Alexandra Sokoll Das Gebiet um den Römerberg wies in der ...

architektur.tu.darmstadt.de

Alexandra Sokoll Das Gebiet um den Römerberg wies in der ...

Alexandra Sokoll

Das Gebiet um den Römerberg wies in

der früheren Stadtgeschichte Frankfurts

eine ausgeprägte Nord-Süd-Ausrichtung

auf, die das Gebäude jetzt wieder aufnimmt

und damit eine höhere Durchwegbarkeit

und Durchlässigkeit im Planungsgebiet

ermöglicht. Geschlossene und

offene Baukörper wechseln sich ab und

erlauben es den Gästen und anderen

Besuchern, das Hotel zu durchqueren.

Es bietet eine lebendige Nutzungsmischung

(Ladenpassage, Café, Restaurant,

Lobbybar, Kiesgarten, Wasserkaskaden

mit Sitznischen, beleuchtete

Boulebahn und eine Infobox zur

Stadtgeschichte Frankfurts über dem archäologischen

Garten) und stellt ein neues

Quartier dar, ohne sich aber von der

Altstadt abzugrenzen, da das

Gebäudeinnere fließend in das Äußere

übergleitet und sich über den Platz ergießt.

Ermöglicht wird das durch die

Baukörper, die in der Sockelzone transparent

und in den Obergeschossen geschlossen

wie Stromschnellen oder

Finger in den Platz entlang des

Krönungsweges vom Römer in Richtung

Dom ragen.

Es ergeben sich sowohl entlang der inneren

als auch entlang der äußeren

"Erschließungsstraßen" interessante

Raumabfolgen bedingt durch Aufweitungen

und Verjüngungen, Öffnungen

und Schließungen des Raumes und der

Platzkanten.

TUD Diplom “Hotel am Römerberg” SS 2003


TUD Diplom “Hotel am Römerberg” SS 2003

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine