Personal - K+S Aktiengesellschaft

k.plus.s.com

Personal - K+S Aktiengesellschaft

Personal- und Sozialbericht 2001

Der Mensch. Die Natur. Unsere Welt.

Stanzung

25 x 25 mm

Stanzung

25 x 25 mm

Stanzung

25 x 25 mm


Am geschäftlichen Erfolg der K+S Gruppe im Jahr 2001

haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

Unternehmens einen großen Anteil gehabt.

Unsere Abbildungen auf der Titelseite zeigen die

vielfältigen Unternehmensaktivitäten der K+S Gruppe

und einige der hinter dem geschäftlichen Erfolg

stehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Inhalt

Seite 4

Seite 6

Seite 8

Seite 14

Seite 18

Seite 22

Seite 26

Seite 30

Seite 34

Seite 36

Seite 38

Seite 39

Vorwort

Statements von

Peter Backhaus

und Klaus Krüger

Belegschaft

Einkommen

Ausbildung

Weiterbildung/

Personalentwicklung

Arbeitssicherheit/

Gesundheitsschutz

Betriebliches

Vorschlagswesen

Kultur und Sport

Kommunikation

Impressum

Kennzahlen


Dr. Ralf Bethke Norbert Steiner

Gerd Grimmig

Vorwort

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

sehr geehrte Damen und Herren,

erneut können wir auf ein erfolgreiches

Jahr zurückblicken. Wir haben eine Vielzahl

betrieblicher und struktureller Maßnahmen

umgesetzt, die Marktpositionen

der K+S weiter gestärkt, die Kosten

gesenkt und für die K+S damit neue

Ergebnispotenziale eröffnet.

Ein wichtiger Schritt für die langfristig

erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens

war auch die Anpassung der

gesellschaftsrechtlichen Strukturen an

das operative Geschäft der Geschäftsbereiche

Kali- und Magnesiumprodukte

sowie Salz.

Wesentlich für die Weiterentwicklung der

Unternehmensgruppe ist, dass alle neu

zur K+S gekommenen Menschen und

Unternehmen sich unter dem Dach

unserer Gruppe schnell und reibungslos

zusammenfinden und erfolgreich gemeinsame

Ziele anstreben.

4

Ihnen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gilt

unser besonderer Dank. Ihre Einsatzbereitschaft,

Ihre hohe Kompetenz sowie Ihre hervorragenden

Leistungen haben wesentlich dazu beigetragen,

unsere Unternehmensgruppe auf Erfolgskurs

zu halten.

Wir haben Sie erneut am Unternehmenserfolg

beteiligt. Neben der Zahlung einer zusätzlichen

Jahresleistung haben wir Ihnen außerdem wieder

Belegschaftsaktien angeboten. Damit unterstreichen

wir Ihren Anteil am unternehmerischen Erfolg

und wollen gleichzeitig Ihre Identifikation mit

unserer K+S Gruppe stärken.

Für ältere Mitarbeiter haben wir auf der Grundlage

von Tarifverträgen und betrieblichen Vereinbarungen

Möglichkeiten zur Teilnahme an der

Altersteilzeit und damit für einen gleitenden Übergang

in den Ruhestand geschaffen. Die durch

Altersteilzeit frei werdenden Stellen werden

vorzugsweise mit bei K+S ausgebildeten jungen

Menschen besetzt.

Mit unserem starken Ausbildungsengagement

leisten wir einen wichtigen arbeitsmarktpolitischen

Beitrag in den Regionen unserer

Standorte und zur Nachwuchssicherung im

Unternehmen. Das beweist auch die überdurchschnittlich

hohe Ausbildungsquote

von 5,5 %.

Wir freuen uns, dass im Jahr 2001 eine

Spitzenzahl an Verbesserungsvorschlägen

eingereicht worden ist. Diese mit guten

Prämien dotierten Vorschläge unserer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen

der K+S ein beachtliches Einsparungspotenzial;

hier sollten wir gemeinsam noch

mehr erreichen.

Ermutigend ist der Rückgang der Betriebsunfälle

im Unternehmen. Hatten wir im Jahr

2000 noch 90 anzeigepflichtige Betriebsunfälle,

so ging deren Zahl im letzten Jahr auf

84 Unfälle zurück. Wir werden weiterhin

intensiv daran arbeiten, um die Arbeitssicherheit

zu verbessern und die Unfallzahlen noch

weiter zu senken.


Peter Backhaus

Der Personal- und Sozialbericht für das

Jahr 2001 ist in erster Linie für unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht.

Wir freuen uns auch über die Aufmerksamkeit

unserer Aktionäre sowie aller, die

sich für unser Unternehmen interessieren.

Sollten Sie Anregungen und Fragen haben,

so sprechen Sie uns bitte direkt an oder

setzen Sie sich mit unserem Personalbereich

in Verbindung.

Mit freundlichen Grüßen

und herzlichem Glückauf

Der Vorstand

der K+S Aktiengesellschaft

5


„Ich freue mich, dass unser Personal- und

Sozialbericht neben dem Geschäftsbericht

zunehmend Beachtung findet.

Zeigt dies doch, dass nicht allein wirtschaftliche

Aspekte wie Umsatz, Ergebnis

oder Renditeaussichten im Vordergrund

stehen. Mehr und mehr wird auch der

Umgang mit den Menschen im Unternehmen

und im Unternehmensumfeld

aufmerksam betrachtet.

6

Peter Backhaus

Mitglied des Vorstandes und Arbeitsdirektor

Unternehmensleitung Kassel

Der von K+S eingeschlagene Weg

• miteinander reden, statt Prinzipien ‚reiten‘,

• angemessene Beteiligung der Mitarbeiter am

Erfolg des Unternehmens,

• gleiche Regelungen für die Mitarbeiter in den

alten und neuen Bundesländern

• sowie das Engagement im Umfeld der Betriebsstätten,

wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr

konsequent fortgesetzt.

Ich würde mich freuen, wenn die Leserinnen und

Leser anhand des vorliegenden Berichts diesen

Weg erkennen und uns weiterhin mit großem

Interesse begleiten.”


Klaus Krüger

Konzernbetriebsratsvorsitzender

Werk Zielitz

„Das Jahr 2001 war für die K+S Gruppe

wieder sehr erfolgreich. Basis für diesen

Erfolg ist eine hoch motivierte und qualifizierte

Belegschaft. Die Kolleginnen und

Kollegen haben Verständnis dafür entwickelt,

dass Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung

dazugehört, wenn man

erfolgreich sein will. Dies beweisen die

unterschiedlichen, den spezifischen

Anforderungen entsprechenden Regelungen

auf den einzelnen Standorten.

Für die hohe Einsatzbereitschaft für das

Unternehmen möchte ich mich im Namen

des Konzernbetriebsrates bei allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern herzlich

bedanken.

Die Arbeit der Betriebsräte wird geprägt von den

Veränderungen innerhalb des Unternehmens.

Dazu zählte vor allem die geschäftsbereichsorientierte

Umstrukturierung im Kali- sowie im

Salzbereich. Wir haben in enger Zusammenarbeit

mit der IG BCE und der Unternehmensleitung

einen Interessenausgleich vereinbart. Darin ist

zugesagt, dass aufgrund der Umstrukturierung

kein Personalabbau vorgenommen wird.

Nachteilige Auswirkungen auf unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, zum Beispiel bei Standortwechsel,

werden von Sozialplanleistungen

begleitet. Außerdem ist es auch Anliegen des

Konzernbetriebsrates, den Belegschaften der neu

erworbenen Gesellschaften das Gefühl zu geben,

dass sie nun zur K+S-Familie gehören.

Dass sich ein gutes Unternehmensergebnis

auch für den Mitarbeiter lohnt, hat sich auch

in diesem Jahr wieder gezeigt.

Das Angebot von Belegschaftsaktien, die

zusätzliche Jahresleistung sowie die Tarifverträge

über zusätzliche Altersvorsorge

und vermögenswirksame Leistungen für

alle Mitarbeiter der K+S sprechen für sich.

Ich wünsche uns allen, dass die K+S weiterhin

erfolgreich ist.”

7


Europa

Belgien

Deutschland

Frankreich

Griechenland

Italien

Niederlande

Östereich

Schweiz

Spanien

Belegschaft

Die Zahl der Mitarbeiter in unseren

Gruppengesellschaften wurde weiter

erhöht. Der Zuwachs im Jahr 2001 um

373 auf 9.775 Mitarbeiter ist zum Teil

konsolidierungsbedingt auf die Integration

neuer Gesellschaften im In- und Ausland

zurückzuführen.

K+S richtet sich immer mehr international

aus. Die meisten Mitarbeiter arbeiten bei

den inländischen Gruppengesellschaften;

doch auch die Anzahl unserer Mitarbeiter

in den anderen europäischen Ländern

und in Übersee wächst kontinuierlich.

8

56

9.194

283

24

59

65

13

15

38

K+S – ein stabiler und

verlässlicher Arbeitgeber.

Übersee

USA

Brasilien

Chile

K+S Gruppe 1)

Mitarbeiter nach Geschäftsbereichen (Stand jeweils 31. Dezember)

Geschäftsbereiche

Kali- und Magnesiumprodukte

COMPO

fertiva

Salz

Entsorgung und Recycling

Dienstleistungen und Handel

Funktionsbereiche/-einheiten

K+S Gruppe 1)

8

12

8

9.775

55

50

231

220

343

317

299

279

997

810

702

695

283

1) Ohne Mitarbeiter von Gesellschaften, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind

1) Ohne Mitarbeiter von Gesellschaften, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind

38

65

56

15

9194

59

13

7.148

7.031

2001

2000

24

9.775

9.402


Jörg Kranz

Elektriker unter Tage

Werk Werra,

Grube Hattorf-Wintershall

„Ich arbeite in der 3. Generation seit

August 1976 bei K+S auf dem Werk Werra

und bin als Elektriker in der Verbundgrube

Hattorf-Wintershall tätig.

Der sichere Arbeitsplatz und die gute

Entlohnung haben mir im Jahre 1984

den Bau eines Eigenheims ermöglicht.

Das zinsgünstige K+S-Arbeitgeberbaudarlehen

hat uns bei der Finanzierung

zusätzlich geholfen.

Wir sind eine Familie mit 5 Kindern, und

ich freue mich, dass mein Sohn Heiko im

August dieses Jahres eine Ausbildung

zum Industriemechaniker auf dem Werk

Werra beginnen kann. K+S ist unser

Unternehmen.”

Detlef Köchling

Mitarbeiter Controlling

COMPO, Münster

„Die Übernahme der COMPO durch die

K+S Gruppe im Jahr 2000 wird im Controlling

besonders durch das stärkere Interesse an unternehmensrelevanten

Daten deutlich.

Durch die vielen Kontakte mit der Unternehmensleitung

in den Bereichen Controlling,

Rechnungswesen und immer mehr auf dem

Gebiet der EDV können beide Seiten viel vom

jeweiligen Gegenüber lernen.

Die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus

Kassel funktioniert aus meiner Sicht sehr gut.

Auf diesem Gebiet ist die Integration sehr gut

gelungen.”

Helga Plechl

Sekretariat Marketing,

stellvertretende

Betriebsratsvorsitzende

fertiva, Mannheim

„Innerhalb der K+S Gruppe ist die fertiva ein

junges Unternehmen. Wir sind eine kleine

und hoch motivierte Mannschaft. Besonders

hervorzuheben ist unser hoher Anteil an

Mitarbeiterinnen. Der Frauenanteil beträgt

rund 48 %.

Zu einem dynamischen Unternehmen passt

auch die eingeführte Vertrauensarbeitszeit

für alle fertiva-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Als Betriebsrätin unterstütze ich dieses

Pilotprojekt innerhalb der K+S Gruppe, das

sich bestens bewährt.”

9


Belegschaft

10

Mitarbeiter der REKAL-Anlage

Werk Sigmundshall

„Nach 30 Jahren arbeite ich immer noch

gern bei K+S, ob früher auf Niedersachsen-Riedel

oder nun auf Sigmundshall.

Auch wenn ich täglich 140 Kilometer fahre,

fällt mir der Weg zur Arbeit nicht schwer,

zumal es immer wieder neue Herausforderungen

auf unserem Standort gibt.

Ich bin aber dem Unternehmen auch

dankbar, dass ich nun die Altersteilzeit

wahrnehmen kann. So mache ich Platz

für einen bei uns ausgebildeten jungen

Menschen und kann zukünftig meinen

ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bergmannsverein

und Gemeinderat noch

intensiver nachgehen, immer nach dem

Motto ,Wer rastet, der rostet‘.”

Jahr Anzahl der Mitarbeiter

bis 2001

2002

2003

2004

ab 2005

abgeschlossene Verträge

bis zum 31.12.2001

Die Altersteilzeitregelungen werden zur Erhaltung

der Leistungsfähigkeit unserer Belegschaft genutzt.

Die Anzahl der Mitarbeiter mit einem Altersteilzeitvertrag

hat sich mit 322 im Jahr 2001 gegenüber

dem Vorjahr mehr als verdoppelt.

Das Durchschnittsalter aller Arbeitnehmer beträgt

rund 42 Jahre. Unsere Mitarbeiter sind durchschnittlich

etwa 19 Jahre bei K+S beschäftigt.

In der K+S Gruppe werden unterschiedlichste

Arbeitszeitmodelle angewandt. Mit Gleitzeit,

Ein- bis Mehrschichtmodellen bis hin zu vollkontinuierlichen

Rhythmen werden die Arbeitszeiten

den Anforderungen von Produktion und

Verkauf angepasst. Diese flexible Bereitstellung

des Arbeitspotenzials wurde auch im Jahr 2001

erfolgreich weiterentwickelt.

25

62

69

80

86

322

Neben der Ausdehnung von Jahresarbeitszeitkonten

in den Salzwerken wurden durch

Anpassung von Schichtzeiten erhebliche

Potenziale zur Produktivitätssteigerung auf

dem Werk Werra, unserem größten Standort

mit etwa 4.000 Mitarbeitern, mit Beginn

des Jahres 2002 erschlossen.

Zur Abdeckung von Arbeitszeitspitzen, zur

Erfüllung von Kundenwünschen und zum Ausgleich

krankheitsbedingter Ausfälle war auch

im Jahr 2001 Mehrarbeit notwendig. Mit 2,4 %

lag die Mehrarbeitsquote auf dem Niveau der

Vorjahre.


Für zeitlich begrenzte Projekte, Ersatz von

Mitarbeitern im Erziehungsurlaub und

Wehrdienstleistende sowie für kurzfristige

Aufgaben stellt K+S Mitarbeiter mit befristeten

Arbeitsverträgen ein. Die Anzahl

dieser Arbeitsverhältnisse belief sich am

31.12.2001 auf 620 und bewegte sich

damit auf dem Niveau des Jahres 2000.

Anja Hunger

alleinerziehende Mutter, 2 Kinder

Anlagenbedienerin Steinsalzverladung

Werk Bernburg

„Überdurchschnittliche Lieferanforderungen von

Auftausalz seit Mitte Dezember 2001 konnten

nur über die Nutzung der Betriebsvereinbarung

Arbeitszeitgestaltung und die damit verbundene

Flexibilisierung der Arbeitszeit bewältigt werden.

Die hohen Verladeleistungen im Januar von

über 300.000 Tonnen forderten ein sehr hohes

Engagement aller Mitarbeiter, das verbunden

ist mit Stolz auf das Erreichte.

In diesem Winter wurde von Montag bis Samstag

zweischichtig mit jeweils 10 Stunden pro Schicht

gearbeitet. Ich habe im Januar zusätzlich insgesamt

die Zeit von rund 7 Schichten gearbeitet,

wofür ich im Sommer einen Freizeitausgleich

bekomme.”

Horst Fell

Elektriker unter Tage

Werk Neuhof-Ellers

„Unser Werk ist geprägt durch den Bergbau.

Dennoch werden hier 47 schwerbehinderte

Mitarbeiter unter Beachtung ihrer Einsatzmöglichkeiten

und ohne Nachteile für das

Unternehmen beschäftigt. Wir erreichen

dadurch eine Quote von über 7 %.

Wo es notwendig ist, sind Arbeitsplätze von

Schwerbehinderten, so wie mein Arbeitsplatz,

mit Unterstützung der Hauptfürsorgestelle

behindertengerecht gestaltet.”

11


Belegschaft

„Ich bin froh, in Zielitz zu arbeiten. Seit

1998 gibt es für uns ,Westlohn‘, das findet

man sonst nirgendwo in der Gegend.

Wir erhalten eine einheitliche Jahresleistung

und gleiches Urlaubsgeld – auch

das ist nicht selbstverständlich. Durch

den neuen Manteltarifvertrag im Jahr

2000 haben wir weitere Angleichungen,

zum Beispiel bei der Arbeitszeit oder bei

den tariflichen Zuschlägen, erhalten.

Mit dem K+S-Baudarlehen habe ich umund

ausgebaut. Ich finde es auch gut,

dass die Mitarbeiter verbilligt K+S-Aktien

erwerben konnten, und habe dieses

Angebot genutzt.

12

Grubenwehrmitglied

Werk Zielitz

Die im Jahr 2001 in Betrieb genommene neue Produktionsanlage für Kieserit auf dem Werk Sigmundshall.

In diesem Jahr habe ich mein 25-jähriges

Betriebsjubiläum und freue mich, dass ich aus

diesem Anlass Jubiläumsgeld erhalte wie meine

Kollegen auf den Standorten in Hessen und

Niedersachsen.”


Robi Schlotzhauer

Führer von Bergbaumaschinen

Werk Werra, Standort Merkers

„Im Juni 1999 begann ich als ausgebildeter

Bergbautechnologe eine Tätigkeit als

Führer von Bergbaumaschinen in der

Grube Merkers.

Auf diesem Standort werden umfangreiche

und langwierige Maßnahmen zur Langzeitsicherung

der Grubenbaue durchgeführt.

Diese Arbeiten sind von großer

Bedeutung für die übertägige Sicherheit

in der Region.

K+S ermöglicht mir – über einen befristeten

Arbeitsvertrag für dieses Projekt – bis

mindestens zum Ende des Jahres 2008 in

meinem erlernten Beruf tätig zu sein.”

Frisia Zout B.V., Harlingen, Niederlande

„Mit 10 Jahren Erfahrung in amerikanischen

Betrieben war es für mich ein prägendes Erlebnis,

den Übergang eines allein stehenden Privatbetriebes

in wirtschaftlichen Nöten in ein vollwertiges

Mitglied der K+S Gruppe mitgestalten zu können.

Mit dem Mutterunternehmen kamen auf einen

Schlag 9.000 Kolleginnen und Kollegen dazu,

die mit vollem Einsatz einen Austausch von

Erfahrungen und Kenntnissen in allen Funktionsbereichen

– auf den Standorten und in der Unternehmensleitung

– möglich machten.

Durch Logistikoptimierung und Produktionssteuerung

über die Salzstandorte sind Kosten

eingespart worden. Mittels guter Abstimmung

ist es jetzt auch möglich, bei Spitzenabnahme

oder einer Produktionspause Aushilfen zu geben

und zu bekommen.

Ich bin der Überzeugung, dass bei den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der Frisia

das Gefühl herrscht, ein Teil zu sein von einer

Organisation, die auf jeder Ebene Bedingungen

schafft, um gesund, sicher, kostengünstig

und produktiv funktionieren zu können und

die sich weiter erfolgreich entwickelt.”

13


Einkommen

14

Dr. Elke Reitermayer

Referentin Informationsdienste

Unternehmensleitung Kassel

„Das Angebot, Belegschaftsaktien zu erwerben,

ist durch den gewährten Preisnachlass

für mich sehr interessant. In

Kombination mit dem Steuerfreibetrag

konnte ich K+S-Aktien daher günstig

kaufen. Die Entwicklung der K+S-Aktie

in den letzten Jahren ist sehr erfreulich.

Ich habe großes Vertrauen in die Weiterentwicklung

des K+S-Wertpapiers.”

Öffentliche Hand

Aktionäre

Darlehensgeber

Unternehmen

Mitarbeiter

Wertschöpfung gesamt

4,4

13,9

3,8

0,6

43,4

36,4

74,9

83,4

Die Löhne und Gehälter entwickelten sich im

letzten Jahr gemäß den tariflichen Vereinbarungen.

Für den Kali- und Steinsalzbergbau

wurden die Entgelte ab Mai und für den Tarifbereich

Chemie ab Juli 2001 um jeweils 2 %

angehoben. Die AT-Gehälter wurden zum Jahresanfang

überprüft und angepasst.

Die Mitarbeiter des Führungskreises und die leitenden

Angestellten sind in ein erfolgsabhängiges

Vergütungssystem einbezogen. Der variable Teil

des Einkommens ist dabei abhängig vom Unternehmenserfolg

und der Erfüllung persönlicher

Zielvereinbarungen.

Aufgrund des guten Unternehmensergebnisses

konnten auch im Jahr 2001 die Mitarbeiter im

Kali- und Steinsalzbereich mit einer Jahresleistung

in Höhe von 145 % eines Monatsentgeltes

am Unternehmenserfolg beteiligt werden.

514,7

475,1

641,2

609,4

2001

2000

Bei COMPO und fertiva wurde im letzten

Jahr die tarifliche Jahresleistung in Höhe

von 95 % an die Mitarbeiter ausgezahlt. Hier

sind weitere freiwillige Erfolgsbeteiligungen

vereinbart, die nach dem Jahresabschluss

für das Jahr 2001 ermittelt und ausgezahlt

werden.

Die Mitarbeiter werden am

Erfolg des Unternehmens

beteiligt.

Im Jahr 2001 wurden wiederum allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der inländischen

K+S-Gruppengesellschaften Belegschaftsaktien

mit einem attraktiven Preisabschlag

angeboten.


Insgesamt haben rund 52 % aller Mitarbeiter

von diesem Angebot Gebrauch

gemacht. Es wurden 195.602 K+S-Aktien

ausgegeben (Vorjahr 214.362).

Die Wertschöpfungsrechnung stellt die

Differenz zwischen der vom Unternehmen

erbrachten Leistung und den wertmäßigen

Verbräuchen der benötigten Vorleistungen

dar. Mit der Verwendungsrechnung wird

die Aufteilung auf die am Wertschöpfungsprozess

Beteiligten gezeigt.

Die Wertschöpfung der K+S Gruppe

war mit 641,2 Mio. € um 5 % höher als

im Vorjahr. Auf unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter entfiel davon mit 80 %

(514,7 Mio. €) unverändert der weitaus

größte Teil.

data process, Kassel

„Löhne und Gehälter sind auch Kosten und müssen

vom Unternehmen verdient werden. Durch den

Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen

bleibt dann deutlich weniger für den

Mitarbeiter übrig. Die Differenz vom Bruttoentgelt

zum Nettoeinkommen ist sehr hoch. Für

den Mitarbeiter verbleibt von dem Personalaufwand

des Unternehmens nur rund die Hälfte als

Nettoeinkommen.”

Lutz Fründt

Sprengfahrzeugbediener

Werk Braunschweig-Lüneburg

„Nach der Betriebsvereinbarung zwischen

Vor-stand und Gesamtbetriebsrat hatten

wir aufgrund des Jahresüberschusses 2001

Anspruch auf eine Jahresleistung in Höhe

von 120 % eines Brutto-Monatsgehaltes. Mit

den tatsächlich gezahlten 145 % bin ich sehr

zufrieden. Ich sehe darin eine Anerkennung

unserer Leistungen und eine angemessene

Beteiligung am guten Ergebnis unseres

Unternehmens.”

15


Löhne und Gehälter

einschließlich Mehrarbeit

und Personalzusatzkosten

Soziale

Abgaben

des Arbeitgebers

Betriebliche

Altersversorgung

und Unterstützung

Personalaufwand gesamt

Einkommen

Im Jahr 2001 wurde ein Tarifvertrag für den

Kali- und Steinsalzbereich abgeschlossen,

der am 1. Januar 2002 in Kraft getreten

ist. Er vereinheitlicht die Regelungen für

die vermögenswirksamen Leistungen im

gesamten Tarifgebiet des Kali- und Steinsalzbergbaus

in den alten und neuen

Bundesländern. Damit bestehen insgesamt

gleiche tarifliche Bedingungen.

16

11,2

9,6

108,6

101,4

395,0

364,1

2001

2000

514,8

475,1

K+S wird die gesetzlichen Änderungen im Rahmen

der Altersversorgung aufgreifen und allen inländischen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine

betriebliche Altersversorgung anbieten. Grundlagen

sind der Tarifvertrag über Einmalzahlungen

und Altersvorsorge in der chemischen Industrie

West und der Tarifvertrag über Altersvorsorge

für den Kali- und Steinsalzbergbau. Der Durchführungsweg

wird im Einvernehmen mit den

Mitarbeitervertretungen festgelegt.


Axel Hartmann

stellvertretender

Konzernbetriebsratsvorsitzender

Werk Neuhof-Ellers

„Wir Betriebsräte vertreten die Interessen

der Belegschaft. Wir streiten beispielsweise

bei Tarifverhandlungen als Mitglieder

der Tarifkommission der IG BCE für eine

angemessene Entlohnung. Wir sind aber

auch Gesprächspartner des Vorstandes,

wenn es um Sozialleistungen wie zum

Beispiel die Jahresleistung geht, die über

Betriebsvereinbarungen geregelt werden.

Dabei berücksichtigen wir auch die Belange

unserer K+S, denn nur in einem erfolgreichen

und wettbewerbsfähigen Unternehmen

können wir Arbeitsplätze sichern.”

Barbara Hermann

Sachbearbeiterin technische Verwaltung

Werk Werra, Standort Unterbreizbach

„Ich bin seit dem 1. September 1971 als Sachbearbeiterin

im Betriebsbüro für Produktion über

Tage auf dem Standort Unterbreizbach tätig.

Die Angleichung der Vergütungen für die Kaliund

Steinsalzindustrie in den alten und neuen

Bundesländern zum 1. Januar 1998 hat mich

besonders erfreut. Die danach erfolgte stufenweise

Angleichung der tariflichen Arbeitszeit

auf 38 Stunden pro Woche betrachte ich als

einen wegweisenden Tarifabschluss. Ich weiß

die Tarifangleichung sehr zu schätzen, die K+S

mit den Tarifpartnern als erstes Unternehmen

in Deutschland realisiert hat, und bin überzeugt,

dass sich die positiven Auswirkungen für die

Mitarbeiter auch auf die Fortentwicklung der

K+S insgesamt übertragen werden.”

Erik Rischert

Anlagenfahrer

KTG, Hamburg

„Ich habe das Angebot, Belegschaftsaktien

der K+S zu kaufen, wiederholt genutzt. Ein

kleiner Anteil an K+S gehört nun mir. Seither

verfolge ich Aktienkurse und insbesondere

die tolle Entwicklung von K+S mit großem

Interesse.”

17


Freisprechung von Auszubildenden des Werkes Werra in Philippsthal.

Ausbildung

Bei K+S haben wir uns eine aktive

Nachwuchssicherung auf die Fahnen

geschrieben.

16 Berufsbilder auf 11 Standorten kennzeichnen

das breit gefächerte Ausbildungsengagement

der K+S Gruppe.

Die konsequent am Bedarf ausgerichtete

Berufsausbildung lässt sich auch an der

hohen Übernahmequote von etwa 90 %

aller Ausgebildeten ablesen. Die erhöhte

Anzahl von Neueinstellungen Auszubildender

sowie aktive Mitarbeit in Ausbildungskooperationen

bringen deutliche Impulse

für die regionalen Ausbildungsmärkte.

18

Neue Zukunftsberufe und die Aktualisierung

bestehender Ausbildungsfelder sind erforderlich

für die permanente Anpassung an den sich verändernden

Personalbedarf.

Ausbildung ist unternehmerisches

Gebot und gesellschaftliche

Verantwortung!

Beispiele der letzten Jahre hierfür sind:

• Ausweitung des gewerblich-technischen

Angebots (Bergmechaniker)

• Entwicklung eigener IT-Nachwuchskräfte

(Diplominformatiker/Fachinformatiker)

• Kombination von dualer und Akademieausbildung

(Betriebswirte BA)

Die Ausbildungsquote liegt bei K+S mit 5,5 %

auf hohem Niveau.


Heinz-Gerd Kunaschewski

Vorsitzender des Betriebsrates

Werk Werra

„Wir als Betriebsräte haben uns schon

seit jeher für die Berufsausbildung auf

unseren Standorten eingesetzt. Bereits

seit 1928 bilden wir hier an der Werra

aus.

Wir betrachten das Ausbildungsengagement

als bedeutsame Aufgabe für die

Sicherung unseres Berufsnachwuchses.

Viele Facharbeiter haben über den Weg

der internen Fortbildung, zum Beispiel

über die Bergschule, auch berufliche

Aufstiegsmöglichkeiten genutzt. Unsere

Ausbildung ist zudem ein wichtiger Faktor

für den Ausbildungsmarkt unserer wirtschaftlich

nicht gerade starken Region.

Daher hoffen wir auch künftig, vielen

jungen Menschen eine berufliche Perspektive

auf unserem Werk Werra bieten zu

können.”

Sabrina Spuhn

Auszubildende zur Industriekauffrau

COMPO, Münster

„COMPO hat bei uns in der Region einen guten

Namen, einen Markennamen!

Daher bin ich sehr froh, hier in Münster den

Beruf einer Industriekauffrau lernen zu können.

Mit der praxisorientierten Ausbildung bekomme

ich eine gute Grundlage für meine berufliche

Zukunft. Vielleicht sogar im Anschluss an die

Ausbildung bei der COMPO?

Sehr gut gefiel mir auch das Sozialpädagogische

Seminar, wo ich mit anderen Azubis aus der

gesamten K+S Gruppe viele Kenntnisse für mein

Berufsleben (zum Beispiel Lerntechniken,

Gesprächsführung, Umgang mit Konflikten)

erworben habe.”

Sebastian Lotz

Auszubildender zum

Anlagenmechaniker

Werk Werra

„Seit Sommer 2001 bin ich bei K+S in der

Berufsausbildung. Ich musste mich natürlich

erst an die handwerklichen Tätigkeiten, die

Arbeitszeit und das frühe Aufstehen gewöhnen.

Mittlerweile haben wir die Grundausbildung

beendet und befinden uns in der Vorbereitung

auf die nächsten Lehrgänge, unterbrochen

durch Praxisausbildung an modernen Maschinen.

Die Ausbildung und die Ausbilder

hier bei K+S haben einen guten Ruf, das kann

ich nur bestätigen.”

19


Ausbildung

„Eine berufliche Chance in der K+S Gruppe!

Das wünsche ich mir nach einem – hoffentlich

– erfolgreichen Abschluss meiner

Berufsausbildung zur Industriekauffrau.

Die gute Ausbildung hier auf dem Salzwerk

Braunschweig-Lüneburg, bei der ich

alle Abteilungen der Verwaltung und auch

die Produktion sowie die Vertriebs- und

Marketingbereiche in der Unternehmensleitung

durchlaufe, wird sicherlich ein

Sprungbrett für mein berufliches Fortkommen

sein. Ich bin sehr froh, einen

Ausbildungsplatz bei K+S bekommen zu

haben.”

20

Auszubildende zur Industriekauffrau

Werk Braunschweig-Lüneburg

2001

2000

1999

1998

1997

1996

1995

1994

1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001

Ausbildungsquote

2,8 %

Entwicklung der

Neueinstellungen

3,5 %

158

136

136

134

111

117

129

58

4,0 %

4,5 %

5,1 % 5,2 % 5,1 %

269 321 354 385 434 473 479 533

Anzahl der Auszubildenden

5,5 %


Doris Gärtner

Personalleiterin

Werk Zielitz

„Ausbildung hat auf unserem Werk einen

großen Stellenwert! Unser überdurchschnittliches

Ausbildungsengagement mit

einer Ausbildungsquote von 8 % ist in

dem hohen Durchschnittsalter unserer

Belegschaft begründet. In fünf Berufen

ausgebildet, haben alle Auszubildenden

eine Chance auf Übernahme nach der

Ausbildung. Dafür müssen sie allerdings

neben guten Leistungen auch Einsatzbereitschaft

und entsprechendes persönliches

Verhalten beweisen. Damit sorgen wir für

einen qualifizierten Berufsnachwuchs, den

wir in einem dreistufigen Auswahlverfahren

sorgfältig mit Ausbildern, Betriebsrat

und Personalleitung auswählen.”

Auszubildender zum

Fachinformatiker

data process, Kassel

„Meine Ausbildung bei data process bietet mir

gute Perspektiven; als Auszubildender in der

Informatik finde ich dazu auch Raum für neue

Ideen. Neben den vorgeschriebenen Lehrinhalten

in den Rahmenlehrstoffplänen können wir auch

eigene Projekte verwirklichen.

Gerade in der Praxis ist der Lerneffekt sehr hoch.

Beispielsweise haben wir zum ,Bestehen unserer

Probezeit‘ Präsentationen über unsere Tätigkeit

mit allen Möglichkeiten einer visuellen Darstellung

erarbeitet und vorgeführt.

Es war, glaube ich, ein großer Erfolg. Sehr motivierend

ist auch, dass wir schon produktive Arbeiten

ausführen dürfen und können.”

Kathrin Schumm

Auszubildende zur Chemikantin

Werk Werra

„Der Start ist geglückt! Als erste weibliche

Auszubildende habe ich zusammen mit

zwei Kolleginnen am 1. August 2001 eine

Ausbildung zur Chemikantin begonnen.

Ich bin sicher, dass auch wir in diesem Produktionsberuf

auf dem Werk Werra unseren

,Mann‘ stehen. Ich hoffe auch auf eine

berufliche Zukunft bei K+S nach unserem

Ausbildungsabschluss. Aber erst einmal steht

unsere Berufsausbildung im Vordergrund.

Wegen der bekannt guten Ausbildung bei

K+S und unserer engagierten Ausbilder bin

ich zuversichtlich, später einen erfolgreichen

Abschluss zu erreichen.”

21


Für eine technische Weiterqualifizierung sorgen die von K+S angebotenen EDV-Seminare.

Weiterbildung/Personalentwicklung

Wachsende Unternehmensgruppe, internationalere

Ausrichtung, veränderte Aufgabenstellungen:

Der Qualifizierungsbedarf

wächst deutlich! Wir unterstützen unsere

Belegschaft mit unserem K+S-Bildungsprogramm.

Unsere Personalentwicklungsprogramme

stehen für eine aktive Nachwuchssicherung.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

werden auf künftige Einsatzgebiete

vorbereitet und erhalten Unterstützung

bei ihrer persönlichen Entwicklung. Alle

Gruppengesellschaften sind in unsere

Programme integriert.

22

Unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind

unser wichtigstes

Zukunftspotenzial!

Fachkenntnisse und fachübergreifende Kompetenzen

werden je nach Bedarf auf den Standorten

für Mitarbeitergruppen oder für unsere Führungs-,

Fach- und Nachwuchskräfte in Inhouse-Seminaren

mit sorgfältig ausgesuchten Referenten sowie in

externen Einzelmaßnahmen vermittelt.

Fremdsprachentraining für den internationalen

Einsatz in unserer wachsenden Unternehmensgruppe

organisieren wir flexibel in Zeit, Ort und

Inhalt.

In unserer technischen Fortbildung auf dem

Werk Werra erreichen wir durch die gezielte

Verknüpfung von Theorie und Praxis eine hohe

Wertschöpfung. Zunehmend führen wir technische

Grundschulungen und Praxisworkshops

auch auf den K+S-Standorten durch. Der wachsende

Bedarf an technischer Fortbildung bei

unseren Fach- und Führungskräften ist auf

technisch immer komplexere Anlagen zurückzuführen

und lässt sich an den steigenden

Teilnehmerzahlen deutlich ablesen.

Für aktives Hochschulmarketing nutzen wir

unsere Verbindungen zu den technischen,

naturwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen

Fakultäten der Hochschulen.

Präsentationen auf Hochschultagen, aber

auch Angebote für Praktika führen zur zielorientierten

Personalbeschaffung.

Durch Lehraufträge unserer Führungskräfte,

Vergabe von Diplomarbeiten sowie Forschungskooperationen

werden weitere

sinnvolle Verbindungen geknüpft.


Karsten Riedel

Leiter Controlling im

Geschäftsbereich Kali- und

Magnesiumprodukte

Unternehmensleitung Kassel

„,Effektive Gesprächsführung‘ war Thema

eines K+S-internen Seminars, in dem es

dem Referenten gelang, die Teilnehmer in

professioneller Weise in die Geheimnisse

zielgerichteter Argumentation einzuführen.

In einer Reihe von Gruppenübungen kam

jedem Seminarteilnehmer die Aufgabe zu,

abwechselnd die Rolle des Diskussionsleiters,

des provozierenden Störenfriedes

und des Vortragenden zu übernehmen.

Erfolg und Misserfolg wurden durch

Analyse der Videomitschnitte festgestellt

und Verbesserungspotenziale aufgezeigt.

Es war ein gelungenes Seminar, nicht

zuletzt auch aufgrund der angenehmen

und produktiven Atmosphäre, die infolge

guter Vorbereitung durch den Referenten

und der Einheit Personalentwicklung

sowie der Räumlichkeiten des Tagungsortes

erzeugt wurde.

Besonders hervorzuheben ist die Kompetenz des

Referenten, die sicher auch auf seinem Erfahrungshintergrund,

unter anderem war er Moderator

und Sprecherausbilder beim Rundfunk, und seiner

kommunikations- und sprachwissenschaftlichen

Ausbildung beruht.”

Dieter Alfs

Marktmanagement

Profi Gartenbau

COMPO, Münster

„Wir als COMPO sind nun in der großen

K+S Gruppe. Sehr positiv ist, dass auch wir

als neue Gruppengesellschaft im Bildungsprogramm

der K+S integriert sind. Ich habe

beispielsweise am Seminar ,Gestaltung von

Präsentationen‘ in Kassel teilgenommen.

Die erarbeiteten Schulungsinhalte unterstützen

mich bei meiner Tätigkeit im Vertriebs- und

Marketingbereich. Zusätzlich erleichtern

uns die Kontakte mit den Teilnehmern aus

anderen Geschäftsbereichen die Integration

in die K+S Gruppe.”

23


Weiterbildung/Personalentwicklung

„Neue Herausforderungen stellen sich

täglich. Nicht alltäglich ist, einen Vortrag

bei einem Kunden in Frankreich in der

Landessprache zu halten, zumal ich meine

Schulkenntnisse in Französisch 12 Jahre

nicht anzuwenden brauchte. Geschafft

habe ich diese Herausforderung durch

flexibles, individuelles Training im

Rahmen des K+S-Bildungsangebotes.

Gestärkt und unterstützt wurde ich zusätzlich

durch die Beharrlichkeit der Sprachtrainerin

(,Versuchen Sie es trotz der

kurzen Vorbereitung, gerade französische

Kunden honorieren dieses kundenorientierte

Verhalten‘). Meine persönliche

Einschätzung: Es war erfolgreich!”

24

Klaus Kiwitt

Vertriebsingenieur

Geschäftsbereich Entsorgung

Unternehmensleitung Kassel

Fachübergreifende Seminare

Technische Fortbildung

PC-Schulungen

Externe Weiterbildung

Ausbildung/Sonstiges

Gesamt

390

446

372

404

540

470

336

274

262

391

849

873

Wir begleiten und gestalten Veränderungsprozesse!

Veränderungen in Struktur und Abläufen

sind mittlerweile Tagesgeschäft im Unternehmen.

Begleiten und Moderieren von Veränderungsprozessen,

das heißt aktives Einbinden der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gewinnt daher

zunehmend an Bedeutung. Beispielsweise

haben wir Organisationsänderungen bei der

Tochtergesellschaft data process GmbH durch

Führungs-, Vertriebs- und Kommunikationsworkshops

unterstützt.

799

1.298

1.146

987

970

949

802

846

2.867

1998

1999

2000

2001

3.371

3.599

3.567

Führungsworkshops auf dem Werk Werra

wurden konzipiert, organisiert und durchgeführt

mit dem Ziel, den dortigen Integrationsprozess,

speziell die Zusammenlegung der

Grubenbetriebe Hattorf und Wintershall, zu

fördern. Vorteile und Synergien aus dieser

Veränderung sowie Verbesserungsvorschläge

für Organisation, Informationsfluss und

Arbeitsabläufe mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen

wurden gemeinsam erarbeitet.


Dr. Rainer Gerling

Leiter Produktion unter Tage

Werk Werra

„Die Seminare ,Führungspraxis‘ sind eine wichtige

Unterstützung für die Führungsmannschaft der

Grube Hattorf-Wintershall. Mit der Personalentwicklung

haben wir 20 Führungsworkshops

mit 298 Führungskräften aller Ebenen speziell

für unsere Bedürfnisse konzipiert und durchgeführt.

Auch durch diese Seminare wird der

Integrationsprozess gefördert, mit Kommunikation

und Information ein effizientes Betriebsklima

mit gesteigerter Motivation erreicht. Bearbeitet

wurden in diesen Seminaren zusätzliche Führungsthemen:

,Was kann ich als Führungskraft mit

meinen Mitarbeitern zum gemeinsamen Erfolg

beitragen?‘

Quer über alle hierarchischen Ebenen gab es

einen offenen, konstruktiven Dialog mit der

Grubenleitung.

Zusammenfassend haben wir festgestellt, dass

die Umsetzung von Veränderungsmaßnahmen

durch professionelle Begleitung deutlich verbessert

wird.”

Martin Brown

Controller

Geschäftseinheit Logistik

Unternehmensleitung Kassel

„Durch das in studentischer Eigeninitiative

an der Uni Kassel gegründete Praktikantenaustauschprogramm

,Pro Praxis‘ habe ich

1998 mein erstes Praktikum im Zentralcontrolling

der K+S Gruppe absolviert.

Die K+S habe ich vom ersten Tag an als ein

Unternehmen kennen gelernt, das einen

offenen, unkomplizierten und engagierten

Umgang mit seinen Praktikanten pflegt. Im

Vordergrund stand stets das Interesse an

einer langfristig angelegten Entwicklung

meiner Fähigkeiten.

Die im Praktikum erworbenen Erfahrungen

innerhalb der K+S waren deshalb meine Basis,

direkt im Anschluss an meine universitäre

Ausbildung die Verantwortung für das Controlling

einer Geschäftseinheit zu übernehmen.

Mein derzeitiges Engagement verbinde ich

mit der Hoffnung, mich auch künftig weiterentwickeln

zu können.”

25


Sicherheit geht vor! Mitglieder der Grubenwehr bei einer Übung.

Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz

Die Gewährleistung von Arbeitssicherheit

und Gesundheitsschutz sind oberste

Ziele und zugleich eine sozialpolitische

Verpflichtung in der K+S Gruppe.

Den verantwortlichen Personen kommt

hierbei eine besondere Funktion als Mittler

zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter

und damit für die Arbeitssicherheit zu.

Sie nehmen eine Schlüsselstellung für die

Sicherheit und Ordnung im Betrieb ein.

Mit 84 meldepflichtigen Betriebsunfällen

und damit 5,2 Unfällen je 1 Mio. geleisteter

Arbeitsstunden (Vorjahr 5,8) gibt es nach

1997 erstmals wieder eine positive Entwicklung

im Unfallgeschehen.

26

Leider haben sich im Jahr 2001 auch zwei

Betriebsunfälle ereignet, an deren Folgen die

zwei betroffenen Mitarbeiter verstorben sind.

Arbeitssicherheit – ein gemeinsames

Anliegen von Unternehmen und

Mitarbeitern.

Der Unfallschwerpunkt im letzten Jahr lag mit

31 Ereignissen bei der so genannten ,Fahrung

zu Fuß‘ (zum Beispiel Umknickunfälle) und mit

29 Ereignissen bei ,mechanischen Einwirkungen‘.

Bei Wegeunfällen gab es 26 (Vorjahr 24) meldepflichtige

Vorkommnisse. Die Kennziffer ,Wegeunfälle

je 1.000 Beschäftigte‘ ist mit 2,7 konstant

geblieben.


Udo Moye

Bereichsleiter Bergbau

Unternehmensleitung Kassel

„Nach den Sprengunfällen in einigen

unserer Bergwerke erfolgte eine intensive

Untersuchung aller in der untertägigen

Sprengtechnik eingesetzten Betriebsmittel.

Die einbezogenen Behörden haben keine

Beanstandungen an den Betriebsmitteln

und eine betriebsplangemäße Durchführung

der Sprengarbeiten festgestellt.

Trotzdem wurden Veränderungen im

Produktionsprozess des Zünderherstellers

und Ausweitungen der Qualitätskontrollen

veranlasst sowie ein umfangreiches Untersuchungs-

und Qualitätssicherungsprogramm

mit externen Institutionen

durchgeführt.

Verbesserte Fertigungsverfahren und neue Sicherheitskriterien

bei der Zulassung gewährleisten

die Bauartkonformität und erhöhen die mechanische

Festigkeit von Sprengzündern.

Die durchgeführten Maßnahmen gaben dem

Produkt letztendlich wieder das Vertrauen für

eine Produktion mit Sicherheit zurück.”

Siegfried Werner

Sicherheitsingenieur

Werk Zielitz

„Für uns als Sicherheitsingenieure ist die

Zusammenarbeit zwischen den Werken eine

wichtige Voraussetzung, um über Sicherheitsziele

und Ereignisse aktuell zu informieren.

Die Vermittlung von Zielen und auch die

Auswertung von Mängeln über den eigenen

Standort hinaus sind wichtige Beiträge zur

Verbesserung der Arbeitssicherheit.

Dabei sind der Sicherheitswettbewerb ,100

Fragen und 100 Antworten‘ sowie Sicherheitsbefahrungen

Wege, unsere Mitarbeiter zu

sicherheitsgerechtem Verhalten zu motivieren

und gleichzeitig Gefahrenquellen zu beseitigen.”

27


Arbeitssicherheit/Gesundheitsschutz

„Zur Erkennung und zum Abbau von

Risikofaktoren, die für die Entstehung

von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich

sind, wurde im Werk Bernburg

ein Gesundheitsvorsorgeprogramm

eingeführt.

Die Mitarbeiter des Werkes haben die

Möglichkeit, in der betriebsärztlichen

Sprechstunde Blutdruck, Körpergewicht,

Blutfettwerte und andere Parameter

bestimmen zu lassen. Die so ermittelten

Daten bilden die Grundlage für eine

betriebsärztliche Beratung zur gesunden

Lebensweise – abgestimmt auf die

Bedingungen des jeweiligen Mitarbeiters.

28

Werk Bernburg

Regelmäßige Kontrolle der Werte, kontinuierliche

Beratung und die Zusammenarbeit

mit den Hausärzten sollen langfristig

zur Gesunderhaltung der Arbeitnehmer

beitragen.”

Die hohe Einsatzbereitschaft der Werks- und Betriebsfeuerwehren der K+S wird in regelmäßigen Übungen unter Beweis gestellt.

2001 erfolgten 6.447 Untersuchungen bei K+S-Mitarbeitern

mit folgender arbeitsmedizinischer Beurteilung:

Keine gesundheitlichen Bedenken

Keine gesundheitlichen Bedenken

unter bestimmten Voraussetzungen

Befristete gesundheitliche Bedenken

Dauernde gesundheitliche Bedenken

6.058

331

37

21


Dieter Schüren

Vorarbeiter Maschinenbetrieb und

Sicherheitsbeauftragter

Werk Werra, Standort Wintershall

„Wir Sicherheitsbeauftragte werden

ständig durch die Bergbau-Berufsgenossenschaft

und die Sicherheitsfachkräfte unseres

Werkes geschult. Diese Schulungen sind

für uns wichtig, da wir im Betrieb mit

gutem Beispiel vorangehen müssen.

Auch auf Sicherheitsfragen unserer

Kollegen sollten wir passende Antworten

parat haben.

Ich bin der Meinung, dass wir durch unsere

Arbeit die Aufsichtspersonen entlasten

und einen erheblichen Beitrag zur Unfallverhütung

leisten. Zusammen mit den

Sicherheitsfachkräften können wir an der

Gestaltung von sicheren Arbeitsplätzen

mitarbeiten.”

Betriebsunfälle je 1 Mio. geleisteter Arbeitsstunden

1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001

8,5 7,8 5,8 4,4 5,3 5,7 5,8 5,2

29


BE

188

162

Betriebliches Vorschlagswesen

Unsere Mitarbeiter haben im letzten Jahr

2.023 Verbesserungsvorschläge eingereicht

– und damit 300 mehr als im Vorjahr.

An diesen Vorschlägen waren 2.740 Einreicher

beteiligt.

Der im Jahr 2001 eingeführte „Kurze Weg”

mit der Abgabe des Vorschlags beim Vorgesetzten

und der unmittelbaren Bearbeitung

hat sich bewährt.

Dadurch wurde die durchschnittliche

Bearbeitungszeit auf 13,6 Wochen

(Vorjahr 22,4 Wochen) verkürzt.

Es wurden im letzten Jahr mehr Vorschläge

bearbeitet als eingereicht. Bestehende

Rückstände aus den Vorjahren wurden

weitestgehend aufgearbeitet.

30

BH

1.021

1.101

SI* 2001 nur bis 30. September

BL

105

251

Mitarbeiter-Ideen sichern

unsere Zukunft.

SA

250

777

IW

742

806

NE

144

142

SI*

551

705

Aus den abgeschlossenen Vorschlägen im Jahr

2001 ergeben sich Einsparungen von 1,05 Mio. €,

gerechnet auf das erste Jahr nach Umsetzung

des Verbesserungsvorschlages.

An die Mitarbeiter wurden insgesamt 336.000 €

Einsparungs- und Anerkennungsprämien gezahlt.

Die höchste Prämie wurde mit 12.168 € für einen

Vorschlag mit einer Einsparung von 114.000 €

gezahlt.

Das Werk Bergmannssegen-Hugo erhält zum

sechsten Mal den BVW-Wanderpreis „Stein

Prämiensummen in 1.000 €

1997

214

UL

61

60

BE – Bernburg

BH – Bergmannssegen-Hugo

BL – Braunschweig-Lüneburg

SA – Salzdetfurth

IW – Inaktive Werke

NE – Neuhof-Ellers

SI – Sigmundshall

UL – Unternehmensleitung

dp – data process GmbH

WE – Werra

ZI – Zielitz

des Anstoßes” für die höchste Einreicher-

Beteiligungsquote im Jahr 2001.

Die besten Einreicher wurden auch im letzten

Jahr wieder vom Vorstand eingeladen und

besonders geehrt.

Trotz dieses bisher besten Ergebnisses im

Vorschlagswesen appellieren wir an alle Mitarbeiter,

sich noch stärker mit Verbesserungsvorschlägen

einzubringen und an die Führungskräfte,

die Ideen der Mitarbeiter zu

fördern.

1998

215

dp

21

19

1999

267

WE

148

173

2000

279

2000 2001

ZI

235

227

2001

336

K+S

215

247


Michael Scheller

Fabrikleiter

Werk Bergmannssegen-Hugo

„Ich freue mich, dass sich unsere Mitarbeiter

mit vielen guten Ideen am Vorschlagswesen

beteiligen. Unserem BVW-Beauftragten ist es

mit kräftiger Unterstützung der Werksleitung

und der Betriebsführer gelungen, die Mitarbeiter

zu motivieren. Sicherlich spielt auch eine Rolle,

dass sich unser Betrieb in den letzten Jahren

vielfältigen Anforderungen hinsichtlich Umstrukturierung,

Fertigung neuer Produkte, Rohstoffveränderungen

und logistischen Problemen

stellen musste.

Neben einer Vielzahl von Vorschlägen mit kleinen

Verbesserungen liegen auch Vorschläge auf dem

Tisch, die zu bedeutenden finanziellen Einsparungen

geführt haben. Unter anderem war ein

Vorschlag dabei, der im Jahre 1999 zu den 10

besten Verbesserungsvorschlägen in Deutschland

zählte. Als besonders erfreulich empfinde ich,

dass unsere Mitarbeiter durch die hohe Anzahl

der Verbesserungsvorschläge dokumentieren, wie

groß ihr Interesse an der Arbeit im Werk

Bergmannssegen-Hugo bei K+S ist.”

Wolfgang Ottleben

BVW-Beauftragter

Unternehmensleitung

Kassel

„Als dienstältester BVW-Beauftragter bei K+S

kann ich mich über die Entwicklung im Vorschlagswesen

wirklich freuen. Seit meinem

Start im Vorschlagswesen im Jahr 1988 hat

sich die Beteiligungs-Quote von 42 auf 247

Vorschläge je 1.000 Mitarbeiter erhöht. Mein

Wunsch ist mindestens ein Vorschlag pro

Mitarbeiter und Jahr. Bei mehr als 2.700

Einreichern im Jahre 2001 kamen nicht nur

einige sehr gute Vorschläge, sondern es waren

auch viele Mehrfacheinreicher darunter, die

für mich eine Vorbildfunktion haben.

Bei den Vorgesetzten und Gutachtern sowie

den BVW-Beauftragten, die alles dafür getan

haben, dass das Vorschlagswesen bei den

Mitarbeitern anerkannt ist, möchte ich mich

bedanken und erwarte, dass sich deren

positive Einstellung zu Verbesserungen im

Unternehmen auch auf die noch nicht am

BVW beteiligte Belegschaft überträgt.

Ein Nahziel ist die weitere Verkürzung der

Bearbeitungsdauer. Dazu soll verstärkt der

kurze Weg genutzt werden.”

31


„Der ex- und interne Wettbewerb und die

standortbezogenen Besonderheiten fordern

von uns, ständig an der Optimierung des

Standortes zu arbeiten. Das Betriebliche

Vorschlagswesen war uns über viele Jahre

eine große Hilfe.

Management und Betriebsrat haben sich

darauf verständigt, mehr zu wollen. In

unserer Belegschaft schlummern Impulse,

ruht großes Wissenspotenzial. Das ist

wachzurütteln und freizusetzen.

Unter dem von allen getragenen Motto

,Das Werk sind wir – Wsw‘ haben wir

gemeinsam – Management und Betriebsrat

– einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess

eingeleitet. Dazu wollen wir alle

Mitarbeiter erreichen und einbeziehen, um

unseren Standort effektiver zu gestalten.

32

Betriebsratsvorsitzender

Werk Sigmundshall

Betriebliches Vorschlagswesen

1995

86

Als Betriebsratsvorsitzender gehörte ich zunächst

zu den kritischen Befürwortern von Wsw. Ich habe

jedoch sehr bald festgestellt, dass ich Wsw aus

ganzem Herzen mit voller Überzeugung leben

kann und vorleben muss.

Jahreseinsparung in Mio. €

1997

0,64

1996

188

1998

0,68

1997

181

1999

1,44

1998

202

2000

0,97

2001

1,05

1999

210

2000

215

2001

247

Anzahl

Große Teile unserer Belegschaft sind inzwischen

von Wsw ‚infiziert‘ und arbeiten begeistert

und erfolgreich mit, um den Standort Sigmundshall

als wichtigen Teil der K+S auch

weiterhin zu erhalten.”


Peter van Loon

Projektingenieur und

neuer BVW-Beauftragter

COMPO, Krefeld

„Als neuer Beauftragter für das Betriebliche

Vorschlagswesen kann ich natürlich

noch keine großen Aussagen für unseren

Betrieb machen.

Ich glaube jedoch, dass der Ideenreichtum

der in Krefeld beschäftigten Mitarbeiter

noch längst nicht geweckt ist und auch

hier noch viele kreative Köpfe zum wirtschaftlichen

Erfolg beitragen können.

Ich möchte versuchen, mit Unterstützung

der Werksleitung und des Betriebsrates

möglichst viele der hier Beschäftigten

zur Beteiligung am Vorschlagswesen zu

motivieren.

Dazu ist es erforderlich, dass die Mitarbeiter

Vertrauen in das BVW haben und dass

ihre Verbesserungsvorschläge fair und

schnell bearbeitet werden.”

Uwe Rininsland

Bediener Untersuchungsbohrung

Werk Werra,

Grube Hattorf-Wintershall

„Verbesserungsvorschläge mache ich deshalb, weil

ich auf diese Weise meine Arbeit erleichtern kann.

Ich sehe auch die Möglichkeit, meine persönlichen

Vorstellungen zu verwirklichen, mit meinen Ideen

Arbeitsabläufe einfacher zu gestalten und meinen

Arbeitsplatz sicherer zu machen. Es gibt aber auch

einige Kritikpunkte am Vorschlagswesen, die ich

gern loswerden möchte.

Mit einem Verbesserungsvorschlag will ich ja etwas

verändern. Deshalb hat mich die lange Bearbeitungsdauer

meines Vorschlags geärgert. Immerhin

hat es mehr als ein Jahr gedauert, bis ich endlich

eine positive Antwort bekommen habe. Weiterhin

ist es natürlich unbefriedigend, wenn man dann

von der Prämie wegen der Abgaben noch nicht

einmal die Hälfte ausbezahlt bekommt, aber daran

ist ja wohl kaum etwas zu ändern.

Ich werde mich auch zukünftig weiter umsehen,

wo sich Möglichkeiten bieten, mit sinnvollen Verbesserungsvorschlägen

positive Veränderungen

vorzunehmen.”

Jörg Rabe

Aufseher im Tagesbetrieb

Werk Bergmannssegen-Hugo

„Da ich glaube, dass sich auch in der Arbeitswelt

viel verändert hat und ich der Meinung

bin, dass heute Mitarbeiter gebraucht werden,

die kreativ und flexibel sind, ist das BVW

genau das richtige, um sich in die Firma

einzubringen. Hierbei bin ich besonders

bemüht, meinen mir anvertrauten Arbeitsbereich

für mich und meine Kollegen einfacher

und sicherer zu gestalten.

Besonders die Sicherheit liegt mir am Herzen,

denn ich glaube, wir müssen alle bemüht

sein, Unfälle zu verhüten. Ich glaube, dass

jede Verbesserung auch meinen Arbeitsplatz

sicherer macht. Ebenfalls finde ich es toll,

sich seinen Aufgaben zu stellen und immer

wieder festzustellen, dass es ständig noch

Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Zu guter Letzt gebe ich zu, dass auch die

Prämien dazu beitragen, dass ich auch

weiterhin am BVW teilnehmen werde.”

33


Konzertveranstaltung im Großbunker des Erlebnis Bergwerk Merkers.

Kultur und Sport

Die K+S Gruppe unterstützt gezielt

kulturelle und sportliche Aktivitäten im

Umfeld ihrer Standorte.

K+S ermöglicht mit der finanziellen Unterstützung

von kulturellen Veranstaltungen

den Zugang zu bisher unbekannten

Objekten und Gemälden, so zum Beispiel

in der Kasseler Museumsnacht und bei

der Mitwirkung am Zustandekommen der

Ausstellung von Werken des jungen

Rembrandt.

Ein weiteres Beispiel für das kulturelle

Engagement der K+S ist die finanzielle

Unterstützung von heimischen Künstlern

durch das Salzwerk Bernburg. Im Auftrag

des Werkes hatten zwei Maler des

ersten Kunstkreises Sachsen-Anhalt das

Betriebsgeschehen des Standortes unter

und über Tage festgehalten.

K+S und ihre Vorgängergesellschaften

führen seit 50 Jahren Wintervorträge mit

populärwissenschaftlichen Beiträgen

namhafter Referenten in Kassel durch.

34

Diese Veranstaltungsreihe findet großes Interesse

und ist ein aktiver Beitrag der K+S zum

kulturell-wissenschaftlichen Leben in Kassel.

Vielfältiges Engagement

der K+S für Kultur und

Sport.

Spielsituation beim K+S-Fußballturnier 2001.

Das Erlebnis Bergwerk Merkers (EBW) in

Thüringen, das im letzten Jahr von mehr als

70.000 Menschen besucht wurde, ist auch für

zahlreiche kulturelle, vor allem musikalische Veranstaltungen

genutzt worden.

Die Rückstandshalden der Standorte und Werke

Wintershall in Heringen (Hessen) und Zielitz

(Sachsen-Anhalt) sind mittlerweile touristische

Attraktionen.

Viele Menschen nutzen jedes Jahr die Möglichkeit,

diese künstlichen Berge zu besteigen – für einen

atemberaubenden Blick vom Haldenplateau in

die nähere und weitere Umgebung. Außerdem

war die Halde des Werkes Zielitz im Jahr

2001 zum zweiten Mal Austragungsort der

sogenannten „Kalimandscharo-Festspiele”

des Zielitzer Holzhaustheaters. Im August

und September wurden Stücke für Groß und

Klein aufgeführt.

K+S unterstützt durch Sachspenden aktiv die

Kinder- und Jugendarbeit von Sportvereinen

im Umfeld der Standorte des Unternehmens.

Im letzten Jahr wurden Trikots und Trainingsanzüge

im Wert von rund 28.000 €

gespendet.

K+S organisiert und beteiligt sich auch an

sportlichen Wettkämpfen. Ein besonderer

Höhepunkt im Jahr 2001 war das K+S-Fußballturnier,

an dem Mannschaften vieler Standorte

der K+S Gruppe mit großem sportlichen

Ehrgeiz teilgenommen haben.


Sigrid Vorpahl

freie Journalistin und Leiterin

des Holzhaustheaters Zielitz

„Ich freue mich über das Engagement des

Kaliwerkes Zielitz auf kulturellem Gebiet.

Im Jahr 2001 hatten wir zum zweiten Mal

die Möglichkeit, die Halde des Werkes als

Spielort für die im Jahr 2000 ins Leben

gerufenen ,Kalimandscharo-Festspiele‘ zu

nutzen.

Auch die Saison 2001 war wieder ein voller

Erfolg, so dass wir mit dem Werk Zielitz

bereits die dritten Kalimandscharo-Festspiele

für Anfang August 2002 auf der

Halde vereinbart haben. Die schauspielerische

Leistung ist das eine. Für ein gutes

Gelingen haben aber auch die Mitarbeiter

des Werkes gesorgt, die engagiert bei

den Vorbereitungen und während der

Festspielwochen dabei waren.”

Walter Fromm

Werksleiter

Werk Werra

„Das Werk Werra unterstützt aktiv den Jugendsport

im Umfeld seiner Standorte. Bislang kamen

mehr als 50 Vereine zwischen Obersuhl im Norden,

Geisa im Süden, Schenklengsfeld im Westen und

Tiefenort im Osten in den Genuss neuer Trikots,

Trainingsanzüge oder T-Shirts. Diese überreichen

wir an Vereine, in denen viele unserer Mitarbeiter

und deren Kinder engagiert sind und die eine

aktive Jugendarbeit betreiben.”

Rainer Peter

Arbeitsvorbereiter

Werk Werra,

Standort Wintershall

„Ich meine, dass die K+S-Fußballturniere für

das gegenseitige Kennenlernen der Mitarbeiter

aller Standorte und Gesellschaften sehr wichtig

sind. Neben dem sportlichen Kräftemessen

kommt es immer wieder zwischen den Spielen

und beim anschließenden gemütlichen Beisammensein

zu anregenden Gesprächen und

zum Erfahrungsaustausch. Das K+S-Fußballturnier

ist eine gute und schöne Einrichtung,

die auch das Zusammengehörigkeitsgefühl

aller K+S-Mitarbeiter fördert.”

35


Kommunikation

Das, was im Unternehmen geschieht,

aktuell und transparent für unsere Mitarbeiter,

unsere Kunden, Aktionäre und

anderen Partner darzustellen, hat einen

hohen Stellenwert bei K+S.

Wir wollen die K+S als ein substanzstarkes

sowie zukunftsorientiertes Unternehmen

darstellen.

Mit der „K+S information” informieren wir

unsere aktiven und ehemaligen Mitarbeiter

sowie interessierte Personen und Institutionen

im Umfeld unserer Standorte über

das Unternehmensgeschehen. Im Jahr

2001 haben wir vier Ausgaben in einer

Auflage von jeweils 17.000 Exemplaren

herausgegeben.

Ein weiteres wichtiges Kommunikationsmittel

für die Mitarbeiter ist das K+S-weite

Intranet. Dort präsentieren sich die

Einheiten des Unternehmens, und gleichzeitig

werden aktuelle Informationen für

die Tagesarbeit angeboten.

36

Weitere Medien für die Aktionäre, Mitarbeiter und

unsere Partner im öffentlichen Leben waren und

sind der Geschäftsbericht, der Personal- und

Sozialbericht sowie der Umweltbericht. Darüber

hinaus erläuterten im letzten Jahr vier Quartalsberichte

den Geschäftsverlauf während des

Berichtsjahres. Über unsere Leistungen und

unsere Produkte berichteten wir in der im Jahr

2001 erstmals aufgelegten Imagebroschüre sowie

in einigen neuen Broschüren unserer Geschäftsbereiche

und Gesellschaften.

Kommunikation nach innen

und außen hat einen hohen

Stellenwert bei K+S.

Zahlreiche Presse-Informationen haben über

Einzelereignisse bei der K+S informiert. Für die

Mitarbeiter wurde bei aktuellen Ereignissen die

Schnellinformation „K+S aktuell” herausgegeben.

Unsere Website www.k-plus-s.com haben wir im

Jahr 2001 mit neuen Strukturen der gewachsenen

Unternehmensgruppe und ihren organisatorischen

und unternehmenspolitischen Veränderungen

inhaltlich und optisch angepasst.

Der im Jahr 2001 bezogene Neubau der Unternehmensleitung in Kassel.

Ziel unseres Wissensmanagements ist es, die

Wahrnehmung aller Mitarbeiter für neue

Erkenntnisse und Einsichten zu schärfen und

diese außerdem aktiv weiterzugeben und zu

pflegen. Als Plattform dient uns hier ein Team

von Wissensträgern, das das Wissensmanagement

koordiniert. Die Dokumentation, Verwaltung

und Verteilung von Wissen gelingt

uns durch das bei K+S bereits existierende

SAP-Netzwerk.

Fazit: Die intensive Kommunikation auf allen

Ebenen im Unternehmen hat wesentlich dazu

beigetragen, dass die in den letzten Jahren

neu zu K+S gekommenen Menschen sich in

unserer Unternehmensgruppe wohl und eingebunden

fühlen. Mit unserer verstärkten

externen Kommunikationsarbeit haben wir

das Unternehmensgeschehen noch transparenter

gemacht. Wir werden auch künftig

nicht nachlassen, unsere Kommunikationsarbeit

weiter auszubauen und zu intensivieren.


Guido Kamm

Rechnungswesen,

Koordinator Intranet

Werk Werra,

Standort Hattorf

„Ich nutze und pflege täglich die Intranetseiten

des Werkes Werra. Dort finde ich

neben Informationen über die Geschäftsbereiche,

Gesellschaften und Standorte

auch wichtige Hinweise über aktuelle

Regelungen und Richtlinien, die für meine

Arbeit wichtig sind.

Besonders die Rubrik ,Aktuelles‘ mit

topaktuellen Informationen aus den

verschiedensten Unternehmensbereichen

ist für mich interessant.”

Elke Korell-Bangert

Sachbearbeiterin

(Sekretariat)

Kali und Salz Entsorgung GmbH

Unternehmensleitung Kassel

„Mit der ,K+S information‘ kann ich mir regelmäßig

einen Überblick über das vielfältige Unternehmensgeschehen

verschaffen; auf diese Weise bin

ich über wichtige Entwicklungen im Unternehmen,

auf den Standorten und in den Gesellschaften

der K+S Gruppe informiert.”

Redaktion Heringen

„Die Kaliindustrie ist für mich als Journalist

einer Tageszeitung im Umfeld des Werkes

Werra ein wichtiges Thema. Ich habe mich für

den Newsletter-Dienst auf der K+S-Website

eingetragen und werde damit auf dem

aktuellsten Informationsstand über das Werksund

Unternehmensgeschehen gehalten. Die

Homepage der K+S Gruppe ist für mich eine

wichtige Informationsplattform. Hier finde

ich die neuesten Informationen über den

größten Arbeitgeber in unserer Region.”

37


38

IMPRESSUM

K+S Aktiengesellschaft

Bertha-von-Suttner-Straße 7

34131 Kassel

Tel. 0561 9301-0

Fax 0561 9301-1753

www.k-plus-s.com

Redaktion:

Edgar Schubert

Personalwesen

Tel. 0561 9301-1549

Fax 0561 9301-1000

edgar.schubert@k-plus-s.com

Uwe Handke

Kommunikation

Tel. 0561 9301-1043

Fax 0561 9301-1666

uwe.handke@k-plus-s.com

Fotos:

Volker Straub, Kassel

Andreas Jung, Düsseldorf

Fotoarchiv K+S, Kassel

Gestaltung:

Roberts´

werbeagentur GmbH, Kassel

Druck:

Boxan, Kassel

I/0502/11000/ro


Umsatz

Jahresüberschuss

Investitionen (Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände)

Gesamtbelegschaft am 31.12.

Arbeiter

Angestellte

AT-Angestellte

Auszubildende

Fluktuation

Zugänge

Abgänge

Belegschaftsstruktur

Durchschnittsalter

Durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit

Anteil männliche Beschäftigte

Anteil weibliche Beschäftigte

Anteil Schwerbehinderte

Ausfallzeit durch Krankheit

bezogen auf Sollarbeitsstunden

Mehrarbeit

bezogen auf Sollarbeitsstunden

Unfallgeschehen

Arbeitsunfälle

Wegeunfälle

Personalaufwand insgesamt

Löhne und Gehälter

soziale Abgaben des Arbeitgebers und Aufwendungen für Altersversorgung

Mio. €

Mio. €

Mio. €

Anzahl

Anzahl

Anzahl

Anzahl

Anzahl

Anzahl

Anzahl

Jahre

Jahre

%

%

%

%

%

je 1 Mio. verfahrener Arbeitstunden

je 1.000 Beschäftigte

Mio. €

Mio. €

Mio. €

2001 2000

2.179,4

118,3

157,9

9.775

5.919

2.442

881

533

575

365

42,3

18,9

90,9

9,1

3,3

5,5

2,4

5,2

2,7

514,8

395,0

119,8

2.087,9

119,8

141,7

9.402

5.810

2.474

639

479

351

251

41,9

18,9

91,8

8,2

3,3

5,8

2,3

5,8

2,7

475,1

364,1

111,0

39


K+S Aktiengesellschaft

www.k-plus-s.com

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine