Geschäftsbericht 2005 - Delta Lloyd

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Geschäftsbericht 2005 - Delta Lloyd

Berlinische Lebensversicherung AG

Bericht über das Geschäftsjahr 2005


Delta Lloyd Deutschland im Überblick

Delta Lloyd

Deutschland AG

Versicherungen

Bank/Finanzdienstleistung

Beratung/Dienstleistung

Berlinische

Lebensversicherung AG

Delta Lloyd

Vermögensverwaltungs

GmbH

BVE Beratungsgesellschaft

für Versorgungseinrichtungen

mbH

Hamburger

Lebensversicherung AG

Gries & Heissel

Bankiers AG

Delta Lloyd

Immobilien GmbH

Delta Lloyd

Pensionskasse AG

Delta Lloyd

Investment Managers

GmbH

BLV

Grundstücksverwaltungs

GmbH

Delta Lloyd

Rückversicherung AG

Delta Lloyd

Finanzpartner GmbH

BLV

Grundstücks

GmbH & Co KG

BLV

Immobilien-Verwaltungs

GmbH

BLV

Hausverwaltungs

GmbH

Delta Lloyd

Consulting GmbH

SINGA

Assekuranzmakler

AG

Asset

Management Sofia

EOOD

Gries & Heissel

Treuhand GmbH

DLD Real Estate

Management S.a.r.l.


Bericht

über das Geschäftsjahr

2005

Inhaltsverzeichnis

Seite

Verwaltungsorgane 2

Lagebericht 3

Bericht des Vorstands 3

Chancen und Ausblick 18

Versicherungsarten 21

Bewegung und Struktur des Versicherungsbestandes im Geschäftsjahr 2005 24

Jahresabschluss

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2005 28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005 32

Anhang 34

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 34

Erläuterungen zur Jahresbilanz 37

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 43

Gewinnverwendungsvorschlag 46

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 47

Bericht des Aufsichtsrats 48

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 49

Geschäftsstellen der Gesellschaft 66

BERLINISCHE

LEBENSVERSICHERUNG

Aktiengesellschaft

65189 Wiesbaden

Gustav-Stresemann-Ring 7-9

Inhaltsverzeichnis 01


Verwaltungsorgane

Aufsichtsrat

N i c o l a a s W i l l e m H o e k, Vorsitzender,

Vorsitzender des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam

P a u l K e r s t M e d e n d o r p, stellvertretender Vorsitzender,

Mitglied des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam

J a c o A a r d o o m

Vorstandsvorsitzender Delta Lloyd Asset Management, Amsterdam

K a r i n B e c k *)

Mitarbeiterin der Berlinische Lebensversicherung AG

R e n a t e B e r g h ä u s e r *)

Mitarbeiterin der Berlinische Lebensversicherung AG

M a r t i n H a r d t *)

Mitarbeiter der Delta Lloyd Deutschland AG

P r o f. D r. E l m a r H e l t e n

Universitätsprofessor, München

R o b H i l l e b r a n d

Mitglied des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam

H e n k J a n s s e n, bis 27. 06. 2005

Finanzvorstand, Belgien

P e t e r K o k

Mitglied des Executive Board der Delta Lloyd N.V., Amsterdam

R o l f K o o i j m a n, seit 27. 06. 2005

Director Group Finance & Control Delta Lloyd Groep, Amsterdam

W o l f g a n g S c h ü t t i g *)

Mitarbeiter der Berlinische Lebensversicherung AG

P r o f. D r. F r e d W a g n e r

Universitätsprofessor, Leipzig

*) von den Arbeitnehmern gewählt

Vorstand

J o h a n n e s F r a n c i s c u s v a n d e V e e r

Vorsitzender

H a r t m u t H a g e m a n n

Ordentl. Vorstandsmitglied

A d r i a a n C o r n e l i s R i j k e n

Ordentl. Vorstandsmitglied

D r. V e r o n i k a S i m o n s

Ordentl. Vorstandsmitglied

Consulting

Aktuariat

Unternehmensplanung

Controlling

Personal

strategisches Marketing

Revision

Vermögensanlage

Recht und Steuern

Rechnungswesen

Grundbesitz

operatives Marketing

Vertrieb

Firmengeschäft

Restschuld

Informationstechnologie

Zentraleinkauf

Kundendienste

Beschwerdemanagement

Produktmanagement

02 Verwaltungsorgane


Lagebericht

Bericht des Vorstands

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Die Weltwirtschaft expandierte trotz eines drastisch angestiegenen Ölpreises auch im Geschäftsjahr

2005 mit einem recht robusten Tempo weiter. Dabei verringerte sich allerdings der Zuwachs des globalen

Bruttoinlandsproduktes auf geschätzte 4,3 %, nachdem im Vorjahr noch mit 5,1% der stärkste Anstieg

seit über 3 Jahrzehnten erzielt werden konnte. Damit konnte die Weltwirtschaft in den letzten

drei Jahren mit Raten von jeweils über 4 % wachsen. Das starke Wachstum der Weltwirtschaft wurde vor

allem von der erfreulichen Konjunktur in den USA sowie in China getragen. Die Konjunktur im Euroraum

verlief dagegen in 2005 eher verhalten. Für 2005 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von

etwas über 1,4 % erwartet. Dieses Wachstum differierte aber zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten

merklich.

Die deutsche Wirtschaft zeigte in der zweiten Hälfte des Jahres 2005 Anzeichen für eine konjunkturelle

Belebung, die vor allem auf den dynamischen Außenhandel zurückzuführen ist. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt

ist in 2005 um voraussichtlich 1% angestiegen. Eine sichtbare Belebung der Binnenkonjunktur

bedingt durch die günstige außenwirtschaftliche Entwicklung konnte dabei allerdings nicht

festgestellt werden. Der Preisanstieg in Deutschland wird mit rund 2 % erwartet. Er wurde ganz wesentlich

durch die Preissituation an den internationalen Erdölmärkten beeinflusst.

Der moderate wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland hat die Lage am Arbeitsmarkt nicht verbessern

können. Die Zahl der Erwerbstätigen ist zwar gestiegen. Dies ist aber vornehmlich auf arbeitsmarktpolitische

Maßnahmen wie „Ein-Euro-Jobs“ oder so genannten „Mini-Jobs“ zurückzuführen. Die

Arbeitslosenquote wird mit über 11 % weiterhin auf einem sehr hohen Niveau liegen. Im Dezember gab

es saisonbereinigt insgesamt 4,64 Millionen Arbeitslose.

Die gestiegenen Ölpreise haben im Geschäftsjahr 2005 ganz wesentlich zum Preisanstieg in Deutschland

beigetragen. Es wird insgesamt für 2005 mit einer Inflationsrate von gut 2 % gerechnet. Dagegen ist das

verfügbare Einkommen im Gesamtjahr aber lediglich um rund 1,3 % gestiegen, so dass die Realeinkommen

insgesamt rückläufig waren. Die auch Ende 2005 noch anhaltende Konsumschwäche ist auch ganz

wesentlich auf die schwache Einkommensentwicklung zurückzuführen.

Das hohe Wachstum der Weltwirtschaft, die niedrigen Zinsen aber auch die gestiegenen Gewinne bei

vielen Unternehmen haben zu einem sehr positiven Anstieg an den Aktienmärkten geführt. Nicht einmal

Terroranschläge, Naturkatastrophen wie die Hurrikans in den USA, hohe Ölpreise oder aber die

Probleme mit der europäischen Verfassung konnten die positive Entwicklung an den Aktienmärkten

stoppen. So stieg der DAX um 27 % auf 5408 Punkte. Auch der Euro Stoxx 50 verbesserte sich um 21 %

auf 3578 Punkte.

Im Geschäftsjahr 2005 blieben die Zinsen im historischen Vergleich äußerst niedrig. Die Umlaufrendite

von 10-jährigen Staatspapieren fiel im Verlauf des Jahres 2005 kurzzeitig sogar unter 3 %. Im November

sind die Zinsen wieder angestiegen und erreichten fast wieder Stände von 3,5 %. Zum Jahresultimo wurden

Zinssätze von 3,31 % erreicht.

Lagebericht 03


LEBENSVERSICHERUNGSMARKT

Die Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland erlebten 2004 ein außergewöhnliches Geschäftsjahr,

das durch die Auswirkungen des Alterseinkünftegesetzes geprägt war. Viele Lebensversicherungskunden

wollten die Möglichkeit der steuerfreien Kapitalauszahlung sicherstellen. Nach erheblichen

Vorzieheffekten Ende 2004 ist das Neugeschäft in der Lebensversicherung im Geschäftsjahr 2005 erheblich

zurückgegangen.

Nach einer vorläufigen Berechnung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft war

das Geschäftsjahr 2005 für die Lebensversicherungsbranche geprägt durch ein starkes Wachstum der

gebuchten Bruttobeiträge und durch einen sinkenden Bestand nach Anzahl, laufendem Beitrag sowie

versicherter Summe. Einem steigenden Neuzugang bei den Einmalbeiträgen steht ein sehr starker Rückgang

bei den laufenden jährlichen Beiträgen gegenüber.

Die gebuchten Bruttobeiträge des Geschäftsjahres 2005 sind um 6 % gestiegen. Die Anzahl der Versicherungsverträge

ist um 1,8 % zurückgegangen während sich die versicherte Summe lediglich um 0,1 %

verringerte.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der neuen Verträge um 37,9 % zurückgegangen. Auch die Neuzugangssumme

reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 34,3 %. Ebenso verminderten sich die Beitragseinnahmen

aus dem Neuzugang mit laufender Beitragszahlung um 49,6 %. Dagegen sind die Einmalbeiträge

um 19,7 % angestiegen. Die Rückgänge betreffen vorwiegend die Kapitalversicherungen,

Renten- und Pensionsversicherungen sowie die Fondsgebundene Lebensversicherung. Dagegen ist das

Neugeschäft vor allem im Bereich der Riester-Produkte und der Basisrente erheblich gestiegen.

Für die Lebensversicherung wurden 2005 wegweisende Urteile gefällt. So stellte im Juli 2005 das

Bundesverfassungsgericht fest, dass die bisherigen gesetzlichen Regelungen bezüglich der Überschussbeteiligung

nicht den Schutzanforderungen für Versicherungsnehmer entsprechen, die verfassungsrechtlich

bestehen. Das Gericht fordert mehr Transparenz bei der Ermittlung der Überschüsse und eine

angemessene Beteiligung an den stillen Reserven. Außerdem soll der Wettbewerb verbessert werden,

indem mehr Informationen zu den Abschluss- und Verwaltungskosten offen gelegt werden. Bis Ende

2007 hat der Gesetzgeber diese Anforderungen umzusetzen. Ein zweiter Richterspruch hat die Lebensversicherung

ebenso betroffen. So hat der BGH entschieden, dass den Lebensversicherungsverträgen,

die zwischen 1994 und Mitte 2001 abgeschlossen wurden, bei einer vorzeitigen Kündigung ein Mindestrückkaufswert

zusteht. Die Berücksichtigung eines Stornoabschlags wurde als unzulässig erachtet. Von

dieser Regelung sind auch beitragsfrei gestellte Versicherungen betroffen.

ENTWICKLUNG DER DELTA LLOYD DEUTSCHLAND GRUPPE

Im Wachstumsmarkt der betrieblichen Altersversorgung ist die Delta Lloyd Deutschland Gruppe ein führender

Anbieter. Zum Ende des Geschäftsjahr 2003 hat die Gruppe ihre Durchführungswege erweitert

und die Delta Lloyd Pensionskasse gegründet, da die Pensionskasse als Träger eines der fünf betrieblichen

Versorgungskonzepte unentbehrlich geworden ist.

04 Lagebericht


ENTWICKLUNG DER BERLINISCHE LEBENSVERSICHERUNG

Das Geschäftsjahr 2005 war für die Berlinische Lebensversicherung wiederum erfolgreich. Die gebuchten

Bruttobeiträge stiegen um 30,8 Mio. EUR auf 648,3 Mio. EUR an. Das entspricht einem Wachstum von

annähernd 5 %. Dem Branchentrend folgend stiegen auch bei der Berlinische Lebensversicherung die

Einmalbeiträge. Diese erhöhten sich auf 285,5 Mio. EUR und nehmen damit einen vergleichsweise hohen

Anteil an den gebuchten Bruttobeiträgen ein. Während der Neuzugang mit laufenden Beitragszahlungen

in der Branche um 49,6 % zurückgegangen ist, konnte die Berlinische Lebensversicherung das Neugeschäft

gegen laufenden Beitrag um annähernd 5 % steigern und liegt somit weit über dem Branchendurchschnitt

für 2005.

Aufgrund eines effizienten Kostenmanagements innerhalb der Delta Lloyd Deutschland Gruppe war es der

Berlinische Lebensversicherung auch im Geschäftsjahr 2005 wiederum möglich, die Kosten zu reduzieren.

Die Verwaltungskostenquote konnte von 4,02 % auf 3,56 % gesenkt werden. Damit hat die Gesellschaft erneut

unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage ist, weiterhin gute Qualität und ausgezeichneten Service bei

marktdurchschnittlichen Verwaltungskosten sicher zu stellen.

Die deklarierte Gesamtverzinsung der Berlinische Lebensversicherung haben wir auf dem wirtschaftlich angemessenen

und sinnvollen Maß des Vorjahres gehalten. Unsere erfolgreiche Vertriebstätigkeit konnten wir

sowohl im Einmalbeitragsgeschäft durch die Steigerung des auch im Vorjahr schon sehr guten Neugeschäftes

als auch durch unser erfolgreiches Neugeschäft gegen laufenden Beitrag unter Beweis stellen. Im Gegensatz

zur Branche konnte die Berlinische Lebensversicherung hier erheblich wachsen.

Im Dezember 2005 hat uns Standard & Poor‘s über die jährliche Überprüfung des Ratings der Berlinische

Lebensversicherung informiert. In seiner Begründung bescheinigte uns Standard & Poor‘s auch weiterhin

gute Fortschritte. Die Gesellschaft erhielt aufgrund des unsicheren und von starkem Wettbewerb geprägten

Marktumfeldes und anhaltend niedriger Zinsen ein Rating von „A“. Insgesamt beurteilt Standard

& Poor‘s die finanzielle Stärke und Bonität der Berlinische Lebensversicherung als „Strong“. Die

wiederum bestätigte starke Kapitalausstattung und die deutlichen Fortschritte der Berlinische Lebensversicherung

zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit haben Standard & Poor‘s veranlasst, die

Zukunftserwartung – den so genannten Outlook – von „negative“ auf „stable“ anzuheben. Darüber hinaus

spiegelt das „A“ Rating die strategische Bedeutung des Unternehmens für die britische Aviva plc,

und die holländische Delta Lloyd Gruppe wieder.

VERSICHERUNGSLEISTUNGEN

Die Aufwendungen an Kunden für Versicherungsfälle für eigene Rechnung, also für Renten, Abläufe,

Todesfälle und Rückkäufe haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig von 413,0 Mio EUR auf

403,6 Mio. EUR verändert.

Auf Ablaufleistungen entfielen im Geschäftsjahr 2005 246,8 Mio. EUR. Das sind fast 60 % der gesamten

Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung. Der Aufwand liegt damit leicht unter dem

des Vorjahres (271,9 Mio. EUR). Da aber die notwendigen Mittel in versicherungstechnischen Positionen

reserviert waren, belasten diese Ablaufleistungen das Ergebnis der Gesellschaft nicht. Auch weiterhin

wird die Gesellschaft erhebliche Anstrengungen unternehmen, um die Kunden von einer Wiederanlage

innerhalb der integrierten Finanzdienstleistungsgruppe Delta Lloyd zu überzeugen. Die hier eingeleiteten

Maßnahmen zeigen sich positiv im Anstieg der Wiederanlagequote. Die Aufwendungen für

Rückkäufe betrugen 118,1 (Vj.: 150,3) Mio. EUR. Der Rückgang um mehr als 30 Mio. EUR ist auch auf

Lagebericht 05


unsere erheblichen Anstrengungen zur Kundenerhaltung, die wir im Geschäftsjahr 2005 intensiviert

haben, zurückzuführen.

Wie in den Vorjahren auch spielte das positive Risikoergebnis auch im Geschäftsjahr eine wichtige Rolle

für das Rohergebnis der Berlinische Lebensversicherung.

BEITRAGSEINNAHMEN / BESTANDSENTWICKLUNG/NEUGESCHÄFT

Die gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft haben sich um 30,8 Mio.

EUR im Geschäftsjahr 2005 auf 648,3 Mio. EUR erhöht. Dies entspricht einer Beitragssteigerung um

annähernd 5 %. Die Steigerung der gebuchten Bruttobeiträge lag unter der des Lebensversicherungsmarktes,

bei dem eine Steigerung von rund 6 % erwartet wird. Die Einmalbeiträge sind von 253,3 Mio.

EUR auf 285,5 Mio. EUR angestiegen. Sehr erfreulich war 2005 der Anstieg des gesamten Zugangs bei

den laufenden Beiträgen. Diese konnten sich leicht von 34,3 Mio. EUR auf 36,0. Mio EUR verbessern.

Dies ist umso bemerkenswerter, als die Branche insgesamt erhebliche Rückgänge gemeldet hat.

Der Versicherungsbestand – bezogen auf die Versicherungssumme – reduzierte sich von 16,7 Mrd. EUR

auf einen Bestand von 16,0 Mrd. EUR. Ebenso ging die Anzahl des Bestands der abgeschlossenen Versicherungsverträge

von 987.323 auf 828.680 zurück. Diese Reduzierung ist vor allem auf einen Rückgang

im Bereich des Restschuldgeschäftes zurückzuführen. Erfolgreich und gegen den Markttrend entwickelte

sich der Bestand an Fondsgebundenen Lebensversicherungen. Die Anzahl dieser Versicherungen

ist um 7,2 % angestiegen. Der laufende Beitrag dieses Bestandes konnte um über 4,4 % gesteigert

werden. Bei den Kapitallebensversicherungen verbuchten wir bei der Anzahl und beim laufenden Beitrag

wie auch die ganze Lebensversicherungsbranche wegen der Auswirkungen des Alterseinkünftegesetzes

einen Rückgang. Dies ist aber auch auf hohe Ablaufleistungen sowie auf hohe Aufwendungen

für Rückkaufswerte zurückzuführen, die in vielen Fällen für unsere Kunden ihre Begründung in der wirtschaftlichen

Situation und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit finden.

Aufgrund von Versicherungsfällen, Abläufen, Rückkäufen und sonstigen Abgängen waren Abgänge von

2,52 Mrd EUR Versicherungssumme zu verzeichnen. Damit hat sich der gesamte Abgang bezogen auf

die Versicherungssumme im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamt. Hierin kommen die ersten Auswirkungen

unserer intensiven Anstrengungen zur Bestandserhaltung zum Ausdruck. Auch die laufenden

Beiträge sind nicht mehr so stark wie in den Vorjahren zurückgegangen. So sind die laufenden Beiträge

des gesamten Abgangs von 49.827 TEUR auf 41.948 TEUR zurückgegangen. Auch dies spricht für unsere

proaktiven Maßnahmen zur Kundenerhaltung.

Die Stornoquote – vorzeitiger Abgang (lfd. Beitrag) zum mittleren Jahresbestand – reduzierte sich

erheblich von 7,8 % im Vorjahr auf 7,2 %. Die Berlinische Lebensversicherung zeigte somit Erfolge in der

Umsetzung des Zieles, die Stornoquote zu senken und in Richtung auf den Branchendurchschnitt zu

führen. Die Verbesserung dieser Kennzahl ist für die Berlinische Lebensversicherung ein wichtiger

Indikator dafür, dass die Qualität unserer Kundenbetreuung und somit die Zufriedenheit unserer

Kunden sich erheblich verbessert hat. Zudem unterstreicht es auch die gute Beratungskompetenz unseres

Vertriebes. Die Beitragssumme des Neugeschäfts fiel bei der Berlinische Lebensversicherung von

917,3 Mio. EUR auf 806,4 Mio. EUR. Das ist ein Rückgang von lediglich 12 % verglichen mit der Branche,

die einen Rückgang von 46,4 % zu verzeichnen hatte. Dies unterstreicht auch unsere erfolgreichen

Vertriebsaktivitäten.

06 Lagebericht


KAPITALANLAGEN

Das Kapitalmarktumfeld war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 geprägt durch eine sehr erfreuliche

Entwicklung der internationalen Aktienmärkte. Die Aktienmärkte mit Ausnahme des US Aktienmarktes,

der weitgehend durch eine Seitwärtsbewegung gekennzeichnet war, konnten erhebliche Steigerungen

vorweisen. So konnte der DAX um mehr als 27 % ansteigen. Dagegen ist auch 2005 auf den nationalen

wie internationalen Rentenmärkten nur ein weiterhin sehr niedriges Zinsniveau festzustellen. Die Zinsen

blieben im historischen Vergleich extrem niedrig.

Eine Grundlage der Kapitalanlagenpolitik der Berlinische Lebensversicherung ist die konsequente Risikotragfähigkeit

unseres Unternehmens. Der Anstieg der Aktienmärkte des Jahres 2005 wurde genutzt, um

das Anlagerisiko nach dem Risikoprofil unseres Unternehmens zu optimieren. Aus diesem Grund haben

wir das wirtschaftlich sinnvolle Aktienvolumen, das vor allem in unseren Spezialfonds investiert ist, auf

ein angemessenes und risikotragfähiges Niveau angepasst.

Aufgrund des langfristigen Charakters des Versicherungsgeschäftes haben wir ausgewählte Kapitalanlagen

der dauerhaften Vermögensanlage gewidmet und bewerten sie somit nach dem gemilderten

Niederstwertprinzip. Die Anwendungsmöglichkeiten des § 341 b HGB haben wir in den Vorjahren

genutzt und stille Lasten durch Vermeidung von Abschreibungen gebildet. Bei einer voraussichtlich

dauernden Wertminderung haben wir abgeschrieben. Im Rahmen der Bilanzierung für das Geschäftsjahr

2005 hat die Berlinische Lebensversicherung für Wertpapiere im Anlagevermögen die Werthaltigkeit

geprüft. Die positive Entwicklung an den Aktienmärkten sowie Maßnahmen im Rahmen der Kapitalanlagepolitik

haben zum vollständigen Abbau der unterlassenen Abschreibungen, die zum Vorjahresultimo

noch in Höhe von 46 Mio. EUR bestanden haben, in der Position „Sonstige Kapitalanlagen“

geführt. Abschreibungen auf den niedrigeren Zeitwert in Höhe von 23,5 Mio. EUR wurden im

Geschäftsjahr in dieser Position vor allem bei festverzinslichen Wertpapieren vorgenommen.

Versicherungsunternehmen ist es erlaubt, derivative Finanzinstrumente zu Absicherungszwecken, zur

Erwerbsvorbereitung sowie zur Ertragsmehrung einzusetzen. Derivative Finanzinstrumente werden bei

der Berlinische Lebensversicherung vorwiegend zu Absicherungszwecken eingesetzt. Der jeweils

aktuelle Stand sowie der Einsatz der derivativen Instrumente werden fortlaufend im Rahmen der Risikosteuerung

und des Risikocontrollings bewertet und geprüft.

Unser Kapitalanlagenbestand stieg im Geschäftsjahr um 272,7 Mio. EUR auf 5.387,9 Mio. EUR. Das entspricht

einem Anstieg um mehr als 5,4 %. Davon sind 1.203,2 Mio. EUR in Namensschuldverschreibungen

und 1.153,4 Mio. EUR in Schuldscheinforderungen und Darlehen investiert. Durch eine Umstrukturierung

des Portfolios der festverzinslichen Wertpapiere sind 184 Mio. EUR in zum Nominalwert bilanzierten

Wertpapieren investiert worden. Dadurch sind sie vor Abschreibungen nach dem Niederstwertprinzip

durch Marktpreisschwankungen geschützt. Der Bestand an Hypothekenforderungen hat sich um

134,5 Mio. EUR auf 1.072,6 Mio. EUR erhöht. Der Anteil dieser Position am Gesamtbestand der Kapitalanlagen

beträgt damit 19,9 %. Der Anteil der Aktien, Investmentanteile und anderen nicht festverzinslichen

Wertpapiere am Bestand der Kapitalanlagen beträgt 25,7 %. Das entspricht 1.385,8 (Vj.: 1.350,3)

Mio. EUR. Mit einem Anteil von nur 3,4 % bzw. 180,7 Mio. EUR sind die Kapitalanlagen in verbundenen

Unternehmen und Beteiligungen von untergeordneter Bedeutung.

Der Anteil der Grundstücke inklusive unser BLV Immobilien GmbH & Co KG, die in der Position Anteile

an verbundenen Unternehmen ausgewiesen wird, betrug zum Jahresultimo 291 Mio. EUR. Damit erreicht

der Bereich Grundstücke an den gesamten Kapitalanlagen einen Anteil von 5,4 %. Zusätzlich wurden

im Geschäftsjahr 2005 Investitionen in Immobilienfonds vorgenommen.

Lagebericht 07


Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen stiegen von

134,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 189,9 Mio. EUR im laufenden Geschäftsjahr an. Dieser Anstieg von über

40 % im Geschäftsjahr nach einem Anstieg von mehr als 50 % im Vorjahr ist neben den Marktwertsteigerungen

auch auf einen starken Zugang an zu investierenden Sparbeiträgen zurückzuführen, der

für unsere Kunden in Fonds investiert wurde.

Die gesamten Erträge aus Kapitalanlagen betragen 299,6 Mio. EUR. Das ist ein Rückgang von 10,6 %

gegenüber dem Vorjahr. Dies ist vor allem auf den Rückgang der Gewinne aus dem Abgang zurückzuführen,

die um 45,1 Mio. EUR auf 78,4 Mio. gesenkt wurden. Die Erträge aus anderen Kapitalanlagen

konnten mit 205,8 Mio. EUR leicht über Vorjahresniveau verbessert werden. Die geringeren Erträge

wegen des anhaltend schwachen Zinsniveaus an den Rentenmärkten konnten durch Ausschüttungen

aus den Spezialfonds ausgeglichen werden. Auf der anderen Seite verringerten sich die Aufwendungen

für Kapitalanlagen um 49,2 Mio. EUR auf 46,4 Mio. EUR. Wesentlich für diesen Rückgang der Aufwendungen

ist die Tatsache, dass weniger Abschreibungen vorgenommen werden mussten. Die Nettoverzinsung

hat sich daher leicht verbessern können und ist von 4,7 % auf 4,8 % angestiegen. Die durchschnittliche

Nettoverzinsung der letzten drei Jahre beträgt 5,22 % und ist im Vergleich zum Vorjahr nur

geringfügig zurückgegangen. Auch reduzierte sich die laufende Durchschnittsverzinsung vor allem

wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus leicht von 3,81 % auf 3,64 %.

AUFWENDUNGEN FÜR ABSCHLUSS UND VERWALTUNG

Durch eine starke Kostendisziplin sowie durch die konsequente Umsetzung weiterer Synergien konnten

wir den Verwaltungskostensatz weiter senken. Durch den Rückgang der Verwaltungsaufwendungen

um 7,2 % auf 23,1 Mio. EUR bei einem gleichzeitigen Anstieg der gebuchten Bruttobeiträge als Bemessungsgrundlage

haben wir den Verwaltungskostensatz von 4,02 % auf 3,56 % senken können.

Die Abschlusskosten der Berlinische Lebensversicherung sind von 70,8 Mio. EUR auf 59,2 Mio. EUR zurückgegangen.

Durch unser zielorientiertes Management der Kosten unserer Vertriebswege konnten

wir die Abschlusskostenquote von 7,48 % auf 7,34 % reduzieren.

Die trotz der Kostenreduzierungen noch immer vom Marktdurchschnitt abweichende Abschlusskostenquote

ist auf den vergleichsweise hohen Anteil von Risikoversicherungen des Restschuldgeschäftes

begründet. Ohne unseren Service für unsere Kunden zu reduzieren, werden wir auch in der

Zukunft den eingeschlagenen Weg der Kostenreduzierung konsequent und energisch fortsetzen.

GESCHÄFTSERGEBNIS UND JAHRESÜBERSCHUSS

Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) haben wir zum Jahresultimo 47,8 Mio. EUR zugeführt.

Gleichzeitig haben wir 42 Mio. EUR der RfB entnommen, um sie unseren Kunden als Überschussbeteiligung

zukommen zu lassen. Insgesamt wuchs die RfB um 2,7 % auf 218 Mio. EUR.

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beträgt 6,50 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das

einem Anstieg von 30 %. Wir schlagen vor, von dem Bilanzgewinn in Höhe von 7,93 Mio. EUR, 5 Mio.

EUR als Dividende auszuschütten.

08 Lagebericht


BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Die Delta Lloyd Deutschland AG, Wiesbaden hielt am Bilanzstichtag die Mehrheit am Grundkapital unserer

Gesellschaft. Alleinige Gesellschafterin der Delta Lloyd Deutschland AG ist Delta Lloyd N.V., Amsterdam,

die wiederum mehrheitlich der Aviva plc, London zuzuordnen ist. Der Tatbestand dieser Mehrheitsbeteiligung

ist der Gesellschaft mit Schreiben vom 25. November 1998 von der Delta Lloyd N.V. gemäß

§ 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt worden.

Wir haben den gemäß § 312 AktG vorgeschriebenen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

erstellt. Am Schluss des Berichtes erklären wir: „Nach Prüfung unserer Bücher, Akten und

sonstigen Unterlagen sowie nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem

die Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, erklären wir, dass die

Berlinische Lebensversicherung im Berichtsjahr 2005 bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene

Gegenleistung erhalten hat; berichtspflichtige Maßnahmen im Sinne von § 312 AktG wurden weder

getroffen noch unterlassen.“

RISIKEN DER KÜNFTIGEN GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Entwicklung des Risikomanagements in funktionaler und organisatorischer Hinsicht

Das „Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ (KonTraG) erfordert mit Bezug auf

§ 91 Abs. 2 AktG, dass der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen und insbesondere ein Überwachungssystem

einzurichten hat, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen

früh erkannt werden. Vor diesem Hintergrund hat die Delta Lloyd Deutschland Gruppe (DLD) im Jahr

2005 die Weiterentwicklung eines konzernübergreifenden Risikomanagementprozesses fortgeführt.

Dieser Prozess umfasst Identifikation, Analyse, Bewertung, Kommunikation, Steuerung und Überwachung

von allen Risiken. Ziel ist dabei, einen ertragsorientierten und verantwortungsvollen Umgang

mit Risiken zu erreichen und durch ein kontrolliertes Eingehen von Risiken im Rahmen der Konzernstrategie

Chancen für das Unternehmen zu nutzen. Die Berichtseinheiten BVE Beratungsgesellschaft für

Versorgungseinrichtungen mbH, Delta Lloyd Immobilien GmbH, SINGA Assekuranzmakler AG und Delta

Lloyd Finanzpartner GmbH wurden in das bestehende Risikomanagementsystem integriert. Im Juni

2005 wurde unter Vorsitz des Vorstandsvorsitzenden ein Risk Committee mit folgender Zielsetzung ins

Leben gerufen:

• Schaffung von Transparenz über die Risikolage der Berlinische Lebensversicherung sowie der

Unternehmensgruppe

• Etablierung von Risikosteuerungs- und -controllingprozessen

• Qualitätssicherung der Bewertung einzelner Risiken

• Konzernweite und einzelfirmenbezogene Einschätzung der Risikosituation.

Um zu einer realistischeren Einschätzung des Gesamtrisikos innerhalb der Berlinische Lebensversicherung

zu kommen, wurde Ende 2005 darüber hinaus damit begonnen, die Wechselwirkung von Risiken abzubilden.

Der Risikomanagementansatz der Berlinische Lebensversicherung sieht vor, dass die einzelnen Abteilungen

für die Identifikation, Bewertung und Steuerung ihrer Risiken verantwortlich sind und sich somit

immer umgehend auf die jeweilige Risikosituation einstellen können. Mit der Funktion des Zentralen

Risikomanagers steht den operativen Einheiten eine zentrale Beratung zur Seite. Insbesondere ist der

Zentrale Risikomanager für die Anwendung einheitlicher Methoden und Prozesse zur Risikobewertung

und -steuerung im Konzern verantwortlich. Diese Funktion wird von der Abteilung „Revision/Risikomanagement“

der Holding wahrgenommen.

Lagebericht 09


Die Kontrolle des Risikomanagements der Berlinische Lebensversicherung erfolgt durch die Konzernrevision.

Berichtswesen

Die Ergebnisse der Risikoinventur der Einzelfirmen sind Grundlage für ein vierteljährliches Berichtswesen.

Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und des Schadenausmaßes erfolgt unter Zugrundelegung

von jeweils 4 quantifizierten Kategorien, die für die Berichtseinheiten individuell definiert sind. Eine

Überprüfung und ggf. Neubewertung der Risiken erfolgt vierteljährlich durch die jeweiligen Risikoeigner

und die Risk Committee Mitglieder. Durch das Zentrale Risikomanagement erfolgt die Aggregation der

Ergebnisse zu einem Gesamtbericht für den Konzern. Dieser fließt wiederum in die Berichte der Muttergesellschaften

ein.

Für eingetretene oder neu auftretende Risiken ist ein Ad-hoc-Berichtswesen definiert. Eine Schadendatenbank

wurde entwickelt, in der seit 2005 Schadenfälle erfasst werden. In der Schadendatenbank

werden alle Schäden ab 500,– Euro historisiert.

Ausblick

Die Weiterentwicklung des Risikomanagements ist ein kontinuierlicher Prozess und damit auch für das

Geschäftsjahr 2006 eine wesentliche Aufgabe für die Berlinische Lebensversicherung.

Die Analyse der Wechselwirkungen von Einzelrisiken und deren Berücksichtigung für das Gesamtrisiko

soll bis Ende 2006 abgeschlossen sein. Dies wird über zwei Wege erfolgen: zum einen über eine Korrelationsmatrix,

zum anderen über eine Ursache-Wirkungs-Kette in Anlehnung an den Sharma-Report. Der

Sharma-Report wurde Ende 2002 von der London Working Group der EU Insurance Supervisors Conference

unter Leitung von Paul Sharma entwickelt. Zielsetzung war auf Basis der unterschiedlichen Erfahrung

der Aufsicht in verschiedenen Mitgliedsländern, diejenigen Risiken und Ursache-Wirkungs-Ketten

zu identifizieren, die zwischen 1996 und 2001 zu Solvabilitätsproblemen geführt haben, sowie diese

Risiken zu reduzieren. Eine plakative Darstellung aller Einzelrisiken der Berlinische Lebensversicherung

in dieser Ursache-Wirkungs-Kette erfolgte bereits.

In der Berlinische Lebensversicherung AG sollen zudem für alle Risiken Frühwarnindikatoren entwickelt

werden.

Mit dem Einsatz der Software „Risk Navigator“ in 2006 wird eine Anbindung an das Reporting des

Mutterkonzerns Aviva plc., erreicht werden.

Versicherungstechnische Risiken

Das versicherungstechnische Risiko ist das mit der Tätigkeit eines Versicherungsunternehmens untrennbar

verbundene Grundrisiko. Es handelt sich also um das Risiko, dass die für das Versicherungsgeschäft

relevanten Zahlungsströme von ihrem Erwartungswert abweichen. Zu den versicherungstechnischen

Risiken zählen die biometrischen Risiken, das Stornorisiko, das Zinsgarantierisiko und das Reserverisiko.

Das versicherungsspezifische Risiko wird nach Abzug der passiven Rückversicherung betrachtet.

Biometrische Risiken und Reserverisiko

Im Hinblick auf biometrische Risiken wurden bei der Berechnung der Deckungsrückstellungen

vorsichtig bemessene Rechnungsgrundlagen verwendet, welche von der Aufsichtsbehörde und

von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) als angemessen angesehen werden.

10 Lagebericht


Da für Rentenprodukte eine zunehmende Verringerung der Sicherheitsmargen hinsichtlich der

Sterblichkeit zu erkennen war, wurde eine Anpassung der Sterbetafel erforderlich. Den für das

Jahr 2005 zur Verfügung stehenden Produkten liegt daher bereits die neue Rententafel DAV

2005R zu Grunde. Im Geschäftsjahr 2005 wurde, wie bereits im Vorjahr, eine Nachreservierung

und damit eine Auffüllung der versicherungstechnischen Rückstellungen vorgenommen.

Die Berlinische Lebensversicherung hat Rückversicherungsverträge mit international tätigen

Rückversicherungsunternehmen mit einem Rating nach Standard & Poor’s von mindestens „A“

abgeschlossen.

Stornorisiko

Über ein Scoring wird regelmäßig die Qualität der Vermittler und Kunden überprüft. Die Umsetzung

der Maßnahmen aus dem Projekt „Stornokonzept“ in 2005 war erfolgreich. Hiermit

verbunden ist die Umsetzung eines Stornocontrollings und -steuerungsverfahrens für das

Lebensversicherungsneugeschäft. Die Stornoquote konnte so im Vergleich zum Vorjahr gesenkt

werden.

Die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen erfolgt (mit Ausnahme der Nachreservierung

für Rentenversicherungen) ohne den Ansatz von Stornowahrscheinlichkeiten.

Zinsgarantierisiko

Die Berlinische Lebensversicherung muss in einem Umfeld niedriger Kapitalmarktzinsen die

Zinsleistungen, die sie garantiert, in der zugesagten Höhe erwirtschaften.

Mittels eines Asset-Liability-Managements wird der Zusammenhang zwischen der Kapitalanlage

und den Leistungszusagen regelmäßig betrachtet. Die anhaltend niedrigen Marktzinsen stellen

ein Risiko dar. Für das Neugeschäft gilt derzeit ein Höchstrechnungszinssatz von 2,75 %. Der

durchschnittliche Bestandsrechnungszinssatz betrug in 2005 ca. 3,3 %. Mit entsprechender

Kapitalanlagestrategie und Produktgestaltung wird dafür gesorgt, dass am Kapitalmarkt nicht

nur der notwendige Zinssatz für den Bestand erwirtschaftet werden kann.

Risiken aus dem Ausfall von Forderungen

Die Forderungen aus selbst abgeschlossenem Versicherungsgeschäft an Versicherungsnehmer beliefen

sich zum Bilanzstichtag auf 10,9 Mio. EUR, davon 0,9 Mio. EUR älter als 90 Tage.

Die durchschnittliche Ausfallquote der letzten 3 Jahre beträgt 0,7 %.

Forderungsausfälle gegenüber Rückversicherern sind aufgrund der bestehenden Erfahrungen nicht zu

erwarten. Wir arbeiten mit den weltgrößten Partnern in diesem Bereich zusammen. Sie sind entsprechend

mit mindestens „A“ nach Standard & Poor‘s geratet.

Die Forderungen gegenüber Versicherungsvermittlern betragen 2.169.225,43 EUR.

Risiken aus Kapitalanlagen

Auch das Jahr 2005 war geprägt durch eine fortdauernde Niedrigzinsphase und einen im Jahresverlauf

sich weiter erholenden Aktienmarkt. Der Bestand an nicht festverzinslichen Wertpapieren wurde in 2005

reduziert. Diese Anlagen sind zum größten Teil in Spezialfonds investiert.

