Informationsblatt der Gemeinde St. Veit i. Def

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Informationsblatt der Gemeinde St. Veit i. Def

Amtliche Mitteilung

Zugestellt durch Post.at

Ausgabe 04 Juli 2012

Informationsblatt der Gemeinde St. Veit i. Def

St. Veit war heuer vom 29. Juni - 1. Juli Austragungsort des 60. Iseltaler Musikfestes. Alle 9 Kapellen des Musikbezirk

Iseltal folgten der Einladung der heimischen Musikkapelle zu diesem Fest. - Bericht im Blattinneren.


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Vorwort der Redaktion

Auch in der Ausgabe 04 hat das Redaktionsteam wiederum versucht die

Geschichte von St.Veit im ersten Halbjahres 2012 abzubilden. Objektivität

und Sachlichkeit waren die obersten Attribute bei der Erstellung der Berichte

von unserer Zeitung. Ein großer Dank gilt meinen Redaktionskollegen

speziell Ortner Nicole für die Erstellung von Berichten und Berger Michael

für die Abwicklung der Logistik.

Natürlich muss auch den einzelnen Vereinen und Institutionen für die

Einreichung von Druckmaterial gedankt werden. Mittlerweile konnten

sich die „Zeil’n“ innerhalb der Gemeindebevölkerung etablieren. Ein Indiz

dafür war wiederum die Spendenfreudigkeit der Bevölkerung ohne die das

Erscheinen nicht möglich wäre.

Die Redaktionsmannschaft hofft, dass die aktuelle Ausgabe gefällt und

wünscht viel Vergnügen beim Lesen von den „St.Veiter – Zeil’n“

Für das Redaktionsteam:

Unsere Spender:

Großlercher Philipp

Aloisia Berger,Carmen Berger, Cäcilia Brezovsky, Frieda Blassnig, DI Helmut Bruckmüller, Richard

Purtscher, Gernot Czember, Hermann & Paula Dehling, Barbara & Friedl Dreier, Maria Erlsbacher,

Franz & Hildegard Fischler, Mario & Martina Grimm, Gisela Großlercher, Hugo Großlercher, Engelbert

Gsaller, Anna Haas, Dr. Elke Hauer, Fam. Haus Ernst, Edeltraud Hinterholzer, Christian Holzer,

Meinhard Hopfgartner, Michael Huber,Andrea Kleinlercher, Elsa Kleinlercher, Erhard & Mechthild

Kleinlercher, Johann Kleinlercher (Fam. Pollo), Maria Kleinlercher, Werner Kleinlercher, Ilse Kocher,

Brigitte Ladstätter, Ernst Ladstätter, Georg & Herta Ladstätter, Johann Ladstätter (Wien), Rosemarie

Ladstätter, Frieda Liebhart, Johann Martin, Albert & Edith Mellitzer, Anna Mellitzer, Heinrich &

Brunhilde Mellitzer, Josef Mellitzer, Sepp Mellitzer, Georg Monitzer, Hans Peter Monitzer, Hubert

& Theresia Monitzer, Ann Müllauer, Hans Niederbacher, Josefa Nöckler, Anton Obkircher, Bernhard

Obkircher, Gerhard & Rosi Obkircher, Maria Obkircher, Roswitha Obkircher, Alois & Anna Ortner,

Eveline Pali, Michael Pichler, Josef Ploner, Thomas Ploner, Elisabeth Prast, Fam. Prast (Kurztal),

Ludwig & Herma Prast, Peter Prast, Elisabeth Rieger, Maria Rieger, Stefan Rieger, Sozialkreis St.

Veit, Andreas Stemberger, Anton Stemberger, Raimund & Gudrun Stemberger, Reinhard & Michaela

Stemberger, Veronika Stemberger, Daniela & Johann Tegischer, Edmund Tegischer, Klaus Tegischer,

Maria Tegischer, Siegfried Tegischer, Johann Veider, Maria Veider-Grander, Gladys Vesely, Ludmilla

Volgger, Linda Wölfelschneider, Erika Zach.

Inhalt:

4-6 Gemeinde

7-9 Agenda 21

10 Kindergarten

11-12 Volksschulen

13-14 Hauptschule

15-16 Erstkommunion+Firmung

17 Betriebsvorstellung

18 St.Veiter Wurzeln

19 Gassen

20 Geburtstag - Bgm.

21-26 Gemeinderatsprotokolle

27-29 Bergrettung

29 Bergwacht

30 Bäuerinnen

31 Elternverein

32-34 Feuerwehr

35 Heimatkundeverein

36 Hoangartstube

36 Krippenverein

37-39 Musikkapelle

40-41 Bezirksmusikfest

42-43 Rotes Kreuz

44 Pfarrgemeinderat

45 Bücherei

46 Sozialsprengel

47-52 Sportunion

53 Theaterverein

54 Zottenkirchl

55 Sterbefälle

56-57 Geburten

58 Hochzeiten

59 Hochzeitsjubiläum

60 Schnappschüsse

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Liebe St. Veiterinnen und St. Veiter!

Wir stehen bereits mitten in der 2. Jahreshälfte 2012 und mit den üblichen

baulichen Maßnahmen in der Gemeinde wurde wieder begonnen. Eine

neue Bautätigkeit aber gibt es seit Ostern in unserem Dorf.

Nach vielen, vielen und langen Besprechungen und Verhandlungen, konnte

endlich mit dem Umbau des alten Gemeindehauses begonnen werden.

Die Osttiroler Siedlungsgenossenschaft mit Sitz in Lienz hat das

Gebäude (abgesehen von der Raiffeisenkasse) von der Gemeinde St. Veit

übernommen. Am Ende des Jahres stehen leist- wie auch finanzierbare

Wohneinheiten für heimische Interessenten zur Verfügung. Somit soll

dieses seit langem leerstehende Gebäude mitten im Dorfzentrum St. Veit

wieder bewohnt werden. Die Ordination wird auch weiterhin im sanierten

Gebäude untergebracht.

Eine gute Möglichkeit – vor allem für junge Leute in unserer Gemeinde

selbständig eine Wohnung zu haben. Es ist gerade in der heutigen Zeit

nicht einfach und auch mit hohen Kosten verbunden alle Tage nach Lienz

in die Arbeit zu pendeln. Die Versuchung gleich am Arbeitsplatz auch zu

wohnen ist sicher sehr verlockend.

Der Freundeskreis – ein gut funktionierendes Vereinsleben sind sicher ein

wesentlicher Grund in der eigenen Gemeinde bleiben zu können. Dabei ist

ein entsprechendes Angebot an Wohnungen in der Gemeinde vorzufinden

ein wichtiger Punkt.

Ein besonderer Dank an der Stelle den verantwortlichen der Osttiroler Siedlungsgenossenschaft für den Umbau und

Sanierung des alten Gemeindehauses. Die Bitte an alle interessierten Wohnungswerber, nützt diese Möglichkeit und

informiert euch bei der Geschäftsstelle der OSG in Lienz.

Dass die finanzielle Lage der Gemeinden immer schwieriger wird, kann fast täglich aus den Medien entnommen

werden. Es wird auch bei uns Einsparungen geben müssen – wohl nicht immer zum Verständnis in der Bevölkerung.

Aber so manches lässt sich auch ohne großen finanziellen Aufwand erledigen. Jeder in der Gemeinde kann einen

Beitrag dazu leisten – ganz im Sinne unserer Bürgerbeteiligung der Lokalen Agenda 21.

Danke dem Redaktionsteam für die bereits 4. Auflage der St.Veiter Zeil`n. Ein großes Vergelt`s Gott allen in unserer

Gemeinde für den vielen Blumenschmuck an den Häusern, auch denen, die die öffentlichen Plätze und Gebäude

so schön sauber halten und schmücken. Ich bekomme von Gästen und Besuchern aus Nah und Fern immer wieder

großes Lob dafür und das möchte ich hiermit gerne an die St. Veiter weiterleiten.

Auch dies ist Teil unserer Tradition – die es gilt weiterhin zu bewahren und sich dafür zu bekennen.

Abschließend wünsche ich der gesamten Bevölkerung einen schönen Sommer und den Urlaubsgästen und Besuchern

viel Erholung und Freude in unserer Gemeinde.

Euer Bürgermeister:

Impressum:

Medieninhaber und Herausgeber:

Gemeinde St. Veit; Für den Inhalt

verantwortlich: Redaktionsteam

derSt. Veiter Zeil`n“; Druck:

Gamma3 Fotos: Gemeinde, Net,

Schulen, Private, Vereine;

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Gemeindestrasse Unterbergl

Mauersanierung auf einer Länge von ca. 100 m (Ausfüllung der Trockensteinmauer mit Beton), damit keine losen

Steine aus der Mauer herausfallen und damit das darunter liegende Wohnhaus ( Unterbergl) gefährden können.,

Kosten ca. 7500,-- Euro

Gemeindestrasse Ausseregg

Mauersanierung auf einer Länge von ca. 200/250 m, durch Ausfüllung der Trockensteinmauer und Entfernen von

losen Gesteinsmaterial, als Schutz des darunterliegenden Wohnhauses und der Landesstraße. Kosten ca. 7500,-- Euro

Gemeindestrasse Gritzen

Weiterbau der Sanierung Gemeindestraße Gritzen mit einer geplante Länge von ca. 200 – 300 m , bis zum Bereich

Transformator-Auffahrt Gsaritzen. Voraussichtliche Kosten 220.000,-- Euro.

Gsaritzer Bachl

Nach Vorlage des rechtskräftigen

Bescheides wird mit den Arbeiten

der Verbauungsmaßnahmen am

Gsaritzerbachl seitens der WLV

begonnen.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Baugründe - Prozentboden

Im Baugebiet Prozentboden sind zwei Bauplätze mit 472,73m² bzw. 480,77m² zu verkaufen.

Falls Interesse daran besteht, können Sie sich bei der Gemeinde unter 04879/312 oder gemeinde.st-veit@aon.at bzw.

bei Agrarobmann Monitzer Vitus unter 0664/2221576 darüber informieren.

Wohnanlage St. Veit - Altes Gemeindehaus

Die Osttiroler gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft, kurz OSG, errichtet in Zusammenarbeit mit

der Gemeinde St.Veit i.Def. den Um- und Zubau „ Altes Gemeindehaus“ mit 5 Mietkaufwohnungen.

Mit der Planung wurde Architekt DI Egon Griessmann aus Lienz beauftragt. Nach dem Umbau entstehen 5 individuell

gestaltete Mietkaufwohnungen zwischen 50m², 76m² und 111m² Wohnnutzfläche.

Anbei einige Daten:

Gesamtnutzfläche der 5 Wohnungen: 337 m²

Gesamtbaukosten € 706.000,--

Wohnbauförderungsdarlehen € 325.000,--

Zuschuss Dorferneuerung € 87.500,-- (Förderung Mehrkosten Denkmalschutz)

Baubeginn: 29. März 2012

Fertigstellung vorauss. November/ Dezember 2012

Derzeit sind 4 Wohnungen vergeben, wenn noch Interesse an der letzten freien Wohnung besteht, bitte bei der OSG

oder der Gemeinde melden.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Das „defMobil“ hilft Geld sparen und macht unabhängig

Wer von uns kennt ihn nicht, den „Ausflug“ an die Tankstelle und die hohe Rechnung

die uns dann nachdenken lässt welche Fahrten man denn einsparen könnte? Für alle

Wege bietet das defMobil nicht die Lösung, aber für sehr viele zwischen den Gemeinden

im Defreggental.

Die Reichweite einer Diesel-Tankfüllung im Wert von 50 Euro hat sich in den

vergangenen 20 Jahren laut ÖAMTC wegen steigender Spritpreise mehr als

halbiert. Autofahrer konnten 1992 mit Dieselkraftstoff im Wert von 50 Euro

noch 1.186 Kilometer zurücklegen. Heute sind es nur noch 504 Kilometer.

Demnach stieg der Preis für Diesel seit 1992 um 174 Prozent auf durchschnittlich 1,48 Euro je Liter an.

Die Reichweite von Super-Benzin im Wert von 50 Euro reduzierte sich seit 1992 demnach von 748 auf 403

Kilometer. Im selben Zeitraum legte der Preis für einen Liter Super der Zeitung zufolge um 124 Prozent zu.

Da bietet sich das defMobil als ideales Verkehrsmittel im Tal und als Verbindung an den Durchgangsverkehr im

Iseltal an. Wenn man bedenkt, dass eine Jahreskarte 80 € kostet und mit 98 € die ganze Familie das Angebot nützen

kann, dann sollte eigentlich in jedem Haushalt eine Jahreskarte verfügbar sein.

Das defmobil unterstützt Familien und kann vielfältig genützt werden. Einkaufen, Arztbesuche, Fahrt zum

Nachmittagsunterricht, zum Sport und Vereinstreffen entlasten das Elterntaxi und sparen nicht nur Sprit sondern

auch Zeit.

Ältere Menschen in der Gemeinde können ihre Unternehmungen unabhängig planen, müssen sich keine privaten

Mitfahrgelegenheiten organisieren und sichern sich dazu ihre Eigenständigkeit. „Ich kann mir das defMobil aus

meinem Alltag nicht mehr wegdenken und sehe es als eine der besten Einrichtungen die wir je hatten,“ sagt Josefa

Nöckler die das Angebot nicht mehr missen möchte. „Für mich ist das defMobil eine Erleichterung. Es ist praktisch,

ich muss niemanden bitten mich mitzunehmen und bin dadurch flexibel. Anrufen muss ich halt, aber das ist kein

Problem. Ich kann diesen Service nur jedem empfehlen“, meint Gabriela Pichler, die das Angebot regelmäßig nützt.

Wir haben die St. Veiter Bevölkerung im Frühling zum Service des defMobil befragt und durchwegs positive

Rückmeldungen erhalten. Verlässlichkeit und das preisgünstige Angebot sowie die Alternative bei schlechten

Straßen- und Witterungsbedingungen punkten bei den Nutzern sehr. Dass die Fraktionen noch nicht bedient werden

können ist eine „Baustelle“ an der gearbeitet wird. Je mehr Menschen das defMobil nutzen (zurzeit sind es im

Schnitt 640 Fahrgäste pro Monat). Wenn wir GemeindebürgerInnen finden die als freiwillige Fahrer bereit sind

mitzuarbeiten, dann werden wir das Problem der Fraktionsanbindung lösen können.

Eine Arbeitsgruppe dafür gibt es bereits. Interessierte können sich bei Bgm. Vitus Monitzer und GV Michael Berger

melden um nähere Informationen dazu zu erhalten.

Es geht darum, das defMobil und die gebotenen Leistungen kennen zu lernen! Wir laden euch alle herzlich dazu ein.

Am Samstag den 23.Juni kam es aufgrund der

starken Regenfälle zu Vermurungen im Bereich

Durbach und im Bereich der Löcherdroge.

Vermurungen

Als Erstmaßnahme wurden die Schlammmassen

in der Durbachgalerie selbst durch die Feuerwehr

beseitigt. Die weiteren Maßnahmen erfolgen

durch die Wildbach und Lawinenverbauung. Auf

der Galerie lagerten sich ca. 1000m³ Material ab.

In der Löcherdroge wurden Sofortmaßnahmen

durch die Abteilung Flussbau ergriffen und

weitere Schritte müssen noch abgeklärt werden.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Lokale Agenda 21

LebensRaum St.Veit weist den Weg in unsere

gemeinsame Zukunft

Was vor 1,5Jahren mit einem Gemeinderatsbeschluss

begonnen hat, kann inzwischen als Erfolgsprojekt

der Gemeinde bezeichnet werden. Das Ziel,

gemeinsam mit allen BürgerInnen an der Zukunft von

St.Veit zu arbeiten, ist nun erreicht. In zahlreichen

Arbeitssitzungen an denen sich insgesamt mehr als

80 St.VeiterInnen beteiligt haben, wurde nun ein

Zukunftsprofil für St.Veit erstellt, welches der Politik

als Orientierung dienen wird.

Damit diese Grundsätze auch zu Taten führen, wurden

zu allen Themen erste Maßnahmen überlegt. Natürlich

kann nicht alles sofort umgesetzt werden. Daher hat

das Kernteam in Abstimmung mit dem Gemeinderat

5 Projekte ausgewählt, die nun als erstes realisiert

werden sollen.

Den Worten folgen Taten

Die Aktivitäten von LebensRaum St.Veit Veit hat viele

BürgerInnen zusammengebracht, die ganz konkret

an der Gestaltung unser Gemeinde Hand anlegen.

Zu den ausgewählten Projekten konnten schon

Teams aufgestellt und erste Schritte gemacht werden.

An der Umsetzung folgender Projekte wird aktuell

gearbeitet:

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Aufbau eines Sozialzentrums / Tagesbetreuung für ältere Menschen:

Viele Hürden waren zu bewältigen, aber nun ist die Umsetzung endlich möglich und im Gang. Dieses Projekt zeigt,

wie wichtig es ist, an einer großen Idee dran zu bleiben auch wenn die Rahmenbedingungen dagegen sprechen.

Durch die Beharrlichkeit von Nöckler Lydia und eine glückliche Fügung bzgl. Raumangebot, kann voraussichtlich

im Herbst die Tagesbetreuung gestartet werden. In der Folge geht es darum, wie wir mit ehrenamtlichen Leistungen

den Betrieb unterstützen können.

„Bürgerladen“: Mit Bürgerbeteiligung wieder einen Nahversorger ins Zentrum holen – Fokus Regionalität

und Qualität.

Zugegeben, da haben wir uns ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Wir werden uns zunächst gut anschauen, wie das andere

Dörfer geschafft haben und uns von deren Ideenreichtum inspirieren lassen.

Zusammenarbeit der Schulen weiter ausbauen:

Schon seit Beginn der Lokalen Agenda in St.Veit hat sich dazu einiges ereignet und ist auf derart gute Zustimmung

getroffen, dass hier fleißig weitergearbeitet wird. Das aktuellste Highlight war das gemeinsame Musical der

Volkschulen und des Kindergartens.

Jugendtreff für 12-15 jährige:

Ein erstes Treffen mit fast allen St.VeiterInnen dieser Altersgruppe hat stattgefunden und die erste Jugendparty

ist bereits Geschichte. Ein Bericht darüber wird in der nächsten Ausgabe erscheinen Ab Herbst wollen wir am

Jugendtreff arbeiten. Der Elternverein ist bereits eingebunden.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Wander- und Spazierwege sanieren:

Viele alte Wege sind nicht mehr nutzbar und sollen in Form eines Aktionstages gemeinsam gepflegt bzw. neu

angelegt werden. Im Sommer soll der erste Weg gemacht werden.

Lebensraum Brunnen aufgestellt von Kleinlercher Erhard und Kleinlercher Günther beim Sepp - Berger Weg

Rufbussystem Def.Mobil ausbauen und mit Ehrenamt unterstützen

Das Def.Mobil ist eine Mobilitätslösung, die im gesamten Alpenraum bekannt ist und Nachahmung findet. Wir sind

der Meinung, dass dieses Angebot noch viel mehr genützt werden muss, da es die Umwelt schont und vor allem den

Jungen und den SeniorInnen eigenständige Fortbewegung ermöglicht.

Außerdem engagiert sich schon seit längerer Zeit das Energieteam für den vermehrten Einsatz erneuerbare Energien

und der Reduktion des Energieverbrauchs in der Gemeinde. (im Rahmen der Energieregion Osttirol).

Weitere Informationen unter: www.lebensraum-stveit.at

Wohnungssuche:

Wenn im Bereich Feld / Bruggen Wohnungen leer stehen und eventuell für Dauermieter angeboten werden können,

bitte dies auf dem Gemeindeamt ( 04879/312) oder bei Berger Michael (0664/5909840) bekannt geben!

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Kindergarten

Feste, die das Kindergartenjahr 2011/2012 prägten:

Martinsfeier und Laternenumzug

Das Schwerpunktthema der Erntedankfeier war

„Danke für den Apfel“

Bei der Weihnachtsfeier der

Hoangartstube und der

Laternenwanderung mit

unseren Volksschulen spielten

wir die Geschichte: „Die vier

Lichter des Hirten Simon“

Gemeinsam mit den

Volksschulkindern

umrahmten

wir die

Muttertagsfeier

mit dem

Musical: „Der

Im Dezember besuchte uns der Nikolaus

mit seinem Gefolge

Zum 50. Geburtstag

gratulierten wir

unserem Bgm.

Vitus Monitzer

im Kindergarten

Fotos: Stemberger Ottilie

Im heurigen Fasching erkundeten wir die

Welt der Magie und Zauberei

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Reimmichlvolksschule St. Veit

& Volksschule Feld

Schüler der Reimmichl-VS St. Veit

Mit den Jägern in den Wald

Schüler der VS Feld

Ende Jänner führten uns die Jäger Sepp und David zur Futterkrippe oberhalb von Alzenbrunn.

Dort suchten die Schülerinnen und Schüler intensiv nach abgeworfenen „Kricklen“ und wurden auch fündig! Die

Futterstelle wurde wieder von den Mädchen und Buben der St. Veiter Schulen mit frischem Heu und notwendigem

Kraftfutter aufgefüllt.

Anschließend lud der Jagdverein St. Veit alle zu einem Würstl mit Pommes und einem Getränk ins Alzenbrunn ein.

Vergelt`s Gott für den schönen Lehrausgang.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Vereinsmeisterschaft im Langlauf in St. Veit

Am 2. März wurden die Vereinsmeisterschaften im

Langlauf ausgetragen. Mit 98 % Beteiligung waren die

Schülerinnen und Schüler der VS Feld stark vertreten.

Als Volksschulmeister ging Michael Ladstätter und als

Volksschulmeisterin Karoline Mellitzer hervor.

Volksschullanglaufmeisterschaft der Osttiroler Schulen

Heuer fand zum ersten Mal eine LANGLAUF-SCHULMEISTERSCHAFT der Osttiroler Schulen statt.

Die gemeldeten Viererteams traten zu zwei Rennen an. Das 1. wurde im Jänner 2012 in Obertilliach durchgeführt.

Da konnten wir leider nicht dabei sein! Das 2. Rennen war der Schwarzachlauf. Dort traten wir mit 2 Teams an.

Die Teams „Die schnellen Feldmäuse“ und „Die Feldner Käsekämpfer“ schlugen sich tapfer und wurden mit den

Plätzen 4 und 5 belohnt. Zur Preisverteilung mussten wir am 14. März nach Obertilliach fahren. Dort absolvierten

die Schülerinnen und Schüler einen Hindernisparcour und durften sogar in die Rolle eines Biathleten schlüpfen und

mit dem Luftdruckgewehr schießen.

Als Preise brachten wir Urkunden, einen Schokogugelhupf, ein Tagebuch und einen Eintritt ins Schwimmbad für

die ganze Schule mit.

Es war ein echt tolles Erlebnis.

Muttertagsfeier im Reimmichlsaal

Im zweijährigen Rhythmus wurden alle St. Veiterinnen wieder am Freitag, den 11. Mai 2012, zu einer Muttertagsfeier

in den Reimmichlsaal eingeladen.

Es ist schon Tradition, dass die Kindergartenkinder und die Kinder beider Volksschulen diese Feier mitgestalten.

Heuer wurde das Musical „Der Regenbogenfisch“ aufgeführt. Den musikalischen Teil bildete ein Chor aus

Kindergarten- und Volksschulkindern. Mit rhythmischen Instrumenten untermalte man die Ohrwürmer perfekt.

Auch die Schauspieler wurden aus allen Kindern von 4 bis 10 Jahren zusammengesucht. Drei Tanzeinlagen mit coolen

Rappern, entzückenden Hula-Hula-Girls und dancing Star ähnlichen Fischen werteten die Darbietung enorm auf.

Zum Schluss wurden noch tanzwillige Mamas auf die Bühne geholt, die beim Fischetanz ihr Talent bewiesen.

Die Stimmung im Saal war toll und alle waren mit Begeisterung dabei.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Hauptschule St. Jakob

Tortenverzierkurs und Muttertagsbacken der HS St.

Jakob

Bereits Ende April trafen sich 7 SchülerInnen der

4a-Klasse am Nachmittag um aus drei blanken

Torten wahre Meistertortenwerke zu zaubern! Mit

besonderem Eifer und viel Liebe entstanden unter

der Anleitung von EH-Lehrerin Maria Wurzer eine

Schoko-Nuss-Torte, eine Sachertorte und als Highlight

die Schmetterlingstorte!

Auch die Schülerinnen der 2a-Klasse legten sich

für ihre lieben Mütter mächtig ins Zeug. Kurz vor

Muttertag trafen wir uns in der Schulküche der HS St.

Jakob und konnten nach 2 Stunden voller Stolz das

Ergebnis präsentieren: Schmetterlingstörtchen, Kuchen

im Glas und eine Schachbrett-Torte wurden mit großer

Begeisterung hergestellt!

Tortenverzierkurs Klasse 4a

von links: Hopfgartner Lea, Innerhofer Magdalena, EH-Lehrerin Wurzer

Maria, Stemberger Elisabeth, Waldhart Verena, Grimm Lisa, Ladstätter

Sarah, Gasser Julian

Muttertagsbacken Klasse 2a

von links: Veiter Jenny, Kleinlercher Nadine,

Berger Denise, Planer Isabella, Kleinlercher

Selina, Ladstätter Anna-Lena, Großlercher Leonie,

vorne: Mair Jana, Erlsbacher Christina

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Unsere Hauptschulabsolventen

Lea Hopfgartner,

Tochter von Meinhard & Brigitte Hopfgartner, besucht

im Herbst die HLW in Lienz.

Ralf Gasser,

Sohn von Berthold & Yannik Gasser, besucht im Herbst

das BORG in Lienz.

Elisabeth Stemberger,

Tochter von Clemens & Veronika Stemberger, besucht

im Herbst das POLY in Matrei.

David Steiner,

Sohn von Josef & Hannelore Steiner, besucht im Herbst

das POLY in Matrei.

Verena Waldhart,

Tochter von Markus und Waltraud Waldhart, besucht im

Herbst das POLY in Matrei.

Julian Gasser,

Sohn von Norbert & Mathilde Gasser, besucht im Herbst

die LLA in Lienz.

Lisa Grimm,

Tochter von Hans & Rosemarie Grimm, besucht im

Herbst die Schule f. Kindergartenpädagogik in IBK.

Thomas Mellitzer,

Sohn von Eduard & Manuela Mellitzer, besucht im

Herbst die LLA in Lienz.

Fotos: DefNet

Stefanie Monitzer,

Tochter von Vitus & Maria Monitzer, besucht im Herbst

die LLA in Lienz.

Fabian Stemberger,

Sohn von Winfried & Edith Stemberger, besucht im

Herbst das POLY in Matrei.

Wir veröffentlichen Schul- und Studienabschlüsse, Lehrabschlussprüfungen und dgl., sofern uns entsprechendes

Material zur Verfügung gestellt wird. Bitte einfach bei uns melden! Mail an: arbeits-pc@aon.at

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Vanessa Mellitzer - Studienabschluss

Im März dieses Jahres schloss Vanessa Mellitzer ihr Bachelorstudium Biologie,

Schwerpunkt molekulare Zell- & Entwicklungsbiologie, an der Leopold-Franzens-Universität

mit dem Titel „Bachelor of Science“ ab.

Seit Mai 2011 arbeitet die Tochter von Christine & Josef Mellitzer in der

Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- & Thoraxchirurgie in Innsbruck.

Firmung

Am 23. Juni spendete Dekan Mag. Reinhold Pitterle 12 St. VeiterInnen die Firmung.

Vorne v.l. Lisa-Marie Schett, Melissa Erlsbacher, Laura Mellitzer, Katharina Cujic, Madeleine Kahlbacher, Elisa

Ortner, Jenny Veiter;

hinten: Thomas Liebhart, Marzell Veiter, Georg Veiter, Florian Obkircher & Michael Mellitzer mit den Firmhelferinnen

Maria Erlsbacher (li.) & Elfriede Veiter.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Es war ein herrlicher Tag, als

die 17 Erstkommunionkinder

mit ihren Kerzen feierlich in

Begleitung des Herrn Pfarrers in

die festlich geschmückte und gut

besuchte Pfarrkirche einzogen.

Der Festgottesdienst, umrahmt

vom Kinderchor unter Hubert

Oberwalder und gestaltet von

den Kommunikanten und ihren

Tischmüttern war ein wunderbares

Ganzes. Es stimmte einfach alles.

Erstkommunion

Besonders ergreifend war es, dass

die Kinder einzeln zur Kommunion

vortreten konnten.

Nach einem gemeinsamen Foto

mit dem Herrn Pfarrer folgte der

festliche Auszug. Am Dorfplatz

empfing die Musikkapelle die

kleine Schar. Der Elternverein hatte

eine köstliche Agape vorbereitet. Es

wurde ein großes Fest für die ganze

Pfarrfamilie. Man spürte, hier wird

Gemeinschaft gelebt.

Besonderer Dank für dieses Fest und

die Vorbereitungen sei den beiden

Tischmüttern Sabine Lederhofer und

Karin Obkircher, sowie den vielen

Helferinnen und Helfern gesagt.

Dank sei auch dem Elternverein für

die Agape, der Musikkapelle St. Veit

und dem Kinderchor gesagt. Alles in

allem war es ein wunderbares Fest

praktizierter Gemeinschaft.

Dr. Peter Orlik

vorne v.l.: Fabian Tegischer, Verena Rieger, Johanna Berger, Diana Veiter, Annika Kleinlercher, Stephanie

Tegischer, Sophie Kleinlercher, Marvin Obkircher;

Mitte v.l.: Andreas Antoniazzi, Giacomo Ladstätter, Tobias Ortner, Daniel Veiter, Matthias Obkircher;

hinten v.l.: Julian Lederhofer, Marlon Berger, Gabriel Nöckler, Florian Volgger mit den Tischmüttern Sabine

Lederhofer (li) & Karin Obkircher.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

St. Veiter Betriebe stellen sich vor:

Großlercher Werner, Vize-Bürgermeister von St.Veit und aktives

Mitglied der Musikkapelle St.Veit, arbeitet seit 1989 im Bereich

der Forstwirtschaft und wagte im Jahr 2002 den Schritt in die

Selbstständigkeit.

Das Unternehmen spezialisierte sich im Bereich der Holzschlägerung,

Seilbringung und Problemfällungen und hat sich einen sehr guten Ruf

in diesem Segment weit über die St.Veiter Grenzen hinaus erarbeitet.

Derzeit arbeiten neben Großlercher Werner noch 2 weitere Mitarbeiter

aus St.Veit im Forstbetrieb. Die Buchhaltung und Büroarbeit wird von

seiner Frau Karin Großlercher erledigt.

Die Dienste des Unternehmens werden von Osttirol bis in die

Steiermark in Anspruch genommen, wobei die letzten Jahre

hauptsächlich in der Nachbargemeinde Hopfgarten i.Def. gearbeitet

wurde.

Bei den gefährlichen Arbeiten in unwegsamen und nicht erschlossenen

Gebieten kommt auch modernste Technik zum Einsatz. So ist für die

Seilbringung bis zu 1700m Länge eine Wyssen Hydraulikwinde mit

75PS und einem Gewicht von 1800kg und weiters ein funkgesteuerter

Koller-Laufwagen für 2,5to im Einsatz. Bei Bedarf kommt auch

Prozessortechnik zum Einsatz, die angemietet wird. Der Transport der

Winde wird mittels Hubschrauber durchgeführt.

In den letzten Jahren wurden im Schnitt 3500fm Holz/Jahr geschlägert

und per Seilbringung an den Lagerplatz geliefert.

Ende Juni wirkten Großlercher Werner und sein Mitarbeiter David Prast in einem Film mit Günther Maria Halmer

mit, wo sie Forstarbeiter darstellten. Ausstrahlungstermin wird in nächster Zukunft sein.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

St. Veiter Wurzeln

Vor einer Woche wurde ich gefragt, ob ich einen Artikel

für die St. Veiter Gemeindezeitung unter der Rubrik

”Ausgewanderte Einheimische” schreiben könnte.

Einige werden mich kennen, andere weniger. Margreth

Bruhn (Veiter) heiße ich, oder wahrscheinlich besser

bekannt als “Unterhonsa Gretl”.

Am 14. Februar 2001 beschloss ich mit meinem Freund

(jetzigen Mann) Mattias Bruhn nach Schweden zu

ziehen. Wir lernten uns damals in Kufstein kennen, wo

ich das fünfte Jahr an der HBLA unterrichtete. Mattias

arbeitete damals in der schwedischen Firma „Golfstore“,

die aus finanziellen Gründen von Kiefersfelden nach

Schweden zurückziehen musste. Der Entschluss,

mit ihm nach Schweden zu ziehen, fiel mir gar nicht

schwer. Frisch verliebt, neues Land und neue Leute

kennenzulernen klang sehr verlockend und aufregend.

Familie Bruhn: Margreth & Mattias Bruhn mit ihren Kindern

William, Elias & Melvin.

Dann kam der Abreisetag. Erst da war mir der Ernst

der Lage bewusst und mir war alles andere als zum

Lachen zumute, als ich mich von meinen Eltern und

Geschwistern verabschiedete. Ich kann mich noch

genau an die Worte vom „Tatn“ erinnern: „Wenns da nit

gfollt, nocha kim lei glei wieda hom!“.

Ohne Arbeit und ohne schwedische Sprachkenntnisse

begab ich mich Richtung Norden. Ziemlich schnell

merkte ich, dass nicht alles so „verlockend“ und

„aufregend“ war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das

kalte, feuchte, raue Klima, keine Arbeit und vor allem

die finanzielle und soziale Abhängigkeit von meinem

Freund machten mir zu schaffen. Ich zweifelte daran,

die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Doch wollte ich nicht so schnell aufgeben. Als erstes

besuchte ich einen Abendkurs in Schwedisch. Mit der

Sprache kam dann auch die Arbeit. Anfangs arbeitete

ich als Administrationshilfe bei Golfstore, bekam

dann die Möglichkeit auf der Buchhaltungs- und

Verkaufsabteilung zu arbeiten und landete schließlich

auf der IT-Support/Kundenservice Abteilung, wo ich

heute noch arbeite.

Plötzlich war das Leben in Schweden gar nicht mehr so

übel! Mit der Sprache und der Arbeit hatte ich meine

Unabhängigkeit wieder zurückgewonnen und das

Leben für mich wurde bedeutend leichter. Vor allem

aber die Geduld, das Verständnis und die Unterstützung

meines Mannes haben dazu beigetragen, dass ich mich

in Malmö wohlfühlte.

2006 feierten wir unsere Hochzeit. Wir kauften uns

ein Haus außerhalb von Malmö und 2007 kam unser

erster Sohn Elias zur Welt. Zwei weitere Söhne folgten

2009 (Melvin) und 2012 (William). Ich bin zurzeit im

Karenz und neben Haushalt und Kindern bleibt leider

nicht viel Zeit für mein Hobby, das Singen, über. Ich

versuche jedoch, so oft es mir die Zeit ermöglicht, im

Kirchenchor mitzusingen.

Elf Jahre sind mittlerweile vergangen und es gefällt

mir immer noch hier zu wohnen. Es ist meine neue

Heimat geworden. Ich bekomme immer wieder die

Frage gestellt, was ich denn am meisten von daheim

vermisse: „Meine Familie und a g‘scheits Bröt“ gebe

ich dann immer zur Antwort. Ein- bis zweimal im Jahr

besuchen wir meine Familie in St. Veit. Darauf freuen

wir uns immer sehr. Zeitlich geht sich leider nicht mehr

aus, aber Dank dem „Skypen“ haben wir regelmäßigen

Kontakt und können uns trotz weiter Entfernung sehen.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Treffen mit Kathastrophenaufräumern

in Gassen

Am 27.5.2012 kam es nach 46 Jahren zu einer Begegnung der besonderen Art.

9 Männer, in Begleitung ihrer Frauen, aus Salzburg und Oberösterreich, besuchten nach so langer Zeit wieder

einmal den Weiler Gassen, wo sie von Mitte Mai bis Anfang Juni 1966 von ihrer Kaserne Salzburg/Sitzenheim

abkommandiert worden waren, um die Katastrophenschäden von 1965 aufzuräumen.

Von St.Veit aus spazierten sie mit Geschwistern von Rauterlis und BGM Vitus Monitzer nach Gassen.

Dabei gab es viel zu erzählen, Fotos wurden ausgetauscht, Erinnerungen wurden wach, viele emotionale Momente

waren dabei. Nach einer kleinen Jause auf Gassen klang das, für beide Seiten sicher bleibende Ereignis, im

Alpengasthof Pichler freundschaftlich aus.....

Im Kathastrophenjahr 1966

Chrysanth, li. & Christian Stemberger, li.hinten, mit den ehemaligen Soldaten und Ihren Frauen aus Salzburg & BGM Vitus Monitzer (4.vr.)

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Unser Bürgermeister feierte seinen

50er

Bürgermeister Vitus Monitzer mit Gattin Maria (hinten) und den Kindern Sonja & Stefanie (vorne re.)

inmitten von Gemeinde- & Vereinsfunktionären

Vize-BGM Werner Großlercher gratuliert zum

Geburtstag & überreicht ein Geschenk

Das Redaktionsteam schließt sich den Glückwünschen an & wünscht alles Gute und

viel Gesundheit für mindestens noch einmal 50 Jahre!

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Gemeinderatssitzung vom 14.12.2011

Änderung der Verordnung über einmalige jährliche Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) - Beratung und

Beschlussfassung

Der Gemeinderat beschließt nach Beratung einstimmig die Neuerlassung einer diesbezüglichen Verordnung,

aufgrund des § 2 des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes, LGBI. Nr. 68/2001, zuletzt geändert durch das

Gesetz LGBI. Nr. 30/2011, in Verbindung mit § 48 des Landes Vertragsbediensteten gesetzes, LGBI. Nr. 2/2001,

zuletzt geändert durch das Gesetz LGBI. Nr. 33/2011.

Servitutsvertrag - abgeschlossen zwischen Agrargemcinschaft St. Veit und Robert Niederbacher - Ansuchen

um Genehmigung

Der diesbezügliche Vertrag wurde zwischen Agrargemeinschaft St. Veit und Ing. Robert Niederbacher abgeschlossen.

Nunmehr soll diese Nutzung auch mit Servitut grundbücherlich eingetragen werden.

Der Gemeinderat beschließt mit 9 Ja-Stimmen und 2 Stimmenthaltungen die Genehmigung.

Betrifft - Altes Gemeindehaus: Zustimmung für die Überbauung des öffentlichen Gutes (Gp. 2120, EZ 159)

durch die OSG – Beschlussfassung:

Wenn die OSG Bauträger dieses Vorhabens ist, braucht es für die Überbauung des öffentlichen Gutes Gp. 2120, die

Genehmigung des Grundeigentümers. Der Gemeinderat stimmt der Überbauung des Öffentlichen Gutes in diesem

Bereich Gst. 2120 für das Projekt „Sanierung Altes Gemeindehaus durch die OSG“ ausdrücklich zu.

Berichte des Bürgermeisters

> Sanierung Altes Gemeindehaus:

Für die Aktivierung von alter, leer stehender Bausubstanz für Wohnzwecke gibt es seitens des Landes ein

zusätzliches Förderprogramm. St. Veit kann ins zusätzliche Förderprogramm aufgenommen werden, damit kann die

Finanzierung seitens der OSG als gesichert gelten. Von der Dorferneuerung erfolgt sogleich ein Umlaufbeschluss

über die Genehmigung.

Die zusätzlichen finanziellen Mittel für die Gemeinde von ca. 40.000 bis 50.000 EURO sind in Absprache mit Herrn

Dr. Forster vom Büro Landeshauptmann mündlich soweit zugesichert.

> Agrargemeinschaft - Gemeindegut:

Nach Absprache mit Herrn Dr. Kaltenböck, Abteilung Agrargemeinschaft im Land Tirol hat die Gemeinde St. Veit

ein formloses Schreiben an die Agrar-Abteilung zu senden, um die Feststellungsbescheide herauszugeben bezüglich

der betroffenen Gemeindegutsagrargemeinschaften. Nach Bescheiderlassung können dann weitere Vereinbarungen

oder rechtliche Maßnahmen zwischen Gemeinde und der jeweiligen Agrargemeinschaft getroffen werden.

> Schwarzach-Kraftwerk:

Es gab eine Besprechung in der Abteilung Umweltschutz in Innsbruck.

Das Ergebnis in kurzem ausgedrückt : Das Projekt ist bis auf das Kriterium Naturschutz durchführbar, als Abgeltung

für den Naturschutz werden zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen eingefordert, außerhalb des verbauten Bereiches.

> Tourismusverband Osttirol:

Wie aus den Medien bekannt ist, verlangt das Land Tirol klare Einsparungsmaßnahmen. Daher wird das angemietete

Büro vom Tourismusverband in der Gemeinde St. Veit vom TVB gekündigt.

Die Schibussituation für den Winter 2011/12 sieht wie folgt aus: Die Gesamtkosten betragen € 100.000 für die

Wintersaison. Davon wird 80% die Urlaubsregion Defereggental übernehmen und 20 % sollen die Gemeinden

bezahlen, aufgeteilt nach Nächtigungen für St. Jakob €15.716, St. Veit € 2.620 und Hopfgarten €1.664.

> Brückenrevision:

Die Brückenrevision in der Gemeinde St. Veit wurde vom Gutachter DI Arnold Bodner im Herbst 2011 an 14

Brücken durchgefühlt. Das Ergebnis stellt verschiedene kleinere Mängel wie Korrosionsschäden, verschobene

Brückenbohlen, Handlauf angefault etc. fest.

Ein Problem stellt die „Osiger Brücke“ dar, die Brückenkonstruktion ist nicht mehr hochwassertauglich, sämtliche

Holzkonstruktionen sind zu erneuern. Die Brücke ist zu sperren !!

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Anträge, Allfälliges:

> Bericht LA 21 - GV Berger Michael: berichtet über Arbeitsgruppentreffen (je 20 - 30Personen anwesend). LA 21

ist voll aktiv.

> Bericht „Tagesbetreuung“:

GR Nöckler Lydia berichtet, dass Tagesbetreuung jetzt„auf Schiene“ sei und im Haus „Ort“ Görtschach 16 in den 1.

Stock kommen wird - Der Sprengel mietet sich dort ein und Gerold Walder macht die Investitionen.

> Anfrage von GR Nöckler betreffend Schneeräumung auf dem Zufahrtsweg „Paulilis, und Threslis“. Bei

Öffentlichem Gut sollte die Schneeräumung durch die Gemeinde erfolgen. Bürgermeister wird dies abklären und

bei der nächsten GR-Sitzung darüber berichten.

> Anfrage Vize-Bgm. Großlercher bezüglich des Steinschlages letzten Sommer nach Unteregg, vermutlich von

der Außeregger-Straße. Der Bürgermeister hat bereits bei Wildbach und Lawinenverbauung eine Anfrage gestellt.

Überprüfungsausschuss – Bericht

Gemeinderatssitzung vom 27.12.2011

Der Überprüfungsausschuss hat eine Überprüfung der Gemeindekasse vorgenommen, wobei keinerlei Mängel

festgestellt wurden.

Haushaltsplan 2012 und Mittelfristiger Finanzplan 2013 - 2015 - Beratung und Beschlussfassung

Der Gemeindekassier Mellitzer Josef trägt den HH-Plan-Entwurf zusammengefasst nach den einzelnen Plangruppen

vor, wobei auftretende Fragen gleichzeitig erläutert werden.

Vereinszuschüsse und Landwirtschaftsförderungen wurden vom Bürgermeister herausgeschrieben. Dabei wurde

festgestellt, daß bei einer Einsparung von 10% dies im gesamten das Budget bzw. den Abgang nicht wirklich

verbessern würde.

Es gibt eine lange Diskussion bzw. den Versuch, was von den veranschlagten Kosten im HH-Plan Entwurf tatsächlich

eingespart werden könnte....

Bei den Kosten für die Busbuchten und der Straßenbeleuchtung Bruggen wird von den je veranschlagten € 20.000

ein Abzug von je € 10.000 gemacht.

Die Kosten für „Wegprojekt Zotten“ werden aus dem HH-Plan herausgenommen und erst später - wenn mit dem Land

(Abteilung Agrar Lienz) abgesprochen ist, welche Zuschüsse tatsächlich kommen, eine endgültige Entscheidung

über die Projekte „Unterwegers“, „Oberschnall“, „Zotten“ treffen.

Der Kostenbeitrag für Löschwasserversorgung „Mellitz“ wurde aus dem HH-Plan herausgenommen, da nicht

bekannt ist, ob die Anrainer tatsächlich in absehbarer Zeit etwas in dieser Richtung machen.

Der Beitrag der Gemeinde für Sanierung Altes Gemeindehaus wird um €10.000 vermindert - daher Ausgaben und

Einnahmen 60.000 ausgeglichen.

Nach eingehender Beratung beschließt der Gemeinderat einstimmig den Haushaltsplan für das Jahr 2012, wie folgt:

Einnahmen:

Ausgaben:

Ordentlicher Haushalt: € l.703.100 €2.105.400

Abgang € 402.300

Außerordentlicher Haushalt; € 64.500 € 64.500

Summe Voranschlag € l .767.600 €2.169.900

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Über den Mittelfristige Finanzplan (nach den Bestimmungen der Tiroler Gemeindeordnung 2001, §88) wird wie

folgt abgestimmt: 4 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen, l Stimmenthaltung:

EINNAHMEN

AUSGABEN

2013 € 1.338.500 € 2.008.400 Abgang: € 669.900

2014 € 1.303.600 € 2.153.700 Abgang: € 850.100

2015 € 1.306.500 € 2.378.000 Abgang €1.071.500

Der Gemeinderat beschließt einstimmig zu den Bestimmungen der Voranschlags- und Rechnungsabschlussverordnung,

dass über- und außerplanmäßige Ausgaben erst ab einem Betrag von € 15.000,00 je Voranschlagsposten

für die Genehmigung des Rechnungsabschlusses zu erläutern sind.

Der Gemeinderat beschließt einstimmig, dass die im Haushaltsplan vorgesehenen Zuwendungen und Zuschüsse für

die Vereine bzw. Institutionen in Höhe der Haushaltsplanansätze zu vollziehen sind.

ÖPNV Osttirol (Gemeindeverband Öffentlicher Personennahverkehr Osttirol) Satzungsänderung -

Beschlussfassung

In der Sitzung der Verbandsversammlung am 20.12.2011 wurde einstimmig beschlossen, die Satzung des

Gemeindeverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Osttirol - kurz „ÖPNV Osttirol“ in Bezug auf die Aufbringung

der Mittel zu ändern. Dies bedarf übereinstimmender Gemeinderatsbeschlüsse.

Der Gemeinderat der Gemeinde St. Veit in Defereggen beschließt einstimmig, die Änderung des § 6 Abs. l der

Satzung des Gemeindeverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Osttirol - kurz „ÖPNV Osttirol“.

Anträge, Anfragen und Allfälliges

> Info - Altes Gemeindehaus : Termin für die Bauverhandlung im Jänner soll fixiert werden und auch die Planung

ist fertig.

> Schreiben der Wildbach- und Lawinenverbauung betreffend Steinschlag „Unteregg“ bzw. von Mauer Weg

„Außeregg“ wird dem Gemeinderat vom Bgm. vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht.

>Schreiben von Interessentschaft Osing betreffend beantragte Schließung der Schottergrube wird dem Gemeinderat

ebenfalls vollinhaltlich zur Kenntnis gebracht

> Einladung nach Wien zur Verleihung „Klima-aktiv-mobil“ am 12. Jänner wird ebenfalls zur Kenntnis gebracht.

> Anfrage von GV Berger zu Bauplätzen in „Prozent“ bezüglich der Bauplatzgrößen, Widmungen, Interessenten,

eventueller Änderung der Größe - wird der Bürgermeister mit dem Raumplaner DI Mayr abklären.

> Anfrage von GR Nöckler betreffend Nahwärme. Diese soll gleichzeitig bauverhandelt werden und dann zugleich

mit dem Projekt „Sanierung Altes Gemeindehaus“ erstellt werden. Es wurde inzwischen festgestellt, dass es für

dieses Projekt einen Beschluss der Vollversammlung braucht (wegen Betreiben einer Hackschnitzelanlage).

> Nachfrage von Bgm-Stellv. Großlercher bezüglich der bereits erfolgten Vorschreibung der Wasseranschlussgebühren

in der Fraktion Moos.

Gemeinderatssitzung vom 22.02.2012

Haushaltsplan 2012, „Immobilien KG“, Beratung und Beschlussfassung

Der Haushaltsplan für die „Gemeinde St. Veit in Defereggen Immobilien KG“ wird für das Jahr 2012 einstimmig

wie folgt beschlossen:

Darin enthalten sind die Mehrkosten, die bei der Gebäudeerrichtung angefallen sind, die aber noch nicht ausfinanziert

werden konnten.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Ordentlicher Haushalt Immobilien KG: Einnahmen: Ausgaben:

€ 10.100 € 160.300

Summe Voranschlag Immobilien KG € 10.100 € 160.300

Abgang € 150.200

Auch der Mittelfristige Finanzplan für die „Gemeinde St. Veit in Defereggen Immobilien KG“ wird einstimmig

beschlossen:

Bericht, Beratung und Beschlussfassung über Altes Gemeindehaus – OSG Errichtung Heizanlage

Der Bürgermeister berichtet, dass gegen den von der Vollversammlung der Agrargemeinschaft gefassten Beschluss

zur Errichtung der Nahwärmeversorgung St.Veit/ Dorf Einsprüche vorliegen. Laut Dr. Kaltenböck / Agrarbehörde

könnte daher die Genehmigung seitens der Agrarbehörde bis Ende dieses Jahres dauern!

Es muss nun aber das Bestreben seitens der Gemeinde sein unbedingt mit der OSG sich auf einen gemeinsamen

Nenner zu treffen – mit der Thematik Heizanlage, damit die OSG mit den Umbauarbeiten noch vor dem Sommer

beginnen kann.

Auf Grund des rechtskräftigen Bescheides des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 16.01.2012, Zl.

AgrB-R679/396-2012 ist die Agrargemeinschaft St. Veit eine Gemeindegutsagrargemeinschaft.

