Juli/August 2005

lumiere.de

Juli/August 2005

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Auch in diesem Jahr heißt es wieder LUMIERE GOES OPEN AIR, doch mit einer wunderbaren Über ra -

schung. Statt nur Filme an 3 Tagen anzubieten, hat das LUMIERE das Programm ausgeweitet und lockt nun

die Göt tin ger Filmfans an acht Wochenenden in der Zeit vom 7. Juli bis zum 27. August mit un ter halt sa men

und span nen den Filmen unterm Sternenhimmel im Freibad am Brauweg.

Wir haben ein umfassendes Programm für den Filmsommer zusammengestellt, das Filmhits, Klassiker und

Kult fi l me umfaßt. Die Filme beginnen bei Einbruch der Dämmerung. Einlaß ist ab 20 Uhr, bis ca. 22 Uhr kann

noch gebadet werden. Danach beginnen die Filmvorführungen. Sitzen kann man auf der großen Rasenfl äche,

es empfi ehlt sich Decken mitzubringen. Für Essen und Trinken sorgt das Ga stro no mie-Team der Musa.

Eintrittspreise: 6.50 1 / 6.00 1 inclusive Schwimmbadeintritt

Fünferkarte für Open-Air-Fans (nicht übertragbar) 27.50 1/25.00 1

Kassenöffnung: 20.00 Uhr

Donnerstag 7. Juli

Alles auf Zucker

Freitag 8. Juli

Die Unglaublichen

Samstag 9. Juli

Keine Vorstellung

Juli August

Donnerstag 14. Juli

Ocean’s Twelve

Freitag 15. Juli

Moderne Zeiten

Samstag 16. Juli

Die fetten Jahre sind vorbei

Donnerstag 21. Juli

Lost in translation

Freitag 22. Juli

Gegen die Wand

Samstag 23. Juli

Barfuss

Donnerstag 28. Juli

Kalender Girls

Freitag 29. Juli

Meine Frau, meine

Schwie ger mut ter und ich

Samstag 30. Juli

Die Strategie der Schnecke

Donnerstag 4. August

Kebab Connection

Freitag 5. August

Rhythm is it

Samstag 6. August

Shrek II

Donnerstag 11. August

Die Kinder des Monsieur Mathieu

Freitag 12. August

Fluch der Karibik

Samstag 13. August

Spiel mir das Lied vom Tod

Donnerstag 18. August

7 Zwerge – Männer allein im Wald

Freitag 19. August

Ray

Samstag 20. August

Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Donnerstag 25. August

Die Reise des jungen Che

Freitag 26. August

Wenn Träume fl iegen lernen

Samstag 27. August

Star Wars: Episode III:

Die Rache der Sith

Das Open-Air-Kino 2005 wurde gefördert durch:

Stadt Göttingen · Göttinger Kulturstiftung · LAGS · Sparkasse Göttingen · Bäderparadies ·

2 LUMIERE Open-Air-Programm Sport und 2005 Freizeit GmbH · Göttinger Tageblatt · AktivDruck


Donnerstag 7.7. um 22.00 Uhr

Alles auf Zucker

BRD 2004, 90 Min.

Regie: Dani Levy

D.: Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Udo Samel

Jackie Zucker ist Überlebenskünstler und Billardspieler.

Schwere Zeiten brechen für ihn an, als sein bei der Bank

arbeitender Sohn ihm endgültig den Kredithahn abdreht,

der Knast droht und seine Frau ihn aus der Wohnung wirft.

Ein winziges Schlupfloch tut sich in Gestalt des Testaments

der gerade verstorbenen Mutter auf – gelingt es Jackie, 7

Tage nach strengem jüdischen Ritual zu trauern und sich

mit seinem orthodoxen Bruder zu versöhnen, bekommen die zerstrittenen Brüder ihr Erbe zugesprochen. Ein

scheinbar unmögliches Unterfangen für den überzeugten Atheisten, muß er doch gleichzeitig versuchen, ein

hoch dotiertes Billardturnier zu gewinnen.

Im Stil von Billy Wilder ist Levy mit ALLES AUF ZUCKER eine befreiende Komödie geglückt, befreiend vor allem

deshalb, weil Deutsche und Juden einmal wieder gemeinsam auf Augenhöhe miteinander lachen können.

Freitag 8.7. um 22.00 Uhr

Die Unglaublichen

USA 2003, 115 Min.

Regie: Brad Bird

Das coolste, schnellste und aufregendste Kinospektakel des Jahres

kommt aus dem Computer und nennt sich DIE UNGLAUBLICHEN.

Der neue Streich der bekannten Pixar-Studios ist ausgewachsenes

Powerkino, bei dem sich Kids an den tollen Animationen und den

verrückten Gags erfreuen, während Erwachsene erstaunt feststellen,

wie spannend ein Trickfilm sein kann.

Erzählt wird die Geschichte der Familie Parr. Vater, Mutter und die

drei Kinder leben unauffällig in einer Siedlung am Rande der Stadt.

Niemand ahnt, daß die Parrs früher einmal die berühmtesten Superhelden der Welt waren. Doch die Regierung

hat aus versicherungstechnischen Gründen alle Superhelden-Einsätze verboten. Auch die Kinder der Parrs müssen

ihre unglaublichen Talente für sich behalten.

Als ein neuer Superschurke die Bildfläche betritt und die Welt ins Unglück zu stürzen droht, beschließt Papa

Parr kurzerhand, das staatlich verordnete Nichtstun zu beenden ...

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LUMIERE Open-Air-Programm 2005 3


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LUMIERE Open-Air-Programm 2005

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Donnerstag 14.7. um 22.00 Uhr

Ocean’s Twelve

USA 2004, 120 Min.

Regie: Steven Soderbergh

D.: George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Catherine

Zeta-Jones, Bernie Mac, Andy Garcia, Don Cheadle

Vor drei Jahren hat Danny Oceans Team einen der lukrativsten

Raubüberfälle aller Zeiten durchgeführt: Sie

haben den als uneinnehmbar geltenden Las-Vegas-Tresor des skrupellosen Unternehmers Terry Benedict bis auf

den letzten Cent ausgeraubt. Oceans Crew teilte die 160 Millionen Dollar Beute unter sich auf. Man lebt jetzt

angepaßt bürgerlich und hält sich an die Gesetze, auch wenn das manchem schwerfällt. Doch dann verpfeift

jemand die Bande an Benedict. Und der will seine 160 Millionen zurück - mit Zinsen. Sehr schnell begreifen

Ocean und seine Leute, daß nicht nur der allmächtige Benedict hinter ihnen her ist ...

OCEAN’S TWELVE macht Spaß, ist feinsinnig durchdacht. Steven Soderbergh schafft es, George Clooney oder

Brad Pitt Blicke zu entlocken, ganz kleine Details, die für viel Witz und viel Spannung sorgen. Wer auf Popcorn-

Kino steht, liegt mit OCEAN’S TWELVE genau richtig.

BRD 2004, 126 Min.

Regie: Hans Weingartner

D.: Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg, Burghart Klaußner

USA 1936, 87 Min.

Buch und Regie: Charles Chaplin

D.: Charles Chaplin, Paulette Goddard, Henry Bergmann,

Gags am laufenden Band: Charlie Chaplins MODERNE ZEITEN

feiert die Komik, die aus der Konfrontation von Mensch und Maschine

entsteht. Jetzt kommt der Klassiker in restaurierter Fassung

ins Kino.

Wie eine Schafherde, dicht an dicht, drängen die Arbeiter aus der

U-Bahn in die Fabrik. Einer von ihnen ist Charlie, der Tramp. In der

Fabrik sind absurde Maschinen zu bedienen und ständig überwacht

der Fabrikdirektor mit Kameras die Tätigkeit seiner Mitarbeiter. Charlie arbeitet am Fließband, er schraubt und

schraubt, bis er durchdreht. Mit seinen Schraubenschlüsseln rennt er hinter der Sekretärin des Chefs her, gerät

schraubend auf die Straße, will dort bei einer Passantin weiterschrauben, was natürlich nicht gutgeht...

Samstag 16.7. um 22.00 Uhr

Freitag 15.7. um 22.00 Uhr

Moderne Zeiten

Die fetten Jahre sind vorbei

Daß die Güter dieser Welt ungerecht verteilt sind, ist allen klar.

Jan und Peter haben ihren eigenen Weg gefunden, dagegen anzugehen:

nachts brechen sie in Villen ein, nicht um zu klauen,

sondern um das Mobiliar auf den Kopf zu stellen. Sie hinterlassen

Botschaften: „Die fetten Jahre sind vorbei“ oder „Sie haben zu viel

Geld“ - unterzeichnet mit „Die Erziehungsberechtigten“. Jule, die

eigentlich mit Peter liiert ist, und Jan verlieben sich ineinander.

Im Überschwang der Gefühle steigen sie zu zweit in eine Villa ein

und werden dabei überrascht. Dafür haben die selbsternannten

Erziehungsberechtigten keinen Plan – unversehens werden sie zu Entführern ...

„... ein hochgradig unterhaltsamer und intelligenter Film, der Nervenkitzel, Komödie und Politik verbindet.“

(The Hollywood Reporter)

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Donnerstag 21.7. um 22.00 Uhr

Lost in

Translation

USA / Japan 2003, 102 Min.

Regie: Sofia Coppola

D.: Bill Murray, Scarlett Johansson, Giovanni Ribisi

Bob Harris und Charlotte sind zwei ziellose Amerikaner

in Tokio. Bob, ein Schauspieler, der gerade in

der Stadt einen Werbespot für Whiskey dreht, und

Charlotte, eine junge, frisch verheiratete Frau, die

ihren Mann, einen vielbeschäftigten Fotografen,

begleitet.

In einer schlaflosen Nacht lernen sich Bob und

Charlotte an der Bar eines Luxushotels kennen.

Was als eine zufällige Begegnung beginnt, entwickelt

sich überraschend schnell zu einer ungewöhnlichen

Freundschaft. Ihre gemeinsamen Streifzüge durch die

fremde Metropole führen sie nicht nur in amüsant

bizarre Situationen, sondern eröffnen den beiden ungeahnte

Perspektiven und einen überraschenden Blick

auf ein Leben, das sie bisher nicht kannten.

„Mit ihrem neuen, sehr heiteren Film stellt Sofia

Coppola ihr Fingerspitzengefühl und ihr Talent als

Regisseurin unter Beweis.“ (arte)

LUMIERE Open-Air-Programm 2005

Wir nehmen uns die Zeit,

die Sie haben!


Freitag 22.7. um 22.00 Uhr

Gegen die Wand

BRD 2004, 121 Min.

Buch und Regie: Fatih Akin

D.: Birol Ünel, Sibel Kekilli, Catrin Striebeck, Güven Kiraç,

Meltem Cumbul, Hermann Lause

Sieben Jahre nach seinem gefeierten Debüt mit „Kurz und

schmerzlos“ befindet sich Fatih Akin wieder in Höchstform.

Seine Geschichte übt einen unwiderstehlichen Sog aus, aus

dem man sich nach zwei intensiven Kinostunden nur ungern

befreit.

Im Mittelpunkt von GEGEN DIE WAND steht die seltsame

Liebesgeschichte von Cahit und Sibel, zwei türkischstämmigen

Hamburgern. Cahit, 40, ein abgewrackter Alkoholiker,

hat vom Leben die Schnauze voll und fährt deshalb voller

Wucht mit seinem Auto gegen eine Betonmauer. Er überlebt

und trifft im Krankenhaus die junge Sibel, die ihn zu einer

Scheinehe überreden möchte. Sibel will sich befreien von ihrer

türkischen Familie, endlich leben wie andere junge deutsche

Großstädterinnen und nimmt dafür gerne in Kauf, bei einem

heruntergekommenen, jähzornigen Einzelgänger zu leben. Die

beiden heiraten und schon ahnt man, daß sich hier eine amour

fou anbahnt...

„Wie Sibel Kekilli naives Rebellentum versprüht und sich in

Birol Ünels Gesicht der ganze Film noch einmal abspielt - das

ist Leben in seiner spannendsten Form: Leben als große

Kunst.“ (Die Welt)

Bei der Berlinale 2004 erhielt GEGEN DIE WAND den

Goldenen Bären und den Preis des Internationalen Verbandes

der Filmkritik.

Samstag 23.7. um 22.00 Uhr

Barfuss

BRD 2004, 115 Min.

Regie: Til Schweiger

D.: Til Schweiger, Johanna Wokalek, Steffen Wink,

Michael Mendl, Nadja Tiller

Besonders zuverlässig ist Nick Keller nicht. Jobs und

Frauen wechselt er wie andere ihre Hemden. Ein Egoist,

der sich keinen Deut um den Rest der Welt kümmert.

Nur seine Mutter hat den Glauben an ihn noch nicht

verloren. Als er mal wieder blank ist, übernimmt er

widerwillig einen Aushilfsjob in der psychiatrischen Klinik

und vereitelt in letzter Sekunde den Selbstmord der

jungen Leila. Das hat Konsequenzen. Leila steht abends

plötzlich vor seiner Tür. Im Nachthemd und barfuß.

Sie hat beschlossen, für immer bei ihm zu bleiben...

„Die romantische, märchenhafte Komödie in weich

gezeichneten Bildern setzt auf große Emotionen, aber

in einer gelungenen Mischung aus Komischem und

Tragischem.“ (Süddeutsche Zeitung)

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LUMIERE Open-Air-Programm 2005


Donnerstag 28.7. um 22.00 Uhr

Kalender Girls

England 2003, 108 Min.

Regie: Nigel Cole

D.: Julie Walters, Helen Mirren, Penelope Wilton

Frauen um die fünfzig, die Marmelade einkochen, sind nichts

Besonderes. Frauen, die sich nackt für einen Kalender ablichten

lassen, auch nicht. Aber gestandene Frauen, die sich beim Marmelade

kochen nackt für einen Kalender ablichten lassen – das ist etwas Besonderes!

Chris und Annie sind völlig verschieden, aber seit Jahren Freundinnen. Das beschauliche Leben der beiden

Damen in ihrer Kleinstadt in Yorkshire wird erschüttert, als Annies Ehemann plötzlich an Leukämie erkrankt

und stirbt. Als Chris die Idee hat, den alljährlichen Kalender des lokalen Women’s Institute einmal völlig anders

zu gestalten, um damit Geld für das örtliche Krankenhaus zu sammeln, das sich rührend um Annies Mann

gekümmert hat, bringt dieses Projekt nicht nur die kleine Stadt in Aufruhr.

Freitag 29.7. um 22.00 Uhr

Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich

USA 2004, 115 Min.

Regie: Jay Roach

D.: Robert De Niro, Ben Stiller, Dustin Hoffman, Barbra Streisand

„,Was sind das bloß für Menschen, die ihr Kind Gaylord Focker

nennen?’ fragte Jack Byrnes seine Frau am Ende de Komödienhits

,Meine Braut, ihr Vater und ich’, als er endlich seinen zukünftigen

Schwiegersohn Greg (Gaylord) Focker akzeptierte. Jetzt wissen wir’s.

Die Fortsetzung, MEINE BRAUT, IHRE SCHWIEGERELTERN

UND ICH läßt beide Elternpaare zusammentreffen. Mit ähnlich

katastrophalen, zwerchfellerschütternden Situationen wie seinerzeit

bei Gregs erstem Besuch bei den Byrnes. Denn Greg hat dem pensionierten

CIA-Agenten mit Überwachsungstick bislang verschwiegen,

dasß sein Vater als Späthippie den Hausmann gibt und seine Mutter

als Sextherapeutin für Senioren ziemlich zur Sache geht. Nehmen Sie drei Taschentücher für die Lachtränen

mit!“ (Brigitte)

Samstag 30.7. um 22.00 Uhr

Die Strategie

der Schnecke

Kolumbien 1993, 115 Min., Originalfassung mit Untertiteln

Regie: Sergio Cabrera

D.: Frank Ramírez, Fausto Cabrera, Florina Lemaitre

Ein altes Mietshaus in Bogotá soll geräumt werden. Der Besitzer

will das Haus „entmieten”. Doch hier leben viele Menschen

zusammen, die sich hier heimisch fühlen: Jacinto, der alte Anarchist,

Romero, der Anwalt, der keine Zulassung hat, aber alle Gesetzestricks kennt, ein junger Revolutionär, der

sich gern auf die Massen stützt, ein Pater, der im Diesseits Befriedigung sucht ... Sie alle besitzen keine Chance,

aber sie nutzen sie. Denn der Anarchist Jacinto entwickelt einen schlitzohrig-genialen Plan, wie man die Zeit

bis zum angedrohten Rauswurf nutzen kann: Die Strategie der Schnecke ...

Ein Film mit umwerfendem Witz und lateinamerikanischem Charme, der zeigt, wie sich Menschen phantasievoll

gegen Willkür wehren.

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Donnerstag 4. 8. um 21.30 Uhr

Kebab Connection

BRD 2004, 96 Min.

Regie: Anno Saul

D.: Denis Moschitto, Nora Tschirner, Güven Kiraç, Hasan Ali

Mete, Adam Bousdouko, Sibel Kekilli

Ibo, kreativ-chao tischer Ham bur ger Türke und Be wun de rer von

Bruce Lee, wünscht sich nichts mehr im Leben, als den ersten

deutschen Kung-

Fu-Film zu dre hen. Mit einem Wer be spot für die Dönerbude

sei nes Onkels fängt er an. Die Schwangerschaft seiner Freun din

Titzi bringt sein Le ben dann aber gehörig durch ein an der. Zu

Hause gibt es Är ger, weil Ibos Vater auf keinen Fall Enkel von

einer Nicht-Tür kin will. Und auch Ibo weiß nicht so recht, was

er von der Vaterschaft halten soll: Eigentlich wollte er lieber Fil me

ma chen als Windeln wa schen. Doch Titzi will das Kind und Ibo

fl iegt raus...

Ibo bleiben nur noch seine Kumpel und die Werbespots. Und

das Gefühl, daß er sein altes Leben wiederhaben will - vor allem

Titzi, aber auch den Vater und am liebsten die ganze Familie. Es

ist aber gar nicht so einfach für ihn, alle Er war tun gen zu er fül len, vor allem nicht die von Titzi, wo doch in ganz

Hamburg noch nie jemand einen Türken einen Kinderwagen hat schie ben sehen...

„Ein ganz schöner Kampf bis so ein Mann mal emanzipiert ist. Bis Ibo kapiert, daß ein echter Kerl sich nicht

von Kinderkacke kleinkriegen läßt, hat das Publikum bei den Hofer Filmtagen schon mehrfach gejuchzt vor

Ver gnü gen und Szenenapplaus gespendet.“ (programmkino.de)

AktivDruck 6/05

Buchhandlung Vaternahm · Groner Straße 41 · 37073 Göttingen

Tel. 0551/5 31 63 60 · Fax 0551/5 31 63 62

LUMIERE Open-Air-Programm 2005


Freitag 5.8. um 21.30 Uhr

Rhythm is it

BRD 2004, 104 Min.

Regie: Thomas Grube, Enrique Sánchez Lansch

Mit: Simon Rattle, Royston Maldoom, Susannah

Broughton

Unter der Leitung von Choreograf Royston Maldoom

und Simon Rattle, dem Maestro der Berliner

Philharmoniker, studieren 239 Kinder aus fünf

Berliner Grund- und Oberschulen einen Tanz zu Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ ein. Das Ergebnis ist „ein

Wunder“ (ARD-Nachtmagazin).

Aus 25 Nationen und allen erdenklichen Bildungs- und Gesellschaftsschichten stammten die jungen Eleven,

denen der britische Choreograph Royston Maldoom innerhalb von sechs Wochen zur Bühnenreife verhalf. Exemplarisch

für alle teilnehmenden Jugendlichen porträtieren Grube und Lansch drei der jungen Tänzer, die bei

diesem Projekt erstmals in ihrem Leben mit klassischer Musik in Berührung kamen. Was als nette Abwechslung

im Schulalltag beginnt, wird zur spannenden, höchst emotionalen Entdeckungsreise ...

„Eine Glückspille als Film! “ (Berliner Morgenpost)

Samstag 6.8. um 21.300

Shrek 2

USA 2004, 92 Min.

Regie: Andrew Adamson, Kelly Asbury, Conrad

Vernon

Alle werden sich noch an das Happy End von

SHREK erinnern: Shrek und Prinzessin Fiona

wurden ein Paar. Nun aber muß sich Shrek der

größten Herausforderung von allem stellen: der

angeheirateten Verwandtschaft. Mit Fiona und

dem Esel reist er an den königlichen Hof ins

Land Weit Weit Weg ein. Die Eltern freuen sich

auf das Wiedersehen mit ihrer Tochter nebst

Gatten – aber wer rechnet schon damit, daß der

Schwiegersohn ein Oger ist?

Und es gibt eine Menge dunkler Geheimnisse am Königshof, der König sieht alle seine schönen Zukunftspläne

vereitelt. Er schaltet den berühmt-berüchtigten Oger-Killer, den Gestiefelten Kater, ein.

Shrek, sein geschwätziger Freund Esel und Prinzessin Fiona sind plötzlich mitten drin in einem neuen aufregenden

Abenteuer.

Wir danken den Förderern des Open Air Filmfestes, der Göttinger Kulturstiftung, der Stadt Göttingen,

der LAG Soziokultur in Niedersachsen e.V., dem Göttinger Tageblatt, der Sparkasse Göttingen, der

Göttinger Sport- und Freizeit GmbH, allen Inserenten, die uns mit ihrer Anzeige in diesem Programm

unterstützen sowie den Mitarbeitern des Freibades am Brauweg und AktivDruck für viele

Ideen und gute Taten.

Layout: Anna Fuhry · Satz, Bild-/Datenbearbeitung, Titel: AktivDruck

Druck: Göttinger Tageblatt Auflage 15.000

Kontakt: LUMIERE · Geismarlandstrasse 19 · 37083 Göttingen · Tel: 0551/48 45 23

Email: info@lumiere.de www.lumiere.de

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LUMIERE Open-Air-Programm 2005


Frankreich 2004, 95 Min.

Regie und Buch: Christophe Barratier

D.: Gérard Jugnot, Francois Berléand, Kad Merad

1949, Frankreich. Der arbeitslose Musiklehrer Clément Mathieu

bekommt eine Anstellung als Hilfslehrer in Fond-de-l‘Étang, einem

Internat für schwer erziehbare Knaben, in dem ein strenges

Regiment herrscht. Mathieu ist diese Art von „Erziehung“ zutiefst zuwider. Anstatt den Willen dieser jungen

Menschen zu brechen, will er lieber versuchen, ihnen Hoffnung, Perspektive und Lebensfreude zu geben. Eines

Nachts hat Mathieu die Idee, einen Chor zu gründen...

Großes französisches Kino – makellos, eindringlich und tief berührend!

Freitag 12. 8. um 21.30 Uhr

Fluch der Karibik

USA 2003, 143 Min.

R.: Gore Verbinski

D.: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Geoffrey Rush

Piratenkapitän Jack Sparrow ist sauer auf seinen Kollegen Barbossa: Der

hat ihm sein Schiff, die „Black Pearl“, gestohlen und ihn auf einer einsamen

Insel ausgesetzt. Mehr noch, er hat die „Pearl“ für einen Überfall

auf die Port Royal genutzt und dort die Tochter des Gouverneurs entführt.

Gemeinsam mit dem abenteuerlustigen Schmied Will Turner macht sich

Sparrow auf die Jagd nach der mörderischen Bande um Barbossa...

Johnny Depp als exzentrischer Piratenkapitän: Wie ein bekiffter Rockstar

(Keith Richards stand angeblich Pate) taumelt er goldbezahnt und transvestitenhaft

von Mißgeschick zu Mißgeschick...

Samstag 13.8. um 21.30 Uhr

Donnerstag 11.8. um 21.30 Uhr

Die Kinder

des Monsieur Mathieu

Spiel mir das Lied vom Tod

Italien 1968, 158 Min.

Regie: Sergio Leone

D.: Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson, Jason Robards, Frank Wolff

Ein rätselhafter Fremder trifft am Bahnhof eines staubigen Wüstennests

ein. Er spricht kaum ein Wort, doch seiner Mundharmonika

entlockt er eine unheimliche Melodie, die bald zum Kennzeichen

des Todes wird. Währenddessen zieht die Eisenbahn mit Hilfe eines

Killers rücksichtslos ihren Weg durch den Westen. Der skrupellose

Chef der Gesellschaft läßt durch einen Auftragskiller eine irische

Familie ermorden, deren Farm ihm im Weg ist. Doch völlig überraschend

hinterläßt der Farmer eine hübsche Witwe und Erbin. Die

Witwe Jill findet in dem namenlosen Mundharmonikaspieler und

in dem Banditen Cheyenne zwei Verbündete...

Sergio Leone schuf mit SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD

eine einzigartige Synthese aus klassischem amerikanischen und

italienischen Western. Der Film zählt heute zu den Klassikern

des Genres.

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LUMIERE Open-Air-Programm 2005

Donnerstag 18.8. um 21.30 Uhr

7 Zwerge –

Männer allein im Wald

BRD 2004, 94 Min.

Regie: Sven Unterwaldt

D.: Otto Waalkes, Cosma Shiva Hagen, Nina Hagen,

Mirco Nontschew, Boris Aljinovic, Markus Majowski,

Heinz Hoenig, Martin Schneider, Ralf Schmitz

Hinter den sieben Bergen im finsteren Wald lebte

bekanntlich die wohl berühmteste Männerwohngemeinschaft

der Welt: Die 7 Zwerge. Sie waren fest davon

überzeugt, daß ihr Leben das einzig wahre sei: Frei von

jenen lästigen Geschöpfen, die ‚Männern allein im Wald’

jeden Spaß verderben können: Weibliche Wesen sind in

dieser Wohngemeinschaft nicht willkommen.

Schneewittchen hat von all dem keine Ahnung und

will - gejagt von der bösen Königin - bei den Zwergen

unterkommen. Eine Katastrophe? Nein. Denn kein

Zwerg kann dem Charme des Mädchens widerstehen.

Als Schneewittchen entführt wird, zieht die Mützenkommune

aus, um sie zu retten.

Otto Waalkes hat „Schneewittchen“, das berühmte

Märchen der Gebrüder Grimm, einmal völlig neu

interpretiert. Mit prominenter Unterstützung aus der

Comedy-Riege.

Freitag 19.8. um 21.30 Uhr

RAY

USA 2004, 153 Min.

Regie: Taylor Hackford

D.: Jamie Foxx, Kerry Washington, Regina King

Dies ist die Lebensgeschichte des farbigen amerikanischen

Wundermusikers Ray Charles Robinson, kurz

Ray Charles genannt. Er wächst in ärmsten Verhältnissen

in Nordflorida auf, verliert in frühester Kindheit seinen

Bruder durch einen Unfall, und auch seiner Mutter ist

kein langes Leben beschert. Bereits mit sieben Jahren

erblindet er völlig. Doch er spürt seine musikalische

Begabung...

Ray Charles gab Hackford nicht nur die Rechte an seiner

Biografie und an den Originalsongs, sondern stand ihm

bis zu seinem Tod im Juni 2004 beratend zur Seite.

Charles bestand darauf, daß der Film „die Wahrheit“

erzählt und seine dunklen Seiten nicht ausgespart werden:

die jahrzehntelange Heroinsucht und die zahllosen

Affären des Familienvaters. RAY ist ein mitreißendes

Lebens- und Sittenbild, voller Emotionen und großer

musikalischer Momente.


Samstag 20.8. um 21.30 Uhr

Das Mädchen

mit dem Erlenohrring

England/Luxemburg 2003, 95 Min.

Regie: Peter Webber

D.: Scarlett Johansson, Colin Firth, Cillian Murphy, Tom Wilkinson

Das bildgewaltige Meisterwerk mit Scarlett Johansson über die Entste

hung des weltberühmten Gemäldes „Das Mädchen mit dem Perlen

ohr ring" des Malers Johannes Vermeer.

Delft 1664. Griet, die Tochter eines Porzellanmalers, wird wegen der

Erblindung ihres Vaters als Dienstmädchen in den Haushalt des an ge -

se he nen Malers Vermeer gegeben. Fasziniert von seiner Kunst, beginnt

das junge Mäd chen heimlich Gegenstände und Lichtverhältnisse im

Atelier des Meisters zu verändern. Vermeer merkt das wohl, läßt sie aber

ge wäh ren. Eine verschwörerische Beziehung wächst heran, als Vermeer

ohne das Wissen seiner Gattin anfängt, Griet zu malen. Dies bringt

jedoch immer mehr Unruhe und Eifersüchteleien in den ge ord ne ten

Haus halt des Malers...

„Jede Einzelaufnahme, mit detailgenauem Szenenbild und Kostümen,

wirkt wie ein Gemälde von Vermeer, eine angedeutete Geschichte, die

keiner Worte bedarf, eine kunstvolle Komposition aus Licht und Farben. Ein Film kunst werk.“ (Blickpunkt

Film)

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LUMIERE Open-Air-Programm 2005

USA, BRD, England, Argentinien 2004, 125 Min.

Regie: Walter Salles

D.: Gael García Bernal, Rodrigo de la Serna, Mía Maestro

Im Jahr 1952 unternehmen die Studenten Che und Alberto eine neunmonatige

Reise durch Lateinamerika: Zuerst auf einem alten Norton-500

Motorrad, dann zu Fuß, per Amazonas-Dampfer und auf den Ladeflächen

unzähliger klappriger Lastwagen. Aus den unbesorgten Jünglingen, die

sorglos in den Tag hineinleben und mit fantasievollen Abenteuergeschichten die lokalen Dorfschönheiten becircen,

werden im Laufe der Reise nachdenkliche Männer, die durch eigene Anschauung die wahren Tragödien

Lateinamerikas erfahren...

„Ein zutiefst leidenschaftliches und uneitles Coming-of-Age-Movie, festgehalten in Form einer Serie von Schnappschüssen,

das mit heiteren und amüsanten Episoden beginnt. Aber mit zunehmender Dauer entwickeln sich die

‚Motorcycle Diaries’ fast unmerklich zu einem ernsten Film über Lebensanschauungen, Entscheidungen und

politische Notwendigkeiten, gespiegelt durch die Augen Guevaras, der von Gael Garcia Bernal in einer Weise

gespielt wird, dass man nicht den Blick von ihm abwenden kann.“ (Blickpunkt: Film)

Freitag 26. 8. um 21.30 Uhr

USA / Großbritannien 2004, 101 Min.

Regie: Marc Forster

D.: Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie, Radha Mitchell

Donnerstag 25. 8. um 21.30 Uhr

Die Reise des jungen Che

Wenn Träume fliegen lernen

Nach seinem preisgekrönten Drama „Monster’s Ball” erzählt Regisseur

Marc Forster nun die (sehr) fiktive Entstehungsgeschichte des

berühmten Bühnenstücks „Peter Pan”.

Der erfolgreiche schottische Autor J. M. Barrie muß miterleben, wie

sein neuestes Theaterstück im London der Jahrhundertwende sowohl

bei den Kritikern als auch beim Publikum durchfällt. Barrie braucht

dringend Inspiration, und die findet er unerwartet eines Tages im

Park, als er die Bekanntschaft der Llewelyn-Davies-Familie macht: vier vaterlose Jungen und ihre bezaubernde,

seit kurzem verwitwete Mutter Sylvia. Die Spiele mit den Jungen, für die er die fantastische Welt Nimmerland

erschafft, und ihre unermüdliche Abenteuerlust inspirieren ihn zu seinem gewagtesten Stück, das ihn weltberühmt

machen wird: zu dem Meisterwerk „Peter Pan”.

Samstag 27. 8. um 21.30 Uhr

Star Wars III: Die Rache der Sith

USA 2005, 140 Min.

Regie: George Lucas

D.: Ewan McGregor, Christopher Lee, Natalie Portman, Hayden Christensen

Nach drei Jahren Krieg jagt General Obi-Wan Kenobi noch immer seinem Erzfeind Count Dooku hinterher.

Zur Beunruhigung der schwangeren Padme nutzt daheim der

endgültig vom Bösen korrumpierte Kanzler die Gelegenheit,

um den jungen Anakin Skywalker mit Versprechungen von

unbegrenzter Macht auf die dunkle Seite zu ziehen. Eine Konfrontation

mit seinem Lehrmeister Obi-Wan Kenobi scheint

unausweichlich.

„Fazit: Würdevoller Abschluss einer großen Saga.“ (Hamburger

Morgenpost)

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