mittendrin Die Pflege verändert sich - EvB Klinikum

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mittendrin Die Pflege verändert sich - EvB Klinikum

mittendrin

Das Mitarbeitermagazin des Klinikums Ernst von Bergmann

und der Tochtergesellschaften November 2010 I Ausgabe 03/10

Die Pflege verändert sich

Neue Strukturen mit dem Masterplan Pflege 2015


2 Vorwort

Neue Strukturen

Gelb, grün, blau, weiß. Wir haben uns

die Farbenlehre der Pflegedirektion

für Sie erklären lassen. Grundlage der

Farben ist der Masterplan 2015. Mehr

dazu finden Sie auf Seite 4.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

ich freue mich sehr für alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Servicegesellschaft,

dass es uns zusammen mit ver.di

gelungen ist, einen fairen und für alle Seiten

vertretbaren Haustarifvertrag abzuschließen.

In langen und heißen Verhandlungsrunden

sind über Themen wie

Entgelttabellen und Besitzstandswahrung

debattiert worden. Das Personalwesen

arbeitet nun an einer zügigen Umsetzung

des Haustarifvertrags. Meinen herzlichen

Dank an alle beteiligten Partner während

der gesamten Verhandlungsphase für ihre

außerordentliche Einsatzbereitschaft

und Energie.

Ist die eine Verhandlung erfolgreich beendet,

bahnen sich schon neue Partner den

Weg an den Verhandlungstisch. Die Tarifverhandlungen

für die Ärzte mit dem

Marburger Bund werden noch im letzten

Beruf und Pflege

Einen Angehörigen zu pflegen, ist

körperlich und seelisch anstrengend.

Kommt dann noch eine Berufstätigkeit

des Pflegenden hinzu, stoßen

viele schnell an ihre Grenzen. Wo Sie

als pflegender Mitarbeiter im Klinikum

Hilfe finden, steht auf Seite 10.

Quartal 2010 aufgenommen. Hier werden

wir als Klinikum Ernst von Bergmann mit

den kommunalen Krankenhäusern in

Nauen, Brandenburg an der Havel,

Eberswalde und Cottbus über einen gemeinsamen

Tarifvertrag verhandeln. Ich

bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam

diese Tarifverhandlungen ebenfalls

zu einem positiven Abschluss bringen

werden.

Mit einer weiteren, für unseren Gesundheitspark

außerordentlich wichtigen,

wenn nicht sogar der grundlegendsten

Verhandlung, beschäftigt sich in dieser

Ausgabe die Rubrik „Was ist eigentlich…“.

Hier wird in groben Zügen das

Thema der Budgetverhandlungen erläutert.

Dies ist für viele Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter verständlicherweise ein Buch

mit sieben Siegeln. Doch hängt hiervon

Stein auf Stein

Im Klinikum wird gebaut. Und

gebaut. Und umgebaut. Wir

haben uns für Sie umgeschaut

und die Kamera mitgenommen.

Impressionen finden Sie auf

Seite 7.

der Erfolg des Klinikums und wichtiger

noch, sogar die medizinische und pflegerische

Versorgungssituation der Bürgerinnen

und Bürger dieser Stadt ab. Neugierig

geworden? Dann lesen Sie auf

Seite 12 mehr über diesen strategisch

wichtigen und hoch spannenden Bereich

der Budgetverhandlungen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien

eine schöne Adventszeit.

Steffen Grebner

Geschäftsführer


Unser neuer Haupteingang

Es ist viel in Bewegung im Klinikum. Gerade erst wurde der

Haupteingang fertig gestellt, das Caffè Dallucci bewirtet seine

Gäste, und auch die neue Patientenaufnahme ist mit Leben

gefüllt. Sie haben sich den neuen Haupteingang noch

nicht angeschaut?

Ich schlage Ihnen folgenden Rundgang vor: Sie starten bei

den neuen Taxiständen vor Gebäude B und stellen dabei fest,

dass unzählige neue Fahrradstellplätze vorhanden sind. Der

Ahorn in der Mitte des Kreisels ist mit einer bequemen Sitzbank

eingefasst, die zum Verweilen einlädt. Die Bushaltestelle

wird nach Fertigstellung der Baumaßnahmen in der Charlottenstraße

durch die Stadt Potsdam von der vip angefahren

werden, Haltestelle „Klinikum Ernst von Bergmann“.

Die breite Freitreppe strahlt Frische aus, Holzsitzbänke für einen

kleinen Zwischenstopp und Geländer auch in der Mitte

der Treppe erleichtern den Patienten den „Aufstieg“, und der

Fahrstuhl ist für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen

gut zu benutzen. Die Schiebetüren mit Luftschleuse werden

im Winter für ein angenehmes Klima im Eingangsbereich sorgen.

Überhaupt: die Eingangshalle! Angenehmer Holzfußboden

im Caffè und Wartebereich, frische rote Farbe und ein

schöner, großer und praktischer Informationstresen. Hätten

Sie eine solche Verwandlung erwartet?

Familienfreundlicher Gesundheitspark: das ist keine Vision,

sondern in weiten Teilen schon Realität im Ernst von Bergmann.

Falls Sie jetzt überlegen, was alles unter Familienfreundlichkeit

fällt, schauen Sie doch mal wieder ins Intranet.

Dort finden Sie eine Übersicht über schon vorhandene Angebote.

Eine Projektgruppe arbeitet laufend an neuen Angeboten,

prüft Ideen der Mitarbeiter und bringt Maßnahmen zur

Umsetzung. Reichen Sie Ihre Ideen einfach beim Ideenmanagement

ein!

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß bei dieser neuen Ausgabe

der mittendrin,

Ihre Theresa Decker

In Bewegung

Die Pflege verändert sich

Neue Strukturen mit dem Masterplan Pflege 2015

Geplante Patientenentlassung –

4

Reorganisation durch das QM 6

Hier wird gebaut 7

Photovoltaikanlage auf dem Dach Gebäudes Z 7

Medizin & Pflege

Zentrum für Chirurgie, Teil II 8

Sommerfest der Psychiatrie und Umzugspläne 9

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege von Angehörigen 10

Jubiläum der Augenklinik 10

Das Kongressmanagement 10

Der Kinderärztekongress 11

Familienfreundlicher Gesundheitspark in Potsdam 11

Was ist eigentlich ...

… die Budgetverhandlung? 12

Kurz notiert

Fragen und Antworten –

Mitarbeiterbefragung und

Patientenbefragung Poliklinik 13

Hebbelstraße 1a gibt's nicht mehr 13

Unser Umwelttipp:

Lüften und Heizen – wie ist es richtig? 13

Termine 13

Persönlich

Inhalt

Eine Floßfahrt, die ist lustig...

Das Team der ACH berichtet 14

Preis für Iris Badrow 14

Jubilare 14

Rettungsdrachen flogen auf den 10. Platz 15

Im Unruhestand: Rosi Fromm 15

3


4 In Bewegung

Die Pflege verändert sich

Neue Strukturen mit dem Masterplan Pflege 2015

Gerade der Bereich der Pflege hat

in der letzten Zeit viele Veränderungen

erlebt und diese auch mit großem

Engagement getragen. So wurden

nicht nur die bisherigen Abteilungsschwestern

und -pfleger abgelöst und

durch pflegerische Zentrumsleitungen

ersetzt; auch neue Abteilungen wurden

aufgebaut. Vor allem die vielen

zeit- und arbeitsintensiven Umzüge

(und Umbauten) haben viel Kraft gekostet,

bringen nun aber eine fachliche

und räumliche Zusammenführung der

einem Zentrum zugehörigen Stationen.

Wandel der Berufsbilder

Bundesweite Veränderungen in den medizinischen

Berufsbildern strahlen zusätzlich

auf die Mitarbeiter im Klinikum ab

und stellen alle Beteiligten vor neue Herausforderungen.

Der in vielen Regionen schon stark spürbare

Fachkräftemangel bei Ärzten als

auch bei Pflegenden hinterlässt in allen

Institutionen seine Spuren. Pflegeheime

schließen durch einen Mangel an Pflegepersonal,

andernorts stehen kleinere

Krankenhäuser vor der Entscheidung,

einzelne Abteilungen auf Grund von Ärztemangel

zu schließen. In den kommenden

Jahren wird diese Entwicklung wahrscheinlich

auch in Potsdam mehr zu

spüren sein. Noch ist der Ballungsraum

Berlin mit seiner starken Anziehungskraft

für Fachkräfte unser „Segen“.

Hinzu kommt, dass die einzelnen Berufsgruppen

sich wieder auf ihre eigentlichen

Kernaufgaben konzentrieren wollen: wozu

sie ausgebildet worden sind.

Beide Entwicklungen parallel betrachtet

führen dazu, die medizinischen Berufe

von artfremden Tätigkeiten zu entlasten

und neu zu gliedern. Das Motto: „Wer macht

was wann am sinnvollsten und am effektivsten“.

Das Deutsche Krankenhausinstitut

hat sich längere Zeit mit dieser Thematik

beschäftigt und zwei wegweisende

Arbeiten zur Neuordnung der Aufgaben

des pflegerischen und ärztlichen Bereiches

veröffentlicht (siehe Infokasten).

Umsetzung

Diese Neustrukturierung bedeutet jedoch

nicht nur, das examinierte Personal von

pflegefremden Tätigkeiten zu entlasten,

sondern ihm auch neue Arbeitsfelder zu

eröffnen. Die Unterstützung durch das

Krankenpflegehilfspersonal soll beibehalten

werden.

Konkret bedeutet dies: „Masterplan 2015“.

Die Pflegedirektion hat vor dem Hintergrund

der oben kurz angerissenen Entwicklungen

diesen Masterplan entwickelt.

Ziel desselben ist es, mittels klarer Strukturen

eine einheitliche Basis bezüglich

der Bezeichnungen, Zuständigkeiten und

der Datenlage für die Personalplanung

und das Personalcontrolling in der Pflege

zu schaffen.

Grob kann dabei gesagt werden, dass

administrative patientenbezogene Tätigkeiten

bei der Administrationsassistenz

(blaue Pflege), Hotelleistungen und Service

in der Pflege bei den Serviceassistenten

(gelber Service) und weitere Tätigkeiten

wie Bettenaufbereitung und

Transporte in der Logistik gebündelt werden.

Bei der medizinischen Pflege (weiße

Pflege) wird weiter in Gesundheits- und

Krankenpfleger und Pflegehelfern unterschieden.

Beide werden mehr manuelle

Tätigkeiten von den Ärzten übernehmen,

wie etwa das Blutabnehmen und die Infusionstherapie.

Die „Grünen Damen“ runden den sozialen

Umgang mit unseren Patienten ab,

lotsen durch den Gesundheitspark und

lenken unsere Patienten durch Aktivitäten

von ihren Erkrankungen ab. Sie kommen

besonders dort zum Einsatz, wo Angehörige

fehlen.

Langfristig ist geplant, eine Hochschule

für Pflegeberufe im Gesundheitspark zu

gründen, zur Weiterqualifizierung von

Weitere Informationen

• Neuordnung von Aufgaben des

Ärztlichen Dienstes,

Deutsches Krankenhausinstitut e.V.

Düsseldorf, im April 2008

• Neuordnung von Aufgaben des

Pflegedienstes unter Beachtung

weiterer Berufsgruppen,

Deutsches Krankenhausinstitut e.V.

Düsseldorf, im Mai 2010


Pflegekräften. Auch wird z.B. die Anästhesie-

und Intensivweiterbildung auf

Bachlor-Niveau angeboten werden, um

mehr Tätigkeiten in diese Gruppe von Mitarbeitern

integrieren zu können. Die Planungen

für diese Pflegehochschule laufen;

der Start ist für den Herbst 2011

eingeplant.

Farbenlehre und Zeitplan

Die „Farbenlehre“ (gemeint ist die farbliche

Benennung der einzelnen Funktionen)

wird sich in absehbarer Zeit auch in

der Dienstkleidung der Mitarbeitergruppen

wieder finden. Jeder Mitarbeiter wird

mit Oberteilen der entsprechenden Farbe

ausgestattet und ist so sowohl für unsere

Patienten als auch für uns als Mitarbeiter

sofort als Ansprechpartner erkennbar.

Auch eine Überarbeitung der Kleidung

der weißen Pflege ist geplant.

Mit der Umsetzung des Masterplans wurde

in Teilen schon begonnen und wird die

kommenden Jahre weiterverfolgt werden.

Die „Grünen Damen“ haben ihre ehrenamtliche

Tätigkeit bereits im September

2010 aufgenommen und werden angeleitet

durch die langjährige stellvertretende

Pflegedirektorin unseres Hauses, Frau

Rosemarie Fromm. Finanziert und unterstützt

wird dieses Projekt von der Weberbank

AG und dem Freundes- und Förderkreis

Klinikum Ernst von Bergmann e.V.

Im November 2010 soll im gesamten

Krankenhaus die Infusionstherapie einheitlich

von der Pflege übernommen werden.

Das Thema Blutentnahme und auch

das Legen von Flexülen wurde ebenfalls

im IMC- und Intensivbereich begonnen

und soll 2012 weiter im Krankenhaus ausgerollt

werden. Die neue Anästhesie- und

Intensivweiterbildung wird nach interner

Planung ab dem Herbst 2011 angeboten.

Team Pflegedirektion

Koordination

Grüne Damen

Rosi Fromm

PflegedienstleitungAdministrationsassistenten

Mario Vollert

Team

blaue Pflege

Zentrumsleitung

Herz-Thorax-

Gefäßzentrum

Brigitte Slabon

Stationsleitung/en

Sekretariat

Fr. Lehmann

Stationsleitung/en

Struktur der Pflegedirektion

Ein so weit reichender Wandel innerhalb

der Pflege hat notwendigerweise auch

eine Veränderung in der Leitungsstruktur

der Pflege zur Folge. Deswegen ist ein

weiterer Bestandteil des Masterplans

2015 die Umstrukturierung der Pflegedirektion

zwecks klarer Regelung der Verantwortlichkeiten

für die zukünftigen,

oben dargestellten Pflegebereiche im Klinikum

und den Bereich des gelben Services

in der Servicegesellschaft.

Danach vertreten die Mitglieder der Pflegedienstleitung

der weißen und der blauen

Pflege, namentlich Steffi Schmidt

(ehemals Schmugge) und Mario Vollert,

als Bestandteil des Teams der Pflegedirektion

den Pflegedirektor Herrn Dienst.

In der Servicegesellschaft wird der gelbe

Service von Sandra Fischer geleitet

Pflegedirektor

Sebastian Dienst

Zentrumsleitung

Kopf- und Hautzentrum

Zentrum für

Anaesthesie

Sabine

Hämmerling

Kategorie

Weiße Pflege

Blaue Pflege

Gelber Service

Grüne Pflege

Zentrumsleitung

Neurozentrum

Johanna

Martens

Stationsleitung/en

Funktionen

Gesundheits- und

Krankenpfleger (GKP)

Krankenpflegehelfer

(KPH)

Administrationsassistenten

Serviceassistenten

ehrenamtliche Grüne

Damen und Herren

Zentrumsleitung

Zentrum für

Chirurgie

Bettina Jacob

Stationsleitung/en

Pflegedienstleitung

GKH, KPH

Steffi Schmidt

Zentrumsleitung

Zentrum für

Frauen- und

Kinderheilkunde

Heidrun Krüger

Stationsleitung/en

Aufgabenbereiche (eine Auswahl)

Zentrumsleitung

Zentrum für

Hämatologie,

Onkologie und

Strahlenheilkunde

Martina Müller

Stationsleitung/en

In Bewegung

• eigenständige Versorgung am Patienten inkl.

Terminierung von Untersuchung und Konsilen

während des stationären Aufenthaltes

• Ausführung von Aufgaben nach ärztlicher

Anordnung

• Grundständige Tätigkeiten am Patienten nach

GKP-Anweisung

• Aufnahmeterminierung

• Entlassungsterminierung

• Vertragswesen

• Schnittstelle zu Transport- und Logistikprozessen

im Haus

• Wahlleistungsberatung

• Überleitungspflege

(inkl. Administrative Überleitungspflege)

• Patientenakten (Befundsortierung, Aktenschluss)

• Blutentnahme nach Standard

• Essensvor- und nachbereitung (inkl. Küche)

• Hotelservice

• einfache Handreichung der Pflege auf

Anweisung der Pflege

• Besuchsdienste

• Vorlesen

• Kleine Besorgungen

(siehe Seite 6). Mindest ebenso wichtig

ist die Entscheidung, die pflegerischen

Zentrumsleitungen in ihrer Rolle zu stärken.

Daher werden diese nun teilweise

aus dem Stationsbetrieb freigestellt. Des

Weiteren freuen wir uns sehr, mit Frau Jacob

seit August 2010 eine neue Leitung

für das Zentrum für Chirurgie im Team zu

wissen (siehe Seite 6).

Servicegesellschaft

Peter Koske

Gelber Service

(Hotelservice)

Sandra Fischer

Zentrumsleitung

Zentrum für

Innere Medizin

Jana

Humberdros

Stationsleitung/en

Zentrumsleitung

Zentrum für

Psychiatrie,

Psychotherapie

und

Psychosomatik

Antje Schulz

Stationsleitung/en

Fortsetzung Seite 6

Zentrumsleitung

Zentrum für

Diagnostik

Martin Küper

Stationsleitung/en

5


Fortsetzung von Seite 5

6 In Bewegung

Wir begrüßen im Team:

Bettina Jacob

…hat zum 9.08.2010 die pflegerische

Zentrumsleitung der Chirurgie übernommen.

Bettina Jacob ist examinierte Krankenschwester

und arbeitete

anschließend 10 Jahre lang

auf einer interdisziplinären

Intensivstation. In Potsdam

leitete sie mehrere Jahre

eine Sozialstation und absolvierte

in dieser Zeit eine Ausbildung

zur Pflegedienstleitung

für den ambulanten sowie den

Altenpflegebereich. Seit 2007 war sie im

St.-Josefs-Krankenhaus in Potsdam als

Stationsschwester tätig. Sie war Mitglied

der Pflegedirektion und dort überwiegend

für den Bereich der Pflegequalität zuständig.

Von April 2009 bis zu ihrem Ausscheiden

war sie stellvertretende Pflegedienstleiterin.

Bettina Jacob hat sich auf ihre Tätigkeit

im Klinikum sehr gefreut und ist bereit, zusammen

mit den Stationsschwestern die

vielfältigen Aufgaben anzugehen.

Sandra Fischer

…hat zum 6.09.2010 die Leitung Hotelservice

übernommen (Gelbe Pflege).

Sandra Fischer ist Industriekauffrau und

gleichzeitig staatlich geprüfte PR-Beraterin

nach DAPR.

Sie begann ihre Arbeit im Klinikum Ernst

von Bergmann im Jahr 2006 als Mitarbeiterin

in der Patientenaufnahme. Auf ihren

weiteren Stationen im Klinikum war sie als

pflegerische Hilfskraft auf

der ACH2, als Mitarbeiterin

in der Endoskopie und zuletzt

als Leiterin des Empfangs

tätig. Diese vielfältigen

Erfahrungen setzt sie nun ein,

um den Hotelservice aufzubauen.

Sandra Fischer absolviert derzeit eine nebenberufliche

Weiterbildung zum Fachwirt

im Sozial- und Gesundheitswesen.

Sabine Hämmerling

…hat zusätzlich zum ZKH zum 01.08.2010

die pflegerische Zentrumsleitung des

ZAIOP übernommen.

Mario Vollert

…hat zum 01.07.2010 die Leitung der

Administrationsassistenten (Blaue Pflege)

übernommen und ist seitdem Mitglied

der Pflegedirektion.

Steffi Schmidt

…ist seit 01.06.2010 Mitglied der Pflegedirektion,

zuständig für den Bereich Medizin.

dp & hg

Geplante Patientenentlassung

Reorganisation durch QM

Im Rahmen der Reorganisationen,

die sich aus den Projekten des Transformationsprogramms

und der Anforderungen

an das Qualitätsmanagement

ergeben, werden Strukturen und

Abläufe in unserem Klinikum analysiert,

die oft nur als Erfahrungsweitergabe

existierten. mittendrin stellt Ihnen

heute ein Projekt näher vor.

Die Patientenentlassung ist im Klinikum

mit einer Verfahrensanweisung aus dem

Sommer 2008 zwar einheitlich geregelt,

jedoch wird dies in der Praxis noch nicht

durchgängig gelebt. Auf dieser Grundlage

hat eine Projektgruppe, bestehend

aus Ärzten, Pflegekräften, Mitgliedern der

Pflegedirektion, des Sozialdienstes sowie

des Qualitätsmanagements, im März

2010 ihre Arbeit aufgenommen. Ziel: die

Entwicklung eines strukturierten und klar

geregelten Überleitungs- und Nachsorgemanagements

besonders für ältere

und chronisch kranke Patienten. Die erste

Pilotphase zur Erprobung startete bereits

am 1. August diesen Jahres; letztlich

soll das Programm klinikweit eingeführt

werden.

Das Projekt basiert auf einer Befragung

von Mitarbeitern einiger Kliniken über den

aktuellen Zustand, u.a. zur aktuellen Entlassungsplanung,

oder wie die Angehörigen

einbezogen werden. Das große Ziel

dieser Analysen ist die so genannte

Prozessoptimierung. Für den Einzelnen

bedeutet dies: klarere Strukturen, klare

Verantwortlichkeiten, Nachvollziehbarkeit,

schnelle Erlernbarkeit und vor allem – für

alle einsehbare und nachvollziehbare

Prozesse.

Die Analyse hat gezeigt, dass alle Befragten

eine Verbesserung des Entlassungsmanagements

wünschen.

Vor allem bei älteren, chronisch kranken

Patienten ist eine strukturierte Entlassungs-

und Überleitungsplanung notwendig,

damit die Qualität der Weiterbehandlung

in den nachsorgenden Einrichtungen

gewährleistet werden kann. Dies alles erfordert

eine Reihe bürokratischer Vorarbeit,

die noch während des stationären

Aufenthaltes des Patienten erfolgen muss.

Ärzte, Pflege und der Sozialdienst arbeiten

hier eng miteinander zusammen. Die

Pflege fungiert als Schaltstelle zwischen

den Ärzten und dem Sozialdienst, der die

Kontakte nach außen organisiert.

Das Pilotprojekt lief von August bis Ende

September 2010. Nun erfolgt eine Über-

arbeitung einzelner Punkte, bevor das

Projekt in weitere Kliniken implementiert

wird. Bis Ende 2010 soll die klinikumsweite

Einführung erfolgt sein. Ein wesentlicher

Meilenstein des Projekts ist die

Schaffung der Voraussetzungen für eine

frühzeitige elektronische Benachrichtigung

und Anforderung des Sozialdienstes

bei offensichtlichem Nachsorgebedarf.

Eine Entlassungscheckliste, die berufsgruppenübergreifend

von Ärzten und

Pflegenden genutzt und geführt wird, gibt

Klarheit darüber, ob alle wichtigen Aspekte

geklärt und eingeleitet sind. Sie soll

letztlich auch sicherstellen, dass alle erforderlichen

Unterlagen rechtzeitig fertig

gestellt sind und mitgegeben werden.

Die strukturierte Entlassung und Verlegung

der Patienten dient somit der Erhöhung

der Patientenzufriedenheit, trägt

durch klare Strukturen und Kommunikationswege

zur Verbesserung der Abläufe

bei und schafft auch Voraussetzungen für

ein effektives Aufnahmemanagement. td

Und so soll es letztlich

funktionieren:

• Schon zu Beginn des stationären

Aufenthalts wird der Status des Patienten

durch die Pflege ermittelt und

zukünftig elektronisch (Soarian) an

den Sozialdienst weitergegeben.

• Der Ärztliche Dienst plant die stationäre

Verweildauer und kommuniziert

diese.

• Dann erfolgt die Behandlung des Patienten.

Sich dabei ergebende Änderungen

werden u.a. an den Sozialdienst

automatisch weitergeleitet.

• Der Sozialdienst bereitet die Überleitung

in die nachsorgenden Einrichtungen

bzw. durch ambulante Pflegedienste

vor, Gespräche mit Patienten

und Angehörigen laufen (bei Bedarf).

Die behandelnden Ärzte legen den

Entlassungstermin fest („3-Tage-Regel“

– Festlegung des Datums mind.

3 Tage vorab), der Termin wird automatisch

vom System an den Sozialdienst

gemeldet.

• Am Entlassungsdatum ist die nun

folgende ambulante Behandlung und

Unterbringung geklärt.


Präventions- und Rehazentrum

Ärztehaus

Hier wird gebaut

Wir haben für Sie die Kamera

zur Hand genommen, und ein

paar unserer Baustellen dokumentiert.

Was wir gesehen

haben: es tut sich was, es

wächst und entsteht Neues!

Haupteingang

In Bewegung

Photovoltaikanlage

auf dem Dach

Gebäudes Z

Auf dem Dach des Gebäudes Z

(Schülerwohnheim und Appartments)

wurde in Zusammenarbeit mit der

Energie und Wasser Potsdam (EWP) eine

Photovoltaikanlage installiert und

ist seit Sommer 2010 in Betrieb.

Insgesamt 200 Module vom Typ „Power

Plus“ der Firma Conergy wurden auf einer

Fläche von 326 m 2 verbaut. Die Netzeinspeisung

pro Jahr beträgt 40.152 kWh.

Zum Vergleich: Damit könnten ca. 14 Zwei-

Personen-Haushalte ein Jahr lang mit

Strom versorgt werden. Diese Leistung

kommt dem Klinikum indirekt zu Gute, sie

wird nicht direkt in das Hausnetz eingespeist.

Der Nutzen: Die Energiegewinnung vermeidet

CO2-Emissionen von umgerechnet

13 Mittelklassewagen pro Jahr.

7


8 Medizin & Pflege

Zentrum für Chirurgie, Teil II

Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

Nachdem wir Ihnen in unserer letzten

Ausgabe die Klinik für Unfallchirurgie,

Wiederherstellungschirurgie und

Orthopädie vorgestellt haben, besuchten

wir nun die Klinik für Allgemeinund

Visceralchirurgie. Genauer: ihren

Chefarzt Prof. Dr. Hubertus Wenisch.

Das Spektrum der Klinik ist immens;

reicht es doch von der Chirurgie der

Schilddrüsen bis hin zu kolorektalen Operationen.

Welche Qualitäten muss ein

Chirurg dafür besitzen?

Prof. Dr. Wenisch: „Compassion“, das

zuerst. Ein Chirurg muss sich einfühlen

können in den Patienten. Selbstverständlich

muss er sein Handwerk können und

dies im Laufe seines Berufslebens immer

weiter entwickeln. Er muss Entscheidungen

treffen können und zu deren Ergebnissen

stehen. Die wissenschaftliche, naturwissenschaftliche

Grundlage setze ich

ebenfalls voraus. Und – hier schließt sich

der Bogen wieder – er muss fähig sein,

die Patienten zu begleiten.

