NX-Livre05 #6 — D(C).indd - Nexans

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NX-Livre05 #6 — D(C).indd - Nexans

LWL- Kabel, -Zubehöre und Übertragungssysteme

Daniel Hilpert

Jean Fehlbaum

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LWL- Kabel, -Zubehöre und Übertragungssysteme

Daniel Hilpert

Jean Fehlbaum

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T E L E COM-NEUHEITEN 2 0 0 5

NEUE GL ASFASERKABEL FÜR

FTTH-ANWENDUNGEN

Im Zuge der wachsenden

Nachfrage nach FTTH-Anwendungen

hat Nexans verschiedene

neue Mikrokabeltypen

zum Einblasen in Mikroleitungen

entwickelt.

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Mikrokabel und Mikroleitung

Die „letzte Meile“ wird immer

mehr in Glasfasertechnik ausgeführt,

wobei die Glasfaserkabel in

Rohranlagen mit hoher Kabeldichte

eingelegt werden.

In diesem eingeengten und begrenzten

Raum stellen die Mikroleitungen

wegen ihres geringen Raumbedarfs

die ideale Lösung dar.

Heute bieten verschiedene Röhrenfabrikanten

ein vollständiges und

standardisiertes Sortiment an

Mikroleitungen, Zubehör für die

Rohrverbindungen, GasStopper

zum Abdichten und verschiedene

Gehäuse für Abzweigungen an. Es

gibt zudem kompakte Maschinen

zum Einblasen der Röhren und

Glasfaser-Mikrokabel.

Parallel dazu hat Nexans drei

neue Kabeltypen, sogenannte

µ-Kabel zum Einblasen oder Einschieben

in Mikroröhren entwickelt,

mit optimierten Eigenschaften

bezüglich Steifigkeit und geringem

Durchmesser. Nachfolgend stellen

wir Ihnen die allgemeinen technischen

Daten dieser Kabel vor.

Die neue Reihe der µ-Kabel

enthält bis zu 12 Glasfasern pro

Mikroleitung; sie wird die Technik der

„loose tubes“ allmälich ersetzen.

Der neue Komfort der µ-Leitungen

von Nexans in Bezug auf Handhabung,

Vorbereitungszeit und

Platzgewinn macht diese zum

geschätzten Produkt der Montagespezialisten.

Zusammen mit dem von unserem

internationalen Kompetenzzentrum

entwickelten Zubehör für die

Glasfasertechnik ist Nexans in der

Lage, Komplettlösungen für FTTH-

Anlagen einschliesslich der dazugehörigen

Verwaltungssoftware

„Telecom one“ anzubieten.

Heute zählen bereits Belgacom

(Belgien), Stokab (Schweden)

und Telenor (Norwegen) zu unseren

Kunden.

Wir stellen Ihnen nachstehend

eine Engineering-Studie vor, die

auch die bauliche Seite der

Installation von Glasfaserkabeln

von einer Unterstation bis zum

Eintritt in ein Gebäude behandelt.

Die Studie enthält jedoch

noch keine Angaben über die

aktiven Komponenten und die

Verbindungen innerhalb der

Unterstationen.


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Voraussetzungen für

die Verlegung

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Die Fallstudie behandelt als

Beispiel eine Wohnüberbauung in

einem Altstadtquartier von Zürich.

Anzahl der vorgesehenen Anschlüsse:

ca. 200 Häuser

Das bestehende Netz umfasst PE-

Leitungen (K39 bis K100) und

Zores-Röhren (Stahlrohre aus zwei

Halbschalen).

Die Installationen haben eine Länge

von maximal 300 bis 400 m (PE-

Leitungen) mit Zweigleitungen von

30 bis 40 m Länge von den

Kammern bis zu den Gebäuden

(Zores). Bei diesem Projekt wurde

das PLC-Netz des Teilnehmers als

Lösung gewählt (Kupferleitungsnetz

/ Anschluss 220 V).

Das Hauptnetz wird mit einem

traditionellen Kabel mit 144 LWL

(Ø ~16 mm) ausgeführt, die

Verteilung mit Mikrokabel mit

4, 6 oder 12 LWL (konstanter

Ø 3,6 mm).

● Installation mit Mikroleitungen

(Ø 7 bis 10 mm) einzeln eingezogen,

eingeschoben oder

eingeblasen oder in Modulen

von 7 in einem vorfabrizierten

Rohr, das in die Röhren der

Trasse eingezogen wird.

Nexans verfügt über ein

Hilfsmittel, das die Arbeit

in den Kammern mit bis zu

30 Mikroröhren erleichtert.

Dieses Hilfsmittel sorgt für die

Gruppierung der Kabelröhren

und den mechanischen Schutz

der Kabel.

Eintritt in die Kammern

Die Kabelröhren müssen direkt

in die Kammern eingeführt und

dürfen an der Wand nicht bündig

abgeschnitten werden, sondern

sollten um ca. 80 bis 100 cm

in das Innere der Kammer zur

Kompensation der Längendehnung

(Aufwickelschleife) hineinragen.

Voraussetzungen für die Verlegung

der Mikroröhren

Wegen der Installationslängen

muss das Rohr eingezogen werden.


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Abschliessen der Kabelröhren

Alle Kabelröhren Ø 10 mm

müssen unbedingt mit 10-mm-

Zapfen abgedichtet werden.

● Verstopfen der K39, die mit 7

Mikroröhren Ø 10 mm belegt

sind.

Wir stellen Ihnen nachstehend die

Kabel und das Zubehör vor, die

bei FTTH-Projekten verwendet wurden.

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Typischer Aufbau der Kabel mit 4 – 6 und 12 Glasfasern

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LE–1LZ DT

Telecommunication cable

Optical fibre

Cable construction Thickness [mm] Diameter [mm]

1. Tube with 12 OF 1,4

2. Swelling powder

3. PVC outer sheath 0,7 3,6

Cable weight

15 kg/km

5 4 3 1 2

LE–4LF1.4 (FuTKeT)

Telecommunication cable

Optical fibre

Cable construction

Diameter [mm]

1. Microtube with 12 OF / Jelly filled 1,4

2. Filling jelly

3. Inner sheath 4,4

4. Aramide yarns

5. Outer sheath 5,0

Approx. Cable weight

25 kg/km


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5 4 3 1 2

LE–6LF1.4 (FuTKeT)

Telecommunication micro cable

Optical fibre (up to 72 fibers)

Cable construction

Diameter [mm]

1. Microtube with 12 OF / Jelly filled 1,4

2. Filling jelly

3. Inner sheath 5,2

4. Aramide yarns

5. Outer sheath 5,8

6

Approx. Cable weight

35 kg/km

ZUBEHÖR FÜR DIE GLASFASERTECHNIK

Nexans hat sein Sortiment an

Zubehör mit einem Verwaltungssystem

für Glasfasern, „FiberArt“, zur

Ausrüstung der Endgehäuse oder

der Verbindungen ausgebaut.

Anwendungen

Mit den FiberArt-Modulen lassen

sich die Verwaltung und das

Routing der Glasfasern auf der

Stufe des physischen Netzes optimieren.

Abgesehen von der Grundfunktion,

der Spleissverbindung der Glasfasern,

können mit dem Modul

auch folgende Aufgaben gelöst

werden:

1. Glasfasern einzeln verwalten

● Eine oder zwei Glasfasern

pro Kassette („single circuit

management“)

● „n“ Glasfasern pro Kassette

Die Gesamtkapazität der

Module liegt somit bei:

● 6 Glasfasern mit Schrumpfschlauch-Spleissungen.

Gesamtkapazität: 72 Glasfasern

pro FiberArt-

Modul.

● 12 Glasfasern im Falle

der Spleissungen mit

mechanischer Sandwich,

-Spleisschutz. Gesamtkapazität:

144 Glasfasern pro

FiberArt-Modul

2. Ungeschnittene, gelagerte

Glasfasern verwalten

3. Zuordnung der Glasfasern

zu den verschiedenen Spleissungskassetten

verwalten

(12 Kassetten pro Modul)

4. Dank seiner Kapazität kann

das Modul in jede der

von Nexans entwickelten

Interkonnektionslösungen von

den Zentralen bis zu jedem

Teilnehmer integriert werden.

ZUSAMMENFASSUNG

● Optimierung des Routings der

Glasfasern

● Kombination der Funktionen

Aufteilen/Zusammenfassen

● Verwaltung der einzelnen Fasern

● Kompaktheit

● Leichtes Verkabeln

● Keine neuen Röhren


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LÖSUNG MIT NEXANS-ZUBEHÖR

Wasserdichte Spleissmuffe

WTC - Water Tight Closure

( Gehäuse aus thermoplastischem

Kunststoff mit einem rein

mechanischen und reversiblen

Abdichtungssystem)

WTC 05 K7

WTC1 FiberArt TM

WTC2 FiberArt TM

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LÖSUNG MIT NEXANS-ZUBEHÖR

Wasserdichte Haubenmuffen mit Fiber Art TM

DCS - Dome Closure System

(Dome-Verbindung mit einem rein

mechanischen Abdichtungssystem)

DCSM2 FiberArt TM

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„JUST IN TIME”- ABWICKLUNG

Hier sind die Schlüsselelemente

für die Abwicklung eines FTTHoder

FTTB-Projekts (Fiber To The

Building/Home):

4 Phasen

Phase 1

Inventar der bestehenden und verfügbaren

Röhren aufnehmen oder die

Verlegung von neuen Röhren planen.

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Phase 2

Einblasen und gegenseitige

Verbindung der ganzen Mikroröhren-

Infrastruktur.

Phase 3

Einblasen der Nexans-

Mikrokabel, bei kurzen Distanzen

eventuell einfaches Einschieben

ohne Einblasen.

Phase 4

Anschluss der Mikrokabel mit

dem Interkonnexionszubehör von

Nexans.

Vorteile und Gewinn

● Verwendung der Infrastruktur

der schon verlegten Röhren

● Optimierung der Belegung

des in den Röhren verfügbaren

Raumes

● Fortlaufende Erhöhung der

Anzahl Glasfasern, je nach

Bedarf

● Rasche Reaktion auf die

Nachfrage

● Kurzfristiger „Return on Investment“

● Zuverlässigkeit des ganzen

Netzes dank dem wirksamen

mechanischen Schutz des

µ-Röhrennetzes.

● Progressiver CAPEX verbunden

mit einem proportionalen

Ertrag pro Benutzer


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GL ASFASERÜBERTRAGUNGS

SYSTEME

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Nexans Schweiz ist seit über

20 Jahren auf dem Gebiet der

optischen Übertragungssysteme

aktiv und passt ihre aktuellen

Lösungen PDH und SDH laufend

an den Fortschritt an, der immer

mehr von der Anwendung des

Internet-Protokolls (IP) geprägt ist.

Heute freut sich Nexans Schweiz

AG ihrer Kundschaft mitteilen zu

können, dass sie ihr Sortiment

für Aktivsystemlösungen mit den

Produkten der Firma RAD beträcht-

Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrung

und um die Bedürfnisse der industriellen

Betriebe, Energieversorgungslich

ausgeweitet hat. Ihre Lösungen

SDH, PDH, TDMoIP und Last Mile

Access komplettieren die aktuellen

Lösungen, die allesamt weiter entwickelt

werden.

Das folgende Bild gibt einen Überblick

über die eindrückliche Liste

der verfügbaren Produkte, mit

besonderem Akzent auf der Übertragung

per Glasfasern, Kupferkabel

und sogar Wireless für die

Zugangsnetze.

