JETZTISTESZEITFÜRDIE RICHTIGEENTSCHEIDUNG - VISIO-Tirol

visio.tirol.at

JETZTISTESZEITFÜRDIE RICHTIGEENTSCHEIDUNG - VISIO-Tirol

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Seite 46 ANZEIGE

Sonntag, 25. September 2011

Lehre & Matura,

das gibt’s wirklich

„Lehre und Matura“

bietet die Chance, zwei

Ausbildungen in einem zu

absolvieren: Die Lehre

und gleichzeitig die Matura.

Das bedeutet einen

gravierenden Vorsprung

durch Qualifikation. Auf

der einen Seite das Erlernen

einer vollständigen

Berufsausbildung samt eigenen

Einkommen. Und

auf der anderen Seite die

Erweiterung des fachlichen

Know-hows, vertiefende

Sprachkenntnisse,

den Zugang zu Universitäten

oder Fachhochschulen

und in Summe eine

perfekte Basis für die berufliche

Karriere. Zwei

Ausbildungsmodelle stehen

zur Wahl: Beim integrierten

Modell wird der

Lehrling an einem Halbtag

pro Woche von der

Arbeit freigestellt um die

Maturakurse besuchen zu

können. Beim begleitenden

Modell finden die

Kurse am Abend statt –

ohne Einbeziehung des

Lehrbetriebes.

In welchen Gebieten gibt

es Lehre und Matura?

„Lehre und Matura“ wird

in allen Regionen Tirols

angeboten. Die Orte sind

so gewählt, dass alle Teilnehmer/-innen

ihren Ausbildungsstandort

bequem

in maximal einer Stunde

Fahrtzeit erreichbar sind.

Im Kursjahr 2011/12

wird Lehre und Matura in

Innsbruck, Imst, Wörgl

und Lienz angeboten.

Weitere Informationen

und Details im Internet

www.lehreundmatura.at

Sonntag, 25. September 2011 ANZEIGE

Seite 47

Lehre mit Matura ist keine Seltenheit mehr. Zudem nutzen viele Ausbildungssuchende die zahlreichen Informationsangebote zur Jobssuche

Die Lehre ist mit Abstand die beliebteste Ausbildung in Tirol

Ein modernes Berufsbildungssystem zeichnet sich durch die Verbindung

einer praxisorientierten Ausbildung mit der Vermittlung von

fundiertem fachtheoretischem Wissen und maßgeblichen Schlüsselkompetenzen

aus. Die Lehre erfüllt genau diese Anforderungen.

Freie Lehrstellen

auf einen Klick

Wer auf der Suche nach

freien Lehrstellen in Tirol

ist, der wird auf der Lehrstellenbörse

der Wirtschaftskammer

und des

AMS mit wenigen Klicks

im Internet fündig.

Und so funktioniert´’s:

Unter der Rubrik Arbeitsort

einfach das Bundesland

Tirol und anschließend

einen Bezirk bzw.

sogar den Ausbildungswunschort

auswählen.

Mehr Inforamtionen auf

www.ams.or.at/lehrstellen

Ungefähr 14.000 Jugendliche absolvieren derzeit in

Tirol eine Lehre, auch duale Ausbildung genannt. Duale

Ausbildung deshalb, weil die Ausbildung im Lehrbetrieb

und in der Berufsschule stattfindet. Mit der Lehre

kann nach der neunjährigen Schulpflicht, frühestens

aber ab dem 15. Lebensjahr begonnen werden.

„Knapp mehr als die Hälfte

aller Jugendlichen kann

nicht irren“, freut sich WK-

Vizepräsident Martin Felder

über das abermals gestiegene

Interesse an der dualen

Ausbildung. Erneut ist laut

aktueller Lehrlingsstatistik

2010 der Anteil der Lehrlinge

an den Pflichtschulabgängern

um knapp ein Prozent

auf über 50 Prozent gestiegen.

Der Wirtschaft ist es in

den letzten Jahren gelungen

die Lehre attraktiver zu machen.

Die Jugendlichen und

ihre Eltern nehmen die neuen

Angebote für eine Karriere

mit Lehre an. „Die Lehre

ist eine anspruchsvolle Ausbildung.

Deshalb ist es nur

logisch, dass die Jugendlichen

heute mehr Chancen

auf eine weitere Karriere haben“,

sagt Felder und verweist

auf die Ausbildungen

wie „Lehre und Matura“

oder die Berufsreifeprüfung.

Die Berufslehre,

so funktioniert sie

Die Ausbildung dauert zwischen

zwei und vier Jahren.

Die überwiegende Mehrheit

der Lehrberufe (61 %) sind

dreijährig.

Die Lehrstellen werden über

den freien Arbeitsmarkt von

den Unternehmen angeboten.

Die Jugendlichen müssen

sich bei den Lehrbetrieben

um eine Lehrstelle bewerben.

Unterstützung bei

der Suche bietet u.a. das

AMS (siehe Artikel links:

Freie Lehrstellen auf einen

Klick). Während der Ausbildung

verdienen die Lehrlinge

bereits ihr eigenes Geld.

Die Lehrlingsausbildung endet

mit Ablauf der Lehrzeit.

Anschließend kann, was die

meisten Lehrlinge auch tun,

die Lehrabschlussprüfung

abgelegt werden. Kontakt

und Infos zur Lehrlingsausbildung

in Tirol unter

www.tirol-bildung.at

Es gibt so vieles

mehr zu entdecken

Obwohl die Tiroler Unternehmen

mehr als 180 verschiedene

Berufsausbildungen

bzw. Lehrberufe anbieten,

konzentrieren sich mehr

als die Hälfte der Jugendlichen

auf die 10 häufigsten.

Top 5 der Lehrberufe

Einzelhandelskaufmann(frau),

ElektrotechnikerIn,

Koch/Köchin,

Installations- und

GebäudetechnikerIn

Bürokaufmann(frau)

Mehr als die Hälfte der

Mädchen entscheiden sich

für eine Lehre als Einzelkandeslkauffrau,

Friseurin, Bürokauffrau.

Sie lassen damit

die Möglichkeiten der vielfältigen

– vor allem technischen

– Ausbildungen so gut

wie ungenutzt. Bei den Burschen

ist die Wahl der Lehrberufe

breiter gestreut, sie

nutzen das vielfältige Angebot

stärker.

Welche weiterführenden

Schulen gibt es in Tirol?

In Tirol gibt es zahlreiche Möglichkeiten und

Standorte, eine weiterführende Schule zu besuchen.

Dabei findet man in jedem Bezirk zahlreiche Möglichkeiten

zur individuellen Weiterbildung und

Kompetenzerweiterung.

Oberstufenrealgymnasium

Innsbruck, Landeck,

Lienz, Reutte, Schwaz,

Stams, St. Johann in Tirol,

Telfs, Volders, Zams

Kaufmännische Schulen

Hall, Imst, Innsbruck,

Kitzbühel, Telfs, Wörgl,

Landeck, Lienz, Reutte,

Schwaz, Stams

Schulen für

wirtschaftliche Berufe

Innsbruck, Pfaffenhofen,

Wörgl, Kufstein, Landeck,

Reutte, Lienz

Technische & gewerbl.

Lehranstalten

Innsbruck, Imst, Lienz,

Fulpmes, Jenbach, Hall,

Kramsach, Elbigenalp,

Pflach,

Schulen für

Tourismusberufe

Innsbruck, Zell a. Ziller,

St. Johann in Tirol, Lienz

Land- und Forstwirtschaftliche

Schulen

Kematen, Lienz, Imst,

Landeck, St. Johann i. T.,

Breitenwang, Rotholz

Bildungsanstalt für

Kindergartenpädagogik

Innsbruck, Zams

Schulen für Mode und

Bekleidungstechnik

Innsbruck

Polytechnische Schulen

in allen Bezirken

Tiroler

Fachberufsschulen

Innsbruck und teilweise in

den Bezirken

Viele Tiroler Schulen haben

sich auf Schwerpunkte

spezialisiert wie z.B.: Informatik,

Musik, Ökologie,

Technik, Kunst, Tourismus,

Sport, Fremdsprachen

und Landwirtschaft.

Details unter www.tibs.at








Fotos: WK Tirol

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