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Aktueller Pfarrbrief - Katholisch in Steinfurt

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„Begegnung verändert!“

Ökumenischer Weihnachtsbrief 2013

Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk Burgsteinfurt

Evangelische Kirchengemeinde Burgsteinfurt


Adventliche Begegnungen?

An einem kalten Dezembermorgen

steht der Geiger Joshua Beil an

einer Haltestelle und spielt Stücke

von Bach. Und was passiert?

Nichts. In der nächsten Stunde nutzen

über 400 Menschen die Haltestelle, die

meisten auf dem Weg zur Arbeit. Nach

drei Minuten bemerkt der Erste die

Musik. Nur kurz geht er langsamer, um

dann weiterzueilen. Nach vier Minuten

erhält der Geiger seinen ersten Euro.

Eine Frau wirft ihm Geld in den Hut.

Nach acht Minuten lehnt sich ein junger

Mann gegen die Wand und hört zu.

Dann blickt er auf die Uhr und geht fort.

Ein kleiner Junge bleibt stehen, aber

die Mutter zieht ihn weg. Auch andere

Eltern drängen ihre Kinder zum Weitergehen.

Nach einer Stunde hört der

Musiker auf.

Insgesamt sechs Menschen sind stehen

geblieben. Etwa 20 Personen werfen

im Vorbeigehen Geld in den Hut.

Zwei Tage zuvor spielte der Geiger

noch vor ausverkauftem Haus die gleiche

Musik zum Preis von 100 Euro

pro Platz. Der Mann mit der Geige,

im Wert von drei Millionen Euro, ist

jung, weltbrühmt und heißt Joshua

Beil (geboren 1967).

Da hatte eine Zeitung diese Idee: Was

ist, wenn wir den berühmten Geiger

an eine Haltestelle mitten in der Stadt

stellen? Dort spielt er umsonst. Dann

bleiben viele stehen und freuen sich.

So geschieht es.

Dies ist eine wahre Geschichte. Und

sie beschämt.

Auch ich wäre an der Musik vorbeigegangen.

Man hat immer so viel vor, will

schnell dahin oder dorthin. Und einen

Kunstgenuss an der Haltestelle beachtet

man nicht, oder? Das ist schlimm,

nde ich. Welche Begegnungen ich

wohl verpasse, wenn ich nur auf mein

Ziel gucke und nicht auch um mich

herum? Was ich wohl alles übersehe

und überhöre, weil ich es angeblich so

eilig habe?

Oh Gott, kann ich da nur seufzen, gib

mir offene Sinne; lass mich mehr sehen

und hören als immer nur mich.

(nach Michael Becker)


Liebe Leserinnen und Leser,

der Weihnachts-Gemeindebrief der

Katholischen Kirchengemeinde und der

Evangelischen Kirchengemeinde ist

wieder echt ökumenisch! Im vergangenen

Jahr konnte aufgrund technischer

Veränderungen kein ökumenischer

Gemeindebrief erscheinen. Für beide

Redaktionen ist aber ein gemeinsamer

Gemeindebrief ein wegweisender

Ausdruck des guten ökumenischen

Miteinanders.

Adventliche Begegnungen

zeigen es!

Begegnung verändert – das erleben wir

als Menschen immer wieder neu. Menschen

geben uns Impulse, stellen uns

infrage, fordern uns heraus, machen

uns Mut, bringen uns auf den Weg, begleiten

uns. In der Gemeinde begegnen

sich Menschen, die ihre Begegnungen

aus der Begegnung mit Gott gestalten.

Sie erfahren, dass die Begegnung mit

Gott verändert – Gott begegnet uns im

Gebet, im Gottesdienst, in der Musik, in

der Stille, er begegnet uns im Anderen,

im Lachen eines Kindes, in den

Tränen eines Trauernden, in einer Umarmung,

in einem Augenzwinkern, „...

da berühren sich Himmel und Erde...“.

Gottes Nähe verändert – das ist die

Botschaft der Heiligen Nacht, in der

Gott den Menschen ganz nahe kommt.

An der Krippe begegnen sich sehr

unterschiedliche Menschen – was

sie verbindet, ist die Begegnung mit

Gott, der in die Welt gekommen ist.

Begegnung verändert – das Redaktionsteam

war der Meinung, dass das

für einen ökumenischen Gemeindebrief

ein treffendes Thema sein könnte.

Denn auch die beiden Gemeinden

erleben, dass Begegnung verändert.

Ökumene fällt nicht vom Himmel, sie

muss gestaltet und gelebt werden. Dazu

gehört, dass man voneinander weiß,

dass man sich wahrnimmt, dass man

sich besser kennenlernt, sei es durch

eine gemeinsame Festtafel, durch gemeinsame

Feiern, durch das gemeinsame

Hören auf das Wort oder durch

einen gemeinsamen Gemeindebrief.

So nden Sie neben Berichten aus

dem Gemeindeleben, den Gottesdienstzeiten,

Ansprechpartnern und

persönlichen Nachrichten auch viele

Hinweise auf Veranstaltungen,

die evangelischen und katholischen

Christinnen und Christen Begegnung

ermöglichen. Wir haben die Hoffnung,

dass diese Begegnungen im Kleinen

die Kirche verändern und Ökumene

noch lebendiger machen!

Wenn Sie Anregungen für die Redaktion

haben, melden Sie sich gern. Wir

freuen uns auf Ihr Echo!

Viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre Redaktion


Glaube ist Begegnung

Liebe Gemeindeglieder,

ohne Begegnung wäre kein Glaube

denkbar. Wir können die eigenen Geschichten

von unseren Begegnungen

mit dem christlichen Glauben erzählen.

Mit wem habe ich früher als Kind

gebetet? Wer hat mir überhaupt die

Geschichten von Mose, Abraham, von

König David, von der Geburt Jesu bis

zu seiner Auferstehung erzählt? Wo

begegnet mir heute Jesus, dessen

Geburt wir zu Weihnachten wieder in

unseren Kirchengemeinden und in unseren

Familien feiern?

Entdecken Sie vielleicht ganz neu, wie

anders das Leben sein kann, wenn Jesus

Christus unser Weggefährte ist. In

seinem Namen feiern wir, entscheiden

wir als Leitungsgremien, bauen wir

Begegnungsstätten, wollen unsere Kirchengemeinden

eine gute Herberge

für Sie und viele andere sein.

Worte der Besinnung

Ich hoffe, dass Sie die Möglichkeiten

der Begegnung mit Gott sich gerade

wieder in der Adventszeit schenken

lassen. Lassen Sie sich von uns zum

Besuch eines Gottesdienstes im Advent

und zu Weihnachten einladen,

kommen Sie zu einem der zahlreichen

anderen Angebote in unsere Gemeindehäuser

oder zu einem der Konzerte

in einer unserer Kirchen.

Pfarrer Guido Meyer-Wirsching

Ein gutes Beispiel für nachhaltige Begegnungen

greife ich heraus. Seit

über einem Jahr begegnen sich bei

uns im Gemeindezentrum einmal

im Monat beim Marktcafé ältere Frauen

und Männer, gelegentlich sogar generationsübergreifend

und selbstverständlich

in ökumenischer Zusammensetzung.

„Auf das Marktcafé freue ich mich immer

richtig!“, sagen viele, die regelmäßig

ins Gemeindehaus kommen. Alle

lassen sich beschenken von dem

Dienst der Ehrenamtlichen, die dieses

Treffen erst möglich machen.

Alle sitzen an eingedeckten Tischen

und teilen mehr als ein gutes Früh-


Marktcafé – Begegnung zur Marktzeit

stück miteinander. Anteilnehmen am

Leben des anderen, an seiner Freude

oder an seinem Leiden – das ist segensreich.

Hier werden alte Glaubensgeschichten

erzählt und neue geschrieben.

Anschließend gehen die Frauen und

Männer gestärkt in den Tag. Und die

Stärkung besteht nicht nur im Essen,

sondern vor allem auch im Teilen des

gemeinsamen Glaubens. Immer gibt

es eine Mut machende Geschichte

oder ein tröstendes Gebet.

Es ist die Stärkung, die wir für unser

Leben und unsere Gemeinden brauchen.

Begegnung mit Gott, Leben in

der Nachfolge Jesu Christi und die

tiefe Verbundenheit durch die Kraft

des Heiligen Geistes.

Der Advent lädt uns ein und schenkt

uns ein Nachdenken, damit Weihnachten

für unser Leben, unsere Gemeinde

und unsere Ökumene ein frohmachendes

Fest unseres Glaubens

und Lebens wird.

Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete,

gute und heilige Zeit!

Ihr

Pfr. Guido Meyer-Wirsching


Kraft der Begegnung

Wo immer wir in der Bibel blättern

und stöbern – stets geht es um

Begegnungen!

Menschen kommen mit Gott in Berührung

– entweder direkt oder auch durch

andere Menschen. In den Begegnungen

wird deutlich, was wir füreinander

emp nden, was wir voneinander erwarten,

was wir gemeinsam schaffen

wollen, aber auch wo wir uns unterscheiden,

abgrenzen oder verweigern.

In der Begegnung mit anderen wird mir

selber klar, wer ich bin, wie ich bin, was

ich bin. Wir Menschen können ohne

Begegnungen nicht sein!

Am meisten Kraft haben liebevolle

Begegnungen, die setzen am stärksten

Phantasie und Kreativität frei.

Jedes Jahr, wenn wir auf Weihnachten

zugehen, denken wir daran, dass

Gott eben selber Mensch geworden ist,

um uns als Menschen zu begegnen.

Die Leute, die mit Jesus in Berührung

gekommen sind, haben sich in diesen

Begegnungen verändert. Die meisten

konnten neue Fähigkeiten entdecken,

haben neuen Mut gefunden, haben ihre

Würde und ihre Aufgabe neu erkannt.

Weihnachten ist also die bleibende Einladung,

uns selber in der Begegnung

mit Gott verändern und verwandeln zu

lassen.


Foto: H.J- Pape

Aber Weihnachten macht auch deutlich,

dass Gott sich in den Menschen

nden lässt. Auch in menschlichen

Begegnungen kann Gott uns anrühren

oder ansprechen. Das gibt unserem

Miteinander eine neue Dimension.

Die meisten von uns haben ihren Glauben

von anderen erhalten und kennengelernt.

Ich wünsche uns allen an Weihnachten

gute Begegnungen, in den Familien, in

den Betrieben, den Nachbarschaften

und auch in der Kirche.

Dass wir in den Begegnungen mit dem

Du selber zum Ich werden!

Wir sind dankbar für alle ökumenischen

Begegnungen, die mithelfen, den Menschen

in unserer Stadt zu vermitteln,

dass unser Gott ein Gott des Miteinanders

und Füreinanders ist, der sich

nicht teilen lässt in verschiedene Richtungen.

In diesem Sinne allen ein frohes Fest

der Menschwerdung, damit Weihnachten

uns alle wieder auf den Geschmack

des Lebens bringt!

Gesegnete Feiertage

Markus Dördelmann, Pfr.


Nehmt Gottes Melodie in euch auf

Gedanken zur Einführung des neuen „Gotteslob

„Nehmt Gottes Melodie in euch auf!

So werdet ihr alle zu einem Chor,

und in eurer Eintracht, in eurer zusammenklingenden

Liebe ertönt

durch euch hindurch das Lied

Christi. Das ist das Lied, das Gott,

der Vater, hört. Und so erkennt er

euch als Menschen, die zu Christus

gehören.“(Ignatius von Antiochien, um

100 an die Epheser)

Gott ist wie eine

unerschöp iche

Melodie, die in

uns zum Klingen

kommen will.

Die Saiten sind

in uns angelegt,

wir können sie

schwingen lassen.

Gott hat für

jede und jeden

unter uns eine

eigene Stimme

vorgesehen,

eine unverwechselbare

Lebensmelodie. Wenn jeder

seinen Part hört und in sich aufnimmt,

dann kommt es zu einem herrlichen

Zusammenklang, zu einer Symphonie.

Die mir zugedachte Lebensmelodie

kommt erst im Zusammenklang mit den

anderen Stimmen zur Geltung. Es soll

ein Chor entstehen, in den jede und

jeder ihr und sein Lebenslied einbringt.

Indem wir Gottes Melodie zum Klingen

bringen, verbinden sich also die

Menschen untereinander und mit Gott.

So geschieht Begegnung in zweifacher

Weise.

In diesem Advent erscheint unser neues

„Gotteslob“ und somit ein Medium,

neue Töne und neue Melodien erklingen

zu lassen.

Die Vorbereitung des neuen Gesangbuches

hat mehr als zehn Jahre gedauert;

2900 Lieder wurden im Vorfeld

gesichtet. Das Gotteslob ist wie bisher

auch in einen Stammteil und einen

Eigenteil (für das Bistum Münster)

gegliedert. Der Stammteil hat 280 Lieder,

davon sind

136 ganz neu in

den Stammteil

hineingekommen,

144 Lieder

wurden aus dem

alten Gottes-lob

übernommen.

Es sind 145

ökumenische

Lieder und 20

Taizé-Gesänge

enthalten.

Das neue

Gotteslob weist

in der Liedauswahl eine sehr große

Formen- und Stilvielfalt auf.

So können unsere Gottesdienste zukünftig

noch lebendiger gestaltet

werden, wenn wir alle uns auf die Begegnung

mit vielen neuen Liedern einlassen.

Freuen wir uns darauf!

Projektchor „Neues Gotteslob“

„Wenn einer alleine träumt, ist das nur

ein Traum. Wenn viele gemeinsam

träumen, so ist das der Beginn einer

neuen Wirklichkeit.“

Elisabeth Lefken


Singen: Begegnung mit der frohen Botschaft

„Singen macht Spaß, Singen tut gut –

ja Singen macht munter und Singen

macht Mut! Singen macht froh und Singen

hat Charme, die Töne nehmen

uns in den Arm“, so heißt es in einem

fröhlichen Kanon, den wir gern im Kirchenchor

anstimmen und der auch Ansporn

zur Freude am gemeinsamen

Loben und Preisen ist.

Singen als Seelenventil

Mich hat das Singen im Chor seit der

Konfirmation begeistert, es hat mir

Halt, Trost, Glaubenshilfe und dazu

viele Freunde geschenkt. Aus dieser

Erfahrung möchte ich jedem Mut machen,

sein Herz und seine Stimme zu

öffnen zur gemeinsamen Verkündigung

und zum gemeinschaftlichen

Loben, Danken und Bitten. Das Singen

im Kirchenchor ist ein wunderbares

Seelenventil: es kann Segen empfangen

und Freude ausströmen und spüren

lassen.

Das Kirchenjahr mit seinen Gottesdiensten,

Andachten und Festen bringt

uns dabei auf den liturgischen Weg,

den wir mit unserer Kantorin Simone

Schnaars singend beschreiten. Sie

weiß um den wunderbaren Schatz der

Kirchenmusik mit seinen alten und

neuen Meistern und seinen großen

glaubensstarken Lieddichtern – dieses

Gut bringt sie mit uns zum Klingen, damit

wir es mit Freuden weitergeben.

Frau Schnaars kennt auch meinen

Lieblingsbachchoral aus dem alten

ökumenischen Lied „Wachet auf ruft

uns die Stimme“: Jahr für Jahr bin ich

tief ergriffen, wenn für mich zum Ge-

burtstag die wunderbare 3. Strophe

„Gloria sei dir gesungen, mit Menschen-

und mit Engelzungen“ erschallt.

Zurzeit erfreuen wir uns in der Probenarbeit

am Advents- und Weihnachtsprogramm,

das wir in diesem Jahr

gemeinsam mit dem Chor gestalten.

Wir wünschen uns für unsere Aufgaben

– nämlich das Mitfeiern im Gottesdienst,

für die Kirchenkonzerte und

geistlichen Abendmusiken Sänger und

Sängerinnen, die sich für das harmonische

Stimmenzusammenspiel begeistern

lassen – und natürlich fleißiges

Proben in Kauf nehmen (mittwochs

von 19.45 bis 21.30 Uhr im EGB).

Der Lohn ist Hilfe und Segen in schweren

und freudvollen Lebenslagen – und

dazu ein schönes Gemeinschaftsgefühl.

Von dem allen kann ich aufgrund

meiner langen Chorzeit ein dankbares

Lied singen, und ich möchte diejenigen,

die Freude am Singen verspüren,

herzlich einladen, mit uns in den Lobgesang

von Paul Gerhardt (EG 302)

einzustimmen: „Du meine Seele, singe,

wohlauf und singe schön! Dem,

welchem alle Dinge zu Dienst und Willen

stehn. Ich will den Herren droben

hier preisen auf der Erd, ich will ihn

herzlich loben, solang ich leben werd!“

Hannelore Raeker


Adventskalender – Begegnung im Advent

„Oh, schon 17.50 Uhr, dann nichts wie

schnell aufs Rad und zum Adventskalender!“

– Inzwischen ist es schon ein

liebes Ritual in der Vorweihnachtszeit

geworden. Ein Blick auf die Adresse,

die heute dran ist, notfalls noch mal

eben vergewissern, wo diese Straße

denn wirklich ist und dann los. Schon

Begegnungen an der Tür

von weitem ist meistens Kerzenschein

zu sehen und einige Menschen, ein

hell erleuchtetes Fenster oder eine

schön geschmückte Tür. Endlich da –

endlich zur Ruhe kommen. Der lebendige

Adventkalender ist eine wunderbare

Art der Begegnung.

Diejenigen, die die kurze Zeit am

Abend vorbereiten, lassen sich auf eine

besondere Begegnung ein: viele

Füße im Vorgarten, und ein Blick in

die eigene Vorweihnachtszeit. Die Geschichten

und Lieder, Texte und Gebete

die sie ausgesucht haben, lassen

ja auch einen Blick auf die Menschen,

die gastfreundlich eine lebendige Adventkalendertür

öffnen, zu.

Begegnung mit denen die kommen:

vielleicht die Nachbarn, Freunde, aber

auch viele Fremde stehen vor der eigenen

Tür, nur wer sich traut und offen

ist für eine Begegnung, kann hier

auch was erleben. Begegnung findet

aber auch untereinander statt. Es gibt

Adventskalenderbesucher, die fast jeden

Abend dabei sind, mit denen verbringt

man eine intensive und besinnliche

Vorweihnachtszeit – fast eine eingeschworene

kleine Gemeinschaft. Zu

erkennen daran, dass sie an eine eigene

Taschenlampe gedacht haben

und nach einer Woche „Wir sagen

Euch an den lieben Advent“ schon

auswendig können.

Ich selber habe darüber Menschen

kennengelernt, die ich vielleicht das

ganze Jahr kaum sehe, aber im Dezember

gleich 23mal treffe. Die Gelegenheitsbesucher

kommen, wann immer

sie können und fragen auch

schon mal, wie es denn gestern war.

Und die spontanen Einmalbesucher

begegnen, weil sie sich über die vielen

Menschen in Nachbars Garten wundern,

oder vom Kollegen herzlich eingeladen

waren, an dieser Stelle ein

kleines bisschen dem Wunder vom

Advent.

Begegnungen verändern hier ganz bestimmt:

Einmal Adventshektik ausblenden,

sich einladen lassen auf eine Geschichte,

gemeinsam singen und mit

einer Melodie im Kopf, einem Lächeln

im Herzen und einem kleinen bisschen

Adventsfreude wieder nach Hause gehen.

Begegnen wir uns? Die aktuellen

Adressen können in der Tagespresse

oder auf der Homepage der Gemeinden

gefunden werden.


Begegnung verändert,

mit Katechumenen besonders...

Die erste Aktion im Katechumenenunterricht

ist die Gemeinderallye...hier

lernen die „Katchus“ die Gebäude der

Kirchengemeinde (Kirchen und Gemeindehaus),

aber auch den Friedhof

und die diakonischen Einrichtungen,

Altenhilfezentrum und Beratungsstelle

kennen. Es ist in dieser Art sicherlich

die erste Begegnung der Jugendlichen.

Hier wollen wir einen Überblick

Kirche und Katechumenen –

zwei Welten begegnen sich

verschaffen, aber auch begeistern und

einladen. Da kann es schon mal in der

Kirche fetzige Popmusik geben, und

die Jugendlichen lernen, dass da auch

von Gott die Rede ist. Da uns vom KU

Team interessiert, was die Katchus

von Kirche halten, haben wir eine Umfrage

gemacht. Dabei kam heraus:

fast alle freuen sich auf den Unterricht,

aber Kirche finden viele langweilig.

Das ist uns Ansporn genug und beim

ersten Jugendgottesdienst konnten

dann alle Wünsche äußern, wie muss

Kirche aussehen, damit Ihr dableibt:

viele wollen natürlich Internet, Fernsehen

und Play Station, andere Betten.

Zusammengefasst wollen die Jugendlichen

also, dass es so gemütlich ist

wie zu Hause. Gute oder coole Musik

gehört dazu, und auf den Bildern war

häufig ein Sofa zu finden. Zu den Medien

gibt es bestimmt interessante Alternativen,

aber der Wunsch nach Heimat,

den wollen wir ernst nehmen.

Viele dieser Ideen sind dann schon in

die KU-Sause eingeflossen: eine ge-

mütliche Kissenlandschaft auf der Empore

und Wii-Dance mit moderner Musik

und Pizza essen in der Großen Kirche.

Ungewöhnliche Aktionen, die die

Begegnungen mit den Jugendlichen

überraschender machen, denn damit

hatten sie so nicht gerechnet. Wir

wünschen uns, dass die Jugendlichen

sich willkommen und ernst genommen

fühlen. Kein: „Das gehört sich nicht“,

sondern, „Wir versuchen es!“. Wenn

die Jugendlichen sich daran erinnern,

lassen sie sich auf weitere Begegnungen

ein – davon sind wir überzeugt.

So soll Kirche sein...

Ernsthafte Begegnungen mit Jugendlichen

im Raum Kirche verändern die

Kirche, die Mitarbeitenden und natürlich

die Jugendlichen, denn wir freuen

uns schon darauf, wenn wir sie in eineinhalb

Jahren dann in Anzug und

hochhackigen Schuhen in der Großen

Kirche sehen. Dann sind sie ganz

groß geworden und haben hoffentlich

die Kirche ein bisschen sich zu eigen

gemacht. Manche arbeiten dann mit in

der EJB, im Spielmannszug oder im

Posaunenchor und das nur, weil sie

Begegnungen hatten, die sie (und

uns) verändert haben.

Ulrike Lagemann für das KU-Team


Ein spannendes Jahr voller Begegnungen

Nicht nur am Altar

werden die Messdiener

unserer

Gemeinde 2014

wieder ein Jahr

voller Begegnungen

erleben. Auch

beim Blick auf die Jahresplanung

haben wir viele Projekte gefunden,

bei denen im weitläugen Sinne

„Begegnungen unterschiedlichster

Art“ im Vordergrund stehen.

Wie in jedem Jahr begegnen wir den

neuen Ministranten in deren Ausbildung

für den Dienst am Altar, die in diesem

Jahr bereits angefangen hat, sich aber

bis ins nächste Jahr erstreckt. Auf die

„Begegnung mit den neuen Messdienern“

freuen wir uns schon sehr: Sei

es in den gemeinsamen Gruppenstunden,

die sich an die Ausbildung

anschließen, den gemeinsamen Aktionen

oder auf das gemeinsame Dienen

am Altar.

Auch im Rahmen der Fusion treffen

wir in Zukunft auf viele neue Gesichter.

Aus diesem Grund haben sich die

beiden Leiterrunden der Messdienerschaft

St. Johannes Nepomuk und St.

Nikomedes für 2014 vorgenommen,

das gegenseitige Kennenlernen in den

Vordergrund zu stellen. Die geplante

„Begegnung mit den Messdienern der

Borghorster Gemeinde“ dient vor allem

dazu, sich über die unterschiedliche

Messdienerarbeit in den Gemeinden

auszutauschen und gemeinsame Projekte

zu planen. All das soll in einem

gemütlichen Rahmen statt nden und

mit viel Spaß einhergehen.

Eine andere Form der Begegnung ist

die „Begegnungen mit Ministranten i aus

aller Welt“, die die Messdiener unserer

Gemeinde im kommenden Jahr

erwartet. Papst Franziskus lädt alle

Messdiener zur großen Messdiener-

Wallfahrt nach Rom ein. Vom 02. - 09.

August 2014 werden sich deshalb

einige Mitglieder der Messdienerschaft

St. Johannes Nepomuk gemeinsam auf

den Weg machen, um in Rom andere

Ministranten aus der ganzen Welt zu

begegnen, gemeinsam mit ihnen und

Papst Franziskus Messe zu feiern und

Rom kennenzulernen.

Für die Messdienerleiterrunde Jana Roolfs

Messdiener-Wallfahrt

Vom 02. bis 09.08.2014 in Rom.

Anmeldungen und Infos folgen.


Begegnungen in vier Jahren

Pfarrgemeinderat

Das Sich-Kennenlernen nach der

PGR-Wahl, dies war ein erster Anlass,

wichtig für uns um abzuschätzen, wer

was macht, wer wie mitmachen will für

unsere Gemeinde.

Und dann Schlag auf Schlag: Der Abschied

von Kaplan Michael Vehlken,

die Einführung von Pastor Markus

Dördelmann. Begegnungen als Gemeindegroßereignisse.

Dabei wollten wir auch die Inhalte nicht

vergessen. Wir nahmen uns Zeiten in

Klausurtagungen und unseren Sitzungen.

Fragen wie Jugendarbeit, Caritas

und Taufkatechese beschäftigten uns.

Viel Zeit und Energie kosteten die Themen

Kirchenrenovierung und Pfarrheim-Neubau.

Hierbei auf die Idee zu

kommen, Pfarrversamm-lungen als

Orte des Austausches zu diesen und

später auch zu anderen Themen zu

wählen, tat dem Miteinander in der Gemeinde

gut. Sie führten zu Ergebnissen,

die wir heute schon in unserer

Kirche, und bald in unserem neuen

Pfarrheim besichtigen können.

Natürlich gab es auch unterschiedlichs-

te Meinungen, und nicht alle sind mit

allen Entscheidungen einverstanden.

Doch die Ergebnisse dieses regen Austausches

können sich sehen lassen.

Vier Jahre sind schnell herum, doch

jede Begegnung darin zu erinnern

erscheint als ein Ding der Unmöglichkeit.

Zu viele sind es. Zu unterschiedlich

waren sie, von lockerleicht

bis tiefen-schwer. Doch die

Anlässe, die Begegnungen beinhalteten,

lassen sich aufzählen.

Manchmal aber verlaufen solche Prozesse

im Sande, wie unser Brief an das

Diözesankomitee zur Strukturveränderung

in unserer Kirche. So wertvoll die

Gespräche innerhalb unserer Gemeinde

zu diesem Thema waren, so enttäuschend

war die mangelnde Resonanz

vom Bischof. Manchmal gibt es keine

echte Begegnung.

Mit Zuversicht erwarten wir nun die Zusammenführung

der Gemeinden. Kein

Lieblingsprojekt, aber die Möglichkeit,

uns miteinander auszutauschen und

einiges zusammen zu probieren. Der

Prozess wurde begonnen und muss

nun durch den neuen Pfarreirat fortgesetzt

werden.

Und die nächste Möglichkeit zur Begegnung?

- der Kirchkaffee, inzwischen

eine allseits gerne wahrgenommene

Möglichkeit des lockeren Austausches.

Für den Pfarrgemeinderat Gerd Clancett


Gemeindebeirat -

Begegnung quer durch die Gemeinde

Im Gemeindebeirat begegnen sich alle Gruppen der Gemeinde

Der Gemeindebeirat gestaltet das Gemeindeleben

kräftig mit. Seine Mitglieder

wirken mit bei der Planung und

Koordination der Gemeindearbeit und

unterstützen die Vorbereitung und

Durchführung von Gemeindeveranstaltungen.

Darüber hinaus berät der

Gemeindebeirat wichtige Fragen des

Gemeindelebens und macht Vorschläge

für die Gemeindearbeit.

Alle Gruppen der Gemeinde sind im

Gemeindebeirat vertreten. Hier begegnen

sich Menschen mit unterschiedlichen

Erfahrungen und mit einem je eigenen

Blick auf die Gemeinde. Die

Vielfalt der Gemeinde spiegelt sich also

in der Zusammensetzung dieses

Gremiums.

Ulrike Wanink, Vorsitzende des Gemeindebeirates

(Eine Welt Laden)/

Fenna Hagmann (FBS)/Mechthild

Mönster (Frauenhilfe)/Hanna Schiwek

(Kirchenmusik)/Manfred Fehrmann

(Presbyterium)/Imtraut Fischer

(Besuchsdienst)/Ramona Lahrkamp

(Gemeindebüro)/Annemarie Bäumer

(Stadt Steinfurt)/Elisabeth Stoyke

(Bauernschaften) – es fehlen auf dem

Foto: Edeltraud Bartz (Pfarrbezirk

Ost)/Kai Uwe Bäurich (Diakonie/

Altenhilfeeinrichtungen)/Katharina

Hemker (Jugendarbeit)/Gerd Kleimann

(CVJM)/Ulla Nimz (Kindergärten)/

Anneliese Schlattmann (Pfarrbezirk

West) und Pfarrerin Claudia Raneberg

(derzeitige Vorsitzende des Presbyteriums).


Begegnung von Mensch zu Mensch –

Besuchsdienst im Evangelischen Altenhilfezentrum

ren Damen in Altenhilfeeinrichtungen

besucht. „Das sind Begegnungen von

Mensch zu Mensch.“

Die Bewohnerin gibt das Thema vor

und Frau Rühlow geht darauf ein. So

entdeckten die beiden Damen, dass

ihre Kinder zusammen

zur

Schule gegangen

sind. Und

mehr noch –

man schwelgt

gemeinsam in

Erinnerungen,

wie die damalige

Schulzeit

aussah.

Frau Rühlow und Frau Opfermann verstehen sich gut

Seit nunmehr zweieinhalb Jahren besucht

Anne Rühlow ehrenamtlich Annemarie

Opfermann, 86 Jahre, einmal

wöchentlich im Dietrich-Bonhoeffer-

Haus. Nach dem Tod von Frau Opfermanns

Ehemann begegneten sich die

beiden bei einem Fest in der Einrichtung

und hegten gleich Sympathie füreinander.

„Ich konnte

immer gut

auswendig lernen“,

berichtet

Frau Opfermann.

So

kennt sie heute

noch alle

Strophen des Zauberlehrlings und die

alter Volkslieder auswendig.

„Wenn sie kommt, geht mein Herz

auf!“, sagt Frau Opfermann über den

Besuchsdienst von Frau Rühlow. Die

beiden ziehen sich in ihr Zimmer zurück

und sprechen miteinander.

Des Weiteren gehören das Vorlesen

einer Geschichte und Spazierfahrten

an der frischen Luft dazu. „Wir haben

uns von Anfang an gut verstanden und

so ist es auch geblieben“, berichtet

Frau Rühlow, die bereits seit 25 Jah-

Kristin Schönfelder

Sozialer Dienst

Ev. Altenhilfezentrum Burgsteinfurt

Evangelisches

Altenhilfezentrum Burgsteinfurt

Tecklenburger Str. 34a

48565 Steinfurt

Tel. 02551/9373-01

Fax 02551/9373-111

www.pertheswerk.de

www.ahz-burgsteinfurt.perthes-werk.de


Alt begegnet Jung

Aus der Gruppe „Wir ab 60“

über Nacht trocken und hart geworden

war, wurde er mit Hilfe von Salatöl geschmeidig

gemacht. Welch ein Vergnü-

gen für die Kinder! Nun glitschte der

Teig durch die Finger, bröckelte aber

nach wie vor. Es war bewundernswert,

mit welcher Unbekümmertheit und

Fingerfertigkeit die Kinder die zerbröckelten

ausgestochenen Formen zusammendrückten.

Bunte Liebesperlen

und bunte Zuckerstreusel auf die leicht

verdötschten Plätzchen, rauf auf das

Backblech und ab in den Ofen.

Als Dankeschön gab es einige Plätzchen,

die in Tee oder Kaffee gestippt

gut schmeckten. So waren auch die

Rückenschmerzen (wir mussten näm-

lich

an den Kindergartentischen arbeiten)

schnell

vergessen.

Seit einiger Zeit gibt

es eine Initiative, in

der sich Senioren

und Seniorinnen

mit Kindern im

Familienzentrum

St. Willibrord

treffen. So kam es

schon zu vielen

spannenden Begegnungen,

von

denen beide, Kinder

und Senioren

begeistert waren.

So organisierten

einige Frauen der Gruppe“ Wir ab 60“

mit den Kindern des Familienzentrums

eine Weihnachtsbäckerei. Sie backten

Plätzchen. Da der vorbereitete Teig

Weitere Aktionen

wie das

Vortragen neuer

Kindergartenlieder

und das

gemeinsame

Singen traditio-

neller Volkswei-

sen oder der Bau

von Vogelhäus-

chen, den einige

Männer aus der

Gruppe mit den

Kindern durchführ-

ten, sorgten bei

Alt und Jung für

Schmunzeln und

Heiterkeit.

Für die Gruppe „Wir ab 60“ Katharina Büscher


Ein Tag voller Begegnungen

Die Willibrordschule feierte ihr 50-jähriges Jubiläum

Jeder Tag ist geprägt von den unterschiedlichsten

Begegnungen. Es gibt

kurze, üchtige Begegnungen. Begegnungen,

die einem in Erinnerung

bleiben, aber auch Begegnungen, die

man schnell vergisst. Es gibt Begegnungen

mit Menschen, die das Leben

bereichern, weil man sich mit ihnen

über Gedanken und Gefühle austauschen

kann. Begegnungen, die unser

Herz schneller schlagen lassen, aber

auch Begegnungen, die man vermeiden

möchte, weil sie unangenehm sind,

Begegnungen, die uns Angst machen.

Es gibt aber auch Begegnungen voller

Zauber und Magie. Begegnungen,

die wir uns nicht erklären können, die

uns zum Weinen, zum Lachen, zum

Träumen bringen, so vielseitig wie das

Leben überhaupt. Begegnungen mit

anderen Menschen bereichern unser

Leben.

So sagte Guy de Maupassant, ein

französischer Journalist im 19. Jahrhundert:

„Es sind die Begegnungen mit

Menschen, die das Leben lebenswert

machen.“

Am Freitag, den 23.09.2013, 2013 feierte

die Willibrordschule ihr 50-jähriges

Jubiläum. An diesem Tag gab es viele

Begegnungen mit Menschen, mit Erwachsenen,

die schon auf diese Schule

gegangen sind und mit ihren eigenen

Kindern zum Fest kamen. Es gab

Begegnungen mit wichtigen Personen

aus der Öffentlichkeit, der Schulrätin

Frau Eggert, dem Bürgermeister Herrn

Hoge, die viele gute Worte für die Willibrordschule

fanden. Auf Bilderwänden

begegnete man der Vergangenheit,

sah sich vielleicht als Grundschulkind

wieder.

Eine Schreibwerkstatt ließ die Begegnung

mit der Entwicklung von der Feder,

der Schreibmaschine zum modernen

PC zu und bot die Möglichkeit zum

Ausprobieren.

Musikalische Darbietungen bereicherten

diesen Tag und im gemein-samen

Musizieren begegneten sich

Freude und Begeisterung über die-sen

gelungenen Tag. Es war ein Tag, an

dem die Kinder der Schule im Vordergrund

standen, die sich in der Woche


immer wieder zum gemeinsamen Tun,

zur Vorbereitung des Jubiläums zusammen

fanden. Sie begegneten sich

auch im Gottesdienst am Jubiläumstag.

Ihnen und ihren Eltern ging es vielleicht

genauso wie dem König aus einer Erzählung

von Tolstoi, einem berühmten

russischen Erzähler, geboren 1828, der

sich nichts sehnlicher wünschte, als

Gott zu begegnen. Gott begegnet uns

in vielen Dingen, wir müssen Sie nur

unser Herz öffnen, um es zu erkennen.

Gott begegnet uns in der Liebe und

dem Vertrauen anderer Menschen.

Er begegnet uns in der Wärme der

Sonnenstrahlen, dem Regen aus dem

Grau der Wolken, in dem Wirken und

Vergehen der Natur. Wie begegnen wir

den anderen Menschen, wie begegnen

wir Gott?

Glaube, Hoffnung und Liebe sind die

Elemente, die eine Begegnung zu einer

guten Begegnung machen. So mögen

wir uns Mutter Teresas Worte zu

Herzen nehmen: „Lass nicht zu, dass

du jemandem begegnest, der nicht

nach der Begegnung mit dir glücklicher

ist.“ An diesem besonderen Tag, dem

Jubiläum der Willibrordschule, war dies

sicherlich der Fall. An dieser Stelle ein

Dank an alle, die diesen Tag so erfolgreich

gemacht haben.

Im Namen des Kollegiums der Willibrordschule

wünsche ich Ihnen viele

gute Begegnungen während der

Weihnachtszeit !

Ingrid Wernsing

Die Steinfurter Reformation am 25. Januar 1564 –

Ein „Räuberfest“?

Am 25. Januar 2014 gedenken wir in ökumenischer Gemeinschaft eines Tages,

der 450 Jahre zurückliegt. Am 25. Januar 1564 wurde die Große Kirche in Burgsteinfurt

evangelisch. Viele Geschichten ranken sich um den Verlauf dieses Ereignisses.

Wir wollen die heutigen Erzählungen und Geschichten überprüfen und mit den

seinerzeit entstandenen Dokumenten und Berichten vergleichen. Und wir wollen

fragen, welche Schlüsse wir daraus für unser Miteinander ziehen können.

Die Veranstaltung findet statt in der Großen Kirche am 25.01.14,18.00 Uhr.

Im Anschluss an den Hauptvortrag werden wir auch auf Ihre Fragen eingehen.

Zum Thema Kirchentrennung und Ökumene stehen uns vielfältige Gesprächspartner

zur Verfügung. Die Veranstaltung findet unter Beteiligung der Evangelischen

Kirchengemeinde und der Katholischen Kirchengemeinde statt.

Die Besucher der Vorabendmesse in der Kath. Kirche werden die Veranstaltung

rechtzeitig erreichen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Am 2. Feb. 2014 findet um 10.00 Uhr in der Großen Kirche zum Gedenken an

die Reformation in Steinfurt ein Gottesdienst mit Präses Annette Kurschus statt.


Begegnungen und Trennungen

beim ökumenischen Forum Burgsteinfurt

Durch Aktionen und Angebote

der ökumenischen Bewegung in

Steinfurt nden überall in der Stadt

Begegnungen über Konfessionen

hinweg statt und bereichern unser

Zusammenleben.

Leider hat das Ökumenische Forum

im vergangenen Jahr 2013 zwei sehr

wertvolle Gründerinnen dieser Gruppe

verloren. Wir vermissen seid dem

10.März 2013 Gertrud Paul, die nach

schwerer Krankheit verstorben ist.

Überraschend für uns alle mussten wir

dann am 31.Juli 2013 von dem Tod von

Hildegard von den Driesch hören. Wir

werden beide in unsere Mitte nehmen

und sie in liebevoller Erinnerung behalten.

In ihrem Sinne setzen wir uns

weiterhin für das ökumenische Pro l

unserer Stadt ein und möchten herzlich

einladen an unseren Veranstaltungen

teilzunehmen.

Hier einige Aktivitäten für 2014:

Für alle geschichtlich und religiös

interessierten Steinfurter wird es am

25.Januar 2014 in der Großen ev.

Kirche, die eigens zum 450. Jahrestag

der Steinfurter Reformation vom

25.Januar 1564 für alle beheizt wird,

sehr spannend. Der Schirmherr ist

S.D. Christian Fürst zu Bentheim und

Steinfurt, die Veranstalter sind die Ev.

Kirchengemeinde Burgsteinfurt unter

Beteiligung der Kath. Kirchengemeinde

Burgsteinfurt. Angedacht sind neben

einem Vortrag und Ansprachen auch

eine Podiumsdiskussion. Näher kann

man Geschichte und deren Auswirkungen

für die Gegenwart in einer Stadt

nicht kommen. Diesen Termin unbedingt

vormerken und auf Pressehinweise

achten.

Das ökumenische Forum möchte gerne

auf die seit über zwei Jahrzehnten

statt ndenden ökumenischen Abendandachten

hinweisen, die immer am

letzten Freitag im Monat um 19.00

Uhr statt nden, im Jahr 2014 in der

Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk.

Verschiedenste Gruppen aus unserer

Stadt gestalten diese kurze Andacht.

Ein Hinweis auch auf die ökumenische

Bibelwoche vom 02.02.2014 bis zum

09.02.2014 zur alttestamentlichen Josefsgeschichte.

Den Auftakt macht der

Pater Daniel Hörnemann aus Gerleve

am Montag, 03.02.2014 um 19.30 im

Evangelischen Gemeindezentrum mit

der Einführung in die Biblische Josefsgeschichte.

Eine schöne Weihnacht und ein gutes

Jahr 2014!

Für das ökumenische Forum Agnes Gröninger

450. Jaherstag der

Steinfurter Reformation

25.01.2014 in der ev. großen Kirche

ökumenische Abendandacht

jeden letzten Freitag im Monat um

19 Uhr in der kath. Kirche

Bibelwoche

02.02. bis 09.02.2014


Einfach mal abschalten

Montag, 19 Uhr, Jugendbereich des

Gemeindezentrums. Die Vorbereitung

für die Katechumenen-Sause sollte

jeden Moment starten. Ulrike fängt

an zu reden, doch bis jetzt ist keiner

richtig bei der Sache. Viel zu viele

Teamer haben noch ein Handy in der

Hand. Schnell nebenbei die aktuellsten

Neuigkeiten bei Facebook lesen oder

eben die Unterhaltung mit den Geschwistern

bei dem Nachrichten-

Messenger WhatsApp beenden.

Lust, mit ihm zu schreiben. Denn bei

Systemen wie Facebook kann man

sehen, ob die Nachricht schon gelesen

wurde. Eine schnelle Antwort wird

dann natürlich auch erwartet. Rücksicht

auf wichtige Termine oder gar

Ruhepausen für dich selbst wird da

kaum genommen.

Facebook und Co. haben eindeutige

Vorteile. Es ist leichter, Kontakte zu

knüpfen und vor allem auch über weite

Entfernungen hinweg zu halten. Außerdem

wird uns durch die Gruppenfunktion

Organisation in allen Bereichen erleichtert.

So hat auch die EJB eine pri-

Begegnung im digitalen

Kommunikationszeitalter

vate Gruppe bei Facebook, in der die

Teamer zusammen die nächsten Treffen

planen können. Veranstaltungen

wie Jugendgottesdienste oder Geburtstage

können erstellt und Leute dazu

eingeladen werden. Auf diese Weise

trägt das soziale Netzwerk zu realen

Begegnungen zwischen Menschen

bei.

Durch das Smartphone steht uns eine

völlig neue Kommunikationsart zur

Verfügung. Und zwar jederzeit. Das

schafft den Zwang, immer und überall

erreichbar zu sein. Ah, eine Nachricht!

Die muss nach dem Lesen sofort beantwortet

werden. Sonst denkt der Gesprächspartner

noch, du hättest keine

Das Handy ist immer dabei, es könnte

ja sein, dass sich jemand meldet. Und

wer möchte schon gerne etwas verpassen?

Dabei bemerkt man oft gar

nicht, wie schnell die digitale Kommunikation

einen das Leben um sich herum

verpassen lässt. Die Begegnungen

mit Menschen, die sich in dem Moment

wirklich bei einem befinden, wird gestört.

Egal wann und wo, der Griff zum

Smartphone scheint wie ein Reflex,

und statt dem Gegenüber ins Gesicht

zu schauen, gleitet der Blick auch während

einer Unterhaltung automatisch

immer wieder zum Bildschirm.

Wie selbstverständlich wird das Smartphone

dabei auch in die Gespräche integriert

oder das gemeinsame Erlebnis

mit diesem fotografiert, um das Bild

gleich darauf im Internet mit Freunden

zu teilen.


Trotzdem verlieren wir so eine gewisse

Offenheit für unsere Umwelt. Wer sich

im Bus oder Zug einmal umblickt, wird

feststellen, dass die meisten Mitfahrer

mit ihrem Smartphone beschäftigt sind.

Die Möglichkeit mit fremden Menschen

zufällig in Kontakt zu treten, wird damit

viel geringer. Kein Smartphonebesitzer

muss mehr einen Fremden nach dem

Weg fragen, da er doch Google Maps

immer dabei hat. Der ständige Internetzugang

ermöglicht einem, jede aufkommende

Frage sofort im Alleingang

zu beantworten. Fremde Hilfe scheint

da unnötig.

jeder Mitarbeiter sein Handy auf einen

Stapel in der Mitte des Tisches gelegt.

Auch wenn einige ihr Handy nur ungern

aus der Hand gegeben haben,

hatten sie es nach kurzer Zeit schon

vergessen.

Diese Veränderung in der Kommunikation

betrifft nicht nur Jugendliche, sondern

die ganze Gesellschaft. Im Februar

dieses Jahres gab es in Deutschland

schon 33,4 Millionen Smartphonenutzer

und die Zahl steigt weiter

(Quelle: Statistikportal Statista). Durch

das große Angebot an Programmen/

Apps hat das Smartphone für jede Altersgruppe

Vorzüge.

Man kann rund um die Uhr Aktienkurse

im Blick behalten, jedes Fußballspiel

im Live-Ticker verfolgen, sich überall

Fremdwörter übersetzen lassen und

vieles mehr. Auch in der Medizin wird

das Gerät schon eingesetzt. Kamera,

Telefon, Computer und Spielzeug in einem

mobilen Gerät.

Es fällt wirklich schwer, diesen stetigen

Begleiter auch mal allein zu lassen.

Besonders, wenn er wieder lautstark

um Aufmerksamkeit piept. Dabei ist

Smartphone-freie Zeit auch eine gewonnene

Zeit. Einfach mal das Handy

ausschalten, weglegen, abschalten.

Wir haben es ausprobiert. Für den

Rest der Vorbereitungszeit hat wirklich

Man braucht es ja auch gar nicht permanent.

Die meisten lagen dort sogar

bis zum Ende des Abends.

Das werden wir in Zukunft öfter tun,

denn ohne die Ablenkung war die Interaktion

leichter und es ließ sich effizienter

planen. Der Umgang mit diesem

praktischen Medium muss eben gelernt

werden.

Inga und Linda ten Hagen


90 Jahre SkF Steinfurt e.V.

10 Jahre Begegnungen in der Kleiderstube

Von einer individuellen gegnung erzählt die Bibel im Buch

Gottesbe-

Genesis (AT): Gott fragt Kain, wo

sein Bruder Abel sei. Darauf antwortet

Kain mit einer Gegenfrage: “Soll

ich meines Bruders Hüter sein?“

Hierauf lautet die Antwort von Papst

Franziskus an jeden Getauften und

Germten gerichtet: „Ja, Du sollst

Deines Bruders/Deiner Schwester

Hüter sein!“

Thema des Dankgottesdiens-

tes anlässlich der Jubiläums-

feier am 15. September waren

die Gleichnisse um Verlore-

nes: das verlorene Schaf, die

verlorene Drachme und der

verlorene Sohn. Mit diesen

Gleichnissen richtet Jesus

unsere Aufmerksamkeit und

unseren Blick auf alles, was

uns verloren scheint. Denn

gerade in Grenzsituationen

des Verlorenseins kann Begegnung

mit dem guten Hirten,

der sorgenden Witwe,

oder dem barmherzigen Va-

ter statt nden. In Aussichtslosigkeit

oder Sackgassen

des Lebens kann göttliches Angebot

auf menschliche Annahme treffen. Das

ist die frohe Botschaft!

Unseren Mitmenschen in Not hilfreich

zu begegnen, macht sich der Sozialdienst

katholischer Frauen (SkF) in

Burgsteinfurt seit 90 Jahren zur Aufgabe.

Deshalb wurde eine ganze Woche

Geburtstag gefeiert. Zu den Öffnungszeiten

der Kleiderstube fanden bei

Kaffee und Kuchen viele gute Begegnungen

statt.


Zur anschließenden Feierstunde im

Kötterhaus fanden sich die der und viele Gäste ein. Aus eigenen

Mitglie-

Reihen berichtete Rita Damer ausführlich

über die Historie des Ortsvereins.

Pfarrer Dördelmann überbrachte

Glück-wünsche der Gemeinde. Der

Festvortrag wurde von der SkF-Diözesan-vorsitzenden

Martina Wilke gehalten.

Von der SkF-Zentrale Dortmund

überbrachte Renate Jachmann-Willmer

die Grüße des Bundesverbandes. Sie

äußerte ihren Eindruck, dass der hiesige

Ortsverein in die Kirchengemeinde

eingebettet sei. Dieser Eindruck wurde

dadurch verstärkt, dass verschiedene

kirchliche Gemeindegruppen bei der

Jubiläumsfeier vertreten waren.

gen der Caritas, Diakonie oder

SkF in Zukunft über üssig seien.

Eine Gesellschaft sei anzustreben,

in der jeder Mensch eine Grundexistenzsicherung

erhalte und nicht

auf fremde Hilfe angewiesen sei.

Weil dieser Missstand sich vorerst

nicht beheben lasse, bleibe die

Arbeit des SkF wichtig.

Dass soziale Engagements auf evangelischer

und katholischer Seite ergänzendes

und bereicherndes Angebot

bedeuten, brachte die Gratulation von

Brunhilde Veit vom evangelischen Kleiderbazar

zum Ausdruck.

Bürgermeister Hoges politisches Ziel

bei aller Wertschätzung für die Arbeit

des SkF sei, dass soziale Einrichtun-

Thomas und Veronika Koch verliehen

mit „Air“ aus dem Brandenburgischen

Konzert von Johann Sebastian

Bach, gesetzt für Gitarre und Flöte, und

mit einer Improvisation zu dem Lied

“Meine Zeit steht in Deinen Händen“

den vielen ermutigenden Worten einen

musikalischen Rahmen.

Dass aus der Feierstunde zum 90-

jährigen Bestehen ein schönes Fest

der Begegnung wurde, bedeutet einen

nicht unerheblichen Motivationsschub

für den weiteren ehrenamtlichen Dienst

aller Mitglieder.

Für den SkF Beate Koch

Sozialdienst katholischer Frauen

Öffnungszeiten:

dienstags und freitags von 9 - 11 Uhr

donnerstags von 15 - 17 Uhr

Sozialbüro und Kleiderstube

An der Hohen Schule 24

Telefon 02551 704348


Begegnung mit der

türkisch-islamischen Gemeinde

Gerne sind Pfarrer Markus Dördelmann

und einige Mitglieder des

Pfarrgemeinderats der Einladung

der türkisch-islamischen Gemeinde

gefolgt, sie in ihren Räumlichkeiten

an der Ochtruper Straße zu besuchen

und sich einmal persönlich

kennen zu lernen.

Am 21. Mai haben wir uns abends

auf den Weg gemacht, um ihre

Moschee zu besichtigen und uns

mit Vertretern ihrer Gemeinde auszutauschen.

Nach einem sehr freundlichen Empfang

saßen wir zunächst bei einer Tasse Tee

zusammen und die beiden Gruppen

berichteten aus ihrem Gemeindeleben.

In dem sehr angeregten Gespräch

stellten wir dann auch schnell erste

Gemeinsamkeiten fest.

Dabei durften wir auch Einiges über

die türkische Gemeinde erfahren, die

eigentlich schon recht lang in unserer

unmittelbaren Nachbarschaft lebt. Seit

1987 versammelt sich die Gemeinde

an der Ochtruper Straße. Innerhalb

des Gebäudes ist die Moschee in den

letzten 25 Jahren einige Male umgezogen.

Zurzeit gibt es hier neben dem

Gebetsraum einen Versammlungsraum

und ein kleines Lädchen. Schon seit

Längerem wünscht sich die Gemeinde,

ein größeres eigenes Haus beziehen

zu können, da die jetzigen Räumlichkeiten

an der Ochtruper Straße sehr

begrenzt sind. Dabei würde die Gemeinde

ihre Programm gerne erweitern

und beispielsweise mehr Angebote

für Jugendliche schaffen. Ein neues

Gebäude könnte außerdem eine

Wohnung für den Imam der Gemeinde

enthalten. Dieser wird vom türkischen

Staat nanziert, die Wohnung muss

jedoch die Gemeinde vor Ort zur Verfügung

stellen.

Wir wünschen ihnen auf jeden Fall,

dass sie ihre Umzugspläne in naher

Zukunft umsetzen können!

Besonders interessant fanden wir es

auch, den Gebetsraum selbst besichtigen

zu können. Dabei hatten wir noch

einmal Gelegenheit, viele Fragen zu

stellen, die sehr bereitwillig und ausführlich

beantwortet wurden. Sechs Mal

am Tag sind die Steinfurter Muslime

hier zum Gebet eingeladen.

Nach einem spannenden und informativen

Abend waren sich beide Gruppen

einig, dass alle an einem regelmäßigen

Austausch interessiert sind. Vielleicht

dürfen wir ja schon bald Vertreter der

türkischen Gemeinde zu einem Gegenbesuch

in unserem neuen Pfarrheim

begrüßen.


Begegnung in der Stille

Das Gebet ist die uns vertraute Sprache

mit Gott. Im Gebet bitten und danken

wir. Wir geben unserer Freude

und Traurigkeit, unserer Hoffnung und

Verzweiflung Worte und tragen sie so

vor Gott.

Eine andere Form, in der wir mit Gott

in Berührung kommen können, ist das

Schweigen. Wenn wir still werden,

wenn wir ganz bei uns sind und nur

unserem Atem lauschen, uns auf seinen

gleichmäßigen Rhythmus einlassen,

wenn wir all unser Planen und

Tun und Wünschen verstummen lassen

und nur „hören“, finden wir vielleicht

einen ganz neuen Zugang zu

Gott.

Erst das Schweigen

tut das Ohr auf für den inneren

Klang in allen Dingen.

Romano Guardini

Diese Erfahrung können wir in der Natur

oder auch zu Hause an einem passenden,

ruhigen Ort machen. Wir können

aber auch einen Ort suchen, dessen

äußerer Rahmen durch Klarheit

und zurückgenommene Einrichtung

zur inneren Ruhe einlädt.

Der Raum der Stille in unserem Gemeindezentrum

kann ein solcher Ort

sein. Es stehen Hocker bereit, im

Nebenraum gibt es Meditationsbänke

oder -kissen.

Die Erfahrung des „Schweigens vor

Gott“ kann zusammen mit anderen

Menschen intensiver erlebt werden.

Dafür gibt es an jedem Dienstagmorgen

von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr

Gelegenheit: nach dem Morgenlob

von ca. 20 Minuten nach einem alten

christlichen Ritus gehen wir für ca. 20

Minuten in die Stille. Im Anschluss da

ran hören wir auf einen spirituellen

Text, und meistens schließt sich daran

noch ein Gedankenaustausch an.

Auch montags abends gibt es – nicht

ganz regelmäßig – ein Angebot von

18.30 – 20.00 Uhr. Dann beginnt der

Abend mit Leibarbeit: den Leib, den

Gott geschaffen hat, mich, achtsam

spüren. Denn nach Paulus ist der Leib

der Tempel des Geistes Gottes (1. Korinther

6,19). Danach wird in der Stille

gesessen. Die Termine der Montage

können beim Gemeindebüro erfragt

werden.

Sie sind herzlich eingeladen!

Auch sonst steht der Raum der Stille

Einzelnen und allen Gruppen für Andachten

und Stille zur Verfügung.

Heike Dralle

Tief atme ich ein,

lang atme ich aus und siehe:

du lächelst.

Kurt Marti


100 Tage im Amt...

...ist der neue Presbyter Manfred Fehrmann

dabei – hier seine Bestandsaufnahme...

Liebe Gemeinde,

anstelle einer Kurzvorstellung im Erntedank-Gemeindebrief

kommt nun eine

kurze Kommentierung meiner ersten

Zeit im Amt und noch kurz etwas zu

meiner Person. Mein Einstieg in die

Arbeit des Presbyteriums begann als

Nachrichten aus

dem Presbyterium

Ausnahme in mehrerlei Hinsicht: denn

eigentlich wählt die Gemeinde, es sei

denn, jemand aus der bestehenden

Runde tritt vorzeitig zurück. Außerdem

begann meine Zeit im Sommer, also

mit einer Pause.

Doch nach und nach entschlüsselte

sich mir das Prozedere des Gemeinde-

Inneren, begegne ich mehr Menschen,

die ich bisher kaum oder vielleicht mal

hier und dort in Gottesdiensten oder

bei Gemeindeveranstaltungen gesehen

habe. Und auch die Vielschichtigkeit

der Organisation mit all den Ausschüssen

und

Entscheidungsfindungen

wird

zunehmend

vertrauter.

Allerdings werden

vermutlich

noch weitere

100 Tage oder

mehr vergehen,

bis ich sagen

kann: „Ich

bin mittendrin!“, denn ich wohne mit

meiner Familie (also meiner Frau und

unseren drei Kindern) erst seit zwei

Jahren im schönen Burgsteinfurt. Meine

Eckdaten: Diplom-Pädagoge, 38

Jahre, Familienmensch und evangelisch

(im Sinne des Wortes) aus Überzeugung.

Ich freue mich über die kommenden

Begegnungen mit Ihnen und

Euch!

Ihr Manfred Fehrmann

Außer dem Neuen...

...gibt es eine Menge Neues

Vor allem aber über eines möchten wir

als Presbyterium uns hier dankbar äußern:

denn Begegnung ist nicht nur etwas

von Mensch zu Mensch – auch

wenn das natürlich der zentrale Aspekt

von Gemeinde ist und bleiben sollte.

Doch es gibt auch technische Rahmenbedingungen,

die das unterstützen

können – oder deren Fehlen auffällt

und manche Begegnung schmälert.

Daher freuen wir uns besonders, dass

wir eine neue Mikrofonanlage für beide

Kirchen anschaffen können. Dass das

machbar wird, ist nicht zuletzt auch

wegen Ihrer Beteiligung am Freiwilligen

Kirchgeld 2013 möglich, das über

den Gemeindebrief zu Ostern eher

schleppend anlief, dann aber nach den

persönlichen Anschreiben Fahrt aufgenommen

hat: Allen Helfern bei der Organisation

und allen Spendern gilt unser

Dank- und Segenswunsch!

Weitere Einblicke in unsere Arbeit geben

wir laufend auf unserer Homepage

und regelmäßig im Gemeindebrief.

Und natürlich sind wir weiterhin und in

erster Linie für persönliche Begegnungen

für Sie da – Ihr Presbyterium

Manfred Fehrmann


Begegnung auf vier Füßen

Morgens trafen wir uns wie gewohnt

zur gemütlichen Runde, um die Spielgruppe

zu starten. Dazu gehörte ein

gemeinsames Lied mit Bewegung sowie

die persönliche Begrüßung jedes

einzelnen Kindes mit Namen.

In unseren Kreis gesellte sich allerdings

diesmal auch Cornelia Weseloh.

Sie brachte den Eltern und Kindern

das Erntedankfest mit netten Gesten

und Symbolen zum diesjährigen Erntedank-Thema:

„So viel du brauchst...“,

näher.

Die Symbole wie das Herz für die Liebe,

ein Haus für die Geborgenheit,

Blumen für alles, was auf dieser Erde

wächst, Geld, eine Sonne, ein Gebetswürfel

für den Glauben etc. waren in

der Mitte des Kreises aufgebaut, so

dass sie jeder sehen und auch berühren

konnte.

Mit dem Lied „Wenn ich glücklich bin,

dann klatsch ich in die Hand...“ wurde

der Dank auch in Bewegung umgesetzt

und war erlebbar. Die Kinder waren

mit Eifer dabei, als es daran ging,

den Teller mit dem aufgeschnittenen

Obst der Saison und das „Marzipangemüse“

vom Bäcker zu probieren!

Gottes Nähe

spielend erfahren

Auch die Eltern waren von der Sache

sehr angetan. Mit einem Abschlusslied

„Danke für diesen guten Morgen...“ beendeten

wir dann den Kreis. In der

zweiten Krabbelgruppe mit den sechs

Monate alten Kindern war auffallend,

wie ruhig und „andächtig“ die Kinder

mit dem Kopf zur Mitte liegend

„zuhörten“.

Jessica Bleser, Nadine Fehmer


Begegnung mit Gott

in der Butterblümchengruppe mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren

sehen zu was das andere Kind macht.

Sie

schätzen sich gegenseitig und

zeigen Interesse aneinander.

Kinder zeigen Emotionen. Sie weinen,

wenn Ihnen etwas weh tut, sie

schreien, wenn sie wütend sind, sie

lachen, wenn sie glücklich sind und

quieken vor Begeisterung. Alle Gefühlsregungen

werden gezeigt.

Kinder haben eine große Selbstachtsamkeit.

Sie ruhen sich aus, wenn sie

müde sind, sie essen, wenn sie hungrig

sind, sie bewegen sich viel, weil es ein

Grundbedürfnis des Menschen ist.

Hallo, wer bist du denn?

In unserem Leben gibt es viele Begegnungen

mit vielen verschiedenen

Menschen. Jede Begegnung formt

uns, lässt uns wachsen, wundern und

erkennen.

Auch Gott begegnet uns täglich und

vor allem durch die Kinder. Von ihnen

können wir als Erwachsene viel lernen:

Kinder schaffen es miteinander zu

sprechen, obwohl sie der Sprache

noch nicht mächtig sind, sie sprechen

mit vollem Körpereinsatz, mit ihrer Mimik,

Gestik und Lauten so dass jeder

sie versteht und sie verstanden werden.

Kinder nehmen sich Zeit. Sie schauen

sich sehr lange gegenseitig an und

Kinder sehen und freuen sich über

kleine Dinge. Sie pücken Gänseblümchen,

sie beobachten Raupen

und erfreuen sich über eine iegende

Feder im Wind.

Kinder singen laut und leise und

tanzen wild oder langsam miteinander

oder alleine. Dabei lassen sie sich

ganz von ihren Gefühlen und Stimmungen

leiten.

Begegnung mit einem Kind heißt auch

Begegnung mit Gott.

Auch Jesus sagte zu seinen Jüngern:

Wer so klein ist wie ein Kind, der ist

im Himmelreich der Größte!“ Weiterhin

sagte er: „Lasst die Kinder zu mir

kommen! Hindert sie nicht daran, denn

Menschen wie ihnen gehört das Reich

Gottes“.

Für das Familienzentrum St. Willibrord Yvonne

Radermacher-Bunte


Festgottesdienste

Dienstag, 24.12.2013 – Heiligabend

Kleine Kirche

15.30 Uhr Christvesper mit Krippenspiel (Pfarrer Meyer-Wirsching)

17.30 Uhr Christvesper mit Krippenspiel (Pfarrer Meyer-Wirsching)

23.00 Uhr Christmette (Pfarrer Meyer-Wirsching)

Große Kirche

14.30 Uhr Krabbelgottesdienst (Pfarrerin Raneberg)

16.00 Uhr Christvesper mit Kirchenchor (Pfarrerin Raneberg)

18.00 Uhr Christvesper mit Posaunenchor (Pfarrerin Raneberg)

Mittwoch, 25.12.2013 – 1. Weihnachtstag

Große Kirche

10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahlsfeier

und Posaunenchor (Pfarrer Meyer Wirsching)

Donnerstag, 26.12.2013 – 2. Weihnachtstag

Große Kirche

10.00 Uhr Singegottesdienst mit Taufe (Pfarrerin Raneberg)

Sonntag, 29.12.2013

Kleine Kirche

8.45 Uhr Frühgottesdienst

10.00 Uhr Gottesdienst

Dienstag, 31.12.2013 – Sylvester

Kleine Kirche

17.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahlsfeier und Posaunenchor

(Pfarrerin Raneberg)

Mittwoch, 1.01.2014 – Neujahr

Kleine Kirche

17.00 Uhr Gottesdienst mit Kirchenchor (Pfarrerin Raneberg),

anschließend Neujahrsempfang im EGB


Weihnachtsgottesdienste

St. Johannes Nepomuk

Dienstag, 24.12.2013

Heiliger Abend

15.00 Uhr Wortgottesdienst

mit Krippenspiel

Vor allem für Eltern gedacht, die mit

ihren Kleinkindern am Heiligabend

einen Gottesdienst feiern wollen.

16.30 Uhr Familiengottesdienst

mit Krippenspiel

vor allem für Eltern und Kinder im

Grundschulalter.

18.30 Uhr Festmesse

22.00 Uhr Christmette

Mittwoch, 25.12.2013

Hochfest der Geburt des Herren

9.00 Uhr Eucharistiefeier

10.30 Uhr Eucharistiefeier

mitgestaltet vom Kirchenchor

18.00 Uhr feierliche Vesper

Keine Vorabendmesse zum

2. Weihnachtstag

Donnerstag, 26.12.2013

Fest des Hl. Stephanus

9.00 Uhr Eucharistiefeier

10.30 Uhr Eucharistiefeier

Freitag, 27.12.2013

Fest des Hl. Johannes

8.15 Uhr Eucharistiefeier

Samstag, 28.12.2013

Fest der unschuldigen Kinder

17.00 Uhr Eucharistiefeier

Sonntag, 29.12.2013

Fest der Hl. Familie

9.00 Uhr Eucharistiefeier

10.30 Uhr Eucharistiefeier

Dienstag, 31.12.2013

17.00 Uhr Eucharistiefeier

als feierlicher Jahresabschlussgottesdienst

Mittwoch, 01.01.2014 Neujahr

Hochfest der Gottesmutter Maria

Keine Eucharistiefeier um 9.00 Uhr

10.30 Uhr Eucharistiefeier

Donnerstag, 02.01.2014

18.00 Uhr Eucharistische Anbetung

Freitag, 03.01.2014

8.15 Uhr Eucharistiefeier

Samstag, 04.01.2014

17.00 Uhr Eucharistiefeier

Abschluss der

Sternsingeraktion

Montag, 06.01.2014

Fest der Hl. Drei Könige

9.00 Uhr Eucharistiefeier

Samstag, 11.01.2014

17.00 Uhr Eucharistiefeier

Anschließend Neujahrsempfang

im Ludwigshaus


„Weißt Du, wie viel Kerzen brennen?“

Begegnungen unterm Christbaum

Hand aufs Herz! Sind Sie auch schon

einmal in der Weihnachtszeit der Versuchung

erlegen, die elektrischen Kerzen

am Weihnachtsbaum in der Großen

oder auch der Kleinen Kirche zu

zählen? Mir ging es jedenfalls fast bei

jeder Christvesper so...

Nun, einer, der das Jahr für Jahr ganz

genau weiß, ist unser Küster Günter

Krebs. Also suchte ich die Begegnung

mit ihm, um stellvertretend für viele

Gottesdienstbesucher all jene Fragen

zu stellen, die sich um den Weihnachtsschmuck

unserer beiden Kirchen

ranken. Und der Küster ließ keine

Frage offen.

Holzkiste eingestielt und festgekeilt.

Transport und Aufstellung ist meist eine

Aufgabe für einige starke Männer

aus der Forstbehörde des Fürsten und

den Küster. Stehen die Bäume dann

passend, geht es daran, die Lichterketten

anzubringen. Es sind – so Günter

Krebs – zwischen zehn und zwölf

sowie eine 30er-Kette am Fuß des

Baumes.

Im Gespräch mit

Küster Günter Krebs

Es ist, so erzählt er mir, schon eine

lange Tradition, dass das Fürstenhaus

die Christbäume für die beiden Kirchen

kostenlos zur Verfügung stellt.

Ende Oktober/Anfang November wird

bei Fürst Christian angefragt, ob auch

diesmal mit der Baumspende zu rechnen

ist. Nach der positiven Rückantwort

vereinbaren Küster und Oberförster

einen Termin, um „in den Busch“

zu fahren und Ausschau zu halten

nach geeigneten Fichten – manchmal

auch Edeltannen.

Ist die Entscheidung gefallen, werden

die Bäume gefällt und auf einem großen

Anhänger – die Bäume haben eine

Höhe von etwa sechs Metern – zu

den Kirchen transportiert. Dort werden

sie dann in einer eigens entwickelten

„Lass die Leser doch mal raten, wie

viele Kerzen es am Ende wirklich

sind“, schlägt er spitzbübisch vor. Gut,

dann mal frisch geraten (die Lösung

wird am Ende verraten)!

Bei der Anbringung der elektrischen

Kerzen muss manchmal auch ein

Kunstgriff herhalten. Erfahrene Christbaum-Schmücker

kennen das auch

vom eigenen Baum zu Hause, wenn

bei zu großen Zwischenräumen ein

Ast in den Stamm eingebohrt wird, damit

der Abstand zwischen zwei Kerzen

wieder passt...


Beim Schmücken helfen Günter Krebs

seine Vertreterinnen Marita Priggen

und Susanne Wenning. Denn neben

den Kerzen werden auch jedes Jahr

die liebevoll selbst gebastelten

Strohsterne aufgehängt.

„Früher“, so Günter Krebs, “ wurden

die Bäume mit Lametta geschmückt.“

Doch davon hat man schon länger Abstand

genommen. Spätestens als Lametta

wegen des Quecksilbergehalts in

Verruf geraten war.

Dennoch: Einem Chronisten lässt es ja

keine Ruhe, wenn er für den Lametta-

Schmuck nicht noch einen Beweis auftreiben

kann. So geschehen in der Begegnung

mit Cornelia Balzer im Burgsteinfurter

Fotohaus Kiepker-Balzer,

wo man fündig wurde: Christbaum mit

goldenem Lametta in der Kleinen Kirche.

Das entsprechende Foto – allerdings

ohne konkrete Jahresangabe –

war bald gefunden und soll deshalb

nicht vorenthalten werden.

Schon in der Adventszeit gibt es aber

in der Großen Kirche auch einen Adventskranz,

den jedes Jahr Friedhofsgärtner

Geißler gestaltet. Und der

Kranz hängt auf einem Holzgestell,

das aus alten Dachsparren gebaut ist,

die an den verheerenden Sturm im

Bild: Fotohaus Kiepker-Balzer

Februar 1990 erinnern, der das Dach

der Großen Kirche zum Einsturz brachte.

Schließlich erfreut in der Adventsund

Weihnachtszeit auch der Herrnhuter

Stern unter dem Lettner die Gottesdienstbesucher.

So präsentieren sich insbesondere am

Heiligen Abend beide Kirchen in schönem

und altbewährtem Schmuck den

zahlreichen Besuchern der Vespern in

der Großen Kirche oder der beiden

Krippenspiel-Aufführungen in der Kleinen

Kirche. Das wird auch diesmal der

Fall sein.

Und nun zum Schluss die Auflösung

der Kerzenfrage: Je nach Größe und

Wuchs der Bäume sind es in der Großen

Kirche zwischen 150 und 180 Kerzen,

in der Kleinen Kirchen etwas weniger...

Wer es genau wissen will, sollte

einfach mal nach dem Gottesdienst

den Küster fragen...

Reimar Bage


Begegnungen in 25 Jahren Pfadnderei

in Burgsteinfurt

strömenden Regen ankam, wurde die

Meldung des Vortrupps traurige Gewissheit.

Von den auf der Homepage

des Pfad nderplatzes versprochenen

sanitären Anlagen waren nur ein paar

Plumpsklos vorhanden. Zu allem

Über uss war auch kein hilfsbereiter

Platzwart in Sicht. Man war also ganz

auf sich allein gestellt.

Das Thema „Begegnungen“ hat in

unserem Pfadnderjahr 2013, dem

Jahr unseres 25-jährigen Jubiläums,

eine große Rolle gespielt. In den vergangenen

Jahren hat es für jeden

einzelnen Burgsteinfurter Pfadnder

viele besondere Begegnungen gegeben,

in unzähligen Gruppenstunden,

in mehr als 20 Sommerlagern und

bei vielen Wochenendaktionen. Wir

haben viele spannende Menschen

kennengelernt und alle so manchen

Freund fürs Leben gefunden – und

der ein oder andere sogar die Liebe

seines Lebens.

Gefeiert wurde dieses besondere Jahr

mit zwei großen Highlights. Als erstes

fand in den Sommerferien das Sommerlager

statt, das uns für zwei Wochen

nach Schweden geführt hat.

Überlebenstraining – das war eigentlich

nur einer von vielen Programmpunkten,

die wir für unseren Aufenthalt auf der

schwedischen Halbinsel Kragenäs geplant

hatten. Niemand hätte allerdings

gedacht, dass dieser Aspekt so viel

Platz einnehmen würde. Als der Bus im

Dass der Zeltplatz dieses Jahr in einem

Naturschutzgebiet lag, sollte sich

immer wieder bemerkbar machen. Kein

warmes Wasser, dafür eine geschützte

Bucht, in der die Teilnehmer im Meer

schwimmen und sich waschen konnten.

Beim traditionellen Hajk wurde es

dann endgültig so richtig abenteuerlich.

Eine Gruppe erkundete mit ihren

Kanus die wild-romantische Schärenlandschaft,

Aus üge auf das offene

Meer, „Schwimmen“ mit Seerobben

und Übernachtung auf einer einsamen

Felsformation mit nichts als Wasser

im Blick „all inclusive“. Auch beim Rest

der Lagerteilnehmer war das Motto

„Überleben auf einer einsamen Insel“

Programm. Und nach drei Tagen Hajk

in der Wildnis waren die Toiletten am

Lagerplatz auf einmal ein sanitäres

Highlight.

Nach zwei Wochen ging es erschöpft,

aber mit vielen einmaligen Eindrücken

von der malerischen Wildnis auf Kragenäs

nach Hause.

Das zweite Highlight des Jahres war

dann das große Jubiläumsfest Ende

September. Am Freitagmittag begannen

die Aufbauarbeiten und bis Samstagmorgen

entstand mitten in Burgsteinfurt

ein kleines Zeltlager. Am


28.09.2013 ab 14.00 Uhr ging es

dann richtig los mit einem „bunten

Nachmittag“ für alle aktiven und

ehemaligen Pfad nder, deren

Familien und unsere Gemeinde.

Hierfür hatte sich jede aktive Gruppe

etwas ausgedacht, um zum Programm

beizutragen, es gab u. a.

frische Waffeln, Dosenwerfen, eine

Schokokuss-Wurfmaschine, einen

Schnitz-Workshop, eine selbst

gebaute Torwand, eine Cafeteria,

eine Fotoausstellung und vieles mehr.

Außerdem war das ganze Gelände mit

Gruppen- und Lagerfahnen aus den

letzten 25 Jahren geschmückt.

Um 18 Uhr fand dann ein gemeinsamer

Gottesdienst unter freiem Himmel statt

und danach hat unser Förderverein für

alle gegrillt. Seinen Abschluss fand der

Tag mit einer großen Lagerfeuerrunde

und viel Zeit, mit alten und neue(re)n

Freunden zu quatschen, in Erinnerun-

gen zu schwelgen und sich auf den

neuesten Stand zu bringen. Dem

typischen Pfad nder air konnte sich

spätestens jetzt niemand mehr entziehen.

Zum Ende unseres Jubiläumsjahres

können wir uns nur eins wünschen:

Das es genauso weitergeht, mindestens

für die nächsten 25 Jahre!


Kirchenmusik und mehr

Samstag, 14.12.2013 um 18.00 Uhr Große Kirche

Adventsmusik

Süßer die Glocken nie klingen

Der evangelische Kirchenchor und der Kammerchor uodlibet singen

Weund Jatti Prießnitz,

haben: Heide Bertram und Simone Schnaars.

2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.2013

um 10.00 Uhr Große Kirche

Singegottesdienst zu Weihnachten

mit dem ev. Kirchenchor und vielen

Weihnachtsliedern

Sonntag, 1.12.2013

Familiengottesdienst

zum 1. Advent

um 10.00 Uhr Große Kirche

Die Kinderchöre stimmen Sie mit

einem weihnachtlichen Singspiel

in die Adventszeit ein.

Kirchkaffee

Alle sind herzlich eingeladen zu einer

Tasse Kaffee oder Tee nach dem

10-Uhr-Gottesdienst!

Am 1. Advent (1.12.13) nach dem

Familiengottesdienst in der Großen Kirche

5.01.14 nach dem Familiengottesdienst

mit Tauferinnerung in der Kleinen Kirche

2.02.14 nach dem Gottesdienst in der

Großen Kirche mit Frau Präses Kurschus

Wenn der Gottesdienst um10.00 Uhr in

der Kleinen Kirche gefeiert wird, ist der

EineWelt-Laden im Anschluss an den Gottesdienst

geöffnet. In Zusammenarbeit mit

dem Kirchkaffee-Team wird auch Kaffee

und Tee angeboten. Herzliche Einladung!

Sonntag, 9.02.2014

um 11.15 Uhr

Kleine Kirche

Orgelmatinee

Simone Schnaars

spielt Orgelwerke aus

verschiedenen

Jahrhunderten


Begegnung stiftet Gemeinschaft

Begegnung braucht ein Gegenüber, einen anderen Menschen. Schauen wir

einmal auf ‚Adolph Kolping in zwölf Sätzen‘, so nden wir als ersten Satz:

„Wir laden ein und machen Mut zur Gemeinschaft.“

Einladungen vielfältiger Art und eine sehr positive Resonanz darauf erleben

wir in unserer Kolpingsfamilie.

Gelegenheiten zu Begegnungen bieten unsere alljährlichen Aktivitäten wie

Radtouren, Kolpinggedenktage, Dankeschönabende, Einsätze als Grillteam,

aber auch neue Programmpunkte wie in diesem Jahr z. B unsere Autorallye.

Erleben können wir dabei in erster Linie Gemeinschaft und Geselligkeit, die für

alle Beteiligten sicherlich anregend und bereichernd sind.

Ganz neu hinzugekommen sind in diesem Jahr Begegnungen und gemeinsame

Aktionen mit der KAB aus Borghorst. Begegnung überwindet also

auch Berge.

Neue gemeinsame Aktionen im Zuge unserer Gemeindefusion nden hoffentlich

auch im nächsten Jahr statt.

Unsere Veranstaltungen führen aber nicht nur zu Begegnungen mit unseren

Mitmenschen, sondern auch zur Begegnung mit Gott bei unseren Andachten

und Wallfahrten.

Nun möchten wir für das Jahr 2014 allen Lesern viele intensive Begegnungen

mit ihren Mitmenschen und mit Gott wünschen.

Ganz im Sinne Adolph Kolpings möchten wir als Kolpingsfamilie auch weiterhin

unseren Beitrag leisten zu Gemeinschaft stiftenden Begegnungen.


Ort der Begegnung

Die KöB

Vor einem halben Jahr umgezogen,

und schon angekommen. Wer kann

das so zeitnah nach einem Umzug

schon sagen?

Bei den Helfern und Helferinnen der

Katholisch öffentlichen Bücherei ist das

aber so! Aber wie kann das gehen? Hat

vielleicht der heilige Geist seine Hand

im Spiel? Wir sind uns sicher, ja hat

er, und zwar in Form der vielen alten,

neuen, jungen, großen und kleinen

Nutzer der Bücherei. Nachdem die

Schwellenangst im wahrsten Sinne des

Wortes überwunden war und der neue

Standort sich herumgesprochen hatte,

gab es viel Zuspruch.

Die vielen Tische laden die Leser ein,

ein Buch in Ruhe „anzulesen“, bevor

man es wie einen Schatz nach Hause

trägt. In der Kinderbücherei werden

bekannte und neue Spiele ausprobiert,

während die Eltern in entspannter

Atmosphäre ins Gespräch kommen.

Wie schon in der alten Bücherei bauen

die Bücher und Spiele Brücken zwischen

den Menschen. Bringen sie ins

Gespräch. Gespräche über die Kinder,

gelesene Bücher, Neuigkeiten aus der

Gemeinde, der Stadt.

Der neue Standort, obwohl nur einige

Meter vom Alten entfernt hat offensichtlich

auch Marketingeffekte. Viele neue

junge LeserInnen aus der „Kiste“ sind

jetzt Ausleiher der

KöB.

Jeden Mittwoch

kommen die Kinder

und Jugendlichen

und verbringen

einen Teil des Nachmittags

bei uns.

Oft wird spontan

ein Spiel gespielt,

oder ein Buch (vor-)

gelesen.

Das freut uns sehr.

Wo ein oder

zwei ...

Was am bundesweiten

Vorlesetag oft

nur mühsam gelingt, hat sich fast wie

von selbst eingestellt.

Die Kinder und Jugendlichen lassen

sich anstecken von der Kraft der Worte,

vom Gemeinschaftserlebnis

Lesen in der Bücherei.

Deshalb haben wir auch keine Zukunftsängste,

denn die Kinder und

Jugendlichen sind ja auch die Leser

von morgen.

Und wenn der heilige Geist uns weiter

so unterstützt, was soll da noch schiefgehen?

Öffnungszeiten

Sonntags 9.30 - 12.30 Uhr

Mittwochs 15.00 - 17.00 Uhr


Begegnung am Morgen –

Frühstücksrunde der Theologen

Tischgemeinschaften spielen in den

Evangelien eine wichtige Rolle. Jesus

nahm Platz an den Tischen der Menschen

und aß mit ihnen, diskutierte

und offenbarte auf diese Weise die

freundliche und heilstiftende Nähe

Gottes.

Die ökumenische Frühstücksrunde

bringt die Kirchengemeinden unserer

ganzen Stadt an einen Tisch. Es wird

gebetet, gegessen, diskutiert und entschieden,

damit wir gemeinsam den

sichtbar werden lassen, der das Haupt

unser Kirchen ist – Jesus Christus!

Die Begegnung und der intensive Austausch

bei diesen Treffen haben nachhaltige

und heilvolle Entwicklungen für

unsere Gemeinden in Gang gesetzt.

Ganz aktuell die thematische Reihe

zum Thema Tod und Auferstehung im

November.

Eine ökumenische

Tischgemeinschaft

Das Denken und Planen endet nicht

an Gemeinde- oder konfessionellen

Grenzen, sondern gerade dort werden

Begegnungen spannend, beginnen die

Prozesse, die Neues entstehen und

wachsen lassen zum Wohl für unsere

Gemeinden und unsere Stadt.

Pfarrer Guido Meyer-Wirsching

Kinderfreizeit 2014

In der Zeit vom 7. Juli bis 18. Juli 2014 fährt die ev. Kirchengemeinde mit

Kindern im Alter von 6-12 Jahren nach Lehringen, in der Nähe von Verden

an der Aller. Wir wohnen in einem ehemaligen Bauernhof, der in

einem großen Waldgebiet liegt. Tischtennisplatten, Lagerfeuerplatz,

Bolzplatz, Volleyballfeld und sogar ein Pizzaofen sind vorhanden. Im

Preis inbegriffen sind auch Schwimmbadbesuche im Spaßbad in Verden

an der Aller und ein weiterer Ausflug.

Kosten: voraussichtlich 320,-Euro, Geschwisterkinder: 300,- Euro

(Fahrt, Unterkunft, Verpflegung, Programm, Eintritte)

Leitung: Pfarrerin C. Raneberg und Team

Info: Gemeindebüro:02551/9190000


Begegnungen auf dem Weg

zur neuen Gemeinde

Foto: H.J- Pape

„Wir müssen fusionieren!“

Wie ein Aufschrei klang dieser Satz

aus dem Mund vieler Gemeindemitglieder

auf beiden Seiten des

Buchenberges, als klar war, dass die

Gemeinden St.Johannes Nepomuk

und St. Nikomedes zusammengelegt

werden.

Vieles ist seitdem passiert. Am Anfang

unseres gemeinsamen Weges stand

im August letzten Jahres eine Pfarrversammlung,

in der in beiden Gemeinden

Ängste, Erwartungen und Ideen ausgetauscht

und festgehalten wurden.

Eine 10-köp ge Steuerungsgruppe

aus Mitgliedern der Burgsteinfurter und

Borghorster Gremien wurde gebildet

und trifft sich seitdem in regelmäßigen

Abständen, um den Prozess der Zusammenlegung

zu begleiten und die

Begegnung der Menschen auf beiden

Seiten zu ermöglichen und zu fördern.

So fanden im Frühjahr 2013 mehrere

„Sofa-Abende“ statt, an denen sich Mitglieder

der einzelnen Gemeinden zu

einem lockeren Gespräch mit den derzeitigen

Pfarrern Markus Dördelmann

und Heinrich Wernsmann auf einer

roten Couch trafen, um ihre Gemeinde

und die dort lebenden Menschen

vorzustellen.

Ebenfalls im Frühjahr fand ein großes

Verbändetreffen statt, bei dem die Vereine,

Verbände und Gruppen von St.

Johannes Nepomuk und St. Nikomedes

aufgefordert waren, sich zu einem

späteren Kennenlernen miteinander zu

verabreden.

Gemeinsame Radtouren und Gottesdienste

aber auch ein großer gemeinsamer

Projektchor für den ökumeni-


schen P ngst-Gottesdienst waren das

Ergebnis und boten vielen Menschen

die Gelegenheit zu neuen Begegnungen.

Ein großes Highlight auf dem Weg zur

neuen Gemeinde war die erste gemeinsame

Wallfahrt nach Eggerode am

14.Juli. Trotz der frühen Morgenstunde

machten sich viele Gläubige aus beiden

Stadtteilen auf den Weg. Im Gebet

und im Gespräch kam man einander

näher, und die große Begeisterung

der Pilger zeigte, dass auch wenn uns

noch das ein oder andere trennt, doch

unser Glaube eine solide Basis für ein

gutes Miteinander ist.

Ein großes Fragezeichen auf dem Weg

der Gemeinde-Zusammenführung war

die Namensgebung der neuen großen

Gemeinde. Am 7. Juli wurde dieses

Geheimnis im Publikandum der Gemeinden

gelüftet. Der Bischof hatte

entschieden, dass wir demnächst den

gemeinsamen Namen St. Nikomedes

tragen werden. Der erwartete Aufschrei

blieb diesmal aus.

Am 14. September 2014 werden die

Gemeinden St. Johannes Nepomuk

und St. Nikomedes nun in einem festlichen

Gottesdienst zu einer Pfarrei

verbunden.

Zu einem Wochenende der Begegnung

und der P ege neu entstandener

Kontakte sind alle Mitglieder der neuen

Gemeinde St. Nikomedes am 25./26.

Oktober 2014 nach Xanten eingeladen.

Genaue Informationen dazu werden

rechtzeitig bekannt gegeben.

Ein weiterhin spannender und sicher

auch begegnungsreicher Weg liegt bis

dahin noch vor uns.

Euch und Ihnen allen ein friedvolles

Weihnachtsfest und Gottes Segen für

das Neue Jahr

Festwochenende zur Gründung

der neuen Pfarrei St. Nikomedes

am 12. bis 14. September 2014

Begegnungswochenende

am 25./26. Oktober 2014 in Xanten


Interdisziplinäres Symposium III

für Fachleute und Interessierte in Steinfurt

„Unendliches Bewusstsein?“

Wie wir heute wissen, haben Unter-, Über-, Körper- und Traumbewusstsein ihre

ganz eigene Bedeutung für unsere Lebensgestaltung, unsere Gesundheit und

unseren Glauben. Die Reihe stellt sich u. a. folgenden Fragen: Wie kann eine

Veränderung des Bewusstseins helfen, unseren Körper oder unsere Seele zu

heilen? Können Glaube, Hirn- und Bewusstseinsforschung zusammenkommen?

Gibt es eine Entwicklung im „religiösen Bewusstsein“? Wie kann man Erfahrungen

von Menschen, die Todeserlebnisse hatten, einordnen?

25. Januar 2014: Studientag zur Eröffnung: „Unendliches Bewusstsein?“

mit: Joachim Faulstich (Wissenschaftsjournalist und Filmemacher)

Prof. Dr. Thomas Görnitz (Quantenpyhsiker)

Dr. Brigitte Görnitz (Psychotherapeutin)

Moderation: Dagmar Spelsberg

10.00 – 16.30 Uhr, Ev. Gemeindezentrum, Fürstenstr.11, 48565 Steinfurt-Borghorst , 15,00 Euro (inkl.

Getränke u. Mittagessen), Studierende und Schüler 7,- Euro, Anmeldung unter Tel.: 02552-2200

Begleitendes Filmprogramm an jedem Mittwoch im März

Bitte achten Sie auf die Tagespresse!

28. – 30. März: Interdisziplinäres Symposium „Unendliches Bewusstsein?“

Vorträge, Foren, Worshops, Seminare, Impulse, Austausch, Kunst mit

Marion Küstenmacher (Autorin, Spirituelle Lehrerin, ev. Theologin)

Prof. Dr. Sabine Bobert (Professorin für Evangelische Theologie)

Dr. Pim van Lommel (Kardiologe, Nahtodforscher)

Sabine Mehne (Nahtoderfahrene, Autorin)

Dr. Andreas Reimers (Arzt für Neurologie und Psychotherapie) u.v.a.

Es sind Tages-, Wochenend- und Halbtageskarten erhältlich, Ermäßigungen und Frühbucherrabatte

möglich bis 12.2.14. Die Programme liegen öffentlich aus. Weitere Infos im Netz unter: www.derkirchenkreis.de,

oder: www.ekbf.de. Anmeldung schriftlich mit den Formularen aus den Broschüren

oder per Mail an: unendlichesbewusstsein@echt-evangelisch.de.

Veranstalter: Evangelische und katholische Kirchengemeinde Burgsteinfurt, Evangelischer Kirchenkreis

Steinfurt-Coesfeld-Borken (Beauftragte für Spiritualität und geistliches Leben, Pfarrerin Dagmar

Spelsberg), Kulturforum Steinfurt (VHS), Steinfurt-Touristik, Netzwerk Nahtoderfahrung e.V.,

Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V., in Kooperation mit unterschiedlichen Vereinen

und Anbietern der Stadt Steinfurt. Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Steinfurt

________________________________________________________________

Zusätzlicher Vortrag:

„Die dunkle Nacht der Seele“ –

Erfahrungen von Gottesferne und Gottverlassenheit auf dem Weg des Glaubens.

Prof. Dr. Ralf Stolina, (Professor für Ev. Theologie, Geistlicher Begleiter)

Montag, 17. Februar, 19.00 Uhr, EGB, Eintritt 3,- Euro


Zurück aus San Antonio Abad

Ganz gespannt warteten

die Schüler/innen

der Willibrordschule

auf die Rückkehr der

El Salvador-Reisenden,

denen sie Briefe an

Jungen und Mädchen

in San Antonio Abad

mitgegeben hatten. Ob

eine Antwort zurückkommt?

Die Kinder sollten nicht enttäuscht werden.

Monika Wiening, ein Mitglied

der Reisegruppe, besuchte die Willibrordschule

und hatte vielfältig gestaltete

Briefe (übersetzt von Ulrich

Greve), kleine bunte Holzkreuze und

eine umfangreiche Mappe mit Fotos

im Gepäck. Aufmerksam lauschten die

Schüler/innen dem Bericht über das

Leben der Menschen in San Antonio

Abad.

Von besonderem Interesse war die

Schulsitution. Die Schülerzahl in den

Klassen ist sehr hoch. Alle Schüler/

innen sitzen in ihren adretten Schuluniformen

dicht gedrängt in den Bänken.

Die Schule wird von so vielen Kindern

besucht, dass der Unterricht in zwei

Schichten erfolgen muss. Eine Gruppe

besucht morgens, die andere nachmittags

die Schule. Der Sportunterricht

wird genutzt, um

traditionelle Gruppentänze und akrobatische

Formationen einzustudieren, die

zu einem abwechslungsreichen, bunten

Programm zusammengestellt wurden.

Dieses bekamen die Gäste aus Burgsteinfurt

in einer fast drei stündigen

Veranstaltung dargeboten.

Leider verläuft das Schulleben in San

Antonio Abad nicht ganz ungetrübt.

Drogenbanden versuchen Ein uss zu

nehmen auf die Schüler/innen, um sie

für die kriminellen Geschäfte zu rekrutieren.

Um das Eindringen dieser Bandenmitglieder

zu verhindern, sind die

Schulgebäude mit hohen Mauern und

Stacheldraht umgeben. Es patrouillieren

Sicherheitsbeamte mit Maschinengewehren

vor der Schule, um einen

sicheren, ungestörten Schulbetrieb

gewährleisten zu können. Das Arbeiten

und Lernen für die Schulmitglieder ist

nicht immer unbeschwert, deshalb freuen

sie sich besonders, dass es Menschen

in Burgsteinfurt gibt, die sich für

ihr Leben interessieren. Zum Schluss

des Reiseberichtes verteilte Monika

Wiening die kleinen Holzkreuze und

bunten Briefe, die von allen Zuhörer/

innen wissbegierig gelesen wurden.

Dieser Austausch war ein Zeichen lebendiger

Partnerschaft von deutschen

zu salvadorianischen Schüler/innen,

der allen Beteiligten Freude bereitet

hat.

Für den Sachausschuss Partnergemeinde

Angelika Lödding


Begleitung –

Begegnung, die berührt

„Warum machst du das? Könntest du

deine Zeit nicht mit was Angenehmerem

verbringen? Immer wieder mit

Leid und Sterben konfrontiert zu sein,

muss doch deprimieren!“ Solche und

ähnliche Aussagen hören die ehrenamtlich

tätigen Sterbe- und Trauerbegleiter/innen

immer wieder.

Aufmerksame Begleiter können sehr

viel von den zu begleitenden Menschen

lernen, wenn sie sensibel sind

für die Lebenserfahrung, die Lebensgeschichte,

die Interessen, Vorstellungen,

Wünsche und Hoffnungen der

Menschen, die sich ihnen in ihrer

schwierigsten Lebenssituation anvertrauen.

Menschen

sind wie Musikinstrumente.

Ihre Resonanz hängt davon ab,

wer sie berührt.

(Virgil)

Menschen in einer leidvollen Zeit zu

begleiten, bei ihnen zu sein, wenn sie

gezwungen sind, sich mit dem eigenen

Tod oder dem eines Nahestehenden

auseinanderzusetzen, die unerträgliche

Situation gemeinsam mit ihnen

auszuhalten, ist eine zutiefst berührende

Erfahrung für jeden Sterbe- und

Trauerbegleiter.

Wenn sich im Verlauf einer Begleitung

eine persönliche Beziehung entwickelt,

die getragen wird von Zuwendung

und Achtsamkeit auf der einen und

wachsendem Vertrauen auf der anderen

Seite, gestaltet sich eine Begleitung

sowohl für den Erkrankten und

seine Zugehörigen als auch für den

Begleiter zu einer bewegenden

Begegnung.

Immer wieder verspüren Begleiter

Dankbarkeit für die Erfahrung, die sie

in einer Begleitung machen durften.

Sie fühlen sich beschenkt durch das

ihnen entgegengebrachte Vertrauen.

Häufig nehmen sie neue Betrachtungsweisen

auf das Leben in ihren persönlichen

Alltag mit. Wenn es Begleitern

gelingt, unterstützend und hilfreich zu

sein, bereichert das nicht nur das Leben

der zu begleitenden Menschen,

sondern auch das eigene!

Magdalene Brockmann, Renate Voth

Ambulante Hospiz-Initiative Steinfurt e.V.

Marion Woltering, Beate Hattrup

Marienhospital Borghorst

Sprechstunde: Di. 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Do. 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr

Telefon täglich: 02552/791156

www.hospiz-initiative-steinfurt.de

Spendenkonto:

Kreissparkasse Steinfurt

BLZ 403 510 60, Konto-Nr. 720 041 20

Volksbank Emsdetten,

BLZ: 401 637 20, Konto-Nr. 14 00 368 300


Weihnachten –

eine ökumenische Begegnung

Weihnachten feiern evangelische und

katholische Christen fast gleich. Es

geht um die Geburt Jesu. In vielen Familien

mit Kindern beginnt der Heilige

Abend mit dem Besuch der Christvesper

mit Krippenspiel in der Evangelischen

Kirche bzw. eines Familiengottesdienstes

mit Krippenspiel in der Katholischen

Kirche.

Wie Weihnachten feiern,

wenn nicht alle die

gleiche Konfession haben?

Die Christvesper, die ohne Abendmahl

gefeiert wird, ersetzt seit der Reformation

die mitternächtliche Christmette.

Die katholische Kirche feiert Heiligabend

ursprünglich mit der Christmette

um oder kurz vor Mitternacht. Eine

Mette (von lat.: matutinus = morgendlich)

ist ein nächtlicher bzw. frühmorgendlicher

Gebets- und Lesungsgottesdienst

ohne Abendmahl bzw. Kommunion.

Heute gibt es auch die evangelische

Christmette wieder, während in vielen

katholischen Gemeinden auch eine

Krippenfeier am Nachmittag angeboten

wird. Es ist für eine ökumenische

Beziehung kein Problem einen Gottesdienst

am Heiligabend zu feiern.

Vor gut 40 Jahren haben wir den Heiligabend

nie in einer Christvesper feiern

können. Das Christkind brachte

zwar an Heiligabend die Geschenke,

aber der Gottesdienst wurde immer

am 1. Weihnachtstag oder 2. Weihnachtstag

besucht. In der Landwirtschaft

war es fast unmöglich, um

16 Uhr oder 18 Uhr zur Kirche zu gehen.

Da kam uns, als wir Kinder älter

waren, am Heiligabend die späte

Christmette zeitlich mehr entgegen.

Leider sind unsere Kirchen nur noch

an Heiligabend sehr gut besucht. An

den beiden „echten“ Feiertagen ist der

Gottesdienstbesuch eher rückläufig,

obwohl diese im christlichen Sinne die

Feiertage sind und nicht der Heiligabend.

Aber auch der Besuch eines

Gottesdienstes mit den Verwandten

lohnt sich, um an den stressigen Weihnachtstagen

auch etwas Ruhe einkehren

zu lassen.

Ingrid Kolthof-Teigeler sprach mit

einem Gemeindeglied, das in einer

konfessionsverbindenden Ehe lebt.


„Segen bringen - Segen sein!“

Ökumenische Sternsingeraktion 2014

Die Aktion Dreikönigsingen wird im

kommenden Jahr sowohl von evangelischer,

als auch von katholischer

Seite vorbereitet und durchgeführt. Die

Begegnung von Kindern und Jugendlichen

beider Konfessionen

während dieser Aktion, soll

einmal mehr die Verbundenheit

der beiden Kirchen

verdeutlichen und zeigt was

erreicht werden kann, wenn

sich Kinder hier vor Ort für die

Rechte anderer Kinder auf

der ganzen Welt einsetzen.

Gesammelt wird im kommenden

Jahr für die Flüchtlingskinder

aus aller Welt, die ihr

Heimatland aus den unterschiedlichsten

Gründen, wie

Krieg, religiöser Verfolgung

oder Ähnlichem verlassen

mussten. Durch das Geld,

das die Sternsinger vor Ort

sammeln, soll ihre schulische

Ausbildung gefördert und

ihre medizinische Versorgung

gesichert werden.

Auch in diesem Winter ndet wieder

eine Begegnung der Kinder und Jugendlichen

hier vor Ort mit Kindern

aus der ganzen Welt statt. Unter

dem Motto „Segen bringen – Segen

sein“ wird die Sternsingeraktion am

03. und 04. Januar 2014 in Steinfurt

stattnden.

Anmeldungen für die Aktion

werden ab Dezember in der

evangelischen und katholischen

Kirche, sowie in beiden

Pfarrbüros ausliegen. Helfende Hände

sind immer herzlich willkommen

und dringend notwendig. Bei Fragen

können Sie sich gerne an die Verantwortliche

der Aktion, Jana Roolfs (Tel.

02551-80652) wenden.

Für Sternsingeraktion Jana Roolfs

Sternsingeraktion 2014

am 03. und 04. Januar 2014


Begegnung

unter Engelsflügeln

Seit Anfang November

begrüßt wieder ein

Engel

die

Friedhofsbesucher.

Nachdem

die alte

Galvano-Plastik im

Laufe der Jahre

und Jahrzehnte

mehr und mehr an

Standfestigkeit verlor,

musste der Engel vor

einiger Zeit abgebaut

werden. Viele Besucher

des Friedhofs vermissten

allerdings die Figur, die

fester Bestandteil des

Friedhofs geworden war.

Eindrucksvoll weist der Engel

die Trauernden auf den Trost

des christlichen Glaubens,

der seine Hoffnung auf eine

Wirklichkeit über und hinter

der sichtbaren Welt richtet.

Manch einem, der um einen

geliebten Menschen trauern

musste, mag sein stummer

Fingerzeig Hilfe in schweren

Stunden gewesen sein – eine

Erinnerung an das Vertraute,

eine Begegnung mit dem

Gehofften, ein Trost aus

dem Glauben an Gottes

Güte.

Dem Wunsch vieler Gemeindeglieder

folgend,

suchte der Friedhofsaus-

schuss unter Vorsitz von Presbyter

Walter Krebs nach einer Möglichkeit,

einen neuen Engel auf dem Friedhof

aufzustellen,

als die Firma

Paetzke aus

Hörstel anbot,

eine Kopie der

Galvano-Plastik

mittels eines Abgusses

zu erstellen.

Ein Objekt dieser Größe

stellte für Michael Paetzke

eine besondere Herausforderung

dar, die jedoch

erfolgreich gemeistert

wurde. Seit Anfang

November begrüßt

nun der Friedhofsengel

die Besucher des

Friedhofs in neuem Glanz.

Allen Spendern, die die

Anfertigung des Engels mit

Ihrer Unterstützung möglich

gemacht haben, dankt das

Presbyterium herzlich. Die

Mitglieder des Friedhofsausschusses

und des Presbyteriums

verbinden mit der Aufstellung

der neuen Figur, dass sie

allen Trauernden Trost geben

möge und sie erfahren: Denn er

hat seinen Engeln befohlen,

dass sie Dich behüten auf

allen Deinen Wegen, dass

sie Dich auf den Händen

tragen und Du Deinen

Fuß nicht an einen

Stein stoßest!

(Ps. 91,11f.)

Die Finanzierung des Engels erfolgt ausschließlich durch Spenden. Es fehlen derzeit noch 1.100 ,-

Euro. Spenden können auf das Konto der Kirchengemeinde bei der Kreissparkasse BLZ 40351060

Konto 1180 (Stichwort „Ein Engel für Burgsteinfurt“) überwiesen werden. Vielen Dank für Ihre Hilfe!


Evangelischen Jugend Burgsteinfurt

Frühstück zur Marktzeit

Jeden ersten Dienstag

im Monat um 9.30 Uhr

im Gemeindezentrum

Dezember 3.12.13

Januar 7.01.14

Februar 4.02.14

März 4.03.14

Um vorherige Anmeldung

wird gebeten!

Jeden Montag, 20.00 Uhr

Mitarbeitertreff

Jeden Dienstag, 7.00 Uhr

Bibelfrühstück

und 18.15 Uhr

Treffpunkt die Jugendgruppe

Jeden Mittwoch, 16.30 Uhr

die Chaosmacher Kindergruppe

JUgendGOttesdienst Samstag, 30.11.13

um 19.00 Uhr in der Kleinen Kirche

Ökumenische Bibelwoche 2014

Sonntag, 2.02.14

Gottesdienste mit Lektorentausch

Montag, 3.02.14

19.30 Uhr Vortrag im EGB:

Genesis, die Josefsgeschichte

Dienstag, 4.02.14

19.30 Uhr Gesprächsgruppen/Familien u.

EJB

Mittwoch, 5.02.14 um 20 Uhr Kino

Donnerstag, 6.02.14

19.30 Uhr Gottesdienst in der Kleinen

Kirche, anschließend Punsch im EGB

(verantwortlich: evang./kath. Kirchenchor)

Freitag, 7.02.14

14.30 Uhr Senioren im EGB

Sonntag, 9.02.14

Gottesdienste mit ökumen. Austausch

11.15 Uhr Orgelmatinee in der Kl. Kirche

12.00 Uhr Mittagessen im Ludwigshaus

CVJM

26. Januar 2014

Jahreshauptversammlung

um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum

Jeden 2. Dienstag im Monat trifft

sich die CVJM-Gruppe um

19.30 Uhr im Gemeindezentrum

zum Stammtisch, um über theologische

und kirchliche Angelegenheiten

zu diskutieren.

ÖKUMENISCHE

ABENDANDACHT

2014

Die ökumenischen Abendandachten

werden an jedem

letzten Freitag des Monats

um 19.00 Uhr gefeiert.

Im Jahr 2014 finden sie in der

katholischen Kirche statt.


Spontan gefragt:

„Was fällt Ihnen/Dir

zum Thema Weihnachten

und

Begegnung ein?“

Weihnachten – ein Grund, sich

zu treffen und Familienbande zu

pflegen, Päckchen zu schicken

an Menschen, denen es nicht so

gut geht oder die alleine sind.

Besuche bekommen und

Besuche machen...

manchmal mit hohen Erwartungen.

Besinnliche Tage, Kirche

hat große Bedeutung,

sehr intensive Zeit, Gott

ganz nah sein und nicht

allein.

An einem Weihnachtstag

sind mein Mann und ich

alleine – das ist auch sehr

schön!

Ich erinnere mich, dass früher ein

Pfarrer zu den Massen in der Kirche

gesagt hat: „Was wollt Ihr eigentlich

alle an Heiligabend in der

Kirche – Ihr kommt doch sonst auch

nicht.“ Das ist heute ja anders.

Weihnachten – endlich Ruhe

– vorher die Zeit ist sehr voll

und stressig, es soll dann „auf

Bestellung“ wunderschön sein

und alle froh – das klappt nicht

immer so gut.

Gut, dass einmal im Jahr

Weihnachten ist, da meldet

man sich mal wieder!

Ich habe einen interessanten Bericht

gesehen über die Seemannsmission

in Hamburg, da kamen

alle Menschen unterschiedlichster

Nationen und fern von zu Hause

zusammen und haben Gottesdienst

gefeiert.

Ich finde die Adventszeit ja schon

schön, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsessen

mit Kollegen –

eine schöne Zeit.

Wir feiern

nur im

kleinen

Kreis.


Heilig Abend - volle Kirchen! Und dann?

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich

freue mich über alle, die an Heilig

Abend zur Kirche kommen und ich

möchte überhaupt nicht beurteilen, aus

welchen guten Gründen Sie das tun.

Ich verweigere mich dem Chor derer,

die sagen: Wo bleiben die denn das

ganze Jahr? Ich bin froh und dankbar,

wenn ich so viele Menschen in unserer

Kirche begrüßen darf und ich möchte

das mit ganzem Herzen tun.

Wie schön,

wenn ich ganze

Familien an

diesem Tag

entdecke, wie

schön, wenn ich die wieder begrüßen

kann, die an Heilig Abend von weit her

nach Hause kommen und Weihnachten

zuhause feiern. Für sie alle geben

wir uns als Gemeinde viel Mühe in der

Vorbereitung und Gestaltung unserer

Gottesdienste.

Gott begegnet uns

als Mensch

Ich bin sicher, dass alle gute und wichtige

Impulse mitnehmen und ich kann

nicht beurteilen, wie diese weiterwirken.

Aber ohne sie wären die Tage

ärmer.

Natürlich bin ich auch dankbar für alle,

die regelmäßig unsere Gottesdienste

mitfeiern, eine gute Vertrautheit als Gemeinde

leben und erleben und die zum

festen Kern der Gemeinde gehören.

Sie bilden das unverzichtbare Fundament

einer jeden Gemeinde, auf dem

wir gut aufbauen können.

Im Gespräch mit jungen Erwachsenen,

die nicht regelmäßig zum Gottesdienst

gingen, kam der Gedanke auf, dass es

ja auch um eine Stunde Dankbarkeit

geht. Dankbarkeit für unser Leben und

unsere Möglichkeiten, dafür, dass wir in

Sicherheit und Freiheit leben dürfen mit

einer großen materiellen Versorgung.

Dankbar dafür zu sein, in diesem Teil

der Erde leben zu dürfen.

Wer dankbar

ist und bleibt,

der lebt besser

und ruhiger und

macht sich weniger

Sorgen.

Im Gottesdienst geht es um Danksagung

für all das, was uns das Leben

schenkt und das wir dem danken, der

hinter allem steht: Gott selber.

Mich bereichern alle Begegnungen

in der Kirche – auch die am Heiligen

Abend und ich freue mich schon jetzt

darauf!

Herzlich willkommen zur Mitfeier, und

wer einen Sitzplatz möchte, komme

bitte rechtzeitig!


Termine im Advent

St. Johannes Nepomuk

Roratemesse

Jeden Mittwoch in der Adventszeit

wird die Abendmesse um 19 Uhr als

„RORATEMESSE“ gefeiert. Ebenso

wird an jedem Freitag um 6.30 Uhr

in der Pfarrkirche eine Roratemesse

gefeiert. Daran schließt sich ein gemeinsames

Frühstück an. Die Eucharistiefeier

freitags um 8.15 Uhr fällt in

der Adventszeit aus. Die Roratemessen

werden in einer meditativen Atmosphäre

gefeiert. Die Kirche wird mit Kerzenlicht

erhellt. Wir erwarten die Geburt

Christi, das Licht der Welt.

©Monstranz - Friedbert Simon

Anbetung

Jeden Donnerstag

wird um 18 Uhr in der

Kirche zur eucharistischen

Anbetung

eingeladen. Nach

einem kurzen Impuls

ist Gelegenheit, sich

Gott „auszusetzen“,

denn das bedeutet

Aussetzung des Allerheiligsten!

Beichtgelegenheiten

Samstags: von 16.15 bis 16.45 Uhr in

der Kirche

Singen zum 1. Advent

Am Sonntag 1.12.2013 ist um 17 Uhr in

der Pfarrkirche ein von unseren Chören

veranstaltetes Singen mit Liedern aus

dem neuen Gotteslob.

Taizé-Gebet

Am Freitag 6.12.2013 wird zum Taizé-

Gebet um 19 Uhr in der Pfarrkirche

eingeladen. Die Termine für das Jahr

2014 werden noch veröffentlicht.

Bußgottesdienst

Am Sonntag, 8.12.2013 ist um 18 Uhr

ein Bußgottesdienst in unserer Kirche.

in unsere Pfarrkirche eingeladen.

Meditationsgottesdienste 2014

Ökumenische Meditationsgottesdienste

sind 2014 am zweiten Freitag im Monat

10.1., 14.2., 14.3., 11.4., 9.5.,13.6.,

11.7., 8.8., 12.9., 10.10., 14.11. und

12.12. jeweils um 19 Uhr in unserer

Kirche.

Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde

Am Samstag, 11.01.2014, ndet nach

der Vorabendmesse um 17.00 Uhr

der traditionelle Neujahrsempfang der

Gemeinde mit Rückblick auf das vergangene

Jahr im Ludwigshaus statt. Es

ergehen keine persönlichen Einladungen,

jeder ist willkommen, besonders

die Neuzugezogenen.

©Innenraum der Kirche in Taize - Jim Wanderscheid


Firmung 2014

Die Feier der Firmung ndet am

21.06.2014 um 17 Uhr in unserer

Kirche statt.

Ökumenische Abendandacht 2014

Die ökumenischen Abendandachten

werden an jedem letzten Freitag des

Monats um 19.00 Uhr gefeiert. Im Jahre

2014 werden sie in unserer Kirche

statt nden.

Angebote und Gottesdienste für

Familien mit Kindern 2014

An jedem ersten Sonntag im Monat

um 10.30 Uhr nden in unserer Kirche

Familiengottesdienste statt. An jedem

dritten Sonntag des Monats laden die

Kirchenmäuse im 10.30 Uhr-Gottesdienst

alle Kinder ein, kindgerecht das

Evangelium zu erfahren. Es schließt

sich jeweils der Kirchkaffee an den

Gottesdienst um 10.30 Uhr an.

Jugendgottesdienste 2014

An jedem ersten Sonntag im Monat

um 18.30 Uhr nden in der Pfarrkirche

Jugendgottesdienste statt. Alle Jugendlichen

sind herzlich dazu eingeladen

und können sich gerne auch an der

Vorbereitung beteiligen.

Kreativgottesdienste 2014

An jedem letzten Sonntag im Monat

um 19.30 Uhr nden in unserer Kirche

Kreativgottesdienste/Geistliche Abende

statt. Alle Interessierten sind herzlich

zum Vorbereiten und Mitfeiern eingeladen.

Die Termine sind für den 26.1.,

23.2., 30.3., 27.4., 25.5., 29.6., 27.7.,

31.8., 28.9., 26.10. und 30.11. geplant.

Die Erntedanksammlung

2013 hat

8.727,85 Euro

erbracht (Stand:

4.11.2013). Allen Geberinnen

und Gebern

danken wir herzlich!

Impressum: Gemeindebrief der Ev.

Kirchengemeinde Burgsteinfurt

Herausgeber: Presbyterium der Ev.

Kirchengemeinde Burgsteinfurt

Vorsitzende: Pfarrerin Claudia Raneberg

(V. i. S. d. P.) Redaktion: Reimar

Bage, Marlies Böwering, Mechthild

Hüsken, Ingrid Kolthof-Teigeler, Ulrike

Lagemann, Claudia Raneberg, Edgar

Wehmeier. Anschrift der Redaktion:

Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt,

Flintenstr. 9, 48565 Steinfurt, ekbfgemeindebrief@gmail.com.

Alle Rechte

vorbehalten. Bilder: Redaktion, wenn

nicht anders erwähnt. Auflage: 3700

Druck: Gemeindebriefdruckerei,

29393

Groß Oesingen.

Werbung und Anzeigen

erwünscht!

Nächste Ausgabe:

Ostern 2014.

Impressum:

Pfarrbrief der Katholischen Kirchengemeinde

St. Johannes Nepomuk Burgsteinfurt.

Pfarrer Markus Dördelmann,

Gabriele Denecke, Johannes Raschper,

Myriam Sikora. Die nächste Ausgabe

erscheint Pfingsten 2014.


Adressen der Evangelischen Kirchengemeinde

Seelsorger

Pfarrer Guido Meyer-Wirsching,

Türkei 5 Tel. 2152

Pfarrerin Claudia Raneberg,

Bahnhofstr. 3 Tel. 3341

Gemeindebüro

(im EGB, Flintenstr. 9)

Ramona Lahrkamp Tel. 9190000

Friedhofsverwaltung

Anneliese Greive Tel. 7018137

gemeindebuero@ekbf.de, Fax 8645410

(Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 10-12 Uhr,

Do 16-18 Uhr, Mi geschlossen)

Kirchmeisterin

Mechthild Hüsken, Sellen 77 Tel. 3717

Kantorin

Simone Schnaars, Paulinenstraße 8

Tel. 933195

Küster Große Kirche

Günter Krebs Tel. 1279 od.

mobil 0171/7408001

Küsterin Kleine Kirche

Susanne Wenning Tel. 82461

Friedhofsgärtner

Manfred Geißler, Ochtruper Str. 65

Tel. 3332

Gruppen/Vereine

Evang. Familienbildungsstätte

Evang. Frauenhilfe:

Evang. Jugend (EJB)

Gemeindepädagogin Cornelia Weseloh,

Flintenstraße 9 Tel. 3302

priv: Grüner Weg 7 Tel. 703845

Förderverein Kirchenmusik

Simone Schnaars Tel. 933195

Förderverein Kirchen

Dr. Heinz-D. Leidig Tel. 0251/92457680

foerderverein-kirchen@ekbf.de

Gemeindebeirat: Ulrike Wanink,

Danziger Str. 4 Tel. 933180

Kirchenchor: Manfred Hoffmann,

Alte Leerer Str. 6 Tel. 4563

Diakonie

Bonhoeffer-Haus: Kai-Uwe Bäurich,

Tecklenburgerstr. 34a Tel. 937301

Cläre-Fund-Haus: Kai-Uwe Bäurich,

Tecklenburgerstr. 36b Tel. 9373264

Diakoniestation: Christa Bühner ,

Tecklenburgerstr. 34 Tel. 1829760

Förderverein Diakoniestation

Wilhelm Bocker, Goldstr. 72 Tel. 3833

Sozialberatung: Gudrun Janßen,

Bohlenstiege 34 Tel. 14441

Beratungsstelle

für Eltern, Kinder und Jugendliche,

Schwangerschaftskonfliktberatung

Wasserstr. 32 Tel. 1314

Telefonseelsorge Münster

Tel. 0800-1110-111/222 – Anruf kostenlos!

Kindertageseinrichtungen

Kindergarten Hollich

Ilona Klement, Hollich 46 Tel. 3132

Kindergarten Friedenau

Ursula Nimz, Sachsenweg 3 Tel. 6103

Konto der Kirchengemeinde

Kreissparkasse Steinfurt

Kto. 72000136 (BLZ 40351060)

IBAN: DE22403510600072000136

SWIFT-BIC: WELADED1STF

Bitte die Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt

als Empfänger angeben!

CVJM

Vorsitzender: Wilfried Mahler,

Goswinstr. 15 Tel.933798

Posaunenchor: Kerstin Timmers,

Heideggerweg 3 Tel. 3037

Spielmannszug: Frank Gerdener,

Rohdewaldstr. 13 Tel. 833065

Treffpunkt Erwachsene: Paul Overesch,

Vogelsang 10 Tel. 2127

Seniorenkreis

Eheleute Stampe,

Droste Hülshoff-Str. 45 Tel. 5254

Eheleute Hagmann,

Windstraße 11 Tel. 2112

Gruppe „um 55“: Ulrich Obst,

An der Landwehr 11 Tel. 6107

www.ekbf.de


Anschriften unser Gemeinde

Katholische Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk

Seelsorger

Pfarrer Markus Dördelmann

Friedhof 4 Tel. 91965211

Pfarrer em. Bernhard Tietmeyer

Leerer Straße 2 Tel. 8391143

Kaplan Rayanna Sirigiri

An der Hohen Schule 5 Tel. 7048903

Pastoralreferentin Andrea Wesselmann

Friedhof 4 Tel. 91965213

Pfarrbüro

Gertraud Raschper und Bettina Sommer

Friedhof 4 Tel. 9196520

Email:stjohannes-nepomuk-burgsteinfurt

@bistum-muenster.de

Küster

Anne Huesmann Tel. 703915

Barbara Bremer Tel. 3764

Heinrich Damer Tel. 2794

Organistin

Elisabeth Lefken Tel. 862865

Email: kirchenmusikerin-jonep@web.de

Ludwigshaus

Schüttenwall 14

KOT-Heim „Kiste“ Ltg.Tina Kern

Schüttenwall 14 Tel. 4891

Bücherei im Ludwigshaus

So. 10 -12.30 Uhr und Mi. 15 - 17 Uhr

Kirchenvorstand

stv. Vors. Hans-Bernd Haverkock

Wilderkamp 21 Tel. 4696

Pfarreirat

bei Redaktionsschluss noch unbekannt

Kindertagesstätten

St. Willibrord Ltg. Marita Libeau

Kreuzstiege 29 Tel. 5601

St. Johannes Ltg. Doris Stahlhut

Kleppgarten 12 Tel. 5195

Friedhofsgärtner

Michael de Groot Tel. 3124

Vereine/Gruppen

Besuchsdienst Frau Köllen

Sellen 13b Tel. 3880

Eine-Welt-Gruppe Herr Greve

Stormstraße 14 Tel. 80509

kfd -Frauengemeinschaft Frau Börger

Veltruper Kirchweg 27 Tel. 4748

Kirchenchor Vors. Frau Abels

Alte Leerer Straße 41 Tel. 7638

Chor „Sing with Joy!” Frau Daldrop

An der Hohen Schule 7b Tel. 9968888

Kolping Vors. Frau Drahmann

Friedenau 31 Tel. 3580

Senioren Ehepaar Büscher

Heinestraße 12 Tel. 4320

Frau Köllen Sellen 13 b Tel. 3880

DPSG Vors. Andreas Koch, Lina Engbring

Kuratin Daniela Overkamp Tel. 1829090

KBW - kath. Bildungswerk Frau Köllen

Sellen 13b Tel. 3880

Sozialdienst kath. Frauen/Kleiderstube

An der Hohen Schule 24 Tel. 704348

Frau Koch Tel. 6355

Frau Mundus Tel. 83297

Frau Tippenhauer Tel. 83033

Konten der kath. Gemeinde

Kreisparkasse Steinfurt

BLZ 40351060 Kto: 14025829

Volksbank Nordmünsterland

BLZ 40163720 Kto: 1175400

www.katholisch-in-steinfurt.de

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