Tips für den Aufbau der Experimentierplatine

w3.o.hm.edu

Tips für den Aufbau der Experimentierplatine

FACHHOCHSCHULE MÜNCHEN - Fachbereich 06 - Feinwerktechnik/Physikalische Technik

PRAKTIKUM DER ANALOGELEKTRONIK

Prof. Dr. Richard Schulz Prof. Dr. Erich Vogl

Tips für den Aufbau Ihrer Experimentierplatine

(Prof. Dr. H. P. Braun)

Löten Sie die IC-Sockel auf der Bestückungsseite (ohne Leiterbahnen) in der Mitte der Platine

fest, etwa in Höhe der Vertikalpositionen 20 und 40. Die Kerbe der Sockel zeigt jeweils nach

oben in Richtung der Steckerbohrungen mit den Horizontalpositionen 2 bis 32, die

durchgehenden Bahnen 0 und 1 bzw. 33 und 34 sind ohne Nummerierung.

Bestückungsseite der Experimentierplatine

2. Eingangs- und Ausgangsbeschaltung

1. Spannungsversorgung der OP's

Beide OP's benötigen ± 15 V

Versorgungsspannung. Die negative

Versorgungsspannung wird auf Pin 4 gelegt,

die positive auf Pin 7. Die Pinnummerierung

beginnt links von der Sockelkerbe und läuft

im Gegenuhrzeigersinn. Die äußere linke

Leiterbahn (Nr. 0) soll die - 15 V-

Versorgung führen, die + 15 V-Versorgung

liegt auf der Bahn Nr. 34. Löten Sie die

Stützkondensatoren zwischen Bahn 0 und 17,

bzw. 17 und 34. Der rote Ring am

Kondensator markiert den Anschlußdraht, der

zum äußeren Metallbelag gehört und der

vorzugsweise mit dem Massepotential (17) zu

verbinden ist. (Dieser Kondensatorentyp kann

beliebig gepolt werden; bei

Elektrolytkondensatoren ist die Polung zu

beachten.) Damit Ihre Platine übersichtlich

bleibt, können Sie die Versorgungsleitungen

auf der Leiterbahnseite verlegen. Verbinden

Sie Punkt 17 mit dem Streifenleiter 1 durch

einen schwarzen Draht. Punkt 17 ist der

Massepunkt (GND) für die Schaltung. Ziehen

Sie nun vom Pin 4 der OP's einen

horizontalen blauen Draht zum - 15 V-

Streifenleiter; ebenso vom Pin 7 zum + 15 V-

Leiter einen roten Draht.

Der invertierende (E - ) und der nichtinvertierende Signaleingang (E + ) des Verstärkers erhalten

je eine Lötöse, ebenso der Ausgang des Verstärkers. Achten Sie darauf, daß der Abstand

zwischen A und E nicht größer als 40 mm wird, damit Sie ein Bauelement zwischen die Ösen

löten können, ohne die Anschlußdrähte verlängern zu müssen. Als Drahtfarbe verwenden Sie

E - 12


FACHHOCHSCHULE MÜNCHEN - Fachbereich 06 - Feinwerktechnik/Physikalische Technik

PRAKTIKUM DER ANALOGELEKTRONIK

Prof. Dr. Richard Schulz Prof. Dr. Erich Vogl

Gelb. In die Nähe des E + Einganges setzen Sie eine Lötöse mit Masseverbindung. Die 4. freie

Lötöse dient als zuätzlicher Stützpunkt für das Eingangssignal vom Frequenzgenerator.

3. Test

Prüfen Sie mit einem Durchgangsprüfer, ob die Verbindungen zwischen den Sockel und den

Lötösen vorhanden sind. Messen Sie die Nachbarpins ebenfalls durch und prüfen Sie, ob etwa

unbeabsichtigte Verbindungen beim Löten entstanden sind.

E - 13

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine