Bad Driburg - Marcus Klinik

marcus.klinik.de

Bad Driburg - Marcus Klinik

Bad Driburg

im Teutoburger Wald

Wandern im Naturpark

www.bad-driburg.com


Herzlich Willkommen

Sanfte Mittelgebirgskämme mit duftenden Laubmischwäldern

und herrlichen Ausblicken sowie weitläufige Täler mit

saftigen Wiesen prägen die Landschaft in und um Bad

Driburg, die als Wanderregion unterschiedlichen Ansprüchen

gerecht wird. Bad Driburg liegt im Naturpark „Eggegebirge

– südlicher Teutoburger Wald“ und zählt geographisch zum

Oberwälder Land, das vom Teutoburger Wald bis zum

Wesertal reicht und der deutschen Mittelgebirgsschwelle

zugerechnet wird. Es ist die laubholz- und buchenreichste

Region in Nordrhein-Westfalen. Der Wanderer findet hier

neben frischen Bärlauch-Buchenwäldern in den Tälern und

Mulden auch Wärme liebende Orchideen- und Blaugrasbuchenwälder

an den Kalkfelsen der Weserhänge mit einer

Vielzahl seltener Pflanzen- und Baumarten. Neben der

abwechslungsreichen und teilweise unberührten Natur, den

traumhaften Ausblicken und der guten Infrastruktur bietet

Bad Driburg dem Wanderurlauber:

über 60 ausgeschilderte Wanderwege, vorwiegend

durch den Naturpark;

die direkte Lage am Eggeweg, dem ersten „Qualitätsweg

Wanderbares Deutschland“ und Teilstück der „Hermannshöhen“

sowie des Europäischen Fernwanderweges E1;

einen Gesundheits- und Fitness-Parcours mit 8 ausgeschilderten

Strecken und einer Gesamtlänge von 70 km

(Nordic Walking-Stöcke können vor Ort geliehen werden);

die historische, unmittelbar an einem steilen Felsabbruch

gelegene Iburg-Ruine, erbaut in einer älteren Wallanlage

aus dem 8./9. Jhd. mit einem Areal von gut vier Hektar; drei

verschiedene Rundwanderwege: A1 (4 km) , A3 (2 km)

und G3 (Geologischer Rundwanderweg, 11 km);


ein Arboretum (Adolf-Buddenberg-Park), eine Anpflanzung

von über 200 einheimischen und exotischen Baumarten

und Sträuchern aus aller Welt wie Ginkgo, Pfaffenhüttchen,

Zaubernuss, Kaugummi-, Taschentuch- und

Federbuschbaum sowie wunderschöne solitäre Eichen auf

einer Fläche von etwa 10 ha; der Park ist weiterhin Fundstätte

von 20 Steinhügelgräbern aus der Bronzezeit;

den 65 ha großen Gräflichen Park mit Brunnenarkaden

und Wildgehege, der 1782 nach englischem Vorbild

angelegt wurde und durch zahlreiche Solitärbäume sowie

beeindruckende Alleen geprägt ist; er gehört zu den

schönsten Landschaftsparks Europas und ist Ankergarten

des European Garden Heritage Network;

jeden Mittwoch und Samstag geführte Wanderungen –

ganzjährig (Wanderstrecken von 8-10 km Länge);

den Bad Driburger Wanderpass in Gold, Silber und

Bronze (Urkunde und Anstecknadel);

Wanderpauschalen, z.B. „Wandererlebnis Eggegebirge“

mit 5 ÜF und eigenem Wanderführer;

traditionelle Wanderwochen im Frühjahr und im Herbst;

die Ausrichtung des Deutschen Wandertages in den

Jahren 1981 und 1998;

das Waldinformationszentrum Hardehausen mit 170 ha

großem Wisentgehege, das neben Wisenten auch rückgezüchtete

Tarpan-Pferde, weißes Rotwild und Schwarzwild

beheimatet.

Zur besseren Orientierung bei den folgenden Wandervorschlägen

empfehlen wir die Mitnahme einer Wanderkarte.

Eine Auswahl sowie kostenlose Fahrpläne für den ÖPNV

erhalten Sie bei der Bad Driburger Touristik GmbH ( ).


Übersichtskarte der Wandervor


schläge


© Geobasisdaten Landesvermessungsamt NRW, Bonn

Wandervorschlag I

Eggeweg Nord: Externsteine – Bad Driburg

Wegzeichen: X E1

Der Eggeweg ist Teilstück der Hermannshöhen sowie des

Europäischen Fernwanderweges E1 und bietet als Kammweg

des Eggegebirges wunderbare Aussichten. Es ist ein Weg für

Naturliebhaber, der zu 98 % durch den Naturpark führt und

zu den schönsten Wanderwegen im westfälischen Raum

gehört.

Sie starten an den Externsteinen, eine Formation aus 13

gewaltigen Sandsteinfelsen, folgen dem weißen Wegkreuz

entlang der Nordostseite des Knickenhanges, unterqueren

beim „Waldschlösschen“ die B1 und gehen an der Südwestseite

des Knieberges entlang. Nach etwa einstündiger Wanderung

steigen Sie hinab ins Silberbachtal. Von dort gehen Sie

zunächst rechts des Silberbaches auf breitem Weg in das

enger werdende Kerbtal und klettern schließlich auf schmalem

Pfad über zahllose Baumwurzeln und erreichen nach

etwa 2 km die frühere Kattenmühle. Sie wandern durch eine

wilde landschaftliche Schönheit mit beinahe urwüchsiger

Natur. Bald erreichen Sie die nördliche Bergkuppe, den gering

bewaldeten Lippischen Velmerstot (441 m). Der Eggeweg

verläuft einige 100 m weiter in südlicher Richtung zu dem

Sattel des Bergmassivs und führt seit 2003 wieder über den

Preußischen Velmerstot (468 m), die höchste Erhebung des

Eggegebirges. Von dem 2004 errichteten 17 m hohen

Eggeturm hat man einen grandiosen Rundum-Blick. Die Egge

ist Lebensraum zahlreicher seltener Tierarten und daher als

europäisches Schutzgebiet ausgewiesen. Folgen Sie dem

Eggeweg weiter in südlicher Richtung und halten Sie sich

links. Aus dem Talgrund zur Rechten grüßt zum Kamm herauf


Eggeweg Nord (ca. 22 km)

der kleine Ort Feldrom. Hinter dieser Siedlung ragen in

westlicher Richtung rechts der Hohlstein (ca. 150 m lange

Hohlsteinhöhle) und links der Bielstein als Abschluss der

Paderborner Hochfläche empor. Hinter dem Feldromer Berg

steht auf der linken Seite des Kammweges der Bedastein.

Der Eggeweg verläuft über den weiterhin schmalen Kamm

des Gebirges etwa 50 m von dem östlichen Steilhang entfernt.

Am Schwarzen Kreuz (Schutzhütte) schneidet der Weg

Grevenhagen-Altenbeken den Eggeweg. Sie folgen dem

Eggeweg und erreichen bald den Gipfel des Rehberges.

Danach geht es weiter zum Sattel des Rehberges, unter dem

ein Eisenbahntunnel liegt und wo der Eggeweg die Rehbergstraße

kreuzt. Nach der Straßenüberquerung führt der

Eggeweg über den Trötenberg und Sie kommen bald an eine

Wegkreuzung mit dem Scholandstein (ein Steintisch unter

einer mächtigen Birkengruppe) mit herrlichem Ausblick.

Leicht bergauf geht es weiter, dann wieder etwas bergab bis

rechts der Weg über die Hüttenheide abbiegt. Bald ist der

Fuß des „Dübelsnackens“ (437 m) erreicht, wo sich wahrscheinlich

eine heidnische Kultstätte befand. Sie gehen am

Waldrand oberhalb von Gut Knochen vorbei. Ca. 500 m nach

Verlassen der Knochenhütte macht der Wanderweg einen

Links-, dann einen Rechtsknick, verläuft weiter durch schattigen

Buchenwald und schneidet bald den Heine-Wanderweg.

