Warsteiner – Premium pur - marke41

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fehlung, dass die User mindestens 13 Jahre alt sein

sollten, erhalten die Teens in dem Video-Clip Tipps

„to help you control your experience“ (Youtube.com:

06qhjw4I6qs).

• Im Netz sprießen „sichere“ Browser und Online-

Communitys für Kinder derzeit wie Pilze aus dem

Boden. Die Idee hinter den meisten Plattformen ist,

Eltern die Möglichkeiten der Kontrolle darüber zu

geben, wie lange ihre Kids surfen und welche Inhalte

sie sehen bzw. teilen dürfen (facechipz.com,

pikluk.com, glubble.com, smoodoos.com).

• Das amerikanische Unternehmen Leapfrog bietet

„Learning Toys“ für Kinder an, die gleichzeitig ein

Kontrollsystem für die Eltern beinhalten. Die Produkte,

getarnt als kuschelige Stofftiere, bieten den

Kindern ein umfassendes Lernprogramm, bestehend

aus Sprach- und Interaktionsübungen bis hin zum

ersten Gesangstraining für Kleinkinder. Über eine

USB-Schnittstelle kann das Spielzeug an den Computer

angeschlossen werden, sodass die Eltern den

aktuellen Lernstatus ihres Kindes verfolgen können

(leapfrog.com).

• Auch SmartyCard ist eine Lernplattform, bei der

Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren

für ihre Erfolge belohnt werden. Die dort erarbeiteten

Punkte können gegen Spielsachen, DVDs oder Video-

Games eingetauscht werden (smartycard.com).

• Der Medienkonzern Disney veröffentlicht ein Magazin

mit dem Titel Family-Fun. Dieses wendet sich an

Eltern von drei bis zwölf Jahre alten Kindern, denen

sie kreativen Input für Familienabende und andere

Aktivitäten bietet. Ergänzt wird der Inhalt mit hilfreichen

Tipps und Informationen zu Kindererziehung

und einem besseren Familienzusammenhalt

(familyfun.go.com).

• Dell bringt nach seinem „Volks-Notebook“ nun das

Familien-Notebook mit großem Bildschirm auf den

Markt. Der Laptop ist geplant als Spaß für Groß und

Klein und soll als Familiengerät auf die Bedürfnisse

der verschiedenen Generationen eingehen. Erhältlich

ist das Familien-Notebook selbstverständlich in

verschiedenen bunten Farben (dell.de).

wer die Facebook-Kids sind,

und was sie sich wünschen

In jedem Kind steckt ein Facebook-Kid: Neue Medien

sind unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft

integraler Bestandteil der nächsten Generation. Ob

Kleinkind in New York, Schulkind in Tunis oder Teenager-Kathoey

in Bangkok: Für alle werden die Möglichkeiten

von Handhelds, Touchpads und Smart-Tech-

Gadgets nicht nur zum spielerischen, sondern auch

zum professionellen Alltag gehören.

Die Facebook-Generation braucht Medienkompetenzen:

Trotz aller Routiniertheit und dem vielfach

deutlichen Vorsprung gegenüber vielen Erwachsenen

müssen Kinder künftig ebenso verstärkt Kompetenzen

im Umgang mit Medien vermittelt bekommen. Denn

kein Medium birgt heute nicht auch bestimmte Risiken.

Daher müssen vor allem die Eltern der Facebook-

Kids fit gemacht werden, wie sie ihre Kinder zu souveränen

Cyborgs erziehen.

Facebook-Kids erwarten von Angeboten, dass sie online

ebenso funktionieren wie offline: Facebook-Kids

bewegen sich zwischen realer und virtueller Welt so

selbstverständlich, dass sie oftmals gar nicht mehr dazwischen

unterscheiden. Soziale Medien gehören für sie

zum Leben dazu wie der Fernseher für ihre Eltern. Zu

den Trendgewinnern werden innovative Angebote zählen,

die die mentalen und faktischen Grenzen zwischen

dem „First“ und „Second Life“ intelligent überwinden.

von Christiane Friedemann, Corinna Langwieser und anja Kirig

studie Future Kids

die Geheimen wünsChe und wa(h)ren

bedürFnisse der Kosumenten von morGen

Future Kids

Corinna Langwieser, anja Kirig, Christiane Friedemann

mai 2010, 116 seiten, 22 abbildungen

isbn: 978-3-938284-51-3

175 € inkl. mwst.

www.zukunkftsintitut.de

3 : 2010

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