Ausgabe 2/2011 - rfw-bgld

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RfW fordert Effizienz durch

„Leader“ EU-Programm

Nicht alle Förderungen, die als Förderprogramm für die Wirtschaft

„verkauft“ werden, kommen dort an, wo sie gebraucht werden!

41 „Projekte“ mit einer

Investitionssumme

von 4,2 Millionen Euro

wurden seit Jahresanfang

im Nordburgenland

zur Förderung

„empfohlen“, heißt es

in einem Bericht.

Von wertvollen Impulsen

ist dabei die Rede und

von der Wirtschaft als

„Profiteur“ – zumindest

behauptet das der SP-

Klubobmann im Landtag,

Christian Illedits.

„Die „ganze Wahrheit“

sieht nicht nur ein bisschen

anders aus, sondern

wirklich gravierend.

Denn die zur Förderung

empfohlenen Projekte

haben mit sinnvoller

Wirtschaftsförderung für

kleine und mittlere

Unternehmen nichts zu

tun. Es geht vielmehr um

Naturschutzinitiativen für

Gemeinden oder auch

die Erstellung oder das

Update von Homepages

von Gemeinden, die

finanzielle unterstützt

werden sollen, ebenso

Förderaktivitäten, die

Infrastrukturmaßnahmen

der Kommunen bedeuten.

„Nichts gegen diese

Aufgabenbewältigung,

aber dies als Förderung

der Betriebe schlechthin

verkaufen zu wollen,

geht zu weit“, kritisiert

Silvia Burian, Landesobmann-Stellvertreterin.

Fantasie-Projekte

Konkret wehrt sich der

RfW dagegen, dass

Fantasie-Projekte unter

dem Titel „Lernende

Region“ als Wirtschaftsförderung

„verkauft“ werden.

Burian: „Wenn

schon viel zu viele Kleinbetriebe

bei zahlreichen

Förderaktionen EU-weit

und national nicht zum

Zug kommen, dann sollte

zumindest ein „LEA-

DER“-Programm dazu

dienen, die Schwächen

der so genannten Wirtschaftsförderung

auszugleichen.

Nachweislich

erhalten weit mehr

KMUs gar nichts, als

jene, die dann tatsächlich

gefördert werden.

Aber niemand hindert

die Verantwortlichen darangescheiter

zu werden,

wenn es um die

Unterstützung des ländlichen

Raumes geht.

„Wenn schon so viele

Kleinbetriebe bei EU-weiten

und

nationalen

Förderaktionen „durch den

Rost“ fallen, dann sollte das

zumindest ein „LEADER“-

Programm ausgleichen.“

Silvia Burian

Landesobmann-STV

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