Nach etwa einer Viertelstunde überquert der Eggeweg

die B 64. Hier haben Sie die Möglichkeit, entweder bereits vor

der Überquerung den Dr.-Hoffschulte-Weg oder nach der

Überquerung den alten Postweg nach Bad Driburg zu

nehmen.

m ü. NN

500

450

400

350

300

250

200

21,8 km

Länge

462 m

Höchster Punkt

219 m

Tiefster Punkt

597 m

Gesamtanstieg

km 5 10 15 20


© Geobasisdaten Landesvermessungsamt NRW, Bonn

Wandervorschlag II

Sachsenring

Wegzeichen: S

Der Sachsenring verläuft in Sichtweite um Bad Driburg herum

und eröff net dem Wanderer immer wieder herrliche Panoramablicke.

Er bietet verschiedene Abkürzungsmöglichkeiten

und weist eine gute Infrastruktur mit Bänken, Schutzhütten

und gastronomischen Einkehrmöglichkeiten auf. Ein beliebter

Startpunkt ist die Markus-Klinik im Gräfl ichen Park. Von dort

folgen Sie dem Wegzeichen S am Wildgehege vorbei den

Rosenberg hinauf. Sie wandern in nördlicher Richtung den

Bergkamm entlang, an einer Schutzhütte vorbei, kreuzen

einen Weg, der rechts zum Mühlengrund führt und gelangen

nach ca. 10 Minuten auf die Reelser Straße, an deren Felswand

sich das Reelser Kreuz befi ndet. Sie überqueren die

Straße und kommen nach etwa 100 m auf den Fahrweg, der

zum Gut Knochen führt. Sie gehen am Waldrand des Hoppenberges

entlang und sehen zur Linken das Clemens-

Hofbauer-Kolleg. Idyllisch liegt dicht am Waldrand die

Marienkapelle, von wo aus der Weg immer in westlicher

Richtung am Waldrand entlang läuft. Links sehen Sie das

Krankenhaus. Sie biegen rechts ab auf den Weg, der vom

Heine-Weg abzweigt und über die Weberhöhe zum Gut

Knochen führt, folgen diesem Weg aufwärts aber nur für etwa

30 m und gehen dann links hinter der Weide durch hohen

Buchenwald. Im Katzohl stoßen Sie hinter dem Wasserwerk

auf den Heine-Weg, gehen auf dem festen Weg etwa 200 m

bergauf und verlassen ihn nach links an einer Wegkreuzung.

Nach wenigen Minuten gelangen Sie wieder an den Waldrand,

treten oberhalb des Forsthauses in den Hochwald ein,

steigen die alte Poststraße steil aufwärts und kreuzen die

Landstraße. Einige Meter oberhalb der Straße biegt links ein


Sachsenring (ca. 17 km)

Fußweg ab, der in der unteren Stellbergkurve zum Bollerwien

und den Kneippanlagen führt. Vom Bollerwien geht der Weg

stadtwärts, biegt vor dem Schützenplatz rechts ab und wird

durch die Unterführung der B 64 geleitet. Danach biegt er

nach links in den Serpentinenweg zur Iburg ein, den er aber

unterhalb der Sachsenklause (Gastronomie der Iburg) verlässt

und am Waldrand entlang in etwa einer halben Stunde zur

Häusergruppe der Aschenhütte führt. Von hier aus geht der

Weg halb rechts durch Buchenwald aufwärts und trifft nach

ca. 5 Minuten auf den Wanderweg Trappisten-Klusweide, den

Sie abwärts am Trappistenhof vorbei bis zur Reithalle

folgen. Hier biegt der Wanderweg nach rechts ein und zweigt

nach 100 m links ab. Hinter der Unterführung der L 954

erweitert sich der Weg zu einer breiten Waldschneise. Sie

kreuzen die ehemalige Straße Driburg-Neuenheerse. Sie

gehen 200 m aufwärts in östlicher Richtung und biegen

dann nach links auf einen schattigen Waldweg. Nach etwa

1500 m stoßen Sie auf den Fußweg Siebenstern-Bad Driburg,

folgen diesem an einem Fachwerkbau vorbei, überschreiten

zwei Bachläufe und verlassen diesen Wanderweg vor dem

Eisenbahnstellwerk, überschreiten die Straße und die Schienen

beim Bahnübergang, laufen die Brakeler Straße entlang

und biegen rechts in den Gottfried-Büren-Weg, den Sie

aufwärts bis zur Von-Vincke-Straße folgen. Auf dieser erreichen

Sie rechts beim Rommenhöller Eck den Waldrand des

Steinbergs und wandern ein Stück aufwärts, passieren einen

Wasserhochbehälter und biegen dann links ab. Der Blick

weitet sich, sobald Sie die Höhe erreicht haben. Sie gehen auf

dem Kamm des Steinbergs weiter. Der Wanderweg führt an

einem Steinbruch vorbei und wendet sich am Westrand des

Arboretums steil hangabwärts zum Gräflichen Park.

m

350

300

250

200

16,7 km

Länge

340 m

Höchster Punkt

191 m

Tiefster Punkt

627 m

Gesamtanstieg

km 5 10 15 16,7


© Geobasisdaten Landesvermessungsamt NRW, Bonn

Wandervorschlag III

Eggeweg Mitte / Annette-von-Droste-Hülshoff -Weg oder

Nethe-Alme-Weg:

Bad Driburg – Neuenheerse – Siebenstern – Bad Driburg

Wegzeichen: X X2

Sie können an der Iburg/Parkplatz Schöne Aussicht starten

(Anstieg zur Iburg über den Schützenplatz oder über den

Sachsenring Nord) oder den weniger anstrengenden Weg

über die Reithalle (Sachsenring) zum Trappistenhof (G3)

wählen und anschließend bei Klusweide auf den Eggeweg

treff en.

Von der Iburg gelangt man zunächst am Burggraben entlang

auf befestigtem Weg bis zum unteren Parkplatz und biegt

dann 500 m weiter links ab, geht durch hohen Buchenwald

über den Grad des Bergvorsprungs zu einem Stufenabfall.

Hier befi ndet sich die Schutzhütte „Schöne Aussicht“, an der

man auf den Eggeweg X triff t, der in südlicher Richtung an

dem Steilabfall entlang verläuft. Der Weg zum Klusenberg

führt durch einen artenreichen Laubwald mit einer üppigen

Frühlings- und Sommerfl ora. Nach einer kleinen Steigung

verlässt man den Buchenwald und kommt bald zum Klusenberg,

den Osthang der Egge, der bis Neuenheerse reicht. Der

Eggeweg führt in großem Bogen westlich um den Ochsenberg

ins Bodental, läuft anschließend neben einer Waldstraße

entlang und schneidet bald die Landstraße Neuenheerse-

Schwaney. Sie überqueren die Dammstraße und gehen rechts

von der Straße auf einem Fußweg Richtung Herbram Wald,

das Sie in ca. 20 Minuten erreichen.

400 m vor Herbram Wald verlassen Sie den Eggeweg und

folgen dem Annette-von-Droste-Hülshoff -Weg


Eggeweg Mitte (ca. 23 km)

Richtung Neuenheerse. Von der Straßenkreuzung führt der

Wanderweg auf einem Pfad wenige Meter neben der Straße

allmählich aufwärts. In wenigen Minuten erreichen Sie den

Königsplatz an einem Fichtenwäldchen oberhalb des ehemaligen

Bahneinschnitts, von wo aus ein Grasweg zur alten

Ziegelei an der K 13 führt. Sie folgen dem Weg in östlicher

Richtung durch den Talgrund und erreichen Neuenheerse.

