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<strong>Germania</strong> <strong>News</strong><br />

(Nachrichten)<br />

Informationen aus dem Homberger Ruderklub <strong>Germania</strong> Dezember <strong>2013</strong>


Liebe Mitglieder,<br />

dieses Jahr war für unseren Verein geprägt<br />

von der Durchführung des 48. Wanderrudertreffens<br />

des Deutschen Ruderverbandes.<br />

Es war eine Mammutaufgabe, der wir uns gestellt<br />

haben. Und wieder einmal haben wir<br />

eine große Aufgabe gut gemeistert. Wir können<br />

mit Stolz auf die Veranstaltung zurück und<br />

mit Selbstvertrauen in die Zukunft voraus<br />

schauen.<br />

Die Organisation des WRT hat viel Zeit<br />

und Arbeitskraft gebunden, so dass unsere<br />

Ruderleistung im Vergleich zum Vorjahr deutlich<br />

nachgelassen hat. Aber das Minus in der<br />

„Ruderarbeit“ wurde durch Arbeit an anderen<br />

Stellen wieder wettgemacht. So wurde beispielsweise<br />

die Aufräumaktion vor dem WRT zu<br />

einem neuen Anstrich der Bootshalle genutzt,<br />

der Zugang zum Tennisplatz wurde gepflastert<br />

und die Herren haben eine weitere Dusche<br />

erhalten. Es wurde viel am Bootshaus und<br />

seinem Umfeld getan, was uns auch nach dem<br />

WRT <strong>2013</strong> noch Freude machen wird.<br />

Aber auch die Erinnerung an das Wanderrudertreffen<br />

selber wird uns noch länger<br />

Freude bereiten. Wir haben zusammen einen<br />

Kraftakt vollbracht und viel positives Echo<br />

erhalten. Einen Ausschnitt davon findet Ihr in<br />

dieser Ausgabe der <strong>Germania</strong>news. Natürlich<br />

ist nicht alles perfekt gelaufen und das eine<br />

oder andere würde man im Nachhinein anders<br />

machen, aber wichtig war: Wir haben versucht,<br />

alles gerade zu biegen, was schief zu<br />

laufen drohte. Und wir hatten einiges zu<br />

biegen – der Name „Murphy“ ist eng mit unserem<br />

WRT verbunden.<br />

Zu Gast bei guten Nachbarn: Der DRV-Festakt fand in der evangelischen Rheinkirche statt<br />

Wir werden jedoch als Murphy-Besieger<br />

in Erinnerung bleiben; und das, weil unsere<br />

zahlreichen Helfer Boote im Rekordtempo<br />

geschleppt haben, die Zapftruppe die Getränke<br />

fässerweise ausgeschenkt hat und das<br />

Meldebüro auch dank Haralds EDV immer<br />

bestens informiert war. Aber auch die Fahrer,<br />

die Deko- und Putzdamen, das Catering-Team<br />

und viele andere haben ganze Arbeit geleistet.<br />

Ungewohnter Anblick: Die leeren Hallen vor dem WRT<br />

Ein Dankeschön auch an das Orga-Team –<br />

es hat Spaß gemacht, mit Euch zu arbeiten. Die<br />

Planungsrunden waren teils anstrengend, aber<br />

auch oft sehr lustig.<br />

Da es schwierig ist, einen Bericht über eine<br />

solche Veranstaltung zu schreiben, wenn man<br />

selber Ausrichter war, sind wir Anne Schneller<br />

aus Hannover dankbar, dass wir ihre Berichte,<br />

die sie für den „rudersport“ geschrieben hat,<br />

verwenden dürfen.<br />

Natürlich gab es auch Enttäuschungen:<br />

So war das Verhalten der Stadt Duisburg<br />

einer Sportstadt nicht würdig, und auch vom<br />

Deutschen Ruderverband als Veranstalter<br />

dieser breitensportlichen Großveranstaltung<br />

hätten wir uns als Ausrichter mehr Unterstützung<br />

erhofft. Hierzu möchte ich den Lesern<br />

unserer Zeitung den Brief vom DRV-Ehrenmitglied<br />

Friedhelm Kreiß ans Herz legen, der auch<br />

meine persönliche Meinung sehr gut trifft.<br />

Doch nun der Blick nach vorne: Auf unserem<br />

Wanderruderabend hat unser Sportwart<br />

Ralf Schneider das Programm für das neue<br />

Jahr vorgestellt, man kann es auch in dieser<br />

Zeitung nachlesen. Nun steht wieder das Rudern<br />

in Vordergrund – ich freue mich drauf.<br />

Glück auf, frohe Weihnacht und ein gesundes<br />

neues Jahr wünscht Euch<br />

Friedhelm Fendel<br />

1. Vorsitzender<br />

2<br />

Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


Aus dem Klubleben<br />

Aktuelles von der „<strong>Germania</strong>“<br />

Inhalt<br />

Neue Duschen<br />

Seinen Ruf als „Spritspar-Terrorist“ hat sich<br />

Ruderkamerad Michael B. in den letzten Jahren<br />

hart erarbeitet; seit er die Ruderfreunde<br />

bei jeder Autofahrt in die Geheimnisse des<br />

kraftstofffreien Autofahrens einweiht, mussten<br />

im näheren Umkreis des Bootshauses bereits<br />

mehrere Tankstellen schließen.<br />

Seit einiger Zeit waren Michael aber auch die<br />

veralteten Duschen in der Herren-Umkleide<br />

ein Dorn im Auge – nun hat er kurzer Hand<br />

gehandelt und mit einer großzügigen Spende<br />

die Installation von modernen Einhand-<br />

Mischbatterien ermöglicht. Unser bewährtes<br />

Werkstattteam um Reimar und Willi hat sich<br />

nicht lange lumpen lassen und die Installation<br />

umgehend vorgenommen; bei dieser Gelegenheit<br />

haben sie gleich eine vierte Dusche<br />

eingebaut. Wir bedanken uns sehr herzlich<br />

beim Spender und bei den Handwerkern!<br />

Ruderaktivitäten <strong>2013</strong><br />

Nachdem wir die Messlatte in den Jahren 2011<br />

und 2012 für Homberger Verhältnisse sehr hoch<br />

gelegt haben, spiegeln sich die außerruderischen<br />

Aktivitäten im Rahmen des WRT auch<br />

direkt in der Kilometerauswertung wider: Sowohl<br />

die Gesamtleistung aus dem Rekordjahr<br />

2012 (mit über 60.000 Kilometern) als auch die<br />

hohe Zahl an Fahrtenabzeichen in den letzten<br />

beiden Jahren werden wir <strong>2013</strong> deutlich verfehlen.<br />

Dennoch gibt es auch in diesem Jahr<br />

einige schöne Ruderleistungen. Unsere jugendlichen<br />

Ruderinnen und Ruderer haben sich<br />

kräftig ins Zeug gelegt; Jana Brechlin, Hannah<br />

Kehrein, Judith Herrchen, Jasmin Trauten,<br />

Simon Bernsdorff und Georg Scheel werden<br />

das Fahrtenabzeichen <strong>2013</strong> bekommen. Herzlichen<br />

Glückwunsch und: Weiter so!<br />

3 Neue<br />

Wir begrüßen drei neue Mitglieder: Simon<br />

Herrchen und Erik Walter in der Jugendabteilung,<br />

Vesna Srša verstärkt die Gymnastikabteilung.<br />

Herzlich willkommen und viele schöne<br />

Stunden bei der <strong>Germania</strong>!<br />

Rudern? Aber sicher!<br />

Drei kleinere Zwischenfälle gab es in diesem<br />

Jahr während unseres Ruderbetriebs; alle<br />

gingen zum Glück glimpflich aus. Das sollte<br />

aber Anlass genug sein, noch einmal daran zu<br />

erinnern, dass die Sicherheit auf Wasser an<br />

allererster Stelle stehen muss. Auch – und<br />

vielleicht sogar gerade – erfahrene Ruderer<br />

neigen im „Alltags-Modus“ dazu, die eigenen<br />

Grenzen, das Wetter oder andere Bedingungen<br />

zu wohlwollend zu beurteilen. Das Tragen von<br />

Schwimmwesten hat sich bei uns ja in den<br />

letzten Jahren weitgehend durchgesetzt, für<br />

Jugendliche auf dem Rhein ist es obligatorisch.<br />

In der kalten Jahreszeit sind weitere Maßnahmen<br />

sicher hilfreich: Möglichst keine Alleinfahrten<br />

auf dem Rhein; ein wasserdicht verpacktes<br />

„Notruf-Handy“, körperliche Fitness<br />

und klare Absprachen innerhalb der Mannschaft<br />

und im Zweifel deutliche Ansagen des<br />

Obmanns können dazu beitragen, dass wir<br />

auch weiterhin von größeren Unfällen verschont<br />

bleiben. Bitte denkt daran, wenn Ihr auf<br />

Wasser geht – im Zweifel ist vielleicht eine<br />

Ausfahrt in den Rhein-Preußen-Hafen oder<br />

eine Ergometerrunde die bessere Alternative.<br />

Vorwort ........................ 2<br />

Aktuelles ....................... 3<br />

SEPA-Umstellung ............... 3<br />

WRT <strong>2013</strong> in Homberg<br />

<strong>Germania</strong> vs. Murphy ............ 4<br />

Ein ganz besonderer Rahmen:<br />

Der WRT-Festakt ................ 7<br />

Im Pulk von Kupferdreh<br />

nach Homberg:<br />

Tagesfahrt auf der Ruhr … ........ 8<br />

Post für Dich …<br />

Resonanz auf das WRT. ......... 10<br />

WRT <strong>2013</strong> – die Sponsoren ......15<br />

Aus dem Klubleben<br />

70 Jahre Hartmut Zimmer .......16<br />

70 Jahre Helmut Bräcker ........16<br />

50 Jahre Friedhelm Fendel.......17<br />

Bilderbogen <strong>2013</strong> ..............18<br />

Wanderrudern<br />

Über Himmelfahrt nach Berlin ...20<br />

Bericht aus Bonn –<br />

Oder: Wo rudert eigentlich<br />

unsere ehemalige Jugend? ...... 21<br />

Rubriken<br />

Termine und Ankündigungen ....22<br />

Die Ruderwoche ...............23<br />

Das Letzte: Trikotausch. .........23<br />

Impressum ....................23<br />

Lastschriftverfahren-Umstellung 2014<br />

Wie Ihr alle sicher schon mehrfach mitgeteilt bekommen habt, wird das auch von<br />

uns zum Einzug des Mitgliedsbeitrag benutzte Lastschriftverfahren zum 1. Februar 2014<br />

abgeschafft. Aus diesem Grund stellt der Homberger Ruderklub <strong>Germania</strong> e. V. zum<br />

1. Januar 2014 sein Beitragserhebungsverfahren auf das neue SEPA-Verfahren um. Was<br />

Ihr nun tun müßt? NICHTS!<br />

Zum 1.1.2014 werden wir die uns vorliegenden Einzugsermächtigungen in SEPA-<br />

Basis-Mandate umwandeln. Unsere Gläubiger-ID lautet: DE43ZZZ00000969389. Als<br />

Mandatsreferenz verwenden wir Eure Mitgliedsnummern.<br />

Wie bisher werden wir je nach Vereinbarung mit Euch den Beitrag zum 1.1.<br />

eines Jahres und zu den jeweiligen Quartalsbeginnen am 1.4., 1.7., und 1.10. einziehen.<br />

Solltet Ihr noch Fragen dazu haben, könnt Ihr mich über die Mail des Ruderklubs<br />

info@homberger.ruderklub.de erreichen.<br />

Kai-Uwe Holze (Euer Finanzminister)<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

3


<strong>Germania</strong> vs. Murphy<br />

48. DRV-Wanderrudertreffen in Homberg<br />

Nach dem WRT ist vor dem Hafenfest: Sonntag wurde nahtlos weitergefeiert<br />

331 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der<br />

jüngste 11, der älteste 83 Jahre alt, drei Gäste<br />

aus Österreich, 60 Boote auf Rhein und Ruhr,<br />

80 unermüdliche Helfer, 99 Vereine, die vertreten<br />

waren, und 100 gespendete und vertilgte<br />

Kuchen – das sind die Zahlen rund um<br />

das 48. Wanderrudertreffen des Deutschen<br />

Ruderverbandes. Ausgerichtet wurde es in diesem<br />

Jahr vom Homberger Ruderklub <strong>Germania</strong>,<br />

einem WRT-erfahrenen Gastgeber. 1993 hatten<br />

die Germanen anlässlich des 100. Vereinsjubiläums<br />

die Wanderrudererfamilie ins Bootshaus<br />

am Hebeturm eingeladen, diesmal nahm<br />

man das 120-jährige Bestehen des Klubs zum<br />

Anlass, es abermals zu tun. Für das WRT hatten<br />

sie ihr Bootshaus komplett leergeräumt und<br />

renoviert. Der benachbarte Tennisplatz war zum<br />

„Bootsknast“ umfunktioniert worden: Alle<br />

Boote, die nicht für die Tagesfahrten benötigt<br />

wurden, lagerten dort - hinter Gittern, Zubehör<br />

und Kleinteile füllten ein bis unter den First<br />

vollgestopftes Zelt. Es war ein familiäres „WRT<br />

kompakt“: Gefeiert wurde in der Bootshalle,<br />

in der Klubgaststätte „Café R(h)einblick“ und<br />

auf dem Bootsplatz, die Luma-Übernachter<br />

hatten es nicht weit zur (aufmerksam bewachten)<br />

Turnhalle – sie lag gut fünf Minuten<br />

Fußweg entfernt – und zum ursprünglich vorgesehenen<br />

„Tagungshotel“ wäre es auch nicht<br />

weiter gewesen. Der Förderkreis Wanderrudern<br />

durfte seine traditionell am Freitagabend im<br />

Rahmen des WRT stattfindende Mitgliederversammlung<br />

auf dem im Homberger Hafen<br />

neben dem Bootshaus liegenden Schulschiff<br />

„Rhein“ abhalten, wo sonst angehende Binnenschiffer<br />

ihren Berufsschulunterricht absolvieren<br />

und für ihre Patente büffeln. Und die<br />

Feierstunde am Sonntagvormittag fand in der<br />

nahegelegenen Rheinkirche statt – eine Premiere<br />

in der Geschichte des WRT – und mehr als<br />

100 Ruderinnen und Ruderer nahmen an der<br />

zuvor abgehaltenen Andacht teil.<br />

Aber der Reihe nach. Ab Freitagnachmittag<br />

herrschte rund ums Bootshaus ein ständiges<br />

Kommen, Gehen und Begrüßen. Nach<br />

und nach trudelten Ruderinnen und Ruderer<br />

ein, die bei einer der Vorfahrten unterwegs<br />

gewesen waren, und konventionell angereiste<br />

Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Im Meldebüro<br />

gab es die „Wundertüten“, in denen die<br />

Zettel mit der Bootseinteilung steckten. Dann<br />

ging es in die Quartiere und schnell wieder<br />

zurück ins Bootshaus. In der Bootshalle, der<br />

Klubgaststätte „Café R(h)einblick“ – und<br />

draußen um den Bierwagen herum herrschten<br />

dichtes Gedränge und ein beachtlicher Geräuschpegel<br />

– es gab ja auch so viel zu erzählen,<br />

Wiedersehen zu feiern und Neuigkeiten<br />

austauschen, in Erinnerungen zu schwelgen<br />

und vergangene Fahrten Revue passieren<br />

oder sich von bevorstehenden berichten lassen<br />

und neue Touren zu planen.<br />

Ina Holtz, seit November 2012 Ressortleiterin<br />

Wanderrudern und Breitensport, Ruderreviere<br />

und Umwelt im DRV, unterbrach die<br />

geräuschvolle Geselligkeit nur kurz für einen<br />

guten Zweck, nämlich um Paddelhaken zu<br />

verteilen. Zehn davon waren unter allen Vereinen,<br />

die 2012 am DRV-Fahrtenwettbewerb<br />

teilgenommen hatten, verlost worden. Sie<br />

habe DRV-Schatzmeister Torsten Gorski dazu<br />

bewegen können, die Verbandsschatulle für die<br />

Wanderruderer ein wenig zu öffnen, verriet sie<br />

augenzwinkernd. Drei der Paddelhaken konnten<br />

an diesem Abend an den Mann bzw. die Frau<br />

gebracht werden, die übrigen Gewinnervereine<br />

waren auf dem WRT nicht vertreten.<br />

Ständig gut gefüllt war die Tanzfläche in<br />

Halle 2 – der DJ machte seine Sache gut, Jung<br />

und Alt schwofte, was das Zeug hielt. Um ein<br />

Uhr war Schluss, denn am Samstagmorgen war<br />

ja für die meisten sehr früh aufstehen angesagt<br />

– bereits um 6:30 Uhr fuhren am Bootshaus<br />

und am Hotel in Moers die Busse ab, die<br />

die Teilnehmer der Tagesfahrt auf der Ruhr<br />

nach Essen brachten. Das Hotel Van der Valk<br />

in Moers, zehn Kilometer von Homberg entfernt,<br />

war ein Ausweichquartier. Ursprünglich<br />

war das unweit des Bootshaus gelegene Hotel<br />

„Rheingarten“ vorgesehen gewesen. Dort hatte<br />

man aber, wie die WRT-Organisatoren in einer<br />

ihrer Info-Mails an die Teilnehmer wissen ließen,<br />

„nach einem Pächterwechsel mal eben<br />

die Zimmerpreise um 60 Prozent erhöht<br />

(trotz anderslautender Zusagen der Geschäftsführung<br />

…)“. Zwischen Hotel und Bootshaus<br />

pendelten Shuttlebusse. Das klappte in der<br />

Regel gut, aber auch mal „überhaupt nicht“,<br />

wie ein Teilnehmer klagte. Ein geeignetes Hotel<br />

zu finden war ein Kinderspiel gewesen, verglichen<br />

mit den Schwierigkeiten, die die<br />

Organisatoren bei der „Tour de Ruhr“ zu bewältigen<br />

hatten. Mehr dazu gleich.<br />

Für die Tagesfahrt am Samstag hatten die<br />

Teilnehmer bei der Anmeldung die Qual der<br />

Wahl gehabt. Zwei Strecken wurden angeboten.<br />

Rhein oder Ruhr? Das war die Frage gewesen.<br />

Rund vier Fünftel der Ruderer hatten sie mit<br />

4 Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


100 gespendete Kuchen – und übriggeblieben ist: nix! Leere Bootshalle = volles Zelt<br />

„Ruhr“ beantwortet und die Tagesfahrt 2 gebucht.<br />

Sie führte vom Essener Baldeneysee über<br />

Kettwig, Mülheim und Duisburg durchs Ruhrgebiet,<br />

„das sich hier von seiner grünsten Seite<br />

zeigt“, wie es in der Ankündigung hieß. 63<br />

Teilnehmer hatten sich für „Vater Rhein“ und<br />

damit die Tagesfahrt 1 von Neuss nach Homberg<br />

entschieden, auf der Wasserautobahn<br />

vorbei an Düsseldorf, Krefeld und Duisburg,<br />

Industriegebieten und Hafenanlagen, Landtag<br />

und Kaiserpfalzruine, Sandstränden und ländlicher<br />

Idylle – und natürlich reichlich Schiffsverkehr.<br />

Wer dem Motto „Strukturwandel und<br />

Industriekultur errudern“ nicht folgen mochte,<br />

konnte beides erfahren, begehen und besehen:<br />

Bei der geführten Rundfahrt zum Thema „Industriekultur<br />

an Rhein und Ruhr“ bekamen sie<br />

ein ebenso facetten- wie kontrastreiches Bild<br />

des „Potts“ zu sehen. Der Bogen spannte sich<br />

vom Landschaftspark in Duisburg-Meiderich,<br />

Das ganze Wochenende im Einsatz: Der „Zapfhahn“ mit seinen „Zapfhühnern“ – tolle Arbeit!<br />

der rund um ein stillgelegtes Hüttenwerk angelegt<br />

wurde, bis zur modernen Moschee im<br />

Stadtteil Marxloh. Auch der Hebeturm hinter<br />

dem Bootshaus in Homberg ist eine der Stationen<br />

an der „Route der Industriekultur“. Gehoben<br />

wurden dort seinerzeit Eisenbahnwaggons,<br />

die im 19. Jahrhundert mittels<br />

eines Trajekts zwischen den linksrheinischen<br />

Homberg und dem rechtsrheinischen Ruhrort<br />

über den Fluss transportiert wurden.<br />

Die Rheinquerung von Ruhrort nach Homberg<br />

sollte eigentlich das „große Finale“ der<br />

Tagesfahrt auf der Ruhr werden. 30 Kilometer<br />

Strecke und fünf Schleusen zwischen Start<br />

und Ziel sind eigentlich kein Problem, aber<br />

„Das Schleusen auf der Ruhr und das WRT<br />

<strong>2013</strong> – das scheint wirklich nicht zu passen“,<br />

seufzte das Orga-Team in einer Mail an die<br />

Teilnehmer. Es lieferte sich seit dem Frühjahr<br />

ein Duell mit Murphy, dessen 3. Gesetz bekanntlich<br />

lautet: „Was schiefgehen kann, geht<br />

auch schief.“ Doch die wackeren Germanen<br />

mochten sich nicht damit abfinden. „Wir halten<br />

dagegen“, verkündeten sie: „Wir trotzen<br />

Murphy: Was schiefgehen kann, biegen wir<br />

wieder gerade“.<br />

„Seit der Festlegung des Termins für das WRT<br />

standen wir mit den zuständigen Genehmigungsbehörden<br />

für die Schleusungen in<br />

Kontakt“, berichtete der <strong>Germania</strong>-Vorsitzende<br />

Friedhelm Fendel. „Anderthalb Jahre vor der<br />

Veranstaltung hatten wir alle erforderlichen<br />

Genehmigungen beisammen, insbesondere die<br />

für die Nutzung der Schleusen. Was wir aber<br />

nicht wussten war, dass die Wasser- und<br />

Schifffahrtsverwaltung des Bundes ähnlich<br />

langfristig die Revision der Großschifffahrtsschleuse<br />

in Mülheim-Raffelberg geplant hatte.<br />

Im Frühjahr kam dann die Hiobsbotschaft, dass<br />

diese Revision just zum WRT-Wochenende<br />

stattfinden sollte. Da ließ sich auch nichts<br />

mehr verschieben – die Berufsschifffahrt plant<br />

langfristig und hatte den Termin längst im Kalender.<br />

Die Erlaubnis des Wasser- und Schifffahrtsamtes<br />

nutzte uns da gar nichts.“ Bei<br />

mehr als 200 Anmeldungen für die Tour auf<br />

der Ruhr sei aber eine Absage nicht mehr in<br />

Frage gekommen.<br />

Die Homberger ersannen einen kühnen<br />

Plan: Alle Boote sollten an der trockengelegten<br />

Schleuse vorbeigetragen und im Unterwasser<br />

wieder eingesetzt werden. Das bedeutete zwar<br />

gut 400 Meter Wandern (und Tragen), aber<br />

schließlich hieß es ja WANDERrudertreffen und<br />

nicht Rudertreffen. Zahlreiche Helfer sollten<br />

die Ruderer beim Ausheben und Einsetzen<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

5


unterstützen. Und damit nicht genug: „Mit<br />

Verpflegungsständen auf der Schleuseninsel<br />

werden wir aus der Not eine Tugend machen –<br />

eine Pause an einer Großbaustelle einer Schleuse<br />

dürfte auch WRT-Premiere sein. Wäre ja gelacht,<br />

wenn wir Murphy hier nicht in seine<br />

Schranken weisen könnten.“<br />

Murphy dachte aber gar nicht daran, sich<br />

in die Schranken weisen zu lassen. Er gab sich<br />

nicht geschlagen, ganz im Gegenteil: Er zog<br />

alle Register. Am Montag vor dem WRT begannen<br />

die Schleusenwärter zu streiken. Das<br />

warf die Planungen der Homberger über den<br />

Haufen, denn die letzte Schleuse, die Großschleuse<br />

Duisburg, ließ sich nicht mit einer<br />

„Jetzt helfen wir uns selbst“-Aktion überwinden.<br />

„Umtragen ist dort definitiv nicht möglich“,<br />

erklärte Friedhelm Fendel. Also wurde<br />

abermals umdisponiert und beschlossen: Die<br />

Fahrt endet in Raffelberg. Der Streik wurde<br />

bekanntlich ausgesetzt, die finale Schleuse<br />

konnte problemlos passiert werden, aber<br />

Murphy hatte sich – natürlich – schon wieder<br />

etwas Neues ausgedacht und kurzfristig die<br />

erste Schleuse, am Ende des Baldeneysees,<br />

lahmgelegt. Das für die defekte Feststellbremse<br />

am Untertor benötigte Ersatzteil<br />

musste extra angefertigt werden und sollte erst<br />

in der Woche nach dem WRT verfügbar sein …<br />

„Liebe WRT-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer“,<br />

schrieb das Orga-Team, „wir im<br />

Ruhrpott können alles – außer schleusen“ –<br />

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Aber<br />

Murphys vorerst letzter Coup hatte natürlich<br />

auch den Ehrgeiz geweckt, es ihm so richtig zu<br />

zeigen. Neben der Schleuse in Essen-Werden<br />

gibt es nämlich einen Tunnel. Mehr als 40<br />

Boote aus dem Wasser zu holen, durch die<br />

150 Meter lange Röhre zu befördern und wieder<br />

einzusetzen, würde allerdings viel Zeit<br />

kosten. „Sofern Murphy nicht noch einmal zuschlägt<br />

und wir wie geplant in Kettwig und am<br />

Wasserbahnhof in Mülheim schleusen können,<br />

müssen wir die Tour in Raffelberg beenden“,<br />

erklärte Chef-Organisator Fendel, „denn<br />

ein nochmaliges Umtragen dort würden den<br />

Zeitrahmen sprengen. Die letzte Schleusung<br />

in Duisburg ist für 16 Uhr terminiert.“ Es kam<br />

anders. Die Jugendabteilung des Klubs mobilisierte<br />

so viele Freunde und Bekannte, die<br />

kräftig mit anpackten, dass innerhalb von<br />

anderthalb Stunden alle 47 Boote vom Oberins<br />

Unterwasser verbracht waren.<br />

„Das Umtragen ging viel schneller als gedacht“,<br />

staunte Fendel. „Dadurch lagen wir<br />

letztlich so gut in der Zeit, dass wir den in<br />

Raffelberg eintreffenden Mannschaften anheim<br />

stellen konnten, doch bis Homberg durchzurudern.“<br />

Mehr als die Hälfte nahm das Angebot<br />

dankend an. Die übrigen Boote wurden auf<br />

die bereitstehenden Anhänger verladen, die<br />

Ruderer im Shuttle-Bus zurück zum Bootshaus<br />

gebracht. Dort trafen sie auf die Rheinfahrer,<br />

die bereits bei Kaffee oder „dem einen<br />

oder anderen Bierchen“ neue Kräfte sammelten<br />

oder mittels des reichhaltigen Kuchenbuffets<br />

ihre Glykogendepots wieder auffüllten. Auch<br />

die „Durchfahrer“ der Ruhr-Tour gesellten sich<br />

nach und nach dazu und stärkten sich – schließlich<br />

stand ja abends das „Fest der Wanderruderer<br />

mit vielen Überraschungen und großem<br />

Buffet“ auf dem Programm. Das Büffet fiel in<br />

der Tat üppig aus, aber noch größer war der<br />

Appetit der Ruderer. Lange Gesichter machten<br />

einige (zu) spät Erscheinende. Die Mienen hellten<br />

sich aber bald wieder auf, denn die für<br />

alle Eventualitäten gewappneten Homberger<br />

ließen den Pizzaboten kommen.<br />

Während die einen noch futterten, genossen<br />

die anderen längst das unterhaltsame<br />

Abendprogramm. Der Bauchredner Klaus Rupprecht,<br />

ein Homberger Urgestein, erheiterte<br />

das Publikum mit seinen „Klaus & Willi“-Dialogen<br />

(die in der Bootshalle andere waren als oben<br />

im „Café R(h)einblick“), Zauberer Ted McKoy<br />

begeisterte mit verblüffenden Tricks und die<br />

Essener Band „small is beautiful“ lieferte mehr<br />

als nur Hintergrundmusik. „Schade, dass die<br />

Musik so früh Schluss gemacht hat“ bedauerte<br />

Laura Zabawa. Schade, dass man Sonntagmittag<br />

schon wieder die Heimreise antreten<br />

musste. Für die Homberger war da noch längst<br />

nicht Schluss: das WRT ging nahtlos in das<br />

traditionelle Hafenfest über. Danke für gute Organisation,<br />

gute Kommunikation (die Murphy-<br />

Mails!), Freundlichkeit, Unkompliziertheit,<br />

Empathie, die große Hilfsbereitschaft an alle<br />

Helfer in den schwarzen T-Shirts und auch die,<br />

die hinter den Kulissen dazu beitrugen, dass<br />

wir ein so schönes WRT-Wochenende <strong>2013</strong><br />

erleben durften.<br />

Anne Schneller<br />

Empfangkomitee an der Bushaltestelle<br />

FRÜHstück im R(h)einblick: Um 5.30 Uhr ist die Ruderwelt noch in Ordnung<br />

6 Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


Ein ganz besonderer Rahmen<br />

Festakt des Ruderverbandes in der Rheinkirche<br />

Bei der traditionellen Feierstunde am Sonntagvormittag<br />

gab es diesmal eine doppelte<br />

Premiere. Sie fand in einem ganz besonderen<br />

Rahmen, nämlich erstmals in einer Kirche statt,<br />

und erstmals nahm die im auf dem Rudertag in<br />

Ulm zur Ressortleiterin Wanderrudern, Breitensport,<br />

Ruderreviere und Umwelt, Technik gewählte<br />

Ina Holtz die Ehrungen vor. Die evangelische<br />

Kirchengemeinde Homberg hatte den<br />

Ruderverein und seine Gäste in die Rheinkirche<br />

eingeladen. Zwischen beiden besteht eine besondere<br />

Beziehung: Sie sind nämlich ein Jahrgang.<br />

Das nur einen Steinwurf vom Bootshaus<br />

entfernte Gotteshaus wurde vor 120 Jahren<br />

gebaut, der Klub im gleichen Jahr gegründet.<br />

Mit der Feier der Ruderer schließe sich gewissermaßen<br />

ein Kreis, fanden die Germanen. Da<br />

bis zu 800 Personen in der Kirche Platz finden,<br />

brauchte diesmal auch keine Begrenzung<br />

der Teilnehmerzahl festgelegt werden.<br />

„Wir rechnen nicht damit, dass es eng wird“,<br />

hatten die Organisatoren mitgeteilt. Sie behielten<br />

recht, wiewohl das Kirchenschiff gut<br />

besetzt war. Mehr als 100 Ruderinnen und<br />

Ruderer hatten bereits an der vor dem Festakt<br />

abgehaltenen Andacht teilgenommen –<br />

und offenbar anständig gespendet. Pfarrer<br />

Markus Jansen habe sich jedenfalls sehr über<br />

die „Bombenkollekte“ gefreut, wusste der<br />

HRG-Vorsitzende Friedhelm Fendel später zu<br />

berichten.<br />

Fendel und seine Mitstreiter haben sich –<br />

hoffentlich – über den Bombenapplaus gefreut,<br />

mit dem die WRT-Teilnehmer ihnen zu verstehen<br />

gaben, dass sie sehr gute Arbeit geleistet<br />

hatten. Namens des DRV bedankte sich Schatzmeister<br />

Torsten Gorski mit dem üblichen Ehrenteller.<br />

Eine peinliche Panne hatte es gleich zu Beginn<br />

der Ehrungen gegeben, als die Sieger und<br />

Platzierten im DRV-Vereinswettbewerb aufgerufen<br />

wurden. Für die Gruppe A hatte Ina<br />

Holtz nur die Sieger vom Anklamer Ruderklub<br />

nach vorne gebeten, nicht aber die Zweit- und<br />

Drittplazierten, den Ruderclub Borussia Rheinhausen<br />

und dem Ruder-Club Aken. Als deren<br />

Vertreter das später reklamierten, wurden sie<br />

beschieden, laut Unterlagen hätten sie sich ja<br />

nicht angemeldet. Beide Vereine bestritten<br />

das vehement, besonders die Vorjahressieger<br />

aus dem nur vier Kilometer von Homberg<br />

entfernten Rheinhausen. Die Borussen waren<br />

der am stärksten vertretene Verein auf dem<br />

WRT – sie stellten 20 Teilnehmer –, hatten die<br />

Gastgeber nach Kräften unterstützt, fristgerecht<br />

„ihren“ Wanderruderpreis wieder abgeliefert.<br />

Kaum zu glauben, dass sie just der Feierstunde<br />

hatten fernbleiben wollen. Zumal sie<br />

mit acht Personen dazu erschienen waren ...<br />

Und wenn ein Mitglied des RC Aken in Homberg<br />

lebt, rudert und als Helfer im WRT-Team<br />

ohnehin fast das ganze Wochenende vor Ort<br />

ist – warum sollte er nicht zur Ehrung gehen?<br />

Mehr Glück als diese beiden Vereine hatte die<br />

Ruderriege des Ratsgymnasiums Osnabrück.<br />

Sie belegte Platz 1 bei den Schülerrudervereinen<br />

und gewann ein Paar Skulls. Ihr Vertreter<br />

Tim Felsner nahm sie entgegen.<br />

Unter den Vielfach-Erfüllern des goldenen<br />

Fahrtenabzeichens (40., 45., 50. und 55. Mal)<br />

war Gerda Spychalski mit 40 Mal das „Küken“<br />

und Lothar Brandt (Pro Sport Berlin) der „King“.<br />

Für 2012 verzeichnete die Statistik 33 neue<br />

Äquatorpreisträger und -preisträgerinnen.<br />

Rund zwei Dutzend davon standen in Homberg<br />

neben dem Altar, um den gewichtigen Preis,<br />

Nadel und Urkunden persönlich in Empfang zu<br />

nehmen, darunter auch zwei „Lokalmatadoren“,<br />

Helmut Bräcker und Jürgen Scheffler. Voller<br />

Stolz präsentierten alle die Auszeichnungen.<br />

Ungläubige Gesichter gab es unter den Gästen,<br />

als der Vertreter des RV Weser Hameln<br />

den Ausblick auf das WRT 2014 gab und als<br />

Termin den 19.-21. September nannte – startet<br />

doch am gleichen Wochenende ein paar hundert<br />

Kilometer weiter südlich die FISA-Wanderfahrt<br />

auf der bayrischen Donau unter deutscher<br />

Leitung (Dr. Werner Rudolph/LRV Baden-<br />

Württemberg). Die ärgerliche und nicht mehr<br />

reparable Terminkollision der beiden wanderruderischen<br />

Flaggschiffveranstaltungen<br />

sorgte für Aufregung und reichlich Diskussionsbedarf,<br />

der gleich nach Ende des Festakts<br />

direkt vor der Kirche ausgelebt wurde.<br />

Ach wäre doch im Vorfeld so intensiv kommuniziert<br />

worden …<br />

Während des Festaktes ging am Bootshaus<br />

der WRT-Ausklang ins traditionelle Hafenfest<br />

des Klubs über – auch eine Art Rückkehr in den<br />

Alltag –; Mannschaften, die noch eine Nachfahrt<br />

vor sich hatten, trugen ihre Boote zu<br />

Wasser, Auto- und Bahnfahrer klönten noch<br />

eine Weile, stärkten sich für die Heimfahrt oder<br />

verabschiedeten sich von den Kameraden.<br />

Auf ein Neues 2014 in Hameln!<br />

Die Homberger Germanen befanden, die<br />

lange Vorbereitung und der große Einsatz zahlreicher<br />

Mitglieder und Freunde des Vereins<br />

habe sich gelohnt: „Von der Tour mitten durchs<br />

Ruhrgebiet waren viele unserer Gäste beeindruckt“,<br />

berichtete Friedhelm Fendel. „Dadurch<br />

haben sie ein ganz neues Bild von der<br />

Region gewonnen.“ Sie als Gastgeber freuten<br />

sich aber jetzt doch darauf, es jetzt etwas<br />

ruhiger angehen lassen zu können und im<br />

nächsten Jahr, beim 49. Wanderrudertreffen<br />

in Hameln, selbst Gast zu sein und „märchenhaftes<br />

Rudern im Weserbergland“ genießen<br />

zu können.<br />

Anne Schneller<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

7


Im Pulk von Kupferdreh nach Homberg<br />

WRT <strong>2013</strong> – Tagesfahrt auf der Ruhr<br />

Volle Schleuse am Wasserbahnhof: Die Teilnehmer lassen sich vom „versprochenen“ Regen nicht die Laune verderben<br />

Sehr früh aufstehen hieß es für diejenigen,<br />

die sich für die Tagesfahrt auf der Ruhr angemeldet<br />

hatten: Um 5.30 Uhr gab es im Bootshaus<br />

Frühstück für Luma-Schläfer, eine Stunde<br />

später fuhren die Busse nach Essen ab. Das<br />

Frühstück fiel – auch und gerade im Vergleich<br />

zu den Vorjahren – eher karg aus: Zwei Brötchen,<br />

drei Scheiben Wurst und Käse auf dem<br />

Teller, Butter, Marmelade und Nutella lagen im<br />

Körbchen auf dem Tisch – das war einigen<br />

zu wenig. In den vergangenen Jahren war<br />

ein Frühstücksbüffet üblich gewesen, Müsli,<br />

Joghurt, Obst und Säfte gehörten zum Standard,<br />

beim WRT in Bingen 2011 gab es sogar<br />

„live“ zubereitetes Rührei. Am Morgen des 14.<br />

September <strong>2013</strong> vermochte selbst der Hinweis,<br />

dass es am Start ja noch Lunchpakete gäbe,<br />

die individuellen Ängste vor dem „Hungerast“<br />

nicht zu zerstreuen. Dass die Brötchen ausgingen<br />

lag allerdings nicht an zu knapper Kalkulation,<br />

sondern – das ist verbürgt – daran,<br />

dass sich einige „Schwarzesser“ eingeschlichen<br />

hatten …<br />

„Langfristige Wettervorhersagen sind zwar<br />

Kaffeesatzleserei“ hatten die Homberger in<br />

einer ihrer Info-Mails geschrieben, „aber diese<br />

hier nehmen wir trotzdem gerne mit: 14.9.,<br />

22 Grad, sonnig. Ist gebucht!“ Leider fiel die<br />

Lieferung ganz anders aus als die Buchung.<br />

Die Sonne ließ sich erst nachmittags blicken<br />

und das auch nur kurz, bei der Ankunft am Ziel<br />

in Mülheim-Raffelberg. Bis dahin hatte es die<br />

meiste Zeit geregnet, und zwar von dem Moment<br />

an, als die Ruderer in Essen-Kupferdreh<br />

aus den Bussen stiegen.<br />

Auf dem Gelände des TVK, am oberen Ende<br />

des Baldeneysees, lagen die Boote dicht an<br />

dicht. „Das Wetter ist Sch…“, stellte Chef-<br />

Organistor Friedhelm Fendel gleich zu Beginn<br />

der Obleute-Besprechung klar. Aber was soll’s:<br />

Augen zu und durch! Über die diversen Probleme<br />

mit den Schleusen hatte das Orga-Team<br />

alle Teilnehmer ja kontinuierlich und detailliert<br />

informiert. Weil die verkürzte Strecke nur noch<br />

28,5 km maß, für eine Tagesfahrt nach DRV-<br />

Regularien für die DRV-Wanderruderwettbewerbe<br />

aber 30 km stellte Fendel anheim, zunächst<br />

noch knapp einen Kilometer stromauf<br />

zu rudern.<br />

Meine Mannschaft fand das unnötig (eine<br />

andere fuhr sogar fünf Kilometer die Ruhr hoch).<br />

Bis wir uns gefunden hatten, dauerte es eine<br />

ganze Weile. Bei 225 Teilnehmer/innen ist das<br />

ja kein Wunder, und drei der vier Namen (2w,<br />

1m) auf meinem Zettel waren für mich neu.<br />

Nr. 4 kenne ich, aber Hendrik ist nicht zu sehen.<br />

Und auch nicht Max Reincke bzw. die Nr. 6,<br />

das uns zugeteilte Boot vom Crefelder Ruder-<br />

Club. Also Abwarten, bis sich die Bootsreihen<br />

gelichtet haben. Das geschieht relativ schnell<br />

und siehe da: auch „Max Reincke“ kommt zum<br />

Vorschein. Auch Barbara und Klaudia haben<br />

ihn entdeckt, nur unser 2. Mann fehlt noch.<br />

Während ich Lunchpakete und Getränke hole,<br />

wird uns eine Ersatzfrau zugeteilt, Renate.<br />

Hendrik hat inzwischen eine Pumpe organisiert<br />

und gelenzt. Wir stechen in See. Der Baldeneysee<br />

ist spiegelglatt – Regen hat auch gute<br />

Seiten –, aber großflächig verkrautet. Aus dem<br />

Wald am rechten Ufer ragt ein schlossähnliches<br />

Gebäude auf, es ist die Villa Hügel, ehemaliger<br />

Stammsitz der Familie Krupp, und heute einer<br />

der sogenannten „Ankerpunkte“ auf der „Route<br />

der Industriekultur“.<br />

Auf unserer Route kündigen der Zielturm<br />

der Regattastrecke und das Bootshaus von<br />

ETUF Essen an, dass das Ende des Baldeneysees<br />

naht. Dort, genauer gesagt an der Schleuse<br />

8 Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


Helferteam in Raffelberg: Die Jugendabteilung der <strong>Germania</strong> (Jahrgang 1960 und jünger …)<br />

Baldeney, erwartet uns eine spannende Umtrageaktion,<br />

denn die Schleuse ist defekt. Die<br />

fast 50 Boote müssen durch einen schmalen,<br />

150 Meter langen Tunnel vom Ober- ins Unterwasser<br />

getragen werden – eine „Herkulesaufgabe“,<br />

so die Organisatoren. Aber noch sind<br />

wir nicht dran, sondern Teil der Warteschlange<br />

im Oberwasser. Und in der wird mehr oder<br />

weniger dezent gedrängelt. „Rrrrrumms“ macht<br />

es und unser Boot rutscht ein Stück vorwärts.<br />

Der Steuermann des Bootes hinter uns agiert<br />

wie beim Autoscooter. Um beim Tragen zu helfen,<br />

hatten die Homberger die Vereinsjugend<br />

mobilisiert und die noch weitere Kumpels,<br />

etwa aus den beiden Kirchengemeinden. Nicht<br />

alle wissen, wie man ein Ruderboot anfasst,<br />

andere offenbar umso besser: „Für Euch ist es<br />

das erste Boot, für uns das dreißigste“. Auch<br />

die Mannschaften untereinander helfen sich, es<br />

geht zügig voran, schon ist unser Boot wieder<br />

im Wasser und wir werden losgescheucht.<br />

Innerhalb von nur anderthalb Stunden waren<br />

alle Boote durch. „Das ging viel schneller als<br />

gedacht“, wunderte sich Fendel und war richtig<br />

stolz auf seine Jugendtruppe. Die hatte schon<br />

tags zuvor für ihren tatkräftigen Einsatz beim<br />

Versorgen der von den verschiedenen Vorfahrten<br />

eintreffenden Boote viel Lob eingeheimst,<br />

nun gab es noch reichlich was dazu.<br />

Mal schmaler, mal breiter, mal mit, mal ohne<br />

Bojen, ruhig, aber durchaus abwechslungsreich,<br />

streckenweise sogar idyllisch, präsentierte<br />

sich die Ruhr. Kaum zu glauben, dass<br />

wir uns mitten durch eine europäische Metropolregion<br />

bewegten, und zwar eine der größten.<br />

Von dichter Besiedelung ist nichts zu merken.<br />

Fast exotisch mutet die Autobahnbrücke an,<br />

die in 60 Meter Höhe den Fluss und das weite<br />

Tal überspannt. Kaum etwas zu sehen ist dagegen<br />

von Industrieanlagen. Gegen Mittag klart<br />

es auf, aber wir haben uns zu früh gefreut. Und<br />

statt des vertrauten Dauernieselns gibt es jetzt<br />

einen heftigen Schauer. „Ich war bis auf die<br />

Haut nass und habe mich in Kettwig erstmal<br />

umgezogen“, erzählte abends Martin Dittrich<br />

(RV Dorsten). Wir hätten auch gerne angelegt,<br />

aber an den Stegen der Kettwiger RG und des<br />

Kanu-Clubs ist kein Platz mehr frei. Wir rudern<br />

weiter und hoffen auf mehr Glück in Mülheim.<br />

Inzwischen regnet es (fast) nicht mehr. Am Steg<br />

der Kanu- und Skifreunde Mülheim finden wir<br />

Platz, nebenan im Bootshaus der Mülheimer<br />

Rudergesellschaft ist sogar die Ökonomie geöffnet<br />

– wegen einer Feier, nicht wegen der<br />

WRT-Laufkundschaft. Vom WRT wisse er nichts,<br />

erzählte uns der Wirt, aber über die vielen Ruderer<br />

hätte er sich schon gewundert. Unsere<br />

Steuerfrau rehabilitiert sich mit einer Lage für<br />

einen Moment der Unachtsamkeit.<br />

Wieder auf dem Wasser irritieren uns unorthodoxe<br />

Manöver zweier DLRG-Boote –<br />

wollen die uns versenken? Wollen sie nicht, nur<br />

Bescheid sagen, dass wir uns unterhalb der<br />

Brücke rechts halten sollen, denn es läuft gerade<br />

eine Drachenbootregatta. Die wollen wir<br />

natürlich nicht stören. Im Schleusenkanal Kahlenberg<br />

überholen wir ein Wikingerschiff, auch<br />

eine venezianische Gondel war uns schon begegnet.<br />

Vor uns lag der Wasserbahnhof Mülheim.<br />

Was bitte ist ein Wasserbahnhof? Nun,<br />

auf der anderen Seite Schleuseninsel liegt die<br />

die Hauptanlegestelle der Weißen Flotte, das aus<br />

den 1920er Jahren stammende Gebäude ähnelt<br />

einem Schiffsbug. Auch der Wasserbahnhof<br />

ist eine Station an der Route der Industriekultur.<br />

Zwei Teenies sitzen auf der Mauer am<br />

Schleusentor und lassen die Beine baumeln.<br />

Sie führen Buch, ob alle Boote angekommen<br />

sind. Die Schleuse funktioniert, auch die in<br />

Kettwig funktioniert, und beide Male heißt es<br />

Rettungswesten anlegen.<br />

Kurz vor dem Ziel wölbt sich über uns<br />

nochmal eine Ungutes verheißende dunkelgraue<br />

Wolke. Die Steuerfrau lässt halten:<br />

„Regenjacken anziehen“. Sie tat gut daran. Am<br />

Steg wartet schon eine Schar zupackender<br />

junger Helfer: Kaum dass wir aus dem Boot<br />

gestiegen sind, schnappen sie sich Max Reincke<br />

und schleppen ihn zum Krefelder Anhänger.<br />

Ausräumen, abriggern und Zubehör verladen –<br />

dafür muss ich meine Mannschaft zusammensuchen.<br />

Zwei haben es sich schon im Shuttle-<br />

Bus gemütlich gemacht.<br />

Anne Schneller<br />

Wir bedanken uns bei Anne Schneller für die<br />

freundliche Erlaubnis, den WRT-Artikel sowie<br />

die Berichte über die Tagesfahrt auf der<br />

Ruhr und den Festakt in der Rheinkirche für<br />

unsere Klubzeitung zu verwenden!<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

9


Post für Dich …<br />

Gut 80 Helferinnen und Helfer haben am WRT-<br />

Wochenende die schwarzen Shirts mit dem<br />

rheinorangen Balken übergestreift. IHR habt<br />

das WRT zu einem Erfolg gemacht, und da wir<br />

uns auch ein bisschen mitverantwortlich fühlen,<br />

überlassen wir das Lob lieber unseren<br />

Gästen. Die Resonanz beim WRT war schon<br />

großartig, und auch nach dem Wochenende<br />

haben wir zahlreiche freundliche und lobende<br />

Rückmeldungen bekommen. Einige präsentieren<br />

wir auf den folgenden Seiten: Wir haben<br />

viele sehr zufriedene Gäste auf die Heimreise<br />

geschickt. Noch einmal vielen Dank an alle,<br />

die zum Gelingen des 48. WRT in Homberg<br />

beigetragen haben!!!!<br />

Zwei Tage vor Meldeschluss erreicht uns<br />

eine etwas beunruhigende E-Mail …<br />

Von: wrt<strong>2013</strong>@homberger.ruderklub.de<br />

Betreff: Infoletter Wanderrudertreffen in Homberg – wir sehen uns in zehn Wochen!<br />

Datum: 1. Juli <strong>2013</strong><br />

Liebe Wanderruderfreunde,<br />

(...)<br />

(4) Wir trotzen Murphy: Was schiefgehen kann, biegen wir wieder gerade…<br />

=========================================================<br />

Murphys Gesetz: Was schiefgehen kann, geht auch schief… Natürlich mussten wir<br />

bei der Planung auch schon ein paar Rückschläge einstecken.<br />

Dass das fußläufig erreichbare Hotel Rheingarten nach einem Pächterwechsel mal<br />

eben die Zimmerpreise um 60 Prozent erhöht hat (trotz anders lautender Zusagen<br />

der Geschäftsführung…), ist ärgerlich – aber das konnten wir problemlos<br />

auffangen, weil im Van der Valk in Moers ausreichende Kapazitäten zur Verfügung<br />

stehen. Mit dem Shuttleservice und dem Einsatz von Pendelbussen sind wir<br />

sehr zuversichtlich, dass damit keine weitergehenden Unannehmlichkeiten verbunden<br />

sind.<br />

Richtig Mühe hat sich Murphy bei der Ruhrtour gegeben: Während wir schon seit<br />

der Festlegung des Termins für das WRT mit den zuständigen Genehmigungsbehörden<br />

für die Schleusungen in Kontakt standen, hat das Wasser- und Schifffahrtsverwaltung<br />

des Bundes ähnlich langfristig die Revision der Schleuse<br />

Raffelberg geplant. Murphys Chance: Das muss natürlich auch am WRT-Wochenende<br />

passieren…! Trotz aller Bemühungen gibt es für uns keine Möglichkeit, die<br />

Bauarbeiten zu verschieben; die Berufsschifffahrt plant langfristig und hat<br />

die Termine längst im Kalender. Doch wir halten dagegen: Mit dem Wasser- und<br />

Schiffahrtsamt haben wir Möglichkeiten besprochen, die etwas schwierige Einsetz-Möglichkeit<br />

im Unterwasser zu verbessern. Zudem werden wir mit vielen<br />

zusätzlichen Helfern die Boote in Empfang nehmen und die Ruderer beim Ausund<br />

Einsetzen unterstützen. Mit Verpflegungsständen auf der Schleuseninsel<br />

werden wir aus der Not eine Tugend machen – eine Pause einer Großbaustelle an<br />

einer Schleuse dürfte auch WRT-Premiere sein… Wäre ja gelacht, wenn wir Murphy<br />

hier nicht auch in seine Schranken weisen könnten.


Von: wrt<strong>2013</strong>@homberger.ruderklub.de<br />

Betreff: WRT <strong>2013</strong> – Ruhrtour: Schleusensperrung Baldeney<br />

Datum: 10. September <strong>2013</strong><br />

Liebe WRT-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer,<br />

wir im Ruhrpott können alles – außer schleusen. Ihr wisst bereits, dass<br />

wir trotz vorliegender Genehmigungen von der Baustelle in Mülheim-Raffelberg<br />

kalt erwischt worden waren; hinzu kam in den letzten Wochen die unklare<br />

Streiksituation der Schleusenmitarbeiter, die – zusätzlich zu Raffelberg –<br />

die letzte Schleuse in Duisburg betreffen würde. Der Streik ist wahrscheinlich<br />

ausgesetzt; aber Murphy hat sich etwas Neues ausgedacht: Die erste Schleuse –<br />

Baldeney – ist kurzfristig außer Berieb. Eine Feststellbremse am Untertor<br />

ist kaputt, ein Ersatzteil muss extra angefertigt werden undwird erst in<br />

der Woche nach dem WRT geliefert. Damit ist unsere Planung für die<br />

Ruhrtour hinfällig.<br />

(...)<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: Wanderrudertreffen <strong>2013</strong> in Homberg<br />

Datum: 10. September <strong>2013</strong><br />

Hallo<br />

Danke für die Info. Im Mittelalter wurde der Überbringer<br />

schlechter Nachrichten ... , na ihr wißt schon.<br />

Wäre es denkbar, von der nun doch kurzen Ruhrtour auf die<br />

Rheintour zu wechseln.<br />

Gruß<br />

xxx<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: WRT <strong>2013</strong> – letzte Informationen zum<br />

Wochenende in Homberg<br />

Datum: 11. September <strong>2013</strong><br />

Wahnsinn! Ihr denkt wirklich an alles,<br />

sogar an die Busverbindungen....<br />

Ganz vielen Dank für die tolle Organisation!!<br />

Trotz des Nieselregens und aller anderen<br />

Widrigkeiten freu ich mich sehr und will<br />

mich nur mal schnell bei Euch bedanken,<br />

Viele Grüße,<br />

xxx<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: Wanderrudertreffen <strong>2013</strong> in Homberg<br />

Datum: 10. September <strong>2013</strong><br />

Tja, so ist das, wenn man sich mit<br />

Murphy einlässt!<br />

Aber etwas ganz anderes noch:<br />

Alle Beschreibungen sind für Autofahrer,<br />

aber wie komme ich am Sonntag zum Hbf Duisburg?<br />

Zug? Bus? Shuttle? Bin im Lumaquartier<br />

Herzlich Grüsse<br />

xxx<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: Re: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 17. September <strong>2013</strong><br />

Hallo,<br />

auch aus Witten ein herzliches „Glück Auf“ und<br />

nochmals herzlichen Dank für den tollen Samstag.<br />

Unser großes 13-köpfiges Team war sehr begeistert;<br />

besonders die 7 RK‘s als Erst-Teilnehmer an einem<br />

WRT waren beeindruckt.<br />

Wir haben bereits einen Bericht für unsere Club-<br />

Zeitung vorbereitet und möchten gerne noch einige<br />

Zahlen einarbeiten : Anzahl der Boote auf der<br />

Ruhr und Anzahl der<br />

Ruderer auf der Ruhr ???<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: WRT <strong>2013</strong> – letzte Informationen zum Wochenende in Homberg<br />

Datum: 11. September <strong>2013</strong><br />

Guten Abend liebes Organisationsteam,<br />

auch wenn kleinere Sachen nicht so laufen wie geplant,<br />

das wird uns den Spaß an einer schönen Tagesfahrt auf<br />

der Ruhr nicht verderben können. Hier bitte freundliche<br />

Grüße an den Herrn Murphy, der kann mich mal.<br />

Freue mich auf ein schönes Wochenende in Homberg mit<br />

vielen alten und auch<br />

neuen Ruderfreunden.<br />

Rudersportliche Grüsse<br />

xxx<br />

Danke im Voraus für die Info und Euch eine entspannte<br />

Woche wünscht<br />

mit rudersportlichen Grüssen von der oberen Ruhr<br />

xxx<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: Wanderrudertreffen <strong>2013</strong> in Homberg<br />

Datum: 15. September <strong>2013</strong> 14:16<br />

Liebes Orga-Team,<br />

nochmals möchte ich/wir mich/uns sehr für<br />

dieses WRT bedanken. Hervorragend organisiert,<br />

Unmengen helfende Hände, die vor allem dabei<br />

gut gelaunt waren. Einfach klasse!<br />

Erholt euch gut!<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

11<br />

Liebe Grüße<br />

xxx


Von: xxxxxx<br />

Betreff: Wanderrudertreffen <strong>2013</strong> in Homberg<br />

Datum: 15. September <strong>2013</strong> 08:24<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: Wanderrudertreffen <strong>2013</strong> in Homberg<br />

