Essen Juni 2013.pdf - Haus & Markt

hausundmarkt.de

Essen Juni 2013.pdf - Haus & Markt

wohnen: Sonnenschutz →8 energie: Mehr Energieeffizienz →22 extra: Wasser im Garten →28

Das Hausbesitzer-Magazin www.hausundmarkt.de | Essen | 8. Jahrgang | Juni 2013 | Nr. 2 | 2 €

renovieren: Sicherheitstüren

→14

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bis Ende 2014! *

Juni 2013

Willkommen

Endlich Sommer ...

Ulrich Müller-Poetz

Herausgeber

Haus & Markt

... und hoffentlich wird es ein Sommer, der den Namen auch verdient! Genießen

Sie die Sonnenwärme, machen Sie es sich im Liegestuhl gemütlich – und schmieden

Sie dabei Pläne für die anstehenden Renovierungen und Modernisierungen, damit die

nächste Heizkostenabrechnung nicht wieder so schockierend hoch wird. Oder wie wäre

es mit einer Neugestaltung des Gartens, vielleicht mit einem Teich oder sogar einem

Schwimmteich zur Abkühlung an heißen Tagen? Sicherlich finden Sie einige Anregungen

hier in der aktuellen Ausgabe. Ich wünsche Ihnen traumhafte Sommertage!

Hinweis: Sie haben Anregungen für uns oder Themenwünsche?

Schreiben Sie uns per E-Mail an u.mueller-poetz@aktuell-verlag-avv.de

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wohnen

renovieren

Küche → 4

Beleuchtungstipps → 6

Sonnenschutz → 8

Insektenschutz → 10

Bad: Komfort pur → 12

Sicherheitstüren → 14

Parkett: Altholz → 16

Fassade → 18

energie

Mehr

Energieeffizienz → 22

Solarwärme → 26

Foto: www.gartendesign.de

extra

Wasser

im Garten → 28

Möbeltrends für

draußen → 30

Gartentipp

Wohlgefühl par excellence

Zeitlos und elegant ist ihr Auftritt, sie versprühen Charme und laden

zum Träumen ein – klassische Pavillons eröffnen Gartenbesitzern ganz neue

Perspektiven, um den eigenen Garten wetterunabhängig und länger nutzen zu

können.

* Der Grundpreis ist fixiert. Lediglich der Arbeitspreis beinhaltet nicht fixierte Preisanteile.

Diese sind sonstige staatliche (durch Gesetz oder Verordnung auferlegte) Bestandteile

des Strompreises. Zu diesen staatlichen Komponenten zählen derzeit die EEG-Umlage,

die Umlage nach § 19 StromNEV, die Abgabe nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz,

die Offshore-Umlage nach § 17 f EnWG sowie die Strom- und Umsatzsteuer.

Mehr Informationen? Klaro!

www.klaro-energie.de

oder unter der

Hotline 0201 800 - 33 33

Impressum → 20

Marktplatz → 33

Bezugsquellen → 35

Titelfoto:

Bien-Zenker

Ein Pavillon schmückt jeden Garten. Ob Feiern in geselliger Runde oder innere

Einkehr in ästhetischem Ambiente – der Architektur eines Gartens wird ein

markantes Highlight hinzugefügt, wenn hochwertig verarbeitete Metall-

Pavillons die Naturfläche zieren.

Die filigrane Konstruktion eines klassischen Pavillons ist oft historischen

Originalen nachempfunden. Hersteller wie Gartenpavillon Noller in Fichtenberg

setzen auf Wunsch individuelle Ideen des Gartenbesitzers um und machen den

Blickfang so zum persönlichen Unikat. (txn.p)

Info: www.gartendesign.de.

Juni 2013 Haus & Markt 3


Foto: Ballerina Küchen

Foto: Rational

Foto: Küppersbusch

Inspiriert von der professionellen,

gehobenen Restaurantküche bietet

dieses Gourmet-Kochcenter ein völlig

neues Konzept integrierter Kochinseln.

Foto: Gorenje

Wohnen

Hinter dieser eleganten Wohnwand verbirgt sich eine vollfunktionsfähige Hightech-Küche.

Die im Induktionskochfeld eingebauten

und am Deckel des Kochgeschirrs angebrachten

IQ-Sensoren kontrollieren

vollautomatisch den Kochprozess.

Küche

Ästhetisches Feuerwerk

Die Küche von heute präsentiert ein ganz neues Lebensgefühl – reine Zweckmäßigkeit

gehört der Vergangenheit an. Das zeigten auch die Küchen führender Hersteller auf der

LivingKitchen, die im Rahmen der imm, der Internationalen Möbelmesse in Köln, stattfand.

Die Küche ist ein unverzichtbarer

Bestandteil von Haus

und Wohnung. 33 Prozent der

Deutschen schätzen sie nach Auskunft

der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche e. V. (AMK)

als beliebtesten Raum.

Doch erst vor rund 90 Jahren

wurde die kleine Einbauküche, die

sogenannte Frankfurter Küche,

„erfunden“. Auf weniger als zehn

Quadratmetern wurden alle zum

Lagern, Zubereiten und Kochen

notwendigen Gerätschaften

untergebracht.

Hier hat inzwischen eine kleine

„Revolution“ stattgefunden.

Wohnzimmer, Esszimmer, Küche

– diese Aufteilung gibt es nicht

mehr. Die drei Bereiche verschmelzen

immer mehr und

werden zu einer Wohn- und Erlebnislandschaft.

Die Küche, in der

lediglich die Nahrung zubereitet

wurde, und das womöglich noch

hinter geschlossener Tür, kommt

in modernen Wohnkonzepten

nicht mehr vor.

„Offene Küchen werden immer

beliebter“, so Frank Hüther, Geschäftsführer

der AMK auf der

Eine Küche, die man seinen Freunden zeigen kann: Jede Küche

erhält ihr eigenes durchgehendes Dekorbild, eine Alleinstellung,

die nur bei ballerina erhältlich ist.

LivingKitchen 2013, „über 20

Prozent der Deutschen wohnen

schon heute in einer wandlosen

Kombination aus ‚Kochen-

Essen-Wohnen‘, verbinden die

Wohnbereiche und schaffen

dadurch eine großzügige Wohnatmosphäre“.

Das bedeutet für die Küchenhersteller,

die Küche so zu gestalten,

dass sie auch die neuen

Aufgaben erfüllen kann. Sie muss

nämlich künftig nicht mehr nur

praktisch und funktional sein, sie

muss auch gut aussehen. Fronten

und Arbeitsplatten müssen leicht

zu reinigen sein. Gutes Licht soll

die Arbeitsflächen ausleuchten,

aber auch ein angenehmes

Wohnambiente schaffen. Die

Elektrogeräte müssen technisch

auf neuesten Stand sein, wenig

Energie verbrauchen, aber auch

möglichst leise sein. Das gilt auch

für Schranktüren und Schubladen,

die mit einer Anschlagdämpfung

versehen werden. Die Küchenmöbel

selbst sollen ein wohnliches

Aussehen haben; schon

heute sehen manche Küchen eher

aus wie eine Wohnzimmereinrichtung.

Ein Standard, der festzustellen

ist, sind hoch eingebaute Backöfen

und Dampfgarer, die auch

dem Hobbykoch ermöglichen,

sicher und komfortabel in seiner

Küche zu hantieren. Ebenfalls

aus dem Profibereich kommt das

Induktionskochfeld. Es reagiert

schneller als ein herkömmliches

Kochfeld, ist sicherer als Gas

und spart dazu noch Energie. Ein

niedriger Energieverbrauch ist

auch bei den Kühl- und Gefrierkombinationen

ein ganz wichtiges

Kriterium. Auch mit Wasser und

anderen Ressourcen wird inzwischen

sorgsam umgegangen.

Das spiegelt sich nicht zuletzt im

Einsatz moderner LED-Leuchten

wider, die sich fast überall einbauen

lassen, ob als Arbeitsplatzbeleuchtung

oder als Zierleuchte

im Backofen. Sie verbrauchen

wenig Strom und sind außerdem

sehr langlebig.

Die Armaturen verbrauchen

weniger Wasser und sind multifunktional

ausgelegt, sei als

reiner Wasserstrahl, den es auch

mit Beleuchtung gibt, als Brause,

gefiltertes Wasser mit Kohlensäure

oder mit Heißwasserfunktion.

Festzustellen ist außerdem

eine Tendenz zu größeren Spülbecken.

So lässt sich auch

voluminöseres Kochgeschirr leicht

reinigen.

Ergonomie ist ein Thema, dem

in der heutigen Küche ein ganz

besonderer Stellenwert zukommt.

Empfohlen wird der höhere Einbau

von Arbeitsflächen, auf

denen die Mahlzeiten vorbereitet

werden; dagegen wird das Kochfeld

tiefer gesetzt, sodass man

bequem im Topf rühren kann. „Zur

körpergerechten Küchenplanung

gehört dann auch die Anordnung

von Kochfeld und Spüle, sofern

sie in einer Zeile eingeplant

ist“, so Fachmann Frank Hüther.

„Unsere Studie hat ergeben, dass

eine Breite von 90 Zentimetern

optimale Arbeitsabläufe beim

Kochen und Spülen ermöglicht. So

ist gewährleistet, dass man die

gespülten Dinge nicht mehrfach in

die Hand nehmen muss oder das

Schneidebrett am Herd nicht wegschieben

muss. Gleichzeitig sind

90 Zentimeter genau so breit,

dass man mit einem Schritt vom

Herd zum Spülbecken kommt,

um beispielsweise Pellkartoffeln

bequem abzuschütten. In den

meisten geräumigen Küchen sind

weiterhin sogenannte Koch- und

Vorbereitungsinseln beliebt. Diese

beherbergen häufig das Kochfeld,

die Spüle oder auch beides.

Elektroschrott gehört in Profi-Hände!

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Immer mehr Hersteller bieten

die Insel auch höhenverstellbar

an. Oft sehen wir auch Theken in

Form von Tischen, die fast schon

das Esszimmer ersetzen.“

Last not least sind die verarbeiteten

Materialien im Küchenbau

noch vielfältiger geworden:

Holz, Lack, Glas, Keramik, Metall,

Leder und Stein gehören dazu.

Verbunden werden diese

Materialien durch übergreifende

Farbkonzepte – von harmonisch

über erfrischend bis zu kontraststark.

(ju/AMK) •

EBE_Anz_Haus_Markt_11_12_1.indd 1

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4 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 5


Wohnen

Foto: licht.de

Punktgenaues Leselicht, das den Bettnachbarn

nicht stört. Diese LED-Leuchte

beispielsweise lässt sich ganz nach Bedarf

schwenken und drehen.

Fotos: djd/Oligo Lichttechnik

Küche

Immer im richtigen Licht

Küchen sind wie die Menschen, die sie benutzen: Keine gleicht der anderen. Der eine bevorzugt

die offene Wohnküche, der andere die Mini-Küche, in der Geräte und Gewürze jederzeit

in Reichweite sind. Auch die Beleuchtung von Küchen lässt sich individuell gestalten. Denn

Licht macht die Arbeit leichter und schafft Atmosphäre.

Beim Hantieren an

der Arbeitsplatte oder am Herd

stören Schatten. Sie lassen sich

vermeiden, indem mehrere

Leuchten dezentral an Decken,

Wänden oder an Oberschränken

angebracht werden. So kommt

immer genügend Licht von

oben, vorne oder von der Seite.

Für die Grundbeleuchtung am

„Arbeitsplatz Küche“ sind breit

abstrahlende Deckenein- oder

-aufbauleuchten eine gute Wahl.

Sie sorgen für eine gleichmäßige

Ausleuchtung.

Schälen, schneiden und der

Umgang mit heißen Töpfen ist

nicht ungefährlich. Extra-Beleuchtung

schützt vor Verletzungen

und erleichtert die

Arbeit. Sie sorgt dafür, dass

eine Beleuchtungsstärke von

mindestens 500 Lux erreicht wird.

