Protokoll der 138. Generalversammlung des ... - Obergrund

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Protokoll der 138. Generalversammlung des ... - Obergrund

Protokoll der 138. Generalversammlung des Quartiervereins Obergrund

Datum

Ort

Gastreferent

Traktanden

Montag, 14. Mai 2012, 19 Uhr

Ankersaal, Restaurant Anker Luzern

Stefan Roth, Finanzdirektor

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler

2. Protokoll der 137. Generalversammlung vom 16. Mai 2011

3. Jahresbericht 2011

4. Jahresrechnung 2011 und Revisorenbericht

5. Budget 2012

6. Bestätigungs- und Neuwahlen

7. Anträge der Mitglieder

8. Grusswort des Stadtrates durch Stefan Roth, Finanzdirektor

9. Verschiedenes

1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler

Judit Aregger, Vize-Präsidentin, eröffnet die 138. Generalversammlung des Quartiervereins

Obergrund und begrüsst die über 50 Anwesenden, im speziellen Stadtrat Stefan Roth und Philipp

Sigrist, Quartierpolizist.

Entschuldigt haben sich Bernhard Müller, Präsident; Kuno Kälin, QVO, Ressort Finanzen; Urs W. Studer,

Stadtpräsident; Verband LQV Verband Quartiervereine; Regula Hurschler, Quartierarbeit für Kinder

und Jugendliche; Marco Borsotti, Leiter Betagtenzentrum Eichhof und Peter Laube, QZO.

Zum ersten Mal wurde die Einladung zur GV nur in der Quartierzeitung ausgeschrieben, was leicht

weniger Anmeldungen zur Folge hatte.

Zur Wahl als Stimmenzähler vorgeschlagen und einstimmig verpflichtet werden Marianne Schönbächler

und Philipp Sigrist, Quartierpolizist.

2. Protokoll der 137. Generalversammlung vom 16. Mai 2011

Das Protokoll der 137. GV vom 16. Mai 2011 wird einstimmig angenommen und Roger Sager

verdankt.

3. Jahresbericht 2011

Vize-Präsidentin Judit Aregger stellt fest, dass der ausführliche Jahresbericht des Präsidenten in der

Quartierzeitung Nr. 98 publiziert wurde. Deshalb blicken die Vorstandsmitglieder nur exemplarisch

kurz auf ihre Ressortarbeit zurück.

Judit Aregger und Andreas Gervasi, Quartierentwicklung:

Im letzten Sommer wurde der QVO informiert, dass der Mietvertrag Poststelle Obergrund an der Bundesstrasse

10, Ende 2013 ausläuft und dass sie, falls kein Ersatz gefunden würde, geschlossen werden

müsste. Der QVO gelangte daraufhin mit einem „Offenen Brief“ an Stadt und Post. Diese bekundeten

beidseits grosses Interesse an der Erhaltung der Poststelle Obergrund. Aktueller Stand:

a) Die Post bleibt im gleichen Gebäude. Entsprechende Abklärungen zur Sanierung des denkmalge-


schützten Hauses laufen. Die Post hat Interesse dort zu bleiben; b) Neuer Standort im Neubau ABL-

Tödi-/Claridenstrasse. Dieser wird aber erst nach 2013 fertig. Im Moment ist alles offen. Wir bemühen

uns auf allen Ebenen, die Poststelle Obergrund zu erhalten.

In unserem Quartier gibt es nur noch eine Glassammelstelle, nämlich bei der Post Obergrund. Die

beiden Sammelstellen beim Hallenbad Steghof und an der Taubenhausstrasse wurden unwiderruflich

aufgehoben.

Ursula Stämmer hat einen runden Tisch zur Nutzung des Naherholungsgebiet beim AAL einberufen.

Beim Freiraumkonzept Allmend ging es vor allem um die Wiese für Hundefreilauf. Alle Nutzerinnen

trafen sich drei Mal. Das Resultat ist eine begrenzte Hundefreilaufzone und auf dem übrigen Gebiet

müssen sie an die Leine genommen werden.

Auf dem Zentralbahntrassee von Südpol bis Steghof soll eine Langsamverkehrsachse entstehen. Die

Anliegen der umliegenden Bewohner wurden in ein Thesenpapier aufgenommen. Die Wünsche sind

gross und das Budget klein. Dem QVO wurde versprochen, dass er weiter informiert werde und aktiv

teilnehmen könne.

Bei der Podiumsdiskussion zur Hochhaus-Debatte im Steghof ist man ohne klare Lösungen auseinander

gegangen. Für den QVO ist es in erster Linie ein Verkehrsthema. Wir werden sicher dieses und

nächstes Jahr dafür besorgt sein, dass wir geordnete Verkehrsverhältnisse haben werden.

Daniela Adesida, Organisation Anlässe:

Über 70 Personen nahmen an der spannenden Swissporarena-Besichtigung teil.

Das Lindengartenfest 2011 konnte trotz der kalten Witterung im Lindengarten durchgeführt werden.

Es gab wie immer ein feines Risotto und Spielplausch für Kinder. Herzlichen Dank an Erwin Bühlmann

und Werner Müller.

Die Novembernacht 2011 fand zum dritten Mal statt. Langsam stellt sich der Erfolg unserer Bemühungen

ein. Es nahmen bereits mehr Geschäfte teil als noch im Vorjahr und der QVO hofft, dass die Novembernacht

so weitergeführt und noch ausbaut werden kann.

Ausblick 2012: Brauerei-Besichtigung: 30. Mai 201); Quartierchilbi 100-Jahre St. Paul: 25. August

2012; Novembernacht: 15. November 2012

Nach 12 Jahren Mitarbeit im Vorstand verabschiedet sich Daniela Adesida aus dem Vorstand des

QVO und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit.

Irma Steinmann, Quartierzeitung:

Seit einem Jahr ist Irma Steinmann verantwortlich für Redaktion und Herausgabe der Quartierzeitung.

Diese erscheint wie bisher dreimal pro Jahr und variiert im Umfang zwischen 16 und 20 Seiten. Dank

der gewissenhaften Verteilarbeit von Marianne und Felix Schönbächler-Strobel wurde eine Auflage

von 4'000 Expl. erreicht. Die Attraktivität der Zeitung ist ein wichtiges Aushängeschild des Quartiervereins.

Nebst aktuellen Meldungen aus dem Quartier sind historische Themen, die von René Regenass

sorgfältig und passioniert recherchierten „Perlen im Quartier“ ein weiteres Highlight. Daneben

schreiben regelmässig Verantwortliche aus den Schulen, Vorstandsmitglieder und Peter Laube. Irma

Steinmann dankt allen Mitarbeitenden herzlich für ihr Engagement, ganz besonders Schönbächlers.

Bernadette Gauch, Administration:

Der Quartierverein kann für 2011 einen erfreulichen Zuwachs von 36 Mitgliedern melden. Der Quartierverein

zählte per 31. Dezember 2011: 374 Einzelmitglieder, 237 Familienmitglieder und 76 Firmenmitgliedschaften.

Eintritte 2011: 77, Austritte 41.

Auch Bernadette Gauch verabschiedet sich nach 7 Jahren Vorstandsarbeit und bedankt sich herzlich.

4. Jahresrechnung 2011 und Revisorenbericht

Claudine Knobel wird die Finanzen von Kuno Kälin übernehmen und hat sich bereit erklärt für den

abwesenden Kuno Kälin die Rechnung zu präsentieren. Erfreulich ist, dass die Rechnung 2011 auch

nach Rückstellungen von Fr. 4'000.– mit einem kleinen Gewinn von knapp 650.– ausgeglichen abschliesst.

Thomas Marti, welcher die Rechnung zusammen mit Felix Schönbächler revidierte, verliest den Revisorenbericht

und hält dabei ausdrücklich fest, wie vorbildlich die Buchhaltung geführt ist und wie früh


die Rechnung zur Prüfung vorlag. Er lobt Kuno Kälin für die gute Kassenführung und den Vorstand für

sein ausgewogenes Wirtschaften. Thomas Marti empfiehlt der Generalversammlung, die Rechnung zu

genehmigen, was die Anwesenden einstimmig tun und dem Vorstand so Décharge erteilen.

5. Budget 2012

Claudine Knobel präsentiert ein ausgeglichenes Budget. Bei der QZO sind 15'000.– anstatt 12'000.–

budgetiert, für die 100. Quartierzeitung Obergrund, eine Sonderausgabe. Die weiteren Budgetpositionen

ergeben sich mehrheitlich aus den Erfahrungen vom Vorjahr. Die Versammlung nimmt das Budget

2012 ohne Gegenstimme an.

6. Bestätigungs- und Neuwahlen

Zwei langjährige Vorstandsmitglieder steigen aus: Bernadette Gauch – sie hat das ganze Administration

professionalisiert und sehr zuverlässig geführt – und Daniela Adesida – sie war 12 Jahre lang

„Tätschmeisterin“ vom Lindengartenfest. Die beiden werden gebührend verabschiedet.

Die neuen VorstandskandidatInnen Claudine Knobel (Finanzen und Administration; Verschlankung

dank neuer Vereinssoftware) Petra Süess Rölli (Organisation Anlässe) und Samuel Sieber (Quartierentwicklung)

stellen sich kurz vor und werden von der Versammlung mit Applaus gewählt.

Judit Aregger und Kuno Kälin werden für eine weitere Amtsperiode mit Applaus bestätigt.

7. Anträge der Mitglieder

Keine

8. Grusswort des Stadtrates durch Stefan Roth, Finanzdirektor

Stefan Roth orientiert in seinem Referat kurz über die aktuellen Themen, welche unser Quartier

betreffen. Er stellt eine deutliche Verkehrszunahme in der Stadt Luzern fest und betont, dass die Stadt

nebst dem öffentlichen Verkehr auch den Fuss- und Veloverkehr fördern will, z.B. mit der Langsamverkehrsachse.

Der Entlastungs-Bypass für die Autobahnzufahrt Sonnenberg sollte auch im Obergrundquartier

zu einer Verkehrsberuhigung führen.

Asylzentrum Zivilschutzanlage im Eichhof: Zurzeit wohnen dort 22 allein stehende Männer, gut

durchmischt aus verschiedenen Herkunftsländern. Tagesbeschäftigung finden sie im Asylzentrum selber,

im Betagtenzentrum Eichhof und auch im Beschäftigungsprogramm der Caritas „Beseitigung von

Littering im öffentlichen Raum in der Stadt Luzern“. Vier Betreuungspersonen sind rund um die Uhr

vor Ort. Der Betrieb, der auf 6 Monate beschränkt ist, läuft gut.

Stefan Roth dankt dem Vorstand des Quartiervereins herzlich für die Bereitschaft mit der Stadt zusammenzuarbeiten.

Es sei ein ganz tolles Zeichen der Stadt Luzern auch Zentrumslasten zu tragen.

Er hofft auf einen weiterhin guten Austausch mit dem Stadtrat.

9.Verschiedenes

Aus dem Publikum kommen keine Fragen

Der offizielle Teil der Generalversammlung 2011 des Quartiervereins Obergrund schliesst um 20.10

Uhr mit einer herzlichen Einladung zur kommenden Quartierchilbi vom 25. August und zur Novembernacht

vom 15. November 2012. Beim obligaten Pastetli wird noch das eine oder andere Thema eingehend

weiterdiskutiert.

Luzern, 14. Mai 2012

Für das Protokoll

Irma Steinmann

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