Über die Stiftsstraße und den Sonnenweg verlassen Sie

Neuenheerse Richtung Kühlsen und treffen auf die K 13. Am

Steinberg biegen Sie links in den Werntzeweg. Der Waldweg

führt Sie vom Fielenbusch abwärts zur Oesebrücke. Sie

wandern auf der alten am Waldrand entlang führenden

Straße an der Suffelmühle und der Antoniuskapelle vorbei

und gelangen anschließend in den Buchenwald, erwandern

den Gradberg und treffen nach etwa einer 3/4 Stunde und

einem kurzen steileren Abstieg auf die Dringenberger Straße,

überqueren diese in einer Kurve und kommen zur Ortschaft

Siebenstern.

Sie verlassen den befestigten Waldweg, gehen links am

Bachlauf entlang und erreichen den Waldrand. Nach ca. 10

Minuten treffen Sie auf die B 64 und queren diese an einer

Unterführung. Sie überschreiten zwei Bachläufe, wandern auf

einem Fußweg durch Wiesen und gelangen in nördlicher

Richtung zum Bad Driburger Bahnhof.

Alternative:

Annette-von-Droste-Hülshoff-Weg bis Neuenheerse,

anschließend Nethe-Alme-Weg X2 über Dringenberg, ab

Dringenberg Heinrich-Happe-Weg über Siebenstern nach

Bad Driburg.

m ü. NN

450

400

350

300

250

200

22,6 km

Länge

417 m

Höchster Punkt

191 m

Tiefster Punkt

612 m

Gesamtanstieg

km 5 10 15 20 22,6


© Geobasisdaten Landesvermessungsamt NRW, Bonn

Wandervorschlag IV

Quellenweg – Rundwanderweg um Reelsen

Wegzeichen: Q

Sie verlassen die Ortschaft Reelsen in westlicher Richtung

über die Herke Str., biegen nach der Bahnunterführung links

ab und nehmen den ersten Weg rechts. Nach ca. 2 km

kommen Sie am ehemaligen Kohlenmeiler vorbei und

treffen nach ca. 1,5 km auf die Hirschhöhle, eine Erdfallhöhle

von ca. 6 km. Sie folgen dem linken Weg und erreichen nach

kurzer Strecke den Scholandstein, wo Sie auf den Eggeweg

X treffen, dem Sie bis zur Passtraße folgen. Dort befindet sich

eine Schutzhütte mit Antoniuskreuz. 100 Meter unter Ihren

Füßen rollen Züge durch den 1640 m langen Rehbergtunnel,

der zu den ältesten Großprojekten des Bahnbaus gehört.

Sie folgen nun dem X8/ Q -Weg und stehen nach wenigen

Hundert Metern an der Quelle der Aa. Sie folgen dem

Emmer Weg bzw. Quellenweg und erreichen nach ca. 1 km

die Emmerquelle. Wie bei der Aa gibt es mehrer kleine

Wässerchen, doch nur eine der fast ein Dutzend Quellen führt

nach langer Trockenheit noch Wasser. Ein großer Findling

markiert sie. Der Weg gegenüber der Emmerquelle führt zur

Langeländer Hütte des EGV, die von Mitte Mai bis Ende

Oktober an Sonntagen nachmittags bewirtschaftet ist. Sie

folgen dem Weg zur Ortschaft Langeland, verlassen diese im

Osten und erreichen nach ca. 2 km in südlicher Richtung das

Naturschutzgebiet Kiebitzteich, das im Frühjahr von den

Erdkröten zum Laichen aufgesucht wird. Hier wie im gesamten

Aatal kann man Fischreiher, Milane und mit etwas Glück

Eisvögel beobachten. Sie folgen dem Weg und überqueren

die Bahnlinie, deren Schranke auf Anforderung geöffnet wird.

Rechter Hand befindet sich das Gut Bembüren. Sie gehen

nach links entlang der Bahn zurück nach Reelsen.


Quellenweg (ca. 12 km)

Sie können alternativ über den Eggeweg X von Bad Driburg

zum Scholandstein laufen und von dort den Quellenweg Q

beginnen.

Weitere Wandervorschläge

Glashüttenrundwanderwege um Siebenstern

Wegzeichen:

Der Glashüttenrundwanderweg berührt historische Stätten

des Glashandwerks und kann in unterschiedlichen Längen

begangen werden. Ausgangspunkt ist die Wandertafel

„Historischer Glashütten-Rundwanderweg“ am „Haus Kanne“

in der Ortschaft Siebenstern.

7 km: Haus Kanne in Richtung L954 – Helleholz – Zigeunerplatz

– Köhlerhütte – Siebenstern

5 km: Haus Kanne – Köhlerhütte – Zigeunerplatz – Haus

Kanne (rund um den Niederhahn)

Geologische Rundwanderwege

G1 Siebenstern, Wegzeichen: G1

Länge: 6 km (Start Haus Kanne)

G2 Dringenberg, Wegzeichen: G2

Länge: 5 km (Start Zehntscheune)

G3 Iburg , Wegzeichen: G3

Länge: 11 km

Ausführliche geologische Informationen zu den drei Rundwegen

finden Sie in der Wegbeschreibung Nr. 10 des Eggegebirgsvereins

e.V. , erhältlich für 3,- € bei der Bad Driburger

Touristik GmbH

m ü. NN

450

400

350

300

250

12,0 km

Länge

408 m

Höchster Punkt

229 m

Tiefster Punkt

294 m

Gesamtanstieg

km 5 10 12


© Geobasisdaten Landesvermessungsamt NRW, Bonn

Wandervorschlag V

Egge-Weser-Weg (1- oder 2-Tagestour)

Bad Driburg – Brakel – Höxter (Rückfahrt mit dem Zug)

Wegzeichen: X16

Der abwechslungsreiche Weg beginnt ca. 200 m hinter der

Evangelischen Kirche. Hier biegen Sie rechts in den Steinbergstieg

ab. Sie folgen der Straße in die Feldfl ur (Ostenfeldmark)

der 2 km breiten Alhauser Senke. Kurz vor dem Aabach

treff en Sie auf die Kreisstraße Driburg – Emderhöhe K 18, der

Sie 500 m folgen. Vor dem Forsthaus „Blankengrund“ geht der

Wanderweg rechts ab und steigt dann auf dem alten

Postweg zur Höhe des Escherberges empor, wo Sie nach

links abbiegen. Nach 1,5 km queren Sie die Emder Straße und

kommen nach 1 km kurz vor dem ehemaligen Gasthaus

„Emderhöhe“ wieder auf die vorher gekreuzte Straße. Ca.

100 m hinter dem Gasthaus biegt der Egge-Weser-Weg rechts

ab und führt in einem Bogen parallel zur Straße wieder an

diese heran und führt nach rechts (in östlicher Richtung)

durch den Saurenberg. Buchenmischwald beherrscht die

Vegetation und es fi nden sich hier Türkenbund, Frauenschuh

und Märzenbecher. Sie gehen abwärts durch Buchenwald in

ein enges Kerbtal, vorbei am ehemaligen Forsthaus „Pömbser

Grund“ am Waldrand entlang bis Sie die Straße Bad Driburg-

Brakel (K 18) erreichen. Sie überqueren diese und gehen

durch die alte Eichenallee in östlicher Richtung unter der

Ostwestfalenstraße hindurch bis zum ehemaligen Rittergut

Schäferhof. Sie überqueren die Brucht, die unterhalb der

Hinnenburg vorbeifl ießt und passieren dann das Bungalowdorf

Hinnenburg.

Wanderer, die nicht den gesamten Weg an einem Tag

erwandern möchten, verlassen hier den X16 und wandern am

Kaiserbrunnen und Ehrenhain vorbei nach Brakel (Bahnhof ).