Lagebericht 11


Die Berlinische Lebensversicherung erhielt 2005 von Standard & Poor‘s das Rating „A“, Outlook „stable“.

Damit wurde die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gesellschaft erneut bestätigt.

Die Beobachtung der Kapitalmarktentwicklung ist weiterhin sehr wichtig. Um auch in der Zukunft eine

optimale Entscheidungsfindung zu gewährleisten, existiert bei der Berlinische Lebensversicherung ein

Investmentkomitee, welches die zentrale Steuerung und ein Controlling für den Bereich der Kapitalanlagen

wahrnimmt. Die aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung und Streuung werden bei der

Festlegung der Kapitalanlagestrategie berücksichtigt.

Der Wert von Kapitalanlagen ist stets den Schwankungen der Finanzmärkte unterworfen. Im Rahmen

von regelmäßig durchgeführten Stresstests wird die Werthaltigkeit des Bestandes überprüft. Die verwendeten

Szenarien sind die in der Branche üblichen Stresstests.

Um die wesentlichen Risiken zu begrenzen, die sich aus dem Zusammenspiel von Kapitalanlagen auf der

einen Seite und den Verpflichtungen aus dem Versicherungsbestand auf der anderen Seite ergeben,

wird Asset-Liability-Management betrieben.

Zu den Risiken aus Kapitalanlagen gehören Marktpreis-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken.

Marktpreisrisiko

Unter Zinsänderungsrisiko versteht man die Ungewissheit über die zukünftige Entwicklung des

Marktzinses und einen damit verbundenen Kursverlust bei steigendem Marktzinsniveau. Im

Rahmen der täglichen Transaktionen wird das Zinsänderungsrisiko begrenzt.

Die Auswirkungen eines 20-prozentigen Kursverlustes auf den Zeitwert von Aktien und anderen

nicht festverzinslichen Wertpapieren sowie einer Verschiebung der Zinskurve um einen

Prozentpunkt nach oben oder unten auf den Zeitwert von festverzinslichen Wertpapieren und

Ausleihungen werden regelmäßig überprüft.

Das Währungsrisiko ist die Gefahr der Wertminderung von in Fremdwährung valutierten Aktiva

bei schwankendem Wechselkurs und nicht kongruenter Bedeckung der Passivseite. Es beinhaltet

das Risiko, dass sich der Wert eines Finanzinstruments, in das die Berlinische Lebensversicherung

investiert hat, aufgrund von Änderungen der Wechselkurse negativ verändert. Die

Berlinische Lebensversicherung hat in kleinem Umfang Anlagen in GBP, USD und Yen vorgenommen.

Im Rahmen der Kapitalanlagestrategie erfolgt die Anlage in festverzinsliche Wertpapiere

überwiegend in Euro. Des Weiteren wird über Hedging und wöchentliche Stresstestszenarien,

welche die Auswirkung einer Euro-Aufwertung von + 10 % bzw. + 20 % betrachten,

das Kursrisiko reduziert.

Bonitätsrisiko

Unter Bonitätsrisiko versteht man die Zahlungsunfähigkeit oder Illiquidität des Schuldners, d.h.

die Unmöglichkeit zur termingerechten Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen. Soweit möglich

wird die Einstufung der Bonität mittels externer Rating-Agenturen (z. B. Standard & Poor‘s)

vorgenommen. Dieses festverzinsliche Portfolio umfasst Schuldscheindarlehen, Namensschuldverschreibungen,

Inhaberschuldverschreibungen und Stille Beteiligungen.

12 Lagebericht


Wertpapierart

Buchwert

31.12. 2005

Rating nach S&P

Staatsanleihe 600.002 AAA 89.798

AA+ 30.000

AA 80.000

AA- 245.000

N.R. 155.204

Unternehmensanleihe 20.002 N.R. 20.002

Kreditinstitute 620.611 AAA 5.000

AA+ 20.818

AA 55.000

AA- 5.000

A+ 40.000

A 140.946

A- 130.834

BBB+ 5.000

BBB 15.000

N.R. 203.013

Pfandbriefe 1.203.160 AAA 1.138.408

AA- 10.000

A 20.792

A- 15.460

N.R. 18.500

ABS 20.291 N.R. 20.291

Stille Beteiligungen 12.948 N.R 12.948

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefährdung der Gewinne und des Kapitals bei einer potenziellen

Unfähigkeit des Unternehmens, seine Verpflichtungen zeitgerecht zu erfüllen, ohne

dabei unannehmbar hohe Verluste einzugehen. Durch entsprechende Liquiditätsplanungen ist

dieses Risiko sehr gut steuerbar und dessen Eintritt unwahrscheinlich.

Operationelle Risiken

Unter operationellen Risiken versteht man die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit

oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen

eintreten.

Alle operationalen Risiken der Berlinische Lebensversicherung wurden im Rahmen einer Risikoinventur

im Jahr 2004 erfasst und werden seitdem regelmäßig quartalsweise durch die Risikoeigner hinsichtlich

ihrer Entwicklung und ggf. notwendiger Reduzierung überwacht. Ihre Bewertung erfolgt im Rahmen

des im Jahr 2005 gebildeten Risk Committees.

Organisatorische und funktionale Risiken im Bereich Verwaltung und Personal

Zahlreiche Sicherungssysteme sowie Plausibilitätsprüfungen innerhalb der Bestandsführung

minimieren Fehler in den unterschiedlichen Arbeitsabläufen. Um dolose Handlungen zu vermeiden,

wird soweit wirtschaftlich sinnvoll grundsätzlich das Vier-Augen-Prinzip angewendet.

Es erfolgen stichprobenartige Überprüfungen bei der Erledigung von Geschäftsvorfällen.

Maschinelle und manuelle Zugriffs- bzw. Vollmachtsregelungen finden Anwendung. In 2005

Lagebericht 13


konnte durch maschinelle Umsetzung organisatorischer Regelungen zum Vier-Augen-Prinzip im

Bestandsverwaltungssystem eine Erhöhung der Sicherheit erreicht werden. Die Arbeitsprozesse

werden regelmäßig geprüft und optimiert.

Technische Risiken

Die Berlinische Lebensversicherung misst insbesondere der IT-Sicherheit große Bedeutung zu.

Die in 2004 ergänzend zum Risikomanagement etablierte IT-Revision konnte mit risikoorientierten

Prüfungen in 2005 zur Erkennung und Reduzierung von Risiken im IT-Bereich beitragen.

Um IT-Risiken, wie z. B. Teil- oder Totalausfall von Systemen oder gravierende Datenverluste zu

vermeiden, werden unter anderem Firewalls und Virenschutzprogramme eingesetzt und laufend

aktualisiert. Datenauslagerung durch räumliche Trennung kritischer Komponenten und

Backups werden vorgenommen. In 2005 hat die Berlinische Lebensversicherung an einem

Sicherheits-Audit für das webbasierte Vermittlerportal teilgenommen und dieses erfolgreich

bestanden. Außerdem werden in verschiedenen Projekten die im Einsatz befindlichen IT-

Systeme auf dem aktuellen Standard gehalten. Der Datenschutz gemäß Bundesdatenschutzgesetz

wird durch die Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten sichergestellt.

Rechtliche Risiken

Das grundsätzlich bestehende rechtliche Risiko wird durch die Tätigkeit der juristischen Abteilung

minimiert. Zur weiteren Reduzierung rechtlicher Risiken bzw. von Risiken, die sich aus der

Nichteinhaltung von Vorschriften ergeben, wurde im Jahr 2005 eine Compliance-Richtlinie veröffentlicht.

Darüber hinaus prüfen der Geldwäschebeauftragte und der Datenschutzbeauftragte

sowie die Konzernrevision regelmäßig die Einhaltung einschlägiger Vorschriften.

Urteile

In 2005 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass Inhaber von Lebensversicherungen

mit mehr Transparenz bei ihren Verträgen und mit einer „angemessenen“

Beteiligung am Vermögen und den stillen Reserven ihres Versicherers rechnen können.

Der Bundesgerichtshof erklärte Teile der von den Versicherern verwendeten Vertragsklauseln

für Rückkaufswerte für intransparent und nichtig. Die Berlinische Lebensversicherung

bereitet sich auf die Umsetzung der Entscheidung vor. Entsprechende Rückstellungen

wurden für das Bundesgerichtsurteil gebildet.

ICHEIC

In 2002 haben die ICHEIC (International Commission on Holocaust Era Insurance

Claims), die deutsche Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ und der Gesamtverband

der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine Vereinbarung zum Ausgleich

von Lebensversicherungsverträgen von Holocaust-Opfern getroffen. Die BaFin

bestätigte in 2005, dass die „ICHEIC Prozesse“ in der Berlinische Lebensversicherung

hierzu angemessen sind.

Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie

Die Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie stellt neue Herausforderungen an unser

Geschäft. Neben Angaben zu Person und Stellung des Vermittlers wird eine umfangreiche

Dokumentation und Beratung für den Endkunden notwendig. Unsere Vertriebspartner

stellen sich gemeinsam mit uns den neuen Herausforderungen des Marktes.

Nach derzeitiger vorsichtiger Schätzung wird der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens

frühestens in der ersten Hälfte des Jahres 2006 erwartet. Um untragbare Risiken

14 Lagebericht


zu vermeiden und die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, wurde das bereits in 2004

gestartete Projekt „EU-Vermittlerrichtlinie“ im Berichtsjahr 2005 den aktuellen

Entwicklungen entsprechend weiter vorangetrieben.

Solvency II

Mit dem von der EU-Kommission ins Leben gerufenen Projekt Solvency II sollen sich die

bestehenden Solvenzregelungen für Versicherer grundlegend verändern. Zielsetzung ist

hierbei eine stärkere Orientierung der Mindestkapitalausstattung der Unternehmen an

den tatsächlich übernommenen Risiken und eine höhere Transparenz für Aufsichtsbehörden

und Öffentlichkeit. Es ist zu erwarten, dass die Eigenkapitalanforderungen an

Versicherungsunternehmen in Folge von Solvency II steigen werden. Die Berlinische

Lebensversicherung hat 2005 eine Studie zu den Anforderungen aus Solvency II durchgeführt,

um Handlungsfelder für das Unternehmen zu ermitteln. Im Ergebnis konnte

festgestellt werden, dass die Berlinische Lebensversicherung gut für Solvency II gerüstet

ist. Gemeinsam mit dem Mutterkonzern wird ein internes Modell entsprechend

der Anforderungen aus Solvency II erarbeitet. Die Entwicklungen werden weiter beobachtet.

IFRS

Die Berlinische Lebensversicherung hat sich im Geschäftsjahr 2005 weiterhin intensiviert

mit der Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS auseinandergesetzt. In 2005 wurde

mit der Ablösung des bisherigen Tools durch das gruppenweit genutzte Reportingtool

Magnitude begonnen. Die IFRS-Meldungen können damit nun wesentlich effizienter

erstellt werden. Die Delta Lloyd Deutschland AG ist im Rahmen ihres Konzernabschlusses

nicht verpflichtet, einen IFRS Konzernabschluss zu erstellen und offen zu legen.

Die Offenlegung erfolgt im Rahmen der Offenlegung der Delta Lloyd N.V., Amsterdam

sowie der Aviva plc, London.

Sonstige Risiken

Die sonstigen Risiken der Berlinische Lebensversicherung wurden ebenfalls im Rahmen einer Risikoinventur

im Jahr 2004 erfasst und werden seitdem regelmäßig quartalsweise durch die Risikoeigner hinsichtlich

ihrer Entwicklung und ggf. notwendiger Reduzierung überwacht. Ihre Bewertung erfolgt im

Rahmen des im Jahr 2005 gebildeten Risk Committees.

Risiken im Bereich Marketing und Produkte

Das Marktrisiko liegt im Wesentlichen in der Veränderung der Marktsituation. Es ist ein Prozess,

der gegenwärtig immer stärker in Erscheinung tritt und sich beschleunigt. Nur ein Unternehmen,

das hier eine große Anpassungsfähigkeit besitzt, wird sich diesem Risiko gewachsen

zeigen.

Ein wesentlicher Kernpunkt zur Begegnung dieser Risiken ist die mittelfristige Strategie der

Berlinische Lebensversicherung. In diesem Sinne analysiert die Berlinische Lebensversicherung

regelmäßig ihr Marktumfeld, führt Marktforschungen durch und erstellt entsprechende

Mehrjahresplanungen. Für Produkte werden regelmäßig gute Ratings erreicht.

Alterseinkünftegesetz (AltEinkG)

Die zum 01. 01. 2005 in Kraft getretene Steuerreform zu Lebensversicherungsverträgen

führte zu einem Wegfall der Steuerfreiheit für Erträge aus Kapitallebensversicherungen

und zu einer stärkeren steuerlichen Förderung von Rentenversicherungen. Die ver-

Lagebericht 15


gangenen Jahre haben verdeutlicht, dass sich die Grenzen zwischen privater und betrieblicher

Altersvorsorge insbesondere bei Entgeltumwandlungen auflösen. Zum

01. 01. 2005 wurde die Produktpalette der Berlinische Lebensversicherung um Tarife

erweitert, die dem Alterseinkünftegesetz Rechnung tragen. Dabei werden die

3 Schichten Basisversorgung, Zusatzversorgung und Kapitalanlageprodukte abgedeckt.

In 2005 haben wir unsere Aktivitäten im Bereich der betrieblichen Altersversorgung

verstärkt. Das neue AltEinkG sieht auch Änderungen des Gesetzes zur Verbesserung

der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) vor. Für den konventionellen Versicherungsbereich

wurde dafür das Verwaltungssystem Ende 2005 entsprechend angepasst.

Außerdem wurde eine bAV-Kampagne in den Print Medien und im Web umgesetzt.

Zudem wurden bAV-Makler neu gewonnen.

Zusammenfassung der Risikolage

Die beschriebenen Kontrollmechanismen und Instrumente tragen in der Gesamtheit dazu bei, dass die

Berlinische Lebensversicherung über ein wirksames Risikomanagement verfügt, welches bestandsgefährdende

Risiken frühzeitig erkennt und ggf. notwendige Gegenmaßnahmen veranlasst.

Erfüllung der Solvabilität

Die Solvabilitätsvorschriften gemäß § 53c VAG wurden durch die Berlinische Lebensversicherung erfüllt:

Die Solvabilität der Berlinische Lebensversicherung betrug per Dezember 2005 163 % und liegt damit

weit über der Mindestanforderung von 100 %. Bewertungsreserven wurden dabei nicht berücksichtigt.

Daher gehen wir davon aus, dass die Berlinische Lebensversicherung auch in Zukunft in der Lage ist,

allen Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen dauerhaft nachzukommen.

Die Berlinische Lebensversicherung verfügt somit über ein angemessenes Risikoüberwachungssystem

zur Sicherstellung der Erfüllbarkeit der Solvabilität.

Kostenrisiko

Die Reduzierung der Verwaltungskosten gelang auch in 2005, so dass das Risiko zu hoher Verwaltungskosten

weiter reduziert werden konnte.

SONSTIGE ANGABEN

Den Betrieb der zentralen Datenverarbeitung hat die Berlinische Lebensversicherung auf ein IT-Dienstleistungsunternehmen

mit einem überregionalen Rechenzentrum übertragen.

Die Delta Lloyd Deutschland AG führt zentrale Dienstleistungen für die Berlinische Lebensversicherung

sowie weitere Tochtergesellschaften durch. Entsprechende Funktions- und Dienstleistungsverträge wurden

zwischen der Berlinische Lebensversicherung und der Muttergesellschaft Delta Lloyd Deutschland

AG abgeschlossen.

Unsere Gesellschaft gehört als Mitglied dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

(GDV) e. V., Berlin, dem Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland, München

sowie der Wiesbadener Vereinigung, Köln an.

Zu den einzelnen Positionen des Jahresabschlusses sind nähere Angaben im Anhang in den Erläuterungen

zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gemacht worden. Sie bilden zusammen mit den tabellarischen

Übersichten einen Bestandteil dieses Berichtes.

16 Lagebericht


ENGAGEMENT DER MITARBEITER

Die sich stetig verbessernde Situation unseres Unternehmens ist ganz wesentlich dem Verdienst unserer

Mitarbeiter zu verdanken. Nicht zuletzt dem hohen Maß an Motivation und dem überdurchschnittlichen

Einsatz der Mitarbeiter der Berlinische Lebensversicherung sowie der Kollegen in verbundenen Unternehmen

der Delta Lloyd Deutschland Gruppe ist es zu verdanken, dass sich die Gesellschaft erfolgreich

im Markt der Lebensversicherungen behaupten konnte. Der Rückhalt bei unseren Kunden und unseren

Vertriebspartnern ist im Wesentlichen ein Ergebnis ihres Einsatzes. Hierzu bringt der Vorstand seinen

Respekt und Dank zum Ausdruck. Für dieses persönliche Engagement sowie die besondere Leistungsbereitschaft

bedanken wir uns sehr herzlich.

Unser Dank gilt auch den Betriebsräten und dem Sprecherausschuss der leitenden Angestellten für die

vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Lagebericht 17


Chancen und Ausblick

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Nach dem außerordentlich starken Weltwirtschaftswachstum der letzten drei Jahre mit jeweils über 4 %

wird sich die Rate im Geschäftsjahr 2006 voraussichtlich auf rund 3,3 % abschwächen. Dabei erwarten

wir, dass die Dynamik des Aufschwungs der US- Wirtschaft leicht an Fahrt verlieren wird und Europa

und Asien die USA als Triebfeder für den wirtschaftlichen Aufschwung in 2006 ergänzen werden.

Die Konjunktur in Deutschland wird auch in 2006 vor allem durch den Export gestützt werden. Es wird

erwartet, dass der Export im Vergleich zum Vorjahr nochmals zunehmen wird. Es wird ebenso erwartet,

dass das reale Wirtschaftswachstum in Deutschland um mehr als 1,5 % ansteigen wird. Hierbei spielen

aber auch die Vorzieheffekte infolge der höheren Mehrwertsteuer, die erwartungsgemäß ab 2007 wirksam

sein wird, eine wichtige Rolle. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte wird sich nur

geringfügig ausweiten. Unter der Annahme eines konstanten Ölpreises dürfte sich der Anstieg der

Verbraucherpreise im Geschäftsjahr 2006 wieder verlangsamen. Die Lage am Arbeitsmarkt wird sich voraussichtlich

leicht verbessern. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt an. Seit

dem letzten Quartal 2005 hat sich ein Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt eingestellt, der an Breite und

Stärke gewinnt.

Bei den Aktien sind wir auch weiterhin optimistisch. Steigende Unternehmensgewinne, in vielen Firmen

durchgeführte notwendige Umstrukturierungen sowie das dynamische Weltwirtschaftswachstum verleihen

den Indizes Kurspotential. Für den DAX prognostizieren wir einen Anstieg auf rund 5800 Punkte,

was einem Anstieg von knapp unter 10 % entsprechen würde. Die verhaltenen wirtschaftlichen Aussichten

sowie die Präferenz, in sichere Anlagewerte zu investieren, werden die Zinsen am langen Ende

nur geringfügig ansteigen lassen. Auch wenn mit einer Erhöhung der Leitzinsen auch in 2006 durch die

Europäische Zentralbank gerechnet werden kann, wird dies nur einen geringen Effekt auf die Langfristzinsen

haben. Im Bereich der 10 jährigen Bundesanleihen rechnen wir mit einem Anstieg auf rund

3,8 % – 4,0 %.

