Quantitative Entwicklungen im Bereich Lehre und ... - WIFI Vorarlberg

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Quantitative Entwicklungen im Bereich Lehre und ... - WIFI Vorarlberg

Robert W.

Ich habe Karriere gemacht… mit der WIFI Fachakademie

Hier ist meine Geschichte. Die Echtheit dieser bestätigt euch sicher Thomas Giselbrecht (Bereichsleiter

EDV / IT WIFI Vorarlberg).

Mein Märchen müsste eigentlich mit den Worten “Es war einmal….” anfangen. In diesem Märchen

gab es auch einen Bösen und einen Guten. Damals wusste ich noch nicht, wie diese Geschichte

ausgehen würde, aber ich war mir bewusst, dass ich hier ein sehr hohes Risiko eingegangen bin,

nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie. Wie hat diese Geschichte angefangen, und vor

allem, wie ist Sie ausgegangen? Wenn es euch interessiert dann könnt ihr ja weiterlesen…

Ich war viele Jahre in der Schweiz und Liechtenstein als Grenzgänger tätig. Durch meinen Lehrabschluss

als Kfz-Mechaniker hatte ich ein breites Wissen und dadurch konnte ich auch in mehreren

Arbeitsbereichen eingesetzt werden. Durch diverse Kurse im In- und Ausland konnte ich mich in

einem beruflichen Umfeld etablieren, das mit dem ursprünglich erlernten Beruf nur mehr wenig zu

tun hatte. Bei einem meiner Arbeitgeber konnte ich eine verantwortungsvolle und sichere Position

einnehmen. Eigentlich war alles o.k., wenn da nicht 120 Kilometer täglicher Arbeitsweg angefallen

wäre.

Außerdem habe ich immer öfter mit dem Gedanken gespielt meine Arbeitsumgebung wieder nach

Österreich zu verlegen. Die Arbeit im elektrotechnischen Bereich erfüllte auch nicht meine

Wünsche und so entschloss ich mich berufsbegleitend in Liechtenstein eine zweijährige Ausbildung

im Bereich Informatik zu absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Ausbildung ging ich

nebenbei auf Jobsuche in meiner Heimat. Sehr schnell merkte ich, dass meine Ausbildung, die ich in

Liechtenstein gemacht hatte, in Vorarlberg niemand kannte. Und da ich im Bereich Informatik keine

Referenzen oder Erfahrungen vorzuweisen hatte, erwies sich die Jobsuche als sehr schwierig. Also,

was blieb mir anderes übrig als mich im elektrotechnischen Bereich umzusehen, wenn ich wieder

nach Vorarlberg wollte. In diesem Bereich fand ich sehr schnell einen Arbeitsplatz bei einem Vorarlberger

Traditionsunternehmen. Da diese Firma in den Medien auch immer wieder ihre Weiterbildungsstrategien

vorzeigte, unterschrieb ich einen Arbeitsvertrag. Ich habe daraufhin bei meiner alten

Firma gekündigt und musste noch eine dreimonatige Kündigungsfrist einhalten. Diese Entscheidung

habe ich mir im Vorfeld sehr lange überlegt, da ich eine Familie mit drei Kindern hatte und außerdem

ein neu gebautes Einfamilienhaus. Da hat man schon sehr viel Verantwortung zu tragen.

Während dieser Kündigungsfrist hörte ich von der WIFI Fachakademie für angewandte Informatik

und deren Jobmöglichkeiten. Das interessierte mich natürlich sehr, da ich meinen Berufswunsch

Informatiker eigentlich nie aus den Augen verloren habe.

Also ging ich zu einem Informationsabend im WIFI und war danach begeistert. Ich meldete mich bei

diesem Kurs mit gutem Gewissen an. Was hatte ich auch zu verlieren. Der Kurs war berufsbegleitend

06 Robert W. Seite 1/2 Erfolgsstory 2008


und die Kosten übernahm ich selber. Somit war auch nichts störend in meiner neuen täglichen

Arbeit. Ich besuchte die ersten Kursabende auch voller Eifer, bis ich einen folgenschweren Fehler

machte.