>> Als Chirurg erhält man

eine direkte Rückkopplung

dessen, was man tut. > Ich glaube nicht daran, dass sich

die gesamte Chirurgie hin zu ausschließlich

laparoskopischen Operationen

entwickelt.


Genesungsbegleitung in der

Tagesklinik der Psychiatrie

Seit Mai 2009 unterstützen Elisabeth

Richter und Anja Henke das Team unserer

Psychiatrischen Tagesklinik und

die Patienten als Genesungsbegleiterinnen.

Sie bringen ihre Erfahrungen als Angehörige

eines psychisch Kranken bzw. aufgrund

eigener Erkrankung in die Arbeit

ein. Durch ihre persönlichen Erfahrungen

werden die Angebote für Patienten flexibler

und vielfältiger und halten konkrete,

praktische Informationen vor, die sich

stärker an deren Genesung als an krankheitsbedingten

Einbußen/Defiziten orientieren.

Die aktive Beteiligung von sogenannten

Psychiatrie-Erfahrenen und

Angehörigen verbessert nicht nur die

Qualität der Versorgung, sondern erhöht

auch die Patientenzufriedenheit.

Psychische Krisen kommen häufig unerwartet,

sie verunsichern die Betroffenen

und ihre Umgebung. Diese Krisen lassen

sich auch nicht einfach nur durch die richtigen

Medikamente und ein „richtiges“

Verhalten beeinflussen. Auch die Angehörigen

sind verzweifelt, hilflos und haben

den Wunsch, in die Behandlung einbezogen

zu werden. Immer wieder kommt

es vor, dass sich Patienten schlichtweg

nicht verstanden fühlen. Auch werden

Patienten wiederholt stationär aufgenom-

men, ohne dass ihnen dauerhaft geholfen

werden kann. Diesem „Drehtüreffekt“

möchten Chefarzt Dr. Kieser und sein

Team entgegensteuern und nutzen dafür

die Erkenntnisse, die in anderen Ländern,

so vor allem in Skandinavien und England,

gewonnen wurden. Das Erfahrungswissen

gehört dazu und stellt eine

wesentliche und erwünschte „Qualifikation“

in der Behandlung dar.

Elisabeth Richter und Anja Henke ergänzen

die Behandlung der Patienten bzw.

begleiten diese durch ihr spezifisches Erfahrungswissen.

Ihr besonderes Einfühlungsvermögen

und die gemeinsame

„Sprache“ aufgrund gleicher oder ähnlicher

Erfahrungen tragen dazu bei, dass

die Patienten sich eher öffnen. Die Einbeziehung

Psychiatrie-Erfahrener eröffnet

auch die Möglichkeit, die Ausbildung von

psychiatrischen Fachkräften zu verbessern

und die Angebote psychiatrischer

Dienste laufend an die Bedarfe der Nutzer

anzupassen.

Die Genesungsbegleitung ist vor 20 Jahren

in Hamburg ins Leben gerufen worden

und schafft seitdem ein Forum, in dem sich

Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige/Freunde

und Psychiatrie-Profis gleichberechtigt

treffen, um in einem gegenseitigen,

respektvollen Dialog von der Perspektive

Sommerfest und Umzugspläne

Wir danken den Mitarbeitern der

Klinik für Psychiatrie für dieses schöne

14. Sommerfest In der Aue. Ein paar

Impressionen hat Jens Kuchinke, Mitarbeiter

der Tagesklinik, für Sie festgehalten.

Ein Thema, was viele bewegt, ist der in

letzter Zeit öfter thematisierte eventuelle

Umzug der Psychiatrie. Dazu ein paar Informationen:

Es befinden sich vier klinikinterne Arbeitsgruppen

in der Brainstormingphase

und prüfen verschiedene, alternative

Szenarien. Bei diesen Prüfungen stehen

die Patienteninteressen an allererster

Stelle. Die Einbindung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter mit ihrem medizinischen

und pflegerischen Fachwissen ist

von Anfang an erfolgt.

Diese vier Projektgruppen erarbeiten

Szenarien zu folgenden Schwerpunkten:

Medizinische Versorgung | Pflege | Logistik

und Technik | Umwelt. Hier werden

bspw. die Versorgungs- und Qualitätsstandards

durchgesprochen, Wegezeiten

und Gerätekosten, die durch zwei Standorte

anfallen, analysiert und die Auswirkung

auf die Notaufnahme und die

konsiliarärztliche Versorgung (Neurologie,

Internisten) bewertet. Ein sinnvolles

Ergebnis, welches die optimale Versorgung

der Patientinnen und Patienten sicherstellt,

wird im Dezember dem Gremium

Aufsichtsrat vorgestellt. Vor Februar

2011 ist keine finale Entscheidung zu einem

eventuellen Umzug zu erwarten.

Sie – als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

– werden mit als erste über die finale

Entscheidung informiert werden.

Der hohe Versorgungsanspruch der Klinik

für Psychiatrie, Psychotherapie und

Psychosomatik gegenüber den Patientinnen

und Patienten, sei es in Bezug auf die

Sicherheit oder auch die Personalausstattung,

wird selbstverständlich auch im

Falle eines aktuell geprüften Umzugs

weiter fortgeführt.

v.l. Elisabeth Richter,

Britta Kleinrahm,

Michael Höfer, Anja Henke

Medizin & Pflege

des anderen zu lernen. Der Genesungsbegleiter

ist noch kein Ausbildungsberuf.

Die Zahl der psychiatrischen Dienste und

der Ausbildungseinrichtungen, die Psychiatrie-Erfahrene

beteiligen, wächst jedoch.

In der Bundesrepublik gibt es seit

einigen Jahren das Ausbildungscurriculum

EX-IN (Experienced-Involvement).

Das Wissen und die Erfahrungen, die Elisabeth

Richter und Anja Henke als Genesungsbegleiterinnen

in der Tagesklinik

sammeln, bringen Sie auch im trialogischen

Psychose-Seminar ein, das zweimal

monatlich in der Fachhochschule

Potsdam stattfindet. Genaue Informationen

dazu erhalten Sie von Frau Richter

oder Frau Henke, die in der Tagesklinik

unter App. 7671 erreichbar sind.

Das Team und die Patienten schätzen die

Arbeit der beiden Mitarbeiterinnen sehr.

hw

9


10 Medizin & Pflege

Vereinbarkeit von

Beruf und Pflege

von Angehörigen

In Deutschland sind etwa 2,1 Millionen

Menschen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes

(SGB XI) pflegebedürftig,

von ihnen werden ca. 1,45

Millionen zu Hause versorgt. Vor allem

Familienangehörige (zum überwiegenden

Teil sind es Frauen) übernehmen

diese häusliche Pflege, häufig neben

ihrer normalen Erwerbstätigkeit. Für

sie stellt sich die Frage, wie Erwerbsarbeit

und Pflegeaufgaben vereinbart

werden können.

Die Unterstützung von Pflegebedürftigen

lässt sich nicht nur auf rein pflegerische

Tätigkeiten begrenzen. Pflegebedürftige,

deren Pflege bereits durch professionelle

Kräfte von Pflegediensten/- einrichtungen

abgedeckt ist, brauchen darüber

hinaus natürlich auch weiterhin die Zuwendung

und Unterstützung ihrer Angehörigen.

Der Anteil der Mitarbeiter im Klinikum und

den Tochtergesellschaften, die neben der

Erwerbstätigkeit Angehörige pflegen oder

zusätzlich betreuen, ist nicht genau bekannt.

Deutlich wird aber der bestehende

Bedarf an Information rund um das Thema

Pflege, insbesondere zu Beginn einer

Pflegetätigkeit, durch die Anfragen von

Mitarbeitern bei unserem Sozialdienst.

Neben der persönlichen Beratung erhalten

sie entsprechendes Informationsmaterial

und notwendige Antragsformulare

aus einer Hand.

Da gerade das Zusammentragen von Informationen

neben dem Beruf oft sehr

zeitaufwändig ist, bietet das Intranet unter

der Rubrik „Familienfreundlicher Gesundheitspark“

den betroffenen Mitarbeitern

und allen Interessierten nun einen

Überblick zum Thema „Pflege“. Sie werden

eine Übersicht möglicher Ansprechpartner

finden, die sowohl Beratungsleistungen

anbieten als auch Unterstützung

in der tatsächlichen Pflegesituation. Ergänzt

wird die Übersicht durch weiterführende

Links zu kostenlosem Informationsmaterial.

Mit diesem Angebot soll den Mitarbeitern

des Klinikums und der Tochtergesellschaften

– bei Bedarf – eine erste inhaltliche

Auseinandersetzung mit der Thematik

Pflege von Angehörigen“ erleichtert

werden. js & ab

Kongressmanagement

Mag der Begriff Kongressmanagement

auf einige wie ein neuartiges Modewort

wirken, beschreibt er doch

eine Dienstleistung, die auch im Krankenhaus

zunehmend an Bedeutung

gewinnt.

