Mehrwert für den Mittelstand - Midrange Magazin

midrange.de

Mehrwert für den Mittelstand - Midrange Magazin

03

2011

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · Ausgabe 241 · € 13,– · CHF 25,–

Comarch bietet das passende Portfolio

Mehrwert für

den Mittelstand

Studie zu Cloud Computing

Noch ganz am Anfang

Worauf es ankommt

ERP goes global

High Availability

Permanente

Verfügbarkeit

Anwendungsentwicklung

RDi und CVS

Gruppierung und

Zwischensummen

SQL-Abfragen

Professor Janusz Filipiak, CEO Comarch S. A.,

im Interview auf Seite 14


Lassen Sie Ihre IBM i-

Sorgen hinter sich...

Robot/CONSOLE & Robot/ALERT erledigen die Arbeit!

Entfliehen Sie der

Nachrichtenverwaltung

Wenn Sie Ihren nächsten Urlaub planen, sorgen

Sie sich nicht darum, wer während Ihrer Abwesenheit

die Nachrichten und Ressourcen auf

Ihrem Power Systems

IBM i überwachen wird.

Robot/CONSOLE,

® unsere Software für Nach-

richten- und Ressourcenverwaltung, entfernt

unwichtige Nachrichten, beantwortet Nachrichten

automatisch und überwacht Nachrichtenwarteschlangen

und kritische Ressourcen

wie beispielsweise Subsysteme. Dank der

Nachrichten- und Ressourcenverwaltung mit

Robot/CONSOLE können Sie eine sorgenfreie

Zeit verbringen.

Verlaufsmeldung an jedem Ort

Sollte ein Eingriff erforderlich werden, dann

kann Robot/CONSOLE die Nachricht an

ein anderes System weiterleiten oder Robot/

ALERT,

® unsere Software zur Ereignisbenach-

richtigung nutzen, um die Hilfe eines Spezialisten

anzufordern.

Mit der Zweiwegkommunikation können

Ihre Experten von jedem Ort aus Nachrichten

beantworten. Und Sie können Robot/ALERT

sogar mit SNMP Traps verwenden, um kritische

Systemnachrichten direkt an einen

Enterprise Monitor zu senden.

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Ihre Reise, während sich Robot/CONSOLE

und Robot/ALERT um das IBM i auf Ihrem

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© Help/Systems, LLC. Alle Marken und eingetragenen Marken sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.


EDITORIAL

Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAGAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Zwischenblatt

Auch in 2011 wird im Rahmen eines Wettbewerbs wieder Deutschlands

umweltfreundlichstes Büro gesucht. Im vergangenen Jahr hatte

bei den Großunternehmen die Telekom das Rennen gemacht. Allein

durch deren Online-Rechnungen kann inzwischen ein Papierstapel in der

Höhe des Berliner Fernsehturms eingespart werden. So weit, so gut.

Wer schon einmal das Antragsformular „Ihr Auftrag für ein Komplettpaket“

in den Händen hatte, weiß, dass zwischen den Büro- und Vertriebsaktivitäten

des Unternehmens nicht nur Welten liegen, sondern

ein ganzes Universum Platz hätte. 23 DIN-A4-Seiten umfasst das Pamphlet,

inklusive sieben Seiten aus bestem 160 Gramm-Papier mit der

Aufschrift „Zwischenblatt, bitte nicht

heraustrennen“. Die Dinger haben offenbar

nur eine Funktion – sie sorgen Reisen (Seite 9) Û Eingeladen: Hip sein

Û Aufgeladen: SAPs Future Fleet geht auf

dafür, dass der handschriftlich aufgenommene

Text von Blatt eins nicht bis zur CeBIT (Seite 27) Û Vorsicht, Stufe:

und VIP sein – Exklusiver Leserrundgang

Blatt 23 durchdrückt. Der DAU lässt ERP-Implementierung international und

grüßen, alle anderen könnten ja auch ihre Hürden (Seite 30 ff.) Û Nimm mich:

umblättern. In den Büros hingegen Spargenie Pick-by-voice (Seite 37)

zeigt man sich vorbildlich und leistet

unter anderem mit beidseitigem Druck auf Recyclingpapier einen ‚ausgezeichneten‘

Beitrag zu unser aller Umwelt Schutz. Sowohl Ressourcen

als auch Geldbeutel können durch elektronische Ausgangsrechnungen

geschont werden. Entsprechende Eingangsdokumente bergen ähnliches

Sparpotenzial, schlagen doch die Prozesse, die eine papierbasierte Eingangsrechnung

nach sich zieht, schnell mit bis zu 20 Euro zu Buche,

mahnte jüngst Itella. Warum der Abschied vom Papier – 800.000 Tonnen

werden pro Jahr in deutschen Büros verbraucht – so schwer fällt?

Die Rechnung zum Beispiel ist wichtiger Bestandteil der Kundenkommunikation,

schließlich wendet ein Adressat dreimal mehr Zeit für das Studieren

einer Invoice auf als für jedes andere Kommunikationsschreiben.

Schwarz auf weiß kann man dort Botschaften hinterlassen, die garantiert

gesehen und weder verhindert noch ausgeblendet werden können.

30 JAHRE

ERP- ERFAHRUNG IM

MITTELSTAND

ERP-Komplettlösungen

Geschäftsprozessoptimierung

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Höchstmaß an Integration

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Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

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03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

3


inhalt

MIDRANGE AKTUELL

Professor Janusz Filipiak, CEO Comarch S. A.: „Wir

bauen unsere Präsenz im DACH-Markt weiter aus. Schon

heute erzielen wir nahezu 40 Prozent unseres Umsatzes

in den deutschsprachigen Ländern.“ Û Seite 14

News & Ticker 6

Der Kunde ist König 7

IBM Studie zeigt: Mittelstand rückt Kunden in den Fokus

SAP aktuell 8

Köpfe 10

In allen Bereichen zu Hause 12

Kommentar zur Frage des Monats

Mehrwert für den Mittelstand 14

Comarch bietet das passende Portfolio

Messe AKTUELL

Strategien für

Cloud Computing

Cloud Computing ist ein Trend, an dem derzeit niemand

vorbei kann. Auf die eine oder andere Weise hat sich

wohl schon jeder IT-Verantwortliche Gedanken gemacht,

ob sich die Nutzen-Versprechen des Cloud Computing in

seinem Unternehmen wirklich einlösen lassen.

Û Seite 22

Trends bei ERP

Längst schon gehen auch mittelständische Unternehmen

mit Fertigungsstandorten oder Vertriebsniederlassungen

ins Ausland – und nehmen ihr ERP-System mit. Moderne

Techno logien helfen dabei, dass man beim Sprung über

den großen Teich nicht baden geht. Û Seite 30

Sonderteil zur CeBIT

Mit Ausstellerübersicht.

Û Seite 16

CeBIT 2011 16

Ausstellerübersicht 18

Strategien für Cloud Computing

SLA: neue Aufgaben im Zeitalter des Cloud Computing 22

AusstellerübersichtCeBIT 2011

Praxistipps 24

Cloud-Strategien mit dem ITSM verheiraten

CRM als Mietlösung 25

Das branchenspezifische CRM-System aus der Wolke

Noch ganz am Anfang 26

Studie zu Cloud Computing

Versprechen einhalten 28

Warum Open Source und SaaS sich ergänzen

Der richtige Weg 29

Mit iNext und SaaS in die Cloud

Trends bei ERP

Auf die Stolpersteine achten 30

ERP-Systeme international implementieren

ERP für die Landwirtschaft 34

Mit moderner IT-Lösung mehr Effizienz und Zuverlässigkeit

Das zentrale ERP-Rückgrat 35

Auto-Kabel GmbH setzt seit über einem Jahrzehnt auf Infor

ERP goes global 36

Worauf es bei der ERP-Internationalisierung ankommt

Pick-By-Voice-Systeme 37

Mehr Effizienz in der Lagerbewirtschaftung

TECHNIK & INTEGRATION

RDi und CVS – Teil 1 38

SQL-Abfragen 38

4

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


März 2011

HA- & Security-Tools

Kleine Files – großes Problem 40

DMS-Spezialist GAA repliziert mit Double-Take

Anbieterübersicht 41

Im Gesamtpaket 42

Hardware-Erneuerung und Sicherheit

Permanente Verfügbarkeit 43

Textilchemikalienhersteller Rudolf setzt auf die SuS Group

Die richtige Entscheidung 44

CretschmarCargo nutzt IT-Sicherheit und Service von NCT

Digitale Identitäten voll im Blick 46

Blanco vertraut auf SAP NetWeaver Identity Management

IT-Geräte weiterverwenden 48

Irreversible Datenlöschung ist Voraussetzung

SERVICE

HA- & Security-Tools

In unserer Marktübersicht stellen wir die Tools für Hochverfügbarkeit

und Security vor. Neben einer Anbieterübersicht

erwarten Sie Fachbeitrage und Anwenderberichte

zum Thema. Û Seite 40

MIDRANGE ONLINE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

Midrange Jobbörse

MidrangeEvent

Frage des Monats

Û www.midrange-jobs.de

Û www.midrange-event.de

Û www.midrange.de

Leontura, iStockphoto.com

Tech Forum

Desktop-Virtualisierung /

Thin Clients

Düsseldorf, 14. April 2011

Desktops zentral und effi zient

bereitstellen

Alle Informationen und Anmeldung:

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03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

Ihre Ansprechpartnerin: Kati Landauer, Telefon: +49 89 4520572-11, E-Mail: kati.landauer@lanline.de

5


MIDRANGE AKTUELL

TICKER

Partnerschaft zwischen Magic und MicroStrategy

Û Magic Software Enterprises hat eine

Vereinbarung über eine globale Allianz

mit MicroStrategy Incorporated unterzeichnet.

Aus dieser Zusammenarbeit

entsteht eine integrierte BI-Lösung, mit

der Nutzer Rohdaten aus verschiedenen

Quellen in wertvolle und sofort verwertbare

Informationen für eine optimierte

Entscheidungsfindung umwandeln können.

Als Add-on steht Micro Strategy 9

allen Kunden von Magic Software zur

Vidyo stellt Erweiterung für IBM Lotus Sametime vor

Û Vidyo hat eine Erweiterung für IBM Lotus

Sametime angekündigt. Das Plug-in

für die Client-Software von Lotus Sametime

erlaubt es, Gruppenvideokonferenzen

in HD-Qualität durchzuführen. Mittels

des Plug-ins ist jeder Nutzer von Lotus

Sametime in der Lage, eine Chat-Session

zu einer Punkt-zu-Punkt-Videokonferenz

zu erweitern. Zudem ist es möglich, auch

Teilnehmer zu einer Videokonferenz einzuladen,

die außerhalb des Unterneh-

Deutsche Mechatronics führt abas ein

Û Seit 20 Jahren

bildet das PPS-

System „Fertis“

den Kern der Unternehmens-IT

bei

Deutsche Mechatro

nics. Laufend

an die Anforderungen

der Mechernicher

Hightech-

Komponenten-Lieferanten angepasst,

ist das System mittlerweile an seine

Grenzen gestoßen und wird nun von

der abas-Business-Software abgelöst.

Ausschlaggebend für die Entscheidung

waren die professionelle Vorstellung

des Kölner abas-Software-Partners im

Verfügung, die die Business und Prozess-Integrationsplattform

iBOLT oder

der Applikationsplattform uniPaaS

nutzen. Mit iBOLT kann schnell und kostengünstig

Software integriert werden,

mit uniPaaS werden Unternehmenslösungen

einfach entwickelt und bereitgestellt.

www.magicsoftware.com/de

www.microstrategy.de

mens angesiedelt sind, beispielsweise

Kunden oder Vertreter von Partnerfirmen.

Um ein Ad-hoc-Meeting einzuberufen,

genügt es, an die Teilnehmer eine

Einladung in Form eines Links zu senden,

der in eine Instant-Message integriert ist.

Alternativ dazu ist es möglich, die Einladung

mittels E‐Mail oder in Form eines

Kalendereintrags zu verschicken.

www.vidyo.com/de

ERP-Auswahlprozess sowie Referenzbesuche

der Deutschen Mechatronics

bei abas-ERP-Anwendern. Der Produktivstart

der Software ist zum 1. Januar

2012 geplant.

www.abas.de

Û Quest Software: neue Version

des Coexistence Managers. Quest

Software hat die Verfügbarkeit der

Version 3.0 von Coexistence Manager

for Notes bekannt gegeben. Die

Lösung stellt die Zusammenarbeit

von E‐Mail und Kalender zwischen

IBM Lotus Notes und MS Exchange

Server, Exchange Online und Hosted

Exchange sicher. Die neue Version

bietet nun die Synchronisation der

Verzeichnisse zwischen Lotus Notes

und MS Exchange 2007/2010. www.

questsoftware.de Û PAC übernimmt

Berlecon Research. Die

Pierre Audoin Consultants (PAC)

GmbH hat die Übernahme des Analystenhauses

Berlecon Research bekannt

gegeben. Die Analysten und

Berater der beiden Unternehmen,

die bereits seit 2009 eng kooperieren,

werden von nun an unter einem

Dach gemeinsame Marktanalysen,

Beratungsprojekte und öffentliche

Auftragsstudien durchführen. www.

pac-online.de Û Esker erhält SAS

70-Zertifizierung für seine SaaS-

Lösungen. Nach einer Prüfung

durch Ernst & Young erhielt Esker

die Zertifizierung gemäß SAS 70

Typ I, die sich auf 25 interne Kontrollen

bezieht, darunter Sicherheit

im Rechenzentrum, Prozess für

Vorfallsmanagement, Infrastrukturüberwachung,

Zugriffssteuerung und

Personaleinstellung. www.esker.de

Û inubit automatisiert Vertriebsplanung

bei Atotech. Die Atotech

Deutschland GmbH setzt für die

Abwicklung ihrer Vertriebsplanungsprozesse

die inubit BPM-Suite ein.

Über die SAP-Schnittstelle konnte

die vorhandene SAP-Landschaft angebunden

werden. Die inubit BPM-

Suite kommt in dieser komplexen

SAP-Landschaft für die Prozesssteuerung

und Dokumentation zum Einsatz.

www.inubit.com

www.midrange.de

6

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


IBM Studie zeigt: Mittelstand rückt Kunden in den Fokus

Der Kunde ist König

Im Mittelstand haben sich die strategischen Unternehmensziele seit 2009 verändert: Die IT-

Budgets werden aufgestockt und statt Kostensenkung steht die Kundenorientierung stärker

im Fokus. Das ergab die IBM Mittelstandsstudie „Inside the Midmarket: A 2011 Perspective“.

Um ihre Unternehmensziele zu erreichen,

setzen mittelständische

Unternehmen verstärkt auf zukunftsorientierte

IT-Konzepte wie Cloud Computing

oder Business Analytics. „Unsere

Mittelstandsstudie untermauert,

dass sich die positive wirtschaftliche

Entwicklung auch auf die Investitionen

in Informationstechnologie niederschlägt“,

sagt Doris Albiez, Vice President

Geschäftspartner und Mittelstand,

IBM Deutschland. „So wollen in diesem

Jahr weltweit mehr als die Hälfte der

befragten Mittelständler ihr IT-Budget

erhöhen – noch vor zwei Jahren ging

nur jedes fünfte Unternehmen von steigenden

Budgets aus.“

Für die weltweite Mittelstandsstudie

„Inside the Midmarket: A 2011 Perspective“

wurden mehr als 2.000 Entscheider

von mittelständischen Unternehmen

aus 22 Ländern befragt – zirka

100 Unternehmen kamen aus Deutschland.

Die Unternehmen beschäftigen

zwischen 100 und 1.000 Mitarbeiter

und kommen aus unterschiedlichen

Branchen. Die Befragung fand im vierten

Quartal 2010 statt.

Weitere Informationen zu der Studie

finden Sie unter:

Û www.ibm.com/businesscenter/

cpe/download0/212133/Inside_the_

Midmarket__Global_Report.pdf

IBM Deutschland GmbH, Ehningen

www.ibm.com/de/mittelstand

Carmen Rasche

CL-Programmierung

Die Steuersprache für Power i Systemadministration, RPG-, Cobol- und Client-Programmierer

Überblick und Grundlagen Arbeitsabläufe steuern und automatisieren

Lokale und ferne Kommunikationsszenarien API-Programmierung

Command-Erstellung Moderne Praxisbeispiele

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CL-Programme – Ein erster Überblick

Grundlagenwissen

Konstanten, Variablen, Daten strukturen

und Pointer einsetzen

Basisanweisungen (CHGVAR, *CAT, %SST)

Bedingungen und Schleifen kodieren

(DOWHILE, DOUNTIL, DOFOR)

Möglichkeiten der Fehlerbehandlung

mit MONMSG

Programmkommunikation

Informationsaustausch durch Nachrichten

Grundlagenwissen Application Program

Interface (API)

*DTAQ, *DTAARA und *USRSPC im Einsatz

Synchrone und asynchrone Programm aufrufe

realisieren

Einsatz von User Spaces und ListAPIs

Dateiverarbeitung im CL-Programm

Die Entwicklungswerkzeuge (SDA und

Screen Designer)

Bildschirmdateien verwenden

Ausgabedateien und Druckausgaben nutzen

Command-Erstellung

Eigene CL-Commands erstellen

Verschiedene Befehlsinterfaces für API-Aufrufe

realisieren

CL-Programme im ILE-Umfeld

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

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7


SAP AKTUELL




AVL Tippelmann entscheidet

sich für SAP Business ByDesign.

Die Tochtergesellschaft des

weltweit größten privaten Unternehmens

für die Entwicklung,

Simulation und Prüftechnik von

Antriebssystemen für PKW, LKW

und Großmotoren hatte bislang

mehrere individuelle Anwendungen

im Einsatz. Die Mitarbeiter

mussten Daten teilweise mehrfach

eingeben, es mangelte auch

an integrierten Prozessen für die

Geschäftsbereiche Test Systems,

Powertrain Engineering und Konstruktionstechnik.

Künftig soll die

SAP-Lösung alle drei Geschäftsbereiche

unterstützen und auch eine

Anbindung an den Mutterkonzern

AVL List ermöglichen.

Û www.steeb.de

Zertifiziert: SilkPerformer 2010

lässt sich in SAP Netweaver AS

integrieren. Das Testwerkzeug

Micro Focus SilkPerformer 2010

hat die Zertifizierung für die Integration

in SAP NetWeaver Application

Server 6.20 erhalten. Das Testat

bestätigt, dass SilkPerformer

2010 die SAP GUI für den Einsatz

unter Windows unterstützt, sich

mit SAP eCATT verbinden lässt und

außerdem „SAP Solution Manager

Ready“ ist. Unternehmen können

damit automatisierte Last- und

Performance-Tests für SAP Net-

Weaver durchführen.

Û www.microfocus.com/de

SAGAFLOR startet mit Branchenlösung

für Verbundgruppen. Die

Fachhandelskooperation realisierte

gemeinsam mit der ComSol AG

eines der ersten SAP-Systeme mit

Heimtier‐, Garten- und Pflanzen-

Sortiment. Zustande kam das Projekt

nach einer Machbarkeitsstudie

sowie dem Beitritt der SAGAFLOR

in die IT-Verbundgruppe SynPrax.

Û www.comsol-ag.com

SAP kauft Teile

von SECUDE

Sicherheitssoftware sowie dazugehörige

Vermögenswerte wie Entwicklungs-

und Beratungskompetenz sind

in den Besitz der Walldorfer übergegangen.

SECUDE ist Anbieter von Software

für die Verwaltung von Benutzerprofilen

und Zugriffsberechtigungen (Identity-

und Access-Management). Durch

die Akquisition hat SAP die Lösungen

Secure Login und Enterprise Single

Sign-On übernommen und integriert

sie in das eigene Produktportfolio. So

werde man seinen Kunden eine sichere

Client-Server-Kommunikation anbieten

können, Drittanwendungen seien dann

nicht länger nötig.

SAP und SECUDE sind bereits seit

fünfzehn Jahren Partner im Bereich

Sicherheitssoftware und haben Mitte

Januar eine Vereinbarung für die

Transaktion unterzeichnet. Trotz der

Teilveräußerung werde SECUDE als

eigenständige Gesellschaft weiter bestehen

und den Fokus auf das Lösungsund

Produktportfolio im Bereich Datenschutz,

FinallySecure, legen.

SAP unterstreiche mit dem Zukauf

ihre Zusage, in die Produktsicherheit

für Kunden und Anwender zu investieren.

Mit Hilfe von Enterprise Single

Sign-On und Secure Login komme man

wesentlichen Kundenforderungen einer

standardmäßigen Integration von

Sicherheitssoftware weiter nach. Die

Sicherheit der IT-Umgebungen von

Kunden werde durch verschlüsselte

Kommunikationspfade, die mit Installation

beim Kunden bereits vorkonfiguriert

sind, erhöht, was auch zu einer

Verringerung der Gesamtbetriebskosten

und des administrativen Aufwands

beitrage. „Durch den Abschluss dieser

Transaktion wird SAP nicht nur in der

Lage sein, die Sicherheitsanforderun-

gen unserer Kunden zu erfüllen. Darüber

hinaus werden wir das Produkt

SAP Net Weaver Identity Management

um den Secure Login Server und Enterprise

Single Sign-On erweitern“, erklärt

Björn Goerke, Senior Vice President,

Technology and Innovation Platform

Core bei SAP.

Künftig wird SAP die Basisversion

von Secure Login, die wesentlicher

Bestandteil aller neuen Releases sein

soll, an ihre Kunden liefern. Mehrkosten

entstünden dadurch nicht, betonen

die Walldorfer. Die vorhandene Expertise

von SAP in sicherheitsbezogenen

Themen werde durch Experten aus

Entwicklung und Beratung ergänzt und

verstärkt – was als weiterer Vorteil für

die Kunden zu werten sei. „Ich freue

mich, dass die Expertise von SECUDE

als weltweit führender Anbieter von

Sicherheitstechnologien, nun auch für

den großen SAP-Kundenstamm verfügbar

sein wird“, so Dr. Heiner Kromer,

Gründer und CEO von SECUDE. „Dies

ist ein bedeutender Vertragsabschluss,

vor allem wenn man berücksichtigt,

welche Bedeutung Sicherheit bei der

Einhaltung von Compliance und den

strengen Corporate Governance Vorschriften

hat.“

Die Auslieferung von Secure Login

an SAP-Kunden soll im zweiten Quartal

in 2011 beginnen. Die Übernahme der

zwei Premium-Sicherheitsangebote von

SECUDE helfe Kunden, Anbindungen

an alle SAP-Systeme sicherer zu gestalten,

einschließlich der Möglichkeit,

Single-Sign-On-Verfahren und Identitätsverbünde

in allen Benutzer oberflächen

und Altsystemen einzurichten,

so SAP.

ó

www.secude.com

8 MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Der SAP-Berater

kommt im Elektromobil

Traditionell fährt ein SAP-ler ja eher

in chicer Limousine vor. Jetzt steigen

insgesamt 450 Mitarbeiter der SAP

AG in Elektromobile um – zumindest

immer mal wieder. Im Rahmen des Forschungsprojekts

„Future Fleet“ nimmt

SAP als erstes deutsches Unternehmen

bis zu 30 reine Elektrofahrzeuge

in seine Dienstwagenflotte in Walldorf

und Umgebung auf, sie werden ausschließlich

mit Strom aus erneuerbaren

Energiequellen betrieben. SAP und

das Mannheimer Energieunternehmen

MVV Energie bauen gemeinsam die dafür

nötige technische und organisatorische

Infrastruktur auf.

Der Feldversuch soll bis September

laufen. Die Elektroautos werden für

Dienstfahrten oder als Ersatz für den

Firmenwagen über mehrere Tage genutzt.

Ziel des Projektes sei es, die Alltagstauglichkeit

und Nachhaltigkeit der

Elektromobilität zu untersuchen.

MVV Energie konzipiert, installiert

und betreibt die Infrastruktur für die

Beladung der Elektroautos. Das Unternehmen

entwickelt gemeinsam mit

Zulieferern eine intelligente Ladestation,

an der die Fahrzeuge ausschließlich

mit zertifiziertem Ökostrom betankt

werden. Die Ladesäulen werden an den

SAP-Standorten Walldorf, Bensheim, St.

Leon-Rot und Karlsruhe sowie bei MVV

Energie in Mannheim, die im Rahmen

des Projekts ebenfalls Elektrofahrzeuge

in ihrem Unternehmensfuhrpark

nutzt, stehen. SAP wiederum entwickelt

einen Softwareprototyp für das

Flotten- und Mobilitätsmanagement,

der die Kontrolle der Flotte und deren

intelligente und risikofreie Steuerung

gewährleisten soll. Damit wird sichergestellt,

dass für die angemeldete Fahrt

ein ausreichend beladenes Fahrzeug

zur Verfügung steht und eine Ladesäule

am Zielort reserviert ist. Weitere

Projektpartner sind das Öko-Institut

e.V., das Institut für sozial-ökologische

Forschung (ISOE) und die Hochschule

Mannheim. Das Projekt wird zudem

vom Bundesministerium für Umwelt,

Naturschutz und Reaktorsicherheit

(BMU) im Rahmen des Förderschwerpunkts

„Intelligente Netze, erneuerbare

Energien und Elektromobilität“

gefördert.

Nachhaltige Energieversorgung und

umweltfreundliche Mobilität würden

zu den zentralen Herausforderungen

unserer Gesellschaft gehören, erklärt

Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender

der MVV Energie: „Mit Future

Fleet wollen wir Antworten geben auf

die Fragen, die sich dabei stellen: Wie

kommt ökologisch erzeugter Strom zu

den Autos? Wie können Fahrzeugflotten

effizient gesteuert werden? Dabei

hat sich die Bündelung des IT-Knowhows

von SAP mit der technischen und

energiewirtschaftlichen Kompetenz von

MVV Energie bereits bewährt, und ich

bin sehr zuversichtlich, dass am Ende

des Projektes belastbare und nachhaltige

Antworten stehen.“

SAP hat sich dem Klimaschutz

und nachhaltigem Wirtschaften verpflichtet.

Bis 2020 soll die Emission

von Treibhausgasen im Rahmen der

Unternehmenstätigkeit um die Hälfte

gesenkt werden. Da über 80 Prozent

des direkten CO 2

-Ausstoßes der SAP in

der Region EMEA auf die Nutzung von

Firmenwagen zurückzuführen sind,

könne das Forschungsprojekt Future

Fleet hierbei einen wichtigen Beitrag

leisten.

ó

www.futurefleet.de


SAP-Planung schneller einführen.

Um bis zu 30 Prozent

beschleunigen lasse sich die Einführung

der SAP-Planungslösung,

wenn dabei der Planungswizard

Merlin zum Einsatz komme, berichtet

das Beratungshaus Camelot

ITLab. Das hätten zahlreiche Praxisprojekte

bewiesen. Merlin ist

ein SAP-Add-on, das vorkonfigurierte

Szenarien für typische Planungsanforderungen,

ausgereifte

Planungsfunktionen wie das Umwerten,

Umbuchen, Kopieren und

Berechnen von Daten sowie eine

Top-Down-Verteilung strategischer

Zielvorgaben mit Referenzwerten

oder Schlüsseln enthält.

Û www.camelot-itlab.com

SAP-Betrieb: Interroll vertraut

auf T-Systems. Die Telekom-

Tochter wird künftig die SAP-Anwendungen

für die Schweizerische

Interroll-Gruppe betreuen und deren

Kunden in 26 Ländern beim

Rollout, Betrieb und der Weiterentwicklung

der neuen SAP-Systeme

unterstützen. Der Vertrag hat eine

Laufzeit von drei Jahren, T-Systems

arbeitet dafür in der Schweiz eng

mit dem SAP-Kompetenzzentrum

von T-Systems in Mexiko zusammen.

Û www.telekom.de

Vblock Powered Solutions:

Schneller Umstieg auf virtuelle

SAP-Landschaften. VCE, the Virtual

Computing Environment Coalition

– bestehend aus Cisco, EMC

zusammen mit VMware und Intel

– stellt ihren Kunden zwei neue

Lösungen für ihre Vblock-Plattform

zur Verfügung. Mit Vblock Powered

Solution for VMware View 4.5

können Anwender die Desktop-

Virtualisierung beschleunigen.

Vblock Powered Solution for SAP

erleichtert Firmen die Virtualisierung

ihrer SAP-Anwendungen auf

der Plattform. Û www.emc2.de

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

9


MIDRANGE AKTUELL

Köpfe

Die Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass selbst hervorragend ausgebildete Manager nicht immer

vorbildlich handeln. In den Führungsriegen der Finanzwelt hat sich das Verhalten noch nicht

erkennbar verändert. Was läuft schief? Auf der PERSONAL2011 präsentiert der Priester und

Hochschullehrer Prof. Dr. Thomas Schwartz seine Vision von guter Führung.

www.personal-messe.de

Frank Wondrak

GSE Region

Manager

Uwe Jürgens

Vertriebsleiter

Tim van Hugte

Senior Vice

President

Aia Software hat Tim van Hugte (48) und

Jeroen Huinink (38) in das Management-

Team berufen. Tim van Hugte wird als

Senior Vice President Sales & Delivery

für die Strategie und Leitung des

kaufmännischen und Implementierungsteams

der Dokumentenplattform

ITP verantwortlich sein. Jeroen Huinink

wurde zum CTO ernannt und ist verantwortlich

für den Bereich Research &

Development.

www.aia-itp.com

Jeroen Huinink

CTO

Harald Dittmar

Fachgruppensprecher

RFID

Die IBM Anwendervereinigung Guide

Share Europe hat Frank Wondrak zum

neuen Region Manager für Deutschland

gewählt. Damit erhält dieser Zusammenschluss

von IT-einsetzenden Unternehmen

mit über 400 deutschen und 1100

europäischen Mitgliedsunternehmen

einen äußerst erfahrenen IT-Manager

zum Vorsitzenden, der die Anwenderinteressen

der Firmen gegenüber IBM

und anderen IT-Unternehmen vertritt.

Die Laufzeit des Amts beträgt zunächst

ein Jahr, mit Verlängerungsmöglichkeit.

www.gsenet.de

Dr. Hans Kraus

Bereichsvorstand

SAS hat Uwe Jürgens zum Vertriebsleiter

Deutschland berufen. Uwe Jürgens, zuletzt

Sales Director Financial Industries

bei SAS, verantwortet seit dem 1. Januar

den Vertrieb aller Branchen. Er berichtet

direkt an Geschäftsführer Wolf Lichtenstein.

Der Diplom-Kaufmann Jürgens ist

seit dem Jahr 2000 für SAS tätig und war

unter anderem zuständig für Business

Development. 2004 übernahm er die

Vertriebsverantwortung für den Bereich

Banken, 2009 dann die Aufgabe des Sales

Director Financial Industries.

www.sas.de

Patrik Zurkirchen

Director Customer

Support Services

Die Fachgruppe RFID des Bundesverbands

IT-Mittelstand e.V. (BITMi) hat

einen neuen Fachgruppensprecher gewählt.

Harald Dittmar, hauptberuflich

Geschäftsführer der sys-pro GmbH, wurde

anlässlich der Mitgliederversammlung

des BITMi einstimmig zum neuen

Fachgruppensprecher gewählt. Harald

Dittmar kennt das RFID-Geschäft schon

seit den neunziger Jahren. Er ist außerdem

Mitbegründer und Partner des

RFID-Konsortiums.

www.bitmi.de

Die Software AG hat die Ernennung von

Dr. Hans Kraus zum Bereichsvorstand

bekannt gegeben. Er verantwortet in

dieser Funktion den neuen Bereich Consulting

& Services in der Region DACH.

Darin sind das Beratungsgeschäft der

früheren IDS Scheer AG mit den bisherigen

Produktdienstleistungen der Software

AG zusammengefasst. Dr. Hans

Kraus wird damit Mitglied im Group

Executive Board des Unternehmens. Dr.

Hans Kraus kam 1996 zur früheren IDS

Scheer AG.

www.softwareag.com/de

Patrik Zurkirchen ist seit Anfang 2011

Director Customer Support Services bei

EMC Schweiz. Er leitet damit die für eine

hohe Kundenzufriedenheit wichtigste

Abteilung von EMC und ist in dieser

Funktion Mitglied der Geschäftsleitung.

Der eidg. dipl. Verkaufsleiter Zurkirchen

(40) begann seine Laufbahn bei EMC

im Jahr 2000 als Partner Development

Manager beim durch EMC akquirierten

Unternehmen Legato. Danach folgten

Positionen als Sales‐, Presales- und Delivery-Manager.

www.emc2.ch

10

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


workshops

kalender

Modernes Programmieren

mit RPG IV

RPG ist eine Programmiersprache, deren

Wurzeln bis ins letzte Jahrhundert hinein

reichen. Aber was damals als Listengenerator

begann, hat sich in der Zwischenzeit

zu einem veritablen Instrument mit ebenso

moderner Umgebung entwickelt.

Wer glaubt, RPG sei alt und nicht mehr zeitgemäß,

dem hilft der Workshop „Modernes

Programmieren mit RPG“ am 5./6. April in

Stuttgart auf die Sprünge. Die Veranstaltung

zeigt RPG als quicklebendige Sprache, mit

der sich mit modernen (Standard-) Methoden

schnell zukunftsweisende Anwendungen

erstellen lassen. Allerdings wendet sich der

Workshop nur an Programmierer, die bereit

sind, alte Zöpfe abzuschneiden und die ihr

heutiges RPG-Wissen renovieren möchten.

Der Referent, Klaus-Peter Luttkus, erläutert

die Grundsätze moderner Softwareentwicklung

(Objektorientiertheit vs. Objekt-basiert),

Model-View-Controller-Architekturen (MVC)

und ILE. Die Teilnehmer werden erkennen,

dass Schnittstellen keine Probleme mehr darstellen

(Parameter-Interfaces, Datenstrukturen

und Arrays, Templates, includes…) und

sie lernen moderne Kontrollstrukturen anzuwenden

(Schleifenkonstrukte, Bedingungsabfrage

und Methoden des Monitorings und

der Fehlerbehandlung). Der Referent zeigt

zudem, wie der schnelle und zuverlässige

Datenzugriff heute funktioniert.

Die Veranstaltung wechselt mit theoretischen

und praktischen Teilen ab. So wird

im Workshop gemeinsam eine beispielhafte

Anwendung entwickelt.

Event Termin, Ort Veranstalter

SAP Mittelstandsfrühstück

bei SOFT-CONSULT

9. 3.

Langenau

Cubeware Importer Basis 14. 3. – 16. 3.

Hamburg

Workshops Best-Practice MES –

MES Live erleben

Neues aus dem Personalwesen

und mehr

15. 3.

Schweiz

16. 3.

Langenau

Cubeware Cockpit V6pro VISUALS 16. 3.

Darmstadt

Managementforum

„Die perfekte Produktion“

17. 3.

Berlin

Cubeware Cockpit V6pro BASICS 21. 3. – 22. 3.

Rosenheim

What’s hot in IBM i V7R1? 22. 3.

Internet

MES-Infotage – Effizienter Produzieren

mit MES

22. 3.

Österreich

Cubeware Cockpit V6pro VISUALS 23. 3.

Rosenheim

Managementforum

„Die perfekte Produktion“

24. 3.

Stuttgart

Cubeware Importer Basis 28. 3. – 30. 3.

Rosenheim

SAP-Kongress für Personalmanagement

2011

29. 3. – 30. 3.

Mannheim

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

SOFT-CONSULT Häge GmbH

www.soft-consult.net

Cubeware GmbH

www.cubeware.de

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

SOFT-CONSULT Häge GmbH

www.soft-consult.net

Cubeware GmbH

www.cubeware.de

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

Cubeware GmbH

www.cubeware.de

ITP VERLAG GmbH

www.midrangemagazin.de

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

Cubeware GmbH

www.cubeware.de

MPDV Mikrolab GmbH

www.mpdv.de

Cubeware GmbH

www.cubeware.de

Kaba GmbH

www.kaba.de

www.midrange-academy.com

IBM Breakfast Briefings

Kompakt 2011

Über 1600 Gäste haben im Jahr 2010 an den

IBM Breakfast Briefings teilgenommen. Diese

Tradition führt IBM auch 2011, mit dem

bereits bekannten Charme, fort.

Alle Interessierten erhalten beim IBM Breakfast

Briefing Kompakt im Rahmen eines

Frühstücks die neuesten Informationen

von IBM serviert. Zur Wahl stehen Halbtagesveranstaltungen

rund um IBM Systeme,

Software und Services. Wie gewohnt bietet

IBM alles rund um Power System mit i, Power

System mit AIX/Linux, System Storage

und System x.

Termine

Ehningen, 15. und 16. März

Hamburg, 29. und 30. März

März

- IBM Web Query für Power i

- Das Cobol Update

- Operating und Systemsteuerung

Power i

- Der RPG IV Crash-Kurs 2

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

www.ibm.com/de/events/breakfast

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

11


MIDRANGE AKTUELL

FRAGE DES MONATS

Cloud Computing ermöglicht den

remote Zugriff auf Daten und

Anwendungen über das Internet.

?

DIE frage

Sehen Sie in diesem

Konzept Möglichkeiten,

die Sie in Ihrem Business

nutzen werden?

DAS ergebnis

35 % nein

1.524 Teilnehmer

haben abgestimmt

65 % ja

In allen Bereichen zu Hause

Die Frage wurde überwiegend mit

„Ja“ beantwortet. Ich bin mir

nicht sicher, ob es jedem bewusst ist,

aber mit Diensten wie Facebook, Apples

iDisk oder Google‘s Picasa hat das

Thema „Cloud Computing“ bereits

Einzug in das private Umfeld gehalten.

Dort nutzen es also schon jede

Menge Menschen. Die Kernkonzepte

dabei sind: Selbstbedienung, Automation

und Service ohne eigene Infrastruktur.

Im unternehmerischen Bereich ist

Cloud noch nicht so weit verbreitet und

sichtbar. Doch die Konzepte sind bekannt

und verlockend. Es geht um die

Industrialisierung der Bereitstellung

von IT-Diensten. Und Industrialisierung

birgt Effizienzsteigerung und Skaleneffekte

beim Betreiber sowie erhöhte

Flexibilität beim Nutzer.

Cloud ist kein Allheilmittel, doch

sehen wir heute schon viele Einsatzbereiche,

in denen Cloud für Unternehmen

einen fundierten ROI erzeugen

kann. Die Betrachtung muss dabei nach

Nutzlasten erfolgen, denn nicht jede

Anwendung hat die gleichen Anforderungen

an Architektur und Leistung

− es gibt ja auch nicht nur einen Hammer,

sondern auch eine Zange, einen

Bohrer usw …

Einfache Migration in die Cloud

versprechen Szenarien für Softwareentwicklung

und Softwaretests, bei denen

es darauf ankommt, schnell verschiedene

Systeme für kurze Zeit zur Verfügung

zu stellen und zu konfigurieren.

Andere Szenarien stellen Speichersysteme,

einen virtualisierten Arbeitsplatz

oder auch Zusammenarbeit im Web

2.0-Stil dar.

Wichtig für den Erfolg bei der Einführung

von Cloud im Unternehmen

ist, dass die Anforderungen der Unternehmen

erfüllt werden. Aus meiner Erfahrung

kann ich sagen, dass Sicherheit

und Datenschutz sowie offene Clouds

bei Architektur und Standards ganz

oben stehen. Dabei geht es nicht nur

darum, zwischen den Herstellern, sondern

auch zwischen public und private

Angeboten, zwischen den unterschiedlichen

„as a Service“-Modellen und auch

zwischen den unternehmensinternen

Clouds einfach migrieren zu können.

Daher ist es wichtig, bei der Wahl des

Cloudanbieters auf dessen Erfahrung

und Lösungsbreite zu achten. Gut, wenn

er in allen Bereichen zu Hause ist. Denn

keiner will am Ende Daten aufwendig

von einer Plattform auf die andere manuell

transportieren, oder?

ó

12

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


kommentar

kommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!

Sami Suni, iStockphoto.com

Kurt Nikola Rindle

Executive Consultant,

Cloud Portfolio Leader

IBM Deutschland

GmbH, Ulm

rindle@de.ibm.com

IBM Deutschland GmbH

IBM gehört mit einem Umsatz von 95,8 Milliarden

US-Dollar im Jahr 2009 zu den weltweit größten Anbietern

im Bereich Informationstechnologie (Hardware,

Software und Services) und B2B-Lösungen.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit knapp

400.000 Mitarbeiter und ist in über 170 Ländern

aktiv.

Das Lösungsportfolio der IBM reicht vom Supercomputer

über Software und Dienstleistungen, inklusive

Beratungsleistungen, bis zur Finanzierung.

In weltweit aufgestellten Teams und in Zusammenarbeit

mit rund 100.000 Geschäftspartnern

unterstützt IBM Kunden unterschiedlichster Größe

bei Projekten auch über nationale Grenzen hinweg

und entwickelt gleichzeitig individuelle und flexibel

finanzierbare Lösungen. Mit einer auf Kernkompetenzen

ausgerichteten Konzernstruktur positioniert

sich IBM klar im Markt und unterstreicht gleichzeitig

ihr Selbstverständnis als global integriertes

Unternehmen mit einem langfristigen und nachhaltigen

Wachstumsmodell.

www.ibm.de

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Nahezu jedes Unternehmen hat eine Telefaxnummer.

Könnten Sie heute auf die Möglichkeit verzichten,

Faxe zu senden und zu empfangen?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

WebDay

What’s hot in IBM i V7R1

Erfahren Sie, was wirklich wichtig ist

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

• die wirklichen Highlights kennenlernen

möchten

• aufgrund unabhängiger Praxiserfahrungen

wissen möchten, was nutzt

• dem Internet als Classroom

aufgeschlossen sind

Termin: 22. März 2011

Ort: Internet, jeweils 2 Stunden

am Vor­ und Nachmittag

WS­Nr: 5341199

Aus dem Inhalt:

Upgrade auf V6R1/V7R1

– Vorbereitung des Alt­Systems

– Installation von V7R1

Neue Möglichkeiten der Systemadministration

– Änderungen am System i Navigator

– Der IBM Systems Director Navigator für i

– Native PDF­Generierung

DB2 UDB für System i und SQL

– Veränderungen und Verbesserungen

an SQL Objekten

– Neue SQL­Syntaxen

– SQL User Defined Functions (UDFs),

Fieldfunctions, Stored Procedures

mit RPG

– u. v. m.

Programmierung

– Neuerungen im ILE Programmmodell

– Neue und geänderte RPG­Syntaxen

– Neue Werkzeuge für die Programmentwicklung,

RDP, RDA RPG OA etc.

Anmeldung: www.midrange-academy.com

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 ı www.midrange.de ı service@midrange.de

13


MIDRANGE AKTUELL

Comarch bietet das passende Portfolio

Mehrwert für den Mittelstand

Der Markt für mittelständische ERP-Lösungen ist in der DACH-Region hart umkämpft. Professor

Janusz Filipiak, CEO der Comarch S. A., Krakau, und Comarch Software und Be ratung

AG, München, erläutert, wie sein Konzern seine Lösungen erfolgreich platzieren will.

MIDRANGE MAGAZIN: Herr Prof. Filipiak,

Comarch ist in Sachen ERP breit

aufgestellt. Neben Semiramis haben Sie

Altum und die SoftM Suite im Portfolio.

Da liegt die Gefahr der Kannibalisierung

nahe. Wie können Sie die Zielgruppen

für die Lösungen auseinanderhalten?

Janusz Filipiak: Entscheidend ist, dass

wir mit unserem Portfolio das Anforderungsprofil

unserer Zielgruppen möglichst

exakt treffen: Comarch Semiramis

ist eine plattformunabhängige Java-

Software, Comarch Altum ein Produkt

in Microsoft-Technologie und Comarch

SoftM Suite eine ERP-Lösung für IBM

System i. Neben der

Differenzierung nach

der Technologieplattform

bestehen Branchenfokussierungen.

Semiramis etwa hat

spezielle Ausprägungen

wie zum Beispiel für Hightech-Hersteller,

Online-Händler, die Textilbranche,

Variantenfertiger und Autozulieferer.

Altum verfügt über besondere Stärken

im Bereich des Handels; so bietet

es etwa Multi-Channel-Funktionalität

für Händler, die ihr Sortiment auf unterschiedlichen

Kanälen vertreiben. SoftM

Suite ist insbesondere in der Lebensmittelbranche

und im Großhandel bestens

positioniert. Aufgrund der klaren Zielgruppendifferenzierung

können wir eine

Kannibalisierung nahezu ausschließen.

Mit diesem Portfolio werden wir die starke

Position, die wir im ERP-Markt für den

Mittelstand in Deutschland, Österreich

und der Schweiz heute bereits innehaben,

weiter auszubauen.

„ Im Unterschied zu den meisten marktgängigen

Systemen sind unsere Lösungen auf modernster

Technologiebasis komplett neu entwickelt.“

Janusz Filipiak

MIDRANGE MAGAZIN: Was zeichnet Ihre

Lösungen im Vergleich zu denen der

Mitbewerber aus?

Janusz Filipiak: Erstens moderne Technologie.

Im Unterschied zu den meisten

marktgängigen Systemen sind unsere

Lösungen auf modernster Technologiebasis

komplett neu entwickelt. Features,

die heute für ERP-Systeme unverzichtbar

sind, wie zum Beispiel die Webfähigkeit,

sind nicht nachträglich in die

Produkte integriert, sondern in der Basis

angelegt. Als Java-Software hat Semiramis

das Web gewissermaßen in sich; E-

Commerce ist in Altum mit angelegt, so

dass die Integration mit Ebay oder Amazon

vollkommen problemlos ist. Zweitens

liefern wir komplette Lösungen. So

Professor

Janusz Filipiak

CEO

Comarch S. A.

info@comarch.de

wird zum Beispiel die BI-Komponente

von uns selbst bereitgestellt.

Wir verfügen über die Kompetenz

und die Kapazitäten, um im eigenen

Haus vollständige Lösungen

zu entwickeln. So haben wir das

Semiramis-Rechnungswesen, das bisher

noch auf der Technologie eines Partners

beruhte, auf Basis unserer eigenen Semiramis

Java-Technologie komplett neu

entwickelt. Drittens stellen wir mit einer

flächendeckenden Organisation sicher,

dass unsere Lösungen bei den Kunden

optimal zum Einsatz kommen. Wir bauen

unsere Präsenz im deutschsprachigen

Markt weiter aus. Der DACH-Raum hat

im Comarch-Konzern zentrale Bedeutung;

das wird schon an der Umsatzverteilung

deutlich; nahezu 40 Prozent

unseres Umsatzes erzielen wir heute in

den deutschsprachigen Ländern.

MIDRANGE MAGAZIN: Speziell Altum

ist für einen Markt gedacht, der bereits

fest in der Hand einiger Anbieter ist.

14

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Wie sehen Sie da Ihre Chancen und mit

welcher Strategie agieren Sie?

Janusz Filipiak: Im Markt für Business-

Software gibt es kaum weiße Flecken.

Die Herausforderung besteht darin, den

Unternehmen einen Mehrwert gegenüber

dem zu bieten, was sie bisher einsetzen.

Im Unterschied zu den meisten

bestehenden ERP-Systemen für kleine

und mittlere Unternehmen ist Altum

vollständig neu in modernster Microsoft-

Technologie entwickelt und deckt in einer

Lösung alles ab, was ein Handelsunternehmen

heute benötigt: Multi-Channel-

Funktionalität erlaubt die Optimierung

und Effizienzsteigerung durch das Management

der verschiedenen Vertriebskanäle

– Einzelhandel, Großhandel und

E‐Commerce – mit einem durchgängigen

System; die E‐Commerce-Lösung

ist voll integrierter Bestandteil des Systems

ebenso wie Business-Intelligence-

Funktionen. Das sind echte Mehrwerte

gegenüber herkömmlichen Lösungen.

Dies alles bieten wir zu sehr konkurrenzfähigen

Preisen an – im klassischen On-

Premise-Modell mit Lizenzerwerb ebenso

wie als SaaS- oder Cloud-Lösung. Das

ist unsere Strategie, um in einem reifen

Markt Anteile zu erobern.

MIDRANGE MAGAZIN: Die SoftM Suite

ist bereits seit Jahren erfolgreich im

Markt platziert. Müssen sich die Anwender

Sorgen machen? Wie wird sich

das Produkt weiter entwickeln?

