DIGITALE REVOLUTION

hamburgmedia

DIGITALE REVOLUTION

Mai I Deutschland 2,00 €

ALWAYS ON

Hamburgs Magazin der digitalen Wirtschaft

www.hamburg-media.net AUSGABE 02 I 2007

CEBIT-RESÜMEE

ERFOLG MIT GEMEIN-

SCHAFTSSTAND

Hamburg zufrieden mit CeBIT-

Verlauf ... Seite 14

FREE-TV

GESUNDHEITSSENDER

AUS HAMBURG

Erster frei empfangbarer Fernsehkanal

für Gesundheitsthemen ... Seite 18

SOFTWARE

INNOVATIVE LOHN-

ABRECHNUNG

Neuer Service ermöglicht Abrechnung

übers Internet ... Seite 20

PRO & CONTRA

HD DVD VERSUS

BLUE RAY

Welches Format wird sich durchsetzen?

... Seite 7

DIGITALE

REVOLUTION

Old Media versus New Media... Seite 10


EDITORIAL

Sehr geehrte Leserin,

sehr geehrter Leser,

mit der Digitalisierung der Medien ist der

entscheidende Durchbruch in eine neue Ära gelungen.

Die Verfügbarkeit breitbandiger Internetanschlüsse hat

den Medienkonsum verändert. Die Distributionsmöglichkeiten

von digitalen Inhalten in Schrift, Bild und Ton

stellen die etablierten Medienunternehmen und klassischen

Contentanbieter vor eine völlig neue Aufgabe.

Zahlreiche Hamburger Verlage stärken ihre Onlinepräsenz

und richten sich neu aus. TV-Stationen machen

ihre Inhalte zeitlich unabhängig im Internet abrufbar.

Und Radiosender testen mit Webradiosendungen fürs

Handy bereits die nächste Entwicklungsstufe. Neue Erlös-

und Geschäftsmodelle, neue Kundenbeziehungen

und neue Wertbestimmungen sind erforderlich, um mit

den technischen und strukturellen Entwicklungen des

Marktes Schritt zu halten. Wohin geht die Reise am

Medienstandort Hamburg? Wie entwickelt sich die klassische

Medienwirtschaft nach der Digitalisierung? Mit

diesen spannenden Fragen beschäftigt sich der Leitartikel

dieser Ausgabe ab Seite 10.

Die unterschiedlichsten ITK- und Medienbereiche waren

auch auf dem ersten gemeinsamen Messestand von

Hamburg und Schleswig-Holstein auf der CeBIT 2007 in

Hannover vertreten. Knapp 60 Unternehmen präsentierten

sich dort unter dem Motto „connect & communicate |

Wir vernetzen den Norden.“ – und das äußerst erfolgreich,

wie die Organisatoren von Hamburg@work und alle

Beteiligten rückblickend resümieren. Networking, gegenseitiges

Kennenlernen und fachlicher Austausch untereinander

sowie mit Besuchern und Geschäftspartnern

und Interessenten standen im Mittelpunkt der sieben

Messetage. Bei Besuchern und Gästen der CeBIT sowie

bei den Medien stieß das Projekt auf eine durchweg positive

Resonanz. Mehr zu diesem Projekt finden Sie auf den

Seiten 14.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.

Herzlichst Ihr

Uwe Jens Neumann

Hamburg@work

PS: Über Ihre Anregungen an

uwejens.neumann@hamburg-media.net freue ich mich.

Tagesaktuell lohnt sich wie immer ein Blick in das Onlinemagazin

www.hamburg-media.net.

INHALT

EXISTENZGRÜNDER

3 Daedalic

3 Eskalon

3 Targa.tv

3 BITKOM-Branchenbarometer

GAMECITY

4 Fishlabs und Sony Ericsson kooperieren

4 Hamburger Spielefirmen auf der Games Convention 2007

4 Gamecity Days in Hamburg

MOBILECITY

5 Mobile Services made in Hamburg

5 Handy als Marketinginstrument

5 Neu im HVV: das Handyticket

WEBCITY

6 Hamburg1 startet Hamburger Videoportal

6 Strategieberater in Second Life

6 IT-Nachwuchs aus Hamburg

PRO & CONTRA

7 Pro & Contra HD DVD

JUST ARRIVED

8 Netz98: Neue Technologien gezielt einsetzen

8 Global Media: Web-Marketing in allen Facetten

9 Crossgate: Datenlogistik über Vernetzung

9 Integranova: Programmieren per Knopfdruck

MEDIENINNOVATIONEN

10 Medienstandort Hamburg im Aufbruch

CEBIT-RÜCKBLICK

14 Erfolgreiche Premiere für Norddeutschen Gemeinschaftsstand

14 Hamburg und Schleswig-Holstein als Vorreiter

NEWS

15 Arvato Mobile setzt auf mobiles Internet

15 „Sehr gut“ für Coremedia-Technologie

16-17 TERMINE

NEWS

18 TIMES China Network geht in die nächste Runde

18 Erster frei empfangbarer Fernsehkanal für Gesundheitsthemen

19 Neue Portallösung von Campusnet

19 Erster Markenmonitor für web 2.0 und Communities

20 E-Government-Katalog für die Wirtschaft

20 Neuer Service ermöglicht Abrechnung übers Internet

21 Business-Intelligence-Systeme in der Kostenfalle

21 Hamburger Innotech-Wettbewerb 2007

HAMBURG@WORK

22 Neues von Hamburg@work

23 Neues aus der Branche

PORTRAIT

24 Arndt Groth, CEO epages Software

SERVICE

25 Oval Office in der City Nord

26 Hans-Bredow-Institut für Medienforschung

26 Impulse für die Karriere

27 Service & Support

2 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


IT-WIRTSCHAFT

EXISTENZGRÜNDER IN HAMBURG

EXISTENZGRÜNDER

Hamburg ist Gründerstadt. Das gilt vor allem für die dynamische Medien-, Informations- und Telekommunikationswirtschaft.

Mit guten und marktfähigen Ideen haben Existenzgründer beste Chancen in der Hansestadt. In dieser Rubrik

stellt ALWAYS ON regelmäßig junge Unternehmen mit Wachstumspotenzial vor.

Daedalic: Spiele mit Botschaften

Computer- und Videospielen, die einen stark narrativen Charakter besitzen,

also durch ihre Geschichten und ihren Erzählstil glänzen, will sich

der neue Hamburger Publisher Daedalic Entertainment widmen. Hinter

Daedalic verbirgt sich ein erfahrenes Kernteam von Games-Spezialisten.

An dessen Spitze stehen Geschäftsführer Carsten Fichtelmann, zuvor

Marketing Director und Leiter des Produktmanagements bei Dtp Entertainment,

und Creative Director Jan Müller-Michaelis, seines Zeichens

Filmschaffender und Spieledesigner. Im ersten Schritt gründen die

beiden Games-Experten nun eine eigene Entwicklungsabteilung, die

Produktion soll in Zusammenarbeit mit Dienstleistern erfolgen. „Daedalic

Entertainment soll in den nächsten Jahren eine Marke werden, mit der

Handel, Branche, aber vor allem auch Computer- und Videospieler etwas

anfangen können. Wir werden uns sehr deutlich positionieren. Das

Publishing unserer Spiele werden wir selbst übernehmen“, so Fichtelmann.

Beim Firmennamen hat sich das Daedalic-Team von der griechischen

Sagengestalt Daedalus inspirieren lassen. Der begnadete Künstler,

Er-finder und Architekt Daedalus hat der Sage nach aus Federn und

Wachs Flügel gebaut – und so finden sich auch eine Feder und ein Wachsklecks

im Firmenlogo wieder.

www.daedalic.de

Eskalon: Systemintegration für Fertigungsunternehmen

Serviceorientierte Architekturen (SOA) gehören heute in vielen Dienstleistungsunternehmen

zum Standard. In der Fertigungsindustrie wird

hingegen oft noch mit Insellösungen gearbeitet, das heißt es existieren

für viele Aufgabenstellungen zwar sehr gute Softwarewerkzeuge, doch

sind diese nicht integriert. Die dadurch entstehenden Medien- und Werkzeugbrüche

behindern die Prozesskette und verschlechtern so das

Unternehmensergebnis. Eine erfolgreiche und nachhaltige Integration

ist jedoch nur machbar, wenn Technologien gemeistert und fachliche

Prozesse durchdrungen sind. Das neu gegründete Hamburger Unterneh-

BITKOM-BRANCHENBAROMETER

BRANCHENSTATISTIK

NEUES HOCH IN DER ITK-BRANCHE

Das erste Quartal des Jahres 2007 hat ein neues Hoch in der ITK-

Branche gebracht. Laut Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft,

Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) wurden die

Erwartungen zum Jahreswechsel sogar leicht übertroffen. Knapp zwei

Drittel der Unternehmen realisierten Umsatzzuwächse im Vergleich zum

Vorjahresquartal. Der BITKOM-Index stieg um 3,6 Punkte auf 50,8 Zähler.

Auslöser für diesen Anstieg war auch die Branchenmesse CeBIT in Hannover,

bei der Investitionen im Hardware-, Software- und Dienstleistungsbereich

in Höhe von 11 Milliarden Euro vereinbart wurden. Besonders

zuversichtlich sind die Anbieter von Software und IT-Dienstleistungen.

82 bzw. 84 Prozent der Unternehmen erwarten für dieses Jahr steigende

Umsätze. Insgesamt bestätigt der BITKOM seine Wachstumsprognose für

den deutschen Markt für Information- und Telekommunikation inklusive

digitaler Consumer Electronics von 2,0 Prozent auf 149,1 Milliarden Euro

im Jahr 2007.

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

men Eskalon Technology Consulting hat sich darauf spezialisiert, vorhandene

Lösungen mithilfe neuer Technologien zu synchronisieren und

mit effizienten Entwicklungsmethoden schnell und sicher zu erweitern.

Der Informatiker Manfred Hein und der Ingenieur Kolja Fricke verfügen

durch langjährige Tätigkeiten in Internet- und Industrieunternehmen

nicht nur über einen Informatik-Werkzeugkasten mit Experten-Knowhow

im Bereich Enterprise-Integrationstechnologien, sondern auch über

Kenntnisse in der technischen Prozessanalyse und Steuerung von komplexen

Fertigungssystemen.

www.eskalon.de

Targa.tv: Produktion digitaler Medienformate

Medienkonvergenz – also das Verschmelzen bisher getrennter Kommunikationsbereiche

– ist das Thema der Zukunft. Darauf setzt auch das neu

gegründete Hamburger Unternehmen Targa.tv. Die Produktionsfirma ist

auf transaktionsorientierte digitale Formate – kurz Shopping-TV – spezialisiert.

Gründer sind die beiden ehemaligen Manager der TV-Produktionsgesellschaft

Me, Myself & Eye Christian Gummig und Jens Kliewer. „Unsere

Geschäftsidee basiert auf drei Thesen“, erklärt Gummig. „Erstens: Das

Breitband-Internet wird zum Bewegtbild-Internet – und aus statischer

Präsentation wird Dynamik. Zweitens: E-Commerce wird zum TV-Commerce

– weil bewegte Bilder und bewegende Moderatoren besser verkaufen.

Und drittens: TV-Commerce wird zum Spartenprogramm – mit den

richtigen Produkten für klar definierte Zielgruppen.“ Targa.tv ist das erste

Unternehmen in Deutschland, das E-Commerce-Anbietern, Versandhandelsunternehmen

mit starker Internetpräsenz und Betreibern digitaler

Spartenkanäle die Produktion von Verkaufssendungen für die digitale

Breitbandwelt anbietet. Zu den Dienstleistungen gehört das Casting von

Moderatoren, die Produktion von Sendungen und Produktpräsentationen,

deren redaktionelle Betreuung, die Koordination der technischen

Integration und Abwicklung des Sendebetriebs sowie Promotion und PR.

www.targa.tv

BITKOM April 2007

3


GAMECITY

MOBILE GAMES

FISHLABS UND SONY ERICSSON KOOPERIEREN

Der Hamburger Entwickler von 3D-Handyspielen

Fishlabs hat mit Sony Ericsson einen

Distributionsvertrag für eine Auswahl aktueller

sowie noch nicht veröffentlichter 3D-Handyspiele

unterzeichnet. Die

Spiele können über den „Fun

& Download“-Service von Sony

Ericsson heruntergeladen

werden.

„Fishlabs kann außergewöhnliche

Referenzen in der

Entwicklung von 3D-Handyspielen

nachweisen und

hat einige der besten Titel im

Programm, die wir aufgrund

ihres hervorragenden Spielerlebnisses

auf unseren Mobiltelefonen

unseren Kunden

verfügbar machen wollen“, begründet Peter Ahnegard,

Content Acquisition Manager bei Sony

Ericsson, die Zusammenarbeit. Das Unternehmen

ist der führende Hersteller von 3D-fähigen

Mobiltelefonen und hat Anfang 2004 als erster

Anbieter 3D-Handyspiele auf Java-Mobiltelefonen

auf dem Massenmarkt eingeführt. Heute

hat Sony Ericsson ein Produktportfolio von über

50 3D-fähigen Mobiltelefonen am Markt.

„Wir sind absolut begeistert, dass alle unsere

Spiele bei Sony Ericsson verfügbar sind“, ergänzt

Michael Schade, CEO und Mitgründer von

Fishlabs. „Genau hier werden wohl am meisten

Gamer nach 3D-Handyspielen

suchen. Darüber hinaus waren

Sony-Ericsson-Mobiltelefone

schon immer die wichtigste

Plattform, für die wir unsere

Spiele entwickeln. Zum einen

laufen unsere Spiele auf allen

Modellen außergewöhnlich

schnell und flüssig. Zum anderen

hat Sony Ericsson die meisten

3D-fähigen Mobiltelefone

verkauft. Und nach unserer

Erfahrung sind die meisten

Mobiltelefone, mit denen Spiele

heruntergeladen werden, von Sony Ericsson.“

Mit weiteren fünf von Fishlabs entwickelten und

durch Sony Ericsson vertriebenen Spielen, die

aus vorherigen Vereinbarungen mit den Publishern

THQ und Middleware Provider Exit Games

stammen, sind zurzeit insgesamt zehn 3D-

Handyspiele von Fishlabs bei Sony Ericsson

verfügbar.

www.fishlabs.net

VERANSTALTUNG

HAMBURGER SPIELEFIRMEN AUF DER

GAMES CONVENTION 2007

Vom 22. bis 26. August steht Leipzig wieder

im Mittelpunkt der Branche für Unterhaltungssoftware,

wenn sich in dieser Zeit die

Tore der Games Convention 2007 öffnen – eine

der bedeutendsten Fach- und Publikumsmessen

der Branche. Wie in

den vergangenen Jahren

stellen sich auf dem Gemeinschaftsstand

von

Hamburg@work namhafte

Unternehmen aus der

Gamecity Hamburg vor.

Schon Tradition hat der am

24. August stattfindende

„Fischbrötchen-Empfang“,

der Hamburger Gemütlichkeit und Bier nach

Leipzig bringt und zum Gedankenaustausch in

entspannter Atmosphäre einlädt.

Zahlreiche führende Unternehmen der

Branche haben bereits ihre Teilnahme an der

Games Convention 2007 zugesagt. Nach 368

Ausstellern in 2006 werden in diesem Jahr

390 Aussteller erwartet, die Fläche wird sich

voraussichtlich um 28 Prozent auf 115.000

Quadratmeter vergrößern. Erstmals wird das

Freigelände als Ausstellungs- und Eventfläche

aktiv in die Flächenaufteilung eingebunden.

Die Besucher können wieder zahlreiche Neuheiten

der interaktiven

Unterhaltungswelt testen.

„Wir freuen uns sehr,

dass wir auch dieses

Jahr wieder die Gelegenheit

haben, die Unternehmen

der Gamecity

Hamburg auf der Games

Convention einem breiten

Publikum vorstellen

zu können“, sagt Stefan Klein, Projektleiter

der Initiative Hamburg@work und Leiter des

Arbeitskreises Games. „Hamburg ist mit den

hervorragenden Rahmenbedingungen ein attraktiver

Standort für Unternehmen aus der

Games-Branche. Dies können wir im entsprechenden

Rahmen auf der Games Convention

präsentieren.“

VERANSTALTUNG

GAMECITY DAYS IN

HAMBURG

Am 14. und 15. Juni finden in Hamburg

die Gamecity Days 2007 statt. Gamecity

Hamburg, ein Projekt der Initiative Hamburg@

work, veranstaltet das Event in Kooperation

mit der Euroforum Deutschland GmbH. An

den Gamecity Days wird den Besuchern ein

Programm geboten, das trotz seines umfangreichen

Angebots noch genügend Zeit für individuelle

Interessen und Networking lässt.

Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung

liegt auf der Verknüpfung der Games-

Branche mit verwandten Genres wie Film, TV

und Werbung und richtet sich somit auch an

Vertreter dieser Branchen.

Die von der Euroforum Deutschland GmbH

veranstaltete Konferenz zum Thema „Games

im Medienmarkt“ findet an beiden Tagen

statt und befasst sich mit der Konvergenz

von Games und Medien in all ihren Facetten.

Als Auftakt der Fachkonferenz stellt Stephan

Reichart, Hauptgeschäftsführer des G.A.M.E.

Bundesverbandes, die Situation und Zukunft

des Spielemarkts dar und stellt die Frage, inwiefern

Deutschland von dem boomenden

Gamesmarkt profitieren kann. Im Zentrum

stehen nicht mehr ausschließlich die Entwickler,

auch die Medien- sowie die Werbebranche

versprechen sich neue Möglichkeiten:

Hierzu erläutert der Atari-Geschäftsführer

Lutz Anderie anhand von Praxisbeispielen

das In-Game-Advertising und gibt Prognosen

zu möglichen Umsätzen ab. Des Weiteren

wird zu Themen wie „Games in konvergenten

Medien“, „Mobiles Spielen“, „Games und Verlage“

sowie „TV“ und „Film“ diskutiert und die

Businesspotenziale des Entertainment-Sektors

werden beleuchtet.

Parallel zu der Konferenz richtet die Gamecity

Hamburg am 14. Juni das Regio-Summit

2007 aus, das sich speziell an internationale

und nationale Wirtschaftsförderer der Games-

Branche sowie interessierte Unternehmen

richtet. Abgerundet werden die Gamecity Days

am 15. Juni abends mit einem Branchentreffen.

Weitere Informationen und die Angaben

zu den Veranstaltungsorten finden Interessierte

auf der Website von Hamburg@work

und von der Euroforum Deutschland GmbH.

www.hamburg-media.net

www.euroforum.com

Weitere Informationen aus der Games-Branche Hamburgs finden Sie im Internet unter: www.gamecity-hamburg.de.

4 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


MOBILFUNK

MOBILE SERVICES MADE IN HAMBURG

Auf der CeBIT 2007 gehörte das Thema Mobile Services zu den am

meisten diskutierten Trends der Szene. Mehrere frisch erfolgreich abgeschlossene

Projekte konnte der Hamburger Anbieter für mobile Lösungen

und Dienste Cellular GmbH präsentieren.