Die Ärzte und Mitarbeiter des Klinikums

Ernst von Bergmann sind als Experten ein

Garant für eine erstklassige medizinische

Versorgung. Dies schlägt sich nieder in ihren

Fortbildungsveranstaltungen, in denen

sie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse

und Behandlungsmethoden vorstellen.

Sie ermöglichen ihren niedergelassenen

Kollegen oder auch Kollegen aus anderen

Krankenhäusern, auf dem aktuellsten Wissensstand

zu bleiben. Gleichzeitig profilieren

sie damit unser Klinikum als wichtige

medizinische Institution der Region.

Das Kongressmanagement unterstützt

dies durch eine gute Organisation und reibungslose

Durchführung der Veranstaltungen.

Frau Jenny Rauhut ist seit dem

1. April diesen Jahres mit dieser Aufgabe

betraut.

Aufgaben des Kongressmanagements

Die Kernleistung ihrer Arbeit besteht in

der Konzeption, Planung, Organisation

Augenklinik

feiert 50jähriges

Bestehen

Es gibt kaum einen Ort, der geeigneter

gewesen wäre, um das Jubiläum

der Klinik für Augenheilkunde zu begehen

– kommt es doch in einem Film-

Museum gerade auf die gute Sehkraft

an. Und wenn dann noch ein Film gezeigt

werden kann, in dem ein Chefarzt

mitspielt, um so besser.

Am 13. November lud Chefärztin PD Dr.

Anja Liekfeld ins Potsdamer Filmmuseum

ein, um die Augenheilkunde aus einer filmisch-persönlichen

Perspektive zu erleben,

vom Alltag zu entspannen und Erinnerungen

aufzufrischen. Wer sich aus

unterschiedlichsten Gründen mit der Augenklinik

verbunden fühlte, war herzlich

eingeladen. Auf dem Programm standen

und Durchführung von Klinikveranstaltungen.

Die Bandbreite reicht dabei von

kleinen Fortbildungsveranstaltungen für

spezielle Zielgruppen bis hin zu großen

mehrtägigen Symposien für ein breiteres

Fachpublikum. Auch Veranstaltungen für

die Öffentlichkeit und die Patienten gehören

mit zum Aufgabenbereich. Jenny

Rauhut setzt ihren Focus stets auf die

Unterstützung der Kliniken hinsichtlich

konzeptioneller und administrativer Tätigkeiten,

um das Ziel – die professionelle

Umsetzung sämtlicher Veranstaltungen –

gemeinsam zu erreichen.

Planungen für 2011

Das Klinikum Ernst von Bergmann soll als

„Institution des Expertenwissens und der

erstklassigen medizinischen Versorgung“

noch stärker präsentiert und etabliert werden.

Dafür ist ein Fortbildungskalender

2011 geplant, der halbjährig erscheint

und sämtliche Veranstaltungen der einzelnen

Kliniken in einer kalendarischen

Übersicht präsentieren soll.

Dies soll zur internen Orientierung und

Planung dienen und zum anderen ein hilfreiches

Mittel für die Kliniken sein, bereits

weit im Voraus Ihre Fortbildungen kommunizieren

zu können. jr

ein Vortrag von Dr. Liekfeld über die Entwicklung

der Hornhautverpflanzung und

der Kinofilm „Tanz auf der Kippe“.

Regisseur Jürgen Brauer hatte 1989 im

Klinikum (damals noch Bezirkskrankenhaus)

angefragt, ob man ihn bei Filmszenen,

die Behandlung und Augenoperationen

betrafen, beraten könnte. Es handelte

sich um die Verfilmung des Romans „Augenoperation“

des sorbischen Autors Jurij

Koch. Dr. Dirk-Peter Schulze, damals

Chefarzt der Augenklinik, fand nicht nur

die Zusammenarbeit mit dem Filmteam

hochinteressant und bot deshalb sogleich

die Räumlichkeiten im Krankenhaus als

Drehort an. Auch fanden beide Seiten es

am authentischsten, wenn das Krankenhauspersonal

sich selbst spielen würde:

Chefarzt Schulz und

sein damaliger Assistent

wurden somit zu

Schauspielern. Der

Film kam 1991 als

„Tanz auf der Kippe“

ins Kino.

Vielleicht können wir

uns beim nächsten

Jubiläum auf einen

Kinofilm mit Frau Dr.

Liekfeld freuen? Wir

werden sehen. td


Der Kinderärztekongress in Potsdam

Die 106. Jahrestagung der Deutschen

Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

vom 16.-19.09.2010 auf

dem Gelände des Filmparks Babelsberg

unter Leitung von Tagungspräsident

Prof.

Dr. Michael Radke fand reges fachliches

Interesse von gut 3000 Teilnehmern. In

gut ausgebuchten Workshops, zahlreichen

praxisrelevanten Symposien und

Plenarsitzungen wurde ein interdisziplinäres

wissenschaftliches Programm auf

die Beine gestellt, das die gesamte Themenpalette

der Kinder- und Jugendmedizin

umfasste.

Während des bunten Eröffnungsabends

in der gut besetzten Caligarihalle gab es

auch politische Signale für die Zukunft der

Versorgung und der Rolle unserer Kinder

und Jugendlichen in unserer Gesellschaft

durch Reden von Ministerpräsident Matthias

Platzeck und Bundesgesundheitsminister

Dr. Philipp Rösler. Es ist eine

Gemeinschaftsaufgabe von Kinder- und

Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Sozial-

pädiatrie und Kinderkrankenpflege, die

optimalen Bedingungen zu fördern, in denen

Kinder gesund aufwachsen und sich

entwickeln können.

Auch außerhalb der Fachwelt gab es einen

24 Stunden Informationsmarkt zur

Kindergesundheit inmitten der Stadt, an

dem sich zahlreiche Selbsthilfegruppen

und Initiativen beteiligten.

Der Autorin Andrea Grothe hat es selber

sehr viel Freude bereitet, im Rahmen der

32.Tagung der Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen

mit einem Vortrag

zum Programm beigetragen zu haben.

Der Vortrag war eine Situationsbeschreibung

eines Kindes mit Morbus Crohn,

eingebettet in den Vortragsrahmen: Chronisch

krank sein – gesund aufwachsen?!

Sicherlich lag es an den parallel stattfindenden

interessanten Sitzungen, dass

der Hörsaal nicht bis zum letzten Platz gefüllt

war.

Der Kongress wurde durch eine öffentliche

Gedenkveranstaltung am Samstag

erweitert. Die Teilnehmer und Gäste ha-

Familienfreundlicher Gesundheitspark

In den vergangenen Informationsveranstaltungen

der Geschäftsführung

und Klinikumsleitung wurde schon

zum Stand der Maßnahme „Familienfreundliches

Krankenhaus – Eröffnung

einer Betriebs-Kita“ berichtet. Unsere

Betriebs-Kita „Bergmännchen“ feierte

nun am 1. Oktober bereits ihr einjähriges

Bestehen.

Familienfreundliches Krankenhaus bedeutet

für die Geschäftsführer und die Klinikumsleitung

aber nicht nur das Angebot

einer Kinderbetreuung am Hauptstandort.

Hinter dieser Maßnahme verbergen

sich Teilmaßnahmen und Angebote, die

für die Mitarbeiter die tagtägliche Notwendigkeit

der Vereinbarkeit von Beruf und

Familien unterstützen sollen.

Unter dem Begriff „Familienfreundlicher

Gesundheitspark“ will die Geschäftsführung

weitere Angebote für die Mitarbeiter

des Gesundheitsparks vereinen. Hier

orientiert man sich an den empfohlenen

Maßnahmefeldern des Audits „beruf und

familie“. Das Audit „beruf und familie“ wurde

bereits 1995 von der gemeinnützigen

Hertiestiftung entwickelt und wird seit einigen

Jahren auch im Land Brandenburg

vom MASGF / MASF nachhaltig den

Unternehmen für eine familienfreundliche

Personalpolitik empfohlen. In den Maßnahmefeldern

Service für Familien und

Informations- und Kommunikationspolitik

können die Mitarbeiter des Gesundheitsparks

bereits unterschiedliche Angebote

nutzen.

Eine Übersicht zu den bereits vorhandenen

Angeboten finden Sie im Intranet

unter der Rubrik „Familienfreundlicher

Gesundheitspark“. Hier finden

Sie eine Seite mit Infos, Links und

Formularen für Mitarbeiter mit pflegebedürftigen

Angehörigen.

Vorschläge für weitere Einzelmaßnahmen

und Angebote

kommen aus dem

Medizin & Pflege

ben der Kinder gedacht, die Opfer der

Medizinverbrechen der NS-Zeit wurden,

die so genannte „Kinder-Euthanasie“ des

Dritten Reiches. In der Filmhochschule

fand während der gesamten Kongresstage

dazu eine zum Nachdenken anregende

Ausstellung statt.

