Lieferumfang Kyosho Inferno VE

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Lieferumfang Kyosho Inferno VE

TECHNIK Kyosho 1:8 Inferno VE

Die solide Basis für den VE

ist der Inferno MP7.5 GP. Der

sehr niedrige Schwerpunkt ist

die Folge des Elektro-Antriebes,

der flach verbaut ist.

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Vorsicht heiß!

Kyosho spricht vom Beginn

einer neuen Zeitrechnung im

1/8 Offroad Modellsport, diese

Aussage kann man nur bestätigen.

Früher wurden Elektro-Cars im

Offroad nur belächelt, fehlte

doch einfach die Power und

auch die Laufzeiten waren frustrierend.

Mit der teilweise brachialen

Leistung der modernen, bür-

Der Einzug der wartungsfreien Brushless-Motoren

in den RC-Car Bereich ist nicht mehr

aufzuhalten, daher liegt Kyosho mit dem

Inferno VE voll im Trend. Brushless-

Triebwerke gepaart mit Lipo-Power sind

der Grund für die wachsende

Beliebtheit der Offroad-Elektros.

Kyosho hält es dabei nicht anders als

die Mitbewerber und verwendet mit

dem MP 7.5 GP ein

bewährtes Verbrenner-Modell

als Basis für

ihren Elektro-

Buggy.

stenlosen Elektromotoren können

die Standard-Verbrennungsmotoren

der RTR Modelle

nicht mehr mithalten,

selbst mit einigen Wettbewerbs-Verbrennern

können

diese BL-Triebwerke noch

Schritt halten.

Eine weitere Innovation im

Modellsport, besonders im

RC-Car Bereich ist der Lithium-Polymer-Akku

mit seiner

hohen Leistungsdichte bei

geringem Gewicht.

Als weitere, nicht unwesentliche

Entwicklung kommt dazu,

dass die elektronischen Regelsysteme

wie auch die anderen

Komponenten wie Lipo-

Akkus, Motoren, Ladegeräte

durch die schnell wachsende

Nachfrage erschwinglich wurden.

rc-carracing.de 25


Anleitungen

Besonders Anfänger sind auf

gute Anleitungen angewiesen

z.B. wenn der Austausch von

Teilen ansteht. Die Bauanleitung

zum Inferno ist sehr detailliert

und übersichtlich, auch

die Listen für Ersatz- und Options-Teile

fehlen nicht.

Der Anschluss der Akku-Packs

und die RC-Anlage werden in

der Gebrauchsanleitung ausreichend

erklärt, leider kommt

der Fahrt-Regler (ESC) dabei

etwas zu kurz.

RC-Anlage

Die Elektronik eines RTR-Modells

bietet ein hohes Sparpotential,

daher ist es nicht wirklich

eine Überraschung, dass

auch der Inferno VE mit einer

Perfex 27 MHz AM Anlage

geliefert wird. In Zeiten der 2,4

GHz DSM-Technik ist es schade,

dass noch immer alte AM-

Technik mit spartanischer Ausstattung

zum Einsatz kommt.

Die 2-Kanal Steuerung bietet

nur die nötigsten Funktionen

wie Servo-Umkehr, Trimmung

und Dual-Rate für die Lenkung.

Wenigstens lässt sich das Plastik-Lenkrad

austauschen.

Das Perfex System des Testmusters

ist mit Quarzen für

Kanal 4 (27.145 MHz) be-

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Lieferumfang Kyosho Inferno VE

Inferno VE fertig aufgebaut mit montierten Rädern

• Perfex KT6 RC-Anlage

• Werkzeug (Kombi Sechskant-Schlüssel,

Radmuttern-Schlüssel, Set Inbus-Schlüssel)

• Anschlusskabel zum Betrieb mit einem Akku-Pack

• Bauanleitung und Bedienungsanleitung


Die wichtigsten Vorteile, gerade auch für

Einsteiger, des Kyosho Inferno VE im Überblick:

• Sofort Einsatzbereit

Kein nervendes Motor Einfahren.

• Einfachste Handhabung

Akkus laden und einbauen, Sender und Empfänger

einschalten, losfahren und Spaß haben.

• Stressfreies Fahren

Keine Lärmbelästigung, keine Verschmutzung durch Öl

oder Abgase,

keine Betriebs-Probleme mit dem Motor.

• Einfache Wartung

Wartungsfreie Elektronik, einfachste Akku-Pflege bei Lipos.

• Fahrleistung

Viel Power, Verbrenner-Fahrer werden dem Inferno VL

mindestens respektvoll begegnen.

Die Akku-Schale kann einen

oder zwei Packs aufnehmen,

die Bänder sollten aber mit

der Lasche nach außen

montiert werden.

Mit den drei Klettbändern

lassen sich Akkus und

Kabel fest verzurren.

Der Orion Vortex Experience 8 fällt

durch sein geripptes Alu-Gehäuse

auf, die Rippen sollen für bessere

Wärmeableitung sorgen.

Der CNC gefräste Alu-Motorhalter

ermöglicht einen schnellen Ausbau

des Triebwerkes und einfaches

Justieren des Zahnflankenspiels.

Der programmierbare Regler ist

für hohe Ströme ausgelegt und

eine aktive Kühlung verhindert

einen Wärmestau.

stückt. Das Kyosho KS-102BK

Lenkservo leistet 6 kg Stellkraft

mit einem kugelgelagertem

Getriebe aus Kunststoff.

Chassis

Der Inferno ist auf eine Bodenplatte

aus 3 mm Alu aufgebaut.

Die Platte ist vorne abgewinkelt,

es ergeben sich etwa

7° Kickup, auch seitlich ist sie

zur Verbesserung der Stabilität

etwas angewinkelt.

An den Seiten angeschraubte

Plastikwannen schützen die

Komponenten vor Schmutz

und Steinschlag. Der Unterboden

ist glatt, bis auf die Verschraubung

der Wannen.

Die Achsgetriebe und oberen

Querlenker werden von 3 mm

dicken Alu-Dämpferbrücken

getragen. Die Achsen werden

über Streben aus Kunststoff

zur Chassis-Platte hin abgestützt.

Anders als beim Verbrenner

ist beim VE der Motor auf der

rechten Seite eingebaut, die

Radio-Box ist dadurch ganz

nach vorne gerutscht. Links ist

an Stelle des Verbrennungsmotors

der Speed-Controller

montiert und die große Akkuhalterung

ersetzt den Tank und

füllt den Platz zwischen Regler

und Lenkung aus.

Das Hauptgetriebe sitzt unverändert

in der Mitte der Bodenplatte.

Der Vorderbau wird

durch eine 3 mm starke Lenkabdeckung

aus Alu versteift

und das Heck wird vom Anbau

mit verstellbarem Flügel dominiert.

Fahrwerk

An beiden Achsen hängen die

Hubs der Räder an Drehachsen

in den Trapezquerlenkern.

Die obere Aufhängung besteht

vorne aus Dreiecks-Querlenkern

und hinten aus Gewindestangen

mit Kugelpfannen.

Die Lenkhebel aus Alu drehen

sich in C-Hubs, die Hinterräder

dagegen an einfachen

Achsböcken. Der Ausfederweg

kann an allen unteren

Querlenkern mit Wurmschrauben

begrenzt werden, die

Schrauben sind jedoch nicht

im Lieferumfang.

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Die Öldruckstoßdämpfer bestehen

aus Alu-Zylindern mit

Alu-Kappen und gehärteten

Kolbenstangen. Die Federvorspannung

kann über verstellbare

Klemmringe reguliert

werden.

Die Reifen tragen ein griffiges

Pin-Profil und sind mit mittelfesten

Einlagen fertig auf die stabilen

Speichen-Felgen verklebt.

Lenkung

Eine Lenkplatte aus 3 mm Alu

mit 3 Bohrungen für verstellbaren

Ackermann, verbindet

2 kugelgelagerte Hebel auf

vertikalen Drehachsen. Der

rechte Hebel ist zweiteilig und

mit einer Schraubenfeder als

Servo-Saver aufgebaut, die

Federspannung kann über

eine Rändelschraube eingestellt

werden. Spurstangen aus

Gewindestange und Kugelpfannen

verbinden die Vorderräder

mit der Lenkplatte. Die

Anlenkung zum Lenk-Servo

besteht aus einem stabilen

Draht.

Der Unterboden des Inferno VE ist glatt,

bis auf die Schraubenköpfe der Wannen

steht nichts aus der Platte heraus.

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TUNING-TIPPS

Den Draht der Servo-Anlenkung

gegen eine Gewindestange

mit Kugelpfannen tauschen.