Zur geplanten Errichtung einer Hackschnitzelanlage als Nahwärmeversorgung für St. Veit/Dorf auf Grundstück Nr.

2159, KG St. Veit durch die Agrargemeinschaft St. Veit im Zuge des Umbaues des Alten Gemeindehauses durch die

Osttiroler Siedlungsgenossenschaft in Wohnungen wird nach Abschluss der eingehenden Beratung im Gemeinderat

mit 10 Ja Stimmen und 1 Stimmenthaltung folgender Beschluss gefasst:

Für die Finanzierung der Heizanlage wird seitens der Agrargemeinschaft St. Veit ein Teil der Rücklagen aufgewendet.

Die Gemeinde St. Veit stimmt dem Zugriff auf die Rücklagen zu und stellt keinen weiteren Anspruch auf diese

Rücklagen.

Die laufenden Erträge aus dem Heizwerk bleiben während der Förderperiode bei der Agrargemeinschaft St. Veit in

der Untergruppe Heizwerk.

Nach dem Ablauf der Förderperiode wird eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, wo die Gemeinde laut Anspruch

prozentuell in der Gesellschaft beteiligt ist.

Die zustehenden Substanzwerte im Rechnungskreis II der Agrargemeinschaft St. Veit gehen jeweils an die

Gemeinde St. Veit über, (Vermietung/Verpachtung, Erlös Grundverkäufe, abzüglich anteilsmäßiger Aufwendung an

der Verwaltung, Wegekosten usw.). Der Jagdpachterlös verbleibt als Bewirtschaftungsgrundlage uneingeschränkt

bei der Agrargemeinschaft zur freien Verfügung.

Dieser Beschluss wird dann gemeinsam mit dem Beschluss der Agrargemeinschaft in einem geänderten neuen

Regulierungsbescheid aufgenommen, wobei die notwendigen Satzungsänderungen gemeinsam mit einem

Rechtsberater ausgearbeitet werden müssen. Dies wird dann von der Agrarbehörde Innsbruck durchgeführt.

Bericht über Flächenwirtschaftliches Projekt (FWP) Gassen, Einstellung des Projektes

Die Problematik Jagd, Agrargemeinschaft, Forstbehörde, Gemeindewaldaufseher, Wildbach ist umgehend bekannt.

Bei der heurigen Forsttagsatzung in St. Jakob wurde vom Gebietsbauleiter der Wildbach und Lawinenverbauung DI

Otto Unterweger klar aufgezeigt, dass mit der Einstellung des FWP Gassen bzw. sogar mit Rückzahlungsforderungen

gerechnet werden muss, sollte im heurigen Jahr nichts geschehen. Es gab inzwischen ein gemeinsames Gespräch

des Bgm. mit Jagdverein, Jagdgenossenschaft und Agrargemeinschaft St. Veit.

Ziel soll und muss es sein ein unabhängiges Gutachten zu erstellen über die gesamte Wild- und Waldsituation auf

der St. Veiter Sonnseite. Mit dem Zusatz, dass sich alle Beteiligten im Vorhinein bereit erklären das Ergebnis eines

solchen Gutachtens dann auch zu akzeptieren und in der Praxis umzusetzen. Die WLV würde dieses Gutachten in

Auftrag geben und auch für die Kosten aufkommen. Seitens der Agrargemeinschaft St. Veit, Jagdverein St. Veit und

Jagdgenossenschaft St. Veit ist man sich über diese Vorgangsweise einig.

Ansuchen der Feuerwehr St. Veit für Garagenanbau in Feld/Bruggen, Beratung/Beschlussfassung

Die Feuerwehr St. Veit stellt den Antrag an die Gemeinde St. Veit, westlich des Gerätehauses in Feld, für das neue

Fahrzeug (welches zur Gänze aus der Kameradschaftskasse bezahlt wurde) eine Garage zu errichten. Anfallende

Arbeiten werden, so weit als möglich von den Feuerwehr-Kameraden übernommen. Der Bürgermeister bedankt sich

sehr herzlich an der Stelle bei der Feuerwehr vor allem beim GV Berger Michael, für die Vorstellung des Projektes.

Die Feuerwehr hat aus der Kameradschaftskasse einen gebrauchtenVW-Bus gekauft, weil die Löschgruppe Bruggen

sehr groß ist und aufgrund dessen mit ihren Privat-PKWs fahren musste.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Das Fahrzeug kommt inklusiv Umbau auf ca. € 18.000 und muss irgendwo untergestellt werden. Es wird ein Antrag

an die Agrargemein-schaft gestellt, dass der Gemeinde das Baurecht zu diesem Projekt erteilt wird. Die Feuerwehr

wird dann die Arbeiten selber übernehmen. Vertreter der Feuerwehr möchten zu LH-Stellv. Steixner fahren und ihm

dieses Projekt vorstellen und gleichzeitig auch um finanzielle Unterstützung ansuchen.

Nach Beratung kommt der Gemeinderat einstimmig zum Beschluss dies zu genehmigen und an die Agrargemeinschaft

einen Antrag zu stellen

Antrag der Musikkapelle St. Veit, Zuwendung für 60. Iseltaler Bezirksmusikfest 2012 in St. Veit, Beratung

und Beschlussfassung

Der anwesende Obmann der Musikkapelle Stemberger Walter informiert über enorme Kosten bei der Erstellung

eines Sicherheitskonzepts, die Baubewilligung für das Zelt, Verpflegung aller Teilnehmer, Musikgruppen, etc.

Nach Beratung im Gemeinderat beschließt der Gemeinderat einstimmig, nochmals eine außerordentliche Zuwendung

fürs 60. Iseltaler Bezirksmusikfest in der Höhe von 1.000,-- € zu gewähren. Zusätzlich werden die gesetzlich

vorgeschriebenen Kosten für das Bauverfahren (Bauverhandlung Zelt) von der Gemeinde St. Veit übernommen.

Personalangelegenheit – Gemeindearbeiter

Wie bereits allgemein bekannt, hat der Gemeindearbeiter Tegischer Martin im Jänner 2012 sein Dienstverhältnis

bei der Gemeinde St. Veit als Gemeindearbeiter gekündigt. Es folgt Diskussion im GR über weitere Vorgangsweise,

Ausschreibung der Stelle, Zuständigkeit Personal, Bgm. soll wöchentliche Besprechungen machen, usw.

Nach eingehender Beratung im Gemeinderat fasst dieser den einstimmigen Beschluss, die Stelle des Gemeindearbeiters

wieder auszuschreiben. Die Stellenvergabe behält sich der Gemeinderat vor.

Anträge, Anfragen und Allfälliges

- Anfrage von Vizebürgermeister wegen Muttertagsfeier. Diese ist für heuer wieder geplant.

- Stand der Dinge betreffend Schwarzachkraftwerk aller drei Deferegger Gemeinden: Zur Zeit werden Gespräche

vom Bgm.Kollegen Franz Hopfgartner mit der Umweltabteilung geführt, betreffend Naturschutz und mögliche

Ausgleichsmaßnahmen. Projekt wird nach wie vor vom Land sehr positiv behandelt.

- Der Gemeindevertreter Tegischer Edwin macht den Vorschlag, das Gemeinderechtholz selber zu schlägern

und zu verkaufen. Es wäre weitaus besserer Preis zu erzielen, als mit der Nutzholzablöse am Stock seitens der

Agrargemeinschaft.

- GV Berger Michael regt an zwecks Bauplatzanfrage von Tegischer Andrea (Unterwegers) im Prozentboden die

nötigen Voraussetzungen seitens der Gemeinde voranzutreiben.

-GR Nöckler Lydia macht die Anfrage betreffend Wasserversorgung Moos: Im heurigen Frühjahr sollten die

Arbeiten abgeschlossen und erledigt sein.

Gemeinderatssitzung vom 28.03.2012

Waldumlage 2012 – Beschlussfassung

Nach Beratung beschließt der Gemeinderat einstimmig, zur teilweisen Deckung des Personalaufwandes für den

Gemeindewaldaufseher die Waldumlage nach den gesetzlichen Bestimmungen der Tiroler Waldordnung im vollen

Umfang festzulegen.

Jahresrechnung 2012 – Beratung und Beschlussfassung

Der örtliche Überprüfungsausschuss hat den Entwurf der Jahresrechnung 2011 am 17.02.2012 vorgeprüft und dabei

keinerlei Mängel festgestellt.

Die Jahresrechnung 2011 schließt wie folgt ab:

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

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Ordentlicher Haushalt

Außerordentlicher Haushalt

1.766.004,93 Einnahmenabstattung 402.182,06

1.857.645,19 Ausgabenabstattung 316.366,20

- 91.640,26 Kassenbestand + 85.815,86

+ 66.366,34 Einnahmenrückstände 0,00

- 25.273,92 Zwischensumme 85.815,86

30.525,69 Ausgabenrückstände 100.000,00

- 55.799,61 JAHRESERGEBNIS - 14.184,14

Nach Beratung beschließt der Gemeinderat einstimmig, die HH-Plan-Überschreitungen im Gesamtbetrag von €

379.025,47 im ordentlichen Haushalt und € 188.394,94 im außerordentlichen Haushalt der Jahresrechnung 2011

zu genehmigen. Die Bedeckung der HH-Plan-Überschreitungen ist teilweise durch Mehreinnahmen in Höhe von €

262.568,13 aus dem ordentlichen Haushalt und teilweise Mehreinnahmen aus dem außerordentlichen Haushalt in

Höhe von €174.210,80 gegeben.

Der Verschuldungsgrad liegt bei 189,20 % (2010: 357,87 %; 2009: 29,20 %).

Die Jahresrechnung für das Jahr 2011 wird in der vorgelegten Form einstimmig genehmigen und der Bürgermeister

als Rechnungsleger entlastet.

Die Jahresrechnung 2011 für die „Gemeinde St. Veit in Defereggen Immobilien KG“schließt wie folgt ab:

148.448,58 Einnahmenabstattung

283.502,41 Ausgabenabstattung

-135.053,83 Kassenbestand

+0,00 +Einnahmenrückstände

-135.053,83 Zwischensumme

0,00 -Ausgabenrückstände

-135.053,83 JAHRESERGEBNIS

Dazu erläutert der Bgm. noch, dass von LR Steixner eine Feuerwehr-Bedarfszuweisung in der Höhe von € 80.000,--

für 2013 zugesagt ist.

Die Jahresrechnung derGemeinde St. Veit in Defereggen Immobilien KG“für das Jahr 2011 wird einstimmig in

der vorgelegten Form genehmigt und der Bürgermeister als Rechnungsleger die Entlastung erteilt.

Überziehungsrahmen zum Girokonto – Beratung und Beschlussfassung

Bgm. Monitzer berichtet, dass der Überziehungsrahmen zum Girokonto der Gemeinde bei der Raiba Defereggental

derzeit mit einem zu hohen Soll-Saldo belastet ist und zu tätigende Überweisungen seitens der Bank nicht mehr

freigegeben werden.

Vorläufig sollte ein Beschluss gefasst werden, den Überziehungsrahmen bei der Raiba Def. anzuheben.

Dazu erfolgt eine längere Diskussion über HH-Plan, Einnahmen, Ausgaben (Sanierung Gritzer-Straße aussetzen,

WLV-Projekte?), Haftung, Verantwortung, kleinerer Rahmen, usw.

Die Anhebung des Überziehungsrahmens wird mit 4 Ja-Stimmen und 7 Nein-Stimmen abgelehnt.

Anträge, Anfragen und Allfälliges

a) GV Michael Berger meldet, dass nach der JB/LJ Veranstaltung der Vorraum beim Kindergarten nicht aufgeräumt

war. Dazu berichtet der Bgm. grundsätzlich ist nach Veranstaltungen Tegischer Rosmarie für den Vorraum zuständig.

b) Der Vorsitzende gibt eine Info zum Alten Gemeindehaus und OSG mit Baubeginn.

Während der Bauzeit wird der Sprengelarzt nur in der Ordination St. Jakob tätig sein.

Weiters wird demnächst das Chronikzimmer von den Verantwortlichen ausgeräumt.

c) GR Edwin Tegischer, Gemeindevertreter im Ausschuss der Agrargemeinschaft St.

Veit i. Def., berichtet über Schwerpunkte der letzten Sitzungen.

d) Bezüglich der 30er Beschränkung durch St. Veit/Dorf im Bereich „Ferienwohnung Pichler Hansjörg“ gab es eine

Besprechung/Besichtigung vor Ort bei der auch Ziviltechniker DI Bodner Arnold anwesend war. Er wird darüber

einen entsprechenden Vorschlag der Gemeinde vorlegen.

e) GR Liebhart Peter fragt nach, wie es mit dem Regulierungsplan ausschaut.

Dazu gibt der Vorsitzende einen Bericht. Die Agrarbehörde Innsbruck wird sich nach

Rücksprache mit der Gemeinde melden.


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Berichte der Vereine und Institutionen

Kameradschaftsschitour

Am Samstag, den 21.04.2012, veranstaltete

die Bergrettung Defereggental ihre jährliche

Kameradschaftsschitour. Ziel war diesmal der Hohe

Sonnblick in der Sonnblickgruppe.

Der Anstieg zu Europas ältester Berg-Wetterstation

erfolgte über Heiligenblut und das kleine Fleißtal.

Vom Parkplatz „alter Pocher“ führte uns die Schitour

bei teils „durchwachsenem Wetter“ aber traumhaftem

Pulverschnee rund 1.500 Höhenmeter hinauf zum

3.105m hohen Gipfel des Hohen Sonnblick. Nach

einem kräftigen Mittagessen im Zittelhaus stand

noch eine Führung durch das Wetterobservatorium

auf dem Programm. Dabei erhielten wir interessante

Einblicke über die vielen verschiedenen Wetter- und

Luftmesstätigkeiten, sowie den Arbeitsalltag der

Bediensteten auf dieser Station, die ganzjährig besetzt

ist und die es seit mehr als 100 Jahren gibt!

Eine traumhafte Pulverschneeabfahrt war der krönende

Abschluss dieses herrlichen Tages.

Bei Kaffee und Kuchen in Heiligenblut ließen wir den

Tag nochmals revue passieren und traten am späten

Nachmittag die Heimfahrt an.

„Lawinenabgang Leppetallenke, 2 verschüttete

Personen! Einsatzleiter 140 rufen“.....

.....so lautete das Einsatz SMS der Leitstelle Tirol

zu unserer Lawineneinsatzübung am Samstag, den

25.02.2012. Nach dem Rückruf des Einsatzleiters in

der ILL wurden von dieser die Lawinenhunde, die

Alpinpolizei und die benachbarten Ortsstellen, sowie

die Bergrettungsärzte alarmiert. Hubschrauberflug war

auf Grund des Schlechtwetters (so die Übungsannahme)

nicht möglich.

Das erklärte Ziel dieser Übung - Zusammenarbeit mit der

Leitstelle Tirol, Arbeiten auf der Lawine, medizinische

Versorgung verschütteter Personen, deren Abtransport

sowie die Koordination innerhalb der Mannschaft -

wurde zur vollsten Zufriedenheit der Übungsleitung

erreicht.

Bei Eintreffen der ersten Hilfsmannschaften auf dem

Lawinenkegel wurde eine teilverschüttete Person sofort

gesichtet. Die Suche nach dem zweiten Verschütteten

gestaltete sich schwieriger, da dieser kein LVS Gerät

trug!!! Diese Person mußte schließlich mittels Sondieren

gesucht werden, und konnte noch vor Eintreffen der

Hundestaffel geortet und ausgegraben werden.

Beide Personen wurden von Bergrettungsarzt Dr. Burger

Josef und unseren Santeams professionell versorgt, und

anschließend von Bergrettern unserer Ortsstelle mittels

Akja ins Tal gebracht.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Großübung Stallersattel

Eine großangelegte Lawinenübung fand in diesem

Winter auf dem Stallersattel statt. An dieser

Übung beteiligt war die Bergrettung Osttirol, 2

Lawineneinsatzzüge des österreichischen Bundesheeres,

Alpinpolizei, Suchhundestaffel der BR Osttirol

und die Bergrettung Antholz. 3 Hubschrauber des

österreichischen Bundesheeres sorgten für den Personalund

Materialtransport zum Lawinenkegel.

Insgesamt wurde von 8 Verschütteten ausgegangen,

wobei nur 2 der Opfer ein Lawinenverschüttetensuchgerät

trugen. Diese beiden Verschütteten konnten in kürzester

Zeit geortet und freigelegt werden. Als wesentlich

schwieriger entpuppte sich die Suche nach den weiteren 6

Verunfallten. Trotz Einsatz von Suchhunden mussten die

Lawinenkegel durchsondiert werden, was sehr Personalund

zeitaufwändig war. Aufgrund der einsetzenden

Tageserwärmung und dem daraus resultierenden

Anstieg der Lawinengefahr wurde die Übung gegen

Mittag aus sicherheitstaktischen Gründen beendet.