Im März launchten die Hanseaten für

SevenOne Intermedia, das Multimediaunternehmen

der ProSiebenSat.1-Gruppe,

mit „MyVideo Mobile“ die mobile Version

der größten deutschen Videocommunity

MyVideo.de. Handynutzer können seither jederzeit

von unterwegs selbstgedrehte Videos

und Bilder kostenlos bei MyVideo hochladen

und sich Clips aus allen Rubriken herunterla-

Roman Kocholl, Managing

Director Cellular

den, anschauen und bewerten.

MOBILFUNK

HANDY ALS MARKETINGINSTRUMENT

Ein Großteil aller Deutschen besitzt heute ein Handy – ein riesiges

Potenzial für die werbende Wirtschaft. Dennoch ist vielen Unternehmen

noch gar nicht klar, wie vielseitig

sie das Mobiltelefon als Kommunikationsinstrument

einsetzen

können. Das möchte das neu gegründete Hamburger Unternehmen

Phi Mobile ändern: Die Gründer Torsten Appel, Florian Herzberg, Daniela

Lange, Heiko Minning und Tobias Reese – alles ehemalige Infospace-

Mitarbeiter aus der Niederlassung in Hamburg – haben sich auf die

Bereiche Mobile Marketing, Mobile Business Solutions, Mobile Games,

Mobile Edutainment sowie Beratung und Dienstleistung rund um mobile

Kommunikation spezialisiert. So konzeptioniert und gestaltet Phi Mobile

beispielsweise Handykampagnen vom einfachen SMS-Versand bis hin

zum komplexen und interaktiven In-Game-Advertising. Dabei bietet

das Unternehmen Zugriff auf ein umfangreiches Portfolio von über 150

MOBILFUNK

NEU IM HVV: DAS HANDYTICKET

Im Rahmen eines Pilotprojekts bietet der HVV seit wenigen Wochen

zusammen mit zehn weiteren Nahverkehrsregionen den Fahrkartenkauf

per Handy an. HVV-Fahrgäste können die gebräuchlichsten Einzel- und

Tageskarten für den Großbereich Hamburg, aber auch für die Regionen

Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Essen, Lübeck, Nürnberg, Oberlausitz-

Niederschlesien, Ulm, Vogtland und Wuppertal mit ihrem Mobiltelefon

erwerben. Damit ist es bei einer Reise in andere Tarifgebiete möglich,

das Ticket bequem schon vor Erreichen des Zielortes zu besorgen. In

Hamburg ist das Handyticket-Verfahren zudem mit der elektronischen

Fahrplanauskunft verknüpft: So kann man über die Eingabe des Start-

und Zielortes nicht nur die Fahrplanauskunft, sondern auch die Auskunft

über die erforderliche Fahrkarte erhalten und sie gleich lösen.

Das Handyticket ist nicht nur für die ständig wachsende Zahl der

Hamburg-Touristen interessant, sondern auch für die heimischen Gelegenheitsnutzer

des HVV. Da es im HVV keine Mehrfahrtenkarten gibt,

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

MOBILECITY

Bereits im Februar brachte Cellular für die Partnerbörse FriendScout24

ein mobiles Portal auf den Markt. Unter der Adresse wap.friendscout24.de

können Handynutzer mit den über fünf Millionen Mitgliedern flirten – und

zwar unabhängig vom jeweiligen Netzbetreiber.

Letzter Coup des 35 Mitarbeiter starken Dienstleisters ist die Kooperation

mit dem Kölner Unternehmen Sonalba GmbH für die Bereitstellung von

SlideTV-Kanälen. Cellular liefert hierfür die mobilen Lösungen wie SMS-

Messaging, Handy-Download-Shops und mobile Internetportale. SlideTV ist

eine ultra-schmalbandige TV-Technologie, die es Unternehmen ermöglichen

soll, ohne hohen Investitionsaufwand eigene Fernsehsender zu erstellen,

die digital via Astra Satellit an Millionen bundesdeutsche Haushalte ausgestrahlt

werden. SlideTV könnte sich vor allem für Anbieter interaktiver

Angebote oder mehrwertdienstbasierte Response-Programme, Werbung,

Shoppingdienste, Wetten, Votings oder Gewinnspiele eignen.

www.cellular.de

entwickelten Spielen. Aber auch Mobile Business – also das Anbieten

von Services, die bisher ausschließlich über Internet angeboten wurden

– wird aufgrund schneller und günstiger Datentransfers bei immer leistungsstärkeren

Handys zunehmend interessant für Unternehmen.

„Mobile Kommunikation ist schon lange ein Thema. Jetzt aber ist der

Zeitpunkt, an dem sich starke Marken und ihre Dienstleister – beispielsweise

Werbeagenturen – dem Thema verstärkt öffnen“, so Torsten Appel,

Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb bei Phi Mobile. Seit März

2007 hat das junge Unternehmen seinen Firmensitz in Hamburg. Laut

Torsten Appel nicht nur eine Entscheidung für die Heimat: „Hamburg ist

ein Marktplatz für Medienmacher, egal ob IT, Presse oder Film. Der Markt

wächst rasant und bietet viele Möglichkeiten, auch solche, an die noch

keiner gedacht hat. Und genau die wollen wir entwickeln.“

www.phimobile.de

kaufen viele Fahrgäste regelmäßig Einzelkarten. Diese Kunden können

nun bequem vor Fahrtantritt ihr Ticket per Handy kaufen und sich ein

eventuelles Anstehen am Fahrkartenautomaten und die Kleingeldsuche

ganz ersparen. Um am Handyticket-Verfahren des HVV teilzunehmen, ist

eine einmalige Anmeldung auf der Internetseite www.hvv.de erforderlich.

Danach wählt man das gewünschte Zahlverfahren und bekommt eine

SMS, die den Download für ein Java-Programm enthält. Im Softwaremenü

gibt man die Art und Anzahl der Fahrscheine und gegebenenfalls die gewünschte

Fahrstrecke an. Die Bestellung wird an einen zentralen Server

übermittelt. Nach dem Kauf erscheint die Bestätigung für den Ticketkauf

auf dem Display des Handys und dient bei der Fahrkartenkontrolle als

Beleg, kombiniert etwa mit Personalausweis oder Handynummer. Die Abrechnung

der Fahrten erfolgt entweder per Prepaid-Funktion, Lastschrift

oder Kreditkarte.

www.hvv.de

5


WEBCITY

INTERNET

HAMBURG 1 STARTET HAMBURGER VIDEOPORTAL

Aktuelle Fernsehbilder aus Hamburg können Internet-

User mit dem TV-on-demand-Angebot von Hamburg 1 jetzt

rund um die Uhr kostenlos übers Web abrufen: Das neue

Videoportal des Metropolensenders ist unter www.hamburg1video.de

oder über die Homepage des Senders unter

www.hamburg1.de anzusteuern. Mit dem Angebot bleibt

die aktuelle Berichterstattung des Stadtsenders aus Politik,

Sport und Kultur dauerhaft online verfügbar. Sendungen

und Beiträge aus dem umfangreichen Filmarchiv von

Hamburg 1 können recherchiert, abgerufen und verschickt

werden. In Ergänzung zu den TV-Beiträgen des Mathias Adler

Senders stellen zudem Kooperationspartner wie Sportvereine,

Theater, Konzert- und Partyveranstalter Filmmaterial bereit. Darin

INTERNET

STRATEGIEBERATER IN SECOND LIFE

Der Hamburger Strategieberater Thomas Landschof (48) ist seit

Kurzem mit dem ersten virtuellen Strategieberater in Second Life vertreten.

Sein Name: Al Seale. Er steht allen Bewohnern von

Second Life für die strategische Unterstützung ihrer Geschäftsmodelle

zur Verfügung. Landschof hat sich seit

rund 30 Jahren weltweit auf die Entwicklung sowie den

Aufbau, das Management und die Pflege strategischer

Netzwerk und Networkingmodelle, Beziehungsnetz – und

Networkingstrukturen sowie Networkingstrategien spezialisiert.

Mit dem Second-Life-Avatar aus Hamburg bietet zum ersten

Mal ein virtueller Berater auch in einer Onlinewelt internationale

Beratung für Strategiemodelle an. „Das Metaversum

ist inzwischen mehr als nur ein interessantes Spiel

und so komplex, dass es schon durchdachter Strategien bedarf, persönlich

und geschäftlich in Second Life erfolgreich zu sein“, erklärt Landschof.

In der realen Welt kümmert er sich um Aufbau, Management und

Pflege von Geschäftsmodellen und Networkingstrategien. Seine Vision

Thomas Landschof

BILDUNG

IT-NACHWUCHS AUS HAMBURG WIRD GEFÖRDERT

Die IT-Branche boomt und mit dem Aufschwung steigt die Nachfrage

nach IT-Fachkräften. Letztere fehlen in Deutschland – der Reiz eines

Informatikstudiums scheint für viele junge Menschen nicht verlockend

genug. Experten führen dies noch immer auf die fehlende Förderung

von Computerwissen in der Schule zurück. Doch vielleicht kommt der

gesuchte Nachwuchs der Branche demnächst vermehrt aus Hamburg,

denn der Förderverein für die Informationstechnologie Prep IT setzt

sich genau hierfür ein. „Medienkompetenz ist die Schlüsselqualifikation

von morgen“, erklärt Nikolai Herr, Gründer und Vorsitzender des Vereins.

„In einer globalisierten Welt sichert sie die wirtschaftliche Entwicklung

dieser Stadt und ist für die Berufschancen der Schüler und Schülerinnen

unerlässlich.“

Die Ausstattung der Schulen mit PCs ist nur ein Teil der Lösung. An den

meisten Schulen gibt es zwar Computerräume, die Verwaltung und Wartung

dieser Räume übersteigt jedoch oftmals die dafür vorgesehenen

informieren sie über Neuigkeiten und aktuelle Termine.

Darüber hinaus können die Zuschauer selbst aktiv werden:

Hamburg 1 lädt Amateure ein, ihre Filme zu präsentieren.

Amateurvideos können vom heimischen PC aus

auf die Website des Senders geladen werden und finden

nach Prüfung zum Teil dann auch ihren Weg in die TV-Sendungen

von Hamburg 1. Die Ladezeiten sind mit einem

DSL-Internetzugang angenehm kurz. Geschäftsführer

Mathias Adler hat zur Realisierung des Projekts mit dem

französischen Anbieter Kewego kooperiert, der die Software

entwickelt hat. Er ist sich sicher: „Diese neue Plattform

wird das Videoportal der ganzen Stadt.“

www.hamburg1.de

ist es, Unternehmer weltweit strategisch dabei zu unterstützen, ihre

Ziele mittels einer eigenen Methodik zu optimieren, die auf Beziehungsnetzwerken

basiert. „Dazu gehört es, ihre eigene strategische

Netzwerkintelligenz zu steigern und ihr persönliches

Netzwerk-Positionierungswissen zu verbessern

sowie die Kontrolle und das zukünftige Management

über ihre realen und virtuellen Netzwerke zu

verbessern“, so Landschof. Die Kunden verfügen durch

diese unabhängige und diskrete Strategieberatung

über eine maßgeschneiderte Netzwerkstruktur, die es

ihnen ermöglicht, Dynamiken innerhalb der Strukturen

zu erkennen und persönliche Ziele zu setzen, Chancen

zu erkennen und Risiken zu vermeiden. Thomas Landschof

ist davon überzeugt, dass sein Beratungsansatz

in virtuellen Welten ebenso viel Relevanz hat wie in der realen Welt, in

der er bereits Individualisten, Gruppierungen und Organisationen weltweit

dabei unterstützt, ihre strategischen Ziele zu erreichen.

www.landschof.com

Stundenkontingente der Lehrer – eine weitergehende Nutzung dieser

PCs ist deshalb für die Schüler nur selten möglich. Auch der Wissensstand

der Lehrkräfte variiert stark und kann kaum allen Veränderungen

gerecht werden, denen Hardware, Software und das Internet unterworfen

sind.

Prep IT will mit unterschiedlichen Angeboten und Hilfestellungen die

Probleme der IT-Wissensvermittlung beseitigen. Der gemeinnützige

Verein organisiert ehrenamtlich in den Schulen AGs und Projektwochen

mit IT-Know-how aus Unternehmen, um so die Schüler für IT-Themen zu

sensibilisieren beziehungsweise Basiswissen zu vermitteln. Schüler,

die erfolgreich an den Projekten teilnehmen, haben die Möglichkeit, das

ECDL-Zertifikat (European Computer Drivers Licence) zu erhalten. Nikolai

Herr betont: „Interessierte Unternehmen der Branche, die sich an der

Arbeit beteiligen und diese unterstützen wollen, sind gerne gesehen.“

www.prep-it.de

6 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


PRO & CONTRA

Mit Blu-Ray und High Density Digital Versatile Disc (HD DVD) sind zurzeit zwei konkurrierende Standards als Nachfolger der DVD im

Gespräch. Blu-Ray wird unter anderem von Sony, Apple und Sharp propagiert, HD DVD vor allem von Toshiba und Microsoft. Beide

Formate versprechen höchste Bildqualität im zukünftigen TV-Standard High Definition (HD). Sowohl Player als auch Discs mit Filmen

beider Standards sind seit einigen Monaten auf dem Markt.

ALWAYS ON FRAGT BEI EXPERTEN DER DIGITALEN WIRTSCHAFT NACH: WIE SIEHT DER NACHFOLGER

DER DVD AUS? IST HD DVD DAS SPEICHERMEDIUM DER ZUKUNFT?

PRO HD DVD

Olivier van Wynendaele, Sprecher der European HD DVD Promotion Group

Olivier van

Wynendaele

Der Streit um das Nachfolgeformat der DVD geht

jetzt bereits ins sechste Jahr. Die Verfechter der

Blu-Ray-Gruppe gaben sich von Anfang an siegesgewiss

– jedes Jahr aufs Neue wurde der HD

DVD das nahende Ende vorausgesagt. Doch das

Gegenteil ist geschehen und die HD DVD gewinnt

weiterhin zunehmend an Fahrt in Europa. Die HD

DVD ist der Nachfolgestandard der DVD. Sie wurde

vom DVD Forum anerkannt, das die Standards für

DVD-Formate definiert. Das Industrieforum hat 220 Mitglieder – es ist

also keinesfalls korrekt, die Zahl der Unterstützer auf wenige Mitglieder

wie Microsoft und Toshiba zu reduzieren. Die HD DVD kann zudem auf

eine breite Unterstützung der Filmstudios zählen – und zwar nicht nur

aus Hollywood. Denn das Format wird auch von vielen unabhängigen

europäischen Filmstudios unterstützt. Bereits jetzt liegen mehr als

100 Filme im HD DVD Format in Europa vor. Mehr als ein Drittel dieser

Filme stammt aus europäischen Filmstudios. Keiner von diesen Titeln

ist bisher in einem anderen High-Definition-Format erhältlich. Das

PRO BLU-RAY

Marc Azad, Produktmanager bei Sharp Electronics Germany/Austria

Sharp unterstützt die Blu-Ray-Technologie, da

wir diese für wesentlich zukunftsfähiger halten.

Preislich liegen die Blu-Ray-Disk und die HD DVD

inzwischen fast gleichauf. Technisch gesehen

aber siegt die Blu-Ray-Disc: Sie fasst mehr Daten,

überträgt Video-Inhalte mit deutlich höherer

Datenrate, bietet dadurch besonders für HDTV

mehr Qualitätspotenzial und ist besser in Sachen

Marc Azad

Digital Rights Management ausgestattet.

Die Java-basierte, interaktive Anwendungsschicht

der Blu-Ray-Disc ermöglicht die Nutzung unterschiedlichster Inhalte

wie Einblendungen, Spiele, Webangebote oder multimediale Zusatzinformationen

in Echtzeit. Zudem hat diese Technologie im Vergleich

zur HD DVD einen viel geringeren Abstand zwischen dem Medium und

dem Laser. Des weiteren kommt bei der Blu-Ray-Disc eine viel dünnere

Schutzschicht zum Einsatz, die einen optimierten Laser ermöglicht, der

wiederum den Laserstrahl effektiv bündeln kann und so Schreibfehler

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

breite Spektrum an europäischen Filmtiteln umfasst nicht nur populäre

Neuerscheinungen wie „Das Parfum“, sondern auch zahlreiche

Filmklassiker. Auch Hollywood engagiert sich für den Standard. Die

großen Studios kündigten die Veröffentlichung von zahlreichen erfolgreichen

US-Filmen an. Insgesamt werden in diesem Jahr fast 300 neue

Filme im hochauflösenden Format erscheinen. Darüber hinaus verfügt

die HD DVD über viele weitere Vorteile. Zum Beispiel über eine echte

Picture-in-Picture-Funktion. Oder die interaktive Hdi-Technologie von

Microsoft, mit der sich Inhalte aus dem Internet herunterladen lassen.

Das Beste aber ist: Das HD DVD-Format ermöglicht günstigere Preise für

Abspielmedien und Abspielgeräte. Denn das Format ist eine Weiterentwicklung

der DVD, daher können bestehende Produktionsanlagen weiter

genutzt werden. Wir haben viel Arbeit investiert, damit europäische

Filmschaffende so schnell wie möglich ein breites Angebot an Inhalten

bereitstellen können. Diese Vielfalt an Inhalten wird auch in Zukunft ein

wesentliches Unterscheidungsmerkmal des HD DVD-Formats bleiben.

Hinzu kommen ein stetig wachsendes Angebot an US-Filmen sowie

vergleichsweise preisgünstige Abspielgeräte.

und stärkere Streuungen deutlich verringert. Die Blu-Ray-Disc ist aufgrund

dessen insgesamt sehr viel fehlerresistenter als die HD DVD.

Darüber hinaus kann die Multilayer-Disc in ihrer Speicherkapazität

noch deutlich zulegen. Die derzeit 50 Gigabyte lassen sich noch auf 100

Gigabyte steigern. In Zukunft wird eine Blu-Ray-Disc sogar bis zu 200

Gigabyte Speicherkapazität erreichen können. Sogar eine kleine Filmsammlung

mit etwa 36 Stunden Filmmaterial in der hochauflösenden

High-Definition-Qualität findet damit auf einer einzigen Disc Platz.

Außerdem benötigt die Blu-Ray-Disc wegen des neuen super-hardcoatings

in der Anwendung keine Schutzhülle mehr, sodass sie praktisch

überallhin mitgenommen werden kann und der User nicht Gefahr

läuft, dass aufgrund von Kratzern auf der Disc die Inhalte des Speichermediums

Schaden nehmen oder nicht mehr ausgelesen werden

können.

Aus diesen zahlreichen Gründen glauben wir daran, dass die Blu-Ray-

Disc als wiederbeschreibbares Medium mit schnellen Zugriffszeiten

langfristig zum universalen Speichermedium werden wird.