Einleitung

Seit vielen Jahren bietet

Nexans multiplexierte Glasfaser-

Übertragungslösungen an, wozu

insbesondere der berühmte

Multiplexer MUX-8824 gehört.

unternehmen, Bahnunternehmen

und Strassen- und Autobahnverkehrs-

Infrastrukturen auf dem Gebiet

der Glasfaser-Übertragung weiterhin

in jeder Beziehung erfüllen

zu können, bietet Nexans

eine Plattform von multiplexierten

Übertragungsausrüstungen mit dem

neuen Namen EasyMUX an.


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Diese Familie besteht bisher aus den

verschiedenen Produkten EasyMUX

2 und µ-MUX für alle heute vorkommenden

Anwendungen auf den

oben genannten Gebieten, und dies

für alle Übertragungsgeschwindigkeiten

von bis 2 Mbit/s über Monomode-Fasern

oder sogar Multimode-

Fasern. Diese Lösungsfamilie bietet

eine sehr breite Auswahl von

Schnittstellen für Telefonie-,

Daten-, Fernsteuerungs- und Distanzschutz-

sowie Videoübertragungs-

Anwendungen.

Um die Gesamt-Zuverlässigkeit

zu steigern, können EasyMUX 2-

Lösungen mit 2 Mbit/s total redundant

als optische Doppelringe

konfiguriert werden. Die Add-

Drop-Kapazitäten der beiden

Produktefamilien ermöglichen

den lokalen Anschluss von 64-

kBit/s-Kanälen. Zudem wird jede

Infrastruktur mit computerisierten

Netzwerk- Managementlösungen

überwacht und Gesteuert. (NMS

Network Management System)

Bild.

EasyMUX

mit LWL-

Doppelring

Station A

Station B

Station D

Station C

Normal loop

Redundancy loop

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µ-MUX

Der µ-MUX, der Kleine der

Familie, ist entwickelt worden, um

in erster Linie das Problem der

Erfassung von Energiezählimpulsen

zu lösen. Sehr schnell wurde er für

weitere Anwendungen wie zum

Beispiel die digitale ISDN-Telefonie

und im Polling eingesetzt, sodass

es selbstverständlich ist, dass er

sich heute darin gefällt, auch sämtliche

Schnittstelle des EasyMUX

2-Programms anzubieten.

Dieser µ-MUX gestattet die

Anwendung von doch ziemlich

universellen Systemen und bieten

die Möglichkeit, allenfalls in eine

EasyMUX 2-Schleife Stationen

einzufügen, die in Bezug auf

Optik und Multiplexierung/

Demultiplexierung absolut gleichwertig

sind, deren Cross-

Connect-Funktionen jedoch

beseitigt worden sind und die

vor allem nur eine einzige elektrische

Schnittstelle mit einer Übertragungsgeschwindigkeit

von

64 Kbit/s oder einem Mehrfachen

davon aufweisen.


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Diese Mikromultiplexierungs-

Ausrüstung verwendet denselben

Rahmen und dieselben Signalisations-

und Synchronisationsprinzipien

wie der Standard-

Multiplexer EasyMUX 2.

Bei ihr sind alle Funktionen dieses

Multiplexers auf einer einzigen

gedruckten Schaltung zusammengefasst,

die auch die elektrische

Schnittstelle enthält, weshalb das

kompakte Format.

Dieser µ-MUX ist in der Form eines

kleinen Gehäuses konzipiert, das

sich leicht auf eine DIN-Schiene

stecken lässt, wie sie üblicherweise

in elektrischen Schaltschränken

vorkommt. Es kann die Punkt-zu-

Punkt- oder Mehrpunkt-Betriebsart

angewendet werden. Der optische

Anschluss erfolgt immer an einen

einfachen Ring. Der µ-MUX kann

auch für eine einfach Punkt-zu-Punkt-

Modemverbindung verwendet

werden. Die Integration eines

µ-MUX oder einer Reihe von

µ-MUX mit einfacher Schleife ist

auch in eine gesicherte Doppel-

Ringkonfiguration möglich.