Die außenwirtschaftliche Dynamik wird sich 2007 verlangsamen. Die privaten Konsumausgaben dürften

in Deutschland wegen der Mehrwertsteuererhöhung wieder unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Auch die verfügbaren Einkommen dürften wegen der finanzpolitischen Veränderungen, die 2007 in

Kraft treten, zurückgehen. Insgesamt gehen wir von einer leichten Verringerung des Wirtschaftswachstums

in 2007 aus.

LEBENSVERSICHERUNG

Ab dem Geschäftsjahr 2006 sollte es bei der Geschäftsentwicklung der Lebensversicherung wieder zu

einer Normalisierung kommen, nachdem die beiden Vorjahre ganz wesentlich beeinflusst wurden durch

das Alterseinkünftegesetz. Das Neugeschäft 2006 wird sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2005 nach

unserer Einschätzung verbessern. Das Bestandswachstum wird aber angesichts der regulären Vertragsabläufe

nicht wesentlich ansteigen. Außerdem scheinen die angespannte Lage am Arbeitsmarkt, die

verbreitete Abwartehaltung in der Bevölkerung sowie der nur geringe Anstieg der verfügbaren Einkommen

keine guten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Wachstum bei den Lebensversicherungen

zu sein.

Dem steht aber der steigende Bedarf an eigenverantwortlicher Altersvorsorge gegenüber in der wir

Chancen für die Lebensversicherungsbranche sehen. Dieser Bedarf, der durch die Diskussion über die

18 Lagebericht


Rente mit 67 wieder in das Bewusstsein der Menschen gerückt wird, wird in 2006 voraussichtlich bereits

seinen ersten Niederschlag finden. Die kapitalgedeckte Altersvorsorge in Form der Lebensversicherung

ist unter Risiko- und Renditegesichtspunkten gut positioniert. Denn Garantien, wie sie von deutschen

Lebensversicherungen geboten werden, sind angesichts der niedrigen Zinsen auf den Kapitalmärkten

eine sinnvolle Anlage. Es wird eine wichtige Aufgabe der Lebensversicherungsbranche sein, den Wert

dieser Garantien dem Kunden klar zu machen.

Die individuelle und betriebliche Altersversorgung wird mittelfristig zu erhöhtem Wachstum führen.

Das resultiert zum einen aus den deutlich geringeren Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung,

die den Arbeitnehmern jährlich mitgeteilt werden. Zu anderem wird die private Altersvorsorge staatlich

gefördert. Altersversorgung bedeutet vor allem Absicherung des Langlebigkeitsrisikos. Die finanzielle

Absicherung der steigenden Lebenserwartung in Form einer lebenslang garantierten Rente ist eine

Notwendigkeit, die immer stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung tritt. Dies wird den Absatz von

Rentenversicherungen fördern.

Die Wiederanlage von regulären Versicherungsabläufen wird die Tendenz zur Anlage in Einmalbeiträge,

die in 2005 in der Lebensversicherungsbranche bereits zu einem erheblichen Anstieg geführt hat, verstärken.

Für das Einmalbeitragsgeschäft stehen zudem hohe Mittelbestände bereit, da in den letzten

Jahren vor allem in kurzfristige Anlageformen investiert wurde. Eine verstärkte Umschichtung dieser

Mittel in die kapitalgedeckte Lebensversicherung aus Renditegründen wie auch aus dem Bewusstsein

der eigenverantwortlichen Altersvorsorge wird in der Lebensversicherungsbranche unserer Meinung

nach zu Wachstum führen.

BERLINISCHE LEBENSVERSICHERUNG

Im Geschäftsjahr 2005 haben wir die Basisrente eingeführt. Die Basisrente, die wir klassisch sowie mit

fondsgebundener Ausprägung anbieten, wird sich in der Zukunft etablieren. Durch die Möglichkeit von

Zuzahlungen bei allen Tarifen haben wir in unserer Produktlandschaft die Flexibilität erheblich ausgeweitet.

Für 2006 ist die Einführung eigener Firmentarife für große Firmen und Großkollektive vorgesehen.

Geplant ist auch die Einführung einer selbständigen Pflegeversicherung, die den Bedürfnissen einer

alternden deutschen Gesellschaft optimal Rechnung trägt. Zudem bieten wir mit unserer Produktbündelung

(Fondsgebundene Lebensversicherung, Term-fix-Versicherungen, Fondssparplan) in unserem

so genannten Janosch Paket ein interessantes Produkt für Kinder zum Vermögensaufbau wie zur

Zukunftsabsicherung an. Zielgruppe sind hier Eltern und Großeltern, denen die Vorsorge für ihre Kinder

und Enkelkinder wichtig ist.

Für das Geschäftsjahr 2006 erwartet die Berlinische Lebensversicherung gebuchte Bruttobeiträge in

Höhe von 617 Mio. EUR. Weiterhin werden wir erhebliche Anstrengungen unternehmen, um Effizienzsteigerungen

umzusetzen und so unsere Kosten reduzieren zu können. Daher soll die Verwaltungskostenquote

auf 3,50 % reduziert werden. Unsere Maßnahmen zur Bestandserhaltung werden wir auch

2006 weiterhin intensiv weiterverfolgen. Ziel ist es, die Stornoquote auf 6,5 % in 2006 zu reduzieren.

Für 2007 ist die Berlinische Lebensversicherung optimistisch. Wir werden neue Produkte entwickeln, die

der Umstellung des Rechnungszinses gerecht werden. Zudem werden wir im Bereich der betrieblichen

Altersversorgung unser Angebot an Fondsgebundener Lebensversicherung erweitern und optimieren.

Weiterhin werden wir unser Produktangebot für die Pflegeversicherung ausbauen.

Lagebericht 19


CORPORATE GOVERNANCE

Den Anforderungen einer guten Unternehmensführung sowie einer effizienten Unternehmensüberwachung

schenken sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat der Berlinische Lebensversicherung hohe

Aufmerksamkeit. Entscheidungs- und Kontrollstrukturen werden in einer engen intensiven und vertrauensvollen

Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat erörtert. Alle börsennotierten

Gesellschaften sind gemäß § 161 AktG verpflichtet zu erklären, dass sie den Kodex anwenden oder in

welchen Punkten sie ihn nicht anwenden. Diese Erklärungen werden im Bundesanzeiger und den

Geschäftsberichten der jeweiligen Gesellschaft veröffentlicht.

Die Berlinische Lebensversicherung folgt der Empfehlung des Kodex, der mit Beschlussfassung der damit

befassten Regierungskommission vom 02. 06. 2005 fortentwickelt wurde und wendet ihn freiwillig an.

Vorstand und Aufsichtsrat der Berlinische Lebensversicherung haben die Empfehlung der Regierungskommission

Deutscher Corporate Governance Kodex per 31.12. 2005 bis auf folgende Ausnahmen eingehalten

und werden diese auch künftig einhalten:

1. Kodex Ziffer 3.8:

Ein angemessener Selbstbehalt bei D & O-Versicherungen für Vorstand und Aufsichtsrat wurde nicht

vereinbart. Dieser wird von der Aviva plc, London, vorgegeben.

2. Kodex Ziffer 4.2.3:

Ein eigener Aktienoptionsplan der Berlinische Lebensversicherung besteht nicht. Ein Aktienoptionsplan

der Aviva plc, London sowie ein Optionsplan der Delta Lloyd N.V., Amsterdam, die auch für uns

zur Verfügung stehen, werden von der Aviva plc, London sowie der Delta Lloyd N.V., Amsterdam,

ausgegeben und bekannt gemacht.

3. Kodex Ziffer 5.4.7:

Die Vergütung des Aufsichtsrates wird nicht aufgeteilt in eine erfolgsorientierte und eine feste

Komponente. Jährlich kann die Vergütung neu von der Hauptversammlung festgelegt werden.

4. Kodex Ziffer 5.4.8:

Die Nichtteilnahme von Aufsichtsratsmitgliedern an den Aufsichtsratssitzungen wird nicht im Bericht

des Aufsichtsrates veröffentlicht. Alle Aufsichtsratsmitglieder werden kontinuierlich über die Entwicklung

der Gesellschaft unterrichtet. An der Sitzungsteilnahme verhinderte Aufsichtsratsmitglieder

geben ihre Stimme in der Regel schriftlich ab.

5. Kodex Ziffer 7.1.1:

Zwischenberichte an die Anteilseigner und Dritte werden weder unter Beachtung international anerkannter

noch nationaler Rechnungslegungsgrundsätze aufgestellt.

6. Kodex Ziffer 7.1.2:

Die Berlinische Lebensversicherung selbst erstellt keinen Konzernabschluss. Sie wird einbezogen

in den Teil-Konzernabschluss der Delta Lloyd Deutschland AG. Dieser wiederum geht ein in den

Konzernabschluss der Delta Lloyd N.V., Amsterdam, der in holländischer Sprache innerhalb von

90 Tagen veröffentlicht wird.

20 Lagebericht


Versicherungsarten

In der Berichtszeit wurden folgende Versicherungsarten betrieben:

SELBST ABGESCHLOSSENES VERSICHERUNGSGESCHÄFT

I. Kapitalversicherung

1. Hinterbliebenen-Versorgung

Versicherung auf den Todesfall mit abgekürzter Beitragszahlung

2. Alters- und Hinterbliebenen-Versorgung

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall

3. Partner- und Ehegatten-Versicherung

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall für zwei verbundene Leben

4. Kinder-Versorgung

Versicherung des Versorgers mit festem Auszahlungstermin

5. Aussteuerversicherung

mit Beitragsbefreiung bei Tod des Versorgers und Fälligkeit des Kapitals bei Heirat des Kindes

6. Kapitalversicherung mit Mehrfachauszahlung

mit Wiederaufstockung der Todesfallsumme

7. Kapitalversicherung mit Wachstumsplan

Versicherungen gemäß Ziffer 1.–6. mit automatischer Erhöhung der Versicherungssumme

8. Vermögensbildungsversicherung

Versicherungen gemäß Ziffer 2., 3. und 6. nach dem Vermögensbildungsgesetz

II.

Risikoversicherung

Risiko-Lebensversicherung mit Umtauschrecht

III.

Rentenversicherung

1. Altersversorgung durch sofort beginnende oder aufgeschobene Leibrente

2. Altersversorgung durch aufgeschobene Leibrente mit sofort beginnender Rentenzahlung

im Pflegefall

3. Hinterbliebenenversorgung durch zusätzliche Anwartschaft auf Hinterbliebenenrente

IV.

Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung

V. Pflegerenten-Versicherung

Für den Neuzugang geschlossen

VI.

Sonstige Lebensversicherungen

Fondsgebundene Lebensversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung

VII.

Kapitalisierungsgeschäft

VIII. Kollektivversicherung

1. Firmen-, Verbands- und Vereinsgruppenversicherungen für die vorstehend genannten

Versicherungsarten

2. Bauspar-Risikoversicherung

3. Restschuldversicherung

Lagebericht 21


IX.

Zusatzversicherung

1. Unfall-Zusatzversicherung

2. Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

3. Erwerbsunfähigkeits-Zusatzversicherung

4. Risiko-Zusatzversicherung

5. Arbeitsunfähigkeits-Zusatzversicherung

zur Restschuldversicherung


⎬⎢



in Verbindung mit einer

Hauptversicherung

ÜBERNOMMENES VERSICHERUNGSGESCHÄFT

Die vorstehenden Versicherungsarten wurden auch im übernommenen Versicherungsgeschäft

betrieben.

22 Lagebericht


Lagebericht 23


A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft

(nur Hauptversicherungen)

(Haupt- und Zusatzversicherungen)

(nur Hauptversicherungen)

Lfd.

Versicherungssumme

Anzahl

Beitrag Einmalbeitrag

bzw. 12fache

der

für ein

Versicherungen

Jahr

Jahresrente

in TEUR in TEUR in TEUR

I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 987.323 363.547 – 16.659.689

II. Zugang während des Geschäftsjahres

1. Neuzugang

a) eingelöste Versicherungsscheine 69.909 31.401 285.527 1.622.165

b) Erhöhungen der Versicherungssummen

(ohne Pos. 2) – 4.585 – 127.772

2. Erhöhungen der Versicherungssummen

durch Überschussanteile – – – 133.369

3. Übriger Zugang 926 10 – 1.933

4. Gesamter Zugang 70.835 35.996 285.527 1.885.239

III. Abgang während des Geschäftsjahres

1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 3.439 937 – 48.126

2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 195.534 14.738 – 1.602.886

3. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie

Versicherungen 25.492 19.008 – 606.422

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 4.007 7.014 – 260.667

5. Übriger Abgang 1.006 251 – 2.484

6. Gesamter Abgang 229.478 41.948 – 2.520.585

IV. Bestand am Endes des Geschäftsjahres 828.680 357.595 – 16.024.343

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft

Anzahl

der Versicherungen

Versicherungssumme

bzw. 12fache Jahresrente

in TEUR

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 987.323 16.659.689

davon beitragsfrei 586.233 4.485.744

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 828.680 16.024.343

davon beitragsfrei 452.071 4.095.720

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen

Zusatzversicherungen insgesamt

Anzahl

der Versicherungen

Versicherungssumme

bzw. 12fache Jahresrente

in TEUR

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 429.977 12.878.784

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 344.653 10.571.391

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres

2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen

24 Lagebericht


Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2005

Kapitalversicherungen

(einschl. Vermögensbildungsversicherungen)

ohne Risikoversicherungen

und sonstige

Lebensversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Lfd.

Beitrag

für ein

Jahr

in TEUR

Risikoversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Einzelversicherungen

Lfd.

Beitrag

für ein

Jahr

in TEUR

Rentenversicherungen

(einschl. Berufsunfähigkeits-

und Pflegerentenversicherungen)

ohne sonstige

Lebensversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Lfd.

Beitrag

für ein

Jahr

in TEUR

Anzahl

der

Versicherungen

Lfd.

Beitrag

für ein

Jahr

in TEUR

Sonstige

Lebensversicherungen

Kollektivversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Lfd.

Beitrag

für ein

Jahr

in TEUR

283.544 167.305 11.915 5.751 87.377 77.823 30.209 34.351 574.278 78.317

1.232 842 1.176 934 4.164 4.706 4.505 5.230 58.832 19.689

– 2.631 – 64 – 974 – 602 – 314

– – – – – – – – – –

824 – – – 91 4 1 – 10 6

2.056 3.473 1.176 998 4.255 5.684 4.506 5.832 58.842 20.009

1.270 643 19 14 447 116 22 29 1.681 135

11.350 7.749 491 240 447 2.981 11 868 183.235 2.900

9.706 8.379 230 160 3.756 4.453 1.251 2.346 10.549 3.670

249 502 494 257 1.254 4.625 1.033 1.084 977 546

– – – – – – – – 1.006 251

22.575 17.273 1.234 671 5.904 12.175 2.317 4.327 197.448 7.502

263.025 153.505 11.857 6.078 85.728 71.332 32.398 35.856 435.672 90.824

Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)

Kapitalversicherungen

(einschl. Vermögensbildungsversicherungen)

ohne Risikoversicherungen

und sonstige

Lebensversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Versicherungssumme

in TEUR

283.544 5.381.320 11.915 637.736 87.377 3.815.629 30.209 1.275.457 574.278 5.549.547

85.844 498.824 691 7.321 16.216 545.294 1.812 418.774 481.670 3.015.531

263.025 5.000.002 11.857 627.807 85.728 3.864.040 32.398 1.590.223 435.672 4.942.271

82.683 484.089 739 7.709 16.873 545.828 2.568 678.603 349.208 2.379.491

Zusatzversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Versicherungssumme

in TEUR

61.967 1.134.470 85.592 3.405.220 17.342 286.197 265.076 8.052.897

55.449 1.038.479 82.915 3.387.686 16.108 263.215 190.181 5.882.011

Lebensversicherungen

Risikoversicherungen

Einzelversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Versicherungssumme

in TEUR

Anzahl

der

Versicherungen

Unfall-Zusatzversicherungen

Berufsunfähigkeitsoder

Invaliditäts-

Zusatzversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

12fache

Jahresrente

in TEUR

Rentenversicherungen

(einschl. Berufsunfähigkeits-

und Pflegerentenversicherungen)

ohne sonstige

Lebensversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

12fache

Jahresrente

in TEUR

Risiko- und Zeitrenten-

Zusatzversicherungen

Versicherungssumme

bzw. 12fache

Jahresrente

in TEUR

Anzahl

der

Versicherungen

Versicherungssumme

in TEUR

Sonstige

Lebensversicherungen

Kollektivversicherungen

Sonstige

Zusatzversicherungen

Anzahl

der

Versicherungen

Versicherungssumme

bzw. 12fache

Jahresrente

in TEUR

Versicherungssumme

bzw. 12fache

Jahresrente

in TEUR

16.562 TEUR

16.822 TEUR

Lagebericht 25


E. Zusätzliche Erläuterungen

zum Versicherungsbestand im Geschäftsjahr 2005

Bewegungen des Bestandes an selbst abgeschlossenen

Risikoversicherungen in der Kollektivversicherung

Lfd.

Beitrag

für ein

Jahr

in TEUR

in TEUR

Anzahl

der

Versicherungen

Einmalbeitrag

Versicherungssummme

bzw. 12fache

Jahresrente

in TEUR

I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 454.838 1.820 – 2.732.870

davon beitragsfrei 441.830 – – 2.526.434

II. Zugang während des Geschäftsjahres

1. Neuzugang

a) eingelöste Versicherungsscheine 55.083 259 21.330 614.867

b) Erhöhungen der Versicherungssummen

(ohne Pos. 2) – 17 – 555

2. Erhöhungen der Versicherungssummen

durch Überschussanteile – – – 93.119

3. Übriger Zugang 5 – – 587

4. Gesamter Zugang 55.088 276 21.330 709.128

III. Abgang während des Geschäftsjahres

1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 607 6 – 4.070

2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 181.214 221 – 1.307.757

3. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie

Versicherungen 6.848 38 – 59.350

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 517 44 – 7.452

5. Übriger Abgang – – – –

6. Gesamter Abgang 189.186 309 – 1.378.629

IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 320.740 1.787 – 2.063.369

davon beitragsfrei 309.996 – – 1.875.893

26 Lagebericht


Lagebericht 27


Jahresbilanz zum 31. Dezember 2005

Aktivseite

Berlinische Lebensversicherungs AG

2005 2004

EUR EUR EUR EUR EUR

A. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 0 0

davon eingefordert: –,– EUR

B. Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände 6.843.336 10.792.682

C. Kapitalanlagen

I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte

und Bauten einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken 165.702.364 173.179.799

II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen

und Beteiligungen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 142.085.512 140.835.512

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.395.608 5.465.608

3. Beteiligungen 33.244.681 27.756.512

180.725.800 174.057.632

III. Sonstige Kapitalanlagen

1. Aktien, Investmentanteile und andere

nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.385.763.081 1.350.251.709

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere 107.532.760 291.795.112

3. Hypotheken, Grundschuld- und

Rentenschuldforderungen 1.072.615.172 937.984.279

4. Sonstige Ausleihungen

a) Namensschuldverschreibungen 1.203.160.626 778.769.250

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 1.153.373.698 1.249.848.716

c) Darlehen und Vorauszahlungen auf

Versicherungsscheine 36.883.042 41.280.484

d) übrige Ausleihungen 698.022 975.367

2.394.115.389 2.070.873.817

5. Einlagen bei Kreditinstituten 68.500.000 93.010.000

6. Andere Kapitalanlagen 12.947.608 24.060.527

5.041.474.009 4.767.975.444

IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung

übernommenen Versicherungsgeschäft 19.892 20.322

5.387.922.065 5.115.233.197

D. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von

Inhabern von Lebensversicherungspolicen 189.937.432 134.511.412

Übertrag: 5.584.702.833 5.260.537.291

28 Jahresabschluss


Aktivseite 2005 2004

EUR EUR EUR EUR EUR

Übertrag: 5.584.702.833 5.260.537.291

E. Forderungen

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen

Versicherungsgeschäft an:

1. Versicherungsnehmer

a) fällige Ansprüche 11.210.468 12.878.018

b) noch nicht fällige Ansprüche 12.665.362 20.925.389

23.875.830 33.803.407

2. Versicherungsvermittler 7.477.904 8.873.506

31.353.733 42.676.913

II. Abrechnungsforderungen aus dem

Rückversicherungsgeschäft 133.965 114.113

davon:

an verbundene Unternehmen 100.989 EUR)

(Vj: 88.612 EUR)

III. Sonstige Forderungen 52.665.824 82.214.444

davon:

an verbundene Unternehmen 42.211.993 EUR)

(Vj: 69.797.702 EUR)

84.153.522 125.005.470

F. Sonstige Vermögensgegenstände

I. Sachanlagen und Vorräte 3.000.227 3.660.482

II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten,

Schecks und Kassenbestand 8.989.609 14.559.469

III. Andere Vermögensgegenstände 46.382.211 44.777.135

58.372.048 62.997.085

G. Rechnungsabgrenzungsposten

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 51.269.184 52.881.212

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 2.954.879 4.872.660

54.224.062 57.753.873

Summe der Aktiva 5.781.452.466 5.506.293.719

Die Zwischen- und Endsummen können Rundungsdifferenzen enthalten.

Jahresabschluss 29


Jahresbilanz zum 31. Dezember 2005

Berlinische Lebensversicherungs AG

Passivseite

2005 2004

EUR EUR EUR EUR

A. Eigenkapital:

I. Gezeichnetes Kapital 10.686.000 10.686.000

II. Kapitalrücklage 101.812.402 101.812.402

III. Gewinnrücklagen:

1. gesetzliche Rücklage 159.523 159.523

2. andere Gewinnrücklagen 42.034.154 42.034.154

42.193.677 42.193.677

IV. Bilanzgewinn 7.930.000 5.430.000

162.622.080 160.122.080

B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0 0

C. Versicherungstechnische Rückstellungen

I. Beitragsüberträge

1. Bruttobetrag 54.633.248 50.823.386

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft 14.026.196 14.148.452

40.607.052 36.674.934

II. Deckungsrückstellung

1. Bruttobetrag 4.789.205.038 4.570.519.216

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft 572.404.248 580.241.380

4.216.800.790 3.990.277.836

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte

Versicherungsfälle

1. Bruttobetrag 36.046.029 37.045.214

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft 4.844.020 4.970.841

31.202.009 32.074.373

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und

erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung

1. Bruttobetrag 218.028.955 212.360.068

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft 0 0

218.028.955 212.360.068

4.506.638.806 4.271.387.211

D. Versicherungstechnische Rückstellungen

im Bereich der Lebensversicherung,

soweit das Anlagerisiko von den

Versicherungsnehmern getragen wird

I. Deckungsrückstellung

1. Bruttobetrag 160.599.566 112.387.233

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft 16.059.957 11.238.723

144.539.609 101.148.510

II. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen

1. Bruttobetrag 29.337.865 22.124.179

2. davon ab:

Anteil für das in Rückdeckung

gegebene Versicherungsgeschäft 2.933.787 2.212.418

26.404.078 19.911.761

170.943.688 121.060.271

Übertrag: 4.840.204.573 4.552.569.562

30 Jahresabschluss


Passivseite 2005 2004

EUR EUR EUR EUR

Übertrag: 4.840.204.573 4.552.569.562

E. Andere Rückstellungen

I. Rückstellung für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen 37.729.857 38.215.531

II. Steuerrückstellungen 7.587.621 13.575.972

III. Sonstige Rückstellungen 21.854.464 27.700.918

67.171.942 79.492.421

F. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung

gegebenen Versicherungsgeschäft 608.891.078 611.404.792

G. Andere Verbindlichkeiten

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst

abgeschlossenen Versicherungsgeschäft

gegenüber:

1. Versicherungsnehmern 232.815.387 200.030.274

2. Versicherungsvermittlern 7.672.766 8.977.136

240.488.153 209.007.410

II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem

Rückversicherungsgeschäft 2.792.858 2.657.599

davon: gegenüber verbundenen Unternehmen

0 EUR)

(Vj: 0 EUR)

davon: gegenüber Beteiligungsunternehmen

0 EUR)

(Vj: 0 EUR)

III. Sonstige Verbindlichkeiten 19.727.426 48.361.137

davon: aus Steuern

816.274 EUR)

(Vj: 1.105.747 EUR)

davon: im Rahmen der sozialen Sicherheit

718.629 EUR)

(Vj: 760.570 EUR)

davon: an verbundene Unternehmen

1.670.736 EUR)

(Vj: 35.236.838 EUR)

263.008.437 260.026.146

H. Rechnungsabgrenzungsposten 2.176.435 2.800.798

Summe der Passiva 5.781.452.466 5.506.293.719

Die Zwischen- und Endsummen können Rundungsdifferenzen enthalten.

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten C. II und D. I der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter

Beachtung des § 341f HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist;

für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG

ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 17. 12. 2003 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.

Wiesbaden, den 22. Februar 2006

Verantwortlicher Aktuar:

Weidenbusch

Gemäß § 73 VAG bestätige ich, dass die eingestellten Deckungsrückstellungen vorschriftsmäßig angelegt und aufbewahrt sind.

Wiesbaden, den 22. Februar 2006

Treuhänder:

Koppermann

Jahresabschluss 31


Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005

gesamtes Versicherungsgeschäft

2005 2004

EUR EUR EUR EUR

I. Versicherungstechnische Rechnung

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung

a) Gebuchte Bruttobeiträge 648.272.894 617.491.678

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 58.163.293 590.109.601 60.058.006

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge –3.809.862 4.536.336

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer

an den Bruttobeitragsüberträgen 122.256 –3.932.118 1.066.591

586.177.484 560.903.417

2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung 13.011.457 13.781.017

3. Erträge aus Kapitalanlagen

a) Erträge aus Beteiligungen 4.190.118 4.280.430

davon: aus verbundenen Unternehmen

2.000.000 EUR)

Vj: 2.900.000 EUR)

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen

davon: aus verbundenen Unternehmen

793.251 EUR)

Vj: 691.543 EUR)

aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und

Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.592.208 14.728.803

bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 191.249.359 190.887.054

205.841.568 205.615.857

c) Erträge aus Zuschreibungen 11.098.878 1.636.945

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 78.433.575 123.512.710

299.564.138 335.045.942

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 26.958.237 4.766.844

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 135.525 2.954.662

6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung

a) Zahlungen für Versicherungsfälle

aa) Bruttobetrag 475.692.246 505.572.770

bb) Anteil der Rückversicherer 71.172.943 90.974.276

404.519.303 414.598.494

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht

abgewickelte Versicherungsfälle

aa) Bruttobetrag –999.185 –1.457.095

bb) Anteil der Rückversicherer –126.821 93.973

–872.364 –1.551.068

403.646.939 413.047.426

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen

a) Deckungsrückstellung

aa) Bruttobetrag 266.898.156 206.369.071

bb) Anteil der Rückversicherer –3.015.898 –21.201.939

269.914.054 227.571.010

269.914.054 227.571.010

8. Aufwendungen für die erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige

Beitragsrückerstattung für eigene Rechnung 47.799.589 22.158.191

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung

a) Abschlussaufwendungen 59.215.631 70.784.329

b) Verwaltungsaufwendungen 23.072.467 24.853.659

82.288.097 95.637.988

c) davon ab:

Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem

in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 18.328.770 22.675.381

63.959.327 72.962.606

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen

und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 12.880.542 12.992.413

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 28.634.042 80.421.554

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 4.847.229 2.155.046

46.361.813 95.569.013

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 711.551 1.796.889

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung 65.595.839 56.041.642

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 27.857.728 28.305.105

32 Jahresabschluss


Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung

gesamtes Versicherungsgeschäft

2005 2004

EUR EUR EUR EUR

1. Sonstige Erträge 17.050.745 17.355.534

2. Sonstige Aufwendungen 38.474.479 33.698.112

–21.423.733 –16.342.578

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 6.433.995 11.962.527

4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –235.677 6.696.556

5. Sonstige Steuern 169.672 265.972

–66.005 6.962.527

6. Jahresüberschuss 6.500.000 5.000.000

7. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.430.000 430.000

8. Bilanzgewinn 7.930.000 5.430.000

Jahresabschluss 33


Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände – entgeltlich erworbene unternehmensspezifische

Software – wurden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen

Nutzungsdauer abgeschrieben. Standardsoftware wird unter immateriellen Vermögensgegenständen

ausgewiesen.

Die Grundstücke wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet; die Abschreibungen auf

Gebäude werden linear in Höhe der steuerlich zutreffenden Sätze vorgenommen. Vergleichsweise nachhaltig

über dem Verkehrswert liegende Buchwerte wurden entsprechend angeglichen. Hypothekenund

Grundschuldforderungen, Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen wurden mit

dem Nominalwert abzüglich geleisteter Tilgungen bilanziert. Disagiobeträge werden durch passive

Rechnungsabgrenzung auf die Laufzeit verteilt. Beteiligungen sind zu Anschaffungswerten erfasst.

Die als Umlaufvermögen gewidmeten Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip

bewertet. In Vorjahren vorgenommene Abschreibungen werden im Geschäftsjahr im Umfang der zulässigen

Werterhöhung gemäß § 280 HGB zugeschrieben. Wertpapiere, die dem Unternehmen dauerhaft

dienen sollen, werden gemäß § 341 b HGB wie Anlagevermögen bewertet. Abschreibungen werden

dann gemäß gemildertem Niederstwertprinzip grundsätzlich bei dauerhaften Wertminderungen vorgenommen.

Zuschreibungen erfolgen nur dann, wenn der Grund für die dauerhafte Wertminderung nicht

mehr vorliegt.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen sind mit dem

Zeitwert, der dem Börsenkurs der angelegten Anteile am Bilanzstichtag entspricht, bilanziert. Die zugehörigen

Passivposten werden in gleicher Höhe ausgewiesen.

Die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft und die sonstigen Forderungen

sind grundsätzlich zum Nominalbetrag angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen wurden vorgenommen.

Die Bewertung der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um

die steuerlich zulässigen Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung

voll abgeschrieben. Vorräte sind zu Einstandspreisen bewertet. Die nicht einzeln erwähnten Aktivwerte

sind mit Nominalbeträgen angesetzt.

Die Beitragsüberträge für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft wurden für jede Versicherung

entsprechend dem Beginnmonat und der Zahlungsweise individuell berechnet; dabei wurden die

steuerlichen Bestimmungen über den Abzug von nicht übertragbaren Beitragsteilen berücksichtigt.

Für das in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft richten sich die Beitragsüberträge – und

alle anderen Rückstellungen – nach den Abrechnungen des Erstversicherers.

Die Deckungsrückstellung für die selbst abgeschlossenen Versicherungen wurde für jede Versicherung

entsprechend ihrem Beginnmonat individuell und prospektiv nach dem jeweiligen Geschäftsplan (beim

Neubestand Tätigkeitsplan) berechnet. Dabei wurden die Kosten der laufenden Verwaltung implizit

berücksichtigt. Bei beitragsfreien Versicherungen wurde eine Verwaltungskostenrückstellung entsprechend

dem jeweiligen Geschäftsplan (beim Neubestand Tätigkeitsplan) gebildet.

34 Jahresabschluss


Die rechnungsmäßigen Abschlussaufwendungen wurden jeweils nur insoweit verrechnet, als sich

dadurch keine negativen Werte ergaben bzw. die geschäfts- oder tätigkeitsplanmäßigen Werte der

Deckungsrückstellung nicht unterschritten wurden. Die Teile der rechnungsmäßigen Abschlussaufwendungen,

für die eine Verrechnung nicht möglich war, wurden als noch nicht fällige Ansprüche an

Versicherungsnehmer aktiviert.

Die folgende Tabelle enthält die bei der Berechnung der Deckungsrückstellung verwendeten Ausscheideordnungen

sowie die Zins- und Zillmersätze für insgesamt 90,5 % der gesamten Deckungsrückstellung

zum 31.12. 2005.

Versicherungsart

Anteil

in %

Sterbetafel

Rechnungszins

in %

Zillmersatz

Kapitalversicherungen (ab 1970) 23,0 1960/62 3,00 35 ;

Vermögensbildungsversicherungen (vor 1987) 1,7 1960/62 3,00 35 ;

Gruppenkapitalversicherungen (ab 1970) 0,3 1960/62 3,00 20 ;

Kapitalversicherungen (ab 1987) 26,7 1986 3,50 35 ;

Vermögensbildungsversicherungen (ab 1987) 0,7 1986 3,50 35 ;

Gruppenkapitalversicherungen (ab 1987) 0,9 1986 3,50 20 ;

Kapitalversicherungen (ab 1998) 3,0 DAV 1994 T 4,00 4 % der Beitragssumme

Kapitalversicherungen (ab 2000) 0,7 DAV 1994 T 3,25 4 % der Beitragssumme

Kapitalversicherungen (ab 2004) 0,1 DAV 1994 T 2,75 4 % der Beitragssumme

Rentenversicherungen (vor 1990) 2,8 DAV 2004 R-Bestand/B20 4,00 35 ; 1 )

Rentenversicherungen (ab 1990) 5,1 DAV 2004 R-Bestand/B20 4,00 35 % der Jahresrente

Rentenversicherungen (ab 1996) 8,9 DAV 2004 R-Bestand/B20 4,00 4 % der Beitragssumme

Rentenversicherungen (ab 2000) 4,5 DAV 2004 R-Bestand/B20 3,25 4 % der Beitragssumme

Rentenversicherungen (ab 2004) 0,3 DAV 2004 R-Bestand/B20 2,75 4 % der Beitragssumme

Rentenversicherungen (ab 2005) 0,2 DAV 2004 R 2,75 4 % der Beitragssumme

Kapitalisierungsgeschäft (ab 2001) 4,1 — 3,25 —

Kapitalisierungsgeschäft (ab 2004) 7,5 — 2,75 —

1

) der 12-fachen Jahresrente bei sofort beginnenden Renten bzw. 17,5 ; bei aufgeschobenen Renten

Für die Rentenversicherungen, die bis zum 31.12. 2004 abgeschlossen wurden, haben wir eine weitere

Auffüllung der Deckungsrückstellung vorgenommen. Die Ermittlung des Auffüllbetrages erfolgte auf

Basis der DAV-Richtlinie „Überschussbeteiligung und Reservierung von Rentenversicherungen des

Bestandes“. Die zum Jahresende in die Bilanz eingestellte Deckungsrückstellung entspricht dem um ein

Zwanzigstel linear interpolierten Wert zwischen der Deckungsrückstellung auf Basis der Tafel DAV 2004

R-Bestand und der auf Basis der Tafel DAV 2004R-B20.

Die Deckungsrückstellung der Versicherungen mit Berufsunfähigkeitsrisiko wurde entsprechend der

diesbezüglichen DAV-Ausarbeitung vom 08.12.1998 an die 97-er BU-Rechnungsgrundlagen der DAV

angepasst.

Die Deckungsrückstellung für Lebensversicherungen, bei denen das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern

getragen wird, wird individuell und retrospektiv ermittelt, indem die eingegangenen Beiträge

nach Abzug von Risiko- und Kostenanteilen gutgeschrieben werden. Sie wird in Anteilseinheiten geführt

und am Jahresschluss zum Zeitwert passiviert. Die Berechnung der Deckungsrückstellung für die

Überschussbeteiligung wurde jeweils entsprechend dem Verfahren bei der zugehörigen Hauptversicherung

durchgeführt.

Die Mittel für die Schlussgewinnanteile der Folgejahre sind so bemessen, dass sich für jede Versicherung

der Teil des zu ihrem regulären Fälligkeitszeitpunkt vorgesehenen Schlussgewinnanteils ergibt, der dem

Jahresabschluss 35


Verhältnis der abgelaufenen Versicherungsdauer zur gesamten Versicherungsdauer entspricht, unter

Berücksichtigung von Storno und Tod abgezinst mit einem Zinssatz in Höhe von 6,0 %. Bei Versicherungen,

auf die das bis zum Inkrafttreten des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum Versicherungsaufsichtsgesetz

geltende Recht anzuwenden ist, wird entsprechend den genehmigten Geschäftsplänen

ein Sockelabzug in Ansatz gebracht. Die versicherungsmathematische Berechnung des Schlussüberschussanteilfonds

erfolgt einzelvertraglich und prospektiv.

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle wird durch Einzelfeststellung ermittelt

und enthält auch die pauschal ermittelten Beiträge für die Schadenregulierung in der steuerlich zulässigen

Höhe. Für die nach Abschluss der Einzelerfassung noch zu erwartenden Spätschäden wird eine

Pauschalreserve gebildet. Die Anteile für die in Rückdeckung gegebenen Versicherungen wurden in

Einzelberechnungen vertragsgemäß ermittelt.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 6a EStG mit dem vollen Teilwert angesetzt. Als Rechnungsgrundlagen

wurden die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck, Zinsfuß 6 % jährlich, verwendet.

Die Rückstellung für Vorruhestandsleistungen wurde nach den gleichen Grundsätzen berechnet. Die

Bewertung der übrigen Rückstellungen richtet sich grundsätzlich nach dem voraussichtlichen Bedarf.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Durch die Einbeziehung der Gesellschaft

in den Konzernabschluss der Aviva plc., London, verlegten wir einzelne Buchungsschlusstermine

zeitlich nach vorne und grenzten die Zahlungsvorgänge über die sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten

ab. Es ergeben sich dadurch keine nennenswerten Einflüsse auf die Darstellung der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Offenlegung von Zeitwerten der Kapitalanlagen erfolgt gemäß den Vorschriften § 54 ff RechVersV.

Der Zeitwert des Grundbesitzes wurde als Verkehrswert nach den Grundsätzen der Wertermittlungsverordnung

(WertV 88) und nach den Vorgaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft

e. V. vom 23.10. 2003 in den letzten drei Jahren ermittelt. Für die übrigen Kapitalanlagen

waren im wesentlichen die Börsenkurswerte vom 30.12. 2005 maßgebend.

36 Jahresabschluss


Aktiva

ZU C.I. GRUNDSTÜCKE, GRUNDSTÜCKSGLEICHE RECHTE UND BAUTEN

EINSCHLIESSLICH DER BAUTEN AUF FREMDEN GRUNDSTÜCKEN

Der Bilanzwert der eigengenutzten einschließlich der überwiegend eigengenutzten Grundstücke am

Bilanzstichtag beträgt 20.436.357 EUR (Vj. 21.136.593 EUR).

ZU C.II. KAPITALANLAGEN IN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGEN

Name und Sitz Anteil Ergebnis Eigenkapital

% TEUR TEUR

Hamburger Lebensversicherung AG, Wiesbaden 100,00 215,8 6.723,3

Asset Management GmbH, Sofia 100,00 –44,0 2.995,4

BLV Grundstücksverwaltungs GmbH, Wiesbaden 100,00 1,0 9,5

BLV Grundstücks GmbH & Co KG, Wiesbaden 100,00 4.254,0 134.562,0

BLV Immobilien-Verwaltungs GmbH, Wiesbaden 100,00 –1,7 17,9

BLV Hausverwaltungs GmbH, Wiesbaden 100,00 –1,6 17,5

Zeitwertangabe gemäß § 54 RechVersV

Anlageart Buchwert Zeitwert Bewertungsreserven

2005 2004

Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR

Grundbesitz 165,7 222,9 57,2 60,5

Aktien, Investmentanteile

Beteiligungen und Anteile

an verbundenen Unternehmen 1.561,1 1.572,1 11,0 –37,0

Festverzinsliche Wertpapiere 379,8 381,7 1,9 1,2

Gesamt 2.106,6 2.176,7 70,1 24,7

Die Bewertungsreserven der aufgeführten Kapitalanlagen belaufen sich auf 1,3 % (VJ.: 0,5 %) der

gesamten Kapitalanlagen.

Für die Grundstücks GmbH & Co KG wurden die Zeitwerte der von der Gesellschaft gehaltenen

Grundstücke und Gebäude herangezogen. Die anderen Anteile an verbundenen Unternehmen wurden

mit dem Buchwert angesetzt.

Die in der Position „Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere“ gemäß

§ 341 b HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften zu bewertenden Kapitalanlagen

haben einen Buchwert von 513 Mio. EUR und einen Marktwert von 521 Mio. EUR. Der Unterschied

von 8 Mio. EUR sind stille Reserven.

ZU C.III. KAPITALANLAGEN IM DIREKTBESTAND

Die Berlinische Lebensversicherung AG investiert in vorwiegend einfach strukturierte Produkte.

Diese strukturierten Produkte sind überwiegend integriert in Namensschuldverschreibungen und

Schuldscheindarlehen.

38 Jahresabschluss


Buchwert

Mio. EUR

Zeitwert

Mio. EUR

Strukturen mit Zinsrisiko 582,4 593,1

Strukturen mit Aktienrisiko 0 0

Strukturen mit Kreditrisiko 0 0

Im Direktbestand halten wir keine Derivativen Finanzinstrumente. Derivative Finanzinstrumente werden

bei der Berlinischen Lebensversicherung überwiegend zur Absicherung in Spezialfonds eingesetzt.

ZU D. KAPITALANLAGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON INHABERN

VON LEBENSVERSICHERUNGSPOLICEN

Zusammensetzung des Anlagestocks am Bilanzstichtag:

Anzahl der 2005

Fondsbezeichnung Anteileinheiten EUR

DLI-Delta Euro Typ 0 11.947,424 463.922,74

DLI-Euro Aktien 7.672,000 317.375,12

DLI-Euro Cash 23.873,000 1.283.190,70

DLI-Euro Portfolio 12.119,553 654.255,81

DLI-Euro Renten 28.230,920 1.725.941,87

Dit-Concentra Inh.-Ant.A 233.480,000 11.942.502,00

Dit-Euro Rentenfonds 37.701,000 1.948.387,68

Dit-Internat. Rentenfonds Inh.-Ant.A 20.001,000 724.636,23

DWS Akkumula 90.356,425 48.319.001,83

DWS Flexpension 2015 Inh. 4.112,557 479.441,88

DWS Flexpension 2016 Inh. 744,968 88.084,97

DWS Flexpension 2017 Inh. 394,473 46.989,62

DWS Flexpension 2018 Inh. 830,969 100.339,54

DWS Flexpension 2019 Inh. 707,296 86.870,08

DWS Flexpension 2020 Inh. 4.300,214 533.011,46

DWS Top 50 Welt 432.071,000 26.805.684,84

Europafonds OIK 470.485,000 27.363.407,60

F.Tem.Inv-Temp.Em.Mkts A 11.987,000 261.013,79

F.Tem.Inv-Temp.Gl. A 110.174,000 1.587.607,34

F.Tem.Inv-Temp.Growth A 49.536,000 573.626,88

Fid.Fds-Intl Bd A Gl. 852.920,000 793.581,43

Gamax Fds -Maxi Bd NA A 30.468,000 190.729,68

GLL Europa USA Immob.Spez 169.392,000 17.078.101,44

Invesco Gt Healthcare A 3.392,000 185.208,24

Invesco Gt Nth Am. NA. A 139.280,000 496.252,62

Invesco Gt Telecommun. A 12.243,000 136.653,55

Invesco Pan Eur.Str.Equ.A 43.844,000 323.568,72

Invesco Prime Sm.Cap Growth 6.690,000 224.984,70

JPMF-Emer.Mkts Equity A 17.883,000 305.599,39

JPMF-Euroland Equity A 114.540,000 5.040.905,40

JPMF-Europe Small Cap A 15.074,000 563.466,12

JPMF-Europe Strat.Value A 338.722,000 5.317.935,40

Jahresabschluss 39


Anzahl der 2005

Fondsbezeichnung Anteileinheiten EUR

JPMF-Global Agg. Bond A D.Dl 3.473,000 40.436,23

JPMF-Global Recov.A D.Eo 12.633,000 228.278,31

JPMF-Inv-US Bond Fund Nam. A 2.799,000 374.617,93

JPMF-Japan Small Cap Jf A 6.108,000 73.436,27

JPMF-US Small Cap Growth 402,000 26.195,85

JPMF-US Strategic Growth A 312.333,000 1.598.056,39

JPMF-US Technology A 14.272,000 69.528,40

Mat Asia Pacific Fonds 59.329,000 4.421.197,08

Mat Japan Aktien 118.287,000 5.450.664,96

Metzler Aktien Deutschland 464,150 44.883,31

Metzler Aktien Europa 1.741,186 162.452,65

Metzler Euro Growth 2.590,178 203.044,05

Metzler Euro Small Cap 493,102 50.291,47

Metzler Renten Intern. 2.665,393 100.378,70

Metzler S.Inv.-Lib.Wachs. 68.243,305 1.111.001,01

Metzler Wachstum Intern. 51.396,136 5.482.939,79

MLIIF-Emerg.Mkts Nam.A2 2.047,000 32.422,93

MLIIF-Europ. Fd Nam. A2 1.334,000 86.349,82

MLIIF-Japan Opport.Nam.A2 4.649,000 255.844,16

MLIIF-STRAT.ALLOC.FD (USD) ACT.NOM.CL. A2 266,000 5.147,52

MLIIF-US Flexible Equity FD-Nam.A2 441.318,000 6.196.486,27

MLIIF-US Growth Nam. A2 580.163,000 4.859.183,52

MLIIF-US Opportun. Nam. A2 2.834,000 229.442,98

Warburg-World Leader-Fds 148.315,610 2.872.873,37

Zeitwert/Bilanzwert per 31. Dezember 2005 189.937.431,64

ZU F.III. ANDERE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Hier werden vorausgezahlte Versicherungsleistungen an unsere Versicherungsnehmer erfasst.

ZU G.II. SONSTIGE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Diese Bilanzposition enthält vorausgezahlte Verwaltungskosten mit 1.027.502 EUR, Pensionen in

Höhe von 197.683 EUR, sowie Agio Beträge in Höhe von 1.729.694 EUR.

Passiva

ZU A.I. GEZEICHNETES KAPITAL

Das gezeichnete Kapital beträgt 10.686.000 EUR.

Das Grundkapital besteht aus 418.000 auf den Namen lautenden voll eingezahlten Stückaktien.

Die Delta Lloyd Deutschland AG, Wiesbaden, ist mit mehr als der Hälfte am Grundkapital beteiligt.

40 Jahresabschluss


ZU A.III.2. ANDERE GEWINNRÜCKLAGEN

EUR

Stand 1.1. 2005 42.034.154

Einstellung aus dem Jahresüberschuss 2005 0

Stand 31.12. 2005 42.034.154

ZU C.IV. RÜCKSTELLUNG FÜR ERFOLGSABHÄNGIGE UND ERFOLGSUNABHÄNGIGE

BEITRAGSRÜCKERSTATTUNG

2005 2004

EUR

EUR

Vortrag 212.360.068 234.399.805

Entnahme für Gewinnanteile an Versicherte 42.130.702 44.197.928

170.229.366 190.201.877

Zuweisung aus dem Überschuss des

laufenden Geschäftsjahres 47.799.589 22.158.191

Stand am Bilanzstichtag 218.028.955 212.360.068

Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung enthält für das Geschäftsjahr 2006 bereits festgelegte,

aber noch nicht zugeteilte laufende Gewinnanteile von 22 Mio. EUR (Vj.: 23 Mio. EUR) und

Schlussgewinnanteile von 19 Mio. EUR (Vj.: 19 Mio. EUR). Für Schlussgewinnanteile für die Folgejahre

sind 85 Mio. EUR (Vj.: 87 Mio. EUR) gebunden.

Die Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer und die Gewinnanteilssätze sind in den weiteren

Angaben zum Anhang erläutert.

ZU E. III. SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Es handelt sich um Rückstellungen für:

EUR

Verwaltungskosten 5.078.638

Umstrukturierung Geschäftsprozessoptimierung 4.831.347

Urlaubs- und Gleitzeitguthaben, Vorruhestand und Altersteilzeit 4.312.261

Leistungs- und Gewinnvergütungen, Wettbewerbe 4.241.500

Prozessrisiken 800.000

Aufbewahrung und Archivierung 750.000

Sozialplanverpflichtungen 695.888

übrige Verpflichtungen 603.531

Bauleistungen und Grundstücksverpflichtungen 541.300

21.854.464

Ein Teil Aufwendungen für Aufbewahrung und Archivierung wird im Rahmen der Kostenverteilung auf

andere Gesellschaften verteilt.

Jahresabschluss 41


ZU G.III. ANDERE VERBINDLICHKEITEN

In den Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber

Versicherungsnehmern sind insgesamt 121.831 TEUR für verzinslich angesammelte Gewinnanteile

enthalten.

Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind ausgewiesen:

EUR

Anzahlungen auf noch nicht policierte Versicherungen 11.250.433

Vorauszahlungen auf Grundstücksumlagen 2.542.712

verbundene Unternehmen 1.670.736

Noch abzuführende Gehaltsabzüge und Steuern 1.536.207

Mieterkautionen 1.201.656

Sonstiges 1.161.150

Verbindlichkeiten aus Grundbesitz, Lieferungen und Leistungen 364.533

19.727.426

ZU H. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Hier sind bilanziert:

EUR

Vorausempfangene Zinsen und Mieten 659.842

auf Folgejahre entfallende Disagiobeträge 1.516.593

2.176.435

SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Zum Bilanzstichtag bestanden verbindlich zugesagte und noch nicht ausgezahlte Hypothekendarlehen

in Höhe von 23,4 Mio. EUR. Es bestanden Einzahlungsverpflichtungen in Höhe von 35,1 Mio.

EUR für vier Beteiligungen. Im Rahmen der Schuldscheindarlehen bestanden Auszahlungsverpflichtungen

in Höhe von 0,7 Mio. an verbundene Unternehmen. Es bestanden 4,1 Mio. EUR Verpflichtungen

aus den IBM-Outsourcing-Verträgen. Weiterhin ergaben sich Verpflichtungen in Höhe von

1,9 Mio. EUR für Wartungsverträge.

42 Jahresabschluss


Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

ZU I.1.a) GEBUCHTE BRUTTOBEITRÄGE

Selbst abgeschlossene Versicherungen 2005 2004

EUR

EUR

1. Einzelversicherungen

Laufende Beiträge 272.766.115 287.794.091

Einmalbeiträge 230.413.178 206.612.083

503.179.293 494.406.174

2. Kollektivversicherungen

Laufende Beiträge 89.758.272 76.226.952

Einmalbeiträge 55.113.516 46.637.972

144.871.788 122.864.924

3. Insgesamt

Laufende Beiträge 362.524.387 364.021.043

Einmalbeiträge 285.526.694 253.250.055

648.051.081 617.271.098

übernommene Rückversicherungen

Laufende Beiträge 221.813 220.580

Einmalbeiträge 0 0

221.813 220.580

648.272.894 617.491.678

In den gebuchten Beiträgen des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts sind 43.962.758 EUR

(Vj.: 50.042.265 EUR) Beiträge im Rahmen von Verträgen enthalten, bei denen das Kapitalanlagerisiko

von den Versicherungsnehmern getragen wird.

ZU I.3.b) ERTRÄGE AUS ANDEREN KAPITALANLAGEN

2005 2004

TEUR

TEUR

Die Erträge aus anderen Kapitalanlagen beliefen sich auf: 205.842 205.616

Davon: Erträge für Fondsgebundene Lebensversicherungen 1.526 2.203

ZU I.10.a) AUFWENDUNGEN FÜR DIE VERWALTUNG VON KAPITALANLAGEN

2005 2004

TEUR

TEUR

Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,

Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen

für die Kapitalanlagen 12.880 12.992

Davon: Aufwendungen für Fondsgebundene

Lebensversicherungen 505 358

Jahresabschluss 43


ZU II.4. STEUERN VOM EINKOMMEN UND ERTRAG

2005 2004

TEUR

TEUR

Körperschaftsteuer 1.052 3.356

Gewerbesteuer –1.765 2.889

Sonstige Ertragsteuer – ausländ. Quellensteuer 478 452

–235 6.697

PROVISIONEN UND SONSTIGE BEZÜGE DER VERSICHERUNGSVERTRETER,

PERSONALAUFWENDUNGEN

2005 2004

TEUR

TEUR

1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter

im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene

Versicherungsgeschäft 38.943 42.043

2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter

im Sinne des § 92 HGB 0 0

3. Löhne und Gehälter 25.842 31.210

4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 5.073 5.307

5. Aufwendungen für Altersversorgung 637 1.861

6. Aufwendungen insgesamt 70.495 80.421

RÜCKVERSICHERUNGSSALDO

Der Saldo aus dem Rückversicherungsgeschäft gemäß § 51 Abs. 4 Nr. 2 Buchst. b RechVersV

beläuft sich auf:

2005 2004

TEUR

TEUR

Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 58.163 60.058

Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den

Beitragsüberträgen 122 1.067

Zahlungen für Versicherungsfälle / Anteil der Rückversicherer –71.173 –90.974

Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte

Versicherungsfälle / Anteil der Rückversicherer 127 –94

Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem

IRG Versicherungsgeschäft –18.329 –22.675

Deckungsrückstellung / Anteil der Rückversicherer 3.016 21.202

–28.073 –31.417

44 Jahresabschluss


SONSTIGE ANGABEN

Die Delta Lloyd Deutschland AG, Wiesbaden, ist mit mehr als der Hälfte am Grundkapital der Berlinische

Leben beteiligt. Diese Mehrheitsbeteiligung ist uns gemäß § 20 Abs. 4 AktG angezeigt worden. Die

Berlinische Leben wird in den Teilkonzernabschluss und Konzernlagebericht der Delta Lloyd Deutschland

AG einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und zum Handelsregister des Amtsgerichts

Wiesbaden eingereicht wird. Die Delta Lloyd N.V., Amsterdam, hält alle Anteile an der Delta Lloyd

Deutschland AG, Wiesbaden. Über die Delta Lloyd N.V. gehört die Berlinische Leben zum Konzern der

Aviva plc, London/Großbritannien, in deren Konzernabschluss und Konzernlagebericht sie ebenfalls einbezogen

wird. Der Jahresabschluss und Lagebericht der Berlinische Leben wird zum Handelsregister

Wiesbaden eingereicht und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf Seite zwei dieses Berichtes aufgeführt.

Für das Kalenderjahr 2005 werden die Bezüge des Vorstands im Geschäftsbericht der Delta Lloyd

Deutschland AG ausgewiesen, da sie von dieser Gesellschaft ihre Bezüge erhalten.

Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen betrugen

1.119.643 EUR ( Vj: 1.113.629 EUR). Für ehemalige Vorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenen bestehen

Pensionsrückstellungen von insgesamt 7.813.418 EUR ( Vj: 8.172.196 EUR).

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen 105.670 EUR ( Vj: 173.554 EUR).

Es bestehen zwei Hypothekendarlehen an Vorstandsmitglieder in Höhe von 668.562 EUR.

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 2005 2004

Angestellte und Auszubildende im

kaufmännischen Innendienst 441 558

davon Teilzeit 66 85

Festangestellter Außendienst 106 119

Gewerbliche Mitarbeiter inkl. für

auswärtigen Grundbesitz und Hausverwaltung 0 0

davon Teilzeit 0 0

Arbeitnehmer insgesamt 547 677

Wiesbaden, den 27. Februar 2006

Der Vorstand

van de Veer Hagemann Dr. Simons

Jahresabschluss 45


Gewinnverwendungsvorschlag

Der Hauptversammlung steht ein Bilanzgewinn von 7.930.000 EUR zur Verfügung. Der Vorstand schlägt

vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 5.000.000. EUR als Dividende auszuschütten und 2.930.000 EUR auf

neue Rechnung vorzutragen.

Wiesbaden, den 27. Februar 2006

Der Vorstand

van de Veer Hagemann Dr. Simons

46 Gewinnverwendungsvorschlag


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang –

unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Berlinische Lebensversicherung Aktiengesellschaft,

Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die

Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen

Vorschriften (insbesondere der §§ 341 ff. HGB und der RechVersV) und den ergänzenden

Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe

ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss

unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 341k HGB in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung

der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass

Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung

der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit

und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche

Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss

und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung

der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands

sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der

Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der

Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und

vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen

Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht

steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der

Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Frankfurt am Main, den 14. März 2006

PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hofmann

Wirtschaftsprüfer

ppa. Brunner

Wirtschaftsprüfer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 47


Bericht des Aufsichtsrats

Wir haben den Jahresabschluss zum 31.12. 2005, den dazugehörenden Lagebericht und den Vorschlag

des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Mit dem Vorschlag für die Verwendung

des Bilanzgewinns sind wir einverstanden. Dem Lagebericht haben wir nichts hinzuzufügen.

Während des Geschäftsjahres haben wir uns – auch außerhalb der turnusmäßigen Sitzungen – durch

Berichte des Vorstands laufend über die Geschäftsentwicklung und die Lage der Gesellschaft unterrichten

lassen. Soweit nach der Geschäftsordnung für den Vorstand für einzelne Maßnahmen der Geschäftsführung

die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war, wurde diese jeweils einstimmig erteilt.

Die Prüfung durch die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat

zu keinen Einwendungen geführt. Nach Überzeugung des Prüfers vermittelt der Jahresabschluss unter

Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Auch gibt nach Auffassung

des Prüfers der Lagebericht insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und

stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Mit diesem Prüfungsergebnis stimmen wir

überein.

Nach dem Ergebnis unserer eigenen Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen

den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Der Abschluss ist hiermit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Der Vorstand hat uns den Bericht nach § 312 AktG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

sowie den entsprechenden Prüfungsbericht hierzu vorgelegt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

hat den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: „Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung

bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen

hoch war.“

Diesem Ergebnis schließen wir uns an.

Wiesbaden, den 31. März 2006

Für den Aufsichtsrat

Nicolaas Willem Hoek

48 Bericht des Aufsichtsrats


Überschussbeteiligung für das Jahr 2006

Den gewinnberechtigten Versicherungsverträgen werden 2006 folgende Gewinnanteile zugewiesen (im

Vorjahr abweichende Sätze sind in Klammern [ ] genannt):

1. ALTBESTAND

Versicherungen nach vom BAV genehmigten Tarifen (gemäß der bis zum 28. 07.1994 gültigen Fassung

des Versicherungsaufsichtsgesetzes)

1.1 Gewinnpläne K (Kapitalversicherungen)

Bargewinnanteil

Der Bargewinnanteil besteht aus einem Zinsgewinnanteil in Prozent des Deckungskapitals, bei beitragspflichtigen

sowie durch Ablauf der Beitragszahlungsdauer beitragsfreien Versicherungen

zusätzlich aus einem Risikogewinnanteil in Prozent des Risikobeitrags und bei beitragspflichtigen

Versicherungen außerdem aus einem Zusatzgewinnanteil (Grundgewinnanteil) in Promille der

Versicherungssumme; er wird ggf. vermindert um einen Anteil für die Deckung der Beitragsfreiheit

im Pflegefall (siehe unten). Der Bargewinnanteil wird als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Versicherungsleistung

verwendet (Bonus), sofern keine andere Verwendung vereinbart ist. Der Bonus ist als

beitragsfreie Versicherung wiederum gewinnberechtigt.

Schlussgewinnanteil (für beitragspflichtige Versicherungen)

Ein im Jahre 2006 infolge der geschäftsplanmäßigen oder bedingungsmäßigen Anspruchsvoraussetzungen

fällig werdender Schlussgewinnanteil bemisst sich für jedes beitragspflichtige Versicherungsjahr

in Promille des Deckungskapitals zum Zeitpunkt der Fälligkeit. Bei den Tarifen mit

Wachstumsplan wird die Anzahl der anrechnungsfähigen Versicherungsjahre den jeweiligen Erhöhungen

entsprechend reduziert.

Mindesttodesfallbonus

Der Mindesttodesfallbonus wird in Prozent der Versicherungssumme festgesetzt; bereits zugeteilte

Gewinnanteile sowie der bei Tod fällig werdende Schlussgewinnanteil werden hierauf

angerechnet.

Beitragsbefreiung im Pflegefall

(gilt – sofern vereinbart – für Versicherungen nach Gewinnplan K 87)

Wird die versicherte Person im Jahre 2006 pflegebedürftig, so entfällt die weitere Beitragszahlung

während der Dauer der Pflegebedürftigkeit. Die Beiträge für diese Leistung werden vorab den

Bargewinnanteilen entnommen.

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 49


Gewinnsätze

Gewinnplan K 70 K 87

Zinsgewinnanteil 1,0 % 0,5 %

Risikogewinnanteil, Männer 30 % 25 %

Risikogewinnanteil, Frauen 50 % 25 %

Zusatzgewinnanteil – –

Schlussgewinnanteil 2 ; 2 ;

Mindesttodesfallbonus 10 % 10 %

1.2 Gewinnpläne VB (Vermögensbildungsversicherungen)

Es gelten die gleichen Bestimmungen wie bei den Gewinnplänen der Ziffer 1.1.

Gewinnsätze

Gewinnplan VW 70 VB 87

Zinsgewinnanteil 1,0 % 0,5 %

Risikogewinnanteil, Männer 30 % 25 %

Risikogewinnanteil, Frauen 50 % 25 %

Zusatzgewinnanteil – –

Schlussgewinnanteil 0,6 ; 1 ;

Mindesttodesfallbonus 10 % 10 %

1.3 Gewinnpläne Renten (Leibrentenversicherungen)

Gewinnsätze während der Aufschubzeit

Der Bargewinnanteil besteht aus einem Zinsgewinnanteil in Prozent des Deckungskapitals sowie

bei beitragspflichtigen Versicherungen außerdem aus einem Zusatzgewinnanteil in Prozent der

jährlichen Rente. Er wird als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Rente verwendet (Bonusrente), sofern

keine andere Verwendung vereinbart ist. Die Bonusrente ist als beitragsfreie Versicherung ebenfalls

gewinnberechtigt.

Zusätzlich zum jährlichen Gewinnanteil (Bargewinnanteil) wird ein Sondergewinn gewährt. Der

Sondergewinn wird zur Finanzierung der aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung erforderlichen

Auffüllung der Deckungsrückstellung verwendet. Soweit nicht zur Finanzierung benötigt,

wird der Sondergewinn dem Bargewinnanteil entsprechend verwendet. Bezüglich der Zusammensetzung

gelten für den Sondergewinn die Bestimmungen des Bargewinnanteiles. Der Sondergewinn

wird verzinslich angesammelt und wird, falls der Vertrag während der Aufschubzeit endet,

ausgezahlt.

Gewinnplan Renten 57 Renten 90

Bargewinn Sondergewinn Bargewinn Sondergewinn

Zinsgewinnanteil 0 % 1,25 % 0 % 0,75 %

Zusatzgewinnanteil – – 0 % 0 %

50 Überschussbeteiligung für das Jahr 2006


Gewinnsätze während der Rentenbezugszeit

Versicherungen mit jährlicher Rentenerhöhung:

Gewinnplan Renten 57 Renten 90

jährlicher Steigerungssatz 1,25 % 0,75 %

Versicherungen mit Rentenzuschlag:

Die Versicherungen erhalten mit jeder Rentenzahlung einen Zuschlag, der sich wie folgt bemisst:

Gewinnplan Renten 57

für die Tarife LR, ARR und SMRR

für die übrigen Tarife

80-x % der Rente,

75-x % der Rente.

(x ist das rechnungsmäßige Alter der versicherten Person zu Beginn der Rentenzahlungszeit.

Negative Gewinnsätze werden ausgenullt.)

Gewinnplan Renten 90

Der Zuschlag zur monatlichen Rente beträgt:

bei Tarifen

mit

ohne

Leistung bei Tod nach Rentenbeginn

sofort beginnende Renten 0,05 % 0,05 %

aufgeschobene Renten 0,05 % 0,05 %

des anrechnungsfähigen Einmalbeitrags bzw. des anrechnungsfähigen Deckungskapitals bei

Beginn der Rentenzahlungszeit.

1.4 Gewinnplan PRV (Pflegerentenversicherungen)

Die Gewinnanteile betragen 0,75 % des Deckungskapitals.

1.5 Gewinnpläne ST (Gruppenkapitalversicherungen)

Es gelten die gleichen Bestimmungen wie bei den Gewinnplänen der Ziffer 1.1.

Gewinnsätze

Gewinnplan ST 70 T 87

Zinsgewinnanteil 1,0 % 0,5 %

Risikogewinnanteil, Männer 30 % 25 %

Risikogewinnanteil, Frauen 50 % 25 %

Zusatzgewinnanteil 1,25 ; 2,4 ;

Schlussgewinnanteil 4,5 ; 2 ;

Mindesttodesfallbonus 10 % 10 %

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 51


1.6 Gewinnpläne Risiko (Risikoversicherungen)

a) Versicherungen mit Todesfallbonus

Bei Tod des Versicherten wird die Versicherungsleistung um einen Todesfallbonus in Prozent

der jeweiligen Versicherungssumme erhöht.

b) Versicherungen mit Gewinnverrechnung

Der Gewinnanteil bemisst sich in Prozent des Beitrags.

c) Versicherungen mit Schlusszahlung

Eine im Jahre 2006 infolge der geschäftsplanmäßigen oder bedingungsmäßigen Anspruchsvoraussetzungen

fällig werdende Schlusszahlung bemisst sich in Prozent der Summe der

gewinnberechtigten Beiträge.

Gewinnsätze

Gewinnplan R 70 R 87 RSV BR

Männer Frauen STFR 87

Todesfallbonus 80 % 100 % 50 % 25 % 1 ) –

Gewinnverrechnung 45 % 55 % 35 % 20 % 45 %

Schlusszahlung 65 % 80 % – – –

1

) Bei Gewinnplan RSV beträgt der Todesfallbonus jedoch mindestens 5 % der Anfangsversicherungssumme

(Mindesttodesfallbonus).

1.7 Gewinnplan FL (Fondsgebundene Lebensversicherungen)

Die Gewinnanteile betragen 5 ; der Todesfallsumme.

1.8 Gewinnplan BUV (Berufsunfähigkeits-Versicherungen)

Eine im Jahre 2006 infolge der geschäftsplanmäßigen oder bedingungsmäßigen Anspruchsvoraussetzungen

fällig werdende Schlusszahlung beträgt bei Tod des Versicherten oder bei Ablauf

der Versicherung

Alter bei Ablauf der Versicherung Männer Frauen

bis 50 60 % 90 %

51 – 55 60 % 80 %

56 – 65 45 % 60 %

der Summe der gewinnberechtigten Jahresbeiträge. Bei Rückkauf der Versicherung oder bei

Beginn der Rentenzahlung werden 50 % dieses Betrags gewährt.

Während der Zeit der Rentenzahlung beträgt der jährliche Gewinnanteil 1% der jeweiligen

Berufsunfähigkeitsrente.

1.9 Gewinnpläne BUZ (Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)

Gewinnplan BUZ 67

Eine im Jahre 2006 infolge der geschäftsplanmäßigen oder bedingungsmäßigen Anspruchsvoraussetzungen

fällig werdende Schlusszahlung beträgt

für Versicherungsjahre vor 1990 40 %

für die Versicherungsjahre 1990 bis 1994 52 %

der jeweiligen gewinnberechtigten Jahresbeiträge.

52 Überschussbeteiligung für das Jahr 2006


Für Versicherungsjahre ab 1995 gelten folgende Gewinnsätze:

Alter bei Ablauf der Versicherung Männer Frauen

bis 50 60 % 90 %

51 – 55 60 % 80 %

56 – 60 45 % 60 %

61 – 65 25 % –

Während der Zeit einer Beitragsbefreiung wegen Berufsunfähigkeit wird die gleiche Gewinnbeteiligung

gewährt.

Die Schlusszahlung wird bei Erlöschen der Zusatzversicherung sowie bei Beginn einer Berufsunfähigkeitsrente

fällig.

Während der Zeit der Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente wird ein jährlicher Zinsgewinnanteil in

Höhe von 1% des maßgeblichen Deckungskapitals gewährt. Er wird zur Erhöhung der Rente verwendet.

Gewinnplan BUZ 92

Es wird ein laufender Gewinnanteil in Prozent des Jahresbeitrags gewährt, der mit den Beiträgen

verrechnet wird. Darüber hinaus wird im Jahre 2006 nach Ablauf des ersten Versicherungsjahres

bei Erlöschen der Zusatzversicherung sowie bei Eintritt der Berufsunfähigkeit eine Schlusszahlung

in Prozent der gezahlten Jahresbeiträge gewährt.

Gewinnsätze

Laufender Gewinnanteil 15 %

Schlusszahlung 10 %

Bei Tarif BUZL wird bei Eintritt der Berufsunfähigkeit keine Schlusszahlung fällig.

Während der Zeit der Berufsunfähigkeit wird ein jährlicher Zinsgewinnanteil in Höhe von 1% des

maßgeblichen Deckungskapitals gewährt. Er wird zur Erhöhung der Rentenzahlung verwendet;

ist lediglich die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit versichert, erfolgt eine verzinsliche Ansammlung.

2. NEUBESTAND

Versicherungen auf der Grundlage der seit dem 29. 07.1994 gültigen Fassung des Versicherungsaufsichtsgesetzes

2.1 Gewinnpläne A (Kapitalversicherungen)

Es gelten die gleichen Bestimmungen wie bei den Gewinnplänen der Ziffer 1.1. Die Beitragsbefreiung

im Pflegefall gilt – sofern vereinbart – für Versicherungen nach den Gewinnplänen A1,

A4, A7, A11, A14 und A15.

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 53


Gewinnsätze

Mindesttodesfallbonus

Gewinnplan

Zinsgewinnanteil

Risikogewinnanteil

Zusatzgewinnanteil

Schlussgewinnanteil

A1 0,50 % 25 % – 1,5 ; 1 ) 10%

A2 0,50 % 25 % – 0,25 ; 1 ) 10%

A3 0,50 % 25 % 2,4 ; 2,5 ; 10 %

A4 0 % 25 % – 1,5 ; 1 ) 10%

A7 0 % 15 % – 1,5 ; 1 ) 10%

A8 0 % 15 % – 1,5 ; 1 ) 10%

A11 0,75 % 15 % – 1,5 ; 1 ) 10%

A12 0,75 % 15 % – 1,5 ; 1 ) 10%

A14 0,75 % 15 % – 2,1 ; 1 ) 10%

A15 1,25 % 15 % – 1,5 ; 1 ) 10%

A16 1,25 % 15 % – 1,5 ; 1 ) 10%

1

) Der Schlussgewinnanteilsatz erhöht sich pro Jahr der Versicherungsdauer um 0,1 ;.

Bei Risikozusatzversicherungen (Gewinnpläne A5, A9, A13 und A17) gelten die gleichen Bestimmungen

wie bei den Gewinnplänen der Ziffer 1.6. Es wird ein Todesfallbonus in Höhe von 50 %

(Gewinnplan A5) bzw. 35 % (Gewinnpläne A9, A13 und A17) der jeweiligen Versicherungssumme

gewährt.

2.2 Gewinnpläne B (Risikoversicherungen)

Es gelten die gleichen Bestimmungen wie bei den Gewinnplänen der Ziffer 1.6.

Gewinnsätze

Gewinnplan

Todesfallbonus

Gewinnverrechnung

Männer

Frauen

B1 050 % 050 % 35 %

B2 050 % 050 % 35 %

B3 000% 000% –

B4 0– 0– 40%

B6, B7 3 Monatsraten 1 ) –

B8, B9 030 % 2 ) 060 % 2 ) –

B10, B11 035 % 035 % –

B12 3 ) 035 % 035 % 25 %

B14 3 ) 035 % 035 % 25 %

B16 / B17 3 Monatsraten 1 ) –

B18 0– 0– 10%

B19 0– 0– 00%

54 Überschussbeteiligung für das Jahr 2006


Gewinnplan

Todesfallbonus

Gewinnverrechnung

Männer

Frauen

B20 120 % 120 % 55 %

B21 3 ) 065 % 065 % 40 %

B22 3 ) 065 % 065 % 40 %

B23 3 ) 035 % 035 % 25 %

B24 010 % 010 % –

B25 035 % 035 % 025 %

1

) Bei Restschuldversicherungen beträgt der Todesfallbonus eine Anzahl von Monatsraten des zugrunde liegenden Kredits.

Restschuldversicherungen mit gleichbleibender Versicherungssumme erhalten einen Todesfallbonus in Höhe von 6 Monatsraten.

2

) Für die Eintrittsaltersgruppen 31–40, 41–50 und 51–60 wird der Todesfallbonus um 1/3, 2/3 bzw. 3/3 gekürzt.

3

)Wird die versicherte Person im Jahr 2006 pflegebedürftig, so entfällt die weitere Beitragszahlung während der Dauer der

Pflegebedürftigkeit.

2.3 Gewinnpläne C (Rentenversicherungen)

Es gelten die gleichen Bestimmungen wie bei den Gewinnplänen der Ziffer 1.3.

Ein im Jahre 2006 infolge bedingungsmäßiger Anspruchsvoraussetzungen fällig werdender

Schlussgewinnanteil bemisst sich für jedes beitragspflichtige Versicherungsjahr in Promille des

Deckungskapitals zum Zeitpunkt der Fälligkeit. Bei den Tarifen mit Wachstumsplan wird die Anzahl

der anrechnungsfähigen Versicherungsjahre den jeweiligen Erhöhungen entsprechend reduziert.

Gewinnsätze während der Aufschubzeit

Gewinnplan Zinsgewinnanteil Zusatzgewinnanteil Schlussgewinnanteil

Bargewinn Sondergewinn Bargewinn Sondergewinn

C1 0 % 0,75 % 0 % 0 % –

C3 0 % 0,25 % 0 % 0 % –

C6 0 % 0,25 % 0 % 0 % –

C10 0 % 0,25 % – – –

C12 0 % 1,00 % – – –

C14 0 % 1,00 % 0 % 0 % –

C17 0 % 1,00 % – – –

C19 0 % 1,50 % 0 % 0 % 0 ; 1 )

C20 0 % 1,50 % – – –

C21 0 % 1,50 % – – –

C23 1,25 % – 0 % – 1,5 ; 1 )

C24 1,50 % – – – –

C25 1,25 % – 0 % – 1,5 ; 1 )

C26 1,50 % – – – –

1

) Der Schlussgewinnanteilsatz erhöht sich pro Jahr der Aufschubzeit um 0 ,1 ;.

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 55


Gewinnsätze während der Rentenbezugszeit

Versicherungen mit jährlicher Rentenerhöhung:

Gewinnplan Jährlicher Steigerungssatz

C1 0,75 %

C3 0,25 %

C6 0,25 %

C10 0,25 %

C12 1,00 %

C14 1,00 %

C16 1,00 %

C17 1,00 %

C19 1,50 %

C20 1,50 %

C21 1,50 %

C23 1,50 %

C24 1,50 %

C25 1,50 %

C26 1,50 %

Versicherungen mit Rentenzuschlag:

Der Zuschlag zur monatlichen Rente bemisst sich in Prozent des anrechnungsfähigen Einmalbeitrags

bzw. des anrechnungsfähigen Deckungskapitals bei Beginn der Rentenzahlungszeit.

Gewinnplan

Rentenzuschlag der Tarife . . . Leistung bei Tod nach Rentenbeginn

mit

ohne

Sofortbeginnende

Renten

Aufgeschobene

Renten

Sofortbeginnende

Renten

Aufgeschobene

Renten

C1 0,05 % 0,05 % 0,05 % 0,05 %

C3 – 0,02 % – –

C6 0,02 % 0,02 % 0,02 % 0,02 %

C10 0,02 % 0,02 % 0,02 % 0,02 %

C12 0,06 % 0,06 % 0,06 % 0,06 %

C14 – 0,06 % – 0,06 %

C19 – 0,09 % – 0,09 %

C20 0,08 % 0,09 % 0,08 % 0,09 %

C23 – 0,09 % – 0,09 %

C24 0,08 % 0,09 % 0,08 % 0,09 %

C25 – 0,09 % – 0,09 %

C26 0,08 % 0,09 % 0,08 % 0,09 %

56 Überschussbeteiligung für das Jahr 2006


Versicherungen mit teildynamischer Rente:

Bei den Versicherungen mit teildynamischer Rente werden die Gewinnverwendungen jährliche

Erhöhung und Rentenzuschlag kombiniert.

Gewinnplan

Jährliche

Erhöhung

Sofortbeginnende

Renten

Rentenzuschlag

Aufgeschobene

Renten

C19 0,75 % – 0,045 %

C20 0,75 % 0,04 % 0,045 %

C23 0,75 % – 0,045 %

C24 0,75 % 0,04 % 0,045 %

C25 0,75 % – 0,045 %

C26 0,75 % 0,04 % 0,045 %

Bei Risikozusatzversicherungen (Gewinnpläne C4, C7, C8, C15 und C22) gelten die gleichen Bestimmungen

wie bei den Gewinnplänen der Ziffer 1.6. Es wird ein Todesfallbonus in Höhe von 50 %

(Gewinnpläne C4 und C7) bzw. 35 % (Gewinnpläne C8, C15 und C22) der jeweiligen Versicherungssumme

gewährt.

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 57


2.4 Gewinnpläne D (Berufsunfähigkeits(-Zusatz)versicherungen,

Erwerbsunfähigkeits(-Zusatz)versicherungen)

Für die Gewinnpläne D gelten die gleichen Bestimmungen wie für den Gewinnplan BUZ 92 unter

Ziffer 1.9. Bei Versicherungen mit Invaliditätsbonus wird hiervon abweichend im Leistungsfall

die Versicherungsleistung erhöht. Der Invaliditätsbonus bemisst sich in Prozent der garantierten

Leistungssumme.

Gewinnsätze

Gewinnplan Laufender Gewinnanteil Schlusszahlung Invaliditätsbonus

D1 15 % 10 % –

D2 20 % – –

D4 1 ) 20% – 25%

D5 25 % – 35 %

D6 1 ) 20% – 25%

D7 25 % – 35 %

D8 1 ) 35% – 50%

D9 40 % – 65 %

D10 1 ) 25% – 35%

D11 30 % – 40%

D12 1 ) 25% – 35%

D13 30 % – 40%

D14 1 ) 35% – 50%

D15 40 % – 65%

D16 – D19 1 ) 25% – 35%

D20 – D23 30 % – 40 %

D24 – D27 1 ) 20% – 25%

D28 – D29 1 ) 20% – 25%

D30 1 ) 30% – 40%

D31 – D34 1 ) 20% – 25%

D35 – D36 1 ) 20% – 25%

D37 1 ) 30% – 40%

D38 – D41 1 ) 30% – 40%

D42 1 ) 20% – 25%

1

)Die Versicherten dieser Gewinnpläne können im Jahre 2006 kostenfrei die Assistanceleistung „Posaction“ in Anspruch nehmen,

die eine qualifizierte psycho-soziale Beratung bis maximal 12 Stunden beinhaltet.

Während der Zeit der Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit wird ein jährlicher Zinsgewinnanteil in Höhe

von 1 % des maßgeblichen Deckungskapitals gewährt. Er wird je nach Vereinbarung zur Erhöhung

der Rentenzahlung verwendet oder verzinslich angesammelt.

58 Überschussbeteiligung für das Jahr 2006


2.5 Gewinnpläne F (Fondsgebundene Lebensversicherungen)

Der Bargewinnanteil besteht aus einem Risikogewinnanteil in Prozent des Risikobeitrages, einem

Fondsgewinnanteil in Promille des Fondsguthabens sowie bei beitragspflichtigen Versicherungen

zusätzlich aus einem Zusatzgewinnanteil in Prozent des Beitrages. Der Bargewinnanteil wird zur

Anlage in dem zugrunde liegenden Fonds verwendet.

Gewinnsätze

Gewinnplan Risikogewinnanteil Zusatzgewinnanteil Fondsgewinnanteil

F3 25 % – 0,0 ;

F4 25 % – 1,5 ;

F5 25 % 2 % 2,5 ;

F6 25 % – 2,5 ;

F7 25 % – 1,5 ;

F8 25 % – 1,5 ;

F9 – – 1,5 ;

F11 – – 0,0 ;

F12 – – 1,5 ;

F13 25 % – 0,0 ;

F14 – – 0,0 ;

F15 25 % – 0,0 ;

F16 25 % – 1,5 ;

F17 – – 1,5 ;

F18 – – 1,5 ;

F19 – – 1,5 ;

F20 – – 0,0 ;

Wird die versicherte Person im Jahre 2006 pflegebedürftig, so entfällt die weitere Beitragszahlung

während der Dauer der Pflegebedürftigkeit (gilt nur für die Gewinnpläne F3 – F8, F13 und F16).

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 59


Schlussgewinnanteil

Ein im Jahre 2006 infolge der bedingungsmäßigen Anspruchsvoraussetzungen fällig werdender

Schlussgewinnanteil bemisst sich in Prozent des Guthabens aus der laufenden Gewinnbeteiligung

zum Zeitpunkt der Fälligkeit.

Gewinnsätze

Gewinnplan

Vertragslaufzeiten

bis 4 Jahre

Zinsgewinnanteil

Vertragslaufzeiten

ab 5 Jahre

2.6 Gewinnpläne G (Kapitalisierung)

Bargewinnanteil

Der Bargewinnanteil besteht aus einem Zinsgewinnanteil in Prozent des Deckungskapitals.

Der Bargewinnanteil wird als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Vertragsleistung verwendet (Bonus)

oder verzinslich angesammelt. Der Bonus ist als beitragsfreie Versicherung wiederum gewinnberechtigt.

Schlussgewinnanteil

G1 – 1,50 % 0

G2 1,00 % 1,25 % 0

G3 – 1,75 % 0

G4 – 1,25 % 0

G5 – 1,25 % 0

2.7 Fondsgebundene Gewinnanlage

Bei den Versicherungen der Gewinnpläne A1, A4, A7, A11, A14, A15, B12, B14, B20–B23, B25, C6,

C10, C12, C14, C16, C17, C19–C21, C23–C26, D4, D6, D8, D10, D12, D14, D16–D19 und D24–D42

kann die Fondsgebundene Gewinnanlage vereinbart werden. In diesem Fall werden die

Gewinnanteile in einem Investmentfonds kumuliert.

60 Überschussbeteiligung für das Jahr 2006


3. BESTAND DER EHEMALIGEN ASSECURA LEBENSVERSICHERUNG

3.1 Kapital- und Gruppenkapitalversicherungen

Soweit nicht abweichend vermerkt, gelten die Bestimmungen der Ziffer 1.1. Die Einteilung in Altund

Neubestand entspricht den Ziffern 1 und 2 dieser Deklaration.

Gewinnsätze

Gewinnplan

Zinsgewinnanteil

Risikogewinnanteil

Zusatzgewinnanteil

Schlussgewinnanteil

1 )

Mindesttodesfallbonus

Tarife K1, K2, K3, K4, K6, K7

(Altbestand)

Tarife FK1, FK2, FK6

(Altbestand)

Tarife K2 . . , K3 .., K4..

(Neubestand)

Tarif UK2

(Neubestand)

0,5 % 25 % – 2,5 ; –

0,5 % 25 % – 2,5 ; –

0,0 % 20 % – 2,5 ; –

0,0 % 15 % – 2,5 ; –

1

) Soweit Schlussüberschussansprüche auf vor 2003 beginnenden Versicherungsjahren beruhen, wird für diese Versicherungsjahre

ein Schlussgewinn in Höhe eines Anteiles des vor der Verschmelzung mit der Berlinischen Leben für das jeweilige Jahr

deklarierten Schlussgewinnsatzes gewährt. Die Höhe des Anteiles entspricht dem Verhältnis der für die Jahre 2004 und 2003

deklarierten Schlussgewinnsätze.

3.2 Risiko- und Gruppenrisiko-(Zusatz)versicherungen

Soweit nicht abweichend vermerkt, gelten die Bestimmungen der Ziffer 1.6. Die Einteilung in Altund

Neubestand entspricht den Ziffern 1 und 2 dieser Deklaration.

Gewinnsätze

Gewinnplan

Todes

fallbonus

Gewinnverrechnung

Tarife R1c, R3c

(Altbestand)

– 40%

Tarife R1a, R1d, R3a, R3d

(Altbestand)

– 30%

Tarife FR1a

(Altbestand)

– 40%

Tarife RZa, RZb, RZd

(Altbestand)

– 30%

Tarife R2a . . , R2b.., R2c..,

R2d . . , R3a .., R3b.., R3c.., 40% 30%

R3d . . (Neubestand)

Tarife RZa, RZb, RZd

(Neubestand)

– 30%

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 61


3.3 Renten- und Gruppenrentenversicherungen

Soweit nicht abweichend vermerkt, gelten die Bestimmungen der Ziffer 1.3. Die Einteilung in Altund

Neubestand entspricht den Ziffern 1 und 2 dieser Deklaration.

Gewinnsätze während der Aufschubzeit

Gewinnplan

Bargewinn

Zinsgewinnanteil

Sondergewinn

Zusatzgewinnanteil

Tarife P1, P2, P3, PA1, PA2, PA3, H1, H2

(Altbestand)

Tarif FP3

(Neubestand)

0 0,75 % –

0 0,75 % –

Gewinnsätze während der Rentenbezugszeit

Gewinnplan

Tarife P1, P2, P3, PA1, PA2, PA3, H1, H2

(Altbestand)

Tarif FP3

(Neubestand)

Jährlicher

Steigerungssatz

0,75 %

0,75 %

Bei Versicherungen mit Rentenzuschlag werden die Zinsüberschüsse nach einem versicherungsmathematischen

Verfahren über die gesamte Rentenbezugszeit verteilt und in eine nivellierte

Bonusrente umgerechnet. Die Höhe des Rentenzuschlages wird vertragsindividuell unter Berücksichtigung

des jeweils vorhandenen Rentenfonds berechnet.

3.4 Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen

Soweit nicht abweichend vermerkt, gelten die Bestimmungen der Ziffer 2.4.

Gewinnsätze

Gewinnplan

Tarife B, BR, BR+

(Abschlüsse bis 30. 6.1993)

Tarife B.., BR.., BR+..

(Abschlüsse ab 1. 7.1993)

Laufender

Gewinnanteil

Schlusszahlung

Invaliditätsbonus

20 % 1 ) – 25%

15 % 1 ) – 17%

1

) Bei Tarif BR+ wird 5 v.H. zurückbehalten, verzinslich angesammelt und nur bei Ablauf, Tod, Rückkauf oder Eintritt der Berufsunfähigkeit

vor Beginn des vorletzten Jahres der Versicherungsdauer ausgeschüttet. Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit im

letzten oder vorletzten Jahr der Versicherungsdauer entfällt dieser Anteil.

Während der Zeit der Berufsunfähigkeit wird ein jährlicher Zinsgewinnanteil in Höhe von 0,5 %

(Abschlüsse bis 30. 6.1993) bzw. 0 % (Abschlüsse ab 1. 7.1993) des maßgeblichen Deckungskapitals

gewährt. Er wird zur Erhöhung der Rentenzahlung verwendet; ist lediglich die Beitragsbefreiung

bei Berufsunfähigkeit versichert, erfolgt eine verzinsliche Ansammlung.

62 Überschussbeteiligung für das Jahr 2006


4. BESTAND DER EHEMALIGEN GENERAL ACCIDENT LEBENSVERSICHERUNG

4.1 Kapital-, Gruppenkapital- und Vermögensbildungsversicherungen

Soweit nicht abweichend vermerkt, gelten die Bestimmungen der Ziffer 1.1.

Gewinnsätze:

Gewinnplan

Zinsgewinnanteil

Risikogewinnanteil

Zusatzgewinnanteil

Schlussgewinnanteil

1 )

Mindesttodesfallbonus

bis

Mann 30 %

0,50 %

30. 9.1947 Frau 50 %

1. 10. 1947–

Mann 30 %

0,50 %

31.12.1957 Frau 50 %

1. 1. 1958 –

Mann 30 %

1,00 %

31. 7.1971 Frau 50 %

1. 8.1971–

Mann 30 %

1,00 %

31. 9.1980 Frau 50 %

1. 10.1980–

Mann 30 %

1,00 %

31. 7.1987 Frau 50 %

0,00 ; 3,5 ; –

1,00 ; 3,5 ; –

1,00 ; 3,5 ; –

0,50 ; 2,5 ; –

0,36 ; 2,5 ; 10 %

ab 1. 8.1987 0,50 % 25 %mn 0,16 ; 2,5 ; 10 %

bis

Mann 30 %

1,00 %

31.12.1981 Frau 50 %

1,00 ; 3,5 ; –

1. 1. 1982 –

Mann 30 %

1,00 %

30. 6.1990 Frau 50 %

0,36 ; 2,5 ; 10 %

ab 1. 7. 1990 0,5 % 25 %mn 0,16 ; 2,5 ; 10 %

Kapitalversicherungen

abgeschlossen

Gruppenkapitalversicherungen

abgeschlossen

Vermögensbildungsversicherungen

abgeschlossen

Abrechnungsverband

Röchling-Burbach

bis

Mann 30 %

1,00 %

31. 7.1987 Frau 50 %

0,50 ; 0,5 ; –

ab 1. 8.1987 0,5 % 25 %mn 0,16 ; 2,5 ; 10 %

0,0 % 0 %mn qqqq– 0,0; –

1

) Soweit Schlussüberschussansprüche auf vor 2003 beginnenden Versicherungsjahren beruhen, wird für diese Versicherungsjahre

ein Schlussgewinn in Höhe eines Anteiles des vor der Verschmelzung mit der Berlinischen Leben für das jeweilige Jahr

deklarierten Schlussgewinnsatzes gewährt. Die Höhe des Anteiles entspricht dem Verhältnis der für die Jahre 2004 und 2003

deklarierten Schlussgewinnsätze.

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 63


4.2 Risiko-(Zusatz)versicherungen

Soweit nicht abweichend vermerkt, gelten die Bestimmungen der Ziffer 1.6.

Gewinnsätze

Gewinnplan

bis

30. 9.1990

ab

1. 10.1990

0 80 %

Mann 40 %

Frau 57 %

100 % 50 %

– 40%

4.3 Rentenversicherungen

Soweit nicht abweichend vermerkt, gelten die Bestimmungen der Ziffer 1.3.

Gewinnsätze während der Aufschubzeit

Gewinnplan

Bargewinn

Zinsgewinnanteil

Sondergewinn

bis

31.12.1957

1. 1. 1958 –

30. 6.1997

ab

1. 7. 1997

Abrechnungsverband

Röchling-Burbach

0 0,75 % –

0 1,25% –

0 0,25 % –

0 0 –

Gewinnsätze während der Rentenbezugszeit

Zusatzgewinnanteil

Rentenversicherungen

abgeschlossen

Todesfallbonus

Gewinnverrechnung

Risikoversicherungen

abgeschlossen

Risikozusatzversicherungen

Rentenversicherungen

abgeschlossen

Gewinnplan

bis

31.12.1957

1. 1. 1958 –

30.6.1997

ab

1. 7. 1997

Abrechnungsverband

Röchling-Burbach

Jährlicher Steigerungssatz

0,75 %

1,25 %

0,25 %

0,00 %

Bei Versicherungen mit Rentenzuschlag werden die Zinsüberschüsse nach einem versicherungsmathematischen

Verfahren über die gesamte Rentenbezugszeit verteilt und in eine nivellierte

Bonusrente umgerechnet. Die Höhe des Rentenzuschlages wird vertragsindividuell unter Berücksichtigung

des jeweils vorhandenen Rentenfonds berechnet.

64 Überschussbeteiligung für das Jahr 2006


4.4 Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen

Soweit nicht abweichend vermerkt, gelten die Bestimmungen der Ziffer 2.4.

Gewinnsätze

Invaliditätsbonus

Berufsunfähigkeitsversicherungen

abgeschlossen

Gewinnplan

bis

30. 6.1993

ab

1. 7. 1993

BUZ

zu Renten

Laufender

Gewinnanteil

Mann 15 %

Frau 30 %

Schlusszahlung

– –

– – 25,0 %

25 % 1 ) – 33,3 %

1

) Bei Tarif BR+ wird 5 v.H. zurückbehalten, verzinslich angesammelt und nur bei Ablauf, Tod, Rückkauf oder Eintritt der Berufsunfähigkeit

vor Beginn des vorletzten Jahres der Versicherungsdauer ausgeschüttet. Bei Eintritt der Berufsunfähigkeit im

letzten oder vorletzten Jahr der Versicherungsdauer entfällt dieser Anteil.

Während der Zeit der Berufsunfähigkeit wird ein jährlicher Zinsgewinnanteil in Höhe von 1,0 %

(Abschlüsse bis 30. 6.1993), 0,5 % (Abschlüsse ab 1. 7.1993) bzw. 0,25 % (BUZ zu Renten) des maßgeblichen

Deckungskapitals gewährt. Er wird zur Erhöhung der Rentenzahlung verwendet;

ist lediglich die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit versichert, erfolgt eine verzinsliche Ansammlung.

5. VERZINSLICHE ANSAMMLUNG VON ÜBERSCHUSSANTEILEN

Versicherungen, deren Überschussanteile verzinslich angesammelt werden, erhalten neben dem

garantierten Rechnungszins einen Ansammlungsüberschussanteil in Höhe des jeweiligen Zinsgewinnanteils.

6. ABGRENZUNG

Den gewinnberechtigten Versicherungsverträgen werden im Kalenderjahr 2006 die oben genannten

Gewinnanteile zugewiesen. Soweit der Versicherungsstichtag nicht mit dem Kalenderjahresbeginn

übereinstimmt, gelten für Gewinnanteile, die vor dem Stichtag in 2006 zugeteilt werden,

die Vorjahresgewinnsätze anteilig. Für die übrigen Gewinnanteile, die im Kalenderjahr 2006 zugewiesen

werden, gelten in diesem Fall die voranstehenden Gewinnsätze anteilig.

7. DIREKTGUTSCHRIFT

Die gewinnberechtigten kapitalbildenden Versicherungen erhalten eine Direktgutschrift in Prozent

des maßgebenden Guthabens der Versicherungsnehmer. Sie beträgt

2,25 % bei Tarifen mit einem Rechnungszins von 2,75 %,

2,00 % bei Tarifen mit einem Rechnungszins von 3,00 %,

1,75 % bei Tarifen mit einem Rechnungszins von 3,25 %,

1,50 % bei Tarifen mit einem Rechnungszins von 3,50 %,

1,00 % bei Tarifen mit einem Rechnungszins von 4,00 %.

Die Direktgutschrift beläuft sich jedoch maximal auf einen Betrag in Höhe des Zinsgewinnes gemäß

voranstehender Deklaration. Die Direktgutschrift wird auf die Überschussbeteiligung angerechnet.

Überschussbeteiligung für das Jahr 2006 65


Geschäftsstellen der Gesellschaft

Regionaldirektionen

für Vertriebspartner

Regionaldirektion M Dresden

Ammonstraße 72

01067 Dresden

Tel.: +49 (0)351 482 86-0

Fax: +49 (0)351 482 86 28

E-Mail: rdm-dresden@deltalloyd.de

Siegfried Stefanski

Regionaldirektion M Berlin

Lietzenburger Straße 51

10789 Berlin

Tel.: +49 (0)30 23 62 57-0

Fax: +49 (0)30 23 62 57 70

E-Mail: rdm-berlin@deltalloyd.de

Peter Hindelang

Regionaldirektion M Hamburg

Schopenstehl 20

20095 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 23 78 41-0

Fax: +49 (0)40 23 28 02

E-Mail: rdm-hamburg@deltalloyd.de

Kurt Becker

Regionaldirektion M Köln

Martinstraße 16–20

50667 Köln

Tel.: +49 (0)221 92 57 84-0

Fax: +49 (0)221 92 57 84-6

E-Mail: rdm-koeln@deltalloyd.de

Paul Rodenberger

Regionaldirektion M Karlsruhe

Schwarzwaldstraße 39

76137 Karlsruhe

Tel.: +49 (0)721 932 86-0

Fax: +49 (0)721 932 86 15

E-Mail: rdm-karlsruhe@deltalloyd.de

Teresa Martin

Regionaldirektionen für Vermittler

der Ausschließlichkeitsorganisation

Service-Center Hannover

Heiligerstraße 2

30159 Hannover

Tel.: +49 (0)511 302 88-0

Fax: +49 (0)511 302 88 55

E-Mail: sca-hannover@deltalloyd.de

Werner Reimann

Service-Center Düsseldorf

Graf-Adolf-Straße 89

40210 Düsseldorf

Tel.: +49 (0)211 38 46-0

Fax: +49 (0)211 38 46-110

E-Mail: sca-duesseldorf@deltalloyd.de

Werner Reimann

Regionaldirektion A Süd

Königstorgraben 3

90402 Nürnberg

Tel.: +49 (0)911 237 53-0

Fax: +49 (0)911 237 53 53

E-Mail: rda-nuernberg@deltalloyd.de

Günther Müller

Service-Center Magdeburg

Universitätsplatz 12

39124 Magdeburg

Tel.: +49 (0)391 244 74-0

Fax: +49 (0)391 244 74 44

E-Mail: sca-magdeburg@deltalloyd.de

Matthias Glässer

Regionaldirektion A Mitte

Eleonore-Sterling-Straße 53

60433 Frankfurt

Tel.: +49 (0)69 95 14 22-0

Fax: +49 (0)69 95 14 22 30

E-Mail: rda-frankfurt@deltalloyd.de

Mathias Clemens

Regionaldirektion M München

Oskar-Schlemmer-Straße 11

80807 München

Tel.: +49 (0)89 35 62 42-0

Fax: +49 (0)89 35 62 42 60

E-Mail: rdm-muenchen@deltalloyd.de

Thomas Lößlein

66 Geschäftsstellen der Gesellschaft


NOTIZEN

Notizen 67


NOTIZEN

68 Notizen


Berlinische Lebensversicherung AG

Gustav-Stresemann-Ring 7–9

65189 Wiesbaden

Telefon 01803 990 9000

Telefax 0611 773-26 64

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