Zusätzliches Licht liefern zum

Beispiel dreh- und schwenkbare

Strahler, deren Licht sich gezielt

auf Tisch, Herd oder Arbeitsplatte

richten lässt. An Oberschränken

oder Regalen können Leuchten

oder Lichtleisten auch nachträglich

leicht angebaut werden. Der

empfohlene Mindestabstand

zwischen Lichtquelle und Arbeitsfläche

beträgt 50 Zentimeter. Als

Lichtquellen bieten sich LEDs,

Leuchtstofflampen oder effiziente

Halogenlampen an. Wichtig:

Möbelanbauleuchten sollten eines

der Brandschutzsymbole „F“, „M“

oder „MM“ tragen, je nachdem,

auf welchem Material sie montiert

sind. Außerdem sollten sie ein anerkanntes

Prüfzeichen wie etwa

„VDE“ oder „ENEC“ aufweisen.

Separate Leuchten für Herd, Schränke und Theke bringen

das Licht immer dorthin, wo es gerade benötigt wird.

Braten am Herd oder schneller

Kaffee am Bistrotisch: Küchen

werden flexibel genutzt. Darum

muss auch die Beleuchtung

flexibel sein. Mehrere, getrennt

geschaltete Leuchten ermöglichen

verschiedene Lichtstimmungen,

wenn etwa in der Küche nicht

nur gekocht, sondern auch gegessen

wird. Per Dimmer lässt

sich die Beleuchtung komfortabel

an wechselnde Tätigkeiten und

Tageslichtverhältnisse anpassen.

Zum Essen bevorzugen die

meisten Menschen eine separate

Beleuchtung. Geeignet sind zum

Beispiel Deckenleuchten mit

einem fokussierten Lichtkegel

oder Pendelleuchten, die in einem

Abstand von etwa 60 Zentimetern

zur Tischplatte abgehängt sind.

So blenden sie nicht und ermöglichen

dennoch ungestörten

Blickkontakt. Höhenverstellbare

Modelle sind eine gute Wahl,

wenn die Leuchte auch für die Allgemeinbeleuchtung

der Küche genutzt

werden soll.

In der Küche hält man sich

häufig auf, das Licht ist – vor allem

im Winter – oft eingeschaltet.

Effiziente Lichtquellen sparen

hier jede Menge Strom. Halogenlampen

sind überall da die richtige

Wahl, wo brillantes, warmweißes

Licht mit perfekter Farbwiedergabe

gefragt ist. Sparsamer im

Verbrauch und sehr viel langlebiger

sind jedoch LEDs, Leuchtstoff-

und Energiesparlampen.

Alle Lampentypen sind sowohl in

Warm- als auch in Neutralweiß

erhältlich.

(ju/licht.de) •

Schlafzimmer

Mit Licht spielen

Er möchte nach einem anstrengenden Arbeitstag einfach nur noch schlafen, sie will noch

schmökern – und schon ist eine kleine Diskussion vorprogrammiert. Denn gerade im Schlafzimmer

kommt es auf die passende Beleuchtung an – nicht zu hell, aber auch nicht zu dunkel.

Wer seinem Schlafraum

eine persönliche Note geben

möchte, sollte mit der Lichtinszenierung

spielen, empfiehlt

Beleuchtungsexperte Alexander

Schwarz vom Lichttechnikhersteller

Oligo: „Eine Leuchte

allein reicht natürlich nie aus.

Stattdessen kommt es darauf an,

mehrere Lichtquellen intelligent

miteinander zu kombinieren.“ Das

beginnt bei einer zentralen Raumleuchte

unter der Decke, setzt sich

mit hellen, aber nicht blendenden

Leseleuchten fort und kann mit

weiterem Stimmungslicht abgerundet

werden. „Dekorative

Stehleuchten zum Beispiel neben

dem Kleiderschrank setzen zusätzliche

Akzente“, ergänzt

Alexander Schwarz.

Allerdings wird das anspruchsvolle

Auge schnell durch

Bildschöne Akzente dank

passender Beleuchtung.

ein Sammelsurium unterschiedlicher

Leuchtendesigns

gestört. Alexander

Schwarz empfiehlt deshalb,

dass Form und Farben der

Leuchten zu den Möbeln und

der individuellen Einrichtung

passen und auch miteinander

harmonieren sollten. Am einfachsten

sei es daher, sich

für eine Leuchtenserie zu

entscheiden, die es in verschiedenen

Varianten gibt.

Auch praktische Details

sollten bei der Lichtgestaltung

bedacht

werden, etwa die Dreh- und

Schwenkbarkeit bei Leseleuchten

für den Nachttisch.

Wer möchte, kann die

Leselampe aber auch fest an

der Wand installieren. Mit

Pendel-, Wand-, Tisch- und

Stehleuchten in einem einheitlichen

Design eröffnet sie

alle Möglichkeiten für eigene

Gestaltungsideen. Alexander

Schwarz: „Wichtig ist gerade

für das Schlafzimmer, dass

die LED-Leuchten über eine

warme Lichtfarbe verfügen,

um die gewünschte Gemütlichkeit

zu erzielen. 2700 bis

3000 Kelvin sind dabei ein

guter Wert für eine wohnliche

Farbtemperatur.“

(djd/ju)•

Helle Ideen für das Schlafzimmer.

Kupferdreher Straße 168

45257 Essen · Tel.: 48 64 220

6 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 7


Wohnen

Foto: VFF/Roma

Foto: VFF/Velux

Fotos: Weinor

Sonnenschutz

So bleibt die Hitze im Rahmen

Die sommerlichen Temperaturen erinnern, dass es allerhöchste Zeit wird, über Wärmeschutz

in Sachen Sonneneinstrahlung nachzudenken.

Kühlender Hitzeschutz sorgt für Wohlbefinden.

Mit dem Einbau von

Sonnenschutzfenstern können bis

zu 80 Prozent der Sonnenenergie

vom Eindringen in Haus oder

Wohnung abgehalten werden.

Das verwendete Glas kann

Sonnenstrahlen reflektieren oder

Wärmestrahlung absorbieren.

Absorbierendes Sonnenschutzglas

wird mit Eisen- oder

Kupferoxid gefärbt und überwiegend

in der Automobilindustrie

eingesetzt. Im Bausektor

kommen hingegen Fenster

und Fenstertüren zum Einsatz,

deren Verglasungen mit einer

dünnen, metallenen Beschichtung

versehen sind. „Wenn der Hausbesitzer

allerdings im Frühling,

Herbst und Winter solare Energiegewinne

– also in kühleren Zeiten

die angenehme Wärme durch

Angenehme Temperaturen zu jeder Jahreszeit.

Fenster – nutzen will, sollten

diese mit hohem Gesamtenergiedurchlassgrad

(g-Wert) und hoher

Lichtdurchlässigkeit in Verbindung

mit extra installierten Beschattungssystemen

ausgestattet

sein“, sagt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer

des Verbandes

Fenster + Fassade (VFF). Dabei

sind im Sommer außen liegende

Beschattungssysteme wirkungsvoller

als innen liegende und sie

können je nach Bedarf genutzt

werden.

Außen vor dem Fenster angebrachte

Rollläden, Markisen

oder Jalousien können bis zu 75

Prozent des solaren Wärmeeintrags

abbauen. Dies geschieht,

ähnlich wie bei metallisch beschichteten

Sonnenschutzverglasungen,

mittels Reflexion.

Sie stoppen die heißen Sonnen-

Foto: Schanz

strahlen, bevor sie auf die

Fensterscheibe treffen und die

energiereiche Strahlung die

Zimmer aufheizen kann.

Der Vorteil von Jalousien ist

ihre Variabilität: Wenn im Frühjahr

oder Herbst und auch im

Winter die Sonne als Wärmeund

Lichtspender dienen soll,

können die Lamellen der Jalousie

per Hand, per Knopfdruck mit

elektrifizierten Elementen oder

auch vollautomatisch in die gewünschte

Position gebracht

werden.

Weniger effektiv ist ein

innen liegender Sonnenschutz,

allerdings lässt sich auch hier der

solare Wärmeeintrag noch um bis

zu 20 Prozent verringern. Damit

ist diese Beschattungsart gut für

weniger besonnte Fassaden und

Dachbereiche geeignet.

Markisen sorgen als Beschattung

für den Terrassenbereich

oder den Balkon dafür,

dass sowohl das gemeinsame

Essen in der Mittagssonne als

auch der Aufenthalt in den beschatteten

Räumen angenehm

bleibt. Es stehen dafür die verschiedensten

Systeme mit

manuell betriebenen oder automatisierten

Antrieben zur Verfügung.

Besonders komfortabel

sind Markisen, die mit Wind-,

Regen- und Sonnensensoren

versehen sind und so für einen

optimalen, auf das Wetter abgestimmten

Einsatz sorgen

und bei Bedarf ein- oder ausgefahren

werden. Mit der Wahl

der passenden Stofffarbe sorgen

sie zusätzlich für angenehme

Lichteffekte im Terrassen- oder

Balkonbereich. Wer es naturnah

mag, etwas Zeit mitbringt und

einen Garten sein eigen nennt,

der ist mit dem Pflanzen größerer

Laubbäume im Südwesten oder

Südosten seines Grundstückes gut

beraten. Im Sommer sorgt dann

das dichte Laubwerk der Bäume

für erfrischenden Schatten und im

Winter ermöglicht das laubfreie

Geäst der Sonne, ihre wärmenden

und kostenlosen Lichtstrahlen ins

Haus zu schicken.

Der Expertenrat von Ulrich

Tschorn: „Mehr zum Thema

‚Sommerlicher Wärmeschutz’

erfahren Interessenten im geschulten

Fachbetrieb. Wichtig

ist, sich vor dem Kauf zusätzlich

Gedanken zu machen, welche

Sonnenschutzart, -farbe und

-form am besten zu den dahinter

liegenden Räumen passt. Das gilt

natürlich auch für die Dachfenster,

Klima und Schutz

nach Maß

Die Schrägrollladen

für aussergewöhnliche

Fensterformen und

Wintergärten

die die darunter liegenden Räume

mit Licht und Luft versorgen. Die

frische Nachtluft kann zudem

durch geöffnete Fenster sehr gut

zur Abkühlung des Hauses oder

der Wohnung genutzt werden –

manuell oder automatisch.“

(VFF/DS) •

Schanz Rollladensysteme GmbH

Telefon kostenlos 0800/ 900 50 55

www.schanz.de - hm@schanz.de

8 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 9


Renovieren

insektenschutz

Gute

Nacht!

Foto: epr/Velux

Anzeige

Wer einmal sein Schlafzimmer mit

einer Mücke geteilt hat, weiß wie sehr ein

solches Tierchen die Nachtruhe stören kann.

Den nächsten Tag beginnt man nicht nur unausgeschlafen

und gerädert, sondern im

schlimmsten Falle auch zerstochen. Doch

hinter geschlossenen Fenstern mag niemand

– gerade im Sommer – die Nacht verbringen.

Insektenschutz sorgt für eine ungestörte gute

Nacht.

Velux:

Fix montiert:

Insektenfrei unter dem Dach

Wer sich eine nächtliche Jagd mit Fliegenklatsche ersparen

will, kann seine Wohnung mit speziellen Insektenschutz-

Rollos zur insektenfreien Zone machen. Bei dem Modell von

Velux schützt ein licht- und luftdurchlässiges Glasfasernetz

das geöffnete Dachfenster. Tagsüber lässt das geschlossene

Insektenschutz-Rollo trotzdem die Sonne hinein, und auch der

Ausblick nach draußen ist durch das Netz kaum gestört. Das

Modell lässt sich einfach in einem Rollokasten aufrollen, wenn

der Insektenschutz gerade nicht benötigt wird. Die Bedienung

erfolgt über eine Griffleiste. Ebenso leicht ist die Montage

für die Dachgeschossbewohner: Das Rollo, mit Schienen und

Rollokasten aus Aluminium, wird am Innenfutter des Fensters

beziehungsweise an der Wand montiert.

