentiert und fand hohe Zustimmung.<br />

Die trendigen Farben<br />

bei Küchen möbeln – von <strong>Weiß</strong> bis<br />

Creme und Taupe – schmeicheln<br />

70 KÜCHENPLANER


dem attraktiven Stein. Auch Akzente<br />

aus Holz – Nuss, oder Eiche –<br />

ergänzen den natürlichen Look der<br />

<strong>neue</strong>n Steinoberfläche „ Atlantis“<br />

ideal.<br />

Sanft wie Leder, robust wie<br />

Granit<br />

Noch stärker als im vergangenen<br />

Herbst setzt der Küchenhandel<br />

auf Leather Look von Strasser.<br />

Mit dem einzigartigen Oberflächen-Design<br />

liefert der Marktführer<br />

ein besonderes Highlight im<br />

Küchenmöbel-Programm. Eine Arbeitsplatte<br />

im warmen Tundra-<br />

Braun mit Leather-Look-Oberfläche<br />

wird zum exklusiven Erlebnis in<br />

der Küche. Der sanft-matte Leather<br />

Look zähmt den robusten Naturstein,<br />

der jeder Herausforderung in<br />

der Küche gewachsen <strong>ist</strong> – hitzebeständig,<br />

strapazierfähig und absolut<br />

pflegeleicht.<br />

Keramik <strong>ist</strong> stark im Kommen<br />

Ein Thema, <strong>das</strong> im Küchenmöbelbereich<br />

stark an Aufmerksamkeit<br />

gewinnt, <strong>ist</strong> Keramik. Viel<br />

Know-how steckt in diesem, aus<br />

Naturkomponenten geformten Material.<br />

Das Ergebnis <strong>ist</strong> schlichtweg<br />

faszinierend. Wenige Millimeter<br />

dünn und in nahezu jeder beliebigen<br />

Flächengröße wird Keramik<br />

bei Strasser Steine für besonders<br />

elegante Küchenmöbel geordert.<br />

Die schlanke Struktur bildet einen<br />

reizvollen Kontrast zur Robustheit<br />

der Strasser-Keramik. Die computergesteuerte<br />

Schneide- und Frästechnik<br />

mit Spezialwerkzeugen im<br />

oberösterreichischen Werk des Natursteinerzeugers<br />

Strasser bringt<br />

<strong>das</strong> Material in allen gewünschten<br />

Formen zur Geltung. Die dadurch<br />

mögliche Innovation im Küchenbereich<br />

sind fugenlose, großflächige<br />

Keramik-Kochinseln.<br />

Warmes Tundra-<br />

Braun macht den<br />

Leather Look zum<br />

echten Hingucker<br />

in der Küche.<br />

KÜCHENPLANER 71


Küchenmarkt Österreich<br />

Miele und Riedel – drei Jahre<br />

strategische Partnerschaft<br />

Riedel Glas – eine Weltmarke seit mehr<br />

als 250 Jahren – hat mit seinen Trinkgläsern<br />

für höchs ten Weingenuss den Markt<br />

revolutioniert. Das Unternehmen startete<br />

2011 eine strategische Partnerschaft<br />

mit dem Hausgerätehersteller Miele und<br />

unterstützt seither die Marketingaktivitäten<br />

mit dem Slogan „Riedel empfiehlt<br />

Miele“. Ausführliche Untersuchungen haben<br />

gezeigt, <strong>das</strong>s Miele-Geschirrspüler<br />

die Brillanz der in Österreich und Bayern<br />

hergestellten Stielgläser für lange Zeit bewahren.<br />

Im Gegenzug empfiehlt Miele in<br />

seiner Markenkommunikation und seinen<br />

Werbematerialien Riedel als die bevorzugte<br />

Glas-Marke.<br />

Maximilian J. Riedel und Mag. Martin<br />

Melzer blicken auf drei erfolgreiche Jahre<br />

der Partnerschaft zurück.<br />

Besondere Dekanter sind ebenfalls eine<br />

Spezialität des öster reichischen Glasherstellers.<br />

Mit dem <strong>neue</strong>n Miele Kühlschrank bekommen<br />

nicht nur die Weine, sondern auch<br />

die Gläser die perfekte Temperatur.<br />

Maximilian J. Riedel, 11. Generation im<br />

Familienunternehmen und CEO der Tiroler<br />

Glashütte: „Die edlen Gläser von Riedel<br />

aber auch die Dekanter müssen regelmäßig,<br />

sicher und effizient gespült werden,<br />

damit Qualität und Aussehen auf möglichst<br />

lange Zeit garantiert werden können.“<br />

Unabhängige Labortests haben<br />

ergeben, <strong>das</strong>s Riedel-Produkte eine „Lebensdauer“<br />

von etwa 1500 Spülgängen<br />

haben, wenn sie sachgemäß in einem<br />

Miele-Geschirrspüler gereinigt werden.<br />

Das entspricht stat<strong>ist</strong>isch der durchschnittlichen<br />

Anzahl von Spülgängen<br />

in einem Zeitraum von 20 Jahren. Schonende<br />

und gründliche Reinigung stehen<br />

bei Miele seit jeher im Mittelpunkt. Dies<br />

zeigt sich auch bei der patentierten Perfect<br />

GlassCare-Funktion, bei der die Maschine<br />

automatisch für die optimale Wasserhärte<br />

des Spülwassers und dadurch<br />

für eine äußerst schonende Reinigung<br />

von Gläsern sorgt. Darüber hinaus gewährle<strong>ist</strong>en<br />

die patentierte Miele 3D Besteckschublade<br />

und <strong>das</strong> <strong>neue</strong> Design der<br />

Körbe der Generation G 6000, <strong>das</strong>s Stielgläser<br />

im oberen wie im unteren Korb sicher<br />

platziert werden können. „Die hochentwickelten<br />

Geschirrspüler von Miele<br />

liefern herausragende Ergebnisse und es<br />

wurde nachgewiesen, <strong>das</strong>s sie die für die<br />

Pflege der hochwertigen Riedel-Produkte<br />

erforderlichen Standards übersteigen“, ergänzt<br />

Mag. Martin Melzer, Geschäftsführer<br />

von Miele Österreich.<br />

Beide Unternehmen bestätigen die natürlichen<br />

Synergien in den Kernmärkten<br />

und die Möglichkeit, die Führungsposition<br />

der Marken in ihrem jeweiligen<br />

Feld durch gemeinsame internationale<br />

Marketing-Aktivitäten, Public Relations,<br />

Social Media und eine Verkaufspartnerschaft<br />

zu stärken. Dr. Markus<br />

Miele, Geschäftsführender Gesellschafter<br />

der Miele & Cie. KG, der Urenkel des<br />

Mitbegründers Carl Miele, bekräftigt<br />

auch von seiner Seite <strong>das</strong> Vertrauen, <strong>das</strong><br />

Riedel in die Partnerschaft setzt: „ Miele<br />

entwickelt seit über 114 Jahren die weltbesten<br />

Geräte. Unsere Geschirrspüler<br />

haben sich als Maßstab für die Branche<br />

etabliert. Wir freuen uns über die strategische<br />

Partnerschaft mit einem Unternehmen,<br />

<strong>das</strong> dieselbe Perfektion bei<br />

seinen Gläsern anstrebt wie wir bei unseren<br />

Geräten. Die Bestätigung, <strong>das</strong>s<br />

Miele-Geschirrspüler die Brillanz von<br />

Riedel Gläsern für viele Jahre erhalten,<br />

<strong>ist</strong> eine Auszeichnung.“<br />

Die Allianz der beiden Marken wird<br />

seit 2011 in den jeweiligen Unternehmenszentralen,<br />

auf nationalen und regionalen<br />

Webseiten, in Ausstellungsräumen, bei<br />

Weinverkostungen und Werbeaktionen<br />

umgesetzt.<br />

„Hochwertiger Genuss – <strong>das</strong> verbindet<br />

<strong>das</strong> österreichische Familienunternehmen<br />

Riedel und <strong>das</strong> deutsche Familienunternehmen<br />

Miele. Während Miele perfekte<br />

Lösungen für hochwertige Küchen<br />

und Kücheneinbaugeräte – vom Einbaubackofen<br />

mit Klimagaren und Combi-<br />

Dampfgarer über den Geschirrspüler bis<br />

hin zu Weinlager- und Weintemperierschränken<br />

– anbietet, sorgt Riedel mit<br />

rebsortenspezifischen Weingläsern für<br />

unübertroffenen Weingenuss. Beide Marken<br />

sorgen gemeinsam bei ihren Kunden<br />

für Genusserlebnisse der Extraklasse“, so<br />

Melzer abschließend.<br />

72 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Österreichs Küchen-Check<br />

Im Rahmen einer aktuellen Studie hat <strong>das</strong> Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut<br />

Marketagent.com die Küchenmarken in Österreich unter die Lupe genommen. 1556 Personen der<br />

Alpenrepublik zwischen 18 und 69 Jahren wurden rund um ihre Einstellungen und Wahrnehmung<br />

zu den bekanntesten Küchenmarken befragt.<br />

Marketagent.com hat im Rahmen der aktuellen<br />

Studie rund 1500 Personen zwischen<br />

18 und 69 Jahren zum Thema Küchen befragt.<br />

Über 15 Küchenmarken in Österreich wurden<br />

hinsichtlich der Wahrnehmung anhand definierter<br />

Imagewerte untersucht und deren Bekanntheit<br />

überprüft. Zusätzlich wurden die<br />

aktuelle Küchensituation, <strong>das</strong> Informationsverhalten<br />

und der Kaufeinfluss bei den Küchen<br />

eruiert. Durch den aktuellen Marketagent.com<br />

„Küchen-Check“ kamen interessante Informationen<br />

zum Vorschein.<br />

Die Küchen von „Dan“ (gestützte Bekanntheit:<br />

82,6 %) und „IKEA“ (82,2 %) weisen den<br />

größten Bekanntheitsgrad auf. Als traditionsreichste<br />

Küchenmarke wird „regina“ (Top-<br />

Box-Wert „sehr traditionsreich“: 45,4 %) wahrgenommen,<br />

während die Marke „bulthaup“<br />

(Top-Box-Wert „sehr kompetent“: 52,4 %) bei der<br />

Kompetenz an erster Stelle steht. Die Küchenmarken<br />

„TEAM 7“ (Top-Box-Wert „sehr gutes<br />

Image“: 55,3 %) und „DAN“ (54,9 %) genießen<br />

die besten Imagewerte. Die sympathischsten<br />

Küchenmarken der Befragten sind ebenso<br />

„TEAM 7“ (Top-Box-Wert „sehr sympathisch“:<br />

40,8 %) und „DAN“ (40,0 %).<br />

Für die kommenden 3 Jahre planen laut<br />

der vorliegenden Konsumentenbefragung von<br />

Marketagent.com in etwa 20,9 % der befragten<br />

Öster reicher die Anschaffung einer <strong>neue</strong>n<br />

Küche und weitere 8,7 % zumindest die Erweiterung<br />

ihrer derzeitigen Küche. Die Spannweite<br />

bei den Preisvorstellungen <strong>ist</strong> dabei sehr weitläufig.<br />

Beim Kauf achten die Küchenaffinen vor<br />

allem auf die Qualität (Top-Box-Wert „sehr<br />

großen Einfluss“: 62,6 %), die Funktionalität<br />

bzw. Praktikabilität (58,4 %), sowie auf die<br />

Langlebigkeit (58,3 %) der Küchen. Auch der<br />

Preis (57,0 %) <strong>ist</strong> entscheidend dafür, in welcher<br />

Küche die Österreicher am liebsten kochen.<br />

Der Stauraum (53,9 %) und die Bedienbarkeit<br />

(52,5 %) spielen ebenso eine wichtige Rolle<br />

beim Küchenkauf. Das Vorhandensein energieeffizienter<br />

Geräte (50,0 %) und die gesamte<br />

Ausstattung der Küche (49,4 %) stellen durchaus<br />

weitere Anreize dar.<br />

Für Frau und Herrn Österreicher scheint die<br />

Küche an sich einen klassischen Stellenwert zu<br />

haben. 79,0 % der Befragten empfinden eine Küche<br />

als Ort zum Kochen. Der Löffel wird überwiegend<br />

(60,3 %) täglich geschwungen.<br />

Bekanntheitsgrad<br />

der österreichischen<br />

Küchen marken.<br />

Planung einer<br />

<strong>neue</strong>n Küche<br />

oder Küchen-<br />

Erweiterung.<br />

Die größten<br />

Einflussfaktoren<br />

beim Kauf<br />

einer <strong>neue</strong>n<br />

Küche.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 73


Küchenmarkt Österreich<br />

Franke-Showroom in Wien<br />

Hell und freundlich präsentieren sich der <strong>neue</strong> Franke-Showroom<br />

und die Produkte aus dem Bereich der Küchentechnik in<br />

Wien. Der neu bezogene Ausstellungsraum im „Zentrum Vienna<br />

23“, in der Vorarlberger Allee 28, zeigt hochwertige Spülen, Armaturen,<br />

Abfalltrennsysteme und Dunstabzugshauben des<br />

Schweizer Herstellers Franke.<br />

Auf rund 120 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird alles<br />

rund um <strong>das</strong> moderne Spülzentrum, visuell und in funktioneller<br />