7


NEU IN HAMBURG

JUST ARRIVED

INTERNET

NETZ98: NEUE TECHNOLOGIEN GEZIELT EINSETZEN

Agentur- und webbasierte IT-Lösungen aus einer Hand

Affiliate-Marketing, Social Commerce, Web 2.0 – die Begriffe

sind in aller Munde. Doch wie nutzt man als Unternehmer

diese Trends für das eigene Produkt oder die eigene

Dienstleistung? Und wer kümmert sich um die Umsetzung

vorhandener Ideen? Firmen wie Douglas, Skoda, Debitel,

Hapag-Lloyd und Otto zählen auf die

Netz98 New Media GmbH. Die Internetagentur

entwickelt für ihre Kunden Onlinekampagnen,

gestaltet Vertriebsplattformen

und setzt Weblogs auf – je nach Zielsetzung.

Um das gesamte Spektrum abdecken

zu können gliedert sich Netz98 in zwei

Tim Hahn

Units, nämlich eine Agentur für Onlinemarketing

und digitale Markenführung und

einen IT-Dienstleister für webbasierte Pro-

zesslösungen. Die Marketing-Unit ist auf die vertriebsorientierte,

digitale Führung von Marken und Onlinemarketing

spezialisiert. Zum Leistungsspektrum der Engineering-

Unit gehören die Entwicklung von prozessgesteuerten Online-Anwendungen

und Individualsoftware. Darüber hinaus

hat Netz98 für Kunden, Interessenten und Interessierte

unter www.marketing-meile.de ein Marketing-Weblog gestartet.

Es dient einerseits als Anlauf- und Informationsquelle

für neue Branchentrends, ist zugleich aber auch

eine experimentelle Spielwiese neuer technischer Möglichkeiten

und Standards. Neben der Zentrale in Mainz hat

Netz98 jetzt im Herzen Hamburgs am Valentinskamp eine

Niederlassung eröffnet. Mit diesem Schritt möchte die inhabergeführte

Agentur ihrem Kundenstamm im Norden

Deutschlands künftig eine optimale Betreuung vor Ort

anbieten. Geschäftsführer Tim Hahn freut sich über die

Dependance-Eröffnung in Hamburg: „Durch den zusätzlichen

Heimathafen an der Elbe sind wir noch näher an unseren

Kunden aus dieser Region dran. Als Medienstadt und

Wirtschaftszentrum mit europäischer Bedeutung bietet

Hamburg große Möglichkeiten für unsere Agentur.“ Mit

einer Umsatzsteigerung von über 70 Prozent hat sich

Netz98 im New Media Service Ranking 2006 als eine der

wachstumsstärksten Dienstleistungsagenturen Deutschlands

erwiesen.

Kontakt: Netz98 Tim Hahn Valentinskamp 24 20354 Hamburg Tel.: 040 / 311 12-902 Fax: 040 / 311 12-200

E-Mail: t.hahn@netz98.de www.netz98.de

INTERNET

GLOBAL MEDIA: WEBMARKETING IN ALLEN FACETTEN

Steigerung der Präsenz im Internet

Die Sichtbarkeit im Internet macht den Erfolg jeder Website

aus. Inhalt und Gestaltung einer Onlinepräsenz können

den Besucher aber natürlich erst dann überzeugen, wenn

er sie gefunden hat. Eine Top-Platzierung

bei Google, Yahoo oder MSN, die entscheidenden

Suchbegriffe, eine hohe Reichweite

sowie der richtige Einsatz der Werbemittel

im Internet sind wichtige Requisiten, um

eine Website auffindbar zu machen. Der

Webmarketing-Dienstleister Global Media

Michael

Schönherr

bietet seinen Kunden dabei mit Services von

Suchmaschinenoptimierung und Keyword

Advertising bis hin zu Affiliate-Marketing

und Online Media Planning Unterstützung an. In seinen

weltweiten Niederlassungen beschäftigt Global Media lokale

Experten, die die heimischen Märkte und ihre Anforderungen

genau kennen. Seit Kurzem ist das Unternehmen mit

einer Niederlassung in Hamburg vertreten. Das neue Global-

Media-Büro in der Innenstadt ist der zweite innerdeutsche

Standort neben dem Hauptsitz in München. Zusammen mit

den Auslandsfilialen in Edinburgh, London, New York, Mailand,

Manchester, Moskau, Oslo, Paris, Seoul und Stockholm

bildet Hamburg den insgesamt zwölften Standort der Global-

Media-Gruppe. Zu Beginn ist die neue Niederlassung an der

Elbe sowohl mit Mitarbeitern aus der Münchner Zentrale als

auch mit neu eingestelltem Personal aus der Hansestadt

besetzt. Das neue Büro ist auf raschen personellen Zuwachs

ausgelegt, es sollen zügig weitere Stellen geschaffen und

besetzt werden, sodass bald zwölf bis 15 Mitarbeiter in der

Hamburger Dependance tätig sein werden. „Mit der Eröffnung

unserer Hamburger Niederlassung reagieren wir auf

die Tatsache, dass wir gerade im norddeutschen Raum einen

kontinuierlichen Kundenzuwachs verzeichnen“, erklärt Thomas

Gerteis, CEO der Global Media GmbH. „Hamburg ist einer

der wichtigsten Brennpunkte der deutschen Medien- und

E-Commerce-Branche, vielleicht sogar der wichtigste. Aus

diesem Grund ist es für uns als Webmarketing-Dienstleister

von besonderer Bedeutung, hier präsent zu sein.“

Kontakt: Global Media GmbH Michael Schönherr ABC-Straße 2 20354 Hamburg Tel.: 040 / 419 16 68-11

Fax: 040 / 419 16 68-99 E-Mail: germany@globalmedia-webmarketing.de www.globalmedia-webmarketing.de

8 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


NETZWERK

CROSSGATE: DATENLOGISTIK ÜBER VERNETZUNG

Plattform für Networking und Crossautomation

Wo früher Faxe und Briefe die Kommunikation zwischen

Unternehmen geprägt haben, nimmt heute mehr und mehr

der elektronische Datenaustausch den Platz ein. Mehr als

ein Prozent des Umsatzes können Unternehmen einsparen,

wenn sie alle auf Papier übermittelten Bestellungen, Bestätigungen,

Lieferscheine und Rechnungen rein

elektronisch versenden und empfangen. Vor

diesem Hintergrund hat der Spezialist für

elektronischen Datenaustausch und Crossautomation

Crossgate die Business Integration

Platform (B.I.P.) entwickelt. Sie ist die

zentrale Betriebsplattform für den unter-

Stefan Werner

nehmensübergreifenden Datenaustausch

(EDI) und zur Vernetzung von komplexen

Logistikketten, ohne in die IT-Strukturen

der Unternehmen einzugreifen. Mit B.I.P. können beliebig

strukturierte Dokumente und Daten übermittelt werden: als

Papier oder Fax, via E-Mail oder SMS, bis hin zu Webanwendungen.

Alle Informationen erreichen ihren Empfänger in der

gewünschten Form zur nahtlosen Weiterverarbeitung. Die

B.I.P. vernetzt Unternehmensstandorte ebenso wie Partnerfirmen

und ersetzt ein betriebseigenes EDI-System. Im April

SOFTWARE

INTEGRANOVA: PROGRAMMIEREN PER KNOPFDRUCK

Automatisierte Software-Entwicklung

Immer mehr Softwarehäuser programmieren nicht mehr

manuell, sondern setzen auf die automatische Transformation

von Modellen in Applikationen. Deutsche Bank Research

hat in einer Studie festgestellt, dass automatisierte Software-Entwicklung

die Effizienz steigert und

das Problem kostspieliger Ausfälle durch

Softwarefehler löst. Die Integranova GmbH

hat mit der so genannten „Programmiermaschine“

Olivanova® ein System entwickelt,

das auf Geschäftsabläufen und Software-

Regeln aufbaut. Anhand von hoch entwickel-

ten Transformatoren und Validatoren lassen

sich komplette Anwendungen aus den Modellen

generieren. Zur Qualitätssicherung

ist ein patentierter Validierungsprozess integriert, mit dem

die Geschäftsmodelle auf Vollständigkeit, Korrektheit und

Eindeutigkeit geprüft werden. Integranova wird von Unternehmen

vor allem dann auf den Plan gerufen, wenn es

hat Crossgate eine neue Niederlassung in Hamburg eröffnet.

Die Mitarbeiter betreuen den regionalen Kundenstamm

insbesondere aus der Logistikbranche. Crossgate baut mit

diesem Schritt seine regionale Präsenz in Deutschland

weiter aus und ist jetzt an sieben Standorten vertreten. Das

neue Büro befindet sich in der bestehenden Niederlassung

von Pironet NDH. Crossgate verbindet mit Pironet NDH eine

langjährige Partnerschaft: Beide Unternehmen haben ihre

Kompetenzen im Handelsumfeld im April 2005 in dem Joint

Venture SINFOS B.I.P. GmbH zusammengeführt. Nun rücken

beide Firmen auch räumlich zusammen. „Hamburg ist der

ideale Standort, um die zahlreichen etablierten Logistikfirmen

vor Ort persönlich zu betreuen“, so Oliver van der

Linden, Vice President Sales bei der Crossgate AG. „Für sie

wird das Thema elektronische Kommunikation mit Kunden

und Partnern immer wichtiger, um auch in Zukunft kostengünstig

und schnell agieren zu können. Wir bieten ihnen

dafür unsere langjährige Erfahrung, eine erprobte Technologie

und erfolgreiche Praxisbeispiele.“ Mit dem neuen Büro

in Hamburg möchte Crossgate die bestehenden Beziehungen

intensivieren und weitere Kunden im Wachstumsmarkt

Logistik gewinnen.

Kontakt: Crossgate AG Stefan Werner Obenhauptstraße 12 22335 Hamburg Tel.: 040 / 300 36-400

Fax: 08151 / 66 68-2319 E-Mail: info@crossgate.de www.crossgate.de

Robert Hörling

um das Erneuern eines Softwarebestandes geht oder ein

kompletter Umstieg auf eine neue Plattform vorgesehen

ist. Jetzt hat Integranova eine Niederlassung in Hamburg

eröffnet. Leiter der Geschäftsstelle ist Robert Hörling, der

die Kundenbetreuung für die Region Nord übernimmt. „Hamburg

ist als siebtgrößte Stadt der EU ein wichtiger Umschlagplatz

auch für die Software-Entwicklung. Hier erwarten uns

zahlreiche Logistikprojekte“, so Joachim Fischer, Mitglied

der Geschäftsleitung von Integranova. „Doch automatisierte

Software-Entwicklung eignet sich für alle Branchen. Hamburg

ist mit seinen Medienhäusern, Versicherungen und

dem größten Handelskonzern Europas ein wichtiger Standort

für uns.“ Die Integranova GmbH gehört zur CHG-Firmengruppe.

1999 wurde sie im spanischen Denia als Spin-off der

Polytechnischen Universität von Valencia gegründet. Neben

der Deutschlandzentrale in München und der Niederlassung

in Hamburg unterhält Integranova Büros in Denia, Valencia,

Madrid, Düsseldorf, Klagenfurt und San José.

Kontakt: Integranova Robert Hörling Beim Strohhause 31 20097 Hamburg Tel.: 040 / 23 60 88 26

Fax: 040 / 23 60 85 00 E-Mail: Robert.Hoerling@integranova.de www.programmiermaschine.de

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

NEU IN HAMBURG

9


MEDIENSTANDORT

HAMBURG IM AUFBRUCH

Welche neuen Strategien verfolgen

Verlage und Sender aus Hamburg

im Internet? Wie gehen sie mit den

neuen Möglichkeiten des Mitmach-

Netzes um? ALWAYS ON hat führende

Medienhäuser und erfolgreiche

Web 2.0 Unternehmen in Hamburg

nach ihren Plänen befragt.

H

amburg ist – noch immer – die Stadt

in Deutschland mit den meisten

großen Medienunternehmen: Vier

Großverlage (Springer, Gruner & Jahr, Bauer

und Spiegel) erreicht man bequem mit dem

City-Tagesticket des HVV, ebenso wie die Radiosparte

des NDR an der Rothenbaumchaussee.

Das Studio von Johannes B. Kerner liegt gleich

um die Ecke. Nur das NDR Fernsehen, Heimat

von Tagesschau und Tagesthemen, hat sich in

Lokstedt etwas außerhalb niedergelassen. Und

auch Beckmann suggeriert mit Speicherstadtkulisse

Hafennähe, auch wenn die Sendung im

Studio Hamburg in Jenfeld aufgenommen wird.

Natürlich sind mittlerweile alle Hamburger

Verlage und Sender mit ihren Sendungen, Zeitschriften

und Zeitungen im Internet präsent.

Einige Newsangebote wie Spiegel Online gehören

sogar zu den Netzpionieren und produzieren

seit über zehn Jahren jeden Tag Storys für

die wachsende Zahl der Onlineleser. Diese hat

in den letzten Jahren technisch aufgerüstet

und surft nun zur Hälfte nicht mehr mit Modem

und ISDN, sondern per DSL und Flatrate durch

das Netz. Das hat für die Online-Inhalte und für

die Inhalte-Anbieter gewaltige Auswirkungen:

10 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


Trailer und Filme können viel schneller übertragen werden,

die Videoplattformen erleben einen gewaltigen Boom, der

erst Nutzer, dann Werbetreibende und schließlich Kaufinteressenten

anlockt. Die Trennung zwischen Newsangeboten

und Communities verschwimmt, immer mehr Webseiten integrieren

in ihre Online-Angebote Kommentarmöglichkeiten,

Chat-Funktionen, von Nutzern erstellte Inhalte, Videoclips

und ganze Sendungen auf Abruf. Mit IPTV und Video-on-demand-Angeboten,

zum Beispiel vom Hamburger Telekommunikationsunternehmen

Hansenet, macht das Internet TV-

Kabel und TV-Satellit Konkurrenz und wandelt sich immer

schneller vom Textmedium zum wichtigen Übertragungsmedium

für Musik, TV und Film.

Strategienvielfalt im Web 2.0

Die Strategien, die Hamburger Medien im Web 2.0 verfolgen,

sind höchst unterschiedlich. Sie reichen von selbst erstellten

Videos (www.ftd.de) über moderierte Foren (www.brigitte.de)

bis zu Web-TV und Texten, die nicht nur für den

Leser, sondern von Lesern geschrieben werden (zum Beispiel

auf www.neon.de).

Im Netz treten Verlage und Sender aber auch gegen junge

Webunternehmen an, die Inhalte ausschließlich online anbieten

und erfolgreich um die Aufmerksamkeit der Nutzer

werben – mit professionellem Mehrwert, schnellen und exklusiven

Infos und kostenloser Unterhaltung. Haben die

Medienprofis aus den Sendern und Verlagen auch im Web

2.0 die Nase vorn? Zumindest für die Radiosender gilt das

offensichtlich nicht. Hier übertrifft David Goliath. Kleine

Webradios wie Lounge-Radio aus Hamburg bieten im Netz

oft mehr als die Angebote der klassischen, großen Radiosender,

die das Netz zur Verbreitung und Verbreiterung ihres

Angebots nutzen.

Ein Besuch bei David: Auf Raute Musik Lounge (www.rautemusik.fm)

sendet seit Juni 2002 Bernd Niedergesaess

entspannte, elektronische Musik aus Hamburg. In bester

MP3-Qualität und ohne Worte. Das Spartenprogramm hat

online sein Stammpublikum gefunden, auf der Webseite

finden sich Chats und Foren ebenso wie Berichte über Konzerte

und Veranstaltungen, über Musik und Künstler. „Viele

redaktionelle Inhalte werden von der Webcommunity erstellt,

darunter sind auch viele arbeitslose Jugendliche“,

so Niedergesaess, der eigentlich Software für Telekommunikationsfirmen

entwickelt. 40.000 Mitglieder hat seine

Webradiogemeinde, 200 im Alter von 20 bis 25 Jahren sind

ehrenamtlich aktiv.

Onlineradios und UKW-Sender sind für Niedergesaess keine

Konkurrenz. „Doch die Zahl der UKW-Radio-Hörer nimmt

stetig ab“, sagt Niedergesaess. Sein Lounge-Radio hat täglich

zwischen 5.000 bis 8.000 Hörer, Tendenz steigend. Bis

zu tausend Hörer empfangen den Musikstream aus Hamburg

gleichzeitig. Das Webradio verdient Geld, wenn Hörer

CDs über die Webseite kaufen oder auf Online-werbung

klicken. Dafür muss Lounge-Radio im Monat rund 1.500

Euro an die GEMA überweisen, eine Pauschalgebühr, die alle

Webradios bezahlen müssen, nicht aber der NDR für sein im

Internet verbreitetes Radioprogramm, für das seit Anfang

Januar GEZ-Gebühren verlangt werden. Das findet Bernd

Niedergesaess sehr ungerecht.

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

Seitenwechsel zu Goliath: Der NDR als öffentlich-rechtlicher

Rundfunk bietet mit NDR Info, NDR Kultur, NDR 2, NDR 90,3

und N-Joy fünf Voll- und Spartenprogramme in Hamburg.

Das Podcast-Angebot des NDR ergänzt

die lineare Ausstrahlung der Programme.

Alle Sender sind auch über das Internet und die frisch überarbeitete

Webseite www.ndr.de als Live-Streams zu empfangen

– auch wenn die Klangqualität eher bescheiden ist.

Ralf Pleßmann, Redakteur für Presse und Information beim

NDR: „Der NDR bietet alle Hörfunkprogramme als Stream

mit einer Bandbreite von 96 KB/Sekunde an.“ Bei einem älteren

PC, hoher Zugriffszahl oder viel Traffic im Netz kann

der Stream auf bis zu 20 Kilobit zusammenschrumpfen,

was in etwa der Klangqualität eines Mittelwellensenders

entspricht.

Neue Verbreitungswege – Podcast

Qualitativ deutlich besser und beim Publikum erfolgreicher

sind Podcasts. Das sind einzelne Sendungen, die über die

Webseiten der Sender oder den iTunes-Store kostenlos heruntergeladen

und auf einen MP3-Player übertragen werden

können. Unterschieden wird zwischen Audio- und Video-

Podcasts. Besonders gefragt bei den eher jüngeren Onlinehörern:

Witziges zum Hören, wie das tägliche Comedy-Format

„Münte“ oder „Der satirische Wochenrückblick“ von

NDR Info.

„Das Podcast-Angebot der NDR-Hörfunkprogramme ist

sehr erfolgreich. Einzelne Sendungen und Beiträge errei-

chen inzwischen über 80.000 Abrufe pro Monat. Dieser

Verbreitungsweg für die Inhalte der Hörfunkwellen ergänzt

die lineare Ausstrahlung unserer Programme“, so Ralf Pleßmann.

Die Audio-Podcasts des NDR landen häufig in den

Top 100 der Deutschen Podcast-Charts und zählen zu den

beliebtesten deutschen Downloadangeboten überhaupt.

Videodownloads sind dagegen weniger gefragt. So werden

NDR-Sendungen wie „Extra3“ bisher rund 2.500 Mal im

Monat abgerufen. Downloadvideos seien aber ein „ausbaufähiger

Zukunftsmarkt“, so der NDR.

MEDIENINNOVATIONEN

11


MEDIENINNOVATIONEN

Steigende Nachfrage im Internet

Bereits heute bietet der Norddeutsche Rundfunk ein umfangreiches

kostenloses Video-on-demand-Angebot im Internet:

Tagesschau.de gehört zu den meistgeklickten und gelesenen

Nachrichtenportalen Deutschlands. Dort sind auch alle Ausgaben

von „Tagesschau“, „Tagesthemen“ und „Nachtmagazin“

live und zeitversetzt abrufbar. Zusätzlich können über die

NDR-Homepage viele NDR-Sendungen angesehen werden.

Für die zentrale Onlineredaktion arbeiten beim NDR in

Hamburg neun fest angestellte Mitarbeiter, darunter vier Redakteure,

die sowohl für Radio als auch für TV-Inhalte zuständig

sind. Sie betreuen die Online-Angebote von insgesamt acht

Hörfunkprogrammen und 60 TV-Sendungen. Der NDR will vor

allem mit seiner journalistischen Qualität gegen die Konkurrenz

im Web punkten.

„Ein Internetradio kann heute zwar fast jeder PC-Nutzer machen“,

so Ralf Pleßmann, „allerdings nehmen wir für uns in

Anspruch, dass Qualitätsprodukte wie NDR 2, NDR Info, NDR

Kultur oder N-Joy nur von Profis in der von uns angebotenen

Mischung aus Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung

gemacht werden können.“ Die ausgebildeten Hörfunkjournalisten,

die Fachredakteure und Reporter sowie die Korrespondenten

im In- und Ausland würden diesen Anspruch Tag für Tag

einlösen, erklärt Pleßmann.

Im boomenden Bereich der Fernsehsendungen auf Abruf

(Video on demand) will der NDR sein Onlineangebot in diesem

Jahr stark ausbauen. „Um der steigenden Nachfrage zu entsprechen,

wollen ARD und NDR nach der Sommerpause Videoon-demand-Angebote

gebündelt und leicht recherchierbar auf

einer gemeinsamen Plattform anbieten“, so Ralf Pleßmann.

Verdienstmöglichkeiten durch Onlinewerbung sind bei den öffentlich-rechtlichen

Sendern ausgeschlossen, die Werbebeschränkungen

gelten auch im Internet. Dies empfindet Plessmann

als Wettbewerbsnachteil gegenüber den privaten Angeboten.

Als Ausgleich dafür seien die umstrittenen Gebühren

für die öffentlich-rechtlichen Online-Auftritte also durchaus

gerechtfertigt, so Plessmann.

Diese Werbebeschränkung kennen Hamburger Verlage zum

Glück nicht, im Gegenteil. Für sie ist die Ausweitung von Print-

marken im Internet wirtschaftlich hochinteressant, seit die

Budgets für Onlinewerbung sich explosionsartig vermehren

und sich mit einem attraktiven Auftritt im Web viel Geld verdienen

lässt. Eine führende Rolle spielt dabei Google: Ohne den

Suchdienst, der sich rasant zum Medienkonzern wandelt, läuft

in Sachen Onlinewerbung nichts. Wer nicht bei Google wirbt

oder von Google gefunden wird, hat kaum eine Chance, im Web

gefunden zu werden, es sei denn, er hat einen etablierten

Markennamen oder exklusive Inhalte. Am besten: Er hat beides

zu bieten.

Online-Angebote als Umsatzbringer

Wie der Spiegel online. Aus dem Onlinekind des etablierten

Printobjektes ist längst ein erwachsener, großer Umsatzbringer

geworden. Mit über 60 Millionen Visits im Monat und mehr

als 300 Millionen Page Impressions hat Spiegel Online (www.

spiegel.de) 2006 über vier Millionen Nutzer im Monat mit

News und Stories versorgt. Die laut Eigenwerbung „Nummer

eins unter den deutschsprachigen Online-News-Magazinen“

wirft einen zweistelligen Millionengewinn ab und verzeichnete

laut Acta 2006 gut zwei Millionen User im Monat. Größter Umsatzbringer

ist die Onlinewerbung, „paid content“ spielt bei

Spiegel Online nur eine Nebenrolle. Das ist etwas weniger als

die Hälfte des gedruckten Spiegels mit etwa 4,9 Millionen Lesern

im Monat. Nur 33 Prozent der Spiegel-Online-Leser und 14

Die Interaktion mit den Nutzern bietet

für uns eine große Chance.

Prozent der Spiegel-Leser nutzen beide Medien, so der Verlag.

Überschneidungen oder Kannibalisierungen von Print und

Online sind kaum zu befürchten, auch weil Print- und die aufgestockte

Online-Redaktion, mittlerweile rund 80 Redakteure,

strikt getrennt marschieren und nur sehr wenige Printartikel

online erscheinen und kein Online-Artikel im Heft landet.

Auch Gruner & Jahr, Anteilseigner des Spiegel, gehört mit

Stern.de und Geo Online zu den Pionieren im Netz. Nun will der

Verlag am Baumwall seine Online-Angebote erweitern. Gruner

& Jahr setzt dabei auf Web 2.0-Inhalte, die zurzeit ausgebaut

werden. Geschäftsführer Dr. Christoph Weger, seit Anfang

März zuständig für New Media Ventures, erklärt die Webstrategie:

„Aus unserer Sicht sind Videoformate neben Audioformaten

auf unseren Internetseiten sehr relevant. Die Financial

Times Deutschland produziert beispielsweise täglich mehrere

Videoformate, die auf ftd.de stattfinden. Dies wird in der Zukunft

immer weniger Kür und immer mehr Pflichtprogramm

für attraktive Websites werden.“ How-to-Videos sind auch für

Kochzeitschriften wie Essen und Trinken online die erste Wahl.

Christoph Weger: „Für unsere Food-Plattform haben wir 500

Videos produzieren lassen, die dem Nutzer die Zubereitung der

Rezeptvorschläge visualisieren sollen.“ Keine Konkurrenz für

Kerners Köche, aber ein Zukunftsformat, das Schritt für Schritt

auf allen anderen printobjektbezogenen Webseiten integriert

werden soll.

Das Internet bietet heute laut Weger „die attraktive Chance,

nicht nur redaktionellen Content an die Leser zu übermitteln,

sondern einen aktiven Austausch mit den Nutzern zu etablieren.

Der von Nutzern generierte Content kann dann wiederum

seinen Niederschlag in Websites und Printprodukten finden.“

Der Weg vom Leser-Content aus dem Netz ins gedruckte Heft

sei kurz bei Gruner & Jahr. „ Wir veröffentlichen zum Beispiel

Geschichten von Nutzern in Neon oder zeigen von Nutzern auf

View.de hochgeladene Bilder im Heft. Die Interaktion mit den

12 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


Nutzern bietet für uns eine große Chance“, so Weger.

Klaus Liedtke, Chefredakteur von National Geographic Deutschland, ist

sich sicher, dass Web 2.0 und user-generated-content seinem Magazin im

Netz ganz neue Chancen bieten. „Gruner & Jahr beobachtet sehr genau

das starke Wachstum des Onlinewerbemarktes. Wir wollen Anzeigenkunden,

die von Print zu Online wandern, nicht zurückholen, sondern mit

neuen Angeboten im Internet überzeugen“, erklärt Liedtke. „Die Möglichkeiten,

die Bertelsmann und Gruner & Jahr hier haben, sind hervorragend:

Stephan Uhrenbacher,

Gründer und Geschäftsführer,

Qype

Klaus Liedtke,

Chefredakteur, National

Geographic Deutschland

National Geographic ist zum Beispiel eine der stärksten Marken überhaupt

und hat einen legendären Ruf. Wir sind bestens aufgestellt, um

crossmedial zu wirken, denn National Geographic funktioniert weltweit in

verschiedenen Medien wie Internet, DVDs, Bücher und Zeitschriften, mittlerweile

in 30 Sprachen.“

Unter http://deutschland.ngceurope.com werden Print- und Video-Inhalte

eng verzahnt präsentiert. Für Liedtke sind im Internet Web 2.0-

Elemente ein wichtiges Thema, ein Trend, den er ständig beobachtet, um

schnell reagieren zu können: „Sehr interessant finde ich user-generatedcontent,

wobei wir hier die Frage nach Professionalität und Faktentreue

stellen, die für National Geographic enorm wichtig sind. Die Frage ist: Wie

können wir das Wissen unserer Leser für unser Medium nutzen? Wie

kommen wir ins Gespräch? Zum Beispiel indem wir Foren einrichten, den

Leser einbinden mit seinem Know-how und seinen Interessen. Für uns

ist das Netz keine Bedrohung, wir wollen uns dem Medium öffnen und

überlegen sehr intensiv, wie wir es am Besten nutzen. Denn wir wollen

unsere qualitativ erstklassigen Inhalte auf allen Kanälen verbreiten."

Gruner & Jahr will 2007 rund 60 Millionen Euro investieren, einen Großteil

davon in den Multimediabereich. Die Marken von Gruner & Jahr stellen

sich gemäß der Verlagsinitiative „expand your brand“ immer stärker

multimedial auf. Auch die Axel Springer AG ist auf dem Weg ins Web 2.0

einen großen Schritt vorangekommen. Der Vorstandsvorsitzende

Mathias Döpfner kündigte Ende April auf der Bilanzpressekonferenz der

Axel Springer AG eine „konsequente Expansion mit klaren Prioritäten“ an.

IPTV ist das Fernsehen von morgen.

Dazu gehören auch Zukäufe im digitalen Geschäft. Nach dem Kauf von

Immonet, der Übernahme von Wallstreet Online und der 51-Prozent-Beteiligung

an Hamburg.de stünden als nächste Schritte die Internationalisierung

der Preisvergleichmaschine Idealo und die Erhöhung der Anteile

am Finanzportal Smarthouse an. Döpfner selbst hat gute Erfahrungen

mit dem Web 2.0. Sein Iran-kritischer Beitrag auf Welt Online (www.welt.

de) löste eine rege Diskussion aus und wurde über 100-mal von Lesern

kommentiert. Ein schönes Beispiel, wie das Web 2.0 neue Funktionen

und Diskussionen in Gang bringen kann.

Die Axel Springer AG betont die wachsende Bedeutung des Onlinegeschäfts.

„Neben der Marktführerschaft im deutschsprachigen Kernge-

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

schäft und der Internationalisierung ist die Digitalisierung eine wichtige

strategische Komponente für die Axel Springer AG“, erklärt der

Verlag.

„In unserer Onlinestrategie haben wir drei Schwerpunkte: Mit dem

Markentransfer stärken wir unsere gedruckten Kernprodukte. Der Relaunch

von Welt Online und Finanzen.net sind dafür jüngere Beispiele.

Der zweite Schwerpunkt liegt bei den Online-Rubrikenmärkten wie

Immonet.de und Stepstone.de. Der dritte Bereich sind die neuen Ge-

Ralf Pleßmann,

Redakteur für Presse

und Information, NDR

MEDIENINNOVATIONEN

Dr. Christoph Weger,

Geschäftsführer, Gruner & Jahr

New Media Ventures GmbH

schäftsmodelle wie Idealo.de und das Portal für Auktionen von Handwerkerjobs

Profis.de.“ Auch Webvideos sind für Axel Springer ein zeitgemäßer

Bestandteil von Onlinemedien“, so der Verlag.

Einen neuen Markt sieht Springer im Internetfernsehen, hier will man

mit einer eigenen Gesellschaft an den Start gehen. „IPTV ist das Fernsehen

von morgen: Die im Aufbau befindliche Gesellschaft Axel Springer

Digital TV, eine 100-Prozent-Tochtergesellschaft der Axel Springer AG,

konzentriert sich auf die Produktion und Verbreitung von Bewegtbildinhalten

für digitale Medien, vor allem das Internet.“

Hamburger Modelle vom Mitmach-Web

Den Erfolg mit dem Web 2.0-Prinzip hat auch Qype geschickt genutzt.

Das Hamburger Startup (www.qype.de) von Stephan Uhrenbacher bildet

ein Netzwerk von Menschen im Internet. „Qype ist ein Netzwerk von

Menschen, die sich darüber auslassen, was gut oder schlecht in ihrer

Nähe ist. Man kann Informationen sehr leicht den Absendern zuordnen

und so feststellen, ob man selber wohl ähnlich tickt oder ganz anders.

Das ist der Charme an Qype: Menschen erzählen über sich anhand ihrer

Umgebung. Man kann Leute auf ganz anderem Level kennen lernen“, so

Uhrenbacher. Und das gelingt, ohne einen Verlag oder ein bekanntes

Medium in Hintergrund zu haben.

Die beste Definition für das Mitmach-Web stammt übrigens auch aus

Hamburg, aus dem Wirtschaftsmagazin Brand Eins. Autor Wolf Lotter

beschreibt unter der Überschrift „Elementarteilchen“ eine schöne Geschichte

von Mark Twain: „Das ruhmreiche Zaunweißen“. Darin soll Tom

zur Strafe für seine Streiche am Sonntag den Zaun seiner Tante Polly

streichen. Sein Kumpel Ben verspottet ihn deshalb. Doch Tom ist

schlau: „Das macht doch keine Mühe, das ist der reine Spaß! Wann kann

man schon mal ganz allein solch einen großen Zaun streichen?!“

Darauf will Ben auch Spaß haben und bettelt darum, mitmachen zu

dürfen. Er zahlt sogar mit einem leckeren Apfel dafür. Dann kommen

immer mehr Jungen, die auch Spaß haben und den Zaun weiß streichen

wollen. Ruck-zuck ist die Arbeit gemacht. „Abends ist unser Freund

reich – seine Taschen sind voller kleiner Schätze“, schreibt Lotter.

Und weiter: „Mark Twain nannte diesen interessanten Vorgang ‚Das

ruhmreiche Zaunweißen‘, ein lehrreiches Stück aus seinem Romanepos

‚Tom Sawyer‘. Das war 1876. Heute ist 2007, und diesen Prozess, an

dem sich im Wesentlichen nichts geändert hat, nennt man Web 2.0.“

Merke: Im Web 2.0 gilt es, die anderen den Zaun streichen zu lassen –

und sie dafür bezahlen zu lassen.

13


CEBIT-RÜCKBLICK

VERANSTALTUNG

ERFOLGREICHE PREMIERE FÜR NORDDEUTSCHEN

CEBIT-GEMEINSCHAFTSSTAND

Auf der CeBIT 2007 war Hamburg zusammen mit Schleswig-Holstein

erstmals mit einem eigenen Messestand vertreten – und das äußerst

erfolgreich, wie die Organisatoren von Hamburg@work und alle Beteiligten

rückblickend resümieren.

Ihr Fazit: Der

Gemeinschaftsstand

unter dem Motto

„connect & communicate

| Wir vernetzen

den Norden.“ konnte

bereits im ersten Jahr

seines Bestehens

als Netzwerk-, Themen-

und Kommunikationsplattform

der

digitalen Wirtschaft Norddeutschlands auf der CeBIT etabliert werden. Er

bot beiden Bundesländern die Gelegenheit, Innovationen, Entwicklungen

und Ideen aus der norddeutschen IT-Branche, den einzelnen Unternehmen

und öffentlichen Einrichtungen wirkungsvoll zu präsentieren. Diese Möglichkeit

schöpfte der Großteil der fast 60 beteiligten Aussteller aus den

unterschiedlichsten ITK- und Medienbereichen voll aus: Networking und

fachlicher Austausch untereinander sowie mit Besuchern und Geschäftspartnern

standen im Mittelpunkt der sieben Messetage. Bei Besuchern und

Gästen der CeBIT sowie bei den Medien stieß das Projekt auf eine durchweg

positive Resonanz.

Eröffnet wurde der über 1.000 Quadratmeter große Gemeinschaftsstand

am 15. März von Hamburgs Senator für Wirtschaft und Arbeit Gunnar Uldall,

dem Staatssekretär des Finanzministeriums Schleswig-Holstein Klaus

Schlie, dem Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg Prof. Dr.

Hans-Jörg Schmidt-Trenz und dem Hamburger Lichtkünstler und Urheber

der „Blue Goals“ Michael Batz. An den folgenden Messetagen bot sich den

Besuchern ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, das zur Förderung der

Kontaktpflege, des Wissensaustauschs und der Anbahnung von Geschäften

beitrug. Highlights waren unter anderem die Unterzeichnung eines

Verwaltungsabkommens zur Zusammenarbeit der Länder im Bereich der

polizeilichen Auskunftssysteme durch die Innenminister und Staatssekretäre

der Länder Brandenburg, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg

sowie der onlineKapitäne I Community Treff am 16. März, ein Kennenlernen

und Matchmaking mit asiatischen Unternehmen unter dem Motto „Hamburg

meets Asia“ am 17. März und der Schleswig-Holstein-Nachmittag am 19.

März. Am 18. März gab es sogar eine Weltpremiere: Das Forum „Markenrecht

und Markenexpansion in Second Life“ fand gleichzeitig auf dem realen

und dem virtuellen Stand in Second Life statt.

Wer keine Gelegenheit hatte, die CeBIT 2007 zu besuchen, der kann sich

den Gemeinschaftsstand online anschauen:

www.hamburg-media.net

VERANSTALTUNG

HAMBURG UND SCHLESWIG-HOLSTEIN ALS VORREITER

ALWAYS ON fragte nach beim Vorsitzenden des Hamburg@work e.V. Uwe Jens Neumann

Wie fällt Ihre Bilanz der CeBIT aus Sicht von Hamburg@work aus?

Durchweg positiv. Man sagt zwar, dass Eigenlob stinkt, aber es macht

mich durchaus stolz, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern ein

solch ehrgeiziges Projekt

erfolgreich auf die Beine

gestellt haben. Immerhin

war es das erste Mal, dass

sich die Bundesländer

Hamburg und Schleswig-

Holstein zusammen auf

der CeBIT präsentiert haben.

Das Besondere am

norddeutschen Gemein-

Uwe Jens Neumann

schaftsstand war sicherlich

auch, dass wir nicht

– wie andere Bundesländer – im Public Sector platziert waren, sondern

unseren Stand im Communications-Sektor hatten. Dies war übrigens eines

der Hauptargumente für die Unternehmen, die sich an unserem Stand

als Partner beteiligt haben.

Was antworten Sie den Kritikern der CeBIT?

Die CeBIT ist im Umbruch, das ist nicht zu übersehen. Ich kann nur für

uns aus der Sicht eines Ausstellers sagen, dass die CeBIT ein Erfolg war

und wir daher keinen Nachteil durch die Entwicklung erkennen konnten.

Fakt ist jedenfalls, dass unsere Partnerunternehmen gute und intensive

Gespräche führen konnten. Was am Ende hinsichtlich der Geschäftsabschlüsse

dabei rausgekommen ist, kann nur jedes Unternehmen für sich

selbst beurteilen.

Glauben Sie, dass andere Bundesländer Ihr Konzept des Gemeinschaftsstandes

unter Beteiligung der Wirtschaft aufnehmen?

Das kann ich mir gut vorstellen, zumal sich das Konzept in Form einer

Public Private Partnership bewährt hat und Hamburg einmal mehr eine

Vorreiterrolle eingenommen hat. Auf der anderen Seite pflegt besonders

Hamburg als alte Kaufmannsstadt immer schon eine besonders enge

und gute Beziehung zu seiner Wirtschaft. Eine Einbindung der Wirtschaft

und der damit verbundenen Partner ist somit zugleich eine der Grundvoraussetzungen

für den Erfolg eines solchen Konzeptes und eine nicht zu

unterschätzende Hürde.

Wird es denn auch 2008 wieder einen norddeutschen Gemeinschaftsstand

auf der CeBIT geben?

Ich sage mal so: Die ersten Anfragen für 2008 liegen uns bereits vor.

Allerdings hängt eine Entscheidung hierfür von vielen Faktoren ab. Nicht

zuletzt auch vom bereitzustellenden Budget. Es wäre unseriös, zum jetzigen

Zeitpunkt bereits eine Prognose abzugeben.

Was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Themen der CeBIT?

Es fällt mir schwer, einzelne Events oder Themen hervorzuheben. Der

Nachbau unseres Messestandes in Second Life® war für uns sicherlich

ein ganz wichtiger Auftritt. Hier konnten wir einmal mehr einen Trend der

Branche erfolgreich aufnehmen. Mit unserer Podiumsdiskussion zum

Thema „Markenrechte in Second Life®“ haben wir zudem eine aktuelle

und nach wie vor ungeklärte Situation diskutiert. Aus standortpolitischer

Sicht waren außerdem die Themen E-Government, digitaler Wahlstift und

der „Hamburg meets Asia“- Abend Zugthemen für Hamburg.

www.hamburg-media.net

14 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


MOBILE ANWENDUNGEN

ARVATO MOBILE SETZT AUF MOBILES INTERNET

Im Zeitalter der Digitalisierung wird eine klare Trennung der Funktionalitäten

der einzelnen Technologien immer schwieriger. Aktuell beschäftigen

sich die Unternehmen der ITK-Branche mit dem Aufweichen

der Grenzen von Web- und mobilen Anwendungen. Auch Ralf Priemer,

seit dem 15. Mai neuer Geschäftsführer von Arvato Mobile in Hamburg,

verspricht sich von diesem Segment ein hohes Zukunftspotenzial:

„Man hat einige Jahre nach der ‚Killer-Applikation‘ gesucht, die die

Investitionen der Mobilfunkunternehmen in UMTS zurückspielt. Es ist

klar, dass es diese eine Anwendung nicht geben wird. Das ist auch gar

nicht notwendig, denn letztendlich wird die mobile Internetnutzung die

stationäre Internetnutzung ergänzen beziehungsweise teilweise substituieren.

Sie bietet viele Vorteile: Man hat das mobile Internet immer

dabei und kann so jederzeit von unterwegs alle Services nutzen. Wenn

aktuelle Barrieren der mobilen Internetnutzung wie die hohen Kosten

und die noch relativ geringe Verbreitung von internetfähigen Handys

mit hochauflösenden und größeren Displays überwunden sind, ist das

mobile Internet durchaus in der Lage, das stationäre Internet in der

Gunst der Verbraucher und Werbetreibenden noch zu übertreffen.“

Hoffnung schöpft Ralf Priemer aus eigener Erfahrung: „In meiner

vorherigen Position als Leiter Direct- & E-Channels bei E-Plus habe ich

dazu beitragen können, dass die Mobilfunktarife – auch die Datentarife

– deutlich im Preis sinken. Die mobile Internetnutzung wird somit

zukünftig für eine viel breitere Zielgruppe interessant werden. Dadurch

werden auch Mobile Services weitaus mehr genutzt. In meiner neuen

Position bei Arvato Mobile freue ich mich sehr darauf, die neuesten

Entwicklungen im Mobile Entertainment und Mobile Marketing mitgestalten

zu können.“

NEWS

Arvato Mobile bietet seinen Kunden weltweit digitale Entertainment-Inhalte

sowie innovative

Konzepte und interaktive

Anwendungen. Dabei versteht

sich das Unternehmen als

360-Grad-Manager entlang der

kompletten Wertschöpfungskette.

Nach einer anfänglichen

Ausrichtung auf den Endverbraucher

mit der Einführung

der heutigen Consumer Brand

Handy.de steht seit der mehrheitlichen

Übernahme durch

Gruner & Jahr im Jahr 2001

der B2B-Bereich im Mittelpunkt

der Unternehmensaktivitäten.

Heute arbeiten für

das Tochterunternehmen des

internationalen Medien- und

Ralf Priemer

INTERNET

„SEHR GUT“ FÜR COREMEDIA-TECHNOLOGIE

Die Bedienbarkeit des neu gestalteten Internetportals des Bundesministeriums

für Arbeit und Soziales ist von der Initiative „Barrierefrei

Informieren und Kommunizieren“ (BIK) als vorbildlich bewertet

worden. Realisiert wurde der Relaunch vom Coremedia-Partner ]init[

für digitale Kommunikation. Die Website unter www.bmas.bund.de besticht

jetzt insbesondere durch eine schnelle und intuitive Navigation.

Interaktive Elemente wie das Lexikon, die Gesetzesübersicht und die

Warenkorbfunktion zum Bestellen von Publikationen setzen neue Maßstäbe

in der serviceorientierten Online-Kommunikation von Ministerien.

Die strukturierte und übersichtliche Aufbereitung der vielfältigen

Arbeitsschwerpunkte des Ministeriums und die barrierefreien Features

wie Gebärdensprachenvideos überzeugten im Test. Nach den

insgesamt 52 Prüfungsschritten wurde das Portal als „sehr gut zugänglich“

bewertet. „Das Internetportal des Bundesministeriums für

Arbeit und Soziales ist ein weiteres überzeugendes Beispiel für erfolgreiches,

barrierefreies E-Government mit der Technologie von Coremedia“,

so Sören Stamer, Gründer und CEO Coremedia. „Für die Bürger wird

dadurch ein essenzieller Mehrwert geschaffen, der überzeugt.“

Die öffentliche Verwaltung kann ihre Aufgaben mit Informationstechnologie

effizienter und wirksamer wahrnehmen. Das Ziel sind bürgernahe

Dienstleistungen – transparent, effizient, ohne Wartezeiten,

rund um die Uhr. Mittlerweile ist eine Vielzahl von Onlinedienstleistungen

des Bundes elektronisch zugänglich. Durch mehrfach nutzbare

Basiskomponenten und einheitliche Standards werden Doppel-

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

Kommunikationsdienstleisters

Arvato, einem Unterneh-

mensbereich der Bertelsmann AG, mehr als 250 Mitarbeiter an weltweit

neun Standorten. Sie bedienen Kunden wie Netzwerkbetreiber, Internet

Service Provider, Medienunternehmen und Marken. Das Headquarter in

Hamburg steuert die weltweite Bereitstellung und Vermarktung digitaler

Entertainment-Inhalte.

www.arvato-mobile.de

arbeit und Parallelentwicklung vermieden. Bereits über 60 Bundesbehörden

setzen Coremedia

CMS, die Standardsoftware

für das Content Management

der Bundesverwaltung, ein.

Die Content-Technologie von

CoreMedia ist die Basistechnologie

für den Government

Site Builder, einer speziell

für die öffentliche Verwaltung

entwickelten Content-Management-Lösung.Bundesbehörden

wie das Bundesministerium

für Wirtschaft und

Technologie, das Bundesministerium

des Inneren, das Auswärtige

Amt und seine Botschaften

oder die Deutsche

Sören Stamer

Bundesbank realisieren ihr

E-Government-Angebot mit

Coremedia. Außer in den Projekten für Bundesbehörden wird Coremedia

CMS auch erfolgreich bei High-Traffic-Portalen sowie branchenübergreifend

bei Unternehmen eingesetzt.

www.coremedia.com

15


SERVICE

TERMINE

MAI

22. Projekte erfolgreich starten und steuern

22.-23. ad:tech Hamburg 2007

22. ad:tech Abendveranstaltung

23. CXO Stammtisch

23. Crossmediale Präsenz – die Welten der Lara Croft

24. Existenzgründerseminar

24. IT-Lunch

30.-31. IT Profits (Berlin)

31. Neptun Crossmedia Award

31. onlineKapitäne

31.

JUNI

Google Developer Day 2007

4. Internationaler Mediendialog Hamburg

6. Virtuelle Welten und ihre Finanzierung

12. Forum Law 2.0 – Neues vom Onlinerecht

13. Games und Urheberrecht –

besonderer Weg der Branche

14. Medien-Lunch

14.-15. Gamecity Days

20. IT-Recht: Softwarelizenzen

20. Games als Beschäftigungschance?

Arbeitsmarkt Games

21. Existenzgründerseminar

21. Intensiv-Workshops zu „IT Security“ – 2007

21.-22. DMMK – Deutscher Multimedia Kongress (Berlin)

25. CXO dinnerTalk

27. Qualitäten von Bildschirmspielen

28. IT-Lunch

28.

JULI

Hamburg Animation Award 2007

4. Games als Gegenstand des Jugendschutzes

10. Second Life® Info Tag

11. CXO Stammtisch

11. Games in Hamburg

12. Medien-Lunch

12. CXO dinnerTalk

19. Existenzgründerseminar

AUGUST

22. CXO Stammtisch

23. IT-Lunch

23. Existenzgründerseminar

22.-26. Games Convention (Leipzig)

* Für terminnahe Änderungen von Veranstaltungsort bzw. -zeit übernimmt die Redaktion keine Gewähr. TERMINPLANER

Tagesveranstaltung Abendveranstaltung

€ Kostenpflichtig

Eine Auswahl an branchenrelevanten Terminen für Seminare, Messen, Kongresse,

Workshops und Get-togethers gibt es in dieser Rubrik. Die aktuellsten Termine finden

Sie immer online unter www.hamburg-media.net.

Anmeldung erforderlich






















INTERNATIONALER MEDIENDIALOG HAMBURG

Veranstalter: Senat der Freien und Hansestadt Hamburg,

Hamburger Medienwirtschaft

Datum: 4. Juni 2007

Ort: Hamburger Rathaus

Info: www.mediendialog-hamburg.de

Der Internationale Mediendialog Hamburg zum Thema „Nach der Digitalisierung

– wie erobern neue Geschäftsmodelle die mediale Welt?“ geht am 4. Juni

im Hamburger Rathaus im neuen

Gewand an den Start. Weltweit

renommierte Medienmacher präsentieren

ihr geballtes Wissen an

einem Tag. Sie diskutieren in drei

Panels über die neuen Herausforderungen

der digitalen Zukunft für

Print, TV und Werbe-Industrie: Wie

begegnen Entscheider den veränderten

Kundenbeziehungen, welche

Erlös- und Geschäftsmodelle

entwickeln sich zur Zukunftsstrategie?

Der Kongress richtet sich

an Entscheider, Berater, Journalisten

und Experten der Kommunikationsbranche.

Hamburger Rathaus

SECOND LIFE® INFO-TAG

Veranstalter: Handelskammer Hamburg

Datum: 10. Juli 2007

Ort: Handelskammer Hamburg

Info: www.hk24.de

Über die Bedeutung von Second Life® wird vielerorts diskutiert. Zunehmend

tummeln sich auch Unternehmen in der virtuellen Computerwelt. Sie kommunizieren

mit Kunden und Mitarbeitern, platzieren Werbung und nutzen das

Metaversum für Marktforschungszwecke. Strukturierten Überblick über die

vielfältigen Möglichkeiten der Parallelwelt schafft der Second Life® Info-Tag

der Handelskammer. In regelmäßigen Abständen werden speziell Unternehmer

über grundlegende Funktionen, Nutzen und Kosten informiert. Konkreten

Einblick in die Onlinewelt erhalten die Teilnehmer durch die Live-Demonstration

von Second Life® der Metaboys.

Empfang der Handelskammer Hamburg in Second Life®

16 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

Foto: Metaboys


Achtung! Sie vermissen einen wichtigen Termin in dieser Rubrik? Dann freuen wir uns auf Ihre Hinweise für den

Terminplaner! Eine E-Mail an die Redaktion von ALWAYS ON genügt: alwayson@hamburg-media.net.

NEPTUN CROSSMEDIA AWARD

Veranstalter: Hamburg@work

Datum: 31. Mai 2007

Ort: Auditorium des Verlagshaus Gruner & Jahr

Info: www.neptun-award.de

Kaum ein anderes Thema bestimmt die Diskussion in der Medienbranche so

nachhaltig wie Crossmedia. Um diesen innovativen Ansatz zu fördern und

neue Impulse zu geben, verleiht Hamburg@work am 31. Mai den Neptun

Crossmedia Award 2007 und prämiert die beste Crossmedia-Kampagne des

Jahres 2006. Nach einer Vorauswahl treten die Kampagnen vor dem anwesenden

Fachpublikum gegeneinander an. Das Plenum aus Marketing- und

Kommunikationsexperten bildet gleichzeitig die Jury, die live über ein elektronisches

Voting-System den Gewinner des Neptuns auswählt. Im Anschluss

wird die prämierte Kampagne den Entscheidern und Machern aus Unternehmen

und Medien präsentiert und zur Diskussion gestellt.

HAMBURGER ANIMATION AWARD 2007

Veranstalter: Handelskammer Hamburg, Bildungswerk Medien e. V.,

animation-school-hamburg

Datum: 28. Juni 2007

Ort: Schmidts Tivoli

Info: www.hamburg-animation-award.de

In Hamburg stehen die Trickfilm-Nachwuchszeichner am

28. Juni zum vierten Mal im Rampenlicht der Animationsbranche:

Neben der Prämierung der drei originellsten

und schlüssigsten Geschichten durch den Hamburg

Animation Award 2007 werden zusätzlich der Zuschauerpreis

sowie der Länderpreis des diesjährigen Gastlandes Vereinigte

Arabische Emirate vergeben. Ziel der Award-Verleihung ist

die Vernetzung von jungen Künstlern mit Unternehmen sowie

die Stärkung von Hamburg als Animationsstandort. Absolventen

nationaler und internationaler Trickfilmschulen sind noch

bis Ende Mai aufgefordert, ihre originellsten und schlüssigsten

Geschichten einzureichen. Die Trickfilm-Highlights überzeugen

unabhängig von der Technik (2D, 3D, Puppentrick etc.) durch neu

geschaffene oder extravagante Stile.

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

ONLINEKAPITÄNE

Veranstalter: Hamburg@work

Datum: 31. Mai 2007

Ort: Riverkasematten

Info: www.hamburg-media.net

EXISTENZGRÜNDERSEMINAR

Veranstalter: Johann Daniel Lawaetz-Stiftung

Datum: 24. Mai, 21. Juni, 19. Juli, 23. August 2007

Ort: Johann Daniel Lawaetz-Stiftung

Info: www.lawaetz.de

SERVICE

Die Gewinner des Neptun Crossmedia Award 2006

Die onlineKapitäne sind der größte Branchentreff der digitalen Wirtschaft

in Deutschland. Seit 1995 bietet die Netzwerkveranstaltung Machern,

Meinungsbildnern und Mitarbeitern der Medien- und IT-Industrie die Möglichkeit,

in angenehmer Atmosphäre aktuelle Themen zu diskutieren, alte

Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Das Traditionstreffen findet am

Abend des Neptun Crossmedia Awards 2007 statt. Neben Live-Music von

„Blue Cafe“ wird der Gewinner des Neptun Crossmedia Award 2007 durch

Herrn Dr. Dirk Petrat, Leiter des Amtes für Medien, Tourismus, Marketing

der Freien und Hansestadt Hamburg, gekürt.

Die sorgfältige Vorbereitung einer Unternehmensgründung ist in der wettbewerbsorientierten

Wirtschaft von entscheidender Bedeutung für den Geschäftserfolg.

Das eintägige Orientierungsseminar beleuchtet die grundlegenden

betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Aspekte der Unternehmensgründung.

Zielgruppe sind Gründerinnen und Gründer aus der

Erwerbslosigkeit. Anhand eines Praxisbeispiels kalkulieren die Teilnehmer

eine fiktive Unternehmensgründung und lernen die Gründungs- und Finanzierungsmöglichkeiten

wie den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit

kennen. Des Weiteren werden die Gefahren der Scheinselbstständigkeit und

die zu beachtenden Formalitäten einer Existenzgründung – Behörden, Ämter

und Genehmigungen – aufgezeigt und erläutert.

17


NEWS

CHINA

TIMES CHINA NETWORK GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE

China entwickelt sich mit fortlaufender Dynamik zum weltweit größten

TIMES-Markt. Um Hamburger Medien- und IT-Unternehmen den Ausbau

ihrer Geschäftsbeziehungen mit China zu erleichtern, hat Hamburg@work

gemeinsam mit der Unternehmensberatung Skillnet das Projekt TIMES

China Network 2006 initiiert. TIMES-Unternehmen beider Länder sollten

anhand eines umfangreichen Maßnahmenpakets praxisrelevant dabei

unterstützt werden, die ersten Schritte

für eine geschäftliche Zusammenarbeit zu

meistern beziehungsweise bereits geknüpfte

Kontakte weiter auszubauen. Aufgrund des

Erfolgs des Projekts im vergangenen Jahr

werden die Aktivitäten in 2007 fortgesetzt:

Am 13. September findet zur Vorbereitung,

Mobilisierung und Qualifikation von interessierten

TIMES-Unternehmen ein Workshop in

Hamburg statt. Darin sollen aktuelle Themen

und Entwicklungen aufgegriffen und disku-

tiert werden.

Um Hamburger Unternehmen der Medien-

Wachstumsmarkt China

und IT-Branche die ersten Schritte nach China zu erleichtern, wird zudem

vom 28. Oktober bis 2. November eine Delegationsreise nach Shanghai

organisiert. Interessenten werden gebeten, sich bei Jens Unrau vom

Referat IT, Telekommunikation, Neue Medien der Hamburger Behörde für

Wirtschaft und Arbeit unter der Telefonnummer 040 / 428 41 13 52 oder

per E-Mail an Jens.Unrau@bwa.hamburg.de anzumelden.

Startschuss des TIMES China Network 2006 war eine Informationsveranstaltung

im August, bei der sich Medien- und IT-Unternehmen im

Rahmen von Vorträgen über den TIMES-Markt China und das Projekt informieren

und die Potenziale für Hamburger Unternehmen, Trends in den

chinesischen IT- und Medienmärkten sowie Wege für einen erfolgreichen

Markteintritt mit Experten diskutieren konnten. Vom 13. bis 18. November

stattete eine Delegation von Vertretern

führender chinesischer TIMES-Unternehmen

Hamburg einen Besuch ab. Auf dem

Deutsch-Chinesischen TIMES-Symposium

2006 am 16. November hatten die Delegationsteilnehmer

die Möglichkeit, mit etwa

100 deutschen Entscheidern der TIMES-

Branche Geschäftskontakte zu knüpfen

und erste Gespräche zu führen.

Im Rahmen der TIMES-Delegationsreise

nach Shanghai vom 4. bis 8. Dezember

2006 trafen zwölf Entscheider Hamburger

Medien-, IT- und Gaming-Unternehmen auf

Führungskräfte der chinesischen TIMES-Branche, um neben dem Aufbau

geschäftlicher Beziehungen zugleich Hamburg als attraktiven TIMES- und

Games-Standort zu präsentieren. Bereits während der Reise wurden im

Rahmen zahlreicher Meetings und Gespräche nachhaltige Geschäftsverbindungen

aufgebaut.

www.hamburg-media.net

FREE-TV

ERSTER FREI EMPFANGBARER FERNSEHKANAL FÜR GESUNDHEITSTHEMEN

Der Gesundheitsmarkt gilt in Deutschland als einer der dynamischsten

Wachstumsmärkte und unterliegt durch Faktoren wie der Gesundheitsreform

zurzeit einem starken Wandel. Auch der Patient wird immer

mehr zum Healthcare-Konsumenten, das heißt er wird eigenverantwortlicher

und engagiert sich stärker bei

der Vorsorge. Diesem Trend folgend

ist am 1. April das Deutsche Gesundheitsfernsehen

(DGF) auf Sendung

gegangen. Der neue Hamburger Spartensender

wird über Astra digital im

Free-TV ausgestrahlt und in das Kabelnetz

Baden-Württemberg eingespeist,

weitere sind in Vorbereitung.

Damit hat Deutschland nach den USA

und Großbritannien erstmals einen

nationalen Free-TV-Healthcare-Sender.

Mit über einem Dutzend unterschied-

licher TV-Formate wie Reportagen, Magazine

und Talkshows sollen im DGF

Informationen und Service geboten werden. Neben Nachrichten aus der

Forschung und einer Sprechstunde mit Experten gibt es Formate für

Naturheilkunde, Bewegung und Meditation. Ein wissenschaftlicher Beirat

hat die Aufgabe, die Arbeit des DGF-Teams bei allen Projekten und

Produktionen mit fachlichem Rat und Networking zu unterstützen. Er

rekrutiert sich aus Vertretern ausgewählter medizinischer Fachgesellschaften

und Institute, der gesetzlichen Krankenversicherung, der pri-

vaten Krankenversicherung, der Kliniken sowie aus Politik und Forschung.

In der Startphase wird der Beirat aus zehn bis zwölf Personen

bestehen. Außerdem ist das DGF komplett unabhängig von der Pharma-

Industrie.

„Für die 47,7 Millionen gesundheitsbewussten

Deutschen und die 4,5 Millionen

Beschäftigten im Gesundheitswesen

haben wir ein neues, zentrales TV-

Medium, das rund um die Uhr alles zu

Themen wie Medizin, Prävention, Wellness

oder Ernährung sendet“, sagt

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter

Gerd Berger. „Besonders wichtig

ist mir dabei die Positionierung als

unabhängiger TV-Sender. Wir arbeiten

seriös und glaubwürdig, selbst wenn wir

bestimmte Themen auch emotional auf

dem Bildschirm präsentieren.“ Berger

Ralph Keuenhof, Gerd Berger, Folkert Lohmann, Hans Wolfgang Friede (v.l.n.r.) gilt als erfolgreicher TV-Programm-Macher:

Er arbeitete unter anderem 13 Jahre

beim WDR und hat mehrere TV-Formate für Privatsender entwickelt.

Das DGF sendet sieben Tage die Woche 24 Stunden und produziert sechs

bis sieben Stunden neues Programm pro Woche selbst. Der Sender plant,

neben seinen TV-Inhalten auch ein interaktives Internetformat aufzubauen

und möchte damit insgesamt eine Kommunikationsplattform für

Heilberufe und Konsumenten bieten.

www.dgf-tv.de

18 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


SOFTWARE

NEUE PORTALLÖSUNG VON CAMPUSNET

Der Bologna-Prozess bewegt Hochschulen in ganz Europa: Bis zum

Jahr 2010 sollen sie unter anderem Bachelor- und Masterstudiengänge

flächendeckend eingeführt haben. Der Bedarf an vernetzten Informations-

und Kommunikationsstrukturen ist

dabei eines der drängendsten Themen,

denn in Zeiten von „Exzellenz“ steigt vor

allem die Notwendigkeit zur „Effizienz“.

„Keine Hochschule kann sich heute noch

Mehrfacheingaben, zigfache Datenhaltung

und doppelte Arbeit leisten. Daher

steigt die Nachfrage nach integrierten IT-

Lösungen, die universitäre Prozesse umfassend

abbilden“, sagt Stephan Sachse,

Geschäftsführer der Datenlotsen Informationssysteme

GmbH aus Hamburg. Mit

seiner Hochschul-Management-Software

CampusNet hat sich das 1993 gegründete

Unternehmen darauf spezialisiert, Hochschulen

dabei zu unterstützen, ihre Pro-

zesse zu strukturieren, zu optimieren und

in einer zentralen Datenbasis vollständig

abzubilden.

Die Universität Hamburg hat damit bereits begonnen. An der fünftgrößten

Universität Deutschlands lernen 40.000 Studierende, lehren und

forschen rund 850 Professoren und 1.800 wissenschaftliche Mitarbeiter.

Zudem beschäftigt die Hochschule etwa 7.000 Mitarbeiter in Verwaltung

und Technik. „Was wir suchten, war eine integrierte IT-Lösung, die alle Be-

INTERNET

ERSTER MARKENMONITOR FÜR WEB 2.0 UND COMMUNITIES

Die meisten Konsumenten recherchieren nach wie vor im Web

nach Informationen und Produkten oder vergleichen Preise. Zurzeit

verändert sich mit der Web 2.0-Entwicklung dieses Nutzungsverhalten

allerdings drastisch: Der Trend geht weg vom passiven User hin zum

aktiven Community-Mitglied, das über Erfahrungen berichtet und neue

Produkte vorstellt oder davon abrät. Als Thread im Forum, als Posting

im Blog oder als Video auf Youtube erlebt die

digitale Mundpropaganda einen enormen Anstieg

und übernimmt die Markenführung im

Web 2.0. Nach aktuellen Studien von Forrester

und Nielsen haben Beiträge und Meinungen

in Blogs und Foren einen hohen Einfluss

auf das Kaufverhalten der Konsumenten.

Generell werden Beiträge, die Erfahrungen

der Konsumenten mit Marken und Produkten

beinhalten, auf dem gleichen Niveau

wie persönliche Empfehlungen eingestuft,

denn sie sind authentisch und erreichen so

ein Maximum an Glaubwürdigkeit. Erstaunlich

dabei: Obwohl Weblogs zurzeit in aller

Munde sind, nehmen vor allem Communities

und Onlineforen für Marketing, Kommunikation, Marktforschung und

Produktentwicklung an Bedeutung zu. So erreichen einzelne Threads

zum Beispiel bei Markteinführung neuer Produkte im Automobil- oder

Mobilfunkbereich regelmäßig bis zu 50.000 Besucher. Da ist es nicht

verwunderlich, dass die größten 18 Communities im Mobilfunkbereich

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

Digitaler Campus

NEWS

teiligten und Prozesse der Hochschule intelligent miteinander vernetzt“,

sagt Michael Lohmann, Projektleiter Virtueller Campus an der Universität

Hamburg. Gefunden hat die Hochschule ihre Lösung mit CampusNet, das

im Oktober 2006 unter dem Namen STiNE

(Studien-Infonetz) eingeführt wurde.

Bei der Entscheidung für CampusNet war

auch die Verknüpfungsmöglichkeit mit

externen Systemen ein zentrales Thema

– zum Beispiel mit Microsoft-Technologie.

Nach der Zusammenarbeit in Hamburg

haben die Datenlotsen und Microsoft

Deutschland auf der CeBIT 2007 erstmals

die Portallösung von CampusNet auf Basis

von Microsoft Office SharePoint Server

2007 vorgestellt: eine zentrale Informations-,

Organisations- und Kommunikationsplattform,

die gleichzeitig eng mit den

bekannten Office-Produkten verknüpft ist.

So können Studierende, Dozierende und

die Verwaltung in CampusNet dieselben

Programme und Funktionalitäten nutzen,

die sie aus dem täglichen Umgang kennen. Durch die integrierte Lösung

werden Hochschulen in die Lage versetzt, unstrukturierte Daten in

hochgradig strukturierte, mehrstufige und vernetzte Informationen zu

verwandeln und schließlich ihr gesamtes Content- und Dokumenten-Management

auf der Plattform abzubilden.

www.datenlotsen.de

über 15,9 Millionen Zugriffe im Monat verfügen. Das reichweitenstärkste

Mobilfunk-Blog hat dagegen nur ein paar tausend Besucher im

Monat.

Vor dem Hintergrund dieser grundlegenden Entwicklung hat die Hamburger

Marktforschungs- und Marketingagentur Ethority jetzt unter

dem Namen „Brand Online Buzz Index“ (kurz: „Bobi“) den weltweit ersten

Markenmonitor für das Web 2.0 gestartet

und ermittelt von nun an monatlich die beliebtesten

Themen der Verbraucher. Damit werden

Konsumentenäußerungen zu annähernd 500

Marken und den wichtigsten Consumer-Themen

der zugehörigen 25 Branchen für den deutschsprachigen

Raum ausgewertet. „Bobi“ analysiert

nutzergenerierte Inhalte aus den Blogs,

Onlineforen, Communities und Meinungsportalen

mittels der Gridmaster-Monitoringtechnologie

und des Ethority-Research-Teams. Mit

seiner Registrierung erhält der Kunde Zugriff

auf den Monitor und wird durch monatliche

Reports auf den neuesten Stand gebracht.

Dabei zeigt „Bobi“ das jeweils aktuelle Markenmeinungsbild

und gibt Auskunft über die Markenpositionierung im

Vergleich zum Wettbewerb und zu den Benchmarks der Branche. Die

Auswertung ermöglicht es Unternehmen, ihre Markenstrategie laufend

an den neuesten Konsumententrends und Themen anzupassen.

www.ethority.de

19


NEWS

INTERNET

E-GOVERNMENT-KATALOG FÜR DIE WIRTSCHAFT

Mit der Verbreitung des Internets haben sich die Ansprüche von

Bürgern und Wirtschaft verändert: Es wird heute erwartet, dass Informationen

und Leistungen rund um die Uhr für

jeden verfügbar sind. Der Begriff E-Government

steht als Synonym für eine moderne und effiziente

Verwaltung – auf der einen Seite wird Bürokratie

abgebaut, auf der anderen Seite entstehen zugleich

attraktive und schnelle Angebote für Bürger

und Wirtschaft.

Auch die Hamburger Wirtschaft ist auf eine leistungsfähige,

schnelle, kompetente und kundenfreundliche

Verwaltung angewiesen. In Hamburg

sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche

Onlineservices für und mit Bürgern und Unternehmen

entwickelt und veröffentlicht worden. Jetzt

hat die Hansestadt in Zusammenarbeit mit der

Handelskammer Hamburg einen E-Government-Katalog

veröffentlicht, der umfassend alle derzeit

vorhandenen elektronischen Anwendungen der

Hamburger Verwaltung für die Wirtschaft darstellt.

Das neue Serviceangebot dient Hamburger Unter-

nehmen zur Anregung und als Nachschlagewerk.

54 Onlinedienste der Hamburger Verwaltung von A

wie „Allgemeine Datenbank“ bis Z wie „Zuwendungen“ sollen den Unternehmen

in Hamburg und Umgebung helfen, schnell und unkompliziert

den elektronischen Zugang zur Hamburger Verwaltung zu finden.

Hamburg nutzt E-Government-Lösungen auch als Möglichkeit zur Vernetzung

mit Partnern. In enger Kooperation mit dem Bund und anderen

Ländern sowie innerhalb der Metropolregion

Hamburg werden Prozesse und Entwicklungen

gemeinsam vorangetrieben. So soll es für Bewohner

der Metropolregion Hamburg künftig

möglich sein, Behördengänge in jedem beliebigen

Bürgerbüro der Metropolregion abzuwikkeln.

Im Rahmen von „Deutschland-Online“ ist

Hamburg zudem federführend für das Vorhaben

„Kfz-Wesen“. Ziel ist es, die Zulassung von Fahrzeugen

durchgängig online zu ermöglichen und

damit den Weg zur Zulassungsbehörde überflüssig

zu machen. Zukünftige Themen werden

beispielsweise die EU-Dienstleistungsrichtlinie

oder als besonderer Service eine bundesweit

einheitliche Behördenrufnummer sein. Für die

nahe Zukunft ist geplant, die Verwaltungsabläufe

weiter zu modernisieren und zu optimieren

sowie passgenaue E-Government-Lösungen zu

entwickeln. Dazu finden bereits Gespräche mit

Der neue E-Government-Katalog

unterschiedlichen Unternehmen statt.

Der neue E-Government-Katalog für die Wirtschaft

kann kostenlos auf der Website der Finanzbehörde in der Rubrik

Aktuelles und Publikationen heruntergeladen werden.

www.finanzbehoerde.hamburg.de

SOFTWARE

NEUER SERVICE ERMÖGLICHT ABRECHNUNG ÜBERS INTERNET

In den meisten Unternehmen wird die Lohn- und Gehaltsabrechnung

spätestens dann wieder ein Thema, wenn Tarifänderungen oder neue

Gebührentabellen auf die Buchhaltung zukommen: Der aktuelle Tarifabschluss

muss eingearbeitet werden, die Krankenkasse hat die Gebühren

erhöht und außerdem möchte ein Mitarbeiter ad hoc Informationen über

seine Jahresbeiträge. Wenn dann auch noch der Controller fragt, ob

die Daten aus der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung

ins SAP-System integriert werden

können, kann man schon mal ins Schwitzen

kommen.

Genau hier setzt das Konzept von Sumarum

an. Der neue Service der Unternehmensberatung

IT2 Solutions ermöglicht die

Lohn- und Gehaltsabrechnung komplett über

das Internet. Dabei arbeitet Sumarum auf

einer SAP-Plattform, sodass keine gesonderte

Lohnabrechnungssoftware installiert

Harald Goetsch

werden muss. Dadurch ist eine Weiterverarbeitung

der Personaldaten in weiteren SAP-

Modulen oder per einfachen Schnittstellen auch in anderen Systemen

möglich. Mit dem Service kann die Lohnbuchhaltung komplett erfasst,

verwaltet, umgesetzt und ausgewertet werden. Der Kunde erhält Ge-

haltsabrechnungen, kann die Daten archivieren, elektronisch auf sie

zugreifen und sie umfangreich auswerten lassen – von Gehalts- und

Abwesenheitslisten bis hin zum Jahresabschluss. Durch ständige Aktualisierungen

sind die Daten automatisch auf dem neusten Stand und

einfach von jedem bedienbar. Um maximale Sicherheit garantieren zu

können, nutzt Sumarum die Dienste eines Banken-Rechenzentrums.

Das Angebot richtet sich schwerpunktmäßig an Unternehmen auf der

einen sowie den öffentlichen Dienst auf der anderen Seite.

„Wir beraten seit Jahren namhafte Unternehmen im Umfeld der Personalwirtschaft

und bei der Implementierung von SAP-HR-Anwendungen.

Es war nur eine logische Konsequenz, unser Wissen für eine Vereinfachung

der Lohnbuchhaltung einzubringen“, sagt Harald Goetsch,

Vorstand der IT2 Solutions AG. „Mit Sumarum haben wir eine einfache,

sichere und kostengünstige Alternative zu bisherigen Lohnbuchhaltungsprogrammen

entwickelt. Es ist weder eigenes Abrechnungs-Knowhow

noch eine intensive Einarbeitung erforderlich.“ IT2 Solutions ist ein

Zusammenschluss von verschiedenen Beratungsunternehmen mit den

Schwerpunkten Personalwirtschaft und Implementierung von SAP-HR-

Anwendungen. Das Unternehmen mit Sitz in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg

entwickelt Konzepte und Lösungen für die Bereiche Consulting,

Technologie und Outsourcing und beschäftigt zurzeit 25 Mitarbeiter.

www.it2-solutions.com

20 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


STUDIE

BUSINESS-INTELLIGENCE-SYSTEME IN DER KOSTENFALLE

Business-Intelligence-Lösungen sind bei der Mehrheit der Unternehmen

in Deutschland zum Standard geworden. Dabei erhöhte sich

während der letzten zwei Jahre der Reifegrad erheblich. Während

2004 zwei Drittel der Unternehmen nur über ein fachbereichbezogenes

Informationssystem verfügten, hat mittlerweile mindestens die

Hälfte von ihnen ein unternehmensweites Informationssystem implementiert.

In dieser Phase sind die Herausforderungen an das IT-Management

aufgrund steigender Aufwendungen besonders hoch. Denn

die fachliche und technische Komplexität dieser Lösungen bedeuten

enorme Investitionen, ohne dass diesen sofort ein adäquater Nutzen

gegenübersteht. Daraus ergibt sich ein Kostenproblem: Jeder fünfte

IT-Manager beklagt ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis von

Business Intelligence (BI). Einen Ausweg aus der Kostenfalle bietet

eine formale BI-Strategie, die in einer mittelfristigen Perspektive den

ROI transparent macht. Das ergibt die aktuelle Business Intelligence-

Studie biMA® von Steria Mummert Consulting. Diese wurde auf Basis

von verschickten Fragebögen und Interviews erstellt, die im zweiten

Halbjahr 2006 geführt wurden. Die Studie ist die zweite Auflage der

biMA®-Studie, die erstmalig 2004 erschien.

INNOVATION

HAMBURGER INNOTECH-WETTBEWERB 2007

Geschäftsidee, Innovation, Einzigartigkeit und Kundennutzen – das

sind die Auswahlkriterien für den Hamburger Innotech-Preis. Einmal

jährlich vergeben die Initiatoren des Wettbewerbs, Wolfram Birkel vom

Hit-Technopark und Dr. Helmut Thamer von der TuTech Innovation GmbH,

den Innotech-Preis zur Förderung innovativer Geschäftsideen aus dem

Bereich Technologie und Unternehmensdienstleistungen.

Menschen mit außergewöhnlichen Ideen

und dem Ziel der Unternehmensgründung werden

mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von rund

30.000 Euro belohnt. „Fachliches Know-how, Kreativität

und der Wille zur Selbstständigkeit ist bei

den Hamburgern sehr ausgeprägt“, erläutert Birkel

die Gründe für den Wettbewerb.

Der Hit-Technopark ist Partner und Realisierungsplattform

für junge und etablierte Unternehmen,

die innovative Produkte und Dienstleistungen im

Bereich Technologie entwickeln und umsetzen. Gemeinsam

mit der TuTech Innovation GmbH, 1992

von der Technischen Universität Hamburg als

zentrale Wissens- und Technologietransferstelle

gegründet, und dem ebenfalls bei TuTech angesiedelten

Hamburger Existenzgründungsprogramm

hep haben sich Initiatoren für den Hamburger Innotech-Wettbewerb

zusammengeschlossen, denen

das Thema Innovation und Existenzgründung am Herzen liegen. „Gründer

müssen offen und kommunikativ sein. Gerade Hamburg bietet für Existenzgründer

viele Chancen und gute Unterstützung“, weiß Thamer.

Nach dem Start der Bewerbungsphase im Oktober 2006 lagen der Jury

des Innotech-Preises am Ende 16 außergewöhnliche Gründungsideen

vor und bewiesen damit das hohe Innovationspotenzial der Stadt Hamburg.

Sieger wurde eine Gruppe von vier Studierenden der Hochschule

für Angewandte Wissenschaften Hamburg: Mark Thomé, Martin Stein,

Sven Stegelmeier und Piotr Wendt haben sich als Team „Trailblazers“

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

NEWS

Warum eine mittelfristige Orientierung der BI-Aktivitäten notwendig ist, erkennt

man, wenn man sich die üblichen Entwicklungsschritte von BI-Systemen

vor Augen hält. Typischerweise steigen die Kosten in der Phase der

Konsolidierung von einem fachbereichs- zu einem unternehmensweiten

Informationssystem sprunghaft an. Das ist vor allem auf die Zusammenführung

fachlicher, technischer und organisatorischer Ressourcen aus den

einzelnen Unternehmensbereichen zurückzuführen. In dieser BI-Phase

versäumen viele Unternehmen jedoch, Kosten und Nutzen ihrer unternehmensweiten

Informationssysteme abzu-wägen. Auftretende Projektprobleme

tragen zusätzlich zu einem Anstieg der Kosten bei: 60 Prozent der Unternehmen

berichten über Datenqualitätsprobleme. 56 Prozent bemängeln

die Performance der Daten. Zudem kostet es viel Zeit und Energie, die über

Jahre entwickelten Informationshoheiten der Fachbereiche zu überwinden.

Erst im weiteren Verlauf zur erweiterten Entscheidungsunterstützung entsteht

zusätzlicher fachlicher Nutzen. Auf Basis des konsolidierten Wissens

können neue Informationssysteme gebildet werden, die breite Nutzergruppen

erschließen. Ein echter ROI wird deshalb nur durch eine mittelfristig

angelegte strategische Ausrichtung des BI-Programms entstehen.

www.steria-mummert.de

zusammengeschlossen. Mit ihrer Gründungsidee eines mobilen, interaktiven

Navigationssystems von Nutzern für Nutzer lässt sich neues

Kartenmaterial vor allem für gehbehinderte Menschen erstellen und

die Usercommunity kann sich neben den üblichen Verkehrsrouten zum

Beispiel auch über Fuß-, Rad- und Wanderwege sowie interessante Orte

„Gewinner“: Initiatoren Dr. Thamer (li.) und Wolfram Birkel (re.) mit Gewinnerteam

Trailblazers (von links: Sven Stegelmeier, Mark Thomé, Piotr Wendt, Martin Stein)

und Sehenswürdigkeiten informieren. Der zweite Platz ging an Dr. Kim

Karen Kleeberg, Dr. Jan Streese-Kleeberg und Mirko Schlegelmilch mit

einem Konzept zur nachhaltigen Verminderung von Geruchsemissionen

bei industriellen Prozessen. Platz drei erhielten Shahab Ghafouri und

Claudia Wambach für eine innovative Internetkommunikationsplattform

für erbauliche Nachrichten rund um Deutschland.

www.hamburger-innotech-preis.de

21


HAMBURG@WORK

NEUES VON HAMBURG@WORK

Mit rund 150 Veranstaltungen pro Jahr bietet das Netzwerk von Hamburg@work vielfältige Möglichkeiten, sich über die neuesten

Entwicklungen, Meinungen und Themen der Hamburger Medien-, IT- und Telekommunikationsbranche auszutauschen. ALWAYS ON

berichtet an dieser Stelle regelmäßig über die Aktivitäten und Veranstaltungen des Branchennetzwerkes.

Das Motto von Hamburg@work „Wir vernetzen Hamburg“ spiegelt

sich nicht nur in den branchenspezifischen Foren und Roundtables des

Netzwerkes wider, sondern wird auch in den vielfältigen Events und Gettogethers

in die Tat umgesetzt. Zu diesen zählen auch der CXO Stammtisch,

der IT-Lunch und – seit dem 10. Mai 2007 ganz neu – der Medien-

Lunch.

CXO STAMMTISCH – ZWANGLOSER AUSTAUSCH IN

TRADITIONELLER UMGEBUNG

An jedem dritten Mittwoch im Monat ist der traditionelle Anglo-German

Club in Harvestehude direkt an der Außenalster Treffpunkt für Vorstände

und Geschäftsführer aus der Medien- und Informationswirtschaft.

Neben dem Austausch über berufliche Ereignisse und Entwicklungen

steht beim CXO Stammtisch vor allem das zwanglose Gespräch im Mittelpunkt.

Ohne feste Agenda kommen hier die Führungsspitzen – CEOs

Der Anglo-German Club in Harvestehude

und CIOs von IT- und Anwenderunternehmen – bei einem Glas Wein zusammen,

um über Meinungen, Ideen und Erfahrungen zu sprechen. Neben

den zahlreichen themengesteuerten Veranstaltungen von Hamburg@work

bietet der CXO Stammtisch die Gelegenheit, neue Impulse

anzuregen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Kontakte aufzubauen.

Die ungezwungene Atmosphäre macht den CXO Stammtisch zu

einer besonderen Networking-Veranstaltung, bei der Ideen entwickelt

und neben geschäftlichen auch freundschaftliche Kontakte geknüpft

werden können. Im Winter lädt das Kaminzimmer zum Zusammensein

ein, im Sommer ist die große Terrasse mit Blick auf die Alster Treffpunkt

der Entscheider. Der Einlass zum CXO Stammtisch erfolgt auf persönliche

Einladung durch Hamburg@work und ist nicht übertragbar. Es besteht

jedoch die Möglichkeit, Gäste mitzubringen. Weitere Informationen

gibt es unter www.hamburg-media.net.

IT-LUNCH – BUSINESSKONTAKTE PFLEGEN BEIM MITTAGESSEN

Gemeinsam mit dem Hamburger Business Club hat Hamburg@work vor

rund einem Jahr den IT-Lunch ins Leben gerufen. Einmal im Monat bietet

er Entscheidern der IT-Branche die Möglichkeit, sich beim Mittagessen

in lockerer Runde gezielt über aktuelle Themen der Informationstechnologie

auszutauschen sowie Entwicklungen und neue Projekte

anzustoßen, um so das Geschäftspotenzial unter den Teilnehmern zu

fördern. Mit Rücksicht auf die oft übervollen Terminkalender der Gäste

ist der IT-Lunch bewusst auf ein Zeitfenster von zwei Stunden ausgelegt.

Maximal 15 Teilnehmer können sich so gezielt auf die Anbahnung

von Geschäftskontakten konzentrieren oder einfach ungezwungen

miteinander ins Gespräch kommen. Nach der Begrüßung der Gäste

durch Uwe Jens Neumann, den Vorsitzenden des Hamburg@work e.V.,

und kurzer Vorstellungen der einzelnen Teilnehmer, stehen der Erfahrungsaustausch

und natürlich die kulinarischen Köstlichkeiten im Vordergrund.

Außerdem wird zwischen den einzelnen Gängen zum Platztausch

aufgefordert, sodass innerhalb von kurzer Zeit die Möglichkeit

besteht, sich mit den verschiedensten Vertretern der IT-Branche auszutauschen.

Der IT-Lunch wurde gezielt als Get-together während der

Mittagszeit ins Leben gerufen, um Abwechslung in die sonst sehr auf

die Abendstunden ausgerichteten Veranstaltungen zu bringen. Er findet

einmal monatlich ab 12 Uhr im Bistro des Dorint Sofitel am Alten

Wall statt. Jeder Teilnehmer hat einen Kostenbeitrag von 11,50 Euro zu

tragen. Nicola Robert vom Hamburg@work Member-Office ist per E-Mail

unter nicola.robert@hamburg-media.net für weitere Informationen zu

erreichen.

NEU BEI HAMBURG@WORK: DER MEDIEN-LUNCH

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz auf den IT-Lunch lädt

Hamburg@work neuerdings regelmäßig einmal im Monat auch zum

Medien-Lunch. Teilnehmer sind Vorstände und Geschäftsführer aus der

Medienbranche, die Interesse am gegenseitigen Kennenlernen und dem

Austausch über Neuigkeiten und Entwicklungen haben. Gerade in Hamburg

befindet sich der Mediensektor im Um- und Aufbruch, weshalb ein

Aufeinandertreffen der unterschiedlichsten Vertreter der Branche beson-

ders spannend ist. Die lockere Atmosphäre beim gemeinsamen Mittagessen

– das hat die „Premiere“ des Medien-Lunch am 10. Mai gezeigt – trägt

auch hier zur Entwicklung von neuen Ideen und zum konstruktiven

Austausch über die verschiedensten Medienthemen der Gäste untereinander

bei. Nicola Robert vom Hamburg@work Member-Office ist per

E-Mail unter nicola.robert@hamburg-media.net für weitere Informationen

zu erreichen.

Weitere Informationen zu Hamburg@work einschließlich aller Termine finden Sie im Internet unter

www.hamburg-media.net.

Zwangloses Networking beim CXO Stammtisch

22 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


NEUES AUS DER BRANCHE ...

AUDIOVISUELLE MEDIEN

ZUKUNFT DURCH INNOVATION

Die Branche der audiovisuellen Medien ist im Auf- und Umbruch. Aufgrund vielfältiger neuer

Produktionswege und -orte sowie maßgeblicher technischer Veränderungen sehen sich Produzenten,

Filmschaffende und Werbetreibende zunehmend neuen Herausforderungen ausgesetzt.

Hamburg ist Deutschlands Medienhauptstadt. An keinem anderen

Ort bundesweit werden so viele Medienformate entwickelt

und produziert wie in der Hansestadt. Eine der bekanntesten und

renommiertesten hanseatischen Produktionen ist sicherlich die

Tagesschau. Doch auch darüber hinaus bringen knapp 15.000

Unternehmen der Medien- und Kommunikationswirtschaft mit rund

65.000 Beschäftigten Vielfalt und Facettenreichtum in die deutsche

Medienlandschaft. Das Spektrum der Dienstleister im Bereich

audiovisuelle Medien reicht vom Produzenten von Bild und Ton bis

zur professionellen Postproduktion.

Die Situation der Branche Audiovisuelle Medien in Hamburg

bleibt jedoch – trotz einer leichten Verbesserung im Laufe des

letzten Jahres im Bereich der Spielfilm- und TV-Serien-Produktion

– weiterhin angespannt. Gründe dafür, so Martin Schneider-Hillen,

Geschäftsführer der AVM GmbH und Leiter des Arbeitskreises

„Audiovisuelle Medien“ bei Hamburg@work, sind der Kostendruck,

der sich auf alle Ebenen der Produktion niederschlägt sowie die

Tatsache, dass zu viele Anbieter auf dem Markt sind. Besonders zu

spüren bekommen die Hamburger Filmschaffenden die Auswirkungen

der Globalisierung und die Öffnung des europäischen Marktes.

Im Ausland sind Produktionen von Filmen und TV-Serien teilweise

wesentlich kostengünstiger, sodass der starke Verdrängungswettbewerb

eine immer größer werdende Herausforderung darstellt.

Aus der technischen Perspektive gesehen ist die Film- und

Fernsehbranche mit der größten technischen Veränderung seit

der Erfindung des Films konfrontiert. Durch die Einführung des Intel-

Dual-Core-Prozessors Anfang 2006 leisten Desktop-Computer

immer mehr und es ist heute möglich, beeindruckende HDTV-Filme

am Schreibtisch zu endzufertigen. Selbst digitale Spielfilmproduktionen

wie der Film „Apocalypto“ von Mel Gibson sind für den Fachmann

kaum noch von 35mm-Film-Produktionen zu unterscheiden.

Ein weiteres Zeichen für den Wandel der Branche Audiovisuelle

Medien und den Fortschritt der Digitalisierung.

In Hamburg begegnet man diesem Wandlungsprozess mit neuen

Ideen und Innovationen. So entstehen zunehmend neue Medien-,

Werbe- und (Post-)Produktionsangebote, die den schnell voranschreitenden

Digitalisierungsprozess der audiovisuellen Medien

berücksichtigen. Die Hamburger Internetplattform Leporello zum

Beispiel, ein Tochterunternehmen der VCC Perfect Pictures AG, wurde

im Sommer 2006 gegründet. Sie bietet Filmproduzenten, Werbe-

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

HAMBURG@WORK

Martin Schneider-Hillen,

Geschäftsführer AVM GmbH

agenturen und anderen Unternehmen eine webbasierte Plattform

zur Bearbeitung, Verwaltung und Verwertung von Bewegtbildern

und ermöglicht so einen durchgängig digitalen Workflow im Bereich

der professionellen Video-Anwendungen. Auch Martin Schneider-Hillen,

mit über 20 Jahren Erfahrung als Produzent und Filmemacher

eine echte Hamburger Größe im Bereich Audiovisuelle Medien, hat

den Bedarf an neuen Lösungen erkannt und gründete zusammen

mit einem Partner ebenfalls im Jahr 2006 die Firma Servicescreen.

Als digitales Informations- und Werbemedium stellt Servicescreen

mittels HDTV-Technik an öffentlichen und gut frequentierten Plätzen

hochqualitative digitale Werbe- und Informationsflächen zur

Verfügung und ermöglicht so eine schnelle und unkomplizierte

Präsentation von Informationen über Unternehmen und Produkte.

Angesichts der Vielfältigkeit und rasanten Entwicklungen der

Branche Audiovisuelle Medien fällt es oft schwer, den Überblick

zu behalten, und der Aufklärungsbedarf – gerade auch beim Endverbraucher

– ist enorm. Das hat auch Hamburg@work erkannt

und mit Martin Schneider-Hillen einen Fachmann gewinnen können,

der sowohl im Netzwerk von Hamburg@work als auch bei

diversen Kooperationsveranstaltungen dafür sorgt, Interessierte

zu informieren, den gegenseitigen Austausch voranzutreiben und

produktive Synergie-Effekte anzustoßen. „Wir möchten die Menschen

dafür sensibilisieren, dass eine Kelle noch keinen Maurer

macht. Das heißt, dass selbst wenn die Produktionsmittel immer

günstiger werden, erst das fachliche Know-how des Produzenten

oder Filmemachers die perfekte audiovisuelle Präsentation ermöglicht.“

Kritisch sieht er die momentan eher kontraproduktive

Entwicklung der Branche, dass die Produktionsmittel aufgrund der

technischen Entwicklungen zwar immer günstiger und besser werden,

die eigentliche Präsentation der Inhalte dabei jedoch häufig

vernachlässigt wird.

Und wie geht es weiter im Bereich Audiovisuelle Medien? „Der

Computer wird mehr und mehr auch zu Hause die Darstellung der

audiovisuellen Inhalte für TV- und HDTV-Präsentationen übernehmen“,

prophezeit Schneider-Hillen. „Der Tapeless-Workflow wird sich

durchsetzen und die Fernsehsender müssen sich daran gewöhnen,

dass sie mit dem Internet eine große Konkurrenz von Spartenkanälen

und Downloadplattformen bekommen. Die Beliebtheit von

Web 2.0-Angeboten wie die Internetplattformen myvideo.de oder

youtube.com erlaubt schon heute einen Blick in die Zukunft.“

23


PORTRAIT

Arndt Groth gilt als einer der Pioniere des europäischen Internetmarketings.

Bereits seit 20 Jahren bestimmen die Themen Mobilfunk, Internet und

Multimedia seinen beruflichen Werdegang. Eines seiner Lieblingsworte

heißt Networking – laut Arndt Groth „das A und O des geschäftlichen

Erfolgs“. Die Initiative Hamburg@work ist für ihn die Klammer für das

Networking in Hamburg.

ARNDT GROTH

CEO EPAGES SOFTWARE

GROTH PRIVAT

„Hamburg ist für mich nicht nur die Medienhauptstadt,

sondern auch die Internethauptstadt Deutschlands“, sagt

Arndt Groth. Und so ist es kein Wunder, dass den gebürtigen

Hamburger seine Karriere, die mit einem Studium der Betriebswirtschaft

in Münster begann, vor zehn Jahren hierher

zurückgeführt hat. Zunächst startete Arndt Groth 1988 seine

berufliche Laufbahn bei Hutchison Mobilfunk als Leiter der

Filialorganisation, bevor er 1992 als Assistent der Geschäftsführung

zur Holtzbrinck-Gruppe wechselte, wo er verschiedene

Multimedia- und Internetprojekte betreute. 1998 übernahm

Groth dann die Geschäftsführung der DoubleClick GmbH in

Hamburg und war später als Vice President International

auch für Nordeuropa verantwortlich. Von Ende 2001 bis Anfang

2006 baute er als Geschäftsführer die InteractiveMedia

GmbH, einer Tochter der T-Online International AG, zu einem

der größten Onlinevermarkter in Europa auf. „Für mich nach

wie vor einer der größten persönlichen Erfolge“, so Arndt

Groth. Im Februar 2006 wechselte er als CEO zu ePages. Darüber

hinaus engagierte er sich ab 1997 als Gründungsmitglied

im Board des IAB Europe und ist derzeit Präsident des BVDW

Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., dem mitgliedsstärksten

IT-Branchenverband in Europa.

EXPANSION IN HAMBURG

Die ePages Software GmbH mit Sitz in Hamburg ist Anbieter

01_Name: Arndt Groth

02_ Geboren: 1964, Hamburg

03_Familie: verheiratet, zwei Kinder

HAMBURG INDEX

04_Freizeit: Hockey im HTHC, Golf und

Segeln

05_Gaumenfreuden: Die Tagliatelle mit Trüffel bei

„Da Enzo“

06_Drinks: Rotwein aus Spanien oder

Italien

07_Lieblingsecken: Mittags bei Sonne und einem

Salat auf den Treppen des

Jungfernstiegs

von E-Commerce-

Lösungen für mittelständischeUnternehmen

und Hosting

Provider. Ein

weltweites Netzwerk

von Partnern

bietet auf Basis

der ePages-TechnologieindividuelleKundenlösungen

an. „Mit mehr

als 30.000 Onlineshops

ist ePages

einer der führenden

europäischen

Anbieter“, so Groth.

Zahlreiche Hosting-

und Internet Service

Provider wie

die British Telecom,

die Deutsche Telekom, Strato, Lycos und T-Online bieten ihren

Kunden Mietshops auf Basis von ePages-Software an. Hamburg

ist Hauptsitz von ePages, weitere Standorte sind Jena,

Barcelona, London und San Francisco. Anfang 2007 wurde

der Bereich Services ausgebaut. „Zurzeit wird ein Call Center

mit 24/7-Betreuung für unsere Kunden eingerichtet“, verrät

der 42-Jährige. „Damit wird der Standort Hamburg weiter

verstärkt.“ Zu den neuesten Kunden von ePages gehören die

Chocoladenfabriken Lindt & Sprüngli und das Traditionsunternehmen

Carl Zeiss AG.

EPAGES GOES INTERNATIONAL

Eines der jüngsten Projekte von ePages ist der Start von

Google Checkout in Großbritannien im Februar 2007. Dort

konnte ePages bereits die renommierte Encyclopaedia Britannica

als Kunden gewinnen ebenso wie die British Telecom,

Bookharbour.com und Speedy Camel. Vor wenigen Wochen

hat Google ePages als eines der ersten Partnerunternehmen

ausgewählt, die das Bezahlsystem Google Checkout anbieten.

„Um die vielfältigen Möglichkeiten des E-Commerce nutzen

zu können, sind die nahtlose Integration, Geschwindigkeit,

einfache Handhabung und Sicherheit unbedingte Voraussetzungen“,

erklärt Groth. Er geht davon aus, dass bald mehr

als die Hälfte der englischen Kunden das System nutzt. „Wir

rechnen damit, dass Checkout noch in diesem Jahr auch

für unsere deutschen Kunden zur Verfügung steht.“ Neben

Großbritannien hat ePages auch in Norwegen kürzlich weitere

Schritte für den Ausbau der Präsenz vor Ort unternommen. „In

beiden Märkten sind wir seit vielen Jahren aktiv und gestalten

das E-Business auf europäischer Ebene entscheidend mit“, so

Groth. „Mit BITS, einem führenden norwegischen Unternehmen

für E-Business-Software und Consulting, sind wir eine exklusive

Vertriebspartnerschaft für ePages-Lösungen auf dem SAP-

Business-One-Markt in Norwegen eingegangen.“

HAMBURG – DIE SCHÖNSTE STADT DER WELT

Für den sportlichen Familienmenschen Arndt Groth, der in seiner

Freizeit gerne segelt sowie Golf und Beachvolleyball spielt,

zählt es zu den größten Herausforderungen, das Berufsleben

mit dem Privatleben in Einklang zu halten. „Mir ist es natürlich

eines der wichtigsten Anliegen, die Marktposition von ePages

weiter auszubauen“, erklärt Groth. „Das erfordert ein starkes

persönliches Engagement. Trotzdem – oder gerade deshalb

– haben Theaterabende mit meiner Frau, Sonntagsausflüge

mit den beiden Kindern und regelmäßige Urlaube in Südfrankreich

einen festen Platz in meinem Terminkalender.“

24 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


OFFICE-CHECK

SERVICE

Ihr Unternehmen möchte sich in Hamburg ansiedeln? Sie wollen sich vergrößern, da Ihre Räumlichkeiten zu eng werden?

Im Office-Check stellen wir bezugsfertige Büros und Gewerbeflächen vor. Die flexible Aufteilung der Räume und die Mitnutzung

von Infrastruktur machen die Büros besonders für Unternehmen der digitalen Wirtschaft interessant.

Die City Nord ist sicherlich der bekannteste

Bürostandort Hamburgs und steht im Wesentlichen

für ein innovatives Bürozentrum der

Siebzigerjahre. Während der wirtschaftlichen

Blüte der Bundesrepublik ab 1960 bestand ein

großer Bedarf an Büroflächen und so entwickelte

sich die fast ausschließlich von Großraumbüros

geprägte City Nord. Das Konzept entstand

durch den Hamburger Oberbaudirektor Werner

Hebebrand. Das wohl markanteste Gebäude der

City Nord ist die Hauptverwaltung der Hamburgischen

Electricitäts-Werke HEW (heute Vattenfall

Europe), das von Arne Jacobsen erbaut

wurde.

Aufgrund seiner teilweise nicht mehr zeitgemäßen

Architektur ist der Bürostandort City

Nord im Laufe der vergangenen Jahre immer

wieder Bestandteil von Diskussionen zur städ-

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

OVAL OFFICE

IN DER CITY NORD

tebaulichen Revitalisierung geworden. Und so

steht in naher Zukunft eine Reihe so genannter

Refurbishments in der City Nord an. Ein Neubau

als Resultat dieses Vorhabens ist bereits am

Überseering 10 entstanden und zu bestaunen.

In architektonischer Hinsicht setzt das Bürogebäude

ein echtes Highlight und der Name

Oval Office zeugt von internationalem Flair. Der

Bau ist ein hochmoderner Bürokomplex, der mit

den alten Stiltraditionen in der City Nord bricht.

In einen elliptischen Grundriss fügen sich

Längs- und Querflügel in einer Doppelkammstruktur.

Und auch das Herz ist ein Bürohaus

mit elliptischem Grundriss. Nach innen erlaubt

die Kammstruktur eine optimale Unterteilung

und Nutzung der Etagen in wirtschaftlichen

Einheiten. Die Ausstattung der Büroflächen ist

hochwertig. Die zur Vermietung stehende Gesamtfläche

beträgt insgesamt rund 17.790 m²

und erstreckt sich vom Erdgeschoss bis zum

6. Stock. Des Weiteren können die einzelnen

Bauteile ebenfalls etagenweise zusammenhängend

mit maximal rund 2.667 m² angemietet

werden. Der Preis pro Quadratmeter beginnt bei

11,40 Euro zzgl. MwSt. Pro 80 m² angemieteter

Bürofläche steht jeweils ein Pkw-Stellplatz in

der Tiefgarage für 77 Euro zzgl. MwSt. im Monat

zur Verfügung.

In unmittelbarer Nachbarschaft haben sich

prominente Firmen wie beispielsweise die Nordwestdeutsche

Klassenlotterie, Tchibo, Hansenet,

EDEKA und die Hamburg Mannheimer niedergelassen.

Die Infrastruktur der gesamten

City Nord ist gut, Artikel des täglichen Bedarfs

können in einem nahe gelegenen kleinen Einkaufszentrum

erworben werden. Die Anbindung

an den öffentlichen Nahverkehr ist durch

die etwa fünf Gehminuten entfernt gelegene

S-Bahn-Haltestelle Rübenkamp (S1) und die

in etwa acht bis zehn Gehminuten erreichbare

U-Bahn-Haltestelle Alsterdorf (U1) gegeben.

Auch in die Grüne Lunge Hamburgs, den Stadtpark,

gelangt man über eine Brücke nahe dem

Objekt in wenigen Gehminuten. Der Flughafen

Fuhlsbüttel sowie alle wichtigen Bundesstraßen

sind in wenigen Autominuten zu erreichen.

TECHNISCHE DATEN:

Bezug ist kurzfristig möglich

vermietbare Fläche insgesamt

ca. 17.790 m², teilbar ab ca. 407 m²

Mietpreis ab EUR 11,40/m² zzgl. MwSt.

Nebenkosten EUR 2,80/m² zzgl. MwSt.

Stellplatz 77 Euro/mtl. zzgl. MwSt.

Kaution von 3 Brutto-Monatsmieten

Provisionsfrei für den Mieter

KONTAKT:

Atisreal GmbH

Rasmus Witt

Schleusenbrücke 1 / Neuer Wall 25

20354 Hamburg

Tel.: 040/3 48 48 2 36

Fax: 040/3 48 48 2 90

E-Mail: rasmus.witt@atisreal.com

www.atisreal.de

25


SERVICE

KONTAKTE

HANS-BREDOW-INSTITUT FÜR MEDIENFORSCHUNG

Forschung für die Mediengesellschaft

Die verschiedenen Medien prägen heute mehr denn je den Alltag,

die Politik, die Wirtschaft und die Kultur. Diese Einflüsse zu verstehen,

Chancen und Risiken der weiteren Entwicklung abzuschätzen und Handlungsoptionen

zu entwickeln, ist Kernziel der Forschung des Hamburger

Hans-Bredow-Instituts, eines der renommiertesten Fachinstitute

Deutschlands. Das Hans-Bredow-Institut wurde 1950 vom damaligen

Nordwestdeutschen Rundfunk und der Universität

Hamburg gegründet. Benannt wurde es nach

dem Staatssekretär und Rundfunk-Kommissar

im Reichspostministerium der Weimarer Republik

Hans Bredow, der sich damals als Pionier der

technischen Rundfunkentwicklung einen Namen

gemacht hat.

Im Geflecht der unterschiedlichen Interessen im

Medienbereich betont das Hans-Bredow-Institut

seine unabhängige Position. Es sieht seine Verantwortung

darin, sich neuen Fragestellungen nach

wissenschaftlichen Kriterien zu nähern und seine

Grundannahmen und Methoden transparent zu

machen. Dabei geht das Institut davon aus, dass die aktuellen Fragen der

Medienentwicklung eine interdisziplinäre Perspektive erfordern. In seiner

Forschung werden sozial- und rechtswissenschaftliche, ökonomische

und pädagogische Ansätze kombiniert. Zusätzlich sucht das Institut den

steten Austausch und die konkrete Zusammenarbeit mit den verschiede-

IMPULSE FÜR DIE KARRIERE

Medienökonomische Labore an der Hamburg Media School

Ob Selfmade-Manager oder promovierter Betriebswirt – an der Hamburg

Media School (HMS) wird externen Interessenten jeden Alters und

aller Berufsgruppen die kostenlose Teilnahme

an so genannten Medienökonomischen Laboren

angeboten. Hier haben sie die Gelegenheit, sich

gemeinsam mit HMS-Studierenden realitätsnah

mit medienökonomischen Fragestellungen auseinanderzusetzen

und für die eigene Karriere

wertvolle Impulse mit nach Hause zu nehmen.

Die in regelmäßigen Abständen veranstalteten

Medienökonomischen Labore befassen sich dabei

mit relevanten Themen aus den Bereichen

Digitale Medien und Medienmanagement. In den

Veranstaltungen wird beispielsweise mit HMS-

Studierenden ein neues Zeitschriftenkonzept oder

ein innovatives Fernsehformat analysiert und

entwickelt – vom Businessplan bis zur Vorstandsvorlage und vom Layout

bis zur crossmedialen Umsetzung. Teilnehmer lernen dabei Dozenten und

Studierende bei der Arbeit kennen, entwickeln selber konkrete Inhalte.

nen Akteuren des Medienbereichs. Dazu gehört auch der Transfer der Forschungsergebnisse

in die Praxis, die Politik und die Öffentlichkeit hinein.

Das Hans-Bredow-Institut gibt regelmäßige Publikationen und Reihen

wie die Zeitschrift „Medien & Kommunikationswirtschaft“ und das Internationale

Handbuch Medien heraus und bietet der interessierten Öffentlichkeit

Texte zum Download an. Forschungsergebnisse werden zudem

als Monografien in verschiedenen Verlagen veröffentlicht.

Die Bibliothek des Hans-Bredow-Instituts

– eine der wichtigsten Spezialbibliotheken

zum Thema Medien/Medienforschung in Norddeutschland

– zählt heute etwa 26.000 Bände zu

ihrem Bestand. Darin enthalten ist deutsch- und

fremdsprachige Literatur zu sozialen, rechtlichen,

pädagogischen und ökonomischen Aspekten von

Hörfunk und Fernsehen sowie zu den neuen elektronischen

Medien.

Ergänzt wird der Buchbestand durch eine etwa

170 Titel umfassende Zeitschriftenabteilung, die

Bibliothek im Hans-Bredow-Institut

sowohl deutschsprachige als auch ausländische

Fachzeitschriften sowie Presse- und Informationsdienste zu den Forschungsgebieten

enthält. Die Bibliothek ist für jedermann zugänglich.

Seit der Bibliothekskatalog auch online verfügbar ist, können auch von

außerhalb Hamburgs jederzeit Recherchen im umfangreichen Literaturangebot

erfolgen.

KONTAKT: Hans-Bredow-Institut Heimhuder Straße 21 20148 Hamburg Tel.: 040 / 450 217-0 Fax: 040 / 450 217-77

E-Mail: info@hans-bredow-institut.de www.hans-bredow-institut.de

Die Medienökonomischen Labore sind Bestandteil der anwendungsorientierten

Ausbildung an der HMS. Seit der Eröffnung im Jahr 2003 hat

sich die HMS einen erstklassigen Namen

in Sachen exzellenter Medienausbildung

gemacht. Mit ihren Masterstudiengängen

bildet sie auf hohem professionellen Niveau

zu Medienmanagern, Journalisten

und Filmschaffenden aus. Die HMS ist als

Public-Private-Partnership organisiert, wobei

diese Partnerschaft nicht nur auf dem

Papier steht, sondern wirklich gelebt wird:

Über 20 renommierte Medienunternehmen

engagieren sich in Form von Kooperationen,

Praktikumsplätzen oder Stipendien.

Die Teilnehmerzahl der Medienökonomi-

Hörsaal in der Hamburg Media School

schen Labore ist begrenzt, daher ist eine

Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmer werden von der HMS ausgewählt

und erhalten nach der Anmeldung eine Teilnahmezusage. Die nächsten

Termine werden auf der Homepage der HMS angekündigt.

KONTAKT: Hamburg Media School Claudia Beck Finkenau 35 22081 Hamburg Tel.: 040 / 413 468-18

E-Mail: c.beck@hamburgmediaschool.com www.hamburgmediaschool.com

26 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007


HAMBURG@WORK STELLT VOR...

Dirk Humfeldt,

Hamburg@work

Kirsten Hank,

Info-Office

IMPRESSUM

Herausgeber

Hamburg@work | HWF Hamburgische

Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH

Uwe Jens Neumann [Geschäftsführer]

Habichtstr. 41

22305 Hamburg

Amtsgericht Hamburg HRB 17592

Fon: 040 / 8 00 04 63-19

Fax: 040 / 8 00 04 63- 43

uwejens.neumann@hamburg-media.net

ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

Dirk Humfeldt ist seit 1998 bei Hamburg@work aktiv. Als Referent im Bereich

Medien-, IT- und Kommunikationswirtschaft in der Behörde für Wirtschaft und

Arbeit vertritt er den Public-Part der Public Private Partnership Hamburg@work.

Der studierte Betriebswirt hat seine Aufgabenschwerpunkte im Projektmanagement

und Controlling sowie der finanziellen Förderung von Unternehmen. Ein

aktuelles Schwerpunktthema ist die Betreuung des Förderprogramms für die

Prototypenentwicklung in der Games-Branche.

HAMBURG@WORK | INFO-OFFICE

Die zentrale Informa tions plattform und damit der Knotenpunkt im Netzwerk der

Hamburger Informa tions- und Kom mu ni ka tions branche ist das Info-Office der

Initiative Hamburg@work. Als An sprech partner für alle Fragen der digitalen Wirtschaft

ist Kirsten Hank erste Anlaufstelle für Unter nehmen, Journalisten und die

Öffentlichkeit. Das Informationsangebot reicht von Starthilfen für Neu-Hamburger

bis zur Hilfestellung bei allen Behörden-Ange legenheiten. Besonders interessant

– nicht nur für Hamburger Unternehmen – ist die Anbindung des Info-Office an die

umfangreiche Immobiliendatenbank der Hamburgischen Wirtschaftsförderung.

Redaktion/Anzeigen

FAKTOR 3 AG

Anzeigen: Sabine Richter

Redaktion: Marc Recker, Catrin Meyer,

Claudia Dittrich, Ben Lilie, Annika Schmidtsdorff

Grafik: Britta Möller

Kattunbleiche 35

22041 Hamburg

Fon: 040 / 67 94 46 0

Fax: 040 / 67 94 46 11

alwayson@hamburg-media.net

Druck

Druckerei Nienstedt

Bargkoppelweg 49

22145 Hamburg

Erscheinungsweise: dreimonatlich

Auflage: 7.50 0

SERVICE

Dirk Humfeldt ist unter folgender

Adresse erreichbar:

Freie und Hansestadt Hamburg

Behörde für Wirtschaft und Arbeit

Medien- und Kommunikationswirtschaft

Alter Steinweg 4

20459 Hamburg

Fon: 040 / 42841-2882

INFORMATION

Hamburg@work | Info-Office

Habichtstr. 41

22305 Hamburg

Fon: 040 / 8 00 04 63-0

Fax: 040 / 8 00 04 63-50

info.office@hamburg-media.net

www.hamburg-media.net

Hamburg@work ist die Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation. Sie wird getragen von der Freien

und Hansestadt Hamburg sowie Hamburger Unternehmen, die sich im Hamburg@work e. V. zusammengeschlossen

haben. Mit seinen rund 2.500 Mitgliedern und Mitgliedsunternehmen aus der digitalen Wirtschaft ist Hamburg@work

das bundesweit größte Netzwerk der Branche. Ziel der seit 1997 agierenden Public-Private-Partnership ist es, die

exponierte Position der Medienmetropole Hamburg als Standort der Informations- und Kommunikationstechnologien

auszubauen und die Unternehmen dieser Branchen zu unterstützen.

27


Die weltweit erfolgreichste Kongressmesse für digitales Marketing kommt nach Deutschland.

“OTTO

NORMALVERBRAUCHER:

VOM AUSSTERBEN

BEDROHT?*„

*

Der Siegeszug der digitalen Medien und Technologien

verändert das Verhalten und den Lebensraum

breiter Konsumentenschichten. Welche

Auswirkungen hat die massive Nutzung digitaler

Medien auf das Verhalten der Verbraucher und

welche Chancen bringt dies für das Marketing mit

sich? Bei der ad:tech Hamburg 2007 dreht sich

zwei Tage alles um Otto Normalverbraucher im

digitalen Zeitalter – und die damit verbundenen

Herausforderungen und Chancen für das Marketing.

Mr. and Mrs. Smith: it’s all about the consumer

– Jaap Favier, VP Research Director of Marketing &

Customer Experience EMEA, Forrester Research

– Thomas Hessler, Sprecher des Vorstands, zanox AG

22. Mai / 09.00 - 10.00 Uhr

Das Manifest der Industrie: das "menschlich"

digitale Erfahrungsprojekt

– Dr. Willms Buhse, Executive Director, CoreMedia AG

– Harald Kratel, COO, PARSHIP GmbH

– Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach,

Director Online Conversations and

Chief Blogging Officer, Edelman

– Mark Pohlmann, Leiter Online Conversations,

SinnerSchrader Aktiengesellschaft

– Tim von Törne, Vice-President Business Development,

cellity AG

23. Mai / 17.00 – 18.00 Uhr

Nähere Informationen und Registrierung unter

WWW.AD-TECHHAMBURG.COM.

Hamburg

Wir bewegen.

Digitale Wirtschaft.

28 ALWAYS ON I AUSGABE 02 I MAI 2007

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