Janusz Filipiak: Die im Jahr 2009 gegebene

Garantie, unsere System-i-Produkte

– dazu zählen neben dem ERP-System

SoftM Suite auch die Rechnungswesenlösungen

Comarch Schilling und Comarch

DKS – bis 2020 und darüber hinaus weiterzuentwickeln,

ist klar und eindeutig.

Wir entwickeln diese bewährten Produkte,

die bei über 2.000 Unternehmen im

Einsatz sind, entsprechend den Kundenanforderungen

weiter. Unsere führende

Position auf der Plattform System i wollen

wir weiter festigen und ausbauen.

MIDRANGE MAGAZIN: Neben dem Bereich

ERP haben Sie mit InfoStore im

DMS-Markt bei IBM i-Anwendern erfolgreich

Fuß gefasst. Wo geht hier die Reise

hin und welche Neuerungen können

Sie präsentieren?

Janusz Filipiak: Das Dokumentenmanagement

spielt in unserer Konzernstrategie

eine zentrale Rolle und ist ein unverzichtbarer

Bestandteil unseres Lösungsangebots.

Wir haben in den letzten zwei

Jahren massiv in die Weiterentwicklung

von InfoStore investiert. Mit Release 10,

das wegen der darin realisierten grundlegenden

Neuerungen InfoStore ECM

– Enterprise Content Management –

genannt wird, hat das System komplett

„ Wir sind bestens aufgestellt

für den Megatrend

Cloud Computing,

der in den kommenden

Jahren im Mittelstand

immer wichtiger wird.“

neue Client-Module

erhalten. Auf Basis

von Java-Technologie

wurde InfoStore

plattformunabhängig

gemacht und kann

neben System i ebenso

auf Windows- und

Linux-Servern eingesetzt

werden. Mit

seiner Plugin-Technologie

lässt sich das System sehr flexibel

in unterschiedlichste Umgebungen integrieren.

Eine weitere Neuerung, die wir

auf der CeBIT zeigen, ist ein integriertes

Workflow-Modul, das eine einfache Umsetzung

von administrativen Prozessen

in moderne Web-Anwendungen erlaubt.

MIDRANGE MAGAZIN: Welche Anforderungen

stellen mittelständische Unternehmen

an ein Softwarehaus wie

Comarch heutzutage generell?

Janusz Filipiak: Der Mittelstand will eine

vollständige Lösung. Daher folgen wir

dem Motto, mit dem schon SoftM groß

geworden ist: Alles aus einer Hand. Wir

können es heute in der Comarch Group

noch viel umfassender umsetzen: Über

unsere erweiterten Aktivitäten bei ERP

und DMS/ECM haben wir ja bereits gesprochen.

Darüber hinaus unterstützen

wir auch die elektronische Kommunikation

der Unternehmen mit ihren Partnern

über EDI mit einer innovativen Lösung,

die wir ‚as a Service‘ anbieten. Die Kunden

haben hier den Mehrwert, dass die

Lösung in die ERP-Produkte bereits integriert

ist und mit der DMS-Lösung zur

Archivierung kombiniert werden kann.

Wir sind überzeugt, dass der Mittelstand

nicht einzelne Komponenten von verschiedenen

Anbietern will, sondern von

seinem Softwarepartner ein umfassendes

Lösungsportfolio erwartet.

MIDRANGE MAGAZIN: Ihr Geschäftsbereich

Systemintegration war in der

Vergangenheit eher ein Sorgenkind. Wie

wollen Sie dieses Geschäftsfeld wieder

erfolgreich machen?

Janusz Filipiak: Wir haben diesen Geschäftsbereich,

der früher sehr stark

auf den Vertrieb von

Janusz Filipiak

Hardware fokussiert

war, in den letzten

zwei Jahren neu ausgerichtet.

Das Leistungsportfolio

im Bereich

IT-Infrastruktur

besteht heute aus

komplexen Lösungsangeboten

wie etwa

unternehmensweiten

Konzepten für Datenspeicherung, Ausfallsicherheit

und Virtualisierung. Mit

der neuen Ausrichtung wächst der Bereich

wieder; daher bauen wir unsere

Beratungskapazitäten weiter aus. Darüber

hinaus erweitern wir das Lösungsangebot

durch Data Center Services. Wir

bieten nicht nur ‚ERP as a Service‘ und

‚EDI as a Service‘, sondern auch – unabhängig

von den Softwarelösungen des

Kunden – ‚Infrastructure as a Service‘.

Der Kunde kann sehr flexibel auf die

von ihm aktuell benötigten Ressourcen

zugreifen, die wir ihm mit sehr hoher

Verfügbarkeit bereitstellen. Aufgrund

unserer jahrelangen Erfahrung mit der

Bereitstellung von Data Center Services

bei unseren Großkunden in der Telekommunikationsbranche

und im Bankenbereich

sind wir bestens aufgestellt für den

Megatrend Cloud Computing, der in den

kommenden Jahren im Mittelstand immer

wichtiger werden wird.

ó

Comarch Software und Beratung AG, München

www.comarch.de

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

15


MESSE AKTUELL

CeBIT 2011, 1. bis 5. März

Wichtiger Meilenstein

für den Aufschwung

Angesichts positiver Konjunkturaussichten ist die Phantasie in die internationale ITK-Branche

zurückgekehrt. „Die CeBIT 2011 wird von der zunehmend positiven Stimmung im ITK-Markt

profitieren“, so Frank Pörschmann, Bereichsleiter CeBIT bei der Deutschen Messe AG.

„ M

it neuen Themen, einem hochkarätigen

Konferenzprogramm und

einem einzigartigen Leistungsportfolio

bildet die CeBIT einen wichtigen Meilenstein

auf dem Weg der nachhaltigen

Erholung.“ Das weltweit wichtigste Ereignis

der digitalen Industrie wird am

Abend des 28. Februar 2011 von Bundeskanzlerin

Dr. Angela Merkel und

dem türkischen Ministerpräsidenten

Recep Tayyip Erdoğan in Hannover eröffnet.

Neu: Vier anwenderorientierte

Plattformen

Die CeBIT 2011 wird in vier anwenderorientierten

Plattformen ausgerichtet.

Im Bereich CeBIT pro präsentieren die

Messe-Info

CeBIT 2011

1. bis 5. März 2011, Messegelände Hannover,

Öffnungszeiten täglich 9 bis 18 Uhr

Ticketpreise

Tagesticket (Vorverkauf) 34,00 €

Tagesticket (Tageskasse) 39,00 €

Dauerticket (Vorverkauf) 77,00 €

Dauerticket (Tageskasse) 87,00 €

Tagesticket ermäßigt* 18,00 €

* Ermäßigte Tagestickets gelten für Schüler, Studenten,

Auszubildende, Wehrpflichtige und Zivildienstleistende.

Sie können nur gegen Vorlage eines Ausweises

an den Tageskassen gekauft werden. Nur

am 5. 3. 2011 gültig. Menschen mit Behinderungen

erhalten gegen Vorlage des Ausweises das Tagesticket

Schüler/Studenten an den Tageskassen. Bei

eingetragener Begleitperson erhält diese freien

Eintritt.

In vier anwenderorientierten Plattformen präsentiert sich die CeBIT 2011

Unternehmen ITK-Anwendungen für

den professionellen Einsatz in kleinen

und mittleren Firmen sowie weltumspannenden

Konzernen.

Die CeBIT gov spricht die ITK-Entscheider

aus dem öffentlichen Sektor

an und zeigt Lösungen für Kommunen

sowie Landes- und Bundesbehörden.

Außerdem stehen Anwendungen für

die Gesundheitsbranche im Fokus.

CeBIT lab ist das Zukunftslabor der

ITK-Industrie und die Plattform für Universitäten

sowie Forschungsinstitute.

Im Fokus von CeBIT life stehen

konsumentenbezogene Lösungen. Hier

gewinnen Profis und hightech-interessierte

Konsumenten einen Einblick in

den technologiebasierten Lifestyle von

morgen – seien es das vernetzte und intelligente

Wohnen, technologiegestützte

Freizeitgestaltung wie Gaming, Sport

und Unterhaltung oder neue Nutzungsformen

des Internets.

Die CeBIT sounds! als Schnittstelle

zwischen ITK-Industrie und Musikbranche

geht vom 1. bis 5. März 2011

nach einer erfolgreichen Premiere in

2010 im CeBIT-life-Bereich in die zweite

Runde.

„Der Markt reagiert sehr positiv

auf unsere Vier-Plattformen-Strategie.

Auch wenn wir noch in der wichtigen

Phase der Ausstellergewinnung

sind, spüren wir jetzt schon, dass wir

mit unserer Struktur die Anforderungen

des Marktes exakt treffen“, sagte

Pörschmann. „Wir schließen Allianzen

mit neuen Partnern und treiben gezielt

neue Themen mit Unternehmen der Anwenderindustrien

voran, etwa aus der

Verkehrs- und Automobilindustrie zum

Thema ‚e-Mobility‘ oder der Energieindustrie

zu den Themen ‚Smart-Grid‘

und ‚Energieeffizienz‘. Gleiches gilt für

Behörden, städtische Infrastrukturen

und die Gesundheitsbranche. ITK ist

ein Haupttreiber der Innovationen in

diesen Bereichen – das wollen wir fördern.“

Exklusive VIP-Tour für Leser

des MIDRANGE MAGAZIN

Wer schon mal auf der CeBIT war,

kennt das: Die interessanten Exponate

16

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


sind Zuschauermagnete und deshalb

komplett umringt von interessiertem

Publikum. Meist hat man dann nur

die Möglichkeit, sich in der dritten

oder vierten Reihe anzustellen und zu

hoffen, wenigstens einige erläuternde

Wortfetzen zu erhaschen.

Rundgang über den

IBM-Messestand

Auf dem IBM Messestand in Halle 2

genießen die Leser von MIDRANGE

MAGAZIN VIP-Status. Sie werden von

einem IBM-Spezialisten standesgemäß

in Empfang genommen und erleben

eine Tour entlang der innovativsten und

zukunftsweisendsten Ausstellungsstücke

auf dem IBM-Messestand.

Experten erläutern hautnah die Besonderheiten

und Innovationen der aktuellen

Servergenerationen und welche

Perspektiven die jüngsten IBM-Technologien

für Mittelständler bieten. Die

VIPs finden Gehör für ihre Fragen und

erhalten Antworten aus erster Hand.

Die VIP-Tour für die Leser endet nach

etwa einer Stunde mit einem kleinen

Umtrunk. Unter den Teilnehmern verlost

IBM täglich zwei Power 7 Prozessoren,

hübsch verpackt als Spielekonsole

Nintendo Wii, Playstation 3 oder

Xbox 360.

Wer an dieser exklusiven VIP Tour

von MIDRANGE MAGAZIN teilnehmen

möchte, kann sich unter Û www.

midrange-events.de/vip-tour kostenfrei

anmelden, selbstverständlich ist der

Eintritt zur Messe, sowie die Nutzung

des öffentlichen Großraumverkehrs

Hannover inklusive. Die Führungen

finden messetäglich um 9.30 Uhr und

17 Uhr statt. ó

www.cebit.de

VIP-Tour

täglich

9:30 Uhr · 17:00 Uhr

Melden Sie sich hier zur exklusiven

Leserführung an:

www.midrange-events.de/vip-tour

basycs auf der CeBIT vom 01.-05. März 2011

Unsere Lösung für Sie = BEDARFSGENAU + INNOVATIV + STABIL

Unser Portfolio bietet Ihnen

durchgängige IT-Lösungen

mit individuellem Zuschnitt

Management

Consulting

SAP

Services

Kunde

IBM

Services

www.basycs.com/Kompetenzen

Managed

Services

Strategische ICT-Themen Technische Basisberatung für alle SAP Komponenten

Design und Installation von Infrastrukturlösungen Kundenindividuelle Leistungen zum IT-Betrieb

basycs GmbH Technische Unternehmens– und Managementberatung | FON: + 49 7251 61808 – 0 | info@basycs.com 03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

17


MESSE AKTUELL

Ausstellerübersicht

CeBIT 2011

ABAS Software AG

5 C18

Unter der Dachmarke abas-Business-Software

werden die Produkte abas-ERP für die

Fertigung, abas-Handel für Handels- und

Dienstleistungsunternehmen und die eBusiness-Lösung

abas-eB zusammengefasst. Die

Mittelstandslösung abas-Business-Software

ist flexibel, anpassungsfähig, zukunftssicher

und international einsetzbar. Der klare Aufbau

des Systems ermöglichen kurze Einführungszeiten

und eine reibungslose Integration

in die Firmenstruktur.

basycs GmbH

2 A10

Wir sind als branchenunabhängige technische

Unternehmens- und Managementberatung

Ihr kompetenter Partner für anspruchsvolle

ICT Technologie- und Organisationslösungen.

Mit hoher Methoden- und Fachkompetenz

entwickeln und implementieren wir SAP Lösungen

auf allen Plattformen mit nachweislichen

Mehrwerten. Wir transformieren Ihre

Anforderung an Applikation, Infrastruktur, Betrieb

und Strategie mit unserem integrativen

Lösungsansatz in Konzepte und Services.

Comarch

5 A16

Auf der CeBIT 2011 zeigt Comarch ein komplettes

Portfolio für mittelständische Unternehmen

mit vielen Neuerungen in den Bereichen

ERP, DMS/ECM, EDI und IT-Infrastruktur. Dazu

zählen ein neues App-Center für ERP-Erweiterungen,

Multi-Channel-Funktionalität für Handelsunternehmen,

eine plattformunabhängige

DMS/ECM-Lösung mit Workflow-Modul sowie

innovative EDI- und IT-Infrastruktur-Lösungen

- auch als Cloud Services.

Comarch Swiss

5 A16

Die Comarch Swiss AG ist ein führender

Anbieter von Software und Beratungs leistungen

in den Bereichen elektronische Archivierung,

Informationsmanagement und

automatisierte Dokumentenverarbeitung.

Als etablierter Hersteller von ganzheitlichen

Dokumentenmanagement-Lösungen, unternehmensübergreifendem

ECM und Workflow-Management

hat die Comarch Swiss AG

aktuell mehr als 10.000 Anwender bei rund

900 Unternehmen allein im IBM iSeries/

AS400-Markt.

Cubeware

6 B22

Cubeware zeigt auf der CeBIT Interessantes

und Spannendes rund um Analyse, Planung,

Reporting und Dashboarding. CeBIT-

Highlights: Power-BI-Frontend – noch mehr

ad hoc, relationales Schreiben, Analyse mit

Karten und viele neue Chart-Typen; Datenmodellierung

und ETL – einzigartig stark für

eine verlässliche Datenbasis; Cubeware BI

für SAP; Planen mit Cubeware; Cubeware

Mobile BI

Docuware AG

3 G20

Die DocuWare AG ist Anbieter professioneller

Dokumentenmanagement-Lösungen und

stellt mit ihrem branchenunabhängigen DMS

alle Elemente für ein leistungsfähiges Enterprise

Content Management bereit. Dokumente

werden Compliance-gerecht archiviert

und berechtigte Mitarbeiter erhalten wichtige

Informationen auf Knopfdruck. Unternehmen

jeglicher Größe sparen mit DocuWare Zeit

und Geld, verbessern ihre Geschäftsprozesse

und optimieren den Service.

Igel

4 A04

IGEL Technology ist einer der weltweit

größten Thin Client Hard- und Software-

Hersteller. IGEL entwickelt, produziert und

vertreibt Linux- und Microsoft ® Windows ® -

basierte Terminals in Form von klassischen

Desktop-Thin Clients und in LCD-Bildschirme

integrierten Geräten. Typisch für IGEL Thin

Clients ist der universelle Zugriff auf zentrale

IT-Infrastrukturen. Softwareseitig hat IGEL

den Universal Desktop Converter (UDC) im

Portfolio.

K+H Software KG

5 D38

Die K+H Software entwickelt als unabhängiges

Softwarehaus seit 1985 Premium-Anwendungen

für den Mittelstand. Die Lösungen

FiBu, AnBu, KoRe und Controlling sind national

sowie international in 36 Ländern im Einsatz.

fimox für Finanzen bietet Mobilität und Flexibilität.

Branchenlösungen sind für die Logistik,

Handel, Maschinenbau, Verlagswesen, Fertigung,

Gastronomie und Textil verfügbar.

oxaion ag

5 C28

Achtung! Die oxaion ag präsentiert sich auf

der CeBit 2011 an einem neuen Standort. Sie

finden uns in Halle 5, Stand C28. Die ERP-

Experten widmen sich intensiv der Frage, wie

sich mit Hilfe einer modernen ERP-Software

die Geschäftsprozesse mittelständischer

Unternehmen weiter optimieren lassen. Die

neuen Programmversionen bieten hierzu eine

Vielzahl an Möglichkeiten.

PROFI AG

2 A10

Die Profi AG ist ein mittelständisches IT-Systemhaus

und einer der führenden IBM Premier

Partner in Deutschland. Seit über 25 Jahren

unterstützen wir unsere Kunden mit hochwertigen

Infrastrukturlösungen zur Optimierung

von IT-Prozessen und Systemlandschaften.

Unsere individuellen Lösungen richten sich an

Unternehmen des Mittelstands, große Firmen,

Konzerne und öffentliche Verwaltungen. Profi

beschäftigt deutschlandweit 300 Mitarbeiter

an 14 Standorten.

Symtrax

3 H04

Symtrax ist ein internationaler Anbieter für

multiplattformfähige Output Management- und

Abfrage/Reporting-Lösungen. Bei den Anwendungen

stehen vor allem Zuverlässigkeit und

einfache Bedienbarkeit im Vordergrund. Mehr

als 3000 Unternehmen setzen bereits die Lösungen

ein. Alle Anwendungen sind leicht zu

integrieren und bedürfen keiner Investition in

zusätzliche Soft- oder Hardware.

18

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


ALPHA Business Solutions AG 5 C36

proALPHA ist eine stark anpassungsfähige +

erweiterbare ERP-Komplettlösung, die speziell

für die Bedürfnisse des Mittelstands

entwickelt wurde. Sie ist modular aufgebaut

und verfügt über ein umfangreiches Funktionsspektrum.

proALPHA hat neben den Bereichen

Vertrieb, Produktion (APS), Logistik,

Finanz- + Rechnungswesen ein durchgängiges

DMS, Workflowautomation, geschlossene

Mengen- + Wertekreisläufe, Datenanalysentools

+ die E‐Business Funktionen.

cormeta ag

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Als SAP Channel Partner bietet die cormeta

ag eigen entwickelte und in der Praxis erprobte

SAP Business All-in-One-Lösungen

für den technischen (Groß-)Handel, Kfz-Teileund

Reifenhandel (TRADEsprint), die Nahrungsmittelindustrie

(FOODsprint), die pharmazeutische

Industrie (PHARMAsprint), die

Kosmetikindustrie/-handel (BEAUTYsprint),

die Textilwirtschaft (FASHIONsprint) sowie

die Versorgungswirtschaft (VUsprint, Services

& Tools) an.

d.velop AG

3 H20

Als vollständiges Enterprise Content Management

System integriert sich d.3 tief in

die führenden Anwendungen und optimiert

sämtliche Geschäftsprozesse. Ob digitale

Rechnungs- oder Eingangspostverarbeitung,

Vertrags- und E‐Mail-Management oder

branchenspezifische Lösungen für Industrie,

Handel, Logistik, öffentliche Auftraggeber,

Versicherungen, Kassen und Kammern bis

hin zum Gesundheitswesen – d.3 Version 7

ist die Grundlage für mehr Effizienz!

Astaro GmbH & Co. KG 11 B36

Das Astaro Security Gateway bietet vollen

UTM-Schutz und kann als Hardware‐, Software-

oder Virtual-Appliance-Lösung installiert

werden. Lizenzieren Sie Ihre gewünschten

Sicherheitsanwendungen auf Ihr Astaro

Security Gateway – wählen Sie einfach die

benötigten Komponenten aus. Für komplexere

Einsatzszenarien bietet Astaro Gateway-

Zubehör an, das Ihrem Gateway neue Funktionalität

verleiht.

bpi solutions gmbh & co. KG 3 D34

Das Business Information Portal versetzt

Sie in die Lage, Wissen unternehmens- und

standortübergreifend dort zur Verfügung zu

stellen, wo es aktuell benötigt wird. Damit

geben Sie Ihren Kunden und Handelspartnern

zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf ausgewählte

Daten. Ob Auftragsinformationen,

Verbraucheranfragen oder Auswertungen,

der gesamte Informationsaustausch läuft in

Echtzeit, d. h. alle Daten liegen rund um die

Uhr stets aktuell vor.

Buffalo Technology 14/15 D44

Buffalo Technology ist auch dieses Jahr wieder

als Aussteller auf der CeBIT. Mitarbeiter

aus der Technik, dem Vertrieb und Marketing

stehen allen Fachhändlern für Fragen zur

Verfügung. Highlight werden die neuen TeraStation

Produkte sein, unsere hochperformanten

NAS für kleine und mittelständische

Betriebe.

Convision Systems GmbH 6 E06

Fix-Domekamera mit Vario Focal Objektiv.

Durch die automatische Tag/Nacht-Umschaltung

von Farbe auf S/W aktivieren sich die

18 IR-LEDs und somit stehen auch bei Dunkelheit

klare Bilder zur Verfügung bis zu einer

Entfernung von 15 Metern. Vandalismusgeschütztes

Gehäuse, Klasse IP66 zum Schutz

vor eindringendem Wasser und Staub.

CP Corporate Planning AG 6 B16

Die CP Corporate Planning AG vereint in

ihrer integrierten Software-Suite für Unternehmenssteuerung

betriebswirtschaftliches

Know-how, optimale Benutzerorientierung

und modernste Technologie. Unter dem Leitspruch

„Controlling kann so einfach sein!“

entwickelt Corporate Planning seit 1989 Lösungen

für das operative und strategische

Controlling sowie für Konsolidierung. Mehr

als 3.500 mittelständische Unternehmen

vertrauen bei ihrer Unternehmensführung

auf die CP-Suite.

PSIPENTA

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PSIpenta industry ist die Komplettlösung für Unternehmenssteuerung,

Lieferkettenmanagement, Produktion und Logistik.

Software für Versorger und Industrie

+49 30 2801-2130 ∙ info@psipenta.de ∙ www.psipenta.de

Ferrari electronic AG

4 A26

Mit 20.000 Kunden und mehr als 2,5 Millionen

Anwendern in Deutschland gilt Ferrari

electronic seit nunmehr 20 Jahren als zuverlässiger

Anbieter professioneller Kommunikationslösungen

(Fax, SMS, Voicemail und

CTI). Die OfficeMaster-Produkte integrieren

sich nicht nur in alle Mailsysteme – Microsoft

Exchange, IBM Notes/Domino, Open-

Xchange, Novell/GroupWise – sondern auch

in alle gängigen ERP-Systeme wie SAP R/3

und Navision.

Instandhaltung ERP-Standard

CRM Lean Manufacturing Rechnungswesen

Produktionsplanung PLM Lagerverwaltung

Maschinenbau

Controlling Adaptive Steuerung

Manufacturing Execution System

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03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

19


IBM i-Fortbildung

Wissen, neuester Stand!

Modernes Programmieren mit RPG IV

Lernen Sie mit RPG die heutigen Standards

bei der Softwareentwicklung

Aus dem Inhalt:

Einführung: Grundsätze moderner Softwareentwicklung

– Objekt-orientiert vs. Objekt-basiert

– Model-View-Controller- (MVC-) Architekturen

– ILE-Objekte in der Softwareentwicklung

Die Problematik der Schnittstellen

– Konstruktion von Parameter Interfaces

– Datenstrukturen und Arrays

– Ableitungen und abstrakte Datentypen ( Templates)

– Includes sinnvoll einsetzen

Moderne Kontrollstrukturen

– Die verschiedenen Schleifenkonstrukte

des RPG IV

– Einfache und mehrfache Bedingungsabfragen

– Anweisungsmonitoring und Fehlerhandling

Datenzugriffe

– Native IO vs. SQL-basierte IO

– Merkmale der SQL-IO

– Merkmale der nativen IO

– Erstellung von Datenzugriffsmodulen

In dieser Intensiv-Schulung wird gemeinsam eine RPG Anwendung

entwickelt, die den Teilnehmer in die Grundsätze moderner Softwareentwicklung

einführt, die Vorteile einer standardisierten Softwareentwicklung

aufzeigt und die Möglichkeiten aktueller RPG Syntaxen darstellt. Für jeden

Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz mit einer kompletten Entwicklungsumgebung

zur Verfügung.

Termin: 5./6. April 2011

Ort: Stuttgart

WS-Nr: 5431103

Fortgeschrittene SQL-Techniken

Wie Sie die Fähigkeiten von DB2 und SQL

für mehr Performance nutzen

Aus dem Inhalt:

Gruppierungstechniken in DB2 V6R1 und V7R1

– Summenbildung und andere Datenaggregate

– Rollups, Cubes

– Grouping Sets

SQL Common Table Expressions (CTE)

– Temporäre Sichten

– Kapselung von Abfragelogiken durch CTEs

– Datenaufbereitung durch CTEs

Rekursive SQL Abfragen

– UNIONs und andere vertikale Joins

– Abfrage hierarchischer Daten

Die Anwendung von Materialized Query Tables (MQTs)

– Aufbau eines Datenrepositories mit MQTs

– Abfrage von MQTs

– Datenaktualisierungen in MQTs

Die Anwendung von SQL Stored Procedures

– Stored Procedures als Alternative zu CTEs

– Programmierte Zugriffslogiken in SQL

– Nutzung von SPs in Datenauswertungstools

Einsatz von User Defined Functions

– Scalare Functions: Feldaufbereitungen und Datenmanipulationen

– Table Functions: tabellarische Daten zur Verfügung stellen

Die Magie der SQL Built-In Functions

– Konvertierungsfunktionen

– Datumsfunktionen

– Numerische Funktionen

– OLAP-Funktionen u. v. m.

Im Vordergrund dieses Seminars stehen Abfragetechniken und Prozesse,

die beim Aufbau und der Auswertungs von Unternehmensdaten zum

Einsatz kommen könne. Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatz mit

Abfragetools (MS Access, MS Excel, IBM Web Query) zur Verfügung, um

die besprochenen Abfragetechniken testen zu können.

Termin: 7./8. Juni 2011

Ort: München

WS-Nr: 5951104

Bestellung per Fax +49 8191 70661

im Web: www.midrange-academy.com

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bis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €

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oder TechKnowLetter): 5 %

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im Tagungshotel, ausführliche Unterlagen sowie

die Verpflegung tagsüber enthalten.

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Fritz & Macziol GmbH

2 A10, 4 A26

Fritz & Macziol stellt die Themen „Cloud“ und

„Soziale Netzwerke“ in den Mittelpunkt des

Messe-Auftritts. Wie Unternehmen mit einer

internen Social Software-Lösung Geschäftsnutzen

generieren und die Produktivität steigern

können, wird am praktischen Beispiel

in Halle 2 demonstriert. In Halle 4 stehen

die Zeichen ganz auf Cloud: Hier zeigt FuM

Wege auf, wie Unternehmen die Vorteile der

Cloud sinnvoll und auf wirtschaftliche Weise

erschließen können.

GEDYS IntraWare GmbH 2 F21

CRM 360° für Lotus Notes, Web und mobile

Endgeräte. Mit den flexiblen GEDYS Intra-

Ware-Modulen nutzen Unternehmen professionelle

Lösungen von der Adresspflege über

die elektronische Kundenakte, Workflow,

Vertriebsprozesse und das Kampagnen-

Manage ment bis hin zur Vertriebssteuerung

mit konfigurierbaren Verkaufsmethoden.

IBM Deutschland GmbH 2 A10, 9 C67

IBM gibt Antworten auf die Frage „What’s

happening on a smarter planet?“ Unter dieser

thematischen Klammer zeigt das Unternehmen

gemeinsam mit Geschäftspartnern Lösungen

und Konzepte für einen intelligenten

Planeten, gegliedert nach den Themengebieten

Cloud, BI and Analytics, Sicherheit, Smarter

Infrastructure sowie Arbeitsformen der

Zukunft. Der zentrale Showcase zeigt Technologien

und Lösungen zu den Bereichen

Mobilität, Energie, Gesundheitswesen und

lernende Systeme.

itelligence AG

4 C04

itelligence bietet maßgeschneiderte Lösungen

auf Basis von SAP an. Direkt neben

der SAP AG in Halle 4 präsentieren wir Ihnen

unsere Lösungen und Services und zeigen

Ihnen, wie Ihr Unternehmen von unserem

Know-how optimal profitieren kann.

KUMAvision AG

4 A26

Branchenlösung für Fertigungsunternehmen

mit losgrößenorientierter Produktion (diskrete

Fertigung). Die effiziente Handhabung

kleiner Losgrößen, zeitnahes Reagieren auf

Kundenwünsche, die kontinuierliche Kontrolle

der Arbeits- und Materialkosten, die

Reduzierung der Lagerkosten und die flexible

Ausrichtung des Produktportfolios auf

die Marktanforderungen sind Aufgabenstellungen,

die die Software optimal unterstützt.

PLANAT GmbH

5 G18

PLANAT entwickelt seit 30 Jahren höchst

erfolgreich unternehmensindividuell konfigurierbare

ERP/PPS-Standardsoftware für produzierende

Unternehmen. Begeisterte Kunden

profitieren von nachhaltigen Beratungsleistungen,

der mehrfach ausgezeichneten

FEPA Software, mittelstandsgerechtem Service

und wertvollen Wettbewerbsvorteilen.

PSIPENTA GmbH

5 E16

Als größte eigenständige Gesellschaft der PSI

AG liefert die PSIPENTA Komplettlösungen für

die Produktion, Logistik, den Anlagenbetrieb

sowie das Supply Chain Management. Durch

Kundennähe und dauerhafte Geschäftsbeziehungen

wurde ein einzigartiges Know-how

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Symtrax stellt auf der CeBIT die neue

Version seiner kompletten

Output-Management-Lösung vor.

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Archivieren und

Automatisieren leicht gemacht.

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Auftragsfertigung erworben. Mehr als

500 Industriebetriebe vertrauen heute auf

die Standardprodukte der PSIPENTA.

Sage Software GmbH

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leistungsfähiges Kunden- und Kontaktmanagement.

Mehr als 2,8 Millionen Anwender

nutzen ACT! weltweit mit Erfolg. Sage

ist Marktführer im Bereich des Kunden- und

Kontaktmanagements. Die Software hilft Ihnen,

Ihre Geschäftsbeziehungen und Ihren

Kundenservice zu organisieren und zu verbessern.

ACT! lässt sich für Einzelanwender

sowie auch Arbeitsgruppen und ganz neu

auch im Webbrowser anwenden.

SAP AG 4 D04, 5 A18/B26, 9 C52

Als Wegbereiter aktueller IT-Trends stellt SAP

auf der CeBIT 2011 in Halle 4 gemeinsam

mit Kunden und Partnern die neuen Entwicklungen

aus den Bereichen Cloud Computing,

In-Memory-Computing, Mobility und Business

Analytics vor. Darüber hinaus präsentiert SAP

ihr Lösungsangebot für kleine und mittelständische

Unternehmen in Halle 5 sowie für die

Öffentliche Verwaltung im Public Sector Parc

in Halle 9. Dabei werden auch mehr als 25

Partner mit am SAP-Stand vertreten sein,

die über die neuesten Entwicklungen zu den

Themenbereichen des Mittelstands Auskunft

geben.

serVonic GmbH

4 A26

serVonic stellt die Neuheiten der Fax- und

UM-Lösung IXI-UMS vor, die erstmals auch

als On-Demand Variante in der Cloud zur Verfügung

steht. So bietet der serVonic „BPOS

Connect Service“ die Dienste Fax und Voice

als Dienstleistung für Microsoft BPOS/Office

365 an. Alternativ steht auch eine Kaufvariante

für UM in der Cloud bereit. Weiteres

Highlight ist der neue IXI-UMS Kernel 5.85,

der verbesserte Einstellungen für Fax/Voice

Funktionen bietet.

Steeb GmbH

5 A18

Der IT-Lösungsanbieter Steeb Anwendungssysteme

GmbH stellt auf der CeBIT 2011

Einstiegspakete der Unternehmenssoftware

SAP Business ByDesign in den Fokus.

VLEXsolutions AG

5 A16

Die Web- und Java-basierende ERP-Komplettsoftware

VlexPlus wurde um zahlreiche

nützliche Funktionalitäten u. a. für die Variantenkonfiguration

sowie Preis‐, Auftragsund

Notierungsverwaltung erweitert. Zudem

setzt die aktuelle VlexPlus Version auf dem

neuesten Semiramis Framework 5.0 auf, das

u. a. die Einbindung von Partnerlösungen und

Zusatzapplikationen weiter vereinfacht sowie

eine flexiblere Oberfläche für individuelle Anpassungen

bietet.

We4IT GmbH

6 F22

Die Software We4IT ProcessFlow besteht

aus dem ProcessModeler und der Process-

Engine. Der ProcessModeler stellt dabei

die visuelle Modellierungskomponente des

Produktpakets dar. Mithilfe dieses Tools designen

Mitarbeiter aus den Fachbereichen

Prozesse und optimieren Unternehmensabläufe.

Die ProcessEngine ermöglicht dann

die technische Implementierung modellierter

Prozesse sowie deren Integration in die Arbeitsweisen

des jeweiligen Unternehmens.

Die vollständige Übersicht finden Sie

tagesaktuell in unserem MIDRANGE

SOLUTION FINDER sowie in den CeBIT

Messe-Tickern am 17. und 24. Februar.

Û www.midrange-solution-finder.de

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

21


SCHWERPUNKT

Strategien für Cloud Computing

SUMMARY

Nikada, iStockphoto.com

Cloud Computing eröffnet neue Wege in

der Art, auf Daten und Anwendungen zuzugreifen.

Wir stellen Strategien rund um

die Themen SaaS, ASP, private Clouds,

Security, Lizenzierung, uvm. vor.

SLA: neue Aufgaben im Zeitalter

des Cloud Computing

Service Level Agreements (SLA) legen fest, welche messbaren Leistungen Dienstleister

in der IT zu erbringen haben. In der Ära des Cloud Computing müssen sich SLA auf die

Beschreibung von Geschäftsprozessen konzentrieren und nicht mehr auf die technische

Umsetzung – diese wird zur Aufgabe des Dienstleisters.

Dienstleistungen sind nie statisch,

sondern dynamisch, verändern

sich, hängen von einer Vielzahl von

Rahmenbedingungen ab und sind auch

anfällig gegenüber äußeren Einwirkungen.

Trotzdem möchte jemand, der

eine Dienstleistung einkauft, wissen,

welche Leistung er tatsächlich erhält.

Abweichungen vom Erwünschten mögen

bei einfachen Dienstleistungen

wie Autowaschen oder dem Verlegen

eines Kabels ärgerlich, aber letzten

Endes akzeptabel sein. Bei komplexen

IT-Dienstleistungen, von denen der

Betrieb, wenn nicht sogar die Existenz

des Auftraggebers abhängt, muss jedoch

sichergestellt werden, dass die

tatsächliche Leistung dem erwarteten

und vereinbarten Umfang vollkommen

entspricht.

Qualität und Umfang von Leistungen

werden in der IT heute üblicherweise

durch Service Level Agreements

festgelegt, einer verbindlichen Vereinbarung

zwischen Auftraggeber und

Dienstleister, in der nicht nur festgelegt

wird, was ein Provider leisten und was

sein Kunde erwarten kann, sondern

auch wie zu verfahren ist, wenn es Abweichungen

von der Leistung gibt. Da-

22

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


ei ist beispielsweise zu klären, ob ein

Online-Shop oder eine ausgelagerte Applikation

an sieben Tagen in der Woche

rund um die Uhr zu 99,99 Prozent verfügbar

sein müssen, oder ob das nur für

Spitzenzeiten gilt. Für Unternehmen

geht es hier auch um die Abwendung

von Risiken für ihre Geschäftsprozesse

– für Anbieter der Dienstleistungen darum,

Lösungen zu konzipieren, die im

Fehlerfall technisch den Prozessrisiken

gerecht werden. Insofern haben SLA,

neben einer fachlich-technischen, immer

auch eine juristische Dimension.

Das passende SLA

Provider können nur Leistungen garantieren,

die messbar sind. Für die

Umsetzung von SLA ist es deshalb

wichtig, dass nur Dinge aufgenommen

werden, die konkret überprüfbar

sind. Eine mehr allgemeine Forderung

wie „Verfügbarkeit von 99,99 Prozent“

reicht daher nicht – es muss vielmehr

genau festgelegt werden, wann, wo und

mit welchen Methoden diese Verfügbarkeit

ermittelt wird, und die Risiken

für den Provider müssen ebenfalls eingeschränkt

werden. Ein umfassendes

und skalierbares Monitoring sowie ein

entsprechendes Reporting wird daher

ebenfalls in ein SLA eingehen müssen.

Üblicherweise wird ein Dienstleister

seine Services in unterschiedlichen

Levels anbieten. Es liegt auf der Hand,

dass ein höheres Verfügbarkeitsniveau

seitens des Anbieters einen höheren

Aufwand verlangt. Der höhere Aufwand,

etwa für deutlich mehr Server

oder andere Hardware, muss natürlich

in den Preis der Leistung einkalkuliert

werden, so dass ein SLA immer auch einen

Bezug zum Leistungsumfang und

den Kosten darstellt.

Managed Hosting und Applications

Im Bereich Managed Hosting und Managed

Applications haben SLA eine

besondere Bedeutung. Hier stellt ein

Provider einem Unternehmen wesentliche

und unternehmenskritische Prozesse

als Dienstleistung zur Verfügung,

beispielsweise den Betrieb eines ERP-

Systems oder kompletten Webshops.

Der Auftraggeber verzichtet dabei auf

den Aufbau eigener Ressourcen und

konzentriert sich auf seine eigentlichen

Kompetenzen, also im Fall des Webshops

auf die Bereitstellung der Waren

oder Dienstleistungen.

Der technische Shop-Betrieb wird

vom Provider übernommen. Der Kunde

muss keine eigenen Systeme implementieren,

administrieren, pflegen

und überwachen; er spart sich damit

Investitionen in erheblichem Umfang,

ist aber dafür davon abhängig, dass der

Provider diese Aufgaben mit der nötigen

Zuverlässigkeit erfüllt. Ein Vertrauensverhältnis

ist also die Grundlage

und Voraussetzung für ein derartiges

Geschäft, noch vor der Formulierung

von SLA und der zu konzipierenden

technischen Lösung.

Gerade im Rahmen von Hosting-

Services muss ein IT-Dienstleister eine

Vielzahl von Faktoren und Szenarien

berücksichtigen. So muss er zum

Beispiel für die Sicherheit eines Rechenzentrums

von Naturschäden über

Einbruchsdiebstahl bis zu Flugzeugabstürzen

unterschiedliche Gefahren

berücksichtigen. Dies hat dazu geführt,

dass SLA mittlerweile einen umfangreichen

Katalog füttern. Unternehmen

und Provider wollen damit möglichst

alle Wechselfälle des Lebens und der

Technik berücksichtigen und entsprechend

detaillierte Regelungen treffen.

Cloud Computing und SLA

Mit der zunehmenden Verbreitung

des Cloud-Computing-Konzepts wird

hier allerdings ein Umdenken notwendig,

denn der bisherige Ansatz der

SLA passt nicht so richtig zum Cloud

Computing. Traditionell legen Unternehmen,

die wesentliche Geschäftsprozesse

zu einem Provider auslagern,

möglichst genau fest, auf welche Weise,

also mit welcher Technik, dieser seine

Leistungen zu erbringen hat. Das geht

in vielen Fällen so weit, dass bestimmte

Hardware vorgeschrieben wird; auch

die CPU-Ausstattung der Server, die Geschwindigkeit

der Festplatten oder die

Ping-Zeiten der Netzwerkinfrastruktur

können dabei in SLA eingehen. Dieses

Vorgehen widerspricht allerdings dem

Grundgedanken des Cloud Computing.

IT als Service

Denn in diesem Konzept wird IT explizit

nur als Service aufgefasst, der Geschäftsprozesse

zur Verfügung stellt:

Das Unternehmen beauftragt den Provider

mit der Bereitstellung eines Geschäftsprozesses,

wie zum Beispiel den

Betrieb einer E‐Commerce-Plattform

mit einem definierten Leistungsniveau

– also einen kompletten, reibungslosen

Online-Verkaufsvorgang mit bestimmten

Reaktionszeiten, vom Einstellen

eines Artikels in den Warenkorb des

Shops bis zum Auftrag. Wie ein solcher

Online-Shop technisch realisiert wird

– mit welcher Hard- und Software, mit

welcher Infrastruktur, mit welchen personellen

Ressourcen – das fällt beim

Cloud Computing ausschließlich in die

Kompetenz des Providers.

Die technischen Details gehören

damit auch nicht mehr in das SLA. Für

viele IT-Abteilungen bedeutet das natürlich

ein Umdenken, denn sie sind

damit nicht mehr in die Bereitstellung

der IT involviert, sondern übernehmen

nur noch eine kontrollierende Funktion.

Sie prüfen, inwieweit die Vorgaben des

SLA hinsichtlich der Geschäftsprozesse

vom Provider erfüllt werden, ohne sich

aber darum zu kümmern, auf welche

Weise dieser seine Aufgaben erfüllt.


Diethelm Siebuhr ó

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Easynet GmbH, Hamburg

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03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

23


SCHWERPUNKT

Strategien für Cloud Computing

Cloud-Strategien in acht Schritten mit dem ITSM verheiraten

Praxistipps

Die Folge einer wachsenden Nutzung von Cloud-Diensten kann nach den Erkenntnissen von

exagon consulting erhebliche Konsequenzen für das IT Service Management (ITSM) haben. Zu

diesen Ergebnissen führte auch eine kürzlich durchgeführte Erhebung des Beratungshauses.

Damit sich das ITSM der Unternehmen

auf ihre Cloud-Zukunft vorbereiten

kann, hat exagon Praxistipps

für eine systematische Vorgehensweise

erarbeitet.

1. Die möglichen Cloud-Potenziale

ermitteln: Diskussiert werden

derzeit vielfältige Realisierungsfelder

für den Cloud-Ansatz. Sie reichen von

klassischen Anwendungen bis hin zu

Services wie etwa der Desktop-Cloud

für das Client-Management. Weder

bietet es sich für die meisten Unternehmen

an, alle derzeit diskutierten Cloud-

Kandidaten zu nutzen, noch erscheint

im Regelfall eine sehr breit angelegte

Auslagerung erforderlich oder sinnvoll.

Insofern müssen die aktuellen und mittelfristigen

Cloud-Potenziale in einer

Matrix für eine mittelfristige Strategie

ermittelt werden.

2. Konsequenzen für die ITSM-

Strukturen ermitteln: Auf Basis dieser

dargestellten Cloud-Perspektiven

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lassen sich Konsequenzen für das IT

Service Management ziehen. Dazu

gehören zumindest tendenzielle Antworten

auf Fragen wie beispielsweise,

welche Prozesse, Ressourcen und Verantwortlichkeiten

davon unmittelbar

oder mittelbar betroffen sind. Auch

Sicherheitsfragen sind im Falle einer

Auslagerung ganz neu zu stellen und

sich daraus ergebende Anforderungen

zu verifizieren. Die möglichen Veränderungen

auf der Leistungs- und Prozessebene

müssen in ihren relevanten

Teilbereichen konkretisiert werden, um

daraus die Handlungserfordernisse abzuleiten.

3. Qualitätsmaßstäbe definieren:

Je vielfältiger die Cloud-Aktivitäten

werden, desto mehr Dienstelieferanten

müssen mit ihren Leistungen und Prozessen

gesteuert werden. Damit wird

das SLA-Management zu einem sehr

erfolgskritischen Faktor, denn bisherige

Erfahrungen der Unternehmen mit

dem Multisourcing zeigen, dass häufig

die verschiedenen Leistungsvereinbarungen

nicht aufeinander abgestimmt

sind. Damit gehen erhebliche Risiken

einher, weil die externen Leistungen

mangels ausreichender Transparenz

nicht effizient gesteuert und auch nicht

widerspruchsfrei in die internen IT-Prozesse

übernommen werden können.

4. Standardisierung der IT-Prozesse

intensivieren: Zwar bestehen

seit geraumer Zeit verstärkt Standardisierungstendenzen,

aber unter den

Cloud-Vorzeichen wird dieses Erfordernis

noch größer. Denn nur dann lassen

sich die eingehenden Diensteprozesse

ausreichend automatisiert den Benutzern

zuführen, und gerade diese Automatisierung

entspricht dem wirtschaftlichen

Interesse der Cloud-Idee. Aber

trotz der zunehmenden Verbreitung

von ITIL ist diese Standardisierung bei

vielen noch nicht in der erforderlichen

Weise realisiert.

5. Schnittstellen für kompatible

Prozesse schaffen: Bereits heute

fehlt es bei der Auslagerung von IT-

Funktionen häufig an definierten Prozessen

für die Schnittstellen zu externen

IT-Partnern. Doch ein effizientes

Provider-Management verlangt, die externen

Leistungszugänge nach klaren

Methoden und Prozesskriterien abzubilden.

Nur dann ist eine zielgerichtete

und störungsfreie Leistungssteuerung

der Partner möglich und werden vermeidbare

Kosten sichtbar. Auch damit

Provider-Wechsel problemfrei möglich

werden, muss definiert werden, wie

sich transparente Bedingungen und

standardisierte Prozesse realisieren

lassen.

ó

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exagon consulting & solutions gmbh,

Kerpen-Sindorf

www.exagon.de

24

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Das branchenspezifische CRM-System aus der Wolke

CRM als Mietlösung

Seit Jahren schon boomen die Software as a Service- und Software on demand-Ansätze.

Die Kehrseite der Flexibilität, die Unternehmen dadurch gewinnen, ist üblicherweise der

stark standardisierte Funktionsumfang.

Meist lassen sich die unternehmensindividuellen

Geschäftsprozesse

in der Miet-Lösung doch nicht so passgenau

abbilden, wie es geboten und

sinnvoll wäre. Entsprechend der unterschiedlichen

Geschäftsprozesse sieht

aber ein CRM-System, das den Bedarf

eines Finanzdienstleisters abdeckt,

anders aus als eines für einen Maschinenbauer.

Auch auf die Frage nach der

Sicherheit der Daten gibt es oft keine

befriedigende Antwort. Unternehmen

sind darum oft noch sehr zögerlich,

wenn es um Mietlösungen geht. Diese

Zurückhaltung kann das ERP-System

ebenso treffen, wie die CRM-Lösung.

Kaufen oder mieten?

Die update software AG verkaufte ihre

branchenspezifischen CRM-Lösungen

bislang ausschließlich auf Basis des

klassischen Lizenzmodells. Das hat sich

seit 2010 geändert: der Softwarehersteller

bietet seinen Kunden neben

normalen Lizenzen inzwischen auch

eine Mietvariante mit vollem Zugriff

auf branchenspezifische Templates, mit

unternehmensindividuell angepasstem

Funktionsumfang sowie mit kontinuierlicher

Erweiterbarkeit an – aber ohne

jedes Investitionsrisiko.

Maximale Flexibilität

für den Anwender

Die Mietvariante eliminiert das Projektrisiko

für das Anwenderunternehmen

und räumt dem Anwender maximale

Flexibilität ein. Anders als herkömmliche

SaaS-Modelle erlaubt es eine indi-

viduelle und bedarfsgerechte Konfiguration

der CRM-Lösung und eine kontinuierliche

Feinjustierung, Anpassung

und Erweiterung.

Selbst ambitionierteste und anspruchsvollste

CRM-Projekte können

damit auf Mietbasis abgebildet werden

– ob in den Bereichen Life Sciences,

Financial Services oder Industry Solutions.

update.revolution besteht aus

den drei Phasen Erhebung, Umsetzung

und Weiterentwicklung, wird im Regelfall

innerhalb weniger Tage produktiv

und kann anschließend jederzeit

an sich verändernde Bedürfnisse des

Anwenders angepasst und ausgebaut

werden. Die Lösung gibt es mit drei

unterschiedlich umfassenden Servicelevels.

Das Ziel:

der zufriedene Kunde

Der Hersteller verdient sein Geld dabei

nur langfristig – wenn der Kunde dauerhaft

zufrieden ist und als Miet-Nutzer

vom monatlichen Kündigungsrecht keinen

Gebrauch macht. Das bedeutet also

ein enormes Leistungsversprechen von

Seiten des Softwareherstellers, fast so

etwas wie eine Zufriedenheitsgarantie.

Auch wenn das SaaS-Modell für das

Anwenderunternehmen eigentlich nur

Vorteile hat – wer will, darf sein individualisiertes

CRM-System auch ganz

klassisch In-house betreiben.

Beim Hersteller ist man überzeugt:

nötig ist das nicht. Die Miet-Lösung

erfüllt höchste Ansprüche an Sicherheit

und Verfügbarkeit, weil sie auf

dedizierten Servern in Deutschland

gehostet wird, im State-of-the-Art-Rechenzentrum

von IBM in Ehningen. Im

Zweifelsfall sind die Daten des Kunden

dort sehr viel besser und geschützter

aufgehoben als im In-house-Rechenzentrum

des Anwenderunternehmens.

Das Deployment- und Delivery-Modell

ist radikal aus Kundenperspektive gedacht.

Der Hersteller verpflichtet sich

damit, sich ganz und gar auf ein Ziel

zu konzentrieren: auf den dauerhaften

CRM-Erfolg des Kunden.

ó

update software AG, Wien (A)

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www.docuware.com

Halle 3

G20

Papier kann so schön sein –

wenn clever archiviert.

Dokumenten-Management

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

25


SCHWERPUNKT

Strategien für Cloud Computing

Studie zu Cloud Computing

Noch ganz am Anfang

Die Ära des Cloud Computings ist zwar schon eingeläutet, aber man steht noch ganz am

Anfang. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie* „XaaS Check 2010 – Status Quo und

Trends im Cloud Computing“, welche die Forschungsgruppe Serviceoriented Computing

der Technischen Universität Darmstadt zusammen mit den Analysten von Wolfgang Martin

Team und IT Research für den deutschsprachigen Raum durchgeführt hat.

Demnach ist erst bei gut einem Drittel

der befragten Unternehmen

(38 Prozent) bereits Cloud Computing

im Einsatz. 31 Prozent sind noch in

der Planungsphase, weitere 19 Prozent

haben mit der Umsetzung gerade erst

begonnen. „Viele Unternehmen stehen

beim Trendthema ‚Wolke‘ noch am Beginn.

Für die Softwarehersteller, die

die Kundenbedürfnisse hier mit flexiblen

und einfachen Lösungen erfüllen,

birgt der Cloud Computing-Markt ein

großes Marktpotential“, fasst Herbert

Kindermann, CEO der Metasonic AG

die Studie zusammen. Auch folgende

Zahlen passen in diese Einschätzung:

So haben 25 Prozent der Firmen noch

keinen, weitere 12 Prozent nur einen

Mitarbeiter, der sich derzeit Vollzeit

mit dem „Wolken-Thema“ beschäftigt.

Treiber und Hindernisse

beim Cloud Computing

Die Studie hat sich auch mit den Treibern

und Hindernissen beim Cloud

Computing näher beschäftigt. Bei den

Treibern liegt Kostensenkung (22,4

Prozent) vor besserer Skalierbarkeit

und Verfügbarkeit (20,4 Prozent), gefolgt

von Steigerung der Flexibilität

(19,9 Prozent). Bei den Hindernissen

führen Sicherheitsaspekte (23,7 Prozent)

vor Vertraulichkeit von Daten/

Information (19,8 Prozent) und mit je

11,9 Prozent Compliance-Anforderungen

und rechtliche Aspekte. Metasonic

sieht sich durch diese Ergebnisse in

Punkto Kundenbedürfnisse bestätigt:

„Sowohl die Themen, die Cloud Computing

antreiben, als auch diejenigen,

die ein Vorankommen behindern, haben

wir bei der Entwicklung unserer

Lösung berücksichtigt“, sagt Kindermann.

So wird mit Hilfe der Metasonic

Suite bspw. Compliance automatisch in

die Prozess modelle integriert.

Positive Auswirkungen

beim Einsatz einer Cloud-Lösung

Laut Studie wird in den Unternehmen

eine überdurchschnittlich starke Verbindung

zwischen Cloud und SOA gesehen

(50 Prozent). Auch individualisierte

Prozess-Applikationen werden von

71 Prozent der Unternehmen als sehr

wichtig oder wichtig angesehen. „Diese

entstehen dadurch, dass Prozesse, deren

Teile normalerweise über mehrere

Unternehmensappli kationen wie auch

in einer oder gleich mehreren Clouds

ablaufen, end-to-end abgebildet, nahtlos

integriert und im Ganzen gemanagt

werden“, erläutert der Metasonic-CEO

die Vorteile.

Gerade in diesem Bereich haben

laut Kindermann die Kunden bereits

die Auswirkungen der Cloud erkannt

und nutzen die Suite, um neue Dienstleistungen

zu etablieren. „So dient beispielsweise

unsere Suite bei NEC in Japan

als Cloud Enabler für ihre Kunden

und ermöglicht diesen den Zugang zu

den neuen, wolkigen NEC-Angeboten“,

erläutert der CEO.

Kindermann sieht die auf subjektorientiertem

Business Process Management

(S-BPM) basierende Suite daher

gut gewappnet für die Zukunft. S-BPM

gilt in Expertenkreisen als Nachfolger

der derzeit im Einsatz befindlichen

BPM-Systeme und wird bereits bei

namhaften Unternehmen wie Audi,

Fiducia IT, FI-TS, Hitachi Joho und NEC

erfolgreich eingesetzt.


Alexandra Gerrard ó

* Für die empirische Untersuchung wurden 84 Experten

von Unternehmen aus Deutschland, Schweiz und

Österreich befragt, die sich mit Cloud Computing in ihrem

Unternehmen beschäftigen. Die Studie finden Sie

unter www.metasonic.de/tune-into-the-cloud

zum unternehmen

Die Metasonic AG hat mit ihrer Metasonic Suite

eine Plattform für dynamische Prozess-Applikationen

entwickelt, welche auf „subjektorientiertem

Geschäftsprozess-Management“

(S-BPM) basiert. Diese neuartige Methode

hat Firmengründer Dr. Albert Fleischmann zusammen

mit mehreren Forschungseinrichtungen

entwickelt. S-BPM stellt den Kommunikationsfluss

der Mitarbeiter in den Mittelpunkt,

statt wie beim herkömmlichen BPM einen

zentralen Kontrollfluss starr vorzugeben. Zudem

ist S-BPM unabhängigen Untersuchungen

zufolge die einzige durchgängige Lösung

von der Modellierung bis zur Ausführung der

Geschäftsprozesse, und dies in nur noch drei

Schritten und mit fünf Symbolen.

www.metasonic.de

26

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


SCHWERPUNKT

Strategien für Cloud Computing

Warum Open Source und SaaS sich ergänzen

Versprechen einhalten

Cloud Computing ist ein Trend, an dem derzeit niemand vorbei kann. Auf die eine oder

andere Weise hat sich wohl schon jeder IT-Verantwortliche Gedanken gemacht, ob sich die

Nutzen-Versprechen des Cloud Computing in seinem Unternehmen wirklich einlösen lassen.

Dabei sind die Grenzen zwischen

den Begriffen Software as a Service

und Cloud Computing durchaus

fließend, wenngleich letzteres etwas

stärker den Aspekt der Internetbasierung

der Services betont und weitreichender

ist als SaaS. So oder so: Cloud

Computing und SaaS versprechen dank

ihrer Mietgrundlage den Verzicht auf

irgendwelche Investitionen in eine Applikation

– das heißt Softwarenutzung

ohne Kapitalbindung. Die Mietmodelle

bringen keinerlei Investitionskosten

mit sich: es fallen ausschließlich

operative Kosten an – wobei auch der

Aufwand für die eigene Administration

entfällt.

Maximum an Flexibilität

Gleichzeitig verspricht SaaS dank seiner

Mietbasis ein Maximum an Flexibilität.

Bei geändertem Bedarf passt

ein Unternehmen einfach den Umfang

und die Ausgestaltung seiner gemieteten

Services an – wahlweise nach oben

oder nach unten. Gegen SaaS sprechen

meist Sorgen in Bezug auf die Datensicherheit

und die Verfügbarkeit der

Applikation. Auch diese Bedenken sind

im Grunde jedem geläufig, relativieren

sich allerdings in Abhängigkeit vom

Renommee und der Vertrauenswürdigkeit

des Service-Anbieters.

Eine Frage, die sich viele Unternehmen

angesichts der vordergründigen

Sorgen um Datensicherheit und Verfügbarkeit

gar nicht stellen, ist, wie stark

sie sich auch in einem SaaS- oder Cloud

Computing-Modell an den Anbieter bin-

den. Die Frage ist: was passiert genau

im Kündigungsfall? Schließlich gibt ein

Unternehmen, das eine Applikation im

SaaS-Modell nutzt, damit ein gewisses

Maß an Autarkie auf. Bei all den Vorteilen

eines Miet-Modells begibt sich der

SaaS-Nutzer doch in eine gewisse Abhängigkeit

von seinem Anbieter. Diese

Abhängigkeit kann ausgeprägter sein,

als wenn sich ein Unternehmen klassische

Lizenzen kauft und seine Applikation

in Eigenregie betreibt.

Mehr Freiheit für den Anwender

OTRS ist ein Open Source-Software-Unternehmen,

das zwei lizenzkostenfreie

Lösungen anbietet. „Als wir uns entschlossen

haben, OTRS Help Desk auch

in einer gehosteten SaaS-Variante und

zur Miete anzubieten – als OTRS OnDemand

– haben wir dies mit einem wichtigen

Unterschied zu anderen SaaS-

Angeboten getan: bei OTRS OnDemand

gibt es eine Pack&Go-Funktion. Wer

dies möchte, kann über die Pack&Go-

Funktion jederzeit all seine Daten nehmen

und seine SaaS-Applikation auf

den eigenen Server umziehen, auf dem

dann die eigene – und natürlich lizenzkostenfreie

– OTRS Help Desk-Applikation

installiert ist“. so Paul Salazar, Vice

President Global Sales & Marketing.

„Im Grunde ist diese Pack&Go-

Funktion eine logische Konsequenz aus

unserer Open Source-Überzeugung.

Wir glauben, dass die Freiheit der Anwender

auch in der Welt der Business-

Applikationen ein unverzichtbares Element

ist. So wenig wie es unsere Open

Source-Lösungen in Gestalt kostenpflichtiger

„Enterprise-Versionen“ gibt

– wie sie bei so vielen anderen Herstellern

von Open Source-Software üblich

sind – so wenig wollen wir unsere Anwender

durch das OnDemand-Angebot

binden und einschränken.“

Die komplette Kontrolle

über die eigenen Daten behalten

Wenn eine Organisation die Cloud wieder

verlassen will – sei es aus Sicherheits‐,

Verfügbarkeits- oder Autarkie-

Überlegungen heraus – dann soll sie

das auch jederzeit tun können. Ein

SaaS-Angebot, bei dem sich ein Unternehmen

dauerhaft an den SaaS-Anbieter

bindet und letztlich Besitz und

Kontrolle der eigenen Daten einbüßt,

ist langfristig gesehen sehr teuer bezahlt.

Das verlockendste SaaS-Modell

taugt nichts, wenn die Modalitäten im

Kündigungsfall unklar sind. Denn genau

dann ist es für ein Unternehmen

von elementarer Bedeutung, schnell

und umfassend die komplette Kontrolle

über die eigenen Daten zurückzuerlangen.“

ó

OTRS AG, Bad Homburg v. d. H.

www.otrs.com

Paul Salazar

Vice President Global

Sales & Marketing

28

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Mit iNext und SaaS in die Cloud

Der richtige Weg

Halten Sie Ihr

Wissen fit!

Noch bevor Cloud Computing überhaupt zum Top-Thema

wurde, hat sich die Vorstufe Software als Service anzubieten,

schon als zukunftsweisender Weg erwiesen.

Dny59, iStockphoto.com

Insbesondere Softwarehäuser können

mit dieser Strategie ganz neue

Zielgruppen adressieren und zusätzliche

Umsatzpotentiale erschließen. Das

Softwarehaus Intelligix IT Services hat

diese Möglichkeiten frühzeitig erkannt

und mit seiner iNext Suite eine erfolgreiche

Cloud-Lösung entwickelt.

Mit der iNext Suite wurden unter

.Net neue Auswertungsprogramme

entwickelt und die bewährten Bestandsprogramme

von der IBM i voll

integriert. Möglich wird dies durch die

Mehrschichtarchitektur der iNext Suite,

die Businesslogik und Präsentationsschicht

klar voneinander trennt. Hinter

der einheitlichen und bedienerfreundlichen

Präsentationsschicht können so

die neu entwickelten .Net-Module mit

den ausgereiften IBM i Programmen

zu einer ganzheitlichen Software verschmelzen,

die den Kunden eine ganz

neue Qualität bietet.

Zusätzlich zum traditionellen

Lizenzgeschäft vermietet das Softwarehaus

diese mit iNext weiterentwickelte

Warenwirtschaftslösung jetzt

auch. Im eigenen Rechenzentrum steht

die Software als Cloud-Modul zur Verfügung.

Vom lokalen Basisclient greifen

so die Kunden über eine gesicherte

VPN-Verbindung auf ihre Daten und

freigeschalteten Zusatzmodule in der

Cloud zu.

Der zentrale Cloud-Service versorgt

die Clients automatisch mit den neuesten

Updates. Mit dem attraktiven Pay-

Per-Use-Modell hat Intelligix ganz neue

Marktsegmente erschlossen und überzeugt

jetzt auch kleinere und wachstumsorientierte

Unternehmen, für die

der Kauf von Soft- und passender Hardware

eine zu große und risikobehaftete

Anfangsinvestition gewesen wäre.

„Dieses Cloud-Angebot wird am

Markt sehr gut angenommen und hat

uns bereits ein wachsendes Auftragsvolumen

gebracht“, stellt Geschäftsführer

Wintrich fest. „Trotz oder vielleicht

auch wegen der allgemeinen Finanzkrise

mieten schon etwa 70 Prozent

unserer Kunden die Software im Pay-

Per-Use-Service. Aber nicht nur wirtschaftliche

Gesichtspunkte sind dafür

ausschlaggebend, sondern in erster

Linie die hervorragende Qualität sowie

die überzeugende Performance der

neuen iNext-Lösung.“ Jana Klinge ó

ML-Software GmbH, Ettlingen

www.ml-software.info

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SCHWERPUNKT

Trends bei ERP

SUMMARY

morganl, iStockphoto.com

Moderne ERP-Lösungen müssen flexibel

genug sein, um Trends wie Collaboration,

mobile Zugriffe, Internationalität, Rollenbasiertheit,

uvm. abbilden zu können.

Implementierung von ERP-Systemen auf internationaler Ebene

Auf die Stolpersteine achten

Die Implementierung eines ERP-Systems auf internationaler Ebene ist für mittelständische

Unternehmen keine triviale Angelegenheit. „Sieben Stolpersteine“ zeigen,

worauf Unternehmen besonders achten müssen.

In einer exportorientierten Wirtschaft

ist es auch für mittelständische Unternehmen

selbstverständlich, international

zu operieren. Dabei kann es

nicht beim Ausführen von Waren bleiben.

Gerade Mittelständler, die sich ja

durch eine besondere Kundennähe auszeichnen,

folgen daher mehr und mehr

ihren Kunden und eröffnen überall in

der Welt Produktionsstätten, Vertriebsbüros

oder zumindest Repräsentanzen.

Diese Niederlassungen müssen natürlich

eng in die Prozesse des Unterneh-

mens eingebunden werden und damit

in die ERP-Systeme, die diese Prozesse

abbilden.

Die führenden ERP-Systeme unterstützen

heute mehr oder weniger alle

auch internationale Unternehmensorganisationen.

Dabei ist es allerdings

nicht damit getan, für eine mehrsprachige

Bedieneroberfläche zu sorgen

und unterschiedliche Währungen oder

Mehrwertsteuersätze zu berücksichtigen.

Tatsächlich ist die Implementierung

eines ERP-Systems für ein international

tätiges, mittelständisches Unternehmen

alles andere als trivial. Und

von der erfolgreichen Implementierung

einer Lösung hängt letzten Endes ab,

wie das Unternehmen in den nächsten

Jahren seine betriebswirtschaftlichen

Prozesse auf internationaler Ebene

steuern und kontrollieren kann.

Die nachfolgend dargestellten „Sieben

Stolpersteine“ zeigen, worauf Unternehmen

achten sollten, wenn sie

dabei nicht ins Straucheln kommen

wollen.

30

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Realistische Planung

Während Unternehmen den jeweiligen

ERP-Hersteller beim Kauf einer Lösung

meist auf einen strikten Zeitplan für

die Implementierung festlegen, werden

die eigenen Ressourcen häufig falsch

eingeschätzt. Sie werden in der Regel

nur oberflächlich definiert und nicht

detailliert bis auf die Ebene der betroffenen

Fachabteilungen geplant. Dabei

ist in der Praxis davon auszugehen,

dass für jeden externen Beratungstag

zwei bis drei Tage an internen Arbeitsleistungen

anfallen können, weil die

jeweiligen Termine vorbereitet und die

Ergebnisse anschließend auch umgesetzt

werden müssen.

Generell werden bei der Planung

die vorbereitenden Arbeiten meist nicht

ausreichend berücksichtigt, zum Beispiel

die Konsolidierung von Stammdaten.

Landesorganisationen verfügen

oft über eigene Artikel- oder Stücklistennummern

oder -strukturen, die vor

der Einführung erst noch bereinigt und

konsolidiert werden müssen. Viele Unternehmen

unterschätzen den dafür

erforderlichen Aufwand und die daraus

entstehenden Projektverzögerungen.

Teambildung

Auch wenn die Einführung immer eine

zentrale Entscheidung der Geschäftsführung

sein wird, so kann eine Implementierung

doch nur erfolgreich sein,

wenn sie als gemeinsame Aufgabe aller

Niederlassungen verstanden wird.

Haben regionale Organisationen den

Eindruck, dass ihnen ein neues System

bloß aufoktroyiert oder das „eigentlich“

bessere System weggenommen wird,

so wird sich das im Prozess der Realisierung

in mehr oder weniger starken

Friktionen niederschlagen.

Damit wirklich alle Beteiligten an einem

Strang ziehen, müssen die verantwortlichen

Stellen offen kommunizieren,

rechtzeitig für Teamgeist sorgen,

Hindernisse aus dem Weg räumen und

auch entsprechende Anreize schaffen.

Auswahl des Herstellers

Wer ein ERP-System global einsetzen

will, muss sich auf einen Hersteller verlassen

können, der auch international

in den entsprechenden Märkten präsent

ist. Viele Anbieter sind in weit entfernten

Märkten wie Südamerika oder Fernost

nur mit lokalen Partnern vertreten,

die sich zwar in Implementierungs- und

Support-Prozesse einbinden lassen, die

aber vom Hersteller nicht direkt gesteuert

werden können. In der Praxis muss

der Hersteller seine Kompetenz auf jedem

seiner Märkte unmittelbar und in

vollem Umfang zur Verfügung stellen

können, sonst sind Störungen vorprogrammiert.

Dazu gehört auch, dass ein

Support in der Landessprache geleistet

werden kann und dass ein Support-

Zeitfenster in der jeweiligen Ortszeit

zur Verfügung gestellt wird.

Zentrale IT-Struktur als Basis

Mit Rücksicht auf die in vielen Regionen

nach wie vor bestehenden Leitungsprobleme

wählen Unternehmen für ihre

ERP-Systeme in fernen Ländern immer

wieder dezentrale Lösungen. Durch

diesen Ansatz entstehen jedoch regelmäßig

Probleme, beispielsweise bei der

Datenkonsistenz oder beim Installieren

von Programmänderungen und Upgrades.

Die dabei entstehenden Kosten

sind um ein vielfaches größer als die

für die Nutzung zentraler Lösungen

notwendigen teueren Verbindungen,

zum Beispiel mit MPLS (Multiprotocol

Label Switching).

Dokumentation

Die Geschäftsprozesse, die von ERP-

Systemen abgebildet werden, sind heute

zwar in der Regel vorschriftsmäßig

dokumentiert, aber gerade bei internationalen

Implementierungen wird häufig

versäumt, die Dokumentation auch

darüber hinaus aktuell zu halten und

beispielsweise Änderungen über den

gesamten Lifecycle hinweg nachzudokumentieren.

Vereinheitlichung von Prozessen

Ein einheitliches ERP-System dient

immer auch der Vereinheitlichung der

Geschäftsprozesse. Dabei müssen bisher

dezentral organisierte regionale

Gesellschaften in das Gesamt-Modell

integriert werden. Bei der Evaluierung

unterschätzen Unternehmen diesen

Aspekt häufig und setzen insbesondere

den jenseits von IT und ERP-Systemen

erforderlichen organisatorischen Aufwand

zu gering an.

Berücksichtigung

gesetzlicher Vorschriften

Dass die jeweils gültigen gesetzlichen

Vorschriften eingehalten werden müssen,

ist die selbstverständliche Voraussetzung.

Viele Unternehmen unterschätzen

aber, wie viele Bereiche davon

betroffen sind. So muss ein einheitliches,

zentrales Controlling aufgebaut

werden, das alle Niederlassungen erfasst,

dieses muss aber wiederum die

lokalen Vorschriften in jedem Land berücksichtigen.

Die Implementierung eines neuen

ERP-Systems auf internationaler Ebene

ist immer ein überaus komplexer Vorgang,

in den viele Stellen und Personen

innerhalb und außerhalb involviert

sind. Neben einer Vielzahl von Faktoren

vom Kostenrechnungsmodell über

Nummernkreise bis zur Datensicherung,

spielen daher auch die so genannten

weichen Faktoren eine wichtige

Rolle: Zwischen Hersteller und Anwender

muss schließlich auch die „Chemie“

stimmen, denn gerade auf internationaler

Ebene, wo die Rahmenbedingungen

noch einmal ein Stück komplizierter

sind, lässt sich ein derartiges Projekt

nur auf einer Basis gegenseitigen Vertrauens

erfolgreich umsetzen.

Herbert Feuchtinger ó

IFS Deutschland GmbH & Co KG, Erlangen

www.ifsworld.com

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

31


PREMISOFT®

5250 Anwendungen mit der Optik von Morgen

Zur echten Java-Oberfläche mit neuester Technologie migriert

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HTML-Exportfunktion nachprogrammiert

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• Durch Migration ist das Hosting Ihrer Anwendung

problemlos möglich

• Auch die reine Lizenzvergabe für die Nutzung des

Clients ist denkbar - damit können Sie problemlos

migrieren, wann immer Sie wollen

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RPG-Programme erstellen

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• echte Migration von GreenScreen zu moderner Java TM Oberfläche - kein Screengrabbing

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• Tooltips, Comboboxes, Checkboxes, Mehrsprachfähigkeit - alles, was in der GUI Nutzen bringt, wird erzeugt

• bewährte Technologie auf dem Server behalten, „grüne“ Oberfläche modernisieren

• kein Schulungsaufwand bei Ihren Anwendern - kaum Schulungsaufwand bei Ihren Programmierern

• Hardwareanforderungen bleiben wie gewohnt - Performance verbessert sich

• läuft auf Wunsch auch als Applet - weltweit in jedem üblichen Browser, pfeilschnell schon über GPRS-Leitungen

• Sicher - dank SSL-Verschlüsselung der Daten

RPG Open Access umfassend unterstützt (ab V6R1)


PREMISOFT® übersetzt einmalig bestehende GreenScreen Bildschirme in eine XML-Syntax. Mit einem regelbasierten

Werkzeug wird nach Ihrer Vorgabe eine globale Designüberarbeitung durchgeführt.

Die bestehenden GreenScreen Operationscodes (wie z.B. exfmt, open, close usw.) der Serverprogramme werden durch ähnlich

lautende Funktionen ersetzt.

Einmalig werden aus dem bestehenden RPG, RPGLE, Cobol, CobolLE oder ILEC Konstanten und Programmaufrufe extrahiert,

um die entstandene GUI mit z.B. Comboboxen zu bereichern.

In einem in Java TM

geschriebenen Client wird die erstellte GUI angezeigt - plattformunabhängig - wenn gewünscht, als Applet

im Browser.

Werkzeuge zur Wartung und Entwicklung der Serverprogramme sowie ein in Eclipse voll integrierter GUI-Builder sichern Ihre

Unabhängigkeit - programmieren und entwickeln Sie wie gewohnt weiter.

PREMISOFT - 5250 wird Java TM ®

-GUI

Migration einer ungefähr 15 Jahre alten GreenScreen-Anwendung. Die gewünschten Designänderungen wurden im Vorfeld mit

dem Auftraggeber abgestimmt. Gezeigt wird hier das Erscheinungsbild Windows XP TM .

Migration

statt

Neuentwicklung

Der PREMIClient beinhaltet aktuell sechs

verschiedene Erscheinungsbilder, weitere

sind in Vorbereitung.

• Der PREMIClient ermöglicht per Mausklick die Anpassung der

Schriftgröße an die Erfordernisse des Benutzers.

• Die Pfeile nach unten symbolisieren eine Combobox. Die

möglichen Einträge einer Combobox werden bei der Migration

automatisch aus der Programmquelle ermittelt.

• Die Pfeile nach rechts symbolisieren eine Bedienerführung -

z.B. eine Verzweigung in ein anderes Programm, um Daten

nachzuschlagen.

• Auch diese Information wird bei der Migration - regelbasiert -

automatisch aus der Programmquelle ermittelt.

• Gezeigt wird hier das Erscheinungsbild Nimbus.

PREMISOFT®

GmbH | Klostergasse 15 | 4464 Maisprach | Schweiz | www.premisoft.ch


SCHWERPUNKT

Trends bei ERP

Dank moderner IT-Lösung mehr Effizienz und Zuverlässigkeit

ERP für die Landwirtschaft

Viele Familienbetriebe beschäftigen sich mit der Frage nach Rentabilität und Nutzen

einer maßgeschneiderten Business-Software. Oft sind sich die Geschäftsführer unsicher:

Lohnt sich die Anschaffung einer Spezialsoftware für ein Unternehmen unserer Größe

überhaupt, wie rasch lassen sich die Kosten amortisieren?

Auf der einen Seite sehen die Verantwortlichen

durchaus Handlungsbedarf,

auf der anderen Seite scheuen

sie häufig die Kosten und den Aufwand.

Dabei bleiben nötige Modernisierungen

aus: die Unternehmens-EDV ist in diesen

Fällen nicht mehr als die Summe

von Software-Bausteinen unterschiedlicher

Hersteller.

Doch die Flickenteppich-Methode

ist umständlich und bietet Raum für

Fehler: allzu leicht gehen Daten verloren

oder werden − etwa beim Übertrag

von einer Anwendung zur nächsten

− nicht präzise übernommen. Ist

die Entscheidung pro Umstieg einmal

gefallen, sind die Verantwortlichen oft

überrascht, wie viel Arbeitszeit sich

durch den Umstieg auf eine passende

IT-Lösung sparen lässt − und wie günstig

sich das Preis-Leistungs-Verhältnis

letztlich darstellt.

Auch die Gemüsehandel Hagge

GmbH war in einer entsprechenden

Situation: der Familienbetrieb verfügte

über keine Business-Software, die

alle Geschäftsbereiche umfasst. Rechnungen

wurden mit Office und Excel

erstellt und verwaltet; in einem weiteren

Schritt wurden die Daten in die

FiBu übertragen. Ein zeitaufwendiger

und fehleranfälliger Prozess. Der Betrieb

machte sich daher auf die Suche

nach einer geeigneten Software, um die

Abläufe effizienter und zuverlässiger

steuern zu können. Eine Entscheidung

mit Weitsicht: Immerhin liefert Hagge

im Durchschnitt 800.000 Kohlköpfe

pro Jahr aus eigener Erzeugung; dazu

kommt zusätzliches Gemüse, das Hagge

im Bedarfsfall von anderen Lieferanten

einkauft und an die eigenen Kunden

weiterverkauft. Kurz: die Buchhaltung

musste wegen des großen Rechnungsaufkommens

dringend entlastet werden.

Passende Lösung

Auf der Suche nach einer geeigneten

Software wurde Hagge schnell fündig:

man entschied sich nach kurzer

Bedenkzeit für die Lösung A.eins von

Amic. Ein wesentlicher Grund dafür

war die große Erfahrung des Softwarehauses

mit Lieferanten und landwirtschaftlichen

Betrieben mittlerer

und kleinerer Größe.

Die Anforderungen an die Lösung

wurden in einem Katalog detailliert festgelegt;

im Wesentlichen entsprach der

Funktionsumfang jedoch bereits den

Bedürfnissen des Betriebes. Außer der

Definition einiger Steuerungsparameter

mussten keine größeren Anpassungen

vorgenommen werden. Als erster Schritt

wurde das WWS-System implementiert.

Die Rechnungserstellung verläuft hier

nun automatisiert, der Weiterverkauf

von Gemüse funktioniert reibungslos:

die Verkaufspreisgestaltung in Abhängigkeit

vom Einkaufspreis erfolgt nun

automatisch nach im Vorfeld definierten

Parametern.

Zufriedene Anwender

Insgesamt wird bei Hagge an drei Arbeitsplätzen

mit A.eins gearbeitet.

Amic-Mitarbeiter Guido Becker kam

während der Implementierungsphase

im Wochenrhythmus zum Unternehmen,

um die Mitarbeiter bestmöglich

auf das Arbeiten mit der Software vorzubereiten.

Die Schulung erfolgte anhand

konkreter Beispiele während des

laufenden Betriebs; der Umgang mit der

neuen Software ließ sich weitgehend intuitiv

bewältigen.

Becker zeigt sich zufrieden: „Es

herrschte große Zufriedenheit unter

den Anwendern, was einerseits die Zeitersparnis

im Arbeitsalltag und andererseits

die Zuverlässigkeit der Lösung

angeht. Die Prozesse laufen schneller

ab und es geschehen weniger Fehler.“

Eine Amortisierung der Anschaffungskosten

dürfte somit zügig erfolgen.

Auch der Arbeitsablauf wurde nur geringfügig

beeinflusst: Die Implementierung

der Software nahm weniger Zeit

in Anspruch als geplant. Die Effizienz

konnte gesteigert, die Zuverlässigkeit

der Abläufe erhöht werden: Für die

Hagge GmbH hat sich der Entschluss

zum Erwerb der Unternehmenslösung

gelohnt.

Ein großer Vorteil des modular aufgebauten

Systems: Das Unternehmen

muss nur die Module anschaffen, die es

wirklich braucht. Dank des schlanken

Systems ist Hagge nun auch für weiteres

Wachstum bestens gerüstet. ó

SoftwareCompany AMIC GmbH, Kiel

www.amic.de

34

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Auto-Kabel GmbH setzt seit über einem Jahrzehnt auf Infor

Das zentrale ERP-Rückgrat

Die Automobilbranche hat es derzeit nicht leicht, doch die Auto-Kabel Management GmbH

begegnet dem allgemeinen Abwärtstrend mit Innovation. So hat das Unternehmen beispielsweise

jüngst eine neuartige Lithium-Ionen-Bordnetzbatterie entwickelt, welche sich durch

eine wesentlich längere Lebensdauer auszeichnet.

Der Zulieferbetrieb ist auf transparente

und schlanke Unternehmensprozesse

sowie eine firmenübergreifende

und effiziente Ressourcenplanung

angewiesen. Zu diesem Zweck arbeitet

Auto-Kabel seit über einem Jahrzehnt

mit ERP-Software von Infor. Bis zum

Jahr 2007 verwendete Auto-Kabel die

Lösung ERP XPPS. Infor-Software bildet

bis heute am Standort in Hausen das

zentrale ERP-Rückgrat für das Unternehmen,

die restlichen Werke werden

AZ_Finktec_MidrangeMagazin_210x132 02.02.11 19:15 Seite 1

als Mandanten abgebildet. Mit zunehmender

Internationalisierung durch

Übernahmen und Neubauten von Werken

in ganz Europa, den USA, Mexico

und China wuchsen auch die Anforderungen

bei Auto-Kabel. Die ERP-Lösung

sollte in der Lage sein, auch komplexe,

geografisch verteilte Infrastrukturen

abbilden zu können; daher wurde 2007

Infor ERP XPPS 3.1 eingeführt, und

schon 2009 kam der Releasewechsel

auf die aktuelle Version ERP Xpert 4.0.

„Wir haben uns bewusst für Infor entschieden

und das auch immer wieder“,

erinnert sich Jan Wassermann, seit

2001 bei Auto-Kabel. „Obwohl wir die

Software über die gesamte Zeit hinweg

kritisch betrachtet haben, konnten wir

bisher kein System finden, das unseren

Ansprüchen besser entspricht.“ ó

Infor Global Solutions Deutschland GmbH,

Friedrichsthal

www.infor.de

Wir machen mehr aus SAP ® -Lösungen!

Marion Fink und Dr. Michael Fink, Hygiene-Spezialisten

DANK SAP HAT UNSERE IT

DEN ELCHTEST BESTANDEN.

Wie wird ein Hersteller von Reinigungs-

und Desinfektionsmitteln

zum IT-Pionier? Mit Mut und

Weitsicht! 1994 gelang es Wolfgang

Schmidt und Herbert Vogel

Herrn Fink, Inhaber der FINKTEC

GmbH, von einer damals eher

unbekannten „Standard-Software“

zu überzeugen. Entwickelt für

Konzerne von dem kleinen, aber

bereits aufstrebenden Softwarehaus

SAP.

Das ehemalige Wohnzimmer der

Finks wurde als „Rechenzentrum“

hergerichtet. Ein Elch blieb als

Relikt der ehemaligen Nutzung

erhalten und überwachte mit

strengem, gläsernen Augen die fieberhafte,

oft nächtelange Arbeit

an der ersten maßgeschneiderten

Mittelstandslösung auf SAP R/3

Basis, die sowohl für die FINKTEC

GmbH als auch für itelligence

wegweisend wurde. Mit Marion

Fink und ihrem Bruder Dr. Michael

Fink leitet mittlerweile die nächste

Generation die Geschicke des Unternehmens

und besteht jeden

Elchtest sehr erfolgreich.

www.itelligence.de

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Polen | Russland | Schweiz | Slowakei | Slowenien 03/2011 | Spanien · MIDRANGE | Tschechische Republik MAGAZIN | Ukraine | Ungarn | USA

35


SCHWERPUNKT

Trends bei ERP

Worauf es bei der ERP-Internationalisierung ankommt

ERP goes global

Längst schon gehen auch mittelständische Unternehmen mit Fertigungsstandorten oder

Vertriebsniederlassungen ins Ausland – und nehmen ihr ERP-System mit. Moderne Technologien

helfen dabei, dass man beim Sprung über den großen Teich nicht baden geht.

Zu den wesentlichen Herausforderungen,

mit denen Unternehmen

beim Gang ins Ausland konfrontiert

werden, gehört auch die Sprache. Da

immer mehr Länder ins Visier genommen

werden, reicht eine englische

Sprachversion des ERP-Systems alleine

nicht mehr aus.

Die Erfahrungen zeigen, dass in einigen

Ländern Englisch nicht so weit

verbreitet ist wie in unseren Gefilden.

Gefragt sind deshalb Sprachversionen

auch nicht so gängiger Sprachen. Nur

so können die Mitarbeiter, die häufig

direkt vor Ort eingestellt werden, die

Unternehmenssoftware in ihrer Muttersprache

benutzen. Eine unicodefähige

Benutzeroberfläche bietet die Möglichkeit,

dass das ERP auch in chinesischer

Sprache verwendet werden kann. Aber

selbst bei Anwendern in Osteuropa erhöht

eine eigene Sprachversion die Akzeptanz

erheblich.

Landestypische

Spezifika beachten

Neben der Sprache gibt es noch einige

weitere landestypische Spezifika, mit

denen die Anwender vor Ort umgehen

müssen. Gesetzliche Bestimmungen

und Vorgaben, steuerrechtliche Unterschiede,

andere Verfahren bei der

Zollabwicklung – auch diese Themen

müssen von einer Unternehmenssoftware

unterstützt werden. Und was

ebenfalls nicht vergessen werden

darf: In globalen Firmennetzen arbeiten

die einzelnen Standorte oftmals

in unterschiedlichen Zeitzonen. Und

ein Tag Unterschied – denkt man bei-

spielsweise an Zahlungs- oder Lieferfristen

– kann schnell entscheidend

sein.

Neue Niederlassungen

über Internet anschließen

Geht es an den konkreten Roll-out des

ERP-Systems auf eine neue internationale

Niederlassung, macht die moderne

Technik heute vieles leichter.

Dank Internet, Web-Technologie und

offenen Architekturen lassen sich neue

Standorte relativ leicht an die Zentrale

anbinden. Die meisten Anwender der

ERP-Software oxaion beispielsweise

betreiben das System an ihrem Stammsitz,

neue Tochtergesellschaften werden

dort auf dem zentralen Server in Form

von Mandanten eingerichtet.

Die Haltung, Pflege und Sicherung

sämtlicher Daten – also auch der Niederlassungen

– kann dadurch in der

Zentrale verbleiben. In den Niederlassungen

ist dann lediglich der Webserver

zu installieren, der Zugriff der

internationalen Standorte auf die zentralen

Daten erfolgt über eine gesicherte

Internetverbindung. Die Anwender

selbst brauchen auf ihren Rechnern

vor Ort dann nur noch eine Client-Software,

um mit dem ERP-System arbeiten

zu können.

Datenaustausch in Echtzeit

Aber nicht nur die Soft‐, auch die Hardware

hat in der Vergangenheit große

Fortschritte gemacht, welche die Internationalisierung

des IT-Betriebs erleichtern.

Früher waren eingeschränkte

Kapazitäten und Rechenleistungen

oftmals ein Hemmnis: Datenübertragungen

und Batchläufe dauerten lange

und schränkten gleichzeitig nicht

selten die Performance des laufenden

Betriebs ein. Bei inländischen Niederlassungen

war das meist kein Problem,

da die Übertragungs- und Sicherungsläufe

einfach über Nacht über die Bühne

gingen.

Bei ausländischen Tochtergesellschaften

sah das durch die Zeitverschiebung

allerdings oft ganz anders aus.

Denn wenn es zum Beispiel in China

Nacht ist, wird in Deutschland gearbeitet

– und eine eingeschränkte Rechenleistung

ist dabei natürlich alles andere

als akzeptabel. Derartige Zustände gehören

aber dank der Rechenleistungen

heutiger Hardware-Plattformen und

Steuerungsmöglichkeiten in der ERP-

Software der Vergangenheit an. Heute

tauschen die Anwender ihre Daten zwischen

den einzelnen internationalen

Mandanten in Echtzeit aus oder zeitgesteuert

im Minutentakt.

Uwe Kutschenreiter ó

oxaion ag, Ettlingen

www.oxaion.de

Uwe Kutschenreiter

Vorstand oxaion ag

36

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Mehr Effizienz in der Lagerbewirtschaftung

Pick-By-Voice-Systeme

Eine moderne Warenwirtschaftssoftware muss heutzutage leistungsstarke Instrumente

zur Beschleunigung und Vereinfachung der Arbeitsabläufe im Lager anbieten, um die Wettbewerbsfähigkeit

durch gezielte Ablaufoptimierung zu gewährleisten.

Neben dem konsequenten Einsatz

von mobiler Datenerfassung

(MDE) kommt zunehmend eine noch

stärker automatisierte Funktionalität

zum Einsatz, die zu einer weiteren Effizienzsteigerung

im Logistik-Bereich

beiträgt: die Kommissionierungsmethode

„Pick-By-Voice“.

Um den Anwendern ihres Softwarepakets

die Vorteile eines solchen Systems

anbieten zu können, hat die S.M.

Hartmann GmbH die Funktionalität

ihres WWS-Systems SMH-ERP erweitert

und zusätzlich zu dem bereits im

System verankerten Modul zur mobilen

Datenerfassung ein Pick-By-Voice-System

integriert.

Pick-By-Voice ist eine Softwarelösung

für das Lager und kombiniert

die beleglose Kommissionierung mit

Sprachsteuerung. Unter Einsatz modernster

Spracherkennungssoftware

werden Daten und Informationen aus

dem WWS-System in Sprachbotschaften

umgewandelt und an den Lagermitarbeiter,

der mit einem Headset ausgestattet

ist, übermittelt. Dieser bestätigt

die erhaltene Nachricht per Spracheingabe

ins Mikrofon, führt seinen Auftrag

aus und gibt dann Rückmeldung über

die Durchführung.

Vorteile des Systems

In den Bereichen Kommissionierung,

Auftragswesen und Bestellwesen ergeben

sich daraus zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten:

Reduzierung der Arbeitsschritte.

Die Anzahl der Arbeitsschritte wird reduziert,

da Druckvorgänge, die händi-

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ERP-Software für

den Mittelstand

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sche Übergabe von Informationen oder

die Eingabe am Bildschirm wegfallen.

Beschleunigung der Abläufe. Die

verbleibenden Arbeitsschritte gehen

schneller von der Hand, da der Arbeitsablauf

nicht mehr durch das Lesen von

Listen oder die Bedienung von Terminals

oder Barcode-Geräten unterbrochen

wird. Positiv wirkt sich außerdem

aus, dass Bewegungs- und informatorische

Abläufe beim Pick-By-Voice parallel

ablaufen können. Der Mitarbeiter

kann die Entnahme aus dem einen

Fach quittieren, während er schon zum

nächsten Regal geht.

Effizienteres Controlling. Das Bestandscontrolling

wird verbessert, da

alle Informationen in Echtzeit ausgetauscht

werden. Die Bestandsführung

ist stets aktuell.

Erhöhte Leistungsfähigkeit. Die

Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter

erhöht sich, denn Sprache wird vom

Menschen schneller und leichter verstanden

und umgesetzt als Schrift.

Der wesentliche Vorteil gegenüber der

beleglosen Kommissionierung mit Datenfunkterminals

besteht darin, dass

die Angestellten die Hände für die eigentliche

Arbeit frei haben. Sie müssen

weder ein mobiles Terminal festhalten,

noch den Blickkontakt mit einem Display

aufrechterhalten und können sich

so besser auf ihre eigentliche Arbeit

konzentrieren.

Präzisere Kommissionierung und

geringere Fehlerquoten. Außerdem

erfordern Hören und Sprechen ein höheres

Maß an Konzentration und dies

verbessert wiederum die Kommissionsgenauigkeit.

Zudem hat der Kommissionierer

Hände und Augen immer frei.

Positive Auswirkung

auf das gesamte Unternehmen

Die sprachbasierte Lagerverwaltungstechnik

Pick-By-Voice hat sich daher

in vielen Betrieben als probates Mittel

erwiesen, Waren schneller zu kommissionieren,

zu verpacken und zu versenden.

Und wie die Praxis zeigt, wirken

sich bereits geringste Optimierungen

bei wiederholungs- und arbeitsintensiven

Abläufen, wie sie bei der Kommissionierung

und der Wareneingangs- oder

Retourenabwicklung an der Tagesordnung

sind, positiv auf die Kostensituation

des gesamten Unternehmens aus.


Jörg Hamacher ó

S. M. Hartmann GmbH, Unterhaching

www.smhsoftware.de

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

37


TECHNIK & INTEGRATION

RDi und CVS – Teil 1

Komplexe Anwendungsumgebungen erfordern meist auch komplexes Vorgehen bei der

Anwendungsentwicklung. Aber nicht nur da ist es von Bedeutung, dass ein Anwendungsentwickler

seinen Quellcode vor einer Änderung rettet, um nicht etwa bestehende

Funktionen durch neue Modifikationen zu zerstören.

Sicher arbeiten auch Sie nach diesem

Verfahren: Wenn größere Änderungen

an einer Quelle durchzuführen

sind, erstellt man eine Sicherungskopie

dieser Quelle und nimmt die Änderungen

am Quellcode vor. Im Idealfall

benötigt man die Sicherungskopie nie

wieder und kann sie nach einiger Zeit

löschen. Je mehr Programme zu modifizieren

sind, desto aufwendiger wird

dieser Prozess natürlich. Erschwerend

kommt noch dazu, dass in Entwicklungsabteilungen

mit mehreren Mitar-

beitern die Verwendung von Quellcodes

nicht immer klar ist. Kann man einen

Programmcode modifizieren oder sind

etwa Anpassungen von einem Kollegen

an dieser Quelle „in Arbeit“ und noch

nicht abgeschlossen?

Natürlich gibt es auch hier Hilfsmittel,

die zum Beispiel über spezielle

Quelldateien oder Kommentare in den

Quellcodes auf den Zustand „in Arbeit“

hinweisen. Nur um es nochmals zu

verdeutlichen: Mit „in Arbeit“ ist nicht

etwa eine Quelle gemeint, mit der ein

Anwendungsentwickler aktuell arbeitet

und zum Editieren im Zugriff hat,

sondern eine Quelle, welche einer solch

komplexen Änderung unterliegt, dass

die Arbeiten daran über eine längere

Zeit andauern. Günther Hartung ó

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www.midrange.de

Der vollständige Artikel steht Abonnenten

online zur Verfügung.

Gruppierung und Zwischensummen

SQL-Abfragen

Wer sich je mit Query/400 beschäftigt hat, weiß, wie einfach Gruppenwechsel und

Zwischensummen erstellt und ausgegeben werden können. Beim Wechsel auf SQL mussten

viele Anwender feststellen, dass eine vergleichbare Funktionalität nicht vorhanden war.

Erst mit Release 6.1 gibt es Erweiterungen

in der Group By–Anweisung,

über die beliebige Zwischensummen

gebildet und ausgegeben werden

können. In diesem Artikel werden die

diversen Möglichkeiten der Gruppierung

und Summierung vorgestellt.

Vor Release 6.1 konnten Zwischensummen

nur mit Hilfe von mehreren

Sub-Selects, die über UNION-Anweisungen

zusammengemischt und mit

einigen Kniffen richtig einsortiert wur-

den, gebildet werden. Nachteil dieser

Vorgehensweise war, dass bei diversen

Zwischensummenebenen das SQL-

Statement sehr schnell sehr komplex

werden konnte. Außerdem musste jeder

einzelne Sub-Select für sich ausgeführt

werden, wodurch die gleiche Tabelle

mehrfach gelesen wurde, was zu einer

schlechten Performance führte.

Im folgenden Beispiel werden die

Umsätze für das Jahr 2008 auf Kundenund

Artikel-Ebene summiert. Für diese

Abfrage werden insgesamt drei Sub-Select-Anweisungen

benötigt. In der ersten

Sub-Select-Anweisung werden die

Umsätze für das Jahr 2008 pro Kunde

und Artikel-Nr. aufsummiert.


Birgitta Hauser ó

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online zur Verfügung.

38

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Köln,

11./12. Mai 2011

IT-POWER

Die Konferenz für Anwendungen und Technologie im Mittelstand

Veranstaltungsüberblick

Die zweitägige Konferenz informiert in Technologie- und Produktvorträgen

sehr praxisnah darüber, was zukunftsfähige Anwendungen für den Businesseinsatz

heute leisten sollten. Die Referenten geben Antwort und Entscheidungshilfe

zu allen wichtigen und aktuellen IT-Fragen (Cloud, Virtualisierung,

Flexibilisierung, Kosten, Architekturen, Plattformen etc.). IBM

informiert über aktuelle Produkte und erlaubt einen zuverlässigen Ausblick

in die Zukunft. Marktführende Partner für horizontale Anwendungen und

Branchensoftware, ERP, BPM, Systemintegration, Entwicklungs-/Modernisierungs-/Changemanagement-Werkzeuge,

Security, Hochverfügbarkeit

und Dokumentenmanagement erläutern was heute Stand der Technik ist

und wo die Reise hin geht. Alle Referenten stehen im Rahmen der Ausstellung

dem Auditorium auch in Einzelgesprächen zur Verfügung. Während

der Abendveranstaltung und in den Vortragspausen gibt es reichlich Gelegenheit

zum intensiven Erfahrungsaustausch.

Mit großer Ausstellung und Erfahrungsaustausch!

Themenschwerpunkte

Themen der Veranstaltung sind Business- und lösungsorientiert:

– Business Lösungen (ERP, Warenwirtschaft, Produktionsplanung, CRM,

SCM, unternehmensübergreifende Lösungen, Finance & Controlling,

Zahlungsverkehr, Business-Performance-Lösungen, Risk Management)

– Personalabrechnung und -Management

– Business Prozess Management

– Dokumentenmanagement (Output, Archiv, Contentmanagement)

– Cloud Computing (Voraussetzung, Anwendungen)

– Change Management, Anwendungsmodernisierung und -Entwicklung,

Oberflächenkonzepte

– Social Networking, Unternehmens-Portale

– Virtualisierung, Green IT, Rechenzentrum, Systemintegration

– IBM Keynote(s)

Sie sollten an der Veranstaltung teilnehmen, weil Sie …

… hautnah die Produktstrategie von IBM erfahren werden

… nach Strategien suchen, die Ihre IT kostengünstiger machen

… erleben, wie moderne und zukunftsfähige Anwendungssoftware heute

aussieht und funktioniert

… mehr Transparenz und Entscheidungsgrundlagen aus Ihren Daten

benötigen

… internationale Ambitionen haben

… Trends beurteilen müssen (Cloud Computing, SaaS, Virtualisierung)

… nach Strategien und Produkten suchen, die Ihre bewährten Anwendungen

zukunftsfit machen

… weil Sie ahnen, dass Ihre Daten sicherer und Ihre IT verfügbarer sein

sollten

… Ihre Daten rechtssicher archivieren und Ihre Drucksachen perfekt

layouten möchten

Zielgruppe

„IT-POWER – Die Konferenz für Anwendungen und Technologie im Mittelstand

richtet sich an mittelständische Unternehmen, die vorzugsweise in

IBM ihren strategischen Hardwarepartner sehen. Die Themen der Konferenz

sind stark businessorientiert. Deshalb sprechen wir EDV-Leiter und IT-

Verantwortliche, Unternehmensführer und Abteilungsleiter an. Aber auch

ambitionierte Fachleute bekommen wertvolle Anregungen.

Weitere Informationen unter

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im Web: www.midrange-academy.com

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Eventportal zu beziehen. Themen und Agenda nicht verbindlich!

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marktübersicht

HA- & Security-Tools

Pkm1, iStockphoto.com

SUMMARY

In unserer Marktübersicht stellen wir

die Tools für Hochverfügbarkeit und

Security vor. Neben einer Anbieterübersicht

erwarten Sie Fachbeitrage

und Anwenderberichte zum Thema.

DMS-Spezialist GAA repliziert mit Double-Take

Kleine Files – großes Problem

Berechenbarkeit, Zuverlässigkeit, Qualität und Flexibilität gehören zu den Grundprinzipien

der GAA GmbH & Co. KG. Um seinen Kunden dieses Niveau zu gewährleisten, benötigt der

Spezialist für Dokumentenmanagement auch eine ebenso sichere und zuverlässige IT-Infrastruktur.

Bei der Absicherung seiner Daten setzt das Unternehmen auf Double-Take Software.

Die GAA GmbH & Co. KG aus Friedrichsdorf

spezialisierte sich bereits

1972 auf Mikrofilm und -fiche-Prozesse.

Angesiedelt im traditionsreichen Städtchen

Friedrichsdorf im Taunus entwickelte

sich die Firma zum Spezialisten

auf dem Gebiet des Dokumentenmanagements.

Dies umfasst unter anderem

die Bereiche Scannen, Posteingang,

Doku menten manage ment-Systeme

und Akteneinlagerung. Im Bereich des

Doku men ten managements muss die

GAA GmbH & Co. KG tagtäglich mit

unzähligen kleinen Dateien hantieren.

Etwa 20 Mitarbeiter scannen diese

Kundendokumente. 40 Kollegen bearbeiten

diese Belege dann, was weiteren

Datenverkehr nach sich zieht.

Auf der Suche nach einer geeigneten

IT-Umgebung ging es René Unbekannt,

IT-Consultant und Entwickler

bei der GAA, nicht nur um NAS-Funktionalitäten,

sondern auch um eine Replikations-

oder Spiegelungsmöglichkeit

in Echtzeit innerhalb dieses Umfelds.

Täglich muss ein Datenvolumen von

16 bis 20 GByte an kleinen Dateien in

Echtzeit in ein anderes Gebäude repliziert

werden.

Dabei sollte die Lösung höchst ausfallsicher

und verlorene Dateien im

Notfall schnell wiederherstellbar sein.

Zudem sah der EDV-Verantwortliche

die geplanten Systeme als zentralen

Ablageort für alle Kundendaten und

40

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Anbieterübersicht

somit als Volumenerweiterung zur bestehenden

IT-Infrastruktur.

50 Millionen Dateien

in Echtzeit sichern

„Unser großer Datenbestand setzt sich

zum großen Teil aus kleinen Files wie

etwa Bilddateien zusammen, welche

im Schnitt eine Größe von 50 bis 100

KByte haben. Dabei kommen schnell

Zahlen von über 50 Millionen kleinen

Files zusammen. Diese müssen und

wollen wir nahezu in Echtzeit in ein

weiteres Gebäude spiegeln beziehungsweise

replizieren. Allein das ist eine

große Herausforderung an die Systeme

und die benötigte Anwendung.“

Da gleichzeitig auch eine hohe Ausfallsicherheit

gewährleistet sein muss,

kam nur eine redundant aufgebaute

Lösung in Frage, die leistungsstark und

solide sein sowie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

aufweisen sollte.

Das IT-Team um René Unbekannt

entschied sich letztlich für die Datenreplikation

mit Double-Take und eine

NAS-Lösung von dessen Partner N-TEC.

Bei der Hardware fiel die Wahl auf die

Systeme rapidNAS MS208 und rapid-

NAS MS316. Beide Modelle wurden als

redundantes Pärchen erworben und jeweils

im zentralen wie im sekundären

IT-Standort implementiert. Dieser zweite

Standort befindet sich nur rund 400

Meter entfernt vom Hauptgebäude.

Die beiden Modell-Paare sind per

Netzwerk verbunden. Die Übertragung

der Daten erfolgt über je eine dedizierte

Netzwerkkarte und über je ein dediziertes

Subnetz. Der Datentransfer findet

vom Hauptgebäude über die gesicherte

Netzwerkverbindung in das zweite IT-

Gebäude statt. „In unserer Konstellation

fungiert jeweils eines der Systeme

als Source, das andere als Target“, erläutert

IT-Consultant Unbekannt. „Die

redundante Auslegung der Konfiguration

gibt uns eine enorm hohe Ausfallsicherheit.

Darüber hinaus sparen wir

Zeit bei der Replikation, da wir nur die

Delta-Files replizieren und nicht ständig

den vollständigen Datenbestand

übertragen müssen.“

Einfache Replikation gewünscht

Die N-TEC-Geräte liefern die Hardware-

Basis, für die Replikationsaufgabe

kommt die Anwendung Double-Take

zum Einsatz. Dieses Tool sorgt letztlich

für die Replikation der Dateien in

Echtzeit und für eine schnelle Wiederherstellung

sämtlicher digitaler Informationen,

sollte dies erforderlich sein.

Dabei werden nach einer initialen Vollsicherung

nur noch geänderte Daten repliziert,

so dass die Netzwerkbelastung

minimiert und eine Echtzeit-Sicherung

ermöglicht wird.

„Durch den Einsatz der N-TEC-

Geräte und der verwendeten Double-

TakeSoftware sind wir in der Lage,

das Datenvolumen von etwa 16 bis 20

GByte in kleinen Dateien in Echtzeit in

ein anderes Gebäude zu replizieren“,

sagt Unbekannt. „Sollte der Source-Server

ausfallen, wird einfach der Spiegel

des Target-Servers weiter genutzt. Die

Tests haben ergeben, dass die Software

bisher rund 52 Millionen Files ohne

Probleme abarbeiten kann. Sollte es zu

Schwankungen im Netz kommen, wird

dies über eine Datei-Queue abgefangen.

Die Queue wird dann Schritt für Schritt

abgearbeitet, bis eine vollständige Synchronisation

wieder hergestellt ist.“

Das IT-Team der GAA GmbH &

Co. KG entschied sich für die N-TEC-

Lösung, nachdem viele Tests zeigten,

dass die geprüften Konkurrenzprodukte

die Vielzahl der kleinen Dateien in

Echtzeit nicht bewältigen konnten. Die

rapidNAS-Systeme in Verbindung mit

der Double-Take Software waren letztlich

den Anforderungen der GAA-Umgebung

gewachsen.


Thomas Hertel ó

Double-Take Software, Frankfurt

www.doubletake.com

Libelle AG

Tel. +49 711 78335-0

AM Data-Project

Tel. +41 71 6886974

APC by Schneider Electric

Tel. +49 89 51417-0

Astaro GmbH & Co. KG

Tel. +49 721 25516-0

ASTRUM IT GmbH

Tel. +49 9131 9408-0

basycs GmbH

Tel. +49 7251 61808-0

BCC GmbH

Tel. +49 6196 64040-0

Bechtle GmbH & Co.KG

Tel. +49 2151 455-0

Busch & Partner

Tel. +49 4163 811771

CA Deutschland GmbH

Tel. +49 6151 949-0

COMCO AG

Tel. +49 231 47644-0

Computacenter AG & Co. oHG

Tel. +49 2304 931-3

DataMirror GmbH & Co. KG

Tel. +49 6151 8275-200

dmz Informationssysteme

Tel. +49 7141 921550

Fiducia IT AG

Tel. +49 721 4004-0

Fortinet GmbH

Tel. +49 69 710423535

FRITZ & MACZIOL GmbH

Tel. +49 731 1551-0

gateProtect AG Germany

Tel. +49 40 27885-0

GEDOS SOFTWARE GMBH

Tel. +49 2159 9687-0

HiT Software

Tel. +49 89 12162533

HOB GmbH & Co.KG

Tel. +49 9103 715-0

IBV Informatik GmbH

Tel. +49 7621 4092-0

ICNet GmbH

Tel. +49 251 2622-0

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finden Sie alle Kontaktdaten zu den Unternehmen.

Die Produktübersicht enthält

umfassende Details zu den Lösungen.

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

41


marktübersicht

HA- & Security-Tools

Anbieterübersicht

K&P GmbH

Tel. +49 611 4479-0

KCS.net AG

Tel. +41 62 28865-65

Loew IT-Services Ltd.

Tel. +41 55 4204855

Meinikat GmbH

Tel. +49 5037 3000127

NCT GmbH

Tel. +49 6147 913-0

NIIT Technologies GmbH

Tel. +49 711 71917-0

Norman Data Defense Systems GmbH

Tel. +49 211 58699-0

ORGA GmbH

Tel. +49 721 4004-2000

pheron technologies group GmbH

Tel. +49 69 789897-0

PROFI Engineering Systems AG

Tel. +49 6151 8290-0

RZNet AG

Tel. +49 2273 603-0

S+S EDV-Systeme GmbH

Tel. +49 2623 9271-0

S4You.Service GmbH

Tel. +49 40 4136089-0

SAMAC Software GmbH

Tel. +49 2173 10929-0

secrypt GmbH

Tel. +49 30 7565978-0

Secude IT Security GmbH

Tel. +49 6151 82897-0

Securepoint GmbH

Tel. +49 4131 24010

Stratus Technologies GmbH

Tel. +49 6196 4725-0

SuS Group GmbH

Tel. +49 2623 9709799

Symantec (Deutschland) GmbH

Tel. +49 89 94302-0

Toolmaker Software GmbH

Tel. +49 8191 968-0

TOTALe Südwest GmbH

Tel. +49 711 90011-6

Völcker Informatik AG

Tel. +49 30 3992540

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Hardware-Erneuerung und Sicherheit

Im Gesamtpaket

Vor mehr als 100 Jahren als Handels- und Fertigungsbetrieb

für landwirtschaftliche Maschinen gegründet, ist die Michael

Weinig AG heute führender Technologie-Anbieter für die

Massivholz verarbeitende Industrie und das Handwerk.

Sieben produzierende Tochtergesellschaften

und weltweit über 2.200

Beschäftigte bilden die Weinig Group.

Mit umfassenden Dienstleistungen

und Systemlösungen bis zur schlüsselfertigen

Produktionsanlage ist die

Unternehmensgruppe ein Partner, der

seinen Kunden Spitzentechnik für eine

flexible, profitable Fertigung bietet.

Die überwiegend zentral in Tauberbischofsheim

stehenden IT-Systeme der

Weinig Group arbeiten quasi im 7×24 h-

Betrieb, da sie von allen Niederlassungen

und Tochterunternehmen genutzt

werden. Die Verbesserung der Hochverfügbarkeit,

eine Erhöhung der Performance

sowie die weitere Steigerung

der Datensicherheit durch eine über

zwei Rechenzentren verteilte Datenhaltung

waren daher ein Ziel, das die Michael

Weinig AG kurzfristig umsetzen

wollte, um unter anderem problemlose

Zugriffe aus aller Welt zu gewährleisten.

Dafür erstellten die IT-Verantwortlichen

einen insgesamt fünf Punkte

umfassenden Anforderungskatalog.

Neben einer notwendigen Erhöhung

der Storage-Kapazitäten sollte die

Performance der neuen, auf einem externen

SAN-Speicher basierenden Systeme

verbesserte Antwortzeiten erbringen.

Um eine höhere Datensicherheit

zu erreichen, war zudem die Verteilung

der bisher auf internen Festplatten der

iSeries liegenden Daten auf zwei Rechenzentren

geplant. Dabei sollten sich

aber die Leasingkosten nicht merklich

erhöhen und die Offline-Zeiten

zur Migration auf die neuen Systeme

möglichst gering gehalten werden, um

den Geschäftsbetrieb nicht zu beeinträchtigen.

Gemeinsam mit IBM und IBM Leasing

schnürte Fritz & Macziol ein kaufmännisches

Gesamtpaket, das nicht

nur den vorgegebenen Kostenrahmen

einhielt, sondern vor allem durch ganzheitliche

Kompetenz und Fachwissen

überzeugte. Nur drei Wochen nach dem

Kick-off konnte die Weinig AG mit der

vorgeschlagenen Konfiguration produktiv

gehen. In dieser Zeit lösten die

Experten von Fritz & Macziol die komplette

Hardware aus iSeries und dem

Storage-System IBM DS6800 durch ein

Update auf ein aktuelles Modell der Power

Systeme sowie eine virtualisierte,

hochverfügbare Storage- Landschaft

mit IBM SVC, DS5100 und DS3400 ab.

Anstelle der intern direkt angeschlossenen

Plattensysteme der iSeries

wurde eine SAN-basierende Lösung

implementiert. Der Einsatz des IBM

SVC und der beiden DS5100-Systeme

ermöglichte die gewünschte zentrale

Datenhaltung über zwei räumlich getrennte

Rechenzentren, die bis dato

die internen Platten der System i nicht

zuließen. Mit der installierten Lösung

konnten Performanceverbesserungen

bis zum Faktor 2 bei einzelnen Anwendungen

erreicht werden.

ó

FRITZ & MACZIOL GmbH, Ulm

www.fum.de

42

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Textilchemikalienhersteller Rudolf setzt auf die SuS Group

Permanente Verfügbarkeit

Wenn – wie bei der Rudolf GmbH – Spezialchemikalien für die Textilindustrie hergestellt

und weltweit verkauft werden, müssen die IT-Systeme permanent verfügbar sein.

Um dies zukünftig noch zuverlässiger zu gewährleisten, hat das Unternehmen ein Backup-

Rechen zentrum in Betrieb genommen.

Dabei kam zur Absicherung der iSeries-Anwendungen

und -Daten die

Hochverfügbarkeitslösung HA-Lt der

SuS Group zum Einsatz. Diese lieferte

als Komplettanbieter auch die erforderliche

iSeries-Hardware und übernahm

die Wartung der Systeme.

auf einen Blick

Ergebnisse und Projektumfang

Durch die Inbetriebnahme des Backup-Rechenzentrums

mit der Hochverfügbarkeitslösung

HA-Lt sowie den Wartungsleistungen

der SuS Group gewährleistet Rudolf höchste

Datensicherheit und -verfügbarkeit.

Im Rahmen des Projekts realisierte die SuS

Group für Rudolf folgende Leistungen:

ó Planung und Beratung im Bezug auf die

Hardware und Implementierung von HA-Lt

ó Bereitstellung der Backup-iSeries 270 am

Firmensitz in Geretsried

ó Testinstallation in Echtumgebung

ó Inbetriebnahme sowie Schulung der ver-

antwortlichen Rudolf-Mitarbeiter

ó Wartungsleistungen für die iSeries-Maschi-

nen mit Systemüberwachung und „Keep

alive“-Funktion

Auf zwei IBM iSeries 270 läuft die

neue Hochverfügbarkeitslösung HA-Lt.

Diese Lösung gewährleistet maximale

Datenverfügbarkeit und damit auch eine

gesicherte Produktion bei dem Chemiehersteller.

Alle Daten aus dem ERPund

PPS-System werden permanent

von der Produktiv- auf die Backup-Maschine

gespiegelt und stehen so auch

in einem eventuellen Katastrophenfall

schnell wieder zur Verfügung. „Wir

haben damit unsere Systemverfügbarkeit

und Datensicherheit erheblich erhöht.

Entscheidend dabei ist, dass wir

im Ernstfall die maximale Ausfallzeit

auf zwei bis drei Stunden begrenzen

können“, erklärt Manfred Neuhaus, IT-

Leiter bei der Rudolf GmbH.

Von der Auftragsvergabe bis zur

Inbetriebnahme der Backup-iSeries

sowie der Umstellung auf HA-Lt verging

nur knapp ein Monat. Nach einer

Testinstallation mit Spiegelung der

Echtumgebung und minimalen Anpassungen

startete bereits zwei Wochen

danach der Echtbetrieb von HA-Lt. Die

SuS Group vertreibt die Hochverfügbarkeitslösung

HA-Lt als Komplettpaket

zum Festpreis. Neben der Installation

und Einrichtung der Spiegelung aller

definierten Gruppen enthält das Paket

zwei Lizenzen – eine für das Produktivund

eine für das Backup-System, unabhängig

von Prozessor- und Leistungsklasse

der Systeme.

Eine schnelle Reaktionszeit

ist gewährleistet

Für Rudolf war bei der Anbieterauswahl

unter anderem wichtig, dass der

Dienstleister neben der Hochverfügbarkeitslösung

auch entsprechende Wartungsleistungen

im Hardwarebereich

bietet. „Wir haben mehrere Angebote

verschiedener Experten eingeholt. Die

SuS Group deckte alle gewünschten Anforderungen

ab und überzeugte zusätzlich

durch die transparente Preisgestaltung“,

erläutert Manfred Neuhaus.

Im Wartungsfall wird für die Systeme

eine Reaktionszeit von maximal 15 Minuten

gewährleistet – auch an Wochenenden,

Feiertagen und nachts. Beide

iSeries werden über das Service-Meldetool

control/400 ferngewartet. Das

Tool überwacht kontinuierlich und in

Echtzeit den Status der beiden Rudolf-

Maschinen. Bei Hardwarefehlern oder

Problemen wird der Chemiehersteller

automatisch informiert. Zusätzlich enthält

das Tool die „Keep alive“-Funktion,

mit der die schnellstmögliche Reaktion

auf einen eventuellen Ausfall sichergestellt

wird. Christoph Supp ó

SuS Group GmbH, Ransbach-Baumbach

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03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

43


marktübersicht

HA- & Security-Tools

CretschmarCargo nutzt IT-Sicherheit und Service von NCT

Die richtige Entscheidung

Deutschland ist Europas Logistikstandort Nummer 1. In der deutschen Logistikbranche

sind direkt und indirekt über 2,5 Millionen Menschen tätig oder anders ausgedrückt,

jeder zwölfte Arbeitsplatz befindet sich im Bereich Logistik und Transport. Die Logistik

ist längst viel mehr als Transport und Lagerhaltung.

Mehr als 800 Mitarbeiter, ein Sendungsvolumen

in 2009 bei 2,1

Mio. Sendungen oder 1,9 Mio. Tonnen;

dies sind die Eckdaten der Cretschmar-

Cargo Unternehmensgruppe, die auf

über 170 Jahre mittelständisch geprägte

Firmengeschichte zurückblicken kann.

Was 1836 in Düsseldorf mit Kommissions-

und Schifffahrtsgeschäften begann,

präsentiert sich heute als international

aufgestellte Speditions- und Logistikgruppe

mit umfangreichem Dienstleistungsangebot,

vier Tochtergesellschaften

und 12 Standorten in Deutschland

und Spanien. Der Leitspruch „Die Leistung

macht den Unterschied“ bestimmt

das Denken und Handeln.

Die IT-Landschaft bei Cretschmar

Die IT-Infrastruktur der Cretschmar-

Cargo ist eine IBM Landschaft und mit

den Jahren und Anforderungen gewachsen.

Die IT, deren Verfügbarkeit rund

um die Uhr und deren Sicherheit, dies

ist heute das Herz aller Unternehmen,

ob Produktion, Handel oder Dienstleistung.

Dass diese Feststellung im besonderen

Maße bei den Logistikunternehmen

zutrifft, liegt auf der Hand.

Unter diesem Aspekt wurde unter

Federführung von NCT eine Konsolidierung

der Intel-Server auf Blade Center

in Verbindung mit einer IBM DS4300

als Speicherserver durchgeführt. Hintergrund

für die Serverkonsolidierung

– E‐Mail (Lotus-Notes), Antiterror- und

Kommunikationsserver – waren Sicherheitsaspekte,

aber auch der Wunsch,

für die Zukunft eine einheitliche Speicherlösung

abzubilden.

Sicherung des Datenbestandes

Die HA-Lösung Maxava nimmt die Sicherung

des Datenbestandes live vor

und erfüllt alle Anforderungen der DV-

Spezialisten von Cretschmar zur vollsten

Zufriedenheit. Unisono wurde diese

Lösung von dem Leiter der IT, Hasso

Gömmel, und seinem Team in der DV-

Abteilung mit den Merkmalen „einfache

Bedienung“ und „anwenderfreundlich“

bezeichnet und hat überzeugt.

Dieser Lösungsabschnitt war aus

Sicht von CretschmarCargo von besonderer

Bedeutung: Mit der Spiegelung der

„lebenswichtigen“ Daten und Programme

wurde sichergestellt, dass den vielen

internationalen und großen Kunden,

wie Henkel, Cognis, Evonik Goldschmidt

und DuPont, zu jedem Zeitpunkt, entsprechend

der Firmenphilosophie, eine

exzellente Dienstleistung geboten wird,

7 Tage/24 Stunden/365 Tage.

Vorgaben für den Systemausbau

waren, das bestehende iSeries-System

mit Upgrade auf ein noch leistungsstärkeres

System anzuheben, verbunden

mit einer auf iSeries verfügbaren

HA-Lösung, einer zusätzlichen iSeries

als Backup-System und einem

neuen optischen Archivsystem. Mit

diesem Systemkonzept konnten alle

Anforderungen der internen EDV wie

Performance, Hochverfügbarkeit,

Archi vierung, 7/24/365-Betrieb durch

Bandsicherung über Backup-System

auf einen Schlag gelöst werden, so dass

kein Zeitfenster für Bandsicherung auf

dem Live-System notwendig war.

Das Ergebnis überzeugt

Die Umsetzung des Projektes, von der

Auftragsvergabe bis zur Übergabe, hat

weniger als sechs Wochen gedauert. Die

Entscheidung für die Geschäftsführung

von CretschmarCargo, den Auftrag an

NCT zu vergeben, war auch geprägt von

einem erfolgreichen Test, bei dem von

der Cretschmar-Zentrale in Düsseldorf

Daten aus der DV in das Hauptquartier

von NCT in Trebur repliziert wurden,

wo dann die Datensicherung erfolgte.

Die langjährige, erfolgreiche und

partnerschaftliche Zusammenarbeit

zwischen den beiden Firmen hat selbstverständlich

auch mit zur Entscheidung

beigetragen, dass NCT heute die gesamte

Wartung in ihren Händen hält.

„Für einen alten IT-Hasen wie mich

ist es schon beeindruckend, wenn die

Tests so erfolgreich verlaufen und die

Implementierung wie geplant zügig

durchgeführt wird, ohne den Tagesablauf

zu belasten. Wenn dann noch die

Erwartungen die Handhabung und Sicherheit

betreffend voll erfüllt werden,

hat man ein gutes Gefühl, die richtige

Entscheidung getroffen zu haben“,

äußerte sich Hasso Gömmel abschließend.

Eric Nürnberger ó

NCT GmbH, Trebur

www.nctgmbh.de

44

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


PROMOTION

PRODUKTVORSTELLUNG

Bsafe/Enterprise Security –

Maximum an Datensicherheit

und Compliance für Ihr System i

Die Softwarelösung Bsafe/Enterprise

Security bietet umfangreiche Funktionen

für Sicherheit, Systemverwaltung und

Auditierung des System i. Es wurde für

die Anforderungen moderner Unternehmen

zur Erfüllung von PCI-DSS (Standard

für Kreditkarten), Sarbanes-Oxley,

Canadian Bill 198, HIPAA, Basel II und

anderen Verordnungen ausgelegt. Bsafe/Enterprise

Security ist das führende

Produkt für Systemsicherheit

und –auditierung; das Produkt

besteht aus zahlreichen Funktionen

und Modulen, die eine

sehr einfache und schnelle Implementierung

von Sicherheitsund

Compliancemechanismen

ermöglichen:

ó Zugriffskontrolle, Intrusion

Detecion System, Intrusion

Prevention System

ó Alert Center

ó grafische Analyse der

geloggten Daten

ó zentrale Sicherheits-

Administration von

mehreren Systemen

ó Sicherheitsreporting und

forensische Datenanalysen

bis auf DB2 Feldebene,

über 200 vordefinierte

Vorlagen-Reports

ó Enterprise Compliance Auditierung

der gesamten Systeme,

einzeln oder zentral

ó Compliance Manager: konfigurierbare

Policy-Templates für die unterschiedlichsten

Anforderungen

ó grafische GUI-Oberfläche zur

Administration

ó plattformübergreifendes Interface,

zentrales Management (System i,

Windows, AIX, Linux, System z)

Bsafe hat in zahlreichen deutschen Installationen

geholfen, schnell und sicher

die Forderungen nach Compliance und

Datensicherheit zu erfüllen. Bsafe lässt

sich sehr einfach und automatisiert installieren;

sehr beliebt ist hier das zentrale,

grafische Frontend zur Administration.

Ein weiteres Merkmal ist die sanfte

Implementierung vergleichbar mit einer

Ampel, grün für nicht geschützt, gelb für

den Warnmodus bis zu rot für geschützt;

dies alles nahtlos ohne negative Auswirkung

auf das Systemverhalten.

Informationen auch auf

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ANBIETER

WS Datenservice

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Ihr Ansprechpartner

Wolfgang Greulich

PRODUKT

Bsafe/Enterprise Security

Bsafe/Enterprise Security für

IBM i, IBM z – Datensicherheit

und Compliance

Zielgruppe:

CIO, Datenschutzbeauftragte

Verfügbare Sprachen:

Keine Beschränkung, multinational

Verfügbar für folgende Plattformen:

System i, System z, Linux, Windows

Branche:

IT/Security

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

45


marktübersicht

HA- & Security-Tools

Blanco vertraut auf SAP NetWeaver Identity Management

Digitale Identitäten voll im Blick

Jederzeit sicherer Zugriff: Mithilfe von IBSolution wird Blanco, ein Hersteller

hochwertiger Spülen, Mischbatterien und Abfallsysteme für die Küche, Systemberechtigungen

schnell, direkt und weitgehend automatisiert regeln.

„ W

ir wollen unsere Kunden begeistern!”

lautet das Motto von Blanco

aus dem baden-württembergischen

Oberderdingen, was auch die Blanco IT

Services in den internen Kundenbeziehungen

umsetzt. Die Blanco Küchentechnik

steht dabei für die Kompetenz

rund um das Spülcenter

und zählt zu den großen Anbietern

weltweit. Die Blanco CS

konzentriert sich mit den drei

Geschäftseinheiten Catering

Systeme, Medical Care Systeme

und Industrial Components auf

die Bedürfnisse dieser professionellen

Zielgruppen.

Da Blanco zahlreiche Tochtergesellschaften

rund um den

Globus hat, ist es für die Gruppe

besonders wichtig, schnell,

sicher und ortsunabhängig auf Unternehmensdaten

zugreifen zu können.

Die Herausforderung dabei: Die Verwaltung

der persönlichen Benutzerrechte.

Mehr Sicherheit und

weniger Administration

Wie die meisten international tätigen

Unternehmen arbeitet Blanco mit heterogenen

Systemlandschaften, in denen

Mitarbeiter auf verschiedene Anwendungen

zugreifen. Digitale Benutzer-

IDs und Passwörter spielen im Tagesgeschäft

eine ganz zentrale Rolle –

beispielsweise bei der Einrichtung neuer

Benutzerkonten. Damit der Zugriff

auf Informationen jederzeit schnell

und einfach funktioniert, entschloss

sich das Unternehmen, SAP NetWea-

ver Identity Management einzuführen.

„Dadurch können unsere Mitarbeiter

jederzeit flexibel auf Geschäftsanforderungen

reagieren“, sagt Bernd Schütz,

IT-Leiter von Blanco. „Wir wollten mehr

Sicherheit und weniger Administration.

Erreichen werden wir dieses Ziel über

den Identity-Processes-Ansatz von

IBSolution.“

Daraufhin wurde IBSolution beauftragt,

die Lösung zu implementieren.

Für den Special-Expertise-Partner

von SAP sprachen das ausgezeichnete

Branchen-Know-how und die zusätzlichen

Eigenentwicklungen für die Standardsoftware.

Zentrale Aufgabe war es,

digitale Identitäten für alle User anzulegen,

um so die Benutzerrechte konsistent

und vor allem sicher zu verwalten.

Nach Abschluss der internen Testprozesse

in der IT und Fertigstellung der

notwendigen Organisationsstrukturen

und Rollendefinitionen, werden in den

nächsten Monaten alle Bereiche mit

dieser Lösung versorgt.

Einheitliche Strukturen schaffen

Transparenz und Sicherheit

Mithilfe vorkonfigurierter Prozesse

und Best-Practice-Funktionen wird

die neue Software im laufenden Geschäftsbetrieb

eingeführt. Im

ersten Schritt entwickelte das

Projektteam eine Strategie, um

die Benutzer-IDs aus den verschiedenen

Anwendungen und

Plattformen systemgestützt zu

migrieren und umzubenennen.

Im zweiten Schritt wurden alle

Personal- und Organisationsdaten

aus den bestehenden Systemen

in die homogene zentrale

IT-Infrastruktur übertragen.

Aus diesen Daten generierte die

Software automatisch und einmalig

alle neuen Berechtigungen und

ordnete die Mitarbeiter einem bestimmten

Verzeichnis zu – entsprechend ihrer

Rolle im Unternehmen. Über ein

eigenes Portal können die Verantwortlichen

jederzeit Rechte selbstständig

verwalten. Standardberechtigungen

lassen sich einfach und direkt erteilen.

Führungskräfte müssen dafür nur in

vordefinierten Masken entsprechende

Haken setzen. Besonderer Vorteil der

SAP-Lösung: Die Software harmoniert

sowohl mit SAP-Anwendungen als auch

mit anderen Systemen.

Blanco

Alle Zugangsrechte

jederzeit im Griff

„Mit SAP NetWeaver Identity Management

regeln wir die persönlichen Zu-

46

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


gangsrechte aller Mitarbeiter in Abhängigkeit

ihrer Rollen. Die notwendigen

Workflows zur Berechtigungsvergabe

werden automatisch angestoßen, wenn

es innerhalb des Unternehmens personelle

Veränderungen gibt“, sagt Bernd

Schütz. Hierzu mussten sich die User

bisher teilweise mehrmals täglich anmelden.

Verschiedene Anwendungen

erforderten jeweils gesonderte Passwörter.

Zukünftig loggen sich die Mitarbeiter

nur noch einmal am Tag in das

zentrale Portal ein (Single-Sign-On). Dadurch

gewinnen sie Zeit für ihre Kernaufgaben

und arbeiten produktiver.

Dringende Änderungen der Zugriffsrechte

können die Fachabteilungen

nun selbst erledigen. Die Hilfe der

IT wird nur noch in Ausnahmefällen in

Anspruch genommen. Schütz erklärt:

„SAP NetWeaver Identity Management

unterstützt uns dabei, jederzeit alle

„ Dank der Unterstützung von IBSolution bekommen

wir einen präzisen Überblick über sämtliche Identitäten

und werden den Verwaltungsaufwand sowie die

Prozesskosten senken. Die Zugangsrechte aller Mitarbeiter

lassen sich dann gesicherter vergeben.“

Benutzerdaten und Zugangsrechte sicher

zu verwalten. So überblicken wir

sämtliche Identitäten und senken den

Verwaltungsaufwand sowie die Prozesskosten.“

Bereit für künftige Aufgaben

Durch den einheitlichen Zugriff und

die intuitive Bedienbarkeit der Anwendung

werden die Mitarbeiter von Blanco

heute wesentlich leistungsfähiger.

Bernd Schütz bringt es auf den Punkt:

„Unser Unternehmen hat sich in den

Bernd Schütz, IT-Leiter, Blanco IT Services

vergangenen Jahren stark gewandelt.

Damit änderten sich auch die Aufgaben

unserer Mitarbeiter. Deshalb haben

wir eine neue Infrastruktur etabliert,

die die Datenqualität, Sicherheit und

Transparenz von Benutzerdaten über

alle Systeme hinweg dauerhaft gewährleistet:

SAP NetWeaver Identity

Management.“

ó

IBSolution GmbH, Heilbronn

www.ibsolution.de

Strategische

Sicherheit auf

Objektebene.

Die Datensicherheit von Unternehmen wird immer häufiger von innen bedroht.

Und auch die Bedrohungen von außen werden immer raffinierter. Wie schön

wäre es, wenn es eine Möglichkeit gäbe, sich gegen beides zu schützen…

Es gibt diese Möglichkeit. StandGuard ist eine Sicherheitslösung für die

iSeries in Echtzeit. Sie ermöglicht Ihnen, schnell und einfach eine fein skalierte

Sicherheitspolitik in einem Netzwerk multipler Systeme einzurichten.

• Schützt intern und extern

• Dienste sicherstellen

• Störungsfreier Übergang

• Sicherheit über alles

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03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

47


marktübersicht

HA- & Security-Tools

Irreversible Datenlöschung ist Voraussetzung

IT-Geräte weiterverwenden

Durchschnittlich alle vier Jahre werden in Unternehmen die IT-Geräte ausgetauscht – eine

unvorstellbar große Anzahl an Altgeräten wird damit regelmäßig entweder wiederverwendet,

entsorgt oder recycelt. Im Sinne von Green IT und der Maßgabe eines nachhaltigen Wirtschaftens

sollte dadurch allerdings möglichst wenig Abfall entstehen.

zum unternehmen

Mit mehr als 10 Millionen Lizenznehmern,

namhaften Top-Kunden aus Wirtschaft und

Verwaltung, vielen DAX-Unternehmen, hochrangigen

Behörden und IT-Abteilungen in sensiblen

Geschäftsbereichen wie Banken und

Versicherungen, ist Blancco der globale Spezialist

für professionelle und zertifizierte Datenlöschung

mit Software- und Hardwarelösungen.

Blancco wurde 1997 gegründet;

die Firmenzentrale ist in Joensuu, Finnland.

Neben seinen weltweit neun Niederlassungen

verfügt Blancco über ein Vertriebs- und

Servicenetzwerk in allen wesentlichen Industriestaaten

auf allen Kontinenten.

Green IT bezeichnet alle Maßnahmen,

die zu einem nachhaltigen

und ökologisch vertretbaren Verhalten

beitragen. Dabei kann sich Green IT

sowohl auf die Emissionsreduzierung

durch die Anwendung von IT als auch

auf die Verwendung von energieeffizienten

IT-Produkten beziehen: schadstoffarm

hergestellte Geräte, schlanke

IT-Landschaften, die Verwendung energiesparender

Geräte sowie konsequentes

Remarketing oder Recycling von

Altgeräten.

Entsorgen bzw. recyceln ist aus

verschiedenen Gründen oft kritisch.

Zum einen ist die Lebensspanne von

Computern im Vergleich zu anderen

Geräten, z. B. Waschmaschinen oder

Kühlschränken, sehr niedrig. Dies

liegt nicht etwa daran, dass die Geräte

schnell kaputtgehen, sondern vielmehr

an den ständigen Produktinnovationen,

die den Handel vorantreiben und

immer schneller die Anschaffung neuer

Geräte nötig machen. Zum anderen

verbraucht auch Recycling Energie und

erzeugt weiteren Abfall – die Komponenten,

die z. B. nicht wiederverwertet

werden können, müssen weiterhin entsorgt

werden. Angesichts der Tatsache,

dass bei der Herstellung eines Desktop-

Computers durchschnittlich 240 Kilo

fossiler Brennstoffe, 22 Kilo Chemikalien

und 1.500 Kilo Wasser verbraucht

werden, aber der Energieverbrauch des

Gerätes bei Normalbetrieb lediglich 20

Prozent der benötigten Energie beträgt,

wird deutlich, dass der weitere Betrieb

der Geräte energietechnisch deutlich

mehr Sinn macht als die zu frühzeitige

Entsorgung.

Weiterverwertung schafft

ökologische wie soziale Vorteile

Die Wiederverwendung von Computern

stellt also sowohl im Hinblick auf den

Umweltschutz als auch auf die Praktikabilität

eine weitaus bessere Methode

dar. Zudem bringt eine Wiederverwertung

auch ökonomische und soziale Gewinne:

Die Geräte sind deutlich günstiger

als Neuware und ermöglichen beispielsweise

auch Menschen in ärmeren

Regionen gesellschaftliche und wirtschaftliche

Teilhabe. Nach Schätzungen

der UN schafft die Wiederverwendung

von Computern jährlich 296 zusätzliche

Jobs pro 10.000 Tonnen ausgemusterter

Geräte.

Bei allen Vorteilen birgt die Wiederverwendung

von Computern jedoch ein

nicht zu unterschätzendes Problem: die

Sicherheit. Geräte können nicht einfach

vom Netz genommen werden und anderswo

wieder angeschlossen werden

– die Gefahr, dass sich auf ihnen noch

rekonstruierbares Datenmaterial befindet,

ist viel zu hoch. So entging Anfang

Dezember 2010 die NASA nur knapp einem

großen Datenskandal: In Florida,

Texas, Kalifornien und Virginia waren

größere Mengen alter Computer ausgemustert

und für den Wiederverkauf

bereitgestellt worden – deren Daten

allerdings nicht sachgemäß gelöscht

worden waren. So fielen 14 Computer

aus dem Kennedy Space Center durch

die Prüfung, die sicherstellen sollte,

dass auf den Geräten keinerlei sensible

Daten mehr vorhanden waren – 10 davon

waren bereits in die Öffentlichkeit

gelangt. Zwar leitete die NASA sofort

die nötigen Maßnahmen ein – aber dieses

Beispiel zeigt, dass selbst in großen

Institutionen und Unternehmen Datensicherheit

am Ende des Life-Cycle noch

immer nicht den nötigen wichtigen

Stellenwert einnimmt.

Auch eine Erhebung von

Ernst&Young in 2009 ergab, dass nur

32 Prozent der befragten Unternehmen

spezielle Sicherheitsmaßnahmen im

Hinblick auf den Datenschutz ergreifen.

Noch weniger, nämlich 26 Prozent

der Unternehmen, haben eine Analyse

des Lebenszyklus der gespeicherten

sensiblen Daten (Erfassung, Gebrauch,

Speicherung und Löschung) durchgeführt.

Nach Angaben von KPMG,

ebenfalls aus 2009, liegt der Grund von

48

MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


Datenlecks in 12 von 100 Fällen in der

nicht sachgerechten Löschung der Daten.

Bei einer Wiederverwertung von

Computern sind Datenlecks hochgefährlich:

Nicht auszudenken, was passieren

könnte, wenn z. B. sensible Kunden-

oder Projektdaten in die falschen

Hände gerieten.

Leitlinien für sichere

Datenlöschung

In Europa ist man sich dieses Problems

durchaus bewusst. Mit der DIN ISO/IEC

27002 „IT-Sicherheitsverfahren – Leitfaden

für das Informationssicherheits-

Management“ wurden in 2008 unter

Punkt 9.2.6. „Sichere Entsorgung oder

Weiterverwendung von Betriebsmitteln“

die vollständige („Bei jeglicher

Gerätschaft, welche Speichermedien

enthält, sollte vor der Entsorgung überprüft

werden, ob alle sensitiven Daten

und die lizensierte Software entfernt

oder sicher überschrieben wurde.“), irreversible

(„sollte zerstört, gelöscht und

überschrieben werden. Dabei sollten,

anstelle der Lösch- und Formatierfunktion,

Techniken angewendet werden,

die sicherstellen, dass die ursprünglichen

Informationen nicht mehr zurückgewonnen

werden können“) und

nachweisbare („die Entsorgung sensitiver

Medien sollte zu Nachweiszwecken

aufgezeichnet werden“) Entfernung

der betreffenden Daten empfohlen. Das

Bundesdatenschutzgesetz geht seit Ende

2009 einen Schritt weiter: Bei unzureichender

Datenlöschung drohen

mittlerweile Strafen von bis zu 300.000

Euro. Wie diese Löschung dabei auszusehen

hat, wird in einem Kommentar

zum Gesetz konkretisiert: Die alleinige

Löschung der logischen Verknüpfung

von personenbezogenen Daten oder

die Löschung einer Datei aus einem

Verzeichnis alleine ist noch keine Löschung

im Sinne des Gesetzes¹. Aus

datenschutzrechtlichen Gründen ist

der zu löschende Text so zu bearbeiten,

dass eine Wiederherstellung der Daten

unmöglich gemacht wird.


Thomas Wirth ó

¹ Roßnagel, S. 521

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Der vollständige Artikel steht Abonnenten

online zur Verfügung.

Blancco Central Europe GmbH, Ludwigsburg

www.blancco.com

Service 03/2011

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Bytware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

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Docuware . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 25

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EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

www.eposgmbh.com

Help/Systems . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

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Hit Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

www.hitsw.de

Igel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

www.igel.com

itelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

www.itelligence.de

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . 13, 29, 39

www.midrange.de

K+H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

www.kh-software.de

Libelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

www.liebelle.com

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3, 18

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Premisoft . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 – 33

www.premisoft.ch

Profi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

www.profi-ag.de

Psipenta . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

www.psipenta.de

Symtrax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 21

www.symtrax.de

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

www.toolmaker.de

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.wilsch.de

WS Datenservice . . . . . . . . . . . . . . 45

www.ws-datenservice.de

autoren

Herbert Feuchtinger . . . . . . . . . . . . 30

ifsde@ifsworld.com

Alexandra Gerrard . . . . . . . . . . . . . 26

alexandra.gerrard@metasonic.de

Jörg Hamacher . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

jhamacher@smhsoftware.de

Günther Hartung . . . . . . . . . . . . . . 38

hartung@ubhartung.de

Birgitta Hauser . . . . . . . . . . . . . . . . 38

bha@toolmaker.de

Thomas Hertel . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Jana Klinge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

jklinge@ml-software.com

Uwe Kutschenreiter . . . . . . . . . . . . . 36

uwe.kutschenreiter@oxaion.de

Eric Nürnberger . . . . . . . . . . . . . . . 44

eric.nuernberger@nctgmbh.de

Kurt Nikola Rindle . . . . . . . . . . . . . 12

rindle@de.ibm.com

Paul Salazar . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

enjoy@otrs.com

Diethelm Siebuhr . . . . . . . . . . . . . . . 22

enquiries@easynet.com

Christoph Supp . . . . . . . . . . . . . . . . 43

cs@sus-group.de

Thomas Wirth . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

thomas.wirth@blancco.com

genannte firmen

Blancco Central Europe GmbH . . . . 48

www.blancco.com

Comarch AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

www.comarch.de

Double-Take Software Inc. . . . . . . . . 40

www.doubletake.com

easynet GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 22

www.easynet.com

exagon consulting gmbh . . . . . . . . 24

www.exagon.de

Fritz & Macziol . . . . . . . . . . . . . . . . 42

www.fum.de

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . . 12

www.ibm.de

IBSolution GmbH . . . . . . . . . . . . . . 46

www.ibsolution.de

IFS AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

www.ifsworld.com

Infor Deutschland GmbH . . . . . . . . . 35

www.infor.de

Metasonic AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

www.metasonic.de

ML Software GmbH . . . . . . . . . . . . 29

www.ml-software.com

NCT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

www.nctgmbh.de

OTRS AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

www.otrs.de

oxaion ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

www.oxaion.de

SoftwareCompany Amic GmbH . . . 34

www.amic.de

SuS Group GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.susgroup.de

S.M. Hartmann GmbH . . . . . . . . . . . 37

www.smhsoftware.de

Update Software AG . . . . . . . . . . . . 25

www.update.com

Varial Software AG . . . . . . . . . . . . . . 35

www.varial.de

03/2011 · MIDRANGE MAGAZIN

49


SERVICE

GLOSSE

VORSCHAU

SAP für den Mittelstand?

Es war 1972, mit den Großereignissen „Olympische Spiele in München“

und − wie sich später herausstellen sollte − der Gründung von SAP.

Mit SAP R/1 entwickelte das auf die Automatisierung unternehmerischer

Abläufe spezialisierte Unternehmen Anwendungen für Mainframes. Solche

Computer konnten sich damals allerdings nur große und sehr große

Unternehmen leisten. Heute zählt die Walldorfer Softwareschmiede mit

52.000 Mitarbeitern in 50 Ländern zu den größten Softwarehäusern dieser

Welt. Damit steht felsenfest, dass die Verantwortlichen dort bisher wohl

mehr richtig als falsch gemacht haben. Trotzdem höre ich immer wieder

unverhohlen oder im Klartext,

dass SAP-Einführungen für

Unternehmen zu den sichersten

Wegen in die Pleite gehören

sollen. Das ist Unsinn! Auf

jeden Fall hat es SAP geschafft,

dass an Universitäten und anderen

betriebswirtschaftlichen

Ausbildungsstätten diese Software

als Synonym für betriebswirtschaftliche

Standardlösungen

gilt. Und was Hänschen in

seiner Jugend lernt, vergisst

Hans nimmermehr! SAP ist, nicht zuletzt deshalb, bei der ERP-Auswahl

meist im Gespräch. Natürlich muss man die eigenen Anforderungen auch

hier mit den Lösungsvorschlägen vergleichen. SAP kommt mit seinen Erfahrungen

schließlich von oben, den Großunternehmen. Trotzdem hat

SAP seine Mittelstandstauglichkeit bereits tausendfach unter Beweis gestellt.

Ausgeklügelte Werkzeuge und spezialisierte Partner helfen dabei,

dass die Projekte zur Einführung nicht öfter als anderswo aus dem Ruder

laufen. Ich meine, genau hinschauen lohnt und wenn Sie dabei nur die

Bestätigung finden, dass andere Mütter auch hübsche Töchter haben. Ich

wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Bewältigung Ihres Großereignisses, der

Einführung einer neuen ERP-Lösung.

kdj ó

MIDRANGE MAGAZIN 04/2011

erscheint am 22. 3. 2011

SCHWERPUNKT

Personalmanagement

Wichtige Prozesse für das Personalmanagement,

sei es die elektronische Personalakte

oder das Recruiting- und Bewerbermanagement,

laufen über Portale

direkt in die HR-Software ein.

SAP-Lösungen

für den Mittelstand

Mittelständische Unternehmen sind

meist schlank organisiert und dadurch

sehr flexibel - diese Anforderung stellen

sie auch an eine ERP-Lösung. SAP und

ihre Partner bieten auch für diese Zielgruppe

passende Lösungen.

MARKTÜBERSICHT

Terminals für Zutritt, Zeit- und

Betriebsdaten-Erfassung

In unserer Marktübersicht stellen wir

Anbieter und deren Lösungen für die

Zeit- und Datenerfassung sowie die Zutrittskontrolle

vor.

Ihoe, iStockphoto.com

IMPRESSUM

MIDRANGE MAGAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (TS) (V.i.S.d.P.),

Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)

ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNG

Brigitte Wildmann, Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

ANZEIGEN/MEDIABERATUNG

Michaela Koller, Telefon +49 8191 9649-34

E-Mail michaela.koller@midrange.de

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 21/2011

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZIN

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geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

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Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

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Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

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MIDRANGE MAGAZIN · 03/2011


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