Zum Programm (PDF) - Leopold Kohr Akademie

leopold.kohr.akademie.at

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25 JAHRE ALTERNATIVER NOBELPREIS

Alternativen, die sich rechnen r

– Arbeit · Kultur · Menschenwürde

Konferenz, 8. - 13. Juni 2005, Salzburg

Schirmherrschaft: Erzbischof Dr. Alois Kothgasser und EU-Kommissarin Dr. Benita Ferrero-Waldner

SALZBURG ALS GEISTIGES ZENTRUM

INTENTION DER KONFERENZ

Zwei Salzburger Alternativ-Nobelpreisträger

v.l.: Robert Jungk (*1913 †1994) gehörte zu den wichtigsten

Pionieren der internationalen Umwelt- und

Friedensbewegung. Leopold Kohr (*1909 †1994) galt

als Wegbereiter für Regionalisierung und Dezentralisierung.

„Das menschliche Maß“ als Begrenzung war

der grundlegende Leitgedanke seines Lebens.

Foto: Archiv Leopold Kohr Akademie

burger Wirtschaft. Als Mitveranstalter tritt die

Right Livelihood Award Foundation auf. Kooperationspartner

sind AUGE Salzburg (Alternative

und grüne GewerkschafterInnen), Arbeiterkammer

Salzburg, Klimabündnis Salzburg sowie SMBS

(University of Salzburg - Business School).

SALZBURG, ORT DER BEGEGNUNG

burg steht unter dem Motto „Alternativen, die

sich rechnen. Arbeit – Kultur – Menschenwürde“.

Neben Vorträgen, Workshops und Begegnungen

der Nobelpreisträger mit Initiativen und Kultureinrichtungen

in Stadt und Land Salzburg gibt es

die Chance für alle Interessierten, an öffentlichen

Veranstaltungen teilzunehmen.

Das Zusammentreffen in Salzburg orientiert sich

an wichtigen Zukunftsthemen und gilt dem

Bemühen um „Alternativen, die sich rechnen“.

Drei große Herausforderungen stehen im Mittelpunkt

der Konferenz:

• die Notwendigkeit der Unterstützung neuer,

lebensfördernder Formen des Arbeitens, Forschens

und Wirtschaftens,

• die (Weiter-)Entwicklung vielgestaltiger Kulturen

und Regionen, in denen Menschen ihre

Lebensgrundlagen umwelt- und sozialverträglich

sowie in Würde sichern und gestalten können,

• die Gerechtigkeit zwischen und die Gleichbehandlung

von Regionen, Generationen und

Geschlechtern.

Die Konferenz und die anwesenden Alternativ-

Nobelpreisträger werden sich unter diesen

Gesichtspunkten folgenden Anliegen widmen:

• Dem intensiven Kontakt der Nobelpreisträger

untereinander mit Erfahrungsaustausch und

Diskussionen.

• Der Begegnung und dem inspirierenden

Gespräch zahlreicher Nobelpreisträger am 10.

Juni mit Institutionen, Gruppen und Initiativen

in Stadt und Land Salzburg.

• Einer öffentlichen Veranstaltung am 11. Juni, an

der neben den Preisträgerinnen und Preisträgern

rund 350 Interessenten teilnehmen können.

Dieser öffentliche Teil der Konferenz bietet eine

große Chance, mannigfaltige Kontakte zu knüpfen,

alternative Initiativen und Projekte kennen zu

lernen und diese Erfahrungen nachhaltig zu nützen,

sei es im Arbeits- und Wirtschaftsleben, aber

auch in kulturellen und sozialen Lebensbereichen.

Veranstaltet wird die Tagung vom Land

Salzburg, Kulturelle Sonderprojekte, der Leopold

Kohr Akademie, St. Virgil Salzburg und der Salz-

Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried

Haslauer hat in seiner Eigenschaft als

Ressortleiter seitens des Landes Salzburg

die Einladung an die Trägerinnen und Träger des

Alternativen Nobelpreises ausgesprochen. In

diesem Zusammenhang beruft sich Haslauer auf

Anlässlich der 25-Jahr-Feier des Alternativen

Nobelpreises (Right Livelihood Award)

wurden 2005 alle Preisträger nach Salzburg

eingeladen. Über 70 Preisträger aus rund 40

Ländern werden der Einladung Folge leisten. Die

Konferenz vom 8. bis 13. Juni in St. Virgil Salz-

Jakob von Uexküll mit Wangari Maathai, Alternativ-Nobelpreisträgerin 1984 und Friedensnobelpreisträgerin 2004

Foto: Right Livelihood Award Foundation

JAKOB VON UEXKÜLL, STIFTER

DES ALTERNATIVEN NOBELPREISES

Der Right Livelihood Award wurde 1980

von dem deutsch-schwedischen Publizisten,

Philatelisten und ehemaligen

Europa-Abgeordneten Jakob von Uexküll gestiftet.

Mit dem Alternativen Nobelpreis werden

Personen und Initiativen geehrt, die vorbildhafte

Lösungen für die drängendsten Probleme der

Menschheit erarbeiten und hoffnungsvolle Wege

in eine bessere Zukunft aufzeigen. Der Alternative

Nobelpreis hat sich zu einer viel beachteten

Institution entwickelt und gilt heute als Gegenmodell

zur globalisierten Herrschaft der politischen

Eliten und transnationalen Konzerne. Er

präsentiert ein Weltbild, das auf Synergie,

Kooperation und auf Vielfalt setzt.

Wie Jakob von Uexküll meint, sollten die alternativen

Vordenker die eigentlichen „Stars“ unserer

Zeit sein – doch stattdessen wird ihre Arbeit

oft bekämpft, belächelt oder ignoriert. Der Alternative

Nobelpreis soll ihnen zu der gebührenden

Unterstützung und Bekanntheit verhelfen.

Über die Vergabe entscheidet eine internationale

Jury. Seit 1985 findet die Verleihung jedes Jahr

im schwedischen Reichstag statt – am Tag vor der

Nobelpreisvergabe. Drei oder vier Preisträger

teilen sich jeweils die Summe von zwei Millionen

Schwedischen Kronen (rund 220.000 Euro).

Dieses Geld dient der Unterstützung ihrer Arbeit.

Alle Preisträger eint die Vision einer humanen

Gesellschaft ohne Unterdrückung, das Bestreben,

die Vielfalt und die Ressourcen unseres Planeten

zu bewahren, sowie eine Ethik der Gerechtigkeit

und Nachhaltigkeit. Sie setzen sich für

soziale Belange und Menschenrechte, für Frieden

und Konfliktlösung, die Rechte von Minderheiten

und den Schutz der Umwelt ein.

Die Beispiele der Preisträger zeigen, dass mit

Tatkraft, Mut und Kreativität zunächst unlösbar

scheinende Probleme überwunden werden können.

Sie schaffen Hoffnung und Lust auf Veränderungen

und sind ein Mut machendes Gegenbild

zu einem weit verbreiteten Zukunftspessimismus.

Ermöglicht wird die Unterstützung der Preisträger

durch private Schenkungen, Spenden und

Erbschaften, mit denen das Stiftungseinkommen

aufgestockt wird. Jedermann ist herzlich eingeladen,

sich daran zu beteiligen.

Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer

ist Gastgeber dieser Konferenz der Vor- und Querdenker.

Foto: Landespressebüro

die zwei Salzburger Preisträger, Leopold Kohr

und Robert Jungk, deren Wirken für Stadt und

Land prägend sei und deren geistigem Erbe man

sich zutiefst verbunden fühle. Salzburg könne

sich im Zusammenhang mit dem Treffen der

Alternativ-Nobelpreisträger wiederum als geistiges

Zentrum bewähren, als Stätte der Kultur, als

Ort der Begegnung und der perspektivischen

Auseinandersetzung mit zentralen Zukunftsthemen,

die uns alle angehen. „Unsere Gesellschaft

braucht Vordenker und Querdenker mit Ideen

und Visionen“, so Haslauer.

Man wolle auch der Idee zum Alternativen

Nobelpreis von Jakob von Uexküll von der Right

Livelihood Award Foundation angemessenen

Respekt erweisen. Es hat sich im Laufe der Jahre

gezeigt, wie sehr dem Wohle der Menschheit

gedient werden kann durch Umsetzung von

Visionen und Ideen in konkreten Projekten. Welche

Qualität der Alternative Nobelpreis mittlerweile

weltweit hat, zeigt sich etwa am Beispiel

der Preisträgerin des Jahres 1984, Wangari Maathai,

die aufgrund ihrer herausragenden Tätigkeit

mit dem Friedensnobelpreis 2004 ausgezeichnet

worden ist. Wilfried Haslauer weist dankend darauf

hin, dass den Ehrenschutz des Preisträgertreffens

die EU-Kommissarin für Außenbeziehungen,

Dr. Benita Ferrero-Waldner, und Exzellenz

Dr. Alois Kothgasser, Erzbischof von Salzburg,

übernommen haben.

Für die Intentionen des Tagungsthemas, „Alternativen,

die sich rechnen. Arbeit – Kultur – Menschenwürde“,

ist es von besonderem Interesse,

dass es gelungen ist, die österreichischen Sozialpartner

– als Vertreter der Wirtschaft die Wirtschaftskammer,

und als Vertreter der Arbeitnehmer

die Arbeiterkammer – als Kooperationspartner

zu gewinnen.

Dank gilt der Organisation der Tagung unter Vorsitz

des Regierungsbeauftragten für Kulturelle

Sonderprojekte, Prof. Alfred Winter, in Zusammenarbeit

mit der Leopold Kohr Akademie

und der Right Livelihood Award Foundation.

„Salzburg soll als Ort der Begegnung eine Plattform

bilden für die Preisträger, um interne Meinungen

auszutauschen, in Gesprächen kooperative

Visionen zu finden und in den zentralen

Konferenz-Themen wie Neues Wirtschaften,

Nachhaltigkeit, Frieden oder Menschenrechte

Antworten finden zu können. Zudem werden

breite Begegnungsmöglichkeiten für die Salzburgerinnen

und Salzburger mit den Nobelpreisträgern

geboten. Damit haben wir die Möglichkeit,

ganz unmittelbar in unseren Gemeinden von

diesem internationalen Treffen zu profitieren“,

zeigt sich Haslauer überzeugt.


2

25 JAHRE ALTERNATIVER NOBELPREIS

TAG DER BEGEGNUNG

E

ine hoch interessante, weit über den engen

Zirkel einer Konferenz hinausreichende

Möglichkeit ergibt sich am Freitag, 10.

Juni, im Rahmen eines „Tages der Begegnung

mit den Alternativ-Nobelpreisträgern“. Erstmals

wird die Gelegenheit geboten, dass Initiativen,

Institutionen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung,

Gemeinden, Gruppen, Lehrer und Schüler

in Stadt und Land Salzburg in direkten Kontakt

mit den Alternativ-Nobelpreisträgern treten

und Gespräche und Diskussionen führen können.

Dieser persönliche Kontakt und die intensive

Begegnung, der Erfahrungsaustausch und die

Auseinandersetzung mit Projekten und Visionen

finden an ausgewählten Wirkungsstätten statt.

Jean-Marie Krier vom Klimabündnis Salzburg und

Robert Müllner von der AUGE Salzburg übernahmen

die aufwändige Organisation dieser landesweiten,

ja darüber hinaus reichenden Treffen.

V.l.n.r.: Jean-Marie Krier (Klimabündnis Salzburg –

salzburg@klimabuendnis.at) und Robert Müllner

(AUGE Salzburg – auge.sbg@demut.at) organisieren

als Mitglieder des Vorbereitungskomitees den Tag der

Begegnung.

Foto: Ernst Strobl

Veranstaltungskalender (vorläufiger Stand)

ö: öffentliche Veranstaltung

n-ö: nicht-öffentliche Veranstaltung

07. Juni, Salzburg – Literaturhaus

20:00 Uhr (ö) Technik: Fortschritt und Irrwege

Podiumsdiskussion, moderiert von Sylvia Wörgetter,

SN, mit Raul Montenegro (Argentinien)

u.a.; Veranstalter: prolit – Verein zur Förderung

von Literaturhaus Salzburg, Robert-Jungk-

Bibliothek für Zukunftsfragen

07. Juni, Salzburg – Private Medizinische

Universität

19:00 Uhr (ö) Festvortrag zum Thema „Krebsprävention“

mit Samuel Epstein (USA)

Veranstaltungen am 10. Juni:

Bad Hofgastein

14.30 – 16:30 Uhr, Kur- und Kongresszentrum

(ö) Es muss nicht immer Schulmedizin

sein! – Zum Einfluss der Homöopathie in der

modernen Medizin – Vortrag und Diskussion

mit George Vithoulkas (Griechenland); Veranstalter:

KBW und Kurbetriebe Bad Hofgastein

Bischofshofen

10:00 Uhr, Gymnasium St. Rupert (n-ö)

14:00 Uhr, ÖGB-Büro (ö) Pressegespräch

19:00 Uhr, Kulturfestsaal (ö) mit Alla Yaroshinskaya

(Russland); Veranstalter: AK, ÖGB,

KBW Bischofshofen sowie Gymnasium St.

Rupert und Franz Mohshammer-Hauptschule

Bramberg

15:00 – ca. 17:00 Uhr, Dorfplatz (ö) Wanderung

durch das Gemeindegebiet von Bramberg

19:00 Uhr, Felberhaus, Daniel Etter Saal (ö)

Vorträge zum Thema „Regionalentwicklung“

„Quo Vadis - Wohin geht Bramberg in der

Zukunft“ mit Tapio Mattlar (Finland), John F. C.

Turner (England); Veranstalter: Gemeinde Bramberg,

Bramberger Bürgerliste

Elixhausen – HBLA Ursprung

14:00 Uhr (n-ö) Vortrag und Diskussion mit

Melaku Worede (Äthiopien), Raul Montenegro

(Argentinien); Veranstalter: Büro LR Sepp Eisl

Goldegg - Kulturverein

Vormittag, Schwarzach - HS/St. Johann–Gymnasium

(n-ö); Abends, Goldegg – Schloss (ö)

Gesprächsabend mit András Biró (Ungarn),

Duna Kör: Judith Vasarhelyi (Ungarn)

Freitag, 10. Juni 2005, ist Tag der Begegnung

mit Alternativ-Nobelpreisträger/Innen in Stadt und Land

Golling

09.00 – 13:00 Uhr, Berggasthof Bachrain,

Fam. Ulrike und Manfred Siller (ö) Präsentation

mit Seikatsu Kooperative: Ryoko Shimizu

(Japan) und Masako Okuda (Japan); Veranstalter:

Bundesverband Urlaub am Bauernhof, BIO

Ernte Salzburg

Göriach / Lungau

11:00 – 17:00 Uhr, Hiasnhof (ö) mit Helena

Norberg-Hodge (England), Lara Lutzenberger

(Brasilien), Sithembiso Nyoni (Zimbabwe);

Referate und Vorstellung der Preisträgerinnen,

Diskussion „Regionale Selbstbestimmung“,

Zeit für Gespräche und persönliche Begegnung,

Musik und Buffet der Biobauern; Veranstalter:

ERNTE Verband Salzburg, Frauennetzwerk

Lungau, Gemeinde Göriach, KBW Lungau,

Lungauer Kulturvereinigung, SBW, Slow Food

Hallein

13:00 – 17:00 Uhr, Schmiede, Pernerinsel (ö)

Workshop: Soziale Verantwortung und Macht

der Konsumenten; Anmeldungen erbeten.

19:00 – 21:30 Uhr, Schmiede, Pernerinsel (ö)

Ethischer Konsum - Gütesiegel für Österreich?

Beurteilung von Unternehmen nach sozialen und

ökologischen Kriterien; Podiumsdiskussion mit

Seikatsu Kooperative: Yuko Wada (Japan), Alice

Tepper-Marlin (USA), Sozialpartnern, ÖGB-

Präsident Fritz Verzetnitsch (angefragt); Veranstalter:

AK-Salzburg, ÖGB, Kulturinitiative

Schmiede, DKWE (Diözese)

Kuchl - Fachhochschule

09:30 – 13:00 Uhr (ö) Teil 1: Workshops zu

“Sustainability and Resource Efficiency”,

“Sustainability and Climate Change”, “Sustainable

Business Practice” und “Linking Science

and Business”. Die Veranstaltung findet in englischer

Sprache statt.

14:00 – 17:00 Uhr (ö) Teil 2: Workshops zu den

gleichen Themen mit anderen Keynote-Speakers.

Mit Steven Gaskin (USA), Patrick van

Rensburg (Botswana), Edward Goldsmith (England),

Hunter Lovins (USA) und zahlreichen

Keynote-Speakers

Kuchl

19.00 – 22:00 Uhr, Biobauernhof Fürstenhof,

Fam. Lisa und Nikolaus Rettenbacher (ö) Vorträge

und Diskussion mit Seikatsu Kooperative:

Ryoko Shimizu (Japan) und Masako Okuda

(Japan); Veranstalter: Bundesverband Urlaub am

Bauernhof, BIO Ernte Salzburg

Laufen - Bayerische Akademie (ANL)

15:00 – 17:00 Uhr (n-ö) Voneinander Lernen

19:00 – 21:00 Uhr (ö) Kulturen und Regionen:

Vielfalt statt Einfalt mit Michael Succow

(Deutschland); Veranstalter: Bayerische Akademie

für Naturschutz und Landschaftspflege,

KBW Flachgau-Nord

Mittersill

09:30 Uhr, BORG (n-ö)

12:00 Uhr (n-ö) Treffen mit BürgermeisterInnen

mit Tapio Mattlar (Finland), John F. C. Turner

(England); Veranstalter: Marktgemeinde

Mittersill und Mittersill Plus GmbH

Mondsee - Höribachhof

Ab 10:00 Uhr ganztags, (ö) Artenvielfalt in

Landschaft und Landwirtschaft mit Wes

Jackson (USA)

Neumarkt - Gemeinde

11:15 Uhr, HBLA (n-ö) Vortrag und Diskussion

14:00 Uhr, Samshofbauer (ö) Gesprächsrunde

17:00 Uhr, Museum Fronfeste (ö) Vortrag und

Diskussion mit Sulak Sivaraksa (Thailand), Jose

Antonio Abreu (Venezuela)

Oberndorf

9:00 – 12:00 Uhr, HAK (n-ö) Vortrag und

Diskussion, mit Pat Mooney (Kanada)

16:00 – 17:00 Uhr, Café Piccolino (ö)

Gesprächsrunde

20:00 Uhr, Fest der Generationen (ö) mit Pat

Mooney (Kanada), P.K. Ravindran (Indien),

Tewolde Gebre Berhan Egzhiaber Äthiopien)

Rauris - Kalchkendl

10:00 – 16:00 Uhr (ö) mit Bernard Lédéa Ouédraogo

(Burkina Faso), Centre Jeunes Kamenge:

Guillaume Harushimana (Burundi)

Saalfelden

11:00 – 13:00 Uhr, HBLA (n-ö) Option für die

Armen in der globalisierten Welt – Vortrag und

Diskussion mit SchülerInnen

20:00 – 22:00 Uhr, Nexus (ö) Schrei der

Armen, Schrei der Welt – Option für die Armen

und globalisierte Welt mit Leonardo Boff (Brasilien);

Veranstalter: Kath. Männerbewegung/

Aktion SEI SO FREI, KBW Saalfelden, HBLA,

Stadtgemeinde Saalfelden

Salzburg - Afro-Asiatisches-Institut

10:00 – 16:00 Uhr (n-ö) Workshop für die StipendiatInnen

des AAI, mit SERVOL: Ms. Patricia

Mosca (Trinidad), Martin Almada (Paraguay)

Salzburg - ARGE Kultur

10:00 – 12:30 Uhr (ö) SchülerInnentreff 1 - Vortrag

und Diskussion mit Inge Genefke (Dänemark),

FREE LAVA: Ms. Josefina Paredes (Philippinen)

14:00 – 16:30 Uhr (ö) SchülerInnentreff 2 - Vortrag

und Diskussion mit Evaristo Nugkuag Ikanan

(Peru), Juan Pablo Orrego (Chile)

20:00 Uhr (ö) Tag der Begegnung-Abschlussfest,

mit mehreren PreisträgerInnen des Alternativen

Nobelpreises

Salzburg - Büro LR Doraja Eberle

Veranstaltung(en) mit Annika Flensburg und

Ristin Thomasson von Kvinna till Kvinna

(Schweden), Mrs. Suciwati (Indonesien)

Salzburg - Büro LR Sepp Eisl

18:00 Uhr, Salzburg – Heffterhof (ö) Vortrag

und Diskussion, mit Melaku Worede (Äthiopien),

Raul Montenegro (Argentinien)

Salzburg – Evangelische Hauptschule

09:00 – 12:00 Uhr (n-ö) Vortrag und Diskussion

mit Evaristo Nugkuag Ikanan (Peru)

Salzburg - HBLA Annahof

09:00 – 16:00 Uhr (n-ö) Vorträge und Diskussion

mit Birsel Lemke (Türkei / Deutschland)

Salzburg – KommEnt - Gesellschaft für Kommunikation

und Entwicklung

11:00 – 17:30 Uhr, Kavalierhaus Kleßheim (ö)

Entwicklungspolitisches Symposium zur 10-Jahres-Feier

von KommEnt mit Alternativ-NobelpreisträgerInnen

und österreichischen Expert-

Innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien

18:30 – 23:00 Uhr, Kavalierhaus Kleßheim (nö)

nur gegen Einladung 10-Jahres-Feier von

KommEnt mit Nicanor Perlas (Philippinen),

Frances Moore-Lappé (USA), Anwar Fazal

(Malaysia) und weiteren PreisträgerInnen

Salzburg - Literaturhaus

20:00 Uhr (ö) Shalom – Salam. Gibt es einen

gemeinsamen Frieden in Israel/Palästina?

Lesung und Gespräch, Leitung: Dr. Helmut Müller,

SN, mit Uri Avnery (Israel); Veranstalter:

Verein Literaturhaus, Friedensbüro, Renner

Institut, KBW, ÖH

Salzburg – ÖNB & Haus der Natur

9:00 - 12:00 Uhr, Treffpunkt vor dem Haus

der Natur (ö) Mit Alternativ-Nobelpreisträgern

unterwegs an der Salzach. Mit P.K. Ravindran

(Indien), Tewolde Berhan Gebre Egzhiaber

Äthiopien)

Salzburg - Pädagogisches Institut

09:00 – 12:30 Uhr (n-ö) „Arbeit für den Frieden“

Seminar für LehrerInnen aller Fächer

14:00 - 17:00 Uhr (ö) mit Elena Zhemkova

(Russland), Ida Kuklina (Russland)

Salzburg - Plattform für Menschenrechte

13:00 – 17:00 Uhr, ABZ (n-ö) Workshop: „Survivors

of torture can regain their health and

strength!“ mit Inge Genefke (Dänemark)

Salzburg - Robert-Jungk-Bibliothek für

Zukunftsfragen

09:00 – 10:00 Uhr, Gesprächsrunde (ö) mit

Sulak Sivaraksa (Thailand), Jose Antonio Abreu

(Venezuela)

Salzburg - Rudolf-Steiner-Schule

10:15 – 12:00 Uhr (n-ö) Schülerforum: Vortrag

und Diskussion mit SchülerInnen

16:00 – 17:30 Uhr (ö) Podiumsgespräch (im

Rahmen des Sommerfests mit Trimesterfeier,

Schülerdarbietungen, Markt, Musik, Foren, Infostände,

Ausstellung, ab 14:00 Uhr), mit Uri

Avnery (Israel), Rachel Avnery (Israel)

19:30 Uhr, Rudolf-Steiner-Schule (ö) Festvortrag

mit Ibrahim Abouleish (Ägypten); Veranstalter:

Rudolf-Steiner-Schule, Bio Ernte Salzburg

Salzburg - Salzburger Arbeitskreis Klassische

Homöopathie

19:30 Uhr, Salzburg - ICCM Aigen (ö) Eine

neue Dimension der Medizin, Vortrag in Englisch

mit George Vithoulkas (Griechenland)

Salzburg - Universität

10.00 – 11.30 Uhr, HS 203, RW-Fakultät,

Churfürststraße 1 (ö) „Barfuß-Ökonomie“

Vortrag von Manfred Max-Neef (Chile)

14.00 – 16.00 Uhr, HS 402, NW-Fakultät,

Hellbrunnerstraße 34 (ö) „Kampf gegen die

Bilharziose“, Vortrag von Legesse Wolde-

Yohannes (Äthiopien)

19.00 – 21.30 Uhr, Max Gandolph Bibliothek

der Universität Salzburg (ö) „Armutsbekämpfung

in Ländern der Dritten Welt“ Podiumsdiskussion,

moderiert von Dr. Maria Mayer, ORF,

mit Manfred Max-Neef (Chile), Legesse Wolde-

Yohannes (Äthiopien), u.a.

Seeham - Gemeinde

15:00 Uhr, Biodorf Seeham (ö) Exkursion zu

Biobauern und zum Teufelsgraben.

19:30 Uhr, Landgasthof Leobacher (ö) Akademisches

Wirtshaus mit SEWA: Namrata Bali

(Indien), Carmel Budiardjo (England/ Indonesien),

Steven Corry (England), Sonam Dawa (Indien)

Seekirchen

10:30 – 12:30 Uhr, Gymnasium (n-ö) Vortrag

und Diskussion mit SchülerInnen.

20:00 – 22:00 Uhr, Gemeindehaus Seekirchen

(ö) „Tag der Begegnung“ im Rahmen der Wallersee-Akademie

mit Vesna Terselic (Kroatien),

Júan Garcés (Spanien); Veranstalter: KBW Seekirchen,

Stadt Seekirchen

Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller: „Salzburg ist

stolz darauf, alle bisherigen PreiträgerInnen in Salzburg

begrüßen zu dürfen. Diese herausragenden Persönlichkeiten

aus aller Welt gehören in den Augen Vieler

mit zu den Bannerträgern für eine neue Aufbruchsstimmung.

Denken und handeln in Alternativen bedeutet,

Fenster und Türen in eine positive, friedliche und

ökologische Zukunft zu öffnen.“

Die Alternativ-NobelpreisträgerInnen 2002 zu Gast bei

„Salzburg Glokal“ in Salzburg. V.l.n.r.: Kerstin Grebäck,

Anna Liden (Kvinna till Kvinna), Mag. Gabi

Burgstaller, Guillaume Harushimana, Claudio Marano

(Centre Jeunes Kamenge), Christian Vötter, Judy Green

und Martin Almada.

Foto: Bernhard Strobl

St. Johann - Gemeinde

11:00 Uhr, Gymnasium (n-ö) Vortrag „Frieden

braucht Voraussetzungen“

20:00 Uhr, Kultur- und Kongresshaus (ö)

„Frieden braucht Voraussetzungen“ Podiumsdiskussion

mit Asghar Ali Engineer (Indien),

Hannumappa R. Sudarshan (Indien), Ms. Anuradha

Mittal (USA)

Traunstein - Life Forum

19:30 – 21:30 Uhr, Großer Saal im Rathaus

(ö) „Soziale Spiritualität“ Vortrag und Gespräch

mit Swami Agnivesh (Indien)

Weidmoos – Lamprechtshausen / St. Georgen

10:00 Uhr, Weidmoos (ö) Pressegespräch mit

Melaku Worede (Äthiopien), Raul Montenegro

(Argentinien);Veranstalter: Büro LR Sepp Eisl

Weitere Interessierte können sich noch bei Jean-Marie Krier

oder Robert Müllner melden.


Mit einem Rückblick auf 25 Jahre Alternativer

Nobelpreis eröffnet Jakob von

Uexküll, der Stifter und Gründer des

Preises, am Samstag, 11. Juni, um 11:00 Uhr die

Konferenz der Alternativ-Nobelpreisträger in St.

Virgil, Bildungs- und Konferenzzentrum der

Erzdiözese Salzburg. Helena Norberg-Hodge,

Alternativ-Nobelpreisträgerin des Jahres 1986,

hält das Impulsreferat zum Thema „Veränderung

vom Globalen zum Lokalen – Eine Vision für

spirituelle, soziale und ökologische Erneuerung“.

Der Wirtschaftsexperte, Buchautor und

Philosoph Frithjof Bergmann wiederum spricht

das Generalthema „Neue Arbeit – Neue Kultur“

in seinem Eröffnungs-Vortrag an.

Im Anschluss daran verteilen sich die Gästeschar

aus aller Welt und angemeldete Interessenten auf

neun Arbeitsgruppen, um sich individuellen Themen

zu widmen. Es sind durchwegs brisante

Themen von globalem Interesse, denen gemeinsam

auf den Grund gegangen werden soll und

die in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Zukunftsvisionen

erarbeitet werden.

• Frieden und Sicherheit für alle

Frieden und Konfliktlösung, globale Sicherheit

und Menschenrechte.

• Menschenrechtsverbrechen

Verhinderung von Folter, Verfolgung von Menschenrechtsverbrechen,

Aufarbeitung autoritärer

Regimes und Aussöhnung.

• Gelebte Demokratie

Demokratische Teilhabe jenseits von Wahlen,

Stärkung der Zivilgesellschaft und Stärkung

von Minderheiten.

• Nachhaltiges Leben

Unterschiedliche Lebensstile, nachhaltige Wirtschaftsweise

indigener Völker und Alternativen

zur Konsumgesellschaft.

• Spiritualität und Kultur

Kulturelle Vielfalt und Spiritualität als „wahrer“

Reichtum.

• Menschliche Entwicklung

Ernährung und Wasser, nachhaltige Energie,

Bildung, Gesundheit und Armutsbekämpfung.

• Naturschutz und biologische Vielfalt

Globale Umweltprobleme und nachhaltiger

Umgang mit dem Reichtum der Natur.

• Neue Arbeit – Neues Wirtschaften

Arbeitslosigkeit, globaler Handel und Liberalisierung.

• Entwicklung einer gemeinsamen Vision

Wie können wir aus alternativen Konzepten in

unterschiedlichen Bereichen ein zusammenhängendes

Gesamtbild gestalten?

Zum Schluss der Konferenz um 19:00 Uhr wird

Jakob von Uexküll eine Bilanz ziehen und die

Ergebnisse der Arbeitsgruppen in einem kurzen

Resümee zusammenfassen.

25 JAHRE ALTERNATIVER NOBELPREIS 3

ALTERNA

TERNATIVEN, TIVEN, DIE SICH RECHNEN – WINNING ALTERNA

TERNATIVESTIVES

Samstag, 11. Juni 2005, von 11:00 bis 19:00 Uhr

Öffentliche Konferenz mit den Nobelpreisträgern in St. Virgil

Samstag, 11. Juni 2005, von 12:00 bis 16:00 Uhr in St. Virgil

Angesichts der Tatsache, dass der Beginn

des Alternativen Nobelpreises mit Briefmarken

in Verbindung steht, ist es naheliegend,

dass der Verein Salzburger Eisenbahn

Philatelisten (S.E.Ph.) anlässlich des Jubiläums-Treffens

der Alternativ-Preisträger in St.

Virgil ein Sonderpostamt einrichtet. Der Grund

dafür ist am Beginn der Right Livelihood

Award Foundation vor 25 Jahren zu suchen.

Damals verkaufte Jakob von Uexküll seine

wertvolle Briefmarkensammlung, um den Erlös

in die Stiftung einzubringen. Auf seinen Weltreisen

in Sachen Briefmarken war von Uexküll,

schockiert von der Armut in den Ländern der

Dritten Welt und von brennenden Regenwäldern,

auf die Idee zum Preis gekommen.

Arbeit · Kultur · Menschenwürde

Der Right Livelihood Award 2004 ging an zwei angesehene indische Geistliche, die sich für die Aussöhnung zwischen

den Religionen einsetzen: Swami Agnivesh (5.v.l.), Hindu und Sozialaktivist, und Asghar Ali Engineer (3.v.l.),

einen bekannten muslimischen Religionsgelehrten. Weiters wurden ausgezeichnet: Die Organisation Memorial,

Russland, (1., 2. und 4.v.l.) für ihre Bemühungen, die Verbrechen der Sowjetdiktatur sowie heutige Menschenrechtsverbrechen

zu dokumentieren. Bianca Jagger, Nicaragua, (6.v.l.), die seit vielen Jahren beweist, wie man Bekanntheit

in den Dienst der Ausgebeuteten und Benachteiligten stellen kann. Und der Biologieprofessor Raúl Montenegro,

Argentinien, (7.v.l.), einer der effektivsten und erfolgreichsten Umweltschützer Südamerikas.

Foto: Right Livelihood Award Foundation

Ein einzigartiges Zusammenwirken von Land Salzburg, der Salzburger Wirtschaft, der Arbeiterkammer Salzburg,

der Leopold Kohr Akademie, St. Virgil mit einer großen Zahl von Partnern macht die Veranstaltung möglich.

V.l.n.r.: Wirtschaftskammerpräsident Komm.-Rat Julius Schmalz, Arbeiterkammerpräsident Siegfried Pichler, Landeshauptmann-Stellvertreter

Dr. Wilfried Haslauer, Prälat Dr. Hans-Walter Vavrovsky, Rektor von St. Virgil, Prof.

Alfred Winter, dessen Kulturelle Sonderprojekte für die Durchführung der Veranstaltung hauptverantwortlich

zeichnen, und Christian Vötter von der Leopold Kohr Akademie.

Foto: Leopold Kohr Akademie

Die Salzburger Philatelisten werden in St. Virgil

am 11. Juni von 12:00 bis 16:00 Uhr im

Sonderpostamt zwei Sonderbriefmarken anbieten,

die Prof. Alfred Winter, der Organisator des

Salzburger Treffens, gestaltet hat. Eines der

Motive zeigt das von Johannes Ploner aus

Oberndorf gemalte Portrait von Leopold Kohr.

Der Salzburger Philosoph war ebenfalls Alternativer

Nobelpreisträger. Hans Bachl, der rührige

Obmann des Vereins Salzburger Eisenbahner

Philatelisten, hält für Briefmarken-Freunde

und Sammler weitere Raritäten parat, neben

den Sonderbriefmarken auch den Sonderpoststempel,

ein so genanntes Festkuvert, ein

Schmuckblatt und ein Erinnerungsblatt.

Auch die in Salzburg versammelten Träger des

Alternativen Nobelpreises erhalten ein persönliches

Erinnerungsblatt. Und natürlich wird die

Gelegenheit genützt für eine repräsentative

Briefmarken-Ausstellung, die während der gesamten

Tagung geöffnet hat.

St. Virgil Salzburg, Bildungs- und Konferenzzentrum

der Erzdiözese Salzburg, ist wie schon beim 20-Jahr-

Jubiläum 1999 ein bewährter Ort für die Treffen der

Alternativ-Nobelpreisträger. Elke Stolhofer (Sekretariat

Leitung, Kurssekretariat) und Mag. Peter Braun, Direktor

von St. Virgil.

Foto: St. Virgil Salzburg

Für die Salzburger Wirtschaft ist der Leitgedanke

„Small is beautiful“ des Alternativ-

Nobelpreisträgers Leopold Kohr, seit langem

selbstverständlich. Es gibt viel Positives an der

wirtschaftlichen Globalisierung, die Risiken

müssen aber für die Salzburger Klein- und

Mittelbetriebe minimiert werden. Gefragt sind

vielmehr – entsprechend den Zielen des Alternativen

Nobelpreises – individuelle Strategien und

Konzepte. Wir sagen Ja zur Globalisierung –

aber nicht um jeden Preis.

JULIUS SCHMALZ, Präsident der Salzburger

Wirtschaftskammer

Was wir brauchen, ist Offenheit für alternatives

Gedankengut und alternative Wirtschaftspolitik.

Der Alternative Nobelpreis steht stellvertretend

für „die andere“ Globalisierung, die nicht den

Profit weniger Privilegierter, sondern das Wohlergehen

aller Menschen in den Mittelpunkt

stellt. Die AK wird die Möglichkeit nützen, um

im Dialog mit Alternativ-Nobelpreisträgern

über Möglichkeit und Macht der Konsumenten

zur Gewährleistung sozialer Mindeststandards

zu diskutieren.

SIEGFRIED PICHLER, Präsident der Arbeiterkammer

Salzburg

AUSSTELLUNG, SONDERMARKEN UND SONDERPOSTAMT

Information

zur Sondermarke:

Hans Bachl,

Obmann des

Vereins Salzburger

Eisenbahner

Philatelisten,

Tel.: 0676 /

5901039 oder

0662 / 459418

Ole von Uexküll (Right Livelihood Award Foundation), Hans Bachl, Initiator der Sonderbriefmarken

und Briefmarkenausstellung, und Susanna Vötter-Dankl (Leopold Kohr Akademie).

Foto: Leopold Kohr Akademie


4

25 JAHRE ALTERNATIVER NOBELPREIS

V

eranstaltet wird das „Academic Inn“ von

der Leopold Kohr Akademie mit Unterstützung

des Fremdenverkehrsverbandes

der Gemeinde Bergheim und der Familie Moßhammer,

Maria Plain. Die Leopold Kohr Akademie

lädt seit 1988 immer wieder hochrangige

Persönlichkeiten nach Salzburg ein, die im

Sinne von Leopold Kohr, dem Salzburger

Philosophen und Träger des Alternativen

Nobelpreises 1983, leben, arbeiten und seine

Thesen verbreiten. Der 1994 verstorbene

„ACADEMIC INN“

Sonntag, 12. Juni 2005, von 17:00 bis 20:00 Uhr im Gasthof Maria Plain

Oberndorfer Leopold Kohr, einer der wichtigsten

Theoretiker eines Entwicklungswesens,

das sich an kleinräumigen wirtschaftlichen,

gesellschaftlichen und sozialen Strukturen

orientierte, war Vordenker der von Fritz Schumacher

propagierten „Small is beautiful“-

Bewegung.

Zum diesjährigen „Academic Inn“ kommen

Freunde und Wegbegleiter von Kohr wie John

Papworth und Herbert Giradet aus London,

Lucilla und Tom Marvelt aus Puerto Rico und

Kirkpatrick Sale aus New York, um das Andenken

des Philosophen zu ehren. Höhepunkt der

von Prof. Dr. Reinhold Wagnleitner moderierten

Gesprächsrunde – von 17:00 bis 20:00 Uhr

- ist u.a. die Übergabe von Dokumenten und

geistigen Hinterlassenschaften Kohrs aus seiner

ehemaligen Wirkungsstätte Puerto Rico. Silvia

Kronberger aus Salzburg wird das Projekt

„Beautiful small women? Die Thesen Leopold

Kohrs und ihr Bezug zu Frauenbewegung und

gender studies“ präsentieren.

ZUM SEHEN * HÖREN * LESEN

Das Treffen der zahlreichen Alternativ-

Nobelpreisträger in Salzburg stößt auf

großes Interesse, zahlreiche Medienvertreter

aus dem In- und Ausland werden die Konferenz

begleiten und über die Veranstaltung

berichten. Verschiedene Tageszeitungen bringen

Features und Porträts einzelner Nobelpreisträger,

das Kuratorium für Journalistenausbildung

Jürgen Streich

Vorbilder –

Menschen und

Projekte, die uns

hoffen lassen

Der Alternative

Nobelpreis

400 Seiten, Broschur,

16,5 x 24,5

ISBN

3-89901-057-4

J. Kamphausen Verlag,

Erscheinungstermin

1. Juni 2005

Neben der Entstehungsgeschichte des Preises und

Einblicken in den Weg vom Vorschlag bis zur

Verleihung enthält dieses Buch Porträts sämtlicher

bisheriger Preisträger, Auszüge aus deren

Dankesreden und exklusive Statements dazu, was

die Verleihung des Alternativen Nobelpreises für

ihren weiteren Weg bedeutet hat. Außerdem ist

das Buch mit einer Chronik der Nachkriegsgeschichte

und mit Rückblicken angereichert.

bezog die Konferenz in das Lehrangebot des

Journalistenkollegs ein und zahlreiche Fernsehund

Radiostationen berichten:

• Der Freie Rundfunk Salzburg „Radiofabrik“

• Radio/Kolleg in Ö1

• Radio FM4 Wien

• X-Vision-Filmproduktion Kinofilm

LITERATUR TUR ZUR KONFERENZ

Geseko von Lüpke

Die Alternative

Wege und Weltbild

des Alternativen

Nobelpreises

Gebundenes Buch,

480 Seiten,

13,5 x 21,5 cm,

ISBN

3-570-50031-4

Riemann Verlag

Der Alternative Nobelpreis hat sich zu einer viel

beachteten Institution entwickelt und gilt heute

als Gegenmodell zur globalisierten Herrschaft

der politischen Eliten und transnationalen Konzerne.

Geseko von Lüpke macht deutlich, dass

trotz oder gerade wegen der zunehmenden Probleme

weltweit so etwas wie „Lust auf Zukunft“

entstehen kann. Er beschreibt die Motive, die

Kraftquellen und die Visionen der Preisträger.

• ALPHA Österreich, das ORF-Programm in

BR-Alpha, Homepage http://tv.orf.at/alpha

Martina Müllner (e-mail: info@mmtext.at) ist

für die Koordination der Preisträger mit der

Presse vor Ort zuständig. Für den deutschen und

internationalen Medienmarkt bemühen sich Ole

von Uexküll und Kerstin Grünthal.

Frithjof

Bergmann

Neue Arbeit,

neue Kultur

440 Seiten

ISBN

3-924195-96-X

Arbor Verlag

Wie kann die Arbeit der Zukunft aussehen? Nach

jahrzehntelanger Praxis legt Frithjof Bergmann

nun endlich das Grundlagenwerk zu neuen Perspektiven

der Arbeitsgesellschaft vor. Sein

Gegenvorschlag zu dem gängigen Arbeits- und

Lebensmodell hat mittlerweile unter dem Titel

„Neue Arbeit“ weite Kreise gezogen. Bergmanns

Motto: „Tu, was Du schon immer wirklich, wirklich

tun wolltest!“

Die türkische Umweltaktivistin Birsel Lemke (Alternativ-Nobelpreisträgerin

2000) zitierte in ihren Ausführungen

immer wieder Leopold Kohr.

Foto: Walter K. Schweinöster

25 Jahre Alternativer Nobelpreis

SCHIRMHERRSCHAFT

Dr. Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommissarin

für Außenbeziehungen und Europäische

Nachbarschaftspolitik, Exzellenz Dr. Alois

Kothgasser, Erzbischof von Salzburg

VORBEREITUNGSKOMITEE

Mag. Peter Braun, St. Virgil Salzburg, Dr.

Roland Floimair, Landespressebüro, Salzburg,

Dr. Jean-Marie Krier, Klimabündnis Salzburg,

Dr. Silvia Kronberger, SMBS-University

of Salzburg Business School, Robert Müllner,

AUGE Salzburg, Dir. Franz Riedl, Österreichischer

Wirtschaftsbund – Landesgruppe

Salzburg, Jakob von Uexküll, Right Livelihood

Award Foundation, Stockholm und London,

Ole von Uexküll, Right Livelihood Award

Foundation, Stockholm, Christian Vötter,

Leopold Kohr Akademie und Verein TAURI-

SKA, Susanna Vötter-Dankl, Leopold Kohr

Akademie und Verein TAURISKA, Prof. Dr.

Reinhold Wagnleitner, Universität Salzburg

und Leopold Kohr Akademie, Prof. Alfred

Winter, Landesbeauftragter für Kulturelle

Sonderprojekte, Land Salzburg

VERANSTALTER

Kulturelle Sonderprojekte Land Salzburg, Leopold

Kohr Akademie, St. Virgil Salzburg, Salzburger

Wirtschaft

MITVERANSTALTER

Right Livelihood Award Foundation

www.rightlivelihood.org

AUF EINEN BLICK: Die öffentlichen fentlichen VeranstaltungenV

zu „25 Jahre e Alternativer Nobelpreis“ eis“ in Salzburg

Begegnung mit SchülerInnen Foto: Leopold Kohr Akademie St. Virgil Salzburg Foto: Archiv St. Virgil Gasthof Maria Plain Foto: Tourismusverband Bergheim

Freitag, 10. Juni 2005

„Tag der Begegnung“ mit den Alternativ-Nobelreisträgern

in Stadt und

Land Salzburg

Mit Studierenden und Lehrenden aus den drei

Salzburger Universitäten und der Fachhochschule,

mit Schülerinnen und Schülern, mit Lernenden

in den Einrichtungen der Erwachsenenbildung,

NGOs, Gemeinden, Betrieben, Biobauern.

Informationen: Robert Müllner, e-mail:

auge.sbg@demut.at, und Jean-Marie Krier,

e-mail: salzburg@klimabuendnis.at

Samstag, 11. Juni 2005

von 11:00 bis 19:00 Uhr Konferenz

„Alternativen, die sich rechnen -

Winning Alternatives“ in St. Virgil

Anmeldung bis 1. Juni 2005 beim Kurssekretariat

St. Virgil Salzburg, Bildungs- und Konferenzzentrum,

Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg,

Tel.: +43/(0)662/65901-514, Fax 65901-509,

e-mail: kurssekretariat@virgil.at · Konferenzbeitrag

Euro 25,-; ermäßigter Beitrag Euro 15,-.

Sonderpostamt von 12:00 bis 16:00 Uhr in

Ergänzung mit einer Briefmarkenausstellung.

Sonntag, 12. Juni 2005

von 17:00 bis 20:00 Uhr „Academic

Inn“ im Gasthof Maria Plain in Bergheim

bei Salzburg

Anmeldung und Information: Leopold Kohr

Akademie, Kammerlanderstall 15a, 5741 Neukirchen

am Großvenediger, e-mail: office@tauriska.at,

Tel.: +43 / (0) 6565/6145, Fax: 6145-4,

www.tauriska.at.

Programmänderungen vorbehalten

KOOPERATIONSPARTNER

AUGE – Alternative und grüne Gewerkschafter-

Innen, Arbeiterkammer Salzburg, Klimabündnis

Salzburg, SMBS - University of Salzburg

Business School

FÖRDERER

Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten,

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft

und Kultur, Bundesministerium für

Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft,

Stiftelsen Riksbankens Jubileumsfonds,

Österreichische Entwicklungszusammenarbeit,

OENB – Österreichische

Nationalbank, M. Kaindl Holzindustrie, Kaindl

Flooring GmbH, Salzburg AG, Stiftungshaus

Gertraud Ruckser, Stadt Salzburg, Fremdenverkehrsverband

Bergheim, Bankhaus Carl Spängler

Salzburg, Österreichische Gesellschaft für

politische Bildung, Privatspender: Lotte Schwarz,

EB Dr. Alois Kothgasser, Dr. Karl Beuerle

Information: PROJEKTBÜRO

KULTURELLE SONDERPROJEKTE, Land

Salzburg, Prof. Alfred Winter und Mag. Elisabeth

Wagnleitner-Suppin (Assistenz), Postfach

527, A-5010 Salzburg/Austria, Telefon: +43/

(0)662/8042–2107 Fax 8042–2922

e-mail: kult-sonderprojekte@salzburg.gv.at

PRESSEINFORMATION

Landespressebüro Salzburg www. salzburg.gv.at

IMPRESSUM

f.d.I.v.: ARGE 25 Jahre Alternativer Nobelpreis,

Postfach 70, 5010 Salzburg; Gestaltung: Prof.

Alfred Winter, Redaktion: Ernst Strobl, Susanna

Vötter-Dankl und Christian Vötter. Lektorat:

Mag. Günther Nowotny. Satz und Repro: Mario

Anhaus.

www.rla2005.org