Hinsicht, in <strong>das</strong> rechte Licht gerückt. Ob Franke-<br />

Küchenspülen aus Edelstahl oder farbigem Fragranit: Der<br />

Besucher findet seinen Favoriten und dazu die perfekte Armatur<br />

sowie Sonderzubehör, <strong>das</strong> die Arbeitsabläufe erleichtert.<br />

Passend dazu sieht er hocheffiziente<br />

Franke-Dunstabzugshauben<br />

– le<strong>ist</strong>ungsstark, leise und<br />

modern im Design. In der angenehmen<br />

Atmosphäre des Showrooms<br />

präsentiert Franke auch<br />

hochwertige Produkte aus dem<br />

Edelstahl-Sortiment der Marke<br />

Eisinger.<br />

Bewusst nahe an der Süd-Autobahn<br />

A2 gelegen, <strong>ist</strong> der Showroom<br />

auch aus dem Süden und<br />

Westen Österreichs gut und<br />

schnell erreichbar. Die weiteren<br />

Produktausstellungen namhafter<br />

Hersteller im Gebäudekomplex<br />

ergänzen <strong>das</strong> Angebot<br />

für den Besucher übrigens perfekt:<br />

Küchen möbel von HAKA,<br />

Beleuchtung von Molto Luce,<br />

Türen von DANA, Bäder von<br />

Holter und Sitzmöbel von sedda.<br />

Küche&Co eröffnet <strong>neue</strong>s Studio<br />

Küche&Co <strong>ist</strong> in Linz angekommen! Das Angebot<br />

umfasst qualitativ hochwertige und individuell<br />

gefertigte Küchen mit <strong>neue</strong>sten, energiesparenden<br />

Küchen geräten und zeigt die ganze Bandbreite der<br />

Küchenwelten von Küche&Co.<br />

Auf einer Verkaufsfläche von ca. 200 m 2 sind im<br />

Küche&Co-Studio in Linz acht aktuelle Musterküchen<br />

ausgestellt. Das Studio bietet die breite Preisrange<br />

von Küche&Co an: von Einsteigerküchen bis<br />

hin zu exklusiven DAN-Designerküchen. Die hochwertigen<br />

Elektro-Geräte kommen von AEG, Siemens<br />

und Miele. Dazu umfasst <strong>das</strong> Angebot Spülen von<br />

Blanco und Arbeitsplatten mit Granit von der Firma<br />

Strasser.<br />

Die Vorlieben der Kunden spiegeln sich in den<br />

drei Sortimentswelten von Küche&Co wider: „Classic“<br />

richtet sich anMenschen, die hohe Ansprüche<br />

an die Funktionalität ihrer Küche stellen. „Design“<br />

spricht Hobbyköche an, die besonderen Wert auf<br />

Komfort in Kombination mit zeitgemäßer Optik legen.<br />

„Landhaus“ verspricht traditionelle Elemente,<br />

die modern interpretiert wurden. Darüber hinaus<br />

profitieren die Kunden vom großen Küche&Co-Servicepaket:<br />

von der Profiberatung im Studio oder zu<br />

Hause, über kurze Lieferzeiten bis hin zu attraktiven<br />

Finanzierungsbedingungen.<br />

V. l. n. r.: Kai Giersch (GF Küche&Co Austria), Heinrich Huber (Studioinhaber<br />

Küche&Co Linz).<br />

74 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Außendienst neu besetzt<br />

systemceram hat einen <strong>neue</strong>n Außendienst<br />

für Österreich: Fabian Rügamer hat<br />

mit 1. September seinen <strong>neue</strong>n Posten übernommen<br />

und <strong>ist</strong> für alle österreichischen<br />

Kunden zuständig.<br />

Fabian Rügamer bringt aufgrund seiner<br />

früheren Tätigkeiten – neun Jahre im Küchenfachhandel<br />

und zwei Jahre im Außendienst<br />

eines Geräteherstellers – die Erfahrung<br />

und <strong>das</strong> erforderliche Know-how mit,<br />

um ein kompetenter Ansprechpartner in allen<br />

Fragen rund um die Vermarktung von<br />

systemceram-Design-Spülen aus Feinsteinzeug<br />

zu sein.<br />

Mit einer direkt zuständigen Werksvertretung<br />

und der dazugehörigen Unterstützung<br />

im Innendienst sollen die Interessen<br />

und Wünsche der Kunden noch besser wahrgenommen<br />

und die Präsenz hochwertiger<br />

systemceram-Spülen im österreichischen<br />

Markt gefördert werden.<br />

Fabian<br />

Rügamer.<br />

Am 6. Mai öffnet die Messe Salzburg wieder ihre Pforten für die Küchenprofis.<br />

Das <strong>neue</strong> Messedoppel geht in die 2. Runde<br />

Bei der letzten Küchenwohntrends gab es an zwei Messetagen über 3000<br />

Fachbesucher – aufgrund dieses Erfolges wird es im kommenden Jahr in Salzburg<br />

drei Messetage für <strong>das</strong> erfolgreiche Doppel Küchen- und Wohnmöbel geben,<br />

nämlich vom 6. - 8. Mai <strong>2015</strong>.<br />

Top Aussteller treffen hier auf Möbelfachleute und Küchenexperten – vom<br />

Mittelstand bis zur Großfläche – sowie Architekten, Innenarchitekten, Objekteinrichter,<br />

Projektanten und Tischler, um im gepflegten Ambiente Innovationen<br />

vorzustellen.<br />

Nicht nur Hersteller, auch Dienstle<strong>ist</strong>er zeigen sich bege<strong>ist</strong>ert von der Küchenwohntrends<br />

und Möbel Austria, um „jenseits der Tagesarbeit strategische<br />

Planungen aufzuzeigen.“<br />

Die Anmeldungen in der Frühbucherphase erreichen bereits ein sehr gutes<br />

Volumen. Unternehmen, die 2013 noch nicht dabei waren, setzten für <strong>2015</strong> bereits<br />

positive Signale. Weitere deutsche Küchenmöbelhersteller wie z. B. Häcker<br />

Küchen haben ihre Teilnahme zugesagt.<br />

Als österreichische Landesmesse spricht die Küchenwohntrends und Möbel<br />

Austria Fachbesucher aus Österreich, Süddeutschland, Tschechin, Slowakei,<br />

Ungarn, Slowenien, Kroatien, Polen, Italien und der Schweiz an.<br />

ewe bringt Musik ins (Küchen-)Leben<br />

Das <strong>neue</strong> Soundmodul eröffnet eine<br />

einzigartige Klangwelt in der Küche.<br />

Nahtlos integriert und auf beeindruckende<br />

Weise kompakt, eröffnen die auf<br />

dem D’Appolito-Effekt basierenden Lautsprecher<br />

beste Tonqualität ohne Klangeinbußen.<br />

Verglichen mit anderen Audiogeräten,<br />

die in der Küche verwendet werden,<br />

<strong>ist</strong> <strong>das</strong> ewe Soundmodul als integrierbare<br />

Lautsprecher-Einheit einzigartig:<br />

– Design und Gebrauch sind speziell für<br />

die Küche entwickelt,<br />

– Lautsprecher sind nach dem D’Appolito-Prinzip<br />

angeordnet, welches<br />

man von verschiedenen Spitzenlautsprechern<br />

kennt – der Raumklang<br />

wird dadurch an jedem Punkt in der<br />

Küche gleich wahrgenommen,<br />

– kompakte und platzsparende Form, die<br />

perfekt zwischen zwei Oberschränken<br />

platziert werden kann – dadurch keine<br />

Gefahr der Verschmutzung beim Kochen,<br />

– in bereits bestehende Küchen nachrüstbar,<br />

– <strong>das</strong> ewe Soundmodul <strong>ist</strong> mit 60-Watt-<br />

Lautsprechern ausgestattet und für<br />

kabelloses Musikstreaming via Bluetooth<br />

konzipiert,<br />

– Line-In Schnittstelle: für z. B. MP3-Player<br />

geeignet.<br />

Das Soundmodul <strong>ist</strong> bis Jahresende<br />

zum Preis von 399,– Euro (Endverbraucherpreis<br />

inkl. Mwst. / gültig bis<br />

31. 12. 2014) erhältlich.<br />

Spezial-Lautsprecher ermöglichen beste<br />

Tonqualität ohne Klangeinbußen.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 75


Küchenmarkt Österreich<br />

Produktneuheiten bei Hagleitner Hygiene<br />

Hagleitner entwickelt laufend Innovationen,<br />

die den Kunden klare Vorteile bringen.<br />

Dabei wird besonders auf Nachhaltigkeit<br />

und Sicherheit geachtet. So auch beim<br />

Kompaktreiniger integral CLEAN, der vor<br />

Kurzem als erster weltweit mit dem Österreichischen<br />

Umweltzeichen und dem EU-<br />

Ecolabel ausgezeichnet wurde.<br />

integral CLEAN bietet zahlreiche Vorteile,<br />

die die professionelle Geschirr-Reinigung<br />

noch einfacher, effizienter und<br />

sicherer für den Benutzer machen. Das<br />

System wird über den computergesteuerten<br />

integral COMPACT Spender automatisch<br />

dosiert. Die Identifizierung der<br />

richtigen Nachfüllung erfolgt dabei über<br />

einen RFID-Chip (RFID = radio-frequency-identification-data<br />

– „Identifizierung<br />

mithilfe elektromagnetischer Wellen“),<br />

welcher auf jeder Patrone angebracht <strong>ist</strong>.<br />

Der Chip hat wertvolle Informationen wie<br />

zum Beispiel Produktionsdatum, Chargen-<br />

und Artikelnummer gespeichert.<br />

Produktverwechslungen gehören mit dieser<br />

Technik der Vergangenheit an.<br />

Neu <strong>ist</strong> auch, <strong>das</strong>s Steuerungseinheit<br />

und <strong>das</strong> Dosiergerät selbst (der Spender)<br />

getrennt wurden. Das ermöglicht eine flexible<br />

Montage.<br />

integral COMPACT bietet Sicherheit und Effizienz in der professionellen Geschirrreinigung.<br />

Auf dem Display des Steuerungsgerätes<br />

werden alle notwendigen Informationen<br />

für den Benutzer angezeigt. Eine<br />

Leitwertsonde misst laufend Temperatur<br />

und Leitwert des Wassers. Sämtliche Daten<br />

werden in Echtzeit gesammelt und<br />

protokolliert. Damit lassen sich HACCP<br />

Vorschriften einfach und sicher einhalten<br />

und überprüfen. Und Änderungen an den<br />

Einstellungen können sogar mittels Fernwartung<br />

durchgeführt werden.<br />

Bild: ewe<br />

Ewe ausgezeichnet<br />

Bei der kürzlich stattgefundenen Möbelmesse in Löhne<br />

wurde ewe gleich zwei Mal auf die Bühne im Area30-Messecenter<br />

in Löhne gebeten und konnte jeweils den dritten<br />

Preis im Bereich Innovationen / Küchenmöbelzubehör für<br />

<strong>das</strong> ewe Soundmodul und im Bereich Küchenmöbelgeräte<br />

für die ewe Coffee Unit entgegennehmen.<br />

Der BMK-Innovationspreis durch den Bundesverband<br />

Mittelständischer Küchenfachhandel wird jährlich für besondere<br />

Produktentwicklungen für die Segmente Küchenmöbel,<br />

-geräte und -zubehör vergeben. In die Bewertung<br />

fließt nicht nur die kreative sowie ästhetisch und funktional<br />

hervorragende Produktgestaltung mit ein, auch die<br />

Produkteigenschaften werden berücksichtigt.<br />

ewe zeigte sich mit den beiden ausgezeichneten Modulen<br />

wieder als Trendsetter für <strong>neue</strong> Design Innovationen<br />

mit noch mehr Liebe zum Detail.<br />

„Wir freuen uns über die beiden Auszeichnungen sehr,<br />

da sie unsere Liebe zum Detail mit Designs am Puls der<br />

Zeit und innovativer Funktionalität beim Arbeiten in der<br />

Küche bestätigen,“ so der Marketingleiter von ewe, Mag.<br />

Günther Schwarzlmüller, der die beiden Auszeichnungen<br />

in Löhne entgegennahm.<br />

Das ausgezeichnete ewe Kaffeemodul <strong>ist</strong> ein fertiges Modul zur attraktiven<br />

Unterbringung von Küchenmaschinen in einem Hochschrank und<br />

wird zum strahlenden Highlight in der ewe Küche.<br />

76 KÜCHENPLANER 10/11/2014


onda: Jetzt kommt Farbe ins Spiel<br />

In dem eindrucksvollen Farbton Orchidee vereinen sich Fuchsie<br />

sowie violette und pinke Untertöne zu einer <strong>neue</strong>n Komposition,<br />

die einen ganz besonderen Frische-Kick in die Küche bringt.<br />

Die charmante Farbstellung – übrigens Pantone-Farbe des Jahres<br />

2014 (Radiant Orchid) – verträgt sich nicht nur bestens mit<br />

den unterschiedlichsten Materialien und Oberflächenstrukturen,<br />

sondern sowohl mit ganz hellen als auch sehr dunklen<br />

Farbtönen. Regina setzt neben den erfolgreichen Mainstreamfarben<br />

<strong>Weiß</strong>, Magnolie und <strong>Grau</strong> auf Orchidee als eine <strong>neue</strong>, angenehme<br />

Frische für die Küche. Der warme Farbton, der die Blicke<br />

nur so auf sich zieht, fordert zum Experimentieren mit <strong>neue</strong>n<br />

Küchen planungen heraus – sei es zur Akzentuierung des Umfelds,<br />

als starke Nischenlösung oder als imposanter Eyecatcher,<br />

wie rational am Beispiel der onda eindrucksvoll demonstriert.<br />

Apropos, der außergewöhnliche Klassiker des Unternehmens<br />

kann mittlerweile auf eine mehr als zehnjährige Erfolgsgeschichte<br />

im In- und Ausland zurückblicken.<br />

In dieser Planung wird die onda in Softlack Orchidee zusammen<br />

mit Fleetwood Polar Repro gezeigt – einem <strong>neue</strong>n Holzdekor,<br />

<strong>das</strong> auf ein perfektes Zusammenspiel von Optik und Haptik<br />

setzt. Die attraktive Dekor-Oberfläche verleiht der Arbeitsplatte,<br />

Wandverkleidung und dem Inselüberbau mit ihrer dezent-filigranen<br />

Ausstrahlung eine ganz besondere Note und ergänzt die<br />

Lackfronten in Orchidee optimal.<br />

Wer sich von Ton-in-Ton-Lösungen bewusst abheben möchte,<br />

der findet in der Kombination des strahlenden, expressiven Farbtons<br />

Orchidee und dem Holzdekor Fleetwood Polar eine ebenso<br />

traumhafte wie funktionale Wohnküche: Beim Öffnen zeigen<br />

sich die weißen Legraboxen mit dem hochwertigen Inneneinteilungssystem<br />

Ambia-Line und geben den Blick auf <strong>das</strong> Innere der<br />

onda frei. Das Staugut wird dabei in kleinen Boxen mit magnetischer<br />

Anbindung aufbewahrt. Sie lassen sich an die Rück- und<br />

Seitenwände der Legraboxen komfortabel „andocken“.<br />

Modernste Kühltechnik charmant verpackt<br />

Die Retro-Kühlschränke von Schaub Lorenz<br />

(SL) setzen mit ihrer Form, verchromten<br />

Griffen, Metallgehäuse und einer Auswahl<br />

an sieben trendigen Farben Akzente. Gleichzeitig<br />

bieten sie modernen Kühlkomfort und<br />

Energieeffizienz. Und <strong>das</strong> zu extrem attraktiven<br />

Preisen von 369,– bis 799,– Euro in drei<br />

verschiedenen Größen. Weiter in Planung: Die<br />

SL Retro-Produktpalette soll um diverse Geräte<br />

erweitert werden. Alle Produkte im unverkennbaren<br />

SL-Design passen dann perfekt<br />

zusammen. Denn der generelle Markttrend<br />

zeigt nach oben: Küchengeräte sind beliebter<br />

als je zuvor, der Haushaltsgeräte-Markt we<strong>ist</strong><br />

konstante Wachstumsraten aus.<br />

Die Küche wird vom rein zweckdienlichen<br />

Arbeitsraum zu einem stylischen Ort, welcher<br />

Funktionalität mit Atmosphäre verbinden<br />

soll. Aufgrund dieses Trends sind sogenannte<br />

Standalone-Kühlschränke immer beliebter,<br />

die nicht hinter der Einbaufassade verborgen<br />

werden, sondern, ganz im Gegenteil, sogar optischer<br />

„Aufputz“ sind.<br />

Die Traditionsmarke Schaub Lorenz (SL)<br />

hat diese Entwicklung erkannt und kommt mit<br />

seinen Standkühlgeräten gleich noch einem<br />

weiteren Trend entgegen: der Retro-Welle. Ob<br />

Mode, Möbel oder Autos, die Stile vergangener<br />

Jahrzehnte sind so präsent wie nie zuvor.<br />

Doch natürlich werden an <strong>neue</strong> Produkte<br />

im Retro-Design – egal ob Mini Cooper oder<br />

Kühlschrank – die technischen Anforderungen<br />

des 3. Jahrtausends gestellt. Daher verbindet<br />

die Retro-Linie von Schaub Lorenz (SL)<br />

aktuellste Technik mit charmantem Design,<br />

<strong>das</strong> von einer französischen Design-Agentur<br />

eigens für SL entwickelt wurde. Auch an der<br />

Verarbeitung wurde lange Zeit gefeilt, und so<br />

war es schlussendlich möglich, <strong>das</strong> Gehäuse<br />

inklusive gebogener Türe ganz aus Metall zu<br />

produzieren, welche bei anderen ähnlich konstruierten<br />

Geräten me<strong>ist</strong> aus Kunststoff sind.<br />

Die Schaub Lorenz Retro-Linie wird in Österreich<br />

exklusiv über HB Austria vertrieben.<br />

Mit den bunten<br />

Geräten der Retro-<br />

Serien DBF19060,<br />

DTF15055 und<br />

TL55 sorgt Schaub<br />

Lorenz für echte<br />

optische Highlights<br />

in der Küche.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 77


Messe/Küchenzubehör<br />

Fotos: Plaßhenrich<br />

Die Spüle als Lifestyle-Produkt<br />

Wer seine Händler und Geschäftspartner wenige Tage nach der IFA und einen Tag vor dem Start<br />