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EasyMUX 2

Die auf der Basis des Universal-

Multiplexers MUX 2M30 gebauten

EasyMUX 2-Systeme bilden eine

Familie von Add-Drop-Multiplexern,

die den europäischen Normen

der PDH-(Plesiochronous Digital

Hierarchy-)Familie entsprechen

und das Integrieren von bis zu 30

Kanälen mit je 64 Kbit/s gestatten.

Dadurch ist es möglich, in jeden

Knoten alle Arten von Sprach-,

Daten-, Fernsteuerungs-, Fernmess-,

Distanzschutz- und Fernwirkverkehr

oder langsame submultiplexierte

Signale einzufügen.

Die Multiplexer EasyMUX 2 sind

mit einem Netzwerk-Managementsystem

(NMS) ausgerüstet. Dieses

System ermöglicht eine Verwaltung

und Kontrolle des Netzes auf Distanz

oder von jedem beliebigen Ort des

Netzes aus. Dazu braucht es einen

PC, der unter Windows läuft.

Die EasyMUX 2-Systeme ermöglichen

die Übertragung von zahlreichen

Signalarten der analogen

oder digitalen Telefonie (ISDN), der

Datenübertragung RS-232, RS-422,

RS-485, V.11, X.21, V.35, VDEW

usw., der Fernsteuerung und des

Fernschutzes. Die Anwender von

Diensten dieser Art (Energieversorgungsunternehmen,

Autobahngesellschaften,

Eisenbahnen, Ferngaslei

tungsunternehmen usw.) müssen in

der Regel Signale dieser Art über

lineare oder Ring-Netze übertragen.


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Neue Lösungen bis 155 Mbit/s

Vor dem Aufkommen solcher

Systeme musste man auf eine

Kaskade von Ausrüstungen zurückgreifen,

um im gleichen optischen

Träger verschiedene Anwendungen

wie Videobilder, Telefonsignale

und Datenübertragungen unter

einen Hut zu bringen. Die

Systeme der Megaplex-Familie

bilden eine Familie von Add-

Drop-Multiplexern, die den SDH-

Normen entsprechen und das

Integrieren von 64-Kbit/s bis 10

Mbit/s-Anwendungen gestatten.

Die folgende Abbildung zeigt die

verschiedene Anwendungen und

Transport-Möglichkeiten dieser

Systeme:

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Dadurch ist es möglich, in jeden

Knoten ohne zusätzliche Ausrüstungen

alle Arten von Sprach-, Datenund

Bildverkehr einzufügen.

Die SDH-Systeme umfassen in der

Regel Anwendungs-Schnittstellen mit

einer Übertragungsgeschwindigkeit

von mindestens 1.544 Mbit/s (T1)

oder 2.048 Mbit/s (E1). Dies

bedeutet, dass für den Anschluss von

Ausrüstungen mit niedrigeren Über

tragungsgeschwindigkeiten (typisch

64 Kbit/s) Zugangs-Multiplexer,

zum Beispiel vom Typ PCM30,

eingesetzt werden müssen.

MEGAPLEX-Sortiment erfüllt diese

Anforderungen, indem er direkt

Add-Drop-Einheiten mit 1-n x 64

Kbit/s integriert.


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Heute werden alle diese Teile in derselben

Ausrüstung konzentriert und

somit wird ihre Kontrolle durch dieselbe

RADview-Verwaltungsplattform

sichergestellt.

Einer der grossen Vorteile dieser

Systeme ist ausser ihrer Interoperabilität

ihre automatische Umschaltung

auf eine Nebenverbindung bei

Übertragungsproblemen. Somit bietet

diese Produktefamilie Gewähr für

eine sehr hohe Übertragungssicherheit

und gestattet deshalb auch die

Integration von Anwendungen mit

hohen Anforderungen in Bezug auf

Zuverlässigkeit, wie zum Beispiel

für den Fernschutz.

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