Da ich meine Weiterbildung meinem neuen Arbeitgeber nicht verheimlichen wollte, ging ich ca.

eine Woche vor meinen Arbeitsbeginn zu meinem zukünftigen Chef und teilte ihm mit, dass ich

diesen Kurs angefangen habe, dies aber keinerlei Auswirkungen auf meinen Arbeitseinsatz haben

würde. Die Reaktion, die ich von meinem neuen Chef dann erfahren habe, ist für mich heute immer

noch unbegreiflich. Aufgrund dieser neuen Situation müsse er mit dem Personalchef ein Gespräch

vereinbaren, bei dem ich bitte auch erscheinen soll. Ein paar Stunden später fand dieses Gespräch

auch mit dem Personalchef und mir statt und man hat mir kurzerhand ein Ultimatum gestellt.

Entweder ich bringe eine schriftliche Bestätigung vom WIFI, dass ich diesen Kurs beende, oder ich

kann unter diesen Voraussetzungen leider nicht anfangen. Auf meine Frage, warum dies so sei,

bekam ich die kurze Antwort, dass nach meiner Ausbildung der WIFI Fachakademie ein Jobwechsel

als sehr wahrscheinlich anzusehen sei. Und die Firma sei nicht bereit mich nach einer längeren und

teuren Einarbeitsphase wieder ziehen zu lassen. Ich könne mir das einen Tag lang überlegen und

dann meine Entscheidung bekannt geben. Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend bin ich

nach hause gefahren. Auf dem Weg dorthin habe ich natürlich an meine Verantwortung gegenüber

meiner Familie nachgedacht. Super Gefühl. Kein Job, drei Kinder und eine Frau und zudem noch

finanziellen Druck wegen meinem Haus. Nachdem ich mit meiner Frau diesbezüglich sehr, sehr

lange diskutiert habe, war sie es, die mich dazu anspornte mich nicht erpressen zu lassen und diese

WIFI Fachakademie weiter zu machen. Am nächsten Tag rief ich die Firma an und teilte ihnen

meine Entscheidung mit. Der Personalchef meinte, ob ich mir dieser Konsequenzen bewusst sei, und

ich antwortete mit einem Ja. Das war das Letzte, was ich von dieser Firma hörte.

Da ich nun so kurzfristig keinen Job mehr hatte, überbrückten wir diese schwierige Zeit mit dem so

genannten “Notgroschen”. Ich bin natürlich ehrgeiziger denn je in die WIFI Fachakademie gegangen

und habe nebenbei neue Kontakte durch die Fachakademie und meine Mitschüler aufgebaut. Und

so kam es, dass ca. drei Monate nach meinem unangenehmen Erlebnis einer meiner Mitschüler mir

einen Insider-Tipp gab: In seiner Firma wird ein Job nachbesetzt und ich soll mich unverzüglich bei

der Firma bewerben. Da habe ich natürlich meine große Chance gesehen und auch gleich am

nächsten Tag dort angerufen. Es ging nicht lange und ich hatte meinen ersten Vorstellungstermin.

Dort wurde mir der Arbeitsplatz und seine Anforderungen vorgestellt. Wie ich dann später erfahren

habe, war der Andrang auf diese offene Stelle sehr groß. Nach endlos erscheinenden zwei Wochen

wurde mir mitgeteilt, dass ich in die engere Auswahl gelangt bin und es in die zweite

Vorstellungsrunde geht. Diese habe ich auch überstanden und der Rest war nur noch Papierkram.

Bei der Vertragsunterzeichnung sagte mir mein Chef, dass einer der Gründe, warum ich diese Stelle

vor allen anderen bekommen habe, der Besuch der WIFI Fachakademie ist. Es sind einige

Leistungsträger in seiner Abteilung, die auch diesen Kurs besucht haben und er nur sehr gute

Erfahrungen über die Kursinhalte hat. Mittlerweile betreue ich gemeinsam mit meinen Kollegen die

Informatik-Infrastruktur meines Arbeitgebers mit ca. 1500 Mitarbeitern.

Jetzt, drei Jahre nach dieser abenteuerlichen Geschichte, kann ich über das nur noch schmunzeln

und bin stolz darauf mich damals nicht einschüchtern habe lassen und gemeinsam mit dem WIFI

den Weg gegangen zu sein. Ich habe meiner Meinung nach Karriere gemacht und da hat das WIFI

mit seinem bekannt guten Ruf bei den Firmen sicherlich auch seinen Anteil dazu beigetragen. Ich

kann abschließend nur jedem dazu raten, wenn jemand eine Ausbildung starten will, die sicherlich

mit Kosten und Zeit verbunden ist, dann nur durch ein gutes und seriöses Weiterbildungsinstitut wie

das WIFI.

06 Robert W. Seite 2/2 Erfolgsstory 2008

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