der Küchenmeile zu einer Präsentation in die Bundeshauptstadt einlädt, muss etwas Wichtiges zu<br />

sagen haben. Schock hatte <strong>das</strong>. Der Spülenhersteller aus Regen stellte dem exklusiven Kreis von 180<br />

Gästen aus 32 Ländern ein Luxusmodell aus Carbon vor und präsentierte zum 90. Geburtstag des<br />

Unternehmens eine exklusive Lifestyle-Kampagne. Neues Logo inklusive.<br />

78 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Schock will sich verstärkt als kreative<br />

Premiummarke international positionieren<br />

und packt <strong>das</strong> Thema Marketing von<br />

allen Seiten an. Und auf allen Ebenen. Das<br />

Ziel: Die Granitspüle soll nicht als schnöder<br />

Gebrauchsgegenstand wahrgenommen<br />

werden, sondern als Lifestyle-Produkt,<br />

<strong>das</strong> einer Küche <strong>das</strong> gewisse Etwas<br />

verleiht. „Deswegen haben wir einen ganz<br />

<strong>neue</strong>n Ansatz verfolgt. Denn jede unserer<br />

Spülen <strong>ist</strong> ein individuelles Gut, ein Piece<br />

of Art“, sagt Geschäftsführer Ralf Boberg.<br />

Deshalb entwickelte Schock zusammen<br />

mit dem Wiener Fotografen Klaus<br />

Pich ler eine unverwechselbare Kampagne<br />

mit zwölf Motiven, die ab diesem<br />

Herbst im Print- und Onlinebereich eingesetzt<br />

wird. Die Collagen sind angelehnt<br />

an die Pop-Art-Kunst und zeigen<br />

beispielsweise einen Roboter, der aus 14<br />

Spülen besteht oder einen Berg mit Augen,<br />

Mund und Nase, dessen Ohrringe<br />

und Halskette aus den Schock-Produkten<br />

bestehen. „Die Spülen sind in jedem Motiv<br />

vorhanden, werden aber erst auf den zweiten<br />

Blick wahrgenommen“, sagt Pichler.<br />

Sven-Michael Funck, Director International<br />

Sales und Head of Marketing, ergänzt:<br />

„Wir wollten eine Kampagne kreieren, die<br />

positiv verstört. Das <strong>ist</strong> uns gelungen.“<br />

Dazu passt Schock seinen Außenauftritt<br />

an. Das Unternehmenslogo wurde<br />

von dem roten Dreieck befreit, der Schriftzug<br />

modern gestaltet und um den Slogan<br />

„Handmade in Germany“ erweitert. Das<br />

Logo wird ab sofort in Deutschland eingesetzt,<br />

international ab <strong>2015</strong>. „Damit befreien<br />

wir uns von dem Erbe der 90er-Jahre<br />

und vollziehen den Schritt zu einer reinen<br />

Wortmarke“, sagt Funck. Daneben schaltete<br />

Schock wenige Tage vor der Präsentation<br />

seine Facebook-Seite frei. Die Zahlen<br />

der Gefällt-mir-Angaben schnellten innerhalb<br />

von einer Woche von 179 auf 1258<br />

– Tendenz ständig steigend. Außerdem<br />

wird ein <strong>neue</strong>r Internetauftritt folgen.<br />

Mehrwert für die Händler<br />

Für seine Händler hat sich der Premiumspülenhersteller<br />

ebenfalls einiges einfallen<br />

lassen. „Wir wissen, <strong>das</strong>s oft zu wenig<br />

Zeit für Schulungen bleibt. Deswegen<br />

haben wir eine App entwickelt, die <strong>das</strong><br />

übernimmt und somit nicht an Zeiten<br />

und Orte gebunden <strong>ist</strong>“, erklärt Funck.<br />

Die Applikation <strong>ist</strong> plattformunabhängig,<br />

funktioniert also auf unterschiedlichen<br />

Betriebssystemen, und <strong>ist</strong> intuitiv<br />

bedien bar. „Die Informationen sind bunt<br />

verpackt und werden beispielsweise in Videos<br />

ermittelt“, so der Marketingleiter.<br />

Das wichtigste Tool für seine Partner<br />

<strong>ist</strong> allerdings eine schmale, handliche<br />

Box, in der verschiedene Materialproben<br />

in den unterschiedlichen Farben vereint<br />

sind. Der Vorteil: Der Endverbraucher<br />

kann <strong>das</strong> Produkt sehen, fühlen – es wird<br />

erlebbar. Daneben werden den Küchenstudios<br />

Poster mit den Kampagnenmotiven<br />

zur Verfügung gestellt. Es gibt einen <strong>neue</strong>n<br />

Produktkatalog sowie eine Broschüre<br />

für Endkunden mit angepasster Bildsprache.<br />

Also nicht wundern: Auf der einen<br />

Seite balanciert plötzlich ein Seehund auf<br />

seiner Schnauze Granitspülen, auf der anderen<br />

Seite starren bunte Pudel mit Sonnenbrillen<br />

den Leser an.<br />

Der Ferrari unter den Spülen<br />

Vertriebsleiter Joachim Zillen stellte<br />

schließlich die Spüle mit der Carbonoberfläche<br />

vor. „Das Material wird normalerweise<br />

im modernen Schiffs- und<br />

Flugzeugbau verwendet“, erklärt er den<br />

interessierten Händlern. Der Ausgangswerkstoff<br />

<strong>ist</strong> reiner Kohlenstoff. Das Material<br />

zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit<br />

und Energieaufnahme bei geringem<br />

Gewicht aus. „Das macht die Carbonspüle<br />

zu dem Ferrari unter den Spülen“, so<br />

Zillen.<br />

Schock positioniert die Carbon N –<br />

100L als exklusives Produkt im gehobenen<br />

Endkundenbereich. Auf Wunsch<br />

kann die Spüle mit Accessoires wie<br />

LED-Licht oder dem automatischen Öffnungssystem<br />

„comfotouch“ ausgestattet<br />

werden. Sven-Michael Funck: „Die<br />

auf weltweit 99 Spülen limitierte Sonderauflage<br />

passt perfekt zu unserer <strong>neue</strong>n<br />

Bildkampagne, denn die Spüle <strong>ist</strong> mehr<br />

Kunst als Werk.“<br />

Das Highlight:<br />

Die beiden Carbonspülen<br />

wurden tausendfach<br />

fotografiert.<br />

Rechts<br />

im Hintergrund:<br />

Dr. Marc Werkme<strong>ist</strong>er,<br />

stellvertretender<br />

Geschäftsführer<br />

von Schock.<br />

Zwei Gründe zum Feiern<br />

Neben den Neuheiten hatte Schock aber<br />

auch noch zwei Gründe zu feiern: Das Unternehmen<br />

<strong>ist</strong> seit 90 Jahren am Markt<br />

und fertigt seit 35 Jahren seine Granitspülen.<br />

Das Portfolio <strong>ist</strong> inzwischen auf mehr<br />

als 230 Spülenmodelle angewachsen, die<br />

es in bis zu 40 Farben gibt. Darüber hinaus<br />

hat <strong>das</strong> Unternehmen etwa 90 Patente.<br />

So werden heute ca. 75 Prozent der<br />

weltweit 2 Mio. Granitspülen auf Basis der<br />

von Schock entwickelten Verfahren produziert.<br />

Der Umsatz des Premiumspülenherstellers<br />

liegt bei etwa 50 Mio. Euro. Schock<br />

<strong>ist</strong> insgesamt in mehr als 70 Ländern aktiv.<br />

„Von 2010 bis 2014 hatten wir eine Umsatzsteigerung<br />

von 50 Prozent. Wir gehen<br />

auch in Zukunft von einem kontinuierlichen<br />

Wachstum aus“, sagt Ralf Boberg.<br />

Die Personalentwicklung <strong>ist</strong> ebenfalls positiv.<br />

2012 waren 243 Arbeiter und Angestellte<br />

bei Schock beschäftigt. In diesem<br />

Jahr sind es 300.<br />

Natürlich hat sich Schock auch für die<br />

Zukunft breit aufgestellt: Bereits Anfang<br />

des Jahres wurde ein Generationenwechsel<br />

eingeleitet. Dr. Marc Werkme<strong>ist</strong>er<br />

wurde als stellvertretender Geschäftsführer<br />

eingesetzt. Er wird Nachfolger des<br />

aktuellen Geschäftsführers Josef Preuß.<br />

Ein Zeitpunkt des Wechsels <strong>ist</strong> bislang<br />

aber nicht definiert. Zudem hat der Spülenhersteller<br />

in den vergangenen drei<br />

Jahren 15 Mio. Euro in seine Produktion<br />

investiert. Um die Kapazitäten zu erweitern,<br />

wurde 2013 eine <strong>neue</strong> Verpackungsanlage<br />

in Betrieb genommen, 2014 eine<br />

Gießstraße. Und auch in den kommenden<br />

drei Jahren werden weitere 17 Mio.<br />

Euro für die Produktion aufgewendet. So<br />

<strong>ist</strong> sich Ralf Boberg sicher: „Wir werden<br />

immer wieder unsere Komfortzone verlassen<br />

und uns in <strong>das</strong> bunte Leben stürzen.<br />

Mit <strong>neue</strong>n, ungesehenen Ideen und<br />

gutem, altbewährtem Handwerk.“<br />

Astrid Plaßhenrich<br />

www.schock.de<br />

https://www.facebook.com/SchockGermany<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 79


Messe/Küchenzubehör<br />

Stimmiges Gesamtpaket<br />

Neue Produkte sind auch bei Blanco <strong>das</strong> Messe-Elixier. Auf Gut Böckel ging der Spülcenterspezial<strong>ist</strong><br />

dennoch einen Schritt weiter und lenkte den Blick zusätzlich auf <strong>das</strong> „Gesamtpaket Blanco“.<br />

Überschrift: extra.klasse.<br />

Und Extras gibt es einige, wie Vorstandsvorsitzender<br />

Achim Schreiber<br />

selbstbewusst erläutert. Als Beispiele<br />

nennt er Stichworte wie Produktvielfalt<br />

(„vom Einstieg bis zur Premiummarke<br />

Steel Art“), Programmvielfalt („Spülen<br />

aus Edelstahl, Keramik und Silgranit; abgestimmte<br />

Armaturen und Abfalltrennsysteme“),<br />

Service („<strong>neue</strong>s Händlerportal“),<br />

Kundendienst („<strong>neue</strong> kostenfreie<br />

Hotlines“) und Prozessoptimierung. Und<br />

<strong>das</strong>s <strong>das</strong> Unternehmen seine Marktführerschaft<br />

beim Vertrieb von Küchenarmaturen<br />

im Kanal Küchenfachhandel erneut<br />

ausbauen konnte, wertet er als einen weiteren<br />

wichtigen Baustein, der <strong>das</strong> Produkt-<br />

und Serviceangebot zu einem stimmigen<br />

Gesamtpaket mache.<br />

Das ohnehin starke Armaturenangebot<br />

bereicherte Blanco nun mit der Premium-Armaturenserie<br />

Felisa (siehe nebenstehenden<br />

Bericht) sowie mit der kleinen<br />

Schwester der vielfach ausgezeichneten<br />

Blancoculina-S. Die <strong>neue</strong> Blancoculina-S<br />

Mini spielt ihre Stärken aus, wenn<br />

Platz nach oben begrenzt <strong>ist</strong>. Denn die semi-professionelle<br />

Armatur zeichnet sich<br />

durch eine etwas geringere Bauhöhe aus<br />

und <strong>ist</strong> damit prädestiniert für den Einbau<br />

in Küchenzeilen mit Oberschränken.<br />

Der Nutzen <strong>ist</strong> identisch: Wie schon beim<br />

Original bietet der flexible Auslauf eine<br />

angenehme Bewegungsfreiheit bis in den<br />

Beckenbereich. Der Auslauf wird durch<br />

eine filigrane Edelstahlfeder in Bogenform<br />

gehalten.<br />

Die Kunst der Symmetrie<br />

Im Produktbereich „Küchenspüle“ <strong>ist</strong><br />

<strong>das</strong> Modell Blanco Jaron XL 6 S-IF aus<br />

der SteelArt-Manufaktur Messehighlight<br />

und ein exquisiter Blickfang. Die Kunst<br />

der Symmetrie wurde hier besonders<br />

harmonisch umgesetzt: Sowohl Hauptbecken<br />

als auch Tropffläche sind quadratisch<br />

und durch eine breite, mittig positionierte<br />

Armaturenbank miteinander<br />

verbunden. Der umlaufende, extra flache<br />

IF-Einbaurand bildet einen optisch eleganten<br />

sowie funktionalen Rahmen. Die<br />

im vergangenen Jahr erstmals präsentierte<br />

SteelArt-Oberfläche Durinox wurde<br />

weiterentwickelt und noch stärker auf<br />

die typische Edelstahloptik abgestimmt.<br />

Auf Gut Böckel zeigte Blanco unterschiedliche<br />

Beckenintegrationen und stellte als<br />

Extra ein spezielles Reinigungsmittel für<br />

die extrem harte Oberfläche vor.<br />

Ein wichtiges Thema der modernen<br />

Küchenplanung sind derzeit Ein-Becken-<br />

Spülen, sogenannte XL-Spülen, die über<br />

ein besonders geräumiges Becken verfügen<br />

und dafür auf Reste- und Zusatzbecken<br />

verzichten. Blanco bietet ein besonders<br />

umfangreiches Sortiment an<br />

XL-Spülen an. 35 Einbeckenspülen und<br />

Einzelbecken in den drei Materialien<br />

Edelstahl, Silgranit und Keramik stehen<br />

zur Wahl – von der Einsteiger-Spüle bis<br />

zum High-End-Becken. Unter anderem<br />

neu dabei: die Ergänzung der Idessa-Linie<br />

um <strong>das</strong> Modell XL 6S.<br />

Dass man auch im preislichen Einstiegsbereich<br />

nicht auf Funktionalität<br />

und Komfort verzichten muss, bewe<strong>ist</strong> die<br />

<strong>neue</strong> Silgranit-Spülenlinie Blanco Sona<br />

als Nachfolgerin der Nova. In vier Modellen<br />

für drei Unterschrankgrößen erhältlich,<br />

bietet sie solide Lösungen für unterschiedlichste<br />

Planungssituationen. Ein<br />

besonderes Merkmal <strong>ist</strong> die großzügige,<br />

markant profilierte Armaturenbank.<br />

Das <strong>neue</strong> Perlgrau schließlich ergänzt<br />

die CombiColours Palette für Silgranit-<br />

Spülen. Der zurückhaltende Mittelgrau-<br />

Ton strahlt eine moderne, naturverbundene<br />

Wohnlichkeit aus.<br />

www.blanco-germany.com/de<br />

Foto: Biermann<br />

Freuen sich über<br />

eine durchgehend<br />

sehr gut besuchte<br />

Ausstellung<br />

auf Gut Böckel:<br />

Marketingdirektor<br />

Udo Heckels berger<br />

(Foto links) und<br />

Achim Schreiber,<br />

Vorsitzender der<br />

Blanco-Geschäftsleitung.<br />

80 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Anzeige<br />

Ausgewogene Proportionen charakterisieren die<br />

Armaturen serie Felisa. Die Premium-Armatur gibt es<br />

in Chrom, Edelstahl finish und in neun Farbtönen.<br />

Hier abgebildet in <strong>Weiß</strong> in der Version Felisa-S mit<br />

Schlauchbrause.<br />

Foto: Blanco<br />

Harmonisch proportioniert<br />

Die Armaturenlinie Felisa verbindet fließend zylindrische und<br />

rechteckige Formen. Sie beeindruckt in Chrom, Edelstahl finish<br />

und allen neun Silgranit-Farben der CombiColours-Palette von Blanco.<br />

Die <strong>neue</strong> Premium-Armaturenserie Felisa<br />

trumpft in sämtlichen Ausführungen mit<br />

einem erfrischend modernen Look. Darüber<br />

hin aus bietet Felisa mit zwei Varianten – mit<br />

und ohne Schlauchbrause – in jeweils elf Oberflächen<br />

bzw. Farben beste Voraussetzungen für<br />

eine perfekte Kombination mit Spüle und Ambiente.<br />

Ihre ausgewogenen und besonders harmonisch<br />

wirkenden Proportionen machen sie<br />

zu einem Highlight für die zeitgemäße Küchenplanung.<br />

Eine Besonderheit der klar gestalteten Armatur<br />

<strong>ist</strong> <strong>das</strong> ausgewogene Zusammenspiel zylindrischer<br />

und rechteckiger Formen. Dezent<br />

abgesetzte Kanten verleihen dem hohen Armaturenkörper<br />

und dem flachen, viereckigen Auslauf<br />

eine optisch reizvolle Spannung. Der lange,<br />

leicht ansteigende Auslauf verjüngt sich<br />

zur Mündung hin. Hohe Gefäße wie Vasen und<br />

Töpfe können bequem befüllt werden. Der klassische,<br />

ergonomische Griff des Einhebelmischers<br />

lässt sich aus jeder Richtung bequem<br />

bedienen. Die hochwertige Materialität im Zusammenspiel<br />

mit den fließenden Übergängen<br />

zwischen kantigen und runden Formen schmeichelt<br />

angenehm in der Hand.<br />

Für noch mehr Komfort im Küchenalltag<br />

steht Blanco Felisa-S mit ausziehbarer<br />

Schlauchbrause in hochwertiger Metallausführung<br />

zur Verfügung.<br />

www.blanco-germany.com/de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 81


Messe/Küchenmöbel<br />

Ein Plus an Design<br />

Die Vorstellung der <strong>neue</strong>n Keramik-Spülen (siehe nebenstehenden Bericht) war<br />

sicherlich ein vorrangiges Messethema bei Franke im house4kitchen.<br />

Aber nicht <strong>das</strong> einzige.<br />

Birgit Wolber<br />

managt seit Neuestem<br />

PR und<br />

Kommunikation<br />

der Franke<br />

GmbH in Bad<br />

Säckingen. Ihre<br />

wichtigsten<br />

Gesprächsthemen<br />

im<br />

house4kitchen:<br />

Keramikspülen,<br />

KWC-Armaturen<br />

sowie<br />

Maris-Hauben für<br />

die Wand und die<br />

Decke.<br />

Für die anspruchsvolle Küchenplanung<br />

hat Franke jetzt zum<br />

Beispiel die <strong>neue</strong> Edelstahlspüle<br />

Crystal mit kolorierten Glaseinsätzen<br />

im Programm. Zwei je<br />

6 mm starke Einsätze aus bruchfestem<br />

Glas, wahlweise in <strong>Weiß</strong><br />

oder Schwarz, verdecken elegant<br />

Ablauf und Überlauf. Sie verleihen<br />

dem Becken eine ausgewogene<br />

Geometrie und können zum Reinigen<br />

einfach herausgenommen<br />

werden.<br />

Ebenfalls auf den höherwertigen<br />

Bereich der Küchenplanung setzten<br />

die <strong>neue</strong>n flächenbündigen Spülen<br />

und Unterbaubecken der Linien<br />

Maris und Kubus aus Fragranit+.<br />

Mit vier Einzelbecken baut der Hersteller<br />

<strong>das</strong> Angebot aus. Neu im<br />

Programm sind zwei Modelle mit<br />

Hahnlochbank der Serie Maris in<br />

den Breiten 42 cm für den 50er- sowie<br />

58 cm für den 60er-Unterbau.<br />

Hinzu kommen zwei Becken ohne<br />

Hahnlochbank aus der Linie Kubus<br />

mit geradlinigen Konturen und<br />

engen Eckradien. Diese sind in 36<br />

und 52 cm Breite erhältlich. Zehn<br />

Farben stehen jeweils zur Auswahl.<br />

Durch die Übernahme des Herstellers<br />

KWC im vergangenen Jahr<br />

hat <strong>das</strong> Armaturenprogramm bei<br />

Franke zusätzlich an Bedeutung<br />

gewonnen. „Eigenständig und unverwechselbar“<br />

präsentierte sich<br />

zum Beispiel die Familie der KWC<br />

ZOE mit <strong>neue</strong>n farbigen Oberflächen.<br />

Das sind Schwarz Hochglanz,<br />

Glacier White und Champagne.<br />

Hinzu kommen die Oberflächenausführungen<br />

Chrom und Decor<br />

Steel.<br />

Zwei weitere Armaturen-Neuheiten<br />

sind im Grunde wohlbekannte<br />

Klassiker. Die bewährten<br />

Wasserspender Atlas und Taros<br />

gibt es nun auch als Vorfenster-<br />

Armatur – dann als Atlas Window<br />

und Taros Window.<br />

Kopffreihaube MARIS PLUS<br />

Mit der „Maris Plus“ präsentierte<br />

Franke in Löhne die nächste<br />

Generation der erfolgreichen<br />

Kopffreihaube. Der Bestseller aus<br />

dem Franke-Programm wartet mit<br />

einem Plus an Design auf: Neu sind<br />

die reduzierten Eckradien der Außenkonturen<br />

und ein mittig plat-<br />

Foto: Biermann<br />

ziertes Glaspaneel mit durchlaufendem,<br />

schmalem Edelstahl-Band.<br />

Die klare, stringente Form und die<br />

symmetrischen Proportionen betonen<br />

die horizontale Ausrichtung<br />

und verleihen der Haube eine spürbare<br />

Leichtigkeit.<br />

Funktional bestens vorbereitet<br />

<strong>ist</strong> Franke mit der Maris Plus darüber<br />

hinaus auf die Einführung<br />

des Energie-Labels für Dunstabzugshauben,<br />

die für Anfang <strong>2015</strong><br />

geplant <strong>ist</strong>. So arbeiten die <strong>neue</strong>n<br />

Hauben-Modelle mit einem le<strong>ist</strong>ungsstarken,<br />

energieeffizienten<br />

Brushless-Motor (Energieeffizienz<br />

85 %). Neu und positiv für die<br />

Energiebilanz machen sich zudem<br />

die sparsamen, langlebigen<br />

LEDs (2 x 2 W) bemerkbar. Neben<br />

dem Funktionslicht für die Kochzone<br />

sorgen sie gedimmt für angenehmes<br />

atmosphärisches Licht.<br />

Die <strong>neue</strong>n Maris Plus Modelle<br />

arbeiten mit Randabsaugung. Mit<br />

vier Le<strong>ist</strong>ungsstufen plus Intensivstufe<br />

wird eine Maximalle<strong>ist</strong>ung<br />

von 840 m³/h erreicht. Sie sind sowohl<br />

für Ab- als auch für Umluft<br />

geeignet. Bei der Umluft-Variante<br />

kann auf den Kaminschacht an<br />

der Wand verzichtet werden, da<br />

sich Steuerung und Motor im Haubengehäuse<br />

befinden. Die Kopffreihaube<br />

Maris gibt es wahlweise<br />

in Schwarz- oder <strong>Weiß</strong>glas in den<br />

Breiten 60, 80 und 90 cm und <strong>ist</strong> ab<br />

November 2014 lieferbar.<br />

Maris heißen auch zwei Lüftersysteme<br />

für die Decke: Maris<br />

Built-In für den Deckeneinbau sowie<br />

der Unterbau-Deckenlüfter<br />

Maris Built-Under mit einer Abdeckung<br />

aus <strong>Weiß</strong>glas in den Maßen<br />

120 x 70 cm. Sparsame Brushless-<br />

Motoren, LED-Beleuchtung und<br />

Randabsaugung gehören jeweils<br />

zum Programm. Vertriebsstart: November<br />

2014.<br />

www.franke.de<br />

82 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Anzeige<br />

Franke bietet nun auch hochwertige Keramikspülen an:<br />

Robust und pflegeleicht<br />

Neu im Franke-<br />

Programm: Keramikspülen<br />

in attraktiven<br />

Trendfarben, hergestellt<br />

aus besonders robuster und<br />

pflegeleichter Spezialkeramik.<br />

Foto: Franke<br />

Ihre Premiere feierten die <strong>neue</strong>n Keramikspülen<br />

während der Küchenmeile A30 im „house4kitchen“.<br />

Dem Fachpublikum präsentiert wurden je drei Modell-<br />

Varianten der erfolgreichen Design-Linien Mythos und<br />

Maris sowie die zeitlos-eleganten Unterbaubecken der<br />

Kubus-Linie. Alle ausgestattet mit dem innovativen<br />

Franke Druckknopfventil.<br />

Gefertigt werden die <strong>neue</strong>n Keramikspülen aus Fraceram.<br />

Dabei handelt es sich um eine extrem widerstandsfähige<br />

und für ihre besondere Schlagfestigkeit<br />

patentierte Spezialkeramik. Das Material wurde eigens<br />

für die Anforderungen am Spülenarbeitsplatz<br />

entwickelt. Die keramische Grundmasse besteht aus<br />

den Naturstoffen Ton, Kaolin, Quarz und Feldspat. Ihre<br />

besondere Stabilität und Härte erhält die Fraceram-Keramik<br />

durch die Rezeptur und <strong>das</strong> Brennverfahren bei<br />

1200 °C. Dabei verbindet sich die Keramikmasse mit<br />

der Glasur. Sie versiegelt die Oberfläche macht sie glänzend<br />

glatt und damit sehr pflegeleicht. Zudem <strong>ist</strong> Keramik<br />

geruchs- und geschmacksneutral – also ideal für<br />

die optimale Hygiene beim Zubereiten von Speisen.<br />

In fünf Trendfarben<br />

Die elegant wirkenden, hochglänzenden Keramikspülen<br />

werden in fünf Trendfarben angeboten: den<br />

lichten Nuancen Glacier, Magnolia und Cashmere sowie<br />

den ausdrucksstarken Tönen Graphit und Onyx.<br />

Mit ihrer eleganten, modernen Linienführung, den<br />

sanft gerundeten Eckradien und der natürlichen Ausstrahlung<br />

fügen sie sich in jedes Wohnambiente ein –<br />

von klassisch über pur<strong>ist</strong>isch bis zum Landhaus-Stil.<br />

Abgestimmtes Zubehör unterstreicht den Charakter<br />

des natürlichen Werkstoffes und erleichtert den<br />

Küchenalltag. Je nach Modell stehen ein großzügiges<br />

Schneidebrett aus massivem Nussbaum-Holz sowie die<br />

vielseitig einsetzbare und dekorative Franke-Rollmatte<br />

zur Auswahl.<br />

Die Keramik-Einzelbecken der Design-Linien<br />

Mythos und Maris sowie die Kubus-Unterbaubecken<br />

sind in allen Farbtönen ab Oktober 2014 lieferbar. Damit<br />

bietet die Franke GmbH ab sofort Edelstahl-, Composit-<br />

und Keramikspülen sowie die passende Armatur<br />

aus einer Hand.<br />

www.franke.de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 83


Messe/Küchenzubehör<br />

Ideen für mehr Lebensqualität<br />

Naber einen Küchenzubehörgroßhändler zu nennen, <strong>ist</strong> sicherlich legitim. Die Nordhorner auf diese<br />

Rolle reduzieren zu wollen, geht aber am Kern vorbei. Denn mit ihren Eigenentwicklungen haben<br />

sich die Nordhorner längst einen Namen gemacht – als innovativer Ideengeber.<br />

