Protokoll 2. Sitzung des Jugendforums Sulzemoos am 29. Januar 2009

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Protokoll 2. Sitzung des Jugendforums Sulzemoos am 29. Januar 2009

Protokoll

2. Sitzung des Jugendforums Sulzemoos am 29. Januar 2009

Anwesend: Peter Bernard, Ludwig Gasteiger, Elfriede Heinzinger, Florian Kuntz, Mathias

Niedermair, Kinga Ploch, Franziska Schlatterer, Maxi Strixner, Martina Trout,

Paul Schmid, Yvonne Trout

Entschuldigt: Gerhard Hainzinger, Anna Oberacher

Vorstellung der bisherigen Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Jugendzentrum“

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe stellen ihre Überlegungen mit Hilfe einer Power-

Point-Präsentation vor.

Projektplan – Konzept:

Was wir nicht wollen

• keine schäbige Bude (sauber, Toiletten)

• keine Beaufsichtigung durch Erwachsene (?)

• ohne ausreichende Raumgröße und Ausstattung ist es uninteressant

Organisation und pädagogisches Konzept:

Nach Diskussion der Frage zur Beaufsichtigung durch Erwachsene hat die JUZ-

Projektgruppe entschieden, es müsse für ältere Jugendliche die Möglichkeit geben,

das JUZ selbstverantwortlich zu betreiben. Außerdem sei es aber wichtig, dass

Fachpersonal feste Öffnungszeiten (z.B. Jugendcafe) für jüngere Jugendliche übernimmt.

Daraus ergeben sich zwei Säulen der Organisation:

Erste Säule

• fachlich begleitetes, selbst organisiertes Jugendzentrum

• selbst organisierte Verwaltung des Jugendzentrums von und für ältere Jugendliche

(Verein und Nutzungsvereinbarung mit Gemeinde?)

• nur pädagogische Begleitung bei z.B. Vereinsgründung, Versicherung, Versammlungen,

Einführung der Ehrenamtlichen: Aufklärung über Verkehrssicherungspflicht,

Jugendschutz, Aufsichtspflicht)

• evtl. Durchführung zusätzlicher Angebote

Demokratische Selbstorganisation und jugendliches Engagement:

• bei Versammlungen der jugendlichen Nutzer werden Thekendienste und Öffnungszeiten

festgelegt: Ehrenamt

• Jugendliche mit „Schlüsselmacht“ können (nach Absprache) zusätzlich auch

spontan öffnen

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• Übernahme der Öffnungszeiten verlangt Verantwortung der Ehrenamtlichen

• Programmgestaltung nach Interesse und Engagement der Jugendlichen

Zweite Säule

• betreute Öffnungszeiten (OKJA) für jüngere Besucher

• pädagogisch betreute Öffnungszeiten im offenen Betrieb erfordern

o abgetrennte/abtrennbare Räume

o Fachpersonal mit festem Stundenkontingent (z.B. Honorarkräfte)

Bauweise und Gestalt:

• Altbau

• Neubau

• mobiles Gebäude (Container)

Varianten:

• Altbau: evtl. „alte Schule“

• Neubau: noch keine konkreten Vorstellungen

• Container: könnten die Container des provisorischen Kinderhauses umgestellt

werden?

Räume und Ausstattung:

• Mindestens ein großer Raum für Veranstaltungen (oder kleine Räume mit flexiblen

Wänden)

• Mindestens zwei getrennte oder abtrennbare Räume

• Lagerraum

Mit den räumlichen Möglichkeiten bestimmt die Ausstattung über die Attraktivität des

Jugendzentrums, erwünscht sind

• Kicker, Tischtennis, Billard

• Discjockey-Pult und Soundanlage

• Couchen, Zeitschriften, Fernseher, Computer

• Bar/Theke und Kochnische

In der Diskussion wird als konkretere Möglichkeit ein Anbau am Feuerwehrhaus Sulzemoos

und die Errichtung eines neuen Holzbaues in der Nähe des Sportzentrums in

Sulzemoos diskutiert.

Der Anbau beim Feuerwehrhaus hätte das Problem, dass wohl künftig die Wohnbebauung

sehr nah heranrücken würde, sich dadurch potenziell Anwohner gestört fühlen

könnten und kaum Freiflächen vorhanden sind.

Ein neu errichteter Holzbau in der Nähe des Sportzentrums hätte den Vorteil, dass

dort keine Wohnbebauung vorhanden ist und Freiflächen zur Verfügung stünden und

außerdem eine gute Erreichbarkeit gewährleistet wäre.

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Das Jugendforum spricht sich dafür aus, die Variante „Holzbau beim Sportzentrum“

weiter zu verfolgen

Paul Schmid wird sich darum kümmern, ob für den Neubau in der Nähe des Sportzentrums

eine Fläche gepachtet werden kann und die Idee mit Bürgermeister Hainzinger

besprechen. Beim nächsten Jugendforum sollen dazu konkretere Ergebnisse

vorliegen.

Informationen zum Stand der Veranstaltungsplanungen

Ludwig Gasteiger stellt die Überlegungen der Arbeitsgruppe vor:

Die Jugendlichen der Arbeitsgruppe „Veranstaltungen“ haben sich entschieden, ein

Hallenfest zu organisieren. Dazu soll der Burschenverein Sulzemoos wieder aktiviert

werden. Wegen der Erlaubnis zur Nutzung einer „Halle“ werden Florian K. und Michael

S. bei den örtlchen Bauern fragen. Alternative Veranstaltungsorte und – möglichkeiten

wurden besprochen (z.B. Gartenfest).

Das Fest wird von den Jugendlichen selbst organisiert und durch geführt. Ludwig

Gasteiger moderiert die (nächste) Vorbereitungssitzung. Er steht den Jugendlichen

beratend zur Seite.

Ludwig Gasteiger hat die Ideen aus den Jugendversammlungen und andere Vorschläge

(z.B. von der Jugendreferentin) gesammelt und daraus ein Freizeitprogramm

entwickelt. Er stellt das Freizeitprogramm vor:

• Kinoprogramm für Kinder und Jugendliche (Anregung: auch Filmvorführungen

ab 16 Jahren)

• Badefahrt in die Erdinger Therme (Anregung: Für Kinder ab 10 Jahren)

• Breakdance-Training beim SV Sulzemoos

• Kletterkurs im high east

• Kletterpark und Seilgarten Jetzendorf

• Pfingstferien: Zeltlager Ainhofen (Anregung: Für 10 – 14-jährige)

Es wurden Anregungen für das Freizeitprogramm gesammelt, die in das Programm

eingearbeitet werden. Die Durchführung des Zeltlagers ist noch unsicher und hängt

davon ab, ob sich freiwillige BegleiterInnen finden.

Das „Sommer“-Ferienprogramm soll zusammen mit den Jugendreferenten der Verwaltungsgemeinschaft

und den Vereinen erstellt werden. Ludwig Gasteiger wird dazu

einladen.

Nächster Termin Jugendforum:

29. April um 19.00 Uhr

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Ergebnisse der Rückmeldebögen

Die Ziffer vor dem Begründungstext ist jeweils die vergebene Note.

Benotungen

1: Tolle Ideen und konkrete Vorstellungen

2: ./.

2: ./.

2: Da es gute Ideen gibt und dass man merkt, dass es mit dem Jugendzentrum vorangeht.

2: Es war wieder eine erfolgreiche Sitzung, wie auch das erste Zusammentreffen

schon

2: Es kommt was „ins Rollen“. Dank des Jugendforums bewegt sich auch etwas in

Sachen Jugendzentrum

2: Gutes Vorankommen mit Projekten. Ludwig gut, dass Treffen zwischendurch

stattfinden. Freue mich auf die nächste Sitzung.

2: Gute Vorschläge, alle Gemeindeteile dabei

2: Weil viele Infos und Anmerkungen zum Jugendraum gegeben wurden und auch

zum evtl. kommenden Hallenfest

Anmerkungen und Ideen zum Jugendforum:

• Es wäre wünschenswert, wenn möglichst auch die gewählten Stellvertreter der

Jugendlichen anwesend wären.

• Wenn neue Erkenntnisse über den Platz des Jugendzentrums da sind, sollten

diese vielleicht gleich mitgeteilt werden. So kann man beim nächsten Jugendforumstreffen

schon konkrete Vorschläge machen (Räume etc.)

• Mehr Hallenfeste und schnell ein Jugendzentrum

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