Das 50-jährige Jubiläumskonzert des

Kinderärzteorchesters im voll besetzten

Nikolaisaal mit einer leidenschaftlich

spielenden Solistin brachte einen Erlös

von fast 15.000 Euro für die Frühgeborenen-Nachsorge

in unserem Klinikum ein.

ag

Wir danken der gesamten Kinderklinik

für ihr tolles Engagement!

Unter der Regie von Prof. Dr. Radke

fand ein deutschlandweit beachteter

Kongress statt, der zu

großer (Medien-)Resonanz geführt

hat. Mit seiner tollen Ausstrahlung

hat er unserem Klinikum zu einem

großen Imagegewinn verholfen!

Ideenmanagement, dem Qualitätsmanagement,

aus der Vereinbarung zu den Vertrauensfördernden

Maßnahmen, aus der

Projektarbeit und aus Gesprächsrunden

und werden von den Geschäftsführern

und der Klinikumsleitung aufgenommen.

Die Projektgruppe “Familienfreundlicher

Gesundheitspark“ unter der Leitung von

Frau Schimm prüft diese und bringt sie –

nach Entscheidung durch die Klinikumsleitung

– zur Umsetzung.

Wir freuen uns auch auf Ihre Ideen und

Vorschläge! js

11


12 Was ist eigentlich

v.l.: Thomas Pfeiffer,

Sven Kopisch,

Ina Brau, Peter Koske

Die Strategische

Unternehmensentwicklung

Thomas Pfeiffer ist zuständig für die Strategische

Unternehmensentwicklung des

Klinikums und seiner Tochterunternehmen.

Sein Bereich gehört direkt zum Büro

des Geschäftsführers.

Seine Tätigkeit umfasst das Marketing

ebenso wie externe Kooperationen (z.B.

mit der Biotech-Branche, mit Gastärzten,

aber auch mit anderen Krankenhäusern),

die generelle Strategieentwicklung sowie

sämtliche Krankenkassenverhandlungen

(inkl. Seniorenwohnheim).

Bis Mitte 2009 war Thomas Pfeiffer Leiter

des AOK-Krankenhausverhandlungsmanagements.

Er ist 42 Jahre alt, verheiratet

und hat 2 Kinder.

GLOSSAR

Budget

Summe der Fallwerte eines Krankenhauses

multipliziert mit dem LBFW.

somatisch

„das, was sich auf den Körper bezieht;

körperlich“; Verwendung meist, um körperliche

oder organische Krankheiten von

psychischen Krankheiten abzugrenzen.

somatisches Krankenhaus

z.B. Klinikum Ernst von Bergmann OHNE

Klinik für Psychiatrie.

DRG

Diagnosis Related Groups = Diagnosebezogene

Fallgruppen; Klassifikationssystem,

um Leistungen an Patienten anhand

von Haupt- und Nebendiagnosen

für den einzelnen Behandlungsfall und

die fallbezogen durchgeführten Behandlungen

in Fallgruppen zu unterteilen

LBFW

landesweiter Basisfallwert; existiert seit

2005; Der LBFW ist ein festgelegter Wert

auf der Grundlage der durchschnittlichen

Fallerlöse aller stationären Fälle in einem

Bundesland.

Was ist eigentlich …

… die Budgetverhandlung?

Knapp 90% des Umsatzes unseres

Klinikums entspringen den Einnahmen

aus der stationären Behandlung der Patienten.

Diese Leistungen werden fast

ausschließlich von den Krankenkassen

übernommen. Aber wer bestimmt eigentlich

die Höhe der Vergütung einer

KnieTEP oder die Entfernung bösartiger

Tumore mit Speiseröhrenersatz?

Dazu bedarf es jährlicher Budgetverhandlungen

mit den Krankenkassen. Diese

Verhandlungen werden im Klinikum

von der Strategischen Unternehmensentwicklung,

konkret von Herrn Thomas

Pfeiffer, geführt. Dabei wird er von verschiedenen

Bereichen unterstützt, so

dem Medizincontrolling, dem Finanz- und

Rechnungswesen sowie der Personalabteilung.

Wie funktioniert die

Krankenhausfinanzierung?

Die stationären Leistungen eines somatischen

Krankenhauses werden hauptsächlich

durch drei Säulen gedeckt:

1. DRG-Vergütung (93%)

2. bundeseinheitliche Zusatzentgelte (4%)

3. individuell zu vereinbarende

Entgelte (3%)

Die Säulen 2 und 3 lassen sich relativ einfach

erklären. Das sind entweder bundeseinheitlich

festgelegte Preise für Medikamente

und Medizinprodukte oder

krankenhausindividuell zu vereinbarende

Preise für bestimmte Leistungen. Bei

der ersten Säule, die den Bärenanteil

ausmacht, wird es komplizierter. Die

Wertigkeit von DRGs (also Fallpauschalen)

werden in einem bundesweiten Katalog

jährlich neu festgelegt. So hat zum

Beispiel die Operation einer KnieTEP

(Totalendoprothese) eine Wertigkeit von

2,458; die Entfernung eines bösartigen

Tumors mit Speiseröhrenersatz eine

Wertigkeit von 5,576. Diese Wertigkeit

bzw. dieser Fallwert wird multipliziert mit

einem landesweit einheitlichen Fallwert

(LBFW), in Brandenburg in 2010 mit

2.893 €. Dies bedeutet, dass das Klinikum

für die genannten Operationen

7.110,99 € bzw. 16.131,37 € erhält. Diese

Beträge decken sämtliche Kosten des

gesamten Krankenhausaufenthalts des

Patienten, dazu gehören u.a. Personalkosten,

(OP-) Material, Verpflegung, Wäscherei.

Besondere Medikamente o.a.

können auch über Säule 2 oder 3 finanziert

sein.

Was wird mit den Krankenkassen

verhandelt?

Mit den Krankenkassen wird hauptsächlich

das jährliche Budget verhandelt. Es

wird in der Vereinbarung anhand von Prognosen

und Hochrechnungen debattiert,

wie viele Leistungen pro Jahr insgesamt

erbracht werden können und sollen. Jede

nicht vereinbarte – aber erbrachte – Leistung

wird von der Krankenkasse nur zu

35% vergütet. Das kann schon mal einige

Millionen Euro ausmachen. Klingt ungerecht,

ist aber gesetzlich so geregelt.

Dass dies regelmäßig zu Konflikten mit

den Krankenkassen führt, ist wohl verständlich.

Ebenfalls wird mit den Krankenkassen

darum gerungen, welche Leistungen

unser Klinikum erbringen darf.

Die Vorbereitung der Verhandlungen erfordert

strategische Entscheidungen von

der Klinikumsleitung. Diese werden durch

den Verhandlungsführer, dem Medizincontrolling,

der Personalabteilung und

nicht zuletzt durch die Kliniken selbst vorbereitet.

Auch die Verhandlungen der

Preise von krankenhausindividuell zu

vereinbarenden Entgelten (bspw. die Tagessätze

der Tageskliniken) erweisen

sich oft als schwierig. Einerseits müssen

diese Leistungen vom Haus sehr genau

kalkuliert werden, andererseits sind aber

auch Preisvergleiche mit anderen Krankenhäusern

in den Kassenverhandlungen

zu diskutieren. Da geht es auch

schon mal wie auf einem Basar zu. Tatsächlich

geht es aber für das Klinikum

darum, sich zukunftssicher aufzustellen,

nicht nur finanziell, sondern auch marktbeständig.

Was bei all diesen Punkten nicht vergessen

werden darf: Es geht um unsere Patienten.

Und um unsere Möglichkeit, ihnen

die beste Gesundheitsversorgung zu

geben.

Was wird noch verhandelt?

Neben den angesprochenen Punkten

wird auch das Budget für die Schule für

Gesundheitsberufe sowie die praktische

Ausbildung, die Finanzierung der Einführung

der elektronischen Gesundheitskarte

(z.B. die Kosten der Lesegeräte) und –

hier noch gar nicht dargestellt – die

Psychiatrie mit ca. 10 Mio. € Budget pro

Jahr verhandelt. Aber das ist ein anderes

Kapitel! tp


Fragen

und Antworten

Mitarbeiterbefragung

Patientenbefragung Poliklinik

Rege Beteiligung

Die Mitarbeiterbefragung ist – wie in der

letzten mittendrin angekündigt – inzwischen

durchgeführt worden. Wir möchten

an dieser Stelle allen Mitarbeitern danken,

die an der Befragung teilgenommen

haben und somit dazu beitragen, die Entwicklung

des Gesundheitsparks voranzubringen.

Um ein Höchstmaß an Anonymität zu gewährleisten,

haben Sie Ihre Antworten direkt

an die Universität Potsdam geschickt,

die alle Antworten und Anregungen auswerten.

Die Ergebnisse werden uns voraussichtlich

im Frühjahr 2011 vorliegen. Wir werden

sie dazu nutzen, um interne Prozesse

weiter voranzubringen sowie gezielt

Handlungsfelder zu erkennen.

Patienten mit der Poliklinik

zufrieden

Die Patientenbefragung in der Poliklinik

wurde ebenfalls von der Universität Potsdam

durchgeführt; die Auswertung liegt

hier inzwischen vor. 573 Fragebögen

wurden ausgewertet, um u.a. die Patientenzufriedenheit

bei der ambulanten Be-

Hebbelstraße 1a

gibt's nicht mehr

Der Gesundheitspark fungiert seit

dem 16. Juli 2010 offiziell unter einer einheitlichen

Adresse: Charlottenstraße

72 in 14467 Potsdam. Der Fachbereich

Kataster und Vermessung der Landeshauptstadt

Potsdam hat dem Antrag

des Klinikums damit stattgegeben.

Die Hausnummern der jeweiligen Grundstücke

wurden eingezogen und das

Klinikum verpflichtet sich, nur noch die

Anschrift der Charlottenstraße 72 für

handlung zu erfassen, Unterschiede der

einzelnen medizinischen Bereiche aufzuzeigen

und Handlungsempfehlungen

daraus ableiten zu können.

Was uns sehr freut: 92% der Patienten

sind mit der Dienstleistungsqualität der

Poliklinik zufrieden bis sehr zufrieden. Die

detaillierte Auswertung wird durch die

Universität Potsdam, gemeinsam mit

dem QM-Team der Poliklinik mit den jeweiligen

Bereichen durchgeführt. Für Sie

einige Ergebnisse als Beispiel:

Die Praxis der Mund-Kiefer-Gesichts-

Chirurgie erreichte in fast allen abgefragten

Bereichen die besten Ergebnisse.

• Eine Anpassung der Öffnungszeiten –

so die Ergebnisse der Uni Potsdam –

besonders an die Bedürfnisse der jungen

und berufstätigen Generation sowie ein

flexibles Wartezeiten-Management würde

die Zufriedenheit der Patienten weiter

erhöhen.

• Zu den am häufigsten genannten Wünschen

der Befragten gehörte die Verbesserung

der Parkplatzsituation. Mit Inbetriebnahme

des angrenzenden Parkhauses

dürfte dieser Wunsch noch in

diesem Jahr in Erfüllung gehen. td

folgende Einrichtungen zu verwenden

(mit den folgenden ehemaligen Adressen:

Hebbelstraße 1 A Poliklinik

Gutenbergstr. 37 Pathologie

Gutenbergstr. 38 Gebäude Q

Gutenbergstr. 39 Präventions- und

Rehazentrum

(im Bau)

Gutenbergstr. 44 Schule für Gesundheitsberufe

Von dieser Regelung ausgenommen ist das

Gebäude Z. Die auswärtigen Standorte

wie z.B. das Seniorenwohnheim in der

Geschwister-Scholl-Straße, aber auch

das Labor Stettnisch behalten selbstverständlich

ihre Adressen bei.

UNSER UMWELTTIPP

Lüften und Heizen –

wie ist es richtig?

Das Thermostat der Heizung auf

Stufe 4 und dazu ein angekipptes

Fenster – so sollte Lüften

und Heizen nicht aussehen!

Haben Sie schon einmal Folgendes

überlegt: Im Thermostat befindet sich ein

Messfühler, der die aktuelle Temperatur am

Thermostat misst und die Heizungsleistung

entsprechend regelt. Gelangt kühle Luft

durch das gekippte Fenster an das Thermostat,

regelt dieses die Heizungsleistung

hoch – es wird wärmer im Raum. Aber Sie

wollten es doch kühler – oder warum haben

Sie das Fenster angekippt?

Wesentlich effektiver ist es, mehrere Mal

am Tag für einige Minuten das Fenster weit

zu öffnen und danach zu schließen. Dieses

Lüftungsregime wird als „Stoßlüftung“ bezeichnet.

Es sorgt für frische Luft im Raum

und spricht für den umweltbewussten Umgang

mit Wärmeenergie. eh

Weitere Infos auch unter www.portalu.de

TERMINE

1. Dezember

Neues zum Hodentumor, Klinik für Urologie

4. Dezember

Jahressymposium Prof. Dr. Wenisch

11. - 12. Dezember

Sinterklaas-Weihnachtsmarkt,

Holländer-Viertel

14. Dezember

Mitarbeiter-Info-Veranstaltung

Gesundheitspark Ernst von Bergmann

17. Dezember

Winter-Konzert, Klassik im Klinikum

19. Januar 2011

Ash-Nachlese,

Klinik für Hämatologie und Onkologie

1. April 2011

Eröffnung des Ärztehauses

Kurz notiert

13


25

14 Persönlich

40

Herzliche Glückwünsche

an unsere Jubilare!

25-jähriges Arbeitsjubiläum im

Juli / August / September 2010

Katrin Blank

Klinik für Gastroenterologie und Infektiologie

Regina Brandt

Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Haik Dahms

Druck- und Vervielfältigung

Astrid Dubiel

Zentrale OP-Abteilung

Ulrike Dudek

Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie

Holger Eisemann

Technik und Einkauf

Rüdiger Heidenreich

Hol- und Bringedienst

Detlef Höschler

Hausservice

Annette Humke

Klinik für Gastroenterologie und Infektiologie

Gabriele Just

Pflegedienstleitung

Karen Kirchner

Wahlleistungsstation

Antje Kossian

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Dr. med. Uwe Mahlke

Pathologie

Annette Meiner

Klinik für Gastroenterologie und Infektiologie

Sabine Menzel

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Ines Schibliski

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Marion Schreiber

Klinik für Gastroenterologie und Infektiologie

Anke Schubert

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik

Germaine Schulz

Klinik für Dermatologie, Venerologie und

Allergologie

Martina Suhrmann

Hol- und Bringedienst

Gina Walther

Klinik für Kardiologie, Angiologie und

Konservative Intensivmedizin

Margret Weidemann

Pflegedienstleitung

Silke Wildt

Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Volker Zastrow

Klinik für Neurologie

40-jähriges Arbeitsjubiläum im

September 2010

Ingo Eckel

Außenanlagen

Christiane Kralisch

Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Silvia Wischne

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Eine Floßfahrt, die ist lustig...

Das Team der ACH berichtet

Am 30. Juni 2010 trafen wir uns zu

einem Ausflug der besonderen Art.

Wir, das sind die Teams der Stationen

ACH1 und ACH2. Pünktlich um 19 Uhr

gingen alle SeefahrerInnen an Bord

des Partyfloßes vom Huckleberry Finn

Floßverleih hinter dem Hans Otto

Theater. Neben guter Laune hatten wir

vor allem super Wetter mitgebracht.

Und natürlich auch ein buntes, vielfältiges

Buffet, was alle gleich zum Naschen

verführte.

Und schon ging die Fahrt los! Nach einer

kurzen Begrüßung durch den Käpt´n und

seine Crew steuerten wir die Pfaueninsel

an. Das Ambiente, das Wetter, die Stimmung

– alles war perfekt und wir fühlten

uns sofort wie im Urlaub. Nach einer Stunde

Fahrt gab es einen (inszenierten) medizinischen

Zwischenfall: Dr. Kautz suchte

Personal für seine neue Klinik in Berlin.

Nach lachmuskelträchtiger Feststellung

der Eigenheiten eines Jeden wurde uns

bestätigt: IHR SEID DAS TEAM.

Als wir schließlich unsere Klinik in einer

Video-Vorstellung sahen, staunten wir

nicht schlecht, denn die Schwarzwaldklinik

und Dr. House (alias Dr. Kautz) ließen

grüßen und brachten unsere Lachmuskeln

zum beben. An dieser Stelle vielen

Dank an Martin Kautz alias Dr. Kautz (ein

Potsdamer Schauspieler) und den Kolleginnen,

die dies alles vorbereitet hatten.

Wir wünschten uns, der Abend würde nie

enden. Und so gingen einige Mitarbeiter

freiwillig über Bord, um ein Ablegen des

Floßes zu verhindern. Als es schließlich

doch zurück in Richtung Potsdam ging,

hielt uns die Musik weiter im Urlaubsgefühl,

ließ uns Dr. Kautz nochmals Tränen

lachen und bald erschien auch die Kulisse

des HOT. Wer am nächsten Tag nicht

zum Frühdienst musste, ließ den Abend

noch gemütlich ausklingen. An dieser

Stelle ein großes Dankeschön an allen

KollegInnen, die im Spätdienst arbeiteten:

ACH1 „unserem“ Personal, auf der

ACH2 den freundlichen Kolleginnen der

helfenden Station.

Die parodierten Eigenheiten eines Jeden

begleiten uns auch heute noch im Alltag

und bringen uns immer wieder neu zum

Lachen. Alles in Allem war es ein wiederholungsträchtiger

Abend und wir können

sagen: Uns're Floßfahrt, die war schön!

ik & sm

Unser Tip – man kann auch

Weihnachtsfeiern buchen:

www.flossstation-potsdam.de

Preis für Iris Badrow

Auf der 48. Jahrestagung der

Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin

(DGN) vom 22. und 23.

April 2010 wurden im Rahmen der

Schlussveranstaltung der Tagung

wieder zahlreiche Fach- und Förderpreise

verliehen.

Den Preis für den besten Vortrag der

MTRA-Tagung verlieh Ute Dopichaj,

Vorsitzende der AG-MTM, u.a. an:

Iris Badrow, Potsdam, für den Vortrag

„Zeitlicher Verlauf der 18F-FEC-Verteilung

in der Prostata – PET-Analyse

one list mode“.

Wir gratulieren Frau Badrow, auch im

Namen von Prof. Dr. Ingo Brink, sehr

herzlich.


Im Unruhestand

Am 29.06.2010 um 15.30 Uhr war es

dann doch so weit. Nach fast 36 Jahren

im Klinikum Ernst von Bergmann war

für Rosemarie Fromm Schluss und

doch ein Anfang. Frau Fromm wurde in

einer ihrer vielen Funktionen im Klinikum,

als stell. Pflegedirektorin, von allen

Weggefährten verabschiedet und

sofort auch gerne als ehrenamtliche

Leitung in der Grünen Pflege wieder in

die Arme genommen.

Rosemarie Fromm begann ihre Karriere

im Klinikum 1974 als OP-Schwester

im Chirurgischen Operationssaal. 1999

schloss sie die Weiterbildung zur Stationsleitung

ab und wurde im Jahr 2000 zur

Abteilungsschwester der Bereiche Zentrale

Operationsabteilung / Zentrales Behandlungszentrum

/ Zentrale Sterilgutversorgung

bestellt. Seit 2007 war sie

stellv. Pflegedirektorin und pflegerische

Leitung des Zentrums für Anaesthesie,

Intensivtherapie und OP-Management.

Im Jahr 2009 übernahm Rosemarie

Fromm zusätzlich noch die Verantwortung

als komm. Pflegedirektorin bis zum

Dienstantritt von Herrn Dienst im Dezember

2009.

Rettungsdrachen

flogen auf

den 10. Platz

Der deutsche Klinikcup im Drachenbootfahren

– ja, so etwas gibt

es! – fand Ende August in Brandenburg

an der Havel statt. Eine Mannschaft

unseres Klinikums war zum ersten

Mal mit dabei und startete sehr

erfolgreich als Rettungsdrachen.

29 Mitarbeiter des Pflegedienstes, des

ärztlichen Dienstes, der Apotheke, der

Dabei war es Rosemarie Fromm nie daran

gelegen, Karriere zu machen; sondern

sie zeichnete sich durch herausragendes

Engagement und viel Neugier in ihrem

Beruf aus. Als ausgezeichnete OP-

Schwester hat sie jahrelang mit Prof. Dr.

Röding am OP-Tisch gestanden und

„durfte“ die ersten OPs von Prof. Dr. Wenisch

instrumentieren. Sie war verantwortlich

für die Traumatologie unter CA

Struck, hier instrumentierte sie mit ihm die

ersten neuen OP-Methoden wie z. B. Hüftendoprothesen

bzw. Wirbelsäulen mit

CA Schulz. Unter der Regie von Schwester

Rosi ist die Reorganisation der Sterilgutversorgung

und die Zertifizierung

nach den hohen Anforderungen der DIN

EN ISO 9001:2000, 13485:2003 sowie

den Empfehlungen des Robert-Koch-

Institutes zur Aufbereitung von Medizinprodukten

durchgeführt worden. Des

Weiteren engagierte sie sich in der Ausbildung

des neuen Berufsbildes der operationstechnischen

Assistenten.

All diese Leistungen wurden in bewegenden

Reden seitens der Aufsichtsratchefin

Elona Müller, des ärztlichen Zentrumsleiters

Dr. Pappert und ihrer Nachfolgers

Herrn Dienst besprochen und gewürdigt.

Doch über allen Leistungen stand die

Person Rosemarie Fromm, die durch ihre

Pflegedienstleitung, sowie

der Verwaltung,

hier aus Technik & Einkauf

und von Finanz- &

Rechnungswesen, bildeten

2 Teams.

Nach zwei Rennen der Damen und drei

Rennen des Mixdrachenbootes stand

fest, dass die Drachen bei starkem Wind

und Regen unter die Top 10 gefahren waren.

Als Außenseiter gestartet, haben

sich die Rettungsdrachen gegen Mannschaften

mit zum Teil professioneller Ausstattung,

regelmäßigem Training und

Sponsoren im Hintergrund behaupten

können.

Mitarbeiterzeitung der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH

10. Ausgabe,

veröffentlicht im November 2010

Herausgeber

Steffen Grebner, Geschäftsführer

Klinikum Ernst von Bergmann

gemeinnützige GmbH

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Telefon: 0331/241-0

Telefax: 0331/241-4010

Chefredaktion & Projektleitung

Damaris Hunsmann (-4009)

Theresa Decker (-4005)

dhunsmann@klinikumevb.de

tdecker@klinikumevb.de

Redaktionsteam

Theresa Decker (td)

Sandra Fischer (sf)

Andrea Grothe (ag)

Elke Hinz (eh)

Damaris Hunsmann (dh)

Heidrun Winkler (hw)

Autoren

Anja Boost (ab)

Sebastian Dienst (sd)

Iris Klütz (ik)

Sabine Müller (sm)

Thomas Pfeiffer (tp)

Jenny Rauhut (jr)

Jutta Schimm (js)

Mario Vollert (mv)

Fotos

Klinikum Ernst von Bergmann

Gestaltung und Layout

stilblüte kommunikation, Berlin

Druck

Brandenburgische Universitätsdruckerei

und Verlagsgesellschaft

Potsdam mbH

Persönlich

integre und zutiefst menschliche Art und

Weise das Haus geprägt hat und für viele

von uns Leitbild und Person bleiben

wird. Besonders bewegend war da auch

der Abschied der pflegerischen Zentrumsleitungen,

die – angeführt von der ehemaligen

Schülerin Sabine Hämmerling – sich

bei „Rosie“ für all ihr Wirken und Da-sein

bedankten. Auch die offenen und ehrlichen

Worte von Rosemarie Fromm werden

vielen Teilnehmern im Gedächtnis

bleiben.

Sie wird weiter in unserem Haus ein und

aus gehen, nur nicht mehr im blauen

Polo-Hemd, sondern dann in grün. Vielen

Dank, „Rosie“! sd

Die Rettungsdrachen bedanken sich

beim Klinikum für die Übernahme der

Startgebühr und die Mannschafts-Shirts.

mv

Auflage

2.500 Stück

15

IMPRESSUM

Alle Rechte vorbehalten.

Die Redaktion behält sich

vor, eingereichte Texte

stilistisch zu überarbeiten

und zu kürzen.


Zurück in die 80er...

Ein verregnetes Mitarbeiterfest

...das war das Motto unseres diesjährigen

Mitarbeiterfestes. Seien wir ehrlich: das

Wetter war miserabel: Nieselregen und

dunkle Wolken trotzten der Sonne, die

noch am Vortag wunderbar geschienen

hatte. Wer sich trotzdem vor die Wohnungstür

getraut hat, wurde reichlich belohnt.

Ein leckeres Buffet, Erdbeer-Bowle und weitere

wärmende Getränke sorgten fürs leibliche

Wohl, die Kinder hüpften, spielten und

tanzten um die Wette. Bei den Mitarbeitern

erfreute sich derweil das 80er Jahre Quiz großer

Beliebtheit. Hätten Sie noch gewusst, wie

der Computer in der DDR hieß? Oder welche

politische Affäre 1987 die Bundesrepublik erschütterte?

Wen sämtliche Fragen und

Antworten interessieren, der findet diese im

Intranet. Von allen eingereichten Fragebögen

wurden 5 richtig beantwortet. Das traf sich

gut, denn angekündigt hatten wir die Prämierung

von 5 Teilnehmern.

Und das sind unsere Gewinner: Kathrin

Eiseler, Robert Grabs, Andrea Grothe, Sven

Heise und Lars Tiedemann.

Auch die Prämierung des besten 80er Jahre

Outfits wir angekündigt. Nicht mehr während

des Festes, sondern nachträglich gewählt

wurden Katrin Teichmann und Michaela

Hannemann. Ihre Kleiderwahl war phänomenal.

Danke!

Über allem schwebte der Sound der 80er.

Jedes Lied wurde erkannt, mitgewippt oder

leise mitgesummt. Der eine oder andere

schaute verträumt in die Gegend – woran die

Lieder wohl erinnerten? Und nicht nur der DJ

fragte sich, wie es Modern Talking auf den

2. Platz geschafft hatten.

Ein Dank an dieser Stelle an den Betriebsrat,

der diese zündende Idee „zurück in die 80er“

hatte und bei den Vorbereitungen mit Rat und

Tat zur Seite stand.

Wir freuen uns schon auf das nächste Fest.

Welche Zeitreise werden wir dann antreten?

Unsere Hitliste

1. Such a shame | Talk Talk

2. You’re my heart, you’re my soul |

Modern Talking

3. Relax | Frankie goes to Hollywood

4. Jeanny | Falco

5. Am Fenster | City

6. Jugendliebe | Ute Freudenberg

7. Take on Me | a-ha

8. Männer | Herbert Grönemeyer

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