Auf der area30 <strong>ist</strong> Naber einer der prägenden<br />

Publikumsmagneten. Als Premieren-Präsentation<br />

stellte <strong>das</strong> Unternehmen<br />

dort seine <strong>neue</strong>n Mauerkasten-Generation<br />

vor: Die Thermobox mit ShutterTec<br />

Wärmerückhaltesystem und U-Wert<br />

2,2 W/(m²K) löst die dämmschwächere<br />

Rückstauklappe mit Federtechnik ab. Das<br />

BIXO Entlüftungs-/Belüftungssys tem<br />

zeigt sich als autarkes System, <strong>das</strong> auch<br />

parallel zur KWL-Anlage in Energieeffizienzhäusern<br />

betrieben werden kann. „Mit<br />

einem U-Wert von 0,8 W/(m²K) wird ein<br />

Dämmwert erreicht, den derzeit kein anderes<br />

vergleichbares System aufweisen<br />

kann“, heißt es vonseiten des Unternehmens.<br />

Hinter BIXO und dem patentierten<br />

Tw<strong>ist</strong>erTec-Verschluss-System steht als<br />

beratender Ingenieur und Mitentwickler<br />

Professor Dr.-Ing. Werner Sobek von<br />

der Universität Stuttgart, Mitinitiator der<br />

Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges<br />

Bauen und Entwickler des Aktivhauses<br />

B10.<br />

Auf einen Blick<br />

Zusammengefasst haben die Nordhorner<br />

alle Neuheiten im „Newcomer 2014“.<br />

Dort präsentierten sich LED-Neuheiten,<br />

Nischen- und Rückwanddekore sowie<br />

Armaturenneuheiten mit ausgefeiltem<br />

Be dienkomfort. Beim Thema Licht stehen<br />

die <strong>neue</strong>n Flächenstrahler mit intelligenter<br />

Farbwechselsteuerung im Vordergrund.<br />

Ebenso wie le<strong>ist</strong>ungsstarke<br />

Decken-, Arbeitsflächen und Sockel-<br />

Beleuchtungslösungen ohne sichtbare<br />

Lichtpunkte.<br />

Mit Spülcenter-Installationen<br />

aus dem Eigenmarken-Programm<br />

„Komfort-<br />

Triple“ wurden<br />

die Kombinationsmöglichkeiten für<br />

einen optimierten Workflow im Küchenzentrum<br />

thematisiert. Dabei standen<br />

Funktionalität, Ergonomie und Designqualität<br />

der erweiterten Naber-Serien Linea-Armaturen,<br />

Corno-/Speedline-Spülen<br />

sowie Cox ® Base Abfallsammler im<br />

Blickpunkt. Für <strong>das</strong> „Cox Base-Board“ erhielt<br />

<strong>das</strong> Unternehmen am Messe-Sonntag<br />

den BMK Innovationspreis in der Kategorie<br />

Küchen zubehör.<br />

Schicke Stühle<br />

Den Stellenwert von „Interieur für<br />

Lieblingsplätze“ in der modernen Wohnküche<br />

verdeutlichte ein stark ausgebautes<br />

TABLON ® -Programm. Die auf<br />

deutlich größerer Präsentationsfläche<br />

platzierte Trend-Kollektion mit <strong>neue</strong>n<br />

Stühlen, Bänken und B<strong>ist</strong>rotischen stellte<br />

selbstbewusst unter Beweis, <strong>das</strong>s sie sich<br />

harmonisch oder auch bewusst kontrastierend<br />

in alle Stilwelten einfügen kann.<br />

Vergangenes Jahr präsentierte Naber<br />

erstmals die Concept Kitchen, <strong>das</strong> auf<br />

Modulen basierende Küchenmöbel von<br />

Kilian Schindler. 2014 zeigte <strong>das</strong> Unternehmen<br />

die Weiterentwicklung. Neue<br />

Regal mo du le, die sich speziell auch für<br />

Büro- und Shop-Design eignen, ergänzen<br />

<strong>das</strong> bisherige Angebot. Außerdem neu:<br />

Schubladen als seriennahe Prototypen.<br />

www.naber.de<br />

Foto: Alexander Iltz/social & art tv<br />

Auszeichnung beim BMK Innovationspreis<br />

2014: Überrascht, glücklich und stolz<br />

nahm Martin Staaks, Naber-Marketingleiter,<br />

die Trophäe für den 1. Preis in der Kategorie<br />

Küchenzubehör entgegen – für<br />

<strong>das</strong> „Cox Base-Board“.<br />

Alles über die Naber Zubehör-Highlights<br />

auf der area30 finden Kunden in den drei<br />

Themenbroschüren – abrufbar über den<br />

Naber-Außendienst oder die Homepage<br />

naber.de.<br />

Foto: Naber<br />

84 KÜCHENPLANER 10/11/2014


EINE WAHRE REVOLUTION IN DER KÜCHE<br />

Der <strong>neue</strong> Quooker Fusion liefert ab sofort kaltes, warmes und kochendes Wasser aus einer Armatur.<br />

Ob Sie Tee oder Pasta zubereiten möchten, Tomaten häuten oder Pfannen reinigen; der Quooker hilft Ihnen unmittelbar<br />

und spart dabei Zeit, Energie, Wasser und Platz. Sie wechseln im Handumdrehen von kaltem zu gefiltertem kochenden (100°C)<br />

Wasser. Mit dem Doppel-Druck-Dreh-Mechanismus <strong>ist</strong> maximale Sicherheit gewährle<strong>ist</strong>et.<br />

Vom Erfinder des Kochend-Wasser-Hahns mit mehr als 25 Jahren Erfahrung.<br />

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.quooker.de oder 0211 30036995.


Messe/Küchenzubehör<br />

Foto: systemceram<br />

Der <strong>neue</strong> Keramikfarbton Lava passt gut zu den aktuellen Trendfarben bei Küchenfronten und Arbeitsplatten sowie<br />

in der Kombination mit Holz- oder Edelstahl.<br />

Konsequent harmonisch<br />

Gutes Design <strong>ist</strong> innovativ, ehrlich und konsequent bis ins Detail. Gutes Design<br />

<strong>ist</strong> so wenig Design wie möglich. Die <strong>neue</strong> „Siro 90“ von systemceram folgt dieser<br />

Philosophie auf ganzer Linie.<br />

In ihrer Einfachheit und Geradlinigkeit<br />

wirkt die <strong>neue</strong> Keramikspüle<br />

vollkommen ausgewogen und<br />

harmonisch. Den Rand optisch zurückzunehmen<br />

und mit Abtropffläche<br />

und Spülbecken zu einer Einheit<br />

werden zu lassen, <strong>das</strong> war <strong>das</strong> erklärte<br />

Entwicklungsziel von systemceram-Designer<br />

Dieter Pechmann.<br />

Die „Siro 90“ zeigt ein Maximum an<br />

formaler Konsequenz und Reduktion<br />

auf <strong>das</strong> Wesentliche. Die Neigung<br />

der großen, glatten Abtropffläche<br />

bestimmt die gesamte Spülenoptik.<br />

Auch der vordere und hintere<br />

Spülenrand bildet eine schräge Fläche,<br />

die sich sanft zu Becken und<br />

Abtropffläche neigt und zum Ende<br />

der Abtropffläche ausläuft. Auch auf<br />

der Seite der Hahnlochbank setzt<br />

sich der zum Becken abgeschrägte<br />

Rand fort. Hier zeigt sich, wie schöne<br />

Form mit praktischem Nutzen<br />

einhergehen kann, denn damit wird<br />

Tropfwasser auch vom Rand immer<br />

in Richtung Becken geführt.<br />

Vier mögliche Bohrungen<br />

Für Armatur und Excenter <strong>ist</strong><br />

Platz auf einer horizontalen „Bank“<br />

mit vier möglichen Bohrungen. Damit<br />

<strong>ist</strong> die Spüle reversibel. Die an<br />

der Spülenseite, also nicht mittig<br />

angebrachte Armatur erwe<strong>ist</strong> sich<br />

gleichermaßen als optisch interessante<br />

und funktionell gelungene<br />

Lösung. Denn damit lässt sich bei<br />

einer vor dem Fenster eingebauten<br />

Spüle der Fensterflügel an der Armatur<br />

vorbei öffnen.<br />

Die „Siro 90“ <strong>ist</strong> für den Einbau<br />

in 50 cm breite Spülenunterschränke<br />

vorgesehen. Dank einer<br />

auf 49 cm reduzierten Tiefe bleibt<br />

hinter der Spüle mehr Raum zum<br />

Reinigen. Abtropffläche und Spüle<br />

mit Hahnlochbank haben in etwa<br />

<strong>das</strong> gleiche Breitenmaß, so<strong>das</strong>s<br />

die „Siro 90“ als Ganzes ausgesprochen<br />

symmetrisch und damit ruhig<br />

wirkt.<br />

In Verbindung mit der <strong>neue</strong>n<br />

Farbe Lava, einem warmen, rötlich-braunen,<br />

matten <strong>Grau</strong>ton, entwickelt<br />

<strong>das</strong> pur<strong>ist</strong>ische Design der<br />

„Siro 90“ eine besondere Kraft und<br />

Schönheit.<br />

www.systemceram.de<br />

86 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Anzeige<br />

Multitalentierte<br />

Porzellankeramik<br />

Neben Fenix, der supermatten Laminatoberfläche mit<br />

Nano effekt, rückte der niederländische Arbeitsplattenspezial<strong>ist</strong><br />

Dekker besonders <strong>das</strong> <strong>neue</strong> Material Lapitec in den Mittelpunkt<br />

seiner Präsentation im Löhner house4kitchen. Lapitec<br />

sei ein ganz besonderes Arbeitsplattenmaterial, erläuterte<br />

Dekker-Geschäftsführer Leo van der Velde, denn es sei langlebig,<br />

schlagfest, fleckenfrei, beständig gegen UV-Strahlen,<br />

frostsicher und leicht zu reinigen. Und besonders hygienisch,<br />

weil abweisend gegen Bakterien und Schimmel. Bei Lapitec<br />

handelt es sich um eine besonders hochwertige Porzellankeramik,<br />

die <strong>das</strong> Beste aus diversen Materialwelten vereine: die<br />

Robustheit von Keramik, die Eleganz des Verbundsteins und<br />

die Natürlichkeit von Naturstein. Hergestellt werden die Platten<br />

in Italien in Stärken von 12 und 20 mm. Es gibt sie bei<br />

Dekker in acht Farben und den drei Ausführungen glänzend,<br />

matt und strukturiert. „Und <strong>das</strong> alles wie aus einem Guss“, betont<br />

van der Velde und we<strong>ist</strong> auf die besondere „Durch-unddurch-Optik“<br />

hin, bei der zwischen Fläche und Kante kein Unterschied<br />

zu erkennen <strong>ist</strong>. Das niederländische Unternehmen<br />

Dekker <strong>ist</strong> direkt ausschließlich in den Benelux-Märkten Niederlande<br />

und Belgien aktiv, aber über eine rund 20 %ige Beteiligung<br />

am Arbeitsplattenverarbeiter Rosskopf & Partner mit<br />

seinen Produkten auch in Deutschland präsent. Anfang 2013<br />

hatte Dekker den Wettbewerber Erbi übernommen.<br />

www.dznet.nl<br />

Foto: Biermann<br />

Porzellankeramik Lapitec in der Ausführung Ebano Satin.<br />

Leo van der Velde, Geschäftsführer Dekker: „Große Vielfalt<br />

bei Arbeitsplatten und Zubehör.“ Selbst die Haubenkörper aus<br />

Acrylwerkstoff stammen vom niederländischen Hersteller und<br />

Verarbeiter.<br />

Foto: Dekker<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 87


Messe/Küchenzubehör<br />

Über Nacht in die Designwerkstatt<br />

Schock stellte sein <strong>neue</strong>s Lifestyle-<br />

Konzept auch während der Küchenmeile<br />

A30 vor – in der Designwerkstatt<br />

Forum 26. Dafür wurde die<br />

Ausstellung im Berliner E-Werk (siehe<br />

Bericht ab S. 78 in dieser Ausgabe)<br />

Freitagnacht abgebaut und umgehend<br />

ins ostwestfälische Bruchmühlen geliefert.<br />

Selbst die auffällige weiße Gebirgsnachbildung,<br />

die über die Spülen<br />

ragte, wurde mit aufgebaut. Noch<br />

am Freitag während der Präsentation<br />

war es nicht sicher, ob <strong>das</strong> machbar<br />

war. Neben der viel beachteten Carbonspüle<br />

wurde eine Spüle mit der<br />

Cr<strong>ist</strong>adur-Oberfläche „Vintage“ vorgestellt,<br />

einem braunen Used-Look<br />

mit Metallic-Effekten. Dazu passend:<br />

die <strong>neue</strong>n Dornbracht-Armaturen im<br />

Kupfer-Look. Die Präsentation in der<br />

Designwerkstatt Forum 26 soll <strong>das</strong><br />

ganze Jahr über für Kundenkontakte<br />

und Fortbildungen genutzt werden.<br />

www.schock.de<br />

Vertriebsleiter Joachim Zillen präsentierte in der Designwerkstatt Forum 26 gleich zwei Neuheiten.<br />

Neben der Spüle mit Vintage-Oberfläche auch erstmals Armaturen von Dornbracht.<br />

Die beiden Unternehmen sind eine Premium-Vermarktungspartnerschaft eingegangen. Im<br />

Hintergrund „strahlt“ <strong>das</strong> <strong>neue</strong> Werbemotiv des Premiumherstellers.<br />

Foto: Biermann<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

8 m lang, 1 cm stark<br />

Das dänische Unternehmen Spekva zeigte auf der area30 Arbeitsplatten<br />

aus Massivholz mit einer optischen Höhe von einem<br />

Zentimeter. „Die Platten können dabei acht Meter lang sein und<br />

haben eine Standardtiefe von 1,60 Meter“, sagte Clemens Polman,<br />

Verkaufsleiter Deutschland, „wir fertigen aber alles auf Maß, alles<br />

individuell.“ Dazu präsentierte Spekva verschiedene Holzarten in<br />

Vintage-Farben. Um <strong>das</strong> Holz in der Farbigkeit zu erhalten, wird<br />

eine Servicebox mit Pflegemittel mitgeliefert. „Wir sind <strong>das</strong> erste<br />

Mal auf der area30 und sehr zufrieden“, so Pohlmann.<br />

www.spekva.com<br />

Im Baukastensystem. Die Verantwortlichen des Armaturenherstellers<br />

Knauss waren mit dem Messeverlauf auf der area30<br />

sehr zufrieden (Foto von links): Hasso Kraus (Teamleiter Verkauf<br />

und Kundendienst), Hans Haase und Peter Chr<strong>ist</strong>oph Winternitz<br />

(Key Account Management). „Wir wollen auf dem Küchenmarkt<br />

Fuß fassen. Deshalb zeigen wir verstärkt Präsenz“, sagte Hasso<br />

Kraus. „Uns zeichnet aus, <strong>das</strong>s wir mit einem Baukastensystem<br />

ohne Aufpreis arbeiten und unser 24-Stunden-Lieferservice –<br />

auch für Einzelteile.“ www.knauss.info<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Clemens Pohlmann, Verkaufsleiter Deutschland bei Spekva, präsentierte<br />

auf der Area 30 eine Holzarbeitsplatte mit einem Zentimeter optischer<br />

Höhe sowie verschiedene Holzarten im Vintagedesign.<br />

88 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Sedia kombiniert<br />

Alleinstellungsmerkmale zu finden, <strong>ist</strong><br />

eine herausfordernde Angelegenheit in diesen<br />

Zeiten. Sedia Küchentechnik setzt dabei<br />

immer öfter auf die Kombination verschiedener<br />

Warengruppen. Auf der area30<br />

stellte <strong>das</strong> Unternehmen zum Beispiel eine<br />

Dunstabzugshaube vor, die nicht nur über<br />

die traditionelle Kochfeldausleuchtung verfügt,<br />

sondern die komplette Küchenbeleuchtung<br />

bzw. Steuerung in einem System vereint.<br />

Die Vorteile: gleiches Leuchten-Design,<br />

gleiche Lichtstärke, gleiche Lichttemperatur,<br />

gleiche Lichtausbeute und gleicher Abstrahlwinkel.<br />

Das Unterbauleuchten-Set unter den<br />

Hängeschränken wird über die Steuerung<br />

der Dunstabzugshauben geschaltet. „Der Planungsaufwand<br />

für Kabelführung und Verbindungsleitungen<br />

zum Schalter fällt weg“,<br />

sagt Oliver Deimling, Leiter Vertrieb und<br />

Marketing bei Sedia. Eine weitere Neuheit:<br />

der Kochfeldabzug mit zwei Induktionskochfeldern.<br />

Die Vorteile: nur ein Ausschnitt bei<br />

Planung und Montage, geringer Stauraumverlust<br />

in den Unterschränken, Touch-Control-Regelung<br />

und abnehmbare Glasblenden,<br />

die eine einfach Reinigung ermöglichen. Außerdem<br />

zeigte Sedia verschiedene LED-Lichtlösungen<br />

und Steckdosenelemente.<br />

www.sedia-kuechentechnik.de<br />

PYRAMIS<br />

GUT. IN. FORM.<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Oliver Deimling, Leiter Vertrieb und Marketing Sedia Küchentechnik, stellte die Dunstabzugshaube<br />

inklusive Küchenbeleuchtung vor.<br />

Bewegliche Schränke. Bewegliche<br />

Schränke, Armaturen und Regale<br />

– dieses System ermöglicht es behinderten<br />

Menschen und Senioren,<br />

beispielsweise Geschirr aus Schränken<br />

zu holen, ohne sich bücken oder<br />

auch strecken zu müssen. Den Einbau<br />

dieser Schienensysteme, mit denen<br />

sich die Schrankteile per Knopfdruck<br />

elektrisch bewegen lassen, bietet der<br />

staatlich geprüfte Holztechniker Ralf<br />

Elbrächter (Foto) von Granberg an.<br />

„Wir sind zum ersten Mal hier auf der<br />

area30. Die Qualität der Besucher <strong>ist</strong><br />

top. Mehr Gespräche hätten wir nicht<br />

führen können“, sagte Elbrächter.<br />

10/11/2014<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Küchenarmatur CRESENTO chrom<br />

PYRAMIS Deutschland GmbH<br />

Wilhelmstraße 4<br />

35683 Dillenburg<br />

Tel. 02771 36007-0<br />

Fax 02771 36007-20<br />

www.pyramisgroup.de


Foto: Biermann<br />

Villa Wesco auf Malle<br />

Auch Wesco nutzte die sich bietende Chance und hat<br />

in der Designwerkstatt Forum 26 eine Dauerpräsentationsfläche<br />

gebucht. Vertriebsleiter Rainer Büth (Foto)<br />

zeigte einen Querschnitt des Gesamtprogramms. Dazu<br />

zählen Einbaulösungen ebenso wie die farbigen Metallprodukte<br />

vom Abfallsammler bis zur Brot-Box, für die<br />

<strong>das</strong> Unternehmen im Endverbrauchersegment so bekannt<br />

<strong>ist</strong>. Demnächst wird Wesco auch auf der Ferieninsel<br />

Mallorca präsent sein. Ähnlich der Villa Wesco<br />

am Unternehmenssitz in Arnsberg/Hüsten wird <strong>das</strong><br />

Unternehmen in Santa Maria nahe Palma eine Verkaufsstelle<br />

eröffnen. 2016 soll die Einweihungsparty<br />

steigen.<br />

www.wesco.de<br />

www.villa-wesco.de<br />

Die Deckenleuchte zur Küche<br />

„Deckenleuchten sind unser liebstes,<br />

aber auch unser schwierigstes Thema“,<br />

sagt Mathias Meloh, Geschäftsführer<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Mathias Meloh, Geschäftsführer Horst Vogt GmbH, präsentiert die erweiterte Kollektion<br />

an Deckenleuchten.<br />

von Vogt. „Wir wollen unseren Kunden<br />

verdeutlichen, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> ein gewinnbringendes<br />

Zusatzgeschäft für sie <strong>ist</strong>.“ Schließlich<br />

wachse die Küche immer mehr in den<br />

Wohnraum hinein. „Eine gleiche Farbtemperatur<br />

in allen Räumen <strong>ist</strong> für die Endkunden<br />

inzwischen extrem wichtig. Wir<br />

haben schon einige Male bei unseren<br />

Händlern den Aha-Effekt erlebt“, so Meloh.<br />

Deshalb hat Vogt sein Programm an<br />

Deckenleuchten abermals erweitert. Daneben<br />

standen Dunstabzugshauben von<br />

Airforce bei der area30-Ausstellung im<br />

Mittelpunkt. „Die Abzugshauben vereinen<br />

größte Qualität mit Funktionalität“,<br />

so der Zubehörspezial<strong>ist</strong>. Hauben in Ellipsenform<br />

ergänzen <strong>das</strong> Angebot. „Deckenlüfter<br />

laufen sehr gut, wobei grundsätzlich<br />

gilt, <strong>das</strong>s auf Kopffreiheit viel<br />

Wert gelegt“, so Meloh. Dazu zeigte Vogt<br />

mit dem Hauben-Kochfeld-Set Integra<br />

eine Tischdunstabzugshaube, die über<br />

<strong>das</strong> Kochfeld gesteuert wird. Ebenfalls<br />

zu sehen waren innovative Steckdosenlösungen,<br />

die beispielsweise über USB-Anschlüsse<br />

und QI-Standard verfügen.<br />

www.vogtwelt.de<br />

90 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Die beleuchtete Nische<br />

Lechner zeigte 26 weitere Glasdekore für die Gestaltung<br />

der Küchennische – und im selben Atemzug, wie sich diese<br />

stilvoll beleuchten lässt: mit einem <strong>neue</strong>n LED-Beleuchtungssystem,<br />

<strong>das</strong> zusammen mit dem Alu-Nischenprofil aus<br />

der aktuellen Kollektion unkompliziert selber montiert werden<br />

kann. Angeboten werden 1. eine Version mit neutraler<br />

Farbtemperatur und 2. die Ausführung „Color-Control“, bei<br />

der sowohl die Farbtemperatur als auch die Helligkeit verändert<br />

werden kann. Lechner nennt seine Motivkollektion „Vitro<br />

print“. Diese <strong>ist</strong> bereits seit 2008 im Programm und umfasst<br />

eine breite Vielfalt an Druckvorlagen. Küchenmotive<br />

wie Früchte und Gemüse fehlen in der aktuellen Kollektion<br />

dabei genauso wenig wie Landschaften und dekorative Elemente.<br />

Wunschbilder der Kunden können ebenfalls verarbeitet<br />

werden.<br />

Intensiv in Vorbereitung <strong>ist</strong> der Ausbau des Programms<br />

um Natursteinarbeitsplatten. Dafür errichtet <strong>das</strong> Unternehmen<br />

derzeit am Standort Rothenburg auf 20 000 m 2 Fläche<br />

weitere Produktions- und Lagerfläche. 34 Natursteine in<br />

zwei und drei Zentimeter Stärke gehören künftig mit zum<br />

Angebot. Und <strong>das</strong> in sechs Preisgruppen. Die abgestimmte<br />

Kombination von Steinarbeitsplatten und Nischendekoration<br />

Foto: Biermann<br />

Lechner leuchtet nun auch die Nische aus – mit einem <strong>neue</strong>n LED-<br />

System. In der Ausführung „Color-Control“ lassen sich Farbtemperatur<br />

und Helligkeit einstellen. Die hier gewählte Arbeitsplatte aus<br />

Keramik harmoniert prächtig mit der Nischengestaltung. Laut Unternehmen<br />

gewinnt Keramik zunehmend Marktanteile.<br />

<strong>ist</strong> ebenfalls möglich. „Der Fachhandel bekommt künftig alle Materialien<br />

von uns aus einer Hand und kann seine favorisierte Lösung<br />

direkt über die gängige Software planen“, erläuterte Marketingleiterin<br />

Heike Jost. Vorgestellt wird <strong>das</strong> Naturstein-Programm auf der<br />

Living Kitchen im Januar in Köln.<br />

www.lechner-ag.de<br />

Nutzen Sie<br />

Ihre Planungsvorteile!<br />

Dunstabzugshaube<br />

und Küchenbeleuchtung<br />

in einem System…<br />

gleiche Optik –<br />

gleiches Leuchten-Design,<br />

gleiche Lichttemperatur/-stärke,<br />

gleiche Lichtausbeute (lm/W),<br />

gleicher Abstrahlwinkel<br />

www.sedia-kuechentechnik.de<br />

Das Unterbauleuchten-Set<br />

unter dem Hängeschrank<br />

wird über die Schaltung der<br />

Dunstabzugshaube geschaltet<br />

kein Planungsund<br />

Montageaufwand<br />

weniger Bestellund<br />

Kontrollaufwand<br />

Weltneuheit!<br />

Dunstabzugshaube + Küchenbeleuchtung<br />

in einem System! = Ihre Planungsvorteile<br />

Sedia Küchentechnik Handels-GmbH<br />

Bahnhofstr. 38, 71726 Benningen<br />

Tel. 07144 8520-25, Fax 07144 8520-50<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 91


Messe/Küchenzubehör<br />

Gesprächsstoff für den Fachhandel<br />

Bei den Nachbarn in den Niederlanden<br />

zählt ein Kochendwasser- bzw. Heißwassersystem<br />

oft zum guten Ton. Jedenfalls<br />

in der anspruchsvolleren Küchenplanung<br />

spätestens ab der Mitte des Marktes. „44 %<br />

aller Küchen in den Niederlanden sind mit<br />

einem Quooker ausgestattet“, berichtet<br />

Daniel Hörnes, Leiter Marketing und Vertrieb<br />

von Quooker Deutschland, von einer<br />

aktuellen Marktstudie. Auch auf den Britischen<br />

Inseln werde <strong>das</strong> kochende Wasser<br />

aus dem Hahn sehr geschätzt. Hierzulande<br />

nähert man sich dem Thema nach<br />

wie vor vergleichsweise verhalten. Dennoch<br />

<strong>ist</strong> <strong>das</strong> Unternehmen Quooker durchaus<br />

zufrieden mit den Verkaufszahlen.<br />

Und Daniel Hörnes zeigt sich sogar ausgesprochen<br />

zuversichtlich. Denn angesichts<br />

der sich immer vergleichbarer präsentierenden<br />

Küchenmöbel benötige der Fachhandel<br />

Themen, über die er mit den Kunden<br />

sprechen könne. „Der Quooker <strong>ist</strong> so<br />

ein Thema.“<br />

„Aus dem Quooker erhält man jederzeit<br />

wirklich kochendes und damit hygienisch<br />

gereinigtes Wasser“, fährt Daniel<br />

Hörnes fort. Ob die schnelle Zubereitung<br />

von Tee und Kaffee, <strong>das</strong> Sterilisieren von<br />

Schnuller und Fläschchen, <strong>das</strong> schnelle<br />

Abspülen von Messern und Schneidebrettern<br />

oder <strong>das</strong> Häuten von Tomaten und<br />

Kochen von Pasta: all dies und noch viel<br />

mehr sei mit dem Quooker ohne Wartezeit<br />

möglich. Zudem sorgt er in Kombination<br />

mit dem <strong>neue</strong>n Reservoir COMBI+ neben<br />

kochendem auch für warmes Wasser. „Die<br />

perfekte Lösung für alle, die vom langen<br />

Warten auf ihr warmes Wasser genug haben“,<br />

so Hörnes.<br />

Foto: Biermann<br />

Daniel Hörnes, Leiter Marketing / Vertrieb Quooker Deutschland: „Auch in Deutschland<br />

immer öfter ein Thema.“<br />

Für unterschiedliche bauliche Gegebenheiten<br />

stehen damit insgesamt drei<br />

Reservoir-Varianten zur Auswahl: der<br />

PRO3, welcher ausschließlich für die Kochendwasser-Versorgung<br />

verantwortlich<br />

<strong>ist</strong>, der COMBI, der die komplette Warmwasser-Versorgung<br />

übernimmt und der<br />

COMBI+, der auch bei langen Leitungswegen<br />

für unmittelbar warmes Wasser sorgt.<br />

Zudem funktionieren alle Quooker Reservoirs<br />

mit Hochdruck. Dadurch sei Nachtropfen<br />

kein Thema mehr und es werde<br />

keine besondere Mischbatterie benötigt.<br />

Quooker bietet ergänzend eine große Auswahl<br />

an Hahnvarianten, die in Kombination<br />

mit der bestehenden Ausstattung oder<br />

allein für die ideale Optik in der Küche<br />

sorgen. Dabei <strong>ist</strong> jeder Hahn mit jedem<br />

Reservoir kombinierbar. Wer nach der<br />

perfekten Alles-aus-einem-Hahn-Lösung<br />

sucht, wird ebenfalls fündig: mit dem Fusion,<br />

durch den kochendes, warmes und<br />

kaltes Wasser aus einem Hahn entnommen<br />

werden kann.<br />

www.quooker.de<br />

Vetro-Geschäftsführer Chr<strong>ist</strong>oph Gehrt und<br />

Chr<strong>ist</strong>ina Fach, Leitung Innendienst, vor dem<br />

Avetro Soundsystem.<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Die Nischenwand als Lautsprecher<br />

Das bringt Musik in die Küche: Der Glasspezial<strong>ist</strong> Vetro Küche + Glas<br />

zeigte sein Avetro Soundsystem. Die Glaswand als Membran des Lautsprechers<br />

verteilt den Klang über die gesamte Fläche. Der Bluetooth-Verstärker/Empfänger<br />

wird unsichtbar beispielsweise im Sockel montiert. Er empfängt<br />

Signale eines Smartphones und überträgt Radio oder MP3 von bis zu<br />

30 Meter Entfernung. Ein weiteres Highlight: Der Avetro Monitor, der fugenlos<br />

hinter die Glasrückwand montiert wird. Weitere Stärken des Unternehmens:<br />

Glas-Arbeitsplatten bis zu 5,80 Meter Länge in zehn oder zwölf Millimeter<br />

Stärke und Glas-Rückwände ebenfalls in einer Länge von 5,80 Meter<br />

und sechs Millimeter Stärke.<br />

www.avetro.de<br />

92 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Ergonomie für alle<br />

Mehr als 120 <strong>neue</strong> Produkte rund um die Zubehörsegmente<br />

LED, Armaturen, Nischenrückwände und Steckdosenelemente<br />

präsentierte rKüchentechnik im MAZ<br />

in Löhne. Ein weiteres Highlight war der Baselift von<br />

Linak, der eine elektrische Höhenverstellung auch bei<br />

schwierigen Platzverhältnissen ermöglicht. Das Baselift-System<br />

wurde entwickelt, um die Anforderungen<br />

nach Ergonomie und Komfort zu erfüllen, ohne ein Design<br />

zu beeinträchtigen. Bis zu 10 cm Höhenunterschied<br />

lassen sich damit bei vergleichsweise geringem Aufwand<br />

realisieren. „Der Aufbau <strong>ist</strong> unter jeder Kücheninsel<br />

unterschiedlichster Küchenhersteller möglich.<br />

Unser System wird vormontiert geliefert. Alle Komponenten<br />

können vor Ort unkompliziert zusammengebaut<br />

werden“, erklärt r Küchentechnik-Geschäftsführer Sven<br />

Weyh. Elektrische Komponenten sind als Steckverbindungen<br />

vorinstalliert und müssen nur noch verbunden<br />

werden. Der Zubehörspezial<strong>ist</strong> bringt zum Jahresende<br />

einen 1250 Seiten starken Blätterkatalog mit Suchfunktion<br />

heraus. Zur Messe stellte <strong>das</strong> Unternehmen bereits<br />

eine abgespeckte Version von 250 Seiten vor.<br />

Foto: Plaßhenrich<br />

Sie besetzen nahezu jedes Thema des Küchenzubehörs: Sven Weyh (Foto<br />

links) und Ralph Brink von r Küchentechnik.<br />

www.r-kuechentechnik.de<br />

Butterres<strong>ist</strong>ent<br />

Den Begriff „Butter“ kann Ralf Brinkmann (Foto) inzwischen<br />

sicher im Schlaf rückwärts buchstabieren.<br />

Denn Dutzende Male schrieb der Verkaufsleiter vom Arbeitsplattenspezial<strong>ist</strong><br />

Danielmeyer bei der Präsentation<br />

in der Designwerkstatt Forum 26 <strong>das</strong> Wort auf die Oberfläche der <strong>neue</strong>n<br />

Fenix-Platte. Täglich. Und mit dem Original-Rohstoff. Schließlich sollten die<br />

besonderen Fähigkeiten der nanobeschichteten Fläche demonstriert werden.<br />

Hergestellt wird Fenix in Italien bei Arpa Industriale. Dabei handelt<br />

es sich um eine extrem matte Oberfläche, die nur wenig Licht reflektiert<br />

und sich dabei weich und warm anfühlt. Das besondere Talent <strong>ist</strong> jedoch<br />

die Fett res<strong>ist</strong>enz, die die Platten auch gegen unerwünschte Fingerabdrücke<br />

immun macht. Laut Hersteller <strong>ist</strong> die Oberfläche Fenix schlagfest, lichtecht,<br />

wischfest und res<strong>ist</strong>ent gegen trockene Hitze sowie gegen säurehaltige und<br />

alle haushaltsüblichen Reiniger. Butterreste kriegt man auch wieder restlos<br />

weg. Direkt auf der Platte schneiden, sollte man zwar besser nicht, kleinere<br />

Kratzer könnten aber thermisch beseitigt werden, heißt es.<br />

www.danielmeyer.de<br />

<br />

Foto: Biermann<br />

<br />

<br />

<br />

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+++ Interior-Design für den Handel<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 93


Messe/Küchenzubehör<br />

Subway als Einzelbecken<br />

Keramikspülenkonzept von Villeroy &<br />

Boch erweitert die Spülenfamilie Subway<br />

um 60 cm breite Einzelbecken. Dank seiner<br />

großzügigen Innenmaße <strong>ist</strong> <strong>das</strong> Becken<br />

ideal zum Spülen von großen Geschirrteilen<br />

und Gläsern. Angeboten wird <strong>das</strong> Einzelbecken<br />

in Versionen für die drei Einbauarten<br />

Einbau, Unterbau und Flat sowie in<br />

verschiedenen Keramikfarben. Bei den Einund<br />

Unterbaubecken stehen 15 Farben zur<br />

Auswahl, die Flat-Variante für den flächenbündigen<br />

Einbau <strong>ist</strong> in neun Farben erhältlich.<br />

Die Serie Subway umfasst Keramikspülen<br />

für die Unterschrankgrößen 45 cm,<br />

50 cm, 60 cm und 80 cm in verschiedenen<br />

Ausführungen und Einbauvarianten. Sie<br />

sind in zahlreichen Keramikfarben und, je<br />

nach Modell, auch mit linksseitigem Becken<br />

erhältlich.<br />

www.villeroy-boch.com<br />

Neben der Unterbauversion des 60 cm breiten Einzelbeckens aus der Subway-Familie<br />

stehen auch Versionen für Einbau und Flat zur Verfügung.<br />

Foto: Villeroy & Boch<br />

„Gelungene Premiere“<br />

Es war eine sportliche Herausforderung, doch die Zufriedenheit<br />

war groß. Bei Veranstaltern wie Ausstellern.<br />

Innerhalb weniger Wochen hatten die Initiatoren der Designwerkstatt<br />

Forum 26 in Bruchmühlen aus einer verwa<strong>ist</strong>en<br />

Hallenfläche eine attraktive Messeumgebung<br />

geschaffen. Für die Inhalte sorgte eine bewusst vielschichtige<br />

Zusammensetzung unterschiedlichster Aussteller.<br />

Insbesondere dieser Mix aus bekannten Namen<br />

wie Dornbracht, Schock,<br />

Villeroy & Boch oder Wesco<br />

mit auf den ersten Blick<br />

Foto: Biermann<br />

Managte <strong>das</strong> Geschehen<br />

in der Designwerkstatt vor<br />

Ort: Niko Ott. Trotz in diesem<br />

Momoent verwa<strong>ist</strong>er<br />

Gänge waren die Veranstalter<br />

mit der Neueröffnung<br />

sehr zufrieden.<br />

branchenfernen Partnern<br />

wie Spartherm oder Iserlohner<br />

Haken habe die Besucher<br />

überrascht, sagte<br />

Designwerkstatt-Geschäftsführer<br />

Michael Otto. In seinem<br />

Fazit spricht er von<br />

„1.700 Besuchern aus Handel,<br />

Handwerk, Industrie<br />

und Endkundschaft“, die<br />

im Rahmen der Küchenmeile<br />

A30 die Designwerkstatt<br />

besucht haben. Damit seien<br />

die Erwartungen der Betreiber<br />

für die Neueröffnung<br />

übertroffen worden. Otto<br />

weiter: „Auch wurde <strong>das</strong> Konzept der Zusammenarbeit<br />

der Aussteller und Partner in ersten gemeinsamen Projekten<br />

– sowohl nationalen als auch internationalen – bereits<br />

umgesetzt.“ Das Forum26 bleibt nun ganzjährig für<br />

Kundenbesuche nach Terminvereinbarung geöffnet.<br />

ww.forum26-designwerkstatt.de<br />

Foto: area30 André Nattermann<br />

Die area30 in Löhne hat sich als eines der viel besuchten Messezentren<br />

im Rahmen der Küchenmeile A30 etabliert.<br />

Gäste aus 43 Ländern<br />

10 358 Fachbesucher aus 43 Ländern besuchten laut Mitteilung der<br />

Messeveranstalter die Orderfachmesse area30 in diesem Jahr. Dies<br />

bedeutet eine leichte Steigerung. Im Vorjahr passierten 10 278 Fachbesucher<br />

aus 42 Ländern den Messeeingang. Die me<strong>ist</strong>en Fachbesucher<br />

kamen 2014 mit 8268 aus Deutschland. 557 kamen aus den Niederlanden,<br />

197 aus Belgien, 151 aus Österreich, 101 aus der Schweiz,<br />

80 aus Frankreich. Auf Ausstellerseite zählten die Veranstalter der<br />

trendfairs GmbH 109 Aussteller und Marken. „Die Aussteller haben<br />

in diesem Jahr ihre Standkonzepte nochmals aufgewertet und haben<br />

damit den Besuchern eine geniale Präsentation geboten“, sagte<br />

trendfairs-Geschäftsführer Michael Rambach. Die area30 findet in<br />

<strong>2015</strong> vom 19. - 24. September statt.<br />

www.area-30.com<br />

94 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Die Fertigungshalle in Kilkis.<br />

Neues Werk für Kompositspülen<br />

Mit einer <strong>neue</strong>n Fertigung erweitert<br />

Pyramis seine Kapazitäten für Kompositspülen.<br />

Die <strong>neue</strong> Fabrik befindet sich<br />

in Kilkis in einem Industriegebiet im<br />

Norden Griechenlands auf einem Grundstück<br />

von 16 000 m² Fläche, ca. 35 km<br />

entfernt von der eigenen Edelstahlspülen-Fertigung.<br />

Die Fertigungsstätte belegt<br />

zurzeit eine Fläche von 4000 m². Sie<br />

bietet Arbeitsplätze für rund 40 Mitarbeiter.<br />

Mit einer Start-Investition von<br />

mehr als 1 Mio. Euro kann hier eine jährliche<br />

Produktionskapazität von rund<br />

40 000 Spülen realisiert werden.<br />

Bereits seit Ende 2013 verlassen die eigengefertigten<br />

Pyragranite-Spülen <strong>das</strong><br />

<strong>neue</strong> Werk und sind nun auch in Deutschland<br />

erhältlich. Ein neu aufgelegter Katalog<br />

gibt Auskunft über <strong>das</strong> Programm.<br />

Hergestellt werden die Pyramis-Spülen<br />

auf Basis von ca. 80 % Quarz (Naturgranit).<br />

„Dies stellt eine erhöhte mechanische<br />

Widerstandsfähigkeit und<br />

Hitzebeständigkeit sicher und verhindert<br />

eine Ausfärbung der Spülen“, betont<br />

<strong>das</strong> Unternehmen. Darüber hinaus<br />

seien ästhetisch anspruchsvolle Formen<br />

mit moderner Linienführung möglich<br />

– bei gleichzeitig hoher Funktionalität<br />

und langlebiger Qualität mit deutschen<br />

Wurzeln. So komme der hochreine Kr<strong>ist</strong>allquarz<br />

mit seinen feinen, mit Farbpigmenten<br />

ummantelten Körnchen von<br />

einem „erfahrenen Lieferanten“ aus<br />

Deutschland. Darüber hinaus betont<br />

<strong>das</strong> Unternehmen: „Alle in der <strong>neue</strong>röffneten<br />

Produktion hergestellten Pyragranite-Spülen<br />

sind gemäß der DIN<br />

EN 13310 Norm hergestellt.“ Den Auftakt<br />

machten verschiedene Modelle der<br />

Alazia-Serie. Aktuell wird <strong>das</strong> Herstellungsprogramm<br />

sukzessive ausgebaut,<br />

Fotos: Pyramis<br />

Pyragranite-Spüle Alazia in Beige mit der<br />

Küchen armatur Grasioso Chrom.<br />

und ab Herbst 2014 werden auch die Modelle<br />

der Serie Athlos in Kilkis gefertigt.<br />

Die Pyramis Deutschland GmbH mit Sitz<br />

im hessischen Dillenburg und eigenem Zentrallager<br />

vertreibt als eigenständige Vertriebsgesellschaft<br />

seit über zehn Jahren<br />

Küchenzubehör (Edelstahl- und Pyragranite-Spülen<br />

sowie dazugehörige Armaturen),<br />

Elektro-Einbaugeräte (Dunstabzugshauben,<br />

Backöfen, Herde und Kochfelder) sowie diverse<br />

Kochtopfsets. Die Gesellschaft legt eigenen<br />

Angaben zufolge großen Wert auf Service<br />

und verfügt deshalb über einen eigenen<br />

Außen- und Kundendienst.<br />

Befräsen einer Spüle: CNC-gesteuerte Maschinen im Einsatz.<br />

www.pyramisgroup.de<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 95


Markt + Menschen<br />

Einmal zahlen,<br />

drei Jahre „Sicherheit“<br />

Die Commerz Finanz GmbH bietet ihren Partnern<br />

in Kooperation mit BNP Paribas Cardif einen<br />

Küchenschutzbrief an. Dieser schützt frei stehende<br />

und eingebaute Küchengeräte nach Ablauf der gesetzlichen<br />

Gewährle<strong>ist</strong>ung um weitere drei Jahre<br />

gegen unerwartete Reparaturkosten aufgrund von<br />

Material-, Konstruktions- oder Produktionsfehlern.<br />

Der Reparaturkostenschutz gilt für Kücheneinbaugeräte<br />

und frei stehende Geräte, die der Kunde<br />

zusammen mit der Küche erwirbt – zum Beispiel<br />

Geschirrspüler, Herd, Backofen Dunstabzugshaube,<br />

Kochfeld, Mikrowelle, Kühlschrank sowie Kaffeevollautomat.<br />

Beim Kauf legt der Kunde fest, welche<br />

Geräte er absichern möchte. Drei Le<strong>ist</strong>ungspakete<br />

stehen zur Auswahl: Der Basisschutzbrief sichert<br />

bis zu drei Geräte gegen Reparaturkosten ab. Sowohl<br />

die Anzahl der Versicherungsfälle als auch<br />

die Schadenssumme sind unbegrenzt. Die Premiumvariante<br />

erweitert den Schutz auf maximal fünf<br />

Geräte. Beim „Premium exklusiv“-Paket erhält der<br />

Kunde den Versicherungsschutz automatisch zu seiner<br />

Küche dazu, ohne zusätzliche Kosten für ihn. Es<br />

sind alle eingebauten technischen Geräte geschützt.<br />

In einem Vertragsjahr erstattet die Versicherung<br />

Le<strong>ist</strong>ungen für bis zu fünf Schadensfälle mit einer<br />

Schadenssumme von maximal 3000 Euro.<br />

„Im Versicherungsfall steht dem Kunden ein erfahrenes<br />

Reparaturnetzwerk zur Seite“, erläutert<br />

Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail der Commerz<br />

Finanz GmbH. Erstattet werden die Kosten für<br />

Materialeinsatz, Transport und Arbeitszeit des Monteurs.<br />

Kann ein Gerät nicht mehr repariert werden<br />

oder lohnt sich die Reparatur nicht, erhalte der Kunde<br />

eine garantierte Neukaufbeteiligung.<br />

www.commerzfinanz.com<br />

Foto: Commerz Finanz GmbH<br />

Der Küchenschutzbrief:<br />

für den<br />

Händler zusätzliches<br />

Verkaufsargument<br />

und<br />

Instrument der<br />

Kundenbindung<br />

– für den Kunden<br />

mehr Sicherheit.<br />

berbel erhält den Mittelstandspreis<br />

Die berbel Ablufttechnik GmbH<br />

aus Rheine <strong>ist</strong> einer von drei Pre<strong>ist</strong>rägern<br />

aus Nordrhein-Westfalen<br />

beim Wettbewerb „Großer Preis<br />

des Mittelstandes 2014“. „Dem Unternehmen<br />

<strong>ist</strong> es gelungen, die gebräuchliche<br />

Technik im Bereich<br />

der Dunstabzugshauben zu optimieren“,<br />

begründet die Jury ihre<br />

Wahl. Mit eigener Forschung, innovativen<br />

Ideen und einer großen<br />

Portion Leidenschaft habe es mit<br />

seinen 82 Mitarbeitern <strong>neue</strong> Qualitätsmaßstäbe<br />

in Funktionalität<br />

und Design gesetzt. In der Laudatio<br />

heißt es: „Diese Abzugshauben arbeiten<br />

leiser, wesentlich effizienter,<br />

ohne Saugkraftverluste und deutlich<br />

energieschonender. Dass sie<br />

dabei auch noch gut aussehen und<br />

ihr Design vielfach prämiert wurde,<br />

<strong>ist</strong> der Zusammenarbeit mit renommierten<br />

Produktdesignern zu<br />

verdanken.“<br />

„Der heutige Erfolg <strong>ist</strong> dem Zusammenhalt<br />

der gesamten Belegschaft<br />

zu verdanken“, sagte berbel-Geschäftsführer<br />

Dipl.-Ing. Peter<br />

Ahlmer. „Mit viel Bege<strong>ist</strong>erung,<br />

Wissen und Fleiß und der Leidenschaft<br />

für Ablufttechnik haben wir<br />

aus einer schwierigen Anfangslage<br />

berbel auf Erfolgskurs gebracht und<br />

gehören heute zu den innovativsten<br />

Unternehmen in der Ablufttechnik.<br />

Dafür danke ich meiner Mannschaft<br />

in Rheine und allen, die diese<br />

Leidenschaft mit mir teilen.“<br />

Ausgezeichnet wurden aus einer<br />

Nominierungsl<strong>ist</strong>e von bundesweit<br />

4555 kleineren und mittleren<br />

Unternehmen diejenigen,<br />

die hervorragende Le<strong>ist</strong>ungen in<br />

den Bereichen wirtschaftliche Gesamtentwicklung,<br />

Schaffung und<br />

Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen,<br />

Modernisierung und<br />

Innovation, Engagement in der Region<br />

sowie Service und Kundennähe/Marketing<br />

erbringen.<br />

www.berbel.de<br />

Foto: Boris Löffert¸ Quelle: Oskar-Patzel-Stiftung<br />

Große Freude:<br />

Geschäftsführer<br />

Dipl.-Ing. Peter<br />

Ahlmer (Foto<br />

rechts) und<br />

Marketingleiter<br />

Thorsten Lager<br />

(links) nahmen<br />

in Düsseldorf<br />

die Auszeichnung<br />

entgegen.<br />

Sicherheitshinweis für Wäschetrockner.<br />

Erneut eine Sicherheitswarnung<br />

aus dem BSH-Konzern.<br />

Eine begrenzte Anzahl an Geräten<br />

der Marke Siemens aus dem Produktionszeitraum<br />

Januar bis Mai<br />

2002 könne aufgrund eines fehlerhaften<br />

elektronischen Bauteils im<br />

Bedienfeld möglicherweise überhitzen,<br />

heißt es in einer Mitteilung.<br />

Dies könne „in äußerst seltenen Fällen<br />

zu einem potenziellen Brandrisiko<br />

führen“. Kunden, die einen Wäschetrockner<br />

von Siemens aus dem<br />

Produktionsjahr 2002 besitzen, werden<br />

aufgefordert, zu überprüfen, ob<br />

ihr Gerät vom aktuellen Sicherheitshinweis<br />

betroffen <strong>ist</strong>, damit es repariert<br />

werden kann. BSH: „Die kostenlose<br />

Reparatur des defekten Bauteils<br />

vor Ort durch einen Servicetechniker<br />

behebt den Fehler.“ Bis dahin<br />

sollten betroffene Geräte vorsichtshalber<br />

nur unter Aufsicht, d. h. wenn<br />

jemand im Haus <strong>ist</strong>, und nicht nachts<br />

benutzt werden. Betroffen sind laut<br />

Konzern rund 100 000 Geräte aus<br />

dem Produktionszeitraum Januar<br />

bis Mai 2002, von denen der Großteil<br />

in Deutschland verkauft wurde. Bis<br />

heute liegen in Deutschland 26 Meldungen<br />

vor, bei denen es zu Schmorbränden<br />

kam. Weitere Infos und Geräte-Check<br />

auf www.siemens-home.<br />

com/tumbledryersafety und beim<br />

Kundendienst unter der kostenfreien<br />

Telefonnummer 0800-3004711. www.<br />

bsh-group.de<br />

96 KÜCHENPLANER 10/11/2014


Alles über Glaskeramik<br />

Ob für Hausgerätehersteller, Händler oder Endverbraucher: Für alle Zielgruppen sind auf<br />

www.schott-ceran.com interessante Informationen rund um die Glaskeramik<br />

SCHOTT CERAN ® verfügbar.<br />

Die Bandbreite der vielschichtigen Informationen<br />

reicht von den Produkteigenschaften<br />

über die verfügbaren Materialvarianten<br />

und Designs bis hin zu den<br />

eingesetzten Heiztechnologien – eben alles,<br />

was die von Schott in Mainz hergestellte<br />

Ceran ® Kochfläche ausmacht. Somit<br />

richtet sich der <strong>neue</strong> Auftritt nicht nur<br />

an die Hausgeräteindustrie, sondern auch<br />

an Zielgruppen in nachgelagerten Absatzstufen:<br />

Händler und Endverbraucher.<br />

„Für alle diese Zielgruppen bietet Schott<br />

als der Experte für Glaskeramik interessante<br />

Themen“, betont <strong>das</strong> Unternehmen.<br />

Das Ziel <strong>ist</strong> klar formuliert: „Wir wollen<br />

<strong>das</strong> Wissen über die Produkte und <strong>das</strong><br />

Material Glaskeramik bei den Zielgruppen<br />

steigern und eine Bühne für unsere<br />

innovativen Produkte und Features bereitstellen“,<br />

erklärt Björn Weller, Director<br />

Marketing bei Schott Ceran ® . Und er ergänzt:<br />

„Seit mehr als 40 Jahren sind unsere<br />

Kochflächen in den Haushalten nicht<br />

mehr wegzudenken. Die Vielseitigkeit, Innovativität<br />

und Zuverlässigkeit unserer<br />

Produkte hat sich dabei stets weiterentwickelt.“<br />

Dies erlebe man auch auf der <strong>neue</strong>n<br />

Website.<br />

Wissenswerte Hintergründe<br />

Beispiel Induktion: Vielen Verbrauchern<br />

<strong>ist</strong> nicht bewusst, <strong>das</strong>s Induktions-Heiztechnologie<br />

nur in Kombination<br />

mit einer Glaskeramik-Kochfläche<br />

funktioniert. Sonst würde es nicht so oft<br />

fälschlicherweise heißen: „Kochst Du auf<br />

„Ceran“ oder auf Induktion?“ Die hier gemeinte<br />

schwarze Glaskeramik-Kochfläche<br />

kann mit allen Heiztechnologien betrieben<br />

werden: Elektrostrahlung, Induktion<br />

und Gas. „Aber nur, wenn <strong>das</strong> Schott Ceran<br />

® Logo darauf zu sehen <strong>ist</strong>, kann man<br />

sich sicher sein, auf dem Original zu kochen“,<br />

konkretisiert Weller. Die Stat<strong>ist</strong>ik<br />

sagt übrigens, <strong>das</strong>s heute schon 40 % aller<br />

europäischen Haushalte, die mit Strom<br />

kochen, über einen Induktionsherd verfügen.<br />

Björn Weller: „Es handelt sich um die<br />

in Europa derzeit beliebteste Heiztechnologie.“<br />

Auch für Endverbraucher<br />

Die Website richtet sich mit vielen<br />

Themen auch direkt an Endverbraucher<br />

– man findet dort Tipps zum richtigen<br />

Umgang mit einer Ceran ® Glaskeramik-<br />

Kochfläche, wie beispielsweise Reinigungstipps.<br />

„Solche Informationen sind<br />

aber gerade auch für Händler wertvoll, da<br />

sie ein erfolgreiches, kundenorientiertes<br />

Verkaufsgespräch unterstützen“, betont<br />

der Marketingexperte. Im geschützten<br />

Händlerbereich werden weitere Informationen<br />

speziell für den Handel aufbereitet.<br />

Damit will <strong>das</strong> Unternehmen den Handel<br />

unterstützen, fachkundig auf komplexe<br />

Fragen antworten zu können. „Der Fachhandel<br />

<strong>ist</strong> dank seiner besonderen Beratungskompetenz<br />

eine sehr wichtige<br />

Anlaufstelle für interessierte Endverbraucher“,<br />

weiß Weller.<br />

Für den Endverbraucher bietet die<br />

Händlersuche im offenen Bereich einen<br />

weiteren Mehrwert. Endkunden können<br />

Fachhändler in ihrer Nähe auffinden, bei<br />

denen Geräte mit Schott Ceran ® Glaskeramik<br />

erhältlich sind. Darüber hinaus<br />

erfahren Sie, <strong>das</strong>s die Schott-Produkte<br />

„Made in Germany“ sind (Produktion in<br />

Mainz), und <strong>das</strong>s die erste schwarze Glaskeramik-Kochfläche<br />

schon 1971 die Produktion<br />

verließ. Björn Weller: „Dieses<br />

Erfolgsprodukt wurde schon über 120 Millionen<br />

Mal verkauft.“ Im Jahr 2010 wurde<br />

<strong>das</strong> Unternehmen Schott für die erste umweltfreundliche<br />

schwarze Glaskeramik-<br />

Kochfläche der Welt mit dem Deutschen<br />

Innovationspreis ausgezeichnet.<br />

www.schott-ceran.com<br />

Foto: Schott<br />

Auf der <strong>neue</strong>n Website<br />

www.schott-ceran.com gibt es viele Infos<br />

und Tipps rund ums Kochen auf CERAN ®<br />

Kochflächen. CERAN ® <strong>ist</strong> eine eingetragene<br />

Marke der SCHOTT AG.<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 97


Zeiler Möbelwerk GmbH & Co. KG<br />

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98 KÜCHENPLANER 10/11/2014


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Erscheint im 48. Jahrgang (2014)<br />

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Tel.: 02931 8900-0, Fax: 02931 8900-38<br />

Herausgeber<br />

Dipl.-Kfm. Chr<strong>ist</strong>opher Strobel, Verleger<br />

Redaktion<br />

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verantwortlich im Sinne des Presserechts.<br />

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Redaktionssekretariat<br />

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Telefon: 02931 890041, Telefax: 02931 8900-48<br />

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„KÜCHENPLANER“ erscheint 7 x jährlich.<br />

Jahres bezugspreis 62,60 € inkl. 7 % MwSt. und Versand kosten.<br />

Einzelheft: 9,80 €<br />

Abonnementbedingungen<br />

Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen<br />

im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern<br />

sich um ein Jahr, wenn sie nicht drei Monate vor Ablauf<br />

des Bezugsjahres schriftlich gekündigt werden, außer<br />

sie wurden ausdrücklich befr<strong>ist</strong>et abgeschlossen. Abonnementgebühren<br />

werden im Voraus berechnet und sind nach Erhalt<br />

der Rechnung ohne Abzug zur Zahlung fällig oder sie<br />

werden per Lastschrift abgebucht. Auslandsabonnements<br />

sind zahlbar ohne Spesen und Kosten für den Verlag. Die<br />

Annahme der Zeitschrift verpflichtet Wiederverkäufer zur<br />

Einhaltung der im Impressum angegebenen Bezugspreise.<br />

Sollte die Fachzeitschrift aus technischen Gründen oder<br />

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Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung vorausbezahlter<br />

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Bankverbindungen<br />

Sparkasse Arnsberg-Sundern, Konto 1020320 (BLZ 46650005)<br />

IBAN DE78 4665 0005 0001 0203 20, BIC WELADED1ARN<br />

Postbank Dortmund, Konto 1647-467 (BLZ 440 100 46)<br />

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E-Mail: datenannahme@strobel-verlag.de<br />

Herstellung<br />

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Layout<br />

Catrin Dellmann<br />

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Veröffentlichungen<br />

Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und Bilder,<br />

einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung in<br />

<strong>das</strong> Eigen tum des Verlages über. Damit erhält er gleichzeitig<br />

im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen <strong>das</strong> Veröffentlichungs-<br />

und Verarbeitungsrecht. Der Autor räumt dem Verlag<br />

<strong>das</strong> unbeschränkte Nutzungsrecht ein, seine Beiträge im Inund<br />

Ausland und in allen Sprachen, insbesondere in Printmedien,<br />

Film, Rundfunk, Datenbanken, Telekommunikations- und<br />

Datennetzen (z. B. Online-Dienste) sowie auf Datenträgern (z. B.<br />

CD-ROM), Diskette usw. ungeachtet der Übertragungs-, Trägerund<br />

Speichertechniken sowie öffentlich wiederzugeben. Für<br />

unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernehmen Verlag<br />

und Redaktion keine Gewähr.<br />

Mit Namen gezeichnete Beiträge geben die Meinung der Verfasser<br />

wieder und müssen nicht mit der des Verlages übereinstimmen.<br />

Für Werbeaussagen von Herstellern und Inserenten<br />

in abgedruckten Anzeigen haftet der Verlag nicht.<br />

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Waren bezeichnungen und dergleichen in dieser Zeitschrift<br />

berechtigt nicht zu der Annahme, <strong>das</strong>s solche Namen ohne<br />

Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt<br />

es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen,<br />

auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind.<br />

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Sprachen <strong>ist</strong> nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages<br />

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oder unter Telefon 030 284930, PMG Presse-Monitor GmbH.<br />

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind<br />

urheberrechtlich geschützt.<br />

ISSN 0722-9917<br />

Mitglied bei:<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Die Moderne Küche e.V.<br />

Informationsgemeinschaft zur Feststellung<br />

der Verbreitung von Werbeträgern<br />

10/11/2014 KÜCHENPLANER 99


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