Info: www.velux.de

Foto: Roma

Foto: Roto/HLC

Roma:

Integriert:

Behang im Rollladenkasten

Engmaschige Fliegenschutzgitter sind licht- und luftdurchlässig –

und sie versperren selbst kleinsten Tierchen den Zugang. In den

Rollladenkasten integriert, lässt sich der Behang in verdeckten

Führungsschienen bequem nach unten ziehen. Eine doppelte

Bürste am Endstab sorgt für einen dichten Abschluss am Fensterbrett.

Wird der Insektenschutz nicht gebraucht – etwa im Winter,

beim Fensterputzen oder Blumengießen – kann er im Rollladenkasten

vor dem Fenster verschwinden. Um sich vor Tierchen

im Haus zu schützen, muss also niemand gleich zur chemischen

Keule oder Fliegenklatsche greifen. Insektenschutzgitter vor dem

Fenster sind nicht nur bequem, sondern sorgen auch dafür, dass

man bei Nacht wieder ungestört die Augen zumacht.

Info: www.roma.de

Roto:

Beschützend:

Rundum gute Atmosphäre

Neben einer Sicherheits-Isolierverglasung sorgt optimaler

Hitze-, Kälte-, Sicht- und Insektenschutz aus dem Zubehör-

Programm für Wohndachfenster von Roto für eine ganzjährig

angenehme Wohnatmosphäre im Dachgeschoss.

Dass auch lästige Flugtiere diese Möglichkeit ausnutzen, verhindert

das einfach zu montierende Roto-Insektenschutzrollo

unauffällig und wirkungsvoll. Das Transpatec-Gewebe verbindet

zuverlässigen Schutz mit brillanter Durchsicht und bis

zu 140 % mehr Luftdurchlass als herkömmliche Systeme. So

ausgerüstet wird der Sommer unterm Dach zum puren Hoch-

Genuss.

Info: www.roto-frank.com

10 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 11


Renovieren

Barrierefreies Bad

Komfort

pur

Foto: Jung

Foto: Hewi

Foto: Erlau

Der demografische Wandel stellt die

Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Der Bedarf an altersgerechten Wohnungen

wird weiter steigen. Investitionen in den

Wohnungsbestand, das Wohnumfeld und

die Infrastruktur sind wichtige Themen der

Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik.

Denken Sie an das eigene Heim und Barrierefreiheit,

sollten Sie gleichzeitig auch Komfort

und Ästhetik im Auge behalten. Denn was

funktionell ist und Stolperfallen beseitigt, muss

nicht hässlich sein. Im Gegenteil! Wer sich

einen Überblick verschaffen möchte, wird im

Fachhandel, vom Sanitärhandwerk und in entsprechenden

Ausstellungen gerne beraten.

Jung:

Klein aber klangvoll:

Das Radio zum Wandeinbau

Bei diesem Radio zum Wandeinbau ist optimaler Klang durch

den cleveren Einsatz von Bassreflexröhren selbstverständlich.

Es macht immer eine gute Figur und integriert sich perfekt in

das eigene Zuhause. Dabei ist es so einfach zu montieren wie

ein Lichtschalter. Neben schönster Optik, bester Klang- und

Empfangsqualität bietet das JUNG Radio aber noch mehr: Auf

Wunsch kann es einfach mit der Raumbeleuchtung gekoppelt

werden. So schaltet man mit dem Licht in Bad oder Küche auch

gleichzeitig die Nachrichten oder Charts mit ein, komfortabler

geht’s nicht. Und abends beim Zubettgehen lässt sich auf

Wunsch der integrierte Sleep-Modus aktivieren. Der sorgt

dafür, dass sich das Radio nach dreißig Minuten von selbst

ausschaltet – das spart Strom.

Info: www.jung.de

hewi:

Waschtische – Sicherheit

durch integrierte Griffe

Die zwei Waschtische aus hochwertigem Mineralguss überzeugen

durch ihre ästhetische und ergonomische Formgebung.

Beide Modelle – mit ovalem oder rundem Becken – bieten

großzügige Ablageflächen für alle benötigten Badutensilien

und sind zudem unterfahrbar. Zwei integrierte Griffmulden

können als Halte- und Stabilisationsmöglichkeit, aber auch als

Handtuchhalter genutzt werden. So wird maximaler Komfort

durch barrierefreie Gestaltung geboten. Ein Waschtisch ist mit

den Maßen B 450 mm x T 400 mm erhältlich. Aufgrund seiner

Größe eignet sich er ideal für kleine Bäder.

Info: www.hewi.de

erlau:

Handfreundlicher und

sicherer Ovalgrip-Stützgriff

Bei der Schaffung des Ovalgrip-Stützgriffs ließ sich Erlau von

der Haptik inspirieren. Das Ziel, ein noch handfreundlicheres,

stabiles und sicheres Griffsystem zu entwickeln, wurde durch

die neue ovale Formgebung erreicht. Die Vorteile erweisen

sich in der Praxis. So ergibt sich beispielsweise mehr Greiffläche,

die beim Abstützen mehr Halt und Sicherheit gibt.

Durch die patentierte Schrägstellung des Griffes ergeben sich

zwei Griffhöhen in einem Griff, was größte horizontale und

vertikale Stabilität verleiht.

Optional kann der Griff mit einer Notruftaste bestückt werden.

Info: www.erlau.com

Foto: Erlau

Foto: Grohe

Foto: FSB

FSB:

Barrierefrei komfortabel

leben mit dem ErgoSystem

ErLAu:

Schön sicher

Einstiegshilfe „Go in!“

Diese innovative Einstiegshilfe kann in jedem Bad eingeplant

bzw. nachgerüstet werden. „Go-in“ wird an Boden und

Decke verschraubt. Für Räume mit Fußbodenheizung

besteht alternativ die Möglichkeit der Bodenverklebung.

Die schwenkbare Trittstufe rastet sicher ein. Der Sitz ist

individuell auf den Benutzer einstellbar und schwenkbar. „Goin“

ermöglicht so ein bequemes Ein- und Aussteigen sowie

Sitzen in die Badewanne. Die Einstiegshilfe „Go-in“ betont

durch das edle Holz-/Edelstahl-Design gehobenes Ambiente

im Wohlfühl-Bad. Sie ist die ideale Aufwertung von privaten

Badezimmern.

Info: www.erlau.com

grohe:

Das barrierearme,

perfekt designte Bad

Für Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt

sind, müssen in der Planung besondere Vorkehrungen getroffen

werden. Außer der Vermeidung von Barrieren und

Schwellen auf baulicher Seite sind auch in der Wasserinstallation

intelligente Lösungen gefragt, die maximalen

Komfort für die Nutzer bieten. Sicherheit und bequeme Bedienung

sind dabei besonders wichtig. Bedienungsfreundlich

geformte lange Hebel an Waschtischarmaturen sind griffig und

gut zu erreichen. Leichtgängige Handhabung oder Infrarottechnologie

erleichtern die Betätigung der Armatur und verringern

den Kraftaufwand bei der Benutzung.

Info: www.grohe.de

Seit 130 Jahren ist FSB eine Marke für Systeme und Lösungen rund um

Türen und Fenster. Die Kompetenz rund um „Greifen und Griffe“ führte

das Unternehmen zur Entwicklung eines Systems von barrierefreiem

Bad- und Sanitärzubehör, das sicheres Greifen ermöglicht und nicht

nur in Pflegeheimen oder Krankenhäusern eine gute Figur macht. Das

ErgoSystem® von FSB macht das alltägliche Leben spürbar leichter.

Gehandicapte und ältere Menschen schätzen das umfangreiche System,

das optimale Hilfe zur Selbsthilfe bietet, ohne dabei auf erstklassiges

Design zu verzichten. Aber

auch diejenigen, die sich

einfach etwas mehr Komfort

wünschen, finden in dem

umfangreichen Programm

zweckmäßige Produkte, die

sie schnell nicht mehr missen

möchten.

Info: www.fsb.de

Der Treppenlift

für Rollstuhlfahrer

Das Besondere:

Mit der Führungsschiene an

der Decke bequem, sicher und

platzsparend. Auch bei engen

und steilen Treppen.

Hattinger Straße 712 a

44879 Bochum

Tel. 02 34/916 00 50

Fax 02 34/916 00 52

www.hoegglift.de

12 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 13


Renovieren

Foto: Hörmann

Foto: Rodenberg/HLC

Die äußere Scheibe besteht hier aus Einscheiben-Sicherheitsglas

(ESG), das eine fast doppelt so hohe Biegefestigkeit wie normales

Glas und eine deutlich erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit hat.

Ihr Fachbetrieb

im Essener Süden

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Ein Großunternehmen ist vor allem eins: groß. Ihr

Fachbetrieb vor Ort ist in mancherlei Hinsicht sogar

noch viel größer, nämlich bezogen auf seine individuelle

Qualität. Er hat diese Qualität in der Vergangenheit schon

mehrfach unter Beweis gestellt und verdient Ihr Vertrauen.

Der Fachbetrieb vor Ort ist eben nicht nur auf Großkunden

fokussiert und für Sie deshalb alles andere als anonym.

Tischlerei

Michael Fiering

Bauelemente

Langfinger haben immer Saison

Einbrecher schauen nicht nur im Schutze der Dunkelheit, sondern auch tagsüber vorbei – die

Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dann niemand zu Hause ist. Deshalb sollte man gleich an der

Haustür und allen anderen Außentüren dafür sorgen, dass unerwünschter Besuch dort bleibt,

wo er hingehört, nämlich draußen.

Die Gefahr lauert

überall am Haus: Ist die Haustür

schlecht einsehbar oder liegt

die leicht aufzuhebelnde und

oft mit einfachsten Beschlägen

und Schließeinrichtungen

ausgestattete Balkon- oder

Terrassentür von der Hecke oder

einem Sichtschutzzaun verdeckt,

wirkt das auf Einbrecher

wie eine persönliche Einladung.

„Einen hundertprozentigen Schutz

vor Wohnungsaufbrüchen gibt

es nicht. Aber die Gefahr, Opfer

einer solchen Tat zu werden, lässt

sich mit Einbruch hemmenden

Fenstern und Türen erheblich

reduzieren“, sagt Ulrich Tschorn,

Geschäftsführer des Verbandes

Fenster + Fassade (VFF).

Alte Haus- oder Terrassentüren

bieten Einbrechern nur

sehr wenig Widerstand und sind

leicht zu öffnen. Moderne Türen

mit einbruchhemmenden Eigenschaften

warten hingegen mit

stabilen Materialien, aufbohrsicheren

Schlössern und massiven

Sicherheitsverriegelungen auf.

Dazu kommen verdeckt liegende

Drehbänder und automatisch verriegelnde

Mehrfachschlösser.

„Alle Mehrfachverriegelungen

helfen allerdings nur, wenn auch

Die neue Feuer- und Sicherheitstür WAT hält Brände und Einbrecher zuverlässig

ab. Dank Holzdekoroberfläche passt sie bestens zu Innentüren.

abgeschlossen wird. Pflicht beim

Türenkauf ist außerdem eine Einbruchhemmung

mindestens nach

der Klasse RC2 (alt WK2)“, erklärt

Tschorn.

Für noch mehr Sicherheit

sorgen elektronische Helfer: So

gibt es beispielsweise Zutrittskontrollen

mittels Fingerprint-

System, bei dem der zuvor gespeicherte

Fingerabdruck den

Schlüssel ersetzt sowie Systeme

mit Fernbedienung oder Transponder.

„Mit einer zusätzlichen

Audio- und Videoüberwachung

wird außerdem ein unvorsichtiges

Türöffnen verhindert, das bei ungebetenem

Besuch sehr unangenehm

enden kann“, so Tschorn.

Diese elektronischen Sicherheitsbauteile

sind dank moderner

Fertigungsmethoden heutzutage

sehr klein und fügen sich dadurch

unauffällig in die Optik der neuen

Haustür ein.

Noch einen Schritt weiter

gehen moderne Fingerprint-

Systeme. Hier dient der zuvor gespeicherte

Fingerabdruck des Besuchers

dazu, ohne Schlüssel das

Haus betreten zu können. Nicht

berechtigten Personen wird der

Zutritt automatisch verweigert.

Foto: Sorpetaler/HLC

Diese elektronischen Sicherheitsbauteile

haben neben der

Schutzfunktion noch andere Vorzüge:

Sie sind sehr klein und fügen

sich deshalb gut in das Design der

Haustür oder des Türrahmens ein.

Aktuelle Trends im Türen-Design

sorgen dafür, dass die Videoanlage,

das Lautsprechergitter der

Gegensprechanlage oder das

Fingerprint-Modul kaum auffallen

und sich insgesamt positiv auf

das Erscheinungsbild des Hauseinganges

auswirken. Dies gilt

übrigens für nahezu alle im Haustürbau

verwendeten Materialien

und Farben. „Gefragt sind derzeit

Haustüren mit klaren Linien und

einer minimalistischen Formensprache“,

weiß Ulrich Tschorn aus

informierten Kreisen zu berichten.

Doch nicht nur Einbrecher bedeuten

Gefahr für Hab und Gut.

Das eingeschaltete Bügeleisen

auf dem Hemd, der vergessene

Topf auf dem Herd – vielen Brandgefahren

sind wir uns zwar

bewusst, aber im Haus lauern

viele, die man leicht vergisst. Mit

Feuerschutztüren kann man auf

Nummer Sicher gehen. In Garagen

findet sich viel Brennbares. Nicht

nur das Auto selbst. Holz für den

Kamin, Kissen für Gartenmöbel,

Winter- oder Sommerreifen und

Kanister mit Benzin für Auto oder

Aufsitzrasenmäher. Viele gute

Gründe, einen direkten Durchgang

zwischen Garage und Hausflur

ebenfalls gut gegen Feuer abzusichern.

Neben den Flammen

soll so eine Verbindungstür

jedoch auch ungebetene

Gäste fernhalten, also einbruchhemmend

sein und am besten

– das empfehlen zumindest die

kriminalpolizeilichen Beratungsstellen

– der Widerstandsklasse

RC2 entsprechen. Für diese beiden

Anforderungen bietet Tür- und

Torhersteller Hörmann eine neue

Lösung: die Feuer- und Sicherheitstür

WAT. Ihr Vorteil: Sie erfüllt

nicht nur die Anforderungen

an Feuerschutz und Einbruchhemmung,

sondern ist darüber

hinaus in vielen Farben und Holzdekoroberflächen

erhältlich. So

passt sie zu den Innentüren.

(ju/VFF) •

Sicheren Schutz vor

Wind, Kälte und Einbrechern

bieten moderne

Holz-Haustüren. Hohen

Einbruchschutz gewährleisten

Tresorbolzen, die

mit massiven Schwenkriegeln

kombiniert werden.

Zusätzlich kann das

komfortabel zu bedienende

Schließsystem mit Tagesfalle,

E-Öffner und einer

integrierten Türspaltsicherung

ausgestattet

werden.

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14 Haus & Markt Juni 2013

Juni 2013 Haus & Markt 15


Renovieren

Foto: vdp/Parador

Foto: tdx/Hain

Parkett im Used-Look ist alten massiven Dielen

mit ausgewaschenen Stellen nachempfunden.

Schiffsbodenvariante im aktuellen

„Used-Look“.

Bodenbeläge

Parkett - ein Hauch von Nostalgie

Ob als gestalterischer Gegenpol in einem stylischen Apartment oder als warmer Untergrund in

einer gemütlichen Stube – rustikales Altholzparkett liegt im Trend.

jahrzehntelang benutzten Holzbodens

imitiert, um den Räumlichkeiten

dadurch einen Hauch

der „guten alten Zeit“ zu verleihen.

Beispielsweise werden

dunkle Fugen zwischen einzelnen

Lamellen eingearbeitet,

solche, die bei alten Dielenböden

zwangsläufig entstandene

Lücken simulieren, oder auch

dunkle Farbtöne eingesetzt, um

die „Alterung“ des Bodens zu

betonen.

Bei der Farbpalette dominieren

in diesem Jahr Weiß- und Grautöne

in immer feineren Abstufungen.

Darüber hinaus

prägen auch cremig warme

Beigevarianten und natur- beziehungsweise

erdnahe Farben

den Look aktueller Parkettdielen.

Wer jedoch mehr Buntes in seine

Wände bringen will, für den

bieten sich auch ganz aktuelle,

ausgefallene und frische farbige

Designs mit außergewöhnlichen

Strukturen an. „Besonders erfreulich

ist, dass man auf den Messen

zu Jahresbeginn wieder hellere

Holzarten wie zum Beispiel Esche,

Ahorn oder Hainbuche sichten

konnte“, stellt Schmid fest.

(vdp/hb) •

Foto: vdp/Haro

Wer mit dem Gedanken

spielt, seine vier Wände mit

einem hochwertigen Holzfußboden

aufzuwerten, kann sich

in diesem Jahr auf ein breit gefächertes

Angebot freuen. Vor

Fein strukturierte Oberflächen regen den Tastsinn an.

allem strukturierte und naturgeölte

Oberflächen sind im

Kommen. „Die Hersteller legen

in diesem Jahr besonders viel

Wert auf fein herausgearbeitete

Strukturen, um die Natürlichkeit

des Holzes hervorzuheben“,

erklärt der Vorsitzende des Verbandes

der Deutschen Parkettindustrie

(vdp), Michael Schmid.

Der Megaseller ist und bleibt

die Landhausdiele, die mittlerweile

mit Gardemaßen von bis

zu sieben Metern Länge ganze

Räume ausfüllt. Aktuelle Parkettböden

sind aber nicht nur für

das Auge ein Highlight, sondern

zunehmend auch für den Tastsinn.

Die Hersteller arbeiten die

Holzstrukturen der einzelnen

Baumstämme immer feiner und

tiefer per Hand heraus. Schließlich

sind markante Äste, kontrastreicher

Splintanteil und Risse

Zeugen von Ursprünglichkeit und

Natürlichkeit. So werden handgehobelte,

gebürstete und tief

ausgeschliffene Oberflächen im

Fußboden zu einem weiteren

sinnlichen Erlebnis. Besonders

hervorgehoben wird die so gewonnene

natürliche Ausstrahlung

mit speziellen Naturölen, die zudem

das Verlangen der Bewohner

nach gesundem Wohnen unterstützen.

Mittlerweile können

Oberflächen sogar derart bearbeitet

werden, dass für den

Betrachter je nach Lichtverhältnissen

verschieden schimmernde

Farben sichtbar werden und so

der Boden scheinbar zum Leben

erweckt wird.

Weiterhin in der Verbrauchergunst

ganz vorne dabei: die Lust

auf Nostalgie und „Used-Look“.

Dem kommen die Hersteller mit

„auf alt gemachten“ Parkettdielen

entgegen. Mittels spezieller Verfahren

werden die typischen Abnutzungserscheinungen

eines

Parkett für jeden Raum

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16 Haus & Markt Juni 2013


Renovieren

Moderne Fassadendämmsysteme sparen bis zu 40 Prozent

Heizkosten und bieten beinahe unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten

für jeden Haustyp.

Fotos: djd/Caparol

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Arbeitsbühnen

sparen Geld und Zeit

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Fassade

Sparen und gestalten

Seit Beginn des neuen Jahrtausends haben sich die Energiekosten in Deutschland nahezu verdoppelt.

Darunter leiden vor allem Eigentümer alter oder schlecht gedämmter Gebäude, denn

der größte Teil der Heizenergie geht bei ungedämmten Häusern über die Fassade verloren.

Über die Fassade geht bei ungedämmten

Häusern der größte

Teil der Heizenergie verloren.

Der Sommer ist die

beste Jahreszeit, das Haus von

außen in Schuss zu bringen.

Zwar liegt der letzte, nicht enden

wollende Winter hinter uns und

der nächste lässt hoffentlich

noch lange auf sich warten, aber

es gilt nun, Vorsorge zu treffen,

damit die Heizkosten nicht ins Unermessliche

steigen.

Eine fachgerechte Fassadendämmung

zählt zu den wirksamsten

Energiesparmaßnahmen,

denn mit ihr lassen sich

– je nach vorhandenen Rahmenbedingungen

– bis zu 40 Prozent

der Heizkosten einsparen. Davon

profitieren nicht nur der Hausherr

und sein Geldbeutel, sondern

auch die Umwelt und der Klimaschutz.

Wenn aus optischen Gründen

oder wegen Bauschäden ohnehin

eine Sanierung der Fassade

ansteht, lohnt die energetische

Sanierung besonders. Denn wenn

das Baugerüst einmal steht, fallen

die Mehrkosten für eine Wärmedämmung

nicht mehr groß ins

Gewicht.

Doch wie sieht der individuelle

Sanierungsfahrplan aus? Soll man

gerade so viel erneuern, wie der

Gesetzgeber für Altimmobilien

vorschreibt – oder lohnt es sich,

Seite 20

Die Arbeitsbühnen können

von Hauseigentümern, Hausverwaltern

wie auch von

Privatpersonen mit und ohne

Be dienungspersonal angemietet

werden. Das Be sondere: es

gibt Bühnen die passen durch

Toreinfahrten von 2 m Höhe

und 0,80 m Breite. Sie können

über Zäune und Hecken hinweg

eingesetzt werden.

Die Arbeitsbereiche sind zum

Beispiel:

• Eiszapfenbeseitigung

• Dachrinnen reinigen

• Efeu schneiden

• Dach-, Anstrich- und

Montagearbeiten

verschiedenster Art

• Baumbeschnitt sowie

• Fassadenarbeiten.

Bei Bedarf ist ein Ortstermin

für die Firma ENDERLING kein

Problem und erfolgt ohne

Berechnung. Aufgrund der

günstigen Mietpreise sind die

Arbeitsbühnen ständig im

Einsatz und daher sollte man

vorbestellen. Die Einweisung

an den Arbeitsbühnen erfolgt

vor Übergabe an den Mieter.

Die Bedienung ist recht einfach

zu handhaben. Selbstverständlich

kann aber auch

Bedienungspersonal ge stellt

werden. Der Hauseigentümer

kann durch den Einsatz von

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Darüberhinaus betreiben sie

einen zuverlässigen, preiswerten

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Entsorgung von Schutt und

Abfällen aller Art, der auch mit

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oder über Hecken

mit einem Kran aufgestellt

werden kann. Polter abende

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18 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 19


Renovieren

den Rahmen vor. Details kann

der Hauseigentümer im Gespräch

mit einem zertifizierten Energieberater

klären. Dabei lohnt es sich

allemal, so Christian Bruch, über

das gesetzliche Minimum hinauszugehen.

So sind zum Beispiel die

Dämmsysteme des Bautenschutz-

Herstellers Caparol stabiler gegen

äußere Einflüsse gewappnet

als Standardprodukte. Dadurch

bleiben sie länger schön und

müssen nicht kostspielig gewartet

werden. Auf diese Weise sind die

minimal höheren Investitionskosten,

die bei einer Fassadendämmung

ohnehin nur einen

kleinen Teil der Gesamtkosten

ausmachen, schnell vergessen.

Doch auch die Optik kommt

nicht zu kurz: Egal ob klassischelegant,

natürlich-ländlich oder

modern-sachlich – mit den vielseitigen

Dekor- und Sockelputzen,

Farben, Fassadenprofilen

und Gestaltungsmaterialien lässt

sich nahezu jede Traumfassade

verwirklichen. Sie verleiht dem

Haus ein individuelles, ausdrucksstarkes

Erscheinungsbild. Um

vorab einen Eindruck von der

neuen Fassade zu geben, kann

sich der Modernisierer auf einem

Onlinekonfigurator das Haus

schon einmal virtuell gestalten

lassen. Dabei wird zunächst das

Fassadendämmsystem ausimpressum

Ausgabe Essen

8. Jahrgang

Herausgeber/Verleger:

Aktuell Verlag Vertriebs GmbH & Co. KG

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www.aktuell-verlag-avv.de

Geschäftsführung / Anzeigenleitung:

Ulrich Müller-Poetz (UMP)

Telefon 0201 4395538-11

u.mueller-poetz@aktuell-verlag-avv.de

Objektleitung Essen:

W. Koschorreck, Telefon 0178 1849009

Anzeigen:

C. Konrad, Tel. 0171 2464914

A. Wimmers, Tel. 0172 5115244

IPV Medien GmbH,

40764 Langenfeld, Telefon 02173 1095100

Redaktion: Jutta Junge (ju)

junge@hausundmarkt.de

Redaktion Essen: Uli Brüne (ulb)

Telefon 0173 8993381

Layout / Verwaltung: Marina Theiß (MT)

Telefon 0201 4395538-10

m.theiss@aktuell-verlag-avv.de

Producing: wycom, Essen

Gesamtkonzept: In Lizenz

Verlagsgesellschaft Haus & Markt mbH,

Hannover

Haus & Markt Lizenzen/Koordinator:

Stefan Schwichtenberg

Telefon 0511 8550-2486

schwichtenberg@hausundmarkt.de

Vertrieb: WAZ-Logistik NRW GmbH & Co. KG,

Centrumstr. 24, 45307 Essen

Erscheinungsweise: 6mal jährlich

Druckauflage: 40.000 Exemplare

Verbreitung: Essen und ausgewählte

Randgebiete der umliegenden Städte,

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Zweifamilienhäusern

Regionale Erscheinungsräume:

Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen,

Hannover, Karlsruhe, Leipzig/Halle/ Dessau/

Dresden, Magdeburg, Mittel- und Osthessen/

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Anzeigenpreisliste Essen

Nr. 5 ab 01.01.2013

Anzeigenpreisliste national

35. Jahrgang, gültig ab 01.01.2013

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit

Genehmigung des Verlages gestattet. Die

mit Na men oder Initialen gekennzeichneten

Artikel geben nicht un be dingt die Ansicht

der Redaktion wieder. Die Re dak tion

behält sich das Recht zur Kürzung oder

Änderung von Artikeln vor. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte wird keine Haftung

übernommen.

Druck: Druckhaus Humburg GmbH & Co. KG

Am Hilgeskamp 51-57, 28325 Bremen

mehr als das Mindestmaß zu tun?

Diese Frage stellen sich viele

Hauseigentümer.

Während Neubauten heute

bestimmten Energiestandards

entsprechen müssen, gelten

gesetzliche Auflagen für ältere

Häuser erst, wenn Dach, Fassade,

Fenster oder Heizung umfassend

erneuert werden. „Dabei

sollte der Eigentümer angesichts

der steigenden Energiepreise

nicht danach fragen, was

der Gesetzgeber vorschreibt,

sondern danach, was sein Gebäude

leisten kann“, empfiehlt

Christian Bruch, Geschäftsführer

des Gesamtverbands Dämmstoffindustrie

(GDI). Gerade wenn

eine Modernisierung ansteht, sei

es sinnvoll und kostensparend,

die Wärmedämmung im selben

Schritt mit anzupacken. „Einmal

saniert, bleibt der Wärmeschutz

oft bis zu 50 Jahre unverändert.

Hier sollte man also nicht am

falschen Ende sparen“, betont der

Experte.

Welcher Dämmstoff sich am

besten eignet, sollte ebenso wie

der exakte Sanierungsfahrplan

individuell festgelegt werden.

Faktoren wie der Aufbau der

Wände, die Dachkonstruktion

und Überstände geben oftmals

Eine Thermographie macht Wärmeverluste sichtbar: An den rot glühenden

Flächen verliert das Haus Wärme.

Die Thermographie zeigt im Vergleich, wie Fassadendämmung wirkt.

Eine energetische Sanierung lohnt sich für den eigenen Geldbeutel – und ist zugleich gut für die Umwelt.

gewählt. Anschließend zeigt das System

unterschiedliche Gestaltungsvarianten für

verschiedene Gebäudetypen. Wer selbst

kreativ werden will, kann aber auch mit dem

Fassadenkonfigurator seine individuelle Gestaltungsidee

umsetzen, abspeichern und

als Vorlage nutzen.

Weil es nicht immer wirtschaftlich vertretbar

ist, eine Komplettsanierung in Angriff

zu nehmen, werden seitens der KfW

auch Einzelmaßnahmen gefördert. Erfüllen

Ihre geplanten Maßnahmen (z. B.

Dämmung, Austausch der Fenster oder

Außentüren, Austausch der Heizung oder

Lüftungsanlage) die technischen Mindestanforderungen

und wurde Ihr Haus vor

dem 01.01.1995 gebaut, empfiehlt die KfW

das Programm „Energieeffizient Sanieren“.

Sie können wählen zwischen einem zinsgünstigen

Kredit (bis zu 50.000 Euro) oder

einem Zuschuss in Höhe von 7,5 % Ihrer

förderfähigen Kosten. Dafür hat der Bundestag

im März vergangenen Jahres Fördermittel

von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr bis

einschließlich 2014 freigegeben. Die kürzlich

beschlossene, weitere Aufstockung der

Fördermittel soll bis 2020 – zusätzlich zu den

bereits bestehenden Förderprogrammen –

noch einmal 300 Millionen Euro jährlich für

energetische Sanierungsmaßnahmen an

Wohngebäuden bereitstellen. (ju/DJD) •

Info: www.kfw.de

Einen Überblick über alle Programme von

Bund, Ländern, Gemeinden, Landkreisen

und Energieversorgern gibt der Fördermittel-Check

von Caparol unter daemmung.

caparol.de. Dort finden Sie auch den Onlinekonfigurator.

Weitere Informationen zur energetischen

Sanierung gibt es unter

www.gutgedaemmtgeldgespart.de.

Praktisch ist auch der Vorteilsrechner auf

dieser Website: Der aktuelle Energiebedarf

eines Hauses lässt sich damit einfach und

schnell bewerten.

BAUMIT:

Dämmung von gestern reicht

nicht aus

Sinnvoll ist, das alte Dämmsystem durch eine sogenannte Aufdoppelung zu

modernisieren. Ein Beispiel für eine solche Lösung ist die On-Top-Fassade von Baumit. Bei

diesem Bauansatz bleibt die Altdämmung erhalten und erfüllt als Teil eines neuen Systems

weiterhin ihre Aufgaben. Der Fachhandwerker befestigt mit Klebespachtel und Dübel die

neuen Dämmplatten aus Styropor oder Mineralwolle direkt auf der bisherigen Außenwand.

Nur im Sockelbereich wird die unzeitgemäße

Dämmung entfernt. Hier kommt eine Schiene zum

Einsatz, die zur Stabilität von Alt- und Neusystem

beiträgt. Abschließend werden Grundierung und

Endbeschichtung aufgebracht und die gesamte

Fassade ist optisch und energetisch auf dem neuesten

Stand.

Info: www.baumit.com

20 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 21

Foto: djd/Caparol

Foto: djd/Caparol

Foto: djd/Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI

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E-Mail: Info@baukulit.de

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Energie

Fotos: HEA

Innovative Haustechnik

Vom Auto kennen Sie bereits die diversen

Assistenzsysteme. Es wird dunkel, das Licht

schaltet sich ein, es regnet und der Scheibenwischer

geht an. In Ihrem Auto verbringen

Sie nicht annähernd so viel Zeit, wie in Ihren

eigenen vier Wänden. Also warum sollte es

solche Assistenzsysteme nicht auch für Ihre

Wohnung geben?

Es gibt sie und inzwischen auch zu Preisen,

die einen wirtschaftlich sinnvollen Einsatz

gewährleisten. Die Heizkosten beispielsweise

lassen sich oft, trotz Nachtabsenkung,

nochmals um 30% reduzieren, indem z. B.

beim Verlassen der Wohnung die Temperatur

abgesenkt wird. Das Ausschalten der Beleuchtung

und das Abschalten nicht benötigter

Stand-by-Verbraucher senkt zusätzlich

den Stromverbrauch. So individuell

Sie leben, so individuell muss sich auch

die Haussteuerung anpassen können. Das

geht allerdings nur mit einer kompetenten

Beratung und einer sorgfältigen Planung.

Hier gibt es inzwischen Fachbetriebe, die

sich darauf spezialisiert haben. Je nachdem,

welche Ziele der Kunde mit seiner

Haustechnik verfolgt, sind unterschiedliche

Komponenten und vor allem unterschiedliche

Programmierungen erforderlich.

Den Möglichkeiten sind hier kaum Grenzen

gesetzt. Automatische Beschattung (Rollladen

/ Markisen), diverse Beleuchtungs-

Szenarien, Vermeidung von Schimmelbildung,

Einhaltung von Luftgüte und Luftfeuchtigkeit,

Bodenbewässerung im Garten, Verschluss

der Haustür per Knopfdruck, alles das und

viel mehr kann eine moderne Haussteuerung

heute leisten.

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Hosentasche per Smartphone oder über das

Internet ist keine Zukunftsmusik mehr.

Manche Hersteller von Heizungen, Alarmanlagen

und Elektroinstallationen bieten

eigene Lösungen an. Doch erst die Vernetzung

aller Komponenten zu einem integrierten

System bringt den maximalen Nutzen,

weil sie die Investitionen reduziert und die

Steuerungsmöglichkeiten deutlich erhöht.

Die Bedienung ist einfach: Vorhandene

Schalter werden durch neue ersetzt, die dann

wie gewohnt per Tastendruck funktionieren.

Nur mit der Zusatzfunktion, dass sie auch per

Funk abgefragt und bedient werden können.

Diese Technik ist sicherlich noch neu, doch

wie bereits bei den Autos wird sie auch in

unseren Häusern in Zukunft weiter Einzug

halten.

Klare Vorgaben für die Elektroinstallation: Spätere Nachinstallationen

oder Änderungen sind aufwendig und bis zu fünfmal teurer.

Durch die Vielfalt der verfügbaren

Komponenten kann fast jede Elektroinstallation

und jede Nachtspeicher-, Gasoder

Ölheizung umgerüstet werden, und

das ohne neue Kabel. Die Komponenten

kommunizieren per Funk – sogar über die

Hauswände hinaus. Die Haussteuerung in der

Info: i-matic GmbH

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtschaftsing. M. Höfmann

Honnschaftenstr. 74 · 45239 Essen

Tel. 0201 857897140 · www.i-matic.de

Elektroinstallation

Mehr Energieeffizienz

Wer neu baut oder modernisiert, sollte die Elektroinstallation mit Voraussicht planen. Sie liegt

zwar unter Putz und ist damit im Alltag quasi unsichtbar, aber sie ist wesentlich länger „im

Einsatz“ als die meisten der heutigen Elektrogeräte, oft ganze 40 oder sogar 50 Jahre lang.

Auf etwa drei Prozent

der Gesamtinvestitionen belaufen

sich aktuell in einem neu gebauten

Einfamilienhaus durchschnittlich

die Aufwendungen

für die Elektroinstallation. Aber

es gibt gute Gründe für höhere

Investitionen und damit eine

bessere Ausstattung: Zum

einen verändert sich die Anzahl

der Elektrogeräte im Haushalt

Energieeffizienz im Handumdrehen.

22 Haus & Markt Juni 2013

rasant, gerade im Bereich der

Kommunikationstechnik wächst

der Ausstattungsgrad Jahr für

Jahr. Um hier eine sichere Infrastruktur

zu gewährleisten, ist die

Elektroinstallation entsprechend

quantitativ und qualitativ zukunftssicher

auszulegen.

Neue Möglichkeiten durch

Gebäudesystemtechnik

Zum anderen gibt es die Notwendigkeit

von mehr Energieeffizienz.

Gerade die Verknüpfung

der klassischen Elektroinstallation

mit Komponenten der Gebäudesystemtechnik

schafft dafür neue

Möglichkeiten und Perspektiven.

Denn solche Maßnahmen können

nur mit einer entsprechenden

Elektroinstallation realisiert

werden. Bereits mit geringem

Mehraufwand lassen sich mittels

Gebäudesystemtechnik Heizung,

Warmwasserbereitung, Lüftung,

Sonnenschutz und weitere

Funktionen vernetzen.

Aber auch im Bestand lässt

sich deutlich sparen. Hier zwei

von vielen weiteren Beispiele:

Elektrische Fußbodenheizungen

sind ein komfortables

Heizsystem, das in allen Räumen

für angenehm warme Böden

sorgt. Durch alte Regler wird die

Wärme jedoch schnell teurer

als nötig. „Wer seine Räume so

effizient wie möglich temperieren

möchte, sollte den Austausch

veralteter Regler in Erwägung

ziehen“, empfiehlt Michael

Muerköster von der Initiative

WÄRME+ in Berlin. „Durch neue

Funktionen und individuelle

Programmiermöglichkeiten

passen moderne Komfort-

Regler sich jedem Raum und

den individuellen Nutzungsanforderungen

der Bewohner

perfekt an. So hat man die

Effizienz seiner Fußbodentemperierung

jederzeit unter

Kontrolle.“ Bedarfsgerechte

Einstellungen sind die Basis für

eine möglichst energieeffiziente

Wärmeerzeugung. Neue

„intelligente“ Regler sorgen durch

Temperatur- und Zeitsteuerung

für die nötigen Optionen in der

Programmierung wie die Einspeicherung

von längeren Abwesenheitszeiten.

Außerdem

kann über die Einzelraumregelung

für jeden Raum die richtige

Temperatur separat ausgewählt

werden. Einige Hersteller haben

auch komfortable kabellose

Regelungssysteme im Programm,

die über eine zentrale Steuereinheit,

also ein Panel mit Touch

Screen, die angeschlossenen

Raumtemperatur-Sensoren und

Thermostaten im ganzen Haus

kontrollieren und steuern. „Auch

Seite 24

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Juni 2013 Haus & Markt 23


Energie

Fotos: HEA

Bleiben Sie einfach cool

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Gerät hingegen benötigt nur etwa 0,5 kWh.

Damit kann eine Jahresersparnis von etwa

50 Euro erreicht werden.

Wer sich kein neues Gerät leisten möchte,

kann trotzdem ganz einfach und viel sparen:

Die Lüftungsschlitze des Gerätes sollten

frei bleiben und die Gitter auf der Rückseite

des Schrankes sollten regelmäßig entstaubt

werden.

Die optimale Temperatur im Kühlschrank

beträgt 7°C und im Gefrierschrank -18°C.

Die Kühlschranktüren sollten immer richtig

schließen und nach Möglichkeit nicht für

lange Zeit offen stehen. Kleine Defekte, wie

schadhafte Türdichtungen sollten schnell

repariert werden, da sie zu erheblichen

Energieverlusten führen können.

Es sollten keine warmen Speisen in den

Kühlschrank gestellt werden, da die

Eisbildung so verstärkt wird. Bei Bildung

von Eisschichten an den Innenwänden des

Kühlschrankes sollte das Gerät abgetaut

werden.

Der Kühlschrank sollte immer die richtige

Größe haben. Pro Person rechnet man im

Schnitt mit 50-60 Liter. Ein leerer Kühlschrank

verbraucht mehr Energie als ein gefüllter.

Aber Überfüllung ist auch nicht gut – das

wirkt sich negativ auf die Luftzirkulation aus.

Foto: Miele

wenn der alte Regler noch nicht

defekt ist, lohnt sich der Austausch

also“, so der Experte. „In

kurzer Zeit hat man die Kosten

durch die Energieersparnis wieder

reingeholt, schont dabei die

Umwelt und genießt die Vorteile

eines umfassenden Bedien- und

Nutzungskomforts.“ Laut einer

Untersuchung der TU Dresden

liegt die Energieersparnis durch

einen Austausch „neu gegen alt“

bei durchgängigem Betrieb bei

rund 20 Prozent.

Einfache Handhabung erleichtert

sparsames Heizen

Alte Regler sind oft so

kompliziert, dass individuelle

Einstellungen zur Geduldsprobe

werden. Ganz anders viele der

neuen Regler: Ausgestattet mit

großen, übersichtlichen Displays,

Waschmaschine A+++: Mit der

Funktion EcoFeedback lässt sich der

Wasser- und Energieverbrauch am

Ende des Programmes genau ablesen.

zeichnen sie sich durch intuitive

und schnelle Bedienbarkeit aus.

Außerdem bietet die Programmauswahl

meist zusätzliche

Energiespar-Funktionen. So

können Räume ohne großen

Zeitaufwand schnell erwärmt

werden. Umgekehrt lässt sich

der Heizvorgang vorzeitig abbrechen,

falls man einen vorprogrammierten

Zeitraum doch

nicht ausschöpfen will. Noch

effizienter wird das Ergebnis, indem

man die Programme auf

Raumart und Bodenbelag hin ausrichtet.

Für den Reglertausch oder

auch die Neuinstallation sollten

Verbraucher unbedingt einen

ausgewiesenen Fachmann beauftragen.

Denn die korrekte

Fühlererkennung der Temperatur

ist eine Grundvoraussetzung

für eine energieeffiziente automatische

Regelung. Dies richtig

einzustellen, kann jedoch nur

durch den Einsatz von spezifischen

Mess-Werkzeugen

gewährleistet werden.

Eine weitere sinnvolle Investition

ist in jedem Fall die Anschaffung

von Haushaltsgeräten

mit dem besten Energielabel.

40 Prozent der durchschnittlichen

Stromrechnung gehen

laut HEA – Fachgemeinschaft für

effiziente Energieanwendung

e. V. in Berlin auf das Konto

von Haushaltsgroßgeräten wie

Waschmaschinen und Kühlgeräte.

Moderne Haushaltsgroßgeräte

auf dem neuesten Stand der

Technik verbrauchen aber nur

halb so viel Strom wie 15 Jahre

alte Modelle. Angesichts eines

hohen Bestandes von über 30

Millionen Altgeräten schlummert

hier ein enormes Einsparpotenzial.

Eine einfache Entscheidungshilfe

beim Kauf ist das schon

1996 EU-weit eingeführte

Energielabel: Es informiert über

den Energie- und Wasserverbrauch

sowie wichtige Gebrauchseigenschaften

und

macht Geräte untereinander

vergleichbar.

Was viele aber noch nicht

wissen: Die ursprünglich beste

Klasse „A“ ist mittlerweile nur

noch viertklassig und A+++ wird

für die sparsamsten Geräte vergeben.

Das Einsparpotenzial

ist groß: Die Einsparung von

A+++ gegenüber A beträgt bei

Waschmaschinen etwa 30 Prozent,

bei Kältegeräten sogar

60 Prozent. Da kann sich der

höhere Preis für ein besonders

effizientes Geräte schnell bezahlt

machen. Ein Beispiel:

Bei einem Tischkühlschrank

amortisiert sich der Mehrpreis

Der Reglertausch bei Fußbodentemperierung ermöglicht

Energieersparnis von rund 20 Prozent.

von rund 50 Euro für ein A+++

Gerät gegenüber einem A++

Gerät vergleichbarer Ausstattung

bereits in vier Jahren.

Deshalb empfiehlt Dr. Jan Witt,

Geschäftsführer der HEA: „Wer

beim Gerätekauf darauf achtet, so

viele ‚Plus‘ wie möglich nach dem

‚A‘ zu haben, schont langfristig

Haushaltskasse und Umwelt.“

(ju) •

Drei Frischezonen, Vitamin-Safe, ein

Extrafach mit flexibler Klimaregelung -

und Energieeffizienzklasse A+++

Foto: Panasonic

Er arbeitet rund um die Uhr. Mit seiner

24-Stunden-Schicht ist er ein echter

Dauerläufer. Er hält unsere Lebensmittel

frisch und versorgt uns an heißen

Sommertagen mit einem erfrischenden

und kühlen Getränk. Der Kühlschrank ist

für uns heutzutage unersetzbar, kann

bei falscher Handhabung aber auch

schnell zur Energieschleuder werden. Der

Stromverbrauch des Dauerläufers macht

im Schnitt zwischen 10 bis 20 Prozent vom

Gesamtverbrauch aus. Das muss aber nicht

sein. Damit Ihnen die nächste Stromrechnung

nicht die Schweißperlen auf die Stirn treibt,

beachten Sie die kleinen, aber effektiven

Spartipps der Stadtwerke Essen AG.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Schon der passende Standort des

Kühlschrankes kann sich positiv auf den

Energieverbrauch auswirken. Am besten

ist das Kühlgerät an kühlen Plätzen, mit

möglichst wenig Sonneneinstrahlung

aufgehoben. Der Stromverbrauch sinkt mit

niedriger Umgebungstemperatur. So kann

man sich schnell denken, dass der Platz neben

Herd und Spülmaschine für den Kühlschrank

eher ungeeignet ist. Ebenso ungünstig ist der

Einbau des Gerätes in den Küchenschrank.

Die benötigte Lüftung wird hier zu sehr

eingeschränkt.

Aus Alt macht Neu

Der Energieverbrauch bei älteren

Kühlschränken ist häufig so hoch, dass

sich die Investition in ein modernes und

energieeffizientes Gerät lohnt. Eine typische

Kühl- und Gefrierkombination aus dem

Jahre 1997 verbraucht im Schnitt 1,2 kWh

(Kilowattstunden) pro Tag. Ein modernes

Infobox:

Worauf ist beim Neukauf von

Haushaltsgeräten zu achten?

Werfen Sie beim Neukauf immer einen Blick

auf das Energielabel der Produkte. Es gibt

Auskunft über die Energieeffizienzklasse:

• Geräte der Klasse „A“:

geringer Energieverbrauch

• Geräte der Klasse „G“:

hoher Energieverbrauch.

• Für Kühl- und Gefrierschränke mit

besonders niedrigem Verbrauch gelten

die Energieeffizienzklassen

„A+“ und „A++“.

Weitere Informationen zum Thema

Energiesparen finden Sie auf der

Internetseite der Stadtwerke Essen AG:

www.stadtwerke-essen.de

24 Haus & Markt Juni 2013

Juni 2013 Haus & Markt 25


Energie

Anspruchsvolle Gebäudeintegration

von Solarthermie.

Foto: BSW-Solar

Ich mach' das je tzt!

Erdgas im Keller und Solar auf dem Dach.

In 3 Schritten zur

modernen Heizung!

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Solarthermie

Solarwärme

wird noch

attraktiver

Deutschland setzt weiter auf

Solarwärme. Allein im Jahr 2012

sind rund 145.000 Solarthermie-

Anlagen neu installiert worden.

Insgesamt werden nach

Angaben des Bundesindustrieverbands

Deutschland Haus-,

Energie- und Umwelttechnik

(BDH) und des Bundesverbandes

Solarwirtschaft (BSW-Solar)

aktuell in Deutschland rund 1,8

Millionen Solarwärme-Anlagen

betrieben. Damit hat sich ihr Bestand

innerhalb von sechs Jahren

annähernd verdoppelt (2006: 0,94

Mio.).

Für das laufende Jahr erwarten

beide Verbände eine

steigende Nachfrage, weil sich

der Umstieg auf Solarwärme bei

anhaltend hohen Heizkosten auszahlt.

Hinzu kommt, dass immer

mehr Heizungen nicht mehr auf

dem Stand der Technik sind. „Wir

beobachten einen wachsenden

Modernisierungsdruck angesichts

vieler veralteter Heizungen. Wer

2013 seine Heizung modernisiert,

sollte unbedingt die Installation

einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung

und Warmwasserbereitung

ernsthaft prüfen und

nach den attraktiven staatlichen

Zuschüssen und Finanzierungsmöglichkeiten

fragen“, empfiehlt

Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer

des BSW-Solar. Die Förderkonditionen

der vom Bundesamt

für Wirtschaft (BAFA) gewährten

Zuschüsse im Marktanreizprogramm

für Erneuerbare

Energien wurden erst im letzten

Jahr verbessert.

Die Installation einer Solarheizung

inklusive eines neuen

Heizkessels wird mit einem Zuschuss

in Höhe von mindestens

2000 Euro belohnt. Bei einer

besonders umweltfreundlichen

Kombination mit einer

Pelletsheizung gibt es attraktive

Zuschüsse. Darüber hinaus

winken seit März 2013 zusätzlich

zinsgünstige Kredite der KfW,

die mit den BAFA-Zuschüsse

kombiniert werden können

(Programm-Nr. 167).

Wichtig ist, zwischen der

Förderung für Solarstrom über das

Erneuerbare-Energien-Gesetz und

der Förderung für Solarwärme zu

unterscheiden. Die kontinuierlichen

Förderkürzungen für Solarstrom

haben nichts mit staatlichen

Zuschüssen für den Einbau

von Solarwärme-Anlagen zu tun.

Aus Sicht des BDH beginnt die

Energiewende im Heizungskeller.

„Solarthermische Anlagen können

in einem effizienten Heizsystem

einen Großteil der benötigten

Wärme sichern. Sie sind ideal zu

kombinieren mit hocheffizienten

Gas- und Ölbrennwertkesseln,

Wärmepumpen oder Holzzentralheizungskesseln“,

erklärt

Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer

des BDH. „Mit solaren

Hybrid-Heizungen erhält der Besitzer

Erneuerbare Energien mit

hoher Effizienz und dies auf dem

neuesten Stand der Technik.“

Beide Verbände betonen

allerdings, dass der Solarthermie-

Markt 2012 lediglich das Niveau

des Jahres 2010 erreicht habe

und damit deutlich unterhalb der

Rekordwerte des Boomjahrs 2008

liege. Vor allem ein kontinuierliches

und haushaltsunabhängiges

Förderinstrument fehle nach

wie vor, um den dringend notwendigen

forcierten Ausbau

der Solarwärme zu erreichen.

BDH und BSW-Solar fordern

alle Parteien daher auf, endlich

die notwendigen Rahmenbedingungen

für einen Durchbruch

der erneuerbaren Wärme

zu schaffen. Dies müsse unabhängig

vom Wahlausgang eines

der ersten Projekte der neuen

Bundesregierung sein.

Während der Anteil erneuerbarer

Energien im Strommarkt

inzwischen bei 25 Prozent liegt,

liegt ihr Anteil am Wärmemarkt in

Deutschland erst bei rund 11 Prozent.

(ju/BDH/BSW-Solar) •

Modernisieren mit ERDGAS + Solar spart bis zu 700 € im Jahr.*

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700 € Heizkosten jährlich. Berechnungsgrundlage: Jahresverbrauch von 30.000 kWh Gas à 0,06 €/kWh oder 3.000 Liter Heizöl

à 0,65 €/Liter für Heizung und Warmwasser. ** Teilnahmezeitraum: 01.07.2012 bis 30.06.2013. Veranstalter des Gewinnspiels ist

die Initiative ERDGAS pro Umwelt GbR. Die Teilnahme ist ausschließlich unter www.moderne-heizung.de nach Registrierung zur

Heizungsmodernisierungs-Aktion möglich. Unter den Teilnehmern entscheidet das Los. Die Gewinneinlösung ist beschränkt auf

das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Abbildung ist beispielhaft.

26 Haus & Markt Juni 2013


Extra

Fotos: tdx/BGL

Ein Genuss für die Sinne sind die verschiedenen Pflanzen, Sträucher

und Blumen, die rund um den Teich gepflanzt werden können.

Statt technischer Filteranlagen nutzt ein Schwimmteich die natürliche Reinigungskraft der Natur, um klares Wasser zu schaffen. Im klaren Wasser des

Badebereichs lässt sich wunderbar schwimmen, plantschen und entspannen - und zwar vollkommen ohne Chlor und Chemie.

Garten

Wasser im Garten

Um den Traum vom eigenen Wassergarten zu verwirklichen, bieten sich einem

unterschiedliche Möglichkeiten.

Der natürliche Schwimmteich wird

immer beliebter. Pflegeleicht und

Umweltfreundlich kann er harmonisch

in jeden Garten eingegliedert werden.

Den traditionellen

Brunnen, Goldfischteichen und

Poolanlagen wird der Rang abgelaufen:

die neue Lieblingsvariante

in deutschen Gärten ist

der natürliche Schwimmteich.

Pflegeleicht und umweltfreundlich

kann er, mit Pflanzen umrandet,

harmonisch in jeden Garten eingegliedert

werden.

Ein Schwimmteich ist eine

Kombination aus einem Teich und

einem Pool und sieht, wenn er

gut gemacht ist, wie ein kleiner

natürlicher Badeteich aus. Aber

ebenso wie andere künstliche

Wasserlandschaften oder Bachläufe

braucht ein Schwimmteich

ein pfiffiges Konzept und eine gute

Planung.

Statt technischer Filteranlagen

nutzt ein Schwimmteich die natürliche

Reinigungskraft der Natur,

um klares Wasser zu schaffen,

denn hier übernehmen die

Pflanzen diese Aufgabe. Es entsteht

ein natürlicher Ökokreislauf,

der nicht nur umweltschonend ist,

sondern auch den Pflegeaufwand

minimiert und so wiederum ein

Plus an Komfort bietet. Das Wasser

wird konstant durch die bepflanzte

Filterzone gepumpt, hier nehmen

die Gewächse alle Schwebstoffe

auf und verwerten sie – für ungetrübten

Badespaß rund um die

Uhr. Steht eine große Fläche zur

Verfügung, empfiehlt es sich die

Pflanzen direkt an das Wasser angrenzen

zu lassen, in kleineren

Gärten können die Gewächse aber

durchaus auch an anderer Stelle

gepflanzt werden. Ein Naturteich

ist somit äußert flexibel und bietet

je nach Gartentyp individuell gestaltbare

Lösungen.

Ein Schwimmteich stellt eine

erhebliche, auch bauliche Veränderung

des Gartenbildes dar

und sollte daher von Anfang an

gut geplant werden. Der Bau eines

einwandfrei funktionierenden und

langlebigen Schwimmteiches ist

Vertrauenssache und gehört in die

Hände von Profis. Zuallererst sollte

man über einige Fragen Klarheit

gewinnen: Wie groß soll der Teich

werden? Welche Funktionen soll

er erfüllen? Welche Form soll er

haben? Sind diese Fragen geklärt,

kann in einem weiteren Schritt,

am besten in Zusammenarbeit

mit einem Landschaftsarchitekten,

genau geplant und erörtert

werden, inwieweit die örtlichen

Gegebenheiten einen Schwimmteich

überhaupt zulassen. Ist die

Fläche groß genug? Passt der Teich

zum Stil des restlichen Gartens? In

welche Himmelsrichtung kann der

Teich ausgerichtet werden? Auch

Silja Finke, Landschaftsgärtnerin

des Bundesverbandes Garten- und

Landschaftsbau e.V. (BGL) rät zu

einer persönlichen Beratung durch

einen Profi: „Er hat die nötigen

Maschinen, die Fachkenntnis und

oftmals ist der Gartenbesitzer

ganz erstaunt, was so alles in

seinem kleinen Reich möglich ist.“

Um über viele Jahre hinweg

ungetrübte Freude am eigenen

Wassergarten zu haben, sollte

regelmäßig die Wasserqualität

geprüft werden. Wasser-

Tests werden von verschiedenen

Herstellern angeboten und geben

innerhalb kürzester Zeit Aufschluss

über den Säurewert, Karbonhärte,

Gesamthärte, Nitrat- und Nitrit-

Gehalt des Wassers.

Was in keinem Teich fehlen

darf, ist die Seerose. Der Star

unter den Teichpflanzen ist in

den Farben weiß, orange, gelb

und allen Farbnuancen von rosa

bis dunkelrot erhältlich. Mit ihren

prachtvollen, je nach Art und Sorte

im Zeitraum von Mai bis Oktober

erscheinenden Blüten und den

großen, auf der Wasseroberfläche

schwimmenden Blättern sind sie

ein besonderes Schmuckstück

für den Wassergarten. Seerosenblüten

sind nachts geschlossen

und öffnen sich morgens bei

gutem Wetter. Je nach Art benötigt

sie eine bestimmte Teichtiefe, um

ihre Schönheit optimal entfalten

zu können. (tdx/ju/BGL) •

Wellness für die Sinne

Andreas Lohmar Dipl.-Ing. Garten- und Landschaftsbau

Zeppelinstraße 197 · 45470 Mülheim/Ruhr

Telefon/Telefax 02 08 / 37 39 66 · Mobil: 0173 / 2 55 30 12

E-Mail: info@lohmar-gartenundmehr.de · www.lohmar-gartenundmehr. de

28 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 29


Extra

Foto: Hollywooschaukel-Paradies/HLC

Foto: Stern

Foto: Rausch

Bambus ist zwar „nur“ eine Grasart, in Sachen Haltbarkeit steht es robusten

Hölzern aber nicht nach.

Komfortabel und elegant wie ein Wohnzimmermöbel, dabei absolut

outdoortauglich.

Garten

Möbeltrends fürs

Die Hollywoodschaukel neu interpretiert – Auflagen,

lichtechte Sonnendächer und Getränkehalter inklusive.

Motto der diesjährigen Gartensaison.

Allerdings ohne auf den

Komfort und die Eleganz eines

gepflegten Interieurs zu verzichten.

Exklusives Design, hochwertige

Verarbeitung und nicht

zuletzt durch Erfindungsreichtum

bei der Verwendung innovativer,

licht- und witterungsbeständiger

Materialien sind gefragt. So

punktet beispielsweise das

Polsterprogramm „Happy“ mit

seinem wasserdurchlässigen und

schnelltrocknenden Schaumkern.

Seit den 1950er-Jahren

sind Hollywoodschaukeln aus

deutschen Gärten nicht mehr

wegzudenken. Durch verschiedene

Hollywood-Filme

bekannt geworden, standen und

stehen sie bis heute für einen

modernen und weltoffenen

Lebensstil. Heute wird das Thema

wieder neu interpretiert – unter

Berücksichtigung hochqualitativer

Materialien. Es hat schon etwas

Verlockendes an sich, in sanften

Schwingungen hin und her geschaukelt

zu werden und einfach

sanft vor sich hinzudösen ...

Mit Beach-Sitzmöbeln holen

Sie sich Urlaubsgefühle in den

eigenen Garten. Die lässigen

Kuben verwandeln jede Terrasse

in eine stylige Lounge. Und falls

ein stilvolles Abendessen geplant

ist, lässt sich Beach optisch

wunderbar mit der Dining-Gruppe

Avance kombinieren und wird im

Nu zum Outdoor-Wohnzimmer.

Die Optik der formschönen

Gruppe mit dem geradlinig

modernen Design wird durch das

30 mm Breitbandgeflecht geprägt.

Eine clevere Verbindung

wird durch die Connectoren geschaffen

– diese verbinden die

einzelnen Module sekundenschnell,

sicher und individuell. Abgerundet

wird das Beach-Angebot

mit einer Vielzahl an unifarbenen

Kissen, die auch in einer wetterbeständigen

Variante erhältlich

sind und selbst einem kleinen

Schauer standhalten.

Warum es nicht einmal

bunt treiben? Mit wetterfesten

Leuchtmöbeln aus Kunststoff,

von Tischen und Hockern bis zu

Pflanzgefäßen, lässt sich eine

ganz eigene und dabei sogar

stromsparende Variante der Beleuchtung

der Lounge verwirklichen.

Denn heute darf es auch

mal farbig sein – so wie es Ihnen

gefällt. (ju) •

„grüne“ Wohnzimmer

Foto: Kettler

Angenehme Temperaturen locken ins Freie, egal ob auf die Terrasse, den Balkon oder in den

Garten. Hauptsache, raus ins Freie. Doch das lässt sich nur so richtig genießen, wenn auch das

Drumherum stimmt. Allem voran: die Gartenmöbel.

Foto: tdx/Moree

Für bewundernde Blicke sorgen

stromsparende LED-Leuchtmöbel.

Pünktlich zum Frühjahr

locken die neuen Gartenmöbel-Kollektionen

mit schicken

Designs, neuartigen Materialien

und vor allem viel Komfort. Nach

wie gibt es die Klassiker aus Teak

und Kunststoff. Aber wir haben

für Sie auch neues entdeckt.

Der Trend geht unbestritten

hin zur Natürlichkeit, nicht zuletzt

auch bei den Gartenmöbelmaterialien.

Im Trend: Bambus.

Bambus - ein Gras, das härter als

Eiche ist. Dieser schnell nachwachsende,

hochwertige Rohstoff

wird in einem mehrstufigen

Verarbeitungsprozess aufbereitet,

danach der Länge nach gespalten

und die Streifen zu Platten verleimt.

Die Kombination aus dem

angewandten Produktionsverfahren,

den materialspezifischen

Eigenschaften und der Oberflächenbehandlung

erzielt eine

sehr hohe Dauerhaftigkeit, beste

Voraussetzung für Gartenmöbel,

die immer wieder in unseren

Breiten auch schlechtem Wetter

ausgesetzt sind. Zwar kommt es

unter dem Einfluss von Regen,

Temperaturschwankungen und

Licht zu kleinen Rissbildungen,

dies ist normal und beeinträchtigt

die Qualität und Lebensdauer

nicht, wenn regelmäßig gepflegt

wird.

Loungen und genießen unter

freiem Himmel – so lautet das

Hier ist der Modell-Name Programm: „Beach“-Feeling fürs Wohnzimmer im Freien

30 Haus & Markt Juni 2013

Juni 2013 Haus & Markt 31


Foto: Pavillione.de/txn-p

Pavillione:

Sonnenschirm der Zukunft

Draußen zu liegen und sich zu entspannen, ist heute ohne

einen geeigneten Sonnenschutz nicht zu empfehlen.

Allerdings ist der alte Sonnenschirm wegen seiner deutlichen

Schwächen nicht besonders beliebt. Die Zukunft gehört nach

Meinung von Gartenexperten neuartigen Sonnenschirm-

Modulen. Pavillione beispielsweise hat eine Weltneuheit

entwickelt, die dank hochwertiger Materialien sehr

witterungsbeständig ist und ganzjährig aufgebaut bleiben

kann. Stürme, Schneelasten oder UV-Strahlen können dem

Schirm nichts anhaben. Seine Dachsegmente aus unzerbrechlichem

Polycarbonat sind selbstreinigend und lassen

sich mit verschiedenen Farben und Aufdrucken individuell

gestalten. Die unverwüstlichen Halterungen aus rostfreiem

V2a-Edelstahl und eloxiertem Aluminium bieten sicheren Halt

für Jahrzehnte, ohne die charakteristische Leichtigkeit der

Konstruktion zu stören

Versenkbares

Mülltonnensystem

Eine saubere Sache

Foto: tdx/Garpa

Info: www.pavillione.de

Sie stinken im Sommer und sehen zudem noch hässlich aus:

Mülltonnen. Ein Problem, das jetzt auf elegante Weise beseitigt

werden kann – und zwar mit einem in der Erde versenkbaren

Mülltonnensystem.

Der Einbau ist völlig problemlos und ist in drei bis vier Stunden

abgeschlossen.

„Suterra“ ist die neuste Produktentwicklung der Wallraven GmbH

und Co. KG und hilft das Umfeld des eigenen Hauses zu

verschönern.

Die Idee ist einfach und originell. Durch die versenkten Tonnen

können Ungeziefer- und Geruchsbildung deutlich vermindert und

im Winter das Anfrieren von feuchtem Abfall verhindert werden.

Ein Transport der Mülltonnen durch den Hausflur, über Treppen

oder aus dem Keller wird hinfällig. Um „Suterra“ optimal einsetzten

zu können, muss eine 1,50 Meter tiefe Grube ausgehoben werden.

Dann wird die Wanne aus glasfaserverstärktem Kunststoff, in

der sich die komplette Anlage befindet, in die Grube eingelassen.

Hier haben bis zu vier Mülltonnen mit jeweils maximal 240 Liter

Füllvolumen Platz. „Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob es

neben der Haustür, im Vorgarten oder in der Garage platziert

werden soll. Grundsätzlich sind alle Standorte denkbar“, sagt

Thomas Esser, Geschäftsführer und Leiter der Konstruktion bei

Wallraven. Man benötige lediglich eine Grube und einen 230 Volt

Anschluss, ansonsten werde die „Suterra“-Anlage einsatzbereit

geliefert. „Alles das kann problemlos in drei bis vier Stunden

geschehen.“ Eine Abnahme durch den TÜV oder die Dekra ist

nicht erforderlich. Gesteuert wird „Suterra“ mit Hilfe einer

Funkfernbedienung.

Info: www.suterra.de oder Tel.:08000/97900-0

Garpa:

Gartenmöbel

Garpa präsentiert in seiner aktuellen Kollektion Gartenmöbel

und Accessoires aus hochwertigen Materialien, die

den besonderen Anforderungen im Freien jederzeit gewachsen

sind. Die strahlend weiße Cottage Gartenbank

aus Aluminium ist ein unverwechselbarer Blickfang und

setzt in jedem Garten Akzente. (tdx/homesolute.com)

Info: www.garpa.de

In der Stadt unterwegs …

32 Haus & Markt Juni 2013 Juni 2013 Haus & Markt 33


Extra

service

Entscheidungshilfe

Wenn der Entschluss gefasst wurde, dass die eine oder andere Veränderung und zeitgemäße

Modernisierung geplant werden soll, sind Informationen und Anschauungsmaterial von

entscheidender Bedeutung. Die Redaktion von Haus & Markt hat zu den Themen Bad und

Wintergärten einige Tipps mit entsprechenden Ausstellungen für Sie zusammengestellt.

nochmals um 30% reduzieren, indem z. B.

beim Verlassen der Wohnung die Temperatur

abgesenkt wird. Das Ausschalten der Beleuchtung

und das Abschalten nicht begesetzt.

Automatische Beschattung (Rollladen

/ Markisen), diverse Beleuchtungs-

Szenarien, Vermeidung von Schimmelbildung,

Einhaltung von Luftgüte und Luftfeuchtigkeit,

Bodenbewässerung im Garten, Verschluss

der Haustür per Knopfdruck, alles das und

viel mehr kann eine BETTEN moderne / MATRATZEN Haussteuerung

heute leisten.

Durch die Vielfalt der verfügbaren

Komponenten kann fast jede Elektroinstallation

und jede Nachtspeicher-, Gasoder

Ölheizung umgerüstet Schlafstudio Niewerth werden, und

Kupferdreher Str. 168

das ohne neue Kabel. 45257 Essen Die Komponenten

Tel. 0201 4864220

kommunizieren per

www.schlafstudio-niewerth.de

Funk – sogar über die

Hauswände hinaus. Die Haussteuerung in der

wie gewohnt per Tastendruck funktionieren.

Nur mit der Zusatzfunktion, dass sie auch per

Funk abgefragt und bedient werden können.

Bezugsquellen

Diese Technik ist sicherlich noch neu, doch

wie bereits bei den Autos wird sie auch in

unseren Häusern in Zukunft weiter Einzug

halten. HAUSTECHNIK / HAUSSTEUERUNG

Info: i-matic GmbH

Ansprechpartner: Wie kommt meine Adresse in das Bezugsquellenverzeichnis

Höfmann der Zeitschrift Haus &Markt und in

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtschaftsing. M.

Honnschaftenstr. 74 · 45239 Essen das Online-Bezugsquellenverzeichnis von

Tel. 0201 857897140 · www.i-matic.de

www.hausundmarkt.de?

i-matic GmbH

Ansprechpartner:

Michael Höfmann

Honnschaftenstr. 74

45239 Essen

Tel. 0201 857897140

www.i-matic.de

Bezugsquellen

Eintrag

Bitte erfragen Sie telefonisch vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten. Die Redaktion

wünscht viel Freude und Spaß bei der Informationsrecherche.

infokasten

Badausstellungen

Otto Bechem & Co. KG

Karolingerstr. 51

45141 Essen

Tel. 0201 83260

Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr

Sa. 9 - 14 Uhr

www.bechemco.de

BADIDEEN Collin KG

Liststr. 42

40470 Düsseldorf

Te. 0211 6187328

Mo. - Fr. 09:30 - 18 Uhr

Sa. 10 - 14 Uhr

www.collin-kg.de

BADIDEEN Collin KG

Helmut-Käutner-Str. 1

45127 Essen

Te. 0201 827390

Mo. - Do. 10 - 17 Uhr

Fr. 10 - 14 Uhr

Schautag So. 11 - 16 Uhr

www.collin-kg.de

Gottschall & Sohn KG

Lierenfelder Str. 35

40231 Düsseldorf

Tel. 0211 7355293

Mo. - F. 10 - 18 Uhr

Sa. 10 - 14 Uhr

Schau-Sonntag: Jeden So. 10 - 14 Uhr

http://ausstellungen.gc-gruppe.de/index.

php?id=112

Bad Oase Hasenkamp

Herner Str. 335 - 343

44807 Bochum

Tel. 0234 9041266

Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr

Sa. 9 - 14 Uhr

So. 11 - 16 Uhr

www.hasenkamp-bochum.de/kontaktbad-oase-bochum.html

Bäderstudio Kresse

Sanitär & Heizung

Kieferstr. 41

44225 Dortmund

Tel. 0231 424081

Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr

Sa. 10 - 13 Uhr

www.baederstudio-kresse.de

Mülheimer Handel Haustechnik

Zentrale Mülheim

Weseler Str. 41 - 45

45478 Mülheim an der Ruhr

Tel. 0208 5804153

Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr

Sa. 10 - 14 Uhr

www.mhhaustechnik.de

Raab Karcher Düsseldorf

Ronsdorfer Str. 96

40233 Düsseldorf

Tel. 0211 730310

Mo. - Fr. 7 - 17 Uhr

Sa. 8 - 12 Uhr

www.raabkarcher.de

Reuter - Reuter Badshop

Kühlenhof 2

41169 Mönchengladbach

Tel. 02161 3089210

Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr

Sa. 9 - 16 Uhr

www.reuter.de/ausstellungen.html

Richter + Frenzel Düsseldorf

Königsberger Str. 100, Geb. 25a

40231 Düsseldorf

Tel. 0211 738500

Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr

Sa. 10 - 14 Uhr

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Schautag: Jeden 1. So. im Monat 14 - 17 Uhr

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Gerresheimer Str. 191

40721 Hilden

Tel. 02103 48318

Mo. - Fr. 8 -18, Sa. 10 - 14 Uhr

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www.heloe-wintergaerten.de

Miniflat Deutschland

Kölner Str. 160 - 164 (an der B1)

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Tel. 0208 480083

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Walther Bauelemente GmbH

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Dipl. Ing. Andreas Lohmar

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