Artikel RP-Online vom 29.06.2011 - Zukunft Erkrath

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Artikel RP-Online vom 29.06.2011 - Zukunft Erkrath

Nachrichten aus Mettmann und Erkrath | RP ONLINE

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zuletzt aktualisiert am: 29.06.2011

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VON OLIVER WIEGAND - zuletzt aktualisiert: 29.06.2011

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Erkrath

Perspektiven für Erkrath entwickeln

Erkrath (RP). Am Donnerstag werden die ersten Leitziele des

Stadtentwicklungskonzepts den Bürgern vorgestellt. Offenbar

sind neue Baugebiete vorgesehen, die es nötig machen,

erhebliche Flächen bereitzustellen. Zwischen den Grünen und der

CDU kracht es schon.

0

Fast sieben Monate nach dem Auftakt

des Stadtentwicklungskonzepts für

Erkrath sind die Bürger aufgefordert und

eingeladen, am Donnerstag in großer

Zahl ins Bürgerhaus Hochdahl zu

kommen. Auf dem Programm steht der

aktuelle Stand der Erarbeitung des

Stadtentwicklungskonzeptes. Im

Vordergrund werden die Stärken-

Schwächen-Analyse und die

Bevölkerungsprognose stehen, die an

diesem Abend erstmalig der

Öffentlichkeit präsentiert werden.

Im Bürgerhaus Hochdahl werden

Leitziele für die Zukunft Erkraths

vorgestellt. Planer denken über

neue Wohn- und Gewerbegebiete

nach. Foto: Dietrich Janicki

Vorwurf der Manipulation

Ziel ist es, die Analyse mit Bürgern, Politik und Verwaltung auf ihre

Vollständigkeit hin zu überprüfen. Darüber hinaus werden erste mögliche

Leitziele für die zukünftige Entwicklung Erkraths vorgestellt und mit den

Bürgern diskutiert.

INFO

Termin

Und genau an dieser Stelle gibt es

schon im Vorfeld Krach zwischen den

Grünen und der CDU. Denn die Grünen


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Am Donnerstag um 19

Uhr wird im Bürgerhaus

Hochdahl (Sedentaler Str.

105, 40699 Erkrath) der

aktuelle Stand der

Erarbeitung des

Stadtentwicklungskonzeptes

präsentiert.

Im Vordergrund werden

die Stärken-Schwächen-

Analyse und die

Bevölkerungsprognose

stehen. Es geht aber auch

um erste Ziele.

haben einen Info-Brief an Freunde und

Mitglieder verschickt, in dem es heißt:

"Leider deutet einiges daraufhin, dass

die Agentur Szenarien aufgreifen wird,

die erhebliche zusätzliche Ausweisungen

von Bauflächen bedingen würden".

Die Grünen fordern nun Bürger, denen

am Erhalt der Natur gelegen ist, auf,

am Donnerstag ins Bürgerhaus zu

kommen und sich zu äußern. Für Marc

Hildebrand von der CDU grenzt das an

eine Manipulation des

Stadtentwicklungskonzepts. Man sei vom Grünen Peter Knitsch viele

Tricks gewohnt, aber das sei eine "große Unverschämtheit", weil das

Stadtentwicklungskonzept nach Ansicht der CDU ergebnisoffen sei.

Die Grünen treibt offenbar zusätzlich die Sorge um, dass angeblich die

Stadtverwaltung versuchen möchte, über das Stadtentwicklungskonzept

doch noch eine Bebauung des Gewerbegebiets an der Neanderhöhe sowie

des Wohngebiets Kleines Bruchhaus zu erreichen. Genau diese beiden

Areale sind zum Anfang der Legislaturperiode im Jahr 2009 von SPD,

BmU und den Grünen aus der Bebauung heraus genommen worden. Mit

dem Stadtentwicklungskonzept sollen Konzepte und Lösungen für die

künftige Entwicklung Erkraths in den nächsten 15 bis 20 Jahren erarbeitet

und voran getrieben werden. Auf die Fragen, welche Schwierigkeiten und

Chancen die nächsten Jahre bringen und an welchen Zielen und

Handlungsfeldern Erkrath ansetzen kann, soll das

Stadtentwicklungskonzept Antworten liefern.

Ein wichtiger Bestandteil der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes

ist der intensive Austausch mit den Bürgern und Akteuren vor Ort. Die

Arbeitsergebnisse, die nun am Donnerstag präsentiert werden, sind auch

Resultate der bereits erfolgten Beteiligungsschritte.

Nach dem Auftaktforum "Perspektiven für Erkrath", das im Dezember

2010 unter großer Beteiligung der Bürgerschaft stattfand, wurden acht

Schlüsselpersonengespräche sowie fünf Fachgruppentermine zu den

unterschiedlichen Themenfeldern des Stadtentwicklungskonzeptes

veranstaltet.

So konnte vor allem das themenspezifische Fachwissen in den

Planungsprozess integriert werden. Mit der Präsentation und Diskussion

der Arbeitsergebnisse in der breiten Öffentlichkeit sollen die Erkenntnisse

der ersten Arbeitsphase nun auf eine breitere Basis gestellt werden. Und


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der Beteiligungsprozess geht weiter: Noch vor den Sommerferien werden

vier Workshops mit Bevölkerungsgruppen stattfinden, die in

Stadtentwicklungsplanungen unterrepräsentiert sind.

Bürger sind eingeladen

Nach den Sommerferien werden die Ortsteile Erkraths genauer unter die

Lupe genommen. In den Stadtteilwerkstätten, die im Oktober stattfinden,

sind alle Bewohnerinnen und Bewohner eingeladen, Ideen und

Anregungen zu ihrem Ortsteil einzubringen. Die Termine für die einzelnen

Stadtteilwerkstätten werden auf dem Bürgerforum bekanntgegeben.

Die Stadt möchte erneut darauf hinweisen, dass sich die Bürger auf der

Internetseite www.zukunft-erkrath.de über den Stadtentwicklungsprozess

informieren und dort ihre Ideen, Meinungen und Anregungen

veröffentlichen können.

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