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Energie aus Wildpflanzen - Alternativen zur Maismonokultur

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08.10.2013

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Thema: energie

Energie aus Wildpflanzen - Alternativen zur Maismonokultur

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"Der Dom zu Havelberg", Diavortrag

Zunächst galt der Anbau von Energiepflanzen vielen Landwirten als Rettung aus ihrer

wirtschaftlichen Misere. Doch der massenhafte Bedarf von Megawatt-Biogasanlagen führt

inzwischen vielerorts zu Maismonokulturen auf den Äckern. Dabei gibt es Alternativen, die die

Artenvielfalt schützen.

Beim Thema Biogas denkt fast jeder zunächst an großflächige Maisäcker. Aber es geht auch anders:

Bereits im Jahre 2008 fasste der Deutsche Bundestag den Beschluss, Alternativen zu Mais als einzig

wahrer Energiepflanze zu erforschen. Seitdem wird an mehrjährigen artenreichen Wildpflanzenmischungen

zur Biogasproduktion geforscht.

Im Sommer wurden die ersten Zwischenergebnisse vom Bundessortenamt auf der Prüfstelle Marquardt

vorgestellt.

Demnach können mittlerweile durch den Einsatz von alternativen Wildpflanzen wie durchwachsene Silphie,

Topinamur, bestimmten Roggen- aber auch Grasarten 50-60% des Methanhektarertrags von Silomais

erreicht werden - und das bei erheblicher Arbeitsersparnis. Gleichzeitig bieten die strukturreichen Bestände

zahlreichen Wildtieren Lebensraum, vom Feldhasen und Schmetterlingen bis hin zur Honigbiene.

Für besonders aussichtsreich hält dabei das Julius-Kühn-Institut (JKI) den Anbau von Sorghum, einer

Hirseart, die traditionell in heißen, trockenem Klima gedeiht. Nach den Untersuchungen des JKI erreichte

eine bestimmte Sorghum-Hybride 146,4 dt/ha. Damit erreichte nach Angaben des JKI der GTM-Ertrag

dieser unter einem Zweitkultur-Anbauregime kultivierten Fruchtart bereits den Bereich des mit Silomais

unter deutschen Anbaubedingungen im Jahr 2006 durchschnittlich erzielten Ertragsniveaus. Allerdings

arbeiten die Züchter noch daran, die Pflanze so zu weiter zu entwickeln, dass sch mit ihr auch unter

ungünstigen Witterungsbedingungen (kühl-feucht im Frühstadium) ähnliche gute Ausbeuten erzielen

lassen.

"Der Dom zu Havelberg", Diavortrag v. H.- P.

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Zwei Fliegen mit einer Klappe: Artenvielfalt schützen und rentabel Energiepflanzen anbauen

Zu Beginn von vielen Fachleuten noch belächelt, hat sich die Projektidee, mit mehrjährigen artenreichen

Wildpflanzenmischungen erfolgreich Biogas zu produzieren, deshalb inzwischen zu einer interessanten

Ergänzung zur Hauptkultur Mais entwickelt. „Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: einerseits kann

der Bauer rentabel Energiepflanzen für die Biogasanlage anbauen, andererseits Lebensräume für

zahlreiche Wildtiere auf dem Acker schaffen“, so Projektleiter Martin Degenbeck (LWG). Gut die Hälfte des

Methanertrages von Mais hört sich zunächst noch bescheiden an; aber bei in der Regel fünf Jahren

Standzeit holen die Wildpflanzen allein schon wirtschaftlich mehr und mehr auf, wie Antje Werner und Dr.

Birgit Vollrath (LWG) berechnet haben. Hinzu kommen ökologische Vorteile durch die ganzjährige

Bodenbedeckung, die für Erosionsschutz sowie für Nahrung und Deckung im Winter sorgt. Schließlich

bieten die Wildpflanzen Nektar und Pollen für Bienen und andere Insekten im trachtarmen Sommer; ein

weiterer Vorteil, den Imker zu schätzen wissen. Dem Landwirt „blüht“ damit ein beachtlicher Imagegewinn.

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Und: der EU-Ausschuss für Landwirtschaft beschloss unlängst, dass die alternativen Energiepflanzen auch

auf den - mindestens 5 % umfassenden - ökologischen Vorrangflächen, die die Agrarreform demnächst

vorschreibt, angebaut (und genutzt) werden dürfen - vorausgesetzt die Landwirte setzen keine Pestizide

und Düngemittel ein (was die zur Diskussion stehenden Blüh- und Wildpflanzen allerdins auch nicht

benötigen).

Die Träger des Forschungsvorhabens "Energie aus Wildpflanzen"

Das Bundessortenamt (BSA) ist zuständig für die Erteilung von Sortenschutz und Sortenzulassung und

unterstützt die vielfältigen Aktivitäten zur Förderung des Züchtungsfortschritts und der biologischen Vielfalt.

Versuche mit Wildpflanzen waren in der Vergangenheit kein Bestandteil der gesetzlichen Aufgaben.

Die langjährige Erfahrung aus der Sortenprüfung im Parzellenanbau kommt nun bei der Beteiligung am

Forschungsvorhaben „Energie aus Wildpflanzen“ zum Tragen: „Wir führen hier am Standort Marquardt

erstmals für die LWG neben der Einzelartenprüfung Parzellenversuche zur Mischungsentwicklung und zur

Bestandsgründung durch“, berichtet der Prüfstellenleiter Dirk Kruiskamp (BSA) bei der Feldbesichtigung.

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einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel“, führt Martin Degenbeck abschließend aus.

Das von der in Veitshöchheim bei Würzburg ansässigen Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und

Gartenbau (LWG) geleitete Forschungsvorhaben „Energie aus Wildpflanzen“ wird vom Bundesministerium

für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) auf Grund eines Beschlusses des

Deutschen Bundestages seit 2008 gefördert, Projektträger ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

e.V. (FNR). Projektpartner der LWG sind neben dem Bundessortenamt und der Landwirtschaftskammer

Niedersachsen die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising und das Technologie- und

Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing. Die faunistischen

Begleituntersuchungen koordiniert die Tierärztliche Hochschule Hannover.

2013-10-07; von pm / asb

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