Datum: 15. September <strong>2013</strong> 10:42<br />

Liebes Team vom Homberger Ruderklub,<br />

wir möchten uns ganz herzlich für die Organisation des<br />

Wanderrudertreffens und die schöne Rheintour gestern bei euch bedanken!<br />

Uns hat es sehr gut gefallen und wir sind beindruckt von eurer Arbeit<br />

rund um das Wanderrudertreffen.<br />

Es war unsere erste Teilnahme an einem WRT und wir haben uns entschieden<br />

teilzunehmen, da es „um die Ecke“ stattfand und wir somit auch ganz<br />

unkompliziert nur an der Tagesfahrt teilnehmen konnten.<br />

Die Tour war topp organisiert und sogar das Wetter hat letztendlich ja<br />

mitgespielt und uns einen wunderbaren Tag auf dem Rhein mit netten<br />

Ruderkameraden beschert.<br />

Wir haben nette Kontakte geknüpft und hätten uns im Nachhinein gesehen<br />

doch auch für die weiteren Veranstaltungen drumherum anmelden sollen um<br />

noch mehr von der Atmosphäre mitzubekommen.<br />

Das wird sicherlich nicht unsere letzte Teilnahme an einem WRT gewesen<br />

sein - wir werden wiederkommen!<br />

Viele liebe Grüße<br />

xxx<br />

Von: xxxxxxx<br />

Betreff: Re: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 16. September <strong>2013</strong> 17:12<br />

Liebe Homberger,<br />

Vielen Dank für das schöne Erlebnis und die gute Organisation.<br />

Besonderen Dank auch an die vielen Helfer beim Umtragen<br />

an der Ruhr. Es war eine Kraftleistung und alle haben<br />

mit großem Einsatz geholfen. Ihr seid ein tolles Team!<br />

Mit Rudersportlichem Gruß<br />

xxx<br />

Von: xxxxxxx<br />

Betreff: Re: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 16. September <strong>2013</strong> 17:51<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: Wanderrudertreffen <strong>2013</strong> in Homberg<br />

Datum: 15. September <strong>2013</strong> 14:16<br />

Liebes Orga-Team,<br />

nochmals möchte ich/wir mich/uns sehr für dieses WRT bedanken.<br />

Hervorragend organisiert, Unmengen helfende Hände,<br />

die vor allem dabei gut gelaunt waren. Einfach klasse!<br />

Erholt euch gut!<br />

Liebe Grüße<br />

xxx<br />

Hallo,<br />

Ich wollte Euch ein große Lob aussprechen, es war alles<br />

bis ins Detail mit Liebe geplant und die Durchführung hat<br />

Super geklappt und dass Ihr es spontan ermöglicht habt,<br />

dass wir noch über den Rhein fahren könnten fand ich toll.<br />

Euere Teilnehmerin 120<br />

xxx<br />

Von: xxxxxxx<br />

Betreff: Re: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 16. September <strong>2013</strong> 17:51<br />

Hallo Orga-Team,<br />

ein großes Lob aus Rheinhausen. Wir hatte super<br />

viel Spaß, es war Klasse. Die restliche Lobduselei<br />

erfolgt demnächst beim Bier.<br />

Rudersportliche Grüße senden<br />

xxx<br />

Auch aus Honnef ein herzliches Dankeschön für die tolle Ruhrtour und die<br />

super Planung. Ich war begeistert von Euren vielen Helfern ...<br />

Und Herr Murphy hat uns dann doch bis nach Duisburg rudern lassen ;-)<br />

Wenn wir mal wieder eine Tour an den Niederrhein planen, werden wir gern in Eurem Bootshaus<br />

übernachten.<br />

Liebe Grüße<br />

xxx<br />

12<br />

Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


Von: xxxxxxx<br />

Betreff: Re: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 16. September <strong>2013</strong> 18:15<br />

Liebes Orga Team.<br />

Es war ein ganz hervorragende Wochenende bei Euch.<br />

So viele helfende Hände zu motivieren ist eine große Leistung. Hut ab.<br />

Nochmal recht herzlichen Dank für tolle Gastfreundschaft aller Mitstreiter.<br />

Besonders möchte ich mich für den einzigartigen Kalender, gestaltet von Günter Stapf,<br />

bedanken. Ich habe 30 Jahre Wanderfahrten geplant, durchgeführt und mitgemacht. Beinahe<br />

würde ich glauben auf einigen Touren hat Günter Stapf hinter einer Ecke gestanden<br />

und unser Verhalten mit dem Zeichenstift festgehalten. Ganz tolle hautnahe Beobachtung.<br />

Hierfür vielen Dank.<br />

Ich habe erstmals am Landprogramm teilgenommen. Für die sehr kompetente Begleitung<br />

möchte ich mich bei den Beiden, die es in sehr sehr professoneller Art geschafft haben<br />

uns das Bild des heutigen Ruhrgebietes zu zeigen, recht herzlich bedanken.<br />

Für heute nochmals vielen vielen Dank für Eure Arbeit, verbleibé ich mit rudersportlichen<br />

Grüßen<br />

xxx<br />

Datum: 16. September <strong>2013</strong> 17:08<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: Re: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 16. September <strong>2013</strong><br />

Liebes WRT <strong>2013</strong>-Orgateam,<br />

an dieser Stelle ein großes Dankeschön, ein Riesen-Kompliment<br />

und „Hut ab“ für die perfekte Organisation.<br />

Da ich selbst früher Studenten-Tanzturniere (mit deutlich<br />

weniger logistischem Aufwand, aber auch ähnlich vielen<br />

Teilnehmern) organisiert habe, kann ich beurteilen, wie<br />

groß der Aufwand und wie professionell und perfekt Eure<br />

Umsetzung war. Ich war schwer beeindruckt und habe die<br />

Zeit mit Euch genossen!<br />

Ihr solltet jetzt Euren Erfolg genießen - ich freue mich<br />

schon auf das nächste WRT, das von Euch ausgerichtet wird.<br />

:-)<br />

Alles Liebe & Gute und immer die Handbreit Wasser... Ihr<br />

wisst schon!<br />

xxx<br />

Liebe Organisatoren des WRT <strong>2013</strong>,<br />

nochmals danke für euren Einsatz bei der Gesamtveranstaltung.<br />

Nach den zahlreichen Mails im Vorhinein hatte ich schon<br />

schlimme Befürchtungen, aber außer dem Wetter (das stand<br />

nicht in eurer Macht) gab es aus meiner Sicht nichts zu<br />

meckern.<br />

Gruß<br />

xxx<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: Re: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 16. September <strong>2013</strong><br />

Hallo, liebes Orga- Team!<br />

Auch von mir soll eine Rückmeldung kommen: Ihr habt Euch<br />

so eine Riesen- Mühe gemacht, so viele liebevolle Gedanken<br />

- die tolle Tischdeko, das farblich passende Outfit Eurer<br />

Helfer, die Dekoration der Bootshalle (frisch gestrichen<br />

?), der tolle Kalender als Beigabe, die gesamte Gestaltung<br />

der E- Mails, der Broschüre, der Begleitzettel vor<br />

Ort, die Zusammenstellung der Lunchpakete (lecker, lecker<br />

;-)), die Betreuung vor Ort, das Umtragen der Boote an den<br />

Schleusen, der perfekte Bustransfer usw.. Es war für mich<br />

Von: xxxxxx<br />

Betreff: AW: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 17. September <strong>2013</strong><br />

Lieber Gastgeber des WRT-Treffen <strong>2013</strong><br />

herzlichen Dank für die tolle Vorbereitung und Durchführung.<br />

Hier haben sicherlich alle Vereinsmitglieder mitgeholfen.<br />

So eine Veranstaltung durchzuführen festigt auch den Teamgeist<br />

im Verein.<br />

Weiterhin alles Gute.<br />

Wir machen gern Station bei Euch,wenn wir in der Nähe<br />

sind.<br />

Gruß<br />

xxx<br />

die erste Teilnahme an so einem Treffen und ich war absolut<br />

begeistert!!!Euch Allen nochmals ein riesiges Dankeschön -<br />

es war super!<br />

Liebe Grüße und macht jetzt erst einmal eine Woche Urlaub!<br />

xxx<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

13


Von: xxxxxx<br />

Betreff: Re: WRT <strong>2013</strong> – am Tag danach<br />

Datum: 17. September <strong>2013</strong><br />

Wertes Orga-Team,<br />

Teilnehmer xx möchte es nicht versäumen,mit seiner Stimme noch einige Worte zu dem eindrucksvollen Treffen zu übermitteln:<br />

- Veranstaltung insgesamt. Also nachträglich unsere große Anerkennung für Euern Mut mit allem, was dazu gehört,<br />

das WRT zu veranstalten. Mit allem Respekt: die Infrastruktur im und um das Klubgebäude ist nicht gerade überaus<br />

günstig für die Zusammenkunft von ca. 330 Ruderern und einer großen Zahl von Helfern und sonstigen Beteiligten.<br />

Vermutlich wirkte auch die sicher schon seit langem bekannte nicht gerade aalglatte Ruhr Schleusensituation<br />

besonders ermutigend in der Vorbereitung. Jedoch waren auch dort die „Überwindungen“ bestens geebnet.<br />

Nachträglich auch unsere Anerkennung für die laufenden E-mail (Fortschritts) Kommunikationen von ca. Anfang Februar bis<br />

zum 12.09.<strong>2013</strong>.<br />

Dann ein Lob für das ausgezeichnete Programmheft mit excellenten Infos in sprachlicher Klarheit und einem ansprechenden<br />

Layout!!! Gleiches gilt für die Tourbeschreibungen und die nicht so leicht zu verlierenden orangenen Bootseinteilungen.<br />

Und last not least Dank für die Umschläge mit Kalender, Literatur, für die Beutel mit Marschverpflegung und Getränken.<br />

- Höchstes Lob und Anerkennung bitten wir den in jeweils genügender Anzahl tätigen Helfern an der Wehr Baldeney,<br />

an der Wehr Raffelberg sowie dem Landesteg am Bootshaus zu zollen und zu übermitteln. Die Helfer leisteten wahrlich<br />

Herkulesartige Arbeit unter zum Teil nicht einfachen Bedingungen. Einige der Helfer sahen wir dann auch noch am<br />

Abend bei einer entspannteren ,nicht minder geschätzten Betreuung der Gäste im Bootshaus mit der daraus resultierenden<br />

lebhaften Stimmung.<br />

- Und im Vergleich zu den meisten der früheren WRTs war es wolhltuend zu erleben, daß der DRV-Festakt dieses Mal<br />

rational konzentriert innerhalb einer Stunde im Gegensatz zur Vergangenheit mit 2 Stunden absolviert wurde. Und das<br />

noch mit dem gefühlten Segen in einer Kirche. Es war absolut vernünftig, die wichtigsten Redner zu Worte kommen zu<br />

lassen, es auf die wichtigsten Gruppen der Preisempfänger zu beschränken und nicht noch einmal deren Klubzugehörigkeiten<br />

zu verlesen, da diese bereits im Programmheft verzeichnet waren.<br />

Wir würden es begrüßen , wenn Homberg eine ähnliche Empfehlung an Hameln für 2014 aussprechen würde.<br />

Vielleicht noch die bescheidene Erwähnung eines handicaps. Der 20 Min. Bus Rhythmus vom Valk Hotel zum Bootshaus<br />

hat mit den 8 Sitzer Bussen nicht ausgereicht. Später kam ein größerer Bus dazu, aber dann waren die Gäste -<br />

verspätet - schon im Bootshaus.<br />

Nochmal, der Homberger Ruderklub <strong>Germania</strong> hat Großes geleistet, kopiert dann auch auf dem Wasser, nur noch von der<br />

Costa Concordia.<br />

Alle guten Wünsche für den Klub und seine Mitglieder.<br />

Grüße, xxx<br />

Bilder vom WRT (und vielen<br />

anderen Veranstaltungen)<br />

findet Ihr im Mitgliederbereich<br />

auf unserer Internetseite:<br />

http://homberger.ruderklub.de


WRT <strong>2013</strong> – die Sponsoren<br />

Zahlreiche Unternehmen haben das Wanderrudertreffen in Homberg finanziell und / oder materiell unterstützt – dafür<br />

bedanken wir uns noch einmal sehr herzlich. Unsere Klubmitglieder bitten wir, die Sponsoren bei ihren Einkäufen und<br />

Bestellungen zu berücksichtigen.<br />

Hauptsponsoren<br />

KUNST KONZEPTE REALISATION<br />

Stadtsportbund<br />

Duisburg<br />

– Sponsorenpool –<br />

Weitere Unterstützer<br />

Auto Gerstmann GmbH<br />

Friedrich-Ebert-Strasse 85<br />

47198 Duisburg-Homberg<br />

Qualität einer Transportleistung beginnt beim Personal – daher<br />

Weitblick beweisen und ausbilden<br />

Lebenslanges Lernen bedeutet weiterbilden<br />

Blumen Seemann<br />

Paßstraße – Ecke Markt<br />

47198 Duisburg-Homberg<br />

Bundesverband der deutschen Binnenschiffahrt e. V.<br />

Schulschiff RHEIN<br />

Stadthafen / Rheinanlagen<br />

Tel. 0 20 66 – 22 88 0 Fax 0 20 66 – 22 88 22<br />

www.schulschiff-rhein.de<br />

info@schulschiff-rhein.de<br />

In unserer Aus- und Weiterbildungseinrichtung bieten wir Lehrgänge für die Binnenschifffahr<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

15


Hartmut Zimmer 70<br />

Sternzeichen Krebs?<br />

Hartmut wurde am 7. Juli<br />

1943 in Boppard als Sohn eines<br />

Rheinschifffahrtskapitäns geboren.<br />

So war es nur folgerichtig,<br />

dass er sich einen Sport auf dem<br />

Wasser aussuchen würde; und<br />

so wurde der Rhein zu „seinem“<br />

Fluss. Mitglied wurde er im Klub<br />

am 1.1.1979, und schon ein Jahr<br />

später nahm er an einer Wanderfahrt<br />

auf der Loire teil. Im<br />

selben Jahr saß er auch im Achter<br />

der <strong>Germania</strong>, der sich an einem Rennen quer durch Berlin beteiligte.<br />

Nebenher betätigte er sich auch als Hobbyfußballer und ist ein<br />

treuer Anhänger des VfB Homberg.<br />

Er ließ sich schon bald in die Vorstandsarbeit einbinden und betätigte<br />

sich erfolgreich als Beitragskassierer, indem er viele Außenstände<br />

eintrieb. Er war immer zur Stelle, wenn im Vorstand Hilfe benötigt<br />

wurde. Für Wanderfahrten besorgte er fahrbare Untersätze, verwaltete<br />

akribisch die „Kriegskasse“ und half bei der Organisation. Schon bald<br />

veranstaltete er selbst Rudertouren, die erste im Juli 1989 von Homberg<br />

rheinab bis in das Zielgebiet von Giethoorn in den Niederlanden, wobei<br />

es ihm wichtig war, dass die Boote vom radfahrenden Anhang<br />

begleitet wurden.<br />

Besonders beliebt ist bei ihm die Strecke von Bingen bis Homberg,<br />

die er seit vielen Jahren anbietet. Hier hat er in all den Jahren in den<br />

Vereinen, wo Halt gemacht wurde, etliche Freundschaften geschlossen.<br />

Highlights waren die zwei unvergesslichen Fahrten auf Moldau<br />

und Elbe von Prag bis Meißen.<br />

In den letzten beiden Jahren ruderten unter seiner Regie sechs<br />

Senioren, keiner unter 70, den Rhein von Rastatt bis Homberg. Sein<br />

Leitspruch: Ich arbeite für den Klub im Verborgenen! Das kann man<br />

wohl mit Fug und Recht sagen. Als Angestellter der Stadtsparkasse<br />

Duisburg leitete er über viele Jahre die viertgrößte Filiale dieses Institutes<br />

in Homberg-Hochheide. Und da Geld sein Metier war, wusste er<br />

auch immer, wo der Klub einen Sponsor finden konnte. Sein Meisterstück<br />

lieferte er beim diesjährigen Wanderruder-Treffen des Deutschen<br />

Ruderverbandes ab, als er Inserate für das Programmheft einwarb<br />

und somit eine bedeutende Summe zur Unterstützung unseres<br />

Klubs besorgte.<br />

Mit einer großen Zahl von Verwandten, Freunden und RuderkameradenInnen<br />

feierte Hartmut die Vollendung seines 70. Lebensjahres<br />

in der „Neuen Mühle“ in seinem Wohnort in Moers-Kapellen.<br />

Siegfried Fogel<br />

Helmut Bräcker 70<br />

Sternzeichen Jungfrau?<br />

Helmut ist ein echter Homberger,<br />

denn hier wurde er am<br />

13. September1943 geboren. In<br />

seiner Jugend und im Seniorenalter<br />

war er aktiver Fußballer<br />

bei Hochheide 89/19.<br />

Er begann eine Lehre im Rathaus<br />

der damaligen selbstständigen<br />

Stadt Homberg und<br />

schlug die Beamtenlaufbahn<br />

ein. Da er pflichtbewusst und<br />

einsatzfreudig seinem Beruf<br />

nachging, mahnte er immer<br />

wieder am Klub: Wenn wir im Öffentlichen Dienst soooo … gearbeitet<br />

hätten! Er brachte es in seiner beruflichen Laufbahn bis zum Leiter<br />

des Bezirksamtes Duisburg-Süd, dem er über 15 Jahre vorstand. Dabei<br />

darf man nicht vergessen, dass so mancher gute Rat, der dem<br />

Klub half, von ihm kam. Als vorbildlicher Beamter beschloss er dann<br />

im fortgeschrittenen Alter, sich einer Sportart zuzuwenden, die man<br />

im Sitzen betreiben kann, auch wenn das eintönige Hin und Her auf<br />

dem Rollsitz nerven kann. Seit 1979 ist Helmut eine Germane.<br />

Auf der ersten Wanderfahrt eines spätberufenen Ruderers entscheidet<br />

es sich dann, ob er dieser Sportart treu bleibt. Bei Helmut<br />

war es 1981 die Dordogne, der dann 1982 die Themse folgte. Danach<br />

hat er fast keine Tour ausgelassen, bis er selbst Fahrten organisierte.<br />

Das waren dann solche für Urlaubsmathematiker. Sie gingen meist<br />

von Mittwoch bis Sonntag unter Einschluss eines Feiertages. Für ihn<br />

war es auch wichtig, dass nun Damen an den Fahrten teilnahmen,<br />

wenn auch nicht im Boot, so doch mit den Fahrrädern. Gefürchtet ist<br />

er im Klub auch wegen seiner Schlagfertigkeit. Schon oft hat er damit,<br />

vor allem auf Wanderfahrten, gepunktet. Einzelheiten hier aufzuführen,<br />

würde allerdings den Rahmen sprengen, in die Klubannalen<br />

sind einige allerdings als „Echte Bräcker“ eingegangen.<br />

Der Arbeit im Vorstand hat er sich nicht verweigert, er führte lange<br />

Zeit die Protokolle der Vorstandssitzungen und ist heute noch im Vorstand<br />

aktiv. Seinem altem Hobby, dem Fußball, konnte er immer noch<br />

fröhnen, indem er an den jährlichen Fußballturnieren für Ruderer, die<br />

der HRK veranstaltet, teilnahm.<br />

In diesem Jahr folgte dann die Krönung seines bisherigen ruderischen<br />

Lebens: Beim diesjährigen Wanderruder-Treffen konnte er in<br />

der Rheinkirche zu Homberg den Äquatorpreis des DRV entgegennehmen.<br />

Eine Woche später traf sich dann alles aus Verwandtschaft,<br />

Bekanntschaft und dem Ruderklub um mit Helmut im Krauthaus Moers<br />

sein Wiegenfest zu feiern.<br />

Siegfried Fogel<br />

H & H – oder doch Sternzeichen Zwilling???<br />

Gehören die beiden schon lange unserem<br />

Klub an, so sind beide sich in einer Sache einig<br />

und unzertrennlich, nämlich wenn es um den<br />

VfB Homberg geht, ihrem Fußballklub.<br />

Man könnte fast meinen, sie seien im Sternzeichen<br />

Zwillinge geboren. Kaum ein Heimspiel<br />

lassen die beiden aus und auch bei auswärtigen<br />

Begegnungen begleiten sie ihren Klub. Den<br />

wahren Beweis ihrer Treue zu ihrem VfB haben<br />

sie aber schon vor vielen Jahren erbracht. Als wir<br />

von einer Loire-Wanderfahrt zurückkehrten,<br />

wollten sie nicht zum Bootshaus oder gar nach<br />

Hause gebracht werden, sondern sie dirigierten<br />

unseren Klubbus samt Bootsanhänger zum<br />

Schillerplatz, wo damals noch der VfB spielte.<br />

In Rudererdress kamen sie noch rechtzeitig zum<br />

Anpfiff des Spieles. Da dieser Vorgang nun der<br />

Verjährung unterliegt, steht einer Veröffentlichung<br />

nichts mehr im Wege, ohne dass der<br />

häusliche Frieden im Nachhinein gefährdet wird.<br />

Siegfried Fogel<br />

16<br />

Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


Aus dem Klubleben<br />

Friedhelm Fendel 50 plus 2<br />

Eine Laudatio – besser spät als nie …<br />

Der aufmerksame Leser wird sich fragen,<br />

warum im Jahre <strong>2013</strong>, also fast zwei Jahre,<br />

nachdem unser Vorsitzender Friedhelm Fendel<br />

sein 50. Lebensjahr vollendet hat, eine Laudatio<br />

in der Klubzeitung erscheint. Nun, als<br />

die Klubzeitung im Dezember 2011 erschien,<br />

wollte wohl niemand vorab, wohl aus Aberglauben<br />

heraus, eine Eloge auf den Vorsitzenden<br />

bringen, obwohl dieser mit einer großartigen<br />

Fete im Klubheim unter Beteiligung<br />

vieler Mitglieder diesen Ehrentag feierte. Allerdings<br />

dachte ein Jahr später niemand mehr<br />

daran, und außerdem war Friedhelm ja schon<br />

mit der Vorbereitung zum 48. Wanderrudertreffen<br />

des Deutschen Ruderverbandes intensiv<br />

beschäftigt. Dabei kann er inzwischen<br />

mit zwei Superlativen aufwarten. Er hat als<br />

jüngster in der Reihe der Vorsitzenden dieses<br />

Amt übernommen, und er hat es inzwischen<br />

am längsten inne.<br />

Er stammt aus einer Familie, die über Generationen<br />

auf dem Rhein Schifffahrt betrieb,<br />

und um Kontakt mit dem Fluss zu halten, trat<br />

er in den Homberger Ruderklub ein. Hier erlernte<br />

er bei Willi Deisenroth das Rudern, und<br />

er startete auch auf Regatten für den Klub.<br />

Schon früh übernahm er Ämter in der Jugendabteilung,<br />

und so lernte er die Klubarbeit von<br />

klein auf kennen. Weil er den Klubaufbau und<br />

den Ablauf eines Vereinslebens kannte, übernahm<br />

er 1991 als dreißigjähriger die Führung<br />

unseres Klubs; dieses allerdings in einer Zeit,<br />

als er eine Familie gründete und sich eine berufliche<br />

Existenz aufbauen musste. Als erstes<br />

großes Unterfangen hängte er sich das 28.<br />

Deutsche Wanderrudertreffen 1993 ans Bein,<br />

was der Klub unter seiner Leitung mit Bravour<br />

meisterte. Da er allerdings auch ein begeisterter<br />

Fußballer ist – seine Söhne entschieden<br />

sich für diesen Sport – führte er die<br />

Hallen-Fußballturniere für Ruderer ein, die<br />

inzwischen im Deutschen Ruderverband zur<br />

Tradition geworden sind.<br />

Als Ruderer zeigte er sich im Juni 1989<br />

von seiner besten Seite. Mit Ruderkameraden<br />

aus Wesel und Rheinhausen legte er die<br />

402 km auf dem Rhein von Rastatt bis zum<br />

WSV Düsseldorf in zwei Tagen zurück. Rekord!<br />

Ein neuer Vorsitzender bedeutet, dass ein<br />

neuer Führungsstil eingeführt wird. So verstand<br />

es Friedhelm immer, geeignete Mitarbeiter um<br />

sich zu scharen. Dies ist vor allem im Zeitalter<br />

der modernen Kommunikation sehr wichtig.<br />

Heute können Mitglieder schnell via Internet<br />

benachrichtigt werden und sich auch untereinander<br />

austauschen, was eine gute Anbindung<br />

an den Klub mit sich bringt. Ziele, die er<br />

sich setzt, verfolgt er konsequent. Sein Beruf<br />

als Steuerberater praedestiniert ihn geradezu<br />

für sein Amt: Im Kopf immer Zahlen und den<br />

Blick auf die Finanzen des Klubs und eine<br />

ausgeglichene Bilanz.<br />

Mit dem diesjährigen 48. Wanderrudertreffen<br />

des DRV, das sehr erfolgreich und<br />

harmonisch verlief, zeigte er abermals sein<br />

organisatorisches Talent.<br />

Ad multos annos!<br />

Siegfried Fogel<br />

Äquatorpreis für<br />

Jürgen Scheffler und<br />

Helmut Bräcker<br />

40.077 Kilometer – einmal rum um den<br />

Erdball. Das ist die Kilometerleistung,<br />

die für den Äquatorpeis des Deutschen<br />

Ruderverbandes verlangt wird. Jürgen<br />

Scheffler und Helmut Bräcker haben<br />

ihre erste Runde im Jahr 2012 vollendet<br />

und bei unserem „Heim-WRT“ in<br />

der Rheinkirche in Homberg den Preis<br />

in Empfang genommen. Herzlichen<br />

Glückwunsch – und viel Spaß bei der<br />

zweiten Runde!<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

17


Bilderbogen <strong>2013</strong><br />

Am Start des Wesermarathons: Robert Harbers, Philipp Spelten,<br />

Tobias Langen, Christopher Scholl und Harald Milian<br />

Beschaulich: Hannoversch Münden, Startort des<br />

Wesermarathons, ist einen Besuch wert<br />

Wählerisch: Helmut B. hat vor der Preisvergabe alle<br />

Äquatorpreise angeleckt: „Ich will einen mit Himbeergeschmack…”<br />

HRK-Nachwuchs: Friedrich Klose, Fabian Schneider, Georg Scheel<br />

und Simon Bernsdorff waren beim Rheinmarathon am Start<br />

Jana Brechlin mit den wichtigsten Utensilien für die<br />

Spekulatius-Tour, die mit 25 Teilnehmern gut frequentiert war<br />

„Woanders ist auch Sch***e“: Bei der Einfahrt in den<br />

Mannheimer Hafen kamen Heimatgefühle auf<br />

18<br />

Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


Aus dem Klubleben<br />

Holzwurm in Aktion:<br />

Ulrich Fahr bearbeitet die Grafschaft Moers<br />

Heiß auf Eis: Bei der Ostertour der Jugendabteilung<br />

auf der Ems fuhr die „Stadt Duisburg“ als Eisbrecher voraus<br />

WRT-Vorfahrt I: Aktive Erholung bei Temperaturen<br />

um die 30 Grad …<br />

WRT-Vorfahrt II: Die historische Schleuse<br />

am Wasserbahnhof Mülheim<br />

WRT-Vorfahrt III: Die Ruhrschleuse Duisburg –<br />

fast so groß wie unser Heimathafen, das Eisenbahnbassin<br />

WRT-Vorfahrt IV: Für einen Sommer waren die<br />

dominierenden HRK-Farben Schwarz und Orange<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

19


Über Himmelfahrt in Berlin<br />

Nach zehn Jahren Abstinenz haben wir uns<br />

Berlin wieder als Ziel für vier Tage Rudern auf<br />

Spree, Dahme und Havel auserkoren. Bis auf das<br />

inzwischen auf Zweibettzimmer aufgerüstete<br />

Standquartier an der Regattastrasse in Grünau<br />

war den meisten der 17 Teilnehmer (zwei Radler,<br />

15 Ruderer) alles bekannt. Frühstück gab<br />

es wie gewohnt in der Kantine im Hochhaus,<br />

Abendessen in der Waldesruh. Gestartet sind<br />

wir morgens um 7.00 Uhr mit zwei Bussen, dem<br />

neuen Mercedes von Ulli Fahr, zwei Anhängern<br />

und 4 + 1 Booten. Vier Boote waren schon abgeladen<br />

und aufgeriggert, als der zweite Bus<br />

eintraf, der als Begleitschutz für Ulli F. auch<br />

nur mit max. 80 km / h gefahren ist. Die Zimmer<br />

waren schnell verteilt und wir starteten unseren<br />

Schnupperkurs über den Langen See<br />

zur Krummen Krampe. Dort einzufahren, wie<br />

ursprünglich geplant, mussten wir allerdings<br />

aufgeben, das für 19.00 Uhr bestellte Abendessen<br />

in der Waldesruh lockte.<br />

1. Rudertag: Bei bestem Ruderwetter –<br />

Regenschauer gab es nur beim Abladen der<br />

Boote am Ankunftstag und beim Aufladen<br />

am Abreisetag – ging es nach Königs-<br />

Wusterhausen zum dortigen Ruderklub mit<br />

Mittagsrast bei Erbsen- oder Linsensuppe<br />

und natürlich Berliner Bier. Zurückgekehrt<br />

sind wir über den Krossinsee und den Oder-<br />

Spree-Kanal.<br />

2. Rudertag: Es war die Müggeltour angesagt.<br />

Beim RC Köpenick wurde ein Zwischenstopp<br />

eingelegt, um die Altstadt von Köpenick<br />

zu besichtigen und speziell dem Hauptmann vor<br />

dem Rathaus unsere Referenz zu erweisen. Mit<br />

dem Hauptmann in unserer Mitte und einem<br />

Leierkastenmann vor uns wurden mehrere<br />

Erinnerungsfotos geschossen (same procedure<br />

as last time). Bei schwachem Wind stellte die<br />

Querung des Müggelsees kein Problem dar.<br />

Vorbei an den Grachten von Klein-Venedig,<br />

durch den Gossener Kanal und den Sedddinsee<br />

erreichten wir wieder bekannte Gewässer. Zu<br />

einem Abenteuer der besonderen Art entwickelte<br />

sich unser Vorhaben, unseren Bus mit<br />

Hänger und einem Boot sowie Ullis PKW mit<br />

Hänger und Kleines vorab zum Potsdamer RC zu<br />

schaffen. Beide Fahrzeuge verirrten sich trotz<br />

Navi im Straßengewirr in und um Berlin; die<br />

Rückkehr mit Straßenbahn und mehreren S-<br />

Bahn-Umstiegen mit entsprechenden Wartezeiten<br />

bedeutete sechs Stunden Gesamtzeit und<br />

Rückkehr nach Grünau um Mitternacht.<br />

3. Rudertag: Heute sollte es durch den<br />

Landwehrkanal vorbei an Kreuzberg, Tiergarten<br />

und Charlottenburg zur Havel bzw. zum<br />

Spandauer RC Friesen gehen, Ablegen der<br />

Boote dort und Rückkehr mit Bus und Bahn<br />

nach Grünau. Die erste Schleusung zum<br />

Landwehrkanal um 11.15 Uhr erfolgte ohne<br />

uns, dann ging es aber sehr zügig durch diese<br />

und die beiden folgenden Schleusen. ln<br />

Kreuzberg wurden bei einem kurzen Zwischenstopp<br />

die jungen Höfinghoffs begrüsst, bevor<br />

an der Promenade zum Tiergarten, vor der<br />

Unterschleuse, Mittagsrast im Schleusenkrug<br />

eingelegt wurde. Trotz Massenspeisung im<br />

Biergarten war alles sehr zügig organisiert,<br />

nur Walters Sonderwünsche wurden erst serviert,<br />

als die ersten sich schon wieder auf den<br />

Rückweg zu den Booten machten. Weniger<br />

schön war die Umgebung auf der Spree im<br />

Bereich Charlottenburg, ein reines lndustriegebiet.<br />

Auf der Havel wurde es dann wieder<br />

beschaulich. Ein weiterer Lernprozess mit den<br />

Berliner Verkehrsbetrieben verursachte eine<br />

verspätete Ankunft in der Waldesruh.<br />

4. Rudertag / Abreisetag: Um 7 Uhr morgens<br />

wurde alles Gepäck inklusive zwei Fahrrädern<br />

und zwei Klapprädern im verbliebenen<br />

Bus verstaut (mehr ging auch beim besten<br />

Willen nicht rein). Nach vorgezogenem Frühstück<br />

machten sich unsere beiden Radlerinnen<br />

Renate und Lya mit dem Bus auf nach<br />

Potsdam zur RG Potsdam. Die Rudertruppe<br />

hatte inzwischen die optimale Verbindung<br />

nach Spandau ausgekundschafftet (nur eine<br />

S-Bahn), um kurz nach 10 Uhr waren wir schon<br />

bei unseren Booten beim RC Friesen. Wir ruderten<br />

die Havel weiter abwärts, vorbei am<br />

Grossen Wannsee, der Pfaueninsel und durch<br />

viele kleinere Seen mit immer wieder neuen<br />

Eindrücken und Ausblicken, bei zunehmendem<br />

Ausflugsverkehr zum Templiner See mit<br />

der Potsdamer RG. Wie schon gesagt, das<br />

Verladen der Boote erfolgte bei Gewitterregen.<br />

Wiebke und Ulli blieben noch eine Woche<br />

in Potsdam,der Rest machte sich auf den<br />

Heimweg. Selbiger war durch heftigen Rückreise-Verkehr,<br />

Touchieren einer Leitplanke<br />

sowie Einfahrprobleme bei unserer Zufahrt<br />

sehr stressig! Gegen 1.30 Uhr morgens, nach<br />

9,5 Stunden Fahrzeit, sind wir wohlbehalten<br />

an unserem Bootshaus gelandet.<br />

Reimar Finck<br />

20 Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


Wanderrudern<br />

Bericht aus Bonn<br />

Oder: Wo rudert eigentlich unsere ehemalige Jugend?<br />

Angefangen hat die diesjährige Saison für<br />

mich schon am 5. Januar. Ok, danach kam auf<br />

Grund des Hochwassers erst mal länger nichts<br />

aber es deutete sich trotzdem schon an, dass es<br />

ein interessantes und für mich erfolgreiches<br />

Ruderjahr werden könnte.<br />

Die erste Wanderfahrt, Ostern mit der Jugend<br />

des HRK <strong>Germania</strong>, war allerdings ein erster<br />

Rückschlag. Erster Tag: Anreise und rudern auf<br />

der Ems, von Greven bis Emsdetten. Danach 3<br />

Tage im Quartier dahin vegetieren, weil ich mir<br />

eine tierische Erkältung geholt hatte. Aber<br />

davon lässt man sich ja nicht zurückschrecken.<br />

Bis zur EUREGA im Mai war noch genug Zeit um<br />

zu trainieren, was wir in Bonn dann auch tatkräftig<br />

zwei bis dreimal die Woche getan haben.<br />

Die Eurega war dann die erste Regatta von mir<br />

mit einem reinen Herrenteam aus Bonn. Und ich<br />

muss sagen: Es lief echt gut. 100 km von der<br />

Loreley bis zum Bonner Steg und am Ende auf<br />

Platz 2 abgeschlossen: schöne Sache. Weiter<br />

im Jahr ging es dann mit diversen Wanderfahrten,<br />

zum Beispiel unserer (ARC Rhenus)<br />

Anfängerwanderfahrt, der Alt-Herren Tour<br />

über Fronleichnam nach Emden und dem gemeinsamen<br />

Skiffwochenende von HRK und<br />

ARC in Olpe. Allesamt wunderbare Touren, die<br />

viel Spaß gemacht haben und bei denen der<br />

Artikel zehn Seiten lang würde, wenn ich alle<br />

Touren genauer beschreiben würde …<br />

Irgendwann während dieser Zeit kamen dann<br />

einige Verrückte aus Bonn auf die Idee, man<br />

könne das „Blaue Bändchen“ des ARC Rhenus<br />

vom Vorjahr ja nochmal toppen und direkt auf<br />

das „Blaue Band“ aufstocken. Bei diesem vereinsintern<br />

beim ARC ausgetragenen Wettbewerb<br />

geht es darum, vom Steg in Bonn stromaufwärts<br />

und zurück innerhalb von 24 Stunden möglichst<br />

viele Kilometer zurück zulegen. Der Rekord stand<br />

<strong>2013</strong> bei unglaublichen 176 km. Gesagt – getan.<br />

Mit einer Mannschaft, der neben zwei Bonnern<br />

auch der ebenfalls aus der Jugend des HRK<br />

entstammende und auch in Bonn rudernde<br />

Robert Harbers angehörte, ging es am 12.7. um<br />

14.33 Uhr vom Steg in Bonn mit einem E-5er<br />

los. Nach einem kurzen Stopp in Neuwied<br />

kamen wir gegen 23.15 Uhr in Lahnstein an.<br />

Hier schliefen wir im vom Serviceteam vorbereiteten<br />

Luma-Lager drei Stunden, bevor es<br />

um 4.15 Uhr wieder auf Wasser ging. Zunächst<br />

weitere 23 km Strom auf, dann Wende<br />

und mit der Strömung 90 km zurück. Dabei<br />

stellte die Partie um Andernach mit Gegenwind<br />

und Schaumkronen für die Mannschaft noch<br />

mal eine ordentliche Herausforderung dar. Dennoch,<br />

das Ziel wurde erreicht, um 13.15 Uhr<br />

hatte man die 180 km hin und zurück und zugleich<br />

900 Mannschaftskilometer abgerudert.<br />

Als nächstes folgte die Regatta des Kölner<br />

Club für Wassersport: 100 km von Lahnstein<br />

nach Köln. Das Rennen war etwas zäh, da<br />

unsere Zusammenarbeit im Boot noch hätte<br />

optimiert werden können. Aber immerhin: Am<br />

Ende der 2. Platz – mal wieder. Sieger war das<br />

Team um Stefan Verhoeven, das uns bis zum<br />

Ende konstant davon gefahren ist.<br />

Zwischen der KCfW-Regatta und Genf lag<br />

dann noch die „Federweißentour“ des Rhenus<br />

und das WRT in Homberg. Geschickterweise<br />

hatten wir Rhenusen schon Anfang des Jahres<br />

geplant, dass wir diese Wanderfahrt auf der<br />

Ruhr machen. So hatten wir das Glück, am Wochenende<br />

vor dem WRT bis zum TVK auf der<br />

Ruhr zu rudern und konnten sechs Boote für<br />

das WRT dort liegen lassen.<br />

Die Woche danach stand dann bei mir ganz<br />

im Zeichen des WRT. Boote von rechts nach links<br />

räumen, abriggern, aufladen, abladen, aufriggern,<br />

umtragen, abriggern, aufladen usw. Trotzdem<br />

muss ich sagen: Es hat richtig Bock gemacht.<br />

Der Artikel zum WRT in der Rudersport<br />

liest sich denn auch entsprechend positiv, sodass<br />

ich denke, wir haben den HRK hier gut<br />

präsentiert!<br />

Ende September, am 26. um genau zu sein,<br />

ging es dann nach Genf. Der Yachtclub, der die<br />

„Tour du Léman à l‘Aviron“ ausrichtet, ist sehr<br />

chic und die ersten Blicke auf den Genfer See<br />

konnten mich erahnen lassen, was für ein Panorama<br />

einen bei der Regatta erwartet und warum<br />

viele der Langstreckenruderer Genf als Saisonhöhepunkt<br />

und als eine der schönsten Regatten<br />

im Langstreckenbereich ansehen. Prophezeit<br />

hatte Jens uns, dass sich vier Boote relativ<br />

schnell absetzen werden und um den Sieg mitfahren.<br />

Darunter sollten auch wir sein. Na denn<br />

mal los. Start war um 8 und die ersten 3 Teams<br />

zogen ordentlich davon – ich wunderte mich<br />

nur, wie die nach dem ersten Kilometer noch<br />

weitere 159 km in dem Tempo rudern wollten.<br />

Schnell kam es dann wie vorhergesagt: Vier<br />

Teams setzten sich ab, darunter auch wir als<br />

viertes Team. Das Feld wurde immer kleiner, das<br />

erste Team jedoch leider auch. Nach einigen Kilometern<br />

merkten wir, dass wir an den zweiten<br />

und dritten rankamen. Etwa nach einem Drittel<br />

der Strecke hatten wir die beiden dann auch<br />

eingeholt: Eine Wohltat, denn das Team um<br />

Stefan Verhoeven, das uns bei der KCFW-Regatta<br />

abgezogen hatte, war eines von den beiden<br />

Teams. Das baut natürlich auf. Durch ein<br />

wundervolles Panorama bei eigentlich besten<br />

Mittlerweile 29 Jahre alt und in den Endzügen<br />

seiner Promotion an der Universität Bonn im<br />

Fach Agrarwissenschaften, sieht man den in<br />

seiner Jugend bei uns als „großen Tobi“ bekannten<br />

Tobias Meinhold nur noch selten bei<br />

der <strong>Germania</strong> in Homberg. Bei uns mit dem<br />

Rudervirus infiziert ist er seit einigen Jahren<br />

aber an seinem Studienort Bonn im dortigen<br />

Akademischen Ruder Club Rhenus äußerst<br />

aktiv. Da er auch bei uns immer noch verwurzelt<br />

ist, hier sein Bericht aus Bonn über<br />

sein „verrücktes Ruderjahr“.<br />

Hombeger in Bonn: Ole Langenbach,<br />

Philipp Spelten, Tobias Meinhold, Robert Harbers<br />

und Christopher Scholl beim Winterfest des ARC<br />

Wetterbedingungen war das wirklich eine der<br />

schönsten Regatten, die ich je mitgemacht habe.<br />

Die halbstündigen Steuerpausen wurden für<br />

jeden immer nötiger und die 4. und 5. Steuerpause<br />

waren schon auf dem Steuerplatz eine<br />

echte Qual für den Hintern. Ins Ziel kamen wir<br />

dann nach etwa 12 Std. 20 Minuten, ca. 13 Minuten<br />

hinter den Erstplatzierten. Also wieder<br />

Platz 2. Das Team um Stefan hat am Ende nochmal<br />

kräftig zugelegt; glücklicherweise konnten<br />

wir das am Ende gar nicht mehr so genau erkennen,<br />

da es beim Zieleinlauf bereits dunkel<br />

war. Trotzdem konnten wir sie hinter uns lassen<br />

– und das war allemal gut fürs Ego!<br />

Den Abschluss der Saison bin ich dann noch<br />

mit Tobi, Chris und Ole den Rheinmarathon<br />

gerudert, bei dem uns Harald gesteuert hat.<br />

Danke nochmal dafür!<br />

Insgesamt war es eine sehr schöne Rudersaison<br />

mit vielen Highlights. Und nicht zuletzt<br />

das Feiern unseres Rhenus-Damenteams bei<br />

den Siegen von der Eurega und beim Rheinmarathon<br />

als jeweils schnellstes Frauenboot hat<br />

sehr viel Spaß gemacht! Abschließend kann ich<br />

nur den Spruch zitieren, der irgendwann im<br />

Sommer bei uns in Bonn die Runde gemacht<br />

hat: „Rudern ist der geilste Sport der Welt“.<br />

Tobias Meinhold<br />

<strong>Germania</strong>-<strong>News</strong> <strong>2013</strong><br />

21


Termine (Stand: 2.12.<strong>2013</strong>)<br />

24. Dezember <strong>2013</strong> Weihnachtsfrühstück Jugendabteilung<br />

12. Januar 2014 26. Homberger Hallenfußballturnier für Ruderer<br />

6. März 2014, 19.30 h Jahreshauptversammlung<br />

18. – 21. April 2014 Osterwanderfahrt Jugendabteilung<br />

3. Mai 2014 Eurega (Europäische Rhein-Regatta)<br />

3. Mai 2014 Werralandrallye<br />

4. Mai 2014 Wesermarathon<br />

7. Mai 2014 Infoabend Ruderkurs<br />

29. Juni 2014 Abschlussfahrt Ruderkurs Baldeneysee / Ruhr<br />

Mitte Mai 2014 Ruder- und Radtour Holland / Griethoorn<br />

6. – 9. Juni 2014 Ruderlager Jugendabteilung in Olpe<br />

19. – 22. Juni 2014 Rudercamp für Kinder und Jugendliche<br />

5. – 8. Juli 2014 Ruhrtour von Schwerte bis Homberg<br />

23. – 31. August 2014 Schweiz-Wanderfahrt<br />

7. September 2014 Hafenfest + 1. Homberger Kilometerfressen<br />

19. – 21. September 2014 Wanderrudertreffen Hameln<br />

4. Oktober 2014 Rheinmarathon<br />

Mitte Oktober 2014 Rudermarathon Lüttich<br />

16. November 2014 Spekulatius-Tour von Neuss nach Homberg<br />

21. November 2014 Wanderruderabend<br />

7. Dezember 2014 Adventsfrühstück<br />

Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen am Schwarzen<br />

Brett am Bootshaus oder im Internet:<br />

http://www.homberger.ruderklub.de/<br />

Eurega<br />

Bei der Eurega (Europäische Rhein-Regatta) können Strecken von<br />

100km (St.Goar–Bonn) oder 45km (Lahnstein–Bonn) gerudert werden.<br />

Die Eurega bietet sich für sehr ambitionierte Ruderer an.<br />

Werralandrallye und Wesermarathon<br />

Werralandrallye und Wesermarathon sind ideale Veranstaltungen für<br />

alle Ruderer, es geht nicht um Zeit und Geschwindigkeit, sondern um<br />

das „Genießen“ der schönen Landschaft und das Gemeinschaftserlebnis.<br />

Als Strecken kommen 53, 81 und 135 Kilometer in Frage. Wir wollen<br />

unsere Teilnahme gemeinsam mit den Ruderkameraden von Borussia<br />

Rheinhausen planen.<br />

Organisation: Harald Milian, Ralf Schneider<br />

Ruderkurs<br />

2014 wollen wir wieder einen Ruderkurs durchführen; am Infoabend<br />

können Interessierte sich einen Überblick verschaffen, das Bootshaus<br />

anschauen und mit „alten Hasen“ ins Gespräch kommen. Der Ruderkurs<br />

selbst wird dann im Mai und Juni Samstag vormittags stattfinden.<br />

Bitte rührt kräftig die Werbetrommel für unseren schönen Sport!<br />

Organisation: Ralf Schneider<br />

Abschlussfahrt Ruderkurs<br />

Die Abschlussfahrt des Ruderkurses findet voraussichtlich auf dem<br />

Baldeneysee und/oder der Ruhr statt. Neben den Kursteilnehmern und<br />

Betreuern sind auch Teilnehmer aus dem Verein herzlich willkommen!<br />

Organisation: Ralf Schneider<br />

Ruder- und Radtour Holland<br />

Die jährliche Frühjahrstour geht in diesem Jahr in die Niederlande<br />

nach Griethoorn; die Fahrt ist offen für alle: Neben dem Rudern<br />

wird wie immer auch eine begleitende Radtour für alle „Landratten“<br />

angeboten.<br />

Organisation: Helmut Bräcker<br />

Ruderlager Olpe<br />

Pfingsten in Olpe – das Pflichtprogramm für unser „Jungvolk“: Rudern<br />

und chillen, relaxen und grillen…<br />

Organisation: Harald Milian<br />

Rudercamp für Kinder und Jugendliche<br />

Beim „Rudercamp“ können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren erste<br />

Rudererfahrungen sammeln oder ihre Rudertechnik verbessern. Wir<br />

rudern auf stehenden Gewässern hauptsächlich in Kleinbooten. Das<br />

„Basislager“ ist unser Bootshaus in Homberg. Neben den Mitgliedern<br />

der Jugendabteilung richtet sich das Camp auch besonders an<br />

Nicht-Mitglieder, die so den Rudersport kennenlernen können. Weitere<br />

Informationen und Anmeldung folgen ab Januar im Internet.<br />

Orgnisation: Ralf Schneider<br />

Ruhrtour<br />

Immer wieder schön: Die Tour auf der Ruhr von Schwerte bis Homberg<br />

ist für alle Ruderer gut zu schaffen: Anfänger, Fortgeschrittene,<br />

Profis, Junge, Alte… Die Ruhr ist immer eine Tour wert. Wir übernachten<br />

in Bootshäusern. Weitere Infos und Anmeldung ab Februar.<br />

Orgnisation: Ralf Schneider<br />

Schweiz-Wanderfahrt<br />

Zum dritten Mal geht es zum Rudern in die Schweiz – atemberaubende<br />

Landschaften und ein abwechslungsreiches Kultur- und Rahmenprogramm<br />

sind garantiert. Die unverbindliche Vorab-Anmeldung läuft<br />

ab sofort im Mitgliederbereich auf der Ruderklub-Internetseite.<br />

Organisation: Siegfried Fogel<br />

Homberger Kilometerfressen<br />

Parallel zum Hafenfest wollen wir erstmals das „Homberger Kilometerfressen“<br />

durchführen. Dabei werden wir gemeinsam mit Ruderern<br />

aus befreundeten Vereinen den ganzen Tag in wechselnden<br />

Mannschaften in unserem heimischen Ruderrevier „Kilometer fressen“.<br />

Am Ende gibt es eine Auszeichnung für jeden Teilnehmer, der<br />

25 oder sogar 40 Kilometer oder mehr gerudert ist. Hier geht es<br />

nicht um Zeit – Dabeisein ist alles!<br />

Organisation: Ralf Schneider<br />

Wanderrudertreffen Hameln<br />

Das 49. Wanderrudertreffen des DRV findet in Hameln statt. Nach<br />

den Strapazen bei „unserem“ WRT freuen wir uns darauf, als Gäste<br />

an der Weser willkommen zu sein. Das WRT ist traditionell für Ruderer<br />

aller Klassen geeignet; auch Nicht-Ruderer kommen durch<br />

das Landprogramm auf ihre Kosten. Die Anmeldung erfolgt direkt<br />

über die Seite des Veranstalters: wrt2014.de.<br />

22 Homberger Ruderklub „<strong>Germania</strong>“


Zum Schluss<br />

Die Ruder-Woche<br />

Das Letzte: Trikotausch<br />

Dienstag<br />

17.00 Jugendtraining / Winterprogramm<br />

17.00 Gymnastik für Damen (Feldstraße)<br />

Mittwoch<br />

17.00 Rudern allgemein (im Winter 14.00,<br />

anschließend Arbeitsdienst)<br />

18.30 Rudern allgemein (nur im Sommer)<br />

Freitag<br />

18.00 Fußballtraining (Marienstraße)<br />

Samstag<br />

10.00 Rudern allgemein<br />

14.00 Jugendtraining<br />

;-)<br />

Sonntag<br />

10.00 Rudern allgemein<br />

Krafttraining und Ergometerrudern<br />

Durch den Einsatz der Zugangs-Chips zur<br />

Ruderhalle können alle interessierten erwachsenen<br />

Mitglieder jederzeit die Sporthalle<br />

nutzen – Ausreden gelten also auch<br />

im Winter nicht mehr!<br />

„Wer Freunde hat, brauch keine Feinde“, heißt es bekanntlich – aber manchmal helfen<br />

auch Kinder: Dieses hübsche Geschenk seiner Söhne präsentierte M. aus H. stolz bei der<br />

Rheintour Ende Juli. Der beworbene Verein findet dem Vernehmen nach großen Zulauf –<br />

nicht nur in der Ruderwelt …<br />

Anzeigen<br />

Komf. Ferienwohnung – Dresden / Zentrum<br />

Neubau – 100 Meter zum Zwinger,<br />

ab April 14 zu vermieten<br />

Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer,<br />

Wohnküche, komplett eingerichtet.<br />

Anfragen an Hartmut Zimmer oder Josefine Krieger<br />

Tel. 02841 63973 Mob. 016093500593<br />

Impressum<br />

Herausgeber: Homberger Ruderklub <strong>Germania</strong> e. V.<br />

Rheinanlagen 13 • 47198 Duisburg<br />

http://www.homberger.ruderklub.de<br />

Gestaltung und Satz: Ralf Schneider, www.raschmultimedia.de<br />

Druck: Wohlfeld & Wirtz, www.wowidigital.de<br />

Die nächste Klubzeitung erscheint im Herbst 2014.<br />

Beiträge bitte einreichen bei Kai-Uwe Holze (Tel.: 0 20 66 / 50 28 07)<br />

Wir steuern<br />

Ihren Erfolg!<br />

steuern<br />

Königstraße 16, 47198 Duisburg<br />

K16 am Rhein<br />

Geschäftsführer:<br />

Dipl.-Betrw. Friedhelm Fendel, Stb.<br />

Tel: 020 66 / 46 890 - 0<br />

Fax: 0 20 66 / 46890 - 16<br />

http://www.fendel-consult.de<br />

E-Mail: kanzlei@fendel-consult.de<br />

23


Zum Schluss<br />

Die Ruder-Woche<br />

Das Letzte: Trikotausch<br />

Dienstag<br />

17.00 Jugendtraining / Winterprogramm<br />

17.00 Gymnastik für Damen (Feldstraße)<br />

Mittwoch<br />

17.00 Rudern allgemein (im Winter 14.00,<br />

anschließend Arbeitsdienst)<br />

18.30 Rudern allgemein (nur im Sommer)<br />

Freitag<br />

18.00 Fußballtraining (Marienstraße)<br />

Samstag<br />

10.00 Rudern allgemein<br />

14.00 Jugendtraining<br />

;-)<br />

Sonntag<br />

10.00 Rudern allgemein<br />

Krafttraining und Ergometerrudern<br />

Durch den Einsatz der Zugangs-Chips zur<br />

Ruderhalle können alle interessierten erwachsenen<br />

Mitglieder jederzeit die Sporthalle<br />

nutzen – Ausreden gelten also auch<br />

im Winter nicht mehr!<br />

„Wer Freunde hat, brauch keine Feinde“, heißt es bekanntlich – aber manchmal helfen<br />

auch Kinder: Dieses hübsche Geschenk seiner Söhne präsentierte M. aus H. stolz bei der<br />

Rheintour Ende Juli. Der beworbene Verein findet dem Vernehmen nach großen Zulauf –<br />

nicht nur in der Ruderwelt …<br />

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Neubau – 100 Meter zum Zwinger,<br />

ab April 14 zu vermieten<br />

Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer,<br />

Wohnküche, komplett eingerichtet.<br />

Anfragen an Hartmut Zimmer oder Josefine Krieger<br />

Tel. 02841 63973 Mob. 016093500593<br />

Impressum<br />

Herausgeber: Homberger Ruderklub <strong>Germania</strong> e. V.<br />

Rheinanlagen 13 • 47198 Duisburg<br />

http://www.homberger.ruderklub.de<br />

Gestaltung und Satz: Ralf Schneider, www.raschmultimedia.de<br />

Druck: Wohlfeld & Wirtz, www.wowidigital.de<br />

Die nächste Klubzeitung erscheint im Herbst 2014.<br />

Beiträge bitte einreichen bei Kai-Uwe Holze (Tel.: 0 20 66 / 50 28 07)<br />

Wir steuern<br />

Ihren Erfolg!<br />

steuern<br />

Königstraße 16, 47198 Duisburg<br />

K16 am Rhein<br />

Geschäftsführer:<br />

Dipl.-Betrw. Friedhelm Fendel, Stb.<br />

Tel: 020 66 / 46 890 - 0<br />

Fax: 0 20 66 / 46890 - 16<br />

http://www.fendel-consult.de<br />

E-Mail: kanzlei@fendel-consult.de<br />

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