Das Servohorn auf der Seite

der Empfänger-Box abschneiden,

der Deckel der

Box kann sonst nicht abgenommen

werden.

Antrieb

Das für einen Buggy klassische

4WD-Antriebskonzept

stammt vom Inferno GP, Kardan-Steckwellen

verbinden

dabei die Achsgetriebe mit

dem Mitteldifferential und das

Heck-Differential mit den Rädern,

die Vorderräder werden

über Kardan-Gelenkwellen

angetrieben.

Die Tellerräder und Trieblinge

der Achsgetriebe sind aus

gehärtetem Stahl gefertigt und

schrägverzahnt um der hohen

Motorleistung gerecht zu werden.

Alle drei Differentiale sind

mit 2 Satelliten-Kegelrädern

ausgestattet.

Die Alu-Radachsen mit den 17

mm Felgen-Mitnehmern und

der komplett kugelgelagerte

Antriebsstrang entspricht dem

heutigen Standard in dieser

Klasse.

Die Scheibenbremse vom Inferno

GP wird im VE nicht benötigt,

hier übernimmt das

Brushless-Triebwerk diese

Aufgabe, wobei die Bremskraft

konstanter ist, jedoch natürlich

nicht getrennt für vorne

und hinten eingestellt werden

kann.

TUNING-TIPP

Alle Getriebe sollten unbedingt

auf 4 Kegel-Zahnräder

nachgerüstet werden.

Motor

Das auffällige Herzstück des

Inferno VE bildet der Vortex 8

von Orion, ein Brushless-Motor

mit 2050 KV und 10 Turns,

er liefert ein hohes Drehmoment

und eine Drehzahl von

bis zu 30.000 U/Min.

Die stabile Alu-Hülse des Motors

mit gerippter Oberfläche

dient gleichzeitig als Kühlkörper

zur perfekten Wärmeableitung.

Die 5 mm dicke Achse

des Rotors sorgt für konstante

Laufruhe auch bei höchster

Belastung.

Mit der zweiteiligen, CNC gefrästen

Motorhalterung aus Alu

kann die Maschine mit wenigen

Handgriffen ausgebaut

werden und auch die Justierung

der Zahnräder ist dadurch

eine einfache Sache.

Regler

Die Aufgabe des Gas-Servos

übernimmt im Inferno VE der

elektronische Geschwindigkeits-Regler,

der eine stufenlose

Beschleunigung ermöglicht

und neben der Bremse

auch einen Rückwärtsgang zur

Verfügung stellt.

Die Programmierung (nur vorwärts,

vorwärts – Bremse –

rückwärts) des Vortex 8 ESC

(Electronic-Speed-Controller)

von Orion ist im Manual leider

nicht beschrieben. Ein permanent

laufender Lüfter sorgt für

ausreichende Kühlung des

Reglers der mit seinen 160

Ampere Spitzenlast und 120 A

Dauerlast einiges an Wärme

ableiten muss.

Der Vortex ESC bietet automatische

Zellenerkennung, Abschaltung

beim Erreichen der

Ladeschlussspannung (wichtig

bei Verwendung von Lipos)

und bei Überlastung, außer-


dem ein Fail-Safe bei Unterspannung

und Signalverlust

(Motor bremst).

Die elektrischen Verbindungen

zwischen Akku, Regler

und Motor sind optimal gelöst,

die Kabel haben die nötigen

Querschnitte und die Steckverbindungen

sind für die hohe

Stromstärke gut geeignet.

TIPP

Zahnflankenspiel zwischen

Motorritzel und Hauptzahnrad

kontrollieren, eine optimale

Einstellung garantiert

geringen Verschleiß. Die

Zahnräder sollen parallel und

so dicht wie möglich aneinander

laufen.

Der Abstand soll gerade so

groß sein, dass ein weicher

Lauf gewährleistet ist.

Bei der Einstellung kann am

Anfang ein Streifen Papier

zwischen den Zahnrädern

helfen.

Die massiven Trapez-Querlenker aus zähem

Kunststoff vertragen eine Menge, dazu kommen

robuste Alu-Lenkhebel in C-Hubs.

Übersichtliche Anordnung aller Komponenten

und gute Gewichtsverteilung.

Erster Start und

„Einfahren des Motors“

Vor der ersten Ausfahrt muss

noch das Antennenkabel des

Empfängers durch das Plastik-

Röhrchen gezogen werden,

das Röhrchen wird in das vorgesehene

Loch an der Empfänger-Box

gesteckt.

Zur Herstellung der Fahrbereitschaft

werden noch folgende

Teile benötig:

- 8x AA Akkus für den Sender

- ein oder zwei Akku-Packs 7,2

Volt NiMH oder 2-4s Lithium-

Polymer.

Unser Testmuster ist für maximale

Power mit zwei optionalen

Lipo-Packs ausgestattet.

Orion Rocket Pack

Lithium-Hochleistungszellen

mit hervorragender Spannungslage

auch bei hoher

Belastung.

Das Hardcase schützt die Zellen

vor den hohen mechani-

schen Belastungen im Off-

Road.

Ein Rocket Lipo Pack ist ca.

35% leichter als ein NiMH

Akku, er hat einen 3-poligen

Balancer-Anschluss und es

gibt ihn mit den gängigsten

Stecker-Systemen, unserer

hat Dean-Stecker (Super).

Daten: 2 Zellen in Serie, 7,4

Volt Spannung, 4000 mAh

Kapazität, 25C Dauer-Entladestrom,

1C Ladestrom.

Die geladenen Akkus werden

eingesetzt, Sender und Modell

sollten dabei ausgeschaltet

sein.

TUNING-TIPP

Die Klettbänder umdrehen,

um die Laschen auf der Außenseite

zu haben, die Akkus

lassen sich so viel einfacher

und schneller verzurren.

Am Sender prüfen ob der Servo-Reverse

Schalter für Gas

Dank der Gewindestangen mit L/R-Gewinden

sind Änderungen am Set-Up eine einfache

Sache.

(Throttle) auf R eingestellt ist

und der Trimmregler in Mittelstellung

steht. Jetzt die Teleskopantenne

ganz ausziehen

und den Sender einschalten.

Das Modell aufbocken, es

muss sicher stehen und die

Räder müssen frei drehen können.

Nun kann der Regler am

Schiebeschalter aktiviert werden

(dabei am Sender den

Gaszug nicht bewegen), beim

automatischen Setup blinkt der

ESC je nach Stromversorgung

2x grün und 2-4x rot (siehe

Anleitung), danach ist der Inferno

fahrbereit.

Der Brushless-Motor muss

natürlich NICHT eingefahren

werden wie seine BürstenoderVerbrenner-Triebwerkskollegen.

Der Inferno VE in der Praxis

Der VE ist deutlich kürzer übersetzt

als sein GP-Kollege:

Tellerrad GP 43T VE 43T

Kegelrad GP 13T VE 13T

HZ GP 46T VE 48T

Glocke GP 13T VE 12T

In der Praxis ergibt sich gegenüber

einem MP7.5 mit

Wettbewerbs-Verbrenner ein

deutlicher Nachteil im Topspeed,

im Vergleich mit dem

Serien-Verbrenner im RTR, der

etwa im gleichen Drehzahlbereich

liegt, kann der Orion Vortex

jedoch gut mithalten.

Was die Beschleunigung betrifft,

muss sich der Inferno VE

selbst im Vergleich mit Verbrennungsmotoren

für den

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Wettbewerb nicht verstecken.

Im Gegenteil, hier kann er sogar

einen deutlichen Vorteil

verbuchen und den geringeren

Topspeed ausgleichen, je

nach Strecke mehr oder weniger.

Das Fahrverhalten des Inferno

VE RTR ist ausgewogen

und gutmütig, jedoch könnte

er mehr Lenkung haben (siehe

Tipps). Beim Springen ist

das verzögerte Ansprechen

des Motors etwas gewöhnungsbedürftig,

was auch für

die Dosierung gilt, es kommt

halt sofort das ganze Drehmoment.

Auf unserem Testgelände

wird auch schnell klar, dass

viel an Traktion durch durchdrehende

Räder verschenkt

wird, was über die Abstimmung

der Differentiale verbessert

werden kann.

Wird der Inferno VE auf einer

Off-Road Strecke richtig gefordert,

läuft er mit den beiden

4000er Rocket-Packs ca. 15

Minuten, dabei wird die Elektronik

nicht heiß.

Insgesamt hat der Fahrtest

positiv beeindruckt, mit dem

Inferno VE kann man richtig

Spaß haben, auch wenn gegen

Verbrenner gefahren

wird.

Nach dem Fahren ist vor dem

Fahren und auch ein Elektro

will gepflegt werden. Elektronik

und Wasser verträgt sich

nicht, daher ist es ratsam, die

Elektronik vor dem Reinigen

30 rc-carracing.de

zu demontieren, was beim

Motor, dem Lenkservo und der

Empfängerbox auch nicht

schwierig ist.

Die Akku-Schale mit dem Regler

von Bord zu bekommen ist

jedoch eine Fummelei, das

sollte einfacher möglich sein.

TUNING-TIPPS

Das Lenk-Servo gegen ein

kräftiges, schnelles (z.B. 10

kg Stellkraft, Metallgetriebe,

Kugellager und Stellzeit < 0,15

Sekunden für 60 Grad) tauschen.

Bügelstabilisatoren für bessere

Agilität in Kurven verbauen.

Die Feder des Servo-Savers

härter stellen.

Die Getriebe beim Umrüsten

auf 4 Kegelräder mit Silikon-

Öl auf die Streckenverhältnisse

abstimmen.

Fazit

Der Kyosho Inferno VL überzeugt

insgesamt durch seine

gute Qualität, die Fahrleistungen

und die bewährte Technik.

Die genannten Schwächen

sind ärgerlich weil unnötig. Für

den Käufer bedeutet das Tuning

der Getriebe und der

Servo-Anlenkung keinen großen

Aufwand.

Der Inverno VL ist für den Einsteiger

bestens geeignet und

Fortgeschrittene wie auch Profis

werden damit ihren Fahrspaß

haben. Edgar Reichler

Kyosho Inferno VE

Motor

Modell: Orion Vortex Experience 8

Typ: Brushless, sensorlos

Turns: 10T

Leistung: 2.000 KV

Drehzahl: 30.000 U/Min

Welle: 5 mm

Abmessung: 77 x 40 mm

Fahrt-Regler

Modell: Orion Vortex Experience 8

Typ: Sensorless, programmierbar, mit Kühler

Leistung: 120 A Dauerlast, 160 A Peak

BEC: 6 Volt / 4 A

Modus: Werkseinstellung vorw./Bremse/rückw.

Spannung: 7,2 bis 14,8 Volt, Lipos 2-4s

Abmessung: 58 x 47 x 35 mm

Kraftübertragung

Motor: Stahl-Ritzel 12T

Hauptgetriebe: Stahl-Hauptzahnrad 48T

Achsgetriebe: Tellerrad 43T, Kegelrad 13T,

Stahl mit Schrägverzahnung

Bremse: Motorbremse

Fahrwerk

Aufhängung: Einzelrad, Querlenker C-Hubs vorne,

Hubs mit Schubstangen hinten

Dämpfer: Alu-Öldruckdämpfer

Einstellungen: Spur und Sturz

Lenkung

Servo: stehend

Servosaver: Einstellbar mit Druckfeder

Lenkplatte: Alu mit verstellbarem Ackermann

Abmessungen

Länge: 496 mm

Breite: 307 mm

Höhe: 189 mm

Radstand: 323-328 mm

Spur: 258/261 mm v/h

Räder: 110 x 42 mm, 17 mm Radmitnehmer

Gewicht: 3370 Gramm

Positiv

+ Orion Brushless-System

+ Dean Hochstrom-Stecker

+ Öldruckdämpfer mit Alu-Gehäusen

+ Gut abgestimmtes Fahrwerk

+ Leichtgängige Lenkung

+ Sauber geschnittene und ansprechend lackierte

und beklebte Karosse in guter Qualität

+ Nützliches Werkzeug, z.B. der Radmuttern-Schlüssel

Negativ

- Getriebe mit nur 2 Satelliten-Zahnrädern.

Gegen einen geringen Aufpreis könnten die Differentiale

mit 4 Satelliten ausgestattet werden, die Getriebe würden

damit viel haltbarer sein, was für die Brushless-Power auch

wirklich sinnvoll und nötig ist, das Nachrüsten wird

dringend empfohlen.

- RC-Anlage in veralteter 27MHz AM Technik mit

spartanischer Ausstattung.

- Ein Draht als Lenkgestänge.

Für wenige Cent mehr, hätte Kyosho eine Gewindestange

mit L/R-Gewinde und Kugelpfannen verbauen können.

- Lenkservo mit Kunststoff-Getriebe und nur 6 kg Stellkraft.

EVP: 479,- Euro

Vertrieb: Kyosho Deutschland / www.kyosho.de

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