Egge-Weser-Weg (ca. 35 km)

Etwa 1 km hinter dem Feriendorf Hinnenburg erreichen Sie

den Waldrand (Abstecher zur neugotischen Schneekapelle).

Der Wanderweg X16 verläuft nur wenige Meter vom Waldrand

entfernt über einen unbefestigten Weg. Nach Verlassen des

Waldes erreichen Sie im Bogen auf grasigen Feldwegen die

Straße Brakel-Bökendorf (K 39). Sie folgen dieser ca. 600 m in

nördlicher Richtung und biegen anschließend an einer

Kreuzung rechts ab. Nach wenigen hundert Metern kommen

Sie zum ehemalingen Rittergut Hainhausen. Im Modexer

Holz steigt der Weg sehr steil rechts aufwärts bis zu einem

festen Weg, auf dem man ca. 500 m rechts weiter südwärts

wandert. Unmittelbar an der Straße biegt der Weg rechts ab

und führt in einer dreiviertel Stunde im großen Bogen um

den Schleenberg herum auf die Bossenborner Hochebene.

Der Wanderweg berührt für wenige Meter die Straße Ottbergen-Bosseborn

(L890) und lenkt den Wanderer um den

Scheelenberg herum nach Bosseborn (Einkehrmöglichkeiten).

Sie gehen am östlichen Ortsrand entlang und folgen

dem zweiten nach rechts abgehenden und bergauf führenden

Weg. Nach ca. 2,5 km am Ende des links gelegenen

Wäldchens wendet sich der Wanderweg nach links und führt

Sie zum Bismarcksturm. Vom Turm geht es bergab in

südlicher Richtung zu einer Weggabelung, wo der Wanderweg

nach links (Osten) abbiegt. Von der Abzweigstelle geht

es durch Laubwald weiter an der Abbruchkante des Ziegenberges

entlang zum einmaligen Aussichtspunkt oberhalb der

Rabenklippen. In wenigen Minuten erreichen Sie den

Rodeneckturm (ökologisch wertvollstes Steilhanggebiet in

Ostwestfalen-Lippe). Von hier geht es steil bergab an der

Jugendherberge vorbei nach Höxter.

m ü. NN

400

350

300

250

200

150

100

34,6 km

Länge

364 m

Höchster Punkt

90 m

Tiefster Punkt

741 m

Gesamtanstieg

km 10 20 30 34,6


Informationen

Kartenmaterial & Information

Stadtplan mit Rad- und Wanderkarte 1: 20 000 4,95 €

Stadtplan laminiert 1 : 20 000 6,95 €

Wanderkarte NRW 1 : 25 000

Eggegebirge (Nordteil) 7,55 €

Eggegebirge (Südteil) 7,55 €

Freizeit- oder Themenkarte NRW 1 : 50 000

Eggegebirge/Oberwälder Land 7,55 €

Der Eggeweg 5,90 €

EggeTouren – ausgewählte Wanderrouten

rund um den Eggeweg 2,00 €

Wanderführer „Das Eggegebirge und sein Vorland“

von L. Lippert (5. Aufl. 1996), ausführliche Übersicht

von 62 Wanderwegen 13,00 €

14 verschiedene Wegbeschreibungen

des EGVs in grünen Heften:

„Eggeweg“ 2,00 €

„Geologische Rundwanderwege“ je 4,00 €

Beschreibung diverser Wanderwege je 1,50 €

�����

����������������

� � �

� � � � �

www.bad-driburg.com

� � � � � �

Bad Driburger Touristik GmbH

Lange Straße 140 · 33014 Bad Driburg

Telefon (0 52 53) 98 94-0 · Telefax (0 52 53) 98 94 24

info@bad-driburg.com

Eggegebirgsverein e.V.

Telefon / Telefax (0 52 53) 93 11 76

www.eggegebirgsverein.de

� �

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine