August/September

tettau.kn001.de

August/September

e-ditorial

Liebe Leserinnen und Leser

unseres E-Gemeindebriefes!

Gemeindebrief

für das

Dekanat

Ludwigsstadt

Herzlich willkommen im neuen Gemeindebrief. Ein kleines Bilderbuch ist da

entstanden und ich möchte mich bei Frau Manuela Schmidt für die Überlassung

der Bilder vom Rennsteigkirchentag bedanken. Es sind wohl verschiedene Fotografen

gewesen, die ich nicht namentlich erwähnen kann.

Der große Vorteil der elektronischen Ausgabe ist es, dass alle Bilder in Farbe sind.

Davon ist die Print-Ausgabe noch weit entfernt.

Alle, die es zu schätzen wissen, dass der Gemeindebrief vorab als elektronische

Ausgabe erscheint, finden auf der letzten Seite wie immer den Hinweis auf die

Stiftung “Wings of Hope”. Mit 50 Ct (gerne auch mehr!) darf sich jeder für den

Erhalt dieser Ausgabe erkenntlich zeigen. Spenden an diese Stiftung können

auch über das Pfarramt Tettau weiter gegeben werden. Wer sich für die Arbeit

von “Wings of Hope” interessiert findet unter www.wings-of-hope.de genügend

Informationen. Sehr beachtenswert sind die vielen Fernsehbeiträge, die schon

über die Arbeit dieses Werkes erschienen sind.

Nähere Einzelheiten finden Sie auf der letzten Seite.

Gott befohlen!

Bernhard Nikitka

Von Göttern Helden und

anderen Wesen

Seite 3

Rückblick auf den

Rennsteigkirchentag

Seiten 6

Abschied von Pfarrfamilie

Bauer

Seite 17

Nachdenkliches Gedicht

Seite 22

Zeltlager “China-Camp”

Seite 26

Der beste Lehrer

Seite 31

Grüßen und Segnen

Seite 33

Gemeinde unterwegs

Teil 2

Seite 37

Aus den

Kirchenbüchern

Seite 40

Jahrgang 43 Nr. 8/9 August/September 2009


Aus dem Bücher-Eck

Das

Christsein in der Zeit

Das Vermächtnis des Erasmus

Gouda im Jahr 1552. Als der

bekannte Glasmaler Crabeth zum

Inquisitor Lethmaet gerufen wird,

bangt er um sein Leben. Sind seine

ketzerischen Äußerungen bei einer

öffentlichen Versammlung dem

Kirchenmann zu Ohren gekommen?

Doch Lethmaet hat etwas anderes im

Sinn. Er bittet Crabeth nach einem

verschollenen Buch des berühmten

Erasmus von Rotterdam zu suchen...

Historischer Roman von Maurits

Tompot und Ines van Bokhoven

Bücher-Eck 14,95 €

Dora die Tochter des Bischofs

Palästina im 19. Jahrhundert. Es ist

eine friedliche Zeit im Heiligen Land:

Araber, Juden und Europäer leben

entspannt neben einander. Als kleines

Mädchen kommt Dora nach

Jerusalem. Sie ist eine Tochter des

anglikanischen Bischofs. Dora und

ihre Geschwister lernen, wie man mit

Schlangen und Skorpionen umgeht,

vor allem aber, wie man die Menschen

liebt.

Biografischer Roman über das Leben

der spannende Leben der Dora

Rappard, Bücher-Eck 9,95 €

2

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag

von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr.

Telefon (09263) 9920020 Fax (09263) 974460

www.buecher-eck-ludwigsstadt.de

Von Göttern, Helden und

anderen Wesen

von Pfarrerin Claudia Grüning-Göll

Der “King of Pop“ ist tot. Es verwundert

nicht, dass bei der Trauerfeier ein

Nachruf von einer Königin gehalten

wurde, Queen Latifah. Wir müssen

aufpassen, dass wir Queen Latifah

nicht zu wenig Ehre antun, denn

eigentlich ist sie eine Hip-Hop-Diva,

also eine Göttliche (Divina bedeutet

im Lateinischen „die Göttliche“).

Eine Göttliche kann denn auch großzügig

sein und große Titel vergeben.

So machte sie den „King of Pop“ kurzerhand

zum „größten Star auf Erden“.

Nehmen wir den Star beim Wort,

dann ist er ein Stern, ein Leitstern,

der den Menschen den Weg zeigt.

Nelson Mandela, der ehemalige Präsident

Südafrikas, sandte ein Grußwort

für den toten „Giganten“. Giganten

gehörten nach der griechischen

Sage zu einem Göttergeschlecht, das

allerdings einerseits gegen die bestehende

Ordnung kämpfte und andererseits

den Kampf auch noch verlor.

Aber „Gigant“ hört sich gut und groß

an und erinnert uns an den „Titan“

Oliver Kahn. Ein wenig wollen wir ja

auch an diesen Sphären teilhaben.

Der bei der Trauerfeier anwesende

Geistliche wollte offensichtlich

nicht nachstehen und rühmte den

Verstorbenen: „Für Millionen war er

ein Idol, ein Held und sogar ein

König.“ Für so einen Menschen, besser

göttlichen Menschen, ist nur das

Beste gut genug, er wurde deshalb in

einem goldenen Sarg aufgebahrt.

Der Kult, mit dem Michael Jacksons

Tod betrauert wurde, erinnert an die

Trauerfeiern für römische Kaiser. Die

Zutaten stimmen überein: eine riesige

Trauergemeinde, unvorstellbarer

Prunk, Betonung des einzigartigen

Menschseins des Verstorbenen, seine

Vergöttlichung. Alle denkbaren höchsten

Ehrentitel werden über den Toten

ausgebreitet. Wenn unmittelbar nach

dem Tod dieses Musikers Verschwörungstheorien

und Beobachtungen verbreitet

werden, die seine Unsterblichkeit

beweisen sollen, dann dienen

sie dazu, seine Einzigartigkeit hervorzuheben.

Natürlich war die Trauerfeier in Los

Angeles, der „Stadt der Engel“ ebenso

wie der Totenkult für römische Kaiser

3


Christsein in der Zeit

Christsein in der Zeit

perfekt inszeniert - mit dem Unterschied

selbstverständlich, dass die

Menschheit in zweitausend Jahren

insofern weiter gekommen ist, als ein

solches Ereignis als weltweites

Medienereignis Millionen und Milliarden

von Menschen zu Augen- und

Ohrenzeugen macht.

Seltsamerweise stehen die Medien

nicht dazu, dass sie uns eine inszenierte

Wirklichkeit bieten. Wir sollen

die Wirklichkeit der Medien für die

eigentliche, wahre und erstrebenswerte

Wirklichkeit halten. Deshalb

betonen Beteiligte nach der Show,

dass diese Trauerfeier ein „echter und

ehrlicher emotionaler Moment“ war.

Über die Medien haben wir Anteil an

dieser Wirklichkeit und bleiben uns

gleichzeitig unseres Abstandes zu

dieser eigentlichen Welt bewusst.

Szenenwechsel! Die Bundeskanzlerin

Angela Merkel überreicht vier Soldaten,

die Kameraden und afghanische

Kinder unter Lebensgefahr bei

einem Bombenanschlag gerettet

haben, eine Auszeichnung. Karg und

nüchtern ist dieser Vorgang. Keine

bewegende Musik, keine gefühlvollen

Reden, keine Heldenrhetorik.

Selbstverständlich entspricht es der

politischen Korrektheit in Deutschland,

dass man Soldaten nicht zu

Helden macht. Aber selbst wenn das

gewollt wäre, ich könnte mir Angela

Merkel nicht als Hauptakteurin einer

emotionalen Show vorstellen. Sie ist

zu protestantisch-nüchtern. Und

damit nicht zeitgemäß?

Gut, im Bereich des Politischen

haben wir niemand Besseren, ihr

Konkurrent, der Außenminister, könnte

in mancher Hinsicht ihr Zwillingsbruder

sein.

Glücklicherweise bin ich keine Wahlkampfstrategin,

die sich Gedanken

machen muss, wie sich ihr Kandidat

oder ihre Kandidatin medial besser

verkaufen lässt. Zu denken gibt mir

aber, dass wir als evangelische Christen,

als evangelische Kirchengemeinden

in gleicher Weise angefragt

werden. Euer Glaube, euere Gottesdienste

haben wenig Unterhaltungswert,

so heißt es. Die Menschen werden

emotional zu wenig angesprochen.

Dabei ist durchaus nicht an

oberflächliche Gefühlsduselei gedacht

oder an seichte Unterhaltung.

Unterhaltung, Gefühle sollen uns die

Tür öffnen in eine jenseitige, göttliche

Welt. Oder, was dasselbe meint,

das Göttliche soll als Wirklichkeit in

unserer Welt inszeniert werden und

wir sollen durch innere Gestimmtheit

und Gefühle („echte Gefühle“) Anteil

bekommen an dieser Welt.

Gottesdienste amerikanischer Gemeinden,

die Prediger dieser Gemeinden

werden als Vorbilder empfohlen.

Die Musik soll die Menschen in

Ekstase versetzen, der Prediger soll

sich als religiöse Heldengestalt präsentieren,

für die die göttliche Welt

jederzeit offen steht.

Natürlich sehen wir, dass solche

Inszenierungen und so eine gefühlsmäßige

Kommunikation auch bei uns

Deutschen, die zumindest im nüchternen

Zustand, nicht so leicht aus

sich herausgehen, möglich sind. Die

katholische Kirche mit ihren prunkvollen

Räumen und ihre alle Sinne

ansprechenden Rituale beweist es.

Trotz aller Kritik bindet sie Menschen

immer noch fester an sich als dies

den evangelischen Gemeinden möglich

ist. Typisch menschliche Bedürfnisse

werden dabei offensichtlich

befriedigt.

Wir verstehen den christlichen Glauben

so, dass Göttliches und Menschliches

genau unterschieden sind. Das

Göttliche ist nicht gleichzusetzen

mit den höchsten oder tiefsten

menschlichen Gefühlen, Schönheiten,

Werten. Den Weg zu Gott

finden wir nicht über die besten

Möglichkeiten des Menschen. Wir

sind darauf angewiesen, dass Gott zu

uns kommt, unscheinbar, äußerlich

nicht zu unterscheiden vom Alltäglichen,

durch sein Wort, durch einen

anderen Menschen. Glaube

besteht nicht in besonderen Momenten

gefühlsmäßiger Erhebung, sondern

im Suchen und Fragen nach

Gott.

Ich weiß, in einer Umgebung, in der

nur das Schrille, Laute, Glänzende

Aufmerksamkeit findet, haben wir

wenig Chancen auf Aufmerksamkeit

und kämpfen ständig darum unsere

Daseinsberechtigung nachzuweisen.

Sind wir als evangelische Christen

ein Auslaufmodell?

Claudia Grüning-Göll

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Aus dem Dekanatsbezirk

Der Rennsteigkirchentag 2009:

Ein geistliches und ein politisches Ereignis

Ein Rückblick von Dekan Martin Voß

„Gab es schon Momente, wo Sie den

ganzen Rennsteigkirchentag am

liebsten hingeschmissen hätten?“ So

fragte mich der Redakteur von TVO

während eines Interviews am Rande

des Rennsteigkirchentags. Meine

Antwort war: Nein.

Nicht, dass es in der Vor- und Nachbereitung

nicht genügend Konflikte

und Schwierigkeiten gab. Nicht, dass

ich mir manchmal mehr Mitstreiter

und weniger Kritiker gewünscht

hätte. Nicht, dass wir uns im Vorbereitungskreis

nicht manchmal zu

viel vorgenommen hatten.

Ein Kirchentag auf der grünen Wiese,

bei dem alles herbeigeschafft werden

musste, Strom, Wasser, Bühne, Zelt,

Stühle, die ganze Infrastruktur; ein

Kirchentag, den es so in dieser Form

und Größe in unserer Region überhaupt

noch nicht gab, würde der

überhaupt zu schultern sein, finanziell

und personell - und das noch

grenzübergreifend? Dazu ein Fernsehgottesdienst,

der von der Ostsee

bis zu den Alpen zu sehen war. Und

noch etwas Bleibendes sollte geschaffen

werden. Es war sogar lange

Zeit von einer kleinen Gedenkkapelle

die Rede.

Viel hatten wir uns als Veranstalter

vorgenommen, auch ich mir persönlich,

nachdem der Grundimpuls von

mir stammte und mir mit der Zeit

auch die Gesamtleitung zuwuchs.

Würden die Menschen in der Region

die Idee und das Ziel annehmen? Wie

viele werden kommen? Wie wird das

Wetter? Wird der Aufwand am

Schluss berechtigt gewesen sein?

Viele Fragen, die man sich stellt, ein

großes Risiko, das man eingeht und

viel Kritik, der man sich aussetzt.


Aus dem Dekanatsbezirk

Aus dem Dekanatsbezirk

Nun haben wir die Antwort, viele

Antworten wahrscheinlich.

Meine Antwort kann nur eine sehr

persönliche sein:

Ich bin nach wie vor davon überzeugt,

dass unsere Rennsteigregion

nur dann eine attraktive politische,

wirtschaftliche und kulturelle Region

sein und werden wird, wenn sie die

Zusammenarbeit mit Thüringen

sucht und pflegt. Wem nicht bewusst

ist, dass er „nur“ eine Stunde kurz vor

Weimar liegt, der wohnt in der Tat am

hintersten Ende der (ehemaligen

westlichen) Welt. Hier kommt es

darauf an den Blick immer wieder zu

wenden.

Dazu sollte der Rennsteigkirchentag

dienen - dass die Neugier zusammen

zu wachsen wieder wächst, dass Gespräche

stattfinden, dass man sich

gegenseitig mit allen Eigenheiten

wahrnimmt, dass man gemeinsam

etwas tut und, was zumindest die

Medien betrifft, dass man den Fokus

der Aufmerksamkeit auf diese Region

lenkt, wenn auch nur für einige Zeit.

Ich denke, dass dieses Ziel gelungen

ist. Menschen

erzählen

mir von

neuen Bekanntschaften,

von Begegnungen

beim Markt

der Möglichkeiten,

vom Erlebnis des Gottesdienstes,

der eben nur scheinbar ins

Wasser fiel, so sehr hat man den

Widrigkeiten zum Trotz weiter

Abendmahl gefeiert und gebetet.

Und der Fernsehgottesdienst hat

buchstäblich den Rennsteig in alle

Häuser getragen und damit im Kern

das Anliegen des Kirchentages:

Vergesst diese Menschen nicht, nicht

ihr Leid, nicht ihre Geschichte und -

vor allem - nicht ihre Hoffnungen.

Diese Hoffnungen haben sie, so sie

Christen waren, auf Gott gesetzt. Hat

er sie verlassen? Nein.

Genau dieses Zitat hat mir unser

Festprediger Ludwig Große berichtet,

dass er nämlich von einem ehemaligen

DDR- Funktionär etwas mitleidig

zynisch kommentiert wurde, im

Hinblick auf den starken Regen

während des Gottesdienstes: „da hat

euch wohl selbst euer Gott etwas

verlassen?“ Hat er das? Nur weil es

etwas zu heftig geregnet hat?

Wer so spricht, hat in der Tat vom

Gott der Bibel wenig Ahnung. Dieser

Gott war bei diesem Abendmahlsgottesdienst

vermutlich stärker

unter uns wirksam, als er es bei jedem

äußerlich „perfektem“ Event jemals

gewesen wäre.

Und der Rennsteigkirchentag hat

auch sein zweites Ziel erreicht:

Durch das Mahnmal an der Schildwiese

haben wir eine gute Möglichkeit

den Funken weiter zu tragen.

Jedes Mal wenn nun jemand vorschlägt:

„lasst uns doch weitermachen,

beten, gedenken, mahnen,

singen, erzählen“, dann kann ich nur

sagen: Nur zu - es ist alles bereit. Es

gibt nun diesen Ort des Gedenkens

und der Andacht. Er wartet darauf

genutzt zu werden.

Mit diesem Kreuz und Gedenkstein

wollten meine Mitstreiter und ich der

Region eine Botschaft mit auf den

Weg geben: Trotz aller Sorgen, aller

Debatten um Dekanat und Zukunft

der Gemeinden, schaut auf das Kreuz

Christi! Unsere Region hat mehr an

Erfahrungen einzubringen, als es das

allgemeine Gejammer manchmal vermuten

lässt. Erfahrungen von Grenze,

Tod und Schmach - und die Erfahrung,

diese unverrückbaren Mauern

friedlich zu überwinden. Die Erfahrung,

dass Gott eingreift, unsere Gebete

erhört, damals vor 20 Jahren und

sicher auch heute und in Zukunft.

Diese geistliche Erfahrung wieder zu beleben,

das wollte der Rennsteigkirchentag

2009 und die vielen Rückmeldungen

zeigen mir, dass uns das mit Gottes

Hilfe und Segen anscheinend gelang.

So war der Rennsteigkirchentag

2009 trotz aller Schwierigkeiten ein

politisches Ereignis, das nach 20

Jahren nötig war.

Und er war ein geistliches Ereignis,

dessen Früchte wohl erst später

aufgehen werden.

So wurde z.B. von einigen Kritikern

bemängelt, dass ausgerechnet das

Jugendprogramm ein Misserfolg war,

was die Besucherzahlen betrifft. Das

stimmt, im Gegensatz zum Kinderprogramm,

das ganz ordentlich

besucht wurde. Auch sonst hätten es

am Samstag manchmal mehr Menschen

sein können. Beim Davidoratorium

hielten es doch einige

Hundert bei winterlichen Temperaturen

aus. Im Vergleich zum doch

sehr unwirtlichen Wetter war dann

doch der Sonntag mit zweieinhalbtausend

Besuchern sehr gut besucht.

Solche Zahlenrechnungen orientieren

sich an den üblichen Erfolgsmeldungen

und so kann man

dennoch festhalten: Einen Kirchentag

in dieser Größenordnung hatten

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Aus dem Dekanatsbezirk

Bilderbogen zum Kirchentag

wir noch nie in unserer Rennsteigregion

und werden wir wohl auch so

schnell nicht mehr haben.

Aber ich persönlich kann mein Nein

auf die Frage des Reporters nur

wiederholen: Zu keinem Zeitpunkt

hätte ich hinschmeißen wollen. Hier

oben auf der Kalten Küche wurde

Freiheitsgeschichte geschrieben, sie

wurde im Jahr 2009 aufgegriffen, wir

haben sie mit Gottes Hilfe weiter

geschrieben. Und mit Blick auf das

Kreuz des getöteten und auferstandenen

Heilands und Retters der Welt

Jesus Christus wird sie weiter geschrieben

- überall auf dieser Welt,

wo Menschen eingesperrt, verfolgt,

geknechtet und geschmäht werden.

Der Glaube an Christus macht uns

frei - zu allen Zeiten und an allen

Orten.

Ihr Martin Voß, Dekan

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Aus dem Dekanatsbezirk

„ Der Gemeindebrief“ wird herausgegeben vom Evang.-Luth. Dekanatsbezirk

Ludwigsstadt. Er erscheint regelmäßig alle zwei Monate und wird kostenlos

verteilt. Spenden zur Finanzierung werden über die Pfarrämter oder auf die

Dekanatsbezirkskasse Ludwigsstadt Konto 570053355 bei der Sparkasse

Kulmbach-Kronach BLZ 771 500 00 erbeten. Verantwortlich für die Artikel: Die

Pfarrämter. Endredaktion, Satz und Layout: B. Nikitka. Mail: Nikitka@web.de.

Druck: Ehrhardt, Ludwigsstadt.

Evang.-Luth. Dekanat Ludwigsstadt, Markt 4, 96337 Ludwigsstadt

Öffnungszeiten im Dekanatsbüro Ludwigsstadt:

Montag – Freitag: 9.00 Uhr – 12.00 Uhr

Donnerstag: 14.00 Uhr – 17.00 Uhr

Telefon: 09263/362 Fax: 09263/8104

Impressum

Besondere Gottesdienste

Der etwas andere Gottesdienst

jeden 3. Sonntag (manchmal 2.

Sonntag) im Monat jeweils um 10.45

Uhr im Gemeindezentrum St.

Michael

Die Termine:

10. August

21. September

Aus dem Dekanatsbezirk

GifF - G ottesdienst in freier

Form

jeweils erster Freitag im

Monat um 20.00 Uhr

Elisabethkirche in Steinbach an der

Haide

3. August

mit Pfarrer Klingbeil

5. September

mit Annegret Widmann

3. Oktober

Nachrichten

Evangeliums-Rundfunk

Herr Hermann Bauer

Hermann-Söllner-Straße 15, Ludwigsstadt

In Ludwigsstadt ist der ERF mit Kabelanschluss in UKW-Qualität zu hören:

ERF 1: 101,2 Mhz

Die Programmzeitschrift “Antenne” liegt am Schriftentisch in der Michaeliskirche aus.

Der Evangeliumsrundfunk im Internet: www.erf.de

Der Verstorbene war Mitglieder im Diakonieverein Ludwigsstadt e. V. Wir

trauern mit den Angehörigen in fürbittender Anteilnahme. Im Glauben an

die Auferstehung wissen wir uns mit dem Verstorbenen über Tod und Grab

hinaus verbunden.

Die Vorstandschaft des Diakonievereins

Dekan Martin Voß, 1. Vorsitzender

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Aus den Kirchengemeinden

Liebe Leserinnen und Leser,

Grüß Gott in Oberfranken und

Südthüringen!

Unterwegs sein: CHRISTUS ist der

Weg-Wahrheit-Leben.

Gemeinsam sind wir zum Rennsteigkirchentag

gewandert, es ist

auch heute noch bewegend, durch

das ehemalige Sperrgebiet zu gehen.

Wir möchten uns bedanken, dass wir

in der Kirche zu Lichtenhain Schutz

und Segen spüren konnten.

Nach dem beeindruckenden Kirchentag

möchte ich Weggefährten finden,

damit im kommenden Jahr 2010,

am 20. Juni wieder eine Wanderung

zur Kirche in Lichtenhain und zum

neuen Gedenkkreuz und -stein

stattfinden kann.

Jetzt im Herbst ist eine fränkische

Gemeindebegegnung in Vorbereitung.

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Ebersdorf - Lauenstein

Wir fahren am Samstag, den 26.

September um 8 Uhr in Ebersdorf und

um 8.15 Uhr in Lauenstein jeweils am

Anger los um die Pfarrfamilie Heckel

und die Kirchengemeinde Kirchrimbach

zu besuchen.

Auch wenn wir in Ebersdorf 100

Jahre Eigenständigkeit gefeiert haben,

so wollen wir gerne wieder als

Ebersdorfer und Lauensteiner gemeinsam

unterwegs sein. Unser

Jubiläumsmotto hat bewusst den

Satz von JESUS aufgegriffen: „Ich bin

der Weg, die Wahrheit und das

Leben“.

In diesem Sinne haben wir nicht

zuletzt auf den Kirchenerhalt statt

Abriss vor 100 Jahren in Ebersdorf

dankbar zurückgeblickt.

Wir freuen uns über viele fleißige

Hände z. B. bei einem Jubiläum.

Gottesdienste und Termine

Zum Ausflug:

Unsere Frau Olbert – Tel. 7085 –

nimmt die Anmeldungen gerne in

Ebersdorf persönlich an. Sie bezahlen

die Fahrt (ca. 10.-- Euro) und damit

ist der begehrte Sitzplatz im Bus

gesichert.

In Lauenstein melden Sie sich bitte

bei Frau Leiß im Pfarramt an und

bezahlen ebenfalls die Busgebühren.

Wir sind am Montag nachmittag von

14.30 Uhr bis 17.30 Uhr für Sie da.

Telefonnummer 216.

Neben dem Besuch in Kirchrimbach

und einem gemeinsamen Mittagessen

ist für den Nachmittag der

Besuch in Schloss Pommersfelden

vorgesehen.

Ich wünsche Ihnen möglichst viele

fröhliche Stunden im Sommer und

vor allem „Behüt uns Gott“.

Ihr Pfarrer Johann Beck

Ebersdorf - Lauenstein

Ebersdorf

Gottesdienste jeden Sonntag um

9.00 Uhr Gottesdienst in der

Magdalenenkirche, sowie am:

09.08. 09.00

Uhr Festgottesdienst zur

Kirchweih

30.08. 10.30

Uhr

Familiengottesdienst mit

Pfarrer Wiederanders

Kindergottesdienst

Beginn nach den Ferien am

Sonntag, 20.09. um 10.15 Uhr in

der Kirche

Jungschar

Beginn nach den Ferien am

Donnerstag, 24.09. um 15.30 Uhr

Bibelkreis

Mittwoch um 20.00 Uhr im

Gemeindehaus

Bible -Time

Freitag um 18.30 Uhr im

Gemeindehaus

Konfirmandenunterricht

Beginn ab Oktober, Tag und Zeit

werden vor Ort bekannt gegeben

Präparandenunterricht

Die neuen Präparanden treffen sich

mit ihren Eltern am Mittwoch, den

23.09.2009 um 19.00 Uhr im

Gemeindehaus

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Ebersdorf - Lauenstein

Seniorenkreis

Dienstag, den 22.09. um 15.00 Uhr

im Gemeindehaus

Kindergruppe Glaubenswürmchen

Freitag, 02.10. im Gemeindehaus in

Ebersdorf

Lauenstein

Gottesdienste in der St.Nikolaus-

Kirche Lauenstein, sonntags um

10.15 Uhr, sowie

02.08. mit Hl. Abendmahl;

09.08. um 19 Uhr;

06.09 mit Hl. Abendmahl und

13.09. um 19 Uhr;

Kindergottesdienst

sonntags um 10.15 Uhr mit dem

Hauptgottesdienst

(außer in den Ferien)

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Gottesdienste und Termine

Mutter-Kind-Gruppe

Jeden Mittwoch um 9.30 Uhr im

Gemeindehaus

Bibelgesprächskreis

Sommerpause

Geselliger Kreis

Sommerpause

Eine-Welt-Verkauf

Jeden 1. Freitag im Monat im Foyer

des Rathauses in Ludwigsstadt von

14 Uhr bis 16 Uhr (7. August, 4.

September und 2. Oktober)

Gemeindeausflug nach

Kirchrimbach

Am Samstag, 26. September 2009

(siehe Beilage)

Kleintettau - Langenau

Liebe Gemeindeglieder der Kirchengemeinden

Kleintettau und Langenau !

Aus den Gemeinden

„Sie verlassen uns schon wieder, Herr

Pfarrer?“ Diese Frage begleitete mich

in den letzten Wochen.

Über drei Jahre war ich bei Ihnen.

Viele Menschen lernte ich in dieser

Zeit kennen und durfte an ihrem

Leben, ihren Geschichten, an glücklichen

und traurigen Ereignissen

teilhaben. Ich konnte in vielem

Gottes Spuren auf dieser Welt

entdecken: in Menschen, die mir

begegnet sind. In Menschen, die

mich begleitet und unterstützt

haben. Ich danke Ihnen für viele

schöne Begegnungen, an die ich

mich auch in Zukunft erinnern

werde.

Einen Dank spreche ich allen Nebenund

Ehrenamtlichen der Kirchengemeinden

aus, allen Mitarbeitende,

der Kollegin und den Kollegen, den

Vereinen und politischen Gemeinden,

mit denen ich zusammen arbeitete.

Ich denke v. a. auch an die Mitglieder

der beiden Kirchenvorstände, mit denen

das Gemeindeleben in den letzten

drei Jahren gestaltet wurde.

Schwierig war zu Beginn 2006, aufgrund

der Reduktion der Schlüsselzuweisungen,

die finanzielle Situation

der beiden Kirchengemeinden.

Die jedoch jetzt, dank der Mithilfe

aller, wieder auf soliden Füßen steht.

Wichtige Stationen in den letzten

drei Jahren waren für mich z.B. die

Ordination, die Wahl der Kirchenvorstände

im Jahr 2006, 50 Jahre

Kirchweih in Schauberg, 40 Jahre

Kirchweih in Buchbach und die

Kirchweihfeste in Langenau und

Kleintettau. Das 10jährige Jubiläum

der Liederkette Kleintettau, die Konfirmationen

und Jubelkonfirmationen,

die Erntedankfeiern mit dem

Kindergarten, die Wanderungen mit

der Gemeinde, die Krabbelgottesdienste

und der Rennsteigkirchentag

mit der Einweihung des Mahnmals

bei Kleintettau. Wichtig waren für

mich und meine Familie nicht zuletzt

die vielen Begegnungen und Gespräche

bei Besuchen. Sie haben mir

und meiner Familie mit ihrer Freund-

17


Kleintettau - Langenau

Kleintettau - Langenau

lichkeit und Wärme über die langen,

kalten Wintermonate und das raue

Klima des Frankenwaldes hinweg

geholfen.

Bei Besuchen hörte ich in den letzten

Wochen immer wieder die Befürchtung:

„Ja, wie soll es denn jetzt

weitergehen, wenn Sie weg gehen?!“

Ich bin sicher, es geht gut weiter.

Denn wir sind nicht allein. Gott geht

mit uns, seiner Gemeinde. Sein Segen

begleitet uns durch die Zeit.

Pfarrer Nikitka wird die Vertretung in

der Vakanzzeit übernehmen. Und

wenn sich alle als Teil der Kirche

Christi verstehen und mithelfen, sie

zu gestalten, dann geht es gut weiter.

Für meine Familie und mich ist es

jetzt Zeit, Abschied von Ihnen zu

nehmen.

Mir wurde zum 01. September die

Pfarrstelle Bergrheinfeld mit den

Orten Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld

und Garstadt verliehen.

Wir sagen „A Dieu!“ in dem Abschiedsgottesdienst

am 26. Juli, sowie

in einem sich daran anschließenden

Empfang in der Turnhalle

Langenau. Hierzu laden wir Sie herzlich

ein.

Wir würden uns auch freuen, wenn

Sie uns begleiten würden auf

unserem Weg nach Bergrheinfeld

und bei der Installation am 20.

September um 15 Uhr in der „Kirche

zum guten Hirten“ dabei sind.

Selbst wenn wir gehen, wir werden

immer auch bei Ihnen sein und Sie in

unserer Erinnerung bewahren. Denn

für uns gelten die Worte von Paulus:

Auch wenn „ich leiblich abwesend

bin, so bin ich doch im Geist bei

euch.“ (Kolosser 2,5)

Meine Familie und ich wünschen

Ihnen allen Gottes Segen.

Ihr Pfarrer Andreas Bauer mit Familie

Rückblick auf das Kinderkonzert

beim Rennsteigkirchentag

Am 20.Juni kam Uwe Lal im Rahmen

des Rennsteigkirchentages zu einem

Mitmachkinderkonzert in die Festhalle

nach Tettau. Ca. 185 Kids im

Alter von ca. 3-12 Jahren und

Erwachsene strömten in die Halle.

Und ließen sich begeistern von den

Liedern voller Fantasie. Sie gingen

mit beim Robo-Dance und wurden

mitgenommen in die Welt des

Glaubens.

Ei n groß es Dankeschön

an den Mark t Tet tau, der die

Halle zur Verfügung

stellte und den

Auf- und Abbau

der Stühle

übernahm.

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Kleintettau - Langenau

Aus den Gemeinden

Gottesdienste:

Langenau:

Sonntag jeweils um 9 Uhr: 02.08.;

09.08., 16.08., 23.08., 30.08.,

Samstag jeweils um 18 Uhr:

Buchbach:

Samstag jeweils um 18 Uhr: 15.08.,

Sonntag jeweils um 10 Uhr: 30.08.,

02.08. 14 Uhr Kirchweihgottesdienst

mit dem Chor „Liederhort“ und

Musik, anschl. Kaffee und Kuchen.

Schauberg:

Sonntag um 8 Uhr: 23.08.,

Samstag um 18 Uhr: 25.07.,

09.08. 9 Uhr Gottesdienst zum

Kinderspielplatzfest

Kleintettau:

Sonntag um 10 Uhr: 02.08.; 09.08.,

16.08.,

Sonntag um 18 Uhr: 30.08.,

23.08. 9.30 Uhr Kirchweihfestgottesdienst

Kindergottesdienst in Kleintettau:

Um 10 Uhr im Gemeindesaal in

Kleintettau (außer in den Ferien).

Infos zu den Terminen im Pfarramt

oder bei Christa Büttner.

Bibelgesprächskreis:

Voraussichtlich am 24.09. um 19 Uhr.

Näheres im Pfarramt, Tel. 229.

20

Gottesdienste und Termine

Bibelwoche zu Psalm 23

Schwester Mönnig vom Marburger

Bund kommt nach Langenau und

Kleintettau vom 24.09. bis 27.09.

24.09. um 19.30 Uhr im Bezzelheim

Langenau : Thema: Der Herr ist mein

Hirte

25.09. um 19.30 Uhr im Bezzelheim:

Mir wird nichts mangeln

26.09. um 19.30 Uhr im Gemeindesaal

in Kleintettau: Er führet mich

auf rechter Straße

27.09 um 10 Uhr Gottesdienst in

Kleintettau zum Abschluss der Bibelwoche

Jugendgruppe:

Die „Fruchtzwerge“ treffen sich jeden

ersten Montag im Monat um 16

Uhr im Bezzelheim in Langenau

(außer in den Ferien). Herzliche Einladung

an alle 7-11-jährigen beider

Kirchengemeinden.

Krabbelgruppe:

Die „Sonnenstrahlen“ treffen sich

wöchentlich (außer in den Ferien).

Infos bei Katharina Heimann, Tel.

980366.

Spielegruppe:

Alle 2 Wochen mittwochs von 14.30

Uhr bis 16.30 Uhr im Bezzelheim in

Langenau - spielen, basteln und

Lieder singen. Infos bei Manuela

Wachter, Tel. 943257.

Ludwigsstadt

Liebe Gemeindebriefleser,

hat sich der Rennsteigkirchentag

2009 nun gelohnt? Der ganze Arbeitsaufwand,

langjährige Vorbereitung,

das viele Geld, das dafür

notwendig war? Ich habe an anderer

Stelle in diesem Gemeindebrief

(siehe Seiten 7-10) schon ein Fazit

gezogen, das ich hier nicht wiederholen

möchte. Wichtig ist es nun,

dass aus diesem Kirchentag, der in

erster Linie ein geistliches und

gesellschaftspolitisches Ereignis war,

die richtigen Konsequenzen gezogen

werden. Das Mahnmal an der

Schildwiese soll den Impuls des

Rennsteigkirchentags 2009 - das

Gott geschuldete dankbare Ja zur

Grenzöffnung und zur Beendigung

von Unfreiheit und Unrecht - erhalten

und für weitere Generationen

fruchtbar machen: Christinnen und

Christen finden sich mit dem Leid,

der Unfreiheit und der Ungerechtigkeit

nicht ab, egal, ob dieses Unrecht

vor der Haustüre geschieht, oder in

fernen Ländern. Ich freue mich, wenn

dieser geistliche Gedanke, der u.a. bei

der Einweihung des Mahnmals gepflanzt

wurde, weitergeht und so

möchte ich gerne dieses folgende

Gedicht veröffentlichen, das mir der

Vertrauensmann des Kirchenvorstands

Lauenhain Herr Edgar Carl

zugesandt hat. (siehe nächste Seite)

Durch dieses Gedicht geht die Erinnerung

an das Kreuz Christi weiter,

das ja ganz bewusst Mahnmal und

Hoffnungszeichen zugleich sein soll.

In der Verbundenheit unseres christlichen

Glaubens,

Ihr Martin Voß, Dekan

21


Ludwigsstadt

Ludwigsstadt

Nach dem Kirchentag

Für wen steht das Kreuz am Schildwiesenrand?

Einige Namen werden genannt;

sie stehen für alle, die wenig bekannt -

noch warten auf Gerechtigkeit

und tragen bis heute verborgenes Leid.

Vor 20 Jahren hoffte man sehr:

„Nun gibt es keine Grenze mehr,

es vereinen sich auch die Herzen.“

So mancher, der Verachtung getragen,

wollt’ nach der Wende ein Neues wagen,

dass heilen die Wunden und Schmerzen.

Er stieß auf Überheblichkeit;

es fehlte zum Gespräch die Zeit

„zieht um“, hieß es, „in ein neues System!“

Man wollte nicht zuhör’n, erst prüfen, dann sehn…,

den andern annehmen, versteh’n seine Not,

man blieb bei sich selbst, vergaß das Gebot:

„Einer trage des anderen Last“,

der gute Ansatz erstickte in Hast.

Ausflug nach Weimar

Über 30 Gemeindeglieder machten

sich Ende Juni wieder auf den Weg zu

einem Ausflug in die Thüringer

Nachbarschaft. Die Stadt der Deutschen

Klassik Weimar war das Ziel.

Das Bild zeigt die Gruppe unter der

Leitung von Dekan Martin Voß vor

dem Denkmal für Schiller und Goethe

vor dem Nationaltheater in Weimar.

Der anschließende Marsch durch die

Stadt, inklusive Schillerhaus und

Goethes Gartenhäuschen, war zwar

anstrengend, aber sehr beeindruckend.

Die Nähe zu Städten, wie

Weimar, aber auch Erfurt und Jena,

macht auch die Lebensqualität

unserer Region aus. Das muss nur

noch vielen gesagt werden.

Was gottlose Kälte Jahrzehnte gebracht,

angerichtet, zum Spott gemacht,

das heilt nicht ohne Geduld und Gebet,

dass einer den andern in Liebe versteht!

Die Grenze war offen, die Herzen oft zu.

Wer wird den Verbitterten zum Du?

Auch für sie steht das Kreuz, die am Rande steh’n,

deren Leid blieb ungeseh’n,

weil es dem zu Herzen geht,

der am Kreuz um Erbarmen für alle gefleht.

22

Ein Kirchentag wurde uns geschenkt,

damit man wieder an sie denkt,

die leiden auf beiden Seiten.

Was bleibt ist das Kreuz am Wegesrand.

Wer den Bruder, die Schwester noch nicht fand,

der am Kreuz will den Weg uns bereiten!

Edgar Carl, Lauenhain - Juli 2009

23


Ludwigsstadt

24

Termine August

01. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

02. 8. So.n.Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst mit Hl. Mahl, (Pfr. Beck),

gleichzeitig Kindergottesdienst

03. Montag 15.30 Uhr L + L - Lolly u. Lauschen

04. Dienstag 17.00 Uhr Kino-Nachmittag; Café ESPRIT

19.00 Uhr Jugend-Treff

19.30 Uhr Treffen der Anspielgruppe

05. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

07. Freitag 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

20.00 Uhr GifF Gottesdienst in freier Form

(Pfr. Wiederanders);Steinbach/Haide

08. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

09. 9. So.n. Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst ( Pfr. Wiederanders )

12. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

13. Donnerstag 14.15 Uhr Seniorengymnastik

14. Freitag 16.00 Uhr Gottesdienst im BRK-Altenheim

(Pfr. Wiederanders)

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

15. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

16. 10.So.n.Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst (Lektor Rebhan),

Die Anspielgruppe führte jeden Abend anschl. in das Jazz-Frühschoppen Thema ein mit

BIG BONN SPECIAL im Pfarrhof

17. Montag 15.30 Uhr L + L - Lolly und Lauschen

Lesen am Teich

19. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

21. Freitag 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

22. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

23. 11.So.n.Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst (Pfr. Wiederanders)

10.45 Uhr Kreuz+Quer-Gottesdienst

(Pfr. Wiederanders)

26. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

28. Freitag 16.00 Uhr Gottesdienst im BRK-Altenheim

(Pfr. Wiederanders)

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

29. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

30. 12.So.n.Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst (Lektorin Büttner)

31. Montag 15.30 Uhr L + L - Lolly und Lauschen

Die restlichen Gruppen und Kreise treffen sich

in den Ferien nach Vereinbarung!

Termine September

Ludwigsstadt

01. Dienstag 19.30 Uhr Treffen der Anspielgruppe

02. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

05. Samstag bis Kinderfreizeit in der

10. Donnerstag EFFELTER MÜHLE

05. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

06. 13.So.n.Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst mit Hl. Mahl, (Dekan Voß)

09. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

10. Donnerstag 14.15 Uhr Seniorengymnastik

11. Freitag 16.00 Uhr Gottesdienst im BRK-Altenheim (Pfr. Nikitka)

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

20.00 Uhr GifF Gottesdienst in freier Form mit

Uli Wich; Elisabethkirche Steinbach/Haide

12. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

Abschlussfahrt des DAVID-Chores

13. 14.So.n.Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst (Dekan Voß), gleichzeitig KIGO

14. Montag 15.30 Uhr L + L - Lolly und Lauschen

15. Dienstag 8.00 Uhr Ökumen. Schulanfangsgottesdienst

in der Michaeliskirche

19.00 Uhr Jugend-Treff

16. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

17. Donnerstag 14.30 Uhr Geselliger Kreis: “Weinlieder und eine kleine

Weinverkostung“ (Voß)

18. Freitag 16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Treff

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

19. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

20. 15.So.n.Trin. 9.30 Uhr Gottesdienst ( Dekan Voß )

10.45 Uhr Kreuz+Quer-Gottesdienst, (Pfr. Eckardt)

gleichzeitig KIGO

21. Montag 15.30 Uhr Mini-Club, Mini-Maxis,Jesus Friends

16.30 Uhr Esprit Gang

20.00 Uhr Frauenkreis:„Beckenbodengymnastik“ mit

Sibylle Tesch

22. Dienstag 19.00 Uhr Jugend-Treff

20.00 Uhr Präparanden-Elternabend

im GZ St. Michael-Schafstall

23. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

24. Donnerstag 14.15 Uhr Seniorengymnastik

25


Ludwigsstadt

Aus den Gemeinden

Fortsetzung Termine September

25. Freitag 16.00 Uhr Gottesdienst im BRK-Altenheim (Voß)

16.00 Uhr Break Dance: Kindertraining

17.00 Uhr Teenie-Treff

18.00 Uhr Break Dance: The Lights

26. Samstag 7.00 Uhr Männergebet

27. 16.So.n.Trin. 9.30 Uhr Festgottesdienst zur Kirchweih

(Dekan Voß), gleichz. KIGO

28. Montag 15.30 Uhr L + L - Lolly und Lauschen

20.00 Uhr Gebetscafé; GZ St. Michael-Sch.

29. Dienstag 19.00 Uhr Jugend-Treff

30. Mittwoch 18.00 Uhr Break Dance: The Lights

Veranstaltungshinweis

Pressig - Rothenkirchen

Liebe Gemeinde,

bewegte Wochen liegen hinter uns,

Wochen, in denen wir z.B. den

Himmelfahrtsgottesdienst, den Rennsteigkirchentag,

den Kleinkindergottesdienst

und das Pfarrhoffest

gefeiert haben.

Bei den Vorbereitungen zum Himmelfahrtsgottesdienst

hatte ich scherzhaft

gesagt: „Ich fahre in diesem Jahr

weg, damit es mit dem ‚Gottesdienst

im Freien' endlich mal wieder was

wird.“ Und tatsächlich wurde es.

Nach mehreren Jahren konnte der

Gottesdienst an Christi Himmelfahrt

erstmalig wieder im Freien gefeiert

werden und zahlreiche Christen genossen

diese Art von Gottesdienst +

(Weißwürste und Bier). Ich sehe

dieses „+“ durchaus positiv im

Gegensatz zu anderen Kollegen, die

ironisch sagen: „Protestanten kommunizieren

unter beiden Gestalten:

Kaffee und Kuchen.“

Eindrücklich war für mich die gemeinsame

Sternwanderung anlässlich

des Rennsteigkirchentages. Früh

um sieben (für manche zu früh!)

haben wir uns in der Christuskirche in

Steinbach/Wald getroffen und uns

geistlich auf die Wanderung eingestimmt.

Es war eben nicht „nur“

eine Wanderung. Wir haben auch

versucht, uns dem Motto des

Kirchentages „grenzenlos glauben“

wandernd zu nähern, indem wir uns

auf den Weg gemacht haben, der seit

dem Mauerfall wieder grenzenlos

wanderbar ist: der Rennsteig. Das ist

Grund zur Dankbarkeit, aber auch

Auftrag, immer wieder daran zu

arbeiten, dass die z.T. vielleicht auch

wieder errichteten Mauern in den

Köpfen und Herzen der Menschen

wieder abgetragen werden.

Wir sind gemeinsam mit Christen aus

Steinbach/Wald und Lauenhain unterwegs

gewesen und haben damit

auch Grenzen zwischen den Kirchengemeinden

und Konfessionen überwunden.

Viel Spaß hatten wir

auch an unserer

Präsentation auf

der Bühne mit

unseren Merkmalen

„Diaspora“

(T-Shirts)

und „Riviera

des Frankenwaldes“

(Strandutensilien).

26

27


Aus den Gemeinden

Einmal im Jahr ist Kleinkindergottesdienst

in der Martin-

Luther-Kirche in Pressig. Nach der

erfolgreichen Premiere im letzten

Jahr gab es am 27. Juni eine Neuauflage.

Unter dem Motto „Das

kann ich schon“ haben wir die

Geschichte von Zachäus als

Mitmachgeschichte gespielt (Es

gab Kekse im Altarraum) und ein

passendes Fingerspiel dazu gelernt.

An dieser gottesdienstlichen

Feier hatten auch die Eltern ihre

Freude.

Zur Erinnerung bekamen die Kinder

einen Baum mit Zachäus geschenkt,

der zu Hause noch mit Früchten oder

Blüten beklebt werden konnte.

Etliche Familien ließen sich anschließend

auch noch zum gemeinsamen

Kaffeetrinken im Gemeinderaum

einladen.

Unser Pfarrhoffest fand diesmal

kompakt am Sonntag, dem 5. Juli,

statt. Erfreulicherweise kamen trotz

„großer Konkurrenz“ (125jähriges

Feuerwehrjubiläum in Welitsch)

zahlreiche Besucher und auch das

Kinderprogramm fand großen Anklang.

So beteiligten sich die Kinder eifrig

an der Mitmachgeschichte von der

wunderbaren Perle und hatten Spaß

am schauspielerischen Können von

Margit Weigelt (Kaufmann) und

Monika Wich (Schmuckhändler). Bild

oben

28

Pressig - Rothenkirchen

Bei den Spielen und Basteleien auf

dem neu angelegten Gelände hinter

der Kirche brachten sich auch die

(Noch-)Präparanden mit ein, die sich

schon an der Gestaltung des Gottesdienstes

beteiligt und als Glaubensbekenntnis

das Bekenntnis von

Nizäa-Konstantinopel (Gesangbuch

S. 1150/1151) sowie einen Dialog

zum Vaterunser vorgetragen hatten.

Nun wünsche ich Euch und Ihnen

eine gesegnete Urlaubs- und Ferienzeit.

Ich tue das mit dem folgenden

Pilgersegen. Bei unserer Sternwanderung

sind wir mit diesem Pilgersegen

gestartet.

„Sei unser Gott, der alle Welt

in seiner Liebe leitet.

Halt Deine Hand so wie ein Zelt

hoch über uns gebreitet.

Sei nah, in allem, was geschieht,

sei tief in allen Dingen,

sei unser Gott, der alles sieht

Gottesdienste

und hör, was wir dir bringen.

Sei überall, wo Menschen sind,

wo immer Menschen träumen.

So leise wie ein sanfter Wind,

der umgeht in den Bäumen.

Sei unser Gott, der mit uns zieht,

mit seinem großen Segne.

Sei unser Leben, unser Lied,

ein Licht auf allen Wegen.“

So segne auch Sie der allmächtige

und barmherzige Gott,

der Vater, der Sohn und der Heilige

Geist.

Amen

Ihre Claudia Grüning-Göll

Gottesdienste in Pressig

Sonntag, 9.30 Uhr (mit Feier des

Heiligen Abendmahls am 30. August

und am 27. September)

Am 20. September findet der Gemeindeausflug

nach Naumburg statt; an

diesem Sonntag wird in der Martin-

Luther-Kirche kein Gottesdienst gefeiert.

Sie sind herzlich eingeladen

zum Gottesdienst am Samstag, dem

19. September, um 18.00 Uhr in der

Unterkirche der Stadtkirche zu

Teuschnitz

Besondere Gottesdienste

Sonntag, 2. August, 9.30 Uhr:

Familiengottesdienst zum Abschluss

des Kinderbibeltages

Pressig - Rothenkirchen

Sonntag, 4. Oktober, 9.30 Uhr:

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

(Zu diesem Gottesdienst

fährt der Kirchenbus)

Kindergottesdienst

Jeden Sonntag um 9.30 Uhr; Beginn

in der Kirche, Fortsetzung im Gemeinderaum

(außer in den Ferien)

Morgengebet in der Kirche

donnerstags von 8.15-8.45 Uhr

Gottesdienste in Teuschnitz

Samstag, 18.00 Uhr, in der Unterkirche

der katholischen Stadtkirche,

am 22. August sowie am 5. und 19.

September

Hauskreis

Bei Fam. Weigelt, Badstraße 13,

Pressig-Rothenkirchen: 11. August

und 8. September jeweils um 20.00 Uhr

IM GEMEINDEHAUS

Hauptstraße 78 in Pressig

Geselliger Kreis

August: Sommerpause

Donnerstag, 3. September, 15.00

Uhr: Besuch in Heinersdorf Abfahrt:

14.30 Uhr evang. Pfarrhaus Pressig

Ökumenischer Frauenkreis

August: Sommerpause

Donnerstag, 24. September, 19.30

Uhr: Gemütliches Beisammensein bei

Zwiebelkuchen und Federweißer

29


Pressig - Rothenkirchen

Aus den Gemeinden

Gruppen und Kreise

Steinbach a. d. Haide

Kleinkinderkreis

für Kinder von 0-3 Jahren, mit Eltern

oder Großeltern von 9.00-11.00 Uhr

August: Sommerpause

Donnerstag, den 24. September und

Donnerstag, den 8. Oktober

Kinderbibeltag

Samstag, 1. August, 14.00 Uhr bis

Sonntag, 2. August, 11.00 Uhr:

Kinderbibeltag mit Übernachtung im

Zelt und Familiengottesdienst

Präparanden

Dienstag, 22. September, 19.00 Uhr:

Erstes Treffen der „neuen“ Präparanden

zusammen mit den Eltern im

Gemeinderaum, Hauptstraße 78

Konfirmanden

Dienstags, 17.30 Uhr (ab 22. September).

Bitte gebt Bescheid, wenn

ihr wegen des neuen Stundenplans

nicht kommen könnt.

Bibelgespräch

August: Sommerpause

Donnerstag, 17. September, 19.30

Uhr: Johannes 14

Jesus sagt: Ich bin der Weg, die

Wahrheit und das Leben.

Frauengebetsfrühstück

Jeweils am letzten Montag im Monat

um 9.00 Uhr

August: Sommerpause

Montag, 28. September

Männerkreis

August und September nach Vereinbarung

(Gernot Weigelt, 09265/

9686)

Kirchenbus

Der Kirchenbus fährt am Erntedanksonntag,

dem 4. Oktober:

9.00 Uhr Förtschendorf, Bushaltestelle/9.03

Uhr Rothenkirchen,

Marktplatz/9.04 Uhr Rothenkirchen,

Forsthaus/9.06 Uhr Pressig Anger-

/Scheffelstraße/9.10 Uhr Welitsch,

Bushaltestelle;

Rückfahrt nach dem Gottesdienst

Gemeindeausflug

Sonntag, 20. September nach Naumburg

und in die Saale/Unstrut-

Region. Vorgesehen sind ein

Gottesdienstbesuch, Domführung,

Stadtrundgang und gemütlicher

Ausklang mit Weinprobe auf einem

Weingut.

Das genaue Programm und die

Abfahrtszeiten entnehmen Sie bitte

dem Amtsblatt.

An diesem Sonntag findet in der

Martin-Luther-Kirche in Pressig kein

Gottesdienst statt.

Liebes Gemeindeglied,

„Wer ist der bessere Lehrer, einer der

nie einen Fehler macht, oder einer,

der sich entschuldigt, wenn er einen

Fehler gemacht hat?“ Meine Schüler

brauchten nicht lange zu überlegen.

Fast sofort kam die einstimmige

Meinung, „Der Lehrer, der sich

entschuldigt ist bei weitem der

bessere Lehrer.“

Viele Eltern, Lehrer und andere Autoritätspersonen

werden mir hier

vielleicht widersprechen und sagen:

Wenn ich einen Fehler zugebe, dann

verliere ich den Respekt in den Augen

der Jugendlichen. Und doch ist genau

das Gegenteil der Fall. Derjenige, der

seine eigenen Fehler erkennen und

zugeben kann, erntet viel mehr

Respekt als Jemand, der meint, er

mache keine Fehler. Woher kommt

das?

Jugendliche brauchen Vorbilder. Sie

brauchen Menschen die das vorleben,

was sie predigen. Das Amt als

Eltern oder Lehrer hat ständig damit

zu tun, den Jugendlichen zu zeigen,

was sie falsch tun und wie sie das

ändern können, um etwas richtig zu

tun. Lügt, betrügt oder stiehlt ein

Kind, dann ist es Aufgabe der Lehrer

oder Eltern das Kind zu korrigieren,

ihm beizubringen, sich zu entschuldigen

und sich zu bessern. Wenn aber

Eltern oder Lehrer sich nicht entschuldigen,

wenn sie einen Fehler

gemacht haben, dann sind sie

schlicht und einfach ein schlechtes

Vorbild. Schlechte Vorbilder aber

ernten nur selten Respekt.

Es kommt ein weiteres hinzu. Wer

selber Fehler zugeben kann, ist

barmherzig anderen gegenüber, die

Fehler machen. Ich habe selber

einmal unter jemandem gearbeitet,

der nicht zugeben konnte einen

Fehler gemacht zu haben. Ich kann

Ihnen sagen, er war ein ziemlich unbarmherziger

Mensch und konnte

sich kaum in die Gefühlswelt eines

anderen hineinversetzen. Es kam

aber noch schlimmer. Hatte er doch

einen Fehler gemacht, so hat er so

lang mit seinen Mitarbeitern geredet

und die Wahrheit verdreht, bis

schließlich einer der Untergebenen

zugeben musste, es sei eigentlich

sein Fehler gewesen. Sie können sich

vorstellen, welches Betriebsklima

dabei herrschte. Übrigens, in Familien,

wo ein Elternteil einen Fehler

nicht zugeben kann, herrscht ein

ähnliches Klima.

Es ist ein Paradoxon, aber es ist wahr:

Wahrhaft große und bedeutende

Menschen wissen um ihre Unvollkommenheit

und stehen auch dazu.

30

31


Steinbach an der Haide

Wer aber von oben herab auf die

Fehler der anderen deutet und seine

eigene Schuld verleugnet, wird nie zu

den Menschen gehören, zu denen

nachfolgende Generationen als Vorbild

aufschauen können.

Was geschieht mit Menschen, die einen

Fehler zugeben können? Sie sind

die Menschen, die reifen können.

Und das ist das Ziel Gottes mit uns in

unserem christlichen Glauben: Weil

er uns um Jesu willen täglich neu unseren

Hochmut, unsere Ängstlichkeit,

unsere Wut, unsere Gleichgültigkeit

- eben unsere Sünden,

vergibt, gibt er uns die Möglichkeit,

ja zu uns selbst zu sagen, mit unseren

Licht- und Schattenseiten. Und dann

hilft er uns, dass wir immer mehr so

werden, wie unser großes Vorbild

Jesus war. Und solche Menschen

werden dann wieder selber zum Vorbild

und zu solchen Menschen, wie

sie unsere Gesellschaft so dringend

braucht.

Pf. Jay Wiederanders

32

Termine August - September

2.8. 19.00 Gottesdienst

(Wiederanders)

Kollekte: Aufgaben der EKD

7.8. 20.00 GifF mit Pfarrer Jay

9.8. 9.00 Gottesdienst (Eckardt)

Kollekte:

Indianer Pionier Mission

16.8. 9.00 Gottesdienst

(Wiederanders)

Kollekte: christlich-jüdisches

Gespräch

23.8. 9.00 Gottesdienst (Eckardt)

Kollekte: Diakonisches Werk

30.8. 19.00 Gottesdienst mit

Abendmahl (Wiederanders)

Kollekte: eigene Gemeinde

6.9. 9.00 Gottesdienst (Eckardt)

Kollekte: Diakonie in Bayern

11.9. 20.00 GifF mit Ulli Wich

13.9. 9.00 Gottesdienst (Eckardt)

Kollekte: Kirchentüre

20.9. 9.00 Gottesdienst (Eckardt)

Kollekte: Theologische

Ausbildung

27.9. 19.00 Gottesdienst mit

Abendmahl (Wiederanders)

Kollekte: Jugendarbeit eig.

Gemeinde

Gebetscafe Montag, den 28.9.

20.00 Uhr Gemeindehaus St.

Michael Ludwigsstadt. Eine ruhige

Stunde, um in kleinen Gruppen

miteinander und füreinander zu

beten, und so ein Gemeindenetz zu

bauen.

Monatsspruch August:

Der Herr segne dich und

behüte dich; der Herr lasse

sein Angesicht leuchten über

dir und sei dir gnädig; der Herr

hebe sein Angesicht über dich

und gebe dir Frieden

(4 Mose 6,24-26).

Liebe Gemeinde,

„Grüß' Gott“, diese Worte benutzt

man bei uns noch häufig zum Grüßen

oder man bekommt sie zu hören.

Lästermäuler erwidern dann: „Ja,

wenn ich ihn treffe.“

Gemeint ist natürlich mit dem „Grüß'

Gott“ nicht, dass wir Gott Grüße

ausrichten sollen, sondern wir geben

in dieser Begegnung den Gruß Gottes

weiter.

Wenn wir beachten, dass das Wort

„grüßen“ im althochdeutschen „ansehen“

bedeutete, dann heißt das

also: Wenn ich den Gruß Gottes

weiter gebe, dann mache ich erfahrbar,

dass Gott meinen Mitmenschen,

der mir begegnet, ansieht. Wenn wir

von Gott angesehen werden, dann

haben wir ein Ansehen von Gott her,

eine Würde und eine Lebenskraft, die

Gott uns schenkt.

Aus den Gemeinden

Das Ansehen Gottes steht auch im

Zentrum des sog. aaronitischen Segens,

der im 4. Buch Mose steht, und

der Monatsspruch für August ist.

„Der Herr lasse sein Angesicht leuchten

über dir…; der Herr hebe sein

Angesicht über dich…“ Wir kennen

diese Segensworte aus dem Gottesdienst.

Der Segen hatte aber im Volk Israel

einen ganz alltäglichen Ort, nämlich

beim Gruß, da, wo Menschen sich

begegnen. Und wie wir es mit

unserem „Grüß' Gott“ auch noch tun.

Dazu ein biblisches Beispiel: Ein

Bauer macht einen Rundgang auf

seinen Feldern, auf denen gerade

Erntearbeiter tätig sind. Er grüßt die

Schnitter: „Gott sei mit euch!“ Und

die Schnitter erwidern diesen Gruß:

„Es segne dich Gott!“ (Ruth 2,4)

Segen und Gruß stehen dann auch in

gottesdienstlichen Situationen eng

beieinander. so heißt es in Psalm

118,26: „Gelobt sei, der da kommt im

Namen des Herren! Wir segnen euch,

die ihr vom Hause des Herrn seid“.

Die Besucher des Gotteshauses

erkennen sich gegenseitig als solche

an, die des Segens Gottes bedürftig

33


Steinbach/Wald - Lauenhain

Steinbach/Wald - Lauenhain

und würdig sind. Vom Segen Gottes

kann man nie genug bekommen. Wer

aus dem Gottesdienst kommt, ist ja

ein Gesegneter. Trotzdem werden

diejenigen, die aus dem Tempel

hinausgehen, von denjenigen, die

hinaufsteigen zum Tempel um dort

Gottesdienst zu feiern, angeredet,

gegrüßt mit dem Segen Gottes.

Wer als Gesegneter den Tempel verlässt,

hält seinen empfangenen Segen

nicht fest. Die neuen Gottesdienstbesucher

werden gesegnet,

obwohl ja auch sie der Segen des

Priesters erwartet. Segen wird durch

Weitergeben nicht weniger, im Gegenteil,

er erweist sich gerade dadurch

als Segen, dass er weiter

gegeben wird. „Ich will dich segnen…

und du sollst ein Segen sein“, sagt

Gott zu Abraham.

Wir kennen den Segen besonders aus

dem Gottesdienst. Auch das hat eine

lange Tradition. Leute bekommen besonders

den Auftrag zu segnen. In

dem Zusammenhang, in dem der

„aaronitische Segen“ steht, erhalten

Aaron und seine Söhne, die Priester

die Weisung: „Ihr sollt meinen

Namen auf die Israeliten legen, dass

ich sie segne.“

In dem späten Buch des Alten

Testamentes „Jesus Sirach“ wird

erzählt, wie im Gottesdienst Israels

gesegnet wurde: Der Hohepriester

schritt herab, „hob seine Hand auf

über die ganze Gemeinde Israel und

rief über sie den Segen des Herrn aus,

und sein Ruhm war es, den Segen des

Herrn auszusprechen“. Das Volk

nahm betend den Segen Gottes an,

indem es antwortete: „Nun danket

alle Gott, der große Dinge tut an allen

Enden, der uns vom Mutterleib an

lebendig erhält und uns alles Gute

tut.“ Der Priester hat den Segen

Gottes nicht für sich gepachtet. Der

Segen geht auch nicht von ihm aus.

Er soll den Namen Gottes vielmehr

als „Unterpfand von Gottes Wohlwollen

und alles daraus entspringenden

Heils sehen lassen“, indem er das

Volk mit leiblicher Gebärde segnet,

weil Gott an Menschen durch Menschen

menschlich handeln will.

Ist jeder Mensch des Segens Gottes

würdig? Will jeder Mensch den Segen

Gottes? Die Frage stellen heißt,

ihre Antwort Gott zu überlassen.

Als Jesus seine Jünger ausschickt um

zu verkündigen, gibt er den Auftrag:

„Wo ihr aber in ein Haus geht, so

grüßet es; und so es das Haus wert

ist, wird euer Friede auf sie kommen.

Ist es aber nicht wert, so wird sich

euer Friede wieder zu euch kehren“

(Matthäus 10,12).

Da haben wir auch wieder den engen

Zusammenhang zwischen Grüßen

und Segnen. „Grüß' Gott“, Gott sieht

dich an. Viele unserer Grußformeln

sind in ihrer ursprünglichen Bedeutung

mit dem Segen eng verwandt.

Wenn wir sie bewusst verwenden,

können wir in unzähligen alltäglichen

Situationen und Begegnungen

zeigen, dass unser Glaube nicht nur

etwas für das stille Kämmerlein ist,

ohne damit gleich unser Glauben in

den Vordergrund zu stellen. Gerade

beim Segnen werden wir zu einem

Werkzeug Gottes.

Ihre

Claudia Grüning-Göll

Gottesdienste in Steinbach/W.

am 1. Sonntag im Monat jeweils um

8.30 Uhr; an den anderen Sonntagen

jeweils um 10.00 Uhr (am 6.

September mit Feier des Heiligen

Abendmahls)

Am Sonntag, dem 30. August, findet

der Gottesdienst in Steinbach/Wald

um 9.00 Uhr im Festzelt am

Schützenplatz statt.

Am Sonntag, dem 20. September

findet der Gemeindeausflug nach

Naumburg statt; an diesem Sonntag

wird in der Christuskirche kein

Gottesdienst gefeiert.

Sie sind herzlich eingeladen zum

Gottesdienst am Samstag, dem 19.

September, um 18.00 Uhr in der

Unterkirche der Stadtkirche zu

Teuschnitz.

Besondere Gottesdienste in

Steinbach/Wald

Sonntag, 30. August, 9.00 Uhr:

Gottesdienst zum Schützenfest im

Festzelt

Sonntag, 4. Oktober, 8.30 Uhr:

Gottesdienst zum Erntedankfest

Sonntag, 11. Oktober, 10.00 Uhr:

Gottesdienst zur Kirchweih; anschließend

Festbetrieb

Gottesdienste in Lauenhain

am 1. Sonntag im Monat um 10.00

Uhr; an den anderen Sonntagen

jeweils um 8.30 Uhr

Besondere Gottesdienste

Lauenhain:

Sonntag, 4. Oktober, 10.00 Uhr:

Gottesdienst zum Erntedankfest und

zur Kirchweih zusammen mit den

Kindergartenkindern.

Am 20. September findet der Gemeindeausflug

nach Naumburg

statt; deshalb wird in der Franziskuskirche

zu Lauenhain kein Gottesdienst

gefeiert.

Sie sind herzlich eingeladen zum

Gottesdienst am Samstag, dem 19.

September, um 18.00 Uhr in der

Unterkirche der Stadtkirche zu

Teuschnitz.

34

35


Steinbach/Wald - Lauenhain

Aus den Gemeinden

Die Gemeinde trifft sich

Tettau

Selbsthilfekreis

dienstags, 19.00 Uhr (Gemeinderaum)

Präparanden

Mittwoch, 23. September, 18.00 Uhr:

Erstes Treffen mit den Jugendlichen

zusammen mit den Eltern im Gemeinderaum

(Pfarrhaus), Rennsteigstraße

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Konfirmanden

Mittwochs, 16.30 Uhr (ab 23.

September)

„Sixties“

August: Sommerpause

Donnerstag, 10. September, 19.00

Uhr im Casa Ambiente: Gemütliches

Beisammensein

Gemeindeausflug

Sonntag, 20. September nach

Naumburg und in die Saale/Unstrut-

Region. Vorgesehen sind ein

Gottesdienstbesuch, Domführung,

Stadtrundgang und gemütlicher

Ausklang mit Weinprobe auf einem

Weingut.

Über das genaue Programm und die

Abfahrtszeiten informieren wir Sie

noch über Handzettel und in den

Abkündigungen.

An diesem Sonntag finden in der

Franziskuskirche zu Lauenhain und in

der Christuskirche zu Steinbach/

Wald keine Gottesdienste statt.

Claudia Grüning-Göll, Pfarrerin

Hauptstraße 78, 96332 Pressig

Tel. 09265/271

Der Schatten der Sekte liegt immer

noch bedrohlich über der kleinen Kirchengemeinde

Michelrieth, die wir

im Rahmen unseres Gemeindeausfluges

am 3. Mai besuchten. Ihr

erinnert euch bestimmt, dass ich für

diesen Gemeindebrief die Fortsetzung

meines Berichtes angekündigt

habe.

Was bisher geschah:

Nach dem Besuch des Gottesdienstes

und einer unübertroffenen Bewirtung

beim Mittagessen bekamen wir

einen Einführungsvortrag, der uns

die Sinne schärfen sollte. “Man sieht

nur, was man weiß!” ist eine alte

Erfahrung. Und noch wichtiger: Die

hinter den sichtbaren Dingen liegende

Wirklichkeit und Bedeutung zu erkennen.

Häuser mit runden Fenstern,

zum Beispiel. Extravagant aber harmlos?

“Damit sich der Geist von Jesus

nicht an den eckigen Fenstern stößt,

damit er leichter fließen kann,” ist die

Erklärung für diese bauliche Besonderheit,

die sich als nachträglicher

Einbau auch an den Häusern findet,

die früher zum Altbestand des Dorfes

gehört haben, nun aber zur Sekte

gehören. “Ach, lass sie doch...”

könnte man sagen, wäre da nicht der

unbedingte Anspruch der “Prophetin”

Gabriele Wittig, selber im Besitz der

großen unfehlbaren Wahrheit und

Offenbarung Gottes zu sein. In ihren

Schriften berichtet sie von regelmäßigen

Besuchen Jesu bei ihr im

Wohnzimmer, erhebt sie den Anspruch,

die Bibel letztgültig auszulegen,

zu korrigieren und abzulösen.

“Ach lass sie doch?” Selbst dieses

Selbstbild könnte man noch gelassen

hinnehmen - auf dem religiösen

Markt tummeln sich eben viele

verschiedene Ansichten - wäre da

nicht diese machtvolle weltliche Prä-

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Tettau

Tettau

Die Gemeinde trifft sich

senz, dieses Breitmachen, Ausbreiten,

Greifen nach Einfluss und ihn

auch machtvoll durchsetzen. Es

scheint fast so, als sei in der Region

eine andere Republik hinter der freiheitlich-demokratischen

Grundordnung

entstanden, ein eigener Staat

im Staat, der sehr diesseitig und

materiell hinein regiert in Kommune

und Landkreis und sich nach außen

religiös und jenseitig gibt. Werden

Gesetze gebrochen? Wozu, wenn

man sie umgehen kann oder zumindest

weit genug auslegen kann? Da

ist der ganze Bereich der medizinischen

Versorgung, einschließlich medizinischer

Randgebiete in einem üppigen

Angebot vertreten. Nie gehörte ärztliche

Fachgebiete und Heilmethoden

prangen auf den Messingschildern

zahlreicher Praxen. Sogar am Sonntag

gibt es Schnupperkurse für

“richtiges Gehen”, selbstverständlich

kostenlos. Bezahlt haben das alle, die

auf der verzweifelten Suche nach einem

rettenden Strohhalm waren,

beispielsweise angesichts eines unheilbaren

Krebsleidens, und ihre letzten

Hoffnungen auf die Heilsversprechen

des “Universellen Lebens”

gesetzt haben. Manches Vermögen

hat dabei den Besitzer gewechselt.

Alles rechtmäßig, natürlich. Die Einschüchterung

durch die Sekte geschieht

nicht mittels Schlägertrupps.

Sie legt sich schleichend wie ein Gift

über das ganze öffentliche Leben. Ist

ein engagierter Gegner der Sekte einmal

ausgemacht, wird er auch verfolgt.

Und dafür ist allein eine kleine alte

Dame mit einem Hang für religiöse

Vorstellungen verantwortlich? Natürlich

nicht. Gabriele Wittg hat sich längst

aus der Leitung zurück gezogen, lebt nur

noch für Tiere, ist nur noch “gut zum

Leben...”

Euer Bernhard Nikitka

Gottesdienste:

Jeden Sonntag um 9 Uhr, letzter

Sonntag im Monat 17 Uhr

16. August Gottesdienst um 10 Uhr

zum Feuerwehrfest auf dem Platz

vor dem Feuerwehrhaus

Kindergottesdienst:

sonntags 10 Uhr

Gemeindesaal - wieder nach den

Ferien am 20. September

Kidstreff:

Donnerstag 17. Sept. 16 Uhr

Gemeindesaal

Singkreis:

Nach den Ferien:

Montag 31. August

um 20 Uhr im Gemeindesaal

Präparandenunterricht:

Mittwoch 23. Sept. 15 Uhr

zur Terminabsprache

Konfirmandenunterricht:

Mittwoch 23. Sept. 16 Uhr

zur Terminabsprache

Offener Bibeltreff:

Mittwoch 2. Sept. 18.30 Uhr

Gemeindesaal, anschließend

Kirchenvorstandssitzung

Die Gemeinde im Internet:

www.kirche-tettau.de

Pfarrer Bernhard Nikitka

befindet sich im August in Urlaub.

Vertretung hat Pfarrer Jay

Wiederanders, Steinbach an der

Haide Tel. 09263-308

Club 60:

Dienstag 1.09. um 14.30 Uhr

im Gemeindesaal

Frauenkreis:

Mittwoch 16. Sept. 20 Uhr

Gemeindesaal

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Aus den Kirchenbüchern

Aus den Kirchenbüchern

Ihren Geburtstag feiern

Langenau

03.09. Hildegard Müller Birkenstraße 1 89 Jahre

05.09. Emmi Stang Sattelgrundweg 4 86 Jahre

07.09. Rudi Hörauf Buchbacher Straße 14, Kehlbach 83 Jahre

16.09. Luise Bauersachs Tannenweg 5 91 Jahre

18.09. Frieda Schmidt Kirchberg 12 87 Jahre

21.09. Fritz Stang Sattelgrundweg 4 90 Jahre

27.09. Eberhard Bischoff Sattelgrundweg 8 84 Jahre

Ebersdorf

08.08. Helmut Schönbrunn Am Rücken 19 81 Jahre

09.08. Ingeburg Bergner Ludwigsstädter Straße 22 83 Jahre

10.08. Gerda Dressel Tettauer Straße 3 80 Jahre

13.08. Irene Rentsch Am Berg 3 75 Jahre

18.08. Renate Senf-Gunkel Bergstraße 24 80 Jahre

01.09. Heinrich Scheidig Angerstraße 7 83 Jahre

04.09. Karl-Friedrich Fleischer Wiesenstraße 5 85 Jahre

13.09. Dora Burkhardt Am Rücken 8 83 Jahre

18.09. Erich Dressel Tettauer Straße 3 80 Jahre

20.09. Gerhard König Ludwigsstädter Straße 59 86 Jahre

25.09. Gerhard Nichterlein Bergstraße 8 75 Jahre

26.09. Elfriede Bauer Am Rücken 3 83 Jahre

Lauenhain

13.08. Irmgard Wolf Selliggasse 14 80 Jahre

24.08. Ludwig Großmann An der Schmiede 5 90 Jahre

Lauenstein

15.8. Helga Schultke Im Winkel 10 80 Jahre

18.8. Wolfgang Moske Gräfenthaler Straße 12a 70 Jahre

30.8. Johanna Gallitz Springelhof 10 84 Jahre

14.9. Werner Schmidt Orlamünder Straße 26 70 Jahre

19.9. Johanna Scheidig Türkenstraße 3 83 Jahre

27.9. Hermann Scheidig Herm.-Wilhelm-Straße 1 75 Jahre

Kleintettau

01.08. Linore Heß Glasmeister-Heinz-Straße 58 81 Jahre

25.08. Anni Rapprich Alte Tettauer Straße 16 70 Jahre

16.09. Marta Weinert Alte Tettauer Straße 10 82 Jahre

17.09. Elsa Ehrhardt Chr.-Hammerschm.-Straße 41 83 Jahre

18.09. Erika Heinz Chr.-Hammerschm.-Straße 3 84 Jahre

20.09. Werner Möller Chr.-Hammrschm.-Straße 16 84 Jahre

29.09. Eleonore Müller Thüringer Straße 1 75 Jahre

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Ludwigsstadt

02.08. Kurt Lindig Lauensteiner Straße 32 75 Jahre

03.08. Ruth Hinzpeter Tröge 6 83 Jahre

04.08. Karin Leistner Am Bühl 7 70 Jahre

13.08. Erna Müller Hermann-Söllner-Straße 15 86 Jahre

13.08. Kurt Fröba Kalkofenweg 12 84 Jahre

14.08. Elise Lautenbacher Hermann-Söllner-Straße 15 95 Jahre

17.08. Hans Eichhorn Lauensteiner Straße 60 75 Jahre

20.08. Hans Saubert Am Hügel 6 85 Jahre

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Aus den Kirchenbüchern

Aus den Kirchenbüchern

25.08. Gertrud Groß Lehestener Straße 58 80 Jahre

26.08. Hella Scheidig Lehestener Straße 27 82 Jahre

26.08. Fritz Franke Am Völzbach 1 83 Jahre

28.08. Elly Wachter Hermann-Söllner-Straße 15 86 Jahre

28.08. Elise Grünbeck Hermann-Söllner-Straße 15 88 Jahre

28.08. Anna Bergmann Kehlbacher Straße 17 88 Jahre

29.08. Heidrun Lindig Lehestener Straße 37 70 Jahre

02.09. Hermann Brummer Heinleinsweg 5 83 Jahre

03.09. Günter Röstel Siedlungsweg 15 70 Jahre

05.09. Hildegard Treuner Lehestener Straße 64 84 Jahre

10.09. Helene Papst Lauensteiner Straße 15 88 Jahre

16.09. Gerda Vetter Am Galgenberg 1 80 Jahre

16.09. Irmgard Krause Kronacher Straße 34 84 Jahre

18.09. Hans Schwab Hermann-Söllner-Straße 15 87 Jahre

19.09. Christa Schünemann Hermann-Söllner-Straße 15 89 Jahre

19.09. Elli Meister Lehestener Straße 58 81 Jahre

19.09. Lisbeth Traut Pommernstraße 10 81 Jahre

24.09. Agnes Stärker Hermann-Söllner-Straße 15 85 Jahre

26.09. Wilmar Schorr Kronacher Straße 8 A 83 Jahre

Ihren Geburtstag feiern

Steinbach am Wald

03.08. Harry Flohr Frankenwaldstraße 5 84 Jahre

08.09. Ottilie Zwosta Ziegelanger 30 82 Jahre

19.09. Cäcilie Fehn Ziegelanger 32 80 Jahre

Tettau

01.08. Helmut Heimann Mittlere Siedlung 38 82 Jahre

02.08. Horst Brandenstein Rosengasse 10 82 Jahre

04.08. Waltraud Büttner Schützenstraße 1 82 Jahre

08.08. Hanna-Lore Stauch Dr. Köhlerweg 3 81 Jahre

13.08. Franz Brunner Chr.-Müller -Straße 9 84 Jahre

17.08. Walter Schiffner Untere Siedlung 21 75 Jahre

17.08. Fred Stauch Untere Siedlung 15 83 Jahre

05.09. Lisbeth Heß Sportplatzweg 9 70 Jahre

29.09. Irmgard Heinz Marktplatz 4 84 Jahre

30.09. Friedrich Franz Chr.-Müller - Straße 10 70 Jahre

Pressig

03.08. Marianne Quiner Welitsch 62 83 Jahre

09.08. Ilse Schäftlein Wiesenweg 19 87 Jahre

12.08. Erika Hammerschmidt Angerstr. 17 80 Jahre

13.08. Gustav Neubauer Hauptstr. 38 86 Jahre

16.08. Gerlinde Jakob Förtschendorfer Str. 3 75 Jahre

27.08. Rolf Barnikol-Oettler Welitsch 69 83 Jahre

30.08. Elfriede Vetter Kronacher Str. 24 80 Jahre

01.09. Gertrud Krautwurst Welitsch 8 90 Jahre

05.09. Gerda Schwefler Am Knock 17 83 Jahre

14.09. Lucie Lehmann Kaiser-Karl-Str. 3a 91 Jahre

14.09. Ruth Tragelehn Geyerswörth 1 75 Jahre

Wir wünschen

allen Geburtstagskindern

Gottes Segen im neuen Lebensjahr!

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Aus den Kirchenbüchern

Die Heilige Taufe empfingen

Ebersdorf

Amy-Lee Lindenberg, Berlin

Lauenstein

Leon Rosse, Gräfenthaler Str. 5.

Ludwigsstadt

Charlotte Klug, Lange Gasse 2

Steinbach/Haide

Nikolas Markus Fehn, Ludwigsstadt

Kirchlich bestattet wurden

Ebersdorf

Hildegard Heyder, Tettauer Straße 2, 83 Jahre

Helene Martin, Bergstraße 4, 95 Jahre

Hermann Bauer , Tettauer Straße 21, 67 Jahre

Aus den Kirchenbüchern

Langenau

Ingeburg Otschkai, geb. Zipfel, Birkenstraße 3, 81 Jahre.

Lauenstein

Margaretha Schwartz, geb. Noethlichs, Orlamünder Str. 39, 86 Jahre

Walli Seifert, Springelhof 7, 65 Jahre

Getraut wurden

Kleintettau

Frank Böhm und Tanja Kopp, Glasmeister-Heinz-Straße 19;

Langenau

Mario Löffler und Miriam Bauer, Rothenkirchener Straße 58, in Kronach

Lauenstein

Michael Löffler und Anja Löffler, geb. Heyder, Probstzellaer Str. 9.

Steinbach/Haide

Gabriel und Simone Fehn, Ludwigsstadt

Ludwigsstadt

Ursula Müller, Hermann-Söllner-Straße 15, 78 Jahre

Karin Doppel, Siedlungsweg 29 a, 67 Jahre

Pressig

Karl Krautwurst, Welitsch 8, 94 Jahre

Steinbach/Wald

Gerda Langhammer, Hirschaid, 84 Jahre

Edwin Straßner, Ringstraße 8, 87 Jahre

Willy Martin, Frankenwaldstraße 7, 75 Jahre

Tettau

Wilhelmina Eckardt, Mittlere Siedlung 8, 104 Jahre

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Der besondere Hinweis

So mögen Erdenreiche fallen,

dein Reich, Herr, steht in Ewigkeit

und wächst und wächst, bis endlich allen

das Herz zu deinem Dienst bereit.

Text: Karl Albrecht Höppl 1958, EG 490,4

Gottesdienst am Mahnmal

Wir tragen die Fackel des Rennsteigkirchentages 2009 weiter!

bei der Schildwiese

am 2. Oktober

Vorabend des 3. Oktober

um 18 Uhr,

anschließend gemütliches Beisammensein in der

Wanderhütte des Frankenwaldvereins.

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Wir helfen Kindern des Krieges

aus dem Trauma der Gewalt

Spendenkonto: 340 36 37

Acredobank München

BLZ 760 605 61

50 ct

So ist es gedacht:

STIFTUNG

wings of hope

DEUTSCHLAND

Stiftung Wings of Hope Deutschland

Landwehrstraße 11 - 80336 München

Telefon: 089/5 51 16-134

Telefax: 089/5 51 16-173

wings_of_hope@hotmail.com

www.wings-of-hope.de

Jede und jeder darf mit einer Spende in beliebiger Höhe “Wings of Hope”

direkt unterstützen. Die Internetpräsenz der Stiftung gibt ausführliche

Informationen über die Ziele und die laufende Arbeit der Stiftung.

Spendenquittungen werden von “Wings of Hope” direkt ausgestellt.

Wer ausdrücklich als Nutzer des vorliegenden pdf-Gemeindebriefes

spenden möchte, kann dies auch mit dem kleinen Betrag von 50 ct pro

Ausgabe (gerne auch mehr!) über die Gabenkasse der Kirchengemeinde

Tettau tun: Gabenkasse Tettau, Konto 570 353 011 bei Sparkasse

Kulmbach-Kronach BLZ 771 500 00. Die Spenden werden hier gesammelt

an “Wings of Hope” weiter gegeben. Über das Gesamtaufkommen wird im

e-ditorial jährlich berichtet.

Wir bitten um Verständnis, dass wir eine Spendequittung erst ab einem Betrag von 10 € pro

Einzelspende ausstellen können, nicht über die 50 ct pro Ausgabe. Wir weisen ausdrücklich darauf

hin, dass die Spende freiwillig ist und nicht zur Finanzierung des Gemeindebriefes verwendet wird.

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