3011636 IHK 04_08 US - Industrie- und Handelskammer Bonn ...

ihk.bonn.de

3011636 IHK 04_08 US - Industrie- und Handelskammer Bonn ...

Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg . Postfach 1820 . 53008 Bonn

Industrie- und Handelskammer

Bonn/Rhein-Sieg

Nr. 4/April 2008 . A 12041

Das Wirtschaftsmagazin der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

Geschichte

und Tradition:

Erbschaftsteuer:

Rote Karte für die Reform

Verpackungsverordnung:

Entsorgung

ohne Trittbrettfahrer


Wir erledigen Ihren Zahlungsverkehr.

In Deutschland und Europa.

Ihr Finanzpartner Nr. 1 für Europa.

Heute schon mit 7 Mrd. Transaktionen pro Jahr.

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Als innovativer Finanzpartner wickeln wir schon heute Ihren Zahlungsverkehr in Deutschland und Europa über Ihr

Konto bei der Sparkasse ab. Mit dem neuen einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum SEPA eröffnen sich für

Sie ab 2008 neue Perspektiven. Sprechen Sie mit uns, denn auch für Europa gilt: Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.


Kommentar

Titelthema: Familienunternehmen

Geschichtsmarketing

für Mittelstand und Familienunternehmen 8

Geschichte und Tradition:

Familienunternehmen 10

Familienunternehmen:

Botschafter einer sozialen Marktwirtschaft 18

Initiative Wachstum:

Technikbegeisterung wecken 6

Erfolg mit Weiterbildung:

Ulf Stollenwerk 6

Erbschaftsteuer:

Zeigen Sie der Reform die rote Karte! 20

Immenser Schaden droht 21

Recht:

Zulässiges Telefonmarketing

gegenüber Gewerbetreibenden 23

Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg:

Personalservice ausgebaut 24

Verpackungsverordnung:

Entsorgung ohne Trittbrettfahrer 25

Wirtschaft in der Region 26

Arbeitsjubiläen 31

Firmenjubiläum 40

Wirtschaftsstatistik 44

Arbeitsmarkt 44

Gesundheitswirtschaft 44

Lehrgänge und Seminare 44

Berufsbildung 45

Steuern 46

Recht 46

Wettbewerbsrecht 46

Multimedia 46

Umweltschutz 47

Technologieforum 47

Wissenschaft vor Ort 52

EU-Info 52

Außenwirtschaft 54

Neues aus Berlin und Brüssel 43

2

5

55

64

65

76

Initiative Wachstum:

Technikbegeisterung wecken

Zu wenige junge Menschen entscheiden

sich bei der Berufs- bzw. Studienwahl für

technische Berufe. Ingenieur- und Facharbeitermangel

droht. Es gilt die Technikbegeisterung

zu wecken – bereits im Kindergarten

und in der Grundschule. Die „Initiative

Wachstum” möchte mit dem Projekt „Technikbegeisterung wecken“

naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften in den offenen

Ganztagesgrundschulen fördern und unterstützen. Seite 6

Geschichte und Tradition:

Familienunternehmen

In unserer Titelgeschichte beschäftigen wir uns

erneut mit Familienunternehmen und stellen

erfolgreiche Firmen vor. Wir zeigen auf, wie man

aus der Unternehmenshistorie „Geschichtsmarketing“

machen kann und berichten über

eine Studie zum gesellschaftlichen Engagement

der Familienunternehmen. Seite 8

Erbschaftsteuer:

Zeigen Sie der Reform

die rote Karte!

Die Erbschaftsteuerreform kommt in die

heiße Phase und erfüllt die Familienunternehmer

mit Sorge um den Erhalt

ihrer Betriebe und die Sicherung der

Arbeitsplätze ihrer Beschäftigten. Sie befürchten, dass die Erbschaftsteuer

einen Übergang des Unternehmens auf die nächste

Generation über Gebühr erschwert oder sogar vereitelt. Die IHK-

Organisation macht mobil gegen diese Reform. Machen Sie mit!

Zeigen Sie der Reform die rote Karte! Seite 20

Die 5. Novelle der Verpackungsverordnung:

Entsorgung ohne Trittbrettfahrer

Für einen fairen Wettbewerb bei der

Sammlung von Verpackungsabfällen

soll die Novelle der Verpackungsverordnung

sorgen. Die gesetzlichen

Maßnahmen haben es in sich: Anschlusszwang

an duale Entsorgungssysteme,

Abgabe einer Vollständigkeitserklärung

und wettbewerbsneutrale Ausschreibung

der haushaltsnahen Verpackungsentsorgung. Seite 25

DIE WIRTSCHAFT April 2008 1


Gemeinsame

Veranstaltungsreihe

Wirtschaft bildet –

Unterstützung für Ihr

gesellschaftliches

Engagement

Ein erstes positives Fazit ziehen die

Organisatoren der Veranstaltungsreihe

„Wirtschaft bildet – Unterstützung

für Ihr gesellschaftliches Engagement“.

Die Industrie- und Handelskammer

(IHK) Bonn/Rhein-

Sieg, das Bonner Mittelstandsnetzwerks

BonnSoir e.V. und die

Creditreform Bonn Domschke KG

bieten insgesamt 19 kostenfreie

Veranstaltungen für Vertreter

von Vereinen, Non-Profit-Organisationen

(NPO´s) und interessierten

Unternehmen

an. „Insgesamt haben

sich bereits über 500 Vereinsvertreter

und Mitarbeiter

von gemeinnützigen

Organisationen angemeldet“,

erläutert IHK-Pressesprecher

Michael Pieck.

„Die Rückmeldungen sind ausgesprochen

positiv und zeigen, das

ein Bedarf von Schulungsveranstaltungen

für ehren- oder hauptamtlich

Tätige in unserer Region

vorhanden ist“, sagt Richard Andreas

Domschke, Geschäftsführer

der Creditreform Bonn Domschke

KG und Vorstandsmitglied von

BonnSoir: „Die Bewertungen der

Informationsveranstaltung

Umsatzsteuer

Welche Einnahmen unterliegen der Umsatzsteuer?

Wie wird die Umsatzsteuer berechnet?

Kommt gegebenenfalls eine Umsatzsteuer-Befreiung

in Frage? Welche Angaben

müssen gemacht werden, und welche Nachweise

sind zu erbringen? Wer benötigt eine

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer?

Am Dienstag, 6. Mai 2007, ab 17.00

Uhr, erhalten alle interessierten Unternehmer

Antworten auf diese und andere Fragen vom

Axel Höhner

Referenten der Veranstaltung, Axel Höhner, Mitarbeiter des Finanzamtes

Bonn-Innenstadt, aus erster Hand.

Anmeldung und weitere Informationen zu dieser kostenlosen Veranstaltung

in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn,

bei: Heinz Jürgen Zanders, Telefon: 0228/2284-181, E-Mail:

zanders@bonn.ihk.de

2

Teilnehmer liegen ausnahmslos

im sehr guten und guten Bereich.“

Über Spende und Sponsoring –

Mittelbeschaffung und –verwendung

referiert Dr. Daniel Fischer,

VRT Linzbach, Löcherbach &

Partner aus Bonn,

am Mittwoch, 23. April.

Professor Dr. Uwe Braehmer von

der Fachhochschule Bonn-Rhein-

Sieg wird

am Donnerstag, 24. April,

Tipps zum Projektmanagement

für NPO´s geben, während Stephan

Schwan, Projektservice

Schwan GmbH aus Meckenheim,

am Dienstag, 29. April,

über „Die „Kundenveranstaltung:

Märkte – Messen – Kommunikation“

spricht. Barbara Braehmer, Intercessio

Personalberatung GmbH

aus Bonn, widmet sich

am Donnerstag, 15. Mai,

dem Thema „Personalmarketing

und Personalentwicklung

bei NPO´s“. Alle

Veranstaltungen beginnen

um 18 Uhr in

der IHK Bonn/Rhein-

Sieg und dauern jeweils

etwa 90 Minuten.

Nähere Informationen und Anmeldung

bei Michael Pieck, IHK

Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg

17, 53113 Bonn, Telefon 0228/

2284-130, E-Mail pieck@bonn.

ihk.de, Andrea Mährle, Creditreform

Bonn Domschke KG, Graurheindorfer

Straße 92, 53117 Bonn,

Telefon 0228/26794-29, E-Mail:

a.maehrle@bonn.creditrefom.de

oder im Internet unter www.ihkbonn.de/csr

oder unter www.

bonnsoir.net/csr.

Jetzt bewerben für

Ausbildungs-Ass 2008

15.000 Euro Preisgeld

für herausragende

Ausbildung

Unternehmen und Initiativen können

sich ab sofort für das Ausbildungs-Ass

2008 bewerben. Die

Wirtschaftsjunioren Deutschland

und die Junioren des Handwerks

schreiben den erfolgreichen Wettbewerb

in Kooperation

mit den

INTER Versicherungen

und dem

Unternehmermagazin

impulse

in diesem Jahr

zum zwölften Mal

aus.

Die Schirmherrschaft

über den

mit insgesamt 15.000 Euro dotierten

Wettbewerb hat Bundeswirtschaftsminister

Michael Glos übernommen.

Das Hauptziel des Preises

ist die Anerkennung und Förderung

von Initiativen und Ideen in

der dualen Ausbildung. Teilnahmeberechtigt

sind darüber hinaus

alle Unternehmen, Handwerksbetriebe

und Institutionen in

Deutschland, die an außer-, über-

IHK-Informationsreihe:

„Frauen gründen anders“

Finanzielle Vorsorge für Unternehmerinnen und Gründerinnen

– was ist notwendig, wie sieht eine sinnvolle Gestaltung

aus und welche steuerlichen Aspekte sind zu beachten?

Selbständige sind nicht nur für den Erfolg ihres Unternehmens, sondern

auch für ihre Altersvorsorge selbst verantwortlich. Doch welche

Lösung ist die richtige? Riester oder Rürup oder eher doch die klassische

private Rentenversicherung?

Die Auswahl einer geeigneten und sinnvollen Lösung fällt nicht

immer leicht. Finanzberaterin Regina Vossen und Steuerberaterin

Edith Ketter werden an diesem Abend über die verschiedenen

Vorsorgemöglichkeiten, deren steuerliche Behandlung und

die damit verbundenen Auswirkungen informieren und den Teilnehmerinnen

eine Entscheidungshilfe für eine passgenaue Altersvorsorge

an die Hand geben.

Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am

Mittwoch, 7. Mai 2008, 18.00 – ca. 20.00 Uhr,

im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg statt.

betrieblichen oder schulischen Initiativen

mitwirken.

Preise werden in den drei Kategorien

Industrie, Handel, Dienstleistungen“,

„Handwerk“ und „Ausbildungsinitiativen“

vergeben.

Der jeweils Erstplatzierte erhält

2.500 Euro, der Zweitplatzierte

1.500 Euro und der Drittplatzierte

1.000 Euro. Auswahlkriterien für

die Jury sind die Anzahl und die

Qualität der geschaffenenAusbildungsplätze,

die Kreativität

der Ausbildungsmethoden,

der persönliche

Einsatz sowie die

Nachhaltigkeit des

Engagements. Die

Preisverleihung erfolgt

im Herbst 2008

auf einer Festveranstaltung

in Berlin.

Bewerbungsfrist für das Ausbildungs-Ass

2008 ist der 1. Juni. Die

Ausschreibungsunterlagen stehen

unter www.ausbildungs-ass.de

zum Download bereit. Auskünfte

gibt außerdem Marcel Larsen,

Wirtschaftsjunioren Deutschland

(WJD), Breite Straße 29, 10178

Berlin, Tel. 030/ 20308-1515,

Marcel.Larsen@wjd.de.

Es wird um eine verbindliche, schriftliche Anmeldung gebeten bis 2. Mai

2008 mit sämtlichen Kontaktdaten per E-Mail: grengros@bonn.ihk.de

oder Fax: 0228/2284-223. Ansprechpartnerin IHK: Existenzgründungsberaterin

Gerlinde Waering, Tel.: 0228/2283-131

Veranstaltungsort: IHK Bonn/Rhein-Sieg,

Bonner Talweg 17, 53113 Bonn

DIE WIRTSCHAFT April 2008


Mittelständische Macher

werden ausgezeichnet

Mutmacher der

Nation 2008 gesucht

Auch 2008 werden wieder krisenerprobte

Persönlichkeiten gesucht,

die lieber zupacken statt

jammern. Mitmachen lohnt sich:

Beim bundesweiten Unternehmerwettbewerb

„Mutmacher

der Nation“, der vom Telefonverzeichnis

DasÖrtliche initiiert

wird, gibt es Preisgelder von

über 50.000 Euro zu gewinnen.

Bewerbungsschluss ist der 30.

September 2008.

Angesprochen ist insbesondere

der deutsche Mittelstand, der

die Konjunktur wieder in

Schwung gebracht und neue Arbeitsplätze

geschaffen hat. „Wir

suchen Frauen und Männer, die

dazu ganz persönlich beigetragen

haben. Die sich weder von

Umsatzeinbrüchen noch von bürokratischen

Hindernissen oder

endlosen Kreditverhandlungen

beirren ließen, echte Unternehmer

eben“, erklärt Barbara Faber,

Geschäftsführerin der Das-

Örtliche Service- und Marketinggesellschaft.

Schirmherr Christian Wulff

Teilnehmen können bei „Mutmacher

der Nation 2008“ alle krisenerprobten

Unternehmer, die

nicht mehr als 500 Mitarbeiter

beschäftigen und seit

mindestens einem Jahr am

Markt sind. Der Wettbewerb

versteht sich auch als Wettstreit

der Bundesländer. Daher werden

von der prominent besetzten

Jury zunächst die 16 Landessieger

gekürt, aus denen dann

die Mutmacher 2008 ermittelt

werden. Die Prämierung der

Gewinner erfolgt Anfang Dezember

im Rahmen einer großen

Gala in Berlin. Weitere Informationen

und Teilnahmeformulare

gibt es unter

www.mutmacher-der-nation.de

und unter Telefon 0201/83012510.

DIE WIRTSCHAFT April 2008

Existenzfestigungstag

Wie komme ich an Kunden ? Wie komme ich an

Geld ? Erfolgreich verhandeln und Verkaufen im

Vertrieb ? Diese Themen stehen im Vordergrund

dieses Existenzfestigungstages.

In 4 Kurzvorträgen von Experten aus den Bereichen

Marketing, Finanzierung und Fördermittel

sowie Vertriebserfahrung erhalten Sie Informationen

und Anregungen, die möglicherweise auch

für Ihr unternehmerisches Vorgehen interessant

und sinnvoll sein könnten.

Die Programmpunkte im einzelnen:

17:30 Uhr „Kundengewinnung, Kundenbindung“

(Power Point Vortrag von Herrn Meinolph

Engels, Marketingberater)

Landesinitiative

»secure-it.nrw« zeichnet

Unternehmen aus

Wer erhält den

„IT-Sicherheitspreis

NRW 2008“?

Mittelständische Unternehmen

aus ganz Deutschland sowie alle

Schulen und außerschulischen

Bildungseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen

können sich jetzt

um den „IT-Sicherheitspreis NRW“

bewerben, den die Landesinitiative

»secure-it.nrw« auch in diesem

Jahr wieder ausschreibt. Es winken

wertvolle Sachpreise und die öffentlichkeitswirksame

Präsentation in

einer Best Practice-Broschüre. Die

vom nordrhein-westfälischen Innovationsministerium

getragene Landesinitiative

»secure-it.nrw«

schreibt auch in diesem Jahr wieder

den „IT-Sicherheitspreis NRW“ aus.

„Die Bewerber sollen das Rad nicht

neu erfinden“, hebt Thomas Faber,

Leiter der bei der IHK Bonn/

Rhein-Sieg angesiedelten Initiative

hervor, „sondern gelebte Sicherheitspraxis

zeigen, die anderen

als Vorbild dienen und zur Nachahmung

anregen soll.“

Um den Preis in der Kategorie „Mittelstand“

können sich Anbieter von

IT-Sicherheit aus ganz Deutschland

bewerben, die besonders innovative

Lösungen für den Mittelstand

entwickelt haben, und Unterneh-

am Mitwoch, 14. Mai 2008, um 17:30 Uhr,

im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg,

Bonner Talweg 17, 53113 Bonn

men aus Nordrhein-Westfalen, die

ihre Informationstechnologie (IT)

in vorbildlicher Weise vor Datenmissbrauch

und Datenmanipulation

schützen.

In der Kategorie„Bildung“

will

die Initiative Bildungseinrichtungen

aus NRW auszeichnen, die

ihren Schülern auf kreative Weise

den sicheren Umgang mit dem

Computer und dem Internet vermitteln.

Dabei spielt auch das

Thema Datenschutz eine Rolle.

18:15 Uhr „Erfolgreich Verhandeln und Verkaufen

im Vertrieb (Frau Petra Meyer, Training, Beratung,

Coaching)

18:45 Uhr „Deckung des Kapitalbedarfs in der

Wachstumsphase- und Festigungsphase“/Wichtige

Kriterien für die Kreditentscheidung (Herr

Andreas Brünjes, Leiter des Existenzgründungs-

Centers der Sparkasse Köln/Bonn) anschließend

Möglichkeit zur Fragestellung

19:30 Uhr „Beratungshilfen/Fördermaßnahmen

für kleine und mittlere Unternehmen“ (Wolfgang

Löhrer, IHK Bonn/Rhein-Sieg

Weitere Auskünfte erteilt Wolfgang Löhrer 0228/

2284-144. Wir bitten um entsprechende Anmeldung

unter der Fax Nr. 0228/2284-223 oder

unter der e-mail grengros@bonn.ihk.de

Bewerbungsschluss ist der 25. Juni

2008. Die Preisverleihung erfolgt

auf dem „7. IT-Sicherheitstag NRW“

im November 2008 in Neuss.

Weitere Informationen

und

Bewerbungsunterlagen

gibt es

unter www.secure-it.nrw.de oder

bei Thomas Faber, Agentur »secureit.nrw«

bei der IHK Bonn/Rhein-

Sieg, Bonner Talweg 17, 53113

Bonn, Telefon 0228/2284-185, Fax

0228/2284-5185, E-Mail

info@secure-it.nrw.de.

CSR-Veranstaltung im Wissenschaftszentrum Bonn

Stiftungen und Unternehmen

Die Deutsche StiftungsAkademie lädt zu einem

Diskussionsforum „Stiftungen und Unternehmen“

in das Wissenschaftszentrum Bonn ein. Die

ganztägige Veranstaltung wird Corporate Social

Responsibility-Konzepte von Unternehmen beleuchten

und der Frage nachgehen, welchen tatsächlichen

Beitrag eine gemeinnützige Stiftung in

diesem Rahmen zu leisten vermag. Sie findet am Donnerstag,

17. April, 9.30 bis 17 Uhr, statt. Referenten aus der Praxis

stellen Erfolgsbeispiele dar, in denen Stiftungen den Nutzen der Gesellschaft

mehren und gleichzeitig der eigenen Unternehmung nutzen. Sie

verschweigen aber auch nicht die Probleme, die das Konstrukt „Stiftung“

in der Unternehmensarbeit bereiten kann. Nähere Informationen

gibt es bei der Deutschen StiftungsAkademie unter E-Mail

akademie@stiftungen.org oder unter im Internet unter http://

www.stiftungen.org.

3


Wohin entwickelt sich

der Graurheindorfer

Hafen?

Zwischen Dorfidylle,

Warenumschlag und

Luxusappartements

„Rund um den Graurheindorfer

Hafen zwischen Dorfidylle, Warenumschlag

und Luxusappartements“

lautet das Thema einer

Informations- und Diskussionsveranstaltung,

die der Bonner

Kunstverein in Zusammenarbeit

mit der VHS und der Universität

Bonn ausrichtet. Unter Moderation

von Professor Dr. Claus-C. Wiegandt

(Geographisches Institut

der Universität Bonn) diskutieren

Heinrich Falkenberg (Pandion

Real Estate GmbH) und Karsten

Schröder (Stadt Bonn, Stadtplanungsamt).

Die Veranstaltung findet am

Mittwoch, 23. April

2008, 19.30 bis 21 Uhr,

im Bonner Kunstverein, Hochstadenring

22, 53119 Bonn, statt

und ist kostenfrei. Um Voranmeldung

wird wegen begrenzter

Platzkapazitäten gebeten:

vhs@bonn.de. Vorher gibt es von

17 bis ca. 18.30 Uhr einen Rundgang

durch das Stadtquartier,

Treffpunkt: Endhaltestelle Kranenweg/Graurheindorf,Bus-Linie

638. Die Veranstaltung ist Teil

der Reihe „Neue Freundschaften

– Baukultur in Bonn“, die sich mit

den baulichen Entwicklungen in

der Beethovenstadt befasst.

Förderprogramm

Betrieblich unterstützteKinderbetreuung

Flexible Angebote der Kinderbetreuung

sind die Grundvoraussetzung

für die Vereinbarkeit von Familie

und Beruf. Dafür hat Bundesfamilienministerin

Ursula von

der Leyen am 25. Februar 2008

das Förderprogramm Betrieblich

unterstützte Kinderbetreuung

gestartet. Gefördert wird

die Schaffung zusätzlicher Betreuungsgruppen

für Mitarbeiterkinder

bis zum vollendeten

dritten Lebensjahr sei es in bestehenden

oder in neuen Einrichtungen.

Pro Platz wird ein Zuschuss

in Höhe von 50 Prozent der laufenden

Betriebskosten, maximal

60.000 Euro pro Platz und Jahr gewährt.

Gefördert werden Unternehmen

mit bis zu 1.000 Beschäftigten

aber auch Kooperationen meh-

4

rerer Unternehmen. Antragsteller

und Empfänger der Fördermittel

sind die Träger der Kindertageseinrichtungen.

Die Antragstellung

findet im Onlineverfahren über

die Webside www.erfolgsfaktorfamilie.de

statt. Unter folgenden

Voraussetzungen wird die

Förderung gezahlt: Die für den

Betrieb der Betreuungseinrichtung

notwendigen Voraussetzungen

und Genehmigungen, insbesondere

eine Betriebserlaubnis,

liegt vor.

Die Betriebskosten der neuen Plätze

werden nicht gleichzeitig mit

anderen öffentlichen Mitteln gefördert.

Die Gesamtfinanzierung

ist gesichert. Die Kofinanzierung

erfolgt durch die Unternehmen

und gegebenenfalls durch Elternbeiträge.

Nähere Informationen zum Förderprogramm

gibt es bei Carina

Nillies, IHK Bonn/Rhein-Sieg,

Tel.: 0228/ 2284-140 oder unter

www.erfolgsfaktor-familie.de.

Kunstausstellung in der IHK

Wirtschaft und Kultur: Unternehmer als Kunstschaffende

Viele Unternehmen fördern Kunst, binden sie in ihre Unternehmensphilosophie ein, engagieren sich kulturell

oder stellen Ihre Sammlungen aus. Kaum jemand kennt die Unternehmerpersönlichkeit, die selbst die Kunst für

sich entdeckt hat und nebenher, in der knappen Freitzeit fotografiert, malt und/oder bildhauert. Für den einen

war die Begegnung mit der Kunst purer Zufall, für den anderen ist es seit der Kindheit eine Passion. 11

Unternehmer/innen der Region, mit inzwischen gut geschultem Auge und ausgeprägtem Sinn für´s Schöne,

Skurrile oder einfach für den richtigen Moment, stellen einige ihrer allesamt sehenswerten Werke in der IHK bis

14. Mai 2008 aus.

Ausstellungseröffnung

am 16. April 2008, um 19.00 Uhr

in der Sitzungsetage der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn.

Begrüßung: Michael Swoboda, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg

Einführung: Eberhard von Rundstedt, Von Rundstedt & HR Partners

Musikalische Begleitung: Anja Borchers u.a. Musiker

„Wir wollen eine Brücke zwischen Wirtschaft und Kunst schlagen“, begründete Eberhard von Rundstedt das

kulturelle Engegement seines Beratungsunternehmens, das sich

mit integrativem Personalmanagement befasst, „Wenn auch

weniger offensichtlich als in der Kunst, so sind auch im Unternehmensalltag,

insbesondere in Führungspositionen, mehr und

mehr kreative Lösungen gefragt.“

Manfred Raderschad beschäftigt sich

bereits seit seinem Ingenieursstudium

mit der Fotografie. Irgendwann tauchten

immer mehr rote Motive in seinen

Schnappschüssen auf, seitdem gibt es

die Serie Rot, in der er meist geometrische

Objekte in Architektur, Natur und

Technik, fotografiert.

8. RheinEnergie Marathon Bonn

Zwei mal 21 Kilometer

durch die Beethovenstadt

Der 8. RheinEnergie Marathon

Bonn findet am

Sonntag, 20. April 2008,

statt. Durch eine Optimierung

der Streckenführung

verläuft der Marathon

erstmals über

zwei Runden à 21 Kilometer

in erster Linie

durch den Bonner Innenstadtbereich.

Somit

werden die Marathon-

Teilnehmer die bisherigeHalbmarathonstrecke

(Wende Höhe Hochkreuz) zweimal durchlaufen. Neben Marathonund

Halbmarathondistanz werden auch wieder der Firmenlauf sowie der

RheinEnergie Schulmarathon Bonn angeboten, zu dem sich erneut

auch zahlreiche Schulen aus der Region angemeldet haben.

In der Zeit von 8 bis gegen 16.30 Uhr ist der Bereich der Laufstrecke für den

gesamten Verkehr gesperrt, so dass Autofahrer sowie Nutzer von Bussen

und Bahnen mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen müssen. Die

Kennedybrücke wird in diesem Jahr bis etwa 15 Uhr gesperrt sein – dann

enden auch erst die Sperrungen in Beuel. Nähere Informationen gibt es

unter www.bonn.de.

Fotografie: Susanne Kuchenreuther, Training und Coaching für

Telesales und Terminaquise; Claudia Manthey, Event-Kommunikation

Manthey; Jürgen Novotny, Präsenz-Agentur vivia; Manfred

Raderschad, Deutsche Beiratagentur DBA GmbH; Dipl.-Ing. Architektur

Martina Wehr, Immobilienmaklerin; Hannelore David, Mrs

Sporty. Bonn.

Malerei: Andrea Èles, MoBillan GmbH; Irmgard Lehmann, Hairstylers

heaven Haircare GmbH; Brigitte Meuer, BM BüroManagement

und PC-Training 50+; Ursula Sturm, Buch- und Kunstantiquariat.

Besichtigung auf Anfrage bei Gerlinde Waering, Tel: 0228/2284-

131, E-Mail: waering@bonn.ihk.de.

DIE WIRTSCHAFT April 2008


DIE WIRTSCHAFT April 2008

Gesellschaftliches Engagement

deutlich machen

Eine negative Meldung wiegt einhundert positive

Nachrichten auf. Und es ist nicht nur eine

Negativ-Meldung über Unternehmen und Unternehmenslenker,

die in den vergangenen Wochen

durch die deutsche Presselandschaft getrieben

wurde. Die Empörung ist groß – über Unternehmen,

die trotz hoher Gewinne Arbeitsplätze

in vierstelligem Umfang streichen oder

Manager, die trotz Millionengehältern den Hals

scheinbar nicht voll kriegen können.

Nun ist DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun zu

zu stimmen, wenn er die vielen Familienunternehmen

und die übergroße Mehrheit der Manager

der kleinen Gruppe gegenüber stellt, die

mit ihrem Fehlverhalten einem gesamten Berufsstand

geschadet hat. Denn die Unternehmen

werden nicht zuletzt dadurch zunehmend

in der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung

in die Defensive gedrängt. Doch abtauchen

und den Kopf in den Sand stecken kann

kein erfolgreicher Ausweg sein.

Wir müssen uns offensiv an der Diskussion über

die zukünftige Ausrichtung unserer Wirtschaftsordnung

beteiligen und dürfen uns nicht – auch

angesichts der populistischen Anwürfe, die

längst nicht nur von der linken Seite des Parteienspektrums

kommen – wegducken. Mehr Freiheit

wagen statt in zunehmender Regulierung

und Bürokratisierung zu ersticken, kann eine Erfolgslosung

sein. Die Globalisierung nicht verteufeln,

sondern zeigen, wie der Exportweltmeister

Deutschland profitiert und dadurch auch Arbeitsplätze

in Deutschland sichert und schafft.

Viele Unternehmen haben in den vergangenen

Jahren gute Geschäfte gemacht und neue Arbeitsplätze

geschaffen. Die Zahl der Erwerbstätigen

ist auf einen neuen Höchststand geklettert.

Die Agenda 2010 zeigt Wirkung und wird doch

schon wieder in Frage gestellt. Auf einem anderen

Blatt steht, dass der Aufschwung bei vielen

Menschen nicht angekommen ist. Hier gilt es

aber, auf die nach wie vor zu hohe Belastung

durch Steuern und Abgaben hin zu weisen. Die

öffentlichen Haushalte gesunden durch die hohen

Gewerbesteuerzahlungen, nicht durch die

eigene Ausgabendisziplin.

Viele Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-

Sieg engagieren sich vor Ort und werden ihrer

gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Das

ist gut, aber auch nur zu leisten, wenn die wirtschaftliche

Situation im Unternehmen stimmt.

Denn wo kein Überschuss ist, kann auch nichts

verteilt werden.

Ein besonderes Beispiel für die Unterstützung

des gesellschaftlichen Engagements geben die

IHK, das Mittelstandsnetzwerk BonnSoir und die

Creditreform Bonn Domschke KG mit ihrer Veranstaltungsreihe

„Profi(t) Know-how für Vereine,

Non-Profit-Organisationen und interessierte Unternehmen”.

In 19 Veranstaltungen geben Experten

aus der Wirtschaft ihr Wissen unentgeldlich

weiter. Die Resonanz auf unsere Initiative ist ausgesprochen

positiv. Über 500 ehren- und hauptamtlich

Tätige aus Vereinen und Organisationen

haben sich schon angemeldet. Und es können

noch mehr werden: Zehn Veranstaltungen stehen

noch auf dem Plan. Anmeldungen können

im Internet unter www.ihk-bonn.de/csr noch erfolgen.

Michael Pieck

Pressesprecher der IHK Bonn/Rhein-Sieg

5


Zu wenige junge Menschen

entscheiden

sich bei der Berufsund

Studienwahl für

technische Berufe,

dadurch wird es

insbesondere für kleine

und mittlere Unternehmen

zusehends

schwieriger qualifizierte

Ingenieure und

Facharbeiter zu finden.

„Diese Entwicklung

gefährdet langfristig

den Wohlstand

der Region, der ganz

entscheidend auf technischer

Kompetenz in

den Betrieben be-

Grundschule am Dielingsgrund, Pollen-Projekt, Berlin

ruht“, sagt Michael Swoboda, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

„Daher muss vom Kindergarten über die Grundschule und die weiterführenden

Schulen bis hin zum Übergang in den Beruf bzw. Studium die Faszination für Technik

und Naturwissenschaften aktiv vermittelt werden.“

Technikbegeisterung

wecken Initiative Wachstum

Deshalb gibt es das Projekt „Technikbegeisterung

wecken“, ein Teilprojekt der

„Initiative Wachstum“. Die Projektleitung

liegt bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Die

„Initiative Wachstum“ ist ein Zusammenschluss

von rund 50 namhaften Unternehmen

aus der Region und wird organisatorisch

von der IHK Bonn/Rhein-Sieg

und der IHK Köln getragen. So sollen

im Verbund mit der Wirtschaft Vorhaben

zur Stärkung von Wachstum und

Zukunftsfähigkeit angestoßen werden.

„Technikbegeisterung wecken“ richtet

sich unmittelbar an offene Ganztagsgrundschulen,

dort sollen bereits im

April diesen Jahres erste Aktivitäten gestartet

werden. Konkret sollen in Grundschulen

naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften

im Nachmittagsbereich

etabliert werden, da dessen Gestaltung

den Grundschulen und Trägern frei

steht. Mit Beginn des Schuljahres 2008/

09 soll das Projekt dann auf die gesamte

Region ausgeweitet werden und

auch über das Schuljahr 2008/09 hinaus

Bestand haben. Kurzfristig soll das

Projekt zum Einem das Thema „Naturwissenschaft

& Technik“ generell mehr

ins Blickfeld der Lehrerschaft und Eltern

rücken. Zum Anderem soll den Trägern

der Nachmittagsbetreuung und deren

6

oft ehrenamtlich tätigen Betreuern qualifizierter

Unterrichtstoff angeboten werden.

Mittelfristig soll das Projekt als Vehikel

dienen, Naturwissenschaften verstärkt

im regulären Vormittagsunterricht zu etablieren.

So soll langfristig auch ein Beitrag

geleistet werden, wieder mehr junge

Menschen für technische Berufe zu interessieren,

da der sich jetzt schon abzeichnende

Fachkräftemangel in technischen

Berufen der Wirtschaft schadet.

Damit die Angebote an den Grundschulen

kostenfrei angeboten werden können,

sind die IHK Bonn/Rhein-Sieg und

die IHK Köln auf die finanzielle Unterstützung

der Wirtschaft angewiesen: So

bietet „Technikbegeisterung wecken“

den Unternehmen die Möglichkeit an

„ihrer“ örtlichen Grundschule Technikbegeisterung

zu wecken.

Bei Interesse an einer solchen Schulpatenschaft

helfen Michael Swoboda,

Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/

Rhein-Sieg (Tel.: 0228-2284-102, E-Mail:

swoboda@bonn.ihk.de) oder Fabian

Göttlich, (Tel. 0228-2284-145, E-Mail:

goettlich@bonn.ihk.de) gerne weiter.

Allgemeine Informationen zur Initiative

Wachstum finden Sie auch im Web unter

http://www.initiative-wachstum.de.

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


DIE WIRTSCHAFT 4/2008

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Im Zuge der Globalisierung wird es für

Unternehmen immer wichtiger, Profil zu

zeigen und sich von Wettbewerbern abzugrenzen.

Die eigene Geschichte und

die fortgeführten Traditionslinien sind

wirkungsvolle Mittel, glaubwürdiges

Image und verstetigte Kompetenz zu

kommunizieren. Überkommene Erfahrungshintergründe

herauszufiltern und

wirkungsvoll die Unternehmenshistorie

zu besonderen Anlässen und für verschiedenste

Maßnahmen einzusetzen,

machen Geschichtsmarketing aus. Erfolg

und Langlebigkeit schaffen Vertrauen,

demonstrieren Zuverlässigkeit und

bilden einen wertvollen Gegenpol zur

Flüchtigkeit kurzsichtiger, unbeständiger

und desorientierender Globalisierungskultur.

Herkunft, Tradition, Historie:

Einzigartige unternehmerische

Alleinstellungsmerkmale

bieten enormes Potential

Kommen wir gleich zum Kern der Sache:

Familienunternehmen haben eine

einzigartige Identität, verfügen über ein

zumeist gutes Image bei Mitarbeitern

und Kunden und sind darüber hinaus

als solide Partner wertgeschätzter Teil

unseres Wirtschaftslebens. Sie können

8

stolz auf das über Generationen hinweg

geleistete sein, die Nähe zwischen Unternehmensleitung

und Betrieb ist legendär,

die Verantwortung für die

Mitarbeiter sprichwörtlich. Nur, Familienunternehmen

nutzen dies noch viel

zu wenig für ihre Marktpräsenz zur Abgrenzung

von Wettbewerbern und

ihre unternehmerische Zukunftsgestaltung.

Jedes Familienunternehmen weist ganz

spezifische Merkmale auf, die nur aus des-

sen eigener Vergangenheit erklärbar sind.

Sie verkörpern zudem unternehmerische

Werte, solide Produkte, innovativen Anpassungswillen

oder besonderes Know-

How und einzigartige Kompetenzen. Das

Firmenimage lässt sich nur aus diesen ureigenen

Wurzeln herleiten

und verfestigen.

Dieses Potential

sollte deswegen

nicht ungenutzt

bleiben. Geschichtsmarketing

(History

Marketing) kann

dabei eine sachgerechte

und perspektivische

Hilfestellung

geben. Es hilft, die

Herkunft eines Unternehmens

im Detail

zu ergründen,

die Traditionen und

Werte des Unternehmens

zu erschließen

und dessen

Historie aufzubereiten.

Da- durch

wird die Unternehmensge-

schichte

kultiviert und kann

für werbliche, öffentlichkeitswirksame,

kundenbindende und andere

Zwecke aktiv eingesetzt werden.

Das Geschichtsmarketing verbindet

die erfolgreiche Vergangenheit

des Unternehmens im

Rahmen verschiedenster Maßnahmen

und Anlässe mit dessen Zukunft.

Es rückt die Firmenhistorie

ins gegenwärtige Bewusstein und

entwickelt sie zu einem einsetzbaren

Aktivposten, der die unternehmerische

Marktpräsens begleitet

und unterstützt.

Der Ursprung eines Unternehmens,

seine Herkunft, ist ein Ankerpunkt,

dessen entscheidende Begleitumstände

seinen Charakter und Fortbestand

grundlegend prägen. Nicht

zuletzt deswegen sind in den Unternehmen

und Betrieben die Gründerväter

stets präsent, ranken sich vielfältige

Legenden und Mythen um deren einzigartige

Leistung; verkörpert sich in ihnen doch

ein Anfang, der die folgenden Generationen

mit Stolz erfüllt.

Was bietet dies für

das Heute und Morgen?

Der Vergleich zwischen dem Anfang und

dem aktuellen Stand eines Unternehmens

liefert wertvolle Potentiale, zeigt einen

erfolgreich beschrittenen Weg. Wer sei-

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


ne Ursprünge und den zurückgelegten

Weg nicht kennt, weiß auch nicht wohin

er gehen soll. Deswegen ist die traditionsreiche

Fluggesellschaft Lufthansa

davon überzeugt „Zukunft braucht Herkunft“.

Erfolgreiche Unternehmen blicken oft auf

lange Traditionen zurück. Diese sind

deutliche Anzeichen für Verlässlichkeit,

Langlebigkeit und Beständigkeit sowie

einen soliden, vor allem aber bewährten

Erfahrungshintergrund. Sie demonstrieren

gelebte Werte, zeigen

wie sich oft mehrere Generationen

von Unternehmern und Mitarbeitern

mit ihrem Betrieb identifizieren, es gemeinsam

bewirken, dass sich ihr Unternehmen

am Markt behaupten und

dadurch einen existenzsichernden

Halt schaffen kann. Traditionen sind

Sinnbilder, nicht nur für die Kunden,

die eine gleich hohe Qualität der Produkte

und Dienstleistungen erwarten

können, sondern auch Sinnbilder für die

Beschäftigten, dass sie einer Gemeinschaft

angehören, die sie wertschätzt

und der sie sich zugleich verbunden

fühlen.

Was kann ich mit diesen

Werten und Erfahrungen

aussagen?

Traditionen sind – oder sollten es

zumindest sein – Teil der gewachsenen

und gelebten Unternehmenskultur. Ihr

bewusster Einsatz gibt eine Positionsbestimmung,

hilft festzustellen, was

wichtig für die zukünftige Unternehmensgestaltung

sein kann. Der Kältetechnik-Spezialist

Linde hat dies erkannt

und beschreibt diesen Ausleseprozess

im Resümee seiner Festschrift zum 125jährigen

Jubiläum als „Blick zurück nach

vorne“.

DIE WIRTSCHAFT 4/2008

Dr. Rolf Messerschmidt,

ist Historiker mit betriebswirtschaftlicher Zusatzqualifikation.

Nach langjähriger beruflicher

Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter

der Universität Marburg und des Auswärtigen

Amts arbeitet er im zweiten Jahrzehnt

als selbstständiger historischer Projektdienstleister.

Er ist Inhaber von „Historische Dienste

und Geschichts-Marketing“ in Bonn

www.historische-dienste.de.

Die Historie von Unternehmen ist nicht

nur höchst unterschiedlich, sie ist sogar

höchst individuell. Gerade das macht sie

interessant. Die singuläre Abfolge von

entscheidenden Weichenstellungen zeigt

ein Zusammenspiel von Ideen, von Arbeitsleistungen,

von Innovationen und

Anpassungsbereitschaft. Sie erzählt von

Zusammenhalt, von Erfolgen und Krisen.

Sie liefert Details über Produkte, offenbart

Kreativität und Erfindungsreichtum,

macht aktivierte Ressourcen deutlich. Es

lohnt sich, diese Hintergründe und die

Geschichten hinter dieser Geschichte zu

entdecken.

Welchen Stellenwert hat

die eigene Geschichte für

das Unternehmen?

Die Historie des Unternehmens ist Spiegel

unternehmerischer Aktivität und unternehmerischen

Erfolgs. Sie ist ein Zeichen

von Solidität und marktbezogener

Kompetenz. Sie demonstriert die grundlegenden

Potentiale und den vorhandenen

Erfahrungshintergrund. Sie liefert

den Zusammenhang zwischen der regionalen

Einbindung und den produktbezogenen

Marktaktivitäten. Sie bildet

den Rahmen der Lebensgeschichten von

Unternehmern und Beschäftigten. Deshalb

sollten nicht nur mit Stolz und Ehrfurcht

die treibenden Kräfte der Vergangenheit

gewürdigt, sondern auch als motivierendes

und bindendes Element kommuniziert

werden. Die Historie eines Unternehmens

ist ein wertvolles Zeugnis, das als einzigartiges

Alleinstellungsmerkmal viel mehr

transportiert und viel länger trägt als jede

einfache Produktwerbung. Getreu der unausgesprochenen

Wahrheit – „Wer nichts

über seine Vergangenheit weiß, ist kaum

Imstande seine Zukunft zu finden“ – kann

sie Orientierung nicht nur nach Außen,

sondern auch nach Innen geben.

Rolf Messerschmidt

Dr. Starck Unternehmensgruppe:

60 Jahre

Qualität und Service

Modernste Energietechnik, Klimaanlagen

nach Maß, Energiesparsysteme

oder kälte- und wärmetechnische

Isolierung – seit drei Generationen

als Familienunternehmen betreuen

wir als Spezialist für Wärme- und

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an den Standorten Siegburg,

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9


Familienunternehmen

Geschichte

und Tradition

Sie sind in Deutschland die Regel, nicht die Ausnahme.

Über 95 Prozent aller deutschen Unternehmen sind Familienunternehmen,

wobei viele von ihnen seit Generationen

in Familienbesitz sind. Über den Titel des ältesten

deutschen Familienunternehmens streiten dabei noch

die Gelehrten. So gilt den Einen die Brauerei Zötler

aus dem Jahr 1447, die in 20. Generation von Herbert

Zötler in Rettenberg in Oberallgäu geführt

wird, als Anwärter auf den Thron. Andere sehen das

Weingut Fürst zu Hohenlohe-Oehringen (1253),

von Erbprinz Kraft Constantin zu Hohenlohe-

Oehringen in 27. Generation geführt, vorn. Und

manche bezeichnen auch die William Pryn GmbH &

Co. KG aus Stolberg bei Aachen (1642), als das einzig

wahre älteste deutsche Familienunternehmen.

Sei´s drum: Im Bezirk der IHK Bonn/Rhein-Sieg ist die

Bonner Zeitungsdruckerei und Verlagsanstalt H. Neusser

mit dem Gründungsdatum 1725 das älteste Familienunternehmen.

Im September 2007 hatten wir in der „Wirtschaft“

über traditionsreiche Familienunternehmen aus Bonn

und dem Rhein-Sieg-Kreis berichtet.

Nunmehr setzen wir diese Auflistung mit weiteren Unternehmen

fort. Nach wie vor besteht aber kein Anspruch auf Vollständig-

1880 Unternehmensgruppe Knauber

Eine gut organisierte Großfamilie

„Wir sind eine große Familie. Nur besser organisiert“, lautet der

Leitspruch der Unternehmensgruppe Knauber in Bonn. Aus dem

kleinen Familienbetrieb

von einst ist im Laufe von

mittlerweile 128 Jahren

ein beachtliches Handelsunternehmen

geworden.

„Bewahrt haben wir in

dieser Zeit unsere Kreativität,

unseren Mut zur Innovation

und vor allem unser

Gefühl der Zusammengehörigkeit“,

sagt Dr. Ines

Knauber-Daubenbüchel,

Kundenorientierung wird im

Hause Knauber groß geschrieben

auch Anpassungen: „Verändert haben wir die

Struktur: Knauber ist ein team- und kundenorientiert

aufgebautes Unternehmen mit flachen

Hierarchien. Für ein Maximum an Wettbewerbsfähigkeit“,

sagt die Geschäftsführerin.

10

Geschäftsführerin in der

vierten Generation.

Doch die Zeit erfordert

keit. Viele Familienunternehmen wirken im Verborgenen und

scheuen oft auch das Licht der Öffentlichkeit. Dennoch würde

sich die Redaktion sehr über weitere Beispiele freuen, denn wir

wollen auch in den nächsten Ausgaben schwerpunktmäßig

über Familienunternehmen aus der Region berichten.

Eigene Wege geht Knauber

seit 1880, als Anna

und Michael Knauber in

Bonn ein Kolonialwarengeschäft

und damit die

Tradition der Unternehmerfamilie

Knauber

gründeten - eine Familie

voller Tatendrang, mit

guten Ideen und dem

Mut, immer wieder Neuland

zu betreten. So errichteten

Carl und Josef

Knauber 1923 die erste

Tankstelle des Rheinlands,

Anfang der 50er Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel

Jahre stieg Dr. Carl Ernst

Knauber in Flüssiggas- und Heizölgeschäft ein und eröffnete

1968 den ersten Baumarkt in Deutschland. Heute führt Dr.

Ines Knauber-Daubenbüchel dieses moderne,

mittelständische Familienunternehmen

mit etwa 1.000 Mitarbeitern,

geprägt vom großen Enthusiasmus jedes

einzelnen.

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11


12

Firmenjubiläum - 125 Jahre - 1893 Grafschafter

Dancker

Der Optiker

1883 öffnet der Feinmechaniker

und Optiker Hermann Dancker

in der Sternstraße 26 ein Geschäft,

in dem er neben selbst

gefertigten Brillen und Kneifern

mechanisches Spielzeug, Wettergeräte

und Dampfmaschinen anbietet.

Pioniergeist beweist der

vielseitige und erfindungsreiche

Gründer, indem er als erster in

Bonn elektrischen Strom erzeugt

und damit die Nachbarschaft

versorgt. 1918 übernimmt Her-

Ludwig Dancker (um 1910)

mann Danckers Sohn Ludwig das Geschäft. Unter seiner Hand entwickelt sich die

Firma zum führenden Augenoptik-Fachgeschäft. Damals entsteht der Wahlspruch:

»Mer jonn bei de Dancker«. Am 18. Oktober 1944

wird die Bonner Innenstadt in einem Luftangriff fast

völlig zerstört. Auch das Altstadt-Haus in der Sternstraße

wird durch den Bombenhagel in Mitleidenschaft

gezogen, doch die Familie Dancker schafft

gemeinsam mit ihren treuen Mitarbeitern den

Wiederaufbau.

Bediensituation um 1900 -

links im Bild die Ehefrau des

Gründers Hermann Dancker

Vor nahezu 60 Jahren führt Dancker Der Optiker

als erstes Bonner Fachgeschäft die Kontaktlinse

ein. Großen Anklang findet das Geschäft

mittlerweile auch bei der Prominenz aus dem Inund

Ausland. Einer der treuen Kunden heißt Konrad

Adenauer, aber auch ausländische Gäste der

Bundeshauptstadt wie Haile Selassi oder der Dalai

Lama schätzen die große Auswahl, die Präzisi-

on und den guten Service des Hauses Dancker. 1985 übernimmt in mittlerweile 4.

Generation der heutige Inhaber Ludwig Giesecke-Dancker das Familienunternehmen.

Er setzt die lange Familientradition mit ihrem

steten Blick nach vorn erfolgreich fort.

Die modernen Geschäftsräume, erst jüngst renoviert,

bieten ausgefeilte Technik im Dienst der Kunden:

Mit computergestützten Untersuchungseinrichtungen

werden Sehstärke und Besonderheiten

der Augen bestimmt. Beim Ermitteln passender

Kontaktlinsen sind

heute langwierige

und beschwerliche

Prozeduren passé

– die Oberfläche der Hornhaut wird berührungsfrei

ermittelt. Dancker setzt dabei auf geschultes

Fachpersonal. Neben hochwertigen Brillen

und einer großen Auswahl an Sonnenbrillen aller

großen Marken führt der Optiker Spezialitäten

wie bruchsichere Sportbrillen. Ferner gibt es ein

großes Sortiment an hochwertigen Lupen, Lupenbrillen,

beleuchteten oder elektronischen Lesehilfen,

sowie Theater- und Ferngläsern. Zuverlässige

Wetterdaten liefern die Baro-, Hygro- und Thermometer.

Ludwig Giesecke-Dancker

Die Industrie- und Handelskammer Bonn/rhein-Sieg gratuliert zum Jubiläum

und wünscht weiterhin eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.

Krautfabrik

Josef Schmitz KG

Die Zuckerrübe wurde für die Grafschafter

Krautfabrik zu der Pflanze, die das Unternehmen

zum Erfolg führte, doch den Anfang

nahm die Firma in

einer völlig anderen

Branche. 1893 baute

Josef Schmitz in

Meckenheim bei

Bonn eine Feldbrandziegelei,

in

der er erst um 1900

als Nebenbetrieb

zur bestehenden

Landwirtschaft die

Josef Schmitz

Fabrikation von Zuckerrübensirup

(mundartlich: Rübenkraut)

aufnimmt. Sein Sohn Albert tritt 1920 in den

Betrieb ein, wandelt die

Firma zur GmbH um

und ist ab 1932 alleiniger

Geschäftsführer. Unter

seiner Leitung wird

die Produktion von Rübenkraut

intensiviert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

wird erneut die Ziegelproduktionaufgenommen,

doch schon bald tritt

wieder die Rübenkrautproduktion in den

Vordergrund. In den 60er Jahren wird wieder

über drei Viertel des Umsatzes durch Rübenkraut

erzielt - und der Anteil nimmt stetig zu.

1972 wandelt Albert Schmitz das wachsende

Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft

um. Als er ein Jahr später stirbt, wird sein

Schwiegersohn Dr. Ernst Franceschini zum Geschäftsführer

ernannt. Durch Kooperationen,

Firmenübernahmen und Beteiligungen erweitert

sich die Produktpalette u.a. um Birnenschmaus,

Apfelkraut und Heller Sirup. Seit

1990 befasst sich die Grafschafter Krautfabrik

auch mit der Herstellung von flüssigem Industriesirup

auf der Basis von Zucker. Zuckerrübensirup

befindet sich zur Geschmacksabrundung

z.B. in Hustensaft, Lakritzartikeln und als

natürlicher Farbgeber in dunklen Brotsorten.

Die Grafschafter Krautfabrik um 1920

Die Grafschafter Krautfabrik wird auch in Zukunft

ein Familienunternehmen bleiben: Am 1.

August 2004 trat Stefan Franceschini in die

Geschäftsführung ein.

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


Kapital mit Perspektive

29. Mai 2008

2. Private Equity Konferenz NRW

Die NRW.BANK ebnet Ideen den Weg zum Erfolg. Private Equity gewinnt dabei

eine immer größere Bedeutung – auch und gerade in Nordrhein-Westfalen. Grund

genug, Unternehmen und Investoren eine neue Diskussionsplattform zu bieten.

Sie wollen dabei sein? Die Teilnahme ist kostenfrei. Nähere Infos zur Veranstaltung

erhalten Sie im Internet unter www.nrwbank.de/konferenzanmeldung.

In Kooperation mit:

1998 bis 2008: 10 Jahre

DIE WIRTSCHAFT 4/2008

Private Equity Forum NRW

Medienpartner:

13


1893 W. und K. Wierig GmbH

Dach und Fassade, Siegburg

W + K Wierig Industriebedachungs

GmbH in Siegburg

Im Jahre 1845 wurde in Bonn die Hefefabrik Prévot gegründet. 50

Jahre später kam der damals 23jährige Gottfried, genannt Fritz,

Arck, der Großvater des heutigen Inhabers, als Mitarbeiter zu

Prévot. 1903 erwarb er durch Kauf mit seiner Frau Maria die Hefefabrik.

Es handelte sich um das Haus Florentiusgraben Nr. 58 in Bonn

mit Hofraum, 1 AR 33 Meter nebst allen Gebäuden und allen zur

Hefefabrikation dienenden Gerätschaften mit Ausnahme von Pferd

und Wagen. Fortan stellte Gottfried (Fritz) Arck Hefe und Hochprozentigen

her und vertrieb dies in der Stadt Bonn, im Landkreis

Bonn, im Vorgebirge und in Mondorf-Rheidt.

Mitte der dreißiger Jahre übernahm der Sohn Hermann Arck das

Geschäft von seinem Vater. Neben der Hefeproduktion fing er

auch einen Handel mit Backwaren an. Nach dem Krieg und der

Währungsreform lief

der Handel mit Backwaren

und Hefe so

gut an, dass die

Räumlichkeiten im

Florentiusgraben zu

klein wurden und ein

14

Das Unternehmen wurde 1893 von Ludwig

Wierig sen. gegründet. Sein Sohn Ludwig

Wierig jun. übernahm 1927 in wirtschaftlich

schwierigen Zeiten das Unternehmen

und baute den damaligen Zwei-Mann-Betrieb

bis zu seinem Tod im Jahre 1962 zu einem

über die Grenzen des Rhein-Sieg-Kreises

hinaus bekannten Bedachungsbetrieb

aus. Nach dessen Tod traten zuerst sein

Sohn Wolfgang und später auch der jüngere

Sohn Klaus als 3. Generation in die Firma

ein und führten diese in den ersten Jahren

zusammen mit Ernst Rudi Hofmann, einem

vertrauten Mitarbeiter ihres Vaters. Beide Brüder leiteten von dieser Zeit an die Geschicke

des Unternehmens und gründeten Niederlassungen in Berlin, Frankfurt und

nach dem Fall der Mauer in Chemnitz.

Unter Führung von Wolfgang und Klaus Wierig erfolgte eine weitgehende Spezialisierung auf den

Flachdachbau. Heute werden hauptsächlich Flachdächer auf Privat- und Gewerbebauten, auf Bungalows,

Garagen und Terrassen nach einem technisch ausgereiften System eingedichtet. Seit einigen

Jahren besteht auch eine Abteilung Profiltechnik, welche Trapezbleche für Dach + Wand im

gewerblichen und privaten Bereich verlegt. Seit kurzem werden im Servicebereich viel gefragte

Terrassensanierungen von der Abdichtung bis zur Herstellung des

Gehbelages aus Platten oder Holz aus einer Hand angeboten. Seit fünf

1895/1903 Hefe Arck GmbH, Bonn

Die Führungsmannschaft:

Dachdeckermeister Wolfgang

Wierig, Kaufmann Klaus Wierig,

sowie die Söhne Dipl.-Kaufmann

Thomas Wierig, Dipl.-Ingenieur

Stephan Wierig und Dipl.-Ökonom

Christoph Wierig (v.l.).

Jahren ist nun bereits die 4. Generation Wierig im Hause tätig und wird das Unternehmen, welches Jahr für Jahr

über zehn Auszubildende ins Berufsleben begleitet, weiter fortführen.

Neubau in der Kaiserstraße

13 in Bonn bezogen

wurde. 1959 starb Hermann

Arck und seine

Frau Therese musste das

Unternehmen für ein

paar Jahre alleine führen,

bis 1963 ihr Sohn Manfred

und 1976 ihr Sohn

Hermann Arck ins Geschäft

eintraten. 1968 erfolgte

der Umzug in das

neu erschlossene Industriegebiet

von Duisdorf. Neben Hefe und Backwaren kam nach kurzer

Zeit der Mehlhandel hinzu, was dazu führte, dass die Lagermöglichkeiten

bald wieder zu klein wurden. Seit 1996 verstärkt

auch Christine Arck, Tochter von Helga und Manfred Arck, das Familienunternehmen

und wird im Jahr 2002 auch Geschäftsführerin

des Unternehmens. So wird das Geschäft auch in den nächsten Jahren

als „Familienbetrieb“ aufrecht erhalten werden. Im März des

Jahres 1998 verstarb nach langer Krankheit Therese Arck. Bis zuletzt

war die 83jährige von morgens bis zum Nachmittag ausschließlich

für „ihr Lebenswerk“ auf Achse.

Im Jahr 2004 erfolgte der Einstieg ins das Geschäft mit Tiefkühl-Produkten.

Hefe Arck beliefert rund 200 Kilometer um den Stand- ort

Bonn Bäckereien, Konditoreien, Eisdielen und Gastronomiezweige

mit Produkten rund um den Back- und Kochbedarf.

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


DIE WIRTSCHAFT 4/2008

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15


Das Bonner Traditionsunternehmen JF. Carthaus GmbH & Co

hat einen neuen Geschäftsführer. Dirk-Olaf Stroessel führt seit

Januar 2008 das 156 Jahre alte Unternehmen mit den vier

Bereichen Einzelhandel, Verlag, Druckerei und Büromöbelhandel. Er

hat die Geschäftsführung von Wilfried R.J. Dahmen übernommen.

„Carthaus wird aber auch in Zukunft ein

Familienunternehmen bleiben“, stellt Stroessel

heraus. Das sehen schon die Gesellschaftsverträge

vor, die bestimmen, dass

alle Gesellschafter Nachfahren von J. F.

Carthaus sein sollten. Heute repräsentiert

Beiratsvorsitzender Helmut Carthaus die

vierte Generation der Gründerfamilie, seine

Söhne sitzen zum Teil im Beirat oder

arbeiten selbst im Unternehmen. Doch

mit Dahmen und nun mit Stroessel setzt

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Carthaus auf familienfremde Geschäftsführer.

„Dies hat sicherlich mit den komplexen

Anforderungen an die Geschäftsführung

durch die vier unterschiedlichen

Standbeine des Unternehmens zu tun, die

doch eine große Herausforderung darstellen“,

glaubt Stroessel. So ging die Familie

Carthaus auf die Suche nach einem externen

Geschäftsführer und wurde nach einiger

Suche bei Dirk-Olaf Stroessel fündig.

„Es gibt natürlich immer Vorbehalte, je-

in

mand Fremdes aus dem Markt in ein Familienunternehmen

herein zu holen, doch diese

Entscheidung ist bei Carthaus lange gereift

und letztlich dann auch so von den Gesellschaftern

gefallen“, sagt Stroessel.

Der Diplom-Medienwirt konnte neben seinem

Medienstudium auch auf Erfahrungen

als Unternehmensberater und eine

langjährige Führungskarriere bei der

Kaufhof Warenhaus AG verweisen. „Es hat

Tonangebende Technik

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DIE WIRTSCHAFT 4/2008

The Extrusioneers


mich einfach gereizt ein

Familienunternehmen mit

so unterschiedlichen

Standbeinen zu führen,

wobei meine Aufgabe

zunächst einmal die strategische

Ausrichtung des

Traditionsunternehmens

ist. Die Entscheidungswege

mit dem Beirat sind erfreulich

kurz, wobei die

Familie das operative Geschäft

immer dem Geschäftsführer

überlässt“,

sagt Stroessel, der drei

Monate von seinem Vorgänger

eingearbeitet wurde

und nun alleinverantwortlich

das Sagen hat.

Wie sehen Sie die

Zukunft des

Traditionsunternehmens

Carthaus?

Stroessel: Es gilt die

Tradition mit der Moderne

und Innovation zu

verknüpfen. Tradition ist wichtig, wir dürfen

uns darauf aber nicht ausruhen. Wir

haben die vor allem für Druckerei und

Fachgeschäft schwierigen Zeiten des Regierungsumzugs

gut

überstanden und

stehen auf einer gesunden

Basis. Nun

gilt es Innovation

und Moderne als

Chancen zu ergreifen,

um das Unternehmen

weiter nach vorne zu

bringen.

Welche Pläne

haben Sie dafür?

Stroessel: Carthaus war

während der 156jährigen

Geschichte immer in allen Segmenten

am Markt erfolgreich.

Das ist Verpflichtung und Herausforderung

zugleich. In Zukunft müssen

wir aber unsere vier Bereiche stärker

miteinander vernetzen, hier gilt es Synergien

für den Erfolg bei unseren Kunden

zu heben. Wir müssen die gesamte Wertschöpfungskette

von Verlag und Druckerei

über das Fachgeschäft bis hin zum Bü-

DIE WIRTSCHAFT 4/2008

Verlagsprogramm

romöbelhandel anbieten. Die Kunden

können zum Beispiel in unserem Geschäft

in der Remigiusstraße Papier kaufen und

in unserer Druckerei werden dann die Menükarten

für sie gedruckt. Zusätzlich zu

Schreib- und Bürowaren können Kunden

bei uns auch die entsprechende Büroausstattung

erwerben.

Welche Projekte stehen

für die nahe Zukunft an?

Stroessel: Wir werden in unser Geschäftshaus

in der Remigiusstraße investieren

und hier bauliche Veränderungen

und Modernisierungen vornehmen.

Dabei wollen wir auch dem

Möbelgeschäft zusätzliche Ausstellungsfläche

einräumen. Hier verspreche

ich mir mehr Cross-Selling-Effekte.

Wir arbeiten mit Hochdruck an

einer Optimierung der Geschäftsprozesse;

hierzu muss auch die gesamte

IT-Struktur des Unternehmens auf zukunftsfähige

Beine gestellt werden. Im Druckerei-

und Verlags-Geschäft werden wir

uns der wachsenden Online-Konkurrenz

stellen müssen. In personeller Hinsicht

wollen wir in Zukunft auch wieder in Verlag

und Druckerei ausbilden.

Wir würden gerne die Liste der traditionsreichen Familienunternehmen aus dem

IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg fortschreiben. Dabei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen Rebekka Griepp, Tel.: 0228 2284-136,

E-Mail: griepp@bonn.ihk.de, Michael Pieck, Tel.: 0228 2284-130, E-Mail:

pieck@bonn.ihk.de und Friedhelm Wallnisch, Tel.: 0228 2284-132, E-Mail:

wallnisch@bonn.ihk.de zur Verfügung.

17


Familienunternehmen: Botschafter

einer sozialen Marktwirtschaft

Familienunternehmen sehen sich in der gesellschaftlichen Verantwortung und gehen

sie aktiv an. Die enge Beziehung zu ihren Mitarbeitern, die Ausrichtung ihres gesellschaftlichen

Engagements auf die Region, die persönliche Wertorientierung der Eigner

bei gleichzeitigem hohen Interesse an nachhaltigem Wirtschaften machen Familienunternehmer

zu Repräsentanten einer gelebten sozialen Marktwirtschaft. In der Kommunikation

ihres gesellschaftlichen Engagements sind sie jedoch eher zurückhaltend.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Professor Henry Schäfer vom Betriebswirtschaftlichen

Institut der Universität Stuttgart im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen

und der Bertelsmann Stiftung.

Sternstraße 24-26

53111 Bonn

Tel.: 0228 / 63 59 58 / 59

Fax: 0228 / 69 26 90

dancker.de

„Während das gesellschaftliche Engagement

von großen Publikumsgesellschaften

durch Kampagnen unter dem Schlagwort

„Corporate Social Responsibility“ in der öffentlichen

Diskussion präsent ist, sind die

Initiativen von Familienunternehmen

bislang kaum Gegenstand der öffentlichen

und wissenschaftlichen Betrachtung. Diese

Lücke wollen wir schließen“, begründet

Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung

Familienunternehmen, den Studienauftrag.

Die Studie gibt Aufschluss über den Umfang,

die Strukturen und die Motive des

in Deutschland gelebten gesellschaftlichen

Engagements von Familienunternehmen.

Rund 95 Prozent der befragten

Familienunternehmer geben die eigenen

Überzeugungen als Hauptantriebsfeder

an, gefolgt von ethischen Aspekten (82

Prozent) sowie dem Ziel, die Mitarbeiter

zu motivieren oder die Arbeitsatmosphäre

(80 Prozent) zu verbessern. Bemerkenswert

ist die Nennung persönlich prägender

Erlebnisse des Unternehmers

selbst als Anstoß zu Initiativen und Aktivitäten.

„Der hohe Stellenwert persönlicher

Motive stellt einen deutlichen Unterschied

zu der Ausrichtung von multinationalen

Publikumsgesellschaften dar“,

kommentiert Heidbreder. Wirtschaftliche

Aspekte spielen für das gesellschaftliche

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18

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


Familienunternehmen

engagieren sich gerne im

Bildungsbereich. Unser

Foto zeigt den Bonner

Familienunternehmer Jens

Nolden, Autohaus

Nolden, bei der Unterzeichnung

einer Kooperationsvereinbarung

mit der

Katholischen Hauptschule

St. Hedwig, Bonn. „Für

Schüler ist der Einstieg in

das Berufsleben oft mit

großen Überraschungen

und Schwierigkeiten verbunden“,

sagte Jens Nolden:

„Durch die Lernpartnerschaft

wollen wir

schon früh Einblicke in den

Berufsalltag fördern und junge Menschen unterstützen,

nicht unvorbereitet in diese Situation zu geraten.“

Engagement von Familienunternehmen eine untergeordnete

Rolle. Familienunternehmer engagieren sich häufig dort, wo

die staatlichen Kapazitäten erschöpft sind oder bei Themen, die

bisher nicht ausreichend in der Öffentlichkeit wahrgenommen

werden. Typisch ist, dass gesellschaftliches Engagement aus

dem direkten Umfeld der Unternehmer geboren wird. Groß

ist die Vielfalt der Maßnahmen. Obwohl viele Unternehmen international

tätig sind, sind ihre Aktivitäten primär regional und

national ausgerichtet. Die Maßnahmen sind vielfältig – angefangen

von der Förderung eines Technikmuseums über die Einrichtung

eines Betriebskindergartens bis hin zum Neubau eines

Gemeindehauses.

Familienunternehmer sind Bildungsförderer

Rund eine halbe Million Euro ist den untersuchten Familienunternehmen

ihr Engagement jährlich im Mittel wert. Die Hälfte der

Befragten will ihr Engagement sogar noch ausweiten. „Überraschend

ist für uns, dass dem Bildungssektor die höchste Bedeutung

zukommt“, so der wissenschaftliche Leiter, Professor Schäfer.

Mit über 80 Prozent wurde hier ein Votum abgegeben. Konkret

gefördert wurden Kooperationen mit Schulen, Universitäten

und Museen sowie Aus- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter.

An zweiter Stelle rangieren soziale Leistungen wie der

Ausbau eines Betriebskindergartens, gefolgt vom Umweltbereich

und dem Tätigkeitsfeld „Gesundheit“. Umsetzung und Aktivitäten

zum gesellschaftlichen Engagement sind den meisten Familienunternehmen

wichtiger als die Kommunikation darüber. So

antworteten mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmer.

Dokumentationen sowie Umwelt-, Sozial- und Nachhaltigkeitsberichte

(37,6 Prozent) werden am ehesten von Familienunternehmen

genutzt, deutlich weniger setzt man auf Veranstaltungen

(22,5 Prozent) oder das Internet (18,6 Prozent) als Kommunikationswege.

Dieses Ungleichgewicht zwischen Aktivität und

Vermarktung spiegelt die fast schon sprichwörtliche Zurückhaltung

vieler Familienunternehmer wider. „Es ist daher kaum verwunderlich,

dass die öffentliche Wahrnehmung hinter der Bedeutung

des gesellschaftlichen Engagements von Familienunternehmern

zurückbleibt“, so Heidbreder. „Familienunternehmen

täten gut daran, etwas mehr von ihrer vornehmen Zurückhaltung

abzurücken. Sie sind nicht nur die bedeutendste Unternehmensform

in unserem Land, sondern sind darüber hinaus aufgrund

ihres gelebten gesellschaftlichen Engagements sowie ihres

Interesses an nachhaltigem Wirtschaften besonders geeignet,

Botschafter einer sozialen Marktwirtschaft und entsprechendes

Vorbild zu sein.“

DIE WIRTSCHAFT 4/2008

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19


20

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die IHK-Organisation macht mobil gegen eine

standortfeindliche Erbschaftsteuerreform. Meine

Bitte: Machen Sie mit! Bundestag und Bundesrat

haben jetzt das letzte Wort. Fordern Sie

daher in diesen Tagen Ihre Abgeordneten

und Ihre Landesregierung auf, sich für

Korrekturen einzusetzen. Zeigen Sie Ihre

Betroffenheit am besten anhand Ihres

eigenen Betriebes auf.

Erleichterungen bei der Unternehmensnachfolge

hatte die große Koalition vor gut

zwei Jahren angekündigt – doch das soll nun

nicht mehr für alle Betriebe gelten. In der jetzigen

Ausgestaltung ist die Erbschaftsteuerreform gerade

für beschäftigungsstarke Familienunternehmen eine

schwere Hypothek auf die Zukunft und eine Belastung

für die nachfolgende Generation.

Zeigen Sie der

Erbschaftsteuerreform

die rote Karte!

Am sinnvollsten wäre es sicher, die Erbschaftsteuer

ganz abzuschaffen. Sie belastet Unternehmen mit

hohen Kosten und Bürokratie, bringt aber den Ländern

verhältnismäßig wenig Einnahmen. Andere

europäische Staaten machen es vor: Sie senken oder

schaffen diese Steuer ab, um mittelständische Unternehmen

zu fördern. Das wäre auch in Deutschland

möglich. Das Bundesverfassungsgericht hat den Weg

dafür frei gemacht.

Sollte die Politik sich das aus ideologischen Gründen

aber nicht zutrauen, dann muss sie zumindest an vielen

Stellen umsteuern. Ein zentrales Problem sind die

völlig unrealistischen Haltefristen. Unternehmer sind

bereit, nach Recht und Gesetz Steuern zu zahlen, aber

sie müssen sie auch erwirtschaften können.

Die Erbschaftsteuer sollte daher mit zwei Jahresgewinnen

bezahlt werden können. Spätestens im dritten Jahr

muss der Betrieb wieder ungehindert investieren können,

und zwar ohne das Damoklesschwert unkalkulierbarer

Nachzahlungen. Die Risiken einer zehn- oder 15jährigen

Überwachung mit Wohlverhaltenspflicht und

Aufruf von

Ludwig Georg Braun,

Präsident des Deutschen

Industrie- und

Handelskammertags (DIHK)

einer Zehn-Jahres-Garantie

für eine bestimmte

Lohnsumme sind schlechte

Voraussetzungen für

eine gesunde Unternehmensentwicklung.

Wir

sind überzeugt, eine Bindungsfrist

von fünf Jahren

reicht als Beleg für die

Nachhaltigkeit des unternehmerischenEngagements.

Noch ist es nicht zu spät. Die IHK-Organisation wird die

heiße Phase der parlamentarischen Beratungen nutzen

und alles unternehmen, um dringend gebotene Verbesserungen

zu erreichen. Unterstützen Sie uns bei der

Überzeugungsarbeit! Ich danke Ihnen!

Ihr Ludwig Georg Braun

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


Erbschaftsteuerreform

Immenser

Schaden droht

Noch nie dürfte ein Gesetzesvorhaben

die Familienunternehmer

in der

Bundesrepublik derart in

Rage versetzt haben. Und

selten dürften die Politiker so

wenig die Beweggründe dafür

verstanden haben. Die große Koalition in

Berlin bastelt an einem Erbschaftsteuergesetz,

das auf ein Aufkommen von vier

Milliarden Euro abzielt und umso stärker

zulangt, je höher das Vermögen ist. Naturgemäß

sind davon Betriebsvermögen

besonders betroffen, und alle Erklärungen

von Unionspolitikern und Sozialdemokraten,

die Unternehmen wegen ihrer besonderen

gesellschaftspolitischen Bedeutung

zu schonen, sind kaum mehr

als Lippenbekenntnisse.

Viele Fußangeln

Denn dem ganzen Reformwerk fehlt der

wohlwollende Unterton. Den Bedin-

DIE WIRTSCHAFT 4/2008

Natürlich geht es um Geld, um Steuern und Bürokratie. Doch der

Furor, mit dem die Familienunternehmen gegen die Reform der

Erbschaftsteuer ankämpfen, hat tiefere Ursachen: Es geht um Gerechtigkeit.

Um die Achtung eines hart erarbeiteten Lebenswerks.

Um die Freiheit, das Geschaffene seinen Erben zu übertragen. Und

um die Bedeutung des Unternehmertums in unserem Lande.

gungen, unter denen Unternehmensnachfolger

die Erbschaftsteuer sollen vermeiden

können, haftet vielmehr ein übler

Missklang an. Da planen die Politiker eine

Haltefrist von 15 Jahren, die im Zeitalter

von Internet und Globalisierung eine

Ewigkeit bedeutet. Zusätzlich eine dynamisierte

Lohnsumme von 70 Prozent, die

über einen Zeitraum von zehn Jahren

nicht unterschritten werden dürfe. Und

dass bei Nichterfüllen einer der Auflagen

selbst nach 14 Jahren die Erbschaftsteuer

komplett fällig werden solle.

Jedem Familienunternehmer fallen weitere

Fußangeln auf, etwa bei der Berechnung

des angeblichen Vermögenswertes.

Das Bundesfinanzministerium

will auf den Basiszins nur einen Risikozuschlag

von 4,5 Prozent gewähren, sodass

der Unternehmensgewinn mit dem

12- bis 13-fachen multipliziert würde.

„Viel zu hoch!“, sagt beispielsweise der

Duisburger Michael Dubbick vom Mess-

technikunternehmen Ludwig Krohne

GmbH & Co. KG (2.500 Mitarbeiter,

davon 550 in Deutschland). Kein Investor

wäre bereit, so Dubbick, mit solchen

Multiplikatoren ein Unternehmen zu

kaufen. Üblich seien Risikozuschläge

zwischen sechs und acht Prozent.

Die Dubbicks wollen ihr Familienunternehmen

von der zweiten auf die dritte

Generation übertragen. Als die große

Koalition Ende 2005 antrat und beschloss,

Familienunternehmen bei Fortführung

von der Erbschaftsteuer zu befreien,

schoben die Dubbicks wie viele

der jährlich rund 70.000 vererbenden

Unternehmer den Generationswechsel

in guter Hoffnung auf. Umso größer ist

nun die Enttäuschung.

Zu den Enttäuschten zählt auch der

Wendlinger Armin Knauer. Er führt ein

seit 1816 in Familienbesitz befindliches

Textilunternehmen. Nach dem dramatischen

Strukturwandel in seiner Branche

gehören zu seinen verbliebenen Garnund

Spinnbetrieben noch erhebliche

Immobilienbestände, die er an andere

Unternehmen vermietet. Nach den Vorschlägen

zum künftigen Erbschaftsteuerrecht

gilt Knauers Unternehmen

womöglich vornehmlich als Vermögensverwaltung

und das wird teuer: Wenn

das Verwaltungsvermögen mehr als 50

Prozent des Betriebsvermögens ausmacht,

soll die Erbschaftsteuer nicht erlassen

werden. Knauer wäre damit doppelt

getroffen. Denn um die Erbschaftsteuer

zu bezahlen, müssten er oder seine

Erben Immobilien verkaufen. Da diese

aber zu längst überholten Werten in

den Bilanzen stehen, müsste der Buchgewinn

des höheren Verkaufspreises

zunächst noch versteuert werden – mit

fast 50 Prozent Einkommensteuer, Soli

und Reichensteuer.

21


Aus der Substanz ihres Unternehmens

Krohne müssten auch die Dubbicks die

Erbschaftsteuer zahlen, die trotz aller

Verschonungsregeln auf 15 Prozent des

Betriebsvermögens erhoben würde.

Schließlich hat die Familie die Gewinne

stets wieder ins Unternehmen investiert,

das eigene Privathaus ist nicht fürstlich,

es gibt weder Yacht noch Jagd, und

hohe Barvermögen existieren ebenfalls

nicht. „Woher“, fragt selbst Krohne-Betriebsrat

Fritz Legrand entsetzt, „soll die

Familie überhaupt die Kohle nehmen?“

Die Erbschaftsteuer ginge, so fürchtet der

Betriebsrat, folglich zulasten von Investitionen.

Ein Nachteil, den übrigens der

größte Konkurrent von Krohne auf dem

Weltmarkt, ein Schweizer Unternehmen,

nicht hat, weil es in der Alpenrepublik

wie in immer mehr Ländern wie Österreich

und Schweden keine Erbschaftsteuer

gibt.

Deutschlands Politiker halten dagegen

stur an der „Todessteuer“ (Knauer)

fest, obwohl sie sonst gern die Rolle

des Mittelstandes preisen. Immerhin

hatte schon der legendäre Wirtschaftsminister

Ludwig Erhard vom „Rückgrat

der sozialen Marktwirtschaft“ gesprochen.

Und auch heute zeigt sich, dass

der jüngste Beschäftigungsaufbau allein

den vielen kleinen und mittleren

Familienbetrieben zu verdanken ist,

während die Konzerne Arbeitsplätze

streichen.

22

Unverständnis für

Unternehmer

Die Reform des Erbrechts und die für dieses Jahr vorgesehene

Reform des Erbschaftssteuergesetzes werden in den Medien

heftig diskutiert. Auch in der Politik werden die Eckpunkte der

Erbschaftssteuerreform kontrovers diskutiert. Da die Bundesregierung

aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts

gehalten ist, die Reform des Erbschaftssteuergesetzes noch in

diesem Jahr in Kraft zu setzen, ist es jetzt an der Zeit, sich mit

den zu erwartenden Änderungen vertraut zu machen und zu

entscheiden, wie auf diese rechtlichen Änderungen angemessen

zu reagieren ist.

In der kostenlosen Veranstaltung „Praxisforum Erbrecht” führt

Ulrich Rieck, Steuerberater, VRT Linzbach, Löcherbach und Part-

Nähere Informationen

und Bewerbungsunterlagen

gibt es bei

Detlev Langer,

IHK Bonn/Rhein-

Sieg, Tel.: 0228/

2284-134, E-Mail

langer@bonn.ihk.de.

Diese Familienunternehmer verstehen die

Politik immer weniger. Für sie denken sich

die Regierenden ein höchst bürokratisches

Erbschaftsteuergesetz aus, gleichzeitig

pumpen sie ruckzuck Milliarden

Euro in kriselnde Banken wie die IKB, die

Sachsen LB oder die West LB. „Wir werden

abkassiert, obwohl wir Werte erhalten“,

schimpft Knauer.

Mit ihrem betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen

und gesellschaftlichen

Selbstverständnis verträgt sich die Erbschaftsteuer

nicht. Sie gilt Familienunternehmern

als staatlicher Akt des Undanks

gegenüber Aufbauleistungen und Anstrengungen,

die dem Gemeinwohl in Form von

Arbeitsplätzen, Steuern und Sozialabgaben

zugute kommen. Sein Vater, erzählt Michael

Dubbick, habe Ende der Vierzigerjahre

mit harter Arbeit begonnen, das Unternehmen

Krohne wieder aufzubauen und zu

erweitern. Noch

heute komme Kristian

Dubbick (86)

täglich ins Büro

und frage nach

dem Auftragseingängen.

Es scheint, als gebe es Parallelwelten in

Deutschland, als hätten Mittelständler

und Politiker kaum etwas gemein. Auf

der einen Seite befinden sich Familienunternehmer,

die lebenslang und in Generationen

denken, planen und handeln.

Auf der anderen Seite stehen Parteifunktionäre,

die bestenfalls über vier

Jahre bis zur nächsten Wahl agieren. So

erklärt sich zumindest teilweise das politische

Unverständnis für die Sorgen und

Nöte der Familienunternehmer in Sachen

Erbschaftsteuer.

Hinzu kommt linke Ideologie. Jetzt, da die

PDS-Nachfolgepartei „Die Linke“ erfolgreich

auf Stimmenfang geht, verstärken

die Volksparteien SPD und auch CDU und

CSU ihren verteilungspolitischen Kurs. Auf

der Strecke bleibt wieder ein Stück marktwirtschaftlicher

Heimat für die Unternehmer.

Bislang heimatverbundene Familienunternehmer

dürften einen Gang ins Ausland

künftig eher in Betracht ziehen, meint daher

Astrid Hamker, die das Gebäudereinigungsunternehmen

Piepenbrock in vierter

Generation mit ihren beiden Brüdern

leitet und im Erb- oder Schenkungsfall einen

immensen bürokratischen Aufwand

befürchtet.

Der Schaden, den die Politiker mit der

Erbschaftsteuerreform anrichten, ist immens.

Und dabei ist schon jetzt klar,

dass dieses Gesetz wieder beim Bundesverfassungsgericht

landen wird. Vorausschauende

Politik zum Wohle des Landes

sieht anders aus.

Dr. Christian Ramthun

Stv. Leiter Hauptstadtredaktion

WirtschaftsWoche

ner, in die Änderungen der Erbschaftsteuerreform ein. Rechtsanwalt

Alexander Knauss, Sozietät Meyer-Köring v. Danwitz Privat,

Bonn, wird auf die Änderungen im Erbrecht hinweisen. Gestaltungsoptionen

vor dem Szenario der Rechtsänderungen gibt

Notar Dr. Peter Kemp, Bonn.

Die Veranstaltung findet am

28. April 2008, 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr

im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17,

53113 Bonn statt.

Anmeldung und Infos: Detlev Langer,

Telefon: 0228/2284134, E-Mail: langer@bonn.ihk.de

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


Denn: Für die Annahme der mutmaßlichen

Einwilligung ist entscheidend,

dass auf Grund konkreter Umstände ein

sachliches Interesse des Anzurufenden an

diesem Anruf vermutet werden konnte.

Abzustellen ist dabei nicht auf die subjektive

Wertung des Anrufers, sondern allein

darauf, ob nach den (konkreten) Umständen

des Einzelfalls die Annahme gerechtfertigt

ist, dass der Anzurufende den Anruf

erwartet oder ihm jedenfalls positiv gegenübersteht.

Einziger Lichtblick: Das

mutmaßliche Einverständnis musste sich

bislang auch auf die Art der Werbung

(eben Telefonanruf) erstrecken, wovon

sich der Bundesgerichtshof vor kurzem

verabschiedet hat.

Was geht also? Ein konkreter Anrufgrund

kann in einer bereits bestehenden

oder zumindest angebahnten Geschäftsverbindung

liegen, wenn die telefonische

Werbemaßnahme in einem

sachlichen Zusammenhang mit eben

dieser bestehenden Geschäftsverbindung

steht. Ferner kann eine bestehende

Branchenüblichkeit den Telefonkontakt

ohne vorherige Einwilligung rechtfertigen.

Schließlich kann auch ein Telefonanruf

bei Mitarbeitern eines Unternehmens

zum Zweck der Abwerbung

(„Headhunting“) zulässig sein.

Dagegen wird das telefonische Anbieten

von Büromaterial oder ähnlichen

Gegenständen des allgemeinen Unternehmensbedarfes

als unzulässig angesehen.

Auch darf bei Rechtsanwälten

das Interesse an einer Anzeigenschaltung

nicht vermutet werden, wenn die

beworbene Publikation sich für eine Kli-

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WIRTSCHAFT

Dammer

4/2008

Stahlbau.

Die Werbung mit Telefonanrufen

gegenüber Gewerbetreibenden

ist nicht generell verboten.

Allerdings bedarf es entweder

einer (vorherigen) Zustimmung

des Anzurufenden oder dessen

Einwilligung kann „vermutet“

werden. Regelmäßig entbrennt

Streit darüber, ob im konkreten

Fall die Vermutung des Anrufenden

berechtigt war.

entel-Werbung nicht aufdrängt. Selbst

die vermeintlich positive Reaktion des

Gesprächspartners des Anrufers ist kein

Umstand, der im Rückschluss die Annahme

einer mutmaßlichen Einwilligung

in diese Art der Werbemethode

bei dem Anzurufenden rechtfertigt.

Rechtssicheres Telefonmarketing

im geschäftlichen Bereich

Fazit: Es kommt also auf die Umstände

des Einzelfalls an. Eine generalisierende

Betrachtungsweise lehnt die Rechtsprechung

unter Hinweis auf die geschäftliche

Betätigungsfreiheit des Angerufenen

ab. Allerdings kann gerade deshalb

der Werbeanruf

auch zulässig

sein, weswegen

stets konkret

nach Anknüpfungspunkten

für den Kontakt

gesucht werden

sollte.

Dr. Stefan

Engels

Die Kundenansprache über das Telefon als effektives und leichtes Mittel der Kundenakquise

wird für alle Unternehmen immer wichtiger. Jedoch ist der rechtlich

zulässige Rahmen sehr eng. Rechtsanwalt Dr. Stefan Engels, Partner der internationalen

Sozietät Lovells und Experte im Wettbewerbsrecht, erläutert anhand von

praxisnahen Beispielen die rechtlichen Grundlagen und hilft den Spagat zwischen

gesetzlichen Vorgaben und praktischer Notwendigkeit zu meistern.

Das Praxisseminar findet statt am

Montag, 5. Mai 2008, 16:30 – 18:00 Uhr,

in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg

17, 53113 Bonn.

Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Unternehmer, die das Telefonmarketing

bereits zur Kundenansprache nutzen und solche, die es in Zukunft nutzen

wollen.

Anmeldung und Information bei Angela Blank, Bereich Recht und Steuern, Tel.:

(0228) 2284-183, E-Mail: blank@bonn.ihk.de

Die Firma Peter Dammer ist seit Jahrzehnten ein zuverlässiger

Partner, wenn es darum geht, kundenindividuelle Wünsche

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24

Der Personalservice der Agentur für

Arbeit für Arbeitgeber/innen der

Region Bonn/Rhein-Sieg ist ausgebaut

worden. Das Ziel ist, noch

schneller und umfangreicher an

den Stellenbesetzungsprozessen in

den Betrieben und Verwaltungen

mitzuwirken. Daher ist die Arbeit

des Arbeitgeberservice der Agentur

für Arbeit (AGS) seit Mitte Dezember

- aufbauend auf die bisherigen

Standards und Erfahrungen - neu

geordnet worden. Der Personalbestand

wurde deutlich ausgeweitet,

und es wurden weitere fachlichorganisatorische

Optimierungen an

dem seit dem Jahr 2005 bestehenden

AGS vorgenommen.

Der Agentur für Arbeit wurden im Lauf

des Jahres 2007 über 17.000 sozialversicherungspflichtige

Stellen zur Besetzung

gemeldet, das entspricht einer Steigerung

um nahezu sieben Prozent gegenüber

dem Vorjahr. „Die Betriebe bauen

derzeit Beschäftigung auf. Wir wollen

durch schnellen und professionellen Service

dazu beitragen, dass die Betriebe

gezielt aus dem Kreis der Arbeitslosen

und Arbeitsuchenden das benötigte Personal

finden. Dafür setzen wir einen

deutlichen Schwerpunkt bei der Verteilung

der Ressourcen“, legt Marita

Schmickler-Herriger, Vorsitzende der Geschäftsführung

der Agentur für Arbeit,

dar. Waren Ende 2006 noch 15 Vermittlungsfachkräfte

im AGS beschäftigt, so

sind es jetzt 45, darunter zwei der ARGE

Bonn. Der Ausbau des AGS wird auch

durch Personalerweiterung insgesamt im

Aufgabenbereich der unmittelbaren Vermittlungsarbeit

und durch interne Kapazitätsverlagerungen

zugunsten der Stellenorientierten

Aktivität möglich gemacht.

„Die gewachsene Zahl der Vermittlungsfachkräfte

machte eine organisatorische

Neuaufstellung unausweichlich. Die bisherige

Einheit AGS wurde in drei Teams

aufgeteilt, eins für den rechtsrheinischen

Rhein-Sieg-Kreis mit Standort in Siegburg,

und zwei in Bonn für die Bundesstadt

Bonn und den linksrheinischen

Rhein-Sieg-Kreis“, erläutert Dagmar

Klein, die neue Teamleiterin des Teams in

Siegburg. Die Gesamtkoordinierung der

arbeitgeberbezogenen Arbeit der Agen-

tur für Arbeit übernimmt Günter

Schmidt-Klag, Leiter der Geschäftsstelle

Siegburg.

Arbeits- und Ausbildungsvermittlung

aus einer Hand

Eine weitere wesentliche fachlich-organisatorische

Neuerung betrifft die traditionelle

organisatorische

Differenzierung von Arbeits-

und Ausbildungsvermittlung

in der Agentur.

Diese beiden Aufgabengebiete

werden jetzt

zusammengeführt. „In

den allermeisten Betrie-

„Unser Ziel ist es,

möglichst viele

Stellen erfolgreich

zu besetzen

und eine hohe

Zufriedenheit der

Arbeitgeber mit unserem Service zu erreichen.“

ben liegen alle Einstellungsentscheidungen

in einer Hand, egal ob es um Arbeit

oder um Ausbildung geht“, stellt

Schmickler-Herriger fest. Dem entsprechend

erhalten die Personalverantwortlichen

auch in der Agentur einen einzigen

Ansprechpartner.

Organisation nach Branchen

Die bisherige Aufstellung des AGS nach

Marita Schmickler-Herriger,

Vorsitzende der Geschäftsführung

der Agentur

für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg

Postleitzahlbereichen wurde durch Zuständigkeiten

nach Branchen ersetzt.

„Das bringt eindeutig Synergieeffekte“,

erklärt Dagmar Klein. „Wenn eine Vermittlungsfachkraft

sich in den Betrieben,

die derselben Branche angehören, auskennt,

dann erleichtert das das Verständnis

für die Problemlagen der Betriebe bei

der Personalgewinnung. Ebenso kann

besser eingeschätzt werden,

welche Lösungsstrategien

zum Ziel führen.“ Schmickler-Herriger

ergänzt: „Wichtig

ist noch: wir bilden die

gesamte Branchenvielfalt

sowohl am Standort Siegburg,

wie auch in den beiden

Teams insgesamt in

Bonn ab. So haben wir

quasi für jede Branche

rechts- und linksrheinisch

Vermittlungsexpertinnen

und -experten.

Telefon-Hotline

für Arbeitgeber:

01801 664466

Bereits vor einigen Monaten ist für Arbeitgeber

eine bundeseinheitliche Hotline

eingeführt worden. In der Zeit montags

bis freitags von 8-18 Uhr erreichen Arbeitgeber

unter dieser Nummer nicht ein Call

Center, sondern den AGS ihrer regional zuständigen

Agentur. Die Technik macht’s!

„Die gute telefonische Erreichbarkeit der

Agentur ist für Arbeitgeber nach wie vor

das A und O“, betont Dagmar Klein. „Außerdem:

Jeder Arbeitgeber, der mit uns

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


ereits zusammenarbeitet, hat auf jeden

Fall auch die telefonische Durchwahl der

Vermittlungsfachkraft, die für den Betrieb

zuständig ist.“

Service-Erweiterung und

Service-Intensivierung

„Die aktuellen Neuerungen im AGS setzen

auf das Erreichte auf und entwickeln

es weiter“, resümiert Marita

Schmickler-Herriger. „Unser Ziel ist es,

möglichst viele Stellen erfolgreich zu

besetzen und eine hohe Zufriedenheit

der Arbeitgeber mit unserem Service zu

erreichen.“ Dabei gelten die bisherigen

Servicestandards des AGS weiter:

� Auf ein Stellenangebot erfolgt

spätestens nach 48 Stunden eine

qualifizierte Rückmeldung, entweder

in Form von Vermittlungsvorschlägen

oder durch eine fachliche Aussage zu

den Aussichten und Möglichkeiten

der erfolgreichen Bewerbersuche.

� Mit Bewerbern/innen wird bei

marktkonformen Stellenangeboten

vor Erteilung eines konkreten Vermittlungsvorschlags

persönlich Kontakt

aufgenommen, um das Interesse

und die spezifische Eignung für die

konkrete Stelle abzuklären.

� Die vom Arbeitgeber bei der Aufgabe

des Stellenangebots formulierten

Vorgaben werden strikt beachtet.

Qualität geht vor Quantität.

„Einstellungssache“: Neuer

Newsletter für Arbeitgeber

Arbeitgeber, die sich über die Personaldienstleistung

der Agentur für Arbeit

Bonn/Rhein-Sieg und der ARGE Bonn

informieren wollen und interessiert sind

an aktuellen Informationen über Förderprogramme

und –bestimmungen und

relevantes Gesetzesänderungen, sind

eingeladen, den neuen Newsletter unter

folgender Adresse zu abonnieren:

www.ba-arbeitgebernews.de.

Paul Moser

DIE WIRTSCHAFT 4/2008

Für einen fairen Wettbewerb bei

der Sammlung von Verpackungsabfällen

soll die 5. Novelle der

Verpackungsverordnung sorgen.

DIHK-Experte Armin Rockholz

stellt die Kernpunkte der neuen

Regelung vor.

Mit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung

verbindet die Bundesregierung

hohe Ansprüche: Sicherung der

privatwirtschaftlichen Verpackungsent-

So schnell liefern

wie der Fortschritt.

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sorgung, Unterbindung von Trittbrettfahrern

und mehr Wettbewerb.

Deshalb haben es die gesetzlichen Maßnahmen

auch in sich: Anschlusszwang an

duale Entsorgungssysteme, Abgabe einer

Vollständigkeitserklärung und wettbewerbsneutrale

Ausschreibung der haushaltsnahen

Verpackungsentsorgung. Als

ob dies nicht ausreichen würde, beschäftigen

sich bereits vor dem Inkrafttreten

dieser Novelle Bund und Länder mit einer

6. Novelle!

25


In modernen Sortieranlagen werden

Leichtverpackungen sortenrein und automatisch

getrennt. Das Ergebnis: hochwertige

Materialien für die Verwertung.

Trittbrettfahrern

keine Chance

Das bestehende haushaltsnahe Erfassungssystem

ist durch Trittbrettfahrer

stark gefährdet. Für rund 30 Prozent der

Verpackungen – immerhin ca. 400 Millionen

Euro – werden keine Beiträge

entrichtet. Ein finanzieller Zusammenbruch

würde zu einer Rückkehr in die

kommunale Entsorgung führen.

Klare Trennung nach

privaten und gewerblichen

Endverbrauchern

Deshalb müssen Verpackungen, die zu

privaten Endverbrauchern gelangen,

künftig in aller Regel durch haushaltsnahe

Erfassungssysteme – zurzeit sind dies

neun duale Systeme – gesammelt werden.

Ausnahmen von diesem Anschlusszwang

sind nur unter bestimmten und

aufwändigen Bedingungen insbesondere

auf Länderebene möglich. Verpackungen,

die im gewerblichen Bereich

anfallen, sind ausschließlich außerhalb

dualer Systeme zu erfassen.

Hinterlegung einer

Vollständigkeitserklärung

Ein weiterer Kernpunkt ist die Verpflichtung

von Unternehmen, eine Vollstän-

26

digkeitserklärung (VE) bei der örtlichen

IHK zu hinterlegen – erstmals zum 1.

Mai 2009 für die in 2008 in Verkehr gebrachten

Verpackungen. Darin müssen

die Unternehmen auf elektronischem

Wege eine testierte Erklärung über den

Umfang an Verpackungen abgeben, die

sie an private Endverbraucher verkaufen.

Da sich die IHK-Organisation bei

der Bundesregierung, im Deutschen

Bundestag und Bundesrat erfolgreich

für eine schlanke und mittelstandsfreundliche

VE eingesetzt hat, müssen

von den ursprünglich ca. 30.000 verpflichteten

Unternehmen nur noch ca.

5.000 Unternehmen, die aber für rund

97 Prozent der Tonnage verantwortlich

sind, eine VE abgeben.

Wettbewerbsneutrale

Ausschreibung

Mit der Förderung des Wettbewerbs

zwischen den derzeit neun dualen Systemen

durch eine wettbewerbsneutrale

Ausschreibung erhoffen sich die Unternehmen

niedrigere Entsorgungskosten

sowie einen kundenfreundlichen und

professionellen Service. Geregelt wird

auch die Zusammenarbeit zwischen

den Systemen, der Eintritt neuer Systeme,

die kommunale Abstimmung und

die Entgelte für die Nutzung von kommunaler

Entsorgungsinfrastruktur. Dies

wird Aufgabe einer neu einzurichtenden

„gemeinsamen Stelle“ sein.

Die 6. Novelle kommt

Einen Tag nach der Verkündung tritt die

VE in Kraft; alle anderen wesentlichen

Regelungen erst zum 1. Januar 2009.

Dennoch hat insbesondere der Bundesrat

die Bundesregierung aufgefordert,

noch in diesem Jahr eine Folgenabschätzung

und ein Planspiel über die

Möglichkeiten einer grundlegenden 6.

Novellierung der VerpackV durchzuführen

und abzuschließen. Das „Fass wird

wieder aufgemacht“ – alle Beteiligten

werden sich wieder massiv zu Worte

melden!

Dr. Armin Rockholz, DIHK

Zur Novelle der Verpackungsverordnung

kann ein IHK-Merkblatt

bei der Umweltberatung

der

IHK bzw. im Download-Bereich

www.ihk-bonn.de

abgerufen werden.

Ansprechpartner:

Dr. Rainer

Neuerbourg,

Tel. 0228/2284-164,

E-Mail: neuerbourg@bonn.ihk.de

WestLB knabbert

kräftig am Gewinn

Kreissparkasse Köln: „Ein stabiles Jahresergebnis“

mit einem Gewinn vor Steuern von

84 Millionen Euro (2006: 97 Millionen Euro)

meldete Vorstandsvorsitzender Alexander Wüerst

bei der Bilanzpressekonferenz von

Deutschlands drittgrößter Sparkasse. Schließlich

sei 2007 ein besonders schwieriges Jahr

gewesen – wegen der Finanzmarktturbulenzen

und des zunehmenden Wettbewerbs, der

die Margen gedrückt habe. Wobei aber

letztlich die Krise der WestLB erheblichen Einfluss

auf das Ergebnis der KSK gehabt hat. Denn

nach den 57 Millionen Euro, die die KSK für

2007 zur Rettung der WestLB aufwenden

musste, bleibt noch ein Ergebnis von 27 Millionen

Euro (2006: 57 Mill.Euro). So können die

Gebietskörperschaften – darunter auch der

Rhein-Sieg-Kreis – nur mit einer Gewinnausschüttung

von insgesamt 3,6 Millionen Euro

rechnen – im Vorjahr war es noch doppelt so

viel. Ein kräftiges Wachstum von 41 Prozent

gab es im Kreditneugeschäft bei Unternehmen

und Selbstständigen, von 1,22 auf 1,72

Milliarden Euro. „Dabei haben die Erweiterungsinvestitionen

deutlich zugenommen“,

sagte Wüerst. Der Kreditbestand im Firmenkundengeschäft

stieg dagegen nur leicht von

8,63 auf 8,8 Millionen Euro, da u. a. viele

Unternehmen infolge ihrer guten wirtschaftlichen

Situation auch Kredite abgelöst haben.

Der gesamte Kreditbestand belief sich

auf 17,59 Milliarden Euro – 77 Prozent der

gesamten Bilanzsumme (22,88 Milliarden

Euro). In 2007 förderte die KSK 223 Existenzgründungen

mit 20,6 Millionen Euro,

dadurch wurden 533 Arbeitsplätze geschaffen.

Unverändert blieb die Zahl der Geschäftsstellen

bei 216, die Zahl der Mitarbeiter

ging von 3.933 auf 3.842, davon 313

Auszubildende, zurück. Im vergangenen Jahr

begannen 97 junge Frauen und Männer eine

Ausbildung bei der KSK. „Das Jahresergebnis

2007 ermöglicht uns eine komplette

WestLB-Vorsorge und hat keine negativen

Auswirkungen auf unsere Leistungsfähigkeit,

Kreditvergabe, Preis- oder Personalpolitik“,

so Wüerst. Die KSK zeichne sich durch Beratungskompetenz

vor Ort aus, wiewohl das

Online-Banking weiter auf dem Vormarsch

sei. Die Kreissparkasse Köln werde auch in

Zukunft ihr umfangreiches gesellschaftliches

Engagement fortführen

Tagesaktuelle Plakate

lots and more lottis – consulting und

communication: Die in Troisdorf angesiedelte

Werbeagentur (www.lots-andmore.de)

vermarktet mit „Vit2Print“ eine

neue Web-to-Print-Anwendung, die es ermöglichen

soll, Drucksachen aller Art deutlich

schneller und günstiger zu produzieren.

Die Software ist in erster Linie für Druck- und

Medienbetriebe und deren Kunden konzi-

DIE WIRTSCHAFT 4/2008


piert. Mit ihr könne jeder autorisierte Kunde

über einen normalen Web-Browser auf seine

Druckaufträge zugreifen und sie bearbeiten.

Er benötige dafür weder spezielle Layout-

Software, noch besondere Kenntnisse.

Oskar nach Troisdorf?

Tetraguard GmbH: Das Troisdorfer IT-Unternehmen

ist für den Oskar 2008 nominiert

worden. Dabei handelt es sich jedoch nicht

um die weltbekannte Statue aus Hollywood,

sondern um die gleichnamige Auszeichnung

der Oskar-Patzelt-Stiftung, die auch als „großer

Preis des Mittelstandes“ bekannt ist. Preiswürdig

ist dabei die Gesamtentwicklung eines

Unternehmens. Auswahlkriterien sind die

Ausgezeichneter Kompaktkrümmer

ETEC: Der neue Kompaktkrümmer wird mit dem iF material award

2008 ausgezeichnet. Die Ehrung findet am Eröffnungstag der Hannover

Messe, am 21. April 2008,

statt. Kriterien für die Preisvergabe

sind Innovation, Kreativität, Ausarbeitungstiefe

und Entwicklungspotential.

Der Kompaktkrümmer von

ETEC erlaubt erstmals in Rohrleitungssystemen

Verschleißschutz

mit Hochleistungskeramik auch in engsten Krümmungen. Mit dem

Kompaktkrümmer sind Radien kleiner 500 Millimeter machbar. Der

iF design award wird seit 1954 jährlich verliehen und zählt zu den

bedeutendsten Designwettbewerben der Welt.

Licht im Beauftragtendschungel

mMM - martin Myska Managementsysteme: Das neue Internetportal

www.beauftragte.com der Bonner Unternehmensberatung

mMM (www.myska.com) bringt Licht in den Beauftragtendschungel.

Es gibt einen Überblick über die Vielzahl der gesetzlich

erforderlichen Fachleute für Unternehmen und Organisationen in

Deutschland. Der neue Internetauftritt bietet kurz und prägnant Informationen

über die wichtigsten Beauftragten sowie zu Fach- und

Sachkundigen. Hier finden sich Angaben über die rechtlichen

Grundlagen und die jeweiligen Anforderungen an die Fachkunde

sowie die spezifischen Pflichten zur Aus- und Fortbildung. Neben

den bekannten Beauftragten wie beispielsweise für Abfall, Immissionsschutz

oder Gewässer finden sich auch weniger bekannte wie z.B.

der Beauftragte für Leitern und Tritte. Mit einer Checkliste kann

der spezifische Beauftragtenbedarf selbst ermittelt werden.

Personelle Verstärkung

DIE WIRTSCHAFT April 2008

Schaffung und Sicherung von Arbeits- und

Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung,

Kundennähe, Service, Marketing und

darüber hinaus das Engagement in der Region.

„Die Nominierung erfüllt uns mit Stolz und bestätigt

letztendlich unseren Erfolgskurs“, sagt

Geschäftsführerin Beatrice Lange.

CRM mit System

andres kunststoff-system GmbH: Das Niederkasseler Unternehmen

hat neben der Ausweitung des Display-Kerngeschäftes mit

der Produktion von großen Verkaufsmöbeln und Ladeneinrichtungselementen

erfolgreiches Neuland betreten. Deshalb hat Andres

für die Bereiche Unternehmenssteuerung und Produktentwicklung

gleich dreifache Verstärkung an Bord geholt. Thomas Nickel

übernimmt als Assistent der Geschäftsführung spezifische Aufgaben

und Projekte im Bereich der Unternehmensführung und -steuerung.

Zudem beschäftigt er sich mit der Weiterentwicklung wettbewerbsfähiger

Produkte und Dienstleistungen und ist mit der Vertriebsoptimierung

betraut. Christian Wustrack verstärkt den Bereich

Produktentwicklung

und Projektabwicklung,während

Eric Falaise

neu als Industriedesigner

zum

Unternehmen

gestoßen ist.

T. Nickel, C. Wustrack und E. Falaise

System AG: Der Lohmarer IT-Dienstleister

hat auf der CeBIT in Hannover mit dem Hersteller

Sage Software die neue CRM-Komplettlösung

Sage CRM (Customer Relationship Management)

vorgestellt. Bei der Software handelt

es sich um eine komplette, webbasierende

CRM-Lösung mit den Modulen Vertrieb, Mar-

keting und Support. Aufgrund der hohen Skalierbarkeit

eigne sich Sage CRM für Installationsgrößen

vom Einzelplatz bis hin zu 1.000 Arbeitsplätzen.

Da es sich um eine webbasierende

Lösung handelt, sei lediglich eine einmalige

Installation auf einem Server notwendig.

Zusatzstoff zum Studium

Dr. Reinold Hagen Stiftung: Der reguläre

Vorlesungsstoff reichte 16 Studenten der FH-

Bonn-Rhein-Sieg nicht. Außerhalb der üblichen

Vorlesungszeiten nahmen sie in der Dr.

Reinold Hagen Stiftung 62 Stunden lang an

einem Lehrgang zu Qualitätsmanagementsystemen

teil. Der Lohn der Arbeit war die

erfolgreiche Prüfung zum „Qualitätsma-

Dienstleistungen rund um

Versand- und Lagerlogistik

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nagementbeauftragten und internen Auditor“

der Deutschen Gesellschaft für Qualität

(DGQ). Um die Studenten der Fachrichtungen

Maschinenbau-, Elektrotechnik- und

Technikjournalismus in Sankt Augustin umfassend

auf die Anforderungen der Wirtschaft

vorzubereiten, können sie seit dem

WS 2003/2004 im Hauptstudium das Wahlfach

Qualitätsmanagement belegen. In dem

Lehrgang erwerben die Teilnehmer das

Know-how, das sie für Aufbau, Erhaltung,

Auditierung und Weiterentwicklung eines

Qualitätsmanagementsystems benötigen.

Besser als die Branche

Rolf Fensterbau GmbH: Der Fensterhersteller

aus Hennef-Uckerath hat erfreuliche

Nachrichten und meldet zweistellige Zuwachsraten

–-- ganz entgegen dem Trend,

denn die Branche beklagte für 2007 einen

Umsatzrückgang von 7,8 Prozent. Mit mehr

als 100 Mitarbeitern zählt das 1980 von Geschäftsführer

Josef Rolf gegründete ehemalige

„Ein-Mann-Unternehmen“ heutezu den

größten Arbeitgebern in Hennef. Im Zuge

steigender Energiepreise und staatlicher Förderungen,

die für den Austausch alter Fenster

zur Verfügung gestellt werden, erwartet

Geschäftsführer Josef Rolf auch für das laufende

Jahr eine positive Unternehmensentwicklung:

„Wir setzen bei unseren Fenstern auf eine

optimale Wärmeschutzverglasung in Verbindung

mit hochwertigen Kunststoffprofilen. So

können wir unseren Kunden innovative und

effiziente Qualitätsprodukte anbieten, die sie

28

Bis zu 300 Fenster

täglich werden nach

individuellen Kundenwünschen

produziert.

dabei unterstützen

CO” und somit

bares Geld einzusparen“.

Rolf hat

Trends früh erkannt

und lässt sie von

seiner Entwicklungsabteilung

passgenau umsetzen.

„Diese permanenteWeiterentwicklung

dient der

Qualität unserer

Produkte und somit

der Zufrieden-

heit unserer Kunden. So können wir jederzeit,

egal ob im Bereich Energieeffizienz, Einbruchsicherheit

oder Wohnkomfort, die optimale

Lösung anbieten“ so Rolf.

Bester deutscher Businessplan

kommt aus Bonn

Heraclitus Biosciences: 151 Teilnehmer in

78 Teams haben den Businessplan WettbewerbMedizinwirtschaftgenutzt,

um aus ihren

Ideen ausgereifteBusinesspläne

zu machen

und so die Gründung

ihres eigenenUnternehmensvorzubereiten.

Als bester

Businessplan des

Landes wurde der

Dr. Rainer Probstmeier

und Professor

Dr. Penka Pesheva

Geschäftsplan der

Bonner Universitätsdozenten

Dr.

Rainer Probstmeier

und Professor

Dr. Penka Pesheva ausgezeichnet. Das Team

arbeitet an der Isolation von Gehirnzellen für

Wirkstofftests. Bisher gab es bei Krankheiten

wie Multiple Sklerose keine Möglichkeit, die

Isolierschicht um die Nervenfasern außer-

halb des Körpers zu untersuchen und Wirkstoffe

zur Rettung der Zellen zu testen. Das

neu entwickelte Verfahren schafft diese

Möglichkeit. Neben der Urkunde überreichte

die Jury des Wettbewerbs dem Team das

Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro und die

begehrte Auszeichnung „Zertifizierte

Innovation“.Das Preisgeld steckt das Team

„Heraclitus Biosciences“ in den Aufbau der

eigenen Firma am Standort Bonn.

„Grüne“ Informationstechnologien

ausgezeichnet

netzwerk.net GmbH: Der Bonner Spezialist

für IT-Infrastrukturkonzepte hat auf der

CeBIT in Hannover den Innovationspreis

2008 der Initiative Mittelstand in der Kategorie

Green-IT erhalten. Der Preisträger wurde

für sein innovatives Dienstleistungskonzept

ausgezeichnet, das den Stromverbrauch für

den Betrieb von Netzwerken und Rechenzentren

senkt und neben ökologischen auch wirtschaftliche

Vorteile erbringt. Der Begriff

„Green IT“ bezeichnet den umweltschonenden

Einsatz von Informationstechnik - ein Thema,

das auf der diesjährigen CeBIT eine herausragende

Rolle spielte. Experten sind sich einig,

dass grüne IT-Lösungen aus Sicht der

meisten Unternehmen wirtschaftlich interessant

sein müssen und nicht nur wegen der

Imagepflege in Frage kommen. netzwerk.net

hat daher ein Dienstleistungspaket entwickelt,

das mittelständischen Firmen eine schnelle

Amortisation ihrer Investitionen in umweltschonende

IT-Systeme ermöglicht. Als weiteres

Ergebnis eines „Green IT“-Projektes steht

nach Angaben des Anbieters

(www.netzwerk.net) die verbesserte Arbeitsfähigkeit

und Wettbewerbsfähigkeit durch

eine konsolidierte IT-Landschaft. Geschäftsführer

Michael Heißner: „Unsere Leistungen

gehen über die reine Verbesserung der Energieeffizienz

hinaus. Zusätzliche Wettbewerbsvorteile

erzielen wir für unsere Kunden

durch die höhere Flexibilität neuer IT-Systeme

bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf

und eingesparten Lizenzkosten.“

Spenden für „verdienstvolle Arbeit“ von Kinder- und Jugendhilfe

VRT Linzbach, Löcherbach und Partner: Die Bonner Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung

hat auf den Versand von Weihnachtskarten verzichtet und stattdessen drei soziale

Organisationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit Spenden in Höhe von insgesamt 3.000

Euro gefördert. Stellvertretend wurde der gemeinnützigen

Jugendhilfeeinrichtung Leuchtturm

GmbH in Wachtberg ein Scheck überreicht.

Gefördert wurden außerdem die „Aktion

Deutschland Hilft“ sowie der Kinderhospizdienst

Bonn/Rhein-Sieg. VRT-Partner Dr. Daniel

Fischer würdigte das Engagement sozialer Initiativen

für Kinder und Jugendliche. Gerade in der

Startphase einer Jugendhilfeeinrichtung seien

neben persönlichem Einsatz auch finanzielle

Mittel unerlässlich. „Aus diesem Grunde werden

wir auch weiterhin die schwierige und verdienstvolle

Arbeit der Initiativen unterstützen“,

so Fischer. Die Wohngruppe „Kindervilla Leucht-

Konrad Linzbach (links) und Dr. Daniel Fiturm“

war Anfang des Jahres von Patricia Weinscher

von der VRT überreichen den Leiteberger

und Stefanie Potulski eröffnet worden.

rinnen der „Kindervilla Leuchtturm“, Pa-

Dort erfahren Kinder und Jugendliche, die aus

tricia Weinberger (2.v.l.) und Stefanie Po-

verschiedenen Gründen nicht in ihrer Herkunftstulski

die Spende für ihre soziale Arbeit.

familie leben können, ein sicheres und stabiles „Zuhause“.

DIE WIRTSCHAFT April 2008


Bund als Auftraggeber

Conet Solutions GmbH: Das Hennefer IT-

System- und Beratungshaus realisiert auf den

Flugplätzen der Luftwaffe eine neuartige IP-

Funkintegrationslösung (IPFuIEBw) zur Kopplung

der zahlreichen dort eingesetzten Sprachmedien.

Das Projekt ist auf vier Jahre Laufzeit

ausgelegt und besitzt ein Gesamtvolumen von

rund fünf Millionen Euro. Conet setzte sich bei

der öffentlichen Ausschreibung wegen des

Know-hows rund um den Aufbau von Cisco-IP-

Telefonielösungen im Umfeld der Vernetzten

Operationsführung durch.

Siegburger Agentur

bremst polnische Raser

Patrick Schaab PR GmbH: Autofahrer, die

in der Gegenwart von Kindern nur selten den

Fuß vom Gas nehmen, sind nicht nur in

Deutschland ein Problem. Im polnischen Königshütte

wird das Tempo auf den Straßen nun

visuell gebremst: Um die Raser zu mäßigen,

hat die Siegburger Agentur Schaab PR in Zusammenarbeit

mit Polizeiunteroffizier Marek

Pelka, Vorsitzender der International Police Association

(IPA), zwei Plakatmotive entwickelt.

Wirtschaft in der Region Nachgefragt

DHPG: Steuerberater Dr. Lutz Engelsing ist seit dem 1. Januar 2008 Partner der DHPG Dr.

Harzem & Partner KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft. Die

DHPG wurde 1949 in Bonn gegründet. Sie hat derzeit 31 Partner, davon neun in Bonn. An

sechs Standorten im Rheinland beschäftigt DHPG rund 350 Mitarbeiter und ist in das

weltweite Netzwerk Nexia International eingebunden.

Die Wirtschaft im Gespräch mit...

...Dr. Lutz Engelsing

Welche Aufgaben übernehmen Sie

als Partner bei der DHPG in Bonn?

Engelsing: Wir betreuen mittelständische Unternehmen verschiedener

Rechtsformen und unterschiedlicher Branchen. Diese

Unternehmer kommen zur DHPG, um in ihren steuerlichen,

wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen von uns persönlich betreut

zu werden. Neben der Betreuung von Unternehmen und

Privatpersonen liegt mein Steckenpferd seit Jahren in der Betreu-

Dr. Lutz Engelsing

ung von Berufsverbänden und gemeinnützigen Vereinen, Stiftungen

sowie gemeinnützigen GmbH. Gerade bei den Stiftungen ist viel Bewegung. So wurde

auf dem 1. Bonner Stiftungstag bereits die 800. rechtsfähige Stiftung der Region gegründet.

Darüber hinaus hat der Gesetzgeber 2007 die steuerlichen Rahmenbedingungen weiter

verbessert. Dies wird von unseren Mandanten bereits für Stiftungsgründungen genutzt.

Welche Fragen stehen im Fokus der Unternehmer im Jahr 2008?

Engelsing: Aus steuerlicher Sicht sind wie jedes Jahr auch 2008 wieder viele Änderungen

zu berücksichtigen. So sind alle Unternehmer von der Änderung bei den sogenannten geringwertigen

Wirtschaftsgütern betroffen: Anschaffungen bis 150 Euro sind sofort abzuschreiben;

für Anschaffungen zwischen 150 und 1.000 Euro ist ein Sammelposten zu bilden.

Dieser ist jährlich um 20 Prozent aufwandswirksam aufzulösen. Der Gesetzgeber hat

hierdurch – quasi durch die Hintertür – erreicht, eine fünfjährige Nutzungsdauer gesetzlich

festzuschreiben. Gerade bei Computern konnte man vorher die Anschaffungskosten

bereits in drei Jahren steuermindernd geltend machen.

Was wünschen Sie sich für das Jahr 2008?

Engelsing: Aus privater Sicht fühle ich mich in Bonn sehr wohl. Die Lebensqualität gerade

auch für meine drei kleinen Kinder ist hervorragend – das soll so bleiben. Aus Sicht des Steuerberaters

wäre eine stabilere Planungsgrundlage für meine Mandanten und uns selbst wünschenswert;

die Halbwertszeit von Steuergesetzen scheint immer kürzer zu werden.

DIE WIRTSCHAFT April 2008

Polizeiunteroffizier Marek Pelka und

Patrick Schaab wollen Raser einbremsen

Schaab: „Die Motive sollen überall dort hängen,

wo Kinder gefährdet sind, also vor Schulen

und Kindergärten.“ Die Zusammenarbeit

zwischen der deutschen Agentur und der polnischen

IPA soll stärker ausgeweitet werden, an

weiteren Projekten wird bereits getüftelt. Zum

Beispiel sollen ähnliche Plakate auf die fehlende

Rücksicht gegenüber älteren Menschen im

Straßenverkehr hinweisen.

Job-Motor für Troisdorf

Trowista GmbH/dawin GmbH: Mit über

250 zusätzlichen und neu geschaffenen Arbeitsplätzen

ist der Gewerbestandort Camp

Spich ein echter Job-Motor für Troisdorf. „Wir

sind sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen

ist, in diesem Gewerbegebiet erfolgreiche

und innovative Unternehmen anzusiedeln, die

neue Arbeitsplätze schaffen“, sagte Wirt-

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Wirtschaft in der Region Kurz berichtet

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FSS-online AG: Der Troisdorfer Versicherungsanalyst hat eine aktuelle Beitragsübersicht

der günstigsten Anbieter für sogenannte Kleinkrafträder (Mopeds, Mofas) erstellt. So beträgt

z. B. bei der Haftpflichtversicherung die Beitragsdifferenz zwischen dem günstigsten

und dem teuersten Anbieter über 80 Euro. Einen regelmäßig aktualisierten Online-Vergleich

gibt es unter www.fss-online.de.

Preis für Ausbildungsengagement

Stadtwerke Bonn GmbH: Die SWB sind im Bundesarbeitsministerium in Berlin beim

Wettbewerb „Beschäftigung gestalten – Unternehmen zeigen Verantwortung“ ausgezeichnet

worden. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz überreichte den Preis gemeinsam mit

Dr. Hermann Borghorst (Vorstandsmitglied Vattenfall Europe Mining & Generation). Die

Stadtwerke Bonn erhielten die Auszeichnung in der Kategorie „Perspektiven für Jugendliche“.

„Neben unseren wirtschaftlichen Zielen nehmen wir im SWB-Konzern auch unsere

gesellschaftliche Verantwortung für Bonn und die Region sehr ernst. Ich freue mich sehr über

den Preis, weil er der Lohn ist für eine gute Mannschaftsleistung in der Belegschaft und vor allem

für das Engagement der Ausbilder und der 111 Auszubildenden in unserem Unternehmen“,

betont Marco Westphal, SWB-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor.

Sonnige Zeiten

SolarWorld AG: Der Konzernumsatz legte in 2007 um mehr als 35 Prozent auf 699

(Vorjahr: 515) Millionen Euro zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

wuchs um 48 Prozent auf 175 (Vorjahr: 118) Millionen. Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte

sich um 33 Prozent auf 97 (Vorjahr: 73) Millionen Euro. Mit Sondereffekten erreichte der

Konzern ein EBIT von 202 (Vorjahr: 181) Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von

113 (Vorjahr: 131) Millionen Euro. Der SolarWorld Konzern zählte 2007 zu den 50 am

stärksten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland.

Ralf Josef Barthel

Zukunft interaktiv gestalten

Regenerativer Boom

Personelle Verstärkung

Federstein Kommunikation GmbH: Ralf Josef Barthel ist

neu bei Federstein (www.federstein.com) in Bonn. Er verantwortet

das Geschäftsfeld Klassische Werbung inklusive Neukundengeschäft.

Vorher war er u. a. tätig bei der Werbeagentur

Schwind in Wachtberg sowie bei SEA und Krakow-Mc-

Cann Erickson (beide Düsseldorf). Als Full-Service-Agentur arbeitet

Federstein Kommunikation nach dem Prinzip der integrierten

Kommunikation auf fünf Geschäftsfeldern. Auftraggeber

sind Konzernkunden und mittelständische Unternehmen

in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zurich Gruppe Deutschland: Der Finanzdienstleister präsentiert mit dem „Zukunftsgestalter“

(www.mein-zukunftsgestalter.de) ein neues virtuelles Beratungstool für die individuelle

Vorsorgeplanung. Der Zukunftsgestalter ermöglicht nach Unternehmensangaben

eine schnelle und gleichzeitig spielerische Ermittlung des persönlichen Versicherungsbedarfes

unter Berücksichtigung moderner Lebensmodelle und Konsumszenarien. Eine

Online-Registrierung ist für die Nutzung nicht erforderlich.

Solarparc AG: Der Konzernumsatz des auf den Betrieb und den Verkauf regenerativer

Energieparks spezialisierten Unternehmens kletterte in 2007 auf 33,6 (Vorjahr: 8,9)

Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im Vergleich zum

Vorjahr auf 4,4 (Vorjahr: 2,0) Millionen Euro mehr als verdoppelt. Das Konzernergebnis

erhöhte sich auf 1,88 (Vorjahr: 0,32) Millionen Euro.

schaftsförderer Jürgen Sturm beim Unternehmertreff

in Camp Spich. Offene Stellenangebote

sollen demnächst auf der gemeinsamen

Internetplattform www.camp-spich.de veröffentlicht

werden und somit noch mehr zur öffentlichen

Wahrnehmung dieses Standortes

beitragen. Gastgeber Jan Dreßler vom IT-

Dienstleistungsunternehmen dawin GmbH

betonte besonders die Bedeutung dieser gemeinsamen

Netzwerke für den Erfolg jedes

einzelnen Unternehmens und zeigte Möglichkeiten

auf, wie sich die Unternehmen noch

mehr einbringen können. Zudem konnten viele

logistische Verbesserungen, wie z. B. Lösungen

für die Einrichtung eines Postkastens und

einer Busanbindung präsentiert werden.

Auch gibt es konkrete Vorschläge für die Einrichtung

einer Gastronomie in Camp Spich.

Die Gäste konnten sich außerdem über das

cook-and-chill Verfahren der TroService

GmbH informieren.

Auszeichnung für

„Jugend in Arbeit“

Der Thünker: Der Bonner Büroservice

(www.buero-bonn.de) ist für sein Engagement

im Programm „Jugend in Arbeit plus“

(www.ja.nrw.de) vom Minister für Arbeit,

Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen,

Karl-Josef Laumann, mit einer

Urkunde ausgezeichnet worden. Im Rahmen

des Programms werden langzeitarbeitslose

Jugendliche für mindestens 12 Monate

in eine betriebliche Beschäftigung vermittelt.

„Mit diesem Engagement leisten Firmen wie

Der Thünker einen „wichtigen Beitrag zur

Verbesserung der beruflichen Perspektiven

junger Menschen“, heißt es in der Begründung.

Das Unternehmen biete junge Menschen

die Chance, ihre praktischen Fähigkeiten

unter Beweis zu stellen und sich im Betriebsalltag

zu bewähren.

Aufträge übers Internet

Agentur Linssen Daniel Linssen: Die

Lohmarer Agentur hat zusammen mit der eL

Mediagentur aus Köln die Auftragssuchmaschine

www.ambigo.de entwickelt. Die Auftragssuchmaschine

übernimmt die gleichzeitige

Recherche nach Aufträgen und Ausführungsort

in etablierten Auftragsvermittlungsplattformen.

Die Standorte der Aufträge

werden mit Hilfe von Google Maps auf einer

DIE WIRTSCHAFT April 2008


Karte dargestellt und wichtige Eckdaten in

übersichtlicher Form präsentiert. Per Klick

lassen sich Details bei der entsprechenden

Auftragsplattform anzeigen. Als besondere

Komfortfunktion lassen sich außerdem

neu eintreffendeAufträge

per E-Mail

abonnieren.

Hierbei kann

sowohl nach Stichwort(en) als auch nach

Ausführungsort gesucht werden. Gründer

der Auftragssuchmaschine sind die Wirtschaftsinformatiker

Nico Liß und Daniel Linssen

aus Köln und Lohmar. Beide lernten sich

während ihres Studiums kennen und schlossen

sich für dieses Projekt zusammen. Sie

sind zuversichtlich, dass ihre Internet-Metasuche

künftig gut genutzt wird. Liß dazu:

„Wir bieten einen Service, der in dieser Form

bisher im Internet einzigartig ist.“

Helfen durch Reisen

oneworldtours GmbH & Co. KG: „Helfen

durch Reisen” lautet das Motto des neuen

Bonner Reiseveranstalters, der sozial verträgliche

und fair organisierte Reisen veranstal-

25 Jahre

Didier-Werke AG,

Werk Niederdollendorf

Müslüm Oguz

Ali Ates

JF. Carthaus GmbH & Co., Bonn

Astrid Thiel

Eurocolor Bonn

Photogroßlabor GmbH & Co. KG, Bonn

Dirk Tillmann

Hans-Helmut Schmidt

Monika Horn

Evonik Degussa GmbH, Lülsdorf

Horst Weier

Ioannis Korosides

Manfred Meyer

GKN Sinter Metals

Components GmbH, Bonn

Ulrich Tintelot

GEHE Pharma Handel GmbH,

Niederlassung Bonn

Harald Hamacher

Haribo GmbH & Co. KG, Bonn

Bernd Küpper

Frank Obermauer

Reiner Knura

Rosemarie Biemek

Yuecel Koc

Edwin Bridzun

Thomas Husmann

Brigitte Masting

Veronika Mohr

Gabriele Techel

Hennecke GmbH, Sankt Augustin

Brigitte Thomas

Rheinfähre

Königswinter GmbH, Königswinter

Norbert Jansen

Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg gratuliert allen Jubilaren.

DIE WIRTSCHAFT April 2008

tet. Geplant, organisiert und ausgerichtet

werden ganzheitliche, realitätsnahe Reisen.

Gereist wird in Kleingruppen mit landeskundlich

gut ausgebildeten einheimischen

Fremdenführern und deutscher Reiseleitung.

„Wir wollen die Wirtschaft im jeweiligen

Land durch faire Zusammenarbeit mit den

Partnern vor Ort ankurbeln“, sagt Geschäftsführer

Michael Ziegler: „Wir wollen dem Reisenden

einen umfassenden, authentischen

Einblick und ein Gefühl für das jeweilige

Land geben, einen Einblick in den Alltag ermöglichen

und nicht nur von einer touristischen

Attraktion zur nächsten fahren, ohne

wirklich etwas über das Leben und die Menschen

zu erfahren.“ Zu den ersten Projektpartnern

gehören HELP - Hilfe zur Selbsthilfe

e.V., die Nicaragua-Hilfe Bonn e.V. sowie der

Pfarrverband „An der Maximilian-Kolbe-Brücke“.

oneworldtours bietet weltweite Gruppenreisen,

die in sozialer, ökologischer und ökonomischer

Hinsicht nachhaltig sind. Das kann

z. B. der Besuch eines Hilfsprojekts sein, welches

zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen

der Menschen im Gastland

beiträgt. Dieses wird dann auch durch

einen Teil des Reisepreises unterstützt.

RKG Rheinische Kraftwagen

Gesellschaft mbH & Co. KG, Bonn

Paul Forsbach

35 Jahre

Dinova GmbH & Co. KG, Königswinter

Giorgio Di Marco

40 Jahre

Didier-Werke AG,

Werk Niederdollendorf

Doris Jarschke

Evonik Degussa GmbH, Lülsdorf

Clemens Grommes

Ernst-Dieter Schrade

Hilmar Merz

Ursula Tampe

45 Jahre

Magnetfabrik Bonn GmbH, Bonn

Karl-Heinz Thomas

Ingeborg Vey

WIFA Getränke-Logistik

GmbH & Co. KG, Hennef

Else Becker-Theisen

50 Jahre

Magnetfabrik Bonn GmbH, Bonn

Helmut Tegtmeyer

Johannes Klais Orgelbau

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Peter Lambertz

Schmitz Haustechnik

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Viele Fachgespräche prägten

das Bild der Fachausstellung.

Logistikfachtagung

in Sankt Augustin

CPM Communication Presse Marketing

GmbH: Ungewohnter Publikumsverkehr

herrschte zwei Tage lang in der Fachhochschule

Bonn Rhein-Sieg in Sankt Augustin bei

einer Logistikfachtagung, einem Forum mit

begleitender Ausstellung. Rund 250 Fachteilnehmer

aus Industrie, Wirtschaft und Behörden

zählte der Veranstalter, die CPM GmbH

aus Sankt Augustin. Die CPM ist u. a. Herausgeber

diverser Fachpublikationen und Veranstalter

von Fachtagungen und Konferenzen

mit dem primären Ziel als Vermittler zu wirken,

zwischen Industrie und Wirtschaft auf

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der einen – und der Bundeswehr sowie Behörden

auf der anderen Seite. Die Fachtagung

diente dem Ziel neue logistische Verfahren

in Form von Vorträgen, Podiumsdiskussionen

und Präsentationen den Teilnehmern

zu vermitteln.

Zusammenarbeit

ist ein Erfolg

Unternehmerinnen Niederkassel: Das

Unternehmerinnen-Netzwerk Niederkassel

will weiter wachsen. Dazu sollen Vorträge

und Schulungen zu hochaktuellen Themen,

ein professionelles Empfehlungsmarketing,

die Ausdehnung auf den gesamten Rhein-

Sieg-Kreis und die Möglichkeit zum Austausch

im Business-Talk beitragen. Seit der

Gründung im Februar 2007 sind es derzeit

rund 25 Unternehmerinnen, die sich zusammengetan

haben und sich aktiv gegenseitig

unterstützen. Und dies durch alle Berufssparten.

Im ersten Jahr wurden im wesentlichen

die Grundsteine gelegt. „Nachdem

die Basis erfolgreich geschaffen ist, soll

es zielgerichtet weitergehen“, so Elke Wessel,

Ute Müller, Margret Schuck und Dr. Rita

Tondorf, die Koordinatorinnen des Netzwerkes.

Das Netzwerk soll künftig für alle

Unternehmerinnen aus der Region zur Verfügung

stehen. So soll es künftig an jedem

Netzwerkabend, der alle sechs Wochen

stattfindet, im ersten Teil Vorträge und Fortbildungen

zu aktuellen und grundlegend

wichtigen unternehmerischenThemen geben.

Der zweite Teil des Abends besteht aus

einem klar strukturierten Empfehlungsmarketing.Der

dritte Teil eines jeden Netzwerk-Abends

wird künftig zum Erfahrungsaustausch

untereinander zur Verfügung stehen.

Denn auch das persönliche Gespräch

bietet eine weitere Möglichkeit, Potentiale

und Ressourcen zu vernetzen.

Alles dreht sich

um den Urlaub

Reisebüro Papendick: Fast 2.000 Besucher

haben sich in der Siegburger Rhein-

Sieg-Halle beim „4. Tag der Kreuzfahrten &

2. Siegburger Reisemarkt“ über die Urlaubstrends

2008/2009 informiert. Unter den

rund 70 Ausstellern fanden sich namhafte

Reedereien und Reiseveranstalter aus ganz

Europa ebenso wie lokale und regionale Unternehmen,

die ihre Angebote rund um das

Thema Reise in Vorträgen, Interviews und an

Messeständen präsentierten. Darüber hinaus

bot die Kreuzfahrtmesse ein abwechslungsreiches

Bühnenprogramm mit Event-Koch

Walter Manhardt, der vom „Sommelier des

Jahres 2007“ Sebastian Georgi unterstützt

wurde. Einen Hauch von Kreuzfahrtatmosphäre

trug das Interview mit Kapitän Mark

Behrend in die Rhein-Sieg-Halle: Er steuert

seit einigen Jahren den Hapag Lloyd-Luxusliner

MS Columbus, seine Routen führen ihn

regelmäßig in den nördlichen Atlantik und

auf die Großen Seen Nordamerikas. „Die Resonanz

war in diesem Jahr wieder sehr gut.

Auch unsere Partner, die mit uns vor Ort waren,

sind sehr zufrieden“, kommentiert Werner

Papendick, Geschäftsführer des gleichnamigen

Reisebüros, den Tag.

Von Troisdorf

nach Singapur

CD Werbeagentur GmbH: Die Troisdorfer

Agentur hat bei der Singapore Airshow den

Auftritt des Deutschen Zentrums für Luftund

Raumfahrt (DLR) gestaltet. Der Auftraggeber

fand am ersten Showtag einen

„schlüsselfertigen“

Messestand inklusive

der gesamten technischen

Ausstattung

vor. Überdimensionale

Motive aus den Bereichen

Luft- und

Raumfahrt sowie

Multimedia-Präsentationen

auf drei Plasma-Screens

zogen als

Eye-Catcher weit über den Stand hinaus das

internationale Publikum an.

Dieses hatte auf dem Stand dann die Möglichkeit,

sich an Informations-„Inseln“ aus

erster Hand über die aktuellsten Forschungsprojekte

des DLR zu informieren und viele

davon unmittelbar „live“ zu erleben.

Billig ist nicht immer besser

Volksbank Bonn Rhein-Sieg: Die Bank

konnte im Jahr 2007 6.593 neue Kunden und

3.745 neue Bankteilhaber begrüßen. Das Betriebsergebnis

vor Bewertung stieg um rund

drei Millionen Euro auf 19,4 Millionen Euro.

Die 55.000 Eigentümer der Bank sollen zusätzlich

zur Dividende von fünf Prozent einen Bonus

von einem Prozent erhalten. „Wir wachsen

trotz vieler Billig-Angebote unserer Wettbewerber,

weil unsere Leistungen insgesamt deutlich

besser sind”, sagte Vorstandsvorsitzender Rudolf

Müller bei der Bilanzpressekonferenz. Das

Gesamtangebot mit einem dichten Filialnetz,

bundesweit kostenlos nutzbaren Geldausgabeautomaten

und Kontoauszugsdruckern sowie

einem bequemen Online-Banking-Service entspreche

den Wünschen der Kunden.

Bezogen auf die bilanzwirksamen Einlagen bescherte

das Jahr 2007 der Volksbank ein Einlagenwachstum

von 4,4 Prozent. Die Kundeneinlagen

betrugen zum Jahresende 2007 rund

1,4 Milliarden Euro. Dazu kommen die Anlagen

hinzu, die die Volksbank-Kunden in ihren

Wertpapierdepots und bei den Unternehmen

des genossenschaftlichen Finanzverbundes

unterhalten. Diese machen ein zusätzliches Volumen

in Höhe von 1,27 Milliarden Euro aus.

Insgesamt betreut die Volksbank Bonn Rhein-

Sieg ein Kunden-Anlagevolumen von 2,674

Milliarden Euro, eine Steigerung um 246 Millionen

Euro oder zehn Prozent. Für 544 Millionen

Euro schlossen Volksbank-Kunden in 2007

Wertpapiergeschäfte ab - ein Plus von 35 Prozent.

In den 11.560 Kunden-Depots lagen per

Jahresultimo 2007 insgesamt 1,209 Milliarden

Euro in Wertpapieren.

Das eigene Kreditgeschäft der Volksbank Bonn

Rhein-Sieg hat in 2007 um 3,1 Prozent zugenommen.

Das gesamte betreute Kunden-Kreditvolumen

beläuft sich per 31. Dezember

2007 auf 1,406 Milliarden Euro. Insbesondere

DIE WIRTSCHAFT April 2008


DIE WIRTSCHAFT April 2008

33


34

die Unternehmen nahmen wieder vermehrt

Investitionsfinanzierungen in Anspruch. Für

2008 erwartet die Volksbank eine stärkere

Nachfrage nach kurzfristigen Finanzierungsmitteln

und auch eine weitere Zunahme von

Investitionsvorhaben. „Die Volksbank Bonn

Rhein-Sieg verkauft keine vertragsgemäß bedienten

Kredite ohne Zustimmung des Kreditnehmers”,

erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Mit einer Steigerung um 129 Millionen Euro ist

das durchschnittliche Geschäftsvolumen auf

2,085 Milliarden Euro gestiegen. Dies entspricht

einem Zuwachs von 6,5 Prozent. Mit

diesem Bilanzsummen-Wachstum kann die

Volksbank Bonn Rhein-Sieg ihre Position als

größte Volksbank im Rheinland sichern. Im

bundesweiten Ranking der 1.200 regional tätigen

Genossenschaftsbanken rangiert das Haus

unter den 20 größten Banken. Das gesamte

Kunden-Volumen, also die Summe aus Kunden-Anlage-

und Kunden-Kreditvolumen beläuft

sich auf insgesamt 4,1 Milliarden Euro

und hat damit erstmals die 4-Milliarden-Grenze

übersprungen. Sehr erfreulich sei, dass die

Volksbank Bonn Rhein-Sieg den Trend der

Vorjahre umkehren konnte und in 2007 eine

Zunahme des Zinsüberschusses melden

kann. Mit 48 Millionen Euro liegt dieser Wert

um rund vier Millionen Euro oder neun Prozent

über der Zahl aus dem Vorjahr. Die Zahl

der Mitarbeiter beläuft sich am Jahresende

auf 620 Beschäftigte. Darunter befinden sich

43 Auszubildende.

Kreativer Mittelstand lebt

wirtschaftliche Zukunft

Comma Soft AG: „In den 19 Jahren unseres

Bestehens hat noch kein Minister den

Weg zu uns gefunden. Ums so mehr freuen

wir uns über Ihren Besuch.“ So begrüßte Stephan

Huthmacher, Vorstandsvorsitzender

des Bonner Softwareunternehmens Comma

Soft die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin

Christa Thoben zu einem Betriebsbesuch.

Die Wirtschaftsministerin zeigte sich

neben Helmut Stahl, Chef der CDU-Landtagsfraktion

und Abgeordneter aus Bonn,

beeindruckt vom kreativen Potenzial des Unternehmens.

Die Comma Soft bietet neben

der IT-Beratung von Verbänden, Behörden

und Unternehmen eine eigene Software-Ar-

chitektur für die Wissenskommunikation an

und setzt dabei vor allem auf die Beherrschbarkeit

komplexer Wissensströme. Christa

Thoben: „Erfolgreiche Unternehmen müssen

mit komplexen Informationen umgehen.

Kreative Wege zu finden, damit erfolgreich

umzugehen, ist beispielhaft, weil es Lösungen

jenseits ausgetretener Pfade sind. Dafür

stehen viele, vor allem mittelständische Unternehmen

in Nordrhein-Westfalen. Ihnen

gehört die Zukunft und die volle Unterstützung

der Landesregierung.“

DIE WIRTSCHAFT April 2008


Konferenzhotel der

Nachhaltigkeit

Maritim Hotel

Bonn: Das Bonner

Maritim ist mit dem

Label „Partner of SustainableBonn-Betrieb“

ausgezeichnet

worden. „Sustainable Bonn“ beruht auf Freiwilligkeit

und fördert die Verankerung des

Prinzips der Nachhaltigkeit mit folgenden

Schwerpunkten: Ökologie (Einsatz von Umwelttechnik,

Reduzierung des Verbrauchs an

Ressourcen), Ökonomie (Senkung der Betriebskosten,

Einsatz von innovativen Technologien)

und Soziales (Stärkere Orientierung

der betrieblichen Beschaffung an fairen

und sozialen Kriterien, Erhaltung/Schaffung

von Arbeitsplätzen und Mitarbeitermotivation).

Das Projekt wurde im Jahr 2006 von der

Stadt Bonn in Zusammenarbeit mit der Tourismus

und Congress GmbH Region Bonn/

Rhein-Sieg/Ahrweiler (T&C) initiiert mit dem

Ziel Bonn als Konferenzstandort der Nachhaltigkeit

zu etablieren. Das Projekt wird von der

T&C betreut und ist bereits als offizielles Projekt

der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige

Entwicklung“ ausgezeichnet worden.

Online-Testlabor zum Mitmachen

Deutsche Telekom AG: Der Bonner Konzern

hat auf der CeBIT die Plattform „Beta-

Buzz“ vorgestellt. Das Portal bietet jungen

Start-up-Unternehmen die Chance, ihre neuen

Dienste frühzeitig einem breiten Publikum

vorzustellen und sich gleichzeitig im

Unternehmen Deutsche Telekom zu vernetzen.

Die Nutzer des Internets seien so am

Puls der Zeit und könnten an den neuesten

Entwicklungen im Netz teilhaben.Das Testlabor

zum Mitmachen stellt Nutzern künftig in

regelmäßigen Abständen gebündelt innovative

Web 2.0 Services vor. Die Besucher finden

unter www.betabuzz.de eine Auswahl der

Trends im Netz zum Ausprobieren, wie die

Online-Zeichensprache „Zlango“. Jeden Monat

werden auf dem Portal zwei bis drei neue

Internetangebote in den Kategorien „Informieren“,

„Vernetzen“ und „Unterhalten“ vorgestellt.

Die Dienste und Anwendungen können

anhand von Bildern, Texten und multimedialen

Inhalten getestet werden. Im Anschluss haben

Nutzer die Möglichkeit mit anderen zu diskutieren,

den Dienst zu bewerten und direkt

Einfluss zu nehmen.

Orgel aus Bonn für

Elbphilharmonie Hamburg

Johannes Klais Orgelbau: Die Bonner Orgelbauer

haben den Wettbewerb zum Bau

der Orgel im großen Konzertsaal der Elbphilharmonie

Hamburg gewonnen. Das traditionsreiche

Unternehmen wird in den nächsten

zwei Jahren die Orgel planen und bauen.

Die Orgel wird als viermanualiges Instrument

mit etwa 65 Registern, einer mechanischen

Traktur und einem zweiten, elektrischen,

fahrbaren Spieltisch geplant. Ein

DIE WIRTSCHAFT April 2008

Fernwerk mit vier weiteren Registern ist in

dem Reflektor über dem Orchester geplant.

Die Klangcharakteristik soll insbesondere

dem Repertoire ab dem 19. Jahrhundert,

aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer

Musik entsprechen. Der Generalintendant

von Elbphilharmonie und Laeiszhalle, Christoph

Lieben-Seutter, sagte: „Philipp Klais hat

sich vom großen Konzertsaal der Elbphilharmonie

wie auch vom Gespräch mit den Architekten

zu einem Entwurf inspirieren lassen, der

sich harmonisch in das Gesamtprojekt einfügt.

Für das Hamburger Konzertleben wird diese

Orgel eine große Bereicherung sein.“

Verstärkung aus Dänemark

GO! General Overnight GmbH: Der Ausbau

des internationalen GO! Kooperationsnetzes

im Norden Europas schreitet voran.

Die Bonner Systemzentrale von GO! hat hat

einen neuen Premium-Partner in Dänemark

für den Verbund gewinnen können. Gegründet

wurde GO! Dänemark zu Beginn des Jah-

Philip Schreiber

res 2008 vom Unternehmen 3D, De Daglige

Distributører, mit Sitz in Vejen. Zwei GO! Stationen

in Vejen (Westen) und in Golstrup

(Osten) stehen für den flächendeckenden

Transport der zeitsensiblen Sendungen über

Nacht zur Verfügung. Bis zu 25.000 Sendungen

im Monat werden derzeit innerhalb Dänemarks

transportiert. Von Deutschland aus

nach Dänemark kommen monatlich 2.200

Sendungen hinzu. „Unserem Ziel, die Qualitätsführerschaft

im KEP-Segment auch in Europa

zu erreichen, sind wir mit der Aufschaltung

unseres neuen Partners in Dänemark wieder

ein Stück näher gekommen,“ so Philip Schreiber,

Bereichsleiter International von GO!.

Biodieselnutzung

vor dem Aus?

Remondis GmbH: Helle Aufregung

herrscht in der Bonner Niederlassung, da

durch die letzte Steueranhebung auf Biodiesel

zum 1. Januar 2008 der umweltfreundliche

Biodiesel jetzt teurer ist als der Normaldieselkraftstoff.

Seit zwei Jahren fahren die

Remondis-Einsatzfahrzeuge mit Biodiesel.

Niederlassungsleiter Norbert Böhm: „Unsere

Fahrzeuge fahren ohne jede Probleme, umweltfreundlich

und kostengünstig. Das ist

jetzt - dank einer unverständlichen Biokraftstoffgesetzgebung

- vorbei. Da wurden in

Deutschland in den vergangenen Jahren mit

großem Aufwand - und zum Teil mit öffentlicher

Förderung - zahlreiche Biodieselanlagen

gebaut, die zusammen eine Produktionskapazität

von fast fünf Millionen Tonnen ha-

ben, da propagiert die Regierung das „Weg

vom Mineralöl“, da wird über jede nur erdenkliche

Möglichkeit der CO2-Einsparung

diskutiert – und nun wird mit der jährlich

steigenden Besteuerung des Biodiesels die

Nutzung dieses umweltfreundlichen Kraftstoffs

rigoros abgewürgt.“

Wenn es schon keine steuerlichen Anreize

zum Einsatz von Biodiesel mehr geben soll,

dann solle die Politik wenigstens die vielfach

vorgeschlagene Lösung einer deutlichen Erhöhung

der Pflichtverwendung annehmen.

„Unsere Motoren kommen hervorragend

mit dem Biodiesel zurecht. Wir tun etwas für

unsere Umwelt und tun damit genau das,

was die Politik fordert. Pro Liter Biodiesel vermeiden

wir zwei Kilogramm CO2. In der gesamten

Rethmann-Gruppe sind bisher 3.000

Einsatzfahrzeuge mit Biodiesel gefahren, die

insgesamt pro Jahr 35 Millionen Liter Biodiesel

verbrauchen. Das sind rund 70 Millionen

Kilogramm des Klimakillers CO2, die jährlich

vermieden werden konnten. Damit darf

nicht Schluss sein. Die Politik muss

schnellstmöglich handeln“, fordert Böhm.

Perspektive

DRUCK + MEDIEN

www.inpuncto-bonn.de

Fon 02 28 | 9 17 81-0

INTERNET +

MULTIMEDIA

www.faktor-e.de

Fon 02 28 | 9 65 59-0

35

Foto: B. Siering


36

Kassierer K war seit 1998 in einem Drogerieunternehmen

D mit 10-Wochen-Stunden

in einer Filiale eingesetzt. Im April 2004

wurde festgestellt, dass die Tageseinnahmen

der Filiale in Höhe von € 4.375,00 verschwunden

waren. Der genaue Zeitpunkt

konnte nicht ermittelt werden. Die Tageseinnahmen

wurden in einem Tresor verwahrt.

Drei Mitarbeiter der Verkaufsstelle

hatten abwechselnd den Tresorschlüssel für

einen gewissen Zeitraum in Besitz.

Da trotz einer längeren Befragung der Mitarbeiter

der Tathergang nicht aufgeklärt

werden konnte, kündigte D die Arbeitsverhältnisse

mit allen drei Verdächtigten fristlos.

Das Kündigungsschreiben enthielt folgenden

zusätzlichen Passus:

„Kündigung akzeptiert und mit Unterschrift

bestätigt. Auf Klage gegen die Kündigung

wird verzichtet.“

K unterzeichnete das Formular an der vorgesehenen

Stelle. Er erhob dennoch Kündigungsschutzklage

innerhalb der drei Wochenfrist.

D war der Auffassung, dass die

arbeitsgerichtliche Überprüfung der Kündigung

aufgrund des erklärten Verzichtes

unzulässig sei. Zu Recht?

Es ist tägliche Praxis, dass nahezu jede Kündigung

von den Arbeitnehmer auf ihr

Wirksamkeit hin vor den Arbeitsgerichten

überprüft wird. Nicht weil sich diese sich

erhoffen, weiter beschäftigt zu werden, sondern

maßgeblich um eine – gesetzlich nicht

vorgesehene – finanzielle Abgeltung in

Form einer Abfindung von dem Arbeitgeber

für den Verlust des Arbeitsplatzes zu

fordern.

Die Arbeitgeber werden aufgrund ihrer Erfahrung

mit arbeitsgerichtlichen Prozessen

im Hinblick auf das Prozessrisiko und die

Dauer des Verfahren teilweise gezwungen,

sich Rechtssicherheit bezüglich der Beendigung

des Beschäftigungsverhältnis durch

Verlagsservice Recht

PRAXISNAH.VERSTÄNDLICH.PRÄGNANT.

ARBEITSRECHT PUR

RA Dr. Joachim Pietzko, Köln

„Geben und Nehmen“

Unwirksamkeit eines formularmäßigen Verzichts

auf eine Kündigungsschutzklage ohne Gegenleistung

eine entsprechende Abfindungszahlung zu

erkaufen.

FürdenArbeitgeberstelltsichdaherdie

Frage, ob es nicht im Vorfeld möglich ist,

einen solchen Rechtsstreit bzw. eine Abfindungszahlung

zu vermeiden, in dem er den

Mitarbeiter zu einem Klageverzicht bewegt.

Unter welchen Voraussetzung dies möglich

ist, hat das Bundesarbeitsgericht nunmehr

zu entschieden.

� Das BAG hat bereits in der Vergangenheit

anerkannt, dass grundsätzlich ein Verzicht

auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage

nach Ausspruch der Kündigung

durch den Arbeitnehmer möglich ist.

Die Zulässigkeit eines solchen Verzichtes

ergibt sich daraus, dass das Kündigungsschutzgesetz

selbst im Gegensatz zu anderen

Gesetzen einen Verzicht auf bestimmte

Rechte nicht ausschließt.

Hinzu kommt, dass ein Arbeitnehmer aus

Rechtsgründe nicht gehalten ist, eine gegenüber

ihm ausgesprochene schriftliche

Kündigung mit der Kündigungsschutzklage

anzugreifen, sondern er kann sich

auch dafür entscheiden, untätig zu bleiben

und die Kündigung hinzunehmen, mit der

Folge, dass diese wirksam wird.

Vor allem ist der Arbeitnehmer auch berechtigt,

sein Arbeitsverhältnis jederzeit

durch einen Aufhebungsvertrag zu beenden.

� Das BAG hat das Kündigungsschreiben

mit dem Inhalt: „Kündigung akzeptiert mit

der Unterschrift bestätigt. Auf Klage gegen

die Kündigung wird verzichtet“ zunächst

dahingehend überprüft, ob es wie eine Allgemeine

Geschäftsbedingung im Sinne

von § 305 Abs. 1 Satz 3 Bürgerliches Gesetzbuch

(BGB) zu behandeln ist.

Dies setzt voraus, dass vorformulierte Vertragsbedingungen

von einer Seite bei Abschluss

eines Vertrages einseitig gestellt

werden. Eine beabsichtigte dreimalige Verwendung

wäre hierbei bereits ausreichend.

Das äußere Erscheinungsbild (Form und

Ausgestaltung) deutet darauf hin, dass D in

einer Vielzahl von Fällen bei Ausspruch von

außerordentlichen Kündigungen dieses

Formular/Formschreiben verwendet hat.

Hiervon abweichend liegen Allgemeine Geschäftsbedingungen

dann nicht vor, soweit

die Vertragsbedingungen zwischen den

Vertragsparteien im Einzelnen ausgehandelt

worden sind. Aushandeln bedeutet

mehr als verhandeln. Es genügt nicht, dass

der Vertrag inhaltlich lediglich erläutert

und erörtert wird und den Vorstellungen

des Vertragspartners entspricht. Ausgehandelt

im Sinne dieser Vorschrift ist eine Vertragsbedingungen

nur, wenn der Verwender

(Arbeitgeber) die betreffende Klausel

inhaltlich ernsthaft zur Disposition stellt

und dem Vertragspartner (Arbeitnehmer)

Gestaltungsfreiheit zur Wahrnehmung seiner

eigenen Interessen einräumt mit der

realen Möglichkeit, die inhaltliche Ausgestaltung

der Vertragsbedingungen zu

beeinflussen. Das setzt voraus, dass sich der

Verwender (Arbeitgeber) deutlich und

ernsthaft zu gewünschten Änderungen der

zutreffenden Vereinbarung bereit erklärt.

Im vorliegenden Fall hat D K ein vorformuliertes

Schriftstück vorgelegt. Eine Verhandlung

über die Klauseln hat nicht statt

gefunden. Demnach ist dieseVerzichtsklausel

zwischen D und K nicht ausgehandelt

worden.

Die Kündigung mit der Verzichtsklausel ist

somit als Allgemeine Geschäftsbedingung

zu werten.

� Das BAG stellt fest, dass ein formularmäßiger

Verzicht auf eine Kündigungsschutzklage

einer inhaltlichen Kontrolle nach

§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht Stand hält.

Ohne kompensatorische Gegenleistung

des Arbeitgebers stellt ein solcher Klageverzicht

eine unangemessene Benachteiligung

des Arbeitnehmers dar.

Der von K erklärte Verzicht auf die Erhebung

einer Kündigungsschutzklage stellt

eine Bestimmung dar, durch die von der gesetzlichen

Regelung Abweichendes vereinbart

wird. Nach § 4 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz

muss ein Arbeitnehmer, der

geltend machen will, dass eine Kündigung

sozial ungerechtfertigt oder aus anderen

Gründen rechtsunwirksam ist, innerhalb

von 3 Wochen nach Zugang der schriftlichen

Kündigung Klage beim Arbeitsgericht

auf Feststellung erheben, dass das

DIE WIRTSCHAFT April 2008


Arbeitsverhältnis durch die Kündigung

nicht ausgelöst worden ist. Der von K erklärte

Verzicht weicht von der gesetzlichen

Regelung ab, in dem K die drei Wochenfrist

vollständig genommen wird.

Nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB sind Bestimmungen

in Allgemeinen Geschäftsbedingungen

unwirksam, wenn sie den Vertragspartner

entgegen Treu und Glauben unangemessen

benachteiligen. Eine formularmäßige

Vertragsbestimmung ist dann unangemessen,

wenn der Verwender durch eine

einseitige Vertragsgestaltung missbräuchlich

eigene Interessen auf Kosten seines Vertragspartners

durchzusetzen versucht, ohne dessen

Belange hinreichend zu berücksichtigen

und ihm einen angemessenen Ausgleich zu

gewähren.

Die typischen Interessen der Vertragspartner

sind unter besonderer Berücksichtigung

grundrechtlich geschützter Rechtspositionen

wechselseitig zu bewerten. Die

Unangemessenheit richtet sich nach einem

generellen typisierenden, vom Einzelfall

losgelösten Maßstab unter Berücksichtigung

von Gegenstand, Zweck und Eigenart

des jeweiligen Geschäfts innerhalb der beteiligten

Verkehrskreise.

Eine unangemessene Benachteiligung ist

im Zweifel anzunehmen, wenn eine Bestimmung

mit wesentlichen Grundgedanken

der gesetzlichen Regelung, von der abgewichen

wird, nicht zu vereinbaren ist

Außendienstmitarbeiter A führte vor Ort

in Kfz-Werkstätten und Autohäusern

„Dellenentfernen ohne Lackieren“ an beschädigten

Pkws für die Firma B durch. A

und B hatten u.a. folgende schriftliche arbeitsvertragliche

Bestimmung getroffen:

„Ziffer 2:

Der Mitarbeiter verpflichtet sich, während

der Dauer dieses Vertrags bei keinem Konkurrenzunternehmen

irgendeine Tätigkeit oder

Beteiligung – sei es selbstständig, unselbstständig,

beratend oder in einer sonstigen Weise

unterstützend, weder mittelbar noch un-

DIE WIRTSCHAFT April 2008

Verlagsservice Recht

oder wesentliche Rechte oder Pflichten, die

sich aus der Natur des Vertrages ergeben, so

eingeschränkt werden, dass die Erreichung

des Vertragszweckes gefährdet ist. Gemessen

hieran ist der formularmäßige Verzicht

auf die Erhebung einer KündigungsschutzklageohneGegenleistungeineunangemessene

Benachteiligung.

Die unangemessene Benachteiligung von

K, der formularmäßig auf die Erhebung

einer Kündigungsschutzklage verzichtet,

liegt in dem Versuch des D, seine Rechtsposition

ohne Rücksicht auf die Interessen des

Arbeitnehmers zu verbessern, indem er K

die Möglichkeit einer gerichtlichen Überprüfung

der Kündigung entzieht. Die Belange

des K werden nicht ausreichend berücksichtigt,

da dieser durch den Verzicht

ohne jede Gegenleistung das Recht einer

gerichtlichen Überprüfung der Kündigung

genommen wird.

Mit einem Verzicht vergibt sich der gekündigte

Arbeitnehmer jeder Möglichkeit, die

Rechtswirksamkeit der Beendigung seines

Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberkündigung

gerichtlich überprüfen zu lassen.

Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses

zu dem in der Kündigung genannten

Zeitpunkt steht damit fest. Der Arbeitgeber

demgegenüber, der ein besonderes Interesse

an er baldigen Herbeiführung von

Rechtssicherheit hinsichtlich der von ihm

ausgesprochenen Kündigung hat, muss bei

„Strafe ja, aber richtig“

Wirksamkeit einer formularmäßigen Vertragsstrafenabrede

Autor: RA Stephan Beume, Köln

mittelbar – auszuüben, ohne hierfür vorab die

schriftliche Genehmigung von B eingeholt zu

haben. Dem Mitarbeiter ist es auch untersagt,

auf eigene Rechnung Tätigkeiten im Geschäftsbereich

von B anzubieten oder Dritte

hierbei zu unterstützen. Eine Verletzung gegen

das Wettbewerbsverbot berechtigt B zur

außerordentlichen Kündigung.

Zudem kann B unbeschadet ihrer sonstigen

Rechte für jeden Fall der Zuwiderhandlung

eine Vertragsstrafe in Höhe von zwei durchschnittlichen

Brutto-Monatseinkommen verlangen.

Ziffer 3:

Im Falle einer dauerhaften Verletzung der

Verschwiegenheitspflicht oder des Wettbewerbsverbotes

gilt jeder angebrochene Monat

als eine erneute Verletzungshandlung.“

A kündigte sein Arbeitsverhältnis zum

31. Juli 2005, um sich selbstständig zu machen.

B stellte ihn daraufhin frei. Wegen eines

Verstoßes gegen das Wettbewerbsverbot

kündigte B das Arbeitsverhältnis am

20. Juli 2005 ihrerseits und machte wegen

zweier Verstöße gegen das arbeitsvertrag-

einem innerhalb der Drei-Wochen-Frist

des§4Satz1Kündigungsschutzgesetzerklärten

Klageverzicht den Ablauf der Klagefrist

nicht mehr abwarten, sondern kann

bereits zuvor davon ausgehen, dass seine

Kündigung das Arbeitsverhältnis rechtswirksam

beendet hat bzw. beenden wird.

Durch den erklärten Klageverzicht kann er

seine weiteren Dispositionen treffen, ohne

die Unsicherheit hinsichtlich der Wirksamkeit

seiner Kündigung am Ende eines möglicherweise

langjährigen Prozesses zu fürchten.

Das BAG hat dem formularmäßigen Klageverzicht

mangels der Gewährung einer Gegenleistung

eine Absage erteilt. Die Kündigung

ist von den Arbeitsgerichten auf ihre

Wirksamkeit hin zu überprüfen gewesen.

● Ein Verzicht auf die Erhebung einer

Kündigungsschutzklage ist grundsätzlich

nach dem Zugang der Kündigung

möglich.

● Ein einzelvertraglich ausgehandelter

Klageverzicht ist zulässig.

● Soweit ein formularmäßiger Kündigungsverzicht

verwendet werden soll,

muss dem Mitarbeiter für den Verlust

seines Klagerechtes ein entsprechender –

finanzieller – Ausgleich gewährt werden.

Die Höhe ist derzeit in der Rechtsprechung

nicht festgelegt.

liche Wettbewerbsverbot die Zahlung einer

Vertragsstrafe in Höhe von € 20.000,00

(2 x 2 Brutto-Monatsgehälter á € 5.000,00)

geltend.

B ist der Auffassung, dass eine solche Vertragsstraferegelung

nicht zulässig ist. Zu

Recht?

Grundsätzlich ist es jedem Arbeitnehmer

ohne vorheriger Einwilligung des Arbeitgebers

verboten, während des laufenden

Beschäftigungsverhältnisses in Konkurrenz

zum Arbeitgeber zu treten oder in

dessen Sparte für eigene oder fremde

Rechnung Geschäfte zu machen, § 60

Handelsgesetzbuch (HGB). Das Gesetz

sieht bei einem entsprechenden Verstoß

vor, dass der Arbeitnehmer den durch sein

Fehlverhalten verursachten Schaden auszugleichen

hat.

Da die Höhe und der Nachweis des Schadens

für den Arbeitgeber jedoch im Einzelfall

mit Schwierigkeiten verbunden ist

(Beweisproblem), weil er z. B.: nicht weiss,

welche genauen Absprachen der Mitarbeiter

mit der Konkurrenz getroffen hat, ist

dieser bestrebt im Arbeitsvertrag eine

37

ARBEITSRECHT PUR 37


leicht zu berechnenden (pauschalierten)

Schadensersatzanspruch festzuschreiben.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich

nunmehr damit befasst, unter welchen

Voraussetzungen eine solche pauschalierte

Vertragsstrafenklausel zulässig ist.

Das BAG führt hierzu Folgendes aus:

Bei der zwischen den Parteien vereinbarten

Vertragsstrafenabrede handelt es sich

um eine Allgemeine Geschäftsbedingung

im Sinne der §§ 305 ff., Bürgerliches Gesetzbuch

(BGB), da sie einseitig vom Arbeitgeber

gestellt und mehrfach verwandt

worden ist (Formulararbeitsvertrag).

Es soll sich jedoch nicht bereits um eine

überraschende Klausel handeln. Vertragsstrafeabreden

zur Sanktion von Verstößen

gegen ein Wettbewerbsverbot sind in Arbeitsverträgen

nicht generell ungewöhnlich.

Das BAG ist jedoch der Ansicht, dass die

Vertragsstrafenabrede in der konkreten

Ausgestaltung den A unangemessen benachteiligte

und deswegen unwirksam sei.

Eine unangemessene Benachteiligung ergibt

sich daraus, dass die Bestimmung nicht

klar und verständlich formuliert ist (Verstoß

gegen das sog. Transparentgebot).

Hiernach sind Verwender von Allgemeinen

Geschäftsbedingungen entsprechend

den Grundsätzen von Treu und Glauben

verpflichtet, Rechte und Pflichten ihrer

Vertragspartner möglichst klar und

durchschaubar darzustellen.

Dazu gehört auch, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen

wirtschaftliche Nachteile

und Belastungen soweit erkennen

lassen, wie dies nach den Umständen gefordert

werden kann.

Hiernach müssen die tatbestandlichen

Voraussetzungen und Rechtsfolgen so ge-

Maschinenbediener M, geboren 1962 ist seit

1981 im Werk W tätig. Zu seinen Aufgaben

gehörte es, die zu bearbeitenden Werkstücke

per Hand aus Metallbehältern zu entnehmen,

in die Bearbeitungsmaschine einzulegen, fest

zu spannen und nach Beendigung die bearbeiteten

Teile ausgespannt und per Hand in

einen weiteren Metallbehälter abzulegen. Die

Arbeiten werden stehender und kurzstreckig

gehender Arbeitshaltung verrichtet. M ist seit

März 2002 arbeitsunfähig erkrankt. In der

Folgezeit ist er an der Bandscheibe operiert

worden. Er unterzieht sich einer ambulanten

Rehabilitationsbehandlung.

Im September 2003 fragte W nach, wann

mitseinerGenesungzurechnensei.Mgibt

an, er könne keinen genauen Angaben über

seinen Gesundheitszustand machen. Er sei

38

Verlagsservice Recht

nau beschrieben werden, dass für den Verwender

keine ungerechtfertigten Beurteilungsspielräume

entstehen.

Eine Klausel ist danach nur dann hinreichend

bestimmt, wenn sie im Rahmen des

rechtlichen und tatsächlichen Zumutbaren

die Rechte und Pflichten des Vertragspartners

des Klauselverwenders so klar

und präzise wie möglich beschreibt. Sie ist

indes unwirksam, wenn sie vermeidbare

Unklarheiten und Spielräume enthält.

Letzteres ist bei der vorliegenden Vertragsstrafenklausel

der Fall. Voraussetzung für

eine ausreichende Bestimmtheit einer Vertragsstrafenklausel

ist nicht nur, dass die

auslösende Pflichtverletzung so klar bestimmt

ist, dass sich der Versprechende in

seinem Verhalten darauf einstellen kann,

sondern auch, dass die zu leistende Strafe

ihrer Höhe nach klar und bestimmt ist.

Gem. Ziffer 2 der Vertragsstrafenklausel

soll der Arbeitgeber „für jeden Fall der Zuwiderhandlung

eine Vertragsstrafe in Höhe

von zwei durchschnittlichen Brutto-Monatseinkommen“

verlangen können.

In Ziffer 3 heißt es: „Im Falle einer dauerhaften

Verletzung der Verschwiegenheitspflicht

oder des Wettbewerbsverbotes gilt jeder

angebrochene Monat als eine erneute

Verletzungshandlung“.

Aus der Zusammenschau dieser beiden

Vertragsbestimmungen wird nicht erkennbar,

wann eine sog. „dauerhafte Verletzung“

vertraglicher Pflichten vorliegen

soll. So wird insbesondere nicht deutlich,

wie der für die Verstöße gegen das vereinbarte

Wettbewerbsverbot geradezu typische

Fall zu behandeln ist, dass der Arbeitnehmer

für ein Konkurrenzunternehmen

tätig wird, in dem er für dieses Tätigkeiten

„Ohne BEM geht es nicht!“

Notwendigkeit eines betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)

vor Ausspruch einer krankheitsbedingten Kündigung

jedoch weiterhin nicht in der Lage, seine Arbeit

aufzunehmen. Sein Leiden seien nicht

besser, sondern eher schlimmer geworden.

Eine Operation sei ohne Erfolg geblieben,

eine zweite Operation solle in unabsehbarer

Zeit erfolgen.

Im November 2003 lädt W M zu einem Gespräch

unter Teilnahme des Betriebsrates

unddesBetriebsarztesein.WbittetMseine

Krankenunterlagen mitzubringen. M erscheint

zu diesem Gespräch ohne entsprechende

Unterlagen; demzufolge kann der

Betriebsarzt keine Stellungnahme zu dessen

Gesundheitszustand abgeben.

In der Nachfolgezeit wird M weiter therapiert.ImOktober2004bittetWMerneut

nunmehr innerhalb von 3 Wochen sich zu

seiner Erkrankung zu äußern und um Mit-

verrichtetoderdiesemKundenvermittelt.

Ob dann für jeden Einzelfall des Verstoßes

gegen das Wettbewerbsverbots eine Vertragsstrafe

in Höhe von zwei oder mehr

„durchschnittlichen Brutto-Monatseinkommen“

verwirkt sein soll oder ob sich

dies als „dauerhafte Verletzung“ des Wettbewerbsverbots

im Sinne des Ziffer 3 des

Arbeitsvertrages darstellt, sodass für jeden

Monat, in dem eine oder mehrere Vertragsverletzungen

begangen worden sind,

nur einmal die Vertragsstrafe von zwei

Brutto-Monatseinkommen fällig wird. Es

liegen auch keine Anhaltspunkte dafür

vor, dass die Parteien ein übereinstimmendes

Verständnis von den Begriffen „dauerhafte

Verletzung“ und „jeden Fall der Zuwiderhandlung“

hatten.

Diese Unklarheit führt dazu, dass die Klausel

insgesamt unwirksam ist. Die Zahlungsklage

von B war daher abzuweisen.

Wenn formularmäßige Arbeitsverträge

mehrfach (mind. 3 x) verwendet werden

sollen, sind die darin enthaltenen Klauseln

– soweit sie nicht einzeln ausgehandelt

sind – durch die Gerichte voll überprüfbar.

Hierbei ist zu beachten, dass die jeweiligen

Klauseln transparent, hinreichend bestimmt

und angemessen sein müssen.

Bei einer Vertragsstrafenklausel muss insbesondere

hinreichend bestimmt werden,

unter welchen Voraussetzungen und in

welcher Höhe die Vertragsstrafe anfällt.

Im Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

gilt das „Alles- oder Nichts-

Prinzip“. Entweder ist die Klausel voll

wirksam oder diese fällt wegen eines Verstoßes

gegen die Rechte der Allgemeinen

Geschäftsbedingungen ersatzlos weg.

teilung, wann mit der Aufnahme seiner Arbeit

wieder zu rechnen sei. Hierauf erfolgt

keine Reaktion. W spricht darauf hin eine

krankheitsbedingte Kündigung aus.

M lässt die Kündigung arbeitsrechtlich überprüfen.

Er ist der Auffassung, dass W verpflichtet

sei, seinen Arbeitsplatz als Maschinenarbeiter

leidensgerecht zu modifizieren,

beispielsweise durch entsprechende Sitzgelegenheiten.

Er habe zudem vielfältige Veränderungsvorschläge

für einen leidensgerechten

Einsatz auf seinem Arbeitsplatz gemacht.

Er könne beispielsweise auch als Etikettierer

in derVersandabteilung arbeiten.

Zudem sei der Arbeitgeber verpflichtet, ein

betriebliches Eingliederungsmanagement

(BEM) durchzuführen, allein deswegen sei

die Kündigung unwirksam. Zu Recht?

DIE WIRTSCHAFT April 2008


Nach den gesetzlichen Bestimmungen des

§ 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) ist

der Arbeitgeber verpflichtet, bei einem Beschäftigten,

der innerhalb eines Jahres länger

als 6 Wochen ununterbrochen oder wiederholt

arbeitsunfähig gewesen ist, mit der zuständigen

Interessenvertretung und mit Zustimmung

des Mitarbeiters abzuklären, wie

die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden

und mit welchen Leistungen oder Hilfen

erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt

und der Arbeitsplatz des Mitarbeiters erhalten

werden kann, sog. betriebliches Eingliederungsmanagement

(BEM). Diese Maßnahmen

sind bei jedem Mitarbeiter nicht

nur bei Schwerbehinderten durchzuführen.

Umstritten war bisher, ob vor Ausspruch einer

krankheitsbedingten Kündigung ein

BEM erforderlich war und welche Folgen

ein Unterlassen für die Wirksamkeit der

Kündigung hatte.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat nunmehr

die Frage einer Notwendigkeit einer

betrieblichen Eingliederungsmanagement

in Zusammenhang mit der krankheitsbedingten

Kündigung entschieden.

Das Bundesarbeitsgerichtes (BAG) prüft eine

krankheitsbedingte Kündigung wegen

langanhaltender Erkrankung in mehreren

Stufen:

� Zunächst ist eine negative Gesundheitsprognose

hinsichtlich des voraussichtlichen

Gesundheitszustandes des erkrankten Arbeitnehmers

erforderlich. Es müssen objektive

Tatsachen vorliegen, die die Besorgnis

einer weiteren längeren Erkrankung rechtfertigen.

Liegt eine krankheitsbedingte dauernde

Leistungsunfähigkeit vor, wird eine negative

Prognose hinsichtlich des zukünftig voraussichtlichen

Gesundheitszustandes unterstellt.

Steht fest, dass der Arbeitnehmer die

vertraglich geschuldete Arbeitsleistung

überhaupt nicht mehr erbringen kann oder

ist die Wiederherstellung seiner Arbeitskraft

völlig ungewiss, ist ebenfalls eine solche negative

Prognose gerechtfertigt. Als absehbare

Zeit in diesem Zusammenhang wird ein

Zeitraum bis zu 24 Monaten angesehen.

� Auf der zweiten Stufe ist zu prüfen, ob die

zu erwartenden Auswirkungen des Gesundheitszustandes

des Arbeitnehmers zu einer

erheblichen Beeinträchtigung der betrieblichen

Interessen führen. Sie können durch

Störungen im Arbeitsablauf oder durch eine

erhebliche wirtschaftliche Belastung hervorgerufen

werden (konkrete betriebliche

Beeinträchtigungen).

� Bei einer Kündigung ist immer auch den

das Arbeitsrecht beherrschenden Verhältnismäßigkeitsgrundsatz

(sog. Ultima-ratio-Prinzip)

zu berücksichtigen.(dritte Stufe).

Eine Kündigung ist unverhältnismäßig

und damit rechtsunwirksam, wenn sie

durch andere mildere Mittel vermieden werden

kann, d.h., wenn die Kündigung nicht

zur Beseitigung der betrieblichen Beeinträchtigung

bzw. der eingetretenen Vertrags-

DIE WIRTSCHAFT April 2008

Verlagsservice Recht

störung geeignet oder nicht erforderlich ist.

Der Arbeitgeber muss hierzu von mehreren

gleich geeigneten, zumutbaren Mitteln dasjenige

wählen, das das Arbeitsverhältnis und

den betroffenen Arbeitnehmer am wenigstens

belastet. Eine Kündigung ist daher lediglich

als letztes Mittel zulässig, wenn der

Arbeitgeber alle zumutbaren Möglichkeiten

zu ihrer Vermeidung ausgeschöpft hat.

Dabei kommt bei einer krankheitsbedingten

Kündigung nicht nur eine Weiterbeschäftigung

auf einem anderen, freien Arbeitsplatz

in Betracht.Der Arbeitgeber hat vielmehr alle

gleichwertigen, leidensgerechten Arbeitsplätze,

auf denen der betroffene Arbeitnehmer

unter Wahrnehmung des Direktionsrechts

einsetzbar und versetzbar wäre, in Betracht

zu ziehen und ggf. freizumachen.

� Auf der 4 Stufe ist eine Interessenabwägung

vorzunehmen, bei der zu prüfen ist,

ob die erheblichen Beeinträchtigungen zu

einer billigerweise nicht mehr hinzunehmenden

Belastung des Arbeitgebers führt.

Eine krankheitsbedingte Kündigung ist danach

nicht allein deswegen unwirksam, weil

kein betriebliches Eingliederungsmanagement

durchgeführt worden ist.

Durch die dem Arbeitgeber von § 84 Abs. 2

SGB IX auferlegten besonderen Verhaltenspflichten

soll möglichst frühzeitig einer Gefährdung

des Arbeitsverhältnisses eines

kranken Menschen begegnet und die dauerhafte

Fortsetzung der Beschäftigung erreicht

werden.

Ziel des BEM ist, die frühzeitige Klärung, ob

und welche Maßnahmen zu ergreifen sind,

um eine möglichst dauerhafte Fortsetzung

des Beschäftigungsverhältnisses zu fördern.

SomitstelltdasBEM im Sinne von § 84

Abs. 2 SGB IX eine Konkretisierung des

dem gesamten Kündungsschutzrecht innewohnendenVerhältnismäßigkeitsgrundsatzes

dar (dritte Prüfungsstufe).

Eine Kündigung ist demnach nicht gerechtfertigt,

wenn es andere geeignete mildere

Mittel gibt, um die Vertragsstörung künftig

zu beseitigen. Ein solches Mittel ist zwar das

BEM an sich nicht. Durch das BEM können

aber solche mildere Mittel, z. B. Umgestaltung

des Arbeitsplatzes oder eine Weiterbeschäftigung

zu geänderten Arbeitsbedingungen

auf einem anderen Arbeitsplatz erkannt

und entwickelt werden.

Das Gesetz hat den Arbeitgeber grundsätzlich

dazu verpflichtet, mit Hilfe der genannten

Stellen frühzeitig zu prüfen, ob und wie

eine Gefährdung des Arbeitsverhältnisses

aufgrund der eingetretenen Erkrankung

und damit letztlich der Ausspruch einer

Kündigung vermieden werden kann. Hat

der Arbeitgeber hingegen kein BEM durchgeführt,

so darf er sich nicht pauschal daraufberufen,esgebekeineandereBeschäftigungsmöglichkeit

oder die Möglichkeit einer

leidensgerechten Anpassung des bisherigen

Arbeitsplatzes.

Der Arbeitgeber ist danach verpflichtet,

umfassend und konkret

● zur krankheitsbedingt Unmöglichkeit

des Einsatzes des Arbeitnehmers auf

dem bisher innegehabten Arbeitsplatzes

einerseits,

● der Unmöglichkeit einer leidensgerechten

Anpassung und Veränderung des

bisherigenArbeitsplatzes anderseits, sowie

● der Unmöglichkeit des Einsatzes auf einem

anderen alternativen Arbeitsplatz

ggf. mit geänderte Tätigkeit

vorzutragen und die Umstände unter Beweis

zu stellen.

Diese Voraussetzungen hat W nicht nachweisen

können; die Kündigung war somit

unwirksam.

Im Ergebnis führt die Nichtdurchführung

des betrieblichen Eingliederungsmanagement

(BEM) vor Ausspruch einer krankheitsbedingten

Kündigung dazu, dass die

Anforderung an die Darlegungs- und Beweislast

beim Arbeitgeber im Rahmen eines

arbeitsrechtlichen Kündigungsschutzprozesses

erheblich verschärft werden.

Sobald ein Beschäftigter innerhalb eines

Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen

oder wiederholt arbeitsunfähig gewesen

ist, sollte ein betriebliches Eingliederungsmanagement

(BEM) durchgeführt

werden.ImFalleeinerkrankheitsbedingten

Kündigung vermeidet der Arbeitgeber damit,

dass die Kündigung bei nicht durchgeführter

BEM, an den strengen Vorgaben zur

Darlegungs- und Beweislast zu messen ist

und ggf. hieran scheitert.

Es ist generell zu empfehlen, nach der Genesung

des Mitarbeiters ein „Nachsorgegespräch“

durchführen, um die Leistungsfähigkeit

des Mitarbeiters auch zukünftig einschätzen

zu können. Dieses Gespräch kann

gleichermaßen dazu dienen, zu überprüfen,

ob der Mitarbeiter auch tatsächlich krank

gewesen oder aber seine Arbeitsunfähigkeit

nurvorgeschobenwar.DieNachsorgegespräche

erhöhen somit den sozialen Druck

auf potentielle„Blaumacher“.

Um Arbeitsrecht pur an den Bedürfnissen der Praxis zu orientieren, besteht für Sie als Leser die

Möglichkeit, sich entweder an den UPE Eckl Verlag oder den nachfolgend angegebenen Ansprechpartner

der Redaktion Arbeitsrecht pur zu wenden, um Fragen oder rechtliche Themen vorzuschlagen,

die zukünftig in Arbeitsrecht pur behandelt werden sollen.

Redaktion Arbeitsrecht pur

RAe Pietzko Siekmann Pietzko, Bachemstrasse 8, 50676 Köln

Redaktioneller Ansprechpartner:

RA Stephan Beume

Tel.: 02 21/9 212 28-36 Fax: 02 21/9 212 28-7 36, E-Mail: SB@RA-PSP.de

39

ARBEITSRECHT PUR 39


Reisen TV ist online

Phoenix Reisen GmbH Bonn: Der Reiseveranstalter

präsentiert interessante Neuigkeiten

in Form einer informativen und

unterhaltsamen Nachrichtensendung auf

seiner Webseite. Der Zuschauer lernt in der

ersten Folge von Phoenix Reisen TV Kapitän

Jens Thorn kennen, der sicher und

weltgewandt, mit 45-jähriger Seemannserfahrung,

die Geschicke an Bord der MS

Amadea leitet.

Interessante Themen wie das „Familientreffen“

dreier Phoenix-Schiffe in Tahiti

und das neu geschaffene Golf-Deck an

Bord der MS Amadea mit Putting Green

machen Lust auf Urlaub an Bord. Berichte

über Reiseziele runden das Programm von

Phoenix Reisen TV (www.phoenixreisen.

com) ab.

Es netzwerkt in der Region

BonnSoir – Das Mittelstandsnetzwerk

Bonn-Rhein-Sieg e.V.: Gute Noten erhält

BonnSoir von Handwerk, Dienstleistungsbetrieben,

Verbänden und Institutionen. Das hat

eine Studie festgestellt, die Studentinnen und

40

Firmenjubiläum - 25 Jahre -

Bioladen Momo eK, Bonn-Beuel

Der „Momo Naturkost- & Umweltladen“ öffnete am 29. März 1983

seine Pforten. Die Momos lebten in Beuel, der Weg zum nächsten Bioladen

war weit. Der Plan war, einen Laden zu eröffnen, einen stadtteilbezogenen

Treffpunkt, um naturbelassene Lebensmittel unters Volk zu

bringen. Was heute selbstverständlich anmutet, war damals exotisch:

Brot aus vollem Korn, als Ballaststoffe noch als Ballast angesehen wurden,

Obst und Gemüse von Biobauern, die als Spinner abgetan wurden.

Ernährung, Umwelt und Gesundheit sind zu zentralen Themen

unserer Gesellschaft geworden, nicht zuletzt dank dem Engagement

vieler kleiner Gruppen

wie den damaligen

Momos.

Engagierte Mitarbeiter

dios. Die Eröffnung von Momo - Oberkassel (ca.1987) war ein Erfolg,

wurde dadurch der Samen für den heute „Himmel & Erde“ genannten

Laden gelegt; doch einer Tragfähigkeitsanalyse hätte der Laden damals

keineswegs standgehalten. Die Idee der Filialen zielte auf Gebietsschutz

und Existenzsicherung ab. Das Projekt wieder aufzugeben hatte

u.a. den Grund, dass ein Filialbetrieb an Charakter verliert. Wenn nicht

jemand mit Herz & Seele bei der Sache ist, gibt das nix. Also wurde

Momo - Oberkassel an ein scheidendes Kollektivmitglied überschrieben.

Die 90er Jahre waren geprägt von Professionalisierung. Fachwissen

vertiefen, Qualität und Frische gewährleisten, Vertriebsstrukturen

optimieren. Den Ruf wenden, von teuer zu preisgerecht, von Gammelgemüse

zu Frischemarkt. Schließ-lich sollte mit all den ökologi-

Studenten der Fachhochschule Bonn-Rhein-

Sieg zum fünfjährigen Bestehen von BonnSoir

erstellt haben. Alles in allem habe sich das

Netzwerk als regionale Plattform für Geschäftskontakte

und Informationsaustausch etabliert.

Es sei im Mittelstand bekannt, viele Firmen profitieren

davon. Im Wintersemester 2007/08

hatten Studierende der Fachrichtung Technikjournalismus

unter der Leitung von Professor

Dr. Uwe Braehmer das Mittelstandsnetzwerk

unter die Lupe genommen. Braehmer: „Nach

einem Zufallsverfahren haben wir 315 Unternehmeradressen

ausgewählt, die Teilnahme an

der Telefonbefragung war mit 37 Prozent sehr

hoch. Schon das zeigt das Interesse des Mittelstands

an BonnSoir.“ Den höchsten Bekanntheitsgrad

erreicht das Netzwerk mit mehr als

80 Prozent beim regionalen Handwerk, dicht

gefolgt von Institutionen, Verbänden und

Dienstleistungsbetrieben. Dagegen ist Bonn-

Soir nur jedem zweiten Firmenchef im Handel

und im Landwirtschaftssektor ein Begriff.

Jeder Dritte, der diesen Namen kennt, weiß

aber nicht immer genau, was dahinter

steckt. Eine Empfehlung der Studierenden

an BonnSoir lautet daher, Unternehmen

und Öffentlichkeit verstärkt über das

Wie und Warum des Mittelstandsnetzwerk zu

informieren.

schen Ansprüchen auch Geld verdient werden, um zu leben und der

wachsenden Konkurrenz Paroli bieten können. Der Lastrad- Lieferservice

wurde 1994 gegründet, heute gehört das „Momobil“ zum Beueler

Stadtbild. Der Biomarkt wuchs weiter, gefördert durch Skandale, die

den meisten Konsumenten leider nur wenige Monate im Gedächtnis

blieben. Und durch die Erkenntnis: Bio schmeckt besser, ist gesünder,

belastet die Umwelt nicht so sehr. BSE sprengte die Kapazitäten des

kleinen Ladens. Inzwischen waren Küche und Büro ins Obergeschoss

umgezogen, Keller und Lager umgebaut, Garagen angemietet, der

Verkaufsraum zum X-ten Mal optimiert worden, der Ausbau des Lieferservices

verschob Umsätze von der Theke aufs Lastrad.

Der Weg ist gepflastert

von gescheiterten

25

und gelungen,

aber jedenfalls innovativen

Ideen. Wie

die der „Tofumanufaktur

Kassiopeia“

(ca.1989) oder die

des Kosmetikstu-

Hennef blüht auf

Heute gibt es selbst beim Discounter Bioware. Doch mit dem Auftritt

der Grossen im lukrativen Biohandel wachsen die Einflüsse der Lobbyisten,

nicht ohne Konsequenzen für die Qualität der Produkte und deren

ökologischer Risiken und Nebenwirkungen, als da nicht zertifizierungspflichtige

Begleiterscheinungen wären wie Transport- und Energieaufwand,

Arbeitsbedingungen, Handelsethik, Verpackungsökologie. Und

vor allem: Ausnahmeregelungen. Seit 2,5 Jahren ist Momo nun im

neuen Laden, dem „Bioladen XXL“ in der Beueler Hans-Böckler-Straße,

und die Entscheidung hat sich bezahlt gemacht – obwohl der nächste

Umbau schon in der Schublade liegt.

Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg gratuliert zum Jubiläum

und wünscht weiterhin eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.

Pflanzen Breuer: Der Pflanzenspezialist

hat in Hennef eine neue Filiale im Industriegebiet

in der Emil-Langen-Straße eröffnet.

Das neue Gartencenterbietet

auf einer

Gesamtfläche

von 9.000

Quadratmetern

– davon

alleine 3.900

Quadratmeter

Gewächshaus –

neben täglich

frischen PflanzenDekorationsartikel

für

den Innen- und

Außenbereich. „Unsere moderne Filiale verfügt

über neuste technische Möglichkeiten,

um größtmögliche Pflanzenfrische zu garantieren“,

erklären Doris und Frank Breuer, die

das Unternehmen gemeinsam leiten. Durch

die verkehrsgünstige Lage direkt an der A3/

A560, Abfahrt Hennef-Ost, sei das Gartencenter

schnell erreichbar, und auch für ausreichend

Parkplätze sei gesorgt.

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Neuer Top Shop in Bonn

Bang & Olufsen: Der neue Shop hat in der

Franziskanerstraße in Bonn seine Pforten geöffnet.

Er ist nach Unternehmensangaben mit

über 310 Quadratmetern der größte und modernste

im gesamten Bundesgebiet. Dementsprechend

seien die Geschäftsräume äußerst

übersichtlich strukturiert und gleichzeitig mit

Liebe zum Detail eingerichtet. „Unser Anspruch

ist es, perfekt zu sein“, so die beiden

Geschäftsführer Philipp Wiener und Boris Rupnik:

„Service bedeutet hier eben mehr.“ Bei Arbeiten

im Hause der Kunden seien alle Service-

Techniker nicht nur sorgfältig gekleidet, sondern

führten die Installationen mit Liebe zum

Detail aus. Das Team realisiere seine Aufträge

mit maximaler Präzision, bei der immer der

Das Team

Respekt vor der Wohnung des Kunden im Mittelpunkt

steht. Hierbei kommt modernstes

High-Tech-Werkzeug zum Einsatz. Als besonderen

Leistungsschwerpunkt biete Bang &

Olufsen eine den Kundenwünschen entsprechende

Projektplanung der audiovisuellen Lösungen.

Mit der Kundenbetreuung halte das

Unternehmen seinen Kunden bei der Koordination

der Gewerke, bei der Bauleitung, der

Kabelplanung und der Haussteuerung sowie

den Details wie der Einplanung von Licht und

Jalousien den Rücken frei.

Texte besser verstehen

NeuroPower Technologies GmbH: Das

Bonner Software-Produkthaus baut seine Vertriebsstruktur

aus und setzt dabei auf eine neue

Software. Andreas Wiebe, Geschäftsführer von

42

Fünf Unternehmen aus der Region ausgezeichnet

Gleich fünf Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Bonn/Rhein-Sieg zählen zu den Siegern beim branchenübergreifenden,

bundesweiten Unternehmensvergleich „Top Job“. Die B.A.D Gesundheitsvorsorge

und Sicherheitstechnik GmbH, die Dental-Technik Kiel GmbH, die VAPIANO AG (alle aus

Bonn) sowie die TNT Akademie GmbH aus Ruppichteroth und die TNT Express GmbH aus Troisdorf

erhielten für ihre herausragenden Arbeitgeberqualitäten das gleichnamige Gütesiegel.

Die B.A.D GmbH, die bereits zum zweiten Mal in Folge den Sprung unter die besten 100 Arbeitgeber

im Mittelstand schaffte, erzielte vor allem in der Kategorie „Motivation und Dynamik“ sehr

gute Werte. Herzstück ist ein breit gefächertes Programm, das das Engagement der insgesamt ca.

2.200 Beschäftigten, die an 211 Standorten im In- und Ausland für ihre Kunden tätig sind, zusätzlich

stimuliert. Mitarbeitergespräche spiegeln dabei das Betriebsklima wider und sind deshalb ein

unverzichtbares Instrument. Dasselbe gilt für die Prämienzahlungen, über die die Mitarbeiter am

Unternehmenserfolg beteiligt werden.

Dental-Technik Kiel zählt dank dem klaren, inspirierenden Führungsstil seiner Geschäftsführer -

seit 2000 Dirk Pick - zu den beständigsten Unternehmen der Branche. Bereits seit drei Generationen

werden dort Werte und Wissen um das Zahntechnikerhandwerk weitergegeben. Darüber

hinaus sorgt ein durchdachtes und strategisches Personalmanagement dafür, dass die 43 Mitarbeiter

und fünf Auszubildenden ebenfalls bestens qualifiziert und damit auch für zukünftige Aufgaben

gerüstet sind.

VAPIANO, ein Franchisegeber im Bereich Systemgastronomie, überzeugte insbesondere in den

Kategorien „Führung und Vision“ sowie „Motivation und Dynamik“. Hier schaffte das Unternehmen,

das auch selbst Restaurants betreibt, sogar jeweils den Sprung unter die besten Zehn. Das

Rezept dafür verrät Vorstand Mirko Silz: „Bei uns sind die Mitarbeiter keine Statisten, sondern sie

spielen die Hauptrolle.“

Geschäftsführer Wiebe (links) und Telieps

(rechts) übergeben die Partner-Zertifizierungen.

NeuroPower Technologies GmbH, begrüßte

insgesamt 45 Teilnehmer aus Deutschland,

Ungarn und der Schweiz beim Partnertag und

stellte die Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten

von DIGEST.desktop vor, der PC-Variante

des bereits Anfang 2008 als Web-Portal

eingeführten Programmes. Die Software erstellt

sinnentsprechende Zusammenfassungen

aus digitalen Texten und Dokumenten, die sich

auf dem lokalen Rechner oder auf sonstigen im

Zugriff befindlichen Laufwerken befinden. Die

Software sei in der Lage, Schlüsselwörter eines

Textes zu erkennen und unter Verwendung semantischer

und morphologischer Technologien

den Kern von Texten zu „verstehen“. Damit

revolutioniere DIGEST. desktop das Lesen

und Verstehen längerer Texte und Dokumente

und ermögliche es, in Sekundenschnelle zu

wissen, was wirklich wichtig sei. Der erste Partnertag

endete mit der Zertifizierung von 22

neuen NeuroPower-Vertriebspartnern.

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DIHK-Präsident Braun und Bundeswirtschaftsminister

Glos trafen sich am

18. Februar 2008 in Berlin.

Boom in Golfregion lockt

deutsche Unternehmen

Berlin. Der Boom am Golf eröffnet deutschen

Unternehmen große Chancen. Bis

2020 werden 6 Billionen US-Dollar durch

den Export von Öl und Gas in die Region fließen.

Auf Rieseninteresse bei der deutschen

Wirtschaft stieß deshalb der Besuch des Ministerpräsidenten

der Vereinigten Arabischen

Emirate, Scheich Mohammed Al-Maktoum

(links): Über 350 deutsche Unternehmer kamen

nach Berlin ins Ritz zu einem Wirtschaftsforum,

das der DIHK federführend organisiert

hatte.

Bundesverkehrsminister Tiefensee warb bei

den mitgereisten emiratischen Unternehmern

für Investitionen. Zuvor diskutierte der

DIE WIRTSCHAFT April 2008

Wider die

Osterhasenpädagogik

Berlin. „Wirtschaft bildet – unsere Zukunft“:

Das Jahresmotto der IHK-Organisation

zog über 250 Gäste in den DIHK nach

Berlin. DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun

betonte auf der Auftaktveranstaltung den

Wert des Rohstoffs Bildung und plädierte

dafür, auch den Schwachen eine Chance auf

Bildung zu geben. Die Einstiegsqualifizierung

sei dafür ein geeignetes Mittel.

Für Überraschung sorgte Brauns Aufruf,

Männer nicht zu mobben, die die Elternzeit

nehmen. Qualifizierte Frauen bekämen so

eine Chance, wieder im Beruf Fuß zu fassen.

Bundeswirtschaftminister Michael Glos würdigte

die Erfolge des Ausbildungspaktes und

forderte eine höhere Ausbildungsreife. So

dürften Fächer wie Mathe oder Physik nicht

Emir mit 30 Vorständen und Geschäftsführern

deutscher Unternehmen über mögliche

Zusammenarbeit.

Bei Umweltzonen droht

Flickenteppich

Berlin. Ein Jahr nach Inkrafttreten der Plakettenverordnung

droht den Autofahrern ein

Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen

bei der Einrichtung von Umweltzonen.

Das ergab eine Analyse der IHK-Organisation.

Große regionale Unterschiede gibt es

demnach bei Plaketten-Beschaffungsaufwand,

Gebühren, Bußgeldern und vor allem

Ausnahmeregelungen.

Der bürokratische Aufwand für eine Ausnahmegenehmigung

ist immens. Sie gilt zudem

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länger Schreckgespenster sein. Viele Denkanstöße

bot die Podiumsdiskussion zwischen

dem Zukunftsforscher Matthias Horx

und dem ehemaligen Kulturstaatsminister

Prof. Julian Nida-Rümelin. So bezeichnete

Horx die Theorie von der „Verblödung der

Menschheit“ als Märchen. Im Gegenteil:

Die Menschheit sei klüger geworden. Unsere

Schulen seien allerdings noch durch

die „Osterhasenpädagogik“ geprägt: „Der

Lehrer weiß die Antwort, versteckt sie hinter

dem Rücken, und die Kinder müssen raten.“

Nötig sei ein neuer Typus Lehrer, der

als Moderator handelt. Nida-Rümelin betonte

den Wert humanistischer Bildung.

Mitunter sei es nützlicher, nicht auf den

kurzfristigen Nutzen von Wissen zu setzen.

Außerdem warnte er vor einer pauschalen

Anhebung der Akademikerquote und einer

abschätzigen Behandlung der Beruflichen

Bildung.

meist nur für ein Jahr und oft allein in der

Stadt, in der sie ausgestellt wurde - schlecht

für Gewerbetreibende, die in mehreren

Städten tätig sind. Für ausländische Gäste

ist die Beschaffung von Plaketten noch aufwändiger

- wer keine hat, dem drohen 40

Euro Bußgeld. Der DIHK fordert die Kommunen

auf, ihre Pläne nochmals kritisch auf

den Prüfstand zu stellen und dabei auch die

Konsequenzen für Wirtschaft, Anwohner und

Gäste zu berücksichtigen.

Deutscher Industrie- und

Handelskammertag (DIHK) e.V.

Breite Straße 29, 10178 Berlin

Tel.: 030/2 03 08-0

Fax: 030/2 03 08-10 00

E-Mail: infocenter@berlin.dihk.de

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43


Verbraucherpreisindex

für Deutschland

Der Verbraucherpreisindex für

Deutschland ist im Februar 2008 gegenüber

Februar 2007 um 2,8% auf

105,8 Punkte gestiegen. Auf der

Basis 2005=100, ergeben sich folgende

Werte, in () die Veränderung

zum Vorjahr in Prozent:

Nahrungsmittel und alkoholfreie

Getränke 111,7 (7,4)

Alkoholische Getränke,

Tabakwaren 107,6 (1,4)

Bekleidung/Schuhe 100,8 (1,4)

Wohnungsmiete, Wasser,

Strom, Gas und andere

Brennstoffe 107,1 (2,8)

Einrichtungsgegenstände u.ä. für

den Haushalt und deren Instandhaltung

102,0 (1,7)

Gesundheitspflege 102,4 (1,5)

Verkehr 108,9 (4,3)

Nachrichtenübermittlung

92,9 (3,0)

Freizeit, Unterhaltung

und Kultur 99,9 (-0,7)

Bildungswesen 139,9(34,9)

Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen

105,1 (2,2)

Andere Waren- und

Dienstleistungen 105,5 (2,3)

Ansprechpartner:

Carina Nillies,

Tel.: 0228/22 84 -130,

E-Mail: nillies@bonn.ihk.de

Arbeitsmarkt

„Perspektive 50plus“

startet in Bonn

Der demografische Wandel ist

auch auf dem Arbeitsmarkt der

Region Bonn/Rhein-Sieg spürbar.

Fehlende Nachwuchskräfte und

Facharbeitermangel werden von

Arbeitgebern beklagt. Die Kompetenzen

und Erfahrungen von

Arbeitnehmern rücken dadurch

bei Personalentscheidungen stärker

in den Vordergrund als das

Lebensalter.

Im Paktverbund mit der AHA Hellweg

(ARGE im Kreis Soest), startet

Datum Zeit Thema/Kurzinformation € (Euro)

22.4. bis Di Aktiver Verkauf € 190,00

22.4.2008 9:00 – 16:30 Uhr

22.4. bis Di bis Sa Überbetrieblicher Kochlehr- € 230,00

26.4.2008 halbtägig gang für Auszubildende

24.4. bis Do Rhetorikseminar – € 365,00

15.5.2008 9:00 – 16:30 Uhr Überzeugend reden

29.4. bis Di bis Sa Überbetrieblicher Kochlehr- € 230,00

3.5.2008 halbtägig gang für Auszubildende

5.5. bis Mo bis Do Unterrichtung für € 405,00

8.5.2008 8:00 – 17:00 Uhr Bewachungspersonal

5.5. bis Mo und Mi IHK-Offi ce Academy English € 85,00

7.5.2008 18:00 – 21:15 Uhr Applying for a job /

CD-Covering

Letter and Interview

6.5.2008 Di Benimm ist in – € 95,00

9:00 – 16:30 Uhr Startseminar für Azubis

17.5.2008 Sa Controlling – Benchmarks – € 240,00

9:00 – 15:00 Uhr Kennzahlensteuerung im

Gesundheitswesen Aufbaukurs

für Fortgeschrittene

(Praxisworkshop)

die ARGE Bonn die Umsetzung des

Bundesprogramms „Perspektive

50plus – Beschäftigungspakte für

Ältere in den Regionen“. Damit

fördert die ARGE Bonn ab sofort

verstärkt die Integration von älteren

Arbeitslosen über 50 Jahre.

Ziele sind die Verbesserung der

Beschäftigungschancen und die

nachhaltige Integration in Arbeit.

Seit dem 1. April 2008 werden

potentielle Bewerber der ARGE

Bonn einem externen Kooperationspartner

zur intensiven Stärken-

Schwächen-Analyse und zur Vermittlung

zugewiesen.

Der arbeitslose Bewerber erhält

eine individuelle sechsmonatige

Begleitung. Dadurch sollen Arbeitgeber

und der mögliche neue Mitarbeiter

optimale Startvoraussetzungen

für das Arbeitsverhältnis

erhalten. Das Bundesprogramm

„Perspektive 50plus“ richtet sich

auch an mögliche Arbeitgeber.

Für den Erfolg des Projektes sollen

die Kompetenzen, Ideen, Strukturen

und Ressourcen der regionalen

Arbeitgeber genutzt werden.

Die ARGE Bonn wird den Arbeitgebern

ab Sommer 2008 eine individuelle

Demographieberatung sowie

weitere Hilfestellungen bei der

Personalgewinnung anbieten. Für

diesen Aufgabenbereich werden

zwei speziell ausgebildete Mitarbeiter

zur Verfügung stehen.

Namhafte Kooperationspartner

wie die IHK, KHS, Arbeitsagentur,

Stadt Bonn, AHA Hellweg und

das Bundesministerium für Arbeit

und Soziales unterstützen das

Programm „Perspektive 50plus“.

Weitere Informationen: www.

perspektive50plus.de

Kontakt: ARGE Bonn, Team 613,

Rochusstraße 65, 53123 Bonn, E-

Mail: ARGE-Bonn.50plus@argesgb2.de,

Göran Weigeldt, Telefon

0228/8549-503, Herman Gödderz,

Telefon 0228/8549-267

Gesundheitswirtschaft

Seniorengerechtes

Leben und Wohnen

Der Gesundheitswirtschaft bieten

sich neue Märkte für seniorengerechtes

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9.6.2008 Mo Führungswissen € 190,00

9:00 – 16:30 Uhr im Sekretariat

Anmeldung und weitere Informationen: Weiterbildungsgesellschaft der

IHK Bonn/Rhein-Sieg mbH, Kautexstraße 53, 53229 Bonn-Holzlar

Tel.: 0228/9 75 74-0, Fax: 0228/9 75 74-16,

E-Mail: info@wbz.bonn.ihk.de, Internet: www.ihk-die-weiterbildung.de

44 DIE WIRTSCHAFT April 2008


im Alter erleichtern sollen, sind

bereits auf dem Markt. Das Handwerk

und viele Dienstleister haben

die Potenziale erkannt und bieten

ihre Produkte sowie Dienstleistungen

an. Beispiele sind z. B. Sanitärunternehmen

für Badeinrichtungen

(Badewannensitze,

erhöhte Toiletten u. v. m.), orthopädische

Geschäfte mit den vielen

kleinen nützlichen Dingen

wie z. B. ein Telefon mit großen

Tasten, leuchtende Lampenschalter,

Alarmanlagen oder Rollatoren.

Architekten, Bauunternehmen

und Landschaftsgärtner beschäftigen

sich mit dem innovativen

Innenausbau und bieten breite

Hauseingänge zur ebenen Erde,

breite Treppen für Lifteinbauten,

Gartenanlagen mit breiten Wegen

und Terrassen sowie pflegeleichte

Bepflanzungen. Schreiner

fertigen individuell das passende

Mobiliar, Treppen und

auch die Bettenhöhe an.

Der Elektrofachhandel sorgt für

optimale Lichtquellen, Sicherheitssysteme,

einfach zu bedienende

Geräte sowie einen Notruf

für Bedienungshilfen. Viele Produkte

und Dienstleistungen zum

Das AusBildungsforum Reiseverkehr

Das AusBildungsforum Reiseverkehr dient den ausbildenden

Betrieben im Kammerbezirk zur aktiven

Mitgestaltung des Lernprogramms der Auszubildenden

im Beruf Reiseverkehrskaufmann/-kauffrau.

Das Forum nimmt mit seiner Zusammenarbeit

zwischen Berufsschullehrern

und Ausbildern direkten Einfluss

auf die Ausbildungsthemen.

Wichtiges Anliegen dieser

Treffen ist der Austausch

über aktuelle Entwicklungen

der Tourismus-Branche und

des Ausbildungsgangs Reiseverkehr

am Friedrich-List-Berufskolleg

in Bonn-Bad Godesberg.

Das ursprünglich

als Ausbilderarbeitskreis im

Jahre 2002 ins Leben gerufene,

vierteljährlich stattfindende

Treffen wurde im

Frühjahr 2006 in AusBildungsforum

umbenannt um den

Schwerpunkt der Zusam-

menarbeit nach Außen hin Rechnung zu tragen.

Wegfall der

Berufsschulbezirke

Andreas Moss,

Leiter AusBildungsforum Reiseverkehr

Alle im Forum erarbeiteten Lernsituationen werden

im Unterricht am Friedrich-List-Berufskolleg (FLB)

eingesetzt und anschließend von den Schülern evaluiert.

Das Feedback der Schüler ist sehr positiv.

Nach ihrer Meinung werden sie in aktuellen Fallbeispielen

und Vorgängen praxisnah an die jeweiligen

Themen herangeführt. Ebenso wie im Ausbildungsbetrieb

steht auch am Berufskolleg die praxisorientierte

(Aus-) Bildung der Auszubildenden in

Thema „barrierefreies, seniorengerechtes

Leben und Wohnen“

werden bei der 7. Messe Sivita(l)

am 26. und 27. April in Bad Honnef

präsentiert. Neben der Ausstellung

finden auch zahlreiche

Fachvorträge statt. Nähere Informationen

– auch für potenzielle

Aussteller gibt es beim Veranstalter

Organisation2000 Bad Honnef

, Ahornweg 23, 53604 Bad

Honnef sowie im Internet unter

www.messe-sivital.de. Nähere

Informationen zur Gesundheitswirtschaft

gibt es bei Heiko Oberlies,

IHK Bonn/Rhein-Sieg, Telefon

0228/2284-138, Fax 0228/

2284-221, E-Mail oberlies@

bonn.ihk.de.

Nach einer im Jahr 2006 beschlossenen

Änderung des

Schulgesetzes fallen in Nordrhein-Westfalen

zum Beginn des

kommenden Schuljahrs die

Schulbezirke für Fachklassen der

Berufsschule weg. Ab dem 1. August

2008 hat jeder Ausbildungsbetrieb

- soweit nicht in einzelnen

Berufen Bezirksfachklassen

festgelegt sind – den Rechtsanspruch,

dass seine Auszubildenden

zur Erfüllung der Schulpflicht

das zum Ausbildungsbetrieb

nächstgelegene Berufskolleg be-

Neue Berufe / Neuordnungen 2008

Einklang mit den Vorgaben von Rahmenlehrplan

und Ausbildungsordnung im Vordergrund. Ein regelmäßiger

Austausch zwischen Praxis und Schule

trägt daher entscheidend zu einer Verbesserung

und Qualitätssicherung der Ausbildung in Schule

und Ausbildungsbetrieb bei. Das

Ziel einer an der Praxis orientierten

Schule kann somit gewährleistet

werden. Der Bildungsgang

Reiseverkehr am FLB feiert

in diesem Jahr sein 10-jähriges

Bestehen. Die Ausbildungsbetriebe

des Reiseverkehrsgewerbes

freuen sich, dass es eine qualitativ

hochwertige Berufsschule

in unserem Kammerbezirk gibt,

da Bonn und seine Umgebung

touristisch gesehen in den

nächsten Jahren zuversichtlich in

die Zukunft blicken kann. Das

AusBildungsforum steht allen Be-

trieben offen, die sich für die

Themen Ausbildung und Prüfung

interessieren. Anregungen oder Wünsche zu

Themen können Sie direkt an die zuständige Ausbildungsberaterin

Frau Silvia Emmerich senden. Die

Teilnahme am vierteljährlich stattfindenden Forum

wird empfohlen. Kontakt: 0228/2284156

emmerich@bonn.ihk.de

Auf unser Jahrestreffen am Mittwoch, 14. Mai 2008

um 14 Uhr, weisen wir jetzt schon vorsorglich hin.

Treffpunkt: UNIVERS-Reisen, Justus-von-Liebig-Str.20,

53121 Bonn, moss@knipper-kimmel.de

suchen, in dem eine entsprechende

Fachklasse eingerichtet

ist. Mit Einverständnis des Ausbildungsbetriebs

können Auszubildende

ein anderes,

insbesondere wohnortnäheres

Berufskolleg, in dem eine entsprechende

Fachklasse eingerichtet

ist, im Rahmen der Aufnahmekapazität

besuchen. Mit

dieser Neuregelung soll – so die

Folgende neue Ausbildungsberufe werden voraussichtlich zum 1. August

2008 in Kraft treten:

�Fachkraft für Automatenservice (Erprobungsverordnung,

2-jährig) - erlassen am 8.1.2008

�Automatenfachmann/-frau (Erprobungsverordnung, 3-jährig) -

erlassen am 8.1.2008

�Fotomedienfachmann/-frau

�Personaldienstleistungskaufmann/-frau

�Produktionstechnologe/technologin

�Servicefachkraft für Schutz und Sicherheit

�Speiseeishersteller (Erprobungsverordnung)

Folgende Ausbildungsberufe werden modernisiert:

�Fachkraft für Schutz und Sicherheit

�Friseur/-in

�Seiler/-in

Weitere Informationen: kwb@kwb-berufsbildung.de

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ADAMS Holzbau-Fertigbau, Niederzissen

Gewerbebauten aus Holz:

Hochwertig, wirtschaftlich,

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Ob Bürogebäude, Industrie- oder

Mehrzweckhalle, ob Aufstockung, Erweiterung,

An- und Umbau eines

Büros oder einer Halle: Holz ist hinsichtlich

seiner optischen und technischen

Möglichkeiten sowie seiner

energieeinsparenden Eigenschaften

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Es stellt sich also nicht die Frage ob Holz

der richtige Baustoff für einen Gewerbebau

ist, sondern wer das Know-how, die

Man-Power sowie die technischen Möglichkeiten

hat, einen hochwertigen und

gleichzeitig wirtschaftlichen Gewerbebau

zu realisieren. Womit wir bei ADAMS

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wären. Auf einer Betriebsfläche

von 25.000 qm, mit einer vollautomatischen

Abbundanlage (CAD und CNC)

und 50 Mitarbeitern realisiert das Unternehmen

schlüsselfertige Gewerbebauten

und Bürogebäude, angefangen bei

der Planung und statistischen Berechnung,

der Erstellung der Werk- und Detailpläne

über die exakte Vorfertigung

der Bauteile bis hin zu detailgenauen

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Selbstverständlich versehen mit Qualitätszeichen,

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Holy, v.holy@adams-holzbau.de.

DIE WIRTSCHAFT April 2008 45


Gesetzesbegründung – die Ausbildungsbereitschaft

der Betriebe

erhöht und zugleich ein Qualitätswettbewerb

zwischen den

Berufskollegs gefördert werden.

Inzwischen liegen Verwaltungsvorschriften

zur Umsetzung der

neuen Regelungen vor. Diese relativieren

die von vielen Unternehmen

erwartete Freiheit der

Berufsschulwahl erheblich. Zwar

ist bereits in der zitierten Regelung

eine Bindung der Wahlfreiheit

an eine vorhandene Aufnahmekapazität

enthalten. Die Verwaltungsvorschriften

führen jedoch

für eine Ausweitung dieser

Kapazitäten neue bürokratische

Regelungen ein, indem eine Erhöhung

der Fachklassenzahl in

einem Beruf einer neuen Genehmigungspflicht

unterworfen

wird.

Dadurch wird eine flexible Anpassung

der Kapazitäten an eine

sich verändernde Ausbildungsbereitschaft

der Unternehmen

ebenso wie an verstärkte Wünsche

nach Beschulung an einem

anderen Berufskolleg deutlich

erschwert. Die IHK-Organisation

hat sich zusammen mit anderen

gegen diese Vorschriften ausgesprochen,

ist damit aber leider

nicht durchgedrungen.

Im Ergebnis muss mit Bedauern

festgestellt werden, dass die Erwartungen

kaum erfüllt werden,

die Unternehmen an den beschlossenen

Wegfall der Schulbezirksgrenzen

geknüpft hatten.

Dies sollte interessierte Unternehmen

und ihre Auszubildenden

aber nicht hindern,

möglichst frühzeitig mit der Berufsschule

ihrer Wahl Kontakt aufzunehmen

und gemeinsam nach

einer Möglichkeit zu suchen, die

Wahlfreiheit auch tatsächlich wirksam

werden zu lassen.

Steuern

Freibetrag bei

Veräußerung von

Gewerbebetrieben

Bei der Veräußerung des ganzen

Gewerbebetriebes, eines Teilbetriebes

oder eines Mitunternehmeranteiles

steht ein Freibetrag

von 45.000 Euro zur Verfügung.

Der Bundesfinanzhof bestätigte

nun mit Urteil vom 28. November

2007, dass der Freibetrag nur zur

Verfügung steht, wenn im Zeitpunkt

der Veräußerung der Steuerpflichtige

das 55. Lebensjahr

vollendet hat oder im sozialversicherungsrechtlichen

Sinne dauernd

berufsunfähig ist.

Als Veräußerungszeitpunkt ist

nicht der Abschluss des Verpflichtungsgeschäfts

maßgebend, sondern

mindestens noch der Übergang

des wirtschaftlichen Eigentums

an den wesentlichen Betriebsgrundlagen,

Az.: X R 12/07

(veröffentlicht am 3. Januar 2008).

Quelle:

www.Steuerempfehlung.de

Recht

Anspruch eines

Ex-Gesellschafters auf

Einsicht in

Jahresabschlüsse

Auch nachdem sich der frühere

Gesellschafter einer GmbH einem

Konkurrenzunternehmen angeschlossen

hat, behält er seinen An-

Geschenkgutscheine müssen mindestens drei

Jahre einlösbar sein

Der Internet-Versandhändler Amazon darf die Gültigkeit von Gutscheinen

nicht auf ein Jahr befristen. Angelehnt an die Verjährungsfrist

besteht vielmehr eine Gültigkeit von mindestens drei Jahren. Auch Gutschein-Restguthaben

dürfen nicht nach diesem Zeitraum verfallen. Diese

beiden Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des

Online-Händlers Amazon benachteiligen den Verbraucher unangemessen.

Damit bestätigte das OLG München in einer Entscheidung vom

17.01.2008 (Az. 29 U 3193/07) ein Urteil des LG München I vom

05.04.2007 (Az. 12 O 22084/06, Infobrief 17-18/2007, Wettbewerbsrecht

Aktuell 8/2007). Das Verfahren hatte die Verbraucherzentrale Baden-

Württemberg geführt. (ms)

spruch auf Einsicht in die Jahresabschlüsse

der Altfirma für den Zeitraum,

in dem er für diese tätig war

(OLG München, Az. 31 Wx 048/07).

Nach Auffassung der Richter sind

Jahresabschlüsse nicht geheimhaltungsbedürftig,

weil sie der Befriedigung

von Informationsinteressen

dienen. An diesem Einsichtsrecht

ändert auch die Einziehung des Geschäftsanteils

eines Gesellschafters

nichts. Denn ein Einziehungsbeschluss

führt nicht unmittelbar zum

Ausscheiden aus der GmbH, sondern

steht unter der aufschiebenden

Bedingung einer Entschädigungszahlung.

Die Teilhaberrechte

bleiben daher bis zur Zahlung

dieser Abfindung unberührt. Das

gilt auch für den Auskunftsanspruch

nach § 51a GmbH-Gesetz. Zu den

Schriften im Sinne dieser Vorschrift

gehören auch Jahresabschlüsse.

Ein Ausschluss dieser Anspruchs

kommt lediglich dann in Betracht,

wenn zu befürchten ist, dass der

Ex-Gesellschafter die Informationen

für gesellschaftsfremde Zwecke

verwendet und dadurch der

Gesellschaft einen nicht unerheblichen

Nachteil zufügt (§ 51a Abs.

2 Satz 1 GmbH-Gesetz). Hierfür

müssten die begehrten Informationen

aber überhaupt wettbewerbsrelevant

sein.

Quelle: VSRW-Verlag /

www.gmbhchef.de

Endzeugnis muss

Zwischenzeugnis

berücksichtigen

Hat ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer

ein Zwischenzeugnis erteilt,

ist er bei der Erstellung eines

Endzeugnisses an den Inhalt es

Zwischenzeugnisses gebunden

soweit es sich um die Beurteilung

identischer Zeiträume handelt.

Das gilt auch im Falle einer Betriebsübernahme

zwischen der

Erstellung des Zwischenzeugnisses

und des Endzeugnisses. Das hat

das Bundesarbeitsgericht im Fall

eines Leiters der Inkassoabteilung

eines Unternehmens entschieden,

dessen Arbeitsverhältnis durch Betriebsübergang

auf einen neuen

Arbeitgeber übergegangen war.

In seiner Begründung verweist das

Gericht darauf, dass der neue Arbeitgeber

an das vom früheren Arbeitgeber

erteilte Zwischenzeugnis

gebunden sei.

Es sei unerheblich, ob das Zwischenzeugnis

des früheren Arbeitgebers

auf einem Entwurf des Arbeitnehmers

beruhe, da der Arbeitgeber

es sich mit der Unterschrift

zu Eigen gemacht habe.

Der neue Arbeitgeber sei aufgrund

seines Eintritts in die Rechtsstellung

des Arbeitgebers bezüglich

Tätigkeitsbeschreibung, Leistungs-

und Verhaltensbeurteilung

an den Inhalt des Zwischenzeugnisses

gebunden. Eine Abweichung

sei nur möglich, soweit

spätere Leistungen und Verhalten

dies rechtfertigten.

(Urteil des Bundesarbeitsgerichts

vom 16. Oktober 2007; Az.: 9 AZR

248/07)

IT-Verbände begrüßen

Urteil zu Online-

Durchsuchungen

Die IT-Branchenverbände Bitkom

und Eco haben das Urteil des Bundesverfassungsgerichts

zur Online-Durchsuchung

begrüßt. „Das

Gericht hat unsere Auffassung bestätigt,

dass es für heimliche Zugriffe

auf Computer besonders

hohe rechtliche Hürden geben

muss“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer

Bernhard Rohleder

in Berlin. Ein grundsätzliches Nein

sei aber nicht zu erwarten gewesen.

46 DIE WIRTSCHAFT April 2008


In dem Gerichtsverfahren ging es

um das nordrhein-westfälische

Verfassungsschutzgesetz, das die

umstrittene Ermittlungsmethode

erstmals ausdrücklich gestattet

hatte. Dieses erklärten die Richter

für nichtig. Das Urteil gilt auch als

wegweisend für eine künftige bundesweite

Regelung der Online-

Durchsuchung.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft

Eco forderte Bund

und Länder auf, jetzt entsprechende

Gesetzgebungsverfahren zurückzustellen

und zunächst gründlich

über die Risiken und Probleme

dieser Ermittlungsmethode nachzudenken.

„Die Politik darf jetzt

nicht zur Tagesordnung übergehen

und gleich morgen nach Wegen

suchen, das Verdikt aus Karlsruhe

listenreich zu umschiffen“,

sagte Eco-Vorstand Michael Rotert.

Das Bundesverfassungsgericht hat

mit dem heutigen Urteil erstmals

ein „Grundrecht auf Gewährleistung

der Vertraulichkeit und Integrität

informationstechnischer

Systeme“ geschaffen. Das sei aber

nicht schrankenlos, hieß es in

Karlsruhe. Dennoch sieht der Bitkom

darin eine Grundlage für

künftige Debatten um Sicherheit

und Informationstechnik.

Quelle: ZDNet

Nachrichtenportale

gewinnen immer mehr

Leser

Nachrichtenportale im Internet

werden immer beliebter. Sie haben

2007 erneut deutlich an Lesern

gewonnen. Das zeigt eine

aktuelle Auswertung, die der

Hightech-Verband BITKOM vorgelegt

hat. Demnach wurden die

zwanzig meistgenutzten News-

Portale 3,8 Milliarden Mal besucht.

Im zweiten Jahr in Folge

konnten sie ihre Resonanz um

durchschnittlich 19 Prozent steigern.

2006 lag der Wert noch bei

3,2 Milliarden, 2005 bei 2,7 Milliarden.

Quelle: BITKOM

Umsätze bei Online-

Werbung im Internet

steigen

Ob Banner am Bildschirmrand,

Pop-Ups, gesponserte Webseiten

oder kurze Filme – noch nie wurde

so viel auf Internetseiten geworben

wie im vergangenen Jahr.

Dies teilte der Branchenverband

Bitkom mit. Demnach wurden 976

Millionen Euro erwirtschaftet - ein

Plus von 103 Prozent im Vergleich

zu 2006 (480 Millionen Euro).

Vor allem die Telekommunikationsanbieter

und Internetplattformen

haben den Markt im vergangenen

Jahr getrieben. Sie gaben

rund 223 Millionen Euro für grafische

Online-Werbung aus. Auf

dem zweiten Platz folgten Handels-

und Versandhäuser, die 189

Millionen Euro investierten. Medien

und Entertainmentanbieter

(119 Millionen Euro), Banken und

Finanzdienstleister (116 Millionen

Euro) sowie Kfz-Firmen (89 Millionen

Euro) vervollständigten die

Top-5. Sämtliche Angaben basieren

auf einer Erhebung von Thomson

Media Control und umfassen

alle Formen klassischer Online-

Werbung.

Vollzugshilfe zur

Abfallverbringung

Die Länderarbeitsgemeinschaft

Abfall (LAGA) hat den Entwurf einer

Vollzugshilfe zur Abfallverbringung

vorgelegt. Diese versteht

sich als sach- und fachkundige

Kommentierung der neuen Bestimmungen

zur grenzüberschreitenden

Abfallverbringung. Die

Vollzugshilfe kann auf der Homepage

der LAGA (www.lagaonline.de)

unter „Aktuelles“ abgerufen

werden.

Europäisches

Patentübereinkommen

unterzeichnet

Seit 1. Januar 2008 können beim

Europäischen Patentamt in München

Patente für 34 Staaten angemeldet

werden. Seitdem sind auch

Kroatien und Norwegen Mitglieder

der Europäischen Patentorganisation.

Das Europäische Patentübereinkommen

bietet Anmeldeerleichterungen

für alle Mitgliedstaaten.

Nach der Neufassung des Übereinkommens,

die Mitte Dezember

2007 in Kraft getreten ist, können

erstmals Patentanmeldungen in jeder

beliebigen Sprache eingereicht

werden, wenn die Übersetzung in

einer der drei Amtssprachen

Deutsch, Englisch oder Französisch

nachgereicht wird. In der Anmeldung

wird mitgeteilt, in welchen

Ländern des Übereinkommens das

Patent Gültigkeit haben soll. Es wird

dann von nationaler Seite geprüft,

ob das Patent nach den dortigen

nationalen Rechtsvorschriften eingetragen

werden kann. Letztlich

erhält der Anmelder dann nationale

Patente. Weitere Mitglieder des

Abkommens sind alle 27 EU-Staaten

sowie die Schweiz, die Türkei, Island,

Liechtenstein und Monako. Im

Rahmen ihres Beobachterstatus erkennen

Serbien, Mazedonien, Albanien

sowie Bosnien und Herzegowina

die vom Europäischen Patentamt

erteilten Patente an. Im Gegensatz

zu diesen Fortschritten für das

Europäische Bündelpatent gibt es

weiterhin keine Einigung bei der

Einführung des seit Jahrzehnten

umstrittenen so genannten Gemeinschaftspatents.

Dieses EU-Vorhaben

scheitert nach wie vor, vor

allem an der Sprachenfrage.

Novellierung des

Gentechnikgesetzes

Der Bundestag hat im Januar 2008

die Novelle des Gentechnikgesetzes

verabschiedet, die unter anderem

die Kennzeichnung von Lebensmitteln

mit dem Etikett „Ohne Gentechnik“

und den Mindestabstand

beim Anbau von gentechnisch veränderten

Pflanzen regelt. Im Einzelnen

sehen die neuen bzw. geänderten

Rechtstexte folgendes vor:

Das Gentechnikgesetz sieht Verfahrenserleichterungen

vor: Bei Arbeiten

in geschlossenen gentechnischen

Anlagen gilt für die untersten

Sicherheitsstufen statt eines Anmeldeverfahrens

ein

Anzeigeverfahren, d. h. nach der

Anzeige darf mit der Arbeit ohne

Fortsetzung Seite 51

DIE WIRTSCHAFT April 2008 47


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48 DIE WIRTSCHAFT April 2008


DIE WIRTSCHAFT April 2008 49


50 DIE WIRTSCHAFT April 2008


DIE WIRTSCHAFT April 2008 51


Fortsetzung von Seite 47

Wartezeit gestartet werden. Die

Gentechnik-Pflanzenverordnung

führt mit Blick auf den Anbau gentechnisch

veränderter Pflanzen

Sorgfaltspflichten sowie Mindestabstände

ein.

Das EG-Durchführungsgesetz

weist über das öffentliche Standortregister

Grundstücke aus, in

denen gentechnisch veränderte

Pflanzen eingesetzt werden und

weitet die Kennzeichnungspflicht

von Lebensmitteln aus. Die neuartige

Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten-Verordnung

regelt im

Detail, wann Lebensmittel das Etikett

„Ohne Gentechnik“ tragen

dürfen. Tierische Lebensmittel

können demnach mit dieser

Roboter spielen Fussball

Kennzeichnung verkauft werden,

wenn keine gentechnisch veränderte

Tiernahrung verfüttert wurde,

mit Ausnahme von Zusatzstoffen

wie Vitaminen oder Enzymen.

Quelle: Presse- und Informationsamt

der Bundesregierung

2008 ist Jahr der

Mathematik

Bundesministerin Schavan hat am

23. Januar 2008 das Wissenschaftsjahr

2008 unter dem Motto „Mathematik.

Alles, was zählt“ eröffnet.

Ziel des Jahres der Mathematik

ist, der Öffentlichkeit die

Vielfalt der Mathematik deutlich

zu machen sowie Kinder und Jugendliche

für diese Wissenschaft

zu begeistern. Die Wissenschaftsjahre

werden seit dem Jahr 2000

Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme

(IAIS): Die RoboCup German Open werden bis

2011 jährlich auf der Hannover Messe in dem neuen Sonderausstellungsbereich

„Mobile Roboter & Autonome Systeme“ in Halle 25 im

Auftrag des Nationalkomitees RoboCup ausgetragen. Den Kooperationsvertrag

unterzeichneten Institutsleiter Professor Dr. Thomas

Christaller und Dr. Ansgar Bredenfeld vom Fraunhofer Institut für

Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in Sankt. Augustin

gemeinsam mit Sepp D. Heckmann und Wolfgang Pech von der

Deutschen Messe Hannover. Zum zweiten Mal treten auf der Hannover

Messe 2008 vom 21. bis 25. April internationale Roboterteams aus

der ganzen Welt bei den 7. RoboCup German Open gegeneinander

an. Beim Kampf um den Ball mit hochmoderner Technik kicken,

laufen, reagieren und kommunizieren Roboter selbstständig auf einem

Fußballfeld.

Computersteuerung nur über Gesten

Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme

(IAIS): Was in Science-Fiction-Filmen ganz nebenbei

und selbstverständlich nicht nur das Leben der Filmhelden erleichtert,

zieht vielleicht schon bald und ganz real in alle Büros und Haushalte

ein. SämtlicheComputerdienste

und -programme

lassen

sich mit der zukunftsweisendenPointScreen-Technologie

des Fraunhofer

IAIS durch

bloßen Fingerzeig

auf den Bildschirm

öffnen. Tastatur

oder Maus werden

arbeitslos. Das Gesten-Verfahren erhielt nun sogar den Segen des

US-Patentamtes.

Der PointScreen® bietet viele über den Bildschirm wandernde Einzelmotive,

die der Betrachter individuell, nur mit einfacher Fingergeste

anhält und auswählt. Im Gegensatz zu einem so genannten Touchscreen

erfolgt die Interaktion völlig ohne Berührung. Mit bloßem Fingerzeig

auf ein Bildmotiv oder Schlagwort öffnet sich dem Betrachter

ein beliebig umfangreiches und multimediales Informationspaket.

vom Bundesministerium für Bildung

und Forschung (BMBF) zusammen

mit der Initiative Wissenschaft

im Dialog (WiD) veranstaltet.

2007 war das Jahr der

Geisteswissenschaften. Das Jahr

der Mathematik wird von einer

Reihe von Veranstaltungen begleitet,

sowie dem Ausstellungsschiff

„MS Wissenschaft“, das

zwischen Mai und September

2008 in über 30 deutschen Städten

Station macht.

Die Initiatoren des Wissenschaftsjahres

suchen sog. „Mathemacher“,

d. h. mathematikbegeisterte

Botschafter für das Jahr der Mathematik.

Bewerben können sich

unter anderem in Betrieben beschäftigte

Mathematiker.

Quelle: BMBF

Europäisches

Mahnverfahren

Nicht von ungefähr nimmt die PointScreen-Technologie einen illustren

Platz im „Land der Ideen“ ein. Auf den gleichnamigen Web-Werbeseiten

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für den Forschungsstandort

Deutschland rangiert diese Technologie neben dem

schnellsten Rechner Europas oder neuen Hochgeschwindigkeits-Laserautobahnen

für den digitalen Datentransfer als Paradebeispiel für

Kommunikationstechnologie »made in Germany«.

FH-Absolvent erhält Journalistenpreis

Wer in Deutschland eine einfach

durchsetzbare Geldforderung gegen

einen zahlungswilligen

Schuldner hat, kann auf das

schnelle und günstige Mahnverfahren

zurückgreifen. Bei einem

Schuldner in einem Mitgliedstaat

der EU entfällt diese Möglichkeit.

Zahlungswillige Schuldner können

die geschuldete Zahlung so

künstlich in die Länge ziehen. Das

ist ärgerlich, weil vielen Unternehmen

wegen der schlechten Zah-

Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg: Thomas Reintjes hat den

Hauptpreis in der Kategorie Hörfunk für den Beitrag „Sehen und Verstehen:

Computer lernen den Umgang mit Bildern“ erhalten. Der

Beitrag wurde in der Sendung „Wissenschaft im Brennpunkt“ des

Deutschlandfunks. Ausgestrahlt. Reintjes ist Absolvent des Studienganges

Technikjournalismus der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Nach seinem Studium hat er mit zwei Kommilitonen „Viermann -

Redaktion für Wissenschaft und Technik“ gegründet. „Mit dem Journalistenpreis

Informatik will die saarländische Landesregierung das

Bewusstsein dafür schärfen, welche entscheidenden Impulse für Innovation

und Wachstum von der Informatik ausgehen“, sagte Wirtschafts-

und Wissenschaftsminister Joachim Rippel bei der Preisverleihung.

Die Hauptpreise für die Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen

waren jeweils mit 5.000 Euro dotiert. Die Jury bewertete die

Sendung wie folgt: „Der Beitrag vermittelt allgemein verständlich

Forschungsergebnisse der Informatik und ihre Anwendungen und

gibt Anstöße für eine gesellschaftskritische Diskussion über Möglichkeiten

und Grenzen der Informatik.“ Der Beitrag ist unter

www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/673404 zu hören.

„Heuschrecken“ sind besser als ihr Ruf

Universität Bonn: Finanzinvestoren sind deutlich besser als ihr Ruf.

Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universitäten Bonn und Aberdeen

sowie der TU München in einer aktuellen Studie. Darin nehmen

sie die Entwicklung von 52 Firmen nach Einstieg einer so genannten

Private Equity-Gesellschaft unter die Lupe. Die Ergebnisse rechtfertigen

das oft bemühte Bild der destruktiven „Heuschrecken“ nicht: Im Schnitt

blieben im Jahr nach dem Einstieg die Beschäftigten-Zahlen nahezu

konstant. Die Löhne der Mitarbeiter stiegen sogar signifikant an. Auch

auf die Börsenkurse hatte die Investoren-Beteiligung einen positiven

Effekt.

Kontakt: Dr. André Betzer, Abteilung für Wirtschaftswissenschaften der

Universität Bonn, Tel.: 0228/73-9209, E-Mail: Andre.Betzer@unibonn.de

52 DIE WIRTSCHAFT April 2008


Die Anhörung des Betriebsrates bei Kündigungen

Von Michael Plössner, Fachanwalt für Arbeitsrecht, GPE Bonn

sungsgesetzes muss der Unternehmer

den Betriebsrat vor jeder Kündigung

anhören. Tut er dies nicht,

ist die Kündigung von vornherein

unwirksam. Die Anhörungspflicht

gilt sowohl für ordentliche wie auch

für fristlose Kündigungen. Sie gilt

für alle Arbeitsverhältnisse, also

auch für die Kündigung von Aushilfen.

Die Anhörungspflicht ist selbst

dann zu beachten, wenn ein Arbeitnehmer

gekündigt werden soll, der

noch keine sechs Monate im Betrieb

beschäftigt ist und daher noch

keinen Kündigungsschutz genießt.

Zwar hat der Betriebsrat letztendlich

keine Handhabe, den Ausspruch der

Kündigung zu verhindern. Er muss

lediglich angehört werden. Allerdings

muss die Anhörung umfassend

sein. Der Unternehmer muss

dem Betriebsrat nicht nur die Kün-

Foto: photocase.de/momosu Nach § 102 des Betriebsverfas-

JOHANNES GATHER

RECHTSANWALT

MICHAEL PLÖSSNER

RECHTSANWALT

FACHANWALT FÜR ARBEITSRECHT

EUGEN EWIG

RECHTSANWALT

FACHANWALT FÜR MEDIZINRECHT

MEDIATOR

digungsgründe mitteilen, sondern

auch die Sozialdaten (Lebensalter,

Beschäftigungsdauer und Unterhaltsverpflichtungen,

eventuelle

Schwerbehinderung) des zu kündigenden

Arbeitnehmers. Die Anhörung

muss alle diejenigen Fakten

enthalten, die den Arbeitgeber dazu

bewegen, das Arbeitsverhältnis zu

kündigen. Hierzu gehören bei einer

betriebsbedingten Kündigung auch

die Gründe, die den Arbeitgeber zu

der getroffenen Sozialauswahl bewogen

haben. Die Anhörung soll

den Betriebsrat somit in die Lage

versetzen, sich ohne eigene Nachforschungen

eine erstes Urteil darüber

zu bilden, ob die beabsichtigte

Kündigung gerechtfertigt ist

oder nicht. In einem späteren Kündigungsschutzprozess

kann sich der

Unternehmer dann auch nur auf diejenigen

Kündigungsgründe berufen,

die er dem Betriebsrat vorher mitge-

INGRID BÖTZOW-GATHER

RECHTSANWÄLTIN

ROBERT GERHARDTS

RECHTSANWALT

ALEXANDER MARCOUR

RECHTSANWALT

STEUERBERATER

CHRISTINE NORD

RECHTSANWÄLTIN

teilt hatte. Ein Nachschieben anderer,

auch noch so schwerwiegender

Gründe ist ausgeschlossen.

Nach Zugang der Anhörung, die zu

Beweiszwecken möglichst schriftlich

erfolgen sollte, hat der Betriebsrat

bei ordentlichen Kündigungen

eine Woche Zeit, sich zu äußern.

Bei einer außerordentlichen, fristlosen

Kündigung beträgt die Äußerungsfrist

drei Tage. Erst nach einer

Äußerung des Betriebsrates oder

nach fruchtlosem Ablauf der Äußerungsfrist

kann der Unternehmer

die beabsichtigte Kündigung aussprechen.

Die Konsequenz einer fehlerhaften

Betriebsratsanhörung ist hart: Die

Kündigung ist allein aufgrund der

fehlerhaften Anhörung unwirksam.

Das Arbeitsgericht wird die vom

Arbeitgeber vorgetragenen Kün-

”Probleme werden

am besten dadurch gelöst,

dass man sie erkennt,

bevor sie Probleme werden.“

Joachim Zahn

GESELLSCHAFTSRECHT

STEUERRECHT

ARBEITSRECHT

SANIERUNGS- & INSOLVENZBERATUNG

MEDIATION

digungsgründe gar nicht erst prüfen.

Selbst schwerwiegende Kündigungsgründe

bleiben unbeachtet,

weil die Betriebsratanhörung fehlerhaft

war. Dem Arbeitgeber bleibt

im Zweifel nichts anderes übrig, als

nach erneuter, korrekter Anhörung

des Betriebsrates eine weitere Kündigung

auszusprechen. Daher wird

insbesondere ein Arbeitnehmer,

der noch keinen Kündigungsschutz

genießt, versuchen, die Kündigung

zu Fall zu bringen, indem er sich

auf eine fehlerhafte Betriebsratsanhörung

beruft in der Hoffnung,

bei Zugang der zu erwartenden Folgekündigung

den rettenden Kündigungsschutz

erreicht zu haben.

Es empfiehlt sich daher, bereits im

Vorfeld einer Kündigung rechtskundigen

Beistand zu suchen, um zu

vermeiden, dass die Kündigung allein

wegen eines formalen Mangels

für unwirksam erklärt wird.

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DIE WIRTSCHAFT April 2008 53

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53


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erforderlichen Meldepflichten

sind in die Unternehmen verlagert

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innerhalb der EU. Meldepflichtig

sind Unternehmen, deren

im EU-Handel getätigten

jährlichen Eingänge oder Sendungen

aus anderen Mitgliedstaaten

den Wert von Euro

300.000,— (alle Eingänge bzw.

Sendungen, jeweils getrennt addiert)

überschreiten bzw. die im

Vorjahr meldepflichtig waren. Die

Ausfüllanleitung für diese Intrahandelsstatistik

2008 wurde vom

Statistischen Bundesamt veröffentlicht.

Quelle: Stat. Bundesamt

Auslandsinvestitionen:

Den Absatz ankurbeln!

„Rund 70 Prozent unserer Unternehmen

investieren vornehmlich

im Ausland, um ihre Absatzchancen

zu erhöhen. So steht für 41 Prozent

der Aufbau des Vertriebs und Kundendienstes

an erster Stelle, 29 Prozent

investieren in den Aufbau einer

Produktion, um den Markt

besser erschließen zu können.

Und nur knapp 30 Prozent geben

an, über eine Auslandsproduktion

Kosten sparen zu wollen“, mit diesen

Worten beschreibt Dr. Gerhard

Eschenbaum, derzeitiger Federführer

der gemeinsamen Außenwirtschaftsaktivitäten

der nordrhein-westfälischen

IHKs und

stellvertretender Hauptgeschäftsführer

der IHK Düsseldorf, ein zentrales

Ergebnis der repräsentativen

Umfrage der 16 nordrheinwestfälischen

Industrie- und Handelskammern,

für die landesweit

3.800 Unternehmensantworten

ausgewertet wurden.

Wie schon in den Vorjahren, plane

danach auch für 2008 rund ein

Drittel der befragten Unterneh-

men, im Ausland zu investieren.

Gut zwei Drittel hätten nicht vor,

auf diese Weise im Ausland aktiv zu

werden. Deutlich höher sei das

Auslandsengagement allerdings

bei den Industrieunternehmen.

Die Quote betrage hier - ähnlich

wie in den Vorjahren - 41 Prozent.

„Das stärkere Auslandsengagement

der Industrieunternehmen

kann nicht wirklich überraschen.

Denn diese stehen unter einem

weit größeren Wettbewerbsdruck

als etwa personengebundene

Dienstleister. Für produzierende

Betriebe sind neben dem Hauptmotiv,

der Erschließung und Sicherung

neuer Absatzmärkte,

auch kostenorientierte Investitionen

oft unvermeidlich, um gegen

die ausländische Konkurrenz

aus Osteuropa oder Asien zu bestehen“,

erklärt dazu Professor Dr.

Bodo Risch von der IHK Nord Westfalen

in Münster. Zum Vergleich:

Nur knapp 20 Prozent der antwortenden

Handels- und Dienstleistungsunternehmen

hätten angegeben,

im Ausland aktiv werden

zu wollen.

Für 2008 beabsichtige etwas mehr

als die Hälfte der befragten NRW-

Unternehmen Investitionen in

gleichbleibender Höhe, rund 40

Prozent wollten diese steigern.

Das sei umso bemerkenswerter,

als der letztgenannte Wert seit

2006 rückläufig sei, was nur den

Schluss zulasse, dass der Standort

Deutschland für die Unternehmen

an Attraktivität zurückgewonnen

habe. Dafür spreche auch, dass

selbst in der Indus-trie der Anteil

der Unternehmen, die stärker im

Ausland investieren wollen, immer

noch fünf Prozentpunkte unter

dem Höchstwert von 2006 liege.

Mit 47 Prozent der Nennungen

werde die „Wunschliste“ der ausländischen

Zielmärkte von den

Kernländern der Europäischen

Union (EU-15) angeführt. Das sei,

so die NRW-IHKs, eine indirekte Bestätigung

des Marktmotivs bei

den Auslandsinvestitionen, denn

in diesen Ländern sei die Kostensituation

ähnlich wie in Deutschland.

Ferner zeige sich hier mehr

als deutlich, wie stark deutsche

Unternehmen vom europäischen

Binnenmarkt profitierten

und ihre Exporterfolge auf diesem

„Heimatmarkt“ mit Investitionen

absicherten. An zweiter Stelle

genannt worden seien Russland,

die Ukraine, Südosteuropa und die

Türkei (32 Prozent), gefolgt von

den mittelosteuropäischen Ländern,

die der EU 2004 beigetreten

sind (31 Prozent).

54 DIE WIRTSCHAFT April 2008


Öffentliche Bestellung und

Vereidigung von Sachverständigen

Durch den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-

Sieg wurden am 22.02.2008 als Sachverständige öffentlich bestellt und

vereidigt:

Dreistein, Udo, Dipl.-Ing., Tournisauel 3, 53797 Lohmar

Fachgebiet: Tankanlagen, Lageranlagen, Heizölverbrauchertankanlagen

Schäfer, Stephanie, Dipl.-Betriebsw. (FH),

Martinstr. 26-28, 53359 Rheinbach

Fachgebiet: Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken.

Dipl.-Betriebsw. Stephanie Schäfer, Dr. Ernst Franceschini, Präsident

der IHK Bonn/Rhein-Sieg, und Dipl.-Ing. Udo Dreistein (v.l.)

Mit freundlicher Unterstützung unserer Partner:

Bekanntmachungen

Verfahrensrichtlinie für das EQ – Praktikum

Der Berufsbildungsausschuss der Kammer hat am 25. Februar 2008 folgende Richtlinie zur Einstiegsqualifizierung

beschlossen: „Die Einstiegsqualifizierung (EQ) soll ermöglichen, „dass jüngere Menschen

mit erschwerten Vermittlungsperspektiven eine betrieblichen Berufsausbildung aufnehmen...“.

Daraus kann nur folgen, dass EQ – Praktika nur in solchen Betrieben durchgeführt werden können,

die Ausbildungsbetriebe sind oder sein könnten, zumindest als Kooperationsbetriebe an der

Ausbildung beteiligt sein könnten.

Bei Anfragen von Betrieben oder der Agentur für Arbeit bzgl. eines EQ – Praktikums haben die

Ausbildungsberater festzustellen, ob

� der jeweils genannte Betrieb Ausbildungsbetrieb ist oder die Voraussetzungen gem.

BBiG dafür erfüllen würde oder

� der Betrieb als Kooperationspartner in der Ausbildung mitwirken könnte

� im Betrieb die für die jeweiligen Ausbildungsberufe entwickelten Module inhaltlich

vermittelt werden können und

� im Betrieb geeignetes Ausbildungspersonal zur Verfügung steht.

Bei positiver Beurteilung ist der Abschluss eines EQ – Vertrages und dessen Registrierung möglich;

dabei ist der Betrieb darauf hinzuweisen, dass eine Vertragskopie zur Registrierung eingereicht

werden muss, wenn eine Anrechnung des Praktikums beabsichtigt wird oder ein Zertifikat

ausgestellt werden soll. Fällt eine Überprüfung negativ aus, ergeht ein ablehnender Bescheid.

Bei Einreichung des EQ – Vertrages ist dieser zu überprüfen auf

� Vollständigkeit

� Ggf. beigefügte Unterlagen nach dem JArbSchG (Attest)

� Vergütung

� Dauer des Praktikums

� Probezeit

� Urlaub

� Unterschriften – ggf. der Erziehungsberechtigten.

Außerdem muss darauf geachtet werden, dass Jugendliche der Berufsschulpflicht unterliegen; hier

soll, wie nach Möglichkeit bei allen anderen EQ – Praktikanten/-innen eine fachbezogene

Unterrichtung an den Berufskollegs (Fachklassen) angestrebt werden. Nach Registrierung erhalten

sowohl Praktikumsbetrieb wie auch Praktikant/-in eine Eintragungsbestätigung.

Nach Abschluss eines EQ – Praktikums erhält der/die Praktikant/-in aufgrund des vom Betrieb zu

erstellenden Praktikantenzeugnisses auf Antrag bei entsprechender Beurteilung ein Zertifikat.

Sollte ein Berufsausbildungsverhältnis begründet werden, so kann das EQ – Praktikum mit bis zu

6 Monaten auf die Ausbildungszeit angerechnet werden.

Zur Nachvollziehbarkeit der auf den künftigen Beruf bezogenen Praktikumsinhalte wird den

Praktikumsbetrieben empfohlen, von ihren Praktikanten einen Praktikums- (Ausbildungs-) Nachweis

führen zu lassen. Bei öffentlich geförderten Maßnahmen durch die Agentur für Arbeit oder

die Arge’n wird die gesetzliche Überwachung gem. §§ 70 ff. BBiG durch die jeweils fördernden

Stellen wahrgenommen.

Im Rahmen der Amtshilfe wirkt die IHK unterstützend.“

5. IHK-Außenwirtschaftstag NRW am 16.09.2008

im Congress Center West, Messe Essen

Wachstumsmärkte im Blick

Die so genannten BRIC-Länder (Brasilien, Russland,

Indien und China) verfügen mit über 2,7 Mrd.

Menschen über ein enormes Wirtschafts- und

Kaufkraftpotenzial. Als Wachstumsmärkte sind

sie mittelfristig von zunehmender Bedeutung.

Deutsche Unternehmen – gerade auch mittelständische

Betriebe – haben also viel zu gewinnen.

Auf dem 5. IHK-Außenwirtschaftstag NRW am

16. September 2008 in Essen dreht sich alles um

diese Märkte, um Marktzugang, Konzepte und

Lösungen zur Marktbearbeitung – praxisorientiert

in Podiumsdiskussionen, 12 Workshops und einer

Begleitausstellung.

Weitere Informationen bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg:

Karl Reiners

Tel.: 0228/ 22 84-166 Fax: 0228/ 22 84-225 E-Mail: reiners@bonn.ihk.de

DIE WIRTSCHAFT April 2008 55

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Satzung betreffend die Prüfung zum Erwerb der

Grundqualifikation der Fahrer im Güterkraftund

Personenverkehr

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg hat am 26.02.2008

aufgrund von § 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und

Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel

7 des „Zweiten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere in der mittelständischen

Wirtschaft“ vom 07.09.2007 (BGBl. I S. 2246) in Verbindung mit dem Gesetz

über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den

Güterkraft- oder Personenverkehr (BKrFQG) vom 14. August 2006 (BGBl. I S.1958) in der

jeweils geltenden Fassung sowie in Verbindung mit der Verordnung zur Durchführung des

Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes (BKrFQV) vom 22. August 2006 (BGBl. I S.2108)

in der jeweils geltenden Fassung folgende Satzung beschlossen:

INHALTSÜBERSICHT

§ 1 Sachliche Zuständigkeit

§ 2 Örtliche Zuständigkeit

§ 3 Prüfungsarten

§ 4 Vorbereitung der Prüfung

§ 5 Grundsätze für alle Prüfungen

§ 6 Zulassung zur Prüfung „Grundqualifikation“

§ 7 Zulassung zur Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“

§ 8 Rücktritt und Ausschluss von der Prüfung

§ 9 Durchführung der Prüfung „Grund qualifikation“

§ 10 Durchführung der Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“

§ 11 Anforderungen in der theoretischen Prüfung

§ 12 Anforderungen in der praktischen Prüfung

§ 13 Bewertung der Prüfungsleistungen und Feststellung des Prüfungsergebnisses

§ 14 Niederschrift

§ 15 Erteilung der Bescheinigung

§ 16 Nichtbestehen der Prüfung

§ 17 Inkrafttreten

I. Zuständigkeit

§ 1 Sachliche Zuständigkeit

Die Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg - im folgenden IHK genannt - ist zuständig

für die Durchführung von Prüfungen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrF-

QG).

§ 2 Örtliche Zuständigkeit

Örtlich zuständig ist die Industrie- und Handelskammer, in deren Bezirk der Prüfungsbewerber/

die Prüfungsbewerberin seinen/ihren Wohnsitz hat. Der Bewerber/die Bewerberin kann mit seiner/

ihrer Zustimmung an eine andere Industrie- und Handelskammer verwiesen werden.

II. Prüfungen

§ 3 Prüfungsarten

Prüfungen zum Nachweis der Qualifikation sind

(1) Grundqualifikation

1. Grundqualifikation für Güterkraftverkehr oder Personenverkehr gemäß § 1 Abs. 2 BKrFQV.

2. Prüfung reduziert um die theoretischen Teile, die bereits Gegenstand der Prüfung gemäß

§ 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr oder für den Straßenpersonenverkehr

waren, gemäß § 1 Abs. 3 BKrFQV. Diese Prüfung wird im folgenden „Grundqualifikation

Quereinsteiger“ Güterkraftverkehr oder Personenverkehr genannt.

3. Prüfung reduziert um die theoretischen und praktischen Teile, die bereits Gegenstand der

Prüfung der ersten Grundqualifikation waren, gemäß § 3 BKrFQV. Diese Prüfung wird im

Folgenden „Grundqualifikation Umsteiger“ für Güterkraftverkehr oder Personenverkehr

genannt.

(2) beschleunigte Grundqualifikation

1. beschleunigte Grundqualifikation für Güterkraftverkehr oder Personenverkehr gemäß

§ 2 Abs. 4 BKrFQV,

2. Prüfung reduziert um die theoretischen Teile, die bereits Gegenstand der Prüfung gemäß

§ 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr oder für den Straßenpersonenverkehr

waren, gemäß § 2 Abs. 7 BKrFQV. Diese Prüfung wird im Folgenden „beschleunigte

Grundqualifikation Quereinsteiger“ Güterkraftverkehr oder Personenverkehr genannt.

3. Prüfung reduziert um die theoretischen Teile, die bereits Gegenstand der Prüfung der ersten

Grundqualifikation waren, gemäß § 3 BKrFQV. Diese Prüfung wird im Folgenden „beschleunigte

Grundqualifikation Umsteiger“ für Güterkraftverkehr oder Personenverkehr genannt.

§ 4 Vorbereitung der Prüfung

(1) Die IHK setzt Ort und Zeitpunkt der Prüfung fest.

(2) Die Anmeldung zur Prüfung soll schriftlich unter Angabe der Prüfungsart und unter Beachtung

der Anmeldefrist auf einem Vordruck der IHK erfolgen.

(3) Der Anmeldung sind neben den Angaben zur Person die Angaben und Nachweise über das

Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen gemäß §§ 6 oder 7 beizufügen.

(4) Die IHK soll die Bewerber/Bewerberinnen unter Berücksichtigung der Reihenfolge der eingegangenen

Anmeldungen vor dem jeweiligen Prüfungstermin schriftlich zur Prüfung einladen. Die

Einladung gibt dem Bewerber/der Bewerberin

� Ort und Zeitpunkt der Prüfung,

� die Art der Prüfung,

� die Prüfungsdauer,

� die Art der zugelassenen Hilfsmittel,

� die Bedingungen für das Bestehen der Prüfung,

� die in § 8 der Satzung getroffenen Regelungen über Rücktritt und Ausschluss von der Prüfung

56 DIE WIRTSCHAFT April 2008

bekannt.

(5) Der Bewerber/die Bewerberin soll spätestens bei Beginn der Prüfung nachweisen, dass er/sie

die auf Grund der Gebührenordnung der IHK festgesetzte Prüfungsgebühr entrichtet hat.

§ 5 Grundsätze für alle

Prüfungen

(1) Die Prüfungssprache ist deutsch.

(2) Die Prüfung ist nicht öffentlich.

(3) Die in den §§ 9 und 10 genannten Zeitansätzen - sowohl für die theoretische als auch praktische

Prüfung – sind reine Prüfungszeiten. Vor- und nachbereitende Arbeiten, wie z. B. Erläuterungen

zum Prüfungsablauf, Aufbau/Wiederaufbau von Übungen, Erläuterungen zur Prüfungsbewertung

sind nicht Bestandteil der Prüfungszeit.

(4) Die Prüfung wird entsprechend der Anmeldung und der Zulassungsvoraussetzungen entweder

für den „Güterkraftverkehr“ oder für den „Personenverkehr“ abgelegt.

(5) Bei Beginn der Prüfung wird die Identität der Prüfungsteilnehmer/Prüfungsteilnehmerinnen

festgestellt. Prüfungsteilnehmer/Prüfungsteilnehmerinnen, deren Identität nicht zweifelsfrei festgestellt

werden kann, werden von der Prüfung ausgeschlossen.

(6) Bei Beginn der Prüfung werden den Prüfungsteilnehmern/Prüfungsteilnehmerinnen der

Ablauf der Prüfung sowie die Prüfer/Prüferinnen bekannt gegeben.

(7) Die Prüfungsteilnehmer/Prüfungsteilnehmerinnen sind nach Bekanntgabe der Prüfer/Prüferinnen

zu befragen, ob sie von ihrem Recht zur Ablehnung eines Prüfers/einer Prüferin wegen

Besorgnis der Befangenheit Gebrauch machen wollen. Über einen Ablehnungsantrag entscheidet

die IHK.

(8) Hält sich ein Prüfer/eine Prüferin für befangen, so kann die IHK den betroffenen Prüfer/die

betroffene Prüferin von der Prüfung ausschließen. Bestehen Zweifel an einer unparteiischen

Ausübung des Prüfungsamtes, so muss die IHK den betroffenen Prüfer/die betroffene Prüferin von

der Prüfung ausschließen.

(9) Wird einem Ablehnungsantrag stattgegeben oder ein Prüfer/eine Prüferin ausgeschlossen, so

soll der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin zum nächsten Termin eingeladen werden,

sofern der ausgeschlossene Prüfer/die ausgeschlossene Prüferin nicht sogleich durch einen

anderen Prüfer/eine andere Prüferin ersetzt werden kann.

(10) Über die Prüfung ist eine Niederschrift zu erstellen.

(11) Die Bewertung der Prüfungsleistung ist nur in ganzen oder halben Punkten zulässig.

(12) Wurde die Zulassung zur Prüfung aufgrund gefälschter Unterlagen oder falscher Angaben

ausgesprochen, wird sie von der IHK widerrufen.

(13) Die Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung der gemeinsamen Fragebögen der

Industrie- und Handelskammern für Prüfungen nach dem BKrFQG oder von Teilen dieser

Fragebogen außerhalb der unmittelbaren Prüfungsabwicklung ist untersagt.

(14) Für die Prüfungen gelten ergänzend zu den Bestimmungen dieser Satzung die Gemeinsamen

Richtlinien der Industrie- und Handelskammern betreffend die Prüfung zum Erwerb der Grundqualifikation

der Fahrer im Güterkraft- und Personenverkehr, die die IHK als Verwaltungsvorschrift

erlässt. Die IHK gibt den Erlass dieser Verwaltungsvorschrift in ihrem Mitteilungsblatt bekannt.

§ 6 Zulassung zur Prüfung „Grundqualifikation“

(1) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1 (Grundqualifikation)

nur zugelassen, wenn er/sie einen gültigen Führerschein für die entsprechende Fahrerlaubnisklasse

vorlegt.

(2) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 (Grundqualifikation

Quereinsteiger) nur zugelassen, wenn er/sie einen gültigen Führerschein für die entsprechende

Fahrerlaubnisklasse und den entsprechenden Nachweis

1. für den Straßenpersonenverkehr ausgenommen Taxen- und Mietwagenverkehr gemäß

§ 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr

oder

2. für den Güterkraftverkehr gemäß § 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr

vorlegt.

(3) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 3 (Grundqualifikation

Umsteiger) nur zugelassen, wenn er/sie einen gültigen Führerschein für die entsprechende

Fahrerlaubnisklasse und die entsprechende Grundqualifikation gemäß Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

vorlegt.

(4) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur praktischen Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 (Grundqualifikation,

Grundqualifikation Quereinsteiger, Grundqualifikation Umsteiger) nur zugelassen,

wenn er/sie sich gegenüber der IHK verpflichtet, ein geeignetes Prüfungsfahrzeug für die Abnahme

der praktischen Prüfung zu stellen. Geeignet ist ein Prüfungsfahrzeug, das den Anforderungen

gemäß § 9 Abs. 4 Nr. 2 genügt. Sollte der Teilnehmer/die Teilnehmerin keine Möglichkeit haben,

ein geeignetes Prüfungsfahrzeug zu stellen, kann die IHK auf Antrag des Teilnehmers/der

Teilnehmerin ein geeignetes Prüfungsfahrzeug vermitteln.

(5) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur praktischen Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 (Grundqualifikation,

Grundqualifikation Quereinsteiger, Grundqualifikation Umsteiger) nur zugelassen,

wenn er/sie sich gegenüber der IHK verpflichtet, zur praktischen Prüfung einen Fahrlehrer zu

stellen, der im Besitz einer gültigen Fahrlehrererlaubnis gemäß Fahrlehrergesetz vom 25. August

1969 (BGBl. I S. 1336) in der jeweils aktuell gültigen Fassung für die Fahrerlaubnisklassen CE für

den Güterverkehr beziehungsweise DE für den Personenverkehr ist. Sollte der Teilnehmer/die

Teilnehmerin keine Möglichkeit haben, einen Fahrlehrer, der die o. g. Voraussetzungen erfüllt,

zu stellen, kann die IHK auf Antrag des Teilnehmers/der Teilnehmerin einen entsprechenden

Fahrlehrer vermitteln.

§ 7 Zulassung zur Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“

(1) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1 (beschleunigte

Grundqualifikation) nur zugelassen, wenn er/sie das Original eines von einer anerkannten

Ausbildungsstätte gemäß § 7 BKrFQG ausgestellten Nachweises über die Teilnahme an einer

entsprechenden Schulung vorlegt.


DIE WIRTSCHAFT April 2008 57


(2) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 (beschleunigte

Grundqualifikation Quereinsteiger) nur zugelassen, wenn er/sie das Original eines von einer

anerkannten Ausbildungsstätte gemäß § 7 BKrFQG ausgestellten Nachweises über die entsprechenden

Unterrichtsteile und den entsprechenden Nachweis

1. für den Straßenpersonenverkehr ausgenommen Taxen- und Mietwagenverkehr gemäß

§ 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Straßenpersonenverkehr

oder

2. für den Güterkraftverkehr gemäß § 4 Abs. 6 Berufszugangsverordnung für den Güterkraftverkehr

vorlegt.

(3) Der Teilnehmer/die Teilnehmerin wird zur Prüfung gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 3 (beschleunigte

Grundqualifikation Umsteiger) nur zugelassen, wenn er/sie das Original eines von einer anerkannten

Ausbildungsstätte gemäß § 7 BKrFQG ausgestellten Nachweises über die entsprechenden

Unterrichtsteile und die entsprechende Grundqualifikation gemäß Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

vorlegt.

§ 8 Rücktritt und Ausschluss von der Prüfung

(1) Ein Rücktritt von der theoretischen oder praktischen Prüfung ist nur aus einem wichtigen Grund

zulässig. Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin vor Beginn der theoretischen

oder der praktischen Prüfung zurück, gilt die jeweilige Prüfung als nicht abgelegt. Das gleiche gilt,

wenn ein Prüfungsbewerber/eine Prüfungsbewerberin zu einer Prüfung nicht erscheint.

(2) Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin im Verlauf der theoretischen Prüfung

zurück, so gilt diese grundsätzlich als nicht bestanden.

(3) Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin im Verlauf der praktischen Prüfung aus

einem wichtigen Grund zurück, so können bereits erbrachte, in sich abgeschlossene Teile der

Prüfung als abgelegt anerkannt werden. Tritt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin

im Verlauf einer Prüfung ohne wichtigen Grund zurück, so gilt diese Prüfung als nicht bestanden.

(4) Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes befindet die IHK. Macht der Prüfungsteilnehmer/

die Prüfungsteilnehmerin als wichtigen Grund geltend, dass er/sie wegen Krankheit an der Prüfung

nicht teilnehmen konnte oder nach Beginn eines Prüfungsteils abbrechen musste, so hat er/sie

dies unverzüglich durch Vorlage eines ärztlichen Attests, das nicht später als am Prüfungstag

ausgestellt wurde, nachzuweisen.

(5) Unternimmt ein Prüfungsteilnehmer/eine Prüfungsteilnehmerin Täuschungshandlungen

oder stört er/sie den Prüfungsablauf erheblich, kann er/sie von der weiteren Teilnahme an der

Prüfung ausgeschlossen werden. Bei Ausschluss gilt diese Prüfung als nicht bestanden.

§ 9 Durchführung der Prüfung „Grundqualifikation“

(1) Die Prüfung gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1 – 3 (Grundqualifikation, Grundqualifikation Quereinsteiger,

Grundqualifikation Umsteiger) besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung. Die

theoretische und die praktische Prüfung können in beliebiger Reihenfolge abgelegt werden.

(2) Für die theoretische Prüfung werden die gemeinsamen Fragebogen der Industrie- und

Handelskammern verwendet.

(3) Die theoretische Prüfung ist schriftlich abzulegen und besteht aus Multiple-Choice-Fragen und

offenen Fragen und der Erörterung von Praxissituationen.

(4) Die praktische Prüfung besteht aus einer Fahrprüfung, einem praktischen Prüfungsteil und

der Bewältigung von kritischen Fahrsituationen.

1. Für die praktische Prüfung setzt die IHK einen amtlich anerkannten Sachverständigen/eine

amtlich anerkannte Sachverständige oder einen amtlich anerkannten Prüfer/eine amtlich

anerkannte Prüferin für den Kraftfahrzeugverkehr ein, der/die im Besitz einer gültigen

Berechtigung zur Abnahme der Fahrerlaubnisprüfung ist. Die praktische Prüfung kann auch von

einem IHK-Mitarbeiter/einer IHK Mitarbeiterin mit gleichwertiger Qualifikation abgenommen

werden. Die IHK kann weitere sachkundige Personen hinzuziehen.

2. Für die Fahrprüfung und die Bewältigung kritischer Fahrsituationen wird ein Kraftfahrzeug

entsprechend der dem Prüfungsteilnehmer/der Prüfungsteilnehmerin erteilten höchsten Fahrerlaubnisklasse

bezogen auf die Abmessungen und Gewichte von Lkw oder Omnibussen

eingesetzt. Die Fahrzeuge müssen den Anforderungen der Nummern 2.2.6 bis 2.2.13 der

Anlage 7 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) entsprechen. Zusätzlich muss das Prüfungsfahrzeug

die Anforderungen der Nummer 2.2.16 der Anlage 7 der FeV erfüllen.

3. Für die Bewältigung von kritischen Fahrsituationen können die Kraftfahrzeuge durch den Einsatz

eines leistungsfähigen Simulators ersetzt werden. Die Entscheidung darüber trifft die IHK.

(5) Grundqualifikation gem. § 3 Abs. 1 Nr. 1 (Grundqualifikation)

1. Die Dauer der theoretischen Prüfung beträgt 240 Minuten.

2. Die praktische Prüfung besteht aus einer Fahrprüfung zu 120 Minuten, aus einem praktischen

Prüfungsteil zu 30 Minuten und aus der Bewältigung von kritischen Fahrsituationen, die 60

Minuten nicht überschreiten darf.

(6) Grundqualifikation gem. § 3 Abs. 1 Nr. 2 (Grundqualifikation Quereinsteiger)

1. Die Dauer der theoretischen Prüfung beträgt 170 Minuten.

2. Die praktische Prüfung besteht aus einer Fahrprüfung zu 120 Minuten, aus einem praktischen

Prüfungsteil zu 30 Minuten und der Bewältigung von kritischen Fahrsituationen, die

60 Minuten nicht überschreiten darf.

(7) Grundqualifikation gem. § 3 Abs. 1 Nr. 3 (Grundqualifikation Umsteiger)

1. Die Dauer der theoretischen Prüfung beträgt 110 Minuten.

2. Die praktische Prüfung besteht aus einer Fahrprüfung zu 60 Minuten, aus einem praktischen

Prüfungsteil zu 30 Minuten und der Bewältigung von kritischen Fahrsituationen, die 30

Minuten nicht überschreiten darf.

(8) Die Gesamtprüfung oder die theoretische Prüfung oder die praktische Prüfung dürfen

wiederholt werden.

(9) Nach Abschluss der Gesamtprüfung sind die Unterlagen der theoretischen Prüfung ein Jahr,

die Anmeldung und die Niederschriften der theoretischen und praktischen Prüfung zehn Jahre

aufzubewahren.

§ 10 Durchführung der Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“

(1)Die Prüfung „beschleunigte Grundqualifikation“ gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1-3 (beschleunigte

Grundqualifikation, beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger, beschleunigte

Grundqualifikation Umsteiger) besteht aus einer theoretischen Prüfung.

(2)Für die Prüfung werden die gemeinsamen Fragebogen der Industrie- und Handelskammern

verwendet.

(3)Die Prüfung ist schriftlich abzulegen und besteht aus Multiple-Choice-Fragen und offenen

Fragen.

(4)Die Dauer der Prüfung für die „beschleunigte Grundqualifikation“ gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1

beträgt 90 Minuten.

(5)Die Dauer der Prüfung für die „beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger“ gemäß § 3

Abs. 2 Nr. 2 beträgt 60 Minuten.

(6)Die Dauer der Prüfung für die „beschleunigte Grundqualifikation Umsteiger“ gemäß § 3

Abs. 2 Nr. 3 beträgt 45 Minuten.

(7)Die Prüfung darf wiederholt werden.

(8)Nach Abschluss der Prüfung sind die Unterlagen ein Jahr, die Anmeldung und die Niederschrift

zehn Jahre aufzubewahren.

§ 11 Anforderungen in der

theoretischen Prüfung

(1) Gegenstände der theoretischen Prüfung:

Die in der Anlage 1 der BKrFQV genannten Kenntnisbereiche sind Gegenstand der jeweiligen

Prüfungen für den Güterkraftverkehr und den Personenverkehr gemäß der nachstehenden

Tabelle:

(2) Grundsätze für die Prüfungsaufgaben

1. Die Prüfung besteht, bezogen auf die jeweilige Gesamtpunktzahl, zu gleichen Teilen aus

Multiple-Choice-Fragen, offenen Fragen und der Erörterung von Praxissituationen, sofern

sie Gegenstand der Prüfung sind. Die Kenntnisbereiche 1., 2. und 3. werden, soweit sie

Gegenstand der Prüfung sind, zu gleichen Teilen berücksichtigt.

2. Multiple-Choice-Fragen werden mit je einem Punkt bewertet. Sie enthalten vier Antwortvorschläge,

wovon nur eine Antwortvorgabe richtig ist.

3. Offene Fragen werden mit mindestens je einem Punkt und höchstens fünf Punkten bewertet.

4. Die Erörterung der Praxissituation besteht aus verbundenen offenen Fragen.

§ 12 Anforderungen in der

praktischen Prüfung

(1) Fahrprüfung

1. Ziel der Fahrprüfung ist die Bewertung der fahrpraktischen Fähigkeiten des Prüfungsteilnehmers/der

Prüfungsteilnehmerin. Sie muss auf Straßen innerhalb und außerhalb geschlossener

Ortschaften, auf Schnellstraßen oder Autobahnen und in Situationen mit unterschiedlicher

Verkehrsdichte stattfinden.

2. Die Fahrprüfung soll vorzeitig beendet werden, wenn der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin

grobe Fahr- und Verhaltensfehler in Bezug auf die StVO zeigt.

3. Wird die Fahrprüfung vorzeitig beendet, wird sie mit null Punkten bewertet.

(2) Praktischer Prüfungsteil

58 DIE WIRTSCHAFT April 2008


Ziel dieses Prüfungsteils ist die Bewertung der folgenden Kenntnisse und Fähigkeiten der in den

Anlagen 1 und 2 der BKrFQV genannten Kenntnisbereiche gemäß der nachstehenden Tabelle:

(3) Bewältigung kritischer Fahrsituationen

1. Ziel bei der Bewältigung kritischer Fahrsituationen ist insbesondere die Bewertung der

Fähigkeiten des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin bezüglich der Beherrschung

des Fahrzeugs bei unterschiedlichem Fahrbahnzustand je nach Witterungsverhältnissen

sowie Tages- und Nachtzeit.

2. Die Bewältigung kritischer Fahrsituationen wird auf einem geeigneten Gelände durchgeführt,

wobei Gefährdungen für Dritte ausgeschlossen sein müssen.

§ 13 Bewertung der Prüfungsleistungen

und Feststellung des Prüfungsergebnisses

(1) Bewertung der Grundqualifikation

1. Grundlage der Bewertung der Prüfungsleistungen sind die in der theoretischen und der

praktischen Prüfung erzielten Ergebnisse, die in Punkten ausgedrückt werden.

2. Die theoretische Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 50 % der Gesamtpunktzahl

gemäß nachfolgender Aufstellung erreicht wurden:

� Grundqualifikation Gesamtpunktzahl 162

� Grundqualifikation Quereinsteiger Gesamtpunktzahl 114

� Grundqualifikation Umsteiger Gesamtpunktzahl 72

3. Die Teile der praktischen Prüfung gemäß § 9 Abs. 4 werden jeweils getrennt von einander

bewertet.

Die praktische Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 50 % der Gesamtpunktzahl gemäß der

nachfolgenden Aufstellung erreicht wurden und der in jedem Teil der Prüfung erzielte Punkteanteil

nicht unter 20 % der jeweils möglichen Punktzahl liegt.

In den praktischen Prüfungen Güterkraftverkehr und Personenverkehr sind insgesamt höchstens

folgende Punkte erreichbar:

a) Grundqualifikation und Grundqualifikation Quereinsteiger jeweils:

Gesamtpunktzahl 120

� davon Fahrprüfung 60 Punkte

� davon praktischer Prüfungsteil 30 Punkte

� davon Bewältigung kritischer

Fahrsituationen 30 Punkte

b) Grundqualifikation Umsteiger:

Gesamtpunktzahl 80

� davon Fahrprüfung 30 Punkte

� davon praktischer Prüfungsteil 30 Punkte

� davon Bewältigung kritischer Fahrsituationen 20 Punkte

Der Prüfer/die Prüferin hat nach Beendigung des jeweiligen praktischen Prüfungsteils dem

Prüfungsteilnehmer/der Prüfungsteilnehmerin die Bewertung und deren wesentliche Gründe

mitzuteilen. Der Prüfer/die Prüferin hat ein Prüfungsprotokoll anzufertigen und der IHK auszuhändigen.

4. Die Gesamtprüfung ist bestanden, wenn die theoretische und die praktische Prüfung

bestanden wurden.

(2) Bewertung der beschleunigten Grundqualifikation

Die Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 50 % der Gesamtpunktzahl gemäß nachfolgender

Aufstellung erreicht wurden.

� beschleunigte Grundqualifikation Gesamtpunktzahl 60

� beschleunigte Grundqualifikation Quereinsteiger Gesamtpunktzahl 40

� beschleunigte Grundqualifikation Umsteiger Gesamtpunktzahl 30

(3) Die Bewertung der Prüfungsleistung erfolgt durch die IHK. Aufgrund der erbrachten Prüfungsleistungen

stellt die IHK das Prüfungsergebnis fest und erklärt die Prüfung für bestanden oder nicht

bestanden.

§ 14 Niederschrift

Die anzufertigende Niederschrift enthält folgende Angaben:

· den Namen, den Vornamen, ggf. den Geburtsnamen, das Geburtsdatum und den Geburtsort,

Geburtsland sowie die Anschrift und Nationalität des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin,

· Ort, Datum, Beginn und Ende der Prüfung,

· die Art und Bestandteile der Prüfung,

· die Feststellung der Identität des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin sowie die

Erklärung seiner/ihrer Prüfungsfähigkeit,

· die Belehrung des Prüfungsteilnehmers/der Prüfungsteilnehmerin über sein/ihr Recht, Prü-

fer/Prüferinnen wegen Besorgnis der Befangenheit abzulehnen,

· Bewertung der erbrachten Prüfungsleistung,

· das Prüfungsergebnis, die Erklärung über das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung,

· Name/Namen und Unterschrift(en) der Prüfer/Prüferinnen

§ 15 Erteilung der Bescheinigung

Nach bestandener Prüfung erhält der Prüfungsteilnehmer/die Prüfungsteilnehmerin eine Bescheinigung

der IHK über das Bestehen der Prüfung.

§ 16 Nichtbestehen der Prüfung

Bei nicht bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer/die Teilnehmerin einen schriftlichen Bescheid

der IHK über das Nichtbestehen der Prüfung. Der Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung

zu versehen.

§ 17 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit dem ersten Tag des auf die Verkündung in der „Wirtschaft“ folgenden

Monats in Kraft.

Bonn, den 26.02.2008

Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

Der Präsident Der Hauptgeschäftsführer

Dr.Franceschini Swoboda

genehmigt: Ministerium für Bauen und Verkehr

des Landes Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf, 19. März 2008

im Auftrag

gez. Dieter Kettenbach

Gebührentarif der Industrie- und

Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg hat am 26. Februar

2008 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrieund

Handelskammern (IHKG) vom 18.12.1956 (BGBl. I, S. 920 ff.), zuletzt geändert durch Art.

7 des Zweiten Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse in der mittelständischen Wirtschaft

vom 7. September 2007 (BGBl. I 2246 ff.) folgende Änderung des Gebührentarifs beschlossen:

Gebührenziffer Gebührenart Gebühr

Schulung und Prüfung von Gefahrgutbeauftragen

18.4 Grundprüfung 140 Euro

18.5 Fortbildungsprüfung 100 Euro

18.6 Ausstellung des Schulungsnachweises entfällt

Prüfung zum Nachweis der fachlichen Eignung zur Führung von Unternehmen des

Straßenpersonen- und Güterkraftverkehrs

19 Ausstellung von Zweitschriften aller Art 30 Euro

20.1 Verkehr mit Taxen und Mietwagen 125 Euro

20.2 Straßenpersonenverkehr, ausgenommen

Taxen – und Mietwagenverkehr 195 Euro

20.3 Güterkraftverkehr 195 Euro

20.4.1 Entscheidung über den Antrag auf Anerkennung

der Fachkunde aufgrund leitender Tätigkeit 80 Euro

2.2.2 Ausstellung einer Fachkundebescheinigung aufgrund

gleichwertiger Abschlussprüfung 30 Euro

20.4.3 Umschreibung einer beschränkten Fachkunde- 30 Euro

bescheinigung

Prüfung gemäß Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz

20.5 Prüfung gemäß Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz

20.5.1 Grundqualifikation – Gesamtprüfung 1420 Euro

20.5.2 Grundqualifikation – Gesamtprüfung Quereinsteiger 1365 Euro

20.5.3 Grundqualifikation – Gesamtprüfung Umsteiger

Wiederholungs- Teilprüfung Grundqualifikation 960 Euro

20.5.4 Theoretische Prüfung 270 Euro

20.5.5 Theoretische Prüfung – Quereinsteiger 215 Euro

20.5.6 Theoretische Prüfung – Umsteiger

Praktische Prüfung 130 Euro

20.5.7 Praktische Prüfung 1150 Euro

20.5.8 Praktische Prüfung – Quereinsteiger 1150 Euro

20.5.9 Praktische Prüfung – Umsteiger

Beschleunigte Grundqualifikation 830 Euro

20.5.10 Theoretische Prüfung 140 Euro

20.5.11 Theoretische Prüfung Quereinsteiger 115 Euro

20.5.12 Theoretische Prüfung Umsteiger 100 Euro

20.5.13 Ausstellung einer Ersatzbescheinigung 30 Euro

20.5.14 Gebühr für Rücktritt nach Zulassung Stornogebühr bis

14 Tage vor dem Prüfungstermin 30 % danach

Bonn, den 26.02.2008

Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg

Der Präsident Der Hauptgeschäftsführer

Dr. Francechini Swoboda

genehmigt: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie

des Landes Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf, 18. März 2008

im Auftrag

gez. Christian Siebert

60 DIE WIRTSCHAFT April 2008


Gebührenordnung der

Industrie- und

Handelskammer Bonn

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer

Bonn/ Rhein-Sieg hat am 26. Februar

2008 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes

zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie-

und Handelskammern (IHKG) vom

18.12.1956 (BGBl. I, S. 920 ff.), zuletzt geändert

durch Art. 7 des Zweiten Gesetzes zum

Abbau bürokratischer Hemmnisse in der mittelständischen

Wirtschaft vom 7. September 2007

(BGBl. I 2246 ff.) folgende Beitragsordnung

beschlossen:

§ 1 Gebühren, Auslagen,

Vorschüsse

(1) Für die Inanspruchnahme besonderer Anlagen

und Einrichtungen oder für besondere

Tätigkeiten erhebt die Kammer Gebühren nach

dem jeweils geltenden Gebührentarif.

(2) Die Kammer kann vom Gebührenschuldner

und von demjenigen, der eine besondere öffentlich-rechtliche

Verwaltungstätigkeit (Amtshandlung

der Kammer) in Anspruch nimmt,

ohne dass dafür eine Gebühr im Gebührentarif

vorgesehen ist, Auslagen ersetzt verlangen, die

den üblicherweise von der Kammer zu tragenden

Verwaltungsaufwand überschreiten.

3) Die Kammer kann vom Gebührenschuldner

einen angemessenen Vorschuss für Gebühren

und Auslagen verlangen.

§ 2 Gebührenschuldner

Gebührenschuldner ist, wer besondere Anlagen

und Einrichtungen der Kammer benutzt oder

gebührenpflichtige Tätigkeiten beantragt hat

oder zu dessen Gunsten eine solche Tätigkeit

vorgenommen wurde. Schulden mehrere

Schuldner eine Gebühr gemeinsam, so kann die

Kammer jeden für den gesamten Betrag in Anspruch

nehmen.

§ 3 Entstehung

(1) Die Gebührenschuld entsteht, soweit ein

Antrag oder eine Anmeldung notwendig ist, mit

dem Eingang bei der Kammer, im übrigen mit

der Beendigung der gebührenpflichtigen Handlung.

(2) Die Verpflichtung zur Erstattung von Auslagen

entsteht mit der Aufwendung des zu erstattenden

Betrages.

§ 4 Fälligkeit

(1) Die Gebühren werden mit der Benutzung

der Anlage oder Einrichtung oder der Durchführung

der Tätigkeit fällig, spätestens jedoch mit

Zustellung eines Gebührenbescheides.

(2) Gebühren und Auslagen sind innerhalb der

gesetzten Zahlungsfrist, andernfalls 14 Tage

Statut und Richtlinien zum Status für die

Ausstellung von Ursprungszeugnissen und

anderen dem Außenwirtschaftsverkehr

dienenden Bescheinigungen

Statut für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen

und anderen dem

Außenwirtschaftsverkehr dienenden

Bescheinigungen

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer

Bonn/ Rhein-Sieg hat am 26.

Februar 2008 gemäß den §§ 3 und 4 des

Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts

- UPE -

nach Rechnungserteilung zu entrichten.

§ 5 Stundung, Erlass, Niederschlagung

Auf Antrag des Gebührenschuldners können

Gebühren ganz oder teilweise gestundet oder

erlassen werden; die Kammer kann Gebühren

niederschlagen. Für Stundung, Erlass und Niederschlagung

von Gebühren gelten die Vorschriften

der Beitragsordnung entsprechend.

§ 6 Mahnung und Beitreibung

(1) Gebühren, die nicht innerhalb der im Gebührenbescheid

festgesetzten Frist oder 14 Tage

nach Rechnungserteilung entrichtet worden

sind, sind mit einer neuen Zahlungsfrist anzumahnen.

(2) In der Mahnung ist der Gebührenschuldner

auf die Folgen der Nichtzahlung innerhalb der

neuen Frist hinzuweisen.

(3) Für die Beitreibung von Gebühren gelten die

Vorschriften der Beitragsordnung entsprechend.

§ 7 Verjährung

(1) Die Verjährungsfrist für Gebühren beträgt 5

Jahre. Sie beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem

der Anspruch entstanden ist.

(2) Im übrigen gelten gem. § 3 Abs. 8 des

Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts

der Industrie- und Handelskammern vom 18

12. 1956 (BGBI. I, Seite 920) die Vorschriften

der Abgabenordnung über die Verjährung von

Steuern vom Einkommen und Vermögen bzw.

die entsprechenden Vorschriften in der jeweils

geltenden Fassung der Abgabenordnung.

§ 8 Rechtsmittel

(1)Rechtsmittel gegen Gebühren- und Auslagenbescheide

richten sich nach denVorschriften

der Verwaltungsgerichtsordnung in Verbindung

mit dem nordrhein-westfälischen Gesetz

zur Ausführung der Verwaltungsgerichtsordnung.

(AG VwGO NW)

(2)Rechtsmittel gegen Bescheide im Sinne des

Absatzes 1 haben keine aufschiebende Wirkung

(§ 80 Abs. 2 Nr. 1 VwGO).

§ 9 Inkrafttreten

Diese Gebührenordnung tritt am 1. April 2008

in Kraft. Gleichzeitig tritt die Gebührenordnung

in der Fassung vom 09.12.1087 außer Kraft.

Bonn, den 26.02.2008

Industrie- und Handelskammer Bonn

Der Präsident

Dr. Francechini

Der Hauptgeschäftsführer

Swoboda

genehmigt: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand

und Energie

des Landes Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf, 18. März 2008

im Auftrag

gez. Christian Siebert

der Industrie- und Handelskammern (IHKG)

vom 18. Dezember 1956 (BGBI. I, S. 920 ff.),

zuletzt geändert durch Art. 7 des Zweiten

Gesetzes zum Abbau bürokratischer Hemmnisse

in der mittelständischen Wirtschaft vom

7. September 2007 (BGB. I 2246 ff.) folgendes

Statut für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen

und anderen dem Außenwirtschaftsverkehr

dienenden Bescheinigungen

DIE WIRTSCHAFT April 2008 61


nebst Richtlinien beschlossen:

§ 1

(1) Die Kammer stellt auf Antrag die für den

Außenwirtschaftsverkehr erforderlichen Ursprungszeugnisse

aus, soweit nicht die Ausstellung

anderen Stellen zugewiesen ist.

(2) Ein Ursprungszeugnis wird nur ausgestellt,

wenn der Antragsteller seinen Sitz oder eine

Betriebsstätte oder, falls er kein Gewerbe betreibt,

seinen Wohnsitz im Kammerbezirk hat

oder wenn die örtlich oder sachlich zuständige

Kammer der Ausstellung zustimmt.

(3) Ist dem Antragsteller für die betreffenden

Waren bereits ein Ursprungszeugnis erteilt

worden, so zieht die Kammer das frühere

Ursprungszeugnis bei der Ausstellung des

neuen ein. Falls dies nicht möglich ist, kennzeichnet

sie das neu ausgestellte Ursprungszeugnis

durch das Wort „Neuausfertigung“.

(4) Ein Ursprungszeugnis wird nicht ausgestellt,

wenn der Versand der Waren, deren

Ursprung bescheinigt werden soll, noch ungewiss

ist.

§ 2

(1) Der Antragsteller hat die vorgeschriebenen

Vordrucke des Ursprungszeugnisses, des Antrags

auf Ausstellung eines Ursprungszeugnisses

und, soweit erforderlich, der Durchschriften

auszufüllen und der Kammer einzureichen.

Der Antrag ist vom Antragsteller mit Ortsund

Datumsangabe zu versehen und rechtsverbindlich

zu unterzeichnen.

(2) Blanko-Ursprungszeugnisse werden nicht

ausgestellt.

§ 3

(1) Der Antrag auf Ausstellung eines Ursprungszeugnisses

muss mindestens die Angaben

enthalten, die nach der Verordnung

(EWG) Nr. 2913/92 des Rates vom 12. Oktober

1992 zur Festlegung des Zollkodex der

Gemeinschaften und den zu ihrer Durchführung

ergangenen Rechtsaktes, so vor allem

der Verordnung (EWG) 2454/93 der Kommission

mit Durchführungsvorschriften zum Zollkodex,

in der jeweils gültigen Fassung vorgeschrieben

sind.

(2) Außerdem muss der Antrag die von den

zuständigen deutschen Behörden geforderten

Angaben enthalten.

(3) Der Antrag darf zusätzlich nur folgendes

enthalten:

a) Angaben über Wert und Menge der

Waren;

b) Angaben über das Akkreditiv;

c) Angaben über die Einfuhrlizenz;

d) Angaben aufgrund zwischenstaatlicher-

Vereinbarungen.

(4) Der Ursprungsbegriff richtet sich nach den

Bestimmungen der in Absatz 1 erwähnten

Verordnung (EWG) und den zu ihrer Durchführung

ergangenen Rechtsakten in der jeweiligen

Fassung.

§ 4

Das Ursprungszeugnis muss in Übereinstimmung

mit dem Antrag die Angaben gemäß

§ 3 Abs. 1 und 3 enthalten.

§ 5

(1) Die Kammer kann zur Prüfung der Richtigkeit

der vom Antragsteller gemachten Angaben

alle ihr erforderlich erscheinenden Ermittlungen

anstellen und mündliche oder schriftliche

Auskunft verlangen. Sie kann

insbesondere die Vorlage der Hersteller- oder

Lieferantenrechnungen, der Lieferscheine,

der Auftragsbestätigung des Herstellers und

der Ursprungszeugnisse anderer zur Ausstellung

von Ursprungszeugnissen befugter Stellen

sowie die Einsichtnahme in die entsprechenden

Geschäftsunterlagen verlangen.

(2) Die Kammer kann außerdem vom Antragsteller,

falls daran Zweifel bestehen, den Nachweis

der Versandbereitschaft fordern.

(3) Für die Erteilung der geforderten Auskünfte

und Vorlage der verlangten Unterlagen

kann die Kammer dem Antragsteller ein Frist

setzen.

(4) Reichen die Unterlagen oder Auskünfte

nicht aus, so muss die Kammer die Erteilung

des Ursprungszeugnisses ablehnen.

(5) Stellt sich nachträglich heraus, dass die

gemachten Angaben unrichtig sind, so hat die

Kammer ein bereits erteiltes Ursprungszeugnis

für ungültig zu erklären und dafür zu sorgen,

dass es eingezogen wird.

§ 6

(1) Die Kammer erteilt das Ursprungszeugnis,

indem sie den vom Antragsteller mit den erforderlichen

Angaben versehenen Vordruck mit

ihrer Bezeichnung, Ortsangabe, Datum, Siegel

und Unterschrift des mir der Ausstellung

Beauftragten versieht. Der Name des Unterzeichners

muss in Druck- oder Maschinenschrift

wiederholt werden.

(2) Die von der Kammer ausgestellten Ursprungszeugnisse

sind öffentliche Urkunden.

§ 7

Auf dem Antrag werden Ort und Datum der

Ausstellung des Ursprungszeugnisses, die vorgelegten

Unterlagen, die Zahl der Durchschriften

und der Name des mit der Ausstellung

Beauftragten vermerkt; der Antrag verbleibt

bei der Kammer.

§ 8

Der Antrag und diejenigen Unterlagen zur

Erteilung des Ursprungszeugnisses, die dem

Antragsteller nicht zurückgegeben werden,

sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren.

Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit Ablauf

des Tages an dem das Ursprungszeugnis ausgestellt

wurde.

§ 9

(1) Stellt die Kammer auf Antrag sonstige dem

Außenwirtschaftsverkehr dienende Bescheinigungen

aus oder gibt sie auf Handelsrechnungen

oder anderen dem Außenwirtschaftsverkehr

dienenden Papieren Erklärungen ab, so

sind die Bestimmungen dieses Statuts sinngemäß

anzuwenden. Eine Ausfertigung der

Bescheinigung oder der Erklärung verbleibt

bei der Kammer.

(2) Bescheinigungen und Erklärungen werden

in deutscher Sprache erteilt; bei nachgewiesenem

Bedürfnis können sie auch in einer

Fremdsprache erteilt werden.

(3) Eine Bescheinigung kann nicht ausgestellt,

eine Erklärung nicht abgegeben werden,

wenn der mit ihr verfolgte Zweck oder der

beantragte Inhalt gegen ein Gesetz oder

Grundsätze der öffentlichen Ordnung verstoßen.

§ 10

Zur Durchführung dieser Bestimmungen können

Richtlinien als Verwaltungsvorschrift erlassen

werden.

§ 11

Für die Ausstellung von Ursprungszeugnissen,

Bescheinigungen und Erklärungen erhebt

die Kammer Gebühren nach Maßgabe

ihrer Gebührenordnung.

§ 12

Dieses Statut tritt am 01.03.2008 in Kraft.

Bonn, den 26.Februar 2008

Der Hauptgeschäftsführer

Ass. Swoboda)

Richtlinien zum Statut für die Ausstellung

von Ursprungszeugnissen und anderen

dem Außenwirtschaftsverkehr

dienenden Bescheinigungen

Gestützt auf § 10 des Statuts der Industrie- und

Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg für die Ausstellung

von Ursprungszeugnissen und anderen

dem Außenwirtschaftsverkehr dienenden

Bescheinigungen vom 26.02.2008 (Mitteilung

der Kammer Nr. 4 vom 10.04.2008)

werden folgende Richtlinien als Verwaltungsvorschrift

erlassen:

Zu § 1 Abs. 1

1. Zur Prüfung ihrer sachlichen Zuständigkeit

ist die Industrie- und Handelskammer gesetzlich

verpflichtet (§ 1 Abs. 3 IHKG). Außer den

Industrie- und Handelskammern sind jeweils

für ihren Bereich zuständig:

a) die Handwerkskammern gemäß § 91

Abs. 1 Nr. 11 HwO;

b) die Landwirtschaftskammern nach näherer

Bestimmung der Landesgesetze

über die Errichtung von Landwirtschaftskammern;

c) die Zollstelen gemäß Dienstanweisung

des Bundesfinanzministeriums (VSF Z

40 60 Nr. 1);

d) für Filme das Bundesamt für Wirtschaft

und Ausfuhrkontrolle gemäß Runderlassen

Außenwirtschaft Nr. 4/87 vom

10.März 1987 (BAnz Nr. 58 vom

15.03.1987) in der jeweils geltenden

Fassung.

2.Hierunter fallen auch Ursprungszeugnisse,

die dem Ursprungsnachweis für Vorlieferungen

innerhalb der Europäischen Gemeinschaften

dienen. Sie werden von der ausstellenden

Kammer mit einem Vermerk versehen,

dass dieses Ursprungszeugnis nur zur Vorlage

bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer

in den Europäischen Gemeinschaften

gültig ist.

Zu § 1 Abs. 2

3. Diese Bestimmung gilt auch dann, wenn die

Industrie- und Handelskammer im Einvernehmen

mit einer Handwerkskammer die Ausstellung

vornimmt.

4. Wegen der Allgemeinzuständigkeit der Industrie-

und Handelskammern sind Ursprungszeugnisse

auch für Nichtgewerbetreibende

des Kammerbezirks auszustellen. Bei

natürlichen Personen ist deren Wohnsitz entscheidend,

bei juristischen Personen deren satzungsgemäßer

Sitz oder ihre im Kammerbezirk

unterhaltenen Einrichtungen.

Zu § 1 Abs. 3

5. Eine Kennzeichnung nach Satz 2 ist nur auf

Ersatzursprungszeugnissen notwendig.

Zu § 2 Abs. 1

6. Die „vorgeschriebenen Vordrucke“ sind die

nach der Verordnung (EWG) 2454/93 der

Kommission mit Durchführungsvorschriften

zu der Verordnung (EWG) 2913/92 des Rates

zur Festlegung des Zollkodex der Gemeinschaft

(VSF Z 0205) in der jeweils geltenden

Fassung vorgeschriebenen und vom Bundesfinanzministerium

genehmigten Vordrucke,

nämlich

a) Original

b) Antrag auf Ausstellung

c) Durchschrift.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Der Antrag zur Ausstellung eines Ursprungszeugnisses

liegt ausschließlich in elektronischer

Form vor; er entspricht inhaltlich voll den

Anforderungen des schriftlichen Verfahrens.

Da eine elektronische Archivierung erfolgt, ist

ein Ausdruck des Antrags nicht erforderlich.

7. Die Vordrucke müssen unter Beachtung der

Erläuterungen und Hinweise auf Vorder- und

Rückseite des Antrags vollständig ausgefüllt

sein.

Zu § 3 Abs. 1

8. Als Name des Absenders muss angegeben

sein:

a) im Handelsregister eingetragene Firmen:

Firma gemäß Handelsregister;

b) nicht im Handelsregister eingetragene

Gewerbetreibende; Vor- und Zuname;

c) Nichtgewerbetreibende: Vor- und Zuname

der natürlichen Person oder satzungsgemäße

Bezeichnung der juristischen

Person.

Außerdem muss die vollständige Anschrift angegeben

sein.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Das elektronische System unterstützt den Antragsteller

bei der Angabe des Absenders mit

Adressdaten aus dem IHK-internen Datenpool;

da diese Daten aber vom Antragsteller

jederzeit änderbar sind, sind sie zu prüfen.

9. Statt an einen namentlich bezeichneten

Empfänger können Ursprungszeugnisse

auch „an Order“ ausgestellt werden; dabei ist,

soweit bekannt, das Bestimmungsland anzugeben.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Im elektronischen Verfahren ist das Bestim-

mungsland im Auswahlfeld anzugeben.

Zu § 3 Abs. 2

10. Die Bestimmung bezieht sich auf die in Art.

53 der Verordnung (EWG) Nr. 2454/93 erwähnten

zusätzlichen Angaben, die in den

vom Bundesfinanzministerium genehmigten

Antragsvordrucken enthalten sind.

Zu § 3 Abs. 3

11. Andere als die genannten Angaben dürfen

nicht im Ursprungszeugnis enthalten sein, da

es sich um eine im Interesse des internationalen

Wirtschaftsverkehrs vereinheitliche und

formalisierte Urkunde handelt.

Zu § 3 Abs. 4

13. Maßgebend für die Bestimmung des Ursprung

der Waren sind die Vorschriften der

Verordnung (EWG) 2913/92 – Zollkodex –

und der Verordnung (EWG) 2454/93 – Zollkodex-DVO

– in ihrer jeweils gültigen Form.

14. Für die Bezeichnung des Ursprungs der

Waren im Ursprungszeugnis gelten die folgenden

Grundsätze:

a) für Waren, die ihren Ursprung in der

Europäischen Gemeinschaft haben, ist

grundsätzlich die Bezeichnung „Europäische

Gemeinschaft“ zu verwenden.

b) für Waren, die ihren Ursprung in einem

Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft

haben, kann die Bezeichnung des

betreffenden Mitgliedsstaates mit Zusatz

„(Europäische Gemeinschaft)“ verwendet

werden, z. B.:

�Bundesrepublik Deutschland

(Europäische Gemeinschaft)

�Griechenland

(Europäische Gemeinschaft)

�Vereinigtes Königreich

(Europäische Gemeinschaft);

c) Die Bezeichnung „Europäische Union“

ist nach der derzeitigen Rechtslage nicht

anstelle der Bezeichnung „Europäische

Gemeinschaft“ zu verwenden. Sie kann

allenfalls zusätzlich verwendet werden;

d) für Waren, die ihren Ursprung außerhalb

der Europäischen Gemeinschaft haben,

werden die Vorschriften über den Ursprung

und die Ausstellung von Ursprungszeugnissen

sinngemäß angewandt.

Es muss die Bezeichnung des in

Betracht kommenden Ursprungslandes

verwendet werden;

e) korrekte Übersetzungen in anderen

Sprachen sind zulässig.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Im elektronischen Verfahren ist der Warenursprung

nach Möglichkeit unter Verwendung

der vorgegebenen Länderbezeichnungen anzugeben;

diese sind im Einzelfall veränderbar,

es gelten aber in jedem Falle die o. a. Grundsätze.

Zu § 5 Abs. 1

15. Die Aufzählung umfasst nur beispielhaft

einige besonders wichtige Unterlagen.

16. Ergibt sich aus dem Antrag, dass die Waren

„im eigenen Betrieb in der Bundesrepublik

Deutschland“ hergestellt wurden, so wird die

IHK aus ihrer Kenntnis des Produktionsprogramms

den Warenursprung in der Regel bescheinigen

können. Für Waren , die im eigenen

Betreib des Antragstellers im Ausland hergestellt

wurden gilt Ziffer 17.

17. Ergibt sich aus dem Antrag oder ist der IHK

bekannt dass die Waren „in einem andern

Betrieb“ hergestellt sind, so muss der Antragsteller

auf Verlangen der IHK Unterlagen beibringen,

aus denen sich der Ursprung der

Waren ergibt. Dafür kommen in Betracht:

a) Ursprungszeugnisse, die von andern zur

Ausstellung berechtigten Stellen (vgl.

Ziffer 1 und – soweit es sich um ausländische

Stellen handelt – Runderlasse Außenwirtschaft

Nr. 32/73 und Nr. 18/80

(VSF A 07 17) in er jeweils geltenden

Fassung) ausgestellt sind;

b) Präferenznachweise, die nach den in der

Europäischen Gemeinschaft geltenden

Vorschriften als Nachweise für Ursprungswaren

der Gemeinschaft, eines

ihrer Mitgliedstaaten oder eines anderen

Staates oder Gebietes gelten, nämlich

- Warenverkehrsbescheinigungen, Ursprungserklärungen,

- Formblätter EUR.2,

- Ursprungszeugnisse nach Formblatt

62 DIE WIRTSCHAFT April 2008


A bzw. entsprechende Ursprungserklärung,

die für präferenzberechtigte

Waren aus Entwicklungsländern ausgestellt

wurden,

- Lieferanten-Erklärungen.

Folgende Präferenznachweise können nicht

als Nachweis der Ursprungseigenschaft einer

Ware anerkannt werden:

- Freiverkehrsnachweise (z. B. T2L,

A.TR.).

- Präferenznachweise des Europäschen

Wirtschaftsraumes, die nur den EWR-

Ursprung bescheinigen.

- Präferenznachweise, die offensicht -

lich im Rahmen von Veredelungsverkehren

ausgestellt wurden

c) Rechnungen, Lieferscheine und andere

Geschäftspapiere von Herstellern in der

Europäischen Gemeinschaft, wenn sie

erkennen lassen oder wenn auf andere

Weise festgestellt wird, dass die Waren in

deren eigenem Betrieb in der Europäischen

Gemeinschaft hergestellt sind. In

allen Zweifelsfällen gilt Absatz d) sinngemäß;

d) Rechnungen oder andere Belege von

Händlern oder von drittländischen Herstellern

nur dann, wenn darin der Ursprung

der Waren von einer zur Ausstellung

von Ursprungszeugnissen berechtigten

Stelle (vgl. Absatz a) ausdrücklich

bescheinigt ist.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Im elektronischen Verfahren werden diese

Unterlagen regelmäßig als eigene Datei dem

Antrag beigefügt; da die Archivierung elektronisch

erfolgt, ist ein Ausdruck der Dokumente

nicht erforderlich. – Sofern im Ausnahmefall

der Antragsteller Dokumente in Papierform

vorlegt, sollten diese regelmäßig durch Einscannen

in das elektronische Verfahren eingebracht

werden; ansonsten ist ihre Prüfung und

Archivierung zumindest im elektronischen

Verfahren zu notieren.

18. Ursprungszeugnisse, die zum Nachweis

des Ursprungs vorgelegt werden, sind einzuziehen,

sobald für alle darin erfassten Waren –

ggf. nach sukzessiver Abschreibung von Teilmengen

– neue Ursprungszeugnisse ausgestellt

sind.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Im elektronischen Verfahren entfällt die Einziehung

von Nachweisdokumenten.

Zu § 5 Abs. 2

19. Ob und ggf. welche Nachforschungen

die IHK hinsichtlich der Versandbereitschaft

anstellt, liegt in ihrem pflichtgemäßen Ermessen.

Zu § 5 Abs. 3 und 4

20. Ob die Nachweise ausreichen, unterliegt

der pflichtgemäßen Beurteilung durch die

IHK. Wenn nötig, wird dem Antragsteller zu

Vervollständigung der Unterlagen und Auskünfte

eine Frist gesetzt; eine solche Fristsetzung

ist nicht zwingend vorgeschrieben. Ist

eine von der IHK gesetzte Frist ohne Erfolg

verstrichen, so gilt der Antrag als vom Antragsteller

zurückgezogen.

21. Ansonsten ist ein schriftlicher Ablehnungsbescheid

mit Begründung nur zu erteilen,

wenn endgültig feststeht, dass die Voraussetzung

zur Erteilung des Ursprungszeugnisses

nicht erfüllt werden können. Eine Rückgabe

des Antrags zur Vervollständigung oder Berichtigung

ist noch kein ablehnender Verwaltungsakt.

Ebenso bedarf es keines schriftlichen

Ablehnungsbescheides, wenn der Antragsteller

auf eine Aufforderung zur Richtigstellung

oder Vervollständigung den Antrag

zurückzieht.

22. Die Pflicht zur Rechtsmittelbelehrung gilt

nach § 73 Abs. 3 Verwaltungsgerichtsordnung

erst im Widerspruchsverfahren, so dass

die erste Entscheidung nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung

versehen zu werden braucht.

Anders lautende landesrechtliche Bestimmungen

greifen hier nicht ein, da es sich bei der

Ausstellung von Ursprungszeugnissen um die

Ausführung von Bundesrecht als eine Angelegenheit

der Industrie- und Handelskammern

handelt.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Widerspricht ein Antragsteller einem Ablehnungsbescheid

im elektronischen Verfahren, so

findet auch das Widerspruchsverfahren auf elektronischem

Wege statt. Die IHK erteilt ihren Be-

scheid auch in schriftlicher Form unter Ausdruck

des gesamten Antragsvorgangs.

Zu § 5 Abs. 5

23. Die Erklärung erfolgt in der Regel schriftlich

gegenüber dem Antragsteller. Dieser ist zu veranlassen,

unverzüglich geeignete Schritte zu

unternehmen, um der IHK das Ursprungszeugnis

zurückgeben zu können. Von der Ungültigkeitserklärung

soll in geeigneten Fällen der zuständigen

diplomatischen Vertretung des Bestimmungslandes

der Waren Kenntnis gegeben

werde. Das gleiche gilt, wenn von der IHK irrtümlich

falsche Angaben im Ursprungszeugnis gemacht

worden sind. In diesem Fall ist ein neues

Ursprungszeugnis auszustellen; dabei ist nach §

1 Abs. 3 des Statuts zu verfahren.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Im elektronischen Verfahren erfolgt die Ungültigkeitserklärung

sowohl auf elektronischem als

auch auf schriftlichem Wege.

Zu § 6 Abs. 1

24. Das Datum der Ausstellung soll mit dem Tag

der Ausstellung übereinstimmen. Vordatierungen

sind in keinem Fall zulässig.

Zu § 7

25. Der Name des Ausstellenden ist auf dem

Antrag in Unterschrift, Handzeichnung oder

Namensstempel zu vermerken. Unterlagen, die

dem Antragsteller nicht zurückgegeben werden,

werden zusammen mit dem Antrag aufbewahrt.

Unterlagen, die den Antragsteller zurückgegeben

werden, sind auf dem Antrag zu vermerken.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Elektronische Anträge werden ausschließlich mit

einer nach deutschem Recht zugelassenen

qualifizierten digitalen Signatur akzeptiert. Diese

Anträge werden mit allen eingereichten Unterlagen

elektronisch archiviert. Die Unterlagen, die

der Antragsteller in nicht elektronischer Form

einreicht, müssen regelmäßig ebenfalls in das

System übernommen werden. Nur wenn dies

aus technischen Gründen nicht möglich ist, verbleiben

diese Unterlagen körperlich bei der IHK;

in diesem Falle ist dies im elektronischen Antrag

zu vermerken. Auch Unterlagen, die dem Antragsteller

in Schriftform zurückgegeben werden,

sind im elektronischen Verfahren zu vermerken.

Zu § 9 Abs. 1

26. „Bescheinigungen“ sind Bekundungen

von Tatsachen durch die IHK (beispielsweise der

Höhe der Ecklöhne in einem bestimmten Wirtschaftszweig).

„Erklärungen“ sind Meinungsäußerungen

der IHK (beispielsweise darüber,

dass einer Firmenaussage „aller Glaube beigemessen

werden“ könne).

27. Bescheinigungen oder Erklärungen auf

Handelsrechnungen sollen nur dann abgegeben

werden, wenn dies von ausländischen

Behörden vorgeschrieben ist. In besonderen

Fällen (z. B: Akkreditive) sind Ausnahmen zulässig.

28. Für Inhalt und Anzahl der Handelsrechnungen

sind die ausländischen Bestimmungen

maßgebend. Rechnungen müssen mindestens

die folgenden Angaben enthalten: Absender,

Empfänger und Bestimmungsland, Warenbezeichnung,

Menge, Preis und rechtsverbindliche

Unterschrift.

29. Bescheinigungen oder Erklärungen auf

Handelsrechnungen werden nur dann abgegeben,

wenn der Antragsteller der IHK gegenüber

ausdrücklich und schriftlich die Richtigkeit der

gemachten Angaben versichert. Für diese Versicherung

kann das beigefügte Muster verwendet

werden; ihre Gültigkeit soll drei Jahre nicht überschreiten.

Die Versicherung kann bei entsprechender

Textangleichung auch auf den Rechnungsdurchschriften,

die nach Ziffer 30 bei der

IHK verbleiben oder als Anlage abgegeben werden.

Hinweis für das elektronische Verfahren:

Diese Versicherung kann sowohl schriftlich als

auch im elektronischen Verfahren mit digitaler

Signatur abgegeben werden.

30. Von jedem Handelspapier, das die IHK beglaubigt

oder bescheinigt, verbleibt eine Durchschrift

bei der IHK. Auf ihr werden der Erklärungstext

der IHK, Ort und Datum, die Zahl der Ausfertigungen

und der Name des Unterzeichnenden

vermerkt.

Für vorgelegte Nachweise ist nach Ziffer 25 zu

verfahren.

DIE WIRTSCHAFT April 2008 63


Hinweis für das elektronische Verfahren:

Von jedem Handelsdokument, das die IHK bescheinigt,

wird die Dokumentation des Antragsvorgangs

mit allen Datenanhängen elektronisch

archiviert.

31. Die Bestimmungen der §§ 1 und 5 bis 8 des

Statuts und die entsprechenden Verwaltungsvorschriften

hierzu in diesen Richtlinien gelten

sinngemäß.

Zu § 9 Abs. 2

32. Bescheinigungen und Erklärungen auf Handelsrechnungen

werden regelmäßig in folgender

Form erteilt:

- Wir bescheinigen die Vorlage der Erklär

rung.

Hinsichtlich des Inhalts ist nichts Gegenteiliges

bekannt.

Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,

Dienstsiegel

Die IHK unterzieht das vorgelegt Dokument einer

kurzen, keineswegs ins Detail gehenden

Überprüfung; eigene Nachprüfungen müssen

nicht angestellt werden. Eine Bescheinigung

wird allerdings dann abgelehnt, wenn das vorgelegte

Papier offensichtlich falsch ist bzw. gegen

die guten Sitten oder eine gesetzliche Regelung

verstößt.

32 a. In allen Fällen, in denen das vorgelegte

Dokument Inhalte enthält, die in den Prüfungsund

Zuständigkeitsbereich der IHK rechtlich

gehören – dies sind vor allem Erklärungen über

den nichtpräferentiellen Ursprung-, und auf besonderen

Antrag des Unternehmers in besonderen

Fällen sind Bescheinigungen auf Handelsrechungen

und anderen dem Außenhandel dienenden

Dokumenten in folgender Form zu erteilen:

- Der abgegebenen Erklärung kann alle

Glaube beigemessen werden.

Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,

Dienstsiegel

In diesem Falle prüft die IHK all diejenigen Inhalte,

die in den rechtlichen Zuständigkeitsbereich

der Kammer gehören; so gelten für Ursprungsangaben

die oben festgelegten Anforderungen.

Für alle anderen Inhalte des Dokuments kann

die IHK in Zweifelsfällen Nachweise vorlegen

lassen.

32 b. Auf Dokumenten Dritter im Rahmen von

Außenhandelsgeschäften – dies sind

insbesondere Stellungnahmen, Gutachten, Prüfungszertifikate,

aber auch amtliche Erklärungen

anderer Behörden und Institutionen (z. B.

Regierungspräsident, Amtsveterinär) – wird folgender

Bescheinigungstext vorgenommen:

- Dieses Dokument wurde von einer in

Deutschland/ (in der EG) zuständigen

Stelle/Institution/Behörde ausgestellt.

Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,

Dienstsiegel

Die IHK zeigt damit an, dass sie das vorgelegte

Dokument nicht selbst geprüft hat und über den

Inhalt keine Aussage macht. Sie zeigt lediglich

an, dass auch wenn der ausländische Empfänger

im Grunde eine IHK-Bescheinigung erwartet,

in diesem Falle die IHK nicht zuständig oder

nicht in der Lage ist, eine Bescheinigung inhaltlicher

Art vorzunehmen.

32 c. Amtliche Unterschriftsbeglaubigungen

werden von der IHK nur auf besonderen Antrag

des Unternehmens und unter Nachweis der

besonderen Notwendigkeit vorgenommen.

Eine derartige Notwendigkeit ist z. B. gegeben,

wenn eine Überbeglaubigung durch das Bundesverwaltungsamt

vor Einreichung bei den

ausländischen Konsulaten notwendig ist. In

diesem Falle sind die Bestimmungen des § 34

VwVfG voll einzuhalten, d. h. vor allem, dass die

Unterschrift im Regelfall in der IHK geleistet

werden muss. Nur in besonderen Ausnahmefällen

und auch nur dann, wenn eine volle Nachprüfbarkeit

der Unterschrift jederzeit gegeben ist,

kann eine Unterschrift, die nicht in Gegenwart

des beurkundeten IHK-Bediensteten geleistet

wird, anerkannt werden. Die IHK bescheinigt in

allen Fällen die Art des Identitätsnachweises und

den tatsächlichen Grund der amtlichen Beglaubigung.

Der Beglaubigungsvermerk ist unmittelbar

bei der Unterschrift anzubringen und

muss folgende Inhalte aufweisen:

- Wir bestätigen die Echtheit der

Unterschrift von

(Name, genaue Bezeichnung)

Der Unterzeichner ist uns persönlich

bekannt.

oder

Der Unterzeichner hat sich ausgewiesen

durch

(Identitätsdokument).

Die Unterschrift wurde in unserer

Gegenwart vollzogen.

oder

Die Unterschrift wird von uns anerkannt.

Wenn nicht aus dem Dokument eindeutig

erkennbar:

Zur Vorlage bestimmt bei...

(Adressat)

Zur Vorlage bestimmt für... (Grund)

Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,

Dienstsiegel

32 d. Amtliche Beglaubigungen von Kopien

können – sofern die einzelnen Bundesländer

dies zulassen – unter Angabe des Verwendungszwecks

vorgenommen werde; hierzu hat der

Antragsteller das Originaldokument vorzulegen.

Der Beglaubigungsvermerk lautet wie folgt:

Zur Vorlage bei...

Wir bestätigen die Übereinstimmung dieser

Kopie mit dem uns vorgelegten Original

Ort, Tag der Bescheinigung, Unterschrift,

Dienstsiegel

Zu § 9 Abs. 3

33. Boykotterklärungen auf Handelspapieren

sind im Außenwirtschaftsverkehr verboten. Dies

ergibt sich aus § 4 a Außenwirtschaftsverordnung.

Die entsprechenden Runderlasse/Außenwirtschaft

des Bundesministeriums für Wirtschaft

sind bei der Beurteilung von Erklärungen

heranzuziehen. Ansonsten lehnen die Industrieund

Handelskammern Anträge auf Bescheinigungen

oder Erklärungen ab, wenn damit ein

Verstoß gegen ein Gesetz oder Grundsätze des

ordre public verbunden wäre.

Zu § 11

34. Gebühren werden nach der Gebührenordnung

der IHK in der jeweils geltenden Fassung

erhoben.

Bonn, 26.Februar 2008

Der Hauptgeschäftsführer

Ass. Swoboda

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-sprachiger Raum; Interesse

für Nordosteuropa. Mein Motto: Land und Leute

den Gästen nahe bringen, sie aber nicht mit

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sachlich „einbetten“. BN-1138-D

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die wir u.a. bei Unternehmen ausstellen. Wir

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für eine (Unternehmens-) Galerie zur Verfügung

stellt. Das kulturelle Engagement dieses Unternehmens

wird durch die Presse veröffentlicht

und bringt für das Unternehmen wertvolle

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Außerdem bietet die Galerie u.a. bei

Vernissagen eine Plattform um Kunden einzuladen

und neue Kunden kennen zu lernen.

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Bonn. Das Unternehmen besteht über 40 Jahre,

davon letzten 10 Jahre mit heutigem Betreiber.

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Ideal für ein Fachehepaar oder Existenzgründer.

Größe: 50qm. Kaufpreis 60 TEUR + 15 TEUR

Waren. BN-A-2119

Alteingeführtes, traditionelles Garten- Zoofachgeschäft

(ca. 110 qm und 35 qm Außenfläche

und Parkplätze) aus privaten Gründen zu

verkaufen. Das Geschäft befindet sich im Zentrum

- 1a Lage in der Innenstadt (80.000 Einwohner)

im Köln Bonner Raum und bietet eine

gute Ertragslage bzw. Vollexistenz.

BN-A-2120

Optikgeschäft in einer Kleinstadt nähe

Bonn! Dieses meistergeführte Optikergeschäft

überzeugt seine Kunden seit 40 Jahren durch

qualitativ hochwertige Gläser und Fassungen

sowie extravagantes Design und Markenqualität.

Ausrichtung hierbei ist immer die Zufriedenheit

der Kunden, die sich in einem Anteil

von 80 Prozent Stammkundschaft wiederspiegelt.

Hier kann der junge hochqualifizierte

Optikermeister direkt anfangen zu arbeiten.

BN-A-2121

Hochprofitables alteingesessenes Fliesenverlegegeschäft

mit ansprechenden Verkaufsräumen!

Hochqualifiziert arbeitendes

meistergeführtes Fliesenverlegegeschäft mit

sehr gutem Ruf zu verkaufen. Das Verlegeteam

besteht aus fünf Fliesenlegern die eine 70-prozentige

Auslastung alleine durch Aufträge von

Bauträgern, Projektträgergesellschaften und Architekten

erreichen. BN-A-2122

Schneider Atelier! Seit 2001 bestehendes

professionell auf 150 qm geführtes Atelier für

Anfertigung und Änderung mit PFAFF Industriemaschinen

für Stoffe aller Art, Verkauf von Stoffen

und Accessoires. KO-A-574

Gut eingeführter Bioladen zu verkaufen!

Gut eingeführter, ausbaufähiger Bioladen mit

einem hohen Stammkundenanteil in Bonn zu

verkaufen. BN-A-2123

Unternehmensnachfolge- und

Kooperationsbörse

Kontaktaufnahme: Nur schriftliche, ernstgemeinte Anfragen,

die nur mit folgenden wichtigen Angaben: Chiffre-Nr., vollständige

Adresse, Telefonnummer, Qualifikationen an den Inserenten

weitergeleitet werden.

Anzeigenannahme: Der kurze Anzeigentext mit Adresse,

Telefonnummer, E-Mail geht an:

IHK Bonn Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn,

Tel: 0228/2284-169, Fax: 0228/2284-225,

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Kooperationsbörse: www.kooperationsboerse.ihk.de

64 DIE WIRTSCHAFT April 2008


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schwacher Auslastung möglich. Flexibel da für

alle „Mauer“-Steine geeignet. Höhere Auslastung

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in der Startphase Ausbau bedarfsgerecht

möglich. Einsatz von ungelernten Kräften

möglich. Geringe Transportkosten, da keine

Spezialfahrzeuge nötig. Anlieferung mit normalen

LKW. Kürzere Gestehungs-Zeiten auf der

Baustelle Geringere Bauschäden durch „trockenen

Baustoff“. E04-PA-26

Das Tee-Tec dient der Entspannung beim Senioren-Golf.

Rückenschonend - ohne Bücken und

Knien - ermöglicht das Tee-Tec das Platzieren

des Tees und des Golfballes. Nach dem Abschlag

kein Bücken, beim Entfernen des Tees

aus der Grünanlage. Das Tee-Tec kann problemlos

an jedem Golfcaddy befestigt werden.

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Küchen mit der neu entwickelten Systemwand

bestehen nur aus Einzelteilen und werden

in allen gängigen Qualitäten und Ausführungen

mit sämtlichem Zubehör nach dem

Baukastensystem zu kompletten, kostenoptimierten

Schränken, Küchenzeilen und Regalen

(auch in Eigenmontage) montiert.

A-47-E-166

Gewebe mit Temperaturanpassung: Bei

stark schwankender Umgebungstemperatur

können sich Kleidung und technische Textilien

bisher leider nicht an die Gegebenheiten

anpassen. Mit dem vorliegenden System, entwickelt

an einer deutschen Hochschule, kann

dieses Problem gelöst werden. In ein Gewebe

sollen hermetisch dichte Hohlfasern eingewirkt

werden, die als Heatpipes funktionieren.

Dies bedeutet, dass unter einer Schwellentemperatur

nur die isolierende Eigenschaft des

Gewebes wirksam wird, während oberhalb

dieser Temperatur aktiv Wärme abtransportiert

wird. D01-LU-107

Bügeleisen zum Aufbügeln von Schmelzkleberkanten

auf Spanplatten. Das Bügeleisen

ist speziel für das Aufbügeln von Schmelzkle-

Kostenlose Technologieangebote

und -gesuche. Interessenten

richten ihre Zuschriften unter

Angabe der Chiffre-Nummer

an die Abt. I der IHK, die sie

ungeöffnet weiterleitet, oder per

E-Mail: frosch@bonn.ihk.de.

Weitere Angebote und Gesuche:

www.technologieboerse.ihk.de

DIE WIRTSCHAFT April 2008

berkanten für den Heimwerker

konzipiert.Dabei wird der Schmelzkleber

durch die Bügelfläche erhitzt, eine nachgeführte

Andruckrolle kühlt die Schmelzkleberkante

ab und fixiert diese sicher auf der Spanplattenschnittfläche.

Gegenüber dem Aufbügeln

mit dem handelssüblichen Bügeleisen

ergibt sich eine sichere Verbindung.

B27-K-424

Dampfdurchläsige Spritzschutzabdeckung

für Pfannen und Töpfe. Diese Abdeckung

besteht aus einer dünnen dampfbeständigen

verformbaren Folie, ist dampfdurchlässig

gestaltet und der Form der Pfanne

angepasst. Die Abdeckung ist als Wegwerfprodukt

gedacht, und im Paket von 20 oder 50

Stück möglich. A47-K-423

Vorrichtung zur automatischen Entnahme

von Gegenständen aus Behältern. Die Vorrichtung

entnimmt mit einem beweglichen

Entnahmearm automatisch Gegenstände (z.B.

Rohteile bis 100 Kg) einzeln oder in Gruppen

aus Behältern. Die Vorrichtung kann bis zu 3

Behälter aufnehmen. Sie findet überwiegend

Anwendung in der Automobilbranche zum

Händling von Rohteilen mit nachgeführten Zuführeinrichtungen.

B66-K-425

Neuartiger Kopier- und Fälschungsschutz

für Papier, Plastikkarten, Verpackungen.

B41-S-203

Neuartiger Toilettensitz, bestehend aus

einem nur formschlüssig auf dem Becken aufliegenden

Grundteil, mit darüber steckbar angeordneten

Zwischenteilen und einem Deckel.

Vorteil: Hohe Reinigungsfreundlichkeit

für besondere Hygienebedürfnisse des Benutzers.

Alle Teile sind ohne Fachkentnisse und

ohne Werkzeuge auswechselbar und fördern

dadurch die frühzeitigere Erneuerung.

A47-S-204

AMTSGERICHT

BONN

Neueintragungen

� HRA 7022 - 22.01.2008 Sivak Bau

KG, 53225 Bonn (Rheindorfer Str. 146).

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: Govedarov, Kancho Yakov,

Bonn, *21.01.1967; Sali, Sabri Ashim, Bonn,

*10.04.1965; Stoykov, Ivan Milkov, Bonn,

*04.09.1985.

� HRA 7025 - 24.01.2008 T & Q Capital

Management GmbH & Co. KG, 53913

Swisttal (Schloßallee 1, ist der Erwerb, das

Halten, die Verwaltung und Verwertung von

Wertpapieren und Unternehmensbeteiligungen

und Vermögensanlagen zwecks Vermögensaufbaus

und -mehrung einschließlich aller

branchenüblichen Nebengeschäfte, soweit

dies ohne bank- bzw. investmentrechtliche Genehmigung

zulässig ist.). Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: T

& Q Capital Management GmbH, Swisttal

(Amtsgericht Bonn HRB 15870).

� HRA 7029 - 30.01.2008 IVG Immobilien-Management

GmbH & Co. Bonn X

- Objekt Düsseldorf, Eduard-Schulte-

Straße-KG, 53177 Bonn (Zanderstraße 5-9,

der Erwerb, das Halten, die Verwaltung - einschließlich

der Vermietung - und der Verkauf

von Immobilien sowie

die Vornahme in

diesem Zusammenhang

zu tätigender

Grundstücksgeschäfte).Kommanditgesellschaft.

Persönlich

haftender Gesellschafter:

IVG Immobilien-Management

GmbH, Bonn (Amtsgericht

Bonn HRB

14965).

� HRA 7032 -

11.02.2008 IVG Immobilien-Management

GmbH

& Co. Bonn XII -

Objekt Businesspark

Zapp-Platz -

KG, 53177 Bonn

(Zanderstraße 5-7,

der Erwerb, das Halten, die Verwaltung - einschließlich

der Vermietung - und der Verkauf

von Immobilien sowie die Vornahme in diesem

Zusammenhang zu tätigender Grundstücksgeschäfte.

erwerben). Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter: IVG Immobilien-Management

GmbH, Bonn (Amtsgericht

Bonn HRB 14965).

� HRA 7034 - 12.02.2008 BFMT Vermögensverwaltungs

GmbH & Co. KG,

53177 Bonn (Koblenzer Straße 77, der Erwerb,

die Vermietung, Verpachtung von eigenen

und fremden Immobilien, von bebautem

und unbebautem Grundbesitz, insbesondere

der Immobilie in Bonn-Bad Godesberg, Koblenzer

Straße 77, Gemarkung Godesberg, Flur

3 Flurstück 161/12 sowie Flurstück 629 bis

632, sowie von grundstücksgleichen Rechten,

der Erwerb und die Errichtung von Bauwerken

und gewerblichen Anlagen und Großanlagen

jede Art und deren Vermietung sowie die Beteiligung

an Mobilien- und Immobiliengesellschaften

mit vergleichbarem Unternehmensgegenstand.).

Kommanditgesellschaft. Persönlich

haftender Gesellschafter: BFMT Verwaltungs

GmbH, Bonn (Bonn HRB 15676).

� HRA 7035 - 13.02.2008 Fashiondepot

Bonn OHG, 53117 Bonn (An der Pfaffenmütze

29, Handel mit Bekleidung, Textilien,

Schuhen und Modeaccessoires). Offene Handelsgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

dela Cruz, Giorgio, Bonn,

*29.04.1977; Divinagracia, Dennis, Bonn,

*06.10.1976; Zubel, Jacek, Bonn,

*01.07.1979.

� HRA 7036 - 13.02.2008 Workforce-

Germany e.K., 53121 Bonn (Frauenhoferstrasse

8 -Haus D-, Personalvermittlung und

Arbeitnehmerüberlassung). Einzelkaufmann.

Inhaber: Kehl, Sebastian, Alfter, *04.09.1978.

� HRA 7037 - 13.02.2008 Frank

Oxenfart GmbH & Co. KG, 53227 Bonn

(Im Mohrenfeld 9, die Heizungs- und Sanitärinstallation

sowie den Lüftungsbau.). Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Oxenfart Beteiligungs GmbH,

Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 16005).

� HRB 15988 - 21.01.2008 G.U.S.

GmbH, 53340 Meckenheim (Josef-Kreuser-

Straße 6 B). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 13.12.2007.

Gegenstand: der Handel mit bebauten und

unbebauten Grundstücken und Waren aller Art

im In- und Ausland, ausgenommen sämtlicher

genehmigungspflichtiger Rechtsgeschäfte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Hamm, Sergej, Meckenheim,

*04.03.1967; Schirow, Helena, Meckenheim,

*25.01.1968.

� HRB 15990 - 21.01.2008 FSC Global

Development GmbH, 53113 Bonn (Charles-de-Gaulle-Straße

5). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

26.10.2007. Gegenstand: Zweck der Gesellschaft

besteht darin, 1. den Forest Stewardship

Council (FSC), die FSC Marke und die Wertvorstellungen,

Ziele und Aufgaben des Forest Stewardship

Council (FSC) weltweit zu stärken,

bekannt zu machen und zu verfestigen, 2. die

FSC Marke und die FSC-Markenzeichen weltweit

zu schützen und deren weltweite Anerkennung

zu sichern, 3. das weltweite FSC-

Netzwerk zu stärken, 4. dazu beizutragen, dass

die Biodiversität durch die FSC-Standardsetzung

und verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung

erhalten und ausgebaut wird, 5. die

Integrität, Glaubwürdigkeit und Transparenz

der bestehenden Strategien, Standards, Systeme

und Strukturen des Forest Stewardship

Council (FSC) zu sichern, 6. Dritten gleichwertigen

Zugang zu den Vorteilen der FSC-Systeme

zu ermöglichen, um so sicherzustellen,

dass der Forest Stewardship Council (FSC) fortfährt,

verantwortungsvolle Waldwirtschaft

weltweit anzuführen, und dass FSC-zertifizierte

Produkte in Märkten in allen Teilen der Welt erfolgreich

anerkannt, nachgefragt und vermarktet

werden. Stammkapital: 25.000,00

HINWEIS

Der Wortlaut der Veröffentlichung

zum Handelsregister ist

hier nur verkürzt wiedergegeben.

Weitere Auskünfte erteilt

die Industrie- und Handelskammer

Bonn/Rhein-Sieg oder

das zuständige Amtsgericht.

Diese Veröffentlichungen enthalten

keine Hinweise auf die

gesellschaftsrechtlichen Beteiligungsverhältnisse,

weil diese

nicht Gegenstand der Handelsregistereintragung

sind.

Die Geschäftsführer der

GmbHs sind jedoch verpflichtet,

dem Registergericht bei

jeder Änderung der Beteiligungsverhältnisse

jeweils Gesellschafterlisten

nach dem

neuesten Stand vorzulegen.

Diese können dort bei Bedarf

eingesehen oder angefordert

werden.

EUR. Geschäftsführer: Lorigny, Jean-Bernard

Emile Lucien Guy, Pulheim, *28.12.1949.

� HRB 15991 - 21.01.2008 Theta Telekommunikationsdienste

GmbH,

53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.12.2007. Gegenstand:

sind Telekommunikationsdienste und Vermarktung

von Produkten innerhalb des Konzerns

bzw. für den Konzern Deutsche Telekom.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Dr. Martin, Susanne, Bonn, *04.06.1965;

Simons, Karin, Bonn, *08.10.1962.

� HRB 15992 - 21.01.2008 Epsilon Telekommunikationsdienste

GmbH,

53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie

Firma zuvor.

� HRB 15994 - 21.01.2008 Omikron

Telekommunikationsdienste GmbH,

53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie

Firma zuvor.

� HRB 15995 - 21.01.2008 Sigma Telekommunikationsdienste

GmbH,

53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie

Firma zuvor.

� HRB 16010 - 23.01.2008 Kappa Telekommunikationsdienste

GmbH,

53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie

Firma zuvor.

� HRB 16011 - 23.01.2008 Omega Telekommunikationsdienste

GmbH,

53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Wie

Firma zuvor.

� HRB 16012 - 23.01.2008 Eta Telekommunikationsdienste

GmbH, 53113

Bonn (Friedrich-Ebert-Alle 140). Wie Firma

zuvor.

� HRB 15993 - 21.01.2008 Friedrichstr.

Immobilien GmbH, 53119 Bonn

(Bornheimer Str. 135-137). Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.01.2008. Gegenstand: ist An- und Verkauf,

Entwicklung sowie Halten und Verwalten

von Immobilien. Stammkapital: 100.000,00

EUR. Geschäftsführer: Nonnen-Büscher, Andreas,

Bonn, *23.07.1956.

� HRB 15996 - 21.01.2008 GRAND-

PRIX FAHRSCHULE LIMITED, 53123 Bonn

(Bahnhofstraße 23). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung nach englischem Recht (limited

liability company). Gesellschaftsvertrag

65


vom 09.05.2007. Zweigniederlassung der

GRAND-PRIX FAHRSCHULE LIMITED mit Sitz in

Birmingham/GB (companies house of cardiff

Nr. 6241545). Gegenstand: Betrieb einer Fahrschule.

Stammkapital: 150,00 GBP. Geschäftsführer:

Petker, Julia, Rheinbach, *08.11.1979.

Geschäftsführer: Leo, Detlev, Bonn,

*31.03.1951.

� HRB 15997 - 21.01.2008 Kreativ

Konzept | Agentur für Kommunikation

GmbH, 53113 Bonn (Lessingstraße 52). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.10.2007. Gegenstand:

die Beratung von Kunden im Bereich Marketing

und die Erstellung von Kommunikationsmitteln,

-medien und -dienstleistungen aller

Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schmuck, Klaus, Bonn, *18.10.1954.

� HRB 15999 - 21.01.2008 UNIVERSI-

TY PARTNERS GMBH, 53115 Bonn (Bonner

Talweg 57). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

28.11.2007. Gegenstand: Erbringung von

Dienstleistungen für Hochschulen im In- und

Ausland sowie Vertrieb und An- und Verkauf

von Produkten, die mit diesen Dienstleistungen

in Verbindung stehen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Krahn, Britta,

Bonn, *28.09.1978; Dr. Rietz, Christian, Bonn,

*03.05.1964.

� HRB 16001 - 21.01.2008 LEHMANN-

PRÄSENTATIONSSYSTEME GmbH, 53229

Bonn (Im Blankert 37). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

07.11.2007. Gegenstand: der Handel mit Ordnungs-

und Präsentationsmitteln nach Maß

und alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Lehmann, Adelheid, geb. Danneberg,

Bonn, *11.03.1947.

� HRB 16004 - 21.01.2008 Kraft

Sandstrahltechnik GmbH, 53129 Bonn

(Burbacher Straße 81). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

28.12.2008. Gegenstand: die Bearbeitung von

Oberflächen aller Art mittels Sandstrahltechnik.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schlotawa, Helmut, Bonn,

*23.08.1957.

� HRB 16005 - 22.01.2008 Oxenfart

Beteiligungs GmbH, 53227 Bonn (Im

Mohrenfeld 9). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

21.12.2007. Gegenstand: die Beteiligung an

und die Übernahme der Geschäftsführung in

der zu gründenden Frank Oxenfart GmbH &

Co. KG mit dem Sitz in Bonn, deren Gegenstand

die Heizungs- und Sanitärinstallation ist

sowie der Lüftungsbau. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Oxenfart,

Frank, Bonn, *11.10.1966.

� HRB 16006 - 22.01.2008 ILO Consultancy

GmbH, 53113 Bonn (Erste Fährgasse

1). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 06.04.2006.

Gegenstand: ist Beratung in- und ausländischer

Unternehmen und NGO´s über Entwicklungen

im internationalen Rechts- und Wirtschaftsraum.

Hierzu gehört auch die Beratung

über Kommunikationsstrategien international

tätiger Firmen und NGO´s. Desweiteren vermittelt

die Gesellschaft entsprechende Fachberatung

im In- und Ausland. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Rieger, Andreas,

Hennef, *11.02.1965.

� HRB 16013 - 23.01.2008 DIE LOGIS-

TIK EXPERTEN Unternehmensberatung

GmbH, 53113 Bonn (Buschstraße 20). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.01.2008. Gegenstand:

sind unternehmensberatende Dienstleistungen

insbesondere im Bereich Transport und

Logistik. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Lippmann, Jörg, Bonn,

*30.04.1967; Staroste, Ulrich, Bonn,

*24.06.1963.

� HRB 16015 - 23.01.2008 Mobile Augenoptiker

AG, 53179 Bonn (Lannesdorfer

Str. 12a). Aktiengesellschaft. Satzung vom

07.12.2007. Gegenstand: Vermittlung von

Dienstleistungen im Bereich der Augenoptik.

Grundkapital: 50.000,00 EUR. Vorstand:

Schmidt, Michael, Köln, *17.02.1969.

� HRB 16017 - 24.01.2008 FSH Ingenieurplanung

GmbH, 53340 Meckenheim

(Hauptstraße 10). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.01.2008. Gegenstand: die Ingenieurplanung

für Labor- und Medizintechnik sowie

sämtliche damit zusammenhängenden und

den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Fußy, Uwe Klaus, Meckenheim,

*14.12.1961.

� HRB 16019 - 28.01.2008 P-Systems

Pipeline Services GmbH, 53179 Bonn

(Rodderbergstr. 85). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

31.10.2007. Gegenstand: Beratung von Unternehmen,

Produktverkauf, Projektentwick-

66

lung und -begleitung in den Bereichen Software-,

Internet, Intranet- und Kartographieanwendungen

für Planer, Bauer, Betreiber und

Nutzer von Pipelines, Leitungsnetzen, Verkehrs-

und Kommunikationstrassen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Strübbe,

Carl, Bonn, *08.06.1949.

� HRB 16021 - 28.01.2008 Bubenzer

Beteiligungs-GmbH, 53229 Bonn (Pützchens

Chaussee 200). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

06.12.2007. Gegenstand: der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung bei

diesen, insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende geschäftsführende Gesellschafterin

an der AW Bubenzer Grundbesitz

GmbH & Co. KG mit Sitz in Bonn, die das Halten

und Verwalten eigenen Vermögens,

insbesondere das Halten und Verwalten von

Grundbesitz zum Gegenstand hat. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Bubenzer-Michelz,

Gabriele, Königswinter,

*26.09.1965.

� HRB 16022 - 28.01.2008 Dermann

Bau Limited Zeigniederlassung Deutschland,

53229 Bonn (Alte Schulstraße 63). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung nach englischem

Recht (private company limited by

shares). Gesellschaftsvertrag vom 26.11.2007.

Zweigniederlassung der Dermann Bau Limited

mit Sitz in London/GB (Companies House Nr.

6436677). Gegenstand: Vermittlung und Verkauf

von Non-Food-Produkten, Vermittlung

von Arbeitnehmern, Maurer-, Stahlbetonbau

und Verputzarbeiten, Vermittlung von Geschäftskontakten

(ausgenommen erlaubnispflichtiger

Tätigkeiten z.B. Immobilien- und

Darlehensvermittlung, Durchführung von

Hausmeistertätigkeiten (Treppenreinigung,

Schneeräumen, Gartenarbeiten). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Yusuf,

Deniz, Bonn, *01.12.1969.

� HRB 16025 - 30.01.2008 AHORN

AG, 53127 Bonn (Gudenauer Weg 88). Aktiengesellschaft.

Satzung vom 27.09.2007. Gegenstand:

der Erwerb, die Errichtung, die Vermittlung,

die Verwaltung, die Vermietung und

der Verkauf von Grundstücken, Wohnungen,

Erbbaurechten, Wohnbauten, gewerblichen

Gebäuden und entsprechende Projektentwicklungen

einschließlich des Baues und der Modernisierung

als Bauherr oder Bauträger sowie

der Erwerb und der Verkauf von Unternehmensbeteiligungen.

Grundkapital: 50.000,00

EUR. Vorstand: Schmidt, Ralf-Michael, Köln,

*17.12.1961.

� HRB 16026 - 30.01.2008 EYRIS Trading

GmbH, 53111 Bonn (Berliner Freiheit

20-24). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 11.12.2007. Gegenstand:

ist der Im- und Export und Handel mit

Industrie- und Konsumgütern sowie Rohstoffen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Borgart, Viktor, Bornheim,

*06.08.1975; vom Bruck, Michael Andre,

Bonn, *17.10.1975.

� HRB 16027 - 30.01.2008 Kowarsch

Fahrschule GmbH, 53115 Bonn (Clemens-

August-Straße 24-26). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

07.12.2007 mit Änderung vom 18.12.2007.

Gegenstand: ist der Betrieb von Fahrschulen

zur Ausbildung von Kraftfahrern; nicht jedoch

die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Fahrlehrern

gem. FahrlG sowie die Ausbildung von

Kraftverkehrsmeistern. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Kowarsch,

Philomena, Niederorschel, *21.06.1954.

� HRB 16028 - 30.01.2008 Rheinklang

GmbH, 53225 Bonn (Friedrich-Breuer-Straße

17). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

17.12.2007. Gegenstand: die Durchführung,

Betreuung und Unterstützung von Musik- und

Kulturveranstaltungen sowie der Betrieb und

die Vermietung von Restaurationsbetrieben.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Harder, Jürgen Dietmar, Bonn,

*08.07.1961; Nötzel, Johannes Martin, Bonn,

*28.12.1964; Schnorbus, Josef Franz, Bonn,

*23.09.1956.

� HRB 16029 - 01.02.2008 Kreativ

Konzept Agentur für Werbung GmbH,

53113 Bonn (Lessingstr. 52). Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.01.2008. Gegenstand: die Erbringung

von Dienstleistungen unterschiedlichster Art in

den Bereichen Werbung, Marketing, Event,

Public Relations, IT-Dienstleistungen und aller

sonstigen Leistungen einer Full-Service-Agentur.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schilling, Martin, Bonn, *21.06.1954;

Schmuck, Klaus Dieter, Bonn, *18.10.1954;

Willnauer, Nicole, Hennef, *18.07.1973.

� HRB 16032 - 05.02.2008 Miss Bonsai

GmbH, 53117 Bonn (Otto-Hahn-Str.

154). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 10.01.2008. Gegen-

stand: ist die Unternehmensberatung von Unternehmern

aus dem Modebereich, insbes. im

Hinblick auf Kollektion, Lieferanten, Produktion

und Handel, die Herstellung von Textilien

und der Handel mit Textilien. Stammkapital:

50.000,00 EUR. Geschäftsführer: Skopp, Peter,

Bonn, *21.02.1964.

� HRB 16033 - 05.02.2008 C.V. Beteiligungsgesellschaft

mbH, 53177 Bonn

(Muffendorfer Hauptstraße 40). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.12.2007. Gegenstand: ist die

Übernahme der Stellung eines persönlich haftenden

Gesellschafters in der C.V. Vermögensverwaltungsgesellschaft

mbH & Co. KG mit

Sitz in Bonn. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Völzgen, Carl M., Bonn,

*17.08.1943; Völzgen, Heidemarie-Anna -genannt

Heidi-, Bonn, *12.02.1944.

� HRB 16039 - 06.02.2008 Hotel-Regina-Betriebsgesellschaft

mbH, 53123

Bonn (Rochusstraße 177). Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.12.2007. Gegenstand: der Betrieb von

Hotelunternehmen, insbesondere der Betrieb

des Hotels Regina in Sankt Augustin. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Göpel,

Werner Paul, Bonn, *05.03.1936.

� HRB 16040 - 06.02.2008 KRST Services

Consulting GmbH, 53179 Bonn

(Rodderbergstr. 85). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

31.10.2007. Gegenstand: Beratung von Unternehmen,

Produktverkauf, Projektentwicklung

und -begleitung für alle Wirtschaftsbranchen

und -regionen, insbesondere in den Bereichen

Software-, Internet-, Intranet- und Kartographieanwendungen.

Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Strübbe,

Carl, Bonn, *08.06.1949.

� HRB 16042 - 08.02.2008 Radladen

Hoenig & Röhrig GmbH, 53225 Bonn

(Hermannstraße 30). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

15.01.2008. Gegenstand: der Handel mit

Fahrrädern und Fahrradzubehör aller Art sowie

alle damit im Zusammenhang stehenden Serviceleistungen.

Weiterer Unternehmensgegenstand

sind alle im Zusammenhang mit Fahrrädern

anfallenden Dienstleistungen,

insbesondere auch die Organisation, Durchführung

und Vermittlung von Fahrradreisen

und Sportevents. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Hoenig, Bruno Leo Joseph,

Bonn, *22.07.1953; Röhrig, Jörg, Bonn,

*06.01.1975.

� HRB 16043 - 08.02.2008 Leon Bau

GmbH, 53121 Bonn (Immenburgstraße 20).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.11.2007. Gegenstand:

Hoch- und Tiefbau. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Misini, Faton, Bonn,

*01.10.1969.

� HRB 16045 - 08.02.2008 IT Stocklist

GmbH, 53127 Bonn (z. Hd. Herrn Amos

Struck, Hardtbergstr- 6). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

24.01.2008. Gegenstand: die Vermittlung von

Kontakten und Handelsgeschäften für Dritte

über das Internet im Bereich der ITK (Informations-

und Kommunikationstechnologie) und

Dienstleistungen die in direktem Zusammenhang

damit stehen. Stammkapital: 25.050,00

EUR. Geschäftsführer: Struck, Amos, Bonn,

*05.06.1981.

� HRB 16047 - 11.02.2008 GASTRO-

NOVUM Gastbetriebs-GmbH, 53227

Bonn (Forstweg 37 A). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.12.2007. Gegenstand: die Führung, die Betreuung

und die Beratung von Hotel- und

Gaststättenbetrieben. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Gatzweiler,

Wilfried, Bonn, *25.11.1955. Einzelprokura:

Hanus, Else, Bonn, *10.05.1959.

� HRB 16048 - 11.02.2008 HOS

GmbH, 53340 Meckenheim (Josef-Kreuser-

Str. 6 b). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 28.11.2007.

Gegenstand: die Ausführung von Trockenbauarbeiten,

der Handel und Vertrieb von Baumaterialien

und Fertigbauelementen, der Handel

mit Wirtschaftsgütern aller Art, der Kauf und

Verkauf eigener Grundstücke, der Elektroeinzelhandel

und die Montage fertiger Teile. Des

Weiteren vermittelt die GmbH Dienstleistungen

und Geschäfte aller Art, soweit diese nicht

genehmigungspflichtig sind. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Hamm,

Sergej, Meckenheim, *04.03.1967.

� HRB 16049 - 11.02.2008 mlg -

miteinander leben und gestalten gemeinnützige

GmbH, 53117 Bonn (Osloer

Str. 44). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 18.10.2007.

Gegenstand: - Hilfe für Menschen mit Behinderungen

und ihre Angehörigen sowie die Gewährung

arbeits- und sozialpädagogischer Hilfe

zur Arbeit und Wohnen sowie beruflicher

Qualifizierung und Ausbildung als Hilfe zur

Selbsthilfe. Dies umfasst auch psychosoziale

und seelsorgerische Begleitung. - die Förderung

der Integration von Menschen mit Behinderungen

in die Gesellschaft, insbesondere im

Lebensbereich Arbeit und Beruf, - die Förderung

des Zusammenlebens von Menschen mit

und ohne Behinderungen Der Gesellschaftszweck

wird insbesondere verwirklicht durch -

den Betrieb von Diensten zur Beratung, Betreuung,

Förderung, Qualifizierung, Beschäftigung

und Eingliederung für Menschen mit

geistigen, seelischen, körperlichen und mehrfachen

Behinderungen. Die Angebote des Unternehmens

dienen insbesondere schwer vermittelbaren

arbeitslosen Menschen mit Behinderungen.

Ziel der Gesellschaft ist es, den Beschäftigten

Zugang zum Erwerbsleben zu eröffnen

und ihre Chancen auf dem allgemeinen

Arbeitsmarkt zu verbessern. - integrative Veranstaltungen

und Angebote im Bereich Kunst

und Kultur, - Bildungs- und Schulungsmaßnahmen

für Menschen mit Behinderungen,

ihre Angehörigen, gesetzliche Betreuer/-innen,

Vorgesetzte und Kollegen zur Förderung einer

selbstbestimmten Lebensführung von Menschen

mit Behinderungen. - alle Geschäfte und

Handlungen, die mit dem Gesellschaftszweck

unmittelbar oder mittelbar zusammenhängen

oder ihn fördern. Die Gesellschaft kann sich

hierbei anderer Unternehmen bedienen oder

sich an ihnen beteiligen, sie kann auch andere

steuerbegünstigte Unternehmen oder Zweigniederlassungen

errichten, soweit dies dem

gemeinnützigen Gesellschaftszweck nicht zuwiderläuft.

Die zur Verfolgung der Ziele der

Gesellschaft erforderlichen Angebote werden

in Zweckbetrieben ( 65 - 68 AO) gewährleistet.

Das Unternehmen gewährt ganzheitliche Hilfe

und betätigt sich im Sinne der Diakonie als

Wesens- und Lebensäußerung der Evangelischen

Kirche. Das Unternehmen steht allen Hilfebedürftigen

ohne Rücksicht auf Rasse, Nationalität,

Geschlecht und Glauben offen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Ramacher, Ralf, Bonn, *18.03.1962.

� HRB 16050 - 11.02.2008 Wolff

Elektrotechnik GmbH, 53913 Swisttal

(Boeniger Str. 14). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

10.01.2008. Gegenstand: ist die Elektroinstallation

und der Anlagenbau sowie Facility-Management,

ferner der Handel mit elektrotechnischen

Geräten. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Wolff, Günter, Rheinbach,

*31.03.1943.

� HRB 16054 - 12.02.2008 Nord-Ex

GmbH, 53177 Bonn (Michaelplatz 6). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.10.2007. Gegenstand:

ist die Durchführung von Transporten sowie

der Handel mit Waren aller Art, soweit hierfür

keine besondere behördliche Erlaubnis erforderlich

ist. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Wagner, Viacheslav, Bonn,

*17.04.1974.

� HRB 16055 - 12.02.2008 Blini

GmbH, 53121 Bonn (Immenburgstraße 20).

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.12.2007. Gegenstand:

Verlegen von Betonstahl. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Blenishti, Fatlum,

Hennef, *07.10.1982.

Sitzverlegungen in den

Gerichtsbezirk

� HRB 15998 - 21.01.2008 Euro-Oversea

International Handel & Service

GmbH, 53227 Bonn (Maarstraße 25). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.02.2004. Die Gesellschafterversammlung

vom 22.11.2007 hat die

Sitzverlegung von Troisdorf (bisher Amtsgericht

Siegburg HRB 8609) nach Bonn beschlossen.

Gegenstand: ist der Im- und Export von

sowie der Groß- und Einzelhandel mit Waren

aller Art, insbesondere mit Baumaterialien, Beleuchtungsartikeln

und Metallprodukten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Wu, Xiongping, Bonn, *16.02.1972.

� HRB 16000 - 21.01.2008 Ideal Standard

Holdings (BC) Germany GmbH,

53121 Bonn (Euskirchener Str. 80). Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.05.2007. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.11.2007 hat die

Sitzverlegung von München (bisher Amtsgericht

München HRB 169818) nach Bonn beschlossen.

Gegenstand: ist in ihrer Funktion als

Holding-Gesellschaft das Eingehen und Verwalten

von Beteiligungen an Tochtergesellschaften

in verschiedener Rechtsform, wobei

mit diesen Organschaftsverhältnisse begründet

werden können. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Cox, Oliver, Köln,

*15.07.1965; Leitner, Josef, Alfter,

*10.10.1960; Schickhoff, Robert, Sulzbach,

*07.12.1961.

DIE WIRTSCHAFT April 2008


� HRB 16016 - 24.01.2008 RADAMES

Verwaltungsgesellschaft mbH, 53177

Bonn (Zanderstraße 5-7). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

18.05.1999. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.01.2008 hat die Sitzverlegung von

Oberhaching (bisher Amtsgericht München

HRB 126032) nach Bonn sowie in § 6 (Vertretung

der Gesellschaft) beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag

ist vollständig neu gefasst. Gegenstand:

ist die Verwaltung und Geschäftsführung

von Unternehmen, ferner der Erwerb,

die Errichtung und die Verwaltung und Vermietung

von beweglichen und unbeweglichen

Wirtschaftsgütern sowie die Durchführung

aller damit mittelbar oder unmittelbar zusammenhängenden

Geschäfte. Ausgenommen

sind die Tätigkeiten oder Geschäfte, die in

§ 34 c Gewerbeordnung aufgeführt sind.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Nicht mehr Geschäftsführer:

Pahlke, Klaus-Dieter, Bonn,

*30.03.1960. Bestellt zum Geschäftsführer:

Kumpf, Günter, Bonn, *11.10.1956.

� HRB 16018 - 25.01.2008 HM Holger

Meitinger Gesellschaft für Finanz- und

Immobilienberatung mbH, 53115 Bonn

(Königstraße 56). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

26.09.1989. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.12.2007 hat die Sitzverlegung von

Köln (bisher Amtsgericht Köln HRB 19723)

nach Bonn beschlossen. Gegenstand: sind die

Finanz- und Immobilienberatung sowie die

Vermittlung des Abschlusses von Verträgen

über Darlehen oder der Nachweis der Gelegenheit

zum Abschluss solcher Verträge, ferner

alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck

fördernden Geschäfte.

Stammkapital: 50.000,00 DEM. Geschäftsführer:

Meitinger, Holger, Bonn, *28.03.1957.

� HRB 16024 - 30.01.2008 radoPart

GmbH, 53340 Meckenheim (Am Wiesenpfad

43). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 04.11.2005.

Die Gesellschafterversammlung vom

27.11.2007 hat die Sitzverlegung von Berlin

(bisher Amtsgericht Charlottenburg HRB

99555) nach Meckenheim und die Änderung

des Unternehmensgegenstandes beschlossen.

Gegenstand: die Beratung, Planung und Realisierung

von Zusatzeinrichtungen für medizinische

Geräte sowie Trailerbau und Vermittlungsleistungen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Schmitten, Gisela, Insul,

*05.04.1961.

� HRB 16030 - 01.02.2008 MAB Vermögensverwaltungs

GmbH, 53113 Bonn

(Kaiserplatz 7-9). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

08.12.2000. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.01.2008 hat die Sitzverlegung von

Bergneustadt (bisher Amtsgericht Köln HRB

39637) nach Bonn beschlossen. Gegenstand:

die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital:

51.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Ackermann-Budischin, Margot Luisa, Bergneustadt,

*12.12.1944; Dr. Dr. Budischin, Hans

Jörg, Bergneustadt, *18.10.1944. Die Gesellschaft

hat nach Maßgabe des Spaltungs- und

Übernahmevertrag vom 11.10.2004 Teile des

Vermögens der 5A Grundstücksverwaltungsund

vermietungsgesellschaft mbH mit Sitz in

Ahrensburg (Handelsregister Ahrensburg, HRB

4624) - den Teilbetrieb 100 % - Gesellschaftsbeteiligung

an der MAB II Vermögensverwaltungs

GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main

(Handelsregister Frankfurt am Main, HRB

73559) - als Gesamtheit im Wege der Umwandlung

durch Aufspaltung übernommen.

Die Aufspaltung ist am 17.05.2005 auf dem

Registerblatt des übertragenden Rechtsträgers

eingetragen worden.

� HRB 16034 - 05.02.2008 BAGSO

Service GmbH, 53111 Bonn (Bonngasse

10). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 19.08.1999. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.12.2007 hat

die Sitzverlegung von Königswinter (bisher

Amtsgericht Siegburg HRB 6974) nach Bonn

beschlossen. Gegenstand: die Erbringung von

Dienstleistungen im Seniorenbereich. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Dr.

Keck, Barbara, Königswinter, *08.02.1961.

� HRB 16035 - 05.02.2008 Bookeye

Scanner Services GmbH, 53113 Bonn

(Adenauerallee 12-14). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

22.06.2006. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.12.2007 hat die Sitzverlegung von

Wuppertal (bisher Amtsgericht Wuppertal HRB

19999) nach Bonn beschlossen. Gegenstand:

die Erbringung von Dienstleistungen aller Art,

schwerpunktmäßig im Bereich Service und

Support für Scanner. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Klepsch, Rüdiger Stefan,

Bonn, *05.10.1963.

� HRB 16037 - 05.02.2008 MAB II

Vermögensverwaltungs GmbH, 53113

Bonn (Kaiserplatz 7-9). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

DIE WIRTSCHAFT April 2008

18.08.2004. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.01.2008 hat die Sitzverlegung von

Frankfurt am Main (bisher Amtsgericht Frankfurt

am Main HRB 73559) nach Bonn beschlossen.

Gegenstand: der Erwerb, das Halten und

Verwalten von eigenem Vermögen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Ackermann-Budischin,

Margot Luisa, Bergneustadt,

*12.12.1944; Dr. Dr. Budischin, Hans Jörg,

Bergneustadt, *18.10.1944. Mit der MAB Vermögensverwaltungs

GmbH, Bergneustadt

(Amtsgericht Köln, HRB 39637) als herrschendem

Unternehmen ist am 14.08.2006 ein Ergebnisübernahmevertrag

abgeschlossen.

� HRB 16038 - 05.02.2008 PMV International

GmbH, 53340 Meckenheim

(Carl-Zeiss-Straße 5). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

02.07.2003. Die Gesellschafterversammlung

vom 08.01.2008 hat die Sitzverlegung von

Lampertheim (bisher Amtsgericht Darmstadt

HRB 62171) nach Meckenheim beschlossen.

Gegenstand: Dienstleistungen, Beratungen,

Entwicklungen und Tätigkeiten im Bereich von

Print- und sonstigen Medien - auch die Herausgabe

von Zeitungen und Zeitschriften.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Wirtz, Dieter, Meckenheim, *18.07.1949.

� HRB 16041 - 07.02.2008 German

Transfer GmbH, 53332 Bornheim (Schubertstr.

30). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 03.06.2004.

Die Gesellschafterversammlung vom

27.12.2007 hat die Sitzverlegung von Hürth

(bisher Amtsgericht Köln HRB 53904) nach

Bornheim beschlossen. Gegenstand: die Vermittlung

von Mietwagenfahrten an selbständige

Unternehmen mit dementsprechender

Konzession sowie die Vornahme aller Rechtsgeschäfte,

die geeignet sind, den Gesellschaftszweck

zu fördern. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schneiders,

Jens, Hürth, *21.08.1976. Einzelprokura:

Ramm, Katja, Hürth, *20.02.1976. Prokura erloschen:

Schütte, Dirk, Düsseldorf,

*01.04.1967.

� HRB 16046 - 11.02.2008 AmBesta

Service Godot GmbH, 53113 Bonn (Im

Krausfeld 5). Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

27.09.2002. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.06.2007 hat die Änderung der Firma

sowie die Sitzverlegung von Köln (bisher Amtsgericht

Köln HRB 45491) nach Bonn beschlossen.

Gegenstand: ist der An- und Verkauf von

Ladeneinrichtungen und Schaufensterfiguren

sowie die Vermietung dieser Artikel. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Piel,

Andreas, Bonn, *04.10.1960.

Veränderungen

� HRA 4321 - 21.01.2008 Stollfuß

Medien GmbH & Co. KG, 53121 Bonn

(Siemensstr. 19). Gesamtprokura gemeinsam

mit einem persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen: Metz, Hans-

Josef, Illingen, *24.12.1951; Stefan, Barbian,

Bonn, *04.04.1963. Die Gesellschaft ist als

übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe

des Verschmelzungsvertrages vom 30.12.2007

mit der Stollfuß Verlag GmbH & Co. KG mit

Sitz in Bonn (Amtsgericht Bonn HRA 345) verschmolzen.

� HRA 7020 - 21.01.2008 Feuerschutz

und Sicherheitstechnik Jülich

e.K., 53332 Bornheim (Kirchstraße 16).

Nicht mehr Inhaber: Jülich, Marlene, Bornheim,

*26.07.1943. Nunmehr Inhaber: Siebel,

Manfred, Köln, *30.08.1952. Der Übergang

der in dem Betriebe des Geschäfts entstandenen

Verbindlichkeiten und Forderungen ist

beim Erwerb des Geschäfts durch den neuen

Inhaber ausgeschlossen.

� HRA 1900 - 23.01.2008 August Solf

OHG, 53111 Bonn (Florentiusgraben 54).

Einzelkaufmann. Nach Firmenänderung und -

fortführung nunmehr: August Solf e.K. Inhaber

Jörg Schüller. Nicht mehr persönlich haftender

Gesellschafter: Heinz Hubert -genannt Bert-,

Schüller, Kaufmann, Bonn-Ippendorf.

Nunmehr Inhaber: Schüller, Jörg, Bonn,

*04.09.1966.

� HRA 6730 - 24.01.2008 DuTi Office

oHG, 53111 Bonn (Breite Str. 21). Kommanditgesellschaft.

Nach Firmenänderung

nunmehr neue Firma: DuTi Office GmbH &

Co. KG. Ausgeschieden als persönlich haftender

Gesellschafter: Durmus, Melek, Troisdorf,

*16.10.1982; Tirpitz, Felix, Bonn,

*06.01.1970. Eingetreten als persönlich haftender

Gesellschafter: DuTi hold GmbH, Bonn

(Amtsgericht Bonn HRB 15982).

� HRA 7012 - 25.01.2008 mellow

mellon Ltd. & Co. KG, 53111 Bonn (Thomas-Mann-Straße

44). Name der Firma von

Amts wegen berichtigt: mellow melon Ltd. &

Co. KG.

� HRA 4502 - 07.02.2008 create media

GmbH & Co. KG, 53125 Bonn (Im Birkenweg

16). Bestellt zum Liquidator: Tatarczyk,

Severin, Bonn, *23.04.1972. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

� HRA 6357 - 07.02.2008 out-2 networks

GmbH & Co. KG, 53229 Bonn (Siebenmorgenweg

6-8). Nach Sitzverlegung

nunmehr persönlich haftender Gesellschafter:

Heiner Verwaltungsgesellschaft mbH, Bonn

(Amtsgericht Bonn HRB 15435). Prokura erloschen:

Schäfer, Jörg, Velbert, *14.02.1965.

� HRA 6988 - 07.02.2008 Drachenfelssee

649. Vermögensverwaltungs

GmbH & Co. KG, 53115 Bonn (Meckenheimer

Allee 90). Die Firma ist geändert in: Gebrüder

Ritterath Verwaltungs GmbH & Co. KG.

� HRA 6440 - 08.02.2008 AC - 1. Kapitalanlagegesellschaft

für SB-Märkte

GmbH & Co. KG, 53113 Bonn (Adenauerallee

136). Nach Sitzverlegung von Aachen

(Amtsgericht Aachen HRB 10277) nunmehr

persönlich haftender Gesellschafter: AC - 1. Kapitalanlagegesellschaft

für SB-Märkte Verwaltungs

GmbH, Bonn (Amtsgericht Bonn HRB

14652).

� HRA 6450 - 11.02.2008 BonnBau

Beratung e.K., 53115 Bonn (Sebastianstrasse

38). Nach Firmenänderung nunmehr

neue Firma: BonnBau Projektierung + Planung

e.K. Nicht mehr Inhaber: Aksoy, Olgun, Bonn,

*29.04.1969. Nunmehr Inhaber: Kleinwächter,

Damian, Bonn, *13.04.1960.

� HRA 5893 - 12.02.2008 BONNSE-

CUR GmbH & Co. Liegenschaften Deutscher

Herold KG, 53115 Bonn (Poppelsdorfer

Allee 25-33). Gesamtprokura gemeinsam

mit einem persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen:

Nasgowitz, Robert, Ratingen, *25.07.1963.

� HRA 944 - 14.02.2008 Peter Bürfent

GmbH & Co, 53117 Bonn (Ernst-Robert-Curtius-Str.

10). Firma nach Rechtsformzusatz:

Peter Bürfent GmbH & Co. KG. Prokura

erloschen: Heinen, Helmut, Euskirchen,

*24.01.1942; Henning, Jochen, Erftstadt,

*08.09.1957.

� HRB 6680 - 16.01.2008 Saam

GmbH, 53332 Bornheim (Lise-Meitner-

Straße 6). Nach Änderung der Vertretungsbefugnis

Geschäftsführer: Saam, Manfred, Bornheim,

*26.03.1964; Saam, Jürgen, Bornheim,

*31.05.1968.

� HRB 6793 - 18.01.2008 Deutsche

Postbank AG, 53113 Bonn (Friedrich-

Ebert-Allee 114-126). Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Vorstandsmitglied oder einem

anderen Prokuristen: Becker-Hussong, Christian

Heinrich, München, *22.04.1966.

� HRB 1151 - 21.01.2008 Verwaltungsgesellschaft

Bürfent mit beschränkter

Haftung, 53119 Bonn (Hohe

Str. 91). Die Gesellschafterversammlung hat

am 18.09.2007 beschlossen, das Stammkapital

(DEM 50.000,00) auf Euro umzustellen, es

auf EUR 26.0000,00 zu erhöhen und die Satzung

vollständig neu gefasst. Nicht mehr Geschäftsführer:

Bürfent, Peter jun., Kaufmann,

Bonn. Nach Änderung der Vertretungsbefugnis:

Geschäftsführer: Dr. Bürfent, Peter, Köln,

*27.09.1970.

� HRB 2782 - 21.01.2008 Albert van

de Sandt Malerwerkstätten GmbH,

53113 Bonn (Bonner Talweg 58). Die Gesellschafterversammlung

hat am 24.10.2007 beschlossen,

das Stammkapital (DEM

100.000,00) auf Euro umzustellen und es auf

EUR 70.000,00 zu erhöhen.

� HRB 4262 - 21.01.2008 Gimbel

GmbH, 53117 Bonn (Am Paulusacker 8). Die

Gesellschafterversammlung hat am

10.12.2007 beschlossen, das Stammkapital

(DEM 50.000,00) auf Euro umzustellen und es

auf EUR 25.600,00 zu erhöhen. Die Gesellschafterversammlung

vom 10.12.2007 hat

weiter die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag

wurde insgesamt neu gefasst. Neuer Unternehmensgegenstand:

die Herstellung, der

Vertrieb und Handel mit Metallwaren aller Art,

insbesondere durch Prägen und Stanzen von

Metallteilen, auch nach künstlerischen Motiven.

Nicht mehr Geschäftsführer: Gimbel,

Klaus Peter, Graveurmeister, Bonn; Gimbel,

Hans Peter, Graveurmeister, Bonn. Nach Änderung

der konkreten Vertretungsbefugnis Geschäftsführer:

Gimbel, Thomas, Bonn,

*07.06.1964.

� HRB 5005 - 21.01.2008 PHOENIX

DESIGN Gesellschaft für grafische Datenverarbeitung,

Ausstellungen und

Messebau m.b.H, 53332 Bornheim

(Rheinstraße 83). Die Gesellschafterversammlung

vom 21.12.2007 hat die Neufassung des

Gesellschaftsvertrages beschlossen.

� HRB 5886 - 21.01.2008 Elektro Gestrich

& Wessel GmbH, 53179 Bonn (Meckenheimer

Straße 6-8). Die Gesellschafterversammlung

vom 26.11.2007 hat die Änderung

der Firma beschlossen. Neue Firma: Elektro

Gestrich GmbH.

� HRB 8128 - 21.01.2008 Deutsche

Post Beteiligungen Holding GmbH,

53113 Bonn (Charles-de-Gaulle-Straße 20).

Prokura erloschen: Heil, Alexandra, Bonn,

*18.04.1968.

� HRB 9032 - 21.01.2008 AgriKom

GmbH, 53179 Bonn (Konstantinstraße 90).

Nicht mehr Geschäftsführer: Bimberg, Hermann,

Iserlohn, *13.07.1954; Rohr, Hermann,

Rheinbach, *05.06.1951.

� HRB 9752 - 21.01.2008 ANCARI

GmbH, 53347 Alfter (Amselweg 4). Die Gesellschafterversammlung

vom 20.12.2007 hat

die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

� HRB 10658 - 21.01.2008 GENIAL

Produkte GmbH, 53340 Meckenheim

(Mühlgrabenstr. 13). Nicht mehr Geschäftsführer:

Ifland, Werner, Rheinbach,

*17.09.1943; Schaffrath, Norbert, Meckenheim,

*03.10.1951.

� HRB 12371 - 21.01.2008 Assego

GmbH, 53115 Bonn (Poppelsdorfer Allee

114). Die Gesellschafterversammlung vom

11.12.2007 hat die Erhöhung des Stammkapitals

um 300,00 EUR beschlossen. 26.400,00

EUR. Nicht mehr Geschäftsführer: Baumgärtel,

Gerhard, Bonn, *13.06.1960; Bieder, Manfred,

Königswinter, *02.05.1959; Hahn, Thomas,

Swisttal, *20.10.1959; Kenntner, Dirk, Bonn,

*21.02.1958; Neudecker, Markus, Bonn,

*27.09.1974; Spiegl, Walter, Düsseldorf,

*24.10.1961.

� HRB 13212 - 21.01.2008 Antoni

Objekt-Sanierung GmbH, 53332 Bornheim

(Hauptstr. 119). Die Gesellschafterversammlung

vom 21.12.2007 hat eine Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 15 (Zusammensetzung,

Zuständigkeit) § 16 (Beiratsbeschlüsse,

Verfahrensbestimmungen, Vergütung,

§ 19 Abs. 2 (Ergebnisverwendung), § 20

Abs. 2 (Wettbewerbsverbot) beschlossen. Bestellt

zum Geschäftsführer: Antoni, Elena Barbara,

Bornheim, *31.01.1979.

� HRB 13359 - 21.01.2008 Autoblitz

Bonn GmbH, 5177 Bonn (Waldstraße 73).

Nicht mehr Geschäftsführer: Bucco, Hans-Michael,

Hürth, *03.03.1956.

� HRB 13472 - 21.01.2008 ABC Gastronomie

GmbH, 53175 Bonn (Ludwig-Erhard-Allee

20). Die Gesellschafterversammlung

vom 26.11.2007 hat die Änderung der

Firma und des § 4 Abs. 1 (Geschäftsjahr) sowie

§ 5 (Übertragung von Geschäftsanteilen/Erbfolge)

beschlossen. Neue Firma: Restaurant

Rheinaue GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Sieger, Dagmar, Bonn, *05.02.1965. Bestellt

zum Geschäftsführer: Dötsch, Dirk, Bonn,

*19.07.1969.

� HRB 13848 - 21.01.2008 customer

link Telemarketing GmbH, 53129 Bonn

(Dottendorfer Straße 86). Die Gesellschafterversammlung

vom 14.12.2007 hat die Änderung

der Firma beschlossen. Neue Firma: customer

link Service und Vertrieb GmbH.

� HRB 14830 - 21.01.2008 SMI-Hyundai

Management GmbH, 53113 Bonn

(Görresstraße 15). Nicht mehr Geschäftsführer:

Hong, Young-Ho, Berlin, *04.02.1964.

� HRB 6427 - 22.01.2008 Friedrich

Antoni Stuckrestaurierungen GmbH,

53332 Bornheim (Hauptstraße 119). Die

Gesellschafterversammlung vom 21.12.2007

hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 15 (Zusammensetzung, Zuständigkeit), §

16 (Beiratsbeschlüsse, Verfahrensbestimmungen,

Vergütung), § 19 Abs. 2 (Ergebnisverwendung)

und § 20 Abs. 2 (Wettbewerbsverbot)

beschlossen. Bestellt zum Geschäftsführer: Antoni,

Elena Barbara, Bornheim, *31.01.1979.

� HRB 10045 - 22.01.2008 La Chata

GmbH, 53121 Bonn (Magdalenen Str. 23).

Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Bonn (99 IN 228/03) vom 14.12.2007

ist das Insolvenzverfahren mangels kostendeckender

eingestellt.

� HRB 12447 - 22.01.2008 omni marketing

Beteiligungsgesellschaft mbH,

53113 Bonn (Adenauerallee 46 A). Die Gesellschafterversammlung

vom 02.01.2008 hat

die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Neuer Unternehmensgegenstand:

die Erbringung von Dienstleistungen

jeglicher Art für Unternehmen, die Beteiligung

als persönlich haftende Gesellschafterin an der

zu Bonn unter der Firma OMNI Dienstleistungen

GmbH & Co. KG bestehenden Kommanditgesellschaft.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Dohrn, Boje Eberhard Wolfgang, Bonn,

*06.03.1950. Bestellt zum Geschäftsführer:

Evertz-Dohrn, Heidi, Bonn, *19.07.1951.

� HRB 12832 - 22.01.2008 Tomkowitz

Media GmbH, 53227 Bonn (Im Bungert

16). Bestellt als Liquidator: Tomkowitz,

Jens, Bonn, *01.05.1965. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

� HRB 14572 - 22.01.2008 WABCO

Standard GmbH, 53121 Bonn (Euskirchener

Straße 80). Nicht mehr Geschäftsführer:

67


Leitner, Josef, Lüdenscheid, *10.10.1960.

� HRB 15062 - 22.01.2008 IVG Transaction

GmbH, 53177 Bonn (Zanderstraße

5-7). Bestellt zum Geschäftsführer: Henkels,

Philipp, Düsseldorf, *21.04.1967.

� HRB 144 - 23.01.2008 Deutscher

Bundeswehr-Verlag Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, 53175 Bonn (Südstraße

123). Nicht mehr Geschäftsführer:

Schnor, Bernd, Königswinter, *10.11.1964. Bestellt

zum Geschäftsführer: Dr. Günster, Norbert

Karl Hermann, Ruppichteroth,

*07.10.1964.

� HRB 5096 - 23.01.2008 Kunst- und

Ausstellungshalle der Bundesrepublik

Deutschland-Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, 53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee

4). Nicht mehr Geschäftsführer:

Lindner, Otto, Köln, *10.12.1950. Bestellt

zum Geschäftsführer: Dr. Spies, Bernhard, Bad

Honnef, *12.06.1950.

� HRB 7378 - 23.01.2008 Dienstleistungsgesellschaft

der Bundesvereinigung

der Offizier- und Unteroffizierheimgesellschaften

der Bundeswehr

mbH (DLG), 53173 Bonn (Moltkestraße

50). Die Gesellschafterversammlung vom

03.01.2008 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2 (Sitz), § 6 (Geschäftsführung)

und § 7 (Gesellschafterversammlung)

beschlossen.

� HRB 8460 - 23.01.2008 Wiehlpütz

Oxfordstraße GmbH, 53111 Bonn (Oxfordstraße

2). Bestellt zum Geschäftsführer:

Wiehlpütz, Ingo, Sankt Augustin, *13.05.1968.

Nicht mehr Geschäftsführer: Wiehlpütz, Peter-

Josef, Sankt Augustin, *10.03.1940; Wiehlpütz,

Friedhelm, Sankt Augustin, *09.03.1944.

� HRB 8555 - 23.01.2008 IVG Media

Works Munich Vermietgesellschaft

mbH, 53177 Bonn (Zanderstraße 5-7). Bestellt

zum Geschäftsführer: Diederichs, Philipp,

Bonn, *30.08.1972.

� HRB 9069 - 23.01.2008 Agfa

HealthCare GmbH, 53227 Bonn (Konrad-

Zuse-Platz 1-3). Einzelprokura: Nels, Dieter,

Bonn, *17.04.1968; Peters, Stefan, Leverkusen,

*12.05.1964; Post, Winfried, Hennef,

*19.12.1970.

� HRB 9226 - 23.01.2008 HOEHNER &

FORST GmbH, 53113 Bonn (Adenauerallee

134). Die Gesellschafterversammlung vom

20.12.2007 hat die Änderung der Firma und

des Unternehmensgegenstandes beschlossen.

Neue Firma: Hoehner Research & Consulting

Group GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand:

ist die gewerbsmäßige Herstellung und

der Vertrieb von Informations-, Text-, Grafik-,

und Bildmaterial, Recherchedienstleistung sowie

Markt- und Meinungsforschung für Politik,

Wirtschaft, Medien, und Verbände. Nicht

mehr Geschäftsführer: Forst, Michael, Bonn,

*26.05.1961.

� HRB 9700 - 23.01.2008 Botagrund

Verwaltungs-GmbH, 53177 Bonn (Zanderstraße

5-7). Nicht mehr Geschäftsführer:

Webeler, Rolf Moritz, Wachtberg,

*17.01.1966. Bestellt zum Geschäftsführer:

Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972.

� HRB 10040 - 23.01.2008 LAPIS

Grundstücksverwaltungs-GmbH, 53177

Bonn (Zanderstraße 5-7). Nicht mehr Geschäftsführer:

Webeler, Rolf Moritz, Wacht-

68

www.gvp-bonn.de

Fulfillment

Versand

Konfektionierung

Lagerwirtschaft

Adressmanagement

Elektromontage

...und was können wir für Sie tun?

berg, *17.01.1966. Bestellt zum Geschäftsführer:

Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972.

� HRB 10166 - 23.01.2008 RZ Chemie

GmbH Reinigungs- und Pflegesysteme,

53340 Meckenheim (Mühlgrabenstraße

13). Nicht mehr Geschäftsführer: Ifland, Werner,

Rheinbach, *17.09.1943; Schaffrath, Norbert,

Meckenheim, *03.10.1951. Prokura erloschen:

Höndgen, Karl, Euskirchen.

� HRB 13914 - 23.01.2008 Vivento

Technical Services GmbH, 53173 Bonn

(Karl-Finkelnburg-Straße 50). Prokura erloschen:

Ernst, Rolf, Bühlertal, *14.04.1961; Hofmann,

Manfred, Eichenzell, *08.11.1952; Höllig,

Emil, Rastatt, *16.02.1956; Johannsen, Joachim,

Hürth, *23.01.1964; Spitzer, Jacqueline,

Bonn, *11.09.1968.

� HRB 13988 - 23.01.2008 ConMotus

GmbH, 53129 Bonn (Burbacher Straße 79).

Nicht mehr Geschäftsführer: Straden, Gisbert,

Bonn, *13.01.1961. Bestellt zum Geschäftsführer:

Horn, Helge Michael, Bonn,

*09.10.1960.

� HRB 14590 - 23.01.2008 IVG Gewerbeimmobilien

2 GmbH, 53177 Bonn

(Zanderstraße 5-7). Nicht mehr Geschäftsführer:

Webeler, Rolf Moritz, Wachtberg,

*17.01.1966. Bestellt zum Geschäftsführer:

Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972. Prokura

erloschen: Zapp, Christoph, München,

*12.08.1976.

� HRB 14599 - 23.01.2008 DIBAL

Deutschland GmbH, 53125 Bonn (Forststr.

13). Bestellt zum Liquidator: Fernandez, Daniel

Horacio, Bonn, *12.12.1954; Neumann, Jürgen,

Edewecht, *26.08.1957. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

� HRB 2367 - 24.01.2008 Christian

Faßbender GmbH, 53347 Alfter (Alfterer

Str. 33). Nicht mehr Geschäftsführer: Stolz,

Norbert, Rheinbach, *15.11.1960.

� HRB 3743 - 24.01.2008 ARKADIA

REISEBÜRO GmbH, 53173 Bonn (Wittelsbacherstr.

11). Bestellt zum Liquidator: Rams,

Franz, Bonn, *28.03.1939. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

� HRB 8705 - 24.01.2008 Häuser

Hahn Immobilien GmbH, Bonn (Prinz-Georg-Straße

19, 40477 Düsseldorf). Nach Namensänderung

nunmehr Geschäftsführer:

Sonntag, Heike, Bonn, *24.02.1968.

� HRB 12117 - 24.01.2008 Netgenio

Aktiengesellschaft, 53227 Bonn (Königswinterer

Str. 450 a). Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Bonn (96 IN 68/03)

vom 03.12.2007 ist das Insolvenzverfahren

wegen Masseunzulänglichkeit eingestellt.

� HRB 13373 - 24.01.2008 Quintina

J.R. Breemeersen GmbH, 53111 Bonn

(Thomas-Mann-Str. 32). Prokura erloschen:

Grintz, Holger, Köln, *11.04.1969; Hegger,

Wilhelm, Bonn, *07.12.1979.

� HRB 14190 - 24.01.2008 Deutsche

Telekom Netzproduktion GmbH, 53113

Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Stumpf,

Claudia, Schwäbisch Hall, *24.05.1967.

� HRB 14813 - 24.01.2008 Medizinisches

Versorgungszentrum REHASAN

Bonn GmbH, 53177 Bonn (Am Michaelshof

4b). Nicht mehr Geschäftsführer: Stolze, Thomas,

Wachtberg, *10.07.1963. Bestellt zum

Partnerschaft mit Perspektive

Geschäftsführer: Skowronnek, Olav, Köln,

*08.07.1966.

� HRB 15565 - 24.01.2008 TQ Service

GmbH, 53229 Bonn (Windgassenstraße 29).

Nicht mehr Geschäftsführer: Neudecker, Markus,

Bonn, *27.09.1974. Bestellt zum Geschäftsführer:

Rutzen, Tim, Bonn,

*22.12.1972.

� HRB 15773 - 24.01.2008 Elbe-Haus

2 GmbH, 53359 Rheinbach (Marie-Curie-

Str. 3). Nicht mehr Geschäftsführer: Rößler,

Hendrik, Wendorf, *12.04.1963; Stannieder,

Heiko, Toddin, *08.11.1968. Einzelprokura:

Rößler, Hendrik, Wendorf, *12.04.1963;

Stannieder, Heiko, Toddin, *08.11.1968.

� HRB 15822 - 24.01.2008 Drachenfelssee

649. V V GmbH, 53115 Bonn (Meckenheimer

Allee 90). Die Gesellschafterversammlung

vom 12.12.2007 hat die Änderung

der Firma beschlossen. Neue Firma: Gebrüder

Ritterath Verwaltungs GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Hundt, Angelika, Wesseling,

*02.11.1975. Bestellt zum Geschäftsführer:

Ritterath, Peter Andreas, Wachtberg,

*29.12.1944; Ritterath, Klaus Wilhelm, Bonn,

*22.12.1947.

� HRB 930 - 25.01.2008 Western-Holiday

Organisation, Feriendörfer und

Campingbetriebe Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, 53332 Bornheim

(Hauptstraße 94-96). Nicht mehr Geschäftsführer:

Wieler, Josef, Kaufmann, Bornheim-

Walberberg. Bestellt zum Geschäftsführer:

Wieler, Bernd, Bornheim, *06.04.1956.

� HRB 1303 - 25.01.2008 von zur

Mühlen’sche GmbH, 53121 Bonn (Alte

Heerstr. 1). Prokura erloschen: Lackmann,

Martin, Bergisch Gladbach, *28.06.1957.

� HRB 6977 - 25.01.2008 M.A.T.T.

Textilhandelsgesellschaft mbH, 53113

Bonn (Weberstr. 15). Durch Beschluss des

Amtsgerichts Bonn (98 IN 256/07) vom

21.12.2007 ist über das Vermögen der Gesellschaft

das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

� HRB 10479 - 25.01.2008 Daniel

Bauunternehmung GmbH, 53913 Swisttal

(Bendenweg 73). Nach Änderung der Vertretungsbefugnis

nunmehr Geschäftsführer:

Daniel, Gunnar, Swisttal, *30.05.1979. Bestellt

als Geschäftsführer: Daniel, Wolfgang, Maurermeister,

Swisttal, *22.06.1941.

� HRB 15800 - 25.01.2008 Drachenfelssee

641. V V GmbH, 53113 Bonn

(Kurt-Schumacher-Str 18-20). Nicht mehr Geschäftsführer:

Hundt, Angelika, Wesseling,

*02.11.1975. Bestellt zum Geschäftsführer:

König, Michael, Konstanz, *02.10.1964.

� HRB 15819 - 25.01.2008 MGF III

GmbH, 53111 Bonn (Poststraße 12). Bestellt

zum Liquidator: Hahne, Joseph, Unkel,

*14.05.1952. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

� HRB 2590 - 28.01.2008 Josef Küpper

Söhne GmbH, 53175 Bonn (Godesberger

Str. 55). Die Gesellschafterversammlung

vom 27.12.2007 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 5 (Stammkapital,

Stammeinlagen; Abs. 2 entfällt ersatzlos) beschlossen.

Der Gesellschaftsvertrag wurde um

einen neuen § 15 (Tod eines Gesellschafters)

ergänzt. Der bisherige § 15 wurde § 16

(Schlussbestimmungen).

340 Arbeitsplätze für behinderte Menschen,

8.000 Palettenstellplätze für unsere Kunden,

über 3.000.000 Versendungen pro Jahr,

modernes Onlinewarenwirtschaftssystem

und Chargenrückverfolgung.

Maarstraße 98a, 53227 Bonn

Telefon: 0228/9753-0, Fax: 0228/9753-199

Mail: kontakt@gvp-bonn.de

� HRB 4786 - 28.01.2008 IBIDEM

Wirtschafts- und Unternehmensberatungs-GmbH,

53111 Bonn (Wachsbleiche

26). Die Gesellschafterversammlung vom

20.12.2007 hat die Änderung der Firma und

des Unternehmensgegenstandes beschlossen.

Der Gesellschaftsvertrag wurde vollständig

neu gefasst. Neue Firma: IBIDEM GmbH. Neuer

Unternehmensgegenstand: ist die Beratung

und die Erbringung von IT-Dienstleistungen

jedweder Art, insbesondere für Unternehmen

und Behörden, in den Bereichen der Informationstechnologie,

Telekommunikation und des

Marketing sowie der Handel mit Softwareprodukten.

Bestellt als Geschäftsführer: Schuster,

Wolfgang, Puchheim, *29.01.1967.

� HRB 6280 - 28.01.2008 Institut für

Arzneimittelforschung und Arzneimittelsicherheit

Dr. Panzner GmbH, 53173

Bonn (Wielandstr. 7). Die Gesellschafterversammlung

vom 04.12.2007 hat die Änderung

der Firma und des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Neue Firma: Ambulanter Pflegedienst

pänAID GmbH. Neuer Gegenstand:

die Erbringung von Leistungen, die mit dem

Betrieb und der Einrichtung zur ambulanten

Pflege kranker, pflege- und hilfsbedürftiger

Personen im Zusammenhang stehen. Das Leistungsspektrum

umfasst sowohl die Behandlungspflege

als auch die sozialpflegerischen

Leistungen. Bestellt zum Geschäftsführer: Dr.

Panzner, Bruno, Bonn, *23.08.1950. Die Gesellschaft

wird fortgesetzt.

� HRB 6574 - 28.01.2008 Segmüller-

Woiwode Darm-Import GmbH, 53332

Bornheim (Donnerbachweg 1). Die Gesellschafterversammlung

vom 09.01.2008 hat die

Änderung der Firma und des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Neue Firma: Segmüller

& Woiwode Consulting GmbH. Neuer

Unternehmensgegenstand: ist der Import und

der Handel mit Natur- und Kunstdärmen sowie

private Arbeitsvermittlung.

� HRB 10272 - 28.01.2008 Everhards

GmbH, 53340 Meckenheim (Mühlengrabenstraße

4). Die Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2007 hat die Änderung des Unternehmensgegenstandes,

die Umstellung des

Stammkapitals (DEM 75.000,00) auf Euro und

die Erhöhung des Stammkapitals auf EUR

40.000,00 und in § 4 (Geschäftsführung) beschlossen..

Der Gesellschaftsvertrag ist

insgesamt neu gefasst. Neuer Unternehmensgegenstand:

ist die Herstellung und der Großund

Einzelhandel mit chirurgischen Instrumenten,

medizinischen Geräten, Krankenhausbedarf

und ähnlichen Produkten, sowie die Vornahme

aller hiermit unmittelbar oder mittelbar

zusammenhängenden und verwandten Handelsgeschäfte.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Schorn, Heinz, Kaufmann, Bonn.

� HRB 4031 - 29.01.2008 Solscher-

Verlagsvertretungen GmbH, Alfter (Herrenkauler

Allee 9, 53343 Wachtberg). Die Gesellschafterversammlung

hat am 19.07.2007

beschlossen, das Stammkapital (DEM

50.000,00) auf Euro umzustellen und es auf

EUR 26.000,00 zu erhöhen. Prokura erloschen:

Solscher, Michael, Köln, *02.09.1950.

� HRB 8359 - 29.01.2008 ASE AllgemeineGrundstücksverwaltungsgesellschaft

für soziale Einrichtungen mbH,

53113 Bonn (Reuterstraße 157). Die Gesell-

Die GVP Gemeinnützige

Werkstätten Bonn GmbH

ist eine Einrichtung zur

Eingliederung von psychisch

behinderten Menschen in

das Arbeitsleben.

Als langjähriger, Dienst-

leistungspartner bietet die

GVP Bonn ihren Kunden

kompetenten Service.

DIE WIRTSCHAFT April 2008


schafterversammlung vom 17.12.2007 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 6

(Gesellschafterversammlung, Gewinnverwendung),

§ 7 (Aufsichtsrat), § 10 (Einziehung von

Geschäftsanteilen), § 13 (Bekanntmachungen)

beschlossen.

� HRB 13027 - 29.01.2008 DHPG

Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft,

53175 Bonn (Godesberger Allee

125-127). Die Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2007 hat die Änderung der Firma

beschlossen. Neue Firma: Sestor GmbH Steuerberatungsgesellschaft.

� HRB 13289 - 29.01.2008 T-Systems

Media&Broadcast GmbH, 53121 Bonn

(Am Propsthof 51).. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.01.2008 hat die Änderung

der Firma beschlossen. Die Gesellschafterversammlung

vom 17.01.2008 hat eine Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 Absatz 3

(Geschäftsjahr) beschlossen. Neue Firma: ME-

DIA BROADCAST GmbH.

� HRB 15723 - 29.01.2008 IP-Business

Applications GmbH, Bonn (Feldstraße

8, 53340 Meckenheim). Die Gesellschafterversammlung

vom 21.12.2007 hat die Sitzverlegung

nach Meckenheim beschlossen.

� HRB 5066 - 30.01.2008 Baggerund

Transportbetrieb Esch GmbH,

53332 Bornheim (Kirchstraße 37). Die Gesellschafterversammlung

vom 28.12.2007 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 4

(Stammkapital, Stammeinlagen) beschlossen.

� HRB 6670 - 30.01.2008 Alfred

Hüwel & Partner GmbH, 53127 Bonn (Im

Uckerfeld 15). Die Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2007 hat die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Neuer

Unternehmensgegenstand: die Erbringung

von Informations- und Dienstleistungs-Tätigkeiten

in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen,

soweit sie nicht einer Genehmigung nach

KWG, WpHG o.ä. bedürfen, sowie die Verwaltung

eigenen Vermögens.

� HRB 12125 - 30.01.2008 Mens IMC

GmbH, 53173 Bonn (Rüngsdorfer Straße

30). Die Gesellschafterversammlung vom

12.12.2007 hat die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen. Neuer Unternehmensgegenstand:

die Erbringung von

Dienst-, Beratungs- und Vermittlungsleistungen;

Unternehmensberatung, Konzeptmanagement,

Job-Vermittlung. Ferner: Auf der

Grundlage des Komplementarität-Parität-Prinzips:

Vermittlungs- und Beratungsleistungen in

der Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika,

Betrieb von Gaststätten und Dienstleistungsunternehmen

der Zielgruppe.

� HRB 13893 - 30.01.2008 BauGrund

Optifin GmbH, 53119 Bonn (Chlodwigplatz

1). Nicht mehr Geschäftsführer: Thren,

Ralf, Bonn, *01.07.1970. Bestellt zum Geschäftsführer:

Fischer, Niels, Kronberg,

*03.07.1962; Heldt, Dieter, Berlin,

*25.02.1947.

� HRB 10729 - 01.02.2008 DIBO Projektentwicklungsgesellschaft

für Entwicklung

und Investitionen mbH, 53913

Swisttal (Kölner Str. 105). Nicht mehr Geschäftsführer:

Dieroff, Thomas, Swisttal,

*04.06.1977.

DIE WIRTSCHAFT April 2008

� HRB 12104 - 01.02.2008 XXTRA

Verwaltung GmbH, 53177 Bonn (Zanderstr.

5 - 7). Prokura erloschen: Bleicher, Jürgen,

München, *10.08.1964.

� HRB 14189 - 01.02.2008 Deutsche

Telekom Technischer Service GmbH,

53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee 140). Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Stückler,

René, Troisdorf, *19.01.1966.

� HRB 14668 - 01.02.2008 Johanniter

Sozialdienste Bonn GmbH, 53113 Bonn

(Johanniterstraße 3-5). Nicht mehr Geschäftsführer:

Dr. v. Stechow, Alexander, Nennhausen,

*06.12.1938. Bestellt zum Geschäftsführer:

Dr. Blattmann, Jörg, Köln, *20.05.1957.

� HRB 15867 - 01.02.2008 MGF I

GmbH, 53111 Bonn (Poststraße 12). Bestellt

zum Liquidator: Hahne, Joseph, Unkel,

*14.05.1952. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

� HRB 2167 - 05.02.2008 schüller

gmbh moebel-interior-object, 53111

Bonn (Rathausgasse 22-24). Die Gesellschafterversammlung

hat am 11.12.2007 beschlossen,

das Stammkapital (DEM 50.000,00) auf

Euro umzustellen, es auf EUR 27.000,00 und

um weitere 3.000,00 EUR auf EUR 30.000,00

zu erhöhen und den Gesellschaftsvertrag in § 4

(Geschäftsführung, Vertretung), § 5 (Verfügung

über Geschäftsanteile) und § 7 (Einziehung)

zu ändern. Bestellt zum Geschäftsführer:

Wolf, Michael, Köln, *22.10.1973. Nach

Änderung der konkreten Vertretungsbefugnis

Geschäftsführer: Schüller, Hans, Wachtberg,

*17.06.1938.

� HRB 8280 - 05.02.2008 Aprocom

Beteiligungs GmbH, Bonn (Bergerwiesenstraße

9, 53340 Meckenheim). Die Gesellschafterversammlung

vom 14.12.2007 hat die

Sitzverlegung nach Meckenheim beschlossen.

� HRB 9060 - 05.02.2008 jobs in time

Bonn GmbH, 53113 Bonn (Am Hofgarten

3). Die Gesellschafterversammlung vom

04.12.2007 hat die Änderung der Firma beschlossen.

Neue Firma: jobs in time Rheinland

GmbH.

� HRB 9770 - 05.02.2008 „Brückenpfeiler“

GmbH, 53113 Bonn (Bonner Talweg

64). Die Gesellschafterversammlung vom

17.12.2007 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 3 (Stammkapital) und § 9

Abs. 4 (Geschäftsführung und Vertretung) beschlossen.

§ 14 (Kosten des Vertrages) ist ersatzlos

gestrichen. Nach Namensänderung

Geschäftsführer: Zimmermann, Karola Johanna

Maria, Sankt Augustin, *29.09.1953.

� HRB 10618 - 05.02.2008 A M L LAN-

XIDE EUROPE GmbH, 53340 Meckenheim

(Birkenmaarstr. 1). Nach Änderung der

konkreten Vertretungsregelung nunmehr Geschäftsführer:

Jung, Alexander Steffen, Hambach,

*21.03.1967. Der mit der METEK Metallverarbeitungsgesellschaft

mbH, Meckenheim

(Amtsgericht Bonn HRB 10137) am

14.12.2007 abgeschlossene Beherrschungsund

Gewinnabführungsvertrag ist durch Kündigung

vom 14.12.2007 zum 01.01.2008 beendet.

� HRB 13836 - 05.02.2008 Sanitätshaus

Hohn Beteiligungsgesellschaft

mbH, 53111 Bonn (Gangolfstr. 6). Nicht

mehr Geschäftsführer: Hohn, Wolfgang, Bonn,

*03.01.1953.

� HRB 13882 - 05.02.2008 iloq Software

GmbH, 53113 Bonn (Stockenstraße

19). Die Gesellschafterversammlung vom

03.01.2008 hat die Änderung der Firma, die

Änderung des Unternehmensgegenstandes

und des § 8 (Bekanntmachungen) beschlossen.

Neue Firma: evenos GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand:

die Beratung und Unterstützung

bei der Entwicklung und Umsetzung

von Wachstums- und Transformationsstrategien

sowie die Beratung und Unterstützung

beim Einsatz von neuen Technologien. Bestellt

zum Geschäftsführer: Pfeiffer, Jens, Bonn,

*22.03.1968. Prokura erloschen: Pfeiffer, Jens,

Bonn, *22.03.1968.

� HRB 14532 - 05.02.2008 Fine Classic

Cars GmbH, 53332 Bornheim (Heideweg

2a). Die Gesellschafterversammlung

vom 16.01.2008 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Zweigniederlassung

errichtet unter gleicher Firma mit

Zusatz: , Niederlassung Bad Vilbel, 61118 Bad

Vilbel.

� HRB 15277 - 05.02.2008 EuBo Verwaltungs-GmbH,

53332 Bornheim (Meuserweg

2). Die Gesellschafterversammlung

vom 01.12.2007 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 12 (Gewinnverwendung)

und § 13 (Einziehung von Geschäftsanteilen)

beschlossen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Breuer, Peter, Euskirchen, *09.09.1951;

Herter, Christoph, Bornheim, *31.07.1988. Bestellt

zum Geschäftsführer: Herter, Josefine,

Bornheim, *12.08.1963. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Herter, Gerhard Peter,

Bornheim, *30.12.1961.

� HRB 15290 - 05.02.2008 Klangvoll

GmbH, Bonn (Am Wiesenpfad 43, 53340

Meckenheim). Die Gesellschafterversammlung

vom 08.01.2008 hat die Sitzverlegung nach

Meckenheim beschlossen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Thome, Boris, Neumagen-

Dhron, *23.11.1979. Bestellt zum Geschäftsführer:

Müller, Benjamin, Zemmer,

*12.07.1977.

� HRB 15357 - 05.02.2008 Platinum

126. Vermögensverwaltungs-GmbH,

53227 Bonn (Königswinterer Straße 833).

Die Gesellschafterversammlung vom

27.12.2007 hat die Änderung der Firma, die

Änderung des Unternehmensgegenstandes

sowie des § 4 (Stammkapital, Stammeinlage)

und § 5 (Aufgeld) beschlossen. Neue Firma:

push a product Verwaltungsgesellschaft mbH.

Neuer Unternehmensgegenstand: ist die Übernahme

der Geschäftsführung der push a product

GmbH & Co. KG als Komplementärin.

Nicht mehr Geschäftsführer: Radermacher, Peter,

Bonn, *03.04.1965. Bestellt zum Geschäftsführer:

Picado Maagh, Carlos Marco,

Rheinbreitbach, *16.05.1966.

� HRB 15607 - 05.02.2008 Denove

Asia & Euro Handels GmbH, 53113 Bonn

(Reuterstraße 133). Die Gesellschafterversammlung

vom 18.01.2008 hat die Erhöhung

des Stammkapitals um 25.000,00 EUR auf

50.000,00 EUR beschlossen.

� HRB 3771 - 06.02.2008 Simon Ku-

cher & Partner Strategy & Marketing

Consultants GmbH, 53115 Bonn

(Haydnstr. 36). Bestellt zum Geschäftsführer:

Bilstein, Frank Florian, Köln,

*29.05.1971; Krütten, Jörg Matthias, Trier,

*24.08.1969.

� HRB 7813 - 06.02.2008 Tele-Ruf

Kommunikations GmbH, Bonn (Bergerwiesenstraße

9, 53340 Meckenheim). Die Gesellschafterversammlung

vom 14.12.2007 hat

die Sitzverlegung nach Meckenheim beschlossen.

� HRB 8191 - 06.02.2008 Deutsche

Post Real Estate Germany GmbH, 53113

Bonn (Johanniterstr. 1). Nicht mehr Geschäftsführer:

Große, Frank Peter, Bonn,

*04.06.1959.

� HRB 9861 - 06.02.2008 BT-Sporträder

Vertriebs GmbH, Bonn (Albert-Latz-

Straße 2, 53879 Euskirchen). Die Gesellschafterversammlung

vom 10.01.2008 hat die Sitzverlegung

nach Euskirchen beschlossen. Neue

Firma: PROsport Tuning GmbH.

� HRB 10400 - 06.02.2008 Kinderheim

an der alten Eiche gGmbH, 53177

Bonn (Venner Straße 20). Nicht mehr Geschäftsführer:

Graf, Klaus, Bonn, *07.10.1957.

Bestellt zum Geschäftsführer: Lenger, Stefanie,

Köln, *01.09.1969. Prokura erloschen: Lenger,

Stefanie, Köln, *01.09.1969.

� HRB 13126 - 06.02.2008 m-com-solutions

AG, 53111 Bonn (Wachsbleiche 26).

Bestellt zum Vorstand: Rummer, Thomas,

Crimmitschau, *27.03.1965.

� HRB 13941 - 06.02.2008 Spass in

Bonn GmbH, 53111 Bonn (Sandkaule 1).

Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Bonn (99 IN 165/07) vom 03.01.2008

ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über

das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgewiesen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von

Amts wegen eingetragen.

� HRB 13960 - 06.02.2008 AJ-Taxi

GmbH, 53119 Bonn (Schweidnitzer Weg 4).

Nicht mehr Geschäftsführer: Jamo, Mohamed,

Bonn, *01.12.1953. Bestellt zum Geschäftsführer:

Ali, Juan, Bonn, *05.11.1982.

� HRB 15587 - 06.02.2008 Deutsche

Raststätten Gruppe GmbH, 53175 Bonn

(Andreas-Hermes-Straße 7-9). Die Gesellschafterversammlung

vom 21.07.2007 hat die Erhöhung

des Stammkapitals um 1.000,00 EUR

auf 201.000,00 EUR beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag

wurde insgesamt neu gefasst.

� HRB 5651 - 07.02.2008 Becker &

Partner Immobilien GmbH, 53113 Bonn

(Reuterstr. 161). Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Bestellt zum Liquidator: Leinhos, Attila, Königswinter,

*13.03.1967.

� HRB 7458 - 07.02.2008 Godesberger

Orthopädisch- Chirurgische Clinik

Verwaltungs GmbH, 53177 Bonn (Theaterplatz

26). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Bestellt

zum Liquidator: Dr. Fleega, Basim, Remagen,

*14.04.1952.

� HRB 8239 - 07.02.2008 Simon, Kucher

& Co. Holding GmbH, 53115 Bonn

(Haydnstraße 36). Die Gesellschafterversammlung

vom 13.12.2007 hat die Änderung des

Unternehmensgegenstandes sowie der § 4

(Einziehung von Geschäftsanteilen), § 7 (Auf-

69


nahme weiterer Gesellschafter), § 13 (Bekanntmachungen)

und § 15 (Abfindung) beschlossen.

ist die Funktion als vermögensverwaltende

Holding und aktive Organisationsspitze einer

Gruppe von Unternehmen, die

insbesondere auf den Geschäftsfeldern Management-

und Marketingberatung im In- und

Ausland sowie Vermittlung von Management-

Know-how tätig ist.

� HRB 13984 - 07.02.2008 Moeller

Holding GmbH, 53115 Bonn (Hein-Moeller-Straße

7-11). Prokura erloschen: Braun,

Gerhard Franz, Swisttal-Odendorf,

*17.09.1948.

� HRB 14351 - 07.02.2008 Rossi Reisen

GmbH, 53913 Swisttal (Breniger Str.

5). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Bestellt zum

Liquidator: Rossel, Anna, Bornheim,

*12.04.1946.

� HRB 14587 - 07.02.2008 IVG Gewerbeimmobilien

1 GmbH, 53177 Bonn

(Zanderstraße 5-7). Nicht mehr Geschäftsführer:

Webeler, Rolf Moritz, Wachtberg,

*17.01.1966. Bestellt zum Geschäftsführer:

Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972. Prokura

erloschen: Zapp, Christoph, München,

*12.08.1976.

� HRB 14642 - 07.02.2008 UN Congress

Center Bonn GmbH, 53113 Bonn

(Görresstraße 15). Nicht mehr Geschäftsführer:

Hong, Young-Ho, Berlin, *04.02.1964.

� HRB 15184 - 07.02.2008 VVG „Maximus“

GmbH Vermögensverwaltungsgesellschaft,

53123 Bonn (Im Feldpütz 18).

Nicht mehr Geschäftsführer: Bauer, Georg,

Bonn, *11.07.1962. Bestellt zum Geschäftsführer:

Smolnik, Andrey, Bonn, *01.10.1972.

� HRB 4667 - 08.02.2008 Redumed

GmbH, 53115 Bonn (Kurfürstenstr. 50). Bestellt

als Liquidator: Dr. von Kistowski, Irmgard,

Bonn, *27.06.1935. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

� HRB 8008 - 08.02.2008 INTES Akademie

für Familienunternehmen GmbH,

53173 Bonn (Kronprinzenstraße 46). Bestellt

zum Geschäftsführer: Dr. Achenbach, Christoph,

Haan, *27.04.1958.

� HRB 12488 - 08.02.2008 AWA Produktions

GmbH, 53227 Bonn (Maarstr.

48). Nicht mehr Geschäftsführer: Fähler, Gerd,

Erbach, *08.09.1958. Bestellt zum Geschäftsführer:

Theuns, Dirk, Essen/Belgien,

*05.09.1963. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Donat, Michael, Markkleeberg,

*05.09.1965.

� HRB 5507 - 11.02.2008 American

Institute For Foreign Study (Deutschland)

GmbH, 53113 Bonn (Baunscheidtstraße

11). Einzelprokura: Hilmer, Claudia,

Köln, *10.11.1970.

� HRB 6587 - 11.02.2008 CLEAN SER-

VICEPOWER GmbH, 53227 Bonn (Königswinterer

Str. 730). Prokura erloschen: Paganetti,

Alexander, Roßbach, *20.05.1970.

� HRB 6647 - 11.02.2008 Moeller

Electric GmbH, 53115 Bonn (Hein-Moeller-

Straße 7-11). Prokura erloschen: Braun, Gerhard,

Swisttal, *17.09.1948. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Lehmann, Nicole,

Aachen, *15.06.1968; Rißmann, Tanja, Bonn,

*16.06.1969.

� HRB 9293 - 11.02.2008 INTRA-Gemeinnützige

Bonner Gesellschaft zur

Förderung der gesellschaftlichen Integration

und Rehabilitation behinderter

Menschen mbH, 53177 Bonn (Venner Straße

20). Nicht mehr Geschäftsführer: Graf,

Klaus-Jürgen, Bonn, *07.10.1957. Bestellt zum

Geschäftsführer: Lenger, Stefanie, Köln,

*01.09.1969. Prokura erloschen: Peiler, Stephan,

Erftstadt, *09.07.1961.

� HRB 9863 - 11.02.2008 Deutscher

Pensionsfonds Aktiengesellschaft,

53115 Bonn (Poppelsdorfer Allee 25-33). Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied

oder einem anderen Prokuristen:

Bohnhoff, Björn, Bonn, *28.01.1974; Pfützenreuter,

Jörg, Köln, *08.02.1963.

� HRB 12367 - 11.02.2008 Institute

for International Product Safety GmbH,

53115 Bonn (Hein-Moeller-Straße 7-11). Prokura

erloschen: Braun, Gerhard Franz, Swisttal,

*17.09.1948. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Lehmann, Nicole, Aachen,

*15.06.1968.

� HRB 15748 - 11.02.2008 Projektgesellschaft

Quantiusstraße GmbH, 53111

Bonn (Adenauerallee 15). Bestellt zum Geschäftsführer:

Laufer, Helmut, Bonn,

*13.09.1951.

� HRB 15818 - 11.02.2008 Gemeinnützige

Jugendhilfeeinrichtung Leuchtturm

GmbH, Bonn (Gölllesheimer Weg 21,

53343 Wachtberg). Die Gesellschafterversammlung

vom 25.01.2008 hat die Sitzverlegung

nach Wachtberg beschlossen.

� HRB 305 - 12.02.2008 Bonnfinanz

70

Aktiengesellschaft für Vermögensberatung

und Vermittlung, 53175 Bonn (Godesberger

Allee 105-107). Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Vorstandsmitglied oder einem

anderen Prokuristen: Blau, Andreas, Pulheim,

*21.08.1966; Kopp, Michael, Wachtberg,

*24.06.1961.

� HRB 6781 - 12.02.2008 Lockheed

Martin GmbH, 53177 Bonn (Am Michaelshof

4 b). Nicht mehr Geschäftsführer: Wiese,

Manfred, Wachtberg, *17.12.1943. Einzelprokura:

Schliesing, Richard W., Eagan, Minnesota,

USA, *15.04.1948.

� HRB 7733 - 12.02.2008 Bio-Vertrieb

Rheinland-Höfe GmbH, 53332

Bornheim (Raiffeisenstraße 10). Die Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2007 hat die

Änderung der Firma beschlossen. Neue Firma:

Landgard Bio GmbH.

� HRB 7792 - 12.02.2008 MMD Bauträgergesellschaft

mbH, 53177 Bonn

(Zanderstraße 5-7). Bestellt zum Geschäftsführer:

Diederichs, Philipp, Bonn, *30.08.1972.

� HRB 10153 - 12.02.2008 RHENANIA

Bauträger und -betreuung GmbH, Swisttal

(Tomhofstr. 17, 53894 Mechernich). Die

Gesellschafterversammlung vom 18.01.2008

hat die Sitzverlegung nach Mechernich beschlossen.

� HRB 10719 - 12.02.2008 Dr. Hobein

(Nachf.) GmbH Medizinische Hautpflege,

53340 Meckenheim (Grenzstr. 2). Einzelprokura:

Harnig-Janssen, Verena, Bonn,

*24.05.1976. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Polke, Andreas, Bonn,

*22.06.1968; Steiner, Harald, Grafschaft,

*05.07.1971.

� HRB 13254 - 12.02.2008 Auerberg

Galerie Hotel GmbH, 53117 Bonn (Kölnstraße

360-364). Die Gesellschafterversammlung

vom 19.10.2007 hat die Änderung der

Firma beschlossen. Neue Firma: Galerie Design

Hotel Bonn GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Eichenauer, Franz V., Leoben-Lerchfeld/Österreich,

*16.05.1947. Bestellt zum Geschäftsführer:

Al-Khalifa, Shaikh Rashid Bin Khalifa Hamad,

Manama/Bahrain, *01.01.1952; Khoury,

Michael Georges, Paris/Frankreich,

*19.02.1939.

� HRB 13803 - 12.02.2008 DPR

Deutsche PVC-Recycling GmbH, 53113

Bonn (Am Hofgarten 1-2). Die Gesellschafterversammlung

vom 22.01.2008 hat eine

Änderung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Der Gesellschaftsvertrag wird

durch einen neuen § 10 (Beirat) ergänzt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Hofmann,

Volker, Troisdorf, *20.04.1944. Bestellt zum

Geschäftsführer: Preusker, Werner, Rheinbach,

*18.10.1950.

� HRB 15069 - 12.02.2008 Solar-

World Industries Schalke GmbH, 53113

Bonn (Kurt-Schumacher-Straße 12-14). Bestellt

zum Liquidator: Dr. Kleiß, Gerhard, Bonn,

*01.05.1966. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

� HRB 15682 - 12.02.2008 Deutsche

Post Adress Beteiligungsgesellschaft

mbH, 53113 Bonn (Charles-de-Gaulle-Str.

20). Nicht mehr Geschäftsführer: Paulat, Gunnar,

Bonn, *29.10.1965. Bestellt zum Geschäftsführer:

Erbslöh, Thomas, Bielefeld,

*04.03.1968; Meinert, Marion, Bonn,

*15.10.1961.

� HRB 1555 - 13.02.2008 Willems &

Schüller Schornstein- und Feuerungsbau

Gesellschaft mit beschränkter Haftung,

53179 Bonn (Mainzer Str. 282). Nicht mehr

Geschäftsführer: Schüller, Hubert, Schornsteinund

Ofenbauer, Rolandswerth; Schüller, Christel,

Kauffrau, Rolandswerth.

� HRB 5098 - 13.02.2008 H.u.J.

Schmitz Verwaltungs-GmbH, 53121

Bonn (Fraunhoferstr. 6). Nicht mehr Geschäftsführer:

Pick, Willi, Swisttal,

*08.03.1947. Bestellt zum Geschäftsführer:

Dreckmann, Klaus, Königswinter,

*04.01.1968.

� HRB 9877 - 13.02.2008 NDS-Norddeutsche

Diakoniedienste für Senioren

gGmbH, 53113 Bonn (Reuterstr. 157). Nicht

mehr Geschäftsführer: Leuker, Peter, Wachtberg,

*08.11.1954.

� HRB 13024 - 13.02.2008 Eurotec-

Handels-GmbH, 53111 Bonn (Drususstraße

19). Die Gesellschafterversammlung vom

23.01.2008 hat die Änderung der Firma und

des Unternehmensgegenstandes beschlossen.

Neue Firma: Ubiquitous IT Europe Forum

GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand: ist

die Veranstaltung, Organisation und Vermittlung

von Konferenzveranstaltungen in den Bereichen

Informations-, Nano- und Biotechnologie

sowie sonstige Dienstleistungen in diesen

Bereichen. Nicht mehr Geschäftsführer: Schade,

Bernhard, Troisdorf, *16.11.1949. Bestellt

zum Geschäftsführer: Bae, Schin Su, Bonn,

*16.12.1964.

� HRB 14572 - 13.02.2008 WABCO

Standard GmbH, 53121 Bonn (Euskirche-

ner Straße 80). Prokura erloschen: Cox, Oliver,

Köln, *15.07.1965; Schneider, Klaus, Alflen,

*04.12.1953.

� HRB 5634 - 14.02.2008 „Familienheim

und Garten Verlagsgesellschaft

mit beschränkter Haftung, 53115 Bonn

(Neefestraße 2 a). Nicht mehr Geschäftsführer:

Rosenthal, Manfred, Köln, *28.02.1942. Bestellt

zum Geschäftsführer: Böker, Gerd, Blankenheim-Mülheim,

*30.04.1953.

� HRB 8152 - 14.02.2008 Ideal Standard

Verwaltungs-GmbH, 53121 Bonn

(Euskirchener Str. 80). Mit der Ideal Standard

Holdings (BC) Germany GmbH mit Sitz in

Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 16000) als herrschendem

Unternehmen ist am 11.02.2008

ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

geschlossen.

� HRB 9403 - 14.02.2008 Ideal Standard

GmbH, 53121 Bonn (Euskirchener

Straße 80). Mit der Ideal Standard Holdings

(BC) Germany GmbH mit Sitz in Bonn (Amtsgericht

Bonn HRB 16000) als herrschendem

Unternehmen ist am 11.02.2008 ein Beherrschungs-

und Gewinnabführungsvertrag geschlossen

worden.

� HRB 9491 - 14.02.2008 Reinhard

Dievernich GmbH, 53177 Bonn (Dechant-

Heimbach-Straße 32-34). Die Gesellschafterversammlung

vom 20.12.2007 hat die Herabsetzung

des Stammkapitals um -75.000,00

EUR auf 25.000,00 EUR beschlossen. § 6 (Gesellschaftsversammlung)

und § 12 (Veräußerung

von Geschäftsanteilen) sind geändert.

� HRB 12420 - 14.02.2008 Ideal Standard

Beteiligungs-GmbH, 53121 Bonn

(Euskirchener Str. 80). Mit der Ideal Standard

Holdings (BC) Germany GmbH mit Sitz in

Bonn (Amtsgericht Bonn HRB 16000) als herrschendem

Unternehmen ist am 11.02.2008

ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

geschlossen worden.

� HRB 13994 - 14.02.2008 Bio-Landgard

GmbH, 53332 Bornheim (Raiffeisenstraße

10). Die Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2007 hat die Änderung der Firma

beschlossen. Neue Firma: Bio-Landgard Verwaltungs

GmbH.

� HRB 15587 - 14.02.2008 Deutsche

Raststätten Gruppe GmbH, 53175 Bonn

(Andreas-Hermes-Straße 7-9). Von Amts wegen

berichtigend eingetragen: Die Gesellschafterversammlung

vom 21.12.2007 hat die

Erhöhung des Stammkapitals um 1.000,00

EUR beschlossen. Der Gesellschaftsvertrag

wurde insgesamt neu gefasst.

� HRB 475 - 15.02.2008 Emil Hoogland

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Geräte-Maschinen-und Anlagenbau

für Textilverarbeitung, 53117 Bonn

(Kölnstr. 649). Die Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2007 hat die Änderung der Firma

und des Unternehmensgegenstandes beschlossen.

Ferner hat die Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2007 beschlossen, das

Stammkapital (DEM 500.000,00) auf Euro umzustellen,

es auf EUR 260.000,00 zu erhöhen

und den Gesellschaftsvertrag in § 10 (Stimmrecht)

zu ändern. Neue Firma: Emil Hoogland

Vermögensverwaltung GmbH. Neuer Unternehmensgegenstand:

die Verwaltung eigenen

Vermögens.

� HRB 4148 - 15.02.2008 IVG Immobilien

AG, 53177 Bonn (Zanderstraße 5-7).

Prokura erloschen: Henkels, Philipp Jürgen,

Düsseldorf, *21.04.1967.

� VR 2662 - 08.02.2008 Zentralverband

des Deutschen Kartoffelhandels

e.V., 53225 Bonn (Beueler Bahnhofsplatz

18). Der Verein ist nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages

vom 19.06.2007 mit

dem Landesverband der Kartoffelkaufleute

Weser-Ems e.V. mit Sitz in Oldenburg (Amtsgericht

Oldenburg VR 876) sowie mit dem Verband

der Kartoffelkaufleute e.V. mit Sitz in

Warberg (Amtsgericht Braunschweig VR

130575) als übertragende Rechtsträger verschmolzen.

Die Verschmelzung wird wirksam

mit Eintragung auf dem Registerblatt des neuen

Rechtsträgers.

Sitzverlegungen aus

dem Gerichtsbezirk

� HRB 5146 - 21.01.2008 Queen Carroms

Spielwaren GmbH, 53225 Bonn

(Rheinaustr. 126-128). Der Sitz ist nach Troisdorf

(jetzt Amtsgericht Siegburg HRB 9965)

verlegt.

� HRB 14966 - 22.01.2008 Compiere

EMEA GmbH, 53175 Bonn (Johanna-Kinkel-

Str. 2-4). Der Sitz ist nach Münster (jetzt Amtsgericht

Münster HRB 10974) verlegt.

� HRB 1229 - 23.01.2008 Mastgeflügel-Stabilisiernngsfonds

- Vermögensverwaltungsgesellschaft

mit beschränkter

Haftung, Bonn (Claire-Waldoff-Str. 7,

10117 Berlin). Der Sitz ist nach Berlin (jetzt

Amtsgericht Charlottenburg HRB 111252 B)

verlegt.

� HRB 12867 - 23.01.2008 Euro Success

MLM GmbH, Bonn (Roonstraße 65,

24534 Neumünster). Der Sitz ist nach Neumünster

(jetzt Amtsgericht Kiel, HRB 9562 KI )

verlegt.

� HRB 15412 - 23.01.2008 INNU Science

Deutschland GmbH, 53113 Bonn

(Kurt-Schumacher-Str. 18-20). Der Sitz ist nach

Wörrstadt (jetzt Amtsgericht Mainz HRB

41280) verlegt.

� HRB 620 - 24.01.2008 B B A Bonner

Büro-Ausstattungs-Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Bonn (Konrad-Zuse-

Platz 8, 81829 München). Der Sitz ist nach

München (jetzt Amtsgericht München HRB

171787) verlegt.

� HRB 7110 - 24.01.2008 RC Banken-

Consulting GmbH, Bonn (Mörfelder Landstraße

114, 60589 Frankfurt am Main). Der

Sitz ist nach Frankfurt am Main (jetzt Amtsgericht

Frankfurt am Main HRB 82225) verlegt.

� HRB 14963 - 24.01.2008 QVision

Digital GmbH, Bornheim (Am Eifeltor 10,

50997 Köln). Der Sitz ist nach Köln (jetzt Amtsgericht

Köln HRB 62203) verlegt.

� HRB 14146 - 25.01.2008 AS Schilder

GmbH, 53340 Meckenheim (Neuer

Markt 27). Der Sitz ist nach Mönchengladbach

(jetzt Amtsgericht Mönchengladbach HRB

12473) verlegt.

� HRB 14464 - 08.02.2008 M-Projekt

GmbH, 53113 Bonn (Kurt-Schumacher-Str.

18-20). Der Sitz ist nach Memmingen (jetzt

Amtsgericht Memmingen HRB 13293) verlegt.

� HRB 13251 - 12.02.2008 Vermögensverwaltung

Boschke GmbH, Meckenheim

(Rostocker Str. 24, 18181 Graal-

Müritz). Der Sitz ist nach Graal-Müritz (jetzt

Amtsgericht Rostock HRB 10828) verlegt.

� HRB 13759 - 12.02.2008 IBD Holding

GmbH, Bonn (Im Rohnweiher 41,

53797 Lohmar). Der Sitz ist nach Lohmar (jetzt

Amtsgericht Siegburg HRB 9976) verlegt.

� HRB 13792 - 12.02.2008 H˝ media

factory GmbH, Bonn (Osdorfer Landstraße

20, 22607 Hamburg). Der Sitz ist nach Hamburg

(jetzt Amtsgericht Hamburg HRB

103820) verlegt.

� HRB 14922 - 12.02.2008 ChriGaBa

GmbH, Bonn (Nadistr. 67, 80809 München).

Der Sitz ist nach München (jetzt Amtsgericht

München HRB 171887) verlegt.

� HRB 15291 - 15.02.2008 IVG Tanklager-Betriebsführungsgesellschaft

mbH, Bonn (Schifferstraße 210, 47059 Duisburg).

Der Sitz ist nach Duisburg (jetzt

Amtsgericht Duisburg, HRB 19982) verlegt.

Verschmelzungen

� HRA 345 - 21.01.2008 Stollfuß Verlag

GmbH & Co. KG, 53115 Bonn (Dechenstraße

7). Die Gesellschaft ist als übertragender

Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages

vom 30.12.2007 mit

der Stollfuß Medien GmbH & Co. KG mit Sitz

in Bonn (Amtsgericht Bonn HRA 4321) verschmolzen.

Die Verschmelzung ist mit Eintragung

am 21.01.2008 auf dem Registerblatt

des übernehmenden Rechtsträgers wirksam

geworden.

Beabsichtigte

Löschungen

Das Registergericht beabsichtigt nachfolgende

Firmen von Amts wegen nach § 141 a FGG zu

löschen. Die Frist zur Erhebung eines Widerspruchs

ist auf 1 Monat festgesetzt.

� HRB 13112 - 06.02.2008 MAGIS Gesellschaft

für Umweltinformationssysteme

mbH, 53359 Rheinbach (Industriestr.

41).

� HRB 13537 - 13.02.2008 Ö.S. -Bau

GmbH, Bonn (Spicherstr. 11, 53844 Troisdorf).

Das Registergericht beabsichtigt nachfolgende

Firmen von Amts wegen nach § 141 a FGG zu

löschen. Die Frist zur Erhebung eines Widerspruchs

ist auf 3 Monate festgesetzt.

� HRB 9964 - 24.01.2008 S. und N.

Bau GmbH, 53121 Bonn (Pfarrer-Byns-Str.

10).

Löschungen

� HRA 4072 - 23.01.2008 Heinz Velten,

Baugeschäft, Hoch-, Tief- und Straßenbau,

53125 Bonn (In der Wehrhecke

37). Die Firma ist erloschen.

� HRA 5772 - 23.01.2008 ALPHA

DIE WIRTSCHAFT April 2008


PLUS KG, 53343 Wachtberg (Villiper

Hauptstraße 9 a). Die Firma ist erloschen.

� HRA 5895 - 23.01.2008 Snow- &

Surf Board Center Bonn e.K., Bonn (Priestersberg

6, 53567 Buchholz). Die Firma ist erloschen.

� HRA 6518 - 23.01.2008 friseurwelt

Sacha Nowak e.K., 53913 Swisttal (Eiselsmaar

27). Die Firma ist erloschen.

� HRA 2681 - 13.02.2008 Exacta -

Chemisch - Reinigungs GmbH & Co Kommanditgesellschaft,

53125 Bonn (Villiper

Allee 32). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma

ist erloschen.

� HRB 3044 - 21.01.2008 Franz

Schmitz Obst- und Gemüse-Versandhandelsgesellschaft

mbH, 53332 Bornheim

(Wikinger Str. 2). Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht.

� HRB 4385 - 21.01.2008 Immobilien

Ernst GmbH, 53343 Wachtberg (Erhard-

Fischer-Straße 14). Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht.

� HRB 10054 - 21.01.2008 Salon Sabine

Schallenberg GmbH, 53332 Bornheim

(Kölner Landstr. 46). Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

� HRB 5798 - 22.01.2008 Koch &

Ganser Einbauküchen GmbH, 53115

Bonn (Beethovenplatz 5). Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

� HRB 12138 - 23.01.2008 Trans Metall

Industrie Handel GmbH, 53127 Bonn

(Ippendorfer Allee 127). Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht.

� HRB 7094 - 06.02.2008 Fahrradtreff

Wachtberg Handels-GmbH, Wachtberg

(c/o Bernd Trimborn, Brunnenallee 31,

53173 Bonn). Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht.

� HRB 8211 - 13.02.2008 H & R

Quenel Bauunternehmung GmbH,

53229 Bonn (Am Bolzplatz 10 a). Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

� HRB 9312 - 13.02.2008 Rechtsanwaltsgesellschaft

Odenthal & Kühn

mbH, 53127 Bonn (Karl-Friedrich-Schinkel-

Str. 42). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht.

Löschungen von Amts wegen (HGB)

Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes

eingetragen: Die Firma ist erloschen; von Amts

wegen gemäß § 31 Absatz 2 Satz 2, § 6 Absatz

1 HGB eingetragen.

� HRA 3469 - 11.02.2008 Schierack

Beteiligungs KG, 53177 Bonn (Burgstr.

81).

Löschungen wegen

Vermögenslosigkeit (FGG)

Bei nachfolgenden Firmen wurde folgendes

eingetragen: Die Gesellschaft ist gemäß § 141

a Absatz 1 FGG wegen Vermögenslosigkeit von

Amts wegen gelöscht.

� HRA 5064 - 22.01.2008 Heinz

Dieroff GmbH u. Co. Baubetreuungs KG,

53913 Swisttal (Kölner Str. 105).

� HRB 5082 - 23.01.2008 Mann &

Partner Immobilien GmbH, 53121 Bonn

(Euskirchener Str. 43).

� HRB 12522 - 23.01.2008 EXTRA

Bau GmbH, 53115 Bonn (Karl-Frowein-Str.

2).

� HRB 13052 - 23.01.2008 Venarit

Aktiengesellschaft, 53113 Bonn (Zweite

Fährgasse 13).

� HRB 13809 - 23.01.2008 n.e.t. car

bonn Aktiengesellschaft, 53113 Bonn

(Bundeskanzlerplatz 2-10).

� HRB 8527 - 13.02.2008 Thomas

Schmitz GmbH, 53127 Bonn (Sigmund-

Freud-Str. 251).

DIE WIRTSCHAFT April 2008

Vorgänge ohne

Eintragung

� HRB 13651 - 22.01.2008 HIL Heeresinstandsetzungslogistik

GmbH,

53123 Bonn (Josef-Wirmer-Strasse 2-8). Dem

Registergericht ist eine Liste der Mitglieder des

Aufsichtsrates eingereicht worden.

� HRB 6794 - 23.01.2008 Deutsche

Telekom AG, 53113 Bonn (Friedrich-Ebert-

Allee 140). Dem Registergericht ist eine Liste

der Mitglieder des Aufsichtsrates eingereicht

worden.

� HRB 15243 - 25.01.2008 PrimeSeek

GmbH, 53113 Bonn (Friedrich-Ebert-Allee

140). Dem Registergericht ist eine Liste der

Mitglieder des Aufsichtsrates eingereicht worden.

AMTSGERICHT

SIEGBURG

Neueintragungen

� HRA 4935 - 22.01.2008 K - SU Immobilien

GmbH & Co. KG, 53773 Hennef

(Reutherstraße 3, Die Vermittlung von Immobilien.).

Kommanditgesellschaft. Persönlich

haftender Gesellschafter: Wolfgang Jansen

GmbH, Hennef/Sieg (Siegburg 9122).

� HRA 4936 - 22.01.2008 Theo Braschos

GmbH & Co. KG, 53844 Troisdorf

(Bergheimer Str. 1, Der Erwerb, die Veräußerung,

Belastung, Bewirtschaftung und Verwaltung

eigener wie fremder unbebauter und bebauter

Grundstücke in jeder rechtlich zulässigen

Art, sowie die Errichtung von Bauten und

Durchführung von Bauvorhaben.). Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Theo Braschos Verwaltungs-GmbH,

Troisdorf (Amtsgericht Siegburg HRB 9974).

� HRA 4937 - 22.01.2008 Getränkesupermarkt

Nienhaus KG, 53840 Troisdorf

(Mendener Straße 21). Kommanditgesellschaft.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Nienhaus, Heribert, Rhede, *25.10.1956.

� HRA 4938 - 23.01.2008 Fander

GmbH & Co. KG Versicherungsmakler,

53859 Niederkassel (Spicher Str. 26, Betriebswirtschaftliche

Finanz- und Vermögensberatung.

Vermittlung von Versicherungen aller

Art und alle damit zusammenhängenden

Dienstleistungen, Vermögensverwaltung, Kapitalanlageberatung,

Versorgungs- und Pensionsmanagement,

Grundstücks- und Immobilienvermittlung

und Immobilienfinanzierung.).

Kommanditgesellschaft. Persönlich haftender

Gesellschafter: Spohr & Fander Verwaltungsgesellschaft