Geborgen werden konnten bis zu diesem Zeitpunkt 7

„Verschüttete“

Beobachter verschiedenster Rettungsorganisationen

sowie zahlreiche Vertreter der heimischen Presse

konnten sich ein eindrucksvolles Bild über die Arbeit

der Bergrettung und die gute Zusammenarbeit innerhalb

der Mannschaften machen. Der Ortsstelle Defereggental

wurde als einsatzführende Ortsstelle großes Lob

ausgesprochen.

Ehrung von zwei langjährigen Bergrettungsmitgliedern:

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte

Obmann Kristler Siegfried zwei Bergrettungsmitglieder

für ihre langjährige Tätigkeit in der Bergrettung ehren:

Für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Bergrettung

erhielt Virgil Ladstätter (vlg.Beckin Gile) das

Dienstjahresabzeichen in Gold, und für 40 Jahre

aktive Mitgliedschaft wurde Johann Leitner (vlg.Tuser

Hans) das Dienstjahresabzeichen in Silber überreicht.

Herzliche Gratulation den Geehrten.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Notfall App Bergrettung Tirol

Mit „Notfall Tirol“ verunfallte

BergsportlerInnen im Gebirge

schneller orten und finden

Kostenloses App für

Smartphones

In Kooperation von Bergrettung,

Leitstelle Tirol und der Abteilung

Zivil- und Katastrophenschutz

des Landes Tirol wurde eine

bestehende Software auf

Tiroler Verhältnisse angepasst. Das neue „Notfall

App Bergrettung Tirol“ kann man sich kostenlos auf

Android- oder Apple-Smartphones laden. Im App füllt

man dann seinen Namen, Telefonnummer und E-Mail-

Adresse aus. Gerät man in Bergnot, drückt man einfach

über dieses App den Notfallknopf und schon scheinen

die Daten samt der genauen Position mit Längen- und

Breitengrad, sowie Höhenmeter am Bildschirm des den

Fall bearbeitenden Mitarbeiters der Leitstelle Tirol auf.

Dieser kann dann umgehend die nötigen Einsatzkräfte

alarmieren und durch einen Rückruf am Unglücksort

weitere Informationen einholen.

SMS-Info bei eingeschränktem Handyempfang

Einschränkungen gibt es bei Gebirgsnieschen, wo keine

Internetverbindung am Smartphone besteht. In diesem

Fall sendet das Smartphone bei Auslösen des Notfall-

Apps automatisch ein SMS an die Leitstelle Tirol und

nimmt so Kontakt mit der Leitstelle auf.

Wichtiger Termin: Bergmesse Großer Leppleskofel am Sonntag den 19. August 2012

Pilzschutzverordnung:

Wild wachsende , essbare Pilze dürfen

in der Zeit von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr

in einer Menge von höchstens 2 kg

pro Person und Tag gesammelt und

befördert werden.

Die Bergwacht Defereggen plant das renovierte „Gsaritzer Kreuz“ auf

„Obazischge“ im Laufe des Sommers

einzuweihen. Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Pichler Hansjörg

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Bäuerinnen

Der 37. Bäuerinnentag fand am

24.März in Matrei statt.

Er stand ganz im Zeichen

der 50 Jahrfeier der Tiroler

Bäuerinnenorganisation.

Im Vordergrund stand das Thema

„Das Morgen kann nur blühen,

wenn es im Gestern wurzelt und im

Heute wächst.“

So wurde die Festkerze von

Monitzer Maria gestaltet und beim

Gottesdienst entzündet.

Des weiteren wurden die

„Mitbringseln“ von den St. Veiter

Bäuerinnen gebastelt.

Von Rosi Grimm wurde unsere

Heimatgemeinde „Im Wandel der

Zeit“ näher vorgestellt.

Die St. Veiter Kinder spielten die

Rolle der Bäuerinnen durch die

Generationen.

Das Drehbuch dazu schrieb unsere

Mitarbeiterin Margit Stemberger.

Einstudiert wurde es vom

Theaterverein St. Veit.

Tischschmuck beim Bäuerinnentag

Die diesjährige Bäuerinnen-

Lehrfahrt führte uns ins Salzburger

Lungau.

In Maria Pfarr besichtigten wir den

Hof der Familie Seitlinger und es

wurde uns der Bezirk Lungau näher

vorgestellt.

Im Anschluss machten wir eine

Rundfahrt durch das Murtal, wo

wir in Hintermuhr den Blasnerhof

besichtigen durften.

Gesammelt wird dort alles:

historische Traktoren, die alte

Rauchkuchl, eine Schmiede, eine

beheizbare Badewanne, eigene

Kapelle mit Klosterkeller und ein

denkmalgeschützter Troadkastn.

Es war für uns ein interessanter und

erlebnisreicher Tag.

Ortsbäuerin Rosi Grimm

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Passend zur Adventzeit veranstaltete der Elternverein

St. Veit gemeinsam mit dem Kindergarten, sowie der

Reimmichl Volksschule St. Veit und der Volksschule

Feld eine Adventwanderung. Bei weihnachtlicher

Stimmung traf man sich am Dorfplatz, wo die Kinder

des Kindergartens ihr Stück vom „Hirten Simon und

seinen vier Lichtern“ zum Besten gaben. Umrahmt von

zahlreichen Musik- und Gesangseinlagen wanderte

man gemeinsam ins Außeregg. Dort angelangt wurden

Kinder und Eltern vom Elternverein mit Köstlichkeiten

versorgt. Bei einem Adventbasar konnte man

Selbstgebasteltes und Selbstgebackenes der Kinder

der Reimmichl Volksschule St. Veit erwerben. An

dieser Stelle nochmals ein herzliches Vergelt’s Gott an

Johann Planer und seine Familie für die hervorragende

Zusammenarbeit.

Ein Highlight stellte auch heuer wieder die

Kinderfaschingsparty dar, die unter dem Motto

„Hexe und Zauberer“ stand. Gestartet wurde mit dem

traditionellen Umzug zum Palmkreuz, angeführt von der

MK-St. Veit. Anschließend wurde im Reimmichlsaal

ausgiebig gefeiert. Eine große Tombola mit tollen

Preisen durfte natürlich auch nicht fehlen.

Im März lud der Elternverein zur Tonbildschau „ Athos,

Berg der Klöster und Asketen“ ein. Viele Interessierte

lauschten den Worten von Fritz Joast und Franz Holzer,

die Ihre Eindrücke von mehreren Pilgerfahrten auf diese

außergewöhnliche Klosterinsel schilderten.

Wie auch in den letzten Jahren machte der Elternverein

die Agape bei der Erstkommunion.

Im Mai veranstalteten wir einen Schwimmkurs mit

Norbert Plattner. 10 Buben und Mädchen waren mit

viel Spaß und Ehrgeiz bei der Sache.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Florianifeier und Segnung des neuen

Mannschaftstransportfahrzeuges

Da der Freiwilligen Feuerwehr

St.Veit, Löschgruppe Feld/Bruggen

bis dato für 34 Kameraden nur ein

Kleinlöschfahrzeug für 9 Personen

zur Verfügung stand,

ist es notwendig geworden,

sich über die Problematik des

Mannschaftstransports konkrete

Gedanken zu machen.

Bei Übungen und Einsätzen

mussten immer wieder private

PKWs eingesetzt werden, mit

denen auch Ausrüstungen, die im

KLF keinen Platz mehr fanden,

transportiert werden mussten.

Aus diesem Grund hat man sich

entschlossen, eine möglichst

kostengünstige Lösung zu finden.

Aus der Kameradschaftskasse

wurde ein gebrauchter VW-Bus

T4 Syncro angekauft und mit

Hilfe mehrerer Sponsoren und viel

Eigenleistung zu einem Feuerwehr-

Mannschaftsfahrzeug um- und

ausgebaut.

vorher...

während dem Umbau...

das neue Feuerwehr-Mannschaftsfahrzeug

Sparkassenstiftung unterstützt

Feuerwehr der höchst gelegenen

Gemeinde Osttirols

Die Freiwillige Feuerwehr von

St. Veit i.D. – die mit 1.495 Meter

höchst gelegene Berggemeinde

Osttirols – hat in diesem Winter

einen gebrauchten Allradbus angekauft

und in unzähligen freiwilligen

Stunden zu einem Mannschaftsfahrzeug

umgebaut. Die Privatstiftung

der Lienzer Sparkasse unterstützte

dieses Vorhaben gerne mit

einem wesentlichen Beitrag. Es

soll so, wie Vorstand Dir. Klocker

anlässlich der Besichtigung des gelungenen

Werkes erläuterte, eine

Anerkennung der Freiwilligenarbeit

und uneigennützigen Tätigkeit

der Männer der Freiwilligen Feuerwehr

St. Veit i.D. zum Ausdruck

gebracht werden.

Vorstand Mag. Klocker (li), Feuerwehrkommandant

Franz Tegischer und Sparkassen-Geschäftsstellenleiter

Albert Steiner.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Frühjahrs – Gesamtübung

Übungsannahme: Futterhausbrand

„Joslis“ im Oberbergl;

Wasserentnahme im Schacht in der

Moosergalerie.

Kuppelbewerb Winnebach

Tierbergung im Mellitzgraben:

Trächtige Norikerstute 150 m abgestürzt

Beim 50. Tiroler Landes-Feuerwehrleistungsbewerb

am 08. und

09. Juni 2012 in Waidring, Bezirk

Kitzbühel, hat eine Gruppe der

Freiwilligen Feuerwehr St.Veit im

Bewerb um Silber erfolgreich teilgenommen.

Ein herzlicher Dank ergeht an die zahlreichen Sponsoren, mit deren Unterstützung

es möglich war, einheitliche Jacken für die Bewerbsgruppe anzukaufen.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Bei der Jahreshauptversammlung

am 25.02.2012 wurden befördert:

Zum Feuerwehrmann: Benjamin

Gasser, Alexander Grimm, Lukas

Kleinlercher, Günther Veider;

zum Löschmeister:

Thomas Monitzer, Helmut Ortner,

Edmund Tegischer;

zum Hauptlöschmeister: Bernhard

Obkircher, Johann Prast;

zum Oberbrandmeister: Johann

Grimm;

Beförderungen bei der Jahreshauptversammlung

Für 25-jährige Mitgliedschaft

wurden geehrt:

Michael Kahlbacher, Thomas

Monitzer, Helmut Ortner, Edmund

Tegischer;

Für 50-jährige Mitgliedschaft

wurde geehrt: Jakob Monitzer.

Anläßlich des Bezirksfeuerwehrtages

am 20.05.2012

in Abfaltersbach wurde HLM

Ludwig Prast das Verdienstzeichen

des Bezirksfeuerwehrverbandes in

Silber verliehen.

Die Geehrten am Florianisonntag

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

700 Jahre St. Veit in Defereggen: ein Jubiläum steht vor der Tür

1313 – Ein historischer Zufall

Es war ein unscheinbares Datum, jener 29. Oktober

des Jahres 1313 nach Christi Geburt. Damals wurde

in Virgen eine Schenkungsurkunde ausgestellt, mit der

Graf Albert III. von Görz-Tirol dem Kloster Neustift

bei Brixen ein Gut in der Nähe von Matrei geschenkt

hat. Am Ende dieses Vertrages scheinen mehrere

Zeugen auf, darunter auch ein Herr Andreas, Provisor

der Kirche zum hl. Vitus in Tofrek, wie Defereggen

damals hieß. Es ist also ein reiner Zufall, der uns diese

allererste bekannte Nennung von St. Veit beschert hat.

Somit gibt es keine „Gründungsurkunde“ von St. Veit

und natürlich auch kein exaktes Gründungsdatum, denn

aus dieser Jahreszahl lässt sich eigentlich das Gegenteil

erschließen: St. Veit und seine Kirche muss schon lange

davor existiert haben. Und trotzdem: 1313 ist das erste

gesicherte Datum, das es von St. Veit gibt, und dieses

Jubiläum gilt es zu feiern!

Große Reimmichl-Feier in St. Veit, Juli 1924

Der Heimatkundeverein hat sich Gedanken darüber

gemacht, was in so einem Jubiläumsjahr geschehen

könnte. Geplant ist zum einen eine Ausstellung

als Zeitreise durch 700 Jahre Geschichte – mit

Gegenständen, Dokumenten, Bildern, Landkarten,

Photos usw. Eine solche Zeitreise müsste aber nicht

unbedingt nur an einem bestimmten Ort stattfinden:

Denkbar wäre auch eine über den ganzen Ort

verteilte Ausstellung; d. h. es könnte auf die vielen

geschichtsträchtigen Punkte in St. Veit (Kapellen,

Häuser, Bildstöcke, Brücken, Wege…) mit Hilfe eines

kleinen Führers aufmerksam gemacht werden. Dabei

soll bewusst gemacht werden, wie sehr die Geschichte

die Gegenwart prägt und in sie hineinwirkt. Das ist

vor allem an der Kulturlandschaft abzulesen, die das

Ergebnis Jahrhunderte langer bergbäuerlicher Arbeit

ist. Überall hat der Mensch seine Spuren hinterlassen

– von den Bauernhäusern über Zäune und Wege bis zu

hoch gelegenen Almhütten. Vieles davon ist mehrere

hundert Jahre alt, auch wenn das nicht immer auf den

ersten Blick zu sehen ist! Sowohl für Einheimische als

auch für Gäste gäbe es da nicht wenig zu entdecken.

Ein großes Kulturprojekt?

Seit längerer Zeit gibt es in St. Veit Ideen, dem

bekanntesten Sohn der Gemeinde, Sebastian Rieger,

genannt Reimmichl, ein Museum zu widmen.

Reimmichl war nicht nur als Schriftsteller, Seelsorger

und Journalist eine interessante (und auch nicht immer

unumstrittene) Persönlichkeit, sondern er hat neben

seinen Erzählungen einen Kalender „erfunden“,

der bis heute weltweit gelesen wird und sozusagen

dafür sorgt, dass sein Name auch fast 60 Jahre nach

seinem Tod nicht vergessen ist: Ein Reimmichl-

Museum als „Tiroler Kalendermuseum“ – das gibt

es in dieser Form noch nirgends! Dazu kommt,

dass das bisher einzige Reimmichl-Museum (eine

Abteilung des Stadtmuseums von Hall in Tirol)

geschlossen wurde. Dessen Kustos, Dr. Walter Sackl,

der viele Jahre auch den Kalender redigiert hat, würde

St. Veit seine Sammlungen zur Verfügung stellen!

Ein solches Museum wäre auch ein Ort, um das Leben in

früherer Zeit und in seinem Wandel bis in die Gegenwart

darzustellen – vom Bergbauern über den Handelsmann

bis zum Tourismus. Manches davon spiegelt sich

ja auch in den Geschichten Reimmichls wieder.

Wie oben angedeutet, ist das alles noch nicht viel

mehr als eine Idee. Ihre Umsetzung im Jahre 2013

zu beginnen, wäre aber ein bleibender Gewinn

für die Gemeinde. Gesucht ist jetzt vor allem eine

Räumlichkeit: etwa ein nicht mehr gebrauchtes Wohnoder

Wirtschaftsgebäude, das sich adaptieren ließe.

Hier ergeht die Bitte an alle, darüber nachzudenken, ob

sie ein solches Gebäude kennen, das dafür verwendet

werden könnte.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Sozialkreis - Hoangartstube

So wie schon jahrelang praktiziert, fanden auch

im 1. Halbjahr 2012 die monatlichen Treffen der

Hoangartstube St. Veit statt.

Das Programm war vielfältig und reichte über

Infoveranstaltungen über die Faschingsfeier bis zu einem

reinen Spielenachmittag, bei dem die Kartenspieler

gefordert waren und die „Rummikub“-Liebhaber

äußerst kreativ sein konnten.

Das Religiöse kam ebenfalls nicht zu kurz:

Die Fastenmesse mit Beichtgelegenheit und

anschließender Krankensalbung war sehr gut besucht.

Im März kamen wir in Bruggen zusammen.

Im vollbesetzten „Kirchl“ wurde derSt. Veiter

Kreuzweg“ gebetet und gesungen.

Danach ließen wir uns im ebenfalls bis auf den letzten

Platz gefüllten Gasthaus „Alzenbrunn“ die „Marende“

schmecken.

Wie üblich endete die Veranstaltungsreihe vor der

Sommerpause mit einem Ganztagesausflug.

25 St. Veiter/Innen (mit dabei Pfr. Bodner und Bgm.

Monitzer) nutzten die Gelegenheit einen kurzen

Abstecher ins „Bayrische“ zu machen.

Das endgültige Ziel dort war die Wallfahrtskirche

„Maria Himmelfahrt zu Birkenstein“.

Die erstmals 1673 errichtete Kapelle ist von vielen

Birken umgeben, daher wohl der Name „Birkenstein“.

Das heutige Kirchlein ist prächtig ausgestattet z. B.

umrahmen 92 (!) Engel das Madonnenbild.

Dass diese Wallfahrtsstätte oft und gerne besucht

wurde und wird, davon zeugen die vielen Votivtafeln,

Danksagungen und Kerzenspenden.

Nachdem wir in der unterhalb der Kirche gelegenen

Gaststätte das Mittagessen eingenommen hatten,

machten wir uns wieder auf den Weg.

Eine kurze Rast und Kaffeepause gönnten sich alle noch

am Walchsee.

Danach ging es weiter Richtung Heimat.

Alle Mitfahrenden waren der Meinung: Das war ein

wunderschöner Tag!

Frieda Liebhart

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Zwei große Jubilare

Peter MELLITZER

ist am 21.02.1937 in Bruggen

geboren.

1957 trat er der Musikkapelle

St. Veit als Flügelhornist bei und

wechselte 1966 zum Tenorhorn.

1966 ließ er sich als Instruktor

ausbilden.

Seit 1966 war er in mehreren

Funktionen im Vorstand der

Musikkapelle tätig bis er schließlich

1998 die Obmannschaft bis zum

Jahr 2004 übernahm.

1996 hat er die Prüfung für das

Musikerleistungsabzeichen in Gold

am Konservatorium Innsbruck

erfolgreich abgelegt.

Die ständige Fortbildung war ihm

immer ein Anliegen. So verbrachte er

einige Urlaube in Blasmusikcamps.

Als Opern-Fan führten ihn seine

Reisen auch immer wieder in große

Opernhäuser.

Peter ist Ehrenmitglied der

Musikkapelle St. Veit in Defereggen.

Kameradschaft war und ist ihm sehr

wichtig.

Die Musikkapelle St. Veit gratuliert

herzlichst zum 55-jährigen Jubiläum

und bleibe uns als großes Vorbild

noch viele Jahre erhalten.

Franz RIEGER vlg. Prozent

ist am 18.06.1939 in Gsaritzen

geboren.

1956 trat er der Musikkapelle St.

Veit als Klarinettist bei.

Dieses Instrument spielt er bis

zum heutigen Tage aktiv in der

Musikkapelle St. Veit.

Als gelernte Schuhmachermeister

war und ist er auch immer

wie selbstverständlich für die

Musikkapelle da, wenn irgendwo

etwas zu reparieren oder herzustellen

ist, und das immer unentgeltlich.

Franz nahm und nimmt seine

Verantwortung als Mitglied des

Vereines sehr ernst. Es gibt kaum

eine Ausrückung oder Probe, bei der

er gefehlt hätte.

Er ist somit ein sehr großes Vorbild

für die junge Generation von

Musikantinnen und Musikanten.

So war es uns ein großes Bedürfnis

Franz RIEGER im Rahmen des

Kirchtagskonzertes 2012 zum

Ehrenmitglied der Musikkapelle St.

Veit zu ernennen.

Herzliche Gratulation zum

55-jährigen Jubiläum und

hoffentlich bleibt er uns noch viele

Jahre in unseren Reihen als großes

Vorbild erhalten.

Zwei große Vorbilder

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Die Musikkapelle hat derzeit 50 aktive Mitglieder:

1 Kapellmeister

1 Fähnrich

4 Marketenderinnen

16 Musikantinnen

28 Musikanten

Mit Ablauf des Jahres 2011 haben STEINER Theresa,

RIEGER Sabrina, GUTWENGER Kathrin, GRIMM

Thomas, MELLITZER Simon und PRAST Winfried

die Musikkapelle verlassen.

Folgende neue Musikantinnen und eine Marketenderin

konnten wir 2012 bei der Musikkapelle willkommen

heißen:

ERLSBACHER Valentina, Klarinette, aus Bruggen

RIEGER Cornelia, Klarinette, aus Moos

OBERWALDER Franziska, Marketenderin, aus

Bruggen.

Derzeit besuchen 33 Personen aus der Gemeinde St.

Veit die Musikschule, 11 davon spielen bereits aktiv

bei der Musikkapelle.

Das Jugendblasorchester:

Das Jugendblasorchester St. Veit ist ein Teil der

Musikkapelle St. Veit und wird seit dem Jahr 2007 von

STEMBERGER Helmut erfolgreich geleitet.

Das Jugendblasorchester besteht derzeit aus 34

Mitgliedern.

Mit großer Freude konnten sieben neue Mitglieder im

Jugendblasorchester begrüßt werden:

TEGISCHER Nadine - Klarinette

NÖCKLER Luisa – Querflöte

NÖCKLER Gabriel – Schlagzeug

GOMIG Viktoria – Saxophon

TEGISCHER Leonie – Klarinette

MELLITZER Laura – Klarinette

ORTNER Elisa - Klarinette

Das erste Konzert des Jahres 2012 spielte das JBO

unter der Leitung von Helmut STEMBERGER beim

Bezirksmusikfest. Darüber werden wir in der nächsten

Ausgabe berichten.

Am 18.Februar wurde schon traditionell die Faschingsparty

im Reimmichlsaal veranstaltet.

Zahlreiche Maskierte aus Nah und Fern kamen zur Party.

Die besten Masken wurden mit tollen Preisen belohnt.

Bei stimmungsvoller Musik von DJ Bruder Lipp wurde

bis in den frühen Morgen ausgelassen gefeiert.

Sportlich unterwegs:

Die sportbegeisterten Mitglieder der Musikkapelle nahmen auch heuer wieder an zahlreichen Wintersportveranstaltungen

teil.

Drei Mannschaften waren beim 4. Wintertriathlon der Sportunion St. Veit vertreten.

Viele Mitglieder fuhren beim Blasmusikschirennen in St. Jakob und bei der Schimeisterschaft der Vereine in

Hopfgarten mit.

Geburtstage:

Am 21.Jänner 2012 feierte LADSTÄTTER Alfred seinen 75. Geburtstag.

Einen Monat später, am 21.Februar 2012 feierte MELLITZER Peter seinen 75. Geburtstag.

Am 12.April 2012 folgte der Ehrentag von KRÖLL Robert. Er feierte seinen 70. Geburtstag.

Eine Abordnung der Musikkapelle besuchte die Jubilare und überbrachte die Glückwünsche der Musikkapelle und

ein kleines Präsent.

Wir wünschen auf diesem Wege noch einmal alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Am 15. Juni fand das schon traditionelle

Kirchtagskonzert der Musikkapelle St. Veit im voll

besetzten Reimmichlsaal statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Mellitzer Peter

und Rieger Franz für ihre 55 – jährige Mitgliedschaft

bei der Musikkapelle geehrt. Weiters wurde Großlercher

Klaus für 25 - jährige Mitgliedschaft geehrt.

Franz Rieger wurde zum Ehrenmitglied der Musikkapelle

ernannt.

Ein herzliches Vergelt‘s Gott allen Notenspendern für

die Unterstützung.

25 Jahre Mitglied - Großlercher Klaus

55 Jahre Mitglied - Rieger Franz sen.

55 Jahre Mitglied - Mellitzer Peter

Auch beim diesjährigen Almrosenfest in St. Jakob machte die Musikkapelle St. Veit wieder mit und konnte am

Rotkreuz-Platz wieder viele Gäste ausgezeichnet bewirten.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Das Bezirksmusikfest wird alljährlich nach dem Rotationsprinzip von einer der Mitgliedskapellen des Musikbezirkes

Iseltal abgehalten. In diesem Jahr durfte die MK St. Veit dieses Fest organisieren. Die Planung erstreckte sich über

das gesamte bisherige Vereinsjahr, das eigentliche Fest fand vom 29. Juni – 1. Juli statt.

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Jugend. Es musizierten vier Jugendblasorchester und anschließend heizte

die junge Band „Flames in Relation“ den zahlreich erschienen Festbesuchern bis in die Morgenstunden richtig ein.

Am Samstag wurde ganz klassisch gefeiert, nach einem Konzert der Musikkapelle Sillian spielte das „Goldried

Quintett“ aus Matrei zum Tanz auf.

Das eigentliche Bezirksmusikfest wurde dann am Sonntag begangen. 500 Musikanten aus den 9 Mitgliedskapellen

sowie die Reimmichlschützenkompanie St. Veit feierten gemeinsam die hl. Messe und marschierten im Anschluss

daran an den Ehrengästen bei der Defilierung vorbei. Bis 17 Uhr konzertierte jede einzelne Musikkapelle damit im

Anschluss die „Irschner Blos“ für einen flotten Festausklang sorgen konnte.

Für die Musikkapelle war das Fest ein voller Erfolg der ohne die Hilfe der insgesamt 205!! Helfer, sowie der 50

Kuchenspender nicht möglich gewesen wäre.

Einige Impressionen:

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Aufwind für die Deferegger Retter

Jahreshauptversammlung Rotkreuz-Ortsstelle St.

Jakob/St. Veit

Am Freitag, dem 23.03.2012 fand die 27. ordentliche

Jahreshauptversammlung der Ortsstelle St. Jakob/St.

Veit im großen Gemeindesaal von St. Jakob i. D. statt.

Ortsstellenleiter Markus Burger durfte zahlreiche

Ehrengäste von befreundeten Blaulichtorganisationen

sowie Vertreter der Politik, darunter die Bürgermeister

von St. Jakob i. D. und St. Veit i. D. Gerald Hauser und

Vitus Monitzer, begrüßen.

Außerdem konnte Burger auf ein bewegtes Vereinsjahr

2011 zurückblicken, das neben zahlreichen

Herausforderungen, auch so manche Feierstunde bot,

z. B. der 60. Geburtstag des geschätzten Rotkreuz-

Arztes Dr. Ottokar Wiedemair oder das alljährliche

Almrosenfest im Juni.

Jedoch verwies der Ortsstellenleiter im selben Atemzug

auf die neuen Herausforderungen, die der Ortsstelle St

Jakob/St. Veit bevorstehen und erklärte, dass er den

Aufwind für die Ortsstelle und Ihre Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter spüre.

Ebenso konnte Josef Veider in seiner Funktion

als Schulungskoordinator auf ein arbeits- und

erfolgreiches vergangenes Vereinsjahr zurückblicken.

Vielfältige Ausbildungen, zahlreich Fortbildungen

und Übungen gewährleisteten und gewährleisten den

hohen Ausbildungsstand der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter.

Bewährt hatte sich die Schnelleinsatzgruppe unter

dem Kommando von Josef Veider, die 19 Mal

zum Einsatz kam, wenn »Not am Mann« war und

3 Mal bei Ambulanzdiensten zur Absicherung bei

Veranstaltungen.

Besonders hervorgehoben wurden auch die Leistungen

der Jugendgruppe, unter der Leitung von Siegfried

Kristler und betreut von Julia Jesacher und Veronika

Innerhofer, die bei verschieden Bewerben beachtliche

Erfolge verbuchen konnte. Zukunftssorgen muss

sich die Ortsstelle St. Jakob/St. Veit, mit solchen

ausgezeichneten Leistungen, nicht machen.

Im Anschluss an die Tätigkeitsberichte der

Ausschussmitglieder fand die Wahl des neuen

Ortsstellenleiters und Ausschusses statt. Der

Wahlvorschlag wurde einstimmig bestätigt. Markus

Burger wurde ohne Gegenstimme als Ortsstellenleiter

wiedergewählt.

Darüber hinaus wurden bei der Jahreshauptversammlung

eine Reihe von Angelobungen, Beförderungen und

Ehrungen vorgenommen, diese sind ebenfalls unten

namentlich angeführt.

Bezirksstellenleiter Egon Kleinlercher sieht ebenfalls

die Ortsstelle St. Jakob/St. Veit im Aufwind, nachdem

das Vereinsjahr 2011 so manche Herausforderungen

und zahlreiche Veränderungen mit sich gebracht hat.

Auch die Ehrengäste ließen es sich nicht nehmen, den

Angelobten, Beförderten und Geehrten zu gratulieren

und der Ortsstelle St. Jakob/St. Veit eine erfolgreiche

Zukunft zu wünschen, ehe Ortsstellenleiter Burger die

Jahreshauptversammlung mit den berühmten Worten

»Edel sei der Mensch, hilfreich und gut« schloss.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Der neue Ortsausschuss:

Ortsstellenleiter:

MARKUS BURGER

Ortsstellenleiter-Stellvertreter:

Mario Erlsbacher

Schriftführer:

Ing. Herwig Ladstätter

Finanzreferent:

Manfred Großgasteiger

Der neue erweiterte Ortsausschuss:

Rotkreuz-Arzt:

Dr. Ottokar Wiedmair

Rotkreuz-Arzt-Stellvertreter:

Dr. Christoph Leitner

Ausbildungsreferent:

Dr. Christoph Leitner

Ausbildungsreferent-Stellvertreter:

Marianne Ladstätter

Schulungskoordinator:

Josef Veider

Gruppenkommandant:

Georg Senfter

Jugendgruppenleiterin:

Julia Jesacher

Jugendgruppenleiter-Stellvertreterin:

Veronika Innerhofer

Schnelleinsatzgruppenkommandant:

Josef Veider

Schnelleinsatzgruppenkommandant-

Stellvertreterin:

Marianne Ladstätter

Medienreferent:

Dominik Kopecky

Beirat:

Klaus Erlsbacher

Angelobungen:

Pirmin Steiner

Patrick Mellitzer

Dominik Kopecky

Beförderung zum Hauptsanitätsmeister:

Mario Erlsbacher

Beförderung zum Sanitätsmeister:

Josef Veider

Julia Jesacher

Beförderung zum Hauptzugsführer:

Marianne Ladstätter

Ehrung für 250 geleistete Dienste:

Bettina Großlercher

Christian Kleinlercher

Ulrich Mohr

Ehrung für 500 geleistete Dienste:

Heinrich Kleinlercher

Ehrung für 750 geleistete Dienste:

Peter Ortler

Verdienstmedaille in Silber:

Mario Erlsbacher

Verdienstmedaille in Bronze:

Bettina Großlercher

Vanessa Mellitzer

Dienstjahresabzeichen in Gold (20 Jahre):

Klaus Erlsbacher

Dienstjahresabzeichen in Bronze (10 Jahre):

Markus Burger

Ulrich Mohr

Christian Kleinlercher

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Berichte aus der Pfarrfamilie

Pfarrgemeinderatswahl 2012

Wie in fast allen Pfarren

Österreichs fanden auch in

unserer Pfarre am 18. März 2012

Pfarrgemeinderatswahlen statt.

Das Motto für die heurige Wahl

lautete: „Schön, dass es die Pfarre

gibt.“ Wohl keiner der kirchlichen

Oberen ahnte aber, wie schwer es

sein würde, überhaupt Kandidaten

zu finden, die bereit waren, für

5 Jahre im Pfarrgemeinderat

mitzuarbeiten. Das war auch der

Grund, dass in manchen Pfarren

keine PGR-Wahlen stattfinden

konnten. Vor allem die Bereitschaft

der Männer war sehr gering. Auch

unser Herr Pfarrer Stefan Bodner

hatte mit diesem Problem zu

kämpfen. Schließlich kam doch

eine Kandidatenliste zustande.

Zu wählen waren 2 Männer, 3

Frauen und 2 Jugendliche. Die

Wahlbeteiligung war sehr gering.

Sie lag in unserer Pfarre bei 15%

und erreichte gerade einmal den

Österreich-Durchschnitt. Die

Beteiligung in unserem Dekanat

lag bei 21,5%.Es erhebt sich

daher schon die Frage: Ist das

Schicksal der eigenen Pfarren den

Katholiken so wenig wert, dass sie

nicht einmal mehr mitbestimmen

wollen ?

In den Pfarrgemeinderat gewählt

wurden: Siegmund Gomig, Dr.

Peter Orlik, Karin Obkircher,

Nicole Ortner, Margit Stemberger

Alexander Grimm und Daniel

Monitzer. Sie bilden zusammen

mit den amtlichen Mitgliedern

Pfarrer Stefan Bodner, den beiden

Diakonen Johann Tegischer und

Hubert Oberwalder sowie dem stv.

Vorsitzenden des Pfarrkirchenrates

Andreas Stemberger den

Pfarrgemeinderat für die nächsten

5 Jahre.

In der konstituierenden Sitzung

vom 21. April 2012 waren

der Obmann, die Obmann-

Stellvertreterin, die Schriftführerin

und der der Vertreter im

Dekanatsrat zu wählen. Die Wahl

fiel auf Dr. Peter Orlik als PGR-

Obmann, Karin Obkircher als

PGR-Obmann-Stellvertreterin

und Margit Stemberger als

Schriftführerin. Die Vertretung

im Dekanatsrat übernimmt der

Obmann. Es wurden auch die

Verantwortlichen für die einzelnen

Aufgabenbereiche gewählt. Hubert

Oberwalder übernimmt wie bisher

die Bereiche Liturgie, Familie und

Bücherei, Soziales Martha Prast,

geistliche Betreuung neben Pfarrer

Bodner Diakon Johann Tegischer

und den Pfarrkirchenrat Andreas

Stemberger.

In der Zwischenzeit fand auch eine

längere Arbeitssitzung statt, in der

vor allem organisatorische Fragen

und Aufgaben besprochen wurden.

Auch eine Nachbesprechung der

Erstkommunion fand statt, bei

der sich der Pfarrgemeinderat

einhellig positiv zu der großartigen

Gestaltung äußerte.

Am 28. Juni hielten wir gemeinsam

eine Gebetsstunde um geistliche

Berufe, bevor es für alle in die

Sommerpause ging.

Sommerfest der Ministranten

und Ministrantinnen des

Dekanates Matrei am. 16. Juni

2012 in St. Jakob in Defereggen

Als Dank für den Einsatz der

Ministranten und Ministrantinnen

wurde vom Dekanat ein Spielefest

in St. Jakob veranstaltet. Etwa 110

Mädchen und Buben trafen sich

um 10 Uhr auf dem Sportplatz von

St. Jakob. Die Spiele wurden von

der Mannschaft des Spielebusses

der Jungschar der Diözese, dem

Jugendverantwortlichen des

Dekanates und unserem Herrn

Dekan Reinhold Pitterle organisiert.

Unsere Ministrantengruppe fuhr

mit Pfarrer Bodner und Dr.Orlik zu

dem Fest. Wir blieben so wie der

Herr Dekan den ganzen Tag über

bei den Kindern.

Es war eine Freude, den

Buben und Mädchen bei den

Spielen zuzusehen. Nach

Gemeinschaftsspielen mit einem

riesigen Ball und einem 20 m im

Durchmesser großen bunten Zelt

waren alle ziemlich müde, sie

hatten nämlich bei all den Spielen

gar nicht bemerkt, wie sehr ihre

Muskeln strapaziert wurden. Nach

einer Erholungspause, für Getränke

war reichlich gesorgt, ging es an die

Einzelstationen: basteln, malen,

Geschicklichkeitsspiele, Fußball,

Stelzengehen, planschen und

der Bau eines riesigen Turmes

aus Holzklötzen standen auf

dem Programm. Um 13 Uhr

gab es Mittagessen, bereitet von

Ernst Schett: Grillwürstel mit

Pommes - die Lieblingsspeise

wohl aller Kinder. Nach einigen

Gemeinschaftsspielen ging es ins

Dorf, wo jeder ein Eis bekam. Dann

folgte für viele der Höhepunkt: Die

Zauberschau des „Magic Chris“

im Gemeindesaal. Dieser Magier

hatte eine speziell für Kinder

bestimmte Art der Zauberei. Er

nahm mit seiner Art alle Zuschauer

gefangen. Da war ein Lachen und

Jubeln, jeder/jede drängte sich, als

Assistent des Zauberers auf die

Bühne geholt zu werden. Nach

einer Stunde des Vergnügens und

der guten Laune fuhren alle mit

dem Gefühl echte Gemeinschaft

erlebt zu haben, nach Hause.

Apropos: Unser Herr Dekan ist ein

Meister im Stelzengehen!

Dr. Peter Orlik

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Die Pfarrbücherei St. Veit in „neuem Kleid“

Nach einer längeren Pause und verschiedenen

Vorbesprechungen präsentiert sich die Pfarrbücherei St.

Veit nun wie in einem „neuen Kleid“.

Sie befindet sich im Pfarrwidum St. Veit und wurde

räumlich wesentlich umgestaltet und in 5 „Ecken“

gegliedert: die Lese-Ecke, die Weltladen-Ecke, die

Nationalpark-Ecke, die Spiele-Ecke und die Musik-

Ecke.

Ausleihgebühr pro Buch: 3 Monate gratis, dann 1€/Monat

Weitere Angebote:

Karten- und Würfelspiele (gratis)

Bücherausstellung Anfang Dezember

Lesenacht (im Herbst)

Bücherbestellungen (auf Wunsch)

Diashow (Nationalpark, Schönes Osttirol, usw.)

Chor- und Notenarchiv

Das Team der Pfarrbücherei St. Veit erwartet deinen Besuch und würde sich freuen, wenn viele dieses Angebot

nützen und zu Stammkunden werden könnten.

Öffnungszeit der Bücherei:

jeden Sonntag von 10.00 bis 11.00 Uhr

Öffnungszeit des Weltladens:

jeden Sonntag von 10.00 bis 11.00 Uhr

45


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Sozialzentrum Defereggental

Ausgangssituation und Projektmotivation:

In den kommenden 20 Jahren wird der Anteil an pflegebedürftigen

SeniorInnen in Osttirols Gemeinden um bis zu 200% ansteigen. Das zeigt

die demographische Entwicklung.

Zugleich sinkt aber auch die Zahl der pflegenden Angehörigen, weil immer

mehr jüngere Menschen abwandern oder tagsüber arbeiten müssen. Die

betreuungs- und pflegebedürftigen Senioren bleiben zurück und warten

derzeit auch viele Monate auf eine Heimaufnahme. Eine lange Zeit, die

schwer zu überbrücken ist.

Um soziale Isolation und Unterversorgung zu vermeiden, haben sich die Verantwortlichen der Region Defereggental/

Kals zusammengesetzt und das Sozialzentrum Defereggental in St. Veit ins Leben gerufen.

Ziele und Aufgaben:

Im Sozialzentrum Defereggental werden die Bedürfnisse

der SeniorInnen individuell wahrgenommen.

1. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Möglichkeit einer

Tagesbetreuung für SeniorInnen gelegt.

2. Ein offener Mittagstisch für alleinstehende SeniorInnen

wird angeboten.

3. Pflegende Angehörige werden in Kursen geschult.

4. Mit Rat und Tat helfen wir bei Fragen bzgl. Versicherung,

Pflegegeld, Rezeptgebühren und anderen Pflegethemen.

5.

Tagesbetreuung:

Tagesbetreuung ist ein Angebot für ältere Menschen, die

ihre häusliche Wohn-situation nicht aufgeben möchten,

aber tagsüber bei manchen Aktivitäten des täglichen

Lebens Unterstützung benötigen. Wichtig sind dabei auch

soziale Kontakte und psychosoziale Unterstützung bei

altersbedingten Erkrankungen. Sie dient aber auch der

regelmäßigen Entlastung der pflegenden Angehörigen.

Hier entsteht das Sozialzentrum

Aktivitäten:

Vom Frühstück über das Vormittagsprogramm bis hin zu

den Nachmittagsaktivitäten (Kartenspielen, Singen, Tanzen,

usw.), dazwischen natürlich Mittagessen und Ruhezeit, wird

hier auf ein ausgewogenes, auf den Tagesgast zugeschnittenes

Programm geachtet. Das professionelle Pflege- und

Betreuungsteam bietet den Angehörigen Unterstützung und

ergänzt die Betreuung zu Hause in idealer Weise.

Umsetzung:

In der Gemeinde St. Veit (östlich der Pfarrkirche) wird dazu

vom Sprengel ein bereits bestehendes Gebäude angemietet

und Räume wie Küche, Stube, Pflegebad und Ruheplätze

eingerichtet.

Die Umbaumaßnahmen haben gerade begonnen, sie

werden durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer

unterstützt.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

8. Skivergleichskampf in

Hopfgarten

Gleich mit 6 Teams (so viel

stellte sonst kein Verein) war die

Sportunion Raiffeisen St. Veit beim

8. Deferegger Skivergleichskampf

der Vereine am Samstag, 14.

Jänner in Hopfgarten vertreten.

Von den insgesamt 27 Teams, die

in die Wertung kamen, belegte

man die Plätze 7., 11., 14., 21.

und 26 (eine Mannschaft kam

leider nicht in die Wertung).

Zusätzlich konnte unser Verein mit

Manfred Kleinlercher den Tagessieg

bei der Herrenwertung erreichen.

Eines der 6 Teams der Sportunion Raiffeisen St. Veit, v.l. Gerry Mellitzer, Mundl

Tegischer, Hermann Stemberger und Manfred Kleinlercher.

Kinderskikurs

An die 30 Kinder (u.a. wieder

alle St. Veiter Kindergartenkinder)

nahmen am diesjährigen Schikurs

– veranstaltet von der Sportunion

Raiffeisen St. Veit in Kooperation

mit der Schneesportschule

Defereggental – teil. Die

Schilehrer/innen brachten den

Kleinen die Grundkenntnisse in

spielerischer Art bei, bzw. wurde

während der 5 Kurstage die Technik

noch ein wenig perfektioniert.

Und was sie gelernt hatten, zeigten

sie am letzten Kurstag beim

Abschlussrennen beim Feistritzlift

sowie bei der Schischul-

Übungswiese. Nicht nur bei den

Kindern war die Aufregung groß,

sondern auch bei den Eltern, Omas

und Opas, die ihre Schützlinge

beim Rennen kräftig anfeuerten.

Ein herzliches Dankeschön

seitens des Vereines an die

Schneesportschule Defereggental,

den Kindergartentanten Gabi

und Adelheid sowie den Eltern.

Die Kinder waren mit großer Freude dabei.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

4. Winter-Triathlon

Bereits zum 4. Mal fand der

Wintertriahtlon in St. Veit

statt, veranstaltet von der

örtlichen Sportunion. 25

Mannschaften nahmen heuer

an diesem Spektakel teil.

Bei perfekten Bedingungen und

traumhaften Verhältnissen gaben

Tourengeher, Rodler und Langläufer

ihr Bestes. Die zahlreichen

Zuschauer entlang der Strecke

erfreuten sich über ein spannendes

und spektakuläres Rennen.

„Die wahre Energie – Taxi

Blassnig/Siglu“ mit Wibmer

Ingemar (Tourenski), Monitzer

Thomas (Rodel) und Blassnig

Thomas (Langlauf) siegten vor

„Fliesen Jürgen Pitscheider

mit Sieger Peter (Tourenski),

Pitscheider Jürgen (Rodel) und

Oberhammer Georg (Langlauf).

Den ausgezeichneten dritten

Rang belegten „Mode Shooters

Sillian“ mit Aschbacher Daniel

(Tourenski), Ornter Mario (Rodel)

und Walder Martin (Langlauf).

Der Mittelzeit am nächsten kam

das Team „Alle über 40“, mit

Bürgermeister Monitzer Vitus

(Tourenski), Obkircher Anna

(Rodel) und Obkircher Johannes

(Langlauf). Die jüngsten Teilnehmer

beim 4. Wintertriathlon waren

„Die Drei Elfer“, mit Unterkircher

Florian, Niederwanger Thomas und

Ladstätter Mathias - alle Jahrgang

2000. Die ältesten Teilnehmer

„Die etwas Älteren“, mit Passler

Helmut, Tegischer Klaus und

Unterkircher Werner landeten auf

dem ausgezeichneten 15. Rang.

Bei der Siegerehrung am Abend

im Reimmichlsaal erhielten die

schnellsten Teams tolle Preise.

Für Stimmung beim anschließenden

Sportunion-Ball sorgte das Duo

„Club 2“, und bei der großen Tombola

gab es super Preise zu gewinnen!

Rodler Tom Monitzer übergibt an seinen

Langlauf-Teamkollegen Thomas Blassnig

Schon vom Start weg gingen die Tourengeher ein

hohes Tempo.

Die schnellsten 3 Teams flankiert von Bgm. Vitus

Monitzer und Sportunionfunktionären

31. Internationaler Schwarzachlauf:

Die 31. Auflage des

Schwarzachlaufes stand wiederum

ganz im Zeichen der besten

Wetter- und Loipenbedingungen

im Defereggental. Auch dieses

Jahr fanden sich ca. 170 gemeldete

Sportler - von der Bambini-

Klasse bis zur AK VI - ein.

Pünktlich um 10 Uhr hob

sich der Startbalken und die

Langläufer beherrschten nun

die Loipe im Skating- sowie

auch im klassischen Stil.

Schon bald bildete sich eine

Gruppe von 4 Teilnehmern zur

Spitzengruppe und kämpften

einerseits um die Sprint-

Geldwertung nach der 2. Runde

und andererseits natürlich

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um den Tagessieg nach

25 km. Erst im Zielsprint löste

sich das Quartett ein wenig und

so konnte sich der aus Estland

stammende Biathlonkaderläufer

Priit VIKS in die „ewige

Siegerliste“ eintragen. Um 3

Sekunden geschlagen geben

musste sich heuer der Osttiroler

Spitzen-Langläufer Norbert

Ganner, der somit den 10. Erfolg

in St.Veit um ein Jahr verschieben

musste. Nur 1 Sekunde später

wurden die Kartitscher Biathlon-

Hoffnung Martin Huber und

der aus Leipzig stammende

Lats Hänel zeitgleich gewertet.

Bei den Damen sicherte sich

in taktisch gewohnter Manier

Renate Ganner mit 2 Sekunden

Vorsprung auf die Südtirolerin

Monika Schwingshackl den

Tagessieg auf der Königsdistanz.

Der „Adrian Tönig und Georg

Messner-Gedächtnislauf“ über

10 km wurde vom St. Veiter

Clemens Blassnig sowie in der

Damenklasse von Lisa Hausott

aus Rosenbach beherrscht.

Excellente Leistungen erbrachten

auch die Teilnehmer beim Mini-

Schwarzi-Lauf über 1,25, 2,5 und

5km in den Klassen Bambini,

Kinder sowie der Schülerklasse.

Alle Teilnehmer zeigten sich

von den gebotenen Bedingungen

sowie der perfekt organisierten

Durchführung sehr angetan.


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Packende Zweikämpfe um die letzten Meter und Sekunden

Auch Bgm. Vitus Monitzer (Nr. 217) nimmt alljährlich

am Schwarzachlauf teil.

Die schnellsten 4 Herren beim 31. Schwarzachlauf

Alle Teilnehmer erhielten einen schönen Ehrenpreis

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Langlauf-Vereinsmeisterschaft

Am Freitagabend, dem 02.März

2012, lud die Sportunion

Raiffeisen St. Veit zur diesjährigen

Vereinsmeisterschaft ein. Dieses

Jahr wurden wiederum die

Langlauf-Sportler des WSV

St. Jakob dazu eingeladen, ihre

Vereinsmeisterschaft gemeinsam in

einem Nachtrennen durchzuführen.

Ca. 65 Langläufer stellten sich dem

Starterteam, die bei 2 Massenstarts

auf die ausgezeichnet präparierte

Loipe bei guter künstlicher

Ausleuchtung geschickt wurden.

Enorme Begeisterung herrschte, weil

alle Kinder der Volksschule Feld und

viele der Volksschule St. Jakob ihre

tollen sportlichen Künste darboten.

Als Vereinsmeisterin konnte sich

Lena Blassnig erwartungsgemäß

durchsetzen. Bei den Herren

konnte sich erstmalig Lois Veiter

in die Siegerliste eintragen lassen.

Die Kinder- und Schülerklasse (Bild 1) und die Erwachsenen (Bild 2) knapp vor dem Start zur

LL-Vereinsmeisterschaft vor dem Hotel Defereggental.

Rodel Vereinsmeisterschaft

Bei ausgezeichneten äußeren

Bedingungen - eine perfekt

präparierte Rodelbahn und

strahlender Sonnenschein - wurden

am Samstag, 3. März 2012 die

Rodel-Vereinsmeisterschaft der

Sportunion Raiffeisen St. Veit -

wiederum gemeinsam mit dem

WSV St. Jakob - ausgetragen.

Die ca. 700 m lange Rodelbahn

Leppetal musste von den

Teilnehmern zweimal bewältigt

werden. Im 2. Durchgang wurde

in gestürzter Reihenfolge gestartet

- somit blieb der Bewerb bis

zum letzten Rodler spannend.

46 Einzelsitzer und 17 Doppelsitzer

nahmen den Kampf um Meter

und Sekunden in Angriff

und zeigten tolle Leistungen.

Zum Vereinsmeister der Sportunion

Raiffeisen St. Veit konnte sich

(nachdem er im letzten Jahr verletzt

war) wiederum Thomas Monitzer

küren. Er verwies mit knapp 4

Siegerehrung in der Tennishalle: Die Teilnehmer

der Klasse Kinder I männlich freuten sich über

die schönen Preise.

Sekunden Vorsprung Edmund

Tegischer auf Platz zwei und Lois

Prast mit 4,7 Sekunden auf Platz drei.

Äußerst eng ging es bei den Damen

zu. Die letztjährige Vereinsmeisterin

Angelika Tegischer konnte sich

mit knapp 1 Sekunde Vorsprung

wiederum den Titel holen, vor Meggi

Kleinlercher. Platz drei belegte

Sabine Stemberger mit einem

Rückstand von 34,80 Sekunden.

Die schnellsten Damen: v.l. Meggi Kleinlercher

(2), Vereinsmeisterin Angelika Tegischer, Sabine

Stemberger (3).

Die schnellsten Herren: v.l. Edmund

Tegischer (2), Vereinsmeister Thomas

Monitzer, Lois Prast (3).

Auch in der Doppelsitzerklasse ging es ordentlich zur Sache

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Langlauf-Osttirolcup Rennen

Der wegen arktischer Kälte

verschobene Vielseitigkeitsbewerb

(„tour de defereggental“) konnte

am Sonntag, 11.März 2012

von der Sportunion Raiffeisen

St. Veit nachgetragen werden.

Da die Originalstrecke auf Grund der

„verfrühten Schneeschmelze“ leider

nicht mehr zur Verfügung stand,

wurde kurzerhand mit Start und Ziel

zum „Alzenbrunn“ ausgewichen.

Der Bewerb wurde in einem

klassischen- und später in einem

skating-Durchgang abgehalten.

Die Strecke war mit interessanten

Hindernissen gespickt, die es galt,

von den fast 60 gemeldeten Läufern in

bestmöglicher Manier zu bewältigen.

Nur der einsetzende Wind konnte die

traumhaften äußeren Bedingungen

ein wenig stören. So konnten

sich alle Teilnehmer beim letzten

Bewerb der Langlauf-Cup-Bewerbe

im Bezirk ein letztes Mal ins Zeug

legen, um die Gesamtpunktewertung

noch zu verbessern.

Wichtig war, dass nicht nur die

3-Bestplatzierten jeder Klasse

bei der Siegerehrung zufrieden

waren, sondern dass sich alle

Teilnehmer über Ihre eigenen tollen

Leistungen freuen konnten. So

wurden die Rennläufer in die lange

Rennpause des Sommers entlassen.

Geschicklichkeit war von den Langläufern bei

diesem Bewerb gefragt

3, 2, 1 …ab! Startrichter Ludwig Prast schickt die

jüngsten Teilnehmer ins Rennen

Ski-Vereinsmeisterschaft mit

Familienwertung

Den Abschluss einer langen

Veranstaltungsreihe im Winter

bildet alle Jahre die Ski-

Vereinsmeisterschaft mit eigener

Familienwertung. Heuer nahmen

84 Teilnehmer an diesem

Wettbewerb beim Feistritzlift teil.

Bei super Pisten- und

Wetterbedingungen und perfekt

ausgeflaggtem Riesentorlauf

ging um 11 Uhr erstmals der

Startbalken für die jüngsten

Teilnehmer (4 Jahre) auf.

Das Rennen nutzten auch Läufer

aus den Nachbargemeinden, um

sich mit Funktionärskollegen

bzw. Freunden zeitlich zu messen.

Die Vereinsmeister vom Vorjahr

Manfred Kleinlercher und

Verena Stemberger konnten ihren

Titel souverän verteidigen. Beim

anschließenden Bewerb „Best man

and woman of the Race“, wo die 15

schnellsten Herren und 7 schnellsten

Damen der Vereinsmeisterschaft

(inkl. Gästeklasse) startberechtigt

waren, waren diese beiden

ebenfalls nicht zu schlagen.

20 Familien wurden bei der St.

Veiter-Familienwertung prämiert,

die allesamt einen super Preis

erhielten, darunter auch einen

Reisegutschein im Werte von €

500,00 (dieser wurde verlost).

Als schnellste Familie konnte

sich Hermann, Manuela, Verena

und Marco Stemberger in die

Siegerliste eintragen. Es war

wieder eine schöne, unfallfreie

und „familiäre“ Veranstaltung!

Konnten ihren Titel erfolgreich verteidigen. Die Vereinsmeister 2012

Manfred Kleinlercher und Verena Stemberger

Die jüngsten weiblichen Rennläufer der Sportunion Raiffeisen St.

Veit bei der Siegerehrung mit Funktionären und Vize-Bgm. Werner

Großlercher (re.)

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Bronze für Clemens Blassnig

bei den Österreichischen

Langlaufmeisterschaften

Clemens Blassnig - Mitglied der

Sportunion Raiffeisen St. Veit -

holte sich bei den österreichischen

Langlauf-Staatsmeisterschaften

in Hochfilzen über 30 km Skating

den ausgezeichneten dritten

Rang in der Juniorenklasse.

Der St. Veiter, der heuer erstmals

bei internationalen Rennen an den

Start ging, ließ bereits Mitte März

anl. des Continentals-Cups in

Toblach mit Rang 13 aufhorchen

und wurde damit zweitbester

Österreicher über 15 km Skating.

Wir gratulieren sehr herzlich und

wünschen dir, lieber Clemens, für

deine weitere sportliche Karriere

alles Gute und viel Erfolg!

Clemens Blassnig hat schon großartige internationale

Erfolge vorzuweisen

Bogensport – Vereinsmeisterschaft

Am Samstag, 9. Juni wurde seitens

der Sportunion Raiffeisen St. Veit

zur 2. St. Veiter Bogensport-

Vereinsmeisterschaft (mit Gästeklasse)

eingeladen, zu der sich 33

Teilnehmer anmeldeten.

30 St. Veiter sowie 3 Schützen vom

HSV Lienz nützten die Gelegenheit,

die Treffsicherheit

untereinander zu testen. Die Klassen

wurden in Recurve- und Langbögen

unterteilt.

Der von den Zuständigen der Sektion

Bogensport, Meinrad Ladstätter

und Christian Pichler, und unter

Mithilfe zahlreicher fleißigen Helfer

erstellte Parcours wurde von

den Teilnehmern allseits gelobt und

fand große Anerkennung.

Als Vereinsmeister/in konnten sich

wie im Vorjahr wieder dieselben

behaupten. Sowohl Elfriede Höfer

(298 Punkte) als auch ihr Gatte

Rudi Höfer (488 Punkte) konnten

den Titel erfolgreich verteidigen.

Erwähnenswert die Leistung des

14-jährigen David Steiner in der

Schülerklasse mit 350 Punkten und

natürlich auch der Tagessieger

Franz Steinkasserer (HSV Lienz,

Langbogen) mit 504 Punkten.

Die Sportunion Raiffeisen St. Veit

bedankt sich bei allen Teilnehmern

sowie den vielen Helfern!

Die besten 5 der Herrenklasse mit Sportunion-

Funktionären

Die Sportunion Raiffeisen St. Veit bedankt sich sehr herzlich bei allen Teilnehmer/innen, Sponsoren, Pokalund

Sachpreisspendern, Gönnern, freiwilligen Helfern, Grundbesitzern, Gemeinde, Tourismusverband …

Vergelt´s Gott!!

Ergebnislisten, Bilder und weitere Vereinsinformationen finden Sie auf der Homepage: www.sportunion-stveit.at

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Alle Joah um die Zeit, is wieda sou weit.

Mia treffen ins in Kruschtn Kuchl

Um zi darichten, ebis ve insan Varein zi berichten.

Gspielt homma s´Stickl Brautschau im Irrenhaus.

Ob Philipp, Rudl, Karin oder Klaus,

brocht hit ma fällig in Spielleiter in sell Haus.

Oba bi da Premiere, Gott sei Donk, wor da Sool volle

Bis af die letzte Bonk.

A bi die ondan Aufführungen hommas gonz güt

dapfurflt,

oba da On und da Ondare hot woll a wie gemurflt.

Recht Vergelts Gott an alle Leit, die wos a heure

kemm hent zi ins af St. Veit.

Iban Winta wean mia wieda probiean,

ebis Neues inzistudian.

Spiel wernd wieda die Gleichen, hoffentlich werds fa a

güts Stickl reichen.

Bis zi da näcksten Ausgobe fi die St. Veiter Zeilen,

kimma enk nochan schün berichten,

wies neue Stickl host und ob mas a güt darichten.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Verein „Retten wir das Zottenkirchl“

Von der Winterpause zum

Frühjahrs(ver)putz

Vielleicht wird sich der eine oder

andere gedacht haben, dass in

den letzten Monaten nicht viel

geschehen ist beim Zottenkirchl.

Der Winter hat uns tatsächlich

eine längere Ruhepause verordnet.

Doch seit kurzem sind die Weichen

wieder ganz auf Arbeit gestellt. Am

7. Mai gab es ein Gipfeltreffen, an

dem nicht nur die ein Großteil

des Vereinsvorstands (allen

voran die Obfrau) teilgenommen

haben, sondern auch Vertreter

der Firmen Viertler (Baumeister)

und Pescoller (Restaurierung)

sowie Dr. Reinhold Rampold vom

Bundesdenkmalamt.

Als wichtigste Maßnahme der

nächsten Zeit ist geplant, den

Außenverputz der Kapelle zu

erneuern. Aufgrund großer

Schäden und Fehlstellen des

vorhandenen Verputzes (der

wahrscheinlich auf die Zeit der

letzten großen Renovierung im

Jahre 1903 zurückgeht) ist man

von einer ursprünglich geplanten

Sanierung wieder abgegangen.

Der neue Verputz wird wiederum

als Spritzputz gestaltet werden

und genauso aussehen wie der

alte. Diese Arbeiten werden

voraussichtlich Mitte Juni

beginnen und etwa drei Wochen

dauern. Als weitere Außenarbeiten

sind die Herstellung einer Stiege

zur Empore sowie die Pflasterung

vor dem Kirchl geplant.

Facelifting auch innen

Auch das Innere der Kirche wird

ein neues Aussehen bekommen.

Sowohl der Verputz als auch die

Bemalung werden fachmännisch

von der Firma Pescoller erneuert

werden, soweit es notwendig ist. Die

einzige größere Veränderung wird

die Deckenmalerei betreffen, sollen

doch die vier Evangelistenbilder

(die jüngeren Datums sind

und nicht zur ursprünglichen

Ausstattung gehören) abgedeckt

werden.

Für die Herstellung der

Bodenplatten konnte mittlerweile

Bucher Peter aus Fieberbrunn

(Partner für Denkmal- und

Landschaftsschutz) gewonnen

werden. Die Platten, die in

Anlehnung an die alten angefertigt

werden, sollen im Laufe des

Sommers hergestellt werden.

Daneben gibt es auch noch

kleinere Arbeiten: so muss ein Teil

der Fensterverglasung erneuert

werden – auch hier gilt das Prinzip:

was erhalten werden kann, soll

auch erhalten bleiben. Ersetzt wird

nur das, was schadhaft ist.

Einweihungsfeier im Herbst?

Inzwischen werden auch die

Altäre und die Statuen in der

Pescoller-Werkstätte in Bruneck

renoviert; nach Abschluss der

Innenrenovierung kommen sie

wieder an ihren alten Platz. Es

ist geplant, dass die Arbeiten im

Wesentlichen bis zum Frühherbst

abgeschlossen sind. Passend zum

Rosenkranzmonat Oktober könnte

die Einweihung erfolgen.

Doch bis dahin ist es noch ein

weiter Weg. Die anstehenden

Arbeiten werden noch viel Geld

kosten und so ergeht die Bitte an

alle, unsere Arbeit auch weiterhin

zu unterstützen. (Bankverbindung

Konto-Nr. 124.990 lautend auf

„Retten wir das Zottenkirchl“, BLZ

36367, Raiba Defereggental, bzw.

IBAN: AT28 3636 7000 0012 4990,

BIC: RZTIAT22367)

Michael Huber, Schriftführer

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Wir gedenken unserer Verstorbenen

Was in mir Seele war, bleibt bei euch,

es wird immer mit euch sein.

Ihr werdet es zwischen den Blumen finden,

wenn sie verwelken.

Ihr werdet es hören,

wenn die Glocken abends verklingen:

Und immer, wenn ihr euch meiner erinnert,

werde ich vor euch stehen

und schützend meine Hand über euch halten.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Geburten

Johanna Ingrid Stemberger, 26. Dezember 2011

Gewicht: 3980 g Größe: 51 cm

Eltern: Isabella & Bernhard Stemberger

Luis Lionel Nöckler, 22. Jänner 2012

Gewicht: 3370 g Größe: 52 cm

Eltern: Laura Nöckler & Lukas Blasisker

Simon Tegischer, 24. April 2012/15.11 Uhr

Gewicht: 3160g Größe: 50cm

Eltern: Margret & Martin Tegischer

Amelie Greta Kröll, 18. Juni 2012/9.40 Uhr

Gewicht: 2890 g Größe: 48 cm

Eltern: Martha Kröll & Manfred Preßlaber

Weiters: Stefanie Dichtl, geb. am 7. Juni 2012. Eltern: Adelheid Dichtl & Hermann Planer.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Nachwuchs im Redaktionsteam

Rebecca & Emma Veider heißen diese 2 kleinen

Damen. Zusammen brachten sie 4870g auf die

Waage & waren 90cm groß.

Ihre Hauptaufgabe besteht zum Einen darin, ihre

Mama Irmgard Veider ständig auf Trab zu halten

und zum Anderen dafür zu sorgen, dass unserem

Chefredakteur Philipp Großlercher in Arbeits-

& Vereinspausen auch zu Hause garantiert nie

langweilig wird.

Das Redaktionsteam gratuliert von Herzen und

wünscht alles Liebe & Gute, viel Gesundheit und

vor allem viel Freude mit euren Mädels!

Rebecca (li) und Emma (re) mit ihrem stolzen Papa

Philipp Großlercher

Emma Veider, 26. Dezember 2011/ 9.01 Uhr

Gewicht: 2800g Größe: 46cm

Rebecca Veider, 26. Dezember 2011/ 9.02 Uhr

Gewicht: 2070g Größe: 44 cm

Eltern: Irmgard Veider & Philipp Großlercher

Als Geschenk zur Geburt eines Kindes

erhält man von der Gemeinde einen

Schutzengel aus Ton sowie 10 Müllsäcke.

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St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Hochzeiten

Schon lange träumte Bernadette Siebler aus St.

Jakob von „ihrem“ Lois“ aus St. Veit. Doch musste

sich die Kellnerin gedulden, bis auch Alois Planer

(Praster) erkannte, dass sie seine bessere Hälfte ist.

Bei einem Waldfest in St. Jakob vor 3 Jahren

traf „Pfeil Amor“ dann auch ihren Lois. Seitdem

genießen der Liebherr-Mitarbeiter und seine

Liebste gemeinsame Wellness-Urlaube, Shopping-

Touren und Kaffeehausbesuche. Um ihre Liebe

auch offiziell zu besiegeln, tauschten sie am 12.

Mai erst standesamtlich die Trauringe, bevor in der

örtlichen Pfarrkirche die Hochzeitsglocken für sie

läuteten.

Nach einer stimmungsvollen Trauungszeremonie

stieß das frisch getraute Ehepaar Planer vor der

Kirche mit seinen vielen Hochzeitsgästen an. Im

Anschluss ließen diese über 120 Luftballons gen

Himmel steigen, bevor im Gasthof Pichler bis in

die frühen Morgenstunden gefeiert und getanzt wurde. Die „Bergvagabunden“ sorgten dabei für gute Stimmung am

Tanzparkett.

Geflittert wird noch heuer, doch wohin die Reise geht, steht noch in den Sternen….

Am 05.Mai 2012 gaben sich Stefanie, geb. Eglseder, &

Johann Kleinlercher (Hüters) zuerst auf dem Standesamt

und dann in der Kirche in St. Veit. das Ja-Wort. Mit dabei

natürlich Ihre Kinder Hanna (5) Maximilian (3) und das

Nesthäkchen Louisa (1). Auch viele Freunde und Verwandte

waren angereist, um diesen schönsten Tag im Leben mit

Ihnen zu feiern.

Nach der kirchlichen Trauung, die von Philipp, Patricia,

Helmut, Herbert, Otmar und Laura musikalisch umrahmt

wurde -dafür noch mal ein riesiges Vergelt`s Gott- und zu

Tränen rührte, ging es zum gemeinsamen Feiern in den

Gemeindesaal. Für eine ausgelassene Stimmung sorgte die

Band „Joe & Ray“.

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Wir gratulieren und wünschen alles Gute für die gemeinsame Zukunft!


St. Veiter - Zeil`n Ausgabe 04

Hochzeitsjubiläum

Am 19. Mai durften Johann und Berta Obkircher die goldene Hochzeit feiern.

Berta ( geb. Brugger ) und Johann heirateten am 23. Mai 1962 in St. Veit.

Dem Ehepaar wurden 6 Kinder geschenkt, das jüngste verstarb aber schon im Kindesalter.

Wir gratulieren recht herzlich und wünschen Euch noch viele schöne Jahre!

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Schnappschüsse

Schnappschüsse

Schnappschüsse

Schnappschüsse

Schistars von Morgen!

Vorbereitungen für Herz-Jesu-Feuer!

Tipps vom Starkoch! Musikkapelle beim Kinderfasching 2 durstige Wanderer!

Cowboys in Aktion!

Musikfest Tag 3 - immer noch motiviert!

Anna bei FFW Bewerb in Hopfgarten

Lezte Besprechung vor Bewerb!

Mesner trifft Messner!

Reimmichlzwerge 2011/12

Volle Konzentration - Mannschaftsschiessen!

Abschlussfeier Hauptschule!

Ausgabe05 erscheint im Dezember 2012, Redaktionsschluss: 22. Okt. 2012; e-mail: arbeits-pc@aon.at

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